xxnullxx - 5dbc7fc7f87beb0001bb4ab6

RICOH ProcessDirector™ für Windows

RICOH ProcessDirector für Windows

1 RICOH ProcessDirector für Windows

RICOH ProcessDirector ist eine webbasierte Anwendung, die aus Ihren Druckabläufen einen geregelten Fertigungsprozess macht. ist ein leistungsfähiges und kosteneffizientes System, mit dem Sie Ihre Druckumgebung über eine umfassende Benutzerschnittstelle von einem einzigen Punkt aus verwalten können.

Dieses Informationszentrum enthält die RICOH ProcessDirector-Produktbibliothek, einschließlich Informationen zur Installation, Konfiguration und Verwendung des Basisprodukts und der Funktionen. Die meisten Informationen sind in den Formaten PDF und HTML verfügbar.

Hinweis: Um eine PDF-Version eines Buchs in einem neuen Tab zu öffnen, klicken Sie in der folgenden Liste auf den PDF-Link hinter dem Buchtitel.

So öffnen Sie ein Thema oder Buch im HTML-Format in diesem Tab:

  • Suchen Sie über das Inhaltsverzeichnis das Thema, das Sie lesen möchten, und klicken Sie auf den Titel.
  • Klicken Sie in der folgenden Liste auf den HTML-Link hinter dem Buchtitel.

  • Planung und Installation PDF HTML
  • Versionshinweise PDF HTML
  • Integration mit anderen Anwendungen PDF HTML
  • Funktionen für Dokumentverarbeitung installieren PDF HTML
  • RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat verwenden PDF HTML
  • Whitepaper: Verwendung der Enhance AFP-Funktion PDF
  • InfoPrint-Schriftartsammlung: Schriftart-Zusammenfassung PDF
  • Softwarelizenzvereinbarungen HTML

1.1 Sicherheitsupdates

Sie können Sicherheitsupdates für einige Komponenten von RICOH ProcessDirector herunterladen und installieren, ohne das gesamte Produkt zu installieren.

Sicherheitsupdates für diese Komponenten werden monatlich veröffentlicht, sofern verfügbar:

  • IBM DB2
  • PostgreSQL
  • Tomcat
  • Java

Zusätzliche Sicherheits-Updates sind oft im RICOH ProcessDirector Produkt-Update oder Patches-Paket enthalten.

Weitere Informationen finden Sie unter Herunterladen und Installieren von Sicherheitsupdates.

Sicherheitsupdateverlauf
Veröffentlichungsdatum Enthaltene Updates
April 2026
IBM DB2 11.5.9 Special Build 75854
IBM DB2 Sicherheitsversion.
März 2026
OpenJDK 8u482b08 (Java)
Verfügbar sowohl für Linux als auch für Windows. Enthält Auflösungen für: CVE-2026-21945, CVE-2026-21932, CVE-2026-21933, und CVE-2026-21925.
Tomcat 9.0.115
Verfügbar sowohl für Linux als auch für Windows. Enthält eine Lösung für CVE-2026-24734.
Hinweis: RICOH ProcessDirector enthält log4j in seinem Installationspaket. Die Verwendung von log4j in RICOH ProcessDirector ist jedoch nicht von CVE-2025-68161 betroffen. Das aktualisierte log4j-Paket wird in der nächsten geplanten Produktversion enthalten sein.
Februar 2026
IBM DB2 11.5.9 Special Build 66394
Enthält Auflösungen für: CVE-2025-36425, CVE-2025-13867, CVE-2025-8916, CVE-2025-36424, CVE-2025-36442, CVE-2025-36427, und CVE-2025-36428.
PostgreSQL 18.2
Enthält Auflösungen für: CVE-2026-2007, CVE-2026-2006, CVE-2026-2005, CVE-2026-2004 und CVE-2026-2003.

Januar 2026

Produkt-Update
Verfügbar sowohl für Linux als auch für Windows. Keine CVE-Auflösungen, aber Korrekturen für andere kleinere Probleme.
Patches
Enthält eine aktualisierte Datei, die verhindert, dass die SSL-Einstellungen nach der Installation oder dem Upgrade von Funktionen entfernt werden. Eine Installationsanleitung finden Sie unter: Installation des Patch-Pakets für Januar 2026

Dezember 2025

IBM DB2 11.5.9 Special Build 69673
Verfügbar sowohl für Linux als auch für Windows. Keine CVE-Auflösungen enthalten.
OpenJDK 8u472b08 (Java)
Verfügbar sowohl für Linux als auch für Windows. Enthält Lösungen für CVE-2025-53066 und CVE-2025-53057.
PostgreSQL 18.1
Enthält Lösungen für CVE-2025-12818 und CVE-2025-12817, verfügbar in Version 18.1.
Tomcat 9.0.112
Enthält eine Lösung für CVE-2025-61795, verfügbar in Version 9.1.110 und höher.
Produkt-Update
Enthält eine Lösung für CVE-2025-48976.

1.1.1 Installation des Patch-Pakets für Januar 2026

Dieser Patch behebt ein Problem, das die SSL-Einstellungen betrifft, nachdem Sie eine Funktion installiert oder aktualisiert haben.
So installieren Sie das Patch-Paket für Januar 2026:
  1. Gehen Sie wie folgt vor: Herunterladen von Sicherheitsupdates. In Schritt 4 finden Sie das Paket RICOH ProcessDirector™ Patches for 3.13 und laden es herunter.
  2. Entpacken Sie das Paket und suchen Sie die Datei: server_execute.pl
  3. Verschieben oder kopieren Sie server_execute.pl in dieses Verzeichnis auf dem Primärserver:
    • Linux:/opt/infoprint/ippd/bin
    • Windows:<Installationsverzeichnis>/bin

    Diese Aktion überschreibt die bestehende Version von server_execute.pl.

1.2 Planung und Installation von RICOH ProcessDirector

1.2.1 Einführung

1.2.1.1 Wichtig:

Gemäß maximal zulässigen Umfang durch geltendes Recht, haftet der Hersteller in keinem Fall für irgendwelche Schäden, die aus den Fehlern dieses Geräts, den Verlusten von Dokumenten oder Daten oder der Verwendung oder der Nichtverwendung dieses Produkts und Bedienungsanleitungen entstehen.

Stellen Sie sicher, dass Sie wichtige Dokumente oder Daten immer kopieren oder über Sicherungskopien davon verfügen. Dokumente oder Daten können aufgrund Ihrer Bedienfehler oder von Fehlfunktionen der Software gelöscht werden. Sie sind auch verantwortlich dafür, Maßnahmen zum Schutz gegen Viren, Würmer und andere schädliche Software zu ergreifen.

Unter keinen Umständen sind die Hersteller haftbar für Dokumente, die von Ihnen unter Verwenden dieses Produkts oder der Ergebnisse der Daten, die von Ihnen ausgeführt wurden, erstellt wurden.

1.2.1.2 Vorsichtshinweise zu diesem Handbuch

  • Einige Abbildungen oder Erklärungen, die in diesem Benutzerhandbuch beschrieben werden, können aufgrund von Verbesserung oder Änderungen an Ihrem Produkt abweichen.
  • Die Inhalte dieses Dokuments können ohne vorherige Ankündigung geändert werden.
  • Kein Teil dieses Dokuments darf in irgendeiner Form ohne zuvor vom Hersteller erteilte Genehmigung vervielfältigt, repliziert, kopiert, geändert oder zitiert werden.
  • In der gesamten Veröffentlichung geben die Verweise auf Verzeichnispfade nur die Standardpfade an. Wenn Sie RICOH ProcessDirector oder einzelne Komponenten davon an einem anderen Speicherort, einschließlich eines anderen Laufwerks, installieren, müssen Sie die Pfade entsprechend anpassen.

    Wenn Sie beispielsweise RICOH ProcessDirector in Laufwerk D: des Computers installieren, auf dem ein Betriebssystem von Windows ausgeführt wird, ersetzen Sie in den Verzeichnispfaden C: mit D:.

1.2.1.3 Veröffentlichungen für dieses Produkt

Die RICOH ProcessDirector-Veröffentlichungs-CD enthält die RICOH ProcessDirector-Veröffentlichungen.
Bedienungsanleitungen

Diese Bedienungsanleitungen sind im Lieferumfang enthalten:

  • RICOH ProcessDirector für Windows: Planung und Installation (diese Veröffentlichung)

    In diesem Handbuch werden Planungs- und Installationsverfahren für RICOH ProcessDirector beschrieben.

  • RICOH ProcessDirector: Integration mit anderen Anwendungen

    In diesem Handbuch werden technische Informationen über Methoden zur Konfiguration von RICOH ProcessDirector bereitgestellt, sodass ein Austausch von Daten mit anderen Anwendungen möglich ist.

    Dieses Handbuch kann über das Hilfemenü geöffnet werden.

  • RICOH ProcessDirector: Installieren von Dokumentverarbeitungsfunktionen

    In diesem Handbuch wird erläutert, wie RICOH ProcessDirector-Funktionen, die beide Jobs steuern und verfolgen und die einzelnen Dokumente in Jobs installiert werden.

  • RICOH ProcessDirector: Verwenden von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat

    Dieses Handbuch erläutert, wie Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat verwenden. Sie können mit dem Adobe Acrobat Plug-in Barcodes, Bilder und andere Erweiterungen in einer PDF-Datei definieren. Nachdem Sie Ihre Verbesserungen in einer Steuerdatei gespeichert haben, können RICOH ProcessDirector-Workflows die Steuerdatei verwenden, um ähnliche Verbesserungen an PDF-Dateien vorzunehmen.

  • Schriftart-Zusammenfassung

    Im Handbuch werden Schriftart-Konzepte erklärt und die verschiedenen Arten von Schriftarten in der RICOH InfoPrint Font Collection. Die Zusammenfassung Font Summary ist nur auf Englisch verfügbar.

  • White Paper: Verwenden der Enhance-AFP-Funktion

    In diesem Handbuch wird erklärt, wie Enhance-AFP-Steuerdateien konfiguriert und verwendet werden. Dieses Handbuch ist nur auf Englisch verfügbar.

  • Die Liesmich-Datei von RICOH ProcessDirector(readme.html).

    In dieser Datei erfahren Sie, wie Sie auf andere Veröffentlichungen zugreifen. Die Readme-Datei ist nur auf Englisch verfügbar.

  • Die RICOH ProcessDirector-Veröffentlichungshinweise

    In diesen Versionshinweisen erhalten Sie Informationen über die RICOH ProcessDirector-Veröffentlichung, einschließlich neuer Funktionen und Updates; bekannte Beschränkungen, Probleme und Umgehungen; und Code-Änderungsanfragen. Die Versionshinweise sind nur auf Englisch verfügbar.

Sie können auch englische Publikationen im PDF-Format von der Website RICOH Software-Informationszentrum (https://help.ricohsoftware.com/swinfocenter/) herunterladen.

RICOH ProcessDirector-Informationszentrum

Das Informationszentrum enthält Themen, die Administratoren, Aufsichtspersonen und Bediener benutzen können, um sich mit RICOH ProcessDirector und der Verwendung vertraut zu machen. Das Informationszentrum ist über die Benutzerschnittstelle verfügbar und bietet Funktionen zur schnellen Navigation und Suche.

Hilfe

Die Feldhilfe ist auf vielen Bildschirmen verfügbar und bietet Informationen zu bestimmten Aufgaben und Einstellungen.

1.2.1.4 So lesen Sie die Dokumentation

1.2.1.4.1 Vor der Verwendung von RICOH ProcessDirector

Dieses Handbuch enthält Anweisungen und Warnungen in Bezug auf die korrekte Verwendung von RICOH ProcessDirector. Lesen Sie vor Verwendung von RICOH ProcessDirector dieses Handbuch sorgfältig und vollständig. Bewahren Sie dieses Handbuch für zukünftige Verwendungen auf.

1.2.1.4.2 Verwenden der Handbücher

Verwenden Sie die Handbücher je nach Bedarf.
So erfahren Sie, wie Sie RICOH ProcessDirector planen, installieren und starten:
Siehe RICOH ProcessDirector für Windows: Planung und Installation.
So erfahren Sie mehr über die Funktionen und den Betrieb von RICOH ProcessDirector und die installierten Funktionen:
Siehe RICOH ProcessDirector Informationszentrum.
So erfahren Sie, wie Merkmalwerte in der Benutzeroberfläche eingestellt werden:
Siehe Feldhilfe.
So erfahren Sie, wie Sie eine Dokumentverarbeitungsfunktion installieren:
Siehe RICOH ProcessDirector: Installieren von Dokumentenverarbeitungsfunktionen.
So erfahren Sie, wie Sie die Funktionen und den Betrieb von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat verwenden
Siehe RICOH ProcessDirector: Verwenden von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat.
So erfahren Sie, wie Sie RICOH ProcessDirector für den Datenaustausch mit anderen Anwendungen konfigurieren:
Siehe RICOH ProcessDirector: Integration mit anderen Anwendungen.
Anzeigen der Veröffentlichungen

Die RICOH ProcessDirector-Publikationen sind auf der Dokumentations-CD verfügbar, sodass Sie Zugriff darauf haben, bevor Sie die Anwendung installieren.

    Hinweis:
  • Ein PDF-Anzeigetool wie Adobe Acrobat Reader ist für die Anzeige der Veröffentlichungen erforderlich.

Wenn Sie auf die Veröffentlichungs-CD für RICOH ProcessDirector auf Windows zugreifen möchten:

  1. Legen Sie die CD in das CD-Laufwerk ein.

    Falls die Autostart-Funktion für CDs im Windows-System konfiguriert wurde, öffnet sich der Windows Explorer automatisch und zeigt den Inhalt der CD an.

  2. Wenn der Windows Explorer nicht automatisch geöffnet wird, öffnen Sie ihn, und rufen Sie den Inhalt des CD-Laufwerks auf.
  3. Wenn Sie die readme.html-Datei öffnen, erhalten Sie Informationen zum Inhalt der CD.

Einige dieser Publikationen sind auch über die RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle verfügbar.

    Hinweis:
  • Sie müssen sich auf der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle anmelden, um die Publikationen anzuzeigen.

Klicken Sie im Banner der Benutzerschnittstelle von RICOH ProcessDirector auf die Schaltfläche Informationen und wählen Sie eine der folgenden Publikationen zum Herunterladen aus:

  • RICOH ProcessDirector: Integration mit anderen Anwendungen
  • RICOH ProcessDirector: Installieren von Dokumentverarbeitungsfunktionen
  • RICOH ProcessDirector: Verwendung des RICOH ProcessDirector-Plugins für Adobe Acrobat
  • RICOH ProcessDirector: Veröffentlichungshinweise

Anzeigen des Informationszentrums

Das RICOH ProcessDirector-Informationszentrum ist über die Bildschirmnutzerschnittstelle verfügbar.

So rufen Sie das Informationszentrum auf:

  • Klicken Sie im Banner der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle auf die Informationen-Schaltfläche und wählen Sie Hilfe.
  • Wenn Sie nicht bei RICOH ProcessDirector angemeldet sind, geben Sie die folgende URL in die Adressleiste Ihres Browsers ein:
    • http://hostname:15080/pdhelp/index.jsp

    In der URL ist hostname der Hostname oder die IP-Adresse des Computers, auf dem bzw. der RICOH ProcessDirector installiert ist.

Zusätzlich können Sie die Position des Informationszentrums in Ihrem Browser mit einem Lesezeichen versehen und es jederzeit außerhalb von RICOH ProcessDirector öffnen.

Informationen zum Verwenden der Funktionen und zu deren Betrieb sind nur verfügbar, wenn sie im System installiert sind.

1.2.1.5 Weitere Informationen

Informationen zu unseren Produkten enthalten die folgenden Websites:

Informationen zu verwandten Produkten finden Sie hier:

  • InfoPrint Manager für AIX: Erste Schritte, G550-1061
  • InfoPrint Manager für AIX: Planungsleitfaden, G550-1060
  • InfoPrint Manager für Linux: Erste Schritte, G550-20263
  • InfoPrint Manager für Linux: Planungshandbuch, G550-20262
  • InfoPrint Manager für Windows: Erste Schritte, G550-1072
  • InfoPrint Manager für Windows: Planungshandbuch, G550-1071
  • InfoPrint Manager: PSF- und Servernachrichten, G550-1053
  • RICOH InfoPrint XT für Linux: Installations- und Benutzerhandbuch, G550-20375
  • RICOH InfoPrint XT für Windows: Installations- und Benutzerhandbuch, GLD0-0025
  • AFP Conversion and Indexing Facility User's Guide, G550-1342
  • IBM Print Services Facility für z/OS: AFP Download Plus, S550-0433
  • IBM Print Services Facility für z/OS: Download for z/OS, S550-0429

1.2.1.6 Symbole

Die folgenden Symbole in diesem Handbuch helfen Ihnen, Inhalte schnell zu identifizieren.

    Wichtig:
  • Dieses Symbol zeigt Punkte, auf die Sie bei der Verwendung des Produkts achten müssen. Diese Erläuterungen sollten Sie unbedingt lesen.

    Hinweis:
  • Dieses Symbol zeigt hilfreiche zusätzliche Informationen an, die nicht unbedingt erforderlich sind, um eine Aufgabe auszuführen.

Bold
Fettdruck zeigt die Namen der Dialogfelder, Menüs, Menüoptionen, Einstellungen, Feldbezeichnungen, Schaltflächen und Tasten an.
Kursiv
Kursivdruck weist auf den Titel der Anleitungen und Variablen hin, die Sie mit Ihren eigenen Informationen ersetzen müssen.
Monospace
Monospace type weist auf Computer-Eingabe und -Ausgabe hin.

1.2.1.7 Abkürzungen

AFP
Advanced Function Presentation
API
Application Programming Interface
AWS
Amazon Web Services
CSV
Durch Kommas getrennte Werte
HTTP
Hyper Text Transfer Protocol
IP
Internet Protocol
JDF
JDF-Format (Job Definition Format)
LPD
Zeilendruckerdämon
PDF
Portable Document Format
PSF
Print Services Facility
REST
Representational State Transfer
SOAP
Simple Object Access Protocol (SOAP)
SSL
Secure Sockets Layer
WSDL
Web Service Description Language

1.2.1.8 Marken

RICOH ProcessDirector, RICOH Predictive Insight und RICOH InfoPrint Manager sind Marken der Ricoh Company, Ltd. in den Vereinigten Staaten, anderen Ländern oder beidem.

Adobe®, Reader® und PostScript® sind eingetragene Marken oder Marken von Adobe Systems Inc. in den USA und/oder anderen Ländern.

Amazon®, Amazon Web Services®, AWS® und Amazon Bedrock® sind eingetragene Marken von Amazon.com, Inc. oder seinen Tochtergesellschaften in den Vereinigten Staaten und/oder anderen Ländern.

EFI®, Fiery® und die Fiery-Logo sind eingetragene Marken oder Marken von Electronics for Imaging, Inc. in den USA und/oder bestimmten anderen Ländern.

Firefox® ist eine eingetragene Marke der Mozilla Foundation.

Google Chrome™ ist eine Marke der Google, Inc.

IBM®, AIX, DB2®, MVS, POWER und z/OS® sind entweder eingetragene Marken oder Marken der International Business Machines Corporation in den USA und/oder anderen Ländern.

Impostrip® ist eine eingetragene Marke von Ultimate TechnoGraphics Inc.

Kodak® ist eine eingetragene Marke der Eastman Kodak Company.

Linux® ist eine eingetragene Marke von Linus Torvalds.

MarcomCentral® und FusionPro® sind eingetragene Marken von MarcomCentral, einem Unternehmen von Ricoh.

Microsoft, Windows, Windows Server und Microsoft Edge sind eingetragene Marken oder Marken von Microsoft Corporation in den USA und/oder anderen Ländern.

Oracle®, Java® und OpenJDK™ sind Marken oder eingetragene Marken von Oracle und/oder seinen Tochterfirmen.

PostgreSQL® ist eine eingetragene Marke von PostgreSQL Community Association of Canada.

Quadient® ist eine eingetragene Marke der Quadient Group AG.

Red Hat™, Red Hat® Enterprise Linux®, Red Hat®Ansible® Automation Platform und Ansible® sind Marken von Red Hat, LLC, eingetragen in den Vereinigten Staaten und anderen Ländern.

Sentinel® ist eine eingetragene Marke von Thales DIS CPL USA, Inc.

SUSE® und SUSE® Linux Enterprise Server sind Marken oder eingetragene Marken der SUSE LLC oder ihrer Tochtergesellschaften oder verbundenen Unternehmen in den Vereinigten Staaten, anderen Ländern oder beidem.

Tableau Software® und Tableau® sind eingetragene Marken von Tableau Software.

TASKalfa® ist eine eingetragene Marke der Kyocera Corporation.

UNIX® ist eine eingetragene Marke von The Open Group.

VMware® ist eine eingetragene Marke von Vmware, Inc.

Xerox® ist eine eingetragene Marke der Xerox Corporation.

Die richtigen Namen der Betriebssysteme von Windows lauten folgendermaßen:

  • Windows 10:
    • Microsoft Windows 10 Pro
    • Microsoft Windows 10 Enterprise
  • Windows 11:
    • Microsoft Windows 11 Pro
  • Windows Server 2019:
    • Microsoft Windows Server&nbsp;2019 Standard
  • Windows Server 2022:
    • Microsoft Windows Server 2022 Standard
  • Windows Server 2025:
    • Microsoft Windows Server 2025 Standard

Andere hier aufgeführte Produktnamen dienen nur Identifikationszwecken und können Marken ihrer jeweiligen Firmen sein. Wir verzichten auf alle Rechte an diesen Marken.

1.2.1.9 Neu in dieser Version

Diese neuen Funktionen und Aktualisierungen sind in den aufgeführten Versionen von RICOH ProcessDirector enthalten.

Neue Funktionen und Aktualisierungen in Version 3.14.0

  • Erweitern Sie Ihre Druck-Workflows um die Möglichkeiten der KI

    RICOH ProcessDirector führt die kostenlose KI-Verbindung ein, um die KI-Verarbeitung in Ihre Workflows einzubinden. Richten Sie Ihre Modelle gemäß Ihren Sicherheitsrichtlinien und Governance-Verfahren ein und fügen Sie dann einen ConnectToAI-Schritt zu Ihrem Workflow hinzu. Der Schritt sendet eine Aufforderung an Ihren KI-Dienst und erhält eine Antwort, bevor der Job weiter verarbeitet wird.

    Diese Funktion unterstützt derzeit die Verbindung zu Amazon Bedrock.

  • Vergleichen Sie Workflows direkt in der Anwendung

    Workflow-Administratoren können einen visuellen Vergleich von zwei Workflows nebeneinander sehen. Wählen Sie vorhandene Workflows auf demselben System oder in einer Exportdatei und öffnen Sie das Dienstprogramm. Unterschiede werden hervorgehoben, und detaillierte Eigenschaftsvergleiche für Schritte und Konnektoren sind leicht zugänglich. Nutzen Sie dieses leistungsstarke Tool, um bei der Entwicklung von Workflows, der Fehlersuche und der Migration Zeit zu sparen.

  • Fügen Sie Ihren Workflows Kommentare mit Workflow-Anmerkungen hinzu

    Sie können jetzt Kommentare, Anmerkungen und andere Informationen direkt im Workflow-Editor hinzufügen. Mit der Funktion Workflow-Anmerkungen können Sie Erinnerungen und Beschreibungen genau dort einfügen, wo Sie sie benötigen, um allen, die mit dem Workflow interagieren, nützliche Informationen zu liefern.

  • Suche im Hilfesystem verbessert

    Die Leistung der Suchfunktion im Hilfesystem wurde erheblich verbessert. Wir haben auch erweiterte Suchfunktionen für eine bessere Feinabstimmung der Suchergebnisse hinzugefügt.

  • Unterstützung für Drucker der Serie RICOH Pro 5400

    RICOH ProcessDirector unterstützt jetzt das Senden von PostScript-Jobs an den RICOH Pro C5400SL-Drucker mit dem Ricoh Standard-Druckcontroller.

  • RICOH ProcessDirector läuft jetzt unter aktualisiertem Java

    Die mit RICOH ProcessDirector gelieferte Java Runtime Environment wurde auf die Versionen 17 und 21 aktualisiert. Alle Komponenten des Basisprodukts sind getestet und mit den neuen Versionen kompatibel. Wenn Sie von Ricoh bereitgestellte erweiterte Funktionen installiert haben, wenden Sie sich an Ricoh, um aktualisierte Pakete zu erhalten, die mit den neuen Java-Versionen kompatibel sind, bevor Sie dieses Update installieren.

  • Aktualisierte IBM DB2

    Die mit RICOH ProcessDirector gelieferte Version von IBM DB2 ist auf Version 12.4.1 aktualisiert.

  • Unterstützung für das aktualisierte Betriebssystem
    • Wir haben die Unterstützung für die Installation von RICOH ProcessDirector auf Windows Server 2019 entfernt.
  • Aktualisierung der eingebetteten Tomcat-Version

    Um Sicherheits- und Funktionsprobleme zu beheben, wurde die in RICOH ProcessDirector enthaltene Version von Tomcat auf Version 11 aktualisiert.

Neue Funktionen und Aktualisierungen in Version 3.13.3

  • Cut sheet support for TASKalfa-Funktion

    RICOH ProcessDirector unterstützt jetzt Kyocera TASKalfa 15000c Produktionsdrucker mit der Option EFI Printing System 50 (EFI Fiery DFE). Die kostenlose Funktion Cut sheet support for TASKalfa fügt den TASKalfa-Druckertyp zur Verwendung mit dieser Druckerlinie hinzu.

  • Sicherheitsupdates installieren, ohne RICOH ProcessDirector zu aktualisieren

    In dieser Version bieten wir Ihnen die Möglichkeit, ausgewählte Komponenten zu aktualisieren, ohne das gesamte Produkt zu aktualisieren. Jetzt können Sie die Installationen von PostgreSQL, IBM DB2, Java und Tomcat, die mit RICOH ProcessDirector geliefert werden, selbständig aktualisieren, um gemeldete Sicherheitslücken zu schließen.

    Ricoh plant, in Zukunft monatlich nach Sicherheitsupdates bei den Herstellern/Vertreibern zu suchen. Nach der Prüfung und Verifizierung werden die Pakete auf der Ricoh Software-Downloadseite(dl.software.com) veröffentlicht.

  • Aktualisierungen des Migrationsassistenten

    Diese Version bietet verschiedene Verbesserungen der Funktionalität des Migrationsassistenten. Vor allem die Leistung der Sektion "Objekte" wurde verbessert.

  • Aktualisierte IBM DB2

    Die mit RICOH ProcessDirector gelieferte Version von IBM DB2 wird auf Version 11.5.9 Special Build 63280 aktualisiert.

  • Aktualisiertes PostgreSQL

    Die von RICOH ProcessDirector bereitgestellte Version von PostgreSQL ist auf Version 17.6 aktualisiert.

  • Unterstützung für das aktualisierte Betriebssystem

    Sie können RICOH ProcessDirector jetzt auf Windows Server 2025 installieren.

  • Unterstützung für Drucker der Serie RICOH Pro 5400

    RICOH ProcessDirector unterstützt jetzt das Senden von Jobs an diese Drucker mit dem digitalen Frontend Fiery E-48B:

    • Pro C5400S
    • Pro C5410S

Neue Funktionen und Aktualisierungen in Version 3.13.2

  • Kommunizieren Sie innerhalb von RICOH ProcessDirector mit Notizen

    Auf Kundenwunsch hinzugefügt: Kommunizieren Sie mit Ihren Kollegen direkt über die Benutzeroberfläche, um eine effektive Zusammenarbeit in Echtzeit zu ermöglichen. Öffnen Sie das Notizen-Panel über das Banner, um Nachrichten für die nächste Schicht zu hinterlassen, Bediener über Service-Updates zu informieren und den Status zu melden. Sie können Nachrichten erstellen, bearbeiten und löschen, mit Unterstützung für Reaktionen und Antworten, um dynamische Unterhaltungen zu erleichtern.

    Sie können Kollegen markieren und Hashtags einfügen, um Nachrichten mit bestimmten Objekten oder Workflows zu verknüpfen, so dass Unterhaltungen kontextbezogen bleiben. Die Auswahl eines Tags oder Hashtags filtert den Inhalt und zeigt nur Nachrichten an, in denen diese Begriffe vorkommen.

    Darüber hinaus ist der gesamte Nachrichtenverlauf in Notizen vollständig durchsuchbar, so dass Sie vergangene Kommunikationen schnell wiederfinden können.

  • Erweiterungen der Auftragsverwaltung

    In Version 3.13.2 wird die Funktion Auftragsverwaltung noch leistungsfähiger! Aufträge und Auftragseigenschaften sind stärker in die Benutzeroberfläche und andere Funktionen integriert. Die zusätzlichen Funktionen umfassen:

    • Definieren Sie benutzerdefinierte Eigenschaften für Bestellungen.
    • Auftragseigenschaften auf Bannerseiten einfügen.
    • Sammeln Sie Auftragsdaten mit der Funktion Berichte und einem neuen Datensammler.
    • Nehmen Sie Aufträge und Auftragseigenschaften in benutzerdefinierte Portlets auf.
    • Referenzauftragseigenschaften aus Jobs.
    • Verwenden Sie Ordnungseigenschaften in der Verbindungslogik.

  • Standorte auf Gruppenebene festlegen

    Verwalten Sie den Zugriff auf Ressourcen nach Standort effizienter, indem Sie Standorte auf Gruppenebene festlegen. Zuvor wurden die Standorte für jeden Benutzer einzeln festgelegt und aktualisiert. Jetzt können Sie Standorte für eine Gruppe festlegen und alle Benutzer, die der Gruppe hinzugefügt werden, erben die Einstellungen. Wenn Sie einen Benutzer in eine andere Gruppe verschieben, werden seine Standorte automatisch aktualisiert.

  • RICOH Supervisor™ umbenannt in RICOH Predictive Insight™

    Im April 2025 wurde RICOH Supervisor in RICOH Predictive Insight umbenannt. RICOH ProcessDirector ist nun aktualisiert, um diese Produktnamensänderung widerzuspiegeln.

  • Aktualisiertes PostgreSQL

    Die von RICOH ProcessDirector bereitgestellte Version von PostgrSQL wurde auf Version 17.4 aktualisiert.

  • Verbesserte Unterstützung für benutzerdefinierte PDF-Drucker

    Benutzerdefinierte PDF-Drucker sind mit der Einführung des Printer Definition-Objekts einfacher zu verwalten. Wenn Sie jetzt eine GPZ-Datei von einem Ricoh-Vertreter hochladen, erstellen Sie eine Druckerdefinition und verwenden die Druckerdefinition, wenn Sie den benutzerdefinierten PDF-Drucker hinzufügen. Mit dieser Änderung können Sie Druckerdefinitionen und benutzerdefinierte PDF-Drucker mit dem Migrationsassistenten einfacher migrieren.

Neue Funktionen und Aktualisierungen in Version 3.13.1

  • Aktualisierte Übersetzungen

    Der Inhalt der Produktoberfläche der Version 3.13 und das Hilfesystem wurden in diese Sprachen übersetzt:

    • Portugiesisch (Brasilien)
    • Französisch
    • Deutsch
    • Italienisch
    • Japanisch
    • Spanisch

    Um die übersetzte Benutzeroberfläche und den Hilfeinhalt zu sehen, laden Sie das Language Pack für Ihre Sprache herunter und installieren Sie es.

  • Aktualisiertes PostgreSQL

    Die Version von PostgreSQL, die in RICOH ProcessDirector enthalten ist, wurde auf Version 16 aktualisiert. Wenn Sie zuvor die mit RICOH ProcessDirector gelieferte PostgreSQL-Datenbank installiert haben, haben Sie jetzt die Möglichkeit, diese Datenbank während des Installationsvorgangs zu aktualisieren. Sie können sich auch dafür entscheiden, die Installation ohne Aktualisierung der Datenbank abzuschließen und das Datenbank-Update später zu installieren.

  • Verbesserungen der Benutzerfreundlichkeit

    Diese Version enthält Verbesserungen im Verhalten der Benutzeroberfläche, einschließlich:

    • In der Schrittvorlagenliste des Workflow-Editors haben Sie die Gruppe Favoriten an den Anfang der Liste verschoben.
    • Im Portlet Jobs wurde ein zusammenklappbarer Bereich für Filter hinzugefügt, damit diese weniger Platz auf dem Bildschirm einnehmen.
    • Im Portlet Aufträge wurden die Auftragsnummern aktiviert, sodass durch Anklicken das Notizbuch mit den Auftragseigenschaften geöffnet wird.
  • Optimieren des Schritts BuildPDFFromDocuments

    Bei sehr großen PDF-Jobs oder Jobs mit komplexen Verarbeitungsanforderungen kann der Schritt BuildPDFFromDocuments stundenlang laufen, bis die Verarbeitung abgeschlossen ist. In dieser Version führen wir erweiterte Konfigurationsoptionen ein, um den Schritt zu optimieren und schneller abzuschließen. Wenn Sie an dieser Option interessiert sind, wenden Sie sich an Ihren Ricoh-Vertreter.

Neue Funktionen und Aktualisierungen in Version 3.13

  • Auftragsverwaltung-Funktion

    In RICOH ProcessDirector ist endlich eine Auftragsunterstützung enthalten. Die Auftragsverwaltung-Funktion bietet die Möglichkeit, Aufträge zu erstellen und zu verfolgen, die von Ihrem MIS oder Auftragsbearbeitungssystem übermittelt werden, oder Aufträge manuell im Portlet Jobs übergeben zu erstellen. Übermitteln Sie Ihre Auftragsdatei im XML-Format. RICOH ProcessDirector interpretiert die Datei und erstellt Aufträge und Jobs nach Ihren Vorgaben.

    Die Auftragsverwaltung-Funktion ist im Basisprodukt als kostenlose Funktion enthalten, sie wird aber nicht standardmäßig installiert.

  • Verbesserungen von MarcomCentral Connect

    Mit der zusätzlichen Auftragsverwaltung-Funktion ist die Integration mit MarcomCentral einfacher denn je. Die in der MacomCentral Connect-Funktion bereitgestellten Beispiel-Workflows wurden aktualisiert, um die von der Auftragsverwaltung eingeführten Objekte für eine schnellere Integration mit Ihrer Marcom-Storefront zu verwenden.

  • Verbesserter Installation von Lizenzschlüsseln

    Wir haben den Prozess der Lizenzinstallation umgestaltet, um die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern. Der Prozess ist jetzt schneller und verfügt über bessere Benachrichtigungen und Rückmeldungen, sodass Sie wissen, welche Funktionslizenzen aktiviert sind.

  • Unterstützung für Drucker der Serie RICOH Pro 8400

    RICOH ProcessDirector unterstützt jetzt das Senden von Jobs an diese Drucker mit dem digitalen Frontend Fiery EB-36:

    • Pro 8400S
    • Pro 8410
    • Pro 8410S
    • Pro 8420
    • Pro 8420S
    • Pro 8420Y (nur Japan)

  • Verbesserungen der Benutzerfreundlichkeit
    • Im Workflow-Editor wurden Schrittvorlagen und Schrittketten in ein stationäres Seitenfenster verschoben, anstatt in einem unverankerten Fenster angezeigt zu werden. In dem Bereich wurden sowohl die Schrittvorlagen als auch die Schrittketten in Kategorien gruppiert, um die Suche nach dem gewünschten Element zu erleichtern.
    • Im Migrationsassistenten können Sie jetzt eine laufende Migration abbrechen und rückgängig machen. Objekte und Dateien, die migriert wurden, werden auf ihre Versionen vor der Migration zurückgesetzt.

Versionshinweise für frühere Versionen von RICOH ProcessDirector finden Sie im RICOH Software Information Center hier: Versionshinweise: RICOH ProcessDirector

1.2.2 Überblick

RICOH ProcessDirector erlaubt die Verwaltung aller Aspekte der Druckprozesse über eine übersichtliche webbrowser-basierte Benutzeroberfläche. RICOH ProcessDirector unterstützt die Jobübergabe aus anderen Systemen unter Verwendung von Methoden zum Kopieren von Dateien. Sie können Jobs in vorgegebene Ordner (für Sofortdruck) kopieren oder verschieben und RICOH ProcessDirector so konfigurieren, dass es diese Verzeichnisse permanent überwacht und Jobs automatisch verarbeitet, wenn sie ankommen. Sie können Jobs zudem von jedem System übertragen, das das LPD-Protokoll (line printer daemon) für die Dateiübertragung verwendet. Zusätzlich können Sie über RICOH ProcessDirector einzelne Dokumente in PDF-Jobs steuern und verfolgen.

Die von RICOH ProcessDirector verwendete umfangreiche Datenbank enthält detaillierte Prüfinformationen über Ihre Druckauslastung und -aufgaben.

Sie können über einen unterstützten Browser auf Workstations in Ihrem Netzwerk auf RICOH ProcessDirector zugreifen. Sie müssen RICOH ProcessDirector nicht auf den Workstations installieren, die Sie für den Zugriff auf die Benutzeroberfläche verwenden. RICOH ProcessDirector muss nur auf dem Computer installiert werden, über den der Workflow verwaltet wird.

Wenn Sie das AFP-Unterstützung-Feature erworben und installiert haben, ermöglicht RICOH ProcessDirector Ihnen die Steuerung und Verfolgung von Aufträgen und einzelnen Dokumenten im AFP-Format (AFP = Advanced Function Presentation). Die Funktion fügt Unterstützung für AFP- und PCLOut-Drucker und Jobübergaben von z/OS-Hostsystemen mithilfe von Download for z/OS und AFP Download Plus hinzu.

Wichtig: Haben Sie RICOH ProcessDirector ohne das AFP-Unterstützung-Feature erworben, gelten Anweisungen für Eingabeeinheiten des Typs "Download", AFP- und PCLOut-Drucker und sonstige AFP-spezifische Systemobjekte und -funktionen nicht für Ihre Installation von RICOH ProcessDirector.

Sie können RICOH ProcessDirector, was eine unbefristete Lizenz bietet, oder RICOH ProcessDirector-Abonnement, was den Zugriff auf das Produkt für 1-5 Jahre mit Verlängerungsoptionen für eine längerfristige Nutzung ermöglicht, erwerben. Sie erwerben ein Abonnement für das Basisprodukt und für jede Funktion, die Sie installieren möchten.

1.2.2.1 Komponenten

Das RICOH ProcessDirector-Basisprodukt setzt sich aus diesen Komponenten zusammen:

Primärer RICOH ProcessDirector-Server

Der primäre RICOH ProcessDirector-Server verwaltet alle Jobaktivitäten, einschließlich Eingabeeinheiten, die Jobs und Drucker erstellen, die die Jobs drucken. Der Server verarbeitet auch Jobs durch die Workflows, von denen einige andere Programme beinhalten. Er kontrolliert sowohl den Durchlauf der Jobs und die Datenbanktabellen, die Systeminformationen speichern.

Der primäre RICOH ProcessDirector-Server ist auf einem Computer mit einem der Windows-Betriebssystem installiert.

  • Windows Server 2022 64 Bit
  • Windows Server 2025 64 Bit

RICOH ProcessDirector speichert Systeminformationen und verwaltet Jobs, die das System durchlaufen, mithilfe einer Datenbank. Es werden zwei Datenbanken unterstützt: PostgreSQL und IBM DB2.

    Hinweis:
  • PostgreSQL ist die Standard-Datenbankkonfiguration ab Version 3.12.
  • IBM DB2 war die Standard-Datenbankkonfiguration vor Version 3.12.

Bestehende Kunden können weiterhin IBM DB2 nutzen oder ihre Daten zu PostgreSQL migrieren. Sie können die PostgreSQL-Datenbank verwenden, die in RICOH ProcessDirector enthalten ist, oder eine separate Instanz der PostgreSQL-Datenbank verwenden, die lokal oder auf einem anderen Computer installiert ist. Einzelheiten finden Sie unter Upgrade durchführen in Kapitel 3.

Während des Installationsprozesses geben Sie an, welche Datenbank verwendet werden soll. Wenn Sie DB2 auswählen, können Sie diese Datenbank nicht für andere Zwecke verwenden.

    Hinweis:
  • IBM DB2 benötigt Version 12.1.3 oder höher, um auf Windows Server 2025 zu laufen. Wenn Sie RICOH ProcessDirector auf einem System installieren möchten, auf dem Windows Server 2025 mit einer früheren Version von DB2 läuft, müssen Sie entweder ein Upgrade auf DB2 12.1.3 oder höher durchführen oder PostgreSQL als Datenbank verwenden.
RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle

Die RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle ist eine browser-basierte Schnittstelle, mit der Sie den Druckprozess verwalten können. Benutzer können auf die Benutzerschnittstelle über einen unterstützten Webbrowser auf einer Windows- oder Linux-Workstation zugreifen, solange sie die RICOH ProcessDirector-Benutzer-ID kennen. Auf der Workstation muss die aktuelle Version eines dieser Browser installiert sein:

  • Mozilla Firefox
  • Google Chrome
  • Microsoft Edge

Die Benutzerschnittstelle besitzt auch eine webbasierte Dateianzeigefunktion, die Adobe Acrobat Reader (oder ein ähnliches PDF-Anzeige-Plugin) verwendet, um AFP- oder PDF-Dateien anzuzeigen, damit Sie die erneut zu druckenden Seiten auswählen können.

Für den Zugriff auf die Benutzeroberfläche können Sie die folgende URL in die Adressleiste eines Web-Browsers eingeben und dabei Hostname durch den Hostnamen oder die IP-Adresse des Computers, auf dem der primäre Server ausgeführt wird, ersetzen: http://Hostname:15080/pd.

Nachdem Sie authentifiziert wurden, können Sie die Benutzerschnittstelle erkunden. Zu den Highlights der Benutzeroberfläche gehören:

  • Die Seite Hauptseite umfasst Portlets, die den Systemzustand, den Jobstatus und den Einheitenstatus grafisch mithilfe von Farben und Grafiken darstellen. Benutzer können auf einen Blick den Gesamtstatus ihres Systems erkennen und detaillierte Informationen auf einfache Weise abfragen.
  • Auf der Seite Hauptseite können Sie Portlets verschieben. Klicken Sie dazu auf die Titelleiste, ziehen Sie das Portlet an eine andere Position und lassen Sie dann die Maustaste los, um das Portlet abzulegen. Sie können auch alle Portlets maximieren, sodass sie das gesamte Browserfenster ausfüllen. Mit der Aktion Portlets an Fenster anpassen können Sie die Größe aller Portlets auf einmal ändern, sodass sie die gesamte verfügbare Fenstergröße ausfüllen.
  • Außerdem können Sie die in allen Portlets und Objekttabellen verfügbaren Spalten mit der Aktion Spalten verwalten im Menü Einstellungen () individuell anpassen. Wenn eine Tabelle sowohl auf der Seite Hauptseite als auch auf der Seite Verwaltung angezeigt wird, können Sie verschiedene Spalten auf jeder Seite speichern.
  • Sowohl die Seite Hauptseite als auch die Seite Verwaltung werden automatisch aktualisiert und zeigen Merkmal- sowie Statusänderungen an. Sie müssen den Browser nicht aktualisieren, um die aktuellsten Informationen anzuzeigen.
      Hinweis:
    • Falls mehr als 1500 Jobs in der Tabelle Jobs enthalten sind, werden Merkmal- und Statusänderungen für Jobs nicht automatisch aktualisiert. Andere Portlets werden weiterhin automatisch aktualisiert.
  • Sie können alle Einheitentypen sowohl auf der Seite Hauptseite als auch auf der Seite Verwaltung hinzufügen, kopieren und löschen. Auf beiden Seiten sind Kopieren und Löschen im Menü Weitere Aktionen verfügbar. Auf der Seite Verwaltung ist die Aktion Hinzufügen ganz oben rechts in der Tabelle verfügbar. Auf der Seite Hauptseite ist im Menü Einstellungen () die Aktion Hinzufügen.

  • In der Tabelle Jobs werden bis zu 1500 Jobs ohne Verwendung von Numerierungs-Steuerelementen angezeigt. Sie können die gesamte Liste der Jobs in derselben Tabelle durchblättern, statt sie Seite für Seite durchzugehen.
  • Die meisten Portlets und Tabellen verfügen über einen Filter, mit dem Sie Einträge leicht finden können. Klicken Sie auf das Symbol Filter (), und geben Sie einen Suchtext in das Feld ein. Im Portlet oder in der Tabelle werden nur die Zeilen angezeigt, die den von Ihnen eingegebenen Text enthalten.
  • Das Portlet Jobs enthält einen Erweiterten Filter. Klicken Sie auf den Pfeil links des Titels Erweiterter Filter, um den Filter zu erweitern und die Bedingungen anzugeben, nach denen die Tabelle Jobs gefiltert werden soll.
  • Sie können den Zugriff auf Objekte sowohl auf der Seite Hauptseite als auch auf der Seite Verwaltung basierend auf Standortmerkmalen verwalten. Wenn Sie Objekte wie beispielsweise Drucker, Eingabeeinheiten und Jobs bestimmten Standorten zuweisen, können Sie das Merkmal Zulässige Standorte für die einzelnen Benutzer verwenden, um zu definieren, welche Standorte Sie in der Benutzerschnittstelle anzeigen können.

    Das Merkmal Standorte für Anzeige ermöglicht es den Benutzern, auszuwählen, welche ihrer zugelassenen Standorte in der Benutzerschnittstelle angezeigt werden sollen. Wenn ein Benutzer die Option wählt, eine Teilmenge der zulässigen Standorte anzuzeigen, wird ein Standortsymbol () im Bannerbereich angezeigt.

  • Das Hilfe-Fenster, das angezeigt wird, wenn Sie auf klicken, kann an eine andere Position verschoben und skaliert werden, um mehr oder weniger Informationen anzuzeigen. Sie können auch Text im Fenster markieren, um ihn zu kopieren.

Die Benutzerschnittstelle ist in folgenden Sprachen verfügbar:

  • Portugiesisch (Brasilien) (pt_BR)
  • Englisch (en_US)
  • Französisch (fr_FR)
  • Deutsch (de_DE)
  • Italienisch (it_IT)
  • Japanisch (ja_JP)
  • Spanisch (es_ES)

RICOH ProcessDirector-Informationszentrum

Das Information Center enthält Themen, die Benutzer dabei unterstützen, mehr über RICOH ProcessDirector und dessen Verwendung zu erfahren.

Öffnen Sie das Information Center, indem Sie auf ? Hilfe im Banner der Benutzerschnittstelle klicken. Zusätzlich können Sie die Position des Information Centers in Ihrem Browser mit einem Lesezeichen versehen und es außerhalb von RICOH ProcessDirector öffnen.

1.2.2.1.1 Features

RICOH ProcessDirector-Features stellen zusätzliche Funktionen bereit oder ermöglichen das Hinzufügen von Unterstützung für Einheiten wie Inserter zum System. Durch den modularen Aufbau von RICOH ProcessDirector können Sie dem Basisprodukt Features hinzufügen, wenn sich die Geschäftsanforderungen ändern.

Die meisten Features sind nahtlos in die Benutzeroberfläche integriert und werden über das Dienstprogramm Feature Manager auf der Seite Verwaltung der Benutzeroberfläche installiert. Wenn Sie ein Feature mit Feature Manager installieren, befindet sich das Feature im Testmodus. Um ein Feature nach der Testperiode weiterhin verwenden zu können, müssen Sie das Feature erwerben und einen Lizenzschlüssel dafür installieren. Wenn Sie keinen Lizenzschlüssel installieren, funktioniert das Feature am Ende der Testperiode nicht mehr.

Erweiterte Funktionen von RICOH ProcessDirector sind benutzerdefinierte Softwarekomponenten, die Sie über den Ricoh-Kundendienstmitarbeiter beziehen können. Der Ricoh-Kundendienstmitarbeiter installiert die erweiterten Funktionen auf dem vorhandenen primären RICOH ProcessDirector-Computer.

1.2.2.1.1.1 Kostenlose Funktionen zur Produktverbesserung

Diese Funktionen bieten Unterstützung für das Hinzufügen von Sprachen, mehr Sicherheit und einige häufig hinzugefügte Jobeigenschaften zu Ihrem System. Sie bieten auch die Möglichkeit, mit den einzelnen PDF-Dokumenten innerhalb eines Jobs zu arbeiten und Daten über Ihr System zu Berichtszwecken zu sammeln.

Dieses Features werden mit dem Basisprodukt bereitgestellt, werden jedoch nicht standardmäßig installiert. Sie benötigen keine zusätzliche Lizenz.

KI-Verbindung
Mit der Funktion KI-Verbindung kann RICOH ProcessDirector eine Verbindung zu externen Diensten für künstliche Intelligenz herstellen, so dass Workflows KI-Funktionen für die Dokumentenanalyse, die Erstellung von Inhalten und die intelligente Entscheidungsfindung nutzen können. Durch die Verbindung mit KI-Plattformen können Sie Aufgaben automatisieren, die traditionell eine manuelle Überprüfung oder spezielles Fachwissen erfordern.
Allgemeine Eigenschaften
Die Funktion "Allgemeine Eigenschaften" ergänzt eine Sammlung von Job- und Dokumenteigenschaften, die praktisch für die Transaktionsverarbeitung und -nachverfolgung sind. Diese Jobeigenschaften sind nicht mit einer bestimmten Schrittvorlage verknüpft, können aber in einem Workflow mit dem Schritt AssignJobValues oder der Aktion Jobstandardwerte verwalten festgelegt werden.
Cut Sheet Support for TASKalfa-Funktion
Die Cut Sheet support for TASKalfa-Funktion bietet Unterstützung für Kyocera TASKalfa 15000c Produktionsdrucker mit der Option EFI Printing System 50 (EFI Fiery DFE).
TASKalfa-Druckergeräte sind Drucker, die PDF- oder Postscript-Dateien drucken können. Sie drucken Jobs im PDF- oder Postscript-Format, einschließlich Jobs, die in das PDF- oder Postscript-Format konvertiert wurden.
Die Cut Sheet support for TASKalfa-Funktion fügt Geräte des Typs TASKalfa-Drucker hinzu. Dieser Druckertyp kann sowohl PostScript- als auch PDF-Dateien verarbeiten. Wenn im Spoolverzeichnis des Jobs beide Dateiformate zu dem Zeitpunkt vorhanden sind, zu dem der Job für den Druck geplant wird, wird die Datei mit der aktuellen Uhrzeit an den Drucker gesendet. Wenn eine Transformation eine PostScript-Datei in PDF umwandelt, wird das PDF-Format der Datei an den TASKalfa-Drucker gesendet.
Sprachpakete

Sprachpakete umfassen Übersetzungen für die Benutzerschnittstelle und das Hilfesystem. Jedes Sprachpaket enthält die übersetzten Dateien für eine Sprache. Unterstützte Sprachen sind:

  • Portugiesisch (Brasilien)
  • Französisch
  • Deutsch
  • Italienisch
  • Japanisch
  • Spanisch

PDF-Dokument-Unterstützung

Die PDF-Dokument-Unterstützung-Funktion fügt Funktionen und Objekte hinzu, mit denen Sie einzelne Dokumente in PDF-Jobs steuern und verfolgen können. Die Funktion umfasst RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat. Das Plug-in ermöglicht die Identifizierung einzelner Dokumente, das Extrahieren von Daten aus Dokumenten und Hinzufügen von Erweiterungen wie Barcodes, OME-Markierungen, Bildern, verdeckten Bereichen und Texten. Mit den Schrittvorlagen können Sie zu Ihren Workflows Schritte hinzufügen, die mit den extrahierten Daten Dokumente in Jobs sortieren, aufteilen und gruppieren.

Berichte

Mit der Berichte-Funktion können Sie ausgewählte Jobmerkmale und Druckerstatusänderungen in einer PostgreSQL-Datenbank erfassen. Um Daten zu extrahieren und anzuzeigen, können Sie ein Business Intelligence-Tool, wie z. B. Tableau, verwenden.

Sicherheit

Die Sicherheitsfeature bietet erweiterte Funktionen, einschließlich Kennwortanforderungen, die die Sicherheit der Benutzerkonten erhöhen. Wenn Sie einen Lightweight Directory Access Protocol (LDAP)- oder Active-Directory-Server haben, können Sie mit dieser Funktion die LDAP-Benutzer-IDs und Kennwörter zur Authentifizierung bei RICOH ProcessDirector verwenden.

1.2.2.1.1.2 Unterstützung von AFP-Datenströmen

Diese Funktionen unterstützen die Verarbeitung von AFP-Jobs und Dokumenten. Die Funktion AFP-Unterstützung ist eine Voraussetzung für die anderen Funktionen in diesem Abschnitt.
AFP-Unterstützung

Die Funktion AFP-Unterstützung ermöglicht Ihnen die Steuerung und Verfolgung von Jobs und einzelnen Dokumenten im AFP-Format. AFP bietet einen transaktionsorientierten Datenstrom, der die Integrität zwischen RICOH ProcessDirector -Server und Druckern garantiert. Die Drucker können den genauen Status jeder Seite angeben, sobald diese empfangen, gedruckt und abgelegt wurde. Die Funktion fügt Unterstützung für AFP- und PCLOut-Drucker hinzu.

Die Funktion umfasst RICOH Visual Workbench mit den Modi AFP Indexer, Document Property Designer und AFP Enhancer. RICOH Visual Workbench ermöglicht die Identifizierung einzelner Dokumente in AFP-Dateien und das Extrahieren von Daten aus den Dokumenten. Mit den Schrittvorlagen können Sie zu Ihren Workflows Schritte hinzufügen, die mit den extrahierten Daten Dokumente in Jobs sortieren, aufteilen und gruppieren.

Ohne dies Funktion können Sie AFP-Daten anzeigen, jedoch nicht drucken, und Sie können AFP-Jobs an andere Programme weitergeben.

AFP Editor

AFP Editor Mit können Sie Barcodes erstellen und Bereiche in indexierten AFP-Dateien verdecken. Sie können Barcodes erstellen, die Indexwerte, Jobmerkmale und unveränderlichen Text enthalten.

Sind beispielsweise Postleitzahlen in einer AFP-Datei Indexwerte, können Sie Barcodes erstellen, die die Postleitzahlen enthalten. Sie können Bereiche in AFP-Dateien verdecken. Niemand kann die Daten in den verdeckten Bereichen sehen, und die Daten können nicht gedruckt werden. Sie können beispielsweise Bereiche mit vorhandenen Barcodes ausblenden, die Sie ersetzen wollen. Zudem kann der AFP Editor automatisch POSTNET-Barcodes durch Intelligent Mail-Barcodes (IMBs) ersetzen, die denselben Routing-Code haben. Sie können formatierten AFP-Dateien auch Textzeichenfolgen hinzufügen, z. B. Seite x von y.

Whitespace Manager

Mit Whitespace Manager können Sie Bereiche mit verfügbarem Leerraum in AFP-Dateien definieren. Während der anschließenden Druckphase können Sie diese Leerraumbereiche mit Inhalt wie Bildern und Texten füllen. Sie erstellen eine oder mehrere Regeln für das Zuordnen von Inhalt zu Leerräumen, um mit dem Inhalt bestimmte Kunden anzusprechen oder den verfügbaren Raum optimal zu nutzen.

WPM Connect

Mit WPM Connect können Sie das WPM-Tool in RICOH ProcessDirector-Workflows integrieren, um weitere Verarbeitungsschritte durchzuführen. WPM ist in der Funktion WPM Connect nicht enthalten. Dieses Produkt muss getrennt erworben werden.

Dieses Feature ist nur in Japan verfügbar.

1.2.2.1.1.3 Integration-Features

Mit Hilfe der Integrations-Features können Sie RICOH ProcessDirector mit anderen Produkten verbinden, auch mit Produkten bestimmter anderer Unternehmen. Diese Features bieten Objekte, die die Integration mit anderen Anwendungen erleichtern. Die anderen Anwendungen müssen separat erworben werden.
Avanti Slingshot Connect

Mit dem Avanti Slingshot Connect-Feature können Sie Job- und JDF-Job-Tickets aus dem Avanti Slingshot MIS-System beziehen und diese mit RICOH ProcessDirector verarbeiten. RICOH ProcessDirector kann dann den Status des Jobs dem Avanti Slingshot beim Durchlaufen des Systems zur Verfügung stellen.

Cut Sheet Support for Kodak

Mit diesem Feature können Sie Kodak-Einzelblattdrucker über RICOH ProcessDirector definieren und unterstützen. RICOH ProcessDirector konvertiert Medien und Anforderungen zum Heften in das KDK-Format, das von diesen Druckern verwendet wird.

Cut Sheet Support for Xerox

Mit diesem Feature können Sie Xerox-Einzelblattdrucker über RICOH ProcessDirector definieren und unterstützen. RICOH ProcessDirector konvertiert Medien und Anforderungen zum Heften in das XRX- oder XPIF-Format, das von diesen Druckern verwendet wird.

FusionPro Connect

Mit der Funktion FusionPro Connect können Sie die von FusionPro Server bereitgestellten Dateizusammenstellungsvorgänge in Ihren Druck-Workflow integrieren. Die Funktion FusionPro Connect bietet eine Schrittvorlage, die Druckjobs an FusionPro Server sendet und auf deren Rückkehr wartet, um die Verarbeitung fortzusetzen. In diesem Schritt können Sie eine FusionPro-Vorlage und eine Ausschießvorlage für den Job auswählen. Die Funktion enthält auch einen Beispiel-Workflow, mit dem Sie Ihre Konfiguration testen können.

Dieses kostenlose Feature wird mit dem Basisprodukt bereitgestellt. Es ist jedoch nicht standardmäßig installiert.

MarcomCentral Connect

Mit der MarcomCentral Connect-Funktion können Sie die Online-Storefront- und Web-to-Print-Funktionen von MarcomCentral in Ihre Produktionsworkflows integrieren. Muster-Webservice-Eingabeeinheiten beziehen Aufträge für gedruckte, digitale und andere Artikel von MarcomCentral. RICOH ProcessDirector erstellt einen Job für jeden Auftrag und benachrichtigt MarcomCentral, wenn die Artikel aus dem Job bestimmte Schritte im Musterworkflow abgeschlossen haben.

Voraussetzungen: Auftragsverwaltung und Web Services Enablement

PitStop Connect

Mit der Funktion PitStop Connect können Sie Preflight-Vorgänge, die Enfocus PitStop Server 10 verwenden, in Ihre Druck-Workflows und PDF-Druckjobs integrieren.

Quadient Inserter Express

Die Quadient Inserter Express-Funktion ist eine vereinfachte Version der Inserter-Funktion, die nur Quadient-Inserter unterstützt. Die Funktion stellt Beispielobjekte zur Verfügung, die Sie als Vorlagen für die Konfiguration von RICOH ProcessDirector zur Kommunikation mit Quadient-Kuvertiereinheiten verwenden können.

Voraussetzungen: AFP-Unterstützung oder PDF-Dokument-Unterstützung

Quadient Inspire Connect

Quadient Inspire Connect erweitert RICOH ProcessDirector, sodass die Interaktion mit Quadient® Inspire V8 oder höher erleichtert wird. Durch dieses Feature werden Systemobjekte hinzugefügt, die für die Funktion mit Dateien vorgesehen sind, die mit Quadient Inspire erstellt wurden, sodass sie an die Verarbeitungs-Engine übergeben werden können, um im Rahmen eines Druck-Workflows Druckjobs zu generieren.

Sie müssen die AFP-Unterstützung-Funktion installiert haben, um AFP-Dateien mit Quadient Inspire zu verarbeiten.

RICOH Predictive Insight Verbinden

Mit der Funktion RICOH Predictive Insight Connect können Sie Daten, die von der Funktion Berichte in der PostgreSQL-Datenbank gesammelt wurden, an die Anwendung RICOH Predictive Insight in der Cloud senden.

Ultimate Impostrip® Verbinden

Mit dem Feature Ultimate Impostrip® Connect können Sie die Ausschießen-Funktionen von Ultimate Impostrip® Automation oder Scalable in Ihre RICOH ProcessDirector-Workflows integrieren.

1.2.2.1.1.4 Features für die Dokumentverarbeitung

Die Dokumentenverarbeitungsfunktionen erweitern die Funktionsfähigkeit eines Workflows über die Steuerung und Überwachung von Jobs hinaus und umfassen auch die Steuerung und Überwachung einzelner Dokumente in einem Job.

Sie können ohne Änderung der Anwendung, die den Job erstellt, die Art und Weise der Verarbeitung einzelner Dokumente über Geschäftsregeln ändern, die angeben, welche Verarbeitung erfolgen soll. Sie haben die Möglichkeit, Dokumente aus einem Workflow zu extrahieren, Dokumente an eine E-Mail anzuhängen oder einzelne Dokumente erneut zu drucken. Die Dokumente im Job können in mehrere Jobs aufgeteilt, anhand von dokumentspezifischen Informationen wie Adressdaten sortiert oder auf der Basis von Daten im Dokument in Teiljobs gruppiert werden.

Zwei Features fügen grundlegende Funktionen und Objekte für die Verarbeitung von Dokumenten hinzu. Sie müssen eine oder beide dieser Funktionen installieren, bevor Sie die anderen Funktionen zur Dokumentenverarbeitung installieren können:

  • PDF-Dokument-Unterstützung fügt Funktionen und Objekte für die Verarbeitung von Dokumenten in PDF-Jobs hinzu. Dieses kostenlose Feature wird mit dem Basisprodukt bereitgestellt. Es ist jedoh nicht standardmäßig installiert.

  • AFP-Unterstützung fügt Funktionen und Objekte für die Verarbeitung von Dokumenten in AFP-Jobs hinzu.

Mit PDF-Dokument-Unterstützung und AFP-Unterstützung können Sie einzelne Dokumente innerhalb eines Jobs identifizieren und Daten wie Kundennamen oder Postleitzahlen in den Dokumenten zu RICOH ProcessDirector-Dokumenteigenschaften zuordnen. RICOH ProcessDirector speichert die Dokumentmerkmale und ihre Werte in einer Dokumentmerkmaldatei.

Die für die Dokumentverarbeitung verfügbaren Funktionen sind:

Archiv

Mit dem Archiv-Feature können Sie Jobs, Dokumente und den Jobverarbeitungsverlauf in einem Repository speichern und diese wieder abrufen, indem Sie nach Job- und Dokumenteigenschaften suchen. Zum Beispiel können Sie über den Jobnamen, den Kundennamen und die Kontonummer nach Dokumenten suchen. Nachdem Sie einen Job oder ein Dokument abgerufen haben, können Sie den Job oder das Dokument anzeigen, die Merkmale überprüfen, die damit gespeichert wurden, und den Produktionsverlauf prüfen. Sie können den Job oder das Dokument auf Ihrer Workstation speichern oder an einen Workflow zum Nachdruck oder zur anderweitigen Verarbeitung senden.

Electronic Presentment

Die Funktion Electronic Presentment funktioniert mit der Funktion Archiv, muss aber separat installiert werden. Sie ist kostenlos erhältlich und erfordert keine separate Lizenz.

Die Funktion bietet eine Sammlung von Beispielobjekten, die den Prozess der Speicherung von Informationen in einem Repository veranschaulichen. Der Beispiel-Workflow empfängt Jobs von einem Eingabegerät und verwendet eine Verlaufsdatensatzbenachrichtigung, um die Zeiten zu erfassen, zu denen Jobs gedruckt und versendet werden. Der Workflow speichert Jobs, Dokumente, Eigenschaftswerte und Verlaufsinformationen in einem Repository.

Automatische Überprüfung

Mit der Automatische Überprüfung-Funktion können Sie Dokumenten in einem Druckauftrag Barcodes hinzufügen. Kameras oder Barcodescanner lesen Barcodes und erkennen so Dokumente, die einen Schritt in ihrem Workflow möglicherweise nicht erfolgreich abgeschlossen haben. Sie können automatisch fehlende Dokumente erneut drucken oder sie manuell aus ihrem Workflow ziehen. Ein Jobprotokoll zeichnet die Disposition der Dokumente in jedem Job auf sowie die Benutzer-ID des Bedieners, der die Dispositionen ausgeführt hat.

Papier-Inserter

Die Inserter-Funktion automatisiert die Kuvertierung von gedruckten Dokumenten und Beilagen (beispielsweise Marketingmaterial) in Briefumschläge. Die Funktion kann mit Kuvertiereinheiten-Controllern durch den Versand von Steuerdateien an diese bzw. Erhalt von Ergebnisdateien von diesen kommunizieren. Anhand der Informationen in der Ergebnisdatei verfolgt die Funktion den Kuvertierstatus der einzelnen Dokumente im Job. Jobs werden automatisch (oder manuell über die Bedienersteuerung) abgeglichen. Nachdrucke für beschädigte Dokumente werden automatisch generiert.

Postal-Enablement

Das Postal-Enablement-Feature ermöglicht Ihnen, Postadressdaten aus den Dokumenten in einen Job zu extrahieren und die Daten zur Verarbeitung durch eine externe Postsoftware vorzubereiten. Nachdem die Postsoftware die Adressen verifiziert und ihre Qualität verbessert hat, kann Postal-Enablement die Dokumente im Job mit den von der Postsoftware erhaltenen Ergebnissen aktualisieren.

Postsoftware ist in diesem Feature nicht enthalten. Sie können eine externe Postsoftware frei wählen.

Einstellungsverwaltung

Mit der Funktion Einstellungsverwaltung können Sie Dokumenteigenschaftwerte mit Werten aus einer externen Einstellungsdatei aktualisieren. Diese Werte können verwendet werden, um den Inhalt ausgewählter Dokumente oder die Verarbeitung dieser Dokumente zu ändern.

Dieses kostenlose Feature wird mit dem Basisprodukt bereitgestellt. Es ist jedoch nicht standardmäßig installiert.

Vorgedruckte Formulare austauschen

Mit der Funktion Vorgedruckte Formulare austauschen können Sie Jobs auf Normalpapier drucken, für die zuvor vorgedruckte Formulare erforderlich waren. Sie aktualisieren die Definition aller Medienobjekte für das von diesen Jobs angeforderte Medium, um das elektronische Äquivalent der vorgedruckten Formulardaten hinzuzufügen. Die Anwendung, die die Druckdateien an RICOH ProcessDirector übermittelt, kann fortfahren, um das Medium für die Jobs auf gleiche Weise anzugeben.

Mit der Funktion AFP-Unterstützung können Sie mit der Vorgedruckte Formulare austauschen-Funktion PDF-Formulare in AFP-Jobs einfügen.

1.2.2.1.1.5 Datenstromumwandlungen

Diese Funktionen unterstützen die Konvertierung von Jobs aus einem Datenstrom in einen anderen.

Advanced Transform

Mit dem Advanced Transform-Feature können Sie Druckjobs in oder aus den folgenden Dateiformaten umwandeln:

  • AFP
  • PCL
  • PDF
  • PostScript
  • BMP, GIF, JPEG, PNG, TIFF (nur als Eingangsdatenströme)

Sie können eine beliebige Kombination dieser Umwandlungsoptionen erwerben und installieren.

    Hinweis:
  • Für jede erworbene Eingabe- und Ausgabeumwandlung wird ein eigener Lizenzschlüssel benötigt. Erwerben Sie z. B. InputPostScript und OutputAFP, benötigen Sie zwei Lizenzschlüssel.
  • InputPDF ist eine Voraussetzung für die Umwandlung von InputImage.
RICOH Transform-Features

RICOH Transform Features bieten ein leistungsstarkes und kostengünstiges System für das Umwandeln von Jobs in das bzw. aus dem Format für den AFP-Druck. Die RICOH-Transform Features sind:

  • PostScript/PDF in AFP

    Konvertiert PDF und PostScript in AFP

  • RICOH PCL in AFP

    Konvertiert PCL in AFP

  • RICOH SAP in AFP

    Konvertiert SAP OTF und ABAP in AFP

  • RICOH AFP in PDF

    Konvertiert AFP in PDF

Voraussetzung:AFP-Unterstützung

    Hinweis:
  • Verwenden Sie die InfoPrint Umwandlungsmanager-Benutzerschnittstelle und das Hilfesystem, um einige Transform-Konfigurationsaufgaben durchzuführen. Wenn Sie mehrere Transform Features installieren, benutzen diese Transform Features die InfoPrint Umwandlungsmanager-Benutzerschnittstelle gemeinsam.
  • Alle RICOH Transform Features enthalten die Bildumwandlungen (GIF in AFP, JPEG in AFP und TIFF in AFP), die GIF-, JPEG- und TIFF-Bilder in AFP konvertieren.
  • Für jedes erworbene Transform-Feature ist ein separater Lizenzschlüssel erforderlich.
  • Sie können keine RICOH Transform Features mithilfe des Feature Manager installieren.
  • Das APPE-Konvertierungstool wird mit den RICOH Transform Features installiert.

1.2.2.1.1.6 Erweiterte Workflow-Funktionen

Erweiterte Workflow-Funktionen machen Ihr Workflow-System noch komplexer, sodass Sie Fristen verfolgen, Jobgruppen als Einheit verwalten und über SOAP- oder REST-APIs Verbindungen zu anderen Anwendungen herstellen können.

Terminhelfer

Mit Terminhelfer können Sie den Fortschritt überwachen, um Ihre Lieferfristen einzuhalten. Haben Sie Service-Level-Agreements mit Ihren Kunden getroffen, hilft dieses Feature beim Sicherstellen der Einhaltung des Zeitplans für die Jobs des Kunden. Sie können sehen, ob Jobs in Verzug sind oder ihre Termine möglicherweise nicht erfüllen. Mithilfe dieser Informationen können Bediener Arbeiten priorisieren und Maßnahmen einleiten, um Jobs wieder planmäßig abzuwickeln, sodass sie pünktlich geliefert werden können. Sie können erwartete Aufträge überwachen (Jobs, deren Eintreffen in festgelegten Intervallen erwartet wird). Wenn Jobs nicht rechtzeitig ankommen, können Sie den Absender in Kenntnis setzen.

Auftragsverwaltung

Die Funktion Auftragsverwaltung bietet Funktionen und Objekte, mit denen Sie Jobs gruppieren und als Gruppe verarbeiten können. Mit dieser Funktion können Sie die Aufträge für Ihre Kunden verwalten, um sicherzustellen, dass die Aufträge planmäßig und rechtzeitig abgeschlossen werden. Sie können sehen, wann Aufträge in Verzug sind oder Gefahr laufen, ihr Fälligkeitsdatum zu überschreiten. Mithilfe dieser Informationen können Bediener Aufträge priorisieren und Maßnahmen einleiten, um Aufträge wieder planmäßig abzuwickeln, sodass sie pünktlich geliefert werden können.

Sie können Jobdateien manuell über das Portlet Job übergeben einreichen oder automatisch einen Auftrag erstellen, indem Sie eine XML-Datei aus Ihrem Auftragsverwaltungssystem einreichen.

Web Services Enablement

Über das Web Services Enablement-Feature können Sie REST- und SOAP-Web-Services aus Ihren Produktionsworkflows aufrufen, um Daten mit Anwendungen von Drittherstellern auszutauschen.

Das Feature fügt Unterstützung für Eingabeeinheiten, Schrittvorlagen und Benachrichtigungsobjekte hinzu, die Web-Service-Anforderungen senden können.

Erweiterte Features
RICOH ProcessDirector erweiterte Funktionen sind benutzerdefinierte Softwarekomponenten, die Sie über den Ricoh Kundendienstmitarbeiter beziehen können. Der Ricoh Kundendienstmitarbeiter installiert die erweiterten Funktionen auf dem vorhandenen primären RICOH ProcessDirector-Computer.

1.2.2.2 Kompatible Produkte

Sie können diese Produkte von Ricoh und seinen Tochtergesellschaften mit RICOH ProcessDirector verwenden:

RICOH InfoPrint Manager
InfoPrint Manager für AIX (Programmnummer 5765-F68), InfoPrint Manager für Linux (Programmnummer 5648-F40-0003L und InfoPrint Manager für Windows (Programmnummer 5639-N49) sind Druckserver, die die Planung, Archivierung, das Abrufen und Zusammenfassen eines Druckjobs und von dessen zugehörigen Ressourcendateien übernehmen. InfoPrint Manager kann nicht auf demselben Server wie RICOH ProcessDirector installiert werden.
MarcomCentral
MarcomCentral ist eine Software-Plattform für verteiltes Marketing, mit der Sie Marketingmaterialien anpassen und verteilen können. Mit der Funktion MarcomCentral Connect können Sie MarcomCentral in Ihre RICOH ProcessDirector-Workflows integrieren.
FusionPro
FusionPro ist eine Anwendungssuite für den variablen Datendruck (VDP), die eine breite Palette von Funktionen zur Personalisierung von Dokumenten bietet. Mit der Funktion FusionPro Connect können Sie FusionPro in Ihre RICOH ProcessDirector-Workflows integrieren.
RICOH InfoPrint XT für Windows
RICOH InfoPrint XT für Windows (Programmnummer 5765-XTA) wandelt den Xerox-Metacode und die LCDS-Jobs (LCDS = Line Conditioned Data Stream) in AFP um. Falls Sie planen, RICOH InfoPrint XT für Windows auf demselben Server wie RICOH ProcessDirector zu installieren, stellen Sie sicher, dass es nach RICOH ProcessDirector installiert wird.

Erfordert die Funktion AFP-Unterstützung.

RICOH Predictive Insight
RICOH Predictive Insight ist eine cloud-basierte Anwendung, die Ihnen hilft, Ihre Druckproduktionsumgebung durch visuelle Darstellungen zu überwachen, zu verstehen und zu verbessern. Mit den Funktionen Berichte und RICOH Predictive Insight Connect können Sie Daten über Ihre Druckvorgänge sammeln, sie an RICOH Predictive Insight senden und benutzerdefinierte Dashboards zur Anzeige der Daten erstellen.

Sie können diese Produkte von anderen Unternehmen mit RICOH ProcessDirector verwenden:

AFP Download Plus
AFP Download Plus ist eine Funktion von IBM Print Services Facility für z/OS (IBM Programmnummer 5655-M32), das separat bestellt wird. Sie wandelt Zeilendaten in MO:DCA-P-Daten um und überträgt den Druckauftrag mit allen erforderlichen Ressourcen an RICOH ProcessDirector.

Erfordert die Funktion AFP-Unterstützung.

Avanti Slingshot
Avanti Slingshot ist eine JDF-zertifizierte Druckverwaltung-Informationsplattform. Mit der Avanti Slingshot Connect-Funktion können Sie RICOH ProcessDirector und Slingshot zusammen verwenden und Jobs und Daten zwischen den Programmen weitergeben.
Download for z/OS
Download for z/OS ist eine Funktion von IBM Print Services Facility für z/OS (IBM-Programmnummer 5655-M32), die separat bestellt wird und zur Übertragung von Jobs an RICOH ProcessDirector verwendet wird. Beim Download von z/OS wird die Ausgabe automatisch an das TCP/IP-Netz vom Hostsystem an RICOH ProcessDirector zum Drucken oder Archivieren übertragen.

Erfordert die Funktion AFP-Unterstützung.

Enfocus PitStop Server
PitStop Server bietet PDF-Druckvorstufenfunktionen. Mit der PitStop Connect-Funktion können Sie Schritte zum Senden von PDF-Jobs an PitStop in Ihre RICOH ProcessDirector-Workflows aufnehmen.
Ultimate Impostrip®
Ultimate Impostrip® optimiert die Ausschießenprozesse in der Druckvorstufe. Mit der Funktion Ultimate Impostrip® Connect können Sie die Ausschießen-Funktionen von Ultimate Impostrip® Automation oder Scalable in Ihre RICOH ProcessDirector-Workflows integrieren.
Quadient Inspire
Quadient Inspire ermöglicht es Unternehmen, personalisierte, konforme Kundenkommunikation über alle digitalen und traditionellen Kanäle von einer zentralen Stelle aus zu erstellen und zu liefern. Mit den Funktionen Quadient Inspire Connect und AFP-Unterstützung können Sie AFP-Jobs an Quadient Inspire senden, um sie im Rahmen Ihrer RICOH ProcessDirector-Workflows zu verarbeiten.

1.2.3 Installation planen

Bevor Sie RICOH ProcessDirector installieren oder aktualisieren, müssen Sie diese Planungsaufgaben ausführen:

  • Beschaffen Sie die erforderliche Hardware.
  • Bestimmen Sie Ihre Datenbankkonfiguration.
  • Installieren Sie die erforderliche Software.
  • Installieren Sie die optionale Software.

Sie können die Prüfliste in Prüfliste für die Installationsplanung und die Aufgabenprüflisten zu Beginn jedes Abschnitts verwenden, um den Überblick über Ihre abgeschlossenen Planungsaufgaben zu behalten.

    Hinweis:
  • Ihre Software wird im Testmodus installiert. Die Testlizenz läuft nach 60 Tagen ab. Weitere Informationen zum Erhalt und zur Installation von Lizenzschlüsseln finden Sie unter Lizenzschlüssel herunterladen und installieren.

Wenn Sie die Vorbereitung Ihrer Computer abgeschlossen haben, fahren Sie mit dem entsprechenden Abschnitt fort:

1.2.3.1 Aufgabenprüfliste

Hier werden die Aufgaben in diesem Abschnitt aufgeführt, deren Abschluss Sie prüfen müssen. Prüfen Sie jede Position.

Prüfliste um sicherzustellen, dass die Planung abgeschlossen wurde
  Task
  Die Prüfliste zur Installationsplanung ist abgeschlossen.

Siehe Prüfliste für die Installationsplanung.

  Die erforderliche Hardware wurde beschafft.

Siehe Hardwarevoraussetzungen.

  Die erforderliche Software wurde installiert.

Siehe Erforderliche Software installieren.

  Die optionale Software, die Sie einsetzen möchten, wurde installiert.

Siehe Optionale Software einplanen.

1.2.3.2 Hardwarevoraussetzungen

Der Computer bzw. die Computer, auf die Sie das RICOH ProcessDirector-Basisprodukt installieren, müssen Mindestvoraussetzungen erfüllen. Wenn Sie RICOH ProcessDirector-Features auf denselben Computer installieren, benötigt dieser Computer möglicherweise mehr Hauptspeicher, mehr Festplattenspeicher, eine schnellere CPU und/oder eine höhere Netzwerkbandbreite.

Verschiedene Komponenten und Features von RICOH ProcessDirector werden auf separate Computern installiert. Diese Computer besitzen unterschiedliche Mindestanforderungen als der Computer, auf dem das Basisprodukt und alle anderen Features installiert sind. Diese Komponenten sind:

  • RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat (Bestandteil des PDF-Dokument-Unterstützung-Features)

    Siehe RICOH ProcessDirector: Installing Document Processing Features, G550-20312, für eine Beschreibung der Voraussetzungen.

Das Leistungsverhalten von RICOH ProcessDirector und dessen angeschlossenen Druckern hängt von der Verfügbarkeit und der Effizienz von Speicher, Prozessor, Festplattenspeicher und Netzwerkressourcen in der Systemkonfiguration ab. Das Leistungsverhalten hängt auch vom Inhalt der Druckdatenströme ab, die verarbeitet werden, und von der allgemeinen Belastung des Systems. Beispielsweise benötigen komplexe Druckjobs, wie Jobs mit Bildern oder Barcodes, mehr Ressourcen als Jobs mit einfachem Text. Wenn Sie Unterstützung beim Ermitteln, welche Hardwarekonfiguration Ihren Druckanforderungen genügt, wünschen, wenden Sie sich an Ihren Ricoh Ansprechpartner, und fordern Sie eine Belastungsanalyse und eine Systemauslegung an.

    Wichtig:
  • Die Angaben zu Mindestgrößen von RAM und freiem Speicherplatz auf der Festplatte sind genau einzuhalten. Durch die Verwendung häufig akzeptierter Schätzungen in Ihren Berechnungen kann Ihr System möglicherweise keine Validierung der Voraussetzungen ausführen. Beispiel:
    • 4 GB an freiem Festplattenspeicher entspricht 4.096 MB oder 4.294.967.296 Bytes.

      4 GB entspricht nicht 4.000 MB oder 4.000.000.000 Bytes.

      Falls die Anforderung 4 GB beträgt, sind 4.000 MB nicht ausreichend.

    • 12 GB an freiem Festplattenspeicher entspricht 12.288 MB oder 12.884.901.888 Bytes.

      12 GB entspricht nicht 12.000 MB oder 12.000.000.000 Bytes.

      Falls die Anforderung 12 GB beträgt, sind 12.000 MB nicht ausreichend.

  • Die für die anderen Computerressourcen wie Hauptspeicher, Festplattenspeicher, Netzwerk-E/A, und Festplatten-E/A angegebenen Hardwarevoraussetzungen sollten auch bei einer virtuellen Umgebung als Voraussetzungen angesehen werden.
    Wichtig:
  • RICOH ProcessDirector Hardwarevoraussetzungen gelten für physische Prozessoren und CPU-Cores. Alternativ dazu können Sie RICOH ProcessDirector auf einem sachgerecht konfigurierten VM(virtuelle Maschine)-Gast ausführen. Definieren Sie den VM-Gast so, dass die Anzahl dedizierter CPUs die für Ihre Konfiguration empfohlenen Mindest-Hardwarevoraussetzungen übertrifft.
    • Bei Verwendung von weniger als die empfohlene Anzahl von physischen Prozessoren kann es zu Problemen mit dem Leistungsverhalten von RICOH ProcessDirector Workflows, insbesondere bei hohen Lasten, Absturz des RICOH ProcessDirector-Systems oder Versagen des Installierens von RICOH ProcessDirector oder einer seiner Features kommen.

    Beispiele:

    • Konfigurieren Sie auf einem physischen Server mit 16 Cores die RICOH ProcessDirector Gast-Umgebung nicht auf die Belegung von 24 CPUs.
    • Führen Sie auf einem physischen Server mit 16 Cores keine zwei Gast-Systeme aus, die jeweils 8 CPUs belegen, wobei ein Gast die RICOH ProcessDirector-Software ausführt. Grund dafür ist, dass auch die Host-Software einige Ressourcen benötigt.
    • Installieren Sie RICOH ProcessDirector nicht auf einen virtuellen Host, der auf Overcommitment der Ressourcen an physischen CPUs konfiguriert ist.

1.2.3.2.1 Primärer Computer

Die System-Hardwareanforderungen für den Computer, auf dem das RICOH ProcessDirector-Basisprodukt (und die meisten Features) installiert sind, lauten:

  • Ein Computer, der eines dieser Betriebssysteme ausführen kann:
    • Windows Server 2022 64 Bit
    • Windows Server 2025 64 Bit
      Hinweis:
    • IBM DB2 benötigt Version 12.1.3 oder höher, um auf Windows Server 2025 zu laufen. Wenn Sie RICOH ProcessDirector auf einem System installieren möchten, auf dem Windows Server 2025 mit einer früheren Version von DB2 läuft, müssen Sie entweder ein Upgrade auf DB2 12.1.3 oder höher durchführen oder PostgreSQL als Datenbank verwenden.
  • 200 GB freier Festplattenspeicherplatz auf demselben Laufwerk, auf dem RICOH ProcessDirector installiert ist.
  • Mindestens 8 GB verfügbarer RAM ist erforderlich.

    Deutlich mehr verfügbarer RAM ist erforderlich für hohe Systemlasten. Große Aufträge, viele Jobs, Jobs mit vielen Dokumenten, parallel laufende Workflow-Schritte und speicherintensive externe Programme erhöhen alle die Systemauslastung.

      Wichtig:
    • Mindestens 16 GB verfügbarer RAM sind erforderlich, wenn Sie eine oder mehrere Funktionen für die Dokumentverarbeitung verwenden, zum Beispiel:
      • AFP-Unterstützung
      • PDF-Dokument-Unterstützung
      • Archiv
      • Automatische Überprüfung
      • Inserter
      • Postal-Enablement
      • Einstellungsverwaltung

      Abhängig von der Anzahl der Dokumente, die Sie verarbeiten, benötigen Sie möglicherweise zusätzlichen RAM oder freien Speicherplatz.

Die unten aufgeführten Funktionen bedeuten zusätzliche Hardwareanforderungen. Diese Anforderungen erweitern die in der Liste für den primären Computer aufgeführten Anforderungen; sie ersetzen diese Anforderungen nicht.

  • Erweiterte Umwandlungsfunktion
    • Mindestens 3 GB zusätzlicher freier Festplattenspeicherplatz auf demselben Laufwerk, auf dem RICOH ProcessDirector installiert ist.
        Hinweis:
      • Große Jobs erfordern möglicherweise zusätzlichen RAM für eine effizientere Verarbeitung.
  • RICOH Transform Features
      Hinweis:
    • Diese Anforderungen gelten nur für die RICOH Transform Features (wie PostScript/PDF in AFP und Ricoh PCL in AFP), nicht für die Funktion Advanced Transform.
    • Mindestens 10 GB zusätzlicher freier Festplattenspeicherplatz
    • Zusätzlich 1 GB RAM für jeden CPU-Kern, jedoch nicht weniger als 4 GB.

      Falls der Computer beispielsweise

      • Ein Dual-Core-Prozessor, der zusätzliche 4 GB RAM haben muss.
      • Zwei Quad-Core-Prozessoren, die zusätzliche 8 GB RAM haben müssen.
      • Drei Quad-Core-Prozessoren, die zusätzliche 12 GB RAM haben müssen.
      • Vier Quad-Core-Prozessoren, die zusätzliche 16 GB RAM haben müssen.

1.2.3.2.2 Hardwarevoraussetzungen

  • Wenn Sie das Basisprodukt RICOH ProcessDirector mit physischen DVDs installieren möchten, wählen Sie eine der folgenden Optionen:

    • Verwenden Sie ein DVD-Laufwerk, das auf dem primären Computer installiert ist. In diesem Fall führen Sie die Installationsprogramm von den DVDs oder den CDs aus.
    • Verwenden Sie ein DVD-Laufwerk auf einem anderen Windows-System in Ihrem Netzwerk.
      Hinweis:
    • Funktionen sind im Basisprodukt enthalten, jedoch können aktualisierte Funktionen auf DVDs, CDs oder als ISO-Images bereitgestellt werden.

  • Falls Sie die Installation mit ISO-Dateien oder durch das Kopieren von Installationsprogrammen auf ein System in Ihrem Netzwerk vornehmen möchten, muss das Verzeichnis, in dem Sie die Installationsprogramme speichern, ausreichend Platz für die heruntergeladenen Dateien haben:
    • Verwenden Sie Software, mit der Sie eine ISO-Datei mounten und ausführen oder extrahieren können.
    • Auf der Seite Downloads von ISO auf der Ricoh Website wird angegeben, wie viel Speicherplatz für jedes Paket erforderlich ist. Weitere Informationen finden Sie unter Herunterladen von Installationsdateien.
  • Wenn Sie RICOH ProcessDirector mit IBM DB2 von Ricoh installieren, müssen Sie zwei Discs oder ISO-Dateien gleichzeitig einbinden. Wenn Sie RICOH ProcessDirector mit physischen Datenträgern installieren, stellen Sie sicher, dass Sie zwei Laufwerke zur Verfügung haben. Andernfalls befolgen Sie das Verfahren für Installieren von einem Remote-Verzeichnis aus, um eines der Installationsprogramme auf einen Server zu kopieren und von dort aus zu installieren.
  • Wenn Sie Ihre eigene lizenzierte Kopie von PostgreSQL auf dem Primärcomputer oder einem anderen Computer installieren, muss der Computer, auf dem der PostgreSQL-Server installiert ist, mindestens 4 GB RAM für jede PostgreSQL-Instanz zur Verfügung stellen, die Sie zur Verwendung mit RICOH ProcessDirector erstellen.
  • Wenn Sie das Feature PDF-Dokument-Unterstützung installieren, müssen Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat auf einem Windows-Computer ausführen. Siehe RICOH ProcessDirector: Installing Document Processing Features, G550-20312 für Hardwareanforderungen.

1.2.3.2.3 Unterstützte RICOH-Drucker

Diese Drucker können in RICOH ProcessDirector als Ricoh PDF-Drucker definiert werden. Suchen Sie im Folgenden Ihren Drucker und Controller/DFE, um festzulegen, welche Datenstrom- und Portwerte Sie bei der Definition des Druckers verwenden müssen.
    Hinweis:
  • Einige Drucker unterstützen mehr als einen Controller. Daher kann es vorkommen, dass Druckermodelle in mehr als einer Tabelle aufgeführt sind.
Drucker mit dem internen Standard-Controller von Ricoh

Auf diesen Druckern muss die PostScript-Option installiert sein. Stellen Sie für diese Drucker den Wert für Zu sendender Datenstrom auf PostScript und den Wert für Druckeranschluss auf 9100.

  • Gestetner DSm7110
  • Gestetner DSm7135
  • Gestetner DSm790
  • Gestetner P7675
  • IM C6500
  • IM C8000
  • Infoprint 2190
  • Infoprint 2210
  • Infoprint 2235
  • Lanier LD1100
  • Lanier LD1135
  • Lanier LD190
  • Lanier LD260c
  • Lanier LD275c
  • Lanier LD365C
  • Lanier LD375C
  • Lanier LP275
  • Lanier SP 9100
  • MP 1100
  • MP 1350
  • MP 9000
  • MP C6000
  • MP C6501SP
  • MP C7500
  • MP C7501SP
  • Pro 1106EX
  • Pro 1107
  • Pro 1107EX
  • Pro 1107EXP
  • Pro 1356EX
  • Pro 1357
  • Pro 1357EX
  • Pro 1357EXP
  • Pro C5100S
  • Pro C7100SX
  • Pro C5110S
  • Pro C5200S
  • Pro C5210S
  • Pro C5300S
  • Pro C5300SL
  • Pro C5310S
  • Pro C5400SL
  • Pro 6100
  • Pro 6100HE
  • Pro 6100HT
  • Pro C7100
  • Pro C7100S
  • Pro C7100X
  • Pro C7110
  • Pro C7110S
  • Pro C7110SX
  • Pro C7110X
  • Pro C7200
  • Pro C7200e
  • Pro C7200S
  • Pro C7200SL
  • Pro C7200SX
  • Pro C7200X
  • Pro C7210
  • Pro C7210S
  • Pro C7210SX
  • Pro C7210X
  • Pro 8100EX
  • Pro 8100S
  • Pro 8100Se
  • Pro 8110
  • Pro 8110e
  • Pro 8110S
  • Pro 8110Se
  • Pro 8120e
  • Pro 8120S
  • Pro 8120Se
  • Pro 8200S
  • Pro 8210
  • Pro 8210S
  • Pro 8220
  • Pro 8220S
  • Pro 8300S
  • Pro 8310
  • Pro 8310S
  • Pro 8320
  • Pro 8320S
  • Pro 906EX
  • Pro 907
  • Pro 907EX
  • Pro 907EXP
  • Savin C6055
  • Savin C7570
  • SAVIN 8090
  • SAVIN 8110
  • SAVIN 8135
  • Savin C9065
  • Savin C9075
  • Savin MLP175n
  • SP 9100DN
Drucker mit dem RICOH TotalFlow-Druckserver

Setzen Sie für diese Drucker den Wert Zu sendender Datenstrom auf JDF/PDF. Verwenden Sie den Standardwert für die Einstellung Druckeranschluss.

  • Pro C7100
  • Pro C7100S
  • Pro C7100SX
  • Pro C7100X
  • Pro C7110
  • Pro C7110S
  • Pro C7110SX
  • Pro C7110X
  • Pro C7200
  • Pro C7200e
  • Pro C7200S
  • Pro C7200SX
  • Pro C7200X
  • Pro C7210
  • Pro C7210S
  • Pro C7210SX
  • Pro C7210X
  • Pro C9100
  • Pro C9110
  • Pro C9200
  • Pro C9210
Drucker mit EFI Fiery-Controllern der N-Serie

Setzen Sie für diese Drucker den Wert Zu sendender Datenstrom auf "Ricoh API for Fiery". Verwenden Sie den Standardwert für die Einstellung Druckeranschluss.

  • Pro C7500
  • Pro C7500H
  • Pro C7500HT (nur Japan)
  • Pro C9500
  • Pro C9500H
  • Pro Z75
  • Pro Z75 (japanische Version)
Drucker mit EFI Fiery-Controllern der Serie E und EB

Setzen Sie für diese Drucker den Wert Zu sendender Datenstrom auf JDF/PDF. Verwenden Sie den Standardwert für die Einstellung Druckeranschluss.

    Hinweis:
  • RICOH ProcessDirector unterstützt nur diese Drucker mit den aufgeführten Controllern. Wenn Ihr Drucker einen anderen Controller verwendet, kann er nicht als Ricoh PDF-Drucker definiert werden.

Druckermodell Controller   Druckermodell Controller
  • Gestetner DSm7110
  • Gestetner DSm7135
  • Gestetner DSm790
  • EB-135
 
  • Pro C550EX
  • Pro C700EX
  • E-8100
  • Lanier LD1100
  • Lanier LD1135
  • Lanier LD190
  • EB-135
 
  • Pro C5300SL
  • E-27B
  • Lanier LD260c
  • Lanier LD275c
  • E-7100 mit Fiery V1.1 und höher
 
  • Pro C5400S
  • Pro C5410S
  • E-48B
  • Lanier LD365C
  • Lanier LD375C
  • E-7200
 
  • Savin C6055
  • Savin C7570
  • E-7100 mit Fiery V1.1 und höher
  • MP 1100
  • MP 1350
  • MP 9000
  • EB-135
 
  • Pro C651EX
  • Pro C751
  • Pro C751EX
  • E-41A
  • MP C6000
  • MP C7500
  • E-7100 mit Fiery V1.1 und höher
  • E-8100 mit Fiery V1.1 und höher
 
  • Pro C7100
  • Pro C7100S
  • Pro C7100SX
  • Pro C7100X
  • Pro C7110
  • Pro C7110S
  • Pro C7110SX
  • Pro C7110X
  • E-43A/E-83
  • MP C6501SP
  • MP C7501SP
  • E-7200
 
  • Pro C720
  • Pro C720S
  • E-40
  • Pro 1106EX
  • Pro 1356EX
  • Pro 906EX
  • EB-135
 
  • Pro C7200
  • Pro C7200e
  • Pro C7200S
  • Pro C7200SX
  • Pro C7200X
  • Pro C7210
  • Pro C7210S
  • Pro C7210SX
  • Pro C7210X
  • E-45A/E-85A
  • E-46A/E-86A
  • Pro 1107EX
  • Pro 1357EX
  • Pro 907EX
  • EB-1357 mit Fiery V1.1 und höher
 
  • Pro C7200SL
  • E-35A
  • E-36A
  • Pro 8100EX
  • Pro 8100S
  • Pro 8100Se
  • Pro 8110
  • Pro 8110e
  • Pro 8110S
  • Pro 8110Se
  • Pro 8120
  • Pro 8120e
  • Pro 8120S
  • Pro 8120Se
  • EB-32
 
  • Pro C900
  • Pro C900S
  • E-40/E-80 mit Fiery V4.0 und höher
  • Pro 8200S
  • Pro 8210
  • Pro 8210S
  • Pro 8220
  • Pro 8220S
  • EB-34
 
  • Pro C901
  • Pro C901S
  • E-41/E-81
  • E-42/E82
  • Pro 8300S
  • Pro 8310
  • Pro 8310S
  • Pro 8320
  • Pro 8320S
  • EB-35
 
  • Pro C9100
  • Pro C9110
  • E-43/E-83
  • Pro 8400S
  • Pro 8410
  • Pro 8410S
  • Pro 8420
  • Pro 8420S
  • Pro 8420Y (nur Japan)
  • EB-36
 
  • Pro C9200
  • Pro C9210
  • E-45/E-85
  • E-46/E-86
  • Pro C5100S
  • Pro C5110S
  • E-22B/E-42B
 
  • SAVIN 8135
  • SAVIN 8110
  • SAVIN 8090
  • EB-135
  • Pro C5200S
  • Pro C5210S
  • E-24B/E-44B
 
  • Savin C9065
  • Savin C9075
  • E-7200
  • Pro C5300S
  • Pro C5310S
  • E-27B/E-47B
     

1.2.3.3 Unterstützung für HTTPS-Verbindungen

RICOH ProcessDirector bietet Unterstützung für HTTPS-Verbindungen über das Transport Layer Security (TLS)-Protokoll, so dass Sie die Druckdaten im System schützen können.

TLS wird häufig zum Schutz von Daten im Internet verwendet. Das TLS-Protokoll verwendet digitale Zertifikate, um eine sichere Verbindung zwischen einem Webserver und allen Clientsystemen herzustellen, die mit ihm interagieren. Wurde die Verbindung aufgebaut, werden die zwischen den Systemen übertragenen Daten mit Sicherheitsschlüsseln verschlüsselt. Nur der vorgesehene Empfänger der Informationen kann die Daten entschlüsseln.

Sie können TLS auch verwenden, um Daten in kleinerem Umfang zu schützen, z.B. innerhalb eines Drucksystems wie RICOH ProcessDirector. Sie können TLS aktivieren, um ein höheres Maß an Sicherheit für die Druckdaten zu gewährleisten, die zwischen dem Primärserver und den Benutzeroberflächen ausgetauscht werden, sowie für die Daten, die mit anderen Anwendungen unter Verwendung der von RICOH ProcessDirector unterstützten Webdienste ausgetauscht werden.

Um TLS auf einem Computer zu verwenden, müssen Sie sich ein digitales Zertifikat besorgen und es auf dem Computer installieren. Es wird empfohlen, sich dieses Zertifikat bei einer Zertifizierungsstelle zu besorgen, da Zertifizierungsstellen als vertrauenswürdige Dritte angesehen werden. Sie können zu Testzwecken ein selbst signiertes Zertifikat verwenden, aber es wird nicht empfohlen, dieses Zertifikat auf Produktionssystemen zu verwenden. Auf einem Produktionssystem muss Ihr Zertifikat einen starken Verschlüsselungsalgorithmus verwenden, z. B. SHA-256 und 2048-Bit (oder mehr) RSA-Schlüssel.

Wird ein Zertifikat ausgegeben, sendet die Zertifizierungsstelle das Zertifikat als E-Mail an Sie. Sie speichern das Zertifikat in einem Schlüsselspeicher auf dem Computer, für den das Zertifikat registriert ist.

    Hinweis:
  • RICOH ProcessDirector unterstützt nur JKS-Dateien (JKS = Java Key Stores). Um einen Schlüsselspeicher zu erstellen, lesen Sie die Java-Dokumentation über die Aktivierung von TLS.
  • Ihr privates Schlüsselkennwort und das Schlüsselspeicher-Kennwort müssen identisch sein. Wenn sie nicht übereinstimmen, erhalten Sie einen java.oi.IOException-Fehler.

Nachdem der Webserver für die Verwendung konfiguriert wurde, wird TLS automatisch für die Kommunikation verwendet. Die URL der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle ändert sich, um das Präfix https:// zu verwenden. Sie können immer noch mit der Adresse http:// auf die Benutzerschnittstelle zugreifen, Sie können aber den Webserver so konfigurieren, dass dieser alle Anforderungen an die sichere Adresse weiterleitet.

Um TLS mit RICOH ProcessDirector zu verwenden, können Sie sich ein digitales Zertifikat besorgen und es auf dem primären Computer installieren, bevor Sie das Basisprodukt installieren. Nach der Installation des Basisprodukts müssen Sie TLS in der RICOH ProcessDirector Webserver-Komponente aktivieren.

1.2.3.4 Überlegungen zu virtuellen und Cloud-Umgebungen

RICOH ProcessDirector kann in virtuellen Umgebungen, wie sie z. B. mit VMware bereitgestellt werden, oder in Cloud-Plattformen wie Amazon Web Services installiert werden.

Bei der Konfiguration dieser Art von System gelten weiterhin die Betriebssystem-, Speicher- und Dateisystemanforderungen. Denken Sie sorgfältig über Sicherheits- und Netzwerkfragen nach, insbesondere wenn Ihr RICOH ProcessDirector Primärserver außerhalb Ihres physischen Netzwerks läuft oder Sie Jobs an Drucker mit kontinuierlicher Zuführung senden.

  • Der der RICOH ProcessDirector-Instanz zugewiesene Hostname darf sich beim Neustart des Servers nicht ändern. Wenn sich dieser Werte bei einem Neustart ändert, haben Sie eine kurze Kulanzfrist, um Ihre Lizenzschlüssel zu aktualisieren, bevor das System nicht mehr läuft.
  • Wenn Sie über ein extern gehostetes oder verteiltes Netzwerk drucken, benötigen Sie eine beträchtliche Netzwerkbandbreite, damit die Hochgeschwindigkeitsdrucker über große Entfernungen mit Nenngeschwindigkeit laufen.
  • Die Sicherung von Daten im gesamten Netzwerk und von Cloud-Plattformen bis hin zu Druckern vor Ort liegt in Ihrer Verantwortung. Die Verwendung von Virtual Private Networks (VPNs) führt manchmal zu Leistungseinbußen bei der Dateiübertragung. Binden Sie Ihre Netzwerk- und Sicherheitsadministratoren ein, wenn Sie planen, RICOH ProcessDirector in diesen Umgebungen zu hosten.

Sicherheit:

Es liegt in Ihrer Verantwortung, die Daten in Ihrem gesamten Netzwerk und von den Cloud-Plattformen bis hin zu sekundären Servern oder Druckern vor Ort zu sichern.

  • Überprüfen Sie, ob das System, auf dem RICOH ProcessDirector installiert ist, Ihren Sicherheitsanforderungen entspricht.
  • Aktivieren Sie sicheres HTTP (unter Verwendung des TLS-Protokolls) in RICOH ProcessDirector, um die Datensicherheit zu erhöhen.
  • Die Verwendung eines privaten VPN kann die Sicherheit verbessern, aber auch die Netzwerkleistung beeinträchtigen.

Netzwerkkonfiguration:

  • Der der RICOH ProcessDirector-Instanz zugewiesene Hostname darf sich beim Neustart des Servers nicht ändern. Wenn sich dieser Werte bei einem Neustart ändert, haben Sie eine kurze Kulanzfrist, um Ihre Lizenzschlüssel zu aktualisieren, bevor das System nicht mehr läuft.
  • Um die Kommunikation zwischen den entfernten sekundären Servern und dem primären Server zu ermöglichen, stellen Sie sicher, dass der sekundäre Server den Hostnamen des primären Servers über Port 5555 verwendet. Weitere Informationen über den Servernamen finden Sie unter Hostname oder IP-Adresse des primären Computers aktualisieren.

Netzwerkleistung:

  • Wenn Sie über ein extern gehostetes oder verteiltes Netzwerk drucken, benötigen Sie eine beträchtliche Netzwerkbandbreite, damit die Hochgeschwindigkeitsdrucker über große Entfernungen mit Nenngeschwindigkeit laufen. Wenden Sie sich an Ihren Netzwerkadministrator, um Hilfe bei der Konfiguration Ihrer Netzwerkkapazität zu erhalten.

1.2.3.5 Erforderliche Software installieren

RICOH ProcessDirector erfordert diese Software auf dem primären Computer:

  • einem unterstützten Windows-Betriebssystem
  • Eine unterstützte Datenbank

    RICOH ProcessDirector verwendet eine Datenbank zur Verwaltung des Datenflusses. Es werden zwei Datenbanken unterstützt:

    PostgreSQL
    Die Standarddatenbank für RICOH ProcessDirector in Version 3.12 und höher. Sie können entweder die PostgreSQL-Version installieren, die mit RICOH ProcessDirector geliefert wird, oder Ihre eigene Version von PostgreSQL verwenden, die separat installiert wird. Das Installationsprogramm RICOH ProcessDirector installiert PostgreSQL auf Ihrem System, wenn Sie diese Option wählen.
      Hinweis:
    • Wenn PostgreSQL Version 15 bereits auf dem System installiert ist, auf dem Sie RICOH ProcessDirector installieren, verwendet RICOH ProcessDirector die installiert Version.
    Anleitungen zum Herunterladen und zur Installation finden Sie unter diesen Links:
    IBM DB2
    Die Standarddatenbank für RICOH ProcessDirector in Version 3.11.2 und niedriger und eine alternative Konfiguration für Version 3.12 und höher.

Diese Features erfordern zusätzliche Software:

  • PitStop Connect

    Enfocus PitStop Server&nbsp;10 oder höher auf dem primären Computer.

  • FusionPro Connect

    FusionPro Server auf dem primären Computer, auf dem RICOH ProcessDirector installiert ist.

  • Ultimate Impostrip® Verbinden

    Ultimate Impostrip® Automation oder Scalable auf dem Primärcomputer oder auf einem separaten Windows-System.

      Hinweis:
    • Wenn auf Ihrem Windows-Computer eine andere Sprache als Englisch ausgeführt wird, installieren Sie Ultimate Impostrip® nicht im Standardinstallationsverzeichnis. Das Programm funktioniert mit dem nicht-englischen Standardinstallationspfad nicht ordnungsgemäß. Empfohlen wird, Ultimate Impostrip® in C:\ImpostripOnDemand auf nicht-englischen Windows-Computern zu installieren.
  • Quadient Inspire Connect

    Quadient Inspire Designer V8 oder höher.

  • Die AFP-Unterstützung umfasst RICOH Visual Workbench, eine separate Benutzeroberfläche, die Sie auf jedem Linux- oder Windows-System in Ihrem Netzwerk installieren können.

    Auf dem System, das für RICOH Visual Workbench verwendet wird, muss Java 21 oder höher installiert sein.

  • Die PDF-Dokument-Unterstützung umfasst RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat, eine separate Benutzeroberfläche, die Sie auf einem Windows-System in Ihrem Netzwerk installieren können. Auf dem System, das für RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat verwendet wird, müssen Java 1.8 oder höher und Adobe Acrobat Pro 2020 oder DC installiert sein.
  • RICOH Transform-Features

    Java Runtime Environment 1.4 oder höher erforderlich.

    WorldType Fonts Version 8.13 für RICOH SAP in AFP-Dateien, um eine ordnungsgemäße Konvertierung durchzuführen, wenn der IS/3-Support aktiviert ist.

  • Avanti Slingshot Connect

    Avanti Slingshot mit dem Add-on JDF Integration, das auf einem primären Computer installiert ist.

Sonstige erforderliche Software:

  • Ein unterstützter Webbrowser

    Ein Browser ist erforderlich, um die RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle zu öffnen. Er ist somit auf jedem System erforderlich, das zum Zugriff auf die Benutzerschnittstelle verwendet wird.

  • Eine PDF-Anzeigefunktion

    Eine PDF-Anzeigefunktion wird innerhalb der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle verwendet, um die Inhalte der Druckjobs anzuzeigen. Es sollte auf jedem System installiert sein, das zum Zugriff auf die Benutzerschnittstelle verwendet ist; ist aber nicht unbedingt erforderlich. Wenn Sie die Benutzerschnittstelle von einem Computer öffnen, auf dem keine PDF-Anzeigefunktion installiert ist, wird Ihnen eine Fehlermeldung angezeigt, falls Sie versuchen, einen Job anzuzeigen. Es wird die Verwendung von Adobe Reader empfohlen, da er den größten Funktionsumfang bietet.

1.2.3.5.1 Ein Windows-Betriebssystem installieren

Wenn Sie einen Primärserver auf einem Windows-Betriebssystem installieren, müssen Sie den richtigen Modus für die Ausführung auswählen und die richtigen Ports in der Firewall öffnen.

RICOH ProcessDirector kann auf diesen Betriebssystemen installiert werden:

  • Windows Server 2022 64 Bit
  • Windows Server 2025 64 Bit

    Hinweis:
  • IBM DB2 benötigt Version 12.1.3 oder höher, um auf Windows Server 2025 zu laufen. Wenn Sie RICOH ProcessDirector auf einem System installieren möchten, auf dem Windows Server 2025 mit einer früheren Version von DB2 läuft, müssen Sie entweder ein Upgrade auf DB2 12.1.3 oder höher durchführen oder PostgreSQL als Datenbank verwenden.

So installieren Sie das Windows-Betriebssystem:

  • Weitere Informationen zur Installation des geeigneten Betriebssystems finden Sie in der Windows-Dokumentation. Wenn Sie gebeten werden, den 32-Bit- oder 64-Bit-Modus zu wählen, wählen Sie den 64-Bit-Modus für das Windows-Betriebssystem. RICOH ProcessDirector ist nicht mit dem 32-Bit-Modus kompatibel.

    Stellen Sie sicher, dass die Benutzerkontensteuerung (UAC) auf AUS festgelegt ist. Sie können sie wieder aktivieren, wenn die Installation abgeschlossen ist.

  • RICOH ProcessDirector unterstützt sowohl IPv4- als auch IPv6-Protokolle. Wenn Sie IPv4 verwenden, können IP-Adressen mithilfe von Adressen aus durch Punkt getrennten Dezimalzahlen oder durch vollständig qualifizierte Hostnamen ausgedrückt werden. Wenn Sie IPv6 verwenden, müssen Sie den vollständig qualifizierten Hostnamen des Servers verwenden.
  • Erstellen Sie ein Administratorkonto speziell für die Ausführung von RICOH ProcessDirector. Das Konto sollte nicht an eine bestimmte Person gebunden sein.
      Hinweis:
    • Die Administrator-Benutzer-ID darf keine Leerstellen im Namen enthalten.
    • Vergewissern Sie sich, dass das Passwort für den Administrator nicht die Zeichen ", %, ^ oder $$ enthält. Wenn das aktuelle Passwort diese Zeichen enthält, ändern Sie das Passwort, bevor Sie fortfahren.
    • Diese Benutzer-ID muss Vollzugriff auf das Laufwerk haben, auf dem Sie RICOH ProcessDirector installieren möchten. Öffnen Sie die Eigenschaften des Laufwerks und überprüfen Sie die Berechtigungen für diesen Benutzer auf der Registerkarte Sicherheit.
  • Öffnen Sie in Ihrer Firewall alle Anschlüsse, die RICOH ProcessDirector verwendet. Sie müssen diesen Port öffnen:
    • 15080 für eingehende Verbindungen auf dem Computer, auf dem RICOH ProcessDirector installiert ist. Andere Computer verwenden diesen Port zur Verbindung mit dem RICOH ProcessDirector-Dienst.

1.2.3.5.2 Einrichten der Netzwerkkonfiguration

So richten Sie das Netzwerk basierend auf den Netzwerkinformationen ein:
  1. Stellen Sie sicher, dass RICOH ProcessDirector Zugriff auf einen DNS (Domain Name System)-Server hat. Der DNS-Server muss über korrekte Einträge für den Hostnamen und die IP-Adresse für jeden primären RICOH ProcessDirector-Computer und Anwendungs-/sekundären Computer im Netzwerk verfügen.
      Hinweis:
    • RICOH ProcessDirector unterstützt sowohl IPv4- als auch IPv6-Protokolle. Wenn Sie IPv4 verwenden, können IP-Adressen mithilfe von Adressen aus durch Punkt getrennten Dezimalzahlen oder durch vollständig qualifizierte Hostnamen ausgedrückt werden. Wenn Sie IPv6 verwenden, müssen Sie den vollständig qualifizierten Hostnamen des Servers verwenden.
    • Wenn Sie eine IPv6-Adresse verwenden, müssen Sie nach der Installation von RICOH ProcessDirector weitere Konfigurationsschritte durchführen. Siehe Konfigurieren der Verwendung von IPv6-Adressen.
  2. Öffnen Sie in Ihrer Firewall alle Anschlüsse, die RICOH ProcessDirector verwendet. Je nach Ihrer Konfiguration benötigen Sie möglicherweise einen der folgenden Anschlüsse:

    Zu öffnende Ports für den RICOH ProcessDirector-Primärserver
    Port Verwendet von (Kunde) Verwendet für (Zweck)
    15080 Anwender-Workstation Zugriff auf die RICOH ProcessDirector-Benutzeroberfläche, wenn kein TLS verwendet wird.
    15090 Administrator-Workstation Zugriff auf die RICOH ProcessDirector Feature Manager-Benutzeroberfläche, wenn kein TLS verwendet wird.
    15443 Anwender-Workstation Zugriff auf die RICOH ProcessDirector-Benutzeroberfläche, wenn TLS verwendet wird.
    15453 Administrator-Workstation Zugriff auf die RICOH ProcessDirector Feature Manager-Benutzeroberfläche, wenn TLS verwendet wird.
    515 Kundenanwendung Erforderlich, wenn Jobs über LPR an RICOH ProcessDirector gesendet werden.
    5001-65535 Kunden-Mainframe Senden von Jobs an RICOH ProcessDirector mit Download for z/OS oder AFP Download Plus. Die in RICOH ProcessDirector definierten Portnummern müssen mit den Portnummern übereinstimmen, die auf dem Mainframe als Drucker definiert sind.
    15080 oder 15443 RICOH TotalFlow Print Server Senden des Druckstatus an RICOH ProcessDirector.
    15081 Administrator-Workstation Importieren der benutzerdefinierten PDF-Drucker-Definition auf den RICOH ProcessDirector-Server, der mit dem Drucker kommunizieren wird

    Nur erforderlich, wenn Sie benutzerdefinierte PDF-Drucker verwenden. Die meisten Systeme verwenden keine benutzerdefinierten PDF-Drucker.

    Zu öffnende Ports für Drucker
    Port Verwendet von (Kunde) Verwendet für (Zweck)
    161 RICOH ProcessDirector-Primärserver Abrufen von Druckerstatus und -informationen über SNMP.
    8010 RICOH ProcessDirector-Primärserver Abrufen von Druckerstatus und -informationen über SNMP.
    9100-9103 RICOH ProcessDirector-Primärserver Senden von Jobs an einen Drucker mit einem EFI Fiery Controller über Postscript-Jobtickets.
    Zu öffnende Ports für LDAP-Server
    Port Verwendet von (Kunde) Verwendet für (Zweck)
    389, 636 oder ein anderer konfigurierter Port. Primärer RICOH ProcessDirector Server Verwendung von LDAP zur Authentifizierung von Benutzern.
    Zu öffnende Ports für Drucker, die JMF-Schnittstellen unterstützen 1
    Port Verwendet von (Kunde) Verwendet für (Zweck)
    80 RICOH ProcessDirector-Primärserver Senden von IMSS-Abfragen über das HTTP-Protokoll.
    8010 RICOH ProcessDirector-Primärserver Senden von JMF-Dateien an EFI Fiery-Controller.
    9100 (Standard) - 9103 RICOH ProcessDirector-Primärserver Senden von Jobs an einen Drucker mit einem EFI Fiery Controller über Postscript-Jobtickets.

    9100 ist der Standardport. EFI-Drucker verwenden Port 9102.

    1Diese Drucker sind in RICOH ProcessDirector als Ricoh PDF-Drucker-Objekte definiert.
    Zu öffnende Ports für Durchgriffdruckern
    Port Verwendet von (Kunde) Verwendet für (Zweck)
    515 Primärer RICOH ProcessDirector Server Empfang von Jobs von RICOH ProcessDirector über LPR.
    Zu öffnende Ports für IPDS-Drucker
    Port Verwendet von (Kunde) Verwendet für (Zweck)
    5001-65535 Primärer RICOH ProcessDirector Server
    • Drucken auf IPDS-Druckern
    • Senden von Dateien an RICOH ProcessDirector mit Download for z/OS oder AFP Download Plus

      Diese Portnummern werden konfiguriert, wenn Sie die Eingabeeinheiten erstellen, die diese Jobs empfangen. Öffnen Sie diese Ports, nachdem Sie die Eingabeeinheiten definiert haben.

    Zu öffnende Ports für einen Umwandlungsserver
    Port Verwendet von (Kunde) Verwendet für (Zweck)
    16080 Administrator-Workstation Zugriff auf die Transform Features-Benutzeroberfläche, wenn Sie eines der RICOH Transforms verwenden.
    Zu öffnende Ports für die Berichtsfunktion
    Port Verwendet von (Kunde) Verwendet für (Zweck)
    5432 RICOH ProcessDirector-Primärserver und jedes System, das auf RICOH ProcessDirector-Berichtsdaten zugreift Zugriff auf die PostgreSQL-Datenbank, in der die von der Funktion Berichte gesammelten Daten gespeichert werden. Diese Datenbank kann sich auf dem primären Computer oder auf einem anderen Computer in Ihrem Netzwerk befinden.

    Wenn Sie eine separat installierte PosgreSQL-Datenbank als primäre Datenbank verwenden oder wenn Sie Daten mit der Funktion Berichte sammeln.

    Dieser Port kann abhängig davon, welchen Port Sie bei der Einrichtung der Datenbank angegeben haben, unterschiedlich sein.

    Zu öffnende Ports für eine PostgreSQL-Primärdatenbank
    Port Verwendet von (Kunde) Verwendet für (Zweck)
    5442 Primärer RICOH ProcessDirector Server Kommunikation mit der PostgreSQL-Datenbank für RICOH ProcessDirector.

  3. Prüfen Sie die Netzkonnektivität:
    1. Geben Sie diesen Befehl ein, um zu prüfen, ob die Auflösung des Hostnamens funktioniert:
      host localhost

      Falls Sie auf den DNS-Server zugreifen können, beinhaltet die Antwort den Hostnamen localhost oder loopback und die Adresse 127.0.0.1. Beispiel:

      localhost.mycompany.com is 127.0.0.1

    2. Verwenden Sie ausgehend von dem Computer, über das Sie auf die RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle zugreifen, sowohl den Hostnamen als auch die IP-Adresse, um den primären Computer zu pingen.
    3. Pingen Sie ausgehend von allen Anwendungs- und sekundären Computern (falls vorhanden) den primären Computer.
    4. Pingen Sie ausgehend vom primären Computer alle sekundären Computer (falls vorhanden).
    5. Kontaktieren Sie den Netzadministrator, falls Sie diese Überprüfungen nicht ausführen können.
  4. Überprüfen Sie, ob die Einstellungen für Geschwindigkeit, Duplexausgabe und automatische Verbindung für die Ethernet-Karte mit den Einstellungen übereinstimmen, die Ihr Netzadministrator für eine optimale Leistung empfiehlt. Die optimalen Einstellungen unterscheiden sich bei jeder Installation.
    So zeigen Sie diese Einstellungen an und ändern sie:
    1. Melden Sie sich als Root an.
    2. Geben Sie Folgendes ein, um die Ethernet-Einstellungen anzuzeigen:
      ethtool eth0
    3. Verwenden Sie bei Bedarf den Befehl ethtool , um diese Einstellungen zu ändern. Prüfen Sie mit dem Netzadministrator die entsprechenden Flags und Werte für Ihr Netzwerk. Beispielsweise legen Sie mit diesem Befehl den Vollduplexmodus fest:
      ethtool -s eth0 duplex full

      Mit diesem Befehl wird die automatische Verbindung aktiviert:

      ethtool -s eth0 autoneg on

  5. Überprüfen Sie, ob das System auf offenen Ports lauscht. Sie können den Befehl netstat verwenden, um die abhörenden Ports zu überprüfen.

1.2.3.5.3 Installation von PostgreSQL

Sie können die Version von PostgreSQL verwenden, die mit RICOH ProcessDirector geliefert wird, oder Sie können Ihre eigene Kopie von PostgreSQL installieren. Ihre eigene Kopie kann auf demselben Computer wie das Basisprodukt RICOH ProcessDirector oder auf einem anderen Computer installiert werden.

Wenn Sie RICOH ProcessDirector aktualisieren und von DB2 auf PostgreSQL umsteigen möchten, können Sie Ihre vorhandenen Daten nach der Installation des Updates migrieren. Siehe Upgrade durchführen.

1.2.3.5.3.1 Installation der RICOH ProcessDirector-Version von PostgreSQL

Die RICOH ProcessDirector-Version der PostgreSQL-Datenbank ist die einfachste Methode, um Ihre PostgreSQL-Umgebung einzurichten. RICOH ProcessDirector konfiguriert die PostgreSQL-Umgebung zum Zeitpunkt der Installation und ermöglicht RICOH ProcessDirector die Kommunikation mit der PostgreSQL-Datenbank. Außerdem bietet RICOH ProcessDirector spezielle Wartungsskripte für die PostgreSQL-Datenbank und die Möglichkeit, Ihre Datenbank zu migrieren, falls Sie dies wünschen.

Die RICOH ProcessDirector-Version von PostgreSQL wird installiert, wenn Sie das RICOH ProcessDirector-Basisprodukt installieren.

PostgreSQL Version 15 ist auf dem Primärserver installiert.

1.2.3.5.3.2 Konfigurieren Ihrer eigenen PostgreSQL-Datenbank

Wenn Sie die RICOH ProcessDirector-Version von PostgreSQL nicht verwenden können, können Sie PostgreSQL selbst installieren und es für die Arbeit mit RICOH ProcessDirector konfigurieren.

RICOH ProcessDirector erfordert PostgreSQL Version 15 oder höher. Sie müssen die PostgreSQL-Datenbank installieren, bevor Sie RICOH ProcessDirector installieren. Anleitungen zum Herunterladen und zur Installation finden Sie unter diesen Links:

    Hinweis:
  • Wenn PostgreSQL auf einem anderen Computer in Ihrem Netzwerk installiert ist, installieren Sie die PostgreSQL-Befehlszeilentools auf dem primären Computer. Kopieren Sie das PostgreSQL-Installationsprogramm auf den primären Computer oder laden Sie es dorthin herunter und führen Sie es aus. Deaktivieren Sie alle Optionen außer der Befehlszeilentools, wenn Sie während der Installation die zu installierenden Komponenten auswählen können.

RICOH ProcessDirector stellt ein Skript zur Verfügung, um eine separat installierte PostgreSQL-Datenbank für die Arbeit mit RICOH ProcessDirector zu konfigurieren. Das Script ist im Verzeichnis \scripts auf der DVD des RICOH ProcessDirector-Basisprodukts oder des ISO-Image enthalten.

Die Ausführung des Skripts erfordert Perl. Stellen Sie sicher, dass ein Perl-Interpreter auf den Systemen installiert ist, auf denen PostgreSQL installiert ist, bevor Sie das Script ausführen

So konfigurieren Sie Ihre eigene PostgreSQL-Datenbank:
  1. Melden Sie sich bei dem System, auf dem PostgreSQL installiert ist, als Administrator an.
  2. Binden Sie die DVD oder das ISO-Image auf dem System ein, auf dem PostgreSQL installiert ist.
  3. Fügen Sie den Pfad zum PostgreSQL-Binärverzeichnis zu Ihren Systemumgebungsvariablen hinzu.
    Suchen Sie Ihr PostgreSQL-Bin-Verzeichnis, das normalerweise C:\Programme\PostgreSQL\postgresql_version\bin ist, wobei postgresql_version die installierte PostgreSQL-Version ist, und fügen Sie den Pfad zu den Systemvariablen hinzu.
  4. Starten Sie eine Befehlszeile als Administrator. Selbst wenn Sie bei Ihrem System als Administrator angemeldet sind, müssen Sie die Eingabeaufforderung starten, indem Sie Als Administrator ausführen aus dem Kontextmenü auswählen.
  5. Wechseln Sie in das Verzeichnis scripts auf der DVD oder im ISO-Image und geben Sie diesen Befehl ein, um das Skript auszuführen:
    perl setupExternalPostgresql.pl
  6. Reagieren Sie auf die Aufforderungen, soweit erforderlich:
    • Wenn das Skript nach einem neuen oder einem bestehenden Datenbank-Cluster fragt, geben Sie entweder den Pfad zu einem bestehenden Datenbank-Cluster oder den Pfad ein, unter dem Sie einen neuen Datenbank-Cluster erstellen möchten.
    • Wenn das Skript nach einem Benutzernamen fragt, geben Sie den PostgreSQL-Benutzernamen ein, der als Eigentümer der Datenbank zugewiesen werden soll. Sie können den PostgreSQL-Standardbenutzer, einen anderen PostgreSQL-Benutzer oder einen neu zu erstellenden PostgreSQL-Benutzer auswählen. Der Standardbenutzer ist postgres.
        Wichtig:
      • Wenn Sie das Kennwort für den Standardbenutzer nicht kennen, wählen Sie nicht den Standardbenutzer als Benutzernamen.
    • Wenn das Skript nach einem Kennwort fragt, geben Sie das Kennwort für den Benutzer ein. Ein Kennwort ist nur in diesen Fällen erforderlich:
      • Sie erstellen einen neuen Datenbank-Cluster.
      • Sie haben bereits einen Benutzer für RICOH ProcessDirector erstellt, den Sie verwenden können.
      • Mit diesem Skript erstellen Sie einen neuen Benutzer.
    • Wenn das Skript nach einer IP-Adresse fragt, geben Sie die IP-Adresse des RICOH ProcessDirector-Primärservers ein.
    • Wenn das Skript nach einer Portnummer fragt, geben Sie den Port ein, der für die Kommunikation mit RICOH ProcessDirector verwendet wird. Der Standardwert ist 5432. Es wird empfohlen, bei der Erstellung eines neuen Datenbank-Clusters eine andere Portnummer als den Standardwert zu verwenden. Die Portnummer ist nur erforderlich, wenn Sie einen neuen Datenbank-Cluster erstellen.

    Das Skript erstellt die AIWDB-Datenbank im Datenbank-Cluster. Wenn Sie einen neuen Cluster erstellen, wird die PostgreSQL-Datenbank automatisch gestartet.

  7. Optional: Um sicherzustellen, dass die Datenbank installiert ist und läuft, führen Sie einen Befehl aus, der die Portnummer, den Datenbanknamen und den Benutzernamen angibt. Mit diesem Befehl können Sie zum Beispiel eine Verbindung zu Ihrer PostgreSQL-Datenbank mit bestimmten Optionen herstellen:
    psql -p 5444 -d AIWDB -U aiwdbpsql

    wobei 5444 die Portnummer, AIWDB der Name der Datenbank und aiwdbpsql der Benutzername ist.

      Hinweis:
    • Wenn der Befehl fehlschlägt oder Sie keine Verbindung zur Datenbank herstellen können, überprüfen Sie, ob die eingegebenen Informationen korrekt sind.
    • Wenn der Befehl korrekt ausgeführt wird, öffnet sich die Postgres-Befehlszeile.
  8. Um die Sitzung zu beenden und zur Eingabeaufforderung zurückzukehren, geben Sie Folgendes ein:
    \q

1.2.3.5.4 Einen Webbrowser installieren

RICOH ProcessDirector benötigt einen Webbrowser, um auf seine Benutzerschnittstelle zuzugreifen und sie anzuzeigen. Sie können auf die Benutzerschnittstelle über den primären Computer oder einen anderen Computer zugreifen. Auf der Workstation muss die aktuelle Version eines dieser Browser installiert sein:

  • Mozilla Firefox
  • Google Chrome
  • Microsoft Edge

Die Benutzerschnittstelle besitzt auch eine webbasierte Dateianzeigefunktion, die ein PDF-Viewer-Plugin verwendet, um AFP- oder PDF-Dateien anzuzeigen, damit Sie die erneut zu druckenden Seiten auswählen können. Zum Anzeigen von Druckdateien können Sie ein Acrobat-Plug-In oder die PDF-Viewer, die standardmäßig in Firefox, Chrome und Edge enthalten sind, nutzen.

Wir empfehlen die Installation von Adobe Reader auf allen Computern, die zur Verwaltung von Jobs verwendet werden. Wenn Sie den Adobe Reader installieren müssen, können Sie ihn von der Adobe-Website herunterladen. Die Website versucht zu erkennen, mit welchem Betriebssystem und in welcher Sprache Ihr System betrieben wird. Wenn Sie die Software in einer anderen Sprache herunterladen möchten, klicken Sie auf Weitere Download-Optionen.

    Hinweis:
  • Um Jobs anzuzeigen, die DBCS-Fonts mit einem RICOH ProcessDirector-Acrobat-Plugin verwenden, stellen Sie sicher, dass das Font-Paket für Adobe Reader auf Ihrem System installiert ist. Dieses Paket ist über die Adobe-Website (http://supportdownloads.adobe.com/product.jsp?platform=windows&product=10) verfügbar.
  • Um eine bessere Funktionalität der Standard-PDF-Viewer der Browser Firefox, Chrome und Edge zu erzielen, müssen Sie deren neueste Versionen verwenden.

1.2.3.5.4.1 Google Chrome konfigurieren

Damit über den Web-Browser Google Chrome auf die RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle zugegriffen werden kann, müssen Sie den Browser mit den folgenden Einstellungen konfigurieren:
  1. Geben Sie in der Adressleiste von Chrome Folgendes ein: chrome://settings/
  2. Unter Datenschutz und Sicherheit:
    1. Klicken Sie auf Cookies und andere Website-Daten und wählen Sie Alle Cookies zulassen.
    2. Gehen Sie zurück zu Datenschutz und Sicherheit und klicken Sie auf Website-Einstellungen. Blättern Sie nach unten zu Inhalt und klicken Sie auf JavaScript. Vergewissern Sie sich, dass Websites dürfen JavaScript verwenden aktiviert ist.
  3. Wenn Sie die Anzeigefunktion von RICOH ProcessDirector verwenden möchten, müssen Sie sicherstellen, dass Chrome so konfiguriert ist, dass PDF-Dateien in der integrierten PDF-Anzeigefunktion geöffnet werden:
    1. Geben Sie in der Adressleiste von Chrome Folgendes ein: chrome://settings/content/pdfDocuments
    2. Stellen Sie sicher, dass die Option PDFs in Chrome öffnen aktiviert ist.
      Einige Aktionen (wie z. B. Hervorhebung von Suchtext oder Verwenden geringer oder hoher Zoom-Werte) funktionieren nicht ordnungsgemäß, wenn Sie die integrierte Anzeigefunktion mit RICOH ProcessDirector verwenden.
  4. Schließen Sie die Registerkarte Einstellungen.

1.2.3.5.4.2 Mozilla Firefox konfigurieren

Damit mit dem Web-Browser Mozilla Firefox auf einem Windows-Computer auf die RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle zugegriffen werden kann, müssen Sie den Browser konfigurieren.
Wichtig: Die Anweisungen zur Konfiguration Ihrer Version von Mozilla Firefox können von den nachstehenden Anweisungen abweichen. Sollte eine der Anweisungen nicht mit Ihrer Version von Firefox funktionieren, klicken Sie bitte auf Hilfe Hilfe und suchen Sie nach dem Firefox-Hilfesystem. Suchen Sie zum Beispiel nach Javascript aktivieren. Alternativ dazu können Sie eine Suchmaschine verwenden. Suchen Sie zum Beispiel nach Javascript in Firefox aktivieren.
So konfigurieren Sie Mozilla Firefox:
  1. Geben Sie in der Adressleiste von Firefox Folgendes ein: about:config.
  2. Klicken Sie auf Ich akzeptiere das Risiko!.
  3. Gehen Sie wie folgt vor, um zu prüfen, ob Javascript aktiviert ist:
    1. Suchen Sie die Einstellung javascript.enabled.
    2. Stellen Sie sicher, dass der Wert auf Richtig gesetzt ist.
      Ist der Wert auf Falsch gesetzt, doppelklicken Sie auf die Einstellung javascript.enabled, um den Wert auf Richtig zu setzen.
  4. Wenn Sie das RICOH ProcessDirector-Kontextmenü der rechten Maustaste verwenden möchten, überprüfen Sie, ob das Menü aktiviert ist:
    1. Suchen Sie nach der Einstellung dom.event.contextmenu.enabled.
    2. Stellen Sie sicher, dass der Wert auf Richtig gesetzt ist.
      Ist der Wert auf Falsch gesetzt, doppelklicken Sie auf die Einstellung dom.event.contextmenu.enabled, um den Wert auf Richtig zu setzen.
  5. Schließen Sie die Registerkarte about:config.
  6. Klicken Sie auf Menü-Taste Optionen.
  7. So stellen Sie sicher, dass Firefox Cookies akzeptieren kann:
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Datenschutz und Sicherheit ().
    2. Wählen Sie unter Chronik Chronik nach benutzerdefinierten Einstellungen festlegen, um die Verwendung von Cookies anzupassen. Stellen Sie sicher, dass die Option Cookies von Sites akzeptieren aktiviert ist.
  8. Optional: Ändern, wie Dateien heruntergeladen werden:
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Allgemein ().
    2. Wählen Sie im Bereich Downloads die Option Jedes Mal nachfragen, wo eine Datei gespeichert werden soll aus.
  9. Optional: Ist die Spracheinstellungsfunktion installiert, können Sie die Sprache ändern, die RICOH ProcessDirector für den Benutzerschnittstellentext und die meisten Nachrichten, die es ausgibt, verwendet:
    1. Klicken Sie im Bereich Sprache auf Wählen, und führen Sie die Anweisungen zum Hinzufügen Ihrer Sprache oben in der Liste aus. Klicken Sie anschließend auf OK.
      Hinweis: RICOH ProcessDirector unterstützt die folgenden Sprachen und Ländereinstellungen:
      • Portugiesisch (Brasilien) (pt_BR)
      • Englisch (en_US)

      • Französisch (fr_FR)
      • Deutsch (de_DE)
      • Italienisch (it_IT)
      • Japanisch (ja_JP)
      • Spanisch (es_ES)
  10. Optional: Wenn Sie Firefox installieren, ist es so konfiguriert, dass eine integrierte PDF-Anzeigefunktion verwendet wird. Sie können die integrierte PDF-Anzeigefunktion mit RICOH ProcessDirector verwenden, es funktionieren jedoch möglicherweise nicht alle Funktionen (wie beispielsweise der Zoom und das Hervorheben von Suchtext) ordnungsgemäß.

    In einigen Fällen erhöht die Verwendung eines anderen Plugins den Funktionsumfang. Je nach der von Ihnen verwendeten Firefox-Version müssen Sie unter Umständen verschiedene Optionen ausprobieren, um eine zu finden, die mit der RICOH ProcessDirector-Anzeigefunktion funktioniert.

    Um den Browser für die Verwendung eines anderen Plugins für die Anzeigefunktion zu konfigurieren, tun Sie Folgendes:

    1. Navigieren Sie unter Anwendungen zur Liste Inhaltstyp, suchen Sie nach Portable Document Format (PDF) und wählen Sie es aus.
    2. Wählen Sie neben Portable Document Format (PDF) das PDF-Plugin, das Sie verwenden möchten.
    3. Versuchen Sie, einen Auftrag in RICOH ProcessDirector anzuzeigen, um zu sehen ob er Ihren Anforderungen entspricht.
    4. Wiederholen Sie diesen Vorgang, bis Sie das Plug-In finden, das am besten für Sie geeignet ist.
  11. Optional: In der Regel wird empfohlen, dass sich nicht mehr als ein einziger Benutzer von derselben Workstation gleichzeitig an RICOH ProcessDirector anmeldet. Wenn sich mehrere Benutzer von derselben Workstation anmelden, muss sich jeder Benutzer an einer anderen Browser-Sitzung anmelden. Damit dies möglich ist, müssen Sie für jede zusätzliche Benutzer-ID ein Browser-Profil erstellen und Firefox für die Verwendung mehrerer gleichzeitiger Profile aktivieren:
    1. Schließen Sie Firefox.
    2. Klicken Sie auf Starten Ausführen.
    3. Geben Sie den folgenden Befehl ein:
      firefox.exe -ProfileManager
    4. Führen Sie die Anweisungen im Profilmanager aus, um ein neues Profil zu erstellen.
    5. Klicken Sie in der Windows-Systemsteuerung auf System Erweiterte Systemeinstellungen Umgebungsvariablen.
    6. Klicken Sie im Bereich Systemvariablen auf Neu.
    7. Geben Sie MOZ_NO_REMOTE in das Feld Name der Variablen ein.
    8. Geben Sie 1 in das Feld Wert der Variablen ein.
    9. Klicken Sie auf OK, um das Fenster Neue Systemvariable zu schließen.
    10. Klicken Sie auf OK, um das Fenster Umgebungsvariablen zu schließen.
    11. Klicken Sie auf OK, um das Fenster Systemeigenschaften zu schließen.
    Wenn Sie Firefox starten, können Sie ein Profil auswählen, das noch nicht im Gebrauch ist.

1.2.3.6 Die Voraussetzungsprüfung ausführen

Verwenden Sie die Voraussetzungsprüfung, um sicherzustellen, dass Ihr System bereit ist RICOH ProcessDirector zu installieren.
So führen Sie die Voraussetzungsprüfung durch:
  1. Melden Sie sich als Administrator an.
      Hinweis:
    • Sie müssen sich jedes Mal, wenn Sie Updates installieren, mit diesem Konto anmelden. Wenn Sie die Benutzer-ID einer bestimmten Person verwenden und diese Person in eine andere Abteilung wechselt, können Sie den Dienst unter Umständen nicht ausführen. Wir empfehlen Ihnen, speziell für RICOH ProcessDirector ein Administratorkonto zu erstellen. Sie können auch das Administratorkonto verwenden, das mit dem Computer verknüpft ist, anstelle einer bestimmten Person.
    • Die Administrator-Benutzer-ID darf keine Leerstellen im Namen enthalten.

  2. Legen Sie die DVD des Basisprodukts in das Laufwerk ein.
    Wenn die Autostartfunktion von Windows aktiviert ist, startet das Installationsprogramm automatisch. Wählen Sie Abbrechen aus, um das Installationsprogramm zu schließen.
  3. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung, und gehen Sie zum DVD-Laufwerk.
  4. Um die Voraussetzungsprüfung zu starten, geben Sie Folgendes ein:
    setup.exe -DPREREQ_ONLY=TRUE
      Hinweis:
    • Stellen Sie sicher, dass Sie den Befehl für die Voraussetzungsprüfung richtig eingeben. Wenn Sie -D falsch eingeben, ignoriert das Installationsprogramm den Parameter und führt das vollständige Installationsprogramm anstelle der Voraussetzungsprüfung durch.
Wenn auf dem System alle Voraussetzungen installiert sind, wird die Voraussetzungsprüfung ohne eine Meldung beendet. Wenn auf dem System nicht alle Voraussetzungen installiert sind, wird eine Nachricht mit den fehlenden Voraussetzungen angezeigt. Lesen Sie die Voraussetzungsprüfungsprotokolle für weitere Informationen. Standardmäßig wird die Protokolldatei in diesem Verzeichnis gespeichert: C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\logs.

1.2.3.7 Optionale Software einplanen

Sie können optionale Software installieren, die mit RICOH ProcessDirector verwendet werden soll. Die Kategorien für die optionale Software lauten:

  • Jobübergabe
  • Datenumwandlungen
  • Fonts
  • Änderungen im Format von PDF-Bannerseiten

1.2.3.7.1 Jobübergabe

RICOH ProcessDirector kann Jobs von jedem System, das Jobs an Ordner für den Sofortdruck senden kann, oder von Systemen, die das LPD-Protokoll oder den Befehl pdpr nutzen, annehmen. Wenn Sie das AFP-Unterstützung-Feature haben, kann RICOH ProcessDirector Jobs von der JES-Spool (Job Entry Subsystem) auf einem z/OS-Host empfangen. Jobs werden an die von Ihnen in RICOH ProcessDirector definierten Eingabeeinheiten übergeben. Eingabeeinheiten empfangen die Jobs und leiten anschließend die Jobverarbeitung ein.

Es gibt die folgenden unterstützten Jobübergabemethoden:

Ordner für Sofortdruck
Annahme der Druckdateien über FTP (File Transfer Protocol) oder jede andere bevorzugte Methode für das Kopieren von Dateien. Wenn Sie eine Druckdatei in das Verzeichnis des Ordners für Sofortdruck kopieren oder verschieben, empfängt die dem Ordner für Sofortdruck zugeordnete Eingabeeinheit den Job automatisch und leitet die Jobverarbeitung automatisch ein.
Portlet "Jobs absenden"
Ermöglicht Ihnen das Hochladen von Dateien und deren Übermittlung zur Bearbeitung auf der Hauptseite der Anwendung RICOH ProcessDirector. Sie können Jobs nur an eine aktivierte und angeschlossene Eingabeeinheit mit Ordner für Sofortdruck oder an einen aktivierten Workflow übergeben. Die Eingabeeinheit oder der Workflow muss auch so konfiguriert sein, dass sie/er Jobs akzeptiert, die über das Portlet gesendet wurden.
LPD
Entgegennahme von Jobs, die über das Dämon-Protokoll (LPD) des Zeilendruckers gesendet werden. Benutzer können den Befehl lpr oder einen anderen Befehl, der das LPD-Protokoll benutzt, zum Übergeben von Jobs an eine RICOH ProcessDirector-Eingabeeinheit des Typs "LPD" verwenden. Die Eingabeeinheit empfängt den Job automatisch und leitet die Jobverarbeitung ein.
pdpr
Wenn Sie von InfoPrint Manager migrieren und den Befehl pdpr zum Übergeben von Jobs verwenden, können Sie RICOH ProcessDirector so konfigurieren, dass weiterhin Jobs vom gleichen pdpr-Befehl empfangen werden. Das RICOH ProcessDirectorpdpr-Script erstellt einen lprafp-Befehl zum Übergeben von Jobs, wobei Parameter hinzugefügt werden, um unterstützte Jobmerkmalwerte an den primären Server zu senden.

Wenn Sie die Funktion AFP-Unterstützung haben, werden auch diese Jobübergabemethoden unterstützt:

AFP Download Plus
Umwandlung von Zeilendaten in AFP-Daten und Übertragung des Druckjobs mit allen erforderlichen Ressourcen über das TCP/IP-Netzwerk vom Hostsystem zum Drucken an RICOH ProcessDirector.
Download for z/OS
Automatische Übertragung der Ausgabe über das TCP/IP-Netzwerk vom Hostsystem an RICOH ProcessDirector zum Drucken oder Archivieren.

Download for z/OS und AFP Download Plus sind separat von PSF für z/OS bestellte Funktionen. Informationen über PSF für z/OS und deren Funktionen können der IBM-Website entnommen werden (http://www.ibm.com).

Sie müssen zum einen entscheiden, welche Methode für die Übergabe der Jobs verwendet werden soll, und zum anderen die Namenskonvention für die Verzeichnisse für die Jobübergabe auf dem primären Computer festlegen, auf dem die Eingabedateien abgelegt werden sollen. Sie müssen die Verzeichnisse beim Erstellen der Eingabeeinheit angeben:

Verzeichnis für Ordnerposition
Name des Verzeichnisses, das diese Eingabeeinheit auf eingehende Jobs überwacht. Beispielsweise C:\aiw\aiw1\System\hf\LineData für Jobs für Ordner für den Sofortdruck, C:\aiw\aiw1\System\lpd\LPDLineData für LPD-Jobs oder C:\aiw\aiw1\System\dl\AFP für Download for z/OS- oder AFP Download Plus-Jobs.
Verzeichnis für Bereitstellungsposition
Name des Verzeichnisses, in das die Eingabedatei mit der Methode der Jobübergabe abgelegt wird. Sie sollten in Betracht ziehen, ein Unterverzeichnis des Verzeichnisses für die Ordnerposition zu erstellen. Beispielsweise C:\aiw\aiw1\System\hf\LineData\Staged für Eingabedateien mit Zeilendaten, die aus Ordnern für den Sofortdruck eingehen oder C:\aiw\aiw1\System\dl\AFP\Staged für AFP-Eingabedateien, die von Download for z/OS oder AFP Download Plus eingehen.

    Hinweis:
  • Lassen Sie RICOH ProcessDirector diese Verzeichnisse automatisch mit den richtigen Eigentumsrechten anlegen, wenn eine Eingabeeinheit erstellt wird. Erstellen Sie die Verzeichnisse nicht selbst.

Bevor Sie Download for z/OS oder AFP Download Plus mit RICOH ProcessDirector verwenden, müssen Sie die Software konfigurieren, mit der RICOH ProcessDirector kommunizieren soll. Die Konfigurationsaufgaben umfassen:

  • Definieren Sie eine JES-Initialisierungsanweisung für eine FSA (functional subsystem application).
  • Erstellen Sie für die FSA ein Startverfahren zur Erkennung des Programmnamens, der Bereichsgröße und der Standardwerte für den Druck.
  • Erstellen Sie für Download for z/OS einen Routing-Steuerungsdatensatz, der auf die IP-Adresse des primären Computers und die Portnummer der Eingabeeinheit verweist.
  • Definieren Sie für AFP Download Plus ein Startverfahren, das auf die IP-Adresse des primären Computers und die Portnummer der Eingabeeinheit verweist.
  • Nutzen Sie ggf. Installationsexits für die Änderung von Softwarefunktionen. Sowohl Download for z/OS als auch AFP Download Plus können Installationsexit 15 verwenden, der zusätzliche Druckparameter an RICOH ProcessDirector überträgt.

Weitere Informationen zu diesen Themen erhalten Sie im RICOH ProcessDirector-Informationszentrum:

  • Kopieren von Dateien in Ordner für den Sofortdruck oder die Übertragung von Dateien über das LPD-Protokoll.
  • Installieren und Konfigurieren des RICOH ProcessDirectorpdpr-Scripts.
  • Konfigurieren von Download for z/OS und AFP Download Plus mit RICOH ProcessDirector.

Informationen zur Konfiguration von Download for z/OS und AFP Download Plus finden Sie in PSF für z/OS: Download für z/OS und PSF für z/OS: AFP Download Plus.

1.2.3.7.2 Datenumwandlungen

Datenumwandlungen erhalten Druckjobs von RICOH ProcessDirector und wandeln die Daten von einem Datenstrom in einen anderen um, damit er gedruckt werden kann.

Sie können RICOH ProcessDirector-Funktionen erwerben, die verwendet werden, um Jobs von einem Datenstrom in einen anderen umzuwandeln. Sie können auch externe Programme erwerben und an RICOH ProcessDirector anschließen.

Produkte und Funktionen, die für Datenumwandlungen verwendet werden
Produkt In AFP umgewandelte Datenströme Aus AFP umgewandelte Datenströme Weitere Umwandlungen Information
RICOH Transform-Features
  • GIF, JPEG und TIFF
  • PCL
  • PDF und PostScript
  • SAP OTF und ABAP
  • PDF
  Informationszentrum für die Funktion RICOH Transform
Erweiterte Umwandlungsfunktion
  • PCL
  • PDF
  • PostScript
  • PCL
  • PDF
  • PostScript
  • InputImage

    BMP, GIF, JPEG, PNG und TIFF

Wenn Sie Jobs mit Bilddateien senden, die in AFP-Objektcontainern enthalten sind, müssen Sie eine Eingabedatenstrom-Umwandlung installieren, um sie korrekt zu verarbeiten. Beispielsweise müssen Sie für AFP-Dateien, die Bilder enthalten, die InputImage-Umwandlung verwenden. Nach der Installation verarbeitet die InputImage-Umwandlung automatisch Bilder in diesen Formaten.

Wenn Sie das Advanced Transform-Feature bestellen, wählen Sie die Umwandlungen für Eingabedatenströme und Ausgabedatenströme, die Sie benötigen. Anschließend können Sie sie wie benötigt kombinieren.

Wenn Sie beispielsweise die Umwandlungen InputAFP, InputPS, das OutputPDF und das OutputPCL auswählen, können Sie Folgendes konvertieren:

  • AFP in PDF
  • AFP in PCL
  • PostScript in PDF
  • PostScript in PCL

RICOH InfoPrint XT für Linux Xerox-Metacode und LCDS     RICOH InfoPrint XT für Linux: Installations- und Benutzerhandbuch
RICOH InfoPrint XT für Windows Xerox-Metacode und LCDS     RICOH InfoPrint XT für Windows: Installations- und Benutzerhandbuch

Informationen über die Verwendung eines externen Schrittes im Workflow zum Einsatz von Datenumwandlungen erhalten Sie im RICOH ProcessDirector-Information Center in der Benutzerschnittstelle.

1.2.3.7.2.1 Vorbereiten der Installation von RICOH Transform Features

Bevor Sie einen RICOH Transform Features installieren, stellen Sie sicher, dass Ihr System die Mindestanforderungen erfüllt.
  • Hardwarevoraussetzungen:
    • Mindestens 10&nbsp;GB zusätzlicher freier Festplattenspeicher.
    • Zusätzlich 1 GB RAM für jeden CPU-Kern, jedoch nicht weniger als 4 GB.

      Falls der Computer beispielsweise

      • Ein Dual-Core-Prozessor, der zusätzliche 4 GB RAM haben muss.
      • Zwei Quad-Core-Prozessoren, die zusätzliche 8 GB RAM haben müssen.
      • Drei Quad-Core-Prozessoren, die zusätzliche 12 GB RAM haben müssen.
      • Vier Quad-Core-Prozessoren, die zusätzliche 16 GB RAM haben müssen.

  • Erforderliche Software:

    WorldType Fonts Version 8.13 für RICOH SAP in AFP-Dateien, um eine ordnungsgemäße Konvertierung durchzuführen, wenn der IS/3-Support aktiviert ist.

    Java Runtime Environment 1.4 oder höher erforderlich.

  • System- und Netzwerkeinrichtung:
    1. Bestimmen Sie die Anzahl an Knoten, die die RICOH Transform Features verwenden wird.
      Dieser Wert basiert auf der Anzahl der Prozessorkerne auf dem Computer, auf dem Sie das Transform-Feature installieren möchten. Der Wert ist 2 oder entspricht der Hälfte der Kerne, je nachdem, welcher Wert höher ist. Falls der Computer beispielsweise
      • einen Single-Core-Prozessor mit 2 Nodes besitzt.
      • einen Dual-Core-Prozessor mit 2 Nodes besitzt.
      • zwei Dual-Core-Prozessor mit 2 Nodes besitzt.
      • vier Dual-Core-Prozessor mit 4 Nodes besitzt.
      • vier Quad-Core-Prozessor mit 8 Nodes besitzt.
    2. Öffnen Sie in Ihrer Firewall die Anschlüsse, die das Ricoh Transform Feature verwendet.
      Diese Ports müssen über die Berechtigung LISTEN für die aufgelistete Anwendung auf dem Computer verfügen, auf dem Sie die Transformfunktion installieren möchten:
      • Port 6980 für <Installationspfad>\itm\clients\fdi\fdi.exe.
      • Ports 6984 und 6985 für <Installationspfad>\itm\hn\feps.exe.
      • Port 6986 für <Installationspfad>\itm\clients\coord\coord.exe.
      • Port 6988+<N> für <Installationspfad>\itm\node<N>\node.exe.

        Wobei <N> zwischen 1 und der Gesamtzahl der konfigurierten Berechnungsknoten liegt. Wenn N zum Beispiel 2 ist, ist der Port für <Installationspfad>\itm\node1\node.exe 6989 und der Port für <Installationspfad>\itm\node2\node.exe 6990.

      Diese Anwendungen müssen auf jedem Computer ausgehende Verbindungen zu den angegebenen Ports herstellen können: fdi.exe, feps.exe, coord.exe, pd.exe, node.exe, ctt_standalone.exe

      • <Installationspfad>\itm\cients\fdi\fdi.exe an Port 6984.
      • <Installationspfad>\itm\hn\feps.exe an Port 6986.
      • <Installationspfad>\itm\clients\coord\coord.exe an die Ports 6984 und 6986.
      • <Installationspfad>\itm\hn\pd\pd.exe an Port 6984.
      • <Installationspfad>\itm\node<N>\node.exe auf Port 6985.
      • <Installationspfad>\itm\node<N>\xforms\ctt_standalone\ctt_standalone.exe an Port 6988+<N>.

        Wobei <N> zwischen 1 und der Gesamtzahl der konfigurierten Berechnungsknoten liegt. Beispiel: Wenn N = 2, lautet der Port für <Installationspfad>\itm\node1\xforms\ctt_standalone\ctt_standalone.exe 6989 und der Port für <Installationspfad>\itm\node2\xforms\ctt_standalone\ctt_standalone.exe 6990.

1.2.3.7.3 Bereitgestellte Fonts

Im Lieferumfang von RICOH ProcessDirector sind fünf Schriftsätze enthalten. Die Schriftarten sind unter https://dl.ricohsoftware.com/ verfügbar, wenn Sie RICOH ProcessDirector herunterladen. Siehe Herunterladen von Installationsdateien für weitere Informationen.

Das Paket RICOH ProcessDirector stellt diese Schriftarten zur Verfügung:

AFP Outline-Fonts (LCD4-5683)
Diese Schriftarten können unter Linux und Windows verwendet werden. Sie umfassen Fonts für Japanisch, Koreanisch, vereinfachtes Chinesisch und traditionelles Chinesisch.
AFP Classic OpenType Fonts (LCD2-20029)
Diese Fonts haben vier Stile: Normal, Fett, Kursiv und Fett Kursiv.
AFP Asian Classic OpenType Fonts (LCD2-20055)
Diese Schriftarten können anstelle der älteren asiatischen AFP-Ein-Bit-Zeichen (SBCS) verwendet werden.
WorldType-Fonts (LCD4-5684)
Dies sind die OpenType- und TrueType-Fonts im Microsoft Unicode-Format.
AFP Raster Fonts (LCD4-5700)
Diese Fonts unterscheiden sich von den AFP Outline-Fonts, weil sie Zeichensätze und kodierte Fontnamen mit acht anstatt mit sechs Zeichen haben.

Um diese Schriftarten für die Verwendung mit RICOH ProcessDirector zu installieren, kopieren Sie alle Schriftarten von den mitgelieferten Discs oder ISO-Dateien in das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\resources auf Ihrem primären Computer. Stellen Sie sicher, dass Sie alle Schriftdateien aus den Unterverzeichnissen nach C:\aiw\aiw1\resources kopieren. Behalten Sie die Unterverzeichnisstruktur des Quellverzeichnisses nicht bei, aber stellen Sie sicher, dass die Dateinamen in Großbuchstaben beibehalten werden.

Die AFP-Druckertreiberkomponente und die -Datenstromumwandlungskomponente line2afp von RICOH ProcessDirector durchsuchen dieses Verzeichnis, wenn sie eine Ressource für die Verarbeitung eines Jobs benötigen.

Die Funktion "AFP-Unterstützung" enthält einen Basissatz bestehend aus Schriftarten mit 240 DPI und Schriftarten mit 300 DPI (Kompatibilitätsschriftarten). Diese Schriften umfassen sowohl Schriftarten mit gleichmäßigem Abstand als auch der Familien mit gemischter Zeichendichte. Die folgenden Font-Gruppen sind enthalten:

  • APL
  • Boldface
  • Courier
  • Dokument
  • Essay
  • Format
  • Gothic
  • Letter Gothic
  • Orator
  • Prestige
  • Roman
  • Script
  • Serif
  • Symbole
  • Text

1.2.4 Upgrade durchführen

Wenn Sie RICOH ProcessDirector installiert haben, können Sie Ihr bestehendes System aktualisieren, ohne Ihre aktuelle Software zu deinstallieren, oder Sie können es auf einem neuen System installieren und Ihre Objekte dorthin verschieben.

Informationen zu den neuen Funktionen und Aktualisierungen in dieser Version finden Sie unter Neu in dieser Version.

Wenn Sie bei RICOH ProcessDirector ein Upgrade durchführen und einen anderen Computer haben, wird empfohlen, dass sie auf diesem Computer installieren. Durch die Installation auf einem anderen Computer wird das Risiko von Problemen und Ausfallzeiten während dieses Vorgangs verringert. Wenn die Installation abgeschlossen ist, können Sie Ihre Objekte von Ihrem bestehenden System auf das neue System migrieren. Sie können die neue Installation prüfen, während der alte Computer weiterhin ausgeführt wird.

Starten Sie den Migrationsassistenten auf Ihrem neu installierten System (dem so genannten Zielsystem), um auf Ihr bestehendes System (das so genannte Quellsystem) zuzugreifen und Objekte zu übertragen. Der Migrationsassistent vereinfacht den Prozess, sodass Sie die Objekte nicht manuell aus einem System exportieren und in das neue System importieren müssen.

Entwicklung der Datenbank

Viele Jahre lang unterstützte RICOH ProcessDirector nur IBM DB2 als Datenbank. In Version 3.12 hat PostgreSQL DB2 als Standard-Datenbankkonfiguration für RICOH ProcessDirector ersetzt.

Wenn Sie ein Upgrade durchführen, haben Sie zwei Möglichkeiten:

  • Verwenden Sie weiterhin Ihre aktuelle Datenbank.
  • Migrieren Sie von DB2 zu PostgreSQL.

    Hinweis: Wenn Sie eine Migration von DB2 zu PostgreSQL planen, können Sie entweder die in RICOH ProcessDirector enthaltene Datenbank installieren oder Sie können die Datenbank selbst installieren. Nachdem Sie den RICOH ProcessDirector-Installationsprozess abgeschlossen haben, können Sie Ihre Daten in die PostgreSQL-Datenbank übertragen.

Bei jeder Option sind verschiedene Variablen zu berücksichtigen, wie z. B.:

  • Die PostgreSQL-Konfiguration kann auf Rocky Linux installiert werden, im Gegensatz zu DB2, das nicht auf Rocky Linux installiert werden kann.
  • Sie haben PostgreSQL bereits installiert und möchten RICOH ProcessDirector so konfigurieren, dass es dies verwendet.
  • Wenn Sie planen, das Upgrade auf einem anderen Computer zu installieren, kann der Migrationsassistent Ihre Objekte und Einstellungen genauso einfach in PostgreSQL verschieben wie in DB2.

Wählen Sie die zu verwendende Datenbankkonfiguration vor dem Upgrade auf der Grundlage dieser Faktoren und der Spezifikationen für Ihre Umgebung.

Wenn Sie die Funktion Berichte verwenden, können Sie dieselbe PostgreSQL-Datenbank sowohl für die Ausführung von RICOH ProcessDirector als auch für die Speicherung der gesammelten Daten verwenden.

Anforderungen an die Java Runtime Environment

In Version 3.14 hat RICOH ProcessDirector ein Upgrade auf neuere Versionen von Java durchgeführt. Die meisten Komponenten wurden entweder auf Java 17 oder 21 aktualisiert. Alle Funktionen und Komponenten, die im Basisprodukt enthalten sind, wurden getestet und aktualisiert, um in dieser neuen Umgebung korrekt zu funktionieren. Wenn Sie ein Upgrade durchführen, werden alle diese Komponenten automatisch aktualisiert.

Von Ricoh bereitgestellte erweiterte Funktionen, die nicht Teil des Standardinstallationspakets sind, werden nicht automatisch aktualisiert. Bevor Sie mit der Aktualisierung beginnen, müssen Sie sich an Ihren Ricoh-Vertreter wenden, um aktualisierte Versionen zu erhalten. Anleitungen zur Bestimmung, ob Sie über erweiterte Funktionen verfügen, finden Sie unter Aktualisieren auf dem gleichen Computer und Aktualisieren auf einem anderen Computer mit dem Migrationsassistenten.

1.2.4.1 Aktualisieren auf dem gleichen Computer

Wenn Sie ein Upgrade auf eine neuere Version von RICOH ProcessDirector auf demselben Computer durchführen, müssen Sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen und einige vorbereitende Schritte unternehmen.
    Wichtig:
  • In Version 3.14 wurde RICOH ProcessDirector aktualisiert, um Java 21 zu integrieren. Die im Basisprodukt enthaltenen Funktionen sind mit Java 21 kompatibel. Erweiterte Funktionen, die für die Verwendung mit früheren Produktversionen entwickelt wurden, sind jedoch nicht kompatibel. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Händler nach aktualisierten Versionen Ihrer erweiterten Funktionen, bevor Sie diesen Vorgang starten.

    Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie über erweiterte Funktionen verfügen, können Sie Ihr System anhand der folgenden Schritte überprüfen.

Sie können ein Upgrade auf demselben System durchführen, wenn alle diese Aussagen zutreffen:

  • Ihr System erfüllt alle Voraussetzungen für diese Version.
    • Das Installationsprogramm für neuere Versionen von RICOH ProcessDirector erzwingt Voraussetzungen strikter als frühere Versionen. Falls Ihr Betriebssystem nicht die Mindestanforderungen erfüllt, bricht das Installationsprogramm die Installation ab. Sie müssen RICOH ProcessDirector nicht deinstallieren, um ein Betriebssystemupgrade zu installieren.
  • Sie haben festgelegt, welche Datenbank Sie mit RICOH ProcessDirector verwenden möchten. Ab Version 3.12 ist PostgreSQL, das mit RICOH ProcessDirector installiert wird, die Standard-Datenbankkonfiguration. Wenn Sie auf eine aktuellere Version aktualisieren, können Sie DB2 ohne Unterbrechung weiter nutzen oder Ihre Daten in eine PostgreSQL-Datenbank migrieren.
  • Sie haben die Installations-DVD oder die ISO-Dateien von Ricoh erhalten.

    Befolgen Sie bei Bedarf diese Anweisungen:

Durch den Installationsprozess werden das Basisprodukt und nahezu alle aktuell installierten Features aktualisiert. RICOH Transform Features und erweiterte Features (benutzerdefinierte Softwarekomponenten) werden nicht automatisch aktualisiert. Diese installieren Sie separat, nachdem Sie das Upgrade installiert haben.

Wenn Sie mehr als eine der RICOH Transform Features verwenden, aktualisieren Sie alle Transformationsfunktionen, bevor Sie Ihren neuen Lizenzschlüssel installieren.

  • Informationen zur Installation von RICOH Transform Features finden Sie unter RICOH Transform Features installieren.
  • Weitere Informationen zur Installation von erweiterten Features erhalten Sie von Ihrem Ricoh Kundendienstmitarbeiter.

So führen Sie ein Upgrade auf die aktuelle Version von RICOH ProcessDirector auf dem gleichen Computer durch:

  1. Stellen Sie fest, ob Ihr System benutzerdefinierte oder erweiterte Funktionen enthält und fordern Sie Updates an.
    1. Wählen Sie in Ihrem bestehenden System die Registerkarte Verwaltung und klicken Sie auf Lizenzen.
    2. Vergleichen Sie die Liste der installierten Lizenzen mit dieser Liste. Notieren Sie sich alle Lizenzen, die nicht in dieser Liste aufgeführt sind.
      Im Basisprodukt enthaltene Pakete

      • Advanced Transform
      • AFP-Editor
      • AFP-Unterstützung
      • KI-Verbindung
      • Archiv
      • Automatische Überprüfung
      • Avanti Slingshot Connect
      • Allgemeine Eigenschaften
      • Benutzerdefinierte Eigenschaften
      • Cut Sheet Support for Kodak
      • Cut Sheet Support for TASKalfa
      • Cut Sheet Support for Xerox
      • Deadline Tracker
      • Electronic Presentment
      • Enterprise Key
      • Feature Manager
      • FusionPro Connect
      • HTTPS-Unterstützung

      • Informationszentrum
      • InputAFP
      • InputImage
      • InputPCL
      • InputPDF
      • InputPS
      • Inserter
      • MarcomCentral Connect
      • Migrationsassistent
      • Anmerkungen
      • Auftragsverwaltung
      • OutputAFP
      • OutputPCL
      • OutputPDF
      • OutputPS
      • PDF-Dokument-Unterstützung
      • PitStop Connect
      • Postal-Enablement
      • Einstellungsverwaltung
      • Vorgedruckte Formulare austauschen
      • Produkt-Update
      • Quadient Inserter Express
      • Quadient Inspire Connect (zuvor Designer)
      • Berichte
      • Ricoh PDF-Drucker
      • RICOH Predictive Insight Connect (vorher RICOH Supervisor Connect)
      • Sicherheit
      • Ultimate Impostrip Connect
      • Web Services Enablement
      • Whitespace Manager
      • Workflow-Editor
      • WPM
    3. Wenn alle Pakete auf Ihrem System oben aufgeführt sind, fahren Sie mit Schritt 3 fort.
    4. Wenn Sie auf Ihrem System Pakete finden, die nicht in der obigen Liste enthalten sind, wenden Sie sich an Ricoh, um aktualisierte Pakete anzufordern.
        Wichtig:
      • Fahren Sie mit diesem Vorgang nicht fort, bevor Sie das aktualisierte Paket von Ricoh erhalten haben. Nachdem Sie das Paket erhalten haben, fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.
  2. Nachdem Sie die aktualisierten Pakete für Ihre erweiterten Funktionen erhalten haben, laden Sie sie auf Ihren primären Computer hoch.
    1. Erstellen Sie auf dem primären Computer dieses Verzeichnis: installDrive:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\upgradeFeatures
    2. Kopieren Sie die aktualisierten erweiterten Funktionspakete in dieses Verzeichnis.
      Wenn Sie RICOH ProcessDirector installieren, werden diese Funktionen automatisch aktualisiert.
      Hinweis:
    • Wenn Sie diesen Schritt überspringen und mit der Installation ohne die aktualisierten Pakete fortfahren, ist die Installation erfolgreich. RICOH ProcessDirector funktioniert jedoch nicht richtig. In manchen Fällen können Sie sich nicht anmelden. In anderen können Sie sich zwar anmelden, aber es fehlen Funktionen auf der Benutzeroberfläche. Wir empfehlen Ihnen daher dringend, mit der Aktualisierung zu warten, bis Sie die aktualisierten Pakete erhalten haben, bevor Sie mit der Aktualisierung fortfahren.
  3. Überprüfen Sie, dass Ihr System die Voraussetzungen erfüllt.
  4. Vor der Aktualisierung Ihres Systems sollten Sie Ihre Daten sichern.
    Weitere Informationen finden Sie unter Daten sichern.
      Hinweis:
    • Wenn Sie von DB2 auf die PostgreSQL-Datenbank migrieren, erstellen Sie eine Sicherungskopie Ihrer DB2-Datenbank, um das Risiko eines Datenverlustes zu vermeiden.
  5. Halten Sie den RICOH ProcessDirector-Dienst an.
    Weitere Informationen finden Sie unter Starten und Stoppen des RICOH ProcessDirector -Dienstes.
  6. Wenn RICOH ProcessDirector mit einer DB2-Datenbank läuft und Sie Ihre Datenbank aktualisieren möchten, aktualisieren Sie sie vor oder nach der Installation von RICOH ProcessDirector. Weitere Informationen finden Sie unter Aktualisieren der DB2-Datenbank.
  7. Befolgen Sie die Anweisungen in Primären Computer für die Installation vorbereiten.
  8. Starten Sie den Installationsvorgang.
    1. Melden Sie sich mit dem Administratorkonto an, das bei der Vorbereitung des Windows-Systems für die Ausführung von RICOH ProcessDirector erstellt wurde. Dieses Konto sollte nicht an eine bestimmte Person gebunden sein.
    2. Legen Sie die Basisprodukt-DVD ein oder doppelklicken Sie auf die ISO-Datei.
      • Wenn Sie eine DVD verwenden und die Autostartfunktion von Windows aktiviert ist, startet das Installationsprogramm automatisch. Falls das Installationsprogramm nicht gestartet wird, öffnen Sie Windows Explorer und gehen Sie zum DVD-Laufwerk.
  9. Doppelklicken Sie auf setup.exe. Das Installationsprogramm wird gestartet.
  10. Wählen Sie die Sprache aus, die das Installationsprogramm verwenden soll, und klicken Sie auf OK.
  11. Wählen Sie eine Option, um das Basisprodukt zu installieren.
  12. Nach der Installation des Basisprodukts wird ein weiteres Installationsprogramm gestartet und das Fenster Einführung wird angezeigt. Folgen Sie den Anweisungen des Installationsprogramms und klicken Sie in jedem Fenster auf Weiter, nachdem Sie die erforderlichen Informationen eingegeben haben.
  13. Das Installationsprogramm überprüft viele der Systemvoraussetzungen. Falls ein Problem vorliegt, wird es aufgelistet. Klicken Sie auf Abbrechen, um das Installationsprogramm zu schließen und die Probleme zu beheben. Starten Sie das Installationsprogramm anschließend erneut.
  14. Lesen und akzeptieren Sie die Lizenz- und Wartungsvereinbarungen.
  15. Wählen Sie die Datenbank-Konfiguration aus, die Sie verwenden möchten. Wenn Sie derzeit PostgreSQL als Ihre Hauptdatenbank verwenden, fahren Sie mit Schritt 16 fort.
    Wenn Sie sich für einen Datenbankwechsel entscheiden, z. B. von DB2 zu PostgreSQL, installiert das Installationsprogramm die neue Datenbank, aber der Inhalt wird später migriert.
      Hinweis:
    • Wenn Sie sich für einen Datenbankwechsel entscheiden, prüft das Installationsprogramm, ob die Voraussetzungen erfüllt sind. Wenn irgendwelche Voraussetzungen nicht erfüllt sind, folgen Sie den Anweisungen des Installationsprogramms.
  16. Wählen Sie, ob Sie Ihre PostgreSQL-Version aktualisieren möchten, wenn eine neuere Version auf der Installations-DVD oder der ISO-Datei vorhanden ist.
      Hinweis:
    • Wenn Sie von DB2 zu PostgreSQL als Hauptdatenbank wechseln, müssen Sie während des Installationsvorgangs die Option zum Upgrade der Datenbank auswählen.
    • Um Ihre PostgreSQL-Datenbank zu aktualisieren, nachdem Sie RICOH ProcessDirector installiert haben, können Sie das Upgrade-Skript separat ausführen. Wie Sie das Upgrade-Skript nach der Installation ausführen, erfahren Sie unter Aktualisieren der PostgreSQL-Datenbank.
  17. Geben Sie das Kennwort für die Administrator-Benutzerkennung ein, mit der Sie sich angemeldet haben.
  18. Überprüfen Sie die Zusammenfassung vor der Installation, und klicken Sie auf Installieren, um die Installation zu starten.
  19. Falls ein Fenster mit einer Warnung zur Dateisicherheit angezeigt wird, müssen Sie auf Ausführen klicken, um die Installation fortzusetzen.
  20. Klicken Sie auf Fertig, um die Installation abzuschließen.
  21. Wählen Sie die Option zum Neustarten des Computers aus und schließen Sie den Installationsvorgang ab.
  22. Wenn Sie die Installation über eine DVD vorgenommen haben, werfen Sie diese aus.
  23. Erscheinen Fehlernachrichten, überprüfen Sie die Installationsprotokolle im Verzeichnis C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector/logs und kontaktieren Sie den Softwaresupport.
  24. Wenn Sie PostgreSQL installiert haben und Ihre Daten zu PostgreSQL migrieren müssen, fahren Sie mit Migrieren von Daten von DB2 zu PostgreSQL fort.
  25. Wenn Sie den Computer, auf dem RICOH ProcessDirector installiert ist, noch nicht neu gestartet haben, starten Sie ihn jetzt neu.
  26. Wenn der Computer neu gestartet wird, sollte RICOH ProcessDirector automatisch starten. Melden Sie sich über einen Browser an der Benutzerschnittstelle an. Sollte während des Installationsvorgangs ein Fehler auftreten, wenden Sie sich an den Ricoh Softwaresupport.
      Hinweis:
    • Stellen Sie mit dem Feld Über sicher, dass die Produktversion aktualisiert wurde.
    • Stellen Sie mit dem Feature Manager sicher, dass alle zuvor installierten Funktionen auf neue Stufen aktualisiert wurden.

      Öffnen Sie den Feature Manager durch Klicken auf Verwaltung Utilities Funktionen. Wenn Sie eine Fehlermeldung erhalten, müssen Sie den Feature Manager manuell starten:

      1. Melden Sie sich mit dem RICOH ProcessDirector-Administratorkonto beim primären Computer an.
      2. Klicken Sie auf die Windows-Start-Schaltfläche, geben Sie Dienste ein, um nach der Dienste-App zu suchen, und klicken Sie auf die Dienste-App.
      3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Feature Manager-Dienst und wählen Sie Neustart.
      4. Um den Vorgang abzuschließen, löschen Sie den Cache Ihres Browsers.

        Durch die im Browser-Cache gespeicherten Informationen kann es zu Fehlern kommen, wenn Sie die neue Stufe verwenden möchten. Durch das Leeren des Cache können diese Fehler vermieden werden.

      5. Laden Sie die Webseite "Feature Manager" neu.
  27. Fahren Sie mit Upgrade-Prozess abschließen fort, um den Aktualisierungsprozess abzuschließen.
    Wichtig:
  • RICOH ProcessDirector und alle Funktionen werden zunächst im Testmodus installiert. Laden Sie nach dem Upgrade die Lizenzschlüssel herunter und installieren Sie sie. Wenn die Testperiode abläuft, bevor Sie Lizenzschlüssel installieren, funktioniert die Software nicht mehr. Weitere Informationen finden Sie unter Lizenzschlüssel herunterladen und installieren.

1.2.4.2 Aktualisieren auf einem anderen Computer mit dem Migrationsassistenten

Um das Risiko von Problemen zu verringern, empfehlen wir, RICOH ProcessDirector auf einem anderen Computer zu installieren und dann Ihre Objekte von dem bestehenden System auf das neue System zu migrieren.
Die Verwendung des Migrationsassistenten beim Upgrade verringert die Ausfallzeiten während der Migration, da er Probleme wie fehlende Funktionen verhindert und sicherstellt, dass Objekte und alle ihre Abhängigkeiten gemeinsam migriert werden.

Bei der Verwendung des Migrationsassistenten wird das System, von dem Sie migrieren möchten, als Quellsystem bezeichnet, während das Bestimmungssystem für die Migration als Zielsystem bezeichnet wird.

1.2.4.2.1 Planung für die Migration der Berichte-Datenbank

Wenn Sie RICOH ProcessDirector auf einem anderen Computer aktualisieren, auf dem die Berichte-Funktion installiert ist, sind besondere Überlegungen erforderlich. Sie müssen mehrere Entscheidungen in Bezug auf die Berichte-Datenbank treffen, damit die Migration reibungslos verläuft.
Weiterhin dieselbe Berichte-Datenbank verwenden?

Die erste Entscheidung, die Sie treffen müssen, ist, ob Sie die gleiche Datenbank für die Speicherung Ihrer Berichtsdaten mit der neuen Installation weiter verwenden oder eine neue Datenbank installieren wollen. Dabei gibt es mehrere Punkte zu beachten:

  • Wenn die Berichte-Datenbank auf dem Quellsystem mit RICOH ProcessDirector läuft, möchten Sie diese Datenbank wahrscheinlich auf das neue System verschieben.
  • Wenn die Berichte-Datenbank auf einem anderen System in Ihrem Netzwerk läuft und Sie RICOH ProcessDirector für den Zugriff darauf konfiguriert haben, möchten Sie wahrscheinlich weiterhin diese Datenbank verwenden.
  • Wenn Sie auf neue Server-Hardware aufrüsten, um ältere Server zu konsolidieren oder außer Betrieb zu nehmen, sollten Sie die Möglichkeit in Betracht ziehen, Ihre Berichtsdaten mit RICOH ProcessDirector auf den neuen Server zu übertragen.

Wenn Sie Ihr neues RICOH ProcessDirector-System (Ihr Zielsystem) mit Ihrer bestehenden Berichte-Datenbank verbinden möchten, verwenden Sie diese Einstellung auf der Seite Berichte des Migrationsassistenten:

  • Berichte-Datenbank-Konfiguration: Vorhandene Berichte-Datenbank verwenden
Fahren Sie mit dem Abschnitt Vorbereitung auf die Verwendung des Migrationsassistenten fort.

Wenn Sie eine neue Datenbank erstellen möchten, fahren Sie mit der nächsten Frage fort.

Wo soll die neue PostgreSQL-Datenbank für Berichte erstellt werden?

RICOH ProcessDirector kann so konfiguriert werden, dass entweder IBM DB2 oder PostgreSQL zum Speichern von Daten und zur Verwaltung von Jobs im Verlauf ihrer Workflows verwendet wird. Die Berichte-Datenbank speichert Daten in einer PostgreSQL-Datenbank, unabhängig von der Datenbankkonfiguration, die RICOH ProcessDirector für die primäre Datenbank verwendet.

Bevor Sie mit der Migration beginnen, legen Sie fest, ob Sie Ihre Berichte-Datenbank in einer PostgreSQL-Instanz erstellen wollen, die vom RICOH ProcessDirector-Installationsprogramm installiert wurde, oder in einer Instanz, die Sie separat installieren.

Um das mit RICOH ProcessDirector installierte PostgreSQL zu verwenden
Eine vorbereitende Konfiguration ist nicht erforderlich. Wenn Sie den Migrationsassistenten ausführen, wird die Berichte-Datenbank in derselben PostgreSQL-Instanz erstellt, die RICOH ProcessDirector verwendet, jedoch in einem separaten Datenbank-Cluster.
    Hinweis:
  • Auch wenn Sie RICOH ProcessDirector mit IBM DB2 verwenden, können Sie diese Option nutzen.

Wenn Sie den Migrationsassistenten ausführen, wählen Sie Folgendes: Berichte-Datenbank-Konfiguration: Neue Berichte-Datenbank verwenden.

Um ein separat installiertes PostgreSQL zu verwenden
Bevor Sie den Migrationsassistenten starten, konfigurieren Sie die Einstellungen der Berichte-Datenbank für das Zielsystem auf der Seite Verwaltung Berichte Datenbankeinstellungen. Geben Sie Werte für die Eigenschaften im Abschnitt Allgemein ein und klicken Sie dann auf den Schalter neben Deaktiviert: Keine Daten erfassen, um die Datenerfassung zu aktivieren.

Wenn Sie die Datenerfassung aktivieren, wird der Berichte-Datenbankcluster erstellt, es werden jedoch keine Datenbanktabellen erstellt. Erstellen Sie vor der Ausführung des Migrationsassistenten keine Data Collectors, Daten-Transmitter und sammeln Sie keine Daten mit dem Schritt WritePropsToReportsDatabase.

Wenn Sie den Migrationsassistenten ausführen, wählen Sie Folgendes: Berichte-Datenbank-Konfiguration: Neue Berichte-Datenbank verwenden.

Migrieren Sie Ihre bestehenden Daten in die neue Datenbank?

Wenn Sie sich für die Erstellung einer neuen Berichte-Datenbank entscheiden, können Sie auch festlegen, ob die in der bestehenden Datenbank gespeicherten Daten in die neue Datenbank verschoben werden sollen. Wählen Sie die richtige Einstellung auf der Seite Berichte des Migrationsassistenten:

  • Vorhandene Berichte-Daten importieren
  • Vorhandene Berichte-Daten nicht importieren

1.2.4.2.2 Vorbereitung auf die Verwendung des Migrationsassistenten

Für eine erfolgreiche Migration empfehlen wir, einige Maßnahmen zur Vorbereitung Ihrer Systeme zu ergreifen, um schwer zu lösende Probleme zu vermeiden, die zu einem Scheitern der Migration führen könnten.
So bereiten Sie Ihre Systeme auf die Migration vor:
  1. Stellen Sie fest, ob Ihr System benutzerdefinierte oder erweiterte Funktionen enthält.
    1. Wählen Sie in Ihrem bestehenden System die Registerkarte Verwaltung und klicken Sie auf Lizenzen.
    2. Vergleichen Sie die Liste der installierten Lizenzen mit dieser Liste. Notieren Sie sich alle Lizenzen, die nicht in dieser Liste aufgeführt sind.
      Im Basisprodukt enthaltene Pakete

      • Advanced Transform
      • AFP-Editor
      • AFP-Unterstützung
      • Archiv
      • KI-Verbindung
      • Automatische Überprüfung
      • Avanti Slingshot Connect
      • Allgemeine Eigenschaften
      • Benutzerdefinierte Eigenschaften
      • Cut Sheet Support for Kodak
      • Cut Sheet Support for TASKalfa
      • Cut Sheet Support for Xerox
      • Deadline Tracker
      • Electronic Presentment
      • Enterprise Key
      • Feature Manager
      • FusionPro Connect
      • HTTPS-Unterstützung

      • Informationszentrum
      • InputAFP
      • InputImage
      • InputPCL
      • InputPDF
      • InputPS
      • Inserter
      • MarcomCentral Connect
      • Migrationsassistent
      • Anmerkungen
      • Auftragsverwaltung
      • OutputAFP
      • OutputPCL
      • OutputPDF
      • OutputPS
      • PDF-Dokument-Unterstützung
      • PitStop Connect
      • Postal-Enablement
      • Einstellungsverwaltung
      • Vorgedruckte Formulare austauschen
      • Produkt-Update
      • Quadient Inserter Express
      • Quadient Inspire Connect (zuvor Designer)
      • Berichte
      • Ricoh PDF-Drucker
      • RICOH Predictive Insight Connect (vorher RICOH Supervisor Connect)
      • Sicherheit
      • Ultimate Impostrip Connect
      • Web Services Enablement
      • Whitespace Manager
      • Workflow-Editor
      • WPM
    3. Wenn alle Pakete auf Ihrem System oben aufgeführt sind, fahren Sie mit Schritt 2 fort.
    4. Wenn Sie auf Ihrem System Pakete finden, die nicht in der obigen Liste enthalten sind, wenden Sie sich an Ricoh, um aktualisierte Pakete anzufordern.
        Wichtig:
      • Sie können Ihre Systeme weiterhin für die Migration vorbereiten, aber Sie dürfen den Migrationsassistenten nicht starten, bevor Sie die aktualisierten Pakete erhalten haben. Der letzte Schritt in diesem Verfahren erklärt, was Sie mit den aktualisierten Paketen tun können, nachdem Sie sie erhalten haben.
  2. Installieren Sie RICOH ProcessDirector auf dem Zielsystem.
    1. Überprüfen Sie, dass Ihr System die Voraussetzungen erfüllt.
    2. Befolgen Sie die Installationsanweisungen genau wie bei einer Neuinstallation.

      Weitere Informationen finden Sie unter Installation.

    3. Kehren Sie zu diesem Verfahren zurück, nachdem Sie die Installation des Basisprodukts abgeschlossen haben.
    4. Melden Sie sich bei der Version von RICOH ProcessDirector an, die Sie gerade installiert haben. Verwenden Sie den Benutzernamenaiw und das Kennwortaiw.

      Wenn Sie das Kennwort für diesen Benutzer ändern, merken Sie sich das neue Kennwort. Wir empfehlen, sich als dieser Benutzer anzumelden, bis der Migrationsprozess abgeschlossen ist und alle Benutzer in das Zielsystem importiert wurden.

    5. Installieren Sie die gleichen Features, die Sie auf Ihrem alten System hatten, und alle neuen Features, die Sie erworben haben. Sollte während des Installationsvorgangs ein Fehler auftreten, wenden Sie sich an den Ricoh Softwaresupport.

      Weitere Informationen finden Sie unter Features installieren und RICOH Transform Features installieren.

    6. Laden Sie die Lizenzschlüssel herunter und installieren Sie sie. RICOH ProcessDirector und alle Funktionen werden im Testmodus installiert. Wenn die Testperiode abläuft, bevor Sie Lizenzschlüssel installieren, funktioniert die Software nicht mehr.

      Weitere Informationen finden Sie unter Lizenzschlüssel herunterladen und installieren.

      Hinweis: Sie können die Lizenzschlüssel auch nach Abschluss des Migrationsprozesses installieren.
  3. Wenn Sie die Berichte-Funktion verwenden, lesen Sie Planung für die Migration der Berichte-Datenbank. Bevor Sie den Migrationsassistenten starten, sollten Sie diese Punkte beachten:
    • Sie können wählen, ob Sie die vorhandene Berichte-Datenbank weiter verwenden oder eine neue Datenbank für das Zielsystem erstellen möchten.
    • Wenn Sie eine neue Datenbank erstellen wollen, überlegen Sie, welche Instanz von PostgreSQL Sie verwenden wollen, eine Instanz, die mit RICOH ProcessDirector installiert wurde oder eine separat installierte.
    • Wenn Sie eine neue Datenbank für das Zielsystem erstellen, überlegen Sie, ob Sie Ihre bestehenden Daten migrieren wollen.

    Überlegen Sie, ob Sie vorhaben, auf dem Zielsystem eine neue Berichte-Datenbank zu erstellen und Ihre vorhandenen Daten in diese zu migrieren:

    1. Melden Sie sich beim Quellsystem an und aktivieren Sie alle Datensammler, deren Daten Sie migrieren möchten.
    2. Erstellen Sie die neue Datenbank. Melden Sie sich beim Zielsystem an und öffnen Sie Verwaltung Berichte Datenbankeinstellungen. Überprüfen und aktualisieren Sie die Einstellungen und aktivieren Sie dann die Datenerfassung. Die Datenbanktabelle wird automatisch erstellt, wenn alles richtig konfiguriert ist.
      Hinweis: Dieser Schritt ist erforderlich, wenn Sie eine PostgreSQL-Instanz verwenden, die außerhalb von RICOH ProcessDirector installiert ist.
  4. Wenn Sie die Funktion zum Ersetzen vorgedruckter Formulare verwenden, exportieren Sie die Datei media.zip von Ihrem Zielsystem und kopieren Sie sie in das Quellsystem. Befolgen Sie die Anweisungen für Exportieren von Medien mit elektronischen Formularen.
  5. Wenn Sie Schrittressourcen importieren, werden die Dateien, auf die sie sich beziehen, nicht in das Exportpaket aufgenommen. Kopieren Sie die Dateien, auf die in den Schrittressourcen verwiesen wird, manuell aus dem Quell- in das Zielsystem. Sie müssen die Dateien in das Zielsystem kopieren, bevor Sie den Migrationsassistenten starten.
    1. Zum Importieren aller Schrittressourcen kopieren Sie den Inhalt von C:\aiw\aiw1\StepResources aus dem Quellsystem in das gleiche Verzeichnis im Zielsystem.
    2. Zum Importieren bestimmter Schrittressourcen öffnen Sie die exportierte XML-Datei. Suchen Sie den Eintrag für jede exportierte Schrittressource und suchen Sie das Merkmal StepResource.File. Suchen Sie in diesem Wert den Namen der RSC-Datei, die dieser Schrittressource zugeordnet ist. Zum Beispiel in diesem Wert:
      <property name="StepResource.File" value="{"fileName" : 
      "C:\aiw\aiw1\StepResources\
      1992052c6ef44a229b8b43d77232bf53.rsc" , ","displayName" : "
      Ricoh_Export-2019-08-26_13-30-04.xml"}"/>

      Der Dateiname lautet: 1992052c6ef44a229b8b43d77232bf53.rsc

    3. Suchen Sie die Datei im Quellsystem und kopieren Sie sie in das gleiche Verzeichnis auf dem Zielsystem.
  6. Der Migrationsassistent kann keine SSH-Schlüssel-Anmeldeinformationen migrieren.
    Anmeldeinformationen für den privaten Schlüssel können nicht exportiert werden, da sie auf dem System erstellt werden müssen, auf dem sie verwendet werden. Objekte, die Anmeldeinformationen für private Schlüssel verwenden, schlagen im Migrationsassistenten fehl und müssen anschließend manuell neu erstellt werden.
  7. Vermeiden Sie häufige Probleme, die zum Scheitern der Migration führen können:
    1. Erstellen Sie eine Momentaufnahme oder eine Sicherungskopie von Quell- und Zielsystemen, um das Risiko eines Datenverlusts zu vermeiden.

      Weitere Informationen finden Sie unter Daten sichern.

        Hinweis:
      • Die Verwendung des Migrationsassistenten für ein Upgrade auf einem anderen Computer wirkt sich nicht auf das Quellsystem aus, sodass die Daten und die Konfiguration erhalten bleiben. Wir empfehlen, beide Systeme zur Sicherheit zu sichern.
    2. Überprüfen Sie die Kapazität des Dateisystems. Für eine erfolgreiche Migration sollte das Zielsystem mindestens so viel freie Kapazität haben wie das Quellsystem.
    3. Vergewissern Sie sich, dass Antivirus- oder andere Sicherheitssoftware, die Dateien sperrt und scannt, auf dem Zielsystem noch deaktiviert ist.
        Hinweis:
      • Microsoft Defender Firewall und Microsoft Defender Antivirus sind separate Programme. Sie müssen Microsoft Defender Antivirus deaktivieren. Das Deaktivieren der Microsoft Defender Firewall verhindert die beschriebenen Installationsprobleme nicht.
      • Microsoft Defender Antivirus muss deaktiviert werden; der passive Modus reicht nicht aus, um Installationsfehler zu vermeiden.

      Vergewissern Sie sich, dass in Ihrer Antiviren-Software Ausnahmen für diese Pfade definiert sind:

      • C:\aiw\aiw1
      • C:\Programme\Ricoh\ProcessDirector
      • Wenn Sie DB2 als Datenbank verwenden:
        • C:\AIWINST
        • C:\ProgramData\IBM
      • Wenn Sie eine benutzerdefinierte Funktion verwenden, die die BCC-Software mit RICOH ProcessDirector integriert:
        • C:\BCC
  8. Wenn Sie auf Ihrem System erweiterte Funktionen gefunden und aktualisierte Pakete unter 4 angefordert haben, importieren Sie die Pakete auf das Zielsystem und installieren sie mit dem Feature Manager. Folgen Sie den Schritten unter Hinzufügen oder Aktualisieren eines Features mit dem Importpaket.
    • Lassen Sie diesen Schritt nicht aus. Der Migrationsassistent setzt voraus, dass Sie auf dem Quell- und dem Zielsystem über die gleichen Funktionen verfügen. Sie können die Pakete auf Ihrem aktuellen System nicht auf ein System 3.14 oder höher kopieren, da sie nicht kompatibel sind.

1.2.4.2.3 Ausführen des Migrationsassistenten

Mit dem Migrationsassistenten werden Objekte und Dateien von einem RICOH ProcessDirector-System auf ein anderes übertragen. Durch dieses Verfahren wird die Wahrscheinlichkeit menschlicher Fehler beim Import einer großen Anzahl von Objekten erheblich verringert.
Bevor Sie beginnen, vergewissern Sie sich, dass Sie die URL für die Anmeldeseite des Systems kennen, von dem Sie migrieren möchten (Quellsystem). Um mit der Migration fortzufahren, benötigen Sie sowohl für das Quell- als auch für das Zielsystem Administratorrechte.
    Hinweis:
  • Wir empfehlen, sich auf dem Zielsystem mit dem Benutzer aiw anzumelden, da Ihre RICOH ProcessDirector-Benutzer-ID auf dem neuen System wahrscheinlich noch nicht existiert.
  • Sie können einen neuen Administrator-Benutzer anlegen, um sich beim Zielsystem anzumelden, aber wenn er auf dem Quellsystem existiert, wird er während der Migration überschrieben.
So verwenden Sie den Migrationsassistenten:
  1. Melden Sie sich auf dem Zielsystem bei RICOH ProcessDirector als aiw-Benutzer an.
  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  3. Klicken Sie im linken Fensterbereich auf Dienstprogramme Migrationsassistent.
  4. Wählen Sie VON EINEM ANDEREN SYSTEM IMPORTIEREN.
  5. Melden Sie sich beim Quellsystem mit einem Administrator-Benutzernamen und einem Kennwort an.
      Hinweis:
    • Geben Sie die vollständige URL für die Anmeldeseite des Quellsystems an.
    • Wenn die Verbindung fehlschlägt, finden Sie unter Behebung von Verbindungsproblemen Tipps zur Behebung häufiger Verbindungsprobleme.
  6. Vergewissern Sie sich auf der Seite Überprüfen, dass alle Angaben korrekt sind, und klicken Sie auf Weiter.
  7. Prüfen Sie auf der Seite Vorbereiten die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Verringerung der Fehlermöglichkeiten bei der Migration. Bei jedem Schritt haben Sie die Möglichkeit, ihn entweder abzuschließen oder zu ignorieren. Klicken Sie auf Speichern und Weiter, um mit der Migration fortzufahren.
  8. Klicken Sie auf der Seite Features auf FUNKTIONEN PRÜFEN, um die auf den Systemen installierten Funktionen zu vergleichen. Um fortzufahren, vergewissern Sie sich, dass sowohl auf dem Quell- als auch auf dem Zielsystem die gleichen Funktionen installiert sind.
    Wenn Funktionen fehlen, klicken Sie auf Speichern und Weiter. Überprüfen Sie die zu installierenden Funktionen und klicken Sie auf OK. Der Feature Manager wird geöffnet, damit Sie die fehlenden Funktionen installieren können. Nachdem die Funktionen installiert sind, melden Sie sich erneut bei Ihrem RICOH ProcessDirector-Zielsystem an und kehren zum Migrationsassistenten zurück. Wenn beide Systeme die gleichen Funktionen enthalten, klicken Sie auf Weiter, um mit der Migration fortzufahren.
      Hinweis:
    • Wenn Sie eine oder mehrere Funktionen zum ersten Mal erworben haben, sind diese nur auf dem Zielsystem vorhanden.
    • Wenn Sie mit der Advanced Solutions Practice von Ricoh zusammengearbeitet haben, um zusätzliche Funktionen auf Ihrem Quellsystem zu installieren, müssen Sie neue Versionen dieser Funktionspakete auf Ihr Zielsystem hochladen. Sie haben diese Pakete angefordert, als Sie Ihr System in Vorbereitung auf die Verwendung des Migrationsassistenten vorbereitet haben. Wenn Sie die Java 21-kompatiblen Pakete nicht erhalten haben, fahren Sie nicht mit dieser Migration fort. Hilfe erhalten Sie vom Ricoh-Kundendienst.
  9. Wählen Sie auf der Seite Objekte aus, ob Sie alle Objekte aus Ihrem Quellsystem oder bestimmte Objekte migrieren möchten.
    Wir empfehlen, alle Objekte zu migrieren, aber Sie können auswählen, welche Objekte migriert werden sollen, wenn Sie die Gelegenheit nutzen wollen, einige Objekte aus Ihrem System zu entfernen. Wenn Sie sich für eine selektive Migration von Objekten entscheiden, klicken Sie auf Objekte auswählen und wählen Sie die Objekte aus, die Sie migrieren möchten.

    Mit den Migrationsoptionen können Sie alle identisch benannten Objekte auf dem Zielsystem mit den entsprechenden Objekten aus dem Quellsystem überschreiben.

  10. Wählen Sie auf der Seite Einstellungen, welche zuvor konfigurierten Systemeinstellungen migriert werden sollen. Diese Einstellungen werden im Abschnitt Einstellungen auf der Seite Verwaltung konfiguriert. Wählen Sie die zu importierenden Einstellungen und klicken Sie auf Speichern und Weiter.
      Hinweis:
    • Systemidentifikation-Eigenschaften können nicht mit den allgemeinen Systemeinstellungen exportiert werden und müssen auf dem System erstellt werden, auf dem sie verwendet werden.
  11. Wählen Sie auf der Seite Dateien die zu migrierenden Dateien aus dem Verzeichnis aiw/aiw1/ aus. Wählen Sie die zu importierenden Dateien und klicken Sie auf Speichern und Weiter.
      Hinweis:
    • Um alle für die Migration in Frage kommenden Dateien auf dem Zielsystem leicht zu identifizieren, wählen Sie die Option Ausgewählte Dateien und blättern Sie dann durch die angezeigte Liste.
    • Zu den Dateien, die für eine Migration in Frage kommen, gehören benutzerdefinierte Dateien, die Sie dem Verzeichnis hinzugefügt haben, wie z. B. Steuerdateien, Skripte und AFP-Ressourcen. Darüber hinaus können auch Dateien, die von Muster-Workflows verwendet werden, und andere Musterobjekte aus dem Quellsystem migriert werden.
    • Alle Dateien oder Ordner mit den Sonderzeichen \ / : * ? " < > | in ihren Namen: sind in der Liste der für die Migration in Frage kommenden Dateien nicht sichtbar und können daher nicht für die Migration ausgewählt werden.
    • Nicht-UTF-8-Zeichen führen zu Fehlern bei der Migration, u. a. können Dateien nicht vollständig migriert werden. Der Migrationsassistent meldet Erfolg, aber die Dateien werden nicht auf das Zielsystem verschoben.
    • Nicht alle Dateien im Verzeichnis /aiw/aiw1 sind für die Migration geeignet. So können beispielsweise Spooldateien, versteckte Dateien oder Dateien mit symbolischen Links nicht migriert werden.
  12. Optional: Wählen Sie auf der Seite Berichte aus, wie die Migration der Konfiguration der PostgreSQL-Datenbank für Berichte und der gesammelten Daten geregelt werden soll.
    Wählen Sie auf der Grundlage Ihrer Antworten auf die Fragen in Planung für die Migration der Berichte-Datenbank die richtigen Optionen für Ihre Installation aus.
      Hinweis:
    • Wenn Sie sich dafür entscheiden, die vorhandene Datenbank weiter zu verwenden, migriert der Migrationsassistent nur die Einstellungen für die Berichte-Datenbank. Der Migrationsassistent passt den Wert des Hostnamens nach Bedarf an. Wenn der Wert für den Hostnamen auf dem Quellsystem beispielsweise localhost lautet, wird der Wert beim Import in das Zielsystem in den vollständigen Hostnamen des Quellsystems umgewandelt.

    Wenn Sie nicht bereit sind, Ihre Berichtseinstellungen oder Daten zu migrieren, überspringen Sie diese Migration.

  13. Bevor Sie mit dem Migrationsprozess fortfahren, überprüfen Sie die zu importierende Konfiguration aus dem Quellsystem. Wenn Sie eine Auswahl ändern müssen, können Sie zu jedem Schritt der Einrichtung der Migrationswahlen gehen, indem Sie Bearbeiten wählen.
  14. Wenn alles bestätigt ist, klicken Sie auf MIGRATION STARTEN.
    Der Migrationsassistent beginnt mit dem Import von Objekten und Einstellungen und zeigt dabei den Fortschritt an. Sie können die Migrationsprotokolldatei herunterladen, um die Details beim Auftreten von Migrationsfehlern oder die endgültige Version nach Abschluss der Migration zu überprüfen.

    Während der Migration können Sie den Import jederzeit unterbrechen oder abbrechen.

    Wenn Sie eine Datenmigration abbrechen, wird der Prozess nach der Bearbeitung der Abbruchanfrage angehalten. Bei einem Abbruch werden die bereits migrierten Objekte oder Dateien auf ihre ursprüngliche Version im Zielsystem zurückgesetzt. Wenn der Wiederherstellungsprozess nicht erfolgreich ist, verbleiben Objekte oder Dateien, die nicht erfolgreich wiederhergestellt wurden, in ihrem migrierten Zustand.

    Um Objekte oder Dateien auf dem Zielsystem manuell in ihren ursprünglichen Zustand zu versetzen, können Sie sie aus einem Snapshot oder einer Sicherung des ursprünglichen Systems abrufen. Die Dateien auf dem Zielsystem werden gesichert, bevor sie migriert werden. Um Dateien wiederherzustellen, finden Sie die Backup-Versionen in: %AIWDATA%/migrate/files-backup-<Zeitstempel>.zip.

  15. Laden Sie das ZIP-Dateiprotokoll herunter, falls Fehler auftreten, die Sie überprüfen müssen.
  16. Nachdem Sie die ZIP-Datei heruntergeladen haben, klicken Sie oben auf der Seite auf die Schaltfläche X, um den MIGRATIONSASSISTENTEN zu verlassen.
    Hinweis:
  • Sie können in der oberen rechten Ecke des Fensters auf X und anschließend auf ÄNDERUNGEN SPEICHERN klicken, um den Fortschritt während der Migration jederzeit zu speichern. Auf diese Weise können Sie zurückkehren, um den Migrationsprozess ab dort abzuschließen, wo Sie aufgehört haben.
  • Siehe Upgrade-Prozess abschließen, um den Migrationsprozess abzuschließen.

1.2.4.2.3.1 Behebung von Verbindungsproblemen

Überprüfen Sie dieses Thema, wenn Sie vom Migrationsassistenten aus keine Verbindung zum Quellsystem herstellen können. Hier finden Sie einige häufige Ursachen für Verbindungsprobleme und Vorschläge zu ihrer Behebung.
Verbindungsfehler aufgrund der CORS-Konfiguration

Wenn Sie Cross-Origin Resource Sharing (CORS) verwenden, stellen Sie sicher, dass das Quellsystem Verbindungen vom Zielsystem zulässt. CORS-Einstellungen werden in %AIWDATA%\config\tomcatsec\corsAllowedOrigins.cfg konfiguriert. Eine Anleitung zum Aktualisieren der Datei ist in der Datei enthalten.

Verbindungsfehler aufgrund von Konfigurationsfehlern

Wenn Ihr Ziel- oder Quellsystem für die Verwendung von HTTPS konfiguriert ist, das andere System jedoch nicht, wird die Verbindung oft verweigert. Richten Sie entweder beide Systeme für die Verwendung von HTTPS ein oder deaktivieren Sie es auf beiden und versuchen Sie erneut, den Migrationsassistenten auszuführen.

Zertifikatsfehler aufgrund von selbstsignierten Zertifikaten

Selbstsignierte Zertifikate führen zu Zertifikatsfehlern während des Verbindungsvorgangs. Um die Fehler zu beheben:

  • Deaktivieren Sie HTTPS auf beiden Systemen während der Migration.

    ODER

  • Importieren Sie das Zertifikat vom Quellsystem in die Datei Zertifikate der Zertifizierungsstelle auf dem Zielsystem.

    Diese Datei listet vertrauenswürdige Zertifikate auf, so dass der Server weiß, dass es sicher ist, sich mit Systemen zu verbinden, die diese Zertifikate verwenden.

      Hinweis:
    • RICOH ProcessDirector v3.14.0 verwendet Java 21. Java 21 erfordert Zertifikate, die einen starken Verschlüsselungsalgorithmus verwenden, z.B. SHA-256 und 2048-Bit (oder mehr) RSA-Schlüssel. Wenn Ihr vorhandenes Zertifikat einen schwachen Algorithmus verwendet, können Sie es nicht auf dem Zielsystem verwenden.

    Um das Zertifikat zu importieren:

    1. Holen Sie sich eine Kopie des Zertifikats von Ihrem Netzwerk- oder Sicherheitsadministrator.

      Wenn Sie den Namen des Zertifikats angeben müssen, finden Sie ihn normalerweise in der Keystore-Datei, die Sie unter RICOH ProcessDirector (Verwaltung Einstellungen Sicherheit) konfiguriert haben.

      Um das Zertifikat zu exportieren, verwenden Sie keytool. Geben Sie diesen Befehl an einer Eingabeaufforderung auf dem Quellserver ein und ersetzen Sie Ihr_Schlüsselspeicher und file.cert durch die entsprechenden Werte:

      keytool -export -alias tomcat -keystore Ihr_Schlüsselspeicher -rfc -file file.cert

      Wenn Sie dazu aufgefordert werden, geben Sie das Kennwort für den Schlüsselspeicher ein.

    2. Melden Sie sich am Zielsystem an und laden Sie das exportierte Zertifikat hoch.
    3. Ermitteln Sie den Speicherort des Java Truststores und sein Kennwort auf dem Zielsystem.
      1. Öffnen Sie %AIWPATH%\ws\bin\setenv.sh in einem Texteditor.
      2. Suchen Sie nach einer Zeile, die mit export JAVA_OPTS= beginnt, etwa so:

        export JAVA_OPTS="-Xms128m -server -XX:NewSize=256m -XX:MaxNewSize=256m -XX:+DisableExplicitGC -Xms128m -Xmx2048m -Dcom.ibm.tools.attach.enable=no -Duser.language=en -Duser.region=US -Dlog4j.configurationFile=$AIWDATA/config/log4j.tomcat.properties -Djavax.net.ssl.trustStore=/path/to/mytruststore.jks -Djavax.net.ssl.trustStorePassword=my_password"

      3. Suchen Sie nach Einträgen, die mit beginnen: -Djavax.net.ssl.trustStore und -Djavax.net.ssl.trustStorePassword

        • Wenn Sie einen Eintrag für -Djavax.net.ssl.trustStore finden, verwenden Sie den angegebenen Ort als Truststore-Verzeichnis.
        • Wenn Sie einen Eintrag für -Djavax.net.ssl.trustStorePassword finden, verwenden Sie dieses Kennwort für Truststore_Kennwort.
        • Wenn Sie einen oder beide Einträge nicht finden, verwenden Sie diese Standardwerte:

          Truststore Verzeichnis: C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\jre\lib\security

          Truststore-Kennwort: changeit

    4. Öffnen Sie ein Befehlsfenster und navigieren Sie zum Java-Truststore-Verzeichnis:

      cd Truststore_Verzeichnis

    5. Importieren Sie das Zertifikat in den Java Truststore auf dem Zielsystem.
      1. Führen Sie diesen Befehl aus und ersetzen Sie dabei Hostname durch den Hostnamen des Servers RICOH ProcessDirector, file.cert durch den Namen des zu importierenden Zertifikats, cacerts durch den Namen der Datei mit den Zertifikaten Ihrer Zertifizierungsstelle und Truststore_Kennwort durch das richtige Kennwort:

        keytool -import -v -trustcacerts -alias Hostname -file file.cert -keystore cacerts -storepass Truststore_Kennwort

    6. Listen Sie die Zertifikate auf dem Zielsystem auf, um zu überprüfen, ob das Zertifikat importiert wurde:

      keytool -list -v -keystore Truststore -storepass Truststore_Kennwort

1.2.4.3 Upgrade-Prozess abschließen

Nach Durchführung des Upgrades von RICOH ProcessDirector, sind die folgenden Schritte erforderlich, um den Übergang zu erleichtern.
Wenn Sie das Upgrade auf dem gleichen Computer durchgeführt haben, werden im Upgrade-Prozess Ihre Objekte in Versionen umgewandelt, die mit der neuen Version von RICOH ProcessDirector kompatibel sind. Alle bestehenden Benutzer und Gruppen bleiben erhalten, d. h, Ihre Benutzer können sich mit denselben Namen anmelden und verfügen über dieselben Berechtigungsstufen. Wenn Sie sich anmelden, werden alle Drucker, Eingabeeinheiten und andere Objekte angezeigt.

Wenn Sie das Upgrade auf einem anderen Computer durchgeführt haben, sollten Sie sich anmelden können und alle importierten Objekte sehen. Es sind jedoch noch einige manuelle Schritte erforderlich, um den Migrationsprozess abzuschließen.

Um den Upgrade-Prozess abzuschließen:

  1. Wenn Sie mit dem Migrationsassistenten ein Upgrade auf einen anderen Computer durchgeführt haben, gehen Sie wie folgt vor:
    1. Reaktivieren Sie alle Antiviren- und Sicherheitssoftware, die während des Migrationsprozesses deaktiviert wurden.
        Hinweis:
      • Entfernen Sie nicht die Pfade, die Sie der Ausnahmeliste in der Antivirensoftware hinzugefügt haben.
    2. Der Migrationsassistent kann keine TLS-Konfigurationsinformationen importieren; Sie müssen sie auf dem neuen System erneut konfigurieren.

      Weitere Informationen finden Sie unter Unterstützung für HTTPS-Verbindungen.

    3. Wenn Sie Ihren Primärserver von einem Betriebssystem auf ein anderes migriert haben (insbesondere von Windows auf Linux oder umgekehrt), überprüfen und aktualisieren Sie alle in Ihren Arbeitsschritten verwendeten Pfade.

      Stellen Sie sicher, dass alle Verzeichnispfade auf die Verzeichnisstruktur des neuen Systems aktualisiert werden. Wenn Sie von RICOH ProcessDirector AIX auf Linux oder Windows migrieren, ist dieser Schritt unerlässlich.

    4. Überprüfen Sie das Protokoll auf eventuelle Fehler, einschließlich der Objekte, die nicht importiert werden konnten.
      Objekte, die Anmeldeinformationen für private Schlüssel verwenden, können nicht importiert werden, da die Anmeldeinformationen nicht vorhanden sind. Erstellen Sie die Anmeldeinformationen für Ihren privaten Schlüssel auf dem Zielsystem neu und erstellen Sie diese Objekte dann manuell.
    5. Stellen Sie alle Konfigurations- oder Ressourcendateien, die nicht vom Migrationsassistenten migriert wurden, an den richtigen Speicherorten wieder her, damit Ihre Jobs sie finden können.

      Wenn Sie eine dieser Dateien außerhalb des Dateisystems C:\aiw\aiw1 gespeichert haben, müssen Sie sie manuell verschieben.

    6. Stellen Sie die visuellen Mechanismen nach, mit deren Hilfe Sie eine RICOH ProcessDirector von einer anderen unterscheiden können. Verwenden Sie die Einstellungen zur Systemidentifizierung auf der Seite Systemeinstellungen, um eine Hintergrundfarbe festzulegen oder einen Reiter im Banner zu konfigurieren.
    7. Wenn Sie ein benutzerdefiniertes Portlet auf einem RICOH ProcessDirector-System vor Version 3.10.2 erstellt haben, können Sie es nicht in ein System mit der RICOH ProcessDirector-Version 3.12 oder höher importieren. Erstellen Sie das benutzerdefinierte Portlet erneut auf dem Zielsystem.
    8. Wenn Sie die Funktion RICOH Predictive Insight Connect verwenden, hat der Migrationsassistent zwar einige Einstellungen kopiert, konnte aber die Verbindung nicht abschließen.

      Sehen Sie sich die Vorgehensweise Einrichten zum Senden von Daten an RICOH Predictive Insight an, um eine Verbindung zu RICOH Predictive Insight herzustellen.

    9. Wenn Sie benutzerdefinierte Dokumenteigenschaften verwenden, die in RICOH ProcessDirector vor Version 3.11.2 erstellt wurden, wählen Sie eine dieser Optionen:
      • Kopieren Sie C:\aiw\aiw1\config\docCustomDefinitions.xml auf das Zielsystem und führen Sie das docCustom-Dienstprogramm aus, um die Eigenschaften zu aktivieren.
      • Migrieren Sie die Dokumenteigenschaften manuell. Erstellen Sie auf dem Zielsystem die vorhandenen Eigenschaften auf der Seite Benutzerdefinierte Eigenschaften neu. Nähere Informationen finden Sie unter Erstellen und Aktivieren von benutzerdefinierten Eigenschaften.
        Hinweis:
      • Benutzerdefinierte Dokumenteigenschaften, die in RICOH ProcessDirector 3.11.2 oder höher über die Seite Benutzerdefinierte Eigenschaften erstellt wurden, werden genauso migriert wie alle anderen Objekte auch. Eine zusätzliche Konfiguration ist nicht erforderlich.
    10. Wenn Sie die Berichte-Funktion verwenden, überprüfen Sie, ob Ihre Berichte-Datenbank richtig konfiguriert und verbunden ist.
      Wenn Sie Daten aus Ihrer alten Berichte-Datenbank in eine neue Datenbank migriert haben, wurden nur Daten für Datensammler importiert, die im Quellsystem aktiviert waren. Um nach dem Migrationsprozess Daten auf dem Zielsystem zu sammeln, aktivieren Sie Datensammler auf dem Zielsystem.
    11. Bevor Sie das neue System in Betrieb nehmen, legen Sie den Wert für Kleinste Jobnummer unter Verwaltung Einstellungen System fest, um Ihre Jobnummerierung zu synchronisieren.
  2. Weisen Sie Ihre Benutzer an, vor dem ersten Anmelden Ihren Browser-Cache zu leeren.

    Durch die im Browser-Cache gespeicherten Informationen kann es zu Fehlern kommen, wenn Benutzer die neue Stufe verwenden möchten. Durch das Leeren des Cache können diese Fehler vermieden werden.

1.2.4.4 Daten sichern

Sie können ein Sicherungsskript verwenden, um eine Kopie der RICOH ProcessDirector-Systemkonfiguration zu archivieren.
Gehen Sie wie folgt vor, um RICOH ProcessDirector-Daten zu sichern:
  1. Melden Sie sich am primären Computer als Administrator an.
  2. Starten Sie eine Befehlszeile als Administrator. Selbst wenn Sie bei Ihrem System als Administrator angemeldet sind, müssen Sie die Eingabeaufforderung starten, indem Sie Als Administrator ausführen aus dem Kontextmenü auswählen.
  3. Geben Sie C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\bin\aiwbackup.bat mit einer der folgenden Optionen ein:
    -f filename
    Sichert Daten in einem anderen Verzeichnis und unter einem anderen Dateinamen als dem Standardverzeichnis und dem Standarddateinamen C:\aiw\aiw1\temp\aiw_backup_data.[timestamp].zip.
    -m
    Erstellen Sie kein Sicherungs-Image der Datenbank. Verwenden Sie diese Option, wenn sich die Datenbank auf einem anderen Computer befindet.
    -r
    Eingabedateien und Jobdateien (die Dateien im Spoolverzeichnis, die Jobinformationen einschließlich Kopien von Eingabedateien enthalten) werden standardmäßig gesichert. Eine Sicherung mit der Option -r sichert Eingabedateien oder Jobdateien nicht, sondern sie sichert Jobs. Systemdaten und Steuerdateien werden immer gesichert.
      Wichtig:
    • Die Option -r unterscheidet sich leicht bei den Befehlen aiwbackup und aiwrestore:
      • Bei aiwbackup sichert die Option -r das System, ohne Eingabedateien oder Jobdateien einzubeziehen. Sie löscht die Jobs nicht aus dem System.
      • Bei aiwrestore stellt die Option -r das System wieder her, ohne Jobs, Eingabedateien oder Jobdateien wiederherzustellen.
      Wenn Sie die Option -r bei der Sicherung von RICOH ProcessDirector verwenden, müssen Sie diese Option auch verwenden, wenn Sie das System wiederherstellen, um zu verhindern, dass Jobs wiederhergestellt werden, deren Dateien nicht gesichert wurden.
    -h oder -?
    Hilfe für den Befehl aiwbackup anzeigen.
    Mit dem folgenden Befehl werden beispielsweise Daten einschließlich Jobs, aber ohne Eingabedateien oder Jobdateien gesichert:
    • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\bin\aiwbackup.bat -r
    Es erscheint eine Nachricht, in der angegeben ist, dass alle Server gestoppt werden, ob Jobs und Eingabedateien gesichert werden und an welcher Position die Dateien gesichert werden.
  4. Geben Sie Y ein, um mit der Sicherung weiterzumachen.
    Die Sicherung wird im Hintergrund ausgeführt und kann je nach Anzahl und Größe der zu sichernden Dateien einige Minuten in Anspruch nehmen. Es werden keine Statusaktualisierungen im Befehlszeilenfenster angezeigt, das Script wird jedoch ausgeführt. Wenn der Vorgang abgeschlossen ist, wird die Sicherungsdatei im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\temp angezeigt.

1.2.4.5 Exportieren von Medien mit elektronischen Formularen

Für die erneute Verwendung von Medienobjekten mit elektronischen Formularen auf einem anderen RICOH ProcessDirector-System können Sie die Datei media.zip auf ein anderes System kopieren. Die Funktionen Objekte exportieren exportiert Medienobjekte, jedoch nicht die für die Medienobjekte festgelegten elektronischen Formulare.
RICOH ProcessDirector erstellt die Datei media.zip immer dann, wenn Sie ein Medienobjekt definieren, bearbeiten, umbenennen oder löschen.
So exportieren Sie Medien mit elektronischen Formularen:
  1. Melden Sie sich am primären Computer an.
  2. Gehen Sie in folgendes Verzeichnis:

    • /aiw/aiw1/share unter Linux
    • C:\aiw\aiw1\share unter Windows

  3. Kopieren Sie die Datei media.zip in das System, in das Sie das Medium exportieren.
  4. Melden Sie sich auf dem primären Computer RICOH ProcessDirector auf diesem System an, und legen Sie die Datei media.zip in diesem Verzeichnis ab:
    • /aiw/aiw1 unter Linux
    • C:\aiw\aiw1 unter Windows
  5. Extrahieren Sie die Medienobjekte aus der Datei media.zip.
    Extrahieren der Medienobjekte:
    • Legt die Datei media.xml im selben Verzeichnis ab wie die Datei media.zip.
    • Fügt alle elektronischen Formulare zu diesem Verzeichnis hinzu, die für das Medium festgelegt sind:
      • /aiw/aiw1/constantforms unter Linux
      • C:\aiw\aiw1\constantforms unter Windows

    Wenn das Verzeichnis constantforms über eine andere Version eines elektronischen Formulars verfügt, fragt der Dateiextraktionsprozess, ob Sie das Formular ersetzen möchten. Beispielsweise könnte das Verzeichnis constantforms Kopien der mit dem Feature Vorgedruckte Formulare austauschen installierten Muster-Formulare haben.

    • Um nur Formulare zu extrahieren, die sich nicht auf dem System befinden, auf das Sie die Medienobjekte importieren, wählen Sie die Option, keine der Dateien zu ersetzen.
    • Um alle Formulare auf dem System mit der Version der Formulare in der Datei media.zip zu ersetzen, wählen Sie die Option, zum Ersetzen aller Dateien.

  6. Stellen Sie sicher, dass der RICOH ProcessDirector-Systembenutzer und die -gruppe ( aiw1 und aiwgrp1 sind Standardwerte) über die Berechtigung zum Lesen und Ändern dieser Dateien und Verzeichnisse verfügen:
    • Das Verzeichnis constantforms
    • Alle elektronischen Formulare im Verzeichnis constantforms
  7. Importieren der Medienobjekte:
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung auf der Benutzeroberfläche des Systems, auf das Sie die Medienobjekte importieren.
    2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Utilities Objekte importieren.
    3. Klicken Sie auf Zu importierende Datei.
    4. Gehen Sie in folgendes Verzeichnis:
      • /aiw/aiw1 unter Linux
      • C:\aiw\aiw1 unter Windows
    5. Wählen Sie die Datei media.xml aus.
    6. Wählen Sie die Medienobjekte aus, die Sie importieren wollen.
    7. Um sicherzustellen, dass Sie keine vorhandenen Medienobjekte aktualisieren, klicken Sie auf Auswahl vorhandener Objekte aufheben.
    8. Klicken Sie auf Importieren.
    Weitere Informationen zum Importieren von Objekten finden Sie in der zugehörigen Aufgabe zum Kopieren von Objekten aus einem anderen System.

1.2.4.6 Aktualisieren der PostgreSQL-Datenbank

Wenn Sie RICOH ProcessDirector aktualisieren, haben Sie die Möglichkeit, die PostgreSQL-Datenbank während des RICOH ProcessDirector Installationsprogramms oder manuell, nach Abschluss des Installationsprogramms oder zu einem späteren Zeitpunkt, zu aktualisieren.
So aktualisieren Sie die eingebettete PostgreSQL-Datenbank manuell:
  1. Melden Sie sich beim primären Computer als der Benutzer an, der RICOH ProcessDirector installiert hat.
  2. Beenden Sie alle RICOH ProcessDirector und Feature Manager Dienste.
  3. Erstellen Sie ein leeres temporäres Verzeichnis mit dem Namen updatePostgresql in C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector.
  4. Gehen Sie zu C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\base\packages und suchen Sie die Datei updatePostgresql-nnn.zip, wobei nnn die Build-Nummer ist. Kopieren Sie es nach C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\updatePostgresql.
      Hinweis:
    • Die RICOH ProcessDirector-Dokumentation geht davon aus, dass das Produkt im Standardverzeichnis installiert ist. Wenn Sie ein anderes Installationsverzeichnis gewählt haben, müssen Sie den ersten Teil des Verzeichnisses an das von Ihnen gewählte Installationsverzeichnis anpassen.
    • Wenn Sie aus Supportgründen eine neuere Version von updatePostgresql-nnn.zip heruntergeladen haben, können Sie dieselbe ZIP-Datei in C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\updatePostgresql ablegen und mit den nächsten Schritten fortfahren.
  5. Entpacken Sie die Datei updatePostgresql-nnn.zip in C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\updatePostgresql
  6. Starten Sie eine Windows PowerShell-Sitzung und wechseln Sie in das Verzeichnis, in dem die ZIP-Datei entpackt wurde, um das PostgreSQL-Update zu starten:

    cd "C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\updatePostgresql"
    .\updatePostgresql.ps1 --update *>&1 | Tee-Object -FilePath updatePostgresql.log

      Hinweis:
    • Wenn Sie eine Fehlermeldung erhalten, die besagt, dass das Skript aufgrund von Ausführungsbeschränkungen nicht ausgeführt werden kann, können Sie die Ausführung des Skripts vorübergehend erlauben. Typ:

      Set-ExecutionPolicy -Scope Process -ExecutionPolicy Bypass

      Diese Änderung gilt nur für die aktuelle PowerShell-Sitzung und hat keine Auswirkungen auf die systemweite Ausführungsrichtlinie.

  7. Starten Sie den RICOH ProcessDirector-Dienst.
  8. Verwenden Sie Ihren Browser, um sich bei der Benutzeroberfläche RICOH ProcessDirector anzumelden und zu überprüfen, ob sie korrekt funktioniert.
  9. Entfernen Sie das temporäre Verzeichnis: C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\updatePostgresql.

1.2.4.7 Aktualisieren der DB2-Datenbank

Wenn Sie RICOH ProcessDirector aktualisieren, wird die von Ricoh bereitgestellte Version der DB2-Datenbank nicht aktualisiert. Sie können die DB2-Datenbank aktualisieren, bevor Sie das Installationsprogramm RICOH ProcessDirector starten bzw. nach Abschluss der Installation des Programms.

Wenn alle diese Aussagen zutreffen, können Sie die DB2-Datenbank mithilfe der DB2-Installations-DVD oder der ISO-Datei aktualisieren, die mit RICOH ProcessDirector geliefert wird:

  • Die aktuelle DB2-Datenbank und das RICOH ProcessDirector-System wird gesichert.
  • Die aktuell installierte Version der DB2-Datenbank ist 10.5, 11.1 oder 11.5.
  • Sie haben die DB2-Installations-DVD oder die ISO-Datei von Ricoh erhalten.

Sie können die auf der DB2-Installations-DVD oder der ISO-Datei enthaltenen Skripte verwenden, um die DB2-Datenbank vor oder nach der Installation von RICOH ProcessDirector zu aktualisieren.

Wenn Sie die DB2-Datenbank vor dem Upgrade von RICOH ProcessDirector manuell aktualisieren, darf RICOH ProcessDirector nicht gestartet werden, bis Sie ein Upgrade auf die neue Version durchgeführt haben. Einige ältere Versionen von RICOH ProcessDirector funktionieren nicht mit neueren Versionen der DB2-Datenbank.

Unabhängig davon, ob Sie eine DVD oder ein ISO-Image für die Installation verwenden, stellen Sie sicher, dass Sie vom Primärserver aus auf die DB2-Installations-DVD oder ISO-Datei zugreifen können. Führen Sie diese Verfahren nach Bedarf durch:

So aktualisieren Sie die DB2-Datenbank manuell:

  1. Stellen Sie sicher, dass Ihr System die oben aufgeführten Anforderungen erfüllt.
  2. Melden Sie sich beim primären Computer als Systemadministrator an, der RICOH ProcessDirector installiert hat.
      Wichtig:
    • Vergewissern Sie sich, dass das Kennwort für den Administrator nicht die Zeichen ", %, ^ oder $$ enthält. Wenn das aktuelle Kennwort diese Zeichen enthält, ändern Sie das Kennwort, bevor Sie fortfahren.
    • Wenn Sie das Administratorkennwort ändern, müssen Sie auch die Kennwörter für die folgenden Dienste aktualisieren:
      • DB2 - DB2COPY1 - AIWINST-0
      • DB2-Remote-Command-Server
      • DB2DAS - DB2DAS00
      • DB2 Governor
  3. Starten Sie eine Eingabeaufforderung als Administrator. Selbst wenn Sie bei Ihrem System als Administrator angemeldet sind, müssen Sie die Eingabeaufforderung starten, indem Sie Als Administrator ausführen aus dem Kontextmenü auswählen.
  4. Wechseln Sie in das Verzeichnis, in dem sich die DB2-Installations-DVD oder die ISO-Datei befindet, geben Sie scripts/upgradeDB2.bat ein und drücken Sie die Eingabetaste, um das Skript auszuführen.
  5. Geben Sie das Kennwort für den Systemadministrator ein, und drücken Sie die Eingabetaste.
      Hinweis:
    • Es kann mehrere Minuten dauern, bis das Skript abgeschlossen ist.

      Wenn das Skript ausgeführt ist, gibt der Eingabebefehl Folgendes zurück: DB2 erfolgreich aktualisiert.

  6. Überprüfen Sie die DB2-Datenbankebene auf dem System. Geben Sie in der Befehlszeile den folgenden Befehl ein: DB2Level, und drücken Sie die Eingabetaste .

    Der Befehl zeigt die aktuelle DB2-Datenbankebene zusammen mit dem Installationspfad und dem Installationsdatum an. Wenn die Installation erfolgreich war, ist die DB2-Datenbankebene DB2 v12.1.4000.277.

  7. Überprüfen Sie das Installationsprotokoll auf Fehler. Navigieren Sie zu C:\, und öffnen Sie upgradeDB2.log.
  8. Wenn Sie ein Upgrade der DB2-Datenbank vor dem Upgrade von RICOH ProcessDirector durchgeführt haben, fahren Sie mit dem Installieren von RICOH ProcessDirector fort.
  9. Wenn Sie ein Upgrade der DB2-Datenbank nach dem Upgrade von RICOH ProcessDirector durchgeführt haben, starten Sie RICOH ProcessDirector, und melden Sie sich an, um sicherzustellen, dass die Aktualisierung erfolgreich war.

1.2.4.8 Migrieren von Daten von DB2 zu PostgreSQL

Wenn Sie bisher RICOH ProcessDirector mit DB2 verwendet haben und zur PostgreSQL-Datenbankkonfiguration migrieren, müssen Sie Ihre Daten nach der Installation des Updates von einer Datenbank zur andere migrieren.
Nach dem Upgrade läuft RICOH ProcessDirector immer noch auf der DB2-Datenbank.
    Hinweis:
  • Bei diesem Verfahren wird davon ausgegangen, dass Sie RICOH ProcessDirector am Standardspeicherort installiert haben. Wenn Sie es an einem anderen Ort installiert haben, müssen die Pfade zu Dateien und Skripten an Ihre Installation angepasst werden.

    Der Standardpfade lauten:

    • %AIWPATH%: C:\Programme\Ricoh\ProcessDirector
    • %AIWDATA%: C:\aiw\aiw1

So migrieren Sie Ihre Daten von DB2 zu PostgreSQL:

  1. Melden Sie sich mit dem RICOH ProcessDirector-Administratorkonto beim primären Computer an.
  2. Öffnen Sie eine Befehlszeile als Administrator.
    Selbst wenn Sie bei Ihrem System als Administrator angemeldet sind, müssen Sie die Eingabeaufforderung starten, indem Sie Als Administrator ausführen aus dem Kontextmenü auswählen.
  3. Stellen Sie sicher, dass Sie sowohl auf die DB2- als auch auf die PostgreSQL-Datenbank zugreifen können.
    1. Öffnen Sie das DB2-Befehlsfenster durch Eingabe von db2cw.bat.
    2. Um nach DB2 zu suchen, geben Sie in das DB2-Befehlsfenster db2 connect to aiwdb ein.
    3. So suchen Sie nach PostgreSQL:
      • Klicken Sie in der Windows-Systemsteuerung auf Verwaltung.
      • Suchen Sie den PostgreSQL-Dienst und prüfen Sie, ob er läuft.
  4. Bereiten Sie ein Migrationsverzeichnis vor.
    1. Erstellen Sie ein temporäres Verzeichnis für die Migration. Zum Beispiel %AIWDATA%\tmp\migrateDb2ToPostgresql.
    2. Öffnen Sie %AIWPATH%\base\packages.
    3. Kopieren Sie migrateDb2toPostgresql-Version.zip in Ihr temporäres Migrationsverzeichnis und entpacken Sie die Datei.
  5. Führen Sie das Migrationstool aus.
    1. Halten Sie den RICOH ProcessDirector-Dienst an.
      Hinweis: Wenn der Dienst bereits angehalten wurde, starten Sie den Dienst und halten Sie ihn an, um sicherzustellen, dass PostgreSQL läuft. Weitere Informationen finden Sie unter Starten und Stoppen des RICOH ProcessDirector -Dienstes.
    2. Öffnen Sie eine Befehlszeile als Administrator. Führen Sie ippdprofile aus und geben Sie den Skriptnamen ein: migrateDb2ToPostgresql.pl.
    Die Migration beginnt mit einem Neustart der Aktivierung, um Tabellen in der PostgreSQL-Datenbank zu erstellen. Es werden Meldungen zum Aktivierungsstatus angezeigt.

    Wenn die Aktivierung abgeschlossen ist, führt das Skript die Migration durch. Während das Migrationsskript läuft, sollten Sie Statusmeldungen wie diese sehen: Tabelle <Tabellenname> wird migriert.

      Hinweis:
    • Zusätzliche Protokollmeldungen werden in %AIWPATH%\logs\installer\react-logs.log und %AIWPATH%\logs\installer\migrateDb2ToPostgresql.log geschrieben.
    • Wenn Sie während der Migration Fehlermeldungen erhalten, lesen Sie unter Datenmigrationsfehler beheben nach.
  6. Starten Sie den Dienst RICOH ProcessDirector neu, damit die Änderungen übernommen werden.

    Weitere Informationen finden Sie unter Starten und Stoppen des RICOH ProcessDirector -Dienstes.

  7. Melden Sie sich an RICOH ProcessDirector an. Alle Objekte und Jobs sollten nun auf der Hauptseite angezeigt werden.
      Hinweis:
    • Sie können zusätzliche Jobs im System sehen, wenn Beispieleingabegeräte aktiviert sind, während das Skript migratingDb2ToPostgresql.pl ausgeführt wird. Das Skript reaktiviert die Jobs und übergibt sie an die Beispiel-Eingabegeräte.
  8. Nachdem Sie alles überprüft haben, fahren Sie mit der Deinstallation der DB2-Datenbank fort.
  9. So deinstallieren Sie DB2:
    1. Klicken Sie auf die Windows-Start-Schaltfläche und geben Sie Dienste ein, um nach der Dienste-App zu suchen. Öffnen Sie die Dienste-App, suchen Sie DB2 - DB2COPY1 - AIWINST-0 und überprüfen Sie den Status. Wenn er ausgeführt wird, halten Sie diesen Dienst an.
    2. Starten Sie eine Befehlszeile als Administrator. Selbst wenn Sie bei Ihrem System als Administrator angemeldet sind, müssen Sie die Eingabeaufforderung starten, indem Sie Als Administrator ausführen aus dem Kontextmenü auswählen.
    3. Um das DB2-Befehlsfenster zu öffnen, geben Sie db2cw.bat ein.
    4. Geben Sie diese Befehle in das DB2-Befehlsfenster ein, um die aiwinst-Instanz zu löschen:
      • cd %AIWPATH%
      • cd db\BIN
      • db2idrop aiwinst
    5. Klicken Sie auf die Windows-Starttaste und geben Sie Apps & Funktionen ein, um die installierten Anwendungen zu finden. Suchen Sie nach DB2 Server Edition - DB2COPY1 und deinstallieren Sie es.
    6. Löschen Sie die folgenden Verzeichnisse, falls sie existieren:
      • Install_drive:\AIWINST
      • %AIWDATA%\db2_logs
  10. Fahren Sie mit dem Abschnitt Upgrade-Prozess abschließen fort.

1.2.4.8.1 Datenmigrationsfehler beheben

Wenn bei der Migration von Daten von DB2 zu PostgreSQL Fehler auftreten, überprüfen Sie Folgendes:

Es kann keine Verbindung zur DB2-Datenbank hergestellt werden.
Vergewissern Sie sich, dass DB2 läuft und dass Sie eine Verbindung herstellen können. Um nach der DB2-Datenbank zu suchen, geben Sie Folgendes ein: db2 connect to aiwdb.

Wenn keine Verbindungsinformationen zurückgegeben werden, geben Sie db2start ein und überprüfen Sie den Status erneut.

Die Verbindung mit der PostgreSQL-Datenbank ist nicht möglich.
Stellen Sie sicher, dass die PostgreSQL-Datenbank läuft.
Klicken Sie in der Windows-Systemsteuerung auf Verwaltung, um auf die PostgreSQL-Datenbank zu prüfen. Suchen Sie den PostgreSQL-Dienst und prüfen Sie, ob er läuft.
Tabelle {0} wurde in der PostgreSQL-Datenbank nicht gefunden.
Wenn Sie diese Meldung sehen und feststellen, dass Objekte oder Konfigurationen auf dem Server fehlen, wenden Sie sich an den Software-Support. Es ist normal, dass einige Tabellen entfernt werden, wenn sie nicht mehr verwendet werden.
Tabelle {0} wurde in der DB2-Datenbank nicht gefunden.
Durch die Installation zusätzlicher Funktionen können Tabellen fehlen.
Tabelle {0} konnte wegen {1} nicht migriert werden
Versuchen Sie erneut, die Tabelle zu migrieren, indem Sie das Skript ./migrateDb2ToPostgresql.pl -t <Tabellenname> ausführen. Wenn die Migration der Tabelle erneut fehlschlägt, wenden Sie sich an den Software-Support.
Die Liste der zu migrierenden Tabellen kann nicht gelesen werden.
Wenden Sie sich für weitere Hilfe an den Software-Support.
Ungültige Konfigurationsdatei: System.database.cfg
Überprüfen Sie die Dateiberechtigungen für die Datei System.database.cfg. Geben Sie ls -l $AIWDATA/config/System.database.cfg ein und vergleichen Sie die Ausgabe mit dieser: -rwxrwxr-x.

Wenn sie nicht übereinstimmen, aktualisieren Sie die Berechtigungen nach Bedarf. Wenden Sie sich andernfalls für weitere Hilfe an den Software-Support.

DB2-Lizenz kann aufgrund von {0} nicht entfernt werden
Die DB2-Datei konnte nicht bereinigt werden. Dieser Fehler kann ignoriert werden, da die Deinstallation von DB2 zu einer Bereinigung der Datei führt.

1.2.5 Installation

Für die Installation von RICOH ProcessDirector benötigen Sie ein Installationsmedium von Ricoh.

Wenn Sie RICOH ProcessDirector bestellen, können Sie physische Disks anfordern und warten, bis diese vor der Installation eintreffen. Wenn Sie die Installation von einem elektronischen Datenträger bevorzugen oder wenn Sie die Installation durchführen möchten, bevor Sie den physischen Datenträger erhalten, können Sie ISO-Images von der Website Ricoh Production Print herunterladen: https://dl.ricohsoftware.com/. Befolgen Sie zum Herunterladen der Software die Anweisungen in Herunterladen von Installationsdateien.

Die Discs oder ISO-Dateien enthalten:

  • RICOH ProcessDirector-Basisinstallationsprogramm

    Enthält den Feature Manager zum Hinzufügen von Funktionen nach der Installation des Basisprodukts.

  • IBM DB2 Datenbank-Installationsprogramm

    Enthalten, wenn Sie die IBM DB2-Datenbankoption bestellt haben.

  • Installationsprogramme für Ricoh Transforms

    Enthalten, wenn Sie eine oder mehrere Ricoh Transform-Funktionen bestellt haben.

  • Verschiedene Schriftartensammlungen

    Siehe Bereitgestellte Fonts.

    Wichtig:
  1. RICOH ProcessDirector wird im Testmodus installiert. Nach der Installation können Sie die Lizenzschlüssel für die Features herunterladen und installieren, die Sie erworben haben. Weitere Informationen finden Sie unter Lizenzschlüssel herunterladen und installieren.
  2. Während der Installation zeigt Windows möglicherweise Sicherheitsfenster an, die Sie auffordern, ein Programm auszuführen oder abzubrechen. Klicken Sie auf Ausführen.
  3. Um Objekte von einem primären Server zu migrieren, der auf einem anderen Betriebssystem ausgeführt wird, befolgen Sie die Anweisungen unter Ausführen des Migrationsassistenten nach der Installation von RICOH ProcessDirector.
  4. RICOH ProcessDirector funktioniert nicht unbedingt mit Drittanbieterprodukten, die auf dem Server installiert sind, wie Antivirenprogramme und Netz-Sniffer. Derartige Programme können Anschlüsse oder Dateien beeinträchtigen, die möglicherweise benötigt werden, damit RICOH ProcessDirector normal funktioniert.

1.2.5.1 Aufgabenprüfliste

Im Folgenden sind die Aufgaben aufgeführt, die Sie in diesem Kapitel abschließen müssen. Prüfen Sie nach Abschluss der Aufgabe jedes Element.

Prüfliste zum Abschluss der Installationsaufgaben
  Task
  Primären Computer für die Installation vorbereiten

Verwenden Sie dieses Vorgehen, um sicherzustellen, dass Sie zur Ausführung des Installationsprogramms bereit sind.

 

Optional: Herunterladen von Installationsdateien

Wenn Sie keine Installationsdatenträger haben, laden Sie so ISO-Images von diesen herunter.

  Optional: Installieren von einem Remote-Verzeichnis aus

Sie können ein Remote-Verzeichnis zur Installation von RICOH ProcessDirector verwenden, ohne eine DVD zu verwenden. Sie können ein DVD-Laufwerk auf einem anderen Computer verwenden, um die Installationsprogramme in das Remote-Verzeichnis in Ihrem Netzwerk zu kopieren. Das Remote-Verzeichnis enthält die Installationsprogramme, sodass Sie von den Computern, auf denen Sie RICOH ProcessDirector installieren möchten, darauf zugreifen können. Das Remote-Verzeichnis kann sich auf dem Computer befinden, auf dem Sie RICOH ProcessDirector installieren möchten.

  Basisprodukt installieren

Verwenden Sie dieses Verfahren zum Installieren von RICOH ProcessDirector.

  Installationsfehler beheben

Wenn Sie Probleme mit der Installation von RICOH ProcessDirector haben, können Sie die Informationen in den Installationsprotokollen finden.

1.2.5.2 Primären Computer für die Installation vorbereiten

Wenn Sie bereit sind, RICOH ProcessDirector zu installieren, verwenden Sie dieses Verfahren, um letzte Konfigurationsaktualisierungen vorzunehmen und zu überprüfen, ob das System korrekt konfiguriert ist.
    Hinweis:
  • Wenn Sie anstatt der in RICOH ProcessDirector enthaltenen PostgreSQL-Version eine Kopie von PostgreSQL verwenden, die auf einem lokalen oder einem anderen Computer installiert ist, stellen Sie sicher, dass Sie Konfigurieren Ihrer eigenen PostgreSQL-Datenbank abschließen, bevor Sie diesen Vorgang starten.
So bereiten Sie den primären Computer vor:
  1. Stellen Sie sicher, dass die Planungsprüfliste vollständig ausgefüllt wurde und dass die erforderliche Hardware und Software verfügbar ist und installiert wurde. Siehe Installation planen.
  2. Melden Sie sich mit dem Administratorkonto an, das bei der Vorbereitung des Windows-Systems für die Ausführung von RICOH ProcessDirector erstellt wurde. Dieses Konto sollte nicht an eine bestimmte Person gebunden sein.
    Sie müssen sich jedes Mal, wenn Sie Updates installieren, mit diesem Konto anmelden. Wenn Sie die Benutzer-ID einer bestimmten Person verwenden und diese Person Ihre Abteilung verlässt, verlieren Sie möglicherweise die Möglichkeit, Updates zu installieren, den Dienst RICOH ProcessDirector zu starten und zu stoppen und andere administrative Aufgaben auszuführen.
      Hinweis:
    • Die Administrator-Benutzer-ID darf keine Leerstellen im Namen enthalten.
    • Vergewissern Sie sich, dass das Passwort für den Administrator nicht die Zeichen ", %, ^ oder $$ enthält. Wenn das aktuelle Passwort diese Zeichen enthält, ändern Sie das Passwort, bevor Sie fortfahren.
    • Diese Benutzer-ID muss Vollzugriff auf das Laufwerk haben, auf dem Sie RICOH ProcessDirector installieren möchten. Öffnen Sie die Eigenschaften des Laufwerks und überprüfen Sie die Berechtigungen für diesen Benutzer auf der Registerkarte Sicherheit.
  3. Optional: Wenn Sie RICOH ProcessDirector mit DB2 als Datenbank ausführen möchten, vergewissern Sie sich, dass DB2 nicht bereits auf dem System installiert ist. RICOH ProcessDirector installiert seine eigene Version von DB2 und es dürfen nicht zwei Versionen installiert sein.
  4. Optional: Wenn Sie planen, eine Instanz von PostgreSQL, die auf einem anderen Computer installiert ist, als RICOH ProcessDirector-Datenbank zu verwenden, stellen Sie sicher, dass der PostgreSQL-Server oder -Client auf dem primären Computer installiert ist.
    Der PostgreSQL-Server oder -Client muss sich auf der gleichen Ebene befinden wie die PostgreSQL-Datenbank, die Sie mit RICOH ProcessDirector verwenden möchten.
    • Wenn weder der PostgreSQL-Server noch der -Client installiert ist, müssen Sie einen von beiden installieren.
    • Wenn bereits ein PostgreSQL-Server oder -Client installiert ist, überprüfen Sie dessen Version:
    1. Öffnen Sie eine Befehlszeile und wechseln Sie zu dem Verzeichnis, in dem PostgreSQL installiert ist.
    2. Geben Sie diesen Befehl ein, um die Client-Version anzuzeigen:
      psql -v
    3. Geben Sie diesen Befehl ein, um die Server-Version anzuzeigen:
      postgres -V
    Wenn beide Versionen übereinstimmen, fahren Sie mit der Installation von RICOH ProcessDirector fort. Wenn die Versionen nicht übereinstimmen, aktualisieren Sie PostgreSQL, bevor Sie fortfahren.
  5. Deaktivieren Sie die Antivirensoftware.
    Während des Installationsvorgangs werden verschiedene Archivdateien (ZIP-, JAR- und EPK-Dateien) auf Ihren Server kopiert. Anschließend werden die Inhalte extrahiert und in die richtigen Verzeichnisse auf Ihrem System verschoben. Antivirenprogramme sperren und scannen normalerweise Dateien, die aus Archiven extrahiert wurden.

    Während der Sperr- und Scanvorgang im Allgemeinen schnell ist, läuft das Installationsprogramm schneller. Wenn das Installationsprogramm versucht, Dateien zu entpacken und zu verschieben, bevor der Scanvorgang abgeschlossen ist, kommt es zu Installationsfehlern, die schwer zu beheben sind. Deaktivieren Sie Ihre Antiviren-Software während des Installationsvorgangs, um diese Art von Fehlern zu vermeiden.

      Hinweis:
    • Microsoft Defender Firewall und Microsoft Defender Antivirus sind separate Programme. Sie müssen Microsoft Defender Antivirus deaktivieren. Das Deaktivieren der Microsoft Defender Firewall verhindert die beschriebenen Installationsprobleme nicht.
    • Microsoft Defender Antivirus muss deaktiviert werden; der passive Modus reicht nicht aus, um Installationsfehler zu vermeiden.
  6. Richten Sie Ausnahmen in Ihrer Antiviren-Software ein.

    Wenn Sie Ihre Antiviren-Software nicht vollständig deaktivieren können, können Sie einige Verzeichnisse von den Scans ausschließen, um die Wahrscheinlichkeit von Installationsfehlern zu verringern. Darüber hinaus beeinträchtigen die meisten Antivirenprogramme die Funktion von Datenbanken. Die Software stellt manchmal Dateien unter Quarantäne, die von Datenbanken verwendet werden, und verursacht dadurch Betriebsfehler. Das Einrichten dieser Ausnahmen verhindert nun diese Fehler nach der Installation von RICOH ProcessDirector.

    Richten Sie für diese Pfade Ausnahmen ein:

    • C:\aiw\aiw1
    • C:\Programme\Ricoh\ProcessDirector
    • Wenn Sie DB2 als Datenbank verwenden möchten:
      • C:\AIWINST
      • C:\ProgramData\IBM
    • Wenn Sie eine benutzerdefinierte Funktion verwenden, die die BCC-Software mit RICOH ProcessDirector integriert:
      • C:\BCC
  7. Aktualisieren Sie die Gruppenrichtlinien und die Sicherheitsrichtlinien der Domäne für Windows, damit die Datenbank und RICOH ProcessDirector nicht deinstalliert werden.

1.2.5.3 Benutzerkontensteuerung deaktivieren

Einige Einstellungen der Benutzerkontensteuerung unter Windows können den Installationsprozess für RICOH ProcessDirector stören. Sie müssen diese Einstellungen deaktivieren, bevor Sie das Installationsprogramm starten. Nach der Ausführung der Installation können Sie diese wieder aktivieren.
So deaktivieren Sie die Einstellungen der Benutzerkontensteuerung:
  1. Öffnen Sie die Windows-Systemsteuerung.
  2. Klicken Sie auf Benutzerkonten Benutzerkonten.
  3. Wählen Sie die Option Einstellungen der Benutzerkontensteuerung ändern.
  4. Halten Sie die Einstellungen der Benutzerkontensteuerung fest, damit Sie diese zu einem späteren Zeitpunkt wiederherstellen können.
  5. Setzen Sie die Einstellungen auf den niedrigsten Wert, den Wert Keine Benachrichtigungen.
  6. Starten Sie den primären Computer neu, damit die neuen Einstellungen übernommen werden.
  7. Fahren Sie mit dem Abschnitt Basisprodukt installieren fort.
    Nachdem RICOH ProcessDirector installiert wurde, können Sie die Einstellungen der Benutzerkontensteuerung wieder auf den Wert setzen, den Sie zuvor festgehalten hatten.

1.2.5.4 Herunterladen von Installationsdateien

Wenn Sie keine Installationsdatenträger haben, laden Sie so ISO-Images von diesen herunter.
So laden Sie die Installationsdateien herunter:
  1. Öffnen Sie in einem Web-Browser diese Seite: https://dl.ricohsoftware.com/
  2. Klicken Sie auf Software-Downloads, geben Sie Ihre Berechtigungs-ID ein, und klicken Sie auf Übermitteln.
  3. Klicken Sie unter Produkt-Downloads in dieser EID auf den Titel jeder aufgeführten ISO-Datei, um sie herunterzuladen.
      Hinweis:
    • Informationen zur Verwendung der ISO-Dateien, um die Software zu installieren, finden Sie unter Mit ISO-Dateien arbeiten auf der rechten Seite der Webseite.
    • Alle Funktionen von RICOH ProcessDirector sind im Basisprodukt enthalten, mit Ausnahme von RICOH Transform Features.
  4. Falls Sie ein Ricoh Transform Feature installieren müssen, klicken Sie auf das Feature und speichern Sie dessen ISO-Datei auf Ihrem Computer.
  5. Wenn Sie einen der mitgelieferten Schriftsätze installieren müssen:
    1. Klicken Sie rechts auf der Seite auf Zugehörige Dateien anzeigen.
    2. Scrollen Sie zum Ende der Liste der herunterladbaren Pakete, um die Schriftartensammlungen zu finden.
    3. Klicken Sie auf den Titel der jeweiligen Schriftartenkollektion, um die ISO-Datei herunterzuladen.
  6. Überprüfen Sie nach dem Herunterladen jeder Datei ihre MD5-Prüfsumme mit dem auf der Webseite angezeigten Wert. Ersetzen Sie dabei ProductUpdate.iso durch den Namen der konkreten Datei:
    • certutil -hashfile ProductUpdate.iso MD5

    Wenn die Prüfsummen nicht übereinstimmen, laden Sie die Datei erneut herunter.

  7. Optional: Brennen Sie die ISO-Datei des Basisprodukts auf einer leeren Dual-Layer-DVD. Brennen Sie jede weitere ISO-Datei auf eine eigene leere CD oder DVD. Windows unterstützt das Mounten von ISO-Dateien, so dass dieser Schritt nicht erforderlich ist.
    Hinweis: CD- und DVD-Brennprogramme können Dateien in unterschiedlichen Formaten brennen, einschließlich Daten, Video und Audio. Wenn Sie eine DVD erstellen möchten, wählen Sie die Option zum Brennen eines ISO-Image. Die Optionen zum Brennen von Daten erstellen keine DVD oder CD, die Sie zur Installation der Software verwenden können.
  • Wenn Sie von einem DVD-Laufwerk auf dem primären Computer installieren möchten, fahren Sie mit Basisprodukt installieren fort.
  • Wenn Sie die ISO-Dateien einbinden möchten, kopieren Sie die Dateien auf das System, auf dem Sie RICOH ProcessDirector installieren möchten. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die ISO-Datei des Basisprodukts und wählen Sie Anhängen. Fahren Sie mit dem Abschnitt Basisprodukt installieren fort.
  • Wenn Sie die Installationsprogramme auf eine Bereitstellungsposition auf diesem Computer oder anderswo im Netz kopieren möchten, fahren Sie mit Installieren von einem Remote-Verzeichnis aus fort.
    Wichtig:
  • Wir empfehlen Ihnen, Ihren Berechtigungsausweis zur weiteren Verwendung an einem sicheren Ort aufzubewahren. Es ist nützlich, wenn Sie Produktaktualisierungen oder andere Pakete herunterladen müssen. Weitere Informationen zum Herunterladen von Produktaktualisierungspaketen finden Sie unter Herunterladen und Installieren von Update-Paketen.

1.2.5.5 Installieren von einem Remote-Verzeichnis aus

Sie können ein Remote-Verzeichnis zur Installation von RICOH ProcessDirector verwenden, ohne eine DVD zu verwenden. Sie können ein DVD-Laufwerk auf einem anderen Computer verwenden, um die Installationsprogramme in das Remote-Verzeichnis in Ihrem Netzwerk zu kopieren. Das Remote-Verzeichnis enthält die Installationsprogramme, sodass Sie von den Computern, auf denen Sie RICOH ProcessDirector installieren möchten, darauf zugreifen können. Das Remote-Verzeichnis kann sich auf dem Computer befinden, auf dem Sie RICOH ProcessDirector installieren möchten.
Das Remote-Verzeichnis muss über ausreichend freien Speicherplatz verfügen, um die Installationsprogramme zu speichern, die Sie ablegen möchten. Es wird eine Speicherkapazität von mindestens 7 GB für jedes Installationsprogramm empfohlen. Falls Sie über Installationsprogramme für zwei Betriebssysteme im selben Bereitstellungsbereich verfügen, empfehlen wir einen Speicherplatz im Remote-Verzeichnis von mindestens 14 GB.
Gehen Sie wie folgt vor, um von einem Remote-Verzeichnis aus zu installieren:
  1. Falls Sie planen, die Installationsprogramme über ein DVD-Laufwerk auf demselben Computer wie das Remote-Verzeichnis zu kopieren, fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort. Falls Sie planen, die Installationsprogramme über ein DVD-Laufwerk zu kopieren, das sich nicht auf dem Computer mit dem Remote-Verzeichnis befindet, ordnen Sie ein Netzwerklaufwerk vom Remoteverzeichnis dem Computer mit dem DVD-Laufwerk zu.
  2. Kopieren Sie die Installationsprogramme in das Remote-Verzeichnis:
    1. Melden Sie sich am Computer an, auf dem Sie das Remote-Verzeichnis erstellen möchten.
    2. Legen Sie die DVD des Basisprodukts in das Laufwerk ein.

      Wenn die Autostartfunktion von Windows aktiviert ist, startet das Installationsprogramm automatisch. Wählen Sie Abbrechen aus, um das Installationsprogramm zu schließen.

    3. Öffnen Sie Windows Explorer, und gehen Sie zum DVD-Laufwerk, damit Sie den Inhalt der CD oder DVD anzeigen können.
    4. Doppelklicken Sie auf mk_remote.exe.
      Das Installationsprogramm wird gestartet.
    5. Wählen Sie im Installationsprogramm ein Verzeichnis aus, in dem die Produktinstallationsprogramme gespeichert werden sollen.
      Hierbei handelt es sich um das Remote-Verzeichnis. Das Standardverzeichnis ist C:\Ricoh.
    6. Wenn das Installationsprogramm abgeschlossen ist, werfen Sie die CD bzw. DVD aus.
    7. Wenn alle Installationsprogramme verschoben wurden, können Sie zum Remote-Verzeichnis gehen, um zu prüfen, ob die Installationsprogramme ordnungsgemäß kopiert wurden.

      Sie sollten zwei Anwendungsdateien (mk_remote.exe und setup.exe) sowie ein Verzeichnis namens windows sehen können.

  3. Geben Sie das erstellt Verzeichnis frei, damit andere Computer auf die Installationsprogramme zugreifen können.
  4. Greifen Sie auf die Installationsprogramme von dem Computer aus zu, auf dem Sie RICOH ProcessDirector installieren möchten:
    1. Melden Sie sich am Computer, auf dem Sie das Basisprodukt installieren möchten.
    2. Wenn sich das Remote-Verzeichnis auf einem anderen Computer befindet, ordnen Sie ein Netzlaufwerk dem Remoteverzeichnis zu.
    3. Gehen Sie zum Remote-Verzeichnis.
      Wenn die Autostartfunktion von Windows aktiviert ist, startet das Installationsprogramm automatisch. Wenn die Autostartfunktion nicht aktiviert ist, doppelklicken Sie auf setup.exe.
    4. Wählen Sie die Software aus, die Sie installieren wollen, und klicken Sie auf Installieren.
  5. Befolgen Sie die Anweisungen in Basisprodukt installieren, um das Installationsprogramm abzuschließen.

1.2.5.6 Basisprodukt installieren

Bevor Sie beginnen, stellen Sie sicher, dass Sie alle Voraussetzungen für die Konfiguration wie unter Installation planen und Primären Computer für die Installation vorbereiten aufgelistet erfüllen.

    Hinweis:
  • Während der Installation werden die RICOH ProcessDirector-Lizenzdateien in das Verzeichnis C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\base\license kopiert.
    Wichtig:
  • Um einen früheren Eintrag zu ändern und den Installationsprozess erneut zu beginnen, klicken Sie nach der Prüfung aller Voraussetzungen auf Abbrechen. Das Anklicken der Schaltfläche Zurück verursacht manchmal Probleme.
So installieren Sie das Basisprodukt:
  1. Melden Sie sich mit dem Administratorkonto an, das bei der Vorbereitung des Windows-Systems für die Ausführung von RICOH ProcessDirector erstellt wurde. Dieses Konto sollte nicht an eine bestimmte Person gebunden sein.
    Sie müssen sich jedes Mal, wenn Sie Updates installieren, mit diesem Konto anmelden. Wenn Sie die Benutzer-ID einer bestimmten Person verwenden und diese Person Ihre Abteilung verlässt, verlieren Sie möglicherweise die Möglichkeit, Updates zu installieren, den Dienst RICOH ProcessDirector zu starten und zu stoppen und andere administrative Aufgaben auszuführen.

    Wenn dieses Konto nicht existiert, erstellen Sie es und melden Sie sich dann mit diesem Konto an.

      Hinweis:
    • Die Administrator-Benutzer-ID darf keine Leerstellen im Namen enthalten.
    • Vergewissern Sie sich, dass das Kennwort für den Administrator nicht die Zeichen " (doppeltes Anführungszeichen), % (Prozentzeichen) oder ^ (Caret) und Kennwörter nicht aufeinanderfolgende $ (Dollar-Zeichen) enthalten. Wenn das aktuelle Kennwort diese Zeichen enthält, ändern Sie das Kennwort, bevor Sie fortfahren.
  2. Legen Sie die Basisprodukt-DVD ein oder doppelklicken Sie auf die ISO-Datei.
    • Wenn Sie eine DVD verwenden und die Autostartfunktion von Windows aktiviert ist, startet das Installationsprogramm automatisch. Falls das Installationsprogramm nicht gestartet wird, öffnen Sie Windows Explorer und gehen Sie zum DVD-Laufwerk.
  3. Doppelklicken Sie auf setup.exe. Das Installationsprogramm wird gestartet.
  4. Wählen Sie die Sprache aus, die das Installationsprogramm verwenden soll, und klicken Sie auf OK.
  5. Wählen Sie eine Option, um das Basisprodukt zu installieren.
  6. Nach der Installation des Basisprodukts wird ein weiteres Installationsprogramm gestartet und das Fenster Einführung wird angezeigt. Folgen Sie den Anweisungen des Installationsprogramms und klicken Sie in jedem Fenster auf Weiter, nachdem Sie die erforderlichen Informationen eingegeben haben.
  7. Wählen Sie ein Verzeichnis aus, um RICOH ProcessDirector dort zu installieren. Das Standardverzeichnis für die Installation ist C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector.
      Hinweis:
    • Sie können ein anderes Verzeichnis auf dem C-Laufwerk oder in einem anderen Verzeichnis bzw. auf einem anderen Laufwerk auswählen. Der Verzeichnispfad darf jedoch keine internationalen Zeichen wie á, É, î, ñ, ô, ß oder Doppelbyte-Zeichen enthalten.

      Wenn Sie das Standardverzeichnis oder ein anderes Verzeichnis (auf einem beliebigen Laufwerk) mit Leerzeichen irgendwo im Verzeichnispfad auswählen, versucht das Installationsprogramm die Dateinamenerstellung 8dot3 für das Laufwerk zu aktivieren. Ist die 8dot3-Dateinamenerstellung auf Ihrem System deaktiviert, bricht das Installationsprogramm die Installation ab.

    Die RICOH ProcessDirector-Dokumentation geht davon aus, dass das Produkt im Standardverzeichnis installiert ist. Wenn Sie ein anderes Installationsverzeichnis auswählen, sind zahlreiche Verzeichnisse, die in der Dokumentation genannt wurden, falsch; Sie müssen den ersten Teil des Verzeichnisses ändern, damit dieser mit dem von Ihnen gewählten Installationsverzeichnis übereinstimmt.
  8. Das Installationsprogramm überprüft viele der Systemvoraussetzungen. Falls ein Problem vorliegt, wird es aufgelistet. Klicken Sie auf Abbrechen, um das Installationsprogramm zu schließen und die Probleme zu beheben. Starten Sie das Installationsprogramm anschließend erneut.
  9. Lesen und akzeptieren Sie die Lizenz- und Wartungsvereinbarungen.
  10. Geben Sie das Kennwort für die Administrator-Benutzerkennung ein, mit der Sie sich angemeldet haben.
  11. Wählen Sie die Datenbank aus, die Sie mit RICOH ProcessDirector verwenden möchten.
    • PostgreSQL im Lieferumfang von RICOH ProcessDirector Fahren Sie mit Schritt 14 fort.
    • PostgreSQL wird separat installiert. Fahren Sie mit Schritt 12 fort.
    • IBM DB2 im Lieferumfang von RICOH ProcessDirector Fahren Sie mit Schritt 13 fort.
      Hinweis:
    • Wenn Sie ein bestehendes System aktualisieren und planen, Ihre Daten von DB2 zu PostgreSQL zu migrieren, müssen Sie Ihre Daten nach Abschluss der Installation migrieren.
  12. Richten Sie die Verbindung zum Remote-PostgreSQL-Datenbankserver ein:
    Adresse oder Hostname des PostgreSQL-Servers
    Geben Sie die IP-Adresse oder den Hostnamen des Servers an, auf dem PostgreSQL installiert ist.
    PostgreSQL-Binärpfad
    Geben Sie den Ort des PostgreSQL-Binärverzeichnisses an. Unter Windows ist der Standard-Binärpfad C:\Programme\<Versionsnummer>\bin und unter Linux ist der Standard-Binärpfad /usr/<Versionsnummer>/bin, wobei <Versionsnummer> die Version der installierten PostgreSQL-Datenbank ist.
    PostgreSQL-Benutzername
    Geben Sie den Benutzernamen für den Besitzer der PostgreSQL-Datenbank an.
    PostgreSQL-Kennwort
    Geben Sie das Kennwort für den Besitzer der PostgreSQL-Datenbank an.
    PostgreSQL-Portnummer
    Geben Sie die Portnummer an, die für die Kommunikation mit der PostgreSQL-Datenbank verwendet werden soll. Der Standardwert ist 5432.
  13. Wenn Sie IBM DB2 in Verbindung mit RICOH ProcessDirector wählen:
    1. Klicken Sie auf Weiter.
    2. Klicken Sie im nächsten Fenster auf Auswählen, um den Installationsdatenträger oder den Speicherort der ISO-Datei auszuwählen.
    3. Wählen Sie im Dialogfenster Ordner suchen den Stammordner für den DB2-Installationsdatenträger oder die ISO-Datei und klicken Sie auf OK. Wenn der DB2-Installationsdatenträger oder die ISO-Datei beispielsweise auf Laufwerk F:\ gemountet ist, suchen Sie nach F:\ oder geben Sie es ein.
    4. Klicken Sie auf Weiter, um mit der Installation fortzufahren.
    Wenn der Pfad falsch war oder das DB2-Installationsprogramm nicht gefunden wurde, klicken Sie auf Zurück, um zurückzugehen, oder auf Weiter oder Abbrechen, um die Installation zu beenden.
  14. Überprüfen Sie die Zusammenfassung vor der Installation, und klicken Sie auf Installieren, um die Installation zu starten.
  15. Falls ein Fenster mit einer Warnung zur Dateisicherheit angezeigt wird, müssen Sie auf Ausführen klicken, um die Installation fortzusetzen.
  16. Klicken Sie auf Fertig, um die Installation abzuschließen.
  17. Wählen Sie die Option zum Neustarten des Computers aus und schließen Sie den Installationsvorgang ab.
  18. Wenn Sie die Installation über eine DVD vorgenommen haben, werfen Sie diese aus.
  19. Erscheinen Fehlernachrichten, überprüfen Sie die Installationsprotokolle im Verzeichnis C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector/logs und kontaktieren Sie den Softwaresupport.
  20. Falls Sie eine Installation auf einem Windows-System vornehmen, das in Französisch oder brasilianischem Portugiesisch ausgeführt wird, und Sie DB2 als Datenbank verwenden, dann führen Sie diesen Schritt aus.
    RICOH ProcessDirector verwendet die lokale System-Benutzer-ID für zahlreiche Datenbankfunktionen. Falls Sie eine Installation auf einem Windows-System vornehmen, das in Französisch oder brasilianischem Portugiesisch ausgeführt wird, enthält die Benutzer-ID des lokalen Systems internationale Zeichen. DB2 unterstützt keine Benutzer-IDs, die internationale Zeichen enthalten. Daher kann der RICOH ProcessDirector-Dienst nicht gestartet werden. RICOH ProcessDirector muss so konfiguriert werden, dass eine andere Benutzer-ID für DB2 verwendet wird, beispielsweise die Administrator-Benutzer-ID, die für den Installationsvorgang verwendet wurde.

    Verwenden Sie zum Konfigurieren von RICOH ProcessDirector eine andere Benutzer-ID für DB2:

    1. Öffnen Sie die Datei C:\aiw\aiw1\config\System.database.cfg in einem Texteditor. Entfernen Sie das Zeichen # am Anfang der letzten beiden Zeilen in der Datei (für userid= und password=), um die Zeilen auszukommentieren.
      Ändern Sie die Zeile userid= so, dass der Wert auf der rechten Seite des Zeichens = der Benutzername ist, den Sie für die Installation von RICOH ProcessDirector verwendet haben. Wenn Sie die Installation beispielsweise auf einem System in brasilianischem Portugiesisch mit dem Standardkonto Administrador durchgeführt haben, ändern Sie die Zeile in: userid=Administrador
        Hinweis:
      • Die Benutzer-ID darf keine internationalen Zeichen enthalten.
    2. Öffnen Sie eine Befehlszeile. Geben Sie diesen Befehl ein: ippdprofile.cmd und drücken Sie die Eingabetaste.
    3. Geben Sie diesen Befehl ein: java com.ibm.aiw.primary.database.PwSetterAdministrator-Kennwort und drücken Sie die Eingabetaste. Ersetzen Sie das Administrator-Kennwort dabei mit dem Kennwort des Administrator-Kontos, das für die Installation von RICOH ProcessDirector verwendet wurde.
      Dieser Befehl aktualisiert die Datei System.database.cfg.
    4. Wenn Sie das Administrator-Kennwort ändern, müssen Sie diese Befehle erneut ausführen. Sie müssen auch die Kennwörter für die folgenden Dienste aktualisieren:

      DB2 - DB2COPY1 - AIWINST-0

      DB2-Remote-Command-Server

      DB2DAS - DB2DAS00

    5. Starten Sie den RICOH ProcessDirector-Dienst.
  21. Wenn Sie Features installieren müssen, folgen Sie den Anweisungen unter Features installieren
  22. Fahren Sie mit dem Abschnitt Erste Anmeldung fort.
      Hinweis:
    • Ihre Software wird im Testmodus installiert. Die Testlizenz läuft nach 60 Tagen ab. Weitere Informationen zum Erhalt und zur Installation von Lizenzschlüsseln finden Sie unter Lizenzschlüssel herunterladen und installieren.

1.2.5.7 Installationsfehler beheben

Wenn Sie Probleme mit der Installation von RICOH ProcessDirector haben, können Sie die Informationen in den Installationsprotokollen finden.
Das Installationsprogramm protokolliert Informationen in diesen Verzeichnissen:
  • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\logs
  • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\logs\installer
  • C:\tmp

Wenn die Installation mit einem DB2-Fehler fehlschlägt, überprüfen Sie das Kennwort, das Sie für DB2 eingegeben haben (das gleiche Kennwort, das Sie für den Windows-Benutzer verwenden, der RICOH ProcessDirector installiert hat). Wenn das Kennwort die Zeichen " oder ^ enthält, ändern Sie das Kennwort, um diese Zeichen zu entfernen. Verwenden Sie dann db2services, um das neue Kennwort manuell einzugeben.

1.2.6 Aufgaben nach der Installation abschließen

Wenn die Installation von RICOH ProcessDirector abgeschlossen ist, führen Sie die Aufgaben nach Abschluss der Installation durch.

1.2.6.1 Aufgabenprüfliste

Im Folgenden sind die Aufgaben aufgeführt, die Sie in diesem Kapitel abschließen müssen. Prüfen Sie nach Abschluss der Aufgabe jedes Element.

Prüfliste zur Durchführung der Aufgaben nach Abschluss der Installation
  Funktion
  Konfigurieren der Verwendung von IPv6-Adressen

Sie können IPv6-Adressen für den primären Server und einige der anderen IP-Adressen inRICOH ProcessDirector verwenden.

 

Erste Anmeldung

Melden Sie sich auf dem primären Computer oder einer Workstation in Ihrem Netzwerk bei RICOH ProcessDirector über einen Webbrowser an, nachdem der Installationsprozess abgeschlossen wurde und das System neu gestartet wurde.

  Installation überprüfen

Wenn Sie die Installation von RICOH ProcessDirector abgeschlossen haben und die Installation überprüfen möchten, aktivieren Sie anhand dieses Verfahrens den Musterdrucker, senden einen Testjob an die Eingabeeinheit HotFolderPDF und verarbeiten den Job.

  Optional: Löschen temporärer Installationsdateien

Falls ein Ordner mit der Bezeichnung C:\aiwtmp auf Ihrem System verbleibt, nachdem das RICOH ProcessDirector-Installationsprogramm eine Installation beendet hat, können Sie diesen Ordner und seine gesamten Inhalte löschen.

  Mit Feature Manager Features installieren

Nachdem Sie das Basisprodukt installiert haben, können Sie Features mit dem Feature Manager installieren.

  Lizenzschlüssel herunterladen und installieren

Wenn Sie RICOH ProcessDirector, RICOH ProcessDirector-Abonnement oder irgendwelche Funktionen erworben haben, können Sie anhand dieses Verfahrens Lizenzschlüssel herunterladen und installieren.

  RICOH ProcessDirector konfigurieren

Sie verwenden die Benutzerschnittstelle, um die Konfigurationsaufgaben für RICOH ProcessDirector auszuführen, wie das Einrichten der Jobverarbeitung, die Definition der Eingabegeräte für Jobübergaben, die Definition Ihrer Druckerhardware für RICOH ProcessDirector und das Hinzufügen von Benutzern. Das RICOH ProcessDirector Informationszentrum beschreibt diese Konfigurationsaufgaben.

  Automatische Wartung planen

RICOH ProcessDirector stellt Wartungsskripts bereit, die regelmäßig auf dem primären Computer ausgeführt werden müssen, um die Leistung zu verbessern. Standardmäßig führt RICOH ProcessDirector diese Skripts täglich um Mitternacht aus. Sie können die Zeit und Häufigkeit ändern und gleichzeitig eigene Wartungsscripts ausführen.

  Optional: Steuerdateien durch die Musterdateien ersetzen

Wenn Sie eine neue Version von RICOH ProcessDirector installieren, fügt das Installationsprogramm automatisch neue Muster-Steuerdateien in das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\samples ein und kopiert diese in das Steuerdateiverzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files. Ihre angepassten Steuerdateien in C:\aiw\aiw1\control_files werden nicht überschrieben. Sie können das Script copyConfigurationFiles verwenden, um die Standard-Steuerdateien zu installieren oder die angepassten Steuerdateien zu überschreiben.

  Optional: Objekte aus anderem System kopieren

Um Objekte aus einem anderen RICOH ProcessDirector-System zu verwenden, können Sie das andere System zum Exportieren verwenden. Auf diesem RICOH ProcessDirector-System können Sie die Objekte importieren, anstatt sie manuell neu erstellen zu müssen.

  Optional: pdpr-Script installieren und konfigurieren

Wenn Sie von InfoPrint Manager migrieren und den Befehl pdpr zum Übergeben von Jobs verwenden, können Sie das RICOH ProcessDirector pdpr-Skript auf den Computern installieren, die Jobs übermitteln, und den gleichen Befehl verwenden, um Jobs an RICOH ProcessDirector zu senden.

  Optional: Zur Nutzung von LDAP-Sicherheit einrichten

Wenn Sie einen vorhandenen LDAP- oder Active-Directory-Server haben, können Sie die LDAP- oder Active-Directory-Benutzernamen und -Kennwörter zur Authentifizierung in RICOH ProcessDirector verwenden.

1.2.6.2 Konfigurieren der Verwendung von IPv6-Adressen

Sie können IPv6-Adressen für den primären Server und einige der anderen IP-Adressen inRICOH ProcessDirector verwenden.
So konfigurieren Sie die Verwendung von IPv6-Adressen:
  1. Melden Sie sich beim primären Computer als der Benutzer an, unter dem RICOH ProcessDirector ausgeführt wird.
  2. Öffnen Sie die Datei C:\aiw\aiw1\config\jvmsettings.cfg in einem Texteditor.
  3. Suchen Sie alle Zeilen, die preferIPv4Stack=true enthalten.
  4. Ändern Sie "true" zu "false":
    preferIPv4Stack=false
  5. Speichern Sie die Datei.
  6. Starten Sie das System neu, oder starten Sie den Dienst RICOH ProcessDirector neu.

1.2.6.3 Erste Anmeldung

Melden Sie sich auf dem primären Computer oder einer Workstation in Ihrem Netzwerk bei RICOH ProcessDirector über einen Webbrowser an, nachdem der Installationsprozess abgeschlossen wurde und das System neu gestartet wurde.
  1. Starten Sie einen Webbrowser.
  2. Geben Sie diese URL ein, und ersetzen Sie den Hostnamen durch den Hostnamen des primären Computers. http://Hostname:15080/pd
  3. Geben Sie auf der Anmeldeseite die standardmäßige Benutzer-ID des Administrators aiw und das standardmäßige Kennwort aiw ein. Klicken Sie dann auf Anmelden. Bevor Sie sich bei der Benutzeroberfläche anmelden können, werden Sie zur Änderung des Kennworts aufgefordert. Notieren Sie sich Ihr neues Kennwort in Prüfliste für die Installationsplanung.
  4. Wenn die Browserseite nach einer vollständigen Minute leer ist, aktualisieren Sie zunächst den Browser. Wenn die Anmeldeseite immer noch nicht angezeigt wird, müssen Sie den RICOH ProcessDirector-Dienst möglicherweise beenden und neu starten.
  5. Wenn eine Meldung angezeigt wird, dass der Browser keine Verbindung zum primären Server herstellen kann:
    1. Beenden Sie den RICOH ProcessDirector-Dienst, und starten Sie ihn neu. Siehe Starten und Stoppen des RICOH ProcessDirector -Dienstes.
    2. Wenn die Meldung immer noch angezeigt wird, überprüfen Sie die Installationsprotokolle im Verzeichnis C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\logs.

1.2.6.4 Installation überprüfen

Wenn Sie die Installation von RICOH ProcessDirector abgeschlossen haben und die Installation überprüfen möchten, aktivieren Sie anhand dieses Verfahrens den Musterdrucker, senden einen Testjob an die Eingabeeinheit HotFolderPDF und verarbeiten den Job.
Dieses Überprüfungsverfahren gilt nur für Neuinstallationen. Wenn Sie eine bestehende Installation aktualisieren, erstellt RICOH ProcessDirector keinen Musterdrucker.
Gehen Sie wie folgt vor, um die Installation zu überprüfen:
  1. Wenn Sie nicht an der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle angemeldet sind, melden Sie sich an.
  2. Wählen Sie im Portlet "Drucker" den Drucker Muster aus, und klicken Sie auf Aktivieren.
  3. Kopieren Sie die Datei Demo.pdf mithilfe der Windows-Befehlszeile oder mit Windows Explorer in den Ordner für Sofortdruck, der von der Eingabeeinheit HotFolderPDF überwacht wird. Demo.pdf befindet sich in C:\aiw\aiw1\testfiles. Standardmäßig ist der Ordner für Sofortdruck C:\aiw\aiw1\System\hf\defaultPDF.
  4. Warten Sie einige Sekunden, bis die RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle aktualisiert wurde. Wenn Ihr Browser nicht automatisch aktualisiert wurde, aktualisieren Sie ihn jetzt. Nun sollten Sie einen Job in der Jobtabelle auf der Hauptseite-Seite sehen. Die Phase des Jobs sollte Abgeschlossen und sein Status sollte Aufbewahrt lauten.
    Wenn Sie keinen Job sehen, sehen Sie sich das Fehlerbehebungsthema Job erscheint nicht in Jobtabelle im RICOH ProcessDirector-Information Center an. Klicken Sie in der oberen Aktivitätenleiste der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle auf Hilfe (), um das Information Center aufzurufen.
  5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Job, und wählen Sie Protokoll anzeigen. Das Protokoll sollte zeigen, dass der Job gedruckt wurde. Falls die Job-ID beispielsweise 10000000 lautet, sollte das Protokoll die Meldung AIWI0016I: 10000000 printed. Der Job wird nicht auf einem realen Drucker ausgedruckt.
    Damit wird überprüft, ob RICOH ProcessDirector ordnungsgemäß installiert ist.
Der PDF-Workflow verarbeitet Jobs, die an den Ordner für Sofortdruck der PDF-Eingabeeinheit gesendet werden. Während der Vorbereitungsphase führt der Workflow einen Schritt RunExternalProgram aus. Dieser Schritt ist ein Beispiel dafür, wie Sie andere Schritte in Ihren Workflow integrieren können. Dieser Schritt produziert eine CSV-Datei mit Informationen zu dem Job. Um zu sehen, welche Arten von Informationen Sie mit einem Schritt in einem Workflow abrufen können, werfen Sie einen Blick auf die Ausgabe in der CSV-Datei. Diese Datei befindet sich im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\samples. Der Dateiname ist die Job-ID, gefolgt von info.csv. Zum Beispiel: 10000000.info.csv.

    Hinweis:
  • Ihre Software wird im Testmodus installiert. Die Testlizenz läuft nach 60 Tagen ab. Weitere Informationen zum Erhalt und zur Installation von Lizenzschlüsseln finden Sie unter Lizenzschlüssel herunterladen und installieren.

1.2.6.5 Löschen temporärer Installationsdateien

Falls ein Ordner mit der Bezeichnung C:\aiwtmp auf Ihrem System verbleibt, nachdem das RICOH ProcessDirector-Installationsprogramm eine Installation beendet hat, können Sie diesen Ordner und seine gesamten Inhalte löschen.

Falls das Installationsprogramm den C:\aiwtmp-Ordner erstellt, wird dieser ebenfalls gelöscht. Falls Sie jedoch C:\aiwtmp vor dem Starten des Installationsprogramm erstellen, entfernt das Installationsprogramm diesen Ordner nicht. Falls ein Fehler während der Installation auftritt, bleiben möglicherweise Daten in diesem Ordner zurück, die jetzt entfernt werden können.

So löschen Sie temporäre Installationsdateien:

  1. Melden Sie sich bei Windows mit Administrator-Berechtigung an.
  2. Suchen Sie Ihr Installationsverzeichnis in Windows Explorer.
  3. Falls der Ordner C:\aiwtmp angezeigt wird, löschen Sie ihn und seinen gesamten Inhalt.

1.2.6.6 Features installieren

Nachdem Sie RICOH ProcessDirector oder RICOH ProcessDirector-Abonnement installiert haben, können Sie jederzeit weitere Funktionen hinzufügen.
Die meisten Funktionen installieren Sie mithilfe des "Feature Managers" unter der Registerkarte Verwaltung.

Der RICOH Transform Features kann nicht mit dem Feature Manager installiert werden.Weitere Anweisungen finden Sie unter RICOH Transform Features installieren.

    Wichtig:
  • Alle Features werden zunächst im Testmodus installiert. Um ein Feature nach der Testperiode weiterhin verwenden zu können, kaufen Sie das Feature und installieren Sie einen Lizenzschlüssel dafür. Weitere Informationen finden Sie unter Lizenzschlüssel herunterladen und installieren.

    Um zu sehen, ob eine Funktion im Testmodus läuft und wie viele Tage noch für jede Funktion im Testmodus verbleiben, gehen Sie auf der Registerkarte "Verwaltung" auf die Seite "Lizenzen" und sehen Sie sich die Spalte Lizenzstatus an.

  • Die Wartungslizenz für RICOH ProcessDirector umfasst die Wartung der Funktionen. Sie müssen keine separaten Wartungslizenzen erwerben.
  • Die Lizenzen für das RICOH ProcessDirector-Abonnement-Basisprodukt und seine Funktionen laufen ab, wenn die Abonnementsperiode des Basisprodukts abgelaufen ist.
  • Wenn Sie beabsichtigen, die AFP-Unterstützung-Funktion zu installieren, empfehlen wir die Installation vor oder gleichzeitig mit Ihren anderen Funktionen. Wenn Sie Funktionen, die Dokumente verarbeiten (z. B. Archiv), vor AFP-Unterstützung installieren, installiert RICOH ProcessDirector nicht die AFP-Versionen der Probeworkflows, die mit diesen Funktionen geliefert werden.
  • Der Installationsvorgang für die PDF-Dokument-Unterstützung-Funktion umfasst zwei Teile. Die RICOH ProcessDirector-Komponenten installieren Sie auf dem primären Computer mithilfe des Funktions-Managers. Sie installieren RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat auf einem Computer, auf dem Adobe Acrobat Pro installiert ist.
  • Bei der Installation von RICOH ProcessDirector werden einige Konfigurationsdateien in C:\aiw\aiw1\control_files\external programs sowohl von den Funktionen RICOH Transform als auch von Advanced Transform verwendet. Die Advanced Transform-Features stellen jedoch eine andere Musterversion der Datei xform.cfg bereit. In dieser Musterdatei sind Parameter enthalten, die nur von den Advanced Transform-Features verwendet werden.

    Nach der Installation von Advanced Transform müssen Sie diese Parameter verfügbar machen. Suchen Sie nach xform.cfg, die von Advanced Transform-Features in C:\aiw\aiw1\samples\control_files\external programs installiert wurde. Vergleichen Sie diese mit der Datei, die durch das Basisprodukt in C:\aiw\aiw1\control_files\external programs installiert wurde. Führen Sie manuell mögliche Änderungen an der Musterdatei in der Basisproduktdatei zusammen.

    Bei einem Upgrade auf eine neuere Version aktualisieren Sie die Datei xform.cfg wie auch die unter C:\aiw\aiw1\cpt\profiles installierten Profile, z.&nbsp;B. mffafp.pro.

1.2.6.6.1 Mit Feature Manager Features installieren

Nachdem Sie das Basisprodukt installiert haben, können Sie Features mit dem Feature Manager installieren.
So installieren Sie eines oder mehrere Features mit Feature Manager:
  1. Deaktivieren Sie auf dem primären Computer vorübergehend jegliche Antiviren-Software, die noch läuft.
      Hinweis:
    • Microsoft Defender Firewall und Microsoft Defender Antivirus sind separate Programme. Sie müssen Microsoft Defender Antivirus deaktivieren. Das Deaktivieren der Microsoft Defender Firewall verhindert die beschriebenen Installationsprobleme nicht.
    • Microsoft Defender Antivirus muss deaktiviert werden; der passive Modus reicht nicht aus, um Installationsfehler zu vermeiden.
  2. Vergewissern Sie sich, dass die Ausnahmen in Ihrer Antiviren-Software immer noch so eingestellt sind, dass die aufgeführten Verzeichnisse von Antiviren-Scans ausgeschlossen sind.
    • C:\aiw\aiw1
    • C:\Programme\Ricoh\ProcessDirector
    • Wenn Sie DB2 als Datenbank verwenden:
      • C:\AIWINST
      • C:\ProgramData\IBM
    • Wenn Sie eine benutzerdefinierte Funktion verwenden, die die BCC-Software mit RICOH ProcessDirector integriert:
      • C:\BCC
  3. Wenn Sie RICOH Transform Features installiert haben, beenden Sie die Anwendung Transform Features.
  4. Melden Sie sich als autorisierter Benutzer bei RICOH ProcessDirector an, um Feature Manager zu verwenden.
  5. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  6. Wählen Sie im linken Teilfenster Utilities Funktionen.
    Einige Browser verhindern möglicherweise das Öffnen des Feature Manager in einem neuen Tab aufgrund von Popup-Blockern. Überprüfen Sie Ihre Einstellungen und erlauben Sie, dass Feature Manager in einem neuen Tab geöffnet wird.
    Wenn Sie eine Fehlermeldung erhalten, müssen Sie den Feature Manager manuell starten:
    1. Melden Sie sich beim Windows-Primärcomputer als Administrator an.
    2. Klicken Sie auf die Windows-Start-Schaltfläche.
    3. Geben Sie Dienste ein, um nach der Dienste-App zu suchen.
    4. Klicken Sie auf die Dienste-App.
    5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Feature Manager-Dienst und wählen Sie Neustart.
    6. Aktualisieren Sie die Feature Manager-Webseite.
  7. Wenn das gewünschte Feature nicht aufgeführt ist, müssen Sie es importieren. Siehe Hinzufügen oder Aktualisieren eines Features mit dem Importpaket für Details zum Import des Feature-Pakets.
  8. Wenn das Feature, das Sie installieren wollen, in der Liste ist, aktivieren Sie das Kontrollkästchen daneben.
  9. Wählen Sie in der Spalte Verfügbare Versionen für jede Funktion die Version der zu installierenden Funktionen aus.
  10. Klicken Sie auf Installieren.
  11. Überprüfen Sie die Informationen im Bestätigungsfenster, geben Sie einen Namen für den Installationsanzeigenamen ein und klicken Sie auf OK, um fortzufahren.
    Die Features werden installiert; anschließend wird RICOH ProcessDirector neu gestartet, um das Installationsverfahren abzuschließen.
    Hinweis: Wenn ein oder mehrere Features nicht installiert werden können, wählen Sie eine der folgenden Optionen:
    • Klicken Sie auf Erneut versuchen, um die Installation zu wiederholen. Wenn die Installation ein zweites Mal fehlschlägt, klicken Sie auf Diese Installation wiederherstellen, um zu einem stabilen Zustand zurückzukehren.
    • Klicken Sie auf Diese Installation wiederherstellen, um das System in den Zustand vor der Installation zurückzusetzen.

    Wenn Sie ein bestimmtes Feature nicht installieren oder eine Installation nicht wiederherstellen können, wenden Sie sich an den Ricoh-Software-Support.

  12. Klicken Sie auf VERWERFEN. Das Dialogfeld wird geschlossen und die Anmeldeseite wird angezeigt.
    Hinweis: Möglicherweise wird RICOH ProcessDirector in zwei Browser-Reitern ausgeführt. Ist dies der Fall, schließen Sie einen der Reiter.
  13. Um den Installationsvorgang abzuschließen, löschen Sie den Cache Ihres Browsers.
    Durch die im Browser-Cache gespeicherten Informationen kann es zu Fehlern kommen, wenn Sie die neue Stufe verwenden möchten. Durch das Leeren des Cache können diese Fehler vermieden werden.
  14. Melden Sie sich erneut an.
  15. Wenn Sie die Anwendung Transform Features beendet haben, starten Sie sie neu.
  16. Aktivieren Sie alle Antivirenprogramme, die Sie deaktiviert haben.

1.2.6.6.2 Hinzufügen oder Aktualisieren eines Features mit dem Importpaket

Sie können Feature Manager verwenden, um ein neues Feature hinzuzufügen oder ein vorhandenes Feature durch das Herunterladen einer Feature-Paketdatei, entweder von der Ricoh-Website oder von einer Feature-DVD, hinzuzufügen, und anschließend die Aktion Paket importieren zu verwenden.
Sie müssen die Feature-Paketdatei an einem Speicherort speichern, auf den über den primären Computer zugegriffen werden kann.

Wenn Sie die Feature-Paketdatei von der Ricoh Website herunterladen, speichern Sie sie an einem Ort, auf den von RICOH ProcessDirector zugegriffen werden kann. Diese Position kann auf dem primären Computer, einer Workstation oder einem Netzlaufwerk sein. Merken Sie sich, wo Sie die Datei speichern, sodass sie von RICOH ProcessDirector dort hin navigieren können. Darüber hinaus müssen Sie die Datei in diesem Speicherort extrahieren, damit die EPK-Datei innerhalb der heruntergeladenen Datei sichtbar ist.

Falls Sie die Feature-Paketdatei von einer DVD bezogen haben, müssen Sie die Datei auf der DVD ablegen, diese von der DVD auf den primären Computer kopieren, und sich merken, wo Sie diese abgelegt haben, damit Sie danach suchen können.

So importieren Sie ein Feature-Paket mit dem Importpaket:
  1. Deaktivieren Sie auf dem primären Computer vorübergehend jegliche Antiviren-Software, die noch läuft.
      Hinweis:
    • Microsoft Defender Firewall und Microsoft Defender Antivirus sind separate Programme. Sie müssen Microsoft Defender Antivirus deaktivieren. Das Deaktivieren der Microsoft Defender Firewall verhindert die beschriebenen Installationsprobleme nicht.
    • Microsoft Defender Antivirus muss deaktiviert werden; der passive Modus reicht nicht aus, um Installationsfehler zu vermeiden.
  2. Vergewissern Sie sich, dass die Ausnahmen in Ihrer Antiviren-Software immer noch so eingestellt sind, dass die aufgeführten Verzeichnisse von Antiviren-Scans ausgeschlossen sind.
    • C:\aiw\aiw1
    • C:\Programme\Ricoh\ProcessDirector
    • Wenn Sie DB2 als Datenbank verwenden:
      • C:\AIWINST
      • C:\ProgramData\IBM
    • Wenn Sie eine benutzerdefinierte Funktion verwenden, die die BCC-Software mit RICOH ProcessDirector integriert:
      • C:\BCC
  3. Wenn Sie RICOH Transform Features installiert haben, beenden Sie die Anwendung Transform Features.
  4. Melden Sie sich als Administrator oder als Benutzer mit Berechtigungen für den Import von Paketen bei RICOH ProcessDirector an.
  5. Wählen Sie im linken Teilfenster Utilities Funktionen.
    Wenn Sie eine Fehlermeldung erhalten, müssen Sie den "Feature Manger" manuell starten:
    1. Melden Sie sich mit dem RICOH ProcessDirector-Administratorkonto beim primären Computer an.
    2. Klicken Sie auf die Windows-Start-Schaltfläche, geben Sie Dienste ein, um nach der Dienste-App zu suchen, und klicken Sie auf die Dienste-App.
    3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Feature Manager-Dienst und wählen Sie Neustart.
    4. Um den Vorgang abzuschließen, löschen Sie den Cache Ihres Browsers.
      Durch die im Browser-Cache gespeicherten Informationen kann es zu Fehlern kommen, wenn Sie die neue Stufe verwenden möchten. Durch das Leeren des Cache können diese Fehler vermieden werden.
    5. Laden Sie die Webseite "Feature Manager" neu.
    Auf einer neuen Registerkarte des Browsers wird die Seite "Feature Manager" geöffnet.
  6. Klicken Sie auf Paket importieren.
  7. Klicken Sie im Feld Zu importierendes Paket entweder auf Durchsuchen oder Datei ziehen und suchen Sie die heruntergeladene Lizenzschlüsseldatei, oder ziehen Sie die Datei per Drag & Drop in das Feld.
  8. Wählen Sie die EPK-Datei des Leistungspakets für die zu installierende Funktion aus und klicken Sie auf Öffnen.
    Der Import wird automatisch gestartet.
  9. Nach Abschluss des Imports wird das von Ihnen installierte oder aktualisierte Feature im Hauptfenster "Feature Manager" angezeigt.
    Die Funktion wird in der ausgewählten Tabelle "Feature Manager" angezeigt.
  10. Wählen Sie die Version der zu installierenden Funktion mithilfe der Liste in der Spalte Verfügbare Versionen aus.
  11. Klicken Sie auf Installieren.
  12. Überprüfen Sie die Informationen im Bestätigungsfenster, und klicken Sie auf OK, um fortzufahren.
    Das Feature ist installiert. Anschließend wird RICOH ProcessDirector neu gestartet, um das Installationsverfahren abzuschließen.
  13. Klicken Sie auf VERWERFEN, um die Registerkarte "Feature Manager" im Browser zu schließen.
    Hinweis: Möglicherweise wird RICOH ProcessDirector in zwei Browser-Reitern ausgeführt. Ist dies der Fall, schließen Sie einen der Reiter.
  14. Um den Vorgang abzuschließen, löschen Sie den Cache Ihres Browsers.
    Durch die im Browser-Cache gespeicherten Informationen kann es zu Fehlern kommen, wenn Sie die neue Stufe verwenden möchten. Durch das Leeren des Cache können diese Fehler vermieden werden.
  15. Melden Sie sich erneut an.
  16. Wenn Sie die Anwendung Transform Features beendet haben, starten Sie sie neu.
  17. Aktivieren Sie alle Antivirenprogramme, die Sie deaktiviert haben.

1.2.6.6.3 Ausführen von RICOH ProcessDirector in einer anderen Sprache

RICOH ProcessDirector unterstützt mehrere Sprachen, sodass Sie die Benutzeroberfläche und Nachrichten in Ihrer bevorzugten Sprache sehen können.
Unterstützte Sprachen:
  • Englisch
  • Französisch
  • Deutsch
  • Italienisch
  • Japanisch
  • Spanisch
  • Portugiesisch
Hinweis: Sie sind nicht auf ein Sprachpaket beschränkt. Sie können so viele Sprachen installieren, wie Sie benötigen.
So laden Sie die Sprache für RICOH ProcessDirector herunter und legen sie fest:
  1. Laden Sie das benötigte Sprachpaket herunter:
    1. Öffnen Sie in einem Web-Browser diese Seite: https://dl.ricohsoftware.com/
    2. Klicken Sie auf Software-Downloads, geben Sie Ihre Berechtigungs-ID ein, und klicken Sie auf Übermitteln.
    3. Klicken Sie rechts auf der Seite auf Zugehörige Dateien anzeigen.
    4. Um ein Paket herunterzuladen, klicken Sie auf den Titel des Sprachpakets, das Sie benötigen.
      Beispiel: RICOH ProcessDirector: Französisch LanguagePack Feature
  2. Installieren Sie das heruntergeladene Sprachpaket:
    1. Melden Sie sich am primären Computer als Administrator an.
    2. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
    3. Wählen Sie im linken Teilfenster Utilities Funktionen.
    4. Klicken Sie auf Paket importieren.
    5. Klicken Sie im Feld Zu importierendes Paket entweder auf Durchsuchen oder Datei ziehen und suchen Sie die heruntergeladene Lizenzschlüsseldatei, oder ziehen Sie die Datei per Drag & Drop in das Feld.
    6. Wählen Sie die heruntergeladene EPK-Datei des Sprachpakets aus und klicken Sie auf Öffnen.
      Der Import wird automatisch gestartet.
    7. Nach Abschluss des Imports wird das von Ihnen installierte Sprachpaket (oder die Sprachpakete) im Hauptfenster von Feature Manager angezeigt.
      Das Sprachpaket wird in der Feature Manager-Tabelle ausgewählt angezeigt.
      Hinweis: Sie können mehrere Sprachpakete gleichzeitig installieren.
    8. Klicken Sie auf Installieren.
    9. Überprüfen Sie die Informationen im Bestätigungsfenster, geben Sie einen Installationsanzeigenamen ein und klicken Sie auf OK, um fortzufahren.
    10. Klicken Sie nach der Installation des Sprachpakets auf VERWERFEN. Das Dialogfeld wird geschlossen und die Anmeldeseite wird angezeigt.
      Anschließend wird RICOH ProcessDirector neu gestartet, um das Installationsverfahren abzuschließen.
    Hinweis: Möglicherweise wird RICOH ProcessDirector in zwei Browser-Reitern ausgeführt. Ist dies der Fall, schließen Sie einen der Reiter.
  3. Navigieren Sie zu den Browsereinstellungen und ändern Sie die bevorzugte Sprache für die Anzeige von Seiten auf das heruntergeladene Sprachpaket.
    Beispiel: Wenn Sie das französische LanguagePack-Feature heruntergeladen haben, wählen Sie Französisch als Sprache für die Webseite.
  4. Um die RICOH ProcessDirector-Benutzeroberfläche in der ausgewählten Sprache anzuzeigen, klicken Sie auf die Schaltfläche zum Aktualisieren des Browsers.
      Hinweis:
    • RICOH Visual Workbench und RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat werden immer mit anderen verfügbaren Sprachen installiert. Sie werden in der Sprache angezeigt, in der Ihr Betriebssystem ausgeführt wird.
    • Bei einigen Eigenschaften müssen Sie Ihre bevorzugte Sprache für die Nachrichten auswählen, die an RICOH ProcessDirector zurückgegeben werden. Diese Eigenschaften sind:
      Einheitensprache
      Sie finden diese Eigenschaft im Eigenschaften-Notizbuch von Download-Eingabeeinheiten.
      Sprache für externes Programm
      Sie finden diese Eigenschaft im Eigenschaften-Notizbuch für die Schrittvorlage RunExternalProgram oder eine darauf basierende Schrittvorlage wie CopyToFolder.
      Druckersprache
      Sie finden diese Eigenschaft in einigen der Druckereigenschaften-Notizbücher.

1.2.6.6.4 RICOH Transform Features installieren

Bevor Sie RICOH Transform Features installieren:
  • Stellen Sie sicher, dass Ihr Computer den angegebenen zusätzlichen Hard- und Softwareanforderungen entspricht.Siehe Primärer Computer und Datenumwandlungen für diese Anforderungen. Sie können eine oder mehrere RICOH Transform Features auf dem primären Server oder einem anderen Computer in Ihrem Netzwerk installieren.
  • Die AFP-Supportfunktion muss auf dem Hauptserver installiert sein, auch wenn die Transformfunktion auf einem anderen Computer als dem primären Server installiert ist.
  • Die RICOH Transform Features werden im Testmodus installiert. Um das RICOH Transform Features nach der Testperiode weiterhin verwenden zu können, müssen Sie jede Umwandlungsfunktion, die Sie verwenden möchten, und einen Lizenzschlüssel dafür erwerben.

Sie haben folgende Möglichkeiten:

  • Führen Sie zum Installieren von RICOH Transform Features über die DVDs die Schritte in diesem Abschnitt aus.
  • Kopieren Sie mit Installieren von einem Remote-Verzeichnis aus die RICOH Transform Features-Installationsprogramme in eine Bereitstellungsposition in Ihrem Netzwerk, hängen Sie dann den Computer, auf dem Sie diese Funktionen installieren wollen, an diese Position an und führen Sie das Installationsprogramm aus.

    Hinweis:
  • Diese Aufgabe gilt nicht für das Advanced Transform-Feature. Wenn Sie das Advanced Transform-Feature installieren, verwenden Sie die Anweisungen zur Installation von Features mithilfe des Feature Managers.
So installieren Sie ein RICOH Transform Features:
  1. Melden Sie sich am Computer als Administrator oder als ein anderer Benutzer an, der zur Installation von Programmen und zum Öffnen einer Befehlszeile berechtigt ist.
  2. Legen Sie die entsprechende RICOH Transform Features-DVD ein.

    Wenn die Autostartfunktion von Windows aktiviert ist, startet das Installationsprogramm automatisch. Wenn die Autostartfunktion nicht aktiviert ist, gehen Sie zum DVD-Laufwerk, und doppelklicken Sie auf setup.exe, um das Installationsprogramm zu starten.

  3. Wählen Sie die zu installierende Umwandlung aus der Liste aus, und klicken Sie auf Installieren.
  4. Wählen Sie die Sprache aus, die das Installationsprogramm verwenden soll, und klicken Sie auf OK.
  5. Beantworten Sie alle Eingabeaufforderungen im Installationsprogramm.
    Wenn das Installationsprogramm Sie auffordert, das Installationsverzeichnis für die Umwandlung auszuwählen, wählen Sie ein Verzeichnis auf einem beliebigen Laufwerk aus. Der Verzeichnispfad darf jedoch keine internationalen Zeichen wie á, É, î, ñ, ô, ß oder Doppelbyte-Zeichen enthalten.

    Das Installationsprogramm analysiert das System. Wenn Fehler gemeldet werden, befolgen Sie die Anweisungen zur Behebung.

    Wenn das Installationsprogramm eine ältere Version von RICOH Transform Features entdeckt, müssen Sie diese deinstallieren. Benutzerdefinierte Konfigurationen oder der älteren Version zugeordnete Ressourcen werden ebenfalls gelöscht.

    Wenn dies das erste installierte RICOH Transform Features ist, erkennt das Programm, dass die Transform Feature-Basis nicht installiert ist. Klicken auf Weiter, um sie zu installieren.

    Das Installationsprogramm sucht nach fehlenden Abhängigkeiten. Nachdem Sie alle ... installiert haben

  6. Prüfen Sie die Informationen im Fenster "Zusammenfassung zur Vorinstallation", und klicken Sie auf Installieren.
    Nach Abschluss des Installationsprogramms wird eine Zusammenfassung angezeigt, in der auch Informationen zum Zugreifen auf die Benutzerschnittstelle mit einem Web-Browser angezeigt werden. Das Standardkennwort ist nopassword.
  7. Wenn das Installationsprogramm abgeschlossen ist, klicken Sie auf Fertig.
  8. Entfernen Sie die DVD aus dem Laufwerk.
  9. Wenn Sie ein weiteres RICOH Transform Features installieren, wiederholen Sie dieses Verfahren beginnend bei dem Schritt, bei dem Sie die entsprechende RICOH Transform Features-DVD wie weiter oben beschrieben einlegen. Stellen Sie sicher, dass Sie alle Transform Features installieren bevor Sie den Lizenzschlüssel installieren.
      Hinweis:
    • Stellen Sie beim Aktualisieren einer Umwandlungsfunktion sicher, dass alle Umwandlungsfunktionen dieselbe Version haben. Wenn die Umwandlungsfunktionen nicht dieselbe Version haben, funktioniert die Umwandlungsfunktion, die Sie nicht aktualisiert haben, nicht mehr.
    • Wenn Sie eine neue Version von Transform Features über eine vorherige Version installieren, müssen Sie zuerst die vorherige Version von Transform Features deinstallieren. Bei der Deinstallation von Transform Features werden die in Ihren Installationsordnern gespeicherten Dateien gelöscht.

1.2.6.6.4.1 Bei der Benutzerschnittstelle von Transform Features anmelden

Dieser Abschnitt beschreibt, wie Sie sich bei der Transform Features-Benutzerschnittstelle anmelden.
Gehen Sie wie folgt vor, um sich anzumelden:
  1. Öffnen Sie einen Web-Browser, und geben Sie die folgende Adresse ein:
    • http://Hostname oder IP-Adresse des Zielservers:Bei Installation festgelegter Port/itm.
    Die Standardanschlussnummer ist 16080.
    Ist die Funktion Transform beispielsweise auf einem Host mit der TCP/IP-Adresse 127.0.0.1 mit dem Standard-Port installiert, lautet die Adresse folgendermaßen: http://127.0.0.1:16080/itm.
  2. In dem Browser-Fenster sehen Sie die Seite An InfoPrint Transform Funktion anmelden. Geben Sie das Transform Features-Kennwort ein.
    Das Standardkennwort ist nopassword.
  3. Klicken Sie auf Anmelden.
    Sie sehen die Transform Features-Hauptseite der Benutzerschnittstelle.
      Hinweis:
    • Wenn Sie die Transform Features-Benutzerschnittstelle mindestens 30 Minuten lang nicht benutzen, müssen Sie sich erneut anmelden.

    Bei der ersten Anmeldung bei der Transform Features-Benutzerschnittstelle sehen Sie einen einzigen Umwandlungsserver, der bei der Installation standardmäßig hinzugefügt wurde.

1.2.6.7 Lizenzschlüssel herunterladen und installieren

Wenn Sie RICOH ProcessDirector, RICOH ProcessDirector-Abonnement oder irgendwelche Funktionen erworben haben, können Sie anhand dieses Verfahrens Lizenzschlüssel herunterladen und installieren.
Bevor Sie mit dieser Prozedur beginnen:
  • Installieren Sie das Produkt oder die Funktion im Testmodus.
  • Wenn Sie die Software noch nicht erworben haben, wenden Sie sich an Ihren Ricoh-Vertriebsmitarbeiter vor Ort.

    Nach dem Erwerb der Software sendet Ricoh eine E-Mail an die E-Mail-Adresse, die bei der Bestellung angegeben wurde, mit "Entitlement Management System (EMS) – Entitlement Certificate" in der Betreffzeile. Diese E-Mail enthält eine Berechtigungs-ID (EID, Entitlement ID).

  • Befolgen Sie alle Schritte in diesem Verfahren, wann immer Sie eine E-Mail-Nachricht mit einer Berechtigungs-ID für erworbene RICOH ProcessDirector-Komponenten erhalten.

    Sie erhalten eine neue Berechtigungs-ID, wenn Sie das Abonnement für RICOH ProcessDirector-Abonnement erneuern.

  • Lizenzschlüssel sind spezifisch für die Version von RICOH ProcessDirector oder RICOH ProcessDirector-Abonnement, die Sie installiert haben. Stellen Sie sicher, dass die Informationen im Dialogfeld Info mit den Informationen in der E-Mail übereinstimmen.
  • Dieses Verfahren zum Herunterladen und Installieren der Lizenzschlüssel gilt nicht für Transform Features. Weitere Informationen finden Sie unter Installation der Lizenzschlüssel für die Transform-Funktion.
So laden Sie Lizenzschlüssel herunter und installieren sie:
  1. Öffnen Sie RICOH ProcessDirector.
  2. Klicken Sie auf die (Informationssymbol) Schaltfläche auf der rechten Seite des Banners, und wählen Sie Info.
  3. Klicken Sie auf LIZENZEN INSTALLIEREN.
  4. Klicken Sie auf den Link, um die Website zur Lizenzaktivierung zu öffnen.
  5. Geben Sie auf der Seite Software-Aktivierung Ihre EID und Ihren Systemfingerabdruck ein.
    • Ermitteln Sie die EID in der Ricoh-Entitlements-E-Mail und geben bzw. fügen Sie sie in das Feld EID ein.
    • Kopieren Sie den Systemfingerabdruck aus dem Dialogfeld Lizenzen installieren.
  6. Klicken Sie auf Inhalt bestätigen.
  7. Wählen Sie die zu aktivierende Lizenz aus und klicken Sie auf Aktivieren.
  8. Nachdem die Lizenz aktiviert wurde, klicken Sie auf Lizenzschlüssel herunterladen.
    Die Lizenzschlüsseldatei wird auf Ihren Computer heruntergeladen.
  9. Kehren Sie zum Dialogfeld Lizenzen installieren zurück.
  10. Klicken Sie im Feld Lizenzschlüsseldatei entweder auf Durchsuchen oder Datei ziehen und suchen Sie die Lizenzschlüsseldatei, die Sie heruntergeladen haben, oder ziehen Sie die Datei per Drag & Drop in das Feld.
  11. Klicken Sie auf Fertig.
  12. Starten Sie RICOH ProcessDirector neu, um die Installation abzuschließen. Siehe Starten und Stoppen des RICOH ProcessDirector -Dienstes.
      Wichtig:
    • Wenn der Testzeitraum oder das Abonnement abläuft, bevor Sie RICOH ProcessDirector neu starten, wird RICOH ProcessDirector geschlossen.
Die Lizenzschlüssel für alle erworbenen Funktionen sind jetzt auf dem primären Computer installiert. Ein Feature ohne einen Lizenzschlüssel bleibt im Testmodus, bis die Testperiode abläuft. Falls Sie eine zusätzliche Funktion erwerben, Ihr Abonnement verlängern oder Ihre Wartung für das Produkt verlängern, wiederholen Sie diesen Prozess zur Installation eines neuen Schlüssels.

Wenn die Testperiode endet, funktionieren die Schritte und Objekte, die mit dem Feature bereitgestellt wurden, nicht mehr. Sie befinden sich jedoch weiterhin auf dem System. Durch das Installieren eines Lizenzschlüssels nach dem Kauf des Features werden die Schritte und Objekte ohne eine erneute Installation aktiviert.

Wenn ein Abonnement abläuft, bleiben alle Ihre Objekte im System, aber Sie können sich nicht anmelden. Wenden Sie sich an Ihr lokales Ricoh-Verkaufsteam oder einen Drittanbieter, um Unterstützung bei der Bestellung und dem Erhalt einer neuen EID zur Verlängerung des Abonnements für Ihr System zu erhalten. Nachdem Sie eine neue EID erhalten haben, folgen Sie den oben genannten Schritten zur Installation einer neuen Lizenz auf einem System. Auch wenn Sie sich nicht anmelden können, können Sie das Feld Über öffnen und die neue Lizenz von der Anmeldeseite aus installieren.

1.2.6.8 Installation der Lizenzschlüssel für die Transform-Funktion

Sie können einen Lizenzschlüssel für die Transform-Funktion auf einem anderen als dem primären Computer mit einem Installationsprogramm aus dem Verzeichnis Transform Features installieren.
So installieren Sie einen Lizenzschlüssel für eine Transform-Funktion:
  1. Melden Sie sich bei dem Computer, auf dem das Transform-Feature installiert wird, als Administrator oder Stammbenutzer an.
  2. Besorgen Sie sich den Fingerabdruck für den Computer.
    1. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung.
    2. Unter Linux wechseln Sie in das Verzeichnis /opt/infoprint/itm/license_installer und geben ein:
      • ./GetFingerprint.sh
    3. Unter Windows wechseln Sie zum Verzeichnis Laufwerk:\Program Files\InfoPrint\InfoPrint Transform Features\license_installer, und geben Sie ein:
      • GetFingerprint.cmd
    Die Ausgabe des Befehls sieht so aus:

    • *1AW QLQ7 BQDZ RLRZ

      Hinweis:
    • Dieser Fingerabdruck ist für die Generierung des Lizenzschlüssels erforderlich. Bewahren Sie den Fingerabdruck für später auf.

  3. Holen Sie sich die Lizenzdatei.
    1. Wenn Sie die Transform-Funktion gekauft haben, hat Ricoh Production Print eine E-Mail an die bei der Bestellung angegebene E-Mail-Adresse geschickt, die das Anrechtsmanagementsystem (EMS) - Anrechtszertifikat in der Betreffzeile enthält. Diese E-Mail enthält eine Anrechts-ID (EID) und einen Link zur Website des Entitlement Management Systems.
    2. Öffnen Sie die Website des Entitlement Management Systems in Ihrem Browser.
    3. Wählen Sie in der Liste Anmelden mit die Option EID aus.
    4. Ermitteln Sie die EID in der E-Mail und tippen bzw. fügen Sie sie in das Feld EID ein.
    5. Klicken Sie auf Login (Anmelden).
    6. Wählen Sie die zu aktivierende Lizenz aus und klicken Sie auf Aktivieren.
    7. Geben Sie im Fenster Produkt(e) aktivieren den System-Fingerabdruck ein und klicken Sie auf Generieren.
        Hinweis:
      • Wenn Sie eine Fehlermeldung sehen, dass die Lizenz aufgrund einer fehlgeschlagenen Prüfsummenvalidierung nicht generiert werden konnte, haben Sie einen falschen System-Fingerabdruck eingegeben.
    8. Wählen Sie den entsprechenden Vorgang für die Lizenzdatei aus:
      • Wählen Sie In Datei speichern aus, um die Lizenzdatei auf Ihrem Computer zu speichern.
          Hinweis:
        • Notieren Sie sich den Hostnamen und den Fingerabdruck (ohne*) beim Speichern der Lizenzdatei.Dies sind hilfreiche Informationen bei der Wiederherstellung nach einem Festplattenausfall.
      • Wählen Sie zum Hinzufügen von Lizenzschlüsseln zu einer vorhandenen Lizenzschlüssel An Datei anhängen aus.
      • Um sich selbst eine Kopie der Lizenzdatei per E-Mail zu senden, wählen Sie E-Mail aus.
          Hinweis:
        • Überprüfen Sie die im Feld "Contact" (Kontakt) angegebene E-Mail-Adresse. Wenn eine Kopie der E-Mail (einschließlich der Lizenzschlüsseldatei) an eine andere E-Mail-Adresse gesendet werden sollte, klicken Sie auf E-Mail. Geben Sie die E-Mail-Adresse ein, und klicken Sie auf Send (Senden).
    9. Melden Sie sich von der EMS-Website ab.
    10. Wenn Sie die Lizenzschlüsseldatei in einer E-Mail erhalten haben, übertragen Sie sie auf den Computer mit der Transformfunktion oder an einen Netzwerkspeicherort, der für diesen Computer zugänglich ist.
  4. Installieren Sie den Lizenzschlüssel.
    • Für Linux:
      1. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung.
      2. Wechseln Sie zum Verzeichnis /opt/infoprint/itm/license_installer und geben Sie ./install_license_keys.sh ein.
    • Unter Windows:
      1. Wechseln Sie im Windows Explorer zum Laufwerk:\Program Files\InfoPrint\InfoPrint Transform Features\license_installer Verzeichnis.
      2. Klicken Sie zum Ausführen des Lizenzschlüssel-Installationsprogramms auf license_keys_installer.exe.

1.2.6.9 Herunterladen und Installieren von Sicherheitsupdates

Ab Ende 2025 bietet RICOH ProcessDirector bei Bedarf monatliche Sicherheitsupdates für ausgewählte Komponenten.
Wenn die Unternehmen oder Distributoren Updates zur Behebung von Sicherheitslücken bereitstellen, veröffentlicht RICOH ProcessDirector Updates für diese Komponenten:
  • Apache Tomcat
  • Java Runtime Environment

    Hinweis: IBM DB2 enthält eine separate Version der Java Runtime Environment. Wenn Sie dieses Paket aktualisieren müssen, wenden Sie sich an den Ricoh-Support, um ein Update-Paket zu erhalten. Sie können nicht dasselbe Java-Update-Paket sowohl für die RICOH ProcessDirector als auch für die DB2-Version von Java verwenden.

  • IBM DB2
  • PostgreSQL
Update-Pakete werden erstellt, nachdem der Eigentümer der Komponente Sicherheitsverbesserungen veröffentlicht hat. Wenn es in einem bestimmten Monat keine Veröffentlichungen für ein Update gibt, wird kein Sicherheitspaket bereitgestellt.
Wichtig: Sie können die Sicherheitsupdate-Pakete für IBM DB2 und PostgreSQL nur verwenden, um Datenbanken zu aktualisieren, die während des RICOH ProcessDirector Installationsprozesses mit von Ricoh bereitgestellten Installationsprogrammen installiert wurden ("interne" Datenbanken). Wenn Sie Ihre Datenbanken separat installieren und verwalten ("externe" oder "remote" Datenbanken), müssen Sie Updates direkt vom Herausgeber herunterladen und installieren.

1.2.6.9.1 Herunterladen von Sicherheitsupdates

Sicherheitsupdates für bestimmte Komponenten von RICOH ProcessDirector stehen auf der Ricoh Software Website zum Download bereit. Sie können diese Updates herunterladen und installieren, um Sicherheitslücken zu schließen, ohne das gesamte Produkt zu installieren.
    Hinweis:
  • Bei diesem Verfahren wird davon ausgegangen, dass Sie nicht den primären Computer für den Zugriff auf die Website und den Download der Update-Pakete verwenden.

    Wenn Sie die Dateien direkt auf den primären Computer herunterladen, laden Sie sie an einen temporären Ort wie z.B.:

    • C:\aiw\aiw1\tmp

So laden Sie die Update-Pakete herunter:
  1. Öffnen Sie in einem Webbrowser: https://dl.ricohsoftware.com/
  2. Klicken Sie auf Software-Downloads, geben Sie Ihre Berechtigungs-ID ein, und klicken Sie auf Übermitteln.
  3. Klicken Sie rechts auf der Seite auf Zugehörige Dateien anzeigen.
  4. Gehen Sie zu den Sicherheitsupdate-Paketen und klicken Sie auf den Titel des jeweiligen Pakets, das Sie herunterladen möchten.
  5. Notieren Sie die MD5-Prüfsumme für jedes Update-Paket, das Sie herunterladen, um sie später mit der MD5-Prüfsumme zu vergleichen, die Sie für das heruntergeladene Paket erstellen.
  6. Fahren Sie mit der Installation der Update-Pakete fort.

1.2.6.9.2 Apache Tomcat aktualisieren

Ein Update auf die neueste unterstützte Apache Tomcat-Version stellt sicher, dass Sie die neuesten Funktionen, Leistungsverbesserungen und Sicherheitskorrekturen nutzen können.
Dieses Verfahren behebt Sicherheitslücken, die auf einem dieser Ports und in einem dieser Verzeichnisse gemeldet wurden:
  • 15080
  • 15081
  • 15090
  • 15443
  • 15453
  • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\ws
  • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\ws_new
  • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\ws_old
  • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\fmgrws
  • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\fmgrws_new
  • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\fmgrws_old
  • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\pc\ws

Folgen Sie den Schritten zur Installation des Produkt-Updates und anschließend des Tomcat-Update-Pakets.

    Wichtig:
  • Erstellen Sie eine Momentaufnahme oder eine Sicherungskopie des RICOH ProcessDirector-Systems, um Datenverluste zu vermeiden.
  • Vergewissern Sie sich, dass Antivirus- oder andere Sicherheitssoftware, die Dateien sperrt und scannt, auf dem RICOH ProcessDirector-System immer noch deaktiviert ist.
  • RICOH ProcessDirector installiert Apache Tomcat für die Verwendung durch das Basisprodukt. Andere Funktionen installieren zusätzliche Instanzen von Apache Tomcat. Dieses Verfahren führt Sie durch die Schritte zur Aktualisierung der von Ricoh PDF-, benutzerdefinierten PDF- und TASKalfa-Druckern verwendeten Version von Tomcat durch die Installation des Produkt-Updates. Dann hilft es Ihnen, die Version von Apache Tomcat zu aktualisieren, die mit dem Basisprodukt installiert ist.
So aktualisieren Sie Apache Tomcat:
  1. Installieren Sie die Funktion Produkt-Update. Siehe Herunterladen und Installieren von Update-Paketen.
    Die Installation der Funktion Produkt-Update behebt die Sicherheitslücken, die an Port 15081 und im Verzeichnis C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\pc\ws gemeldet wurden.
  2. Melden Sie sich beim primären Computer als der Benutzer an, der RICOH ProcessDirector installiert hat.
  3. Um die aktuelle Version von Apache Tomcat zu überprüfen, gehen Sie zu C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\ws und öffnen Sie die Tomcat RELEASE-NOTES-Datei.
  4. Kopieren Sie das Paket updateTomcat.zip, das Sie von der RICOH Software-Website heruntergeladen haben, an einen temporären Speicherort auf dem primären Computer. Sie können zum Beispiel das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\tmp verwenden.
  5. Um die MD5-Prüfsumme des Pakets zu generieren, geben Sie ein:

    certUtil -hashfile C:\aiw\aiw1\tmp\updateTomcat.zip MD5

    Vergleichen Sie das Ergebnis mit dem Wert, der auf der RICOH Software Website angegeben ist. Wenn die Werte nicht übereinstimmen, laden Sie das Paket erneut herunter.

  6. Entpacken Sie das Paket updateTomcat.zip in den temporären Ordner.
  7. Beenden Sie die Dienste RICOH ProcessDirector und Feature Manager Service und stellen Sie sicher, dass alle Java-Prozesse für RICOH ProcessDirector ebenfalls beendet sind.
    Weitere Informationen finden Sie unter Starten und Stoppen des RICOH ProcessDirector -Dienstes.
  8. Starten Sie eine Eingabeaufforderung als Administrator und geben Sie ein: ippdprofile, um die Umgebungsvariablen und Pfade zu setzen.
  9. Wechseln Sie die Verzeichnisse zu dem Ort, an dem Sie die Update-Datei entpackt haben. Wenn Sie die Datei nach C:\aiw\aiw1\tmp entpackt haben, geben Sie ein:

    cd C:\aiw\aiw1\tmp\updateTomcat

  10. Geben Sie ein: updateTomcat.bat, um das Update zu installieren.
    Überprüfen Sie die Ausgabe auf eventuelle Warnungen oder Fehler. Wenn die Ausgabe korrekt ist, vergewissern Sie sich, dass alle Dateien korrekt geladen sind, indem Sie eingeben:

    installPDUpdate.pl fix

      Wichtig:
    • Die Installation des Tomcat-Updates behebt Sicherheitslücken, die an diesen Ports und in diesen Verzeichnissen gemeldet wurden:
      • 15080
      • 15090
      • 15443
      • 15453
      • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\ws
      • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\ws_new
      • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\fmgrws
      • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\fmgrws_new
  11. Um zu überprüfen, ob das System korrekt läuft, melden Sie sich bei RICOH ProcessDirector an.
  12. Klicken Sie auf Verwaltung Dienstprogramme Features und überprüfen Sie, ob die Seite korrekt geöffnet wird.
  13. Schließen Sie die Seite Feature Manager.
  14. Wenn die Benutzeroberfläche und der Feature Manager korrekt geladen werden, sehen Sie in C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\ nach und überprüfen Sie, ob diese Verzeichnisse vorhanden sind:
    • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\ws
    • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\fmgrws
    Falls sie existieren, löschen Sie diese Verzeichnisse:
    • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\ws_old
    • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\fmgrws_old

1.2.6.9.3 Aktualisieren der IBM DB2-Datenbank

Halten Sie Ihr System sicher und kompatibel, indem Sie auf die neueste unterstützte IBM DB2-Version aktualisieren. Dadurch wird sichergestellt, dass Sie über die neuesten Funktionen, Leistungsverbesserungen und Sicherheitskorrekturen verfügen.
    Wichtig:
  • Sie können dieses Verfahren nur mit einer IBM DB2-Datenbank verwenden, die von Ricoh mit RICOH ProcessDirector bereitgestellt wird. Wenn Sie die Datenbank separat installieren und verwalten, müssen Sie Updates direkt vom Herausgeber herunterladen und installieren.
  • Erstellen Sie eine Momentaufnahme oder eine Sicherungskopie des RICOH ProcessDirector-Systems, um Datenverluste zu vermeiden.
  • Vergewissern Sie sich, dass Antivirus- oder andere Sicherheitssoftware, die Dateien sperrt und scannt, auf dem RICOH ProcessDirector-System immer noch deaktiviert ist.
So installieren Sie das Update-Paket:
  1. Melden Sie sich beim primären Computer als der Benutzer an, der RICOH ProcessDirector installiert hat.
  2. Stoppen Sie die Dienste RICOH ProcessDirector, Feature Manager und DB2.
    Weitere Informationen finden Sie unter Starten und Stoppen des RICOH ProcessDirector -Dienstes.
  3. Kopieren Sie die ZIP-Datei, die Sie von der RICOH Software-Website heruntergeladen haben, an einen temporären Speicherort. Sie können zum Beispiel das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\tmp verwenden.
  4. Um die MD5-Prüfsumme der Datei zu generieren, öffnen Sie eine Eingabeaufforderung und geben Sie ein:
    certUtil -hashfile C:\aiw\aiw1\tmp\Dateiname.zip MD5
    wobei Dateiname.zip der Name des Pakets ist.

    Vergleichen Sie das Ergebnis mit dem Wert, der auf der RICOH Software Website angegeben ist. Wenn die Werte nicht übereinstimmen, laden Sie das Paket erneut herunter.

  5. Entpacken Sie die ZIP-Datei.
  6. Wechseln Sie in das Unterverzeichnis db im extrahierten Verzeichnis.
  7. Doppelklicken Sie auf die Datei setup.exe, um den Installationsvorgang zu starten.
  8. Gehen Sie im DB2 Setup Launchpad Installationsassistenten auf Produkt installieren und klicken Sie auf Mit vorhandenem Produkt arbeiten, um den DB2 Setup-Assistenten zu starten.

    In der Liste sehen Sie die DB2-Version, die mit RICOH ProcessDirector installiert ist. Um zu überprüfen, ob die Liste die aktuelle Version von DB2 anzeigt, die mit RICOH ProcessDirector installiert wurde, überprüfen Sie den Installationspfad.

  9. Klicken Sie auf DB2 Setup-Assistent starten.
  10. Klicken Sie auf Ja, wenn Sie die Aufforderung erhalten, die derzeit laufenden Prozesse zu beenden.
  11. Klicken Sie auf Weiter, um die Installation fortzusetzen.
  12. Klicken Sie auf Weiter , nachdem die Installation abgeschlossen ist.
  13. Klicken Sie auf Fertig stellen, um den Installationsassistenten zu schließen.
  14. Um zu überprüfen, welche Version von DB2 installiert wurde, öffnen Sie das DB2-Befehlsfenster und geben Sie ein: db2level
  15. Um zu überprüfen, dass die Installation die DB2-Lizenz nicht deaktiviert hat, geben Sie ein:
    db2licm -l
    Die Ausgabe sollte ähnlich wie in diesem Beispiel aussehen:
    C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\db\BIN> db2licm -l 
    Product name: "DB2 Enterprise Server Edition" 
    License type: "CPU Option" 
    Expiry date: "Permanent" 
    Product identifier: "db2ese" 
    … 
    Enforcement policy: "Soft Stop" 
  16. Starten Sie den RICOH ProcessDirector-Dienst.

1.2.6.9.4 Aktualisieren der PostgreSQL-Datenbank

Halten Sie Ihr System sicher und kompatibel, indem Sie auf die neueste unterstützte PostgreSQL-Version aktualisieren. Dadurch wird sichergestellt, dass Sie über die neuesten Funktionen, Leistungsverbesserungen und Sicherheitskorrekturen verfügen.
    Wichtig:
  • Sie können diese Prozedur nur mit einer PostgreSQL-Datenbank verwenden, die von Ricoh mit RICOH ProcessDirector bereitgestellt wird. Wenn Sie die Datenbank separat installieren und verwalten, müssen Sie Updates direkt vom Herausgeber herunterladen und installieren.
  • Erstellen Sie eine Momentaufnahme oder eine Sicherungskopie des RICOH ProcessDirector-Systems, um Datenverluste zu vermeiden.
  • Vergewissern Sie sich, dass Antivirus- oder andere Sicherheitssoftware, die Dateien sperrt und scannt, auf dem RICOH ProcessDirector-System immer noch deaktiviert ist.
So aktualisieren Sie die eingebettete PostgreSQL-Datenbank manuell:
  1. Melden Sie sich beim primären Computer als der Benutzer an, der RICOH ProcessDirector installiert hat.
  2. Beenden Sie alle RICOH ProcessDirector und Feature Manager Dienste.
  3. Erstellen Sie ein leeres temporäres Verzeichnis mit dem Namen updatePostgresql in C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector.
  4. Kopieren Sie das Paket updatePostgresql-nnn.zip, wobei nnn die Build-Nummer ist, nach C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\updatePostgresql.
  5. Um die MD5-Prüfsumme des Pakets zu generieren, öffnen Sie eine Eingabeaufforderung und geben Sie ein:
    certUtil -hashfile C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\updatePostgresql\updatePostgresql-nnn.zip MD5

    Vergleichen Sie das Ergebnis mit dem Wert, der auf der RICOH Software Website angegeben ist. Wenn die Werte nicht übereinstimmen, laden Sie das Paket erneut herunter.

  6. Starten Sie eine Windows PowerShell-Sitzung und wechseln Sie in das Verzeichnis, in dem die ZIP-Datei entpackt wurde, um das PostgreSQL-Update zu starten:

    cd "C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\updatePostgresql"
    .\updatePostgresql.ps1 --update *>&1 | Tee-Object -FilePath updatePostgresql.log

      Hinweis:
    • Wenn Sie eine Fehlermeldung erhalten, die besagt, dass das Skript aufgrund von Ausführungsbeschränkungen nicht ausgeführt werden kann, können Sie die Ausführung des Skripts vorübergehend erlauben. Typ:

      Set-ExecutionPolicy -Scope Process -ExecutionPolicy Bypass

      Diese Änderung gilt nur für die aktuelle PowerShell-Sitzung und hat keine Auswirkungen auf die systemweite Ausführungsrichtlinie.

  7. Starten Sie den RICOH ProcessDirector-Dienst.
  8. Verwenden Sie Ihren Browser, um sich bei der Benutzeroberfläche RICOH ProcessDirector anzumelden und zu überprüfen, ob sie korrekt funktioniert.
  9. Entfernen Sie das temporäre Verzeichnis: C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\updatePostgresql.

1.2.6.9.5 Aktualisieren der Java Runtime Environment

Halten Sie Ihr System sicher und kompatibel, indem Sie auf die neueste unterstützte Java-Version aktualisieren. Dadurch wird sichergestellt, dass Sie über die neuesten Funktionen, Leistungsverbesserungen und Sicherheitskorrekturen verfügen.
    Wichtig:
  • Erstellen Sie eine Momentaufnahme oder eine Sicherungskopie des RICOH ProcessDirector-Systems, um Datenverluste zu vermeiden.
  • Vergewissern Sie sich, dass Antivirus- oder andere Sicherheitssoftware, die Dateien sperrt und scannt, auf dem RICOH ProcessDirector-System immer noch deaktiviert ist.
  • RICOH ProcessDirector installiert Java, das vom Basisprodukt verwendet wird. Andere Funktionen installieren zusätzliche Instanzen von Java. Dieses Verfahren aktualisiert nur die Version von Java, die mit dem Basisprodukt installiert wurde.
So aktualisieren Sie die Java Runtime Environment:
  1. Stellen Sie fest, welche Version von RICOH ProcessDirector Sie installiert haben.
    1. Wählen Sie auf einer beliebigen Seite der Anwendung ? Über.
    2. Suchen Sie die Version und die Versionsnummer.
    3. Verwenden Sie die Versions- und Versionsnummer, um das richtige Java-Update-Paket herunterzuladen.
      • Für Version 3.14 und höher installieren Sie das Java 21 Update.
      • Für die Versionen 3.13.3 und früher installieren Sie das Java 8 Update.
        Hinweis: Installieren Sie das Java 21 Update-Paket nicht auf Systemen mit Version 3.13.3 oder früher.
  2. Melden Sie sich beim primären Computer als der Benutzer an, der RICOH ProcessDirector installiert hat.
  3. Kopieren Sie das Paket updateJava.zip auf den Primärserver. Sie können zum Beispiel das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\tmp verwenden.
  4. Um die MD5-Prüfsumme des Pakets zu generieren, öffnen Sie eine Eingabeaufforderung und geben Sie ein:

    certUtil -hashfile C:\aiw\aiw1\tmp\updateJava.zip MD5

    Vergleichen Sie das Ergebnis mit dem Wert, der auf der RICOH Software Website angegeben ist. Wenn die Werte nicht übereinstimmen, laden Sie das Paket erneut herunter.

  5. Entpacken Sie die Datei.
  6. Stoppen Sie alle RICOH ProcessDirector und Feature Manager Dienste.
  7. Um die aktuell installierte Java-Version zu überprüfen, geben Sie ein:

    java -version

    Erfassen Sie die Version des derzeit installierten Java.
  8. Führen Sie das Skript aus, um Java zu aktualisieren. Typ:

    updateJava.bat

  9. Prüfen Sie die Java-Version erneut. Typ:

    java -version

    Vergleichen Sie diese Version mit der Version, die Sie in Schritt 7 aufgezeichnet haben, um zu überprüfen, ob sie aktualisiert wurde.

  10. Starten Sie den RICOH ProcessDirector-Dienst.

1.2.6.10 RICOH ProcessDirector konfigurieren

Sie verwenden die Benutzerschnittstelle, um die Konfigurationsaufgaben für RICOH ProcessDirector auszuführen, wie das Einrichten der Jobverarbeitung, die Definition der Eingabegeräte für Jobübergaben, die Definition Ihrer Druckerhardware für RICOH ProcessDirector und das Hinzufügen von Benutzern. Das RICOH ProcessDirector Informationszentrum beschreibt diese Konfigurationsaufgaben.

Zugriff auf das RICOH ProcessDirector Informationszentrum, um mehr über Konfigurationsaufgaben zu erfahren:
  1. Geben Sie http://Hostname:15080/pd in die Adresszeile eines Webbrowsers ein. Ersetzen Sie den Hostnamen durch den Hostnamen des primären Computers.
  2. Klicken Sie über die obere Taskleiste auf Hilfe. Sie sehen das RICOH ProcessDirector Informationszentrum.
  3. Klicken Sie über "Inhalte" im linken Bereich auf Konfigurieren. Ihnen wird eine Liste mit Konfigurationsaufgaben im rechten Bereich angezeigt.
  4. Wählen Sie die Konfigurationsaufgaben, die für Ihre Installation relevant sind.

1.2.6.11 Automatische Wartung planen

RICOH ProcessDirector stellt Wartungsskripts bereit, die regelmäßig auf dem primären Computer ausgeführt werden müssen, um die Leistung zu verbessern. Standardmäßig führt RICOH ProcessDirector diese Skripts täglich um Mitternacht aus. Sie können die Zeit und Häufigkeit ändern und gleichzeitig eigene Wartungsscripts ausführen.

Wenn diese Skripts aktiv sind, wird RICOH ProcessDirector möglicherweise einige Minuten langsamer. Daher sollten Sie die Ausführung dieser Scripts zu Spitenproduktionszeiten vermeiden.

Die RICOH ProcessDirector-Installation erstellt zwei neue Zeitpläne in den Wartungszeitplänen der Windows-Aufgabenplanung. Jede geplante Aufgabe für die Scripts in den Verzeichnissen C:\aiw\aiw1\maintenance\daily und /aiw/aiw1/maintenance/weekly in den in der Aufgabenplanung festgelegten Intervallen aus.

  • Wollen Sie die Zeit, den Tag oder die Häufigkeit der Ausführung der Wartungsscripts ändern, bearbeiten Sie die Zeitpläne in der Windows-Aufgabenplanung.
    1. Melden Sie sich bei Windows mit Administrator-Berechtigung an.
    2. Führen Sie die Windows-Aufgabenplanung aus.
    3. Suchen Sie in der Aufgabenplanung nach Ricoh_daily_db_maintenance und Ricoh_weekly_db_maintenance und nehmen Sie die erforderlichen Änderungen an den geplanten Aufgaben vor.
  • Wollen Sie gleichzeitig mit den RICOH ProcessDirector-Wartungsscripts eigene Scripts ausführen, kopieren Sie diese in das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\maintenance\daily oder C;\aiw\aiw1\maintenance\weekly.
    Achten Sie darauf, dass das Windows-Konto für RICOH ProcessDirector Zugriff auf die Wartungsverzeichnisse hat, die zur Ausführung der Scripts benutzt werden.

1.2.6.12 Optimierung der Java-Speicherzuweisung

Die Zuweisung von mehr Speicher für Java verbessert oft die Leistung von RICOH ProcessDirector. Bevor Sie diese Konfiguration ändern, müssen Sie jedoch unbedingt mehrere Faktoren berücksichtigen.
Arbeiten Sie eine Zeit lang mit den Standardeinstellung, bevor Sie eine Änderung der Java-Speicherzuweisung in Erwägung ziehen. Wenn Sie wiederholt Java-Fehler wegen Speichermangels feststellen, sollten Sie die Zuweisung erhöhen.
    Wichtig:
  • Wir empfehlen, nicht mehr als 50 % des verfügbaren Systemspeichers auf Ihrem System für RICOH ProcessDirector-Java-Prozesse zu reservieren. Diese Empfehlung berücksichtigt den Speicherbedarf anderer Teile von RICOH ProcessDirector, wie z. B. der Datenbank, Transformationen, benutzerdefiniertem Code und anderen Komponenten. Die Empfehlung stellt auch sicher, dass das Betriebssystem und andere Tools und Dienstprogramme über die für ihren Betrieb erforderlichen Ressourcen verfügen.
  • Wenn Sie beabsichtigen, lokale sekundäre Server für ressourcenintensive Schritte zu definieren, müssen Sie diese Anforderungen ebenfalls in Betracht ziehen. Der allen RICOH ProcessDirector Servern auf dem primären Computer zugewiesene Arbeitsspeicher sollte insgesamt 50% des verfügbaren Systemspeichers nicht überschreiten.

So optimieren Sie die Java-Speicherzuweisung:

  1. Überprüfen Sie die Größe des in Ihrem System installierten RAM. Teilen Sie diese Zahl durch 2 und schreiben Sie sie auf.
  2. Prüfen Sie, wie viel Speicher anderen Anwendungen, die auf diesem System laufen, zugewiesen ist.
    Reduzieren Sie die Zahl, die Sie aufgeschrieben haben, um die Menge an Speicher, die jede Anwendung benötigt. Der resultierende Wert ist die Gesamtmenge an Heap-Speicher, den Sie Java für alle laufenden Primär- und Sekundärprozesse von RICOH ProcessDirector zuweisen können.
      Hinweis:
    • Wenn Ihre RICOH ProcessDirector-Lösung mehr Speicher als die in diesem Schritt ermittelte Menge benötigt, empfehlen wir, den Systemspeicher aufzurüsten, um die angegebenen Richtlinien zu erfüllen. Die Zuweisung von mehr als 50 % des verfügbaren Speichers für den RICOH ProcessDirector-Java-Heap wirkt sich negativ auf die Leistung aus.
  3. Melden Sie sich beim primären Computer als der Benutzer an, der RICOH ProcessDirector installiert hat.
  4. Öffnen Sie die Datei %AIWDATA%\config\jvmsettings.cfg in einem Texteditor.
    Standardmäßig lautet %AIWDATA%/aiw/aiw1.
  5. Suchen Sie die Zeile, die wie folgt aussieht:
    primary=-Xmx2048m -Djava.net.preferIPv4Stack=true -Djava.awt.headless=true

    Der Wert nach primary=-Xmx ist die maximale Menge Heap-Speicher, die die RICOH ProcessDirector-Java-Laufzeitumgebung für den primären RICOH ProcessDirector-Prozess verwenden darf. In diesem Beispiel kann der Primärserver 2048 MB (2 GB) RAM für seinen Heap verwenden.

  6. Aktualisieren Sie den Wert -Xmx auf die in Schritt 2 ermittelte Zahl.
    Wenn Sie beispielsweise dem Primärserver 8 GB Heap-Speicherplatz zur Verfügung stellen möchten, können Sie -Xmx8192m oder -Xmx8g angeben.
  7. Wenn Sie sekundäre Server definiert haben, fügen Sie eine Zeile für jeden sekundären Server hinzu, um ihm eine bestimmte Menge an Speicher zuzuweisen.
    1. Kopieren Sie die Zeile, die mit primary beginnt, und fügen Sie sie in eine neue Zeile am Ende der Datei ein.
    2. Aktualisieren Sie die Zeile, die Sie kopiert haben, um primary in den Wert der Eigenschaft Servername für den sekundären Server zu ändern.
    3. Aktualisieren Sie den Wert nach Name_sekundären_Servers=-Xmx auf die Menge an Speicher, die Sie dafür zur Verfügung haben.
  8. Speichern und schließen Sie die Datei.
  9. Starten Sie den Dienst RICOH ProcessDirector neu, damit die Änderungen übernommen werden.
    Hinweis:
  • Sie ändern die RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-JVM-Speicherzuordnung, indem Sie in der Adobe Acrobat-Menüleiste auf Ricoh Einstellungen klicken.

1.2.6.13 Steuerdateien durch die Musterdateien ersetzen

Wenn Sie eine neue Version von RICOH ProcessDirector installieren, fügt das Installationsprogramm automatisch neue Muster-Steuerdateien in das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\samples ein und kopiert diese in das Steuerdateiverzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files. Ihre angepassten Steuerdateien in C:\aiw\aiw1\control_files werden nicht überschrieben. Sie können das Script copyConfigurationFiles verwenden, um die Standard-Steuerdateien zu installieren oder die angepassten Steuerdateien zu überschreiben.

Das Ersetzen unserer Steuerdateien erfordert die Ausführung von Perl. Stellen Sie vor dem Ersetzen unserer Steuerdateien sicher, dass ein Perl-Interpreter installiert ist.

Gehen Sie wie folgt vor, um Ihre Steuerdateien durch die Musterdateien zu ersetzen:
  1. Melden Sie sich bei Windows mit Administrator-Berechtigung an.
  2. Geben Sie in der Befehlszeile folgenden Befehl ein:

    • C:\ProgramFiles\Ricoh\ProcessDirector\bin\copyConfigurationFiles.pl

    Sie können dem Befehl copyConfigurationFiles die folgenden optionalen Parameter hinzufügen:

    • [-r [-b]] [-w forceReplaceFile] [samplesDirectoryconfigurationFilesDirectory] [[-o differencesOutputFile] [-c]] [-v] [-help]
    -r
    Das Skript überschreibt im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files vorhandene Dateien.
    -b
    Das Script sichert jede Datei, die es ersetzt. Die Sicherungsdateien heißen replaced_file.bak. Die Dateien werden nur gesichert, wenn Sie von einer anderen Version dieser Datei ersetzt werden.
    -w forceReplaceFile
    Das Script überschreibt einen bestimmten Datensatz. Listen Sie die in der Datei forceReplaceFile zu überschreibenden Dateipfade auf.
    samplesDirectory
    Das Verzeichnis, in dem sich die Musterdateien befinden. Der Standardwert ist C:\aiw\aiw1\samples.
    configurationFilesDirectory
    Das Verzeichnis, in dem sich die Steuerdateien befinden. Der Standardwert ist C:\aiw\aiw1\control_files.
    -o differencesOutputFile
    Das Script schreibt bei verschiedenen Versionen von Dateien sämtliche Dateinamen in die Verzeichnisse "samples" und "control_files". Die Dateinamen der verschiedenen Versionen werden in die Datei differencesOutputFile geschrieben.
    -c
    Das Skript vergleicht die Dateien in den Verzeichnissen C:\aiw\aiw1\samples und C:\aiw\aiw1\control_files und druckt eine Liste der Dateien, die in beiden Verzeichnissen vorkommen, aber verschiedene Inhalte haben. Bei Ausführung des Scripts mit diesem Parameter wird nicht das normale Kopieren und Ersetzen durchgeführt.
    -v
    Das Script zeigt während des Kopierens von Dateien zusätzliche Informationen an.
    -help
    Das Script zeigt Hilfe- und Syntaxinformationen an.

Neue Versionen von RICOH ProcessDirector können möglicherweise neue Funktionen hinzufügen, für die aktualisierte Steuerdateien erforderlich sind. Gehen Sie wie folgt vor, um Ihre angepassten Inhalte von den alten zu den neuen Steuerdateien zu verschieben:

  1. Generieren Sie eine Liste der Dateien mit neuen Versionen. Geben Sie den folgenden Befehl ein:

    • copyConfigurationFiles.pl -o \tmp\differencesOutputFile

  2. Kopieren Sie die neuen Steuerdateien. Geben Sie den folgenden Befehl ein:

    copyConfigurationFiles.pl -r -b -w \tmp\differencesOutputFile

    Das Festlegen der Option -b bedeutet, dass das Script die Dateien sichert, bevor sie überschrieben werden.

  3. Kopieren Sie die angepassten Inhalte von den Sicherungsdateien replaced_file.bak in die entsprechende Steuerdatei.

1.2.6.14 Objekte aus anderem System kopieren

Um Objekte aus einem anderen RICOH ProcessDirector-System zu verwenden, können Sie das andere System zum Exportieren verwenden. Auf diesem RICOH ProcessDirector-System können Sie die Objekte importieren, anstatt sie manuell neu erstellen zu müssen.
Sie können Objekte wie beispielsweise Eingabeeinheiten, Workflows, Drucker, Medienobjekte, Benachrichtigungen, Server, Schrittvorlagen, Benutzernamen, Gruppen und Standorte exportieren und importieren. Sie können zudem einige Objekte exportieren und importieren, die von Features oder Erweiterungen hinzugefügt wurden.
    Wichtig:
  • Wir empfehlen, den Migrationsassistenten zu verwenden, wenn Sie ein Upgrade auf einen anderen Computer durchführen, um Objekte von einem System auf ein anderes zu kopieren. Weitere Informationen finden Sie unter Aktualisieren auf einem anderen Computer mit dem Migrationsassistenten.
  • Importieren Sie keine Objekte, die von einem Feature oder einer Erweiterung hinzugefügt wurden, wenn das Feature oder die Erweiterung nicht auf diesem System installiert ist.
  • Ehe Sie ein Objekt importieren, das denselben Namen hat wie ein vorhandenes Objekt desselben Typs, stellen Sie sicher, dass das vorhandene Objekt deaktiviert ist. Wenn das Objekt ein Eingabegerät ist, stellen Sie auch sicher, dass es nicht angeschlossen ist. Wenn Sie das neue Objekt importieren, wird das vorhandene Objekt so aktualisiert, dass es mit dem neuen Objekt übereinstimmt.
  • Wenn Sie die Funktion Vorgedruckte Formulare austauschen verwenden, exportieren Sie die media.zip-Datei vor dem Importieren von Medienobjekten mit elektronischen Formularen. Befolgen Sie die Anweisungen im Hilfesystem für das Exportieren von Medienobjekten mit elektronischen Formularen.
  • Wenn Sie Auftragseigenschaft-Zuordnungsobjekte importieren, wird die in der Eigenschaft XML-Beispielauftragsdatei angegebene Datei nicht in das Exportpaket aufgenommen. Sie müssen die Datei nach dem Import des Objekts manuell in das neue System kopieren.

    XML-Beispieldateien sind gespeichert unter: C:\aiw\aiw1\mapping\proprty_mapping_object.

  • Wenn Sie Schrittressourcen importieren, werden die Dateien, auf die sie sich beziehen, nicht in das Exportpaket aufgenommen. Kopieren Sie die Dateien, auf die in den Schrittressourcen verwiesen wird, manuell aus dem Exportsystem in das Importsystem. Bevor Sie die Objekte der Schrittressource importieren, müssen Sie die Dateien in das Importsystem kopieren.
    • Zum Importieren aller Schrittressourcen kopieren Sie den Inhalt von C:\aiw\aiw1\StepResources aus dem Exportsystem in das gleiche Verzeichnis auf dem Importsystem.
    • Zum Importieren bestimmter Schrittressourcen öffnen Sie die exportierte XML-Datei. Suchen Sie den Eintrag für jede exportierte Schrittressource und suchen Sie das Merkmal StepResource.File. Suchen Sie in diesem Wert den Namen der RSC-Datei, die dieser Schrittressource zugeordnet ist. Zum Beispiel in diesem Wert:
      • <property name="StepResource.File" value="{"fileName" : "C:\aiw\aiw1\StepResources\1992052c6ef44a229b8b43d77232bf53.rsc1992052c6ef44a229b8b43d77232bf53.rsc" , ","displayName" : "Ricoh_Export-2019-08-26_13-30-04.xml"}"/>

      Der Dateiname lautet: 1992052c6ef44a229b8b43d77232bf53.rsc

      Suchen Sie die Datei auf dem Exportsystem und kopieren Sie sie in das gleiche Verzeichnis auf dem Importsystem.

  • Sie können Objekte von einem primären Server unter einem Betriebssystem exportieren und auf einem primären Server unter einem anderen Betriebssystem importieren.

    Wenn Sie Objekte aus Windows exportieren und sie unter Linux importieren, müssen Sie die Pfade für die Pfade oder die Konfigurationsdateien manuell aktualisieren.

Objekte aus anderem System kopieren:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Utilities Objekte importieren.
  3. Klicken Sie im Feld Zu importierende Datei auf Durchsuchen oder Datei ziehen und suchen Sie die Datei auf dem System oder ziehen Sie die XML-Datei, die die Eigenschaften der exportierten Objekte enthält, per Drag & Drop.
    Der Standardname dieser Datei ist Ricoh_Export_timestamp.xml. Der Administrator, der die Objekte exportiert hat, hat für die Datei möglicherweise einen anderen Namen vergeben.
      Hinweis:
    • Wenn Sie Medienobjekte mit elektronischen Formularen exportieren, ist der Name der Datei media.xml. Sie befindet sich in diesem Verzeichnis:
      • C:\aiw\aiw1
    Die Datei wird automatisch untersucht und die Objekte werden ausgewertet. Wenn es Probleme mit Objekten in der Datei gibt, wird ein Dialogfeld angezeigt, in dem die Importfehler und Warnungen aufgeführt sind. Schließen Sie das Dialogfeld und alle Objekte werden in der Tabelle Zu importierende Objekte angezeigt. Objekte mit Fehlern oder Warnungen sind mit einem Symbol gekennzeichnet.

    Wiederholen Sie diesen Schritt für alle Dateien, die Sie importieren möchten. Objekte aus zusätzlichen Dateien werden zur Tabelle hinzugefügt, sodass sie alle gleichzeitig hinzugefügt werden können.

  4. Prüfen Sie die Objekte in der Liste. Wählen Sie ein Objekt aus, das mit einem Warn- oder Fehlersymbol gekennzeichnet ist, und klicken Sie auf Details, um zusätzliche Informationen über die Warnung oder den Fehler anzuzeigen. Befolgen Sie die Anweisungen in der Beschreibung, um Probleme zu beheben. Sie können keine Objekte importieren, die als Fehler gekennzeichnet sind.
  5. Wählen Sie die Objekte aus, die Sie importieren wollen.
  6. Optional: Um sicherzustellen, dass Sie keine vorhandenen Objekte aktualisieren, klicken Sie auf Auswahl vorhandener Objekte aufheben.
  7. Klicken Sie auf Importieren.
    Wenn die Schaltfläche Importieren deaktiviert ist, werden ein oder mehrere ausgewählte Objekte mit dem Fehlersymbol gekennzeichnet. Klicken Sie auf Auswahl von Fehlerobjekten aufheben, um die Auswahl für diese Objekte aufzuheben, und klicken Sie erneut auf Importieren. Die Objekte ohne Fehler werden importiert.

    Kehren Sie zu den Fehlerobjekten zurück, um die Probleme zu beheben, und versuchen Sie erneut, sie zu importieren.

    Hinweis:
  • Die importierte Datei enthält möglicherweise Anmeldeinformationen-Objekte. Dies ist der Fall, wenn diese Objekte als Verweise in Workflows, Schrittvorlagen, Eingabeeinheiten oder Übermittlerobjekten vorkommen. Importierte Objekte "Anmeldeinformationen" können erst verwendet werden, nachdem Sie auf dem importierten System die Werte für die Merkmale Benutzername und Kennwort erneut eingegeben haben.
  • Wenn sich ein importierter Workflow auf einen Schritt bezieht, der auf diesem System nicht existiert, ersetzt RICOH ProcessDirector den Schritt durch einen Platzhalterschritt namens ReplacedStep. Der ursprüngliche Schrittname und der Name der Schrittvorlage sind in den Schritteigenschaften verfügbar. ReplacedStep verhält sich wie die Schrittvorlage ContinueToNextStep und übergibt den Job einfach an den nächsten Verarbeitungsschritt, ohne ihn zu ändern.
  • Wenden Sie sich an Ihren lokalen Ricoh-Support, wenn Sie beim Importieren von Objekten eine Fehlermeldung für Schrittvorlagen erhalten, die keinen Verweis auf eine Erweiterung enthalten.

1.2.6.15 pdpr-Script installieren und konfigurieren

Wenn Sie von InfoPrint Manager migrieren und den Befehl pdpr zum Übergeben von Jobs verwenden, können Sie das RICOH ProcessDirector pdpr-Skript auf den Computern installieren, die Jobs übermitteln, und den gleichen Befehl verwenden, um Jobs an RICOH ProcessDirector zu senden.
Das Installationspaket für das pdpr-Script wird auf den primären Computer kopiert, wenn Sie das Basisprodukt installieren. Sie können das Installationspaket kopieren und auf Computern installieren, die Jobs mit den unterstützten Linux- und Windows-Betriebssystemen einreichen.
    Hinweis:
  • Kontaktieren Sie Ihren Ricoh Kundendienstmitarbeiter, um das pdpr-Script auf einem anderen Betriebssystem zu installieren.
Für das pdpr-Skript muss Perl ausgeführt werden. Bevor Sie das pdpr-Script installieren, stellen Sie sicher, dass ein Perl-Interpreter auf den Client-Systemen installiert ist.

Das pdpr-Script verwendet eine Steuerdatei namens pdpr.cfg, um zu bestimmen, ob Jobs an InfoPrint Manager oder RICOH ProcessDirector gesendet werden. Sie können die Steuerdatei entweder auf dem gleichen Computer speichern, auf dem Sie das pdpr-Script installieren, oder Sie können sie an einem zentralen Ort speichern und über FTP mit dem pdpr-Script darauf zugreifen. Das pdpr-Script verwendet anonyme Anmeldeinformationen für den FTP-Server, sodass der anonyme Benutzer über Leseberechtigungen für die Datei verfügen muss.

Kontaktieren Sie Ihren Ricoh Kundendienstmitarbeiter, um das aktuellste pdpr-Script zu erhalten.

Gehen Sie wie folgt vor, um das pdpr-Script zu installieren und konfigurieren.

  1. Melden Sie sich am primären Computer als Benutzer mit Administratorberechtigungen an.
  2. Suchen Sie die pdpr-Installationsdatei: C:\aiw\aiw1\samples\pdpr\pdpr_installer.
  3. Kopieren Sie die Datei in ein temporäres Verzeichnis auf dem Computer, auf dem der pdpr-Befehl ausgeführt wird.
  4. Melden Sie sich an einem Client-Computer an:
    • Melden Sie sich bei einem Linux-basierten Client als Root-Benutzer an, und öffnen Sie eine Befehlszeile.
    • Melden Sie sich bei einem Windows-Client als Benutzer mit Administratorrechten an, und öffnen Sie eine Befehlszeile.
  5. Ändern Sie die Verzeichnisse zu dem Verzeichnis, das pdpr_installer enthält.
  6. Typ: perl pdpr_installer
    Die Schnittstelle des Installationsprogramms wird im Befehlszeilenfenster ausgeführt.
  7. Wenn das Installationsprogramm Sie fragt, wo Sie das Programm installieren möchten, wählen Sie ein anderes Verzeichnis als das temporäre Verzeichnis aus, in das pdpr_installer kopiert wurde.
      Wichtig:
    • Wenn Sie in ein temporäres Verzeichnis installieren, schlägt die Installation fehl. Sie erhalten eine unvollständige Installation, bei der ein pdpr-Verzeichnis anstelle des pdpr-Scripts vorhanden ist.
  8. Beantworten Sie die Fragen im Installationsprogramm entsprechend der folgenden Definitionen:
    Hostname oder IP-Adresse des RICOH ProcessDirector-Servers
    Vollständig qualifizierter Hostname oder IP-Adresse des Computers, auf dem der primäre Server installiert ist
    Vollständiger FTP-Pfad zur Datei pdpr.cfg
    Wenn Sie die Datei pdpr.cfg an einem zentralen Ort speichern möchten, der vollständige Pfad zur Datei pdpr.cfg. Der Wert muss mit dem Dateinamen pdpr.cfg enden.

    Wenn Sie die Datei pdpr.cfg auf dem gleichen System wie das pdpr-Script speichern möchten, geben Sie nichts ein. Drücken Sie die Eingabetaste, und fahren sie mit dem Installationsprogramm fort.

  9. Schließen Sie den Installationsvorgang ab:
    • Wenn Sie auf einem Linux-Client installieren, melden Sie sich ab und wieder an, damit die Änderungen wirksam werden.
    • Wenn Sie auf einem Windows-Client installieren, starten Sie den Computer neu, damit die Änderungen wirksam werden.
  10. Um Regeln für die Analyse des pdpr-Befehls und das Senden von Jobs an RICOH ProcessDirector zu definieren, bearbeiten Sie die Datei pdpr.cfg.
    Die Datei muss eine Zeile für jede Regel enthalten, die Sie definieren. Jobs werden basierend auf der letzten Regel, der sie entsprochen haben, an eine Eingabeeinheit gesendet. Wenn der Job die Bedingungen keiner Regel erfüllt, wird er an InfoPrint Manager gesendet.

    Jede Zeile der Datei folgt der folgenden Syntax:

    • FileName | LDName,regular_expression, input_device_name, [BOTH]

    Verwenden Sie FileName, wenn Sie den Dateinamen der Eingabedatei analysieren möchten, um zu bestimmen, wohin der Job gesendet werden soll. Verwenden Sie LDName, um den Wert der Option -d (InfoPrint Manager logisches Ziel) des pdpr-Befehls zu analysieren, um zu bestimmen, wohin der Job gesendet werden soll.

    Beispielweise kann die Datei folgende Zeilen enthalten:

    LDName, .*\.[Pp][Ss], InputPS
    FileName, .*\.[Aa][Ff][Pp], InputAFP

    Die erste Zeile befiehlt dem Script, die Option -d des pdpr-Befehls zu analysieren. Wenn der angegebene Wert für diese Option mit .ps oder .PS endet, wird der Job zur Eingabeeinheit namens InputPS gesendet. Die zweite Zeile befiehlt dem Script, den Dateinamen der Eingabedatei zu analysieren. Wenn der Dateiname mit .ps oder .AFP endet, wird der Job zur Eingabeeinheit namens InputAFP gesendet.

    Wenn keine der Bedingungen erfüllt ist, wird der Job mithilfe des gespeicherten Werts in der Umgebungsvariable PDHOST des Systems an InfoPrint Manager gesendet.

    Fügen Sie den Parameter BOTH zum Ende eines Eintrags hinzu, um anzeigen, dass bei Erfüllung der Bedingung der Job sowohl an InfoPrint Managerals auch an RICOH ProcessDirector gesendet werden soll. Dies ist hilfreich, wenn Sie RICOH ProcessDirector anfänglich für den Empfang von Jobs über pdpr konfigurieren, da Sie so die RICOH ProcessDirector-Konfiguration testen und gleichzeitig weiterhin InfoPrint Manager in Ihrer Produktionsumgebung verwenden können.

Jetzt können Sie RICOH ProcessDirector auf allen Client-Systemen für den Empfang von Jobs mit dem pdpr-Script konfigurieren. Weitere Informationen finden Sie im RICOH ProcessDirector-Informationszentrum in der Benutzerschnittstelle.

1.2.6.16 Zur Nutzung von LDAP-Sicherheit einrichten

Wenn Sie einen vorhandenen LDAP- oder Active-Directory-Server haben, können Sie die LDAP- oder Active-Directory-Benutzernamen und -Kennwörter zur Authentifizierung in RICOH ProcessDirector verwenden.
Sie müssen die Sicherheitsfunktion installieren, bevor Sie die Verwendung der LDAP-Authentifizierung einrichten können.

Wenden Sie sich an Ihren LDAP-Administrator, um die Werte des LDAP-Servers und andere Merkmale zu erhalten, die Sie in diesem Prozess festlegen. Ehe Sie die LDAP-Authentifizierung aktivieren, ordnen Sie die RICOH ProcessDirector-Sicherheitsgruppen den vorhandenen LDAP-Gruppen zu.

Wenn Sie die LDAP-Authentifizierung aktiviert haben, geschieht beim ersten Anmelden eines Benutzers Folgendes:

  • RICOH ProcessDirector authentifiziert den Benutzernamen und das Kennwort beim LDAP-Server.
  • RICOH ProcessDirector erstellt einen RICOH ProcessDirector-Benutzernamen, der mit dem LDAP-Benutzernamen identisch ist.
      Hinweis:
    • Es werden keine LDAP-Kennwortinformationen auf dem RICOH ProcessDirector-Server gespeichert.
    • Wenn Sie eine LDAP-Benutzer-ID für den Zugriff auf Ihre Produktionsumgebung verwenden, kann RICOH ProcessDirector die Anzahl der fehlgeschlagenen Anmelde- oder Kennwortänderungsversuche nicht verfolgen. Daher kann RICOH ProcessDirector den Benutzer nach wiederholten fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen mit einem falschen LDAP-Kennwort nicht aussperren. Sie müssen zusätzlich zur Konfiguration der RICOH ProcessDirector Sicherheit die maximale Anzahl der fehlgeschlagenen Anmelde- oder Kennwortänderungsversuche auf Ihrem LDAP-Server konfigurieren.
  • RICOH ProcessDirector weist dem Benutzer RICOH ProcessDirector-Gruppenzugehörigkeiten basierend auf den Werten für das Merkmal Zuordnung der Produktgruppen zu LDAP-Gruppen und den LDAP-Gruppenzugehörigkeiten des Benutzers zu.

Bei jedem Anmelden eines Benutzers geschieht Folgendes:

  • RICOH ProcessDirector authentifiziert den Benutzernamen und das Kennwort beim LDAP-Server.
  • Wenn Sie Produktgruppen mit LDAP-Gruppen synchronisieren, aktualisiert RICOH ProcessDirector die Produktgruppenzugehörigkeiten des Benutzers basierend auf folgenden Werten:
    • Den Werten für das Merkmal Zuordnung der Produktgruppen zu LDAP-Gruppen.
    • Den LDAP-Gruppenzugehörigkeiten des Benutzers.
  • Wenn Sie die Produktgruppen nicht mit LDAP-Gruppen synchronisieren, aktualisiert RICOH ProcessDirector die Produktgruppenzugehörigkeiten des Benutzers nicht. Sie können Benutzern in RICOH ProcessDirector manuell Gruppenzugehörigkeiten zuweisen. Weitere Informationen zum Verwalten von Benutzern und Gruppen erhalten Sie im RICOH ProcessDirector Information Center.

So richten Sie die Nutzung der LDAP-Authentifizierung ein:
  1. Melden Sie sich als Benutzer an, der Mitglied der Administrator-Sicherheitsgruppe ist.
  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  3. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einstellungen LDAP.
  4. Legen Sie das Merkmal LDAP-Server auf einen der folgenden Werte fest:
    • Die IP-Netzadresse.
    • Den vollständig qualifizierten Hostnamen des LDAP-Servers und des Ports, den das System zur Authentifizierung verwendet.

      Wenn Sie mehr als einen LDAP-Server erfassen möchten, verwenden Sie ein Semikolon (;), um die Einträge zu trennen.

  5. Geben Sie Werte für die Merkmale vollqualifizierter Stammname, Benutzersuchbasis und Benutzersuchfilter ein.
    Der Wert, den Sie für das Merkmal Benutzersuchfilter eingeben, bestimmt das Format Ihrer RICOH ProcessDirector-Benutzernamen, beispielsweise ein E-Mail-Adressformat oder ein UID-Format.
  6. Optional: Geben Sie einen Wert für das Merkmal E-Mail-Attribut ein.
    Wenn Sie einen Wert für dieses Merkmal eingeben, legt RICOH ProcessDirector einen Wert für das Merkmal E-Mail-Adresse fest, wenn es einen Benutzer erstellt.
  7. Geben Sie Werte für die Merkmale vollqualifizierter Manager-Name und Manager-Kennwort an.
  8. Geben Sie Werte für die Merkmale Gruppensuchbasis, Gruppensuchfilter und Gruppensuchmitglied an.
    RICOH ProcessDirector verwendet den Namen der LDAP-Gruppe, die im Merkmal Zuordnung der Produktgruppen zu LDAP-Gruppen im Merkmal Gruppensuchfilter angegeben wurde, wenn es einen LDAP-Benutzer in RICOH ProcessDirector authentifiziert.
  9. Wenn Sie die RICOH ProcessDirector-Sicherheitsgruppen mithilfe von LDAP verwalten möchten, setzen Sie das Merkmal Mit LDAP synchronisieren auf Ja. Wenn Sie die Sicherheitsgruppen mithilfe von RICOH ProcessDirector verwalten möchten, setzen Sie das Merkmal auf Nein.
  10. Geben Sie die Verbindungen zwischen Produktgruppen und LDAP-Gruppen an:
    1. Wählen Sie eine Produkt-Sicherheitsgruppe aus der Liste aus.
    2. Geben Sie den Namen der entsprechenden LDAP-Gruppe daneben ein.
    3. Klicken Sie auf + rechts neben der LDAP-Gruppe und ordnen Sie eine andere Produktgruppe einer LDAP-Gruppe zu.
    4. Wiederholen Sie den vorherigen Schritt, bis Sie alle Produktgruppen LDAP-Gruppen zugeordnet haben.
  11. Überprüfen Sie, ob Ihr Browser die Merkmale vollqualifizierter Manager-Name und Manager-Kennwort automatisch ausgefüllt hat.
    • Wenn Sie Active Directory und LDAP verwenden, lassen Sie die vorausgefüllten Werte stehen.
    • Wenn Sie LDAP, jedoch nicht Active Directory verwenden, setzen Sie die Merkmale zurück und lassen Sie sie leer.
  12. Um eine sichere Verbindung zum LDAP-Server aufzubauen und Transport Layer Security (TLS) zu aktivieren, geben Sie einen Wert für das Merkmal LDAP-basierte Sicherheit an:
    • Um das StartTLS-Verfahren zu verwenden, setzen Sie das Merkmal auf StartTLS.

      StartTLS kann für die meisten LDAP-Standardimplementierungen eingesetzt werden.

    • Um das LDAPS-Protokoll (Secure LDAP) zu verwenden, setzen Sie das Merkmal auf ldaps.

      Geben Sie LDAPS nur an, wenn Ihr LDAP-Administrator Ihre LDAP-Implementierung bereits für die Verwendung von LDAPS konfiguriert hat.

  13. So überprüfen Sie, ob Sie sich mit Ihren LDAP-Anmeldeinformationen anmelden können:
    1. Geben Sie im Bereich LDAP-Einstellungen testen einen LDAP-Benutzernamen und das zugehörige Kennwort ein. Stellen Sie sicher, dass der Benutzername Mitglied einer LDAP-Gruppe ist, die der RICOH ProcessDirector Administrator-Gruppe zugeordnet ist.
    2. Klicken Sie auf LDAP-Einstellungen testen.
      Wird der Test erfolgreich abgeschlossen, erhalten Sie eine Meldung, die besagt: Test der LDAP-Einstellungen war erfolgreich.

      Wenn Sie eine Fehlermeldung erhalten, klicken Sie auf Schließen, aktualisieren Sie Ihre LDAP-Einstellungen, und klicken Sie erneut auf LDAP-Einstellungen testen.

  14. Wenn der Test erfolgreich abgeschlossen wurde, setzen Sie das Merkmal Mit LDAP authentifizieren auf Ja.
    Wenn Sie den Test nicht erfolgreich abschließen können, lassen Sie das Merkmal Mit LDAP authentifizieren auf Nein gesetzt und lassen Sie andere mögliche Probleme von Ihrem LDAP-Fachpersonal überprüfen.
  15. Klicken Sie auf SPEICHERN.
    Wenn Sie die Testfunktion nicht verwendet haben, bevor Sie auf Speichern klicken und das Merkmal Authentifizierung mit LDAP zurzeit auf Ja eingestellt ist, führt das System den Test mit der angegebenen Benutzer-ID und dem angegebenen Kennwort aus.
    • Ist der Test erfolgreich, werden die Einstellungen gespeichert, und die LDAP-Authentifizierung wird aktiviert.
    • Schlägt der Test fehl, wird eine Fehlermeldung angezeigt, und die Einstellungen werden nicht gespeichert.

      Korrigieren Sie die LDAP-Einstellungen, und führen Sie den Test so lange durch, bis er bestanden wird. Wenn der Test weiterhin fehlschlägt, setzen Sie das Merkmal Authentifizierung mit LDAP auf Nein, und klicken Sie auf Speichern. Arbeiten Sie mit Ihrem LDAP-Spezialisten zusammen, um die Probleme zu lösen und die Einstellungen erneut zu testen.

Wenn Sie die LDAP-Authentifizierung aktiviert haben, geschieht Folgendes:
  • Lokale Benutzer von RICOH ProcessDirector können sich nicht in RICOH ProcessDirector anmelden.
  • Wenn sich ein LDAP-Benutzer zum ersten Mal in RICOH ProcessDirector anmeldet, erstellt das System einen Benutzernamen, der mit dem LDAP-Benutzernamen identisch ist.
  • Wenn das Merkmal Mit LDAP synchronisieren auf Ja gesetzt ist, verwendet RICOH ProcessDirector keine Produktgruppen, die nicht mit LDAP-Gruppen verknüpft sind.

RICOH ProcessDirector löscht keine vorhandenen Benutzernamen, wenn Sie die LDAP-Authentifizierung aktivieren. Sie müssen diese Benutzernamen manuell aus dem System löschen.

    Hinweis:
  • Wenn die LDAP-Authentifizierung aktiviert ist und in RICOH ProcessDirector ein Benutzer mit demselben Benutzernamen wie ein LDAP-Benutzer vorhanden ist:
    • Behält RICOH ProcessDirector das Kennwort des vorhandenen Benutzers bei.
    • Ermöglicht RICOH ProcessDirector die Authentifizierung des Benutzers über LDAP.
  • Wenn die LDAP-Authentifizierung deaktiviert ist, kann sich der Benutzer mit dem RICOH ProcessDirector-Kennwort authentifizieren.

1.2.6.17 Kommunikation zwischen RICOH ProcessDirector und dem LDAP-Server

Im Rahmen der Einrichtung der Kommunikation zwischen RICOH ProcessDirector und Ihrem LDAP-Server müssen Sie möglicherweise die LDAP-Servereinstellungen für diese Bindungen und Suchanforderungen anpassen.

In der nachfolgenden Tabelle sind die Datenbanknamen der Merkmale den entsprechenden Namen aus der Benutzerschnittstelle zugeordnet. Diese Tabelle dient als Referenz, um zu lernen, welche Merkmale von den Suchanforderungen und Bindungen von RICOH ProcessDirector übertragen werden.

Datenbank- und Benutzerschnittstellennamen der Merkmale
Datenbankname des Merkmals Benutzerschnittstellenname des Merkmals
WorkflowSystem.AdLdap.GroupMap Zuordnung eines Produkts zur LDAP-Gruppe
WorkflowSystem.AdLdap.GroupSearchBase Gruppensuchbasis
WorkflowSystem.AdLdap.GroupSearchFilter Gruppensuchfilter
WorkflowSystem.AdLdap.GroupSearchMember Gruppensuchmitglied
WorkflowSystem.AdLdap.ManagerDN Eindeutiger Managername
WorkflowSystem.AdLdap.ManagerPassword Kennwort für eindeutigen Managername
WorkflowSystem.AdLdap.rootDN Eindeutiger Rootname
WorkflowSystem.AdLdap.Server LDAP-Server
WorkflowSystem.AdLdap.UserSearchBase Benutzersuchbasis
WorkflowSystem.AdLdap.UserSearchFilter Benutzersuchfilter
User.ID Benutzername
User.Password Benutzerkennwort

RICOH ProcessDirector erzeugt diese Bindungen, wenn sich ein Benutzer anmeldet:

  • Bindung von ${WorkflowSystem.AdLdap.Server} mit ${WorkflowSystem.AdLdap.ManagerDN} und ${WorkflowSystem.AdLdap.ManagerPassword}

    Wenn das Systemmerkmal Eindeutiger Managername (WorkflowSystem.AdLdap.ManagerDN) keinen Wert hat, wird eine anonyme Bindung erzeugt.

  • Bindung an ${WorkflowSystem.AdLdap.Server} mit ${User.ID} und ${User.Password}
      Hinweis:
    • Das Kennwort für User.Password muss festgelegt sein, wenn Änderungen für LDAP vorgenommen werden. Wenn das Kennwort nicht festgelegt ist, schlägt die Bindung fehl.

RICOH ProcessDirector führt diese Suchanforderungen aus, wenn sich ein Benutzer anmeldet:

  • Für alle RICOH ProcessDirector LDAP-Gruppen: searchRequest "${WorkflowSystem.AdLdap.GroupSearchBase},${WorkflowSystem.AdLdap.rootDN}" wholeSubtree Filter: (${WorkflowSystem.AdLdap.GroupSearchFilter}${WorkflowSystem.AdLdap.GroupMap})

    Das Gruppensuchmitglied muss in den Ergebnissen enthalten sein. Der Wert des Gruppensuchmitglieds wird als RICOH ProcessDirector-Benutzername verwendet.

  • Wenn ein Benutzername auf den Wert gesetzt ist, der im Argument Gruppensuchmitglied zurückgegeben wird:searchRequest "${WorkflowSystem.AdLdap.UserSearchBase},${WorkflowSystem.AdLdap.rootDN}" wholeSubtree Filter: (${WorkflowSystem.AdLdap.UserSearchFilter}=${User.ID})

Überprüfen Sie, ob die Kommunikation zwischen RICOH ProcessDirector und dem LDAP-Server ordnungsgemäß funktioniert, indem Sie die Gruppensuchbasis und die Benutzersuchbasis testen:

  • Verwenden Sie das Microsoft-Tool LDP.exe, um die Kommunikation zwischen RICOH ProcessDirector und Ihrem LDAP-Server zu überprüfen. Geben Sie Ihren LDAP-Servernamen, den Port, Benutzernamen und das Kennwort in das Tool ein. Das Tool gibt die Active-Directory-Struktur zurück, anhand derer Sie die Informationen der Gruppensuchbasis und der Benutzersuchbasis überprüfen können.

1.2.6.18 Einrichten zum Senden von Daten an RICOH Predictive Insight

Mit den RICOH Predictive Insight-Einstellungen können Sie das System für das Senden von Daten an RICOH Predictive Insight konfigurieren.

Die Daten, die Sie an RICOH Predictive Insight senden, müssen von den RICOH ProcessDirector-Datensammlern in der Berichte-Datenbank gespeichert werden. Bevor Sie dieses Verfahren ausführen, müssen Sie die Berichte-Funktion konfigurieren, einschließlich der Einrichtung von Datensammlern und Workflow-Schritten, um die Daten zu sammeln, die Sie an RICOH Predictive Insight senden möchten. Die von den Datensammlern vor dem Einrichten eines RICOH Predictive Insight-Datenübermittlers gesammelten Daten können in RICOH Predictive Insight verwendet werden, nachdem die Übertragung aktiviert wurde.

    Hinweis:
  • Stellen Sie sicher, dass Sie die Datenerfassung in Berichte Datenbankeinstellungen und für jeden Datensammler, mit dem Sie Daten sammeln möchten, aktiviert haben.

Um eine Verbindung zu RICOH Predictive Insight herzustellen und Daten zu übertragen, müssen Sie eine Reihe von Schritten ausführen. Für die Datenverbindung müssen Sie Anmeldeinformationen und einen Datenübermittler erstellen. Die Anmeldeinformationen verwenden einen Authentifizierungscode, um ein Zertifikat zu erstellen, das sich bei der RICOH Account Administration für den Zugriff auf Ricoh-Cloud-Anwendungen authentifiziert. Um Zugriff auf RICOH Account Administration zu erhalten, wenden Sie sich an den Systemadministrator für RICOH Predictive Insight.

Nachdem Sie ein Zertifikat erstellt haben, das RICOH ProcessDirector bei Ricoh-Cloud authentifiziert, müssen Sie einen RICOH Predictive Insight-Datenübermittler erstellen, der die Datenübertragung ermöglicht.

    Wichtig:
  • Es können nur ein Satz Ricoh-Cloud-Anmeldeinformationen und ein RICOH Predictive Insight-Datenübermittler zum Senden von Daten an RICOH Predictive Insight erstellt werden.

So richten Sie die Einstellungen ein, um Daten an RICOH Predictive Insight zu senden:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einstellungen RICOH Predictive Insight.
  3. Gehen Sie zu Einstellungen und legen Sie die Werte für diese Eigenschaften fest:
    1. Wählen Sie die Zeitzone für den RICOH ProcessDirector-Primärcomputer aus der Liste Zeitzone des Primärcomputers aus.
    2. Geben Sie den Namen des RICOH ProcessDirector-Systems in das Feld Systemanzeigename ein. Der Name identifiziert Ihr RICOH ProcessDirector-System in RICOH Predictive Insight.
    3. Wenn Sie sich für die Verwendung eines Proxyservers entscheiden, stellen Sie sicher, dass der Proxyserver auf der Seite Systemeinstellungen konfiguriert ist.
    4. Klicken Sie auf Einstellungen speichern.
  4. Klicken Sie im Abschnitt Identitätsnachweis auf das Symbol Hinzufügen, um Ricoh-Cloud-Anmeldeinformationen zu erstellen. Ein neues Dialogfeld öffnet sich, um die Anmeldeinformationen einzurichten:
    1. Füllen Sie die Felder im Abschnitt Allgemein aus.
    2. Klicken Sie im Abschnitt Zertifikat auf Code generieren. RICOH Account Administration wird auf einer neuen Registerkarte geöffnet.
    3. Melden Sie sich bei RICOH Account Administration an und kopieren Sie den Code.
    4. Kehren Sie zu RICOH ProcessDirector zurück und fügen Sie den generierten Code in das Feld Einmalcode ein.
    5. Klicken Sie auf OK, um das Zertifikat zu generieren und die Anmeldeinformationen zu speichern.
  5. Klicken Sie im Abschnitt Daten-Transmitter auf das Symbol Hinzufügen, um einen neuen RICOH Predictive Insight-Datenübermittler zu erstellen. Ein neues Dialogfeld öffnet sich, um den Datenübermittler einzurichten:
    1. Überprüfen Sie die aktuellen Werte für die Eigenschaften und nehmen Sie alle erforderlichen Aktualisierungen auf den Reitern vor. Wollen Sie Informationen zu einer Eigenschaft anzeigen, klicken Sie auf das Fragezeichen neben dem Namen der Eigenschaft.
    2. Wenn alle Einstellungen korrekt konfiguriert sind, klicken Sie auf den Schalter oben auf dem Reiter Allgemein, um den Datensammler zu aktivieren.
    3. Klicken Sie auf OK.
Wenn alle Einstellungen korrekt konfiguriert sind, sollte vor jedem Abschnitt ein grünes Häkchen angezeigt werden. Die erste Datenübertragung erfolgt nach dem von Ihnen festgelegten Zeitplan. Die erste Übertragung kann eine Weile dauern, auch wenn nur eine geringe Datenmenge gesendet wird. In der oberen rechten Ecke der Seite Einstellungen RICOH Predictive Insight werden der Status der Verbindung sowie Datum und Uhrzeit der letzten erfolgreichen Übertragung angezeigt.

1.2.6.19 Ein RICOH ProcessDirector "Product Update" installieren

1.2.6.19.1 Das Update vorbereiten

Wenn Sie Ihr System für eine Aktualisierung vorbereiten, müssen Sie festlegen, wie Sie Ihr System aktualisieren möchten und welche Komponenten Sie installiert haben, und dann Ihr System sichern.

So bereiten Sie sich auf eine Aktualisierung vor:

  1. Entscheiden Sie, wie Sie Ihr System aktualisieren. Sie haben zwei Möglichkeiten:
    • Laden Sie die vollständige ISO-Datei des Produkts für die neueste Version von RICOH ProcessDirector herunter.

      Die ISO-Datei enthält eine vollständige Aktualisierung des Basisprodukts und aller Funktionen. Sie installieren die Aktualisierung genauso, wie Sie das Produkt ursprünglich installiert haben.

      Diese Option ist die effizienteste, da es nur ein Paket zum Herunterladen gibt und die installierten Funktionen automatisch aktualisiert werden.

        Hinweis:
      • RICOH Transform Features müssen separat heruntergeladen und installiert werden.
    • Laden Sie die Aktualisierungspakete für das Basisprodukt und alle von Ihnen installierten Funktionen herunter.

      Das Herunterladen einzelner Aktualisierungspakete kann schneller sein als das Herunterladen der vollständigen ISO-Datei, da jedes Paket deutlich kleiner ist als die ISO-Datei. Allerdings muss jedes Paket einzeln heruntergeladen werden. Wenn Sie eine große Anzahl von Funktionen aktualisieren müssen, kann der Prozess sehr lange dauern.

      Ein "Product Update" kann nur auf RICOH ProcessDirector-Systeme der Version 3.6 oder höher installiert werden. Wenn Ihre Software unter Version 3.6 liegt, verwenden Sie die vollständige ISO-Datei des Produkts oder wenden Sie sich an den Software-Support.

  2. Wenn RICOH Transform Features auf Ihrem System installiert ist, melden Sie sich an der Benutzerschnittstelle von Transform Feature an, und rufen Sie das Dialogfeld "Info" auf. Notieren Sie, welche Umwandlungen installiert sind.
  3. Wenn Sie sich für die vollständige ISO-Datei des Produkts entschieden haben, folgen Sie den Anweisungen in den Kapiteln 3 und 4 von Ricoh ProcessDirector: Planung und Installation für den Download und die Installation der Aktualisierung.
  4. Wenn Sie sich für die Installation von Aktualisierungspaketen entschieden haben, müssen Sie das Basisprodukt und alle derzeit installierten Funktionen aktualisieren.
    1. Melden Sie sich als autorisierter Benutzer an, um Feature Manager zu verwenden.
    2. Klicken Sie auf Verwaltung.
    3. Wählen Sie im linken Teilfenster Utilities Funktionen.
      Wenn Sie eine Fehlermeldung erhalten, müssen Sie den "Feature Manger" manuell starten:
      • Melden Sie sich beim primären Computer als der Benutzer an, der RICOH ProcessDirector installiert hat. Klicken Sie auf die Windows-Start-Schaltfläche und geben Sie Dienste ein, um nach der Dienste-App zu suchen. Öffnen Sie die Dienste-App, klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf den Feature Manager-Dienst und wählen Sie Neustart.
      Um den Vorgang abzuschließen, löschen Sie Ihren Browser-Cache und laden Sie die Feature Manager-Webseite neu.
    4. Erstellen Sie eine Liste mit allen Funktionen mit einer Versionsnummer in der Spalte Installierte Version.
      Das Feature "Product Update" enthält das Basisprodukt. Das Basisprodukt muss daher immer aktualisiert werden.
  5. Erstellen Sie eine Sicherungskopie des Systems. Geben Sie dazu die folgenden Befehle ein.
    • "C:\Program Files\7-Zip\7z.exe" a -t7z lib.7z "C:\aiw\aiw1\lib"
    • "C:\Program Files\7-Zip\7z.exe" a -t7z ext-xml.7z "C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\extensions\**\extension.xml"
      Hinweis:
    • Dieses Verfahren stoppt und startet den RICOH ProcessDirector-Server wieder. Führen Sie dieses Verfahren im Rahmen einer geplanten Wartung aus.
  6. Deaktivieren Sie die Antivirensoftware.
    Während des Installationsvorgangs werden verschiedene Archivdateien (ZIP-, JAR- und EPK-Dateien) auf Ihren Server kopiert. Anschließend werden die Inhalte extrahiert und in die richtigen Verzeichnisse auf Ihrem System verschoben. Antivirenprogramme sperren und scannen normalerweise Dateien, die aus Archiven extrahiert wurden.

    Während der Sperr- und Scanvorgang im Allgemeinen schnell ist, läuft das Installationsprogramm schneller. Wenn das Installationsprogramm versucht, Dateien zu entpacken und zu verschieben, bevor der Scanvorgang abgeschlossen ist, kommt es zu Installationsfehlern, die schwer zu beheben sind. Deaktivieren Sie Ihre Antiviren-Software während des Installationsvorgangs, um diese Art von Fehlern zu vermeiden.

      Hinweis:
    • Microsoft Defender Firewall und Microsoft Defender Antivirus sind separate Programme. Sie müssen Microsoft Defender Antivirus deaktivieren. Das Deaktivieren der Microsoft Defender Firewall verhindert die beschriebenen Installationsprobleme nicht.
    • Microsoft Defender Antivirus muss deaktiviert werden; der passive Modus reicht nicht aus, um Installationsfehler zu vermeiden.
  7. Vergewissern Sie sich, dass diese Ausnahmen in Ihrer Antiviren-Software konfiguriert sind.

    Wenn Sie Ihre Antiviren-Software nicht vollständig deaktivieren können, können Sie einige Verzeichnisse von den Scans ausschließen, um die Wahrscheinlichkeit von Installationsfehlern zu verringern. Darüber hinaus beeinträchtigen die meisten Antivirenprogramme die Funktion von Datenbanken. Die Software stellt manchmal Dateien unter Quarantäne, die von Datenbanken verwendet werden, und verursacht dadurch Betriebsfehler. Das Einrichten dieser Ausnahmen verhindert nun diese Fehler nach der Installation von RICOH ProcessDirector.

    Verifizieren Sie die Ausnahmen für diese Pfade:

    • C:\aiw\aiw1
    • C:\Programme\Ricoh\ProcessDirector
    • Wenn Sie DB2 als Datenbank verwenden möchten:
      • C:\AIWINST
      • C:\ProgramData\IBM
    • Wenn Sie eine benutzerdefinierte Funktion verwenden, die die BCC-Software mit RICOH ProcessDirector integriert:
      • C:\BCC
    Wichtig:
  • Wenn Ihr RICOH ProcessDirector für Windows-System die Version 3.6.0 hat, laden Sie die benötigten Dateien herunter, installieren Sie jedoch das Feature "Product Update" oder sonstige Features erst nach Rücksprache mit dem Ricoh Softwaresupport. Vor dem Installieren von "Product Update" muss erst ein spezielles Dienstprogramm ausgeführt werden. Anderenfalls kann Ihr System nicht neu gestartet werden.

1.2.6.19.2 Herunterladen und Installieren von Update-Paketen

Produktaktualisierungen für RICOH ProcessDirector können von der Ricoh Software-Webseite heruntergeladen werden.
    Hinweis:
  • Bei diesem Verfahren wird davon ausgegangen, dass Sie nicht den primären Computer für den Zugriff auf die externe Webseite und das Herunterladen der Aktualisierungsdateien verwenden.

    Wenn Sie die Dateien direkt auf den primären Computer herunterladen, laden Sie die Dateien in dieses Verzeichnis herunter:

    • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\available

So laden Sie die Aktualisierungspakete herunter und installieren sie:
  1. Öffnen Sie in einem Web-Browser diese Seite: https://dl.ricohsoftware.com/.
  2. Klicken Sie auf Software-Downloads, geben Sie Ihre Berechtigungs-ID ein, und klicken Sie auf Übermitteln.
  3. Optional: Wenn Sie Updates zu RICOH Transform Features herunterladen möchten, suchen Sie die Namen dieser Umwandlungen, und klicken Sie auf diese Namen, um die Updates herunterzuladen.
  4. Klicken Sie rechts auf der Seite auf Zugehörige Dateien anzeigen.
  5. Klicken Sie auf die Titel der einzelnen Pakete, die Sie herunterladen möchten. Beginnen Sie mit Ricoh ProcessDirector: Product Update Feature.
    Ermitteln Sie anhand der zuvor angefertigten Liste der installierten Features, welche weiteren Pakete herunterzuladen sind.
  6. Prüfen Sie im Anschluss an das Herunterladen bei jedem einzelnen Paket die MD5-Prüfsumme. Diese Prüfsumme muss mit dem auf der Webseite angegebenen Wert übereinstimmen. Ersetzen Sie dabei ProductUpdate.epk durch den Namen der Datei:
    • certutil -hashfile ProductUpdate.epk MD5

    Wenn die Prüfsummen nicht übereinstimmen, laden Sie die Datei erneut herunter.

      Wichtig:
    • Wenn Ihr RICOH ProcessDirector für Windows-System die Version 3.6.0 hat, laden Sie die benötigten Dateien herunter, installieren Sie jedoch das Feature "Product Update" oder sonstige Features erst nach Rücksprache mit dem Ricoh Softwaresupport. Vor dem Installieren von "Product Update" muss erst ein spezielles Dienstprogramm ausgeführt werden. Anderenfalls kann Ihr System nicht neu gestartet werden.
  7. Melden Sie sich am primären Computer als Administrator an.
  8. Kopieren Sie die EPK-Dateien in dieses Verzeichnis auf dem primären Computer:
    • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\available
  9. Installieren Sie die Funktion "Produktaktualisierung" mit dem Import-Paket.
  10. Nach Abschluss des Installationsvorgangs startet RICOH ProcessDirector neu. Melden Sie sich über einen Browser an der Benutzerschnittstelle an. Sollte während des Installationsvorgangs ein Fehler auftreten, wenden Sie sich an den Ricoh Softwaresupport.
  11. Wenn Sie andere Funktionspakete heruntergeladen haben, installieren Sie die mit dem Feature Manager.
    Wichtig:
  • Es gibt Pakete, die Funktionsaktualisierungen enthalten, die nur auf Anweisung des Ricoh Software Supports installiert werden. Wenden Sie sich an das Ricoh Software-Supportteam, bevor Sie andere Pakete als das Basisprodukt, Sprachpakete und Schriftartensammlungen herunterladen und installieren.

1.2.7 Starten, Stoppen und Deinstallieren

Sie können denRICOH ProcessDirectorDienst starten und stoppen. Außerdem können Sie RICOH ProcessDirector deinstallieren.

1.2.7.1 Starten und Stoppen des RICOH ProcessDirector-Dienstes

Der Dienst RICOH ProcessDirector umfasst alle Komponenten, die für die Verarbeitung von Aufträgen über den Workflow erforderlich sind, wie z. B. den Primärserver, lokale Sekundärserver, die UI-Anwendung und das Informationszentrum. Standardmäßig wird der Dienst RICOH ProcessDirector beim Systemstart automatisch gestartet.
Bei Fehlern oder Netzwerkproblemen müssen Sie den Dienst jedoch u. U. manuell starten und stoppen.
    Hinweis:
  • Beim Stoppen des Dienstes wird RICOH ProcessDirector zwar heruntergefahren, aber in manchen Situationen sind zusätzliche Schritte erforderlich, um sicherzustellen, dass die gesamte Verarbeitung beendet wird. Zu diesen Situationen gehören:
    • Anwendung von Updates auf das Betriebssystem
    • Überarbeitung des Dateisystems, das /aiw enthält. Zum Beispiel das Verschieben des Dateisystems auf eine neue Speichereinheit.
    • Durchführung einer vollständigen Speichersicherung. Zum Beispiel indem alles heruntergefahren wird, damit während der Sicherung keine Datenübertragung stattfindet.
  • Wenn Sie die gesamte Verarbeitung abschalten müssen, führen Sie die optionalen Schritte durch, die für Ihre Umgebung erforderlich sind.

So starten oder stoppen Sie den Dienst RICOH ProcessDirector:

  1. Öffnen Sie die Windows-Systemsteuerung.
  2. Klicken Sie auf Verwaltung.
  3. Doppelklicken Sie auf Dienste.
  4. Wählen Sie RICOH ProcessDirector aus. Im Menü Aktion:
    • Wenn der Dienst aktuell ausgeführt wird, klicken Sie auf Beenden.

    • Klicken Sie auf Starten, um den Dienst zu starten.

  5. Optional: Um andere verwandte Dienste zu beenden, die ausgeführt werden, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf diese Dienste und wählen Sie Anhalten:
    1. RPDPStgreSQL, existiert nur, wenn Sie in einer PostgreSQL-Konfiguration arbeiten.
    2. RPDHistoryPostgreSQL, existiert nur, wenn Sie dem Berichte-Feature mit einer älteren Version von RICOH ProcessDirector nutzen und auf eine neuere Version aktualisieren.
    3. DB2 Services, existiert nur, wenn Sie in einer DB2-Konfiguration arbeiten. Zu den Diensten können folgende gehören:
      • DB2 - DB2COPY1 - AIWINST-0
      • DB2 Governor (DB2COPY1)
      • DB2 License Server (DB2COPY1)
      • DB2 Management Service (DB2COPY1)
      • DB2 Remote Command Server (DB2COPY1)
      • DB2DAS - DB2DAS0
    4. ITM GUI und ITMServer existieren nur, wenn ein Umwandlung-Feature installiert ist.
  6. Optional: Wenn Sie das Feature AFP-Unterstützung installiert haben, müssen Sie den PSF-Druckertreiber stoppen. Klicken Sie auf STRG + Alt + Entf und wählen Sie Task-Manager Details. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf psfapid.exe und wählen Sie Task beenden.

1.2.7.2 RICOH ProcessDirector deinstallieren

Möglicherweise müssen Sie RICOH ProcessDirector deinstallieren (beispielsweise, falls Sie eine Wiederherstellung auf eine vorherige Ebene ausführen müssen).

1.2.7.2.1 Basisprodukt, Features und Erweiterungen deinstallieren

Sie können nur einen Befehl verwenden, um das Basisprodukt und alle Features und Erweiterungen gleichzeitig zu deinstallieren. Sie können Features oder Erweiterungen nicht einzeln deinstallieren.
    Wichtig:
  • Verwenden Sie nicht die Windows-Systemsteuerung zur Deinstallation von RICOH ProcessDirector.

So deinstallieren Sie das Basisprodukt und alle Features und Erweiterungen:

  1. Melden Sie sich beim primären Computer als der Benutzer an, der RICOH ProcessDirector installiert hat.
  2. Gehen Sie in das Verzeichnis, in dem Sie RICOH ProcessDirector installiert haben.
    Falls Sie das Standardverzeichnis während der Installation akzeptiert haben, gehen Sie zu C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector.
  3. Gehen Sie zu _uninstall\ippd und führen Sie removeIPPD.exe aus.
    RICOH ProcessDirector startet das Programm, das Sie durch den Deinstallationsprozess leitet. Führen Sie die Anweisungen des Programms aus.
  4. Klicken Sie auf Deinstallieren, um den Deinstallationsprozess zu starten.
    Wenn die Deinstallation abgeschlossen ist, wird Ihnen entweder eine Nachricht darüber angezeigt, dass die Deinstallation erfolgreich abgeschlossen wurde, oder eine Nachricht mit Hinweisen, dass Fehler aufgetreten sind sowie die Position der Datei mit dem Fehlerprotokoll.
  5. Klicken Sie auf Fertig.
  6. Falls der primäre Computer nicht automatisch neu gestartet wird, starten Sie ihn manuell neu.
  7. Das Deinstallationsprogramm hinterlässt einen Teil der Verzeichnisstruktur. Um vollständig alle Dateien zu entfernen, die das RICOH ProcessDirector-Installationsprogramm installiert hat, entfernen Sie das Verzeichnis C:\aiw\. Falls Sie RICOH ProcessDirector in einem anderen Verzeichnis als dem Standardverzeichnis installiert haben, entfernen Sie C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector.
      Wichtig:
    • Entfernen Sie nicht die Ordner %ProgramData%\Ricoh\InfoPrint Manager\var\psf und %ProgramData%\Ricoh\InfoPrint Manager\var\psf\segments, falls InfoPrint Manager auf dem Server installiert ist, den Sie gerade verwenden.

1.2.7.2.1.1 Transform Features deinstallieren

Wenn Sie Transform Features deinstallieren möchten, müssen Sie dies gegebenenfalls vom Server und dem BladeCenter deinstallieren.

1.2.7.2.1.1.1 Transform Features von einem Server deinstallieren

In diesem Abschnitt wird das Verfahren zur Deinstallation von Transform Features von einem Server beschrieben.
So deinstallieren Sie Transform Features von einem Server:
  1. Für Linux führen Sie diesen Befehl aus diesem Pfad aus: /opt/infoprint/itm/_uninst/uninstall_itm.sh; für Windows geben Sie den Deinstallationsbefehl aus diesem Pfad an: install_path\_uninst\uninstall.exe.
  2. Um nur eine bestimmte Umwandlung zu deinstallieren, führen Sie für Linux diesen Befehl aus:
    /opt/infoprint/itm/_inst/feature/<transform_id>/_uninst/uninstall_tf_<transform_id>.sh, wobei <transform_id> der Name der Umwandlung ist.
  3. Die Seite Willkommen beim Programm zur Deinstallation.
  4. Klicken Sie auf Weiter.
    Auf der Zusammenfassungsseite wird angezeigt, dass das Installationsprogramm Transform Features deinstallieren wird.
  5. Klicken Sie auf Deinstallieren.
    Auf der Seite wird angezeigt, dass Transform Features erfolgreich deinstalliert wurde.
  6. Klicken Sie auf Fertigstellen, um den Assistenten zu beenden.
Unter Windows-Betriebssystemen kann Transform Features auch über die Systemsteuerung deinstalliert werden.

1.2.7.2.1.1.2 Transform Features auf einem Linux-Server über die Befehlszeile deinstallieren

Dieser Abschnitt beschreibt die Deinstallation von Transform Features über die Befehlszeile.
So deinstallieren Sie Transform Features von einem Linux-Server:
  1. Melden Sie sich als Root User (Administrator) an.
  2. Geben Sie bei einer Deinstallation über Konsole den folgenden Befehl ein:
    /opt/infoprint/itm/_uninst/uninstall_itm.sh
  3. Um nur eine bestimmte Umwandlung zu deinstallieren, geben Sie diesen Befehl ein:
    /opt/infoprint/itm/_inst/feature/<transform_id>/_uninst/uninstall_tf_<transform_id>.sh, wobei <transform_id> der Name der Umwandlung ist.

1.2.7.2.1.1.3 Transform Features Auf einem Windows-Server über die Befehlszeile deinstallieren

Dieser Abschnitt beschreibt die Deinstallation von Transform Features über die Befehlszeile.
So deinstallieren Sie Transform Features von einem Windows-Server:
  1. Melden Sie sich als Administrator an.
  2. Geben Sie bei einer Deinstallation über Konsole den folgenden Befehl ein:
    Installationspfad\_uninst\uninstall.exe -i console
  3. Geben Sie bei einer stillen Deinstallation (keine Ausgabe und keine Benutzereingabe erforderlich) den folgenden Befehl ein:
    Installationspfad\_uninst\uninstall.exe -i silent

1.2.8 Prüfliste für die Installationsplanung

Diese Prüfliste enthält die Aufgaben, die Sie bei der Planung für Ihre RICOH ProcessDirector-Installation unterstützen können.

Prüfliste für die Installationsplanung
Prüfen Sie nach Abschluss der Aufgabe jedes Element.
  Task Anmerkungen
  Bewerten Sie Ihre derzeitigen und zukünftigen Speicher- und Sicherungsanforderungen. Berücksichtigen sie Produktionsvolumen, die Verwaltung von Druckressourcen und die Fehlerbehebung.

 
  Stellen Sie sicher, dass Sie über eine ausreichende Netzkapazität verfügen.  
  Legen Sie fest, welche Drucker Sie mit RICOH ProcessDirector verwenden möchten. Wenn Sie Drucker für RICOH ProcessDirector definieren, benötigen Sie diese Informationen:
  • Printer name
  • TCP/IP-Portnummer
  • TCP/IP-Adresse oder Hostname
  • SNMP-Community-Name, falls Sie SNMP zur Überwachung des Druckers verwenden möchten

Sie sollten auch die Sprache auswählen, die die Treiberkomponenten des Druckers beim Zurückgeben von Nachrichten an RICOH ProcessDirector verwenden.

 
  Beziehen Sie die erforderliche Hardware für Ihre Konfiguration, die Ihrem Speicher und Ihren Sicherungsanforderungen entspricht (siehe Hardwarevoraussetzungen).

 
  Entscheiden Sie, welche Datenbankkonfiguration Sie mit RICOH ProcessDirector verwenden möchten:
  • PostgreSQL im Lieferumfang von RICOH ProcessDirector
  • PostgreSQL lokal oder remote installiert.
  • IBM DB2, ausgeliefert mit RICOH ProcessDirector
 
 

Wenn Sie Ihre eigene Kopie von DB2 verwenden:

  • Entscheiden Sie, ob DB2 auf dem primären Computer oder auf einem anderen Computer installiert werden soll.
  • Falls Sie DB2 auf einem anderen Computer installieren, bestimmen Sie das Verzeichnis für die RICOH ProcessDirector-Informationen.

 
 

Wenn Sie Ihre eigene Kopie von PostgreSQL verwenden:

  • Entscheiden Sie, ob die PostgreSQL-Datenbank auf dem primären Computer oder auf einem anderen Computer installiert werden soll.
  • Wenn Sie bereits eine PostgreSQL-Datenbank auf einem anderen Computer installiert haben, ermitteln Sie das Verzeichnis für den Datenbank-Cluster sowie den PostgreSQL-Benutzernamen und das Kennwort, die von RICOH ProcessDirector verwendet werden.
  • Wenn Sie PostgreSQL auf einem anderen Server verwenden, müssen Sie entweder PostgreSQL oder die PostgreSQL-Befehlszeilentools auf dem primären Server installieren.

 
  Richten Sie einen Hostnamen und die IP-Adresse für den RICOH ProcessDirector Computer ein. RICOH ProcessDirector unterstützt IPv4-Adressen.

 
  Legen Sie das Kennwort fest, das bei der Anmeldung bei der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle mit dem aiw-Benutzernamen verwendet werden soll. Bei der ersten Anmeldung beim RICOH ProcessDirector mit dem Standard-Benutzernamen von aiw und dem Standard-Kennwort von aiw werden Sie aufgefordert, das Kennwort zu ändern. Das Kennwort muss 8 bis 32 alphanumerische Zeichen enthalten.  
  Legen Sie fest, wie viele RICOH ProcessDirector-Benutzer-IDs Sie erstellen möchten und welche Autorität jede ID haben soll, wie Überwachung, Bediener, Aufsichtsperson oder Administrator. Legen Sie fest, welche weiteren Autoritätsgruppen Sie erstellen möchten und welche Aktionen diese ausführen können.  
  Wenn Sie LDAP- oder Active-Directory-Benutzernamen und -Kennwörter zur Authentifizierung von RICOH ProcessDirector-Benutzern verwenden möchten, bitten Sie Ihren LDAP-Administrator, LDAP-Gruppen für jede Zugriffsebene zu erstellen, die Sie als RICOH ProcessDirector-Sicherheitsgruppe einrichten möchten.  
  Berücksichtigen Sie, welche Methoden zur Jobübergabe Sie zum Senden von Jobs an RICOH ProcessDirector verwenden möchten:
  • Sie können Dateien mithilfe von FTP in Ordner für den Sofortdruck senden oder kopieren, Dateien mit dem LPD-Protokoll senden oder den Befehl pdpr verwenden.
  • Wenn Sie über die Funktion AFP-Unterstützung verfügen, können Sie Download for z/OS oder AFP Download Plus verwenden.
  • Sie können Dateien manuell über das Portlet Jobs übergeben auf der Hauptseite senden.
Die Methode zur Jobübergabe, die Sie verwenden, hängt vom System ab, über das Sie die Jobs senden. Weitere Informationen finden Sie unter Jobübergabe.
 
  Legen Sie fest, welche Ressourcen verfügbar sein müssen, damit RICOH ProcessDirector diese verwenden kann (wie standardmäßige und nicht standardmäßige AFP-Fonts). Denken Sie dann darüber nach, wie Sie Ihre Ressourcen freigeben möchten, damit sie für RICOH ProcessDirector verfügbar sind (zum Beispiel NFS oder Samba).

Wenn Sie Ihre Ressourcen im C:\aiw\aiw1\resources-Verzeichnis auf Ihrem primären Computer speichern, können alle RICOH ProcessDirector-Komponenten, einschließlich aller sekundärer Server, diese ohne zusätzliche Konfiguration finden. RICOH ProcessDirector nimmt bei Aktualisierungen keine Änderungen an diesem Verzeichnis vor, daher müssen die Ressourcen nach der Installation einer Aktualisierung nicht erneut geladen werden.

 
  Installieren Sie die erforderliche Software für Ihre Konfiguration (siehe Erforderliche Software installieren).  
  Installieren Sie optionale Software, wie Download for z/OS, AFP Download Plus oder InfoPrint Umwandlungsmanager (siehe Optionale Software einplanen).

 
  Ändern Sie bei Bedarf die Sprache des Computers:
Windows
Klicken Sie auf Systemsteuerung Region- und Sprachoptionen.
RICOH ProcessDirector unterstützt die folgenden Sprachen und Ländereinstellungen:
  • Portugiesisch (Brasilien) (pt_BR)
  • Englisch (en_US)
  • Französisch (fr_FR)
  • Deutsch (de_DE)
  • Italienisch (it_IT)
  • Japanisch (ja_JP)
  • Spanisch (es_ES)

1.2.9 Behindertengerechte Bedienung

Ziel von Ricoh ist es, jeder Person – unabhängig vom Alter oder von einer eventuellen Behinderung – den Zugriff auf Produkte zu ermöglichen.

Weitere Informationen in Bezug auf die Verpflichtung zur barrierefreien Bedienung finden Sie auf der Seite "Barrierefreie Bedienung" auf der Ricoh Website.

Funktionen zur behindertengerechten Bedienung

Funktionen zur behindertengerechten Bedienung helfen Personen mit Behinderungen, wie beispielsweise Bewegungseinschränkungen oder Sehschwächen, bei der erfolgreichen Nutzung von Produkten der Informationstechnologie.

Mit den wichtigsten Eingabehilfen dieses Produkts haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • Verwenden Sie Bildschirmvorhänge, Bildschirmlupen und andere Hilfstechnologien.
  • Verwenden Sie eine Tastatur statt einer Maus.
  • Ändern Sie Attribute, wie Lautstärke, Farbe, Kontrast und Font-Größe.

Darüber hinaus liegen das Information Center und die Veröffentlichungen für das Produkt in einem behindertengerechten Format vor.

Navigation mit der Tastatur

Dieses Produkt benutzt die Microsoft Windows-Standardnavigationstasten.

    Wichtig:
  • Sie können daher die Registerkarte "Workflow", den AFP Indexer-Modus von RICOH Visual Workbench (der Teil der AFP-Unterstützung-Funktion ist), das Feature AFP Editor oder die Whitespace Manager-Funktion nicht nur über die Tastatur verwenden. Für sie ist eine Maus erforderlich.
RICOH ProcessDirector-Tasten für Direktaufrufe der Benutzerschnittstelle

Wenn die Jobtabelle auf der Seite Hauptseite oder eine Tabelle auf der Seite "Verwaltung" den Fokus hat, können Sie die folgenden Tasten für Direktaufrufe verwenden:

Tasten für Direktaufrufe der Benutzerschnittstelle
Beschreibung Strg + Taste
Wählt alle Objekte in der Tabelle aus. a
Öffnet die Feldhilfe für die aktuell ausgewählte Eigenschaft. F1

Bei der Anzeige eines Jobs in einem Workflow können Sie die folgenden Tasten für Direktaufrufe nutzen:

Anzeigen von Jobs im Worflow mit Tasten für Direktaufrufe
Beschreibung Strg + Taste
Vergrößern. +
Verkleinern. -
Zum Standard-Zoomfaktor zurückkehren. 0
RICOH ProcessDirector-Tasten für Direktaufrufe des Workflows

Im Workflow-Editor können Sie diese Tastenkombinationen verwenden:

Tasten für Direktaufrufe des Workflows
Beschreibung Strg + Taste
Speichern Sie den Workflow. Strg + S
Rückgängig machen einer vorherigen Aktion, einschließlich Änderungen an einem Schritt oder einem Notizbuch für Anschlussmerkmale. Strg + z
Wiederherstellen einer rückgängig gemachten vorherigen Aktion, einschließlich Änderungen an einem Schritt oder einem Notizbuch für Anschlussmerkmale. Strg + Y oder Strg + Umschalt + Z
Blenden Sie die Seitenleiste ein oder aus. Strg + E
Die Zuordnung ein- bzw. ausblenden. Strg + M
Vergrößern. Strg + +
Verkleinern. Strg + -
Setzt den Zoom auf den Standardwert zurück. Strg + 0
Setzt die Standardgröße und -position des Zuordnungsfensters zurück. Strg + D
Kopieren Sie einen oder mehrere Schritte. Die Schritte müssen zuerst ausgewählt werden. Strg + C
Löschen Sie einen oder mehrere Schritte. Die Schritte müssen zuerst ausgewählt werden. Löschen

1.3 RICOH ProcessDirector verwenden

1.3.1 Übersicht

1.3.1.1 Neu in dieser Version

Diese neuen Funktionen und Aktualisierungen sind in den aufgeführten Versionen von RICOH ProcessDirector enthalten.

Neue Funktionen und Aktualisierungen in Version 3.14.0

  • Erweitern Sie Ihre Druck-Workflows um die Möglichkeiten der KI

    RICOH ProcessDirector führt die kostenlose KI-Verbindung ein, um die KI-Verarbeitung in Ihre Workflows einzubinden. Richten Sie Ihre Modelle gemäß Ihren Sicherheitsrichtlinien und Governance-Verfahren ein und fügen Sie dann einen ConnectToAI-Schritt zu Ihrem Workflow hinzu. Der Schritt sendet eine Aufforderung an Ihren KI-Dienst und erhält eine Antwort, bevor der Job weiter verarbeitet wird.

    Diese Funktion unterstützt derzeit die Verbindung zu Amazon Bedrock.

  • Vergleichen Sie Workflows direkt in der Anwendung

    Workflow-Administratoren können einen visuellen Vergleich von zwei Workflows nebeneinander sehen. Wählen Sie vorhandene Workflows auf demselben System oder in einer Exportdatei und öffnen Sie das Dienstprogramm. Unterschiede werden hervorgehoben, und detaillierte Eigenschaftsvergleiche für Schritte und Konnektoren sind leicht zugänglich. Nutzen Sie dieses leistungsstarke Tool, um bei der Entwicklung von Workflows, der Fehlersuche und der Migration Zeit zu sparen.

  • Fügen Sie Ihren Workflows Kommentare mit Workflow-Anmerkungen hinzu

    Sie können jetzt Kommentare, Anmerkungen und andere Informationen direkt im Workflow-Editor hinzufügen. Mit der Funktion Workflow-Anmerkungen können Sie Erinnerungen und Beschreibungen genau dort einfügen, wo Sie sie benötigen, um allen, die mit dem Workflow interagieren, nützliche Informationen zu liefern.

  • Suche im Hilfesystem verbessert

    Die Leistung der Suchfunktion im Hilfesystem wurde erheblich verbessert. Wir haben auch erweiterte Suchfunktionen für eine bessere Feinabstimmung der Suchergebnisse hinzugefügt.

  • Unterstützung für Drucker der Serie RICOH Pro 5400

    RICOH ProcessDirector unterstützt jetzt das Senden von PostScript-Jobs an den RICOH Pro C5400SL-Drucker mit dem Ricoh Standard-Druckcontroller.

  • RICOH ProcessDirector läuft jetzt unter aktualisiertem Java

    Die mit RICOH ProcessDirector gelieferte Java Runtime Environment wurde auf die Versionen 17 und 21 aktualisiert. Alle Komponenten des Basisprodukts sind getestet und mit den neuen Versionen kompatibel. Wenn Sie von Ricoh bereitgestellte erweiterte Funktionen installiert haben, wenden Sie sich an Ricoh, um aktualisierte Pakete zu erhalten, die mit den neuen Java-Versionen kompatibel sind, bevor Sie dieses Update installieren.

  • Aktualisierte IBM DB2

    Die mit RICOH ProcessDirector gelieferte Version von IBM DB2 ist auf Version 12.4.1 aktualisiert.

  • Unterstützung für das aktualisierte Betriebssystem
    • Wir haben die Unterstützung für die Installation von RICOH ProcessDirector auf Windows Server 2019 entfernt.
  • Aktualisierung der eingebetteten Tomcat-Version

    Um Sicherheits- und Funktionsprobleme zu beheben, wurde die in RICOH ProcessDirector enthaltene Version von Tomcat auf Version 11 aktualisiert.

Neue Funktionen und Aktualisierungen in Version 3.13.3

  • Cut sheet support for TASKalfa-Funktion

    RICOH ProcessDirector unterstützt jetzt Kyocera TASKalfa 15000c Produktionsdrucker mit der Option EFI Printing System 50 (EFI Fiery DFE). Die kostenlose Funktion Cut sheet support for TASKalfa fügt den TASKalfa-Druckertyp zur Verwendung mit dieser Druckerlinie hinzu.

    Für Informationen siehe: Cut sheet support for TASKalfa-Funktion

  • Sicherheitsupdates installieren, ohne RICOH ProcessDirector zu aktualisieren

    In dieser Version bieten wir Ihnen die Möglichkeit, ausgewählte Komponenten zu aktualisieren, ohne das gesamte Produkt zu aktualisieren. Jetzt können Sie die Installationen von PostgreSQL, IBM DB2, Java und Tomcat, die mit RICOH ProcessDirector geliefert werden, selbständig aktualisieren, um gemeldete Sicherheitslücken zu schließen.

    Ricoh plant, in Zukunft monatlich nach Sicherheitsupdates bei den Herstellern/Vertreibern zu suchen. Nach der Prüfung und Verifizierung werden die Pakete auf der Ricoh Software-Downloadseite(dl.software.com) veröffentlicht.

    Für Informationen siehe: Herunterladen und Installieren von Sicherheitsupdates

  • Aktualisierungen des Migrationsassistenten

    Diese Version bietet verschiedene Verbesserungen der Funktionalität des Migrationsassistenten. Vor allem die Leistung der Sektion "Objekte" wurde verbessert.

  • Aktualisierte IBM DB2

    Die mit RICOH ProcessDirector gelieferte Version von IBM DB2 wird auf Version 11.5.9 Special Build 63280 aktualisiert.

  • Aktualisiertes PostgreSQL

    Die von RICOH ProcessDirector bereitgestellte Version von PostgreSQL ist auf Version 17.6 aktualisiert.

  • Unterstützung für das aktualisierte Betriebssystem

    Sie können RICOH ProcessDirector jetzt auf Windows Server 2025 installieren.

  • Unterstützung für Drucker der Serie RICOH Pro 5400

    RICOH ProcessDirector unterstützt jetzt das Senden von Jobs an diese Drucker mit dem digitalen Frontend Fiery E-48B:

    • Pro C5400S
    • Pro C5410S

Neue Funktionen und Aktualisierungen in Version 3.13.2

  • Kommunizieren Sie innerhalb von RICOH ProcessDirector mit Notizen

    Auf Kundenwunsch hinzugefügt: Kommunizieren Sie mit Ihren Kollegen direkt über die Benutzeroberfläche, um eine effektive Zusammenarbeit in Echtzeit zu ermöglichen. Öffnen Sie das Notizen-Panel über das Banner, um Nachrichten für die nächste Schicht zu hinterlassen, Bediener über Service-Updates zu informieren und den Status zu melden. Sie können Nachrichten erstellen, bearbeiten und löschen, mit Unterstützung für Reaktionen und Antworten, um dynamische Unterhaltungen zu erleichtern.

    Sie können Kollegen markieren und Hashtags einfügen, um Nachrichten mit bestimmten Objekten oder Workflows zu verknüpfen, so dass Unterhaltungen kontextbezogen bleiben. Die Auswahl eines Tags oder Hashtags filtert den Inhalt und zeigt nur Nachrichten an, in denen diese Begriffe vorkommen.

    Darüber hinaus ist der gesamte Nachrichtenverlauf in Notizen vollständig durchsuchbar, so dass Sie vergangene Kommunikationen schnell wiederfinden können.

  • Erweiterungen der Auftragsverwaltung

    In Version 3.13.2 wird die Funktion Auftragsverwaltung noch leistungsfähiger! Aufträge und Auftragseigenschaften sind stärker in die Benutzeroberfläche und andere Funktionen integriert. Die zusätzlichen Funktionen umfassen:

    • Definieren Sie benutzerdefinierte Eigenschaften für Bestellungen.
    • Auftragseigenschaften auf Bannerseiten einfügen.
    • Sammeln Sie Auftragsdaten mit der Funktion Berichte und einem neuen Datensammler.
    • Nehmen Sie Aufträge und Auftragseigenschaften in benutzerdefinierte Portlets auf.
    • Referenzauftragseigenschaften aus Jobs.
    • Verwenden Sie Ordnungseigenschaften in der Verbindungslogik.

  • Standorte auf Gruppenebene festlegen

    Verwalten Sie den Zugriff auf Ressourcen nach Standort effizienter, indem Sie Standorte auf Gruppenebene festlegen. Zuvor wurden die Standorte für jeden Benutzer einzeln festgelegt und aktualisiert. Jetzt können Sie Standorte für eine Gruppe festlegen und alle Benutzer, die der Gruppe hinzugefügt werden, erben die Einstellungen. Wenn Sie einen Benutzer in eine andere Gruppe verschieben, werden seine Standorte automatisch aktualisiert.

  • RICOH Supervisor™ umbenannt in RICOH Predictive Insight™

    Im April 2025 wurde RICOH Supervisor in RICOH Predictive Insight umbenannt. RICOH ProcessDirector ist nun aktualisiert, um diese Produktnamensänderung widerzuspiegeln.

  • Aktualisiertes PostgreSQL

    Die von RICOH ProcessDirector bereitgestellte Version von PostgrSQL wurde auf Version 17.4 aktualisiert.

  • Verbesserte Unterstützung für benutzerdefinierte PDF-Drucker

    Benutzerdefinierte PDF-Drucker sind mit der Einführung des Printer Definition-Objekts einfacher zu verwalten. Wenn Sie jetzt eine GPZ-Datei von einem Ricoh-Vertreter hochladen, erstellen Sie eine Druckerdefinition und verwenden die Druckerdefinition, wenn Sie den benutzerdefinierten PDF-Drucker hinzufügen. Mit dieser Änderung können Sie Druckerdefinitionen und benutzerdefinierte PDF-Drucker mit dem Migrationsassistenten einfacher migrieren.

Neue Funktionen und Aktualisierungen in Version 3.13.1

  • Aktualisierte Übersetzungen

    Der Inhalt der Produktoberfläche der Version 3.13 und das Hilfesystem wurden in diese Sprachen übersetzt:

    • Portugiesisch (Brasilien)
    • Französisch
    • Deutsch
    • Italienisch
    • Japanisch
    • Spanisch

    Um die übersetzte Benutzeroberfläche und den Hilfeinhalt zu sehen, laden Sie das Language Pack für Ihre Sprache herunter und installieren Sie es.

  • Aktualisiertes PostgreSQL

    Die Version von PostgreSQL, die in RICOH ProcessDirector enthalten ist, wurde auf Version 16 aktualisiert. Wenn Sie zuvor die mit RICOH ProcessDirector gelieferte PostgreSQL-Datenbank installiert haben, haben Sie jetzt die Möglichkeit, diese Datenbank während des Installationsvorgangs zu aktualisieren. Sie können sich auch dafür entscheiden, die Installation ohne Aktualisierung der Datenbank abzuschließen und das Datenbank-Update später zu installieren.

  • Verbesserungen der Benutzerfreundlichkeit

    Diese Version enthält Verbesserungen im Verhalten der Benutzeroberfläche, einschließlich:

    • In der Schrittvorlagenliste des Workflow-Editors haben Sie die Gruppe Favoriten an den Anfang der Liste verschoben.
    • Im Portlet Jobs wurde ein zusammenklappbarer Bereich für Filter hinzugefügt, damit diese weniger Platz auf dem Bildschirm einnehmen.
    • Im Portlet Aufträge wurden die Auftragsnummern aktiviert, sodass durch Anklicken das Notizbuch mit den Auftragseigenschaften geöffnet wird.
  • Optimieren des Schritts BuildPDFFromDocuments

    Bei sehr großen PDF-Jobs oder Jobs mit komplexen Verarbeitungsanforderungen kann der Schritt BuildPDFFromDocuments stundenlang laufen, bis die Verarbeitung abgeschlossen ist. In dieser Version führen wir erweiterte Konfigurationsoptionen ein, um den Schritt zu optimieren und schneller abzuschließen. Einzelheiten finden Sie unter: BuildPDFFromDocuments-Schritte optimieren. Wenn Sie an dieser Option interessiert sind, wenden Sie sich an Ihren Ricoh-Vertreter.

Neue Funktionen und Aktualisierungen in Version 3.13

  • Auftragsverwaltung-Funktion

    In RICOH ProcessDirector ist endlich eine Auftragsunterstützung enthalten. Die Auftragsverwaltung-Funktion bietet die Möglichkeit, Aufträge zu erstellen und zu verfolgen, die von Ihrem MIS oder Auftragsbearbeitungssystem übermittelt werden, oder Aufträge manuell im Portlet Jobs übergeben zu erstellen. Übermitteln Sie Ihre Auftragsdatei im XML-Format. RICOH ProcessDirector interpretiert die Datei und erstellt Aufträge und Jobs nach Ihren Vorgaben.

    Die Auftragsverwaltung-Funktion ist im Basisprodukt als kostenlose Funktion enthalten, sie wird aber nicht standardmäßig installiert.

    Weitere Informationen finden Sie unter Auftragsverwaltung.

  • Verbesserungen von MarcomCentral Connect

    Mit der zusätzlichen Auftragsverwaltung-Funktion ist die Integration mit MarcomCentral einfacher denn je. Die in der MacomCentral Connect-Funktion bereitgestellten Beispiel-Workflows wurden aktualisiert, um die von der Auftragsverwaltung eingeführten Objekte für eine schnellere Integration mit Ihrer Marcom-Storefront zu verwenden.

    Weitere Informationen finden Sie unter MarcomCentral Connect .

  • Verbesserter Installation von Lizenzschlüsseln

    Wir haben den Prozess der Lizenzinstallation umgestaltet, um die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern. Der Prozess ist jetzt schneller und verfügt über bessere Benachrichtigungen und Rückmeldungen, sodass Sie wissen, welche Funktionslizenzen aktiviert sind.

  • Unterstützung für Drucker der Serie RICOH Pro 8400

    RICOH ProcessDirector unterstützt jetzt das Senden von Jobs an diese Drucker mit dem digitalen Frontend Fiery EB-36:

    • Pro 8400S
    • Pro 8410
    • Pro 8410S
    • Pro 8420
    • Pro 8420S
    • Pro 8420Y (nur Japan)

  • Verbesserungen der Benutzerfreundlichkeit
    • Im Workflow-Editor wurden Schrittvorlagen und Schrittketten in ein stationäres Seitenfenster verschoben, anstatt in einem unverankerten Fenster angezeigt zu werden. In dem Bereich wurden sowohl die Schrittvorlagen als auch die Schrittketten in Kategorien gruppiert, um die Suche nach dem gewünschten Element zu erleichtern.
    • Im Migrationsassistenten können Sie jetzt eine laufende Migration abbrechen und rückgängig machen. Objekte und Dateien, die migriert wurden, werden auf ihre Versionen vor der Migration zurückgesetzt.

Versionshinweise für frühere Versionen von RICOH ProcessDirector finden Sie im RICOH Software Information Center hier: Versionshinweise: RICOH ProcessDirector

1.3.1.2 Produktübersicht

RICOH ProcessDirector ist eine Systemarchitektur für Druckereien, die Ihnen das Verwalten aller Aspekte Ihrer Druckprozesse ermöglicht. Unabhängig davon, ob es sich um eine kleine Druckumgebung mit einem einzelnen Drucker oder um eine große Druckerei mit vielen Druckern handelt, kann RICOH ProcessDirector bei steigendem Geschäftsbedarf mitwachsen.

Der modulare Aufbau von RICOH ProcessDirector bietet hohe Flexibilität und die umfassende Benutzeroberfläche konsistente Abläufe bei der Verwaltung aller Aspekte Ihrer Druckumgebung:

  • Das offene Rahmenwerk von RICOH ProcessDirector ermöglicht eine optimale Nutzung der Investitionen in vorhandene Software. Sie können Programme von Fremdanbietern verwenden oder eigene Befehlszeilenprogramme erstellen und in die RICOH ProcessDirector-Verarbeitungsaufgaben integrieren.
  • RICOH ProcessDirector bietet nahtlose Verbindungen zu ihren Datenquellen. Sie können Dateien in Ordner für Sofortdruck kopieren oder verschieben und RICOH ProcessDirector so konfigurieren, dass diese Verzeichnisse automatisch überwacht und in ihnen abgelegte Jobs automatisch verarbeitet werden. Sie können Jobs mithilfe des LPD-Protokolls aus einer beliebigen Stelle im Netz übergeben, und RICOH ProcessDirector verarbeitet diese Jobs automatisch. Wenn Sie die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert haben, können Sie Jobs von einem z/OS-Host über Download for z/OS oder AFP Download Plus senden.
  • RICOH ProcessDirector akzeptiert Druckjobs in verschiedenen Datenströmen und kann sie an eine Vielzahl von Druckern verschiedener Hersteller senden.
  • Die umfangreiche RICOH ProcessDirector-Datenbank stellt detaillierte Prüfungsinformationen zur Druckauslastung und den Druckaufgaben bereit und ermöglicht eine effizientere Verwaltung des Geschäfts.

RICOH ProcessDirector wird als Webanwendung ausgeführt. Daher können Sie mit einem Browser auf einem beliebigen Microsoft Windows- oder Linux-Computer im Netzwerk auf die Anwendung zugreifen. Sie müssen RICOH ProcessDirector nicht auf diese Computer installieren, nur auf dem primären Computer.

1.3.1.2.1 RICOH ProcessDirector-Abonnement

Sie können ein RICOH ProcessDirector-Abonnement für verschiedene Zeiträume erwerben, die von 1 bis 5 Jahren reichen.

Sie erwerben ein Abonnement für das Basisprodukt und für jede Funktion, die Sie installieren möchten. Wenn Sie ein Funktion-Abonnement nach dem Basisprodukt erwerben, läuft das Funktion-Abonnement anteilsmäßig zur gleichen Zeit wie das Basisprodukt ab.

    Hinweis:
  • Sie können Testversionen von Funktionen installieren, aber um sie nach dem Testzeitraum weiter zu nutzen, müssen Sie das Funktion-Abonnement erwerben.

Wenn für ein Abonnement noch 60 Tage verbleiben, wird im Produktbanner eine Warnmeldung zum Ablauf der Gültigkeitsdauer angezeigt, um Sie darauf hinzuweisen. Sie müssen Ihr Abonnement erneuern, bevor es abläuft, um eine Unterbrechung des Zugangs zu vermeiden.

Wenn das Abonnement abläuft, müssen Sie sich an den Software-Support wenden, um Unterstützung bei der Erneuerung zu erhalten.

    Hinweis:
  • Sie können das Ablaufdatum des Abonnements jederzeit unter Verwaltung Lizenzen überprüfen.

1.3.1.2.2 Systemobjekte

Ein RICOH ProcessDirector-System besteht aus mehreren Objekten.

1.3.1.2.2.1 Primärer Server

Das RICOH ProcessDirector-Basisprodukt besteht aus dem primären Server, der Benutzerschnittstelle und dem Informationszentrum. Der primäre Server enthält die RICOH ProcessDirector-Datenbank, den PSF-Druckertreiber und andere Komponenten. Auf dem primären Computer ist der primäre Server zusammen mit dem Rest des Basisprodukts und den meisten Funktionen installiert.

Der primäre Server

  • Verwaltet alle Aspekte der Jobverarbeitung von den Eingabeeinheiten, die Eingabedateien empfangen, bis zu den Druckern, die die Jobs drucken.
  • Verarbeitet die einzelnen Jobs über eine Reihe von Schritten, von denen einige andere Programme aufrufen können, die nicht Teil von RICOH ProcessDirector sind, um spezielle Verarbeitungen auszuführen.
  • Verwaltet zugehörige Anwendungen, beispielsweise:
    • Die Datenbank, die von RICOH ProcessDirector zum Speichern von Systeminformationen verwendet wird.
    • Den Web-Server, der zur Darstellung der Benutzerschnittstelle verwendet wird.
  • Verwaltet dieses Informationszentrum.
  • Steuert Systemeinstellungen, z. B. den Aufbewahrungszeitraum für Jobs nach Abschluss der Verarbeitung und die Häufigkeit, mit der Benutzer ihre RICOH ProcessDirector-Kennwörter ändern müssen.

1.3.1.2.2.2 Sekundäre Server

Mit Sekundärservern können Sie die Verarbeitung verteilen, so dass Ihr RICOH ProcessDirector-System effizienter läuft.

Die Sekundärserver können benutzt werden, um einige der verarbeitungsintensiveren Schritte in den verschiedenen Workflows auszuführen und um zu verhindern, dass der Primärserver überlastet wird. Der primäre Server arbeitet mit den sekundären Servern zusammen, um das Verschieben aller Jobs im System zu koordinieren. Die sekundären Server haben keine integrierten Datenbanken zum Speichern von Systeminformationen. Alle Server arbeiten mit der Datenbank, die auf dem primären Computer installiert ist.

RICOH ProcessDirector unterstützt lokale Sekundärserver, die direkt auf dem primären Computer installiert sind und eine minimale Konfiguration erfordern.

Sekundäre Server können alle Typen von RICOH ProcessDirector-Objekten verwalten, beispielsweise Eingabeeinheiten, Schritte und Drucker. Sie können auch externe Programme ausführen, auf die RICOH ProcessDirector über externe Schritte zugreift. Externe Programme können eine zusätzliche Verarbeitung oder spezielle Verarbeitungstypen ausführen.

Bei Installationen mit vielen Druckern und vielen Jobs kann sich der Jobdurchsatz erhöhen, wenn dem System sekundäre Server hinzugefügt werden. Der Durchsatz erhöht sich, da jeder Server weniger Drucker und Jobs überwachen und steuern muss.

1.3.1.2.2.3 Workflows

Ein Workflow definiert eine Gruppe von Schritten, die ein Job im System durchläuft. Ein Druckprozess kann je nach Art der erforderlichen Verarbeitung und der Konfiguration des Systems einen oder mehrere Workflows enthalten.

Ein Job ist eine Eingabedatei, die RICOH ProcessDirector akzeptiert und zum Verarbeiten übergeben hat.

Ein Workflow kann lineare oder bedingte Verarbeitung enthalten. In der linearen Verarbeitung erhält jeder Schritt einen Job aus einem Schritt und sendet den Job an einen Schritt. In der bedingten Verarbeitung erhält jeder Schritt einen Job aus einem oder mehreren Schritten und sendet den Job an einen oder mehrere Schritte. RICOH ProcessDirector verwendet bedingte Verarbeitungsregeln, um zu bestimmen, an welchen Schritt jeder Job gesendet werden soll.

Bei der Erstellung eines Workflows geben Sie an, welche Schritte der Job während der Verarbeitung durchläuft, Sie stellen die Schritte in Phasen und Sie stellen zwischen den Schritten Verbindungen her. Zudem legen Sie Werte für Jobmerkmale wie "Kunde" und "Fälligkeitsdatum" fest, die bei der Verarbeitung von Jobs verwendet werden sollen. In bedingten Workflows erstellen Sie Regeln durch das Festlegen von Bedingungen und weisen die Regeln an Anschlüsse von einem Schritt zu Schritten in unterschiedlichen Zweigen des Workflows zu.

Wenn Sie in vielen Ihrer Workflows die gleiche Menge an verbundenen Schritten verwenden, können Sie eine Schrittkette mit diesen Schritten erstellen, die Sie in Ihren Workflows verwenden können.

Wenn Sie eine Schrittkette in eine der Verarbeitungsphasen eines anderen Workflows ziehen, werden die Schritte aus der von Ihnen hinzugefügten Schrittkette in die Phase kopiert, in der Sie die Schrittkette abgelegt haben. Die Schrittkette wird als Einzelschritt im Workflow mit einer Nummer als Symbol angezeigt und gibt an, wie viele Schritte in der Schrittkette enthalten sind. Änderungen in den Schritten des aktuellen Workflows werden für die abgelegte Schrittkette nicht übernommen. Änderungen an einer Schrittkette außerhalb des Workflows werden nicht auf die in den Workflows platzierten Schrittketten angewendet.

Das Basisprodukt enthält die folgenden Standard-Verarbeitungsphasen:

  • Empfang
  • Vorbereitung
  • Druck
  • Abschluss
Durch Funktionen können weitere Phasen hinzugefügt werden, z. B. Zusammensetzung und Kuvertierung.

    Wichtig:
  • Wenn Sie einen in einer älteren Version von RICOH ProcessDirector erstellten Jobtyp mithilfe des Workflow Editor bearbeiten, wird aus dem Jobtyp ein Workflow. Er kann nicht mehr durch Klicken auf Workflow Jobtypen auf der Seite Verwaltung geöffnet werden.

1.3.1.2.2.4 Schrittvorlagen, Schritte und Schrittketten

Schrittschablonen sind der Grundbaustein für die Verarbeitung auf dem RICOH ProcessDirector-System. Eine Schrittschablone enthält den Code, der eine bestimmte Aktion ausführt (beispielsweise das Erstellen oder Entfernen eines Jobs). Sie kann zudem Standardwerte für Jobmerkmale definieren. Wenn Sie einem Workflow einen Schritt hinzufügen, wählen Sie eine Schrittschablone aus, die als Basis für den Schritt benutzt werden soll.

RICOH ProcessDirector stellt mehrere Schrittschablonen bereit, die die mitgelieferten RICOH ProcessDirector-Workflows verwenden. Sie können diese Schrittschablonen auch verwenden, um Schritte und Schrittketten in Ihren eigenen Workflows zu erstellen.

Schrittketten sind Gruppen von zusammenhängenden Schritten, die Sie in Ihren Workflows wie eine Schrittschablone verwenden können. Wenn Sie in vielen Ihrer Workflows die gleiche Anzahl an Schritten verwenden, können Sie mit diesen Schritten eine Schrittkette erstellen. Sie können dann die Schrittkette verwenden, anstatt bei jeder Erstellung eines neuen Workflows jeden Schritt hinzuzufügen.

Sie haben z. B. eine Reihe von Schritten mit Logik, die den Datenstrom des Jobs erkennt, PDF-Dateien durch den Schritt OptimizePDF sendet, AFP-Dateien durch eine Transformation in PDF sendet und dann sowohl PDF- als auch AFP-Dateien durch Schritte sendet, die Seiten zählen und Dokumentmerkmale extrahieren. Sie könnten eine Schrittkette aus diesem Satz von Schritten erstellen und sie in jeden Workflow einfügen, den Sie erstellen. Möglicherweise müssen Sie den Wert einiger Merkmale ändern, die in den Schritten für jeden Workflow festgelegt sind, aber Sie sparen sich die Zeit, die Schritte und Anschlüsse zu jedem neuen Workflow hinzuzufügen.

1.3.1.2.2.4.1 Ausführung des Beispiel-Workflow StepChainDemo

Der Workflow StepChainDemo stellt ein Beispiel für die Verwendung von Schrittketten dar, indem er zeigt, wie eine Sammlung von Schritten mit einer genau definierten Funktion gruppiert werden kann. Nachdem Sie eine Schrittkette erstellt haben, können Sie sie in andere Workflows einbinden, um den Prozess zu erleichtern und den Workflow visuell zu vereinfachen.

Zu den in diesem Workflow verwendeten Musterobjekten und Dateien zählen:

  • Workflow: StepChainDemo
  • Beispiel-Schrittketten:
    • ReceivePDFJob
    • PrepareForPrint
    • CompressAndRetain
  • Beispiel-Eingabeeinheit: HotFolderStepChain
  • Beispiel-PDF-Datei: C:\aiw\aiw1\testfiles\Demo.pdf

Die folgenden Abbildungen zeigen den Beispiel-Workflow als eine Reihe von Phasen mit Schrittketten und Schritten, die den Verarbeitungsschritten entsprechen, die Ihre Jobs durchlaufen. Die Schrittkette wird als Einzelschritte im Workflow mit Nummern als ihre Symbole angezeigt, die angeben, wie viele Schritte in den Schrittketten enthalten sind. Die Farbe der Schrittketten stimmt mit der Farbe der Phase überein, in der sie sich befinden.

Überprüfen Sie den Muster-Workflow und führen Sie einen Musterjob aus, um zu verstehen, wie Schrittketten funktionieren.

In der Empfang-Phase werden die Anfangswerte der Jobeigenschaften festgelegt und die PDF-Jobs optimiert. In dieser Phase wird die Schrittkette ReceivePDFJob ausgeführt, die die folgenden Schritte umfasst: SetJobPropsFromTextFile, DetectInputDataStream und OptimizePDF.

Die Vorbereitung-Phase besteht aus der PrepareForPrint-Schrittkette, die die folgenden Schritte zur Vorbereitung des PDF-Beispiels für den Druck umfasst: CountPages, AssignValues, AssignValues2 und RunExternalProgram. Diese Schrittkette liefert auch ein Beispiel für die Erstellung von Regeln durch die Angabe von Bedingungen. Im Schritt CountPages berechnet RICOH ProcessDirector die Gesamtzahl von Blättern in dem Job. Abhängig von diesem Wert wird der Job entweder mit dem Schritt AssignJobValues oder AssignJobValues2 an verschiedene Zweige gesendet.

Haben Jobs alle anderen Verarbeitungen abgeschlossen, gehen sie in die Phase Abschluss über. In dieser Phase wird die Schrittkette CompressAndRetain ausgeführt, die die folgenden Schritte umfasst: ContinueToNextStep, RetainCompletedJobs, CompressFiles und RemoveJobs. Während der Ausführung dieser Schritte werden PDF-Datendateien, die größer als 10 MB sind, komprimiert und der Job wird drei Tage lang aufbewahrt, bevor er entfernt wird.

So führen Sie den Beispiel-Workflow aus:

  1. Melden Sie sich an RICOH ProcessDirector an.
  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Hauptseite.
  3. Wählen Sie im Portlet "Drucker", den Muster-Drucker aus und klicken Sie auf Aktivieren.
  4. Wählen Sie im Portlet "Eingabeeinheiten" die Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" HotFolderStepChain aus und klicken Sie auf Aktivieren und Verbinden.
  5. Navigieren Sie zu C:\aiw\aiw1\testfiles und kopieren Sie Demo.pdf nach C:\aiw\aiw1\System\hf\stepchain. Der Job wird in der Tabelle Jobs angezeigt.
    Der Muster-Workflow verwendet einen Musterdrucker, der keine Daten druckt.
  6. Suchen Sie den Job in der Jobs-Tabelle. Um den Job im Workflow anzuzeigen, klicken Sie im Portlet Jobs mit der rechten Maustaste auf den Job und wählen Sie Job in Workflow anzeigen.
    Sie können auf die Schrittketten doppelklicken, um den Weg des Jobs durch die Bedingungen zu sehen. Wenn Sie beispielsweise auf das Symbol für die Schrittkette PrepareForPrint klicken, können Sie sehen, dass der Job dem zweiten Pfad ( AssignJobValues 2) gefolgt ist. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Datei "Demo.pdf" mehr als 20 Seiten umfasst.
    Hinweis:
  • Wenn Sie das Beispiel ein weiteres Mal ausführen möchten, müssen Sie die Musterdatei noch ein Mal in den Ordner für Sofortdruck kopieren.
  • Sie können eine größere Datei in den Ordner für Sofortdruck kopieren, um das Drucken großer Dateien zu simulieren, die den Schritt CompressFiles der Schrittkette CompressAndRetain durchlaufen.

1.3.1.2.2.4.2 Positionsgebundene Jobmerkmale

Sie können in einem Workflow auch mehrmals Schritte platzieren, die auf derselben Schrittschablone basieren. Wenn die Jobmerkmale, die der Schrittschablone zugeordnete sind, für jeden Schritt unterschiedliche Werte aufweisen, werden sie als positionsgebundene Jobmerkmale bezeichnet.

Beispielsweise können zwei unterschiedliche auf der Schrittschablone RunExternalProgram basierende Schritte verarbeitet werden, indem zwei verschiedene externe Programme ausgeführt werden. Das Jobmerkmal Externer Befehl gibt das Programm an, das von jedem Schritt zur Jobverarbeitung ausgeführt wird.

Derselbe Wert wird von anderen Schrittschablonen für jedes Jobmerkmal innerhalb der Schritte des gleichen Workflows verwendet. Wenn Sie, basierend auf der Schrittschablone, den Wert eines Schrittmerkmals für einen Schritt ändern, ändert sich auch der Wert des Merkmals für die anderen Schritte.

So kann ein Workflow beispielsweise über zwei Abzweigungen verfügen, wobei jede Abzweigung einen anderen Schritt RetainCompletedJobs aufweist. Das Jobmerkmal Angeforderter Drucker gibt den Drucker an, der für diesen Job angefordert wurde. Wenn Sie den Wert des Merkmals Angeforderter Drucker für einen Schritt von PrinterBldg1 zu PrinterBldg2 ändern, ändert sich auch der Wert des Merkmals für den anderen Schritt zu PrinterBldg2.

Wenn Sie möchten, dass zwei verschiedene Abzweigungen eines Workflows auf einem anderen Drucker drucken, müssen Sie einen Schritt auf Basis der Schrittschablone AssignJobValues vor jedem Schritt PrintJobs platzieren. Legen Sie für die einzelnen Abzweigungen des Workflows für jeden Schritt AssignJobValues die gewünschten Werte fest. Der Wert des Merkmals Angeforderter Drucker in den einzelnen AssignJobValues-Schritten überschreibt den Wert des Merkmals Angeforderter Drucker in den beiden PrintJobs-Schritten.

Wählen Sie die positionsgebundenen Merkmale eines Jobs in der Jobtabelle auf der Seite Hauptseite der Benutzerschnittstelle aus, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Job, und wählen Sie Merkmale aus.

Die positionsgebundenen Jobmerkmale werden in jeder Registerkarte im Notizbuch der Jobmerkmale unter einer Überschrift angezeigt, welche die Namen der Phase, des Workflows und des Schrittes angibt.

Wenn beispielsweise für einen Job im Workflow PDF ein Schritt RunExternalProgram in der Vorbereitungsphase vorhanden ist, wird das Merkmal Externer Befehl unter der folgenden Überschrift angezeigt: Vorbereitung – PDF – RunExternalProgram.

    Hinweis:
  • Sie können die Werte von Positionseigenschaften nicht über die Aktion Jobstandardwerte verwalten im Workflow-Editor festlegen.

1.3.1.2.2.5 Eingabeeinheitentypen

Eingabeeinheiten empfangen Eingabedateien, erstellen Jobs und übergeben die Jobs zur Verarbeitung an das RICOH ProcessDirector-System.

Eingabeeinheiten akzeptieren einzelne oder mehrere Eingabedateien und übergeben diese zur Verarbeitung. Die Eingabeeinheit kann mehrere Dateien auf eine dieser Weisen verarbeiten:

  • Sie kann die Daten sammeln und als Einzeljob übergeben.
  • Sie kann jede Datei als untergeordneten Job zu einem übergeordneten Job übergeben.
Wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert ist, behandelt RICOH ProcessDirector jeden Datensatz als Eingabedatei. Mehrere Datensätze können als einzelne Jobs oder als untergeordnete Jobs gesendet werden.

Es gibt folgende Typen von Eingabeeinheiten:

Ordner für Sofortdruck
Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" sind Verzeichnisse, die das System überwacht. Wenn ein Druckjob in einen Ordner für Sofortdruck kopiert oder an einen Ordner für Sofortdruck gesendet wird, bemerkt das System dies und beginnt mit der Verarbeitung des Druckjobs.
LPD
Eingabeeinheiten des Typs "LPD" (LPD = Line Printer Daemon, Zeilendruckerdämon) empfangen Jobs, die mit dem LPD-Protokoll übergeben werden. LPD-Eingabeeinheiten legen eine Steuerdatei fest, um LPD-Steuerdateiparameter in eine Jobmerkmaldatei im Format Merkmalname=Wert zu ändern. Für PDF-Jobs ist die Steuerdatei receive_lpd_pdf_jobtype.cfg. Für AFP-Jobs ist die Steuerdatei receive_lpd_jobtype.cfg.
Download
Eingabeeinheiten des Typs "Download" empfangen Datensätze von 'Download for z/OS' oder 'AFP Download Plus'. 'Download for z/OS' und 'AFP Download Plus' senden Parameter der Jobsteuersprache (JCL) in einer separaten Datei mit dem Job. Eingabeeinheiten des Typs "Download" legen die Steuerdatei receive_jcl_jobtype.cfg fest, um JCL-Parameter eines Jobs in eine Jobmerkmaldatei im Format Merkmalname=Wert zu ändern. Dieser Gerätetyp ist nur verfügbar, wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert ist.
REST-Web-Service
REST-Webservice-Eingabeeinheiten rufen einen REST-Web-Service (REST = Representational State Transfer) auf, um XML- oder JSON-Dateien aus einer Anwendung abzurufen. Die Eingabeeinheit kann einen Job mit der gesamten XML- oder JSON-Datei erstellen oder die Datei mit einem XPath- oder JSONPath-Ausdruck untersuchen. Wenn die Eingabeeinheit im Ausdruck angegebene XML-Elemente oder JSON-Objekte findet, kann sie ebenfalls einen Job mit der gesamten Datei erstellen. Alternativ kann sie einen oder mehrere Jobs erstellen, die jeweils einen Teil der Datei enthalten. Dieser Gerätetyp ist nur verfügbar, wenn die Funktion "Web Services Enablement" installiert ist.
SOAP-Web-Service
SOAP-Webservice-Eingabeeinheiten rufen einen SOAP-Web-Service (SOAP = Simple Object Access Protocol) auf, um XML-Dateien aus einer Anwendung abzurufen. Die Eingabeeinheit kann einen Job mit der gesamten XML-Datei erstellen oder die Datei mit einem XPath-Ausdruck untersuchen. Wenn die Eingabeeinheit im Ausdruck angegebene XML-Elemente findet, kann sie ebenfalls einen Job mit der gesamten Datei erstellen. Alternativ kann sie einen oder mehrere Jobs erstellen, die jeweils einen Teil der Datei enthalten. Dieser Gerätetyp ist nur verfügbar, wenn die Funktion "Web Services Enablement" installiert ist.
SFTP
SFTP-Eingabeeinheiten fragen mithilfe des SFTP-Protokolls ein Verzeichnis auf einem SFTP-Server nach Dateien ab, die einem vorgegebenen Dateinamensmuster entsprechen. Die Eingabeeinheit muss über die entsprechenden Anmeldeinformationen für den Zugriff auf den Server verfügen.

RICOH ProcessDirector stellt mehrere vordefinierte Eingabeeinheiten bereit, die Sie verwenden können. Für SFTP werden keine vordefinierten Eingabeeinheiten bereitgestellt.

1.3.1.2.2.6 Drucker

Druckerobjekte stellen die Drucker in Ihrer Umgebung dar, die Druckjobs von RICOH ProcessDirector empfangen.

Ein Druckjob umfasst eine oder mehrere Eingabedateien, die zum Drucken übergeben wurden.

RICOH ProcessDirector kann mit Druckern interagieren, die durch die folgenden Druckerobjekttypen dargestellt werden:

AFP
AFP-Druckerobjekte stellen IPDS-Drucker (IPDS = Intelligent Printer Data Stream) dar. Druckjobs werden im AFP-Format gedruckt. Sie können alle RICOH ProcessDirector Aktionen mit Jobs verwenden, die an AFP-Drucker gesendet werden. Dieser Objekttyp ist nur verfügbar, wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert ist.

Einige IPDS-Drucker, wie beispielsweise der InfoPrint 5000, drucken auch Nicht-IPDS-Jobs. Sie können das AFP-Druckerobjekt so konfigurieren, dass der physische Drucker gemeinsam genutzt wird. Bei gemeinsamer Nutzung kann der physische Drucker Nicht-IPDS-Jobs von einer anderen Eingabequelle wie beispielsweise einem Ordner für Sofortdruck akzeptieren.

Benutzerdefinierte PDF-Druckereinheiten
Benutzerdefinierte PDF-Druckerobjekte stellen PostScript-Drucker dar, die nicht in der Liste der unterstützten Ricoh PDF-Drucker enthalten sind. Zu diesen Druckern zählen einige Ricoh PostScript-Drucker sowie PostScript-Drucker anderer Hersteller. Bei RICOH ProcessDirector werden die PDF-Druckdateien mithilfe einer benutzerdefinierten Druckerdefinition in PostScript-Befehle verwandelt, die von benutzerdefinierten PDF-Druckern unterstützt werden. Auf Anfrage von Kunden erstellt Ricoh Definitionsdateien für benutzerdefinierte Drucker anhand von vom jeweiligen Hersteller bereitgestellten PPD (PostScript Printer Description)-Dateien.
Sie können einige der RICOH ProcessDirector Job-Aktionen (z. B. Sprung zu) nicht mit Jobs verwenden, die an benutzerdefinierte PDF-Drucker gesendet werden.
Hinweis für die Verwendung der Aktion Job Stoppen:
  • Abhängig von der Steuereinheit des Druckers wird die Druckausführung des Jobs angehalten.
  • RICOH ProcessDirector hört auf, Segmente von Jobs mit mehreren Segmenten an den Drucker zu senden.
Kodak-PDF
Kodak-PDF-Druckerobjekte stellen bestimmte Drucker dar, die PDF-Dateien drucken können. Dieser Objekttyp ist nur verfügbar, wenn die Cut Sheet Support for Kodak-Funktion installiert ist.
Durchgriff
Durchgriffsdruckerobjekte stellen Drucker dar, die Jobs in Nicht-AFP-Formaten wie PCL, PostScript und PDF drucken können. Den Befehl, der die Jobs an den Drucker sendet, geben Sie an. Sie können einige der RICOH ProcessDirector Job-Aktionen (z. B. Sprung zu und Anhalten) nicht mit Jobs verwenden, die an Passthrough-Drucker übermittelt wurden.
PCLOut
PCLOut-Druckerobjekte stellen PCL-Drucker (Printer Command Language) dar. Sie drucken Jobs, die in AFP-Format übergeben und in PCL-Format umgewandelt wurden. Den Befehl, der die Jobs an den Drucker sendet, geben Sie an. Sie können einige der RICOH ProcessDirector Job-Aktionen (z. B. Sprung zu und Weitermachen) nicht mit Jobs verwenden, die an PCLOut-Drucker gesendet werden. Die Aktion Stoppen kann nur für Jobs verwendet, die über einen PCLOut-Drucker gedruckt werden. Die Aktion muss angefordert werden, während der Job in PCL umgewandelt wird. Dieser Gerätetyp ist nur verfügbar, wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert ist.
Ricoh PDF
Ricoh PDF-Drucker Objekte stellen Drucker dar, die PDF-Dateien drucken. Je nachdem, welche Datenströme vom Drucker unterstützt werden, können Sie RICOH ProcessDirector anweisen, zusammen mit den PDF-Dateien Job-Tickets im Format PostScript oder JDF an den Drucker zu senden.
Sie können einige der RICOH ProcessDirector Job-Aktionen (z. B. Sprung zu) nicht mit Jobs verwenden, die an Ricoh PDF-Drucker übermittelt wurden.
Hinweis für die Verwendung der Aktion Job Stoppen:
  • Abhängig von der Steuereinheit des Druckers wird die Druckausführung des Jobs angehalten.
  • RICOH ProcessDirector hört auf, Segmente von Jobs mit mehreren Segmenten an den Drucker zu senden.
TASKalfa
TASKalfa-Drucker Objekte repräsentieren Drucker, die PDF-Dateien auf Kyocera TASKalfa 15000c Produktionsdruckern mit der Option EFI Printing System 50 (EFI Fiery DFE) drucken. Dieser Objekttyp ist nur verfügbar, wenn die Cut Sheet Support for TASKalfa-Funktion installiert ist.
Sie können einige der RICOH ProcessDirector Job-Aktionen (z.B. Sprung zu) nicht mit Jobs verwenden, die an eine TASKalfa-Drucker gesendet wurden.
Hinweis für die Verwendung der Aktion Job Stoppen:
  • Abhängig von der Steuereinheit des Druckers wird die Druckausführung des Jobs angehalten.
  • RICOH ProcessDirector hört auf, Segmente von Jobs mit mehreren Segmenten an den Drucker zu senden.
Ricoh TotalFlow
Ricoh TotalFlow-Drucker-Objekte stellen Drucker dar, die die TotalFlow Print Server verwenden.

Wenn bestimmte Ricoh TotalFlow-Drucker-Modelle einen Job drucken, senden sie Informationen zum Tintenverbrauch an RICOH ProcessDirector. Sehen Sie in der Dokumentation des Druckers nach, um herauszufinden, ob Ihr Drucker diese Funktion unterstützt.

Xerox-PDF
Xerox-PDF-Druckerobjekte stellen bestimmte Drucker dar, die PDF-Dateien drucken können. Dieser Objekttyp ist nur verfügbar, wenn die Cut Sheet Support for Xerox-Funktion installiert ist.

Sie können einige Drucker so konfigurieren, dass ein Ordner für Sofortdruck für Nicht-IPDS-Dateien überwacht wird. Zum Kopieren von Jobs in den Ordner für Sofortdruck des Druckers können Sie RICOH ProcessDirector verwenden. In diesem Fall erstellen Sie kein Druckerobjekt.

Sie können einige der RICOH ProcessDirector Job-Aktionen (z. B. Erneut drucken und Sprung zu) nicht mit Jobs verwenden, die an den Ordner für Sofortdruck eines Druckers übermittelt wurden.

1.3.1.2.2.7 Standorte

Ein Standort ist ein Objekt, das Sie erstellen, um einen geografischen oder physischen Standort darzustellen, z. B. der Name einer Stadt oder eine Zimmernummer in einem Gebäude. Sie können auch Standorte erstellen, um Orte mit beschränktem Zugriff darzustellen, z. B. einen gesicherten Druckbereich, in dem sensible Jobs produziert werden. Nachdem Sie Standorte erstellt haben, können Sie diese verwenden, um den Zugriff auf Objekte zu beschränken. Viele Objekte haben ein Standort-Merkmal, einschließlich Drucker und Jobs.

Die Standorteinstellungen gelten sowohl für die Seite Hauptseite als auch für die Seite "Verwaltung". Administratoren bestimmen, welche Standorte jeder Benutzer oder die Mitglieder einer Gruppe sehen dürfen. Benutzer können mithilfe des Dialogfensters "Einstellungen" auswählen, welche Standorte angezeigt werden sollen. Wenn Standorte für Gruppen festgelegt sind, erbt jeder Benutzer, der zu einer Gruppe gehört, die Gruppenstandorte. Wenn ein zu der Gruppe hinzugefügter Benutzer Zugriff auf andere Standorte hat, werden die Standorte der Gruppe zu ihren bestehenden Standorten hinzugefügt. Administratoren können Benutzern auch die Berechtigung zum Ändern der anzuzeigenden Standorte entziehen. Erlaubte Orte, die von der Gruppe geerbt wurden, werden angezeigt, können aber nicht entfernt werden.

1.3.1.2.2.8 Medienobjekte

Medienobjekte stellen Druckmedien (Papier, Formulare, Umschläge usw.) dar, auf denen Jobs gedruckt werden können. RICOH ProcessDirector benutzt Medienobjekte zur Bestimmung, welche Medien ein Job anfordert und zum Planen von Jobs für Drucker.

RICOH ProcessDirector hat zwei Arten von Medienobjekten:

Systemmedien
Stellt das Material dar, das für Jobs angegeben ist und für alle Drucker verwendet werden kann.
Druckermedien
Stellt die Medien dar, die mit einem bestimmten Drucker verwendet werden.

Systemmedien und Druckermedien können unterschiedliche Namen für dasselbe physische Material haben. Wenn die Mediennamen unterschiedlich sind, können Sie eine Medienzuordnung erstellen, um anzuzeigen, dass sie dieselben physischen Medien darstellen.

Ein Medienobjekt enthält verschiedene Merkmale, die physische Medien beschreiben, die in einen Einzelblattdrucker eingelegt werden können. Die Merkmale von Medienobjekten sind u. a. Größe, Farbe, Gewicht sowie weitere Eigenschaften. RICOH ProcessDirector stellt Ihnen verschiedene vordefinierte Systemmedienobjekte zur Verfügung. Zudem können Sie eigene Medienobjekte definieren oder lassen diese durch RICOH ProcessDirector erstellen.

Wenn Sie über die Funktion Vorgedruckte Formulare austauschen verfügen, enthalten Medienobjekte Merkmale für elektronische Formulare. Ein Schritt in Ihrem Workflow kann Jobdaten ein elektronisches Formular hinzufügen. So erstellen Sie eine Druckdatei, die auf Normalpapier gedruckt werden kann.

RICOH ProcessDirector unterscheidet zwischen den Medien, die ein Drucker unterstützt und den Medien, die im Drucker eingelegt sind.

  • Wird ein Medienobjekt unterstützt, kann der Drucker auf diesen Medien drucken. Die Medien sind jedoch nicht unbedingt in ein Eingabefach eingelegt.
  • Ist ein Medienobjekt bereit, ist das aktuelle Medium in ein Eingabefach eingelegt.

Wenn Sie neue Medien in die Eingabefächer eines Druckers einlegen, müssen Sie ggf. die für diese Druckereinheit bereiten Medien aktualisieren. Um festzustellen, ob die Medien automatisch aktualisiert wurden, verwenden Sie auf dem Drucker die Aktion Fächer anzeigen.

1.3.1.2.2.9 Benachrichtigungen

Benachrichtigungsobjekte definieren die Ereignisse, aufgrund derer das System Benachrichtigungen erstellt. Sie können eine beliebige Anzahl von Benachrichtigungsobjekten auf Basis der Ansprüche Ihres Unternehmens erstellen.

E-Mail-Benachrichtigungen senden E-Mails an angegebene Personen oder Gruppen, abhängig vom Auftreten angegebener Ereignisse. Die Archivfunktion fügt Benachrichtigungen über Verlaufsdatensätze hinzu. Benachrichtigungen zu Verlaufsdatensätzen erfassen Zeitstempel zu Änderungen des Jobstatus. Sie können auswählen, welche Änderungen am Datensatz vorgenommen werden und unter welchen Bedingungen, z. B. bestimmte Schrittnamen oder Workflows. Das Web-Services-Enablement-Feature fügt Web-Service-Benachrichtigungen hinzu. Web-Service-Benachrichtigungen rufen einen Web-Service auf, wenn ein bestimmtes Ereignis für eine Eingabeeinheit, einen Job oder Drucker eintritt.

E-Mail-Benachrichtigungen

Wenn Sie ein E-Mail-Benachrichtigungsobjekt erstellen, können Sie Folgendes angeben:

  • Das Ereignis, aufgrund dessen das System die Benachrichtigung sendet.
  • Die Betreffzeile und den Inhalt der gesendeten E-Mail, einschließlich variabler Textbausteine wie Eingabeeinheits-, Drucker-, Jobname oder andere Merkmale.
  • Empfänger der Benachrichtigung, einschließlich Kopie und versteckte Kopien.
  • Die Bedingungen, die festlegen, wann die Benachrichtigungs-E-Mail gesendet wird. Beispielsweise können Sie festlegen, dass ein Benachrichtigungsobjekt kontrolliert, ob ein Drucker in den Status Eingriff erforderlich gesetzt wurde, und eine E-Mail-Benachrichtigung an eine Gruppe sendet, wenn das Druckerproblem zwischen 8:00 und 12:00 Uhr auftritt. Sie können ein weiteres Benachrichtigungsobjekt festlegen, das dieselbe E-Mail an einen anderen Benutzer sendet, wenn das Druckerproblem nach 12:00 Uhr auftritt.
  • Eine Begrenzung für die Anzahl der Nachrichten, die Sie innerhalb eines angegebenen Zeitraums empfangen wollen.

Wenn Sie ein E-Mail-Benachrichtigungsobjekt erstellt haben, können Sie die Test-Funktion verwenden, um zu überprüfen, dass die richtige Nachricht an die angegebenen Benutzer gesendet wurde.

Verlaufssatzbenachrichtigungen

Wenn Sie ein Benachrichtigungsobjekt für einen Verlaufsdatensatz erstellen, können Sie Folgendes angeben:

  • Welche Jobzustände beobachtet werden.
  • Welche Änderungen an diesen Jobzuständen dazu führen, dass das Objekt einen Verlaufsdatensatz schreibt.

Wenn die Verlaufsdatensätze geschrieben werden, enthalten sie die folgenden Informationen:

  • Schritt – Der Name des Schritts, an dem sich der Job befunden hat, als der Datensatz ausgelöst wurde.
  • Ereignistyp – Einer von drei Werten, die Sie für eine Statusänderung angegeben haben: GeändertZu, GeändertVon und Änderungen.
  • Status – Der Jobstatus, der nachverfolgt wird.
  • Phase – Die Workflow-Phase, in der sich der Job befunden hat, als der Datensatz ausgelöst wurde.
  • Workflow – Der Workflow, der den Job verarbeitet.
  • Zeitpunkt des Ereignisses – Der Zeitpunkt, an dem das Ereignis auftrat (als Zeitstempel).
  • Name – Name des Benachrichtigungsobjekts des Verlaufsdatensatzes, das den Datensatz geschrieben hat.
Sie können Verlaufsdatensätze erst anzeigen, wenn Sie in einem Archiv gespeichert werden. Um die Verlaufsdatensätze aus der Registerkarte "Archiv" anzuzeigen, geben Sie die Job- und Dokumentmerkmale ein, die Sie zum Schreiben der Verlaufsdatensätze im Repository verwendet haben, und klicken Sie auf Suchen. Klicken Sie auf die ID des Ergebnisses und dann auf die Registerkarte "Verlauf".

Web-Service-Benachrichtigungen

Wenn Sie ein Web-Service-Benachrichtigungsobjekt erstellen, können Sie Folgendes festlegen:

  • Die URL des Web-Service für die Kommunikation mit der Benachrichtigung.
  • Die Ladung, die der Web-Service an die externe Anwendung übergibt.
  • Die Anforderung für statische Anmeldeparameter oder Authentifizierung, die erforderlich für die Nutzung der anderen Anwendung sind.

    Beim Festlegen statischer Anmeldeparameter werden die Merkmale der Authentifizierungsanforderung nicht verwendet. Wenn vor dem Aufrufen des gewünschten Web-Service eine Authentifizierung erforderlich ist, verwenden Sie die Eigenschaften Authentifizierungs-URL und Authentifizierungsnutzlast.

  • Wenn der Web Service einen Proxy für die Kommunikation verwendet.
  • Das Ereignis, aufgrund dessen das System die Benachrichtigung sendet.
  • Die Bedingungen, die festlegen, wann der Aufruf des Benachrichtigungs-Web-Service erfolgt. Sie können z. B. ein Benachrichtigungsobjekt für die Überwachung festlegen, wenn der Druck eines Jobs abgeschlossen ist, und eine Kommunikation über Web-Services festlegen, um der Anwendung, die den Job übermittelt hat, mitzuteilen, dass der Job gedruckt ist. Sie können diesen Web-Service-Aufruf nur dann festlegen, wenn der Job von einem bestimmten Kunden stammt oder einen bestimmten Dateinamen aufweist.

1.3.1.2.2.10 Benutzer und Gruppen

Alle RICOH ProcessDirector-Benutzer müssen einen eindeutigen RICOH ProcessDirector-Benutzernamen und ein zugehöriges Kennwort haben und zu mindestens einer RICOH ProcessDirector-Gruppe gehören.

Über die Gruppe wird gesteuert, auf welche Aufgaben und Aktionen der Benutzer zugreifen kann und welche Aufgaben und Aktionen der Benutzer ausführen kann. RICOH ProcessDirector umfasst folgende Gruppen:

Administrator
Administratoren können auf alle Funktionen und Schnittstellen zugreifen. Mitglieder dieser Gruppe können alle RICOH ProcessDirector-Objekte wie beispielsweise Eingabeeinheiten und Drucker erstellen und konfigurieren. Zudem können sie die Workflows erstellen und ändern, die die Verarbeitung steuern, die RICOH ProcessDirector für alle Jobs ausführt.
Aufsichtsperson
Aufsichtspersonen können auf die Seite RICOH ProcessDirectorVerwaltungRICOH ProcessDirector der -Benutzerschnittstelle zugreifen, dürfen aber keine -Objekte erstellen und keine Merkmale der Objekte bearbeiten, die sie anzeigen können. Sie können Drucker inaktivieren und aktivieren und Druckermerkmale ändern. Sie können zudem alle Jobmerkmale ändern.
Bediener
Bediener können nicht auf die Seite Verwaltung der Benutzerschnittstelle zugreifen. Sie können eine Untergruppe von Jobmerkmalen wie den angeforderten Drucker ändern und Aktionen für Drucker ausführen (beispielsweise Drucker aktivieren und inaktivieren und die Planungsmerkmale von Druckern ändern). Zudem können sie die meisten der verfügbaren Aktionen für Jobs und Eingabeeinheiten ausführen.
Überwachungsbeauftragter
Überwachungsbeauftragte haben nur Anzeigeberechtigung für das RICOH ProcessDirector-System. Sie können Jobmerkmale, Eingabedateien und die Kandidatenjobs für einen Drucker anzeigen und ihr eigenes Kennwort ändern, aber keine anderen Aktionen ausführen. Sie können den Inhalt von Jobs nicht anzeigen und nicht auf die Seite Verwaltung zugreifen.

Sie können Mitglied von mehr als einer Benutzergruppe sein. Wenn Sie Mitglied von mehr als einer Benutzergruppe sind, wird Ihnen automatisch die höchste Berechtigungsstufe der Gruppen, denen Sie angehören, zugewiesen. Wenn Sie beispielsweise Mitglied sowohl der Benutzergruppe Supervisor (Aufsichtsperson) als auch der Gruppe Bediener sind, erhalten Sie alle Zugriffsprivilegien der Benutzergruppe Supervisor. Das bedeutet, dass Sie Aktionen durchführen können, die ein normales Mitglied der Bediener-Gruppe nicht durchführen kann.

Zudem können Sie eigene Gruppen erstellen.

1.3.1.2.2.11 Anmeldeinformationen

Ein Objekt für Anmeldeinformationen gibt die Benutzer-Authentifizierungsinformationen an, die für den Zugriff auf einen SFTP-Server oder eine andere Anwendung erforderlich sind. Sie können Anmeldeinformationen mit Eingabeeinheiten, Schritten und Datenübermittler verwenden, die Zugriff auf andere Server oder Anwendungen benötigen.

Wenn mehrere Eingabeeinheiten oder Schritte dieselben Anmeldeinformationen verwenden, können Sie die Benutzerauthentifizierungsinformationen einmal im Anmeldeinformationsobjekt angeben und diese Anmeldeinformation anschließend in dem Objekt auswählen, das sie benötigt.

RICOH ProcessDirector bietet Unterstützung für die folgenden Arten von Berechtigungsnachweisen:

Anmeldeinformationen für Eingabeeinheiten und Schritte
Kennwort
Kennwort-Anmeldeinformationen verwenden einen Benutzernamen und ein Kennwort zur Authentifizierung.
SSH-Schlüssel
SSH-Schlüssel-Anmeldeinformationen erfordern einen privaten Schlüssel im OpenSSL- (herkömmliches SSLeay) oder PKCS#8-Format. Auf jedem Betriebssystem sind verschiedene Hilfsprogramme zur Erzeugung von SSH-Schlüsseln verfügbar.

Wenn sich die Anmeldeinformationen ändern, und Sie haben mehrere Eingabeeinheiten oder Schritte, die dieselben verwenden, können Sie das Objekt "Anmeldeinformationen" bearbeiten. Anschließend werden die neuen Werte automatisch an all diesen Orten verwendet.

Anmeldeinformationen für Datenübermittler
Statisch
Statische Anmeldeinformationen verwenden einen Autorisierungscode für die Verbindung mit einer Anwendung. Ein Benutzer oder eine Anwendung kann die gleichen Anmeldeinformationen wiederholt verwenden.
Sitzung
Sitzungsanmeldeinformationen verwenden ein Kennwort für die Verbindung mit einer Anwendung und rufen temporäre Authentifizierungsdaten ab, wie ein Token. Das Token ist für die aktuelle Kommunikationssitzung mit der Anwendung gültig und läuft dann ab.
Ricoh-Cloud
Ricoh-Cloud-Anmeldeinformationen verwenden einen Einmalcode, um ein Zertifikat zu generieren. Wenn das Zertifikat abgerufen wird, kann es verwendet werden, um eine Verbindung zu Ricoh-Cloud-Anwendungen herzustellen, z. B. RICOH Predictive Insight. Die RICOH Predictive Insight Connect-Funktion fügt Unterstützung für den Ricoh-Cloud-Anmeldeinformationstyp hinzu.
Anmeldeinformationen für KI-Verbindungsobjekte
Amazon Bedrock
Die Amazon-Bedrock-Anmeldeinformation stellt über die AWS-Authentifizierung eine sichere Verbindung zu Amazon Bedrock her. Zur Authentifizierung von Anfragen müssen Sie AWS-Anmeldeinformationen und Konfigurationsdetails bereitstellen, die einer AWS Identity and Access Management (IAM)-Identität zugeordnet sind. Diese Werte werden verwendet, um API-Anfragen zu signieren und Zugriffsberechtigungen zu bestimmen. Das KI-Verbindungsobjekt und die Amazon-Bedrock-Anmeldeinformation sind nur mit dem Feature KI-Verbindung verfügbar.

1.3.1.2.2.12 Schrittressourcen

Eine Schrittressource benennt eine Datei, die von einem Workflow-Schritt für die Verarbeitung verwendet wird. Bei einigen Schrittschablonen können Sie eine Datei vorgeben, die vom Schritt bei der Verarbeitung von Jobs verwendet werden soll. Einige dieser Dateien können auf Ihrer Workstation erstellt werden. Wenn die Dateien bei der Verarbeitung von Jobs benötigt werden, müssen diese Dateien jedoch für den Workflow verfügbar sein. Sie können die Datei anzeigen, abrufen und ersetzen, indem Sie das Schrittressourcenobjekt bearbeiten.

Beispiel: Das RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Plug-in wird in Adobe Acrobat Professional verwendet, um Dokumente innerhalb einer PDF-Datei zu identifizieren und Dokumenteigenschaften zu den einzelnen Dokumenten in einem PDF-Job zu extrahieren. Das Plugin erzeugt eine Steuerdatei, die vom Schritt IdentifyPDFDocuments verwendet wird. Damit die Datei bereitsteht, wenn der Schritt in einem Workflow ausgeführt wird, erstellen Sie ein Schrittressourcenobjekt, indem Sie die Datei hochladen. Dann wählen Sie diese Schrittressource als Wert für das Merkmal PDF-Steuerdatei angeben im Schritt IdentifyPDFDocuments.

1.3.1.2.2.13 Benutzerdefinierte Eigenschaften

Benutzerdefinierte Eigenschaften sind Eigenschaften, die für Ihre Implementierung von RICOH ProcessDirector einzigartig sind. Sie erstellen sie, wenn die Standardeigenschaften von Jobs, Dokumenten und Aufträgen Ihren Anforderungen nicht genügen.

Wenn Sie benutzerdefinierte Eigenschaften definieren, wählen Sie den Datenbanknamen und die Bezeichnung, die in Eigenschaftsnotizbüchern und Spaltenüberschriften angezeigt wird. Sie wählen auch aus, welche Art von Daten in der Eigenschaft gespeichert wird, z. B. Ganzzahlen, Zahlen oder Zeichenfolgen, sowie den Standardzugriff, den die verschiedenen Benutzergruppen auf die Eigenschaft haben. Bei den Dokumenteigenschaften können Sie auch entscheiden, ob die Werte in der Datenbank oder nur in der Dokumenteigenschaftsdatei gespeichert werden sollen, um Platz zu sparen und die Verarbeitungsanforderungen zu minimieren.

Nachdem Sie eine Eigenschaft erstellt haben, müssen Sie sie aktivieren. Nachdem sie aktiviert wurde, können Sie die Eigenschaft wie jede andere Eigenschaft verwenden. Sie können einen Wert für sie festlegen, sie als Tabellenspalte hinzufügen, sie in einem Eigenschaftsnotizbuch anzeigen oder sie in benutzerdefinierten Portalen oder in Bedingungen für Konnektoren verwenden.

Wenn Sie die Definition einer benutzerdefinierten Eigenschaft ändern müssen, müssen Sie sie deaktivieren, bevor Sie sie ändern. Wenn Sie die benutzerdefinierte Eigenschaft reaktivieren, müssen Sie sie wieder mit allen Objekten verbinden, mit denen sie zuvor verbunden war.

Wenn Sie benutzerdefinierte Eigenschaften erstellen, werden die Eigenschaftsdefinitionen als Systemobjekte gespeichert. So können Sie die benutzerdefinierten Eigenschaften importieren und exportieren oder sie in ein anderes System migrieren.

1.3.1.2.2.14 Reihenfolge

Die Funktion Auftragsverwaltung fügt ein neues Objekt namens Auftrag hinzu.

Mit dem Objekt Auftrag können Sie zusammenhängende Einzeljobs effizient gruppieren und verfolgen. Das Erstellen eines Auftrags vereinfacht die Bearbeitung von mehreren Jobs und stellt sicher, dass alle Jobs innerhalb eines Auftrags gemeinsam verwaltet und koordiniert abgewickelt werden.

Sie können einen Auftrag auf die folgenden Arten erstellen:

  • Sie können einen Auftrag manuell auf der Hauptseite erstellen, indem Sie Jobs über das Portlet Jobs übergeben einreichen und einen Workflow zur Bearbeitung auswählen.
  • Sie können einen Auftrag automatisch erstellen, indem Sie eine XML-Datei aus Ihrem bestehenden Auftragsbearbeitungssystem übermitteln.

Wenn Sie einen Auftrag erstellen, legen Sie Standardeigenschaften fest, z. B. Kunden- und Auftragsname, Ort, Priorität und Fälligkeitsdatum. Einige Eigenschaften (Kopien, Kundenname, Standort und Priorität) werden automatisch an alle mit diesem Auftrag verbundenen Jobs weitergegeben.

Wenn diese Einstellungen nach der Auftragserstellung geändert werden, werden die entsprechenden Jobeinstellungen automatisch angepasst. Wenn Sie jedoch eine bestimmte Jobeinstellung bearbeiten, wirkt sich die Änderung nur auf diesen speziellen Job aus und verändert nicht die ursprüngliche Auftragskonfiguration.

Danach können die erstellten Aufträge im Portlet Aufträge eingesehen und verwaltet werden.

Sobald alle Jobs eines Auftrags die Bearbeitung abgeschlossen haben und in der Phase Abgeschlossen angekommen sind, gilt der Auftrag als abgeschlossen.

Wenn Sie die mitgelieferten Auftragseigenschaften nicht verwenden möchten oder benutzerdefinierte Eigenschaften für Werte benötigen, die nicht mit den verfügbaren Optionen übereinstimmen, können Sie auf der Registerkarte Verwaltung Ihre eigenen definieren. Sie können auch Standardwerte für diese Eigenschaften innerhalb Ihrer Workflows festlegen.

Wenn Sie eine benutzerdefinierte Auftragseigenschaft erstellen, können Sie den Datenbanknamen und die Beschriftung wählen, die in Eigenschaftsnotizbüchern und Spaltenüberschriften angezeigt wird. Sie könne auch auswählen, welche Art von Daten in der Eigenschaft gespeichert wird, sowie den Standardzugriff, den die verschiedenen Benutzergruppen auf die Eigenschaft haben.

1.3.1.2.2.15 Protokoll

Sie können das Systemprotokoll verwenden, um Nachrichten und andere Informationen zu dem primären RICOH ProcessDirector-System anzuzeigen.

Auf der Systemprotokollseite können Sie angeben, welche Art von Informationen (Alle Protokolleinträge, Fehlermeldungen, Nachrichten, Merkmaländerungen oder Statusänderungen) und welchen Zeitrahmen (in Stunden oder Tagen) Sie einsehen wollen.

1.3.1.2.2.16 Barcodeformatobjekte

Barcodeformatobjekte unterstützen RICOH ProcessDirector bei der Interpretation von Barcodes, die während der Jobverarbeitung gescannt werden. Wenn Ihre Barcodeformatobjekte ordnungsgemäß konfiguriert sind, können Sie einen Barcode scannen und die darin enthaltenen Informationen verwenden, um ein Dokument in RICOH ProcessDirector zu finden.

Möglicherweise muss ein Bediener Dokumente erneut drucken, die beim Einfügen beschädigt wurden. Der Bediener benutzt die Aktion Abgleichen und wählt Nach Barcode-Scan im Bereich Suche nach Dokumenten aus. Dann wählt der Bediener den Namen des Barcodeformats und scannt die Barcodes, die auf die beschädigten Dokumente gedruckt wurden. Die Barcodes enthalten den Wert für das Merkmal Dokumentnummer und das Barcodeformat identifiziert, wo im Barcode gesucht werden muss, um den Wert zu finden. Wenn alle Dokumente gescannt wurden, zeigt RICOH ProcessDirector die Liste der Dokumente im Dialog Abgleichen an, damit sie der Bediener neu drucken kann.

Barcodeformate werden verwendet:

  • Im Portlet "Dokumente" auf der Seite Hauptseite. Wählen Sie Nach Barcode-Scan und klicken Sie auf Bearbeiten (Abbildung des Symbols "Bearbeiten").
  • Im Dialogfenster "Job abgleichen", wie im Beispiel beschrieben.

Wenn Sie ein Barcodeformatobjekt definieren, listen Sie die Job- und Dokumentmerkmalwerte auf, die in Ihren Barcodes enthalten sind. Für jedes Merkmal sind auch folgende Angaben erforderlich:

  • Die Startposition des Merkmalwerts im Barcode. Das erste Zeichen, das die Kamera oder der Barcodeleser liest, entspricht Position 1.
  • Die Länge des Merkmalwerts im Barcode.

    Hinweis:
  • Das Barcodeformat muss der Konfiguration der Kamera bzw. der Barcodeleser-Hardware entsprechen. Wenn die Kamera oder der Barcodeleser gemäß Konfiguration nur ein Merkmal im Barcode liest, geben Sie im Barcodeformat an, dass dieses Merkmal bei Position 1 beginnt. Beispielsweise beginnt ein Dokumentmerkmal bei Position 10 im vollen Barcode. Die Kamera oder der Barcodeleser sind so konfiguriert, dass sie nur die Zeichen 10 bis 25 lesen. Geben Sie im Barcodeformat an, dass das Dokumentmerkmal bei Position 1 beginnt.

Diese Job- und Dokumentmerkmale sind nützlich für die Suche nach Dokumenten im System:

  • Dokumentnummer

    Die Nummer, die RICOH ProcessDirector dem jeweiligen Dokument zuweist.

  • Jobnummer

    Die Nummer, die RICOH ProcessDirector einem Job zuweist.

  • Kuvertierfolge

    Die Position des Dokuments im Job.

  • Jobname der Kuvertiereinheit

    Der Jobname der Kuvertiereinheit für den Job.

  • Folge in untergeordnetem Job

    Die Reihenfolge der Dokumente im untergeordneten Job. Wenn der Job der Originaljob ist, ist der Wert derselbe wie beim Merkmal Folge in Originaljob. Verwenden Sie das Merkmal "Untergeordnet", um Änderungen zu berücksichtigen, die in anderen Schritten wie beispielsweise beim Sortieren oder Unterteilen eines Jobs aufgetreten sind.

Das Barcodeformat identifiziert nur die RICOH ProcessDirector-Merkmale im Barcode. Es identifiziert keine anderen Daten im Barcode.

Einige Barcodes enthalten Werte für mehrere Job- oder Dokumentmerkmale. Ein Barcodeformat muss jedoch nur Einträge für die Merkmale interpretieren, die für die aktuelle Aufgabe erforderlich sind. Sie müssen die Job- oder Dokumentmerkmale definieren, die zum Suchen nach einem Dokument verwendet werden sollen.

Beim Feature "Inserter": Wenn der Barcode einen Wert für das Merkmal Dokumentnummer enthält, muss das Barcodeformat kein anderes Job- oder Dokumentmerkmal im Barcode definieren. Die Dokumentnummer identifiziert jedes Dokument im System eindeutig. Wenn das Barcodeformat das Merkmal Dokumentnummer enthält, ignoriert RICOH ProcessDirector alle anderen Job- und Dokumentmerkmale im Barcodeformat.

Für das Automatische Überprüfung-Feature:

  • Der Barcode auf jedem Dokument muss die Werte für die Merkmale Jobnummer und Folge in Originaljob enthalten. Das Barcodeformat muss angeben, wo sich die Werte für diese zwei Merkmale in den Barcodes befinden.
  • Planen Sie für die untergeordneten Jobs, die für weitere Ausdrucke erstellt wurden. Stellen Sie sicher, dass die von Ihnen verwendete Barcode-Symbolik das Punktzeichen zulässt ( . ). Alle untergeordneten Jobs, die zum Nachdruck erstellt werden, enthalten mindestens ein Punktzeichen. Wenn Sie nur eine Kamera oder einen Barcodeleser installieren und alle Barcodes von derselben Stelle auf dem Briefumschlag abgelesen werden, sollte ein Barcodeformat für das System ausreichend sein. Werden weitere Daten in den Barcode eingefügt und können diese Daten nicht ohne Probleme anwendungsübergreifend standardisiert übernommen werden, müssen Sie womöglich mehrere Barcodeformate erstellen. Die Werte der Merkmale Jobnummer und Folge untergeordneten Job müssen sich jedoch bei allen Barcodeformaten, die für denselben Barcodeleser verwendet werden, in derselben Position im Barcode befinden.

1.3.1.2.2.17 Barcodeleser

Barcodeleser sind Kameras und Barcodescanner in Ihrer Automatische Überprüfung-Installation, die die Barcodes auf den Dokumenten eines Druckjobs lesen und überprüfen, ob alle Dokumente verarbeitet wurden.

Sie müssen für jede Kamera bzw. für jeden Barcodescanner einen Barcodeleser erstellen. Dieselbe Kombination von IP-Adresse und Anschluss kann nur von einem Barcodescanner verwendet werden.

Sie müssen dem Barcodeleser ein oder mehrere Barcodeformate zuordnen. Das Barcodeformat bestimmt, wo die Merkmale "Jobnummer" und "Folge in untergeordnetem Job" im Barcode auf den einzelnen Dokumenten enthalten sind. Sie müssen zwei verschiedene Barcodeformate verwenden, wenn ein Barcodeleser zwei verschiedene Barcodetypen lesen muss. Die Merkmale "Jobnummer" und "Folge in untergeordnetem Job" müssen sich bei allen Barcodeformaten in derselben Position im Barcode befinden.

Barcodeleser können manuell vom Barcodeleser-Portlet auf der Hauptseite getrennt werden. Womöglich können die Barcodeleser jedoch getrennt werden, wenn die Kamera bzw. der Barcodescanner ausgeschaltet ist oder nicht über das Netzwerk erreicht werden kann. Ist der Barcodeleser zum Zeitpunkt des Lesens einiger Barcodes nicht mit RICOH ProcessDirector verbunden, stehen die Daten dieser Dokumente nicht zur Verfügung und müssen eventuell erneut gelesen werden.

Wenn ein Barcodeleser einen Barcode liest, den er anhand der vorhandenen Barcodeformate nicht erkennen kann, wird im Barcodeleser-Portlet eine Benachrichtigung angezeigt, die Sie darüber informiert, dass ein ungültiger Scan erkannt wurde. Verwenden Sie das Barcodeleserprotokoll, um das Problem zu untersuchen. Verwenden Sie die Aktion Benachrichtigung löschen, um die Benachrichtigung aus dem Barcode-Reader im Portlet zu entfernen.

RICOH ProcessDirector stellt einen vordefinierten Barcodeleser bereit, den Sie als Muster verwenden können.

1.3.1.2.2.18 Data Collectors

Datensammler-Objekte erfassen während der Jobverarbeitung Eigenschaftswerte und speichern sie in einer PostgreSQL-Datenbank, die von der Berichtsfunktion erstellt wird. Sie können auf diese Daten zugreifen und diese als Eingabe für Ihre Business Intelligence-Software verwenden.

Mit Data Collectors können Sie Folgendes konfigurieren:

  • Die Datenbanktabelle, in der die Eigenschaftswerte gespeichert sind.
  • Die Aufbewahrungsfrist für die erfassten Daten.
  • Zu erfassende Jobs, Drucker-, Geräte- und Benutzereigenschaftswerte.

In der Berichtsdatenbank können keine positionsgebundene Jobeigenschaften gespeichert werden. Zum Feststellen, ob ein Merkmal positionsgebunden ist, prüfen Sie die Hilfe zu diesem Merkmal.

RICOH ProcessDirector stellt diese Data Collector zur Verfügung, die Sie nach Ihren Bedürfnissen konfigurieren können:

Job-Schritt-Dauer
Sie können messen, wie lange sich jeder Schritt in der Warteschlange und im Verarbeitungsstatus befand, sowie die Gesamtdauer bis zum Abschluss der Verarbeitung jedes Schritts.
Sie können auch die Jobeigenschaften auswählen, die am Ende jedes Schritts zusammen mit den Informationen zur Schrittdauer erfasst werden sollen.
Job-Schritt-Fortschritt
Sie können die Jobeigenschaften auswählen, die zu Beginn und am Ende jedes Schritts im Workflow erfasst werden.
Sie können diesen Datensammler zusammen mit dem Schritt WritePropsToReportsDatabase verwenden, um Job- und Dokumenteigenschaften zu sammeln.
Job-Druck-Fortschritt
Ermöglicht Ihnen die Auswahl der Job- und Druckereigenschaften, die erfasst werden, wenn der Druckvorgang eines Jobs gestartet wird und wenn der Druck erfolgreich beendet wird oder wenn ein Fehler auftritt.
Status der Bestellung
Hier können Sie die Auftragseigenschaften auswählen, die erfasst werden, wenn ein Auftrag erstellt wird, seinen Status ändert oder gelöscht wird.
Druckerstatus
Ermöglicht die Auswahl der Druckereigenschaften, die jedes Mal erfasst werden, wenn der Status Aktiviert oder Druckerstatus geändert wird.
Benutzeraktionen auf Barcodelesern
Ermöglicht Ihnen die Auswahl des Barcodelesegeräts und der Benutzereigenschaften, die erfasst werden, wenn ein Benutzer eine Aktion an einem Barcodelesegerät ausführt.
Benutzeraktionen auf Eingabeeinheiten
Ermöglicht Ihnen die Auswahl der Eingabeeinheit und der Benutzereigenschaften, die erfasst werden, wenn ein Benutzer eine Aktion an einer Eingabeeinheit ausführt.
Benutzeraktionen auf Kuvertiereinheiten
Ermöglicht Ihnen die Auswahl der Kuvertiereinheit und der Benutzereigenschaften, die erfasst werden, wenn ein Benutzer eine Aktion an einer Kuvertiereinheit ausführt.
Benutzeraktionen auf Jobs
Ermöglicht Ihnen die Auswahl der Job- und Benutzereigenschaften, die erfasst werden, wenn ein Benutzer eine Aktion an einem Job ausführt.
Benutzeraktionen auf Druckern
Ermöglicht Ihnen die Auswahl der Drucker- und Benutzereigenschaften, die erfasst werden, wenn ein Benutzer eine Aktion an einem Drucker ausführt.
Benutzeraktionen auf Benutzern
Ermöglicht Ihnen die Auswahl der Zielbenutzer- und Benutzereigenschaften, die erfasst werden, wenn ein Benutzer eine Aktion an einem Zielbenutzer ausführt.
Workflow-Schritt-Collector
Sie können die Daten verwalten, die vom Schritt WritePropsToReportDatabase gespeichert werden.
Sammelt die Werte der Dokumenteigenschaften mit dem Schritt WritePropsToReportsDatabase. Sie können den Schritt mehrere Male in einen Workflow aufnehmen, um Änderungen beim Wert der Dokumente zu verfolgen. Der bereitgestellte Workflow-Schritt-Collector verwaltet die Job- und Dokument-Eigenschaftendaten, die von dem Schritt gespeichert werden.

1.3.1.2.2.19 Daten-Transmitter

Mit Datenübermittler-Objekten können Sie konfigurieren, welche Daten in der PostgreSQL-Datenbank, die von der Berichtsfunktion erstellt wurde, an eine andere Anwendung gesendet werden.

RICOH ProcessDirector bietet diese Datenübermittlertypen:

REST-Übermittler
REST-Transmitter verwenden das REST-Protokoll, um Daten an eine andere Anwendung zu senden. Daten werden in für jede Datenbanktabelle in einer separaten Datei gespeichert.
RICOH Predictive Insight Übermittler
RICOH Predictive Insight-Übermittler senden nur Daten an RICOH Predictive Insight.
Der RICOH Predictive Insight-Datenübermittler wird von der RICOH Predictive Insight Connect-Funktion hinzugefügt.

Mit Datenübermittlern können Sie folgende Punkte konfigurieren:

  • Die Datenbanktabellen, aus denen Informationen extrahiert werden.
  • Die Anmeldeinformationen, die für die Authentifizierung bei der Zielanwendung verwendet werden.
  • Den Zeitplan, für wann und wie oft die Daten gesendet werden.

Wenn Sie REST-Transmitter verwenden, können Sie auch manuell Daten mit der Funktion für eine einmalige Übermittlung senden. Wenn Sie eine einmalige Übermittlung senden, können Sie alle Daten in der Berichte-Datenbank für einen bestimmten Zeitraum oder alle Daten seit der letzten erfolgreichen Übermittlung senden.

    Hinweis:
  • Wenn Sie alle Daten seit der letzten erfolgreichen Übermittlung senden, wird die Übermittlung wie eine geplante Übermittlung behandelt. Die nächste geplante Übermittlung enthält nicht die Daten, die bei dieser Art der einmaligen Übermittlung gesendet wurden.
  • Wenn Sie aber die Daten für einen bestimmten Zeitraum senden, wird die Übermittlung als Ausnahme behandelt. Bei der nächsten geplanten Übermittlung werden die Daten aufgenommen.

1.3.1.2.2.20 Dokumente

Ein Dokument ist die kleinste Einheit in einem Job, die von einem Workflow überwacht werden kann. Ein Dokument kann beispielsweise eine Gruppe von Seiten sein, die eine einzige Rechnung, einen einzigen Kontoauszug oder ein einziges Poststück ergeben.

Eine Druckdatei kann Tausende von Dokumenten enthalten. Wenn die Druckdatei das AFP-Format hat, wird jedes Dokument von den strukturierten AFP-Feldern "Begin Page Group" und "End Page Group" begrenzt.

1.3.1.2.2.21 Kuvertiereinheiten-Controller-Objekte

Kuvertiereinheiten-Controller-Objekte stellen die Kuvertiereinheiten-Controller in der Installation dar. Ein Kuvertiereinheiten-Controller ist Software, die auf einem anderen Computer ausgeführt wird (beispielsweise auf einem Windows-Computer) und mehrere Kuvertiereinheiten verwalten kann, die gedruckte Dokumente und zusätzliche Beilagen (beispielsweise Marketingmaterial) in Briefumschläge kuvertieren.

Sie erstellen für jeden Kuvertiereinheiten-Controller mindestens ein Kuvertiereinheiten-Controller-Objekt und ordnen Jobs das entsprechende Kuvertiereinheiten-Controller-Objekt zu. Um unterschiedliche Merkmale für unterschiedliche Anwendungen anzugeben, erstellen Sie mehrere Kuvertiereinheiten-Controller-Objekte für einen einzigen Kuvertiereinheiten-Controller.

Das Kuvertiereinheiten-Controller-Objekt steuert, wie RICOH ProcessDirector mit dem Kuvertiereinheiten-Controller kommuniziert und wie Dokumente nach der Kuvertierung erneut gedruckt werden. Das Kuvertiereinheiten-Controller-Objekt definiert Folgendes:

  • Das Script oder den Befehl zum Senden von Steuerdateien an den Kuvertiereinheiten-Controller und das Script zum Empfangen von Ergebnisdateien von dem Kuvertiereinheiten-Controller.
  • Die Regeln zum Schreiben von Steuerdateien und zum Interpretieren von Ergebnisdateien.
  • Den Standardkuvertierstatus für Dokumente, die keinen berichteten Status haben.
  • Die Abschlussmethode, um zu ermitteln, wann der Kuvertiereinheiten-Controller das Kuvertieren eines Jobs abgeschlossen hat.
  • Die Methode zum erneuten Drucken zum erneuten Drucken von Dokumenten, die bei der Kuvertierung beschädigt wurden.

1.3.1.2.2.22 Repositories

Repository-Objekte bewahren Job- und Dokumentdaten auf, die Sie speichern möchten, um sie später abrufen zu können. Wenn Sie die Job- oder Dokumentdaten abrufen, können Sie den Job anzeigen, ihn erneut übergeben oder ausführliche Informationen zum Job oder zum Dokument und zu seinem Produktionsverlauf prüfen. Sie können mehrere Repositories erstellen, jedes mit einer individuellen Aufbewahrungsfrist.

Wenn Sie ein Repository-Objekt erstellen, können Sie Folgendes angeben:

  • Die Aufbewahrungsfrist für das Repository. Objekte, die älter als die Aufbewahrungsfrist sind, werden vom System gelöscht.
  • Den Pfad zum Dateisystem oder Verzeichnis für den Repository-Ordner. Dieses Dateisystem oder Verzeichnis kann auf Ihrem lokalen Computer oder auf einem angeschlossenen Laufwerk an einer beliebigen Stelle in Ihrem Netzwerk gespeichert werden.
  • Einen Speicherort für das Repository. Dieser Wert kann dazu verwendet werden, zu bestimmen, wer Dateien aus dem Repository abrufen kann.
Die beim Abrufen von Jobs, Dokumenten und Verlaufsdaten aus dem Repository zu verwendenden Job- und Dokumentmerkmale werden im Schritt StoreInRepository des Workflows angegeben. Jobverlaufsdaten werden von einem Verlaufssatzbenachrichtigungsobjekt aufgezeichnet. Sie können festlegen, ob der Schritt StoreInRepository die Verlaufsdaten sowie die Job- und Dokumentdaten speichert.

RICOH ProcessDirector stellt ein Muster-Repository bereit, mit dem Sie ausprobieren können, wie man Jobs und Dokumente speichert und abruft.

1.3.1.2.2.23 Servicerichtlinien

Eine Servicerichtlinie definiert Jobprüfpunkte und den Termin des Service-Level-Agreements (SLA). Durch Prüfpunkte können Sie den Fortschritt von Jobs beim Durchlaufen des Systems verfolgen; der SLA-Termin gibt die Zeit an, in der ein Job einen speziellen Verarbeitungsschritt abschließen muss, um Ihren Verpflichtungen gegenüber Ihren Kunden gerecht zu werden.

Beispiele für Leistungszusagen sind:

  • Jobs müssen innerhalb von 4 Stunden nach der Ankunft im System gedruckt sein.
  • Jobs müssen an dem Tag der Ankunft im System bis 18:00 gedruckt sein, wenn sie vor 10:00 im System ankommen. Andernfalls müssen sie am nächsten Tag bis 18:00 gedruckt sein.
  • Jobs müssen am Tag nach der Ankunft im System bis 16:00 zum Versenden bereit sein.

Zudem gibt eine Servicerichtlinie an, ob RICOH ProcessDirector die Jobprüfpunkte und den Termin korrigieren soll, um servicefreie Zeiträume (beispielsweise Feiertage und Wochenenden) zu überspringen. RICOH ProcessDirector kann sicherstellen, dass die Jobprüfpunkte und Termine nicht in servicefreien Zeiträumen liegen.

Jede Servicerichtlinie definiert Jobprüfpunkte und ein SLA, die für eine bestimmte Leistungszusage gelten. Gibt es in der Installation beispielsweise drei Leistungszusagen für unterschiedliche Typen von Jobs oder für unterschiedliche Kunden, erstellt der Administrator drei Servicerichtlinien.

Der Administrator kann die einzelnen Servicerichtlinien Workflows zuordnen. Wenn ein Job im System ankommt, verwendet RICOH ProcessDirector die dem Workflow zugeordnete Servicerichtlinie, um Prüfpunkte und den Termin für den Job festzulegen.

1.3.1.2.2.23.1 SLA-Termin

Der SLA-Termin repräsentiert Ihre finalen Zusagen an Ihre Kunden. Dies ist die Zeit, zu der der Verarbeitungsschritt des Jobs abgeschlossen sein muss, der vom SLA gemessen wird.

Die meisten Jobs müssen ihre Workflows nicht abschließen, um die Anforderungen des SLAs zu erfüllen. Beispielsweise erfüllen einige Jobs die Anforderungen des SLAs, wenn RICOH ProcessDirector sie bis zu einer bestimmten Uhrzeit druckt. Die Jobs können im Schritt "RetainJobs" 72 Stunden lang aufbewahrt werden, nachdem sie gedruckt wurden. Die Anforderungen des SLAs gelten als erfüllt, wenn die Jobs den Druck beendet haben.

Wenn Sie eine Servicerichtlinie definieren, geben Sie Informationen an, die RICOH ProcessDirector verwendet, um den SLA-Termin zu berechnen. RICOH ProcessDirector unterstützt die folgenden Methoden zur Terminberechnung:

  • Verstrichene Zeit

    Berechnet den Termin, indem der Wert des Merkmals SLA-Dauer zur Prüfpunktstartzeit des Jobs hinzugefügt wird. Die Prüfpunktstartzeit ist die Zeit, zu der die Verarbeitung des Jobs im Hinblick auf den Zweck des SLAs begonnen wurde.

  • Bestimmte Zeit

    Berechnet den Termin anhand der Merkmale Anzahl Tage und SLA-Zielzeit. Der SLA-Termin wird auf eine bestimmte Zeit festgelegt, ungeachtet dessen, wann der Job im System eingetroffen ist.

    Hinweis:
  • RICOH ProcessDirector berechnet den SLA-Termin nur, wenn Sie eine Methode zur Terminberechnung auswählen und Werte für die entsprechenden Merkmale angeben.
  • Der SLA-Termin verwendet keine geschätzte Dauer oder den Termin, der von der Aktion Termin ändern oder einem Schritt SetDeadline im Workflow festgelegt wird, der den Job verarbeitet.

RICOH ProcessDirector ermöglicht die Auswahl eines Schritts innerhalb eines Workflows, der den Endpunkt der SLA-Zusage repräsentiert. Dieser Schritt ist der SLA-Zielschritt. Der SLA-Zielschritt kann Folgendes repräsentieren:

  • Abschluss des Drucks des Jobs.
  • Lieferung der Druckausgabe an die Kuvertierstation.
  • Abschluss der Kuvertierung des Jobs und Bereitschaft für die Abholung.

Wenn ein Job den SLA-Zielschritt abschließt, zeichnet RICOH ProcessDirector die Uhrzeit als SLA-Zielschrittzeit auf und vergleicht sie mit dem SLA-Termin, um das SLA-Ergebnis zu bestimmen:

  • Wenn der Job den Zielschritt vor dem SLA-Termin abschließt, wird als SLA-Ergebnis Erfüllt aufgezeichnet.
  • Wenn der Job den Zielschritt vor dem SLA-Termin nicht abschließt, wird als SLA-Ergebnis Erfüllt aufgezeichnet. RICOH ProcessDirector fügt in der Spalte Planungsrisiko für den Job in der Job-Tabelle einen schwarzen Punkt hinzu.

    Das SLA-Ergebnis kann nach der Berechnung nicht geändert werden.

1.3.1.2.2.23.2 Prüfpunkte

Eine Servicerichtlinie kann Jobprüfpunkte definieren, die am Ende einer Verarbeitungsphase auftreten. Beispiele sind die Phasen Empfang, Vorbereitung, Druck und Abschluss. Ein Jobprüfpunkt tritt immer am Ende einer Phase auf.

Normalerweise muss eine Servicerichtlinie Jobprüfpunkte für mindestens zwei Phasen definieren: einen Prüfpunkt für die finale Phase und Prüfpunkte für Zwischenphasen. Durch Prüfpunkte für Zwischenphasen können Sie verspätete Jobs ermitteln, bevor solche Jobs den Prüfpunkt für die finale Phase verpassen.

Beispielsweise kann eine Servicerichtlinie einen Prüfpunkt am Ende der Phase Vorbereitung und einen Prüfpunkt am Ende der Phase Druck definieren. Tritt in der Phase Vorbereitung ein Fehler (beispielsweise ein Umwandlungsfehler) auf, markiert RICOH ProcessDirector den Job als Verspätet, wenn der Job den Prüfpunkt der Phase Vorbereitung verpasst. Im Portlet Deadlines und in der Spalte Planungsrisiko in der Tabelle "Jobs" wird ein gelber Punkt für den Job angezeigt. Kann der Bediener den Fehler beheben, wird der Job möglicherweise noch rechtzeitig gedruckt. Wenn der Job die Druckphase abschließt, bevor der Druckprüfpunkt erreicht ist, wird der Status des Prüfpunkts wieder auf OK gesetzt. Der gelbe Punkt wird entfernt.

Eine Servicerichtlinie muss nicht für jede Phase einen Jobprüfpunkt definieren. Nicht für alle Typen von Phasen muss ein Prüfpunkt in einer Servicerichtlinie definiert sein.

  • Phasen, die keine Schritte enthalten (beispielsweise die Phase Vorbereitung).
  • Phasen, in denen wahrscheinlich keine Fehler auftreten (beispielsweise in der Phase Empfang).
  • Phasen, die erst auftreten, nachdem Jobs die Leistungsziele erreicht haben (beispielsweise die Phase Abschluss).

1.3.1.2.2.23.3 Prüfpunktintervalle

Für jeden in der Servicerichtlinie definierten Prüfpunkt gibt die Servicerichtlinie ein Zeitintervall an. Das Intervall gibt die erwartete Dauer einer Phase in einem Job an. Das Intervall enthält keine geschätzte Dauer, die für Schritte im Workflow festgelegt ist.

Das Intervall für die einzelnen Phasen beginnt an der Prüfpunktstartzeit, die für alle Intervalle identisch ist. Für die Prüfpunktstartzeit ist eine der folgenden Optionen möglich:

  • Der Zeitpunkt der Ankunft der letzten Datei für einen Job im System (die Jobeingangszeit). Wenn untergeordnete Jobs für den Job erstellt wurden, haben sie die gleiche Jobeingangszeit wie der übergeordnete Job.
  • Eine von RICOH ProcessDirector oder einem autorisierten Benutzer festgelegte Startzeit (die angepasste Eingangszeit).
  • Eine in der Servicerichtlinie festgelegte Startzeit (die Servicerichtlinien-Startzeit).

Standardmäßig entspricht die angepasste Eingangszeit der Jobeingangszeit. RICOH ProcessDirector kann eine neue angepasste Eingangszeit festlegen:

  • Wenn ein Job zu einem neuen Workflow hinzugefügt wird
  • Wenn ein Job in einen bestimmten Schritt eintritt
  • Wenn ein Job geteilt oder gemischt wird

Eine Servicerichtlinie kann eine feste Startzeit angeben, wenn alle Jobs zu einem festen Zeitpunkt gedruckt sein müssen. Sollen alle Jobs beispielsweise um 10:00 Uhr am nächsten Tag gedruckt sein, wird in der Servicerichtlinie die Startzeit 10:00 Uhr und ein Intervall von 24 Stunden für die Phase Druck angegeben.

Wird in einer Servicerichtlinie eine feste Startzeit angegeben, kann in der Servicerichtlinie eine der folgenden Korrekturmethoden angegeben werden. Die Korrekturmethode teilt RICOH ProcessDirector mit, wie die Prüfpunktstartzeit korrigiert wird. Es gibt folgende Korrekturmethoden:

  • Grenze: Die Prüfpunktstartzeit hängt davon ab, ob die angepasste Eingangszeit vor oder nach der Servicerichtlinien-Eingangszeit liegt. Wenn die angepasste Eingangszeit:
    • Vor der Servicerichtlinien-Eingangszeit liegt, entspricht die Prüfpunktstartzeit der Servicerichtlinien-Startzeit am gleichen Tag wie die angepasste Eingangszeit
    • Nach der Servicerichtlinien-Eingangszeit liegt, entspricht die Prüfpunktstartzeit der Servicerichtlinien-Startzeit am nächsten Tag
    Wenn die angepasste Eingangszeit geändert wird, ändert sich ggf. auch die Prüfpunktstartzeit.
  • Starten: Die Prüfpunktstartzeit entspricht der in der Servicerichtlinie angegebenen Startzeit am gleichen Tag wie die angepasste Eingangszeit.

Nachfolgend wird gezeigt, wie die Prüfpunktstartzeit und die Intervalle für aufeinander folgende Phasen zueinander in Bezug stehen. Das Intervall für die einzelnen Phasen beginnt an derselben Prüfpunktstartzeit und nicht am Ende der vorherigen Phase. Daher umfasst das Intervall für die einzelnen Phasen auch die Zeit, die zum Abschluss aller vorherigen Phasen erforderlich ist.

Prüfpunkt-Startzeit <- Empfangsintervall -> Ende der Empfangsphase
Prüfpunkt-Startzeit <-- Vorbereitungsintervall --> Ende der Empfangs- + Vorbereitungsphasen
Prüfpunkt-Startzeit <--- Druckintervall ---> Ende der Empfangs- + Vorbereitungs- + Druckphasen
Prüfpunkt-Startzeit <---- Abschlussintervall ----> Ende der Empfangs- + Vorbereitungs- + Druck- + Abschlussphasen
Hinweis: Sie können die Phasennamen ändern, damit Sie besser zu den Funktionen passen, die Sie in den jeweiligen Phasen durchführen.

In den folgenden Beispielen werden Musterstartzeiten und -intervalle gezeigt, die in einer Servicerichtlinie angegeben sein können, wenn unterschiedliche Korrekturmethoden verwendet werden.

Keine Korrekturmethode: In diesem Beispiel müssen Jobs 4 Stunden nach der angepassten Eingangszeit gedruckt sein. Da die Korrekturmethode auf Nein steht, entspricht der Prüfpunktstartzeit der angepassten Eingangszeit. Wenn die angepasste Eingangszeit nicht zurückgesetzt wurde, entspricht sie dem Zeitpunkt der Ankunft des Jobs im System.

Startzeit: Nicht angegeben
Korrekturmethode: Nein
Intervall für Prüfpunkt der Phase "Empfang": 20 Minuten
Intervall für Prüfpunkt der Phase "Vorbereitung": 2 Stunden
Intervall für Prüfpunkt der Phase "Druck": 4 Stunden
Job-Eingangszeit <- Empfangsintervall = 20 Minuten -> Jobeingang + 20 Minuten
Job-Eingangszeit <--- Vorbereitungsintervall = 2 Stunden ---> Jobeingang + 2 Stunden
Job-Eingangszeit <------ Druckintervall = 4 Stunden ------> Jobeingang + 4 Stunden

Korrekturmethode Grenze: In diesem Beispiel müssen Jobs bis 18:00 gedruckt sein, wenn die korrigierte Ankunftszeit vor 10:00 liegt. Andernfalls muss er am nächsten Tag bis 18:00 gedruckt sein. Da die Korrekturmethode auf Grenze steht, entspricht die Prüfpunktstartzeit der Startzeit (10:00) am gleichen Tag wie die angepasste Eingangszeit oder am nächsten Tag.

Startzeit: 10:00 Uhr
Korrekturmethode: Grenze
Intervall für Prüfpunkt der Phase "Empfang": 20 Minuten
Intervall für Prüfpunkt der Phase "Vorbereitung": 4 Stunden
Intervall für Prüfpunkt der Phase "Druck": 8 Stunden
10:00 <- Empfangsintervall = 20 Minuten -> 10:20
10:00 <------ Vorbereitungsintervall = 4 Stunden ------> 14:00
10:00 <------------ Druckintervall = 8 Stunden ------------> 18:00

Korrekturmethode Start: In diesem Beispiel müssen Jobs bis 16:00 am Tag nach der korrigierten Ankunftszeit gedruckt sein. Da die Korrekturmethode auf Start steht, entspricht die Prüfpunktstartzeit der Startzeit (23:59) am gleichen Tag wie die angepasste Eingangszeit.

Startzeit: 23:59 Uhr
Korrekturmethode: Starten
Intervall für Prüfpunkt der Phase "Empfang": 20 Minuten
Intervall für Prüfpunkt der Phase "Vorbereitung": 4 Stunden
Intervall für Prüfpunkt der Phase "Druck": 16 Stunden
23:59 <- Empfangsintervall = 20 Minuten -> 00:19
23:59 <------ Vorbereitungsintervall = 4 Stunden ------> 03:59
23:59 <------------------ Druckintervall = 16 Stunden ------------------> 15:59

Hinweis: In diesen Beispielen definiert jede Servicerichtlinie einen letzten Prüfpunkt für die Phase Druck und Zwischenprüfpunkte für die Phasen Empfang und Vorbereitung. Durch die Zwischenprüfpunkte können Sie verspätete Jobs ermitteln, bevor solche Jobs ihren finalen Prüfpunkt verpassen. Tritt in der Phase Vorbereitung ein Fehler (beispielsweise ein Umwandlungsfehler) auf, markiert RICOH ProcessDirector den Job als Verspätet, wenn der Job den Prüfpunkt der Phase Vorbereitung verpasst. Kann der Bediener den Fehler beheben, wird der Job möglicherweise noch rechtzeitig gedruckt.

1.3.1.2.2.23.4 Prüfpunktzeiten

Für jeden Job mit zugeordneter Servicerichtlinie zeichnet RICOH ProcessDirector geplante Prüfpunktzeiten auf. Zudem zeichnet aktuelle Prüfpunktzeiten für alle Jobs auf, auch für solche Jobs, denen keine Servicerichtlinie zugeordnet ist.

Es gibt folgende Prüfpunktzeiten:

  • Geplante Prüfpunktzeit: Das Datum und die Uhrzeit des zu erwartenden Abschlusses dieser Phase durch den Job. RICOH ProcessDirector berechnet die einzelnen geplanten Prüfpunktzeiten, indem der Prüfpunktstartzeit das Zeitintervall für die Phase hinzugefügt wird. Wenn die Prüfpunktstartzeit sich ändert, ändern sich die geplanten Prüfpunktstartzeiten entsprechend.
  • Aktuelle Prüfpunktzeit: Das Datum und die Uhrzeit des tatsächlichen Abschlusses der Phase.

RICOH ProcessDirector zeigt diese Prüfpunktzeiten in dem Merkmalnotizbuch für die einzelnen Jobs an, die sich im System befinden. Wird ein Job aus dem System entfernt, enthält die Prüflistendatei für den Job (Jobnummer.jj-mm-tt_hh-mm-ss.positional_attributes.csv) die Prüfpunktzeiten.

In dem folgenden Beispiel werden geplante und aktuelle Musterprüfpunktzeiten für einen Job gezeigt, der die Phase Druck abgeschlossen hat und sich jetzt in der Phase Abschluss befindet.

Prüfpunkt Geplante Prüfpunktzeit Aktuelle Prüfpunktzeit
Empfang:   1/8/07 09:20:22
Vorbereitung: 1/8/07 12:00:00 1/8/07 10:00:30
Druck: 1/8/07 14:00:00 1/8/07 12:00:59
Abschluss:    

Manchmal sind Prüfpunktzeiten leer:

  • Geplante Prüfpunktzeit: Die Servicerichtlinie definiert keinen Prüfpunkt für eine Phase. In diesem Beispiel sind die Prüfpunktzeiten für die Phasen Empfang und Abschluss leer, weil die Servicerichtlinie keinen Prüfpunkt für die Phasen Empfang und Abschluss definiert.
  • Aktuelle Prüfpunktzeit: Ein Job hat eine Phase nicht abgeschlossen oder durchläuft eine Phase nicht. Die aktuelle Prüfpunktzeit für die Phase Abschluss ist normalerweise leer, wenn sich der Job noch im System befindet.

RICOH ProcessDirector kann die geplante und aktuelle Prüfpunktzeit aktualisieren, wenn Sie einen Job erneut verarbeiten:

  • Geplante Prüfpunktzeiten: Wenn Sie die Aktion Erneut verarbeiten verwenden, um einen Job ab dem ersten Schritt erneut zu verarbeiten, und die Merkmale der Servicerichtlinie oder der servicefreien Zeiträume geändert wurden, berechnet RICOH ProcessDirector neue geplante Prüfpunktzeiten für den Job.
  • Aktuelle Prüfpunktzeiten: Wenn Sie die Aktion Erneut drucken oder Erneut verarbeiten verwenden, um einen Job erneut zu verarbeiten, und in der Servicerichtlinie für das Merkmal Neufestlegung bei erneuter Verarbeitung der Wert Ja angegeben ist, zeichnet RICOH ProcessDirector neue aktuelle Prüfpunkte für die Phasen auf, die der Job erneut ausführt.

1.3.1.2.2.23.5 Servicefreie Zeiträume

RICOH ProcessDirector kann die geplanten Prüfpunktzeiten und Termine so korrigieren, dass sie nicht in Zeiträume fallen, an denen keine Services bereitgestellt werden. Beispielsweise werden möglicherweise keine Services an Feiertagen und Wochenenden bereitgestellt. Diese Zeiträume werden als servicefreie Zeiträume bezeichnet. Diese Zeiträume werden in Objekten für servicefreien Zeitraum definiert.

Hinweis: Servicefreie Zeiträume werden nicht für Termine berücksichtigt, die mit dem Schritt SetDeadline oder der Aktion Termin ändern für den Job festgelegt werden.
Jede Servicerichtlinie gibt an, ob geplante Prüfpunktzeiten und der SLA-Termin für servicefreie Zeiträume angepasst werden. Wenn beispielsweise Services während servicefreier Zeiträume nur für dringende Jobs bereitgestellt werden, ist in der Servicerichtlinie für dringende Jobs keine Korrektur geplanter Prüfpunkte angegeben, während in anderen Servicerichtlinien die Korrektur geplanter Prüfpunkte angegeben ist.

In den folgenden Beispielen wird gezeigt, wie RICOH ProcessDirector die Prüfpunktstartzeit, die geplanten Prüfpunktzeiten und den SLA-Termin für servicefreie Zeiträume anpasst.

Job kommt während eines servicefreien Zeitraums an: In diesem Beispiel gilt Folgendes:

  • Als servicefreier Zeitraum ist der 1. Januar definiert.
  • Das Intervall für den Prüfpunkt der Phase Vorbereitung beträgt 2 Stunden.
  • Das Intervall für den Prüfpunkt der Phase Druck beträgt 1 Tag.
  • Die Prüfpunktstartzeit ist der Zeitpunkt der Ankunft des Jobs im System.
  • Um den Termin zu erfüllen, muss der Job innerhalb von 28 Stunden nach dem Eintreffen an die Kuvertierstation geliefert werden.
  • Der Job ist am 1. Januar 2007 (01.01.2007) um 10:00:00 angekommen.
Prüfpunkt-/Terminzeiten Keine Korrektur für servicefreie Zeiträume Korrektur für servicefreie Zeiträume
Prüfpunktstart: 1/1/07 10:00:00 1/2/07 00:00:00
Planung Phase Vorbereitung: 1/1/07 12:00:00 1/2/07 02:00:00
Planung Phase Druck: 1/2/07 10:00:00 1/3/07 00:00:00
SLA-Termin 1/2/07 14:00:00 1/3/07 04:00:00

Das Prüfpunktintervall enthält einen servicefreien Zeitraum: In diesem Beispiel gilt Folgendes:

  • Alle Samstage sind als servicefreier Zeitraum definiert.
  • Das Intervall für den Prüfpunkt der Phase Vorbereitung beträgt 2 Stunden.
  • Das Intervall für den Prüfpunkt der Phase Druck beträgt 1 Tag.
  • Die Prüfpunktstartzeit ist der Zeitpunkt der Ankunft des Jobs im System.
  • Um den Termin zu erfüllen, muss der Job innerhalb von 72 Stunden nach dem Eintreffen an den Versand geschickt werden.
  • Der Job ist am 5. Januar 2007 (05.01.2007) um 10:00:00 angekommen.
Hinweis: Der 6. Januar 2007 ist ein Samstag.
Prüfpunkt-/Terminzeiten Keine Korrektur für servicefreie Zeiträume Korrektur für servicefreie Zeiträume
Prüfpunktstart: 1/5/07 10:00:00 1/5/07 10:00:00
Planung Phase Vorbereitung: 1/5/07 12:00:00 1/5/07 12:00:00
Planung Phase Druck: 1/6/07 10:00:00 1/7/07 10:00:00
SLA-Termin 1/8/07 10:00:00 1/9/07 10:00:00

Wird ein servicefreier Zeitraum gelöscht, ändern sich die bereits im System vorhandenen Prüfpunktzeiten und Termine nicht, selbst wenn sie anhand dieses servicefreien Zeitraums festgelegt wurden. Um die Prüfpunktzeiten und den Termin zurückzusetzen, muss der Job von Anfang an neu verarbeitet werden.

1.3.1.2.2.23.6 Zeitzonen

Die Servicerichtlinie gibt die Zeitzone des Standorts an, an dem Jobs gedruckt werden. Werden Jobs in unterschiedlichen Zeitzonen gedruckt, müssen Sie eine separate Servicerichtlinie für jede Zeitzone erstellen.

Erstellen Sie beispielsweise eine separate Servicerichtlinie für einen Standort mit Westeuropäischer Zeit (Greenwich Mean Time) und andere Servicerichtlinien für Standorte mit abweichenden Zeitzonen. Diese Servicerichtlinien können außer bei dem Namen der Servicerichtlinie und der Zeitzone identisch sein.

1.3.1.2.2.23.7 Prüfpunktstatus

RICOH ProcessDirector berechnet regelmäßig einen Prüfpunktstatus für die einzelnen Jobs beim Durchlaufen des Systems. Durch den Prüfpunktstatus können Sie feststellen, welche Jobs bei ihren Prüfpunkten verspätet sind.

Der Prüfpunktstatus kann einen der folgenden Werte haben:

Verspätet
Der Job hat den nächsten oder letzten geplanten Prüfpunkt verpasst.
OK
Der Job erreicht den nächsten geplanten Prüfpunkt wahrscheinlich planmäßig. Er kann jedoch einen früheren Prüfpunkt verpasst haben.

Lautet der Prüfpunktstatus eines Jobs Verspätet, fügt RICOH ProcessDirector im Portlet Deadlines und in der Spalte Planungsrisiko in der Tabelle "Jobs" einen gelben Punkt für den Job hinzu.

Zudem kann RICOH ProcessDirector den Prüfpunktstatus in der Jobtabelle anzeigen, damit der Bediener die Filterfunktion zum Anzeigen von Jobs verwenden kann, die den Wert Verspätet für das Merkmal Prüfpunktstatus haben.

Wird ein Job aus dem System entfernt, kann die Prüflistendatei für den Job (Jobnummer.jj-mm-tt_hh-mm-ss.policy_properties.cfg.csv) den finalen Prüfpunktstatus enthalten.

1.3.1.2.2.24 Servicefreie Zeiträume

Ein servicefreier Zeitraum definiert den Zeitraum, in dem für die Installation kein Service bereitgestellt wird (beispielsweise an Feiertagen). Servicefreie Zeiträume arbeiten mit Servicerichtlinien zusammen, werden aber nicht bei Terminen berücksichtigt, die von dem Schritt SetDeadline oder der Aktion Termin ändern festgelegt werden.

Eine Servicerichtlinie gibt an, ob alle servicefreien Zeiträume für die Servicerichtlinie gelten. Ist dies der Fall, korrigiert RICOH ProcessDirector die geplanten Prüfpunkte von Jobs so, dass sie nicht in die servicefreien Zeiträume fallen.

In einer Servicerichtlinie für dringende Druckjobs kann beispielsweise angegeben sein, dass geplante Prüfpunkte für die servicefreien Zeiträume nicht korrigiert werden, da für die Installation jeden Tag ein Service für dringende Druckjobs bereitgestellt wird. In der Servicerichtlinie für normale Jobs kann angegeben sein, die geplanten Prüfpunkte für die servicefreien Zeiträume zu korrigieren.

Alle servicefreien Zeiträume arbeiten als Einheit zusammen. Eine Servicerichtlinie kann angeben, ob alle servicefreien Zeiträume für die Servicerichtlinie gelten. In einer Servicerichtlinie kann jedoch nicht angegeben werden, welche servicefreien Zeiträume gelten.

Beispiele für servicefreie Zeiträume sind:

  • Immer am 1. Januar
  • 1. August 2008
  • Jeden Freitag von 18:00 bis 23:59
  • Jeden Sonntag, gesamter Tag

Wird ein servicefreier Zeitraum gelöscht, ändern sich die bereits im System vorhandenen Prüfpunktzeiten nicht, selbst wenn sie anhand dieses servicefreien Zeitraums festgelegt wurden. Um die Prüfpunktzeiten zurückzusetzen, muss der Job von Anfang an neu verarbeitet werden.

1.3.1.2.2.25 Erwartete Arbeit

Erwartete Arbeitsobjekte stehen für Jobs, die geplant in speziellen Intervallen ankommen. Sie können Objekte für erwartete Aufträge Eingabeeinheiten zuordnen, sodass die Eingabeeinheiten überwachen, ob diese Jobs eintreffen. Wenn diese nicht wie erwartet ankommen, macht das System Sie darauf aufmerksam.

Sie definieren die erwarteten Aufträge als Jobs, die Sie innerhalb eines bestimmten Zeitraums erwarten. Die Eingabeeinheit zählt die Anzahl der eintreffenden Jobs und vergleicht sie mit der erwarteten Anzahl von Jobs in festgelegten Intervallen. Sie können das Objekt für erwartete Aufträge so optimieren, dass es für bestimmte Jobs basierend auf Merkmalen des Eingabedateinamens gilt. Die Eingabeeinheit analysiert die Eingabedateinamen, um sie auf reguläre Ausdrücke zu überprüfen, und zählt nur die Jobs, die übereinstimmen.

    Hinweis:
  • Wenn Sie den Befehl lpr oder lprafp verwenden, um einen Job an die Eingabeeinheit des Typs "LPD" zu senden, benennt der Befehl die Eingabedatei mithilfe eines Formats um, das RICOH ProcessDirector nicht zuverlässig analysieren kann. In diesen Fällen empfehlen wir, nur das Merkmal Anzahl der erwarteten Jobs für Objekte für erwartete Aufträge zu verwenden und das Merkmal Dateimuster leer zu lassen.

Objekte für erwartete Aufträge sind besonders hilfreich, wenn Ihre Service-Level-Agreements (SLAs) darauf basieren, dass Sie Jobs von Kunden bis zu einem bestimmten Zeitpunkt erhalten.

So haben Sie beispielsweise einen Kunden, der Ihnen pro Tag drei Jobs sendet. Im SLA ist enthalten, dass Jobs, die bis 08:00 Uhr eintreffen, bis 16:00 Uhr gedruckt sein müssen. Sie erstellen ein Objekt für erwartete Aufträge, das eine Eingabeeinheit anweist, jeden Tag um 08:00 Uhr den Status zu überprüfen, und ordnen es der entsprechenden Eingabeeinheit zu. Um 08:00 Uhr überprüft die Eingabeeinheit, wie viele Jobs eingetroffen sind:

  • Wenn alle drei Jobs eingetroffen sind, wird die Verarbeitung wie gewohnt fortgesetzt.
  • Wenn ein oder mehrere Jobs nicht eingetroffen sind, wechselt der Status des Merkmals Status für erwarteten Auftrag der Eingabeeinheit zu Verspätet. Es wird eine Warnmeldung (Benachrichtigungssymbol) rechts neben der Eingabeeinheit angezeigt.
Sie können dann die Aktion Erwartete Aufträge anzeigen auf der Eingabeeinheit verwenden, um weitere Informationen zum nicht eingetroffenen Auftrag anzuzeigen und das Problem zu beheben.

Sie können Objekte für erwartete Aufträge definieren, um basierend auf den Anforderungen in Ihren SLAs in verschiedenen Intervallen eine Einheit auf Aufträge zu überprüfen. Sie können mehrere Objekte für erwartete Aufträge einer Eingabeeinheit zuordnen, sodass die gleiche Eingabeeinheit beispielsweise täglich eintreffende Aufträge und monatlich eintreffende Aufträge am ersten Tag des Monats überwachen kann. Sie können ein Objekt für erwartete Aufträge auch mehreren Eingabeeinheiten zuordnen, wenn alle Einheiten Aufträge mit dem gleichen Zeitplan erwarten.

1.3.1.2.2.26 Eigenschaftenzuordnung

Eigenschaftenzuordnungen werden von Schritten verwendet, um in einer strukturierten Datei bereitgestellte Werte in RICOH ProcessDirector-Eigenschaften zu übertragen. Die Funktionen zur Verwaltung von Einstellungen und zur Auftragsverwaltung fügen verschiedene Arten von Eigenschaftszuordnungsobjekten hinzu.

Das Definieren von Eigenschaft-Zuordnungsobjekten ist eine vollständige Aufgabe. Prüfen Sie diese Beschreibungen sorgfältig.

1.3.1.2.2.26.1 Dokumenteigenschaftzuordnungen

Eine Dokumenteigenschaftzuordnung definiert die Beziehung zwischen den Kopfzeilen in einer Einstellungsdatei und den im System definierten Dokumenteigenschaften. Dokumenteigenschaftzuordnungen werden von dem Schritt ApplyPreferences zum Hinzufügen oder Ändern von Werten in der Dokumenteigenschaftdatei (DPF) für den Job verwendet.

Wenn Sie eine Dokumenteigenschaftzuordnung definieren, ordnen Sie die Überschriften in der Einstellungsdatei den Eigenschaften in der Dokumenteigenschaftendatei zu. Geben Sie dann einen der folgenden Werte Verwendung für dieses Paar an:

  • Dokument identifizieren

    Dieses Paar wird verwendet, um herauszufinden, welche Dokumente im PDF aktualisiert werden müssen.

    Im folgenden Bild wird die Kopfzeile Kontonummer dem Dokumentmerkmal Mitglied zugeordnet, und die Verwendung wird festgelegt als Dokument identifizieren. Wenn der Schritt ApplyPreferences ausgeführt wird, liest er die Einstellungsdatei. Für jede Zeile findet er den Wert der Kontonummer, sucht dann die Dokumentmerkmale-Datei, um den Eintrag zu suchen, der denselben Wert für das Merkmal Mitglied enthält.

  • Merkmal aktualisieren

    Diese Paare dienen zum Aktualisieren von Werten in der Dokumentmerkmaldatei. Diese Merkmale haben in der Dokumentmerkmaldatei anfänglich möglicherweise keine Werte.

    Im folgenden Bild sind die Kopfzeilen E-Mail-Adresse und Ausgabetyp den Dokumentmerkmalen mit denselben Namen zugeordnet. Die Verwendung für beide Paare ist auf Merkmal aktualisieren festgelegt. Wenn der Schritt ApplyPreferences den Eintrag in der Dokumentmerkmale-Datei lokalisiert, dessen Merkmal Mitglied mit dem Wert Kontonummer übereinstimmt, aktualisiert der Schritt die Merkmale E-Mail-Adresse und Ausgabetyp in der entsprechenden Zeile der Dokumentmerkmale-Datei.

Sie müssen mindestens zwei Kopfzeilen zu Dokumentmerkmalen zuordnen, eine für jeden Typ Verwendung.

Die Werte können von anderen Schritten im Workflow verwendet werden, um Dokumente für die allgemeine Verarbeitung zu gruppieren, z. B. ein Satz Dokumente für E-Mail und ein anderer Satz Dokumente zum Ausdrucken.

Dasselbe Merkmalzuordnungsobjekt kann von mehreren Workflows verwendet werden, solange die Einstellungsdatei dieselben Kopfzeilen enthält. Die Reihenfolge der Kopfzeilen kann in jeder Einstellungsdatei unterschiedlich sein.

1.3.1.2.2.26.2 Auftragseigenschaftenzuordnungen

Die Funktion Auftragsverwaltung fügt Zuordnungen von Auftragseigenschaften hinzu, um die Verarbeitung von XML-Auftragsdefinitionen zu unterstützen, die von Bestellsystemen generiert werden. Die Auftragseigenschaftenzuordnung definiert, welche XML-Elemente in dem Schritt CreateOrdersFromFile zur Identifizierung von Aufträgen und Jobs und welche zur Festlegung von Eigenschaften verwendet werden.

Wenn Sie eine Auftragseigenschaftenzuordnung erstellen, legen Sie fest, wie RICOH ProcessDirector die XML-Elemente in einer Musterdatei interpretiert. RICOH ProcessDirector kann XML-Elemente auf zwei Arten verwenden:

Auftrags- und Jobkennungen

Auftragskennungen sind die XML-Elemente, die den Beginn des XML-Blocks für jeden in einer Datei Ihres Bestellsystems enthaltenen Auftrag angeben.

Ihr System kann dasselbe Element für den Beginn jedes Auftrags verwenden oder je nach den Merkmalen der Aufträge unterschiedliche Elemente.

Jobkennungen sind die XML-Elemente, die den Beginn des XML-Blocks für jeden Job innerhalb eines Auftrags angeben. Jobkennungen müssen Nachkommen von Auftragskennungen sein; durch diese Beziehung erfährt RICOH ProcessDirector, welche Jobs zu den einzelnen Aufträgen gehören.

Sie müssen mindestens zwei XML-Elemente einfügen: eines zur Identifizierung von Aufträgen und eines zur Identifizierung der Jobs innerhalb dieser Auftragsart.

Eigenschaftszuordnungen

Eigenschaftszuordnungen werden verwendet, um RICOH ProcessDirectorEigenschaften von XML-Elementen festzulegen. Wenn Sie eine Eigenschaftszuordnung definieren, identifizieren Sie ein XML-Element und die Auftrags- oder Jobeigenschaft in RICOH ProcessDirector, der es entspricht.

Dasselbe Auftragszuordnungsobjekt kann von mehreren Workflows verwendet werden, solange die XML-Datei dieselben XML-Elemente enthält. Die Reihenfolge der XML-Elemente kann in jeder Einstellungsdatei unterschiedlich sein.

Beispiel

Dieses Bild zeigt den Inhalt der Order.xml-Beispieldatei, die mit der Funktion Auftragsverwaltung geliefert wird. Vergleichen Sie diese XML-Datei mit dem Bild der Benutzeroberfläche, um die Werte in den Spalten der XML-Elemente (XPath-Ausdruck) zu visualisieren.

In Abschnitt 2 der Abbildung unten sehen Sie die XML-Elemente, die als Auftrags- und Jobkennungen definiert sind. Wenn der Schritt CreateOrdersFromFile ausgeführt wird, liest RICOH ProcessDirector die Datei und findet jedes Vorkommen dieser Kennungen. Er erstellt einen Auftrag für jede gefundene Auftragskennung und einen Job für jede Jobkennung in den Aufträgen.

In Abschnitt 3 der Abbildung unten sehen Sie XML-Elemente aus der Musterdatei, die den Auftrags- und Jobeigenschaften zugeordnet sind. So wird beispielsweise das XML-Element (XPath-Ausdruck) /Order/Order/ID der Eigenschaft Order Name zugeordnet, die mit dem Auftragsobjekt verknüpft ist. Wenn der Schritt CreateOrdersFromFile ausgeführt wird, liest es die XML-Datei und findet jedes Vorkommen von /Order/Order/ID. Anschließend wird der Wert in die Eigenschaft Order Name für jeden erstellten Auftrag kopiert.

In ähnlicher Weise wird das XML-Element /Orders/Order/OrderDetails/OrderDetail/ID der Eigenschaft Job Name zugeordnet. Wenn der Schritt CreateOrdersFromFile ausgeführt wird, liest er die XML-Datei und kopiert die Werte in die Jobname-Eigenschaft für alle erstellten Jobs.

Wenn die vorhandenen Auftragseigenschaften Ihren Anforderungen nicht genügen, müssen Sie möglicherweise benutzerdefinierte Auftragseigenschaften auf der Registerkarte Verwaltung definieren, um die spezifischen Anforderungen zu erfüllen.

1.3.1.2.2.27 KI-Verbindungen

KI-Verbindungsobjekte ermöglichen es RICOH ProcessDirector Workflows, mit externen KI-Anbietern zu kommunizieren. Sie können KI-Verbindungen verwenden, um Dateien und Eingabeaufforderungen an KI-Modelle zu senden und die Antworten als Jobeigenschaften oder Ausgabedateien zu erhalten. Die KI-Verbindungsobjekte sind nur mit dem Feature KI-Verbindung verfügbar.

Das KI-Verbindungsobjekt definiert, welcher KI-Anbieter und welche Anmeldeinformation verwendet werden sollen, und verwaltet eine Liste verfügbarer KI-Modelle. Wenn Sie eine KI-Verbindung erstellen, wählen Sie den Verbindungstyp auf der Grundlage Ihres KI-Anbieters aus und konfigurieren dann die anbieterspezifischen Einstellungen wie API-Endpunkte und optionale Organisationskennungen.

Jedes KI-Verbindungsobjekt hat eine Eigenschaft Aktiviert, die steuert, ob es von Workflows verwendet werden kann. Das Deaktivieren einer Verbindung verhindert, dass Schritte diese verwenden, was nützlich ist, wenn eine Verbindung für Wartungsarbeiten oder die Rotation von Anmeldeinformationen vorübergehend außer Betrieb genommen werden muss, ohne Workflows zu ändern. Die Verbindung bietet auch eine Funktion, die den KI-Anbieter abfragt, um die Liste der für Ihr Konto verfügbaren Modelle abzurufen. Dann können Sie bei der Konfiguration der KI-Schritte aus den gültigen Modellen auswählen, anstatt die Modellkennungen manuell eingeben zu müssen.

1.3.1.2.3 Eingabedateiformate

Sie können verschiedene Typen von Eingabedateien zum Verarbeiten und Drucken an RICOH ProcessDirector übermitteln.

Folgende Typen von Eingabedateien können an RICOH ProcessDirector übergeben werden:

Advanced Function Presentation (AFP)
Ein aufbereitetes Format, das Text, Grafiken, Bilder und Barcodes enthalten kann. Als Aufbereitungsanweisungen werden strukturierte MO:DCA-Felder (MO:DCA = Mixed Object: Document Content Architecture) verwendet. AFP-Ressourcen wie beispielsweise Fonts können extern gespeichert oder in den AFP-Datenstrom eingebettet werden. AFP ist das Dateiformat, das RICOH ProcessDirector benutzt, um Jobs auf IPDS-Druckern zu drucken, wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert ist. Ohne die Funktion "AFP-Unterstützung" können Sie AFP-Jobs anzeigen und an andere Programme übergeben.
ABAP
Enthält Daten im SAP-Format Advanced Business Application Programming (ABAP).
DBCS ASCII
Enthält Daten, die in einer DBCS-ASCII-Codepage codiert sind.
DBCS-EUC
Enthält Daten, die in einer DBCS-EUC-Codepage (DBCS-EUC = Double-Byte Character Set Extended UNIX Code) codiert sind.
ditroff
Enthält einheitenunabhängige Troff-Daten (ditroff-Daten), die für eine AFP-Einheit vorformatiert sind.
GIF
Enthält Bilddaten im GIF-Format (GIF = Graphics Interchange Format).
Bilddaten
Enthält Bilddaten im IOCA-Format (IOCA = Image Object Content Architecture).
JPEG
Enthält Bilddaten im JPEG-Format (JPEG = Joint Photographic Experts Group).
JSON
Enthält Daten im JSON-Format (JSON = JavaScript Object Notation).
LCDS
Enthält Daten im Xerox-LCDS-Format (LCDS = Line-Conditioned Data Stream).
Zeilendaten
Eine Kombination aus einfachem Text und Formatsteuerungen wie beispielsweise Vorschubsteuerungen und Tabellenverweiszeichen für Abstände und Font-Auswahl. Sie können RICOH ProcessDirector anweisen, ein Aufbereitungsprodukt wie die bereitgestellte Umwandlung line2afp zur Verarbeitung von Zeilendaten-Eingabedateien zu verwenden.
Metacode
Enthält Daten im Xerox-Metacode-Format.
Gemischter Modus
Eingabedateien, die Kombinationen aus Zeilendaten und strukturierten MO:DCA-Feldern enthalten. Eingabedateien im gemischten Format können nur bearbeitet werden, wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert ist.
OTF
Enthält Daten im SAP-OTF-Format (OTF = Output Text Format).
PCL
Enthält Daten im PCL-Format (PCL = Printer Control Language) von Hewlett-Packard.
PDF
Enthält Daten im PDF-Format (PDF = Portable Document Format) von Adobe.

Werden PDF 2.0-Eingabedateien in einem Workflow von RICOH ProcessDirector verarbeitet, werden die Daten bei der Änderung der PDF-Dateien in das PDF 1.7-Format umgewandelt. Wird die PDF-Datei im Workflow nicht geändert, wird die Eingabedatei RICOH ProcessDirector in das PDF 2.0-Format übertragen. PDF 2.0-Dateien, die mit aktivierten Bannerseiten an ein Ricoh PDF, TASKalfa oder Ricoh TotalFlow-Drucker gesendet werden, werden ebenfalls in das PDF 1.7-Format konvertiert.

PostScript
Enthält Daten im PostScript-Format von Adobe.
PPML
Enthält Daten im PPML-Format (PPML = Personalized Print Markup Language).
TIFF
Enthält Bilddaten im TIFF-Format (TIFF = Tagged Image File Format).
XML
Enthält Daten im XML-Format (XML = Extended Markup Language).

Je nach Druckern müssen Sie möglicherweise Datenumwandlungen verwenden, um einige dieser Formate in ein Format umzuwandeln, das die Drucker unterstützen. Es gibt mehrere Produkte für Datenumwandlungen:

  • Der RICOH Transform Features kann die folgenden Eingabedateiformate in AFP umwandeln:
    • GIF, JPEG und TIFF
    • PCL
    • PDF und PostScript
    • SAP OTF und ABAP
    Die folgenden Eingabedateiformate können in PDF umgewandelt werden:
    • AFP

    Sie müssen die Funktion "AFP-Unterstützung" installieren, um das RICOH Transform Features zu verwenden.

  • Wenn Sie RICOH InfoPrint XT für Windows auf demselben Computer wie das RICOH ProcessDirector-Basisprodukt installiert haben, können Sie dessen Transformationsprogramme verwenden. RICOH InfoPrint XT für Windows kann Xerox-Metacode- und LCDS-Daten nach AFP konvertieren. Um diese Umwandlungsprogramme zu nutzen, müssen Sie einen Schritt aufnehmen, der das Umwandlungsprogramm im entsprechenden Workflow ausführt.

1.3.1.2.4 Ausgabeformate

RICOH ProcessDirector kann Jobs an Ricoh TotalFlow-Drucker, Ricoh PDF-Drucker, TASKalfa-Drucker, benutzerdefinierte PDF-Drucker und an jeden Drucker senden, der über das LPD-Protokoll übermittelte Jobs empfangen kann. Ist die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert, können auch Jobs an IPDS-Drucker gesendet werden. Er kann Jobs in die Ordner für Sofortdruck kopieren, die einige Drucker (beispielsweise der InfoPrint 5000-Drucker) benutzen, um Nicht-IPDS-Jobs zu empfangen.

RICOH ProcessDirector unterstützt die folgenden Ausgabeformate für Drucker:

AFP
Ist die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert, kann RICOH ProcessDirector auch AFP-Druckjobs Jobs an IPDS-Drucker senden. RICOH ProcessDirector kann Statusinformationen zum Job von diesen Druckern empfangen und Anforderungen an diese Drucker senden. Dazu zählen beispielsweise Anforderungen zum Unterbrechen eines gerade gedruckten Jobs oder zum Verwenden der Aktion Sprung zu, um an eine andere Position im Job zu springen und das Drucken wieder aufzunehmen.
PCL
Zudem kann RICOH ProcessDirector Jobs an PCLOut-Drucker senden, die von der Druckertreiberkomponente der Funktion „AFP-Unterstützung" von AFP in PCL umgewandelt wurden. RICOH ProcessDirector Kann keine Statusinformationen von diesen Druckern empfangen.
PDF
RICOH ProcessDirector kann PDF-Dateien an Ricoh TotalFlow-Drucker senden.
Wenn der Datenstrom von einem Ricoh PDF-Drucker unterstützt wird, kann RICOH ProcessDirector PDF-Dateien an den Drucker senden.

Wenn die Cut Sheet Support for Kodak-Funktion installiert ist, kann RICOH ProcessDirector PDF-Dateien an Kodak PDF-Drucker senden.

Wenn die Cut Sheet Support for Xerox-Funktion installiert ist, kann RICOH ProcessDirector PDF-Dateien an Xerox PDF-Drucker senden.

Wenn die Cut Sheet Support for TASKalfa-Funktion installiert ist, kann RICOH ProcessDirector PDF-Dateien an TASKalfa-Drucker senden.

PostScript
RICOH ProcessDirector kann PDF-Dateien an Ricoh PDF-Drucker und benutzerdefinierte PDF-Drucker senden, indem die PDF-Dateien in PostScript-Dateien gewandelt werden.

Wenn die Cut Sheet Support for Kodak-Funktion installiert ist, kann RICOH ProcessDirector PDF-Dateien an Kodak PostScript-Drucker senden, indem die PDF-Dateien in PostScript-Dateien gewandelt werden.

Andere
RICOH ProcessDirector kann Druckjobs in anderen Formaten an Durchgriffsdrucker senden. RICOH ProcessDirector kann keine Statusinformationen von diesen Druckern empfangen. Es kann Anforderungen an die Softwarewarteschlange senden, die den Drucker darstellt, aber nicht an den Drucker selbst.

Zum Drucken von Jobs auf Druckern mit Ordnern für Sofortdruck kann ein Durchgriffsdrucker verwendet werden. Konfigurieren Sie den Durchgriffsdrucker so, dass Jobs in einen Druckerordner für Sofortdruck kopiert werden. Der Ordner für Sofortdruck übergibt die Jobs dann an diesen Drucker. Kopieren Sie einen Druckauftrag in einen Ordner für Sofortdruck, kann RICOH ProcessDirector vom Drucker keine Statusinformationen zum Job empfangen.

Hinweis: Wenn RICOH ProcessDirector auf den Ordner für Sofortdruck des Druckers als ein zugeordnetes Laufwerk oder angehängtes Dateisystem zugreifen kann, können Sie den Schritt CopytoFolder verwenden. Der Job wird dann von diesem Schritt an den Drucker übergeben. Wenn Sie den Schritt CopyToFolder verwenden, können Sie allerdings nicht die Aktion Jobs planen zum Zuordnen von Jobs an einen Drucker verwenden. Der Schritt CopyToFolder verwendet nicht das Merkmal Angeforderter Drucker, das die Aktion Jobs planen zum Zuordnen von Jobs an einen Drucker festlegt.

1.3.1.2.5 Jobübergabemethoden

Sie können Jobs aus anderen Systemen über die RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle, FTP, Web-Services und andere Methoden zum Kopieren von Dateien oder einen Befehl, der das LPD-Protokoll verwendet, an RICOH ProcessDirector übergeben. Wenn Sie die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert haben, können Sie Jobs über "Download for z/OS und AFP Download Plus" von Hostsystemen an RICOH ProcessDirector übergeben.

Die Jobs werden an die von Ihnen definierten Eingabeeinheiten und Workflows übermittelt, die dann den Job erhalten und die Jobverarbeitung einleiten.

Es gibt die folgenden unterstützten Jobübergabemethoden:

Portlet "Jobs absenden"
Über die RICOH ProcessDirector-Benutzerschittstelle können Sie Dateien hochladen und die Jobs zur Verarbeitung an einen Eingabeeinheit-Ordner für Sofortdruck oder einen Workflow senden. Außerdem können Sie mit der Funktion Auftragsverwaltung Jobs gruppieren und gemeinsam als Auftrag bearbeiten.
Stellen Sie vor der Verwendung des Portlets Jobs übergebe sicher, dass der Eingabeeinheit-Ordner für Sofortdruck aktiviert und verbunden ist und dass der Workflow ebenfalls aktiviert ist. Stellen Sie außerdem sicher, dass die Eingabeeinheit oder der Workflow so konfiguriert ist, dass er Jobs akzeptiert, die über das Portlet übergeben wurden.
FTP, SCP oder Kopieren von Dateien
Sie können einen FTP- oder SCP-Client, Web-Services oder die von Ihnen bevorzugte Methode zum Kopieren von Dateien verwenden, um Druckdateien in einen Ordner für Sofortdruck zu versetzen. Sie können ein JDF-Job-Ticket (JDF = Job Definition Format, Jobdefinitionsformat) in die Druckdateien aufnehmen. Wenn Sie einen Job in das Verzeichnis des Ordners für Sofortdruck kopieren oder versetzen, empfängt die dem Ordner für Sofortdruck zugeordnete Eingabeeinheit den Job automatisch und leitet die Jobverarbeitung automatisch ein.
RESTful-Web-Services
Sie können ein REST-Web-Service-Dienstprogramm zur Übergabe von Jobs verwenden. Wenn Sie Ihre Anwendung so konfigurieren können, dass diese das REST-Web-Service-Dienstprogramm nutzt, können Sie das Dienstprogramm submitFile zur Übergabe einer Datei an einen Workflow-Ordner oder einen Ordner für Sofortdruck verwenden.
LPD-Protokoll
Sie können den Befehl lpr oder einen anderen Befehl, der das LPD-Protokoll benutzt, zum Übergeben von Jobs an eine RICOH ProcessDirector-Eingabeeinheit des Typs "LPD" verwenden. Geben Sie den Namen der Eingabeeinheit des Typs "LPD" als Zieldrucker an. Beispielsweise ist der Name einer Eingabeeinheit des Typs "LPD" der Wert der Option -P des Befehls lpr oder der Option -p des Befehls lprafp.
Download for z/OS
Download for z/OS ist eine separat bestellbare Funktion von IBM Print Services Facility (PSF) for z/OS. Download for z/OS sendet die Ausgabe des Hostsystems automatisch zur weiteren Verarbeitung an andere Systeme im TCP/IP-Netz, beispielsweise an RICOH ProcessDirector.
AFP Download Plus
AFP Download Plus' ist ebenfalls eine separat bestellbare Funktion von 'PSF for z/OS'. Dieses Feature kann Jobattribute und Druckressourcen sammeln, PSF-Exit-Programme verarbeiten, Zeilendaten in den AFP-Datenstrom umwandeln, den Job packen und schützen und ihn dann zur weiteren Verarbeitung an ein anderes System im TCP/IP-Netz (beispielsweise an RICOH ProcessDirector) senden.

1.3.1.2.6 Jobs mit JDF-Job-Tickets

Wenn Sie einen Job an eine Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" übergeben, können Sie damit ein JDF-Job-Ticket übergeben. RICOH ProcessDirector kann viele Jobmerkmale mit Werten aus dem Job-Ticket einstellen. Jobs mit JDF-Tickets funktionieren am besten, wenn Sie mit Ricoh PDF-Druckern konfiguriert werden.

RICOH ProcessDirector unterstützt Funktionen, die in der vom System benötigten JDF-Spezifikation definiert wurden, einschließlich einer Untergruppe der JDF Integrated Digital Printing Interoperability and Conformance Specification (IDP ICS) und des zugehörigen Anwendungshinweises. Die IDP ICS basiert auf dem JDF-basierten digitalen Druckprozess für integrierte Digitaldrucker.

RICOH ProcessDirector unterstützt nicht alle möglichen Werte des JDF-Job-Tickets. Wenn RICOH ProcessDirector keinen Wert verwenden kann, um ein Jobmerkmal festzulegen, werden nicht unterstützte Werte aus dem Jobticket entfernt.

    Hinweis:
  • Der Schritt IdentifyPDFDocuments kann mehrere Sets von PDF-Dateien und Job-Tickets empfangen. Der Schritt verbindet sie in einer einzigen PDF-Datei bzw. in einem einzigen Job-Ticket. Beim Erstellen des kombinierten Job-Tickets werden nur Werte aufgenommen, die RICOH ProcessDirector unterstützt. Nicht unterstützte Werte werden nicht in das kombinierte Job-Ticket aufgenommen. Der Schritt IdentifyPDFDocuments ist in der Funktion "PDF-Dokument-Unterstützung" enthalten.

RICOH ProcessDirector synchronisiert Job-Ticket und Notizbuch für Jobmerkmale bei jeder Anforderung des Job-Tickets möglichst umfassend. Wenn der Workflow einen auf der Schrittvorlage RunExternalProgram basierenden Schritt enthält, der den Job an eine andere Anwendung übergibt, kann auch das JDF-Job-Ticket übergeben werden. Der Schritt vergleicht die Werte der Merkmale im Notizbuch für Jobmerkmale mit den Werten im Job-Ticket und aktualisiert diese nach Bedarf. Ändert die andere Anwendung Werte, die RICOH ProcessDirector im Job-Ticket unterstützt, aktualisiert RICOH ProcessDirector die Jobmerkmale, nachdem die andere Anwendung den Job verarbeitet und das Job-Ticket zurückgegeben hat.

Der Wert des Merkmals Medien ist ein Sonderfall, da er von den Einstellungen des Medienabgleichs abhängt:

  • Wenn Medienabgleich auf Medienprodukt-ID oder Medienname verwenden festgelegt ist, verwendet RICOH ProcessDirector einen dieser Mediennamen als Wert des Merkmals Medien für einen Job:
    • Der Name des Medienobjekts mit der entsprechenden im Jobticket angegeben Produkt-ID.
    • Der Name der im Job-Ticket angegebenen Medien.

    RICOH ProcessDirector überprüft zuerst, ob das Job-Ticket eine Medien Produkt-ID angibt. Wenn dies der Fall ist, sucht RICOH ProcessDirector nach einem Systemmedienobjekt mit derselben Produkt-ID. Wenn RICOH ProcessDirector eine Übereinstimmung findet, wird der Name des entsprechenden Medienobjekts in das Medien-Merkmal für den Job gesetzt. Wenn RICOH ProcessDirector keine Übereinstimmung findet, wird nach einem Medienobjekt mit dem im JDF-Job-Ticket angegeben Mediennamen gesucht. Wenn RICOH ProcessDirector eine Übereinstimmung findet, wird der Name des entsprechenden Medienobjekts in das Medien-Merkmal für den Job gesetzt.

  • Wenn Medienabgleich auf Ausgewählte Merkmale verwenden festgelegt ist, verwendet RICOH ProcessDirector die im Jobticket aufgeführten Medienmerkmale (z. B. Größe), um die vorhandenen Systemmedienobjekte zu durchsuchen und eines zu finden, das übereinstimmt. Wird ein entsprechendes Medienobjekt gefunden, wird der Name des Objekts als Wert des Merkmals Medien für den Job festgelegt.

    Sie können die Merkmale für den Medienabgleich basierend auf den Anforderungen Ihrer Installation auswählen.

    Wird beim Abgleich mehr als ein Medienobjekt gefunden, versucht RICOH ProcessDirector die höchste Übereinstimmung basierend auf den übrigen Medienmerkmalen in dem Job-Ticket zu bestimmen, einschließlich des Mediennamens. Kann das System nicht die höchste Übereinstimmung bestimmen oder werden beim Abgleich keine Medienobjekte gefunden, wechselt der Job in einen Fehlerstatus. Sie können die Aktion Medien korrigieren für den Job verwenden, um die Medien auszuwählen und den Job aus dem Fehlerstatus zu verschieben.

Gibt ein Job-Ticket Werte für Medien und Heften an, können Sie diese im Notizbuch der Jobmerkmale anzeigen und bearbeiten. Auf der Registerkarte Planung führt das Merkmal Medien benötigt die Medienwerte für den Job und alle Seitenausnahmen auf. Das Merkmal Heften benötigt zeigt an, ob Heften benötigt wird. Sie können die Jobwerte in den Merkmalen Medien und Heften auf der Registerkarte Planung einrichten. Sie können die Seitenwerte auf der Registerkarte Seitenausnahme über die Aktion Seitenausnahmen ändern.

Wenn ein Jobticket Werte für Seitenausnahmen angibt, können Sie diese über die Aktion Seitenausnahmen für den Job in der Benutzeroberfläche anzeigen lassen. Sie können die Seitenausnahmen nicht ändern.

Wenn Sie über die PDF-Dokument-Unterstützung-Funktion verfügen, ändern Sie keine Medieneinstellungen, während sich ein Job im Workflow zwischen den Schritten IdentifyPDFDocuments und BuildPDFFromDocuments befindet.

    Hinweis:
  • Medien- und Heftungswerte für Seitenausnahmen werden nur auf PDF Jobs mit JDF-Jobtickets angewendet, die an Ricoh PDF-, TASKalfa- oder Passthrough-Drucker gesendet werden.
  • Medienwerte für Seitenausnahmen werden nur auf Jobs angewendet, die an Kodak- und Xerox-PDF-Drucker gesendet wurden. Das Heften wird für diese Drucker nicht unterstützt.

Das JDF-Job-Ticket wird mit den Druckdateien im Spoolverzeichnis des Jobs gespeichert. Der Name des Job-Tickets lautet jobID.overrides.jdf

1.3.1.2.6.1 Informationen zur Seitenzählung in PDF-Jobs

Wenn ein PDF-Job mit einem JDF-Jobticket, das eine Mischung aus Duplex- und Simplexseiten angibt, im Schritt CountPages verarbeitet wird, werden die leeren Seiten der Simplexbögen im Merkmal Gesamtzahl Seiten nicht gezählt. Einige Druckercontroller können keine Jobtickets mit diesen Seitenausnahmen verarbeiten.

Bei diesen Controllern können Sie stattdessen entweder den Schritt IdentifyPDFDocuments oder BuildPDFFromDocuments verwenden, um leere Seiten in die PDF-Datei über das Merkmal Seitenausnahmen für Seitenflächen einzufügen. Beide Schrittschablonen sind in der Funktion "PDF-Dokumentunterstützung" enthalten.

Das Merkmal Seitenausnahmen für Seitenflächen hat folgende Werte:

  • Mit Jobwert ersetzen

    Alle Seiten werden mit dem Jobmerkmal Duplex verarbeitet. Alle vorhandenen Seitenausnahmen in der JDF-Datei werden entfernt. Wenn eine Simplexseite in einem Duplexjob enthalten ist, wird eine leere PDF-Seite in die PDF-Ausgabe eingefügt. Die leere Seite wird in dem Merkmal Gesamtzahl Seiten mitgezählt und kann zu einer Klickgebühr des Druckeranbieters für diese Seite führen.

  • Werte von JDF beibehalten:

    Alle Seitenausnahmen in der JDF-Datei sind in der durch den Schritt erstellten JDF-Datei enthalten. Der Wert "Seiten" der Jobebene in der JDF wird ebenfalls verwendet. Die leeren Seiten sind im Merkmal Gesamtzahl Seiten nicht enthalten.

Wenn ein AFP- oder PostScript-Auftrag mit dem Schritt TransformToPDFWithMediaInfo, der mit der erweiterten Umwandlungsfunktion bereitgestellt wird, in PDF umgewandelt wird, bleiben alle Seiteneinstellungen im AFP oder PostScript als Seitenausnahmen in der JDF-Ausgabe durch die Transformation erhalten. Leere Seiten, die durch diese Seitenausnahmen erzeugt werden, sind nicht im Merkmal Gesamtzahl Seiten enthalten.

Das vom Schritt erstellte JDF-Jobticket enthält eine Seitenausnahme für jede Seite im Job. Um die Verarbeitungsgeschwindigkeit zu erhöhen, fügen Sie nach dem Schritt TransformToPDFWithMediaInfo einen Schritt OptimizeJDF in den Workflow ein.

1.3.1.2.7 Jobs mit XML-Dateien

RICOH ProcessDirector kann als XML-Dateien übermittelte Jobs verarbeiten. Sie können XML-Dateien an eine Eingabeeinheit des Typs „Ordner für Sofortdruck“ übermitteln oder eine XML-Datei an einem Ort platzieren, von dem sie der RICOH ProcessDirector-Server abruft.

Wenn Sie eine XML-Datei an einem Ort platzieren, von dem sie abgerufen wird, verarbeitet RICOH ProcessDirector die Datei, während Jobs den Workflow durchlaufen. Sie übermitteln eine andere Art von Datei an den Ordner für Sofortdruck, um den Vorgang zu starten. Sie können beispielsweise eine Druckdatei oder eine Auslöserdatei wie eine Datei mit Jobüberschreibungen oder ohne Inhalt übermitteln.

Hinweis: Mithilfe des Web Services Enablement-Features können Sie SOAP- oder REST-Webservice-Protokolle dazu verwenden, XML-Daten von anderen Anwendungen zu erhalten und mit ihnen auszutauschen.

XML kann mit zwei Schrittschablonen bearbeitet werden:

  • Ein auf der CreateJobsFromXML-Schrittschablone basierender Schritt erstellt Jobs aus Elementen in einer XML-Datei, die mit einem XPath-Ausdruck übereinstimmen.

  • Ein auf der ApplyXSLTransform-Schrittschablone basierender Schritt wandelt XML in eine Datei um, die die Werte des RICOH ProcessDirector-Jobs oder der Dokumenteigenschaften festlegt. Der Schritt wandelt auch XML in ein anderes XML-Format um.

Wenn ein Element in den XML-Dateien für den Download einer Datei eine URL angibt, können Sie den Schritt ApplyXSLTransform dazu verwenden, die URL dem Wert eines Jobmerkmals zuzuweisen. Anschließend können Sie einen auf der DownloadFile-Schrittschablone basierenden Schritt verwenden, um die Datei herunterzuladen.

Dieses Einsatzszenario zeigt, wie Aufträge in einer XML-Datei durch das Festlegen von RICOH ProcessDirector-Jobeigenschaften verarbeitet werden.

1.3.1.2.7.1 Einsatzszenario für das Verarbeiten von Aufträgen in einer XML-Datei

In diesem Szenario möchte eine Druckerei Aufträge in XML-Dateien verarbeiten, die sie von Web-to-Print-Verkäufern erhalten hat. Jede XML-Datei enthält mehrere Aufträge, und jeder Auftrag kann sowohl Drucksachen als auch Werbegeschenke wie z. B. Kaffeetassen und Baseballkappen umfassen.

In diesem Szenario verwendet der RICOH ProcessDirector-Administrator ein Drittanbieter-Tool (z. B. Altova MapForce) zum Erstellen von XSLT-Stylesheets (Extensible Stylesheet Language Transformations). Beispiele für XML-Eingabedateien, XPath-Ausdrücke XSLT-Stylesheets und RICOH ProcessDirector-Überschreibungsdateien finden Sie im entsprechenden Referenzthema.

Überprüfung und Vorbereitung der Verarbeitung der XML

Der RICOH ProcessDirector-Administrator überprüft den Inhalt der XML-Dateien und entscheidet, wie sie zu verarbeiten sind.

  1. Der Administrator identifiziert zunächst die XML-Elemente, die Werte für RICOH ProcessDirector-Jobeigenschaften liefern.

    In der Beispiel XML-Eingabedatei liefern zwei XML-Elemente Informationen, die erforderlich sind, um jedes Element in einem Auftrag zu verfolgen. Das Attribut number des Elements order und das Element customername liefern die Auftragsnummer bzw. den Namen des Kunden.

    Bei Druckelementen liefert das Element printfile die URL der herunterzuladenden und auszudruckenden PDF-Datei.

    Bei Werbeelementen liefert das Attribut number des Elements stock den Speicherort des Objekts im Lager.

    Zu allen Elementen liefert das Element quantity die bestellte Menge.

    Diese Tabelle zeigt diese fünf XML-Elemente und die Namen der entsprechenden RICOH ProcessDirector-Jobeigenschaften.

    XML-Element Datenbankname des Jobmerkmals Benutzerschnittstellenname des Jobmerkmals
    <order number> Job.Info.Attr1 Benutzerdefiniert 1
    <customername> Job.CustomerName Kundenname
    <printfile> Job.DownloadFile URL der herunterzuladenden Datei
    <stock number> Job.Info.Attr2 Benutzerdefiniert 2
    <quantity> Job.Copies Angeforderte Jobkopien

  2. Der Administrator unterteilt die Verarbeitung in fünf Teile:
    • Erstellen eines separaten XML-Jobs für jeden Auftrag.
    • Zuweisen der Auftragswerte (order number und customername) zu Jobmerkmalen.
    • Erstellen eines separaten XML-Jobs für jedes Element – für jeden Auftrag.
    • Zuweisen der Elementwerte (printfile, stock number und quantity) zu Jobmerkmalen.
    • Verarbeiten der Druck- und Lagerelemente in separaten Workflows.
  3. Der Administrator entscheidet sich dafür, vier Workflows zu definieren:
    • Der ExtractOrdersFromXML-Workflow empfängt Aufträge und erstellt separate Jobs für jeden Auftrag.
    • Der SplitOrderIntoPrintAndStockJobs-Workflow trennt die Elemente in jedem Auftrag in Druck- und Lagerelemente.
    • Der ProcessPrintJobs-Workflow verarbeitet Druckjobs.
    • Der ProcessStockJobs-Workflow verarbeitet Lagerjobs.

    Ein auf der CreateJobsFromXML-Schrittschablone basierender Schritt erstellt Jobs aus Elementen in einer XML-Datei, die mit einem XPath-Ausdruck übereinstimmen. Der Schritt übermittelt die Jobs an einen Workflow.

  4. Der Administrator entscheidet sich dafür, drei CreateJobsFromXML-Schritte zu verwenden, jeweils mit einem anderen XPath-Ausdruck (XML Path Language).
    • Der erste Schritt erstellt einen separaten XML-Job für jeden Auftrag.

      Der Auftragsjobs-Ausdruck gibt die XML-Elemente an, die Aufträgen entsprechen /seller/order

    • Im zweiten Schritt wird ein separater XML-Job für jedes Druckelement erstellt.

      Der Druckjob-Ausdruck gibt die XML-Elemente an, die Druckelementen entsprechen: /order/item/printfile/ancestor::item

    • Im dritten Schritt wird ein separater XML-Job für jedes Werbeelement erstellt.

      Der Lagerjobs-Ausdruck gibt die XML-Elemente an, die Werbeelementen entsprechen: /order/item/stock/ancestor::item

    Der Administrator weist die CreateJobsFromXML-Schritte Workflows zu:

    • Der erste Schritt gehört in den ExtractOrdersFromXML-Workflow. Der Schritt übergibt die XML-Jobs für jeden Auftrag an den SplitOrderIntoPrintAndStockJobs-Workflow.
    • Der zweite und dritte Schritt gehören in den SplitOrderIntoPrintAndStockJobs-Workflow. Der zweite Schritt übergibt XML-Jobs für Druckelemente an den ProcessPrintJobs-Workflow. Der dritte Schritt übergibt XML-Jobs für Werbeelemente an den den ProcessStockJobs-Workflow.

    Ein auf der ApplyXSLTransform-Schrittschablone basierender Schritt kann XML in eine RICOH ProcessDirector-Überschreibungsdatei umwandeln, die die Werte von Jobmerkmalen festlegt.

  5. Der Administrator entscheidet sich dafür, drei ApplyXSLTransform-Schritte zu verwenden. Jeder Schritt verwendet ein XSLT-Stylesheet. Der Administrator verwendet ein XSLT-Tool eines Drittanbieters zum Erstellen der XSLT-Stylesheets.
    • Der erste Schritt verwendet das Auftragsjobs-XSLT-Stylesheet. Dieser Schritt wandelt das Attribut name des Elements order und des Elements customername in die Jobmerkmale Job.Info.Attr1 bzw. Job.CustomerName um.

      Dieser Schritt gehört in den SplitOrderIntoPrintAndStockJobs-Workflow vor die beiden CreateJobsFromXML-Schritte.

    • Der zweite Schritt verwendet das Druckjobs-XSLT-Stylesheet. Dieser Schritt wandelt das Element printfile und das Element quantity in die Jobmerkmale Job.DownloadFile bzw. Job.Copies um.

      Der Schritt gehört in den ProcessPrintJobs-Workflow.

    • Der dritte Schritt verwendet das Lagerjobs-XSLT-Stylesheet. Dieser Schritt wandelt das Attribut number des Elements stock und des Elements quantity in die Jobmerkmale Job.Info.Attr2 und Job.Copies um.

      Der Schritt gehört in den ProcessStockJobs-Workflow.

  6. Der Administrator entscheidet sich, einen DownloadFile-Schritt zu verwenden, um PDF-Dateien von einer angegebenen URL herunterzuladen.

    Da die Druckerei einen Proxyserver zur Kommunikation mit externen Websites verwendet, richtet der Administrator RICOH ProcessDirector ein, um den Proxyserver zu verwenden.

Eingabeeinheit und Workflows einrichten

Der Administrator richtet eine Eingabeeinheit vom Typ "Ordner für Sofortdruck" ein, um XML-Dateien zu empfangen, und vier Workflows, um sie zu verarbeiten.

  1. Der ExtractOrdersFromXML-Workflow erstellt einen Job für jeden Auftrag in der XML-Eingabedatei.

    Nach den Schritten SetJobPropsFromTextFile und DetectInputDataStream fügt der Administrator den CreateJobsFromXML-Schritt hinzu. Der Administrator setzt den Wert des XPath-Ausdrucks auf /seller/order und den Wert des Workflows für neue Jobs auf SplitOrderIntoPrintAndStockJobs. Der Administrator gibt an, dass neue Aufträge nicht als untergeordnete Jobs erstellt werden. Jeder Auftrag ist ein unabhängiger Job.

  2. Der SplitOrderIntoPrintAndStockJobs-Workflow empfängt jeden Auftragsjob, erstellt XML-Dateien für Druck- und Werbeelemente und übergibt sie als untergeordnete Jobs an den entsprechenden Workflow.

    Nach den Schritten SetJobPropsFromTextFile und DetectInputDataStream fügt der Administrator einen ApplyXSLTransform-Schritt hinzu. Der Schritt verwendet das Auftragsjobs-XSLT-Stylesheet.

    Nach dem ApplyXSLTransform-Schritt fügt der Administrator zwei CreateJobsFromXML-Schritte hinzu.

    • Für den ersten Schritt setzt der Administrator den Wert des XPath-Ausdrucks auf /order/item/printfile/ancestor::item und den Wert des Workflows für neue Jobs auf ProcessPrintJobs.
    • Für den zweiten Schritt setzt der Administrator den Wert des XPath-Ausdrucks auf /order/item/stock/ancestor::item und den Wert des Workflows für neue Jobs auf ProcessStockJobs.
    • Der Administrator gibt für beide Schritte an, dass neue Aufträge als untergeordnete Jobs erstellt werden. Der Administrator gibt außerdem an, dass die übergeordneten Jobs mit dem nächsten Schritt fortfahren, wenn keine untergeordneten Jobs erstellt werden. Beispielsweise werden untergeordnete Jobs im ersten CreateJobsFromXML-Schritt nicht erstellt, wenn ein Auftragsjob keine Druckelemente aufweist.

    Nach dem zweiten CreateJobsFromXML-Schritt fügt der Administrator einen auf der WaitForRelatedJobs-Schrittschablone basierenden Schritt hinzu. Dieser Schritt hält die übergeordneten Jobs zurück, bis alle untergeordneten Jobs für Druck- und Werbeelemente verarbeitet wurden.

  3. Der ProcessPrintJobs-Workflow empfängt jeden Job für ein Druckelement und druckt die Elemente.

    Nach den Schritten SetJobPropsFromTextFile und DetectInputDataStream fügt der Administrator einen ApplyXSLTransform-Schritt hinzu. Der Schritt verwendet das Druckjobs-XSLT-Stylesheet.

    Nach dem ApplyXSLTransform-Schritt fügt der Administrator einen Schritt hinzu, der auf der DownloadFile-Schrittschablone basiert, um die PDF-Datei herunterzuladen, die durch den Wert des Job.DownloadFile-Merkmals festgelegt ist. Der Administrator setzt den Wert des Merkmals Pfad zur heruntergeladenen Datei auf ${getFileName(print,pdf,write)}, sodass die PDF-Datei im Spoolverzeichnis für den Job heruntergeladen wird.

    Im Anschluss an den DownloadFile-Schritt fügt der Administrator die Schritte hinzu, die die Druckerei zur Verarbeitung der PDF-Jobs verwendet.

    Nach dem letzten Schritt, der die Druckjobs verarbeitet, fügt der Administrator einen Schritt hinzu, der auf der ManualStepWithAutoStart-Schrittschablone basiert. Der Schritt gibt einem Expedienten Zeit, den Druckjob zum Auftrag in der Versandabteilung hinzuzufügen.

    Nach dem zweiten ManualStepWithAutoStart-Schritt fügt der Administrator einen auf der WaitForRelatedJobs-Schrittschablone basierenden Schritt hinzu. Dieser Schritt hält die einzelnen Jobs für ein Druckelement zurück, bis alle Jobs im Auftrag verarbeitet wurden.

  4. Der ProcessStockJobs-Workflow empfängt jeden Job für ein Werbeelement und berücksichtigt die Zeit, die benötigt wird, um ein Werbeelement aus dem Lager zu holen.

    Nach den Schritten SetJobPropsFromTextFile und DetectInputDataStream fügt der Administrator einen ApplyXSLTransform-Schritt hinzu. Der Schritt verwendet das Lagerjobs-XSLT-Stylesheet.

    Nach dem zweiten ApplyXSLTransform-Schritt fügt der Administrator einen auf der ManualStepWithAutoStart-Schrittschablone basierenden Schritt hinzu. Der Schritt gibt einem Expedienten Zeit, den Werbeartikel aus dem Lager zu holen und zum Auftrag in der Versandabteilung hinzuzufügen.

    Nach dem zweiten ManualStepWithAutoStart-Schritt fügt der Administrator einen auf der WaitForRelatedJobs-Schrittschablone basierenden Schritt hinzu. Dieser Schritt hält die einzelnen Jobs für einen Werbeartikel zurück, bis alle Jobs im Auftrag verarbeitet wurden.

Diese Abbildung zeigt die vier Workflows. Die grünen Linien zeigen dem Workflow, dass jeder CreateJobsFromXML-Schritt XML-Jobs übergibt.

Jobs über die Workflows verarbeiten

Wenn der Administrator die Workflows aktiviert und eine XML-Datei an die Eingabeeinheit übergibt, verarbeitet RICOH ProcessDirector den Job über die vier Workflows.

Der ExtractOrdersFromXML-Workflow empfängt den XML-Job von der Eingabeeinheit und erstellt eine XML-Datei für jedes einzelne Element order, das mit dem Auftragsjobs-XPath-Ausdruck übereinstimmt. Der Workflow übergibt jede XML-Datei als einen Job an den SplitOrderIntoPrintAndStockJobs-Workflow.

Der SplitOrderIntoPrintAndStockJobs-Workflow führt die Verarbeitung wie folgt durch:

  • Er empfängt die einzelnen Auftragsjobs.
  • Der Workflow wandelt mithilfe des XSLT-Stylesheets "Auftragsjobs" die Elemente und Werte order number und customername in Jobmerkmale und Jobwerte um.
  • Er protokolliert die Jobmerkmale und Werte in einer Überschreibungsdatei.
  • Der Workflow erstellt eine XML-Datei für jedes Element item, das mit dem Ausdruck "Druckjobs-XPath" übereinstimmt. Der Workflow übergibt jede XML-Datei als einen untergeordneten Job an den ProcessPrintJobs-Workflow. Eine Kopie der Überschreibungsdatei wird mit jedem untergeordneten Job übergeben.

    Der Workflow erstellt eine XML-Datei für jedes Element item, das mit dem Ausdruck "Lagerjobs-XPath" übereinstimmt. Der Workflow übergibt jede XML-Datei als einen untergeordneten Job an den ProcessStockJobs-Workflow. Eine Kopie der Überschreibungsdatei wird mit jedem untergeordneten Job übergeben.

  • Er hält den übergeordneten Job für jeden Auftrag zurück, bis alle untergeordneten Jobs verarbeitet wurden.

Der ProcessPrintJobs-Workflow führt die Verarbeitung wie folgt durch:

  • Er empfängt die einzelnen Jobs für ein Druckelement.
  • Der Workflow wandelt mithilfe des XSLT-Stylesheets "Druckjobs" die Elemente und Werte printfile und quantity in Jobmerkmale und Jobwerte um.
  • Er zeichnet die Jobmerkmale und -werte durch Überschreiben der Inhalte der mit dem Job übergebenen Überschreibungsdatei auf.
  • Er verwendet den Wert des Job.DownloadFile-Merkmals, um die PDF-Datei für jedes Druckelement herunterzuladen.
  • Er druckt die PDF-Datei.
  • Er wartet, solange ein Expedient die Werte die Merkmale Benutzerdefiniert 1 (Auftragsnummer) und Kundennamefür den Job überprüft. Der Expedient fügt dann das Druckelement zum Auftrag in der Versandabteilung hinzu.

    Um den Job in den nächsten Schritt im Workflow zu versetzen, verwendet der Expedient die Aktion Manuell abschließen.

  • Sie hält jeden Job für ein Druckelement zurück, bis die Verarbeitung des Auftrags abgeschlossen ist.

Der ProcessStockJobs-Workflow führt die Verarbeitung wie folgt durch:

  • Er empfängt die einzelnen Jobs für ein Werbeelement.
  • Der Workflow wandelt mithilfe des XSLT-Stylesheets "Lagerjobs" die Elemente und Werte stock number und quantity in Jobmerkmale und Jobwerte um.
  • Er zeichnet die Jobmerkmale und -werte durch Überschreiben der Inhalte der mit dem Job übergebenen Überschreibungsdatei auf.
  • Er wartet, während ein Expedient folgende Aufgaben ausführt:
    • Finden der Lagernummer des Elements durch Überprüfen des Wertes des Benutzerdefiniert 2-Merkmals.
    • Holen der erforderlichen Anzahl von Werbeelementen aus dem Lager.
    • Überprüfen der Werte der Merkmale Benutzerdefiniert 1 (Auftragsnummer) und Kundenname für den Job.
    • Hinzufügen der Werbeelemente zum Auftrag in der Versandabteilung.

    Um den Job in den nächsten Schritt im Workflow zu versetzen, verwendet der Expedient die Aktion Manuell abschließen.

  • Sie hält jeden Job für ein Werbeelement zurück, bis die Verarbeitung des Auftrags abgeschlossen ist.

Wenn alle Jobs für die Druck- und Werbeelemente in einem Auftrag den Schritt WaitForRelatedJobs erreicht haben, ist die Auftragsverarbeitung abgeschlossen. RICOH ProcessDirector versetzt den übergeordneten Job für den Auftrag und alle untergeordneten Jobs für die Elemente in die Schritte, die auf der Schrittschablone RetainCompletedJobs basieren.

1.3.1.2.8 Jobs mit JSON-Dateien

RICOH ProcessDirector kann als JSON-Dateien übermittelte Jobs verarbeiten. Sie können JSON-Dateien an eine Eingabeeinheit übermitteln oder eine JSON-Datei an einem Ort platzieren, von dem sie der RICOH ProcessDirector-Server abruft. Mit dem Eingabegerät des Web-Services REST können Sie JSON-Dateien abrufen, die zu Jobs werden.

Wenn Sie eine JSON-Datei an einem Ort platzieren, von dem sie abgerufen wird, verarbeitet RICOH ProcessDirector die Datei, während Jobs den Workflow durchlaufen. Sie übermitteln eine andere Art von Datei an den Ordner für Sofortdruck, um den Vorgang zu starten. Sie können beispielsweise eine Druckdatei oder eine Auslöserdatei wie eine Datei mit Jobüberschreibungen oder ohne Inhalt übermitteln.

Hinweis: Mithilfe des Web Services Enablement-Features können Sie REST-Webservice-Protokolle dazu verwenden, JSON-Daten von anderen Anwendungen zu erhalten und mit ihnen auszutauschen.

Ein auf der ConvertJSONToXML-Schrittschablone basierender Schritt wandelt eine JSON-Eingabedatei in eine XML-Ausgabedatei um. Anschließend können Sie RICOH ProcessDirector-Schrittschablonen verwenden, die XML-Dateien bearbeiten.

1.3.1.2.9 Jobs mit verschlüsselten PDF-Dateien

RICOH ProcessDirector kann verschlüsselte PDF-Dateien empfangen, muss aber die Dateien entschlüsseln, um die Jobs zu verarbeiten. Bei Bedarf kann es auch PDF-Dateien verschlüsseln, die außerhalb des Systems versendet werden sollen.
Empfang von verschlüsselten PDF-Dateien

Die meisten Schritte können verschlüsselte Dateien nicht verarbeiten. Daher müssen Sie sie entschlüsseln und das Verschlüsselungskennwort entfernen, bevor der erste Schritt im Workflow zum Öffnen der PDF-Datei erfolgt. Verwenden Sie einen Schritt basierend auf der Schrittschablone DecryptPDF, um die Datei zu öffnen und die Verschlüsselungseinstellungen zu entfernen.

    Hinweis:
  • Die Schrittschablone DecryptPDF kann PDF-Dateien in einer ZIP-Datei nicht verarbeiten.

Um eine PDF-Datei zu entschlüsseln, müssen Sie das Kennwort verwenden, das bei der Erstellung der Datei festgelegt wurde. In Adobe Acrobat entspricht dies dem Dokumentöffnungskennwort oder dem Berechtigungskennwort. Arbeiten Sie mit Ihrem Kunden zusammen, um die beste Methode zum Verwalten dieser Kennwörter zu bestimmen. Sie können auswählen, dasselbe Kennwort für jede PDF-Datei, die der Kunde übermittelt, zu verwenden. In diesem Fall können Sie den Wert Berechtigungskennwort als Entschlüsselungskennwort im Schritt DecryptPDF aufzeichnen, ohne ihn zu aktualisieren.

Alternativ können Sie auch für jede eingereichte PDF-Datei ein anderes Kennwort festlegen. Wenn sich das Kennwort bei jedem Auftrag ändert, müssen Sie dem Bediener eine Möglichkeit geben, das Kennwort für jeden Job anzugeben. Sie können dem Workflow vor dem Schritt DecryptPDF einen manuellen Schritt hinzufügen und ihm einen Namen wie EnterDecryptPassword geben. Während der Verarbeitung wird der Job bei diesem Schritt gestoppt. Der Operator öffnet das Notizbuch mit den Jobeigenschaften und gibt das Entschlüsselungskennwort auf der Registerkarte PDF entschlüsseln ein. Dann kann der Bediener den manuellen Schritt abschließen und das Kennwort steht zur Verfügung, wenn der DecryptPDF-Schritt ausgeführt wird.

Das Berechtigungskennwort kann auch in einer Überschreibungsdatei zusammen mit anderen Eigenschaften des Jobs angegeben werden. Diese Methode wird jedoch nicht empfohlen, weil sie nicht sicher ist.

Verschlüsselung von PDF-Dateien in einem Workflow

Wenn Sie Ihre PDF-Dateien im Rahmen eines Workflows verschlüsseln müssen, verwenden Sie den Schritt EncryptPDF. Wenn Sie eine PDF-Datei verschlüsseln, können Sie bis zu zwei Kennwörter angeben. Die Kennwörter wirken in Verbindung mit einer Liste kennwortgeschützter Aktionen, um einzuschränken, was der Empfänger mit der Datei tun kann.

Das Berechtigungskennwort ist das Master-Kennwort. Es entsperrt die Datei, sodass der Empfänger sie lesen, Formularfelder ausfüllen und den Inhalt sogar bearbeiten kann, abhängig von den ausgewählten kennwortgeschützten Aktionen.

Das Dokumentöffnungskennwort ist ein eingeschränkteres Kennwort. Sie entsperrt die Datei, so dass der Empfänger sie lesen, aber nicht bearbeiten kann. Dieses Kennwort ist nur erforderlich, falls beide der folgenden Behauptungen zutreffen:

  • Der Empfänger muss ein Kennwort eingeben, um die Datei zu öffnen und zu lesen.
  • Dem Empfänger des Dokuments muss das Ändern verboten sein, wie z. B. Ausfüllen von Formularen oder Bearbeiten des Inhalts.

Wenn die Datei keine sicheren Informationen enthält, können Sie die erlaubten Aktionen so einstellen, dass die Datei ohne Kennwort geöffnet werden kann, für die Bearbeitung aber das Berechtigungskennwort erforderlich ist.

1.3.1.2.10 Workflow-Phasen

RICOH ProcessDirector hat mehrere eindeutige Workflow-Phasen. Diese Phasen helfen bei der Organisation des Pfads, den die Jobs im System durchlaufen. Jobs können alle Phasen oder einige der Phasen durchlaufen. Werden dem RICOH ProcessDirector-Basisprodukt Features hinzugefügt, können dem Workflow möglicherweise zusätzliche Phasen hinzugefügt werden. Die Standardphasennamen können geändert werden, damit Sie besser zu den Funktionen passen, die Sie in den jeweiligen Phasen durchführen.

Die tatsächliche Arbeit in den Phasen wird von Schritten ausgeführt. Der Workflow legt fest, welche Phasen der Job durchlaufen muss und in welcher Reihenfolge die Schritte in den einzelnen Phasen ausgeführt werden.

Das Basisprodukt enthält die folgenden Verarbeitungsphasen:

Phase "Empfang"
In der Phase "Empfang" akzeptiert das RICOH ProcessDirector-System Eingabedateien für die Verarbeitung. Jedem Job wird ein Workflow zugeordnet, der die Phasen und Schritte definiert, die den Job verarbeiten. Schritte in der Phase Empfang legen zudem die Anfangswerte von Jobmerkmalen fest, die in späteren Schritten im Workflow benutzt werden.

Beispielsweise kann RICOH ProcessDirector den Job in die Warteschlange des ersten Schritts der Phase "Vorbereitung" oder aber direkt in die Warteschlange der Phase "Druck" stellen.

Sobald die Eingabedatei in der Warteschlange für die Phase "Empfang" steht, wird die Eingabedatei zu einem Job auf dem RICOH ProcessDirector-System.

Vorbereitungsphase
Die Phase Vorbereitung erstellt den Job, wandelt ihn um und indexiert ihn, um druckbare Seiten zu erstellen. Zudem können Sie RICOH ProcessDirector anweisen, während der Phase "Vorbereitung" externe Programme auszuführen, um den Job weiter aufzubauen und zu interpretieren.
Zusammensetzungsphase
Wenn Sie eine PDF-Dokument-Unterstützung- oder AFP-Unterstützung-Funktion haben, organisiert die Phase "Vorbereitung" die Dokumente vor einer Phase wie "Druck", die die physikalischen Dokumente produziert.
Druckphase
Die Phase Druck sendet den Job an einen verfügbaren Drucker, überwacht den Druckstatus und berichtet den Abschluss des Drucks. Diese Phase kann eine manuelle Qualitätsprüfung enthalten, die es dem Bediener ermöglicht, vor dem erneuten Drucken des Jobs Korrekturen am Drucker vorzunehmen. Zudem kann Sie den Job zur angepassten Verarbeitung an ein externes Programm senden.
Phase "Kuvertierung"
Wenn Sie die Inserter-Funktion haben, kommuniziert die Phase "Kuvertierung" mit dem Kuvertiereinheiten-Controller und gleicht den Job nach erfolgter Kuvertierung ab.
Phase "Abschluss"
Haben Jobs alle anderen Verarbeitungen abgeschlossen, gehen sie in die Phase Abschluss über. Die Phase Abschluss verwaltet den Aufbewahrungszeitraum für Jobs und löscht Jobs, denen kein Aufbewahrungszeitraum zugeordnet wurde oder deren Aufbewahrungszeitraum abgelaufen ist. Bei Jobs, die aus einem übergeordneten Job und einem oder mehreren untergeordneten Jobs bestehen, wird durch die Phase Abschluss sichergestellt, dass keine zusätzlichen Aktionen erfolgen, bis alle zusammengehörigen Jobs die Phase Abschluss erreicht haben. In der Phase Abschluss können Sie zudem externe Programme für abgeschlossene Jobs aufrufen. Beispielsweise kann ein externes Programm die Jobs in ein Archivsystem kopieren.

1.3.1.2.11 Dokumentmerkmaldatei

Die Dokumentmerkmaldatei (DPF) kann Merkmale von Dokumenten in einem Job enthalten. Die Datei wird im Spoolverzeichnis des Jobs gespeichert.

Die Dokumentmerkmaldatei wird von den Schrittschablonen IdentifyPDFDocuments, IdentifyDocuments, ReadDocumentsFromDatabase, CreateJobsFromDocuments, and CreateAFPJobsFromDocuments automatisch erstellt. Die Datei ist wie eine Tabelle strukturiert. In der ersten Zeile werden die Merkmale identifiziert, die sich in der Datei befinden. Jede weitere Zeile enthält die Merkmalwerte für die einzelnen Dokumente. RICOH ProcessDirector benutzt die Informationen in der Dokumentmerkmaldatei, um die den einzelnen Jobs zugeordneten Dokumente zu überwachen.

1.3.1.2.12 Dokumentdatenbank

Die Dokumentdatenbank ist eine intern verwaltete Datenbank, in der die Merkmale einzelner Dokumente im System gespeichert und verwaltet werden. Aktionen werden nicht direkt für die Dokumentdatenbank, sondern für die in der Dokumentdatenbank enthaltenen Dokumente ausgeführt.

Während der Konfiguration entscheiden Sie gemeinsam mit dem Kundendienst von Ricoh, ob Dokumentmerkmale als Datenbankmerkmale oder als eingeschränkte Merkmale definiert werden.

1.3.1.2.13 Dokumentmerkmalkonfigurationsdatei

Die Dokumentmerkmalkonfigurationsdatei definiert angepasste Dokumentmerkmale für die Verwendung mit Dokumentenverarbeitungsfunktionen. Die Datei heißt docCustomDefinitions.xml.

Sie richten diese Datei ein, wenn Sie nach der Installation des Features PDF-Dokument-Unterstützung oder AFP-Unterstützung Konfigurationsdateien vorbereiten. Sie aktualisieren diese Datei immer dann, wenn Sie ein neues angepasstes Dokumentmerkmal definieren müssen. Die Datei identifiziert, welche angepassten Dokumentmerkmale in der Datenbank verwaltet werden und welche Merkmale nur in der Dokumentmerkmaldatei vorhanden sind.

Hinweis: Wenn Sie benutzerdefinierte Dokumenteigenschaften auf der Registerkarte Verwaltung definieren, müssen Sie diese Datei nicht erstellen oder bearbeiten.

1.3.1.2.14 Dokumentmerkmalnamensdatei

Die Dokumentmerkmalnamensdatei ist eine optionale Datei, die zum Anzeigen in der Benutzerschnittstelle Beschriftungsinformationen für jedes angepasste Dokumentmerkmal definiert. Die Datei heißt docCustomDefinitions.properties. Sie ist den angepassten Dokumentmerkmalen zugeordnet, die in der Datei docCustomDefinitions.xml definiert werden.

Wenn Sie in Ihrer Umgebung nur eine Sprache verwenden und in der Datei docCustomDefinitions.xml Beschriftungen für angepasste Dokumentmerkmale definiert haben, müssen Sie die Datei docCustomDefinitions.properties nicht bearbeiten.

1.3.1.2.15 Dokumentmerkmalschablonendatei

Die Dokumentmerkmalschablonendatei legt fest, welche Merkmale in die Dokumentmerkmaldatei für einen Job gestellt werden. Über die Schablonendatei können Sie die Anzahl der zu verwendenden Dokumentmerkmale und die Reihenfolge der Spalten in der Dokumentmerkmaldatei steuern.

Sie können mehrere Dokumentmerkmalschablonendateien in einem einzigen RICOH ProcessDirector-System verwenden.

1.3.1.2.16 Eigenschaften

RICOH ProcessDirector definiert anhand von Merkmalen die Eigenschaften aller Objekte, beispielsweise Eingabeeinheiten, Drucker und Jobs. Eigenschaften und die entsprechenden Eigenschaftenwerte werden in Datenbanktabellen gespeichert.

Die RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle stellt eine vollständige Beschreibung der einzelnen Merkmale bereit. Die Beschreibung enthält Informationen zu den gültigen Werten und zu der Bedeutung der einzelnen Merkmale.

Es gibt folgende Merkmale:

Systemmerkmale
Systemmerkmale definieren bestimmte übergeordnete Eigenschaften des RICOH ProcessDirector-Systems und der RICOH ProcessDirector-Objekte. Systemmerkmale steuern beispielsweise, wie oft Benutzer ihre Kennwörter ändern müssen.

Administratoren legen normalerweise alle für die Installation erforderlichen Systemmerkmale bei der Erstkonfiguration des Systems fest. Administratoren können zudem über die Verwaltungsseite der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle auf Systemmerkmale zugreifen und daher auch später noch Systemmerkmale festlegen oder ändern.

Eingabedateimerkmale
Eingabedateimerkmale definieren bestimmte Eigenschaften der Dateien, die RICOH ProcessDirector über die Eingabeeinheiten empfängt.

RICOH ProcessDirector stellt die Werte für Eingabedateimerkmale bereit und kann sie in einer Tabelle anzeigen. Benutzer können die Merkmalwerte überprüfen, aber nicht bearbeiten. Beispielsweise kann ein Benutzer überprüfen, ob für eine bestimmte Eingabedatei der korrekte Workflow verwendet wurde. RICOH ProcessDirector zeichnet anhand eines Eingabeeinheitenmerkmals auf, wann eine Eingabedatei empfangen wurde. Für Bediener ist diese Funktion hilfreich, wenn sie überprüfen müssen, ob eine bestimmte Datei (beispielsweise eine Prüflistendatei) zu einem bestimmten Zeitpunkt eingegangen ist.

Eingabeeinheitenmerkmale
Eingabeeinheitenmerkmale definieren die Eigenschaften von Eingabeeinheiten.

Administratoren legen Eingabeeinheitenmerkmale normalerweise beim Erstellen einer Eingabeeinheit fest. Beispielsweise können Administratoren anhand eines Merkmals einer Eingabeeinheit die maximale Anzahl von Kommunikationsfehlern steuern, die auftreten dürfen, bevor RICOH ProcessDirector die Eingabeeinheit herunterfährt. Zudem können sie einer Eingabeeinheit einen Workflow zuordnen, damit die Eingabeeinheit für alle empfangenen Eingabedateien eine bestimmte Gruppe von Schritten und Jobmerkmalwerten anwendet.

Schrittvorlagenmerkmale
RICOH ProcessDirector stellt Schrittvorlagen bereit, anhand derer die Administratoren die einzelnen Schritte innerhalb der Workflows für das RICOH ProcessDirector-System erstellen.

In Merkmalen für Schrittvorlagen wird definiert, welche Eigenschaften ein Schritt hat, beispielsweise welche Standardwerte für die Jobmerkmale festgelegt werden müssen.

Schrittmerkmale
Schrittmerkmale definieren die Eigenschaften der Verarbeitungsschritte innerhalb der Phasen. Administratoren legen die Schrittmerkmale normalerweise bei der Erstkonfiguration des Workflows fest. Schritte befinden sich in Workflows.
Jobmerkmale
Jobmerkmale definieren die Eigenschaften von Jobs, die RICOH ProcessDirector-Eingabeeinheiten aus den empfangenen Eingabedateien erstellen.

Jobmerkmale sind die größte Gruppe von Merkmalen in RICOH ProcessDirector. Diese Jobmerkmale steuern alle Aspekte der Jobverarbeitung. Jobmerkmale können beispielsweise für Folgendes verwendet werden:

  • Die für den Job erforderlichen Medien angeben.
  • Angeben, ob die Startseiten oder Abschluss-Seiten mit dem Job gedruckt werden.
  • Den Job nach Abschluss der gesamten Jobverarbeitung für einen festgelegten Zeitraum aufbewahren.
Jobeigenschaften über eine Vielzahl von Methoden festgelegt werden. Die gebräuchlichste Methode ist das Erstellen eines Workflows, um die Jobmerkmale beim Eintritt des Jobs in das RICOH ProcessDirector-System festzulegen. Administratoren können den Workflow einer Eingabeeinheit zuordnen, und die Eingabeeinheit kann dann die Werte der Jobmerkmale für alle Jobs anwenden, die sie empfängt. RICOH ProcessDirector ermöglicht Administratoren und Bedienern auch das Ändern oder Überschreiben von Werten für Jobmerkmale auf Job-Basis.

Wenn Sie Funktionen zur Dokumentverarbeitung installieren, verwenden Sie die Dokumenteigenschaften, um die Merkmale der Dokumente in jedem Job zu definieren. Dokumenteigenschaften sind besonders nützlich für Jobs mit variablen Daten. Sie können Dokumenteigenschaften verwenden, um Daten zu verfolgen, die sich von Dokument zu Dokument ändern, wie z. B.:

  • Kontonummern
  • Namen und Adressen der Kunden
  • Präferenzen für die Lieferung

Dokumentmerkmale
RICOH ProcessDirector bietet einen allgemeinen Satz von Dokumenteigenschaften, die Sie verwenden können, oder Sie können Ihre eigenen definieren. Die Werte der Dokumenteigenschaften werden in der Regel basierend auf den Spezifikationen, die Sie mit RICOH ProcessDirector für Adobe Acrobat oder RICOH Visual Workbench bereitstellen, aus den Jobs extrahiert.
Workflowmerkmale
Workflowmerkmale enthalten Schritte und die Jobmerkmale, die der Schritt festlegt.
Druckermerkmale
Druckermerkmale definieren die Netzposition und die Planungseigenschaften der Druckereinheiten.
Benutzermerkmale
Benutzermerkmale definieren die Eigenschaften von Benutzern, die für die Verwendung des Systems berechtigt wurden.

RICOH ProcessDirector stellt einen vordefinierten Satz von Gruppen bereit. Zudem können Sie eigene Gruppen definieren. Administratoren ordnen Benutzer bei der Erstkonfiguration bestimmten Gruppen zu. Gruppen steuern die Funktionen und Bereiche der RICOH ProcessDirector-Schnittstelle, auf die Benutzer zugreifen können.

Benutzerdefinierte Eigenschaften
Benutzerdefinierte Eigenschaften sind Job-, Dokument- und Auftragseigenschaften, die für Ihre Installation einzigartig sind. Wenn keine der angebotenen Eigenschaften Ihren Anforderungen entspricht, können Sie Ihre eigenen definieren. Sie können die Merkmale einer benutzerdefinierten Eigenschaft konfigurieren, vom Datenbanknamen bis zu den Zugriffsebenen für verschiedene Benutzergruppen. Einmal aktiviert, können benutzerdefinierte Eigenschaften wie jede andere Eigenschaft eines Jobs, Dokuments oder Auftrags verwendet werden.

1.3.1.2.17 Benachrichtigungen über Ereignisse von Eingabeeinheiten, Jobs und Druckern

Sie können das System so konfigurieren, dass eine E-Mail versendet wird, wenn ein bestimmtes Eingabeeinheits-, Job- oder Druckerereignis eintritt. Die E-Mails können an eine oder mehrere Personen oder an alle Mitglieder einer Gruppe gesendet werden.

Beispiel: Sie können einem Supervisor eine E-Mail mit dem angehängten Protokoll immer dann senden, wenn ein Drucker in einen Fehlerstatus übergeht, oder Sie können Ihrem für Preflight-Arbeitsabläufe zuständigen Mitarbeiter eine E-Mail senden, wenn ein Job während eines Erstellungsschritts in einen Fehlerzustand versetzt wird.

E-Mail-Benachrichtigungen können bedingt, je nach Uhrzeit, den betroffenen Eingabeeinheiten, Druckern oder Jobs oder anderen Eingabeeinheit-, Drucker- und Jobmerkmale gesendet werden.

Um RICOH ProcessDirector so zu konfigurieren, dass E-Mail-Benachrichtigungen gesendet werden, definieren Sie ein oder mehrere Benachrichtigungsobjekte auf Basis von Empfängern und Benachrichtigungstypen, die versendet werden müssen.

1.3.1.2.18 Media

RICOH ProcessDirector verwendet Medienobjekte zur Darstellung physischer Medien. Wie Druckerobjekte sind auch Medienobjekte Darstellungen physischer Objekte außerhalb des Systems. Jedes Medienobjekt steht für eine Art von Papier, Briefumschlag oder sonstigen Materialien, auf denen Ihre Drucker drucken können.

Sie können Medienobjekte für jede Art von Medium definieren, die Sie in Ihrer Umgebung verwenden. RICOH ProcessDirector verwendet diese Medienobjekte zur Zuordnung der von einem Job angeforderten Medien zu dem physischen Medium, das im Drucker eingelegt ist.

RICOH ProcessDirector hat zwei Arten von Medienobjekten:

  • Systemmedien

    Stellt die Medien dar, die für Jobs angegeben sind und für alle Drucker verwendet werden können.

  • Druckermedien

    Stellt die Medien dar, die mit einem bestimmten Drucker verwendet werden.

Systemmedien und Druckermedien können unterschiedliche Namen für dasselbe physische Material haben. Wenn die Mediennamen unterschiedlich sind, können Sie eine Medienzuordnung erstellen, um anzuzeigen, dass sie dieselben physischen Medien darstellen. Für die meisten Druckertypen legen Sie das Merkmal Zu verwendende Medien fest, um anzugeben, welche Mediennamen an diesen Drucker mit Jobs gesendet werden sollen.

Durch das Definieren von Medienobjekten mit ausreichend Informationen über die Merkmale des Mediums, die es von den anderen in Ihrem Betrieb unterscheiden, kann RICOH ProcessDirector die richtigen Informationen an den Drucker senden, damit das richtige Medium ausgewählt wird.

1.3.1.2.18.1 Medienabgleich

Wenn RICOH ProcessDirector Jobs an Einzelblattdrucker sendet, müssen zwei Dinge ermittelt werden: auf welches Medium ein Job gedruckt werden sollte und welches Medium in einem Drucker eingelegt ist. Wenn RICOH ProcessDirector diese Informationen ermittelt, können die Jobs korrekt geplant werden.

Wenn ein Job mit einem Job-Ticket übergeben wird, enthält das Job-Ticket in der Regel Informationen über das Medium, auf dem der Job gedruckt werden sollte. Diese Informationen können die Produkt-ID und den Namen des angeforderten Mediums sowie Merkmale des Mediums, wie Größe und Farbe, enthalten. Die Einstellung Medienabgleich bestimmt, wie das System diese Informationen interpretiert, um das Merkmal Medien für den Job festzulegen.

    Hinweis:
  • Wenn ein Auftrag Seitenausnahmen hat, setzt das System das Jobmerkmal für Seitenausnahmen auf die gleiche Weise, wie es das Merkmal Medien für den Job setzt.
  • Medien Produkt-IDs werden nur mit Jobs verwendet, die mit einem Wert Zu sendender Datenstrom von JDF/PDF an Ricoh PDF-Drucker gesendet werden. Einige Steuereinheiten für Ricoh PDF-Drucker können so konfiguriert werden, dass sie Produkt-IDs verwenden, um Medien auszuwählen.

Die Einstellung Medienabgleich beeinflusst auch, wie das Merkmal Bereite Medien für einen Drucker festgelegt wird. Wenn ein Drucker SNMP oder JMF unterstützt, kann er Informationen über die in seine Fächer eingelegten Medien an RICOH ProcessDirector senden. Das System vergleicht die vom SNMP oder JMF zurückgegebenen Informationen mit vorhandenen Medienobjekten, um ein passendes zu finden. Wenn das Merkmal Zu verwendende Medien auf dem Drucker auf Drucker festgelegt ist, vergleicht RICOH ProcessDirector die Namen mit vorhandenen Druckermedien. Wenn eine Übereinstimmung gefunden wird, müssen die Druckermedien auf das entsprechende Systemmaterial abgebildet werden, damit die Jobs ordnungsgemäß gedruckt werden können. Wenn das Merkmal Zu verwendende Medien auf dem Drucker auf System festgelegt ist, vergleicht RICOH ProcessDirector die Namen mit vorhandenen Systemmedien.

Wenn ein passendes Objekt gefunden wird, wird der Name des passenden Objekts für den Wert des Merkmals Bereite Medien für das Eingabefach verwendet. Wenn keines der vorhandenen Medienobjekte passt, erstellt RICOH ProcessDirector ein Medienobjekt des richtigen Typs (System oder Drucker) mit den angegebenen Werten und verwendet diesen Mediennamen für den Wert des Merkmals Bereite Medien.

RICOH ProcessDirector bietet zwei Optionen für die Medienverwaltung: Medienprodukt-ID oder Mediennamen verwenden und Ausgewählte Merkmale verwenden.

  • Die Option Medienprodukt-ID oder Medienname verwenden verwendet einen dieser Mediennamen als Wert des Merkmals Medien für einen Job:
    • Der Name des Medienobjekts mit der entsprechenden im Jobticket angegeben Produkt-ID.
    • Der Name der im Job-Ticket angegebenen Medien.

    Die Option überprüft nicht andere Medien-Merkmale.

    RICOH ProcessDirector überprüft zuerst, ob das Job-Ticket eine Medien Produkt-ID angibt. Wenn dies der Fall ist, sucht RICOH ProcessDirector nach einem Medienobjekt mit derselben Produkt-ID. Wenn RICOH ProcessDirector eine Übereinstimmung findet, wird der Name des entsprechenden Medienobjekts in das Medien-Merkmal für den Job gesetzt. Wenn RICOH ProcessDirector keine Übereinstimmung findet, wird nach einem Medienobjekt mit dem im JDF-Job-Ticket angegeben Mediennamen gesucht. Wenn RICOH ProcessDirector eine Übereinstimmung findet, wird der Name des entsprechenden Medienobjekts in das Medien-Merkmal für den Job gesetzt.

    Sie müssen die Aktion Fächer anzeigen im Druckerobjekt verwenden, um die in den Drucker eingelegten Medien anzugeben.

    Wenn diese Option ausgewählt ist, können Sie Medienobjekte erstellen, die dieselben Merkmalwerte, aber unterschiedliche Produkt-IDs oder Namen aufweisen.

  • Die Option Ausgewählte Merkmale verwenden verwendet ein oder mehrere im Job-Ticket angegebene Medienmerkmale, um den Wert des Merkmals Medien für den Job zu bestimmen. Sie können die Medienmerkmale auswählen, die für Ihre Vorgänge relevant sind. RICOH ProcessDirector prüft die Werte der relevanten Medienmerkmale im Job-Ticket und sucht nach einem Medienobjekt mit passenden Werten für diese Merkmale. Wenn mehrere Medienobjekte mit den angegebenen Merkmalen übereinstimmen, verwendet RICOH ProcessDirector zusätzliche Logik, um den Wert auszuwählen, der am besten passt.

    Zudem müssen Sie diese Option verwenden, wenn Sie möchten, dass RICOH ProcessDirector SNMP oder JMF verwendet, um das Merkmal Bereite Medien für Drucker auf Basis der Medienmerkmale festzulegen und bei Bedarf neue Medienobjekte zu erstellen. Wenn der Drucker nicht alle relevanten Merkmale für ein Medienobjekt zurückgibt, kann RICOH ProcessDirector die Medien im Eingabefach nicht automatisch festlegen. Sie müssen die Aktion Fächer anzeigen im Druckerobjekt verwenden, um die in den Drucker eingelegten Medien anzugeben.

Wenn das Merkmal Medien für einen Job und das Merkmal Bereite Medien für Drucker festgelegt sind, kann RICOH ProcessDirector diese Werte verwenden, um die Jobs leichter für den entsprechenden Drucker zu planen.

1.3.1.2.18.2 Medienaustausch

Mit der Medienzuordnung können Sie die von einem Job angeforderten Medien ändern. Die Medienzuordnungen sind für jeden Drucker spezifisch.

Möglicherweise müssen Sie Medien in verschiedensten Situationen ersetzen:

  • Wenn ein Kunde Jobs sendet, die Systemmedien namens Letter anfordern, haben Ihre Einzelblattdrucker Druckermedien mit dem Namen 8,5x11, können Sie für jeden Drucker eine Zuordnung erstellen, die die Systemmedien Letter mit den Druckermedien 8,5x11 verbindet.
  • Wenn die zwei Druckermodelle in Ihrer Umgebung verschiedene Namen oder Merkmalwerte für dasselbe Medium berichten, können Sie Zuordnungen für einen Drucker erstellen, damit RICOH ProcessDirector die ordnungsgemäßen Medieninformationen an die einzelnen Drucker sendet.

    Wenn z. B. Drucker 1 Printer1Red als Druckermedienname meldet, wenn er in ein Fach eingelegt wird, und Drucker 2 die gleichen Medien wie Printer2Red meldet, erstellen Sie Zuordnungen von Printer1Red und Printer2Red zu den Medien des roten Systems. Jeder Job, der rote Materialien anfordert, kann auf beiden Druckern gedruckt werden.

1.3.1.2.19 Web-Services in RICOH ProcessDirector

RICOH ProcessDirector stellt Web-Services bereit, die Prinzipien der REST-Softwarearchitektur (REST = Representational State Transfer) verwenden, damit von anderen Anwendungen auf die Funktionen zugegriffen werden kann.

RESTful Web-Services senden Anforderungen und empfangen Ergebnisse über HTTP (Hypertext Transfer Protocol). Jedem Web-Service ist ein URI (Universal Resource Indicator) zugeordnet. Beim Erstellen von Anforderungen ändern Sie den URI so, dass er spezielle Informationen zu dem Objekt, an dem Sie interessiert sind, oder zu der Aktion enthält, die Sie ausführen wollen. Diese Änderungen können einfach sein, beispielsweise das Einfügen des Namens eines Druckerobjekts in den URI, sie können aber auch hochkomplex sein, beispielsweise die Verwendung von XML (Extensible Markup Language) zum Beschreiben der Kriterien, die bei der Suche nach Objekten benutzt werden sollen, und der Art der Sortierung bei der Rückgabe der Objekte. Wenn Sie XML-Elemente codieren, die in die Anforderungen integriert werden sollen, müssen die XML-Elemente URL-codiert (URL = Universal Resource Locator) werden, bevor Sie dem URI hinzugefügt werden.

Mit RICOH ProcessDirector können Sie Web-Services verwenden, um Informationen zu Druckjobs und anderen Objekten im System anzufordern. Sie können Web-Services zudem verwenden, um Merkmale festzulegen und Aktionen wie das Aktivieren und Deaktivieren von Objekten, das Ändern von Merkmalen und das Starten und Stoppen von Druckern auszuführen.

1.3.1.2.19.1 Verwendung von RICOH ProcessDirector-REST-API-Dokumentation

RICOH ProcessDirector bietet REST-APIs für die Web-Service-Integration. Die interaktive Dokumentation, die mit diesen APIs bereitgestellt wird, bietet Live-Tests und Informationen für jede verfügbare API.

Die REST-API-Dokumentation umfasst viele APIs, die eine Anwendung für die Integration in RICOH ProcessDirector verwenden kann. Sie können die REST-API-Dokumentations- und Testschnittstelle zum Testen Ihre Parametereinstellungen verwenden. Wenn Sie die Schnittstelle zum Testen von Web-Services nutzen, greifen Sie auf den primären RICOH ProcessDirector-Server zu. Aktionen wie beispielsweise das Erstellen, Löschen und Aktivieren von Objekten werden auf dem primären Server ausgeführt und in der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle angezeigt. Daher empfehlen wir das Erstellen von Objekten speziell zu Testzwecken.

Diese Schritte erläutern, wie Sie die Protokolldateien für ein Objekt mithilfe von REST-APIs anfordern. Diese Schritte melden Sie bei RICOH ProcessDirector an, fordern die Protokolldateien für den Musterdrucker an und melden Sie ab.

  1. Öffnen Sie einen Webbrowser, und geben Sie Ihren RICOH ProcessDirector-Hostnamen oder die IP-Adresse in die Adressleiste ein. Fügen Sie /restapi/ am Ende Ihres Hostnamens oder Ihrer IP-Adresse hinzu, um auf die REST-API-Dokumentation zuzugreifen. Zum Beispiel: http://Hostname:15080/restapi/
  2. Suchen Sie im Abschnitt Benutzer POST /users/login.
  3. Klicken Sie auf Probieren Sie es aus.
  4. Melden Sie sich bei RICOH ProcessDirector an, indem Sie Ihre RICOH ProcessDirector-Anmeldedaten eingeben:
    • Geben Sie für den Parameter Name Ihren RICOH ProcessDirector-Benutzernamen ein.
    • Geben Sie für den Parameter Kennwort das zu Ihrem RICOH ProcessDirector-Benutzernamen gehörige Kennwort ein.
  5. Klicken Sie auf Ausführen.
    Die REST-API-Dokumentation verwendet die Werte, die Sie eingeben, um einen cURL-Befehl und eine Anforderungs-URL zu erstellen. Dann übergibt sie die Anforderung an die Anforderungs-URL und meldet Sie an.

    RICOH ProcessDirector sendet eine Antwort, die angibt, ob Sie erfolgreich angemeldet wurden. Die Antwort enthält zusätzliche Informationen, einschließlich des Tokens und der Aktionen, zu denen diese Benutzer-ID berechtigt ist.

  6. Suchen Sie den Token-Wert im Feld Antwortteil, und kopieren Sie ihn.

  7. Scrollen Sie im Abschnitt objects nach unten bis zu POST /objects/log/{objectType}/{name}.
  8. Klicken Sie auf Probieren Sie es aus.
  9. Rufen Sie die Protokollnachrichten für den Musterdrucker ab, indem Sie diese Parameter eingeben:
    1. Fügen Sie für den Parameter Token das Token ein, das Sie oben kopiert haben.
    2. Geben Sie für den Parameter objectTypePrinter ein.
      Bei den Werten für "objectType" muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. Sie können den Webdienst POST /util/objecttypes verwenden, um eine Liste der auf Ihrem System verfügbaren Objekttypen zu erhalten. Den Webdienst POST /util/objecttypes finden Sie im Abschnitt util.
    3. Geben Sie für den Parameter NameSample ein.
  10. Klicken Sie auf Ausführen.
    Die Protokolleinträge für den Musterdrucker werden im Antwortteil-Feld zurückgegeben.

    Die cURL- und Anforderungs-URL-Werte werden ebenfalls zurückgegeben.

  11. Suchen Sie im Abschnitt Benutzer POST /users/logout/{name}.
  12. Klicken Sie auf Probieren Sie es aus.
  13. Melden Sie sich bei RICOH ProcessDirector ab:
    • Fügen Sie für den Parameter Token das Token ein, das Sie oben kopiert haben.
    • Geben Sie für den Parameter Name Ihren RICOH ProcessDirector-Benutzernamen ein.
  14. Klicken Sie auf Ausführen.
    Sie sind aus RICOH ProcessDirector abgemeldet.
  15. Beispielwerte sind im Lieferumfang bestimmter APIs enthalten. Mit Beispielwerten können Sie den Beispielcode aktualisieren und zu Testzwecken ändern.

    Diese Schritte demonstrieren, wie man mit einer REST-API einen Ordner für Sofortdruck mit einem Beispielwert verbindet. Diese Schritte melden Sie bei RICOH ProcessDirector an, richten die Eingabeeinheit, ein, um Dateien von HotFolderPDF anzunehmen, und melden Sie ab.

  16. Öffnen Sie die REST-API-Schnittstelle wie oben beschrieben.
  17. Suchen Sie im Abschnitt Benutzer POST /users/login.
  18. Klicken Sie auf Probieren Sie es aus.
  19. Melden Sie sich bei RICOH ProcessDirector an, indem Sie Ihre RICOH ProcessDirector-Anmeldedaten eingeben:
    • Geben Sie für den Parameter user Ihren Benutzernamen ein.
    • Geben Sie für den Parameter pwd das zu Ihrem Benutzernamen gehörige Kennwort ein.
  20. Klicken Sie auf Ausführen.
  21. Suchen Sie den Token-Wert im Feld Antwortteil, und kopieren Sie ihn.
  22. Scrollen Sie im Abschnitt objects bis zu POST /objects/{objectType}/connect.
  23. Klicken Sie auf Probieren Sie es aus.
  24. Verbinden Sie HotFolderPDF durch die Eingabe dieser Parameter:
    1. Fügen Sie für den Parameter Token das Token ein, das Sie oben kopiert haben.
    2. Geben Sie für den Parameter objectTypeInputDevice ein.
      Bei den Werten für "objectType" muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. Sie können den Webdienst POST /util/objecttypes verwenden, um eine Liste der auf Ihrem System verfügbaren Objekttypen zu erhalten. Den Webdienst POST /util/objecttypes finden Sie im Abschnitt util.
    3. Für den Nachrichtentext-Parameter klicken Sie auf Wert bearbeiten. Der Beispieltext wird in einem Codefeld angezeigt. Ersetzen Sie das Wort “string” durch “HotFolderPDF”. Stellen Sie sicher, dass der Name des Objekts in doppelten Anführungszeichen steht.
  25. Klicken Sie auf Ausführen.
    Die Merkmale und Einstellungen für HotFolderPDF werden im Antwortteil-Feld zurückgegeben. Der Antwortcode und die Antwortkopfzeilen werden auch zurückgegeben.
  26. Suchen Sie im Abschnitt Benutzer POST /users/logout/{name}.
  27. Klicken Sie auf Probieren Sie es aus.
  28. Melden Sie sich bei RICOH ProcessDirector ab:
    • Fügen Sie für den Parameter Token das Token ein, das Sie oben kopiert haben.
    • Geben Sie für den Parameter Name Ihren RICOH ProcessDirector-Benutzernamen ein.
  29. Klicken Sie auf Ausführen.
    Sie sind aus RICOH ProcessDirector abgemeldet.

1.3.1.2.19.2 Hinweise zur Verwendung

Die mit RICOH ProcessDirector bereitgestellten Web-Services folgen bestimmten Konventionen. Wenn Sie Web-Services in Ihre Anwendung integrieren, benutzen Sie diese Hinweise zur Verwendung, um sicherzustellen, dass Ihre Implementierung ordnungsgemäß funktioniert.

  • Sie müssen den Webdienst POST /users/login/ verwenden, um eine Verbindung aufzubauen und ein Identitätsnachweis-Token von dem RICOH ProcessDirector-Server zu erhalten, bevor Sie andere Webdienste verwenden können. Für alle anderen Web-Services müssen Sie ein Identitätsnachweis-Token in den Anforderungsheader des URI (Universal Resource Indicator) aufnehmen. Ist dies nicht der Fall, erhalten Sie sofort den HTTP-Fehler "401 Nicht berechtigt".
  • Sie können Aktionen und URIs (Universal Resource Indicators) nicht in andere Sprachen übersetzen, da es sich um feste Zeichenfolgen handelt. "token:" bleibt beispielsweise für alle Sprachen gleich.
  • Abgerufene Satzgruppen können sich zwischen den Aufrufen von Services ändern, insbesondere dann, wenn Sie die Sortier- oder Filterfunktionen verwenden. Daher führen aufeinander folgende identische Anforderungen möglicherweise nicht zu denselben Sätzen.
  • Wenn Sie SSL(Secure Sockets Layer)- bzw. TLS(Transport Layer Security)-Unterstützung aktivieren, benutzt RICOH ProcessDirector das SSL-Protokoll für die gesamte HTTP-Kommunikation einschließlich Web-Services. Ist SSL- bzw. TLS-Unterstützung aktiv, müssen Sie einen Web-Service-Client verwenden, der SSL bzw. TLS unterstützt, um Web-Services aufzurufen.
  • RICOH ProcessDirector-Web-Services geben nur JSON-Daten (JavaScript Object Notation) zurück. XML wird nicht unterstützt.

1.3.1.2.20 Features

RICOH ProcessDirector-Features stellen zusätzliche Funktionen bereit oder ermöglichen das Hinzufügen von Unterstützung für Einheiten wie Inserter zum System. Durch den modularen Aufbau von RICOH ProcessDirector können Sie dem Basisprodukt Features hinzufügen, wenn sich die Geschäftsanforderungen ändern.

Die meisten Features sind nahtlos in die Benutzeroberfläche integriert und werden über das Dienstprogramm Feature Manager auf der Seite Verwaltung der Benutzeroberfläche installiert. Wenn Sie ein Feature mit Feature Manager installieren, befindet sich das Feature im Testmodus. Um ein Feature nach der Testperiode weiterhin verwenden zu können, müssen Sie das Feature erwerben und einen Lizenzschlüssel dafür installieren. Wenn Sie keinen Lizenzschlüssel installieren, funktioniert das Feature am Ende der Testperiode nicht mehr.

Erweiterte Funktionen von RICOH ProcessDirector sind benutzerdefinierte Softwarekomponenten, die Sie über den Ricoh-Kundendienstmitarbeiter beziehen können. Der Ricoh-Kundendienstmitarbeiter installiert die erweiterten Funktionen auf dem vorhandenen primären RICOH ProcessDirector-Computer.

1.3.1.2.20.1 Kostenlose Funktionen zur Produktverbesserung

Diese Funktionen bieten Unterstützung für das Hinzufügen von Sprachen, mehr Sicherheit und einige häufig hinzugefügte Jobeigenschaften zu Ihrem System. Sie bieten auch die Möglichkeit, mit den einzelnen PDF-Dokumenten innerhalb eines Jobs zu arbeiten und Daten über Ihr System zu Berichtszwecken zu sammeln.

Dieses Features werden mit dem Basisprodukt bereitgestellt, werden jedoch nicht standardmäßig installiert. Sie benötigen keine zusätzliche Lizenz.

1.3.1.2.20.1.1 KI-Verbindung

Mit der Funktion KI-Verbindung kann RICOH ProcessDirector mit KI-Diensten kommunizieren, um Jobs mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) zu verarbeiten.

Sie können die KI-Verbindungsobjekte und Schrittschablonen in Ihren Workflows verwenden. Jede Verbindung speichert die Konfiguration und die Anmeldeinformationen, die für die Authentifizierung bei einem bestimmten Anbieter erforderlich sind, sodass ein Wechsel zwischen Anbietern oder Modellen möglich ist, ohne den Workflow zu ändern.

Wenn ein Job einen KI-Verbindungsschritt in einem Workflow erreicht, verwendet RICOH ProcessDirector die zugehörige KI-Verbindung zur Kommunikation mit dem konfigurierten KI-Anbieter. Der Schritt sendet eine Eingabeaufforderung zusammen mit einer optionalen Eingabedatei, z.B. einem Dokument, einem Bild oder einem Datenextrakt, an ein KI-Modell. Das KI-Modell verarbeitet die Anfrage und gibt eine Antwort zurück, die der Schritt entweder als Jobeigenschaft oder als Datei im Spoolverzeichnis des Jobs speichern kann. Dank dieser Flexibilität können Sie KI für eine Vielzahl von Zwecken in Ihren Workflows einsetzen. Sie könnten zum Beispiel einen KI-Schritt verwenden, um:

  • Analysieren Sie den Inhalt von Dokumenten
  • Daten aus unstrukturiertem Text extrahieren
  • Zusammenfassungen generieren
  • Dokumente klassifizieren
  • Informationen anhand von Geschäftsregeln validieren
Da die KI-Antwort als Jobeigenschaft gespeichert werden kann, können Sie sie verwenden, um die bedingte Verarbeitung später im Workflow zu steuern.

Systemobjekte:

Diese Funktion fügt diese Objektarten hinzu:

KI-Verbindung
Ein KI-Verbindungsobjekt definiert die Einstellungen, die RICOH ProcessDirector verwenden, um mit einem KI-Dienstanbieter zu kommunizieren. Beim Erstellen einer KI-Verbindung geben Sie die Anmeldeinformation an, die die Authentifizierung beim KI-Anbieter durchführt, und wählen aus, welche KI-Modelle verfügbar sind. Schritte, die auf diese Verbindung verweisen, können dann Anfragen an das KI-Modell senden und KI-generierte Antworten erhalten.
Amazon-Bedrock-Anmeldeinformation
Ein Amazon-Bedrock-Anmeldeinformationsobjekt speichert die Amazon Web Services (AWS)-Authentifizierungsinformationen, die RICOH ProcessDirector verwendet, um eine Verbindung zu Amazon-Bedrock-Diensten herzustellen. Die Anmeldeinformation definiert, welches AWS-Konto und welche IAM-Rolle ProcessDirector verwendet, wenn Anfragen an Amazon-Bedrock-KI-Modelle gesendet werden.

Schrittschablone

Das Feature fügt eine Schrittschablone hinzu, die während der Jobverarbeitung KI-Aufforderungen sendet und Antworten auf diese Aufforderungen empfängt.

ConnectToAI
Die Schrittschablone ConnectToAI sendet Daten an einen KI-Dienst und speichert die Antwort zur Verwendung durch Schritte im Workflow. Der Schritt speichert die Antwort entweder als Jobeigenschaft oder als Datei und setzt die Verarbeitung im Workflow fort. Nutzen Sie diesen Schritt, um den Inhalt von Dokumenten zu analysieren, Text zu generieren, Informationen zu extrahieren, Jobs zu klassifizieren oder intelligente Routing-Entscheidungen zu treffen, die auf KI-gestützter Verarbeitung basieren.

1.3.1.2.20.1.2 Allgemeine Eigenschaften

Die Funktion "Allgemeine Eigenschaften" ergänzt Job- und Dokumenteigenschaften, die praktisch für die Transaktionsverarbeitung und -nachverfolgung sind.

Die Jobmerkmale sind nicht mit einer Schrittvorlage verknüpft, können aber in einem Workflow mit dem Schritt AssignJobValues oder der Aktion Jobstandardwerte verwalten im Workflow-Editor festgelegt werden. Wenn Sie die Aktion Jobstandardwerte verwalten verwenden, werden die Jobmerkmale im Notizbuch für Jobmerkmale angezeigt. Wenn Sie den Schritt AssignJobValues verwenden, werden sie nicht im Notizbuch für die Jobmerkmale angezeigt.

Sie können diese Jobmerkmale in Regeln verwenden, die auf Anschlüssen in Ihrem Workflow definiert sind. Sie können diese Merkmale bei der Suche nach Jobs in der Jobtabelle verwenden.

Die Dokumentmerkmale können mit dem Schritt SetDocPropsFromList oder SetDocPropsFromConditions oder anderen Schritten, die Werte für Dokumentmerkmale festlegen, festgelegt werden. Wenn Sie die Funktion Einstellungsverwaltung installiert haben, können Sie Werte für diese Dokumentmerkmale mit Hilfe einer Merkmalzuordnung aus einer Einstellungsdatei festlegen.

Sie können diese Job- und Dokumentmerkmale bei der Suche nach Dokumenten im Portlet Dokumente verwenden. Sie können diese Dokumentmerkmale auch zum Sortieren und Gruppieren von Dokumenten und zur Speicherung in einem Repository verwenden, wenn Sie die Archivierungsfunktion installiert haben.

Jobmerkmale
Datenbankname Feldname in Notizbuch Datentyp
Job.ApplicationID Anwendungs-ID Zeichenfolge128
Job.ApplicationSubType Anwendungs-Subtyp Zeichenfolge128
Job.ApplicationType Anwendungstyp Zeichenfolge128
Job.ClientID Client-ID Zeichenfolge32
Job.ClientName Client name (Client-Name) Zeichenfolge 128
Job.CompanyID Unternehmens-ID Zeichenfolge128
Job.CompanyName Unternehmensname Zeichenfolge128
Job.CycleDate Zyklusdatum Datum
Job.CycleID Zyklus-ID Zeichenfolge32
Job.DeliveryMethod Liefermethode Zeichenfolge128
Job.DocumentSubType Dokument-Subtyp Zeichenfolge128
Job.DocumentType Dokumenttyp Zeichenfolge128
Job.DueDate Fälligkeitsdatum Uhrzeit
Job.FoldType Falztyp Zeichenfolge128
Job.IssueDate Ausgabedatum Uhrzeit
Job.LineOfBusiness Geschäftsbereich Zeichenfolge128
Job.Platform Plattform Zeichenfolge128
Job.Portfolio Portofolio Zeichenfolge128
Job.WorkflowType Workflow-Typ Zeichenfolge128
Dokumentmerkmale
Datenbankname Feldname in Notizbuch Datentyp
Doc.ApplicationID Anwendungs-ID Zeichenfolge128
Doc.ApplicationSubType Anwendungs-Subtyp Zeichenfolge128
Doc.ApplicationType Anwendungstyp Zeichenfolge128
Doc.ClientID Client-ID Zeichenfolge32
Doc.CompanyID Unternehmens-ID Zeichenfolge128
Doc.CompanyName Unternehmensname Zeichenfolge128
Doc.CycleDate Zyklusdatum Datum
Doc.CycleID Zyklus-ID Zeichenfolge32
Doc.DeliveryMethod Liefermethode Zeichenfolge128
Doc.DocumentSubType Dokument-Subtyp Zeichenfolge128
Doc.DocumentType Dokumenttyp Zeichenfolge128
Doc.DueDate Fälligkeitsdatum Uhrzeit
Doc.FoldType Falztyp Zeichenfolge128
Doc.IssueDate Ausgabedatum Uhrzeit
Doc.LineOfBusiness Geschäftsbereich Zeichenfolge128
Doc.WorkflowType Workflow-Typ Zeichenfolge128

1.3.1.2.20.1.3 Cut sheet support for TASKalfa-Funktion

Die Cut Sheet support for TASKalfa-Funktion bietet Unterstützung für Kyocera TASKalfa 15000c Produktionsdrucker mit der Option EFI Printing System 50 (EFI Fiery DFE).

TASKalfa-Druckergeräte sind Drucker, die PDF- oder Postscript-Dateien drucken können. Sie drucken Jobs im PDF- oder Postscript-Format, einschließlich Jobs, die in das PDF- oder Postscript-Format konvertiert wurden.

Die Cut Sheet support for Kodak-Funktion fügt Geräte des Typs TASKalfa-Drucker hinzu. Dieser Druckertyp kann sowohl PostScript- als auch PDF-Dateien verarbeiten. Wenn im Spoolverzeichnis des Jobs beide Dateiformate zu dem Zeitpunkt vorhanden sind, zu dem der Job für den Druck geplant wird, wird die Datei mit der aktuellen Uhrzeit an den Drucker gesendet. Wenn eine Transformation eine PostScript-Datei in PDF umwandelt, wird das PDF-Format der Datei an den TASKalfa-Drucker gesendet.

1.3.1.2.20.1.4 Sprachpakete

Sprachpakete umfassen Übersetzungen für die Benutzerschnittstelle und das Hilfesystem. Jedes Sprachpaket enthält die übersetzten Dateien für eine Sprache.

Unterstützte Sprachen sind:

  • Portugiesisch (Brasilien)
  • Französisch
  • Deutsch
  • Italienisch
  • Japanisch
  • Spanisch

Sie können so viele Sprachpakete installieren, wie Sie zur Unterstützung Ihrer Mitarbeiter benötigen. Nachdem Sie ein oder mehrere Sprachpakete installiert haben, können Sie die in der Anwendung verwendete Sprache steuern, indem Sie die Einstellung für die bevorzugte Sprache in Ihrem Webbrowser ändern.

1.3.1.2.20.1.5 PDF-Dokument-Unterstützung

Die PDF-Dokument-Unterstützung-Funktion fügt Funktionen und Objekte hinzu, mit denen Sie einzelne Dokumente in PDF-Jobs verarbeiten können. Die Funktion umfasst RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat.

Mit dem Plugin können Sie beispielsweise Dokumente in einer PDF-Musterdatei identifizieren, die die PDF-Produktionsdateien darstellt. In der PDF-Musterdatei fügen Sie Dokumenten Markups wie Barcodes und Texte hinzu und ordnen die Daten in den Dokumenten bestimmten Dokumentenmerkmalen zu, sodass RICOH ProcessDirector die Daten extrahieren kann.

Objekt

PDF-Dokument-Unterstützung und AFP-Unterstützung fügen das Barcodeformatobjekt hinzu. Barcodeformate werden verwendet, um die von einem Barcodescanner gesammelten Daten zu interpretieren. Sie können ein Barcodeformat definieren, welches ein Dokumentmerkmal enthält, anhand dessen jedes Dokument in einem Job identifiziert werden kann. Anschließend können Sie den Barcode auf einem Dokument scannen, um das Dokument im System zu finden.

Sie können einen an einen Computer angeschlossenen Barcode-Handscanner verwenden, um Dokumente abzugleichen. Wir empfehlen, den Barcodescanner so zu konfigurieren, dass nach jedem Scanvorgang ein Signal "Neue Zeile" gesendet wird.

Workflow-Phase

PDF-Dokument-Unterstützung und AFP-Unterstützung fügen dem RICOH ProcessDirector-Workflow die Zusammensetzungsphase hinzu. Die Abbildung Phase "Dokumentenverarbeitung" im RICOH ProcessDirector -Workflow zeigt, wie die Phase "Zusammensetzung" in den Workflow integriert wird.

Hinweis: Wenn Sie in Ihrem System eigene Phasennamen verwenden, unterscheiden sich diese Phasennamen von den Phasennamen im Diagramm.
Phase "Dokumentenverarbeitung" im RICOH ProcessDirector-Workflow
Die Abbildung zeigt die Phasen "Eingang", "Vorbereitung", "Zusammensetzen", "Drucken" und "Abschließen"

Schrittschablonen

PDF-Dokument-Unterstützung und AFP-Unterstützung fügen Schrittschablonen zum Verarbeiten von Dokumenten in Workflows hinzu:

  • Für PDF-Dokument-Unterstützung übernehmen Schritte basierend auf den Schrittschablonen IdentifyPDFDocuments und BuildPDFFromDocuments Ihre Dokumentendefinitionen, Datenzuordnungen und andere Dokumentänderungen, die mit RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat an PDF-Jobs vorgenommen wurden.

  • Für AFP-Unterstützung übernehmen Schritte basierend auf den Schrittschablonen IdentifyDocuments und BuildAFPFromDocuments Ihre Dokumentendefinitionen, Datenzuordnungen und andere Dokumentänderungen, die mit RICOH Visual Workbench an AFP-Druckjobs vorgenommen wurden.

  • Ein Schritt, der auf der Schrittschablone SetDocPropsFromConditions basiert, ermöglicht Ihnen die Aktualisierung der Dokumentmerkmaldatei für einen Job auf der Basis anderer Dokument- und Jobmerkmalwerte. Beispiel: Sie können Dokumente auf der Basis eines bestimmten Bereichs von Postleitzahlen gruppieren und dann separate untergeordnete Jobs für die Gruppen von Postleitzahlen erstellen.

  • Mit Schritten basierend auf den Schrittschablonen SortDocuments, SplitDocuments und GroupDocuments können Sie Dokumente in einer einzelnen Datei bearbeiten und die Dokumente als einen oder mehrere neue Jobs ausgeben.

  • Mit einem Schritt basierend auf der Schrittschablone EmailDocuments können Sie jedes PDF-Dokument in einem Job als Anlage an eine individuelle E-Mail-Adresse senden. RICOH ProcessDirector kann E-Mails direkt über den Standard-SMTP-Server oder indirekt über einen E-Mail-Serviceanbieter senden.

  • Mit einem Schritt basierend auf der Schrittschablone SetDocPropsFromList können Sie eine oder mehrere Listendateien in einem Verzeichnis lesen und den Wert eines bestimmten Dokumentmerkmals für jedes Dokument in der Dokumentmerkmaldatei für den Job angeben. Sie können den Wert des Dokumentmerkmals verwenden, um Dokumente in einem Job zur gemeinsamen Verarbeitung zu gruppieren. Beispiel: Mit diesem Schritt können Sie eine "Aussortierliste" für Dokumente in einem Job bereitstellen. Anhand der Aussortierliste können Sie das Drucken von Dokumenten unterdrücken, Dokumente vor der Kuvertierung umleiten oder Dokumente an einen Anbieter für Expresssendungen schicken.

  • Ein auf der Schrittschablone SetPropertiesForReconcile basierender Schritt ermöglicht die Verwendung des Dokumentmerkmals Kuvertierfolge, um nach Dokumenten im Dialog "Job abgleichen" oder im Portlet "Dokumente" zu suchen.
  • Ein auf der Schrittschablone Abgleichen basierender Schritt ermöglicht das Festlegen einer Aktion, die für die Dokumente in einem Job ausgeführt werden muss. Sie können einen Schritt Abgleichen nach dem Schritt PrintJobs in einem Workflow platzieren. Wenn ein Job in den Schritt Abgleichen eintritt, wählt der Bediener die Aktion Abgleichen, um einen Job manuell abzugleichen. Der Bediener markiert während des manuellen Abgleichs Dokumente, die in Ordnung sind, Dokumente, die erneut gedruckt werden müssen, und Dokumente, die aus dem Job aussortiert werden.

  • Ein Schritt, der auf der Schrittschablone "CreateReprints" basiert, verarbeitet die Dokumente, die nach dem Abgleichen erneut gedruckt werden sollen. Dazu wird ein untergeordneter Job erstellt, der ausschließlich die Neudrucke enthält. Der untergeordnete Job kann durch denselben Workflow wie der Originaljob oder durch einen anderen Workflow geschickt werden.

1.3.1.2.20.1.5.1 PDF-Dateien verarbeiten, die Dokumente enthalten

Das PDF-Dokument-Unterstützung-Feature ermöglicht Ihnen, einzelne Dokumente in einer PDF-Datei zu bearbeiten. Sie können beispielsweise die Ausgabereihenfolge der Dokumente neu anordnen oder die Dokumente anhand der Anforderungen für unterschiedliche Umschlaggrößen gruppieren. Sie können ein bestimmtes Dokument finden, indem Sie nach einem Dokumentmerkmal in der PDF-Datei suchen.

Mithilfe von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat können Sie Seitengruppen, Dokumentmerkmale und Markups, sowie Medien- und Endbearbeitungsoptionen für eine Muster-PDF-Datei definieren. Diese Definitionen speichern Sie dann in einer Steuerdatei.

Schritte in einem Workflow extrahieren Informationen zu den Dokumenten in eine PDF-Datei und speichern diese Informationen in einer Dokumentmerkmaldatei, die wie eine Tabelle strukturiert ist. Die Dokumentmerkmaldatei ermöglicht RICOH ProcessDirector, Operationen an einzelnen Dokumenten und nicht nur am Job als Ganzes durchzuführen.

Wenn Sie einen Workflow zum Empfangen von PDF-Dateien erstellen, nehmen Sie einen Schritt auf, der auf der Schrittschablone IdentifyPDFDocuments basiert. Sie geben die RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Steuerdatei an, die die Seitengruppendefinition und andere Dokumentmerkmale enthält. Dieser Schritt baut eine Dokumentmerkmaldatei auf, die einen Bestand aller Dokumente im Job darstellt.

Zum Verarbeiten einzelner Dokumente können Sie der Phase Zusammensetzung des Workflows Schritte hinzufügen, die auf den folgenden Schrittschablonen basieren:

  • GroupDocuments. Mit dieser Schrittschablone können Sie auf der Basis von bis zu sechs Dokumentmerkmalen alle Dokumente in Gruppen klassifizieren. Ist beispielsweise eine Datei mit 5000 Dokumenten vorhanden, die jeweils Nachträge zu Versicherungspolicen sind, können Sie alle Dokumente in alle Kombinationen von Policentypen (Auto oder Haus) und Staaten gruppieren.
  • SortDocuments. Mit dieser Schrittschablone können Sie Dokumente nach bis zu sechs Dokumentmerkmalen sortieren. Sie können beispielsweise die Nachträge zu Policen innerhalb der einzelnen Gruppen so sortieren, dass erst alle Hauspolicen in den Staaten A bis Z und dann die Autopolicen in den Staaten A bis Z kommen.
  • SplitDocuments. Mit dieser Schrittschablone können Sie einen größeren Job auf der Basis der Anzahl der Dokumente oder Blätter in den kleineren Jobs in mehrere kleinere Jobs unterteilen.

Bei jedem dieser Schritte werden Informationen in der Dokumentmerkmaldatei hinzugefügt oder geändert, ohne dass sich der Inhalt des PDF-Originaljobs ändert. Die ursprünglich zum Identifizieren aller Dokumente erstellte Dokumentmerkmaldatei enthält weitere Informationen wie beispielsweise die Position der einzelnen Dokumente in der neu angeordneten PDF-Datei.

Haben Sie Schritte zum Bearbeiten der Dokumente in die neue gewünschte Gruppierung und Reihenfolge definiert, können Sie einen Schritt in die Zusammensetzungsphase des Workflows aufnehmen, der eine neue PDF-Datei aufbaut, wobei die einzelnen Dokumente dieser Reihenfolge entsprechend organisiert sind. Sie benutzen einen Schritt, der auf der Schrittschablone BuildPDFFromDocuments basiert, wenn Sie einen einzelnen Ausgabejob erstellen wollen, der auf den neu sortierten Dokumenten basiert. Wenn Sie jedoch separate Ausgabejobs erstellen wollen, da Sie den Schritt SplitDocuments benutzt haben, oder jede von dem Schritt GroupDocuments erstellte Gruppe von Dokumenten separat drucken wollen, fügen Sie stattdessen einen Schritt hinzu, der auf der Schrittschablone CreateJobsFromDocuments basiert.

Für eine komplexere Behandlung der Dokumente können Sie mehrere RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Steuerdateien hinzufügen, in denen verschiedene Markups definiert werden, die den einzelnen Dokumenten hinzugefügt werden sollen. Der Name der Steuerdateien mit diesen Definitionen wird beim Erstellen des Schritts BuildPDFFromDocuments in der Zusammensetzungsphase eines Workflows angegeben.

Der Rest des Workflows, der AFP-Jobs verarbeitet, sieht so aus, als ob PDF-Dokument-Unterstützung nicht installiert wäre. Der Druckjob kann über Schritte neu positioniert werden, wenn eine Fehlerbehebung aufgrund eines Papierstaus erforderlich ist oder ausgewählte Dokumente erneut gedruckt werden müssen, wobei ein auf der Schrittschablone PrintJobs basierender Schritt die Druckverarbeitung verwaltet. Über Schritte in der Phase Abschluss können Sie den Job für ein bestimmtes angegebenes Zeitintervall in RICOH ProcessDirector aufbewahren. Nach Ablauf dieses Intervalls wird der Job aus dem System gelöscht.

Wenn Sie die Werte von Dokumentmerkmalen auf der Benutzeroberfläche anzeigen möchten oder nach einem Dokument auf der Grundlage eines Merkmalwerts suchen möchten, fügen Sie den Schritt WriteDocumentsToDatabase in Ihren Workflow ein. Dieser Schritt speichert Dokumentmerkmalwerte in der Dokumentdatenbank.

1.3.1.2.20.1.5.2 RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat

RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat ist ein Adobe Acrobat Professional-Plugin, mit dem Sie Erweiterungen in einer PDF-Datei definieren und anzeigen können, die repräsentativ für PDF-Dateien ist, die von den Schritten in Ihren Workflows verarbeitet werden.

Zu Erweiterungen gehören Barcodes, OMR-Markierungen, Bilder, verdeckte Bereiche und Text. Die Erweiterungen, die Sie in der PDF-Datei definieren, werden nicht in der PDF-Datei sondern in Steuerdateien gespeichert, die Sie für den Server bereitstellen, der von RICOH ProcessDirector verwendet wird. RICOH ProcessDirector verwendet die Steuerdateien, um die gleichen Erweiterungen auf Produktions-PDF-Dateien anzuwenden, wenn es diese für den Druck verarbeitet.

Um die Markup-Funktionen zu erweitern, bietet RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat Seitengruppen, Dokumentmerkmale und bedingte Verarbeitung.

1.3.1.2.20.1.5.2.1 Seitengruppen

Eine Seitengruppe ist eine Reihe von Seiten, die ein einziges Dokument bilden, wie beispielsweise ein Poststück oder ein Kundenkontoauszug, innerhalb einer PDF-Datei. In RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat ist ein Dokument eine Seitengruppe. Eine einzelne PDF-Datei kann viele Dokumente enthalten. Wird eine komplette PDF-Datei als eine einzige Seitengruppe behandelt, stellt die PDF-Datei ein Dokument dar.

Bevor Sie ein Markup hinzufügen, sollten Sie eine Seitengruppe definieren. Nachdem Sie eine Seitengruppe definiert haben, können Sie Markups auf bestimmte Seiten in jedem Dokument anwenden. Sie können zum Beispiel der ersten Seite eines jeden Dokuments einen Barcode hinzufügen, allen Vorderseiten eines Dokuments ein Bild hinzufügen oder der ersten Rückseite eines jeden Dokuments Text hinzufügen.

Sie können Seitengruppen auf folgende Weise definieren:

  • Als komplette PDF-Datei.

  • Als eine feste Anzahl von Seiten.

  • Auf Basis des von Ihnen ausgewählten Textes, der sich auf der ersten Seite jeder Seitengruppe an derselben Stelle befindet.

    RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat verwendet den wiederholten Text, um die erste Seite einer jeden Seitengruppe zu bestimmen. Sie haben zum Beispiel 100.000 Kundenkontoauszüge in einer PDF-Datei. Jeder Auszug verfügt über mindestens drei Seiten. Um eine Seitengruppe zu definieren, wählen Sie Seite 1 von, da dieser Text sich auf der ersten Seite jedes Auszugs an derselben Stelle befindet.

    Hinweis: Wenn Sie für die Definition von Seitengruppen eine Beispiel-PDF-Datei verwenden, stellen Sie sicher, dass Inhalt und Position des ausgewählten Texts innerhalb der Produktions-PDF-Dateien konsistent sind.

  • Auf Basis eines bestimmten Schlüsselworts oder -satzes, das bzw. der auf der ersten Seite eines Dokuments in einem Textbereich angezeigt wird. Der daneben stehende Text kann sich ändern, aber das Schlüsselwort oder der Schlüsselsatz bleibt gleich.

  • Auf Basis des von Ihnen angegebenen Textes, der sich auf der ersten Seite jeder Seitengruppe befindet. Wenn Sie den Text eingeben, können Sie Platzhalterzeichen einfügen. RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat interpretiert Platzhalterzeichen als beliebige Zeichen.

  • Auf Basis von regulären Java-Ausdrücken, die Sie definieren, um Text auf der ersten Seite jeder Seitengruppe anzugeben.

    Sie definieren beispielsweise einen regulären Java-Ausdruck, sodass RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat jedes Mal eine neue Seitengruppe beginnt, wenn der englische Text Page 1 of oder der spanische Text Página 1 de gefunden wird.

  • Wenn sich der Text in einem ausgewählten Bereich ändert.

    Sie ziehen beispielsweise einen Rahmen um den Kontonamen auf einem Auszug in einer PDF-Datei. Jedes Mal wenn sich der Text im Rahmen ändert, wird diese Seite zur ersten Seite einer neuen Seitengruppe. Die Position des Rahmens auf jeder Seite darf nur den zu bewertenden Text oder Leerräume (keinen Text) umschließen.

Verwenden Sie den Seitengruppen-Navigator, um eine Liste der Seiten in jeder Seitengruppe anzuzeigen. Sobald Sie überprüft haben, ob alle Seitengruppen korrekt sind, speichern Sie Ihre Steuerdatei, die Ihre neue Seitengruppendefinition enthält. Wenn Sie Dokumentmerkmale definieren, speichern Sie diese in derselben Steuerdatei. Dann fügen Sie den Namen und das Verzeichnis der Steuerdatei einem auf der Schrittschablone IdentifyPDFDocuments basierenden RICOH ProcessDirector-Schritt hinzu.

1.3.1.2.20.1.5.2.2 Dokumentmerkmale

Dokumentenmerkmale sind Daten, wie ein Kundenname oder eine Postleitzahl, die aus einer bestimmten Position auf einer Seite oder in einem Dokument extrahiert wurden. Mit Dokumentmerkmalen können Sie Markups hinzufügen, die auf variablen Informationen basieren. Sie können beispielsweise ein unterschiedliches Bild zu Dokumenten hinzufügen, die in verschiedene Staaten oder Regionen gesendet werden.

RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat verfügt über ein leistungsstarkes Parsing-Tool für Adressblöcke, mit dem Sie Stadt, Bundesland oder Region, Postleitzahl und andere Dokumentmerkmale aus komplexen Adressen mit variabler Zeilenzahl extrahieren können. Wenn Sie Dokumente in einem Job nachdrucken müssen, können Sie über RICOH ProcessDirector nach den Werten der Dokumenteigenschaften suchen, um die spezifischen Dokumente zu finden, die Sie nachdrucken müssen.

Sie können Ihre eigene Dokumenteigenschaft definieren oder eine RICOH ProcessDirector Dokumenteigenschaft aus einer Liste auswählen. Sie können die RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale mit Funktionen verwenden, die von RICOH ProcessDirector-Dokumentenverarbeitungsfunktionen bereitgestellt werden.

    Hinweis:
  • Wenn Sie mit RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat Dokumentmerkmale definieren, wählen Sie diese aus einer Liste Ihrer RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale aus.
  • Sie müssen Ihre RICOH ProcessDirector Dokumenteigenschaften in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat laden, um sie verwenden zu können. Während des Installationsvorgangs wird ein Beispielsatz von Dokumenteigenschaften in das Plug-in geladen. Nach der Installation des Plug-Ins oder jedes Mal, wenn Sie RICOH ProcessDirector Dokumenteigenschaften ändern, laden Sie die Dokumenteigenschaften erneut in das Plug-In.

Klicken Sie auf Ricoh Dokumentmerkmalwerte anzeigen, um sicherzustellen, dass die Dokumentmerkmalwerte korrekt extrahiert wurden.

Wenn Sie Dokumentmerkmalwerte mit einem externen Programm verwenden möchten, können Sie die Werte in einer durch Tabstopps getrennten Textdatei speichern.

1.3.1.2.20.1.5.2.3 Bedingte Verarbeitung

Wenn Sie mit RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat Markup zu einer PDF-Datei hinzufügen, können Sie Regeln für die bedingte Verarbeitung erstellen, um das Markup auf bestimmten Seiten zu platzieren. Sie können auch Regeln für die bedingte Verarbeitung verwenden, um Medien- und Finishing-Optionen anzuwenden und um die Seiten anzugeben, aus denen RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat und RICOH ProcessDirector Dokumenteigenschaftswerte extrahieren.

Regeln können auf der Grundlage von Seiten in Dokumenten Bedingungen festlegen, wie beispielsweise "Alle Vorderseiten", sowie auf der Grundlage von Jobmerkmalen, Dokumentmerkmalen, Statistiken und bedingten Auslösern (Text, der bestimmt, ob eine Bedingung erfüllt ist).

Zum Beispiel soll das Wort Rechnung am oberen Rand der ersten Seite eines Kontoauszugs als Auslöser dienen, um einen Barcode zu platzieren. Wählen Sie zunächst das Wort Rechnung aus, und legen Sie es als bedingten Auslöser fest. Definieren Sie dann eine Regel, die den bedingten Auslöser angibt. Wenn Sie einer PDF-Datei einen Barcode hinzufügen, können Sie diese Regel angeben, um die Positionierung des Barcodes zu steuern. Der Barcode wird nur auf Seiten gedruckt, auf denen sich das Wort Rechnung an der durch den bedingten Auslöser angegebenen Stelle befindet.

Ihre RICOH ProcessDirector-Workflows können Schritte umfassen, die die Jobmerkmalwerte bei der RICOH ProcessDirector-Verarbeitung bestimmen. Wenn Sie mit RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat eine Regel mit einem Jobmerkmal definieren, können Sie dynamisch bestimmen, wie die Regel angewendet wird, indem Sie den Jobmerkmalwert in RICOH ProcessDirector einstellen. Sie verwenden beispielsweise das Jobmerkmal Job.CustomerName, um einen Barcode nur dann zu drucken, wenn der Wert dieses Merkmals BANK lautet. RICOH ProcessDirector beachtet auch Jobverarbeitungsstatistiken, beispielsweise die aktuelle Seite in einem Dokument. Wenn Sie einen Barcode auf Seite Drei jedes Dokuments in einem PDF-Job anwenden möchten, können Sie Stat.CurrentPageInDocument = 3 als Bedingung für die Anwendung einer Regel verwenden.

1.3.1.2.20.1.5.2.4 Markup

RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat unterstützt fünf Arten von Markups: Barcodes, OMR-Markierungen, Bilder, Text und verdeckte Bereiche.

Für jeden Markup-Typ weisen Sie einen Namen zu, der die Markup-Inhalte identifiziert. Anschließend weisen Sie Werte für Ort, Positionierung und andere Merkmale zu. Sie können Dokumentmerkmale und eine bedingte Verarbeitung für die Markups festlegen und dabei je nach Dokument in der PDF-Datei unterschiedliche Daten verwenden.

Wenn RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat eine PDF-Datei anzeigt, erscheint Ihr Markup als eine Reihe von Kästchen mit Namen. Die PDF-Datei wird nicht verändert. Im Markup-Navigator können Sie Markups finden und bearbeiten, die von anderen Markups verdeckt werden.

Um den Inhalt und die Positionierung Ihres Markups auf bestimmten Seiten anzuzeigen und zu überprüfen, zeigen Sie die Vorschau der PDF-Datei an.

1.3.1.2.20.1.5.2.5 Steuerdateien

Eine Steuerdatei speichert Ihre Seitengruppendefinition, Dokumentmerkmale, bedingte Auslöser und Markups unabhängig von einer PDF-Quelldatei. Steuerdateien sind Vorlagen, die RICOH ProcessDirector verwendet, um bei zu bearbeitenden PDF-Dateien dieselben Markup-Regeln anzuwenden.
    Hinweis:
  • Das Speichern Ihrer PDF-Quelldatei durch Klicken auf Datei Speichern oder Datei Speichern unter speichert nicht Ihre RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Seitengruppen, Dokumentmerkmale oder Markups.

Um den RICOH ProcessDirector-Schritt IdentifyPDFDocuments in einem PDF-Workflow zu verwenden, müssen Sie die RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Steuerdatei hinzufügen, in der die Seitengruppen oder die Dokumentmerkmale für diesen Schritt definiert wurden. Alle Markup-Definitionen müssen in einer oder mehreren Steuerdateien gespeichert werden, die im RICOH ProcessDirector-Schritt BuildPDFFromDocuments verwendet werden.

Sie müssen keine separaten Steuerdateien für die Seitengruppe, die Dokumentmerkmale und die Markup-Definitionen erstellen: Alle Definitionen können in einer Steuerdatei gespeichert werden, wenn diese Steuerdatei sowohl dem Schritt IdentifyPDFDocuments als auch dem Schritt BuildPDFFromDocuments hinzugefügt wird. Allerdings können Sie mehrere Steuerdateien erstellen, wenn Sie eine oder mehrere Steuerdateien auf unterschiedliche PDF-Workflows anwenden möchten. Beispiel: Jeder Workflow benötigt eigene Dokumentmerkmale, aber für einige Workflows muss derselbe Bereich für OMR-Markierungen verdeckt werden. Hier speichern Sie für jeden Workflow eine eigene Steuerdatei für die Dokumentmerkmale. Sie verwenden aber nur eine Steuerdatei zum Verdecken der OMR-Markierungen. In jedem Workflow wählen Sie dann die Workflow-spezifische Steuerdatei für die Dokumentmerkmale. Aber in dem auf der Schrittschablone BuildPDFFromDocuments basierenden Schritt verwenden Sie für jeden Workflow dieselbe Steuerdatei für die Definition des verdeckten Bereichs.

    Hinweis:
  • Der Schritt IdentifyPDFDocuments verwendet eine Steuerdatei zum Erstellen von Seitengruppen und zum Extrahieren der Dokumentmerkmale. Der Schritt BuildPDFFromDocuments verwendet eine oder mehrere Steuerdateien, um Markups anzuwenden und eine PDF-Datei zu strukturieren. (Für BuildPDFFromDocuments ist keine Steuerdatei erforderlich.) Um eine Vorschau der Markups anzuzeigen, müssen Sie eine Seitengruppe definieren und die Dokumentmerkmaldefinitionen festlegen, deren Werte als Inhalt für die Markups dienen. Wenn Sie eine Seitengruppe oder ein Dokumentmerkmal in einer Steuerdatei speichern, die Sie dem Schritt BuildPDFFromDocuments hinzufügen möchten, ignoriert RICOH ProcessDirector diese Definitionen. Der Schritt BuildPDFFromDocuments erhält die Seitengruppierungs- und Dokumentmerkmaldefinitionen aus einem Workflow, der den Schritt IdentifyPDFDocuments umfasst.

Weitere Informationen zu RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Steuerdateien und zur Vorschau von Markups finden Sie in der Hilfe.

1.3.1.2.20.1.5.2.6 Beispiel-PDF-Dateien

Bei der Arbeit mit RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat besteht das Ziel darin, eine PDF-Datei zu markieren, die Ihren Produktions-PDF-Dateien entspricht, aber kleiner ist als Ihre Produktionsdateien, insbesondere wenn Ihre Produktions-PDF-Dateien umfangreich sind (z. B. über 1000 Seiten). Mit einer kleineren Datei können Sie beim Hinzufügen von Markierungen und bei der Verwendung der Vorschau und der Anzeige extrahierter Dokumenteigenschaften schneller arbeiten.

Sie müssen Markups nur in einer Beispiel-PDF-Datei definieren, alle Änderungen in Steuerdateien speichern und dann mit RICOH ProcessDirector diese Änderungen auf alle Produktions-PDF-Dateien anwenden, die der Beispiel-PDF-Datei entsprechen. Wenn Sie RICOH ProcessDirector verwenden, um PDF-Dateien zu verarbeiten, die unterschiedliche Formate oder unterschiedliche Dokumenteigenschaften haben, müssen Sie für jeden Dateityp, den Sie mit RICOH ProcessDirector drucken, eine Beispiel-PDF-Datei markieren.

Sowohl Ihre Muster- als auch Ihre Produktions-PDF-Dateien müssen alle Schriftarten und Bilder in der PDF-Datei selbst enthalten. Wenn Sie PDF-Dateien mit unterschiedlichen Seitengrößen haben, werden Markierungen möglicherweise nicht so angezeigt, wie Sie es erwarten. Als Positionsreferenz für alle Markups, Dokumentmerkmale und Seitengruppendefinitionen dient die obere linke Ecke einer Seite.

1.3.1.2.20.1.6 Berichte

Mit der Funktion Berichte können Sie Änderungen des Druckerstatus, Benutzeraktionen, Änderungen des Auftragsstatus sowie Werte von Aufträgen und Dokumenteigenschaften in einer PostgreSQL-Datenbank erfassen. Sie können die Daten aus der Datenbank mit einem Business Intelligence-Tool wie Tableau extrahieren und analysieren. Sie können auch mit einem REST-Webdienst ausgewählte Tabellen aus der Datenbank an eine Anwendung Ihrer Wahl übermitteln.

Die Funktion fügt eine Schrittvorlage und zwei Objekte namens Datensammler und Datenübermittler hinzu. Die Berichte-Funktion beinhaltet keine Business Intelligence Software. Sie können das bevorzugte Tool mit den in der Berichtsdatenbank gespeicherten Informationen verwenden.

Schrittvorlage

  • WritePropsToReportsDatabase

    Hier können Sie festlegen, welche Job- und Dokumenteigenschaften in der Berichtsdatenbank gespeichert werden sollen, wenn der Schritt ausgeführt wird und die Datenbanktabelle die Daten darin speichert. Sie können mehrere WritePropsToReportsDatabase-Schritte in einen Workflow einfügen, wo immer Sie Eigenschaften zu verschiedenen Zeiten während der Jobverarbeitung speichern möchten.

Objekte

Die Funktion Berichte fügt die Objekte Datensammler und Datenübermittler hinzu.

Datensammler
Mit Datensammlern können Sie konfigurieren, welche RICOH ProcessDirector-Informationen in der PostgreSQL-Datenbank gespeichert werden sollen. Mit den mitgelieferten Datensammlern können Sie Eigenschaftswerte für Jobs, Aufträge, Dokumente, Drucker und Benutzeraktivitäten erfassen.
Datenübermittler
Mit Datenübermittlern können Sie konfigurieren, welche Informationen aus einer oder mehreren PostgreSQL-Datenbanken extrahiert werden, um sie an eine andere Anwendung zu senden. Datentransmitter verwenden das REST-Protokoll, um Daten an eine andere Anwendung zu senden. Sie können angeben, wann und wie oft die Daten gesendet werden.

Berichtsdatenbank

Die Funktion Berichte speichert Daten in einer PostgreSQL-Datenbank, unabhängig von der Datenbankkonfiguration, die RICOH ProcessDirector verwendet. Zur Erstellung der Berichtsdatenbank haben Sie zwei Möglichkeiten:

  • Verwenden Sie die Instanz von PostgreSQL, die mit RICOH ProcessDirector bereitgestellt wird.

    Auch wenn Sie IBM DB2 als primäre Datenbank verwenden, ist PostgreSQL mit Ihrer Installation verfügbar. Wenn Sie diese Option wählen, läuft PostgreSQL auf Ihrem primären Computer, aber die Berichtsdatenbank befindet sich in einem anderen Datenbanksystem als die primäre Datenbank. Der Konfigurationsprozess wird vereinfacht, da die Datenbank automatisch erstellt wird, wenn Sie die Datenerfassung aktivieren.

  • Verwenden Sie Ihre eigene Installation von PostgreSQL.

    Wenn Sie es vorziehen, Ihre eigene Installation zu verwenden, kann RICOH ProcessDirector eine Verbindung zu einer PostgreSQL-Datenbank auf einem beliebigen System in Ihrem Netzwerk herstellen. Bevor Sie die Datensammlung aktivieren, müssen Sie ein Datenbanksystem, eine Datenbank und eine Datenbank-Benutzerkennung anlegen.

Konfigurationen

Auf der Seite Verwaltung können Sie grundlegende Informationen über die Berichtsdatenbank konfigurieren, z. B.:

  • Der Datenbankname
  • Der Benutzer und das Kennwort, die von RICOH ProcessDirector für den Zugriff auf die Datenbank verwendet werden
  • Hostname und Port des Computers, auf dem die Datenbanktabellen gespeichert sind

Um Job-, Auftrags-, Drucker- oder Benutzeraktivitätsdaten zu erfassen, konfigurieren Sie den entsprechenden Datensammler, um die zu erfassenden Daten anzugeben. Um den Schritt WritePropsToReportsDatabase zu verwenden, fügen Sie den Schritt zu Ihren Workflows hinzu. Wenn der Schritt ausgeführt wird, speichert er die Merkmalwerte in den angegebenen Datenbanktabellen. Wenn die Tabelle nicht vorhanden ist, wenn der Schritt ausgeführt wird, erstellt RICOH ProcessDirector diesen.

Nachdem die Datenbank erstellt wurde und Daten enthält, können Sie mit SQL-Anweisungen Daten abfragen und Daten auf ein externes Speichermedium für eine langfristige Verwendung exportieren oder einen Datenübermittler verwenden, um die Daten an eine andere Anwendung zu senden, die einen Datenaustausch über das REST-Protokoll akzeptiert.

Um Daten nach einem bestimmten Zeitplan oder bei einer Änderung des Aktivierungsstatus zu senden, konfigurieren Sie die entsprechenden Daten-Transmitter, um das Intervall und die Häufigkeit festzulegen.

Sie können die Funktion für die einmalige Übermittlung verwenden, um einen bestimmten Datensatz außerhalb der geplanten Zeit zu senden, zum Beispiel um den Übermittler zu testen oder um Daten erneut zu senden, die bereits gesendet wurden.

Datenvisualisierung

Um Daten zu analysieren, die in der Berichtsdatenbank gespeichert sind, können Sie ein Business-Intelligence-Tool verwenden, z. B. Tableau. Die Berichte-Funktion verfügt über ein Tableau-Workbook mit Musterarbeitsblättern, mit denen Sie die Daten für vom Kunden gedruckte Seiten und Jobs anzeigen können. Nach dem Überprüfen der bereitgestellten Datendarstellungen können Sie Ihre eigenen Datenvisualisierungen erstellen und auf einem Server veröffentlichen oder dem Management zur Verfügung stellen.

1.3.1.2.20.1.6.1 Einsatzszenarios für Berichte

In diesem Szenario möchte eine Druckerei die täglichen Berichte generieren, die die Seiten anzeigen, die auf den einzelnen Druckern gedruckt, und die Jobs, die von jedem Kunden gedruckt werden. Sie möchten ein Berichterstellungs-Dashboard mit den beiden erstellten Berichten erstellen und das Dashboard auf einem Server veröffentlichen, auf den das Unternehmensmanagement zugreifen kann.

Die Druckerei installiert die Berichte-Funktion, einschließlich PostgreSQL-Datenbankprogramm, auf ihrem Primärserver für RICOH ProcessDirector für Windows. Dann öffnen sie die Seite Verwaltung und wählen Berichte Datenbankeinstellungen, um die Berichtsdatenbank zu erstellen.

Die Druckerei möchte zwei Berichte erstellen: Vom Drucker gedruckte Seiten und Vom Kunden gedruckte Jobs. Sie können diese Daten für beide Berichte mit Hilfe des Job-Druck-Fortschritt-Datensammlers sammeln. Für den ersten Bericht müssen sie die Eigenschaften "Gestapelte Seiten" und "Vorheriger Drucker-Job" erfassen; für den zweiten Bericht müssen sie die Eigenschaften "Jobnummer" und "Kundenname" erfassen.

Der Benutzer wählt Berichte Data Collectors und öffnet den Job-Druck-Fortschritt-Datensammler. Im Eigenschaftennotizbuch des Datensammlers findet der Benutzer die Liste Zu erfassende Jobeigenschaften und wählt diese Eigenschaften aus:

  • Abgelegte Seiten
  • Vorheriger Drucker
  • Jobnummer
  • Kundenname
Der Benutzer benennt die Tabelle job_printing und aktiviert die Datensammlung für den Datensammler.

Nachdem der Benutzer auf OK geklickt hat, erfasst RICOH ProcessDirector die Werte der Eigenschaften in der PostgreSQL-Datenbank jedes Mal, wenn ein Druckjob gestartet oder gestoppt wird.

Nachdem die Datensammlung für die job_printing -Tabelle aktiviert und mit Daten gefüllt wurde, installiert die Druckerei das Tool Tableau Business Intelligence (BI) auf einem Remote-Server. Sie konfigurieren RICOH ProcessDirector, damit Tableau eine Remote-Verbindung zur PostgreSQL-Datenbank herstellen kann.

Mit Tableau stellt die Druckerei eine Verbindung zur Tabelle job_printing in der PostgreSQL-Datenbank her. Sie wählen, die Daten in Tableau automatisch zu aktualisieren, wenn die Daten in PostgreSQL erfasst werden.

Zur Vorbereitung des Berichts Von Drucker gedruckte Seiten macht die Druckerei Folgendes:

  • Erstellt ein Arbeitsblatt mit dem Namen Von Drucker gedruckte Seiten.
  • Füllt das Arbeitsblatt mit den Werten der Merkmale Jobs.PreviousPrinter und Job.PagesStacked aus.
  • Benennt Job.PreviousPrinter in Printer und Job.PagesStacked in Pages um.
  • Wählt ein Tortendiagramm zum Anzeigen der Daten.

Wenn die Druckerei die Vorbereitung des Berichts beendet hat, speichert sie das Arbeitsblatt als Tableau-Arbeitsmappendatei (TWB).

Zur Einrichtung des Berichts Vom Kunden gedruckte Jobs macht die Druckerei Folgendes:

  • Erstellt ein Arbeitsblatt mit dem Namen Von Kunde gedruckte Jobs.
  • Füllt das Arbeitsblatt mit den Werten der Merkmale Job.ID und Job.CustomerName aus.
  • Benennt Job.ID in Job und Job.CustomerName in Customer um.
  • Wählt ein Balkendiagramm zum Anzeigen der Daten.

Wenn die Druckerei die Vorbereitung des Berichts beendet hat, speichert sie das Arbeitsblatt als Tableau-Arbeitsmappendatei (TWB).

Die Druckerei erstellt ein Berichterstellungs-Dashboard mit den beiden Berichten und speichert das Dashboard als Tableau-Arbeitsmappendatei (TWB). Dann wird die Arbeitsmappe auf einem Server veröffentlicht, sodass das Management des Unternehmens Zugriff auf das Dashboard hat.

1.3.1.2.20.1.7 Sicherheitsfeature

Die Sicherheitsfeature bietet erweiterte Funktionen, einschließlich Kennwortanforderungen, die die Sicherheit der Benutzerkonten erhöhen.

Wenn Sie einen vorhandenen Lightweight Directory Access Protocol (LDAP)- oder Active Directory-Server haben, können Sie LDAP-Benutzer-IDs und -Kennwörter zur Authentifizierung bei RICOH ProcessDirector verwenden.

Sie müssen für die Installation der Sicherheitsfeature den Feature Manager verwenden. Sie müssen die Feature nicht kaufen, und es ist kein Lizenzschlüssel erforderlich. Das Merkmal "Sicherheit" fügt auf der Seite Verwaltung in Abschnitt Einstellungen eine neue Seite Sicherheit ein.

1.3.1.2.20.1.7.1 Migration auf LDAP-basierte Sicherheit

Wenn Sie Benutzer-IDs und Kennwörter von RICOH ProcessDirector zur Authentifizierung in RICOH ProcessDirector verwendet haben, können Sie zur Verwendung von LDAP-Benutzer-IDs und -Kennwörtern migrieren.
Sie müssen einen vorhandenen LDAP- oder Active-Directory-Server haben.
So migrieren Sie auf LDAP-basierte Sicherheit:
  1. Aktualisieren Sie auf RICOH ProcessDirector, Version 3.3 oder höher, um Unterstützung für LDAP-basierte Sicherheit zu haben.
  2. Installieren Sie die Sicherheitsfunktion mithilfe des Feature Manager.
  3. Stellen Sie sicher, dass alle Benutzer, die sich in RICOH ProcessDirector authentifizieren, gültige LDAP-Benutzer-IDs und -Kennwörter haben.
  4. Richten Sie die LDAP-Authentifizierung ein und aktivieren Sie sie.
  5. Alle Benutzer, die Mitglieder von RICOH ProcessDirector-Sicherheitsgruppen sind, müssen Mitglieder von LDAP-Gruppen sein, die RICOH ProcessDirector-Gruppen zugeordnet sind.
      Wichtig:
    • Stellen Sie sicher, dass Mitglieder der RICOH ProcessDirector Administrator-Sicherheitsgruppe Mitglieder einer LDAP-Gruppe sind, die der Administrator-Gruppe zugeordnet ist.
  6. Löschen Sie manuell die vorhandenen RICOH ProcessDirector-Benutzer, die keine LDAP-Benutzer sind.
      Hinweis:
    • Benutzer-IDs, die in RICOH ProcessDirector definiert wurden, können nicht verwendet werden, wenn die LDAP-Authentifizierung aktiviert ist. Wenn Sie die LDAP-Authentifizierung aus irgendeinem Grund deaktivieren müssen, sind Sie dafür verantwortlich, mindestens einen Benutzer zu behalten, der Mitglied der Administrator-Sicherheitsgruppe, aber kein LDAP-Benutzer ist.

1.3.1.2.20.1.7.2 Erweiterte Sicherheitsfunktionen

Die Sicherheitsfunktion enthält erweiterte Optionen, die mehr Sicherheit für Benutzerkonten bietet.

Wenn Sie einen vorhandenen Lightweight Directory Access Protocol (LDAP)- oder Active Directory-Server haben, können Sie LDAP-Benutzer-IDs und -Kennwörter zur Authentifizierung bei RICOH ProcessDirector verwenden. Kennwortregeln und Intervalle zum Ändern, die vom LDAP-Server festgelegt sind, beziehen sich auf die RICOH ProcessDirector-Benutzer-IDs.

Wenn Sie RICOH ProcessDirector-Benutzer-IDs und -Kennwörter zur Authentifizierung bei RICOH ProcessDirector verwenden, können Sie Anforderungen für Kennwörter festlegen:

  • Mindestlänge
  • Maximale Gültigkeitsdauer
  • Durchsetzung der Regeln der Kennwortkomplexität

Für beide Methoden zur Authentifizierung bei RICOH ProcessDirector können Sie angeben:

  • Ob für ein Konto eine mehrmalige gleichzeitige Anmeldung möglich ist
  • Die Anzahl der erfolglosen Anmelde- oder Kennwortänderungsversuche, die erlaubt sind, bevor der Benutzer gesperrt wird
  • Die Sperrdauer
  • Die Zeit, die ein Konto inaktiv sein kann, bevor es gesperrt wird

Die Sicherheitsfunktion zeichnet erfolglose Anmeldeversuche im Systemprotokoll auf. Wenn die Berichtsfunktion installiert ist, zeichnet die Sicherheitsfunktion erfolglose Anmeldeversuche in den Berichten auf, die über die Berichtschablone Benutzeraktivität erstellt werden.

Die Benutzertabelle und das Notizbuch für Benutzermerkmale beinhalten den Benutzerkontostatus: Aktiv, Gesperrt-Inaktiv oder Gesperrt-Falsches Kennwort.

Um auf diese Funktionen zuzugreifen, klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einstellungen Sicherheit.

1.3.1.2.20.2 Unterstützung von AFP-Datenströmen

Diese Funktionen unterstützen die Verarbeitung von AFP-Jobs und Dokumenten. Die Funktion AFP-Unterstützung ist eine Voraussetzung für die anderen Funktionen in diesem Abschnitt.

1.3.1.2.20.2.1 AFP-Unterstützung

Die AFP-Unterstützung-Funktion ermöglicht Ihnen die Steuerung und Verfolgung von Jobs und einzelnen Dokumenten im AFP-Format (AFP = Advanced Function Presentation).

AFP ist eine Reihe von formalen Darstellungsarchitekturen, einschließlich Mixed Object Document Content Architecture (MO:DCA) und Intelligent Printer Data Stream-(IPDS)-Protokoll. Die Druckertreiberkomponente wandelt einen geräteunabhängigen AFP-Datenstrom in IPDS für die Eingabe in Drucker um.

AFP bietet Folgendes:

  • Ein transaktionsorientierter Datenstrom garantiert die Integrität zwischen RICOH ProcessDirector-Server und den Druckern, da die Drucker bei Empfang, Drucken und Stapeln den genauen Status von jeder Seite melden.
  • Unterstützung von offenen, branchenüblichen Datenformaten.
  • Sichere und zentrale Verwaltung von Ressourcen. Die Ressourcen müssen sich nicht auf jedem Drucker befinden. Sie können einmalig geladen, als Rasterbilder bearbeitet und dann wiederverwendet werden. Vertrauliche Ressourcen wie digitale Signaturen können auf Wunsch heruntergeladen und nach Abschluss eines Jobs gelöscht werden.

Bei der Verarbeitung von Dokumenten innerhalb von Jobs trägt AFP die Informationen, anhand derer die Dokumente im Datenstrom für den Job definiert sind. Eine separate Steuerdatei ist nicht erforderlich, um festzulegen, welche Dokumente in den Datenstrom einfließen.

Das Feature AFP-Unterstützung verfügt über diese wichtigen Teile:

  • Ein neuer Typ von Eingabeeinheit mit mitgelieferten Beispielen
  • Zwei neue Typen von Druckereinheiten
  • Neue Planungsmerkmale
  • Neue Schrittschablonen
  • Neue Workflows
  • Ressourcen
  • Dokumentenverarbeitungsfunktionen

Eingabeeinheit des Typs "Download"

Sie können Jobs an Eingabeeinheiten des Typs "Download" von einem z/OS-Host über Download for z/OS oder AFP Download Plus senden. Die Eingabeeinheit DownloadAFP akzeptiert AFP-Datensätze. Die Eingabeeinheit DownloadLineData akzeptiert Zeilendaten oder Daten im gemischten Format.

Die Gerätetypen AFP- und PCLOut-Drucker

AFP-Druckereinheiten stellen IPDS-Drucker (IPDS = Intelligent Printer Data Stream) dar. Sie drucken Jobs im AFP-Format (auch Jobs, die mit Transform Features in das AFP-Format umgewandelt wurden). AFP-Drucker enthalten viele zusätzliche Druckermerkmale, die die Formatierung von Daten, das Ressourcen- und Farbmanagement und die Kommunikation zwischen dem RICOH ProcessDirector-Server und seinen Druckern steuern.

PCLOut-Druckereinheiten stellen PCL-Drucker (Printer Command Language) dar. Sie drucken Jobs, die im AFP-Format übergeben und automatisch von der AFP-Druckertreiberkomponente von RICOH ProcessDirector in das PCL-Format umgewandelt wurden. Den Befehl, der die Jobs an den Drucker sendet, geben Sie an. PCLOut-Druckereinheiten umfassen einige der zusätzlichen Merkmale, die mit AFP-Druckereinheiten bereitgestellt werden.

Neue Planungsmerkmale

Die AFP-Unterstützung-Funktion fügt diese Planungsmerkmale für Jobs hinzu: Jobklasse, Jobziel und Jobformular.

Die Funktion fügt diese Planungsmerkmale für Drucker hinzu: Druckerklasse, Druckerziel und Druckerformular.

Neue Schrittschablonen

Das Feature fügt mehrere Schrittschablonen zum Verarbeiten von AFP-Jobs in Workflows hinzu. Beispiel:

  • Ein Schritt auf der Grundlage der Schrittschablone ConvertLineDataJobIntoAFP wandelt einen Zeilendatenjob in das AFP-Format um und setzt verschiedene Jobmerkmale zur Steuerung des Konvertierungsprozesses.
  • Ein Schritt auf der Grundlage der Schrittschablone EnableRepositioning sucht den Anfang einer jeden Seite in einem AFP- oder PDF-Job zur Verwendung mit der RICOH ProcessDirector-Anzeigekomponente. Mit dem Schritt können Sie einzelne Dokumente zum erneuten Drucken oder Springen auswählen, wenn bei einem Drucker ein Fehler auftritt.
  • Ein Schritt auf der Grundlage der Schrittschablone InsertCMR fügt eine AFP-CMR (Color Management Resource) zu einem Job hinzu.

Neue Workflows

Das Feature stellt mehrere Workflows bereit, die Sie als Vorlage zum Erstellen eigener Workflows verwenden können. Beispiel:

  • Der AFP-Workflow verarbeitet AFP-Eingabedateien, die an eine Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder mit LPD-Protokoll übergeben werden.
  • Der Workflow PreviewPrintWithColorManagement druckt zwei Proben eines Jobs auf einem InfoPrint® 5000 mit unterschiedlichen AFP-CMR. Sie können dann den gesamten Job mit den ausgewählten CMR drucken.
  • Der Workflow OutputPDF nutzt Transform Features zur Umwandlung von Jobs in verschiedene Datenströme (z. B. AFP, PCL, PostScript und SAP) für PDF-Dateien. Sie können den Workflow beispielsweise verwenden, um PDF-Dateien in einen Ordner für Sofortdruck zu kopieren, der dem Drucker zugeordnet ist. Die AFP-Unterstützung-Funktion ist Voraussetzung für die Transform Features.
  • Der Workflow Transform ruft eine RICOH ProcessDirector-Umwandlung oder InfoPrint Umwandlungsmanager zur Umwandlung der Eingabedateien in das AFP-Format auf.

Ressourcen

Die Funktion stellt folgende Ressourcen bereit:

  • Eine Formdef, in der die Eigenschaften eines Formulars beschrieben sind: (gegebenenfalls) erforderliche Overlays, das Papierfach (bei Druckern mit Einzelblatteinzug), Duplexdruck, Textunterdrückung und die Position der zusammengesetzten Textdaten auf dem Formular.
  • AFP Color Management Resources (CMR), die alle Informationen für das Farbmanagement bereitstellen, z. B. ICC-Profile und Grauwerte, die von einem AFP-System benötigt werden, um einen Druckjob zu verarbeiten und die Farbkonsistenz bei unterschiedlichen Geräten zu bewahren.
  • AFP Compatibility Fonts, darunter sowohl Monospace-Fonts als auch Schriftfamilien mit gemischter Zeichendichte.
  • AFP-Seitendefinitionsressourcen, die eine Gruppe von Formatsteuerungen enthalten, wie beispielsweise die Anzahl der Zeilen pro Blatt, die Font-Auswahl, die Druckrichtung und die Zuordnungen für einzelne Datenfelder zu Positionen auf der zusammengesetzten Seite.
  • Konfigurationsdateien für Bannerseiten zum Drucken auf AFP-Druckern, einschließlich der Trennseite, die zwischen den Kopien eines aus mehreren Kopien bestehenden AFP-Jobs gedruckt wird.

Dokumentenverarbeitungsfunktionen

Zum Verarbeiten einzelner Dokumente in AFP-Jobs fügt die AFP-Unterstützung-Funktion Folgendes hinzu:

  • RICOH Visual Workbench

    Der AFP Indexer-Modus von RICOH Visual Workbench ermöglicht die Identifizierung von Dokumenten und die Erstellung von Indexkennzeichen in AFP-Dateien. Wenn Sie eine AFP-Datei anzeigen, die Dokumente und Indexkennzeichen in RICOH ProcessDirector enthält, können Sie in der Datei navigieren, um Seiten mit bestimmten Werten der Indexkennzeichen zu suchen. Sie können zudem alle Seiten in einem oder mehreren Dokumenten erneut drucken.

    Mit Document Property Designer können Sie Dokumente- und Jobmerkmale für AFP-Dateien anpassen. Ein angepasstes Merkmal kann den Wert eines beliebigen Indexkennzeichens in einem AFP-Dokument enthalten.

    Mit dem AFP-Erweiterungsmodus können Sie Barcodes und Text erstellen sowie Bereiche mit unerwünschten Inhalten, wie nicht benötigte Barcodes, verdecken.

  • Neue Schrittschablonen

    Schritte auf der Grundlage der Schrittschablonen IdentifyDocuments und BuildAFPFromDocuments identifizieren Dokumente, extrahieren Werte der Dokumentendaten für Indexkennzeichen und übernehmen mit RICOH Visual Workbench vorgenommene Änderungen in Dokumenten für AFP-Jobs.

    Mit Schritten basierend auf den Schrittschablonen SortDocuments, SplitDocuments und GroupDocuments können Sie Dokumente in einer einzelnen Datei bearbeiten und die Dokumente als einen oder mehrere neue Jobs ausgeben.

    Mit einem Schritt auf der Grundlage der Schrittschablone SetDocPropsFromList können Sie den Wert eines Dokumentenmerkmals aus einer Listendatei, die für RICOH ProcessDirector extern ist, festlegen. Sie können den Wert des Dokumentmerkmals verwenden, um Dokumente in einem Job zur gemeinsamen Verarbeitung zu gruppieren.

    Wenn Sie ein AFP-Dokument in PDF konvertieren, können Sie mit einem Schritt basierend auf der Schrittschablone EmailDocuments jedes PDF-Dokument in einem Job als Anlage an eine individuelle E-Mail-Adresse senden.

1.3.1.2.20.2.2 AFP-Unterstützung für Dokumente

Zusätzlich zu den Funktionen und Objekten, mit denen Sie die AFP-Jobs verarbeiten können, fügt die AFP-Unterstützung-Funktion Funktionen und Objekte hinzu, mit denen Sie einzelne Dokumente in AFP-Jobs verarbeiten können. Die Funktion umfasst RICOH Visual Workbench.

Mit dem AFP Indexer-Modus von RICOH Visual Workbench können Sie Dokumente identifizieren und Indexkennzeichen in einer AFP-Musterdatei erstellen, die Ihre AFP-Produktionsdateien darstellen. Mit dem Document Property Designer-Modus passen Sie Dokumente- und Jobmerkmale an und verknüpfen diese mit Indexkennzeichen, die in der AFP-Musterdatei definiert sind. Mit dem APS-Erweiterungsmodus erstellen Sie Barcodes und Text und verdecken Bereiche mit unerwünschten Inhalten wie nicht benötigte Barcodes.

Zum Erweitern der Fähigkeiten können Sie weitere Funktionen erwerben, die Plugins zu RICOH Visual Workbench hinzufügen, wie AFP Editor und Whitespace Manager. Mit AFP Editor können Sie beispielsweise Barcodes erstellen und Bereiche in indexierten AFP-Dateien verdecken. Mit Whitespace Manager können Sie Bereiche mit Leerraum definieren und diesen Leerraum anschließend mit Inhalten wie Bildern oder Texten füllen.

Objekt

PDF-Dokument-Unterstützung und AFP-Unterstützung fügen das Barcodeformatobjekt hinzu. Barcodeformate werden verwendet, um die von einem Barcodescanner gesammelten Daten zu interpretieren. Sie können ein Barcodeformat definieren, welches ein Dokumentmerkmal enthält, anhand dessen jedes Dokument in einem Job identifiziert werden kann. Anschließend können Sie den Barcode auf einem Dokument scannen, um das Dokument im System zu finden.

Sie können einen an einen Computer angeschlossenen Barcode-Handscanner verwenden, um Dokumente abzugleichen. Wir empfehlen, den Barcodescanner so zu konfigurieren, dass nach jedem Scanvorgang ein Signal "Neue Zeile" gesendet wird.

Workflow-Phase

PDF-Dokument-Unterstützung und AFP-Unterstützung fügen dem RICOH ProcessDirector-Workflow die Zusammensetzungsphase hinzu. Die Abbildung Phase "Dokumentenverarbeitung" im RICOH ProcessDirector -Workflow zeigt, wie die Phase "Zusammensetzung" in den Workflow integriert wird.

Hinweis: Wenn Sie in Ihrem System eigene Phasennamen verwenden, unterscheiden sich diese Phasennamen von den Phasennamen im Diagramm.
Phase "Dokumentenverarbeitung" im RICOH ProcessDirector-Workflow
Die Abbildung zeigt die Phasen "Eingang", "Vorbereitung", "Zusammensetzen", "Drucken" und "Abschließen"

Schrittschablonen

PDF-Dokument-Unterstützung und AFP-Unterstützung fügen Schrittschablonen zum Verarbeiten von Dokumenten in Workflows hinzu:

  • Für PDF-Dokument-Unterstützung übernehmen Schritte basierend auf den Schrittschablonen IdentifyPDFDocuments und BuildPDFFromDocuments Ihre Dokumentendefinitionen, Datenzuordnungen und andere Dokumentänderungen, die mit RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat an PDF-Jobs vorgenommen wurden.

  • Für AFP-Unterstützung übernehmen Schritte basierend auf den Schrittschablonen IdentifyDocuments und BuildAFPFromDocuments Ihre Dokumentendefinitionen, Datenzuordnungen und andere Dokumentänderungen, die mit RICOH Visual Workbench an AFP-Druckjobs vorgenommen wurden.

  • Ein Schritt, der auf der Schrittschablone SetDocPropsFromConditions basiert, ermöglicht Ihnen die Aktualisierung der Dokumentmerkmaldatei für einen Job auf der Basis anderer Dokument- und Jobmerkmalwerte. Beispiel: Sie können Dokumente auf der Basis eines bestimmten Bereichs von Postleitzahlen gruppieren und dann separate untergeordnete Jobs für die Gruppen von Postleitzahlen erstellen.

  • Mit Schritten basierend auf den Schrittschablonen SortDocuments, SplitDocuments und GroupDocuments können Sie Dokumente in einer einzelnen Datei bearbeiten und die Dokumente als einen oder mehrere neue Jobs ausgeben.

  • Mit einem Schritt basierend auf der Schrittschablone EmailDocuments können Sie jedes PDF-Dokument in einem Job als Anlage an eine individuelle E-Mail-Adresse senden. RICOH ProcessDirector kann E-Mails direkt über den Standard-SMTP-Server oder indirekt über einen E-Mail-Serviceanbieter senden.

  • Mit einem Schritt basierend auf der Schrittschablone SetDocPropsFromList können Sie eine oder mehrere Listendateien in einem Verzeichnis lesen und den Wert eines bestimmten Dokumentmerkmals für jedes Dokument in der Dokumentmerkmaldatei für den Job angeben. Sie können den Wert des Dokumentmerkmals verwenden, um Dokumente in einem Job zur gemeinsamen Verarbeitung zu gruppieren. Beispiel: Mit diesem Schritt können Sie eine "Aussortierliste" für Dokumente in einem Job bereitstellen. Anhand der Aussortierliste können Sie das Drucken von Dokumenten unterdrücken, Dokumente vor der Kuvertierung umleiten oder Dokumente an einen Anbieter für Expresssendungen schicken.

  • Ein auf der Schrittschablone SetPropertiesForReconcile basierender Schritt ermöglicht die Verwendung des Dokumentmerkmals Kuvertierfolge, um nach Dokumenten im Dialog "Job abgleichen" oder im Portlet "Dokumente" zu suchen.
  • Ein auf der Schrittschablone Abgleichen basierender Schritt ermöglicht das Festlegen einer Aktion, die für die Dokumente in einem Job ausgeführt werden muss. Sie können einen Schritt Abgleichen nach dem Schritt PrintJobs in einem Workflow platzieren. Wenn ein Job in den Schritt Abgleichen eintritt, wählt der Bediener die Aktion Abgleichen, um einen Job manuell abzugleichen. Der Bediener markiert während des manuellen Abgleichs Dokumente, die in Ordnung sind, Dokumente, die erneut gedruckt werden müssen, und Dokumente, die aus dem Job aussortiert werden.

  • Ein Schritt, der auf der Schrittschablone "CreateReprints" basiert, verarbeitet die Dokumente, die nach dem Abgleichen erneut gedruckt werden sollen. Dazu wird ein untergeordneter Job erstellt, der ausschließlich die Neudrucke enthält. Der untergeordnete Job kann durch denselben Workflow wie der Originaljob oder durch einen anderen Workflow geschickt werden.

1.3.1.2.20.2.2.1 AFP-Dateien verarbeiten, die Dokumente enthalten

Das AFP-Unterstützung-Feature ermöglicht Ihnen, einzelne Dokumente in einer AFP-Datei zu bearbeiten. Sie können beispielsweise die Ausgabereihenfolge der Dokumente neu anordnen oder die Dokumente anhand der Anforderungen für unterschiedliche Umschlaggrößen gruppieren. Sie können ein bestimmtes Dokument finden, indem Sie nach einem Dokumentmerkmal in der AFP-Datei suchen.

Sie verwenden den AFP Indexer-Modus von RICOH Visual Workbench zum Erstellen benannter Seitengruppen und Indexkennzeichen in den Originaljobdaten. Sie können dann den Modus Document Property Designer von RICOH Visual Workbench verwenden, um Dokumenteigenschaften Indexkennzeichen zuzuordnen, mit denen Sie die Dokumente suchen und bearbeiten können. Mithilfe des AFP Enhancer-Modus können Sie Barcodes und Text erstellen sowie Bereiche mit unerwünschten Inhalten, wie nicht benötigte Barcodes, verdecken.

RICOH Visual Workbench erstellt eine Steuerdatei, die diese Zuordnungen enthält.

Schritte, die auf AFP-Unterstützung-Schrittvorlagen basieren, extrahieren Informationen zu den Dokumenten in eine AFP-Datei und speichern diese Informationen in einer Dokumentmerkmaldatei, die wie eine Tabelle strukturiert ist. Die Dokumentmerkmaldatei ermöglicht RICOH ProcessDirector, Operationen an einzelnen Dokumenten und nicht nur am Job als Ganzes durchzuführen.

Wenn Sie einen Workflow zum Empfangen von AFP-Dateien erstellen, nehmen Sie einen Schritt auf, der auf der Schrittvorlage IdentifyDocuments basiert. Sie geben die RICOH Visual Workbench-Steuerdatei an, die die Seitengruppendefinition und andere Dokumentmerkmale enthält. Dieser Schritt baut eine Dokumentmerkmaldatei auf, die einen Bestand aller Dokumente im Job darstellt.

Zum Verarbeiten einzelner Dokumente können Sie der Phase „Zusammensetzung“ des Workflows Schritte hinzufügen, die auf den folgenden Schrittvorlagen basieren:

  • GroupDocuments. Mit dieser Schrittschablone können Sie auf der Basis von bis zu sechs Dokumentmerkmalen alle Dokumente in Gruppen klassifizieren. Ist beispielsweise eine Datei mit 5000 Dokumenten vorhanden, die jeweils Nachträge zu Versicherungspolicen sind, können Sie alle Dokumente in alle Kombinationen von Policentypen (Auto oder Haus) und Staaten gruppieren.
  • SortDocuments. Mit dieser Schrittschablone können Sie Dokumente nach bis zu sechs Dokumentmerkmalen sortieren. Sie können beispielsweise die Nachträge zu Policen innerhalb der einzelnen Gruppen so sortieren, dass erst alle Hauspolicen in den Staaten A bis Z und dann die Autopolicen in den Staaten A bis Z kommen.
  • SplitDocuments. Mit dieser Schrittschablone können Sie einen größeren Job auf der Basis der Anzahl der Dokumente oder Blätter in den kleineren Jobs in mehrere kleinere Jobs unterteilen.

Bei jedem dieser Schritte werden Informationen in der Dokumentmerkmaldatei hinzugefügt oder geändert, ohne dass sich der Inhalt des PDF-Originaljobs ändert. Die ursprünglich zum Identifizieren aller Dokumente erstellte Dokumentmerkmaldatei enthält weitere Informationen wie beispielsweise die Position der einzelnen Dokumente in der neu angeordneten PDF-Datei.

Haben Sie Schritte zum Bearbeiten der Dokumente in die neue gewünschte Gruppierung und Reihenfolge definiert, können Sie einen Schritt in die Zusammensetzungsphase des Workflows aufnehmen, der eine neue PDF-Datei aufbaut, wobei die einzelnen Dokumente dieser Reihenfolge entsprechend organisiert sind. Sie benutzen einen Schritt, der auf der Schrittvorlage BuildAFPFromDocuments basiert, wenn Sie einen einzelnen Ausgabejob erstellen wollen, der auf den neu sortierten Dokumenten basiert. Wenn Sie jedoch separate Ausgabejobs erstellen wollen, da Sie den Schritt SplitDocuments benutzt haben, oder jede von dem Schritt GroupDocuments erstellte Gruppe von Dokumenten separat drucken wollen, benutzen Sie stattdessen einen Schritt, der auf der Schrittvorlage CreateAFPJobsFromDocuments basiert.

Sollen noch kompliziertere Bearbeitungen von Dokumenten möglich sein, können Sie eine Enhance-AFP-Steuerdatei aufbauen, die Text- oder Barcodedaten definiert, die den einzelnen Dokumenten hinzugefügt werden sollen, oder Textblöcke oder Bereiche identifiziert, die aus den einzelnen Dokumenten entfernt werden sollen. Der Name der Steuerdatei mit diesen Definitionen wird beim Erstellen des Schritts BuildAFPFromDocuments oder CreateAFPJobsFromDocuments in der Phase "Zusammensetzung" eines Workflows angegeben.

Der Rest des Workflows, der AFP-Jobs verarbeitet, sieht so aus, als ob AFP-Unterstützung nicht installiert wäre. Der Druckjob kann über Schritte neu positioniert werden, wenn eine Fehlerbehebung aufgrund eines Papierstaus erforderlich ist oder ausgewählte Dokumente erneut gedruckt werden müssen, wobei ein auf der Schrittvorlage PrintJobs basierender Schritt die Druckverarbeitung verwaltet. Über Schritte in der Phase Abschluss können Sie den Job für ein bestimmtes angegebenes Zeitintervall in RICOH ProcessDirector aufbewahren. Nach Ablauf dieses Intervalls wird der Job aus dem System gelöscht.

Wenn Sie die Werte von Dokumentmerkmalen auf der Benutzeroberfläche anzeigen möchten oder nach einem Dokument auf der Grundlage eines Merkmalwerts suchen möchten, fügen Sie den Schritt WriteDocumentsToDatabase in Ihren Workflow ein. Dieser Schritt speichert Dokumentmerkmalwerte in der Dokumentdatenbank.

1.3.1.2.20.2.2.2 RICOH Visual Workbench

Mithilfe von RICOH Visual Workbench können Sie Erweiterungen für AFP-Musterdateien anzeigen und definieren, die Ihren AFP-Produktionsdateien entsprechen. Zu den Erweiterungen zählen beispielsweise das Erstellen von Seitengruppen, Indizes, Barcodes und Text, das Zuweisen von Werten zu Dokumentmerkmalen und das Hinzufügen von Inhalten zu Leerraumbereichen. RICOH ProcessDirector wendet dann dieselben Erweiterungen auf AFP-Produktionsdateien an, wenn diese für die Verarbeitung vorbereitet werden.

Seitengruppen oder Dokumente sind AFP-Strukturen, mit deren Hilfe AFP-Dateien in kleinere, eindeutig identifizierbare Einheiten unterteilt werden. Eine AFP-Datei enthält beispielsweise mehrere Kontoauszüge, die alle dasselbe Format aufweisen. Jeder Kontoauszug ist eine Seitengruppe. Mithilfe von RICOH Visual Workbench können Sie dieselben Erweiterungen auf alle Seitengruppen in der AFP-Datei anwenden.

Modi

RICOH Visual Workbench Umfasst diese Modi:

  • Mithilfe von AFP Indexer können Sie AFP-Seitengruppen und -Indizes erstellen und ergänzende Seiten definieren.
  • Mithilfe des Document Property Designer können Sie Dokumentmerkmalen Werte zuweisen.
  • Mithilfe von AFP Enhancer können Sie Barcodes und Text erstellen sowie Bereiche verdecken, die unerwünschte Inhalte aufweisen, wie beispielsweise obsolete Barcodes.

  • Mithilfe des Pipeline Manager können Sie einen Filtersatz in einer angegebenen Reihenfolge konfigurieren und ausführen, um größere AFP-Dateien schnell und effizient zu verarbeiten.

RICOH Visual Workbench, AFP Indexer, Document Property Designer, Pipeline Manager und AFP Enhancer sind alle Teil der AFP-Unterstützung-Funktion.

Plugins

Zwei Komponenten dienen als Plug-in für RICOH Visual Workbench:

  • Mit der AFP Editor-Komponente, beispielsweise AFP Enhancer, können Sie Barcodes und Text erstellen sowie Bereiche mit unerwünschten Inhalten verdecken. Außerdem können Sie mithilfe von AFP Editor Folgendes tun:
    • PDF417-Barcodes erstellen.

    • Automatisch POSTNET-Barcodes mit intelligenten Mail-Barcodes ersetzen, die denselben Routing-Code haben.

    • Eine Bedingung für zwei Barcodes erstellen, die bestimmt, welcher Barcode in einer Seitengruppe erstellt wird.

  • Mit der Whitespace Manager-Komponente können Sie Bereiche mit verfügbarem Leerraum in AFP-Dateien definieren und diesen Leerraum während der anschließenden Produktionsphase mit Inhalten wie Bildern oder Text füllen.

Steuerdateien

RICOH Visual Workbench erstellt zwei Steuerdateien:

  • Visual Workbench – Steuerdatei

    Wenn Sie eine AFP-Musterdatei um einen Modus oder um ein Plugin erweitern, erstellt RICOH Visual Workbench eine Visual Workbench – Steuerdatei mit Informationen zu den Erweiterungen, die Sie vorgenommen haben. Ein Schritt oder mehrere Schritte im Workflow verwenden die Steuerdatei, um alle Erweiterungen mit Ausnahme der mit AFP-Enhancer vorgenommenen Erweiterungen auf die AFP-Produktionsdateien anzuwenden.

  • EnhanceAFP-Steuerdatei

    Ein Schritt oder mehrere Schritte im Workflow verwenden die EnhanceAFP-Steuerdatei, um alle mit AFP-Enhancer vorgenommenen Erweiterungen auf die AFP-Produktionsdateien anzuwenden. Sie exportieren die EnhanceAFP-Steuerdatei, sobald Sie bereit sind, sie in einem Workflow einzusetzen. Wenn Sie mit AFP-Enhancer weitere Erweiterungen vornehmen möchten, nachdem Sie die EnhanceAFP-Steuerdatei exportiert haben, müssen Sie zunächst die Visual Workbench – Steuerdatei laden, welche die ursprünglichen Erweiterungen enthält. Sie verwenden AFP-Enhancer, um die zusätzlichen Erweiterungen vorzunehmen und Visual Workbench – Steuerdatei zu speichern. Dann exportieren Sie eine aktualisierte Version der EnhanceAFP-Steuerdatei, um die neuen Erweiterungen auf den Workflow anzuwenden.

Benutzerschnittstelle

Die RICOH Visual Workbench-Benutzerschnittstelle zeigt die AFP-Musterdatei und ermöglicht Ihnen die Auswahl von Modus- und Plugin-Funktionen zur Erweiterung der Datei. Die Benutzerschnittstelle ermöglicht Ihnen, mit der Datei zu interagieren, indem Sie auf Text klicken, um diesen auszuwählen, und Kästchen zeichnen, um Positionen zu markieren. Beispiel:

  • Sie klicken auf den Text den Sie indexieren oder als Auslöser zum Erstellen von Seitengruppen verwenden möchten.

  • Sie zeichnen ein Kästchen an der Stelle, an der Sie einen Barcode oder Text erstellen möchten.

AFP-Datenanforderungen

AFP-Dateien, die Daten im Präsentationsformat 'Mixed Object Document Content Architecture' (MO:DCA-P) enthalten, sind bei Verwendung von RICOH Visual Workbench unabdingbar.

1.3.1.2.20.2.2.2.1 Benutzerschnittstelle

Mit der RICOH Visual Workbench-Benutzerschnittstelle können Sie AFP-Musterdateien anzeigen und erweitern.

Die RICOH Visual Workbench-Benutzerschnittstelle kann immer nur eine einzige AFP-Datei mit bis zu 1.000 Seiten anzeigen. Es kann Folgendes angezeigt werden:

  • BCOCA-Objekte (BCOCA = Bar Code Object Content Architecture): POSTNET-Barcodes, Intelligent Mail-Barcodes (IMBs), Interleaved 2of5, Code39 und QR-Code
  • GOCA-Objekte (GOCA = Graphics Object Content Architecture)
  • IM1- und IOCA-Objekte (IOCA = Image Object Content Architecture)
  • Indexkennzeichen (auch TLEs (Tag Logical Elements) genannt)
  • Joint Photographic Experts Group (JPEG)-Bilder
  • Medienzuordnungsinformationen in einer Formdef, einschließlich Overlay-, Seiten- und Blattinformationen
  • Overlays
  • Page-Segmente
  • Text, einschließlich Outline-Fonts, DBCS-Fonts und Textbarcodes (Textbarcodes verwenden Barcode-Fonts)

Die Benutzerschnittstelle kann nicht alle AFP-Objekte anzeigen. Bestimmter Text und bestimmte AFP-Objekte werden möglicherweise nicht mit bestmöglicher Wiedergabetreue anzeigen. Es bestehen folgende Einschränkungen:

  • BCOCA-Objekte: Die Benutzerschnittstelle kann nur POSTNET-, IMB-, Interleaved 2of5-, Code39- und QR-Code-BCOCA-Objekte anzeigen. Bei anderen Typen von BCOCA-Objekten wird ein Kästchen in der Größe des Barcodebereichs angezeigt. Text der alphanumerischen Balkencodeinterpretation kann nicht angezeigt werden.
  • Formdefs: Die Benutzerschnittstelle wendet keine Änderungen in der Formdef (beispielsweise Druckrichtung, Seitenposition, konstante Rückseiten-Overlays und N-Up-Seitenpositionierung) an.
  • Bilder: Bilder weichen aufgrund von Farb- und Auflösungsunterschieden zwischen Monitoren und Druckern möglicherweise von gedruckten Bildern ab.
  • Text: Die Benutzerschnittstelle kann in DBCS-Fonts keine angepassten Zeichen anzeigen.
    Hinweis:
  • Die Benutzerschnittstelle kann AFP-Dateien anzeigen, die die RICOH ProcessDirector-Transform Features in das AFP-Format umgewandelt haben (beispielsweise von PDF in AFP). Sie können diese AFP-Dateien auch erweitern.

Die Benutzerschnittstelle hat mehrere Modi. Die verfügbaren Modi hängen von den installierten Komponenten ab. In den einzelnen Modi können Sie unterschiedliche Erweiterungen vornehmen. Mit dem AFP-Indexermodus können Sie Seitengruppen- und Index-Tags erstellen. Mit dem AFP-Editor-Modus können Sie Barcodes, Text und verborgene Bereiche erstellen. Mit Whitespace Manager können Sie Definitionen für Leerräume erstellen und den Leerraum mit Inhalt füllen. Im Document Property Designer-Modus können Sie Dokumenteigenschaften anpassen.

In dem folgenden Diagramm werden die wichtigsten Teile der Benutzerschnittstelle gezeigt. Es werden die Titelleiste, die Menüleiste, die Symbolleiste, die AFP-Datei, das Dateistrukturteilfenster, das Indexteilfenster und die Statusleiste gezeigt.

RICOH Visual Workbench-Benutzeroberfläche

  1. Titelleiste
  2. Menüleiste
  3. Symbolleiste
  4. AFP-Datei
  5. Seitenbereich
  6. Indexteilfenster
  7. Statusleiste

Titelleiste
In der Titelleiste oben im Fenster wird angegeben, welcher Modus aktiv ist und welche AFP-Datei und Steuerdateien geöffnet sind.
Menüleiste und Symbolleiste
Die Menüleiste befindet sich unter der Titelleiste. Unter der Menüleiste befindet sich die Symbolleiste, die Symbole für die meisten allgemeinen Funktionen enthält, die in der Menüleiste verfügbar sind. Die Optionen in der Menüleiste und in der Symbolleiste hängen davon ab, ob eine AFP-Datei geöffnet ist. Wenn keine AFP-Datei geöffnet ist, werden nur die Optionen Datei und Hilfe angezeigt. Ist eine AFP-Datei geöffnet und wurde ein Modus ausgewählt, werden alle Optionen angezeigt.

Die Menüleistenoptionen mit den Direktaufrufen über die Tastatur und die Symbolleistensymbole sind:

Datei
In dem Menü Datei sind folgende Optionen verfügbar:
AFP-Datei öffnen (Strg+O) AFP-Datei öffnen
Öffnet die AFP-Datei, die Sie erweitern möchten. Ist bereits eine andere AFP-Datei geöffnet, wird diese AFP-Datei automatisch geschlossen. Haben Sie die Steuerdatei für die bereits geöffnete AFP-Datei noch nicht gespeichert, gibt RICOH Visual Workbench Ihnen die Möglichkeit, die Steuerdatei zu speichern, bevor die neue AFP-Datei geöffnet wird.
Steuerdatei öffnen
Öffnet eine vorhandene Steuerdatei, die Sie vorher erstellt haben.
Neu festlegen
Schließt die aktuelle AFP-Datei und löscht die zwischengespeicherten Ressourcen aus dem Speicher.
Steuerdatei speichern unter Steuerdatei speichern
Speichert die Steuerdatei für die geöffnete AFP-Datei. Die Steuerdatei mit demselben Namen wird überschrieben.
Steuerdatei speichern unter
Speichert die Steuerdatei für die geöffnete AFP-Datei. Sie können einen Namen und ein Verzeichnis für die Steuerdatei angeben.
Verlassen
Stoppt RICOH Visual Workbench. Haben Sie die Steuerdatei für die geöffnete AFP-Datei noch nicht gespeichert, gibt RICOH Visual Workbench Ihnen die Möglichkeit, die Steuerdatei zu speichern.
Anzeigen
In dem Menü Anzeigen sind folgende Optionen verfügbar:
Dateiansicht Dateiansicht
Zeigt die Inline-Ressourcengruppe und die Seitenstruktur der AFP-Datei im linken Teilfenster an. Sie können doppelt auf eine Seite klicken, um sie anzuzeigen.
Indexansicht Indexansicht
Zeigt die Indexkennzeichen und die Indexkennzeichenwerte für die AFP-Datei im unteren Teilfenster an. Sie können doppelt auf eine Seitengruppe klicken, um die erste Seite der Seitengruppe anzuzeigen.
Um 90o drehen (Strg+R)Um 90 Grad drehen
Dreht die AFP-Datei in Schritten von 90 Grad im Uhrzeigersinn, damit die AFP-Datei einfacher gelesen werden kann.
Einheiten
Zeigt Maßeinheiten in Zoll (Standardwert USA) oder Millimeter (Standardwert außerhalb der USA) an
Zoom
Ändert die Anzeigegröße der AFP-Datei um den ausgewählten Prozentsatz.
Ressourcen
In dem Menü Ressourcen sind folgende Optionen verfügbar:
Formdef-Einstellungen ändern...
Hier können Sie angeben, ob Formdefs und Medienzuordnungen verwendet werden. Falls ja, können Sie angeben, dass eine Inline-Formdef verwendet wird, oder Sie können ein Verzeichnis für eine Standard-Formdef angeben.
Objektauswahl aktivieren
Gibt an, welche Objekte für den aktiven Modus in der AFP-Datei ausgewählt werden können. Die auswählbaren Objekte ändern sich, wenn Sie einen neuen Modus auswählen oder eine neue AFP-Datei öffnen.
Standardcodierung ändern
Ermöglicht die Angabe der Standardcodepage-Codierung.
Font-Zuordnung ändern
Ermöglicht eine Änderung des definierten Zeichensatzes, des codierten Fonts und der Font-Zuordnung der Codepage.
Seiteninformationen anzeigen...
Zeigt die AFP-Ressourcen an, auf die die Seite verweist, und gibt an, ob und wo die Ressourcen gefunden wurden.
Ressourcenverzeichnisse angeben...
Ermöglicht das Vorgeben der Verzeichnisse, die AFP-Ressourcen wie beispielsweise Fonts enthalten.
Tools
Die Optionen im Menü Tools hängen davon ab, welcher Modus aktiv ist. Ist kein Modus aktiv, sind keine Optionen verfügbar. Optionen des Menüs Tools zeigt die für jeden aktiven Modus verfügbaren Optionen im Menü Tools an.
Optionen des Menüs Tools
Modus Wert Beschreibung
AFP Editor Definitionen ändern

Ermöglicht die Änderung oder das Löschen von Barcodes, Text, Operatoren und verdeckten Bereichen.

Benutzer-Exit importieren Ermöglicht das Arbeiten mit Exits.
AFP Indexer Start- und Abschlussseiten Ermöglicht die Definition der Anzahl der Start- und Abschlussseiten und die Angabe, ob die Seiten in der endgültigen Ausgabe enthalten sind.
Index-Tools Ermöglicht die Erstellung von Indizes aus den NOP-Sätzen von Seitengruppen auf oder außerhalb einer Seite, die Verschiebung von Seitenindizes in Seitengruppen oder die Bearbeitung von vorhandenen Indizes.
Definitionen ändern Ermöglicht das Arbeiten mit Definitionen für Seitengruppen und Indexkennzeichen.
Andere Seitengruppen Ermöglicht die Verwendung von vorhandenen Seitengruppen oder die Erstellung von Seitengruppen mit fester Länge.
Kommentare verwalten  
Benutzer-Exit importieren Ermöglicht das Arbeiten mit Exits.
AFP Enhancer Definitionen ändern

Ermöglicht die Änderung oder das Löschen von Barcodes, Text und verdeckten Bereichen.

Enhance-AFP-Steuerdatei

Ermöglicht das Speichern einer Enhance-AFP-Steuerdatei in einem Verzeichnis auf dem primären Computer.

Dokumentmerkmale Dokumentmerkmale verbinden

Ermöglicht die Verbindung von Dokumentmerkmalen und Indexkennzeichen.

Whitespace Manager Kampagnen verwalten Ermöglicht die Zuordnung von Bild- und Textinhalten zu definierten Leerraumbereichen.
Definitionen ändern Ermöglicht die Änderung oder das Löschen von Leerraumbereichen.
Pipeline Manager Pipeline verwalten Sie können Filtersätze in einer angegebenen Reihenfolge konfigurieren und ausführen, um größere AFP-Dateien schnell und effizient zu verarbeiten.
Modus

Die Optionen im Menü Modus hängen davon ab, welche Features installiert sind.

Sie müssen einen Modus auswählen, bevor Sie eine AFP-Datei erweitern können. Die folgenden Modi sind möglich:

AFP Editor Hilfe für AFP Editor
Erstellt Definitionen für Barcodes, verdeckte Bereiche und Textzeichenfolgen in der Steuerdatei.
AFP Indexer Hilfe für AFP Indexer...
Erstellt Definitionen für Seitengruppen und Indexkennzeichen in der Steuerdatei.
Whitespace ManagerWhitespace Manager-Modus
Erstellt Definitionen für Leerräume in der Steuerdatei und füllt den Leerraum mit Inhalten.
AFP EnhancerAFP-Enhancer-Modus
Erstellt Barcodes und Text und verdeckt Bereiche mit unerwünschten Inhalten, wie beispielsweise obsolete Barcodes.
Document Property Designer Document Property Designer-Modus
Verbindet Dokumentmerkmale und Indexkennzeichen in der Steuerdatei.
Pipeline Manager
Ordnet einen Filtersatz und führt ihn aus.
Hilfe
In dem Menü Hilfe sind folgende Optionen verfügbar:
Hilfe zum AFP-Enhancer
Öffnet im AFP-Enhancer-Modus die Hilfethemen zum AFP-Enhancer.
Document Property Designer
Öffnet in Document Property Designer die Hilfethemen für den Document Property Designer.
Hilfeverzeichnis (F1)
Öffnet die Hilfethemen zur RICOH Visual Workbench-Benutzerschnittstelle.
Produktinformation
Zeigt die Versionsnummer von RICOH Visual Workbench und die Kontaktinformationen zum Anfordern von Unterstützung an.
AFP-Datei
In dem Hauptteilfenster wird die AFP-Datei angezeigt. Sie können Text (einschließlich Textbarcodes, die Fonts enthalten), Bilder, Overlays, Page-Segmente, GOCA-Objekte und einige Arten von BCOCA-Barcodeobjekten einsehen.
Dateistrukturteilfenster
Im linken Teilfenster wird die Seitenstruktur der AFP-Datei angezeigt. Sie können doppelt auf eine Seite klicken, um sie anzuzeigen. Wenn die AFP-Datei Seitengruppen enthält, werden in diesem Teilfenster auch die Seitengruppen angezeigt. Zudem wird oben in der Seitenstruktur möglicherweise auch ein Ressourcengruppeneintrag angezeigt, wenn die Datei Inline-AFP-Ressourcen wie beispielsweise Overlays und Page-Segmente enthält.
Indexteilfenster
Auf der Registerkarte Indizes im unteren Teilfenster werden die Indexkennzeichen angezeigt, die in der AFP-Datei vorhanden und in der Steuerdatei definiert sind. Für jedes Indexkennzeichen erscheint der Wert des Indexkennzeichens in den einzelnen Seitengruppen. Sie können doppelt auf eine Seitengruppe klicken, um die erste Seite der Seitengruppe anzuzeigen.

Wenn Document Property Designer installiert ist, werden auf der Registerkarte Dokumentmerkmale die Dokumentmerkmale, das Indexkennzeichen, mit dem das Merkmal verbunden ist, und die Verbindungsoptionen angezeigt. Sie können doppelt auf ein Merkmal klicken, um das Merkmal mit einem Indexkennzeichen zu verbinden oder die Verbindungsoptionen zu ändern.

Statusleiste
In der Statusleiste unten in dem Fenster wird die Seitenzahl der aktuellen Seite in der AFP-Datei angezeigt. Ist in der AFP-Datei Text ausgewählt, wird zudem der Ursprung des Textblocks (X- und Y-Position in Zoll oder Millimeter) angezeigt.

1.3.1.2.20.2.2.2.2 Steuerdateien

RICOH Visual Workbench-Steuerdateien enthalten Informationen zu den an AFP-Musterdateien vorgenommenen Erweiterungen. Ein Schritt im Workflow nimmt anhand der Steuerdatei dieselben Erweiterungen an AFP-Produktionsdateien vor.

Wenn Sie eine AFP-Musterdatei erweitern, erstellt RICOH Visual Workbench eine Steuerdatei, die Informationen darüber enthält, wie diese Erweiterungen vorgenommen werden. Die Erweiterungen werden nicht in der AFP-Musterdatei vorgenommen. Möchten Sie die Erweiterungen beim Öffnen einer AFP-Musterdatei in einer nachfolgenden Sitzung sehen, müssen Sie auch die Steuerdatei öffnen, die zum Erweitern der Musterdatei benutzt wurde.

Wenn Sie dieselbe AFP-Musterdatei (oder eine ähnliche AFP-Datei) erneut in einer anderen Sitzung erweitern, kann RICOH Visual Workbench dieselbe Steuerdatei verwenden. Alle Erweiterungen an der AFP-Musterdatei müssen in ein und derselben Steuerdatei definiert sein. RICOH Visual Workbench kann unabhängig davon, mit welcher Komponente die Erweiterungen vorgenommen wurden, alle Erweiterungen ein und derselben Steuerdatei hinzufügen.

Wenn Sie den Namen der Steuerdatei und den Verzeichnispfad für die Steuerdatei nicht ändern, hat die Steuerdatei denselben Namen wie die AFP-Musterdatei, erhält die Erweiterung .ctl und wird in demselben Verzeichnis wie die Musterdatei gespeichert. Möchten Sie ein anderes Benennungsschema verwenden, verwenden Sie ein Schema, mit dem sich die AFP-Musterdatei problemlos ihrer Steuerdatei zuordnen lässt. Wählen Sie zudem ein Verzeichnis aus, das automatisch gesichert wird. Sie könnten beispielsweise das Verzeichnis /aiw/aiw1/control_files/workbench (unter Linux) oder C:\aiw\aiw1\control_files\workbench (unter Windows) erstellen und alle Steuerdateien in diesem Verzeichnis ablegen. Unter Linux müssen die Berechtigungen so festgelegt sein, dass der RICOH ProcessDirector-Systembenutzer (aiw1 ist der Standardwert) und alle Benutzer in der RICOH ProcessDirector-Gruppe (aiwgrp1 ist der Standardwert) Dateien in dem Verzeichnis lesen und aktualisieren können.

RICOH ProcessDirector stellt Schrittvorlagen bereit, die anhand der Informationen in der Steuerdatei Erweiterungen an AFP-Produktionsdateien vornehmen. Sie können die folgenden Schrittvorlagen in einen beliebigen Workflow aufnehmen:

  • IndexAFP: Ein Schritt, der auf dieser Schrittvorlage basiert, benutzt die Informationen in der Steuerdatei zum Erstellen von Seitengruppen und Indexkennzeichen und zum Definieren von ergänzenden Seiten.
  • EditAFP: Ein Schritt, der auf dieser Schrittvorlage basiert, benutzt die Informationen in der Steuerdatei zum Erstellen von Barcodes, Text und verdeckten Bereichen. Als Option kann RICOH ProcessDirector zuerst Seitengruppen und Indexkennzeichen erstellen, die in derselben Steuerdatei definiert sind. Diese Schrittvorlage ist nur verfügbar, wenn AFP Editor installiert ist.
  • FillWhiteSpace Ein Schritt, der auf dieser Schrittvorlage basiert, benutzt die Informationen in der Steuerdatei zum Füllen von Leerraumbereichen in AFP-Dateien mit Inhalten wie Bildern oder Text. Als Option kann RICOH ProcessDirector zuerst Seitengruppen und Indexkennzeichen erstellen, die in derselben Steuerdatei definiert sind. Diese Schrittvorlage ist nur verfügbar, wenn Whitespace Manager installiert ist.
  • IdentifyDocuments: Ein Schritt, der auf dieser Schrittvorlage basiert, benutzt die Informationen in der Steuerdatei zum Berechnen von Werten für Dokumentmerkmale.

Wenn Sie den Schritt in einem Workflow konfigurieren, können Sie den Namen von Visual Workbench – Steuerdatei in Symbolschreibweise angeben. Mit der Symbolschreibweise können Sie denselben Workflow für Eingabedateien verwenden, die unterschiedliche Visual Workbench – Steuerdateie erfordern. Beispiel: Für die beiden Eingabedateien abc.afp und xyz mit den Steuerdateien abc.afp.ctl und xyz.ctl soll derselbe Workflow verwendet werden. In diesem Fall können Sie ${Job.InputFile}.ctl als Steuerdatei verwenden. Die Angabe ${Job.InputFile}.ctl veranlasst RICOH ProcessDirector, als Wert des Merkmals Visual Workbench – Steuerdatei den Namen der Eingabedatei mit der Erweiterung .ctl zu verwenden.

1.3.1.2.20.2.2.2.3 AFP Indexer

Mit AFP Indexer können Sie Seitengruppen erstellen, Ergänzungsseiten definieren und Indizes in AFP-Dateien erstellen. Wenn Sie in RICOH ProcessDirector eine AFP-Datei anzeigen, die Seitengruppen und Indizes enthält, können Sie in der Datei navigieren, um Seiten mit bestimmten Indexwerten zu suchen.

Sie können zudem alle Seiten in Seitengruppen erneut drucken. Darüber hinaus können AFP Editor, Document Property Designer, und Whitespace Manager die Seitengruppen und Indexwerte verwenden, um Barcodes, Textzeichenfolgen und Leerräume zu definieren.

1.3.1.2.20.2.2.2.3.1 Seitengruppen

Mit AFP Indexer können Sie eine große AFP-Datei in kleinere, eindeutig identifizierbare Einheiten (sogenannte Seitengruppen) organisieren.

Sie können Seitengruppen auf die folgenden Arten erstellen:

  • Sie können Seitengruppen erstellen, die eine feste Anzahl von Seiten haben. Beispielsweise kann jede Seitengruppe drei Seiten lang sein. Sie können am Anfang der AFP-Datei auch eine bestimmte Anzahl von Seiten aus den Seitengruppen ausschließen. Wenn die AFP-Datei beispielsweise zwei Seiten mit einführenden Informationen enthält, kann AFP Indexer die ersten beiden Seiten überspringen und die erste Seitengruppe auf der dritten Seite erstellen.
  • Sie können Auslöser zum Definieren von Seitengruppen verwenden. Ein Auslöser ist ein Textblock in der AFP-Datei, der durchgängig an derselben Position auf der ersten Seite aller Seitengruppen auftritt und denselben Text enthalten kann. Optional können Sie Auslöser auch verwenden, um das Ende von Seitengruppen anzuzeigen. Der Textblock, der beispielsweise den Anfang der Seitengruppe anzeigt, enthält möglicherweise den Text Seite 1, und der Textblock, der das Ende der Seitengruppe anzeigt, enthält möglicherweise den Text Seite 3. Bei Bedarf können Sie mehrere Auslöser verwenden, um eine neue Seitengruppe eindeutig zu identifizieren.

Beispiel: Eine Kontoauszuganwendung erzeugt eine Datei mit Hunderten von einzelnen Kontoauszügen. Jeder Kontoauszug hat dasselbe allgemeine Format, aber Kontoauszüge können unterschiedlich groß sein und eine unterschiedliche Anzahl von Seiten enthalten. Jeder Kontoauszug enthält die Seitenzahl, eine Kontonummer, ein Datum und die Adresse des Kunden. Mit AFP Indexer können Sie Auslöser erstellen, die die Gruppengrenzen in der Datei definieren. In diesem Beispiel könnte ein Auslöser der Text Seite 1 sein, der auf der ersten Seite jedes Kontoauszugs erscheint, und ein anderer Auslöser könnte der Text Kontozusammenfassung sein, der auf der letzten Seite jedes Kontoauszugs angezeigt wird.

Beim Erstellen von Seitengruppen mit Auslösern oder von Seitengruppen mit fester Länge werden alle vorhandenen Seitengruppen und Indexkennzeichen, die in der AFP-Datei selbst definiert sind, ignoriert.

Sie können außerdem definieren, welche Seiten für Start- und Abschlussseiten verwendet werden. AFP Indexer erstellt die erste Seitengruppe hinter der definierten Anzahl von Startseiten. Die letzte Seitengruppe wird vor der definierten Anzahl von Abschlussseiten erstellt.

1.3.1.2.20.2.2.2.3.2 Ergänzungsseiten

Mit AFP Indexer können Sie Seiten in einer AFP-Datei als Ergänzungsseiten definieren. Ergänzungsseiten sind die Seiten, die Sie nicht in Seitengruppen einschließen möchten, z. B. Start- und Abschlussseiten, Trennseiten oder jede Seite, die aus einem Kontoauszug ausgeschlossen werden soll.

Seiten, die in einer AFP-Datei als Ergänzungsseite definiert sind, können indexiert werden.

Sie können Ergänzungsseiten auf die folgende Weise definieren:

  • Sie können einen Auslöser verwenden, um einen Textblock zu definieren, der durchgängig an derselben Position vorkommt und eine Seite eindeutig identifiziert. Bei Bedarf können Sie mehrere Auslöser verwenden, um Ergänzungsseiten eindeutig zu identifizieren. Sie können beispielsweise einen Auslöser für einen Textblock erstellen, der auf der dritten Seite in einer Seitengruppe vorhanden ist. Die Ergänzungsseite wird aus jeder Seitengruppe entfernt.
  • Sie können ein Indexkennzeichen verwenden, um einen Textblock zu definieren, der durchgängig an derselben Position auf einer Seite vorkommt, die außerhalb einer Seitengruppe ist. Sie können beispielsweise ein Indexkennzeichen für einen Textblock erstellen, der auf der Start- und Abschlussseite vorhanden ist. Sie können den Textwert bearbeiten, um unerwünschten Text wie beispielsweise Leerzeichen oder Sonderzeichen zu entfernen.
Wenn Sie eine Ergänzungsseite definieren, geben Sie dieser einen Seitendefinitionsnamen. Sie können derselben Ergänzungsseitendefinition mehrere Indexkennzeichen und Auslöser zuweisen.
Hinweis: Der Begriff Seitendefinition bezieht sich in AFP Indexer auf eine Ergänzungsseitendefinition, einen Auslöser auf Seitenebene oder einen Index auf Seitenebene, nicht auf die AFP-Seitendefinitionsressource.

Beispiel: Eine Kontoauszuganwendung erzeugt eine Datei mit Hunderten von einzelnen Kontoauszügen. Die Datei enthält eine Startseite vor den Kontoauszügen und eine Abschlussseite am Ende der Kontoauszüge. Jeder Kontoauszug endet mit einer Seite, die ihn vom nächsten Kontoauszug trennt. Sie können mit AFP Indexer Auslöser erstellen, die die Start-, Abschluss- und Trennseiten als Ergänzungsseiten mit den Seitendefinitionsnamen Startseite, Abschlussseite und Trennseite definieren. Sie können dann Indexkennzeichen auf den Ergänzungsseiten erstellen.

1.3.1.2.20.2.2.2.3.3 Indexkennzeichen

Mit dem Modus AFP Indexer von RICOH Visual Workbench können Sie Datenwerte indexieren, die in den einzelnen Seitengruppen oder auf einer Ergänzungsseite durchgängig an derselben Position vorhanden sind. Indexkennzeichen definieren die Datenwerte auf einer Seite. (Indexkennzeichen werden in der AFP-Architektur Tag Logical Elements (TLEs) genannt.)

Sie können Indexkennzeichen auf die folgenden Arten erstellen:

  • Sie können ein Indexkennzeichen für einen Textblock erstellen, der auf derselben Seite in jeder Seitengruppe, auf einer Ergänzungsseite oder auf einer einzelnen Seite in einer Seitengruppe beständig in derselben Position vorhanden ist. Sie können beispielsweise ein Indexkennzeichen für einen Textblock erstellen, der einen Kundennamen oder eine Kontonummer enthält. Sie können den Textwert bearbeiten, um unerwünschten Text wie beispielsweise Leerzeichen oder Sonderzeichen zu entfernen.
  • Sie können einen Indexbereich erstellen, der in allen Seitengruppen auf derselben Seite oder einer Ergänzungsseite durchgängig an derselben Position vorhanden ist und Indexkennzeichen innerhalb des Bereichs erstellen. Innerhalb eines Indexbereichs können Sie Indexkennzeichen erstellen, die sich in derselben Zeile über mehrere Textblöcke erstrecken. Wenn beispielsweise ein Textblock in einer Zeile die erste Hälfte einer Kontonummer und der nächste Textblock in der Zeile die zweite Hälfte der Kontonummer enthält, können Sie die Werte in den Textblöcken verknüpfen und ein einziges Indexkennzeichen erstellen, das sich über beide Textblöcke erstreckt.
  • Sie können Indexkennzeichen für einen Adressbereich in einer Seitengruppe oder auf einer Ergänzungsseite erstellen. Ein Adressbereich ist nützlich, wenn Sie Postanschriften indexieren wollen, die in den einzelnen Seitengruppen eine unterschiedliche Anzahl von Zeilen enthalten können. Beispielsweise kann die Adresse in der einen Seitengruppe vier Zeilen und in einer anderen Seitengruppe fünf Zeilen enthalten. Innerhalb eines Adressbereichs können Sie spezielle Funktionen für Adressen ausführen. Sie können beispielsweise ein Indexkennzeichen für eine Postleitzahl im U.S. Postal Service-Format (nnnnn oder nnnnn-nnnn) erstellen, die in der letzten Zeile des Adressbereichs (oder auf einer Zeile, deren Position sich auf die letzte Zeile bezieht) auftritt.
  • Sie können Indexkennzeichen für NOP-Sätze (No Operation) erstellen. Ein NOP-Satz führt dazu, dass eine Anwendung zur nächsten Verarbeitungsanweisung übergeht, ohne eine andere Aktion auszuführen. NOP-Sätze können sich überall in einer Seitengruppe befinden, entweder auf einer Seite in der Seitengruppe oder außerhalb der logischen AFP-Seiten. NOP-Sätze in der AFP-Datei können weder angezeigt noch gedruckt werden, aber Sie können Indexkennzeichen aus den darin enthaltenen Daten erstellen. Sie können Indexkennzeichen für NOP-Sätze erstellen, die in allen Seitengruppen in derselben Position sind, oder Sie können Indexkennzeichen für bestimmte NOP-Sätze erstellen, die sich an einer beliebigen Position in den Seitengruppen befinden, auf einer Seite oder außerhalb einer Seite.

Beispiel: Eine Kontoauszuganwendung erzeugt eine Datei mit Hunderten von einzelnen Kontoauszügen. Jeder Kontoauszug hat dasselbe allgemeine Format, aber Kontoauszüge können unterschiedlich groß sein und eine unterschiedliche Anzahl von Seiten enthalten. Jeder Kontoauszug enthält die Seitenzahl, eine Kontonummer, ein Datum und die Adresse des Kunden. Haben Sie mit dem Modus AFP Indexer Seitengruppen erstellt und Ergänzungsseiten definiert, können Sie ein Indexkennzeichen für die Kontonummer und ein anderes Indexkennzeichen für das Datum erstellen, damit Sie beim Anzeigen der AFP-Produktionsdateien in einen bestimmten Auszug auf der Basis der Kontonummer oder des Datums anzeigen können. Sie können zusätzliche Indexkennzeichen für Werte in der Kundenadresse erstellen, beispielsweise für die Postleitzahl, sodass Sie Kontoauszüge (Dokumente) vor dem Druck nach Postleitzahl sortieren können. Wenn Sie AFP Editor installiert haben, können Sie Barcodes erstellen, die die Postleitzahl enthalten.

Ist die AFP-Datei bereits indexiert, können Sie neue Indexkennzeichen hinzufügen, die mit den vorhandenen Seitengruppen und Ergänzungsseiten benutzt werden. Sie können zudem eine vorhandene Steuerdatei für eine AFP-Datei aktualisieren und den vorhandenen Indexkennzeichen neue Indexkennzeichen hinzufügen.

1.3.1.2.20.2.2.2.4 Pipeline Manager

Mithilfe des Modus Pipeline Manager von RICOH Visual Workbench können Sie einen Filtersatz in einer angegebenen Reihenfolge konfigurieren und ausführen, um größere AFP-Dateien schnell und effizient zu verarbeiten.

Die Modi AFP Indexer und AFP Enhancer umfassen Filter. Wenn AFP Editor und Whitespace Manager installiert sind, haben diese auch Filter. Wenn Filter für Modi und Plug-Ins verwendet werden, können Sie Ihre AFP-Dateien vorverarbeiten. Sie können beispielsweise Seitengruppen und Indexe generieren, Barcodes hinzufügen und die entstandene AFP-Datei schreiben, alles in einem Vorgang. Die Eingangs-AFP wird einmalig gelesen, und die Ausgabe-AFP wird einmalig geschrieben.

1.3.1.2.20.2.2.2.4.1 Standardfilter

AFP Visual Environment enthält diese Standardfilter:

1. Objekte zählen

Zählt die Anzahl der AFP-Objekte in der Datei. Wählen Sie die Objektkennung in der Liste aus. Der Wert wird an die Konsolenausgabe zurückgegeben.

Parameter:

Objektkennung
Obligatorischer Parameter. Sie müssen einen Objekttyp aus der Tabelle Unterstützte Objekte auswählen.

2. Anzahl strukturierte Felder

Zählt die Anzahl der strukturierten AFP-Felder in der Datei. Wählen Sie die Kennung des strukturierten Felds in der Liste aus. Der Wert wird an die Konsolenausgabe zurückgegeben.

Parameter:

Kennung des strukturierten Felds
Obligatorischer Parameter. Sie müssen einen strukturierten Feldtyp aus der Tabelle Unterstützte strukturierte Felder auswählen.

3. Dokument-Indexdatei erstellen

Erstellt eine AFP-Dokument-Indexdatei. Die Ausgabedatei ist versatzbasiert. Dieser Filter sollte am Ende der Filterkettenliste stehen.

Parameter:

Dokument-Indexdateiname
Obligatorischer Parameter. Speicherort für den Ausgabedokumentindex.
Formulardefinition-Dateiname
Optionaler Parameter. Pfad zu einer Eingabeformulardefinition.

4. Externe Ressourcengruppe erstellen

Erstellt eine externe Ressourcengruppe aus der Inline-Ressourcengruppe und den externen Ressourcenverzeichnissen. Er erfordert einen vollständig qualifizierten Ressourcengruppen-Dateinamen. Außerdem können Sie ein optionales Verzeichnis für externe Ressourcen und einen Dateinamen für die Formulardefinition angeben.

Parameter:

Ressourcengruppen-Dateiname
Obligatorischer Parameter. Pfad zur Ausgaberessourcengruppe.
Externes Ressourcenverzeichnis
Optionaler Parameter. Pfad zu einem externen Ressourcenverzeichnis.
Formulardefinition-Dateiname
Optionaler Parameter. Pfad zu einer Eingabeformulardefinition.
Zusätzliches externes Ressourcenverzeichnis
Optionaler Parameter. Kann über die Schaltfläche Eine weitere Instanz dieses Parameters erstellen hinzugefügt werden.
Hinweis: Er extrahiert nur Formulardefinitionen, Codeseiten-Zeichensätze und codierte Schriftarten. Andere Ressourcentypen (z. B. Overlay, Seitensegmente) sind nicht enthalten.

5. Seitenblattkarte erstellen

Erstellt eine Seite im ACIF-Stil oder eine Blattkarte. Er erfordert einen Seiten- oder Blattkarten-Dateinamen. Außerdem können Sie einen optionalen Dateinamen für die Formulardefinition angeben. Eine Fehlermeldung wird angezeigt, wenn die angegebene Formulardefinition nicht gefunden wird.

Parameter:

Dateiname der Seitenblattkarte
Obligatorischer Parameter. Pfad zur Ausgabe.
Formulardefinition-Dateiname
Optionaler Parameter. Pfad zu einer Eingabeformulardefinition.

6. AFP-Objekte ausschneiden

Entfernt AFP-Objekte aus der Datei. Wählen Sie die Objektkennung in der Liste aus. Sie können einen optionalen Objektnamen mit passenden Parametern angeben.

Parameter:

Objektkennung
Obligatorischer Parameter. Sie müssen einen Objekttyp aus der Tabelle Unterstützte Objekte auswählen.
Objektname
Optionaler Parameter. Wenn nur Objekte mit den angegebenen Objektnamen gelöscht werden sollen.
    Hinweis:
  • Ein vorangestelltes Sternchen (*) bedeutet "endet mit".
  • Ein nachgestelltes Sternchen (*) bedeutet "beginnt mit".
  • Ein Sternchen (*) auf beiden Seiten bedeutet "enthält".
Bereich
Optionaler Parameter. So können Sie angeben, wie viele Elemente ausgeschnitten werden sollen. Dieser Parameter hat die Form "erster:letzter", wobei der erste Wert mit Null (0) beginnt. Ein "e" steht für "Ende". Zum Beispiel bedeutet 0:7 die ersten acht Objekte. 0:e bedeutet vom Anfang bis zum Ende der Datei.

7. Strukturierte AFP-Felder ausschneiden

Entfernt strukturierte AFP-Felder aus der Datei. Wählen Sie aus der Liste einen strukturierten Feldtyp aus, der entfernt werden soll. Sie können die Anzahl mit der Option Bereich angeben.

Parameter:

Kennung des strukturierten Felds
Obligatorischer Parameter. Sie müssen einen strukturierten Feldtyp aus der Tabelle Unterstützte strukturierte Felder auswählen.
Bereich
Optionaler Parameter. So können Sie angeben, wie viele Elemente ausgeschnitten werden sollen. Dieser Parameter hat die Form "erster:letzter", wobei der erste Wert mit Null (0) beginnt. Ein "e" steht für "Ende". Zum Beispiel bedeutet 0:7 die ersten acht Objekte. 0:e bedeutet vom Anfang bis zum Ende der Datei.

8. Gerade Seitenzahl in der Seitengruppe sicherstellen

Fügt bei Gruppen mit ungerader Seitenzahl eine leere Seite hinzu. Erfordert keine Parameter.

9. Inline-Ressource

Fügt der Inline-Ressourcengruppe Ressourcen hinzu. Sie müssen den voll qualifizierten Dateinamen der Ressource und den eigentlichen Ressourcennamen angeben.

Parameter:

Ressourcendateiname
Obligatorischer Parameter. Name und Pfad der Ressource auf dem Datenträger.
Ressourcenname
Obligatorischer Parameter. Name der Ressource, die in AFP geschrieben werden soll.

10. Unvollständige Seiten entfernen

Entfernt unvollständige Seiten, bei denen eine neue Seite beginnt, bevor die vorherige Seite endet.

11. Seitengruppen entfernen

Entfernt alle Seitengruppen und Seitengruppen-TLEs, aber keine anderen Daten innerhalb der Seitengruppe. Es gibt auch einen optionalen Bereich-Parameter.

Parameter:

Bereich
Optionaler Parameter. So können Sie angeben, wie viele Elemente ausgeschnitten werden sollen. Dieser Parameter hat die Form "erster:letzter", wobei der erste Wert mit Null (0) beginnt. Ein "e" steht für "Ende". Zum Beispiel bedeutet 0:7 die ersten acht Objekte. 0:e bedeutet vom Anfang bis zum Ende der Datei.

12. Strukturierte AFP-Felder validieren

Validiert die Reihenfolge und den Kontext der strukturierten Felder. Fehlende strukturierte Felder für den Beginn des Dokuments (BDT) und das Ende des Dokuments (EDT) sind zulässig.

Parameter:

Beenden bei Fehler
Optionaler Parameter. Der Kunde kann mit einem booleschen Eingabeparameter festlegen, ob die Validierung nach dem Auftreten des ersten Fehlers beendet oder bis zum Ende fortgesetzt werden soll.

13. Strukturierte AFP-Felder schreiben

Gibt Informationen über strukturierte AFP-Felder aus. Die Informationen können in eine externe Datei geschrieben werden. Mit der optionalen Auswahl "Hexadezimal anzeigen" können Sie die Ausgabe auch im Hexadezimalformat schreiben.

Parameter:

Ausgabedateiname
Optionaler Parameter. Name und Pfad der Ausgabedatei.
Hexadezimalwerte anzeigen
Optionaler Parameter. Verwenden Sie die booleschen Werte, um die hexadezimalen Werte der Felder der strukturierten AFP-Felder ein- oder auszublenden.

1.3.1.2.20.2.2.2.4.2 Unterstützte Objekte

Diese Tabelle enthält die Liste aller unterstützten Objekte bei der Verwendung der Filter.

AFP-Objekt ActiveEnvironmentGroup
BarCode CharacterSet
CodePage CodePage
Dokument DocumentEnvironmentGroup
DocumentIndex FormEnvironmentGroup
FormMap Grafiken
Bild IOCA
MediumMap MediumOverlay
ObjectContainer ObjectEnvirmentGroup
Seite PageGroup
PageSegment Resource
ResourceEnvirmentGroup ResourceGroup
Text

1.3.1.2.20.2.2.2.4.3 Unterstützte strukturierte Felder

Diese Tabelle enthält die Liste aller unterstützten strukturierten Felder.

BAG BBC BCF BCP
BDA BDD BDG BDI
BDM BDT BFG BFM
BFN BGR BII BIM
BMG BMM BMO BNG
BOC BOG BPF BPG
BPM BPS BPT BR
BRG BSG BTS CDD
CFC CFI CPC CPD
CPI CTC CTD EAG
EBC ECF ECP EDG
EDI EDM EDT EFG
EFM EFN EGR EII
EIM EMG EMM EMO
ENG EOC EOF EOG
EPF EPG EPM EPS
EPT ER ERG ESG
ETS FGD FNC FND
FNG FNI FNM FNN
FNO FNP GAD GDD
ICP IDD IEL IID
IMM IOB IOC IPD
IPG IPO IPS IRD
LLE MBC MCC MCD
MCF1 MCF2 MDD MDR
MFC MGO MIO MMC
MMO MMT MPG MPO
MPS MSU NOP OBD
OBP OCD PEC PFC
PGD PGP1 PGP2 PMC
PPO PTD PTX TLE

1.3.1.2.20.2.2.2.5 AFP Enhancer

Im AFP Enhancer-Modus von RICOH Visual Workbench können Sie Barcodes, Text und verdeckte Bereiche in Dokumenten erstellen.

Barcode und Text werden für viele unterschiedliche Zwecke verwendet, z. B. zum Steuern und Nachverfolgen von E-Mails und zum Hinzufügen von Seitenzahlen zu Dokumenten. Wenn Sie Bereiche in Dokumenten verdecken, können die betreffenden Daten weder mit einer AFP-Anzeigefunktion angezeigt noch gedruckt werden. Sie nehmen diese Erweiterungen in AFP-Musterdateien vor, die Ihren AFP-Produktionsdateien entsprechen.

AFP Enhancer Erstellt diese Barcodetypen:

  • Code 39

  • Data Matrix

  • Interleaved 2-of-5

  • Intelligent Mail (IMB)

  • POSTNET

  • Quick Response Code (QR-Code)

Mithilfe von AFP Enhancer können Sie vorhandene Barcodes verdecken und sie durch neue Barcodes ersetzen.

Um einen Barcode oder Text zu definieren, verwenden Sie bitte Content Expression Language (CEL). Zu den Bestandteilen von CEL-Ausdrücken zählen Indexwerte, Dokumentmerkmale, Jobmerkmale, Schlüsselwörter und statische Texte. Es werden mehrere CEL-Muster bereitgestellt.

In AFP Enhancer können Sie die Platzierung von Barcodes, Text und verdeckten Bereichen auf bestimmte Seiten in jedem Dokument einschränken. Mithilfe von AFP Enhancer können Sie zum Beispiel auf der ersten Seite des jeweiligen Dokuments einen Barcode anbringen oder alle ungeraden Seiten mit einem Text versehen. Mithilfe von AFP Enhancer können Sie auf der Grundlage bedingter Verarbeitung auch die Platzierung beschränken. Sie können beispielsweise einen CEL-Ausdruck erstellen, um Text auf die erste Seite eines Dokuments zu setzen, wenn der Wert des Dokumentmerkmals StatusKalifornien oder New York lautet.

Mit AFP Enhancer verwendete Steuerdateien

Sie können Ihre AFP Enhancer-Arbeit in Visual Workbench – Steuerdatei speichern.

Wenn Sie bereit sind, die Barcodes, Texte und verdeckten Bereiche in einem Workflow zu einzusetzen, verwenden Sie die Funktion EnhanceAFP-Steuerdatei exportieren, um eine EnhanceAFP-Steuerdatei in einem Verzeichnis auf dem primären Computer zu speichern, auf den RICOH ProcessDirector zugreifen kann.

Hinweis: Mithilfe von AFP Enhancer können Sie eine grafische Benutzerschnittstelle verwenden, um die Informationen in der EnhanceAFP-Steuerdatei zu erstellen. Eine andere Möglichkeit, eine EnhanceAFP-Steuerdatei zu erstellen oder zu ändern, ist der Einsatz eines Texteditors. Wenn Sie die Datei bearbeiten, sind diese Informationen für AFP Enhancer nicht verfügbar.

Mit AFP Enhancer verwendete Schrittschablonen

Die folgenden Schrittschablonen nutzen die Enhance-AFP-Steuerdatei, um den Inhalt von AFP-Dateien zu ändern.

  • BuildAFPFromDocuments

    Ein Schritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, erstellt eine AFP-Datei für einen Job. Wenn Sie Barcodes, Texte und verdeckten Bereiche in einer Enhance-AFP-Steuerdatei definieren, führt dieser Schritt zu ihrer Anwendung. Die von diesem Schritt produzierte AFP-Datei wird die AFP-Datei für die nachfolgenden Schritte im Workflow.

  • CreateAFPJobsFromDocuments

    Ein Schritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, generiert einen oder mehrere untergeordnete AFP-Jobs. Wenn Sie Barcodes, Texte und verdeckten Bereiche in einer Enhance-AFP-Steuerdatei definieren, führt dieser Schritt zu ihrer Anwendung.

  • BuildEnhanceAFPFile (nur für Advanced Document Pool)

    Wenn Sie mit der Erweiterungsfunktion Document Pool arbeiten, erstellt ein Schritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, eine Steuerdatei, die Erweiterungen verwaltet, sodass einige Dokumente andere Erweiterungen als andere Dokumente aufweisen.

1.3.1.2.20.2.2.2.6 Document Property Designer

Mit Document Property Designer können Sie Dokument- und Jobmerkmale für AFP-Dateien anpassen. Sie können diese Merkmale in Ihren Workflows auf vielfältige Art und Weise nutzen.

Sie können mit dem Mitarbeiter des RICOH ProcessDirector-Kundendiensts zusammenarbeiten, um benutzerdefinierte Dokumenteigenschaften für die Installation zu definieren. Sie können die Dokumentmerkmale festlegen, zum Beispiel:

  • Wollen Sie Dokumente anhand der Postleitzahlen sortieren, können Sie ein angepasstes Dokumentmerkmal Postleitzahl definieren.
  • Wollen Sie Dokumente anhand der Kontonummern gruppieren, können Sie ein angepasstes Dokumentmerkmal Kontonummer definieren.

Ein angepasstes Merkmal kann den Wert eines beliebigen Indexkennzeichens in einem AFP-Dokument enthalten. Indexkennzeichen werden in der AFP-Architektur TLEs (Tagged Logical Elements) genannt.

Sie können mit der Funktion Document Property Designer Merkmale mit Indexkennzeichen verbinden, die in einer AFP-Musterdatei definiert sind, welche die AFP-Produktionsdateien darstellt. Der Document Property Designer erstellt eine Visual Workbench – Steuerdatei mit Informationen darüber, wie die Merkmale mit Indexkennzeichen verbunden werden. Dann konfigurieren Sie die RICOH ProcessDirector-Schritte zum Berechnen der Werte von Merkmalen. Die Schritte verwenden die Steuerdatei, um festzulegen, wie Dokument- oder Jobmerkmale mit Indexkennzeichen verbunden werden.

Wenn Sie beispielsweise das Dokumentmerkmal Postleitzahl definiert haben und alle Dokumente in der AFP-Musterdatei ein Indexkennzeichen namens Postcode enthalten, das die Postleitzahl enthält, können Sie mit dem Document Property Designer das Dokumentmerkmal Postleitzahl mit dem Indexkennzeichen Postcode verbinden. Wird ein Dokumentmerkmal mit einem Indexkennzeichen verbunden, ordnet RICOH ProcessDirector den Wert des Indexkennzeichens dem Dokumentmerkmal in den AFP-Produktionsjobs zu, die dieselben Indexkennzeichen wie die AFP-Musterdatei enthalten.

Sie können dasselbe Merkmal mit unterschiedlichen Indexkennzeichen in unterschiedlichen AFP-Musterdateien verbinden. Enthält die eine AFP-Musterdatei beispielsweise das Indexkennzeichen Postcode und eine zweite AFP-Musterdatei das Indexkennzeichen Routing-Code, können Sie dasselbe Dokumentmerkmal in der ersten AFP-Musterdatei mit dem Indexkennzeichen Postcode und in der zweiten AFP-Musterdatei mit dem Indexkennzeichen Routing-Code verbinden. Wenn Sie eines oder mehrere Merkmale mit unterschiedlichen Indexkennzeichen in unterschiedlichen AFP-Musterdateien verbinden, müssen Sie eine separate Visual Workbench – Steuerdatei für jede AFP-Musterdatei erstellen. Dann können Sie die RICOH ProcessDirector-Schritte zum Berechnen der Werte der Merkmale konfigurieren, damit jeder Schritt die Steuerdatei verwendet, die sich auf die AFP-Produktionsjobs bezieht, die den Workflow verwenden.

Sie können auch mehrere Indexkennzeichen mit dem gleichen Merkmal verbinden. Wenn Sie beispielweise ein Indexkennzeichen namens Routing-Code und ein Indexkennzeichen namens Postleitzahl haben, können Sie beide Indexkennzeichen mit dem Merkmal Postcode verbinden. Sie können dieselbe Visual Workbench – Steuerdatei für mehrere Jobs verwenden, die unterschiedliche Indexkennzeichennamen für das gleiche Merkmal verwenden. Das System erwartet jedoch, dass nur eines der Indexkennzeichen in einem bestimmten Dokument vorhanden ist. Wenn mehr als ein Indexkennzeichen in einem Dokument vorhanden ist, weist das System den Merkmalwert basierend auf dem ersten Auftreten zu.

Wenn Sie Merkmale mit Indexkennzeichen verbinden, können Sie mit Document Property Designer zudem Folgendes tun:

  • Den Indexkennzeichenwert so bearbeiten, dass das Merkmal nur einen Teil des Indexkennzeichenwerts enthält. Beispielsweise können Sie eine Kundenkontonummer so bearbeiten, dass das Merkmal nur einen Teil der Kontonummer enthält.
  • Verbindungsoptionen für die Merkmale definieren. Sie können beispielsweise den Standardwert für ein Dokumentmerkmal angeben, wenn das Indexkennzeichen in einem Dokument nicht gefunden wird.

1.3.1.2.20.2.3 AFP Editor

Bei dem AFP Editor-Feature handelt es sich um ein Plug-in für RICOH Visual Workbench. Mit AFP Editor können Sie Barcodes, Text und verdeckte Bereiche in Dokumenten erstellen.

Barcode und Text werden für viele unterschiedliche Zwecke verwendet, z. B. zum Steuern und Nachverfolgen von E-Mails und zum Hinzufügen von Seitenzahlen zu Dokumenten. Wenn Sie Bereiche in Dokumenten verdecken, können die betreffenden Daten weder mit einer AFP-Anzeigefunktion angezeigt noch gedruckt werden. Sie nehmen diese Erweiterungen in AFP-Beispieldateien vor, die Ihre AFP-Produktionsdateien darstellen.

AFP Editor Erstellt diese Barcodetypen:

  • Code 39

  • Data Matrix

  • Interleaved 2-of-5

  • Intelligent Mail (IMB)

  • Portable Data File 417 (PDF417)

  • POSTNET

  • Quick Response Code (QR-Code)

AFP Editor ermöglicht Folgendes:

  • Vorhandenen Barcode verbergen und diesen durch neuen Barcode ersetzen.

  • Automatisch POSTNET-Barcodes mit intelligenten Mail-Barcodes ersetzen, die denselben Routing-Code haben.

  • Eine Beziehung zwischen zwei Barcodes herstellen, die festlegt, welcher Barcode in einem Dokument erstellt wird.

    Eine AFP-Datei verfügt z. B. über QR-Code für einige, nicht aber für alle Dokumente. Sie möchten einen neuen größeren QR-Code zu jeden Dokument hinzufügen, das nicht über einen QR-Code verfügt. Sie definieren einen QR-Code, der mit dem vorhandenen QR-Code übereinstimmt, und Sie definieren den neuen QR-Code. Sie erstellen eine Bedingung, dass jedem Dokument, das nicht über einen QR-Code verfügt, der neue QR-Code hinzugefügt wird.

Um einen Barcode oder Text zu definieren, verwenden Sie die Werte von Indexkennzeichen, Jobmerkmalen und statischem Text. Sie verwenden z. B. den AFP Indexer-Modus von RICOH Visual Workbench, um eine Postleitzahl als Indexkennzeichen zu definieren. In AFP Editor können Sie einen Barcode erstellen, der den Wert des Indexkennzeichens für die Postleitzahl verwendet.

Hinweis: In AFP Editor können Sie den Wert eines Dokumentmerkmals nur dann in einen Barcode integrieren, wenn ein Indexkennzeichen in den Dokumenten dem Dokumentmerkmal zugeordnet ist. Beispiel:
  • Sie ordnen ein Indexkennzeichen, das den Postleitzahlen-Code enthält, dem Dokumentmerkmal Postleitzahl zu, und Sie verwenden den Wert des Indexkennzeichens, das den Postleitzahl-Code enthält, für die Definition eines Barcodes. Der Barcode enthält den Wert des Dokumentmerkmals Postleitzahl.

  • Sie verwenden das Automatische Überprüfung-Feature, daher müssen Barcodes die Merkmale Jobnummer und Folge in untergeordnetem Job enthalten. AFP Editor kann keinen Barcode erstellen, der das Dokumentmerkmal Folge in untergeordnetem Job enthält, da die Dokumente nicht über Daten zu ihrer relativen Position innerhalb eines untergeordneten Jobs verfügen. RICOH ProcessDirector verarbeitet den Wert des Dokumentmerkmals Folge in untergeordnetem Job für jedes Dokument. Daher müssen Sie AFP Enhancer für die Erstellung dieser Barcodes verwenden.

In AFP Editor können Sie Seiten in der Seitengruppe und die Seitenzahl für die Seitengruppe in Barcode und Text ausgeben. In AFP Editor können Sie z. B. Seite 1 von 5 in einen Barcode integrieren, der auf Seite 1 gedruckt wird, und Seite 2 von 5 in einen Barcode, der auf Seite 2 gedruckt wird.

In AFP Editor können Sie die Platzierung von Barcodes, Text und verdeckten Bereichen auf bestimmte Seiten in jedem Dokument einschränken. In AFP Editor können Sie beispielsweise einen Barcode auf der ersten Seite jedes Dokuments oder Text auf allen Seiten mit einer geraden Seitenzahl platzieren.

Steuerdatei, die mit AFP Editor verwendet wird

Sie können Ihre AFP Editor-Arbeit in Visual Workbench – Steuerdatei speichern.

Wenn Sie bereit sind, Barcodes, Text und verdeckte Bereiche in einem Workflow zu verwenden, senden oder kopieren Sie Visual Workbench – Steuerdatei an bzw. für ein Verzeichnis auf dem primären Computer, auf das RICOH ProcessDirector Zugriff hat.

Neue Schrittschablone

AFP Editor fügt die Schrittschablone EditAFP hinzu. Ein Schritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, benutzt die Informationen in einer RICOH Visual Workbench-Steuerdatei zum Erstellen von Barcodes, Text und verdeckten Bereichen in AFP-Dateien.

1.3.1.2.20.2.3.1 Barcodes

Ein Barcode ist ein Muster von Elementen (beispielsweise Balken, Leerstellen und zweidimensionale Module), die numerische oder alphanumerische Informationen in maschinenlesbarer Form darstellen.

Die Art, in der die Elemente eines Barcodes angeordnet sind, wird Barcodetyp oder Symbologie genannt. Im AFP Enhancer-Modus vonRICOH Visual Workbench können folgende Barcodetypen erstellt werden.

  • Code 39 (3-of-9 Code): Ein Barcode mit niedriger Dichte, mit dem Großbuchstaben, Zahlen und bestimmte Sonderzeichen codiert werden können.
  • Data Matrix: Ein zweidimensionaler Barcode (2D-Barcode), der aus schwarzen und weißen rechteckigen Modulen besteht, die in einem Quadrat- oder Rechteckmuster angeordnet sind. Dieser Barcode benutzt den Solomon-Reed-Fehlerkorrekturalgorithmus (ECC 200), um die Zuverlässigkeit der Daten sicherzustellen.
  • Intelligent Mail: Ein vierstufiger Barcode, den der United States Postal Service (USPS) zum Verfolgen und Leiten von Post definiert. In Intelligent Mail-Barcodes (IMBs) ist die Funktionalität von POSTNET- und PLANET-Barcodes in einem einzigen Barcode kombiniert.
  • Interleaved 2-of-5: Ein Barcode mit hoher Dichte, der Zahlen codieren kann.
  • POSTal Numeric Encoding Technique (POSTNET): Ein Barcode, den der USPS zum Leiten von Post benutzt.
  • Quick Response Code (QR-Code): Ein zweidimensionaler Matrix-Barcode (2D-Barcode), der aus schwarzen und weißen rechteckigen Modulen besteht, die in einem Quadratmuster angeordnet sind. Der Inhalt dieses Barcodes kann mit hoher Geschwindigkeit decodiert werden. Dieser Barcode benutzt den Solomon-Reed-Fehlerkorrekturalgorithmus (ECC 200), um die Zuverlässigkeit der Daten sicherzustellen.

Mit dem Feature AFP Editor können alle oben genannten Barcodetypen sowie ein zusätzlicher Barcodetyp erstellt werden:

  • Portable Data File 417 (PDF417): Ein zweidimensionaler Barcode (2D-Barcode), der aus mehreren Zeilen besteht, wobei jede Zeile wie ein kleiner linearer Barcode aussieht. Der Barcode verwendet die Solomon-Reed-Fehlerkorrektur.

1.3.1.2.20.2.3.1.1 Barcode-Platzierung und -Ausrichtung

Wenn Sie die RICOH Visual Workbench -Benutzerschnittstelle verwenden, um einen Barcode in einer AFP-Musterdatei zu erstellen, definieren Sie einen Barcodebereich. Sie geben den Ursprungspunkt des Bereichs, die Größe (Höhe und Breite) des Bereichs und die Position des Bereichs in den einzelnen Dokumenten an. Der Bereich kann ein horizontales Rechteck (bei einem Zaun-Barcode), ein vertikales Rechteck (bei einem Leiter-Barcode) oder ein Quadrat sein.
Hinweis: Die Begriffe Dokument und Seitengruppe sind Synonyme.

AFP Enhancer und AFP Editor bieten verschiedene Kapazitäten für die Platzierung von Barcodes.

Mit sowohl AFP Enhancer als auch AFP Editor können Sie die Platzierung von Barcodes auf bestimmte Seiten in jedem Dokument begrenzen. Zum Beispiel können Sie einen Barcode auf der ersten Seite jedes Dokuments oder auf allen geraden Seiten platzieren.

Mithilfe von AFP Enhancer können Sie auf der Grundlage bedingter Verarbeitung auch die Platzierung beschränken. Erstellen Sie z. B. einen CEL-Ausdruck, um einen Barcode auf der ersten Seite eines Dokuments zu platzieren, basierend auf dem Wert des Dokumentmerkmals Staat.

Bearbeiten Sie die EnhanceAFP-Steuerdatei manuell, um eine Ausrichtung mit AFP Enhancer festzulegen.

Mit AFP Editor können Sie eine dieser Ausrichtungen des Barcodesymbols im Barcodebereich festlegen: 0, 90, 180 oder 270 Grad. Ausrichtungen von Barcodes zeigt die möglichen Ausrichtungen für ein Barcodesymbol an, wobei der Text für die alphanumerische Balkencodeinterpretation (HRI) über dem Barcodesymbol platziert ist:

Ausrichtungen von Barcodes
Vier Ausrichtungen eines Barcodes

1.3.1.2.20.2.3.1.2 Daten für nahezu alle Barcodetypen

Mit AFP Enhancer und AFP Editor können Code 39, Data Matrix, Interleaved 2-of-5, PDF417 (nur AFP Editor), POSTNET und QR Code-Barcodeobjekte erstellt werden, die der AFP Bar Code Content Objekt Architecture (BCOCA) entsprechen. AFP Enhancer und AFP Editor verwenden die Standardwerte für alle BCOCA-Merkmale und zeigen die änderbaren Standardwerte an.

Weitere Informationen zu den Standardwerten enthält das Buch Bar Code Object Content Architecture Reference, Formnummer S544-3766.

Mit AFP Enhancer kann ein Barcode mit der Content Expression Language (CEL) definiert werden. Zu den Bestandteilen von CEL-Ausdrücken zählen Indexwerte, Dokumentmerkmale, Jobmerkmale, Schlüsselwörter und statische Texte.

Mit AFP Editor können Sie folgende Daten zum Codieren im Barcodesymbol in einer beliebigen Kombination angeben, wenn die Daten in dem Barcodetyp zulässig sind:

  • Den Wert von einem oder mehreren Indexkennzeichen. (Wenn die Routing-Postleitzahl in einer AFP-Datei beispielsweise ein Indexkennzeichen ist, können Sie die Postleitzahl in die Barcodedaten aufnehmen.) Wenn der Indexkennzeichenwert in jeder Seitengruppe unterschiedlich ist, sind die Barcodedaten für das Indexkennzeichen in jeder Seitengruppe unterschiedlich.
  • Den Wert der Job-Merkmale (beispielsweise der Jobnummer). Die Barcodedaten für ein Jobmerkmal sind in allen Seitengruppen identisch.
  • Text. Die Barcodedaten für einen Text sind in allen Seitengruppen identisch.
  • Alphanumerische Balkencodeinterpretation (HRI).
  • Codepage-Codierung.

1.3.1.2.20.2.3.1.3 Intelligent Mail-Barcodedaten

Intelligent Mail-Barcodes (IMBs) verfügen über mehrere Darstellungen und zwei Grundformate. Wenn IMBs mit der Option United States Postal Service (USPS) Intelligent Mail Full-Service verwendet werden, müssen alle Postsendungen über eine Seriennummer verfügen
Darstellungen

AFP Enhancer kann Intelligent Mail-Barcodes (IBMs) in einer der folgenden Darstellungen erstellen:

  • BCOCA-Objekte: Dieses Barcodeobjekt entspricht der Bar Code Content Object Architecture (BCOCA).
  • Generische Barcodes: Dieses Objekt gewährleistet die Kompatibilität mit allen IPDS-Druckern.
  • Font-Barcodes: Der Inhalt wird durch ein Presentation Text Object Architecture (PTOCA) Objekt mit transparentem Text repräsentiert. Die referenzierte Font-Ressource muss beim Drucken verfügbar sein.
  • DrawRule-Barcodes: Ein PTOCA-Objekt repräsentiert den Inhalt anhand von Regeln.

AFP Editor kann Intelligent Mail-Barcodes (IBMs) in einer der folgenden Darstellungen erstellen:

  • BCOCA-Objekte: Barcodeobjekte entsprechen der Bar Code Content Object Architecture (BCOCA). AFP Editor kann IMB-Symbole in Standardhöhe erstellen.
  • Textbarcodes:AFP Editor benutzt den AFP-IMB-Font mit 300 DPI (US23), der von dem USPS bereitgestellt wird. Dieser Barcode-Font erstellt IMB-Symbole in Standardhöhe.

In der Regel werden BCOCA-Objekte anderen Barcodedarstellungen vorgezogen. Bestimmte ältere Drucker wie der IBM 3900 können jedoch BCOCA-IMBs nicht verarbeiten. Um auf diesen Druckern zu drucken, müssen Sie zur IMB-Erstellung andere Barcodedarstellungen verwenden.

Formate

IMBs umfassen 5 Elemente und bis zu 31 Stellen. Die Elemente Mailer-ID und Seriennummer werden zusammen zu 15 Ziffern kombiniert. Für IMBs gibt es 2 grundlegende Formate, basierend auf der Länge der vom USPS zugeordneten Mailer-ID. Die 2 Abbildungen zeigen die Formate:

Felder in IMBs mit 9-stelliger Mailer-ID und 6-stelliger Seriennummer
Format von IMBs mit 9-stelliger Seriennummer
Felder in IMBs mit 6-stelliger Mailer-ID und 9-stelliger Seriennummer
Format von IMBs mit 6-stelliger Seriennummer

Beide IBM-Formate enthalten diese Elemente:

Barcode-ID
Eine 2-stellige Nummer, die OEL-Informationen identifiziert (OEL = Optional Endorsement Line). Der USPS definiert die Barcode-IDs. Dieses Feld ist erforderlich.
Servicetyp-ID
Eine 3-stellige Nummer, mit der die Postklasse und die Postservices identifiziert wird. 080 steht beispielsweise für First-Class-Post mit angefordertem Adressservice. Der USPS definiert die Servicetypen und Servicetyp-IDs. Dieses Feld ist erforderlich.
Mailer-ID
Eine 6- oder 9-stellige Nummer, die den Mailer identifiziert. Der USPS ordnet die Mailer-ID zu.
Hinweis: Sie können das Feld Mailer-ID für andere Zwecke in einem Intelligent Mail-Barcode benutzen, der für Antwortpost verwendet wird.
Seriennummer
Eine 6- oder 9-stellige Nummer, die der Mailer zum Identifizieren des Poststücks zuordnet. Wenn die Mailer-ID 6 Ziffern enthält, enthält die Seriennummer 9 Ziffern. Wenn die Mailer-ID 9 Ziffern enthält, enthält die Seriennummer 6 Ziffern. Dieses Feld ist erforderlich. Wenn Sie jedoch nur USPS-Basisservices verwenden, kann die Seriennummer aus Nullen bestehen.
Routing-Postleitzahl
Die 5-, 9- oder 11-stellige Routing-Postleitzahl des Postempfängers, auch Zustellpunktcode (Delivery Point Code) genannt. Dieses Feld ist nicht erforderlich.

Mit AFP Editor können diese IMB-Elemente auf der Daten-Registerkarte festgelegt werden.

Mit AFP Enhancer können diese IMB-Elemente mit der Content Expression Language (CEL) angegeben werden. Sie können beispielsweise dieses bereitgestellte CEL-Beispiel verwenden:

'04260' Job.Postal.MailerID fmt("%05d",Doc.Address.ZipCode) '00'

Inhalt des CEL-Beispiels Zu ersetzende oder einzufügende Informationen
04 Ersetzen Sie 04 durch Ihre 2-stellige Barcode-ID.

Wenn Sie über die Funktion Postal-Enablement verfügen, gibt das Jobmerkmal Job.Postal.MailStream diese Informationen an. Geben Sie im Schritt SetPostalJobProps das Merkmal als Ihre Barcode-ID an.

260 Ersetzen Sie 260 durch Ihre 3-stellige Servicetyp-ID.

Wenn Sie Postal-Enablement besitzen, legt das Jobmerkmal Job.Postal.Type diese Informationen fest. Geben Sie im Schritt SetPostalJobProps das Merkmal als Ihre Servicetyp-ID an.

Job.Postal.MailerID Ersetzen Sie dieses Jobmerkmal durch ein benutzerdefiniertes Jobmerkmal, z. B. Job.Info.Attr1. Legen Sie im Schritt SetJobPropsFromTextFile das Merkmal als Ihre Mailer-ID fest.

Wenn Sie Postal-Enablement besitzen, geben Sie die Mailer-ID mit diesem Jobmerkmal an. Geben Sie im Schritt SetPostalJobProps das Merkmal als Ihre Mailer-ID an.

Wenn Sie nicht für jedes Dokument eine eindeutige Seriennummer angeben müssen:
  • Geben Sie ein Leerzeichen, 6 Nullen und ein weiteres Leerzeichen zwischen Job.Postal.MailerID und fmt("%05d",Doc.Address.ZipCode) ein, wenn Sie eine 9-stellige Mailer-ID haben.

  • Geben Sie ein Leerzeichen, 9 Nullen und ein weiteres Leerzeichen ein, wenn Sie eine 6-stellige Mailer-ID haben.

Siehe nächsten Abschnitt, wenn Sie eine eindeutige Seriennummer eingeben müssen.

fmt("%05d",Doc.Address.ZipCode) Erstellen Sie ein Indexkennzeichen für die Postleitzahlendaten, und ordnen Sie das Indexkennzeichen dem Dokumentmerkmal Doc.Address.ZipCode zu.

Wenn die Postleitzahl neunstellig ist, ändern Sie "%05d" in "%09d".

'00’ Wenn Sie den Barcode um zwei Stellen erweitern möchten, lassen Sie diesen Inhalt im Beispiel.

Wenn Sie den Barcode nicht um zwei Stellen erweitern möchten, löschen Sie diesen Inhalt.

Dieses CEL-Beispiel verwendet das Jobmerkmal Job.Info.Attr1 mit einer 6-stelligen Mailer-ID und einer 5-stelligen Postleitzahl:

'04080' Job.Info.Attr1 000000000 fmt("%05d",Doc.Address.ZipCode) '00'

Dieses CEL-Beispiel verwendet das Jobmerkmal Postal-Enablement mit einer 9-stelligen Mailer-ID und einer 9-stelligen Postleitzahl:

Job.Postal.MailStream Job.Postal.Type Job.Postal.MailerID 000000 fmt("%09d",Doc.Address.ZipCode)

Seriennummern

Die Seriennummer in einem Intelligent Mail-Barcode (IMB) identifiziert das Poststück. Wenn Sie die USPS-Option für vollen Service (Komplett-Service) verwenden, darf sich die Seriennummer 45 Tage lang nicht in einem anderen Barcode wiederholen.

Eine Seriennummer kann je nach Länge der Mailer-ID aus 6 oder 9 Ziffern bestehen.

AFP Enhancer

Mit AFP Enhancer kann eine Seriennummer anhand eines Dokumentmerkmals angegeben werden.

Zum Hinzufügen einer Seriennummer zum bereitgestellten CEL-Ausdruck '04260' Job.Postal.MailerID fmt("%05d",Doc.Address.ZipCode) '00':

  • Geben Sie eine Formatfunktion fmt() mit dem Dokumentmerkmal ein, das Sie für die Seriennummer verwenden.

    Geben Sie zum Beispiel fmt("%09d",Doc.Custom.AccountNumber) ein:

    '04260' Job.Postal.MailerID fmt("%09d",Doc.Custom.AccountNumber) fmt("%05d",Doc.Address.ZipCode) '00'

    Die Formatfunktion erweitert die Nummer auf 9 Stellen, wenn Sie "%09d" angeben, oder auf 6 Stellen, wenn Sie "%06d" angeben.

  • Erstellen Sie ein Indexkennzeichen für die Kontonummerdaten, und ordnen Sie das Indexkennzeichen dem Dokumentmerkmal zu, z. B. Doc.Custom.AccountNumber.

    Hinweis: Wenn Sie Daten verwenden möchten, die sich jeden Monat als Seriennummer wiederholen, die Seriennummer aber nicht über 45 Tage wiederholt werden soll, erstellen Sie ein Indexkennzeichen für die Monatsdaten in einem Dokumentdatum. Ordnen Sie das Indexkennzeichen einem benutzerdefinierten Dokumentmerkmal zu, wie Doc.Custom.Month. Fügen Sie zwei Formatfunktionen ein:

    fmt("%02d",Doc.Custom.Month) fmt("%07d",Doc.Custom.AccountNumber)

AFP Editor

AFP Editor ermöglicht die Angabe der Seriennummer auf folgende Arten:

  • Indexkennzeichen: Sie können ein Indexkennzeichen angeben, das den zu codierenden Wert als Seriennummer enthält. Das Indexkennzeichen kann in jeder Seitengruppe (Poststück) einen anderen Wert enthalten. Ist beispielsweise die Kunden-ID indexiert, kann die Seriennummer die Kunden-ID sein. Ist die Kunden-ID kürzer als die für eine Seriennummer erforderlichen 6 oder 9 Ziffern, fügt AFP Editor automatisch Nullen am Anfang der Kunden-ID hinzu.

  • Seriennummerndatei: Für jeden Barcode können Sie eine Datei mit der Nummer angeben, die im ersten IMB der AFP-Datei als Seriennummer verwendet werden soll. AFP Editor erhöht die Nummer in der Datei für jeden nachfolgend erstellten Barcode automatisch um 1, damit die Seriennummer eindeutig ist. Enthält die Seriennummerndatei beispielsweise die Anfangsseriennummer 000000, lauten die Seriennummern in den Barcodes 000000, 000001, 0000002, 0000003 usw.

    Da 6 oder 9 Ziffern zum vollständigen Identifizieren eines Poststücks (beispielsweise Empfänger, Art des Poststücks, Datum des Versendens) möglicherweise nicht ausreichen, können Sie eine fortlaufende Nummer als Seriennummer verwenden und die Seriennummer in einem Indexkennzeichen in dem Poststück oder in einer separaten Indexdatei speichern. Wenn der USPS elektronische ACS-Informationen (ACS = Address Change Service, Adressänderungsservice) zurückgibt, können Sie die Seriennummer verwenden, um das aktuelle Poststück oder Informationen zu dem Poststück abzurufen.

Wenn der Schritt EditAFP IMBs in AFP-Produktionsdateien erstellt:

  1. Codiert er im ersten IMB in der AFP-Datei die in der Seriennummerndatei befindliche Seriennummer.
  2. erhöht er in jedem nachfolgend erstellten IMB die Seriennummer um 1. Dadurch wird sichergestellt, dass die Seriennummer in jedem Barcode eindeutig ist.
  3. Wird die Seriennummer in 000001 oder 000000001 umgebrochen, wenn die Seriennummer die maximale Anzahl von in der Seriennummerndatei angegebenen Ziffern (6 oder 9) erreicht hat.
  4. Wenn das Erstellen von IMBs in der AFP-Datei abgeschlossen ist, aktualisiert er die Seriennummerndatei, so dass die Datei die Anfangsseriennummer für den ersten IMB in der nächsten AFP-Datei enthält, die der Schritt EditAFP verarbeitet.

Wenn die Seriennummerndatei beispielsweise die 6-stellige Seriennummer 000001 enthält und der Schritt EditAFP vier IMBs in zwei AFP-Dateien erstellt (jede AFP-Datei benutzt dieselbe Seriennummerndatei), enthalten die Barcodes die folgenden Seriennummern:

  • Erste AFP-Datei: 000001, 000002, 000003 und 000004
  • Zweite AFP-Datei: 000005, 000006, 000007 und 000008

AFP Editor kann die Barcodedaten speichern, die in den einzelnen IMBs in einem Indexkennzeichen codiert wurden. Dies ist insbesondere dann nützlich, wenn Sie eine Seriennummerndatei verwenden, da jedes Indexkennzeichen in der AFP-Datei die in dem Barcode codierte Seriennummer enthält.

Sie geben den Namen der Seriennummerndatei an, wenn Sie einen IMB in der AFP-Musterdatei erstellen. Sie können für jede AFP-Musterdatei mit eigener Steuerdatei eine eigene Seriennummerndatei angeben. Legen Sie die Berechtigungen für die Seriennummerndatei so fest, dass der RICOH ProcessDirector-Systembenutzer (aiw1 ist der Standardwert) und alle Benutzer in der RICOH ProcessDirector-Gruppe (aiwgrp1 ist der Standardwert) die Datei lesen und aktualisieren können.

Hinweis: Der Schritt EditAFP verarbeitet mehrere Seitengruppen gleichzeitig. Daher sind die Seriennummern in den IMBs in den einzelnen Seitengruppen nicht immer aufeinanderfolgend. Der Schritt EditAFP kann beispielsweise den IMB in der dritten Seitengruppe (mit der Seriennummer 000002) erstellen, bevor er den IMB in der zweiten Seitengruppe (mit der Seriennummer 000003) erstellt. Auch wenn die Seriennummern in den einzelnen Seitengruppen nicht aufeinanderfolgend sind, ist die Seriennummer in den einzelnen IMBs eindeutig.

1.3.1.2.20.2.3.1.4 POSTNET durch IMB ersetzen

Intelligent Mail-Barcodes (IMBs) können sowohl POSTNET- als auch PLANET-Barcodes sowie die alphanumerischen Zeichen ersetzen, die den Teilnehmercode und Schlüsselzeileninformationen (Keyline-Information) für den USPS-Adressänderungsservice (Address Change Service, ACS) enthalten. AFP Editor stellt eine Austauschfunktion bereit, die POSTNET-Barcodes löschen und IMBs erstellen kann, die denselben Routing-Code wie in den ausgetauschten POSTNET-Barcodes (ohne die Prüfziffer) enthalten. POSTNET-Barcodes und IMBs können Textbarcodes oder BCOCA-Objekte sein.

Die Austauschfunktion stellt IMBs automatisch an die Position, an der sich die auszutauschenden POSTNET-Barcodes befanden. Sie können die Position der IMBs jedoch ändern. Befindet sich der POSTNET-Barcode beispielsweise unter dem Namen und der Adresse, können Sie den IMB über den Namen und die Adresse platzieren.

Die Austauschfunktion löscht PLANET-Barcodes oder die ACS-Daten nicht, die normalerweise über dem Namen und der Adresse gedruckt werden. Sie können jedoch den Bereich, der den PLANET-Barcode und die ACS-Daten enthält, zuerst mit AFP Editor verdecken.

PLANET- und POSTNET-Barcodes zeigt eine Adresse mit ACS-Daten, einem PLANET-Barcode und einem POSTNET-Barcode an. POSTNET-Barcode zeigt dieselbe Adresse nach dem Erstellen eines verdeckten Bereichs für die ACS-Daten und den PLANET-Barcode.

PLANET- und POSTNET-Barcodes
POSTNET- und PLANET-Barcodes in einem Adressblock
POSTNET-Barcode
Adressblock, in dem die ACS-Daten und der PLANET-Barcode verdeckt sind

POSTNET-Barcode zeigt die Adresse mit dem POSTNET-Barcode an. Nach Austausch durch IMB zeigt die Adresse nach dem Austausch des POSTNET-Barcodes durch einen IMB an.

POSTNET-Barcode
Adressblock mit POSTNET-Barcode
Nach Austausch durch IMB
Adressblock mit IMB

1.3.1.2.20.2.3.2 Verdeckte Bereiche

Ein verdeckter Bereich ist ein Bereich in den einzelnen Seitengruppen, den niemand mit einer AFP-Anzeigefunktion anzeigen kann und der nicht gedruckt wird.

Sie können Text, Barcodes oder andere Typen von Daten zur Erkennung optischer Markierungen (Optical Mark Recognition, OMR) verdecken, die ausgetauscht werden sollen oder die nicht mehr benötigt werden. Wenn Sie beispielsweise POSTNET- und PLANET-Barcodes durch Intelligent Mail-Barcodes (IMBs) ersetzen wollen, können Sie die PLANET-Barcodes verdecken. (Der AFP Editor kann PLANET-Barcodes automatisch durch IMBs ersetzen, aber Sie müssen die PLANET-Barcodes und alle ACS-Daten verdecken.)

AFP Editor erstellt einen verborgenen Bereich, indem es ein AFP-Grafikobjekt erstellt, das keine Daten enthält und in der Farbe des Mediums druckt. Obwohl Sie die im verdeckten Bereich vorhandenen Daten nicht mit einer AFP-Anzeigefunktion anzeigen können, sind die Daten in der AFP-Datei immer noch vorhanden.

Sie können die Position und Größe des verdeckten Bereichs angeben. Verdeckte Bereiche können wie folgt platziert werden:

  • Auf eine angegebene Seite (beispielsweise Seite 1) der einzelnen Seitengruppen.
  • Auf alle Seiten in den einzelnen Seitengruppen.
  • Auf die geraden Seiten in den einzelnen Seitengruppen (Seite 2, 4, 6, ...).
  • Auf die ungeraden Seiten in den einzelnen Seitengruppen (Seite 1, 3, 5, ...).

1.3.1.2.20.2.4 Whitespace Manager

Mit Whitespace Manager können Sie Ihren Dokumenten Werbemitteilungen oder Hinweise hinzufügen, ohne diese neu erstellen zu müssen. Whitespace Manager ermöglicht Ihnen das Erstellen von verfügbaren Leerraumbereichen in AFP-Dateien sowie das Füllen dieser Leerraumbereiche mit Inhalt wie Bildern und Texten während der anschließenden Druckphase.

Sie erstellen eine oder mehrere Regeln für das Zuordnen von Inhalt zu Leerräumen, um mit dem Inhalt bestimmte Kunden anzusprechen oder den verfügbaren Raum optimal zu nutzen.

1.3.1.2.20.2.4.1 Leerraum

Bei Leerraum handelt es sich um den Bereich auf einer Seite, der keinen Text enthält. Leerräume können in AFP-Dateien definiert werden, indem bekannter Leerraum auf einer Seite ausgewählt oder eine Suche nach dem ersten verfügbaren Leerraum in einer Seitengruppe gestartet wird.

Wenn Whitespace Manager nach Leerraum auf einer Seite sucht, wird die logische Seite auf Bereiche überprüft, die keine Textblöcke enthalten. Bereiche mit Overlays, Page-Segmenten, Barcodes oder Bildern werden als verfügbarer Leerraum angesehen.

Beim Erstellen einer Leerraumdefinition werden mithilfe der folgenden Optionen die Seiten in der Seitengruppe ausgewählt, auf der der Leerraum definiert werden soll:

  • Diese Seite
  • Diese und folgende Seiten
  • Letzte Seite

Bei Definitionen für bekannten Leerraum können Sie mit der Option Diese Seite oder mit der Option Letzte Seite einen Bereich mit bekanntem Leerraum für jede Seite in einer Seitengruppe erstellen. Dies entspricht einer Gesamtanzahl von n Definitionen, wobei n die Anzahl der Seiten in der einer Seitengruppe darstellt. Bei Leerraumdefinitionen aus einer Suchanfrage können Sie einen Bereich mit Leerraum für jede Seite in einer Seitengruppe mit der Option Diese Seite, einen Bereich mit Leerraum mit der Option Diese und folgende Seiten und einen Bereich mit Leerraum mit der Option Letzte Seite erstellen. Dies entspricht einer Gesamtanzahl von n + 2 Definitionen. Somit lautet die maximale Anzahl von Leerraumdefinitionen, die Sie mit Whitespace Manager erstellen dürfen, wie folgt:

2n + 2
Beispiel: Wenn eine Seitengruppe über 3 Seiten verfügt, können Sie 3 Definitionen für bekannten Leerraum erstellen und 3 + 2 Definitionen für Leerraumdefinitionen aus einer Suchanfrage. Somit lautet die maximal zulässige Anzahl von Leerraumdefinitionen wie folgt:
(2 x 3) + 2 = 8
Wenn Sie versuchen, mehr als die zulässige Anzahl von Leerraumdefinitionen auf einer Seite zu erstellen, erscheint folgende Meldung: "Für diese Seite sind keine weiteren Leerraumdefinitionen zulässig."

Beim Erstellen einer Leerraumdefinition geben Sie auch den Ursprung und die Größe für den Leerraumbereich an. Wenn Sie nach verfügbarem Leerraum auf einer Seite suchen, müssen Sie eine minimale Breite und Höhe für den Leerraumbereich angeben, der mit Whitespace Manager gesucht werden soll (mindestens 0,5 Zoll oder 12,7 Millimeter). Mit Whitespace Manager wird nach dem größten Leerraumbereich auf einer Seite gesucht, der den angegebenen minimalen Abmessungen entspricht. Wenn mit Whitespace Manager ein Leerraum gefunden wurde, der den Spezifikationen auf dieser Seite entspricht, wird die Suche beendet.

Ergebnisse von Leerraumdefinitionen zeigt, wie mit Whitespace Manager auf Grundlage der ausgewählten Seitenoptionen Leerraumdefinitionen erstellt werden.

Ergebnisse von Leerraumdefinitionen
Leerraumdefinition Seitenoption Ergebnis
Bekannter Leerraum Diese Seite Whitespace Manager erstellt eine Leerraumdefinition auf der aktuellen Seite der Seitengruppe und zeigt den Leerraum als farbiges Feld an. Wenn bei einer vorherigen Suche eine Leerraumdefinition auf dieser Seite gefunden wurde, erhält die Definition für bekannten Leerraum Vorrang und wird auf der Benutzeroberfläche angezeigt. Diese Option ist nur verfügbar, wenn noch kein bekannter Leerraumbereich auf der aktuellen Seite definiert wurde.
Letzte Seite Whitespace Manager erstellt eine Leerraumdefinition auf der letzten Seite der Seitengruppe und zeigt den Leerraum als farbiges Feld an. Wenn bei einer vorherigen Suche eine Leerraumdefinition auf dieser Seite gefunden wurde, erhält die Definition für bekannten Leerraum Vorrang und wird auf der Benutzeroberfläche angezeigt.

Erstellen Sie eine Definition mit der Option Letzte Seite anstelle von Diese Seite, wenn die Seitengruppen eine variable Anzahl an Seiten enthalten und sich der Leerraum immer auf der letzten Seite befinden soll.

Diese Option ist nur verfügbar, wenn die aktuelle Seite die letzte Seite in der Seitengruppe ist und noch kein bekannter Leerraumbereich auf dieser Seite definiert wurde.

Leerraum aus einer Suchanfrage Diese Seite Whitespace Manager erstellt eine Leerraumdefinition auf der aktuellen Seite der Seitengruppe und zeigt den Leerraum als farbiges Feld an, es sei denn:
  • Es ist bereits ein bekannter Leerraum auf dieser Seite definiert.
  • Kein Leerraumbereich entspricht den angegebenen Abmessungen.
Diese Option ist nur verfügbar, wenn noch kein Leerraum aus einer Suche mit der Option Diese Seite definiert wurde.
Diese und folgende Seiten Whitespace Manager durchsucht die aktuelle Seite und alle folgenden Seiten in der Seitengruppe, erstellt eine Definition auf der ersten Seite, auf der ein Leerraum ermittelt wurde, und zeigt den Leerraum dann als farbiges Feld an. In folgenden Fällen wird kein Leerraumfeld angezeigt:
  • Es ist bereits ein bekannter Leerraum auf einer Seite definiert.
  • Kein Leerraumbereich entspricht den angegebenen Abmessungen.

Hinweise:

  1. Diese Option ist nur verfügbar, wenn noch kein Leerraum aus einer Suche mit der Option Diese und folgende Seiten definiert wurde.
  2. Wenn Sie überprüfen möchten, ob auf einer Seite ein Leerraumfeld erstellt wurde, müssen Sie jede Seite in der Seitengruppe anzeigen.

Letzte Seite Whitespace Manager erstellt eine Leerraumdefinition auf der letzten Seite der Seitengruppe und zeigt den Leerraum als farbiges Feld an, es sei denn:
  • Es ist bereits ein bekannter Leerraum auf dieser Seite definiert.
  • Kein Leerraumbereich entspricht den angegebenen Abmessungen.

Erstellen Sie eine Definition mit der Option Letzte Seite anstelle von Diese Seite, wenn die Seitengruppen eine variable Anzahl an Seiten enthalten und sich der Leerraum immer auf der letzten Seite befinden soll.

Diese Option ist nur verfügbar, wenn die aktuelle Seite die letzte Seite in der Seitengruppe ist und noch kein bekannter Leerraum aus einer Suche mit der Option Letzte Seite definiert wurde.

Beachten Sie, dass nicht alle erstellten Leerraumdefinitionen auf der Benutzeroberfläche angezeigt werden, da von Whitespace Manager beim Anzeigen von Leerraumdefinitionen auf einer Seite die folgenden Regeln angewendet werden:

  • Es wird nur eine Leerraumdefinition pro Seite angezeigt.
  • Eine Definition für bekannten Leerraum erhält gegenüber einer aus einer Suchanfrage erstellten Leerraumdefinition Vorrang bei der Anzeige.

Wenn Sie eine Definition für bekannten Leerraum löschen, kann der aus einer Suchanfrage definierte Leerraum auf einer Seite angezeigt werden.

1.3.1.2.20.2.4.2 Inhalt

Die Zuordnung von Inhalt wie Bildern oder Text zu einem Leerraumbereich erfolgt auf der Grundlage von Regeln, die für das Einfügen von Inhalt für bestimmte Kunden, Marketingkampagnen oder die optimale Nutzung des verfügbaren Raumes definiert werden.

Im Fenster Kampagnen verwalten können Sie die Art des Inhalts festlegen, der im definierten Leerraum eingefügt werden soll, indem Sie mithilfe von Bedingungen Regeln definieren. Bedingungen sind Ausdrücke, durch die ermittelt wird, ob Indexkennzeichen in einer Seitengruppe wahr oder falsch sind. Sie können AFP Indexer zum Erstellen von Indexkennzeichen verwenden. Neben Text können folgende Bildtypen als Inhalt angezeigt werden:

  • GIF
  • JPEG
  • Page-Segment (PSEG)
Bilder müssen einen RGB-Farbbereich verwenden und dürfen keinen CMYK-Farbbereich verwenden. Sie können keine anderen Bildtypen wie TIFF oder PNG einfügen.

Zunächst legen Sie die Art des Inhalts fest, der in einem definierten Leerraum eingefügt werden soll (Text, Bild oder beides). Anschließend definieren Sie, ob der Inhalt immer oder entsprechend den von Ihnen erstellten Regeln eingefügt werden soll. Bei den Regeln handelt es sich um eine Folge von Bedingungen, die durch die Operatoren "Und" bzw. "Oder" getrennt werden. Wenn die Bedingung "wahr" ist, können Sie festlegen, dass dem Leerraum ein bestimmter Inhaltstyp zugeordnet wird. Wenn die Bedingung "falsch" ist, können Sie festlegen, dass dem Leerraum ein anderer Inhaltstyp oder kein Inhalt zugeordnet wird.

Darüber hinaus können Sie die Schriftart und die Position von Text sowie die Position von Bildern ändern. Beim Definieren von Bildern können Sie den Speicherort der Datei eingeben, in der sich das Bild befindet. Wenn das im Leerraum eingefügte Bild regelmäßig geändert werden muss, kann auf diese Weise anstelle der Inhaltsdefinition das Bild in der Datei geändert werden.

Beispiel: Sie haben oben auf der ersten Seite einer Abrechnung einen Leerraum definiert. In diesem Leerraum soll immer der Text "Urlaubszeit!" sowie für alle Kunden in Colorado und Kansas eine Strandszene mit Sonnenschein und für alle anderen Kunden ein Bild mit schneebedeckten Bergen angezeigt werden. Wenn ein Indexkennzeichen mit der Bezeichnung "Adresse" den Bundesstaat des Kunden enthält, würden Sie die folgenden Bedingungen erstellen:
Beispiel für Bedingungen zum Zuordnen von Inhalt

1.3.1.2.20.2.5 WPM Connect

Mit WPM Connect können Sie AFP-Druckjobs an WPM-Web senden, um weitere Verarbeitungsschritte durchzuführen.

Diese Funktion fügt der Liste verfügbarer Schrittvorlagen die Schrittvorlage SetWPMProperties hinzu. Wenn diese Schrittvorlage einem Workflow hinzugefügt wird, können Sie damit Werte angeben, die von RICOH ProcessDirector verwendet werden, um eine Benutzerinformationsseite (UIP) für WPM-Web zu erstellen. WPM-Web kann diese UIP verwenden, um den Druckjob zu verarbeiten.

Die UIP ist eine Art Bannerseite, die vor dem Druckjob an WPM-Web gesendet wird. Die UIP wird wie andere Bannerseiten nicht gedruckt. WPM-Web akzeptiert und interpretiert die UIP automatisch und verwendet die darin enthaltenen Informationen, um WPM-Merkmale festzulegen.

Wenn Sie die Schrittvorlage SetWPMProperties konfigurieren, müssen Sie codierte Fonts angeben, die RICOH ProcessDirector verwenden soll, um die UIP sowohl für Doppel-Byte- als auch für Single-Byte-Zeichen zu erstellen. Vergewissern Sie sich, dass diese codierten Fonts der Codepage-Zuordnungsdatei für Bannerseiten hinzugefügt werden, bevor Sie versuchen, einen Job an WPM-Web zu senden. Die Codepage-Zuordnungsdatei für Bannerseiten ist in C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\ gespeichert.

Fügen Sie Zeilen hinzu, um Ihre codierten SBCS- und DBCS-Fonts den Codepages IBM-930 oder IBM-939 zuzuordnen. Fügen Sie beispielsweise folgende Zeilen hinzu:

X0H16N=IBM930
X0G32F=IBM930
X0H16U=IBM939
X0M32F=IBM939

Vergewissern Sie sich außerdem, dass die codierten Fonts in einem Verzeichnis gespeichert werden, das von RICOH ProcessDirector nach Ressourcen durchsucht wird. Sie können das Verzeichnis beispielsweise dem Merkmal AFP-Ressourcenpfad für das Druckerobjekt hinzufügen.

Nachdem Sie Workflows erstellt haben, die Schritte auf Basis der Schrittvorlage SetWPMProperties enthalten, können Sie ein AFP-Druckerobjekt definieren, das Druckjobs an den WPM-AFP-Emulator sendet. Wenn Sie den Wert des Merkmals Benutzerinformationsseite erstellen für einen AFP-Drucker auf Ja stellen, erstellt RICOH ProcessDirector die UIP und sendet die UIP zusammen mit dem Druckjob an WPM-Web.

1.3.1.2.20.3 Integration-Features

Mit Hilfe der Integrations-Features können Sie RICOH ProcessDirector mit anderen Produkten verbinden, auch mit Produkten bestimmter anderer Unternehmen. Diese Features bieten Objekte, die die Integration mit anderen Anwendungen erleichtern. Die anderen Anwendungen müssen separat erworben werden.

1.3.1.2.20.3.1 Avanti Slingshot Connect

Das Feature Avanti Slingshot Connect ermöglicht Ihnen den Informationsaustausch über die Software Avanti Slingshot Management Information System (MIS). Nach dem Erstellen von Aufträgen kann Avanti Slingshot PDF-Druckjobs mit JDF-Jobtickets an RICOH ProcessDirector senden. Alternativ dazu kann RICOH ProcessDirector an Avanti Slingshot die Informationen senden, die für die Erstellung von Aufträgen für Jobs in RICOH ProcessDirector-Workflows notwendig sind.

Nachdem RICOH ProcessDirector Jobs von Avanti Slingshot empfangen hat oder Auftragsinformationen an Avanti Slingshot sendet, automatisiert das Feature die Berichterstellung der Jobverarbeitungszeit für die Avanti Slingshot-Kostenstellen. Wenn ein Job das Drucken beendet, berichtet das Feature zu diesen Informationen:

  • Die zeitliche Dauer, die ein Job auf dem Drucker verbracht hat.
  • Die gesamte Anzahl an Seiten oder Blättern, die auf einem bestimmten Medium mit Name und Produkt-ID gedruckt wurde, sofern dieses Merkmal festgelegt wurde.
  • Ob der Job mit CMYK-Tinte oder -Toner oder nur mit schwarzer Tinte oder schwarzem Toner gedruckt wurde.

RICOH ProcessDirector und Avanti Slingshot tauschen Informationen über eine HTTP-Verbindung aus.

Kontaktieren Sie Ihren Avanti-Kundendienstmitarbeiter, um Ihr Avanti Slingshot-System so zu konfigurieren, dass es Jobs an RICOH ProcessDirector sendet oder Auftragsinformationen von RICOH ProcessDirector erhält.

Wenn Avanti Slingshot PDF-Dateien mit JDF-Jobtickets sendet, empfängt RICOH ProcessDirector diese in einer Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck", der die JDF-Stapelmethode verwendet. Der Sofortdruckordner trägt den gleichen Namen wie der Artikel auf der Bestellung. RICOH ProcessDirector bestätigt den Empfang eines jeden Jos und informiert Slingshot über den Job-Status im Verlauf des Workflows.

Wenn Avanti Slingshot Auftragsinformationen von RICOH ProcessDirector erhält, bestätigt Avanti Slingshot den Empfang der Informationen für jeden Job. RICOH ProcessDirector erstellt Berichte zum Status von Avanti Slingshot, während die Jobs den Workflow durchlaufen.

Avanti Slingshot Connect stellt die Avanti Slingshot-Software nicht bereit. Sie müssen Avanti Slingshot mit dem Add-on JDF Integration kaufen und installieren.

Erfassen von Tintenverbrauchsdaten

Wenn Sie einen Ricoh-Endlosdrucker als Ricoh TotalFlow-Drucker definieren, können Sie die Tinte und die Schutzbeschichtung, die geladen wird, mit den in Avanti Slingshot eingestellten Tintennamen festlegen.

Jedes Mal, wenn RICOH ProcessDirector einen Job an den definierten Ricoh TotalFlow-Drucker sendet, verfolgt der Drucker die Menge jeder Art von Tinte oder Schutzbeschichtung, die verwendet wird. Die erfasste Tintenmenge wird an RICOH ProcessDirector zurückgesendet, wenn der Druckjob beendet oder abgebrochen wird.

Wird ein Teil des Jobs nachgedruckt, wird die für die Nachdrucke verbrauchte Tinte ebenfalls an RICOH ProcessDirector gemeldet. RICOH ProcessDirector speichert die Gesamtmenge der für jeden Job verbrauchten Tinte in den kumulativen Tintenverbrauchseigenschaften.

Die Jobinformationen, die von RICOH ProcessDirector an Avanti Slingshot gesendet werden, enthalten die Werte der kumulativen Farbeigenschaften und die Farbnamen. Auf diese Weise können Sie feststellen, wie viel einer bestimmten Tinte für den Job verwendet wurde.

Schrittvorlage

Avanti Slingshot Connect Stellt die Schrittvorlage CreateOrderInSlingshot bereit. Ein auf dieser Schrittvorlage basierender Schritt ermöglicht Ihnen den Aufruf eines Avanti Slingshot-Webservice, der einen Auftrag für einen von RICOH ProcessDirector empfangenen Job erstellt.

Hinweis: Das Feature enthält auch diese Schablonen: CallRESTService und CallSOAPService. Diese sind nicht für die Kommunikation mit Avanti Slingshot erforderlich.

Eigenschaften und Berichterstattung

Avanti Slingshot Connect fügt allen Schritten in einem Workflow zwei Merkmale hinzu: Slingshot-Kostenstelle und Slingshot-Meilensteinstatus. Sie können einen oder mehrere Schritte einer Kostenstelle zuordnen, um die gesamte für die Verarbeitung von der Kostenstelle aufgewendete Zeit zu erkennen.

Sie legen die von RICOH ProcessDirector verwendete Avanti Slingshot-Kostenstellen in einer avanti.cfg-Steuerdatei fest.

RICOH ProcessDirector teilt die Zeit mit, zu der ein Job den ersten einer Avanti Slingshot-Kostenstelle zugewiesenen Schritt ausführt. RICOH ProcessDirector teilt auch die Zeit mit, zu der ein Job den letzten Schritt, der einer Kostenstelle zugewiesen ist, beendet.

Avanti Slingshot Connect fügt diese Eigenschafte zum Eigenschaftennotizbuch für jeden RICOH ProcessDirector-Drucker hinzu:

  • Slingshot-Kostenstelle

    RICOH ProcessDirector berichtet die für das Drucken des Jobs beöntigte Zeit an die Avanti Slingshot-Kostenstelle.

  • Jobfarbe für Bericht

    RICOH ProcessDirector Verwendet dieses Merkmal, wenn es über die Gesamtanzahl der gedruckten Seiten eines Jobs berichtet. Diese Eigenschaft gibt an, ob alle Seiten im Job mit CMYK-Tinte oder -Toner oder nur mit schwarzer Tinte oder schwarzem Toner gedruckt wurden.

  • Einheit in Bericht drucken

    RICOH ProcessDirector meldet das Druckvolumen an Avanti Slingshot in Seiten oder Blättern.

  • Cyan-Tinte

    Gibt den in Avanti Slingshot definierten Namen der Cyan-Tinte an.

  • Magenta-Tinte

    Gibt den in Avanti Slingshot definierten Namen der Magenta-Tinte an.

  • Gelb-Tinte

    Gibt den in Avanti Slingshot definierten Namen der Gelb-Tinte an.

  • Schwarz-Tinte

    Gibt den in Avanti Slingshot definierten Namen der Schwarz-Tinte an.

  • Schutzbeschichtung

    Gibt den in Avanti Slingshot definierten Namen der Schutzbeschichtung-Tinte an.

  • MICR-Tinte

    Gibt den in Avanti Slingshot definierten Namen der MICR-Tinte an.

  • Schmuckfarben-Tinte

    Gibt den in Avanti Slingshot definierten Namen der Schmuckfarben-Tinte an.

RICOH ProcessDirector Berichtet automatisch zur Gesamtanzahl der gedruckten Seiten auf einem bestimmten Medium.

1.3.1.2.20.3.1.1 Einsatzszenario für den Empfang von Jobs von Avanti Slingshot

In diesem Szenario erstellt eine Druckerei einen Auftrag mit zwei Jobs in Avanti Slingshot und sendet diese Jobs zur Verarbeitung an RICOH ProcessDirector. RICOH ProcessDirector sendet Avanti Slingshot die für Preflight-Operationen und Druck erforderliche Zeit.

Bevor Slingshot-Jobs an RICOH ProcessDirector gesendet werden, konfiguriert ein Administrator in der Druckerei mithilfe des Avanti Slingshot Connect-Features RICOH ProcessDirector.

Der Administrator richtet die Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" ein, in denen die Jobs von Avanti Slingshot eingehen sollen, und übergibt sie an die RICOH ProcessDirector-Workflows. Die Namen der beiden Ordner in diesem Szenario sind Berichte und Mailer-Einlagen. Sie verwenden die Methode JDF Batching.

Der Administrator verändert die RICOH ProcessDirector-Workflows so, dass Informationen an Avanti Slingshot zurückgesendet werden. Die Namen der beiden Workflows in diesem Szenario sind PDF und Insert. Der Workflow PDF druckt Jobs auf Normalpapier aus und formatiert sie nicht. Der Workflow erhält die Jobs vom Schnelldruckordner Berichte. Der Workflow Insert druckt Jobs auf speziell beschichtetem Papier und setzt jeweils acht Seiten auf jedes Blatt. Der Workflow erhält die Jobs vom Schnelldruckordner Mailer-Einlagen.

Zum Senden externer Preflight-Informationen von den einzelnen Workflows an Avanti Slingshot unternimmt der Administrator Folgendes:

  • Er weist die Preflight-Kostenstelle den Schritten RunExternalProgam und CreatePageRanges zu.

  • Er erteilt dem Schritt RunExternalProgam als Wert für den Slingshot-Meilensteinstatus Wird verarbeitet. Sobald RICOH ProcessDirector diesen Wert zum ersten Mal für die Preflight-Kostenstelle sieht, sendet es an Avanti Slingshot die Zeit, zu der der Schritt einen Job erhält.

  • Er erteilt dem Schritt CreatePageRanges als Wert für den Slingshot-Meilensteinstatus Wird verarbeitet. Sobald RICOH ProcessDirector diesen Wert zum ersten Mal für die Preflight-Kostenstelle sieht, sendet es an Avanti Slingshot die Zeit, zu der der Schritt einen Job erhält.

Der Administrator ordnet jedem einzelnen RICOH ProcessDirector-Drucker, der von Avanti Slingshot eingegangene Jobs druckt, eine Avanti Slingshot-Kostenstelle zu. Der Drucker ist in diesem Szenario der Ricoh Pro C901. Der Administrator weist ihm die Kostenstelle Ricoh Pro C901 zu.

Der Administrator legt den Wert Einheit in Bericht drucken für den Drucker Ricoh Pro C901 auf Seiten fest.

Nachdem der Administrator RICOH ProcessDirector konfiguriert hat, erhält die Druckerei einen neuen Auftrag für den Druck von 100.000 Berichten mit Werbeeinlagen.

Die Buchhaltungsmitarbeiter erstellen in Avanti Slingshot einen Auftrag mit zwei Artikeln:

  • Berichte

  • Mailer-Einlagen

Der Druckereileiter:

  • Stellt sicher, dass der Drucker Ricoh Pro C901 in dem mit jedem Artikel verbundenen Abschnitt vorgegeben ist.

  • Er lädt eine PDF-Datei für die Berichte zum Artikel „Berichte“ hoch.

  • Er lädt eine PDF-Datei für die Einlagen zum Artikel „Mailer-Einlagen“ hoch.

Zum Erstellen von Avanti Slingshot-Jobs gibt der Druckereileiter den Auftrag mit den beiden Artikeln für die Produktion frei.

Zum Drucken der Jobs exportiert der Druckereileiter jeden einzelnen Job an RICOH ProcessDirector.

Avanti Slingshot sendet die Berichte an den Sofortdruckordner Berichte. Der Sofortdruckordner übergibt den Job dann an den PDF-Druckworkflow.

Avanti Slingshot sendet den Job "Einlagen" an den Sofortdruckordner Einlagen. Der Sofortdruckordner übergibt den Job dann an den Einlagen-Druckworkflow.

Mit dem Vorgang der Abarbeitung der einzelnen Jobs im Workflow sendet RICOH ProcessDirector an Avanti Slingshot die erforderliche Verarbeitungszeit für die Ausführung der externen Preflight-Operationen und die für den Druck eines jeden Jobs aufgewendete Zeit.

Wenn alle Jobs das Drucken beendet haben, sendet RICOH ProcessDirector diese Informationen an Avanti Slingshot:

  • Die zeitliche Dauer, die ein Job auf dem Drucker verbracht hat.
  • Die Gesamtanzahl der gedruckten Seiten auf bestimmten Medien.
  • Ob der Job mit CMYK-Tinte oder -Toner oder nur mit schwarzer Tinte oder schwarzem Toner gedruckt wurde.

Mit diesen Angaben berechnet Avanti Slingshot die Kosten für Preflight-Operationen und für den Druck der einzelnen Jobs.

1.3.1.2.20.3.2 Einzelblattunterstützung für Kodak-Funktion

Die Einzelblattunterstützung für die Kodak-Funktion bietet Unterstützung für den Digimaster-Drucker von Kodak.

Kodak-PDF-Druckereinheiten stellen bestimmte Drucker dar, die PDF- oder PostScript-Dateien drucken können. Sie drucken Jobs im PDF- oder PostScript-Format (auch Jobs, die in das PDF- oder PostScript-Format umgewandelt wurden). Einige RICOH ProcessDirector-Aktionen (beispielsweise Sprung zu und Stoppen) können bei Jobs, die an Kodak-PDF-Drucker übergeben wurden, nicht benutzt werden. Kodak-PDF-Drucker unterstützen Medien für den Job und Seitenausnahmen sowie die Endbearbeitungsoptionen Lochen und Heften.

Die Einzelblattunterstützung für die Kodak-Funktion fügt Geräte des Typs Kodak PDF-Drucker hinzu. Dieser Druckertyp kann sowohl PostScript- als auch PDF-Dateien verarbeiten. Wenn im Spoolverzeichnis des Jobs beide Dateiformate zu dem Zeitpunkt vorhanden sind, zu dem der Job für den Druck geplant wird, wird die Datei mit der aktuellen Uhrzeit an den Drucker gesendet. Wenn eine PostScript-Datei über eine Umwandlungsfunktion in eine PDF-Datei umgewandelt wird, wird die Datei im PDF-Format an den Kodak-PDF-Drucker gesendet.

1.3.1.2.20.3.3 Einzelblattunterstützung für Xerox-Funktion

Die Einzelblattunterstützung für die Xerox-Funktion bietet Unterstützung für bestimmte Xerox-Drucker-Modelle.

Xerox®-PDF-Druckereinheiten stellen Xerox-Drucker dar, die PDF-Dateien mit XRX und XPIF (Xerox Printing Instruction Format)-Tickets drucken können. Sie drucken Jobs im PDF-Format (auch Jobs, die in das PDF-Format umgewandelt wurden). Einige RICOH ProcessDirector-Aktionen (beispielsweise Sprung zu und Stoppen) können bei Jobs, die an Xerox PDF-Drucker weitergeleitet wurden, nicht benutzt werden. Xerox PDF-Drucker unterstützen Medien für Job- und Seitenausnahmen, mehrere Kopien und Endbearbeitungsoptionen für das Heften.

Die Einzelblattunterstützung für die Xerox-Funktion ermöglicht das Anlegen von Geräten des Typs Xerox PDF-Drucker.

1.3.1.2.20.3.4 FusionPro Connect

Mit dem Feature FusionPro Connect können Sie mit FusionPro Dokumente auf der Grundlage vordefinierter Vorlagen zusammenstellen. FusionPro Connect verwendet FusionPro Server, um die Datensätze in einer Datendatei in dem von Ihnen gewählten Format zu verarbeiten.

Diese Funktion fügt der Liste verfügbarer Schrittvorlagen die Schrittvorlage RunFusionPro hinzu. Bei korrekter Konfiguration erzeugt die Schrittvorlage Druckdateien aus jeder unterstützten Datendatei unter Verwendung der FusionPro Zusammenstellung-Engine.

Mit dem Feature FusionPro Connect können Sie verschiedene Vorlagen für die Zusammensetzung der Ausgabedatei auswählen. Die Vorlagen werden zunächst in FusionPro erstellt oder hochgeladen und dann in RICOH ProcessDirector zur Verfügung gestellt. Sie können auch eine mit FusionPro Imposer erstellte Ausschießvorlage aufnahmen, mit der Sie mehrere Seiten auf einem Blatt anordnen können.

Arbeitssimulation

FusionPro Connect bietet einen Beispiel-Workflow namens FusionProSample, eine Beispiel-Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" und eine FusionPro-Beispielvorlage. Wenn Sie RICOH ProcessDirector mit FusionPro Server verbinden, können Sie die Beispielvorlage laden und den Beispiel-Workflow ausführen.

Wenn Sie die Beispiel-Eingabeeinheit aktivieren, wird eine CSV-Beispieldatei an den Workflow übermittelt. Der Workflow sendet die CSV-Datei an FusionPro Server. FusionPro Server verarbeitet die CSV-Datei und erstellt eine PDF-Datei aus der Datei, wobei die im Schritt RunFusionPro in diesem Workflow festgelegten Optionen verwendet werden.

Systemkonfiguration

Für die Arbeit mit RICOH ProcessDirector unter Windows muss FusionPro Connect auf dem primären Computer installiert sein.

1.3.1.2.20.3.5 MarcomCentral Connect

Das MarcomCentral Connect-Feature veranschaulicht, wie Sie die Online-Storefront- und Web-to-Print-Funktionen von MarcomCentral® in Ihre Produktionsworkflows integrieren können. Eine SOAP-Web-Service-Eingabeeinheit ruft Aufträge für gedruckte, digitale und andere Artikel von MarcomCentral ab. RICOH ProcessDirector erstellt einen Auftrag für jeden MarcomCentral-Auftrag und einen Job für jedes Auftragsdetail. RICOH ProcessDirector lädt Dateien für Drucksachen herunter und weist MarcomCentral an, den Auftrag abzuschließen, wenn die Verarbeitung aller Artikel abgeschlossen ist.
Eine funktionierende Simulation mit Beispielobjekten und -Workflows

Das MarcomCentral Connect-Feature umfasst eine vollständige Simulation, die demonstriert, wie mithilfe von Objekten, die durch das Auftragsverwaltung-Feature, MarcomCentral-spezifische Beispielobjekte und Aufrufen an MarcomCentral-Web-Services Informationen ausgetauscht werden. Die Web-Services verbinden RICOH ProcessDirector-Objekte und -Workflows mit einem Beispiel-Store auf der MarcomCentral-Website. Der Beispiel-Store dient als Testumgebung für die RICOH ProcessDirector-Web-Services-Oberfläche für MarcomCentral.

Die Simulation verfügt über diese Objekte und Workflows:

  • Die Beispiel-SOAP-Web-Service-Eingabeeinheit MarcomReceiveOrders simuliert einen Aufruf an einen MarcomCentral-Web-Service, der Aufträge nach Datum geordnet zurückgibt. Die Eingabeeinheit ruft Beispielaufträge ab, wandelt diese in Jobs um und ordnet sie dem MarcomProcessOrders-Workflow zu.

  • Das Auftragseigenschaft-Zuordnungsobjekt MarcomOrderSamplewird von einem Schritt im Workflow MarcomProcessOrders verwendet. Das Eigenschaftzuordnungsobjekt liest und interpretiert die XML-Datei des Auftrags, um den Auftrag und die darin enthaltenen Jobs zu identifizieren. Die Eigenschaftszuordnung legt auch Auftrags- und Jobeigenschaften auf der Grundlage der Werte in der XML-Datei fest.

  • Der Beispiel-Workflow MarcomProcessOrders verarbeitet MarcomCentral-Aufträge. Es konvertiert MarcomCentral-Auftragsinformationen in RICOH ProcessDirector-Auftrags- und Jobeigenschaften unter Verwendung des Auftragseigenschaft-Zuordnungsobjekts MarcomOrderSample. Dann werden ein Auftrag und untergeordnete Jobs für jedes Auftragsdetail erstellt. Der Workflow sendet die Jobs an den Workflow MarcomProcessJobTicket.

  • Der Beispiel-Workflow MarcomProcessJobTicket verarbeitet die Jobs, die in MarcomProcessOrders erstellt wurden, und ruft MarcomCentral-Job-Tickets ab. Der Workflow sendet jeden druckbaren Artikel über eine Abzweigung, die eine Datei herunterlädt und sie druckt, und jeden nicht-druckbaren Artikel über eine Abzweigung, die den Auftrag anhält, bis das Warenlager bestätigt, dass der Artikel dem Auftrag hinzugefügt wurde.

  • Wenn alle Artikel in dem Auftrag verarbeitet wurden, simuliert die Beispiel-SOAP-Web-Service-Benachrichtigung MarcomCloseoutOrders einen Aufruf an den Web-Service, der den Auftrag abschließt. Wenn die Benachrichtigung jedoch den Web-Service aufgerufen hat, schließt der Web-Service den Auftrag im Beispiel-Store ab. Der Status der einzelnen Artikel in dem Auftrag im Beispiel-Store ändert sich in Versandt.

Nachdem Sie die Simulation ausgeführt und untersucht haben, wie sie funktioniert, können Sie die Beispiele verändern und mit Ihrem Store auf der MarcomCentral-Website verbinden. Sie können zum Beispiel Schritte für den Zugriff auf eine externe Datenquelle mit den Informationen hinzufügen, die erforderlich sind, um in Ihrem Store bestellte Artikel zu verarbeiten. Sie können die Druckschritte im Workflow MarcomProcessJobTicket durch die Schritte in Ihrem Produktions-Workflow ersetzen oder untergeordnete Jobs an mehrere Produktions-Workflows senden. Sie können Benachrichtigungen hinzufügen, um zusätzliche Informationen an MarcomCentral zu senden. Weitere Informationen finden Sie in den entsprechenden Aufgaben.

Jobmerkmale und Beispieldateien zum Konvertieren von Informationen

Das MarcomCentral Connect-Feature umfasst Jobmerkmale und Beispiel-XSLT-Stylesheets:

  • Die Jobmerkmale MarcomCentral-Auftrags-ID, MarcomCentral-Auftragsnummer, MarcomCentral-Job-Ticket-ID und MarcomCentral-Produkttyp erhalten Werte, die aus XML-Elementen in MarcomCentral-Aufträgen und Job-Tickets konvertiert wurden.

  • Ein XSLT-Stylesheet zeigen Ihnen, wie Sie XML-Elemente in Jobeigenschaften für die einzelnen Ticket-Jobs konvertieren.

Voraussetzungen

Für das Feature MarcomCentral Connect sind die Features Web Services Enablement und Auftragsverwaltung erforderlich.

1.3.1.2.20.3.6 PitStop Connect

Mit PitStop Connect können Sie alle Preflight-Arbeitsabläufe, die Enfocus PitStop Server 10 oder höher verwenden, in Ihre Workflows für PDF-Druckjobs integrieren.

Diese Funktion fügt der Liste verfügbarer Schrittschablonen die Schrittschablone RunPitStopOnJob hinzu. Bei korrekter Konfiguration übergibt die Schrittschablone einen PDF-Druckjob zusammen mit einer Aktionsliste oder einem PDF-Profil an PitStop Server. RICOH ProcessDirector wartet, dass der PitStop Server den Job verarbeitet und zurücksendet, sodass er im nächsten Schritt im Workflow verschoben werden kann.

Die Aktionsliste oder das PDF-Profil enthält Anweisungen für Aktionen, die PitStop Server bei der Verarbeitung eines Jobs ausführt. PitStop Server kann z. B.:

  • Farbkonvertierungen ausführen
  • Verwendete Schriftarten ändern
  • Objekte aus Druckjobs entfernen
  • Leere Seiten löschen
RICOH ProcessDirector stellt eine Beispiel-Aktionsliste für die Verwendung mit Jobs bereit, die an InfoPrint 5000 gesendet werden. Diese Aktionsliste optimiert die Druckausgabe für InfoPrint 5000 bei gleichzeitiger Reduzierung von Papierausschuss. Sie können die zur Verfügung gestellte Aktionsliste verwenden oder mit PitStop Professional neue Aktionslisten erstellen und Workflows so konfigurieren, dass die neuen Aktionslisten verwendet werden.

Um mit RICOH ProcessDirector auf einem UNIX-basierten Betriebssystem arbeiten zu können, muss PitStop Server 10 oder höher auf einem Computer mit einem unterstützten Betriebssystem installiert sein, das als RICOH ProcessDirector Anwendungsserver konfiguriert ist.

Für die Verwendung von RICOH ProcessDirector unter Windows muss PitStop Server 10 oder höher auf dem primären Computer installiert sein.

1.3.1.2.20.3.7 Quadient Inspire Connect

Die Funktion Quadient Inspire Connect erweitert RICOH ProcessDirector, um die Interaktion mit Quadient Inspire Designer v8 und höher zu erleichtern. Durch dieses Feature werden Systemobjekte hinzugefügt, die für die Funktion mit Dateien vorgesehen sind, die mit Quadient Inspire Designer erstellt wurden, so dass sie an die Verarbeitungs-Engine übergeben werden können, um im Rahmen eines Druck-Workflows Druckjobs zu generieren.

Wenn Sie eine Anwendung in Quadient Inspire Designer erstellt haben, haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • Leiten Sie unformatierte, unverarbeitete Formatierungs-, Konfigurations- und Datendateien an einen Ordner für Sofortdruck weiter, und senden Sie sie an Quadient Inspire Designer, um einen AFP-Job oder PDF-Job als Teil eines Workflows zu erstellen.

    Wenn Sie AFP- oder PDF-Ausgabe als Teil der Jobverarbeitung generieren möchten, können Sie die WFD- und die JOB-Datei aus Quadient Inspire Designer zusammen mit variablen Datendateien (in allen von Quadient Inspire Designer unterstützten Formaten) an einen Ordner für Sofortdruck weiterleiten, mit dem die Stapelmethode Liste verwendet wird.

  • Mit Quadient Inspire Designer können Sie eine vorhandene AFP- oder PDF-Datei als Teil eines Workflows verändern.

    Wenn Sie eine vorhandene AFP- oder PDF-Anwendung weiterhin verwenden möchten, können Sie eine WFD-Datei als Druckjob in einen Ordner für Sofortdruck weiterleiten. RICOH ProcessDirector ruft Quadient Inspire Designer auf, das die vorhandene AFP- oder PDF-Datei sucht und mit den Informationen in der WFD-Datei die AFP- oder PDF-Datei neu erstellt.

Bei der Erstellung oder Änderung einer Datei ordnet der Ordner für Sofortdruck den Job einem Workflow zu, der die Dateien mit einem Schritt auf Basis der Schrittschablone ComposeAFP oder ComposePDF an Quadient Inspire Designer sendet. Der Schritt wartet, bis die AFP oder PDF-Datei zurückgeleitet wird, und setzt die Verarbeitung dann fort.

Neue Schrittschablonen

Dieses Feature erstellt Schrittschablonen zum Versenden von Jobs an Quadient Inspire Designer.

  • ComposePDF

    Ein Schritt auf Basis dieser Schrittschablone verwendet Quadient Inspire Designer, um aus einer WFD-Datei und einer oder mehreren Rohdatendateien eine neue PDF-Datei zu erstellen. Der Schritt wartet, bis die neue Datei zurückgeleitet wird.

  • ComposeAFP

    Ein Schritt auf Basis dieser Schrittschablone verwendet Quadient Inspire Designer, um aus einer WFD-Datei und einer oder mehreren Rohdatendateien eine neue AFP-Datei zu erstellen. Der Schritt wartet, bis die neue Datei zurückgeleitet wird. ComposeAFP ist nur verfügbar, wenn die Features Quadient Inspire Connect und AFP Support installiert sind.

1.3.1.2.20.3.8 RICOH Predictive Insight Verbinden

Mit der Funktion RICOH Predictive Insight Connect können Sie Daten, die von der Funktion Berichte in der PostgreSQL-Datenbank gesammelt wurden, an die Anwendung RICOH Predictive Insight in der Cloud senden.

Dann können Sie RICOH Predictive Insight verwenden, um Dashboards zu erstellen, die die historischen Daten visuell darstellen.

Voraussetzungen

Bevor Sie Daten an RICOH Predictive Insight senden können, müssen Sie folgende Punkte abgeschlossen haben:

  • Installieren Sie das Berichte-Feature. Diese Funktion ist im Feature Manager verfügbar und erfordert keine Lizenz.
  • Richten Sie die PostgreSQL-Datenbank ein, um mit dem Sammeln der Informationen zu beginnen.
  • Ermöglichen Sie Datensammlern, die entsprechenden Eigenschaftswerte zu speichern.
  • Fügen Sie die Schrittvorlage WritePropsToReportsDatabase zu allen Workflows hinzu, die Job- und Dokumenteigenschaften sammeln müssen, während Jobs durch sie verarbeitet werden.
  • Fordern Sie Zugriff auf RICOH Account Administration an, damit Sie eine sichere Verbindung mit Ricoh-Cloud-Anwendungen einrichten können.

Systemobjekte:

Diese Funktion fügt diese Objektarten hinzu:

Ricoh-Cloud-Anmeldeinformationen
Die RICOH Predictive Insight Connect-Funktion fügt den Ricoh-Cloud-Anmeldeinformationstyp hinzu. Diese Art von Anmeldeinformationen wird verwendet, um eine sichere Verbindung mit Ricoh-Cloud-Anwendungen herzustellen.
RICOH Predictive Insight Datenübermittler
RICOH ProcessDirector verwendet einen speziellen Typ von Datenübermittler, den RICOH Predictive Insight-Datenübermittler. Anhand der beim RICOH Predictive Insight-Datenübermittler vorgenommenen Einstellungen können Sie festlegen, welche Daten gesendet werden sollen und wann sie gesendet werden sollen.

Verbindungen herstellen und Daten senden

Zum Verbinden und Senden von Daten an RICOH Predictive Insight verwendet RICOH ProcessDirector Ricoh-Cloud-Anmeldeinformationen und den RICOH Predictive Insight-Datenübermittler. Die Daten, die Sie an RICOH Predictive Insight senden, werden von den RICOH ProcessDirector-Datensammlern in der PostgreSQL-Datenbank gespeichert. Der Datenübermittler kann Jobs-, Drucker-, Geräte- oder Benutzereigenschaftswerte senden, die von den Datensammlern basierend auf einem von Ihnen festgelegten Zeitplan erfasst wurden.

Die meisten RICOH ProcessDirector-Funktionen fügen Jobeigenschaften hinzu, die zu Berichtszwecken erfasst werden können, z. B. das SLA-Ergebnis der Terminhelfer-Funktion.

Sie können die vom Schritt WritePropsToReportsDatabase gesammelten Job- und Dokumenteigenschaften auch in Workflows senden. Die Tabellen, die innerhalb des Schritts angegeben sind, können so ausgewählt werden, dass sie mit dem RICOH Predictive Insight-Datenübermittler gesendet werden.

RICOH Predictive Insight kann mit verschiedenen Widgets Eigenschaften anzeigen, die von den RICOH ProcessDirector-Datensammlern erfasst wurden. Das Add-on RICOH ProcessDirector Connect enthält eine RICOH ProcessDirector-Standard-Kontrollanzeige. Die RICOH ProcessDirector-Standard-Kontrollanzeige enthält diese Standard-Widgets:

Gesamtes Druckvolumen
Zeigt die Gesamtzahl der täglich gedruckten Blätter und Seiten an.
Volumen nach Drucker
Zeigt die Gesamtzahl der gedruckten Blätter und Seiten pro Drucker an.
Volumen nach Kunde
Zeigt die Gesamtzahl der gedruckten Blätter und Seiten für jeden Kunden an. Dies verwendet die Jobeigenschaft Kundenname, die im Workflow für jeden Job festgelegt wird.
Volumen nach Standort
Zeigt die Gesamtzahl der gedruckten Blätter und Seiten für jeden Standort an. Dies verwendet die Jobeigenschaft Angeforderter Standort, die im Workflow für jeden Job festgelegt wird.
Volumen nach Druckerbediener
Zeigt die Gesamtzahl der durch jeden Benutzer für den Druck geplanten Blätter und Seiten.

Um Ihre RICOH ProcessDirector-Kontrollanzeige anzupassen, duplizieren Sie die RICOH ProcessDirector-Standard-Kontrollanzeige und bearbeiten dann die vorhandenen Widgets oder fügen weitere Widgets aus der Widget-Bibliothek hinzu. Sie können beispielsweise das Widget Gesamtes Druckvolumen anpassen, um die Anzahl der Dokumente anstelle von Seiten oder Blättern anzuzeigen. Sie können nach verschiedenen Werten suchen, die Sie im Widget anzeigen möchten, und sie dann je nach den Daten, die Sie sehen möchten, ein- oder ausschalten. Sie können eine duplizierte Kontrollanzeige mit anderen Benutzern teilen, um Ihre Widget-Sammlung anzuzeigen.

Weitere Informationen zum Einrichten einer RICOH Predictive Insight-Kontrollanzeige und -Widgets finden Sie im RICOH Predictive Insight-Hilfesystem im Thema Arbeiten mit Kontrollanzeigen.

RICOH Predictive Insight Connect bietet keinen Zugriff auf RICOH Predictive Insight. Sie müssen ein RICOH Predictive Insight-Abonnement und das Add-on RICOH ProcessDirector Connect separat erwerben. Wenn Sie zusätzliche Anzeigefunktion-Abonnements für andere Mitarbeiter des Unternehmens erwerben möchten, wenden Sie sich an einen Ricoh-Vertreter.

Um Ihre eigenen Widgets in RICOH Predictive Insight zu erstellen, müssen Sie das Self-Service-Add-On für jeden Benutzer erwerben und sich als Self-Service-Benutzer anmelden. Wenden Sie sich an einen Ricoh-Vertreter, um das Self-Service-Add-on zu erwerben.

1.3.1.2.20.3.9 Ultimate Impostrip® Verbinden

Mit Ultimate Impostrip® Connect können Sie die Ausschießen-Funktionen von Ultimate Impostrip® in Ihre Workflows integrieren.

Diese Funktion fügt der Liste verfügbarer Schrittschablonen die Schrittschablone RunImpostripOnJob hinzu. Bei korrekter Konfiguration übergibt die Schrittschablone einen PDF-Druckjob an den Ultimate Impostrip®-Eingabeordner für den Sofortdruck, der eingerichtet ist, um die entsprechenden Funktionen für das Ausschießen für den Job auszuführen. RICOH ProcessDirector wartet, dass der Ultimate Impostrip®-Server den aktualisierten Job zurücksendet und fährt dann mit dem nächsten Schritt im Workflow fort.

Um mit RICOH ProcessDirector zu arbeiten, muss Ultimate Impostrip® Automation oder Ultimate Impostrip® Scalable installiert sein auf:

  • Dem RICOH ProcessDirector-Primärcomputer
  • Ein separater Computer mit einem unterstützten Betriebssystem.

    Hinweis:
  • Wenn Ultimate Impostrip® auf einem Windows-Computer installiert ist, auf dem eine andere Sprache als Englisch ausgeführt wird, installieren Sie Ultimate Impostrip® nicht im Standardinstallationsverzeichnis. Das Programm funktioniert mit dem nicht-englischen Standardinstallationspfad nicht ordnungsgemäß. Empfohlen wird, Ultimate Impostrip® in C:\ImpostripOnDemand auf nicht-englischen Windows-Computern zu installieren.

1.3.1.2.20.4 Features für die Dokumentverarbeitung

Die Dokumentenverarbeitungsfunktionen erweitern die Funktionsfähigkeit eines Workflows über die Steuerung und Überwachung von Jobs hinaus und umfassen auch die Steuerung und Überwachung einzelner Dokumente in einem Job.

Sie können ohne Änderung der Anwendung, die den Job erstellt, die Art und Weise der Verarbeitung einzelner Dokumente über Geschäftsregeln ändern, die angeben, welche Verarbeitung erfolgen soll. Sie haben die Möglichkeit, Dokumente aus einem Workflow zu extrahieren, Dokumente an eine E-Mail anzuhängen oder einzelne Dokumente erneut zu drucken. Die Dokumente im Job können in mehrere Jobs aufgeteilt, anhand von dokumentspezifischen Informationen wie Adressdaten sortiert oder auf der Basis von Daten im Dokument in Teiljobs gruppiert werden.

Zwei Features fügen grundlegende Funktionen und Objekte für die Verarbeitung von Dokumenten hinzu. Sie müssen eine oder beide dieser Funktionen installieren, bevor Sie die anderen Funktionen zur Dokumentenverarbeitung installieren können:

  • PDF-Dokument-Unterstützung fügt Funktionen und Objekte für die Verarbeitung von Dokumenten in PDF-Jobs hinzu. Dieses kostenlose Feature wird mit dem Basisprodukt bereitgestellt. Es ist jedoh nicht standardmäßig installiert.

  • AFP-Unterstützung fügt Funktionen und Objekte für die Verarbeitung von Dokumenten in AFP-Jobs hinzu.

Mit PDF-Dokument-Unterstützung und AFP-Unterstützung können Sie einzelne Dokumente innerhalb eines Jobs identifizieren und Daten wie Kundennamen oder Postleitzahlen in den Dokumenten zu RICOH ProcessDirector-Dokumenteigenschaften zuordnen. RICOH ProcessDirector speichert die Dokumentmerkmale und ihre Werte in einer Dokumentmerkmaldatei.

1.3.1.2.20.4.1 Archiv

Mit dem Archiv-Feature können Sie Jobs, Dokumente und den Jobverarbeitungsverlauf in einem Repository speichern und diese wieder abrufen, indem Sie nach Job- und Dokumentmerkmalen suchen. Zum Beispiel können Sie über den Jobnamen, den Kundennamen und die Kontonummer nach Dokumenten suchen. Nach dem Abrufen eines Jobs oder eines Dokuments können Sie den Job oder das Dokument anzeigen, die Merkmale anzeigen, die damit gespeichert wurden, den Produktionsverlauf prüfen und den Job oder das Dokument zum erneuten Drucken oder für eine andere Verarbeitung an einen Workflow übergeben.

Das Feature verfügt über diese wichtigen Bereiche:

  • Ein neues Repository-Objekt und zwei neue Schrittvorlagen.

  • Einen neuen Benachrichtigungsobjekttyp.

Voraussetzungen

Zur Verwendung des Features Archiv installieren Sie zunächst ein Feature, das die Dokumentverarbeitung unterstützt:

  • Für PDF-Dateien installieren Sie das Feature PDF-Dokument-Unterstützung.

  • Für AFP-Dateien installieren Sie das Feature AFP-Unterstützung.

Neues Repository-Objekt

Repository-Objekte bewahren Job- und Dokumentdaten sowie Jobverarbeitungsverläufe auf, die Sie für eine mögliche Wiederverwendung (zum Beispiel als neuen Job) speichern möchten. Wenn Sie die Informationen abrufen, können Sie den Job anzeigen, ihn erneut übergeben oder ausführliche Informationen zum Job und zu seinem Produktionsverlauf prüfen. Sie können mehrere Repositories erstellen, jedes mit einer individuellen Aufbewahrungsfrist. Jedes Repository kann sich auf dem lokalen System oder auf einem angeschlossenen Laufwerk an einer beliebigen Stelle in Ihrem Netzwerk befinden. Um zu bestimmen, wer Dateien aus einem Repository abrufen kann, können Sie das Repository und seine Benutzer mit einem bestimmten Speicherort verknüpfen.

Verlaufssatzbenachrichtigungen

Das Archiv-Feature fügt einen neuen Typ von Benachrichtigungsobjekt hinzu, das als Verlaufssatzbenachrichtigung bezeichnet wird. Diese Objekte überwachen das System auf Änderungen des Merkmals Aktueller Jobstatus. Wenn sich dieses Merkmal ändert, erfasst die Verlaufssatzbenachrichtigung den neuen Status, die Zeitmarke sowie den Workflow, die Phase und den Schritt, in denen sich der Job befindet. Diese Informationen können anschließend im Repository gespeichert werden.

Mithilfe der vom Verlaufssatzbenachrichtigungsobjekt erfassten Informationen können Sie die Produktionszeitleiste des Jobs speichern, um Fragen zur Job- und Dokumentverarbeitung zu beantworten.

Neue Schrittvorlagen

Archiv fügt die Schrittvorlage StoreInRepository hinzu. Ein Schritt, der auf dieser Schrittvorlage basiert, speichert eine Kopie jeder Datei, die vom Merkmal Zu speichernde Datei ausgewählt wurde, in einem Repository mit den von Ihnen angegebenen Job- und Dokumentmerkmalen. Die Job- und Dokumentmerkmale, die Sie mit der Datei speichern möchten, können zum Abrufen des Jobs oder Dokuments verwendet werden.

Sie können auch das Merkmal Verlaufssätze speichern verwenden, damit die Schritte die Verlaufssätze speichern, die von einem oder mehreren Verlaufssatzbenachrichtigungsobjekten für den Job erstellt wurden.

Archiv fügt außerdem die Schrittvorlage ExportFromRepository hinzu. Ein auf dieser Schrittvorlage basierender Schritt ermöglicht Ihnen, die Merkmale aus einem Repository in eine durch Kommas getrennte Datei (CSV-Datei) zu exportieren.

1.3.1.2.20.4.1.1 Einsatzszenarien für Archiv

Diese Szenarios zeigen, wie Sie das Feature Archiv verwenden können, um Ihre Produktionsprozesse zu verbessern, indem Sie Jobs und Dokumente sowie deren Verlauf in einem Repository speichern und diese bei Bedarf dort abrufen.

1.3.1.2.20.4.1.1.1 Einsatzszenario für das Speichern von Jobs bis zu einem Jahr

Bei diesem Szenario speichert möchte eine Druckerei Jobs ein Jahr lang speichern, weil Kunden manchmal darum bitten, Jobs mit aktualisierten Daten erneut auszuführen.

Im Moment führt die Druckerei 200 Jobs pro Tag aus, wobei ihr Workflow den Schritt RetainCompletedJobs enthält, um Jobs einen Monat lang aufzubewahren. Die Jobs sind nur schwer wiederzufinden, weil die Jobtabelle 6.000 Jobs aufweist. Ein Job von 100 wird mit aktualisierten Daten erneut gedruckt. Mit dem Archiv-Feature kann die Druckerei Jobs ein Jahr lang in einem Repository speichern und muss die Jobs in der Jobtabelle nur zwei Tage lang aufbewahren. Die Jobtabelle weist jetzt nur 400 Jobs auf. Die Druckerei kann gespeicherte Jobs schneller finden, indem sie das Repository nach den Jobs durchsucht, anstatt nach Jobmerkmalen von 6.000 Jobs zu suchen.

Ein Administrator in der Druckerei erstellt ein Repository mit einer Aufbewahrungsfrist von einem Jahr. Der Administrator fügt dem PDF-Druckworkflow einen Schritt auf Basis der Schrittschablone StoreInRepository nach dem Schritt PrintJobs aber vor dem Schritt RetainCompletedJobs hinzu. Der Administrator gibt im Schritt StoreInRepository sechs Jobmerkmale an: "Dem Drucker zugewiesen" (Datum und Zeit, wann der Drucker den Job erhalten hat), "Kundenname", "Benutzerdefiniert 2" (speichert das Zyklusdatum), "Eingabedateiname", "Angeforderter Standort" und "Workflow". Die Mitarbeiter der Druckerei können auf Basis der sechs Jobmerkmale nach Jobs suchen und diese abrufen.

Die Mitarbeiter der Druckvorbereitung verwenden RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat, um die einzelnen Dokumente in einer PDF-Datei zu identifizieren. Die Mitarbeiter der Druckvorbereitung übergeben den Job dann an den PDF-Workflow.

Wenn der Job den Schritt StoreInRepository abgeschlossen hat, werden der Job und seine sechs Jobmerkmale im Repository gespeichert. Zwei Tage nachdem der Job gedruckt wurde, wird der Schritt RetainCompletedJobs abgeschlossen und der Job aus der Jobtabelle gelöscht.

Mehrere Monate nachdem ein Postkartenjob für ein Immobilienunternehmen ausgeführt wurde, erhält die Druckerei im Juni 2014 eine Anfrage zum erneuten Drucken der Postkarten mit einem neuen Ansprechpartner. Der Leiter der Druckerei durchsucht das Repository nach dem Kundennamenswert "Metro Real Estate" und dem Wert größer als "01.01.14 - 12:00:00 Uhr" für "Dem Drucker zugewiesen". Die Suchergebnistabelle führt Jobs auf, die dem Kundennamen "Metro Real Estate" entsprechen. Alle 12 Jobs, die für den Kunden in 2014 gedruckt worden sind, werden angezeigt. Der Leiter schaut sich die Daten in der Spalte "Dem Drucker zugewiesen" der Ergebnistabelle an, um den Job zu finden, der mit einem neuen Ansprechpartner erneut gedruckt werden soll.

Der Leiter lässt sich den Job anzeigen, um zu prüfen, ob es sich um den richtigen Job handelt, und übergibt den Job dann an einen kurzen Workflow, der die PDF-Datei als Anhang per E-Mail an die Mitarbeiter der Druckvorbereitung schickt. Die Mitarbeiter der Druckvorbereitung verwenden RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat, um den Namen des Ansprechpartners auf allen Dokumenten in der PDF-Datei zu aktualisieren. Die aktualisierte PDF-Datei wird dann einem PDF-Workflow zum erneuten Drucken vorgelegt.

1.3.1.2.20.4.1.1.2 Einsatzszenario für das Speichern von Dokumenten, um ein späteres erneutes Drucken zu ermöglichen

Bei diesem Szenario druckt eine Akzidenzdruckerei einmal im Monat Kontoauszüge für eine Bank und verschickt diese per Post. Wenn Kunden nach Nachdrucken ihrer Kontoauszüge fragen, möchte die Bank, dass die Akzidenzdruckerei diese Anfragen bis zu vier Jahre nach dem Druck der Auszüge erledigt. Außerdem möchte die Bank den Produktionsverlauf für Jobs speichern, die gespeichert werden, damit sie bestätigen kann, dass diese Kontoauszüge gedruckt wurden, als der Originaljob verarbeitet wurde.

Im Moment führt die Akzidenzdruckerei 500 Jobs pro Tag aus, wobei ihr Workflow den Schritt RetainCompletedJobs enthält, um Jobs drei Tage lang aufzubewahren. Die Jobs länger als drei Tage aufzubewahren, würde es schwierig machen, die Jobs in der Tabelle Jobs wiederzufinden, und könnte beim Druckproduktionssystem Leistungsprobleme verursachen. Wenn die Akzidenzdruckerei die Jobs beispielsweise drei Monate lang aufbewahren würde, würde die Tabelle Jobs 45.000 Jobs aufweisen.

Ein Administrator in der Akzidenzdruckerei erstellt ein Repository mit einer Aufbewahrungsfrist von vier Jahren. Danach definiert der Administrator ein Verlaufssatzbenachrichtigungsobjekt, das jedes Mal, wenn sich das Merkmal Aktueller Jobstatus zu Abschluss ändert, Jobstatusinformationen aufzeichnet. Um die Zahl der Benachrichtigungen, die aufgezeichnet werden, möglichst klein zu halten, richtet er danach die Bedingung ein, dass der Verlaufssatz nur dann gespeichert wird, wenn es sich bei Aktueller Schritt um PrintJobs handelt.

Der Administrator fügt dem PDF-Druckworkflow einen auf der Schrittvorlage StoreInRepository basierenden Schritt nach dem Schritt PrintJobs, aber vor dem Schritt RetainCompletedJobs hinzu und speichert die Druckdatei. Der Administrator gibt im Schritt StoreInRepository sowohl Job- als auch Dokumentmerkmale an. Die Jobmerkmale sind Kundenname, Benutzerdefiniert 2 (speichert das Zyklusdatum), Übergabezeit und Workflow. Die Dokumentmerkmale sind Prüfempfänger, Kontonummer und Postleitzahl. Außerdem legt der Administrator für das Merkmal Verlaufssätze speichern den Wert Ja fest. Die Mitarbeiter der Akzidenzdruckerei können eine beliebige Kombination aus Job- und Dokumentmerkmalen verwenden, um nach Dokumenten und Informationen zu ihrem Verarbeitungsverlauf zu suchen und diese abzurufen.

Die Mitarbeiter der Druckvorbereitung verwenden RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat, um Dokumente in einer PDF-Datei zu identifizieren und die Dokumentmerkmale zu definieren. Die Mitarbeiter übergeben den Job dann an den PDF-Druckworkflow.

Wenn der Job den Schritt StoreInRepository abgeschlossen hat, werden der Job und seine Druckabschlusszeitmarke im Repository gespeichert. Drei Tage nachdem der Job ausgeführt wurde, wird er aus der Jobtabelle gelöscht.

Acht Monate nach der Ausführung eines Jobs erhält die Akzidenzdruckerei im August 2014 eine Anfrage von der Bank zum erneuten Drucken eines Dokuments mit der Kontonummer 1122345687. Der Leiter der Druckabteilung durchsucht das Repository nach einem Dokument mit dem Wert DEZ2013 für das Jobmerkmal Benutzerdefiniert 2 und dem Wert 112234568 für das Dokumentmerkmal Kontonummer. Die Tabelle Ergebnisse führt das Dokument auf, das diesen Merkmalwerten entspricht.

Der Leiter zeigt die Detailinformationen über das Dokument an. Auf der Registerkarte "Verlauf" bestätigt er, dass es sich bei dem gefundenen Dokument um das richtige Dokument handelt. Danach übergibt er den Kontoauszug einem Workflow für erneutes Drucken, der nur Schritte enthält, die sich auf das Drucken beziehen.

1.3.1.2.20.4.2 Electronic Presentment

Die Funktion „Elektronische Präsentation“ bietet einen Beispiel-Workflow, der Jobs von einer Muster-Eingabeeinheit empfängt und eine Muster-Verlaufssatzbenachrichtigung verwendet, um die Zeiten zu erfassen, zu denen Jobs gedruckt und versendet werden. Der Workflow speichert Jobs, Dokumente, Merkmalwerte und Verlaufsinformationen in einem Muster-Repository.

Dieses kostenlose Feature wird mit dem Basisprodukt bereitgestellt. Es ist jedoch nicht standardmäßig installiert.

Hinweis: Zur Nutzung des Electronic Presentment-Features muss die Archivierungsfunktion installiert sein.

1.3.1.2.20.4.2.1 Electronic Presentment-Muster-Workflow ausführen

Die Funktion Electronic Presentment bietet einen Beispiel-Workflow, der Daten in einem Beispiel-Repository speichert.

Zu den in diesem Workflow verwendeten Musterobjekten und Dateien zählen:

  • Workflow: ElectronicPresentmentSample
  • Muster-Eingabeeinheit: ElecPresFolder
  • Muster-Verlaufssatzbenachrichtigungen: EPSampleHistory
  • Muster-Repository: ElecPresRepository
  • Beispiel-PDF-Dateien: C:\aiw\aiw1\testfiles\ElecPresDemo.pdf and ElecPresDemo2.pdf
  • Beispiel-PDF-Steuerdatei: C:\aiw\aiw1\testfiles\ElecPresDemo.ctl

So führen Sie den Beispiel-Workflow aus:

  1. Melden Sie sich an RICOH ProcessDirector an.
  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Hauptseite.
  3. Wählen Sie im Portlet "Drucker", den Musterdrucker aus, und klicken Sie auf Aktionen Aktivieren.
  4. Wählen Sie im Portlet "Eingabeeinheiten" die ElecPresFolder-Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" aus, und klicken Sie auf Aktionen → Aktivieren und Verbinden.

    Wenn Sie dieses Verfahren das erste Mal ausführen, übergibt RICOH ProcessDirector die Jobs ElecPresDemo.pdf und ElecPresDemo2.pdf sofort an den VerifySample-Workflow.

    Wenn die Jobs den Schritt ToMailroom erreichen, der auf der Schrittschblone Warten basiert, werden sie zwei Minuten lang gehalten, um die Zeit zu simulieren, die zum Verarbeiten der Jobs in der Poststelle erforderlich ist.

  5. Sie finden die Jobs in der Jobtabelle, wo Sie prüfen sollten, ob der Wert in der Spalte Phase für jeden Job Abgeschlossen lautet.

    Die Dateien ElecPresDemo.pdf und ElecPresDemo2.pdf und ihre Dokumente sind nun im Repository ElecPresRepository gespeichert.

  6. Klicken Sie auf die Registerkarte Archivieren.
  7. Wählen Sie im Portlet "Suche" das Repository ElecPresRepository aus.
  8. Wählen Sie Adressblockzeile 1 aus dem Dropdown-Menü Merkmal, = (gleich) aus dem Dropdown-Menü Vergleich aus, geben Sie Myrna Donald in das Feld Wert ein und klicken Sie auf Suchen.

    Die Ergebnisstabelle zeigt zwei Erklärungen für Myrna Donald an.

Die Funktionen, die Daten in einem Repository speichern, nach den Daten suchen und sie auf der Archivseite der RICOH ProcessDirector-Benutzeroberfläche anzeigen sind Teil des Archiv-Features.

1.3.1.2.20.4.3 Automatische Überprüfung

Mit der Automatische Überprüfung-Funktion können Sie Dokumenten in einem Druckauftrag Barcodes hinzufügen. Kameras oder Barcodescanner lesen die Barcodes, um Dokumente zu erkennen, die einen Schritt in ihrem Arbeitsablauf nicht abgeschlossen haben. Sie wählen, ob RICOH ProcessDirector alle fehlenden Dokumente automatisch erneut drucken soll oder ob ein Bediener eine für jedes fehlende Dokument auszuführende Aktion festlegt.
Hinweis: Die Funktion findet nur Dokumente, die von einem Job fehlen. Sie kann keine Seiten finden, die von Dokumenten fehlen.

Das Automatische Überprüfung-Feature fügt RICOH ProcessDirector ein Objekt, eine Schrittschablone und eine Abgleichmethode hinzu.

Voraussetzungen

Zur Verwendung des Features Automatische Überprüfung installieren Sie zunächst ein Feature, das die Dokumentverarbeitung unterstützt:

  • Für PDF-Dateien installieren Sie das Feature PDF-Dokument-Unterstützung.

  • Für AFP-Dateien installieren Sie das Feature AFP-Unterstützung.

Objekt

Das Feature Automatische Überprüfung fügt das Barcodeleserobjekt hinzu. Barcodeleser sind Kameras und Barcodescanners in Ihrem System, die die Barcodes auf den Dokumenten eines Druckjobs lesen und überprüfen, ob alle Dokumente verarbeitet wurden. Jede Kamera bzw. jeder Barcodescanner benötigt ein Barcodeleserobjekt.

Jeder Barcodeleser muss mindestens über ein Barcodeformatobjekt verfügen. Um die Daten zu berichten, die die Kamera oder der Barcodescanner liest, muss das Barcodeformat mit der Konfiguration der Kamera oder des Barcodescanners übereinstimmen. Im Barcodeformat muss die Jobnummer und ein Dokumentmerkmal zur Identifizierung der einzelnen Dokumente in einem Job enthalten sein.

Schrittschablone

Das Feature Automatische Überprüfung fügt die Schrittschablone ReadBarcodeData hinzu. Nachdem ein oder mehrere Barcodeleser Ergebnisse berichtet haben, prüft ein auf der Schrittschablone ReadBarcodeData basierender Schritt, ob alle Dokumente in einem Job erkannt wurden. Sie können den Schritt konfigurieren, damit Jobs wie folgt verarbeitet werden:

  • Nachdem alle Barcodes gelesen wurden, versetzt der Schritt den Job in den nächsten Schritt.

  • Nachdem alle Barcodes gelesen wurden, wartet der Schritt, bis ein Bediener die Aktion Barcodeschritt ausführen initiiert.

  • Der Schritt wartet für eine festgelegte Zeitspanne auf die Aktualisierung der Ergebnisdatei. Der Schritt versetzt den Job dann auch in den nächsten Schritt, auch wenn einige Dokumente nicht erkannt wurden.

Abgleichmethode

Die Features PDF-Dokumentunterstützung und AFP-Unterstützung unterstützen den manuellen Abgleich. Wurde der Schritt ReadBarcodeData für einen Job abgeschlossen und der Schritt Abgleichen begonnen, wählt der Bediener die Aktion Abgleichen, um den manuellen Abgleich für den Job zu starten. Dann benutzt der Bediener das Dialogfenster "Job abgleichen" der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle, um eine Aktion für die einzelnen Dokumente im Job festzulegen. Um den manuellen Abgleich zu verwenden, setzen Sie das Merkmal Automatischer Abgleich des Schritts Abgleichen auf Nein.

Das Automatische Überprüfung-Feature fügt die Unterstützung für den automatischen Abgleich hinzu. Wenn ein Job zum Schritt Abgleichen übergeht, gleicht RICOH ProcessDirector automatisch die Dokumente im Job ab und druckt alle Dokumente erneut aus, deren Barcodes nicht gelesen wurden. In folgenden Situationen ist der Bedienereingriff erforderlich:

  • Die erneut zu druckenden Dokumente überschreiten den zulässigen Prozentsatz für den Job im Merkmal Maximum erneut zu druckender Dokumente (%).
  • Doppelte Barcodes im Job werden gelesen.

Um den automatischen Abgleich zu verwenden, setzen Sie das Merkmal Automatischer Abgleich des Schritts Abgleichen auf Ja.

Zusätzliche Informationen

Die Funktion Automatische Überprüfung umfasst Barcodeleser, die Daten über eine IP-Adresse und einen Anschluss mithilfe des TCP/IP-Sockets-Protokolls zurückgeben. Die Funktion unterstützt keine Systeme wie z. B. dateibasierte Kuvertiereinheiten, die Daten durch Senden und Empfangen von Dateien über ein Netzwerk austauschen. Um herauszufinden, welche Kamera oder welcher Barcodescanner für das Gerät, das Sie überwachen möchten, am besten geeignet ist, wenden Sie sich an einen Ricoh-Kundendienstmitarbeiter.

1.3.1.2.20.4.3.1 Einsatzszenario: Dokumente nach der Kuvertierung prüfen

Dieses Szenario beschreibt die Schritte, die zum Konfigurieren einer Kamera oder eines Barcodescanners erforderlich sind, damit diese/r die Barcodes durch jedes Briefumschlagfenster eines Jobs lesen kann, wenn diese aus der Kuvertiereinheit kommen. Einige dieser Schritte können zur gleichen Zeit ausgeführt werden.
  1. Bereiten Sie die Kamera- bzw. die Barcodescanner-Hardware vor.
    1. Kaufen Sie die Kamera bzw. den Barcodescanner, und bringen Sie diese/n auf der Kuvertiereinheit an.
        Hinweis:
      • Befolgen Sie die Anweisungen des Herstellers zur Installation der Kamera oder des Barcode-Scanners. Testen Sie die Lichtverhältnisse, um sicherzustellen, dass die Kamera den Barcode klar lesen kann. Wird das Licht vom Briefumschlagsfenster reflektiert, werden die Barcodes womöglich nicht gelesen. Messen Sie zudem die Position der Kamera bzw. des Barcodescanners, um sicherzustellen, dass diese der Position des Barcodes auf allen Dokumenttypen, die gescannt werden, entspricht.
    2. Verbinden Sie die Kamera bzw. den Barcodescanner mit dem Netzwerk. Schreiben Sie sich die IP-Adresse und die Portnummer auf, die von der Kamera verwendet werden.
  2. Verstehen und erstellen Sie Ihr Barcodeformat.
    1. Bestimmen Sie, welchen Barcodetyp Sie verwenden und wie Sie die Daten in den Barcodes formatieren möchten, die Ihren Dokumenten hinzugefügt werden. Das Barcodeformat muss das Jobmerkmal Jobnummer und das Dokumentmerkmal Folge im untergeordneten Job enthalten. Sie müssen bestimmen, wie viele Zeichen Sie den einzelnen Merkmalen zuordnen und ob Sie weitere Informationen in den Barcode einfügen möchten.
        Hinweis:
      • Obwohl die Jobnummer anfangs mit acht Zeichen festgelegt wurde, sollten Sie mindestens zwei weitere Zeichen (.n) im Barcodeformat hinzufügen. Die Jobnummern der untergeordneten Jobs, die für ein erneutes Drucken erstellt wurden, umfassen mindestens 10 Zeichen. Stellen Sie sicher, dass die von Ihnen verwendete Barcode-Symbologie Punktzeichen zulässt, da diese in der Jobnummer jedes untergeordneten Jobs, der zum Nachdruck erstellt wird, enthalten sind.
    2. Melden Sie sich bei RICOH ProcessDirector als Administrator an und erstellen Sie das Barcodeformatobjekt. Wenn Sie nur eine Kamera installieren und alle Barcodes von derselben Stelle auf dem Briefumschlag abgelesen werden, sollte ein Barcodeformat für das System ausreichend sein. Werden aus anderen Gründen weitere Daten in den Barcode eingefügt und können diese Daten nicht ohne Probleme anwendungsübergreifend standardisiert übernommen werden, müssen Sie womöglich mehrere Barcodeformate erstellen. Die Jobnummer und die Merkmale Folge im untergeordneten Job müssen sich jedoch bei allen Barcodeformaten, die für denselben Barcodeleser verwendet werden, in derselben Position im Barcode befinden.
  3. Befindet sich die Druckdatei im PDF-Format, fügen Sie die Barcodes zu den Druckdaten hinzu.
    1. Befolgen Sie die Anweisungen in RICOH ProcessDirector: Installieren von Dokumentenverarbeitungsfunktionen für die Installation des Plugins in Ihrem Adobe Acrobat Professional-System.
    2. Öffnen Sie die Datei in Adobe Acrobat Professional, und aktivieren Sie das Ricoh Plugin.
    3. Legen Sie fest, wie die Dokumentgrenzen in der Druckdatei bestimmt werden können. Diese Grenzen stellen Trigger dar, die RICOH ProcessDirector verwenden kann, um zu wissen, wo ein Dokument endet und ein anderes beginnt.
    4. Nachdem die Dokumentgrenzen festgelegt wurden, bestimmen Sie bitte die Position, an der der Barcode und dessen Inhalte eingefügt werden sollen. Stellen Sie sicher, dass der Barcode so positioniert ist, dass die Kamera bzw. der Barcodescanner diesen lesen kann. Sie können den Barcode nur auf der ersten Seite eines jeden Dokuments einfügen, da die Kamera (in diesem Beispiel) den Barcode durch den Briefumschlag liest.
    5. Wählen Sie für den ersten Inhaltstyp das Jobmerkmal und als Inhaltswert die Job-ID aus. Klicken Sie auf Bearbeiten und wählen Sie die Option Füllzeichen als Modifikator aus. Geben Sie den Wert 0 im Feld Füllzeichen ein, und geben Sie mindestens drei Ziffern ein, damit Nachdrucke ausgeführt werden können.
    6. Gehen Sie zum Dialogfenster "Barcode hinzufügen" zurück, und wählen Sie das Dokumentmerkmal für den nächsten Inhaltstyp mit dem Inhaltswert Doc.SequenceInChild aus. Wiederholen Sie die oben beschriebenen Schritte, und füllen Sie mindestens so viele Stellen des Wertes mit Nullen auf, wie dies der Anzahl der Dokumente, die Sie im Job erwarten, entspricht. Beispiel: Wenn Sie erwarten, 9.999 Dokumente in diesem Druckjob zu haben, geben Sie den Wert 4 in das Feld Minimale Fülltextlänge ein. Wenn Sie erwarten, 100.000 Dokumente in diesem Druckjob zu haben, geben Sie den Wert 6 in das Feld Minimale Fülltextlänge ein.
    7. Speichern Sie die Steuerdatei ab, die mit dem Plug-In erstellt wurde. Senden Sie die Datei verknüpfter Merkmale in ein Verzeichnis des RICOH ProcessDirector-Servers, auf das der RICOH ProcessDirector-Systembenutzer zugreifen kann.
  4. Besitzt die Druckdatei das AFP-Format, fügen Sie die Barcodes zu den Druckdaten hinzu.
      Wichtig:
    • Bei AFP-Jobs müssen Sie bereits Seitengruppen definiert haben, um Barcodes hinzuzufügen. Wenn Ihre AFP-Dateien keine Seitengruppen enthalten, können Sie den AFP Indexer-Modus in RICOH Visual Workbench verwenden, um Seitengruppen hinzuzufügen.

    Wenn Sie zum Identifizieren von Dokumenten das Merkmal Prüfempfänger verwenden möchten, muss bereits ein Indexkennzeichen in der AFP-Datei enthalten sein, das Sie dem Dokumentmerkmal Prüfempfänger zuordnen können, welches mithilfe des Automatische Überprüfung-Features hinzugefügt wird. Die bereitgestellte Musterdatei verfügt bereits über dieses definierte Merkmal. So ordnen Sie dem Merkmal Ihr eigenes Indexkennzeichen zu:

    1. Öffnen Sie die AFP-Datei in RICOH Visual Workbench. Wählen Sie das DPD-Plugin.
    2. Doppelklicken Sie im unteren Bereich des Fensters auf das Dokumentmerkmal Prüfempfänger, und geben Sie die erforderlichen Informationen im Dialogfenster "Verbindungsoptionen definieren" ein.
    3. Speichern Sie die Steuerdatei ab, die mit RICOH Visual Workbench erstellt wurde. Senden Sie die Datei verknüpfter Merkmale in ein Verzeichnis des RICOH ProcessDirector-Servers, auf das der RICOH ProcessDirector-Systembenutzer zugreifen kann.
    4. Um einen Barcode zu erstellen, wählen Sie den Enhance AFP-Modus und exportieren eine EnhanceAFP-Steuerdatei, die von dem Schritt BuildAFPFromDocuments verwendet wird. Eine Mustersteuerdatei mit dem Namen VerifyAFPbarcode.cfg wird im Verzeichnis /aiw/aiw1/testfiles (Linux) oder C:\aiw\aiw1\testfiles (Windows) gespeichert. Verwenden Sie die Befehle in der Datei zur Angabe der Anzahl der Zeichen für alle Merkmale, um Ihr Barcodeformat abzustimmen. Stellen Sie sicher, dass der Barcode an der Position ausgerichtet ist, auf die Kamera oder Barcode-Scanner ihren Fokus gelegt haben.
  5. Erstellen Sie ein Barcodeleserobjekt.
    Melden Sie sich bei RICOH ProcessDirector als Administrator an, und erstellen Sie das Barcodeleserobjekt, sodass dieses mit der Kamera bzw. dem Barcodescanner kommunizieren kann. Verwenden Sie die IP-Adresse, den Port und das Barcodeformat, die Sie bereits erstellt haben.
  6. Der mit RICOH ProcessDirector bereitgestellte VerifySample-Workflow verarbeitet sowohl PDF- als auch AFP-Dateien mithilfe des Automatische Überprüfung-Workflows. Beginnen Sie mit einer Kopie des Workflows VerifySample, und nehmen Sie die Änderungen vor, um Ihre eigenen Druckdateien zu bearbeiten:
    1. Wenn es sich bei Ihrer Druckdatei um eine PDF-Datei handelt, legen Sie die Steuerdatei im Schritt IdentifyPDFDocuments und BuildPDFFromDocuments fest, die Sie mit Hilfe des Acrobat Plugins erstellt haben.
    2. Wenn es sich bei Ihrer Druckdatei um eine AFP-Datei handelt, legen Sie die Steuerdatei im Schritt IdentifyDocuments fest, die Sie mit RICOH Visual Workbench erstellt haben. Legen Sie im Schritt BuildAFPFromDocuments die Enhance-AFP-Steuerdatei fest, die Sie zuvor erstellt haben.
    3. Bestimmen Sie im Schritt ReadBarcodeData den Barcode-Reader, den Sie zuvor eingerichtet haben.
    4. Legen Sie fest, welches Dokumentmerkmal in diesem ReadBarcodeData-Schritt aktualisiert werden soll, wenn der Barcode-Reader Daten über die Barcodes auf den Dokumenten empfängt.
    5. Entscheiden Sie, wie Sie diesen Schritt ausführen möchten und wie viel Zeit eingeräumt werden soll, um sicherzustellen, dass alle Barcodes gelesen wurden.
  7. Erstellen Sie eine Eingabeeinheit, die auf den von Ihnen erstellten Workflow verweist.
  8. Übergeben Sie einen Job, um das System zu testen.
    1. Aktivieren Sie den Workflow, und stellen Sie eine Verbindung zum Barcode-Reader her. Stellen Sie sicher, dass die Eingabeeinheit verbunden und aktiviert ist.
    2. Übergeben Sie die Datei an die Eingabeeinheit.
  9. Wenn der Job in den Schritt ReadBarcodeData übergeht, wird der Status in Barcodes werden gelesen geändert. Die Kamera auf der Kuvertiereinheit liest die Barcodes durch die Fenster der Briefumschläge, die Dokumente für den Job enthalten.

    Der Bediener kann die Barcodeaktion Abschluss in der Jobtabelle verwenden, um die Prozentanzahl der gelesenen Dokumente anzuzeigen. Das Dialogfenster wird nicht automatisch aktualisiert, kann jedoch zum Überprüfen des Fortschritts vom Bediener geschlossen und erneut geöffnet werden.

  10. Wird aufgrund der Konfiguration des Schritts ReadBarcodeData der Schritt automatisch ausgeführt, wenn 100 % des Dokuments gelesen wurden oder eine bestimmte Zeit lang keine Aktivität erfolgt, fährt der Job mit dem nächsten Schritt im Workflow fort, ohne dass vom Bediener Aktionen durchgeführt werden.

    Fährt der Job nicht mit dem nächsten Schritt fort, muss der Bediener die Barcodeaktion Abschluss für den Job auswählen. Dieser Dialog zeigt die Prozentzahl der Dokumente an, die vom Scanner gelesen wurden, und die Anzahl der Dokumente, die noch nicht gelesen wurden. Der Bediener kann auswählen, ob der Schritt auch mit den fehlenden Dokumenten abgeschlossen werden soll, sodass der Job in den nächsten Schritt übergehen kann, der meist Abgleichen lautet.

  11. Wenn der Schritt Abgleichen konfiguriert wird, um alle fehlenden Dokumente für den Neudruck automatisch zu markieren und den untergeordneten Job an den Drucker zu übergeben, wird ein untergeordneter Job, der die Neudrucke enthält, automatisch erstellt. Der Originaljob fährt mit dem nächsten Schritt im Workflow fort, sofern keine doppelten Scans erkannt wurden. Wenn Dokumente mehr als einmal erkannt wurden, kehrt der Job zum Status Warten auf Abgleich zurück, auch wenn die Option "Automatischer Abgleich" aktiviert ist.

    Wurde die Option "Automatischer Abgleich" deaktiviert, muss der Bediener die Aktion Abgleichen für den Job auswählen, wenn sich dieser im Status Warten auf Abgleich befindet. Im Dialogfenster "Abgleichen" wird dem Bediener eine Liste von Dokumenten angezeigt, für die der Wert des Dokumentstatus-Merkmals in diesem Schritt auf Warnung oder Doppelt aktualisiert wird. Der Bediener kann sich dafür entscheiden, ein oder mehrere Dokumente mit dem Status Warnung oder Doppelt erneut zu drucken, abzuziehen oder anzunehmen ( als "OK" kennzeichnen).

    Wenn alle Dokumente im Job über einen anderen Status als Warnung oder Doppelt verfügen, ist der Schritt Abgleichen vollständig abgeschlossen und der Job wird in den nächsten Schritt versetzt.

1.3.1.2.20.4.3.2 Automatische Überprüfung-Abgleichmethoden

Während des Abgleichens wird vom System festgelegt, welche Dokumente im Job erneut gedruckt werden müssen, weil deren Barcodes nicht gelesen wurden. Der Wert des Merkmals Automatischer Abgleich informiert das System darüber, ob die Dokumente automatisch oder manuell mit Bedienersteuerung abgeglichen werden sollen.

Wenn der Administrator Workflows für Automatische Überprüfung konfiguriert, wählt er die Abgleichmethode in dem Schritt aus, der auf der Schrittvorlage Abgleichen basiert. Ein Bediener kann die Abgleichmethode für einen bestimmten Job ändern, indem er die Jobmerkmale bearbeitet und den Wert in dem Merkmal Automatischer Abgleich ändert.

Es gibt folgende Abgleichmethoden:

Automatischer Abgleich
Wenn ein Job den Schritt ReadBarcodeData" ausführt, gleicht RICOH ProcessDirector automatisch die Dokumente im Job ab und druckt alle Dokumente erneut aus, deren Barcodes nicht gelesen wurden.
    Hinweis:
  • Wenn die erneut zu druckenden Dokumente den Prozentsatz an zulässigen erneut gedruckten Dokumenten für den Job im Merkmal Maximum erneut zu druckender Dokumente (%) überschreiten, ist eine Bedieneraktion erforderlich. Es ist ebenfalls eine Bedieneraktion erforderlich, wenn doppelte Barcodes im Job gelesen werden. In diesem Fall wird der Job in den Status "Warten auf Abgleich" versetzt, und die Abgleichaktion muss durchgeführt werden, um eine Disposition für jedes Dokument, das den Status "Doppelt" aufweist, durchzuführen.
Manueller Abgleich
Wurde der Schritt ReadBarcodeData für einen Job abgeschlossen, muss der Bediener die Aktion Abgleichen auswählen, um den manuellen Abgleich für den Job zu starten. Dann verwendet der Bediener die Seite "Job abgleichen" der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle, um eine Aktion für die einzelnen Dokumente im Job auszuwählen.

Die Seite "Job abgleichen" zeigt den Status eines jeden Dokuments und die Anfangsaktion an, die RICOH ProcessDirector für jedes Dokument auf Basis des im Schritt ReadBarcodeData ausgewählten Dokumentstatusmerkmals bestimmt hat.

    Hinweis:
  • Die Tabelle auf der Seite "Job abgleichen" verfügt über Spalten mit den Merkmalen "Dokumentstatus 1" und "Dokumentstatus 2". Um ein weiteres Dokumentstatusmerkmal hinzuzufügen, bearbeiten Sie die Spalten, um der Tabelle das Merkmal "Dokumentstatus 3", "Dokumentstatus 4" oder "Dokumentstatus 5" hinzuzufügen.

Der Bediener kann eine der folgenden Aktionen für die einzelnen Dokumente anfordern:

OK
Das Dokument wird nicht erneut gedruckt.
Extrahieren
Das Dokument wird in der Datenbank als Extrahiert (aus dem Job entfernt) markiert und nicht erneut gedruckt.
Erneut drucken
Das Dokument wird erneut gedruckt.

    Hinweis:
  • Zum erneuten Drucken weiterer Dokumente nach dem Abgleich können Sie im Portlet "Dokumente" auf der Hauptseite mithilfe der Aktion Job erstellen einen neuen Job zur Bearbeitung ausgewählter Dokumente erstellen.

1.3.1.2.20.4.4 Kuvertiereinheit und Quadient Inserter Express

Die Kuvertiereinheit-Funktionen helfen dabei, die Kuvertierung von gedruckten Dokumenten und zusätzlichen Einlagen (beispielsweise Marketingmaterial) in Briefumschläge zu automatisieren. RICOH ProcessDirector unterstützt zwei Funktionen, die Kuvertiereinheiten unterstützen: die vollständige Kuvertiereinheit-Funktion und die Quadient Inserter Express-Funktion.

Beide Kuvertiereinheit-Funktionen:

  • Druckjobs für die Kuvertierung vorbereiten.
  • Steuerdateien schreiben und an Kuvertiereinheiten-Controller senden.
  • Ergebnisdateien von Kuvertiereinheiten-Controllern empfangen und interpretieren, um den Kuvertierstatus der einzelnen Dokumente im Job zu ermitteln.
  • Den Job automatisch (oder manuell mit Bedienersteuerung) abgleichen und beschädigte Dokumente erneut drucken.

Unterstützte Kuvertiereinheiten

Die Kuvertiereinheit-Funktion arbeitet mit Kuvertiereinheiten vieler Hersteller; die Quadient Inserter Express-Funktion arbeitet nur mit Quadient-Kuvertiereinheiten. Sie stellen Mustersystemobjekte und Musterkonfigurationsdateien für Kuvertiereinheiten der folgenden Hersteller bereit:

  • Bowe
  • Bowe mit JetVision-Kamerasystemen
  • Bowe Bell & Howell
  • Gunther
  • Kuvertiereinheiten mit Ironsides-Kamerasystem
  • Kern
  • Pitney Bowes
  • Quadient mit der Software Automated Insertion Management System (AIMS).
    Hinweis:
  • Die Quadient Inserter Express-Funktion stellt nur Beispielsystemobjekte und Beispielkonfigurationsdateien für Quadient Inserter zur Verfügung.

Voraussetzungen

Zur Verwendung des Kuvertiereinheit-Funktionen installieren Sie zunächst eine Funktion, die die Dokumentverarbeitung unterstützt:

  • Für PDF-Dateien installieren Sie das Feature PDF-Dokument-Unterstützung.

  • Für AFP-Dateien installieren Sie das Feature AFP-Unterstützung.

Dateivoraussetzungen

Eingabedateien müssen entweder:

  • PDF-Dateien sein, für die Sie Seitengruppen unter Verwendung von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat definiert haben, oder

  • im Format Advanced Function Presentation (AFP) sein oder ein Format haben, das RICOH ProcessDirector in das AFP-Format umwandeln kann. Die Poststücke in der Datei müssen in AFP-Seitengruppen definiert werden.

    Wenn das Feature AFP-Unterstützung installiert ist, wandelt RICOH ProcessDirector Zeilendaten und Dateien im gemischten Modus automatisch in das AFP-Format um.

    Wenn Sie AFP-Unterstützung besitzen und das Produkt InfoPrint XT erwerben, wandelt RICOH ProcessDirector Xerox-Metacode und LCDS-Dateien (Line Conditioned Data Stream) in das AFP-Format um.

    Wenn Sie AFP-Unterstützung besitzen und das Feature Advance Transform erwerben, wandelt RICOH ProcessDirector PostScript-, PDF- oder PCL-Daten in ein AFP-Format um, das für die Verwendung mit AFP-Dokumentverarbeitungsfunktionen akzeptiert wird.

    Der Modus AFP Indexer von RICOH Visual Workbench erstellt Seitengruppen in AFP-Dateien, die von InfoPrint XT oder dem Advanced Transform-Feature erstellt wurden.

    Die Transform Features Ricoh PostScript/PDF in AFP, PCL in AFP und SAP in AFP wandeln Eingabedateien in AFP-Bilddatendateien um. Diese Dateien enthalten keine Seitengruppen. Demzufolge können sie nicht mit den Dokumentverarbeitungsfunktionen verwendet werden, die das Feature AFP-Unterstützung bereitstellt.

Verarbeitung der Workflow-Phase

Die Kuvertiereinheit-Funktionen fügen dem RICOH ProcessDirector Workflow-Editor die Einfügen-Phase hinzu. Die Abbildung Kuvertierungs-Phase im RICOH ProcessDirector -Workflow zeigt, wie die Phase Kuvertierung in die bestehenden Phasen integriert wird.

    Hinweis:
  • Wenn Sie in Ihrem System Phasennamen angepasst haben, unterscheiden sich diese Phasennamen von den Phasennamen im Diagramm.
Kuvertierungs-Phase im RICOH ProcessDirector-Workflow
Bild zeigt die Phasen Empfang, Vorbereitung, Zusammensetzung, Druck, Kuvertierung und Abschluss

Ein Auftrag, der eine Kuvertierung erfordert, wird durch die Workflow-Phasen verarbeitet, mit einigen für die Kuvertierung spezifischen Veränderungen.

Phase "Empfang"
RICOH ProcessDirector akzeptiert eine Eingabedatei zur Verarbeitung und erstellt einen Job im System. Ordnet dem Job eine eindeutige Jobnummer im System zu.
Vorbereitungsphase
RICOH ProcessDirector erstellt Seitengruppen und extrahiert die Werte für Dokumentmerkmale in AFP- oder PDF-Jobs.
Zusammensetzungsphase
RICOH ProcessDirector verarbeitet die Dokumente im Job:
  1. RICOH ProcessDirector ordnet jedem Dokument im Job eine eindeutige Dokumentnummer zu.
  2. RICOH ProcessDirector erweitert die Dokumente. Beispielsweise blendet es vorhandene Kuvertierungssteuerungsmarkierungen aus und fügt Barcodes zur Steuerung der Kuvertierung hinzu. Die Barcodes enthalten die Werte von Dokument- und Jobmerkmalen (beispielsweise die Jobnummer, die Dokumentnummer und die Kuvertierfolgenummer des Dokuments).
Druckphase
RICOH ProcessDirector druckt den Job. Die Jobstartseite wird so konfiguriert, dass sie die Jobnummer, den Jobnamen der Kuvertiereinheit und den Namen des Kuvertiereinheiten-Controllers für den Job enthält. Der Jobname der Kuvertiereinheit kann sich von der Jobnummer unterscheiden.
Phase "Kuvertierung"
RICOH ProcessDirector kommuniziert mit dem Kuvertiereinheiten-Controller und gleicht den Job nach dem Abschluss der Kuvertierung ab:
  1. Wenn der Kuvertiereinheiten-Controller eine Kuvertiereinheiten-Steuerdatei zur Steuerung der Kuvertierung von Dokumenten in einem Job verwendet, erstellt RICOH ProcessDirector die Kuvertiereinheiten-Steuerdatei für den Job und sendet sie an den Kuvertiereinheiten-Controller.
      Hinweis:
    • Sie können RICOH ProcessDirector so konfigurieren, dass die Kuvertiereinheiten-Steuerdatei vor dem Drucken des Jobs erstellt wird. Diese Einstellung ist hilfreich, wenn der Kuvertiereinheitenbediener den ersten Teil eines großen Jobs in die Kuvertiereinheit lädt, bevor der Job das Drucken abgeschlossen hat.
  2. Der Kuvertiereinheitenbediener lädt den Job manuell und führt ihn manuell auf der Kuvertiereinheit aus.
  3. RICOH ProcessDirector empfängt die Kuvertiereinheiten-Ergebnisdatei (falls vorhanden) für den Job und interpretiert sie, um festzustellen, welche Dokumente erneut zu drucken sind.
  4. RICOH ProcessDirector gleicht den Job ab:
    • Ist die automatische Abgleichmethode ausgewählt, druckt RICOH ProcessDirector beschädigte Dokumente automatisch erneut.
    • Ist die manuelle Abgleichmethode ausgewählt, benutzt der Bediener die Funktion "Abgleichen", um eine Liste beschädigter Dokumente anzuzeigen und anzugeben, welche Dokumente erneut gedruckt werden müssen. Der Bediener kann auch einzelne Dokumente als Extrahiert (aus dem Job entfernt) markieren. Extrahierte Dokumente werden nicht erneut gedruckt.
  5. RICOH ProcessDirector druckt Dokumente erneut auf dem Drucker, den der Administrator zum erneuten Drucken ausgewählt hat, bzw. auf dem Drucker, der vom Bediener während des manuellen Abgleichs ausgewählt wurde.
    • Wird die Methode der geschlossenen Schleife zum erneuten Drucken ausgewählt, druckt RICOH ProcessDirector die Dokumente im selben Job erneut.
    • Wird die Methode der offenen Schleife zum erneuten Drucken ausgewählt, erstellt RICOH ProcessDirector einen untergeordneten Job zur erneuten Verarbeitung der Dokumente (fügt beispielsweise neue Barcodes hinzu) und druckt diese.
Phase "Abschluss"
Werden Jobs auf dem System aufbewahrt, kann der Bediener beliebige Dokumente erneut drucken, die nach dem Abgleich des Jobs beschädigt sind. Es sind zwei Methoden zum erneuten Drucken der Dokumente verfügbar:
  • Den Job erneut abgleichen. Diese Methode druckt die Dokumente im gleichen Job (Geschlossene Schleife als Methode zum erneuten Drucken) oder in einem untergeordneten Job (Offene Schleife als Methode zum erneuten Drucken) erneut.
  • Erstellen eines neuen Jobs. Wenn ein Transform-Feature installiert ist, kann RICOH ProcessDirector die Dokumente in einen anderen Datenstrom umwandeln und auf einem geeigneten Drucker ausgeben.

Schrittvorlagen

Das Inserter-Feature fügt mehrere Schrittvorlagen ein:

  • Mit den Schrittvorlagen WriteInserterControlFile und SendInserterControlFile können Sie eine Inserter-Steuerdatei erstellen. Die Inserter-Steuerdatei teilt dem Kuvertiereinheiten-Controller mit, wie jedes Dokument in einem Job zu verarbeiten und die Datei an den Kuvertiereinheiten-Controller zu schicken ist.

  • Die Schrittvorlage SetInsertProperties ermöglicht Ihnen das Festlegen der Dokumentmerkmale, die für die Kuvertierung benötigt werden.

  • Mit der Schrittvorlage InsertJobs können Sie das Einlegen von Dokumenten in Briefumschläge verfolgen.

  • Mit der Schrittvorlage CreateInserterReprints können Sie Dokumente verarbeiten, die nach der Kuvertierung erneut gedruckt werden sollen, indem eine Druckdatei mit ausschließlich den Neudrucken erstellt wird.

Abgleichmethode

Die Features PDF-Dokumentunterstützung und AFP-Unterstützung unterstützen den manuellen Abgleich. Wenn ein Job zum Schritt Abgleichen übergeht, wählt der Bediener die Aktion Abgleichen, um den manuellen Abgleich für den Job zu starten. Dann benutzt der Bediener das Dialogfenster "Job abgleichen" in der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle, um eine Aktion für die einzelnen Dokumente im Job auszuwählen. Um den manuellen Abgleich zu verwenden, setzen Sie das Merkmal Automatischer Abgleich des Schritts Abgleichen auf Nein.

Die Kuvertiereinheit-Funktionen fügen die Unterstützung für den automatischen Abgleich hinzu. Wenn ein Job zum Schritt Abgleichen übergeht, gleicht RICOH ProcessDirector automatisch die Dokumente im Job ab und druckt alle Dokumente erneut aus, deren Barcodes nicht gelesen wurden. In folgenden Situationen ist der Bedienereingriff erforderlich:

  • Die erneut zu druckenden Dokumente überschreiten den zulässigen Prozentsatz für den Job im Merkmal Maximum erneut zu druckender Dokumente (%).
  • Der Kuvertiereinheiten-Controller berichtet einen Status für Dokumente im Job nicht, und das Merkmal Standardkuvertierstatus des Kuvertiereinheiten-Controllers ist nicht festgelegt.

Um den automatischen Abgleich zu verwenden, setzen Sie das Merkmal Automatischer Abgleich des Schritts Abgleichen auf Ja.

1.3.1.2.20.4.4.1 Kuvertiereinheiten-Steuerdatei

Dateibasierte Kuvertiereinheiten-Controller verwenden eine Kuvertiereinheiten-Steuerdatei, um die Kuvertierung der Dokumente im Job zu steuern. RICOH ProcessDirector kann eine Kuvertiereinheiten-Steuerdatei für die einzelnen Jobs erstellen und an den Kuvertiereinheiten-Controller senden, bevor der Job kuvertiert wird.

Einige Kuvertiereinheiten verwenden zwei Steuerdateien für jeden Job. In diesem Fall kann RICOH ProcessDirector zwei Steuerdateien für jeden Job erstellen. Die erste und zweite Steuerdatei können ein unterschiedliches Format und einen unterschiedlichen Inhalt haben.

    Hinweis:
  • Die Quadient Inserter Express-Funktion unterstützt nur die Verwendung einer Kuvertiereinheit-Steuerdatei.

Der Inhalt der Steuerdatei variiert je nach Anforderungen der Kuvertiereinheit. Die Datei enthält einen optionalen Headersatz, der normalerweise Informationen zu dem gesamten Job enthält, und einen Satz für jedes Dokument in dem Job. Der Satz für jedes Dokument enthält Informationen, die sich auf die Kuvertierung beziehen, beispielsweise welche Fächer der Kuvertiereinheit Beilagen für das Dokument bereitstellen sollen, ob das Dokument in ein spezielles Ausgabefach umgeleitet werden soll usw.

RICOH ProcessDirector kann Steuerdateien in einem der folgenden Ausgabeformate schreiben:

  • Satz mit fester Länge (FLR): Die Felder in den einzelnen Sätzen haben eine feste Länge ohne Begrenzungszeichen zwischen den Feldern.
  • Durch Kommas begrenzt (DEL): Die Felder in den einzelnen Sätzen sind durch ein Komma getrennt.
  • Extensible Markup Language (XML): Die Datei hat das Format "XML".

Mithilfe des Merkmals "Codierung" können Sie vorgeben, ob die Daten in ASCII oder UTF-8 codiert werden sollen. Verwenden Sie bei Format "FLR", die Codierung "UTF-8", falls Merkmale vorhanden sind, die in einem Multibyte-Zeichensatz codiert sind.

Da Kuvertiereinheiten-Steuerdateien in Format und Inhalt variieren, erstellen Sie diese Dateien für jede Art von Kuvertiereinheit:

  • Regeldatei: Definiert die Felder in den einzelnen Sätzen (außer für den Headersatz) der Kuvertiereinheiten-Steuerdatei und gibt den Wert an, der in die einzelnen Felder des Satzes eingesetzt werden soll. Diese Datei ist erforderlich. RICOH ProcessDirector benutzt die Regeldatei, um die Sätze der Kuvertiereinheiten-Steuerdatei zu schreiben. Typischerweise schreibt RICOH ProcessDirector je einen Satz für jedes einzelne Dokument im Job. Die Einträge folgen dem Headersatz (falls vorhanden). Sie können in jedes Feld statischen Text (beispielsweise Leerzeichen oder Nullen) oder den Wert eines RICOH ProcessDirector-Merkmals (beispielsweise das Merkmal Dokumentnummer) eingeben.
  • Headerregeldatei: Definiert die Felder im Headersatz und gibt den Wert an, der in die einzelnen Felder des Satzes eingegeben werden soll. RICOH ProcessDirector verwendet die Headerregeldatei, um den Headersatz an die oberste Stelle der Kuvertiereinheiten-Steuerdatei zu schreiben. Dadurch erstellt RICOH ProcessDirector typischerweise einen Headersatz in einer Kuvertiereinheiten-Steuerdatei. Einige Kuvertiereinheiten generieren mehrere XML-Elemente im Header, aber diese Elemente kommen nur einmal in der XML-Ausgabedatei vor. Sie können in jedes Feld statischen Text (beispielsweise Zeichen, Leerzeichen oder Nullen) oder den Wert eines RICOH ProcessDirector-Merkmals (beispielsweise das Merkmal Jobnummer) einsetzen. Diese Datei ist nur erforderlich, wenn die Kuvertiereinheiten-Steuerdatei einen Headersatz enthält.
RICOH ProcessDirector bietet Beispielregeldateien, die Sie für Ihre Installation modifizieren können. Mit der Funktion Quadient Inserter Express erhalten Sie Beispieldateien für Quadient-Kuvertiereinheiten. Mit der vollständigen Kuvertiereinheit-Funktion erhalten Sie Beispieldateien für eine größere Vielfalt von Kuvertiereinheiten.

Über das Merkmal Befehl senden für das Kuvertiereinheiten-Controller-Objekt geben Sie einen Befehl oder ein Script an, den/das RICOH ProcessDirector ausführt, um die Kuvertiereinheiten-Steuerdatei (oder Dateien) an ein Verzeichnis zu senden, in dem der Kuvertiereinheiten-Controller die Steuerdatei lesen kann. Das Verzeichnis kann sich auf demselben Computer oder auf einem anderen Computer befinden. RICOH ProcessDirector benennt die Kuvertiereinheiten-Steuerdatei wie im Sendebefehl oder im Script angegeben. Der Dateiname kann den Wert eines beliebigen Jobmerkmals wie beispielsweise Jobnummer oder Jobname der Kuvertiereinheit enthalten. (Standardmäßig wird als Name für den Kuvertierjob die Jobnummer verwendet; Sie können jedoch im Merkmal Jobname der Kuvertiereinheit auch einen anderen Wert vorgeben.) Beispiel: Wenn die Jobnummer 10000023 lautet, kann der Dateiname 10000023 oder Kern10000023 sein. Die Dateierweiterung kann ein beliebiger Wert sein.

RICOH ProcessDirector stellt mehrere Scripts bereit, die Sie benutzen können, um die Steuerdatei an den Kuvertiereinheiten-Controller zu senden. Sie können aber auch ein anderes Script verwenden, das dieselben Parameter akzeptiert wie die bereitgestellten Scripts. Informationen zu diesen Scripts enthalten die Themen zu den zugehörigen Aufgaben.

1.3.1.2.20.4.4.2 Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien

Hat ein Job die Kuvertierung abgeschlossen, schreiben die meisten Kuvertiereinheiten-Controller eine Kuvertiereinheiten-Ergebnisdatei, die den Status der einzelnen Dokumente in dem Job nach der Kuvertierung und weitere Informationen zu der Kuvertierung enthält. RICOH ProcessDirector empfängt die Kuvertiereinheiten-Ergebnisdatei(en) für den jeweiligen Job von dem Kuvertiereinheiten-Controller und interpretiert die Informationen in der Datei, um festzustellen, welche Dokumente erneut gedruckt werden müssen und wie Job- und Dokumentmerkmale festgelegt werden müssen.

Beispielsweise legt RICOH ProcessDirector das Dokumentmerkmal Status fest, um den Kuvertierstatus der einzelnen Dokumente anzugeben.

Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien variieren je nach Kuvertiereinheit in Format und Inhalt. RICOH ProcessDirector kann die folgenden Arten von Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien verarbeiten:

  • Ergebnisdateien, die jobspezifisch sind: Jede Ergebnisdatei enthält die Ergebnisse für einen einzigen Job.
  • Ergebnisdateien, die nicht jobspezifisch sind: Jede Ergebnisdatei enthält Ergebnisse für mehrere Jobs (beispielsweise Gunther-Ergebnisdateien).
Die Voraussetzungen für jobspezifische und nicht jobspezifische Steuerdateien variieren (siehe Beschreibung unten).

Eine Ergebnisdatei kann einen einzigen Satz für jedes Dokument mit einem Statuscode enthalten, der den Status des Dokuments nach der Kuvertierung angibt. Die Ergebnisdatei kann für jedes erneut zu druckende Dokument also nur einen einzigen Satz enthalten.

RICOH ProcessDirector kann Ergebnisdateien in einem der folgenden Ausgabeformate lesen:

  • Satz mit fester Länge (FLR): Die Felder in den einzelnen Sätzen haben eine feste Länge ohne Begrenzungszeichen zwischen den Feldern.
  • Durch Kommas begrenzt (DEL): Die Felder in den einzelnen Sätzen sind durch ein Komma getrennt.

Da Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien in Format und Inhalt variieren, müssen Sie die folgenden Regeldateien erstellen:

  • Syntaxanalyse-Regeldateien: Definiert die Felder in den einzelnen Sätzen der Kuvertiereinheiten-Ergebnisdatei.
  • Jobmerkmal-Regeldateien: Gibt an, wie RICOH ProcessDirector-Jobmerkmalwerte festgelegt werden. Diese Datei wird nur mit jobspezifischen Ergebnisdateien benutzt.
  • Dokumentmerkmal-Regeldateien: Gibt an, wie RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmalwerte festgelegt werden.
RICOH ProcessDirector bietet Beispielregeldateien, die Sie für Ihre Installation modifizieren können. Mit der Funktion Quadient Inserter Express erhalten Sie Beispieldateien für Quadient-Kuvertiereinheiten. Mit der vollständigen Kuvertiereinheit-Funktion erhalten Sie Beispieldateien für eine größere Vielfalt von Kuvertiereinheiten.

Voraussetzungen: Die Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien müssen die folgenden Voraussetzungen erfüllen. Die Voraussetzungen sind je nachdem, ob die Ergebnisdateien jobspezifisch oder nicht jobspezifisch sind, unterschiedlich (eine Ergebnisdatei pro Job).

  • Jobspezifische Ergebnisdateien: Der Dateiname der einzelnen Ergebnisdateien muss für jeden Job im System, der dem Kuvertiereinheiten-Controller zugeordnet ist, eindeutig sein. Es wird empfohlen, dass der Dateiname der Ergebnisdatei den Wert eines Jobmerkmals enthält, dessen Wert für die einzelnen Jobs im System eindeutig ist, beispielsweise das Merkmal Jobnummer oder Jobname der Kuvertiereinheit. (Standardmäßig ist der Jobname der Kuvertiereinheit die Jobnummer. Sie können jedoch einen anderen Wert in das Merkmal Jobname der Kuvertiereinheit angeben.) Sie geben den Dateinamen für die Ergebnisdatei im Merkmal Empfangsbefehl des Kuvertiereinheiten-Controller-Objekts an.

    Beispiel: Ist die Jobnummer 10001023, kann der Name der Ergebnisdatei 10001023 oder Kern10001023 sein.

    Jeder Satz in der Datei muss den Wert eines der folgenden Dokumentmerkmale enthalten, um das Dokument zu identifizieren, auf das sich der Satz bezieht:

    • Dokumentnummer
    • Kuvertierfolge

      Hinweis:
    • Die Funktion Quadient Inserter Express unterstützt nur jobspezifische Ergebnisdateien.
  • Nicht jobspezifische Ergebnisdateien: Jeder Satz in der Datei muss den Wert des folgenden Dokumentmerkmals enthalten, um das Dokument zu identifizieren, auf das sich der Satz bezieht:
    • Dokumentnummer
    RICOH ProcessDirector benötigt die Dokumentnummer, da die Dokumentnummer für jedes Dokument im System eindeutig ist.

Im Merkmal Empfangsbefehl des Kuvertiereinheiten-Controller-Objekts geben Sie einen Befehl oder ein Script an, den RICOH ProcessDirector ausführt, um die Kuvertiereinheiten-Ergebnisdatei für den Job zu empfangen oder, wenn die Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien nicht jobspezifisch sind, alle Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien zu empfangen.

RICOH ProcessDirector stellt mehrere Scripts bereit, die Sie benutzen können, um die Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien von dem System zu empfangen, in dem der Kuvertiereinheiten-Controller die Dateien schreibt. Sie können aber auch ein anderes Script verwenden, das dieselben Parameter akzeptiert wie die bereitgestellten Scripts.

1.3.1.2.20.4.4.3 Abschlussmethoden für Kuvertiereinheiten

Die Abschlussmethode für Kuvertiereinheiten legt fest, wie RICOH ProcessDirector ermittelt, wann der Kuvertiereinheiten-Controller das Kuvertieren eines Jobs abgeschlossen hat.

Es stehen zwei Abschlussmethoden zur Auswahl, wenn Sie einen Kuvertiereinheiten-Controller erstellen:

Automatischer Abschluss
Wenn RICOH ProcessDirector eine Ergebnisdatei von dem Kuvertiereinheiten-Controller für den Job empfängt, versetzt er/sie/es den Job automatisch in den nächsten Schritt im Workflow, der auf der Schrittschablone Abgleichen basiert.

Benutzen Sie diese Methode, wenn der Kuvertiereinheiten-Controller eine jobspezifische Ergebnisdatei erstellt, wenn die Kuvertierung für einen Job abgeschlossen ist. Eine jobspezifische Ergebnisdatei enthält Informationen für nur einen einzigen Job. Die meisten Kuvertiereinheiten-Controller erstellen jobspezifische Ergebnisdateien.

Manueller Abschluss
Ein Bediener muss die Aktion Kuvertierung abschließen auswählen, um den Abgleichprozess für den Job zu starten.

Benutzen Sie diese Methode, wenn der Kuvertiereinheiten-Controller keine jobspezifische Ergebnisdatei erstellt, wenn die Kuvertierung für einen Job abgeschlossen ist, oder wenn er eine jobspezifische Ergebnisdatei erstellt, bevor der Job die Kuvertierung abgeschlossen hat. Gunther-Kuvertiereinheiten-Controller erstellen keine jobspezifische Ergebnisdatei, nachdem die Kuvertierung für einen Job abgeschlossen ist.

1.3.1.2.20.4.4.4 Kuvertiereinheiten-Abgleichmethoden

RICOH ProcessDirector gleicht jeden Job ab, nachdem der Job die Kuvertierung abgeschlossen hat. Während des Abgleichs ermittelt RICOH ProcessDirector, welche Dokumente im Job beschädigt wurden und erneut gedruckt werden müssen und welche Dokumente aus dem Job extrahiert (entfernt) werden sollen. Die Abgleichmethode teilt RICOH ProcessDirector mit, ob beschädigte Dokumente automatisch oder manuell mit Bedienersteuerung abgeglichen werden sollen.

Wenn der Administrator Job-Workflows für die Kuvertierung konfiguriert, wählt er die Abgleichmethode in dem Schritt aus, der auf der Schrittvorlage Abgleichen basiert. Ein Bediener kann die Abgleichmethode für einen bestimmten Job ändern, indem er die Jobmerkmale bearbeitet und den Wert in dem Merkmal Automatischer Abgleich ändert.

Es gibt folgende Abgleichmethoden:

Automatischer Abgleich
Wird die Kuvertierung für einen Job abgeschlossen, gleicht RICOH ProcessDirector die Dokumente im Job automatisch ab und druckt beschädigte Dokumente erneut. Benutzen Sie diese Methode, wenn Bediener in der Installation die Schnittstelle des Kuvertiereinheiten-Controllers zum Abgleichen von Jobs verwenden.

In den folgenden Situationen ist in RICOH ProcessDirector auch bei dem automatischen Abgleich eine Bedieneraktion erforderlich:

  • Der Kuvertiereinheiten-Controller berichtet einen Status für Dokumente im Job nicht, und das Merkmal Standardkuvertierstatus des Kuvertiereinheiten-Controllers ist nicht festgelegt.
  • Die erneut zu druckenden Dokumente überschreiten den Prozentsatz an zulässigen erneut gedruckten Dokumenten für den Job im Merkmal Maximum erneut zu druckender Dokumente (%).

Manueller Abgleich
Wird die Kuvertierung für einen Job abgeschlossen, wählt der Bediener die Aktion Abgleichen aus, um den manuellen Abgleich für den Job zu starten. Dann verwendet der Bediener die Seite "Job abgleichen" der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle, um eine Aktion für die einzelnen Dokumente im Job auszuwählen.

Auf der Seite "Job abgleichen" wird der Kuvertierstatus der einzelnen Jobs und die Anfangsaktion angezeigt, die RICOH ProcessDirector für die einzelnen Dokumente festgelegt hat. Diese Informationen basieren auf dem Kuvertierstatus des Dokuments und dem Wert für das Merkmal Standardkuvertierstatus des Kuvertiereinheiten-Controllers.

Der Bediener kann eine der folgenden Aktionen für die einzelnen Dokumente anfordern:

  • OK: Das Dokument wird nicht erneut gedruckt.
  • Extrahieren: Das Dokument wird in der Datenbank als Extrahiert (aus dem Job entfernt) markiert und nicht erneut gedruckt.
  • Neu drucken: Das Dokument wird erneut gedruckt.

RICOH ProcessDirector kann den automatischen Abgleich nur verwenden, wenn der Kuvertiereinheiten-Controller eine oder mehrere Kuvertiereinheiten-Ergebnisdatei(en) erstellt. RICOH ProcessDirector benutzt den in Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien berichteten Status, um zu ermitteln, welche Dokumente in einem Job bei der Kuvertierung beschädigt wurden und erneut gedruckt werden müssen. Erstellt der Kuvertiereinheiten-Controller keine Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien, muss RICOH ProcessDirector die manuelle Abgleichmethode verwenden.

    Hinweis:
  • Wenn der Originaljob im System behalten wird, nachdem er abgeschlossen wurde, kann der Bediener die RICOH ProcessDirector-Aktion Erneut verarbeiten verwenden, um beliebige Dokumente im Job erneut zu drucken. Diese Funktion ist nützlich, wenn der Bediener nach dem Abgleich feststellt, dass weitere Dokumente beschädigt sind.

1.3.1.2.20.4.4.5 Methoden der Kuvertiereinheit zum erneuten Drucken

Die Methode zum erneuten Drucken der Kuvertiereinheit legt fest, wie RICOH ProcessDirector bei der Kuvertierung beschädigte Dokumente nochmals druckt.

Einige Kuvertiereinheiten-Controller unterstützten nur eine einzige Art des erneuten Druckens. Andere Kuvertiereinheiten-Controller sind konfigurierbar, damit Sie die bevorzugte Methode zum erneuten Drucken auswählen können.

Wenn Sie das Kuvertiereinheiten-Controller-Objekt konfigurieren, wählen Sie die Methode zum erneuten Drucken in dem Merkmal Methode für erneutes Drucken aus.

Es gibt zwei Methoden zum erneuten Drucken:

Offene Schleife
RICOH ProcessDirector verarbeitet die Dokumente erneut und erstellt einen untergeordneten Job, der die erneut zu druckenden Dokumente enthält. Die Jobnummer des untergeordneten Jobs ist die Originaljobnummer mit einem numerischen Suffix (beispielsweise 1000001.1).

Der untergeordnete Job startet die Verarbeitung ab dem ersten Schritt in dem aktuellen Workflow. Wenn der Workflow einen Schritt enthält, der Barcodes für die Kuvertierung schreibt, werden die Barcodes erneut geschrieben, um die neue Jobnummer des untergeordneten Jobs und die neue Kuvertierfolgenummer des Dokuments aufzunehmen.

RICOH ProcessDirector erstellt eine Kuvertiereinheiten-Steuerdatei für den untergeordneten Job und sendet sie an den Kuvertiereinheiten-Controller. Die Kuvertiereinheiten-Steuerdatei enthält einen Satz für jedes Dokument in dem untergeordneten Job. Wenn in dem Satz die Folgenummer des Dokuments angegeben ist, ist die Folgenummer die neue Folgenummer des Dokuments in dem untergeordneten Job.

Nach der Erstellung des untergeordneten Jobs fährt der Originaljob mit dem nächsten Schritt im Workflow fort. Der Originaljob wird nicht aus dem System entfernt, bis der untergeordnete Job gedruckt, kuvertiert und abgeglichen wurde und bis der Aufbewahrungszeitraum für den Originaljob abgelaufen ist.

Geschlossene Schleife
RICOH ProcessDirector verarbeitet die Dokumente nicht erneut. Druckt die Dokumente in demselben Job mit derselben Jobnummer erneut. Nachdem alle Dokumente im Job erneut gedruckt, kuvertiert und abgeglichen worden sind, wird der Job in den nächsten Schritt des Workflows versetzt.

1.3.1.2.20.4.5 Postal-Enablement

Das Feature Postal-Enablement ermöglicht Ihnen, Postadressdaten aus den Dokumenten in einen Job zu extrahieren und die Daten zur Verarbeitung durch eine externe Postsoftware vorzubereiten. Nachdem die Postsoftware die Adressen verifiziert und ihre Qualität verbessert hat, kann das Feature Postal-Enablement die von der Postsoftware erhaltenen Ergebnisse verarbeiten, um die Dokumente im Job zu aktualisieren.

Das Feature fügt eine Sammlung von Schrittschablonen und Workflows zu RICOH ProcessDirector hinzu.

Postal-Enablement stellt keine Postsoftware zur Verfügung. Sie können eine externe Postsoftware frei wählen, beispielsweise die MailPreparer-Software von TEC Mailing Solutions oder die Mail Manager-Software von Bell and Howell BCC.

Sie können Schritte auf der Grundlage vorhandener RICOH ProcessDirector-Schrittschablonen verwenden, um Daten mit der Postsoftware auszutauschen, oder Sie können Dateien manuell zwischen RICOH ProcessDirector und der Postsoftware verschieben.

Voraussetzungen

Zur Verwendung des Features Postal-Enablement installieren Sie zunächst ein Feature, das die Dokumentverarbeitung unterstützt:

  • Für PDF-Dateien installieren Sie das Feature PDF-Dokument-Unterstützung.

  • Für AFP-Dateien installieren Sie das Feature AFP-Unterstützung.

Neue Schrittschablonen

Postal-Enablement fügt vier Schrittschablonen hinzu.

  • SetPostalJobProps

    Ein auf dieser Schrittschablone basierender Schritt ermöglicht Ihnen, Jobmerkmale einzustellen, die von der Postsoftware benötigt werden, um zu bestimmen, wie die in der externen Dokumentmerkmaldatei enthaltenen Poststückinformationen verarbeitet werden sollen.

  • BuildExternalDocPropsFile

    Ein auf dieser Schrittschablone basierender Schritt ermöglicht Ihnen, Dokumentdaten aus der Dokumentmerkmaldatei zu extrahieren und eine Datei mit den Dokumentdaten und -köpfen zu erstellen, die Sie für die Übermittlung an ein externes Programm benötigen. Die von Ihnen erstellte Datei wird externe Dokumentmerkmaldatei genannt.

  • MapExternalResultsFiletoDocProps

    Ein auf dieser Schrittschablone basierender Schritt ordnet Dokumentmerkmale, die Sie aus einer externen Ergebnisdatei ausgewählt haben, den Dokumentmerkmalen zu, die in einer geänderten Ergebnisdatei enthalten sind. Die externe Ergebnisdatei wird von einem externen Programm erzeugt.

  • UpdateDocPropsFromExternalResultsFile

    Ein auf dieser Schablone basierender Schritt verknüpft die Merkmale in der geänderten Ergebnisdatei mit der Dokumentmerkmaldatei für den Job.

Neue Workflows

Postal-Enablement fügt vier Muster-Workflows hinzu.

  • PrintAndMailJob

    Dieser Workflow sammelt Dokumentdaten, um sie an die Postsoftware zu senden, und verwendet einen auf der RunHotFolderApplication-Schrittschablone beruhenden Schritt, um Dateien mit der Postsoftware auszutauschen. Nach Erhalt der Ausgabe von der Postsoftware aktualisiert der Workflow die Dokumentdaten und druckt den Job für den Postversand.

  • GroupDocsForPostalProcess

    Dieser Workflow sammelt Dokumentdaten, um sie an die Postsoftware zu senden, und aktualisiert die Dokumentdaten, die er von der Postsoftware als Ausgabe erhält. Unter Verwendung der Regeln, die Sie zum Interpretieren von Daten aufgestellt haben, erzeugt der Workflow untergeordnete Jobs für jede Postart, welche die Postsoftware identifiziert hat. Der Workflow ist so konfiguriert, dass er die untergeordneten Jobs an einen der beiden nächsten Workflows weiterleitet.

  • ProcessQualifiedDocuments

    Dieser Workflow verarbeitet untergeordnete Jobs, die vom GroupDocsForPostalProcess-Workflow erstellt wurden, wenn die Dokumente im Job für zusätzliche Postverarbeitung geeignet sind. Der Workflow sortiert die Dokumente unter Verwendung der optimalen von der Postsoftware bestimmten Methode und leitet die untergeordneten Jobs an den PrintForPostalProcess-Workflow weiter.

  • PrintForPostalProcess

    Dieser Workflow druckt die untergeordneten Jobs, die vom GroupDocsForPostalProcess-Workflow erstellt wurden. Die untergeordneten Jobs enthalten qualifizierte, unqualifizierte und weitere Postarten. Der Workflow sorgt dafür, dass die Reihenfolge der Dokumente innerhalb eines jeden Jobs für jede Postart richtig ist.

1.3.1.2.20.4.5.1 Extrahieren von Dokumentmerkmalen zur Verwendung in anderen Programmen

Wenn Sie Dokumentenverarbeitungsfunktionen verwenden, werden den Dokumenten in Ihren Druckjobs zusätzlich zu den Merkmalen, die für den Job als Ganzes gelten, Merkmalwerte zugewiesen. Zu den Dokumentmerkmalen zählen: Die Anzahl der Seiten in einem Dokument, der Name des Empfängers, die Kontonummer und vieles andere mehr. Sie können auch Ihre eigenen Dokumentmerkmale definieren, die Ihren Anforderungen hinsichtlich Buchhaltung oder anderen Nachverfolgungszwecken entsprechen. Dokumentmerkmalwerte können erhoben und extrahiert werden, sodass Sie sie außerhalb Ihres Druck-Workflowsystems verwenden können. Außerdem können Dokumentmerkmalwerte an das System zurückgegeben werden, sodass sie von späteren Schritten im Workflow verwendet werden können.
Hinweis: Das Feature "Postal Enablement" verwendet diesen Prozess, um Dokumentmerkmale zu extrahieren, sodass sie an eine externe Postsoftware gesendet und an RICOH ProcessDirector zurückgegeben werden können. Die nachstehenden Beispiele beziehen sich auf Postal-Enablement, wobei diese Funktion jedoch auch dazu verwendet werden kann, um Dokumentmerkmalwerte für andere Zwecke zu erheben.
Dokumentmerkmalverarbeitungsablauf
Die Abbildung zeigt den Informationsfluss von Schritt zu Schritt, wie dieser in den nachstehenden Absätzen beschrieben ist.

Der Dokumentmerkmalverarbeitungsablauf zeigt die Schritte, die Sie verwenden können, um die Dokumentmerkmale für einen Job zusammen mit den von den jeweiligen Schritten verwendeten und erzeugten Dateien zu identifizieren und zu extrahieren. Verwenden Sie die Schritte in dieser Reihenfolge:

  • IdentifyDocuments oder IdentifyPDFDocuments

    Diese Schritte erzeugen unter Verwendung einer Steuerdatei als Anleitung die Dokumentmerkmaldatei. Bei AFP-Jobs verwendet der Schritt die Visual-Workbench-Steuerdatei, bei PDF-Jobs verwendet der Schritt die Identiy-PDF-Steuerdatei.

    Der Schritt stellt die Dokumentmerkmaldatei in das Spoolverzeichnis des Jobs unter dem Namen jobid.original.dpf.

  • WriteDocumentsToDatabase

    Dieser Schritt liest die Datei jobid.original.dpf und trägt die Dokumentmerkmalwerte in die Datenbank ein. Er fertigt auch eine Kopie der Datei an, benennt diese in jobid.document.dpf um und stellt die Datei in das Spoolverzeichnis des Jobs.

  • BuildExternalDocPropsFile

    Dieser Schritt liest die Datei jobid.document.dpf und erstellt eine neue Textdatei namens externe Dokumentmerkmaldatei. Sie können angeben, welche Merkmale in der externen Dokumentmerkmaldatei enthalten sein sollen, und ein paar grundlegende Angaben zur Formatierung machen.

    Wenn Sie beispielsweise das Postal Enablement-Feature verwenden, möchten Sie vielleicht Adressangaben für jedes Dokument extrahieren und diese zur Adresskorrektur an die MailPreparer-Software von TECMailing senden. Als Eingabe akzeptiert der MailPreparer eine Textdatei in einem durch Kommas getrennten Wertformat (CSV-Format). In dieser Datei kann eine Kopfzeile enthalten sein, in der die MailPreparer-Namen für jedes Merkmal aufgeführt sind. Jede darauf folgende Zeile enthält die Dokumentmerkmalwerte, die diesen Merkmalen entsprechen. Sie können den Schritt so konfigurieren, dass die externe Dokumentmerkmaldatei in diesem Format erstellt wird.

    Wenn der Schritt ausgeführt wird, erstellt er die externe Dokumentmerkmaldatei mit dem von Ihnen angegebenen Namen. Sie können diese Datei als Eingabe für ein anderes Programm (wie z. B. MailPreparer) verwenden, oder Sie können die Datei in anderen Aufgaben außerhalb des Druck-Workflows verwenden.

Um Dokumentmerkmalwerte zu importieren und sie in der Datenbank zu aktualisieren, sodass andere Schritte im Workflow diese verwenden können, verwenden Sie diese Schritte in der angegebenen Reihenfolge:

  • MapExternalResultsFileToDocProps

    Dieser Schritt erhält eine Datei namens externe Ergebnisdatei und interpretiert sie, indem er den Inhalt RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmalen zuordnet. Die externe Ergebnisdatei kann entweder durch Tabstopps getrennt oder im CSV-Format vorliegen.

    Der Schritt kann so konfiguriert werden, dass er alle Informationen in der externen Ergebnisdatei behält und zuordnet oder nur ausgewählte Werte behält und zuordnet. Beispielsweise enthält die von MailPreparer zurückgegebene externe Ergebnisdatei mehr als 80 Werte für jedes Dokument. Ihr Druck-Workflow benötigt vielleicht nur 15 davon. Sie können den Schritt so konfigurieren, dass die 15 benötigten Werte behalten und zugeordnet werden und die restlichen Werte ignoriert werden.

    Das Ergebnis dieses Schritts ist eine geänderte Ergebnisdatei. Sie können den Dateinamen und das Verzeichnis angeben, in welchem die Datei gespeichert wird. Diese Datei wird als Eingabe für den Schritt UpdateDocPropsFromExtResultsFile verwendet.

  • UpdateDocPropsFromExtResultsFile

    Dieser Schritt liest die geänderte Ergebnisdatei und aktualisiert die Dokumentmerkmaldatei (jobid.document.dpf) im Spoolverzeichnis des Jobs. Andere Schritte im Workflow können nun die aktualisierten Merkmalwerte nutzen.

1.3.1.2.20.4.6 Einstellungsverwaltung

Über das Einstellungsmanagement-Feature können Sie die Dokumentmerkmalwerte mit Werten aus einer externen Einstellungsdatei aktualisieren. Diese Werte können verwendet werden, um den Inhalt ausgewählter Dokumente oder die Verarbeitung dieser Dokumente zu ändern.

Sie können beispielsweise eine Einstellungsdatei erstellen, die Kunden identifiziert, die umweltfreundliche Optionen gewählt haben. Nach der Identifizierung der Kunden ändern Sie Ihren Ausgabetyp zu "E-Mail", sodass sie Kontoauszüge per E-Mail und nicht per Post erhalten.

Der Schritt ApplyPreferences verwendet ein Dokumenteigenschaft-Zuordnungsobjekt, um Werte aus der Einstellungsdatei den RICOH ProcessDirector-Dokumenteigenschaften zuzuordnen. Das Dokumenteigenschaft-Zuordnungsobjekt gibt die Dokumenteigenschaften an, die Dokumente identifizieren, die aktualisiert werden müssen. Die Werte dieser Dokumentmerkmale müssen mit den Werten in der Einstellungsdatei übereinstimmen. Dann definiert das Objekt, welche Dokumentmerkmale mit den Werten aus der Einstellungsdatei aktualisiert werden sollen.

Dieses kostenlose Feature wird mit dem Basisprodukt bereitgestellt.

Voraussetzungen

Zur Verwendung des Features Einstellungsverwaltung installieren Sie zunächst ein Feature, das die Dokumentverarbeitung unterstützt:

  • Für PDF-Dateien installieren Sie das Feature PDF-Dokument-Unterstützung.

  • Für AFP-Dateien installieren Sie das Feature AFP-Unterstützung.

Schrittvorlage

Das Einstellungsmanagement stellt die Schrittvorlage ApplyPreferences bereit. Ein Schritt auf Basis dieser Schrittvorlage erlaubt Ihnen die Angabe einer Einstellungsdatei, die zur Aktualisierung einer oder mehrerer Job- oder Dokumentmerkmalwerte verwendet wird.

Objekt

Über das Einstellungsmanagement wird das Objekt Dokumenteigenschaftzuordnung bereitgestellt. Mithilfe dieses Objekts können Sie Informationen aus der Einstellungsdatei den Dokumentmerkmalen in RICOH ProcessDirector zuordnen, die dann in den Schritten zur Generierung der Ausgabedateien verwendet werden.

1.3.1.2.20.4.6.1 Informationen zu Dokumenten verwenden

Alle Dokumentverarbeitungsfunktionen sammeln und verfolgen Informationen zu einzelnen Dokumenten in einem Job. RICOH ProcessDirector extrahiert die Informationen (wie Kundennamen und Adressen) aus den Daten in den eigentlichen Dokumenten. Mit dem Einstellungsverwaltung-Feature können Sie weitere Informationen (z. B. Lieblingsfilme oder bevorzugte Dokumentübermittlung) zu Person oder Konto verwenden, die mit jedem Dokument verknüpft sind. Die Dokumente selbst enthalten diese Informationen nicht.

Sie können Informationen zu Personen oder Konten für zwei verschiedene Aktionen verwenden:

  • Zum Ändern des Inhalts von Dokumenten

  • Zum Steuern, wie RICOH ProcessDirector Dokumente verarbeitet

Um den Inhalt von Dokumenten zu ändern, wenden Sie ein Markup auf Basis der Werte von Dokumentmerkmalen an. Beispiel: Sie haben Informationen zum Lieblingsfilm jedes Kunden. Sie erstellen ein Markup für verschiedene, unterschiedliche Spezialangebote. Sie definieren ein RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmal für Lieblingsfilme. Sie senden Informationen zu Lieblingsfilmen in einer Voreinstellungendatei an RICOH ProcessDirector. RICOH ProcessDirector verwendet die Informationen, um ein spezielles Angebot auszuwählen und es auf jedes Dokument anzuwenden.

Um zu steuern, wie RICOH ProcessDirector Dokumente in Ihrem Workflow verarbeitet, erstellen Sie bedingte Verarbeitungen auf Basis der Werte von Dokumentmerkmalen. Beispiel: Sie haben Informationen zur bevorzugten Dokumentübermittlung jedes Kunden. Sie definieren ein RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmal für bevorzugte Übermittlung und senden die Informationen zur bevorzugten Übermittlungsoption des Kunden in einer Einstellungsdatei an RICOH ProcessDirector. Sie erstellen eine bedingte Verarbeitung, die Dokumente an den Kunden ausdruckt oder per E-Mail sendet, indem Sie die Werte für das Dokumentmerkmal zuweisen, das die bevorzugte Übermittlung für ein Jobmerkmal angibt, sodass RICOH ProcessDirector separate Jobs für die Dokumente mit jeweils bevorzugten Übermittlungsoptionen erstellen kann.

1.3.1.2.20.4.6.2 Verwendungsszenario zur Anwendung des Dokument-Markups auf eine Einstellungsdatei

In diesem Szenario ändert ein Unternehmen seinen PDF-Druckprozess, um der Kundenerklärung ein Marketing-Angebot in Form einer zusammengesetzten PDF-Datei vor dem Drucken der Erklärungen hinzuzufügen. Es können ein oder zwei verschiedene Marketing-Angebote hinzugefügt werden. Die Wahl für jede Erklärung basiert auf der Prämienstufe, die ein Kunde erreicht hat. Da diese Prämienstufe nicht Teil der Daten auf der Erklärung ist, exportiert das Unternehmen die Prämienstufe aus seiner Kundendatenbank in eine Textdatei, die Kopfzeilen enthält. Diese Textdatei wird als Einstellungsdatei verwendet. Die Werte in der Datei legen fest, welches Angebot für jede Erklärung angewendet wird.

Die Einstellungsdatei enthält die Kontonummern und Prämienstufen des Kunden. Kunden der Platin-Prämienstufe erhalten ein Angebot, und Kunden der Gold-Prämienstufe erhalten ein anderes Angebot. Kunden, die keine Prämienstufe erreicht haben, erhalten kein Angebot.

Bevor dieser Prozess geändert wird, druckt das Unternehmen seine sämtlichen Erklärungen mithilfe des bereitgestellten Workflows EnhancePDFDocuments aus. Der Wert des Merkmals Identify-PDF-Steuerdatei im Schritt IdentifyPDFDocuments ist /aiw/aiw1/control_files/EnhancePDFdocs.ctl. Der Wert des Merkmals Build-PDF-Steuerdatei 1 im Schritt BuildPDFFromDocuments ist /aiw/aiw1/control_files/EnhancePDFdocs.ctl.

Das Unternehmen verwendet die bereitgestellte Eingabeeinheit HotFolderPDF mit dem Merkmal Untergeordneter Workflow, das auf EnhancePDFDocuments festgelegt wurde.

Sie verwenden RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat zur Identifizierung der Erklärungen als individuelle Dokumente in der Produktions-PDF-Datei für jeden Job. Die Daten in jeder Erklärung enthalten die Kontonummer.

Um den neuen Prozess zu exportieren, muss der Administrator:

  • Eigene Dokumentmerkmale konfigurieren und den Angeboten Markups hinzufügen.
  • Erstellt ein Dokumenteigenschaft-Zuordnungsobjekt.
  • Die Einstellungsdatei für RICOH ProcessDirector bereitstellen.
  • Den Schritt ApplyPreferences zum Workflow EnhancePDFDocuments hinzufügen.

Eigene Dokumentmerkmale konfigurieren und Markup hinzufügen

Um eigene Dokumentmerkmale zu konfigurieren und den Angeboten Markups hinzuzufügen, muss der Administrator:

  • Zwei benutzerdefinierte Dokumenteigenschaften auf der Seite Verwaltung Objekte Benutzerdefinierte Eigenschaftendefinieren und zu aktivieren:
    • Doc.Custom.AccountNumber mit Kontonummer als Feldname
    • Doc.Custom.AwardLevel mit Prämienstufe als Feldname
  • Die aktualisierten RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat laden.
  • Die Funktion Dokumentmerkmal definieren im Plugin verwenden, um die Kontonummerdaten in den Dokumenten dem Dokumentmerkmal Kontonummer (Datenbankname Doc.Custom.AccountNumber) zuzuordnen.

    Während der Verarbeitung extrahiert der Schritt IdentifyPDFDocuments im Workflow die Daten für das Dokumentmerkmal Kontonummer aus jedem Dokument in der PDF-Datei für den Job.

      Hinweis:
    • Die Funktion Dokumentmerkmal definieren kann nicht zur Zuordnung von Daten zum Dokumentmerkmal Prämienstufe (Datenbankname Doc.Custom.AwardLevel) verwendet werden, da die Dokumente diese Daten nicht enthalten. Während der Verarbeitung verwendet der Schritt ApplyPreferences im Workflow die Einstellungsdatei, um die Merkmalwerte auszufüllen.

  • Die Funktion Regeln verwalten im Plugin verwenden, um zwei Regeln zu definieren:
    • Die Regel Award_level_platinum (Platin-Prämienstufe) hat folgende Regelbedingungen: Doc.Custom.AwardLevel = Platinum
    • Die Regel Award_level_gold (Gold-Prämienstufe) hat folgende Regelbedingungen: Doc.Custom.AwardLevel = Gold
  • Die Funktion Bild hinzufügen im Plugin verwenden, um zwei Bilder hinzuzufügen:
    • Das erste Bild wird auf Dokumenten platziert, die die Bedingungen in der Regel Award_level_platinum (Platin-Prämienstufe) erfüllen.
    • Das zweite Bild wird auf Dokumenten platziert, die die Bedingungen in der Regel Award_level_gold (Gold-Prämienstufe) erfüllen.
  • Die Funktion Steuerdatei speichern im Plugin verwenden, um die Definition des Dokumentmerkmals und das Markup für die beiden Bilder in der Steuerdatei EnhancePDFdocs.ctl zu speichern.
  • Sendet die Steuerdaten an den RICOH ProcessDirector-Server.

Erstellen eines Dokumenteigenschaft-Zuordnungsobjekts

Der Administrator erstellt das Dokumenteigenschaft-Zuordnungsobjekt CustomerPreferences mit den folgenden Werten:

  • Im Bereich Allgemein ist der Wert von Dateityp auf CSV festgelegt.
  • Im Bereich Eigenschaftzuordnung lauten die Werte:
    Kopfzeile Dokumentmerkmal Verwendung
    Kontonummer Kontonummer Dokument identifizieren
    Prämien Prämienstufe Merkmal aktualisieren
Die Einstellungsdatei für RICOH ProcessDirector bereitstellen

Zum Bereitstellen der Einstellungsdatei für RICOH ProcessDirector, muss der Administrator:

  • Ein Verzeichnis /aiw/aiw1/preferences für die Einstellungsdateien erstellen.
  • Die Abteilung, die die Einstellungsdatei bereitstellt, bitten, die Datei EnhancePDFprefs.csv zu benennen und in dem Verzeichnis /aiw/aiw1/preferences zu speichern.
  • Sicherstellen, dass die Einstellungsdatei für RICOH ProcessDirector zur Verarbeitung bereit ist:
    • Die Werte in der Datei müssen durch Kommas (CSV) oder Tabstopps getrennt sein.

      Die Spalten mit den Daten müssen über Kopfzeilen verfügen, die im Dokumenteigenschaft-Zuordnungsobjekt angegeben wurden: Kontonummer und Prämien.

    Das folgende Beispiel zeigt einen Teil der Datei:

    Account Number,Awards
    2000144372,Gold
    2001144678,None
    2001154898,Platinum
    2004187456,None
    2007192007,None
    2010197554,Gold
    2010223114,Gold
    2012234096,Platinum
    2231547625,None

Workflow ändern

Um den Workflow EnhancePDFDocuments zu ändern, den das Unternehmen zum Drucken von Erklärungen verwendet, fügt der Administrator einen Schritt ApplyPreferences nach dem Schritt IdentifyPDFDocuments hinzu und stellt die Werte für die Schrittmerkmale ein:

  • Der Wert von Einstellungsdatei ist /aiw/aiw1/preferences/EnhancePDFprefs.csv.
  • Der Wert von Merkmalzuordnung ist CustomerPreferences.

Jobs über den Workflow verarbeiten

Nach dem Konfigurieren und Testen des Workflows versetzt der Administrator den Workflow in die Produktion.

Die bereitgestellte Eingabeeinheit HotFolderPDF empfängt einen PDF-Job mit Erklärungsdokumenten und übermittelt ihn an den Workflow EnhancePDFDocuments.

Der Job setzt mit dem Schritt IdentifyPDFDocuments fort. RICOH ProcessDirector identifiziert die Dokumente in der PDF-Datei und legt den Wert des Merkmals Doc.Custom.AccountNumber für jedes einzelne Dokument fest. RICOH ProcessDirector schreibt die Werte des Merkmals in die Dokumentmerkmale-Datei für den Job.

Der Job setzt mit dem Schritt ApplyPreferences fort. RICOH ProcessDirector liest die Informationen in der Datei EnhancePDFprefs.csv und erstellt eine Spalte mit Daten in der Dokumentmerkmale-Datei. Die Spalte enthält Werte für das Merkmal Doc.Custom.AwardLevel.

Der Job setzt mit dem Schritt BuildPDFFromDocuments fort. RICOH ProcessDirector wendet Bilder auf die Dokumente an, indem es die Werte für das Merkmal Doc.Custom.AwardLevel in der Dokumentmerkmale-Datei verwendet.

1.3.1.2.20.4.6.3 Verwendungsszenario zur Verteilung von Erklärungen auf Basis einer Einstellungsdatei

In diesem Szenario ändert ein Unternehmen seinen PDF-Druckprozess, um Erklärungen über mehrere Kanäle an die Kunden zu verteilen. Die Kunden wählen, ob ihre Erklärungen gedruckt, per E-Mail gesendet oder in ihrem Kundenkonto auf der Webseite des Unternehmens angezeigt werden sollen. Da diese Informationen nicht Teil der Daten auf der Erklärung sind, exportiert das Unternehmen die Informationen aus seiner Kundendatenbank in eine Textdatei, die Kopfzeilen enthält. Diese Textdatei wird als Einstellungsdatei verwendet. Die Werte in der Datei legen fest, wie jede Erklärung an den Kunden übermittelt wird.

Die Einstellungsdatei enthält die Kontonummern des Kunden, die bevorzugten Übermittlungsoptionen für Erklärungen sowie E-Mail-Adressen und Marketing-Einstellungen. Kunden wählen, ob sie Angebote vom Unternehmen und Drittanbietern, nur Angebote vom Unternehmen oder gar keine Angebote erhalten möchten.

Bevor dieser Prozess geändert wird, druckt das Unternehmen seine sämtlichen Erklärungen mithilfe des bereitgestellten Workflows EnhancePDFDocuments aus. Der Wert des Merkmals Identify-PDF-Steuerdatei im Schritt IdentifyPDFDocuments ist /aiw/aiw1/control_files/EnhancePDFdocs.ctl. Der Wert des Merkmals Build-PDF-Steuerdatei 1 im Schritt BuildPDFFromDocuments ist /aiw/aiw1/control_files/EnhancePDFdocs.ctl.

Das Unternehmen verwendet die bereitgestellte Eingabeeinheit HotFolderPDF mit dem Merkmal Untergeordneter Workflow, das auf EnhancePDFDocuments festgelegt wurde.

Sie verwenden RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat zur Identifizierung der Erklärungen als individuelle Dokumente in der Produktions-PDF-Datei für jeden Job. Die Daten in jeder Erklärung enthalten die Kontonummer.

Um den neuen Prozess zu exportieren, muss der Administrator:

  • Eigene Dokumentmerkmale konfigurieren.
  • Erstellt ein Dokumenteigenschaft-Zuordnungsobjekt.
  • Die Einstellungsdatei für RICOH ProcessDirector bereitstellen.
  • Den Schritt ApplyPreferences zum Workflow EnhancePDFDocuments hinzufügen.
  • Fügt Schritte hinzu, die den veränderten Workflow EnhancePDFDocuments Erklärungen per E-Mail an die Kunden senden und Erklärungen auf der Webseite des Unternehmens anzeigen lassen.

Eigene Dokumentmerkmale konfigurieren

Um eigene Dokumentmerkmale zu konfigurieren und den Angeboten Markups hinzuzufügen, muss der Administrator:

  • Zwei benutzerdefinierte Dokumenteigenschaften auf der Seite Verwaltung Objekte Benutzerdefinierte Eigenschaftendefinieren und zu aktivieren:
    • Doc.Custom.AccountNumber mit Kontonummer als Feldname
    • Doc.Custom.PrefOffers mit Angebotspräferenzen als Feldname
  • Die aktualisierten RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat laden.
  • Die Funktion Dokumentmerkmal definieren im Plugin verwenden, um die Kontonummerdaten in den Dokumenten dem Dokumentmerkmal Kontonummer (Datenbankname Doc.Custom.AccountNumber) zuzuordnen.

    Während der Verarbeitung extrahiert der Schritt IdentifyPDFDocuments im Workflow die Daten für das Dokumentmerkmal Kontonummer aus jedem Dokument in der PDF-Datei für den Job.

      Hinweis:
    • Die Funktion Dokumentmerkmal definieren kann nicht zur Zuordnung von Daten zum Dokumentmerkmal Angebotspräferenz (Datenbankname Doc.Custom.PrefOffers) verwendet werden, da die Dokumente diese Daten nicht enthalten. Während der Verarbeitung verwendet der Schritt ApplyPreferences im Workflow die Einstellungsdatei, um die Merkmalwerte auszufüllen.

  • Die Funktion Steuerdatei speichern im Plugin verwenden, um die Definition des Dokumentmerkmals in der Steuerdatei EnhancePDFdocs.ctl zu speichern.
  • Sendet die Steuerdaten an den RICOH ProcessDirector-Server.

Erstellen eines Dokumenteigenschaft-Zuordnungsobjekts

Der Administrator erstellt das Dokumenteigenschaft-Zuordnungsobjekt CustomerPreferences mit den folgenden Werten:

  • Im Bereich Allgemein ist der Wert von Dateityp auf CSV festgelegt.
  • Im Bereich Eigenschaftzuordnung lauten die Werte:
    Kopfzeile Dokumentmerkmal Verwendung
    Kontonummer Kontonummer Dokument identifizieren
    Ausgabetyp Ausgabetyp Merkmal aktualisieren
    E-Mail-Adresse E-Mail-Adresse Merkmal aktualisieren
    Angebote Angebotspräferenz Merkmal aktualisieren

Die Einstellungsdatei für RICOH ProcessDirector bereitstellen

Zum Bereitstellen der Einstellungsdatei für RICOH ProcessDirector, muss der Administrator:

  • Ein Verzeichnis /aiw/aiw1/preferences für die Einstellungsdateien erstellen.
  • Die Abteilung, die die Einstellungsdatei bereitstellt, bitten, die Datei EnhancePDFprefs.csv zu benennen und in dem Verzeichnis /aiw/aiw1/preferences zu speichern.
  • Sicherstellen, dass die Einstellungsdatei für RICOH ProcessDirector zur Verarbeitung bereit ist:
    • Die Werte in der Datei müssen durch Kommas (CSV) oder Tabstopps getrennt sein.

      Die Spalten mit den Daten müssen über Kopfzeilen verfügen, die im Dokumenteigenschaft-Zuordnungsobjekt angegeben wurden: Kontonummer, Ausgabetyp, E-Mail-Adresse und Angebote.

    Das folgende Beispiel zeigt einen Teil der Datei:

    Account Number,Output Type,Email Address,Offers
    2000144372,Print,,All
    2001144678,Print,,None
    2001154898,Email,m.lopez@isp1.com,Company
    2004187456,Print,,Company
    2007192007,Web,j.gomez@isp2.com,All
    2010197554,Email,s.jones@isp3.com,Company
    2010223114,Email,d.wilson@isp4.com,None
    2012234096,Web,a.larson@isp5.com,None
    2231547625,Print,,All

Workflow ändern

Um den Workflow EnhancePDFDocuments zu ändern, den das Unternehmen zum Ausdrucken von Erklärungen verwendet, muss der Administrator:

  • Einen Schritt ApplyPreferences nach dem Schritt IdentifyPDFDocuments hinzufügen und Werte für die Schrittmerkmale festlegen:
    • Der Wert von Einstellungsdatei ist /aiw/aiw1/preferences/EnhancePDFprefs.csv.
    • Der Wert von Merkmalzuordnung ist CustomerPreferences.
  • Einen Schritt GroupDocuments nach dem Schritt ApplyPreferences hinzufügen und den Wert des Merkmals Als erstes gruppieren auf Ausgabetyp festlegen.

    Der Schritt GroupDocuments erstellt drei Gruppen von Dokumenten auf Basis der Werte des Dokumentmerkmals Ausgabetyp. Die Werte stammen aus der Datei EnhancePDFprefs.csv: Print (Drucken), Email (E-Mail) und Web.

  • Einen Schritt CreateJobsFromDocuments nach dem Schritt GroupDocuments zum Workflow hinzufügen und für das Merkmal Untergeordneter Workflow den Namen des aktuellen Workflows als Wert festlegen.
  • Den Schritt CreateJobsFromDocuments vom Schritt BuildPDFFromDocuments trennen.
  • Zwischen den Schritten SetJobPropsFromTextFile und CountPages dem Anschluss eine Bedingung hinzufügen. Die Regel für den Anschluss lautet: Jobnummer ungleich *.*

    Mit dieser Regel können Sie über- und untergeordnete Jobs über verschiedene Abzweigungen verarbeiten. Übergeordnete Jobs, die keinen . (Punkt) in ihrem Namen enthalten, nutzen diese Abzweigung.

  • Einen Schritt SetDocPropsFromConditions hinzufügen und den Schritt SetJobPropsFromTextFile mit ihm verbinden. Der Schritt SetDocPropsFromConditions startet eine neue Abzweigung für untergeordnete Jobs. Der Anschluss hat keine Regel. Untergeordnete Jobs mit einem Dezimalpunkt in ihrer Jobnummer nutzen diese Abzweigung.

    Der Schritt SetDocPropsFromConditions gibt eine Merkmalbedingungsdatei an, die das Jobmerkmal Benutzerdefiniert 1 (Datenbankname Job.Info.Attr1) auf Basis des Werts des Dokumentmerkmals Ausgabetyp aus der Einstellungsdatei einstellt. Die Merkmalbedingungsdatei hat folgenden Inhalt:

    "Doc.Pref.Output","Job.Info.Attr1"
    "=Email","Email"
    "=Print","Print"
    "=Web","Web"

  • Den Schritt SetDocPropsFromConditions mit dem Schritt BuildPDFFromDocuments verbinden.
  • Eine Workflow-Abzweigung für untergeordnete Jobs mit Erklärungen erstellen, die durch das Hinzufügen einer Bedingung zum vorhandenen Anschluss vom Schritt BuildPDFFromDocuments zum Schritt CountPages ausgedruckt werden sollen. Die Regel für den Anschluss lautet: Benutzerdefiniert 1 = Print
  • Einen Schritt EmailDocuments hinzufügen und den Schritt BuildPDFFromDocuments mit ihm verbinden. Der Schritt EmailDocuments sendet jede Erklärung als PDF-Datei an die E-Mail-Adresse des Kunden.

    Die Einstellungsdatei enthält die E-Mail-Adressen des Kunden.

  • Eine Workflow-Abzweigung für untergeordnete Jobs mit Erklärungen erstellen, die durch das Hinzufügen einer Bedingung zum Anschluss zwischen den Schritten BuildPDFFromDocuments und EmailDocuments per E-Mail gesendet werden sollen. Die Regel für den Anschluss lautet: Benutzerdefiniert 1 = E-Mail
  • Einen Schritt RunExternalProgram hinzufügen und den Schritt BuildPDFFromDocuments mit ihm verbinden. Der Schritt RunExternalProgram sendet die Erklärungen an ein externes Programm, das sie auf der Webseite des Unternehmens veröffentlicht.
  • Eine Workflow-Abzweigung für untergeordnete Jobs mit Erklärungen erstellen, die durch das Hinzufügen einer Bedingung zum Anschluss zwischen den Schritten BuildPDFFromDocuments und RunExternalProgram auf der Webseite des Unternehmens veröffentlicht werden sollen. Die Regel für den Anschluss lautet: Benutzerdefiniert 1 = Web
  • Einen Schritt WaitForRelatedJobs zwischen dem Schritt PrintJobs und dem Schritt RetainCompletedJobs hinzufügen.
  • Die Schritte CreateJobsFromDocuments, EmailDocuments und RunExternalProgram mit dem Schritt WaitForRelatedJobs verbinden.

Jobs über den Workflow verarbeiten

Nach dem Konfigurieren und Testen des Workflows versetzt der Administrator den Workflow in die Produktion.

Die bereitgestellte Eingabeeinheit HotFolderPDF empfängt einen PDF-Job mit Erklärungsdokumenten und übermittelt ihn an den Workflow EnhancePDFDocuments.

Der Job durchläuft die Workflow-Abzweigung für übergeordnete Jobs und setzt mit dem Schritt ApplyPreferences fort. RICOH ProcessDirector liest die Informationen in der Datei EnhancePDFprefs.csv und erstellt drei Spalten mit Daten in der Dokumentmerkmale-Datei für den Job. Die Spalten enthalten Werte für die folgenden Merkmale:

  • Doc.Pref.Output
  • Doc.Email.Address
  • Doc.Custom.PrefOffers

Der Job fährt mit dem Schritt GroupDocuments fort, der jedes Dokument in eine der drei Gruppen platziert, auf Basis des Werts des Merkmals Ausgabetyp.

Der Job setzt mit dem Schritt CreateJobsFromDocuments fort, der einen untergeordneten Job für jede Gruppe von Dokumenten erstellt, und übermittelt die untergeordneten Jobs an denselben Workflow.

Die untergeordneten Jobs durchlaufen die Workflow-Abzweigung für untergeordnete Jobs.

Wenn die untergeordneten Jobs den Schritt SetDocPropsFromConditions erreichen, legt RICOH ProcessDirector den Wert des Jobmerkmals Benutzerdefiniert 1 fest:

  • Beim untergeordneten Job mit dem Merkmal Ausgabetyp, festgelegt auf Drucken, wird das Jobmerkmal Benutzerdefiniert 1 auf Print (Drucken) festgelegt.
  • Beim untergeordneten Job mit dem Merkmal Ausgabetyp, festgelegt auf E-Mail, wird das Jobmerkmal Benutzerdefiniert 1 auf Email (E-Mail) festgelegt.
  • Beim untergeordneten Job mit dem Merkmal Ausgabetyp, festgelegt auf Web, wird das Jobmerkmal Benutzerdefiniert 1 auf Web festgelegt.

RICOH ProcessDirector sendet die untergeordneten Jobs in Abhängigkeit vom Wert des Jobmerkmals Benutzerdefiniert 1 an den Druckzweig, den E-Mail-Zweig oder den Web-Zweig des Workflows.

Der untergeordnete Job mit den auszudruckenden Dokumenten setzt mit dem Schritt WaitForRelatedJobs nach dem Schritt PrintJobs fort.

Der untergeordnete Job mit E-Mail-Dokumenten setzt mit dem Schritt EmailDocuments fort und RICOH ProcessDirector sendet anhand des für das Merkmal E-Mail-Adresse festgelegten Werts die einzelnen Richtlinien per E-Mail als PDF-Datei an den Kunden.

Der untergeordnete Job setzt dann mit dem Schritt WaitForRelatedJobs fort.

Der untergeordnete Job mit den Web-Dokumenten fährt mit dem Schritt RunExternalProgram fort, der die Erklärungen an ein externes Programm sendet, das diese auf der Website des Unternehmens veröffentlicht.

Der untergeordnete Job setzt dann mit dem Schritt WaitForRelatedJobs fort.

Wenn alle untergeordneten Jobs den Schritt WaitForRelatedJobs erreichen, startet für die über- und untergeordneten Jobs ihr Aufbewahrungszeitraum.

    Hinweis:
  • Dieses Verwendungsszenario zeigt, wie Werte für das Merkmal Angebotspräferenzen zur Dokumentmerkmale-Datei hinzugefügt aber nicht im Workflow verwendet werden. Das Unternehmen kann das Merkmal verwenden, um zu bestimmen, ob ein Bild mit einem Marketing-Angebot zur Kundenerklärung hinzugefügt werden soll.

1.3.1.2.20.4.7 Vorgedruckte Formulare austauschen

Mit der Funktion Vorgedruckte Formulare austauschen können Sie Jobs auf Normalpapier drucken, für die zuvor vorgedruckte Formulare erforderlich waren. Sie aktualisieren die Definition aller Medienobjekte für das von diesen Jobs angeforderte Medium, um das elektronische Äquivalent der vorgedruckten Formulardaten hinzuzufügen. Die Anwendung, die die Druckdateien an RICOH ProcessDirector übermittelt, kann fortfahren, um das Medium für die Jobs auf gleiche Weise anzugeben.

Für all Ihre vorgedruckten Formulare verknüpfen Sie eine PDF-Seite mit dem elektronischen Äquivalent der vorgedruckten Formulardaten mit allen Seiten eines Medienobjekts. Der eingehende Job fordert das Medium für den Job oder für ausgewählte Seiten im Job nach dem Namen an. Ein Schritt im Workflow kombiniert die PDF-Seitendaten mit den Jobdaten, um eine Druckdatei zu erstellen, die Sie auf Normalpapier drucken können.

Die Merkmale zum elektronischen Formular der Medienobjekte werden nur dann verwendet, wenn Jobs den Schritt durchlaufen, der die elektronischen Schritte mit den Jobdaten kombiniert. Sie können dieselben Medienobjekte zum Drucken von Jobs auf vorgedruckten Formularen verwenden, wenn Jobs diesen Schritt nicht durchlaufen.

Sie können Jobs, die für die Verwendung von elektronischen Formularen bereit sind, und für Jobs, die dies nicht sind, in einem Workflow verarbeiten, indem diese durch zwei Verzweigungen gesendet werden:

  • Die Jobs, die für die Verwendung von elektronischen Formularen bereit sind, durchlaufen eine Verzweigung im Schritt, der elektronische Formulare mit Jobdaten kombiniert.
  • Die Jobs, die nicht bereit sind, durchlaufen die Verzweigung ohne den Schritt.

Die Verzweigungen überprüfen ein Jobmerkmal, beispielsweise Benutzerdefiniert 1. Sie weisen dem Merkmal einen Wert für die Jobs zu, die bereit für die Verwendung elektronischer Formulare sind, und einen weiteren Wert für Jobs, die nicht bereit sind.

Durch die Verwendung von Abzweigungen in Ihrem Workflow können Sie elektronische Formulare zur Senkung Ihres Kontingents an vordefinierten Formularen verwenden oder sogar gänzlich darauf verzichten. Sie bestimmen außerdem dazu das Tempo. Sie können beispielsweise das vorgedruckte Formular auswählen, das Sie demnächst neu bestellen müssen oder das am teuersten ist, um die Verwendung der elektronischen Formulare voranzutreiben.

Voraussetzungen

Das Vorgedruckte Formulare austauschen-Feature erfordert das PDF-Dokument-Unterstützung- oder AFP-Unterstützung-Feature. Wenn Sie das AFP-Unterstützung-Feature installieren, können Sie mit dem Vorgedruckte Formulare austauschen-Feature PDF-Formulare in AFP-Jobs einfügen.

Schrittschablonen

Vorgedruckte Formulare austauschen bietet die Schrittschablonen CombinePDFWithForm und CombineAFPWithForm. Die Schritte, die auf diesen Schrittschablonen basieren, kombinieren elektronische Formulare mit Daten in den entsprechenden PDF- oder AFP-Dateien.

    Hinweis:
  • Die Schrittschablone CombineAFPWithForm steht zur Verfügung, wenn die Features Vorgedruckte Formulare austauschen und AFP-Unterstützung installiert sind.

Merkmale von Medienobjekten für elektronische Formulare

Zur Definition elektronischer Formulare für ein Medienobjekt verwenden Sie den Abschnitt Elektronisches Formular des Medienmerkmal-Notizbuchs.

Die Merkmale Vorderseite des Formulars und Rückseite des Formulars ermöglichen Ihnen die Erstellung eines elektronischen Formulars von einer Seite in einer PDF-Datei. Sie können ein elektronisches Formular für die Vorderseite des Mediums, die Rückseite oder Vorder- und Rückseite erstellen. Wenn der Schritt CombinePDFWithForm oder CombineAFPWithForm Jobs oder Seiten verarbeitet, die Medien mit Werten für diese Merkmale anfordern, kombiniert der Schritt die Formulare mit den Daten.

Das Merkmal Medienname für den Druck teilt RICOH ProcessDirector den Mediennamen mit, um diesen für die Planung des Jobs und zum Drucken des Jobs oder der Seiten zu verwenden, die das Medium anfordern. Die geeigneten Werte ermöglichen Ihnen folgende Auswahl:

  • Ersetzen Sie den Namen des für den Job angeforderten Mediums durch einen neuen Namen.
  • Behalten Sie den ursprünglichen Namen bei.
  • Entfernen Sie den Namen, damit das Standardmedium des Druckers verwendet wird.

Mit den Merkmalswerten Medienname für den Druck können Sie Vorgedruckte Formulare austauschen in Ihren Druckerbetrieb implementieren, ohne Ihre Bediener zu behindern oder Daten ändern zu müssen, die mit anderen Anwendungen ausgetauscht werden. Beispiel:

  • Das Medienobjekt Form1240 wurde für ein vorgedrucktes Formular auf weißem Papier erstellt. Nachdem Sie elektronische Formulare zu einem Medienobjekt hinzugefügt haben, möchten Sie, dass der Schritt CombinePDFWithForm oder CombineAFPWithForm den Mediennamen Form1240 entfernt, wenn Jobs oder Seiten das Medium Form1240 anfordern. Legen Sie für den Wert des Merkmals Medienname für den Druck Keine fest. RICOH ProcessDirector Druckt die Jobs oder Seiten auf dem Papier, das als Standardmedium auf dem Drucker eingestellt ist.
  • Das Medienobjekt Form1400 wurde für ein vorgedrucktes Formular auf blauem Papier erstellt. Nachdem Sie elektronische Formulare zu einem Medienobjekt hinzugefügt haben, möchten Sie, dass der Schritt den Mediennamen Form1400 durch Letter Blue ersetzt, wenn Jobs oder Seiten das Medium Form1400 anfordern. Legen Sie für den Wert des Merkmals Medienname für den Druck Ausgewählt fest, und wählen Sie dann Letter Blue aus. RICOH ProcessDirector Druckt die Jobs oder Seiten auf dem Papier Letter Blue.
  • Das Medienobjekt Form2010 wurde für ein vorgedrucktes Formular auf hochwertigem Feinpostpapier erstellt. Nachdem Sie elektronische Formulare zu einem Medienobjekt hinzugefügt haben, möchten Sie, dass der Schritt Form 2010 als Mediennamen beibehält, wenn Jobs oder Seiten das Medium Form 2010 anfordern.

    Legen Sie für den Wert des Merkmals Medienname für den Druck Aktueller Name fest. Form 2010 wird als Medienname im Druckerkatalog beibehalten. Die Bediener laden hochwertiges Feinpostpapier (ohne vorgedruckte Daten) für Jobs, die das Medium Form 2010 anfordern.

Wenn Sie einen Wert für das Merkmal Medienname für den Druck wählen, berücksichtigen Sie die Berichterstellungsanforderungen Ihres Management Information System (MIS). Überlegen Sie, wie Sie für die Medien nachverfolgen und laden möchten.

1.3.1.2.20.4.7.1 Einsatzszenario zum Drucken von Jobs auf Normalpapier anstelle von vorgedrucktem Papier

In diesem Szenario möchte eine Druckerei ihr vorgedrucktes Papier durch elektronische Formulare, die auf Normalpapier gedruckt werden, austauschen. Sie wollen das Austauschen auf einer Einzelkundenbasis durchführen, und sie beginnen damit, das vorgedruckte Papier für Kunde A auszutauschen. Sie fahren mit dem Drucken der Jobs für alle anderen Kunden auf vorgedrucktem Papier fort.

Eine Anwendung beim Kunden A reicht Jobs an die Eingabeeinheit für den Workflow ein, die PDF-Jobs verarbeitet. Die Jobs geben Formular für Kunde A als Medium an. Das Unternehmen hat bereits ein RICOH ProcessDirector-Medienobjekt mit Namen Formular für Kunde A.

Zum Austauschen des vorgedruckten Papiers erstellt das Unternehmen eine PDF-Datei, die die gleiche Seitengröße wie das vorgedruckte Papier verwendet und den gleichen Inhalt hat. Das Unternehmen fügt die PDF-Datei als ein elektronisches Formular dem Medienobjekt Formular für Kunde A hinzu. Beim Hinzufügen des Formulars zum Medienobjekt wählt das Unternehmen Keine als Wert des Merkmals Medienname für den Druck.

Die Druckerei fügt dem PDF-Workflow einen Schritt auf Basis der Schrittschablone CombinePDFWithForm nach dem Schritt OptimizePDF und vor dem Schritt CountPages hinzu.

Da die Druckerei Jobs für viele unterschiedliche Kunden über den PDF-Workflow verarbeitet, fügt sie eine Verzweigung aus dem Schritt OptimizePDF dem Schritt CountPages hinzu. Diese Verzweigung umgeht den Schritt CombinePDFWithForm.

Für die Weiterleitung der Jobs für Kunde A über den Schritt CombinePDFWithForm legt das Unternehmen diese Regel auf den Anschluss von Schritt OptimizePDF zu Schritt CombinePDFWithForm: Job.CustomerName = 'Client A'. Der Wert des Merkmals Reihenfolge der Ausführung für die Regel ist 1.

Nachdem die Druckerei den PDF-Workflow ändert, bewegen sich die Jobs von Kunde A durch den Schritt CombinePDFWithForm. Der Schritt vereint die elektronischen Formulare für das Medienobjekt Formular für Kunde A mit den Jobdaten und überprüft den Wert des Merkmals Medienname für den Druck. Da der Wert Keine ist, entfernt der Schritt alle Instanzen des Mediennamens Formular für Kunde A aus dem Job. Daher wird der Job auf dem Drucker-Standardmedien gedruckt. Die Aufträge für alle anderen Clients umgehen Schritt CombinePDFWithForm und drucken auf vorgedrucktes Papier.

Der PDF-Workflow, der durch die Druckerei geändert wurde, ist ähnlich wie der Workflow ElectronicFormJobSample, der mit dem Vorgedruckte Formulare austauschen-Feature bereitgestellt wird. Der größte Unterschied zwischen den Workflows ist die Regel über den Anschluss von Schritt OptimizePDF zu Schritt CombinePDFWithForm. Weitere Informationen zu Workflow ElectronicFormJobSample finden Sie im Informationszentrum.

1.3.1.2.20.4.8 Nutzungsszenarien für die Verarbeitung von Dokumenten

Wenn Sie über die Funktion PDF-Dokument-Unterstützung oder AFP-Unterstützung verfügen, finden Sie in diesem Thema Links zu Nutzungsszenarien. Diese Szenarien zeigen, wie die Dokumentenverarbeitung zur Verbesserung ihrer Produktionsprozesse eingesetzt wird, und bieten neue Services für Kunden.

1.3.1.2.20.4.8.1 Einsatzszenarios für AFP-Jobs

Diese Szenarios zeigen die Schritte, die ein Workflow durchlaufen kann, wenn er AFP-Jobs verarbeitet, die Dokumente enthalten.

1.3.1.2.20.4.8.1.1 Jobszenario - Sortieren (1:1)

In diesem Szenario wird beschrieben, wie Sie einen Job so sortieren können, dass die Jobdokumente in einer bestimmten Reihenfolge gedruckt werden.

In diesem Beispiel erzeugt eine Anwendung einen unsortierten Job. Der Administrator will den Job nach dem Nachnamen der Kunden sortieren.

Diagramm für Einsatzszenario - 1:1

RICOH ProcessDirector unterstützt das Sortieren von Jobs mithilfe der Dokumentmerkmaldatei. Die Dokumentdatenbank ist nicht erforderlich, da sowohl für den Originaljob als auch für den Produktionsjob dieselbe Eingabedatei benutzt wird.

  1. Der Workflow SortJob empfängt die ankommenden Daten und bereitet sie vor. SortJob basiert auf dem in AFP-Unterstützung enthaltenen Muster- SortAFP-Workflow.
  2. Ein auf der Schrittschablone IdentifyDocuments basierender Schritt erstellt eine Dokumentmerkmaldatei, die Merkmale der einzelnen Dokumente im Job enthält.
  3. Der Job wird in die Phase Zusammensetzung versetzt, in der er von einem auf der Schrittschablone SortDocuments basierenden Schritt verarbeitet wird.
  4. Ein auf der Schrittschablone BuildAFPFromDocuments basierender Schritt aktualisiert die AFP-Datei für Job 1001, um die Dokumente in ihre sortierte Reihenfolge zu bringen.

1.3.1.2.20.4.8.1.2 Jobszenario - Teilen (1:n)

In diesem Szenario wird beschrieben, wie Sie einen großen Job in kleinere Jobs teilen können. Ein Vorteil dieser Lösung kann eine allgemeine Reduzierung der Druckzeit sein.

In diesem Beispiel erzeugt eine Anwendung einen großen Job mit 80.000 Dokumenten. Der Administrator will den Job so teilen, dass 40.000 Dokumente auf dem einen Drucker gedruckt werden und der Rest auf einem anderen Drucker gedruckt wird.

Diagramm für Einsatzszenario - 1:n

RICOH ProcessDirector unterstützt das Unterteilen von Jobs mithilfe der Dokumentmerkmaldatei. Eine Dokumentdatenbank ist nicht erforderlich, da sowohl für den Originaljob als auch für den Produktionsjob dieselbe Eingabedatei benutzt wird.

  1. Der Workflow LargeApp empfängt die ankommenden Daten und bereitet sie vor.
  2. Ein auf der Schrittschablone IdentifyDocuments basierender Schritt erstellt eine Dokumentmerkmaldatei, die Merkmale der einzelnen Dokumente im Job enthält.
  3. Der Job wird in die Phase Zusammensetzung versetzt, in der er von dem Schritt SplitJobs verarbeitet wird, der den Dokumentzähler für das Unterteilen des Jobs angibt.
  4. Ein auf der Schrittschablone CreateAFPJobsFromDocuments basierender Schritt erstellt zwei Produktionsjobs des Workflows PrintSplit.

1.3.1.2.20.4.8.2 Einsatzszenarios für PDF-Jobs

Diese Szenarios zeigen die Schritte, die ein Workflow bei der Verarbeitung von PDF-Jobs durchlaufen kann.

1.3.1.2.20.4.8.2.1 Jobszenario PDF - Sortieren (1:1)

In diesem Szenario wird beschrieben, wie Sie einen PDF-Job so sortieren können, dass die Jobdokumente in einer bestimmten Reihenfolge gedruckt werden.

In diesem Beispiel erzeugt eine Anwendung einen unsortierten Job. Der Administrator will den Job nach dem Nachnamen der Kunden sortieren.

Diagramm für Einsatzszenario - 1:1

RICOH ProcessDirector unterstützt das Sortieren von Jobs mithilfe der Dokumentmerkmaldatei. Die Dokumentdatenbank ist nicht erforderlich, da sowohl für den Originaljob als auch für den Produktionsjob dieselbe Eingabedatei benutzt wird.

  1. Sie erstellen einen neuen Workflow "SortJob", um die ankommenden Daten zu empfangen und vorzubereiten. Sie basieren SortJob auf dem von PDF-Dokument-Unterstützung installierten SortPDF-Beispiel-Workflow.
  2. In dem neuen Workflow "SortJob" geben Sie im Schritt "IdentifyPDFDocuments" eine RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Steuerdatei vor. Dieser Schritt erstellt eine Dokumentmerkmaldatei mit Dokumentmerkmalwerten für jedes Dokument im Job.
  3. Sie geben im Schritt SortDocuments der Zusammensetzungsphase die Sortiermerkmale an.
  4. Sie definieren den Schritt BuildAFPFromDocuments, um die PDF-Datei für Job 1001 zu aktualisieren und die Dokumente in ihre sortierte Reihenfolge zu bringen. In diesem Schritt geben Sie außerdem die RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Steuerdatei an, die Markups zu PDF-Dateien hinzufügt, die von diesem Workflow verarbeitet werden.

1.3.1.2.20.4.8.2.2 Jobszenario PDF - Teilen (1:n)

In diesem Szenario wird beschrieben, wie Sie einen großen PDF-Job in kleinere Jobs teilen können. Vorteile dieser Lösung sind die allgemeine Reduzierung der Druckzeit und das gemeinsame Nutzen der Druckressourcen.

In diesem Beispiel erzeugt eine Anwendung einen großen Job mit 80.000 Dokumenten. Der Administrator will den Job so teilen, dass 40.000 Dokumente auf dem einen Drucker gedruckt werden und der Rest auf einem anderen Drucker gedruckt wird.

Diagramm für Einsatzszenario - 1:n

RICOH ProcessDirector unterstützt das Unterteilen von Jobs mithilfe der Dokumentmerkmaldatei. Eine Dokumentdatenbank ist nicht erforderlich, da sowohl für den Originaljob als auch für den Produktionsjob dieselbe Eingabedatei benutzt wird.

  1. Sie erstellen einen neuen Workflow mit dem Namen "LargeApp", um die ankommenden Daten zu empfangen und vorzubereiten. Zum Beispiel können Sie den Workflow SortSplitPDF in einen neuen Workflow kopieren und in "LargeApp" umbenennen.
  2. In dem neuen Workflow "LargeApp" geben Sie im Schritt IdentifyPDFDocuments eine RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Steuerdatei vor. Dieser Schritt erstellt eine Dokumentmerkmaldatei mit Dokumentmerkmalwerten für jedes Dokument im Job.
  3. Sie definieren den Schritt SplitDocuments in der Zusammensetzungsphase, um den Job in die angegebenen Segmente zu unterteilen. Wenn Sie Dokumente nicht sortieren oder gruppieren möchten, löschen Sie die Schritte, die sich nicht auf den neuen Workflow beziehen.
  4. Sie definieren den Schritt CreateJobsFromDocuments, der zwei Produktionsjobs (untergeordnete Jobs) erstellt. Im Schritt CreateJobsFromDocuments definieren Sie die Namen der RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Steuerdateien, die Markups zur PDF-Datei hinzufügen.
  5. Für die untergeordneten Jobs können Sie entweder den Workflow AssemblePDF verwenden oder eine Kopie dieses Workflows erstellen, um einen speziellen Workflow für das Drucken der untergeordneten Jobs zu definieren.

1.3.1.2.20.4.8.3 Einsatzszenario für das Senden von Dokumenten an Kunden per E-Mail

In diesem Szenario möchte eine Druckerei die Kunden, die gedruckte Kontoauszüge erhalten, darauf aufmerksam machen, dass sie ihre Kontoauszüge auch als PDF-Dateien erhalten können. Die Druckerei ändert den PDF-Workflow, der die Kontoauszüge für die Kunden druckt, so, dass er die Kontoauszüge nicht nur druckt, sondern sie auch alle als PDF-Dateien an einen E-Mail-Diensteanbieter sendet. Der Diensteanbieter sendet die Kontoauszüge per E-Mail an die Kunden.

Die Druckerei verwendet RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat dazu, die Kontoauszüge als individuelle Dokumente in der Produktions-PDF-Datei für jeden Job zu identifizieren. Die in jedem Kontoauszug enthaltenen Daten umfassen den Kundennamen und die E-Mail-Adresse.

Um den Workflow so zu ändern, dass er Kontoauszüge sowohl druckt als auch per E-Mail sendet, konfiguriert ein Administrator in der Druckerei RICOH ProcessDirector dafür, den neuen Prozess zu unterstützen.

Der Administrator:

  • Konfiguriert RICOH ProcessDirector dafür, Dokumente zu einem externen SMTP-Server beim E-Mail-Diensteanbieter zu senden. Die Konfiguration umfasst das Festlegen von Werten für die Merkmale Alternativer SMTP-Server.
  • Definiert ein angepasstes Dokumentmerkmal namens Doc.Custom.CustomerName in der Datei docCustomDefinitions.xml, führt das Dienstprogramm docCustom aus und aktualisiert das Feature Custom Document Properties.
  • Die aktualisierten RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat laden.
  • Verwendet die Funktion Dokumentmerkmal definieren im Plugin dazu, die Daten festzulegen, die die zwei Dokumentmerkmale aus jedem Dokument in der PDF-Datei für den Job extrahieren:
    • Doc.EmailAddress extrahiert die E-Mail-Adresse des Kunden.
    • Doc.Custom.CustomerName extrahiert den Kundennamen.
  • Speichert die zwei Dokumentmerkmaldefinitionen in der Steuerdatei, die die Kontoauszüge als individuelle Dokumente identifiziert.
  • Fügt den Schritt EmailDocuments zum Workflow hinzu und legt Werte für die Schrittmerkmale fest:
    • Empfängeradresse hat den Wert ${Doc.EmailAddress}.
    • Betreffzeile hat den Wert Kontoauszug für ${Doc.Custom.CustomerName}.
    • Nachricht hat den Wert Retten Sie Bäume, indem Sie Ihre Kontoauszüge auf elektronischem Weg erhalten!
    • Dokument anhängen hat den Wert Ja.
    • Name des Anhangs hat den Wert ${Doc.Custom.CustomerName}.pdf.
Wenn der Administrator den Workflow aktiviert und ihm einen Job übergibt, macht RICOH ProcessDirector Folgendes:
  • Sendet dem E-Mail-Diensteanbieter für jeden Kundenkontoauszug im Job eine PDF-Datei.
  • Druckt für jeden Kunden einen Kontoauszug.

Der Diensteanbieter sendet jedem Kunden per E-Mail seinen Kontoauszug zu. Eine Kundin namens Martha Mustermann erhält folgende E-Mail:

An: Anita.Doe@mymail.com
Betreff: Stellungnahme für Anita Doe
Anhang: Martha.Mustermann.pdf
__________________________________________________
Retten Sie Bäume, indem Sie Ihre Kontoauszüge auf elektronischem Weg erhalten!

Nach dem Erhalt eines gedruckten Kontoauszugs per Post und eines PDF-Kontoauszugs per E-Mail kann jeder Kunde entscheiden, ob er zukünftige Kontoauszüge per Post oder per E-Mail erhalten möchte.

1.3.1.2.20.4.8.4 Einsatzszenarios zum Extrahieren von Dokumenten aus einem Job

Diese Szenarios zeigen Ihnen, wie Sie Klienten neue Dienstleistungen anbieten könnten, indem Sie Dokumente aus einem Job extrahieren und sie durch Schritte senden, die eine Spezialverarbeitung bereitstellen.

1.3.1.2.20.4.8.4.1 Einsatzszenario für das Extrahieren von Mahnungen aus einem Job, wenn verspätete Zahlungen eingehen

In diesem Szenario werden von einem Druckservice für einen Klienten in einem PDF-Druckjob Mahnungen gedruckt, wenn Kunden Zahlungen versäumen. Der Druckservice hält den Druckjob bis um 15:00&nbsp;Uhr (3:00&nbsp;PM) zurück. Zwischen 13:00&nbsp;Uhr (1:00&nbsp;PM) und 15:00&nbsp;Uhr (3:00&nbsp;PM) sendet der Klient eine Extrahieren-Liste, in der die Kontonummern von Kunden mit verspäteten Zahlungen enthalten sind. Der Druckservice unterdrückt das Drucken der Mahnungen für diese Kunden, indem er die Mahnungen aus dem Druckjob entfernt.

Der Druckservice verwendet RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat dazu, die Mahnungen in der Produktions-PDF-Datei für jeden Job als individuelle Dokumente zu identifizieren. Die in jeder Mahnung enthaltenen Daten umfassen die Kontonummer.

Um den Workflow so zu ändern, dass er Mahnungen für die Konten in der Extrahieren-Liste extrahiert, konfiguriert ein Administrator beim Druckservice RICOH ProcessDirector dafür, den neuen Prozess zu unterstützen.

Der Administrator:

  • Verwendet die Funktion Dokumentmerkmal definieren in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat dazu, das Dokumentmerkmal Doc.PullProp zu definieren. Zum Definieren des Merkmals legt der Administrator die Kontonummerdaten fest, die der Schritt IdentifyPDFDocuments im Workflow aus jedem Dokument in der PDF-Datei für den Job extrahiert.

    In diesem Szenario verwendet der Administrator die Werte des Dokumentmerkmals Doc.PullProp (also die Kontonummern) dazu, die Dokumente zu bestimmen, die aus dem Job extrahiert werden sollen. Dieses Merkmal wird mit allen Dokumentenverarbeitung-Features bereitgestellt. Als Alternative kann der Administrator ein anderes Dokumentmerkmal wie beispielsweise Doc.Custom.AccountNumber in der Datei docCustomDefinitions.xml definieren und dieses Merkmal statt des Merkmals Doc.PullProp verwenden.

    Hinweis: Wenn Sie ein angepasstes Dokumentmerkmal definieren, müssen Sie das Dienstprogramm docCustom ausführen, das Feature "Custom Document Properties" aktualisieren und die aktualisierten RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat laden.

  • Verwendet die Funktion Steuerdatei speichern im Plugin dazu, die Dokumentmerkmaldefinition in der Steuerdatei zu speichern, die die Mahnungen als individuelle Dokumente identifiziert.

  • Sendet die Steuerdaten an den RICOH ProcessDirector-Server.

  • Legt den Namen der Steuerdatei als Wert des Merkmals Identify-PDF-Steuerdateien für den Schritt IdentifyPDFDocuments fest.

  • Fügt einen Schritt Warten nach dem Schritt IdentifyPDFDocuments zum Workflow hinzu und legt für das Merkmal Warten bis den Wert 3:00&nbsp;PM fest.

  • Fügt einen Schritt SetDocPropsFromList nach dem Schritt Warten zum Workflow hinzu und legt Werte für die Schrittmerkmale fest:

    • Listendateiverzeichnis hat den Wert /aiw/aiw1/clientfiles/pull.

    • Begrenzer hat den Wert Neue Zeile.

    • Spalten in Listendatei hat den Wert Merkmal extrahieren. Merkmal extrahieren ist der Benutzerschnittstellenname des Dokumentmerkmals Doc.PullProp.

      Falls der Administrator ein Dokumentmerkmal Doc.Custom.AccountNumber zur Angabe der Kontonummerdaten definiert hat, hat Spalten in Listendatei den Wert Doc.Custom.AccountNumber.

    • Festzulegendes Dokumentmerkmal hat den Wert Dokument extrahieren. Dokument extrahieren ist der Benutzerschnittstellenname des Dokumentmerkmals Doc.Pull.

      Das Merkmal Doc.Pull wird mit allen Dokumentenverarbeitungsfunktionen bereitgestellt. Es stellt eine praktische Wahl für den Wert des Dokumentmerkmals Festzulegendes Dokumentmerkmal dar. Als Alternative könnte der Administrator ein angepasstes Dokumentmerkmal erstellen und dieses als Wert von Festzulegendes Dokumentmerkmal verwenden.

    • Wert für übereinstimmende Dokumente hat den Wert JA.

    • Wert für andere Dokumente hat den Wert NEIN.

  • Fügt einen Schritt Dokumente gruppieren nach dem Schritt SetDocPropsFromList zum Workflow hinzu und legt für das Merkmal Als erstes gruppieren den Wert Dokument extrahieren fest.

  • Fügt einen Schritt CreateJobsFromDocuments nach dem Schritt Dokumente gruppieren zum Workflow hinzu und legt für das Merkmal Untergeordneter Workflow den Namen des aktuellen Workflows als Wert fest.

  • Fügt in der Nähe des Beginns des Workflows eine bedingte Verarbeitung hinzu, damit übergeordnete und untergeordnete Jobs unterschiedlich verarbeitet werden. Die neue Abzweigung für untergeordnete Jobs lässt diese Jobs die Dokumentenidentifikationsschritte umgehen.

  • Fügt am Beginn der Abzweigung für untergeordnete Jobs einen Schritt SetDocPropsFromConditions hinzu.

    Der Schritt weist einem Jobmerkmal basierend auf dem Wert des Dokumentmerkmals Dokument extrahieren einen Wert zu. Die Merkmalbedingungsdatei legt für das Jobmerkmal Benutzerdefiniert&nbsp;1 den Wert Pull (Extrahieren) oder Print (Drucken) fest.

  • Erstellt zwei Workflow-Abzweigungen: eine für untergeordnete Jobs mit zu druckenden Dokumenten und eine andere für untergeordnete Jobs mit extrahierten Dokumenten. Die Regeln für die Abzweigungen lauten:

    • Benutzerdefiniert1 = Pull

    • Benutzerdefiniert1 = Print

  • Fügt einen Schritt SendEmail zur Abzweigung für untergeordnete Jobs mit extrahierten Dokumenten hinzu. Der Schritt sendet die PDF-Datei für den Job zum Klienten, um zu prüfen, ob die Dokumente wirklich extrahiert wurden.

    • Das Merkmal Empfängeradresse hat als Wert die E-Mail-Adresse der Person beim Klientenunternehmen, die PDF-Dateien zur Überprüfung angefordert hat.

    • Das Merkmal Anhänge hat den Wert ${getCurrentFile(pdf)}.

    • Das Merkmal Nachricht hat den Wert Diese Mahnungen wurden aus dem Job ${Job.Name} extrahiert.

  • Führt die zwei Abzweigungen wieder zusammen, indem er sie mit einem Schritt WaitForRelatedJobs verbindet.

Hinweis: Der Workflow in diesem Einsatzszenario ähnelt dem Workflow PullPDFSample. Untersuchen Sie diesen Workflow, um alle Schritte, die Anschlüsse zu den Abzweigungen und die Werte der Schrittmerkmale zu sehen.

Der Administrator aktiviert den Workflow und übergibt ihm um 8:00Uhr (8:00AM) einen Job.

Der Job durchläuft die Workflow-Abzweigung für übergeordnete Jobs und hält bei dem Schritt Warten an.

Um 13:00 Uhr (1:00&nbsp;PM) erhält der Bediener vom Klienten eine Extrahieren-Liste und lädt sie in das Verzeichnis /aiw/aiw1/clientfiles/pull hoch. Die Extrahieren-Liste enthält sechs Kontonummern:

245876A 270011H 335698R 520905B 558721L 875540R

Um 14:50&nbsp;Uhr (2:50&nbsp;PM) erhält der Bediener eine zweite Extrahieren-Liste und lädt sie hoch. Die Extrahieren-Liste enthält zwei Kontonummern:

445009S 500112A

Um 15:00 Uhr (3:00 PM) gibt RICOH ProcessDirector den Job aus dem Schritt Warten frei.

Der Job wird in den Schritt SetDocPropsFromList versetzt. RICOH ProcessDirector:

  • Ruft die zwei Extrahieren-Listen aus dem Verzeichnis aiw/aiw1/clientfiles/pull ab

    .
  • Untersucht die Werte für das Merkmal Doc.PullProp in der Dokumentmerkmaldatei innerhalb der Spooldatei für den Job.

  • Erstellt eine Spalte von Werten für das Merkmal Doc.Pull in der Dokumentmerkmaldatei.

    Wenn der Wert des Merkmals Doc.PullProp mit einer der acht Kontonummern in den Extrahieren-Listen übereinstimmt, legt RICOH ProcessDirector für das Merkmal Doc.Pull den Wert JA fest.

    Es legt für alle anderen Dokumente in der Dokumentmerkmaldatei für das Merkmal Doc.Pull den Wert NEIN fest.

Der Job wird in den Schritt Dokumente gruppieren versetzt, der jedes Dokument basierend auf dem Wert des Merkmals Doc.Pull einer von zwei Gruppen zuordnet.

Der Job setzt mit dem Schritt CreateJobsFromDocuments fort, der einen untergeordneten Job für jede Gruppe von Dokumenten erstellt, und übermittelt die untergeordneten Jobs an denselben Workflow.

Die untergeordneten Jobs durchlaufen die Workflow-Abzweigung für untergeordnete Jobs.

Wenn die untergeordneten Jobs den Schritt SetDocPropsFromConditions erreichen, legt RICOH ProcessDirector den Wert des Jobmerkmals Benutzerdefiniert 1 fest:

  • Bei dem untergeordneten Job, für dessen Merkmal Doc.Pull der Wert Ja festgelegt wurde, wird für das Jobmerkmal Benutzerdefiniert&nbsp;1 der Wert Pull (Extrahieren) festgelegt.

  • Bei dem untergeordneten Job, für dessen Merkmal Doc.Pull der Wert Nein festgelegt wurde, wird für das Jobmerkmal Benutzerdefiniert&nbsp;1 der Wert Print (Drucken) festgelegt.

RICOH ProcessDirector sendet die untergeordneten Jobs in Abhängigkeit vom Wert des Jobmerkmals Benutzerdefiniert 1 entweder zur Drucken-Abzweigung oder zur Extrahieren-Abzweigung des Workflows.

Der untergeordnete Job mit extrahierten Dokumenten wird in den Schritt SendEmail versetzt, und RICOH ProcessDirector sendet den Job per E-Mail zur Überprüfung an den Klienten. Der untergeordnete Job setzt dann mit dem Schritt WaitForRelatedJobs fort.

Der untergeordnete Job mit den auszudruckenden Dokumenten setzt mit dem Schritt WaitForRelatedJobs nach dem Schritt PrintJobs fort.

Wenn beide untergeordnete Jobs den Schritt WaitForRelatedJobs erreichen, werden sie von RICOH ProcessDirector zu dem Schritt RetainCompletedJobs gesendet.

1.3.1.2.20.4.8.4.2 Einsatzszenario für das Extrahieren von Policen auf der Grundlage von Adressen in einem Katastrophengebiet

In diesem Szenario werden von einem Druckservice Policen in einem PDF-Druckjob gedruckt. Da in zwei Postleitzahlregionen das Zustellen von Post aufgrund schwerer Überschwemmungen unmöglich geworden ist, wird von dem Druckservice das Drucken von Policen mit Kundenadressen in diesen Postleitzahlregionen unterdrückt. Der Druckservice entfernt diese Policen aus dem Druckjob und sendet sie per E-Mail an die Kunden.

Der Workflow in diesem Szenario enthält keinen Schritt, der auf das Empfangen einer Extrahieren-Liste wartet. Die Jobs werden ohne Warten durch den Workflow transportiert. Sobald der Druckservice eine Extrahieren-Liste von Postleitzahlen in einem Katastrophengebiet bereitstellt, werden von RICOH ProcessDirector Dokumente mit diesen Postleitzahlen aus jedem Druckjob entfernt, der in den Schritt SetDocPropsFromList eintritt. Wenn die Postzustellung an alle Postleitzahlen in der Extrahieren-Liste wieder aufgenommen wird, entfernt der Druckservice die Extrahieren-Liste und werden von RICOH ProcessDirector nicht mehr Dokumente aus Druckjobs entfernt, die in den Schritt SetDocPropsFromList eintreten. Der Schritt verbleibt im Workflow und kann immer dann verwendet werden, wenn Dokumente aus einem Job extrahiert werden müssen.

Der Druckservice verwendet RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat dazu, die Policen als individuelle Dokumente in der Produktions-PDF-Datei für jeden Job zu identifizieren. Die in jeder Police enthaltenen Daten umfassen den Namen, die E-Mail-Adresse und die Postleitzahl des Kunden.

Um den Workflow so zu ändern, dass er Policen für Kunden im Katastrophengebiet extrahiert, konfiguriert ein Administrator beim Druckservice RICOH ProcessDirector dafür, den neuen Prozess zu unterstützen.

Der Administrator:

  • Definiert zwei angepasste Dokumentmerkmale (Doc.Custom.CustomerName und Doc.Custom.PostalCode) in der Datei docCustomDefinitions.xml.
  • Das Dienstprogramm docCustom ausführen und das Feature Custom Document Properties aktualisieren.
  • Die aktualisierten RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat laden.
  • Verwendet die Funktion Dokumentmerkmal definieren im Plugin dazu, drei Dokumentmerkmale zu definieren:
    • Doc.Custom.PostalCode legt die Postleitzahldaten fest.
    • Doc.Custom.CustomerName legt die Kundennamendaten fest.
    • Doc.EmailAddress legt die Kunden-E-Mail-Adressdaten fest.

      Dieses Dokumentmerkmal wird mit allen Dokumentenverarbeitungsfunktionen bereitgestellt.

    Der Schritt IdentifyPDFDocuments im Workflow extrahiert die Daten für die drei Dokumentmerkmale aus jedem Dokument in der PDF-Datei für den Job. RICOH ProcessDirector wird die Werte des Dokumentmerkmals Doc.Custom.PostalCode verwenden, um zu bestimmen, welche Dokumente aus dem Job abgerufen werden sollen. RICOH ProcessDirector wird die Werte der Dokumentmerkmale Doc.Custom.CustomerName und Doc.EmailAddress in dem Schritt verwenden, in dem die abgerufenen Dokumente per E-Mail versendet werden.

  • Verwendet die Funktion Steuerdatei speichern im Plugin dazu, die Dokumentmerkmaldefinitionen in der Steuerdatei zu speichern, die die Policen als individuelle Dokumente identifiziert.
  • Sendet die Steuerdaten an den RICOH ProcessDirector-Server.
  • Legt den Namen der Steuerdatei als Wert des Merkmals Identify-PDF-Steuerdateien für den Schritt IdentifyPDFDocuments fest.
  • Fügt einen Schritt SetDocPropsFromList zum Workflow hinzu und legt Werte für die Schrittmerkmale fest:
    • Listendateiverzeichnis hat den Wert /aiw/aiw1/clientfiles/pull.
    • Begrenzer hat den Wert Neue Zeile.
    • Spalten in Listendatei hat den Wert Doc.Custom.PostalCode.
    • Festzulegendes Dokumentmerkmal hat den Wert Dokument extrahieren. Dokument extrahieren ist der Benutzerschnittstellenname des Dokumentmerkmals Doc.Pull.

      Das Merkmal Doc.Pull wird mit allen Dokumentenverarbeitungsfunktionen bereitgestellt. Es stellt eine praktische Wahl für den Wert des Dokumentmerkmals Festzulegendes Dokumentmerkmal dar. Als Alternative könnte der Administrator ein angepasstes Dokumentmerkmal erstellen und dieses als Wert von Festzulegendes Dokumentmerkmal verwenden.

    • Wert für übereinstimmende Dokumente hat den Wert JA.
    • Wert für andere Dokumente hat den Wert NEIN.
  • Fügt einen Schritt Dokumente gruppieren nach dem Schritt SetDocPropsFromList zum Workflow hinzu und legt für das Merkmal Als erstes gruppieren den Wert Dokument extrahieren fest.
  • Fügt einen Schritt CreateJobsFromDocuments nach dem Schritt Dokumente gruppieren zum Workflow hinzu und legt für das Merkmal Untergeordneter Workflow den Namen des aktuellen Workflows als Wert fest.
  • Fügt in der Nähe des Beginns des Workflows eine bedingte Verarbeitung hinzu, damit übergeordnete und untergeordnete Jobs unterschiedlich verarbeitet werden. Die neue Abzweigung für untergeordnete Jobs lässt diese Jobs die Dokumentenidentifikationsschritte umgehen.
  • Fügt am Beginn der Abzweigung für untergeordnete Jobs einen Schritt SetDocPropsFromConditions hinzu.

    Der Schritt weist einem Jobmerkmal basierend auf dem Wert des Dokumentmerkmals Dokument extrahieren einen Wert zu. Die Merkmalbedingungsdatei legt für das Jobmerkmal Benutzerdefiniert&nbsp;1 den Wert Pull (Extrahieren) oder Print (Drucken) fest.

  • Erstellt zwei Workflow-Abzweigungen: eine für untergeordnete Jobs mit zu druckenden Dokumenten und eine andere für untergeordnete Jobs mit extrahierten Dokumenten. Die Regeln für die Abzweigungen lauten:
    • Benutzerdefiniert1 = Pull
    • Benutzerdefiniert1 = Print
  • Fügt einen Schritt EmailDocuments zur Abzweigung für untergeordnete Jobs mit extrahierten Dokumenten hinzu. Der Schritt sendet jedes Dokument als PDF-Datei an die E-Mail-Adresse des Kunden.
    • Empfängeradresse hat den Wert ${Doc.EmailAddress}.
    • Betreffzeile hat den Wert Police für ${Doc.Custom.CustomerName}.
    • Nachricht hat den Wert Da die Postzustellung in der Postleitzahlregion ${Doc.Custom.PostalCode} unterbrochen wurde, haben wir eine PDF-Kopie Ihrer Police angehängt.
    • Dokument anhängen hat den Wert Ja.
    • Name des Anhangs hat den Wert ${Doc.Custom.CustomerName}.pdf.
  • Führt die zwei Abzweigungen wieder zusammen, indem er sie mit einem Schritt WaitForRelatedJobs verbindet.
  • Erstellt eine Extrahieren-Liste und lädt sie in das Verzeichnis /aiw/aiw1/clientfiles/pull hoch. Die Extrahieren-Liste enthält zwei Postleitzahlen:
    8045580540

Der Administrator aktiviert den Workflow und übergibt ihm einen Job.

Der Job durchläuft die Workflow-Abzweigung für übergeordnete Jobs und wird in den Schritt SetDocPropsFromList versetzt. RICOH ProcessDirector:

  • Ruft die Extrahieren-Liste aus dem Verzeichnis /aiw/aiw1/clientfiles/pull ab.
  • Untersucht die Werte für das Merkmal Doc.Custom.PostalCode in der Dokumentmerkmaldatei innerhalb der Spooldatei für den Job.
  • Erstellt eine Spalte von Werten für das Merkmal Doc.Pull in der Dokumentmerkmaldatei.

    Wenn der Wert des Merkmals Doc.Custom.PostalCode mit einer der zwei Postleitzahlen in der Extrahieren-Liste übereinstimmt, legt RICOH ProcessDirector für das Merkmal Doc.Pull den Wert JA fest.

    Es legt für alle anderen Dokumente in der Dokumentmerkmaldatei für das Merkmal Doc.Pull den Wert NEIN fest.

Der Job wird in den Schritt Dokumente gruppieren versetzt, der jedes Dokument basierend auf dem Wert des Merkmals Doc.Pull einer von zwei Gruppen zuordnet.

Der Job setzt mit dem Schritt CreateJobsFromDocuments fort, der einen untergeordneten Job für jede Gruppe von Dokumenten erstellt, und übermittelt die untergeordneten Jobs an denselben Workflow.

Die untergeordneten Jobs durchlaufen die Workflow-Abzweigung für untergeordnete Jobs.

Wenn die untergeordneten Jobs den Schritt SetDocPropsFromConditions erreichen, legt RICOH ProcessDirector den Wert des Jobmerkmals Benutzerdefiniert 1 fest:

  • Bei dem untergeordneten Job, für dessen Merkmal Doc.Pull der Wert Ja festgelegt wurde, wird für das Jobmerkmal Benutzerdefiniert&nbsp;1 der Wert Pull (Extrahieren) festgelegt.
  • Bei dem untergeordneten Job, für dessen Merkmal Doc.Pull der Wert Nein festgelegt wurde, wird für das Jobmerkmal Benutzerdefiniert&nbsp;1 der Wert Print (Drucken) festgelegt.

RICOH ProcessDirector sendet die untergeordneten Jobs in Abhängigkeit vom Wert des Jobmerkmals Benutzerdefiniert 1 entweder zur Drucken-Abzweigung oder zur Extrahieren-Abzweigung des Workflows.

Der untergeordnete Job mit extrahierten Dokumenten wird in den Schritt EmailDocuments versetzt, und RICOH ProcessDirector sendet jede Police als PDF-Datei per E-Mail zum Kunden. Ein Kunde namens Max Mustermann erhält folgende E-Mail:

An: Max.Mustermann@meinemail.deBetreff: Police für Max Mustermann
Anhang: Max Mustermann.pdf__________________________________________________Da die Postzustellung in der Postleitzahlregion 80455 unterbrochen wurde, haben wir eine PDF-Kopie Ihrer Police angehängt.

Der untergeordnete Job setzt dann mit dem Schritt WaitForRelatedJobs fort.

Der untergeordnete Job mit den auszudruckenden Dokumenten setzt mit dem Schritt WaitForRelatedJobs nach dem Schritt PrintJobs fort.

Wenn beide untergeordnete Jobs den Schritt WaitForRelatedJobs erreichen, werden sie von RICOH ProcessDirector zu dem Schritt RetainCompletedJobs gesendet.

Sobald die Postzustellung in Postleitzahlenregionen, die in der Extrahieren-Liste enthalten sind, wieder aufgenommen wird, entfernt der Administrator die Extrahieren-Liste aus dem Verzeichnis /aiw/aiw1/clientfiles/pull.

RICOH ProcessDirector druckt alle Dokumente in den Jobs, die den Workflow durchlaufen, bis der Administrator eine weitere Extrahieren-Liste im Verzeichnis pull ablegt.

1.3.1.2.20.5 Datenstromumwandlungen

Diese Funktionen unterstützen die Konvertierung von Jobs aus einem Datenstrom in einen anderen.

1.3.1.2.20.5.1 Advanced Transform

Das Advanced Transform Feature ist eine anpassbare Komponente. Sie können Umwandlungen für die benötigten Eingabe- und Ausgabedatenströme erwerben.

Es sind Umwandlungen in und aus folgenden Datenströmen verfügbar:

  • AFP
  • BMP, GIF, JPEG, PNG, TIFF (nur als Eingangsdatenstrom)
  • PCL
  • PDF
  • PostScript

Wenn Sie das Advanced Transform Feature bestellen, geben Sie an, welche Umwandlungen für Eingabedatenströme und welche Umwandlungen für Ausgabedatenströme Sie benötigen. Bei der Konfigurierung von Workflows können Sie die Umwandlungen für Eingabe- und Ausgabedatenströme nach Bedarf kombinieren.

    Hinweis:
  • Wenn Sie Jobs mit PDF- oder Bilddateien senden, die in AFP-Objektcontainern enthalten sind, müssen Sie die entsprechende Eingabedatenstrom-Umwandlung installieren, um sie korrekt zu verarbeiten. Beispielsweise müssen Sie für AFP-Dateien, die Bilder enthalten, die InputImage-Umwandlung verwenden. Nach der Installation konvertiert die InputImage-Umwandlung automatisch die Jobs, die die unterstützten Bilder enthalten. Für AFP-Dateien, die PDF-Daten enthalten, müssen Sie sowohl die InputAFP- als auch die InputPDF-Umwandlungen installieren.

Nachdem Sie das Advanced Transform Feature installiert und aktiviert haben, müssen Sie jede Umwandlung für Ein- und Ausgabedatenströme installieren, die Sie verwenden möchten. Jede Umwandlung wird separat lizenziert, sodass Sie genau auswählen können, welche Ein- und Ausgaben Sie benötigen.

Hinweis: Die InputPDF-Umwandlung ist eine Voraussetzung für die InputImage-Umwandlung.

1.3.1.2.20.5.2 RICOH Transform-Features

RICOH Transform Features bieten ein leistungsstarkes und kostengünstiges System für das Umwandeln von Jobs in das bzw. aus dem Format für den AFP-Druck.

Die RICOH-Transform Features sind:

  • PostScript/PDF in AFP

    Konvertiert PDF und PostScript in AFP

  • RICOH PCL in AFP

    Konvertiert PCL in AFP

  • RICOH SAP in AFP

    Konvertiert SAP OTF und ABAP in AFP

  • RICOH AFP in PDF

    Konvertiert AFP in PDF

Alle RICOH Transform Features enthalten die Bildumwandlungen (GIF in AFP, JPEG in AFP und TIFF in AFP), die GIF-, JPEG- und TIFF-Bilder in AFP konvertieren. Das APPE-Konvertierungstool wird auch mit den RICOH Transform Features installiert.

Die RICOH-Umwandlungen werden bei der Verarbeitung von Jobs unter Verwendung dieser von dem AFP-Unterstützung-Feature bereitgestellten Schrittvorlagen aufgerufen:

  • TransformJobIntoAFP
  • TransformJobIntoPDF

Fügen Sie einen dieser Schritte zu einem Workflow hinzu und legen Sie die richtigen Optionen auf dem Reiter Umwandlung fest.

Voraussetzung: AFP-Unterstützung

    Hinweis:
  • Sie können die RICOH Transform-Features nicht mithilfe von Feature Manager installieren.
  • Verwenden Sie die InfoPrint Umwandlungsmanager-Benutzerschnittstelle und das Hilfesystem, um einige Transform-Konfigurationsaufgaben durchzuführen. Wenn Sie mehrere Transform Features installieren, benutzen diese Transform Features die InfoPrint Umwandlungsmanager-Benutzerschnittstelle gemeinsam.
  • Für jedes erworbene Transform-Feature ist ein separater Lizenzschlüssel erforderlich.

1.3.1.2.20.6 Erweiterte Workflow-Funktionen

Erweiterte Workflow-Funktionen machen Ihr Workflow-System noch komplexer, sodass Sie Fristen verfolgen, Jobgruppen als Einheit verwalten und über SOAP- oder REST-APIs Verbindungen zu anderen Anwendungen herstellen können.

1.3.1.2.20.6.1 Terminhelfer

Mit dem Terminhelfer-Feature können Sie den Fortschritt überwachen, um Ihre Lieferfristen einzuhalten. Mit Terminen und Service Level Agreement (SLA) Jobprüfpunkten können Sie sicherstellen, dass Sie Ihre Druckaufträge im Zeitplan sind und pünktlich abgeschlossen werden. Sie können sehen, ob Jobs in Verzug sind oder ihre Termine möglicherweise nicht erfüllen. Mithilfe dieser Informationen können Bediener Arbeiten priorisieren und Maßnahmen einleiten, um Jobs wieder planmäßig abzuwickeln, sodass sie pünktlich geliefert werden können.

Das Feature verfügt über diese wichtigen Bereiche:

  • Drei Systemobjekte
  • Eine Schrittvorlage

Mit dieser Funktion können Sie Jobs hinsichtlich eines Termins, eines Zeitplans, sowohl eines Termins als auch eines Zeitplans oder eines Prüfpunkts verfolgen. Sie können Jobs auf der Grundlage des Abschlusses einer Phase im Workflow oder eines Schrittes in einer Phase verfolgen. Sie können auch benachrichtigt werden, wenn Arbeit im RICOH ProcessDirector-System nicht wie erwartet ankommt.

Das Terminhelfer-Feature fügt der Hauptseite das Portlet Termine hinzu. Das Portlet zeigt Punkte entsprechend der Anzahl von Jobs an, bei denen ein Termin oder Prüfpunkt verpasst wurde oder voraussichtlich verpasst werden wird.

Wenn Sie den Mauszeiger über einen Punkt bewegen, wird eine Legende mit der Bedeutung der vom Punkt dargestellten Status anzuzeigen. Klicken Sie auf Alle Jobs in diesem Status, um eine Tabelle mit allen Jobs anzuzeigen, die sich in diesem Status befinden.

Wenn keine Jobs vorliegen, bei denen Terminschwierigkeiten eingetreten sind, zeigt das Portlet Deadlines ein grünes Häkchen an.

Das Feature fügt die Spalte Planungsrisiko rechts neben die Spalte mit den Kontrollkästchen in der Job-Tabelle ein. Die Spaltenüberschrift ist leer. Sie können den Namen der Spalte anzeigen, indem Sie die Maus über den Bereich der Überschrift bewegen. Wenn ein Job in Verzug ist oder das Terminergebnis voraussichtlich nicht erfüllen kann, wird in der Spalte Planungsrisiko ein farbiger Punkt angezeigt. Wenn Sie Jobs nach dem Planungsrisiko sortieren und dabei den riskantesten Job ganz oben in der Spalte anzeigen möchten, können Sie auf die Spaltenüberschrift klicken.

Die Job-Tabelle, sortiert nach Planungsrisiko

Systemobjekte

Diese Funktion fügt diese Systemobjekte hinzu:

Servicerichtlinien
Servicerichtlinien definieren Jobprüfpunkte am Ende der einzelnen Verarbeitungsphasen. Beispielsweise definiert eine Servicerichtlinie Jobprüfpunkte für Jobs, die innerhalb von 4 Stunden nach der Ankunft im System gedruckt sein müssen. Der Administrator erstellt eine einzige Servicerichtlinie für jede Leistungszusage und ordnet die einzelnen Servicerichtlinien den entsprechenden Workflows zu.
Servicefreie Zeiträume
Servicefreie Zeiträume definieren die Zeiträume, an denen keine Services bereitgestellt werden (beispielsweise an Feiertagen und Wochenenden). Der Administrator erstellt servicefreie Zeiträume und gibt in den einzelnen Servicerichtlinien an, ob die servicefreien Zeiträume für diese Richtlinie gelten.
Erwartete Arbeit
Objekte für erwartete Aufträge definieren Druckjobs, deren Eintreffen in festgelegten Intervallen erwartet wird.

Schrittvorlage

Dieses Feature ergänzt die Liste der verfügbaren Schrittvorlagen durch die Schrittvorlage SetDeadline. Wenn Sie die Schrittvorlage einem Workflow hinzufügen, geben Sie einen Terminschritt an und legen ein Termindatum und eine Terminzeit fest. Jeder Job des Workflows muss den Schritt bis zum angegebenen Datum und zur angegebenen Uhrzeit abschließen, um seinen Termin zu erfüllen. Wenn ein Job einen Termin überschreitet, wird im Portlet Deadlines und in der Spalte Planungsrisiko in der Tabelle "Jobs" ein roter Punkt für den Job angezeigt.

Hinsichtlich eines Termins

Sie können Jobtermine festlegen, um zu überprüfen, ob ein Job seinen Termin erfüllt oder nicht.

Wenn Sie einen Termin für den Abschluss eines Schritts in einem Workflow festlegen, werden auf der Terminregisterkarte des Notizbuchs der Jobmerkmale Werte für die Merkmale Termin, Terminschritt und Terminergebnis angezeigt. Sie können diese Merkmale in der Jobtabelle als Spalten hinzufügen, um dem Bediener die Termininformationen anzuzeigen.

Sie können eine E-Mail-Benachrichtigung einrichten, die darauf achtet, dass sich das Merkmal Terminergebnis für einen Job in Verpasst ändert und eine E-Mail an einen oder mehrere Benutzer sendet, um sie über den versäumten Termin zu informieren.

Hinsichtlich eines Zeitplans

Sie können die geschätzte Dauer für Schritte eines Workflows festlegen, um den Fortschritt von Jobs beim Durchlaufen des Systems nachzuverfolgen und zu sehen, ob Jobs in Verzug sind.

Diese Funktion fügt dem Portlet "Workflow Editor" die Aktion Geschätzte Dauer hinzu. Mithilfe dieser Aktion kann die geschätzte Dauer für alle Schritte eines Workflows in kürzester Zeit festgelegt werden.

Wenn Sie die geschätzte Dauer für die Schritte eines Workflows festlegen, werden auf der Terminregisterkarte des Notizbuchs der Jobmerkmale Werte für die folgenden Merkmale angezeigt:

  • Prozent abgeschlossen: zeigt an, wie viel Prozent der geschätzten Dauer der Job bereits verbraucht hat.
  • Verfolgungsstatus: zeigt an, ob der Job planmäßig ausgeführt wird oder in Verzug ist.
  • Voraussichtliche Endzeit: ein Datum und eine Uhrzeit, das/die durch Addition der geschätzten Dauer aller Schritte des voraussichtlichen Pfads eines Jobs durch den Workflow berechnet wird.

Diese Merkmale können als Spalten in die Jobtabelle eingefügt werden, damit der Bediener darüber informiert wird, ob ein Job planmäßig abgewickelt wird oder in Verzug ist. Wenn ein Job im Verzug ist, wird im Portlet Deadlines und in der Spalte Planungsrisiko in der Tabelle "Jobs" ein gelber Punkt für den Job angezeigt.

Für Jobs in einem bedingten Workflow verwendet RICOH ProcessDirector nur die geschätzte Dauer der Schritte der Workflow-Abzweigung, die der Job wahrscheinlich durchlaufen wird.

Sie können eine E-Mail-Benachrichtigung einrichten, die darauf achtet, dass sich das Merkmal Verfolgungsstatus für einen Job in In Verzug ändert, und eine E-Mail an einen oder mehrere Benutzer sendet, um sie darüber zu informieren, dass ein Job Gefahr läuft, den Zeitplan nicht einzuhalten.

Hinsichtlich eines Zeitplans und eines Termins

Sie können Jobtermine und die geschätzte Dauer festlegen, sodass Sie den Fortschritt von Jobs beim Durchlaufen des Systems nachverfolgen können. Zudem können Sie sehen, wenn ein Job seinen Termin nicht erfüllt oder die Gefahr besteht, dass er ihn nicht erfüllt.

Wenn Sie sowohl einen Termin für den Abschluss eines Schritts als auch eine geschätzte Dauer für die Schritte eines Workflows festlegen, werden auf der Terminregisterkarte des Notizbuchs der Jobmerkmale Werte für alle Merkmale angezeigt, mit denen ein Termin und ein Zeitplan verfolgt wird. Das Notizbuch zeigt außerdem einen Wert für ein weiteres Merkmal an: Voraussichtliches Ergebnis. Es gibt drei voraussichtliche Ergebnisse: OK, Verpassen möglich und Kann nicht ermittelt werden.

RICOH ProcessDirector berechnet das voraussichtliche Ergebnis für einen Job anhand der geschätzten Dauer, des aktuellen Datums und der aktuellen Uhrzeit sowie anhand des Termins für den Job. Wenn das voraussichtliche Ergebnis Verpassen möglich lautet, wird im Portlet Deadlines und in der Spalte Planungsrisiko in der Tabelle "Jobs" ein orangefarbener Punkt für den Job angezeigt. Nachdem der Terminschritt ausgeführt und das Terminergebnis festgelegt wurde, ändert RICOH ProcessDirector das voraussichtliche Ergebnis nicht mehr.

Sie können eine E-Mail-Benachrichtigung einrichten, die darauf achtet, dass sich das Merkmal Voraussichtliches Ergebnis für einen Job in Verpassen möglich ändert und eine E-Mail an einen oder mehrere Benutzer sendet, um sie darüber zu informieren, dass ein Job Gefahr läuft, den Termin nicht einzuhalten.

Verfolgen von Prüfpunkten

Sie können Jobprüfpunkte festlegen, um den Fortschritt von Jobs durch die Phasen in einem Workflow zu verfolgen. Anstatt die geschätzte Dauer für jeden Schritt festzulegen, legen Sie eine Zeit zum Abschließen jeder Phase fest. Wenn die Phase nicht in der zugewiesenen Zeit abgeschlossen wird, ist der Job verspätet. Im Portlet Deadlines und in der Spalte Planungsrisiko in der Tabelle "Jobs" wird ein gelber Punkt für den Job angezeigt. Doch wenn der Job die nächste Phase schneller als erwartet und vor dem nächsten Prüfpunkt abschließt, wechselt der Prüfpunktstatus des Jobs von Verspätet zu OK. Der gelbe Punkt wird entfernt.

Überwachung für erwartete Jobs

Sie können RICOH ProcessDirector so konfigurieren, dass Sie wissen, wenn die geplante Anzahl an Jobs nicht zur erwarteten Zeit an einem Ausgabegerät ankommen. Wenn ein Teil der erwarteten Arbeit nicht an einer Eingabeeinheit ankommt, wird ein Warnsymbol (Benachrichtigungssymbol) rechts neben der Eingabeeinheit angezeigt. Dann kann der Bediener reagieren und die fehlenden Jobs aufspüren.

1.3.1.2.20.6.1.1 Einsatzszenarien für Terminhelfer

Diese Szenarien beschreiben, wie Termine, die geschätzte Dauer oder beides für einen Terminhelfer-Workflow festgelegt werden.

1.3.1.2.20.6.1.1.1 Uhrzeit für einen Termin in einem Workflow-Szenario

In diesem Szenario müssen alle Jobs eines linearen PDF-Workflows bis 17:00 Uhr am Tag nach dem Eingang des Jobs gedruckt sein.

Fügen Sie den Schritt SetDeadline in den Workflow ein. Geben Sie PrintJobs als Wert für das Merkmal Terminschritt an. Geben Sie Morgen als Wert für das Merkmal Termindatum an. Geben Sie 17:00 Uhr als Wert für das Merkmal Terminzeit an.

Linearer PDF-Workflow
  • SetJobPropsFromTextFile
  • DetectInputDataStream
  • CountPages
  • SetDeadline: definiert PrintJobs als Terminschritt; legt "Morgen" um "17:00 Uhr" als Terminzeit fest
  • PrintSetup: ermöglicht dem Bediener, zu überprüfen, ob das angeforderte Papier in die Fächer eingelegt wurde
  • CreatePageRanges
  • PrintJobs
  • RetainCompletedJobs
  • RemoveJobs

Mit diesem Workflow können Sie sehen, ob ein Job seinen Termin (17:00 Uhr) erfüllt oder nicht. Wenn ein Job einen Termin überschreitet, fügt RICOH ProcessDirector in der Spalte Planungsrisiko für den Job in der Job-Tabelle einen roten Punkt hinzu.

Ein Neukunde fragt, ob Sie Jobs, die am Vormittag eintreffen, am selben Tag abwickeln können und spätere Jobs am nächsten Tag fertigstellen können. Um dies zu erreichen, können Sie Uhrzeiten für einen Termin in einem bedingten Workflow verwenden. Sie haben beispielsweise einen Workflow mit zwei Abzweigungen:

  • Der Anschluss zum ersten Schritt in Abzweigung A hat eine Regel mit zwei Bedingungen:
    • Aktueller Tag = Heute
    • Aktuelle Uhrzeit < 12:00 Uhr

      Geben Sie an, dass Alle Bedingungen gelten.

    Wenn diese Bedingungen erfüllt werden, wird der Job durch Abzweigung A gesendet. Der Schritt SetDeadline legt den Wert von Terminzeit auf Heute um 17:00 Uhr fest.
  • Der Anschluss zum ersten Schritt in Abzweigung B hat eine Regel mit zwei Bedingungen:
    • Aktueller Tag = Heute
    • Aktuelle Uhrzeit => 12:00 Uhr

      Geben Sie an, dass Alle Bedingungen gelten.

    Wenn diese Bedingungen erfüllt werden, wird der Job durch Abzweigung B gesendet. Der Schritt SetDeadline legt den Wert von Terminzeit auf Morgen um 17:00 Uhr fest.

1.3.1.2.20.6.1.1.2 Zwei Termine in einem linearen Workflow-Szenario

In diesem Szenario sendet ein linearer PDF-Workflow jeden Job durch ein externes Programm für die Abrechnungsabteilung und druckt den Job anschließend aus. Sie möchten einen Termin für das externe Programm und einen weiteren Termin für den Druck des Jobs festlegen. Fügen Sie zwei SetDeadline-Schritte in den Workflow ein. Der erste SetDeadline-Schritt verfolgt die Zeit, die zum Abschließen des Schritts RunExternalProgram benötigt wird. Der zweite SetDeadline-Schritt verfolgt die Zeit, die nach dem Abschluss des Schritts RunExternalProgram für den Druck benötigt wird.
Linearer PDF-Workflow
  • SetJobPropsFromTextFile
  • DetectInputDataStream
  • CountPages
  • SetDeadline: definiert RunExternalProgram als Terminschritt; legt 30 Minuten als Terminzeit fest (Termindatum = Relativ zum Merkmalwert; Merkmal = Aktuelle Uhrzeit; Plus oder minus = 30 Minuten).
  • RunExternalProgram: führt ein Programm für die Abrechnungsabteilung aus.
  • SetDeadline: definiert PrintJobs als Terminschritt; legt 15 Minuten als Terminzeit fest (Termindatum = Relativ zum Merkmalwert; Merkmal = Aktuelle Uhrzeit; Plus oder minus = 15 Minuten).
  • PrintSetup: ermöglicht dem Bediener, zu überprüfen, ob das angeforderte Papier in die Fächer eingelegt wurde.
  • CreatePageRanges
  • PrintJobs
  • RetainCompletedJobs
  • RemoveJobs

Mit diesem Workflow können Sie sehen, ob ein Job seine einzelnen Termine erfüllt oder nicht. Wenn ein Job seinen ersten Termin überschreitet, fügt RICOH ProcessDirector im Portlet Deadlines und in der Spalte Planungsrisiko in der Tabelle "Jobs" einen roten Punkt für den Job hinzu. Erfüllt der Job dann seinen zweiten Termin, wird der rote Punkt entfernt.

1.3.1.2.20.6.1.1.3 Drei Termine in einem bedingten Workflow-Szenario

In diesem Szenario wird ein bedingter Workflow mit getrennten Verarbeitungspfaden für PDF-, AFP- und andere Jobs (PostScript und PCL) betrachtet. PDF-Jobs durchlaufen einen zeitaufwändigen Preflightschritt, der mit dem Feature "PitStop Connect" ausgeführt wird. AFP-Jobs durchlaufen einen zeitaufwändigen Abrechnungsschritt, der ein externes Programm ausführt. Andere Jobs durchlaufen weder den zeitaufwändigen Preflight- noch den Abrechnungsschritt. Sie möchten für jeden Pfad einen anderen Termin festlegen: zwei Stunden für PDF-Jobs, 90 Minuten für AFP-Jobs und 30 Minuten für andere Jobs. Fügen Sie den Schritt SetDeadline am Anfang eines jeden Pfads ein.
Bedingter Workflow: gemeinsame Schritte
  • SetJobPropsFromTextFile
  • DetectInputDataStream
Pfad für PDF-Jobs
  • SetDeadline: definiert "PrintJobs" als Terminschritt; legt zwei Stunden als Terminzeit fest (Termindatum = Relativ zum Merkmalwert; Merkmal = Zeitpunkt der Übergabe; Plus oder minus = 2 Stunden).
  • Preflight (Schritt, der auf der Schrittschablone "RunPitStopOnJob" basiert)
  • CountPages
  • PrintSetup (Schritt, der auf der Schrittschablone "AssignJobValues" basiert): weist PDF-Jobs Druckmerkmale zu.
  • CreatePageRanges
Pfad für AFP-Jobs
  • SetDeadline: definiert "PrintJobs" als Terminschritt; legt 90 Minuten als Terminzeit fest (Termindatum = Relativ zum Merkmalwert; Merkmal = Zeitpunkt der Übergabe; Plus oder minus = 90 Minuten).
  • CountPages
  • Abrechnung (Schritt, der auf der Schrittschablone "RunExternalProgram" basiert): führt ein Programm für die Abrechnungsabteilung aus.
  • PrintSetup (Schritt, der auf der Schrittschablone "AssignJobValues" basiert): weist AFP-Jobs Druckmerkmale zu.
  • CreatePageRanges
Pfad für andere Jobs
  • SetDeadline: definiert "PrintJobs" als Terminschritt; legt 30 Minuten als Terminzeit fest (Termindatum = Relativ zum Merkmalwert; Merkmal = Zeitpunkt der Übergabe; Plus oder minus = 30 Minuten).
  • PrintSetup (Schritt, der auf der Schrittschablone "AssignJobValues" basiert): weist anderen Jobs Druckmerkmale zu.
Gemeinsame Schritte
  • PrintJobs
  • RetainCompletedJobs
  • RemoveJobs

Mit diesem Workflow können Sie sehen, ob ein Job seinen Termin erfüllt und der Druckvorgang abgeschlossen werden kann. Wenn ein Job einen Termin überschreitet, fügt RICOH ProcessDirector in der Spalte Planungsrisiko für den Job in der Job-Tabelle einen roten Punkt hinzu. Werden die verschiedenen Termine für das Abschließen des Druckvorgangs nicht erfüllt, werden rote Punkte für alle Jobtypen hinzugefügt. Für PDF-Jobs werden rote Punkte nach zwei Stunden hinzugefügt. Für AFP-Jobs werden rote Punkte nach 90 Minuten hinzugefügt. Für andere Jobs werden rote Punkte nach 30 Minuten hinzugefügt.

1.3.1.2.20.6.1.1.4 Geschätzte Dauer für Schritte in einem linearen Workflow-Szenario

In diesem Szenario betrachten wir einen linearen Workflow mit neun Schritten. Sie möchten verfolgen, ob ein Job planmäßig ausgeführt wird oder in Verzug ist. Betrachtet werden soll der Zeitraum vom Eintritt des Jobs in den Workflow bis zum Abschluss des Schritts PrintJobs. Die ersten zwei Schritte verarbeiten einen Job sofort. Vier Schritte benötigen jeweils fünf Minuten zur Verarbeitung eines Jobs. Ein Schritt benötigt zehn Minuten zur Verarbeitung eines Jobs. Für diese sieben Schritte legen Sie die geschätzte Dauer fest. Für die zwei Schritte, die nach dem Schritt PrintJobs folgen, legen Sie keine geschätzte Dauer fest.
Linearer PDF-Workflow
  • SetJobPropsFromTextFile: 1 Sekunde
  • DetectInputDataStream: 1 Sekunde
  • CountPages: 5 Minuten
  • RunExternalProgram (führt ein Programm für die Abrechnungsabteilung aus): 5 Minuten
  • PrintSetup (ermöglicht dem Bediener zu überprüfen, ob das angeforderte Papier in die Fächer eingelegt wurde): 5 Minuten
  • CreatePageRanges: 5 Minuten
  • PrintJobs: 10 Minuten
  • RetainCompletedJobs: keine geschätzte Dauer
  • RemoveJobs: keine geschätzte Dauer

Mit diesem Workflow können Sie die abgeschlossenen Prozent, den Verfolgungsstatus (Planmäßig oder In Verzug) und die voraussichtliche Endzeit anzeigen.

Wenn ein Job den Schritt PrintSetup abschließt, ist der Job zu 50 Prozent abgeschlossen, weil drei Fünf-Minuten-Schritte der insgesamt 30 Minuten ausgeführt wurden. RICOH ProcessDirector legt basierend auf den zwei restlichen Schritten mit einer geschätzten Dauer das Merkmal Voraussichtliche Endzeit auf 15 Minuten fest, wenn der Job den Schritt PrintSetup abschließt.

Wenn der Job den Schritt CountPages innerhalb von fünf Minuten und zwei Sekunden, nachdem der Schritt SetJobPropsFromTextFile gestartet wurde, abschließt, lautet der Verfolgungsstatus des Jobs Planmäßig. Wenn der Job den Schritt RunExternalProgram innerhalb von zehn Minuten und zwei Sekunden, nachdem der Schritt SetJobPropsFromTextFile gestartet wurde, abschließt, lautet der Verfolgungsstatus des Jobs weiterhin Planmäßig.

Schließt der Job den Schritt PrintSetup nicht innerhalb von 15 Minuten und zwei Sekunden, nachdem der Schritt SetJobPropsFromTextFile gestartet wurde, ab, legt RICOH ProcessDirector den Verfolgungsstatus des Jobs auf In Verzug fest. Lautet der Verfolgungsstatus eines Jobs Im Verzug, fügt RICOH ProcessDirector im Portlet Deadlines und in der Spalte Planungsrisiko in der Tabelle "Jobs" einen gelben Punkt für den Job hinzu.

1.3.1.2.20.6.1.1.5 Termine und die geschätzte Dauer in einem linearen Workflow-Szenario

In diesem Szenario betrachten wir einen linearen Workflow mit 10 Schritten. Sie möchten verfolgen, ob ein Job planmäßig ausgeführt wird oder in Verzug ist. Betrachtet werden soll der Zeitraum vom Eintritt des Jobs in den Workflow bis zum Abschluss des Schritts PrintJobs. Die ersten drei Schritte verarbeiten einen Job sofort. Vier Schritte benötigen jeweils 5 Minuten zur Verarbeitung eines Jobs. Ein Schritt benötigt 10 Minuten zur Verarbeitung eines Jobs. Für diese acht Schritte legen Sie die geschätzte Dauer fest. Für die zwei Schritte, die nach dem Schritt PrintJobs folgen, legen Sie keine geschätzte Dauer fest. Sie möchten zudem wissen, ob ein Job seinen Drucktermin nicht erfüllt. Fügen Sie den Schritt SetDeadline in der Nähe des Workflow-Starts ein.
Linearer PDF-Workflow
  • SetJobPropsFromTextFile: 1 Sekunde.
  • DetectInputDataStream: 1 Sekunde.
  • SetDeadline: definiert PrintJobs als Terminschritt; legt die Terminzeit auf 35 Minuten nach der Übergabe des Jobs fest (Termindatum = Relativ zum Merkmalwert; Merkmal = Zeitpunkt der Übergabe; Plus oder minus = 35 Minuten); 1 Sekunde.
  • CountPages: 5 Minuten.
  • RunExternalProgram: führt ein Programm für die Abrechnungsabteilung aus; 5 Minuten.
  • PrintSetup (ermöglicht dem Bediener zu überprüfen, ob das angeforderte Papier in die Fächer eingelegt wurde): 5 Minuten.
  • CreatePageRanges: 5 Minuten.
  • PrintJobs: 10 Minuten.
  • RetainCompletedJobs: keine geschätzte Dauer
  • RemoveJobs: keine geschätzte Dauer.

Mit diesem Workflow können Sie Folgendes anzeigen: Termindatum und -uhrzeit, Terminschritt, Terminergebnis, Prozent abgeschlossen, Verfolgungsstatus (Planmäßig oder In Verzug), voraussichtliche Endzeit und voraussichtliches Ergebnis.

Wenn ein Job den Schritt PrintSetup abschließt, ist der Job zu 50 Prozent abgeschlossen, weil drei 5-Minuten-Schritte der insgesamt 30 Minuten ausgeführt wurden. RICOH ProcessDirector legt basierend auf den zwei restlichen Schritten mit einer geschätzten Dauer das Merkmal Voraussichtliche Endzeit auf 15 Minuten fest, wenn der Job den Schritt PrintSetup abschließt.

Wenn der Job den Schritt CountPages innerhalb von 5 Minuten und 3 Sekunden, nachdem der Schritt SetJobPropsFromTextFile gestartet wurde, abschließt, lautet der Verfolgungsstatus des Jobs Planmäßig. Wenn der Job den Schritt RunExternalProgram innerhalb von 10 Minuten und 3 Sekunden, nachdem der Schritt SetJobPropsFromTextFile gestartet wurde, abschließt, bleibt der Verfolgungsstatus des Jobs Planmäßig. Schließt der Job den Schritt PrintSetup nicht innerhalb von 15 Minuten und 3 Sekunden, nachdem der Schritt SetJobPropsFromTextFile gestartet wurde, ab, legt RICOH ProcessDirector den Verfolgungsstatus des Jobs auf In Verzug fest. Lautet der Verfolgungsstatus eines Jobs In Verzug, wird die Zeile dieses Jobs in der Jobtabelle gelb markiert.

RICOH ProcessDirector berechnet das voraussichtliche Ergebnis für einen Job anhand der geschätzten Dauer, des aktuellen Datums und der aktuellen Uhrzeit sowie anhand des Termins für den Job. Wenn das voraussichtliche Ergebnis Verpassen möglich lautet, fügt RICOH ProcessDirector in der Spalte Planungsrisiko in der Tabelle "Jobs" einen orangefarbenen Punkt für den Job hinzu.

Wenn der Job den Schritt PrintJobs nicht 26 Minuten nach dem Übertragen des Jobs an den Workflow startet, stellt RICOH ProcessDirector das voraussichtliche Ergebnis auf Verpassen möglich. Das voraussichtliche Ergebnis ändert sich, weil der Termin auf 35 Minuten eingestellt ist und die geschätzte Dauer des Schritts PrintJobs 10 Minuten lautet. RICOH ProcessDirector schätzt, dass die Dauer des Jobs 36 Minuten beträgt.

Wenn ein Job einen Termin überschreitet, fügt RICOH ProcessDirector im Portlet Deadlines und in der Spalte Planungsrisiko in der Tabelle "Jobs" einen roten Punkt für den Job hinzu.

1.3.1.2.20.6.1.1.6 Service Level Agreements für Wochenenden und Feiertage anpassen

Wenn Sie Ihre Service Level Agreements (SLAs) verhandeln, verwenden Sie servicefreie Zeiträume für die Tage, an denen Sie geschlossen haben, z. B. an Wochenenden und Feiertagen. Die Tage, an denen Sie geschlossen haben, werden bei der Berechnung von SLA-Terminen nicht berücksichtigt.

Um Feiertage zu berücksichtigen erstellt der Administrator einen servicefreien Zeitraum. RICOH ProcessDirector berücksichtigt den servicefreien Zeitraum bei der Berechnung des SLA-Termins und verwendet die korrekte Frist, um den Status des Jobs anhand des SLA nachzuverfolgen. Servicefreie Zeiträume können nur verwendet werden, wenn ein Prüfpunkt verfolgt wird. Sie können keine servicefreien Zeiträume mit dem Schritt SetDeadline oder bei der Verfolgung eines Zeitplans verwenden.

Beispiel:

  • Ein Kunde hat einen 72-Stunden-SLA und sendet einen Auftrag am Freitag um 13:00 Uhr. Da Sie am Samstag und Sonntag geschlossen haben, ist der 72-Stunden-SLA-Termin am Mittwoch um 13:00 Uhr.
  • Ein Kunde hat einen 24-Stunden-SLA und sendet einen Auftrag am 31. Dezember um 16:30 Uhr. Am 1. Januar haben Sie wegen des Neujahrtages geschlossen, sodass der SLA-Termin am 2. Januar um 4:30 Uhr ist.

Um einen servicefreien Zeitraum für den Neujahrstag hinzuzufügen, geht der Administrator wie folgt vor:

  • Navigiert zum Abschnitt Objekte auf der Registerkarte Verwaltung und wählt Servicefreier Zeitraum aus.
  • Fügt einen neuen servicefreien Zeitraum hinzu:
  • Benennt den servicefreien Zeitraum, indem er Neujahrstag in das Name des servicefreien Zeitraums eingibt.
  • Fügt eine Beschreibung des Feiertags im Feld Beschreibung hinzu.
  • Wählt den Tag des Feiertags im Feld Tag und den Monat des Feiertags im Feld Monat durch Einstellen von Tag auf 1 und Monat auf 1 für Januar.
  • Legt das Jahr des Feiertags fest oder lässt das Feld Jahr leer, sodass sich der Feiertag jedes Jahr wiederholt. In diesem Szenario wiederhiolt sich der Feiertag jedes Jahr, also bleibt das Feld Jahr leer.
      Hinweis:
    • Wenn sich der servicefreie Zeitraum von Jahr zu Jahr ändert, müssen Sie ein Jahr festlegen und für jedes Jahr einen separaten servicefreien Zeitraum erstellen.
  • Legt die Startzeit des Feiertags fest. In diesem Szenario wird die Startzeit auf 12:00 Uhr festgelegt.
  • Legt die Endzeit für den Feiertag fest. In diesem Szenario wird die Endzeit auf 23:59 Uhr festgelegt.

Nach dem Festlegen wiederholt sich der servicefreie Zeitraum jedes Jahr für den Neujahrstag. RICOH ProcessDirector berechnet den Jobbearbeitungszeitplan für die Zeiten der Betriebsruhe. Wenn das Geschäft am 2. Januar öffnet, wird der Druck mit SLA-Prüfpunkten fortgesetzt, die an den Feiertag angepasst sind.

1.3.1.2.20.6.1.1.7 Überwachung erwarteter Aufträge konfigurieren

Bei wiederkehrenden Jobs können Sie die Funktion für erwartete Aufträge verwenden, um zu prüfen, ob die Jobs pünktlich an der korrekten Eingabeeinheit angekommen sind.

Zur Überwachung erwarteter Aufträge erstellt der Administrator ein Objekt für erwartete Arbeit und weist das Objekt dann einem oder mehreren Eingabegeräten zu.

So haben Sie beispielsweise einen Kunden, der Ihnen am ersten Tag jedes Monats drei Jobs sendet. Im SLA ist enthalten, dass Jobs, die bis 08:00 Uhr am ersten Tag des Monats eintreffen, bis 16:00 Uhr gedruckt sein müssen. Sie erstellen ein Objekt für erwartete Aufträge, das eine Eingabeeinheit anweist, am ersten Tag des Monats um 08:00 Uhr den Status zu überprüfen. Dann können Sie das Objekt für erwartete Aufträge der geeigneten Eingabeeinheit zuordnen. Am ersten Tag des Monats um 08:00 Uhr überprüft die Eingabeeinheit, wie viele Jobs eingetroffen sind:

  • Wenn alle drei Jobs eingetroffen sind, wird die Verarbeitung wie gewohnt fortgesetzt.
  • Wenn ein oder mehrere Jobs nicht eingetroffen sind, wechselt der Status des Merkmals Status für erwarteten Auftrag der Eingabeeinheit zu Verspätet. An alert (Benachrichtigungssymbol) icon appears to the right of the input device.

Um ein Objekt für einen erwarteten Auftrag zu definieren, das für drei Jobs steht, die am ersten Tag jedes Monats um 8:00 Uhr ankommen, geht der Administrator wie folgt vor:

  • Navigiert zum Abschnitt Objekte auf der Registerkarte Verwaltung und wählt Erwarteter Auftrag aus.
  • Fügt ein Objekt Erwarteter Auftrag hinzu.
  • Benennt das Objekt für erwartete Aufträge, indem er Monatliche Erklärungen in das Feld Name des erwarteten Auftrags eingibt.
  • Fügt eine Beschreibung des Objekts im Feld Beschreibung hinzu.
  • Fügt Startdatum und -uhrzeit hinzu, um das Datum und die Uhrzeit für den Beginn der Jobüberwachung durch die Eingabeeinheit festzulegen. Die Zeit ist auf 08:00 Uhr festgelegt.
  • Legt fest, dass drei Jobs erwartet werden, indem er 3 in das Feld Anzahl der erwarteten Jobs eingibt. Legt optional ein Dateimuster fest, das die Eingabeeinheit verwendet, um zu identifizieren, welche Eingabedateien gezählt werden sollen, z. B. .*pdf$ für PDF-Dateien.
  • Zeigt an, dass die Jobs am ersten Tag jedes Monats ankommen, indem er den Tag in das Feld Intervall für erwartete Aufträge und Erster Tag jedes Monats in das Feld Häufigkeit eingibt.
  • Bearbeitet die Merkmale eines oder mehrerer zu überwachender Eingabegeräte, um monatliche Erklärung als den Wert für das Merkmal Zugeordnete erwartete Aufträge festzulegen.

Am Startdatum und zur Startuhrzeit der erwarteten Aufträge überwacht die Eingabeeinheit die drei Jobs am ersten Tag des Monats. If the three jobs do not arrive as expected, an alert (Benachrichtigungssymbol) icon appears to the right of the input device.

    Hinweis:
  • Sie können ein Benachrichtigungsobjekt einrichten, um eine E-Mail zu senden, wenn die erwartete Arbeit für eine Eingabeeinheit verspätet ist.
  • Wenn Sie über die Funktion Web Service Enablement verfügen, können Sie ein Benachrichtigungsobjekt einrichten, um einen SOAP- oder REST-Webservice-Aufruf auszulösen, wenn die erwartete Arbeit für eine Eingabeeinheit zu spät ist.

1.3.1.2.20.6.2 Auftragsverwaltung

Mit der Funktion Auftragsverwaltung werden Funktionen und Objekte eingeführt, mit denen Sie einzelne Jobs gruppieren und gemeinsam effizient verarbeiten können. Die Funktion unterstützt sowohl die manuelle Auftragserstellung als auch die Übermittlung von Aufträgen aus Bestellsystemen, die Aufträge als XML-Dateien ausgeben oder exportieren können.

Diese Funktion fügt zwei Schrittvorlagen hinzu, das Objekt Auftrag und das Objekt Auftragseigenschaftenzuordnung. Es enthält auch Beispielobjekte als Teil eines Nutzungsszenarios, die Sie untersuchen und bei Bedarf für Ihre Installation kopieren können.

Objekte

Reihenfolge
Ein Auftrag ist ein Container für Jobs. Jobs können manuell erstellt werden (über das Portlet Jobs übergeben) oder von einem Bestellsystem generiert und als XML-Datei an ein Eingabegerät übermittelt werden. Die XML-Datei wird interpretiert und in einen oder mehrere Aufträge mit einem oder mehreren Jobs in jedem Auftrag umgewandelt. Sie können Eigenschaften für einen Auftrag festlegen, von denen einige an alle Jobs des Auftrags weitergegeben werden.
    Hinweis:
  • Aufträge haben eine Reihe von Standardeigenschaften für Informationen wie Priorität, Eingangszeit und Fälligkeitsdatum. Wenn Sie andere Informationen nachverfolgen müssen, können Sie auch benutzerdefinierte Auftragseigenschaften definieren.
Auftragseigenschaftenzuordnung
Eine Auftragseigenschaftenzuordnung definiert, welche XML-Elemente in der vom Bestellsystem erstellten Datei zur Identifizierung von Aufträgen und Jobs und welche zur Festlegung von Eigenschaften verwendet werden.

Schrittvorlagen

CreateOrdersFromFile
Ein Schritt, der auf dieser Schrittvorlage basiert, verwendet ein Objekt zur Auftragseigenschaftenzuordnung, um Aufträge mit darin enthaltenen Jobs aus dem Inhalt einer XML-Eingabedatei zu erstellen. Der Schritt übermittelt die Jobs zur Verarbeitung an einen angegebenen Workflow.
UpdateOrderValues
Ein Schritt, der auf dieser Schrittvorlage basiert, ändert die Auftragseigenschaften für den mit dem Auftrag verbundenen Auftrag.

Beispielobjekte

OrderSample
Ein Beispiel-Workflow, den Sie prüfen und ausführen können, um zu verstehen, wie das Feature funktioniert. Er empfängt eine XML-Datei von OrderHotFolder und sendet Jobs zur Verarbeitung durch den Workflow OrderJobSample.
OrderJobSample
Ein Beispiel-Workflow, den Sie prüfen und ausführen können, um zu verstehen, wie das Feature funktioniert. Er empfängt untergeordnete Jobs aus dem Workflow OrderSample und verarbeitet sie.
OrderHotFolder
Eine Beispiel-Eingabeeinheit mit einer vorab geladenen Beispielauftragsdatei. Sie übergibt die Musterdatei zur Bearbeitung an den Workflow OrderSample.
OrderXMLSample
Ein Beispielobjekt für die Zuordnung von Auftragseigenschaften, das so konfiguriert ist, dass es die Beispieldatei Order.xml verarbeitet und einen Auftrag und zwei Jobs erstellt.

1.3.1.2.20.6.3 Web Services Enablement

Mit dieser Funktion können RICOH ProcessDirector-Objekte und -Schritte Representational State Transfer (REST) und Simple Object Access Protocol (SOAP) für die Kommunikation mit Web-Services für Anwendungen verwenden. Die RICOH ProcessDirector-Implementierungen von REST und SOAP unterstützen Extensible Markup Language (XML). Die Implementierung von REST unterstützt außerdem die JavaScript Object Notation (JSON).

Die Funktion fügt hinzu:

  • Eingabeeinheitentypen
  • Benachrichtigungsobjekttypen
  • Schrittvorlagen

Eingabeeinheitentypen

Web Services Enablement unterstützt die folgenden Typen von Eingabeeinheiten: REST- und SOAP-Web-Service-Eingabeeinheiten kommunizieren mit Anwendungen durch den Aufruf von Web-Services und den Abruf von Informationen, die RICOH ProcessDirector zum Erstellen von Jobs verwendet.

Benachrichtigungsobjekttypen

Web Services Enablement bietet zwei Arten von Benachrichtigungsobjekten. REST- und SOAP-Web-Service-Benachrichtigungen rufen Web-Services auf, um eine Anwendung zu aktualisieren, wenn ein Job- oder Druckerereignis eintritt. Beispielsweise kann eine Benachrichtigung eine Anwendung aktualisieren, wenn alle Artikel in einem Auftrag an einen Kunden versandt werden. Eine Benachrichtigung kann auch eine Anwendung warnen, wenn ein Fehler beim Drucken auftritt oder wenn sich der Status der Eingabeeinheit ändert.

Schrittvorlagen

Web Services Enablement liefert diese Schrittvorlagen:

  • CallRESTService
  • CallSOAPService

Auf diesen Schrittvorlagen basierende Schritte ermöglichen Ihnen die Kommunikation mit Anwendungen, die Web-Service-Schnittstellen bieten. Diese Schritte rufen Web-Services aus einer beliebigen Phase innerhalb des RICOH ProcessDirector-Workflows auf.

Authentifizierung

Web Services Enablement-Eingabeeinheiten und -Benachrichtigungen können mit Web-Services für Anwendungen kommunizieren, die API-Schlüssel oder eine Sitzungsauthentifizierung erfordern. Außerdem können sie mit Anwendungen kommunizieren, die keine Authentifizierung verlangen. Eingabeeinheiten authentifizieren sich, wenn sie eine Eingabe abfragen. Benachrichtigungen authentifizieren sich, wenn sie einen Status an die Anwendung senden.

Für eine Authentifizierung per API-Schlüssel setzen Sie einen Autorisierungscode in ein Merkmal Statische Anmeldeinformation oder definieren eine HTTP-Benutzer-ID und ein Kennwort. Die Eingabeeinheit oder Benachrichtigung leitet den Autorisierungscode oder die HTTP-Benutzer-ID und das Kennwort für den Web-Service weiter, der den Datenaustausch durchführt. Der Web-Service authentifiziert sich dann bei der Anwendung und gibt eine Antwort zurück.

Für eine Sitzungsauthentifizierung setzen Sie Anmeldeinformationen für die Authentifizierung (Benutzer-ID und Kennwort) und andere Werte in einen Satz von Authentifizierungsanforderungsmerkmalen. Die Eingabeeinheit oder Benachrichtigung ruft zunächst einen REST-Web-Service ab, um sich bei der Anwendung zu authentifizieren. Nach einer erfolgreichen Authentifizierung gibt der Web-Service ein Token zurück. Die Eingabeeinheit oder Benachrichtigung sendet dann das Token im Aufruf an den Web-Service, der den Datenaustausch durchführt.

1.3.1.2.20.6.3.1 Einsatzszenario für die Verarbeitung von JSON-Aufträgen mit Web-Services

In diesem Szenario möchte eine Druckerei Aufträge verarbeiten, die von einer Website für die Bestellung von Büchern abgerufen werden. Jede Bestellung besteht aus 2 Job-Tickets. Ein Job-Ticket enthält Informationen (einschließlich dem Standort der Druckdatei), die zum Drucken des Buchs erforderlich sind. Das andere Job-Ticket enthält Informationen, die zum Drucken des Einbands für das Buch erforderlich sind. Das Buch und sein Einband durchlaufen unterschiedliche Produktionsprozesse, und die Druckerei muss melden, wenn der gesamte Auftrag abgeschlossen ist. Die Website bietet eine REST-Schnittstelle für Web-Services.

Das Web Services Enablement-Feature enthält Objekte, die zeigen, wie dieses Szenario funktioniert:

  • Workflow RestfulWebServiceWF
  • RestfulWebServiceSample REST-Web-Service-Eingabeeinheit
  • JSON-Aufträge und Job-Tickets
  • XPath-Ausdruck
  • XSLT-Stylesheets
  • RICOH ProcessDirector-Überschreibungsdateien
  • RestfulWebServiceSampleNotify REST Web-Service-Benachrichtigung

Zur Untersuchung des Workflows RestfulWebServiceWF finden Sie Informationen im zugehörigen Aufgabenthema zum Ausführen eines Workflows, der Aufträge verarbeitet, die von REST-Web-Services abgerufen wurden.

Erkunden der Voraussetzungen der Website für Buchbestellungen

Die Druckerei erfährt die Voraussetzungen für die Kommunikation mit den REST-Web-Services für die Website für Buchbestellungen. RICOH ProcessDirector muss 3 Web-Services aufrufen:

  • Ein Aufruf eines Web-Service ruft JSON-Informationen zu jeder Buchbestellung auf. Wenn Aufträge auf der Website warten, gibt der Web-Service einen JSON-Auftrag als Reaktion auf jeden GET-Aufruf zurück. Wenn keine Aufträge warten, reagiert der Web-Service nicht auf den Aufruf.

    Beispiel für den Inhalt eines JSON-Auftrags:

    {"Order": {"orderId": "ORD1238875463", "customername": "Ricoh"}}

  • Ein Aufruf eines anderen Web-Service ruft JSON-Informationen über die Job-Tickets für das Buch und seinen Einband ab.

    Beispiel für eine JSON-Job Ticket-Information:

    {"JobTicket": [{ "itemnumber": "1182563839", "copies":"4","media" : "Letter Plain","file" : "http://localhost:15080/restapi/Brochure.pdf","type" : "Brochure","title" : "RPDBestSeller"}, { "itemnumber": "1934194376", "copies":"4","media" : "Letter Preprinted","file" : "http://localhost:15080/restapi/Cover.pdf","type" : "Cover" ,"title" : "RPDBestSeller" }]}

  • Ein Aufruf eines dritten Web-Service sendet die Artikelnummer für jedes abgeschlossene Job-Ticket für einen Auftrag. Wenn beide Artikelnummern für einen Auftrag gesendet wurden, erstellt der Web-Service eine PDF-Datei mit einer Liste der Auftrags- und Artikelnummern. Der Web-Service legt die PDF-Datei in einem Verzeichnis ab.

    Inhalt einer Beispiel-PDF-Datei:

    10000001.2 mit der Artikelnummer 1182563839 wurde verarbeitet 10000001.1 mit der Artikelnummer 1934194376 wurde verarbeitet

    Hinweis:
  • Die 3 Beispiel-Web-Services simulieren Web-Services für eine Website für Buchbestellungen, sind jedoch lokal als Teil des Web Services Enablement-Feature verfügbar. Sie liefern Musterdaten als Reaktion auf spezifische Anforderungen der Eingabeeinheit RestfulWebServiceSample, des Schritts CallRESTService im Workflow RestfulWebServiceWF und der Benachrichtigung RestfulWebServiceSampleNotify zurück.
  • Die Beispiel-Web-Services generieren Beispielaufträge mit unterschiedlichen Auftrags-IDs und Sätzen von Beispiel-Job Tickets mit unterschiedlichen Artikelnummern. Die übrigen Daten in den Beispielen sind gleich.

Um die Aufrufe der Web-Services durchzuführen, erfährt der RICOH ProcessDirector-Administrator:

  • Die Werte, die für die Authentifizierung bei der Website für Buchbestellungen erforderlich sind.
  • Die Werte, die für die Anforderung von Daten von jedem Web-Service erforderlich sind.
  • Das Format der Daten, die in der Antwort von jedem Web-Service geliefert werden.

Der Administrator verwendet ein Browser-Plug-In, um manuelle Tests durchzuführen, die Antworten von den REST-Web-Services anfordern. Beispiele für Plug-ins sind u. a. RESTClient für Mozilla Firefox und Boomerang für Google Chrome.

Vorbereiten auf die Verarbeitung der JSON

Der Administrator prüft den Inhalt der JSON-Aufträge und Job Tickets, die von den REST-Web-Services zurückgeliefert werden, und identifiziert Informationen, die RICOH ProcessDirector benötigt. Als Nächstes wertet der Administrator die RICOH ProcessDirector-Funktionen aus, die Web-Services und die Verarbeitung von XML und JSON aufrufen. Der Administrator trifft eine Entscheidung bezüglich derRICOH ProcessDirector-Objekte und Gruppen von Schritten, mit denen die Aufträge und Job-Tickets verarbeitet und die erforderlichen Informationen extrahiert werden. Der Administrator definiert die XPath-Ausdrücke und XSLT-Stylesheets, die von den Objekten und Schritten benötigt werden.

  1. Um Aufträge und Job Tickets in RICOH ProcessDirector zu verarbeiten, identifiziert der Administrator JSON-Objekte, welche die erforderlichen Informationen liefern. Der Administrator weist die Werte dieser Objekte RICOH ProcessDirector-Jobeigenschaften zu.
    • Um den Web-Service aufzurufen, der JSON-Informationen über die Job Tickets abruft, muss der Netzwerkadministrator die Auftrags-ID liefern. Der Administrator möchte eventuell auch den Namen des Kunden in RICOH ProcessDirector verfolgen.

      Zwei Mitglieder des JSON-Auftragsobjekts liefern diese Werte: orderId und customername.

      Diese Tabelle zeigt die 2 JSON-Mitglieder und die Namen der RICOH ProcessDirector-Jobeigenschaften, die der Administrator verwendet, um die Informationen zu extrahieren.

      JSON-Mitglied Datenbankname des Jobmerkmals Benutzerschnittstellenname des Jobmerkmals
      orderId Job.Info.Attr3 Benutzerdefiniert 3
      customername Job.CustomerName Kundenname

    • Um für jedes Job Ticket separate Jobs zu erstellen, muss der Administrator die Artikelnummer verwenden. Um die PDF-Dateien für Bücher und Einbände herunterzuladen und zu drucken, muss der Administrator die Datei-, Kopien- und Medieninformationen im Job Ticket verwenden. Der Administrator möchte außerdem den Buchtyp und -titel in RICOH ProcessDirector verfolgen.

      Sechs Mitglieder des JSON-Job-Ticket-Objekts liefern diese Werte: file, itemnumber, type, title, copies und media.

      Diese Tabelle zeigt diese 6 JSON-Mitglieder und die Namen der RICOH ProcessDirector-Jobeigenschaften.

      JSON-Mitglied Datenbankname des Jobmerkmals Benutzerschnittstellenname des Jobmerkmals
      itemnumber Job.Info.Attr1 Benutzerdefiniert 1
      file Job.Info.Attr2 Benutzerdefiniert 2
      type Job.Info.Attr4 Benutzerdefiniert 4
      title Job.Info.Attr5 Benutzerdefiniert 5
      copies Job.Copies Angeforderte Jobkopien
      media Job.Media Medien

  2. Vor der Erstellung des RICOH ProcessDirector-Prozesses prüft der Administrator die RICOH ProcessDirector-Objekte und Schrittvorlage, die REST-Web-Services aufrufen:
    • REST-Web-Service-Eingabeeinheit
    • REST-Web-Service-Benachrichtigung
    • Schrittschablone CallRESTService

    Jeder von Ihnen kann DELETE-, GET-, PATCH- oder POST-Aufrufe durchführen, und jeder kann JSON oder XML verarbeiten.

    Die Eingabeeinheit kann aus jeder Antwort einen Auftrag erstellen, oder die Antwort für einen JSONPath- oder XPath-Ausdruck auswerten. Wenn die Eingabeeinheit eine Auswertung durchführt, kann sie jedes Mal, wenn sie den Ausdruck findet, einen Job erstellen.

  3. Der Administrator untersucht auch die RICOH ProcessDirector-Schrittvorlagen, die XML verarbeiten:
    • Ein auf der Schrittschablone ApplyXSLTransform basierender Schritt kann eine Eingabe in einem Format in eine Ausgabe in einem anderen Format konvertieren. Beispiel: der Schritt kann XML in diese Ausgabe konvertieren:
      • Eine Textdatei mit Ricoh ProcessDirector Job- oder Dokumentenmerkmalen.
      • Eine Datei mit XML in einem anderen Format zur Eingabe in den Schritt CreateJobsFromXML.
    • Ein auf der Schrittschablone CreateJobsFromXML basierender Schritt kann durch die Auswertung der Inhalte einer XML-Eingabedatei einen oder mehrere XML-Jobs erstellen. Der Schritt kann die Jobs als unabhängige Jobs oder untergeordnete Jobs an einen festgelegten Workflow übermitteln.

    Da ApplyXSLTransform und CreateJobsFromXML kein JSON verarbeiten, kann ein auf der Schrittschablone ConvertJSONToXML basierender Schritt JSON in XML zur Eingabe in diese Schritte konvertieren.

  4. Der Administrator entscheidet über die grundlegenden Komponenten des RICOH ProcessDirector-Prozesses.
    • Zum Abrufen von JSON-Aufträgen von der Website für Buchbestellungen wählt der Administrator eine REST-Web-Service-Eingabeeinheit.

      Da jeder Antwort einen einzigen Auftrag enthält, richtet der Administrator die Eingabeeinheit zum Erstellen eines Jobs aus jeder Antwort ein.

    • Zum Abrufen von JSON-Job Tickets für jeden Auftrag, wählt der Administrator 3 Schritte:
      • Ein Schritt ConvertJSONToXML konvertiert die JSON-Aufträge in XML zur Eingabe in einen Schritt ApplyXSLTransform.
      • Der Schritt ApplyXSLTransform konvertiert die Werte für Auftrags-ID und Name des Kunden in den XML-Aufträgen in die Jobeigenschaften RICOH ProcessDirector Benutzerdefiniert 3 und Name des Kunden.
      • Mit dem Wert des Merkmals Benutzerdefinierten 3 ruft ein Schritt CallRESTService die JSON-Job Tickets ab.
    • Um einen Job für jedes Job Ticket zu erstellen, wählt der Administrator 2 Schritte:
      • Ein Schritt ConvertJSONToXML konvertiert die JSON-Job Tickets in XML zur Eingabe in einen Schritt CreateJobsFromXML.
      • Der Schritt CreateJobsFromXML erstellt einen separaten Job für jedes Job Ticket durch Auswertung der Antwort mithilfe eines XPath-Ausdrucks.
    • Um Informationen aus den Job Tickets zu extrahieren und sie zum Herunterladen von PDF-Druckdateien zu verwenden, wählt der Administrator 3 Schritte:
      • Ein ApplyXSLTransform-Schritt konvertiert die Werte in den XML-Job-Tickets in RICOH ProcessDirector-Jobeigenschaften. Beispielsweise wird die URL der herunterzuladenden Datei in den Wert des Jobmerkmals Benutzerdefiniert 2 konvertiert.
      • Mit dem Wert des Jobmerkmals Benutzerdefiniert 2 lädt ein Schritt DownloadFile die PDF-Druckdateien herunter.
      • Ein Schritt AssignJobValues legt den Eingabedatenstrom zur PDF fest, um den anderen Schritten im Workflow die Art der Datei mitzuteilen, die Sie verarbeiten.
    • Wenn beide PDF-Jobs in einem Auftrag gedruckt werden, möchte der Administrator die Website für Buchbestellungen benachrichtigen, dass der Auftrag versandfertig ist. Da die Website REST verwendet, wählt der Administrator eine REST-Web-Service-Benachrichtigung.
  5. Für den Schritt CreateJobsFromXML benötigt der Administrator einen XML Path Language (XPath)-Ausdruck, der die Job Tickets identifiziert. Zur Definition des Ausdrucks prüft der Administrator den XML für die Job Tickets.
  6. Für jeden Schritt Schritt ApplyXSLTransform benötigt der Administrator ein XSLT-Stylesheet zum Konvertieren von XML-Elementen in Jobmerkmale. Der Administrator verwendet ein XSLT-Tool (wie Altova MapForce), um 2 XSLT-Stylesheets zu erstellen:
    • Ein XSLT-Stylesheet "Auftrag-an-Überschreibungsdatei" konvertiert die Elemente Auftrags-ID und Name des Kunden des Auftrags in Jobmerkmale.
    • Ein XSLT-Stylesheet "Job-Ticket-an-Überschreibungsdatei" konvertiert die Elemente Datei, Artikelnummer, Typ, Titel, Kopien und Medien des Job Tickets in Jobmerkmale.

    Jeder Schritt ApplyXSLTransform gibt die Jobmerkmale in eine Textdatei aus. Der Wert jedes Merkmals Ausgabedatei legt eine Überschreibungsdatei im Spool-Verzeichnis für den Job fest.

    Mit den Werten in der Überschreibungsdatei legt RICOH ProcessDirector die Werte der Merkmale für den Job fest. Werte aus den Aufträgen werden verwendet, um Job-Tickets abzurufen. Werte aus den Job-Tickets werden verwendet, um Druckdateien herunterzuladen und zu verarbeiten.

Den Workflow einrichten

Der Administrator richtet einen Workflow mit 2 Verzweigungen ein.

  1. Der -Administrator erstellt ein Workflow mit dem Namen ProcessBookOrders und richtet die Merkmale des Schritts SetJobPropsFromTextFile ein.
  2. Der Administrator fügt dem Workflow in diesem Auftrag 10 Schritte hinzu:
    • DetectInputDataStream

      Dieser Schritt setzt das Merkmal Eingabedatenstrom auf JSON.

    • ConvertJSONtoXML

      Dieser Schritt verwendet die Standardwerte für die JSON-Eingabedatei und die XML-Ausgabedatei.

    • ApplyXSLTransform

      Dieser Schritt verwendet das XSLT-Stylesheet "Auftrag-an-Überschreibungsdatei" um eine Textdatei zu erstellen, welche die Werte für die Merkmale Benutzerdefiniert 3 und Name des Kunden festlegt. Der Schritt gibt die Textdatei als Überschreibungsdatei im Spoolverzeichnis für den Job aus. RICOH ProcessDirector verwendet die Überschreibungsdatei, um die Werte der Merkmale Benutzerdefiniert 3 und Name des Kunden für den Job festzulegen.

    • AssignJobValues

      Dieser Schritt setzt den Wert des Merkmals Jobname auf ORDER-order ID.

    • CallRESTService

      Dieser Schritt führt einen GET-Aufruf zu einem anderen Web-Service für die Website für Buchbestellungen durch. Der Schritt definiert die Auftrags-ID als Wert des Merkmals Anforderungsparameter:

      orderId:${Job.Info.Attr3}

      Die Web-Service liefert JSON-Informationen im Job Ticket zurück.

    • ConvertJSONtoXML

      Dieser Schritt verwendet die Standardwerte für die JSON-Eingabedatei und die XML-Ausgabedatei.

    • CreateJobsFromXML

      Der Administrator setzt den Wert des XPath-Ausdrucks //JobTicket und den Wert des Workflows für neue Jobs auf ProcessBookOrders. Um die Verbindung zwischen den neuen Jobs und dem ursprünglichen Job für den Auftrag beizubehalten, setzt der Administrator den Wert des Merkmals Untergeordnete Jobs erstellen auf Ja. Zum Festlegen der Auftrags-ID als den Namen des Jobs setzt der Administrator den Wert des Merkmals Namen für neues Jobmerkmal auf ${Job.Info.Attr3}.

      Die XML-Jobs, die in den Schritt gelangen, wechseln zum nächsten Schritt, während die neuen untergeordneten Jobs durch eine separate Verzweigung des Workflows gesendet werden.

    • RunHotFolderApplication

      Der Administrator fügt diesen Schritt hinzu, um mit dem Web-Service zu kommunizieren, der PDF-Dateien erstellt und sie in einem Ordner für Sofortdruck ablegt. Erst fragt der Web-Service einen Ordner für Sofortdruck für Auftragsjobs ab. Nachdem der Web-Service pro Auftrag 2 Anforderungen von der Benachrichtigung RestfulWebServiceSampleNotify empfängt, legt der Web-Service eine PDF-Datei in einem anderen Ordner für Sofortdruck ab. Der Schritt RunHotFolderApplication legt den Ordner für Sofortdruck für Auftragsjobs als Wert für das Merkmal Sendeordner fest. Der Schritt legt den Ordner für Sofortdruck mit PDF-Dateien als Wert für das Merkmale Abrufordner fest.

        Hinweis:
      • Dieses Szenario enthält einen Schritt RunHotFolderApplication, da der Beispiel-Workflow RestfulWebServiceWF diesen Schritt für den Datenaustausch mit dem Beispiel-Web-Service verwendet. Anstatt eine PDF-Datei zurückzuliefern, wenn ein Auftrag abgeschlossen ist, könnte der Web-Service eine andere Funktion ausführen. Beispielsweise könnte der Web-Service eine E-Mail-Nachricht an die Verpackungsabteilung senden und diese benachrichtigen, dass der Auftrag bereit zur Abholung ist.

    • AssignJobValues

      Dieser Schritt setzt den Wert des Merkmals Eingabedatenstrom auf PDF, damit die vom Web-Service erstellten PDF-Dateien im Workflow zu sehen sind.

    • RetainCompletedJobs
  3. Der Administrator verbindet den Schritt RetainCompletedJobs mit dem Schritt RemoveJobs.
  4. Der Administrator erstellt eine zweite Verzweigung zur Verarbeitung diere untergeordneten Jobs für die Bücher und deren Einbände.
    • Zwischen den Schritten SetJobPropsFromTextFile und DetectInputDataStream fügt der Administrator eine am Anschluss geltende Regel hinzu.
      • Regelname: Parent
      • Reihenfolge der Ausführung: 1
      • Merkmal: Jobnummer
      • Vergleich: Nicht ähnlich wie
      • Wert: *.*

      Die Regel sendet JSON-Jobs, welche die Eingabeeinheit abruft, an den Schritt DetectInputDataStream.

    • Der Administrator fügt einen Schritt ApplyXSLTransform2 in die Phase Empfang ein und verbindet sie mit dem Schritt SetJobPropsFromTextFile.

      Der Schritt verwendet das das XSLT-Stylesheet "Job-Ticket-an-Überschreibungsdatei" zum Erstellen einer Überschreibungsdatei, welche die Werte für die Merkmale Benutzerdefiniert 2, Benutzerdefiniert 1, Benutzerdefiniert 4, Benutzerdefinierte 5, Angeforderte Jobkopien und Medien setzt. Benutzerdefiniert 2, Benutzerdefiniert 1, Benutzerdefiniert 4 und Benutzerdefiniert 5 sind Datei, Artikelnummer, Typ und Titel.

    • Zwischen den Schritten SetJobPropsFromTextFile und ApplyXSLTransform2 fügt der Administrator eine am Anschluss geltende Regel hinzu.
      • Regelname: Child
      • Reihenfolge der Ausführung: 2
      • Merkmal: Jobnummer
      • Vergleich: Ähnlich wie
      • Wert: *.*

      Die Regel sendet untergeordnete Jobs, die der Schritt CreateJobsFromXML erstellt an den Schritt ApplyXSLTransform2.

    • Da der Schwerpunkt dieses Szenarios auf den Web-Services liegt, ist der Druckteil einfach. Ein Produktionsprozess könnte die Bücher und deren Einbände durch verschiedene Schritte in verschiedenen Workflows oder Verzweigungen zu verschiedenen Drucker senden.
  5. Der Administrator fügt dem Workflow in diesem Auftrag 6 Schritte hinzu:
    • DownloadFile

      Dieser Schritt lädt PDF-Dateien für das Buch und dessen Einband von einer Website herunter. Der Schritt setzt den Wert des Merkmals URL für die herunterzuladende Datei auf Benutzerdefiniert 2, welche die Informationen zum Herunterladen der Datei vom Job Ticket enthält.

    • AssignJobValues

      Dieser Schritt setzt Wert von 3 Jobmerkmalen:

      • Angeforderter Drucker
      • Eingabedatenstrom
      • Jobname

      Der Wert von Jobname ist ${Job.Info.Attr5}-${Job.Info.Attr4}: Buchtitel, ein Bindestrich und Typ des Druckjobs (Buch oder Einband).

    • OptimizePDF
    • CountPages
    • CreatePageRanges
    • PrintJobs
        Hinweis:
      • Da der Schwerpunkt dieses Szenarios auf Web-Services liegt, besteht der Druckteil des Workflows aus nur 4 Schritten. Ein Produktionsprozess könnte die Bücher und deren Einbände durch viele weitere Schritte in separaten Verzweigungen (oder separaten Workflows) zu verschiedenen Druckern senden.
  6. Der Administrator schließt den Workflow ab, indem er den Schritt PrintJobs mit dem Schritt RetainCompletedJobs verbindet.

Diese Abbildung zeigt die Eingabeeinheit, den Workflow und die Benachrichtigung. Die schwarze Linie zeigt an, dass der Schritt CreateJobsFromXML die untergeordneten Jobs an den Workflow ProcessBookOrders übermittelt.

Einrichten der Eingabeeinheit

Auf der Registerkarte "Allgemein" der REST-Web-Service-Eingabeeinheit setzt der Administrator den Wert des untergeordneten Workflow-Merkmals auf ProcessBookOrders. Die Eingabeeinheit übermittelt JSON-Aufträge, die vom Web-Service für die Website für Buchbestellungen abgerufen wurden, an diesen Workflow. Der Administrator legt ein Abfrageintervall auf 30 Sekunden fest, um Aufträge schnell abzurufen, wenn mehrere auf der Website warten. Weitere Merkmale werden abgestimmt auf die Umgebung der Druckerei festgelegt.

Auf der Registerkarte "Anforderung" legt der Administrator die Werte fest, die zum Abrufen von JSON-Aufträgen vom REST-Web-Service benötigt werden. Da jede Antwort einen JSON-Auftrag enthält, setzt der Administrator den Wert des Merkmals Jobs aus der Antwort erstellen auf Immer. Das Netzwerk der Druckerei benötigt keinen Proxyserver.

    Hinweis:
  • Für die Verwendung eines Proxyservers wird das Merkmal Proxyserver verwenden auf Ja gesetzt. Proxyserver-Merkmale werden auf der Registerkarte Proxyserver der Seite Systemeinstellungen gesetzt.

Auf der Registerkarte "Authentifizierung" legt der Administrator die Werte fest, die für die Authentifizierung beim REST-Web-Service benötigt werden.

    Hinweis:
  • Die mitgelieferte Eingabeeinheit RestfulWebServiceSample zeigt, wie eine REST-Web-Service-Eingabeeinheit für dieses Szenario eingerichtet wird. Die Eingabeeinheit ruft einen Web-Service auf, der keine Authentifizierung erfordert. Weitere Informationen über die Authentifizierung bei einem REST-Web-Service finden Sie im zugehörigen Aufgabenthema.

E-Mail-Benachrichtigungen einrichten

Auf der Registerkarte "Anforderung" der REST-Web-Service-Benachrichtigung legt der Administrator die Werte fest, die vom REST-Web-Service, der die Benachrichtigung erhält, benötigt werden. Das Netzwerk der Druckerei benötigt keinen Proxyserver.

    Hinweis:
  • Für die Verwendung eines Proxyservers wird das Merkmal Proxyserver verwenden auf Ja gesetzt.

Auf der Registerkarte "Authentifizierung" legt der Administrator die Werte fest, die für die Authentifizierung beim REST-Web-Service benötigt werden.

    Hinweis:
  • Die mitgelieferte Benachrichtigung RestfulWebServiceSampleNotify zeigt, wie eine REST-Web-Service-Benachrichtigung für dieses Szenario eingerichtet wird. Die Benachrichtigung ruft einen Web-Service auf, der keine Authentifizierung erfordert. Weitere Informationen über die Authentifizierung bei einem REST-Web-Service finden Sie im zugehörigen Aufgabenthema.

Auf der Registerkarte "Ereignis" legt der Administrator die Ereignisinformationen für die Benachrichtigung fest:

  • Ereignistyp: Job
  • Merkmal: Aktueller Jobstatus
  • Aktion: Ändert sich zu
  • Wert: Aufbewahrt

Auf der Registerkarte "Bedingungen" legt der Administrator die Informationen für die Benachrichtigungsbedingungen fest:

  • Wenden Sie eine oder alle der folgenden Bedingungen an = Alle
  • Merkmal 1: Workflow
  • Vergleich 1: =
  • Wert 1: ProcessBookOrders
  • Merkmal 2: Jobnummer
  • Vergleich 2: Ähnlich wie
  • Wert 2: *.*

Die Zusammenfassung der Bedingungsanweisung lautet:

Job.JobType = 'RestfulWebServiceWF' AND Job.ID like '*.*'

Wenn alle untergeordneten Jobs für einen Auftrag den Schritt RetainCompletedJobs erreichen, ruft die Benachrichtigung den Web-Service auf. Der Web-Service erstellt eine PDF-Datei mit der Artikelnummer jedes Job Tickets im Auftrag. Der Web-Service legt die Datei in einem Ordner für Sofortdruck ab, der vom Schritt RunHotFolderApplication beobachtet wird. Die PDF-Datei wird in der Job-Tabelle angezeigt. Mitarbeiter in der Druckerei können die PDF-Datei ansehen, um zu bestätigen, dass das Buch und der Einband für den Auftrag gedruckt wurden.

Jobs über den Workflow verarbeiten

Der Workflow RestfulWebServiceWF, der mit dem Web Services Enablement-Feature geliefert wird, ist ähnlich dem Workflow ProcessBookOrders. Um zu sehen, wie Jobs über den Workflow ProcessBookOrders verarbeitet werden, führen Sie den Workflow RestfulWebServiceWF aus. Weitere Informationen finden Sie im zugehörigen Aufgabenthema zum Ausführen eines Workflows, der die über REST-Web-Services abgerufenen Aufträge verarbeitet.

1.3.1.2.20.7 Erweiterte Features

RICOH ProcessDirector erweiterte Funktionen sind benutzerdefinierte Softwarekomponenten, die Sie über den Ricoh Kundendienstmitarbeiter beziehen können. Der Ricoh Kundendienstmitarbeiter installiert die erweiterten Funktionen auf dem vorhandenen primären RICOH ProcessDirector-Computer.

1.3.1.3 Farb- und Graustufendruck

Das Drucken von Dokumenten in Vollfarbe oder mit Schwarz-Weiß-Abbildern (Graustufenabbildern) von sehr hoher Qualität ist komplexer als das Drucken von Dokumenten in Schwarz-Weiß oder Punktfarben. Wenn Sie sich mit den Prinzipien des Farb- und Graustufendrucks vertraut machen und wissen, wie verschiedene Produkte in Farb- und Graustufenlösungen passen, können Sie Farb- und Graustufendruck in die aktuellen Operationen integrieren oder in neue Farb-Workflows implementieren.

1.3.1.3.1 AFP-Farb- und Graustufenlösungen

Sie können Druckprodukte von Ricoh und anderen Herstellern in unterschiedlichen Konfigurationen zusammenbauen, um AFP-Farb- und -Graustufendruck zu unterstützen. Hierzu gehören beispielsweise Konfigurationen, die die AFP Color Management Object Content Architecture (CMOCA) verwenden, um eine optimale Leistung und Farbgenauigkeit beim Hochgeschwindigkeits-Farbdruck bereitzustellen.
Farbdruck ohne explizites Farbmanagement

Sie können Farbabbilder einschließen oder Farben für AFP-Objekte in Ihren Druckjobs angeben und an einen AFP-Farbdrucker senden. Die Farbabbilder und Objekte werden auf der Grundlage der Standardeinstellungen des Druckservers und Druckers in Farbe gedruckt.

Wenn Ihnen die über die standardmäßigen Farbmanagementeinstellungen gebotenen Farben zusagen oder wenn es nicht unbedingt erforderlich ist, dass in genau den richtigen Farben gedruckt wird, müssen Sie vermutlich keine vollständige Farbmanagementlösung implementieren. Möchten Sie jedoch die Konsistenz und Genauigkeit von Farben für -Einheiten besser steuern, könnten Sie irgendwann in der Zukunft den Einsatz von Farbmanagement in Betracht ziehen.

Wenn Sie einige der grundlegenden Konzepte zum Farbdruck verstehen möchten, lesen Sie die folgenden Abschnitte:

Von Dokumenterstellungssoftware integrierte Ressourcen

Am häufigsten wird in Druckbüros Dokumenterstellungssoftware eingesetzt, um spezifisch angepasste und personalisierte Farbausgaben zu generieren. Das AFP-Farbmanagement ist in die Programme zur Dokumenterstellung, die die Prozesse in Druckbüros unterstützen, zum größten Teil integriert. Die Software integriert alle vom Drucker benötigten Ressourcen in den Druckjob und sendet ihn an einen Druckserver. Der Druckserver sendet den Druckjob an den Drucker und der Drucker verwendet die Ressourcen nach Bedarf.

Bei Einsatz dieser Methode wissen Sie, dass die erforderlichen Ressourcen, einschließlich derjenigen für das Farbmanagement, für jeden an den Drucker gesendeten Druckjob verfügbar sind. Durch das Einbeziehen aller Ressourcen kann der Druckjob jedoch sehr umfangreich werden und das Verschieben solcher umfangreichen Jobs über das System kann die Systemleistung verlangsamen. Außerdem ist es Ihnen eventuell nicht möglich, die mit einem Druckjob auf den Drucker heruntergeladenen Ressourcen zu speichern, damit sie zu einem späteren Zeitpunkt ohne erneutes Herunterladen erneut verwendet werden können.

Weitere Informationen zum Farbdruck finden Sie unter:

Eine Liste der Unternehmen, die im AFP Consortium mitwirken und das AFP-Farbmanagement in ihren Produkten unterstützen, finden Sie unter:

http://www.afpcinc.org

Zentral gespeicherte und verwaltete Ressourcen

Wenn Sie das AFP CMOCA voll nutzen möchten, können Sie Ihre Farb- und Abbildressourcen in einer zentralen Ressourcenbibliothek speichern und diese Ressourcen vom Drucksystem verwalten lassen. Bei dieser Option wird die Systemleistung durch Folgendes optimiert:

  • Einige der Farbmanagementressourcen werden automatisch erstellt.
  • Die Anzahl der Ressourcen zur Farbkonvertierung, die vom System zur Druckzeit erstellt werden, wird durch das Generieren von CMRs (Color Management Resources, Farbmanagementressourcen) zur Farbkonvertierung für Verbindungen im Voraus verringert.
  • Die Größe einiger Abbilder wird dadurch verringert, dass eingebettete Profile beim Speichern entfernt werden, die Zuordnung zwischen Abbild und Profil aber weiterhin erhalten bleibt.
  • Sie können Ressourcen als speicherbar kennzeichnen, damit sie auf dem Drucker gespeichert und in weiteren Druckjobs verwendet werden können, ohne dass sie erneut heruntergeladen werden müssen.

Eine Einführung in das vollständige AFP CMOCA und dessen mögliche Implementierung finden Sie unter:

1.3.1.3.2 Farbdruckkonzepte

Der Farbdruck ist erheblich komplizierter als der Schwarz-Weiß-Druck. Wenn Sie einige dieser komplexen Zusammenhänge verstehen, wird Ihnen der Umstieg von Schwarz-Weiß-Druck auf Graustufen- oder Farbdruck leichter fallen.

1.3.1.3.2.1 Farbbereiche und ICC-Profile

Präsentationseinheiten, z. B. Computermonitore und Drucker, erstellen Farben auf unterschiedliche Art und Weise. Aufgrund dieser Unterschiede müssen die Farben für jede Einheit unterschiedlich beschrieben werden. Die verschiedenen Methoden zum Beschreiben von Farben werden als Farbbereiche bezeichnet. Darüber hinaus verfügt jede Einheit möglicherweise über ein oder mehrere zugeordnete ICC-Profile (International Color Consortium). ICC-Profile werden verwendet, wenn ein Abbild oder anderes Objekt in den Farbbereich einer anderen Einheit konvertiert wird.

Jede Einheit verfügt über einen eigenen individuellen Farbbereich und eine Palette von Farben, die sie anzeigen oder drucken kann. Der Farbbereich gibt an, wie Farbinformationen in einem Abbild dargestellt werden, wenn dieses auf einer bestimmten Einheit angezeigt wird. Während der Übergabe des Abbilds von einer Einheit zur nächsten werden die zugehörigen Farbinformationen vom Farbbereich der Quelleinheit in den Farbbereich der Zieleinheit konvertiert. Weil die Farbbereiche zwischen Einheiten nicht exakt übereinstimmen, können einige Farbinformationen verloren gehen oder im Konvertierungsprozess geändert werden.

Ein Farbbereich ist eine Darstellung der einzelnen Farben, die zum Erstellen anderer Farben kombiniert werden können. Für das Drucken sind beispielsweise folgende Farbbereiche relevant:

  • RGB

    In einem RGB-Farbbereich werden die Farben Rot, Grün und Blau in verschiedenen Mengen und Intensitäten kombiniert, um unterschiedliche Farben zu erstellen. RGB-Farben werden oft als ganze Single-Byte-Zahlen angegeben, die von 0 bis 255 nummeriert sind. Sie können für jede der drei Farben 256 Intensitätsstufen angeben. Beispiel:

    • R=0, G=0, B=0 ergibt Schwarz.
    • R=255, G=255, B=255 ergibt Weiß.
    • R=251, G=254, B=141 ergibt ein helles Gelb.
    • R=210, G=154, B=241 ergibt ein helles Violett.
    Bei Einheiten wie Monitoren, Digitalkameras und Scannern werden Farben normalerweise mithilfe von RGB-Farbbereichen beschrieben. Zwei Standardimplementierungen von RGB-Farbbereichen sind sRGB, der meist für Webgrafiken benutzt wird, und Adobe RGB (1998), der für zu druckende Grafiken empfohlen wird.

  • CMYK

    In einem CMYK-Farbbereich werden Pigmente von Zyanblau (Cyan, C), Magenta (M), Gelb (Yellow, Y) und Schwarz (Black, K) kombiniert, um unterschiedliche Farben zu erstellen. CMYK-Werte werden oft als Prozentsatz wiedergegeben. Der Prozentsatz stellt den Anteil eines bestimmten Papierbereichs dar, der mit Tinte oder Toner bedeckt wird. Beispiel:

    • C=0 %, M=0 %, Y=0 %, K=100 % ergibt Schwarz.
    • C=0 %, M=0 %, Y=0 %, K=0 % ergibt einen leeren Bereich auf der Seite.
    • C=1,6 %, M=0 %, Y=44,7 %, K=0,4 % ergibt ein helles Gelb.
    • C=17,6 %, M=39,6 %, Y=5,5 %, K=5,5 % ergibt ein helles Violett.
    Bei Farbdruckern wird der CMYK-Farbbereich verwendet; sie werden mit Tinte oder Toner in den einzelnen Farben geladen. Wenn der Drucker Punkte der korrekten Größen neben- und übereinander auf einer Seite platziert, werden sie vom menschlichen Auge als die beabsichtigte Farbe interpretiert.

    Implementierungen des CMYK-Farbbereichs variieren zwischen den verschiedenen Druckern und Papiertypen. Weil der ursprüngliche Farbbereich der meisten Abbilder ein RGB-Farbbereich ist, empfiehlt es sich, Abbilder in einem RGB-Farbbereich zu belassen, damit sie ihre ursprünglichen Merkmale beibehalten. Auf diese Weise verfügt ein Druckserver oder Drucker über möglichst viele der ursprünglichen Farbinformationen, wenn er die Abbilder in den geeignetsten CMYK-Farbbereich für die Drucker- und Papierkombination konvertiert.

    Wenn Sie ein Abbild mithilfe des CMYK-Farbbereichs speichern, stellen Sie sicher, dass Sie entweder ein ICC-Profil für den betreffenden Farbbereich speichern oder einen nicht einheitenspezifischen CMYK-Standardfarbbereich wie SWOP oder Coated FOGRA27 verwenden und dem Abbild das entsprechende ICC-Profil zuordnen.

    Hinweis:
  • RGB- und CMYK-Werte können auf verschiedene Art und Weise ausgedrückt werden. Im PostScript-Datenstrom beispielsweise liegen die Werte im Bereich von 0,0 bis 1,0, während sie in einigen Grafikprogrammen in Hexadezimalzahlen oder als Prozentsätze ausgedrückt werden können.

Ein ICC-Profil enthält Informationen zum Konvertieren eines Abbilds zwischen einem einheitenspezifischen Farbbereich und einem einheitenunabhängigen Farbbereich. Ein einheitenunabhängiger Farbbereich ist ein Farbbereich, der nicht von den Merkmalen einer bestimmten Einheit abhängt oder sich nicht darauf bezieht, sondern stattdessen sämtliche Farben für alle Farbskalen enthält. Das International Color Consortium (ICC) hat einen speziellen PCS (Profile Connection Space) als zieleinheitenunabhängigen Farbbereich für alle ICC-Profile definiert.

Sie können Farbdaten, die mit einer einzigen Einheit (beispielsweise einer Digitalkamera) erstellt wurden, mithilfe eines ICC-Eingabeprofils in den PCS konvertieren. Anschließend können Sie ein ICC-Ausgabeprofil zum Konvertieren aus dem PCS in den nativen Farbbereich einer anderen Einheit (z. B. eines Druckers) verwenden. Das Konvertieren von Abbildern aus einem Farbbereich in einen anderen ist prozessintensiv und kann die Leistung im Drucksystem beeinträchtigen, obwohl es sich dabei um das beste Verfahren handelt, wenn einheitliche Farben für alle Einheiten im System beibehalten werden sollen.

1.3.1.3.2.2 Farbskala und Farbwiedergabebereitschaft

Jede Einheit verfügt über eine Farbskala, d. h. einen Bereich von Farben oder Farbtönen, die sie anzeigen oder drucken kann. Einige Einheiten verfügen über umfangreichere Farbskalen als andere; einige Einheiten verfügen über Farbskalen von ähnlicher Größe, mit jedoch geringfügig voneinander abweichenden Farben. Wenn ein Bild oder ein Druckjob auf einem Gerät mit einem Farbumfang erstellt wird, der vom Drucker abweicht, können Sie ein Renderingverfahren verwenden, um dem Drucker mitzuteilen, dass die Farben, die außerhalb des Farbumfangs des Druckers liegen, angepasst werden sollen.

Der Farbumfang eines Drucker ist fast immer wesentlich kleiner als der Farbumfang eines Monitors, einer Digitalkamera oder eines Scanners. Abbilder oder Grafiken müssen für den ordnungsgemäßen Druck fast immer angepasst werden, weil einige der dafür erforderlichen Farben möglicherweise außerhalb der Farbskala des Druckers liegen.

Über eine Farbwiedergabebereitschaft wird dem Drucker mitgeteilt, wie er das Abbild anpassen soll, wenn er Farben erkennt, die er nicht reproduzieren kann. Jede Farbwiedergabebereitschaft weist Vor- und Nachteile auf. Wählen Sie diejenige aus, die Ihre Anforderungen an die Druckausgabe erfüllt.

1.3.1.3.2.3 Farbmischung und -kalibrierung

Durch das Mischen von vier Standardfarben (Zyanblau, Magenta, Gelb und Schwarz) können alle Farben in der Farbskala eines Druckers erstellt werden. Ein Drucker mischt die Farben, indem er vier Ebenen einer Seite oder eines Abbilds in jeweils einer Farbe druckt. Wenn die Farbdichtesteuerung des Druckers nicht korrekt eingestellt ist, werden die Abbilder nicht einwandfrei ausgerichtet und die Farben werden falsch wiedergegeben. Darüber hinaus muss der Drucker kalibriert werden, um sicherzustellen, dass all seine Systeme korrekt funktionieren und dass der Zustand einwandfrei ist.

Durch Verwendung der in seinem Farbraum enthaltenen Farbinformationen bestimmt jedes Gerät die zu verwendende Menge Cyan, Magenta, Gelb oder Schwarz. Punkte der einzelnen Farben werden in überlappenden Mustern gedruckt, wodurch die Farben bei einer Interpretation durch das menschliche Auge entsprechend verschmelzen. Wenn Sie sicherstellen möchten, dass die Farben exakt erstellt werden, müssen die Farbspeicher perfekt ausgerichtet sein. Andernfalls werden möglicherweise Muster mit Moiré-Effekt, unbeabsichtigte Muster in den gedruckten Abbildern oder schlecht gemischte Farben angezeigt, die an den Rändern der Abbilder besonders sichtbar werden.

Farbdrucker müssen regelmäßig kalibriert werden, in einigen Fällen täglich, um sicherzustellen, dass die erzeugten Farben einheitlich sind. Führen Sie außerdem die empfohlenen Wartungsarbeiten für das Druckelement aus, damit der Drucker stets optimal funktioniert. Selbst wenn ein Drucker korrekt kalibriert wurde, ist seine Farbskala wesentlich kleiner als diejenige eines Monitors. Deshalb sehen gedruckte Abbilder nicht genauso aus wie bei der Anzeige auf einem Monitor.

1.3.1.3.2.4 Raster und Tontransferkurven

Grauwerte dienen zum Konvertieren von Abbildern (z. B. Fotos, Zeichnungen, Logos oder Diagrammen) aus den auf einem Monitor angezeigten Halbtönen in ein Punktmuster, das ein Drucker auf Papier ausgeben kann. Tonwertübertragungskurven werden verwendet, um die Werte einer bestimmten Farbkomponente zu ändern und so die Darstellung und Funktionsweise einiger Farben anzupassen. Sie können beispielsweise eine Tontransferkurve anwenden, um die hellsten Teile eines Bildes hervorzuheben.

Raster und Tontransferkurven werden sowohl für Farb- als auch für Graustufen-Druckjobs verwendet.

Es gibt verschiedene Arten von Grauwerten, darunter "clustered-dot", stochastisch und Fehlerdiffusion. Der Einfachheit halber werden hier nur "clustered-dot"-Grauwerte behandelt.

"clustered-dot"-Grauwerte werden in der Regel durch Folgendes charakterisiert:

  • Linienrasterfrequenz

    Die Rasterfrequenz ist eine Kennzahl für die Auflösung eines Grauwerts, ausgedrückt in lpi (Lines per Inch, Zeilen pro Zoll). Bei einer niedrigen Rasterfrequenz, z. B. 80 lpi, werden gröbere Abbilder erstellt, weil dafür größere Grauwertpunkte verwendet werden. Bei einer hohen Rasterfrequenz, z. B. 150 lpi, können qualitativ hochwertigere Abbilder mit kleineren Grauwertpunkten erzeugt werden.

  • Grauwertmuster

    Grauwertpunkte werden in verschiedenen Formen und Mustern gedruckt. So können Punkte beispielsweise rund, elliptisch oder rechteckig sein und in geringfügig abweichenden Ausrichtungen angeordnet werden. Mit dem Grauwertmuster wird außerdem beschrieben, wie der Punkt vergrößert wird, um einen größeren Prozentsatz der gesamten Fläche zu bedecken und dunklere Farben zu erzeugen. Unterschiedliche Muster führen bei einigen Druckjobs möglicherweise zu besseren Ergebnissen.

  • Drehung

    Zeilen von Grauwertpunkten verlaufen nicht parallel zum oberen oder seitlichen Papierrand, weil dadurch unbeabsichtigte Muster entstehen könnten, die zu einer Ausgabe von geringerer Qualität führen.

    Außerdem können nicht alle Punkte für jede der vier Farben eines CMYK-Druckers in demselben Winkel gedruckt werden, weil sie nicht ordnungsgemäß überlappen und die Farben nicht wie beabsichtigt dargestellt würden. Stattdessen werden die Zeilen von Punkten in bestimmten Winkeln auf das Papier gedruckt, sodass sie vom menschlichen Auge entsprechend vermischt werden.

    Beispiel: Die schwarze Ebene eines Abbilds wird so gedruckt, dass die Zeilen von Punkten in einem Winkel von 45° zum oberen Papierrand über die Seite verlaufen. Die zyanblaue Ebene dagegen wird so gedruckt, dass die Zeilen von Punkten in einem Winkel von 105° zum oberen Papierrand verlaufen.

Tonwertübertragungskurven werden am häufigsten verwendet, um die Effekte des Punktzuwachses zu verschieben. Punktzuwachs ist die Tendenz, dass gedruckte Punkte größer als beabsichtigt sind - oft aufgrund der Art und Weise, in der die Tinte mit dem Papier reagiert. Wenn die Tinte in das Papier einzieht und sich ausbreitet, ist der resultierende Punkt viel größer (und möglicherweise viel heller in der Farbe), als vom Drucker vorgesehen. Durch Tonwertübertragungskurven kann die Menge der Tinte, die proportional zum Punktzuwachs verwendet wird, erhöht oder verringert werden.

1.3.1.3.2.5 Dateigröße

Dateien für Farbdruckjobs können erheblich größer als Dateien für Schwarz-Weiß-Druckjobs sein. Dies kann zu längeren Verarbeitungszeiten und einem erhöhten Datenverkehr im Netzwerk führen.

Weil Farbabbilder Daten zu jeder Farbebene enthalten müssen, enthält die Datei möglicherweise drei- bis viermal mehr Informationen als eine Graustufendatei und über 24-mal mehr Informationen als eine Schwarz-Weiß-Datei. Darüber hinaus sind ICC-Profile in einige Dateitypen (z. B. EPS-, JPEG und TIFF-Abbilder) eingebettet. Während ICC-Profile selbst normal groß sein können, erhöhen sie auf jeden Fall die Größe eines Abbilds. Wenn Sie nur über ein einziges Abbild verfügen, das in einem Druckjob mehrmals wiederholt wird, und wenn Sie den Druckjob so erstellen, dass das Abbild nur einmal heruntergeladen wird, spielt das eingebettete Profil nur eine geringe Rolle.

Wenn Sie jedoch zahlreiche verschiedene Abbilder mit jeweils einem eingebetteten Profil verwenden oder wenn Sie einen Druckjob so erstellen, dass jedes Abbild bei jeder Anzeige heruntergeladen wird, können die eingebetteten Profile den Druckjob unnötigerweise vergrößern. Falls Sie viele verschiedene Farbabbilder verwenden möchten, erstellen oder speichern Sie sie mit demselben Farbbereich, sodass für alle Abbilder dasselbe ICC-Profil verwendet wird. Sie können Farbabbilder auch in einer Ressourcenbibliothek installieren, damit sie erneut verwendet werden können.

1.3.1.3.3 Konzepte für den Graustufendruck

Mit dem Graustufendruck können Sie Farbabbilder als qualitativ hochwertige Schwarz-Weiß-Abbilder reproduzieren, wobei Sie viele Grauschattierungen für die Darstellung feiner Varianten in Farbe und Helligkeit verwenden können. Drucklösungen, die hochwertige Graustufenausgaben produzieren, verwenden Farbdruckkonzepte mit einem Schwarzweißdrucker, der diese beim Erzielen dieses Effekts unterstützt.

Der Umstieg auf Graustufendruck kann der erste Schritt bei der Migration zu Vollfarbdruck sein. Sie können zunächst Farbdruckjobs erstellen und auf einem vorhandenen Drucker drucken, bis Sie für eine Investition in Farbdrucker bereit sind. Darüber hinaus können Sie einen Graustufendrucker als Ausweichsystem für einen Vollfarbdrucker verwenden.

Einige Farbkonzepte sind beim Graustufendruck wesentlich unwichtiger als beim Farbdruck:

  • Die Farbskala eines Schwarz-Weiß-Druckers ist viel kleiner als diejenige eines Farbdruckers; im Grunde genommen müssen sämtliche Farben in einem Abbild angepasst werden.
  • Die ausgewählte Farbwiedergabebereitschaft wirkt sich auf die Darstellung des Abbilds nur geringfügig aus, weil die Farben bereits erheblich geändert werden.
  • Die Farbdichtesteuerung ist weniger wichtig. Weil der Drucker nur eine einzige Farbe verwendet, müssen Sie die Farbspeicher nicht ausrichten, um die korrekte Farbe zu erstellen.
  • Die Papiermerkmale haben nur minimale Auswirkung auf die Ausgabe in Graustufen; in der Regel reicht ein einziges Ausgabeprofil für alle Papiertypen aus.

Andere Farbkonzepte sind für den Graustufendruck wesentlich wichtiger.

Farbbereiche und ICC-Profile

Der Farbbereich eines Schwarz-Weiß-Druckers ist viel kleiner als derjenige eines Farbdruckers. Trotzdem verfügen Drucker, die Graustufenabbilder drucken können, genauso wie Farbdrucker über ICC-Ausgabeprofile. Die ICC-Profile für Schwarzweißdrucker ordnen PCS-Farben zu Graustufen zu. Ansonsten ist der Farbkonvertierungsprozess der gleiche.

Im Druckjob sollte das entsprechende Eingabeprofil angegeben werden; wenn es kein ICC-Eingabeprofil gibt, verwendet der Drucker eine angemessene Standardeinstellung. Der Drucker verfügt über ein eigenes installiertes ICC-Standardprofil, das für fast alle Druckjobs ausreichen sollte.

Raster

Graustufendrucker wenden Grauwerte auf Druckjobs an, um sie zu drucken; mithilfe von Grauwerten kann der Drucker viele qualitativ hochwertige Graustufen und Abbilder erzeugen. Im Allgemeinen muss beim Graustufendruck als wichtigstes Merkmal für Grauwerte die Rasterfrequenz, ausgedrückt in lpi (lines per inch, Zeilen pro Zoll), berücksichtigt werden. Jeder Drucker unterstützt nativ eine Reihe von Rasterfrequenzen. Wenn Sie die gewünschte Rasterfrequenz in einem Druckjob angeben, wählt der Drucker die am besten übereinstimmende verfügbare Rasterfrequenz aus.

Tontransferkurven

Tonwertübertragungskurven dienen beim Graustufendruck zum Anpassen der Tonermenge, die in verschiedenen Ebenen von Grau verwendet wird, und damit zum Anpassen der Darstellung von Abbildern. Sie können den Darstellungswert einer Tonwertübertragungskurve beim Graustufendruck nutzen, um anzugeben, in welchem Maß die Kurve die Farbwerte anpassen soll. Beispiele für Darstellungswerte umfassen:

  • Dunkel
  • Mittlere Töne hervorheben
  • Standard

1.3.1.3.4 Farbverwaltung

Abbilder, Grafiken und Fotos werden oft unterschiedlich wiedergegeben. Dies hängt von dem verwendeten Monitor oder Drucker ab. Möglicherweise stimmen die auf einem Drucker gedruckten Farben mit den auf einem anderen Drucker gedruckten Farben nicht überein, obwohl sie aus derselben Quelle stammen. Wenn es wichtig ist, dass Farben von Kamera, Scanner oder Monitor und Drucker annähernd gleich dargestellt werden, müssen Sie mit Farbmanagement arbeiten.

Es ist praktisch unmöglich, die auf dem Monitor angezeigten Farben auf einer gedruckten Seite exakt zu reproduzieren. Weil Drucker normalerweise kleinere Farbskalen als andere Einheiten aufweisen, müssen einige Farben bei der Umwandlung von Abbildern zum Drucken immer angepasst werden. Mithilfe des Farbmanagements können Sie die Korrekturen so steuern, dass sie weniger auffällig sind, als wenn Sie die Standardeinstellungen Ihrer Bilderstellungssoftware sowie Ihres Druckservers und Druckers verwendeten.

Verschiedene Faktoren spielen beim Farbmanagement eine wichtige Rolle, darunter ICC-Profile, Farbwiedergabebereitschaften und Papiermerkmale.

1.3.1.3.4.1 ICC-Profile

ICC (International Color Consortium) ist eine Organisation, die offene Standards für das Farbmanagement eingerichtet hat. Diese Standards verhelfen Produkten zur Zusammenarbeit, indem sie einen geräteunabhängiger Farbbereich identifizieren und die Elemente eines ICC-Profils definieren.

Der von ICC definierte geräteunabhängiger Farbbereich wird als Austauschfarbraum (Profile Connection Space, PCS) bezeichnet. Beim PCS handelt es sich um einen Farbbereich, der so groß ist, dass er sämtliche Farbskalen unterschiedlicher Eingabe-, Anzeige- und Ausgabeeinheiten einschließt. Ein ICC-Profil enthält Methoden, mit denen die Farben, die eine Einheit erstellen oder anzeigen kann, den Werten der entsprechenden Farben im PCS zugeordnet werden können. Mithilfe des ICC-Profils kann ein Abbild aus einem einheitenspezifischen Farbbereich in den PCS oder aus dem PCS in einen einheitenspezifischen Farbbereich konvertiert werden.

Die Produkthersteller erstellen ICC-Profile für den Einsatz zusammen mit ihren Einheiten. Wenn Sie beispielsweise ein Foto mit einer Digitalkamera aufnehmen, können Sie das Foto dem ICC-Profil für Ihre Kamera zuordnen. Wenn Sie das Foto danach drucken möchten, konvertiert das Farbmanagementsystem die Farbdaten aus der Kamera in den PCS. Anschließend konvertiert der Drucker die Fotodaten anhand seines ICC-Profils aus dem PCS in seinen Farbbereich und druckt das Foto so exakt wie möglich.

Weitere Informationen zu ICC, ICC-Profilen und PCS finden Sie auf der ICC-Website:

http://www.color.org
Stellen Sie sicher, dass Sie sich auf einem System mit Internetverbindung befinden, um diese Website zu besuchen.

Hinweis: Um die Adresse der Website aufzurufen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Link und wählen Sie die Option zum Öffnen in einem neuen Reiter oder einem neuen Fenster.

1.3.1.3.4.2 Wiedergabeabsicht

Farbwiedergabebereitschaften geben an, wie ein Drucker mit Farben verfahren soll, die außerhalb seiner Farbskala liegen.

ICC-Profile unterstützen folgende Farbwiedergabebereitschaften:

  • Sinngemäß

    Wenn ein Bild Farben enthält, die außerhalb der Farbskala des Druckers liegen, passt der Drucker alle Farben im Bild an, auch solche, die sich bereits innerhalb der Farbskala des Druckers befinden, damit sich alle innerhalb der Farbskala befinden und ihre Farbbeziehungen zueinander beibehalten. Als Ergebnis entsteht ein Abbild, das zwar optisch zusagt, farbmetrisch aber nicht exakt ist. Die perzeptive Farbwiedergabebereitschaft ist zweckmäßig für die allgemeine Reproduktion von Abbildern, insbesondere von Fotos.

  • Sättigung

    Wenn ein Druckjob Farben enthält, die außerhalb der Farbskala des Druckers liegen, ersetzt der Drucker diese Farben durch die ähnlichste Farbe in der Farbskala. Außerdem passt er die Farben innerhalb der Farbskala an, damit sie leuchtkräftiger sind Die Farbwiedergabebereitschaft "Sättigungserhaltend" wird am wenigsten verwendet, ist aber zweckmäßig für Geschäftsgrafiken, z. B. Abbilder mit Tabellen oder Diagrammen.

  • Relativ farbmetrisch

    Wenn ein Druckjob Farben enthält, die außerhalb der Farbskala des Druckers liegen, ersetzt der Drucker die ähnlichste Farbe innerhalb der Farbskala; Farben innerhalb der Farbskala werden nicht angepasst. Farben, die auf Papiertypen mit unterschiedlichen Medienweißpunkten gedruckt werden, stimmen optisch möglicherweise nicht überein. Beim Medienweißpunkt handelt es sich um die Farbe des Papiers, auf das der Druckjob gedruckt wird. Wenn Sie ein Abbild beispielsweise mithilfe der relativen farbmetrischen Farbwiedergabebereitschaft auf weißes Papier, auf gebrochen weißes Papier und auf blaues Papier drucken, verwendet der Drucker bei jedem Papier die gleiche Menge an Tinte oder Toner. Die resultierende Farbe ist technisch identisch. Die Abbilder scheinen jedoch unterschiedlich zu sein, weil das menschliche Auge die Farbe an den Hintergrund anpasst und die Farbe unterschiedlich interpretiert. Diese Farbwiedergabebereitschaft wird normalerweise für Vektorgrafiken verwendet.

  • Absolut farbmetrisch

    Alle Farben werden mit derselben Methode wie bei der relativen farbmetrischen Farbwiedergabebereitschaft zugeordnet, wobei sie jedoch für den Medienweißpunkt angepasst werden. Wenn Sie ein Abbild mithilfe der absoluten farbmetrischen Farbwiedergabebereitschaft beispielsweise auf weißes Papier, auf gebrochen weißes Papier und auf blaues Papier drucken, passt der Drucker Tinte oder Toner an, die bzw. der für jedes Papier verwendet wird. Die resultierende Farbe ist technisch nicht identisch, doch die Abbilder können aufgrund der Art und Weise, in der das Auge sie in Relation zur Farbe des Papiers interpretiert, gleich aussehen. Die absolute farbmetrische Farbwiedergabebereitschaft wird normalerweise für Logos verwendet.

1.3.1.3.4.3 Papiermerkmale

Das verwendete Papier ist für die angezeigten Farben von erheblicher Bedeutung. Selbst wenn Sie dasselbe ICC-Profil und denselben Drucker verwenden, kann das Drucken auf ein anderes Papier zu einer sehr unterschiedlichen Farbdarstellung führen.

Farben können sich von Papier zu Papier ändern - insbesondere, wenn Sie von beschichtetem zu unbeschichtetem Papier oder von Papier für Einzelblatteinzug zu Endlospapier wechseln. Die Änderungen können so deutlich sichtbar sein, dass die Druckerhersteller Papiertypen mit bestimmten Eigenschaften für den Einsatz bei ihren Druckern normalerweise testen und zertifizieren. Außerdem erstellen sie für ihre Drucker unterschiedliche ICC-Profile auf der Grundlage von Papiermerkmalen. Einige ICC-Profile können für Gruppen von Papiertypen mit ähnlichen Merkmalen verwendet werden.

Beim Einlegen von Papier legen Sie bestimmte Papiermerkmale für den Drucker fest. Wenn der Drucker das korrekte einheitenspezifische Ausgabeprofil auswählt, berücksichtigt er die festgelegten Merkmale. Es sind folgende Papiermerkmale möglich:

  • Medienhelligkeit

    Der Prozentsatz des vom Papier reflektierten Lichts

  • Medienfarbe

    Die Farbe des Papiers

  • Medienoberfläche

    Die Merkmale der Papieroberfläche, z. B.: Hochglanz, Satin, Mattglanz

  • Gewicht

    Das Standardgewicht des Papiers

1.3.1.3.5 AFP-Farbverwaltung

Es gibt verschiedene Verfahren zum Drucken von Farbdaten mit Advanced Function Presentation (AFP). Zum Implementieren einer AFP-Farbdrucklösung mit vollem Farbmanagement müssen Sie jedoch Farbmanagementressourcen (Color Management Resources, CMRs) verwenden. Es wird zudem empfohlen, alle Farbbilder als Datenobjekte zu installieren und ihnen CMRs zuzuordnen.

1.3.1.3.5.1 Color Management Resources (Farbverwaltungsressourcen)

Farbmanagementressourcen (Color Management Resources, CMRs) bilden die Grundlage des Farbmanagements in AFP-Drucksystemen. Es handelt sich dabei um AFP-Ressourcen, die alle Informationen für das Farbmanagement bereitstellen, z. B. ICC-Profile und Grauwerte, die von einem AFP-System benötigt werden, um einen Druckjob zu verarbeiten und die Farbkonsistenz bei unterschiedlichen Geräten zu bewahren.

CMRs und andere AFP-Ressourcen weisen zwar gemeinsame Merkmale auf, unterscheiden sich jedoch in einigen wesentlichen Punkten.

CMRs ähneln AFP-Ressourcen in den folgenden Punkten:

  • CMRs können Elementen eines Druckjobs auf verschiedenen Hierarchieebenen zugeordnet werden.

    Es gelten die normalen Hierarchieregeln, sodass auf niedrigeren Ebenen angegebene CMRs diejenigen auf der höheren Ebene außer Kraft setzen. So setzt beispielsweise eine CMR, die für ein Datenobjekt festgelegt wurde, eine Standard-CMR außer Kraft, die für eine Druckdatei festgelegt wurde.

  • CMRs können in einem Druckjob in einer Inline-Ressourcengruppe enthalten sein und auf sie kann in einer Formulardefinition, einer Seiten- oder Objektumgebung oder aber einem strukturierten IOB-Feld (Include Object) verwiesen werden.
      Hinweis:
    • CMRs können unterschiedliche Größen (von mehreren 100 Byte bis mehreren Megabyte) aufweisen. Wenn ein Druckjob relativ wenige CMRs verwendet, hat deren Einbeziehung in die Druckdatei möglicherweise keine Auswirkungen auf die Systemleistung. Verwendet ein Druckjob jedoch mehr als zehn CMRs, kann seine Größe so zunehmen, dass die Dateiübertragungsraten und der Datenaustausch über das Netzwerk beeinträchtigt werden.
  • Da CMRs in einer Ressourcenbibliothek zentral gespeichert werden können, müssen Sie sie nicht in jeden Druckjob aufnehmen.

    Sie können alle Druckserver so konfigurieren, dass sie Zugriff auf die CMRs erhalten.

  • Damit der Druckserver CMRs finden kann, muss die Ressourcenbibliothek im AFP-Ressourcensuchpfad auf dem Druckserver aufgelistet sein.

CMRs unterscheiden sich in folgenden Punkten von anderen AFP-Ressourcen:

  • Im Gegensatz zu AFP-Ressourcen können Sie CMRs nicht in eine Ressourcenbibliothek kopieren.

    Wenn Sie CMRs in einer zentralen Ressourcenbibliothek speichern möchten, müssen Sie sie mithilfe einer Anwendung wie RICOH AFP Resource Installer installieren.

  • CMRs und Datenobjekte müssen in Ressourcenbibliotheken gespeichert werden, die über Ressourcenzugriffstabellen (Resource Access Tables, RATs) verfügen.

    Von AFP Resource Installer wird die RAT bei der Installation von CMRs und Datenobjekten erstellt. Es wird empfohlen, CMRs und Datenobjekte in separaten Ressourcenbibliotheken zu installieren und Ressourcen, für die keine Ressourcenzugriffstabellen erforderlich sind (beispielsweise Formdefs, Pagedefs und Overlays), in anderen Ressourcenbibliotheken zu speichern.

  • Die Namen von CMRs, die in einer Ressourcenbibliothek installiert wurden, können länger als acht Zeichen sein und im Druckdatenstrom verwendet werden.

    Diese UTF-16BE-codierten Namen werden erstellt, wenn Sie die CMR mithilfe von AFP Resource Installer installieren.

1.3.1.3.5.1.1 CMR-Typen

In unterschiedlichen Situationen sind unterschiedliche CMR-Typen erforderlich. Einige CMRs werden von den Herstellern erstellt. Deshalb können Sie sie herunterladen und einsetzen. Andere CMRs werden von einem Drucker oder sonstiger Farbmanagement-Software erstellt. Wenn Sie über die entsprechenden Informationen verfügen, können Sie CMRs auch selbst erstellen.

Einige CMRs dienen (ähnlich wie die Funktion, die von ICC-Eingabeprofilen ausgeführt wird) zum Interpretieren von Eingabedateien. Andere werden verwendet, um die endgültige Druckjobausgabe für einen bestimmten Drucker vorzubereiten (dies ähnelt der Funktion, die von ICC-Ausgabeprofilen ausgeführt wird).

1.3.1.3.5.1.1.1 Farbumwandlungs-CMRs

CMRs zur Farbkonvertierung werden benutzt, um Farben in den und aus dem ICC-PCS (Profile Connection Space), einem einheitenunabhängigen Farbbereich, umzuwandeln. Sie können Sie verwenden, um Bilder für Farb- oder Graustufendruck vorzubereiten.

Farbkonvertierungs-CMRs sind ein wesentlicher Bestandteil jedes AFP-Farbverwaltungssystems, da es sich um ICC-Profile handelt, die in AFP-Strukturen integriert sind. Über die AFP-Strukturen werden Informationen hinzugefügt, die vom Farbmanagementsystem verwendet werden können. Das ICC-Profil bleibt jedoch unverändert.

Mithilfe von CMRs zur Farbkonvertierung können Sie einheitliche Farben auf unterschiedlichen Einheiten erzeugen. In einem Farbsystem wird sichergestellt, dass die Farben auf dem Monitor den gedruckten Farben möglichst ähnlich sind. Wenn Sie den Druckjob auf einen anderen Drucker verschieben, werden die Farben erneut angepasst und somit auf den neuen Drucker abgestimmt.

In einem Graustufensystem ordnen die CMRs zur Farbkonvertierung Farben den entsprechenden Graustufen zu, um qualitativ hochwertige Schwarz-Weiß-Abbilder zu erzeugen.

Durchgriffs-CMRs sind Farbkonvertierungs-CMRs, die darauf hinweisen, dass keine Farbverarbeitung stattfinden soll, falls der Farbbereich der Präsentationseinheit den gleichen Farbbereich wie die CMR verwendet. Durchgriffs-CMRs enthalten keine Daten.

1.3.1.3.5.1.1.2 CMRs zur Farbkonvertierung für Verbindungen

CMRs zur Farbkonvertierung für Verbindungen kombinieren die Verarbeitungsinformationen, die zum Konvertieren eines Abbilds aus dem Farbbereich einer Eingabeeinheit in den Farbbereich der Ausgabeeinheit erforderlich sind. Insbesondere ersetzen Link-Farbkonvertierungs-CMRs gepaarte Farbkonvertierungs-CMRs.

Die Konvertierung von Farbbildern in und aus PCS erfordert eine große Menge an Verarbeitungsressourcen, auch da der Prozess zwei Konvertierungen umfasst. CMRs zur Farbkonvertierung für Verbindungen kombinieren die beiden Konvertierungen und machen sie effizienter. Der Drucker kann Farben mithilfe dieser CMRs direkt aus dem Farbbereich der Eingabeeinheit in den Farbbereich der Ausgabeeinheit mit derselben Farbdruckgenauigkeit konvertieren, so als ob er beide Konvertierungen durchgeführt hätte. Folglich kann die Systemleistung durch CMRs zur Farbkonvertierung für Verbindungen verbessert werden.

Die zwei Arten von CMRs zur Farbkonvertierung für Verbindungen sind:

CMRs für Verbindungen
CMRs für Verbindungen sind eindeutig. Sie können eine CMR für Verbindungen nicht selbst erstellen und dürfen keine Verweise auf diese CMRs in Ihre Druckjobs einschließen. Das Drucksystem erstellt und verwendet CMRs für Verbindungen automatisch.

Beim Einsatz von AFP Resource Installer werden CMRs für Verbindungen automatisch generiert, wenn Sie eine CMR zur Farbkonvertierung erstellen oder installieren. Infolgedessen enthält eine Ressourcenbibliothek immer CMRs für Verbindungen für jede Kombination von CMRs zur Farbkonvertierung im Prüfverarbeitungsmodus (Eingabe) und im Anweisungsverarbeitungsmodus (Ausgabe). Wenn Link CMRs erstellt werden, markiert AFP Resource Installer sie als erfassbar, sodass der Drucker sie für die Verwendung in anderen Druckjobs speichern kann.

Wenn Sie AFP Resource Installer nicht verwenden, können einige Drucker unter Umständen Link-CMRs erstellen, wenn sie Druckjobs verarbeiten. Wenn Sie beispielsweise einen Druckjob an einen InfoPrint 5000 senden, überprüft die Drucksteuerung die angegebenen CMRs zur Farbkonvertierung für Prüfungen. Anschließend überprüft die Drucksteuerung die verfügbaren CMRs für Verbindungen, um eine CMR zu finden, in der die CMR zur Farbkonvertierung für Prüfungen mit der entsprechenden CMR zur Farbkonvertierung für Anweisungen kombiniert ist. Wenn er keine solche CMR findet, erstellt die Drucksteuerung die CMR für Verbindungen und verwendet sie. Die Drucksteuerung kann so konfiguriert werden, dass die erstellten CMRs für Verbindungen gespeichert werden. Die CMRs für Verbindungen werden jedoch manchmal während des normalen Betriebs entfernt. Dies geschieht z. B., wenn der Speicherplatz des Druckers erschöpft ist oder der Drucker heruntergefahren wird. Falls die Verbindung entfernt wird, muss der Drucker eine neue CMR für Verbindungen erstellen, wenn diese das nächste Mal benötigt wird.

Beim Erstellen einer CMR für Verbindungen werden die Konvertierungsalgorithmen in den und aus dem PCS vom Drucksystem ausgewertet. Danach werden die Algorithmen vom System kombiniert, sodass ein Datenobjekt aus einem Farbbereich direkt in den anderen Farbbereich konvertiert werden kann, ohne dass das Objekt tatsächlich in den PCS konvertiert wird.

CMRs für Einheitenverbindungen
CMRs für Einheitenverbindungen verwenden ein ICC-Profil für Einheitenverbindungen, um eine Direktumwandlung von einem Eingabefarbbereich in einen Ausgabefarbbereich durchzuführen, ohne hierzu auf ein CMR für Prüfungen oder ein CMR für Anweisungen Bezug zu nehmen. Ein ICC-Profil für Einheitenverbindungen ist eine spezielle Art von ICC-Profil, mit dem der Farbbereich der Eingabeeinheit in den Farbbereich einer Ausgabe- oder Präsentationseinheit umgewandelt werden kann. ICC-Profile für Einheitenverbindungen sind nicht in Abbilder eingebettet.

Sie können CMRs für Einheitenverbindungen selbst erstellen, installieren und deinstallieren. CMRs für Einheitenverbindungen werden im MO:DCA-Datenstream referenziert und haben Vorrang vor den CMRs zur Farbkonvertierung für Prüfungen. Eine CMR für Einheitenverbindungen bestimmt ihre eigene Wiedergabeabsicht, die in der Kopfzeile des ICC-Profils für die Einheitenverbindung angegeben ist. Diese Wiedergabeabsicht hat Vorrang vor allen anderen aktiven Wiedergabeabsichten.

Der größte Vorteil von CMRs für Einheitenverbindungen ist, dass sie den schwarzen Kanal (K-Komponente) des Eingangsfarbbereichs bei der Konvertierung von CMYK in CMYK schützen.

1.3.1.3.5.1.1.3 Rasterungs-CMRs

CMRs für Grauwerte enthalten sämtliche Informationen, anhand derer ein Drucker Druckjobs in ein Punktmuster konvertiert, das auf Papier ausgegeben werden kann. Raster-CMRs können sowohl für Farb- als auch für Graustufen-Druckjobs verwendet werden.

Raster-CMRs legen im Allgemeinen die Rasterfrequenz, das Rastermuster und die Drehung des Rasters fest, die sie enthalten. Einige einheitenspezifische CMRs für Grauwerte enthalten auch die Druckerauflösung.

Ein Drucker, bei dem das AFP-Farbmanagement zum Drucken von Farb- oder Graustufendruckjobs verwendet wird, muss den Druckjob mithilfe einer CMR für Grauwerte in ein Format konvertieren, das der Drucker in Tinte oder Toner reproduzieren kann. Wenn im Druckjob keine solche CMR angegeben wird, wendet der Drucker eine Standard-CMR für Grauwerte an.

    Hinweis:
  • Wenn Sie Ihre Farbdruckjobs an einen InfoPrint 5000 senden, werden von der Druckmaschine Grauwerte angewendet. Deshalb ignoriert der Drucker Anforderungen von CMRs für Grauwerte.

Sie können einheitenspezifische CMRs für Grauwerte oder generische CMRs für Grauwerte den Druckjobs folgendermaßen zuordnen:

  • Wenn Sie wissen, auf welchem Drucker der Druckjob ausgegeben wird, können Sie dem Job (oder den AFP-Ressourcen innerhalb des Jobs) eine einheitenspezifische CMR für Grauwerte zuordnen. Dann verwendet der Drucker die angegebene CMR.
  • Wenn Sie nicht wissen, auf welchem Drucker der Druckjob ausgegeben wird, aber sicherstellen möchten, dass eine CMR für Grauwerte mit bestimmten Merkmalen (z. B. einer bestimmten Rasterfrequenz) verwendet wird, können Sie dem Job eine generische CMR für Grauwerte zuordnen.
Da es schwierig ist, zu wissen, welche Rasterungs-CMRs für die aktuellen Bedingungen auf dem aktuellen Drucker benutzt werden müssen, wird empfohlen, Rasterungs-CMRs generisch anzugeben und den Drucker die von den verfügbaren CMRs am besten geeignete CMR auswählen zu lassen.

Generische Raster-CMRs

Sie können generische CMRs für Grauwerte verwenden, wenn Sie ein oder mehrere Merkmale einer solchen CMR für einen Druckjob auswählen möchten, aber nicht genau wissen, welche CMRs verfügbar sind.

Wenn in einem Druckjob eine generische CMR für Grauwerte angegeben ist, sucht der Druckserver in der Ressourcenbibliothek nach CMRs für Grauwerte, die dem Gerätetyp und -modell des Druckers entsprechen. Wenn der Druckserver eine geeignete CMR findet, sendet er die einheitenspezifische CMR für Grauwerte an den Drucker mit dem Druckjob. Findet der Druckserver keine geeignete CMR, sendet er die generische CMR für Grauwerte an den Drucker.

Wenn ein Druckjob auf dem Drucker ankommt, der eine generische CMR für Grauwerte anfordert, vergleicht der Drucker die angeforderten Merkmale mit den verfügbaren einheitenspezifischen CMRs für Grauwerte. Falls es eine Übereinstimmung gibt, verwendet der Drucker die ausgewählte einheitenspezifische CMR beim Verarbeiten des Druckjobs. Gibt es keine Übereinstimmung, verwendet der Drucker die CMR für Grauwerte, deren Wert für Rasterfrequenz dem angeforderten Wert am nächsten kommt.

In der Color Management Object Content Architecture (CMOCA) wurde eine Vielzahl von generischen CMRs für Grauwerte definiert, mit denen die gebräuchlichsten Rasterfrequenzen und Grauwerttypen abgedeckt werden. Ein Druckserver, der CMOCA unterstützt, kann generische CMRs für Grauwerte interpretieren, wenn ihm solche einheitenspezifische CMRs in einer Ressourcenbibliothek zur Verfügung stehen. Bei Einsatz von AFP Resource Installer werden die generischen CMRs für Grauwerte in jeder Ressourcenbibliothek installiert, die Sie mit AFP Resource Installer erstellen und ausfüllen.

Drucker, die CMOCA unterstützen, müssen diese generischen CMRs interpretieren und sie einheitenspezifischen CMRs für Grauwerte zuordnen können.

1.3.1.3.5.1.1.4 Indexierte CMRs

Indizierte (IX) CMRs weisen indizierte Farben in den Daten Farben oder Farbkombinationen des Darstellungsgeräts zu.

Indizierte CMRs enthalten Regeln für die Wiedergabe indizierter Farben. Indexierte CMRs gelten für indexierte Farben, die mithilfe des hervorgehobenen Farbbereichs festgelegt wurden. Sie gelten nicht für indexierte Farben, die in PostScript- oder anderen Nicht-IPDS-Datenobjekten gefunden werden. Bei indexierten CMRs sind die Anweisungs- wie auch die Prüfverarbeitungsmodi gültig. Es werden jedoch nur indexierte CMRs mit einem Anweisungsverarbeitungsmodus verwendet, indexierte CMRs mit einem Prüfverarbeitungsmodus werden ignoriert. Die Kennzeichen im indexierten CMR lassen das CMR verschiedene Farbbereiche in den Beschreibungen verwenden. Die Farbbereiche können Grauskala, benannte Farbstoffe, RGB, CMYK oder CIELAB sein.

1.3.1.3.5.1.1.5 Tonübertragungskurven-CMRs

Tontransferkurven- (TTC) CMRs werden verwendet, um Informationen zu Tontransferkurven für einen AFP-Druckjob zu übermitteln. Sie können die Werte einer bestimmten Farbkomponente ändern und das Erscheinungsbild einiger Farben anpassen, indem Sie die verwendete Tintenmenge erhöhen oder verringern, um die Effekte des Punktzuwachses in der endgültigen Ausgabe zu verstärken oder zu verringern.

Wie Raster-CMRs werden Tontransferkurven-CMRs den Druckjobs spezifisch oder generisch zugeordnet. Wenn die CMRs generisch angegeben werden, sucht der Druckserver in der Ressourcenbibliothek nach CMRs für Tonwertübertragungskurven, die mit dem Gerätetyp und -modell des Druckers übereinstimmen. Wenn der Druckserver eine geeignete CMR findet, sendet er die einheitenspezifische CMR für Tonwertübertragungskurven an den Drucker mit dem Druckjob. Findet der Druckserver keine geeignete CMR, sendet er die generische CMR für Tonwertübertragungskurven an den Drucker.

Wenn ein Druckjob auf dem Drucker ankommt, der eine generische CMR für Tonwertübertragungskurven anfordert, vergleicht der Drucker die angeforderten Merkmale mit den verfügbaren einheitenspezifischen CMRs für Tonwertübertragungskurven. Falls es eine Übereinstimmung gibt, verwendet der Druckserver oder Drucker die ausgewählte einheitenspezifische CMR beim Verarbeiten des Druckjobs. Findet der Druckserver keine brauchbare Übereinstimmung mit der gesuchten generischen CMR, ignoriert er die Anforderung und verwendet seine Standard-CMR für Tonwertübertragungskurven.

In der Color Management Object Content Architecture (CMOCA) werden mehrere generische CMRs für Tonwertübertragungskurven mit unterschiedlichen Darstellungswerten definiert. Sie können anhand der Darstellungswerte festlegen, wie Ihr Job im Hinblick auf den gemeldeten Punktzuwachs des Druckers gedruckt werden soll.

Generische Tonwertübertragungskurven können zum Auswählen der folgenden Darstellungswerte verwendet werden:

Dunkel
Die Ausgabe wird so angepasst, dass für einen Punkt von 50 % ein Punktzuwachs von 33% angezeigt wird.
Accutone
Die Ausgabe wird so angepasst, dass sie einen Punktzuwachs von 22 % für einen 50-%-Punkt zeigt.
Mittlere Töne hervorheben
Die Ausgabe wird so angepasst, dass sie einen Punktzuwachs von 14 % für einen 50-%-Punkt zeigt. Diese Darstellung wird häufig verwendet, um den hellsten Teil eines Abbilds hervorzuheben.
Standard
Die Ausgabe wird nur insoweit angepasst, dass die Effekte des Punktzuwachses gerade noch berücksichtigt und der Punktzuwachs damit effektiv neutralisiert wird.

Wenn Sie AFP Resource Installer verwenden, werden die generischen CMRs für Tonwertübertragungskurven auf dem System automatisch installiert.

1.3.1.3.5.1.2 CMR-Verarbeitungsmodi

Über die CMR-Verarbeitungsmodi wird das Drucksystem angewiesen, wie eine CMR auf die Druckdaten angewendet werden soll, denen sie zugeordnet ist. Sie legen einen CMR-Verarbeitungsmodus fest, wenn Sie eine CMR festlegen, obwohl nicht alle Modi für alle CMR-Typen gültig sind.

1.3.1.3.5.1.2.1 Prüfverarbeitungsmodus

CMRs beim Prüfverarbeitungsmodus beziehen sich auf die Verarbeitung, die bereits auf eine Ressource angewendet wurde. In den meisten Fällen beschreiben Prüf-CMRs Eingabedaten und sind ähnlich den ICC-Eingabeprofilen.

Der Prüfverarbeitungsmodus wird hauptsächlich mit Farbkonvertierungs-CMRs verwendet. Im Prüfverarbeitungsmodus wird mit diesen CMRs angegeben, welches ICC-Profil angewendet werden muss, um die Daten in den PCS (Profile Connection Space, Profilverbindungsbereich) umzuwandeln.

Wenn Sie beispielsweise ein Foto mit einer Digitalkamera aufnehmen und dann in einen AFP-Druckjob einbeziehen, können Sie mithilfe von AFP Resource Installer folgende Aufgaben ausführen:

  1. Eine CMR zur Farbkonvertierung erstellen und dazu das ICC-Profil der Kamera verwenden.
  2. Das Foto in einer Ressourcenbibliothek installieren.
  3. Die CMR zur Farbkonvertierung dem Datenobjekt zuordnen und so den Prüfverarbeitungsmodus angeben.

Anschließend erstellen Sie einen Druckjob, in dem das Datenobjekt enthalten ist. Bei der Verarbeitung des Druckjobs wird die CMR zur Farbkonvertierung verwendet, um die Farben im Abbild in den PCS zu konvertieren. Danach können die Farben in den Farbbereich des zum Drucken vorgesehenen Druckers konvertiert werden.

1.3.1.3.5.1.2.2 Anweisungsverarbeitungsmodus

CMRs im Anweisungsverarbeitungsmodus beziehen sich auf die Verarbeitung, mit der die Ressource für einen bestimmten Drucker mit einem bestimmten Papiertyp oder einer anderen Einheit vorbereitet wird. Normalerweise beziehen sich CMRs für Anweisungen auf Ausgabedaten und sie ähneln ICC-Ausgabeprofilen.

Der Anweisungsverarbeitungsmodus dient zur Farbkonvertierung, Tonwertübertragungskurven und CMRs für Grauwerte. Im Anweisungsverarbeitungsmodus geben diese CMRs an, wie das System eine Ressource konvertieren muss, damit sie auf dem Zieldrucker korrekt gedruckt wird. Der Druckerhersteller sollte ICC-Profile oder viele verschiedene CMRs zur Verwendung bereitstellen. Diese ICC-Profile und CMRs können in der Drucksteuerung installiert oder auf einer CD gespeichert sein, die zum Lieferumfang des Druckers gehört, oder aber auf der Website des Herstellers zum Herunterladen zur Verfügung stehen.

Wenn Sie einen AFP-Farbdruckjob an einen Drucker senden, der das AFP-Farbmanagement unterstützt, können die CMRs zur Farbkonvertierung und für Tonwertübertragungskurven im Anweisungsverarbeitungsmodus dem Job zugeordnet werden. Beim Verarbeiten des Druckjobs wendet der Drucker die CMRs in dieser Reihenfolge an:

  1. CMRs zur Farbkonvertierung im Prüfverarbeitungsmodus zum Umwandeln der Ressourcen in den ICC-PCS.
  2. CMRs zur Farbkonvertierung und für Tonwertübertragungskurven im Anweisungsverarbeitungsmodus, um die Ressourcen in den Farbbereich des Druckers zu konvertieren
  3. CMR für Grauwerte im Anweisungsverarbeitungsmodus, um die Jobseiten aus dem digitalen Format in das Punktmuster zu konvertieren, das der Drucker erzeugen kann

In einigen Fällen können CMRs, die normalerweise als CMRs für Anweisungen verwendet werden, als CMRs für Prüfungen dienen. Wenn Sie beispielsweise einen sehr umfangreichen Druckjob an einen Schnelldrucker senden, werden die Abbilder im Druckjob in den Farbbereich dieses Druckers konvertiert, und dazu wird eine CMR zur Farbkonvertierung mit dem Anweisungsverarbeitungsmodus verwendet. Wenn Sie jedoch einen Teil des Jobs auf einem anderen Drucker erneut drucken müssen, muss das System den Job in den Farbbereich des zweiten Druckers konvertieren. In diesem Fall dient die CMR zur Farbkonvertierung des ersten Druckers im Prüfverarbeitungsmodus dazu, die Abbilder zurück in den PCS zu verschieben. Im Anschluss daran verwendet das System eine CMR zur Farbkonvertierung des zweiten Druckers im Anweisungsverarbeitungsmodus, um die Abbilder in den zugehörigen Farbbereich zu konvertieren.

1.3.1.3.5.1.2.3 Verbindungsverarbeitungsmodus

CMRs mit aktivem Verbindungsverarbeitungsmodus dienen dazu, einen Eingangsfarbbereich in den Präsentationsdaten (mitunter durch eine CMR für Prüfungen definiert) mit dem Ausgabefarbbereich der Präsentationseinheit (mitunter durch eine CMR für Anweisungen definiert) zu verbinden. Nur Link (LK) und Device Link (DL) CMRs können im Link-Verarbeitungsmodus verwendet werden.

Wenn Sie Prüf- oder Anleitungs-Farbkonvertierungs-CMRs mithilfe von AFP Resource Installer oder einem ähnlichen Softwareprodukt in Ihrer Ressourcenbibliothek installieren oder deinstallieren, erstellt oder löscht AFP Resource Installer automatisch Link (LK) CMRs für jede Kombination der Prüf- und Anleitungs-Farbkonvertierungs-CMR.

Wenn ein Druckjob eine bestimmte Kombination von Prüfungen und Anweisungen anfordert, überprüft der Druckserver, ob die Ressourcenbibliothek eine CMR für Verbindungen für diese Kombination enthält. Findet der Druckserver eine geeignete CMR für Verbindungen, sendet er sie an den Drucker mit dem Druckjob. Der Drucker kann die CMRs für Verbindungen immer dann verwenden, wenn ein Druckjob angibt, dass eine bestimmte Kombination von CMRs für Prüfungen und Anweisungen verwendet wird.

Wenn Sie nicht AFP Resource Installer oder ein ähnliches Programm zum Installieren Ihrer Ressourcen verwenden, muss Ihr Farbdrucker entweder eine Link (LK) CMR erstellen, während er Ihre Druckjobs verarbeitet, oder die Farben in Ihren Jobs zweimal konvertieren, zuerst aus dem ursprünglichen Farbraum in den PCS und dann vom PCS in den Farbraum des Druckers.

Ein InfoPrint 5000-Drucker erstellt Link (LK) CMRs, damit er nur eine Konvertierung durchführen muss, und speichert sie, um sie für andere Druckjobs zu verwenden. Allerdings werden die CMRs für Verbindungen manchmal während des normalen Betriebs entfernt. Dies geschieht z. B., wenn der Speicherplatz des Druckers erschöpft ist oder der Drucker heruntergefahren wird.

1.3.1.3.5.1.3 Erstellung und Installation von CMRs

Einheitenhersteller und Gruppen, die AFP-Farbstandards unterstützen, erstellen CMRs, die Sie in Ihren Farbdrucksystemen verwenden können. Sie können CMRs auch selbst basierend auf Ihren Anforderungen erstellen.

Das AFP Consortium, d. h. die Gruppe, von der AFP Color Management Object Content Architecture (CMOCA) definiert wurde, hat einen Satz von CMRs zur Farbkonvertierung identifiziert, die im Prüfverarbeitungsmodus am häufigsten verwendet werden. Der Satz enthält CMRs zur Farbkonvertierung für einheitliche Farbbereiche, beispielsweise:

  • Adobe RGB (1998)
  • sRGB
  • SMPTE-C RGB
  • SWOP CMYK
Die Standard-CMRs sind Bestandteil von AFP Resource Installer, aber sie werden nicht standardmäßig installiert. Sie können die Standard-CMRs installieren, die Sie verwenden möchten. Außerdem installiert AFP Resource Installer alle CMRs für generische Grauwert- und Tonwertübertragungskurven automatisch in jeder Ressourcenbibliothek.

Wenn Sie mehr CMRs benötigen, können Sie sie mithilfe von Assistenten erstellen, die in AFP Resource Installer enthalten sind. Ausführliche Informationen zum Assistenten finden Sie in der Onlinehilfe.

Wenn Sie eine CMR mithilfe von AFP Resource Installer erstellen, wird sie automatisch in einer Ressourcenbibliothek installiert. Sie können mit AFP Resource Installer auch CMRs installieren, die Sie von Ihrem Druckerhersteller erhalten haben.

1.3.1.3.5.2 Datenobjekte

Darstellungsdatenobjekte enthalten einen einzigen Datentyp (z. B. GIF-, JPEG- und TIFF-Abbilder) und können in Druckjobs verwendet werden. Diese Datenobjekte lassen sich direkt auf einer Seite platzieren oder überlagern. Sie können aber auch als Ressourcen definiert und in Seiten oder Overlays eingeschlossen werden. Der Einsatz eines Datenobjekts als Ressource ist effizienter, wenn dieses Objekt in einem Druckjob mehrmals vorkommt; Ressourcen werden nur einmal auf den Drucker heruntergeladen und nach Bedarf angegeben.

Datenobjekte können entweder in einen Druckjob integriert oder mithilfe von Software wie AFP Resource Installer in einer Ressourcenbibliothek installiert werden. Wenn Sie die Datenobjekte in eine Ressourcenbibliothek installieren, können Sie die Ressourcen mit Farbumwandlungs-CMRs verknüpfen.

1.3.1.3.5.2.1 Datenobjekttypen

Abbilddatenobjekte können in verschiedenen Formaten gespeichert werden, darunter AFPC JPEG Subset, EPS, GIF, IOCA, PDF, PNG und TIFF. Da diese Abbildtypen einheitenunabhängig sind, können sie von verschiedenen Systemen verwendet und dennoch einheitlich interpretiert werden.
  • AFPC JPEG Subset (JPEG)

    AFPC (AFP Consortium) JPEG Subset-Dateien, vormals als JPEG File Interchange Format (JFIF)-Dateien bezeichnet, sind Bitmapbilddateien, die mithilfe von JPEG-Komprimierung (Joint Photographic Experts Group) komprimiert werden. Deshalb werden AFPC JPEG Subset-Dateien meistens als "JPEG-Dateien" bezeichnet. JPEG-Dateien haben meistens die Erweiterung JPG, doch es können auch die Erweiterungen JPEG, JPE, JFIF und JIF verwendet werden.

    Die JPEG-Komprimierung löscht Informationen aus Abbildern, die bei der Konvertierung für unnötig gehalten werden. Der Komprimierungsumfang von JPEG-Dateien kann zwischen gering und groß variieren. Je stärker ein Abbild komprimiert wird, desto mehr Informationen gehen verloren. Wenn das Abbild nur einmal komprimiert wird, ist dies normalerweise nicht zu sehen. Wird das Abbild jedoch wiederholt komprimiert und dekomprimiert, werden die Auswirkungen des Löschens von Informationen zunehmend sichtbar.

    Die JPEG-Komprimierung wird häufig für Fotos verwendet − insbesondere für Fotos, die auf Webseiten übertragen oder angezeigt werden. Durch die Komprimierung werden die Dateien so verkleinert, dass sie einerseits auf effiziente Weise über ein Netzwerk übertragen werden können, andererseits aber so viel Informationen erhalten bleiben, dass das Abbild optisch ansprechend ist.

  • Encapsulated PostScript (EPS)

    Bei EPS handelt es sich um ein PostScript-Grafikdateiformat entsprechend den von Adobe Systems definierten Konventionen. EPS-Dateien unterstützen eingebettete ICC-Profile.

  • Graphic Interchange Format (GIF)

    Bei GIF-Dateien handelt es sich um Bitmapbilddateien, deren Palette auf 256 RGB-Farben begrenzt ist. Aufgrund des begrenzten Farbbereichs einer GIF-Datei ist das Format GIF zum Reproduzieren von Fotos wenig geeignet, reicht jedoch für Logos oder Diagramme im Allgemeinen aus. GIF-Abbilder werden im Internet häufig verwendet, weil sie kleiner als andere Bildformate sind. GIF-Dateien haben die Erweiterung GIF.

  • Image Object Content Architecture (IOCA)

    Bei IOCA handelt es sich um eine Architektur, die ein einheitliches Verfahren zur Darstellung von Abbildern bietet, einschließlich Konventionen und Anweisungen zum Verarbeiten und Austauschen von Abbildinformationen. Die Architektur definiert Abbildinformationen unabhängig von allen Datenobjekten und Umgebungen, in denen sie vorhanden sein kann, und sie verwendet sich selbst identifizierende Begriffe; jedes Feld enthält nebem dem Inhalt eine Eigenbeschreibung.

  • Portable Document Format (PDF)

    PDF ist ein Standarddateiformat, das von Adobe Systems entwickelt wurde.

    PDF-Dateien können unter verschiedenen Betriebssystemen verwendet und gespeichert werden. Sie können sämtliche erforderlichen Bild- und Schriftartdaten enthalten. Entwurfsattribute in einer PDF-Datei werden in einem einzelnen komprimierten Paket beibehalten.

      Hinweis:
    • In AFP-Druckjobs können PDF-Dateien mit einer einzigen Seite und mehreren Seiten als Datenobjekte verwendet werden.
  • Portable Network Graphics (PNG)

    PNG-Dateien sind Bitmapbilddateien, die indizierte Farben, palettenbasierte Abbilder mit 24-Bit RGB- oder 32-Bit RGBA-Farben, Graustufenabbilder, einen optionalen Alpha-Kanal und verlustlose Komprimierung unterstützen. PNG wird zum Übertragen von Abbildern über das Internet, jedoch nicht zum Drucken von Grafiken verwendet. PNG-Dateien haben die Erweiterung PNG.

  • Tagged Image File Format (TIFF)

    TIFF-Dateien sind Bitmapbilddateien, deren Header weitere Informationen zum Abbild enthalten. Für TIFF-Dateien werden die Erweiterungen TIF oder TIFF verwendet.

    TIFF-Dateien unterstützen eingebettete ICC-Profile. Wenn ein ICC-Profil in eine Datei eingebettet ist, sind die Merkmale des Eingabefarbbereichs bei jeder Verwendung der Datei bekannt. Allerdings wird die Datei durch diese Profile vergrößert. Wenn Sie eine Datei im TIFF-Format speichern, können Sie verschiedene Komprimierungsalgorithmen verwenden.

      Hinweis:
    • In AFP-Druckjobs können TIFF-Dateien mit einem einzigen Abbild und mehreren Abbildern als Datenobjekte verwendet werden.

Nicht alle Drucker unterstützen sämtliche Typen von Datenobjekten.

Die eingebetteten ICC-Profile in EPS-, JPEG- und TIFF-Dateien enthalten die Informationen, die ein Drucker benutzt, um Farben in dem Bild aus einem Eingabefarbbereich in den PCS (Profile Connection Space) umzuwandeln. Der Eingabefarbbereich ist entweder ein branchenüblicher Standard-Bereich oder ein benutzerdefinierter Bereich, der die Leistungsmerkmale der Farbreproduktion einer Einheit beschreibt, z. B. von Scanner, Digitalkamera, Monitor oder Drucker.

1.3.1.3.5.2.2 Erstellung und Installation von Datenobjekten

Eine Vielzahl von Softwareanwendungen steht Ihnen zum Erstellen oder Bearbeiten von Abbildern zur Verfügung, die in Druckjobs einbezogen werden können. Wenn Sie die Abbilder in zentralen Ressourcenrepositorys speichern möchten, können Sie sie mithilfe von AFP Resource Installer installieren.
Erstellung von Datenobjekten

Die meisten Typen von Datenobjekten sind Abbilder irgendeiner Art. Dies können z. B. mit einer Digitalkamera aufgenommene Fotos, mit einem Softwareprogramm erstellte Grafiken oder Diagramme oder aber mit Grafiksoftware erstellte digitale Zeichnungen sein. Unabhängig von der Art ihrer Erstellung müssen Abbilder normalerweise bearbeitet werden, um sie in Druckjobs einbeziehen zu können.

Folgende Änderungen sind erforderlich:

  • Umwandeln des Abbilds in einen zum Drucken geeigneten Dateityp. So sind beispielsweise die Dateitypen, in denen viele Grafikanwendungen Abbilder während der Bearbeitung speichern (z. B. Adobe Illustrator, CorelDRAW und Corel Paint Shop Pro), zum Drucken ungeeignet. Wenn Sie Abbilder verwenden möchten, die Sie mit einem der genannten Programme erstellt haben, können Sie diese Dateien unter einem anderen Dateityp wie EPS, JPEG oder TIFF speichern oder exportieren.
  • Stellen Sie sicher, dass die Abbilddateien einem entsprechenden Farbbereich oder Eingabeprofil zugeordnet sind. Folgen Sie den Anweisungen zum Einrichten des Farbmanagements, die in der Dokumentation zu Ihrer Grafiksoftware zu finden sind. Dazu zählen das Installieren und Verwenden von ICC-Profilen für Digitalkameras und Monitore sowie das Anpassen von Farbmanagementeinstellungen. In den Anweisungen sollte auch erläutert werden, wie das von einem Abbild verwendete Profil zur Definition der Farbwerte geändert und wie ein Abbild mit einem eingebetteten Profil gespeichert wird.
  • Befolgen Sie die Tipps und Best Practices in den nachstehenden Abschnitten, die sich mit dem Erstellen von Abbildern und ihrer Verwaltung als Datenobjektressourcen befassen.

Installation von Datenobjekten

Sie können AFP Resource Installer verwenden, um Ihre Bilder in einer Ressourcenbibliothek zu installieren. AFP Resource Installer enthält Assistenten, die Sie durch die Installation eines Bildes als Datenobjekt führen. Wenn Sie ein EPS-, JPEG- oder TIFF-Bild mit einem eingebetteten ICC-Profil mithilfe von AFP Resource Installer installieren, können Sie wählen, wie das Profil behandelt werden soll:

  • Das Profil in der Datei belassen, ohne eine CMR zu erstellen.
  • Das Profil in der Datei belassen, es aber außerdem kopieren und aus der Kopie eine CMR erstellen. Die neue CMR dem Datenobjekt zuordnen.
  • Zum Verkleinern der Dateigröße entfernen Sie das Profil aus der Datei, und erstellen Sie das Profil in einer CMR. Die neue CMR dem Datenobjekt zuordnen.

1.3.1.3.5.3 Ressourcenbibliotheksverwaltung

Wenn Sie CMRs und Datenobjekte in zentralen Ressourcenbibliotheken speichern, müssen Sie einige Merkmale von Ressourcenbibliotheken kennen, um sicherzustellen, dass Ihre Ressourcen verfügbar sind, wenn Sie sie benötigen.

Ressourcenbibliotheken, die AFP Resource Installer erstellt, verwenden eine Resource Access Table (RAT) als Index der Ressourcenbibliothek. Der Index wird als Datei in der Bibliothek gespeichert, auf die er verweist. Sie müssen CMRs in Ressourcenbibliotheken speichern, in denen eine RAT verwendet wird. Es wird empfohlen, auch Datenobjekte in Ressourcenbibliotheken zu speichern, die eine Ressourcenzugriffstabelle verwenden.

Wenn Sie AFP Resource Installer verwenden, um eine Ressourcenbibliothek zu erstellen, wird eine RAT erstellt und in der Bibliothek gespeichert. Wenn Sie eine CMR oder ein Datenobjekt installieren, aktualisiert AFP Resource Installer die RAT mit Informationen über die Ressource. Wenn ein Druckserver in einer Ressourcenbibliothek nach einer Ressource sucht, schaut er zuerst in der RAT nach, ob die Ressource aufgelistet ist.

Für den Druckserver ist die RAT unbedingt erforderlich; wenn diese falsch ist, kann der Druckserver keine Ressourcen in der Ressourcenbibliothek finden. Deshalb müssen Sie immer AFP Resource Installer zum Verwalten Ihrer Ressourcenbibliotheken verwenden, darunter für die folgenden Aufgaben:

  • CMRs und Datenobjekte zu einer Ressourcenbibliothek hinzufügen.

    Kopieren Sie keine CMRs oder Datenobjekte direkt in die von AFP Resource Installer verwendeten Ressourcenbibliotheken. Wenn Sie CMRs oder Datenobjekte in diese Ressourcenbibliotheken kopieren, wird die RAT nicht aktualisiert, sodass sie vom Druckserver für die Suche nach den CMRs oder Datenobjekten nicht verwendet werden kann.

  • Eigenschaften der in der RAT aufgelisteten Datenobjekte und CMRs ändern.

    Bearbeiten Sie die RAT oder die Dateien in einer Ressourcenbibliothek nicht direkt. Ersetzen Sie eine vorhandene Version einer CMR oder eines Datenobjekts nicht durch eine neue Version, indem Sie diese Version direkt in die Ressourcenbibliothek kopieren; aktualisieren Sie die Ressource stattdessen mithilfe von AFP Resource Installer.

  • Installieren von CMRs oder Datenobjekten in einer anderen Ressourcenbibliothek oder Replizieren einer Ressourcenbibliothek an einem anderen Speicherort.

    Kopieren Sie CMRs oder Datenobjekte nicht aus einer Ressourcenbibliothek, und speichern Sie sie nicht an einer anderen Position.

Weitere Informationen zur Durchführung dieser Aufgaben finden Sie in der AFP Resource Installer-Online-Hilfe.

1.3.1.3.5.4 Tipps und Best Practices

Anhand der folgenden allgemeinen Richtlinien zum Erstellen und Verwalten von Abbildern und sonstigen Farbressourcen können Sie die Leistung eines AFP-Farbdrucksystems verbessern.

1.3.1.3.5.4.1 Tipps für Abbilder

Zum Optimieren der Leistung des AFP-Farbdrucksystems wird empfohlen, einige Richtlinien zum Erstellen und Integrieren von Bildern in Druckjobs zu beachten.

Beachten Sie Folgendes, wenn Sie Farbabbilder in Druckjobs verwenden möchten:

  • Rufen Sie die ursprünglichen elektronischen Versionen von Abbildern ab, statt vorhandene Dokumente zu scannen.

    Durch fast nicht wahrnehmbare Farbtröpfchen im Hintergrund von gescannten Abbildern kann die Abbildgröße erheblich zunehmen. Wenn Sie ein Abbild scannen müssen, bereinigen Sie den Hintergrund so weit wie möglich mithilfe eines Bildbearbeitungsprogramms.

  • Speichern Sie alle Abbilder im gleichen Standardfarbbereich, damit Sie dafür nur ein einziges Eingabeprofil benötigen.

    Adobe RGB (1998) ist der empfohlene Farbbereich für Abbilder, die gedruckt werden sollen.

  • Vereinfachen Sie Abbilder aus mehreren Ebenen (wie diejenigen, die Sie in Grafikprogrammen wie Adobe Illustrator und Corel Paint Shop Pro erstellen), bevor Sie sie in Druckjobs einbeziehen.

    Nicht vereinfachte Abbilder sind extrem umfangreich und schwieriger zu bearbeiten. Speichern Sie eine Kopie des Originals für zukünftige Bearbeitung, doch vereinfachen Sie die Version, die Sie in den Druckjob einbeziehen.

1.3.1.3.5.4.2 Tipps für Ressourcen

Um die Leistung Ihres AFP-Farbdrucksystems zu optimieren, empfehlen wir, einige Richtlinien zum Verwalten von Farbressourcen zu befolgen.

Sie können AFP Resource Installer verwenden zum:

  • Alle CMRs für den Drucker in einer Ressourcenbibliothek installieren
  • Die häufig verwendeten Datenobjekte in einer Ressourcenbibliothek installieren
  • Die regelmäßig wiederverwendeten CMRs und Datenobjekte als nicht private, speicherbare Ressourcen kennzeichnen, damit sie auf dem Drucker gespeichert und für weitere Druckjobs verwendet werden können, ohne dass sie jedes Mal erneut heruntergeladen werden müssen
      Hinweis:
    • Diese Option empfiehlt sich nicht für sichere Ressourcen wie Signaturdateien.
  • Installieren von CMRs und Datenobjekten in Ressourcenbibliotheken, auf die der Druckserver zugreifen kann. Auf diese Weise müssen sie nur an einer einzigen Stelle gespeichert werden und stehen für alle Druckserver zur Verfügung.
  • Zuordnen von CMRs zur Farbkonvertierung für Prüfungen zu Datenobjekten, bei denen Farbmanagement erforderlich ist, damit die eingebetteten Profile aus den Abbilddateien entfernt werden können.

1.3.1.3.6 RICOH AFP-Farb- und Graustufenprodukte

Ricoh stellt eine Vielzahl von Produkten bereit, die den AFP-Farb- und -Graustufendruck unterstützen. Sie können in verschiedenen Kombinationen verwendet werden, um Lösungen für den Farbworkflow zu erstellen.

RICOH-Produkte mit Unterstützung für das AFP-Farbmanagement
Die Abbildung zeigt die RICOH-Produkte, die in eine Farbdrucklösung einbezogen werden können. Diese Produkte umfassen: InfoPrint AFP Resource Installer, Page Printer Formatting Aid, InfoPrint Manager, RICOH ProcessDirector, InfoPrint 4100 und InfoPrint 5000.

1.3.1.3.6.1 Drucker

Einige Drucker der RICOH unterstützen den Farb- oder Graustufendruck mit vollem AFP-Farbmanagement, während andere den AFP-Farbdruck ohne Farbmanagement unterstützen.

1.3.1.3.6.1.1 InfoPrint 5000

Beim InfoPrint 5000 handelt es sich um einen IPDS-Hochgeschwindigkeits-Vollfarbdrucker für den Endlosdruck (Intelligent Printer Data Stream), der das AFP-Farbmanagement unterstützt.

Der InfoPrint 5000 verwendet piezoelektrische Drop-on-Demand-Tintenstrahltechnologie mit wasserbasierten Pigmenttinten, die gegen Verblassen und Verschmieren resistent sind.

Der InfoPrint 5000 empfängt AFP-Druckjobs von RICOH-Druckservern. Beim Einsatz als Teil eines vollständigen AFP-Farbmanagementsystems kann der InfoPrint 5000 CMRs zur Farbkonvertierung, für Verbindungen und für Tonwertübertragungskurven empfangen und auf Druckjobs anwenden. Weil die Druckmaschine ihre eigenen Grauwerte anwendet, unterstützt sie keine CMRs für Grauwerte.

Der InfoPrint 5000 kann Ressourcen in einem Repository seiner Steuerung speichern, damit sie in weiteren Druckjobs erneut verwendet werden können. Der Drucker speichert nur Ressourcen, die mithilfe einer Anwendung wie AFP Resource Installer als nicht privat und speicherbar gekennzeichnet sind.

Sie können auch PostScript- und PDF-Druckjobs (Portable Document Format) an Ordner für Sofortdruck auf dem InfoPrint 5000 übergeben. Diese Jobs werden jedoch nicht mithilfe des AFP-Farbmanagements verarbeitet.

1.3.1.3.6.1.2 InfoPrint 4100

Die Druckerfamilie InfoPrint 4100 verwendet eine elektrofotografische Laserdrucktechnologie sowie AFP-lizenzierte Programme (Advanced Function Presentation) zum Erstellen von qualitativ hochwertigen Text- und Grafikausgaben. InfoPrint 4100-Drucker mit der InfoPrint POWER-Architektur und Microcode Release 15.4 oder höher unterstützen die AFP-Farbmanagementarchitektur und können zum Drucken von Graustufenabbildern von sehr hoher Qualität verwendet werden.

Über die Basisunterstützung des AFP-Farbmanagements bei InfoPrint 4100-Druckern mit der POWER-Architektur und Microcode Release 15.4 oder höher können Sie das Farbmanagement auf Graustufentext, Grafiken (GOCA), Abbilder in Zweifarbdarstellung (IOCA FS10) und Barcodes anwenden. Für den Einsatz von Farbmanagementfunktionen bei anderen Objekttypen ist das AFP-Farbemulationsfeature erforderlich.

Mit dem AFP-Farbemulationsfeature können Sie Farbobjekte in Graustufen drucken. Wenn das Feature installiert wurde, können Sie GIF-, IOCA FS11-, IOCA FS45-, JPEG- und TIFF-Abbilder mithilfe des AFP-Farbmanagements nativ in qualitativ hochwertigen Graustufen drucken.

    Hinweis:
  • Einzelne Seiten mit PDF- und EPS-Datenobjekten werden auf dem InfoPrint 4100 nicht unterstützt.

InfoPrint 4100-Drucker unterstützen die folgenden CMR-Typen:

  • Farbkonvertierung
  • Verbindungs-Farbumwandlung
  • Tontransferkurve
  • Rasterung

Zur Erzielung besserer Abbilder auf den InfoPrint 4100-Modellen MS1, MD1 und MD2 können Sie auch das Bildverbesserungsfeature (Image Enhancement) installieren. Dieses Feature bietet unter anderem folgende Vorteile:

  • Erweiterte Fusing-Technologie zur Minimierung von Tonerverwischungen
  • Optimierte Entwicklereinheit für Anwendungen mit hoher Deckung und hoher Speicherdichte
  • Verbesserte Grauwerte, die an neue Hardware- und Tonertechnologie angepasst sind

1.3.1.3.6.1.3 InfoPrint der Serien 1xxx

Die InfoPrint 1xxx-Workgroupdrucker und -Multifunktionsgeräte umfassen eine Vielzahl an Farb- und Monochromgeräten mit Einzelblatteinzug, obwohl diese das AFP-Farbmanagement nicht unterstützen.

Für allgemeine Bürozwecke können Sie mit dem InfoPrint 1000 die Farbausgabe über erweiterte Technologien wie Zugriffssteuerung, vertraulicher Druck und Datenstromverschlüsselung effizient und kostengünstig verwalten. Mit der Druckerfamilie 1000 bietet die Ricoh Ausgabestrategien und Farbdrucker, die diverse Anforderungen im Hinblick auf hohe Qualität sowie Sicherheit und Kosten erfüllen.

1.3.1.3.6.2 RICOH AFP Resource Installer

RICOH AFP Resource Installer ist ein Schlüsselelement eines AFP-Farbmanagementsystems, wenn Ressourcen in Zentralbibliotheken gespeichert werden. Mit seiner Hilfe können Sie Farbmanagementressourcen (Color Management Resources, CMRs) und Datenobjekte für den Einsatz in Ihrem System erstellen, installieren und verwalten.

Bei AFP Resource Installer handelt es sich um eine Java-Anwendung, die auf einer Windows-Workstation installiert wird. Sie können mithilfe dieser Anwendung Schriftarten zusätzlich zu CMRs und Datenobjekten installieren und damit arbeiten.

Mithilfe von AFP Resource Installer können Sie folgende Aufgaben ausführen:

  • CMRs aus vorhandenen Daten, einschließlich ICC-Profilen, erstellen.

    Dazu können Sie sich mithilfe eines Assistenten durch den Prozess führen lassen.

  • Installieren Sie CMRs, Fonts und Datenobjekte in Ressourcenbibliotheken auf dem lokalen System oder einem beliebigen Computer, auf den Sie über FTP zugreifen können.
  • CMRs Datenobjekten zuordnen, damit die Datenobjekte auf verschiedenen Druckern exakt reproduziert werden können.

    In einigen Fällen können Sie die Dateigröße Ihrer Abbilder verringern, indem Sie das eingebettete Profil zur Definition der Farbwerte aus der Datei entfernen und eine zugeordnete CMR verwenden.

  • Ressourcen als speicherbar kennzeichnen.

    Speicherbare Ressourcen können im Drucker für den Einsatz bei anderen Druckjobs gespeichert werden. Auf diese Weise lässt sich die Systemleistung verbessern. Der Druckserver fragt den Drucker vor dem Senden von Ressourcen ab; wenn der Drucker bereits über die Ressource verfügt, muss sie vom Druckserver nicht gesendet werden.

  • Ressourcen als privat kennzeichnen.

    Private Ressourcen können nicht im Drucker gespeichert und müssen mit jedem Druckjob, bei dem sie zum Einsatz kommen, heruntergeladen werden. So können Sie beispielsweise die für Firmenprüfungen verwendeten Signaturdateien aus Sicherheitsgründen als privat kennzeichnen.

Wenn Sie eine CMR zur Farbkonvertierung mithilfe von AFP Resource Installer installieren, erstellt die Software zwischen der neuen CMR zur Farbkonvertierung und den vorhandenen CMRs zur Farbkonvertierung automatisch CMRs für Verbindungen. Wenn eine Druckdatei auf die neue CMR verweist, lädt der Druckserver die mit dem Zielgerätetyp und -modell übereinstimmenden CMRs für Verbindungen automatisch herunter und sendet sie an den Drucker mit dem Druckjob. Ist eine dieser CMRs geeignet, kann sie der Drucker verwenden, statt zusätzliche Zeit zum Erstellen einer CMR für Verbindungen aufwenden zu müssen.

Wenn ein Druckserver die von AFP Resource Installer installierten Ressourcen verwenden soll, müssen Sie den Pfad zu den Ressourcenbibliotheken zum AFP-Ressourcenpfad im Server hinzufügen.

1.3.1.3.6.3 Druckserver

RICOH-Druckserver empfangen Druckjobs aus verschiedenen Quellen und bereiten sie für das Senden an einen Drucker vor. Nach Vorbereitung der Druckjobs interagiert der Druckserver mit dem Drucker, um sicherzustellen, dass alle erforderlichen Quellen verfügbar sind. Anschließend sendet er die Druckjobdaten, die gedruckt werden sollen.

Es sind mehrere verschiedene Druckserver verfügbar. Obwohl deren Funktion in vielem identisch ist, sind sie für den Einsatz in unterschiedlichen Umgebungen vorgesehen.

1.3.1.3.6.3.1 RICOH InfoPrint Manager

RICOH InfoPrint Manager ist eine flexible, skalierbare Druckverwaltungslösung für AIX, Linux oder Windows, die vielfältige Möglichkeiten zur Erweiterung und Verwaltung einer Druckumgebung bietet. RICOH InfoPrint Manager kann Druckjobs verarbeiten, die Verweise auf Farbmanagementressourcen enthalten und mit zentralen Ressourcenbibliotheken interagieren.

Wenn RICOH InfoPrint Manager AFP- oder Zeilendaten-Druckjobs empfängt, werden CMRs und Datenobjekte von ihm ähnlich wie andere AFP-Ressourcen verarbeitet. Sie können die mit AFP Resource Installer erstellten Ressourcenbibliotheken der Eigenschaft "Position der Darstellungsobjektbehälter" (auch als das Attribut "ressourcenkontext-darstellungsobjektbehälter" bezeichnet) Ihrer physischen Ziele hinzufügen. Anschließend können diese Ressourcenbibliotheken von RICOH InfoPrint Manager durchsucht werden, um Datenobjekte und CMRs zu finden, wenn sie in Druckjobs angefordert werden.

1.3.1.3.6.3.1.1 Speichern für CMRs aktivieren

Falls die Jobs, die Ihr System durchlaufen, die gleichen CMRs verwenden, möchten Sie möglicherweise Ihr tatsächliches Ziel aktivieren, so dass Inline-CMRs erfasst werden.
Diese Inline-CMRs müssen ein OID haben, sodass RICOH InfoPrint Manager diese erfassen kann.
Auf der RICOH InfoPrint Manager-Verwaltungs-GUI:
  1. Klicken Sie auf das tatsächliche Ziel, und wählen Sie Drucker Merkmale aus.
  2. Klicken Sie im Notizbuch Druckermerkmale des tatsächlichen Ziels auf die Registerkarte Optimierung.
  3. Suchen Sie nach dem Optionsfeld Inline-CMR-Ressourcen erfassen.
    Können Sie das Optionsfeld Inline-CMR-Ressourcen erfassen nicht sehen, klicken Sie auf Mehr anzeigen.
  4. Blättern Sie an den unteren Rand des Bildschirms, und klicken Sie auf das Optionsfeld Ja für die Einstellung Inline-CMR-Ressourcen erfassen.

1.3.1.3.6.3.1.2 Page Printer Formatting Aid (PPFA)

Bei PPFA handelt es sich um ein Feature von RICOH InfoPrint Manager, das Ihnen das Erstellen von Formulardefinitionen und Seitendefinitionen für Ihre AFP-Druckjobs ermöglicht. Mithilfe von PPFA können Sie CMRs Formulardefinitionen und Seitendefinitionen für Ihre Farbdruckjobs zuordnen.

Die mithilfe von PPFA erstellten Formulardefinitionen und Seitendefinitionen können Sie in Druckjobs verwenden, die an RICOH InfoPrint Manager und RICOH ProcessDirector gesendet werden.

1.3.1.3.6.3.2 RICOH ProcessDirector

RICOH ProcessDirector ist ein datenbankgesteuertes Druck-Workflowsystem, über das Sie sämtliche Aspekte Ihres Druckprozesses verwalten können. Der Server wird auf Linux- oder Windows-Systemen ausgeführt. Der Zugriff darauf erfolgt über eine browserbasierte Schnittstelle. RICOH ProcessDirector kann AFP-Druckjobs empfangen und verarbeiten, in denen AFP-Farbmanagementobjekte enthalten sind.

Darüber hinaus kann RICOH ProcessDirector Zeilendaten-Druckjobs empfangen, die auf CMRs und Datenobjekte verweisen, und diese mit einem Schritt anhand der Schrittvorlage ConvertLineDataJobIntoAFP in AFP konvertieren.

RICOH ProcessDirector verarbeitet CMRs und Datenobjekte ähnlich wie andere AFP-Ressourcen. Sie können die mit AFP Resource Installer erstellten Ressourcenbibliotheken der Eigenschaft für AFP-Ressourcenpfade in einem Druckjob oder in den Jobstandardwerten für Ihre Workflows hinzufügen. Anschließend können diese Ressourcenbibliotheken von RICOH ProcessDirector durchsucht werden, um Datenobjekte und CMRs zu finden, wenn sie in Druckjobs angefordert werden.

1.3.1.3.7 Szenarios für AFP-Farblösungen

Die AFP-Farblösungen der Ricoh können in vielen verschiedenen Konfigurationen zusammengestellt werden, die auf der vorhandenen Umgebung und den jeweiligen Anforderungen basieren.

1.3.1.3.7.1 Qualitativ hochwertige Graustufenausgaben auf einem InfoPrint 4100 drucken

Ein Versicherungsunternehmen möchte nach und nach zum AFP-Farbdruck migrieren; deshalb wird der Prozess mit dem Einsatz des AFP-Farbmanagements begonnen, um auf den vorhandenen InfoPrint 4100-Druckern qualitativ hochwertige Graustufenausgaben zu erzeugen.

Das Versicherungsunternehmen verfügt über eine eigene Druckerei mit vier InfoPrint 4100-Duplexlinien. Mithilfe eines Programms zur Dokumenterstellung erstellen die zuständigen Mitarbeiter AFP-Druckjobs und übergeben diese an InfoPrint Manager für Windows, über das sie die Druckarbeitslasten gleichmäßig verteilen und den Betrieb aller Drucker weitmöglichst beibehalten können.

Das Unternehmen hat beschlossen, einigen seiner Ausgaben Bilder hinzuzufügen. Dazu sollen zunächst Fotos der Versicherungsagenten im Briefkopf von Kundenanschreiben hinzugefügt werden. Da sich das Unternehmen noch nicht für den Wechsel zum Vollfarbdruck entschieden hat, sollen auf den vorhandenen Druckern Schwarz-Weiß-Bilder gedruckt werden. Leider sind die Druckereimitarbeiter mit den erzeugten Abbildern nicht zufrieden; diese sind zu schwarz und eindimensional und sehen deshalb unprofessionell aus.

Lösung

Das Team der Ricoh schlägt folgende Änderungen zur Verbesserung der Bildqualität vor:

  • Upgrade des Druckers für den Einsatz eines Controllers mit InfoPrint POWER-Architektur und Microcode Release 15.4 oder höher.

    Durch diese Maßnahme wird das AFP-Farbmanagement unterstützt, das u. a. qualitativ hochwertigen Graustufendruck mithilfe von Grauwerten und Tonwertübertragungskurven umfasst.

  • Kauf und Installation des AFP-Farbemulationsfeatures für den Drucker.
  • Verwaltung der Abbilder mithilfe von AFP Resource Installer, wobei diesen die korrekten Grauwerte und Tonwertübertragungskurven zugeordnet werden, um die qualitativ beste Ausgabe zu erzeugen

Lösungsdiagramm zum Hinzufügen von AFP Resource Installer und einer Ressourcenbibliothek sowie zum Aktualisieren einer einzigen InfoPrint 4100-Druckerlinie für die Verwendung von Microcode Release 15.4 und des AFP-Farbemulationsfeatures.
Die Abbildung zeigt ein Ablaufdiagramm mit dem im Text beschriebenen neuen System.
Implementierung

Zum Implementieren der Lösung arbeiten die Druckereimitarbeiter mit ihren Ansprechpartnern bei der Ricoh zusammen, um ein Upgrade einer ihrer Drucklinien für den Probeeinsatz der neuen Funktion durchzuführen. Dazu führen sie die folgenden Aufgaben aus:

  • Upgrade der Drucksteuerung auf Microcode Release 15.4 oder höher durchführen
  • AFP-Farbemulationsfeature auf der Drucksteuerung installieren.
  • AFP Resource Installer installieren.
  • AFP Resource Installer für Folgendes einsetzen:
    • CMRs zur Farbkonvertierung für den InfoPrint 4100 und für die zur Aufnahme von Fotos verwendete Digitalkamera erstellen und installieren
    • Generische CMRs für Grauwerte und Tonwertübertragungskurven für den Einsatz auf dem InfoPrint 4100 auswählen und dazu als Basis die gewünschte Rasterfrequenz und die benötigten Darstellungswerte verwenden
    • Fotos der Versicherungsagenten in einer Ressourcenbibliothek installieren und anschließend den entsprechenden CMRs zuordnen
  • RICOH InfoPrint Manager-Ziele aktualisieren, damit sie die Druckjobs mit Fotos an die Druckerlinie senden, auf der das AFP-Farbemulationsfeature installiert wurde
  • Druckjobs erstellen, die die Abbilder mit den Namen aufrufen, die ihnen bei der Installation zugewiesen wurden

1.3.1.3.7.2 Vordrucke ersetzen

Eine Bank möchte die Menge des gelagerten Papiers reduzieren. Wenn ein Teil der verwendeten Vordrucke dadurch entfallen kann, dass einige Kontoauszüge auf einem Farbdrucker gedruckt werden, kann der gleiche Typ von Normalpapier für verschiedene Anwendungen genutzt werden.

Während der letzten fünf Jahre hat die Bank zehn kleinere Banken übernommen und steht in Verhandlungen mit mehreren weiteren Banken. Die Mutterbank setzt ein AFP-System zum internen Drucken von Kontoauszügen auf Vordrucken ein. Sämtliche Vordrucke enthalten Farblogos. Einige Vordrucke enthalten außerdem Hintergrundbilder oder farbige Blöcke, die die Seite in Bereiche unterteilen. Das vorhandene System setzt sich wie folgt zusammen:

  • RICOH InfoPrint Manager, einschließlich des Features Page Printer Formatting Aid (PPFA)
  • Drei InfoPrint 4000-Duplexlinien
  • Zwei InfoPrint 4100-Duplexlinien
Druckjobs werden als Zeilendaten übergeben und von RICOH InfoPrint Manager in AFP umgewandelt. AFP-Ressourcen werden an einem zentralen Standort gespeichert. Farbproduktionsdrucker werden nicht eingesetzt.

Bei den übernommenen Banken wurde das Drucken auf verschiedene Arten gehandhabt. Einige Banken verfügten über eigene Druckereien; einige hatten das Drucken an andere Unternehmen ausgelagert. Die Druckereimitarbeiter bei der Mutterbank haben ziemlich viel Zeit aufgewendet, um die Druckoperationen der übernommenen Banken in den internen Druckbetrieb zu verschieben. Dabei wurde bei den Banken begonnen, die das Drucken ausgelagert hatten. Fünf von ihnen wurden umgewandelt. Die Administratoren der Druckerei sehen sich nun mit einigen interessanten Problemen konfrontiert:

  • Der erhöhte Workload für den internen Betrieb bedeutet, dass die Druckkapazität erhöht werden muss.
  • Jede der übernommenen Banken hat ihr eigenes Logo und ihr eigenes Branding beibehalten. Sobald eine der Banken in die Druckoperationen integriert wurde, waren damit mindestens fünf verschiedene Vordrucke verbunden, die bestellt und gelagert werden mussten.
  • Obwohl jede der Vordruckarten von demselben Lieferanten geliefert wird, variieren die Farben sichtlich.
  • Die übernommenen Banken werden schließlich ihre alten Logos und Formulare durch das Logo und die Formulare der Mutterbank ersetzen, doch die Termine dafür sind noch nicht geplant.

Mit der wachsenden Anzahl der zu lagernden Formulare wird der hierfür erforderliche Platz zu einem Problem. Das Team weiß, dass die Druckkapazität erweitert werden muss, doch es gibt keinen Platz für eine neue Duplexlinie. Wenn man auf einen Teil des zu lagernden Papiers verzichten könnte, gäbe es Platz für die neue Linie.

Lösung

Das Ricoh-Team schlägt eine AFP-Farblösung für folgende Aufgaben vor:

  • Umwandlung der Vordrucke in einfache farbige Kontoauszüge und Verzicht auf Vordrucke, wodurch die Menge des zu lagernden Papiers verringert werden kann
  • Optimierung des Prozesses zur Übernahme des Logos und der Formulare der Mutterbank durch die Tochterbanken
  • Optimierung des Ressourcenmanagements zum Maximieren des Durchsatzes
  • Stärkere Vereinheitlichung der Farben von Job zu Job

Durch die vorgeschlagene Lösung werden eine InfoPrint 5000-Duplexlinie und AFP Resource Installer zum vorhandenen System hinzugefügt. Die anderen Komponenten werden aktualisiert und um die AFP-Farbunterstützung erweitert. Die Bank kann wählen, welche Anwendungen in den Farbworkflow verschoben werden sollen. Dabei wird die Tatsache berücksichtigt, dass der Durchsatz der InfoPrint 5000-Linie geringer als der Durchsatz einer InfoPrint 4100-Linie ist. Außerdem können die betreffenden Druckjobs nicht auf den vorhandenen InfoPrint 4100- oder InfoPrint 4000-Druckern ausgeführt werden, da diese Drucker die erforderlichen Farbelemente nicht drucken können.

Während die Mitarbeiter der Druckerei mit dem Einsatz des Systems immer besser vertraut werden, können sie mit dem Vorbereiten weiterer Anwendungen für einen Übergang zu Farbe beginnen. Dazu migrieren sie die Anwendungen zur Nutzung der Funktion für hochwertige Graustufen, die auf den InfoPrint 4100-Druckern verfügbar ist. Wenn sie dann bereit sind, eine weitere Farblinie hinzuzufügen (indem sie entweder auf die weitere Papierlagerung verzichten oder eine der InfoPrint 4000-Linien ersetzen), können sie diese Druckjobs auf die Farbdrucker verschieben.

Lösungsdiagramm zum Hinzufügen von RICOH AFP Resource Installer und einem InfoPrint 5000
Die Abbildung zeigt ein Ablaufdiagramm der im Text beschriebenen Lösung.
Implementierung

Zum Implementieren der Farblösung arbeiten die Druckereimitarbeiter der Bank mit dem Team von Ricoh über mehrere Phasen zusammen:

  • Planung der Farblösung
    • Bestimmen, wo sich die Ressourcenbibliothek befinden soll, damit auf sie von allen Anwendungen aus zugegriffen werden kann, die damit arbeiten müssen.
    • Bestimmen, welche Ressourcentypen für die erneute Verwendung auf dem Drucker gespeichert werden können oder sollten. So sollen Signaturdateien vermutlich nicht auf dem Drucker gespeichert werden; Firmenlogos und Hintergrundbilder dagegen sollten dort gespeichert werden.
  • Installation und Konfiguration des Systems
    • InfoPrint 5000 installieren
    • Funktionsaktualisierungen auf RICOH InfoPrint Manager und PPFA anwenden, um Farbunterstützung hinzuzufügen.
    • AFP Resource Installer installieren.
  • Konfiguration des Ressourcenmanagements für optimale Leistung
    • CMRs für die AFP Resource Installer-Drucker mithilfe von InfoPrint 5000 installieren
    • Die PDF-Datei des Vordrucks abrufen oder mithilfe von Grafiksoftware ein ganzseitiges Abbild erstellen, das als Hintergrundbild verwendet werden soll
    • Die PDF-Datei oder das Abbild mithilfe von AFP Resource Installer als Datenobjektressource installieren und ihr eine CMR zur Farbkonvertierung zuordnen
    • RICOH InfoPrint Manager so konfigurieren, dass es die von AFP Resource Installer verwendeten Ressourcenbibliotheken erkennt und Druckjobs an den neuen Drucker sendet.
    • Eine Formulardefinition und eine Seitendefinition zum Aufrufen der neuen Datenobjektressource mithilfe von PPFA erstellen

      Auf das Objekt anhand der Kennung verweisen, die bei seiner Installation angegeben wurde

    • Alle erstellten neuen Formulardefinitionen oder Seitendefinitionen in eine vorhandene Ressourcenbibliothek kopieren
  • Test der Systemoperationen
    • Einen Druckjob erstellen, der die Formulardefinition und die Seitendefinition aufruft und auf die neuen Ressourcenbibliotheken verweist
    • Den Druckjob übergeben
    • Die Farbausgabe überprüfen

1.3.1.3.7.3 Physische Werbebeilagen entfernen

Ein Druckservice möchte die Anzahl der physischen Werbebeilagen, die Umschlägen hinzugefügt werden müssen, verringern, indem elektronische Einfügungen von Vollfarbanzeigen in leere Bereiche auf den Kreditkartenauszügen gedruckt werden.

Der Druckservice druckt Kontoauszüge und 1:1-Werbebroschüren für viele verschiedene Kunden. Die Kunden senden ihre Ressourcen und Druckjobdaten an den Druckservice. Die für die Druckvorbereitung zuständigen Mitarbeiter verwenden ein Programm zur Dokumenterstellung, um AFP-Jobs zu erstellen. Die AFP-Druckjobs werden an RICOH ProcessDirector übergeben, von dem sie an zehn InfoPrint 4100-Duplexsysteme gesendet werden. Nach dem Drucken werden die Jobs an die Nachbereitung gesendet, damit sie gefaltet, eingelegt und mit der Post versendet werden.

Die Mitarbeiter des Druckservice bitten alle Kunden, die erforderlichen Ressourcen zusammen mit jedem Druckjob zu übersenden, da die Ressourcen bei ihnen nicht unbegrenzt gespeichert werden. Viele ihrer Kunden (z. B. Kreditkartenunternehmen) fügen dem Umschlag mit ihren Kontoauszügen Werbebeilagen hinzu. Damit sind unter anderem folgende Probleme verbunden:

  • Da die Postwurfsendungen durch die Zuführvorrichtungen oft beschädigt werden, müssen einzelne Kontoauszüge häufig erneut gedruckt werden. Dadurch dauert der Vorgang länger und kostet mehr.
  • Kunden tendieren dazu, die Werbebeilagen zu ignorieren, sie sofort nach dem Öffnen des Umschlags vom Kontoauszug zu trennen und wegzuwerfen.

Der Druckservice möchte seine Angebotspalette erweitern und variable Daten mit Vollfarbe einbeziehen, die mithilfe einer AFP-Farblösung gedruckt werden. Außerdem beabsichtigt man, Zeit, Geld und Papier zu sparen, indem die Aufgaben der Zuführvorrichtungen vereinfacht werden. Wenn die Zuführvorrichtung jeden Kontoauszug nur falten und in einen Umschlag stecken muss (statt zwei weitere Blätter hinzuzufügen, zu falten und einzulegen), gibt es weniger Gelegenheiten zur Beschädigung von Postwurfsendungen.

Lösung

Der Druckservice erarbeitet zusammen mit dem Team der Ricoh eine Lösung auf der Grundlage des vorhandenen Prozesses und der bestehenden Umgebung, die dazu führen soll, dass ihre Kunden von den physischen Werbebeilagen zu elektronischen Einfügungen übergehen. Man hofft, dass eine der Zuführvorrichtungen entfallen kann, indem Vollfarbanzeigen direkt in leere Bereiche oder an die Seite der Kontoauszüge gedruckt werden.

Wenn ein Kreditkartenunternehmen Daten und Regeln zur Ermittlung der Merkmale jedes einzelnen Kunden angeben kann, können die elektronischen Einfügungen bei jedem Kontoauszug gezielt eingesetzt werden. So könnte die Rechnung beispielsweise - je nach der Demografie des Kunden - eine Anzeige für einen Minivan, einen Sportwagen oder ein Motorrad enthalten.

Implementierung

Zur Nutzung dieser neuen Farbfunktionalität nehmen die Mitarbeiter des Druckservice einige wenige Änderungen am Workflow vor:

  • Sie fügen ein InfoPrint 5000-Duplexsystem hinzu und konfigurieren RICOH ProcessDirector so, dass ihm Druckjobs übergeben werden.
  • Sie teilen ihren Kunden Richtlinien mit, damit diese zusätzlich zu Schriftarten und Grafiken Richtlinien für die Verwendung von Farbabbildern und Logos einbeziehen.
  • Sie schulen die Mitarbeiter der Druckvorbereitung in der Arbeit mit einer Grafikanwendung für das Management des Profils zur Definition der Farbwerte und für die Normalisierung von Abbildern.
  • Sie fügen ihrem Prozess einen Schritt hinzu, um sich zu vergewissern, dass die Kunden die Richtlinien beachtet haben. Andernfalls passen die Mitarbeiter der Druckvorbereitung die Auflösung und Eingabeprofile zur Definition der Farbwerte an die Richtlinien an, bevor sie den Druckjob übergeben.

1.3.1.3.8 Referenzliteratur

Weitere Informationen zu AFP-Farbdruck finden Sie auf den Websites von Ricoh und dem AFP Color Consortium.

Weitere Informationen zum AFP-Farbmanagement und zur Color Management Object Content Architecture finden Sie in:

  • AFP Color Management Architecture, G550-0526
  • Color Management Object Content Architecture Reference, S550-0511

Die folgenden Nachschlagewerke zur AFP-Architektur enthalten Informationen zu Farbmanagementressourcen:

  • Mixed Object Document Content Architecture Reference, SC31-6802
  • Advanced Function Presentation: Programming Guide and Line Data Reference, S544-3884
  • IPDS Reference, S544-3417

Um diese Dokumente herunterzuladen oder zu bestellen, oder um weitere Informationen zu den Aktivitäten und Veröffentlichungen des AFP Color Consortium zu erhalten, besuchen Sie die Consortium-Website:

http://afpcinc.org

Weitere Informationen zu ICC, ICC-Profilen und PCS finden Sie auf der ICC-Website: http://www.color.org.

1.3.2 Erste Schritte

1.3.2.1 RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle

Die RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle ist eine browserbasierte Schnittstelle, auf die Sie von einem beliebigen Windows- oder Linux-System, das Zugriff auf das Netz hat und auf dem ein unterstützter Browser installiert ist, zugreifen können.

Für den Zugriff auf die Benutzeroberfläche können Sie die folgende URL in die Adressleiste eines Web-Browsers eingeben und dabei Hostname durch den Hostnamen oder die IP-Adresse des Computers ersetzen, auf dem der primäre Server ausgeführt wird: http://Hostname:15080/pd.

Unterstützte Browser sind:

  • Aktuellste Mozilla Firefox-Version
  • Aktuellste Google Chrome-Version
  • Die aktuelle Version von Microsoft Edge auf Basis von Chromium

Die RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle besteht aus Seiten, auf denen Benutzer bestimmte Aufgaben ausführen können. Die Seite Hauptseite kann so konfiguriert werden, dass sie die Portlets für die Objekttypen anzeigt, die Sie aufrufen und mit denen Sie arbeiten möchten, z.&nbsp;B. Jobs und Drucker. Die Seite Verwaltung kann zur Verwaltung aller Objekte mit Ausnahme von Druckjobs verwendet werden.

Administratoren verwenden die Seite Workflow darüber hinaus, um Schrittvorlagen und Workflows zu erstellen und zu verwalten.

    Hinweis:
  • Verwenden Sie zum Navigieren in der Benutzerschnittstelle immer die Registerkarten, da das Benutzen der Vorwärts- und Rückwärtstasten zu unerwarteten Ergebnissen führen kann.

Die Portlets auf der Seite Hauptseite ermöglichen das Interagieren mit Systemobjekten, z.&nbsp;B. Jobs und Druckern. Sie können die Portlets in einem Bereich neu anordnen, sie zu anderen Bereichen verschieben oder diejenigen schließen, die Sie nicht oft verwenden.

1.3.2.1.1 Die alte und die aktualisierte Benutzerschnittstelle im Vergleich

Die aktualisierte Benutzerschnittstelle stellt eine Teilmenge der Funktionen bereit, die in der Standard-Benutzerschnittstelle verfügbar sind. In dieser Tabelle werden die Aktionen verglichen, die Sie für verschiedene Typen von Objekten in jeder Oberfläche durchführen können.
Einheiten- und Objekt-Aktionen und -Informationen
Aktion Standard-Benutzerschnittstelle Aktualisierte Benutzerschnittstelle
Hinzufügen, Kopieren, Drucker löschen, Eingabeeinheiten, Barcodeleser und Kuvertiereinheiten-Controller Verfügbare Aktionen auf der Seite "Verwaltung" Verfügbare Aktionen auf der Seite "Verwaltung" oder der Seite Hauptseite (wenn berechtigt)
Einen Drucker hinzufügen, der den RICOH TotalFlow Print Server verwendet Als Ricoh PDF-Drucker definieren. Setzen Sie den Wert des Merkmals für den Typ des Druckers auf Ricoh TotalFlow. Definieren Sie ihn als Ricoh TotalFlow-Drucker.
Alle Aktionen, die nur für ein ausgewähltes Objekt zur Zeit durchgeführt werden können Die Fehlermeldung wird angezeigt, wenn Sie versuchen, die Aktion mit mehreren ausgewählten Objekten auszuführen. Die Schaltfläche oder Menüoption für die Aktion ist deaktiviert, wenn mehrere Objekte ausgewählt sind.
Barcodeschritt ausführen "Dialog" zeigt die Anzahl der Dokumente, die gelesen wurden. "Dialog" zeigt die Anzahl der Dokumente, die nicht gelesen wurden.
Bearbeiten von Eingabeeinheiten, die verbunden oder aktiviert sind Warnmeldung stellt einen Link zum Inaktivieren und Trennen bereit, bevor Sie Änderungen vornehmen. Die Aktion Inaktivieren und Trennen ist im Menü Weitere Aktionen verfügbar. Wenn Sie versuchen, Änderungen für eine aktivierte oder verbundene Eingabeeinheit vorzunehmen, wird eine Meldung angezeigt. Sie können auswählen, im Rahmen der Speicherung der Änderungen zu inaktivieren und zu trennen.
Eingabe von großen Werten in einem Textbereich eines Merkmalnotizbuches Ziehen Sie das Textbereich-Steuerelement größer. Geben Sie Ihren Text ein. Der Bereich wird automatisch vergrößert, wenn sie mehr als den angezeigten Platz beanspruchen.
Informationen in Protokollen finden Standardmäßig werden Meldungen (keine Fehler, Statusänderungen oder Merkmaländerungen), die in den letzten 24 Stunden gespeichert wurden, aufsteigend nach Datum sortiert (älteste zuerst). Sie können nach Art des Protokolleintrags und nach Zeitdauer filtern. Wenn Sie den Filter ändern, müssen Sie auf die Schaltfläche Aktualisieren klicken, um den Inhalt zu aktualisieren. Spalten können nicht geändert oder neu sortiert werden. Standardmäßig werden alle Benachrichtigungen für das Objekt angezeigt, absteigend nach Datum sortiert (neueste zuerst). Zusätzlich zur Filterung nach Art des Protokolleintrags und nach Zeitdauer können Sie das Zeichenfolgefilterfeld verwenden Trichtersymbol. Einträge, die den gesuchten Text in einer beliebigen Spalte im Protokoll enthalten, werden angezeigt. Wenn Sie einen Filter ändern, werden die Inhalte automatisch aktualisiert. Um neue Daten zu erhalten, klicken Sie auf Vom Server aktualisieren. Spalten können geändert und neu sortiert werden.
Importieren und exportieren von Objekten Wählen Sie auf der Registerkarte "Administration" jedes Objekt, das Sie exportieren möchten, aus der Tabelle "Objekttyp" aus. Erstellen Sie mit der Funktion Für Export markieren die Exportliste. Führen Sie anschließend mit der Aktion Objekte exportieren den Export durch. Wählen Sie die Aktion Objekte exportieren auf der Seite Administration. Zeigen Sie mit der Liste Objekte nach Typ hinzufügen Listen aller Objekttypen an, und fügen Sie diese zur Liste Exportieren hinzu. Führen Sie mit der Aktion Exportieren den Export durch.
Bevorzugte Drucker und Eingabeeinheiten verwalten Favoriten sind in den Portlets der Seite Hauptseite mit einem gelben Stern gekennzeichnet. Favoriten sind in den Portlets der Seite Hauptseite mit einem blauen Stern gekennzeichnet. Die gleichen Favoriten sind auch auf den Seiten "Verwaltung" markiert.
Benutzer für das Öffnen des Merkmalnotizbuches und für die Bearbeitung von Merkmalen für ein Objekt sperren Aktualisieren Sie die Gruppe, zu der der Benutzer gehört.

Suchen Sie die Aktionen Eigenschaften anzeigen und Merkmale bearbeiten für jeden Objekttyp, und fügen Sie sie zur Liste Gesperrte Aktionen hinzu.

Aktualisieren Sie die Gruppe, zu der der Benutzer gehört.

Wählen Sie unter Aktionsberechtigungen die einzelnen Objekttypen aus, suchen Sie die Aktion Merkmale anzeigen, und deaktivieren Sie das Kontrollkästchen.

Wählen Sie unter Merkmalberechtigungen die einzelnen Objekttypen aus, und suchen Sie das Merkmal, das von Mitgliedern der Gruppe nicht bearbeitet werden soll. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Bearbeiten.

Aktion "Medien aktualisieren" bei Druckern Aktion auf der Seite Verwaltung und auf den Seiten Hauptseite verfügbar. Aktion auf der Seite Verwaltung und auf den Seiten Hauptseite verfügbar. Die Aktion Medien aktualisieren wurde zu "Medien anzeigen" umbenannt. Sie zeigt eine Liste der Druckermedien für Drucker an, die über das neue Medium verfügen, um die beim Drucker festgelegte Eigenschaft zu verwenden.
Aktion "Fächer anzeigen" bei Druckern Das Kontrollkästchen Fachinformationen vom Drucker abrufen legt fest, ob die Aktion Medien aktualisieren verwendet werden kann, um zu ändern, welche Medien für das jeweilige Fach festgelegt sind. Die Eigenschafte Fachinformationen vom Drucker abrufen wird auf der Registerkarte SNMP des Merkmalnotizbuchs für den Drucker festgelegt und verhindert nicht das Verwenden der Medienaktion Fach festlegen. Über das Dialogfeld Fächer anzeigen können Sie die Medienaktion Fach festlegen verwenden, um festzulegen, welches Medium sich im jeweiligen Fach befindet. Sie können auch die Fachmedien-Eigenschaftenaktion verwenden, um die Eigenschaften der Medienobjekte zu bearbeiten.
Anzeigen der Fortschrittsanzeige des Druckers Verwenden Sie die Symbolansicht des Portlets "Drucker" auf der Seite Hauptseite. Verwenden Sie die Grafikansicht des Portlets "Drucker" auf der Seite Hauptseite.
Job-Aktionen
Aktion Standard-Benutzerschnittstelle Aktualisierte Benutzerschnittstelle
Ändern der Merkmalwerte für mehrere Jobs gleichzeitig Nicht verfügbar Wählen Sie "Jobs", klicken Sie auf die Aktion Mehrere aktualisieren, und wählen Sie die Merkmale und Werte, die Sie für alle ausgewählten Jobs festlegen möchten.
Alle löschen Aktion auf der Seite Hauptseite verfügbar. Nicht verfügbar
Ausnahmen auf Seitenebene anzeigen Verwenden Sie die Registerkarte "Seitenausnahmen" des Notizbuchs der Jobmerkmale. Seitenausnahmen für Seitenflächen (Duplex) werden nicht angezeigt. Verwenden Sie die Aktion "Seitenausnahmen" im Menü "Aktion". Seitenausnahmen für Seitenflächen (Duplex) werden angezeigt.
Ausnahmen auf Seitenebene bearbeiten Verwenden Sie die Registerkarte "Seitenausnahmen" des Notizbuchs der Jobmerkmale. Verwenden Sie im Menü "Aktion" die Aktion Seitenausnahmen. Seitenausnahmen für physische Seiten (Duplex) können bearbeitet werden.
Jobs in der Jobs-Tabelle filtern. Das Eingabefeld Filter oder die Tabellenfilter-Funktion nutzen. Verknüpfungen in der Systemübersicht nutzen. Verwenden Sie das Zeichenfolgefilterfeld Trichtersymbol oder den Erweiterten Filter. Mit diesem Filter können Sie mehrere Merkmalwerte als Filter setzen, und zwar mithilfe von AND, OR oder benutzerdefinierter Logik. Zudem können Sie Filter speichern und später einfach wieder aufrufen. Verknüpfungen in der Systemübersicht nutzen.
Gruppenaktionen Aktion auf der Seite Hauptseite verfügbar. Nicht verfügbar
Erneut verarbeiten Bei der Auswahl eines Schrittes zum Neustart werden die entsprechenden Schritte nach Alter geordnet von den ältesten bis zu den neuesten Schritten angezeigt. Bei der Auswahl eines Schrittes zum Neustart werden die entsprechenden Schritte nach Alter geordnet von den neuesten bis zu den ältesten Schritten angezeigt.
Benutzeraktionen und -einstellungen
Aktion Standard-Benutzerschnittstelle Aktualisierte Benutzerschnittstelle
Automatisches Aktualisierungsintervall ändern Auf der Seite "Einstellungen" aktualisieren Wird nicht mehr benötigt. Die Tabellen auf der Seite Hauptseite werden in Echtzeit aktualisiert.
Zeitformat-Einstellung ändern Auf der Seite "Einstellungen" aktualisieren Einstellung gilt nur für einige Merkmale. Dialogfeld "Einstellungen" im Benutzermenü () zur Aktualisierung öffnen. Einstellung gilt für alle Merkmale. Die aktualisierte Benutzerschnittstelle verwendet nicht die Einstellung aus der Standard-Benutzerschnittstelle.
Kennwort ändern Aktion auf der Seite "Einstellungen" verfügbar. Aktion im Benutzermenü () verfügbar.
Suchen Sie den Namen des Benutzers, der angemeldet ist. Auf der rechten Seite des Bannerbereichs angezeigt. Im Benutzermenü () angezeigt.
Ansichten der Seite Hauptseite speichern Platzieren Sie die Maus auf die Registerkarte Hauptseite, und wählen Sie Ansicht speichern. Platzieren Sie den Mauszeiger über die Registerkarte Hauptseite, bis das Menü angezeigt wird, und wählen Sie dann aus der Liste Gespeicherte Ansichten eine Ansicht.
Abmelden Klicken Sie auf den Link auf der rechten Seite des Bannerbereichs. Aktion im Benutzermenü () verfügbar.
System- und Schnittstellen-Aktionen
Aktion Standard-Benutzerschnittstelle Aktualisierte Benutzerschnittstelle
Mittels Gruppen einige Aktionen nicht zulassen Aktionen im Zusammenhang mit dem Exportieren von Objekten und Optimieren von Schrittvorlagen können für Gruppen von Benutzern verboten werden. Gruppeneinstellungen zum Exportieren von Objekten und für Optimierungen von Schrittvorlagen werden ignoriert.
Nähere Informationen zum Lizenzstatus erhalten Prüfen Sie das Systemprotokoll. Verwenden Sie auf der Registerkarte Verwaltung die Option Lizenzen.
Suchen Sie die System-ID. In roter Schrift auf der Registerkarte Hauptseite angezeigt. Als weißer Text mit einem blauen Highlight im Bannerbereich angezeigt.
Alle Einträge in einer Tabelle auswählen Klicken Sie in die Tabelle, und drücken Sie anschließend Strg+A, oder ziehen Sie den Mauszeiger über Zeilen und Spalten. Funktion nicht verfügbar.
Verwenden Sie die Browser-Suchfunktion (Strg+F), um eine Zeichenfolge in der Benutzerschnittstelle zu finden. Strg+F hebt die Zeichenfolge nur in dem Dialogfeld oder auf der Seite hervor, das oder die derzeit im Fokus stehen. Strg+F hebt die Zeichenfolge sowohl im Dialogfeld als auch auf der Seite hervor, die im Browser dahinter liegt.
Anzeigen von Aufträgen, mit einem Risiko, dass sie ihre Lieferfrist oder das Service-Level-Agreement (SLA) verpassen oder bereits verpasst haben. Die Zeilen für die Jobs in der Jobtabelle sind gelb, orange, rot oder schwarz markiert. Punkte in gelb, orange, rot oder schwarz werden in der Spalte Planungsrisiko für die Jobs in der Jobtabelle angezeigt. Ein Portlet "Termine" zeigt die Anzahl der Jobs in den einzelnen Status, bei denen ein Planungsrisiko besteht.
Features installieren Verwenden Sie in der Registerkarte Administration die Option System funktionen. Verwenden Sie in der Registerkarte Verwaltung die Option Dienstprogramme Funktionen.
Lizenzschlüssel installieren Klicken Sie auf das (Informationssymbol) in der rechten Ecke des Fensters, und klicken Sie auf Info. Klicken Sie dann auf Lizenz. Klicken Sie auf das (Informationssymbol) in der rechten Ecke des Fensters, und klicken Sie auf Info. Klicken Sie dann auf LIZENZEN INSTALLIEREN.
Systemprotokoll anzeigen Klicken Sie auf die Schaltfläche Protokoll anzeigen im Portlet "Systemübersicht". Aktion im Menü "Einstellungen" () im Portlet "Systemübersicht" verfügbar.
Dokumentaktionen
Aktion Standard-Benutzerschnittstelle Aktualisierte Benutzerschnittstelle
Mithilfe von Jobmerkmalen oder benutzerdefinierten Dokumentmerkmalen nach Dokumenten suchen Wenn die Suchergebnisse angezeigt werden und Sie den Browser aktualisieren, bleiben die Ergebnisse erhalten. Wenn die Suchergebnisse angezeigt werden und Sie den Browser aktualisieren, bleiben die Ergebnisse nicht erhalten. Suchen können gespeichert und später einfach wieder aufgerufen werden.
Archivierungsaktionen
Aktion Standard-Benutzerschnittstelle Aktualisierte Benutzerschnittstelle
Gespeicherte Suchen Zum Speichern einer Suche geben Sie die Suche an, und klicken Sie auf Speichern. Die gespeicherte Suche enthält die Einstellungen Zu durchsuchendes Repository und Anzahl der Ergebnisse. Zum Speichern einer Suche geben Sie die Suche an, und klicken Sie auf Suche speichern. Die gespeicherte Suche enthält die Einstellungen Zu durchsuchendes Repository und Anzahl der Ergebnisse nicht.
Verwenden gespeicherter Suchen Suchvorgänge, die mit der aktualisierten Benutzeroberfläche gespeichert wurden, werden in der Liste Gespeicherte Suchen in der bisherigen Benutzeroberfläche nicht angezeigt. Suchvorgänge, die mit der bisherigen Benutzeroberfläche gespeichert wurden, werden in der Liste Suche in der aktualisierten Benutzeroberfläche nicht angezeigt.
Löschen gespeicherter Suchen Nicht verfügbar Bewegen Sie den Mauszeiger über eine gespeicherte Suche in der Liste Suche, und klicken Sie auf das X, das rechts neben dem Eintrag angezeigt wird. Wenn das X zu Rot wird, klicken Sie erneut darauf, um die gespeicherte Suche zu löschen.
Schrittvorlagen- und Workflow-Aktionen
Aktion Standard-Benutzerschnittstelle Aktualisierte Benutzerschnittstelle
Schrittvorlagen optimieren Wählen Sie auf der Registerkarte Administration die Option Schrittvorlagen. Wählen Sie in der Tabelle "Schrittvorlagen" die Schrittvorlage, die Sie optimieren möchten, und klicken Sie auf die Aktion Optimieren. Wählen Sie auf der Registerkarte Workflow die Option Schrittvorlagen. Klicken Sie in der Tabelle "Schrittvorlagen" auf die Schrittvorlage, die Sie optimieren möchten, und verwenden Sie die Registerkarte Optimieren im Merkmalenotizbuch der Schrittvorlage.
Einen aktivierten Workflow bearbeiten Sie müssen den Workflow deaktivieren, bevor Sie ihn bearbeiten. Sie können einen aktivierten Workflow bearbeiten. Wenn Sie den Workflow speichern, wird er vorübergehend deaktiviert und dann wieder aktiviert.
Einen Workflow mit nicht verbundenen Schritten und fehlenden erforderlichen Werten speichern Nicht verfügbar Sie können einen Workflow speichern, auch wenn einige Schritte nicht verbunden sind oder Werte für Merkmale fehlen, die einen Wert erfordern. Die Fehler werden gemeldet, wenn Sie den Workflow aktivieren, sodass Sie unvollständige Workflows speichern können, um später weiter daran zu arbeiten.
Einen Workflow in einen Workflow ziehen Mithilfe von Workflow-Editor können Sie einen Workflow aus dem Portlet Workflow-Objekte auf die gleiche Weise in den Workflow ziehen, wie Sie eine Schrittvorlage in den Workflow ziehen. Ein neues Objekt, das als Schrittkette bezeichnet wird und einen Satz verbundener Schritte enthält, kann zu einem Workflow hinzugefügt werden. Verwenden Sie den Workflow-Editor und wählen Sie oben rechts im Fenster die Schrittketten aus. Daraufhin wird ein Schrittketten-Fenster angezeigt. Sie können eine Schrittkette aus dem Fenster auswählen und sie in den Workflow ziehen.
Festlegen der voraussichtlichen Dauer für Arbeitsschritte bei installiertem Feature "Terminhelfer" Klicken Sie im Portlet Workflow-Editor auf Symbol zum Bearbeiten der geschätzten Dauer, das Symbol Bearbeiten der geschätzten Dauer. Klicken Sie im Workflow-Editor mit der rechten Maustaste auf den Zeichenbereich und wählen Sie im Menü die Option Geschätzte Dauer.

1.3.2.1.2 Banner

Oben auf der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle befindet sich ein Banner. Dieses Banner wird auf jeder Seite und in jeder Funktionsanzeige der Schnittstelle angezeigt.

Durch das Banner können Administratoren, Aufsichtspersonen und Bediener die folgenden Aktionen ausführen:

  • Zwischen den verfügbaren Seiten wechseln. Klicken Sie beispielsweise auf die Registerkarte Hauptseite oder auf die Registerkarte Verwaltung auf der linken Seite des Banners.
    Hinweis: Verwenden Sie zum Navigieren in der Benutzerschnittstelle immer die Registerkarten, da das Benutzen der Vorwärts- und Rückwärtstasten zu unerwarteten Ergebnissen führen kann.
  • Um das Hauptmenü anzuzeigen, platzieren Sie den Mauszeiger über die Registerkarte Hauptseite, bis das Menü angezeigt wird.
  • Auf das RICOH ProcessDirector Information Center zugreifen. Klicken Sie auf die (Informationssymbol)-Schaltfläche auf der rechten Seite des Banners und wählen Sie Hilfe.
  • Auf RICOH ProcessDirector-Versionsinformationen zugreifen. Klicken Sie auf die (Informationssymbol) Schaltfläche auf der rechten Seite des Banners, und wählen Sie Info.
  • Feststellen, wer mit der aktuellen Browser-Sitzung angemeldet ist. Klicken Sie auf die Benutzersymbol Schaltfläche auf der rechten Seite des Banners, und machen Sie den Benutzernamen oben im Menü ausfindig.
  • Den aktuellen Benutzer vom RICOH ProcessDirector-System abmelden. Klicken Sie auf die Benutzersymbol-Schaltfläche auf der rechten Seite des Banners, und wählen Sie Abmelden.
  • Wenn einer oder mehrere Standorte verdeckt sind, wird eine Standortmarke (Symbol für Standortmarke) auf dem Banner angezeigt.
  • Die funktion Notizen (Notizen) erleichtert Ihnen die Zusammenarbeit mit Ihren Kollegen direkt in der Benutzeroberfläche. Sie können Notizen erstellen und beantworten, Mitarbeiter und Objekte markieren und Hashtags verwenden, um Inhalte zu organisieren. Alle Notizen sind durchsuchbar und helfen dabei, Gespräche zu verfolgen und den Kontext zu erhalten.

Bannerbereich der grafischen Benutzerschnittstelle

1.3.2.1.3 Seite Hauptseite

Die Seite Hauptseite der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle ist in größeneinstellbare Bereiche unterteilt, die eine Reihe von Portlets wie "Systemübersicht", "Drucker", "Eingabeeinheiten" und "Jobs" enthalten. Dies ist die primäre RICOH ProcessDirector-Schnittstelle für Bediener.

RICOH ProcessDirector bietet Standard-Portlets zur Anzeige von Daten über Ihre Jobs und Geräte.

Sie können benutzerdefinierte Portlets erstellen, um wichtige Informationen über Ihre Jobs und Geräte in eine sinnvolle Struktur einzubinden. Ein Administrator muss das erste benutzerdefinierte Portlet über die Seite Verwaltung hinzufügen. Nachdem das erste benutzerdefinierte Portlet erstellt wurde, können alle Benutzer dieses Portlet zu ihrer Hauptseite hinzufügen. Darüber hinaus können benutzerdefinierte Portlets definiert werden, indem Sie auf die Registerkarte Hauptseite klicken und Benutzerdefiniertes Portlet hinzufügen () wählen.

    Hinweis:
  • Verwenden Sie zum Navigieren in der Benutzerschnittstelle immer die Registerkarten, da das Benutzen der Vorwärts- und Rückwärtstasten zu unerwarteten Ergebnissen führen kann.

Die Seite Hauptseite der Benutzerschnittstelle

Die Abbildung oben zeigt Beispiele für diese Komponenten:

  1. Banner

    Das Banner ist auf allen Seiten der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle vorhanden.

  2. Registerkarten

    Wollen Sie eine Seite anzeigen, klicken Sie auf die entsprechende Registerkarte im Banner. In diesem Beispiel wird die Seite Hauptseite gezeigt.

  3. Portlets

    Jedes Portlet ist ein modulares Teilfenster, in dem Daten zu Ihren Jobs und Geräten angezeigt werden. Dieses Beispiel zeigt das Portlet Drucker. RICOH ProcessDirector bietet eine Vielzahl von Portalen, die Sie auf Ihrer Seite Hauptseite einbinden können. Sie können auch benutzerdefinierte Portlets erstellen, um Informationen anzuzeigen, die für Ihren Betrieb relevant sind.

Sie können Portlets über oder unter vorhandene Portlets ziehen. Sie können auch zusätzliche Spalten mit Portlets erstellen, indem Sie den Mauszeiger über den linken oder rechten Rand des Bildschirms oder zwischen bestehende Spalten bewegen.

Um die Größe einer Spalte oder der Portlets innerhalb einer Spalte zu ändern, bewegen Sie den Mauszeiger auf die Leiste zwischen den Portlets. Wenn Sie den doppelten Pfeil-Cursor sehen (Doppelter Pfeil-Cursor), halten Sie die linke Maustaste gedrückt, und ziehen Sie den Cursor.

Zum Öffnen und Schließen von Portlets bewegen Sie den Mauszeiger über die Registerkarte Hauptseite. Es wird eine Liste der verfügbaren Portlets angezeigt. Sie können auswählen, welche Portlets angezeigt oder ausgeblendet werden sollen. Portlets werden immer im oberen linken Bereich auf der Seite geöffnet. Nachdem Sie das Portlet geöffnet haben, können Sie in seine Kopfzeile klicken und es an eine andere Stelle auf der Seite ziehen.

Sie können der Spalte ganz links auf der Seite nur eine begrenzte Anzahl Portlets hinzufügen. Wenn Sie das Limit erreichen, müssen Sie die Portlets entweder löschen oder in andere Spalten auf der Seite verschieben.

Benutzen Sie die Portlets auf dieser Seite, um eine Gesamtübersicht zu erhalten.

  • Wollen Sie sehen, welche Aktionen erfolgen, wenn Sie auf die Symbole oder den Text klicken, führen Sie den Mauszeiger über die Symbole oder den Text.
  • Um eine Aktion auszuführen, wählen Sie ein Objekt aus und klicken auf eine Schaltfläche am oberen Rand des Portlets, oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das gewünschte Objekt.

1.3.2.1.3.1 Portlet "Systemübersicht"

Im Portlet "Systemübersicht" werden die Phase und der Verarbeitungsstatus der einzelnen Jobs im RICOH ProcessDirector-System angezeigt.

Wenn Sie in der Systemübersicht auf eine Nummer oder auf einen Phasennamen klicken, wird die Jobtabelle geändert, und sie zeigt Informationen zu den zugehörigen Jobs an. Sie können beispielsweise ausführliche Informationen zu Jobs mit Fehlern in der Phase Druck anzeigen, indem Sie auf die Nummer in der Spalte Fehler der Zeile Druck klicken. Wollen Sie alle Jobs in der Phase Druck anzeigen, klicken Sie auf den Phasennamen Druck. Wollen Sie alle Jobs im System anzeigen, klicken Sie in der letzten Zeile der Übersicht auf den Link Alle.

    Hinweis:
  • Verwenden Sie zum Navigieren in der Benutzerschnittstelle immer die Registerkarten, da das Benutzen der Vorwärts- und Rückwärtstasten zu unerwarteten Ergebnissen führen kann.

Das Portlet Systemübersicht

Die Nummer in Klammern gibt die Gesamtzahl von Jobs in der Phase an. Es gibt folgende standardmäßige Verarbeitungsphasen: Empfang, Vorbereitung, Druck und Abschluss. Wenn Sie die Phasennamen geändert haben, werden die von Ihnen bereitgestellten Namen verwendet. Haben Sie dem Basisprodukt RICOH ProcessDirector-Features oder -Erweiterungen hinzugefügt, werden im Portlet "Systemübersicht" möglicherweise weitere Phasen angezeigt.

Es gibt folgende Fortschrittskategorien (von links nach rechts):

Vorverarb.
RICOH ProcessDirector bereitet den Job für die Hauptverarbeitung vor, die die Phase ausführt. Hierzu kann gehören, dass darauf gewartet werden muss, dass eine Ressource (beispielsweise ein anderer Computer, auf dem ein Programm ausgeführt wird) verfügbar wird.
Aktiv
Der Job hat die Hauptverarbeitungsschritte für die Phase erreicht.
Manuell
Der Job wartet darauf, dass ein Bediener eine Aktion ausführt. Entweder wurde der Job gestoppt, oder der Job wird von einem manuellen Schritt in der Phase verarbeitet. Bei einem manuellen Schritt muss ein Bediener den Abschluss des Schritts bestätigen, bevor RICOH ProcessDirector den Job zur weiteren Verarbeitung zu dem nächsten Schritt weiterleitet.
Fehler
Die Jobverarbeitung wurde aufgrund eines Fehlers gestoppt. Es muss eine Fehlerbehebungsaktion ausgeführt werden, bevor RICOH ProcessDirector die Verarbeitung des Jobs fortsetzt. Sie können RICOH ProcessDirector anweisen, die folgenden Aktionen für Jobs auszuführen, die sich in einem Fehlerstatus befinden:
  • Erneut verarbeiten: Den Job in einen früheren Schritt versetzen und die Verarbeitung des Jobs erneut starten.
  • Fehler umgehen: Den Fehler ignorieren und die Fortsetzung des Jobs so ermöglichen, als ob der Schritt die Verarbeitung erfolgreich abgeschlossen hätte. Benutzen Sie diese Aktion mit Vorsicht, da der Job möglicherweise einen erforderlichen Prozess überspringt.
  • Löschen: Den Job aus dem System entfernen.

Die Option Protokoll anzeigen unter Einstellungen. Im (Symbol "Einstellungen") Menü oben rechts in der Systemübersicht zeigt Ihnen Protokollinformationen für das RICOH ProcessDirector-System an.

1.3.2.1.3.2 Portlet "Dokumente"

Das Portlet "Dokumente" enthält die Dokumenttabelle. Mit der Dokumenttabelle können einzelne Benutzer Informationen zu einzelnen Dokumenten im System sehen und Aktionen für sie ausführen.

Zunächst werden in der Dokumenttabelle keine der Dokumente im System angezeigt. Sie können im System nach Dokumenten suchen, indem Sie entweder Nach Merkmal oder Nach Barcode-Scan wählen.

Daraufhin werden in der Dokumenttabelle alle im System gefundenen Dokumente angezeigt, die die Suchkriterien erfüllen. Wenn Sie mehr als einen Suchvorgang durchführen, werden in der Tabelle die Ergebnisse der ersten Suche gelöscht und durch die Ergebnisse der neuen Suche ersetzt.

Sie können die Spalten in der Tabelle Dokumente konfigurieren, indem Sie auf die Schaltfläche Einstellungen (Bild des Einstellungssymbols) und dann auf Spalten verwalten klicken. Spalten können neu angeordnet und ihre Größe kann geändert werden.

  • Klicken Sie zum Ändern der Breite der Tabellenspalten auf das Trennzeichen zwischen zwei Spaltenüberschriften, und ziehen Sie es an eine neue Position.
  • Klicken Sie zum Ändern der Reihenfolge der Spalten auf eine Spaltenüberschrift, ziehen Sie sie an eine andere Position, und lassen Sie die Maustaste los.

Sie können Aktionen für Dokumente in der Tabelle durchführen, indem Sie mit der rechten Maustaste auf ein Dokument klicken und eine Aktion auswählen:

  • Klicken Sie zur Auswahl eines Dokuments auf das Markierungsfeld in der ersten Spalte der Tabelle.
  • Wollen Sie die Auswahl eines Jobs zurücknehmen, klicken Sie erneut auf das Markierungsfeld.
  • Um alle Dokumente in der Tabelle auszuwählen, klicken Sie auf das Markierungsfeld oben in der Spalte.
  • Um ein Dokument in seinem ursprünglichen Zustand anzuzeigen, bevor irgendwelche Änderungen wie Hinzufügen von Barcodes oder Inhaltsänderungen vorgenommen wurden, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Dokument und wählen Sie Original anzeigen.
  • Um ein Dokument in seinem aktuellen Zustand anzuzeigen, nachdem Änderungen wie Hinzufügen von Barcodes oder Inhaltsänderungen vorgenommen wurden, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Dokument und wählen Sie Aktuelles anzeigen.

    Hinweis:
  • Nur Merkmale, die als Datenbankmerkmale in der Dokumentmerkmal-Konfigurationsdatei definiert sind, werden in der Dokumenttabelle angezeigt. Werte für eingeschränkte Merkmale werden nicht angezeigt.
  • Die Dokumenttabelle zeigt die Werte von Dokumentmerkmalen in Abhängigkeit von ihren aktuellen Werten in der Datenbank an. Wenn ein Schritt, wie z. B. SortDocuments, ein Dokument verarbeitet hat, der aktualisierte Wert in der Dokumentmerkmaldatei aber noch nicht in die Datenbank geschrieben wurde (ein Schritt WriteDocumentsToDatabase oder UpdateDocumentsInDatabase wurde nicht ausgeführt), wird in der Dokumenttabelle weiterhin der vorherige Wert angezeigt.

1.3.2.1.3.3 Kuvertiereinheiten-Controller-Portlet

Die Liste des Kuvertiereinheiten-Controller-Portlets führt Informationen zu den Kuvertiereinheiten-Controllern auf, die Sie erstellt haben.

Sie können Aktionen für die Kuvertiereinheiten-Controller durchführen, zum Beispiel: Aktivieren, Deaktivieren sowie Anzeigen und Exportieren von Protokollen. Sie können außerdem die Merkmale der Kuvertiereinheiten-Controller anzeigen.

Kuvertiereinheiten-Controller-Portlet

Um eine Aktion auszuführen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben einem Kuvertiereinheiten-Controller, und verwenden Sie die Schaltflächen oberhalb des Portlets. Alternativ können Sie mit der rechten Maustaste auf die Zeile klicken und eine Aktion aus der Liste auswählen.

Das Sternsymbol gibt an, ob der Kuvertiereinheiten-Controller den Favoriten hinzugefügt wurde. Wenn ein blauer Stern angezeigt wird, gehört der Kuvertiereinheiten-Controller zu den Favoriten. Ist der Stern grau, gehört der Kuvertiereinheiten-Controller nicht zu den Favoriten. Wollen Sie alle Kuvertiereinheiten-Controller oder nur Ihre Favoriten anzeigen, klicken Sie auf den Stern in der Kopfzeile der Tabelle.

Die Kuvertiereinheiten-Controller und ihre Merkmale werden unterschiedlich angezeigt, abhängig davon, ob das Portlet in der Listenansicht oder in der Grafikansicht geöffnet ist. Wenn Sie zwischen der Listenansicht und der Grafikansicht wechseln möchten, aktivieren Sie das Merkmal Geräte-Portlets am Hauptgerät im Dialogfeld "Voreinstellungen" oder im Merkmalnotizbuch des Benutzers.

Die Spalte Name des Kuvertiereinheiten-Controllers verwendet Symbole, um darzustellen, ob der Kuvertiereinheiten-Controller aktiviert ist. Öffnen Sie das Merkmalsnotizbuch für das Gerät, indem Sie auf den Namen des Kuvertiereinheiten-Controllers klicken.

Der Pfeil links vom Symbol gibt an, ob der Kuvertiereinheiten-Controller aktiviert ist oder nicht. Kuvertiereinheiten-Controller können Jobs nur dann verarbeiten, wenn sie aktiviert sind. Klicken Sie auf den Pfeil, um den Einheitenstatus zu ändern.

Eine gelbe Leiste neben dem Kontrollkästchen weist darauf hin, dass der Kuvertiereinheiten-Controller nicht aktiviert ist.

Klicken Sie zum Verwalten der in der Tabelle angezeigten Spalten auf die Menü "Zahnrad"-Schaltfläche auf der rechten Seite des Portlets, und wählen Sie Spalten verwalten. Sie können auch mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Stelle in der Kopfzeile der Kuvertiereinheiten-Controller-Tabelle klicken und Spalten verwalten wählen. Standardmäßig werden diese Spalten im Portlet angezeigt:

  • Name des Kuvertiereinheiten-Controllers

    Gibt den Namen des Kuvertiereinheiten-Controllers an.

  • Aktive Jobs

    Zeigt die Anzahl der aktiven Jobs an, die aktuell dem Kuvertiereinheiten-Controller zugewiesen sind.

  • Position

    Die Position, der der Kuvertiereinheiten-Controller zugewiesen ist (falls zutreffend).

  • Aktiviert (Ja/Nein)

    Zeigt an, ob der Kuvertiereinheiten-Controller aktiviert ist.

  • Abschlussmethode

    Gibt die Methode an, die das System benutzt, um festzustellen, ob der Kuvertiereinheiten-Controller das Kuvertieren eines Jobs abgeschlossen hat.

Das Ändern der Spalteneinstellungen in der grafischen Ansicht ändert sie auch in der Listenansicht.

Nur Kuvertiereinheiten-Controller, die den Positionen im Merkmal Angezeigte Standorte in Ihren Voreinstellungen zugewiesen sind, werden in der Kuvertiereinheiten-Controller-Tabelle angezeigt.

Sie können die Liste filtern, indem Sie eine beliebige Zeichenfolge in das Filterfeld Trichtersymbol oberhalb des Portlets Kuvertiereinheiten-Controller. Es werden Kuvertiereinheiten-Controller angezeigt, die die Zeichenfolge in einer ihrer Eigenschaften enthalten, die in einer Spalte der Tabelle vorkommen.

Um Einträge der Tabelle Kuvertiereinheiten-Controller in eine CSV-Datei (durch Komma getrennte Werte) zu exportieren, klicken Sie auf die Schaltfläche Menü "Zahnrad", und wählen Sie Tabelle zu CSV exportieren aus.

Die exportierte Liste enthält nur Einträge Kuvertiereinheiten-Controller, die mit allen derzeit gesetzten Filtern übereinstimmen. Geben Sie zum Beispiel Gunther in das Filterfeld Trichtersymbol. Die Liste der CSV-Datei enthält nur die Einträge für Kuvertiereinheiten-Controller mit dem Wort Gunther in ihren Namen. Die Einträge werden nach dem Kuvertiereinheiten-Controller-Namen sortiert.

Zum Hinzufügen neuer Kuvertiereinheiten-Controller klicken Administratoren auf die Menü "Zahnrad" Schaltfläche für das Menü rechts oben im Portlet.

1.3.2.1.3.4 Barcode-Reader-Portlet

Das Barcodeleser-Portlet zeigt die Daten der Barcodeleser an, die Sie erstellt haben.

Sie können die Steuerelemente auf dem Portlet verwenden, um die Aktionen auf den Barcode-Readern auszuführen. Zu den Aktionen gehören: Verbinden, Verbindung trennen, Merkmale anzeigen, Protokolle anzeigen und Protokolle für Barcode-Reader exportieren.

Das Barcode-Reader-Portlet der Hauptseite mit angezeigtem Barcode-Reader.

Sie können eine Aktion auf einem Barcode-Reader ausführen, indem Sie eine der folgenden Methoden verwenden:

  • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, und verwenden Sie die Schaltflächen oben im Portlet.
  • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Zeile, und wählen Sie die Aktion aus der Liste aus.

Das Sternsymbol gibt an, ob der Barcode-Reader den Favoriten hinzugefügt wurde. Wenn ein blauer Stern angezeigt wird, gehört der Barcode-Reader zu den Favoriten. Ist der Stern grau, gehört der Barcode-Reader nicht zu den Favoriten. Wollen Sie alle Barcode-Reader oder nur Ihre Favoriten anzeigen, klicken Sie auf den Stern in der Kopfzeile der Tabelle.

Die Barcode-Reader und ihre Merkmale werden unterschiedlich angezeigt, abhängig davon, ob das Portlet in der Symbolansicht oder in der Rasteransicht geöffnet ist. Zum Umschalten zwischen der Listenansicht und der Grafikansicht stellen Sie das Merkmal Geräte-Portlets im Netz im Dialogfeld "Präferenzen" oder dem Benutzer-Merkmalnotizbuch ein.

Der Pfeil links neben dem Symbol zeigt an, ob der Barcodeleser verbunden oder getrennt ist. Besteht keine Verbindung zum Barcodeleser, sind die Kamera bzw. der Barcodescanner nicht erreichbar, und jegliche Barcodes, die von dem Gerät gelesen wurden, werden nicht an RICOH ProcessDirector gemeldet. Sofern die Verbindung zum Barcodeleser nicht von einem Benutzer über das Portlet getrennt wurde, versucht RICOH ProcessDirector automatisch, erneut eine Verbindung zu dem getrennten Barcodeleser herzustellen.

Um einen Barcodeleser zu verbinden oder eine Verbindung zum Barcodeleser zu trennen, klicken Sie auf den Pfeil.

Wenn der Barcodeleser eine Benachrichtigung anzeigt, hat er Scandaten empfangen, die er nicht erkennt. Verwenden Sie das Barcodeleserprotokoll, um das Problem zu untersuchen. Verwenden Sie die Aktion Benachrichtigung löschen, um die Benachrichtigung aus dem Barcode-Reader im Portlet zu entfernen.

Wenn neben dem Barcode-Reader eine gelbe Leiste angezeigt wird, ist der Barcode-Reader getrennt. Wenn neben dem Barcode-Reader eine rote Leiste angezeigt wird, hat der Barcode-Reader einen Fehler erkannt.

Klicken Sie zum Verwalten der in der Tabelle angezeigten Spalten auf die Menü "Zahnrad"-Schaltfläche auf der rechten Seite des Portlets, und wählen Sie Spalten verwalten. Sie können auch mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Stelle in der Kopfzeile der Barcodeleser-Tabelle klicken und Spalten verwalten wählen. Standardmäßig werden diese Spalten im Portlet angezeigt:

  • Name

    Zeigt den Namen des Barcode-Readers an.

  • Barcodeleserposition

    Der Standort, dem der Barcode-Reader zugewiesen ist (falls zutreffend).

  • Barcodeformat

    Zeigt den Typ des Barcodes an.

  • Verbindungsstatus

    Gibt an, ob der Barcode-Reader verbunden ist.

  • Barcoderleserstatus

    Zeigt an, ob der Barcode-Reader einsatzbereit ist.

  • Beschreibung

    Die Beschreibung, der der Barcode-Reader zugewiesen ist (falls zutreffend).

  • IP-Adresse

    Zeigt die IP-Adresse an, die dem Barcode-Reader zugeordnet ist.

Das Ändern der Spalteneinstellungen in der grafischen Ansicht ändert sie auch in der Listenansicht.

  • Wollen Sie die Barcodeleser auf Basis einer der Spalten in der Tabelle sortieren, klicken Sie auf die entsprechende Spaltenüberschrift. Klicken Sie ein Mal, wenn Sie die Spalte in aufsteigender Reihenfolge sortieren wollen. Klicken Sie zwei Mal, wenn Sie die Spalte in absteigender Reihenfolge sortieren wollen.
  • Wenn Sie die Reihenfolge der angezeigten Merkmale der Barcodeleser ändern möchten, klicken Sie bitte auf eine Spaltenüberschrift, und ziehen Sie sie zu einer anderen Position. Lassen Sie anschließend die Maustaste los.

Nur Barcode-Reader, die den Positionen im Merkmal Angezeigte Standorte in Ihren Voreinstellungen zugewiesen sind, werden in der Barcode-Reader-Tabelle angezeigt.

Sie können die Liste filtern, indem Sie eine beliebige Zeichenfolge in das Filterfeld Trichtersymbol oben im Portlet "Barcode-Reader". Es werden alle Barcode-Reader angezeigt, die die Zeichenfolge in einer ihrer Eigenschaften enthalten, die in einer Spalte der Tabelle vorkommt.

Um Einträge der Tabelle "Barcode-Reader" in eine CSV-Datei (durch Komma getrennte Werte) zu exportieren, klicken Sie auf die Schaltfläche Menü "Zahnrad"-Taste, und wählen Sie Tabelle in eine CSV-Datei exportieren.

Die exportierte Liste enthält nur Einträge für Barcode-Reader, die mit allen derzeit gesetzten Filtern übereinstimmen. Geben Sie zum Beispiel Scanner in das Filterfeld Trichtersymbol. Die Liste der CSV-Datei enthält nur die Einträge für Barcode-Reader mit dem Wort Scanner in ihren Namen. Die Einträge werden nach dem Namen der Barcode-Reader sortiert.

Zum Hinzufügen neuer Barcode-Reader klicken Administratoren auf die Menü "Zahnrad" Schaltfläche für das Menü rechts oben im Portlet.

1.3.2.1.3.5 Portlet "Systemzustand"

Das Portlet "Systemzustand" zeigt Informationen zu CPU-Auslastung und Speicherbelegung für den primären Server an.
Portlet "Systemzustand" mit CPU-Auslastung eingestellt auf 5 % und Speicherbelegung eingestellt auf 55 %.

Bei erhöhter Auslastung/Belegung ändert sich die Farbe der grafischen Darstellung.

  • Bei einer Auslastung unter 50 % wird die Grafik grün dargestellt.
  • Bei einer Auslastung zwischen 51 % und 75 % wird die Grafik gelb dargestellt.
  • Bei einer Auslastung von 76 % oder höher wird die Grafik rot dargestellt.

Um eine Auflistung der 10 speicherintensivsten Prozesse anzuzeigen, bewegen Sie den Mauszeiger über die Grafik Speicher.

1.3.2.1.3.6 Eingabeeinheiten, Portlet

In dem Portlet Eingabeeinheiten werden die definierten Eingabeeinheiten aufgelistet.

Sie können Aktionen für die Eingabeeinheiten durchführen. Beispielsweise können Sie Eingabeeinheiten aktivieren, deaktivieren, verbinden und trennen.

Um eine Aktion für eine Eingabeeinheit ausführen, klicken Sie auf das Markierungsfeld, um die Eingabeeinheit auszuwählen. Verwenden Sie dann die Schaltflächen oben im Portlet, oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Zeile, und wählen Sie eine Aktion aus der Liste aus.

Das Sternsymbol gibt an, ob die Eingabeeinheit den Favoriten hinzugefügt wurde. Wenn ein blauer Stern angezeigt wird, gehört die Eingabeeinheit zu den Favoriten. Ist der Stern grau, gehört die Eingabeeinheit nicht zu den Favoriten. Wollen Sie alle Eingabeeinheiten oder nur die den Favoriten hinzugefügten Eingabeeinheiten anzeigen, klicken Sie auf den Stern in der Kopfzeile der Tabelle.

Die Eingabeeinheiten und ihre Merkmale werden unterschiedlich angezeigt, abhängig davon, ob das Portlet in der Listenansicht oder in der Grafikansicht geöffnet ist. Zum Umschalten zwischen der Listenansicht und der Grafikansicht stellen Sie das Merkmal Geräte-Portlets im Netz im Dialogfeld "Präferenzen" oder dem Benutzer-Merkmalnotizbuch ein.

Der Pfeil links von dem Symbol gibt an, ob der Drucker verbunden oder getrennt ist. Eingabeeinheiten können nur dann Eingabedateien empfangen, wenn sie verbunden sind. Antwortet der übergeordnete Server für die Eingabeeinheit nicht, wenn Sie versuchen, eine getrennte Eingabeeinheit zu verbinden, ändert RICOH ProcessDirector den Pfeil links von dem Symbol für die Eingabeeinheit in ein Symbol, mit dem angegeben wird, dass die Verbindung nicht möglich ist. RICOH ProcessDirector verbindet die Eingabeeinheit, wenn der übergeordnete Server verfügbar ist.

Der Pfeil rechts von dem Symbol gibt an, ob die Eingabeeinheit aktiviert oder inaktiviert ist. Eingabeeinheiten können zu verarbeitende Jobs nur dann erstellen, wenn sie aktiviert sind. Ein durchgehender grüner Pfeil gibt an, dass die Einheit verbunden oder aktiviert ist. Ein unterbrochener gelber Pfeil gibt an, dass der Drucker getrennt oder deaktiviert ist.

Zum Verbinden oder Trennen der Eingabeeinheit klicken Sie auf den Pfeil links neben der Eingabeeinheit. Zum Aktivieren oder Deaktivieren der Eingabeeinheit, klicken Sie auf den Pfeil rechts von der Eingabeeinheit.

Wenn ein gelber Balken neben der Eingabeeinheit ist, ist die Eingabeeinheit deaktiviert getrennt, oder deaktiviert und getrennt. Wenn neben der Eingabeeinheit ein roter Balken ist, ist die Eingabeeinheit fehlerhaft.

Klicken Sie zum Verwalten der in der Tabelle angezeigten Spalten auf die Schaltfläche Menü "Zahnrad" rechts oben im Portlet. Sie können auch mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Stelle in der Eingabeeinheiten-Kopfzeile klicken und Spalten verwalten auswählen. Standardmäßig werden diese Spalten im Portlet angezeigt:

  • Name der Eingabeeinheit

    Zeigt den Namen der Eingabeeinheit an.

  • Wartende Eingabedateien

    In dieser Spalte wird die Anzahl von Eingabedateien angezeigt, die derzeit darauf warten, dass sie zu Jobs verarbeitet werden.

  • Stapelmethode

    Zeigt die Stapelmethode an, die die Eingabeeinheit verwendet.

  • Position der Eingabeeinheit

    Der Standort, dem die Eingeabeeinheit zugewiesen ist (falls zutreffend).

  • Aktiviert (Ja/Nein)

    Zeigt an, ob die Eingabeeinheit aktiviert ist. Eingabeeinheiten können zu verarbeitende Jobs nur dann erstellen, wenn sie aktiviert sind.

  • Verbindungsstatus

    Zeigt an, ob die Eingabeeinheit verbunden ist. Eingabeeinheiten können nur dann Eingabedateien empfangen, wenn sie verbunden sind.

  • Einheitentyp

    Zeigt den Typ der Eingabeeinheit an.

  • Beschreibung der Eingabeeinheit

    Zeigt die Beschreibung der Eingabeeinheit an.

Das Ändern der Spalteneinstellungen in der grafischen Ansicht ändert sie auch in der Listenansicht.

Einige der Spalten können ausgeblendet sein, je nach Größe des Portlets. Um alle Spalten anzuzeigen, maximieren Sie das Portlet.

Nur diejenigen Eingabeeinheiten, die in Ihren Benutzereinstellungen Positionen im Merkmal Anzuzeigende Standorte zugewiesen sind, werden in der Eingabeeinheitentabelle angezeigt.

Sie können die Liste filtern, indem Sie eine beliebige Zeichenfolge in das Filterfeld Trichtersymbol oben im Portlet "Eingabeeinheiten" eingeben. Es werden alle Eingabeeinheiten angezeigt, die die Zeichenfolge in einer ihrer Eigenschaften enthalten, die in einer Spalte der Tabelle vorkommen.

Um Einträge in der Eingabeeinheitentabelle in eine einzelne CSV-Datei (durch Kommas getrennte Werte) zu exportieren, klicken Sie auf die Schaltfläche Menü "Zahnrad", und wählen Sie Tabelle zu CSV exportieren.

Die exportierte Liste enthält nur Einträge für Eingabeeinheiten, die mit allen derzeit gesetzten Filtern übereinstimmen. Beispiel: Sie geben ein: HotFolder in das Filterfeld Trichtersymbol. Die Liste in der CSV-Datei enthält nur die Einträge für Eingabeeinheiten mit dem Wort HotFolder in den entsprechenden Namen. Die Einträge sind nach den Namen der Eingabeeinheit sortiert.

Zum Hinzufügen neuer Eingabeeinheiten klicken Administratoren auf die Schaltfläche Menü "Zahnrad" rechts oben im Portlet.

1.3.2.1.3.7 Portlet "Drucker"

Das Portlet "Drucker" zeigt Informationen zu den von Ihnen erstellten Druckern an.

Sie können Aktionen auf den Druckern ausführen (beispielsweise Drucker aktivieren und deaktivieren und die Merkmale von Druckern anzeigen). Sie können auch die Website für den Drucker und "Jobfortschritt verfolgen" anzeigen.

Das Portlet "Drucker" auf der Seite Hauptseite.

Wollen Sie eine Aktion ausführen, klicken Sie auf das Markierungsfeld, um sie auszuwählen. Verwenden Sie die Tasten oben im Portlet. Alternativ können Sie mit der rechten Maustaste auf die Zeile klicken und eine Aktion aus der Liste auswählen.

Das Sternsymbol gibt an, ob der Drucker den Favoriten hinzugefügt wurde. Ist der Stern blau, gehört der Drucker zu den Favoriten. Ist der Stern grau, gehört der Drucker nicht zu den Favoriten. Wollen Sie alle oder nur die bevorzugten Drucker anzeigen, klicken Sie auf den Stern in der Titelleiste der Tabelle.

Die Drucker und ihre Merkmale werden unterschiedlich angezeigt, abhängig davon, ob das Portlet in der Listenansicht oder in der Grafikansicht geöffnet ist. Zum Umschalten zwischen der Listenansicht und der Grafikansicht stellen Sie das Merkmal Geräte-Portlets im Netz im Dialogfeld "Präferenzen" oder dem Benutzer-Merkmalnotizbuch ein.

In der Grafikansicht werden in der Spalte Druckername Symbole benutzt, um darzustellen, welchen Status der Drucker hat, ob der Drucker aktiviert ist und ob er den Favoriten hinzugefügt wurde. Um die Webseite des Druckers anzuzeigen, klicken Sie auf das Symbol des Druckers. Um das Merkmalnotizbuch für den Drucker anzuzeigen, klicken Sie auf den Druckernamen.

Der Pfeil links von dem Druckersymbol gibt an, ob der Drucker aktiviert oder inaktiviert ist. Ein durchgehender grüner Pfeil gibt an, dass der Drucker aktiviert ist. Ein unterbrochener gelber Pfeil gibt an, dass der Drucker deaktiviert ist. Wollen Sie den Druckerstatus von Aktiviert in Inaktiviert oder von Inaktiviert in Aktiviert ändern, klicken Sie auf den Pfeil.

Wenn der Status-LED-Balken gelb ist, ist der Drucker nicht aktiviert. Wenn er rot ist, ist ein Bedienereingriff erforderlich.

Der Fortschrittsbalken in der Spalte % gedruckt zeigt den abgeschlossenen Prozentsatz des Jobs an, der derzeit gedruckt wird. Der Fortschrittsbalken wird nur angezeigt, wenn die Eigenschaft Druckfortschrittsbalken im Dialog Systemeinstellungen auf Ja festgelegt ist, und der Drucker ein AFP-, PCLOut-, Ricoh TotalFlow- oder Ricoh PDF-Drucker ist und derzeit ein Job gedruckt wird.

  • Um die Anzahl der gedruckten Seiten und die Gesamtzahl der Seiten anzuzeigen, platzieren Sie den Mauszeiger über dem Fortschrittsbalken.
  • Wenn der Fortschrittsbalken ausgeblendet ist, verwenden Sie Spalten verwalten, um das Merkmal % gedruckt der Tabelle hinzuzufügen.

Klicken Sie zum Verwalten der in der Tabelle angezeigten Spalten auf die Menü "Zahnrad"-Schaltfläche auf der rechten Seite des Portlets, und wählen Sie Spalten verwalten. Sie können auch mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Stelle in der Druckertabellen-Kopfzeile klicken und Spalten verwalten auswählen. Standardmäßig werden diese Spalten im Portlet angezeigt:

  • Printer name

    Zeigt den Namen des Druckers an.

  • % gedruckt

    Zeigt den Fortschritt des Jobs an, der dem Drucker derzeit zugeordnet ist.

  • Druckerposition

    Der Standort, dem der Drucker zugewiesen ist (falls zutreffend).

  • Unterstützte Jobgröße

    Zeigt die Größe der Jobs in Blättern an, die für den Drucker geplant werden können.

  • Kundenname

    Zeigt den Kundennamen an, der dem Drucker zugeordnet ist.

  • Druckerstatus

    Zeigt an, ob der Drucker einsatzbereit ist.

  • Aktiviert (Ja/Nein)

    Zeigt an, ob der Drucker aktiviert ist. Drucker können Jobs nur dann drucken, wenn sie aktiviert sind.

  • Aktuelle Jobnummer

    Zeigt die Nummer des Jobs an, der dem Drucker derzeit zugeordnet ist.

  • Unterstützte Medien

    Zeigt die Medien an, die der Drucker verwenden kann.

Das Ändern der Spalteneinstellungen in der grafischen Ansicht ändert sie auch in der Listenansicht.

Nur diejenigen Drucker, die in Ihren Benutzereinstellungen Positionen im Merkmal Anzuzeigende Standorte zugewiesen sind, werden in der Druckertabelle angezeigt.

Sie können die in der Tabelle angezeigten Drucker filtern, indem Sie eine beliebige Zeichenfolge in das Filterfeld Trichtersymbol oben im Portlet "Drucker" eingeben. Es werden alle Drucker angezeigt, die die Zeichenfolge in einer ihrer Eigenschaften enthalten, die in einer Spalte der Tabelle vorkommen.

Um Einträge in der Druckertabelle in eine einzelne CSV-Datei (durch Kommas getrennte Werte) zu exportieren, klicken Sie auf die Menü "Zahnrad"-Taste, und wählen Sie Tabelle in eine CSV-Datei exportieren.

Die exportierte Liste enthält nur Einträge für Drucker, die mit allen gesetzten Filtern übereinstimmen. Geben Sie zum Beispiel Ricoh PDF in das Filterfeld Trichtersymbol. Die Liste in der CSV-Datei enthält nur die Einträge für Drucker des Typs Ricoh PDF. Die Einträge sind nach Druckername sortiert.

1.3.2.1.3.8 Portlet "Einheitenstatus"

Das Portlet "Einheitenstatus" zeigt eine grafische Darstellung der Einheiten in Ihrem System an und stellt den jeweiligen aktuellen Status der Einheiten durch unterschiedliche Farben dar.

Das Portlet zeigt immer den Status von Eingabeeinheiten und Druckern an. Wenn Sie Funktionen installieren, durch die verschiedene Arten von Einheiten hinzugefügt werden, werden diese im Portlet hinzugefügt. So fügt beispielsweise das Kuvertierungsfunktion Kuvertiereinheiten-Controller hinzu, die automatische Überprüfungsfunktion fügt Barcodeleser hinzu. Wenn Sie die Maus über einen Einheitentyp bewegen, wird eine Legende angezeigt, in welcher der jeweils durch die farbigen Quadrate dargestellte Status aufgelistet wird. Klicken Sie auf Anzeigen, um eine Tabelle aller Einheiten dieses Typs zu öffnen.

Portlet "Einheitenstatus" mit der Maus über der Überschrift "Drucker". Ein Bereich ist geöffnet und zeigt die Legende für Druckereinheiten an.

Das Sternsymbol gibt an, ob das Portlet alle Einheiten oder lediglich bevorzugte Einheiten für jeden Typ anzeigt. Ist der Stern hellblau dargestellt, zeigt das Portlet die bevorzugten Einheiten des jeweiligen Typs an. Ist der Stern grau dargestellt, zeigt das Portlet alle Einheiten dieses Typs an. Klicken Sie auf das Sternsymbol, um zwischen der Anzeige aller Einheiten und der Darstellung bevorzugter Einheiten umzuschalten.

Portlet "Einheitenstatus", in dem vier Typen von Einheiten angezeigt werden: Eingabeeinheiten, Drucker, Kuvertiereinheiten-Controller und Barcodeleser.

Rechts neben dem Einheitentyp wird eine Reihe farbiger Quadrate angezeigt, von denen jedes Quadrat eine Einheit symbolisiert. Die Farben stellen den aktuellen Status der Einheit dar. Manchmal repräsentiert eine Farbe mehr als einen Einheitenstatus.

Grau
Bereit
Gelb
Deaktiviert; Getrennt (Eingabeeinheiten und Barcodeleser); Auf Verbindung warten; oder Eingriff (Barcodeleser)
Blau
Druckt
Rot
Gestoppt; Eingreifen erforderlich; Getrennt (nur Drucker); oder Verspätet (für erwarteten Auftrag)

Wenn Sie den Mauszeiger über ein farbiges Quadrat bewegen, werden Informationen zu der Einheit angezeigt, die das entsprechende farbige Kästchen repräsentiert.

Portlet "Einheitenstatus" mit mithilfe des Mauszeigers geöffneter Anzeige.
  • Klicken Sie auf Protokoll anzeigen, um das Protokoll für die Einheit zu öffnen.
  • Klicken Sie auf Alle Einheiten in diesem Status anzeigen, um eine Tabelle aller Einheiten desselben Typs aufzurufen, die auf denselben Status gesetzt sind. In der Tabelle werden nur die Einheiten angezeigt, denen im Merkmal Anzuzeigende Speicherorte Speicherorte aus Benutzereinstellungen zugewiesen sind.
      Hinweis:
    • Sie können mehrere Einheiten-Dialogfelder gleichzeitig öffnen. Für jeden Einheitentyp kann ein Fenster geöffnet werden.

In dem sich öffnenden Dialogfenster können Sie dieselben Aktionen wie auf den Seiten Hauptseite und Verwaltung durchführen.

Sie können das Dialogfeld verschieben und seine Größe anpassen. Darüber hinaus können Sie es auch geöffnet lassen, während Sie andere Portlets verwenden. Die Informationen im Dialogfeld werden jedoch nicht aktualisiert, wenn Jobs den Workflow durchlaufen oder andere Benutzer mit Einheiten interagieren. Änderungen der Tabelle (z. B. Hinzufügen von Spalten oder Verwendung von Filtern) gelten nur für das Dialogfenster; sie werden nicht auf die Einheiten-Tabellen auf den Seiten Hauptseite oder Verwaltung angewendet.

Klicken Sie zum Schließen des Dialogfensters oben rechts auf "X".

1.3.2.1.3.9 Portlet "Jobs"

Sie können in der Jobs-Tabelle im Jobs-Portlet ausführliche Informationen zu bestimmten Jobs im RICOH ProcessDirector-System anzeigen und Aktionen für Jobs ausführen.

Sie können Aktionen für Jobs ausführen, indem Sie mit der rechten Maustaste auf einen Job klicken oder indem Sie ihn auswählen und auf eine der Schaltflächen oben in der Tabelle klicken:

  • Klicken Sie zur Auswahl eines Jobs auf das Markierungsfeld in der ersten Spalte der Tabelle, oder klicken Sie an einer beliebigen Stelle in der Zeile.
  • Wollen Sie die Auswahl eines Jobs zurücknehmen, klicken Sie erneut auf das Markierungsfeld oder die Zeile.
  • Um mehrere Jobs auszuwählen, klicken Sie auf das Markierungsfeld neben den gewünschten Jobs.
  • Um eine Reihe von Jobs auszuwählen, klicken Sie auf das Markierungsfeld neben einem Job, und klicken dann bei gedrückter Umschalttaste auf das Markierungsfeld neben dem letzten Job in der Reihe.
  • Wollen Sie alle Jobs auf der aktuellen Seite der Tabelle auswählen, klicken Sie auf das Markierungsfeld oben in der Spalte.
  • Wollen Sie die Jobs auf der Basis einer der Spalten in der Tabelle sortieren, klicken Sie auf die Spaltenüberschrift. Klicken Sie ein Mal, wenn Sie die Spalte in aufsteigender Reihenfolge sortieren wollen. Klicken Sie zwei Mal, wenn Sie die Spalte in absteigender Reihenfolge sortieren wollen.

Jobtabelle

    Hinweis:
  • Sie können auf die Jobnummer klicken, um das Merkmalnotizbuch für einen Job anzuzeigen.
  • Nur Jobs, denen Positionen im Merkmal Anzuzeigende Standorte auf Ihrem Benutzer-Merkmalnotizbuch zugewiesen sind, werden in der Jobtabelle angezeigt.

Sie können über das Portlet Systemzusammenfassung oder Auftrag die Anzahl der angezeigten Jobs reduzieren, indem Sie eine entsprechende Zeichenfolge in das Filterfeld Trichtersymbol eingeben, oder indem Sie einen erweiterten Filter festlegen.

Portlet "Systemübersicht"
  • Um alle Jobs in einem bestimmten Status und einer bestimmten Phase anzuzeigen, klicken Sie auf Text oder Zahlen innerhalb des Portlets.
  • Um alle Jobs anzuzeigen, klicken Sie auf Alle.
Portlet Aufträge
  • Um alle Jobs in einem oder mehreren Aufträgen anzuzeigen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Aufträge und wählen Sie Jobs-Tabelle filtern.
  • Um den Filter oder einen Auftrag zu entfernen, klicken Sie im Jobs-Portlet auf das X rechts neben der Auftragsnummer.
Filterfeld
  • Um nur Zeilen anzuzeigen, die einen bestimmten Text enthalten, geben Sie Text ein. Wenn Sie die Eingabe beenden, wird der Filter angewendet.
  • Klicken Sie auf "X" auf der rechten Seite des Feldes, um den Filter zu entfernen.
Erweiterter Filter
  • Zum Anzeigen von Jobs, die komplexen Kriterien entsprechen, geben Sie die Bedingungen an, nach denen die Tabelle gefiltert werden soll, und klicken Sie auf Filter anwenden.
  • Klicken Sie auf die Schaltfläche Erweiterter Filter, um den Filter zu aktivieren bzw. zu deaktivieren. Wenn Sie Erweiterter Filter deaktivieren, werden alle Bedingungen gelöscht, und die Jobtabelle wird aktualisiert.
  • Zum Minimieren oder Maximieren des Bereichs Erweiterter Filter klicken Sie auf den Pfeil links neben der Überschrift Erweiterter Filter.
  • Zum Ein- oder Ausblenden von Erweiterter Filter klicken Sie auf die Schaltfläche Menü "Zahnrad", und wählen Sie die Option Erweiterte Filter anzeigen.

Zum Exportieren von Einträgen in der Jobtabelle in eine einzelne CSV-Datei (durch Kommas getrennte Werte) klicken Sie auf die Menü "Zahnrad" die Schaltfläche oben im Portlet, und wählen Sie Tabelle in eine CSV-Datei exportieren.

Die exportierte Liste enthält nur Einträge für Jobs, die mit allen derzeit gesetzten Filtern übereinstimmen. Wenn Sie beispielsweise den Link "Drucken" im Portlet "Systemübersicht" wählen, enthält die Liste in der CSV-Datei nur die Einträge für Jobs in der Phase Druck. Die Einträge sind nach Jobnummer sortiert. Diese Funktion ist nützlich, wenn Sie die Gruppe von Jobs am Anfang der Arbeitsschicht oder des Tags nachverfolgen möchten.

Um eine Fußzeile anzuzeigen, die die Summen vieler numerischer Jobmerkmale anzeigt, wählen Sie einige Jobs aus, klicken auf die Schaltfläche Menü "Zahnrad" und wählen die Option Summen-Fußzeile anzeigen. Die Werte der Merkmale, die Sie zur Anzeige ausgewählt haben, werden für die ausgewählten Jobs summiert und die Summen in der Fußzeile angezeigt. Um zu ändern, welche Merkmale in der Fußzeile angezeigt werden, klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Fußzeile und wählen Sie Fußzeilen-Merkmale auswählen. Stellen Sie sicher, dass die von Ihnen ausgewählten Merkmale auch als Spalten in der Jobtabelle enthalten sind. Um die Fußzeile zu entfernen, klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Fußzeile und wählen Sie die Option Summen-Fußzeile ausblenden.

1.3.2.1.3.10 Portlet Aufträge

Das Portlet "Aufträge" enthält die Tabelle "Aufträge".

Sie können in der Aufträge-Tabelle ausführliche Informationen zu bestimmten Aufträgen im RICOH ProcessDirector-System anzeigen und Aktionen für Aufträge ausführen.

Nur Aufträge, denen Standorte in der Eigenschaft Anzuzeigende Standorte in Ihrem Benutzereigenschaft-Notizbuch zugewiesen sind, werden in der Aufträge-Tabelle angezeigt.

Sie können einen Filter über das Filterfeld anwenden:

  • Geben Sie einen Text ein, um einen Filter anzuwenden. Wenn Sie die Eingabe beenden, wird der Filter angewendet.
  • Klicken Sie auf "X" auf der rechten Seite des Feldes, um den Filter zu entfernen.

Im Aufträge-Portlet können Sie einen Filter auf die im Portlet Jobs angezeigten Jobs anwenden. Um den Filter anzuwenden, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Aufträge und wählen Sie Jobtabelle filtern.

Zum Exportieren von Einträgen in der Aufträgetabelle in eine einzelne CSV-Datei (durch Kommas getrennte Werte) klicken Sie auf die Schaltfläche Menü "Zahnrad" oben im Portlet, und wählen Sie Tabelle in CSV exportieren. Die exportierte Liste enthält nur Einträge für Aufträge, die mit allen derzeit gesetzten Filtern übereinstimmen. Die Einträge sind nach Auftragsnummer sortiert. Diese Funktion ist nützlich, wenn Sie die Gruppe von Aufträgen am Anfang der Arbeitsschicht oder des Tags nachverfolgen möchten.

Sie können Aktionen für Aufträge in der Tabelle ausführen, indem Sie mit der rechten Maustaste auf einen Auftrag klicken oder indem Sie ihn auswählen und eine der Schaltflächen oben in der Tabelle anklicken:

  • Klicken Sie zur Auswahl eines Auftrags auf das Kontrollfeld in der ersten Spalte der Tabelle oder auf eine beliebige Stelle in der Zeile.
  • Wollen Sie die Auswahl eines Jobs zurücknehmen, klicken Sie erneut auf das Markierungsfeld oder die Zeile.
  • Um mehrere Aufträge auszuwählen, klicken Sie auf das Kontrollkästchen neben den gewünschten Aufträgen.
  • Um eine Reihe von Aufträgen auszuwählen, klicken Sie auf das Kontrollkästchen neben einem Auftrag, und klicken dann bei gedrückter Umschalttaste auf das Kontrollkästchen neben dem letzten Auftrag in der Reihe.
  • Wollen Sie alle Aufträge auf der aktuellen Seite der Tabelle auswählen oder die Auswahl aller ausgewählten Aufträge aufheben, klicken Sie auf das Kontrollkästchen oben in der Spalte.
  • Wollen Sie die Aufträge auf der Basis einer der Spalten in der Tabelle sortieren, klicken Sie auf die Spaltenüberschrift. Klicken Sie ein Mal, wenn Sie die Spalte in aufsteigender Reihenfolge sortieren wollen. Klicken Sie zwei Mal, wenn Sie die Spalte in absteigender Reihenfolge sortieren wollen.
  • Um die Auftragspriorität bei Bedarf zu aktualisieren, markieren Sie einen oder mehrere Aufträge, klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie Priorität festlegen.
  • Um ein Fälligkeitsdatum für einen Auftrag festzulegen oder zu aktualisieren, wählen Sie den Auftrag aus und klicken Sie auf Fälligkeitsdatum festlegen. Die Spalte Fälligkeitsdatum zeigt die verbleibende Zeit bis zum Fälligkeitsdatum an, und eine farbige Kapsel gibt den Wochentag an, auf den das Fälligkeitsdatum fällt.
  • Um alle zu einem Auftrag gehörenden Jobs anzuzeigen, klicken Sie auf den Auftragsnamen, um das Eigenschaften-Notizbuch zu öffnen, und wählen Sie dann den Reiter Jobs.

1.3.2.1.3.11 Portlet "Jobstatus"

Das Portlet "Jobstatus" zeigt eine grafische Darstellung der Jobs in Ihrem System und verwendet unterschiedliche Farben zur Darstellung der Phase und des aktuellen Status des Jobs.

Im Portlet werden zwei Zeilen mit farbigen Streifen angezeigt. Die obere Zeile steht für die Verarbeitungsphasen, während die untere Zeile den Jobstatus angibt. In der folgenden Abbildung stellt der violette Streifen in der oberen Zeile die Phase Vorbereitung und der lindgrüne Streifen die Phase Druck dar. Die blauen und gelben Streifen unterhalb des violetten Streifens zeigen den Status des Jobs in der Phase Vorbereitung an. Die blauen, roten und gelben Streifen unterhalb des lindgrünen Streifens zeigen den Status des Jobs in der Phase Vorbereitung an.

Portlet "Jobstatus"
    Hinweis:
  • Das Portlet "Jobstatus" zeigt keine Jobs an, die sich in der Phase Abschluss befinden.

Wenn Sie den Mauszeiger über das Wort Legende bewegen, wird eine Auflistung der Farben sowie der entsprechenden dadurch dargestellten Phasen und Jobstatus-Kategorien angezeigt.

Portlet "Jobstatus" mit geöffneter Anzeige der Legende.

Die Farben der Kategorie "Jobstatus" stellen die folgenden Jobstatus dar:

Aktiv
Zugewiesen; Drucken; Verarbeitung; Barcodes werden gelesen; Freigegeben; Spoolen oder Zum Drucker gespoolt
Fehler
Fehler; Fehler auf Drucker; Duplikate erkannt oder Kein passender Anschluss
Abgeschlossen
Abgeschlossen oder Aufbewahrt
Wartestatus
Erstellen; Löschen; In Warteschlange; Nicht zugeordnet; Warten; Manuell, warten; Manuell, in Bearbeitung; Gestoppt, Warten auf Annahme; Warten auf Abgleich oder Status auf Drucker geändert

Wenn Sie den Mauszeiger über einen farbigen Streifen in der oberen Zeile bewegen, werden Ihnen Informationen über alle Jobs in dieser Phase angezeigt. Diese Informationen umfassen die Namen der Phase und die Anzahl der Jobs, die sich in dieser Phase befinden.

Portlet "Jobstatus" mit geöffneter Anzeige der Phaseninformationen.

Wenn Sie den Mauszeiger über einen farbigen Streifen in der unteren Zeile bewegen, werden Ihnen Informationen über alle Jobs in einer bestimmten Phase angezeigt. Diese Informationen umfassen die Kategorienamen für Phase und Jobstatus sowie die Anzahl der Jobs, die sich in dieser Phase und diesem Status befinden.

Portlet "Jobstatus" mit geöffneter Anzeige der Phasen- und Statusinformationen.

Klicken Sie auf Anzeigen, wenn Sie den Mauszeiger über einen der Streifen bewegen, um entweder eine Auflistung aller Jobs in dieser Phase oder eine Tabelle der Phasen- und Jobstatus-Kategorien zu öffnen.

Job-Fenster zusätzlich zur Benutzerschnittstelle öffnen.

In dem sich öffnenden Dialogfenster wird eine tabellarische Auflistung der Jobs mit denselben Zeilen wie das Portlet Jobs auf der Seite Hauptseite angezeigt. In diesem Dialogfeld können Sie dieselben Aktionen wie auf der Seite Hauptseite durchführen.

Sie können das Dialogfeld verschieben und seine Größe anpassen. Darüber hinaus können Sie es auch geöffnet lassen, während Sie andere Portlets verwenden. Die Informationen im Dialogfeld werden jedoch nicht aktualisiert, wenn Jobs den Workflow durchlaufen. Änderungen der Tabelle (z. B. Hinzufügen von Spalten oder Verwendung von Filtern) gelten nur für das Dialogfenster. Sie werden nicht auf die Tabelle Jobs auf der Seite Hauptseite angewendet.

Klicken Sie zum Schließen des Dialogfensters oben rechts auf "X".

1.3.2.1.3.12 Portlet "Jobs absenden"

Mit dem Portlet Jobs übergeben können Sie Dateien hochladen und die Jobs zur Verarbeitung an einen Ordner für Sofortdruck oder einen Workflow senden. Es bietet auch die Möglichkeit, Jobs zu gruppieren und sie gemeinsam als einen an einen Workflow übergebenen Auftrag zu verarbeiten.

Sie können per Drag & Drop Dateien ziehen oder nach Dateien suchen und diese an eine Eingabeeinheit oder einen Workflow zur Übergabe senden.

Für jeden Dateiensatz, den Sie einreichen, geben Sie an, welche Eingabeeinheit oder welcher Workflow sie verarbeiten soll. Wenn Sie Jobs zur Bearbeitung über einen Auftrag übermitteln, haben Sie die Möglichkeit, diese entweder an einen bestehenden Auftrag zu übergeben oder einen neuen Auftrag zu erstellen.

    Hinweis:
  • Wenn Dateien hochgeladen werden, laden Sie die Seite nicht neu und klicken Sie im Browser nicht auf die Schaltfläche Zurück. Diese Aktionen stoppen den Einsendeprozess.
  • Jobs können an eine aktivierte und angeschlossene Eingabeeinheit mit Ordner für Sofortdruck oder an einen aktivierten Workflow gesendet werden. Die Eingabeeinheit oder der Workflow muss auch so konfiguriert sein, dass sie/er Jobs akzeptiert, die über das Portlet gesendet wurden.

1.3.2.1.3.13 Portlet "Deadlines"

Das Portlet "Deadlines" zeigt Punkte entsprechend der Anzahl von Jobs an, bei denen ein Termin oder Prüfpunkt verpasst wurde oder voraussichtlich verpasst werden wird.

Platzieren Sie den Mauszeiger über einen Punkt, um eine Legende mit der Bedeutung der vom Punkt dargestellten Status anzuzeigen. Klicken Sie auf Alle Jobs in diesem Status, um eine Tabelle mit allen Jobs anzuzeigen, die sich in diesem Status befinden.

In dem daraufhin angezeigten Dialogfeld wird eine tabellarische Auflistung der Jobs angezeigt. Die Tabelle hat dieselben Spalten wie das Portlet Jobs auf der Hauptseite. In diesem Dialogfeld können Sie dieselben Aktionen durchführen wie auf der Hauptseite.

Sie können das Dialogfeld verschieben und seine Größe anpassen. Darüber hinaus können Sie es auch geöffnet lassen, während Sie andere Portlets verwenden. Die Informationen im Dialogfeld werden jedoch nicht aktualisiert, wenn Jobs den Workflow durchlaufen. Änderungen an der Tabelle (z. B. Hinzufügen von Spalten oder Verwendung von Filtern) gelten nur für das Dialogfeld; sie werden nicht auf die Tabelle Jobs auf der Hauptseite angewendet.

Klicken Sie zum Schließen des Dialogfensters oben rechts auf "X".

Wenn keine Jobs vorliegen, bei denen Terminschwierigkeiten eingetreten sind, zeigt das Portlet ein grünes Häkchen an.

1.3.2.1.3.14 Benutzerdefinierte Portlets

Mit benutzerdefinierten Portlets können Sie Informationen über RICOH ProcessDirector-Objekte und ihre Eigenschaften in einem Format anzeigen, das die wichtigsten Details Ihres Vorgangs auf eine für Sie sinnvolle Weise widerspiegelt.

RICOH ProcessDirector bietet verschiedene Arten von benutzerdefinierten Portlets zur Auswahl.

Beispiel:

  • Wenn Sie sehen möchten, welche Formulare auf Ihren Druckern geladen sind und in welchem Status sich jeder Drucker befindet, können Sie ein Matrix-Portlet erstellen, das Drucker anzeigt, mit einer Zeile für jeden Standort und einer Spalte für jeden Status.
  • Wenn Sie die Jobs verfolgen möchten, die Sie für jeden Kunden in Bearbeitung haben, können Sie ein Baum-Portlet mit einer Zeile für jeden Kunden erstellen. Unter jedem Kunden können Sie eine Zeile für Fälligkeitstermine einfügen.
  • Wenn Sie die Gesamtzahl der gedruckten Seiten oder heute fälligen Aufträge anzeigen möchten, können Sie ein numerisches Portlet verwenden.

Matrix-Portlet

Matrix-Portlets ähneln dem Portlet Systemzusammenfassung. Der Hauptunterschied besteht darin, dass Sie die Eigenschaften auswählen, die für die Spaltenüberschriften und Zeilenbeschriftungen verwendet werden.

Im Beispiel unten zeigt das Matrix-Portlet Informationen über Drucker an, die in RICOH ProcessDirector definiert sind. Eigenschaft für Zeilen ist auf Druckerstandort festgelegt, sodass in der ersten Spalte alle Druckerstandorte angezeigt werden, die im System vorhanden sind. Die Eigenschaft für Spalten lautet Druckerstatus. Die zweite Spalte der Matrix zeigt die Anzahl der Drucker mit dem ersten Statuswert an jedem Standort.

Die anderen Spalten zeigen die Werte der Eigenschaft für Spalten. Unter den Überschriften zeigen die Spalten die Anzahl der Objekte mit diesem Wert in jeder Zeile. Die Zahlen in jeder Spalte zeigen an, wie viele Drucker diesen Status haben.

Um eine Zeile aufzunehmen, die die Summe jeder Spalte anzeigt, wählen Sie Ja für das Feld Summenzeile anzeigen.

Wenn Sie Jobs in einem Matrix-Portlet anzeigen, können Sie das Portlet verwenden, um die Jobs-Tabelle zu filtern. Wenn Sie mit der Cursor auf eine Eigenschaft oder eine Zahl zeigen, wird ein Popup-Fenster mit zusammengefassten Informationen angezeigt. Wenn Sie auf eine Kopfzeile oder eine Zahl in der Matrix klicken, zeigt das Portlet Jobs die Jobs basierend auf den Eigenschaften an, die Sie für das Portlet festgelegt haben. Sie können die Informationen mithilfe eines festen Portlets auf der Hauptseite oder in einem unverankerten Fenster anzeigen.

Baum-Portlet

Im Baum-Portlet werden Eigenschaften in Hierarchien gestapelt, anstatt wie eine Tabelle verteilt zu werden. Mit dieser Anordnung können Sie die Informationen kompakter sehen.

Wählen Sie als Stil für den Strukturbaum die Hierarchie der Eigenschaften, die die Zeilen bilden. Die erste Spalte zeigt Eigenschaften in einer Hierarchie, die Sie auswählen. Sie können weitere Spalten hinzufügen, um mehr Daten anzuzeigen.

Im Beispiel unten zeigt das Baumportal Informationen über Jobs im System. Die Jobs werden zuerst nach dem Kundennamen gruppiert. Unter jedem Kunden sind sie nach Fälligkeitsdatum gruppiert.

Dieselbe Filterfunktion aus der Matrix-Präsentation gilt für die Baum-Präsentation. Durch Klicken auf ein Wort oder eine Zahl in jeder Zeile wird die Tabelle Jobs gefiltert. Sie können die Informationen in einem festen Portlet auf der Hauptseite oder in einem unverankerten Fenster anzeigen.

Numerisches Portlet

Mit einem numerischen Portlet können Sie aktuelle Zähler zu Objekten im System basierend auf ihren Eigenschaften anzeigen. Jedes Portlet kann mehrere Einträge enthalten, die als Indikatoren bezeichnet werden. Die Indikatoren können mit mehreren Arten von Objekten verknüpft werden.

Wählen Sie die Eigenschaften aus, die Sie zählen möchten, wenn Sie den numerischen Stil verwenden.

Im folgenden Beispiel gibt es einen numerische Portlet für Jobs. Der linke Indikator wird gefiltert, um Informationen über alle Jobs im System anzuzeigen, die heute fällig sind. Der rechte Indikator wendet einen zusätzlichen Filter an, um nur Informationen über die Jobs anzuzeigen, die heute fällig sind und in den Status Aufbewahrt verschoben wurden. Im Laufe des Tages erhöht sich der Wert des rechten Indikators, wenn die Jobs gedruckt werden. Durch die Anzeige der Zielnummer neben dem aktuellen Fortschritt kann der Bediener leicht erkennen, wie viel Arbeit noch verbleibt.

1.3.2.1.3.15 Dialogfeld "Job abgleichen"

Mit dem Dialogfeld "Job abgleichen" können Kuvertiereinheitenbediener einen Job manuell abgleichen.

Informationen zum Dialogfeld "Job abgleichen" finden Sie auf der Seite Hauptseite. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen Job, der sich im Status Warten auf Abgleich befindet, und wählen Sie Abgleichen.

Das Dialogfeld "Job abgleichen" der Benutzerschnittstelle

1.3.2.1.4 Seite 'Verwaltung'

Die Seite "Verwaltung" der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle stellt eine Navigation bereit, die Administratoren verwenden können, um die Merkmale von RICOH ProcessDirector-Objekten anzuzeigen und zu ändern.

    Hinweis:
  • Verwenden Sie zum Navigieren in der Benutzerschnittstelle immer die Registerkarten, da das Benutzen der Vorwärts- und Rückwärtstasten zu unerwarteten Ergebnissen führen kann.

Verwaltungsseite der GUI

1.3.2.1.4.1 Avanti Slingshot-Einstellungsseite

Auf der Avanti Slingshot-Einstellungsseite der Benutzeroberfläche können Sie die Einstellungen für den Avanti Slingshot-Server festlegen und eine Liste der Kostenstellen anzeigen lassen.

Auf der Avanti Slingshot-Einstellungsseite können Sie:

  • Festlegen der Avanti-URL, mit der RICOH ProcessDirector kommuniziert.
  • Die Liste der in der Avanti Slingshot Connect-Konfigurationsdatei festgelegten Avanti Slingshot-Kostenstellen einsehen.

1.3.2.1.5 Seite Workflow

Auf der Seite Workflow können Sie Workflows, Schrittvorlagen und Schrittketten erstellen und bearbeiten. Wählen Sie im linken Navigationsbereich den Objekttyp, mit dem Sie arbeiten möchten, und wählen Sie das Objekt aus der Tabelle.
Seite "Workflow" der Benutzerschnittstelle
    Hinweis:
  • Das Sternsymbol gibt an, ob das Objekt den Favoriten hinzugefügt wurde. Wenn ein blauer Stern angezeigt wird, gehört das Objekt zu den Favoriten. Ist der Stern grau, gehört es nicht zu den Favoriten. Um alle Objekte oder nur die Favoriten anzuzeigen, klicken Sie auf den Stern in der Kopfzeile der Tabelle.

1.3.2.1.5.1 Workflow-Editor

Auf der Seite Workflow-Editor können Sie Workflows erstellen, bearbeiten und anzeigen.

Ein Workflow besteht aus:

  • In Phasen gruppierten Schritten
  • Schrittketten aus verbundenen Stufen
  • Anschlüsse zwischen Schritten und Schrittketten
Für jeden Schritt und jede Schrittkette sehen Sie das Symbol und den Namen. Die Gesamtzahl der Schritte, die eine Schrittkette hat, wird auf der Schrittkette angezeigt. Wenn ein Anschluss eine bedingte Verarbeitungsregel aufweist, wird der Name der Regel angezeigt.

Der Workflow-Editor mit dem angezeigten Workflow "PDFProduction"

Um einem Workflow Verarbeitungsschritte hinzuzufügen, verwenden Sie die Schaltfläche oben rechts, um eine Liste der Gruppen von Schrittvorlagen oder Schrittketten zu öffnen, erweitern Sie die Gruppen und ziehen Sie dann Elemente per Drag & Drop in den Workflow.

    Hinweis:
  • Wenn eine Schrittvorlage oder Schrittkette in der Gruppenliste Schritte oder Schrittketten als Favorit markiert wurde, wird sie unter der Gruppe Favoriten angezeigt. Wenn ein blauer Stern angezeigt wird, gehört die Schrittvorlage oder Schrittkette zu den Favoriten. Ist der Stern grau, gehört sie nicht zu den Favoriten. Um alle Favoriten-Schrittvorlagen oder -Schrittketten zu sehen, erweitern Sie die Gruppe Favoriten.
  • Wenn der Workflow sehr umfangreich ist, können Sie ein- und auszoomen, um mehr oder weniger Schritte zu sehen. Wenn Sie auf die Schaltfläche Karte klicken, wird eine kleinere Darstellung des Workflow geöffnet, wobei der aktuell angezeigte Teil hervorgehoben ist. Die Karte kann Ihnen helfen, sich zu orientieren, wo Sie sich im Workflow befinden.

1.3.2.1.5.2 Workflow-Anmerkungen

Mit Workflow-Anmerkungen können Sie Kommentare, Anmerkungen, Beobachtungen oder Details zu Workflow-Elementen oder Aktionen direkt in Ihrem Workflow hinzufügen.

Anmerkungen sind verschiebbar und in der Größe veränderbar, so dass Sie sie überall auf der Workflow-Arbeitsfläche neu positionieren können. Sie können sie auch in den Vordergrund bringen oder hinter die Schritte, Schrittketten und Konnektoren senden.

Sie können die Farbe der einzelnen Anmerkungen ändern, um sie visuell zu gruppieren oder zwischen verschiedenen Arten von Informationen zu unterscheiden.

Jede Anmerkung kann aufgeklappt oder zugeklappt werden. Wenn sie zugeklappt ist, können Sie mit dem Mauszeiger über eine Anmerkung fahren, um den Inhalt sowie den Benutzer, der die Anmerkung erstellt und zuletzt geändert hat, anzuzeigen. Wenn sie erweitert wird, zeigt die Anmerkung den gesamten Inhalt an.

Anmerkungen können auch als Teil einer Schrittkette gespeichert werden, wenn Sie Kommentare oder Anweisungen speziell zu den ausgewählten Schritten hinzufügen möchten.

Sie können die Anmerkungen auch so einstellen, dass sie nur für bestimmte Sicherheitsgruppen sichtbar sind, so dass interne Notizen verwaltet werden können, ohne dass die Informationen für alle sichtbar sind.

1.3.2.1.5.3 Workflow-Editor-Aktionen

Um einen Workflow zu erstellen, der den Verarbeitungsschritten entspricht, die Ihre Jobs durchlaufen, können Sie den Verarbeitungsphasen Schritte und Schrittketten in der Reihenfolge hinzufügen, in der sie von RICOH ProcessDirector ausgeführt werden sollen. Ändern Sie die Reihenfolge oder ziehen Sie die Schritte an eine neue Position. Löschen Sie alle Schritte, die Sie nicht benötigen. Legen Sie als Teil des Workflows Standardwerte für bestimmte Jobmerkmale fest.
    Hinweis:
  • Wenn sie einem Workflow hinzugefügt werden, werden Schrittketten wie Schritte behandelt. Bei allen folgenden Aktionen gelten die Verweise auf Schritte auch für Schrittketten.
Workflow-Editor-Aktionen
Aktion Beschreibung Tastenkürzel
Schritt hinzufügen Zum Hinzufügen eines Schritts klicken Sie in der oberen rechten Ecke des Fensters auf den Seitenbereich, um die Liste der verfügbaren Schrittvorlagen zu öffnen. Klicken Sie auf eine Schrittvorlage, und ziehen Sie diese in den Workflow-Editor. Platzieren Sie den Schritt an der gewünschten Stelle.
Schrittvorlagen ein- bzw. ausblenden
[Strg] + [E]
Schrittkette hinzufügen Zum Hinzufügen einer Schrittkette klicken Sie in der oberen rechten Ecke des Fensters auf den Seitenbereich, um die Liste der verfügbaren Schrittketten zu öffnen. Klicken Sie auf eine Schrittkette und ziehen Sie sie in den Workflow-Editor. Binden Sie die Schrittkette an der gewünschten Stelle ein.  
Konnektor hinzufügen So fügen Sie einen Anschluss zwischen den Schritten hinzu:
  1. Bewegen Sie den Mauszeiger über den Rand des Schritts. Klicken und halten Sie einen markierten Abschnitt (Bild des Anschlussgriffs), um den Anschluss zu erstellen.
  2. Ziehen Sie den Anschluss auf die Schrittkette, mit dem die Schrittkette verbunden werden soll. Warten Sie, bis ein Abschnitt der Schrittkette markiert ist oder sich Ihre Maus über dem Mittelpunkt des Kreises befindet, und lassen Sie die Maustaste los. Sie können den Anschluss oben, unten oder an einer der beiden Seiten des Schritts anfügen.
 
Merkmale Zum Ändern weiterer Merkmale für einen Schritt oder Anschluss klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das entsprechende Merkmal, und wählen Sie Eigenschaften.  
Verknüpfen einer Regel mit einem Anschluss Wenn der Schritt mehr als einen ausgehenden Konnektor hat, müssen Sie die Bedingungen angeben, die bestimmen, welchem Zweig ein Job folgen soll. Außerdem müssen Sie die Reihenfolge festlegen, die bei der Auswertung der Zweige verwendet werden soll. Die Auswertung erfolgt mit Regeln, die für jeden Konnektor festgelegt sind. So verknüpfen Sie eine Regel mit einem Anschluss:
  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Anschluss, und wählen Sie Merkmale.
  2. Legen Sie eine bedingte Verarbeitungsregel für den Anschluss fest.
  3. Geben Sie den Merkmalwert Reihenfolge der Ausführung an, damit die Bedingungen für die Regel in der richtigen Reihenfolge getestet werden. Ist ein Schritt zum Beispiel mit drei unterschiedlichen Schritten verbunden, versucht RICOH ProcessDirector zuerst, die einzelnen Jobs über den Konnektor mit dem Wert 1 für das Merkmal Reihenfolge der Ausführung zu senden. Wenn der Job die Bedingungen für diesen Anschluss nicht erfüllt, versucht RICOH ProcessDirector, den Job über den Anschluss mit dem Wert 2 für das Merkmal Reihenfolge der Ausführung zu senden. Erfüllt ein Job auch diese Bedingungen nicht, versucht RICOH ProcessDirector, den Job über den letzten Konnektor zu senden. Die Reihenfolge wird in einem Punkt neben dem Namen der Regel auf dem Anschlussetikett angezeigt. Wenn der Job die Kriterien für den letzten Konnektor nicht erfüllt, befindet sich der Job im Status Kein entsprechender Anschluss.

Schrittketten müssen einen Einstiegspunkt haben, d.&nbsp;h, einen einzelnen Schritt am Anfang der Schrittkette, den alle Jobs durchlaufen. Sie können jedoch mehrere Endpunkte oder Schritte ohne einen ausgehenden Anschluss aufweisen. Wenn eine Schrittkette in einen Workflow eingebunden ist, kann sie mit einem oder mehreren Schritten verbunden sein. Damit kann sie Jobs bearbeiten, die sowohl in die Schrittkette eingehen als auch diese verlassen. Wenn die Schrittkette mehrere Endpunkte hat, setzen alle Endpunkte die Verarbeitung nach dem ausgehenden Anschluss fort. Wenn es mehrere ausgehende Anschlüsse gibt, wird jeder Endpunkt anhand der Anschlüsse in der Reihenfolge der Ausführung bewertet und der Job geht ordnungsgemäß weiter.

 
Hinzufügen eines Schrittes zu einem Konnektor Wenn Sie einen Schritt zwischen zwei bereits verbundenen Schritten hinzufügen müssen, können Sie einen Schritt direkt auf dem Konnektor ablegen.

Beim Hinzufügen eines Schrittes zu einem einzelnen Konnektor wird der Konnektor in zwei Teile geteilt, einen auf jeder Seite des hinzugefügten Schrittes. Wenn der Konnektor geteilt wird, um den Schritt einzufügen, werden alle Regeln, die auf dem Konnektor festgelegt sind, auf den eingehenden Konnektor übertragen.

Wenn ein Schritt mehrere ausgehende Konnektoren hat, können Sie einen weiteren Schritt auf einem, einigen oder allen davon ablegen. Wenn Sie einen Schritt an einer Stelle ablegen, an der die Konnektoren zusammengeführt werden, sodass sie wie eine Linie aussehen, müssen Sie die Zweige auswählen, die den Schritt enthalten sollen. Ein einzelner Konnektor wird zum Eingangskonnektor im neuen Schritt und ein neuer Ausgangskonnektor wird vom neuen Schritt zu jedem Ziel erstellt.

  • Wenn der Schritt nur dem einen Zweig hinzugefügt wird, verschiebt sich die Regellogik zum Eingangskonnektor des neuen Schritts.
  • Wenn der Schritt zu mehreren Zweigen hinzugefügt wird, werden vorhandene Regeln zu den Ausgangskonnektoren des neuen Schritts verschoben.

Ähnlich verhält es sich, wenn ein Schritt mehrere eingehende Konnektoren hat und Sie den Schritt an einer Stelle ablegen, an der die Konnektoren zu einer Linie zusammengeführt werden. Dann müssen Sie die Zweige auswählen, die den Schritt enthalten sollen. Von jedem der Quellschritte bis zum neuen Schritt wird ein Eingangskonnektor erstellt, und vom neuen Schritt bis zum Zielschritt wird eine neue Ausgangskonnektorlinie erstellt. Wenn der Zweig geteilt wird, um den Schritt einzufügen, werden bestehende Regeln zu den Eingangskonnektoren des neuen Schritts verschoben.

    Hinweis:
  • Die Ausführungsreihenfolge der Anschlüsse aus der ursprünglichen Quelle bleibt auf den neuen Anschlüssen erhalten.
 
Ersetzen eines Schrittes durch einen anderen Um einen Schritt zu ersetzen, ziehen Sie den neuen Schritt per Drag & Drop auf den Schritt, den Sie ersetzen möchten. Es erscheint eine Bestätigungsnachricht. Klicken Sie auf OK.
    Hinweis:
  • Sie können auch einen Schritt durch eine Schrittkette ersetzen oder eine Schrittkette durch einen Schritt ersetzen.
  • Sie können einen Schritt durch einen neuen Schritt oder eine neue Schrittkette aus dem Fenster Schrittvorlage oder Schrittkette oder durch einen nicht verbundenen Schritt oder eine nicht verbundene Schrittkette ersetzen, der/die sich bereits im Workflow-Editor befindet.
  • Mit Konnektoren verknüpfte Regeln bleiben erhalten, aber der ersetzte Schritt oder die ersetzte Schrittkette und die verknüpften Eigenschaften werden aus dem Workflow entfernt.
 
Suchen Zum Suchen im Workflow-Editor nach einem bestimmten Schritt klicken Sie aufSuchen-Symbol in der rechten oberen Ecke und geben Sie den Schrittnamen in das angezeigte Suchfeld ein.
    Hinweis:
  • Wenn Sie in einem Workflow nach einem Schritt suchen, werden Schritte innerhalb von Schrittketten nicht angezeigt. Sie können eine Schrittkette öffnen und nach einem Schritt suchen.
 
Schnellsuche Um nach einem bestimmten Schritt oder einer bestimmten Schrittkette zu suchen, klicken Sie auf das Symbol Suchsymbol in der oberen rechten Ecke der Liste der Schritte oder Schrittketten.  
Kopieren Um einen einzelnen Schritt zu kopieren, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie Kopieren.
    Hinweis:
  • Wenn Sie ein Objekt kopieren, ersetzt es jedes Objekt in Ihrer Zwischenablage, bis Sie Text oder ein anderes Objekt kopieren oder den Workflow-Editor schließen.
[Strg] + [C]
Einfügen Um einen kopierten Einzelschritt einzufügen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen leeren Teil des Workflow-Editors und wählen Sie Einfügen.
    Hinweis:
  • Wenn Sie zum Einfügen des Schritts im Workflow-Editor eine nicht zulässige Stelle auswählen, wird die Einfügen-Aktion im Menü grau dargestellt.
  • Wenn Sie kein zulässiges RICOH ProcessDirector-Objekt in der Zwischenablage haben, ist die Einfügen-Aktion im Menü ausgegraut.
 
Löschen Zum Löschen eines Schritts oder Anschlusses klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf, und wählen Sie Löschen.

Um einen Satz ausgewählter Schritte zu löschen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den markierten Bereich und wählen Sie Löschen.

    Hinweis:
  • Durch das Löschen eines Schritts, der mit anderen Schritten verbunden ist, werden auch die Anschlüsse gelöscht.
[Entf]
Rückgängig machen Zum Rückgängig machen von Aktionen klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Workflow-Editor und wählen Sie Rückgängig aus. [Strg] + [Z]
Wiederholen Zum Rückgängig machen einer Rückgängig-Aktion klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Workflow-Editor und wählen Sie ein oder mehrere Male Wiederholen aus. [Strg] + [Y]
Auswählen einer Reihe von Schritten Um eine Gruppe von Schritten auszuwählen, die nahe beieinander liegen, halten Sie die Umschalttaste gedrückt. Klicken Sie bei gedrückter Umschalttaste auf eine leere Stelle im Workflow-Editor und ziehen Sie die Maus, um einen Rahmen um die Schritte zu zeichnen, und lassen Sie dann die Maustaste los. Alle Schritte innerhalb des Rahmens werden ausgewählt.

Um eine Gruppe von Schritten auszuwählen, die nicht beieinander liegen, halten Sie die Strg-Taste gedrückt. Halten Sie die Strg-Taste gedrückt und klicken Sie auf die Schritte, die Sie auswählen möchten.

Sie können beide Auswahlmethoden kombinieren, um die gewünschten Schritte auszuwählen.

Um die Auswahl eines oder mehrerer Schritte aus Ihrer Auswahl aufzuheben, halten Sie die Strg-Taste gedrückt. Klicken Sie bei gedrückter Strg-Taste auf die Schritte, deren Auswahl Sie aufheben möchten.

    Hinweis:
  • Nachdem die Schritte ausgewählt wurden, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen der markierten Schritte, um die verfügbaren Optionen anzuzeigen.
 
Als Schrittkette speichern So speichern Sie eine Reihe von Schritten als Schrittkette:
  1. Wählen Sie die Schritte, die Sie als Schrittkette speichern möchten.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den markierten Bereich, und wählen Sie Als Schrittkette speichern.
  3. Geben Sie die Werte ein und klicken Sie auf OK.
    Hinweis:
  • Die Aktion Als Schrittkette speichern ist nicht verfügbar, wenn Sie eine Schrittkette in die Auswahl aufgenommen haben oder wenn die Menge der ausgewählten Schritte nicht zu einer gültigen Schrittkette verbunden ist.
  • Wenn die Schrittkette erstellt wird, wird die Menge der ausgewählten Schritte im Workflow-Editor durch die Schrittkette ersetzt.
  • Wenn Sie diese Aktion rückgängig machen, werden die Schritte im Workflow-Editor wiederhergestellt, das Schrittkettenobjekt wird jedoch nicht gelöscht. Es wird in der Liste Schrittketten gespeichert.
 
Ändern der Reihenfolge der Schritte Zum Ändern der Reihenfolge der Schritte ziehen Sie einen Schritt an eine neue Position. Die Anschlüsse positionieren sich selbst, wenn der Schritt verschoben wird.  
Verschieben einer Reihe von Schritten im Workflow Um eine Gruppe von Schritten zu verschieben, wählen Sie die Gruppe von Schritten aus. Bewegen Sie Ihren Mauszeiger in den Kasten und drücken Sie die linke Maustaste. Ziehen Sie die Gruppe an eine neue Position und lassen Sie die Maustaste los.  
Phase der Größenänderung Sie können die Größe der Phasen ändern, damit mehr Schritte hineinpassen. Bewegen Sie den Mauszeiger über das rechte Ende der Phase, bis sich der Cursor ändert, und ziehen Sie dann die Phasenleiste, bis die Phase groß genug ist.  
Neupositionierung des Workflows im Fenster Zum Neu positionieren des Workflow im Fenster klicken Sie mit der linken Maustaste und ziehen Sie ihn, bis Sie den Teil des Workflows sehen, mit dem Sie arbeiten möchten. Sie können auch auf das Symbol Zuordnung (Bild der Schaltfläche Zuordnung) klicken. Im Kartenfenster zeigt ein Rechteck an, welcher Teil des Workflows derzeit angezeigt wird.

Klicken und ziehen Sie das Rechteck, um verschiedene Teile des Workflows anzuzeigen. Klicken und ziehen Sie den oberen Teil des Kartenfensters, um das Kartenfenster an eine andere Stelle auf dem Bildschirm zu verschieben. Klicken und ziehen Sie die obere rechte Ecke des Kartenfensters, um die Größe zu ändern.

Zuordnung ein- bzw. ausblenden
[Strg] + [M]
Vergrößern oder Verkleinern Vergrößern und Verkleinern Sie mit dem Mausrad oder den Tasten Strg + und Strg –. Um die Zuordnung zu verwenden, klicken und ziehen Sie den Kreis in der unteren rechten Ecke des Rechtecks im Kartenfenster. Um den Workflow auf seinen Standardzoom (100 %) wiederherzustellen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Workflow-Editor und wählen Sie Auf 100 % zoomen. Zum Zurücksetzen des Zuordnungsfensters und des Workflows auf den Standardzoom und die Standardposition klicken Sie im Zuordnungsfenster auf Zurücksetzen.
Vergrößern
[Strg] + [+]
Verkleinern
[Strg] + [-]
Auf 100 % zoomen
[Strg] + [0]
Ansicht zurücksetzen
[Strg] + [D]
Anmerkung hinzufügen Um eine Anmerkung hinzuzufügen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine leere Stelle im Workflow-Editor und wählen Sie Anmerkung hinzufügen. Ziehen Sie die Anmerkung an eine beliebige Stelle im Workflow. Standardmäßig werden Anmerkungen, die sich mit Schritten oder Konnektoren überschneiden, hinter diesen angezeigt. [Strg] + [A]
Alle Anmerkungen erweitern oder reduzieren Um die zu einem Workflow hinzugefügten Anmerkungen zu erweitern oder zu komprimieren, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Workflow-Editor und wählen Sie Alle Anmerkungen ein-/ausklappen.  
Speichern des Workflows Zum Speichern des Workflows klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Workflow-Editor und wählen Sie Workflow speichern oder Workflow speichern unter aus.
    Hinweis:
  • Beim Speichern des Workflows wird nicht auf fehlende erforderliche Merkmale oder Anschlüsse geprüft. Sie können den Workflow speichern, anderweitig in RICOH ProcessDirector bearbeiten und später wieder zurückkehren, um Ihren Workflow abzuschließen.
Workflow speichern
[Strg] + [S]
Einen Workflow im Bild speichern Sie können einen Workflow in einem Bildformat speichern, um ihn in Ihr internes Referenzmaterial aufzunehmen. Zum Speichern des Workflows als Bild klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Workflow-Editor und wählen Sie Workflow als Bild speichern aus.  
Aktivieren Wenn Sie bereit sind, den Workflow zu verwenden, aktivieren Sie ihn, indem Sie auf den Schalter "Aktivieren" (Bild des Schalters) links neben dem Workflow-Namen klicken. RICOH ProcessDirector validiert den Workflow, wenn Sie ihn aktivieren. Wenn Schritte nicht ordnungsmäßig verbunden sind, gibt RICOH ProcessDirector eine Nachricht aus.  

1.3.2.1.5.4 Workflows vergleichen

Auf der Seite Workflows vergleichen können Sie zwei Workflows auf demselben System oder in einem Exportpaket miteinander vergleichen. Der Vergleich von Workflows hilft Ihnen, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen ihnen zu analysieren.

Auf der Seite Workflows vergleichen können Sie Änderungen feststellen und den Workflow sowohl auf struktureller als auch auf visueller Ebene überprüfen. Der Vergleichsprozess hebt Komponenten hervor, die sich unterscheiden, sowie Elemente, die nur in einem Workflow vorhanden sind. So können Sie schnell erkennen, wie sich Workflows unterscheiden.

Abhängig von Ihrer Umgebung können Workflows aus dem lokalen System oder aus einer XML- oder ZIP-Datei ausgewählt werden, die von einem anderen System exportiert wurde. Nachdem Sie beide Workflows ausgewählt haben, starten Sie den Vergleich, um Ergebnisse zu erzeugen. Der Vergleichsprozess analysiert die Attribute, Schritte, Schrittketten und Verbindungen, um Ähnlichkeiten und Unterschiede zu ermitteln.

Visueller Vergleich
Die Registerkarte Visueller Vergleich bietet eine grafische Darstellung der beiden Workflows. Sie können Workflows entweder nebeneinander oder horizontal ausgerichtet anzeigen, je nachdem, was Sie bevorzugen. In dieser Ansicht werden die Unterschiede in Rot angezeigt, während die Ähnlichkeiten in Grau dargestellt werden. Übereinstimmende Elemente werden automatisch angeglichen, damit Sie den Ausführungsfluss in beiden Workflows verfolgen können. Sie können in beiden Workflows gleichzeitig blättern, indem Sie einen der verglichenen Workflows ziehen.
Eigenschaften
Auf der Registerkarte Eigenschaften sehen Sie die Eigenschaften, die in den verglichenen Workflows gesetzt oder nicht gesetzt sind. Wenn eine Eigenschaft nicht eingestellt ist, können Sie sie direkt auf der Registerkarte Eigenschaften einstellen.
Schritte
Die Registerkarte Schritte zeigt die Liste der Schritte, die in den verglichenen Workflows vorhanden sind oder fehlen.
Schrittketten
Die Registerkarte Schrittketten zeigt die Liste der Schrittketten an, die in den verglichenen Workflows vorhanden sind oder nicht vorhanden sind.
Konnektoren
Die Registerkarte Konnektoren zeigt die Liste der Konnektoren, die in den verglichenen Workflows vorhanden, nicht vorhanden oder unterschiedlich sind. Wenn die Konnektoren unterschiedlich sind, können Sie im Kontextmenü die Option Konnektoren vergleichen auswählen und die Konnektoren auf der Seite Konnektorenvergleich anzeigen.

Sie können die Eigenschaften-Notizbücher für Schritte, Schrittketten und Verbindungen öffnen, die in der Vergleichstabelle als vorhanden markiert sind. Wenn Sie die Änderungen speichern und der Workflow aktiviert ist, deaktiviert das System ihn automatisch während des Speichervorgangs und aktiviert ihn anschließend wieder. Alle von Ihnen vorgenommenen Änderungen werden im visuellen Workflow-Editor angezeigt, wenn Sie den Schritt, die Schrittkette oder den Konnektor öffnen.

Für jede Kategorie können Sie die Unterschiede als CSV-Datei exportieren, indem Sie die Option Tabelle in CSV exportieren in der oberen rechten Ecke wählen.

1.3.2.1.6 Seite Archiv

Auf der Seite Archiv der Benutzeroberfläche können Sie Jobs und Dokumente abrufen, die in einem Repository gespeichert wurden.
Sie können Folgendes:
  • Ein Repository und Suchoptionen angeben, um einen Job oder ein Dokument zu finden und abzurufen.
  • Die Inhalte des von der Suche zurückgegebenen PDF- oder AFP-Jobs bzw. -Dokuments anzeigen, falls die Druckdaten im Repository gespeichert wurden.
  • Einen oder mehrere Jobs oder Dokumente an einen Workflow in RICOH ProcessDirector übermitteln, für eine zusätzliche Verarbeitung, wie z. B. erneutes Drucken.
  • Die Merkmale und Verlaufsdaten für eine oder mehrere Archiveinträge als ZIP-Datei exportieren, in der zwei CSV-Dateien (durch Kommas getrennte Dateien) enthalten sind.
  • Einen PDF-Bericht anzeigen und exportieren, der Details und den Produktionsverlauf von einem oder mehreren Jobs oder Dokumente in einem Repository enthält.
  • Suchkriterien für häufig verwendete Suchen speichern und wiederverwenden.
  • Eine Datei aus dem Repository auf Ihrer Arbeitsstation speichern.
Die FileCabinet-Seite

1.3.2.2 Benutzerschnittstelle anpassen

Über die RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle können Sie die Größe, die Position und den Inhalt von Portlets ändern. Sie können sogar benutzerdefinierte Portlets erstellen, um Eigenschaftskombinationen in einer Struktur anzuzeigen, die für Ihre Operationen sinnvoll ist. Zudem können Sie ändern, wie oft die Informationen aktualisiert werden. Sie können die Hintergrundfarbe für die RICOH ProcessDirector-Seiten ändern, um das System auf einen Blick zu identifizieren.

1.3.2.2.1 Layout der Seite Hauptseite ändern

Sie können das Layout der Seite Hauptseite der RICOH ProcessDirector-Benutzeroberfläche ändern, damit diese für Ihre Aufgaben besser geeignet ist. Sie können Portlets neu anordnen und schließen sowie Bereiche auf der Seite vergrößern bzw. verkleinern.

Die Seite Hauptseite ist in Bereiche unterteilt. Portlets können in einem Bereich nach oben und unten oder von einem Bereich in einen anderen verschoben werden.

  • Zum Verschieben eine Portlets platzieren Sie den Cursor auf die Titelleiste, klicken und halten die linke Maustaste gedrückt und ziehen das Portlet an die neue Position. Wenn der Mauszeiger über eine Position bewegt wird, an der das Portlet eingefügt werden kann, wird der Bereich hervorgehoben.
  • Um ein Portlet zu schließen, klicken Sie auf das Symbol Schließen (Symbol "Schließen").
  • Zum erneuten Öffnen eines Portlets platzieren Sie den Mauszeiger über die Registerkarte Hauptseite, bis das Menü angezeigt wird, und wählen Sie dann den Namen des Portlets aus.
  • Zum Ändern der Größe aller Portlets in Vollbildgröße bewegen Sie die Maus über die Registerkarte Hauptseite, bis das Menü angezeigt wird, und wählen Sie anschließend Portlets an Fenster anpassen aus.
    Registerkartenmenü Hauptseite
  • Um die Größe eines Bereichs zu ändern, bewegen Sie den Mauszeiger auf die Leiste zwischen Portlets. Wenn Sie den doppelten Pfeil-Cursor sehen (Doppelter Pfeil-Cursor), halten Sie die linke Maustaste gedrückt, und ziehen Sie den Cursor.

1.3.2.2.2 Verwalten von Ansichten

Sie können die Portlets auf der Seite Hauptseite der Benutzeroberfläche neu anordnen, damit ihr Layout besser für die Aufgaben in Ihrer Umgebung geeignet ist. Wenn Sie ein Layout erstellen, das Ihnen gefällt, können Sie dieses als eine benutzerdefinierte Ansicht speichern. Anschließend können Sie die Seite Hauptseite dahingehend ändern, dass eine von Ihnen gespeicherte benutzerdefinierte Ansicht verwendet wird. Sie können auch zu einer Standardansicht zurückkehren.

Eine benutzerdefinierte Ansicht zeigt, welche Portlets geöffnet sind, ihre Größe sowie angewandten Filter und ob der Favoritenfilter angewendet wird, die Position auf der Seite Hauptseite, die Reihenfolge und die Größe der Spalten in den Tabellen der Portlets. Welche Objekte Favoriten sind, werden nicht in der Ansicht gespeichert.

Standardmäßig sind alle gespeicherten Ansichten privat und können also nur von der Person verwendet werden, die sie erstellt hat. Sie können die Ansicht jedoch auch als öffentlich festlegen. Öffentliche Ansichten können von jedem verwendet werden, der sich bei RICOH ProcessDirector anmeldet.

Falls Sie jemals zu einem neuen primären Computer wechseln müssen, können Sie die angepassten Ansichten vom aktuellen System exportieren und sie in ein neues System importieren. Wenn eine Ansicht nicht länger benötigt wird, können Sie sie löschen.
  • So speichern Sie eine benutzerdefinierte Ansicht:
    1. Platzieren Sie den Mauszeiger über die Registerkarte Hauptseite, bis das Menü angezeigt wird, und klicken Sie dann auf Die aktuelle Ansicht speichern ().
    2. Geben Sie im Dialogfeld "Ansicht speichern" einen Namen für die Ansicht ein.
    3. Wählen Sie Öffentlich, wenn die Ansicht an andere Benutzer freigegeben werden soll.
    4. Klicken Sie auf OK.
  • So wechseln Sie zu einer anderen Ansicht:
    1. Platzieren Sie den Mauszeiger über die Registerkarte Hauptseite, bis das Menü angezeigt wird, und wählen Sie dann aus der Liste "Gespeicherte Ansichten" eine Ansicht.
      Wenn Sie Änderungen am Layout vorgenommen haben und zu Ihrer Standardansicht zurückkehren möchten, klicken Sie auf Meine Standardansicht verwenden.
      Nachdem Sie aus der Liste "Gespeicherte Ansichten" eine Ansicht ausgewählt haben, wird neben der aktuellen Ansicht ein Punkt angezeigt. Wenn Sie Änderungen an der Ansicht vornehmen, wird aus dem Punkt ein Kreis.
  • So aktualisieren Sie eine Ansicht:
    1. Platzieren Sie den Mauszeiger über die Registerkarte Hauptseite, bis das Menü angezeigt wird, und wählen Sie dann aus der Liste "Gespeicherte Ansichten" die zu aktualisierende Ansicht.
    2. Aktualisieren Sie das Layout der Seite Hauptseite.
    3. Platzieren Sie den Mauszeiger über die Registerkarte Hauptseite, bis das Menü angezeigt wird.
      Neben der aktuellen Ansicht wird ein Kreis angezeigt.
    4. Klicken Sie auf Die aktuelle Ansicht speichern (), geben Sie den Namen der zu aktualisierenden gespeicherten Ansicht ein, und legen Sie fest, ob die Ansicht Öffentlich oder Privat ist.
    5. Klicken Sie auf OK, um die aktualisierte Ansicht zu speichern.
    6. Klicken Sie im Bestätigungsdialogfeld auf OK.
  • So löschen Sie eine gespeicherte Ansicht:
    1. Platzieren Sie den Mauszeiger über die Registerkarte Hauptseite, bis das Menü angezeigt wird, und platzieren Sie dann den Mauszeiger in der Liste Gespeicherte Ansichten über die zu löschende Ansicht.
    2. Klicken Sie auf das X rechts neben dem Namen der Ansicht; das Kreuz wird rot. Klicken Sie auf das rote X, um die Ansicht zu löschen.
  • So exportieren Sie eine gespeicherte Ansicht:
    1. Platzieren Sie den Mauszeiger über die Registerkarte Hauptseite, bis das Menü angezeigt wird, und wählen Sie dann Einstellungen () Aktuelle Ansicht exportieren.
    2. Geben Sie einen Namen für die Ansicht ein.
    3. Legen Sie fest, ob die Ansicht Öffentlich oder Privat sein soll.
    4. Klicken Sie auf OK.
      Die Datei wird heruntergeladen. Wenn Ihr Browser so konfiguriert ist, dass Sie wählen können, wo Dateien gespeichert werden sollen, können Sie angeben, wo die Datei gespeichert werden soll und ihr einen anderen Namen geben.
  • So importieren Sie eine gespeicherte Ansicht:
    1. Platzieren Sie den Mauszeiger über die Registerkarte Hauptseite, bis das Menü angezeigt wird, und wählen Sie dann Einstellungen () Gespeicherte Ansicht importieren.
    2. Geben Sie den vollständigen Pfad und den Dateinamen der zu importierenden gespeicherten Ansicht an.
    3. Klicken Sie auf OK.
  • So legen Sie eine Standardansicht für alle Benutzer einer Gruppe fest:
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
    2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Sicherheit Gruppen.
    3. Klicken Sie auf den Namen der Gruppe, für die Sie die Standardansicht ändern möchten.
    4. Ändern Sie den Wert für die Ansicht Standard-Hauptseite auf die gespeicherte Ansicht, die die Benutzer in der Gruppe verwenden sollen.
    5. Klicken Sie auf OK.
      Hinweis:
    • Sie können nur jeweils eine gespeicherte Ansicht auf der Seite Hauptseite exportieren und importieren. Verwenden Sie die Funktionen "Export" und "Import" auf der Seite "Verwaltung", wenn Sie mehrere gespeicherte Ansichten verschieben möchten.

1.3.2.2.3 Konfigurieren einer Startseite

Sie können RICOH ProcessDirector so anpassen, dass Ihnen bei der Anmeldung eine bestimmte Seite angezeigt wird.
So konfigurieren Sie eine Startseite:
  1. Klicken Sie auf das Benutzersymbol in der rechten oberen Ecke, und wählen Sie Einstellungen aus.
  2. Wählen Sie die Seite aus der Liste Startseite aus.
  3. Klicken Sie auf OK.

1.3.2.2.4 Hinzufügen benutzerdefinierter Portlets zur Hauptseite-Seite

RICOH ProcessDirector stellt verschiedene Optionen bereit, um benutzerdefinierte Portlets zu erstellen, die Eigenschaftenkombinationen in einer Struktur anzeigen, die sich auf Ihren Betrieb bezieht.
Stellen Sie vor der Anmeldung sicher, dass Sie wissen, welchen benutzerdefinierten Portlet-Typ Sie erstellen möchten.

So fügen Sie benutzerdefinierte Portlets zur Hauptseite hinzu:

  1. Klicken Sie auf der Seite Verwaltung auf HAUPTSEITE Benutzerdefinierte Portlets.
      Hinweis:
    • Nachdem Sie Ihr erstes benutzerdefiniertes Portlet erstellt haben, können Sie auf der Seite Hauptseite weitere Portlets erstellen. Fahren Sie mit der Maus über die Registerkarte Hauptseite und klicken Sie auf Ein benutzerdefiniertes Portlet hinzufügen ().
  2. Klicken Sie auf Hinzufügen, um einen neuen benutzerdefinierten Portlet-Typ hinzuzufügen.
  3. Geben Sie in alle erforderlichen Felder der Registerkarte Allgemein Werte ein.
  4. Wählen Sie auf dem Reiter Anzuzeigende Objekte den Objekttyp aus, das Sie im benutzerdefinierten Portlet anzeigen möchten.
    Um die Anzahl der Objekte zu beschränken, die im Portlet enthalten sind, definieren Sie mindestens eine Bedingung, um die Objekte zu filtern, die im Portlet angezeigt werden. Jede Bedingung besteht aus einem Merkmal, einem Vergleich und einem Wert. Wenn Sie zum Beispiel Jobs in der Phase Vollständig ausschließen wollen, fügen Sie die Bedingung „Aktuelle Phase ist Vollständig“ hinzu.
    • Um eine zusätzliche Bedingung zu definieren, klicken Sie auf das Pluszeichen rechts neben einer beliebigen Bedingung.
    • Um eine Bedingung zu löschen, klicken Sie auf das Minuszeichen rechts neben der Bedingung, die Sie löschen möchten.
      Hinweis:
    • Wenn Sie das Portlet Numerisch auswählen, ist die Registerkarte Anzuzeigende Objekte nur sichtbar, wenn Sie einen neuen Indikator hinzufügen.
  5. Legen Sie auf dem Reiter Darstellung fest, wie Sie die Informationen auf der Hauptseite-Anzeige anzeigen möchten.
    • Wählen Sie für Matrix die Eigenschaften für die Zeilen und Spalten aus, die zur Definition des Matrix-Portlets verwendet werden. Eine Spalte ist der Zähler der Objekte und andere Spalten können hinzugefügt werden, wenn sie Werte haben, die summiert werden können, wie zum Beispiel Anzahl Seiten. Wenn Sie eine Zeile aufnehmen möchten, die die Summe jeder Spalte anzeigt, wählen Sie Ja für das Feld Summenzeile anzeigen.
    • Wählen Sie für Strukturbaum die Hierarchie der Eigenschaften, die die Zeilen bilden. Eine Spalte ist der Zähler der Objekte und andere Spalten können hinzugefügt werden, wenn sie Werte haben, die summiert werden können, wie zum Beispiel Anzahl Seiten.
    • Fügen Sie für Numerisch einen Indikator hinzu und wählen Sie die Eigenschaft aus, die der Indikator zählt.Sie können einem Portlet mehr als einen Indikator hinzufügen und mehrere Arten von Objekten in demselben Portlet verwenden.
  6. Wählen Sie auf dem Reiter Anzeigevoreinstellungen aus, was geschieht, wenn der Benutzer eine Zelle im Portlet anklickt.
    • Wählen Sie Festes Portlet, um die Jobtabelle zu filtern, wodurch alle anderen Filter ersetzt werden, die aktiv waren. Diese Option ist nur verfügbar, wenn Jobs der Objekttyp ist, der im benutzerdefinierten Portlet enthalten ist. Diese Option ist nur für die Stile Matrix und Baum verfügbar.
    • Wählen Sie Unverankertes Fenster aus, wenn Sie ein unverankertes Fenster öffnen möchten, das nur die Objekte anzeigt, die in der im benutzerdefinierten Portlet ausgewählten Zelle gezählt wurden.

      Sie können Details über die letzte Position und Größe der Spalten im unverankerten Fenster speichern. Oder Sie können zulassen, dass über das benutzerdefinierte Portlet mehr als ein unverankertes Fenster gleichzeitig geöffnet werden kann.

  7. Um Ihr benutzerdefiniertes Portlet zu speichern und es zu Ihrer Hauptseite-Seite hinzuzufügen, klicken Sie auf OK. Andere Benutzer können das neue Portlet aus der Liste der Portlets auf dem Hauptreiter auswählen, wenn sie das nächste Mal darauf klicken.

1.3.2.2.5 Anzeige der Systemidentifizierung

Wenn Sie mehrere Systeme mit Namen haben, die nicht charakteristisch sind, können Sie diese anpassen, damit Sie leichter erkennen können, an welchem System Sie arbeiten. Das System kann einen Kurznamen im Bannerbereich der Benutzeroberfläche oder eine andere Hintergrundfarbe auf jeder Seite anzeigen.
So zeigen Sie die Systemidentifizierung an:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einstellungen System.
  3. Suchen Sie im Abschnitt Allgemein nach Systemidentifizierung.
  4. Wählen Sie Hintergrundfarbe aus, um eine Farbe aus der Liste Farbe auf den Hintergrund der meisten Seiten der Oberfläche anzuwenden.
  5. Wählen Sie Banner-Beschriftung aus, um die System-ID auf dem Anwendungsbanner anzuzeigen.
  6. Wählen Sie für die Eigenschaft System-ID einen aussagefähigen Kurznamen, beispielsweise Test oder Produktion.
  7. Wechseln Sie zu Farbe und wählen Sie eine Farbe für die Banner-Beschriftung und die Hintergrundfarbe aus.
  8. Klicken Sie auf SPEICHERN.

Der Kurzname wird im Bannerbereich der Benutzerschnittstelle angezeigt:

Banner der Benutzerschnittstelle mit alternativem Systemnamen

Sie sehen die Hintergrundfarbe auf der Seite Systemeinstellungen:

Farbiger Hintergrund der Benutzeroberfläche

1.3.2.2.6 Phasennamen ändern

Sie können die Standardphasennamen ändern, damit Sie besser zu den Funktionen passen, die Sie in den jeweiligen Phasen durchführen.
So ändern Sie die standardmäßigen Phasennamen:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Phasen.
  3. Geben Sie die neuen Phasennamen in die Felder für die Phasennamen ein.
  4. Klicken Sie auf Speichern.

1.3.2.2.7 Die Farbe eines Schritts ändern

Sie können diese Funktion verwenden, um aus unterschiedlichen Gründen Schritte in einem Workflow hervorzuheben. Sie können beispielsweise bedingte Pfade in verschiedenen Farben anzeigen lassen, sodass der Verarbeitungsfluss leichter zu verstehen ist. Oder Sie können alle Schritte, die ein manuelles Eingreifen erfordern oder den Job an einen anderen Workflow senden, in Rot anzeigen lassen.

Wenn Sie die Farbe eines Schrittes ändern, bleiben die Merkmalwerte dieses Schritts und seine Anschlüsse unverändert. Alle Jobs, die aktuell in diesem Schritt verarbeitet werden, sind nicht betroffen.

So ändern Sie die Farbe eines Schritts:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie auf den Namen des Workflows, den Sie aktualisieren möchten.
  3. Optional: Deaktivieren Sie den Workflow, indem Sie auf den Schalter links neben dem Workflow-Namen klicken.
    Wenn Sie den Workflow während der Bearbeitung nicht deaktivieren, werden Jobs, die diesen Workflow verwenden, weiterhin durch die Schritte des Workflows geführt. Wenn Sie speichern, wird der Workflow vorübergehend deaktiviert und dann wieder aktiviert. Jobs, die in dem Workflow verarbeitet werden, könnten in eine fehlerhafte Situation geraten.
  4. Klicken Sie im Workflow-Editor mit der rechten Maustaste auf den Schritt, den Sie ändern möchten, und wählen Sie Merkmale.
  5. Wählen Sie eine Farbe in der Dropdown-Liste Schrittfarbe aus.
  6. Klicken Sie auf OK.
  7. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.

1.3.2.2.8 Filtern von Tabellen

Durch Definieren eines Filters können Sie bestimmen, welche Elemente in den verschiedenen Tabellen angezeigt werden. Wenn Sie den Filter anwenden, werden nur diejenigen Objekte angezeigt, die die angegebenen Kriterien erfüllen.
So filtern Sie eine Tabelle:
  1. Wenn der Abschnitt Erweiterte Filter ausgeblendet ist, klicken Sie auf die Taste Menü "Zahnrad" , und klicken Sie anschließend auf Erweiterten Filter anzeigen.
    Der Bereich Erweiterter Filter wird angezeigt. In dem folgenden Beispiel wird der Bereich Erweiterten Filter in der Jobtabelle dargestellt.Jobtabelle mit geöffnetem erweitertem Filterbereich. Filter ist nicht festgelegt.
  2. Legen Sie Bedingungen für den Filter über die Felder Merkmal, Vergleich und Wert fest.
      Hinweis:
    • Zum Finden von Objekten, die einen Null-Wert (kein Wert oder Nicht festgelegt) für das festgelegte Merkmal aufweisen, wählen Sie unter Vergleich den Wert Kein Wert (nicht festgelegt). Objekte, die einen Null-Wert aufweisen, können nicht gefunden werden, wenn Sie einen anderen Vergleichswert verwenden, z. B. ist nicht (!=) oder ist nicht wie (nicht ähnlich wie). In diesem Beispiel werden am Ende des Verfahrens Objekte gefunden, für die Werte und Objekte mit Null-Werten vorhanden sind.
  3. Optional: Zum Hinzufügen weiterer Bedingungen klicken Sie rechts neben der jeweiligen Bedingung auf +, und legen Sie die Werte der Felder Merkmal, Vergleich und Wert fest.
  4. Wählen Sie aus, wie die Bedingungen für den Filter aus der Liste miteinander kombiniert werden.
      Hinweis:
    • Wenn Sie Benutzerdefiniert auswählen, geben Sie die Formel für die Bedingungskombinationen in das Textfeld ein. Weitere Informationen finden Sie in der Feldhilfe.
  5. Klicken Sie auf Filter anwenden.
    Der Filter wird festgelegt. Der Inhalt der Tabelle wird dem festgelegten Filter entsprechend geändert.

    Jobtabelle mit geöffnetem erweitertem Filterbereich, Filter festgelegt

  6. Optional: Klicken Sie auf den Pfeil links neben der Überschrift Erweiterter Filter, um den erweiterten Filterbereich zu minimieren.
    Jobtabelle mit geöffnetem erweitertem Filterbereich, Filter festgelegt
  7. Optional: Zum Schließen des erweiterten Filterbereichs klicken Sie auf die Schaltfläche Menü "Zahnrad" , und klicken Sie anschließend auf Erweiterten Filter anzeigen.
    Wurde ein Filter festgelegt, wird der erweiterte Filterbereich geschlossen, und der Filter bleibt festgelegt.

    Jobtabelle mit geöffnetem erweitertem Filterbereich, Filter festgelegt

  8. Wenn Sie eine Bedingung aus dem Filter entfernen möchten, klicken Sie auf Schaltfläche "Filter entfernen" im grauen Kästchen, das die Bedingung enthält.
  9. Um alle Filter zu deaktivieren, stellen Sie den Schalter Erweiterter Filter in die Position Aus.
    Schalter "Erweiterter Filter" in Position "Aus".

Beispiel

Zum Anzeigen aller Jobs, die nicht die Jobpriorität 1 aufweisen, geben Sie die folgenden Bedingungen an:

  • Jobpriorität ist nicht (!=) 1
  • Jobpriorität hat keinen Wert (nicht festgelegt)

Wenden Sie die Bedingungen an, wenn eine von ihnen zutrifft.

1.3.2.2.9 Tabellenspalten ändern

Sie können die Spalten einer beliebigen Objekttabelle anpassen. Sie können die Breite der Tabellenspalten ändern, Spalten hinzufügen oder entfernen und Spalten neu ordnen.

Klicken Sie zum Ändern der Breite der Tabellenspalten auf das Trennzeichen zwischen zwei Spaltenüberschriften, und ziehen Sie es an eine neue Position.

Klicken Sie zum Ändern der Reihenfolge der Spalten auf eine Spaltenüberschrift, ziehen Sie sie an eine andere Position, und lassen Sie die Maustaste los.

Gehen Sie wie folgt vor, um andere Änderungen an den Tabellenspalten vorzunehmen:

  1. Öffnen Sie den Bereich "Spalten verwalten":
    1. Klicken Sie rechts oben im Portlet auf Einstellungen (Abbildung des Symbols "Einstellungen"), und wählen Sie Spalten verwalten.
    Bereich "Spalten verwalten" der Jobtabelle
    Bereich "Spalten verwalten" der Jobtabelle
  2. Zum Hinzufügen von Spalten in der Tabelle, aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben dem Namen des Merkmals.
  3. Zum Entfernen von Spalten in der Tabelle deaktivieren Sie das Kontrollkästchen neben dem Namen des Merkmals.
  4. Um die Reihenfolge von Tabellenspalten zu ändern, wählen Sie einen Merkmalnamen aus, und ziehen Sie ihn an eine neue Position. Um die Position eines ausgewählten Merkmalnamens über die Tastatur zu ändern, verschieben Sie ihn mit den Steuerelementen rechts neben dem Namen an eine neue Position.
    Hervorgehobene Zeile in der Jobtabelle
    • Klicken Sie auf , um den Merkmalnamen eine Zeile nach oben zu verschieben.
    • Klicken Sie auf , um den Merkmalnamen an den Anfang der Liste zu verschieben.
    • Klicken Sie auf , um den Merkmalnamen eine Zeile nach unten zu verschieben.
    • Klicken Sie auf , um den Merkmalnamen an das Ende der Liste zu verschieben.
  5. Wollen Sie Ihre Änderungen speichern, klicken Sie auf OK.

Zum Verwerfen aller an den Tabellenspalten vorgenommenen Änderungen klicken Sie auf Einstellungen (Abbildung des Symbols "Einstellungen") Spalten verwalten, klicken Sie dann auf Standardwerte wiederherstellen und anschließend auf OK.

1.3.2.2.10 Druckfortschrittsbalken ein- bzw. ausschalten

AFP-, PCLOut-, Ricoh PDF- und Ricoh TotalFlow-Drucker können einen Druckfortschrittsbalken anzeigen, der den Prozentsatz der gedruckten Seiten anzeigt. Sie können die Druckfortschrittsbalken für alle AFP-, PCLOut-, Ricoh PDF- und Ricoh TotalFlow-Drucker im Portlet "Drucker" ein- bzw. ausschalten.
Gehen Sie wie folgt vor, um die Druckerfortschrittsbalken ein- bzw. auszuschalten:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Hauptseite.
  2. Stellen Sie sicher, dass die Spalte % gedruckt im Portlet "Drucker" angezeigt wird.
    1. Klicken Sie oben rechts im Portlet "Drucker" auf Einstellungen (), klicken Sie dann auf Spalten verwalten.
    2. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben dem Merkmal % gedruckt.
    3. Klicken Sie auf OK.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  4. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einstellungen System.
  5. Ändern Sie das Merkmal Druckfortschrittsbalken:
    Ja
    Der Fortschrittsbalken für AFP-, PCLOut-, Ricoh PDF- und Ricoh TotalFlow-Drucker wird angezeigt.
    Nein
    Der Fortschrittsbalken für AFP-, PCLOut-, Ricoh PDF- und Ricoh TotalFlow-Drucker wird nicht angezeigt.
  6. Klicken Sie auf SPEICHERN.

1.3.2.2.11 Summen für ausgewählte Jobs anzeigen

Sie können die Summen vieler numerischer Jobmerkmale für ausgewählte Jobs im RICOH ProcessDirector-System mit der Funktion Summen-Fußzeile anzeigen in der Jobtabelle anzeigen. Standardmäßig werden "Seiten gesamt" und "Gesamtzahl Blätter" angezeigt. Sie können ändern, welche Merkmale in der Fußzeile angezeigt werden. Die von Ihnen gewählten Merkmale müssen als Spalten in der Jobtabelle enthalten sein.
So fügen Sie die Summen-Fußzeile zur Jobtabelle hinzu:
  1. Wählen Sie in der Jobtabelle den oder die Jobs aus, für den/die Sie die Summen anzeigen möchten.
  2. Klicken Sie in der rechten Ecke der Jobtabelle auf das Symbol Einstellungen (), und klicken Sie dann auf Summen-Fußzeile anzeigen.
    Die Summen-Fußzeile wird unten in der Jobtabelle geöffnet.
      Hinweis:
    • Wenn Sie die Option Summen-Fußzeile anzeigen wählen, ohne einen Job auszuwählen, wird die Fußzeile nicht angezeigt.
    • Wenn ein oder mehrere untergeordnete Jobs mit ihrem übergeordneten Job ausgewählt wurden, werden die Summen nicht in Bezug auf die doppelten Einträge korrigiert. Wählen Sie nur das übergeordnete oder das untergeordnete Element aus, um die richtigen Summen zu erhalten.
  3. Um die in der Fußzeile angezeigten Jobmerkmale zu ändern, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Fußzeilenbereich und wählen Sie Fußzeilen-Merkmale auswählen.
  4. Um der Fußzeile Merkmale hinzuzufügen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben dem Merkmalnamen.
  5. Um Merkmale aus der Tabelle zu entfernen, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen neben dem Merkmalnamen.
  6. Um die Reihenfolge der Merkmale zu ändern, wählen Sie einen Merkmalnamen aus und ziehen Sie ihn an eine neue Position. Um die Position eines ausgewählten Merkmalnamens über die Tastatur zu ändern, verschieben Sie ihn mit den Steuerelementen rechts neben dem Namen an eine neue Position.
  7. Wollen Sie Ihre Änderungen speichern, klicken Sie auf OK.
  8. Um die Summen-Fußzeile auszublenden, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Fußzeilenbereich und wählen Sie die Option Summen-Fußzeile ausblenden aus.

1.3.2.2.12 Im Portlet "Drucker" und auf Druckerkonsole angezeigte Jobinformationen ändern

Standardmäßig zeigt das Portlet "Drucker" in der Benutzerschnittstelle die Jobnummer des Jobs an, der derzeit gedruckt wird. In RICOH ProcessDirector kann anstatt der Jobnummer auch der Jobname angezeigt werden.

In RICOH ProcessDirector kann ebenfalls entweder der Jobnummer oder der Jobname angezeigt werden.

  • Auf der Druckerkonsole (AFP- und Kodak-Drucker)
  • Im Jobabschluss-Protokoll (AFP und PCLOut)

    Hinweis:
  • Für Ricoh PDF-, TASKalfa- und benutzerdefinierte PDF-Drucker setzt RICOH ProcessDirector den Wert der Eigenschaft Zu verwendende Job-ID in die JDF-Datei. Die Einstellungen für die Druckereinheit in RICOH ProcessDirector und in der Steuereinheit des Druckers bestimmen, wie der Job auf der Druckerkonsole angezeigt wird.
  • Die Druckerkonsole eines Xerox-Druckers zeigt auch dann die Jobnummer an, wenn das Merkmal Zu verwendende Job-ID auf Jobname gesetzt ist.
  • Durchgriffsdrucker verwenden einen Befehl, um die an den Drucker gesendeten Informationen zu spezifizieren. Die häufigsten Befehle führen dazu, dass die Druckerkonsole auch dann die Jobnummer anzeigt, wenn das Merkmal Zu verwendende Job-ID auf Jobname gesetzt ist. Um den Jobnamen auf der Druckerkonsole anzuzeigen, stellen Sie einem Befehl, der die Druckdatei in eine Datei kopiert, den Jobnamen voran. Verwenden Sie im Befehl, der die Datei an den Drucker sendet, ein Symbol für den Jobnamen. Beispiele hierfür finden Sie am Ende dieses Verfahrens.
  • Die AFP-Unterstützung-Funktion fügt zu RICOH ProcessDirector AFP- und PCLOut-Druckereinheiten hinzu. Die Cut Sheet Support for Kodak-Funktion fügt Kodak-Druckereinheiten hinzu. Die Cut Sheet Support for Xerox-Funktion fügt Xerox-Druckereinheiten hinzu.

Gehen Sie wie folgt vor, um die im Portlet "Drucker" und im Jobabschlussprotokoll angezeigten Informationen zu ändern:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einstellungen System.
  3. Ändern Sie auf der Seite "Systemeinstellungen" den Wert des Merkmals Zu verwendende Job-ID:
    • Jobname

      Zeigt den Jobnamen für Druckjobs an.

    • Jobnummer

      Zeigt die Jobnummer für Druckjobs an.

    Um den Namen und die Nummer eines Jobs im Portlet "Drucker" anzuzeigen, platzieren Sie den Mauszeiger über dem Jobnamen oder der Jobnummer.

Beispiel für Durchgriffsdruckerbefehle, die die Jobnummer oder den Jobnamen auf der Druckerkonsole anzeigen

Dieser Befehl kann verwendet werden, um eine PDF-Datei mit folgender Jobnummer an den Durchgriffsdrucker zu senden:

copy ${getCurrentFile(pdf)} C:\temp\${Job.ID}.pdf && lpr -P printerName -S printer_IP_address C:\temp\${Job.ID}.pdf && del C:\temp\${Job.ID}.pdf

In diesem Beispiel wird die Druckdatei in das temp-Verzeichnis kopiert, und der Dateiname wird durch die Jobnummer ersetzt. Sie können die Datei auch in das Spoolverzeichnis kopieren.

Dieser Befehl sendet eine PDF-Datei mit der Jobnummer an den Drucker:

copy ${getCurrentFile(pdf)} C:\temp\${Job.Name} && lpr -P printerName -S printer_IP_address C:\temp\${Job.Name} && del C:\temp\${Job.Name}

In diesem Beispiel wird die Druckdatei in das temp-Verzeichnis kopiert, und der Dateiname wird durch den Jobnamen ersetzt. Sie können die Datei auch in das Spoolverzeichnis kopieren.

1.3.2.3 Erstbenutzer in Anmeldung an RICOH ProcessDirector einweisen

Haben Sie Benutzernamen und Gruppen (oder die Authentifizierung mithilfe von LDAP) konfiguriert, weisen Sie die Benutzer in die Anmeldung am RICOH ProcessDirector-System ein.

Teilen Sie allen Benutzern die folgenden Informationen zur Installation mit:

Web-Browser-Konfiguration
Benutzer können über eine Workstation mit einem Web-Browser auf die Anmeldeseite zugreifen. Vor dem Zugriff auf die Anmeldeseite müssen Benutzer und Administratoren bestimmte Einstellungen für die Web-Browser anpassen, beispielsweise die Einstellungen für Cookies und Active Scripting.
Benutzername
Teilen Sie den Benutzern die Benutzernamen und temporären Kennwörter mit, die Sie für die Benutzer erstellt haben. Die Benutzer müssen ihre Kennwörter bei der ersten Verwendung des Systems ändern.
Hinweis: Wenn Sie die Authentifizierung mithilfe von LDAP eingerichtet haben, weisen Sie die Benutzer an, sich mit Ihrem LDAP-Benutzernamen und -Kennwort anzumelden.
URL für die RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle
Alle Benutzer verwenden für den Zugriff auf die RICOH ProcessDirector-Oberfläche die URL-Adresse: http://[hostname]:15080/pd. Hostname ist der Name des Computers, auf dem das RICOH ProcessDirector-Basisprodukt installiert ist.
Anmeldeberechtigung
Benutzer sind berechtigt, Aktionen basierend auf der Gruppe auszuführen, der Sie sie zuweisen. Teilen Sie den Benutzern mit, welche Arten von Aktionen sie in der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle ausführen können.
Hinweis: Informieren Sie die Benutzer über dieses Informationszentrum, und teilen Sie den Benutzern mit, wie auf das Informationszentrum zugegriffen werden kann. Die URL für das Informationszentrum ist im Hilfemenü verfügbar. Sie können einen Link speichern und das Informationszentrum überall im Netz aufrufen, auch wenn Sie nicht bei RICOH ProcessDirector angemeldet sind.

1.3.2.3.1 Google Chrome konfigurieren

Damit über den Web-Browser Google Chrome auf die RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle zugegriffen werden kann, müssen Sie den Browser mit den folgenden Einstellungen konfigurieren:
  1. Geben Sie in der Adressleiste von Chrome Folgendes ein: chrome://settings/
  2. Unter Datenschutz und Sicherheit:
    1. Klicken Sie auf Cookies und andere Website-Daten und wählen Sie Alle Cookies zulassen.
    2. Gehen Sie zurück zu Datenschutz und Sicherheit und klicken Sie auf Website-Einstellungen. Blättern Sie nach unten zu Inhalt und klicken Sie auf JavaScript. Vergewissern Sie sich, dass Websites dürfen JavaScript verwenden aktiviert ist.
  3. Wenn Sie die Anzeigefunktion von RICOH ProcessDirector verwenden möchten, müssen Sie sicherstellen, dass Chrome so konfiguriert ist, dass PDF-Dateien in der integrierten PDF-Anzeigefunktion geöffnet werden:
    1. Geben Sie in der Adressleiste von Chrome Folgendes ein: chrome://settings/content/pdfDocuments
    2. Stellen Sie sicher, dass die Option PDFs in Chrome öffnen aktiviert ist.
      Einige Aktionen (wie z. B. Hervorhebung von Suchtext oder Verwenden geringer oder hoher Zoom-Werte) funktionieren nicht ordnungsgemäß, wenn Sie die integrierte Anzeigefunktion mit RICOH ProcessDirector verwenden.
  4. Schließen Sie die Registerkarte Einstellungen.

1.3.2.3.2 Mozilla Firefox konfigurieren

Damit mit dem Web-Browser Mozilla Firefox auf einem Windows-Computer auf die RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle zugegriffen werden kann, müssen Sie den Browser konfigurieren.
Wichtig: Die Anweisungen zur Konfiguration Ihrer Version von Mozilla Firefox können von den nachstehenden Anweisungen abweichen. Sollte eine der Anweisungen nicht mit Ihrer Version von Firefox funktionieren, klicken Sie bitte auf Hilfe Hilfe und suchen Sie nach dem Firefox-Hilfesystem. Suchen Sie zum Beispiel nach Javascript aktivieren. Alternativ dazu können Sie eine Suchmaschine verwenden. Suchen Sie zum Beispiel nach Javascript in Firefox aktivieren.
So konfigurieren Sie Mozilla Firefox:
  1. Geben Sie in der Adressleiste von Firefox Folgendes ein: about:config.
  2. Klicken Sie auf Ich akzeptiere das Risiko!.
  3. Gehen Sie wie folgt vor, um zu prüfen, ob Javascript aktiviert ist:
    1. Suchen Sie die Einstellung javascript.enabled.
    2. Stellen Sie sicher, dass der Wert auf Richtig gesetzt ist.
      Ist der Wert auf Falsch gesetzt, doppelklicken Sie auf die Einstellung javascript.enabled, um den Wert auf Richtig zu setzen.
  4. Wenn Sie das RICOH ProcessDirector-Kontextmenü der rechten Maustaste verwenden möchten, überprüfen Sie, ob das Menü aktiviert ist:
    1. Suchen Sie nach der Einstellung dom.event.contextmenu.enabled.
    2. Stellen Sie sicher, dass der Wert auf Richtig gesetzt ist.
      Ist der Wert auf Falsch gesetzt, doppelklicken Sie auf die Einstellung dom.event.contextmenu.enabled, um den Wert auf Richtig zu setzen.
  5. Schließen Sie die Registerkarte about:config.
  6. Klicken Sie auf Menü-Taste Optionen.
  7. So stellen Sie sicher, dass Firefox Cookies akzeptieren kann:
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Datenschutz und Sicherheit ().
    2. Wählen Sie unter Chronik Chronik nach benutzerdefinierten Einstellungen festlegen, um die Verwendung von Cookies anzupassen. Stellen Sie sicher, dass die Option Cookies von Sites akzeptieren aktiviert ist.
  8. Optional: Ändern, wie Dateien heruntergeladen werden:
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Allgemein ().
    2. Wählen Sie im Bereich Downloads die Option Jedes Mal nachfragen, wo eine Datei gespeichert werden soll aus.
  9. Optional: Ist die Spracheinstellungsfunktion installiert, können Sie die Sprache ändern, die RICOH ProcessDirector für den Benutzerschnittstellentext und die meisten Nachrichten, die es ausgibt, verwendet:
    1. Klicken Sie im Bereich Sprache auf Wählen, und führen Sie die Anweisungen zum Hinzufügen Ihrer Sprache oben in der Liste aus. Klicken Sie anschließend auf OK.
      Hinweis: RICOH ProcessDirector unterstützt die folgenden Sprachen und Ländereinstellungen:
      • Portugiesisch (Brasilien) (pt_BR)
      • Englisch (en_US)

      • Französisch (fr_FR)
      • Deutsch (de_DE)
      • Italienisch (it_IT)
      • Japanisch (ja_JP)
      • Spanisch (es_ES)
  10. Optional: Wenn Sie Firefox installieren, ist es so konfiguriert, dass eine integrierte PDF-Anzeigefunktion verwendet wird. Sie können die integrierte PDF-Anzeigefunktion mit RICOH ProcessDirector verwenden, es funktionieren jedoch möglicherweise nicht alle Funktionen (wie beispielsweise der Zoom und das Hervorheben von Suchtext) ordnungsgemäß.

    In einigen Fällen erhöht die Verwendung eines anderen Plugins den Funktionsumfang. Je nach der von Ihnen verwendeten Firefox-Version müssen Sie unter Umständen verschiedene Optionen ausprobieren, um eine zu finden, die mit der RICOH ProcessDirector-Anzeigefunktion funktioniert.

    Um den Browser für die Verwendung eines anderen Plugins für die Anzeigefunktion zu konfigurieren, tun Sie Folgendes:

    1. Navigieren Sie unter Anwendungen zur Liste Inhaltstyp, suchen Sie nach Portable Document Format (PDF) und wählen Sie es aus.
    2. Wählen Sie neben Portable Document Format (PDF) das PDF-Plugin, das Sie verwenden möchten.
    3. Versuchen Sie, einen Auftrag in RICOH ProcessDirector anzuzeigen, um zu sehen ob er Ihren Anforderungen entspricht.
    4. Wiederholen Sie diesen Vorgang, bis Sie das Plug-In finden, das am besten für Sie geeignet ist.
  11. Optional: In der Regel wird empfohlen, dass sich nicht mehr als ein einziger Benutzer von derselben Workstation gleichzeitig an RICOH ProcessDirector anmeldet. Wenn sich mehrere Benutzer von derselben Workstation anmelden, muss sich jeder Benutzer an einer anderen Browser-Sitzung anmelden. Damit dies möglich ist, müssen Sie für jede zusätzliche Benutzer-ID ein Browser-Profil erstellen und Firefox für die Verwendung mehrerer gleichzeitiger Profile aktivieren:
    1. Schließen Sie Firefox.
    2. Klicken Sie auf Starten Ausführen.
    3. Geben Sie den folgenden Befehl ein:
      firefox.exe -ProfileManager
    4. Führen Sie die Anweisungen im Profilmanager aus, um ein neues Profil zu erstellen.
    5. Klicken Sie in der Windows-Systemsteuerung auf System Erweiterte Systemeinstellungen Umgebungsvariablen.
    6. Klicken Sie im Bereich Systemvariablen auf Neu.
    7. Geben Sie MOZ_NO_REMOTE in das Feld Name der Variablen ein.
    8. Geben Sie 1 in das Feld Wert der Variablen ein.
    9. Klicken Sie auf OK, um das Fenster Neue Systemvariable zu schließen.
    10. Klicken Sie auf OK, um das Fenster Umgebungsvariablen zu schließen.
    11. Klicken Sie auf OK, um das Fenster Systemeigenschaften zu schließen.
    Wenn Sie Firefox starten, können Sie ein Profil auswählen, das noch nicht im Gebrauch ist.

1.3.3 Installieren und Deinstallieren

Testen Sie nach der Installation von RICOH ProcessDirector auf dem primären Computer die Installation. Sie können dann andere Features bzw. Erweiterungen installieren.

1.3.3.1 Installation überprüfen

Wenn Sie die Installation von RICOH ProcessDirector abgeschlossen haben und die Installation überprüfen möchten, aktivieren Sie anhand dieses Verfahrens den Musterdrucker, senden einen Testjob an die Eingabeeinheit HotFolderPDF und verarbeiten den Job.
Dieses Überprüfungsverfahren gilt nur für Neuinstallationen. Wenn Sie eine bestehende Installation aktualisieren, erstellt RICOH ProcessDirector keinen Musterdrucker.
Gehen Sie wie folgt vor, um die Installation zu überprüfen:
  1. Wenn Sie nicht an der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle angemeldet sind, melden Sie sich an.
  2. Wählen Sie im Portlet "Drucker" den Drucker Muster aus, und klicken Sie auf Aktivieren.
  3. Kopieren Sie die Datei Demo.pdf mithilfe der Windows-Befehlszeile oder mit Windows Explorer in den Ordner für Sofortdruck, der von der Eingabeeinheit HotFolderPDF überwacht wird. Demo.pdf befindet sich in C:\aiw\aiw1\testfiles. Standardmäßig ist der Ordner für Sofortdruck C:\aiw\aiw1\System\hf\defaultPDF.
  4. Warten Sie einige Sekunden, bis die RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle aktualisiert wurde. Wenn Ihr Browser nicht automatisch aktualisiert wurde, aktualisieren Sie ihn jetzt. Nun sollten Sie einen Job in der Jobtabelle auf der Hauptseite-Seite sehen. Die Phase des Jobs sollte Abgeschlossen und sein Status sollte Aufbewahrt lauten.
  5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Job, und wählen Sie Protokoll anzeigen. Das Protokoll sollte zeigen, dass der Job gedruckt wurde. Falls die Job-ID beispielsweise 10000000 lautet, sollte das Protokoll die Meldung AIWI0016I: 10000000 printed. Der Job wird nicht auf einem realen Drucker ausgedruckt.
    Damit wird überprüft, ob RICOH ProcessDirector ordnungsgemäß installiert ist.
Der PDF-Workflow verarbeitet Jobs, die an den Ordner für Sofortdruck der PDF-Eingabeeinheit gesendet werden. Während der Vorbereitungsphase führt der Workflow einen Schritt RunExternalProgram aus. Dieser Schritt ist ein Beispiel dafür, wie Sie andere Schritte in Ihren Workflow integrieren können. Dieser Schritt produziert eine CSV-Datei mit Informationen zu dem Job. Um zu sehen, welche Arten von Informationen Sie mit einem Schritt in einem Workflow abrufen können, werfen Sie einen Blick auf die Ausgabe in der CSV-Datei. Diese Datei befindet sich im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\samples. Der Dateiname ist die Job-ID, gefolgt von info.csv. Zum Beispiel: 10000000.info.csv.

    Hinweis:
  • Ihre Software wird im Testmodus installiert. Die Testlizenz läuft nach 60 Tagen ab.

1.3.3.2 Features installieren

Nachdem Sie RICOH ProcessDirector oder RICOH ProcessDirector-Abonnement installiert haben, können Sie jederzeit weitere Funktionen hinzufügen.
Die meisten Funktionen installieren Sie mithilfe des "Feature Managers" unter der Registerkarte Verwaltung.

Der RICOH Transform Features kann nicht mit dem Feature Manager installiert werden.

    Wichtig:
  • Alle Features werden zunächst im Testmodus installiert. Um ein Feature nach der Testperiode weiterhin verwenden zu können, kaufen Sie das Feature und installieren Sie einen Lizenzschlüssel dafür.

    Um zu sehen, ob eine Funktion im Testmodus läuft und wie viele Tage noch für jede Funktion im Testmodus verbleiben, gehen Sie auf der Registerkarte "Verwaltung" auf die Seite "Lizenzen" und sehen Sie sich die Spalte Lizenzstatus an.

  • Die Wartungslizenz für RICOH ProcessDirector umfasst die Wartung der Funktionen. Sie müssen keine separaten Wartungslizenzen erwerben.
  • Die Lizenzen für das RICOH ProcessDirector-Abonnement-Basisprodukt und seine Funktionen laufen ab, wenn die Abonnementsperiode des Basisprodukts abgelaufen ist.
  • Wenn Sie beabsichtigen, die AFP-Unterstützung-Funktion zu installieren, empfehlen wir die Installation vor oder gleichzeitig mit Ihren anderen Funktionen. Wenn Sie Funktionen, die Dokumente verarbeiten (z. B. Archiv), vor AFP-Unterstützung installieren, installiert RICOH ProcessDirector nicht die AFP-Versionen der Probeworkflows, die mit diesen Funktionen geliefert werden.
  • Der Installationsvorgang für die PDF-Dokument-Unterstützung-Funktion umfasst zwei Teile. Die RICOH ProcessDirector-Komponenten installieren Sie auf dem primären Computer mithilfe des Funktions-Managers. Sie installieren RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat auf einem Computer, auf dem Adobe Acrobat Pro installiert ist.
  • Bei der Installation von RICOH ProcessDirector werden einige Konfigurationsdateien in C:\aiw\aiw1\control_files\external programs sowohl von den Funktionen RICOH Transform als auch von Advanced Transform verwendet. Die Advanced Transform-Features stellen jedoch eine andere Musterversion der Datei xform.cfg bereit. In dieser Musterdatei sind Parameter enthalten, die nur von den Advanced Transform-Features verwendet werden.

    Nach der Installation von Advanced Transform müssen Sie diese Parameter verfügbar machen. Suchen Sie nach xform.cfg, die von Advanced Transform-Features in C:\aiw\aiw1\samples\control_files\external programs installiert wurde. Vergleichen Sie diese mit der Datei, die durch das Basisprodukt in C:\aiw\aiw1\control_files\external programs installiert wurde. Führen Sie manuell mögliche Änderungen an der Musterdatei in der Basisproduktdatei zusammen.

    Bei einem Upgrade auf eine neuere Version aktualisieren Sie die Datei xform.cfg wie auch die unter C:\aiw\aiw1\cpt\profiles installierten Profile, z.&nbsp;B. mffafp.pro.

1.3.3.2.1 Überprüfen der Funktionsvoraussetzungen

Bevor Sie eine neue Funktion installieren, stellen Sie sicher, dass Ihr System die Mindestanforderungen erfüllt.
  • Hardwarevoraussetzungen:
    • Wenn Sie das Feature PDF-Dokument-Unterstützung installieren, müssen Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat auf einem Windows-Computer ausführen. Siehe RICOH ProcessDirector: Installing Document Processing Features, G550-20312 für Hardwareanforderungen.
  • Weitere Hardwarevoraussetzungen:
    • Mindestens 16 GB verfügbarer RAM sind erforderlich, wenn Sie eine oder mehrere Funktionen für die Dokumentverarbeitung verwenden, z. B.:
      • AFP-Unterstützung
      • PDF-Dokument-Unterstützung
      • Archiv
      • Automatische Überprüfung
      • Papier-Inserter
      • Postal-Enablement
      • Einstellungsverwaltung

      Abhängig von der Anzahl der Dokumente, die Sie verarbeiten, benötigen Sie möglicherweise zusätzlichen RAM oder freien Speicherplatz.

    • Das Dateisystem RICOH ProcessDirector/opt:
      • Empfohlene Größe: 50 GB freier Speicherplatz
      • Mindestgröße: 45 GB freier Speicherplatz
    • Für die folgenden Funktionen gelten weitere Hardwareanforderungen. Diese Anforderungen erweitern die in der Liste für den primären Computer aufgeführten Anforderungen; sie ersetzen diese Anforderungen nicht.
      • Erweiterte Umwandlungsfunktion
        • Mindestens 1&nbsp;GB zusätzlicher freier Speicherplatz, der dem Dateisystem RICOH ProcessDirector/opt zugeordnet wird
        • Mindestens 2&nbsp;GB zusätzlicher freier Speicherplatz, der dem Dateisystem /aiw/aiw1 zugeordnet wird
            Hinweis:
          • Große Jobs erfordern manchmal zusätzlichen RAM für eine effizientere Verarbeitung.
      • Weitere Informationen zu den minimalen Systemanforderungen des RICOH Transform Features finden Sie unter Vorbereiten der Installation von Ricoh Transform-Features.
  • Softwarevoraussetzungen:
    • PitStop Connect

      Enfocus PitStop Server&nbsp;10 oder höher auf dem primären Computer.

    • Ultimate Impostrip® Verbinden

      Ultimate Impostrip® Automation oder Scalable auf dem Primärcomputer oder auf einem separaten Windows-System.

        Hinweis:
      • Wenn auf Ihrem Windows-Computer eine andere Sprache als Englisch ausgeführt wird, installieren Sie Ultimate Impostrip® nicht im Standardinstallationsverzeichnis. Das Programm funktioniert mit dem nicht-englischen Standardinstallationspfad nicht ordnungsgemäß. Empfohlen wird, Ultimate Impostrip® in C:\ImpostripOnDemand auf nicht-englischen Windows-Computern zu installieren.
    • Quadient Inspire Connect

      Quadient Inspire Designer V8 oder höher.

    • Die AFP-Unterstützung umfasst RICOH Visual Workbench, eine separate Benutzeroberfläche, die Sie auf jedem Linux- oder Windows-System in Ihrem Netzwerk installieren können.

      Auf dem System, das für RICOH Visual Workbench verwendet wird, muss Java 21 oder höher installiert sein.

    • Avanti Slingshot Connect

      Avanti Slingshot mit dem Add-on JDF Integration, das auf einem primären Computer installiert ist.

    • FusionPro Connect

      FusionPro Server ist auf dem primären Computer installiert, auf dem RICOH ProcessDirector installiert ist.

1.3.3.2.2 Mit Feature Manager Features installieren

Nachdem Sie das Basisprodukt installiert haben, können Sie Features mit dem Feature Manager installieren.
So installieren Sie eines oder mehrere Features mit Feature Manager:
  1. Deaktivieren Sie auf dem primären Computer vorübergehend jegliche Antiviren-Software, die noch läuft.
      Hinweis:
    • Microsoft Defender Firewall und Microsoft Defender Antivirus sind separate Programme. Sie müssen Microsoft Defender Antivirus deaktivieren. Das Deaktivieren der Microsoft Defender Firewall verhindert die beschriebenen Installationsprobleme nicht.
    • Microsoft Defender Antivirus muss deaktiviert werden; der passive Modus reicht nicht aus, um Installationsfehler zu vermeiden.
  2. Vergewissern Sie sich, dass die Ausnahmen in Ihrer Antiviren-Software immer noch so eingestellt sind, dass die aufgeführten Verzeichnisse von Antiviren-Scans ausgeschlossen sind.
    • C:\aiw\aiw1
    • C:\Programme\Ricoh\ProcessDirector
    • Wenn Sie DB2 als Datenbank verwenden:
      • C:\AIWINST
      • C:\ProgramData\IBM
    • Wenn Sie eine benutzerdefinierte Funktion verwenden, die die BCC-Software mit RICOH ProcessDirector integriert:
      • C:\BCC
  3. Wenn Sie RICOH Transform Features installiert haben, beenden Sie die Anwendung Transform Features.
  4. Melden Sie sich als autorisierter Benutzer bei RICOH ProcessDirector an, um Feature Manager zu verwenden.
  5. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  6. Wählen Sie im linken Teilfenster Utilities Funktionen.
    Einige Browser verhindern möglicherweise das Öffnen des Feature Manager in einem neuen Tab aufgrund von Popup-Blockern. Überprüfen Sie Ihre Einstellungen und erlauben Sie, dass Feature Manager in einem neuen Tab geöffnet wird.
    Wenn Sie eine Fehlermeldung erhalten, müssen Sie den Feature Manager manuell starten:
    1. Melden Sie sich beim Windows-Primärcomputer als Administrator an.
    2. Klicken Sie auf die Windows-Start-Schaltfläche.
    3. Geben Sie Dienste ein, um nach der Dienste-App zu suchen.
    4. Klicken Sie auf die Dienste-App.
    5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Feature Manager-Dienst und wählen Sie Neustart.
    6. Aktualisieren Sie die Feature Manager-Webseite.
  7. Wenn das gewünschte Feature nicht aufgeführt ist, müssen Sie es importieren.
  8. Wenn das Feature, das Sie installieren wollen, in der Liste ist, aktivieren Sie das Kontrollkästchen daneben.
  9. Wählen Sie in der Spalte Verfügbare Versionen für jede Funktion die Version der zu installierenden Funktionen aus.
  10. Klicken Sie auf Installieren.
  11. Überprüfen Sie die Informationen im Bestätigungsfenster, geben Sie einen Namen für den Installationsanzeigenamen ein und klicken Sie auf OK, um fortzufahren.
    Die Features werden installiert; anschließend wird RICOH ProcessDirector neu gestartet, um das Installationsverfahren abzuschließen.
    Hinweis: Wenn ein oder mehrere Features nicht installiert werden können, wählen Sie eine der folgenden Optionen:
    • Klicken Sie auf Erneut versuchen, um die Installation zu wiederholen. Wenn die Installation ein zweites Mal fehlschlägt, klicken Sie auf Diese Installation wiederherstellen, um zu einem stabilen Zustand zurückzukehren.
    • Klicken Sie auf Diese Installation wiederherstellen, um das System in den Zustand vor der Installation zurückzusetzen.

    Wenn Sie ein bestimmtes Feature nicht installieren oder eine Installation nicht wiederherstellen können, wenden Sie sich an den Ricoh-Software-Support.

  12. Klicken Sie auf VERWERFEN. Das Dialogfeld wird geschlossen und die Anmeldeseite wird angezeigt.
    Hinweis: Möglicherweise wird RICOH ProcessDirector in zwei Browser-Reitern ausgeführt. Ist dies der Fall, schließen Sie einen der Reiter.
  13. Um den Installationsvorgang abzuschließen, löschen Sie den Cache Ihres Browsers.
    Durch die im Browser-Cache gespeicherten Informationen kann es zu Fehlern kommen, wenn Sie die neue Stufe verwenden möchten. Durch das Leeren des Cache können diese Fehler vermieden werden.
  14. Melden Sie sich erneut an.
  15. Wenn Sie die Anwendung Transform Features beendet haben, starten Sie sie neu.
  16. Aktivieren Sie alle Antivirenprogramme, die Sie deaktiviert haben.

1.3.3.2.3 Eine frühere Installation von RICOH ProcessDirector wiederherstellen

Wenn Sie eine frühere Installation wiederherstellen, können Sie kürzlich hinzugefügte Features, Erweiterungen oder Updates effektiv deinstallieren.
Sie können die Wiederherstellungsaktion nutzen, um zu einer Version von RICOH ProcessDirector zurückzukehren, die zu einem bestimmten Zeitpunkt und Datum installiert wurde. Verwenden Sie diese Aktion, um Ihr System in einen funktionsfähigen Zustand zu versetzen, falls die neu installierten Features oder Erweiterungen nicht funktionsfähig sind.
    Wichtig:
  • Wenn Sie eine Installation wiederherstellen, bei der ein Feature aus dem System entfernt wurde, müssen Sie eine Bereinigung durchführen, bevor Sie versuchen, die Installation wiederherzustellen. Sie müssen alle Objekte deaktivieren, die bei der Installation des Features hinzugefügt wurden. Wenn es Features gibt, die Schrittvorlagen enthalten, und die Schrittvorlagen in einem Workflow außerhalb der bereitgestellten Muster verwendet werden, müssen Sie die Schrittvorlagen entfernen, bevor Sie das Feature entfernen. Features, die entfernt werden, werden im Dialogfeld Installationsverlauf auf der Registerkarte Details wiederherstellen mit der Beschriftung Entfernen gekennzeichnet.

Wenn Sie eine frühere Installation von RICOH ProcessDirector wiederherstellen, um ein Feature zu entfernen, empfehlen wir Folgendes:

  • Wenn ein Feature gerade erst installiert und nicht verwendet wurde, stellen Sie die Installation zu einem Zeitpunkt wieder her, bevor das Feature installiert wurde.
  • Wenn das Feature verwendet wurde, wenden Sie sich bitte an das Ricoh-Software-Supportteam.

So stellen Sie eine frühere Installation wieder her:
  1. Melden Sie sich als autorisierter Benutzer an, um Feature Manager zu verwenden.
  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  3. Wählen Sie im linken Teilfenster Utilities Funktionen.
  4. Klicken Sie auf Installationen, um die Installationsliste aufzurufen.
  5. Wählen Sie eine Installation aus, die Sie wiederherstellen möchten.
    Die Registerkarte Installationsdetails zeigt eine Liste der Features, Erweiterungen und Dateien, die mit der ausgewählten Installation hinzugefügt wurden. Auf der Registerkarte Details wiederherstellen werden die Features, Erweiterungen und Dateien aufgelistet, die durch die ausgewählte Installation geändert oder entfernt wurden.
  6. Um zur ausgewählten Installation zurückzukehren, klicken Sie auf Wiederherstellen.
  7. Wenn einer der Wiederherstellungsschritte nicht abgeschlossen werden kann, klicken Sie auf Erneut versuchen, um es erneut zu versuchen.
  8. Um die gesamte Installation aufgrund eines Fehlers wiederherzustellen, klicken Sie auf Diese Installation wiederherstellen, um den Wiederherstellungsprozess erneut zu starten.
    Hinweis:
  • Die Anzahl der Installationen variiert abhängig von dem im Feld Zu speichernde Installationen angegebenen Wert. Wenn der Wert 0 ist, enthält die Installationsliste nur die Basisinstallation.
  • Das Speichern mehrerer Installationen beansprucht mehr Speicherplatz und kann die Zeit für die Deinstallation und Wiederherstellung der Features und Erweiterungen verlängern.

1.3.3.2.4 Ausführen von RICOH ProcessDirector in einer anderen Sprache

RICOH ProcessDirector unterstützt mehrere Sprachen, sodass Sie die Benutzeroberfläche und Nachrichten in Ihrer bevorzugten Sprache sehen können.
Unterstützte Sprachen:
  • Englisch
  • Französisch
  • Deutsch
  • Italienisch
  • Japanisch
  • Spanisch
  • Portugiesisch
Hinweis: Sie sind nicht auf ein Sprachpaket beschränkt. Sie können so viele Sprachen installieren, wie Sie benötigen.
So laden Sie die Sprache für RICOH ProcessDirector herunter und legen sie fest:
  1. Laden Sie das benötigte Sprachpaket herunter:
    1. Öffnen Sie in einem Web-Browser diese Seite: https://dl.ricohsoftware.com/
    2. Klicken Sie auf Software-Downloads, geben Sie Ihre Berechtigungs-ID ein, und klicken Sie auf Übermitteln.
    3. Klicken Sie rechts auf der Seite auf Zugehörige Dateien anzeigen.
    4. Um ein Paket herunterzuladen, klicken Sie auf den Titel des Sprachpakets, das Sie benötigen.
      Beispiel: RICOH ProcessDirector: Französisch LanguagePack Feature
  2. Installieren Sie das heruntergeladene Sprachpaket:
    1. Melden Sie sich am primären Computer als Administrator an.
    2. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
    3. Wählen Sie im linken Teilfenster Utilities Funktionen.
    4. Klicken Sie auf Paket importieren.
    5. Klicken Sie im Feld Zu importierendes Paket entweder auf Durchsuchen oder Datei ziehen und suchen Sie die heruntergeladene Lizenzschlüsseldatei, oder ziehen Sie die Datei per Drag & Drop in das Feld.
    6. Wählen Sie die heruntergeladene EPK-Datei des Sprachpakets aus und klicken Sie auf Öffnen.
      Der Import wird automatisch gestartet.
    7. Nach Abschluss des Imports wird das von Ihnen installierte Sprachpaket (oder die Sprachpakete) im Hauptfenster von Feature Manager angezeigt.
      Das Sprachpaket wird in der Feature Manager-Tabelle ausgewählt angezeigt.
      Hinweis: Sie können mehrere Sprachpakete gleichzeitig installieren.
    8. Klicken Sie auf Installieren.
    9. Überprüfen Sie die Informationen im Bestätigungsfenster, geben Sie einen Installationsanzeigenamen ein und klicken Sie auf OK, um fortzufahren.
    10. Klicken Sie nach der Installation des Sprachpakets auf VERWERFEN. Das Dialogfeld wird geschlossen und die Anmeldeseite wird angezeigt.
      Anschließend wird RICOH ProcessDirector neu gestartet, um das Installationsverfahren abzuschließen.
    Hinweis: Möglicherweise wird RICOH ProcessDirector in zwei Browser-Reitern ausgeführt. Ist dies der Fall, schließen Sie einen der Reiter.
  3. Navigieren Sie zu den Browsereinstellungen und ändern Sie die bevorzugte Sprache für die Anzeige von Seiten auf das heruntergeladene Sprachpaket.
    Beispiel: Wenn Sie das französische LanguagePack-Feature heruntergeladen haben, wählen Sie Französisch als Sprache für die Webseite.
  4. Um die RICOH ProcessDirector-Benutzeroberfläche in der ausgewählten Sprache anzuzeigen, klicken Sie auf die Schaltfläche zum Aktualisieren des Browsers.
      Hinweis:
    • RICOH Visual Workbench und RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat werden immer mit anderen verfügbaren Sprachen installiert. Sie werden in der Sprache angezeigt, in der Ihr Betriebssystem ausgeführt wird.
    • Bei einigen Eigenschaften müssen Sie Ihre bevorzugte Sprache für die Nachrichten auswählen, die an RICOH ProcessDirector zurückgegeben werden. Diese Eigenschaften sind:
      Einheitensprache
      Sie finden diese Eigenschaft im Eigenschaften-Notizbuch von Download-Eingabeeinheiten.
      Sprache für externes Programm
      Sie finden diese Eigenschaft im Eigenschaften-Notizbuch für die Schrittvorlage RunExternalProgram oder eine darauf basierende Schrittvorlage wie CopyToFolder.
      Druckersprache
      Sie finden diese Eigenschaft in einigen der Druckereigenschaften-Notizbücher.

1.3.3.2.5 Vorbereiten der Installation von RICOH Transform Features

Bevor Sie einen RICOH Transform Features installieren, stellen Sie sicher, dass Ihr System die Mindestanforderungen erfüllt.
  • Hardwarevoraussetzungen:
    • Mindestens 10&nbsp;GB zusätzlicher freier Festplattenspeicher.
    • Zusätzlich 1 GB RAM für jeden CPU-Kern, jedoch nicht weniger als 4 GB.

      Falls der Computer beispielsweise

      • Ein Dual-Core-Prozessor, der zusätzliche 4 GB RAM haben muss.
      • Zwei Quad-Core-Prozessoren, die zusätzliche 8 GB RAM haben müssen.
      • Drei Quad-Core-Prozessoren, die zusätzliche 12 GB RAM haben müssen.
      • Vier Quad-Core-Prozessoren, die zusätzliche 16 GB RAM haben müssen.

  • Erforderliche Software:

    WorldType Fonts Version 8.13 für RICOH SAP in AFP-Dateien, um eine ordnungsgemäße Konvertierung durchzuführen, wenn der IS/3-Support aktiviert ist.

    Java Runtime Environment 1.4 oder höher erforderlich.

  • System- und Netzwerkeinrichtung:
    1. Bestimmen Sie die Anzahl an Knoten, die die RICOH Transform Features verwenden wird.
      Dieser Wert basiert auf der Anzahl der Prozessorkerne auf dem Computer, auf dem Sie das Transform-Feature installieren möchten. Der Wert ist 2 oder entspricht der Hälfte der Kerne, je nachdem, welcher Wert höher ist. Falls der Computer beispielsweise
      • einen Single-Core-Prozessor mit 2 Nodes besitzt.
      • einen Dual-Core-Prozessor mit 2 Nodes besitzt.
      • zwei Dual-Core-Prozessor mit 2 Nodes besitzt.
      • vier Dual-Core-Prozessor mit 4 Nodes besitzt.
      • vier Quad-Core-Prozessor mit 8 Nodes besitzt.
    2. Öffnen Sie in Ihrer Firewall die Anschlüsse, die das Ricoh Transform Feature verwendet.
      Diese Ports müssen über die Berechtigung LISTEN für die aufgelistete Anwendung auf dem Computer verfügen, auf dem Sie die Transformfunktion installieren möchten:
      • Port 6980 für <Installationspfad>\itm\clients\fdi\fdi.exe.
      • Ports 6984 und 6985 für <Installationspfad>\itm\hn\feps.exe.
      • Port 6986 für <Installationspfad>\itm\clients\coord\coord.exe.
      • Port 6988+<N> für <Installationspfad>\itm\node<N>\node.exe.

        Wobei <N> zwischen 1 und der Gesamtzahl der konfigurierten Berechnungsknoten liegt. Wenn N zum Beispiel 2 ist, ist der Port für <Installationspfad>\itm\node1\node.exe 6989 und der Port für <Installationspfad>\itm\node2\node.exe 6990.

      Diese Anwendungen müssen auf jedem Computer ausgehende Verbindungen zu den angegebenen Ports herstellen können: fdi.exe, feps.exe, coord.exe, pd.exe, node.exe, ctt_standalone.exe

      • <Installationspfad>\itm\cients\fdi\fdi.exe an Port 6984.
      • <Installationspfad>\itm\hn\feps.exe an Port 6986.
      • <Installationspfad>\itm\clients\coord\coord.exe an die Ports 6984 und 6986.
      • <Installationspfad>\itm\hn\pd\pd.exe an Port 6984.
      • <Installationspfad>\itm\node<N>\node.exe auf Port 6985.
      • <Installationspfad>\itm\node<N>\xforms\ctt_standalone\ctt_standalone.exe an Port 6988+<N>.

        Wobei <N> zwischen 1 und der Gesamtzahl der konfigurierten Berechnungsknoten liegt. Beispiel: Wenn N = 2, lautet der Port für <Installationspfad>\itm\node1\xforms\ctt_standalone\ctt_standalone.exe 6989 und der Port für <Installationspfad>\itm\node2\xforms\ctt_standalone\ctt_standalone.exe 6990.

1.3.3.2.6 RICOH Transform Features installieren

Bevor Sie RICOH Transform Features installieren:
  • Stellen Sie sicher, dass Ihr Computer den angegebenen zusätzlichen Hard- und Softwareanforderungen entspricht. Sie können eine oder mehrere RICOH Transform Features auf dem primären Server oder einem anderen Computer in Ihrem Netzwerk installieren.
  • Die AFP-Supportfunktion muss auf dem Hauptserver installiert sein, auch wenn die Transformfunktion auf einem anderen Computer als dem primären Server installiert ist.
  • Die RICOH Transform Features werden im Testmodus installiert. Um das RICOH Transform Features nach der Testperiode weiterhin verwenden zu können, müssen Sie jede Umwandlungsfunktion, die Sie verwenden möchten, und einen Lizenzschlüssel dafür erwerben.
    Hinweis:
  • Diese Aufgabe gilt nicht für das Advanced Transform-Feature. Wenn Sie das Advanced Transform-Feature installieren, verwenden Sie die Anweisungen zur Installation von Features mithilfe des Feature Managers.
So installieren Sie ein RICOH Transform Features:
  1. Melden Sie sich am Computer als Administrator oder als ein anderer Benutzer an, der zur Installation von Programmen und zum Öffnen einer Befehlszeile berechtigt ist.
  2. Legen Sie die entsprechende RICOH Transform Features-DVD ein.

    Wenn die Autostartfunktion von Windows aktiviert ist, startet das Installationsprogramm automatisch. Wenn die Autostartfunktion nicht aktiviert ist, gehen Sie zum DVD-Laufwerk, und doppelklicken Sie auf setup.exe, um das Installationsprogramm zu starten.

  3. Wählen Sie die zu installierende Umwandlung aus der Liste aus, und klicken Sie auf Installieren.
  4. Wählen Sie die Sprache aus, die das Installationsprogramm verwenden soll, und klicken Sie auf OK.
  5. Beantworten Sie alle Eingabeaufforderungen im Installationsprogramm.
    Wenn das Installationsprogramm Sie auffordert, das Installationsverzeichnis für die Umwandlung auszuwählen, wählen Sie ein Verzeichnis auf einem beliebigen Laufwerk aus. Der Verzeichnispfad darf jedoch keine internationalen Zeichen wie á, É, î, ñ, ô, ß oder Doppelbyte-Zeichen enthalten.

    Das Installationsprogramm analysiert das System. Wenn Fehler gemeldet werden, befolgen Sie die Anweisungen zur Behebung.

    Wenn das Installationsprogramm eine ältere Version von RICOH Transform Features entdeckt, müssen Sie diese deinstallieren. Benutzerdefinierte Konfigurationen oder der älteren Version zugeordnete Ressourcen werden ebenfalls gelöscht.

    Wenn dies das erste installierte RICOH Transform Features ist, erkennt das Programm, dass die Transform Feature-Basis nicht installiert ist. Klicken auf Weiter, um sie zu installieren.

    Das Installationsprogramm sucht nach fehlenden Abhängigkeiten. Nachdem Sie alle ... installiert haben

  6. Prüfen Sie die Informationen im Fenster "Zusammenfassung zur Vorinstallation", und klicken Sie auf Installieren.
    Nach Abschluss des Installationsprogramms wird eine Zusammenfassung angezeigt, in der auch Informationen zum Zugreifen auf die Benutzerschnittstelle mit einem Web-Browser angezeigt werden. Das Standardkennwort ist nopassword.
  7. Wenn das Installationsprogramm abgeschlossen ist, klicken Sie auf Fertig.
  8. Entfernen Sie die DVD aus dem Laufwerk.
  9. Wenn Sie ein weiteres RICOH Transform Features installieren, wiederholen Sie dieses Verfahren beginnend bei dem Schritt, bei dem Sie die entsprechende RICOH Transform Features-DVD wie weiter oben beschrieben einlegen. Stellen Sie sicher, dass Sie alle Transform Features installieren bevor Sie den Lizenzschlüssel installieren.
      Hinweis:
    • Stellen Sie beim Aktualisieren einer Umwandlungsfunktion sicher, dass alle Umwandlungsfunktionen dieselbe Version haben. Wenn die Umwandlungsfunktionen nicht dieselbe Version haben, funktioniert die Umwandlungsfunktion, die Sie nicht aktualisiert haben, nicht mehr.
    • Wenn Sie eine neue Version von Transform Features über eine vorherige Version installieren, müssen Sie zuerst die vorherige Version von Transform Features deinstallieren. Bei der Deinstallation von Transform Features werden die in Ihren Installationsordnern gespeicherten Dateien gelöscht.

1.3.3.2.6.1 Bei der Benutzerschnittstelle von Transform Features anmelden

Dieser Abschnitt beschreibt, wie Sie sich bei der Transform Features-Benutzerschnittstelle anmelden.
Gehen Sie wie folgt vor, um sich anzumelden:
  1. Öffnen Sie einen Web-Browser, und geben Sie die folgende Adresse ein:
    • http://Hostname oder IP-Adresse des Zielservers:Bei Installation festgelegter Port/itm.
    Die Standardanschlussnummer ist 16080.
    Ist die Funktion Transform beispielsweise auf einem Host mit der TCP/IP-Adresse 127.0.0.1 mit dem Standard-Port installiert, lautet die Adresse folgendermaßen: http://127.0.0.1:16080/itm.
  2. In dem Browser-Fenster sehen Sie die Seite An InfoPrint Transform Funktion anmelden. Geben Sie das Transform Features-Kennwort ein.
    Das Standardkennwort ist nopassword.
  3. Klicken Sie auf Anmelden.
    Sie sehen die Transform Features-Hauptseite der Benutzerschnittstelle.
      Hinweis:
    • Wenn Sie die Transform Features-Benutzerschnittstelle mindestens 30 Minuten lang nicht benutzen, müssen Sie sich erneut anmelden.

    Bei der ersten Anmeldung bei der Transform Features-Benutzerschnittstelle sehen Sie einen einzigen Umwandlungsserver, der bei der Installation standardmäßig hinzugefügt wurde.

1.3.3.2.6.2 Installation der Lizenzschlüssel für die Transform-Funktion

Sie können einen Lizenzschlüssel für die Transform-Funktion auf einem anderen als dem primären Computer mit einem Installationsprogramm aus dem Verzeichnis Transform Features installieren.
So installieren Sie einen Lizenzschlüssel für eine Transform-Funktion:
  1. Melden Sie sich bei dem Computer, auf dem das Transform-Feature installiert wird, als Administrator oder Stammbenutzer an.
  2. Besorgen Sie sich den Fingerabdruck für den Computer.
    1. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung.
    2. Unter Linux wechseln Sie in das Verzeichnis /opt/infoprint/itm/license_installer und geben ein:
      • ./GetFingerprint.sh
    3. Unter Windows wechseln Sie zum Verzeichnis Laufwerk:\Program Files\InfoPrint\InfoPrint Transform Features\license_installer, und geben Sie ein:
      • GetFingerprint.cmd
    Die Ausgabe des Befehls sieht so aus:

    • *1AW QLQ7 BQDZ RLRZ

      Hinweis:
    • Dieser Fingerabdruck ist für die Generierung des Lizenzschlüssels erforderlich. Bewahren Sie den Fingerabdruck für später auf.

  3. Holen Sie sich die Lizenzdatei.
    1. Wenn Sie die Transform-Funktion gekauft haben, hat Ricoh Production Print eine E-Mail an die bei der Bestellung angegebene E-Mail-Adresse geschickt, die das Anrechtsmanagementsystem (EMS) - Anrechtszertifikat in der Betreffzeile enthält. Diese E-Mail enthält eine Anrechts-ID (EID) und einen Link zur Website des Entitlement Management Systems.
    2. Öffnen Sie die Website des Entitlement Management Systems in Ihrem Browser.
    3. Wählen Sie in der Liste Anmelden mit die Option EID aus.
    4. Ermitteln Sie die EID in der E-Mail und tippen bzw. fügen Sie sie in das Feld EID ein.
    5. Klicken Sie auf Login (Anmelden).
    6. Wählen Sie die zu aktivierende Lizenz aus und klicken Sie auf Aktivieren.
    7. Geben Sie im Fenster Produkt(e) aktivieren den System-Fingerabdruck ein und klicken Sie auf Generieren.
        Hinweis:
      • Wenn Sie eine Fehlermeldung sehen, dass die Lizenz aufgrund einer fehlgeschlagenen Prüfsummenvalidierung nicht generiert werden konnte, haben Sie einen falschen System-Fingerabdruck eingegeben.
    8. Wählen Sie den entsprechenden Vorgang für die Lizenzdatei aus:
      • Wählen Sie In Datei speichern aus, um die Lizenzdatei auf Ihrem Computer zu speichern.
          Hinweis:
        • Notieren Sie sich den Hostnamen und den Fingerabdruck (ohne*) beim Speichern der Lizenzdatei.Dies sind hilfreiche Informationen bei der Wiederherstellung nach einem Festplattenausfall.
      • Wählen Sie zum Hinzufügen von Lizenzschlüsseln zu einer vorhandenen Lizenzschlüssel An Datei anhängen aus.
      • Um sich selbst eine Kopie der Lizenzdatei per E-Mail zu senden, wählen Sie E-Mail aus.
          Hinweis:
        • Überprüfen Sie die im Feld "Contact" (Kontakt) angegebene E-Mail-Adresse. Wenn eine Kopie der E-Mail (einschließlich der Lizenzschlüsseldatei) an eine andere E-Mail-Adresse gesendet werden sollte, klicken Sie auf E-Mail. Geben Sie die E-Mail-Adresse ein, und klicken Sie auf Send (Senden).
    9. Melden Sie sich von der EMS-Website ab.
    10. Wenn Sie die Lizenzschlüsseldatei in einer E-Mail erhalten haben, übertragen Sie sie auf den Computer mit der Transformfunktion oder an einen Netzwerkspeicherort, der für diesen Computer zugänglich ist.
  4. Installieren Sie den Lizenzschlüssel.
    • Für Linux:
      1. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung.
      2. Wechseln Sie zum Verzeichnis /opt/infoprint/itm/license_installer und geben Sie ./install_license_keys.sh ein.
    • Unter Windows:
      1. Wechseln Sie im Windows Explorer zum Laufwerk:\Program Files\InfoPrint\InfoPrint Transform Features\license_installer Verzeichnis.
      2. Klicken Sie zum Ausführen des Lizenzschlüssel-Installationsprogramms auf license_keys_installer.exe.

1.3.3.2.7 Hinzufügen oder Aktualisieren eines Features mit dem Importpaket

Sie können Feature Manager verwenden, um ein neues Feature hinzuzufügen oder ein vorhandenes Feature durch das Herunterladen einer Feature-Paketdatei, entweder von der Ricoh-Website oder von einer Feature-DVD, hinzuzufügen, und anschließend die Aktion Paket importieren zu verwenden.
Sie müssen die Feature-Paketdatei an einem Speicherort speichern, auf den über den primären Computer zugegriffen werden kann.

Wenn Sie die Feature-Paketdatei von der Ricoh Website herunterladen, speichern Sie sie an einem Ort, auf den von RICOH ProcessDirector zugegriffen werden kann. Diese Position kann auf dem primären Computer, einer Workstation oder einem Netzlaufwerk sein. Merken Sie sich, wo Sie die Datei speichern, sodass sie von RICOH ProcessDirector dort hin navigieren können. Darüber hinaus müssen Sie die Datei in diesem Speicherort extrahieren, damit die EPK-Datei innerhalb der heruntergeladenen Datei sichtbar ist.

Falls Sie die Feature-Paketdatei von einer DVD bezogen haben, müssen Sie die Datei auf der DVD ablegen, diese von der DVD auf den primären Computer kopieren, und sich merken, wo Sie diese abgelegt haben, damit Sie danach suchen können.

So importieren Sie ein Feature-Paket mit dem Importpaket:
  1. Deaktivieren Sie auf dem primären Computer vorübergehend jegliche Antiviren-Software, die noch läuft.
      Hinweis:
    • Microsoft Defender Firewall und Microsoft Defender Antivirus sind separate Programme. Sie müssen Microsoft Defender Antivirus deaktivieren. Das Deaktivieren der Microsoft Defender Firewall verhindert die beschriebenen Installationsprobleme nicht.
    • Microsoft Defender Antivirus muss deaktiviert werden; der passive Modus reicht nicht aus, um Installationsfehler zu vermeiden.
  2. Vergewissern Sie sich, dass die Ausnahmen in Ihrer Antiviren-Software immer noch so eingestellt sind, dass die aufgeführten Verzeichnisse von Antiviren-Scans ausgeschlossen sind.
    • C:\aiw\aiw1
    • C:\Programme\Ricoh\ProcessDirector
    • Wenn Sie DB2 als Datenbank verwenden:
      • C:\AIWINST
      • C:\ProgramData\IBM
    • Wenn Sie eine benutzerdefinierte Funktion verwenden, die die BCC-Software mit RICOH ProcessDirector integriert:
      • C:\BCC
  3. Wenn Sie RICOH Transform Features installiert haben, beenden Sie die Anwendung Transform Features.
  4. Melden Sie sich als Administrator oder als Benutzer mit Berechtigungen für den Import von Paketen bei RICOH ProcessDirector an.
  5. Wählen Sie im linken Teilfenster Utilities Funktionen.
    Wenn Sie eine Fehlermeldung erhalten, müssen Sie den "Feature Manger" manuell starten:
    1. Melden Sie sich mit dem RICOH ProcessDirector-Administratorkonto beim primären Computer an.
    2. Klicken Sie auf die Windows-Start-Schaltfläche, geben Sie Dienste ein, um nach der Dienste-App zu suchen, und klicken Sie auf die Dienste-App.
    3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Feature Manager-Dienst und wählen Sie Neustart.
    4. Um den Vorgang abzuschließen, löschen Sie den Cache Ihres Browsers.
      Durch die im Browser-Cache gespeicherten Informationen kann es zu Fehlern kommen, wenn Sie die neue Stufe verwenden möchten. Durch das Leeren des Cache können diese Fehler vermieden werden.
    5. Laden Sie die Webseite "Feature Manager" neu.
    Auf einer neuen Registerkarte des Browsers wird die Seite "Feature Manager" geöffnet.
  6. Klicken Sie auf Paket importieren.
  7. Klicken Sie im Feld Zu importierendes Paket entweder auf Durchsuchen oder Datei ziehen und suchen Sie die heruntergeladene Lizenzschlüsseldatei, oder ziehen Sie die Datei per Drag & Drop in das Feld.
  8. Wählen Sie die EPK-Datei des Leistungspakets für die zu installierende Funktion aus und klicken Sie auf Öffnen.
    Der Import wird automatisch gestartet.
  9. Nach Abschluss des Imports wird das von Ihnen installierte oder aktualisierte Feature im Hauptfenster "Feature Manager" angezeigt.
    Die Funktion wird in der ausgewählten Tabelle "Feature Manager" angezeigt.
  10. Wählen Sie die Version der zu installierenden Funktion mithilfe der Liste in der Spalte Verfügbare Versionen aus.
  11. Klicken Sie auf Installieren.
  12. Überprüfen Sie die Informationen im Bestätigungsfenster, und klicken Sie auf OK, um fortzufahren.
    Das Feature ist installiert. Anschließend wird RICOH ProcessDirector neu gestartet, um das Installationsverfahren abzuschließen.
  13. Klicken Sie auf VERWERFEN, um die Registerkarte "Feature Manager" im Browser zu schließen.
    Hinweis: Möglicherweise wird RICOH ProcessDirector in zwei Browser-Reitern ausgeführt. Ist dies der Fall, schließen Sie einen der Reiter.
  14. Um den Vorgang abzuschließen, löschen Sie den Cache Ihres Browsers.
    Durch die im Browser-Cache gespeicherten Informationen kann es zu Fehlern kommen, wenn Sie die neue Stufe verwenden möchten. Durch das Leeren des Cache können diese Fehler vermieden werden.
  15. Melden Sie sich erneut an.
  16. Wenn Sie die Anwendung Transform Features beendet haben, starten Sie sie neu.
  17. Aktivieren Sie alle Antivirenprogramme, die Sie deaktiviert haben.

1.3.3.3 Lizenzschlüssel herunterladen und installieren

Wenn Sie RICOH ProcessDirector, RICOH ProcessDirector-Abonnement oder irgendwelche Funktionen erworben haben, können Sie anhand dieses Verfahrens Lizenzschlüssel herunterladen und installieren.
Bevor Sie mit dieser Prozedur beginnen:
  • Installieren Sie das Produkt oder die Funktion im Testmodus.
  • Wenn Sie die Software noch nicht erworben haben, wenden Sie sich an Ihren Ricoh-Vertriebsmitarbeiter vor Ort.

    Nach dem Erwerb der Software sendet Ricoh eine E-Mail an die E-Mail-Adresse, die bei der Bestellung angegeben wurde, mit "Entitlement Management System (EMS) – Entitlement Certificate" in der Betreffzeile. Diese E-Mail enthält eine Berechtigungs-ID (EID, Entitlement ID).

  • Befolgen Sie alle Schritte in diesem Verfahren, wann immer Sie eine E-Mail-Nachricht mit einer Berechtigungs-ID für erworbene RICOH ProcessDirector-Komponenten erhalten.

    Sie erhalten eine neue Berechtigungs-ID, wenn Sie das Abonnement für RICOH ProcessDirector-Abonnement erneuern.

  • Lizenzschlüssel sind spezifisch für die Version von RICOH ProcessDirector oder RICOH ProcessDirector-Abonnement, die Sie installiert haben. Stellen Sie sicher, dass die Informationen im Dialogfeld Info mit den Informationen in der E-Mail übereinstimmen.
  • Dieses Verfahren zum Herunterladen und Installieren der Lizenzschlüssel gilt nicht für Transform Features. Weitere Informationen finden Sie unter Installation der Lizenzschlüssel für die Transform-Funktion.
So laden Sie Lizenzschlüssel herunter und installieren sie:
  1. Öffnen Sie RICOH ProcessDirector.
  2. Klicken Sie auf die (Informationssymbol) Schaltfläche auf der rechten Seite des Banners, und wählen Sie Info.
  3. Klicken Sie auf LIZENZEN INSTALLIEREN.
  4. Klicken Sie auf den Link, um die Website zur Lizenzaktivierung zu öffnen.
  5. Geben Sie auf der Seite Software-Aktivierung Ihre EID und Ihren Systemfingerabdruck ein.
    • Ermitteln Sie die EID in der Ricoh-Entitlements-E-Mail und geben bzw. fügen Sie sie in das Feld EID ein.
    • Kopieren Sie den Systemfingerabdruck aus dem Dialogfeld Lizenzen installieren.
  6. Klicken Sie auf Inhalt bestätigen.
  7. Wählen Sie die zu aktivierende Lizenz aus und klicken Sie auf Aktivieren.
  8. Nachdem die Lizenz aktiviert wurde, klicken Sie auf Lizenzschlüssel herunterladen.
    Die Lizenzschlüsseldatei wird auf Ihren Computer heruntergeladen.
  9. Kehren Sie zum Dialogfeld Lizenzen installieren zurück.
  10. Klicken Sie im Feld Lizenzschlüsseldatei entweder auf Durchsuchen oder Datei ziehen und suchen Sie die Lizenzschlüsseldatei, die Sie heruntergeladen haben, oder ziehen Sie die Datei per Drag & Drop in das Feld.
  11. Klicken Sie auf Fertig.
  12. Starten Sie RICOH ProcessDirector neu, um die Installation abzuschließen.
      Wichtig:
    • Wenn der Testzeitraum oder das Abonnement abläuft, bevor Sie RICOH ProcessDirector neu starten, wird RICOH ProcessDirector geschlossen.
Die Lizenzschlüssel für alle erworbenen Funktionen sind jetzt auf dem primären Computer installiert. Ein Feature ohne einen Lizenzschlüssel bleibt im Testmodus, bis die Testperiode abläuft. Falls Sie eine zusätzliche Funktion erwerben, Ihr Abonnement verlängern oder Ihre Wartung für das Produkt verlängern, wiederholen Sie diesen Prozess zur Installation eines neuen Schlüssels.

Wenn die Testperiode endet, funktionieren die Schritte und Objekte, die mit dem Feature bereitgestellt wurden, nicht mehr. Sie befinden sich jedoch weiterhin auf dem System. Durch das Installieren eines Lizenzschlüssels nach dem Kauf des Features werden die Schritte und Objekte ohne eine erneute Installation aktiviert.

Wenn ein Abonnement abläuft, bleiben alle Ihre Objekte im System, aber Sie können sich nicht anmelden. Wenden Sie sich an Ihr lokales Ricoh-Verkaufsteam oder einen Drittanbieter, um Unterstützung bei der Bestellung und dem Erhalt einer neuen EID zur Verlängerung des Abonnements für Ihr System zu erhalten. Nachdem Sie eine neue EID erhalten haben, folgen Sie den oben genannten Schritten zur Installation einer neuen Lizenz auf einem System. Auch wenn Sie sich nicht anmelden können, können Sie das Feld Über öffnen und die neue Lizenz von der Anmeldeseite aus installieren.

1.3.3.4 Herunterladen und Installieren von Sicherheitsupdates

Ab Ende 2025 bietet RICOH ProcessDirector bei Bedarf monatliche Sicherheitsupdates für ausgewählte Komponenten.
Wenn die Unternehmen oder Distributoren Updates zur Behebung von Sicherheitslücken bereitstellen, veröffentlicht RICOH ProcessDirector Updates für diese Komponenten:
  • Apache Tomcat
  • Java Runtime Environment

    Hinweis: IBM DB2 enthält eine separate Version der Java Runtime Environment. Wenn Sie dieses Paket aktualisieren müssen, wenden Sie sich an den Ricoh-Support, um ein Update-Paket zu erhalten. Sie können nicht dasselbe Java-Update-Paket sowohl für die RICOH ProcessDirector als auch für die DB2-Version von Java verwenden.

  • IBM DB2
  • PostgreSQL
Update-Pakete werden erstellt, nachdem der Eigentümer der Komponente Sicherheitsverbesserungen veröffentlicht hat. Wenn es in einem bestimmten Monat keine Veröffentlichungen für ein Update gibt, wird kein Sicherheitspaket bereitgestellt.
Wichtig: Sie können die Sicherheitsupdate-Pakete für IBM DB2 und PostgreSQL nur verwenden, um Datenbanken zu aktualisieren, die während des RICOH ProcessDirector Installationsprozesses mit von Ricoh bereitgestellten Installationsprogrammen installiert wurden ("interne" Datenbanken). Wenn Sie Ihre Datenbanken separat installieren und verwalten ("externe" oder "remote" Datenbanken), müssen Sie Updates direkt vom Herausgeber herunterladen und installieren.

1.3.3.4.1 Herunterladen von Sicherheitsupdates

Sicherheitsupdates für bestimmte Komponenten von RICOH ProcessDirector stehen auf der Ricoh Software Website zum Download bereit. Sie können diese Updates herunterladen und installieren, um Sicherheitslücken zu schließen, ohne das gesamte Produkt zu installieren.
    Hinweis:
  • Bei diesem Verfahren wird davon ausgegangen, dass Sie nicht den primären Computer für den Zugriff auf die Website und den Download der Update-Pakete verwenden.

    Wenn Sie die Dateien direkt auf den primären Computer herunterladen, laden Sie sie an einen temporären Ort wie z.B.:

    • C:\aiw\aiw1\tmp

So laden Sie die Update-Pakete herunter:
  1. Öffnen Sie in einem Webbrowser: https://dl.ricohsoftware.com/
  2. Klicken Sie auf Software-Downloads, geben Sie Ihre Berechtigungs-ID ein, und klicken Sie auf Übermitteln.
  3. Klicken Sie rechts auf der Seite auf Zugehörige Dateien anzeigen.
  4. Gehen Sie zu den Sicherheitsupdate-Paketen und klicken Sie auf den Titel des jeweiligen Pakets, das Sie herunterladen möchten.
  5. Notieren Sie die MD5-Prüfsumme für jedes Update-Paket, das Sie herunterladen, um sie später mit der MD5-Prüfsumme zu vergleichen, die Sie für das heruntergeladene Paket erstellen.
  6. Fahren Sie mit der Installation der Update-Pakete fort.

1.3.3.4.2 Apache Tomcat aktualisieren

Ein Update auf die neueste unterstützte Apache Tomcat-Version stellt sicher, dass Sie die neuesten Funktionen, Leistungsverbesserungen und Sicherheitskorrekturen nutzen können.
Dieses Verfahren behebt Sicherheitslücken, die auf einem dieser Ports und in einem dieser Verzeichnisse gemeldet wurden:
  • 15080
  • 15081
  • 15090
  • 15443
  • 15453
  • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\ws
  • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\ws_new
  • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\ws_old
  • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\fmgrws
  • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\fmgrws_new
  • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\fmgrws_old
  • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\pc\ws

Folgen Sie den Schritten zur Installation des Produkt-Updates und anschließend des Tomcat-Update-Pakets.

    Wichtig:
  • Erstellen Sie eine Momentaufnahme oder eine Sicherungskopie des RICOH ProcessDirector-Systems, um Datenverluste zu vermeiden.
  • Vergewissern Sie sich, dass Antivirus- oder andere Sicherheitssoftware, die Dateien sperrt und scannt, auf dem RICOH ProcessDirector-System immer noch deaktiviert ist.
  • RICOH ProcessDirector installiert Apache Tomcat für die Verwendung durch das Basisprodukt. Andere Funktionen installieren zusätzliche Instanzen von Apache Tomcat. Dieses Verfahren führt Sie durch die Schritte zur Aktualisierung der von Ricoh PDF-, benutzerdefinierten PDF- und TASKalfa-Druckern verwendeten Version von Tomcat durch die Installation des Produkt-Updates. Dann hilft es Ihnen, die Version von Apache Tomcat zu aktualisieren, die mit dem Basisprodukt installiert ist.
So aktualisieren Sie Apache Tomcat:
  1. Installieren Sie die Funktion Produkt-Update. Siehe Herunterladen und Installieren von Update-Paketen.
    Die Installation der Funktion Produkt-Update behebt die Sicherheitslücken, die an Port 15081 und im Verzeichnis C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\pc\ws gemeldet wurden.
  2. Melden Sie sich beim primären Computer als der Benutzer an, der RICOH ProcessDirector installiert hat.
  3. Um die aktuelle Version von Apache Tomcat zu überprüfen, gehen Sie zu C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\ws und öffnen Sie die Tomcat RELEASE-NOTES-Datei.
  4. Kopieren Sie das Paket updateTomcat.zip, das Sie von der RICOH Software-Website heruntergeladen haben, an einen temporären Speicherort auf dem primären Computer. Sie können zum Beispiel das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\tmp verwenden.
  5. Um die MD5-Prüfsumme des Pakets zu generieren, geben Sie ein:

    certUtil -hashfile C:\aiw\aiw1\tmp\updateTomcat.zip MD5

    Vergleichen Sie das Ergebnis mit dem Wert, der auf der RICOH Software Website angegeben ist. Wenn die Werte nicht übereinstimmen, laden Sie das Paket erneut herunter.

  6. Entpacken Sie das Paket updateTomcat.zip in den temporären Ordner.
  7. Beenden Sie die Dienste RICOH ProcessDirector und Feature Manager Service und stellen Sie sicher, dass alle Java-Prozesse für RICOH ProcessDirector ebenfalls beendet sind.
    Weitere Informationen finden Sie unter Starten und Stoppen des RICOH ProcessDirector -Dienstes.
  8. Starten Sie eine Eingabeaufforderung als Administrator und geben Sie ein: ippdprofile, um die Umgebungsvariablen und Pfade zu setzen.
  9. Wechseln Sie die Verzeichnisse zu dem Ort, an dem Sie die Update-Datei entpackt haben. Wenn Sie die Datei nach C:\aiw\aiw1\tmp entpackt haben, geben Sie ein:

    cd C:\aiw\aiw1\tmp\updateTomcat

  10. Geben Sie ein: updateTomcat.bat, um das Update zu installieren.
    Überprüfen Sie die Ausgabe auf eventuelle Warnungen oder Fehler. Wenn die Ausgabe korrekt ist, vergewissern Sie sich, dass alle Dateien korrekt geladen sind, indem Sie eingeben:

    installPDUpdate.pl fix

      Wichtig:
    • Die Installation des Tomcat-Updates behebt Sicherheitslücken, die an diesen Ports und in diesen Verzeichnissen gemeldet wurden:
      • 15080
      • 15090
      • 15443
      • 15453
      • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\ws
      • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\ws_new
      • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\fmgrws
      • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\fmgrws_new
  11. Um zu überprüfen, ob das System korrekt läuft, melden Sie sich bei RICOH ProcessDirector an.
  12. Klicken Sie auf Verwaltung Dienstprogramme Features und überprüfen Sie, ob die Seite korrekt geöffnet wird.
  13. Schließen Sie die Seite Feature Manager.
  14. Wenn die Benutzeroberfläche und der Feature Manager korrekt geladen werden, sehen Sie in C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\ nach und überprüfen Sie, ob diese Verzeichnisse vorhanden sind:
    • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\ws
    • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\fmgrws
    Falls sie existieren, löschen Sie diese Verzeichnisse:
    • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\ws_old
    • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\fmgrws_old

1.3.3.4.3 Aktualisieren der Java Runtime Environment

Halten Sie Ihr System sicher und kompatibel, indem Sie auf die neueste unterstützte Java-Version aktualisieren. Dadurch wird sichergestellt, dass Sie über die neuesten Funktionen, Leistungsverbesserungen und Sicherheitskorrekturen verfügen.
    Wichtig:
  • Erstellen Sie eine Momentaufnahme oder eine Sicherungskopie des RICOH ProcessDirector-Systems, um Datenverluste zu vermeiden.
  • Vergewissern Sie sich, dass Antivirus- oder andere Sicherheitssoftware, die Dateien sperrt und scannt, auf dem RICOH ProcessDirector-System immer noch deaktiviert ist.
  • RICOH ProcessDirector installiert Java, das vom Basisprodukt verwendet wird. Andere Funktionen installieren zusätzliche Instanzen von Java. Dieses Verfahren aktualisiert nur die Version von Java, die mit dem Basisprodukt installiert wurde.
So aktualisieren Sie die Java Runtime Environment:
  1. Stellen Sie fest, welche Version von RICOH ProcessDirector Sie installiert haben.
    1. Wählen Sie auf einer beliebigen Seite der Anwendung ? Über.
    2. Suchen Sie die Version und die Versionsnummer.
    3. Verwenden Sie die Versions- und Versionsnummer, um das richtige Java-Update-Paket herunterzuladen.
      • Für Version 3.14 und höher installieren Sie das Java 21 Update.
      • Für die Versionen 3.13.3 und früher installieren Sie das Java 8 Update.
        Hinweis: Installieren Sie das Java 21 Update-Paket nicht auf Systemen mit Version 3.13.3 oder früher.
  2. Melden Sie sich beim primären Computer als der Benutzer an, der RICOH ProcessDirector installiert hat.
  3. Kopieren Sie das Paket updateJava.zip auf den Primärserver. Sie können zum Beispiel das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\tmp verwenden.
  4. Um die MD5-Prüfsumme des Pakets zu generieren, öffnen Sie eine Eingabeaufforderung und geben Sie ein:

    certUtil -hashfile C:\aiw\aiw1\tmp\updateJava.zip MD5

    Vergleichen Sie das Ergebnis mit dem Wert, der auf der RICOH Software Website angegeben ist. Wenn die Werte nicht übereinstimmen, laden Sie das Paket erneut herunter.

  5. Entpacken Sie die Datei.
  6. Stoppen Sie alle RICOH ProcessDirector und Feature Manager Dienste.
  7. Um die aktuell installierte Java-Version zu überprüfen, geben Sie ein:

    java -version

    Erfassen Sie die Version des derzeit installierten Java.
  8. Führen Sie das Skript aus, um Java zu aktualisieren. Typ:

    updateJava.bat

  9. Prüfen Sie die Java-Version erneut. Typ:

    java -version

    Vergleichen Sie diese Version mit der Version, die Sie in Schritt 7 aufgezeichnet haben, um zu überprüfen, ob sie aktualisiert wurde.

  10. Starten Sie den RICOH ProcessDirector-Dienst.

1.3.3.4.4 Aktualisieren der IBM DB2-Datenbank

Halten Sie Ihr System sicher und kompatibel, indem Sie auf die neueste unterstützte IBM DB2-Version aktualisieren. Dadurch wird sichergestellt, dass Sie über die neuesten Funktionen, Leistungsverbesserungen und Sicherheitskorrekturen verfügen.
    Wichtig:
  • Sie können dieses Verfahren nur mit einer IBM DB2-Datenbank verwenden, die von Ricoh mit RICOH ProcessDirector bereitgestellt wird. Wenn Sie die Datenbank separat installieren und verwalten, müssen Sie Updates direkt vom Herausgeber herunterladen und installieren.
  • Erstellen Sie eine Momentaufnahme oder eine Sicherungskopie des RICOH ProcessDirector-Systems, um Datenverluste zu vermeiden.
  • Vergewissern Sie sich, dass Antivirus- oder andere Sicherheitssoftware, die Dateien sperrt und scannt, auf dem RICOH ProcessDirector-System immer noch deaktiviert ist.
So installieren Sie das Update-Paket:
  1. Melden Sie sich beim primären Computer als der Benutzer an, der RICOH ProcessDirector installiert hat.
  2. Stoppen Sie die Dienste RICOH ProcessDirector, Feature Manager und DB2.
    Weitere Informationen finden Sie unter Starten und Stoppen des RICOH ProcessDirector -Dienstes.
  3. Kopieren Sie die ZIP-Datei, die Sie von der RICOH Software-Website heruntergeladen haben, an einen temporären Speicherort. Sie können zum Beispiel das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\tmp verwenden.
  4. Um die MD5-Prüfsumme der Datei zu generieren, öffnen Sie eine Eingabeaufforderung und geben Sie ein:
    certUtil -hashfile C:\aiw\aiw1\tmp\Dateiname.zip MD5
    wobei Dateiname.zip der Name des Pakets ist.

    Vergleichen Sie das Ergebnis mit dem Wert, der auf der RICOH Software Website angegeben ist. Wenn die Werte nicht übereinstimmen, laden Sie das Paket erneut herunter.

  5. Entpacken Sie die ZIP-Datei.
  6. Wechseln Sie in das Unterverzeichnis db im extrahierten Verzeichnis.
  7. Doppelklicken Sie auf die Datei setup.exe, um den Installationsvorgang zu starten.
  8. Gehen Sie im DB2 Setup Launchpad Installationsassistenten auf Produkt installieren und klicken Sie auf Mit vorhandenem Produkt arbeiten, um den DB2 Setup-Assistenten zu starten.

    In der Liste sehen Sie die DB2-Version, die mit RICOH ProcessDirector installiert ist. Um zu überprüfen, ob die Liste die aktuelle Version von DB2 anzeigt, die mit RICOH ProcessDirector installiert wurde, überprüfen Sie den Installationspfad.

  9. Klicken Sie auf DB2 Setup-Assistent starten.
  10. Klicken Sie auf Ja, wenn Sie die Aufforderung erhalten, die derzeit laufenden Prozesse zu beenden.
  11. Klicken Sie auf Weiter, um die Installation fortzusetzen.
  12. Klicken Sie auf Weiter , nachdem die Installation abgeschlossen ist.
  13. Klicken Sie auf Fertig stellen, um den Installationsassistenten zu schließen.
  14. Um zu überprüfen, welche Version von DB2 installiert wurde, öffnen Sie das DB2-Befehlsfenster und geben Sie ein: db2level
  15. Um zu überprüfen, dass die Installation die DB2-Lizenz nicht deaktiviert hat, geben Sie ein:
    db2licm -l
    Die Ausgabe sollte ähnlich wie in diesem Beispiel aussehen:
    C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\db\BIN> db2licm -l 
    Product name: "DB2 Enterprise Server Edition" 
    License type: "CPU Option" 
    Expiry date: "Permanent" 
    Product identifier: "db2ese" 
    … 
    Enforcement policy: "Soft Stop" 
  16. Starten Sie den RICOH ProcessDirector-Dienst.

1.3.3.4.5 Aktualisieren der PostgreSQL-Datenbank

Halten Sie Ihr System sicher und kompatibel, indem Sie auf die neueste unterstützte PostgreSQL-Version aktualisieren. Dadurch wird sichergestellt, dass Sie über die neuesten Funktionen, Leistungsverbesserungen und Sicherheitskorrekturen verfügen.
    Wichtig:
  • Sie können diese Prozedur nur mit einer PostgreSQL-Datenbank verwenden, die von Ricoh mit RICOH ProcessDirector bereitgestellt wird. Wenn Sie die Datenbank separat installieren und verwalten, müssen Sie Updates direkt vom Herausgeber herunterladen und installieren.
  • Erstellen Sie eine Momentaufnahme oder eine Sicherungskopie des RICOH ProcessDirector-Systems, um Datenverluste zu vermeiden.
  • Vergewissern Sie sich, dass Antivirus- oder andere Sicherheitssoftware, die Dateien sperrt und scannt, auf dem RICOH ProcessDirector-System immer noch deaktiviert ist.
So aktualisieren Sie die eingebettete PostgreSQL-Datenbank manuell:
  1. Melden Sie sich beim primären Computer als der Benutzer an, der RICOH ProcessDirector installiert hat.
  2. Beenden Sie alle RICOH ProcessDirector und Feature Manager Dienste.
  3. Erstellen Sie ein leeres temporäres Verzeichnis mit dem Namen updatePostgresql in C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector.
  4. Kopieren Sie das Paket updatePostgresql-nnn.zip, wobei nnn die Build-Nummer ist, nach C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\updatePostgresql.
  5. Um die MD5-Prüfsumme des Pakets zu generieren, öffnen Sie eine Eingabeaufforderung und geben Sie ein:
    certUtil -hashfile C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\updatePostgresql\updatePostgresql-nnn.zip MD5

    Vergleichen Sie das Ergebnis mit dem Wert, der auf der RICOH Software Website angegeben ist. Wenn die Werte nicht übereinstimmen, laden Sie das Paket erneut herunter.

  6. Starten Sie eine Windows PowerShell-Sitzung und wechseln Sie in das Verzeichnis, in dem die ZIP-Datei entpackt wurde, um das PostgreSQL-Update zu starten:

    cd "C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\updatePostgresql"
    .\updatePostgresql.ps1 --update *>&1 | Tee-Object -FilePath updatePostgresql.log

      Hinweis:
    • Wenn Sie eine Fehlermeldung erhalten, die besagt, dass das Skript aufgrund von Ausführungsbeschränkungen nicht ausgeführt werden kann, können Sie die Ausführung des Skripts vorübergehend erlauben. Typ:

      Set-ExecutionPolicy -Scope Process -ExecutionPolicy Bypass

      Diese Änderung gilt nur für die aktuelle PowerShell-Sitzung und hat keine Auswirkungen auf die systemweite Ausführungsrichtlinie.

  7. Starten Sie den RICOH ProcessDirector-Dienst.
  8. Verwenden Sie Ihren Browser, um sich bei der Benutzeroberfläche RICOH ProcessDirector anzumelden und zu überprüfen, ob sie korrekt funktioniert.
  9. Entfernen Sie das temporäre Verzeichnis: C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\updatePostgresql.

1.3.3.5 RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat installieren

Dieser Abschnitt beschreibt die Installation und Deinstallation von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat. Das Plugin ist im Feature PDF-Dokument-Unterstützung enthalten.

Vergewissern Sie sich, dass das System, auf dem RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat installiert wird, die Hardware- und Softwareanforderungen erfüllt. Wenn bereits eine frühere Version von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat auf dem System installiert ist, deinstallieren Sie diese.

1.3.3.5.1 Hard- und Softwareanforderungen für RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat

In diesem Abschnitt werden die Hardware- und Software-Anforderungen für den Computer beschrieben, auf dem Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat installieren. Das Plugin ist im Feature PDF-Dokument-Unterstützung enthalten.
Hardwarevoraussetzungen

Für den Computer, auf dem Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat installieren, gelten folgende Anforderungen an die Systemhardware:

  • Monitorauflösung 1024 x 768 Pixel oder mehr
  • Mindestens 2 GB RAM

Je nach Anzahl der zu verarbeitenden Dokumente sind unter Umständen zusätzlicher freier Speicherplatz und Arbeitsspeicher erforderlich.

Betriebssystem und Softwareanforderungen

Für RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat ist eines der folgenden Betriebssysteme erforderlich:

  • Windows 11 Pro
  • Windows Server 2022
  • Windows Server 2025

RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat benötigt die folgende Software:

  • Java Runtime Environment (JRE) 1.8 (Java Version 8)
    • Sie müssen die JRE installieren, nicht das Java Development Kit (JDK).
    • Es wird dringend empfohlen, die 64-Bit-Version der von Ihnen gewählten JRE zu verwenden.
    • RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat unterstützt in Version 8 sowohl die Oracle Java- als auch die OpenJDK (Hotspot)-JREs.
      Hinweis: Weder RICOH ProcessDirector noch das Plug-in installieren Java auf Ihrem System. Sie müssen eine unterstützte Java-Version installieren, damit das Plug-in verwendet werden kann.

      Wenn Sie die OpenJDK JRE (Hotspot) installieren, müssen Sie die Option für die Installation mit einer benutzerdefinierten Einrichtung zu installieren, nicht mit der Standardeinrichtung. Suchen Sie in der Liste der zu installierenden Funktionen die JavaSoft (Oracle)-Registrierungsschlüssel und wählen Sie die Option zur Installation dieser Funktion auf der lokalen Festplatte.

  • Adobe Acrobat Pro 2020 oder Pro DC
      Hinweis:
    • Acrobat kann nicht in Verzeichnissen installiert werden, die nicht-englische Unicode-Zeichen verwenden.

1.3.3.5.2 Installationsprogramm ausführen

Befolgen Sie diese Schritte, um RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat mithilfe der Plugin-Installationsdatei zu installieren, die bei der Installation des PDF-Dokument-Unterstützung-Features auf den primären Computer kopiert wird.

Die im PDF-Dokument-Unterstützung-Feature enthaltene Installationsdatei wird hier abgelegt:

  • Unter Windows: C:\aiw\aiw1\share\Ricoh-ProcessDirector-Plug-in-for-AdobeAcrobat-Setup.exe
  • Unter Linux: /aiw/aiw1/share/Ricoh-ProcessDirector-Plug-in-for-AdobeAcrobat-Setup.exe.

So führen Sie das Installationsprogramm aus:

  1. Laden Sie die Installationsdatei über die RICOH ProcessDirector-Benutzeroberfläche vom primären Computer auf den Windows-Computer herunter, auf dem Adobe Acrobat installiert ist.
    1. Melden Sie sich auf dem Client-Windows-Computer als Administrator an.
    1. Melden Sie sich bei RICOH ProcessDirector als Mitglied der Administrator-Gruppe an.
    2. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
    3. Wählen Sie im linken Teilfenster Utilities Plug-in für Adobe Acrobat.
    4. Klicken Sie auf RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat.
      Für die Übertragung der Datei wird der standardmäßige Datei-Downloadprozess des Browsers verwendet. Möglicherweise müssen Sie wählen, wo die Datei gespeichert werden soll.
    5. Melden Sie sich von RICOH ProcessDirector ab.
  2. Schließen Sie alle geöffneten Programme, die Adobe Acrobat, Distiller oder Reader verwenden. Viele Web-Browser verwenden Adobe Acrobat Reader. Stellen Sie also sicher, dass alle Web-Browser geschlossen sind.
  3. Suchen Sie das Verzeichnis, in das Sie die Installationsdatei heruntergeladen haben, und doppelklicken Sie auf die Datei.
    Das Installationsprogramm wird gestartet.
  4. Optional: Setupinformationen, einschließlich der Hardware- und Softwareanforderungen, erhalten Sie, wenn Sie auf Setup Guide klicken.
    Adobe Acrobat muss während des Installationsvorgangs geschlossen sein. Drucken Sie diese Anweisungen aus, falls Sie sie während der Installation ansehen möchten.
  5. Befolgen Sie die Anweisungen, um die Installation abzuschließen.
  6. Abhängig von Ihrer Konfiguration werden Sie möglicherweise vom Installationsprogramm gebeten, einige Microsoft-Bibliotheken zu aktualisieren.
  7. Überprüfen Sie die Installation, indem Sie eine PDF-Datei mit Adobe Acrobat öffnen.
    • Sehen Sie sich in der traditionellen Ansicht von Adobe Acrobat die Menüleiste an. Sie sollten das Ricoh-Menü sehen.
    • Wählen Sie im neuen Adobe Acrobat-Erlebnis (eingeführt im Mai 2023) Menü Plug-ins. Sie sollten ein Untermenü für Ricoh sehen.
  8. Wenn das Ricoh-Menü oder -Untermenü nicht angezeigt wird, überprüfen Sie die Standardwerte für diese Adobe-Einstellungen:
    1. Öffnen Sie das Dialogfeld Einstellungen:
      • Klicken Sie in der traditionellen Ansicht auf Bearbeiten Einstellungen.
      • Wählen Sie im neuen Adobe Acrobat-Erlebnis Menü Einstellungen.
    2. Wählen Sie die Kategorie Allgemein.
    3. Vergewissern Sie sich, dass im Abschnitt Anwendungsstart nicht die Option Nur zertifizierte Zusatzmodule verwenden ausgewählt ist.
    4. Wählen Sie die Kategorie Sicherheit (Erweitert).
    5. Im Abschnitt Sandbox-Schutz sehen Sie möglicherweise eine Option mit der Bezeichnung Geschützten Modus beim Start aktivieren. Stellen Sie sicher, dass diese Option nicht ausgewählt ist.

Bevor Sie das Plugin zum ersten Mal verwenden, um PDF-Dateien zu erweitern, starten Sie Adobe Acrobat, und sehen Sie sich die Hilfe zu RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat an. So öffnen Sie die Hilfe:

  • Klicken Sie in der traditionellen Ansicht auf Ricoh Hilfe.
  • Wählen Sie im neuen Adobe Acrobat-Erlebnis Menü Plug-ins Ricoh Hilfe.

Informieren Sie sich über Voreinstellungen, das Laden von Dokumenteigenschaften und das Hinzufügen des Plugin-Symbols zur Acrobat-Schnellstartleiste. In diesen Hilfethemen erfahren Sie, wie Sie das Plugin an Ihre Umgebung anpassen können.

    Hinweis:
  • Bei der Installation werden Mustersätze von Dokumenteigenschaften und Medien geladen. Wenn Sie neue Dokumentverarbeitungsfunktionen installieren oder Medien in RICOH ProcessDirector definieren, laden Sie die Dokumenteigenschaften oder Medien neu.

1.3.3.5.3 RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale laden

Wenn Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat verwenden möchten, um Text in einer PDF-Datei als RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmal zu definieren, müssen Sie die Liste der RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale importieren.

Sie müssen diesen Vorgang ausführen:

  • Nachdem Änderungen an den Merkmaldefinitionsdateien vorgenommen worden sind, haben Sie das Dienstprogramm docCustom ausgeführt und das Feature Custom Document Properties installiert oder aktualisiert.
  • Nachdem Sie in RICOH ProcessDirector neue Dokumentmerkmale definiert haben.

    Hinweis:
  • Bei der Installation wird ein Beispielsatz von Dokumentmerkmalen geladen. Wenn Sie RICOH ProcessDirector Funktionen zur Dokumentenverarbeitung installieren, führen Sie diesen Vorgang aus, um die vollständige Liste der von Ihrem System unterstützten Dokumentmerkmale zu laden.

So laden Sie Dokumentmerkmale:

  1. Schließen Sie Adobe Acrobat Professional.
  2. Rufen Sie die Datei definitions.zip aus diesem Verzeichnis auf dem RICOH ProcessDirector-Server ab, der Ihre PDF-Dateien verarbeitet:
    • Linux: /aiw/aiw1/share
    • Windows: C:\aiw\aiw1\share
    Diese Datei wird erstellt, wenn Sie eine der Funktionen zur Dokumentverarbeitung installieren, und wird aktualisiert, wenn Sie ein benutzerdefiniertes Dokumentmerkmal erstellen, das Dienstprogramm docCustom ausführen und die Funktion Benutzerdefinierte Dokumentmerkmale installieren oder aktualisieren.
    Die Datei definitions.zip wird heruntergeladen, wenn Sie das Plugin-Installationsprogramm von der Registerkarte Verwaltung herunterladen, wird aber nicht automatisch geladen. Nachdem Sie Änderungen an Ihren benutzerdefinierten Dokumentmerkmalen vorgenommen haben, müssen Sie die Datei definitions.zip manuell herunterladen.
  3. Legen Sie im System, in dem Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat installiert haben, die Datei definitions.zip im Verzeichnis <user_home_directory\AppData>\Roaming\InfoPrint\InfoPrintPlugin\ ab.

    Ersetzen Sie bei <user_home_directory\AppData> den Namen des Ausgangsverzeichnisses für Anwendungsdaten durch den aktuellen Benutzer.

      Hinweis:
    • Sie können das Anwendungsdatenverzeichnis für den aktuellen Benutzer anzeigen, indem Sie in Windows auf Ausführen klicken, in der Befehlszeile %appdata% eingeben und auf OK klicken.

  4. Starten Sie Adobe Acrobat Professional neu und klicken Sie auf Ricoh Auswählen, um RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat zu aktivieren. Die Liste der RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale in der Datei definitions.zip wird automatisch in die Bereiche des Plugin importiert, die Dokumentmerkmale verwenden.
Die Datei definitions.zip enthält Dokumentmerkmale und eingeschränkte Dokumentmerkmale. Begrenzte Dokumentmerkmale werden nicht in einer Datenbank gespeichert, sondern in den Dokumentmerkmaldateien, die die Eigenschaft enthalten. Weitere Informationen zu beiden Merkmaltypen finden Sie in den Kapiteln zu Dokumentmerkmalen im Informationszentrum. Siehe beispielsweise das Thema zum Bearbeiten der Vorlage für die Dokumentmerkmale des Beispieldokuments.

1.3.3.5.4 Medienobjekte laden

Laden Sie nach der Installation von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die Medienobjekte von RICOH ProcessDirector. Nachdem Sie diese geladen haben, können Sie sie dazu verwenden, Medien- und Endbearbeitungsoptionen für bestimmte Seiten in einer PDF-Datei zu definieren.

Nach allen Änderungen an RICOH ProcessDirector-Medienobjekten führen Sie diese Aufgabe aus, um sie in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat zu laden.

    Hinweis:
  • Bei der Installation wird eine Beispiel-Medienliste geladen. Wenn Sie neue Medien in RICOH ProcessDirector erstellen, gehen Sie wie folgt vor, um die vollständige Liste der Medien zu laden.

So laden Sie Medienobjekte:

  1. Schließen Sie Adobe Acrobat Professional.
  2. Gehen Sie auf dem primären RICOH ProcessDirector-Server in dieses Verzeichnis:

    • Linux: /aiw/aiw1/share
    • Windows: C:\aiw\aiw1\share

  3. Kopieren Sie die Datei media.zip in das Verzeichnis <user_home_directory\AppData>\Roaming\InfoPrint\InfoPrintPlugin\ auf dem System, in dem Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat installiert haben.

    Ersetzen Sie bei <user_home_directory\AppData> den Namen des Ausgangsverzeichnisses für Anwendungsdaten durch den aktuellen Benutzer.

      Hinweis:
    • Sie können das Anwendungsdatenverzeichnis für den aktuellen Benutzer anzeigen, indem Sie in Windows auf Ausführen klicken, in der Befehlszeile %appdata% eingeben und auf OK klicken.
    • Wenn das Verzeichnis sowohl die Datei media.xml als auch die Datei media.zip enthält, verwendet RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die Datei media.zip zum Laden der Medienobjekte.
    • Die Mediendateien werden nicht heruntergeladen, wenn Sie das Plug-in-Installationsprogramm über die Registerkarte Administration herunterladen.

  4. Starten Sie Adobe Acrobat Professional neu, und klicken Sie auf Ricoh Auswählen.

Die Medienobjekte stehen nun in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat für die Festlegung der Medien- und Endbearbeitungsoptionen bereit.

Wenn Ihr RICOH ProcessDirector-System das Vorgedruckte Formulare austauschen-Feature beinhaltet, stehen auch die elektronischen Formulare für die Festlegung der Medienobjekte bereit.

1.3.3.5.5 RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat deinstallieren

Wenn Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat deinstallieren möchten, verwenden Sie hierzu Ihre systemeigene Methode zum Entfernen von Programmen.
So deinstallieren Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat:
  1. Schließen Sie alle Instanzen von Adobe Acrobat.
  2. Melden Sie sich bei Windows mit Administrator-Berechtigung an.
  3. Suchen Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat in der Liste Ihrer installierten Programme.
  4. Wählen Sie das Programm aus, und entfernen Sie es.

1.3.3.6 RICOH Visual Workbench installieren

Installieren Sie RICOH Visual Workbench, um Erweiterungen für AFP-Musterdateien anzuzeigen und zu definieren, die Ihren AFP-Produktionsdateien entsprechen.
Zu den Erweiterungen zählen beispielsweise das Erstellen von Seitengruppen, Indizes, Barcodes und Text, das Zuweisen von Werten zu Dokumentmerkmalen und das Hinzufügen von Inhalten zu Leerraumbereichen.

RICOH ProcessDirector wendet diese Verbesserungen während der Verarbeitung auf Druckjobs an.

Sie können RICOH Visual Workbench auf Systemen mit Java 21 oder höher und jedem dieser Betriebssysteme installieren:

  • Windows 11 Pro
  • Windows Server 2022 64 Bit
  • Windows Server 2025 64 Bit
  • Red Hat 9.2 bis zur neuesten Version 9.X
  • Red Hat 10.0 bis zur neuesten Version 10.X
  • Rocky Linux 9.0 bis zur neuesten Version 9.X
  • Rocky Linux 10.0 bis zur neuesten Version 10.X
  • SUSE Linux Enterprise Server (SLES) 15.0 mit Service Pack 1 oder höher für x86_64
  • SUSE Linux Enterprise Server (SLES) 16.0 oder höher für x86_64

So installieren Sie RICOH Visual Workbench:

  1. Melden Sie sich an RICOH ProcessDirector an.
  2. Öffnen Sie Verwaltung Dienstprogramme Visual Workbench.
  3. Klicken Sie auf RICOH Visual Workbench, um die Datei VisualWorkbench.zip herunterzuladen.
  4. Suchen Sie die ZIP-Datei auf Ihrem System und entpacken Sie sie an dem Ort, an dem Sie RICOH Visual Workbench installieren möchten.
    Eine Sammlung von Ordnern und Dateien wird an dem von Ihnen angegebenen Ort gespeichert. Die Installation ist abgeschlossen.
  5. So starten Sie RICOH Visual Workbench:
    • Auf einem Windows-System doppelklicken Sie auf AVE.bat.
    • Auf einem Linux-System doppelklicken Sie auf AVE.jar.
    Hinweis:
  • Wenn Sie Funktionen oder Erweiterungen zu Ihrem System hinzufügen, löschen Sie die Datei VisualWorkbench.zip und alle entpackten Dateien, und laden Sie die Datei VisualWorkbench.zip erneut herunter.

1.3.3.7 pdpr-Script installieren und konfigurieren

Wenn Sie von InfoPrint Manager migrieren und den Befehl pdpr zum Übergeben von Jobs verwenden, können Sie das RICOH ProcessDirector pdpr-Skript auf den Computern installieren, die Jobs übermitteln, und den gleichen Befehl verwenden, um Jobs an RICOH ProcessDirector zu senden.
Das Installationspaket für das pdpr-Script wird auf den primären Computer kopiert, wenn Sie das Basisprodukt installieren. Sie können das Installationspaket kopieren und auf Computern installieren, die Jobs mit den unterstützten Linux- und Windows-Betriebssystemen einreichen.
    Hinweis:
  • Kontaktieren Sie Ihren Ricoh Kundendienstmitarbeiter, um das pdpr-Script auf einem anderen Betriebssystem zu installieren.
Für das pdpr-Skript muss Perl ausgeführt werden. Bevor Sie das pdpr-Script installieren, stellen Sie sicher, dass ein Perl-Interpreter auf den Client-Systemen installiert ist.

Das pdpr-Script verwendet eine Steuerdatei namens pdpr.cfg, um zu bestimmen, ob Jobs an InfoPrint Manager oder RICOH ProcessDirector gesendet werden. Sie können die Steuerdatei entweder auf dem gleichen Computer speichern, auf dem Sie das pdpr-Script installieren, oder Sie können sie an einem zentralen Ort speichern und über FTP mit dem pdpr-Script darauf zugreifen. Das pdpr-Script verwendet anonyme Anmeldeinformationen für den FTP-Server, sodass der anonyme Benutzer über Leseberechtigungen für die Datei verfügen muss.

Kontaktieren Sie Ihren Ricoh Kundendienstmitarbeiter, um das aktuellste pdpr-Script zu erhalten.

Gehen Sie wie folgt vor, um das pdpr-Script zu installieren und konfigurieren.

  1. Melden Sie sich am primären Computer als Benutzer mit Administratorberechtigungen an.
  2. Suchen Sie die pdpr-Installationsdatei: C:\aiw\aiw1\samples\pdpr\pdpr_installer.
  3. Kopieren Sie die Datei in ein temporäres Verzeichnis auf dem Computer, auf dem der pdpr-Befehl ausgeführt wird.
  4. Melden Sie sich an einem Client-Computer an:
    • Melden Sie sich bei einem Linux-basierten Client als Root-Benutzer an, und öffnen Sie eine Befehlszeile.
    • Melden Sie sich bei einem Windows-Client als Benutzer mit Administratorrechten an, und öffnen Sie eine Befehlszeile.
  5. Ändern Sie die Verzeichnisse zu dem Verzeichnis, das pdpr_installer enthält.
  6. Typ: perl pdpr_installer
    Die Schnittstelle des Installationsprogramms wird im Befehlszeilenfenster ausgeführt.
  7. Wenn das Installationsprogramm Sie fragt, wo Sie das Programm installieren möchten, wählen Sie ein anderes Verzeichnis als das temporäre Verzeichnis aus, in das pdpr_installer kopiert wurde.
      Wichtig:
    • Wenn Sie in ein temporäres Verzeichnis installieren, schlägt die Installation fehl. Sie erhalten eine unvollständige Installation, bei der ein pdpr-Verzeichnis anstelle des pdpr-Scripts vorhanden ist.
  8. Beantworten Sie die Fragen im Installationsprogramm entsprechend der folgenden Definitionen:
    Hostname oder IP-Adresse des RICOH ProcessDirector-Servers
    Vollständig qualifizierter Hostname oder IP-Adresse des Computers, auf dem der primäre Server installiert ist
    Vollständiger FTP-Pfad zur Datei pdpr.cfg
    Wenn Sie die Datei pdpr.cfg an einem zentralen Ort speichern möchten, der vollständige Pfad zur Datei pdpr.cfg. Der Wert muss mit dem Dateinamen pdpr.cfg enden.

    Wenn Sie die Datei pdpr.cfg auf dem gleichen System wie das pdpr-Script speichern möchten, geben Sie nichts ein. Drücken Sie die Eingabetaste, und fahren sie mit dem Installationsprogramm fort.

  9. Schließen Sie den Installationsvorgang ab:
    • Wenn Sie auf einem Linux-Client installieren, melden Sie sich ab und wieder an, damit die Änderungen wirksam werden.
    • Wenn Sie auf einem Windows-Client installieren, starten Sie den Computer neu, damit die Änderungen wirksam werden.
  10. Um Regeln für die Analyse des pdpr-Befehls und das Senden von Jobs an RICOH ProcessDirector zu definieren, bearbeiten Sie die Datei pdpr.cfg.
    Die Datei muss eine Zeile für jede Regel enthalten, die Sie definieren. Jobs werden basierend auf der letzten Regel, der sie entsprochen haben, an eine Eingabeeinheit gesendet. Wenn der Job die Bedingungen keiner Regel erfüllt, wird er an InfoPrint Manager gesendet.

    Jede Zeile der Datei folgt der folgenden Syntax:

    • FileName | LDName,regular_expression, input_device_name, [BOTH]

    Verwenden Sie FileName, wenn Sie den Dateinamen der Eingabedatei analysieren möchten, um zu bestimmen, wohin der Job gesendet werden soll. Verwenden Sie LDName, um den Wert der Option -d (InfoPrint Manager logisches Ziel) des pdpr-Befehls zu analysieren, um zu bestimmen, wohin der Job gesendet werden soll.

    Beispielweise kann die Datei folgende Zeilen enthalten:

    LDName, .*\.[Pp][Ss], InputPS
    FileName, .*\.[Aa][Ff][Pp], InputAFP

    Die erste Zeile befiehlt dem Script, die Option -d des pdpr-Befehls zu analysieren. Wenn der angegebene Wert für diese Option mit .ps oder .PS endet, wird der Job zur Eingabeeinheit namens InputPS gesendet. Die zweite Zeile befiehlt dem Script, den Dateinamen der Eingabedatei zu analysieren. Wenn der Dateiname mit .ps oder .AFP endet, wird der Job zur Eingabeeinheit namens InputAFP gesendet.

    Wenn keine der Bedingungen erfüllt ist, wird der Job mithilfe des gespeicherten Werts in der Umgebungsvariable PDHOST des Systems an InfoPrint Manager gesendet.

    Fügen Sie den Parameter BOTH zum Ende eines Eintrags hinzu, um anzeigen, dass bei Erfüllung der Bedingung der Job sowohl an InfoPrint Managerals auch an RICOH ProcessDirector gesendet werden soll. Dies ist hilfreich, wenn Sie RICOH ProcessDirector anfänglich für den Empfang von Jobs über pdpr konfigurieren, da Sie so die RICOH ProcessDirector-Konfiguration testen und gleichzeitig weiterhin InfoPrint Manager in Ihrer Produktionsumgebung verwenden können.

Jetzt können Sie RICOH ProcessDirector auf allen Client-Systemen für den Empfang von Jobs mit dem pdpr-Script konfigurieren.

1.3.3.8 Basisprodukt, Features und Erweiterungen deinstallieren

Sie können nur einen Befehl verwenden, um das Basisprodukt und alle Features und Erweiterungen gleichzeitig zu deinstallieren. Sie können Features oder Erweiterungen nicht einzeln deinstallieren.
    Wichtig:
  • Verwenden Sie nicht die Windows-Systemsteuerung zur Deinstallation von RICOH ProcessDirector.

So deinstallieren Sie das Basisprodukt und alle Features und Erweiterungen:

  1. Melden Sie sich beim primären Computer als der Benutzer an, der RICOH ProcessDirector installiert hat.
  2. Gehen Sie in das Verzeichnis, in dem Sie RICOH ProcessDirector installiert haben.
    Falls Sie das Standardverzeichnis während der Installation akzeptiert haben, gehen Sie zu C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector.
  3. Gehen Sie zu _uninstall\ippd und führen Sie removeIPPD.exe aus.
    RICOH ProcessDirector startet das Programm, das Sie durch den Deinstallationsprozess leitet. Führen Sie die Anweisungen des Programms aus.
  4. Klicken Sie auf Deinstallieren, um den Deinstallationsprozess zu starten.
    Wenn die Deinstallation abgeschlossen ist, wird Ihnen entweder eine Nachricht darüber angezeigt, dass die Deinstallation erfolgreich abgeschlossen wurde, oder eine Nachricht mit Hinweisen, dass Fehler aufgetreten sind sowie die Position der Datei mit dem Fehlerprotokoll.
  5. Klicken Sie auf Fertig.
  6. Falls der primäre Computer nicht automatisch neu gestartet wird, starten Sie ihn manuell neu.
  7. Das Deinstallationsprogramm hinterlässt einen Teil der Verzeichnisstruktur. Um vollständig alle Dateien zu entfernen, die das RICOH ProcessDirector-Installationsprogramm installiert hat, entfernen Sie das Verzeichnis C:\aiw\. Falls Sie RICOH ProcessDirector in einem anderen Verzeichnis als dem Standardverzeichnis installiert haben, entfernen Sie C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector.
      Wichtig:
    • Entfernen Sie nicht die Ordner %ProgramData%\Ricoh\InfoPrint Manager\var\psf und %ProgramData%\Ricoh\InfoPrint Manager\var\psf\segments, falls InfoPrint Manager auf dem Server installiert ist, den Sie gerade verwenden.

1.3.3.9 Einen Anwendungsserver deinstallieren

So deinstallieren Sie einen Anwendungsserver von einem Windows-Computer:
  1. Melden Sie sich am Anwendungsserver als Administrator an.
  2. Wenn der Anwendungsserver auf einem Windows 11 Pro-Computer installiert ist, müssen Sie vor der Deinstallation des Anwendungsservers eine Umgebungsvariable hinzufügen, um das Deinstallationsskript auszuführen. So fügen Sie die Umgebungsvariable hinzu:
    1. Klicken Sie auf die Windows-Start-Schaltfläche und geben Sie Systemsteuerung ein.
    2. Klicken Sie auf Systemsteuerung.
    3. Navigieren Sie zu System und klicken Sie auf Erweiterte Systemeinstellungen.
    4. Klicken Sie im Dialogfeld Systemeigenschaften auf Umgebungsvariablen.
    5. Klicken Sie im Abschnitt "Systemvariablen" auf Neu.
    6. Geben Sie JAVA_TOOL_OPTIONS in das Feld Variablenname ein.
    7. Geben Sie "-Dos.name=Windows Server 2019" in das Feld Variablenwert ein.
    8. Klicken Sie auf OK.
  3. Gehen Sie in das Verzeichnis, in dem Sie RICOH ProcessDirector installiert haben. Falls Sie während der Installation das Standardverzeichnis übernommen haben, navigieren Sie zu C:\Programme\Ricoh\ProcessDirector.
  4. Navigieren Sie zu _uninstall\ippds und führen Sie removeIPPDs.exe aus.
  5. Klicken Sie auf Deinstallieren, um den Deinstallationsprozess zu starten.
    Wenn die Deinstallation abgeschlossen ist, wird Ihnen entweder eine Nachricht darüber angezeigt, dass die Deinstallation erfolgreich abgeschlossen wurde, oder eine Nachricht mit Hinweisen, dass Fehler aufgetreten sind sowie die Position der Datei mit dem Fehlerprotokoll.
  6. Klicken Sie auf Fertig.

1.3.3.10 Transform Features deinstallieren

Wenn Sie Transform Features deinstallieren möchten, müssen Sie dies gegebenenfalls vom Server und dem BladeCenter deinstallieren.

1.3.3.10.1 Transform Features von einem Server deinstallieren

In diesem Abschnitt wird das Verfahren zur Deinstallation von Transform Features von einem Server beschrieben.
So deinstallieren Sie Transform Features von einem Server:
  1. Für Linux führen Sie diesen Befehl aus diesem Pfad aus: /opt/infoprint/itm/_uninst/uninstall_itm.sh; für Windows geben Sie den Deinstallationsbefehl aus diesem Pfad an: install_path\_uninst\uninstall.exe.
  2. Um nur eine bestimmte Umwandlung zu deinstallieren, führen Sie für Linux diesen Befehl aus:
    /opt/infoprint/itm/_inst/feature/<transform_id>/_uninst/uninstall_tf_<transform_id>.sh, wobei <transform_id> der Name der Umwandlung ist.
  3. Die Seite Willkommen beim Programm zur Deinstallation.
  4. Klicken Sie auf Weiter.
    Auf der Zusammenfassungsseite wird angezeigt, dass das Installationsprogramm Transform Features deinstallieren wird.
  5. Klicken Sie auf Deinstallieren.
    Auf der Seite wird angezeigt, dass Transform Features erfolgreich deinstalliert wurde.
  6. Klicken Sie auf Fertigstellen, um den Assistenten zu beenden.
Unter Windows-Betriebssystemen kann Transform Features auch über die Systemsteuerung deinstalliert werden.

1.3.3.10.2 Transform Features auf einem Linux-Server über die Befehlszeile deinstallieren

Dieser Abschnitt beschreibt die Deinstallation von Transform Features über die Befehlszeile.
So deinstallieren Sie Transform Features von einem Linux-Server:
  1. Melden Sie sich als Root User (Administrator) an.
  2. Geben Sie bei einer Deinstallation über Konsole den folgenden Befehl ein:
    /opt/infoprint/itm/_uninst/uninstall_itm.sh
  3. Um nur eine bestimmte Umwandlung zu deinstallieren, geben Sie diesen Befehl ein:
    /opt/infoprint/itm/_inst/feature/<transform_id>/_uninst/uninstall_tf_<transform_id>.sh, wobei <transform_id> der Name der Umwandlung ist.

1.3.3.10.3 Transform Features Auf einem Windows-Server über die Befehlszeile deinstallieren

Dieser Abschnitt beschreibt die Deinstallation von Transform Features über die Befehlszeile.
So deinstallieren Sie Transform Features von einem Windows-Server:
  1. Melden Sie sich als Administrator an.
  2. Geben Sie bei einer Deinstallation über Konsole den folgenden Befehl ein:
    Installationspfad\_uninst\uninstall.exe -i console
  3. Geben Sie bei einer stillen Deinstallation (keine Ausgabe und keine Benutzereingabe erforderlich) den folgenden Befehl ein:
    Installationspfad\_uninst\uninstall.exe -i silent

1.3.4 Migrieren und Aktualisieren

Ein Upgrade ist die Aktualisierung von RICOH ProcessDirector auf eine neuere Version oder einen neueren Servicestufe. Bei der Migration handelt es sich um den Wechsel von einem anderen Ricoh Production Print-Produkt zu RICOH ProcessDirector.

Dieser Abschnitt enthält Informationen über:

  • Installieren von Produkt-Updates für RICOH ProcessDirector.
  • Migrieren von Objekten von RICOH ProcessDirector auf einem Computer zu einer Installation auf einem anderen System.
  • Verschieben von einem Produkt zu einem anderen, beispielsweise von InfoPrint Umwandlungsmanager zu RICOH ProcessDirector Transform-Feature.

1.3.4.1 Ein RICOH ProcessDirector "Product Update" installieren

1.3.4.1.1 Das Update vorbereiten

Wenn Sie Ihr System für eine Aktualisierung vorbereiten, müssen Sie festlegen, wie Sie Ihr System aktualisieren möchten und welche Komponenten Sie installiert haben, und dann Ihr System sichern.

So bereiten Sie sich auf eine Aktualisierung vor:

  1. Entscheiden Sie, wie Sie Ihr System aktualisieren. Sie haben zwei Möglichkeiten:
    • Laden Sie die vollständige ISO-Datei des Produkts für die neueste Version von RICOH ProcessDirector herunter.

      Die ISO-Datei enthält eine vollständige Aktualisierung des Basisprodukts und aller Funktionen. Sie installieren die Aktualisierung genauso, wie Sie das Produkt ursprünglich installiert haben.

      Diese Option ist die effizienteste, da es nur ein Paket zum Herunterladen gibt und die installierten Funktionen automatisch aktualisiert werden.

        Hinweis:
      • RICOH Transform Features müssen separat heruntergeladen und installiert werden.
    • Laden Sie die Aktualisierungspakete für das Basisprodukt und alle von Ihnen installierten Funktionen herunter.

      Das Herunterladen einzelner Aktualisierungspakete kann schneller sein als das Herunterladen der vollständigen ISO-Datei, da jedes Paket deutlich kleiner ist als die ISO-Datei. Allerdings muss jedes Paket einzeln heruntergeladen werden. Wenn Sie eine große Anzahl von Funktionen aktualisieren müssen, kann der Prozess sehr lange dauern.

      Ein "Product Update" kann nur auf RICOH ProcessDirector-Systeme der Version 3.6 oder höher installiert werden. Wenn Ihre Software unter Version 3.6 liegt, verwenden Sie die vollständige ISO-Datei des Produkts oder wenden Sie sich an den Software-Support.

  2. Wenn RICOH Transform Features auf Ihrem System installiert ist, melden Sie sich an der Benutzerschnittstelle von Transform Feature an, und rufen Sie das Dialogfeld "Info" auf. Notieren Sie, welche Umwandlungen installiert sind.
  3. Wenn Sie sich für die vollständige ISO-Datei des Produkts entschieden haben, folgen Sie den Anweisungen in den Kapiteln 3 und 4 von Ricoh ProcessDirector: Planung und Installation für den Download und die Installation der Aktualisierung.
  4. Wenn Sie sich für die Installation von Aktualisierungspaketen entschieden haben, müssen Sie das Basisprodukt und alle derzeit installierten Funktionen aktualisieren.
    1. Melden Sie sich als autorisierter Benutzer an, um Feature Manager zu verwenden.
    2. Klicken Sie auf Verwaltung.
    3. Wählen Sie im linken Teilfenster Utilities Funktionen.
      Wenn Sie eine Fehlermeldung erhalten, müssen Sie den "Feature Manger" manuell starten:
      • Melden Sie sich beim primären Computer als der Benutzer an, der RICOH ProcessDirector installiert hat. Klicken Sie auf die Windows-Start-Schaltfläche und geben Sie Dienste ein, um nach der Dienste-App zu suchen. Öffnen Sie die Dienste-App, klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf den Feature Manager-Dienst und wählen Sie Neustart.
      Um den Vorgang abzuschließen, löschen Sie Ihren Browser-Cache und laden Sie die Feature Manager-Webseite neu.
    4. Erstellen Sie eine Liste mit allen Funktionen mit einer Versionsnummer in der Spalte Installierte Version.
      Das Feature "Product Update" enthält das Basisprodukt. Das Basisprodukt muss daher immer aktualisiert werden.
  5. Erstellen Sie eine Sicherungskopie des Systems. Geben Sie dazu die folgenden Befehle ein.
    • "C:\Program Files\7-Zip\7z.exe" a -t7z lib.7z "C:\aiw\aiw1\lib"
    • "C:\Program Files\7-Zip\7z.exe" a -t7z ext-xml.7z "C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\extensions\**\extension.xml"
      Hinweis:
    • Dieses Verfahren stoppt und startet den RICOH ProcessDirector-Server wieder. Führen Sie dieses Verfahren im Rahmen einer geplanten Wartung aus.
  6. Deaktivieren Sie die Antivirensoftware.
    Während des Installationsvorgangs werden verschiedene Archivdateien (ZIP-, JAR- und EPK-Dateien) auf Ihren Server kopiert. Anschließend werden die Inhalte extrahiert und in die richtigen Verzeichnisse auf Ihrem System verschoben. Antivirenprogramme sperren und scannen normalerweise Dateien, die aus Archiven extrahiert wurden.

    Während der Sperr- und Scanvorgang im Allgemeinen schnell ist, läuft das Installationsprogramm schneller. Wenn das Installationsprogramm versucht, Dateien zu entpacken und zu verschieben, bevor der Scanvorgang abgeschlossen ist, kommt es zu Installationsfehlern, die schwer zu beheben sind. Deaktivieren Sie Ihre Antiviren-Software während des Installationsvorgangs, um diese Art von Fehlern zu vermeiden.

      Hinweis:
    • Microsoft Defender Firewall und Microsoft Defender Antivirus sind separate Programme. Sie müssen Microsoft Defender Antivirus deaktivieren. Das Deaktivieren der Microsoft Defender Firewall verhindert die beschriebenen Installationsprobleme nicht.
    • Microsoft Defender Antivirus muss deaktiviert werden; der passive Modus reicht nicht aus, um Installationsfehler zu vermeiden.
  7. Vergewissern Sie sich, dass diese Ausnahmen in Ihrer Antiviren-Software konfiguriert sind.

    Wenn Sie Ihre Antiviren-Software nicht vollständig deaktivieren können, können Sie einige Verzeichnisse von den Scans ausschließen, um die Wahrscheinlichkeit von Installationsfehlern zu verringern. Darüber hinaus beeinträchtigen die meisten Antivirenprogramme die Funktion von Datenbanken. Die Software stellt manchmal Dateien unter Quarantäne, die von Datenbanken verwendet werden, und verursacht dadurch Betriebsfehler. Das Einrichten dieser Ausnahmen verhindert nun diese Fehler nach der Installation von RICOH ProcessDirector.

    Verifizieren Sie die Ausnahmen für diese Pfade:

    • C:\aiw\aiw1
    • C:\Programme\Ricoh\ProcessDirector
    • Wenn Sie DB2 als Datenbank verwenden möchten:
      • C:\AIWINST
      • C:\ProgramData\IBM
    • Wenn Sie eine benutzerdefinierte Funktion verwenden, die die BCC-Software mit RICOH ProcessDirector integriert:
      • C:\BCC
    Wichtig:
  • Wenn Ihr RICOH ProcessDirector für Windows-System die Version 3.6.0 hat, laden Sie die benötigten Dateien herunter, installieren Sie jedoch das Feature "Product Update" oder sonstige Features erst nach Rücksprache mit dem Ricoh Softwaresupport. Vor dem Installieren von "Product Update" muss erst ein spezielles Dienstprogramm ausgeführt werden. Anderenfalls kann Ihr System nicht neu gestartet werden.

1.3.4.1.2 Herunterladen und Installieren von Update-Paketen

Produktaktualisierungen für RICOH ProcessDirector können von der Ricoh Software-Webseite heruntergeladen werden.
    Hinweis:
  • Bei diesem Verfahren wird davon ausgegangen, dass Sie nicht den primären Computer für den Zugriff auf die externe Webseite und das Herunterladen der Aktualisierungsdateien verwenden.

    Wenn Sie die Dateien direkt auf den primären Computer herunterladen, laden Sie die Dateien in dieses Verzeichnis herunter:

    • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\available

So laden Sie die Aktualisierungspakete herunter und installieren sie:
  1. Öffnen Sie in einem Web-Browser diese Seite: https://dl.ricohsoftware.com/.
  2. Klicken Sie auf Software-Downloads, geben Sie Ihre Berechtigungs-ID ein, und klicken Sie auf Übermitteln.
  3. Optional: Wenn Sie Updates zu RICOH Transform Features herunterladen möchten, suchen Sie die Namen dieser Umwandlungen, und klicken Sie auf diese Namen, um die Updates herunterzuladen.
  4. Klicken Sie rechts auf der Seite auf Zugehörige Dateien anzeigen.
  5. Klicken Sie auf die Titel der einzelnen Pakete, die Sie herunterladen möchten. Beginnen Sie mit Ricoh ProcessDirector: Product Update Feature.
    Ermitteln Sie anhand der zuvor angefertigten Liste der installierten Features, welche weiteren Pakete herunterzuladen sind.
  6. Prüfen Sie im Anschluss an das Herunterladen bei jedem einzelnen Paket die MD5-Prüfsumme. Diese Prüfsumme muss mit dem auf der Webseite angegebenen Wert übereinstimmen. Ersetzen Sie dabei ProductUpdate.epk durch den Namen der Datei:
    • certutil -hashfile ProductUpdate.epk MD5

    Wenn die Prüfsummen nicht übereinstimmen, laden Sie die Datei erneut herunter.

      Wichtig:
    • Wenn Ihr RICOH ProcessDirector für Windows-System die Version 3.6.0 hat, laden Sie die benötigten Dateien herunter, installieren Sie jedoch das Feature "Product Update" oder sonstige Features erst nach Rücksprache mit dem Ricoh Softwaresupport. Vor dem Installieren von "Product Update" muss erst ein spezielles Dienstprogramm ausgeführt werden. Anderenfalls kann Ihr System nicht neu gestartet werden.
  7. Melden Sie sich am primären Computer als Administrator an.
  8. Kopieren Sie die EPK-Dateien in dieses Verzeichnis auf dem primären Computer:
    • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\available
  9. Installieren Sie die Funktion "Produktaktualisierung" mit dem Import-Paket.
  10. Nach Abschluss des Installationsvorgangs startet RICOH ProcessDirector neu. Melden Sie sich über einen Browser an der Benutzerschnittstelle an. Sollte während des Installationsvorgangs ein Fehler auftreten, wenden Sie sich an den Ricoh Softwaresupport.
  11. Wenn Sie andere Funktionspakete heruntergeladen haben, installieren Sie die mit dem Feature Manager.
    Wichtig:
  • Es gibt Pakete, die Funktionsaktualisierungen enthalten, die nur auf Anweisung des Ricoh Software Supports installiert werden. Wenden Sie sich an das Ricoh Software-Supportteam, bevor Sie andere Pakete als das Basisprodukt, Sprachpakete und Schriftartensammlungen herunterladen und installieren.

1.3.4.2 Verwendung des Migrationsassistenten

Der Migrationsassistent ist ein Dienstprogramm, das Sie dabei unterstützt, Objekte von einem RICOH ProcessDirector-System in ein anderes zu verschieben.

Bevor Sie mit dem folgenden Vorgang beginnen, installieren Sie RICOH ProcessDirector auf einem neuen Computer. Dieser Computer wird als Zielsystem bezeichnet. Außerdem benötigen Sie die URL für die Anmeldeseite Ihres bestehenden RICOH ProcessDirector-Systems und den Benutzernamen eines RICOH ProcessDirector-Administrators auf diesem System. Das bestehende System ist das Quellsystem.

Hinweis: Auf dem Quell- und dem Zielsystem können unterschiedliche Betriebssysteme installiert sein.
Um den Migrationsassistenten zu verwenden, befolgen Sie die folgenden Schritte, um Ihre Systeme vorzubereiten, den Migrationsassistenten auszuführen und den Prozess abzuschließen, indem Sie die Migrationsaufgaben ausführen, die der Migrationsassistent nicht erledigen kann.

1.3.4.2.1 Planung für die Migration der Berichte-Datenbank

Wenn Sie RICOH ProcessDirector auf einem anderen Computer aktualisieren, auf dem die Berichte-Funktion installiert ist, sind besondere Überlegungen erforderlich. Sie müssen mehrere Entscheidungen in Bezug auf die Berichte-Datenbank treffen, damit die Migration reibungslos verläuft.
Weiterhin dieselbe Berichte-Datenbank verwenden?

Die erste Entscheidung, die Sie treffen müssen, ist, ob Sie die gleiche Datenbank für die Speicherung Ihrer Berichtsdaten mit der neuen Installation weiter verwenden oder eine neue Datenbank installieren wollen. Dabei gibt es mehrere Punkte zu beachten:

  • Wenn die Berichte-Datenbank auf dem Quellsystem mit RICOH ProcessDirector läuft, möchten Sie diese Datenbank wahrscheinlich auf das neue System verschieben.
  • Wenn die Berichte-Datenbank auf einem anderen System in Ihrem Netzwerk läuft und Sie RICOH ProcessDirector für den Zugriff darauf konfiguriert haben, möchten Sie wahrscheinlich weiterhin diese Datenbank verwenden.
  • Wenn Sie auf neue Server-Hardware aufrüsten, um ältere Server zu konsolidieren oder außer Betrieb zu nehmen, sollten Sie die Möglichkeit in Betracht ziehen, Ihre Berichtsdaten mit RICOH ProcessDirector auf den neuen Server zu übertragen.

Wenn Sie Ihr neues RICOH ProcessDirector-System (Ihr Zielsystem) mit Ihrer bestehenden Berichte-Datenbank verbinden möchten, verwenden Sie diese Einstellung auf der Seite Berichte des Migrationsassistenten:

  • Berichte-Datenbank-Konfiguration: Vorhandene Berichte-Datenbank verwenden
Fahren Sie mit dem Abschnitt Vorbereitung auf die Verwendung des Migrationsassistenten fort.

Wenn Sie eine neue Datenbank erstellen möchten, fahren Sie mit der nächsten Frage fort.

Wo soll die neue PostgreSQL-Datenbank für Berichte erstellt werden?

RICOH ProcessDirector kann so konfiguriert werden, dass entweder IBM DB2 oder PostgreSQL zum Speichern von Daten und zur Verwaltung von Jobs im Verlauf ihrer Workflows verwendet wird. Die Berichte-Datenbank speichert Daten in einer PostgreSQL-Datenbank, unabhängig von der Datenbankkonfiguration, die RICOH ProcessDirector für die primäre Datenbank verwendet.

Bevor Sie mit der Migration beginnen, legen Sie fest, ob Sie Ihre Berichte-Datenbank in einer PostgreSQL-Instanz erstellen wollen, die vom RICOH ProcessDirector-Installationsprogramm installiert wurde, oder in einer Instanz, die Sie separat installieren.

Um das mit RICOH ProcessDirector installierte PostgreSQL zu verwenden
Eine vorbereitende Konfiguration ist nicht erforderlich. Wenn Sie den Migrationsassistenten ausführen, wird die Berichte-Datenbank in derselben PostgreSQL-Instanz erstellt, die RICOH ProcessDirector verwendet, jedoch in einem separaten Datenbank-Cluster.
    Hinweis:
  • Auch wenn Sie RICOH ProcessDirector mit IBM DB2 verwenden, können Sie diese Option nutzen.

Wenn Sie den Migrationsassistenten ausführen, wählen Sie Folgendes: Berichte-Datenbank-Konfiguration: Neue Berichte-Datenbank verwenden.

Um ein separat installiertes PostgreSQL zu verwenden
Bevor Sie den Migrationsassistenten starten, konfigurieren Sie die Einstellungen der Berichte-Datenbank für das Zielsystem auf der Seite Verwaltung Berichte Datenbankeinstellungen. Geben Sie Werte für die Eigenschaften im Abschnitt Allgemein ein und klicken Sie dann auf den Schalter neben Deaktiviert: Keine Daten erfassen, um die Datenerfassung zu aktivieren.

Wenn Sie die Datenerfassung aktivieren, wird der Berichte-Datenbankcluster erstellt, es werden jedoch keine Datenbanktabellen erstellt. Erstellen Sie vor der Ausführung des Migrationsassistenten keine Data Collectors, Daten-Transmitter und sammeln Sie keine Daten mit dem Schritt WritePropsToReportsDatabase.

Wenn Sie den Migrationsassistenten ausführen, wählen Sie Folgendes: Berichte-Datenbank-Konfiguration: Neue Berichte-Datenbank verwenden.

Migrieren Sie Ihre bestehenden Daten in die neue Datenbank?

Wenn Sie sich für die Erstellung einer neuen Berichte-Datenbank entscheiden, können Sie auch festlegen, ob die in der bestehenden Datenbank gespeicherten Daten in die neue Datenbank verschoben werden sollen. Wählen Sie die richtige Einstellung auf der Seite Berichte des Migrationsassistenten:

  • Vorhandene Berichte-Daten importieren
  • Vorhandene Berichte-Daten nicht importieren

1.3.4.2.2 Vorbereitung auf die Verwendung des Migrationsassistenten

Für eine erfolgreiche Migration empfehlen wir, einige Maßnahmen zur Vorbereitung Ihrer Systeme zu ergreifen, um schwer zu lösende Probleme zu vermeiden, die zu einem Scheitern der Migration führen könnten.
So bereiten Sie Ihre Systeme auf die Migration vor:
  1. Stellen Sie fest, ob Ihr System benutzerdefinierte oder erweiterte Funktionen enthält.
    1. Wählen Sie in Ihrem bestehenden System die Registerkarte Verwaltung und klicken Sie auf Lizenzen.
    2. Vergleichen Sie die Liste der installierten Lizenzen mit dieser Liste. Notieren Sie sich alle Lizenzen, die nicht in dieser Liste aufgeführt sind.
      Im Basisprodukt enthaltene Pakete

      • Advanced Transform
      • AFP-Editor
      • AFP-Unterstützung
      • Archiv
      • KI-Verbindung
      • Automatische Überprüfung
      • Avanti Slingshot Connect
      • Allgemeine Eigenschaften
      • Benutzerdefinierte Eigenschaften
      • Cut Sheet Support for Kodak
      • Cut Sheet Support for TASKalfa
      • Cut Sheet Support for Xerox
      • Deadline Tracker
      • Electronic Presentment
      • Enterprise Key
      • Feature Manager
      • FusionPro Connect
      • HTTPS-Unterstützung

      • Informationszentrum
      • InputAFP
      • InputImage
      • InputPCL
      • InputPDF
      • InputPS
      • Inserter
      • MarcomCentral Connect
      • Migrationsassistent
      • Anmerkungen
      • Auftragsverwaltung
      • OutputAFP
      • OutputPCL
      • OutputPDF
      • OutputPS
      • PDF-Dokument-Unterstützung
      • PitStop Connect
      • Postal-Enablement
      • Einstellungsverwaltung
      • Vorgedruckte Formulare austauschen
      • Produkt-Update
      • Quadient Inserter Express
      • Quadient Inspire Connect (zuvor Designer)
      • Berichte
      • Ricoh PDF-Drucker
      • RICOH Predictive Insight Connect (vorher RICOH Supervisor Connect)
      • Sicherheit
      • Ultimate Impostrip Connect
      • Web Services Enablement
      • Whitespace Manager
      • Workflow-Editor
      • WPM
    3. Wenn alle Pakete auf Ihrem System oben aufgeführt sind, fahren Sie mit Schritt 2 fort.
    4. Wenn Sie auf Ihrem System Pakete finden, die nicht in der obigen Liste enthalten sind, wenden Sie sich an Ricoh, um aktualisierte Pakete anzufordern.
        Wichtig:
      • Sie können Ihre Systeme weiterhin für die Migration vorbereiten, aber Sie dürfen den Migrationsassistenten nicht starten, bevor Sie die aktualisierten Pakete erhalten haben. Der letzte Schritt in diesem Verfahren erklärt, was Sie mit den aktualisierten Paketen tun können, nachdem Sie sie erhalten haben.
  2. Installieren Sie RICOH ProcessDirector auf dem Zielsystem.
    1. Überprüfen Sie, dass Ihr System die Voraussetzungen erfüllt.
    2. Befolgen Sie die Installationsanweisungen genau wie bei einer Neuinstallation.
    3. Kehren Sie zu diesem Verfahren zurück, nachdem Sie die Installation des Basisprodukts abgeschlossen haben.
    4. Melden Sie sich bei der Version von RICOH ProcessDirector an, die Sie gerade installiert haben. Verwenden Sie den Benutzernamenaiw und das Kennwortaiw.

      Wenn Sie das Kennwort für diesen Benutzer ändern, merken Sie sich das neue Kennwort. Wir empfehlen, sich als dieser Benutzer anzumelden, bis der Migrationsprozess abgeschlossen ist und alle Benutzer in das Zielsystem importiert wurden.

    5. Installieren Sie die gleichen Features, die Sie auf Ihrem alten System hatten, und alle neuen Features, die Sie erworben haben. Sollte während des Installationsvorgangs ein Fehler auftreten, wenden Sie sich an den Ricoh Softwaresupport.

      Weitere Informationen finden Sie unter Features installieren und RICOH Transform Features installieren.

    6. Laden Sie die Lizenzschlüssel herunter und installieren Sie sie. RICOH ProcessDirector und alle Funktionen werden im Testmodus installiert. Wenn die Testperiode abläuft, bevor Sie Lizenzschlüssel installieren, funktioniert die Software nicht mehr.

      Hinweis: Sie können die Lizenzschlüssel auch nach Abschluss des Migrationsprozesses installieren.
  3. Wenn Sie die Berichte-Funktion verwenden, lesen Sie Planung für die Migration der Berichte-Datenbank. Bevor Sie den Migrationsassistenten starten, sollten Sie diese Punkte beachten:
    • Sie können wählen, ob Sie die vorhandene Berichte-Datenbank weiter verwenden oder eine neue Datenbank für das Zielsystem erstellen möchten.
    • Wenn Sie eine neue Datenbank erstellen wollen, überlegen Sie, welche Instanz von PostgreSQL Sie verwenden wollen, eine Instanz, die mit RICOH ProcessDirector installiert wurde oder eine separat installierte.
    • Wenn Sie eine neue Datenbank für das Zielsystem erstellen, überlegen Sie, ob Sie Ihre bestehenden Daten migrieren wollen.

    Überlegen Sie, ob Sie vorhaben, auf dem Zielsystem eine neue Berichte-Datenbank zu erstellen und Ihre vorhandenen Daten in diese zu migrieren:

    1. Melden Sie sich beim Quellsystem an und aktivieren Sie alle Datensammler, deren Daten Sie migrieren möchten.
    2. Erstellen Sie die neue Datenbank. Melden Sie sich beim Zielsystem an und öffnen Sie Verwaltung Berichte Datenbankeinstellungen. Überprüfen und aktualisieren Sie die Einstellungen und aktivieren Sie dann die Datenerfassung. Die Datenbanktabelle wird automatisch erstellt, wenn alles richtig konfiguriert ist.
      Hinweis: Dieser Schritt ist erforderlich, wenn Sie eine PostgreSQL-Instanz verwenden, die außerhalb von RICOH ProcessDirector installiert ist.
  4. Wenn Sie die Funktion zum Ersetzen vorgedruckter Formulare verwenden, exportieren Sie die Datei media.zip von Ihrem Zielsystem und kopieren Sie sie in das Quellsystem. Befolgen Sie die Anweisungen für Exportieren von Medien mit elektronischen Formularen.
  5. Wenn Sie Schrittressourcen importieren, werden die Dateien, auf die sie sich beziehen, nicht in das Exportpaket aufgenommen. Kopieren Sie die Dateien, auf die in den Schrittressourcen verwiesen wird, manuell aus dem Quell- in das Zielsystem. Sie müssen die Dateien in das Zielsystem kopieren, bevor Sie den Migrationsassistenten starten.
    1. Zum Importieren aller Schrittressourcen kopieren Sie den Inhalt von C:\aiw\aiw1\StepResources aus dem Quellsystem in das gleiche Verzeichnis im Zielsystem.
    2. Zum Importieren bestimmter Schrittressourcen öffnen Sie die exportierte XML-Datei. Suchen Sie den Eintrag für jede exportierte Schrittressource und suchen Sie das Merkmal StepResource.File. Suchen Sie in diesem Wert den Namen der RSC-Datei, die dieser Schrittressource zugeordnet ist. Zum Beispiel in diesem Wert:
      <property name="StepResource.File" value="{"fileName" : 
      "C:\aiw\aiw1\StepResources\
      1992052c6ef44a229b8b43d77232bf53.rsc" , ","displayName" : "
      Ricoh_Export-2019-08-26_13-30-04.xml"}"/>

      Der Dateiname lautet: 1992052c6ef44a229b8b43d77232bf53.rsc

    3. Suchen Sie die Datei im Quellsystem und kopieren Sie sie in das gleiche Verzeichnis auf dem Zielsystem.
  6. Der Migrationsassistent kann keine SSH-Schlüssel-Anmeldeinformationen migrieren.
    Anmeldeinformationen für den privaten Schlüssel können nicht exportiert werden, da sie auf dem System erstellt werden müssen, auf dem sie verwendet werden. Objekte, die Anmeldeinformationen für private Schlüssel verwenden, schlagen im Migrationsassistenten fehl und müssen anschließend manuell neu erstellt werden.
  7. Vermeiden Sie häufige Probleme, die zum Scheitern der Migration führen können:
    1. Erstellen Sie eine Momentaufnahme oder eine Sicherungskopie von Quell- und Zielsystemen, um das Risiko eines Datenverlusts zu vermeiden.
        Hinweis:
      • Die Verwendung des Migrationsassistenten für ein Upgrade auf einem anderen Computer wirkt sich nicht auf das Quellsystem aus, sodass die Daten und die Konfiguration erhalten bleiben. Wir empfehlen, beide Systeme zur Sicherheit zu sichern.
    2. Überprüfen Sie die Kapazität des Dateisystems. Für eine erfolgreiche Migration sollte das Zielsystem mindestens so viel freie Kapazität haben wie das Quellsystem.
    3. Vergewissern Sie sich, dass Antivirus- oder andere Sicherheitssoftware, die Dateien sperrt und scannt, auf dem Zielsystem noch deaktiviert ist.
        Hinweis:
      • Microsoft Defender Firewall und Microsoft Defender Antivirus sind separate Programme. Sie müssen Microsoft Defender Antivirus deaktivieren. Das Deaktivieren der Microsoft Defender Firewall verhindert die beschriebenen Installationsprobleme nicht.
      • Microsoft Defender Antivirus muss deaktiviert werden; der passive Modus reicht nicht aus, um Installationsfehler zu vermeiden.

      Vergewissern Sie sich, dass in Ihrer Antiviren-Software Ausnahmen für diese Pfade definiert sind:

      • C:\aiw\aiw1
      • C:\Programme\Ricoh\ProcessDirector
      • Wenn Sie DB2 als Datenbank verwenden:
        • C:\AIWINST
        • C:\ProgramData\IBM
      • Wenn Sie eine benutzerdefinierte Funktion verwenden, die die BCC-Software mit RICOH ProcessDirector integriert:
        • C:\BCC
  8. Wenn Sie auf Ihrem System erweiterte Funktionen gefunden und aktualisierte Pakete unter 4 angefordert haben, importieren Sie die Pakete auf das Zielsystem und installieren sie mit dem Feature Manager. Folgen Sie den Schritten unter Hinzufügen oder Aktualisieren eines Features mit dem Importpaket.
    • Lassen Sie diesen Schritt nicht aus. Der Migrationsassistent setzt voraus, dass Sie auf dem Quell- und dem Zielsystem über die gleichen Funktionen verfügen. Sie können die Pakete auf Ihrem aktuellen System nicht auf ein System 3.14 oder höher kopieren, da sie nicht kompatibel sind.

1.3.4.2.3 Ausführen des Migrationsassistenten

Mit dem Migrationsassistenten werden Objekte und Dateien von einem RICOH ProcessDirector-System auf ein anderes übertragen. Durch dieses Verfahren wird die Wahrscheinlichkeit menschlicher Fehler beim Import einer großen Anzahl von Objekten erheblich verringert.
Bevor Sie beginnen, vergewissern Sie sich, dass Sie die URL für die Anmeldeseite des Systems kennen, von dem Sie migrieren möchten (Quellsystem). Um mit der Migration fortzufahren, benötigen Sie sowohl für das Quell- als auch für das Zielsystem Administratorrechte.
    Hinweis:
  • Wir empfehlen, sich auf dem Zielsystem mit dem Benutzer aiw anzumelden, da Ihre RICOH ProcessDirector-Benutzer-ID auf dem neuen System wahrscheinlich noch nicht existiert.
  • Sie können einen neuen Administrator-Benutzer anlegen, um sich beim Zielsystem anzumelden, aber wenn er auf dem Quellsystem existiert, wird er während der Migration überschrieben.
So verwenden Sie den Migrationsassistenten:
  1. Melden Sie sich auf dem Zielsystem bei RICOH ProcessDirector als aiw-Benutzer an.
  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  3. Klicken Sie im linken Fensterbereich auf Dienstprogramme Migrationsassistent.
  4. Wählen Sie VON EINEM ANDEREN SYSTEM IMPORTIEREN.
  5. Melden Sie sich beim Quellsystem mit einem Administrator-Benutzernamen und einem Kennwort an.
      Hinweis:
    • Geben Sie die vollständige URL für die Anmeldeseite des Quellsystems an.
    • Wenn die Verbindung fehlschlägt, finden Sie unter Behebung von Verbindungsproblemen Tipps zur Behebung häufiger Verbindungsprobleme.
  6. Vergewissern Sie sich auf der Seite Überprüfen, dass alle Angaben korrekt sind, und klicken Sie auf Weiter.
  7. Prüfen Sie auf der Seite Vorbereiten die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Verringerung der Fehlermöglichkeiten bei der Migration. Bei jedem Schritt haben Sie die Möglichkeit, ihn entweder abzuschließen oder zu ignorieren. Klicken Sie auf Speichern und Weiter, um mit der Migration fortzufahren.
  8. Klicken Sie auf der Seite Features auf FUNKTIONEN PRÜFEN, um die auf den Systemen installierten Funktionen zu vergleichen. Um fortzufahren, vergewissern Sie sich, dass sowohl auf dem Quell- als auch auf dem Zielsystem die gleichen Funktionen installiert sind.
    Wenn Funktionen fehlen, klicken Sie auf Speichern und Weiter. Überprüfen Sie die zu installierenden Funktionen und klicken Sie auf OK. Der Feature Manager wird geöffnet, damit Sie die fehlenden Funktionen installieren können. Nachdem die Funktionen installiert sind, melden Sie sich erneut bei Ihrem RICOH ProcessDirector-Zielsystem an und kehren zum Migrationsassistenten zurück. Wenn beide Systeme die gleichen Funktionen enthalten, klicken Sie auf Weiter, um mit der Migration fortzufahren.
      Hinweis:
    • Wenn Sie eine oder mehrere Funktionen zum ersten Mal erworben haben, sind diese nur auf dem Zielsystem vorhanden.
    • Wenn Sie mit der Advanced Solutions Practice von Ricoh zusammengearbeitet haben, um zusätzliche Funktionen auf Ihrem Quellsystem zu installieren, müssen Sie neue Versionen dieser Funktionspakete auf Ihr Zielsystem hochladen. Sie haben diese Pakete angefordert, als Sie Ihr System in Vorbereitung auf die Verwendung des Migrationsassistenten vorbereitet haben. Wenn Sie die Java 21-kompatiblen Pakete nicht erhalten haben, fahren Sie nicht mit dieser Migration fort. Hilfe erhalten Sie vom Ricoh-Kundendienst.
  9. Wählen Sie auf der Seite Objekte aus, ob Sie alle Objekte aus Ihrem Quellsystem oder bestimmte Objekte migrieren möchten.
    Wir empfehlen, alle Objekte zu migrieren, aber Sie können auswählen, welche Objekte migriert werden sollen, wenn Sie die Gelegenheit nutzen wollen, einige Objekte aus Ihrem System zu entfernen. Wenn Sie sich für eine selektive Migration von Objekten entscheiden, klicken Sie auf Objekte auswählen und wählen Sie die Objekte aus, die Sie migrieren möchten.

    Mit den Migrationsoptionen können Sie alle identisch benannten Objekte auf dem Zielsystem mit den entsprechenden Objekten aus dem Quellsystem überschreiben.

  10. Wählen Sie auf der Seite Einstellungen, welche zuvor konfigurierten Systemeinstellungen migriert werden sollen. Diese Einstellungen werden im Abschnitt Einstellungen auf der Seite Verwaltung konfiguriert. Wählen Sie die zu importierenden Einstellungen und klicken Sie auf Speichern und Weiter.
      Hinweis:
    • Systemidentifikation-Eigenschaften können nicht mit den allgemeinen Systemeinstellungen exportiert werden und müssen auf dem System erstellt werden, auf dem sie verwendet werden.
  11. Wählen Sie auf der Seite Dateien die zu migrierenden Dateien aus dem Verzeichnis aiw/aiw1/ aus. Wählen Sie die zu importierenden Dateien und klicken Sie auf Speichern und Weiter.
      Hinweis:
    • Um alle für die Migration in Frage kommenden Dateien auf dem Zielsystem leicht zu identifizieren, wählen Sie die Option Ausgewählte Dateien und blättern Sie dann durch die angezeigte Liste.
    • Zu den Dateien, die für eine Migration in Frage kommen, gehören benutzerdefinierte Dateien, die Sie dem Verzeichnis hinzugefügt haben, wie z. B. Steuerdateien, Skripte und AFP-Ressourcen. Darüber hinaus können auch Dateien, die von Muster-Workflows verwendet werden, und andere Musterobjekte aus dem Quellsystem migriert werden.
    • Alle Dateien oder Ordner mit den Sonderzeichen \ / : * ? " < > | in ihren Namen: sind in der Liste der für die Migration in Frage kommenden Dateien nicht sichtbar und können daher nicht für die Migration ausgewählt werden.
    • Nicht-UTF-8-Zeichen führen zu Fehlern bei der Migration, u. a. können Dateien nicht vollständig migriert werden. Der Migrationsassistent meldet Erfolg, aber die Dateien werden nicht auf das Zielsystem verschoben.
    • Nicht alle Dateien im Verzeichnis /aiw/aiw1 sind für die Migration geeignet. So können beispielsweise Spooldateien, versteckte Dateien oder Dateien mit symbolischen Links nicht migriert werden.
  12. Optional: Wählen Sie auf der Seite Berichte aus, wie die Migration der Konfiguration der PostgreSQL-Datenbank für Berichte und der gesammelten Daten geregelt werden soll.
    Wählen Sie auf der Grundlage Ihrer Antworten auf die Fragen in Planung für die Migration der Berichte-Datenbank die richtigen Optionen für Ihre Installation aus.
      Hinweis:
    • Wenn Sie sich dafür entscheiden, die vorhandene Datenbank weiter zu verwenden, migriert der Migrationsassistent nur die Einstellungen für die Berichte-Datenbank. Der Migrationsassistent passt den Wert des Hostnamens nach Bedarf an. Wenn der Wert für den Hostnamen auf dem Quellsystem beispielsweise localhost lautet, wird der Wert beim Import in das Zielsystem in den vollständigen Hostnamen des Quellsystems umgewandelt.

    Wenn Sie nicht bereit sind, Ihre Berichtseinstellungen oder Daten zu migrieren, überspringen Sie diese Migration.

  13. Bevor Sie mit dem Migrationsprozess fortfahren, überprüfen Sie die zu importierende Konfiguration aus dem Quellsystem. Wenn Sie eine Auswahl ändern müssen, können Sie zu jedem Schritt der Einrichtung der Migrationswahlen gehen, indem Sie Bearbeiten wählen.
  14. Wenn alles bestätigt ist, klicken Sie auf MIGRATION STARTEN.
    Der Migrationsassistent beginnt mit dem Import von Objekten und Einstellungen und zeigt dabei den Fortschritt an. Sie können die Migrationsprotokolldatei herunterladen, um die Details beim Auftreten von Migrationsfehlern oder die endgültige Version nach Abschluss der Migration zu überprüfen.

    Während der Migration können Sie den Import jederzeit unterbrechen oder abbrechen.

    Wenn Sie eine Datenmigration abbrechen, wird der Prozess nach der Bearbeitung der Abbruchanfrage angehalten. Bei einem Abbruch werden die bereits migrierten Objekte oder Dateien auf ihre ursprüngliche Version im Zielsystem zurückgesetzt. Wenn der Wiederherstellungsprozess nicht erfolgreich ist, verbleiben Objekte oder Dateien, die nicht erfolgreich wiederhergestellt wurden, in ihrem migrierten Zustand.

    Um Objekte oder Dateien auf dem Zielsystem manuell in ihren ursprünglichen Zustand zu versetzen, können Sie sie aus einem Snapshot oder einer Sicherung des ursprünglichen Systems abrufen. Die Dateien auf dem Zielsystem werden gesichert, bevor sie migriert werden. Um Dateien wiederherzustellen, finden Sie die Backup-Versionen in: %AIWDATA%/migrate/files-backup-<Zeitstempel>.zip.

  15. Laden Sie das ZIP-Dateiprotokoll herunter, falls Fehler auftreten, die Sie überprüfen müssen.
  16. Nachdem Sie die ZIP-Datei heruntergeladen haben, klicken Sie oben auf der Seite auf die Schaltfläche X, um den MIGRATIONSASSISTENTEN zu verlassen.
    Hinweis:
  • Sie können in der oberen rechten Ecke des Fensters auf X und anschließend auf ÄNDERUNGEN SPEICHERN klicken, um den Fortschritt während der Migration jederzeit zu speichern. Auf diese Weise können Sie zurückkehren, um den Migrationsprozess ab dort abzuschließen, wo Sie aufgehört haben.
  • Siehe Upgrade-Prozess abschließen, um den Migrationsprozess abzuschließen.

1.3.4.2.3.1 Behebung von Verbindungsproblemen

Überprüfen Sie dieses Thema, wenn Sie vom Migrationsassistenten aus keine Verbindung zum Quellsystem herstellen können. Hier finden Sie einige häufige Ursachen für Verbindungsprobleme und Vorschläge zu ihrer Behebung.
Verbindungsfehler aufgrund der CORS-Konfiguration

Wenn Sie Cross-Origin Resource Sharing (CORS) verwenden, stellen Sie sicher, dass das Quellsystem Verbindungen vom Zielsystem zulässt. CORS-Einstellungen werden in %AIWDATA%\config\tomcatsec\corsAllowedOrigins.cfg konfiguriert. Eine Anleitung zum Aktualisieren der Datei ist in der Datei enthalten.

Verbindungsfehler aufgrund von Konfigurationsfehlern

Wenn Ihr Ziel- oder Quellsystem für die Verwendung von HTTPS konfiguriert ist, das andere System jedoch nicht, wird die Verbindung oft verweigert. Richten Sie entweder beide Systeme für die Verwendung von HTTPS ein oder deaktivieren Sie es auf beiden und versuchen Sie erneut, den Migrationsassistenten auszuführen.

Zertifikatsfehler aufgrund von selbstsignierten Zertifikaten

Selbstsignierte Zertifikate führen zu Zertifikatsfehlern während des Verbindungsvorgangs. Um die Fehler zu beheben:

  • Deaktivieren Sie HTTPS auf beiden Systemen während der Migration.

    ODER

  • Importieren Sie das Zertifikat vom Quellsystem in die Datei Zertifikate der Zertifizierungsstelle auf dem Zielsystem.

    Diese Datei listet vertrauenswürdige Zertifikate auf, so dass der Server weiß, dass es sicher ist, sich mit Systemen zu verbinden, die diese Zertifikate verwenden.

      Hinweis:
    • RICOH ProcessDirector v3.14.0 verwendet Java 21. Java 21 erfordert Zertifikate, die einen starken Verschlüsselungsalgorithmus verwenden, z.B. SHA-256 und 2048-Bit (oder mehr) RSA-Schlüssel. Wenn Ihr vorhandenes Zertifikat einen schwachen Algorithmus verwendet, können Sie es nicht auf dem Zielsystem verwenden.

    Um das Zertifikat zu importieren:

    1. Holen Sie sich eine Kopie des Zertifikats von Ihrem Netzwerk- oder Sicherheitsadministrator.

      Wenn Sie den Namen des Zertifikats angeben müssen, finden Sie ihn normalerweise in der Keystore-Datei, die Sie unter RICOH ProcessDirector (Verwaltung Einstellungen Sicherheit) konfiguriert haben.

      Um das Zertifikat zu exportieren, verwenden Sie keytool. Geben Sie diesen Befehl an einer Eingabeaufforderung auf dem Quellserver ein und ersetzen Sie Ihr_Schlüsselspeicher und file.cert durch die entsprechenden Werte:

      keytool -export -alias tomcat -keystore Ihr_Schlüsselspeicher -rfc -file file.cert

      Wenn Sie dazu aufgefordert werden, geben Sie das Kennwort für den Schlüsselspeicher ein.

    2. Melden Sie sich am Zielsystem an und laden Sie das exportierte Zertifikat hoch.
    3. Ermitteln Sie den Speicherort des Java Truststores und sein Kennwort auf dem Zielsystem.
      1. Öffnen Sie %AIWPATH%\ws\bin\setenv.sh in einem Texteditor.
      2. Suchen Sie nach einer Zeile, die mit export JAVA_OPTS= beginnt, etwa so:

        export JAVA_OPTS="-Xms128m -server -XX:NewSize=256m -XX:MaxNewSize=256m -XX:+DisableExplicitGC -Xms128m -Xmx2048m -Dcom.ibm.tools.attach.enable=no -Duser.language=en -Duser.region=US -Dlog4j.configurationFile=$AIWDATA/config/log4j.tomcat.properties -Djavax.net.ssl.trustStore=/path/to/mytruststore.jks -Djavax.net.ssl.trustStorePassword=my_password"

      3. Suchen Sie nach Einträgen, die mit beginnen: -Djavax.net.ssl.trustStore und -Djavax.net.ssl.trustStorePassword

        • Wenn Sie einen Eintrag für -Djavax.net.ssl.trustStore finden, verwenden Sie den angegebenen Ort als Truststore-Verzeichnis.
        • Wenn Sie einen Eintrag für -Djavax.net.ssl.trustStorePassword finden, verwenden Sie dieses Kennwort für Truststore_Kennwort.
        • Wenn Sie einen oder beide Einträge nicht finden, verwenden Sie diese Standardwerte:

          Truststore Verzeichnis: C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\jre\lib\security

          Truststore-Kennwort: changeit

    4. Öffnen Sie ein Befehlsfenster und navigieren Sie zum Java-Truststore-Verzeichnis:

      cd Truststore_Verzeichnis

    5. Importieren Sie das Zertifikat in den Java Truststore auf dem Zielsystem.
      1. Führen Sie diesen Befehl aus und ersetzen Sie dabei Hostname durch den Hostnamen des Servers RICOH ProcessDirector, file.cert durch den Namen des zu importierenden Zertifikats, cacerts durch den Namen der Datei mit den Zertifikaten Ihrer Zertifizierungsstelle und Truststore_Kennwort durch das richtige Kennwort:

        keytool -import -v -trustcacerts -alias Hostname -file file.cert -keystore cacerts -storepass Truststore_Kennwort

    6. Listen Sie die Zertifikate auf dem Zielsystem auf, um zu überprüfen, ob das Zertifikat importiert wurde:

      keytool -list -v -keystore Truststore -storepass Truststore_Kennwort

1.3.4.2.4 Upgrade-Prozess abschließen

Nach Durchführung des Upgrades von RICOH ProcessDirector, sind die folgenden Schritte erforderlich, um den Übergang zu erleichtern.
Wenn Sie das Upgrade auf dem gleichen Computer durchgeführt haben, werden im Upgrade-Prozess Ihre Objekte in Versionen umgewandelt, die mit der neuen Version von RICOH ProcessDirector kompatibel sind. Alle bestehenden Benutzer und Gruppen bleiben erhalten, d. h, Ihre Benutzer können sich mit denselben Namen anmelden und verfügen über dieselben Berechtigungsstufen. Wenn Sie sich anmelden, werden alle Drucker, Eingabeeinheiten und andere Objekte angezeigt.

Wenn Sie das Upgrade auf einem anderen Computer durchgeführt haben, sollten Sie sich anmelden können und alle importierten Objekte sehen. Es sind jedoch noch einige manuelle Schritte erforderlich, um den Migrationsprozess abzuschließen.

Um den Upgrade-Prozess abzuschließen:

  1. Wenn Sie mit dem Migrationsassistenten ein Upgrade auf einen anderen Computer durchgeführt haben, gehen Sie wie folgt vor:
    1. Reaktivieren Sie alle Antiviren- und Sicherheitssoftware, die während des Migrationsprozesses deaktiviert wurden.
        Hinweis:
      • Entfernen Sie nicht die Pfade, die Sie der Ausnahmeliste in der Antivirensoftware hinzugefügt haben.
    2. Der Migrationsassistent kann keine TLS-Konfigurationsinformationen importieren; Sie müssen sie auf dem neuen System erneut konfigurieren.

      Weitere Informationen finden Sie unter Unterstützung für HTTPS-Verbindungen.

    3. Wenn Sie Ihren Primärserver von einem Betriebssystem auf ein anderes migriert haben (insbesondere von Windows auf Linux oder umgekehrt), überprüfen und aktualisieren Sie alle in Ihren Arbeitsschritten verwendeten Pfade.

      Stellen Sie sicher, dass alle Verzeichnispfade auf die Verzeichnisstruktur des neuen Systems aktualisiert werden. Wenn Sie von RICOH ProcessDirector AIX auf Linux oder Windows migrieren, ist dieser Schritt unerlässlich.

    4. Überprüfen Sie das Protokoll auf eventuelle Fehler, einschließlich der Objekte, die nicht importiert werden konnten.
      Objekte, die Anmeldeinformationen für private Schlüssel verwenden, können nicht importiert werden, da die Anmeldeinformationen nicht vorhanden sind. Erstellen Sie die Anmeldeinformationen für Ihren privaten Schlüssel auf dem Zielsystem neu und erstellen Sie diese Objekte dann manuell.
    5. Stellen Sie alle Konfigurations- oder Ressourcendateien, die nicht vom Migrationsassistenten migriert wurden, an den richtigen Speicherorten wieder her, damit Ihre Jobs sie finden können.

      Wenn Sie eine dieser Dateien außerhalb des Dateisystems C:\aiw\aiw1 gespeichert haben, müssen Sie sie manuell verschieben.

    6. Stellen Sie die visuellen Mechanismen nach, mit deren Hilfe Sie eine RICOH ProcessDirector von einer anderen unterscheiden können. Verwenden Sie die Einstellungen zur Systemidentifizierung auf der Seite Systemeinstellungen, um eine Hintergrundfarbe festzulegen oder einen Reiter im Banner zu konfigurieren.
    7. Wenn Sie ein benutzerdefiniertes Portlet auf einem RICOH ProcessDirector-System vor Version 3.10.2 erstellt haben, können Sie es nicht in ein System mit der RICOH ProcessDirector-Version 3.12 oder höher importieren. Erstellen Sie das benutzerdefinierte Portlet erneut auf dem Zielsystem.
    8. Wenn Sie die Funktion RICOH Predictive Insight Connect verwenden, hat der Migrationsassistent zwar einige Einstellungen kopiert, konnte aber die Verbindung nicht abschließen.

      Sehen Sie sich die Vorgehensweise Einrichten zum Senden von Daten an RICOH Predictive Insight an, um eine Verbindung zu RICOH Predictive Insight herzustellen.

    9. Wenn Sie benutzerdefinierte Dokumenteigenschaften verwenden, die in RICOH ProcessDirector vor Version 3.11.2 erstellt wurden, wählen Sie eine dieser Optionen:
      • Kopieren Sie C:\aiw\aiw1\config\docCustomDefinitions.xml auf das Zielsystem und führen Sie das docCustom-Dienstprogramm aus, um die Eigenschaften zu aktivieren.
      • Migrieren Sie die Dokumenteigenschaften manuell. Erstellen Sie auf dem Zielsystem die vorhandenen Eigenschaften auf der Seite Benutzerdefinierte Eigenschaften neu. Nähere Informationen finden Sie unter Erstellen und Aktivieren von benutzerdefinierten Eigenschaften.
        Hinweis:
      • Benutzerdefinierte Dokumenteigenschaften, die in RICOH ProcessDirector 3.11.2 oder höher über die Seite Benutzerdefinierte Eigenschaften erstellt wurden, werden genauso migriert wie alle anderen Objekte auch. Eine zusätzliche Konfiguration ist nicht erforderlich.
    10. Wenn Sie die Berichte-Funktion verwenden, überprüfen Sie, ob Ihre Berichte-Datenbank richtig konfiguriert und verbunden ist.
      Wenn Sie Daten aus Ihrer alten Berichte-Datenbank in eine neue Datenbank migriert haben, wurden nur Daten für Datensammler importiert, die im Quellsystem aktiviert waren. Um nach dem Migrationsprozess Daten auf dem Zielsystem zu sammeln, aktivieren Sie Datensammler auf dem Zielsystem.
    11. Bevor Sie das neue System in Betrieb nehmen, legen Sie den Wert für Kleinste Jobnummer unter Verwaltung Einstellungen System fest, um Ihre Jobnummerierung zu synchronisieren.
  2. Weisen Sie Ihre Benutzer an, vor dem ersten Anmelden Ihren Browser-Cache zu leeren.

    Durch die im Browser-Cache gespeicherten Informationen kann es zu Fehlern kommen, wenn Benutzer die neue Stufe verwenden möchten. Durch das Leeren des Cache können diese Fehler vermieden werden.

1.3.4.3 Von RICOH ProcessDirector auf InfoPrint Manager umsteigen

Wenn Sie mit der InfoPrint Manager-Druckumgebung vertraut sind, werden Sie beim Umstieg auf RICOH ProcessDirector einige Unterschiede bemerken. Die Objekte und ausführbaren Aufgaben in den beiden Systemen haben unterschiedliche Namen, aber viele der Funktionen sind ähnlich. In den Informationen in diesem Thema werden einige der InfoPrint Manager-Objekte und -Aufgaben ähnlichen Konzepten in RICOH ProcessDirector zugeordnet.
Benutzerschnittstelle

Sie werden zuerst bemerken, dass zum Zugriff auf RICOH ProcessDirector nur eine einzige Benutzerschnittstelle verwendet wird, während in InfoPrint Manager zwei Schnittstellen (Operations- und Verwaltungs-Schnittstellen) benutzt werden. Die in der Benutzerschnittstelle angezeigten Informationen und Funktionen hängen jedoch von der Sicherheitsgruppe ab, zu der der von Ihnen verwendete Benutzername gehört. Wenn Sie sich mit einem Benutzernamen anmelden, der zu der Gruppe Administrator gehört, können Sie auf die Seite Verwaltung der Benutzerschnittstelle zugreifen und alle verfügbaren Aktionen ausführen. Wenn Sie sich mit einem Benutzernamen anmelden, der zu der Gruppe Supervisor (Aufsichtsperson) gehört, können Sie auf die Seite Verwaltung zugreifen, aber nur eine Untergruppe der Aktionen ausführen. Wenn Sie sich als Mitglied der Gruppe Operator (Bediener) oder Monitor (Überwachungsbeauftragter) anmelden, sehen Sie die Seite Verwaltung nicht in der Schnittstelle.

Objekte

Es gibt keine exakte Zuordnung zwischen den Objekten in RICOH ProcessDirector und InfoPrint Manager, aber es gibt viele Objekte in einem RICOH ProcessDirector-System, die hinsichtlich der Funktion Ähnlichkeit mit Objekten in InfoPrint Manager haben.

InfoPrint Manager-Objekte und ähnliche RICOH ProcessDirector-Objekte
InfoPrint Manager-Objekte RICOH ProcessDirector-Objekte
Logisches Ziel, mit oder ohne Standardjob Eingabeeinheit
MVS-Download-Empfänger Eingabeeinheit des Typs "Download"

Dieser Typ von Eingabeeinheit ist nur verfügbar, wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert ist.

Physisches Ziel Drucker
Job Job
Attribut des Ordners für Sofortdruck eines logischen Ziels Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck"
Zusatzblatt Bannerseite
Umwandlungsobjekt Schritte, die aus der Schrittschablone RunExternalStep erstellt werden
Ressourcenkontextobjekte Der Wert des Merkmals AFP-Ressourcenpfad für einen Schritt, eine Schrittschablone oder einen Drucker

Dieses Merkmal ist nur verfügbar, wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert ist.

Funktionen

In RICOH ProcessDirector können Sie viele der Aufgaben ausführen, die Sie auch mit InfoPrint Manager ausführen können.

InfoPrint Manager-Aufgaben und ähnliche RICOH ProcessDirector-Aufgaben
InfoPrint Manager-Aufgaben RICOH ProcessDirector-Aufgaben
Standardwerte für Jobs und Dokumente erstellen Jobstandardmerkmale für die einzelnen Schritte festlegen, die einem Workflow hinzugefügt werden.
Übergeben Sie einen Job mithilfe des pdpr-Befehls. Folgen Sie den Anweisungen zum Installieren des pdpr-Scripts auf dem Client-Computer und zum Konfigurieren von RICOH ProcessDirector, um Jobs über das Script zu empfangen. Übergeben Sie den Job wie gewöhnlich.
    Hinweis:
  • Das pdpr-Script in RICOH ProcessDirector akzeptiert nicht alle Optionen, die der pdpr-Befehl in InfoPrint Manager akzeptiert. Weitere Details erhalten Sie in den unterstützten pdpr-Optionsinformationen.
Einen aus mehreren Datensätzen bestehenden Job in einem einzelnen RICOH ProcessDirector-Job empfangen Öffnen Sie das Notizbuch der Merkmale für die Eingabeeinheit des Typs Download. Klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert. Stellen Sie den Wert des Merkmals Datensatzzusammenführung auf Ja.

Diese Funktion ist nur verfügbar, wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert ist.

Jobstatus überprüfen Den Job in der Jobtabelle suchen. Auf die Jobnummer klicken, um das Notizbuch der Merkmale für den Job zu öffnen. Klicken Sie auf die Registerkarte Status.
Druckmedien, Kopienanzahl, Priorität und viele weitere Merkmale eines Jobs anzeigen und ändern Den Job in der Jobtabelle suchen. Auf die Jobnummer klicken, um das Notizbuch der Merkmale für den Job zu öffnen.
Job anhalten und fortsetzen Den Job in der Jobtabelle mit der rechten Maustaste auswählen und auf Stoppen und Fortsetzen klicken.
Job unterbrechen Den Job in der Jobtabelle mit der rechten Maustaste auswählen und auf Stoppen klicken. Wird der Job gerade gedruckt, wählen Sie die Option Jetzt stoppen und die letzte gedruckte Seite merken aus.
Job zurückhalten und freigeben Einen Workflow so konfigurieren, dass er die Verarbeitung von Jobs an einem bestimmten Punkt im Workflow stoppt, bis ein Bediener eine Aktion zum Fortsetzen des Druckens des Jobs ausführt.
Zu druckenden Seitenbereich ändern Den Job in der Jobtabelle mit der rechten Maustaste auswählen und auf Erneut drucken klicken, dann die erneut zu druckenden Seiten auswählen.
Job auf ein anderes Ziel versetzen Den Job in der Jobtabelle mit der rechten Maustaste auswählen und auf Planen klicken.
Job an Anfang stellen Den Job in der Jobtabelle mit der rechten Maustaste auswählen und auf Hochstufen klicken.
Job aufbewahren Einen Schritt erstellen, der auf der Schrittschablone RetainCompletedJobs basiert, und einen Wert für das Merkmal Aufbewahrungszeitraum festlegen, wenn für alle Jobs, die mit demselben Workflow verarbeitet werden, der Aufbewahrungszeitraum identisch sein soll. Soll ein bestimmter Job über einen längeren oder kürzeren Zeitraum aufbewahrt werden, den Wert des Merkmals Aufbewahrungszeitraum für diesen Job ändern.
Aufbewahrte Jobs anzeigen Im Portlet Systemübersicht auf Abschluss klicken.
Aufbewahrten Job erneut übergeben Den Job in der Jobtabelle mit der rechten Maustaste auswählen und auf Erneut drucken oder Erneut verarbeiten klicken.
Aufbewahrungszeitraum für einen Job ändern Den Job in der Jobtabelle suchen. Auf die Jobnummer klicken, um das Notizbuch der Merkmale für den Job zu öffnen. Auf die Registerkarte Allgemein klicken. Den Wert des Merkmals Aufbewahrungszeitraum für diesen Job ändern.
Job abbrechen Den Job oder die Jobs in der Jobtabelle mit der rechten Maustaste auswählen und auf Löschen klicken.

Wird der Job gerade gedruckt, den Job in der Jobtabelle auswählen und auf Stoppen klicken und dann die Option Jetzt stoppen und den Rest des Jobs verwerfen auswählen.

Job löschen Den Job oder die Jobs in der Jobtabelle mit der rechten Maustaste auswählen und auf Löschen klicken.
Jobprotokoll anzeigen Den Job in der Jobtabelle mit der rechten Maustaste auswählen und auf Protokoll anzeigen klicken.
Anzahl der Fehlernachrichten festlegen, nach deren Erreichen Jobs beendet werden. Sollen alle Jobs, die mit demselben Workflow verarbeitet werden, nach derselben Anzahl von Fehlernachrichten beendet werden, einen Schritt erstellen, der auf der Schrittschablone PrintJobs basiert, und das Merkmal Anzahl Nachrichten vor Stoppen des Jobs festlegen. Soll für einen bestimmten Job eine höhere oder geringere Anzahl von Fehlernachrichten festgelegt werden, den Wert des Merkmals Anzahl Nachrichten vor Stoppen des Jobs für diesen Job ändern.

Diese Funktion ist nur für AFP-Drucker verfügbar, die mit der Funktion "AFP-Unterstützung" installiert sind.

Drucker erstellen

Klicken Sie auf der Seite Verwaltung im linken Teilfenster auf Geräte Drucker, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.

Merkmale eines Druckers anzeigen oder ändern Klicken Sie im Portlet "Drucker" auf der Seite Hauptseite auf den Namen des Druckers.
Druckerstatus überprüfen Im Portlet Drucker nachsehen. Ist das Druckersymbol hellblau, ist der Drucker betriebsbereit. Ist das Druckersymbol rot, ist ein Bedienereingriff erforderlich. Ist der Pfeil blau, ist der Drucker aktiviert. Ist der Pfeil gelb, ist der Drucker inaktiviert. Sollen zusätzliche Statusinformationen aufgerufen werden, auf den Namen des Druckers klicken, um das Notizbuch der Merkmale für diesen Drucker zu öffnen. Klicken Sie auf die Registerkarte Status.
Drucker anhalten Den Drucker im Portlet "Drucker" auswählen und auf Stoppen klicken.
Vorwärtsschritt oder Rückwärtsschritt für einen Drucker Die Aktion Sprung zu für den gerade auf dem Drucker gedruckten Job verwenden.

Diese Funktion ist nur für AFP-Drucker verfügbar, die mit der Funktion "AFP-Unterstützung" installiert sind.

Drucker herunterfahren Klicken Sie im Portlet "Drucker" auf der Seite Hauptseite mit der rechten Maustaste auf den Namen des Druckers, und wählen Sie Herunterfahren.
Druckerprotokoll anzeigen Klicken Sie im Portlet "Drucker" auf der Seite Hauptseite mit der rechten Maustaste auf den Namen des Druckers, und wählen Sie Protokoll anzeigen.
Verzeichnis erstellen, das als Ordner für Sofortdruck verwendet werden soll. Stellen Sie sicher, dass der RICOH ProcessDirector-Systembenutzer (aiw1 ist der Standardwert) in der RICOH ProcessDirector-Gruppe (aiwgrp1 ist der Standardwert) Eigner der Verzeichnisse ist, die Sie als Ordnerposition und Bereitstellungsposition von Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" angeben. Wenn Sie bei der Erstellung einer Eingabeeinheit vom Typ "Ordner für Sofortdruck" Verzeichnisse angeben, die noch nicht angelegt sind, erstellt RICOH ProcessDirector diese automatisch mit dem korrekten Eigentumsrecht.
In der Benutzerschnittstelle angezeigte Informationen filtern

Verwenden Sie die Links im Portlet "Systemübersicht" oder "Drucker", oder füllen Sie das Filterfeld Abbildung des Symbols "Filter" oben in der Jobtabelle aus.

Abrechnungsdaten mit Benutzer-Exits generieren Die Exits ainurpt7, ainurpt8 und ainurpt9 sind in RICOH ProcessDirector enthalten und können so konfiguriert werden, dass sie als Benutzer-Exit-Programme ausgeführt werden können.
Informationen zum Jobabschluss mit Benutzer-Exits generieren Der Exit ainuxjobcompletion ist in RICOH ProcessDirector enthalten und schreibt in dasselbe Protokoll wie InfoPrint Manager. SSie können am Druckernamen erkennen, welches Programm einen Eintrag geschrieben hat, da RICOH ProcessDirector in Protokolleinträgen aiw1 an den Druckernamen anhängt, der in der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle erscheint.
Onlinedokumentation öffnen

Klicken Sie auf die (Informationssymbol)-Schaltfläche in der rechten oberen Ecke einer beliebigen Seite, und wählen Sie Hilfe.

1.3.4.4 Von RICOH InfoPrint Transform Manager auf RICOH ProcessDirector Transform Features umstellen

Wenn Sie zum Umwandeln von Druckjobs InfoPrint Umwandlungsmanager mit RICOH ProcessDirector verwendet haben, müssen Sie diese Aufgaben ausführen, um auf die RICOH ProcessDirector Transform Funktionen umzustellen.
Wichtig: Sie können RICOH ProcessDirector nicht so konfigurieren, dass die Transform Funktionen und InfoPrint Umwandlungsmanager gleichzeitig benutzt werden können.

Wenn Sie auf das Advanced Transform-Feature umstellen, müssen Sie diese Prozedur nicht durchführen. Befolgen Sie die vorhandenen Anweisungen zum Konfigurieren der Advanced Transform-Features.

So stellen Sie von InfoPrint Umwandlungsmanager auf die RICOH ProcessDirector Transform Funktionen um:

  1. Installieren Sie eine oder mehrere der RICOH ProcessDirector Transform-Funktionen auf dem Computer, auf dem InfoPrint Umwandlungsmanager installiert ist.
    Wenn Sie die erste Transform Funktion installieren, wird InfoPrint Umwandlungsmanager automatisch deinstalliert.
  2. Kehren Sie zur RICOH ProcessDirector Benutzeroberfläche zurück. Stellen Sie sicher, dass das Merkmal Transform server IP-Adresse oder host name system auf der Seite Systemeinstellungen die oben genannten Werte enthält.

1.3.5 Konfiguration

Zu den Konfigurationsaufgaben für RICOH ProcessDirector gehören das Hinzufügen und Festlegen von Merkmalen für Objekte, z. B. Eingabeeinheiten, sowie komplexere Aufgaben wie das Konfigurieren von externen Programmen.

1.3.5.1 Systemmerkmale festlegen

Die Systemeigenschaften gelten für die gesamte Umgebung von RICOH ProcessDirector. Einige der Merkmale gelten für alle von RICOH ProcessDirector erstellten Jobs.
Gehen Sie wie folgt vor, um Systemmerkmale festzulegen:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einstellungen System.
  3. Geben Sie Werte für die Merkmale ein, die Sie ändern wollen.
  4. Klicken Sie auf SPEICHERN.

1.3.5.2 Jobübergabe vorbereiten

Zur Übergabe von Jobs an RICOH ProcessDirector können unterschiedliche Mechanismen wie das LPD-Protokoll, FTP, SCP, das Kopieren von Dateien oder das Portlet "Jobs übergeben" auf der Hauptseite verwendet werden. Sie können zusammenhängende Einzeljobs als Jobs gruppieren und verfolgen und so sicherstellen, dass alle Jobs innerhalb eines Auftrags gemeinsam verwaltet und koordiniert erledigt werden.

Unabhängig von der benutzten Übergabemethode sind einige Vorbereitungen erforderlich. Installieren Sie die Funktion "AFP-Unterstützung", können Sie Jobs über Download for z/OS oder AFP Download Plus übergeben.

Wenn Sie die Funktion Web Services Enablement installieren, können Sie SOAP- oder REST-Webservice-Verbindungen zum Abrufen von Dateien von anderen Anwendungen verwenden und sie als Jobs verarbeiten.

Die Jobübergabe ist die Art, in der die Eingabedateien in das Verzeichnis gestellt werden, das eine Eingabeeinheit überwacht. Die Eingabeeinheit erstellt dann einen Job, ordnet dem Job einen Workflow zu und leitet den Workflow ein.

1.3.5.2.1 Verwendung von Download for z/OS konfigurieren

Bevor Download for z/OS Datensätze aus z/OS an das RICOH ProcessDirector-System übertragen kann, muss ein Administrator Konfigurationsaufgaben an z/OS ausführen. Der Administrator führt zudem entsprechende Aufgaben zur Konfiguration der Eingabeeinheiten, die die Datensätze empfangen, und der Workflows, denen die Datensätze zugeordnet werden, auf dem RICOH ProcessDirector-System aus.
Bevor Sie mit dieser Prozedur beginnen, sehen Sie sich die bereitgestellten Workflows an. Wenn Sie einen Workflow finden, in dem einige oder alle Schritte enthalten sind, die der Workflow enthalten soll, können Sie den Workflow kopieren und an Ihre Anforderungen anpassen. Für die Verwendung mit Download for z/OS werden die Workflows DownloadAFP und DownloadLineData empfohlen.

Stellen Sie zudem fest, ob Sie eine der von RICOH ProcessDirector bereitstellten Eingabeeinheiten des Typs "Download" verwenden können oder ob für die Installation eine angepasste Eingabeeinheit erforderlich ist. RICOH ProcessDirector stellt mehrere Eingabeeinheiten des Typs "Download" bereit, die Sie mit nur geringfügigen Änderungen verwenden oder aber kopieren können, um eine angepasste Eingabeeinheit des Typs "Download" zu erstellen.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Verwendung von Download for z/OS zu konfigurieren:
  1. Kopieren und ändern Sie auf dem RICOH ProcessDirector-System einen Workflow, der die Verarbeitungsschritte enthält, die die von Download for z/OS übergebenen Jobs durchlaufen müssen.

    Gehen Sie wie folgt vor, um Workflows zu kopieren und zu ändern:

    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
    2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Workflow, den Sie kopieren möchten, und wählen Sie Kopieren aus.
    3. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie nach Bedarf andere Werte ein oder bearbeiten Sie Werte entsprechend, und klicken Sie anschließend auf Weiter.
    4. Klicken Sie im Workflow-Editor mit der rechten Maustaste auf jeden Schritt, und wählen Sie Merkmale. Ändern Sie die Merkmale je nach Bedarf.
    5. Wenn die AFP-Ressourcen (beispielsweise Fonts, Overlays und Page-Segmente), die für die durch diesen Workflow verarbeiteten Jobs erforderlich sind, nicht inline mit der Eingabedatei gesendet werden, müssen Sie darauf achten, dass diese Ressourcen für das RICOH ProcessDirector-System verfügbar sind. Es wird empfohlen, dass Sie diese Ressourcen in das Verzeichnis /aiw/aiw1/resources (Linux) bzw. C:\aiw\aiw1\resources (Windows) oder /usr/lpp/psf/reslib (Linux) bzw. C:\Program Files (x86)\Ricoh\PSF\reslib (Windows) verschieben, damit diese Ressourcen für alle RICOH ProcessDirector-Komponenten verfügbar sind. Können Sie diese Verzeichnisse nicht verwenden, können Sie das Merkmal AFP-Ressourcenpfad für einen der Schritte in dem Workflow so ändern, dass auf die Verzeichnisse verwiesen wird, in denen sich die Ressourcen befinden.
        Hinweis:
      • Das Merkmal AFP-Ressourcenpfad kann als Standard-Jobmerkmal für verschiedene Schrittvorlagen wie beispielsweise EnableRepositioning, CreatePageRanges, PrintJobs und ConvertLineDataJobIntoAFP festgelegt werden. Sie müssen diesen Wert nur für einen einzigen der Schritte festlegen, weil der Wert von den anderen Schritten übernommen wird.
    6. Wenn Sie bereit sind, den neuen Workflow zu verwenden, speichern und aktivieren Sie ihn, indem Sie den Schalter Speichern und Aktivieren/Deaktivieren auf die Position EIN setzen.
    7. Wiederholen Sie diese Schritte, wenn Sie zusätzliche Workflows erstellen wollen.
  2. Konfigurieren Sie auf dem RICOH ProcessDirector-System eine Eingabeeinheit so, dass sie die korrekten Workflows oder Typen für die empfangenen z/OS-Datensätze zuordnet. Es wird empfohlen, eine der bereitgestellten Eingabeeinheiten des Typs "Download" zu kopieren und umzubenennen und dann die unten beschriebenen Einstellungen zu überprüfen oder zu aktualisieren.
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
    2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einheiten Eingabeeinheiten.
    3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Eingabeeinheit des Typs Download, die Sie kopieren wollen, und wählen Sie Kopieren aus.
        Hinweis:
      • Die neue Eingabeeinheit, die RICOH ProcessDirector durch das Kopieren erstellt, hat denselben Typ wie die kopierte Eingabeeinheit. Sie können keine neue Eingabeeinheit des Typs "Download" durch das Kopieren einer Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder "LPD" erstellen.
    4. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Alle Registerkarten anzeigen, um alle Merkmale für diese Eingabeeinheit anzuzeigen.
    5. Überprüfen oder aktualisieren Sie die Werte für die folgenden Merkmale:
      Portnummer
      Die Portnummer, die diese Eingabeeinheit benutzt, um mit Download for z/OS zu kommunizieren. Schreiben Sie die angegebene Portnummer auf, damit Sie diese Nummer im Routing-Steuerungsdatensatz unter z/OS verwenden können. Empfängt auch InfoPrint Manager für Windows Jobs von diesem z/OS-System, stellen Sie sicher, dass Sie eine Portnummer zuordnen, die InfoPrint Manager nicht benutzt.
      Ordnerposition
      Das Verzeichnis auf dem primären Computer, das Datensätze von Download for z/OS empfängt. Das Dateisystem muss so konfiguriert sein, dass das hier aufgeführte Verzeichnis groß genug ist, um die von Download for z/OS gesendete Datenmenge zu verarbeiten, damit kein Problem durch nicht ausreichenden Speicherplatz auftritt.
      Bereitstellungsposition
      Das Verzeichnis, in das RICOH ProcessDirector Eingabedateien versetzt, bevor sie als Jobs übergeben werden. Das Dateisystem muss so konfiguriert sein, dass das hier aufgeführte Verzeichnis groß genug ist, um die von Download for z/OS gesendete Datenmenge zu verarbeiten, damit kein Problem durch nicht ausreichenden Speicherplatz auftritt. Beachten Sie, dass sich zwei Kopien einer Eingabedatei gleichzeitig im System befinden können, eine im Verzeichnis Ordnerposition und eine im Verzeichnis Bereitstellungsposition.
    6. Wenn die Eingabeeinheit Jobs mit einem oder mehreren Datensätzen akzeptieren muss, gehen Sie wie folgt vor:
      1. Setzen Sie das Merkmal Übergabeschritt auf SubmitInputFiles und das Merkmal Workflow auf ParentNoPrint.
      2. Legen Sie fest, wie die Eingabeeinheit den Workflow für einzelne Jobs oder untergeordnete Jobs zuordnen soll. Sie können eine der folgenden Optionen auswählen:
        • Setzen Sie das Merkmal Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow auf Nicht festgelegt und das Merkmal Child workflow (untergeordneter Workflow) auf den Namen eines vorhandenen Workflows, um diesem Workflow allen Jobs zuzuordnen, die diese Eingabeeinheit verarbeitet.
        • Setzen Sie das Merkmal Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow auf SetJobTypeFromRules, und benutzen Sie das Merkmal Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow, um den Namen der Steuerdatei anzugeben, die den Workflow aus dem Wert eines JCL-Parameters festlegen kann.

          RICOH ProcessDirector stellt eine Muster-Steuerdatei bereit, die die Werte der JCL-Parameter zum Festlegen des Workflows verwendet. Die Mustersteuerdatei receive_jcl_jobtype.cfg wurde in das Verzeichnis /aiw/aiw1/samples/rules/ (Linux) bzw. C:\aiw\aiw1\samples\Rules\ (Windows) installiert. Sie können diese Datei in das Verzeichnis /aiw/aiw1/control_files/rules/ (Linux) bzw. C:\aiw\aiw1\control_files\rules\ (Windows) kopieren und an die konkreten Anforderungen anpassen und dann den Wert der Eigenschaft Analyseregeln für untergeordneten Workflow so aktualisieren, dass auf Ihre Datei verwiesen wird.

        • Setzen Sie das Merkmal Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow auf SetJobTypeFromFileName, und benutzen Sie das Merkmal Muster des untergeordneten Workflows, um die Zeichenfolge anzugeben, nach der RICOH ProcessDirector im Eingabedateinamen suchen soll und die als Workflowname benutzt werden soll. Wenn Sie diese Methode verwenden, müssen Sie überprüfen, ob ein Workflow mit dem entsprechenden Namen vorhanden ist.

          Hinweis:
        • Wenn Sie mehrere Eingabedatensätze in einen einzigen Job zusammenführen möchten, geben Sie Ja für die Eigenschaft Mehrere Datensätze zusammenführen des Eingabegeräts an. Wenn Sie RICOH ProcessDirector für Windows verwenden und Datensätze zusammenführen, können Sie mit der Eigenschaft Ziel-Steuerdatei eine Datei angeben, die eine Liste mit Verzeichnissen enthält, um nach AFP-Ressourcen zu suchen.

  3. Unter z/OS nutzen Sie die Dokumentation zu Download for z/OS, um Download for z/OS zu installieren und zu konfigurieren. Sie können mehrere Download for z/OS-Funktionssubsysteme erstellen.
      Hinweis:
    • Wenn der Download für z/OS im Mehrfachdatensatzmodus mit Exit 15 ausgeführt wird, kann jede Download-Eingabeeinheit Jobs nur von einem einzigen Download für eine z/OS-FSA (Functional Subsystem Application) empfangen.
  4. Konfigurieren Sie den Download for z/OS-Druckparameter-Exit 15 ( APSUX15 oder APCUX15) je nach Bedarf für die Installation. Wenn RICOH ProcessDirector z/OS-Jobs verarbeitet, die mehrere Datensätze enthalten, muss der Exit die Ausgabegruppen-ID OUTGRP mit dem Parameter -opa übergeben. Der Wert für OUTGRP ist entweder FIRST, NEXT, LAST oder ONLY.
      Hinweis:
    • IBM kann den Exit an die speziellen Anforderungen der Installation anpassen. Weitere Informationen erhalten Sie von IBM.
  5. Aktualisieren Sie den Routing-Steuerungsdatensatz unter z/OS so, dass er die TCP/IP-Adresse des übergeordneten Servers enthält, auf dem die Zieleingabeeinheit ausgeführt wird. In dem Routing-Steuerungsdatensatz müssen zudem die Portnummern der in einem vorherigen Schritt überprüften oder aktualisierten Zieleingabeeinheiten angegeben werden.
    Nachfolgend sind Beispiele für RICOH ProcessDirector-Einträge im Routing-Steuerungsdatensatz aufgeführt, die unterschiedliche Typen von Datensätzen an unterschiedliche Eingabeeinheiten auf dem RICOH ProcessDirector-System senden:
    /**** RICOH PROCESSDIRECTOR ROUTING FOR LINE DATA
    DEST=PRT01,PRT02,       /* ALL DATA SETS WITH DESTINATION PRT01 PRT02
    CLASS=C,                /* AND A CLASS OF C
    IPADDR=9.99.176.136,    /* SEND TO RICOH PROCESSDIRECTOR AT THIS IP ADDRESS
    PORTNUM=7777;           /* AND THIS INPUT DEVICE PORT NUMBER
    
    /**** RICOH PROCESSDIRECTOR ROUTING FOR LINE DATA
    CLASS=A,               /* ALL DATA SETS WITH A CLASS OF A
    FORMS=BILLS,           /* AND WITH A FORMS VALUE OF BILLS
          RECEIPTS,        /* OR A FORMS VALUE OF RECEIPTS
    IPADDR=9.99.176.136,   /* SEND TO RICOH PROCESSDIRECTOR AT THIS IP ADDRESS
    PORTNUM=6001,          /* AND THIS INPUT DEVICE PORT NUMBER
    RETRY=3,               /* RETRY 3 TIMES IF TRANSMISSION FAILS
    RETRYINTV=60;          /* WAIT 60 SECONDS BETWEEN RETRY ATTEMPTS
    
    /**** RICOH PROCESSDIRECTOR ROUTING FOR POSTSCRIPT AND PDF
    DEST=PRT03,             /* ALL DATA SETS WITH DESTINATION PRT03
    CLASS=D,                /* AND A CLASS OF D
    IPADDR=9.99.176.136,    /* SEND TO RICOH PROCESSDIRECTOR AT THIS IP ADDRESS
    PORTNUM=8488,           /* AND THIS INPUT DEVICE PORT NUMBER
    SEND_REC_LENGTH=NO;     /* DO NOT PREPEND 2-BYTE LENGTH FIELD
    
  6. Nehmen Sie unter z/OS alle installationsspezifischen Änderungen am z/OS-Download-Drucker vor. Ein Administrator kann beispielsweise einen RICOH ProcessDirector-spezifischen Zielnamen für den Drucker zuordnen. Dann können Jobs den JCL-Parameter DEST zum Anfordern des RICOH ProcessDirector-Ziels verwenden.
  7. Stoppen Sie den z/OS-Download-Drucker mit DRAIN, und starten Sie ihn neu, um den aktualisierten Routing-Steuerungsdatensatz zu verwenden.
  8. Übergeben und drucken Sie Druckjobs, um zu überprüfen, ob Download for z/OS als Standalone-Programm Datensätze ohne Fehler senden kann.
  9. Wenn mit der in einem vorherigen Schritt erstellten Steuerdatei Jobplanungsmerkmale wie Klasse, Formular oder Ziel auf der Basis der JCL-Parameter des Jobs festgelegt werden, stellen Sie sicher, dass die entsprechenden Planungsmerkmale auf den Zieldruckern in RICOH ProcessDirector festgelegt sind. Stimmen die Planungsmerkmale nicht überein, können die Jobs nicht für diese Drucker geplant werden.
  10. Achten Sie auf dem RICOH ProcessDirector-System darauf, dass die Eingabeeinheiten, die den Einträgen in dem Routing-Steuerungsdatensatz entsprechen, verbunden und aktiviert sind.
  11. Übergeben Sie auf dem z/OS-System Jobs an RICOH ProcessDirector. Treten Fehler auf, korrigieren Sie die Fehler, die in Nachrichten von z/OS oder RICOH ProcessDirector aufgeführt sind.

1.3.5.2.2 Verwendung von AFP Download Plus konfigurieren

Bevor AFP Download Plus Datensätze aus z/OS an das RICOH ProcessDirector-System übertragen kann, muss ein Administrator Konfigurationsaufgaben an z/OS ausführen. Der Administrator führt zudem entsprechende Aufgaben zur Konfiguration der Eingabeeinheiten, die die Datensätze empfangen, und der Workflows, denen die Datensätze zugeordnet werden, auf dem RICOH ProcessDirector-System aus.

Bevor Sie mit dieser Prozedur beginnen, sehen Sie sich die bereitgestellten Workflows an. Wenn Sie einen Workflow finden, in dem einige oder alle Schritte enthalten sind, die der Workflow enthalten soll, können Sie den Workflow kopieren und an Ihre Anforderungen anpassen. Für die Verwendung mit AFP Download Plus werden die Workflows DownloadAFP und DownloadLineData empfohlen.

Stellen Sie zudem fest, ob Sie eine der von RICOH ProcessDirector bereitstellten Eingabeeinheiten des Typs "Download" verwenden können oder ob für die Installation eine angepasste Eingabeeinheit erforderlich ist. RICOH ProcessDirector stellt mehrere Eingabeeinheiten des Typs "Download" bereit, die Sie mit nur geringfügigen Änderungen verwenden oder aber kopieren können, um eine angepasste Eingabeeinheit des Typs "Download" zu erstellen.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Verwendung von AFP Download Plus zu konfigurieren:
  1. Kopieren und ändern Sie auf dem RICOH ProcessDirector-System einen Workflow, der die Verarbeitungsschritte enthält, die die von AFP Download Plus übergebenen Jobs durchlaufen müssen.

    Gehen Sie wie folgt vor, um Workflows zu kopieren und zu ändern:

    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
    2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Workflow, den Sie kopieren möchten, und wählen Sie Kopieren aus.
      Wir empfehlen, die Workflows DownloadAFP und DownloadLineData mit AFP Download Plus zu verwenden.
    3. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie nach Bedarf andere Werte ein oder bearbeiten Sie Werte entsprechend, und klicken Sie anschließend auf Weiter.
    4. Klicken Sie im Workflow-Editor mit der rechten Maustaste auf jeden Schritt, und wählen Sie Merkmale. Ändern Sie die Merkmale je nach Bedarf.
    5. Wenn die AFP-Ressourcen (beispielsweise Fonts, Overlays und Page-Segmente), die für die durch diesen Workflow verarbeiteten Jobs erforderlich sind, nicht inline mit der Eingabedatei gesendet werden, müssen Sie darauf achten, dass diese Ressourcen für das RICOH ProcessDirector-System verfügbar sind. Es wird empfohlen, dass Sie diese Ressourcen in das Verzeichnis /aiw/aiw1/resources (Linux) bzw. C:\aiw\aiw1\resources (Windows) oder /usr/lpp/psf/reslib (Linux) bzw. C:\Program Files (x86)\Ricoh\PSF\reslib (Windows) verschieben, damit diese Ressourcen für alle RICOH ProcessDirector-Komponenten verfügbar sind. Können Sie diese Verzeichnisse nicht verwenden, können Sie das Merkmal AFP-Ressourcenpfad für einen der Schritte in dem Workflow so ändern, dass auf die Verzeichnisse verwiesen wird, in denen sich die Ressourcen befinden.
        Hinweis:
      • Das Merkmal AFP-Ressourcenpfad kann als Standard-Jobmerkmal für verschiedene Schrittvorlagen wie beispielsweise EnableRepositioning, CreatePageRanges, PrintJobs und ConvertLineDataJobIntoAFP festgelegt werden. Sie müssen diesen Wert nur für einen einzigen der Schritte festlegen, weil der Wert von den anderen Schritten übernommen wird.
    6. Zum Speichern und Aktivieren des Workflows ändern Sie , den Schalter "Speichern und aktivieren/deaktivieren", in die Position Ein.
    7. Wiederholen Sie diese Schritte, wenn Sie einen zusätzlichen Workflow erstellen wollen.
  2. Konfigurieren Sie auf dem RICOH ProcessDirector-System eine Eingabeeinheit so, dass die Eingabeeinheit die korrekten Workflows für die empfangenen z/OS-Datensätze zuordnet. Wir empfehlen, eine der bereitgestellten Eingabeeinheiten des Typs "Download" zu kopieren und umzubenennen und dann die unten beschriebenen Einstellungen zu überprüfen oder zu aktualisieren.
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
    2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einheiten Eingabeeinheiten.
    3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Eingabeeinheit des Typs Download, die Sie kopieren wollen, und wählen Sie Kopieren aus.
        Hinweis:
      • Die neue Eingabeeinheit, die RICOH ProcessDirector durch das Kopieren erstellt, hat denselben Typ wie die kopierte Eingabeeinheit. Sie können keine neue Eingabeeinheit des Typs "Download" durch das Kopieren einer Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder "LPD" erstellen.
    4. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Alle Registerkarten anzeigen, um alle Merkmale für diese Eingabeeinheit anzuzeigen.
    5. Überprüfen oder aktualisieren Sie die Werte für die folgenden Merkmale:
      Portnummer
      Die Portnummer, die diese Eingabeeinheit benutzt, um mit AFP Download Plus zu kommunizieren. Schreiben Sie die angegebene Portnummer auf, damit Sie diese Nummer im Routing-Steuerungsdatensatz unter z/OS verwenden können. Empfängt auch InfoPrint Manager für Windows Jobs von diesem z/OS-System, stellen Sie sicher, dass Sie eine Portnummer zuordnen, die InfoPrint Manager nicht benutzt.
      Ordnerposition
      Das Verzeichnis auf dem primären Computer, das Datensätze von AFP Download Plus empfängt. Das Dateisystem muss so konfiguriert sein, dass das hier aufgeführte Verzeichnis groß genug ist, um die von AFP Download Plus gesendete Datenmenge zu verarbeiten, damit kein Problem durch nicht ausreichenden Speicherplatz auftritt.
      Bereitstellungsposition
      Das Verzeichnis, in das RICOH ProcessDirector Eingabedateien versetzt, bevor sie als Jobs übergeben werden. Das Dateisystem muss so konfiguriert sein, dass das hier aufgeführte Verzeichnis groß genug ist, um die von AFP Download Plus gesendete Datenmenge zu verarbeiten, damit kein Problem durch nicht ausreichenden Speicherplatz auftritt. Beachten Sie, dass sich zwei Kopien einer Eingabedatei gleichzeitig im System befinden können, eine im Verzeichnis Ordnerposition und eine im Verzeichnis Bereitstellungsposition.
      Fehler berichten
      Ermöglicht RICOH ProcessDirector das Berichten interner Verarbeitungsfehler an AFP Download Plus als Hilfe bei der Fehlerbestimmung. Wollen Sie diese Funktion verwenden, setzen Sie dieses Merkmal auf Ja.
      Rückkehrcode an Host senden
      Steuert einige Aspekte der Kommunikation zwischen RICOH ProcessDirector und dem Hostsystem, das Jobs an diese Eingabeeinheit übergibt. Ja bedeutet, dass die Eingabeeinheit die Übertragung von dem Hostsystem erst dann abschließt, wenn sie den Rückkehrcode geprüft hat, der vom Exit-Programm oder Script berichtet wird.
      • Ist der Rückkehrcode 0, berichtet die Eingabeeinheit eine erfolgreiche Übertragung an den Mainframe-Computer und beendet die Übertragung.
      • Hat der Rückkehrcode einen anderen Wert, berichtet die Eingabeeinheit einen Fehler an den Mainframe-Computer und beendet die Übertragung.
      Nein bedeutet, dass RICOH ProcessDirector die Übertragung mit dem Hostsystem beendet, ohne den Rückkehrcode zu überprüfen oder zu berichten.
    6. Wenn die Eingabeeinheit Jobs mit einem oder mehreren Datensätzen akzeptieren muss, gehen Sie wie folgt vor:
      1. Setzen Sie das Merkmal Übergabeschritt auf SubmitInputFiles und das Merkmal Workflow auf ParentNoPrint.
      2. Legen Sie fest, wie die Eingabeeinheit den Workflow für einzelne Jobs oder untergeordnete Jobs zuordnen soll. Sie können eine der folgenden Optionen auswählen:
        • Setzen Sie das Merkmal Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow auf Nicht festgelegt und das Merkmal Child workflow (untergeordneter Workflow) auf den Namen eines vorhandenen Workflows, um diesem Workflow allen Jobs zuzuordnen, die diese Eingabeeinheit verarbeitet.
        • Setzen Sie das Merkmal Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow auf SetJobTypeFromRules, und benutzen Sie das Merkmal Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow, um den Namen der Steuerdatei anzugeben, die den Workflow aus dem Wert eines JCL-Parameters festlegen kann.

          RICOH ProcessDirector stellt eine Muster-Steuerdatei bereit, die die Werte der JCL-Parameter zum Festlegen des Workflows verwendet. Die Mustersteuerdatei receive_jcl_jobtype.cfg wurde in das Verzeichnis /aiw/aiw1/samples/rules/ (Linux) bzw. C:\aiw\aiw1\samples\Rules\ (Windows) installiert. Sie können diese Datei in das Verzeichnis /aiw/aiw1/control_files/rules/ (Linux) bzw. C:\aiw\aiw1\control_files\rules\ (Windows) kopieren und an die konkreten Anforderungen anpassen und dann den Wert der Eigenschaft Analyseregeln für untergeordneten Workflow so aktualisieren, dass auf Ihre Datei verwiesen wird.

        • Setzen Sie das Merkmal Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow auf SetJobTypeFromFileName, und benutzen Sie das Merkmal Muster des untergeordneten Workflows, um die Zeichenfolge anzugeben, nach der RICOH ProcessDirector im Eingabedateinamen suchen soll und die als Workflowname benutzt werden soll. Wenn Sie diese Methode verwenden, müssen Sie überprüfen, ob ein Workflow mit dem entsprechenden Namen vorhanden ist.
  3. Unter z/OS nutzen Sie die Dokumentation zu AFP Download Plus, um AFP Download Plus zu installieren. Konfigurieren Sie den AFP Download Plus-Absender zum Senden von Jobs an RICOH ProcessDirector. Nutzen Sie hierzu die Konfigurationsinformationen in Print Services Facility for z/OS: AFP Download Plus (S550-0433).
    Nehmen Sie Folgendes auf, wenn Sie die JES-Arbeitsauswahlkriterien für die einzelnen FSAs definieren:
    • Auf dem IPADDR-Parameter die TCP/IP-Adresse des übergeordneten Servers, auf dem die Zieleingabeeinheit aktiv ist.
    • Im Parameter PORTNO die Portnummern der Zieleingabeeinheiten.
  4. Starten Sie den AFP Download Plus-Absender und die FSAs.
  5. Wenn mit der in einem vorherigen Schritt erstellten Steuerdatei Jobplanungsmerkmale wie Klasse, Formular oder Ziel auf der Basis der JCL-Parameter des Jobs festgelegt werden, stellen Sie sicher, dass die entsprechenden Planungsmerkmale auf den Zieldruckern in RICOH ProcessDirector festgelegt sind. Stimmen die Planungsmerkmale nicht überein, können die Jobs nicht automatisch für diese Drucker geplant werden.
  6. Achten Sie auf dem RICOH ProcessDirector-System darauf, dass die Eingabeeinheiten, die Sie zum Empfangen von Jobs von AFP Download Plus erstellt haben, verbunden und aktiviert sind.
  7. Übergeben Sie auf dem z/OS-System Jobs an RICOH ProcessDirector. Treten Fehler auf, korrigieren Sie die Fehler, die in Nachrichten von z/OS oder RICOH ProcessDirector aufgeführt sind.

1.3.5.2.3 Verwendung des LPD-Protokolls konfigurieren

Bevor ein Benutzer das LPD-Protokoll (LPD = Line Printer Daemon, Zeilendruckerdämon) verwenden kann, um Jobs an das RICOH ProcessDirector-System zu übergeben, muss ein Administrator Konfigurationsaufgaben auf dem RICOH ProcessDirector-System ausführen, um die Eingabeeinheiten, die die Jobs empfangen, und die Workflows, denen die Jobs zugeordnet sind, zu konfigurieren und die Hosts zu definieren, die das LPD-Protokoll zum Übergeben von Jobs an RICOH ProcessDirector verwenden. Der Administrator muss möglicherweise auch Konfigurationsaufgaben auf diesen Hosts ausführen.
Bevor Sie mit dieser Prozedur beginnen, sehen Sie sich die bereitgestellten Workflows an. Wenn Sie einen Workflow finden, in dem einige oder alle Schritte enthalten sind, die der Workflow enthalten soll, können Sie den Workflow kopieren und an Ihre Anforderungen anpassen.

Stellen Sie zudem fest, ob Sie eine der von RICOH ProcessDirector bereitgestellten Eingabeeinheiten des Typs "LPD" verwenden können oder ob für die Installation eine angepasste Eingabeeinheit erforderlich ist. RICOH ProcessDirector stellt Eingabeeinheiten des Typs "LPD" bereit, die Sie mit nur geringfügigen Änderungen verwenden oder aber kopieren können, um eine angepasste Eingabeeinheit des Typs "LPD" zu erstellen.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Verwendung des LPD-Protokolls zu konfigurieren:
  1. Beenden Sie alle LPD-Prozesse, die nicht zu RICOH ProcessDirector gehören:
    • Um den LPD-Dienst oder den TCP/IP-Drucksever zu beenden, wechseln Sie zur Systemsteuerung, und doppelklicken Sie auf Verwaltung Dienste. Wählen Sie den Dienst aus, und klicken Sie auf Beenden.
    • Um andere LPD-Prozesse zu beenden, lesen Sie die Dokumentation Ihres LPD-Produkts.
  2. Aktualisieren Sie die Systemeinstellungen, um die Hosts anzugeben, die Jobs über das LPD-Protokoll übergeben können.
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
    2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einstellungen System.
    3. Geben Sie in dem Feld Hosts, die LPD-Jobs übergeben dürfen die Namen oder IP-Adressen der Hosts ein, die LPD-Jobs übergeben dürfen.
      Trennen Sie die Hostnamen und IP-Adressen durch Semikolons.
        Hinweis:
      • Sie können Platzhalterzeichen in Hostnamen und IP-Adressen verwenden (beispielsweise *.acmeproducts.com oder 192.*). Der Wert * bedeutet, dass alle Hosts Jobs übergeben dürfen. Werte, die nur Zahlen, Punkte und Platzhalterzeichen enthalten, werden mit IP-Adressen verglichen. Werte, die nur Platzhalterzeichen und mindestens einen Buchstaben enthalten, werden mit Hostnamen verglichen. Ein leerer Wert bedeutet, dass keine Hosts Jobs übergeben dürfen.
      • Der Standardwert ist: *.
      • Wenn lange Wartezeiten oder fehlende Jobs auftreten, legen Sie für die LPD-Hosteinträge IP-Adressen oder vollständig qualifizierte Hostnamen fest (wie beispielsweise hostserver.co.acmeproducts.com statt *.acmeproducts.com).
    4. Klicken Sie auf SPEICHERN.
  3. Ermitteln Sie auf allen Systemen, die Sie zum Übergeben von LPD-Jobs berechtigt haben, ob der Druckbefehl das Angeben eines Servernamens zulässt. Ist dies nicht der Fall, führen Sie einen der folgenden Schritte zur Erstellung einer Druckwarteschlange auf dem System durch, um Jobs an die LPD-Eingabeeinheit zu senden.
      Hinweis:
    • Im mit dem Basis-Betriebssystem in einigen Versionen von Windows bereitgestellten LPR-Client, der in anderen Versionen als optionales Feature enthalten ist, können Sie einen Servernamen eingeben. Wenn Sie diesen oder einen entsprechenden LPR-Client verwenden, müssen Sie unter Windows keine Druckerwarteschlange erstellen.
  4. So erstellen Sie eine Druckwarteschlange auf SLES 15.0 und SLES 16.0:
    1. Melden Sie sich als Root an.
    2. Starten Sie YaST.
    3. Überprüfen Sie, ob das YaST-Druckermodul installiert ist. Falls nicht, führen Sie aus: zypper install yast2-printer
    4. Klicken Sie auf Hardware Printer. Wenn die Druckerkonfigurationen hervorgehoben sind, klicken Sie auf Hinzufügen. Klicken Sie auf Connection Wizard, und wählen Sie dann Line Printer Daemon (LPD) Protocol aus.
    5. Geben Sie in das Feld IP Address or Host Name den Hostnamen oder die IP-Adresse des Systems ein, auf dem die Eingabeeinheit des Typs LPD definiert ist.
    6. Geben Sie im Feld Queue Name den Namen der Eingabeeinheit des Typs LDP ein, und klicken Sie dann auf OK.
    7. Geben Sie in das Feld Set Arbitrary Name den Namen der Eingabeeinheit des Typs LPD ein. Dieser Name muss auf diesem Linux-System eindeutig sein. Obwohl bei den Namen von LPD-Eingabegeräten zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird, gestattet Linux Ihnen nicht, mehrere LPD-Eingabegerätenamen zu definieren, die sich allein durch ihre Groß-/Kleinschreibung unterscheiden. Sie können beispielsweise nicht ein LDAP-Eingabegerät namens HotFolderLPD und ein weiteres namens hotfolderlpd definieren.
    8. Klicken Sie auf OK.
  5. So erstellen Sie eine Druckwarteschlagen auf einem von Red Hat abgeleiteten Betriebssystem:
      Hinweis:
    • Vergewissern Sie sich, dass Sie diese Voraussetzungen erfüllen:
      • Sie haben CUPS konfiguriert.
      • Sie haben in CUPS die Berechtigung, Drucker zu verwalten.
    1. Melden Sie sich als Root an.
    2. Verwenden Sie einen Browser und rufen Sie https://Hostname:631/admin/ auf, wobei Hostname der Hostname oder die IP-Adresse ist.
    3. Klicken Sie auf Drucker hinzufügen.
    4. Klicken Sie auf Andere Netzwerkdrucker, und wählen Sie LPD/LPR-Host oder -Drucker aus.
    5. Geben Sie in das Feld "Verbindung" den Hostnamen oder die IP-Adresse des Systems ein, auf dem die Eingabeeinheit Typ LPD definiert ist. Beispiel:
      lpd://hostname/queue

      wobei Hostname der Hostname oder die IP-Adresse und Warteschlange der Name der Warteschlange ist.

    6. Klicken Sie auf Weiter.
    7. Geben Sie im Dialogfeld Drucker hinzufügen den Namen, die Beschreibung und den Standort des Druckers ein.
    8. Klicken Sie auf Weiter, um die Druckermarke und das Modell auszuwählen.
    9. Klicken Sie auf Drucker hinzufügen.
    10. Legen Sie im nächsten Dialogfeld die Standardoptionen fest und klicken Sie auf Standardoptionen festlegen.
  6. Kopieren und ändern Sie auf dem RICOH ProcessDirector-System einen Workflow, der die Verarbeitungsschritte enthält, die von den mit dem LPD-Protokoll übergebenen Jobs zu durchlaufen sind.

    Gehen Sie wie folgt vor, um Workflows zu kopieren und zu ändern:

    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
    2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Workflow, den Sie kopieren möchten, und klicken Sie auf Kopieren.
    3. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie nach Bedarf andere Werte ein oder bearbeiten Sie Werte entsprechend, und klicken Sie anschließend auf Weiter.
    4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die einzelnen Schritte, und wählen Sie Merkmale. Ändern Sie die Merkmale je nach Bedarf.
      Entfernen Sie ${Job.InputFile} aus dem Merkmal Jobname im Schritt SetJobPropsFromTextFile.
    5. Ist die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert und werden die AFP-Ressourcen (beispielsweise Fonts, Overlays und Page-Segmente), die für die durch diesen Workflow verarbeiteten Jobs erforderlich sind, nicht inline mit der Eingabedatei gesendet, müssen Sie darauf achten, dass diese Ressourcen für das RICOH ProcessDirector-System verfügbar sind. Wir empfehlen, diese Ressourcen in das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\resources oder C:\Program Files (x86)\Ricoh\PSF\reslib zu verschieben, damit sie für alle RICOH ProcessDirector-Komponenten verfügbar sind. Können Sie diese Verzeichnisse nicht verwenden, können Sie das Merkmal AFP-Ressourcenpfad für einen der Schritte in dem Workflow so ändern, dass auf die Verzeichnisse verwiesen wird, in denen sich die Ressourcen befinden.
        Hinweis:
      • Das Merkmal AFP-Ressourcenpfad kann als Standard-Jobmerkmal für verschiedene Schrittvorlagen wie beispielsweise EnableRepositioning, PrintJobs und ConvertLineDataJobIntoAFP festgelegt werden. Sie müssen diesen Wert nur für einen einzigen der Schritte festlegen, weil der Wert von den anderen Schritten übernommen wird.
    6. Um den Workflow zu verwenden, speichern und aktivieren Sie den Workflow, indem Sie den Schalter "Speichern und Aktivieren/Deaktivieren" in die Position EIN ändern.
    7. Wiederholen Sie diese Schritte, wenn Sie zusätzliche Workflows erstellen wollen.
  7. Konfigurieren Sie auf dem RICOH ProcessDirector-System eine Eingabeeinheit so, dass die Eingabeeinheit die korrekten Workflows für die empfangenen Eingabedateien zuordnet. Wir empfehlen, eine der bereitgestellten LPD-Eingabeeinheiten zu kopieren und umzubenennen und dann die unten beschriebenen Einstellungen zu überprüfen oder zu aktualisieren.
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
    2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einheiten Eingabeeinheiten.
    3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Eingabeeinheit, die Sie kopieren möchten, und wählen Sie Kopieren aus.
        Hinweis:
      • Die neue Eingabeeinheit hat denselben Typ wie die kopierte Eingabeeinheit. Sie können zum Beispiel keine neue Eingabeeinheit des Typs "LPD" durch das Kopieren einer Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" erstellen.
    4. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Alle Registerkarten anzeigen, um alle Merkmale für diese Eingabeeinheit anzuzeigen.
    5. Überprüfen oder aktualisieren Sie die Werte für die folgenden Merkmale:
      Name der Eingabeeinheit
      Stellen Sie sicher, dass der Name der Eingabeeinheit keine Leerzeichen enthält. Der LPR-Client kann Namen mit Leerzeichen nicht verarbeiten.

      Der Name der Eingabeeinheit sollte auf acht Zeichen begrenzt werden. Je nach verwendetem Druckbefehl müssen Sie auf dem sendenden System möglicherweise eine Druckwarteschlange erstellen, die denselben Namen wie die Eingabeeinheit hat. Einige Systeme schneiden die Namen von Druckwarteschlangen auf acht Zeichen ab.

      Ordnerposition
      Das Verzeichnis auf dem primären Computer, das Jobs von berechtigten Hosts empfängt. Das Dateisystem muss so konfiguriert sein, dass das hier aufgeführte Verzeichnis groß genug ist, um die vom LPR-Client gesendete Datenmenge zu verarbeiten, damit kein Problem durch nicht ausreichenden Speicherplatz auftritt.
      Bereitstellungsposition
      Das Verzeichnis, in das RICOH ProcessDirector Eingabedateien versetzt, bevor sie als Jobs übergeben werden. Das Dateisystem muss so konfiguriert sein, dass das hier aufgeführte Verzeichnis groß genug ist, um die vom LPR-Client gesendete Datenmenge zu verarbeiten, damit kein Problem durch nicht ausreichenden Speicherplatz auftritt. Beachten Sie, dass sich zwei Kopien einer Eingabedatei gleichzeitig im System befinden können, eine im Verzeichnis Ordnerposition und eine im Verzeichnis Bereitstellungsposition.
      Übergeordneter Server
      Der RICOH ProcessDirector-Server, auf dem die Dateien empfangen werden. Ein übergebender Benutzer würde beispielsweise diesen Servernamen im Befehl lpr oder lprafp angeben. Der hier angegebene Server muss so konfiguriert sein, dass er Jobs über das LPD-Protokoll akzeptiert.
    6. Gehen Sie wie folgt vor, um Jobs mit einzelnen oder mehreren Eingabedateien Workflows zuzuordnen:
        Hinweis:
      • Eingabeeinheiten können keinen übergeordneten Job mit mehreren untergeordneten Elementen erstellen. Stattdessen wird für jede Eingabedatei je ein übergeordneter Job und ein untergeordneter Job erstellt.
      1. Setzen Sie das Merkmal Übergabeschritt auf SubmitInputFiles und das Merkmal Workflow auf ParentNoPrint.
      2. Legen Sie fest, wie die Eingabeeinheit den Workflow für einzelne Jobs oder untergeordnete Jobs zuordnen soll. Sie können eine der folgenden Optionen auswählen:
        • Setzen Sie das Merkmal Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow auf SetJobTypeFromRules, und benutzen Sie das Merkmal Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow, um den Namen der Steuerdatei anzugeben, die den Workflow aus dem Wert einer Option des Druckbefehls festlegen kann.

          RICOH ProcessDirector stellt zwei Muster-Steuerdateien zur Verfügung, die zum Festlegen des Workflows benutzt werden. Die Muster-Steuerdateien receive_lpd_jobtype.cfg und receive_lpd_pdf_jobtype.cfg werden im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\samples\rules\ installiert. Sie können eine dieser Dateien in das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files\rules\ kopieren und an die eigenen Anforderungen anpassen und dann den Wert des Merkmals Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow so aktualisieren, dass auf Ihre Datei verwiesen wird.

        • Setzen Sie das Merkmal Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow auf SetJobTypeFromFileName, und benutzen Sie das Merkmal Muster des untergeordneten Workflows, um die Zeichenfolge anzugeben, nach der RICOH ProcessDirector im Eingabedateinamen suchen soll und die als Workflowname benutzt werden soll. Wenn Sie diese Methode verwenden, müssen Sie überprüfen, ob ein Workflow mit dem entsprechenden Namen vorhanden ist.
  8. Wenn mit der im vorherigen Schritt erstellten Steuerdatei Jobplanungsmerkmale wie Medien oder Jobgröße auf der Basis der Werte von Optionen des Druckbefehls festgelegt werden, stellen Sie sicher, dass die entsprechenden Planungsmerkmale auf den Zieldruckern in RICOH ProcessDirector festgelegt sind. Wenn die Planungsmerkmale nicht übereinstimmen, werden die Jobs nicht automatisch für diese Drucker geplant.
  9. Achten Sie darauf, dass die Eingabeeinheiten des Typs "LPD" verbunden und aktiviert sind.
      Hinweis:
    • Die Eingabeeinheit des Typs "LPD" gibt keine Statusinformationen als Antwort auf den Befehl lpq zurück.
  10. Übergeben Sie einige Testjobs von einem Hostsystem, das Sie berechtigt haben. Treten Fehler auf, korrigieren Sie die Fehler, die in Nachrichten des Hostsystems oder von RICOH ProcessDirector benannt sind.

1.3.5.2.4 Verwendung des pdpr-Befehls konfigurieren

Wenn Sie von InfoPrint Manager zu RICOH ProcessDirector migrieren und den Befehl pdpr zum Übergeben von Jobs verwenden, können Sie RICOH ProcessDirector so konfigurieren, dass weiterhin Jobs vom gleichen pdpr-Befehl empfangen werden.
Der pdpr-Befehl in RICOH ProcessDirector ist ein Script, das in einem selbstextrahierenden Perl-Script gepackt ist. Das Script muss auf allen Client-Computern installiert werden, die Jobs mit pdpr übergeben. Bevor Sie den primären Server konfigurieren, befolgen Sie die Anweisungen zur Installation des Scripts auf den Client-Computern, und konfigurieren Sie diese korrekt. Führen Sie dabei auch Aktualisierungen an der Datei pdpr.cfg durch.
Das pdpr-Script in RICOH ProcessDirector erstellt einen lprafp-Befehl zum Übergeben von Jobs, wobei Parameter hinzugefügt werden, um unterstützte Jobmerkmalwerte an den primären Server zu senden. Daher ähnelt die Konfigurationsdatei auf dem primären Server den Konfigurationsschritten zur Konfigurierung für das LPD-Protokoll.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Verwendung des pdpr-Befehls zu konfigurieren:

  1. Beenden Sie alle LPD-Prozesse, die nicht zu RICOH ProcessDirector gehören:
    • Um den LPD-Dienst oder den TCP/IP-Drucksever zu beenden, wechseln Sie zur Systemsteuerung, und doppelklicken Sie auf Verwaltung Dienste. Wählen Sie den Dienst aus, und klicken Sie auf Beenden.
    • Um andere LPD-Prozesse zu beenden, lesen Sie die Dokumentation Ihres LPD-Produkts.
  2. Öffnen Sie RICOH ProcessDirector.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  4. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einstellungen System.
  5. Stellen Sie sicher, dass alle Computer, auf denen Sie das pdpr-Script installiert haben, im Merkmal Hosts, die LPD-Jobs übergeben dürfen aufgeführt werden.
  6. Erstellen Sie LPD-Eingabeeinheiten, um Jobs vom pdpr-Script zu empfangen. Stellen Sie sicher, dass der Name der Eingabeeinheiten den Namen entspricht, die Sie in den in der Datei pdpr.cfg erstellten Regeln erstellt haben.

    Wenn Sie einen Job mit pdpr übergeben, werden die pdpr-Optionen in Optionen für den lprafp-Befehl konvertiert. Die LPD-Eingabeeinheit verwendet die im Merkmal Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow aufgeführte Datei, um Optionen innerhalb des lprafp-Befehls RICOH ProcessDirector-Merkmalen zuzuordnen.

    Der Standardwert des Merkmals Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow ist der Pfad zur Musterdatei receive_lpd_jobtype.cfg oder receive_lpd_pdf_jobtype.cfg. Diese Datei enthält Zuordnungen für die meisten lprafp-Befehlsoptionen, die von RICOH ProcessDirector unterstützt werden. Sie können die Datei aktualisieren oder kopieren, um bei Bedarf weitere Zuordnungen hinzuzufügen.

1.3.5.2.5 Für die Verwendung von JDF-Job-Tickets konfigurieren

Bevor Jobs mit JDF-Tickets übergeben werden können, müssen Sie die Eingabeeinheiten konfigurieren, die diese Jobs empfangen. Außerdem müssen Sie die Workflows konfigurieren, denen die Jobs zugewiesen werden. Drucker, die als Ricoh PDF- oder TASKalfa-Drucker definiert sind, können PDF-Jobs mit JDF-Tickets besser verwalten als Drucker, die als Passthrough- oder benutzerdefinierte PDF-Drucker definiert sind.

Wenn Sie über Kodak-Drucker verfügen, die PDF-Formate annehmen, können Sie bestimmte JDF-Daten in dem vom Hersteller empfohlenen KDK-Datenstrom an den Drucker senden. Die Cut Sheet Support for Kodak-Funktion ist erforderlich.

Wenn Sie über Xerox-Drucker verfügen, die PDF-Formate annehmen, können Sie bestimmte JDF-Daten in den vom Hersteller empfohlenen XPIF oder XRX-Datenströmen senden. Die Cut Sheet Support for Xerox-Funktion ist erforderlich.

Bevor Sie mit dieser Prozedur beginnen, sehen Sie sich die bereitgestellten Workflows an, um zu überprüfen, ob in einem der Workflows einige oder alle erforderlichen Schritte enthalten sind. Wenn Sie einen geeigneten Workflow finden, können Sie ihn kopieren und an Ihre Anforderungen anpassen. Der Workflow muss einen Schritt enthalten, der auf der Schrittvorlage SetJobPropsFromTextFile basiert.

    Hinweis:
  • Diese Schrittvorlage kann eine optionale Datei jobID.overrides.jdf verwenden, um weitere Merkmale für den Job festzulegen.

Stellen Sie zudem fest, ob Sie eine von RICOH ProcessDirector bereitgestellte Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" verwenden können oder ob für die Installation eine angepasste Eingabeeinheit erforderlich ist. RICOH ProcessDirector stellt mehrere Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" bereit, die Sie mit nur geringfügigen Änderungen verwenden oder kopieren können, um eine angepasste Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" zu erstellen.

Legen Sie abschließend die zu verwendende Stapelmethode fest. Die Stapelmethoden JDF, Liste und Muster sind alle für die Verwendung mit Jobs mit JDF-Job-Tickets geeignet.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Verwendung von JDF-Job-Tickets zu konfigurieren:
  1. Kopieren und ändern Sie einen Workflow, der die Verarbeitungsschritte enthält, die mit JDF-Job-Tickets übergebene Jobs durchlaufen müssen:
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
    2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Workflow, den Sie kopieren möchten, und wählen Sie Kopieren aus.
    3. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie nach Bedarf andere Werte ein oder bearbeiten Sie Werte entsprechend, und klicken Sie anschließend auf Weiter.
    4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die einzelnen Schritte, und wählen Sie Merkmale. Ändern Sie die Merkmale je nach Bedarf.
    5. Speichern und aktivieren Sie den Workflow, indem Sie den Schalter "Speichern und Aktivieren/Deaktivieren" in die Position EIN ändern.
    6. Wiederholen Sie diese Schritte, wenn Sie weitere Workflows erstellen wollen.
  2. Konfigurieren Sie auf dem RICOH ProcessDirector-System eine Eingabeeinheit so, dass sie für JDF-Job-Tickets den korrekten Workflow zuordnet. Wir empfehlen, die bereitgestellte Eingabeeinheit des Typs "HotFolderJDF" zu kopieren und umzubenennen und dann die in den folgenden Schritten beschriebenen Einstellungen zu überprüfen oder zu aktualisieren.
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
    2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einheiten Eingabeeinheiten.
    3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Eingabeeinheit des Typs "HotFolderJDF", und wählen Sie Kopieren aus.
    4. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Alle anzeigen, um alle Merkmale für diese Eingabeeinheit anzuzeigen.
    5. Überprüfen oder aktualisieren Sie die Werte für die folgenden Merkmale:
      Workflow
      ParentNoPrint
      Untergeordneter Workflow
      Der für die Datendateien des Jobs geeignete Workflow.
        Hinweis:
      • Bei Verwendung der Stapelmethode Liste wählen Sie einen Workflow aus, der vor dem Schritt PrintJobs einen Schritt enthält, der auf der Schrittvorlage WaitForGroup basiert. Mit diesen Schritten wird sichergestellt, dass die Jobs in der richtigen Reihenfolge gedruckt werden.
      • Bei Verwendung von Überschreibungsdateien einen Workflow auswählen, der einen auf der Schrittvorlage SetJobPropsFromTextFile basierenden Schritt enthält.
      Datenmuster
      Eine oder mehrere Suchmusterzeichenfolgen. Mit diesen Zeichenfolgen wird festgelegt, welche Zeichen im Namen der Datendatei mit den Namen anderer Dateien übereinstimmen müssen, die im Ordner für Sofortdruck gespeichert werden. Wenn Sie mehr als ein Datenmuster angeben, gilt die Datei als Übereinstimmung, wenn sie einem dieser Muster entspricht. Das Datenmuster ist ein regulärer Ausdruck.

      Ist der Wert des Merkmals ZIP-Datei erstellen Ja, werden nur Dateien in die ZIP-Datei aufgenommen, die dem Datenmuster entsprechen.

      Übergabeschritt
      SubmitInputFiles
    6. Prüfen oder aktualisieren Sie die Werte dieser Eigenschaften abhängig von der Stapelmethode, die Sie verwenden möchten:
      Merkmal Wert bei der Stapelmethode JDF Wert bei der Stapelmethode Liste Wert bei der Stapelmethode Muster
      JDF-Muster Ein Muster, das mit einem Teil des Namens Ihrer Job-Tickets übereinstimmt. Bei HotFolderJDF ist der Standardwert der reguläre Ausdruck .*\jdf$.    
      Listenmuster   Ein Muster, das mit einem Teil des Dateinamens Ihrer Listendateien übereinstimmt. Standardmäßig ist dies der reguläre Ausdruck .*lst$.  
      Überschreibungsmuster Ein Muster, das mit einem Teil des Dateinamens Ihrer Überschreibungsdateien übereinstimmt. Bei einigen bereitgestellten Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" ist dieser Wert der reguläre Ausdruck .*oth$. Ein Muster, das mit einem Teil des Dateinamens Ihrer Überschreibungsdateien übereinstimmt. Bei einigen bereitgestellten Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" ist dieser Wert der reguläre Ausdruck .*oth$.  
      ZIP-Datei erstellen
      • Ja: Alle Eingabedateien, die dem im Merkmal Datenmuster angegebenen Wert entsprechen, werden in einer ZIP-Datei zusammengefasst und als einzelner Job übergeben. Gibt das Job-Ticket unterschiedliche Einstellungen für verschiedene Eingabedateien an und das Merkmal ZIP-Datei erstellen ist auf Ja gestellt, werden die Einstellungen des ersten Eingabedateinamens im Job-Ticket für alle Eingabedateien verwendet.
      • Nein: Alle Eingabedateien werden als untergeordnete Jobs übergeben.
      • Ja: Alle Eingabedateien, die dem im Merkmal Datenmuster angegebenen Wert entsprechen, werden in einer ZIP-Datei zusammengefasst und als einzelner Job übergeben. Gibt das Job-Ticket unterschiedliche Einstellungen für verschiedene Eingabedateien an und das Merkmal ZIP-Datei erstellen ist auf Ja gestellt, werden die Einstellungen des ersten Eingabedateinamens im Job-Ticket für alle Eingabedateien verwendet.
      • Nein: Alle Eingabedateien werden als untergeordnete Jobs übergeben.
      Nein
      Dateimuster (1 Wert für jeden Eingabedateityp)     Eine Suchzeichenfolge, die einen bestimmten Eingangsdateityp definiert, beispielsweise .*jdf$ für ein Job-Ticket oder .*pdf$ für eine Druckdatei.
      Spooldateiverwendung (1 Wert für jeden Eingabedateityp)     Ein Wert, der die Verwendung der Eingabedatei bestimmt, beispielsweise Ticket für ein Job-Ticket oder Drucken für eine Druckdatei.
      Spooldateityp (1 Wert für jeden Eingabedateityp)     Die Dateierweiterung der Eingabedatei.
      Erforderliches Dateimuster (1 Wert für jeden Eingabedateityp)     Ob der Job diesen Eingabedateityp enthalten muss oder nicht.
      Dateimusterreihenfolge (1 Wert für jeden Eingabedateityp)     Reihenfolge, in der die Werte angewendet werden, wenn zwei oder mehr Werte für Dateimuster identisch sind oder zwei oder mehr Merkmale Dateimuster derselben Spooldateiverwendung und demselben Spooldateityp zugewiesen sind.
  3. Achten Sie darauf, dass die neue Eingabeeinheit verbunden und aktiviert ist.
  4. Übergeben Sie Jobs an die neue Eingabeeinheit. Treten Fehler auf, korrigieren Sie die Fehler, die in Nachrichten von RICOH ProcessDirector oder von aufgerufenen Anwendungen identifiziert werden.

1.3.5.2.5.1 Suchen nach Dateien

Anwendungen, die Jobs mit JDF-Job-Tickets übergeben, können die Dateien entweder mit dem Job-Ticket senden oder die Dateien an einer anderen Stelle im Netzwerk speichern. Das Job-Ticket ist nicht erforderlich, um die Dateien aufzulisten, die der Job enthält. Wenn das Job-Ticket die Dateien jedoch auflistet, können relative oder absolute Pfadnamen verwendet werden.

Unabhängig davon, wie RICOH ProcessDirector die Dateien sucht, werden diese an die in der Eigenschaft Ordnerposition des Ordners für Sofortdruck angegebene Stelle kopiert (sofern sie nicht bereits dort gespeichert sind), und die Verarbeitung des Jobs wird gestartet. RICOH ProcessDirector löscht nicht automatisch alle Dateien, die in mit JDF-Job-Tickets übergebenen Jobs verwendet werden. Es werden nur die Dateien an der Ordnerposition gelöscht. Dateien in Unterordnern der Ordnerposition oder in anderen Dateisystemen werden nicht gelöscht. Sie müssen das Löschen von Dateien an diesen Stellen als Teil der Systemwartung planen.

Keine Dateien in JDF aufgelistet

Wenn das Job-Ticket die Dateien nicht auflistet, erwartet RICOH ProcessDirector, das Job-Ticket und alle Dateien an der in der Eigenschaft Ordnerposition der Eingabeeinheit des Typs Ordner für Sofortdruck angegebenen Stelle zu empfangen. Wenn Dateien fehlen, wartet RICOH ProcessDirector weiter auf diese.

In diesem Fall müssen Sie die Stapelmethode Liste verwenden und eine Listendatei mit dem Job übergeben.

Dateien mit relativen Pfadnamen auflisten

Wenn das Job-Ticket die Dateien anhand relativer Pfadnamen auflistet, erwartet RICOH ProcessDirector, alle Dateien in Unterordnern des Ordnerspeicherorts zu finden. Die Dateien dürfen nicht in parallelen Ordnern oder in einem anderen Dateisystem gespeichert sein. Wenn das Job-Ticket beispielsweise den Dateipfad printfiles/test.pdf enthält, erwartet der Ordner für Sofortdruck die Datei in: [Ordnerspeicherort]/printfiles/test.pdf.

  • Sie können diese Formate für einen relativen Pfadnamen verwenden:
    Verzeichnis/Dateiname
    Dateiname
  • Die folgenden Formate werden unterstützt, aber nicht empfohlen:
    file://Verzeichnis/Dateiname
    file://Verzeichnis\Dateiname
    Verzeichnis\Dateiname
    file://./Verzeichnis/Dateiname
    file://.\Verzeichnis\Dateiname
    ./Verzeichnis/Dateiname
    .\Verzeichnis\Dateiname

Dateien mit absoluten Pfadnamen auflisten

Wenn das Job-Ticket die Dateien mit absoluten Pfadnamen auflistet, können die Dateien an einer beliebigen Stelle im Netzwerk gespeichert sein, die über den primären RICOH ProcessDirector-Server zugänglich ist. RICOH ProcessDirector verwendet die absoluten Pfadanweisungen in Verbindung mit einer Zuordnungsdatei zum Auffinden der Dateien. Eine Zuordnungsdatei ist eine Datei, die Dateipfade im Job-Ticket den Dateipfaden der verbundenen Dateisysteme zuordnet. Die Zuordnungsdatei wird auf dem primären Server gespeichert. Für den primären Server ist nur eine Zuordnungsdatei erforderlich. Diese kann beliebig viele Dateipfade enthalten.

Wenn RICOH ProcessDirector nach im Job-Ticket mit absoluten Pfaden aufgeführten Dateien sucht, werden alle in der Zuordnungsdatei aufgeführten Stellen durchsucht, bis die Dateien gefunden wurden. Wird das Ende der Zuordnungsdatei erreicht und werden die Dateien nicht gefunden, wird an der Ordnerposition nach Dateien gesucht. Werden die Dateien auch dort nicht gefunden, wartet das System und prüft beim nächsten Abfrageintervall erneut.

  • Sie können diese Formate für einen absoluten Pfadnamen verwenden:
    file:///Laufwerk:/Verzeichnis/Dateiname
    Lassen Sie Laufwerk: bei Dateien auf Systemen weg, die keine Laufwerkbuchstaben verwenden.
  • Die folgenden Formate werden unterstützt, aber nicht empfohlen:
    file:///Laufwerk:\Verzeichnis\Dateiname
    file://Laufwerk:/Verzeichnis/Dateiname
    file://Laufwerk:\Verzeichnis\Dateiname
    Laufwerk:\Verzeichnis\Dateiname
    Laufwerk:/Verzeichnis/Dateiname

  • Diese Formate werden nicht unterstützt:
    file://IP-Adresse/Laufwerk:/Verzeichnis/Dateiname
    file://localhost/Laufwerk:/Verzeichnis/Dateiname
    
    Hinweis:
  • Sie benötigen eine Dateisystem-Zuordnungsdatei, wenn die Dateipfade identische Verzeichnisnamen, aber unterschiedliche Formate haben. Wird in dem Job-Ticket beispielsweise file:\\\C:\myfiles\testfiles\test1.pdf angegeben und ist der tatsächliche Dateipfad /myfiles/testfiles/test1.pdf, müssen Sie eine Dateisystem-Zuordnungsdatei erstellen, um den Dateipfad aus dem Windows-Format in das Linux-Format zu konvertieren.
  • Sie benötigen eine Dateisystem-Zuordnungsdatei, wenn die Dateipfade identische Verzeichnisnamen, aber unterschiedliche Laufwerke haben. Wird in dem Job-Ticket beispielsweise file:\\\D:\myfiles\testfiles\test1.pdf angegeben, und ist der tatsächliche Dateipfad file:\\\C:\myfiles\testfiles\test1.pdf, müssen Sie eine Dateisystem-Zuordnungsdatei erstellen, um den Dateipfad aus dem Laufwerk D in Laufwerk C zu konvertieren. Die Zuweisung sieht wie folgt aus:
    D:\;C:\

1.3.5.2.5.2 Zuordnungsdatei zum Suchen von Eingabedateien verwenden

Wenn Sie ein JDF-Job-Ticket (JDF = Job Definition Format, Jobdefinitionsformat) zum Übergeben von Jobs an einen Ordner für Sofortdruck verwenden, müssen Sie nicht alle Eingabedateien in den Ordner für Sofortdruck kopieren. Wird ein Job-Ticket in den Ordner für Sofortdruck gestellt, liest RICOH ProcessDirector das Job-Ticket und sucht nach den Eingabedateien, die im Job-Ticket aufgeführt sind.

Stimmen die Dateipfade in dem Job-Ticket nicht mit den Verzeichnisnamen auf einem angehängten Dateisystem überein, benutzt RICOH ProcessDirector eine Dateisystem-Zuordnungsdatei zum Suchen der Eingabedateien.

RICOH ProcessDirector stellt eine Muster-Dateisystem-Zuordnungsdatei system_map.cfg in C:\aiw\aiw1\samples\config\ bereit. Sie können diese Datei je nach Bedarf kopieren und bearbeiten. Kopieren Sie die Datei in das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files\config\, bevor Sie sie anpassen. In Kommentaren in der Musterdatei wird das Dateiformat erklärt.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Dateisystem-Zuordnungsdatei anzugeben:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einstellungen System.
  3. Geben Sie im Feld Dateisystem-Zuordnungsdatei den Dateipfad der Zuordnungsdatei an.
  4. Klicken Sie auf SPEICHERN.

Das System muss nicht erneut gestartet werden.

1.3.5.2.5.3 Jobmerkmale aus dem JDF-Job-Ticket festlegen

RICOH ProcessDirector kann die Werte verwenden, die im JDF-Job-Ticket zur Einstellung der Jobmerkmale unterstützt werden.

RICOH ProcessDirector unterstützt Funktionen, die in der vom System benötigten JDF-Spezifikation definiert wurden, einschließlich einer Untergruppe der JDF Integrated Digital Printing Interoperability and Conformance Specification (IDP ICS) und des zugehörigen Anwendungshinweises. Die IDP ICS basiert auf dem JDF-basierten digitalen Druckprozess für integrierte Digitaldrucker.

RICOH ProcessDirector unterstützt nicht alle möglichen Werte des JDF-Job-Tickets. Wenn RICOH ProcessDirector keinen Wert verwenden kann, um ein Jobmerkmal festzulegen, werden nicht unterstützte Werte aus dem Jobticket entfernt.

    Hinweis:
  • Der Schritt IdentifyPDFDocuments kann mehrere Sets von PDF-Dateien und Job-Tickets empfangen. Der Schritt verbindet sie in einer einzigen PDF-Datei bzw. in einem einzigen Job-Ticket. Beim Erstellen des kombinierten Job-Tickets werden nur Werte aufgenommen, die RICOH ProcessDirector unterstützt. Nicht unterstützte Werte werden nicht in das kombinierte Job-Ticket aufgenommen. Der Schritt IdentifyPDFDocuments ist in der Funktion "PDF-Dokument-Unterstützung" enthalten.

Nach Einstellung der Werte für die Merkmale speichert RICOH ProcessDirector das Job-Ticket mit den Jobdateien. Wird das Job-Ticket von einem Schritt angefordert, aktualisiert RICOH ProcessDirector das Job-Ticket mit den aktuellen Werten für die Jobmerkmale in seiner Datenbank und sendet das Job-Ticket an die in dem Schritt angegebene Anwendung. Wenn die Anwendung das JDF-Job-Ticket zurückgibt, aktualisiert RICOH ProcessDirector alle unterstützten Jobmerkmale, die sich geändert haben, und trägt diese im Notizbuch für Jobmerkmale in RICOH ProcessDirector ein.

Der Wert des Merkmals Medien ist ein Sonderfall, da er von den Einstellungen des Medienabgleichs abhängt:

  • Wenn Medienabgleich auf Medienprodukt-ID oder Medienname verwenden festgelegt ist, verwendet RICOH ProcessDirector einen dieser Mediennamen als Wert des Merkmals Medien für einen Job:
    • Der Name des Medienobjekts mit der entsprechenden im Jobticket angegeben Produkt-ID.
    • Der Name der im Job-Ticket angegebenen Medien.

    RICOH ProcessDirector überprüft zuerst, ob das Job-Ticket eine Medien Produkt-ID angibt. Wenn dies der Fall ist, sucht RICOH ProcessDirector nach einem Systemmedienobjekt mit derselben Produkt-ID. Wenn RICOH ProcessDirector eine Übereinstimmung findet, wird der Name des entsprechenden Medienobjekts in das Medien-Merkmal für den Job gesetzt. Wenn RICOH ProcessDirector keine Übereinstimmung findet, wird nach einem Medienobjekt mit dem im JDF-Job-Ticket angegeben Mediennamen gesucht. Wenn RICOH ProcessDirector eine Übereinstimmung findet, wird der Name des entsprechenden Medienobjekts in das Medien-Merkmal für den Job gesetzt.

  • Wenn Medienabgleich auf Ausgewählte Merkmale verwenden festgelegt ist, verwendet RICOH ProcessDirector die im Jobticket aufgeführten Medienmerkmale (z. B. Größe), um die vorhandenen Systemmedienobjekte zu durchsuchen und eines zu finden, das übereinstimmt. Wird ein entsprechendes Medienobjekt gefunden, wird der Name des Objekts als Wert des Merkmals Medien für den Job festgelegt.

    Sie können die Merkmale für den Medienabgleich basierend auf den Anforderungen Ihrer Installation auswählen.

    Wird beim Abgleich mehr als ein Medienobjekt gefunden, versucht RICOH ProcessDirector die höchste Übereinstimmung basierend auf den übrigen Medienmerkmalen in dem Job-Ticket zu bestimmen, einschließlich des Mediennamens. Kann das System nicht die höchste Übereinstimmung bestimmen oder werden beim Abgleich keine Medienobjekte gefunden, wechselt der Job in einen Fehlerstatus. Sie können die Aktion Medien korrigieren für den Job verwenden, um die Medien auszuwählen und den Job aus dem Fehlerstatus zu verschieben.

Gibt ein Job-Ticket Werte für Medien und Heften an, können Sie diese im Notizbuch der Jobmerkmale anzeigen und bearbeiten. Auf der Registerkarte Planung führt das Merkmal Medien benötigt die Medienwerte für den Job und alle Seitenausnahmen auf. Das Merkmal Heften benötigt zeigt an, ob Heften benötigt wird. Sie können die Jobwerte in den Merkmalen Medien und Heften auf der Registerkarte Planung einrichten. Sie können die Seitenwerte auf der Registerkarte Seitenausnahme über die Aktion Seitenausnahmen ändern.

Wenn ein Jobticket Werte für Seitenausnahmen angibt, können Sie diese über die Aktion Seitenausnahmen für den Job anzeigen lassen. Sie können die Seitenausnahmen nicht ändern.

Die verfügbaren Loch- und Heftoptionen variieren von Drucker zu Drucker. Sie können RICOH ProcessDirector-Drucker so konfigurieren, dass sie lochen oder heften können. Sie können jedoch nicht ihre Endbearbeitungsmuster für Lochen oder Heften konfigurieren. Daher plant RICOH ProcessDirector möglicherweise einen Job für einen Drucker, der die angeforderte Endbearbeitung nicht ausführen kann. In diesem Fall benutzt der Drucker sein bestes Äquivalent für das Loch- oder Heftmuster.

1.3.5.2.6 Übergabe von Jobs mithilfe von Web-Services vorbereiten

RICOH ProcessDirector bietet ein REST-Web-Service-Dienstprogramm, das zur Übergabe von Jobs verwendet werden kann. Wenn Sie Ihre Anwendung so konfigurieren können, dass diese das REST-Web-Service-Dienstprogramm nutzt, können Sie das Dienstprogramm submitFile zur Übergabe einer Datei an einen Workflow-Ordner oder einen Ordner für Sofortdruck verwenden.
Je nach den Anforderungen Ihrer Web-Service-Anwendung benötigen Sie entweder einen cURL-Befehl oder eine Anfrage-URL zum Aufrufen eines Web-Service. Verwenden Sie die RICOH ProcessDirector-REST-API-Dokumentation zur Ermittlung der korrekten Syntax.

Zur Vorbereitung der Übergabe eines Jobs mithilfe eines Web-Service:

  1. Legen Sie fest, wie RICOH ProcessDirector Dateien zur Verarbeitung empfangen soll.
    Sie können eine Datei mithilfe einer Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" an RICOH ProcessDirector übergeben oder direkt an einen Workflow übergeben.
    • Übergeben Sie Dateien direkt an einen Workflow, wenn pro Job nur eine Eingabedatei vorhanden ist oder Sie die in RICOH ProcessDirector verfügbaren Stapelfunktionen nicht benötigen.
    • Senden Sie Dateien an Ordner für den Sofortdruck, wenn Sie die in RICOH ProcessDirector verfügbaren Stapelfunktionen verwenden möchten. Mit dem Web-Service können Sie jeweils nur einen Job übergeben. Wenn mehrere Eingabedateien, einschließlich Job-Tickets, Listendateien oder andere Ressourcen, für einen Job vorhanden sind, müssen Sie den Web-Service für jede Datei einzeln aufrufen.

      Notieren Sie den Namen des Workflows oder des Ordners für Sofortdruck.

  2. Ermitteln Sie Ihre Web-Service-Anwendung und finden Sie heraus, welche Informationen die Anwendung zur Übergabe einer Datei an RICOH ProcessDirector benötigt.
    Die RICOH ProcessDirector-REST-API-Dokumentation enthält sowohl einen cURL-Befehl als auch eine Anfrage-URL. Je nach den Anforderungen Ihrer Web-Service-Anwendung können beide verwendet werden.
  3. Verwenden Sie die RICOH ProcessDirector-REST-API-Dokumentation, damit das Dienstprogramm submitFile in der Lage ist, die Web-Service-Aufrufe zu erstellen, die zur Übergabe Ihrer Datei erforderlich sind.
    Öffnen Sie einen Webbrowser, und geben Sie Ihren RICOH ProcessDirector-Hostnamen oder die IP-Adresse in die Adressleiste ein. Fügen Sie /restapi/ am Ende Ihres Hostnamens oder Ihrer IP-Adresse hinzu, um auf die REST-API-Dokumentation zuzugreifen. Beispiel: http://hostname:15080/restapi/.

    Öffnen Sie den Abschnitt util und suchen Sie POST/util/submitFile/{objectType}/{name}.

  4. Aktualisieren Sie die Web-Service-Anwendung mit dem Befehl oder der URL, der/die im vorherigen Schritt entwickelt wurde. Verwenden Sie die Anwendung zur Übergabe einer oder mehrerer Dateien an RICOH ProcessDirector.
  5. Stellen Sie sicher, dass die Webdienst-Anwendung korrekt zur Übergabe einer Datei an RICOH ProcessDirector konfiguriert ist.
    • Wenn Sie die Übergabe für einen Ordner für Sofortdruck durchführen, vergewissern Sie sich, dass sich die Datei im entsprechenden Ordnerspeicherort im Ordner für Sofortdruck befindet. Verbinden und deaktivieren Sie den Ordner für Sofortdruck, wenn Sie prüfen möchten, ob alle Dateien im korrekten Verzeichnis empfangen werden, ohne den Job dabei tatsächlich zu übergeben. Wenn Sie möchten, dass der Job von der Eingabeeinheit übergeben wird, vergewissern Sie sich, dass beide aktiviert und verbunden sind, wenn die Datei von Ihrer Anwendung übergeben wird.
    • Wenn Sie einen Workflow übergeben, stellen Sie sicher, dass ein Job für die übergebene Datei erstellt wird. Stellen Sie sicher, dass der Workflow aktiviert ist, wenn Sie die Datei übergeben.

1.3.5.2.7 Konfigurieren für den Empfang von Aufträgen

Sie können Aufträge übergeben, indem Sie entweder PDFs über das Portlet Jobs übergeben hochladen oder eine XML-Datei aus Ihrem bestehenden Auftragsverwaltungssystem übergeben.

Für die manuelle Übermittlung von Aufträgen über das Portal Jobs übergeben sind sonst nur noch die Workflows erforderlich, die die Jobs verarbeiten.

Wenn Sie eine XML-Datei einreichen, müssen Sie Folgendes erstellen:

  • Eine Eingabeeinheit, die die Aufträge entgegennimmt und sie an einen bestimmten Workflow sendet.
  • Ein Workflow, der den Schritt CreateOrderFromFile enthält, um den Auftrag und seine Jobs zu erstellen.
  • Eine Auftragseigenschaft-Zuordnung zur Identifizierung von Aufträgen und Jobs sowie zur Feststellung, welche Elemente in XML Eigenschaften in RICOH ProcessDirector entsprechen.
  • Ein oder mehrere andere Workflows, um die Jobs korrekt zu verarbeiten.

1.3.5.2.7.1 Ausführen der Beispiel-Workflows der Auftragsverwaltung

Die Workflows OrderJobSample und OrderSample zeigen, wie aus XML-Eingabedateien erstellte Jobs verarbeitet werden können.

Diese Simulation verwendet diese Objekte und Dateien:

  • Workflows:
    • OrderJobSample
    • OrderSample
  • Auftragseigenschaftenzuordnung: OrderXMLSample
  • Eingabeeinheit: OrderHotFolder

    Die Eingabeeinheit verfügt über eine vorab geladene Beispielauftragsdatei. Sie übergibt die Musterdatei zur Bearbeitung an den Workflow OrderSample.

So führen Sie die Beispiel-Workflows der Auftragsverwaltung aus:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Hauptseite.
  2. Wählen Sie im Portlet Drucker den Drucker Muster aus, und klicken Sie auf Aktivieren.
  3. Klicken Sie im Portlet Eingabeeinheiten mit der rechten Maustaste auf die Eingabeeinheit OrderHotFolder und wählen Sie Aktivieren und verbinden aus.

    Ein Job mit dem Namen order.xml wird im Portlet Jobs angezeigt.

  4. Der Job order.xml durchläuft den Workflow OrderSample, um einen Auftrag und zwei Jobs zu erstellen.
    Der Job enthält die XML-Beispieldatei, die für die Identifizierung und Zuordnung von Aufträgen und Jobs auf der Grundlage eines Eigenschaftzuordnungsobjekts verwendet wird.

    Der Schritt CreateOrdersFromFile verwendet das Eigenschaftenzuordnungsobjekt OrderXMLSample, um Aufträge und Jobs zu identifizieren und dann die Werte der XML-Elemente in der XML-Auftragsdatei den Auftrags- und Jobeigenschaften zuzuordnen.

      Hinweis:
    • Dieser Schritt wird nur auf dem primären Server ausgeführt. Stellen Sie ihn nicht so ein, dass er auf einem lokalen Sekundärserver läuft.

    In der Tabelle sind die Eigenschaften aufgeführt, die festgelegt werden:

    XML-Element (XPath-Ausdruck) Objekttyp Merkmal
    /Orders/Order/ID Reihenfolge Auftragsname (Order.name)
    /Orders/Order/OrderNumber Reihenfolge Externe Auftragsreferenz (Order.Reference)
    /Orders/Order/Customer Reihenfolge Kundenname (Order.Customer)
    /Orders/Order/Notes Reihenfolge Beschreibung (Order.Description)
    /Orders/Order/quantity Reihenfolge Kopien (Order.Copies)
    /Orders/Order/DueDate Reihenfolge Fälligkeitsdatum (Order.DueDate)
    /Orders/Order/OrderDetails/OrderDetail/ID Job Jobname (Job.Name)
    /Orders/Order/OrderDetails/OrderDetail/OrderType Job Benutzerdefiniert 1 (Job.Info.Attr1)
    /Orders/Order/OrderDetails/OrderDetail/ProductName Job Benutzerdefiniert 2 (Job.Info.Attr2)
    /Orders/Order/OrderDetails/OrderDetail/PrintFile Job Benutzerdefiniert 3 (Job.Info.Attr3)
    /Orders/Order/OrderDetails/OrderDetail/PrintFile/@type Job Medien (Job.Media)

    Der Schritt identifiziert einen Auftrag mit zwei Jobs darin. Es werden zwei Jobs erstellt und an den Workflow OrderJobSample übergeben. In der Tabelle Aufträge wird ein Auftrag mit zwei Jobs angezeigt.

    Die Jobs werden im Workflow OrderJobSample verarbeitet. Wenn die Jobs den Schritt SetJobPropsFromTextFile verlassen:

    • Verfügt der Artikel über einen druckbaren Produkttyp, sendet der Workflow den Job durch die Abzweigung Druckerei.
    • Wenn der Artikel nicht über einen druckbaren Produkttyp verfügt, sendet der Workflow den Job durch die Abzweigung Warehouse.

    Die nicht-druckbaren Jobs durchlaufen den Schritt ManualStepWithAutoStart in der Abzweigung Warehouse des Workflow. Die Jobs warten in diesem Schritt, bis die Jobs versandbereit sind.

    Der Schritt WaitForRelatedJobs hält alle Jobs an, die in dem Auftrag enthalten sind, bis alle Jobs in dem Auftrag bei dem Schritt angekommen sind.

  5. Klicken Sie in der Jobtabelle mit der rechten Maustaste auf den Job in der Phase Manuell und wählen Sie Manuell abschließen aus.

    Der Job wird in den Schritt WaitForRelatedJobs verschoben.

    Wenn beide Jobs den Schritt WaitForRelatedJobs erreichen, sendet der Workflow alle drei Jobs (den ursprünglichen Auftragsjob, den nicht druckbaren Job und den druckbaren Job ) an den Schritt RetainCompletedJobs. Der Status jedes Jobs ändert sich in Aufbewahrt. Der Status des Auftrags ändert sich in Abgeschlossen.

      Hinweis:
    • Sie müssen die Hauptseite aktualisieren, damit Änderungen am Jobstatus in der Aufträge-Tabelle angezeigt werden.
  6. Klicken Sie in der Jobtabelle mit der rechten Maustaste auf den druckbaren Job und wählen Sie Anzeigen aus.
    Die Anzeigefunktion zeigt die PDF-Datei an, die als Teil des Auftrags gedruckt wurde.

1.3.5.2.7.2 Erstellen einer Auftragseigenschaftenzuordnung

Auftragseigenschaft-Zuordnungsobjekte definieren die Beziehungen zwischen den Elementen in der XML-Datei und den im System definierten Dokumenteigenschaften. Die Beziehungen bestimmen, wie der Schritt CreateOrdersFromFile Aufträge und die darin enthaltenen Jobs identifiziert und Eigenschaftswerte für die Aufträge und Jobs festlegt.

Erstellen Sie, bevor Sie beginnen, mit Ihrem Auftragsverwaltungssystem eine XML-Beispielauftragsdatei. Versuchen Sie, eine Datei zu erstellen, die repräsentative Beispiele für die Jobs enthält, die Sie normalerweise bearbeiten. Schließen Sie zum Beispiel Folgendes ein:

  • Aufträge mit mehreren Jobs
  • Aufträge mit verschiedenen Arten von Jobs
  • Mehrere Aufträge in einer XML-Datei
  • Aufträge mit hoher Priorität oder Eilaufträge

Wenn Sie die XML-Datei haben, öffnen Sie sie in einem Texteditor und überprüfen Sie die Struktur. Identifizieren Sie die XML-Tags, die angeben, wo jeder Auftrag beginnt, und dann innerhalb jedes Auftrags, wo jeder Job beginnt.

    Hinweis:
  • Verschiedene Arten von Aufträgen (und Jobs) können verschiedene XML-Elemente verwenden. Notieren Sie sich alle Elemente, die den Beginn eines Auftrags oder eines Jobs kennzeichnen.
  • Wenn Sie nicht alle Arten von Aufträgen in eine Datei aufnehmen können, exportieren Sie mehrere XML-Dateien.

Überprüfen Sie außerdem die Elemente, die Informationen über Aufträge oder Jobs enthalten, wie z. B. ein Fälligkeitsdatum, die Anzahl der Exemplare oder die Auftragskennung im Auftragssystem. Entscheiden Sie, welche Werte Sie in RICOH ProcessDirector als Auftrags- oder Jobeigenschaften verwenden wollen und welchen RICOH ProcessDirector-Eigenschaften sie entsprechen.

Wenn die vorhandenen Auftragseigenschaften Ihren Anforderungen nicht genügen, müssen Sie möglicherweise benutzerdefinierte Auftragseigenschaften auf der Registerkarte Verwaltung definieren, um die spezifischen Anforderungen zu erfüllen.

Nachdem Sie die Datei überprüft haben, vergewissern Sie sich, dass sie zum Hochladen verfügbar ist.

So erstellen Sie eine Auftragseigenschaftenzuordnung:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Objekte Eigenschaftszuordnungen.
  3. Klicken Sie in der oberen rechten Ecke auf Hinzufügen und wählen Sie Auftragszuordnung.
  4. In Abschnitt 1 geben Sie einen Namen für das Objekt ein und wählen das Zeitformat, das in der XML-Beispieldatei verwendet wird.
  5. Suchen Sie im Feld XML-Beispielauftragsdatei die Beispieldatei, die Sie exportiert und überprüft haben, und klicken Sie auf Öffnen.
    RICOH ProcessDirector öffnet die Datei und liest die Struktur. Sie verwendet den Inhalt, um die Felder in den Abschnitten 2 und 3 zu füllen.
      Hinweis:
    • Wenn Sie mehr als eine Musterdatei exportiert haben, wählen Sie jetzt eine aus und führen Sie den Rest des Verfahrens durch. Sie können die Eigenschaftszuordnung später mit den anderen Dateien aktualisieren.
  6. In Abschnitt 2, AUFTRÄGE UND JOBS IDENTIFIZIEREN:
    1. Wählen Sie in einem Feld unter XML-Element (XPath-Ausdruck) ein XML-Element aus, das Sie als Beginn eines Auftrags identifiziert haben. Wählen Sie unter Stellt dar die Option Auftrag.
    2. Wählen Sie in der nächsten Zeile unter XML-Element (XPath-Ausdruck) ein Element aus, das Jobs innerhalb des Auftrags aus dem vorherigen Schritt darstellt. Wählen Sie unter Stellt dar die Option Job.
        Hinweis:
      • Sie müssen in diesem Abschnitt mindestens zwei XML-Elemente einfügen: eines zur Identifizierung von Aufträgen und eines zur Identifizierung der Jobs innerhalb dieser Auftragsart. Das XML-Element zur Identifizierung der Jobs muss ein untergeordnetes Element des XML-Elements zur Identifizierung des Auftrags sein.
      • Aufträge können keine Aufträge enthalten, daher kann das XML-Element, das einen Auftrag darstellt, kein untergeordnetes Element eines anderen Auftragselements sein.
    3. Wenn Sie mehr als ein Element gefunden haben, das die Anfänge von Aufträgen oder Jobs anzeigt, fügen Sie diesem Abschnitt weitere Zeilen hinzu. Klicken Sie rechts neben einer beliebigen Zeile auf und wählen Sie das XML-Element und den Objekttyp für jede gefundene Auftrags-und Jobkennung aus.
        Hinweis:
      • Klicken Sie zum Löschen einer Kennung rechts von der Zeile, die Sie löschen wollen, auf .
    4. Fahren Sie mit Abschnitt 3 fort, nachdem Sie alle Auftrags- und Jobkennungen hinzugefügt haben.
  7. In Abschnitt 3, ELEMENTE EIGENSCHAFTEN ZUORDNEN:
    1. Beziehen Sie sich auf die Liste der Elemente, deren Werte Sie in RICOH ProcessDirector verwenden möchten, und die entsprechenden Eigenschaften, die Sie vor dem Start des Verfahrens erstellt haben. Wählen Sie in der ersten Zeile unter XML-Element (XPath-Ausdruck) eines der Elemente aus. Wählen Sie unter Objekttyp die Option Auftrag oder Job.
    2. Wählen Sie unter Eigenschaft die Eigenschaft RICOH ProcessDirector aus, die zum Speichern des Wertes verwendet werden soll.
    3. Wiederholen Sie diese Schritte für jedes Element, das Sie als Auftrags- oder Jobeigenschaft verwenden möchten. Zum Hinzufügen weiterer Zuordnungszeilen klicken Sie rechts von einer Zuordnung auf . Zum Löschen einer Zuordnung klicken Sie rechts von einer Zuordnung, die Sie löschen möchten, auf .
        Hinweis:
      • Wenn das Element, das Sie verwenden möchten, in der Liste nicht sichtbar ist, können Sie den vollständigen XPath-Ausdruck für dieses Element eingeben.
  8. Klicken Sie auf OK.
Wenn Sie mehr als eine XML-Beispieldatei aus Ihrem Bestellsystem exportiert haben, öffnen Sie die soeben erstellte Eigenschaftszuordnung und wiederholen Sie diesen Vorgang ab Schritt 4. Wählen Sie eine andere Musterdatei und fügen Sie die für diese Datei spezifischen Bezeichner und Zuordnungen hinzu.

1.3.5.2.7.3 Konfigurieren von Workflows für den Empfang von Aufträgen

Um die von Ihrem Bestellsystem erzeugten XML-Auftragsdateien zu verarbeiten, richten Sie einen Workflow ein, der einen Schritt auf der Grundlage der Schrittvorlage CreateOrdersFromFile enthält. Dieser Schritt verwendet eine Auftragseigenschaftenzuordnung, um einen oder mehrere Aufträge und die darin enthaltenen Jobs zu definieren. Der Schritt übermittelt diese Jobs zur Verarbeitung auch an einen anderen Workflow.

    Hinweis:
  • Vergewissern Sie sich, bevor Sie beginnen, dass Sie folgende Elemente erstellen:
    • Ein Auftragseigenschaft-Zuordnungsobjekt, das die XML-Auftragsdateien interpretieren kann, die dieser Workflow empfängt.
    • Ein Eingabegerät, das XML-Dateien empfängt. Sie können das OrderHotFolder-Beispiel kopieren oder ein neues Eingabegerät hinzufügen.
    • Ein Workflow zur Bearbeitung der in jedem Auftrag enthaltenen Jobs.

So konfigurieren Sie einen Workflows für den Empfang von Aufträgen:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Kopieren oder erstellen Sie einen Workflow und öffnen Sie ihn im Workflow-Editor.
  3. Wenn Sie einen vorhandenen Workflow bearbeiten möchten, deaktivieren Sie diesen Workflow zuvor.
  4. Wenn Sie keine Kopie des OrderSample-Workflow verwenden, fügen Sie der Empfang-Phase des Workflow einen Schritt hinzu, der auf der Schrittvorlage CreateOrdersFromFile basiert.
  5. Legen Sie Werte für die Eigenschaften des Schritts CreateOrdersFromFile fest:
    1. Geben Sie für die Eigenschaft Auftragseingabedatei den Namen der XML-Datei des Auftrags an. Sie können einen Dateinamen oder ein Symbol eingeben, das in einen Spool-Dateinamen aufgelöst wird, oder eine Schrittressource verwenden. In der -Hilfe erhalten Sie zusätzliche Informationen. Der Standardwert ist das Symbol ${getFileName(print,xml,read)}.
    2. Wählen Sie für die Eigenschaft Auftragseigenschaftenzuordnung das Eigenschaftzuordnungsobjekt aus, das Sie für diesen Workflow erstellt haben.
    3. Legen Sie für Als untergeordnete Jobs erstellen fest, ob die Jobs in jedem Auftrag als eigenständige Jobs oder als untergeordnete Jobs des Jobs, der die Auftrags-XML verarbeitet, erstellt werden sollen.
      Der Hauptunterschied zwischen den beiden Optionen liegt in der Eigenschaft Jobnummer dieser Jobs. Jobnummern für untergeordnete Jobs beginnen mit der Jobnummer des übergeordneten Jobs, gefolgt von einer Dezimalstelle und einer nachfolgenden Zahl. Wenn zum Beispiel die übergeordnete Jobnummer 1020 ist, lauten die untergeordneten Jobnummern: 1020.1, 1020.2, 1020.3. Unabhängigen Jobs werden völlig unterschiedliche Jobnummern zugewiesen. In beiden Fällen sind die Jobs weiterhin mit dem Auftrag verknüpft.
    4. Wählen Sie unter Workflow für Jobs den Workflow für die Bearbeitung der Jobs in jedem Auftrag aus. Wenn Sie diesen Workflow noch nicht erstellt haben, setzen Sie ihn auf Nicht festgelegt. Denken Sie daran, den Workflow zu aktualisieren, nachdem Sie ihn erstellt haben.
      Hinweis:
    • Dieser Schritt wird nur auf dem primären Server ausgeführt. Stellen Sie ihn nicht so ein, dass er auf einem lokalen Sekundärserver läuft.
  6. Fügen Sie Schritte und Konnektoren für eine andere Verarbeitung hinzu, wenn dies erforderlich ist.
  7. Speichern Sie den Workflow.
  8. Aktualisieren Sie die von Ihnen erstellte Eingabeeinheit, um sicherzustellen, dass sie Jobs an den erstellten Workflow übermittelt.
  9. Prüfen Sie den Workflow:
    1. Aktivieren Sie den Workflow.
    2. Aktivieren und verbinden Sie die Eingabeeinheit, die Aufträge an den Workflow senden.
    3. Übermitteln Sie eine XML-Auftragsdatei an die Eingabeeinheit.

1.3.5.2.8 Übergabe von Stapeljobs vorbereiten

Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" und "SFTP" können jede von ihnen empfangene Datei als separaten Job übergeben. Die Eingabeeinheiten können die Dateien auch gruppieren, um größere, als Stapeljobs bezeichnete Jobs, zu erstellen. Die einfachsten Stapeljobs erhalten nur Datendateien. Komplexere Stapeljobs umfassen Dateien, die Jobmerkmale angeben, und Dateien zur Auflistung der weiteren Dateien des Jobs.

Vor der Übergabe von Stapeljobs müssen Sie die in Ihren Jobs enthalten Dateitypen sowie die entsprechende Stapelmethode festlegen.

    Hinweis:
  • Nur Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" können Stapeljobs senden. Web-Service-Eingabeeinheiten können dies nicht.

1.3.5.2.8.1 Stapelmethoden

Die Methode für die Übergabe von Jobs durch Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" und SFTP wird durch die Eigenschaft Stapelmethode der Eingabeeinheit bestimmt.

Standardmäßig führt die Verwendung aller Stapelmethoden außer Keine dazu, dass die Eingabeeinheit Jobs als Gruppen mit übergeordneter/untergeordneter Struktur erstellt. Ein übergeordneter Job enthält keine Daten. Dieser Job ist ein Container, der die Beziehung zwischen anderen Jobs festlegt. Diese Jobs sind untergeordnete Jobs. Jede von einer Stapelmethode einer Gruppe hinzugefügte Eingabedatei wird zu einem untergeordneten Job.

Bei allen Stapelmethoden außer Keine, JDF und Liste verarbeitet RICOH ProcessDirector für Windows untergeordnete Jobs in der Reihenfolge, in der die Dateien zuletzt geändert wurden. Der Windows-Wert Datum der letzten Änderung wird als Wert für das Jobmerkmal Zeitpunkt der Übergabe verwendet. Da sich der Wert von Datum der letzten Änderung bei Empfang der Datei durch die Eingabeeinheit nicht ändert, wird für eine 2010 erstellte und 2011 übergebene Datei als Zeitpunkt der Übergabe 2010 angezeigt.

    Hinweis:
  • Bei Setzen des Merkmals ZIP-Datei erstellen einer Eingabeeinheit auf Ja erstellt die Eingabeeinheit keine Jobgruppen mit unter- und übergeordneter Struktur. Stattdessen sammelt die Eingabeeinheit alle Eingabedateien in der Gruppe und erstellt eine ZIP-Datei, um diese zu speichern. Die ZIP-Datei wird als einzelner Job übergeben. Der Workflow muss einen Schritt zum Entpacken der Datei enthalten, außer die weiteren Schritte können eine Datei im ZIP-Format verarbeiten.
  • Sie können alle in einer Eingabeeinheit enthaltenen Eingabedateien anhand der Aktion Alle stapeln an der Eingabeeinheit übermitteln, es sei denn, die Stapelmethode lautet JDF oder Muster. Die Aktion Alle stapeln wartet nicht darauf, dass das Abfrageintervall erreicht wird, bevor die Aufträge erstellt werden.

1.3.5.2.8.1.1 Stapel

Wenn die Stapelmethode Stapel ist, übergibt die Eingabeeinheit eine oder mehrere Dateien als Gruppe, basierend auf den vom Bediener ausgewählten Dateien.

Die Stapelmethode Stapel hindert die Eingabeeinheit an der unverzüglichen Übergabe von Jobs. Die Eingabeeinheit erhält Dateien, führt jedoch erst eine Aktion aus, wenn der Bediener eine oder mehrere Datendateien auswählt und auf Stapel erstellen klickt. Die Eingabeeinheit erstellt eine Listendatei mit den Namen aller Datendateien und übergibt den Job.

Wenn Sie die Stapelmethode Stapel verwenden, stellen Sie diese Merkmale der Eingabeeinheit wie folgt ein:

  • Workflow: ParentNoPrint
  • Untergeordneter Workflow: der für die Datendateien des Jobs geeignete Workflow.
  • Übergabeschritt: SubmitInputFiles
  • ZIP-Datei erstellen: Ist dieses Merkmal auf Ja gestellt, werden alle Eingabedateien, die dem im Merkmal Datenmuster angegebenen Wert entsprechen, in einer ZIP-Datei zusammengefasst und als einzelner Job übergeben. Ist dieser Wert auf Nein gestellt, werden alle Eingabedateien als untergeordnete Jobs übergeben.
  • Datenmuster: ein Muster, das mit einem Teil des Dateinamens Ihrer Druckdateien übereinstimmt. Bei Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" und SFTP ist der Standardwert der reguläre Ausdruck: .*$. Das Muster, das allen Dateinamen entspricht.

1.3.5.2.8.1.2 JDF

Wenn die Stapelmethode JDF lautet, übergibt die Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" eine oder mehrere Dateien als Gruppe, basierend auf dem Inhalt des Job-Tickets.

Die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" sucht nach einem Job-Ticket, das eine Liste aller Dateien des Jobs enthält. Wenn die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" ein Job-Ticket findet, wird dieses gelesen, und die Suche nach allen Dateien beginnt. Sobald alle Dateien gefunden wurden, werden diese als ein einzelner Job übergeben. Die Dateien werden in der im Job-Ticket angegebenen Reihenfolge gedruckt.

Der Dateiname des Job-Tickets muss dem im Merkmal JDF-Muster angegebenen Muster entsprechen. Das Standardmuster entspricht Dateien mit der Erweiterung .jdf.

Die Liste der Dateien im Job-Ticket kann beispielsweise wie folgt aussehen:

myfile1.pdf
myfile2.pdf
myfile3.pdf
another.pdf

Das Job-Ticket kann auch Informationen enthalten, die für das Einrichten der Jobmerkmale verwendet werden.

Wenn Sie die Stapelmethode JDF verwenden, stellen Sie diese Merkmale der Eingabeeinheit wie folgt ein:

  • Workflow: ParentNoPrint
  • Untergeordneter Workflow: der für die Druckdateien des Jobs geeignete Workflow.
  • Übergabeschritt: SubmitInputFiles
  • ZIP-Datei erstellen: Ist dieses Merkmal auf Ja gestellt, werden alle Eingabedateien, die dem im Merkmal Datenmuster angegebenen Wert entsprechen, in einer ZIP-Datei zusammengefasst und als einzelner Job übergeben. Ist dieser Wert auf Nein gestellt, werden alle Eingabedateien als untergeordnete Jobs übergeben. Gibt das Job-Ticket unterschiedliche Einstellungen für verschiedene Eingabedateien an und das Merkmal ZIP-Datei erstellen ist auf Ja gestellt, werden die Einstellungen des ersten Eingabedateinamens im Job-Ticket für alle Eingabedateien verwendet.
  • JDF-Muster: ein Muster, das mit einem Teil des Dateinamens Ihrer Job-Tickets übereinstimmt.

    Bei allen Eingabeeinheiten außer HotFolderJDF ist der Standardwert Null. Bei "HotFolderJDF" ist dieser Wert der reguläre Ausdruck .*\jdf$.

  • Datenmuster: ein Muster, das mit einem Teil des Dateinamens Ihrer Druckdateien übereinstimmt. Bei Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" ist der Standardwert der reguläre Ausdruck: .*$. Das Muster, das allen Dateinamen entspricht.

1.3.5.2.8.1.3 Liste

Wenn die Stapelmethode Liste lautet, übergibt die Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" eine oder mehrere Dateien als Gruppe, basierend auf dem Inhalt einer von der Eingabeeinheit empfangenen Listendatei.

Die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" sucht nach einer textbasierten Listendatei mit einer Liste aller Dateien des Jobs. Wenn die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" eine Listendatei findet, wird diese Liste gelesen, und die Suche nach allen Dateien beginnt. Sobald alle Dateien gefunden wurden, werden diese als ein einzelner Job übergeben. Die Dateien werden in der in der Listendatei angegebenen Reihenfolge gedruckt.

Die Listendatei muss folgende Kriterien erfüllen:

  • Der Dateiname muss dem im Merkmal Listenmuster angegebenen Muster entsprechen. Das Standardmuster entspricht Dateien mit der Erweiterung .lst.
  • Jede Datei des Druckjobs muss in der Listendatei in einer eigenen Zeile stehen.
  • Die in der Listendatei aufgeführten Dateinamen dürfen nur Dateinamen enthalten, keine Pfadinformationen. Alle Dateien müssen im gleichen Verzeichnis gespeichert werden.
Der Inhalt der Listendatei kann wie folgt aussehen:
afpinput1.afp
afpinput2.afp
afpinput3.afp
inputfile.afp

Wenn Sie die Stapelmethode Liste verwenden, stellen Sie diese Merkmale der Eingabeeinheit wie folgt ein:

  • Workflow: ParentNoPrint
  • Untergeordneter Workflow: der für die Druckdateien des Jobs geeignete Workflow.
  • Übergabeschritt: SubmitInputFiles
  • ZIP-Datei erstellen: Ist dieses Merkmal auf Ja gestellt, werden alle Eingabedateien, die dem im Merkmal Datenmuster angegebenen Wert entsprechen, in einer ZIP-Datei zusammengefasst und als einzelner Job übergeben. Ist dieser Wert auf Nein gestellt, werden alle Eingabedateien als untergeordnete Jobs übergeben.
  • Listenmuster: ein Muster, das mit einem Teil des Dateinamens Ihrer Listendateien übereinstimmt.

    Standardmäßig ist dies der reguläre Ausdruck .*lst$.

  • Datenmuster: ein Muster, das mit einem Teil des Dateinamens Ihrer Druckdateien übereinstimmt. Bei Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" ist der Standardwert der reguläre Ausdruck: .*$. Das Muster, das allen Dateinamen entspricht.

    Ist eine Druckdatei in der Listendatei aufgelistet, der Dateiname entspricht jedoch nicht dem Wert Datenmuster, erkennt die Eingabeeinheit die Datei nicht als Druckdatei. Da anscheinend eine aufgelistete Druckdatei fehlt, wartet die Eingabeeinheit auf diese und erstellt den Job nicht.

  • Überschreibungsmuster: Wenn Sie Überschreibungsdateien verwenden, ein Muster, das mit einem Teil des Dateinamens Ihrer Überschreibungsdateien übereinstimmt.

1.3.5.2.8.1.4 Nein

Wenn die Stapelmethode Keine lautet, übergibt die Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" jede Datei als separaten Druckjob.

1.3.5.2.8.1.5 Zahl

Wenn die Stapelmethode Zahl ist, übergibt die Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" eine bestimmte Anzahl Dateien als Gruppe. Nur Dateien, die dem Merkmal Datenmuster der Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" entsprechen, werden gezählt und übergeben.

Die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" analysiert den Dateinamen und stellt fest, ob dieser mit dem Wert des Merkmals Datenmuster übereinstimmt. Stimmt der Name mit dem Muster überein, zählt die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" die Datei. Wenn die Anzahl der Dateien den Wert des Merkmals Anzahl zu stapelnder Dateien erreicht, übergibt die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" die Dateien als eine einzelne Gruppe.

    Hinweis:
  • RICOH ProcessDirector für Windows verarbeitet untergeordnete Jobs in der Reihenfolge der letzten Änderung. Der Windows-Wert Datum der letzten Änderung wird als Wert für das Jobmerkmal Zeitpunkt der Übergabe verwendet. Da sich der Wert von Datum der letzten Änderung bei Platzierung der Datei in die Eingabeeinheit nicht ändert, wird für eine 2010 erstellte und 2011 übergebene Datei als Zeitpunkt der Übergabe 2010 angezeigt.

Bei Verwendung der Stapelmethode Zahl müssen diese Merkmale der Eingabeeinheit wie folgt eingestellt werden:

  • Workflow: ParentNoPrint
  • Untergeordneter Workflow: der für die Druckdateien des Jobs geeignete Workflow.
  • Übergabeschritt: SubmitInputFiles
  • ZIP-Datei erstellen: Ist dieses Merkmal auf Ja gestellt, werden alle Eingabedateien, die dem im Merkmal Datenmuster angegebenen Wert entsprechen, in einer ZIP-Datei zusammengefasst und als einzelner Job übergeben. Ist dieser Wert auf Nein gestellt, werden alle Eingabedateien als untergeordnete Jobs übergeben.
  • Anzahl zu stapelnder Dateien: Anzahl der Dateien, die die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" abwartet, bevor sie die Dateien als eine einzelne Gruppe übergibt.
  • Datenmuster: ein Muster, das mit einem Teil des Dateinamens Ihrer Druckdateien übereinstimmt. Bei Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" ist der Standardwert der reguläre Ausdruck: .*$. Das Muster, das allen Dateinamen entspricht.

1.3.5.2.8.1.6 Anzahl der Sets

Ist die Stapelmethode Anzahl der Sets, übergibt die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" einen oder mehrere Jobs, nachdem eine bestimmte Anzahl von Dateiensets empfangen wurde. Nur komplette Dateiensets werden gezählt und übergeben.

Damit ein Set vollständig ist, müssen alle nachstehenden Bedingungen erfüllt sein:

  • Es muss eine Datei vorliegen, die mit dem Merkmal Datenmuster übereinstimmt.
  • Wurde für die Merkmale Überschreibungsmuster oder JDF-Muster ein Wert eingegeben, muss eine Datei vorliegen, die einen oder beide dieser Werte erfüllt.
  • Gibt es Einträge für Dateimuster, ist eine Datei vorhanden, die jeden der Werte erfüllt.

Wenn die Anzahl der vollständigen Sets den Wert des Merkmals Anzahl zu stapelnder Dateien erreicht, übergibt die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" die Sets als eine Gruppe, mit einem einzigen Set in jedem untergeordneten Job. Ist das Merkmal ZIP-Datei erstellen auf Ja gesetzt, wird ein einziger Job mit allen Dateien aller Sets im ZIP-Format übergeben.

Bei Verwendung der Stapelmethode Anzahl der Sets müssen diese Merkmale der Eingabeeinheit wie folgt eingestellt werden:

  • Workflow: ParentNoPrint
  • Untergeordneter Workflow: der für die Druckdateien des Jobs geeignete Workflow.
  • Übergabeschritt: SubmitInputFiles
  • ZIP-Datei erstellen: Ist dieses Merkmal auf Ja gestellt, werden alle Dateien in einer ZIP-Datei zusammengefasst und als einzelner Job übergeben. Ist dieser Wert auf Nein gestellt, wird jedes Set als untergeordneter Job übergeben.
  • Anzahl zu stapelnder Sets: Anzahl der Sets, die die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" abwartet, bevor sie die Sets als eine einzelne Gruppe übergibt.
  • Datenmuster: ein Muster, das mit einem Teil des Dateinamens Ihrer Druckdateien übereinstimmt. Bei Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" ist der Standardwert der reguläre Ausdruck: .*$. Das Muster, das allen Dateinamen entspricht.
  • Dateimuster: eine Sammlung von Mustern, die Dateien definieren können, die in ein Set aufgenommen werden müssen.
  • JDF-Muster: eine oder mehrere Suchmusterzeichenfolgen, die verwendet werden, um Job-Tickets im JDF-Format zu erkennen. Ist für dieses Merkmal ein Wert vorgegeben, ist ein JDF-Job-Ticket erforderlich, damit das Set vollständig ist.
  • Überschreibungsmuster: eine oder mehrere Suchmusterzeichenfolgen, mit denen Dateien erkannt werden, die Werte für Jobmerkmale enthalten.

1.3.5.2.8.1.7 Seiten

Wenn die Stapelmethode Seiten lautet, übergibt die Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" eine oder mehrere Dateien als eine Gruppe, basierend auf der Anzahl der Seiten in den von der Eingabeeinheit empfangenen Dateien. Diese Methode gilt nur für PDF-Dateien.

Die Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" untersucht PDF-Dateien bei ihrem Eintreffen und ermittelt, wie viele Seiten diese enthalten. Die Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" zählt die aktuell in der Eingabeeinheit gespeicherten PDF-Seiten. Wenn die Anzahl der Seiten den Wert des Merkmals Anzahl zu stapelnder Seiten erreicht oder überschreitet, übergibt die Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" eine Gruppe mit Dateien.

    Hinweis:
  • RICOH ProcessDirector für Windows verarbeitet untergeordnete Jobs in der Reihenfolge der letzten Änderung. Der Windows-Wert Datum der letzten Änderung wird als Wert für das Jobmerkmal Zeitpunkt der Übergabe verwendet. Da sich der Wert von Datum der letzten Änderung bei Platzierung der Datei in die Eingabeeinheit nicht ändert, wird für eine 2010 erstellte und 2011 übergebene Datei als Zeitpunkt der Übergabe 2010 angezeigt.

Die PDF-Datei, bei der der Wert des Merkmals Anzahl zu stapelnder Seiten erreicht wird, wird nur in die Gruppe aufgenommen, wenn das Merkmal Zu stapelnde Seiten überschreiten auf Ja gestellt ist. Ist das Merkmal Zu stapelnde Seiten überschreiten auf Nein gesetzt, verbleibt diese PDF-Datei in der Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" als erste Datei für den nächsten Stapel.

Enthält eine einzelne Datei mehr Seiten als der Wert des Merkmals Anzahl zu stapelnder Seiten und das Merkmal Zu stapelnde Seiten überschreiten ist auf Ja gestellt, wird die Datei zum Drucken übergeben, entweder im Stapel mit weiteren zu druckenden PDF-Dateien oder als Stapel mit nur einer Datei. Ist das Merkmal Zu stapelnde Seiten überschreiten jedoch auf Nein gestellt, kann die Datei nicht übergeben werden. Die Verarbeitung für die Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" wird unterbrochen, bis diese Eingabedatei gelöscht, der Wert des Merkmals Anzahl zu stapelnder Seiten auf mindestens die Seitenzahl in der Datei erhöht oder das Merkmal Zu stapelnde Seiten überschreiten auf Ja geändert wird, sodass die Datei übergeben werden kann.

    Hinweis:
  • Von der Stapelmethode Seiten werden keine verschlüsselten oder kennwortgeschützten PDF-Dateien unterstützt. Wenn eine verschlüsselte oder kennwortgeschützte PDF-Datei an eine Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" übergeben wird, für die die Stapelmethode Seiten verwendet wird, gibt RICOH ProcessDirector eine Fehlermeldung aus, da die Datei nicht zum Zählen der Seitenanzahl geöffnet werden kann.

Bei Verwendung der Stapelmethode Seiten müssen diese Merkmale der Eingabeeinheit wie folgt eingestellt werden:

  • Workflow: ParentNoPrint
  • Untergeordneter Workflow: der für die Druckdateien des Jobs geeignete Workflow.
  • Übergabeschritt: SubmitInputFiles
  • ZIP-Datei erstellen: Ist dieses Merkmal auf Ja gestellt, werden alle Eingabedateien, die dem im Merkmal Datenmuster angegebenen Wert entsprechen, in einer ZIP-Datei zusammengefasst und als einzelner Job übergeben. Ist dieser Wert auf Nein gestellt, werden alle Eingabedateien als untergeordnete Jobs übergeben.
  • Anzahl zu stapelnder Seiten: Anzahl der Seiten, die die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" abwartet, bevor sie die Dateien als eine einzelne Gruppe übergibt.
  • Zu stapelnde Seiten überschreiten: Ist dieses Merkmal auf Ja eingestellt, wird eine PDF-Datei mit einer Seitenzahl, die in der Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" zum Überschreiten der durch das Merkmal Anzahl zu stapelnder Seiten vorgegebenen Gesamtzahl der Seiten mit dem Rest der Dateien übergeben. Ist dieses Merkmal auf Nein eingestellt, verbleibt die Datei als erste Datei des nächsten Stapels in der Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP".
  • Datenmuster: Ein Muster, das dem PDF-Dateinamen entspricht, beispielsweise .*pdf$ oder .*PDF$.

1.3.5.2.8.1.8 Seiten in Sets

Ist die Stapelmethode Seiten in Sets, übergibt die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" einen oder mehrere Jobs, nachdem ein Set von PDF-Dateien mit einer bestimmten Seitenzahl in der Eingabeeinheit eingetroffen ist. Diese Methode gilt nur für PDF-Dateien.

Damit ein Set vollständig ist, müssen alle nachstehenden Bedingungen erfüllt sein:

  • Es muss eine Datei vorliegen, die mit dem Merkmal Datenmuster übereinstimmt.
  • Wurde für die Merkmale Überschreibungsmuster oder JDF-Muster ein Wert eingegeben, muss eine Datei vorliegen, die einen oder beide dieser Werte erfüllt.
  • Gibt es Einträge für Dateimuster, ist eine Datei vorhanden, die jeden der Werte erfüllt.

Die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" untersucht die PDF-Dateien bei deren Eintreffen und ermittelt, wie viele Seiten diese umfassen. Die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" zählt die aktuell in der Eingabeeinheit in vollständigen Sets gespeicherten PDF-Seiten. Wenn die Anzahl der PDF-Seiten in vollständigen Sets den Wert des Merkmals Anzahl zu stapelnder Seiten erreicht oder überschreitet, übergibt die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" die vollständigen Sets als Gruppe, mit einem einzelnen Set in jedem untergeordneten Job. Ist das Merkmal ZIP-Datei erstellen auf Ja gesetzt, wird ein einziger Job mit allen Dateien aller Sets im ZIP-Format übergeben.

Das Set mit einer PDF-Datei, bei dem der Wert des Merkmals Anzahl zu stapelnder Seiten erreicht wird, wird nur in die Gruppe aufgenommen, wenn das Merkmal Zu stapelnde Seiten überschreiten auf Ja gestellt ist. Ist das Merkmal Zu stapelnde Seiten überschreiten auf Nein gesetzt, verbleibt dieses Set in der Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" als erstes Set für den nächsten Stapel.

Enthält ein einzelnes Set mehr Seiten als der Wert des Merkmals Anzahl zu stapelnder Seiten und das Merkmal Zu stapelnde Seiten überschreiten ist auf Ja gestellt, wird das Set zum Drucken übergeben, entweder im Stapel mit weiteren zu druckenden Sets oder als Stapel mit nur einer Datendatei. Ist das Merkmal Zu stapelnde Seiten überschreiten jedoch auf Nein gestellt, kann das Set nicht übergeben werden. Die Verarbeitung für die Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" wird unterbrochen, bis diese Eingabedatei gelöscht, der Wert des Merkmals Anzahl zu stapelnder Seiten auf mindestens die Seitenzahl im Set erhöht oder das Merkmal Zu stapelnde Seiten überschreiten auf Ja geändert wird, sodass das Set übergeben werden kann.

    Hinweis:
  • Von der Stapelmethode Seiten in Sets werden keine Sets mit verschlüsselten oder kennwortgeschützten PDF-Dateien unterstützt. Wenn ein Set mit einer verschlüsselten oder kennwortgeschützten PDF-Datei an eine Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" übergeben wird, für die die Stapelmethode Seiten in Sets verwendet wird, gibt RICOH ProcessDirector eine Fehlermeldung aus, da die Datei nicht zum Zählen der Seitenanzahl geöffnet werden kann.

Bei Verwendung der Stapelmethode Seiten in Sets müssen diese Merkmale der Eingabeeinheit wie folgt eingestellt werden:

  • Workflow: ParentNoPrint
  • Untergeordneter Workflow: der für die Druckdateien des Jobs geeignete Workflow.
  • Übergabeschritt: SubmitInputFiles
  • ZIP-Datei erstellen: Ist dieses Merkmal auf Ja gestellt, werden alle Dateien in einer ZIP-Datei zusammengefasst und als einzelner Job übergeben. Ist dieser Wert auf Nein gestellt, wird jedes Set als untergeordneter Job übergeben.
  • Anzahl zu stapelnder Seiten: Anzahl der Seiten, die die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" abwartet, bevor sie die Dateien als eine einzelne Gruppe übergibt.
  • Zu stapelnde Seiten überschreiten: Ist dieses Merkmal auf Ja eingestellt, wird eine PDF-Datei mit einer Seitenzahl, die in der Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" zum Überschreiten der durch das Merkmal Anzahl zu stapelnder Seiten vorgegebenen Gesamtzahl der Seiten mit dem Rest der Dateien übergeben. Ist dieses Merkmal auf Nein eingestellt, verbleibt die Datei als erste Datei des nächsten Stapels in der Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP".
  • Datenmuster: ein Muster, das den PDF-Dateinamen entspricht, beispielsweise .*pdf$ oder .*PDF$.
  • Dateimuster: eine Sammlung von Mustern, die Dateien definieren können, die in ein Set aufgenommen werden müssen.
  • JDF-Muster: eine oder mehrere Suchmusterzeichenfolgen, die verwendet werden, um Job-Tickets im JDF-Format zu erkennen. Ist für dieses Merkmal ein Wert vorgegeben, ist ein JDF-Job-Ticket erforderlich, damit das Set vollständig ist.
  • Überschreibungsmuster: eine oder mehrere Suchmusterzeichenfolgen, mit denen Dateien erkannt werden, die Werte für Jobmerkmale enthalten.

1.3.5.2.8.1.9 Muster

Wenn die Stapelmethode Muster ist, kopiert die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" eine einzelne Druckdatei und ihre zugehörigen Dateien in das Spooldateiverzeichnis für den Job, sobald alle erforderlichen Dateien verfügbar sind. Alle Dateien müssen den Werten des Merkmals Datenmuster und den Merkmalen auf der Registerkarte " Stapeln" des Notizbuchs der Merkmale für die Eingabeeinheit entsprechen.

Bei Verwendung der Stapelmethode Muster müssen diese Merkmale der Eingabeeinheit wie folgt eingestellt werden:

  • Workflow: ParentNoPrint
  • Untergeordneter Workflow: der für die Druckdateien des Jobs geeignete Workflow.
  • Übergabeschritt: SubmitInputFiles
  • ZIP-Datei erstellen: Nein

Sie können beispielsweise eine JDF-Job-Ticket-Datei zusammen mit einer Überschreibungsdatei und einer Datendatei für den Job senden. Hat eine Job-Ticket-Datei die Endung .jdf und die Spool-Dateiverwendung "overrides" sowie den Spool-Dateityp "jdf", können Sie diese drei Muster zusammen angeben. Durch Verwendung der Syntax regulärer Ausdrücke von RICOH ProcessDirector können Sie eine Reihe von Mustern für Eingabedateinamen festlegen, die eine Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" erkennt und dem neu erstellten Job hinzufügt. Diese Tabelle zeigt ein einfaches Beispiel für Dateien, die durch Mustererkennung zusammen verarbeitet werden können.

Datenmuster Dateimuster Dateiverwendung Dateityp Spooldateityp Beispiel für übereinstimmenden Dateinamen Beispiel für Spooldateinamen Anmerkungen
.*$ .*jdf$ overrides Andere jdf abc000317.jdf /aiw/aiw1/spool/default/10000143/10000143.overrides.jdf JDF-Job-Ticket
.*$ .*oth$ overrides Andere txt abc00317.oth /aiw/aiw1/spool/default/10000143/10000143.overrides.txt Überschreibungsdatei
.*$ .*pdf$ drucken Daten pdf abc00317.pdf /aiw/aiw1/spool/default/10000143/1000143.print.pdf PDF-Datei

Sie können mit den Merkmalen Datenmuster und Dateimuster präzise Übereinstimmungen für Dateinamen und Dateityp erstellen. Wenn Sie Teile des Felds Datenmuster als Teil eines Dateimusters verwenden möchten, schließen Sie diesen Teil des Ausdrucks für Datenmuster in Klammern ein und erstellen so eine Referenz, auf die im Feld Dateimuster mit einem umgekehrten Schrägstrich und einer Zahl verwiesen wird. Diese Tabelle zeigt die Ergebnisse einer Suchmusterzeichenfolge unter Verwendung einer Referenz:

Tabulatortaste Feld Wert Beschreibung
Stapeln Datenmuster (.*)\.pdf Der Ausdruck (.*) definiert eine Referenz auf den Datendateinamen ohne Erweiterung. Wenn ein Datendateiname mit diesem Muster übereinstimmt, werden alle Zeichen, die mit (.*) übereinstimmen, der Referenz \1 zugewiesen.
Stapeln Dateimuster \1\.jdf Sucht nach dem Datendateinamen und ändert die Erweiterung in .jdf. Job1.pdf und Job1.jdf gelten als Übereinstimmung und werden in den Job aufgenommen, Job2.jdf ist keine Übereinstimmung.

Hier ein komplexeres Beispiel:

Tabulatortaste Feld Wert Beschreibung
Stapeln Datenmuster (abc)(def)\.pdf,.*-(12)-.*\.pdf

Die Datendatei muss einem dieser beiden mit Komma getrennten Muster entsprechen.

Datenmuster 1: \1 = abc and \2 = def

Die Ausdrücke (abc) und (def) definieren Rückverweise auf den Datendateinamen. Die Erweiterung muss .pdf lauten.

Eine Datendatei, die Muster 1 entspricht, ist abcdef.pdf.

Datenmuster 2: \1 = 12

Der Ausdruck (12) definiert einen Rückverweis, der festlegt, dass die Datendatei aus dem Monat Dezember ist (angenommen, das Datumsformat der Datendatei ist Jahr-Monat-Tag. Die Erweiterung muss .pdf lauten.

Eine Datendatei, die Muster 2 entspricht, ist 2011-12-02.pdf.

Stapeln Überschreibungsmuster \1\.oth

Die Überschreibungsdatei muss den Namen abc.oth haben, um mit Datenmuster 1 übereinzustimmen.

Stapeln Dateimuster 2011-(\1)\.jdf

Die Datei 2011-12.jdf stimmt mit Datenmuster 2 überein.

Dateiverwendung overrides
Dateityp jdf
Erforderlich Ja
Folge 1
Stapeln Dateimuster \2\1\.jdf

Die Datei defabc.jdf stimmt mit Datenmuster 1 überein.

Dateiverwendung overrides
Dateityp jdf
Erforderlich Ja
Folge 2
Stapeln Dateimuster \1\.txt

Die Datei 12.txt stimmt mit Datenmuster 2 überein.

Dateiverwendung file
Dateityp txt
Erforderlich Nein
Folge 3

Zur Bearbeitung der Registerkarte "Stapeln":

  • Geben Sie Werte in die Felder auf der Registerkarte Stapeln ein, und klicken Sie auf Hinzufügen, um ein Dateimuster hinzuzufügen. Geben Sie Werte in die Felder ein, und klicken Sie auf Speichern.
  • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen für das Dateimuster, und klicken Sie auf Entfernen, um ein Dateimuster zu entfernen.
  • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen für das Dateimuster, und klicken Sie auf Bearbeiten, um ein Dateimuster zu bearbeiten. Die Werte werden in den Eingabefeldern für das Dateimuster angezeigt. Ändern Sie diese nach Bedarf, und klicken Sie auf Speichern.
  • Wenn Sie zwei identische Dateimuster erstellen oder Dateityp und Verwendung eines Musters mit Dateityp und Verwendung eines anderen Musters übereinstimmen, wird eine Warnmeldung angezeigt. Sie können das Muster dennoch hinzufügen. Das erste angetroffene Dateimuster wird verarbeitet, abhängig vom Wert des Merkmals Folge.
  • Klicken Sie zum Abbrechen einer Änderung auf Abbrechen. Das System bricht die letzte ungespeicherte Änderung ab.

Denken Sie beim Einrichten der Muster auf der Registerkarte "Stapeln" an diese Tipps:

  • Wir empfehlen die sorgfältige Definition der Muster, insbesondere für erforderliche Dateien, so dass nur eine Datei einem bestimmten Muster entspricht. Es ist nicht möglich anzugeben, dass mehr als eine Datei einem Muster entspricht. Sobald eine erforderliche Datei mit dem Muster übereinstimmt, gilt die Anforderung für das System als erfüllt und die Verarbeitung des Jobs beginnt, sobald mindestens eine einzige übereinstimmende erforderliche Datei für jedes definierte Muster in der Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" vorhanden ist.
  • Denken Sie daran, auf OK zu klicken, um Ihre Änderungen vor Verlassen der Seite zu speichern. Wenn Sie die Seite ohne Speichern der Änderungen verlassen, werden die Änderungen verworfen.
  • Die von Ihnen in der Tabelle angegebenen Regeln werden der Reihe nach verarbeitet (von oben nach unten). Bei Konflikten zwischen einzelnen Zeilen Ihrer Tabelle wird das oberste Muster verwendet.
  • Bei Verwendung der Stapelmethode Muster gelten diese Richtlinien für die Felder auf der Registerkarte Erweitert.
    • Verwenden Sie das Feld Überschreibungsmuster auf der Registerkarte "Erweitert", nicht auf der Registerkarte "Stapeln".
    • Verwenden Sie nicht das Feld JDF-Muster auf der Registerkarte "Erweitert", sondern definieren Sie diese Muster auf der Registerkarte "Stapeln".

1.3.5.2.8.1.10 Sets nach Zeit

Wenn die Stapelmethode Sets nach Zeit ist, übergibt die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" einen oder mehrere Jobs mit vollständigen Sets von Dateien, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums ankommen. Der Zeitraum ist abhängig von den eingestellten Werten für die Eigenschaften Startdatum Stapeln, Startzeit Stapeln, Stapelintervall und Stapeldatum oder Häufigkeit.

Damit ein Set vollständig ist, müssen alle nachstehenden Bedingungen erfüllt sein:

  • Es muss eine Datei vorliegen, die mit dem Merkmal Datenmuster übereinstimmt.
  • Wurde für die Merkmale Überschreibungsmuster oder JDF-Muster ein Wert eingegeben, muss eine Datei vorliegen, die einen oder beide dieser Werte erfüllt.
  • Gibt es Einträge für Dateimuster, ist eine Datei vorhanden, die jeden der Werte erfüllt.

Die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" wartet bis zum in den Merkmalen Startdatum Stapeln und Startzeit Stapeln angegebenen Zeitpunkt und übergibt dann ein oder mehrere vollständige Sets mit Eingabedateien zu einer bestimmten Uhrzeit oder in einem bestimmten Zeitintervall, das von den Werten der Merkmale Stapelintervall und Stapeldatum oder Frequenz bestimmt wird. Die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" sendet die Sets als Gruppe, mit einem einzelnen Set in jedem untergeordneten Job. Ist das Merkmal ZIP-Datei erstellen auf Ja gesetzt, wird ein einziger Job mit allen Dateien aller Sets im ZIP-Format übergeben. Die Dateien werden in der im Zeitstempel Letzte Änderung angegebenen Reihenfolge gedruckt.

    Hinweis:
  • Sind in der Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" vollständige Sets von Dateien mit Datum vor dem in den Merkmalen Startdatum Stapeln und Startzeit Stapeln angegebenen Zeitpunkt vorhanden, werden diese Sets dem ersten von der Eingabeeinheit übergebenen Stapel hinzugefügt.
  • Für das Merkmal Startzeit Stapeln die Zeitzone Ihres Browsers verwenden. Der Wert wird auf Grundlage der Zeitzone des Computers angezeigt, der für das Öffnen der Benutzerschnittstelle verwendet wird, wird jedoch in einem generischen Format gespeichert. Die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" interpretiert das generische Zeitformat basierend auf der Zeitzone des übergeordneten Servers und erstellt zur angegebenen Uhrzeit Stapel.

Bei Verwendung der Stapelmethode Sets nach Zeit müssen diese Merkmale der Eingabeeinheit wie folgt eingestellt werden:

  • Workflow: ParentNoPrint
  • Untergeordneter Workflow: der für die Druckdateien des Jobs geeignete Workflow.
  • Übergabeschritt: SubmitInputFiles
  • ZIP-Datei erstellen: Ist dieses Merkmal auf Ja gestellt, werden alle Dateien in einer ZIP-Datei zusammengefasst und als einzelner Job übergeben. Ist dieser Wert auf Nein gestellt, wird jedes Set als untergeordneter Job übergeben.
  • Startdatum Stapeln: Datum, an dem die Eingabeeinheit mit der Verwendung der Stapelmethode Sets nach Zeit beginnt.
  • Startzeit Stapeln: Uhrzeit, zu der die Eingabeeinheit mit der Verwendung der Stapelmethode Sets nach Zeit beginnt.
  • Stapelintervall: Zeitintervall für die Bestimmung, wann oder wie oft eine Gruppe mit Dateien übergeben wird.
  • Datum Stapeln oder Frequenz: Dieses in Kombination mit dem Merkmal Stapelintervall verwendete Merkmal gibt einen exakten Wert für den Zeitpunkt oder die Häufigkeit des Übergebens einer Gruppe mit Dateien an.
  • Datenmuster: ein Muster, das mit einem Teil des Dateinamens Ihrer Druckdateien übereinstimmt. Bei Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" ist der Standardwert der reguläre Ausdruck: .*$. Das Muster, das allen Dateinamen entspricht.
  • Dateimuster: eine Sammlung von Mustern, die Dateien definieren können, die in ein Set aufgenommen werden müssen.
  • JDF-Muster: eine oder mehrere Suchmusterzeichenfolgen, die verwendet werden, um Job-Tickets im JDF-Format zu erkennen. Ist für dieses Merkmal ein Wert vorgegeben, ist ein JDF-Job-Ticket erforderlich, damit das Set vollständig ist.
  • Überschreibungsmuster: eine oder mehrere Suchmusterzeichenfolgen, mit denen Dateien erkannt werden, die Werte für Jobmerkmale enthalten.

1.3.5.2.8.1.11 Uhrzeit

Wenn die Stapelmethode Uhrzeit ist, übergibt die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" eine oder mehrere Dateien als Gruppe. Nur Dateien, die mit dem Merkmal Datenmuster übereinstimmen und die innerhalb des von den Werten der Merkmale Startdatum Stapeln, Startzeit Stapeln, Stapelintervall und Stapeldatum oder Frequenz festgelegten Zeitraums eintreffen, werden übergeben.

Die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" wartet bis zum in den Merkmalen Startdatum Stapeln und Startzeit Stapeln angegebenen Zeitpunkt und übergibt dann eine oder mehrere Gruppen mit Eingabedateien zu einer bestimmten Zeit oder in einem bestimmten Zeitintervall, das von den Werten der Merkmale Stapelintervall und Stapeldatum oder Frequenz bestimmt wird. Die Dateien werden in der im Zeitstempel Letzte Änderung angegebenen Reihenfolge gedruckt.

    Hinweis:
  • RICOH ProcessDirector für Windows verarbeitet untergeordnete Jobs in der Reihenfolge der letzten Änderung. Der Windows-Wert Datum der letzten Änderung wird als Wert für das Jobmerkmal Zeitpunkt der Übergabe verwendet. Da sich der Wert von Datum der letzten Änderung bei Platzierung der Datei in die Eingabeeinheit nicht ändert, wird für eine 2010 erstellte und 2011 übergebene Datei als Zeitpunkt der Übergabe 2010 angezeigt.

    Hinweis:
  • Sind in der Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" Dateien mit Datum vor dem in den Merkmalen Startdatum Stapeln und Startzeit Stapeln angegebenen Zeitpunkt vorhanden, werden diese Dateien dem ersten von der Eingabeeinheit übergebenen Stapel hinzugefügt.
  • Für das Merkmal Startzeit Stapeln die Zeitzone Ihres Browsers verwenden. Der Wert wird auf Grundlage der Zeitzone des Computers angezeigt, der für das Öffnen der Benutzerschnittstelle verwendet wird, wird jedoch in einem generischen Format gespeichert. Die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" interpretiert das generische Zeitformat basierend auf der Zeitzone des übergeordneten Servers und erstellt zur angegebenen Uhrzeit Stapel.

Bei Verwendung der Stapelmethode Zeit müssen diese Merkmale der Eingabeeinheit wie folgt eingestellt werden:

  • Workflow: ParentNoPrint
  • Untergeordneter Workflow: der für die Druckdateien des Jobs geeignete Workflow.
  • Übergabeschritt: SubmitInputFiles
  • ZIP-Datei erstellen: Ist dieses Merkmal auf Ja gestellt, werden alle Eingabedateien, die dem im Merkmal Datenmuster angegebenen Wert entsprechen, in einer ZIP-Datei zusammengefasst und als einzelner Job übergeben. Ist dieser Wert auf Nein gestellt, werden alle Eingabedateien als untergeordnete Jobs übergeben.
  • Startdatum Stapeln: Datum, an dem die Eingabeeinheit mit der Verwendung der Stapelmethode Zeit beginnt.
  • Startzeit Stapeln: Uhrzeit, zu der die Eingabeeinheit mit der Verwendung der Stapelmethode Zeit beginnt.
  • Stapelintervall: Zeitintervall für die Bestimmung, wann oder wie oft eine Gruppe mit Dateien übergeben wird.
  • Datum Stapeln oder Frequenz: Dieses in Kombination mit dem Merkmal Stapelintervall verwendete Merkmal gibt einen exakten Wert für den Zeitpunkt oder die Häufigkeit des Übergebens einer Gruppe mit Dateien an.
  • Datenmuster: ein Muster, das mit einem Teil des Dateinamens Ihrer Druckdateien übereinstimmt. Bei Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" ist der Standardwert der reguläre Ausdruck: .*$. Das Muster, das allen Dateinamen entspricht.

1.3.5.2.8.1.12 Überschreibungsdateien

Wenn Sie einen Workflow erstellen, können Sie für viele Jobmerkmale Standardwerte angeben. Diese Standardwerte sind unter Umständen jedoch nicht für alle Jobs geeignet. Wenn Sie andere Werte mit einem Druckjob senden möchten, können Sie Überschreibungsdateien verwenden.

Eine Überschreibungsdatei ist eine Textdatei, die Merkmal- und Wertpaare für Jobmerkmale enthält. Sie kann mit einer Druckdatei übergeben werden. Wenn der Job an einen Workflow gesendet wird, kann der Schritt SetJobPropsFromTextFile die Informationen in der Überschreibungsdatei verwenden und die Standardwerte ersetzen.

Die Überschreibungsdatei muss folgende Kriterien erfüllen:

  • Die Überschreibungsdatei muss nach der Druckdatei in der Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" ankommen.
  • Sie müssen für jede Druckdatei des Jobs eine eigene Überschreibungsdatei erstellen.
  • Der Dateiname muss dem im Merkmal Überschreibungsmuster angegebenen Muster entsprechen. Das Standardmuster entspricht Dateien mit der Erweiterung .oth.
  • Jedes Merkmal und der zugehörige Wert müssen in einer separaten Zeile stehen.
  • Bei Eingabeeinheiten "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" muss jedes Paar in der Form: Datenbankmerkmalname=Wert angegeben werden, ohne Leerzeichen vor und nach dem Gleichheitszeichen (=).
    Hinweis: Überschreibungsdateien, die mit Eingabeeinheiten des Typs "Download" verwendet werden, haben ein anderes Format. Dafür muss die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert sein.

Sie können diese Formate für Überschreibungsdateien verwenden:

  • Benutzen Sie die RICOH ProcessDirector-Datenbanknamen für die Merkmale, und führen Sie die einzelnen Merkmale und Werte jeweils auf einer separaten Zeile auf. Beispiel:
    Job.Duplex=Yes
    Job.CustomerName=BankName
    Job.Location=Boulder
  • Wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert ist und die Überschreibungen im JCL-Format von einer Eingabeeinheit des Typs "Download" eingehen, wird die Datei receive_jcl_jobtype.cfg zum Interpretieren des JCL-Formats konfiguriert. Das Mainframe-Programm erstellt die Überschreibungsdatei im JCL-Format.

Für die Übergabe einer oder mehrerer Druckdateien und deren Überschreibungsdateien im gleichen Job müssen Sie die Stapelmethode Liste verwenden und eine Listendatei mit dem Job übergeben. Die Listendatei enthält die Namen aller Druck- und Überschreibungsdateien. Eine Druckdatei muss vor der zugehörigen Überschreibungsdatei aufgelistet sein. Die Listendatei kann wie folgt aussehen:

input1.pdf
values.oth
input2.pdf
morevalues.oth
input3.pdf
values3.oth
inputfile.pdf
inputfile.oth

Benutzen Sie die RICOH ProcessDirector-Datenbanknamen für die Merkmale, und führen Sie die einzelnen Merkmale und Werte jeweils auf einer separaten Zeile auf. Beispiel:

Job.Duplex=Yes
Job.CustomerName=BankName

1.3.5.2.8.1.13 Listendateien

Sie können Listendateien für die Verarbeitung mehrerer Dateien mit oder ohne JDF-Job-Ticket oder für die Verarbeitung von Überschreibungsdateien mit Dateien verwenden.

Einschränkungen bei der Verwendung einer Listendatei mit einem Job-Ticket sind unter anderem:

  • Die Dateien müssen zusammen mit dem Job-Ticket übergeben werden. Sie können nicht auf einem anderen System für den Zugriff über eine Zuordnungsdatei gespeichert sein.
  • Alle Dateien müssen direkt an die Ordnerposition übergeben werden, nicht an einen Unterordner.

Wenn Sie eine Listendatei verwenden, müssen Sie die Stapelmethode Liste verwenden.

Sie können Listendateien auf die folgenden Arten verwenden:

  • Wenn das Job-Ticket nicht die Namen aller Eingabedateien enthält, kann die Listendatei diese zusammen mit dem Namen der Job-Ticket-Datei angeben. Wenn alle Dateien vorhanden sind, wird der Job übergeben.
  • Sie können ein generisches Job-Ticket erstellen, das Platzhalter anstatt echter Dateinamen enthält, so dass Sie das Ticket mit verschiedenen Jobs wiederverwenden können. Die Listendatei enthält die Namen der einzelnen Dateien, die für den Job verwendet werden. Die Reihenfolge der Dateinamen in der Listendatei muss mit den Platzhaltern im Job-Ticket übereinstimmen. Die erste in der Listendatei aufgelistete Datei muss dem ersten Platzhalter im Job-Ticket entsprechen.

    Druckt Ihre Anwendung beispielsweise verschiedene Broschüren, die alle vier Dateien umfassen (vorderes Deckblatt, fliegendes Blatt, Hauptteil der Broschüre und hinteres Deckblatt), können Sie ein Job-Ticket mit vier Dateien in der zu druckenden Reihenfolge erstellen:

    frontcover.pdf
    flyleaf.pdf
    bookletbody.pdf
    backcover.pdf
    Hinweis: In diesem Fall muss das Jobticket nur die Dateinamen und keine Pfadinformationen enthalten.

    Sie können anschließend für jede Broschüre eine Listendatei erstellen, die die einzelnen Dateien in derselben Reihenfolge auflistet:

    • Listendatei Broschüre 1 enthält:
      booklet1fc.pdf
      booklet1fl.pdf
      booklet1body.pdf
      booklet1bc.pdf
    • Listendatei Broschüre 2 enthält:
      booklet2fc.pdf
      booklet2fl.pdf
      booklet2body.pdf
      booklet2bc.pdf

  • Sie können eine Listendatei erstellen, die die Namen der Eingabedatei(en) sowie der Überschreibungsdateien enthält, die diesen zugeordnet sind. Der Name der Überschreibungsdatei muss in der Liste unmittelbar hinter der Eingabedatei stehen, der sie in der Liste zugeordnet ist. Bei den Namen der Eingabedateien und der Überschreibungsdateien muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden, und jeder Dateiname muss auf einer separaten Zeile stehen. Nehmen Sie keine Verzeichnisinformationen in den Dateinamen auf. Die Listendatei kann beispielsweise die folgenden Informationen enthalten:
    input1.pdf
    prop1.oth
    input2.pdf
    prop.oth
    input3.pdf
    duplex.oth
    input4.pdf
    inputfiles.oth

1.3.5.2.9 Auf den Erhalt von XML vorbereiten

Der Empfang und die Verarbeitung der XML-Dateien hängt von den Informationen in den JSON-Dateien ab und davon, wie Sie die Informationen verwenden möchten.

Bevor Sie diese Aufgaben ausführen, lesen Sie das Einsatzszenario und die Beispiele für die Verarbeitung von Aufträgen in einer XML-Datei. Diese Themen liefern Beispiele für die Schritte in diesem Thema.

So bereiten Sie den Erhalt von XML vor:
  1. Werten Sie die XML-Dateien aus, die eine Eingabe für den Prozess bereitstellen. Stellen Sie sicher, dass Sie den Inhalt der Datei sowie die Organisationsweise der Informationen verstehen.

    Sofern möglich, bitten Sie den Bereitsteller der XML-Datei um die XML-Schemadefinition (XSD).

  2. Entscheiden Sie, wie Sie die XML-Dateien in RICOH ProcessDirector verarbeiten möchten. Diese Schrittschablonen bearbeiten XML:

    • Ein auf der CreateJobsFromXML-Schrittschablone basierender Schritt erstellt Jobs aus Elementen in einer XML-Datei, die mit einem XPath-Ausdruck übereinstimmen. Der Schritt übermittelt die Jobs an einen Workflow.
    • Ein auf der ApplyXSLTransform-Schrittschablone basierender Schritt wandelt XML in eine Datei um, die die Werte des RICOH ProcessDirector-Jobs oder der Dokumenteigenschaften festlegt. Der Schritt wandelt auch XML in ein anderes XML-Format um.

    Sie können auf anderen Schrittschablonen basierende Schritte wie z. B. RunExternalProgram zum Bearbeiten von XML-Dateien verwenden.

  3. Um Werte für RICOH ProcessDirector-Job und -Dokumentmerkmale zu extrahieren, ermitteln Sie die XML-Elemente und -Attribute, die Werte für die Merkmale bereitstellen.
      Hinweis:
    • Die Funktion "PDF-Dokumentenunterstützung" oder die Funktion "AFP-Unterstützung" ist erforderlich, um Dokumentmerkmale zu verwenden.
  4. Entscheiden Sie, wie viele CreateJobsFromXML-Schritte erforderlich sind, um die XML zu verarbeiten.

    Beim Erstellen der Workflows, die XML-Dateien verarbeiten, können Sie sich entscheiden, welcher Workflow die Ausgabe der neuen Jobs von den einzelnen CreateJobsFromXML Schritten empfängt. Sie entscheiden auch, ob die neuen Jobs untergeordnete Jobs sind.

    Beispiel:

    • Ihre XML-Datei enthält mehrere Aufträge, und jeder Auftrag enthält mehrere Elemente. Eine Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" empfängt und verarbeitet die XML-Dateien mit dem ersten Workflow.

      Ein CreateJobsFromXML-Schritt im ersten Workflow erstellt für jeden Auftrag einen Job und übergibt die Jobs an einen zweiten Workflow. Dieser Workflow extrahiert Informationen zum Auftrag.

      Ein CreateJobsFromXML-Schritt im zweiten Workflow erstellt für jedes Element im Auftrag einen Job und übergibt die Jobs als untergeordnete Jobs an einen dritten Workflow. Der dritte Workflow verarbeitet die Element-Jobs.

    • Ihre JSON-Datei enthält eine Liste mit Buchtiteln und die PDF-Dateien, die zum Drucken der einzelnen Bücher erforderlich sind. Eine Eingabeeinheit empfängt Anforderungen zum Druck eines oder mehrerer Exemplare eines Buchs auf der Liste und ordnet den Job einem Workflow zu.

      Anhand des Buchtitels in der Anforderung erstellt ein CreateJobsFromXML-Schritt im Workflow einen XML-Job mit den PDF-Dateien, die für den Druck des Buchs erforderlich sind. Der Schritt übermittelt den Job an einen zweiten Workflow.

      Ein CreateJobsFromXML-Schritt im zweiten Workflow erstellt einen XML-Job für jede PDF-Datei (einen für das Cover und einen weiteren für den Text). Der Schritt übermittelt die Jobs als untergeordnete Jobs an einen dritten Workflow. Der dritte Workflow druckt die Cover- und Text-Jobs.

    • Ihre XML-Datei enthält eine Liste von Dokumenteigenschaften, die der Dokumentmerkmaldatei für einen Job hinzuzufügen sind.

      Ein ApplyXSLTransform-Schritt wandelt die XML-Datei in eine Datei mit durch Komma getrennten Werten um, die der Workflow als Merkmalbedingungsdatei verwendet. Der Workflow umfasst keinen CreateJobsFromXML-Schritt.

      Ein SetDocPropsFromConditions-Schritt liest die Merkmalbedingungsdatei aus und legt die Dokumentmerkmale auf der Basis der Werte in der XML-Datei fest.

  5. Definieren Sie für jeden CreateJobsFromXML-Schritt den erforderlichen XPath-Ausdruck, um Jobs von Elementen in der XML-Eingabedatei zu erstellen.
    In der Regel umfasst der Workflow, der Jobs von einem CreateJobsFromXML-Schritt empfängt, einen ApplyXSLTransform-Schritt, um Elemente in der XML-Datei in RICOH ProcessDirector-Job- oder -Dokumentmerkmale umzuwandeln.
  6. Verwenden Sie für jeden ApplyXSLTransform-Schritt ein Drittanbieter-XSLT-Tool (z. B. Altova MapForce) zum Erstellen eines XSLT-Stylesheets.
    • Bezüglich der Umwandlung von XML-Elementen in RICOH ProcessDirector-Jobmerkmale in einer Überschreibungsdatei beachten Sie die Informationen in der XSLT-Stylesheet-Musterdatei für die Verarbeitung von Aufträgen in einer XML-Datei.

      Erstellen Sie die Ausgabedatei für den ApplyXSLTransform-Schritt ${getFileName(overrides,text,write)}.

    • Nach der Installation eines Features für die Dokumentverarbeitung finden Sie im Information Center Details zum Hinzufügen eines Schritt für die Umwandlung von XML-Elementen in RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale.
  7. Legen Sie fest, wie Sie XML-Dateien für die Verarbeitung empfangen möchten.
    Sie können XML-Dateien an eine Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" übermitteln oder eine XML-Datei an einem Ort platzieren, wo sie der RICOH ProcessDirector-Server abruft.

    Beispiel:

    • Wenn Ihre XML-Datei mehrere Aufträge und jeder Auftrag mehrere Elemente enthält, übermitteln Sie die XML-Dateien an eine Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck".
    • Wenn Ihre XML-Datei eine Liste mit Buchtiteln und die PDF-Dateien enthält, die zum Drucken der einzelnen Bücher erforderlich sind, platzieren Sie die Datei an einem leicht zugänglichen Ort. Aktualisieren Sie die Datei immer dann, wenn sich die Buchtitel und die Druckdateien ändern.

      Wenn ein CreateJobsFromXML-Schritt ausgeführt wird, verwendet er einen XPath-Ausdruck zum Erstellen eines XML-Jobs anhand von Informationen in der Liste.

  8. Wenn Sie eine XML-Datei an einem Standort platzieren, von dem sie der RICOH ProcessDirector-Server abruft, entscheiden Sie, wie Jobs an den Workflow übergeben werden.

    Eine Möglichkeit besteht darin, eine Überschreibungsdatei an einen Ordner für Sofortdruck zu übergeben. Die Überschreibungsdatei veranlasst den Ordner für Sofortdruck, einen Job zu erstellen und an den Workflow zu übergeben.

    Um eine Überschreibungsdatei als Auslöser zu verwenden, legen Sie diese Merkmale beim Definieren des Ordners für Sofortdruck fest:

    • Setzen Sie das Merkmal Abschlussmethode auf Auslöser.
    • Geben Sie die gleichen Musterwert sowohl für das Merkmal Auslösermuster als auch für das Merkmal Überschreibungsmuster an.

Sie haben jetzt die Informationen, XPath-Ausdrücke und XSLT-Stylesheets, die erforderlich sind, um Workflows für die Verarbeitung von XML zu definieren.

1.3.5.2.10 Auf den Erhalt von JSON vorbereiten

Nachdem Sie eine JSON-Datei erhalten haben, wandeln Sie sie in XML um. Die Verarbeitung der XML-Dateien hängt von den Informationen in den JSON-Dateien ab und davon, wie Sie die Informationen verwenden möchten.
So bereiten Sie den Erhalt von JSON vor:
  1. Werten Sie die JSON-Dateien aus, die eine Eingabe für den Prozess bereitstellen. Stellen Sie sicher, dass Sie den Inhalt der Datei sowie die Organisationsweise der Informationen verstehen.

    Sofern möglich, bitten Sie den Bereitsteller der JSON-Datei um das JSON-Schema.

  2. Entscheiden Sie, wie die XML-Dateien verarbeitet werden sollen, in die Sie die JSON-Dateien umwandeln. RICOH ProcessDirector bietet zwei Schrittschablonen, mit denen XML bearbeitet werden kann:
    • Ein auf der CreateJobsFromXML-Schrittschablone basierender Schritt erstellt Jobs aus Elementen in einer XML-Datei, die mit einem XPath-Ausdruck übereinstimmen. Der Schritt übermittelt die Jobs an einen Workflow.
    • Ein auf der ApplyXSLTransform-Schrittschablone basierender Schritt wandelt XML in eine Datei um, die die Werte des RICOH ProcessDirector-Jobs oder der Dokumenteigenschaften festlegt. Der Schritt wandelt auch XML in ein anderes XML-Format um.

    Weitere Informationen finden Sie in der entsprechenden Aufgabe über das Vorbereiten auf den Erhalt von XML.

  3. Legen Sie fest, wie Sie JSON-Dateien für die Verarbeitung empfangen.
    Sie können JSON-Dateien an eine Eingabeeinheit des Typs „Ordner für Sofortdruck“ übermitteln oder eine JSON-Datei an einem Ort platzieren, von dem sie der RICOH ProcessDirector-Server abruft.
    Beispiel:
    • Wenn Ihre JSON-Datei mehrere Aufträge und jeder Auftrag mehrere Elemente enthält, übermitteln Sie die JSON-Dateien an eine Eingabeeinheit des Typs „Ordner für Sofortdruck“.
    • Wenn Ihre JSON-Datei eine Liste mit Buchtiteln und die PDF-Dateien enthält, die zum Drucken der einzelnen Bücher erforderlich sind, platzieren Sie die Datei an einen leicht zugänglichen Ort. Aktualisieren Sie die Datei immer dann, wenn sich die Buchtitel und die Druckdateien ändern.
  4. Wenn Sie JSON-Dateien an einen Ordner für Sofortdruck übermitteln, platzieren Sie einen auf der ConvertJSONToXML-Schrittschablone basierenden Schritt nach den Schritten SetJobPropsFromTextFile und DetectInputDataStream.
    Verwenden Sie die Standardwerte für die JSON-Eingabedatei und die XML-Ausgabedatei.
  5. Wenn Sie eine JSON-Datei an einem Ort platzieren, von dem sie abgerufen wird, platzieren Sie einen ConvertJSONToXML-Schritt vor dem ersten Schritt, in dem XML verarbeitet wird.
    Beispiel: Platzieren Sie den Schritt ConvertJSONToXML vor dem CreateJobsFromXML- oder ApplyXSLTransform-Schritt.
    Legen Sie die Merkmalwerte für den Schritt fest:
    • Geben Sie für das Merkmal JSON-Eingabedatei den Verzeichnispfad und den Namen der Datei mit der JSON an.
    • Geben Sie für das Merkmal XML-Ausgabedatei den Verzeichnispfad und den Namen der XML-Datei an, die RICOH ProcessDirector erstellen soll.
  6. Vergleichen Sie die Ausgabedatei mit der Eingabedatei, um zu sehen, wie RICOH ProcessDirector JSON in XML umgewandelt hat.

1.3.5.2.11 Konfigurieren für das Senden von Jobs von der Hauptseite

Sie können Jobs mit dem Portlet "Jobs absenden" auf der Hauptseite an RICOH ProcessDirector senden.
Jobs können an eine aktivierte und angeschlossene Eingabeeinheit mit Ordner für Sofortdruck oder an einen aktivierten Workflow gesendet werden. Die Eingabeeinheit oder der Workflow muss auch so konfiguriert sein, dass sie/er Jobs akzeptiert, die über das Portlet gesendet wurden. Mit der Funktion Auftragsverwaltung können Sie Jobs in Gruppen zusammenfassen und an einen Workflow übergeben.
    Hinweis:
  • Jobs können nicht über das Portlet Jobs übergeben an Eingabegeräte übermittelt werden.

Bevor Sie mit dieser Prozedur beginnen, entscheiden Sie sich für die beste Option zur Übermittlung von Jobs im Portlet Job übergeben für Ihre Installation. Führen Sie nur die Konfigurationsschritte aus, die Sie benötigen.

So konfigurieren Sie das Übergeben von Jobs über die Hauptseite:
  • So übergeben Sie Jobs an ein Eingabegerät:
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
    2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einheiten Eingabeeinheiten.
    3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Eingabeeinheit mit Ordner für Sofortdruck, die Aufträge empfangen kann, die vom Portlet "Jobs absenden" gesendet wurden, und wählen Sie Eigenschaften.
    4. Setzen Sie die Eigenschaft Jobübermittlung akzeptieren auf Ja.
    5. Wiederholen Sie dies bei Bedarf für andere Ordner für Sofortdruck.
  • So übergeben Sie Jobs oder Jobs an einen Workflow:
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
    2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Workflow, der Aufträge empfangen kann, die vom Portlet "Jobs absenden" gesendet wurden, und wählen Sie Eigenschaften.
    3. Setzen Sie die Eigenschaft Jobübermittlung akzeptieren auf Ja.
    4. Wiederholen Sie dies bei Bedarf für andere Workflows.

1.3.5.2.12 Senden von Jobs im Portlet "Jobs absenden"

RICOH ProcessDirector bietet verschiedene Mechanismen zum Senden von Jobs, einschließlich eines Portlets auf der Hauptseite.
Bevor Sie beginnen, stellen Sie sicher, dass Sie die Berechtigung haben, das Portlet "Jobs absenden" zu verwenden, und dass der Ordner für Sofortdruck aktiviert und verbunden ist oder der Workflow aktiviert ist.

Wenn Sie einen oder mehrere Jobs als Auftrag einreichen, vergewissern Sie sich, dass Sie alle Informationen haben, die Sie zum Erstellen des Auftrags benötigen, oder den Namen des Auftrags, dem diese Jobs hinzugefügt werden sollen.

So senden Sie Jobs im Portlet "Jobs absenden":
  1. Um das Portlet "Jobs absenden" auf der Hauptseite hinzuzufügen, bewegen Sie den Mauszeiger über den Hauptreiter, bis das Menü angezeigt wird, und wählen dann "Jobs absenden" aus.
  2. Um nach Dateien zu suchen, klicken Sie auf und wählen die Dateien aus, die Sie zur Verarbeitung senden möchten. Oder Sie können die Dateien über Ihren Computer auswählen, die Maustaste gedrückt halten und per Drag & Drop auf das Portlet "Jobs absenden" ziehen. Lassen Sie die Maustaste los, wenn der Portlet-Bereich "Jobs absenden" blau wird.
  3. Um einen Job an eine bestimmte Eingabeeinheit zu senden, wählen Sie Übermitteln an Eingabeeinheit aus. Wählen Sie aus der Dropdown-Liste aus, welche Eingabeeinheit Ihre Jobs verarbeiten soll.
  4. Um einen Job an einen Auftrag zu senden, wählen Sie Übermitteln an Auftrag.
    • Wählen Sie in der Liste Auftrag einen bestehenden Auftrag aus, an den Sie Ihre Jobs übermitteln möchten, oder wählen Sie Neuer Auftrag, um einen neuen Auftrag zu erstellen.
    • Wählen Sie aus der Liste Workflow einen Workflow aus, um Ihre Jobs zu verarbeiten.
  5. Um einen Job an einen bestimmten Workflow zu senden, wählen Sie Übermitteln an Workflow aus. Wählen Sie aus der Dropdown-Liste aus, welcher Workflow Ihre Jobs verarbeiten soll.
  6. Klicken Sie auf OK.
  7. Wiederholen Sie dies bei Bedarf für andere Dateien.
  8. Um den Inhalt des Portlets "Jobs absenden" zu löschen, klicken Sie auf Verwerfen.

1.3.5.3 Importieren von WSDL-Dateien

Eine Web Service Description Language (WSDL)-Datei beschreibt, wie ein SOAP-Web-Service aufgerufen wird, einschließlich der Parameter, die er akzeptiert, und der Datenstrukturen, die er zurückgibt. Sie importieren WSDL-Dateien für alle SOAP-Web-Services, die Sie für die Kommunikation mit einer Anwendung aufrufen. RICOH ProcessDirector erstellt SOAP-Anforderungsobjekte in jeder einzelnen WSDL-Datei.
RICOH ProcessDirector SOAP-Web-Service-Eingabeeinheiten und -Benachrichtigungen sowie CallSOAPService-Schritte rufen SOAP-Web-Services auf. Bevor Sie ein RICOH ProcessDirector-Objekt oder einen -Schritt definieren, das bzw. der einen SOAP-Web-Service aufruft, importieren Sie die WSDL-Datei, die dem SOAP-Web-Service zugeordnet ist.
    Hinweis:
  • SOAP-Web-Service-Eingabeeinheiten und Benachrichtigungen sind im Web Services Enablement-Feature integriert.

So importieren Sie WSDL-Dateien:

  1. Laden Sie alle WSDL-Dateien auf den Computer herunter, die erforderlich sind, um Aufrufe an die von der Anwendung gestellten SOAP-Web-Services durchzuführen.
  2. Klicken Sie in der RICOH ProcessDirector-Benutzeroberfläche auf die Registerkarte Verwaltung.
  3. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Utilities WSDL importieren.
  4. Geben Sie einen Wert für das Merkmal WSDL -Präfix ein.

    RICOH ProcessDirector stellt diesen Wert und einen Bindestrich dem Namen jedes SOAP-Anforderungsobjekts voran, die es erstellt.

    Die WSDL-Datei enthält zum Beispiel zwei SOAP-Anfragen: GetOrdersByDate und GetOrdersByOrderNumber. Geben Sie DigitalStore in das Feld WSDL-Präfix ein. Nachdem Sie die WSDL-Datei importiert haben, lauten die Namen der beiden SOAP-Anfrageobjekte DigitalStore-GetOrdersByDate und DigitalStore-GetOrdersByOrderNumber.
  5. Laden Sie eine WSDL-Datei hoch, die Sie auf Ihren Computer heruntergeladen haben. Klicken Sie entweder auf Durchsuchen oder Datei ziehen und suchen Sie die Datei auf dem System, oder ziehen Sie die Datei per Drag & Drop in das Feld.
    Der Name der WSDL-Datei erscheint in dem Feld, zum Beispiel Orders.xml.
  6. Klicken Sie auf Importieren.
    Eine Informationsmeldung zeigt die Namen der SOAP-Anforderungsobjekte, die von RICOH ProcessDirector erstellt wurden.

    RICOH ProcessDirector verwendet den Wert des Merkmals WSDL prefix als Name der WSDL-Datei. Die Erweiterung lautet wsdl-number, wobei number eine 13-stellige Zahl ist. Beispiel: DigitalStore.wsdl-1234567890123. RICOH ProcessDirector setzt die WSDL-Datei in das Verzeichnis aiw/aiw1/wsdl (Linux) bzw. in das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\wsdl (Windows).

  7. Wiederholen Sie diese Schritte, um eine weitere Datei zu importieren.
  8. Wenn Sie mit dem Importieren von WSDL-Dateien fertig sind, klicken Sie auf Schließen.
Die SOAP-Anforderungsobjekte, die Sie importieren, werden Auswahloptionen für das Merkmal SOAP-Anforderung . Sie legen einen Wert für dieses Merkmal fest, wenn Sie eine SOAP-Web-Service-Eingabeeinheit, eine SOAP-Web-Service-Benachrichtigung oder einen CallSOAPService-Schritt definieren.

SOAP-Anforderungsobjekte können nicht bearbeitet oder gelöscht werden.

1.3.5.4 Vorbereitung zum Abrufen von REST-Web-Services-Eingaben

Um die Eingabe von einem REST-Web-Service für eine Anwendung abzurufen, identifizieren Sie die Parameter für den Aufruf des REST-Web-Service. Testen Sie den Datenaustausch zwischen RICOH ProcessDirector und der Anwendung. Definieren und konfigurieren Sie dann eine REST-Web-Service-Eingabeeinheit.
Als Vorbereitung zum Abrufen einer REST-Web-Services-Eingabe:
  1. Lernen Sie die Voraussetzungen für die Kommunikation mit dem REST-Web-Service für die Anwendung:
    • Die Werte für die Authentifizierung bei der Anwendung
    • Die Werte für die Abfrage von Daten vom REST-Web-Service
    • Das Format der Daten, die in der Antwort geliefert werden

    Nähere Informationen finden Sie in der Dokumentation zur Anwendung, oder wenden Sie sich an das Unternehmen, das die Anwendung hostet.

  2. Zur Vorbereitung von RICOH ProcessDirector auf die Kommunikation mit der Anwendung gehen Sie wie folgt vor:
    • Wenn die Anwendung ein Sicherheitszertifikat verlangt, installieren Sie das Zertifikat auf dem primären RICOH ProcessDirector-Computer.
    • Wenn Ihre Umgebung einen Proxyserver für die Kommunikation mit Web-Services verlangt, richten Sie das Systems hierfür ein.

    Weitere Informationen finden Sie in den entsprechenden Aufgaben.

  3. Führen Sie einen manuellen Test zur Authentifizierung bei der Anwendung durch, bei dem eine Antwort vom REST-Web-Service verlangt wird. Überprüfen Sie, ob die Web-Service die gewünschte Antwort zurückgibt.
    Viele Browser haben Plug-Ins, wie Boomerang für Google Chrome, die Web-Service-Aufrufe zu REST-Clients testen.
  4. Entscheiden Sie, wie die REST-Web-Service-Eingabeeinheit Jobs aus den Daten erstellen soll, die in der vom Web-Service zurückgegebenen Antwort enthalten sind.
    • Jedes Mal, wenn die Eingabeeinheit eine Antwort erhält, kann sie einen Job mit allen XML- oder JSON-Daten in der Antwort erstellen.
    • Die Eingabeeinheit kann die Antwort mithilfe eines XPath- oder JSONPath-Ausdrucks untersuchen.

      Wenn die Eingabeeinheit im Ausdruck angegebene XML-Elemente oder JSON-Objekte findet, erstellt sie einen Job für jedes passende Element oder Objekt. Jeder Job enthält das passende Element oder Objekt sowie alle darin verschachtelten Elemente oder Objekte. Wenn die Eingabeeinheit zwei oder mehr Elemente oder Objekte findet, kann sie unabhängige Jobs oder untergeordnete Jobs erstellen.

      Wenn die Eingabeeinheit keine passenden Elemente findet, erstellt sie keinen Job.

  5. Definieren Sie eine REST-Web-Service-Eingabeeinheit:
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
    2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einheiten Eingabeeinheiten.
    3. Klicken Sie auf Hinzufügen REST-Web-Service.
    Als Alternative können Sie die mitgelieferte REST-Web-Service-Eingabeeinheit RestfulWebServiceSample kopieren.
  6. Auf der Registerkarte Allgemein:
    • Geben Sie einen Namen für die Eingabeeinheit ein.
    • Setzen Sie das Merkmal Abfrageintervall auf die Zeit, die die Eingabeeinheit zwischen Web-Service-Aufrufen warten soll.
    • Nachdem Sie einen Workflow zur Verarbeitung der XML- oder JSON-Jobs definiert haben, setzen Sie das Merkmal Untergeordneter Workflow auf den Namen dieses Workflows.
    • Geben Sie Werte für die anderen Merkmale ein, die Sie festelegen wollen.
  7. Auf der Registerkarte Anforderung:
    1. Setzen Sie das Merkmal Anforderungs-URL auf die URL des Web-Service, der die Daten zurückliefert, die RICOH ProcessDirector zum Erstellen eines oder mehrerer Jobs verwendet.
    2. Legen Sie die Merkmale Anforderungsmethode und Anforderungsinhaltstyp mit den Werten fest, die vom Web-Service verlangt werden.
    3. Geben Sie für den Wert des Merkmals Nutzlast anfordern den Text der Web-Service-Anforderung ein, die die Eingabeeinheit an die Anwendung übermittelt.
      Um eine Anmeldeinformation oder ein Token und einen Zeitraum festzulegen, die dem Wert des Merkmals Abfrageintervalls entsprechen, verwenden Sie Symbole für diese Merkmale:
      Datenbankname des Merkmals Benutzerschnittstellenname des Merkmals Anmerkungen
      WebService.Credential Nein RICOH ProcessDirector speichert die Anmeldeinformation des Web-Service oder Tokens in diesem Merkmal.
      WebService.CurrentRequestTime Nein RICOH ProcessDirector setzt den Wert dieses Merkmals auf den Beginn des Abfrageintervalls.
      WebService.LastSuccessRequestTime Registerkarte "Status": Zeit der letzten erfolgreichen Anforderung Wenn die Eingabeeinheit erfolgreich mit der Anwendung kommuniziert, setzt RICOH ProcessDirector den Wert dieses Merkmals entsprechend dem Wert des Merkmals WebService.CurrentRequestTime. Eine erfolgreiche Kommunikation führt zur einem Antwortcode 200, selbst wenn keine Daten empfangen werden, die RICOH ProcessDirector zur Erstellung von Jobs verwenden könnte.
        Hinweis:
      • Diese drei Jobmerkmale sind Beispiele für XML-Werte für das Merkmal Nutzlast anfordern und für JSON-Werte für das Merkmal Parameter anfordern. Die Voraussetzungen für den Web-Service bestimmen, welche Merkmale für die Übermittlung dieser und anderer Werte verwendet werden können.

      In diesem XML-Beispiel enthalten die Nutzdaten die folgenden Elemente: <Token>, <Zeitraum>, <Start> und <Ende>. Die Werte der drei Elemente sind Symbole:

      <Token>${WebService.Credential}</Token> <Zeitraum> <Start>${WebService.LastSuccessRequestTime}</Start> <Ende>${WebService.CurrentRequestTime}</Ende> </Zeitraum>

      Die Eingabeeinheit löst die Symbole auf, wenn sie eine Eingabe abruft.

    4. Legen Sie die Werte für die Merkmale Anforderungsheader und Parameter anfordern nach Bedarf fest.
      Jedes Header-Feld bzw. jeder Parameter ist ein Schlüsselwort-/Wertepaar. Jedes Paar muss auf einer separaten Zeile stehen und mit einem Doppelpunkt (:) oder Gleichheitszeichen (=) getrennt sein.

      Das Schlüsselwort und der Wert können mehrere Wörter sein. RICOH ProcessDirector verwendet das erste Semikolon oder Gleichheitszeichen auf jeder Zeile, um die Wörter in das Schlüsselwort-/Wertepaar aufzuteilen.

      Dieses Beispiel enthält drei Parameter: Token, Start und Ende. Der Wert jedes Schlüsselworts ist ein RICOH ProcessDirector-Symbol. Jedes Symbol enthält eines der folgenden Merkmale: WebService.Credential, WebService.LastSuccessRequestTime, und WebService.CurrentRequestTime.

      token:${WebService.Credential} start:${WebService.LastSuccessRequestTime} end:${WebService.CurrentRequestTime}

      Die Eingabeeinheit löst die Symbole auf, wenn sie eine Eingabe abruft.

    5. Wählen Sie einen Wert für das Merkmal Erstellen von Jobs aus der Antwort, um festzulegen, wie die Eingabeeinheit Jobs aus der Eingabe erstellt:
      • Um jedes Mal einen Job zu erstellen, wenn die Eingabeeinheit eine Antwort erhält, wählen Sie Immer.
      • Um das XML-Element oder JSON-Objekt in der Antwort zu untersuchen und jedes Mal einen Job zu erstellen, wenn ein XML-Element oder JSON-Objekt gefunden wird, wählen Sie Nur, wenn der Behandlungstyp Muster entspricht.
    6. Wenn Sie Nur, wenn der Behandlungstyp Muster entspricht ausgewählt haben:
      • Setzen Sie das Merkmale Antwort-Muster für Übereinstimmung auf den XPath-Ausdruck zur Identifizierung des XML-Elements oder JSONPath-Ausdrucks, welches das JSON-Objekt identifiziert.
      • Setzen Sie das Merkmal Untergeordnete Jobs erstellen auf Ja, wenn Sie untergeordnete Jobs erstellen möchten, wenn die Eingabeeinheit zwei oder mehr Übereinstimmungen findet. Die Eingabeeinheit erstellt außerdem einen übergeordneten Job ohne Daten. Wenn die Eingabeeinheit eine Übereinstimmung, wird ein unabhängige Job erstellt.
      • Setzen Sie das Merkmal Untergeordnete Jobs erstellen auf Nein, wenn Sie unabhängige Jobs unabhängig davon erstellen möchten, wie viele Übereinstimmungen die Eingabeeinheit findet.
    7. Wenn in Ihrer Umgebung ein Proxyserver mit Web-Services kommunizieren muss, legen Sie das Merkmal Proxy verwenden auf den richtigen Proxyserver fest.
    8. Setzen Sie das Merkmal Zeitzonenverschiebung auf die Verschiebung in Stunden zwischen der Koordinierten Weltzeit (UTC) und der Zeitzone, die von dem Web-Service verwendet wird.
      Beispiel: Wenn der Web-Service die Pacific Standard Time verwendet, setzen Sie das Merkmal auf -8.
        Hinweis:
      • Stellen Sie sicher, dass Sie dieses Merkmal ändern, wenn an einem Ort, der den Web-Service hostet, zwischen Standard- und Sommerzeit umgeschaltet wird. Andernfalls können Sie während der verlorenen oder gewonnenen Stunde die Daten verlieren, die RICOH ProcessDirector zum Erstellen von Jobs verwendet.
      • Wenn der Web-Service UTC verwendet, geben Sie 0 ein oder lassen Sie das Feld leer.
  8. Legen Sie auf der Registerkarte Authentifizierung die Werte zur Authentifizierung bei der Anwendung fest.
    Weitere Informationen finden Sie in der entsprechenden Aufgabe über die Authentifizierung bei einem REST-Web-Service.

    Wenn die Anwendung keine Authentifizierung erfordert, lassen Sie alle Authentifizierungsmerkmale leer.

  9. Optional: Legen Sie auf der Registerkarte Erweitert optionale Merkmale für Ihre Umgebung fest.
  10. Klicken Sie auf OK, wenn Sie fertig sind.

Wenn Sie die Einrichtung Ihrer Eingabeeinheiten, Benachrichtigungen und Workflows abgeschlossen haben, testen Sie den Datenaustausch zwischen RICOH ProcessDirector und der Anwendung.

Beispiel

Überprüfen Sie die mitgelieferte REST-Web-Service-Eingabeeinheit RestfulWebServiceSample.

1.3.5.4.1 Verwendung eines REST-Web-Service zur Authentifizierung bei einer Anwendung

REST-Web-Service-Eingabeeinheiten- und Benachrichtigungsobjekte können für die Authentifizierung bei einer Anwendung einen REST-Web-Service verwenden. RICOH ProcessDirector unterstützt sowohl die API-Schlüssel- als auch die Sitzungsauthentifizierung. Eingabeeinheitenobjekte authentifizieren sich, wenn Sie eine Eingabe abfragen. Benachrichtigungsobjekte authentifizieren sich, wenn Sie einen Status an die Anwendung senden.

Für eine Authentifizierung per API-Schlüssel setzen Sie einen Autorisierungscode in ein Merkmal Statische Anmeldeinformation oder definieren eine HTTP-Benutzer-ID und ein Kennwort. Die Eingabeeinheit oder Benachrichtigung leitet den Autorisierungscode oder die HTTP-Benutzer-ID und das Kennwort für den Web-Service weiter, der den Datenaustausch durchführt. Der Web-Service authentifiziert sich dann bei der Anwendung und gibt eine Antwort zurück.

Für eine Sitzungsauthentifizierung setzen Sie Anmeldeinformationen für die Authentifizierung (Benutzer-ID und Kennwort) und andere Werte in einen Satz von Authentifizierungsanforderungsmerkmalen. Die Eingabeeinheit oder Benachrichtigung ruft zunächst einen REST-Web-Service ab, um sich bei der Anwendung zu authentifizieren. Nach einer erfolgreichen Authentifizierung gibt der Web-Service ein Token für die Eingabeeinheit oder Benachrichtigung zurück. Die Eingabeeinheit oder Benachrichtigung sendet dann das Token im Aufruf an den Web-Service, der den Datenaustausch durchführt.

  • Wenn die Anwendung eine Sitzung pro Benutzer zulässt, richten Sie Ihre Eingabeeinheiten und Benachrichtigungen so ein, dass die Web-Services mit unterschiedlichen Benutzer-IDs und Kennwörtern aufgerufen werden.
  • Eine Sitzungsauthentifizierung erfolgt mit jedem Aufruf eines Web-Service, und ein Abmelden ist nicht erforderlich. Stellen Sie sicher, dass die Länge der Sitzung für jeden Satz von Anmeldeinformationen kürzer ist als die Zeit zwischen den Aufrufen beim Web-Service. Beispiel: Die Sitzung für eine Eingabeeinheit läuft nach 10 Minuten ab. Legen Sie bei der Konfiguration der Eingabeeinheit ein Abrufintervall von mehr als 10 Minuten fest.

Um einen API-Schlüssel oder Anmeldeinformationen für die Authentifizierung bei einer Anwendung zu erhalten, wenden Sie sich an das Unternehmen, das die Anwendung hostet. Informationen über das Format und die Syntax finden Sie in der Dokumentation der Anwendung.

So wird ein REST-Web-Service zur Authentifizierung verwendet:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Authentifizierung auf dem REST-Web-Service für die Eingabeeinheit oder Benachrichtigung.
  2. Befolgen Sie die Anweisungen für den Typ der Authentifizierung, den die Anwendung verlangt:
    • Für eine Authentifizierung per API-Schlüssel legen Sie den Authentifizierungscode als Wert für das Merkmal Statische Anmeldeinformation fest.

      Lassen Sie alle anderen Merkmale leer. Sie haben dieses Verfahren abgeschlossen.

    • Für eine Sitzungsauthentifizierung lassen Sie das Merkmal Statische Anmeldeinformation leer. Gehen Sie zum nächsten Schritt und legen Sie die anderen Merkmale fest.
  3. Legen Sie das Mermal Authentifizierunganforderung URL- zu der URL fest, die RICOH ProcessDirector zur Authentifizierung bei der Anwendung verwendet.
  4. Legen Sie die Anmeldeinformationen für die Authentifizierung durch Eingabe von Werten fest, die von der Anwendung in einem oder mehreren der folgenden Merkmale verlangt werden: Authentifizierungsanforderung Nutzdaten, Authentifizierungsanforderung Header und Authentifizierungsanforderung Parameter.
    • Für den Wert des Merkmals Anforderungsnutzdaten legen Sie den Text (falls vorhanden) der Authentifizierungsanforderung fest, den die Eingabeeinheit oder Benachrichtigung an die Anwendung sendet.

      In diesen Beispielen enthalten die Nutzdaten drei XML-Elemente: <Anmeldeinformationen>, <Name> und <Kennwort>. Der Wert des Elements <Kennwort> ist ein Symbol, welches das Merkmal Authentifizierungsanforderung Kennwort verwendet.

      Dieses Beispiel verwendet das Merkmal Authentifizierungsanforderung Kennwort für Eingabeeinheiten:

      <Anmeldeinformationen> <Name>myname</Name> <Kennwort>${WebService.AuthRequestPwd}</Kennwort> </Anmeldeinformationen>

      Dieses Beispiel verwendet das Merkmal Authentifizierungsanforderung Kennwort für Benachrichtigungen:

      <Anmeldeinformationen> <Name>Meinname</Name> <Kennwort>${WSNotification.WebService.AuthRequestPwd}</Kennwort> </Anmeldeinformationen>

      Die Eingabeeinheit oder Benachrichtigung löst das Symbol auf, wenn die Authentifizierungsanforderung gesendet wird.

    • Legen Sie die Werte für die Merkmale Anforderungsheader und Parameter anfordern nach Bedarf fest.

      Jedes Header-Feld bzw. jeder Parameter ist ein Schlüsselwort-/Wertepaar. Jedes Paar muss auf einer separaten Zeile stehen und mit einem Doppelpunkt (:) oder Gleichheitszeichen (=) getrennt sein.

      Das Schlüsselwort und der Wert können mehrere Wörter sein. RICOH ProcessDirector verwendet das erste Semikolon oder Gleichheitszeichen auf jeder Zeile, um die Wörter in das Schlüsselwort-/Wertepaar aufzuteilen.

      Diese Beispiele enthalten zwei Parameter: name und pwd. Der Wert des Schlüsselworts pwd ist ein Symbol, welches das Merkmal Authentifizierungsanforderung Kennwort verwendet.

      Dieses Beispiel verwendet das Merkmal Authentifizierungsanforderung Kennwort für Eingabeeinheiten:

      name:myname pwd:${WebService.AuthRequestPwd}

      Dieses Beispiel verwendet das Merkmal Authentifizierungsanforderung Kennwort für Benachrichtigungen:

      name:myname pwd:${WSNotification.WebService.AuthRequestPwd}

      Die Eingabeeinheit oder Benachrichtigung löst das Symbol auf, wenn die Authentifizierungsanforderung gesendet wird.

  5. Legen Sie die Merkmale Anforderungsmethode und Anforderungsinhaltstyp mit den Werten fest, die vom Web-Service verlangt werden.
  6. Legen Sie das Merkmal Authentifizierungsantwort Attribut auf den xPath-Ausdruck fest, der die Anmeldeinformation für die Sitzung in der Antwort vom Web-Service identifiziert.
  7. Legen Sie das Merkmal Authentifizierungsanforderung Kennwort auf das Passwort für Ihr Benutzerkonto bei der Anwendung fest.
    Das Kennwort wird verschlüsselt, wenn es in RICOH ProcessDirector gespeichert wird.
Sowohl für die Authentifizierung per API-Schlüssel und die Sitzungsauthentifizierung speichert RICOH ProcessDirector die statische Anmeldeinformation oder das von der Anwendung in einem Merkmal zurückgegebenen Token.
  • Für Eingabeeinheiten lautet das Merkmal WebService.Credential.
  • Für Benachrichtigungen lautet das Merkmal WSNotification.WebService.Credential.

Wenn Sie auf der Registerkarte Anforderung Werte für eine Web-Service-Eingabeeinheit oder -Benachrichtigung festlegen, legen Sie das Merkmal WebService.Credential oder WSNotification.WebService.Credential als Symbol fest.

RICOH ProcessDirector ersetzt den Wert der statische Anmeldeinformation oder des Tokens für das Symbol, wenn es die Anforderung an einen Web-Service überträgt.

Da Sie nun die Werte festgelegt haben, die zur Authentifizierung bei der Anwendung erforderlich sind, schließen Sie die Schritte für die Definition und Konfiguration der Eingabeeinheit oder Benachrichtigung ab. Kehren Sie zu einem der folgenden Themen zurück:
  • Vorbereitung zum Abrufen von REST-Web-Service-Eingaben.
  • Vorbereitung zum Senden des Status an einen REST-Web-Service.

1.3.5.5 Vorbereitung zum Abrufen von SOAP-Web-Services-Eingaben

Zum Abrufen einer Eingabe von einem SOAP-Web-Service für eine Anwendung identifizieren Sie die Parameter, die zum Aufrufen des SOAP-Web-Service verwendet werden. Testen Sie den Datenaustausch zwischen RICOH ProcessDirector und der Anwendung. Definieren und konfigurieren Sie dann eine SOAP-Web-Service-Eingabeeinheit.
Als Vorbereitung zum Abrufen von SOAP-Web-Services-Eingaben:
  1. Lernen Sie die Voraussetzungen für die Kommunikation mit dem SOAP-Web-Service für die Anwendung:
    • Die Werte für die Authentifizierung bei der Anwendung
    • Die Werte für die Anforderung von Daten vom SOAP-Web-Service
    • Das Format der Daten, die in der Antwort geliefert werden

    Nähere Informationen finden Sie in der Dokumentation zur Anwendung, oder wenden Sie sich an das Unternehmen, das die Anwendung hostet.

  2. Zur Vorbereitung von RICOH ProcessDirector auf die Kommunikation mit der Anwendung gehen Sie wie folgt vor:
    • Wenn die Anwendung ein Sicherheitszertifikat verlangt, installieren Sie das Zertifikat auf dem primären RICOH ProcessDirector-Computer.
    • Wenn Ihre Umgebung einen Proxyserver für die Kommunikation mit Web-Services verlangt, richten Sie das Systems hierfür ein.
    • Importieren Sie WSDL-Dateien für alle Web-Services, die Sie aufrufen möchten.

      RICOH ProcessDirector erstellt SOAP-Anforderungsobjekte aus SOAP-Vorgängen in der WSDL-Datei. Geben Sie ein Präfix an, das RICOH ProcessDirector beim Erstellen der Objekte den Namen der SOAP-Vorgänge hinzufügt. Ein SOAP-Anforderungsobjekt ermöglicht es RICOH ProcessDirector, die SOAP-Version und andere Informationen zu ermitteln, die erforderlich sind, um einen richtigen Aufruf an den Web-Service zu senden.

    Weitere Informationen finden Sie in den entsprechenden Aufgaben.

  3. Führen Sie einen manuellen Test zur Authentifizierung bei der Anwendung und Anforderung einer Antwort vom SOAP-Web-Service durch. Überprüfen Sie, ob die Web-Service die gewünschte Antwort zurückgibt.
    Viele Browser haben Plug-ins wie Boomerang für Google Chrome, die Web-Service-Aufrufe zu SOAP-Clients testen.
  4. Entscheiden Sie, wie die SOAP-Web-Service-Eingabeeinheit Aufträge aus den Daten in der vom Web-Service zurückgegebenen Antwort erstellen soll.
    • Jedes Mal, wenn die Eingabeeinheit eine Antwort erhält, kann sie einen Job mit allen XML-Daten in der Antwort erstellen.
    • Die Eingabeeinheit kann die Antwort mithilfe eines xPath-Ausdrucks untersuchen.

      Wenn die Eingabeeinheit im Ausdruck angegebene XML-Elemente findet, erstellt sie einen Job für jedes passende Element. Jeder Job enthält das passende Element und alle darin verschachtelten Elemente. Wenn die Eingabeeinheit zwei oder mehr Elemente findet, kann sie unabhängige Jobs oder untergeordnete Jobs erstellen.

      Wenn die Eingabeeinheit keine passenden Elemente findet, erstellt sie keinen Job.

  5. Definieren Sie eine SOAP-Web-Service-Eingabeeinheit:
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
    2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einheiten Eingabeeinheiten.
    3. Klicken Sie auf Hinzufügen SOAP-Web-Service.
  6. Auf der Registerkarte Allgemein:
    • Geben Sie einen Namen für die Eingabeeinheit ein.
    • Setzen Sie das Merkmal Abfrageintervall auf die Zeit, die die Eingabeeinheit zwischen Web-Service-Aufrufen warten soll.
    • Nachdem Sie einen Workflow zur Verarbeitung der XML-Jobs definiert haben, setzen Sie das Merkmal Untergeordneter Workflow auf den Namen dieses Workflows.
    • Geben Sie Werte für die anderen Merkmale ein, die Sie festelegen wollen.
  7. Auf der Registerkarte Anforderung:
    1. Setzen Sie das Merkmal Anforderungs-URL auf die URL des Web-Service, der die Daten zurückliefert, die RICOH ProcessDirector zum Erstellen eines oder mehrerer Jobs verwendet.
    2. Geben Sie für den Wert des Merkmals Nutzlast anfordern den Text der Web-Service-Anforderung ein, die die Eingabeeinheit an die Anwendung übermittelt.
      Um eine Anmeldeinformation oder ein Token und einen Zeitraum festzulegen, die dem Wert des Merkmals Abfrageintervalls entsprechen, verwenden Sie Symbole für diese Merkmale:
      Datenbankname des Merkmals Benutzerschnittstellenname des Merkmals Anmerkungen
      WebService.Credential Nein RICOH ProcessDirector speichert die Anmeldeinformation des Web-Service oder Tokens in diesem Merkmal.
      WebService.CurrentRequestTime Nein RICOH ProcessDirector setzt den Wert dieses Merkmals auf den Beginn des Abfrageintervalls.
      WebService.LastSuccessRequestTime Registerkarte "Status": Zeit der letzten erfolgreichen Anforderung Wenn die Eingabeeinheit erfolgreich mit der Anwendung kommuniziert, setzt RICOH ProcessDirector den Wert dieses Merkmals entsprechend dem Wert des Merkmals WebService.CurrentRequestTime. Eine erfolgreiche Kommunikation führt zur einem Antwortcode 200, selbst wenn keine Daten empfangen werden, die RICOH ProcessDirector zur Erstellung von Jobs verwenden könnte.

      In diesem Beispiel enthalten die Nutzdaten die folgenden Elemente: <Token>, <Zeitraum>, <Start> und <Ende>. Der Wert jedes Elements ist ein Symbol:

      <Token>${WebService.Credential}</Token> <Zeitraum> <Start>${WebService.LastSuccessRequestTime}</Start> <Ende>${WebService.CurrentRequestTime}</Ende> </Zeitraum>

      Die Eingabeeinheit löst die Symbole auf, wenn sie XML-Eingaben abfragt.

    3. Setzen Sie das Merkmal SOAP-Anforderung auf die SOAP-Anforderung, die RICOH ProcessDirector erstellt hatte, als Sie die WSDL-Datei importiert haben.
      Beispiel: Sie möchten die SAOP-Anforderung GetOrdersByDate verwenden. Sie haben den Namen der SOAP-Anforderungen PrintShop vorangestellt, als Sie diese importiert haben. Wählen Sie PrintShop-GetOrdersByDate.
    4. Wählen Sie einen Wert für das Merkmal Erstellen von Jobs aus der Antwort, um festzulegen, wie die Eingabeeinheit Jobs aus der Eingabe erstellt:
      • Um jedes Mal einen Job zu erstellen, wenn die Eingabeeinheit eine Antwort erhält, wählen Sie Immer.
      • Um das XML-Element in der Antwort zu untersuchen und jedes Mal einen Job zu erstellen, wenn ein XML-Element gefunden wird, wählen Sie Nur, wenn der Behandlungstyp Muster entspricht.
    5. Wenn Sie Nur, wenn der Behandlungstyp Muster entspricht ausgewählt haben:
      • Setzen Sie das Merkmal Antwort-Muster für Übereinstimmung auf den XPath-Ausdruck, der das XML-Element identifiziert, das Sie für jeden Job verwenden möchten.

        Beispiel: Sie möchten jeweils einen Job für jeden Auftrag, und die Daten in der Antwort enthalten ein Auftragselement. Geben Sie den XPath-Ausdruck ein, der für das Bestellelement im XML-Element steht.

      • Setzen Sie das Merkmal Untergeordnete Jobs erstellen auf Ja, wenn Sie untergeordnete Jobs erstellen möchten, wenn die Eingabeeinheit zwei oder mehr Übereinstimmungen findet. Die Eingabeeinheit erstellt außerdem einen übergeordneten Job ohne Daten. Wenn die Eingabeeinheit eine Übereinstimmung, wird ein unabhängige Job erstellt.
      • Setzen Sie das Merkmal Untergeordnete Jobs erstellen auf Nein, wenn Sie unabhängige Jobs unabhängig davon erstellen möchten, wie viele Übereinstimmungen die Eingabeeinheit findet.
    6. Wenn in Ihrer Umgebung ein Proxyserver mit Web-Services kommunizieren muss, legen Sie das Merkmal Proxy verwenden auf den richtigen Proxyserver fest.
    7. Setzen Sie das Merkmal Zeitzonenverschiebung auf die Verschiebung in Stunden zwischen der Koordinierten Weltzeit (UTC) und der Zeitzone, die von dem Web-Service verwendet wird.
      Beispiel: Wenn der Web-Service die Pacific Standard Time verwendet, setzen Sie das Merkmal auf -8.
        Hinweis:
      • Stellen Sie sicher, dass Sie dieses Merkmal ändern, wenn an einem Ort, der den Web-Service hostet, zwischen Standard- und Sommerzeit umgeschaltet wird. Andernfalls können Sie während der verlorenen oder gewonnenen Stunde die Daten verlieren, die RICOH ProcessDirector zum Erstellen von Jobs verwendet.
      • Wenn der Web-Service UTC verwendet, geben Sie 0 ein oder lassen Sie das Feld leer.
  8. Legen Sie auf der Registerkarte Authentifizierung die Werte zur Authentifizierung bei der Anwendung fest.
    Weitere Informationen finden Sie in der entsprechenden Aufgabe über die Authentifizierung bei einem SOAP-Web-Service.

    Wenn die Anwendung keine Authentifizierung erfordert, lassen Sie alle Authentifizierungsmerkmale leer.

  9. Optional: Legen Sie auf der Registerkarte Erweitert optionale Merkmale für Ihre Umgebung fest.
  10. Klicken Sie auf OK, wenn Sie fertig sind.

Wenn Sie die Einrichtung Ihrer Eingabeeinheiten, Benachrichtigungen und Workflows abgeschlossen haben, testen Sie den Datenaustausch zwischen RICOH ProcessDirector und der Anwendung.

Beispiel

Die mitgelieferte REST-Web-Service-Eingabeeinheit RestfulWebServiceSample ist vergleichbar mit einer SOAP-Web-Service-Eingabeeinheit. Die MarcomCentral Connect-Funktion enthält eine mitgelieferte SOAP-Web-Service-Eingabeeinheit.

1.3.5.5.1 Verwendung eines SOAP-Web-Service zur Authentifizierung bei einer Anwendung

SOAP-Web-Service-Eingabeeinheiten- und Benachrichtigungsobjekte können für die Authentifizierung bei einer Anwendung einen SOAP-Web-Service verwenden. RICOH ProcessDirector unterstützt sowohl die API-Schlüssel- als auch die Sitzungsauthentifizierung. Eingabeeinheitenobjekte authentifizieren sich, wenn Sie eine Eingabe abfragen. Benachrichtigungsobjekte authentifizieren sich, wenn Sie einen Status an die Anwendung senden.

Für eine Authentifizierung per API-Schlüssel setzen Sie einen Autorisierungscode in ein Merkmal Statische Anmeldeinformation oder definieren eine HTTP-Benutzer-ID und ein Kennwort. Die Eingabeeinheit oder Benachrichtigung leitet den Autorisierungscode oder die HTTP-Benutzer-ID und das Kennwort für den Web-Service weiter, der den Datenaustausch durchführt. Der Web-Service authentifiziert sich dann bei der Anwendung und gibt eine Antwort zurück.

Für eine Sitzungsauthentifizierung setzen Sie Anmeldeinformationen für die Authentifizierung (Benutzer-ID und Kennwort) und andere Werte in einen Satz von Authentifizierungsanforderungsmerkmalen. Die Eingabeeinheit oder Benachrichtigung ruft zunächst einem SOAP-Web-Service auf, um sich bei der Anwendung zu authentifizieren. Nach einer erfolgreichen Authentifizierung gibt der Web-Service ein Token für die Eingabeeinheit oder Benachrichtigung zurück. Das Token wird im Aufruf an den Web-Service übertragen, der den Datenaustausch durchführt.

  • Wenn die Anwendung eine Sitzung pro Benutzer zulässt, richten Sie Ihre Eingabeeinheiten und Benachrichtigungen so ein, dass die Web-Services mit unterschiedlichen Benutzer-IDs und Kennwörtern aufgerufen werden.
  • Eine Sitzungsauthentifizierung erfolgt mit jedem Aufruf eines Web-Service, und ein Abmelden ist nicht erforderlich. Stellen Sie sicher, dass die Länge der Sitzung für jeden Satz von Anmeldeinformationen kürzer ist als die Zeit zwischen den Aufrufen beim Web-Service. Beispiel: Die Sitzung für eine Eingabeeinheit läuft nach 10 Minuten ab. Legen Sie bei der Konfiguration der Eingabeeinheit ein Abrufintervall von mehr als 10 Minuten fest.

Um einen API-Schlüssel oder Anmeldeinformationen für die Authentifizierung bei einer Anwendung zu erhalten, wenden Sie sich an das Unternehmen, das die Anwendung hostet. Informationen über das Format und die Syntax finden Sie in der Dokumentation der Anwendung.

So verwenden Sie einen SOAP-Web-Service zur Authentifizierung:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Authentifizierung auf der SOAP-Web-Service-Eingabeeinheit oder -Benachrichtigung.
  2. Befolgen Sie die Anweisungen für den Typ der Authentifizierung, den die Anwendung verlangt:
    • Für eine Authentifizierung per API-Schlüssel legen Sie den Authentifizierungscode als Wert für das Merkmal Statische Anmeldeinformation fest.

      Lassen Sie alle anderen Merkmale leer. Sie haben dieses Verfahren abgeschlossen.

    • Für eine Sitzungsauthentifizierung lassen Sie das Merkmal Statische Anmeldeinformation leer. Gehen Sie zum nächsten Schritt und legen Sie die anderen Merkmale fest.
  3. Legen Sie das Mermal Authentifizierunganforderung URL- zu der URL fest, die RICOH ProcessDirector zur Authentifizierung bei der Anwendung verwendet.
    Wenn die Anwendung in der URL Anmeldeinformationen für die Authentifizierung erfordert, geben Sie diese mit dem erforderlichen Format und der Syntax ein.
  4. Geben Sie für den Wert des Merkmals Authentifizierungsanforderung Nutzdaten den Text der Web-Service-Anforderung ein, den die Eingabeeinheit oder Benachrichtigung zur Authentifizierung an die Anwendung sendet.
    In diesen Beispielen enthalten die Nutzdaten drei Elemente: <Anmeldeinformationen>, <Name> und <Kennwort>. Der Wert des Elements <Kennwort> ist ein Symbol, welches das Merkmal Authentifizierungsanforderung Kennwort verwendet.

    Dieses Beispiel verwendet das Merkmal Authentifizierungsanforderung Kennwort für Eingabeeinheiten:

    <Anmeldeinformationen> <Name>myname</Name> <Kennwort>${WebService.AuthRequestPwd}</Kennwort> </Anmeldeinformationen>

    Dieses Beispiel verwendet das Merkmal Authentifizierungsanforderung Kennwort für Benachrichtigungen:

    <Anmeldeinformationen> <Name>Meinname</Name> <Kennwort>${WSNotification.WebService.AuthRequestPwd}</Kennwort> </Anmeldeinformationen>

    Die Eingabeeinheit oder Benachrichtigung löst das Symbol auf, wenn die Authentifizierungsanforderung gesendet wird.

  5. Legen Sie das Merkmal Authentifizierung der SOAP-Anforderung auf die SOAP-Anforderung fest, die von RICOH ProcessDirector erstellt wurde, als Sie die WSDL-Datei importiert haben.
    Beispiel: Sie möchten die SOAP-Anforderung AuthenticateUser verwenden. Sie haben den Namen der SOAP-Anforderungen PrintShop vorangestellt, als Sie diese importiert haben. Wählen Sie PrintShop-AuthenticateUser.
  6. Legen Sie das Merkmal Authentifizierungsantwort Attribut auf den xPath-Ausdruck fest, der die Anmeldeinformation für die Sitzung in der Antwort vom Web-Service identifiziert.
  7. Legen Sie das Merkmal Authentifizierungsanforderung Kennwort auf das Passwort für Ihr Benutzerkonto bei der Anwendung fest.
    Das Kennwort wird verschlüsselt, wenn es in RICOH ProcessDirector gespeichert wird.
Sowohl für die Authentifizierung per API-Schlüssel und die Sitzungsauthentifizierung speichert RICOH ProcessDirector die statische Anmeldeinformation oder das von der Anwendung in einem Merkmal zurückgegebenen Token.
  • Für Eingabeeinheiten lautet das Merkmal WebService.Credential.
  • Für Benachrichtigungen lautet das Merkmal WSNotification.WebService.Credential.

Wenn Sie die Werte auf der Registerkarte Anforderung für eine SOAP-Eingabeeinheit oder -Benachrichtigung festlegen, geben Sie das Merkmal WebService.Credential oder WSNotification.WebService.Credential als Symbol an.

RICOH ProcessDirector ersetzt das Symbol mit den Wert der statische Anmeldeinformation oder des Token, wenn es die Anforderung an den Web-Service überträgt.

Da Sie nun die Werte festgelegt haben, die zur Authentifizierung bei der Anwendung erforderlich sind, schließen Sie die Schritte für die Definition und Konfiguration der Eingabeeinheit oder Benachrichtigung ab. Kehren Sie zu einem der folgenden Themen zurück:
  • Vorbereitung zum Abrufen von SOAP-Web-Service-Eingaben.
  • Vorbereitung zum Senden des Status an einen SOAP-Web-Service.

1.3.5.6 Eingabeeinheiten definieren

Eingabeeinheiten sind die RICOH ProcessDirector-Objekte, über die RICOH ProcessDirector Jobs empfängt.

RICOH ProcessDirector stellt mehrere Eingabeeinheiten bereit. Sie können kleinere Änderungen an den Merkmalen dieser Eingabeeinheiten vornehmen und sie in Ihrer Installation verwenden. Sie können Eingabeeinheiten zudem kopieren, um neue Eingabeeinheiten zu erstellen.

1.3.5.6.1 Bereitgestellte Eingabeeinheiten verwenden

RICOH ProcessDirector stellt mehrere vordefinierte Eingabeeinheiten bereit. Wenn Ihre Druckumgebung eine einfache Umgebung ist und nicht viele Eingabeeinheiten erforderlich sind, können Sie die Merkmale der vordefinierten Eingabeeinheiten ändern und die Eingabeeinheiten dann in Ihrer Umgebung verwenden.

Gehen Sie wie folgt vor, um eine bereitgestellte Eingabeeinheit zu ändern und zu verwenden:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einheiten Eingabeeinheiten.
  3. Wählen Sie die Eingabeeinheit aus, die Sie ändern wollen.
  4. Klicken Sie auf Merkmale.
  5. Ändern Sie auf allen Registerkarten die erforderlichen und optionalen Merkmale, die korrigiert werden müssen, damit sie in Ihrer Umgebung auf allen Registerkarten übereinstimmen. Jede Eingabeeinheit muss einen eindeutigen Pfad für die Merkmale Ordnerposition und Bereitstellungsposition haben.
      Hinweis:
    • Wenn Sie die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert haben und Jobs an Eingabeeinheiten des Typs "Download" übergeben:
      • Es können mehrere Eingabeeinheiten des Typs Download dieselbe Anschlussnummer verwenden, aber es kann immer nur eine einzige Eingabeeinheit mit dieser Anschlussnummer gleichzeitig aktiviert sein.
      • Wenn der Download für z/OS im Mehrfachdatensatzmodus mit Exit 15 ausgeführt wird, kann jede Download-Eingabeeinheit nur von einem Download für eine FSA (Functional Subsystem Application) z/OS Jobs empfangen.
  6. Legen Sie fest, wie die Eingabeeinheit den Workflow für einzelne Jobs zuordnen soll.
    Wenn Sie SubmitInputFiles als Übergabeschritt für die Eingabeeinheit verwenden, können Sie eine der folgenden Optionen auswählen:
    • Setzen Sie das Merkmal Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow auf Nicht festgelegt und das Merkmal Child workflow (untergeordneter Workflow) auf den Namen eines vorhandenen Workflows, um diesem Workflow allen Jobs zuzuordnen, die diese Eingabeeinheit verarbeitet.
    • Setzen Sie das Merkmal Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow auf SetJobTypeFromRules, und benutzen Sie das Merkmal Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow, um den Namen der Steuerdatei anzugeben, die den Workflow aus dem Wert einer Option des Druckbefehls festlegen kann.

      RICOH ProcessDirector stellt eine Muster-Steuerdatei bereit, die zum Festlegen des Workflows benutzt wird: receive_lpd_pdf_jobtype.cfg. Die Funktion "AFP-Unterstützung" stellt diese Muster-Steuerdateien zur Verfügung, die zum Festlegen des Workflows benutzt werden. receive_jcl_jobtype.cfg und receive_lpd_jobtype.cfg. Die Muster-Steuerdatei wird im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\samples\rules\ installiert. Sie können eine Muster-Steuerdatei in das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files\rules\ kopieren und an die eigenen Anforderungen anpassen und dann den Wert des Merkmals Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow so aktualisieren, dass auf Ihre Datei verwiesen wird.

    • Setzen Sie das Merkmal Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow auf SetJobTypeFromFileName, und benutzen Sie das Merkmal Muster des untergeordneten Workflows, um die Zeichenfolge anzugeben, nach der RICOH ProcessDirector im Eingabedateinamen suchen soll und die als Workflowname benutzt werden soll. Wenn Sie diese Methode verwenden, müssen Sie überprüfen, ob ein Workflow mit dem entsprechenden Namen vorhanden ist.
  7. Klicken Sie auf OK.
  8. Wollen Sie die geänderte Eingabeeinheit verwenden, wählen Sie sie aus und klicken Sie auf Aktivieren, wählen Sie sie dann erneut aus und klicken Sie auf Verbinden.

1.3.5.6.2 Eingabeeinheiten kopieren

Sie können eine Eingabeeinheit kopieren, damit sie als Schablone zum Erstellen einer anderen Eingabeeinheit benutzt werden kann. Durch das Kopieren von Eingabeeinheiten können Sie Zeit sparen, insbesondere dann, wenn Sie mehrere Eingabeeinheiten mit ähnlichen Merkmalen erstellen müssen.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine Eingabeeinheit zu kopieren:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einheiten Eingabeeinheiten.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Eingabeeinheit, die Sie kopieren möchten, und wählen Sie Kopieren aus.
      Hinweis:
    • Die neue Eingabeeinheit, die RICOH ProcessDirector durch das Kopieren erstellt, hat denselben Typ wie die kopierte Eingabeeinheit.
  4. Geben Sie auf allen Registerkarten die erforderlichen und optionalen Merkmale ein, die korrigiert werden müssen, damit sie in Ihrer Umgebung auf allen Registerkarten übereinstimmen.
      Hinweis:
    • Der Name der Eingabeeinheit sollte für Eingabeeinheiten des Typs "LPD" auf acht Zeichen begrenzt werden. Je nach verwendetem Druckbefehl müssen Sie auf dem sendenden System möglicherweise eine Druckwarteschlange erstellen, die denselben Namen wie die Eingabeeinheit hat. Einige Systeme schneiden die Namen von Druckwarteschlangen auf acht Zeichen ab.
    • Bei Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" erstellt RICOH ProcessDirector die Verzeichnisse, die Sie als Ordnerposition und Bereitstellungsposition festgelegt haben, sofern diese nicht bereits vorhanden sind. Wenn diese sich auf einem freigegebenen Netzlaufwerk befinden, bearbeiten Sie die Datei mountDrives.bat, um das Netzlaufwerk zuzuordnen, sobald RICOH ProcessDirector startet.
  5. Legen Sie fest, wie die Eingabeeinheit den Workflow für einzelne Jobs zuordnen soll.
    Wenn Sie SubmitInputFiles als Übergabeschritt für die Eingabeeinheit verwenden, können Sie eine der folgenden Optionen auswählen:
    • Setzen Sie das Merkmal Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow auf Nicht festgelegt und das Merkmal Child workflow (untergeordneter Workflow) auf den Namen eines vorhandenen Workflows, um diesem Workflow allen Jobs zuzuordnen, die diese Eingabeeinheit verarbeitet.
    • Setzen Sie das Merkmal Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow auf SetJobTypeFromRules, und benutzen Sie das Merkmal Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow, um den Namen der Steuerdatei anzugeben, die den Workflow aus dem Wert einer Option des Druckbefehls festlegen kann.

      RICOH ProcessDirector stellt eine Muster-Steuerdatei bereit, die zum Festlegen des Workflows benutzt wird: receive_jcl_jobtype.cfg, receive_lpd_jobtype.cfg oder receive_lpd_pdf_jobtype.cfg. Die Muster-Steuerdatei wird im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\samples\rules\ installiert. Sie können diese Datei in das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files\rules\ kopieren und an die eigenen Anforderungen anpassen und dann den Wert des Merkmals Analyseregeln für untergeordneten Workflow so aktualisieren, dass auf Ihre Datei verwiesen wird.

    • Setzen Sie das Merkmal Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow auf SetJobTypeFromFileName, und benutzen Sie das Merkmal Muster des untergeordneten Workflows, um die Zeichenfolge anzugeben, nach der RICOH ProcessDirector im Eingabedateinamen suchen soll und die als Workflowname benutzt werden soll. Wenn Sie diese Methode verwenden, müssen Sie überprüfen, ob ein Workflow mit dem entsprechenden Namen vorhanden ist.
  6. Klicken Sie auf OK.
  7. Wollen Sie die Eingabeeinheit verwenden, wählen Sie sie mit einem rechten Mausklick aus, und wählen Sie die Option Aktivieren und Verbinden.

1.3.5.6.3 Eingabeeinheiten erstellen

Benötigen Sie eine Eingabeeinheit, die im Vergleich zu vorhandenen Eingabeeinheiten sehr unterschiedliche Merkmale aufweist, können Sie eine neue Eingabeeinheit erstellen.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine Eingabeeinheit zu erstellen:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einheiten Eingabeeinheiten.
  3. Klicken Sie auf Hinzufügen, und wählen Sie den Typ der Eingabeeinheit aus, die Sie erstellen möchten.
  4. Geben Sie auf allen Registerkarten die erforderlichen und optionalen Merkmale ein, die korrigiert werden müssen, damit sie in Ihrer Umgebung auf allen Registerkarten übereinstimmen.
      Hinweis:
    • Der Name der Eingabeeinheit sollte für Eingabeeinheiten des Typs "LPD" auf acht Zeichen begrenzt werden. Je nach verwendetem Druckbefehl müssen Sie auf dem sendenden System möglicherweise eine Druckwarteschlange erstellen, die denselben Namen wie die Eingabeeinheit hat. Einige Systeme schneiden die Namen von Druckwarteschlangen auf acht Zeichen ab.
    • Bei Eingabeeinheiten erstellt RICOH ProcessDirector die Verzeichnisse, die Sie als Ordnerposition und Bereitstellungsposition festgelegt haben, sofern diese nicht bereits vorhanden sind. Wenn diese sich auf einem freigegebenen Netzlaufwerk befinden, bearbeiten Sie die Datei mountDrives.bat, um das Netzlaufwerk zuzuordnen, sobald RICOH ProcessDirector startet.
  5. Legen Sie fest, wie die Eingabeeinheit den Workflow für einzelne Jobs zuordnen soll.
    Wenn Sie SubmitInputFiles als Übergabeschritt für die Eingabeeinheit verwenden, können Sie eine der folgenden Optionen auswählen:
    • Setzen Sie das Merkmal Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow auf Nicht festgelegt und das Merkmal Child workflow (untergeordneter Workflow) auf den Namen eines vorhandenen Workflows, um diesem Workflow allen Jobs zuzuordnen, die diese Eingabeeinheit verarbeitet.
    • Setzen Sie das Merkmal Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow auf SetJobTypeFromRules, und benutzen Sie das Merkmal Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow, um den Namen der Steuerdatei anzugeben, die den Workflow aus dem Wert einer Option des Druckbefehls festlegen kann.

      RICOH ProcessDirector stellt eine Muster-Steuerdatei bereit, die zum Festlegen des Workflows benutzt wird: receive_jcl_jobtype.cfg, receive_lpd_jobtype.cfg oder receive_lpd_pdf_jobtype.cfg. Die Muster-Steuerdatei wird im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\samples\rules\ installiert. Sie können diese Datei in das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files\rules\ kopieren und an die eigenen Anforderungen anpassen und dann den Wert des Merkmals Analyseregeln für untergeordneten Workflow so aktualisieren, dass auf Ihre Datei verwiesen wird.

    • Setzen Sie das Merkmal Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow auf SetJobTypeFromFileName, und benutzen Sie das Merkmal Muster des untergeordneten Workflows, um die Zeichenfolge anzugeben, nach der RICOH ProcessDirector im Eingabedateinamen suchen soll und die als Workflowname benutzt werden soll. Wenn Sie diese Methode verwenden, müssen Sie überprüfen, ob ein Workflow mit dem entsprechenden Namen vorhanden ist.
  6. Klicken Sie auf OK.
  7. Wollen Sie die neue Eingabeeinheit verwenden, wählen Sie sie aus und klicken Sie auf Aktivieren, wählen Sie sie dann erneut aus und klicken Sie auf Verbinden.

1.3.5.6.4 Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" zur Verarbeitung von Stapeljobs konfigurieren

Um eine Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" zur Verarbeitung von Stapeljobs zu konfigurieren, müssen Sie diese für die Verwendung der korrekten Stapelmethode und für das Erkennen der Eingabedateien konfigurieren.
    Hinweis:
  • Bei allen Stapelmethoden werden Eingabedateien gesendet, wenn einige Kriterien erfüllt sind, z. B. es werden mehrere Dateien empfangen, eine Tageszeit wird erreicht oder eine Liste der erwarteten Dateien trifft im Ordner für Sofortdruck ein. Gelegentlich möchten Sie die Eingabedateien vor dem Erreichen dieser Kriterien und vor Ablauf des aktuellen Abfrageintervalls senden.

    Beispielsweise ist es noch eine Stunde bis zum Ende Ihrer Schicht, und es warten 3.857 Eingabedateien in einem Ordner für Sofortdruck. Das Eingabegerät verwendet die Stapelmethode Anzahl und leitet Jobs weiter, wenn 5.000 Eingabedateien warten. Sie können die Aktion Alle stapeln für das Eingabegerät verwenden, um diese 3.857 Dateien sofort weiterzuleiten, anstatt auf weitere Dateien zu warten.

    Sie können die Aktion Alle stapeln nicht mit der Stapelmethode JDF oder Muster verwenden.

Geben Sie wie folgt vor, um eine Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" für die Verarbeitung von Stapeljobs zu konfigurieren:

  1. Erstellen und speichern Sie alle Dateien, die zur Bearbeitung benötigt werden, wie JDF-Job-Tickets, Listendateien oder Überschreibungsdateien, oder stellen Sie sicher, dass Ihr Prozess diese Dateien bei Bedarf generiert.
  2. Melden Sie sich an RICOH ProcessDirector an.
  3. Suchen Sie im Portlet Eingabeeinheiten die Eingabeeinheit, die Sie zum Verarbeiten von Stapeljobs verwenden möchten.
  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Eingabeeinheit, und wählen Sie Merkmale aus.
  5. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Alle Registerkarten anzeigen, um das Notizbuch vollständig zu erweitern.
  6. Bei allen Stapelmethoden diese Merkmale der Eingabeeinheit wie folgt einstellen:
    Workflow
    ParentNoPrint.
    Untergeordneter Workflow
    Der für die Druckdateien des Jobs geeignete Workflow.
      Hinweis:
    • Bei Verwendung der Stapelmethode Liste sicherstellen, dass die Jobs in der korrekten Reihenfolge gedruckt werden. Hierfür einen Workflow auswählen, der vor dem Schritt PrintJobs einen Schritt enthält, der auf der Schrittvorlage WaitForGroup basiert.
    • Bei Verwendung von Überschreibungsdateien einen Workflow auswählen, der einen auf der Schrittvorlage SetJobPropsFromTextFile basierenden Schritt enthält.
    Datenmuster
    Eine oder mehrere Suchzeichenfolgen, die festlegen, welche Zeichen in der Datendatei mit den anderen unter Umständen im Ordner für Sofortdruck gespeicherten Dateinamen übereinstimmen müssen. Wenn Sie mehr als ein Datenmuster angeben, gilt die Datei als Übereinstimmung, wenn sie einem dieser Muster entspricht. Das Datenmuster ist ein regulärer Ausdruck.
    Übergabeschritt
    SubmitInputFiles
  7. Stellen Sie diese Merkmale der Eingabeeinheit abhängig von der verwendeten Stapelmethode ein:
    JDF
    JDF-Muster
    Ein Muster, das mit einem Teil des Namens Ihrer Job-Tickets übereinstimmt. Der Standardwert für alle Eingabeeinheiten außer HotFolderJDF ist Null. Bei HotFolderJDF ist der Wert der reguläre Ausdruck .*\jdf$.
    Liste
    Listenmuster
    Ein Muster, das mit einem Teil des Dateinamens Ihrer Listendateien übereinstimmt. Standardmäßig ist dies der reguläre Ausdruck .*lst$.
    Überschreibungsmuster (optional)
    Ein Muster, das mit einem Teil des Dateinamens Ihrer Überschreibungsdateien übereinstimmt.
    ZIP-Datei erstellen
    Ist dieses Merkmal auf Ja gestellt, werden alle Eingabedateien, die dem im Merkmal Datenmuster angegebenen Wert entsprechen und in einer ZIP-Datei zusammengefasst sind, als einzelner Job übergeben. Ist dieses Merkmal auf Nein gestellt, werden alle Eingabedateien als untergeordnete Jobs übergeben.
    Anzahl und Anzahl der Sets
    Anzahl zu stapelnder Dateien
    Anzahl der Dateien oder kompletten Sets, die der Ordner für Sofortdruck abwarten soll, bevor sie als eine Gruppe übergeben werden.
    ZIP-Datei erstellen
    Ist dieses Merkmal auf Ja gestellt, werden alle Eingabedateien, die dem im Merkmal Datenmuster angegebenen Wert entsprechen, in einer ZIP-Datei zusammengefasst und als einzelner Job übergeben. Ist dieses Merkmal auf Nein gestellt, werden alle Eingabedateien als untergeordnete Jobs übergeben. Dieses Merkmal ist nicht verfügbar für die Stapelmethode Anzahl der Sätze.
    Seiten und Seiten in Sets
    Zu stapelnde Seiten überschreiten
    • Ja: Eine PDF-Datei oder ein komplettes PDF-Dateienset mit einer ausreichenden Seitenzahl, damit die Gesamtzahl der Seiten im Ordner für Sofortdruck den Wert des Merkmals Anzahl zu stapelnder Seiten überschreitet, wird mit den restlichen Dateien übergeben.
    • Nein: Diese Datei bzw. dieses Set verbleibt als erstes Seitenset des nächsten Stapels im Ordner für Sofortdruck.
    Anzahl zu stapelnder Seiten
    Anzahl der Seiten, die der Ordner für Sofortdruck abwarten soll, bevor die Dateien bzw. kompletten Sets als eine Gruppe übergeben werden.
    ZIP-Datei erstellen
    Ist dieses Merkmal auf Ja gestellt, werden alle Eingabedateien, die dem im Merkmal Datenmuster angegebenen Wert entsprechen, in einer ZIP-Datei zusammengefasst und als einzelner Job übergeben. Ist dieses Merkmal auf Nein gestellt, werden alle Eingabedateien als untergeordnete Jobs übergeben. Dieses Merkmal ist nicht verfügbar für die Stapelmethode Seiten in Sets.
    Uhrzeit und Sets nach Zeit
    Startdatum Stapeln
    Datum, an dem die Eingabeeinheit mit der Verwendung dieser Stapelmethode beginnen soll.
    Startzeit Stapeln
    Uhrzeit, zu der die Eingabeeinheit mit der Verwendung dieser Stapelmethode beginnen soll.
    Stapelintervall
    Zeitintervall, das die Eingabeeinheit für die Bestimmung verwenden soll, wann oder wie oft ein Job übergeben wird.
    Stapeldatum oder Häufigkeit
    Wird mit dem Merkmal Stapelintervall verwendet und gibt einen exakten Wert für den Zeitpunkt oder die Häufigkeit des Übergebens eines Jobs an.
    ZIP-Datei erstellen
    Ist dieses Merkmal auf Ja gestellt, werden alle Eingabedateien, die dem im Merkmal Datenmuster angegebenen Wert entsprechen, in einer ZIP-Datei zusammengefasst und als einzelner Job übergeben. Ist dieses Merkmal auf Nein gestellt, werden alle Eingabedateien als untergeordnete Jobs übergeben. Dieses Merkmal ist nicht verfügbar für die Stapelmethode Sets nach Zeit.
    Muster
    Datenmuster
    Eine oder mehrere Suchzeichenfolgen, die festlegen, welche Zeichen in der Datendatei mit den anderen unter Umständen im Ordner für Sofortdruck gespeicherten Dateinamen übereinstimmen müssen. Wenn Sie mehr als ein Datenmuster angeben, gilt die Datei als Übereinstimmung, wenn sie einem dieser Muster entspricht. Das Datenmuster ist ein regulärer Ausdruck.
    Dateimuster (ein Wert für jeden Eingabedateityp)
    Eine Suchzeichenfolge, die einen bestimmten Eingangsdateityp definiert, beispielsweise .*jdf$ für ein Job-Ticket
    Spooldateiverwendung (ein Wert für jeden Eingabedateityp)
    Ein Wert, der die Verwendung der Eingabedatei bestimmt, beispielsweise Ticket für ein Job-Ticket oder Drucken für eine Druckdatei.
    Spooldateityp (ein Wert für jeden Eingabedateityp)
    Die Dateierweiterung der Eingabedatei.
    Erforderliches Dateimuster (ein Wert für jeden Eingabedateityp)
    Ob der Job diesen Eingabedateityp enthalten muss oder nicht.

    Die Verarbeitung des Jobs beginnt, wenn alle erforderlichen Dateien vorhanden sind. Stellen Sie sicher, dass alle optionalen Dateien bereits vor den erforderlichen Dateien im Ordner für Sofortdruck sind, andernfalls werden diese dem Job nicht hinzugefügt.

    Dateimusterreihenfolge (ein Wert für jeden Eingabedateityp)
    Reihenfolge, in der die Werte angewendet werden, wenn zwei oder mehr Werte für Dateimuster identisch sind oder zwei oder mehr Merkmale Dateimuster derselben Spooldateiverwendung und demselben Spooldateityp zugewiesen sind.
  8. Klicken Sie auf OK.
    Ist die Eingabeeinheit aktiviert und verbunden, erscheint ein Bestätigungsfenster, in dem Sie gefragt werden, ob Sie die Eingabeeinheit inaktivieren und trennen möchten. Um Ihre Änderungen zu speichern, muss die Eingabeeinheit inaktiviert und getrennt sein.
  9. Wollen Sie die Eingabeeinheit verwenden, wählen Sie sie aus, und klicken Sie auf Aktivieren und Verbinden.
Nachdem Sie eine Eingabeeinheit für die Verwendung einer Stapelmethode konfiguriert haben, müssen Sie sicherstellen, dass die zu übergebenden Eingabedateien für die ausgewählte Stapelmethode geeignet sind. Nicht identifizierte Eingabedateien bleiben auf dem Status Wartet in der Bereitstellungsposition für die Eingabeeinheit.

1.3.5.6.5 Eingabeeinheiten zur Verwendung mit Transform Features definieren

Sie können eine Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" definieren. Diese können Sie zum Empfang von Eingabedateien verwenden, die zur Konvertierung an die RICOH Transform Features- oder Advanced Transform-Funktionen gesendet werden müssen.

Bevor Sie beginnen, sollten Sie einen Workflow definiert haben, der umzuwandelnde Jobs sendet.

Hinweis: Sie müssen die Funktion "AFP-Unterstützung" installieren, um die RICOH Transform Features zu verwenden, um Jobs von Download for z/OS oder AFP Download Plus zu empfangen.

So definieren Sie eine Eingabeeinheit zur Verwendung mit den RICOH Transform Features- und Advanced Transform-Funktionen:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einheiten Eingabeeinheiten.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Eingabeeinheit HotFolderTransform, und wählen Sie die Option Kopieren.
    Wenn die umzuwandelnden Jobs mit AFP Download Plus oder Download for z/OS übergeben werden, kopieren Sie stattdessen die Eingabeeinheit DownloadAFP.
  4. Geben Sie einen Namen und eine Beschreibung für die neue Eingabeeinheit ein.
  5. Suchen Sie in der Registerkarte Allgemein das Eingabefeld für das Merkmal Untergeordneter Workflow, und wählen Sie den Workflow aus, den Sie zum Senden von umzuwandelnden Jobs erstellt haben.
  6. Klicken Sie auf die Registerkarte Stapeln.
  7. Suchen Sie das Merkmal Datenmuster. Überprüfen Sie, ob der Wert dieses Merkmals RICOH ProcessDirector erlaubt, die Dateien zu identifizieren, die zum Umwandeln gesendet werden müssen.
    Haben die Dateien beispielsweise PDF-Format und die Erweiterung .PDF, setzen Sie das Merkmal Datenmuster auf .*PDF$.
  8. Klicken Sie auf OK.
  9. Wollen Sie die Eingabeeinheit verwenden, wählen Sie sie mit einem rechten Mausklick aus, und wählen Sie die Option Aktivieren und Verbinden.

1.3.5.7 Druckerobjekte definieren

Druckerobjekte stellen die Drucker in Ihrer Umgebung dar, die Druckjobs von RICOH ProcessDirector empfangen.
Die verschiedenen Druckerobjekte generieren verschiedene Ausgaben, die an den Drucker gesendet werden. RICOH ProcessDirector bietet diese Druckerobjekte:
AFP-Drucker
  • Verwenden Sie den PSF-Druckertreiber (PSF = Print Services Facility), um AFP-Druckjobs in ihr IPDS-Format (IPDS = Intelligent Printer Data Stream) umzuwandeln.
  • Verfügbar, wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert ist.
TASKalfa-Drucker
  • Druckt PDF-Daten mit JDF-Jobtickets.
  • Verfügbar, wenn die Cut Sheet Support for TASKalfa-Funktion installiert ist.
Benutzerdefinierter PDF-Drucker
Konvertiert PDF in PostScript.
Kodak-PDF-Drucker
  • Druckt PDF-Dateien, auch Jobs, die in das PDF-Format umgewandelt wurden.
  • Verfügbar, wenn die Cut Sheet Support for Kodak-Funktion installiert ist.
Durchgriffsdrucker
Druckt in der Regel Datenströme wie PostScript, PDF und PCL, ohne eine Dateikonvertierung vorzunehmen.
PCLOut-Drucker
  • Verwenden Sie den PSF-Druckertreiber, um AFP-Druckjobs in das IPDS-Format umzuwandeln. Anschließend wandeln sie das IPDS-Format in PCL-Format (Printer Command Language) um.
  • Verfügbar, wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert ist.
Ricoh PDF-Drucker
Druckt PDF-Daten und JDF-Job-Tickets oder PostScript-Daten.
Ricoh TotalFlow-Drucker
Druckt PDF-Datenströme ohne jegliche Dateikonvertierung. Erzeigt ein MIME-Paket mit den PDF-Daten und dem JDF-Job-Ticket.
Xerox-PDF-Drucker
  • Druckt PDF-Dateien, auch Jobs, die in das PDF-Format umgewandelt wurden.
  • Verfügbar, wenn die Cut Sheet Support for Xerox-Funktion installiert ist.

Mit optionalen Funktionen werden weitere Arten von Druckerobjekten hinzugefügt.

RICOH ProcessDirector kann Statusinformationen über den Job erhalten, während der Job gedruckt wird, indem direkt mit den AFP-Druckern und Ricoh PDF-Drucker kommuniziert wird.

Bei Durchgriffsdruckern und PCLOut-Druckern führt RICOH ProcessDirector einen für den Drucker definierten Befehl aus und überwacht die Antwort auf den Befehl. RICOH ProcessDirector kann den Status des von ihm gesendeten Jobs nicht berichten.

Jobs werden diesen Druckern mithilfe von Planungsmerkmalen zugewiesen: Planungsmerkmale sind Job- und Druckermerkmale, die RICOH ProcessDirector vergleicht, um zu bestimmen, ob ein Job an einen Drucker gesendet werden kann. Die Tabelle zeigt die standardmäßigen Jobplanungsmerkmale und die entsprechenden Druckermerkmale. Wenn alle Planungsmerkmale übereinstimmen, kann der Job für den Drucker geplant werden. Das Hinzufügen und Löschen von Planungsmerkmalen in dieser Liste erfolgt durch das Bearbeiten einer Konfigurationsdatei für Planungsmerkmale.

    Hinweis:
  • Ein leerer Wert in einem Jobplanungsmerkmal ist für alle Werte der entsprechenden Druckermerkmale passend. Ein leerer Wert in einem Merkmal der Druckerplanung ist für alle Werte der entsprechenden Eigenschaft zur Jobplanung passend.

Merkmale planen
Jobmerkmal Druckermerkmal
Bindung, mit Klebebindung ausgewählt Klebebindungsfähig
Bindung, mit Ring oder Ring und Lochung ausgewählt Ringbindungsfähig
Kundenname Kundenname
Falzoptionen Falzfähig
Jobgröße (Blätter) Unterstützte Jobgröße (Blätter) auf Drucker
Medien Unterstützte Medien
PLE-Medien Unterstützte Medien
Ausgabefach Verfügbare Ausgabefächer
Ausgabeformat Ausgabeformat
Name der Voreinstellung Name der Voreinstellung
Lochen Lochfähig
Angeforderter Standort Druckerposition
Heften Heftfähig
PLE-Heften Heftfähig
    Hinweis:
  • AFP-Jobs können anfordern, dass der Drucker eine bestimmte Voreinstellung verwendet. Wenn ein AFP-Job bei einem Drucker eingeht, der diese Funktion unterstützt, schaltet der Drucker automatisch auf diese Voreinstellung um. Wenn Ihr Drucker diese Funktion unterstützt, verwenden Sie den Voreinstellungsnamen nicht als Planungseigenschaft; lassen Sie die Druckereigenschaft leer. Wenn die Druckereigenschaft Voreinstellungsname auf einen beliebigen Wert gesetzt ist, wird die Voreinstellung nicht mit dem Job an den Drucker gesendet.

Die Funktion "AFP-Unterstützung" bietet diese zusätzlichen Planungsmerkmale:

AFP-Planungsmerkmale
Jobmerkmal Druckermerkmal
Jobklasse Druckerklasse
Jobziel Druckerziel
Jobformular Druckerformular

Ein anderer Weg zum Drucken ist das Definieren eines Workflows, der die Druckdatei in ein Verzeichnis kopiert, das als Ordner für Sofortdruck für einen Drucker definiert ist. Sie müssen in diesem Fall kein Druckerobjekt definieren, da der Workflow normalerweise keinen Schritt PrintJobs enthält. Jobs, die mit dieser Art von Workflow verarbeitet werden, benutzen die Planungsmerkmale nicht, da die Planung nur für den Schritt PrintJobs gilt.

1.3.5.7.1 Ricoh PDF-Drucker-Objekte definieren

Bei Ricoh PDF-Drucker-Objekten handelt es sich um bestimmte Modelle von RICOH-Druckern.

Wenn Sie über einen Drucker verfügen, der TotalFlow Print Server verwendet, folgen Sie den Anleitungen im Hilfesystem. In diesen Anleitungen wird erläutert, wie das Senden von Jobs an einen TotalFlow Print Server-Drucker konfiguriert wird.

Jobs werden Ricoh PDF-Drucker mithilfe dieser Planungseigenschaften zugewiesen: Kundenname, Jobgröße, Position, Medien, Ausgabefach, Ausgabeformat, Falten, Klebebindung, Ringbindung, Lochen und Heften. Die Funktion "AFP-Unterstützung" fügt den Planungsmerkmalen Klasse, Ziel und Formular hinzu. In einer Konfigurationsdatei können weitere Planungsmerkmale definiert werden.

Sowohl Ricoh PDF-Drucker-Objekte als auch Durchgriff-Druckerobjekte können Aufträge im PDF-Format drucken. Ricoh PDF-Drucker-Objekte unterstützen mehr Funktionen, wie die Meldung des Jobfortschritts. Wenn Ricoh PDF-Drucker-Objekte Ihr Druckermodell unterstützen, wird empfohlen, dass Sie ein Ricoh PDF-Drucker-Objekt statt einer Durchgriffsdruckereinheit definieren.

So definieren Sie ein Ricoh PDF-Drucker-Objekt:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einheiten Drucker.
  3. Klicken Sie auf Hinzufügen Ricoh PDF-Drucker.
  4. Geben Sie in alle erforderlichen Felder der Registerkarte Allgemein Werte ein.
      Hinweis:
    • Der Druckertreiber berichtet Statusinformationen in der Sprache, die bei der Installation des RICOH ProcessDirector-Servers ausgewählt wurde. Wollen Sie Nachrichten von diesem Drucker in einer anderen Sprache empfangen, geben Sie für das Merkmal Druckersprache den entsprechenden Wert an.
    • SNMP gibt die Druckerseriennummer zurück, sobald RICOH ProcessDirector eine Verbindung mit dem Drucker herstellt. RICOH ProcessDirector überprüft die Eigenschaft Seriennummer, um sicherzustellen, dass das Druckermodell als Ricoh PDF-Drucker unterstützt wird.
    • Der Standardwert für das Merkmal des Abfrageintervalls des Jobstatus beträgt 10 Sekunden. Wenn Sie den Datenverkehr in Ihrem Netzwerk reduzieren möchten, können Sie das Intervall zwischen den RICOH ProcessDirector-Anforderungen an den Drucker für den Jobstatus erhöhen.
  5. Geben Sie in der Registerkarte Planung die Werte ein, die RICOH ProcessDirector zum Zuordnen von Jobs zu diesem Drucker verwenden soll. Lassen Sie die Werte leer, oder geben Sie Nicht festgelegt für alle Merkmale an, die nicht für die Planung verwendet werden sollen. Diese Werte stimmen mit den Werten überein, die durch die entsprechenden Jobplanungsmerkmale festgelegt wurden.
    Möchten Sie Jobs für einen Drucker auf der Grundlage von Medien planen, behalten Sie diese Punkte im Hinterkopf, wenn Sie das Merkmal Unterstützte Medien festlegen:
    • Wenn Sie bestimmte Medien auswählen, können nur Jobs, die diese Medien verwenden, für diesen Drucker geplant werden.
    • Wenn Sie Bereite Medienobjekte auswählen, können nur Jobs, die momentan im Drucker geladene Medien benötigen, für den Drucker geplant werden.
    • Wenn Sie Alle Medien auswählen, können alle Jobs für den Drucker geplant werden, unabhängig von den geladenen Medien.
  6. Klicken Sie auf OK.
      Hinweis:
    • RICOH ProcessDirector erzeugt eine separate virtuelle Java-Maschine, um Ricoh PDF-Drucker auszuführen. Benutzer werden unter Umständen von der installierten Computersicherheitssoftware informiert, wenn Java Virtual Machines erstellt werden.
    • Unterstützte RICOH-Drucker funktionieren mit RICOH- oder EFI Fiery-Drucksteuerungen. Sowohl Ricoh- als auch EFI Fiery-Controller geben Informationen an RICOH ProcessDirector zurück. Bei RICOH-Controllern zeigt die Eigenschaft % gedruckt den Prozentsatz der gedruckten Seiten an. Bei EFI Fiery-Controllern zeigt das Merkmal % gedruckt den Übertragungsstatus des Jobs an. Der Druckfortschritt ist abgeschlossen, wenn die EFI Fiery-Controller einen gesamten Job in die Druckwarteschlange gereiht haben. EFI Fiery-Controller können so konfiguriert werden, dass Jobs in der Warteschlange in der Reihenfolge gedruckt werden, in der sie erhalten wurden oder sie zu speichern, um sie später zu drucken.
    • Verwenden Sie das Merkmal Zu sendender Datenstrom, um zu bestimmen, ob PDF-Dateien und JDF-Job-Tickets oder PostScript-Daten an den Drucker gesendet werden sollen.

      Nur Ricoh PDF-Drucker, die über TotalFlow Print Server oder eine EFI Fiery-Steuereinheit verfügen, unterstützen JDF/PDF.

1.3.5.7.2 AFP-Druckereinheiten definieren

AFP-Druckereinheiten stellen IPDS-Drucker (IPDS = Intelligent Printer Data Stream) dar. Sie drucken Jobs im AFP-Format (auch Jobs, die in das AFP-Format umgewandelt wurden).
Gehen Sie wie folgt vor, um eine AFP-Druckereinheit zu definieren:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einheiten Drucker.
  3. Klicken Sie auf AFP-Drucker hinzufügen.
  4. Geben Sie in alle erforderlichen Felder der Registerkarte Allgemein Werte ein.
    Wenn Sie einen sekundären Server einrichten, den Sie zum Betreiben dieses AFP-Druckers verwenden möchten, legen Sie diese Merkmale fest:
    • Druckerserver: Der Name des sekundären Servers
    • Auf sekundären Server kopieren: Ja
    • Zielverzeichnis auf dem sekundären Server: Der Ort auf dem Dateisystem des sekundären Servers, wo RICOH ProcessDirector Druckdateien schreiben soll.
  5. Geben Sie in der Registerkarte Planung die Werte ein, die zum Zuordnen von Jobs zu diesem Drucker verwenden soll. Wenn Sie Werte leer lassen, stimmen diese mit jedem Wert der Zeitplaneigenschaften des entsprechenden Jobs überein.

    Stellen Sie diese Eigenschaften beispielsweise zum Planen von Jobs basierend auf Medien, Ausgabefächer und Stanz- und Heftfunktionen des Druckers ein:

    • Unterstützte Medien

      Wenn Sie bestimmte Medien auswählen, können nur Jobs, die diese Medien verwenden, für diesen Drucker geplant werden. Wenn Sie Bereite Medienobjekte auswählen, können nur Jobs, die momentan im Drucker geladene Medien benötigen, für den Drucker geplant werden. Wenn Sie Alle Medien auswählen, können alle Jobs für den Drucker geplant werden, unabhängig von den tatsächlich geladenen Medien.

    • Verfügbare Ausgabefächer

      Für Verfügbare Ausgabefächer werden alle Ausgabefächer, die auf dem Drucker installiert werden können, als verfügbar angesehen, obwohl auf einigen Druckern nicht alle Ausgabefächer gleichzeitig installiert werden können.

    • Lochfähig
    • Heftfähig

    Hinweis: Wenn Sie Voreinstellungsname als Planungseigenschaft verwenden:
    • Der Wert wird nicht automatisch aktualisiert. Sie müssen ihn manuell aktualisieren, wenn sich die Voreinstellung des Druckers ändert.
    • Der hier eingestellte Wert wird nicht an den Drucker übertragen.
    • Jobs, die einen Wert für die Eigenschaft Voreinstellungsname haben, können für diesen Drucker geplant werden, aber sie fordern die Voreinstellung nicht an, wenn sie beim Drucker ankommen. Wenn Ihr Drucker das Anfordern einer Voreinstellung mit dem Druckjob unterstützt, verwenden Sie nicht den Voreinstellungsname als Planungseigenschaft. Lassen Sie diese Druckereigenschaft leer.
  6. Geben Sie auf allen Registerkarten Werte für die optionalen Felder ein.
      Hinweis:
    • Standardmäßig ist das Merkmal Inaktivitätszeitgeber auf 300 Sekunden gesetzt, daher gibt RICOH ProcessDirector die Verbindung zu dem Drucker nach ca. fünf Minuten ohne Aktivität frei. Wollen Sie die Verbindung zwischen RICOH ProcessDirector und dem Drucker auch beibehalten, wenn der Drucker nicht druckt, ändern Sie den Wert in 9999.
    • Steht das Merkmal Druckerverbindung gemeinsam nutzen auf Ja, gibt die Druckertreiberkomponente von RICOH ProcessDirector die Steuerung des Druckers frei, wenn eine bestimmte Zeit lang keine Aktivität erfolgt, damit derselbe physische Drucker Jobs von anderen Eingabequellen empfangen kann, beispielsweise von einem Ordner für Sofortdruck. Das Merkmal Verbindungszeitgeber IPDS-Drucker legt fest, wie lange gewartet werden muss, bis die Steuerung freigegeben wird. Das Merkmal Verbindungszeitgeber IPDS-Drucker muss kleiner als das Merkmal Inaktivitätszeitgeber sein. Ist das Merkmal Verbindungszeitgeber IPDS-Drucker größer als das Merkmal Inaktivitätszeitgeber, gibt RICOH ProcessDirector die Verbindung frei, bevor der Drucker gemeinsam benutzt werden kann.
    • Standardmäßig berichtet der Druckertreiber Statusinformationen in der Sprache, die bei der Installation des RICOH ProcessDirector-Servers ausgewählt wurde. Wollen Sie Nachrichten von diesem Drucker in einer anderen Sprache empfangen, geben Sie für das Merkmal Druckersprache den entsprechenden Wert an.
    • Standardmäßig hat das Merkmal Font-Genauigkeit den Wert Drucken fortsetzen. Ändern Sie diesen Standardwert nicht, wenn die IPDS-Auflösung an der Druckerbedienerkonsole auf Automatisch gesetzt ist.
    • Für die Modelle InfoPrint3000, 4000, 4100 und 5000 müssen Sie sicherstellen, dass der SNMP-Agent über die Druckerkonsole aktiviert wird und dass das Merkmal SNMP verwenden auf Ja steht, damit SNMP den Drucker konfigurieren kann.
      Hinweis: Bei migrierten Druckern steht SNMP verwenden standardmäßig auf Ja.
  7. Klicken Sie auf OK.

1.3.5.7.3 PCLOut-Druckereinheiten definieren

PCLOut-Druckereinheiten stellen PCL-Drucker (Printer Command Language) dar. Sie drucken Jobs, die in AFP-Format übergeben und in PCL-Format umgewandelt wurden.
Die RICOH ProcessDirector-Aktionen Sprung und Fortsetzen können bei Jobs, die an PCLOut-Drucker übergeben wurden, nicht benutzt werden. Sie können die Aktion Stoppen für einen Job nur verwenden, der auf einem PCLOut-Drucker gedruckt wird, wenn Sie die Aktion anfordern, solange der PSF-Druckertreiber (Print Services Facility) den Job in PCL umwandelt.

Gehen Sie wie folgt vor, um eine PCLOut-Druckereinheit zu definieren:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einheiten Drucker.
  3. Klicken Sie auf PCLOut-Drucker hinzufügen.
  4. Geben Sie in alle erforderlichen Felder der Registerkarte Allgemein Werte ein.
  5. Geben Sie in der Registerkarte Planung die Werte ein, die zum Zuordnen von Jobs zu diesem Drucker verwenden soll. Wenn Sie Werte leer lassen, stimmen diese mit jedem Wert der Zeitplaneigenschaften des entsprechenden Jobs überein.
    Stellen Sie diese Eigenschaften beispielsweise zum Planen von Jobs basierend auf Medien, Ausgabefächer und Stanz- und Heftfunktionen des Druckers ein:
    • Unterstützte Medien

      Wenn Sie bestimmte Medien auswählen, können nur Jobs, die diese Medien verwenden, für diesen Drucker geplant werden. Wenn Sie Bereite Medienobjekte auswählen, können nur Jobs, die momentan im Drucker geladene Medien benötigen, für den Drucker geplant werden. Wenn Sie Alle Medien auswählen, können alle Jobs für den Drucker geplant werden, unabhängig von den tatsächlich geladenen Medien.

    • Verfügbare Ausgabefächer

      Für Verfügbare Ausgabefächer werden alle Ausgabefächer, die auf dem Drucker installiert werden können, als verfügbar angesehen, obwohl auf einigen Druckern nicht alle Ausgabefächer gleichzeitig installiert werden können.

    • Lochfähig
    • Heftfähig
  6. Stellen Sie sicher, dass auf der Registerkarte SNMP die Merkmale SNMP verwenden und Fachinformationen vom Drucker abrufen auf Ja festgelegt sind.
  7. Geben Sie auf den übrigen Registerkarten Werte für die optionalen Felder ein:
    1. Standardmäßig berichtet der Druckertreiber Statusinformationen in der Sprache, die bei der Installation des RICOH ProcessDirector-Servers ausgewählt wurde. Wollen Sie Nachrichten von diesem Drucker in einer anderen Sprache empfangen, geben Sie für das Merkmal Druckersprache den entsprechenden Wert an.
    2. Wenn Sie möchten, dass der Drucker beidseitig Jobs druckt, setzen Sie das Merkmal Duplex auf Ja. PCLOut-Drucker berücksichtigen die Duplex-Einstellungen im Job-Merkmal Duplex nicht.
  8. Klicken Sie auf OK.
  9. Konfigurieren Sie die Medieneinstellungen für den Drucker.
    1. Wählen Sie in der Anzeige Drucker den neuen Drucker aus.
    2. Klicken Sie auf Aktionen Fächer anzeigen.
    3. Wählen Sie jedes Fach einzeln aus und klicken Sie auf Fachmedien festlegen. Wählen Sie die in dieses Fach eingelegte Medien aus und klicken Sie auf OK.
      Wenn das Medium nicht vorhanden ist, können Sie es erstellen.
  10. Wenn Sie zum ersten Mal einen PCLOut-Drucker definieren, stellen Sie sicher, dass ein LPR-Client auf dem primären Computer unter Windows installiert wurde.
    • Auf einem primären Computer unter Windows Server 2016 oder Windows Server 2019:
    1. Suchen Sie im Verzeichnis C:\Windows\SysWOW64\ nach einer Datei namens lpr.exe. Wenn Sie die Datei finden, beenden Sie den Vorgang.
    2. Suchen Sie unter C:\Windows\System32\ nach lpr.exe.
      Wenn Sie die Datei finden, fahren Sie mit Schritt 4 fort.
    3. Wenn lpr.exe nicht installiert ist, installieren Sie das Feature LPR-Anschlussmonitor. Gehen Sie nach einer dieser Methoden vor:
      1. Klicken Sie in der Systemsteuerung auf Programme Windows-Funktionen ein- oder ausschalten.
      2. Klicken Sie unter Vorbemerkungen auf Weiter.
      3. Wählen Sie unter Installationsart Rollenbasierte oder featurebasierte Installation, und klicken Sie auf Weiter.
      4. Wählen Sie unter Serverauswahl den aktuellen Server aus der Liste Serverpool und klicken Sie auf Weiter.
      5. Aktivieren Sie unter Serverrollen das Kontrollkästchen Druck- und Dokumentdienste.
      6. Klicken Sie im Popup-Fenster Assistent zum Hinzufügen von Rollen und Features auf Features hinzufügen.
      7. Klicken Sie auf Weiter.
      8. Aktivieren Sie unter Features das Kontrollkästchen LPR-Anschlussmonitor, und klicken Sie auf Weiter.
      9. Klicken Sie unter Druck- und Dokumentdienste auf Weiter.
      10. Aktivieren Sie unter Rollendienste das Kontrollkästchen Druckerserver, und klicken Sie auf Weiter.
      11. Klicken Sie unter Bestätigung auf Installieren.
      12. Klicken Sie unter Ergebnisse auf Schließen.
    4. Kopieren Sie folgende Dateien aus dem Verzeichnis C:\Windows\System32\ nach C:\Windows\SysWOW64:
      • lpr.exe
      • lprhelp.dll
      • lprmon.dll
      • lprmonui.dll
Beispiele für das Merkmal "Druckerbefehl"

Sie können das Merkmal Druckerbefehl für den PCLOut-Drucker auf einen Befehl wie den folgenden setzen. Geben Sie unter printer_IP_address die IP-Adresse des Druckers ein. Benutzen Sie als Wert für die -P-Kennzeichnung immer PASS.

lpr -P PASS -S printer_IP_address 

    Hinweis:
  • PCLOut-Drucker unterstützen keine RICOH ProcessDirector Symbole wie ${Job.Name} im PCLOut-Druckerbefehl.

1.3.5.7.4 Durchgriffsdruckerobjekte definieren

Durchgriffsdruckerobjekte stellen Drucker dar, die Jobs in Formaten wie PCL, PostScript und PDF drucken können. Jobs werden Durchgriffsdruckern mithilfe dieser Planungsmerkmale zugewiesen: Kundenname, Jobgröße, Position, Medien, Ausgabefach, Ausgabeformat, Lochen, Falten, Bindung und Heften. Die Funktion "AFP-Unterstützung" fügt den Planungsmerkmalen Klasse, Ziel und Formular hinzu. In einer Konfigurationsdatei können weitere Planungsmerkmale definiert werden. Bei Durchgriffsdruckern führt RICOH ProcessDirector einen für den Drucker definierten Befehl aus. RICOH ProcessDirector überwacht die Antwort auf den Befehl, kann jedoch den Status des von ihm gesendeten Jobs nicht berichten.
Gehen Sie wie folgt vor, um ein Durchgriffsdruckerobjekt zu definieren:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einheiten Drucker.
  3. Klicken Sie auf Hinzufügen Durchgriffsdrucker.
  4. Geben Sie in alle erforderlichen Felder der Registerkarte Allgemein Werte ein.
      Hinweis:
    • Der Wert des Merkmals Druckerbefehl hängt von den Druckbefehlen ab, die auf dem System verfügbar sind.
    • Da Durchgriffsdrucker die Werte von Jobmerkmalen nicht automatisch ermitteln können, müssen Sie diese Werte an den Drucker übergeben. Sie können die Werte von Jobmerkmalen auf eine der folgenden Arten übergeben:
      • Über Symbole oder RICOH ProcessDirector-Methoden in dem Wert des erforderlichen Merkmals Druckerbefehl, oder in einem Script, das in diesem Wert benannt ist.
      • In einer Datei, die Sie als Wert des optionalen Merkmals Steuerdateischablone angeben, sofern der Druckerbefehl eine Steuerdatei benutzt.
  5. Geben Sie in der Registerkarte Planung die Werte ein, die RICOH ProcessDirector zum Zuordnen von Jobs zu diesem Drucker verwenden soll. Lassen Sie die Werte leer oder geben Sie Nicht festgelegt für alle Merkmale an, die nicht für die Planung verwendet werden sollen. Diese Werte stimmen mit den Werten überein, die durch die entsprechenden Jobplanungsmerkmale festgelegt wurden.
    Möchten Sie Jobs für einen Drucker auf der Grundlage von Medien planen, behalten Sie diese Punkte im Hinterkopf, wenn Sie das Merkmal Unterstützte Medien festlegen:
    • Wenn Sie bestimmte Medien auswählen, können nur Jobs, die diese Medien verwenden, für diesen Drucker geplant werden.
    • Wenn Sie Bereite Medienobjekte auswählen, können nur Jobs, die momentan im Drucker geladene Medien benötigen, für den Drucker geplant werden.
    • Wenn Sie Alle Medien auswählen, können alle Jobs für den Drucker geplant werden, unabhängig von den geladenen Medien.
  6. Klicken Sie auf OK.
  7. Wenn Sie das erste Mal einen Durchgriffsdrucker definieren:
    Stellen Sie sicher, dass auf einem primären Computer mit Windows Server 2016 oder 2019 ein LPR-Client installiert ist.
    1. Suchen Sie im Verzeichnis C:\Windows\SysWOW64\ nach einer Datei namens lpr.exe. Wenn Sie die Datei finden, beenden Sie den Vorgang.
    2. Suchen Sie unter C:\Windows\System32\ nach lpr.exe.
      Wenn Sie die Datei finden, fahren Sie mit Schritt 4 fort.
    3. Wenn lpr.exe nicht installiert ist, installieren Sie das Feature LPR-Anschlussmonitor. Gehen Sie nach einer dieser Methoden vor:
      1. Klicken Sie in der Systemsteuerung auf Programme Windows-Funktionen ein- oder ausschalten.
      2. Klicken Sie unter Vorbemerkungen auf Weiter.
      3. Wählen Sie unter Installationsart Rollenbasierte oder featurebasierte Installation, und klicken Sie auf Weiter.
      4. Wählen Sie unter Serverauswahl den aktuellen Server aus der Liste Serverpool und klicken Sie auf Weiter.
      5. Aktivieren Sie unter Serverrollen das Kontrollkästchen Druck- und Dokumentdienste.
      6. Klicken Sie im Popup-Fenster Assistent zum Hinzufügen von Rollen und Features auf Features hinzufügen.
      7. Klicken Sie auf Weiter.
      8. Aktivieren Sie unter Features das Kontrollkästchen LPR-Anschlussmonitor, und klicken Sie auf Weiter.
      9. Klicken Sie unter Druck- und Dokumentdienste auf Weiter.
      10. Aktivieren Sie unter "Rollendienste" das Kontrollkästchen Druckerserver, und klicken Sie auf Weiter.
      11. Klicken Sie unter Bestätigung auf Installieren.
      12. Klicken Sie unter Ergebnisse auf Schließen.
    4. Kopieren Sie folgende Dateien aus dem Verzeichnis C:\Windows\System32\ nach C:\Windows\SysWOW64:
      • lpr.exe
      • lprhelp.dll
      • lprmon.dll
      • lprmonui.dll
Beispiele für das Merkmal "Druckerbefehl"

Sie können das Merkmal Druckerbefehl für den Durchgriffsdrucker auf einen Befehl wie den folgenden setzen. Der Befehl verwendet die Methode getCurrentFile zum Zurückgeben des Namens und Pfads der Datei im Spoolverzeichnis des Jobs, der das angegebene Datenformat hat. Geben Sie unter printerName den Namen und unter printer_IP_address die IP-Adresse des Druckers ein.

lpr -P printerName -S printer_IP_address ${getCurrentFile(pdf)}

Wenn das angeforderte Datenformat PDF und die Spool-ID des Jobs 1000006 ist, wird der Dateiname zu /aiw/aiw1/spool/default/1000006/1000006.print.pdf aufgelöst. Wenn der Name des Druckers officeprinter und die IP-Adresse des Druckers 1.23.456.7 ist, wird der Druckerbefehl aufgelöst zu:

lpr -P officeprinter -S 1.23.456.7 C:\aiw\aiw1\spool\default\1000006\1000006.print.pdf 
    Hinweis:
  • Drucker unterstützten verschiedene lpr-Optionen, so dass der Drucker unter Umständen nicht alle angeforderten Optionen berücksichtigt.

1.3.5.7.5 Definieren von Xerox-PDF-Druckereinheiten

Xerox-PDF-Druckereinheiten stellen bestimmte Modelle der Xerox-Drucker dar, die PDF-Dateien mit XRX- und XPIF- (Xerox Printing Instruction Format) Tickets drucken können. Jobs werden Xerox-PDF-Druckern mithilfe von Planungsmerkmalen zugewiesen:
Die Xerox-PDF- wie auch die Durchgriffsdruckereinheiten können Jobs im PDF-Format drucken. Xerox-PDF-Druckereinheiten unterstützen weitere Funktionen, wie das Senden von Werten für Medien und Endbearbeitung an den Drucker. Wenn Xerox-PDF-Druckereinheiten Ihr Druckermodell unterstützen, wird empfohlen, dass Sie eine Xerox-PDF-Druckereinheit statt einer Durchgriffsdruckereinheit definieren.
So definieren Sie eine Xerox-PDF-Druckereinheit:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einheiten Drucker.
  3. Klicken Sie auf Xerox PDF-Drucker hinzufügen.
  4. Geben Sie in alle erforderlichen Felder der Registerkarte Allgemein Werte ein.
      Hinweis:
    • Sie müssen einen Druckertreiber auswählen, der mit Ihrem Druckertyp funktioniert. Details zur Softwareversion finden Sie in den Konfigurationsinformationen für den Druckertreiber.
    • Der Druckertreiber berichtet Statusinformationen in der Sprache, die bei der Installation des RICOH ProcessDirector-Servers ausgewählt wurde. Wollen Sie Nachrichten von diesem Drucker in einer anderen Sprache empfangen, geben Sie für das Merkmal Druckersprache den entsprechenden Wert an.
  5. Geben Sie in der Registerkarte Planung die Werte ein, die RICOH ProcessDirector zum Zuordnen von Jobs zu diesem Drucker verwenden soll. Lassen Sie die Werte leer oder geben Sie Nicht festgelegt für alle Merkmale an, die nicht für die Planung verwendet werden sollen. Diese Werte stimmen mit den Werten überein, die durch die entsprechenden Jobplanungsmerkmale festgelegt wurden.
    Möchten Sie Jobs für einen Drucker auf der Grundlage von Medien planen, behalten Sie diese Punkte im Hinterkopf, wenn Sie das Merkmal Unterstützte Medien festlegen:
    • Wenn Sie bestimmte Medien auswählen, können nur Jobs, die diese Medien verwenden, für diesen Drucker geplant werden.
    • Wenn Sie Bereite Medienobjekte auswählen, können nur Jobs, die momentan im Drucker geladene Medien benötigen, für den Drucker geplant werden.
    • Wenn Sie Alle Medien auswählen, können alle Jobs für den Drucker geplant werden, unabhängig von den tatsächlich geladenen Medien.
  6. Klicken Sie auf OK.

1.3.5.7.6 Definieren von Kodak-PDF-Druckereinheiten

Kodak-PDF-Druckereinheiten stellen bestimmte Modelle der Kodak-Drucker dar, die PDF- oder PostScript-Dateien drucken können. Jobs werden Kodak-PDF-Druckern mithilfe von Planungsmerkmalen zugewiesen.
Die Kodak-PDF- wie auch die Durchgriffsdruckereinheiten können Jobs im PDF- oder PostScript-Format drucken. Kodak-PDF-Druckereinheiten unterstützen weitere Funktionen wie das Senden von Werten für Medien und Endbearbeitung an den Drucker. Wenn Kodak-PDF-Druckereinheiten Ihr Druckermodell unterstützen, wird empfohlen, dass Sie eine Kodak-PDF-Druckereinheit statt einer Durchgriffsdruckereinheit definieren.
So definieren Sie eine Kodak-PDF-Druckereinheit:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einheiten Drucker.
  3. Klicken Sie auf Kodak PDF-Drucker hinzufügen.
  4. Geben Sie in alle erforderlichen Felder der Registerkarte Allgemein Werte ein.
      Hinweis:
    • Der Druckertreiber berichtet Statusinformationen in der Sprache, die bei der Installation des RICOH ProcessDirector-Servers ausgewählt wurde. Wollen Sie Nachrichten von diesem Drucker in einer anderen Sprache empfangen, geben Sie für das Merkmal Druckersprache den entsprechenden Wert an.
  5. Geben Sie in der Registerkarte Planung die Werte ein, die RICOH ProcessDirector zum Zuordnen von Jobs zu diesem Drucker verwenden soll. Lassen Sie die Werte leer oder geben Sie Nicht festgelegt für alle Merkmale an, die nicht für die Planung verwendet werden sollen. Diese Werte stimmen mit den Werten überein, die durch die entsprechenden Jobplanungsmerkmale festgelegt wurden.
    Möchten Sie Jobs für einen Drucker auf der Grundlage von Medien planen, behalten Sie diese Punkte im Hinterkopf, wenn Sie das Merkmal Unterstützte Medien festlegen:
    • Wenn Sie bestimmte Medien auswählen, können nur Jobs, die diese Medien verwenden, für diesen Drucker geplant werden.
    • Wenn Sie Bereite Medienobjekte auswählen, können nur Jobs, die momentan im Drucker geladene Medien benötigen, für den Drucker geplant werden.
    • Wenn Sie Alle Medien auswählen, können alle Jobs für den Drucker geplant werden, unabhängig von den tatsächlich geladenen Medien.
  6. Klicken Sie auf OK.

1.3.5.7.7 Definieren Sie TASKalfa-Drucker Geräte

TASKalfa-Drucker Geräte stehen für Kyocera TASKalfa 15000c Produktionsdrucker mit der Option EFI Printing System 50 (EFI Fiery DFE). Jobs werden den TASKalfa-Druckern über die Planungseigenschaften zugewiesen.

Jobs werden TASKalfa-Drucker mithilfe dieser Planungseigenschaften zugewiesen: Kundenname, Jobgröße, Position, Medien, Ausgabefach, Ausgabeformat, Falten, Klebebindung, Ringbindung, Lochen und Heften. In einer Konfigurationsdatei können weitere Planungsmerkmale definiert werden.

Um Jobs im PDF-Format mit einem TASKalfa-Drucker zu drucken, müssen Sie zunächst die Funktion Cut Sheet Support for TASKalfa installieren.

So definieren Sie ein TASKalfa-Drucker-Objekt:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einheiten Drucker.
  3. Klicken Sie auf Hinzufügen TASKalfa-Drucker.
  4. Geben Sie in alle erforderlichen Felder der Registerkarte Allgemein Werte ein.
      Hinweis:
    • Der Druckertreiber meldet Statusinformationen nur in Englisch. Die TASKalfa-Drucker unterstützen keine verschiedenen Sprachen für Druckermeldungen.
    • SNMP gibt die Seriennummer des Druckers zurück, wenn RICOH ProcessDirector eine Verbindung zum Drucker herstellt. RICOH ProcessDirector überprüft die Eigenschaft Seriennummer, um sicherzustellen, dass der Drucker eines der Modelle ist, die als TASKalfa-Drucker unterstützt werden.
    • Der Standardwert für das Merkmal des Abfrageintervalls des Jobstatus beträgt 10 Sekunden. Wenn Sie den Datenverkehr in Ihrem Netzwerk reduzieren möchten, können Sie das Intervall zwischen den RICOH ProcessDirector-Anforderungen an den Drucker für den Jobstatus erhöhen.
  5. Geben Sie in der Registerkarte Planung die Werte ein, die RICOH ProcessDirector zum Zuordnen von Jobs zu diesem Drucker verwenden soll. Lassen Sie die Werte leer, oder geben Sie Nicht festgelegt für alle Merkmale an, die nicht für die Planung verwendet werden sollen. Diese Werte stimmen mit den Werten überein, die durch die entsprechenden Jobplanungsmerkmale festgelegt wurden.
    Möchten Sie Jobs für einen Drucker auf der Grundlage von Medien planen, behalten Sie diese Punkte im Hinterkopf, wenn Sie das Merkmal Unterstützte Medien festlegen:
    • Wenn Sie bestimmte Medien auswählen, können nur Jobs, die diese Medien verwenden, für diesen Drucker geplant werden.
    • Wenn Sie Bereite Medienobjekte auswählen, können nur Jobs, die momentan im Drucker geladene Medien benötigen, für den Drucker geplant werden.
    • Wenn Sie Alle Medien auswählen, können alle Jobs für den Drucker geplant werden, unabhängig von den geladenen Medien.
  6. Klicken Sie auf OK.
      Hinweis:
    • RICOH ProcessDirector erstellt eine separate virtuelle Java-Maschine zur Ausführung von TASKalfa-Druckern. Benutzer werden unter Umständen von der installierten Computersicherheitssoftware informiert, wenn Java Virtual Machines erstellt werden.
    • EFI Fiery-Controller senden Informationen an RICOH ProcessDirector. Bei EFI Fiery-Controllern zeigt das Merkmal % gedruckt den Übertragungsstatus des Jobs an. Der Druckfortschritt ist abgeschlossen, wenn die EFI Fiery-Controller einen gesamten Job in die Druckwarteschlange gereiht haben. EFI Fiery-Controller können so konfiguriert werden, dass Jobs in der Warteschlange in der Reihenfolge gedruckt werden, in der sie erhalten wurden oder sie zu speichern, um sie später zu drucken.
    • Nur TASKalfa-Drucker, die mit einem EFI Fiery Digital Front End ausgestattet sind, unterstützen JDF/PDF. Eine Liste der Steuergeräte, die diesen Datenstrom unterstützen, finden Sie in der Datei readme.txt. Nachdem Sie einen TASKalfa-Drucker hinzugefügt haben, erscheint die Readme-Datei auf dem Windows-Hauptcomputer unter C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\pc.

1.3.5.7.8 Definieren von benutzerdefinierten PDF-Druckern

Sie definieren einen benutzerdefinierten PDF-Drucker, wenn Sie auf einem PostScript-Drucker drucken möchten, der sich nicht auf der Liste der unterstützten Ricoh-PDF-Drucker befindet. Zu diesen Druckern zählen einige Ricoh PostScript-Drucker sowie PostScript-Drucker anderer Hersteller. Jeder Drucker mit einer PPD-Datei (PostScript Printer Description), in der die Features und Funktionen des jeweiligen Druckers beschrieben sind, kann ein benutzerdefinierter PDF-Drucker sein.

Bevor Sie einen benutzerdefinierten PDF-Drucker definieren, sprechen Sie mit Ihrem Ricoh Kundendienstmitarbeiter über Ihren PostScript-Drucker.

Der zuständige Ricoh Kundendienstmitarbeiter sendet Ihnen eine Definitionsdatei für einen benutzerdefinierten Drucker, mit der RICOH ProcessDirector ein gerätespezifisches PostScript für Ihren Drucker erstellen kann. Nachdem Sie die Datei erhalten haben, importieren Sie die Datei und RICOH ProcessDirector legt sie auf einem Server ab. Anschließend definieren Sie ein benutzerdefiniertes PDF-Druckerobjekt. Sie können benutzerdefinierte PDF-Drucker erstellen, die Drucker von Ricoh, Canon, Oce, HP und anderen Herstellern darstellen.

1.3.5.7.8.1 Importieren einer Definitionsdatei für einen benutzerdefinierten Drucker

Nachdem Sie eine Definitionsdatei für einen benutzerdefinierten Drucker von Ihrem zuständigen Ricoh Kundendienstmitarbeiter erhalten haben, importieren Sie die Datei. Mit RICOH ProcessDirector wird sie auf einen Server gestellt.
So importieren Sie eine Definitionsdatei für einen benutzerdefinierten Drucker:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einheiten Drucker.
  3. Klicken Sie auf Hinzufügen Benutzerdefinierter PDF-Drucker.
  4. Wählen Sie auf der Registerkarte Allgemein den Druckerserver aus, auf dem Sie den benutzerdefinierten PDF-Drucker definieren möchten. Klicken Sie dann auf Datei importieren. Auf einer neuen Registerkarte des Browsers wird die Seite RICOH Printer Connector geöffnet.
  5. Klicken Sie auf der Seite RICOH Printer Connector auf Definitionsdatei für benutzerdefinierten Drucker importieren.
  6. Navigieren Sie zu der Datei, die Sie importieren möchten, und wählen Sie sie aus.
    RICOH ProcessDirector installiert die Datei auf den Druckserver.

1.3.5.7.8.2 Definieren von benutzerdefinierten PDF-Druckerobjekten

Benutzerdefinierte PDF-Druckerobjekte stellen bestimmte PostScript-Druckermodelle dar, die sich nicht auf der Liste der unterstützten Ricoh-PDF-Drucker befinden. Zu diesen Druckern zählen einige Ricoh PostScript-Drucker sowie PostScript-Drucker anderer Hersteller.

Jobs werden benutzerdefinierten PDF-Druckern mithilfe dieser Planungsmerkmale zugewiesen: Kundenname, Jobgröße, Position, Medien, Ausgabefach, Ausgabeformat, Falten, Klebebindung, Ringbindung, Lochen und Heften. Wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert ist, sind diese zusätzlichen Planungsmerkmale verfügbar: Klasse, Ziel, Formular. In einer Konfigurationsdatei können weitere Planungsmerkmale definiert werden.

Sowohl benutzerdefinierte PDF Druckerobjekte als auch Durchgriffsdruckerobjekte können Jobs im PDF-Format drucken. Von benutzerdefinierten PDF-Druckerobjekten wird eine gerätespezifische PostScript-Datei generiert, die auf dem Inhalt der PPD-Datei (PostScript Printer Description) des jeweiligen Herstellers basiert.

Bevor Sie ein benutzerdefiniertes PDF-Druckerobjekt definieren, müssen Sie eine Definitionsdatei für einen benutzerdefinierten Drucker von Ihrem Ricoh Kundendienstmitarbeiter anfordern. Mit dieser Datei kann RICOH ProcessDirector ein gerätespezifisches PostScript für Ihren Drucker erstellen.

So definieren Sie ein benutzerdefiniertes PDF-Druckerobjekt:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einheiten Drucker.
  3. Um ein benutzerdefiniertes PDF-Druckerobjekt zu definieren, das dieselbe Definitionsdatei für einen benutzerdefinierten Drucker wie ein vorhandenes benutzerdefiniertes PDF-Druckerobjekt verwendet, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das vorhandene Objekt und wählen Kopieren aus.
    So definieren Sie das erste benutzerdefinierte PDF-Druckerobjekt, das eine Definitionsdatei für einen benutzerdefinierten Drucker verwendet:
    1. Klicken Sie auf Hinzufügen Benutzerdefinierter PDF-Drucker.
    2. Wählen Sie in der Liste Druckerserver den Server aus, auf dem Sie ein benutzerdefiniertes PDF-Druckergerät definieren möchten.
    3. Klicken Sie auf Datei importieren. Daraufhin wird auf einer neuen Registerkarte des Browsers die Seite Ricoh-Druckeranschluss angezeigt.
    4. Klicken Sie auf der Seite Ricoh-Druckeranschluss auf die Datei Definition für benutzerdefinierten Drucker importieren.
    5. Navigieren Sie zu der Datei, die Sie importieren möchten, und wählen Sie sie aus. RICOH ProcessDirector installiert die Datei auf den Druckserver.
    6. Geben Sie im Feld Benutzerdefinierter Druckertyp den Namen der Definitionsdatei für einen benutzerdefinierten Drucker ein, die Sie importiert haben. Geben Sie die Dateierweiterung nicht ein. Beispiel: Wenn Sie KM_1250.gpz verwenden möchten, geben Sie KM_1250 ein.

      RICOH ProcessDirector unterstützt benutzerdefinierte Druckerdefinitionsdateien mit GPZ- und ZIP-Erweiterungen.

  4. Geben Sie in alle erforderlichen Felder der Registerkarte Allgemein Werte ein.
      Hinweis:
    • Wählen Sie einen Server als den Druckerserver aus. Wenn Sie soeben eine benutzerdefinierte Druckerdefinitionsdatei für diesen Drucker importiert haben, geben Sie denselben Druckerserver an, auf den Sie die Datei importiert haben.
    • Der Druckertreiber berichtet Statusinformationen in der Sprache, die bei der Installation des RICOH ProcessDirector-Servers ausgewählt wurde. Wollen Sie Nachrichten von diesem Drucker in einer anderen Sprache empfangen, geben Sie für das Merkmal Druckersprache den entsprechenden Wert an.
    • SNMP gibt die Druckerseriennummer zurück, sobald RICOH ProcessDirector eine Verbindung mit dem Drucker herstellt. RICOH ProcessDirector überprüft das Merkmal Seriennummer, um sicherzustellen, dass das Druckermodell als benutzerdefinierter PDF-Drucker unterstützt wird.
    • Der Standardwert für das Merkmal des Abfrageintervalls des Jobstatus beträgt 10 Sekunden. Wenn Sie den Datenverkehr in Ihrem Netzwerk reduzieren möchten, können Sie das Intervall zwischen den RICOH ProcessDirector-Anforderungen an den Drucker für den Jobstatus erhöhen.
  5. Geben Sie in der Registerkarte Planung die Werte ein, die RICOH ProcessDirector zum Zuordnen von Jobs zu diesem Drucker verwenden soll. Lassen Sie die Werte leer, oder geben Sie Nicht festgelegt für alle Merkmale an, die nicht für die Planung verwendet werden. Diese Werte stimmen mit den Werten überein, die durch die entsprechenden Jobplanungsmerkmale festgelegt wurden.
    Möchten Sie Jobs für einen Drucker auf der Grundlage von Medien planen, behalten Sie diese Punkte im Hinterkopf, wenn Sie das Merkmal Unterstützte Medien festlegen:
    • Wenn Sie bestimmte Medien auswählen, können nur Jobs, die diese Medien verwenden, für diesen Drucker geplant werden.
    • Wenn Sie Bereite Medienobjekte auswählen, können nur Jobs, die momentan im Drucker geladene Medien benötigen, für den Drucker geplant werden.
    • Wenn Sie Alle Medien auswählen, können alle Jobs für den Drucker geplant werden, unabhängig von den geladenen Medien.
  6. Klicken Sie auf OK.
      Hinweis:
    • RICOH ProcessDirector erzeugt eine separate Java Virtual Machine, um benutzerdefinierte PDF-Drucker auszuführen. Benutzer werden unter Umständen von der installierten Computersicherheitssoftware informiert, wenn Java Virtual Machines erstellt werden.

1.3.5.7.9 Konfigurieren zum Senden von Jobs an einen Drucker für RICOH TotalFlow Print Server

Um Druckjobs an den Ricoh TotalFlow-Drucker zu senden, sind bestimmte Konfigurationsschritte am Drucker und in RICOH ProcessDirector erforderlich.

Ein Drucker, der RICOH TotalFlow Print Server verwendet, kann unterschiedliche Arten von Druckjobs empfangen. Die Art von Job, die Sie senden möchten, bestimmt den Typ von Druckerobjekt, den Sie in RICOH ProcessDirector erstellen, und die Konfigurationseinstellungen, die Sie am Drucker selbst verwenden.

Datenstrom Drucker/Steuergerät RICOH ProcessDirector Druckertyp
AFP Beliebig AFP
PDF VC40000, VC60000 oder VC70000 RICOH TotalFlow
RICOH Einzelblattdrucker, der von RICOH ProcessDirector unterstützt wird

RICOH PDF-Drucker
RICOH Einzelblattdrucker, der nicht in der Liste der unterstützten Drucker aufgeführt ist RICOH TotalFlow
Andere Beliebig Durchgriff

PDF-Jobs können entweder über RICOH ProcessDirector oder am Drucker für TotalFlow Print Server gesteuert werden.

  • Wenn RICOH ProcessDirector für die Steuerung des Druckers konfiguriert wurde, werden die PDF-Jobs an den Drucker gesendet und in der Reihenfolge gedruckt, in der sie von RICOH ProcessDirector gesendet wurden.
  • Wenn TotalFlow Print Server zur Steuerung des Druckers eingerichtet ist, werden die PDF-Druckjobs über RICOH ProcessDirector an den Drucker gespoolt. Der Bediener benutzt die TotalFlow-Druckserverkonsole, um die Jobs an den Drucker freizugeben.

    In diesem Fall verbleibt der Job in RICOH ProcessDirector im Status Gespoolt an Drucker. Wenn ein Benutzer den Job vom Status Aktive Jobs in den Status Inaktive Jobs auf der Druckerkonsole verschiebt oder den Job vom Drucker löscht, ändert RICOH ProcessDirector den Job-Status auf Druckerstatus wurde geändert. Ein Benutzer kann die Aktion Erneut drucken oder Schritt neu starten benutzen, um den Job erneut an den Drucker zu senden. Oder, wenn der Job erfolgreich gedruckt wurde, kann der Benutzer die Aktion Mit nächstem Schritt fortfahren benutzen, um die Verarbeitung des Jobs durch den Workflow fortzusetzen.

    Wird RICOH ProcessDirector neu gestartet, wenn sich die Jobs im Status Gespoolt an Drucker befinden, ändert RICOH ProcessDirector den Status des Jobs zu Fehler. Dies gilt auch, wenn die Jobs möglicherweise bereits gedruckt wurden.

    Wenn das Merkmal Bannerseiten in PDF-Druckdatei zusammenführen auf Nein gesetzt ist, werden Deckblatt, PDF-Job und Abschluss-Seite als separate Dateien zum Drucker gespoolt. Der Drucker könnte die Dateien außerhalb der Sequenz drucken. Um dieses Problem zu vermeiden, setzen Sie die Eigenschaft auf Ja, drucken Sie keine Bannerseiten oder verschieben Sie die Dateien gleichzeitig. Verschieben Sie die Dateien z. B. gleichzeitig in den Status inaktive Jobs oder aktive Jobs.

1.3.5.7.9.1 Einrichten eines RICOH TotalFlow Print Server für die Verbindung mit RICOH ProcessDirector

Der RICOH TotalFlow Print Server erfordert unterschiedliche Einstellungen, je nach Typ des Druckers, den Sie für RICOH ProcessDirector definieren. Führen Sie die entsprechenden Schritte für den verwendeten Druckertyp aus.
  1. Melden Sie sich beim RICOH TotalFlow Print Server als Benutzer mit Administratorrechten an.
  2. Klicken Sie auf Konfiguration.
  3. Klicken Sie im linken Teilfenster auf DFENetzwerk.
  4. Suchen Sie Netzwerkdienst, und suchen Sie in der Liste Protokolltyp nach dem richtigen Protokoll:
    • Für Ricoh PDF- und Ricoh TotalFlow-Drucker aktivieren Sie JMF.
    • Für AFP-Drucker aktivieren Sie IPDS TCP/IP.
    • Für Durchgriffsdrucker aktivieren Sie entweder LPR oder Ordner für Sofortdruck, je nachdem, wie Sie den Durchgriffsdrucker einrichten.
  5. Für Ricoh PDF- und Ricoh TotalFlow-Drucker:
    1. Suchen Sie nach Ethernet-Adapter.
    2. Wählen Sie eine Karte aus, und klicken Sie auf Bearbeiten.
    3. Suchen Sie in der Liste der Merkmale die Felder IP-Adresse des primären DNS-Servers und IP-Adresse des sekundären DNS-Servers. Wenn sie keine Werte enthalten, beziehen Sie die korrekten Werte von Ihrem Netzwerk-Administrator und geben Sie sie ein. Klicken Sie auf OK.
  6. Für alle Druckertypen außer AFP-Drucker klicken Sie im linken Teilfenster auf Workflow → Virtuelle Drucker.
  7. Wählen Sie den virtuellen Drucker, den Sie mit RICOH ProcessDirector verwenden möchten, und klicken Sie auf Bearbeiten.
  8. Klicken Sie auf die Registerkarte Protokolle.
  9. Stellen Sie in der Liste Unterstützte Übermittlungsmethoden sicher, dass das richtige Protokoll aktiviert ist.
    • Für Ricoh PDF- und Ricoh TotalFlow-Drucker aktivieren Sie JMF.
    • Aktivieren Sie bei Durchgriffsdruckern die Methode, die Sie verwenden möchten, z. B. LPR, Ordner für Sofortdruck oder FTP.
  10. Klicken Sie auf OK.
  11. Wenn Sie AFP-Jobs über ein AFP-Druckerobjekt an diesen Drucker senden möchten, überprüfen Sie die installierte Codeversion. Wählen Sie ? Produktinformation.
    Wenn die Code-Version v8.32.018 oder höher und die BOS-Stufe v153.09.123 oder höher ist, unterstützt Ihr Drucker das Senden einer angeforderten Voreinstellung mit einem AFP-Druckjob und das automatische Umschalten zu dieser Voreinstellung. Sie können Ihre Arbeitsabläufe aktualisieren, um einen voreingestellten Namen für AFP-Jobs festzulegen, den der Drucker dann ohne Bedienereingriff verwenden kann.

1.3.5.7.9.2 Definieren eines Ricoh PDF-Drucker zum Senden von Jobs an RICOH TotalFlow Print Server

Definieren Sie einen Ricoh PDF-Drucker mit RICOH TotalFlow Print Server-Konsole, der in der Liste der unterstützten Drucker aufgeführt ist, als einen Einzelblattdrucker.
So senden Sie PDF-Jobs an einen Drucker, der einen Ricoh PDF-Drucker verwendet:
  1. Melden Sie sich an RICOH ProcessDirector an.
  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  3. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einheiten → Drucker.
  4. Klicken Sie auf Hinzufügen → Ricoh PDF-Drucker.
  5. Legen Sie diese Werte wie angegeben fest:
    • Art von Drucker

      Der Typ oder das Modell des Druckers, zu dem Sie eine Verbindung herstellen.

    • SNMP verwenden

      Stellen Sie sicher, dass dieser Wert auf Ja gesetzt ist.

  6. Klicken Sie auf OK.
  7. Fahren Sie mit dem Vorgang für Konfigurieren von Medien für einen Ricoh TotalFlow-Drucker fort.

1.3.5.7.9.3 Definieren eines Ricoh TotalFlow-Drucker zum Senden von Jobs an RICOH TotalFlow Print Server

Definieren Sie einen Ricoh TotalFlow-Drucker, der einen Ricoh Pro VC40000, Ricoh Pro VC60000, Ricoh Pro VC70000 oder einen Ricoh-Einzelblattdrucker darstellt, der RICOH TotalFlow Print Server verwendet, jedoch nicht in der Liste unterstützter Drucker für Ricoh PDF-Drucker aufgeführt ist.
So senden Sie PDF-Jobs an einen Drucker, der RICOH TotalFlow Print Server verwendet, aber nicht als Ricoh PDF-Drucker definiert werden kann:
  1. Melden Sie sich an RICOH ProcessDirector an.
  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  3. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einheiten Drucker.
  4. Klicken Sie auf Hinzufügen Ricoh TotalFlow-Drucker.
  5. Legen Sie diese Werte wie angegeben fest:
    • Name des virtuellen Druckers

      Der Name des virtuellen Druckers, den Sie auf dem Ricoh TotalFlow-Drucker erstellt haben. Bei dem Wert muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden.

    • URL des Ricoh TotalFlow-Drucker

      Die vollständige URL des Druckers, der RICOH TotalFlow Print Server verwendet. Der Wert muss in diesem Format vorliegen, wobei Hostname der Hostname oder die IP-Adresse des Druckers ist:

      http://Hostname/webJmf/Device1

      Bei dieser URL muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. Sie können das Präfix https:// nicht verwenden.

    • SNMP verwenden

      Stellen Sie sicher, dass dieser Wert auf Ja gesetzt ist.

  6. Klicken Sie auf OK.
  7. Fahren Sie mit dem Vorgang für Konfigurieren von Medien für einen Ricoh TotalFlow-Drucker fort.

1.3.5.7.9.4 Einen AFP-Drucker zum Senden von Jobs an den RICOH TotalFlow Print Server definieren

Definieren Sie einen AFP-Drucker, der einen RICOH TotalFlow Print Server verwendet.
So senden Sie AFP-Jobs an einen Drucker für RICOH TotalFlow Print Server:
  1. Melden Sie sich in RICOH ProcessDirector als Benutzer an, der für die Erstellung von Druckern autorisiert ist.
  2. Stellen Sie sicher, dass die Funktion AFP-Unterstützung installiert ist.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  4. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einheiten Drucker.
  5. Klicken Sie auf AFP-Drucker hinzufügen.
  6. Geben Sie in alle erforderlichen Felder der Registerkarte Allgemein Werte ein.
    Wenn Sie einen sekundären Server einrichten, den Sie zum Betreiben dieses AFP-Druckers verwenden möchten, legen Sie diese Merkmale fest:
    • Druckerserver: Der Name des sekundären Servers
    • Auf sekundären Server kopieren: Ja
    • Zielverzeichnis auf dem sekundären Server: Der Ort auf dem Dateisystem des sekundären Servers, wo RICOH ProcessDirector Druckdateien schreiben soll.
  7. Um das im Drucker eingelegte Medium als Planungseigenschaft für diesen Drucker zu verwenden, fahren Sie mit dem Verfahren für Konfigurieren von Medien für einen Ricoh TotalFlow-Drucker fort.
  8. Um andere Eigenschaften für die Planung von Jobs für diesen Drucker zu verwenden, klicken Sie auf den Reiter Planung und legen Sie Werte für die Eigenschaften fest, die Sie verwenden möchten. Wenn Sie Werte leer lassen, stimmen diese mit jedem Wert der Zeitplaneigenschaften des entsprechenden Jobs überein.
    Hinweis: Wenn Sie Voreinstellungsname als Planungseigenschaft verwenden:
    • Der Wert wird nicht automatisch aktualisiert. Sie müssen ihn manuell aktualisieren, wenn sich die Voreinstellung des Druckers ändert.
    • Der hier eingestellte Wert wird nicht an den Drucker übertragen.
    • Jobs, die einen Wert für die Eigenschaft Voreinstellungsname haben, können für diesen Drucker geplant werden, aber sie fordern die Voreinstellung nicht an, wenn sie beim Drucker ankommen. Wenn Ihr Drucker das Anfordern einer Voreinstellung mit dem Druckjob unterstützt, verwenden Sie nicht den Voreinstellungsname als Planungseigenschaft. Lassen Sie diese Druckereigenschaft leer.
  9. Geben Sie auf allen Registerkarten Werte für die optionalen Felder ein.
      Hinweis:
    • Standardmäßig ist das Merkmal Inaktivitätszeitgeber auf 300 Sekunden gesetzt, daher gibt RICOH ProcessDirector die Verbindung zu dem Drucker nach ca. fünf Minuten ohne Aktivität frei. Wollen Sie die Verbindung zwischen RICOH ProcessDirector und dem Drucker auch beibehalten, wenn der Drucker nicht druckt, ändern Sie den Wert in 9999.
    • Steht das Merkmal Druckerverbindung gemeinsam nutzen auf Ja, gibt die Druckertreiberkomponente von RICOH ProcessDirector die Steuerung des Druckers frei, wenn eine bestimmte Zeit lang keine Aktivität erfolgt, damit derselbe physische Drucker Jobs von anderen Eingabequellen empfangen kann, beispielsweise von einem Ordner für Sofortdruck. Das Merkmal Verbindungszeitgeber IPDS-Drucker legt fest, wie lange gewartet werden muss, bis die Steuerung freigegeben wird. Das Merkmal Verbindungszeitgeber IPDS-Drucker muss kleiner als das Merkmal Inaktivitätszeitgeber sein. Ist das Merkmal Verbindungszeitgeber IPDS-Drucker größer als das Merkmal Inaktivitätszeitgeber, gibt RICOH ProcessDirector die Verbindung frei, bevor der Drucker gemeinsam benutzt werden kann.
    • Standardmäßig berichtet der Druckertreiber Statusinformationen in der Sprache, die bei der Installation des RICOH ProcessDirector-Servers ausgewählt wurde. Wollen Sie Nachrichten von diesem Drucker in einer anderen Sprache empfangen, geben Sie für das Merkmal Druckersprache den entsprechenden Wert an.
    • Standardmäßig hat das Merkmal Font-Genauigkeit den Wert Drucken fortsetzen. Ändern Sie diesen Standardwert nicht, wenn die IPDS-Auflösung an der Druckerbedienerkonsole auf Automatisch gesetzt ist.
  10. Klicken Sie auf OK.

1.3.5.7.9.5 Senden anderer Arten von Jobs an einen Drucker mit RICOH TotalFlow Print Server

Um andere Arten von Jobs, z. B. PostScript, an einen Drucker zu senden, der RICOH TotalFlow Print Server verwendet, können Sie die Jobs entweder in einen Ordner für Sofortdruck kopieren oder einen LPR-Befehl verwenden.
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einheiten → Drucker.
  3. Klicken Sie auf Hinzufügen → Durchgriffsdrucker.
  4. Geben Sie in alle erforderlichen Felder der Registerkarte Allgemein Werte ein.
  5. Um den Job in einen Druckerordner für Sofortdruck zu kopieren, aktualisieren Sie die Eigenschaft Druckerbefehl mit einem Befehl, der die Druckdatei an den richtigen Speicherort auf dem Drucker kopiert, der RICOH TotalFlow Print Server verwendet.
  6. Um den Job an einen LPR-Befehl zu senden, aktualisieren Sie das Merkmal Druckerbefehl mit dem entsprechenden Befehl. Sie können beispielsweise einen Befehl wie den folgenden verwenden:

    • lpr -P virtualprt1 ${getFileName(print,ps,read)}

  7. Fahren Sie mit dem Vorgang für Konfigurieren von Medien für einen Ricoh TotalFlow-Drucker fort.

1.3.5.7.9.6 Konfigurieren von Medien für einen Ricoh TotalFlow-Drucker

RICOH ProcessDirector erkennt, welches Papier in einem Ricoh TotalFlow-Drucker geladen ist und kann so konfiguriert werden, dass Medienobjekte automatisch zur Darstellung dieses Papiers erstellt werden. Es kann dann Medien als Planungskriterium verwenden und Jobs nur dann für den Drucker planen, wenn das richtige Papier geladen ist. Sie müssen jedoch weitere Konfigurationen vornehmen, um sicherzustellen, dass die Mediennamen auf dem Drucker und in RICOH ProcessDirector gleich sind.

    Hinweis:
  • RICOH ProcessDirector kann nur das Papier erkennen, das aktuell geladen ist. Es importiert nicht den gesamten Papierkatalog.

So konfigurieren Sie Medien für einen Ricoh TotalFlow-Drucker:
  1. Legen Sie Papier in den Drucker ein.
  2. Klicken Sie unter RICOH ProcessDirector auf die Registerkarte Administration.
  3. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Medien Medieneinstellungen.
  4. Stellen Sie im Bereich Medienabgleich sicher, dass die Option Ausgewählte Merkmale verwenden ausgewählt ist.

    Durch diese Einstellung kann RICOH ProcessDirector die vom Drucker über SNMP gemeldeten Medienwerte nutzen, um zu ermitteln, welches Medium geladen ist. Wenn die Werte nicht mit vorhandenen Medienobjekten übereinstimmen, erstellt RICOH ProcessDirector automatisch Medienobjekte.

      Hinweis:
    • Wenn Ihre Jobs Medien nach Produkt-ID oder Name angeben, können Sie die Einstellung im Medienabgleich zurück auf Nach Medienprodukt-ID oder Medienname ändern, nachdem Sie diesen Vorgang abgeschlossen haben.

  5. Wählen Sie die Merkmale aus, die Sie verwenden, um Jobs auf Druckern basierend auf den Medien zu planen, die bereit sind. Wenn Ihre Jobtickets z. B. Medien mit Papierbreite und -gewicht angeben, wählen Sie Medienbreite und Mediengewicht aus.
    Diese Einstellung wirkt sich nicht auf die Medienmerkmale aus, die der Ricoh TotalFlow-Drucker an RICOH ProcessDirector berichtet. Der Drucker berichtet immer alle Medienmerkmale die festgelegt wurden.
  6. Klicken Sie auf SPEICHERN.
  7. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einheiten Drucker.
  8. Finden und rechtsklicken Sie auf den Ricoh TotalFlow-Drucker. Wählen Sie Merkmale.
  9. Klicken Sie auf die Registerkarte SNMP.
  10. Stellen Sie sicher, dass das Merkmal SNMP verwenden auf Ja steht. Falls nicht, ändern Sie diesen Wert auf Ja.
  11. Stellen Sie sicher, dass das Merkmal Fachinformationen vom Drucker abrufen auf Ja festgelegt ist.
  12. Klicken Sie auf "OK"
  13. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Ricoh TotalFlow-Drucker und wählen Sie Fächer anzeigen.

    RICOH ProcessDirector stellt eine Verbindung zum Drucker her und ruft Informationen zu dem Medium ab, das geladen ist. Es vergleicht die Werte für Breite, Länge, Gewicht, Farbe und Art mit den Medienobjekten, die in RICOH ProcessDirector vorhanden sind. Wenn kein Medium mit diesen Werten vorhanden ist, erstellt es ein Medienobjekt mit diesen Informationen.

      Hinweis:
    • Wenn das Merkmal Zu verwendende Medien des Druckers auf System festgelegt ist, erstellt RICOH ProcessDirector ein Systemmedienobjekt. Wenn das Merkmal Zu verwendende Medien auf Drucker festgelegt ist, erstellt RICOH ProcessDirector ein Druckermedienobjekt.
    • RICOH ProcessDirector erhält den Mediennamen nicht vom Drucker. Es wird ein neuer Name aus den Merkmalen des Mediums abgeleitet. Im nächsten Schritt ändern Sie den Materialnamen in RICOH ProcessDirector, damit er mit dem Namen im Druckerpapierkatalog übereinstimmt.

  14. Klicken Sie auf Schließen.
  15. Wählen Sie im linken Teilfenster Medien Druckermedien oder Medien Systemmedien je nach Wert der Zu verwendenden Medien mit der Eigenschaft für den Ricoh TotalFlow-Drucker aus.
  16. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die erstellten Medien und wählen Sie Umbenennen aus.
  17. Geben Sie den Namen ein, den der Ricoh TotalFlow-Drucker-Papierkatalog für diese Medien verwendet.
    Geben Sie nur den Namen aus dem Medienkatalog an. Wenn Sie auf OK klicken, fügt RICOH ProcessDirector den Druckernamen und einen Punkt am Anfang des Mediennamens hinzu.
  18. Klicken Sie auf OK.
  19. Klicken Sie auf die Medien, die Sie umbenannt haben.
  20. Suchen Sie das Merkmal Mediennamen im Job-Ticket senden und ändern Sie ihn auf Ja.
  21. Klicken Sie auf OK.
  22. Wenn Sie die Einstellung des Medienabgleichs von Medienprodukt-ID oder Medienname verwenden auf Ausgewählte Merkmale verwenden geändert haben, klicken Sie auf Medien Medieneinstellungen und machen Sie die Änderung rückgängig. Klicken Sie dann auf OK.
Jetzt plant RICOH ProcessDirector nur Jobs für den Ricoh TotalFlow-Drucker, wenn der Wert Angefordertes Medium für einen Job dem Wert Bereite Medien auf dem Drucker entspricht.

1.3.5.7.9.7 SNMP für Drucker konfigurieren

Das Simple Network Management Protocol (SNMP) kann von RICOH ProcessDirector verwendet werden, um eine Verbindung zu einem Drucker herzustellen. RICOH ProcessDirector unterstützt die folgenden Versionen: SNMP v1 und SNMP v3.
Bei Verwendung von SNMP v1 als Sicherheitsprotokoll basiert die Kommunikation zwischen RICOH ProcessDirector und einem Drucker auf der TCP/IP-Netzwerkadresse oder dem Hostnamen des Druckers.

Verwenden Sie für ein erweitertes Sicherheitsprotokoll mit drei verschiedenen Sicherheitsstufen, die auf Authentifizierung und Verschlüsselung basieren, SNMP v3.

So konfigurieren Sie SNMP-Anmeldeinformationen:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einheiten Drucker.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in der Tabelle Drucker auf den Drucker und wählen Sie Eigenschaften aus.
  4. Wählen Sie auf der Registerkarte SNMP eine der verfügbaren SNMP-Versionen aus.
    Stellen Sie sicher, dass die Eigenschaften SNMP verwenden und Fach abrufen auf der SNMP-Registerkarte auf Ja festgelegt sind.

    Wenn Sie SNMP v1 verwenden, sind alle Einstellungen, die SNMP v3 entsprechen, ausgegraut.

  5. Für beide SNMP-Versionen müssen Sie die TCP/IP-Adresse oder den Hostnamen des Druckers angeben.
  6. Für SNMP v3 sind drei verschiedene Sicherheitsstufen verfügbar: Minimal, Mittel und Maximal.
    1. Geben Sie für alle SNMP v3-Sicherheitsstufen den SNMP-Benutzernamen an, den RICOH ProcessDirector für die Verbindung mit dem Drucker verwendet.
    2. Wenn Sie die Sicherheitsstufen Mittel oder Maximal verwenden, wählen Sie das auf dem Drucker verwendete Protokoll des Authentifizierungstyps aus und geben Sie das SNMP-Passwort für die Autorisierung ein.
    3. Wenn Sie die Sicherheitsstufe Maximal verwenden, wählen Sie das Verschlüsselungsprotokoll und geben Sie das Datenschutzkennwort ein.
  7. Wenn Sie die Option Fallback zulassen für SNMP v3 auswählen, wird ein neuer Versuch mit SNMP v1 unternommen, wenn RICOH ProcessDirector keine Verbindung zum Drucker herstellen kann.
  8. Klicken Sie auf OK.
    Hinweis:
  • RICOH ProcessDirector unterstützt SNMP v3 für die Verbindung mit TASKalfa-, Kodak PDF- und Xerox PDF-Druckern nicht.
  • Wenn Sie SNMP v3 verwenden, stellen Sie sicher, dass die Sicherheitseinstellungen auf dem Drucker und in RICOH ProcessDirector übereinstimmen.

1.3.5.8 Barcodeformate erstellen

Sie können für jeden Barcode, der ein anderes Format hat, ein Barcodeformatobjekt erstellen. Das Barcodeformat identifiziert die Werte der Job- und Dokumentmerkmale im Barcode.
Beispielsweise können Sie ein Barcodeformat für den Barcode erstellen, der für die Identifizierung des jeweiligen Dokuments in einem Job verwendet wird. Der Bediener verwendet dann die Aktion Barcodescan im Portlet "Dokumente" zum Scannen dieses Barcodes auf einem Dokument, das während oder nach einem Vorgang (z. B. Einfügen) beschädigt wurde. Der Bediener verwendet die Werte der Job- und Dokumentmerkmale im Barcode, um das Dokument im System zu finden und neu zu drucken.

Bevor Sie ein Barcodeformat erstellen, das die Werte der angepassten RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale identifiziert, müssen diese Merkmale im Abschnitt Datenbankmerkmale in der Datei docCustomDefinitions.xml definiert werden. Wenn die Merkmale im Abschnitt Eingeschränkte Merkmale definiert sind, bearbeiten Sie die Datei so, dass die Merkmale in den Abschnitt Datenbankmerkmale verschoben werden.

Gehen Sie wie folgt vor, um ein Barcodeformat zu erstellen:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Fenster auf Objekte Barcodeformate.
  3. Klicken Sie auf Hinzufügen.
  4. Geben Sie einen Namen für das Barcodeformat ein.
    Der Bediener wählt den Namen des Barcodeformats aus einer Barcodeformatliste aus. Geben Sie daher einen aussagekräftigen Namen ein (beispielsweise PitneyBowes-Barcode oder Prüfbarcode).
  5. Gehen Sie wie folgt vor, um dem Barcodeformat die Werte eines oder mehrerer Merkmale hinzuzufügen:
    1. Klicken Sie auf Hinzufügen.
      Das Fenster Barcodeformatmerkmale hinzufügen wird angezeigt.
    2. Wählen Sie in dem Feld Merkmal das Job- oder Dokumentmerkmal aus, dessen Wert Sie hinzufügen möchten.

      Einige Job- und Dokumentmerkmale weisen den gleichen Namen auf. In der Liste sind Jobmerkmale mit dem Zusatz (Job) nach dem Merkmalnamen gekennzeichnet.

      Wenn Sie über das Automatische Überprüfung-Feature verfügen, müssen Sie Jobnummer und Folge im untergeordneten Job in das Barcodeformat aufnehmen.

      Wenn Sie über das Inserter-Feature verfügen und der Barcode einen Wert für Dokumentnummer enthält, müssen Sie kein anderes Merkmal in das Barcodeformat aufnehmen.

    3. Geben Sie im Feld Merkmalstart die Startposition des Merkmalwerts im Barcode an.
      Das erste Zeichen im Barcode entspricht Position 1.

      Das Barcodeformat muss der Konfiguration der Kamera- oder Barcodeleser-Hardware entsprechen. Wenn der Barcodeleser gemäß Konfiguration nur den Wert eines Merkmals im Barcode liest, geben Sie dieses Merkmal bei Position 1 des Barcodes an. Beispiel: Der Wert des Merkmals Dokumentnummer beginnt in Position 10 im vollen Barcode, aber der Barcodescanner ist so konfiguriert, dass er nur die Zeichen 10 bis 25 liest. Geben Sie an, dass der Wert des Merkmals Dokumentnummer an Position 1 beginnt.

    4. Geben Sie im Feld Merkmallänge die Länge des Merkmalwerts im Barcode an.
      Wenn Sie das Merkmal Jobnummer ausgewählt haben und der Barcode eventuell auf den Dokumenten in einem untergeordneten Job platziert ist, stellen Sie sicher, dass Sie eine Länge angeben, die ausreicht für die Jobnummer (acht Zeichen), den Punkt und die Anzahl nach dem Punkt (ein oder mehr Zeichen).
    5. Stellen Sie sicher, dass das Feld Vergleichstyp auf Gleich eingestellt ist.
      Der Präfix-Wert war für die Suche nach Dokumenten nützlich, bei denen der Wert des ausgewählten Dokumentmerkmals mit einem gemeinsamen Präfix beginnt. Die bevorzugte Methode für diese Art von Dokumentsuche besteht in der Suche nach Eigenschaft und der Verwendung des Vergleichs Ähnlich wie oder Enthält, um den gewünschten Wertebereich zu definieren.
    6. Klicken Sie auf OK.
    7. Wiederholen Sie diesen Schritt für alle Merkmalwerte, die Sie hinzufügen möchten.
    8. Wenn Sie die Merkmalwerte in der Reihenfolge ihrer Positionen anzeigen möchten, sortieren Sie die Tabelle nach der Spalte Merkmalstart.
  6. Optional: Gehen Sie wie folgt vor, um einen Merkmalwert aus dem Barcodeformat zu löschen:
    1. Klicken Sie in der Merkmaltabelle mit der rechten Maustaste auf das Merkmal, dessen Wert Sie löschen möchten, und klicken Sie auf Löschen.
    2. Klicken Sie im Bestätigungsdialogfeld auf OK.
  7. Optional: Gehen Sie wie folgt vor, um den Start oder die Länge eines Merkmalwerts im Barcodeformat zu ändern:
    1. Klicken Sie in der Merkmaltabelle mit der rechten Maustaste auf das Merkmal, dessen Wert Sie ändern möchten, und klicken Sie auf Merkmale.
    2. Nehmen Sie die entsprechenden Änderungen vor.
    3. Klicken Sie auf OK.
  8. Klicken Sie auf OK.
Beispiel
Barcodeformat bei Automatische Überprüfung
Jobnummern für übergeordnete Jobs haben immer acht Ziffern. Sie können damit rechnen, dass manche Jobs den Pfad "Erneut drucken" bis zu neun Mal durchlaufen. Sie müssen einen Job mit der Nummer 99999999.9 einplanen, sodass Sie 10 Zeichen benötigen.

Kein Job hat mehr als 99999 Dokumente.

Die Kamera oder der Barcodeleser liest das Merkmal Jobnummer in Position 1. Das Merkmal Reihenfolge im untergeordneten Job folgt direkt auf das Merkmal " Jobnummer".

Geben Sie für das Merkmal Jobnummer Folgendes an:

  • Merkmalstart = 1
  • Merkmallänge = 10
  • Vergleichstyp = Gleich

Geben Sie für das Merkmal Reihenfolge im untergeordneten Job Folgendes an:

  • Merkmalstart = 11
  • Merkmallänge = 5
  • Vergleichstyp = Gleich

1.3.5.9 System für Verwendung von Kuvertiereinheiten konfigurieren

Kuvertiereinheiten sind Einheiten, die gedruckte Dokumente und zusätzliche Beilagen (beispielsweise Marketingmaterial) in Briefumschläge kuvertieren. Sie können einen Workflow erstellen, der Sie bei der Automatisierung der Kuvertierung von Dokumenten unterstützt. Das System kann eine Kuvertiereinheiten-Steuerdatei schreiben und für die einzelnen Jobs an den Kuvertiereinheiten-Controller senden, die Kuvertiereinheiten-Steuerdatei für die einzelnen Jobs lesen und automatisch (oder mit Bedienersteuerung) Dokumente erneut drucken, die bei der Kuvertierung beschädigt wurden.

Zu den Konfigurationsaufgaben für Kuvertiereinheiten gehören:

  • Kuvertiereinheiten-Controller konfigurieren
  • Regeln erstellen, die die Kuvertiereinheiten-Steuerdateien und Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien beschreiben
  • Anhand von Scripts Kuvertiereinheiten-Steuerdateien und Ergebnisdateien übertragen
  • Kuvertiereinheiten-Controller-Objekte definieren
  • Erstellen von Barcodeformatobjekten
  • Konfigurieren von Workflows
  • Kuvertiereinheiten-Dokumentmerkmale anpassen
  • Druckdateien erweitern

1.3.5.9.1 Konfigurieren des Zugriffs auf Dateien auf dem Computer, auf dem der Kuvertiereinheiten-Controller ausgeführt wird

Um das Dateisystem eines Kuvertiereinheiten-Controllers, das sich auf einem anderen als dem Computer befindet, auf dem RICOH ProcessDirector installiert ist, aufrufen zu können, geben Sie RICOH ProcessDirector Zugriff auf ein Verzeichnis auf diesem Computer, indem Sie das Verzeichnis als Netzwerklaufwerk zuordnen. Bei jedem Start von RICOH ProcessDirector muss eine Verbindung zum zugeordneten Laufwerk herstellt werden.
So konfigurieren Sie den Zugriff auf Dateien auf dem Computer, auf dem der Kuvertiereinheiten-Controller ausgeführt wird:
  • Wenn der primäre RICOH ProcessDirector-Server auf einem Linux-Computer installiert ist, richten Sie das gemeinsam genutzte Laufwerk so ein, dass es immer eingebunden wird, wenn der primäre Server startet.
  • Wenn der RICOH ProcessDirector primäre Server auf einem Windows Rechner installiert ist:
    1. Richten Sie das gemeinsam genutzte Laufwerk über den Kuvertiereinheiten-Controller statt über den primären Computer ein.
    2. Bearbeiten Sie die Datei C:\aiw\aiw1\bin\mountDrives.bat, die dafür sorgt, dass das zugeordnete Netzlaufwerk angehängt ist, wenn RICOH ProcessDirector startet.
      Informationen zur Bearbeitung der BAT-Datei finden Sie im Thema zur Zuordnung von Netzlaufwerken im RICOH ProcessDirector Information Center.

1.3.5.9.2 Kuvertiereinheiten-Controller konfigurieren

Sie müssen die Kuvertiereinheiten-Controller in der Installation für die Kommunikation mit RICOH ProcessDirector konfigurieren.

1.3.5.9.2.1 Kuvertiereinheiten-Controller für Kommunikation mit RICOH ProcessDirector konfigurieren

Dateibasierte Kuvertiereinheiten-Controller müssen Steuerdateien aus RICOH ProcessDirector lesen, und Kuvertiereinheiten-Controller, die Ergebnisdateien schreiben, müssen Ergebnisdateien an RICOH ProcessDirector senden.

RICOH ProcessDirector kann Kuvertiereinheiten-Steuerdateien an ein beliebiges Verzeichnis auf dem primären Computer oder an ein beliebiges Verzeichnis auf einem externen Computer senden, beispielsweise an den Computer, auf dem der Kuvertiereinheiten-Controller ausgeführt wird. Sie müssen den Kuvertiereinheiten-Controller zum Lesen der Steuerdatei für jeden Job aus diesem Verzeichnis konfigurieren.

RICOH ProcessDirector kann Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien an ein beliebiges Verzeichnis auf dem primären Computer oder an ein beliebiges Verzeichnis auf einem externen Computer senden. Sie müssen den Kuvertiereinheiten-Controller zum Schreiben seiner Ergebnisdateien in dieses Verzeichnis konfigurieren. Das Verzeichnis für die Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien kann ein anderes Verzeichnis als das Verzeichnis für Kuvertiereinheiten-Steuerdateien sein.

Wenn der Kuvertiereinheiten-Controller beispielsweise auf einem Windows-System aktiv ist, können Sie zwei gemeinsam genutzte Verzeichnisse auf dem Windows-System erstellen, ein Verzeichnis für die Kuvertiereinheiten-Steuerdateien und ein Verzeichnis für die Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien.

Wenn Sie das Kuvertiereinheiten-Controller-Objekt erstellen, geben Sie Befehle in den folgenden Merkmalen an:

  • Sendebefehl: Der Befehl oder das Script zum Senden von Kuvertiereinheiten-Steuerdateien an den Kuvertiereinheiten-Controller.
  • Empfangsbefehl: Der Befehl oder das Script zum Empfangen von jobspezifischen Ergebnisdateien von dem Kuvertiereinheiten-Controller.
  • Abfragebefehl: Der Befehl oder das Script zum Empfangen von nicht jobspezifischen Ergebnisdateien (beispielsweise von Gunther-Ergebnisdateien) von dem Kuvertiereinheiten-Controller.

In den Befehlen geben Sie die Verzeichnisse an, in denen Kuvertiereinheiten-Steuerdateien geschrieben sind und Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien empfangen werden. Wenn die Verzeichnisse auf einem separaten Computer aus RICOH ProcessDirector gespeichert sind, müssen die Anmeldedaten für diesen Computer im Befehl enthalten sein.

Informationen zu den Parametern, in denen Sie den Verzeichnisnamen und die Anmeldeinformationen angeben, enthält das entsprechende Thema zur Verwendung von bereitgestellten Scripts.

1.3.5.9.2.2 Kuvertiereinheiten-Controller zum Schreiben von Ergebnisdateien konfigurieren

Sie müssen den Kuvertiereinheiten-Controller zum Schreiben von Ergebnisdateien konfigurieren, welche die Informationen enthalten, die RICOH ProcessDirector benötigt, um den Job und die Dokumente im Job zu identifizieren.

Die Voraussetzungen sind je nachdem, ob die Ergebnisdateien jobspezifisch oder nicht jobspezifisch sind, unterschiedlich (eine Ergebnisdatei pro Job).

  • Jobspezifische Ergebnisdateien: Der Dateiname der einzelnen Ergebnisdateien muss für jeden Job im System, der dem Kuvertiereinheiten-Controller zugeordnet ist, eindeutig sein. Es wird empfohlen, dass der Dateiname der Ergebnisdatei den Wert eines Jobmerkmals enthält, dessen Wert für die einzelnen Jobs im System eindeutig ist, beispielsweise das Merkmal Jobnummer oder Jobname der Kuvertiereinheit. (Standardmäßig ist der Jobname der Kuvertiereinheit die Jobnummer. Sie können jedoch einen anderen Wert in das Merkmal Jobname der Kuvertiereinheit eingeben.) Ist die Jobnummer beispielsweise 10001023, kann der Name der Ergebnisdatei 10001023 oder Kern10001023 sein.

      Hinweis:
    • RICOH ProcessDirector kann den Wert des Merkmals Jobnummer oder Jobname der Kuvertiereinheit in den Dateinamen der Kuvertiereinheiten-Steuerdatei einfügen, die er/sie/es an den Kuvertiereinheiten-Controller sendet. Wenn Sie das Kuvertiereinheiten-Controller-Objekt erstellen, geben Sie den Dateinamen der Kuvertiereinheiten-Steuerdatei in dem Merkmal Sendebefehl und den Dateinamen der Ergebnisdatei in das Merkmal Empfangsbefehl an.

    Jeder Satz in der Ergebnisdatei muss den Wert eines der folgenden Dokumentmerkmale enthalten, um das Dokument zu identifizieren, auf das sich der Satz bezieht:

    • Dokumentnummer
    • Kuvertierfolge
      Hinweis:
    • RICOH ProcessDirector kann die Werte der Merkmale Dokumentnummer und Kuvertierfolge für die einzelnen Dokumente in die Kuvertiereinheiten-Steuerdatei einfügen.

      Hinweis:
    • Die Funktion Quadient Inserter Express unterstützt nur jobspezifische Ergebnisdateien.
  • Nicht jobspezifische Ergebnisdateien: Jeder Satz muss den Wert des folgenden Dokumentmerkmals enthalten, um das Dokument zu identifizieren, auf das sich der Satz bezieht:
    • Dokumentnummer
    RICOH ProcessDirector benötigt die Dokumentnummer, da die Dokumentnummer für jedes Dokument im System eindeutig ist.
      Hinweis:
    • RICOH ProcessDirector kann das Merkmal Dokumentnummer für jedes Dokument in der Kuvertiereinheiten-Steuerdatei oder für nicht-dateibasierte Kuvertiereinheiten (beispielsweise Gunther-Kuvertiereinheiten) in einem Barcode auf der ersten Seite der einzelnen Dokumente aufnehmen.

1.3.5.9.3 Kuvertiereinheiten-Dokumentmerkmale in Workflows verwenden

Die Kuvertiereinheit-Funktionen bieten mehrere Dokumenteigenschaften, die Sie verwenden können.

Sie können Regeldateien erstellen, die die Werte der bereitgestellten und benutzerdefinierten Kuvertiereinheiten-Dokumentmerkmale in Kuvertiereinheiten-Steuerdateien stellen. Sie möchten zum Beispiel dem Kuvertiereinheiten-Controller sagen, welche Kuvertiereinheitenfächer Beilagen für jedes Dokument in einem Job bereitstellen sollen. Wenn jedes Dokument Werte für die Kuvertiereinheitenfächer enthält, ordnen Sie die Werte dem Dokumentmerkmal Fachauslöser zu. Dann fügen Sie das Merkmal Fachauslöser zur Regeldatei für die Kuvertiereinheiten-Steuerdatei hinzu.

Kuvertiereinheitenbediener können die bereitgestellten und benutzerdefinierten Dokumentmerkmale verwenden, um während des manuellen Abgleichs beschädigte Dokumente zu identifizieren, die erneut gedruckt werden sollen. Sie ordnen beispielsweise den Kundennamen aus jedem Dokument dem Dokumentmerkmal Postempfänger zu. Wenn das Kuvertiersystem ein Poststück beschädigt, verwendet Ihr Kuvertiereinheitenbediener das Merkmal Postempfänger, um das Dokument zu finden und erneut zu drucken, das mit dem im Adressfenster gezeigten Kundennamen verknüpft ist.

Kuvertiereinheiten-Dokumentmerkmale listet die Dokumenteigenschaften auf, die mit den Funktionen der Kuvertiereinheit bereitgestellt werden.

Kuvertiereinheiten-Dokumentmerkmale
Merkmal (Feldname) Merkmal (Datenbankname) Beschreibung Typ Länge (Zeichen)
Fachauslöser Doc.Insert.BinTriggers Gibt an, welche Kuvertiereinheitenfächer Beilagen für das Dokument bereitstellen. Beispielsweise kann YYYYYNNNNN oder 1111100000 bedeuten, dass die Fächer 1 bis 5 Beilagen bereitstellen und die Fächer 6 bis 10 nicht. Sie können dieses Merkmal in der Regeldatei für die Kuvertiereinheiten-Steuerdatei verwenden, um zu steuern, welche Fächer Beilagen bereitstellen. zeichen 64
Umleitungsanzeiger Doc.Insert.DivertBin Gibt die Nummer des Ausgabefachs der Kuvertiereinheit an, an das das Dokument nach dem Kuvertieren umgeleitet wird. (Durch das Umleiten eines Dokuments in ein spezielles Ausgabefach kann der Bediener die Qualität des Dokuments manuell überprüfen oder das Dokument auf eine andere Art behandeln.) Sie können dieses Merkmal in der Regeldatei für die Kuvertiereinheiten-Steuerdatei verwenden, um zu steuern, ob das Dokument umgeleitet wird. zeichen 64
Postempfänger Doc.Insert.MailRecipient Gibt den Namen der Person an, an die dieses Dokument gesendet wird. Kuvertiereinheitenbediener können dieses Merkmal verwenden, um Dokumente zu suchen, die während des manuellen Abgleichs für das erneute Drucken markiert werden sollen. zeichen 64
Originalbarcode Doc.Insert.OriginalBarCode Enthält die Daten in dem Originalbarcode, der die Kuvertierung des Dokuments steuert. Sie können den Wert dieses Merkmals in der Enhance-AFP-Steuerdatei (für AFP-Dateien) oder einer Build-PDF-Steuerdatei (für PDF-Dateien) verwenden, um die Originalbarcodedaten in jeden neuen Barcode zu integrieren, den Sie zur Steuerung der Kuvertierung erstellen. zeichen 256

Für PDF-Dateien verwenden Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat, um Daten in Dokumenten Kuvertiereinheiten-Dokumentmerkmale zuzuordnen und die von RICOH ProcessDirector verwendeten Steuerdateien zu speichern. Weitere Informationen finden Sie unter den Themen RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat.

Für AFP-Dateien verwenden Sie die Modi AFP Indexer und Document Property Designer von RICOH Visual Workbench, um Daten in Dokumenten den Kuvertiereinheiten-Dokumentmerkmalen zuzuordnen. Verwenden Sie RICOH Visual Workbench, um die von RICOH ProcessDirector verwendeten Steuerdateien zu speichern. Weitere Informationen finden Sie in den Themen zu RICOH Visual Workbench, AFP Indexer und Document Property Designer.

1.3.5.9.4 Dateien für Kuvertierung erweitern

Die meisten Dateien, die Dokumente enthalten, müssen erweitert werden, bevor sie für die Kuvertierung verarbeitet werden können. Die Dateien müssen Seitengruppen enthalten, in denen die Dokumente (Poststücke) identifiziert werden. Zudem müssen die Barcodes, die die Kuvertierung steuern, bestimmte Informationen enthalten, die die Dokumente identifizieren, wie beispielsweise die Dokumentnummer oder die Kuvertierfolgenummer des Dokuments.
Sie können auch RICOH ProcessDirector-Bannerseiten konfigurieren, um auf der Start- und Abschluss-Seite jedes Jobs Informationen zur Kuvertierung zu drucken.

1.3.5.9.4.1 Dokumente für Kuvertierung identifizieren

Druckjobs für die Kuvertierung müssen Seitengruppen enthalten, in denen die einzelnen Dokumente (Poststücke) im Job identifiziert werden. Beispiel: Eine Kontoauszuganwendung erzeugt eine Datei mit Hunderten von einzelnen Kontoauszügen. Sie müssen jeden Kundenkontoauszug als einzelnes Dokument identifizieren, bevor das Kuvertiersystem jeden Kontoauszug in einen Umschlag einlegen kann.

Für PDF-Dateien verwenden Sie die Funktion Seitengruppen definieren in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat. Weitere Informationen finden Sie unter den Themen RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat.

Für AFP-Dateien verwenden Sie den Modus AFP Indexer von RICOH Visual Workbench. Weitere Informationen finden Sie unter den Themen zu RICOH Visual Workbench und AFP Indexer.

1.3.5.9.4.2 Barcodes für die Kuvertierung erstellen

Sie können einen Barcode auf jedes Dokument zur Steuerung der Kuvertierung platzieren. Wenn die Dokumente Kuvertiereinheiten-Steuermarkierungen haben, ergänzt oder ersetzt der Barcode sie.

Sie können in die Barcodes Werte von RICOH ProcessDirector-Job- und -Dokumentmerkmalen aufnehmen. Zudem können Sie die folgenden Werte aufnehmen:

  • Nummer des aktuellen Blatts (das erste Blatt in der Seitengruppe ist 1 usw.)
  • Die Gesamtzahl von Blättern in dem Dokument

In einen Barcode aufzunehmende Merkmale für die Kuvertierung führt einige der Merkmale auf, die Sie in Barcodes aufnehmen können.

In einen Barcode aufzunehmende Merkmale für die Kuvertierung
Merkmal (Feldname) Merkmal (Datenbankname) Erforderlich Beschreibung Länge (Zeichen)
Dokumentnummer Doc.ID Ja, wenn die Kuvertiereinheit keine jobspezifische Ergebnisdatei schreibt (beispielsweise bei Kuvertiereinheiten von Gunther). Eine eindeutige Nummer zur Identifizierung des Dokuments im System. RICOH ProcessDirector ordnet diese Nummer zu. 16
Kuvertierfolge Doc.Insert.Sequence Ja, wenn bei der Kuvertiereinheit der Barcode die Folgenummer des Dokuments im Job enthalten muss. Die numerische Position des Dokuments im Job. RICOH ProcessDirector ordnet diese Nummer zu. 8
Jobnummer Job.ID Nein Eine eindeutige Nummer zur Identifizierung des Jobs im System. RICOH ProcessDirector ordnet diese Nummer zu. 8
Jobname der Kuvertiereinheit Job.Inserter.JobID Nein Der Name, den die Kuvertiereinheit für den Job benutzt. 255
Fachauslöser Doc.Insert.BinTriggers Nein Die Kuvertiereinheitenfächer, die Beilagen für das Dokument bereitstellen sollen. Y oder 1 in einer Fachposition bedeutet, dass das Fach eine Beilage bereitstellen soll. N oder 0 kann bedeuten, dass das Fach keine Beilage bereitstellen soll. 64

Gehen Sie wie folgt vor, um Barcodes für die Kuvertierung zu erstellen:
  • Für PDF-Dateien:
    1. Verwenden Sie die Funktion Bereich verdecken in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat, um vorhandene Kuvertiereinheiten-Steuermarkierungen auszublenden.
    2. Verwenden Sie die Funktion Barcode hinzufügen, um einen Barcode zu erstellen.

    Weitere Informationen finden Sie unter den Themen RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat.

  • Für AFP-Dateien
    1. Erstellen Sie eine Enhance-AFP-Steuerdatei.

      Sie können die Enhance AFP-Mustersteuerdatei enhanceAfp.cfg in /opt/infoprint/ippd/extensions/doc/samples (Linux) oder C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\extensions\doc\samples (Windows) zum Erstellen einer neuen Steuerdatei verwenden. Darüber hinaus können Sie eine neue Steuerdatei über den AFP Enhancer-Modus in RICOH Visual Workbench erstellen.

    2. Bearbeiten Sie die Enhance-AFP-Steuerdatei, um einen Barcode zu erstellen.
        Hinweis:
      • AFP Editor erstellt ebenfalls Barcodes. Es unterstützt Werte jedoch nur für die aktuelle Seite in jedem Dokument und die Gesamtanzahl der Seiten in einem Dokument. Wenn Sie die Werte von Dokumentmerkmalen (beispielsweise Dokumentnummer und Kuvertierfolge) in den Barcode einfügen möchten, müssen Sie Enhance-AFP verwenden, um den Barcode zu erstellen.

      Wenn Sie den AFP Enhancer-Modus in RICOH Visual Workbench zum Bearbeiten einer vorhandenen Steuerdatei verwenden, müssen Sie zuerst RICOH Visual Workbench laden.

    3. Geben Sie beim Konfigurieren Ihrer Workflows für die Kuvertierung den Namen der Enhance-AFP-Steuerdatei in dem Schritt an, der auf der Schrittvorlage BuildAFPFromDocuments basiert.

      Informationen über Enhance AFP finden Sie in der Veröffentlichung White Paper: Using the Enhance AFP Function im RICOH Software Information Center (https://help.ricohsoftware.com/swinfocenter/).

1.3.5.9.4.3 Bannerseiten für Kuvertierung konfigurieren

Sie können die Bannerseiten für Jobs konfigurieren, um die Werte der RICOH ProcessDirector -Merkmale zu drucken, die sich auf die Kuvertierung beziehen.

Sie möchten zum Beispiel auf der Startseite eines Jobs den Namen der Kuvertiereinheit drucken, in die der Bediener den Job in lädt und die Namen der Materialien, die in die einzelnen Kuvertiereinheitenfächer geladen werden müssen. Diese Werte sind in den Jobmerkmalen der Kuvertiereinheit enthalten.

Merkmale im Zusammenhang mit der Kuvertierung für Start- und Abschluss-Seiten von Jobs führt einige Jobmerkmale im Zusammenhang mit der Kuvertierung auf, die Sie in Bannerseiten aufnehmen können.

Merkmale im Zusammenhang mit der Kuvertierung für Start- und Abschluss-Seiten von Jobs
Merkmal (Feldname) Merkmal (Datenbankname) Beschreibung
Jobname der Kuvertiereinheit Job.Inserter.JobID Der Name, den die Kuvertiereinheit für den Job benutzt. Der Standardwert ist die RICOH ProcessDirector-Jobnummer.
Kuvertiereinheiten-Controller Job.InserterSystem.ID Der Name des Kuvertiereinheiten-Controller-Objekts, das dem Job zugeordnet ist.
Name der Kuvertiereinheit Job.Inserter.ID Der Name der Kuvertiereinheit für den Job.
Ladeplan Job.Insert.LoadPlan.ID Der Name des Ladeplans, der dem Job zugeordnet ist.
Kommentar zum Ladeplan Job.Insert.LoadPlan.Comment Die Anzahl der Kuvertiereinheitenfächer, gefolgt von einer Liste der Namen der Materialien im Ladeplan, die der Bediener in die einzelnen Kuvertiereinheitenfächer einlegen soll.

Zusätzlich zu den in der Tabelle genannten Merkmalen können Sie die Werte zahlreicher anderer Merkmale in Bannerseiten aufnehmen. Die Konfigurationsdatei für Bannerseitenmerkmale, angelegt in C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\, definiert die Jobmerkmale, Druckermerkmale und Systemeinstellungen, die Sie in Bannerseiten aufnehmen können. Sie können diese Dateien bearbeiten, um weitere Merkmale hinzuzufügen.

  • Für AFP-Jobs bearbeiten Sie die Datei banner_page_property_values.cfg.

    Weitere Informationen zur Aktualisierung von Eigenschaften für AFP-Bannerseiten finden Sie im InformationszentrumRICOH ProcessDirector.

  • Für PDF-Jobs bearbeiten Sie die Dateien header.jrxml und trailer.jrxml.

Sollen Bannerseiten Kuvertiereinheiten-Jobmerkmale (wie Job.Inserter.JobID) enthalten, fügen Sie diese Merkmale der Konfigurationsdatei für Bannerseitenmerkmale hinzu.

1.3.5.9.5 Regeln für Kuvertiereinheiten-Steuerdateien erstellen

RICOH ProcessDirector kann eine Kuvertiereinheiten-Steuerdatei für die einzelnen Jobs erstellen und an den Kuvertiereinheiten-Controller senden, bevor der Job kuvertiert wird. Da das Format und der Inhalt von Kuvertiereinheiten-Steuerdateien bei den einzelnen Herstellern von Kuvertiereinheiten unterschiedlich sein können, erstellen Sie Regeldateien, die RICOH ProcessDirector mitteilen, wie die Kuvertiereinheiten-Steuerdatei erstellt wird.

Erstellen Sie die folgenden Dateien:

  • Regeldatei: Definiert die Felder in den einzelnen Sätzen (außer für den Headersatz) der Kuvertiereinheiten-Steuerdatei und gibt den Wert an, der in die einzelnen Felder des Satzes eingesetzt werden soll. Diese Datei ist erforderlich. RICOH ProcessDirector benutzt die Regeldatei, um die Sätze der Kuvertiereinheiten-Steuerdatei zu schreiben. RICOH ProcessDirector schreibt je einen Satz für die einzelnen Dokumente in der Dokumentmerkmaldatei. Die Einträge folgen dem Headersatz (falls vorhanden). In der Regel erstellt dieser Prozess einen Satz für jedes Dokument in einem Job.
  • Headerregeldatei: Definiert die Felder im Headersatz und gibt den Wert an, der in die einzelnen Felder des Satzes eingegeben werden soll. RICOH ProcessDirector verwendet die Headerregeldatei, um den Headersatz an die oberste Stelle der Kuvertiereinheiten-Steuerdatei zu schreiben. Dadurch erstellt RICOH ProcessDirector typischerweise einen Headersatz in einer Kuvertiereinheiten-Steuerdatei. Einige Kuvertiereinheiten generieren mehrere XML-Elemente im Header, aber diese Elemente kommen nur einmal in der XML-Ausgabedatei vor. Diese Datei ist nur erforderlich, wenn die Kuvertiereinheiten-Steuerdatei einen Headersatz enthält.

Einige Kuvertiereinheiten-Controller verwenden zwei Kuvertiereinheiten-Steuerdateien für jeden Job. In diesem Fall erstellen Sie eine zweite Regeldatei und Headerregeldatei für die zweite Kuvertiereinheiten-Steuerdatei.

Die Regeldatei definiert die Position der einzelnen Felder in einem Satz und gibt den Wert an, der in die einzelnen Felder gestellt werden soll. RICOH ProcessDirector kann in jedes Feld einen festen Wert (beispielsweise Leerzeichen oder Nullen) oder den Wert eines RICOH ProcessDirector-Merkmals stellen. Informationen darüber, welche Merkmalwerte in Kuvertiereinheiten-Steuerdateien aufgenommen werden können, enthält das entsprechende Referenzthema.

RICOH ProcessDirector stellt Musterregeldateien für mehrere Hersteller von Kuvertiereinheiten bereit, die Sie kopieren und für Ihre Installation anpassen können. Musterregeldateien für Kuvertiereinheiten-Steuerdateien Zeigt die Musterregeldateien RICOH ProcessDirector im Verzeichnis inserter:

  • /aiw/aiw1/samples/control_files/inserter (Linux)

  • C:\aiw\aiw1\samples\control_files\inserter (Windows)

Wenn Sie über die vollständige Kuvertiereinheit-Funktion verfügen, können Sie jede der aufgelisteten Beispieldateien für Kuvertiereinheiten-Regeln verwenden. Wenn Sie über die Funktion Quadient Inserter Express verfügen, können Sie nur die Beispieldateien mit Quadient-Regeln verwenden.

Musterregeldateien für Kuvertiereinheiten-Steuerdateien
Hersteller der Kuvertiereinheit Regeldatei Headerregeldatei
Bowe BOWE.icf.halFile.dsc BOWE.icf.halFile.header.dsc
Bowe mit JetVision-Kamerasystemen JET.icf.dsc Keine (kein Headersatz)
Bowe Bell & Howell BBH.icf.idFile.dsc Keine (kein Headersatz)
Gunther Keine (es wird keine Steuerdatei benutzt) Keine (es wird keine Steuerdatei benutzt)
Kuvertiereinheiten mit Ironsides-Kamerasystem
IRON.icf.kicFile.dsc
IRON.icf.jdfFile.dsc
Keine (kein Headersatz)
Kern KERN.icf.kicFile.dsc Keine (kein Headersatz)
Pitney Bowes PB.icf.inputFile.dsc PB.icf.inputFile.header.dsc
Quadient quadient.jaf.inputfile.dsc quadient.jaf.inputfile.header.dsc

Gehen Sie wie folgt vor, um Regeldateien für Kuvertiereinheiten-Steuerdateien zu erstellen:
  1. Melden Sie sich am primären Computer als RICOH ProcessDirector-Systembenutzer an (aiw1 ist der Standardwert).
  2. Wechseln Sie zum Verzeichnis inserter:
    • /aiw/aiw1/samples/control_files/inserter (Linux)
    • C:\aiw\aiw1\samples\control_files\inserter (Windows)
  3. Kopieren Sie alle Musterregeldateien für Ihre Kuvertiereinheiten in das Verzeichnis /aiw/aiw1/config/fbi/.

    Wir empfehlen, dieses Verzeichnis zu verwenden, da Dateien in diesem Verzeichnis bei dem Prozess aiwbackup gesichert werden.

    So kopieren Sie beispielsweise alle Musterregeldateien für Kuvertiereinheiten von Pitney Bowes:

    • Geben Sie unter Linux folgenden Befehl ein:

      cp /aiw/aiw1/samples/control_files/inserter/PB.icf.inputFile.* /aiw/aiw1/config/fbi/
    • Unter Windows können Sie mit dem Windows Explorer diese Dateien kopieren und einfügen:

      • PB.icf.inputFile.dsc

      • PB.icf.inputFile.header.dsc

  4. Öffnen Sie die Musterregeldateien mit einem Texteditor. Vergleichen Sie die Musterregeldateien mit den Spezifikationen der Hersteller von Kuvertiereinheiten und nehmen Sie die erforderlichen Änderungen vor.
    Informationen zu der Syntax von Regeldateien enthalten die entsprechenden Referenzthemen.
  5. Speichern Sie die Dateien. Sie können denselben Dateinamen verwenden oder den Dateinamen ändern. Die Dateinamenerweiterung muss .dsc sein.
Geben Sie beim Erstellen des Kuvertiereinheiten-Controller-Objekts den vollständigen Pfadnamen der erstellten Regeldateien in den folgenden Merkmalen auf der Registerkarte Steuerdatei und, falls erforderlich, auch auf der Registerkarte Zweite Steuerdatei an:
  • Regeldatei
  • Headerregeldatei

1.3.5.9.6 Regeln für Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien erstellen

Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien enthalten das Ergebnis der Kuvertierung. Sie können RICOH ProcessDirector für das Lesen der Kuvertiereinheiten-Ergebnisdatei für die einzelnen Jobs konfigurieren und die Informationen in der Kuvertiereinheiten-Ergebnisdatei verwenden, um den Status der Dokumente nach der Kuvertierung zu ermitteln und festzustellen, welche Dokumente erneut gedruckt werden müssen. Da das Format und der Inhalt von Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien unterschiedlich sein können, erstellen Sie Regeldateien, die RICOH ProcessDirector mitteilen, wie die Felder in den einzelnen Sätzen analysiert und die Informationen in den Feldern RICOH ProcessDirector-Job- und -Dokumentmerkmalwerten zugeordnet werden.
Es gibt folgende Regeldateien:
  • Syntaxanalyse-Regeldatei: Definiert die Felder in den einzelnen Sätzen der Kuvertiereinheiten-Ergebnisdatei. Diese Datei ist erforderlich.
  • Jobmerkmal-Regeldatei: Gibt an, wie RICOH ProcessDirector-Jobmerkmalwerte festgelegt werden. Sind die Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien jobspezifisch, ist diese Datei erforderlich. Die Datei kann jedoch leer sein, wenn keine Jobmerkmale festgelegt werden müssen. Sind die Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien nicht jobspezifisch (beispielsweise Gunther-Ergebnisdateien), ist diese Datei nicht zulässig.
  • Dokumentmerkmal-Regeldatei: Gibt an, wie RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmalwerte festgelegt werden. Diese Datei ist erforderlich.
Informationen darüber, welche Merkmalwerte in den Regeldateien festgelegt werden können, enthält das entsprechende Referenzthema.

RICOH ProcessDirector stellt Musterregeldateien für mehrere Hersteller von Kuvertiereinheiten bereit, die Sie kopieren und für Ihre Installation anpassen können. Musterregeldateien für Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien zeigt die Musterregeldateien im Verzeichnis inserter:

  • /aiw/aiw1/samples/control_files/inserter (Linux)

  • C:\aiw\aiw1\samples\control_files\inserter (Windows)

Wenn Sie über die vollständige Kuvertiereinheit-Funktion verfügen, können Sie jede der aufgelisteten Beispieldateien für Kuvertiereinheiten-Regeln verwenden. Wenn Sie über die Funktion Quadient Inserter Express verfügen, können Sie nur die Beispieldateien mit Quadient-Regeln verwenden.

Musterregeldateien für Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien
Hersteller der Kuvertiereinheit Syntaxanalyseregeln Dokumentmerkmalregeln Jobmerkmalregeln
Bowe BOWE.icf_results.mslFile.dsc BOWE.icf_results.process.doc.dsc BOWE.icf_results.process.job.dsc
Bowe mit JetVision-Kamerasystemen JET.icf_results.flatFile.dsc JET.icf_results.process.doc.dsc JET.icf_results.process.job.dsc
Bowe Bell & Howell BBH.icf_results.idFile.dsc BBH.icf_results.process.doc.dsc BBH.icf_results.process.job.dsc
Gunther GUN.icf_results.logFile.dsc GUN.icf_results.process.doc.dsc Keine (nicht unterstützt)
Kuvertiereinheiten mit Ironsides-Kamerasystem IRON.icf_results.dsc IRON.icf_results.process.doc.dsc IRON.icf_results.process.job.dsc
Kern KERN.icf_results.outputFile.dsc KERN.icf_results.process.doc.dsc KERN.icf_results.process.job.dsc
Pitney Bowes PB.icf_results.outputFile.dsc PB.icf_results.process.doc.dsc PB.icf_results.process.job.dsc
Quadient quadient.jrf_results.outputfile.dsc quadient.jrf_results.process.doc.dsc quadient.jrf_results.process.job.dsc

Gehen Sie wie folgt vor, um Regeldateien für Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien zu erstellen:
  1. Melden Sie sich am primären Computer als RICOH ProcessDirector-Systembenutzer an (aiw1 ist der Standardwert).
  2. Wechseln Sie zum Verzeichnis inserter:
    • /aiw/aiw1/samples/control_files/inserter (Linux)
    • C:\aiw\aiw1\samples\control_files\inserter (Windows)
  3. Kopieren Sie alle Musterregeldateien für Ihre Kuvertiereinheiten in das Verzeichnis /aiw/aiw1/config/fbi/.

    Wir empfehlen, dieses Verzeichnis zu verwenden, da Dateien in diesem Verzeichnis bei dem Prozess aiwbackup gesichert werden.

    So kopieren Sie beispielsweise alle Musterregeldateien für Kuvertiereinheiten von Pitney Bowes:

    • Geben Sie unter Linux folgenden Befehl ein:

      cp /aiw/aiw1/samples/control_files/inserter/PB.icf_results.*.dsc /aiw/aiw1/config/fbi/

    • Unter Windows können Sie mit dem Windows Explorer diese Dateien kopieren und einfügen:

      • PB.icf_results.outputFile.dsc

      • PB.icf_results.process.doc.dsc

      • PB.icf_results.process.job.dsc

  4. Öffnen Sie die Musterregeldateien mit einem Texteditor. Vergleichen Sie die Musterregeldateien mit den Spezifikationen der Hersteller von Kuvertiereinheiten und nehmen Sie die erforderlichen Änderungen vor.
    Informationen zu der Syntax der Regeldateien und zu den Dokument- und Jobmerkmalen, die in den Regeldateien festgelegt werden können, enthalten die entsprechenden Referenzthemen.
  5. Speichern Sie die Dateien. Sie können denselben Dateinamen verwenden oder den Dateinamen ändern.
    Die Dateinamenerweiterung muss .dsc sein.
Geben Sie beim Erstellen des Kuvertiereinheiten-Controller-Objekts den vollständigen Pfadnamen der erstellten Regeldateien in den folgenden Merkmalen auf der Registerkarte Ergebnisdatei an:
  • Syntaxanalyse-Regeldatei
  • Dokumentmerkmal-Regeldatei
  • Jobmerkmal-Regeldatei

1.3.5.9.7 Anhand von Scripts Kuvertiereinheiten-Steuerdateien senden und Ergebnisdateien empfangen

RICOH ProcessDirector stellt Scripts bereit, die Sie benutzen können, um Kuvertiereinheiten-Steuerdateien an den Kuvertiereinheiten-Controller zu senden und Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien von dem Kuvertiereinheiten-Controller zu empfangen.
    Hinweis:
  • Sie können ein eigenes Script verwenden, wenn Sie nicht eines der von RICOH ProcessDirector bereitgestellten Scripts verwenden wollen. Das verwendete Script muss jedoch dieselben Parameter akzeptieren wie die RICOH ProcessDirector-Scripts. Informationen zu den Parametern, die die Scripts akzeptieren, befinden sich in den Prologen der Scripts im Verzeichnis /aiw/aiw1/bin.

Wenn Sie ein Kuvertiereinheiten-Controller-Objekt erstellen, geben Sie das Script und seine Parameter in den folgenden Merkmalen an:

  • Steuerdatei-Registerkarte: Sendebefehl
  • Zweite Steuerdatei-Registerkarte: Sendebefehl
  • Ergebnisdatei-Registerkarte: Empfangsbefehl
  • Ergebnisdatei-Registerkarte: Abfragebefehl
Sie können unterschiedliche Scripts in den einzelnen Merkmalen angeben.

Scripts zur Übertragung von Kuvertiereinheitendateien in /aiw/aiw1/bin führt die im Verzeichnis /aiw/aiw1/bin bereitgestellten Scripts auf.

Scripts zur Übertragung von Kuvertiereinheitendateien in /aiw/aiw1/bin
Script Beschreibung

copy_file.sh (Linux)

copy_file.pl (Windows)

Kopiert die Kuvertiereinheiten-Steuerdatei aus dem RICOH ProcessDirector-Spoolverzeichnis in ein anderes Verzeichnis auf dem gleichen Computer.

Kopiert die Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien aus einem Verzeichnis auf dem primären Computer in ein Bereitstellungsverzeichnis.

move_file.sh (Linux)

move_file.pl (Windows)

Verschiebt die Kuvertiereinheiten-Steuerdatei aus dem RICOH ProcessDirector-Spoolverzeichnis in ein anderes Verzeichnis auf dem gleichen Computer.

Verschiebt die Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien aus einem Verzeichnis auf dem primären Computer in ein Bereitstellungsverzeichnis.

ftp_file.sh (nur unter Linux unterstützt)

Benutzt FTP (File Transfer Protocol) zum Senden der Kuvertiereinheiten-Steuerdatei aus dem RICOH ProcessDirector-Spoolverzeichnis in ein Verzeichnis auf einem separaten Computer.

Benutzt FTP (File Transfer Protocol) zum Empfangen der Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien aus einem Verzeichnis auf einem separaten Computer und Speichern der Datei in einem Bereitstellungsverzeichnis auf dem primären Computer.

    Hinweis:
  • Zur Verwendung dieses Scripts muss der FTP-Befehl installiert sein. Geben Sie which ftp in die UNIX- oder Linux-Befehlzeile ein, um zu prüfen, ob der Befehl installiert ist.

scp_file.sh (nur unter Linux unterstützt)

Benutzt SCP (Secure Copy Protocol) zum Senden der Kuvertiereinheiten-Steuerdatei aus dem RICOH ProcessDirector-Spoolverzeichnis in ein Verzeichnis auf einem fernen System.

Benutzt SCP (Secure Copy Protocol) zum Empfangen der Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien aus einem Verzeichnis auf einem separaten Computer und Speichern der Datei in einem Bereitstellungsverzeichnis auf dem primären Computer.

    Hinweis:
  • Zur Verwendung dieses Scripts müssen der Secure Shell-Befehl und der SCP-Befehl installiert sein. Geben Sie which ssh und which scp in die UNIX- oder Linux-Befehlzeile ein, um zu prüfen, ob die Befehle installiert sind.

sftp_file.sh (nur unter Linux unterstützt)

Benutzt SFTP (Secure File Transfer Protocol) zum Senden der Kuvertiereinheiten-Steuerdatei aus dem RICOH ProcessDirector-Spoolverzeichnis in ein Verzeichnis auf einem separaten Computer.

Benutzt SFTP (Secure File Transfer Protocol) zum Empfangen der Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien aus einem Verzeichnis auf einem separaten Computer und Speichern der Datei in einem Bereitstellungsverzeichnis auf dem primären Computer.

    Hinweis:
  • Zur Verwendung dieses Scripts müssen der Secure Shell-Befehl und der SFTP-Befehl installiert sein. Geben Sie which ssh und which sftp in die UNIX- oder Linux-Befehlzeile ein, um zu prüfen, ob die Befehle installiert sind.

Parameter zum Senden von Kuvertiereinheiten-Steuerdateien an den Kuvertiereinheiten-Controller führt die Parameter auf, die Sie in den bereitgestellten Scripts angeben können, um Kuvertiereinheiten-Steuerdateien aus RICOH ProcessDirector an den Kuvertiereinheiten-Controller zu senden. Klammern geben optionale Parameter an.

Parameter zum Senden von Kuvertiereinheiten-Steuerdateien an den Kuvertiereinheiten-Controller
Script Parameter zum Senden von Kuvertiereinheiten-Steuerdateien an den Kuvertiereinheiten-Controller (Sendebefehl)

copy_file.sh (Linux)

copy_file.pl (Windows)

-d Zielverzeichnis/Dateiname 
[-p file_permissions]
[-v]

ftp_file.sh (nur unter Linux unterstützt)

-d Zielverzeichnis/Dateiname 
-h Host
[-p file_permissions]
-u Benutzer-ID 
[-v]
-w Kennwort 
-x put

scp_file.sh (nur unter Linux unterstützt)

-d Zielverzeichnis/Dateiname 
-h Host
[-p file_permissions]
-u Benutzer-ID 
[-v]
-x put

sftp_file.sh (nur unter Linux unterstützt)

-d Zielverzeichnis/Dateiname 
-h Host
[-p file_permissions]
-u Benutzer-ID 
[-v]
-x put
    Hinweis:
  • Geben Sie neben den oben in der Tabelle aufgeführten Parametern keine weiteren Parameter an. Geben Sie beispielsweise nicht den Parameter -s an, um das Quellenverzeichnis und den Dateinamen zu identifizieren.
-d Zielverzeichnis/Dateiname
Gibt das Zielverzeichnis und den Dateinamen der Kuvertiereinheiten-Steuerdatei an. In dem Dateinamen können Sie ein RICOH ProcessDirector-Symbol verwenden, um den Wert eines RICOH ProcessDirector-Merkmals in den Dateinamen aufzunehmen. Das Symbol ${Job.Inserter.JobID} erhält beispielsweise den Wert des Merkmals Jobname der Kuvertiereinheit.
-h Host
Gibt den Hostnamen des separaten Computers an.
-u Benutzer-ID
Gibt den Anmeldenamen des separaten Computers an.
-v
Gibt den ausführlichen Modus als Hilfe bei der Fehlerbehebung an. Dieser Parameter ist optional.
-w Kennwort
Gibt das Anmeldekennwort des separaten Computers an.
-p Dateiberechtigungen
Gibt die Berechtigungen in Oktalformat an, die (über den UNIX-Befehl chmod) für die Kuvertiereinheiten-Steuerdatei in dem Zielverzeichnis festgelegt werden müssen. Dieser Parameter ist optional. Wird er weggelassen, legt das Script keine Berechtigungen fest.
-x put
Gibt an, dass die Kuvertiereinheiten-Steuerdatei von RICOH ProcessDirector an ein anderes System gesendet werden soll.

Parameter zum Empfangen von Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien in RICOH ProcessDirector führt die Parameter auf, die Sie in den bereitgestellten Scripts angeben können, um Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien von dem Kuvertiereinheiten-Controller in RICOH ProcessDirector zu empfangen. Klammern geben optionale Parameter an.

Parameter zum Empfangen von Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien in RICOH ProcessDirector
Script Parameter zum Empfangen von Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien (Empfangsbefehl) Parameter zum Empfangen aller Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien in einem Verzeichnis (Abfragebefehl)

copy_file.sh (Linux)

copy_file.pl (Windows)

-s Quellenverzeichnis/Dateiname -s Quellenverzeichnis/*

ftp_file.sh (nur unter Linux unterstützt)

-h Host
-s Quellenverzeichnis/Dateiname
-u Benutzer-ID
[-v]
-w Kennwort
-x get 
-h Host
-s Quellenverzeichnis/*
-u Benutzer-ID
[-v]
-w Kennwort
-x get 

scp_file.sh (nur unter Linux unterstützt)

-h Host
-s Quellenverzeichnis/Dateiname
-u Benutzer-ID
[-v]
-x get 
-h Host
-s Quellenverzeichnis/*
-u Benutzer-ID
[-v]
-x get 

sftp_file.sh (nur unter Linux unterstützt)

-h Host
-s Quellenverzeichnis/Dateiname
-u Benutzer-ID
[-v]
-x get 
-h Host
-s Quellenverzeichnis/*
-u Benutzer-ID
[-v]
-x get 
    Hinweis:
  • Geben Sie neben den oben in der Tabelle aufgeführten Parametern keine weiteren Parameter an. Geben Sie beispielsweise nicht den Parameter -d an, um das Zielverzeichnis zu identifizieren.
-h Host
Gibt den Hostnamen des separaten Computers an.
-u Benutzer-ID
Gibt den Anmeldenamen des separaten Computers an.
-v
Gibt den ausführlichen Modus als Hilfe bei der Fehlerbehebung an. Dieser Parameter ist optional.
-w Kennwort
Gibt das Anmeldekennwort des separaten Computers an.
-s Quellenverzeichnis/Dateiname
Gibt das Quellenverzeichnis und den Dateinamen der Kuvertiereinheiten-Ergebnisdatei an. Der Dateiname kann ein RICOH ProcessDirector-Symbol verwenden, um den Wert eines RICOH ProcessDirector-Merkmals in den Dateinamen aufzunehmen. Das Symbol ${Job.Inserter.JobID} erhält beispielsweise den Wert des Merkmals Jobname der Kuvertiereinheit.
-s Quellenverzeichnis/*
Gibt das Quellenverzeichnis an, das die Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien enthält. Der Stern (*) im Dateinamen gibt alle Dateien im Verzeichnis an. Schließen Sie den gesamten Parameterwert in Anführungszeichen ein.
-x get
Gibt an, dass RICOH ProcessDirector die Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien von einem anderen Computer empfangen soll.

Beispiele

In den folgenden Beispielen werden die Scripts gezeigt, die Sie in dem Merkmal Sendebefehl des Kuvertiereinheiten-Controllers angeben können, um die Kuvertiereinheiten-Steuerdatei für einen Job aus RICOH ProcessDirector an den Kuvertiereinheiten-Controller zu senden.

copy_file.sh -d /inserter/input/${Job.Inserter.JobID}.icf -p 644 ftp_file.sh -x put -h sys1 -u user1 -w pass1 -d /inserter/input/${Job.Inserter.JobID}.icf -p 644 scp_file.sh -x put -h sys1 -u user1 -w pass1 -d /inserter/input/${Job.Inserter.JobID}.icf -p 644 sftp_file.sh -x put -h sys1 -u user1 -d /inserter/input/${Job.Inserter.JobID}.icf -p 644 

In diesen Beispielen werden Befehle gezeigt, die Sie in dem Merkmal Empfangsbefehl des Kuvertiereinheiten-Controllers angeben können, um die Kuvertiereinheiten-Ergebnisdatei für einen Job von dem Kuvertiereinheiten-Controller in RICOH ProcessDirector zu empfangen:

copy_file.sh -s /inserter/output/${Job.Inserter.JobID}.icf ftp_file.sh -x get -h sys1 -u user1 -w pass1 -s /inserter/output/${Job.Inserter.JobID}.icf scp_file.sh -x get -h sys1 -u user1 -w pass1 -s /inserter/output/${Job.Inserter.JobID}.icf sftp_file.sh -x get -h sys1 -u user1 -s /inserter/output/${Job.Inserter.JobID}.icf 

In diesen Beispielen werden Befehle gezeigt, die Sie in dem Merkmal Abfragebefehl des Kuvertiereinheiten-Controllers angeben können, um alle Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien in einem Verzeichnis des Kuvertiereinheiten-Controllers in RICOH ProcessDirector zu empfangen:

copy_file.sh -s "/inserter/output/*.icf" ftp_file.sh -x get -h sys1 -u user1 -w pass1 -s "/inserter/output/*.icf" scp_file.sh -x get -h sys1 -u user1 -w pass1 -s "/inserter/output/*.icf" sftp_file.sh -x get -h sys1 -u user1 -s "/inserter/output/*.icf" 

1.3.5.9.8 Kuvertiereinheiten-Controller-Objekte definieren

Kuvertiereinheiten-Controller-Objekte sind die RICOH ProcessDirector-Objekte, die die Kuvertiereinheiten-Controller in Ihrer Installation darstellen. Der Kuvertiereinheiten-Controller kann auf einem beliebigen Computer (beispielsweise auf einem Windows-Computer) aktiv sein und Kuvertiereinheiten verwalten.
Sie definieren für jeden Kuvertiereinheiten-Controller mindestens ein Kuvertiereinheiten-Controller-Objekt. Um unterschiedliche Kuvertiereinheiten-Controller-Merkmale anzugeben, erstellen Sie mehrere Kuvertiereinheiten-Controller-Objekte, um einen Kuvertiereinheiten-Controller darzustellen. Haben Sie ein Kuvertiereinheiten-Controller-Objekt erstellt, ordnen Sie das entsprechende Kuvertiereinheiten-Controller-Objekt Jobs zu.

RICOH ProcessDirector stellt Kuvertiereinheiten-Controller-Musterobjekte für mehrere Hersteller von Kuvertiereinheiten bereit. Sie kopieren den bereitgestellten Kuvertiereinheiten-Controller für die Hersteller der Kuvertiereinheiten und passen die Merkmale des Kuvertiereinheiten-Controllers an. Sind in Ihrer Installation Kuvertiereinheiten anderer Hersteller von Kuvertiereinheiten vorhanden, erstellen Sie einen neuen Kuvertiereinheiten-Controller.

Wollen Sie die Merkmale des Kuvertiereinheiten-Controllers für Ihre Umgebung ändern oder ein neues Kuvertiereinheiten-Controller-Objekt erstellen, benötigen Sie Informationen zu dem Kuvertiereinheiten-Controller:
  • Welche Methode zum erneuten Drucken unterstützt der Kuvertiereinheiten-Controller: "offene Schleife" oder "geschlossene Schleife"?
  • Wenn der Kuvertiereinheiten-Controller eine Steuerdatei für die Steuerung der Kuvertierung benutzt:
    • Welches Format hat die Kuvertiereinheiten-Steuerdatei: Satz mit fester Länge (FLR), Datei mit durch Kommas getrennten Feldern (DEL) oder XML? Welche Codierung wird beim Format "FLR" verwendet (ASCII oder UTF-8)?
    • Ist für die Kuvertiereinheiten-Steuerdatei ein Headersatz erforderlich?
    • Welches Script muss RICOH ProcessDirector verwenden, um die Kuvertiereinheiten-Steuerdateien an den Kuvertiereinheiten-Controller zu senden?
    • Wie lauten die vollständigen Pfadnamen der Regeldateien, die Sie zum Schreiben der Kuvertiereinheiten-Steuerdateien erstellt haben?
  • Wenn der Kuvertiereinheiten-Controller nach dem Kuvertieren von Jobs Ergebnisdateien schreibt:
    • Schreibt der Kuvertiereinheiten-Controller eine jobspezifische Ergebnisdatei (d. h. eine einzige Ergebnisdatei für jeden Job)?
    • Welches Format hat die Kuvertiereinheiten-Ergebnisdatei: Satz mit fester Länge (FLR) oder Datei mit durch Kommas getrennten Feldern (DEL)?
    • Welches Script muss RICOH ProcessDirector verwenden, um die Kuvertiereinheiten-Ergebnisdatei(en) an RICOH ProcessDirector zu übertragen?
    • Wie lauten die vollständigen Pfadnamen der Regeldateien, die Sie zum Interpretieren von Ergebnisdateien erstellt haben?

1.3.5.9.8.1 Bereitgestellte Kuvertiereinheiten-Controller-Objekte verwenden

RICOH ProcessDirector stellt Kuvertiereinheiten-Controller-Objekte für mehrere Hersteller von Kuvertiereinheiten bereit. Sie kopieren das Muster-Kuvertiereinheiten-Controller-Objekt für Ihre Kuvertiereinheiten und ändern die Merkmale des Objekts.
Bereitgestellte Kuvertiereinheiten-Controller-Objekte führt die von RICOH ProcessDirector bereitgestellten Kuvertiereinheiten-Controller-Objekte auf.
Bereitgestellte Kuvertiereinheiten-Controller-Objekte
Hersteller der Kuvertiereinheit Name des Kuvertiereinheiten-Controllers
Bowe BoweSample
Bowe mit JetVision-Kamerasystemen JetVisionSample
Bowe Bell & Howell BoweBellHowellSample
Gunther GuntherSample
Kuvertiereinheiten mit Ironsides-Kamerasystem IronsidesSample
Kern KernSample
Pitney Bowes PitneySample
Quadient QuadientSample
So verwenden Sie ein bereitgestelltes Kuvertiereinheiten-Controller-Objekt:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie auf Geräte Kuvertiereinheiten-Controller.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Kuvertiereinheiten-Controller, die Sie kopieren möchten, und wählen Sie Kopieren aus.
    Kopieren Sie das bereitgestellte Objekt, damit Sie den Namen des Objekts ändern und gegebenenfalls auch auf das Originalmusterobjekt verweisen können.
  4. Geben Sie auf allen Registerkarten Werte für die erforderlichen und gegebenenfalls die optionalen Merkmale ein.
      Hinweis:
    • Geben Sie bei einem dateibasierten Kuvertiereinheiten-Controller (d. h. der Kuvertiereinheiten-Controller verwendet Steuerdateien) die Merkmale auf der Registerkarte Steuerdatei an. Verwendet der Kuvertiereinheiten-Controller zwei Steuerdateien für jeden Job, geben Sie auch die Merkmale auf der Registerkarte Zweite Steuerdatei an.
    • Löschen Sie bei einem nicht dateibasierten Kuvertiereinheiten-Controller die Standardwerte für die Merkmale auf der Registerkarte Steuerdatei.
    • Wenn der Kuvertiereinheiten-Controller Ergebnisdateien schreibt:
      • Geben Sie die Merkmale auf der Registerkarte Ergebnisdatei an.
      • Wenn die Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien jobspezifisch sind, geben Sie einen Empfangsbefehl auf der Registerkarte Ergebnisdatei an.
      • Wenn die Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien nicht jobspezifisch sind (beispielsweise Gunther-Ergebnisdateien), geben Sie einen Abfragebefehl auf der Registerkarte Ergebnisdatei an. Wählen Sie zudem im Merkmal Abschlussmethode auf der Registerkarte Allgemein die Option Manuell aus, da RICOH ProcessDirector nicht automatisch feststellen kann, wann ein Job die Kuvertierung abgeschlossen hat.
      • Geben Sie die Regeldateien auf der Registerkarte Ergebnisdatei an.
    • Wenn die Ergebnisdatei für einen Job nur die Dokumente identifiziert, die erneut gedruckt werden müssen:
      • Wählen Sie im Merkmal Standardkuvertierstatus auf der Registerkarte Allgemein die Option OK aus, da Dokumente, die in der Ergebnisdatei nicht identifiziert sind, nicht erneut gedruckt werden müssen.
    • Wenn der Kuvertiereinheiten-Controller keine Ergebnisdateien schreibt:
      • Löschen Sie die Standardwerte für die Merkmale auf der Registerkarte Ergebnisdatei.
      • Wählen Sie im Merkmal Abschlussmethode auf der Registerkarte Allgemein die Option Manuell aus, da RICOH ProcessDirector nicht automatisch feststellen kann, wann ein Job die Kuvertierung abgeschlossen hat.
      • Wählen Sie im Merkmal Standardkuvertierstatus auf der Registerkarte Allgemein die Option OK aus, damit der Bediener auf der Seite Job abgleichen nur die Dokumente markieren muss, die erneut gedruckt werden müssen.
  5. Klicken Sie auf OK.
  6. Wollen Sie den neuen Kuvertiereinheiten-Controller verwenden, wählen Sie ihn aus und klicken Sie auf Aktivieren.

1.3.5.9.8.2 Kuvertiereinheiten-Controller erstellen

Wenn RICOH ProcessDirector kein Kuvertiereinheiten-Controller-Objekt für Ihre Kuvertiereinheiten-Controller bereitstellt, können Sie ein eigenes Kuvertiereinheiten-Controller-Objekt erstellen.
Gehen Sie wie folgt vor, um einen Kuvertiereinheiten-Controller zu erstellen:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie auf Geräte Kuvertiereinheiten-Controller.
  3. Klicken Sie auf Hinzufügen ().
  4. Geben Sie auf allen Registerkarten Werte für die erforderlichen und gegebenenfalls die optionalen Merkmale ein.
      Hinweis:
    • Geben Sie bei einem dateibasierten Kuvertiereinheiten-Controller (d. h. der Kuvertiereinheiten-Controller verwendet Steuerdateien) die Merkmale auf der Registerkarte Steuerdatei an. Verwendet der Kuvertiereinheiten-Controller zwei Steuerdateien für jeden Job, geben Sie auch die Merkmale auf der Registerkarte Zweite Steuerdatei an.
    • Löschen Sie bei einem nicht dateibasierten Kuvertiereinheiten-Controller die Standardwerte für die Merkmale auf der Registerkarte Steuerdatei.
    • Wenn der Kuvertiereinheiten-Controller Ergebnisdateien schreibt:
      • Geben Sie die Merkmale auf der Registerkarte Ergebnisdatei an.
      • Wenn die Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien jobspezifisch sind, geben Sie einen Empfangsbefehl auf der Registerkarte Ergebnisdatei an.
      • Wenn die Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien nicht jobspezifisch sind (beispielsweise Gunther-Ergebnisdateien), geben Sie einen Abfragebefehl auf der Registerkarte Ergebnisdatei an. Wählen Sie zudem im Merkmal Abschlussmethode auf der Registerkarte Allgemein die Option Manuell aus, da RICOH ProcessDirector nicht automatisch feststellen kann, wann ein Job die Kuvertierung abgeschlossen hat.
      • Geben Sie die Regeldateien auf der Registerkarte Ergebnisdatei an.
    • Wenn die Ergebnisdatei für einen Job nur die Dokumente identifiziert, die erneut gedruckt werden müssen:
      • Wählen Sie im Merkmal Standardkuvertierstatus auf der Registerkarte Allgemein die Option OK aus, da Dokumente, die in der Ergebnisdatei nicht identifiziert sind, nicht erneut gedruckt werden müssen.
    • Wenn der Kuvertiereinheiten-Controller keine Ergebnisdateien schreibt:
      • Löschen Sie die Standardwerte für die Merkmale auf der Registerkarte Ergebnisdatei.
      • Wählen Sie im Merkmal Abschlussmethode auf der Registerkarte Allgemein die Option Manuell aus, da RICOH ProcessDirector nicht automatisch feststellen kann, wann ein Job die Kuvertierung abgeschlossen hat.
      • Wählen Sie im Merkmal Standardkuvertierstatus auf der Registerkarte Allgemein die Option OK aus, damit der Bediener auf der Seite Job abgleichen nur die Dokumente markieren muss, die erneut gedruckt werden müssen.
  5. Klicken Sie auf OK.
  6. Wollen Sie den neuen Kuvertiereinheiten-Controller verwenden, wählen Sie ihn aus und klicken Sie auf Aktivieren.

1.3.5.9.8.3 Kuvertiereinheiten-Controller-Objekte Jobs zuordnen

Sie können ein Kuvertiereinheiten-Controller-Objekt Jobs zuordnen. Jedem Job kann ein einziges Kuvertiereinheiten-Controller-Objekt zugeordnet werden.

RICOH ProcessDirector benutzt das Kuvertiereinheiten-Controller-Objekt für den Job für Folgendes:

  • Schreiben der Kuvertiereinheiten-Steuerdatei für den Job und Senden der Kuvertiereinheiten-Steuerdatei an den Kuvertiereinheiten-Controller.
  • Empfangen der Kuvertiereinheiten-Ergebnisdatei für den Job von dem Kuvertiereinheiten-Controller und Interpretation der Kuvertiereinheiten-Ergebnisdatei.

Geben Sie beim Zuordnen eines Kuvertiereinheiten-Controller-Objekts zu Jobs den Namen des Kuvertiereinheiten-Controller-Objekts in das Jobmerkmal Kuvertiereinheiten-Controller ein. Sie können dieses Merkmal in einem Schritt angeben, der auf der Schrittschablone WriteInserterControlFile oder InsertJobs basiert.

Wenn Sie das Merkmal Kuvertiereinheiten-Controller für einen bereits im System befindlichen Job ändern, benutzen Sie die Aktion Erneut verarbeiten, um den Job ab dem Schritt erneut zu verarbeiten, der auf der Schrittschablone WriteInserterControlFile (falls vorhanden) oder InsertJobs basiert.

Gehen Sie wie folgt vor, um ein Kuvertiereinheiten-Controller-Objekt Jobs zuzuordnen:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie auf den Namen des Workflows, der von den Jobs verwendet wird.
    Der Workflow muss einen Schritt enthalten, der auf der Schrittschablone WriteInserterControlFile oder InsertJobs basiert.
  3. Optional: Deaktivieren Sie den Workflow, indem Sie auf den Schalter links neben dem Workflow-Namen klicken.
    Wenn Sie den Workflow während der Bearbeitung nicht deaktivieren, werden Jobs, die diesen Workflow verwenden, weiterhin durch die Schritte des Workflows geführt. Wenn Sie speichern, wird der Workflow vorübergehend deaktiviert und dann wieder aktiviert. Jobs, die in dem Workflow verarbeitet werden, könnten in eine fehlerhafte Situation geraten.
  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt, der auf der Schrittschablone WriteInserterControlFile oder InsertJobs basiert, und wählen Sie Merkmale.
  5. Wählen Sie auf der Registerkarte Kuvertierung das Kuvertiereinheiten-Controller-Objekt für das Merkmal Kuvertiereinheiten-Controller.
  6. Klicken Sie auf OK.
  7. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.

1.3.5.9.9 Ausführen des QuadientInserterSample-Workflows

Die Quadient Inserter-Funktion stellt einen Musterworkflow bereit, den Sie prüfen und ausführen können, um zu lernen, wie das Feature funktioniert. Das Beispiel umfasst zwei Eingabeeinheiten, QuadientInserterSimulator und QuadientInserterFolder, ein Beispiel für einen Kuvertiereinheit-Controller und zwei Workflows, QuadientInserterSample und QuadientInserterSimulator.
Zu den in diesem Workflow verwendeten Musterobjekten gehören:
  • Kuvertiereinheiten-Controller: QuadientSample

  • Eingabeeinheit: QuadientInserterSimulator

  • Eingabeeinheit: QuadientInserterFolder

  • Workflow: QuadientInserterSample

  • Workflow: QuadientInserterSimulator

Sie können die Merkmale für jedes Objekt überprüfen, bevor Sie mit der Prozedur beginnen, um zu sehen, wie diese interagieren.

So führen Sie den Beispiel-Workflow aus:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Hauptseite.
  2. Wählen Sie im Portlet Drucker den Drucker Muster aus, und klicken Sie auf Aktivieren.
  3. Klicken Sie im Portlet Kuvertiereinheiten-Controller mit der rechten Maustaste auf den QuadientSample-Kuvertiereinheiten-Controller und wählen Sie Aktivieren.
  4. Klicken Sie im Portlet Eingabeeinheiten mit der rechten Maustaste auf die Eingabeeinheit QuadientInserterFolder und wählen Sie Aktivieren und verbinden.
    Wenn Sie dieses Verfahren das erste Mal ausführen, übergibt RICOH ProcessDirector den Job QuadientInserter.pdf sofort an den Workflow QuadientInserterSample. Wenn der Job anfangs gesendet wird, durchläuft er die Hauptschritte des Workflows, bis er den Schritt Abgleichen erreicht.
  5. Wenn der Job in den Status Warten auf Abgleich versetzt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Job, und wählen Sie Abgleichen aus.
  6. Klicken Sie im Dialogfeld Job abgleichen auf die Zahl im Feld Aktion erforderlich oben im Dialogfeld.
  7. Wählen Sie alle Dokumente in der Tabelle aus und wählen Sie Nachdrucken.
    Sie sehen Nachdruck in der Spalte Angeforderte Aktion in der Tabelle Dokumente.
  8. Klicken Sie auf OK, um den Abgleich abzuschließen.
  9. Wählen Sie im Dialogfeld Abgleich-Aktion abschließen den Beispiel-Drucker aus und klicken Sie auf OK.
    RICOH ProcessDirector erstellt einen untergeordneten Job, der die Dokumente enthält, die erneut gedruckt werden sollen. Die Jobnummer des untergeordneten Jobs ist die Originaljobnummer mit einem numerischen Suffix (beispielsweise 10000001.1). Der untergeordnete Job startet die Verarbeitung ab dem ersten Schritt im QuadientInserterSample-Workflow. Da es sich bei dem untergeordneten Job um einen Job handelt, der bereits in Dokumente verarbeitet wurde, folgt dieser dem Pfad "Nachdrucke" über den Workflow und kehrt wieder zum Schritt Abgleichen zurück.
  10. Wenn der untergeordnete Job in den Status Warten auf Abgleich versetzt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den untergeordneten Job und wählen Sie Abgleichen aus.
  11. Beachten Sie im Dialogfeld Job abgleichen, dass das Feld Aktion erforderlich keine Dokumente enthält. Klicken Sie auf OK, um den Abgleich abzuschließen.
Wenn Sie das Beispiel ein weiteres Mal ausführen möchten, müssen Sie die Musterdatei noch ein Mal in den Ordner für Sofortdruck kopieren. Der Pfad für die Musterdatei "QuadientInserter.pdf" ist das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\testfiles.

1.3.5.9.10 PDF-Workflows für die Kuvertiereinheit-Funktion

Die vollständige Kuvertiereinheiten-Funktion stellt Musterworkflows bereit, die die Schritte enthalten, die zum Empfangen und Vorbereiten von Jobs für das Kuvertieren, für das Drucken der Jobs, für das Senden von Kuvertiereinheiten-Steuerdateien an den Kuvertiereinheiten-Controller, für das Lesen von Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien und für das Abgleichen von Jobs nach dem Abschluss der Kuvertierung erforderlich sind. Sie kopieren diese Workflows und bearbeiten Sie Ihrer Umgebung entsprechend, oder Sie fügen die Schritte der Musterworkflows zu Ihren bestehenden Workflows hinzu.
    Hinweis:
  • Wenn Sie Phasennamen in Ihrem System angepasst haben, stimmen die Phasennamen in diesem Thema unter Umständen nicht mit den Namen in Ihrem System überein.
  • Wenn Sie über die Funktion Quadient Inserter Express verfügen, stehen Ihnen Beispiel-Workflows zur Verfügung. Informationen zum Ausführen des Beispiel-Workflow finden Sie unter Ausführen des QuadientInserterSample-Workflows.

Wenn der Kuvertiereinheiten-Controller die Methode Offene Schleife zum erneuten Drucken angibt, sind zwei Workflows erforderlich:

  • Originaler Workflow: Dieser Workflow wird Jobs zugeordnet, die in das System eintreten. Er enthält Schritte in den Phasen Empfang und Vorbereitung.
  • Produktions-Workflow: Dieser Workflow enthält Schritte in den Phasen Zusammensetzung, Druck, Kuvertierung und Abschluss.
Es sind zwei Workflows erforderlich, wenn Sie die Methode Offene Schleife zum erneuten Drucken verwenden, da RICOH ProcessDirector einen untergeordneten Job erstellt, der die erneut zu druckenden Dokumente enthält. Der untergeordnete Job startet die Verarbeitung am Anfang des Produktions-Workflows. Daher darf der Produktions-Workflow nur die Schritte enthalten, die zur Verarbeitung des untergeordneten Jobs erforderlich sind.

Wenn der Kuvertiereinheiten-Controller die Methode der geschlossenen Schleife zum erneuten Drucken angibt, ist nur ein einziger Workflow erforderlich. Der Workflow enthält alle Schritte von der Phase Empfang bis zu der Phase Abschluss. Die Verwendung von zwei Workflows ist eine Option. Verwenden Sie beispielsweise zwei Workflows, wenn viele Jobs allgemeine Verarbeitungsschritte in den Phasen Empfang, Vorbereitung und Zusammensetzung, aber unterschiedliche Verarbeitungsschritte in den Phasen Druck, Kuvertierung und Abschluss verwenden.

Das Inserter-Feature stellt folgende PDF-Workflows bereit:

  • ReceivePDFInsert_I: Enthält Schritte in den Phasen Empfang und Vorbereitung. In der Phase Zusammensetzung ändert sich dieser in den Workflow PrintPDFInsert_I.
  • PrintPDFInsert_I: Enthält Schritte in den Phasen Zusammensetzung, Druck, Kuvertierung und Abschluss. Er enthält keine Schritte zum Schreiben und Senden von Kuvertiereinheiten-Steuerdateien.
  • ReceivePDFInsert_II: Enthält Schritte in den Phasen Empfang und Vorbereitung. In der Phase Zusammensetzung ändert sich dieser in den Workflow PrintPDFInsert_II.
  • PrintPDFInsert_II: Enthält Schritte in den Phasen Zusammensetzung, Druck, Kuvertierung und Abschluss. Er enthält Schritte zum Schreiben und Senden von Kuvertiereinheiten-Steuerdateien (für dateibasierte Kuvertiereinheiten erforderlich).
    Hinweis:
  • Benutzen Sie die Workflows ReceivePDFInsert_I und PrintPDFInsert_I nur für Kuvertiereinheiten, für die keine Kuvertiereinheiten-Steuerdateien erforderlich sind.

In der Tabelle Schritte im Original-Workflow sind die erforderlichen und optionalen Schritte aufgeführt, die sich im Original-Workflow auf die Kuvertierung beziehen.

Schritte im Original-Workflow
Schrittvorlage Erforderlich Kurzbeschreibung Anmerkungen
Phase "Empfang"
SetJobPropsFromTextFile Ja Werte von Jobmerkmalen über eine Textdatei festlegen, die die Eingabedatei begleitet.  
DetectInputDataStream Nein (siehe Anmerkungen) Format des Eingabedatenstroms erkennen. Dieser Schritt ist erforderlich, wenn der Schritt SetJobPropsFromTextFile das Format des Eingabedatenstroms nicht angibt.
Vorbereitungsphase
CountPages Ja Seiten physischen Blättern zuordnen.  
IdentifyPDFDocuments Ja Identifizieren Sie Dokumente, ordnen Sie Dokumentendaten Dokumentmerkmalen zu und erstellen Sie die Dokumentmerkmalsdatei.  
WriteDocumentsToDatabase Ja Dokumente im Job in die Datenbank schreiben. Dieser Schritt weist die eindeutige Dokument-ID zu, die zur Nachverfolgung der Dokumente verwendet wird.
Zusammensetzungsphase
ChangeJobType Ja (siehe Anmerkungen) Zu einem neuen Workflow ändern. Wenn Sie nur einen Workflow erstellen, beziehen Sie diesen Schritt nicht mit ein, und beziehen Sie alle im Produktions-Workflow angezeigten Schritte in diesen Workflow mit ein.
Druckphase
Phase "Kuvertierung"
Phase "Abschluss"
RemoveJobs Nein   Jobs durchlaufen diesen Schritt nicht, wenn sich der Schritt ChangeJobType im Workflow befindet.
Schritte im Produktions-Workflow enthält die erforderlichen und optionalen Schritte für die Kuvertierung im Produktionsworkflow.
Schritte im Produktions-Workflow
Schrittvorlage Erforderlich Kurzbeschreibung Anmerkungen
Phase "Empfang"
SetJobPropsFromTextFile Ja Werte von Jobmerkmalen über eine Textdatei festlegen, die die Eingabedatei begleitet. Jobmerkmale, die der Original-Workflow festlegt, bleiben festgelegt. Schritte oder Regeln, die im Produktions-Workflow verarbeitet werden, können neue Jobmerkmale festlegen. Sie können jedoch Werte von Jobmerkmalen, die im Original-Workflow festgelegt wurden, nicht ändern.
Vorbereitungsphase
Zusammensetzungsphase
SetInsertProperties Ja Kuvertiereinheiten-Dokumentmerkmale festlegen.  
BuildPDFFromDocuments Ja Erstellen Sie einen PDF-Job. Übernehmen Sie zudem die Änderungen in den RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Steuerdateien. Die RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Steuerdateien können vorhandene Kuvertiereinheiten-Steuerinformationen (beispielsweise OMR-Marken) verdecken und neue Barcodes und OMR-Marken für die Kuvertierung erstellen.
Druckphase
CountPages Ja Seiten physischen Blättern zuordnen.  
CreatePageRanges Ja Erneuten Druck eines Teils des Jobs aktivieren.  
PrintJobs Ja Job an den Drucker senden.  
Phase "Kuvertierung"
WriteInserterControlFile Nein (siehe Anmerkungen) Kuvertiereinheiten-Steuerdatei für den Job schreiben. Dieser Schritt ist für dateibasierte Kuvertiereinheiten erforderlich.

Wenn der Kuvertiereinheitenbediener Jobs lädt, bevor das Drucken abgeschlossen ist, verschieben Sie die Schritte WriteInserterControlFile und SendInserterControlFile vor den Schritt PrintJobs.

SendInserterControlFile Nein (siehe Anmerkungen) Kuvertiereinheiten-Steuerdatei an Kuvertiereinheiten-Controller senden. Dieser Schritt ist für dateibasierte Kuvertiereinheiten erforderlich.
InsertJobs Ja Job für Kuvertierung verarbeiten. Wählt den Kuvertiereinheiten-Controller in diesem Schritt aus. Geben Sie zudem den Jobnamen der Kuvertiereinheit an, wenn er nicht mit der RICOH ProcessDirector-Jobnummer identisch ist.
Abgleichen Ja Feststellen, welche Dokumente erneut gedruckt werden sollen. Manuellen oder automatischen Abgleich in diesem Schritt auswählen. Außerdem den Drucker für den erneuten Druck von Dokumenten auswählen, die nach dem Kuvertieren beschädigt sind.
CreateInserterReprints Ja Dokumente in demselben Job erneut drucken (Geschlossene Schleife als Methode zum erneuten Drucken) oder einen untergeordneten Job erstellen, der die erneut zu druckenden Dokumente enthält (Offene Schleife als Methode zum erneuten Drucken).  
Phase "Abschluss"
RetainCompletedJobs Nein Job für den angegebenen Aufbewahrungszeitraum im System aufbewahren.  
RemoveJobs Ja Den Job aus dem System entfernen.  

1.3.5.9.11 AFP-Workflows für die Inserter-Funktion

Die vollständige Kuvertiereinheiten-Funktion stellt Musterworkflows bereit, die die Schritte enthalten, die zum Empfangen und Vorbereiten von Jobs für das Kuvertieren, für das Drucken der Jobs, für das Senden von Kuvertiereinheiten-Steuerdateien an den Kuvertiereinheiten-Controller, für das Lesen von Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien und für das Abgleichen von Jobs nach dem Abschluss der Kuvertierung erforderlich sind. Kopieren und bearbeiten Sie diese Workflows für Ihre Umgebung. Oder fügen Sie die Schritte in den Workflows zu Ihren vorhandenen Workflows hinzu.
    Hinweis:
  • Wenn Sie Phasennamen in Ihrem System angepasst haben, stimmen die Phasennamen in diesem Thema unter Umständen nicht mit den Namen in Ihrem System überein.

Wenn der Kuvertiereinheiten-Controller die Methode Offene Schleife zum erneuten Drucken angibt, sind zwei Workflows erforderlich:

  • Originaler Workflow: Dieser Workflow wird Jobs zugeordnet, die in das System eintreten. Er enthält Schritte in den Phasen Empfang und Vorbereitung.
  • Produktions-Workflow: Dieser Workflow enthält Schritte in den Phasen Zusammensetzung, Druck, Kuvertierung und Abschluss.
Es sind zwei Workflows erforderlich, wenn Sie die Methode Offene Schleife zum erneuten Drucken verwenden, da RICOH ProcessDirector einen untergeordneten Job erstellt, der die erneut zu druckenden Dokumente enthält. Der untergeordnete Job startet die Verarbeitung am Anfang des Produktions-Workflows. Daher darf der Produktions-Workflow nur die Schritte enthalten, die zur Verarbeitung des untergeordneten Jobs erforderlich sind.

Wenn der Kuvertiereinheiten-Controller die Methode der geschlossenen Schleife zum erneuten Drucken angibt, ist nur ein einziger Workflow erforderlich. Der Workflow enthält alle Schritte von der Phase Empfang bis zu der Phase Abschluss. Die Verwendung von zwei Workflows ist eine Option. Verwenden Sie beispielsweise zwei Workflows, wenn viele Jobs allgemeine Verarbeitungsschritte in den Phasen Empfang, Vorbereitung und Zusammensetzung, aber unterschiedliche Verarbeitungsschritte in den Phasen Druck, Kuvertierung und Abschluss verwenden.

Das Inserter-Feature stellt folgende AFP-Workflows bereit:

  • ReceiveInsert_I: Enthält Schritte in den Phasen Empfang und Vorbereitung. In der Phase Zusammensetzung ändert sich dieser in den Workflow PrintInsert_I.
  • PrintInsert_I: Enthält Schritte in den Phasen Zusammensetzung, Druck, Kuvertierung und Abschluss. Er enthält keine Schritte zum Schreiben und Senden von Kuvertiereinheiten-Steuerdateien.
  • ReceiveInsert_II: Enthält Schritte in den Phasen Empfang und Vorbereitung. In der Phase Zusammensetzung ändert sich dieser in den Workflow PrintInsert_II.
  • PrintInsert_II: Enthält Schritte in den Phasen Zusammensetzung, Druck, Kuvertierung und Abschluss. Er enthält Schritte zum Schreiben und Senden von Kuvertiereinheiten-Steuerdateien (für dateibasierte Kuvertiereinheiten erforderlich).
    Hinweis:
  • Benutzen Sie die Workflows ReceiveInsert_I und PrintInsert_I nur für Kuvertiereinheiten, für die keine Kuvertiereinheiten-Steuerdateien erforderlich sind.

In dieser Tabelle sind die erforderlichen und optionalen Schritte aufgeführt, die sich im Original-Workflow auf die Kuvertierung beziehen.

Schritte im Original-Workflow
Schrittvorlage Erforderlich Kurzbeschreibung Anmerkungen
Phase "Empfang"
SetJobPropsFromTextFile Ja Werte von Jobmerkmalen über eine Textdatei festlegen, die die Eingabedatei begleitet.  
DetectInputDataStream Nein (siehe Anmerkungen) Format des Eingabedatenstroms erkennen. Dieser Schritt ist erforderlich, wenn der Schritt SetJobPropsFromTextFile das Format des Eingabedatenstroms nicht angibt.
Vorbereitungsphase
ConvertLineDataJobIntoAFP Nein (siehe Anmerkungen) Zeilendaten in AFP-Format konvertieren. Dieser Schritt ist erforderlich, wenn die Eingabedateien Zeilendaten oder Daten im gemischten Modus enthalten.
IndexAFP Nein (siehe Anmerkungen) AFP-Seitengruppen und -Indexkennzeichen erstellen. Dieser Schritt ist erforderlich, wenn die Eingabe-AFP-Dateien nicht bereits AFP-Seitengruppen enthalten, die die Grenzen der Dokumente (Poststücke) definieren. Verwenden Sie den Modus AFP Indexer von RICOH Visual Workbench.
EditAFP Nein Barcodes und verdeckte Bereiche erstellen. Dieser Schritt kann Barcodes wie beispielsweise Intelligent Mail-Barcodes (IMBs) erstellen. Die Funktion AFP Editor stellt diese Schrittvorlage bereit.
    Hinweis:
  • Wollen Sie Barcodes für die Kuvertierung erstellen, die Dokumentmerkmale enthalten, geben Sie eine Enhance-AFP-Steuerdatei in dem Schritt BuildAFPFromDocuments an.
UseInlineFormDefinition Nein (siehe Anmerkungen) Inline-Formdef verwenden, wenn eine Inline-Formdef vorhanden ist. Dieser Schritt ist erforderlich, wenn Jobs Inline-Formdefs verwenden. Sie können diesen Schritt jedoch auch dann aufnehmen, wenn einige Jobs keine Inline-Formdefs enthalten.
EnableRepositioning Ja Logische Seiten physischen Blättern zuordnen.  
IdentifyDocuments Ja Ordnen Sie Dokumentmerkmalen Indexkennzeichen zu und erstellen Sie die Dokumentmerkmalsdatei.  
WriteDocumentsToDatabase Ja Dokumente im Job in die Datenbank schreiben. Dieser Schritt weist die eindeutige Dokument-ID zu, die zur Nachverfolgung der Dokumente verwendet wird.
Zusammensetzungsphase
ChangeJobType Ja (siehe Anmerkungen) Zu einem neuen Workflow ändern. Wenn Sie nur einen Workflow erstellen, beziehen Sie diesen Schritt nicht mit ein, und beziehen Sie alle im Produktions-Workflow angezeigten Schritte in diesen Workflow mit ein.
Druckphase
Phase "Kuvertierung"
Phase "Abschluss"
RemoveJobs Nein   Jobs durchlaufen diesen Schritt nicht, wenn sich der Schritt ChangeJobType im Workflow befindet.

In der untenstehenden Tabelle sind die erforderlichen und optionalen Schritte aufgeführt, die sich im Produktions-Workflow auf die Kuvertierung beziehen.

Schritte im Produktions-Workflow
Schrittvorlage Erforderlich Kurzbeschreibung Anmerkungen
Phase "Empfang"
SetJobPropsFromTextFile Ja Werte von Jobmerkmalen über eine Textdatei festlegen, die die Eingabedatei begleitet. Jobmerkmale, die der Original-Workflow festlegt, bleiben festgelegt. Schritte oder Regeln, die im Produktions-Workflow verarbeitet werden, können neue Jobmerkmale festlegen. Sie können jedoch Werte von Jobmerkmalen, die im Original-Workflow festgelegt wurden, nicht ändern.
Vorbereitungsphase
Zusammensetzungsphase
SetInsertProperties Ja Kuvertiereinheiten-Dokumentmerkmale festlegen.  
BuildAFPFromDocuments Ja AFP-Job erstellen. Auch Änderungen in der Enhance-AFP-Steuerdatei vornehmen. Die Enhance-AFP-Steuerdatei kann vorhandene Kuvertiereinheiten-Steuerinformationen (beispielsweise OMR-Marken) verdecken und neue Barcodes für die Kuvertierung erstellen.
Druckphase
UseInlineFormDefinition Nein (siehe Anmerkungen) Inline-Formdef verwenden, wenn eine Inline-Formdef vorhanden ist. Dieser Schritt ist erforderlich, wenn Jobs Inline-Formdefs enthalten, auch wenn dieser Schritt sich auch im Original-Workflow befindet.
EnableRepositioning Ja Logische Seiten physischen Blättern zuordnen.  
CreatePageRanges Ja Erneuten Druck eines Teils des Jobs aktivieren.  
PrintJobs Ja Job an den Drucker senden.  
Phase "Kuvertierung"
WriteInserterControlFile Nein (siehe Anmerkungen) Kuvertiereinheiten-Steuerdatei für den Job schreiben. Dieser Schritt ist für dateibasierte Kuvertiereinheiten erforderlich.

Wenn der Kuvertiereinheitenbediener Jobs lädt, bevor das Drucken abgeschlossen ist, verschieben Sie die Schritte WriteInserterControlFile und SendInserterControlFile vor den Schritt PrintJobs.

SendInserterControlFile Nein (siehe Anmerkungen) Kuvertiereinheiten-Steuerdatei an Kuvertiereinheiten-Controller senden. Dieser Schritt ist für dateibasierte Kuvertiereinheiten erforderlich.
InsertJobs Ja Job für Kuvertierung verarbeiten. Wählt den Kuvertiereinheiten-Controller in diesem Schritt aus. Geben Sie zudem den Jobnamen der Kuvertiereinheit an, wenn er nicht mit der RICOH ProcessDirector-Jobnummer identisch ist.
Abgleichen Ja Feststellen, welche Dokumente erneut gedruckt werden sollen. Manuellen oder automatischen Abgleich in diesem Schritt auswählen. Außerdem den Drucker für den erneuten Druck von Dokumenten auswählen, die nach dem Kuvertieren beschädigt sind.
CreateInserterReprints Ja Dokumente in demselben Job erneut drucken (Geschlossene Schleife als Methode zum erneuten Drucken) oder einen untergeordneten Job erstellen, der die erneut zu druckenden Dokumente enthält (Offene Schleife als Methode zum erneuten Drucken).  
Phase "Abschluss"
RetainCompletedJobs Nein Job für den angegebenen Aufbewahrungszeitraum im System aufbewahren.  
RemoveJobs Ja Den Job aus dem System entfernen.  

1.3.5.10 Konfigurieren von Medien

RICOH ProcessDirector verfügt über verschiedene Medieneinstellungen, die Sie als Hilfe verwenden können, um die Mediennamen für Drucker zu standardisieren. Sie können auch RICOH ProcessDirector konfigurieren, die Produkt-IDs für den Medienabgleich verwenden. Nach der Konfiguration von Medien lassen sich die von einem Job angeforderten Medien zuverlässig mit Medien abgleichen, die im Drucker verfügbar sind, der ausgewählt wurde, um den Job zu drucken.

1.3.5.10.1 Medienobjekte definieren

Medienobjekte stellen Druckmedien (Papier, Formulare, Umschläge usw.) dar, auf denen Jobs gedruckt werden können. RICOH ProcessDirector benutzt Medienobjekte zum Planen von Jobs für Drucker.

RICOH ProcessDirector hat zwei Arten von Medienobjekten:

  • Systemmedien

    Stellt das Material dar, das für Jobs angegeben ist und für alle Drucker verwendet werden kann.

  • Druckermedien

    Stellt die Medien dar, die mit einem bestimmten Drucker verwendet werden.

Systemmedien und Druckermedien können unterschiedliche Namen für dasselbe physische Material haben. Wenn die Mediennamen unterschiedlich sind, können Sie eine Medienzuordnung erstellen, um anzuzeigen, dass sie dieselben physischen Medien darstellen. Für die meisten Druckertypen legen Sie das Merkmal Zu verwendende Medien fest, um anzugeben, welche Mediennamen an diesen Drucker mit Jobs gesendet werden sollen.

RICOH ProcessDirector kann Medienobjekte automatisch erstellen, wenn Ihr Drucker Medieninformationen erkennen kann. RICOH ProcessDirector stellt auch verschiedene Systemmedienobjekte bereit. Sie können Änderungen an den Merkmalen dieser Medienobjekte vornehmen und sie in Ihrer Installation verwenden. Sie können Medienobjekte zudem kopieren, um neue Medienobjekte zu erstellen.

1.3.5.10.1.1 Medienobjekte automatisch erstellen

Wenn Sie einen Ricoh PDF-Drucker verwenden oder wenn Ihre Drucker Medieninformationen erkennen und über SNMP oder JMF senden können, kann RICOH ProcessDirector automatisch Medienobjekte erstellen. Der PCLOut-Druckertyp ist der einzige Drucker, der keine Medieninformationen erkennen kann. PCLOut-Drucker haben die Funktion"AFP-Unterstützung".

Für alle Druckertypen kann RICOH ProcessDirector SNMP nutzen, um die derzeit im Drucker eingelegten Medien abzurufen. Erhält RICOH ProcessDirector nicht alle Informationen, die Sie auf der Seite Medieneinstellungen im Abschnitt Medienverwaltung angeben, müssen Sie das Medienobjekt durch Hinzufügen der fehlenden Informationen erstellen. Wenn Sie z. B. Größen-, Farb- und Schriftstärkewerte für die Identifikation von Medien verwenden, Ihr Drucker jedoch nur einen Größenwert bereitstellt, müssen Sie die Farb- und Schriftstärkewerte hinzufügen.

Für Ricoh TotalFlow-Drucker fordert RICOH ProcessDirector derzeit nur Medien über SNMP an, nicht über JMF.

Für Ricoh PDF-Drucker fordert RICOH ProcessDirector die Medieninformationen automatisch mithilfe von JMF vom Drucker an. Je nach der Art und der Version des Controllers auf dem Drucker können bis zu drei Medienlisten zurückgegeben werden: Standardmedien, Katalogmedien und eingelegte Medien. RICOH ProcessDirector vergleicht die Medien in den Listen mit vorhandenen Medienobjekten nach Namen. Bei Namen, die übereinstimmen, aktualisiert RICOH ProcessDirector die Merkmale des Medienobjekts auf die vom Drucker zurückgegebenen Werte. Bei Namen, die nicht übereinstimmen, erstellt RICOH ProcessDirector ein neues Medienobjekt.

    Hinweis:
  • Bei einigen Druckermodellen sind Zeichen in den Mediennamen zulässig, die nicht in RICOH ProcessDirector-Mediennamen unterstützt werden, z. B. ? und #. Wenn RICOH ProcessDirector eines dieser Zeichen in einem Mediennamen findet, wird das Zeichen durch einen Unterstrich ersetzt.

Mit JMF kann RICOH ProcessDirector zusätzliche Medienmerkmalwerte abrufen, die auf dem Drucker definiert sind und von RICOH ProcessDirector unterstützt werden. Wenn eine geladene Medienliste nicht vom Drucker zurückgegeben wird, fordert RICOH ProcessDirector die Informationen zu eingelegten Medien mithilfe von SNMP an. Um festzustellen, welche Medienlisten Ihr Druckermodell zurückgibt, sehen Sie in der Datei readme.txt auf dem primären Computer unter C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\pc nach.

Die Medienlisten werden aktualisiert, wenn eine Änderung am Drucker vorgenommen wird, wenn z. B. neue Medien eingelegt werden oder wenn der Medienkatalog auf dem Drucker aktualisiert wird. Wenn die Liste aktualisiert wird, werden Änderungen in den Medienobjekten in RICOH ProcessDirector mit den neuesten Informationen aus dem Drucker überschrieben. Wenn Ihre Drucker als Ricoh PDF-Drucker definiert sind, empfehlen wir das Verwalten von Medien auf dem Drucker statt in RICOH ProcessDirector.

Nach der Erstellung Ihrer Medienobjekte, kann RICOH ProcessDirector diese benutzen, um die verfügbaren Medieneingabefächer der Druckers mit den für einen Job angeforderten Medien abzugleichen.

Wenn Sie SNMP verwenden oder Ihr Drucker keine Listen mit eingelegten Medien mithilfe von JMF sendet, erstellen Sie Medienobjekte mithilfe dieses Vorgangs. Wenn Sie erstmals Ihre Medienliste ausfüllen, wiederholen Sie diesen Einlegevorgang bei allen Medien, die Sie verwenden.

So erstellen Sie Medienobjekte automatisch:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Medien Medieneinstellungen.
  3. Klicken Sie im Abschnitt Medienverwaltung auf Nach Medienprodukt-ID oder Medienname, wenn der Drucker nach Produkt-ID oder Namen plant, bzw. Ausgewählte Merkmale verwenden, wenn der Drucker nach Merkmalen plant.
  4. Wenn Sie Ausgewählte Merkmale verwenden auswählen, wählen Sie die Merkmale aus, die Sie zur Unterscheidung von Medien verwenden.
    Wählen Sie beispielsweise Medienfarbe und Mediengewicht aus, wenn Sie Medien nach Größe und Gewicht unterscheiden.
  5. Klicken Sie auf SPEICHERN.
  6. Laden Sie in den Eingabefächern die Medien, für die RICOH ProcessDirector Medienobjekte erstellen soll.
  7. Erstellen Sie Medienobjekte für einen neuen Drucker, definieren Sie die Druckereinheit.
    Stellen Sie sicher, dass die Merkmale SNMP verwenden und Fachinformationen vom Drucker abrufen auf Ja festgelegt sind.
    RICOH ProcessDirector versucht für alle in den Eingabefächern geladenen Medien Medienobjekte zu erstellen.
  8. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in der Druckertabelle auf den Drucker und wählen Sie Fächer anzeigen aus.
    Hat der Drucker alle Merkmale berichtet, die Sie zur Unterscheidung von Medien ausgewählt haben, werden in der Spalte Fachmedien die Namen der erstellten Medienobjekte angezeigt. Fahren Sie mit Schritt 10 fort.
  9. Hat der Drucker nicht alle Merkmale berichtet, die Sie zur Unterscheidung von Medien ausgewählt haben, werden keine Medienobjekte erstellt. Sie können Druckermedienobjekte manuell erstellen und als in den Fächern verfügbar einrichten.
    1. Klicken Sie auf Medien hinzufügen.
    2. Geben Sie einen Mediennamen ein.
    3. Erfassen Sie die benötigten und optionalen Merkmale zur Unterscheidung von Medien.
    4. Klicken Sie auf OK.
    5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Fach mit den Medien und wählen Sie Fachmedien festlegen aus.
    6. Wählen Sie in der Liste der Fachmedien die soeben erstellten Medien aus und klicken Sie auf OK.
    7. Wiederholen Sie dies für andere Medienobjekte, die aktualisiert werden müssen.
    8. Klicken Sie auf Schließen.
  10. Wenn der Drucker alle Merkmale zur Unterscheidung von Medien meldet, laden Sie mehr Medien ein, für die Sie RICOH ProcessDirector-Medienobjekte erstellen möchten.
  11. Haben Sie zwei oder mehr Drucker, erstellen Sie für jeden Drucker Medienobjekte.
  12. Überprüfen Sie alle von RICOH ProcessDirector erstellten Medienobjekte. Ändern Sie den Namen des Medienobjekts so, dass Ihr Bediener ihn versteht:
    1. Klicken Sie auf der Seite Verwaltung auf Medien Systemmedien oder Medien Druckermedien.
    2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Medienobjekt, und wählen Sie Umbenennen aus.
    3. Geben Sie einen neuen Namen ein, und klicken Sie auf OK.
    Geben Sie nur den Namen aus dem Medienkatalog an. Wenn Sie auf OK klicken, fügt RICOH ProcessDirector den Druckernamen und einen Punkt am Anfang des Mediennamens hinzu.
  13. Wenn Sie die gleichen Medien in verschiedene Drucker einlegen und RICOH ProcessDirector verschiedene Druckermedienobjekte erstellt, können Sie alle dem gleichen Systemmedienobjekt zuordnen. So ordnen Sie Druckermedien Systemmedien zu:
    1. Klicken Sie auf der Seite Verwaltung auf Medien Medienzuordnung.
    2. Klicken Sie auf Hinzufügen.
    3. Wählen Sie die Systemmedien aus, die Sie zuordnen möchten.
    4. Wählen Sie den Drucker und die Druckermedien aus, das mit dem die Systemmedien verknüpft werden sollen.
    5. Klicken Sie auf OK.
    6. Wiederholen Sie dies für jedes Druckermedium.
Jetzt können Sie Druckjobs basierend auf den im Drucker vorhandenen Medien planen. Kann Ihr Drucker Informationen an RICOH ProcessDirector über SNMP oder JMF senden, können Sie den Drucker so konfigurieren, dass Jobs geplant werden, die automatisch den im Drucker geladenen Medien entsprechen.

1.3.5.10.1.2 Medienobjekte manuell erstellen

Benötigen Sie ein Medienobjekt, das im Vergleich zu bereitgestellten oder vorhandenen Medienobjekten verschiedene Merkmale aufweist, können Sie ein neues Medienobjekt erstellen.
Gehen Sie wie folgt vor, um ein Medienobjekt manuell zu erstellen:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Medien Systemmedien oder Medien Druckermedien.
  3. Klicken Sie auf Hinzufügen.
  4. Geben Sie die erforderlichen und optionalen Merkmale ein, die korrigiert werden müssen, damit sie in Ihrer Umgebung übereinstimmen.
  5. Klicken Sie auf OK.
Hinweis: Sie können Einträge in der Medien-Tabelle in eine durch Kommas getrennte Werte-Datei (CSV-Datei) exportieren. Klicken Sie auf die Menü "Zahnrad" in der oberen rechten Ecke der Seite, und wählen Sie Tabelle in eine CSV-Datei exportieren. Die exportierte Liste enthält nur Einträge für Medien, die mit allen derzeit gesetzten Filtern übereinstimmen. Geben Sie beispielsweise A4 in das Filterfeld Trichtersymbol ein. Die Liste in der CSV-Datei enthält nur die Einträge für Medien mit A4 im Mediennamen, in der Beschreibung oder in den Typ-Details. Die Einträge sind nach Namen sortiert.

1.3.5.10.1.3 Bereitgestellte Medienobjekte verwenden

RICOH ProcessDirector stellt verschiedene vordefinierte Systemmedienobjekte zur Verfügung. Sie können die Merkmale der vordefinierten Medienobjekte ändern und die Medienobjekte dann in Ihrer Umgebung verwenden.

Gehen Sie wie folgt vor, um ein bereitgestelltes Medienobjekt zu ändern:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Medien Systemmedien.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Medienobjekt, das Sie ändern möchten, und wählen Sie Merkmale aus.
  4. Ändern Sie die erforderlichen und optionalen Merkmale, die korrigiert werden müssen, damit sie in Ihrer Umgebung übereinstimmen.
  5. Klicken Sie auf OK.

1.3.5.10.1.4 Medienobjekte kopieren

Sie können ein Medienobjekt kopieren und als Schablone zum Erstellen eines anderen Medienobjekts verwenden. Durch das Kopieren von Medienobjekten können Sie Zeit sparen, insbesondere dann, wenn Sie mehrere Medienobjekte mit ähnlichen Merkmalen erstellen müssen.
Gehen Sie wie folgt vor, um ein Medienobjekt zu kopieren:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Medien Systemmedien oder Medien Druckermedien.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Medienobjekt, das Sie kopieren möchten, und wählen Sie Kopieren aus.
  4. Geben Sie die erforderlichen und optionalen Merkmale ein, die korrigiert werden müssen, damit sie in Ihrer Umgebung übereinstimmen.
    Wenn Sie ein Druckermedium kopieren, können Sie den Drucker ändern, dem die Medien zugeordnet sind. Wenn Sie die Medien speichern, wird der Name des neuen Druckers an die Vorderseite des Mediennamens hinzugefügt. Wir empfehlen, den ursprünglichen Druckernamen aus dem Wert Mediennamen zu entfernen.
  5. Klicken Sie auf OK.

1.3.5.10.1.5 Verwenden von Medien mit elektronischen Formularen

Medienobjekte können elektronische Formulare verwenden. Mit elektronischen Formularen können Sie Jobs drucken, die zuvor vorgedruckte Formulare auf Normalpapier voraussetzten. Sie verknüpfen eine PDF-Seite mit dem elektronischen Äquivalent der vorgedruckten Formulardaten mit allen Seiten eines Medienobjekts.

Die Merkmale für das elektronische Formular des Medienobjekts werden verwendet, wenn Jobs einen Schritt durchlaufen, der auf der Schrittschablone CombinePDFWithForm oder CombineAFPWithForm basieren. Diese Schritte kombinieren elektronische Formulare mit PDF- oder AFP-Jobdaten.

1.3.5.10.2 Einrichten von Toleranzen für Medienobjekte

Das Einrichten von Toleranzwerten für die Mediengröße, das Gewicht und den Altpapieranteil ermöglicht RICOH ProcessDirector die Berücksichtigung geringer Unterschiede bei den Werten, die unterschiedliche Drucker für die gleichen Medien berichten.

Werden im Eingabefach eines Druckers neue Medien eingelegt, vergleicht RICOH ProcessDirector die Medienwerte mit vorhandenen Medienobjekten. Merkmalwerte für die Medienhöhe, -breite, -gewicht und den Altpapieranteil gelten als genaue Entsprechung, wenn sie zwischen angegebenen Toleranzwerten liegen. Wenn die Werte nicht mit vorhandenen Objekten übereinstimmen, fügt RICOH ProcessDirector ein neues Medienobjekt mit diesen Werten hinzu. Wenn Sie einen Ricoh PDF-Drucker verwenden, der Informationen zu Medien in JMF zurückgibt, werden die Toleranzwerte beim Vergleich von Medienobjekten nicht berücksichtigt.

So richten Sie Toleranzwerte für Medienobjekte ein:
  1. Bestimmen Sie die Größe, das Gewicht und den Altpapieranteil für verschiedene Medienobjekte, die RICOH ProcessDirector als gleiches Medienobjekt erkennen soll.
    Ein Drucker berichtet z. B. das Gewicht von Normalpapier im Format Letter mit 81 gsm. Ein anderer Drucker berichtet 80 gsm. Ein dritter Drucker berichtet 83 gsm. Wenn das Merkmal Mediengewicht des Medienobjekts 81 gsm beträgt, richten Sie das Merkmal Gewichtstoleranz auf mindestens 2 gsm ein. RICOH ProcessDirector legt dann die gleichen Normalmedien im Format Letter für alle drei Drucker fest.
  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  3. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Medien Medieneinstellungen.
  4. Geben Sie Werte für Größentoleranz, Gewichtstoleranz und Altpapiertoleranz ein.
  5. Klicken Sie auf SPEICHERN.

1.3.5.10.3 Konfiguration von Druckern für den automatischen Medienabgleich

Wenn Ihr Drucker Medieninformationen erkennen und über SNMP oder JMF senden kann, kann RICOH ProcessDirector die von einem Job angeforderten Medien automatisch mit den Medien abgleichen, die in den Eingabefächern Ihres Druckers bereit sind.
Der automatische Medienabgleich ist nur für Drucksteuerungen mit direkten Druckerwarteschlangen nützlich. Werden von einem Controller Jobs für den späteren Druck in die Warteschlange gereiht, ändern sich die Medien in den Eingabefächern des Druckers ggf. in der Zeit, in der der Job an die Druckerwarteschlange gesendet und wenn der Job gedruckt wird.

Dieses Verfahren bezieht sich nicht auf PCLOut-Drucker. PCLOut-Drucker haben die Funktion"AFP-Unterstützung".

So können Sie einen Drucker konfigurieren, um Medien automatisch abzugleichen:
  1. Definieren Sie automatisch alle benötigten Medienobjekte.
    Wenn Ihr Drucker nicht alle benötigten Informationen an RICOH ProcessDirector senden kann, um Ihre Medienobjekte zu erstellen, können Sie den Drucker nicht für den automatischen Medienabgleich konfigurieren.
  2. So stellen Sie den automatischen Medienabgleich an:
    1. Wählen Sie im Druckerportlet den Drucker aus. Klicken Sie auf Aktionen Merkmale.
    2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Alle Registerkarten anzeigen, um das Notizbuch zu erweitern.
    3. Wenn der Drucker SNMP zum Erkennen von Medieninformationen verwendet, stellen Sie sicher, dass auf der Registerkarte SNMP die Merkmale SNMP verwenden und Fachinformationen aus dem Drucker auf Ja festgelegt sind.
      Überspringen Sie diesen Schritt, wenn Sie einen Ricoh PDF-Drucker konfigurieren, bei dem das Erkennen von Medieninformationen mithilfe von JMF unterstützt wird. RICOH ProcessDirector verwendet JMF für diese Drucker.
    4. Setzen Sie im Bereich Planung das Merkmal Unterstützte Medien auf Bereite Medienobjekte fest.
      Diese Einstellung begrenzt die vom Drucker unterstützten Medien auf diejenigen, die im Drucker eingelegt sind.
    5. Wählen Sie im Druckerportlet den Drucker aus. Klicken Sie auf Aktionen Fächer anzeigen.
Wenn RICOH ProcessDirector einen Job an einen Drucker sendet, überprüft der Drucker die im JDF-Job-Ticket angegebenen Medienmerkmale. Entsprechen die Medien in einem Eingabefach den Merkmalen, druckt der Drucker den Job.

1.3.5.10.4 Medienerkennung

Die Medienerkennung bezieht sich auf zwei Aktionen, die RICOH ProcessDirector beim Senden von Jobs an Einzelblattdrucker ausführen muss: Bestimmen, auf welches Medium ein Job gedruckt werden sollte, und Feststellen, welches Medium in einem Drucker eingelegt ist. Wenn RICOH ProcessDirector diese Informationen ermittelt, können die Jobs korrekt geplant werden.

RICOH ProcessDirector verwendet Medienobjekte zum Ermitteln und Abgleichen von Medien. Wie Druckerobjekte sind auch Medienobjekte Darstellungen physischer Objekte außerhalb des Systems. Jedes Medienobjekt steht für eine Art von Papier, Transparenz oder sonstigen Materialien, auf denen Ihre Drucker drucken können. Sie können Medienobjekte für jede Art von Medium definieren, die Sie in Ihrer Umgebung verwenden. RICOH ProcessDirector verwendet diese Medienobjekte zur Zuordnung der von einem Job angeforderten Medien zu dem physischen Medium, das im Drucker eingelegt ist.

RICOH ProcessDirector hat zwei Arten von Medienobjekten:

  • Systemmedien

    Stellt die Medien dar, die für Jobs angegeben sind und für alle Drucker verwendet werden können.

  • Druckermedien

    Stellt die Medien dar, die mit einem bestimmten Drucker verwendet werden.

Systemmedien und Druckermedien können unterschiedliche Namen für dasselbe physische Material haben. Wenn die Mediennamen unterschiedlich sind, können Sie eine Medienzuordnung erstellen, um anzuzeigen, dass sie dieselben physischen Medien darstellen. Für die meisten Druckertypen legen Sie das Merkmal Zu verwendende Medien fest, um anzugeben, welche Mediennamen an diesen Drucker mit Jobs gesendet werden sollen.

Wenn ein Job mit einem Job-Ticket übergeben wird, enthält das Job-Ticket in der Regel Informationen über das Medium, auf dem der Job gedruckt werden sollte. Diese Informationen können den Namen des angeforderten Mediums sowie Merkmale des Mediums, wie Größe und Farbe, enthalten. Die Medienerkennungsmethode bestimmt, wie das System diese Informationen interpretiert, um das Merkmal Medien für den Job festzulegen.

Die Medienerkennungsmethode wirkt sich auch darauf aus, wie das Merkmal Bereite Medien für einen Drucker festgelegt wird. Wenn ein Drucker SNMP oder JMF unterstützt, kann er Informationen über die in seine Fächer eingelegten Medien an RICOH ProcessDirector senden. Das System vergleicht die Informationen mit vorhandenen Medienobjekten, um ein passendes zu finden. Wenn ein passendes Objekt gefunden wird, wird der Name des passenden Objekts für den Wert des Merkmals Bereite Medien verwendet. Wenn keines der vorhandenen Objekte passt, erstellt RICOH ProcessDirector ein neues mit den festgelegten Werten und verwendet seinen Namen als Wert für die Eigenschaft Bereite Medien. Wenn die Eigenschaft Zu verwendende Medien auf Drucker festgelegt ist, erstellt RICOH ProcessDirector ein Druckermedienobjekt. Wenn es auf System festgelegt ist, erstellt RICOH ProcessDirector Systemmedien.

RICOH ProcessDirector bietet zwei Methoden der Medienerkennung:

  • Automatisiert

    Diese Option verwendet ein oder mehrere im Job-Ticket angegebene Medienmerkmale, um den Wert des Merkmals Medien für den Job zu ermitteln. RICOH ProcessDirector bewertet die Merkmalwerte im Job-Ticket und sucht nach einem Medienobjekt mit denselben Werten. Der Name des übereinstimmenden Medienobjekts wird als Wert des Merkmals Medien gespeichert.

    Wenn mehrere Medienobjekte mit den angegebenen Merkmalen übereinstimmen, verwendet RICOH ProcessDirector zusätzliche Logik, um den Wert auszuwählen, der am besten passt.

    Zudem kann RICOH ProcessDirector bei dieser Option SNMP oder JMF verwenden, um das Merkmal Bereite Medien für Drucker auf Basis der Merkmale des Mediums festzulegen und bei Bedarf Medienobjekte zu erstellen.

  • Manuell

    Diese Option verwendet den Namen des im Job-Ticket angegebenen Mediums als Wert für das Merkmal Medien für einen Job, ohne dabei andere Medienmerkmale zu prüfen.

    Sie müssen die Aktion Fächer anzeigen im Druckerobjekt verwenden, um die in den Drucker eingelegten Medien anzugeben.

    Wenn Ihre Drucker keine Überstützung für SNMP oder JMF bieten, müssen Sie die manuelle Einstellung verwenden.

Wenn das Merkmal Medien für einen Job und das Merkmal Bereite Medien für Drucker festgelegt sind, kann RICOH ProcessDirector den regulären Planungsprozess verwenden, um einen Job an den entsprechenden Drucker zu senden.

1.3.5.10.5 Konfigurieren zum Senden von Medien-Produkt-IDs an Ricoh PDF-Drucker

Wenn die Steuereinheit eines Ricoh PDF-Drucker Produkt-IDs verwenden kann, um Medien auszuwählen, können Sie RICOH ProcessDirector so konfigurieren, dass Produkt-IDs gesendet werden.
Da RICOH ProcessDirector Produkt-IDs in JDF-Job-Tickets sendet, muss die Eigenschaft Zu sendender Datenstrom für das Ricoh PDF-Drucker-Objekt auf JDF/PDF gesetzt werden.
So führen Sie die Konfiguration zum Senden von Medien-Produkt-IDs an Ricoh PDF-Drucker durch:
  • Wenn das Merkmal Zu verwendende Medien für Ihren Drucker auf Drucker festgelegt ist, legen Sie die Produkt-ID-Werte für die Druckermedienobjekte fest:
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
    2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Medien Druckermedien.
    3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das erste Medienobjekt, das Sie einer Produkt-ID zuweisen möchten, und wählen Sie Merkmale.
    4. Geben Sie einen Wert für das Merkmal Produkt-ID ein.
    5. Klicken Sie auf OK.
    6. Wiederholen Sie diese Schritte für jedes Druckermedienobjekt, das Sie einer Produkt-ID zuweisen möchten.
  • Wenn die Eigenschaft Zu verwendende Medien für Ihre Ricoh PDF-Drucker auf System festgelegt ist und alle dieselben Produkt-IDs für die Zuordnung von Medien verwenden, weisen Sie jedem Systemmedienobjekt eine Produkt-ID zu:
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
    2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Medien Systemmedien.
    3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das erste Medienobjekt, das Sie einer Produkt-ID zuweisen möchten, und wählen Sie Merkmale.
    4. Geben Sie einen Wert für das Merkmal Produkt-ID ein.
    5. Klicken Sie auf OK.
    6. Wiederholen Sie diese Schritte für jedes Systemmedienobjekt, das Sie einer Produkt-ID zuweisen möchten.
  • Wenn die Eigenschaft Zu verwendende Medien für Ihre Ricoh PDF-Drucker auf System festgelegt ist und einige von ihnen unterschiedliche Produkt-IDs für die Zuordnung von Medien verwenden, erstellen Sie die Datei mediamap.cfg. Benutzen Sie einen Editor, mit dem Text in UTF-8-Format gespeichert wird:
    1. Geben Sie in der ersten Zeile den Druckername-Wert ein, ein Komma, den Mediennamen für das Medienobjekt, ein Komma und die Produkt-ID für das Medienobjekt.

      Beispiel: Wenn der Drucker Name RicohPro9110 lautet, der Materialname A4 Blue und die Medien-Produkt-ID 39872, geben Sie Folgendes ein:

      • RicohPro9110,A4 Blue,39872

    2. Geben Sie in der nächsten Zeile einen anderen Wertesatz für Druckername, Medien und Produkt-ID ein.

      Beispiel: RicohPro9110, A4 Yellow,39865

      Um den Bezug zu erleichtern, empfehlen wir Ihnen, alle Zeilen für jeden Drucker in der Datei zusammen zu halten.

    3. Nachdem Sie die Linien eingegeben haben, die erforderlich sind, um die Mediennamen und Produkt-IDs für den ersten Drucker aufzulisten, geben Sie die erforderlichen Zeilen für den nächsten Drucker ein.

      Diese mediamap.cfg-Datei ordnet drei Mediennamen Produkt-IDs für den Ricoh Pro 9110-Drucker zu. Die Datei ordnet vier Mediennamen Produkt-IDs für den Ricoh Pro 8120-Drucker zu:

      • RicohPro9110,A4 Blue,39872
      • RicohPro9110, A4 Yellow,39865
      • RicohPro9110,A4 White,39798
      • RicohPro8120,A4 Blue,239872
      • RicohPro8120,A4 Ivory,239823
      • RicohPro8120,A4 White,239805
      • RicohPro8120,A4 Recycled,239910

    4. Benennen Sie die Datei mediamap.cfg, und speichern Sie die Datei im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\config als Textdatei im UTF-8-Format.

1.3.5.11 Standorte definieren

Standorte stellen die Orte dar, an denen die Drucker aufgestellt sind.

1.3.5.11.1 Standorte erstellen

Sie können Standorte für Objekte erstellen. Erstellen Sie z. B. Standorte für die unterschiedlichen Räume, Gebäude oder Standorte, wo sich Ihre Drucker und die ihnen zugeordneten Objekte befinden. RICOH ProcessDirector stellt keine vordefinierten Standorte bereit.
Gehen Sie wie folgt vor, um einen Standort zu erstellen:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Objekte Standorte.
  3. Klicken Sie auf Hinzufügen.
  4. Geben Sie die Merkmale ein.
  5. Klicken Sie auf OK.

Nachdem Sie Ihre Standorte definiert haben, legen Sie das Merkmal Standort für die Objekte fest, die Sie mithilfe von Standorten verwalten können.

    Hinweis:
  • Sie können Einträge in der Standort-Tabelle in eine durch Kommas getrennte Werte-Datei (CSV-Datei) exportieren. Klicken Sie auf die Menü "Zahnrad" in der oberen rechten Ecke der Seite, und wählen Sie Tabelle in eine CSV-Datei exportieren. Die exportierte Liste enthält nur Einträge für Standorte, die mit allen derzeit gesetzten Filtern übereinstimmen. Geben Sie beispielsweise New York in das Filterfeld Trichtersymbol ein. Die Liste in der CSV-Datei enthält nur die Einträge für Standorte mit New York im Standortnamen oder in der Beschreibung. Die Einträge sind sortiert nach Standortnamen.

1.3.5.11.2 Standorte kopieren

Sie können einen Standort kopieren, um die Kopie als Schablone zum Erstellen eines weiteren Standortes zu verwenden. Durch das Kopieren von Standorten können Sie Zeit sparen, insbesondere dann, wenn Sie mehrere Standorte mit ähnlichen Merkmalen erstellen müssen.
Gehen Sie wie folgt vor, um einen Standort zu kopieren:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Objekte Standorte.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Standort, den Sie kopieren möchten, und wählen Sie Kopieren aus.
  4. Geben Sie die Merkmale ein.
  5. Klicken Sie auf OK.
Nachdem Sie Ihre Standorte definiert haben, legen Sie das Merkmal Standort für die Objekte fest, die Sie mithilfe von Standorten verwalten können.

1.3.5.12 Verwendung von Workflows vorbereiten

Ein Workflow definiert eine Gruppe von Schritten, die ein Job im System durchläuft. Bei der Definition eines Workflows geben Sie an, welche Phasen und welche Schritte innerhalb dieser Phasen der Job während der Verarbeitung durchläuft.

1.3.5.12.1 Einen Workflow erstellen

RICOH ProcessDirector bietet mehrere Beispiel-Workflows. Um einen Workflow zu erstellen, können Sie einen dieser Workflows modifizieren oder, um einen Workflow zu erstellen, der einem bestehenden Workflow ähnlich ist, können Sie den bestehenden Workflow kopieren und bearbeiten. Sie können auch einen neuen Workflow erstellen, der nur zwei Schritte hat, SetJobPropsFromTextFile und RemoveJobs, mit einem Verbinder dazwischen.

Wir empfehlen, dass Sie Ihren Workflow planen, bevor Sie ihn erstellen. Legen Sie dar, welche Verarbeitungsschritte die Jobs durchlaufen, und achten Sie darauf, das die zum Erstellen dieser Schritte erforderlichen Schrittvorlagen vorhanden sind. Falls Schrittvorlagen, die Sie benötigen, nicht vorhanden sind, erstellen Sie diese bevor Sie den Workflow erstellen.

Um einen Workflow zu erstellen, der den Verarbeitungsschritten entspricht, die Ihre Jobs durchlaufen, können Sie den Verarbeitungsphasen Schritte in der Reihenfolge hinzufügen, in der sie von RICOH ProcessDirector ausgeführt werden sollen.

Schrittketten müssen einen Einstiegspunkt haben, d.&nbsp;h, einen einzelnen Schritt am Anfang der Schrittkette, den alle Jobs durchlaufen. Sie können jedoch mehrere Endpunkte oder Schritte ohne einen ausgehenden Anschluss aufweisen. Wenn eine Schrittkette in einen Workflow eingebunden ist, kann sie mit einem oder mehreren Schritten verbunden sein. Damit kann sie Jobs bearbeiten, die sowohl in die Schrittkette eingehen als auch diese verlassen. Wenn die Schrittkette mehrere Endpunkte hat, setzen alle Endpunkte die Verarbeitung nach dem ausgehenden Anschluss fort. Wenn es mehrere ausgehende Anschlüsse gibt, wird jeder Endpunkt anhand der Anschlüsse in der Reihenfolge der Ausführung bewertet und der Job geht ordnungsgemäß weiter.

    Hinweis:
  • Wir empfehlen dringend, dass alle Workflows mit einem Schritt SetJobPropsFromTextFile beginnen und mit einem Schritt RemoveJobs enden.
  • Wenn sie einem Workflow hinzugefügt werden, werden Schrittketten wie Schritte behandelt. Bei allen folgenden Aktionen gelten die Verweise auf Schritte auch für Schrittketten.
  • Wenn Dateien für Datenströme, die ein Workflow nicht unterstützt, in den Workflow kommen können, empfehlen wir Ihnen die folgenden bewährten Methoden:
    • Fügen Sie einen Schritt namens DetectInputDataStream nach dem Schritt SetJobPropsFromTextFile ein.
    • Fügen Sie nach dem Schritt DetectInputDataStream eine Abzweigung mit 1 Schritt ein: FailWithMessage. Legen Sie den Wert für das Merkmal Fehlermeldung auf Unerwarteter Datenstrom erkannt. Legen Sie auf dem Anschluss von Schritt DetectInputDataStream zum nächsten Schritt im Workflow eine bedingte Verarbeitungsregel, die die Eingabedatenströme definiert. Geben Sie beispielsweise an, dass das Merkmal EingabedatenstromPDF entspricht.
So erstellen Sie einen Workflow:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Workflows.
  3. Wählen Sie einen Workflow, den Sie als Modell verwenden möchten, und klicken Sie auf Kopieren.
      Hinweis:
    • Wenn Sie mit einem Workflow beginnen möchten, der zwei Schritte, SetJobPropsFromTextFile und RemoveJobs, mit einem Anschluss zwischen diesen besitzt, klicken Sie auf Hinzufügen.
  4. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie nach Bedarf andere Werte ein oder bearbeiten Sie Werte entsprechend, und klicken Sie anschließend auf Weiter.
    Die Schritte des Workflows werden im Workflow-Editor angezeigt.
  5. Prüfen Sie die Schritte in jeder Phase des Workflows.
    Die Verarbeitungsphasen im Basisprodukt sind Empfang, Vorbereitung, Druck und Abschluss. Einige Features fügen andere Phasen wie Zusammensetzung oder Kuvertierung hinzu.
      Hinweis:
    • Die Standardphasennamen können geändert werden, damit Sie zu den Funktionen passen, die Sie in den jeweiligen Phasen durchführen.
  6. Löschen Sie alle Schritte, die Sie nicht benötigen. Markieren Sie den Schritt und drücken Sie die Löschtaste oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt und wählen Sie Löschen.
  7. Fügen Sie jeden neuen Schritt oder jede neue Schrittkette hinzu:
    1. Klicken Sie zum Hinzufügen eines Schritts rechts oben im Workflow-Editor auf den Seitenbereich und navigieren Sie zu Schritte. Um eine Schrittkette hinzuzufügen, navigieren Sie zu Schrittketten.
        Hinweis:
      • Wollen Sie eine Schrittvorlage oder eine Schrittkette in die Liste der Favoriten aufnehmen, klicken Sie auf den grauen Stern neben diesem Element. Der Stern wird blau.
      • Um nur Ihre bevorzugten Schrittvorlagen oder Schrittketten anzuzeigen, klicken Sie auf den Stern in der Kopfzeile der Tabelle.
    2. Klicken Sie auf eine Schrittvorlage oder Schrittkette und ziehen Sie sie in den Workflow-Editor. Platzieren Sie den Schritt an der gewünschten Stelle. Wenn Sie einen Schritt auf einem Anschluss hinzufügen, teilt sich der Anschluss in zwei Teile, einen von der Quelle zum neuen Schritt und einen zum Zielschritt. Die Ausführungsreihenfolge der Anschlüsse aus der ursprünglichen Quelle bleibt auf den neuen Anschlüssen erhalten.
      • Wenn Sie den Schritt auf einem Anschluss ablegen, teilt sich der Anschluss in zwei Teile und der Schritt wird an diesem Punkt in den Workflow aufgenommen.
      • Wenn Sie einen Schritt direkt auf einem anderen Schritt ablegen, ersetzt der abgelegte Schritt den vorhandenen Schritt, nachdem Sie diese Aktion bestätigt haben. Der vorhandene Schritt wird aus dem Workflow entfernt.
      • Um eine weitere Instanz eines vorhandenen Schrittes im Workflow hinzuzufügen, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie Kopieren. Positionieren Sie Ihre Maus an der Stelle, an der Sie den Schritt platzieren möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie Einfügen.
        Hinweis:
      • Sie können denselben Namen für mehrere Schritte verwenden.

        Wenn Sie einen Schritt mit demselben Namen wie ein bereits vorhandener Schritt in derselben Verarbeitungsphase hinzufügen, weist RICOH ProcessDirector dem neuen Schritt einen Merkmalwert Schritt-ID zu. Am Ende des Schrittnamens des Wertes befindet sich eine Zahl, zum Beispiel AssignJobValues2.

        Jedes Mal, wenn Sie einen weiteren Schritt mit demselben Namen in derselben Phase hinzufügen, erhöht RICOH ProcessDirector die Zahl um 1, z. B. AssignJobValues3. Der Merkmalwert Schritt-ID wird im Schritt- und Jobmerkmal-Notizbuch, in Nachrichten und Systemprotokollen angezeigt.

  8. Verbinden Sie die Schritte:
    1. Bewegen Sie den Mauszeiger über den Rand des Schritts, der Aufträge an den neuen Schritt sendet. Klicken Sie auf einen markierten Abschnitt (), und halten Sie die Maustaste gedrückt, damit der Anschluss dargestellt wird.
    2. Ziehen Sie den Anschluss auf den Schritt, der Jobs vom neuen Schritt empfängt, und lassen Sie die Maustaste los.
        Hinweis:
      • Sie können den Anschluss oben, unten oder an beiden Seiten des Schritt anhängen oder über dem Mittelpunkt des Kreises freigeben.
        Wichtig:
      • Wenn ein Schritt die bedingte Verarbeitung verwendet, benutzt RICOH ProcessDirector die im Merkmal Reihenfolge der Ausführung festgelegten Werte der einzelnen Anschlüsse, um zu ermitteln, welcher der Anschlüsse zuerst auszuprobieren ist.

        Werden Jobs von einem Schritt an drei unterschiedliche Schritte gesendet, versucht RICOH ProcessDirector, die einzelnen Jobs über den Anschluss mit dem Wert 1 für das Merkmal Reihenfolge der Ausführung zu senden. Wenn der Job die Bedingungen für diesen Anschluss nicht erfüllt, versucht RICOH ProcessDirector, den Job über den Anschluss mit dem Wert 2 für das Merkmal Reihenfolge der Ausführung zu senden. Wenn ein Job auch diese Bedingungen nicht erfüllt, versucht RICOH ProcessDirector, den Job über den nächsten Anschluss in Reihenfolge der Ausführung zu senden.

        Wenn ein Anschluss alle Jobs verarbeitet, die die von dem anderen Anschluss festgelegten Bedingungen nicht erfüllen, müssen Sie sicherstellen, dass dieser Anschluss den höchsten Wert für das Merkmal Reihenfolge der Ausführung besitzt.

  9. Optional: Zum Hinzufügen einer Anmerkung:
    1. Klicken Sie im Workflow-Editor mit der rechten Maustaste und wählen Sie Anmerkung hinzufügen.
    2. Geben Sie Ihren Kommentar ein und klicken Sie auf Senden (), um die Anmerkung zu veröffentlichen.
      Die Anmerkung wird gespeichert und im Workflow sichtbar.
  10. Optional: Um das Layout der Schritte zu ändern, klicken Sie auf einen Schritt und ziehen Sie ihn an eine neue Position im Workflow-Editor. Die Anschlüsse positionieren sich selbst, wenn der Schritt verschoben wird.
  11. Optional: Um die Reihenfolge der Schritte zu ändern, klicken Sie auf die Pfeilspitze eines Anschlusses und verschieben Sie ihn zu einem anderen Schritt. Wiederholen Sie diesen Vorgang, bis alle Anschlüsse der neuen Route durch Ihre Schritte folgen. Ordnen Sie dann die Schritte im Workflow-Editor entsprechend der Schrittfolge neu an.
  12. Optional: Um eine Reihe von Schritten auszuwählen, die zusammenhängen, halten Sie die Umschalttaste gedrückt und ziehen Sie die Maus, um einen Rahmen um die Schritte zu ziehen, die Sie auswählen möchten. Lassen Sie die Maustaste los.

    Um eine Reihe von Schritten auszuwählen, die nicht zusammenhängen, halten Sie die Strg-Taste gedrückt. Halten Sie die Strg-Taste gedrückt und klicken Sie auf die Schritte, die Sie auswählen möchten.

    • Um eine ausgewählte Gruppe von verbundenen Schritten als Schrittkette zu speichern, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den markierten Bereich und wählen Sie Als Schrittkette speichern.
    • Um die markierte Gruppe zu verschieben, drücken Sie die linke Maustaste innerhalb des Kastens, ziehen Sie die Gruppe an die gewünschte Stelle und lassen Sie die Maustaste los.
    • Um die ausgewählte Gruppe zu löschen, drücken Sie die Löschtaste oder klicken Sie mit der rechten Maustaste in das Feld, um das Kontextmenü aufzurufen, und wählen Sie Löschen.
  13. Legen Sie Merkmalwerte für die einzelnen Schritte fest:
    1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt, und wählen Sie Merkmale.
    2. Geben Sie auf jeder Registerkarte im Notizbuch der Merkmale Werte für alle erforderlichen Merkmale ein, oder bearbeiten Sie sie.
      Durch ein Sternchen * wird angezeigt, dass ein Wert erforderlich ist.
    3. Geben Sie für die optionalen Merkmale, die Sie verwenden wollen, Werte ein, oder bearbeiten Sie bereits vorhandene Werte.
      Sie können auch Standardwerte für Jobmerkmale angeben, ohne jeden Schritt zu bearbeiten, und zwar mithilfe der Aktion Jobstandardwerte verwalten. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Workflow-Editor und wählen Sie Jobstandardwerte verwalten aus.
    4. Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf OK.
        Hinweis:
      • RICOH ProcessDirector merkt sich die Werte, die Sie für die jeweiligen Schritte eingeben, speichert sie aber erst, wenn Sie den Workflow speichern.
  14. Wenn ein Schritt Jobs an mehrere Schritte sendet, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf jeden Anschluss von dem sendenden Schritt an den empfangenden Schritt, und klicken Sie auf Merkmale. Legen Sie eine bedingte Verarbeitungsregel für den Anschluss fest, und klicken Sie auf OK.
  15. Um den Workflow zu speichern, klicken Sie auf Menü () in der oberen rechten Ecke und wählen Workflow speichern. Sie können einen unvollständigen Workflow speichern.
  16. Wenn Sie bereit sind, den Workflow zu verwenden, klicken Sie zum Aktivieren auf Menü () in der oberen rechten Ecke und wählen Sie Aktivieren.
    RICOH ProcessDirector validiert den Workflow, wenn Sie ihn aktivieren. Um gültig zu sein, muss nur ein Schritt den Workflow starten. Dieser Schritt empfängt keine Jobs von anderen Schritten. Alle anderen Schritte müssen Anschlüsse aufweisen, über die sie Jobs empfangen.
      Hinweis:
    • Benachrichtigungssymbole (Benachrichtigungssymbol) zeigen Schritte, die die Anforderungen nicht erfüllen.

1.3.5.12.2 Bedingte Verarbeitung zu einem Workflow hinzuzufügen

Sie können einem Workflow bedingte Verarbeitung hinzufügen, indem Sie Regeln für die Anschlüsse zwischen Schritten festlegen. So könnte beispielsweise eine Regel Jobs mit weniger als 20 Seiten festlegen. Der Anschluss mit dieser Regel sendet Jobs an Schritte, die einen Einzelblattdrucker anfordern. Ein anderer Anschluss sendet alle anderen Jobs an Schritte, die einen Drucker für Endlospapier anfordern.

Wir empfehlen, dass Sie Ihre bedingte Verarbeitung planen, bevor Sie Regeln festlegen. Legen Sie die Bedingungen dar, die für die einzelnen Verarbeitungspfade gelten. Wenn ein Schritt Jobs an verschiedene Schritte auf Basis von Bedingungen sendet, stellen Sie sicher, dass die bedingten Verarbeitungsregeln alle Jobs abdecken, die der Schritt empfängt.

Wenn ein Schritt bedingte Verarbeitung verwendet, um verschiedene Jobs an verschiedene Schritte zu senden, sollten die Anschlüsse sich gegenseitig ausschließende Regeln aufweisen. Wenn Sie alle Jobs, die nicht die Bedingungen für die anderen Anschlüsse erfüllen, über einen anderen Anschluss mit einer Regel senden, die keine Bedingungen aufweist, stellen Sie sicher, dass von allen Anschlüssen, die den Schritt verlassen, der höchste Wert für das Merkmal Reihenfolge der Ausführung für diesen Anschluss eingetragen ist.

So fügen Sie einem Workflow bedingte Verarbeitung hinzu:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie auf den Namen des Workflows mit Anschlüssen, die bedingte Verarbeitungsregeln benötigen.
  3. Optional: Deaktivieren Sie den Workflow, indem Sie auf den Schalter links neben dem Workflow-Namen klicken.
    Wenn Sie den Workflow während der Bearbeitung nicht deaktivieren, werden Jobs, die diesen Workflow verwenden, weiterhin durch die Schritte des Workflows geführt. Wenn Sie speichern, wird der Workflow vorübergehend deaktiviert und dann wieder aktiviert. Jobs, die in dem Workflow verarbeitet werden, könnten in eine fehlerhafte Situation geraten.
  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Anschluss, und wählen Sie Merkmale.
  5. Weisen Sie dem Anschluss eine bedingte Verarbeitungsregel zu:
    • Um eine neue Regel zu definieren, geben Sie einen Regelnamen ein.

      Wir empfehlen, dass Sie der Regel einen sehr kurzen Namen geben, der die Verarbeitung beschreibt. Der Name wird neben dem Anschluss im Workflow-Editor angezeigt.

    • Zur Verwendung vorhandener Regeln wählen Sie diese in der Liste Zu verwendende Regeln aus.
        Hinweis:
      • Wählen Sie eine vorhandene Regel aus, um sie als Vorlage für eine neue Regel zu verwenden. Ändern Sie den Namen der Regel, die Bedingungen oder beides.
      • Sie können mehrere Regeln mit dem gleichen Namen haben. Regeln mit dem gleichen Namen können unterschiedliche Bedingungen haben und Regeln mit unterschiedlichen Namen können die gleichen Bedingungen haben. Wenn Sie eine Regel mehreren Anschlüssen zuweisen und dann die Bedingungen für die Regel ändern, die einem Anschluss zugewiesen ist, ändern sich die Bedingungen für die Regel, die den anderen Anschlüssen zugewiesen sind, nicht.
  6. Wenn die Regel mehrere Bedingungen aufweist, geben Sie an, ob Alle, Beliebige oder eine Kombination der Bedingungen für den Anschluss gelten.
  7. Legen Sie die erste Bedingung über die Felder Merkmal, Vergleich und Wert fest.
    Bei Merkmalwerten muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden.
      Wichtig:
    • Der Wert Vergleich ungleich (!=) verarbeitet keine Jobs, die keinen Wert für das angegebene Merkmal haben. Um diese Jobs zu verarbeiten, wählen Sie den Wert Vergleich Nicht festgelegt aus.
    Beispielsweise wenn Sie Jobs mit weniger als 20 Seiten an Schritte senden möchten, die einen Einzelblattdrucker anfordern. Wählen Sie den Wert Gesamtzahl Seiten, den Vergleich kleiner als (<), und geben Sie als Wert 20 ein. Im Bereich Zusammenfassung wird eine Beschreibung der Regel angezeigt: Job.TotalPages < 20.
  8. Zum Festlegen einer anderen Bedingung klicken Sie auf Hinzufügen (), und verwenden Sie die Felder Merkmal, Vergleich und Wert.
    Zum Löschen einer Bedingung klicken Sie auf Löschen ().
  9. Wenn Sie das Festlegen von Bedingungen beendet haben, klicken Sie auf OK.
  10. Wiederholen Sie den oben beschriebenen Ablauf, um Regeln für andere Anschlüsse zuzuweisen, die Jobs vom selben Schritt senden.
    Wenn einer der Anschlusse keine Regel erfordert, da er alle Jobs, die die von den anderen Anschlüssen festgelegten Bedingungen nicht erfüllen, verarbeitet, empfehlen wir, dass Sie eine Regel mit einem Namen, aber ohne Bedingungen definieren. Wählen Sie einen Namen, der die Verarbeitung sinnvoll beschreibt, z. B.: anderweitig. Stellen Sie sicher, dass dieser Anschluss von allen Anschlüssen, die von dem Schritt abgehen, den höchsten Wert des Merkmals Reihenfolge der Ausführung hat, damit die Bedingungen für alle anderen Anschlüsse vor dieser ausgewertet werden. Die Reihenfolge der Ausführung wird auf der Beschriftung des Anschlusses vor dem Wert Regelname angezeigt.
  11. Navigieren Sie zu einem anderen Schritt mit Anschlüssen an mehrere Schritte, und wiederholen Sie den oben beschriebenen Vorgang.
  12. Wählen Sie nach Beendigung Workflow speichern im Menü "Mehr" links neben dem Workflownamen.
      Hinweis:
    • Wenn eine Regel keinem Anschluss zugewiesen ist, löscht RICOH ProcessDirector die Regel, wenn Sie den Workflow schließen.
  13. Aktivieren Sie den Workflow, und testen Sie ihn, um sicherzustellen, dass die bedingte Verarbeitung so funktioniert, wie Sie es erwarten. Übergeben Sie Jobs, die über alle Pfade gesendet werden.
Beispiele
Bedingte Verarbeitung nach Gesamtzahl Seiten in einem Job
Sie möchten Jobs mit weniger als 20 Seiten anders verarbeiten als Jobs mit 20 oder mehr Seiten. Jobs mit weniger als 20 Seiten könnten auf einem Einzelblattdrucker mit Ringbindung einseitig gedruckt werden. Jobs mit 20 oder mehr Seiten könnten beidseitig auf einem Drucker für Endlospapier mit perfekter Bindung gedruckt werden. In diesem Beispiel wird bedingte Verarbeitung im Beispiel-Workflow PDFProduction beschrieben.

Verwenden Sie bedingte Verarbeitung mit Anschlüssen an zwei Schritte, AssignJobValues und AssignJobValues2:

  • Erstellen Sie einen Anschluss an den Schritt AssignJobValues. Bitte setzen Sie unter Anschlussmerkmal den Wert des Merkmals Reihenfolge der Ausführung auf 1. Weisen Sie anschließend dem Anschluss eine Regel mit einer Bedingung zu: Gesamtzahl Seiten < 20. Benennen Sie die Regel: < 20pg.
  • Erstellen Sie als Letztes den Anschluss an den Schritt AssignJobValues2. Bitte setzen Sie unter Anschlussmerkmal den Wert des Merkmals Reihenfolge der Ausführung auf 2. Weisen Sie dann dem Anschluss eine Regel ohne Bedingungen zu. Benennen Sie die Regel: anderweitig.

Wenn Sie Jobs über den Workflow PDFProduction senden, prüft RICOH ProcessDirector zuerst, ob der Job weniger als 20 Seiten hat. Ist dies der Fall, sendet RICOH ProcessDirector den Job über den Anschluss < 20pg an den Schritt AssignJobValues. Wenn der Job 20 oder mehr Seiten hat, sendet RICOH ProcessDirector den Job über den Anschluss anderweitig an den Schritt AssignJobValues2.

    Hinweis:
  • Wenn Sie den Anschluss mit der Regel anderweitig erstellen und der Wert des Merkmals Reihenfolge der Ausführung für den Anschluss auf 1 gesetzt ist, sendet RICOH ProcessDirector alle Jobs über diesen Anschluss. Es werden keine Jobs über den Anschluss mit der Regel < 20pg gesendet.

Im Beispiel-Workflow PDFProduction legt der Schritt AssignJobValues das Jobmerkmal Benutzerdefiniert 1 auf Small job fest. Der Schritt AssignJobValues2 legt das Jobmerkmal Benutzerdefiniert 1 auf Large job fest.

Um Jobs mit weniger als 20 Seiten einseitig auf einem Einzelblattdrucker mit Ringbindung zu drucken, verwenden Sie den Schritt AssignJobValues, um den Merkmalwert Binden auf Ring und den Merkmalwert Duplex auf Nein festzulegen sowie als Merkmalwert Angeforderter Drucker den Namen des Einzelblattdruckers zu bestimmen. Um Jobs mit 20 oder mehr Seiten beidseitig auf einem Drucker für Endlospapier mit perfekter Bindung zu drucken, verwenden Sie den Schritt AssignJobValues2, um den Merkmalwert Binden auf Perfekt und den Merkmalwert Duplex auf Ja festzulegen sowie als Merkmalwert Angeforderter Drucker den Namen des Druckers für Endlospapier festzulegen.

Bedinge Verarbeitung nach Kundenname
Sie möchten Jobs für Kunde A auf eine Weise und Jobs für Kunde B und C auf eine andere Weise verarbeiten. Sie möchten auch, dass RICOH ProcessDirector eine Fehlermeldung ausgibt, wenn ein Job für einen Kunden D irrtümlich in den Workflow gerät. Der Schritt FailWithMessage gibt eine Fehlermeldung aus.

Verwenden Sie bedingte Verarbeitung mit Anschlüssen an drei Schritte:

  • Geben Sie dem Anschluss an den Schritt für Kunde A eine Regel mit einer Bedingung: Kundenname = A. Nennen Sie die Regel A.
  • Geben Sie dem Anschluss an den Schritt für die Kunden B und C eine Regel mit zwei Bedingungen:
    • Kundenname = B
    • Kundenname = C
    Geben Sie an, dass eine beliebige dieser Bedingungen gelten soll. Nennen Sie die Regel B oder C.
  • Erstellen Sie den Anschluss an den Schritt FailWithMessage, und setzen Sie für diesen den Wert des Merkmals Reihenfolge der Ausführung auf 3. Weisen Sie dem Anschluss eine Regel mit zwei Bedingungen zu. Benennen Sie die Regel: anderweitig.

Beispiel für Workflow-Schritte mit bedingter Verarbeitung nach Kunde

Bedingte Verarbeitung nach Kundenname und Duplexdruck
Sie möchten Duplexjobs für Kunde A und B auf einem hochwertigen Drucker und Duplexjobs für Kunde C und D auf einem Drucker mit Standardqualität verarbeiten. Jobs, die keinen Duplexdruck erfordern, werden alle auf dem gleichen Drucker gedruckt.

Verwenden Sie bedingte Verarbeitung mit Anschlüssen an drei Schritte:

  • Definieren Sie an dem ersten Anschluss folgende Bedingungen:
    1. Kundenname = A
    2. Kundenname = B
    3. Duplex = Ja

    Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor:

    • Wählen Sie Benutzerdefiniert aus und geben Sie im Textfeld den Typ: (1 ODER 2) UND 3 ein. Benennen Sie die Regel (A oder B) und Duplex, und setzen Sie den Wert für Reihenfolge der Ausführung auf 1.

    Dieser Anschluss sendet den Job an einen Schritt AssignJobValues, der das Merkmal Angeforderter Drucker auf einen hochwertigen Duplexdrucker setzt.

  • Definieren Sie an dem zweiten Anschluss folgende Bedingungen:
    1. Kundenname = C
    2. Kundenname = D
    3. Duplex = Ja

    Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor:

    • Wählen Sie Benutzerdefiniert aus und geben Sie im Textfeld den Typ: (1 ODER 2) UND 3 ein. Benennen Sie die Regel (C oder D) und Duplex, und stellen Sie den Wert für Reihenfolge der Ausführung auf 2.

    Dieser Anschluss sendet den Job an einen Schritt AssignJobValues, der das Merkmal Angeforderter Drucker auf einen Duplexdrucker mit Standardqualität setzt.

  • Definieren Sie am dritten Anschluss folgende Bedingung: Duplex = Nein

    Benennen Sie die Regel Simplex und setzen Sie den Wert des Merkmals Reihenfolge der Ausführung auf 3.

    Dieser Anschluss sendet den Job an einen Schritt AssignJobValues, der das Merkmal Angeforderter Drucker auf den Drucker für einseitige Druckjobs setzt.

1.3.5.12.3 Einen Schritt in einem Workflow umbenennen

Sie können bei Bedarf einen Schritt in einem Workflow umbenennen.

Wenn Sie einen Schritt umbenennen, bleiben die Merkmalwerte dieses Schritts und seine Anschlüsse unverändert. Alle Jobs, die aktuell in diesem Schritt verarbeitet werden, wechseln in den Status Fehler. Wir empfehlen Ihnen, so viele Jobs wie möglich zu entfernen, die diesen Workflow verwenden, ehe Sie einen Schritt umbenennen, um Komplikationen zu vermeiden.

So benennen Sie einen Schritt in einem Workflow um:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie auf den Namen eines Workflows mit dem Schritt, der umbenannt werden muss.
  3. Optional: Deaktivieren Sie den Workflow, indem Sie auf den Schalter links neben dem Workflow-Namen klicken.
    Wenn Sie den Workflow während der Bearbeitung nicht deaktivieren, werden Jobs, die diesen Workflow verwenden, weiterhin durch die Schritte des Workflows geführt. Wenn Sie speichern, wird der Workflow vorübergehend deaktiviert und dann wieder aktiviert. Jobs, die in dem Workflow verarbeitet werden, könnten in eine fehlerhafte Situation geraten.
  4. Klicken Sie im Workflow-Editor mit der rechten Maustaste auf den Schritt, den Sie umbenennen möchten, und wählen Sie Merkmale.
  5. Geben Sie in das Merkmal Schrittname einen neuen Namen für den Schritt ein.
  6. Klicken Sie auf OK.
  7. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.
Jobs, die zu der Zeit im Workflow verarbeitet wurden, als einer oder mehrere Schritte umbenannt wurden, müssen unter Umständen erneut verarbeitet werden, wenn Fehler aufgetreten sind.

1.3.5.12.4 Schrittketten erstellen und bearbeiten

Wenn Sie in vielen Ihrer Workflows dieselben miteinander verbundenen Schritte verwenden, können Sie eine Schrittkette mit diesen Schritten erstellen. Dann können Sie die Schrittkette zu zukünftigen Workflows hinzufügen.
So erstellen oder bearbeiten Sie eine Schrittkette:
  • Erstellen Sie eine Schrittkette manuell:
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
    2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Schrittketten.
    3. Klicken Sie auf Hinzufügen.
    4. Füllen Sie die Werte für alle Pflichtfelder aus und klicken Sie auf WEITER.
    5. Fügen Sie im Schrittketteneditor die gewünschten Schritte hinzu und verbinden Sie sie.
    6. Um die Schrittkette zu speichern, klicken Sie auf das Menü () in der oberen rechten Ecke und wählen Sie Schrittkette speichern.
    7. Klicken Sie zum Verlassen des Schrittketten-Editors rechts oben auf das X.
  • Erstellen einer Schrittkette aus Schritten in einem bestehenden Workflow
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
    2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Workflows.
    3. Öffnen Sie den Workflow, der die Schritte enthält, die Sie zu einer Schrittkette machen wollen.
    4. Drücken Sie die Umschalttaste und ziehen Sie die Maus, um einen Rahmen um die Schritte zu ziehen, die Sie in die Schrittkette aufnehmen möchten.
    5. Um einige Schritte aus der Auswahl zu entfernen oder andere Schritte hinzuzufügen, die nicht in das Feld aufgenommen werden können, verwenden Sie Strg + Klick oder Umschalt + Klick, um sie auszuwählen oder zu entfernen.
    6. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in das Feld, um das Kontextmenü aufzurufen, und wählen Sie Als Schrittkette speichern.
  • Bearbeiten Sie eine Schrittkette:
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
    2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Schrittketten.
    3. Klicken Sie auf eine Schrittkette, die Sie öffnen möchten.
    4. Nehmen Sie im Schrittketten-Editor Ihre Änderungen vor.
    5. Um eine Anmerkung hinzuzufügen, klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie Anmerkung hinzufügen aus dem Menü.
    6. Geben Sie Ihren Kommentar ein und klicken Sie auf Senden (), um die Anmerkung zu veröffentlichen.

      Die Anmerkung wird gespeichert und in der Schrittkette sichtbar.

    7. Um die Schrittkette zu speichern, klicken Sie auf Menü () in der oberen rechten Ecke und wählen Sie Schrittkette speichern.
        Hinweis:
      • Nachdem Sie eine Schrittkette zu einem Workflow hinzugefügt haben, werden die an der Schrittkette vorgenommenen Änderungen nicht auf alle Workflows angewendet, die diese Schrittkette enthalten. Die in der Schrittkette enthaltenen Änderungen sind in anderen Workflows nur sichtbar, wenn die Schrittkette nach den Änderungen hinzugefügt wird.
      • Wenn es mehrere Workflows gibt, die die von Ihnen geänderte Schrittkette enthalten, müssen Sie die Schrittkette manuell löschen und erneut hinzufügen. Eine andere Methode besteht darin, die gleichen Änderungen in allen Schrittketten vorzunehmen, die bereits in den Workflows enthalten sind.
    8. Klicken Sie zum Verlassen des Schrittketten-Editors rechts oben auf das X.

1.3.5.12.5 Schrittschablonen kopieren

RICOH ProcessDirector stellt Schrittschablonen bereit, die Sie verwenden können, um angepasste Schrittschablonen zu erstellen. Sie können dann die angepassten Schrittschablonen zum Definieren von Schritten verwenden, die Sie Workflows hinzufügen können.
So kann beispielsweise ein manueller Schritt erforderlich sein, der in vielen Workflows für eine Qualitätsprüfung verwendet wird. Sie können die Schrittschablone ManualStepWithAutoStart kopieren, um die neue Schrittschablone QualityCheck zu erstellen. Dann können Sie den Workflows Schritte hinzufügen, die auf der Schrittschablone QualityCheck basieren.
    Hinweis:
  • Einige Schrittschablonen wie PrintJobs und RemoveJobs können nicht kopiert werden. Sie sehen eine Fehlermeldung, wenn Sie diese kopieren möchten.

Gehen Sie wie folgt vor, um eine Schrittschablone zu kopieren:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Schrittschablonen.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Schrittschablone, die Sie kopieren möchten, und wählen Sie Kopieren aus.
  4. Geben Sie in allen Registerkarten Werte für die erforderlichen und optionalen Merkmale ein.
  5. Klicken Sie auf OK.

1.3.5.12.6 Festlegen von Jobstandardwerten in einem Workflow

Wenn RICOH ProcessDirector einem Job einen Workflow zuweist, verarbeitet der Schritt SetJobPropsFromTextFIle alle Schritte des Workflows und weist den durch diese Schritte festgelegten Jobmerkmalen Werte zu. Diese Werte werden im gesamten Workflow verwendet, es sei denn, der Schritt AssignJobValues oder der Schritt, der Jobmerkmale aus einer Datei festlegen kann, ändert sie, z. B. SetDocPropsFromConditions.

Beim Erstellen oder Bearbeiten eines Workflows ist es manchmal schwierig herauszufinden, welcher Schritt ein Jobmerkmal festlegt, sodass Sie den gewünschten Standardwert festlegen können. Mit der Aktion Jobstandardwerte verwalten können Sie eine Liste aller im Workflow festgelegten Jobmerkmale zusammen mit den in den Schritten festgelegten Werten anzeigen lassen.

Einige Jobmerkmale sind nicht mit Schritten verknüpft und ihre Werte können nur in Dateien festgelegt werden. Die Funktion Allgemeine Eigenschaften z. B. fügt mehrere nützliche Jobmerkmale hinzu, z. B. Firmenname, aber eine Schrittschablone legt die Merkmale nicht fest. Sie können die Standartwerte für Merkmale in einem Workflow mit der Aktion Jobstandardwerte verwalten ändern.

Eine weitere Verwendung für diese Aktion ist, wenn Sie den Wert eines Jobmerkmals verwenden möchten, um zu entscheiden, welchem Zweig in einem Workflow zu folgen ist. Sie möchten jedoch den Wert basierend auf einem anderen Merkmal in einem Schritt vor dem Zweig festlegen. Sie möchten nicht, dass beim ersten Empfangen des Jobs ein Standardwert zugewiesen wird. Mit der Aktion Jobstandardwerte verwalten können Sie das Jobmerkmal aus der Liste der Merkmale entfernen, denen zu Beginn des Workflows ein Wert zugewiesen wurde.

So ändern Sie die Standardwerte für Merkmale für einen Workflow:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie auf den Namen eines Workflows, für den Sie die Standardwerte für Merkmale ändern möchten.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Workflow-Editor und wählen Sie Jobstandardwerte verwalten aus.
  4. Suchen Sie das zu ändernde Merkmal und geben Sie den neuen Wert an.
    Wenn das Merkmal nicht in der Liste ist, verwenden Sie das Feld Merkmal hinzufügen aus, um das Merkmal und seinen Wert auszuwählen.
  5. Optional: Wenn Sie den Wert aus einem Merkmal in der Liste entfernen möchten, fahren Sie mit der Maus über das Merkmal in der Liste und wählen Sie das X rechts neben dem Wertfeld aus.
  6. Nach Abschluss der Änderungen klicken Sie auf OK.
    Sie erhalten eine Liste der von Ihnen vorgenommenen Änderungen.
  7. Überprüfen Sie, ob die Änderungen Ihren Vorstellungen entsprechen und klicken Sie auf OK.
    Hinweis:
  • Änderungen, die im Dialogfeld Jobstandardwerte verwalten vorgenommen wurden, werden auch auf dem Notizbuch für Merkmale für die Schritte angezeigt, die die Merkmale beinhalten.
  • Sie können positionsgebundene Jobmerkmale nicht über die Aktion Jobstandardwerte verwalten festlegen.
  • Wenn Sie ein Merkmal hinzugefügt haben, das keinem Schritt im Workflow zugeordnet ist, werden das Merkmal und ihr Wert auf der Registerkarte Hinzufügen im Notizbuch für Jobmerkmale angezeigt.
  • Wenn die Aktion Erneut verarbeiten verwendet wird, um einen Job am Anfang des Workflows neu zu starten, werden die Jobstandardwerte für alle Merkmale festgelegt, die durch die Aktion Jobstandardwerte verwalten hinzugefügt oder gelöscht wurden.

1.3.5.12.7 Schrittvorlagen optimieren

Durch die Optimierung einer Schrittvorlage können Sie angeben, wie viele Systemressourcen der Schritt für die Verarbeitung benötigt.

Einige Schrittvorlagen, die von Funktionen installiert wurden (einschließlich Dokumentverarbeitungsfunktionen), können nur auf dem primären Server ausgeführt werden. Wenn in Ihrer Umgebung RICOH ProcessDirector-Anwendungsserver oder sekundäre Server vorhanden sind, müssen Sie diese Schrittvorlagen so optimieren, dass sie nur auf dem primären Server ausgeführt werden:

  • CreateInserterReprints
  • CreateJobsFromDocuments
  • CreateOrdersFromFile
  • CreateReprints
  • GroupDocuments
  • InsertJobs
  • ReadBarcodeData
  • ReadDocumentsFromDatabase
  • ReadDocumentsFromParent
  • SendInserterControlFile
  • SetDocPropsFromConditions
  • SetInsertProperties
  • SetJobPropsFromOriginal
  • StoreInRepository
  • UpdateDocumentsInDatabase
  • WaitForDocumentCompletion
  • WriteDocumentsToDatabase
  • WriteInserterControlFile
  • WritePropsToReportsDatabase

Der Schritt BuildPDFFormDocuments hat einzigartige Tuning-Eigenschaften. Wenn Sie diesen Schritt verwenden, lesen Sie unter BuildPDFFromDocuments-Schritte optimieren nach, wie Sie ihn optimieren können.

Gehen Sie wie folgt vor, um eine Schrittvorlage zu optimieren:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Schrittvorlagen.
  3. Klicken Sie auf den Namen der Schrittvorlage, die Sie optimieren möchten.
  4. Klicken Sie auf die Registerkarte Optimieren.
  5. Geben Sie im Bereich Grenzwert für gleichzeitige Schritte an, wo die Grenzwerte für die Anzahl der Schritte festgelegt sind, die aus der Schrittvorlage erstellt werden, die gleichzeitig ausgeführt werden kann.
  6. Klicken Sie auf OK.

1.3.5.12.8 Workflow-Anmerkungen verwenden

Sie können Anmerkungen erstellen, um Kommentare oder Erinnerungen direkt in Ihrem Workflow zu vermerken. Fügen Sie Beschreibungen oder Kommentare mithilfe von Anmerkungen zu den Schritten, Schrittketten oder Konnektoren hinzu.
  • Um eine Anmerkung zu erstellen:
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
    2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Workflows.
    3. Klicken Sie auf einen Workflow, den Sie öffnen möchten.
    4. Klicken Sie im Workflow-Editor mit der rechten Maustaste und wählen Sie im Menü Anmerkung hinzufügen.
    5. Geben Sie Ihren Kommentar ein und klicken Sie auf das Pfeilsymbol, um die Anmerkung zu veröffentlichen.
      Die Anmerkung wird gespeichert und im Workflow sichtbar.
  • So bearbeiten Sie den Text in Ihrer Anmerkung:
    1. Doppelklicken Sie auf eine Anmerkung.
    2. Aktualisieren Sie den Text in der Anmerkung.
    3. Klicken Sie auf Senden (), um die Änderungen zu speichern.
  • So verschieben Sie Anmerkungen vor oder hinter andere Objekte:
    1. Klicken Sie auf Optionen () und wählen Sie Ganz nach vorne schieben.
    2. Klicken Sie auf Optionen () und wählen Sie Ganz nach hinten schieben.
  • Um die Anmerkungen im Workflow-Editor zu verschieben, klicken Sie auf eine beliebige Stelle in der Anmerkung und ziehen Sie sie an die gewünschte Stelle.
  • Um die Farbe einer Anmerkung zu ändern, bewegen Sie den Mauszeiger über die Anmerkung und klicken Sie auf das Farbrad. Wählen Sie eine Farbe aus der Palette.
  • So fügen Sie einer Schrittkette eine Anmerkung hinzu:
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
    2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Schrittketten.
    3. Klicken Sie auf eine Schrittkette, die Sie öffnen möchten.
    4. Klicken Sie im Schrittketten-Editor mit der rechten Maustaste und wählen Sie im Menü Anmerkung hinzufügen.
    5. Geben Sie Ihren Kommentar ein und klicken Sie auf das Pfeilsymbol, um die Anmerkung zu veröffentlichen.
      Die Anmerkung wird gespeichert und in der Schrittkette sichtbar.
    6. Um die Schrittkette zu speichern, klicken Sie auf Menü () in der oberen rechten Ecke und wählen Sie Schrittkette speichern.
    7. Klicken Sie zum Verlassen des Schrittketten-Editors rechts oben auf das X.

1.3.5.12.9 Schrittressource erstellen

Eine Schrittressource benennt eine Datei, die von einem Workflow-Schritt für die Verarbeitung verwendet wird. Bei einigen Schrittschablonen können Sie eine Datei vorgeben, die vom Schritt bei der Verarbeitung von Jobs verwendet werden soll. Einige dieser Dateien können auf Ihrer Workstation erstellt werden. Wenn die Dateien bei der Verarbeitung von Jobs benötigt werden, müssen diese Dateien jedoch für den Workflow verfügbar sein. Sie können die Datei anzeigen, abrufen und ersetzen, indem Sie das Schrittressourcenobjekt bearbeiten.
So erstellen Sie eine Schrittressource:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Schrittressourcen.
  3. Klicken Sie auf Hinzufügen.
  4. Klicken Sie in der Eigenschaft Dateiname auf das Ordnersymbol, um die Ordner auf Ihrem Computer zu durchsuchen, und wählen Sie die hochzuladende Datei aus. Nachdem Sie die Datei ausgewählt haben, klicken Sie auf Öffnen. Während des Hochladens der Datei wird eine Fortschrittsanzeige angezeigt.
  5. Geben Sie alle sonstigen benötigten Werte ein. Durch ein Sternchen * wird angezeigt, dass ein Wert erforderlich ist.
  6. Um Informationen zu Merkmalen anzuzeigen, klicken Sie auf das Fragezeichen ?() neben dem Namen des entsprechenden Merkmals.
  7. Klicken Sie auf OK, wenn Sie fertig sind.
Hinweise zur Verwendung:
  1. Nachdem Sie die Schrittressource erstellt haben, können Sie die Datei anzeigen oder herunterladen, indem Sie auf den Link in der Eigenschaft Dateiname klicken. Ob die Datei geöffnet oder auf Ihren Computer heruntergeladen wird, legt eine Browsereinstellung fest.
  2. Um die Schrittressource zu verwenden, öffnen Sie den Workflow, der den Schritt enthält, von dem die Datei verwendet wird. Beispiel: Die Schrittschablone IdentifyPDFDocuments enthält ein Merkmal mit dem Namen PDF-Steuerdatei angeben. Um die Schrittressource mit dem Merkmal zu verknüpfen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt, und wählen Sie Eigenschaften. Klicken Sie auf PDF, und wählen Sie die Datei aus der Liste der Schrittressourcen im Feld PDF-Steuerdatei angeben.

1.3.5.12.10 Tipps zur Verwendung von Schrittvorlagen

Diese Hinweise für die Verwendung von Schrittvorlagen helfen Ihnen dabei, die Schritte auszuwählen, die in einen Workflow platziert werden, die Schritte in der richtigen Reihenfolge anzuordnen und die Vorteile der Funktionen für bedingte Verarbeitung zu nutzen. Der Workflow-Editor nimmt keine Validierung der Workflows vor, um sicherzustellen, dass Schritte in der richtigen Reihenfolge sind oder dass bedingte Verarbeitungsregeln funktionieren.
Beispiel-Workflows zum Erlernen der Sortierung von Schritten

RICOH ProcessDirector enthält mehrere Beispiel-Workflows, und weitere werden mit Funktionen wie Archiv oder Kuvertiereinheit bereitgestellt. Wir empfehlen dringend, dass Sie sich mit der Reihenfolge der Schritte in den Beispiel-Workflows befassen, insbesondere in den komplizierteren Workflows, bevor Sie einen eigenen erstellen.

Erster und letzter Schritt in einem Workflow

Wir empfehlen dringend, dass Sie als ersten Schritt in einem Workflow SetJobPropsFromTextFile und als letzten Schritt RemoveJobs festlegen. Wenn der Workflow einen Schritt empfängt, liest SetJobPropsFromTextFile alle Schritte im Workflow und initialisiert die Werte für die Jobmerkmale mit den Standardwerten für diese Schritte.

    Hinweis:
  • Der Schritt AssignJobValues legt Merkmalwerte fest, weist aber nicht Merkmalwerte von allen Schritten in einem Workflow zu. Da SetJobPropsFromTextFile alle Schritte berücksichtigt, ist er die bessere Wahl für den ersten Schritt.

Der Schritt RemoveJobs löscht nicht nur Datendateien aus dem System, sondern bereinigt auch Datenbankeinträge für einen Job.

Wir empfehlen, dass Sie einen Schritt RetainCompletedJobs vor dem Schritt RemoveJobs platzieren. Wenn Ihr Workflow keinen Schritt RetainCompletedJobs enthält, verschwinden die Jobs aus dem System, sobald sie den Schritt vor dem Schritt RemoveJobs abgeschlossen haben.

Merkmalwerte mit verschiedenen Schritten auf Basis derselben Schrittvorlage

Sie können Schritte auf Basis von Schrittvorlagen mit Positionsmerkmalen mehrmals in einen Workflow platzieren, und deren Eigenschaften können verschiedene Werte aufweisen, wenn die einzelnen Schritte verwendet werden. Die Schrittvorlage RunExternalProgram ist ein Beispiel. Zwei verschiedene RunExternalProgram-Schritte können zwei verschiedene externe Programme ausführen.

Sie können in einem Workflow auch mehrmals Schrittvorlagen platzieren, die keine Positionsmerkmale aufweisen. Wenn Sie den Wert eines Schrittmerkmals ändern, ändern sich die Werte der Merkmale für die anderen Schritte. Die Schrittvorlagen PrintJobs und RetainCompletedJobs sind Beispiele.

  • Zwei verschiedene PrintJobs-Schritte können nur einen Wert für das Merkmal Angeforderter Drucker aufweisen. Wenn Sie möchten, dass zwei verschiedene Abzweigungen eines bedingten Workflows zu einem anderen Drucker drucken, müssen Sie einen Schritt auf Basis der Schrittvorlage AssignJobValues vor jedem PrintJobs-Schritt platzieren. Legen Sie für die einzelnen Abzweigungen des bedingten Workflows für jeden AssignJobValues-Schritt die gewünschten Werte fest. Der Wert des Merkmals Angeforderter Drucker in den einzelnen AssignJobValues-Schritten überschreibt den Wert des Merkmals Angeforderter Drucker in den beiden PrintJobs-Schritten.
  • Zwei RetainCompletedJobs-Schritte dürfen nur einen Wert für das Merkmal Aufbewahrungszeitraum aufweisen. Verwenden Sie AssignJobValues-Schritte, um verschiedene Werte für das Merkmal Aufbewahrungszeitraum vor dem Schritt RetainCompletedJobs festzulegen.
    Hinweis:
  • Wenn ein Job mehrere Workflows in Ihrem Produktionsdruckvorgang durchläuft, können Sie AssignJobValues-Schritte in einem Workflow verwenden, um die Merkmalwerte für Schritte wie PrintJobs in einem anderen Workflow festzulegen. Der Merkmalwert wird im Notizbuch der Merkmale des Jobs angezeigt, während sich der Job im ersten Workflow befindet, da der Schritt, für den das Merkmal festgelegt ist, sich nicht im ersten Workflow befindet. Sobald der Job an den zweiten Workflow übertragen wird, wird der Wert des Merkmals im Notizbuch der Merkmale des Jobs angezeigt.

Um zu erkennen, ob ein Merkmal in einer Schrittvorlage positionsgebunden ist, klicken Sie auf das Symbol . Überprüfen Sie in der Hilfe die Hinweise zur Verwendung.

Verschiedene Datenströme in einem bedingten Workflow

Wenn Sie verschiedene Abzweigungen eines bedingten Workflows für Jobs in verschiedenen Datenströmen, wie PDF und AFP, verwenden möchten, müssen Sie sicherstellen, dass das Merkmal Eingabedatenstrom ordnungsgemäß festgelegt ist, bevor der Job die bedingte Verarbeitung durch den Datenstrom erreicht. Der Schritt DetectInputDataStream legt den Wert des Merkmals Eingabedatenstrom fest.

Wenn Ihr Workflow nur einen Datenstrom verarbeitet, können Sie den Schritt DetectInputDataStream auslassen und den Wert des Merkmals Eingabedatenstrom für den Schritt SetJobPropsFromTextFile am Anfang des Workflows festlegen.

Wenn Sie den Wert des Merkmals Eingabedatenstrom nicht festlegen, könnte RICOH ProcessDirector den Wert auf Unbekannt setzen. Wenn ein Anschluss eine Regel aufweist, die den Wert des Merkmals Eingabedatenstrom prüft, könnte Ihr Workflow unerwartete Ergebnisse zurückgeben, wenn er Jobs in unbekannten Datenströmen verarbeitet.

Schritte zum erneuten Drucken von Teiljobs

Der Schritt CreatePageRanges generiert eine AFP- oder PDF-Untergruppen-Druckdatei, wenn Sie die Funktion Erneut drucken auswählen und weniger als den ganzen Job festlegen. Um zu funktionieren, benötigt CreatePagesRanges Informationen zur Anzahl der Seiten im Job. Schritte auf Basis der Schrittvorlagen EnableRepositioning und CountPages können zu diesem Zweck verwendet werden, müssen jedoch vor dem CreatePageRanges-Schritt im Workflow platziert werden. Sie benötigen nur einen davon. Wenn Ihr Job AFP-indexiert ist, verwenden Sie EnableRepositioning. Andernfalls verwenden Sie CountPages. Wenn Ihre Jobs weder AFP noch PDF sind, verwenden Sie keinen der drei Schritte.

Schritt zum Zusammenhalten zugehöriger untergeordneter Jobs

Manchmal kann es vorkommen, dass Ihr ursprünglicher Job in mehrere untergeordnete Jobs aufgeteilt wurde, die Sie an wichtigen Stellen im Workflow, z. B. beim Druck, zusammenhalten möchten. Platzieren Sie einen WaitForRelatedJobs-Schritt vor dem Schritt, der alle untergeordneten Jobs zusammen erfordert. Der Schritt WaitForRelatedJobs stoppt die Verarbeitung, bis alle untergeordneten Jobs diese Stelle im Workflow erreichen.

Schrittvorlagen, die nicht kopiert oder gelöscht werden können

Einige Schrittvorlagen, wie PrintJobs und RemoveJobs, sind durch das System geschützt. Sie können weder kopiert noch gelöscht werden. Auch wenn Sie möglicherweise den Wert für das Merkmal Angeforderter Drucker in der Schrittvorlage PrintJobs auf einen Druckertyp setzen und dann die Schrittvorlage PrintJobs kopieren und den Wert in der Kopie auf einen anderen Druckertyp festlegen möchten, können Sie dies nicht tun. Verwenden Sie zwei Schritte auf Basis der Schrittvorlage AssignJobValues, um verschiedene Merkmalwerte festzulegen, und übergeben Sie diese an den Schritt PrintJobs im Workflow.

Schritt für die Benachrichtigung bei Jobs, die in einem bedingten Workflow stoppen

Wenn Sie eine Nachricht in das Jobprotokoll schreiben möchten, wenn ein Job in einem Schritt stoppt, weil die bedingte Verarbeitung in einem Workflow nicht korrekt entworfen wurde, fügen Sie einen Schritt auf Basis der Schrittvorlage FailWithMessage als letzte bedingte Abzweigung eines Schritts hinzu. Wenn ein Job beim Schritt FailWithMessage ankommt, schreibt RICOH ProcessDirector die Nachricht, die Sie im Schritt FailWithMessage angeben.

Wenn Sie keinen Schritt FailWithMessage haben und ein Job eine oder mehrere der Bedingungen zum Wechseln zu einem anderen Job nicht erfüllt, bleibt der Job in einem Status Kein passender Anschluss in dem Schritt.

Schritte, die für die Funktion "Erneut verarbeiten" verfügbar sind

Jeder Schritt in einem Workflow verfügt über ein Merkmal Neustarttyp für Schritt. Der Standardwert ist Allgemein. Wenn ein Schritt einen beliebigen Wert für das Merkmal Neustarttyp für Schritt mit Ausnahme von Keine aufweist, können Sie den Schritt auswählen, wenn Sie die Funktion Erneut verarbeiten für einen Job verwenden. RICOH ProcessDirector speichert die Eingabedruckdatei für die einzelnen Schritte, bei denen Sie einen Job erneut starten können. Wenn Sie die Anzahl der Kopien großer Druckdateien, die Sie in Ihrem System aufbewahren, reduzieren möchten, legen Sie für das Merkmal Neustarttyp für Schritt als Wert Keine bei einigen Schritten fest. Bediener können Jobs immer noch erneut verarbeiten, aber sie müssen den Job möglicherweise an einem früheren Schritt im Workflow starten.

    Hinweis:
  • Nur Schritte, die für einen Job ausgeführt wurden, können erneut verarbeitet werden. Je nach Schritt und Attributen, kann ein Job, der erneut verarbeitet wird, möglicherweise einen anderen Pfad durch den Workflow nehmen.
  • Wenn Sie einen Workflow mit aktiven Jobs bearbeiten möchten, müssen Sie die Bearbeitung am Anfang des Workflows neu beginnen, um den Job neu zu starten.

Schritte, die für die Funktion "Erneut drucken" verfügbar sind

Wir empfehlen, für das Merkmal Neustarttyp für Schritt den Wert Druck bei dem Schritt CreatePageRanges festzulegen. Wenn ein Bediener die Funktion Erneut drucken für einen Job verwendet, startet RICOH ProcessDirector den erneuten Druckprozess beim ersten Schritt im Workflow mit einem Merkmal Neustarttyp für Schritt des Werts Druck. Wenn Sie für das Merkmal Neustarttyp für Schritt bei mindestens einem Schritt den Wert Druck festlegen, können Sie die Option Erneut drucken nicht verwenden. RICOH ProcessDirector legt für das Merkmal Neustarttyp für Schritt nicht standardmäßig den Wert Druck fest.

Schritte, die für die Funktion "Fehler umgehen" zur Verfügung stehen

Wenn Sie einen Schritt verwenden, der einen Job in den Fehlerstatus versetzt, können Sie die Funktion Fehler umgehen verwenden, um den Job manuell aus dem Fehlerstatus zu verschieben. Legen Sie für das Merkmal Fehlerumgehung zulassen den Wert Ja fest. So versetzt beispielsweise der Schritt VerifyPrintedSheetCount den Job in den Fehlerstatus, wenn die Anzahl nicht übereinstimmt. Wenn für das Merkmal Fehlerumgehung zulassen der Wert Ja festgelegt ist, kann ein Bediener erzwingen, dass ein Job durch den Workflow fortgesetzt wird, obwohl die Anzahl der gedruckten Blätter nicht verifiziert wurde.

Zusätzliche Informationen zu Schrittvorlagen

Mehrere Schrittvorlagen weisen Beziehungen zu anderen Schrittvorlagen auf. Jede Schrittvorlage hat ein Referenzthema im Bereich "Bereitgestellte Schrittvorlagen" im Information Center. Sehen Sie sich die Hinweise zur Verwendung in diesen Themen an, um die Beziehungen nachvollziehen zu können, bevor Sie die Schrittvorlagen in einem Workflow verwenden.

1.3.5.12.11 Einen Schritt hinzufügen, der einen Job warten lässt

Sie können einen Schritt, der auf der Schrittvorlage Warten basiert, zu einem Workflow hinzufügen, damit ein Job eine festgelegte Zeitdauer lang oder bis zu einem bestimmten Zeitpunkt wartet, bis die Bearbeitung fortgesetzt wird.

Es gibt verschiedene Gründe für die Verwendung des Schrittes Warten, um einen Job pausieren zu lassen. Gehen Sie beispielweise wie folgt vor:

  • Erstellen Sie einen Workflow, der einen Job bis zu dem Punkt verarbeitet, an dem vom Kunden eine Entscheidung zum Abbruch erforderlich ist.

    Sie können die Wartedauer auf den Termin für den Erhalt des Abbruchsauftrags festsetzen und den Job dann automatisch freigeben lassen, wenn der Abbruchsauftrag nicht eintrifft.

  • Erstellen Sie einen Workflow, der einen Job anhält, bis eine Auszugsliste eintrifft.

    Ihre Kunden senden häufig Anfragen, den Druck einiger Dokumente in einem Job zu unterdrücken. Sie haben mit Ihrem Kunden eine Frist bis 9:00 Uhr für die Lieferung einer Aussortierliste vereinbart, die Sie verwenden können, um den Druck einiger Dokumente zu unterdrücken. Sie können einen Schritt Warten im Workflow genau vor dem Schritt SetDocPropsFromList setzen, der die Aussortierliste ausliest, um die Verarbeitung zu automatisieren.

  • Erstellen Sie einen Workflow, der bis zu einem optimalen Zeitpunkt wartet, um E-Mail-Dokumente an einen E-Mail-Dienst eines Drittanbieters zu senden.

    Sie möchten vielleicht bis nach dem Ende der üblichen Arbeitszeit warten, um eine große Anzahl von E-Mail-Dokumenten an den Dienst zu senden und sie über Nacht verschicken zu lassen. Fügen Sie den Schritt Warten direkt vor dem Schritt EmailDocuments in den Workflow ein.

So definieren Sie einen Workflow mit einem Schritt Warten:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen Workflow, den Sie als Modell verwenden möchten, und wählen Sie Kopieren aus.
  3. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie nach Bedarf andere Werte ein oder bearbeiten Sie Werte entsprechend, und klicken Sie anschließend auf Weiter.
  4. Überprüfen Sie die in dem Workflow enthaltenen Schritte und die Standardwerte, die sie festlegen.
  5. Legen Sie fest, wo im Workflow die Wartezeit stattfinden soll. Fügen Sie einen auf der Schrittvorlage Warten basierenden Schritt an der entsprechenden Stelle zum Workflow hinzu, und legen Sie die Jobmerkmale fest.
    Sie können entweder einen bestimmten Zeitpunkt festlegen, an dem die Wartezeit enden soll, oder die Länge der Wartezeit. Sie können diese Merkmale verwenden, um die Wartezeit zu konfigurieren:
    • Verwenden Sie das Merkmal Warten für, um einen Zeitraum zu bestimmen, für den der Job warten soll, ehe die Verarbeitung fortgesetzt wird.
    • Verwenden Sie das Merkmal Warten bis, um einen bestimmten Zeitpunkt festzulegen, an dem die Wartezeit endet und die Verarbeitung fortgesetzt wird.
    • Legen Sie mit dem Merkmal Zeitzone die Zeitzone fest. Das Merkmal Zeitzone trifft nur zu, wenn Sie das Merkmal Warten bis verwenden. Der Standardwert für dieses Merkmal ist die Zeitzone des Servers, die auf dem RICOH ProcessDirector installiert ist.
    • Wenn Sie Werte sowohl für Warten bis als auch für Warten auf festlegen, errechnet der Schritt die Endzeit für jede Option. Sie können wählen, ob der Job mit dem nächsten Schritt fortfahren soll, wenn die erste Endzeit erreicht ist oder wenn die letzte Endzeit erreicht ist.

      Ein Workflow enthält beispielsweise einen Schritt Warten mit diesen Einstellungen:

      • Warten bis: 12:00 Uhr
      • Zeitzone: Eastern Standard Time (EST)
      • Warten für: 3 Stunden

      Ein Job erreicht diesen Schritt um 10:00 Uhr EST. Der Schritt legt diese beiden möglichen Endzeiten fest

      • Warten bis: 12:00 Uhr EST
      • Warten für: 3 Stunden (13:00 Uhr EST)

      Wenn Schritt abschließen nach auf Eintritt von erstem festgelegt ist, geht der Job um 12:00 Uhr EST zum nächsten Schritt. Wenn Schritt abschließen nach auf Eintritt von letztem festgelegt ist, geht der Job um 13:00 Uhr EST zum nächsten Schritt.

      Um die errechnete Zeit zu sehen, zu der die Wartezeit für einen Job endet, überprüfen Sie das Merkmal Schritt Warten endet auf der Registerkarte Warten im Notizbuch für Jobmerkmale.

  6. Speichern Sie den Workflow.

1.3.5.12.12 Zuweisen von Workflows

Tritt eine Eingabedatei in das RICOH ProcessDirector-System ein, besteht eine der ersten Aktionen der Eingabeeinheit darin, der Eingabedatei einen Workflow zuzuordnen. Hat die Eingabeeinheit den Workflow zugeordnet, kann der Job mit dem Durchlaufen der Verarbeitungsschritte beginnen. Es gibt mehrere Methoden, über die die Eingabeeinheit den Workflow zuordnen kann. Sie können die Methode konfigurieren, die den Anforderungen der Installation entspricht.

Benutzen Sie eine der folgenden Methoden, um den Workflow zuzuordnen:

  • Der einfachste Weg, einem Job einen Workflow zuzuordnen, ist die Benutzung des Merkmals Untergeordneter Workflow auf der Eingabeeinheit. Wird der untergeordnete Workflow auf einer Eingabeeinheit festgelegt, ordnet die Einheit diesen Workflow allen Jobs zu, die sie verarbeitet. Alle von RICOH ProcessDirector bereitstellten Eingabeeinheiten verwenden diese Methode, um den Workflow für die Datensätze oder Eingabedateien, die sie empfangen, zuzuordnen.
      Hinweis:
    • Jobs, die aus mehreren Eingabedateien bestehen, werden als untergeordnete Jobs des übergeordneten Jobs verarbeitet, in dem sie gruppiert sind. Der übergeordnete Job übernimmt den Workflow, der auf der Eingabeeinheit durch das Merkmal Workflow festgelegt wurde, während die untergeordneten Jobs den Workflow annehmen, der durch das Merkmal Untergeordneter Workflow auf der Eingabeeinheit festgelegt ist.
  • Sie können den Workflow für einen Job mithilfe eines Initialisierungsschritts für untergeordneten Workflow auf der Eingabeeinheit festlegen. Wenn Sie diese Methode auswählen, durchlaufen alle auf der Eingabeeinheit ankommenden Jobs den angegebenen Initialisierungsschritt, und der Initialisierungsschritt ordnet den Workflow zu. Enthalten Ihre Jobs mehrere Eingabedateien, legen Sie auch das Merkmal Initialisierungsschritt für Workflow fest. Übergeordnete Jobs durchlaufen diesen Initialisierungsschritt, damit ihnen der Workflow zugeordnet wird. RICOH ProcessDirector stellt die folgenden Schrittschablonen bereit, die zum Erstellen eines Initialisierungsschritts für einen Workflow benutzt werden können:
    • Die Schrittschablone SetJobTypeFromRules verweist auf eine Steuerdatei, die die Eingabeeinheit verwenden kann, um den Workflow zu ermitteln. In der Steuerdatei sind Jobparameter, die bei der Jobübergabe ebenfalls übergeben werden, beispielsweise LPD-Steuerdateiparameter und ihre entsprechenden RICOH ProcessDirector-Merkmale, aufgelistet. Sie können beispielsweise die Steuerdatei so bearbeiten, dass der Wert des LPR-Parameters dem Wert des Merkmals Untergeordneter Workflow zugeordnet wird. Sie können im Merkmal Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow der Eingabeeinheit angeben, welche Steuerdatei die Eingabeeinheit verwenden soll.
    • Die Schrittschablone SetJobTypeFromFileName analysiert den Dateinamen der Eingabedatei, um zu ermitteln, welcher Workflow zugeordnet werden muss. Zur Verwendung dieses Schritts geben Sie Text an, der immer im Namen eines bestimmten Typs von Eingabedatei erscheint, und ordnen diesen Text einem Workflow zu. Benutzen Sie das Merkmal Muster für untergeordneten Workflow, um die Zeichenfolge zu definieren, die für den Workflow benutzt werden soll.

      Überprüfen Sie, ob Sie Workflows mit Namen erstellt und aktiviert haben, die den angegebenen Zeichenfolgen entsprechen. Bei diesen Zeichenfolgen muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden.

  • Sie können sowohl das Merkmal Untergeordneter Workflow als auch das Merkmal Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow für eine Eingabeeinheit festlegen. Wurde das Merkmal Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow festgelegt, versucht der Schritt, den Workflow mit dieser Methode festzulegen. Kann der Schritt den Workflow nicht festlegen, wird der Workflow zugewiesen, der durch das Merkmal Untergeordneter Workflow festgelegt ist. Hat dieses Merkmal keinen Wert, gibt RICOH ProcessDirector eine Fehlernachricht aus. Sie können auch die Merkmale Workflow und Initialisierungsschritt für Workflow für eine Eingabeeinheit festlegen, um den Workflow für übergeordnete Jobs zuzuweisen. RICOH ProcessDirector benutzt dieselbe Zuordnungshierarchie.

1.3.5.12.13 Workflows vergleichen

Verwenden Sie den Workflow-Vergleich, um die Unterschiede und Ähnlichkeiten zwischen zwei Workflows zu analysieren. Sie können Änderungen und Ähnlichkeiten zwischen Schritten, Schrittketten, Konnektoren, Verzweigungen oder Anmerkungen in den Workflows leicht erkennen.
Wenn die Workflow-Elemente für den Vergleich ausgewählt sind, können Sie die Unterschiede nebeneinander anzeigen, so dass Sie Werte und Eigenschaften in einem strukturierten und lesbaren Format überprüfen können. Sie können den Workflow-Vergleich verwenden, um zu bestätigen, ob die Workflows dieselben Elemente verwenden, um Diskrepanzen zu erkennen, die beachtet werden müssen, oder um zu überprüfen, ob eine aktualisierte oder importierte Konfiguration mit einer bestehenden übereinstimmt. Die Vergleichsansicht hebt die Unterschiede oder Gemeinsamkeiten durch unterschiedliche Farben hervor.

Sie können zwei Workflows vergleichen, die auf dem aktuellen System erstellt wurden, Workflows in einem Exportpaket oder einen von beiden.

Um zwei Workflows zu vergleichen:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Um Workflows zu vergleichen, klicken Sie auf Workflows vergleichen () in der oberen rechten Ecke des Bildschirms.
  3. Wählen Sie auf der linken Seite den ersten Workflow:
    1. Um einen vorhandenen Workflow aus dem aktuellen System auszuwählen, klicken Sie auf WORKFLOW AUF DIESEM SYSTEM und wählen Sie einen Workflow-Namen aus oder geben Sie ihn ein.
    2. So wählen Sie einen Workflow aus einer XML- oder ZIP-Datei aus, die aus einem anderen System exportiert wurde:
      1. Klicken Sie auf WORKFLOW AUS EINER EXPORTDATEI.
      2. Importieren Sie eine XML- oder ZIP-Datei, die eine Liste der exportierten Workflows enthält.
      3. Wählen Sie den Workflow, den Sie vergleichen möchten, aus der Liste aus.
  4. Wählen Sie auf der rechten Seite den zweiten Workflow.
  5. Klicken Sie auf VERGLEICHEN.
    Es öffnet sich eine neue Seite mit dem Namen WORKFLOWS VERGLEICHEN.
  6. Klicken Sie auf Visueller Vergleich, um die beiden Workflows gleichzeitig zu sehen, wobei die Unterschiede rot hervorgehoben sind.
    • Klicken Sie auf das horizontale Layout () in der oberen rechten Ecke des Bildschirms, um die Workflows von oben nach unten zu vergleichen.
    • Klicken Sie auf das vertikale Layout () in der oberen rechten Ecke des Bildschirms, um die Workflows nebeneinander zu vergleichen.
    • Klicken Sie auf Suchen, um die Schritte und ihre Phasen zu finden. Die Suchergebnisse zeigen den passenden Schritt aus dem ersten Workflow an, gefolgt von dem passenden Schritt aus dem zweiten Workflow. Wenn Sie einen Schritt auswählen, konzentriert sich die Ansicht auf die ausgewählten Schritte, die grün hervorgehoben sind.
  7. Klicken Sie auf jede Registerkarte, um die Unterschiede für Attribute, Schritte, Schrittketten oder Konnektoren in einer Tabelle anzuzeigen.
      Hinweis:
    • Sie können den Wert von Eigenschaften direkt auf der Registerkarte Eigenschaften festlegen. Wenn beispielsweise ein Wert in einem der Workflows nicht festgelegt ist, können Sie den Wert ändern, um ihn an den anderen Workflow anzupassen.
    • Für jede Kategorie können Sie die Unterschiede als CSV-Datei exportieren, indem Sie die Option Tabelle in CSV exportieren verwenden.

1.3.5.12.14 Zuordnung von Servicerichtlinien zu Workflows

Sie können Workflows eine Servicerichtlinie zuordnen. Die Servicerichtlinie berechnet die geplanten Prüfpunkte und den SLA-Termin für alle Jobs, die den Workflow verwenden. Jedem Workflow kann eine einzige Servicerichtlinie zugeordnet werden. Um die Leistung von Jobs mit SLA-Termin zu messen, müssen Sie auch einen SLA-Zielschritt für den Workflow identifizieren.

Gelten für einen Workflow mehrere Servicerichtlinien, müssen Sie möglicherweise zusätzliche Workflows erstellen. Haben Sie beispielsweise zwei Servicerichtlinien erstellt, eine für Jobs von Client ABC und eine für Jobs von Client XYZ, und verwenden beide Clients den Workflow PDF, können Sie einen weiteren Workflow PDF erstellen. Die Workflows können außer der zugeordneten Servicerichtlinie identische Merkmale haben. Sie können beispielsweise für die beiden Workflows die Namen PDF.ABC und PDF.XYZ vergeben.

Wenn Sie die einem Workflow zugeordnete Servicerichtlinie ändern, benutzt RICOH ProcessDirector die neue Servicerichtlinie, um die Prüfpunkte und den Termin für neue Jobs festzulegen, die im System ankommen. Es benutzt die neue Servicerichtlinie für vorhandene Jobs nur dann, wenn Sie die Aktion Erneut verarbeiten verwenden, um einen Job ab dem ersten Schritt erneut zu verarbeiten.

Wird ein servicefreier Zeitraum gelöscht, ändern sich die bereits im System vorhandenen Prüfpunktzeiten und Termine nicht, selbst wenn sie anhand dieses servicefreien Zeitraums festgelegt wurden. Um die Prüfpunktzeiten zurückzusetzen, muss der Job von Anfang an neu verarbeitet werden.

Wenn ein Workflow oder ein autorisierter Benutzer das Merkmal Angepasste Eingangszeit eines Jobs ändert, berechnet RICOH ProcessDirector die Prüfpunkte für den Job neu. Je nach Servicerichtlinie werden die Prüfpunkte und der Termin womöglich geändert:

  • Wenn in der Servicerichtlinie die Korrekturmethode Grenze festgelegt ist und die Startzeit nach der alten angepassten Eingangszeit und vor der neuen angepassten Eingangszeit liegt, ändern sich die Prüfpunkte vom Tag der alten angepassten Eingangszeit zum Tag nach der neuen angepassten Eingangszeit.
  • Wenn in der Servicerichtlinie die Korrekturmethode Grenze festgelegt ist und die Startzeit nach der alten angepassten Eingangszeit und nach der neuen angepassten Eingangszeit liegt, ändern sich die Prüfpunkte nicht.
  • Wenn die Servicerichtlinie Verstrichene Zeit als Methode zur Terminberechnung angibt, wird die SLA-Frist über die angepasste Eingangszeit neu berechnet.
  • Wenn die Servicerichtlinie Bestimmte Zeit als Methode zur Terminberechnung angibt, wird die SLA-Frist nicht neu berechnet.

Gehen Sie wie folgt vor, um einem Workflow eine Servicerichtlinie zuzuordnen:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Optional: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Namen des Workflows, und wählen Sie Deaktivieren.
    Wenn Sie den Workflow während der Bearbeitung nicht deaktivieren, werden Jobs, die diesen Workflow verwenden, weiterhin durch die Schritte des Workflows geführt. Wenn Sie speichern, wird der Workflow vorübergehend deaktiviert und dann wieder aktiviert. Jobs, die in dem Workflow verarbeitet werden, könnten in eine fehlerhafte Situation geraten.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Namen des Workflows, und wählen Sie Merkmale.
  4. Wählen Sie in dem Merkmal Servicerichtlinie die Servicerichtlinie aus.
  5. Wählen Sie im Merkmal SLA-Zielschritt den Schritt aus, der das finale Ziel des SLAs repräsentiert.
    Wenn das SLA beispielsweise auf dem Druck eines Jobs bis zu einer bestimmten Uhrzeit basiert, wählen Sie den Schritt PrintJobs. Wenn das SLA auf der Lieferung der Druckausgabe zur Kuvertierung an eine andere Abteilung besteht, können Sie einen manuellen Schritt namens DeliverToInserter erstellen und diesen Schritt als SLA-Zielschritt auswählen.
  6. Klicken Sie auf OK.
  7. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.

1.3.5.12.15 Steuerdateien durch die Musterdateien ersetzen

Wenn Sie eine neue Version von RICOH ProcessDirector installieren, fügt das Installationsprogramm automatisch neue Muster-Steuerdateien in das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\samples ein und kopiert diese in das Steuerdateiverzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files. Ihre angepassten Steuerdateien in C:\aiw\aiw1\control_files werden nicht überschrieben. Sie können das Script copyConfigurationFiles verwenden, um die Standard-Steuerdateien zu installieren oder die angepassten Steuerdateien zu überschreiben.

Das Ersetzen unserer Steuerdateien erfordert die Ausführung von Perl. Stellen Sie vor dem Ersetzen unserer Steuerdateien sicher, dass ein Perl-Interpreter installiert ist.

Gehen Sie wie folgt vor, um Ihre Steuerdateien durch die Musterdateien zu ersetzen:
  1. Melden Sie sich bei Windows mit Administrator-Berechtigung an.
  2. Geben Sie in der Befehlszeile folgenden Befehl ein:

    • C:\ProgramFiles\Ricoh\ProcessDirector\bin\copyConfigurationFiles.pl

    Sie können dem Befehl copyConfigurationFiles die folgenden optionalen Parameter hinzufügen:

    • [-r [-b]] [-w forceReplaceFile] [samplesDirectoryconfigurationFilesDirectory] [[-o differencesOutputFile] [-c]] [-v] [-help]
    -r
    Das Skript überschreibt im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files vorhandene Dateien.
    -b
    Das Script sichert jede Datei, die es ersetzt. Die Sicherungsdateien heißen replaced_file.bak. Die Dateien werden nur gesichert, wenn Sie von einer anderen Version dieser Datei ersetzt werden.
    -w forceReplaceFile
    Das Script überschreibt einen bestimmten Datensatz. Listen Sie die in der Datei forceReplaceFile zu überschreibenden Dateipfade auf.
    samplesDirectory
    Das Verzeichnis, in dem sich die Musterdateien befinden. Der Standardwert ist C:\aiw\aiw1\samples.
    configurationFilesDirectory
    Das Verzeichnis, in dem sich die Steuerdateien befinden. Der Standardwert ist C:\aiw\aiw1\control_files.
    -o differencesOutputFile
    Das Script schreibt bei verschiedenen Versionen von Dateien sämtliche Dateinamen in die Verzeichnisse "samples" und "control_files". Die Dateinamen der verschiedenen Versionen werden in die Datei differencesOutputFile geschrieben.
    -c
    Das Skript vergleicht die Dateien in den Verzeichnissen C:\aiw\aiw1\samples und C:\aiw\aiw1\control_files und druckt eine Liste der Dateien, die in beiden Verzeichnissen vorkommen, aber verschiedene Inhalte haben. Bei Ausführung des Scripts mit diesem Parameter wird nicht das normale Kopieren und Ersetzen durchgeführt.
    -v
    Das Script zeigt während des Kopierens von Dateien zusätzliche Informationen an.
    -help
    Das Script zeigt Hilfe- und Syntaxinformationen an.

Neue Versionen von RICOH ProcessDirector können möglicherweise neue Funktionen hinzufügen, für die aktualisierte Steuerdateien erforderlich sind. Gehen Sie wie folgt vor, um Ihre angepassten Inhalte von den alten zu den neuen Steuerdateien zu verschieben:

  1. Generieren Sie eine Liste der Dateien mit neuen Versionen. Geben Sie den folgenden Befehl ein:

    • copyConfigurationFiles.pl -o \tmp\differencesOutputFile

  2. Kopieren Sie die neuen Steuerdateien. Geben Sie den folgenden Befehl ein:

    copyConfigurationFiles.pl -r -b -w \tmp\differencesOutputFile

    Das Festlegen der Option -b bedeutet, dass das Script die Dateien sichert, bevor sie überschrieben werden.

  3. Kopieren Sie die angepassten Inhalte von den Sicherungsdateien replaced_file.bak in die entsprechende Steuerdatei.
    Wichtig:
  • Wir empfehlen, den Migrationsassistenten zu verwenden, wenn Sie ein Upgrade auf einen anderen Computer durchführen, um Objekte von einem System auf ein anderes zu kopieren. Weitere Informationen finden Sie unter Verwendung des Migrationsassistenten.

1.3.5.12.16 Workflows für den Druck

Sie können einen Workflow definieren, der Ihnen ermöglicht, einen Job, der PDF-Daten enthält, durch das System zu verfolgen.
Die primäre Funktion eines PDF-Workflows hängt von dem Zieldrucker ab.
  • Wenn der Zieldrucker ein Ricoh PDF-Drucker oder ein TASKalfa-Drucker ist, kann der Workflow einen Job und ein Jobticket an den Drucker senden. Der Drucker verwendet die Informationen aus dem JDF-Job-Ticket, um den Job abzuschließen, wobei der Benutzer den Echtzeitstatus und den Jobfortschritt anzeigen kann.
  • Wenn der Zieldrucker LPD oder ein anderes Protokoll unterstützt, kann der Workflow den Schritt PrintJobs verwenden, um einen Job an einen Drucker zu senden, der dieses Protokoll benutzt. Der Schritt PrintJobs verwendet Jobmerkmale zum Planen des Jobs für einen geeigneten Drucker. Wenn mehr als ein Drucker den Job drucken kann, gleicht der Schritt PrintJobs die Druckerauslastungen ab.
  • Wenn der Zieldrucker Jobs oder JDF-Job-Tickets über Ordner für Sofortdruck erhält, kann der Workflow den Job an eine Durchgriffsdruckereinheit weiterleiten. Die Druckereinheit verfügt über ein Merkmal Druckerbefehl, durch das der Job in einen Ordner für Sofortdruck kopiert wird, der mit dem Drucker verknüpft ist.
  • Handelt es sich bei dem Zieldrucker um einen Kodak-Drucker, kann der Schritt PrintJobs die PDF-Datei mit eingefügten KDK-Befehlen an den Drucker senden. Die Cut Sheet Support for Kodak-Funktion ist erforderlich.
  • Handelt es sich bei dem Zieldrucker um einen Xerox-Drucker, kann der Schritt PrintJobs die PDF-Datei mit eingefügten XRX- oder XPIF-Befehlen an den Drucker senden. Die Cut Sheet Support for Xerox-Funktion ist erforderlich.
  • Handelt es sich bei dem Zieldrucker um einen benutzerdefinierten PDF-Drucker, wandelt der Schritt PrintJobs die PDF-Datei in PostScript um und sendet einen PostScript-Datenstrom an den Drucker. Der Datenstrom kann gerätespezifische PostScript-Befehle enthalten.

Eine weitere Funktion des Workflows kann das Zusammenfassen kleiner PDF-Dateien zu einer größeren Datei sein. Durch Hinzufügen des Schritts BuildPDFFromZIP zu einem PDF-Workflow können PDF-Dateien in einer ZIP-Datei zu einer größeren PDF-Datei verknüpft werden. Die kleineren Dateien werden der neuen Datei in der Reihenfolge der ZIP-Datei hinzugefügt. Die ZIP-Datei kann von der Eingabeeinheit des Typs „Ordner für Sofortdruck“ erstellt werden, die die Eingabedatei verarbeitet hat. Alternativ können Sie die Dateien vor der Übergabe als ZIP-Datei komprimieren.

1.3.5.12.16.1 Definieren eines Workflows zum Drucken eines Jobs

Um einen Job auf einem Drucker auszudrucken, müssen Sie einen Workflow erstellen, der den Schritt "PrintJobs" verwendet.
Gehen Sie wie folgt vor, um den Workflow zu definieren:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen geeigneten Workflow, z. B. PDF, und wählen Sie Kopieren aus.
  3. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie nach Bedarf andere Werte ein oder bearbeiten Sie Werte entsprechend, und klicken Sie anschließend auf Weiter.
  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt PrintJobs, und wählen Sie Merkmale aus.
  5. Wählen Sie auf der Registerkarte Planung einen Wert für das Merkmal Angeforderter Drucker.
    • Wenn Sie wissen, auf welchem Drucker Sie den Job ausdrucken möchten, wählen Sie diesen aus der Liste aus.
    • Um den Job manuell zu planen, wählen Sie Nicht festgelegt. *Der Job wird erst gedruckt, wenn eine andere Person die Aktion Planen wählt, um den Job einem Drucker zuzuweisen.
    • Wenn RICOH ProcessDirector den Job dem ersten verfügbaren Drucker zuweisen soll, der mit den Planungsmerkmalen für den Drucker übereinstimmt, wählen Sie Beliebiger Drucker aus. Wenn der Job den Schritt " PrintJobs" erreicht, ermitteltRICOH ProcessDirector anhand von Merkmalen wie Jobgröße, Kundenname, Medien und Endbearbeitungsoptionen, welcher Drucker die Anforderungen des Jobs erfüllt.
      Hinweis:
    • Wenn Sie mehr als einen PrintJobs-Schritt in einem Workflow haben und Sie einstellen möchten, dass der Angeforderte Drucker bedingte Regeln anwendet, belassen Sie das Merkmal Angeforderter Drucker im Schritt PrintJobs auf Beliebiger Drucker und legen Sie für jede Abzweigung des Workflows den Schritt AssignJobValues fest. Verwenden Sie den Schritt AssignJobValues, um den Wert für Angeforderter Drucker je nach Notwendigkeit für die einzelnen Abzweigungen festzulegen.
  6. Wenn der Workflow PDF-Dateien verarbeitet und der Wert des Merkmals ZIP-Datei erstellen für den Ordner für Sofortdruck, der diesem Workflow Jobs zuweist, auf Ja gestellt ist, fügen Sie dem Workflow einen auf der Schrittschablone BuildPDFFromZIP basierenden Schritt vor dem Schritt hinzu, der eine PDF-Eingabe erwartet (z. B. CreatePageRanges oder PrintJobs).
    1. Klicken Sie im Workflow-Editor in der rechten oberen Ecke des Fensters auf den Seitenbereich.
    2. Gehen Sie zu Schritte und erweitern Sie die Gruppe PDF/JDF.
    3. Klicken Sie auf die Schrittschablone BuildPDFFromZip, und ziehen Sie diese in den Workflow-Editor. Platzieren Sie den Schritt an der gewünschten Stelle.
    4. Wenn Sie den Schritt umbenennen möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt. Wählen Sie Eigenschaften, und klicken Sie dann auf Allgemein. Geben Sie für das Merkmal Name einen Namen für den neuen Schritt ein, und klicken Sie auf OK.
    5. Verbinden Sie den Schritt mit anderen Schritten.
  7. Speichern Sie den Workflow.

1.3.5.12.16.2 Definieren eines Workflows zum Kopieren einer Datei in einen Ordner für Sofortdruck

Sie können einen Workflow definieren, der einen Druckjob in einem Format wie beispielsweise PDF oder PostScript oder ein JDF-Job-Ticket akzeptiert und ihn in einen Ordner für Sofortdruck kopiert, der einem Drucker zugeordnet ist.
So definieren Sie einen Workflow zum Kopieren einer Datei zu einem Druckerordner für Sofortdruck:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Workflow PDF, und wählen Sie Kopieren aus.
  3. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie nach Bedarf andere Werte ein oder bearbeiten Sie Werte entsprechend, und klicken Sie anschließend auf Weiter.
  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt PrintJobs, und wählen Sie Löschen aus.
  5. Wenn Sie vorhaben, PostScript-Jobs in diesen Workflow zu senden, löschen Sie die Schritte CountPages und CreatePageRanges.
  6. Fügen Sie den Schritt CopyToFolder zur Phase Drucken hinzu.
  7. Verbinden Sie den Schritt CopyToFolder mit dem Schritt RetainCompletedJobs.
    1. Bewegen Sie den Mauszeiger über den Rand des Schritts CopyToFolder. Klicken Sie auf einen markierten Abschnitt (), und halten Sie die Maustaste gedrückt, damit der Anschluss dargestellt wird.
    2. Ziehen Sie den Konnektor auf den Schritt RetainCompletedJobs.
  8. Verbinden Sie den Schritt CopyToFolder mit dem Schritt auf der linken Seite ( CreatePageRanges für PDF-Workflows oder RunExternalProgram für PostScript).
  9. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt CopyToFolder, und wählen Sie Merkmale aus.
  10. Klicken Sie auf Extern.
  11. Löschen Sie den Inhalt des Merkmals Externer Befehl, und ersetzen Sie ihn durch einen dieser Befehle.

    So kopieren Sie eine Druckdatei:

    • copy ${getCurrentFile(${Job.InputDatastream})} destinationHotFolder\${Job.ID}

    So kopieren Sie ein JDF-Jobticket:

    • copy ${getFileName(overrides,jdf,read)} destinationHotFolder\${Job.ID}

    Ersetzen Sie in diesem Text Zielordner_für_Sofortdruck durch den Namen des Verzeichnisses, das der Drucker als Ordner für Sofortdruck verwendet.
  12. Klicken Sie auf OK.
  13. Speichern Sie den Workflow.
Wenn Sie auch eine AFP-Druckereinheit definieren, um denselben physischen Drucker darzustellen, legen Sie die folgenden Merkmale für die AFP-Druckereinheit fest:
  • Setzen Sie das Merkmal Druckerverbindung gemeinsam nutzen auf Ja.
  • Setzen Sie das Merkmal Verbindungszeitgeber IPDS-Drucker auf einen kleineren Wert als das Merkmal Inaktivitätszeitgeber. Ist das Merkmal Verbindungszeitgeber IPDS-Drucker größer als das Merkmal Inaktivitätszeitgeber, gibt RICOH ProcessDirector die Verbindung zum Drucker frei, bevor der Drucker mit dem Ordner für Sofortdruck gemeinsam genutzt werden kann.

1.3.5.12.16.3 Definieren von Workflows zum Drucken auf Durchgriffsdruckern

Sie können einen Workflow definieren, der einen Druckjob im PDF- oder PostScript-Format akzeptiert und ihn an einen Durchgriffsdrucker sendet.
Gehen Sie wie folgt vor, um einen Workflow zum Drucken auf einem Durchgriffsdrucker zu definieren:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Workflow PDF, und wählen Sie Kopieren aus.
  3. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie nach Bedarf andere Werte ein oder bearbeiten Sie Werte entsprechend, und klicken Sie anschließend auf Weiter.
  4. Wenn der neue Workflow keine PDF-Jobs verarbeitet, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt CreatePageRanges, und wählen Sie Löschen aus.
    Löschen Sie diesen Schritt nicht, wenn der neue Workflow PDF-Jobs verarbeitet. Er ist für den erneuten Druck einer Reihe von Seiten in PDF-Jobs erforderlich.
  5. Verbinden Sie den Schritt RunExternalProgram mit dem Schritt PrintJobs.
  6. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt PrintJobs, und wählen Sie Merkmale.
  7. Ändern Sie auf der Registerkarte Planung die Werte der Merkmale Binden und Faltoptionen, Angeforderter Standort, Medien, Ausgabefach, Lochen und Heften so, dass sie mit den Planungsmerkmalen des Durchgriffsdruckers übereinstimmen, auf dem Sie drucken möchten. Wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert ist, ändern Sie die Werte der Merkmale Jobklasse, Jobformular und Jobziel ebenso. In einer Konfigurationsdatei können weitere Planungsmerkmale definiert werden.
  8. Wenn der Workflow PDF-Dateien verarbeitet und der Wert des Merkmals ZIP-Datei erstellen für den Ordner für Sofortdruck, der diesem Workflow Jobs zuweist, auf Ja gestellt ist, fügen Sie dem Workflow einen auf der Schrittvorlage BuildPDFFromZIP basierenden Schritt vor dem Schritt hinzu, der eine PDF-Eingabe erwartet (z. B. CreatePageRanges oder PrintJobs).
  9. Klicken Sie auf OK.
  10. Speichern Sie den Workflow.

1.3.5.12.17 Jobs anhalten

Sollen Jobs den Workflow nicht ohne Bedienereingriff durchlaufen, können Sie die Workflows so konfigurieren, dass Jobs an einem bestimmten Punkt angehalten werden. Nach dem Anhalten können Sie Bediener zum Ausführen einer Aktion veranlassen, um die Jobs wieder freizugeben.

Müssen Bediener beispielsweise für jeden Job andere Formulare laden, können sie nach dem Laden der korrekten Formulare im Drucker die Jobs freigeben.

Gehen Sie wie folgt vor, um Jobs anzuhalten:

  • Setzen Sie das Merkmal Angeforderter Drucker bei einem Schritt, der auf der Schrittvorlage PrintJobs basiert, auf Nicht festgelegt, damit alle Jobs, die diesen Workflow durchlaufen, diesen Wert erhalten.

    Standardmäßig hat das Merkmal Angeforderter Drucker den Wert Beliebiger Drucker. Daher werden Jobs automatisch für den ersten verfügbaren Drucker geplant, dessen Planungsmerkmale mit den Werten für die zugewiesenen Jobmerkmale übereinstimmen. Steht das Merkmal Angeforderter Drucker jedoch auf Nicht festgelegt, warten die Jobs, bis ein Bediener die Aktion Job planen verwendet, um die Jobs einem Drucker zuzuordnen. Wurde der Job geplant, ist das Merkmal Angeforderter Drucker festgelegt, und der Job durchläuft die restlichen Verarbeitungsschritte.

  • Legen Sie das Merkmal Beim Eintreten in Phase stoppen für einen Schritt fest, der auf der Schrittvorlage SetJobPropsFromTextFile basiert. Wenn Sie einem Workflow einen dieser Schritte hinzufügen, wählen Sie eine Phase als Wert des Merkmals Beim Eintreten in Phase stoppen aus. Wenn ein Job diese Phase erreicht, stoppt er und wartet, ohne irgendwelche Verarbeitungsschritte in dieser Phase zu durchlaufen.

    Wird ein Job am Anfang einer Phase gestoppt, kann ein Bediener die Aktion Fortsetzen verwenden, um die Verarbeitung des Jobs fortzusetzen. Der Bediener muss zudem sicherstellen, dass die Planungsmerkmale für den Job mit den Planungsmerkmalen für mindestens einen Drucker übereinstimmen und dass das Merkmal Angeforderter Drucker auf den Wert Beliebiger Drucker oder auf einem bestimmten Drucker gesetzt ist, damit der Job zum Drucken geplant werden kann.

    Wenn Sie beispielsweise die Phase Druck auswählen, durchläuft ein Job alle in den Phasen Empfang und Vorbereitung angegebenen Verarbeitungsschritte. Dann tritt der Job in die Phase "Druck" ein, wartet aber, bevor Schritte ausgeführt werden. Der Jobstatus ändert sich in Gestoppt. Ein Bediener kann mit der rechten Maustaste auf den Job klicken und Fortsetzen auswählen, um die Verarbeitung wieder zu starten.

  • Nehmen Sie einen manuellen Schritt in einen Workflow auf, damit Jobs darauf warten müssen, dass ein Bediener angibt, dass der Job in den nächsten Verarbeitungsschritt versetzt werden kann.

    Sie können beispielsweise einen Schritt erstellen, der auf der Schrittvorlage ManualStepWithAutoStart basiert, den Schritt Auftragsnummer eingeben nennen und ihn dann der Phase "Vorbereitung" eines Workflows hinzufügen. Wenn der Job an diesem Schritt ankommt, ändert sich der Status des Jobs in Manuell, in Bearbeitung. Ein Bediener kann die Jobmerkmale bearbeiten, um die Auftragsnummer einzugeben, und anschließend mit der rechten Maustaste auf den Auftrag klicken und die Option Manuell abschließen auswählen, um den Schritt abzuschließen und den Job freizugeben.

1.3.5.12.18 Externe Schritte

In RICOH ProcessDirector ist es möglich, Schritte hinzuzufügen, die ein Programm außerhalb von RICOH ProcessDirector ausführen. Das externe Programm kann spezielle Jobverarbeitungsaufgaben durchführen und auf demselben Computer ausgeführt werden, auf dem das RICOH ProcessDirector-Basisprodukt installiert ist.

Da die Verarbeitung außerhalb der Verarbeitung erfolgt, die die von RICOH ProcessDirector bereitgestellten Schritte ausführen, wird dieser Verarbeitungstyp als externer Schritt bezeichnet.

Externe Schritte können auf Dateien im Spoolverzeichnis für den Job zugreifen. Wenn RICOH ProcessDirector einen Job aus einer Eingabedatei erstellt, wird ein eindeutiges Spoolverzeichnis erstellt. Das Spoolverzeichnis enthält eine Kopie der Eingabedatei und weiterer Dateien, die Informationen zu dem Job bereitstellen. Externe Schritte können Programme aufrufen, die im Spoolverzeichnis vorhandene Dateien aktualisieren und neue Dateien in das Spoolverzeichnis schreiben.

Das Standard-Spoolverzeichnis für einen Job ist C:\aiw\aiw1\spool\default\JobNumber (Jobnummer ist die Spool-ID, die RICOH ProcessDirector dem Job zuordnet).

Sie können zudem zusätzliche Spoolverzeichnisse erstellen. Die Namen der folgenden Spoolverzeichnisse haben das folgende Format: C:\aiw\aiw1\spool\SpoolName\JobNumber (Spoolname ist der Unterverzeichnisname, den der berechtigte Benutzer zugeordnet hat).

Die Programme, die die externen Schritte aufrufen, können auch untergeordnete Jobs erstellen. Das Spoolverzeichnis enthält ein Unterverzeichnis C:\aiw\aiw1\spool\default\JobNumber\children oder ein Verzeichnis C:\aiw\aiw1\spool\SpoolName\JobNumber\children, in das das externe Programm seine untergeordneten Jobs und die zugeordneten Dateien dieser untergeordneten Jobs schreibt. Wenn RICOH ProcessDirector die untergeordneten Jobs und Dateien erkennt, kann ihre Verarbeitung fortgesetzt werden.

1.3.5.12.18.1 Externe Programme konfigurieren

Bevor Sie mit den Konfigurationsschritten für einen externen Schritt beginnen, müssen Sie das externe Programm konfigurieren, das den externen Schritt aufruft.
Externe Programme müssen auf dem Computer ausgeführt werden, auf dem das Basisprogramm installiert ist. Installieren Sie das externe Programm, bevor Sie mit dieser Prozedur beginnen.

Wichtige Punkte, die es bei der Installation des Basisprodukts und der anderen Anwendung zu beachten gilt:

  • Wenn die andere Anwendung sich auf einem zugeordneten Netzlaufwerk befindet, bearbeiten Sie die Datei mountDrives.bat, um das Netzlaufwerk zuzuordnen, sobald RICOH ProcessDirector startet.
  • Stellen Sie sicher, dass der RICOH ProcessDirector die andere Anwendung finden und ausführen kann. Gehen Sie nach einer dieser Methoden vor:
    • Nehmen Sie den vollständigen Pfad zur Anwendung in den Befehl auf, den Sie erstellen.
    • Fügen Sie die Anwendung der PATH-Umgebungsvariable für den primären Computer zu.

Gehen Sie wie folgt vor, um ein externes Programm zu konfigurieren:

  1. Verifizieren Sie anhand der Dokumentation für das externe Programm, dass es fehlerfrei als Standalone-Programm ausgeführt wird.
  2. Wenn Sie vorhaben, RunExternalProgram zu nutzen:
    1. Melden Sie sich am Computer an, auf dem die Anwendung ausgeführt wird.
    2. Stellen Sie den Befehl zusammen, den Sie zum Aufrufen des Programms von der Befehlszeile verwenden können, und nutzen Sie ihn, um eine Eingabedatei an das Programm zu übergeben.
      Dokumentieren Sie, dass der Befehl korrekt funktioniert, sodass Sie ihn bei der Konfiguration Ihrer Schrittvorlage als Modell verwenden können.
    3. Erstellen Sie eine Steuerdateivorlage für den anzuwendenden Schritt.

      Wenn das externe Programm die Merkmalwerte, die es benötigt, aus einer der Druckdatei begefügten Parameterdatei ausliest, kann der Schritt RunExternalProgram diese Datei generieren. Zum Generieren der Datei nutzt der Schritt eine Steuedateischablone. Gehen Sie wie folgt vor, um die Steuerdateischablone zu erstellen:

      1. Erstellen Sie eine Kopie einer Parameterdatei, die die Anwendung verwenden kann.
      2. Ersetzen Sie alle Merkmalwerte in der Datei durch die RICOH ProcessDirector-Symbolschreibweisendarstellung des Merkmals. Wenn es sich bei einem Wert um den Dateinamen für eine Datei im Job handelt, ersetzen Sie diesen Wert durch den geeigneten RICOH ProcessDirector-Methodenaufruf zur Ermittlung des Dateinamens.

        Während der Verarbeitung nutzt der Schritt die Schablone für die Generierung der Parameterdatei, wobei er alle Referenzen auflöst und die Werte für den aktuellen Job eingibt.

      3. Kopieren Sie die Steuerdateischablone in ein Verzeichnis im freigegebenen RICOH ProcessDirector-Dateisystem (C:\aiw\aiw1\.)

        Muster-Steuerdateischablonen für externe Programme sind in C:\aiw\aiw1\samples\external_programs\ installiert. Sie können diese Dateien in das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files\external_programs\ kopieren und anpassen oder sie Ihren eigenen Steuerdateien im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files\external_programs\ hinzufügen. Schreiben Sie sich die Verzeichnisposition Ihrer Steuerdateischablone auf.

  3. Wenn Sie vorhaben, RunHotFolderApplication zu nutzen:
    1. Melden Sie sich am primären Computer an.
    2. Kopieren oder transferieren Sie eine Musterdruckdatei in den Eingangsordner für die Anwendung.
    3. Überprüfen Sie die andere Anwendung, um sicherzustellen, dass sie mit der Verarbeitung der Datei beginnt.
    4. Überwachen Sie den Ausgabeordner für die resultierende Datei. Wenn sie ausgegeben wird, kopieren oder transferieren Sie sie in ein anderes Verzeichnis. Stellen Sie dann sicher, dass sie korrekt ist.
    5. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, in dem die Protokolldatei für die andere Anwendung gespeichert ist, und stellen Sie sicher, dass Sie die Protokolldateien öffnen und sehen können.

1.3.5.12.18.2 Schrittvorlagen für externe Schritte konfigurieren

Erstellen Sie eine Schrittvorlage, die den Befehl enthält, mit dem das externe Programm aufgerufen wird. Optimieren Sie die Schrittvorlage dann so, dass sie auf dem Linux- oder Windows-System ausgeführt wird, auf dem das externe Programm installiert ist.

1.3.5.12.18.2.1 Schrittvorlagen für externe Schritte konfigurieren, die die Befehlszeile oder Steuerdateien verwenden

Richten Sie mit diesem Prozess eine Schrittvorlage für externe Schritte ein, in denen die Parameter zwischen RICOH ProcessDirector und dem externen Programm anhand einer Befehlszeile oder einer Steuerdatei übergeben werden.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine Schrittvorlage für einen externen Schritt zu konfigurieren:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Schrittvorlagen.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Schrittvorlage RunExternalProgram, und wählen Sie Kopieren.
  4. Geben Sie einen Namen und eine Beschreibung für die neue Schrittvorlage an.
  5. Klicken Sie auf Extern.
  6. Aktualisieren Sie das Merkmal Externer Befehl.
    Dies sind der aktuelle Befehl und alle Befehlszeilenparameter, die RICOH ProcessDirector zur Ausführung des externen Programms ausgibt. Die Befehlszeichenfolge kann RICOH ProcessDirector-Symbolschreibweise aufweisen:
    • In dem folgenden Beispiel kopiert der Befehl copy die Datei JobNumber.print.pdf aus dem Spoolverzeichnis für den Job:
      copy -u ${getAbsoluteFileName(print, pdf, read)} C:\tmp\jobarchives
        Hinweis:
      • ${getAbsoluteFileName(print, pdf, read)} ist die RICOH ProcessDirector-Symbolformel, die den Namen der PDF-Druckdatei in dem Spoolverzeichnis zurückgibt. Ist die PDF-Druckdatei bei der Ausführung des externen Programms im Spoolverzeichnis nicht vorhanden, tritt ein Fehler auf.
    • In dem folgenden Beispiel liest das externe Programm Mein_Programm die Datei Jobnummer.print.pdf aus dem Spoolverzeichnis und schreibt eine aktualisierte Version der Datei unter Verwendung der Umleitung in das Spoolverzeichnis:
      Mein_Programm -i ${getFileName(print, pdf, read)} > ${getFileName(print, pdf, write)}
        Hinweis:
      • ${getFileName(print, pdf, read)} ist die RICOH ProcessDirector-Symbolformel, die den Namen der PDF-Druckdatei in dem Spoolverzeichnis zurückgibt. Ist die PDF-Druckdatei bei der Ausführung des externen Programms in dem Spoolverzeichnis nicht vorhanden, gibt RICOH ProcessDirector den Namen der Eingabedatei für den Job (Jobnummer.print.unknown) zurück. Ist diese Datei in dem Spoolverzeichnis nicht vorhanden, tritt ein Fehler auf.
    • In dem folgenden Beispiel liest das externe Programm auditstatistics die Datei Jobnummer.overrides.text aus dem Spoolverzeichnis und schreibt die neue Statistikdatei Jobnummer.statistics.text in das Spoolverzeichnis:
      auditstatistics inputfile=${getFileName(overrides, text, read)} outputfile=${getFileName(statistics, text, write)}
    • In dem folgenden Beispiel verwendet das externe Programm line2afp eine separate Parameterdatei, für die eine entsprechende RICOH ProcessDirector-Steuerdatei existiert, wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert ist. In der Steuerdatei ist eine RICOH ProcessDirector-Methode angegeben, mit der das externe Programm angewiesen wird, seine Ausgabe in das Spoolverzeichnis zu schreiben:
      line2afp parmdd=${getControlFileName()}
        Hinweis:
      • ${getControlFileName()} ist die RICOH ProcessDirector-Symbolformel, die den Namen der aufgelösten Steuerdatei zurückgibt. RICOH ProcessDirector generiert die Steuerdatei aus der angegebenen Steuerdateischablone.
      • Die Steuerdatei kann die Methode getChildFileName benutzen, um den Namen einer untergeordneten Datei zurückzugeben, damit das externe Programm eine Datei in das Unterverzeichnis children des Spoolverzeichnisses schreiben kann. Das externe Programm muss die Dateinamen von Dateien untergeordneter Jobs in dem folgenden Format schreiben:
        JobNumber.UsageType.DataType.n,Job.JobType=WorkflowName
        WorkflowName ist der Name des Workflows, den der untergeordnete Job benötigt. Der Workflow muss vorhanden und aktiviert sein.
      • Wenn Sie einem Workflow einen Schritt hinzufügen, der auf der Schrittvorlage RunExternalProgram basiert, ändern sich die Merkmale, für die in den Jobstandardwerten die Phase [Empfang] angegeben ist, in die Phase, der der Schritt hinzugefügt wird.
    • In dem folgenden Beispiel benutzt der externe Schritt den Windows-Befehl copy, um eine Kopie der Datei Jobnummer.print.pdf aus dem Spoolverzeichnis in ein Archivverzeichnis auf dem Windows-System zu kopieren:
      copy ${getAbsoluteFileName(print,pdf,read)} d:\archive\pdf
        Hinweis:
      • Auf dem Windows-System muss entweder das Basisprodukt oder ein Anwendungsserver installiert sein. Der Anwendungsserver muss mit dem primären Server verbunden sein.
      • Geben Sie das Windows-Verzeichnis in dem Windows-spezifischen Format als Verzeichnisnamen an.
      • Benutzen Sie native Windows-Befehle und keine SFU-Befehle, wo dies geeignet ist. Benutzen Sie beispielsweise den Befehl copy und nicht den Befehl cp. Nicht alle SFU-Befehle sind auf Windows-Systemen verfügbar.
      • Je nach Befehl muss nicht zwingend ein Verzeichnis auf dem Windows-System vorhanden sein. Der Befehl kann das Verzeichnis auf dem Windows-System erstellen.
      • Stellen Sie sicher, dass Sie die Schrittvorlage so optimieren, dass die Ausführung nur auf einem Windows-Anwendungsserver erfolgt. Da die Verzeichnisnamen auf einem Linux-System ein anderes Format haben als auf einem Windows-System, scheitert ein auf dieser Schrittvorlage basierender Befehl, wenn RICOH ProcessDirector versucht, den Schritt auf einem Nicht-Windows-System auszuführen.
  7. Haben Sie eine Steuerdateischablone für die Verwendung mit dem externen Programm erstellt, aktualisieren Sie das Merkmal Externe Steuerdateischablone. Legen Sie als Wert die Verzeichnisposition und den Namen der Steuerdateischablone fest. Wenn das externe Programm seine Parameter nur als Befehlszeilenparameter empfängt, löschen Sie alle Werte für dieses Merkmal.
  8. Aktualisieren Sie das Merkmal Gültige Rückkehrcodes.
    In diesem Kontext ist ein gültiger Rückkehrcode ein beliebiger Rückkehrcode, den das externe Programm zurückgibt und bei dem keine Benutzeraktion erforderlich ist. Trennen Sie die einzelnen Rückkehrcodenummern durch Kommas. Für jeden Rückkehrcode des externen Programms, der nicht im Wert für dieses Merkmal enthalten ist, setzt RICOH ProcessDirector den Job in den Fehlerstatus. Es Gibt zudem eine Nachricht in dem Protokoll für den Job aus, um Sie auf ein Problem aufmerksam zu machen, das von dem externen Programm berichtet wurde.

    Lautet der Wert für das Merkmal "Gültige Rückkehrcodes" beispielsweise 0,4 und wird das externe Programm mit dem Rückkehrcode 16 abgeschlossen, gibt RICOH ProcessDirector eine Nachricht aus, die ähnlich wie die folgende Nachricht aussieht:

    AIWI6073E Externer Schritt copy c:\aiw\aiw1\spool\default\10000016\10000016.print.unknown d:\archive\directory wurde mit Rückkehrcode 16 abgeschlossen, der als Fehler definiert ist.

  9. Gelten für die Installation bestimmte Sprachenvoraussetzungen, können Sie das externe Programm anweisen, Nachrichten in einer unterstützten Sprache zurückzugeben. In der Liste für das Merkmal Sprache für externes Programm sind die von RICOH ProcessDirector unterstützten Sprachen aufgeführt.
  10. Klicken Sie auf OK.
  11. Aktualisieren Sie alle Einstellungen auf der Registerkarte Optimierung, um den Schritt auf den Computern auszuführen, auf denen das externe Programm installiert ist.
  12. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Schrittvorlage, und wählen Sie Aktivieren.

1.3.5.12.18.2.2 Schrittvorlagen für externe Schritte konfigurieren, die Ordner für Sofortdruck verwenden

Benutzen Sie diesen Prozess, um eine Schrittvorlage für externe Schritte zu konfigurieren, die Ordner für Sofortdruck zum Weiterleiten der Ein- und Ausgabe zwischen RICOH ProcessDirector und dem externen Programm verwendet.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine Schrittvorlage für einen externen Schritt zu konfigurieren:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Schrittvorlagen.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Schrittvorlage RunHotFolderApplication, und wählen Sie Kopieren aus.
  4. Geben Sie einen Namen und eine Beschreibung für die neue Schrittvorlage an.
  5. Klicken Sie auf Ordner für Sofortdruck.
  6. Aktualisieren Sie das Merkmal Sendender Ordner.
    Der Wert dieses Merkmals ist der Name des Eingabeordners für Sofortdruck für das externe Programm. RICOH ProcessDirector stellt den Job in diesen Ordner, um ihn an das externe Programm zu übergeben.
      Hinweis:
    • Der Wert muss der Name eines vorhandenen Ordners sein. RICOH ProcessDirector erstellt den Ordner nicht.
    • Sowohl RICOH ProcessDirector als auch das externe Programm müssen auf den Ordner zugreifen können. Der Ordner kann sich an den folgenden Positionen befinden:
      • In dem gemeinsam genutzten RICOH ProcessDirector-Dateisystem C:\aiw\aiw1\ auf dem Computer, auf dem der primäre Server installiert ist.
      • In einem Dateisystem, das mit Software zum gemeinsamem Dateizugriff wie beispielsweise Samba gemeinsam genutzt wird.
    • Auch wenn sich der Ordner auf einem Windows-System befindet, geben Sie den Pfad im Linux-Format an. Geben Sie bei dem Ordner C:\Senden beispielsweise /Senden ein.
    • Ist dieser Wert leer, wird keine Datei kopiert, und der Schritt wartet.
  7. Aktualisieren Sie das Merkmal Zu sendende Datei.
    Der Wert dieses Merkmals ist eine Symbolformel, die in den Namen der Datei aufgelöst wird, die RICOH ProcessDirector an das externe Programm sendet.
      Hinweis:
    • Der Standardwert ist getAbsoluteFileName(print, pdf, read), wodurch der Name der PDF-Druckdatei im Spoolverzeichnis zurückgegeben wird. Ist die PDF-Druckdatei bei der Ausführung des externen Programms im Spoolverzeichnis nicht vorhanden, tritt ein Fehler auf.
  8. Aktualisieren Sie das Merkmal Abrufordner.
    Der Wert dieses Merkmals ist der Name des Ausgabeordners für Sofortdruck für das externe Programm. RICOH ProcessDirector ruft den Job aus diesem Ordner ab, nachdem er von dem externen Programm verarbeitet wurde.
      Hinweis:
    • Der Wert muss der Name eines bereits vorhandenen Ordners sein. RICOH ProcessDirector erstellt den Ordner nicht.
    • Sowohl RICOH ProcessDirector als auch das externe Programm müssen auf den Ordner zugreifen können. Der Ordner kann sich an den folgenden Positionen befinden:
      • In dem gemeinsam genutzten RICOH ProcessDirector-Dateisystem C:\aiw\aiw1\ auf dem Computer, auf dem der primäre Server installiert ist.
      • In einem Dateisystem, das mit Software zum gemeinsamem Dateizugriff wie beispielsweise Samba gemeinsam genutzt wird.
    • Auch wenn sich der Ordner auf einem Windows-System befindet, geben Sie den Pfad im Linux-Format an. Geben Sie bei dem Ordner C:\Abrufen beispielsweise /Abrufen ein.
    • Wenn Sie das Merkmal Abrufordner zum Bereinigen auf Nein gestellt haben, kann sich die Datei, die der Schritt abruft, im Abrufordner befinden, wenn ein Job am Schritt ankommt. Der Schritt ruft die Datei ab und bringt dann die Datei, die unter dem Merkmal Zu sendende Datei benannt ist, in den sendenden Ordner. Der Schritt sendet den Job und dann die abgerufene Datei an den nächsten Schritt im Workflow. Der Schritt wartet nicht, bis eine neue Datei im Abrufordner abgelegt wird.
  9. Aktualisieren Sie das Merkmal Abrufmuster.

    Der Wert dieses Merkmals ist die Suchmusterzeichenfolge, die RICOH ProcessDirector benutzt, um die aus dem Ausgabeordner für Sofortdruck eines externen Programms abzurufenden Ausgabedateien zu identifizieren.

    Beispielsweise stimmt der Wert ${Job.ID}.* mit einer beliebigen Datei überein, deren Dateiname unabhängig von der Dateierweiterung mit der Job-ID identisch ist.

  10. Aktualisieren Sie das Merkmal Abgerufene Datei.
    Der Wert dieses Merkmals ist eine Symbolformel, die in den Namen aufgelöst wird, den RICOH ProcessDirector zum Umbenennen der abgerufenen Datei verwendet.
  11. Aktualisieren Sie das Merkmal Abrufordner bereinigen.

    Wenn ein Job in diesen Schritt eintritt, teilt dieser Wert RICOH ProcessDirector mit, ob eine beliebige Datei im Abrufordner entfernt wird, deren Dateiname dem des Abrufmusters entspricht.

  12. Aktualisieren Sie das Merkmal Anwendungsprotokolldatei.
    Der Wert dieses Merkmals ist der Ordner, in den das externe Programm Protokolldateien schreibt. Dieser Wert kann leer sein.
  13. Aktualisieren Sie das Merkmal Abfrageintervall.
    Der Wert dieses Merkmals ist das Intervall in Sekunden, zu dem RICOH ProcessDirector den Ausgabeordner für Sofortdruck auf abgeschlossene Jobs überprüft.
  14. Aktualisieren Sie das Merkmal Dateigrößenprüfzähler.
    Der Wert dieses Merkmals gibt an, wie oft RICOH ProcessDirector den Ausgabeordner für Sofortdruck abfragt und feststellt, dass die Größe einer Datei sich nicht geändert hat. RICOH ProcessDirector entscheidet dann, dass die Datei abgeschlossen ist.
  15. Aktualisieren Sie das Merkmal Zeitlimitintervall.
    Der Wert dieses Merkmals ist das Zeitlimit in Minuten zum Abrufen eines Jobs aus dem Ausgabeordner für Sofortdruck eines externen Programms. Wenn der Job bei Erreichen des Zeitlimits noch nicht empfangen oder abgeschlossen wurde, ist der Job fehlerhaft.
      Hinweis:
    • Das Zeitlimit-Intervall muss größer als das Abfrageintervall x Dateigrößenprüfzähler sein.
    • Ist das Zeitlimitintervall 0, wartet RICOH ProcessDirector ohne zeitliche Begrenzung.
  16. Klicken Sie auf OK.
  17. Aktualisieren Sie alle Einstellungen auf der Registerkarte Optimierung, um den Schritt auf den Computern auszuführen, auf denen das externe Programm installiert ist.
  18. Wählen Sie die neue Schrittvorlage aus, und klicken Sie auf Aktivieren.

1.3.5.12.18.3 Workflows für externe Schritte konfigurieren

Nach der Erstellung einer Schrittschablone zum Aufruf eines externen Programms und zum Optimieren der Schrittschablone zur Ausführung auf dem Server, auf dem das externe Programm installiert ist, fügen Sie einen Schritt, der auf einer Schrittschablone basiert, zu einem Workflow hinzu. Ordnen Sie dem Workflow dann eine Eingabeeinheit zu, oder verwenden Sie eine andere Methode, um den Workflow bestimmten Jobs zuzuordnen.
Gehen Sie wie folgt vor, um einen Workflow für einen externen Schritt zu konfigurieren:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Ermitteln Sie, ob Sie eine Kopie eines vorhandenen Workflows verwenden können oder einen neuen Workflow erstellen müssen. Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor:
    • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen der Workflows, und wählen Sie Kopieren aus. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie nach Bedarf andere Werte ein oder bearbeiten Sie Werte entsprechend, und klicken Sie anschließend auf Weiter.
    • Klicken Sie auf Hinzufügen, und geben Sie einen Namen und eine Beschreibung für den neuen Workflow an.
  3. Gehen Sie wie folgt vor, um den externen Schritt hinzuzufügen:
    1. Klicken Sie im Workflow-Editor in der rechten oberen Ecke des Fensters auf den Seitenbereich.
    2. Gehen Sie zu Schritte und verwenden Sie das Schnellsuchfeld, um nach dem externen Schritt zu suchen.
    3. Klicken Sie auf den externen Schritt, und ziehen Sie diesen in den Workflow-Editor. Platzieren Sie den Schritt an der gewünschten Stelle.
    4. Wenn Sie den Schritt umbenennen möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt. Wählen Sie Eigenschaften, und klicken Sie dann auf Allgemein. Geben Sie für das Merkmal Schrittname einen Namen für den neuen Schritt ein, und klicken Sie auf OK.
  4. Bearbeiten Sie die Merkmale für das Verarbeitungsverhalten nach Bedarf.
  5. Verbinden Sie den Schritt mit anderen Schritten.
    Der externe Schritt kann eine bedingte Verarbeitung verwenden, um einen Job aus mehreren Schritten zu empfangen und an mehrere Schritte zu senden. Sie können Regeln mit Bedingungen an die Anschlüsse anhängen, und Sie können Jobmerkmale für unterschiedliche Zweige des Workflows einrichten, indem Sie Schritte basierend auf der Schrittschablone AssignJobValues hinzufügen.
  6. Fügen Sie die anderen Schritte im Workflow nach Bedarf hinzu, oder aktualisieren Sie sie. Ein Workflow kann mehrere Schritte enthalten, die ein externes Programm aufrufen.
  7. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.
  8. Testen Sie das externe Programm.

1.3.5.12.18.4 Externe Schrittverarbeitung testen

Haben Sie Schrittschablonen für externe Schritte konfiguriert und Schritte zu Workflow hinzugefügt, konfigurieren Sie die Methode der Workflowzuordnung, und führen Sie Testjobs aus, bevor Sie Produktionsjobs ausführen.
Gehen Sie wie folgt vor, um die Verarbeitung externer Schritte über RICOH ProcessDirector zu testen:
  1. Legen Sie fest, wie Sie den Workflow, der den externen Schritt enthält, Jobs zuordnen wollen, und konfigurieren Sie die Eingabeeinheit.
  2. Übergeben Sie einen Job an die Eingabeeinheit, und überprüfen Sie das Protokoll für den Job, wenn die Verarbeitung abgeschlossen ist.
  3. Wurde die Verarbeitung des Jobs nicht erfolgreich abgeschlossen (der Job befindet sich in einem Fehlerstatus) oder war die Verarbeitung zwar erfolgreich, aber die Ergebnisse sind nicht wie erwartet, benutzen Sie die Nachrichten in dem Protokoll, um den Fehler zu beheben.

1.3.5.12.19 Definieren eines Workflows mit Vorschaudruck

Um Musterseiten eines Jobs zu drucken, damit Sie die Ausgabe überprüfen können, bevor Sie den gesamten Job drucken, müssen Sie einen Workflow definieren, der einen oder mehrere Schritte basierend auf der Schrittschablone PreviewPrint enthält.

Es gibt verschiedene Methoden, um den Vorschaudruck und die entsprechenden Methoden zur Erstellung von Workflows zu verwenden. Gehen Sie beispielweise wie folgt vor:

  • Erstellen Sie einen Workflow mit einem Schritt PreviewPrint, und konfigurieren Sie ihn so, dass Bediener den Vorschaudruck jedes Mal verwenden, wenn der Schritt ausgeführt wird.

    Wenn die Ausgabe nicht akzeptabel ist, können die Bediener die Merkmaleinstellungen für den Job ändern und die Aktion Erneut verarbeiten verwenden, um den Vorschaudruck erneut auszuführen.

  • Erstellen Sie einen Workflow mit mehreren Schritten "PreviewPrint", und konfigurieren Sie ihn so, dass einige Vorschaudrucke automatisch akzeptiert werden.

    Bediener können alle Ausdrucke vergleichen und die Jobmerkmale so anpassen, dass dem Vorschaudruck entsprechen, der am akzeptabelsten ist. Danach fahren sie mit der Verarbeitung des nächsten Schritts fort.

  • Erstellen Sie einen Preflight-Workflow mit oder ohne Schritt "PrintJobs", der mehrere Schritte " PreviewPrint" enthält, wobei einige der Vorschaudrucke automatisch akzeptiert werden. Erstellen Sie dann andere Workflows, die den in jedem Schritt " PreviewPrint" verwendeten Merkmalen entsprechen.

    Bediener können die Ausgabe des Vorschaudrucks vergleichen und auswählen, welche am akzeptabelsten ist. Danach können sie den Vorschaudruck akzeptieren und entweder mit der Verarbeitung des Jobs im gleichen Workflow oder in einem der anderen Workflows fortfahren.

Sie können die Methode auswählen, die Ihren Prozessen an besten entspricht.

So definieren Sie einen Workflow mit Vorschaudruck:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Wählen Sie einen Workflow, den Sie als Modell verwenden möchten, und klicken Sie auf Kopieren.
  3. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie nach Bedarf andere Werte ein oder bearbeiten Sie Werte entsprechend, und klicken Sie anschließend auf Weiter.
  4. Überprüfen Sie die in dem Workflow enthaltenen Schritte und die Standardwerte, die sie festlegen.
  5. Fügen Sie einen oder mehrere auf der Schrittschablone "PreviewPrint" basierende Schritte an der entsprechenden Stelle zum Workflow hinzu, und legen Sie die Standard-Jobmerkmalwerte fest.
    Wenn Sie mehr als einen Schritt "PreviewPrint" hinzufügen, können Sie das Merkmal Vorschaudruck automatisch akzeptieren auf Ja setzen, um einige Schritte ohne Eingriff zu akzeptieren.
  6. Fügen Sie beliebige weitere Schritte hinzu, die Sie in diesen Workflow miteinbeziehen wollen, darunter Schritte, die die Ausgabeoptionen zwischen Schritten basierend auf der Schrittschablone "PreviewPrint" ändern.
  7. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.

1.3.5.12.20 Einrichten eines Workflows, in dem ein Neuformatierungsschritt vom Typ Neustart verwendet wird.

Um Jobs von einem Drucker zu einem anderen zu verschieben, müssen Sie sie möglicherweise neu formatieren. Beispielsweise ist ein Job für den 2-Up-Druck auf einem Endlospapierdrucker formatiert, Sie aber müssen den Job auf einen Einzelblattdrucker verlegen, auf dem die Daten für den 1-Up-Druck formatiert sein sollten. Die Planung des Auftrags an dem Drucker ist nicht ausreichend, da die Daten in dem Job zum korrekten Drucken neu formatiert werden müssen. Sie müssen den Workflow so einrichten, dass der Job für den Drucker neu formatiert wird.
Nachdem Sie den Workflow eingerichtet haben, kann ein Bediener das Planungsmerkmal Ausgabeformat verwenden, um Jobs an einen Drucker anzupassen. Wenn der Bediener die Seite Jobs planen zum Ändern des Ausgabeformats verwendet, wird der Auftrag an den Schritt gesendet, der den Neustarttyp Neuformatierung besitzt. Von diesem Schritt aus wird der Job durch den Workflow-Pfad gesendet, der die richtigen Schritte für das ausgewählte Ausgabeformat ausführt.

Bevor Sie einen Workflow einrichten, identifizieren Sie die erforderliche Neuformatierung. Der Workflow benötigt einen Pfad für die bedingte Verarbeitung der einzelnen Werte für Ausgabeformate, die von Ihren Druckern verwendet werden.

Das Planungsmerkmal Ausgabeformat hat fünf Werte. Da die Werte nur Jobs an Druckern planen, können Sie sie jeder beliebigen Jobformatierung zuweisen. Diese Liste gibt eine empfohlene Verwendung für jeden Wert an:

  • A bis Z für PDF

    Sie weisen den Wert A bis Z für PDF für Rolle-Falz-PDF-Drucker und Jobs, die Sie für diese Drucker formatieren, zu.

  • Z bis A für PDF

    Sie weisen den Wert Z bis A für PDF für Rolle-Rolle-PDF-Drucker und Jobs, die Sie für diese Drucker formatieren, zu.

  • A bis Z für AFP

    Sie weisen den Wert A bis Z für AFP für Rolle-Falz-AFP-Drucker und Jobs, die Sie für diese Drucker formatieren, zu.

  • Z bis A für AFP

    Sie weisen den Wert Z bis A für AFP für Rolle-Rolle-AFP-Drucker und Jobs, die Sie für diese Drucker formatieren, zu.

  • Umwandlung

    Sie weisen den Wert Umwandlung für Postscript-Drucker und Jobs in jedem Datenstrom, den Sie für diese Drucker formatieren, zu.

So konfigurieren Sie einen Workflow, der einen Schritt Umformatieren enthält:

  1. Weisen Sie Ihren Druckern Werte für Ausgabeformat zu:
    1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste im Portlet "Drucker" auf einen Drucker, und wählen Sie Merkmale.
    2. Legen Sie auf der Registerkarte "Planung" einen Wert für das Merkmal Ausgabeformat fest.
  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  3. Klicken Sie auf den Namen des Workflows, den Sie ändern möchten.
  4. Optional: Deaktivieren Sie den Workflow, indem Sie auf den Schalter links neben dem Workflow-Namen klicken.
    Wenn Sie den Workflow während der Bearbeitung nicht deaktivieren, werden Jobs, die diesen Workflow verwenden, weiterhin durch die Schritte des Workflows geführt. Wenn Sie speichern, wird der Workflow vorübergehend deaktiviert und dann wieder aktiviert. Jobs, die in dem Workflow verarbeitet werden, könnten in eine fehlerhafte Situation geraten.
  5. Legen Sie den Wert Ausgabeformat für die Aufträge im Workflow fest.
    Beispiel:
    • Legen Sie einen Wert für Ausgabeformat in einer Überschreibungsdatei fest.
    • Wählen Sie im Schritt AssignJobValues das Ausgabeformat als Wert für das Merkmal Festzulegende Werte und wählen Sie dann einen Wert für das Ausgabeformat.
    • Legen Sie im Schritt PrintJobs einen Wert für das Ausgabeformat fest.
  6. Setzen Sie den Neustarttyp für Schritt auf Formatieren in dem Schritt, der Jobs über die Anschlüsse an die Abzweigungen sendet, in denen die Jobs für Drucker mit verschiedenen Werten für Ausgabeformat neu formatiert werden.
    Wenn Sie dem Workflow für diesen Zweck einen Schritt hinzufügen müssen, können Sie die Schrittvorlage ContinueToNextStep verwenden.
      Wichtig:
    • Ihr Workflow darf nur einen Schritt mit dem Neustarttyp für Schritt Neuformatierung enthalten. Haben mehrere Schritte diesen Neustarttyp, wird der Job in den Status "Fehler" versetzt, wenn ein Bediener den Wert Ausgabeformat für den Job an den Wert Ausgabeformat für den Drucker anpasst.
  7. Fügen Sie bedingte Verarbeitung in den Workflow ein, um die Neuformatierung durchzuführen.
    Je nach Bedürfnissen kann die bedingte Verarbeitung möglicherweise einfach oder kompliziert sein.

    Schritte wie ReversePDFPageOrder , PreparePDFOutputForFinishing oder ReverseOutputOrder (für AFP-Jobs) können verwendet werden, um die Reihenfolge der Seiten in einem Job neu zu ordnen. Ordnen Sie die Schritte zum Neuformatieren des Jobs nach dem Schritt mit dem Neustarttyp Formatieren ein, und fügen Sie die bedingte Verarbeitung für jede Art von Job ein, der formatiert werden muss.

    Wenn das Ausgabeformat des Jobs Umwandeln ist, und Sie ein entsprechendes Transform Feature installiert haben, können Schritte wie TransformJobIntoPDF, TransformJobIntoAFP oder TransformWithAdvancedFeature zur Umwandlung des Jobs in den richtigen Datenstrom für den Drucker verwendet werden.

    Das Beispiel am Ende dieses Verfahrens zeigt, wie Sie einen einfachen PDF-Workflow zur Neuformatierung von Jobs abändern.

  8. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.
  9. Testen Sie den Workflow, um sicherzustellen, dass Jobs mit jedem Wert für Ausgabeformat dem richtigen Pfad durch den Workflow folgen und für den angeforderten Drucker neu formatiert werden.
Beispiel: Ändern eines einfachen Workflows, der Jobs an einen Rolle-Falz-PDF-Drucker sendet

Der Workflow umfasst die folgenden Schritte:

  • SetJobPropsFromTextFile
  • DetectInputDataStream
  • CountPages
  • CreatePageRanges
  • PrintJobs
  • RetainCompletedJobs
  • RemoveJobs

Neuformatieren von PDF-Jobs für einen Rolle-Rolle-PDF-Drucker:

  1. Weisen Sie den Wert A bis Z für PDF für das Ausgabeformat Ihrem Rolle-Falz-Drucker zu.
  2. Weisen Sie den Wert Z bis A für PDF für das Ausgabeformat Ihrem Rolle-Rolle-Drucker zu.
  3. Setzen Sie den Wert Ausgabeformat für die Jobs im Workflow auf A bis Z für PDF.
  4. Fügen Sie zwischen den Schritten CountPages und CreatePageRanges einen Schritt Weiter auf der Grundlage der Schrittvorlage ContinueToNextStep ein.
  5. Setzen Sie im Schritt Weiter den Neustarttyp für Schritt auf Neu formatieren.
  6. Fügen Sie zwischen den Schritten Weiter und CreatePageRanges eine Regel mit einer Bedingung am Anschluss ein: Ausgabeformat = A bis Z für PDF. Benennen Sie die Regel Wenn Rolle-Falz.
  7. Fügen Sie einen getrennten Schritt auf der Basis des Schritts ReversePDFPageOrder unter dem Anschluss Wenn Rolle-Falz hinzu. Verbinden Sie den neuen Schritt mit den Schritten Weiter und CreatePageRanges.
  8. Fügen Sie zwischen den Schritten Weiter und ReversePDFPageOrder eine Regel mit einer Bedingung am Anschluss ein: Ausgabeformat = Z bis A für PDF. Benennen Sie die Regel Wenn Rolle-Rolle.
  9. Setzen Sie im Schritt PrintJobs Angeforderter Drucker auf Nicht festgelegt.

    Diese Einstellung unterbindet in RICOH ProcessDirector das automatische Senden von Jobs an einen bestimmten Drucker.

  10. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.
  11. Jobs über den Workflow ausführen
    1. Aktivieren Sie den Workflow.
    2. Aktivieren und verbinden Sie die Eingabeeinheit, die die Jobs zum Workflow senden.
    3. Übergeben Sie einen für einen Rolle-Falz-Drucker formatierten Job an den Workflow.

      Der Job sollte auf dem Rolle-Falz-Drucker gedruckt werden.

    4. Deaktivieren Sie den Rolle-Falz-Drucker.
    5. Übergeben Sie einen anderen für einen Rolle-Falz-Drucker formatierten Job an den Workflow.

      Sobald der Job den Schritt PrintJobs erreicht, müsste er angehalten werden.

    6. Den Job in der Jobtabelle auswählen und auf Planen klicken.
    7. Wählen Sie den Rolle-Rolle-Drucker und klicken Sie auf Jobs an Drucker anpassen.
    8. Klicken Sie auf OK.

      Der Job sollte zum Schritt Fortfahren zurückkehren, die Abzweigung Wenn Rolle-Rolle durchlaufen und auf dem Rolle-Rolle-Drucker gedruckt werden.

1.3.5.12.21 Schritte zum Verarbeiten gelöschter Aufträge hinzufügen

Sie können Ihrem Workflow Schritte hinzufügen, die gelöschte Jobs vor dem Entfernen aus dem System verarbeiten.

Sie können beispielsweise Schritte hinzufügen, die Informationen zu den Jobs zu Prüfzwecken aufzeichnen, bevor sie das System verlassen.

So fügen Sie Schritte zum Verarbeiten gelöschter Aufträge hinzu:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie auf den Namen des Workflows, den Sie ändern möchten.
  3. Optional: Deaktivieren Sie den Workflow, indem Sie auf den Schalter links neben dem Workflow-Namen klicken.
    Wenn Sie den Workflow während der Bearbeitung nicht deaktivieren, werden Jobs, die diesen Workflow verwenden, weiterhin durch die Schritte des Workflows geführt. Wenn Sie speichern, wird der Workflow vorübergehend deaktiviert und dann wieder aktiviert. Jobs, die in dem Workflow verarbeitet werden, könnten in eine fehlerhafte Situation geraten.
  4. Fügen Sie die Schritte hinzu, die die gelöschten Jobs verarbeiten.

    Wenn Sie alle Jobs vor ihrer Löschung verarbeiten möchten, können Sie die Schritte zwischen dem RetainCompletedJobs-Schritt und dem RemoveJobs-Schritt hinzufügen.

      Wichtig:
    • Stellen Sie sicher, dass Sie einen RemoveJobs-Schritt einschließen. Ohne diesen Schritt bleiben die Jobs im System.

  5. Stellen Sie den Neustarttyp für Schritt im ersten Schritt, der die gelöschten Jobs verarbeitet, auf Löschen ein.

    Zum Beispiel fügen Sie 3 Schritte in dieser Reihenfolge hinzu, um gelöschte Jobs zu verarbeiten: WriteJobLog, CopyToFolder und RemoveJobs. Stellen Sie den Neustarttyp für Schritt auf Löschen beim WriteJobLog-Schritt ein.

      Wichtig:
    • Konfigurieren Sie den Schritt-Neustarttyp Löschen für maximal einen Schritt in Ihrem Workflow. Wenn Sie es doch tun, sendet RICOH ProcessDirector gelöschte Jobs an den ersten Schritt mit dem Neustarttyp Löschen im Workflow.

  6. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.
Wenn ein Bediener einen Job löscht, sendet RICOH ProcessDirector ihn an den Schritt mit dem Neustarttyp Löschen.

1.3.5.12.22 Schritte zum Verschlüsseln von PDF-Dateien hinzufügen

Sie können Ihrem Workflow Schritte hinzufügen, die PDF-Dateien einen Kennwortschutz hinzufügen, und die Aktionen einschränken, die auf die PDF-Dateien angewandt werden können.
Sie müssen zum Beispiel ein Muster eines Jobs an Ihren Kunden senden. Wenn der Job vertrauliche Daten enthält, können Sie bei Bedarf einen Schritt hinzufügen, der auf der Schrittschablone EncryptPDF basiert, um das Muster vor dem Senden zu verschlüsseln.

Wenn Sie eine PDF-Datei verschlüsseln, können Sie bis zu zwei Kennwörter angeben. Das Berechtigungskennwort ist das Master-Kennwort und wird für diesen Schritt benötigt.

Das Dokumentöffnungskennwort ist ein eingeschränkteres Kennwort. Es entsperrt die Datei, sodass sie gelesen, aber in keiner Weise bearbeitet werden kann. Dieses Kennwort wird nur benötigt, um eine schreibgeschützte Version der PDF-Datei bereitzustellen.

Wenn die Datei keine sicheren Informationen enthält, können Sie sie so verschlüsseln, dass sie ohne Kennwort geöffnet werden kann, aber für die Bearbeitungsfunktionen das Berechtigungskennwort erforderlich ist.

Schritte zum Verschlüsseln von PDF-Dateien hinzufügen:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie auf den Namen des Workflows, den Sie ändern möchten.
  3. Optional: Deaktivieren Sie den Workflow, indem Sie auf den Schalter links neben dem Workflow-Namen klicken.
    Wenn Sie den Workflow während der Bearbeitung nicht deaktivieren, werden Jobs, die diesen Workflow verwenden, weiterhin durch die Schritte des Workflows geführt. Wenn Sie speichern, wird der Workflow vorübergehend deaktiviert und dann wieder aktiviert. Jobs, die in dem Workflow verarbeitet werden, könnten in eine fehlerhafte Situation geraten.
  4. Fügen Sie den EncryptPDF-Schritt zur Verarbeitung der PDF-Dateien hinzu.
    Die meisten Workflowschritte können verschlüsselte PDF-Dateien nicht verarbeiten. Legen Sie fest, wohin Sie diesen Schritt genau setzen möchten, um zu verhindern, dass ein Workflow-Fehler auftritt. Wenn Sie beispielsweise eine verschlüsselte PDF-Datei als abschließendes Dokument liefern, sollten Sie den Schritt so nah an das Ende der Workflows wie möglich legen. Wenn Sie die verschlüsselte PDF-Datei als eine Vorschau an den Kunden senden, kann sie zu einem früheren Zeitpunkt im Workflow platziert werden.
  5. Geben Sie das Berechtigungskennwort für die Datei ein und wählen Sie eine Stufe für Kennwortgeschützte Aktionen.
  6. Wenn die Ebene Kennwortgeschützte Aktionen auf Bearbeiten, Ausfüllen, Lesen eingestellt ist und Sie eine schreibgeschützte Version der Datei bereitstellen möchten, geben Sie einen Wert für die Eigenschaft Dokumentöffnungskennwort ein.
    Wenn die Ebene Kennwortgeschützte Aktionen auf Bearbeiten oder Bearbeiten, Ausfüllen eingestellt ist, lassen Sie die Eigenschaft Dokumentöffnungskennwort leer.
  7. Wenn die restlichen Schritte im Workflow nicht erforderlich sind, um die PDF-Datei zu öffnen, können Sie den Standardwert für das Merkmal Verschlüsselte PDF-Datei verwenden. Der Jobstandard ${JobID.print.pdf} ersetzt die Spooldatei für den Job. Um die unverschlüsselte Version der Datei zur weiteren Verarbeitung im Spoolverzeichnis zu behalten, geben Sie einen anderen Wert für die Eigenschaft Verschlüsselte PDF-Datei an, z.B: ${getFileName(encrypted,pdf,write)}
  8. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.

1.3.5.12.23 Schritte zum Entschlüsseln von PDF-Dateien hinzufügen

Wenn RICOH ProcessDirector eine verschlüsselte PDF-Datei empfängt, muss die Datei entschlüsselt werden, bevor sie verarbeitet werden kann.
Fügen Sie beispielsweise am Anfang Ihres Workflows einen Schritt hinzu, um kennwortgeschützte PDF-Dateien zu verarbeiten.

Schritte zum Entschlüsseln von PDF-Dateien hinzufügen:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie auf den Namen des Workflows, den Sie ändern möchten.
  3. Optional: Deaktivieren Sie den Workflow, indem Sie auf den Schalter links neben dem Workflow-Namen klicken. Wenn Sie den Workflow während der Bearbeitung nicht deaktivieren, werden Jobs, die diesen Workflow verwenden, weiterhin durch die Schritte des Workflows geführt. Wenn Sie speichern, wird der Workflow vorübergehend deaktiviert und dann wieder aktiviert. Jobs, die in dem Workflow verarbeitet werden, könnten in eine fehlerhafte Situation geraten.
  4. Fügen Sie zur Verarbeitung der verschlüsselten PDF-Dateien einen Schritt hinzu, der auf der Schrittschablone DecryptPDF basiert.
    Fügen Sie den Schritt vor dem ersten Schritt im Workflow ein, der die PDF-Datei öffnet, um Verarbeitungsfehler zu vermeiden. Die meisten Workflowschritte können verschlüsselte PDF-Dateien nicht verarbeiten.
  5. Geben Sie in das Feld Entschlüsselungskennwort das Kennwort ein, das beim Verschlüsseln der PDF-Datei verwendet wurde.
    Wenn sich das Kennwort mit jedem Job ändert, stellen Sie eine Möglichkeit bereit, damit der Bediener das Kennwort für jeden Job eingeben kann. Sie können dem Workflow vor dem Schritt DecryptPDF einen manuellen Schritt hinzufügen und ihm einen Namen wie EnterDecryptPassword geben. Während der Verarbeitung wird der Job bei diesem Schritt gestoppt. Der Operator öffnet das Notizbuch mit den Jobeigenschaften und gibt das Entschlüsselungskennwort auf der Registerkarte PDF entschlüsseln ein. Dann schließt der Benutzer den manuellen Schritt ab, damit das Kennwort verfügbar ist, wenn der Schritt DecryptPDF ausgeführt wird.
  6. Geben Sie den Namen der Ausgabedatei an. Standardmäßig wird die entschlüsselte PDF-Datei im Spoolverzeichnis für den Job zur Druckdatei.
  7. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.

1.3.5.12.24 Workflows zum Verarbeiten von XML definieren

Um XML-Jobs zu verarbeiten, definieren Sie einen oder mehrere Workflows zum Bearbeiten der XML.

Bevor Sie XML-Workflows definieren:

  • Lesen Sie das Einsatzszenario für das Verarbeiten von Aufträgen in einer XML-Datei. Dieses Szenario verwendet vier Workflows zur Verarbeitung von XML.
  • Werten Sie die XML-Dateien aus, die eine Eingabe für den Prozess bereitstellen, und entscheiden Sie, wie viele Workflows für die Verarbeitung der XML erforderlich sind. Informationen erhalten Sie im entsprechenden Thema über das Vorbereiten auf den Erhalt von XML.

Wenn Ihr Unternehmen einen Proxyserver verwendet und Ihr Workflow einen DownloadFile-Schritt umfasst, richten Sie RICOH ProcessDirector so ein, dass es den Proxyserver verwendet.

So definieren Sie Workflows zum Verarbeiten von XML:
  1. Auf der Seite "Workflow" können Sie den ersten Workflow hinzufügen.
  2. Fügen Sie nach dem SetJobPropsFromTextFile-Schritt einen Schritt hinzu, der auf der Schrittschablone DetectInputDataStream basiert.
  3. Wenn der Workflow Jobs von XML erstellt, fügen Sie einen oder mehrere auf der Schrittschablone CreateJobsFromXML basierende Schritte hinzu.

    Legen Sie folgende Merkmale fest:

    • Für das Merkmal XML-Eingabedatei:
      • Verwenden Sie den Standardwert, wenn sich die XML-Datei im Spoolverzeichnis des Jobs befindet.
      • Geben Sie den Verzeichnispfad und den Dateinamen an, wenn sich die XML-Datei an einer anderen Speicherposition befindet.
    • Geben Sie für das Merkmal XPath-Ausdruck zur Joberstellung den XPath-Ausdruck an, den Sie für den Schritt definiert haben.
    • Wählen Sie für das Merkmal Workflow für neue Jobs den Workflow aus, an den der Schritt CreateJobsFromXML die neuen Jobs übermittelt.
    • Für das Merkmal Als untergeordneten Job erstellen:
      • Zum Erstellen von untergeordneten Jobs wählen Sie Ja aus.

        Erstellen Sie beispielsweise untergeordnete Jobs für Elemente in einem Auftrag.

      • Um unabhängige Jobs zu erstellen, wählen Sie Nein aus.

        Erstellen Sie beispielsweise keine untergeordneten Jobs für unabhängige Aufträge.

    • Für Stoppen, wenn keine übereinstimmenden Elemente:
      • Wählen Sie Ja aus, wenn jede XML-Eingabedatei mindestens ein Element enthält, das mit dem XPath-Ausdruck übereinstimmt. Sie möchten, dass der Job in den Status "Fehler" versetzt wird, wenn der Schritt keine übereinstimmenden Elemente findet.

        Beispiel: Ein CreateJobsFromXML-Schritt erstellt einen XML-Job pro Auftrag in einer XML-Eingabedatei. Jede XML-Eingabedatei enthält einen oder mehrere Aufträge. Sie möchten, dass der Job in den Status "Fehler" versetzt wird, wenn der Schritt keine Auftragselemente findet.

      • Wählen Sie Nein aus, wenn einige XML-Eingabedateien keine Elemente enthalten, die mit dem XPath-Ausdruck übereinstimmen. Sie möchten, dass der Job mit dem nächsten Schritt im Workflow fortfährt, wenn der Schritt keine übereinstimmenden Elemente findet.

        Beispiel: Ein CreateJobsFromXML-Schritt erstellt einen XML-Job pro Druckelement in einem Auftrag. Aufträge können Druckelemente, Werbeelemente oder beides enthalten. Sie möchten, dass der Job mit dem nächsten Schritt im Workflow fortfährt, wenn der Schritt keine übereinstimmenden Elemente für Druckelemente findet.

    • Für das Merkmal Namen für neuen Job geben den zu verwendenden Wert für das Merkmal Name der Jobs ein, die der Schritt erstellt.

  4. Wenn der Workflow XML-Daten in ein anderes Format konvertiert, fügen Sie einen oder mehrere auf der Schrittschablone ApplyXSLTransform basierende Schritte hinzu.
    Fügen Sie beispielsweise einen ApplyXSLTransform-Schritt dem Workflow hinzu, an den ein CreateJobsFromXML-Schritt Jobs übergibt.

    Der Schritt ApplyXSLTransform kann XML-Elemente in RICOH ProcessDirector-Job- oder -Dokumentmerkmale umwandeln, die von anderen Schritten im Workflow verwendet werden.

  5. Wenn Sie eine URL zum Herunterladen der Dateien für die Verarbeitung verwenden möchten, fügen Sie einen auf der DownloadFile-Schrittschablone basierenden Schritt hinzu.
  6. Fügen Sie die Schritte hinzu, die für Ihren Prozess erforderlich sind.

    Beispiel: Fügen Sie die Schritte hinzu, die zur Verarbeitung der PDF-Dateien erforderlich sind.

  7. Speichern Sie den Workflow.
  8. Um den nächsten Workflow hinzuzufügen, wiederholen Sie die Schritte für das Hinzufügen des ersten Workflows.
  9. Wenn Sie mit dem Hinzufügen von Workflows fertig sind, testen Sie sie.

1.3.5.12.25 Definieren eines Fehlerpfads in einem Workflow

Sie können eine Abzweigung in Ihrem Workflow hinzufügen. Wenn der Job in einen Fehlerstatus wechselt, wird die Verarbeitung des Jobs dann über einen anderen Pfad im Workflow fortgesetzt wird, anstatt im Status Fehler zu verbleiben. Sie können eine Abzweigung aus allen beliebigen Schritten im Workflow definieren.
Gehen Sie zum Definieren eines Fehlerpfads in einem Workflow wie folgt vor:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie auf den Namen des Workflows, den Sie ändern möchten.
  3. Optional: Deaktivieren Sie den Workflow, indem Sie auf den Schalter links neben dem Workflow-Namen klicken.
    Wenn Sie den Workflow während der Bearbeitung nicht deaktivieren, werden Jobs, die diesen Workflow verwenden, weiterhin durch die Schritte des Workflows geführt. Wenn Sie speichern, wird der Workflow vorübergehend deaktiviert und dann wieder aktiviert. Jobs, die in dem Workflow verarbeitet werden, könnten in eine fehlerhafte Situation geraten.
  4. Suchen Sie den gewünschten Schritt, für den Sie einen Fehlerpfad erstellen möchten.
  5. Fügen Sie den Schritt hinzu, den die Fehlerabzweigung verwenden soll.
  6. Ziehen Sie einen Anschluss von dem Schritt, in dem der Fehler auftreten kann, zu dem Schritt, der im Fehlerfall ausgeführt werden soll.
  7. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den soeben gezogenen Anschluss, und wählen Sie Merkmale.
  8. Fügen Sie eine Regel für den Fall hinzu, dass der Job in den Fehlerstatus versetzt wird.
    1. Geben Sie den Regelnamen ein, um die neue Regel zu definieren.
      Es wird empfohlen, der Regel einen Namen zuzuordnen, der diese als Fehlerpfad identifiziert, wie z. B. Tritt Fehler auf. Der Name wird neben dem Anschluss im Workflow-Editor angezeigt.
    2. Zum Angeben der Bedingung, die auf den Fehlerstatus geprüft werden soll, setzen Sie Merkmal auf Aktueller Jobstatus, Vergleich auf gleich (=) sowie Wert auf Fehler.
        Hinweis:
      • Der Wert Fehler ist der einzige Wert für das Merkmal Aktueller Jobstatus, der in einer Regel verwendet werden kann.
    3. Stellen Sie sicher, dass der Wert Reihenfolge der Ausführung für den Fehlerpfad korrekt eingestellt ist. Wenn andere Bedingungen vor dem Fehlerpfad erfüllt werden, wird der Job möglicherweise nicht über den von Ihnen vorgesehenen Pfad geleitet.
  9. Fügen Sie weitere Bedingungen hinzu, die verwendet werden sollen, um zu evaluieren, in welchen Fällen der Fehlerpfad ausgeführt werden soll.
  10. Klicken Sie auf OK.
  11. Wiederholen Sie diesen Vorgang, um weitere Fehlerpfade hinzuzufügen. In einem Workflow können mehrere Fehlerpfade vorhanden sein.
  12. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.
  13. Aktivieren Sie den Workflow und testen Sie ihn, um sicherzustellen, dass die Regeln innerhalb der Abzweigung erwartungsgemäß funktionieren. Übergeben Sie Jobs, die über alle Pfade gesendet werden. Wenn ein Job den Fehlerpfad verwendet, wird er in einen vom Status Fehler abweichenden Status versetzt. Daher müssen sie auf andere Weise nach Jobs suchen, anstelle ausschließlich nach dem Status Fehler zu filtern.
      Hinweis:
    • Wenn der Job in den Status Fehler versetzt wird, werden die Dateien im Verzeichnis /tmp im Spoolverzeichnis für Jobs in ein Verzeichnis /error verschoben. Während des Verschiebungsvorgangs werden die Schritt- und Phasennamen den Dateinamen vorangestellt.

1.3.5.12.26 Aufrufen eines REST-Web-Service aus einem Workflow

Um einen REST-Web-Service aufzurufen, identifizieren Sie die Parameter für den Aufruf des REST-Web-Service. Testen Sie den Datenaustausch zwischen RICOH ProcessDirector und der Anwendung. Fügen Sie dem Workflow einen Schritt auf Basis der Schrittschablone CallRESTService hinzu.
So rufen Sie einen REST-Web-Service von einem Workflow auf:
  1. Lernen Sie die Voraussetzungen für die Kommunikation mit dem REST-Web-Service für die Anwendung:
    • Die Werte für die Authentifizierung bei der Anwendung
    • Die Werte für die Abfrage von Daten vom REST-Web-Service
    • Das Format der Daten, die in der Antwort geliefert werden

    Nähere Informationen finden Sie in der Dokumentation zur Anwendung, oder wenden Sie sich an das Unternehmen, das die Anwendung hostet.

  2. Zur Vorbereitung von RICOH ProcessDirector auf die Kommunikation mit der Anwendung gehen Sie wie folgt vor:
    • Wenn die Anwendung ein Sicherheitszertifikat verlangt, installieren Sie das Zertifikat auf dem primären RICOH ProcessDirector-Computer.
    • Wenn Ihre Umgebung einen Proxyserver für die Kommunikation mit Web-Services verlangt, richten Sie das Systems hierfür ein.

    Weitere Informationen finden Sie in den entsprechenden Aufgaben.

  3. Führen Sie einen manuellen Test zur Authentifizierung bei der Anwendung durch, bei dem eine Antwort vom REST-Web-Service verlangt wird. Überprüfen Sie, ob die Web-Service die gewünschte Antwort zurückgibt.
    Viele Browser haben Plug-Ins, wie Boomerang für Google Chrome, die Web-Service-Aufrufe zu REST-Clients testen.
  4. Wenn der Web-Service Nutzdaten enthält, entscheiden Sie, wie Sie diese Information bereitstellen wollen:
    • Sie können die Nutzdaten als Wert für das Merkmal Nutzlast anfordern eingeben.
    • Sie können die Nutzdaten in einer Textdatei speichern, auf die der Schritt CallRESTService während der Verarbeitung von Jobs zugreifen kann.
  5. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  6. Klicken Sie auf den Namen des Workflows, den Sie ändern möchten.
  7. Optional: Deaktivieren Sie den Workflow, indem Sie auf den Schalter links neben dem Workflow-Namen klicken.
    Wenn Sie den Workflow während der Bearbeitung nicht deaktivieren, werden Jobs, die diesen Workflow verwenden, weiterhin durch die Schritte des Workflows geführt. Wenn Sie speichern, wird der Workflow vorübergehend deaktiviert und dann wieder aktiviert. Jobs, die in dem Workflow verarbeitet werden, könnten in eine fehlerhafte Situation geraten.
  8. Überprüfen Sie die in dem Workflow enthaltenen Schritte und die Standardwerte, die sie festlegen.
  9. Fügen Sie dem Workflow an der entsprechenden Stelle einen auf der Schrittschablone CallRESTService basierenden Schritt hinzu.
  10. Legen Sie Werte für Merkmale des Jobs fest.
    1. Setzen Sie das Merkmal Anforderungs-URL auf die URL des Web-Service, den der Schritt aufruft.
      Die URL kann entweder das HTTP- oder das HTTPS-Protokoll nutzen.
    2. Setzen Sie das Merkmal Methode anfordern auf den vom Web-Service geforderten Wert.
    3. Legen Sie das Merkmal Anforderungsnutzdatentyp fest:
      • Um den Text der Web-Service-Anforderung als Wert für das Merkmal Nutzlast anfordern festzulegen, wählen Sie TEXT.
      • Um den Text der Web-Service-Anforderung in einer Textdatei festzulegen, auf die der Schritt CallRESTService während der Verarbeitung von Jobs zugreifen kann, wählen Sie DATEI.
        Hinweis:
      • Wenn Sie keine Nutzdaten angeben, ignoriert RICOH ProcessDirector den Wert dieses Merkmals.
    4. Wenn der Web-Service Nutzdaten beinhaltet, legen Sie das Merkmal Nutzdaten anfordern fest:
      • Wenn Sie das Merkmal Anforderungsnutzdatentyp auf TEXT setzen, geben Sie die Last als Wert für dieses Merkmal ein.
      • Wenn Sie das Merkmal Anforderungsnutzdatentyp auf DATEI setzen, geben Sie den vollständigen Verzeichnispfad, den Namen und die Erweiterung der Textdatei als Wert dieses Merkmals ein.

        Geben Sie die Last als Inhalt der Textdatei ein.

      Um das Kennwort in der Last zu senden, legen Sie das Merkmal Job.WebService.Password als Symbol fest.

      In diesem XML-Beispiel wird die Auftrags-ID als der Wert des Jobmerkmals Benutzerdefiniert 3 ( Job.Info.Attr3) gespeichert. Die Last enthält das Kennwort als Wert des Elements <Token> und Auftrags-ID als Wert des Elements <OrderID>:

      <Token>${Job.WebService.Password}</Token><OrderID>${Job.Info.Attr3}</OrderID>

      Der Schritt löst die Symbole auf, wenn er den REST-Web-Service aufruft.

    5. Legen Sie die Werte für die Merkmale Anforderungsheader und Parameter anfordern nach Bedarf fest.

      Jedes Header-Feld bzw. jeder Parameter ist ein Schlüsselwort-/Wertepaar. Jedes Paar muss auf einer separaten Zeile stehen und mit einem Doppelpunkt (:) oder Gleichheitszeichen (=) getrennt sein.

      Das Schlüsselwort und der Wert können mehrere Wörter sein. RICOH ProcessDirector verwendet das erste Semikolon oder Gleichheitszeichen auf jeder Zeile, um die Wörter in das Schlüsselwort-/Wertepaar aufzuteilen.

      Dieses Beispiel enthält zwei Parameter: token und orderId. Der Wert jedes Schlüsselworts ist ein RICOH ProcessDirector-Symbol. Jedes Symbol enthält eines der folgenden Merkmale: Job.WebService.Password und Job.Info.Attr3.

      token:${Job.WebService.Password}orderId:${Job.Info.Attr3}

      Der Schritt löst die Symbole auf, wenn er den REST-Web-Service aufruft.

    6. Wenn in Ihrer Umgebung ein Proxyserver mit Web-Services kommunizieren muss, legen Sie das Merkmal Proxy verwenden auf den richtigen Proxyserver fest.
    7. Legen Sie das Merkmal Antwortdatei auf den vollständigen Pfad und den Namen der Datei fest, die RICOH ProcessDirector verwendet, um die Antwort von der Anwendung zu speichern.
      Normalerweise lautet dieser Wert ${getFileName(print,json,write)} oder ${getFileName(print,XML,write)}, je nach Art der Antwort, die von der Anwendung zurückgegeben wird.
      Nachdem die Antwort in der Datei gespeichert wurde, kann sie durch andere Schritte im Workflow verarbeitet werden.
    8. Setzen Sie die Eigenschaft Kennwort auf das Kennwort, das der Schritt in der REST-Anfrage an den REST-Webdienst sendet, um sich bei der Anwendung zu authentifizieren.
      Geben Sie das Kennwort als Wert dieses Merkmals ein. Um das Kennwort für den REST-Web-Service zu liefern, geben Sie das Merkmal Job.WebService.Password als Symbol im Merkmal Nutzlast anfordern, Anforderungsheader oder Parameter anfordern an: ${Job.WebService.Password}. Informationen zur Festlegung, welches Merkmal verwendet werden soll, finden Sie in der Dokumentation des Web-Service.
    9. Setzen Sie die Eigenschaft Wiederholungszähler bei Zeitlimit auf die Anzahl der Wiederholungen der Anfrage nach einer Zeitüberschreitung.
  11. Klicken Sie auf OK, wenn Sie fertig sind.
  12. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.

Wenn Sie die Workflows abgeschlossen haben, testen Sie den Datenaustausch zwischen RICOH ProcessDirector und der Anwendung.

Beispiel

Das Web Services Enablement-Feature umfasst einen RestfulWebServiceWF-Workflow mit einem CallRESTService-Schritt.

1.3.5.12.27 Aufrufen eines SOAP-Web-Service aus einem Workflow

Um einen SOAP-Web-Service aufzurufen, identifizieren Sie die Parameter für den Aufruf des SOAP-Web-Service. Testen Sie den Datenaustausch zwischen RICOH ProcessDirector und der Anwendung. Fügen Sie dann dem Workflow einen Schritt hinzu, der auf der Schrittschablone CallSOAPService basiert.
So rufen Sie einen SOAP-Web-Service aus einem Workflow auf:
  1. Lernen Sie die Voraussetzungen für die Kommunikation mit dem SOAP-Web-Service für die Anwendung:
    • Die Werte für die Authentifizierung bei der Anwendung
    • Die Werte für die Anforderung von Daten vom SOAP-Web-Service
    • Das Format der Daten, die in der Antwort geliefert werden

    Nähere Informationen finden Sie in der Dokumentation zur Anwendung, oder wenden Sie sich an das Unternehmen, das die Anwendung hostet.

  2. Zur Vorbereitung von RICOH ProcessDirector auf die Kommunikation mit der Anwendung gehen Sie wie folgt vor:
    • Wenn die Anwendung ein Sicherheitszertifikat verlangt, installieren Sie das Zertifikat auf dem primären RICOH ProcessDirector-Computer.
    • Wenn Ihre Umgebung einen Proxyserver für die Kommunikation mit Web-Services verlangt, richten Sie das Systems hierfür ein.
    • Importieren Sie WSDL-Dateien für alle Web-Services, die Sie aufrufen möchten.

      RICOH ProcessDirector erstellt SOAP-Anforderungsobjekte aus SOAP-Vorgängen in der WSDL-Datei. Geben Sie ein Präfix an, das RICOH ProcessDirector beim Erstellen der Objekte den Namen der SOAP-Vorgänge hinzufügt. Ein SOAP-Anforderungsobjekt ermöglicht es RICOH ProcessDirector, die SOAP-Version und andere Informationen zu ermitteln, die erforderlich sind, um einen richtigen Aufruf an den Web-Service zu senden.

    Weitere Informationen finden Sie in den entsprechenden Aufgaben.

  3. Führen Sie einen manuellen Test zur Authentifizierung bei der Anwendung und Anforderung einer Antwort vom SOAP-Web-Service durch. Überprüfen Sie, ob die Web-Service die gewünschte Antwort zurückgibt.
    Viele Browser haben Plug-ins wie Boomerang für Google Chrome, die Web-Service-Aufrufe zu SOAP-Clients testen.
  4. Entscheiden Sie, wie Sie die Anforderung festlegen möchten:
    • Sie können die Nutzdaten als Wert für das Merkmal Nutzlast anfordern eingeben.
    • Sie können die Last in einer Textdatei speichern, auf die der Schritt CallSOAPService während der Verarbeitung von Jobs zugreifen kann.
  5. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  6. Klicken Sie auf den Namen des Workflows, den Sie ändern möchten.
  7. Optional: Deaktivieren Sie den Workflow, indem Sie auf den Schalter links neben dem Workflow-Namen klicken.
    Wenn Sie den Workflow während der Bearbeitung nicht deaktivieren, werden Jobs, die diesen Workflow verwenden, weiterhin durch die Schritte des Workflows geführt. Wenn Sie speichern, wird der Workflow vorübergehend deaktiviert und dann wieder aktiviert. Jobs, die in dem Workflow verarbeitet werden, könnten in eine fehlerhafte Situation geraten.
  8. Überprüfen Sie die in dem Workflow enthaltenen Schritte und die Standardwerte, die sie festlegen.
  9. Fügen Sie dem Workflow an der entsprechenden Stelle einen auf der Schrittschablone CallSOAPService basierenden Schritt hinzu.
  10. Legen Sie Werte für Merkmale des Jobs fest.
    1. Setzen Sie das Merkmal Anforderungs-URL auf die URL des Web-Service, den der Schritt aufruft.
      Die URL kann entweder das HTTP- oder das HTTPS-Protokoll nutzen.
    2. Legen Sie das Merkmal Anforderungsnutzdatentyp fest:
      • Um den Text der Web-Service-Anforderung als Wert für das Merkmal Nutzlast anfordern festzulegen, wählen Sie TEXT.
      • Um den Text der Web-Service-Anforderung in einer Textdatei festzulegen, auf die der Schritt CallSOAPService während der Verarbeitung von Jobs zugreifen kann, wählen Sie DATEI.
    3. Legen Sie das Merkmal Nutzlast anfordern fest:
      • Wenn Sie das Merkmal Anforderungsnutzdatentyp auf TEXT setzen, geben Sie die Last als Wert für dieses Merkmal ein.
      • Wenn Sie das Merkmal Anforderungsnutzdatentyp auf DATEI setzen, geben Sie den vollständigen Verzeichnispfad, den Namen und die Erweiterung der Textdatei als Wert dieses Merkmals ein.

        Geben Sie die Last in der Textdatei ein.

      Um das Kennwort in der Last zu senden, legen Sie das Merkmal Job.WebService.Password als Symbol fest.

      In diesem Beispiel wird die Auftrags-ID wird als Wert des Jobmerkmals Benutzerdefiniert 3 ( Job.Info.Attr3) gespeichert. Die Last enthält das Kennwort als Wert des Elements <Token> und Auftrags-ID als Wert des Elements <OrderID>:

      <Token>${Job.WebService.Password}</Token><OrderID>${Job.Info.Attr3}</OrderID>

      Der Schritt löst die Symbole auf, wenn er den SOAP-Web-Service aufruft.

    4. Wenn in Ihrer Umgebung ein Proxyserver mit Web-Services kommunizieren muss, legen Sie das Merkmal Proxy verwenden auf den richtigen Proxyserver fest.
    5. Legen Sie das Merkmal Antwortdatei auf den vollständigen Pfad und den Namen der Datei fest, die RICOH ProcessDirector verwendet, um die Antwort von der Anwendung zu speichern.
      Normalerweise lautet dieser Wert ${getFileName(print,XML,write)}.
      Nachdem die Antwort in der Datei gespeichert wurde, kann sie durch andere Schritte im Workflow verarbeitet werden.
    6. Setzen Sie das Merkmal SOAP-Anforderung auf die SOAP-Anforderung, die RICOH ProcessDirector erstellt hatte, als Sie die WSDL-Datei importiert haben.

      Beispiel: Sie möchten die SAOP-Anforderung GetOrdersByDate verwenden. Sie haben den Namen der SOAP-Anforderungen PrintShop vorangestellt, als Sie diese importiert haben. Wählen Sie PrintShop-GetOrdersByDate.

    7. Setzen Sie die Eigenschaft Kennwort auf das Kennwort, das der Schritt in der SOAP-Anfrage an den SOAP-Webdienst sendet, um sich bei der Anwendung zu authentifizieren.
      Geben Sie das Kennwort als Wert dieses Merkmals ein. Um das Kennwort für den SOAP-Web-Service zu liefern, geben Sie das Merkmal Job.WebService.Password als Symbol im Merkmal Anforderungslast oder Anforderungs-URL an: ${Job.WebService.Password}. Informationen zur Festlegung, welches Merkmal verwendet werden soll, finden Sie in der Dokumentation des Web-Service.
    8. Setzen Sie die Eigenschaft Wiederholungszähler bei Zeitlimit auf die Anzahl der Wiederholungen der Anfrage nach einer Zeitüberschreitung.
  11. Klicken Sie auf OK, wenn Sie fertig sind.
  12. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.

Wenn Sie die Workflows abgeschlossen haben, testen Sie den Datenaustausch zwischen RICOH ProcessDirector und der Anwendung.

Beispiel

Die MarcomCentral Connect-Funktion umfasst die zwei mitgelieferte Workflows mit CallSOAPService-Schritten.

1.3.5.12.28 Workflow definieren, der umzuwandelnde Jobs sendet

Zum Senden von Druckjobs zur Konvertierung in einen anderen Datenstrom an RICOH ProcessDirector Transforms oder Advanced Transforms müssen Sie einen Workflow definieren, der einen oder mehrere Schritte zur Datenstromkonvertierung enthält.

Bevor Sie beginnen, stellen Sie fest, welche Datenstromformate Sie mit RICOH ProcessDirector verwenden möchten und welches Programm die Datenströme umwandeln soll. RICOH ProcessDirector Transforms verwenden andere Schrittschablonen als Advanced Transforms. Sie können RICOH ProcessDirector Transforms nur verwenden, wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert ist.

Diese mit der Funktion "AFP-Unterstützung" bereitgestellten Workflows enthalten Schritte, mit denen Jobs an RICOH ProcessDirector Transforms gesendet werden:
Umwandlung
Enthält den Schritt TransformJobIntoAFP.
OutputPDF
Enthält den Schritt TransformJobIntoPDF.

Diese beiden Schritte ermitteln anhand der Werte der Merkmale Eingabedatenstrom und Ausgabedatenstrom für Umwandlung, welche Umwandlung benutzt werden muss.

Die beiden Workflows enthalten einen Schritt, der auf der Schrittschablone DetectInputDatastream basiert, um den Wert des Merkmals Eingabedatenstrom zu ermitteln. Wollen Sie diesen Workflow verwenden, um bestimmte Dateiformate zu verarbeiten, können Sie einen Standardwert für das Merkmal Eingabedatenstrom in dem Schritt TransformJobIntoAFP oder TransformJobIntoPDF festlegen, wenn Sie den Schritt dem Workflow hinzufügen. Wird ein Wert in dem Schritt festgelegt, können Sie den Schritt DetectInputDataStream aus dem Workflow löschen.

Das Advanced Transform-Feature stellt den Workflow OutputAFP bereit, der auf den Schrittschablonen TransformWithAdvancedFeature und DetectInputDatastream basierende Schritte enthält.

Der Schritt DetectInputDatastream bestimmt den Wert des Merkmals Eingabedatenstrom für den Job. Im bereitgestellten Workflow ist der Wert des Merkmals Eingabestrom der Umwandlung im Schritt TransformWithAdvancedFeature auf Aktuellen verwenden festgelegt, weshalb die Umwandlung den Wert des Merkmals Eingabedatenstrom als Eingabestrom für die Umwandlung verwendet. Daher akzeptiert der Workflow jeden Eingabedatenstrom und konvertiert ihn in den im Merkmal Ausgabestrom der Umwandlung angegebenen Datenstrom. In diesem Fall lautet der Wert AFP.

Die Schrittschablone TransformWithAdvancedFeature kann so konfiguriert werden, dass sie verschiedene Eingabedatenströme akzeptiert und je nach installierten Advanced Transform-Features in Ausgabedatenströme umwandelt. Wenn Sie einen Job in einen anderen Datenstrom umwandeln möchten, können Sie den Workflow kopieren, umbenennen und den Wert des Merkmals Ausgabestrom der Umwandlung ändern. Wenn Sie beispielweise einen beliebigen Eingabedatenstrom akzeptieren und in PostScript konvertieren möchten, können Sie den Workflow in OutputPS umbenennen und den Wert des Merkmals Ausgabestrom der Umwandlung zu PS ändern.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen Workflow zu definieren, der Jobs zum Umwandeln sendet:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen der Workflows Transform, OutputPDF oder OutputAFP, und wählen Sie Kopieren aus.
  3. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie nach Bedarf andere Werte ein oder bearbeiten Sie Werte entsprechend, und klicken Sie anschließend auf Weiter.
  4. Überprüfen Sie die in dem Workflow enthaltenen Schritte und die Standardwerte, die sie festlegen.
  5. Fügen Sie weitere Schritte hinzu, die in diesen Workflow aufgenommen werden sollen.
  6. Speichern Sie den Workflow.

1.3.5.12.29 Workflows definieren, die eine Farbzuordnungstabelle verwenden

Sie können die Farbzuordnungstabelle angeben, die für das Drucken von Jobs auf Jobebene oder auf Druckerebene benutzt wird.
  • Um die Farbzuordnungstabelle für einen bestimmten Job anzugeben, legen Sie für das Jobmerkmal Farbzuordnungstabelle den Dateinamen der Farbzuordnungstabelle fest.
  • Um die Farbzuordnungstabelle anzugeben, die ein Drucker für Jobs ohne einen Wert für das Jobmerkmal Farbzuordnungstabelle benutzt, legen Sie für das Druckermerkmal Farbzuordnungstabelle den Dateinamen der Farbzuordnungstabelle fest.

1.3.5.12.30 Definieren von Workflows zum Drucken von AFP-Daten auf PCL-Drucker

Sie können einen Workflow definieren, der einen Druckjob im AFP-Format akzeptiert und ihn an einen PCLOut-Drucker sendet. Sie können keine PCL-Daten an einen PCLOut-Drucker senden. PCL-Jobs müssen an Durchgriffsdrucker gesendet werden.
Gehen Sie wie folgt vor, um einen Workflow zum Drucken von AFP-Daten auf einem PCL-Drucker zu definieren:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Workflow AFP, und wählen Sie Kopieren aus.
  3. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie nach Bedarf andere Werte ein oder bearbeiten Sie Werte entsprechend, und klicken Sie anschließend auf Weiter.
  4. Klicken Sie im Workflow-Editor mit der rechten Maustaste auf den Schritt PrintJobs, und wählen Sie Merkmale.
  5. Ändern Sie auf der Registerkarte Planung die Werte der Merkmale Binden und Faltoptionen, Jobklasse, Jobformular, Jobziel, Angeforderter Standort, Medien, Ausgabefach, Lochen und Heften so, dass sie mit den Planungsmerkmalen des PCLOut-Druckers übereinstimmen, auf dem Sie drucken möchten. In einer Konfigurationsdatei können weitere Planungsmerkmale definiert werden.
  6. Wählen Sie den Namen des PCLOut-Druckers aus der Liste Angeforderter Drucker aus.
  7. Klicken Sie auf OK.
  8. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.

1.3.5.12.30.1 Probleme bei der Verarbeitung mit PCLOut-Druckern

Die verfügbare Unterstützung beim Senden von AFP-Jobs an PCLOut-Drucker unterliegt bestimmten Beschränkungen.

PCLOut-Drucker unterstützen nur das Senden dieser Datenströme an den Drucker:

  • PCL4
  • PCL5
  • PCL5c

Hinweis: PCL4 unterstützt nicht das Drucken von Grafiken. Wenn Sie Grafiken drucken müssen, müssen Sie den PCLOut-Drucker für die Ausgabe an PCL5 oder PCL5c konfigurieren.

PCLOut-Drucker konvertieren Jobs auf Jobbasis. Sie erzeugen oder speichern keine AFP-Ressourcen (beispielsweise Fonts, Overlays und Page-Segmente) aus vorherigen Jobs. Wenn die Druckjobs außerdem die Page-Overlays oder Page-Segmente enthalten, werden sie wiedergegeben, nachdem alle anderen Objekte verarbeitet wurden. Dies kann ggf. Probleme verursachen, wenn die Reihenfolge der sich überlappenden Objekte kritisch ist.

PCLOut-Drucker unterstützen nicht:

  • Die Verwendung von druckerinternen Ressourcen
  • Die Wiederverwendung von Druckerressourcen (darunter Fonts) von einem Job im nächsten
  • Die Verwendung von Ausgabefächern
  • Die Verwendung von angepassten Mediengrößen
  • Die Verwendung von BCOCA BCD2-Bereichen
  • Die Verwendung von GOCA-Zuordnungssteuerelementoptionen, mit Ausnahme der Optionen zum Positionieren und Abschneiden
  • Die Verwendung von standardmäßigen Farbmischungsregeln für den Vordergrund und den Hintergrund
  • Generieren von PCL6
  • Verwenden von vollständigem IS/3
  • Beidseitiger Druck, der an anderen Stellen als dem Merkmal Duplex eines PCLOut-Druckerobjekts festgelegt ist
  • Drucken von farbigen IOCA-Bildern
  • Verwenden von RICOH ProcessDirector-Symbolen wie ${Job.Name} im PCLOut-Druckerbefehl

Wie PCLOut-Drucker Fonts verwenden

Sie müssen einen dieser unterstützten Font-Typen auf Ihrem System installieren, damit sie vom PCLOut-Drucker verwendet werden können:

  • AFP-Fonts mit 300 Pel
  • Relative-Metric AFP-Fonts
  • AFP Outline-Fonts
  • True Type-/Open Type-Fonts

Da die sekundäre PCL Daten während der Jobverarbeitung zeichenweise an den PCL-Drucker überträgt, können Sie die PCL-Daten nicht auf die gleiche Weise überprüfen wie standardmäßige Text- oder PCL-Daten. Deshalb können Sie die Ausgabedaten nicht nach bestimmten Textzeichenfolgen durchsuchen.

PCLOut-Druckerobjekte können nicht:

  • Mit dem Drucker kommunizieren, um zu sehen, ob der Job den Druck abgeschlossen hat
  • Fonts im Drucker abfragen, nachdem ein Job an den Drucker gesendet wurde

Unterstützte Barcodes
PCLOut-Drucker unterstützen nur die folgenden Barcodetypen:
  • X'01' - 3-of-9 Code X'01' und X'02'
  • X'02' - MSI X'01' bis X'09'
  • X'03' - UPC/CGPC, Version A X'00'
  • X'05' - UPC/CGPC, Version E X'00'
  • X'06' - UPC–Two-digit Supplemental X'00', X'01' und X'02'
  • X'07' - UPC–Five-digit Supplemental X'00', X'01' und X'02'
  • X'08' - EAN 8 (einschließlich JAN-short) X'00'
  • X'09' - EAN 13 (einschließlich JAN-Standard) X'00'
  • X'0A' - Industrial 2-of-5 X'01' und X'02'
  • X'0B' - Matrix 2-of-5 X'01' und X'02'
  • X'0C' - Interleaved 2-of-5 X'01' und X'02'
  • X'0D' - Codabar: modifier X'01' und X'02'
  • X'11' - Code 128: modifier X'02', X'03’ und X’04’
  • X'16' - EAN Two-digit Supplemental X'00' und X'01'
  • X'17' - EAN Five-digit Supplemental X'00' und X'01'
  • X'18' - POSTNET: modifier X'00' bis X'04'
  • X'1A' - Royal Mail Post
  • X'1B' - Japan Post
  • X'1C' - DataMatrix
  • X’1D’ - MaxiCode
  • X'1E' - PDF417
  • X’1F’ - Australien-Postal-Barcodes, modifier X'00' bis X'08'
  • X'20' - QR Code
  • X’21’ - Code 93
  • X'22' - USPS Four-State (Intelligent Mail): modifier X'00' bis X'03'
  • X'23' - Royal Mail RED TAG: modifier X'00'
  • X'24' - GS1 DataBar
  • X'25' - Royal Mail Mailmark

1.3.5.12.31 Workflow zum Drucken von Jobs, die in der Dokumenttabelle erstellt wurden

Wenn Sie Jobs drucken möchten, die aus Dokumenten in der Dokumenttabelle erstellt werden, definieren Sie einen Workflow, der Schritte zum Erstellen eines Jobs aus den Dokumenten enthält, drucken Sie den Job und führen Sie alle weiteren erforderlichen Verarbeitungsschritte durch. Sie wählen den Workflow im Feld Workflow auf der Seite Job erstellen aus, wenn Sie die Aktion "Job erstellen" verwenden.
    Hinweis:
  • Dokumente aus verschiedenen Jobs können nicht kombiniert werden, um einen einzigen neuen Job zu erstellen. Wenn Sie Dokumente aus drei verschiedenen Jobs auswählen und die Aktion Job erstellen verwenden, werden drei neue Jobs erstellt.

Workflows, die Jobs verarbeiten, die in der Dokumenttabelle erstellt wurden, müssen bestimmte Schrittvorlagen enthalten. Einige dieser Schrittvorlagen sind im Basisprodukt enthalten und andere werden zusammen mit den Dokumentverarbeitungs-Features installiert. Anstatt einen neuen Workflow zu definieren, können Sie einen der mitgelieferten Workflows verwenden, die von den Dokumentverarbeitungs-Features installiert werden, wie beispielsweise PrintInsert_1, PrintDocuments und SortPDF. Vergleichen Sie die in diesen Workflows enthaltenen Schritte mit den nachstehend aufgeführten, erforderlichen Schritten. Fügen Sie Schritte nach Bedarf hinzu bzw. ändern Sie diese ab, um sicherzustellen, dass der Workflow die erforderlichen Schritte und die zur Verarbeitung Ihrer Jobs notwendigen Schritte enthält.

Die Schritte, die in einem Workflow, der aus Dokumenten in der Dokumenttabelle erstellte Jobs verarbeitet, enthalten sein müssen, sind:

  • SetJobPropsFromTextFile

    Legt Werte von Jobmerkmalen unter Verwendung einer Textdatei fest, die die Eingabedatei begleitet. Der Wert des Merkmals Eingabedatenstrom muss in diesem Schritt richtig eingestellt sein, damit er dem Datenstrom der Dokumente in dem Job entspricht.

    Geben Sie in das Merkmal Jobname Text wie Job erneut drucken oder ${Job.ID} ein, um den Jobnamen mit der Jobnummer gleichzusetzen. Geben Sie nicht ${Job.InputFile} ein, um den Jobnamen mit dem Namen der Eingabedatei gleichzusetzen, weil für aus der Dokumenttabelle erstellte Jobs keine Eingabedatei existiert.

  • BuildAFPFromDocuments (nur erforderlich bei AFP-Jobs, die von RICOH ProcessDirector verarbeitet werden.)

    Erstellt einen Job aus Dokumenten. Wenn Sie die Funktion Enhance AFP zum Erstellen einer Steuerdatei verwenden, verwendet dieser Schritt diese Steuerdatei, um die Dokumente zu ändern.

  • BuildAFPFromDocuments (nur erforderlich bei PDF-Jobs.)

    Erstellt einen Job aus Dokumenten. Wenn Sie die RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat zum Erstellen einer Steuerdatei verwenden, verwendet dieser Schritt diese Steuerdatei, um die Dokumente zu ändern.

  • EnableRepositioning (nur erforderlich bei AFP-Jobs, die von RICOH ProcessDirector verarbeitet werden.)

    Ordnet logische Seiten physischen Blättern zu.

  • CreatePageRanges

    Bereitet den Job so vor, dass Teile davon erneut gedruckt werden können, anstatt den gesamten Job erneut drucken zu müssen.

  • PrintJobs

    Sendet den Job an den Drucker.

  • RemoveJobs

    Entfernt den Job aus dem System.

Sie können dem Workflow nach Bedarf weitere Schritte hinzufügen, einschließlich solcher Schritte, die von den Dokumentverarbeitungs-Features bereitgestellt werden, wie beispielsweise:

  • CreateReprints
  • InsertJobs
  • ReadBarcodeData
  • Abgleichen
  • SortDocuments
.

1.3.5.12.32 Einen Schritt zum Umwandeln von XML-Elementen in Dokumentmerkmale hinzufügen

Sie können einem Workflow basierend auf der Schrittvorlage ApplyXSLTransform einen Schritt zum Umwandeln von XML-Elementen und ihrer Attribute in RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale hinzufügen.
Die Funktion AFP-Unterstützung oder PDF-Dokument-Unterstützung ist für die Arbeit mit Dokumentmerkmalen erforderlich.
Gehen Sie zum Hinzufügen eines Schritts zum Umwandeln von XML-Elementen in Dokumentmerkmale wie folgt vor:
  1. Werten Sie die XML-Dateien aus, die eine Eingabe für den Prozess bereitstellen. Stellen Sie sicher, dass Sie den Inhalt der Datei sowie die Organisationsweise der Informationen verstehen.
    Sofern möglich, bitten Sie den Bereitsteller der XML-Datei um die XML-Schemadefinition (XSD).
  2. Um Werte für RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale zu extrahieren, ermitteln Sie die XML-Elemente und -Attribute, die Werte für die Merkmale bereitstellen.
  3. Verwenden Sie ein XSLT-Tool (z. B. Altova MapForce), um ein XSLT-Stylesheet zu erstellen.
    Sie können XML-Elemente in Dokumentmerkmale in einer Merkmalbedingungsdatei oder in anderen Dateien umwandeln.
  4. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  5. Wählen Sie einen Workflow, den Sie als Modell verwenden möchten, und klicken Sie auf Kopieren.
  6. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie nach Bedarf andere Werte ein oder bearbeiten Sie Werte entsprechend, und klicken Sie anschließend auf Weiter.
  7. Überprüfen Sie die in dem Workflow enthaltenen Schritte und die Standardwerte, die sie festlegen.
  8. Legen Sie fest, an welcher Stelle des Workflows die XML-Elemente in Dokumentmerkmale umgewandelt werden sollen.
    Wenn Sie XML-Elemente in einer Merkmalbedingungsdatei in XML-Elemente umwandeln möchten, platzieren Sie den Schritt ApplyXSLTransform vor dem Schritt SetDocPropsFromConditions, für den die Datei verwendet wird.
  9. Fügen Sie dem Workflow den Schritt ApplyXSLTransform an geeigneter Stelle hinzu, und legen Sie die Werte für die Merkmale des Schritts fest:
    • Geben Sie für das Merkmal XML-Eingabedatei den Verzeichnispfad und den Namen der XML-Datei an.
    • Geben Sie für das Merkmal XSLT-Datei das von Ihnen für den Schritt definierte XSLT-Stylesheet an.
    • Geben Sie für das Merkmal Ausgabedatei den Verzeichnispfad und den Namen der Datei an, die RICOH ProcessDirector erstellen soll.

      Ein Beispiel: Sie wollen, dass RICOH ProcessDirector für den Job eine Datei des Typs DocPropConditions.csv im Spoolverzeichnis erstellt. Geben Sie ${getFileName(DocPropConditions,csv,write)} an. Geben Sie für das Merkmal Merkmalbedingungsdatei des Schritts SetDocPropsFromConditions${getFileName(DocPropConditions,csv, lesen)} an.

  10. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.

1.3.5.12.33 Untergeordnete Jobs gruppieren

Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" können untergeordnete Jobs generieren, wenn sie für die Verwendung einer Stapelmethode konfiguriert sind. Ist die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert, können Eingabeeinheiten des Typs "Download" untergeordnete Jobs aus Jobs von Download for z/OS und AFP Download Plus, die aus mehreren Datensätzen bestehen, erstellen, oder die Eingabeeinheiten können die Jobs in einem einzigen Job zusammenführen.
Die mit einer dieser Methoden erstellten untergeordneten Jobs sind voneinander unabhängig und werden nicht in einer bestimmten Reihenfolge verarbeitet. Sollen diese Jobs als eine Gruppe von abhängigen Jobs behandelt werden, können Sie einen Workflow und eine Eingabeeinheit konfigurieren, die untergeordnete Jobs beim Durchlaufen des Workflows zusammenhalten.

RICOH ProcessDirector stellt zur Unterstützung dieser Funktion die Schrittvorlage WaitForGroup bereit.

Gehen Sie wie folgt vor, um untergeordnete Jobs zu gruppieren:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Erstellen oder aktualisieren Sie einen Workflow, der als untergeordneter Workflows benutzt werden soll.
  3. Gibt es Verarbeitungsschritte, in denen alle Jobs in der Gruppe vorhanden sein müssen (beispielsweise wenn für die Jobgruppe eine manuelle Verarbeitung erforderlich ist), nehmen Sie einen Schritt auf, der auf der Schrittvorlage WaitForGroup basiert. Platzieren Sie diesen Schritt unmittelbar vor dem Schritt, bei dem alle Jobs in der Gruppe erforderlich sind.
    Platzieren Sie diesen Schritt beispielsweise unmittelbar vor den Schritt PrintJobs. RICOH ProcessDirector versetzt die Jobs erst dann in den nächsten Schritt, wenn alle Jobs in der Gruppe den vorherigen Schritt abgeschlossen haben. Sie können so viele Schritte WaitForGroup aufnehmen wie erforderlich sind.
  4. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.
  5. Klicken Sie auf die Registerkarte Hauptseite.
  6. Klicken Sie im Portlet Eingabeeinheiten auf den Namen der Eingabeeinheit, die Sie für diese Aufgabe verwenden wollen.
  7. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Alle Registerkarten anzeigen, um das Notizbuch vollständig zu erweitern.
  8. Setzen Sie das Merkmal Workflow auf ParentNoPrint.
  9. Setzen Sie das Merkmal Untergeordneter Workflow auf den Workflow, der den Schritt enthält, der auf der Schrittvorlage WaitForGroup basiert.
  10. Setzen Sie das Merkmal Übergabeschritt auf SubmitInputFiles.
  11. Ist die Eingabeeinheit ein Ordner für Sofortdruck, setzen Sie das Merkmal der Stapelmethode auf einen anderen Wert als Keine und die Werte der übrigen Eigenschaften nach Bedarf.
  12. Überprüfen Sie, ob die Werte der Mustermerkmale im Bereich Erweitert die Anforderungen der Jobs erfüllen.
  13. Klicken Sie auf OK.
    Hinweis: Ist die Eingabeeinheit aktiviert und verbunden, erscheint eine Nachricht, in der Sie gefragt werden, ob Sie die Einheit inaktivieren und trennen möchten.
  14. Wählen Sie die Eingabeeinheit aus und klicken Sie auf Aktivieren, wählen Sie sie dann erneut aus und klicken Sie auf Verbinden.
Wenn der Schritt SubmitInputFiles die untergeordneten Jobs erstellt, ordnet er eine Prozessgruppen-ID und eine Nummer zu, die die Position des Jobs innerhalb der Gruppe darstellt. Wollen Sie alle Jobs anzeigen, die zu einer bestimmten Prozessgruppe gehören, wählen Sie einen der untergeordneten Jobs aus, und klicken Sie auf Aktionen Gruppen Gruppe anzeigen. RICOH ProcessDirector aktualisiert die Jobtabelle so, dass alle Jobs angezeigt werden, die Mitglieder der Gruppe sind, zu der auch der ausgewählte Job gehört. Diese Aktion steht jedoch nur in der Standard-Benutzeroberfläche zur Verfügung.

Wenn Sie eine Aktion auswählen, die für Jobs in einer Gruppe ausgeführt werden soll, fordert RICOH ProcessDirector Sie auf, auch die anderen Dateien in die Gruppe aufzunehmen.

Sie können zudem Jobs aus einer Gruppe entfernen (Aktionen Gruppen Aus Gruppe entfernen) und Jobs einer Gruppe hinzufügen (Aktionen Gruppen Zu Gruppe hinzufügen). Diese Aktion steht jedoch nur in der Standard-Benutzeroberfläche zur Verfügung.

1.3.5.12.34 Schritte zum Identifizieren von Dokumenten in AFP-Dateien konfigurieren

Haben Sie in einer AFP-Musterdatei Dokumentmerkmale oder Jobmerkmale mit Indexkennzeichen verbunden, müssen Sie den Schritt konfigurieren, mit dem Werte für Dokumentmerkmale oder Jobmerkmale in AFP-Produktionsdateien festgelegt werden. Der Schritt benennt die Visual Workbench – Steuerdatei-Steuerdatei, die Informationen darüber enthält, wie Merkmale mit Indexkennzeichen verbunden werden.

Die Schritte zum Berechnen von Werten für Merkmale basieren auf der Schrittschablone IdentifyDocuments. Einige RICOH ProcessDirector-Features stellen Workflows mit dem Schritt IdentifyDocuments bereit. Wenn Sie einen der bereitgestellten Workflows verwenden, können Sie den Schritt IdentifyDocuments in dem Workflow konfigurieren, um den Namen der Visual Workbench – Steuerdatei anzugeben. Die folgenden Workflows werden beispielsweise mit RICOH ProcessDirector-Features bereitgestellt:

  • ReceiveInsert_I (mit Inserter-Feature)
  • SortAFP
  • SortSplitAFP
  • VerifySample (mit Automatische Überprüfung-Feature)

Wenn Sie einem anderen Workflow einen Schritt IdentifyDocuments hinzufügen, müssen Sie Folgendes beachten:

  • Dieselbe Steuerdatei wird für die Schritte IndexAFP, EditAFP und IdentifyDocuments benutzt.
  • Der Schritt IdentifyDocuments muss, sofern vorhanden, nach dem IndexAFP-Schritt und allen Schritten erfolgen, welche die AFP-Datei aktualisieren.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen Schritt zu konfigurieren, der Dokumente in AFP-Dateien identifiziert:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Kopieren Sie einen Workflow, der den Schritt IdentifyDocuments enthält.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt IdentifyDocuments, und wählen Sie Merkmale aus.
  4. Falls erforderlich, ändern Sie die Merkmale für den Schritt auf der rechten Seite des Fensters.
  5. Haben Sie vorher Merkmale mit Indexkennzeichen verbunden, ist dieser Schritt erforderlich. Andernfalls ist der Schritt optional. Geben Sie im Visual Workbench – Steuerdatei-Feld den Pfad und den Namen der Visual Workbench – Steuerdatei ein, die Informationen darüber enthält, wie Merkmale mit Indexkennzeichen verbunden werden, oder verwenden Sie entsprechende Symbole, um darauf zu verweisen. RICOH Visual Workbench hat diese Steuerdatei erstellt, als Sie Merkmale mit Indextags verknüpft haben. Die Standarderweiterung für Steuerdateien lautet .ctl. Wenn Sie keine Steuerdatei angeben, benutzt IdentifyDocuments zum Identifizieren von Dokumenten alle Seitengruppendaten, die sich bereits in der AFP-Datei befinden, wobei keine Indexkennzeichen in der AFP-Datei Dokumentmerkmalen zugeordnet werden.
  6. Wenn die AFP-Eingabedatei nicht bereits Indexkennzeichen enthält und Sie den AFP Indexer-Modus von RICOH Visual Workbench verwenden, fügen Sie den Schritt IndexAFP vor dem Schritt IdentifyDocuments ein.
  7. Klicken Sie auf OK.
  8. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.

1.3.5.12.35 Schritte zum Indexieren von AFP-Dateien hinzufügen

Nach dem Erstellen von Seitengruppen und Indexkennzeichen in einer AFP-Musterdatei mit RICOH Visual Workbench müssen Sie Workflows einen Schritt zum Erstellen von Seitengruppen und Indexkennzeichen in AFP-Produktionsdateien hinzufügen, die diese Workflows verwenden. Der Schritt benennt die Visual Workbench – Steuerdatei, die Definitionen für die Seitengruppen und Indexkennzeichen enthält.

Der Schritt kann auf der Basis der Schrittschablone IndexAFP erstellt werden. Ist AFP Editor installiert, können Sie einen Schritt verwenden, der auf der Schrittschablone EditAFP basiert. Ist Whitespace Manager installiert, können Sie einen Schritt verwenden, der auf der Schrittschablone FillWhiteSpace basiert.

Basiert der Schritt auf der Schrittschablone IndexAFP, platzieren Sie den Schritt vor den Schritt EnableRepositioning, damit Sie die Aktion Erneut drucken verwenden können, um eine Seitengruppe erneut zu drucken.

Basiert der Schritt auf der Schrittschablone EditAFP oder FillWhiteSpace, platzieren Sie den Schritt in Relation zu den folgenden Schritten (falls vorhanden):

  • Nach einem Schritt, der Zeilendaten in das AFP-Format konvertiert (beispielsweise nach dem Schritt ConvertLineDataJobIntoAFP).
  • Nach einem Schritt, der Xerox-Daten in das AFP-Format konvertiert.
  • Vor dem Schritt EnableRepositioning.
  • Vor einem Schritt, der AFP-Dateien in ein anderes Format umwandelt (beispielsweise vor dem Schritt TransformJobIntoPDF).
  • Vor dem Schritt PrintJobs.
    Hinweis:
  • Sie können die Schrittschablone IndexAFP verwenden, um die AFP-Dateien zu erweitern, die von den RICOH ProcessDirectorTransform Features erstellt werden.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen Schritt zum Indexieren von AFP-Dateien hinzuzufügen:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie auf den Namen des Workflows, den Sie ändern möchten.
    Wenn Sie es bevorzugen, eine Kopie des Workflows zu ändern, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Workflow, und wählen Sie Kopieren. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie nach Bedarf andere Werte ein oder bearbeiten Sie Werte entsprechend, und klicken Sie anschließend auf Weiter.
  3. Optional: Deaktivieren Sie den Workflow, indem Sie auf den Schalter links neben dem Workflow-Namen klicken. Wenn Sie den Workflow während der Bearbeitung nicht deaktivieren, werden Jobs, die diesen Workflow verwenden, weiterhin durch die Schritte des Workflows geführt. Wenn Sie speichern, wird der Workflow vorübergehend deaktiviert und dann wieder aktiviert. Jobs, die in dem Workflow verarbeitet werden, könnten in eine fehlerhafte Situation geraten.
  4. Klicken Sie im Workflow-Editor in der rechten oberen Ecke des Fensters auf den Seitenbereich.
  5. Gehen Sie zu Schritte und erweitern Sie die Gruppe AFP-TOOLS.
  6. Wählen Sie eine der folgenden Schrittschablonen aus:
    • IndexAFP: Diese Schrittschablone erstellt Seitengruppen und Indexkennzeichen in AFP-Dateien.
    • EditAFP: Diese Schrittschablone kann Seitengruppen und Indexkennzeichen erstellen, bevor sie Barcodes, Text und verdeckte Bereiche in AFP-Dateien erstellt.
    • FillWhiteSpace: Diese Schrittschablone kann Seitengruppen, Indexkennzeichen, Barcodes, Text und verdeckte Bereiche erstellen, bevor sie definierte Leerräume in AFP-Produktionsdateien mit Inhalt füllt.
      Hinweis:
    1. Dieselbe Visual Workbench – Steuerdatei muss die Definitionen für Seitengruppen, Indexkennzeichen, Barcodes, verdeckte Bereiche und Leerraum enthalten.
    2. Die Schrittschablone EditAFP ist nur verfügbar, wenn AFP Editor installiert ist.
    3. Die Schrittschablone FillWhiteSpace ist nur verfügbar, wenn Whitespace Manager installiert ist.
    4. Wählen Sie die Schrittschablone EditAFP nur aus, wenn die Schritte IndexAFP und EditAFP in derselben Phase nacheinander durchgeführt werden können. Andernfalls fügen Sie die Schritte separat hinzu.
  7. Ziehen Sie einen der Schritte in den Workflow-Editor.
  8. Verbinden Sie den Schritt mit anderen Schritten.
  9. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt, und wählen Sie Merkmale.
  10. Falls erforderlich, ändern Sie die Merkmale Allgemein.
  11. Klicken Sie auf AFP.
  12. Geben Sie in dem Feld Visual Workbench – Steuerdatei den Pfad und Dateinamen der Visual Workbench – Steuerdatei ein, die die Definitionen zum Erstellen der Seitengruppen und Indexkennzeichen enthält.
      Hinweis:
    • Diese Steuerdatei ist nicht dasselbe wie eine Indexobjektdatei, die der Schritt ConvertLineDataJobIntoAFP möglicherweise erstellt.
    • Wenn Sie für Eingabedateien, die unterschiedliche Steuerdateien erfordern, denselben Workflow verwenden wollen, können Sie den Steuerdateinamen in Symbolschreibweise angeben. Beispiel: Für die beiden Eingabedateien abc.afp und xyz mit den Steuerdateien abc.afp.ctl und xyz.ctl soll derselbe Workflow verwendet werden. In diesem Fall können Sie ${Job.InputFile}.ctl als Steuerdatei im Feld Visual Workbench – Steuerdatei verwenden. Die Angabe ${Job.InputFile}.ctl veranlasst RICOH ProcessDirector, als Wert von Visual Workbench – Steuerdatei den Namen der Eingabedatei mit der Erweiterung .ctl zu verwenden.
  13. Haben Sie die Schrittschablone EditAFP ausgewählt, wählen Sie Ja im Feld Index zuerst aus.
  14. Klicken Sie auf OK.
  15. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.

1.3.5.12.36 Schritte zum Bearbeiten von AFP-Dateien hinzufügen

Nachdem Sie Barcodes, Textzeichenfolgen oder verdeckte Bereiche in einer AFP-Musterdatei mithilfe von RICOH Visual Workbench erstellt haben, müssen Sie einem oder mehreren Workflow(s) einen Schritt zum Erstellen von Barcodes, Textzeichenfolgen oder verdeckten Bereichen in AFP-Produktionsdateien hinzufügen, die die Workflows verwenden. Der Schritt benennt die Visual Workbench – Steuerdatei, in der die Definitionen für Barcodes, Textzeichenfolgen oder verdeckte Bereiche enthalten sind.
Der Schritt kann auf der Basis der Schrittvorlage EditAFP erstellt werden. Wenn Sie den Schritt konfigurieren, können Sie auswählen, dass zuerst alle Seitengruppen und Indexkennzeichen erstellt werden, die in derselben Steuerdatei definiert sind. Die Barcodes, Textzeichenfolgen und verdeckten Bereiche können von den Seitengruppen oder Indexkennzeichen abhängen, die in der zuerst erstellten Steuerdatei definiert sind.

Positionieren Sie den Schritt in Bezug zu den folgenden Schritten, wenn sie vorhanden sind:

  • Nach einem Schritt, der Zeilendaten in das AFP-Format konvertiert (beispielsweise nach dem Schritt ConvertLineDataJobIntoAFP).
  • Nach einem Schritt, der Xerox-Daten in das AFP-Format konvertiert.
  • Vor einem Schritt, der AFP-Dateien in ein anderes Format umwandelt (beispielsweise vor dem Schritt TransformJobIntoPDF).
  • Vor dem Schritt EnableRepositioning, wenn Sie den Schritt EditAFP zum Erstellen von Seitengruppen und Indexkennzeichen konfigurieren.
  • Vor dem Schritt PrintJobs.
  • Nach einem Schritt, der auf den Schrittvorlagen IndexAFP basiert (außer bei Verwendung von Index zuerst).
  • Nach einem Schritt, der die Merkmalswerte des Barcodes ändert.
    Hinweis:
  • Wenn Sie mit der Schrittvorlage IndexAFP Seitengruppen mit fester Länge erstellt haben, können Sie nun mit der Schrittvorlage EditAFP die von den RICOH ProcessDirectorTransform Features erstellten AFP-Dateien optimieren.

So fügen Sie einen Schritt zum Bearbeiten von AFP-Dateien hinzu:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie auf den Namen des Workflows, den Sie ändern möchten.
    Wenn Sie es bevorzugen, eine Kopie des Workflows zu ändern, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Workflow, und wählen Sie Kopieren. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie nach Bedarf andere Werte ein oder bearbeiten Sie Werte entsprechend, und klicken Sie anschließend auf Weiter.
  3. Optional: Deaktivieren Sie den Workflow, indem Sie auf den Schalter links neben dem Workflow-Namen klicken. Wenn Sie den Workflow während der Bearbeitung nicht deaktivieren, werden Jobs, die diesen Workflow verwenden, weiterhin durch die Schritte des Workflows geführt. Wenn Sie speichern, wird der Workflow vorübergehend deaktiviert und dann wieder aktiviert. Jobs, die in dem Workflow verarbeitet werden, könnten in eine fehlerhafte Situation geraten.
  4. Klicken Sie im Workflow-Editor in der rechten oberen Ecke des Fensters auf Schrittvorlagen.
  5. Wählen Sie die Schrittvorlage EditAFP, und ziehen Sie sie in den Workflow-Editor. Platzieren Sie den Schritt an der gewünschten Stelle.
  6. Verbinden Sie den Schritt EditAFP mit anderen Schritten.
  7. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt, und wählen Sie Merkmale aus.
  8. Falls erforderlich, ändern Sie die Merkmale Allgemein.
  9. Klicken Sie auf AFP.
  10. Geben Sie in das Feld Visual Workbench – Steuerdatei den Pfad und den Dateinamen von Visual Workbench – Steuerdatei ein, in der die Definitionen zum Erstellen der Seitengruppen, Indexkennzeichen, Barcodes, Textzeichenfolgen und von verdeckten Bereichen enthalten sind.
      Hinweis:
    • Wenn Sie für Eingabedateien, die unterschiedliche Steuerdateien erfordern, denselben Workflow verwenden wollen, können Sie den Steuerdateinamen in Symbolschreibweise angeben. Beispiel: Für die beiden Eingabedateien abc.afp und xyz mit den Steuerdateien abc.afp.ctl und xyz.ctl soll derselbe Workflow verwendet werden. In diesem Fall können Sie ${Job.InputFile}.ctl als Steuerdatei im Feld Visual Workbench – Steuerdatei verwenden. Die Angabe ${Job.InputFile}.ctl veranlasst RICOH ProcessDirector, als Wert von Visual Workbench – Steuerdatei den Namen der Eingabedatei mit der Erweiterung .ctl zu verwenden.
  11. Enthält die Steuerdatei Definitionen zum Erstellen von Seitengruppen und Indexkennzeichen, empfiehlt sich möglicherweise die Auswahl von Ja im Feld Index zuerst.
      Hinweis:
    • Wählen Sie Index zuerst nicht aus, wenn die Schritte IndexAFP und EditAFP in unterschiedlichen Phasen ausgeführt werden. Beispiel: Ein Barcode enthält die Dokumentfolge, während ein weiterer Schritt im Workflow die Dokumente in einer anderen Reihenfolge sortiert. In diesem Fall können Sie den Schritt IndexAFP der Phase "Vorbereitung" und den Schritt EditAFP der Phase "Zusammensetzung" (nach dem Aufbauschritt) zuordnen.
  12. Wenn Sie Ja in dem Feld Index zuerst auswählen, entfernen Sie alle Schritte aus dem Workflow, die auf der Schrittvorlage IndexAFP basieren, da die Option Index zuerst und der Schritt IndexAFP dieselbe Funktion bereitstellen. (Es ist effizienter, wenn Ja im Feld Index zuerst ausgewählt wird als wenn der Schritt IndexAFP ausgeführt wird.)
  13. Klicken Sie auf OK.
  14. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.

1.3.5.12.37 Schritte zum Füllen von Leerräumen in AFP-Dateien hinzufügen

Nachdem Sie in einer AFP-Musterdatei mit Hilfe von RICOH Visual Workbench Leerraum definiert haben, müssen Sie einem oder mehreren Workflows in den von den Workflows verwendeten AFP-Produktionsdateien Schritte zum Füllen des Leerraums mit Inhalt hinzufügen. In dem Schritt wird die Visual Workbench – Steuerdatei angegeben, in der die Definitionen für den Leerraum enthalten sind.
Der Schritt kann auf der Basis der Schrittvorlage FillWhiteSpace erstellt werden. Wenn bei der Konfiguration dieses Schrittes AFP Indexer, AFP Editor oder beides installiert ist, können Sie vor dem Füllen der Leerraumbereiche zunächst alle Seitengruppen, Indexkennzeichen, Barcodes, verdeckten Bereiche und Texte erstellen, die in der gleichen Steuerdatei definiert wurden. Die Leerraumbereiche richten sich häufig nach den zuvor erstellten Seitengruppen, Indexkennzeichen und anderen Elementen.

Positionieren Sie den Schritt in Bezug zu den folgenden Schritten, wenn sie vorhanden sind:

  • Nach einem Schritt, der Zeilendaten in das AFP-Format konvertiert (beispielsweise nach dem Schritt ConvertLineDataJobIntoAFP).
  • Nach einem Schritt, der Xerox-Daten in das AFP-Format konvertiert.
  • Vor einem Schritt, der AFP-Dateien in ein anderes Format umwandelt (beispielsweise vor dem Schritt TransformJobIntoPDF).
  • Vor dem Schritt EnableRepositioning, wenn Sie den Schritt FillWhiteSpace zum Erstellen von Seitengruppen und Indexkennzeichen oder Text oder beidem konfigurieren.
  • Vor dem Schritt PrintJobs.
  • Nach einem Schritt auf Grundlage der Schrittvorlagen IndexAFP oder EditAFP (außer bei Verwendung von Index zuerst oder Bearbeiten zuerst).
    Hinweis:
  • Wenn Sie mit der Schrittvorlage IndexAFP Seitengruppen mit fester Länge erstellt haben, können Sie mit der Schrittvorlage FillWhiteSpace Leerraum in AFP-Dateien mit Inhalt füllen, die mit den RICOH ProcessDirectorTransform Features erstellt wurden.

So fügen Sie in AFP-Dateien einen Schritt zum Füllen von Leerraum mit Inhalt hinzu:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie auf den Namen des Workflows, den Sie ändern möchten.
    Wenn Sie es bevorzugen, eine Kopie des Workflows zu ändern, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Workflow, und wählen Sie Kopieren. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie nach Bedarf andere Werte ein oder bearbeiten Sie Werte entsprechend, und klicken Sie anschließend auf Weiter.
  3. Optional: Deaktivieren Sie den Workflow, indem Sie auf den Schalter links neben dem Workflow-Namen klicken. Wenn Sie den Workflow während der Bearbeitung nicht deaktivieren, werden Jobs, die diesen Workflow verwenden, weiterhin durch die Schritte des Workflows geführt. Wenn Sie speichern, wird der Workflow vorübergehend deaktiviert und dann wieder aktiviert. Jobs, die in dem Workflow verarbeitet werden, könnten in eine fehlerhafte Situation geraten.
  4. Klicken Sie im Workflow-Editor in der rechten oberen Ecke des Fensters auf Schrittvorlagen.
  5. Wählen Sie die Schrittvorlage FillWhiteSpace, und ziehen Sie sie in den Workflow-Editor. Platzieren Sie den Schritt an der gewünschten Stelle.
  6. Verbinden Sie den Schritt FillWhiteSpace mit anderen Schritten.
  7. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt, und wählen Sie Merkmale aus.
  8. Falls erforderlich, ändern Sie die Merkmale Allgemein.
  9. Klicken Sie auf AFP.
  10. Geben Sie in das Feld Visual Workbench – Steuerdatei den Pfad und Dateinamen der Visual Workbench – Steuerdatei ein, in der die Leerraumdefinitionen enthalten sind.
      Hinweis:
    • Wenn Sie für Eingabedateien, die unterschiedliche Steuerdateien erfordern, denselben Workflow verwenden wollen, können Sie den Steuerdateinamen in Symbolschreibweise angeben. Beispiel: Für die beiden Eingabedateien abc.afp und xyz mit den Steuerdateien abc.afp.ctl und xyz.ctl soll derselbe Workflow verwendet werden. In diesem Fall können Sie ${Job.InputFile}.ctl als Steuerdatei im Feld Visual Workbench – Steuerdatei verwenden. Die Angabe ${Job.InputFile}.ctl veranlasst RICOH ProcessDirector, als Wert von Visual Workbench – Steuerdatei den Namen der Eingabedatei mit der Erweiterung .ctl zu verwenden.
  11. Enthält die Steuerdatei Definitionen zum Erstellen von Seitengruppen und Indexkennzeichen, empfiehlt sich möglicherweise die Auswahl von Ja im Feld Index zuerst.
      Hinweis:
    • Wenn die Schritte IndexAFP und FillWhiteSpace in verschiedenen Phasen ausgeführt werden, wählen Sie die Option Index zuerst nicht aus. Beispiel: Möglicherweise müssen Sie den Schritt IndexAFP in die Phase Vorbereitung und den Schritt FillWhiteSpace in die Phase Zusammensetzung nach dem Schritt EditAFP (oder Option Bearbeiten zuerst) legen.
    • Wenn Sie Ja in dem Feld Index zuerst auswählen, entfernen Sie alle Schritte aus dem Workflow, die auf der Schrittvorlage IndexAFP basieren, da die Option Index zuerst und der Schritt IndexAFP dieselbe Funktion bereitstellen. (Es ist effizienter, wenn Ja im Feld Index zuerst ausgewählt wird als wenn der Schritt IndexAFP ausgeführt wird.)
  12. Enthält die Steuerdatei Definitionen zum Erstellen von Barcodes, verdeckten Bereichen oder Text, können Sie im Feld Bearbeiten zuerst die Option Ja auswählen.
      Hinweis:
    • Das Feld Bearbeiten zuerst gilt nur, wenn AFP Editor installiert ist. Wenn Sie Ja auswählen und AFP Editor nicht installiert ist, bearbeitet RICOH ProcessDirector den Job nicht.
    • Wenn Sie Ja in dem Feld Bearbeiten zuerst auswählen, entfernen Sie alle Schritte aus dem Workflow, die auf der Schrittvorlage EditAFP basieren, da die Option Bearbeiten zuerst und der Schritt EditAFP dieselbe Funktion bereitstellen. (Es ist effizienter, wenn Ja im Feld Bearbeiten zuerst ausgewählt wird, als wenn der Schritt EditAFP ausgeführt wird.)
  13. Klicken Sie auf OK.
  14. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.

1.3.5.13 Objekte aus anderem System kopieren

Um Objekte aus einem anderen RICOH ProcessDirector-System zu verwenden, können Sie das andere System zum Exportieren verwenden. Auf diesem RICOH ProcessDirector-System können Sie die Objekte importieren, anstatt sie manuell neu erstellen zu müssen.
Sie können Objekte wie beispielsweise Eingabeeinheiten, Workflows, Drucker, Medienobjekte, Benachrichtigungen, Server, Schrittvorlagen, Benutzernamen, Gruppen und Standorte exportieren und importieren. Sie können zudem einige Objekte exportieren und importieren, die von Features oder Erweiterungen hinzugefügt wurden.
    Wichtig:
  • Wir empfehlen, den Migrationsassistenten zu verwenden, wenn Sie ein Upgrade auf einen anderen Computer durchführen, um Objekte von einem System auf ein anderes zu kopieren. Weitere Informationen finden Sie unter Verwendung des Migrationsassistenten.
  • Importieren Sie keine Objekte, die von einem Feature oder einer Erweiterung hinzugefügt wurden, wenn das Feature oder die Erweiterung nicht auf diesem System installiert ist.
  • Ehe Sie ein Objekt importieren, das denselben Namen hat wie ein vorhandenes Objekt desselben Typs, stellen Sie sicher, dass das vorhandene Objekt deaktiviert ist. Wenn das Objekt ein Eingabegerät ist, stellen Sie auch sicher, dass es nicht angeschlossen ist. Wenn Sie das neue Objekt importieren, wird das vorhandene Objekt so aktualisiert, dass es mit dem neuen Objekt übereinstimmt.
  • Wenn Sie die Funktion Vorgedruckte Formulare austauschen verwenden, exportieren Sie die media.zip-Datei vor dem Importieren von Medienobjekten mit elektronischen Formularen. Befolgen Sie die Anweisungen im Hilfesystem für das Exportieren von Medienobjekten mit elektronischen Formularen.
  • Wenn Sie Auftragseigenschaft-Zuordnungsobjekte importieren, wird die in der Eigenschaft XML-Beispielauftragsdatei angegebene Datei nicht in das Exportpaket aufgenommen. Sie müssen die Datei nach dem Import des Objekts manuell in das neue System kopieren.

    XML-Beispieldateien sind gespeichert unter: C:\aiw\aiw1\mapping\proprty_mapping_object.

  • Wenn Sie Schrittressourcen importieren, werden die Dateien, auf die sie sich beziehen, nicht in das Exportpaket aufgenommen. Kopieren Sie die Dateien, auf die in den Schrittressourcen verwiesen wird, manuell aus dem Exportsystem in das Importsystem. Bevor Sie die Objekte der Schrittressource importieren, müssen Sie die Dateien in das Importsystem kopieren.
    • Zum Importieren aller Schrittressourcen kopieren Sie den Inhalt von C:\aiw\aiw1\StepResources aus dem Exportsystem in das gleiche Verzeichnis auf dem Importsystem.
    • Zum Importieren bestimmter Schrittressourcen öffnen Sie die exportierte XML-Datei. Suchen Sie den Eintrag für jede exportierte Schrittressource und suchen Sie das Merkmal StepResource.File. Suchen Sie in diesem Wert den Namen der RSC-Datei, die dieser Schrittressource zugeordnet ist. Zum Beispiel in diesem Wert:
      • <property name="StepResource.File" value="{"fileName" : "C:\aiw\aiw1\StepResources\1992052c6ef44a229b8b43d77232bf53.rsc1992052c6ef44a229b8b43d77232bf53.rsc" , ","displayName" : "Ricoh_Export-2019-08-26_13-30-04.xml"}"/>

      Der Dateiname lautet: 1992052c6ef44a229b8b43d77232bf53.rsc

      Suchen Sie die Datei auf dem Exportsystem und kopieren Sie sie in das gleiche Verzeichnis auf dem Importsystem.

  • Sie können Objekte von einem primären Server unter einem Betriebssystem exportieren und auf einem primären Server unter einem anderen Betriebssystem importieren.

    Wenn Sie Objekte aus Windows exportieren und sie unter Linux importieren, müssen Sie die Pfade für die Pfade oder die Konfigurationsdateien manuell aktualisieren.

Objekte aus anderem System kopieren:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Utilities Objekte importieren.
  3. Klicken Sie im Feld Zu importierende Datei auf Durchsuchen oder Datei ziehen und suchen Sie die Datei auf dem System oder ziehen Sie die XML-Datei, die die Eigenschaften der exportierten Objekte enthält, per Drag & Drop.
    Der Standardname dieser Datei ist Ricoh_Export_timestamp.xml. Der Administrator, der die Objekte exportiert hat, hat für die Datei möglicherweise einen anderen Namen vergeben.
      Hinweis:
    • Wenn Sie Medienobjekte mit elektronischen Formularen exportieren, ist der Name der Datei media.xml. Sie befindet sich in diesem Verzeichnis:
      • C:\aiw\aiw1
    Die Datei wird automatisch untersucht und die Objekte werden ausgewertet. Wenn es Probleme mit Objekten in der Datei gibt, wird ein Dialogfeld angezeigt, in dem die Importfehler und Warnungen aufgeführt sind. Schließen Sie das Dialogfeld und alle Objekte werden in der Tabelle Zu importierende Objekte angezeigt. Objekte mit Fehlern oder Warnungen sind mit einem Symbol gekennzeichnet.

    Wiederholen Sie diesen Schritt für alle Dateien, die Sie importieren möchten. Objekte aus zusätzlichen Dateien werden zur Tabelle hinzugefügt, sodass sie alle gleichzeitig hinzugefügt werden können.

  4. Prüfen Sie die Objekte in der Liste. Wählen Sie ein Objekt aus, das mit einem Warn- oder Fehlersymbol gekennzeichnet ist, und klicken Sie auf Details, um zusätzliche Informationen über die Warnung oder den Fehler anzuzeigen. Befolgen Sie die Anweisungen in der Beschreibung, um Probleme zu beheben. Sie können keine Objekte importieren, die als Fehler gekennzeichnet sind.
  5. Wählen Sie die Objekte aus, die Sie importieren wollen.
  6. Optional: Um sicherzustellen, dass Sie keine vorhandenen Objekte aktualisieren, klicken Sie auf Auswahl vorhandener Objekte aufheben.
  7. Klicken Sie auf Importieren.
    Wenn die Schaltfläche Importieren deaktiviert ist, werden ein oder mehrere ausgewählte Objekte mit dem Fehlersymbol gekennzeichnet. Klicken Sie auf Auswahl von Fehlerobjekten aufheben, um die Auswahl für diese Objekte aufzuheben, und klicken Sie erneut auf Importieren. Die Objekte ohne Fehler werden importiert.

    Kehren Sie zu den Fehlerobjekten zurück, um die Probleme zu beheben, und versuchen Sie erneut, sie zu importieren.

    Hinweis:
  • Die importierte Datei enthält möglicherweise Anmeldeinformationen-Objekte. Dies ist der Fall, wenn diese Objekte als Verweise in Workflows, Schrittvorlagen, Eingabeeinheiten oder Übermittlerobjekten vorkommen. Importierte Objekte "Anmeldeinformationen" können erst verwendet werden, nachdem Sie auf dem importierten System die Werte für die Merkmale Benutzername und Kennwort erneut eingegeben haben.
  • Wenn sich ein importierter Workflow auf einen Schritt bezieht, der auf diesem System nicht existiert, ersetzt RICOH ProcessDirector den Schritt durch einen Platzhalterschritt namens ReplacedStep. Der ursprüngliche Schrittname und der Name der Schrittvorlage sind in den Schritteigenschaften verfügbar. ReplacedStep verhält sich wie die Schrittvorlage ContinueToNextStep und übergibt den Job einfach an den nächsten Verarbeitungsschritt, ohne ihn zu ändern.
  • Wenden Sie sich an Ihren lokalen Ricoh-Support, wenn Sie beim Importieren von Objekten eine Fehlermeldung für Schrittvorlagen erhalten, die keinen Verweis auf eine Erweiterung enthalten.

1.3.5.14 Erstellen und Aktivieren von benutzerdefinierten Eigenschaften

Wenn keine der vorhandenen Job-, Dokument- oder Auftragseigenschaften Ihren speziellen Anforderungen entspricht, können Sie benutzerdefinierte Eigenschaften definieren, die auf Ihre Spezifikationen zugeschnitten sind. Nachdem diese Eigenschaften aktiviert wurden, können Sie sie wie jede andere Eigenschaft verwenden.
Wichtig: Wir empfehlen, keine Dokumenteigenschaften neu zu erstellen, die in der Datei docCustomDefinitions.xml definiert wurden.
So erstellen und aktivieren Sie eine benutzerdefinierte Eigenschaft:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Objekte Benutzerdefinierte Eigenschaften.
  3. Klicken Sie auf Hinzufügen.
  4. Wählen Sie entweder Dokumenteigenschaft, Jobeigenschaft oder Auftragseigenschaft.
  5. Konfigurieren Sie die benutzerdefinierte Eigenschaft, indem Sie alle Werte festlegen.
    Um weitere Informationen über die Werte der benutzerdefinierten Eigenschaften zu erhalten, klicken Sie auf die Schaltfläche ? neben einem Feld.
      Wichtig:
    • Der dritte Abschnitt des Datenbanknamens muss für jede benutzerdefinierte Eigenschaft unterschiedlich sein. Sie können zum Beispiel nicht gleichzeitig Doc.Custom.Test und Job.Custom.Test verwenden. Sie müssen einen der Datenbanknamen so ändern, dass er eindeutig ist, z. B. Doc.Custom.Test1.
  6. Um die benutzerdefinierte Eigenschaft zu aktivieren, klicken Sie auf den Schalter am oberen Rand des Dialogs.
      Hinweis:
    • Alle benutzerdefinierten Eigenschaften müssen aktiviert werden, bevor sie in Schritten, Workflows, Eingabeeinheiten, Jobs usw. verwendet werden können.
  7. Um die Änderungen zu speichern und das Dialogfeld zu schließen, klicken Sie auf OK.
    Wichtig: Wenn Sie eine benutzerdefinierte Eigenschaft aktivieren oder deaktivieren, empfehlen wir Ihnen, diese Aktionen durchzuführen:
    • Melden Sie sich von RICOH ProcessDirector ab.
    • Aktualisieren Sie das Browserfenster und leeren Sie Ihren Browser-Cache.
    • Melden Sie sich an RICOH ProcessDirector an.
  8. Testen Sie die Eigenschaft anhand verschiedener Szenarien in einer Testumgebung.
    Wir empfehlen, die neue Eigenschaft an einer kleinen Anzahl von Stellen auszuprobieren, die Ihrer beabsichtigten Verwendung entsprechen, um sicherzustellen, dass die Eigenschaft so funktioniert, wie Sie es beabsichtigen.

    Sie können zwar eine benutzerdefinierte Eigenschaft deaktivieren, um ihre Konfiguration zu ändern, aber dieser Vorgang wirkt sich auf die bestehende Verwendung der Eigenschaft aus. Wenn eine benutzerdefinierte Eigenschaft deaktiviert wird, gehen alle Verbindungen zu Objekten, denen die benutzerdefinierte Eigenschaft hinzugefügt wurde, verloren. Die benutzerdefinierte Eigenschaft wird von allen Objekten entfernt, mit denen sie zuvor verbunden war. Alle Befehle oder Prozesse, die auf der benutzerdefinierten Eigenschaft basieren, funktionieren möglicherweise nicht richtig. So werden beispielsweise Anschlussregeln, die diese Eigenschaft verwenden, nicht korrekt ausgewertet.

    Aktivieren Sie die benutzerdefinierte Eigenschaft wieder, nachdem Sie Ihre Änderungen vorgenommen haben. Sie müssen die benutzerdefinierte Eigenschaft zu den Objekten hinzufügen, aus denen sie entfernt wurde.

Hinweis: Wenn eine benutzerdefinierte Eigenschaft reaktiviert wird:
  • Die Eigenschaft wird nicht wieder zu den Jobs hinzugefügt, aus denen sie entfernt wurde.
  • Prozesse und Befehle, die diese Eigenschaft enthalten, sollten wieder korrekt funktionieren.

1.3.5.15 Angepasste Werte anwenden

Sie können leicht Werte anwenden, die Ihr Ricoh Kundendienstmitarbeiter zum Anpassen des Systems bereitstellt, beispielsweise angepasste Rasternamen und Druckermodelle.

Gehen Sie wie folgt vor, um angepasste Werte anzuwenden:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf System Aktualisieren.
  3. Klicken Sie auf Suchen und wählen Sie die XML-Datei mit den angepassten Werten aus.
  4. Wählen Sie die Elemente aus, die Sie aktualisieren wollen.
  5. Klicken Sie auf Aktualisieren.

1.3.5.16 AFP-Ressourcen in RICOH ProcessDirector

Wenn Sie eine Advanced Function Presentation(AFP)-Datei drucken oder einen Zeilendatenjob in AFP umwandeln möchten, stellt RICOH ProcessDirector wahrscheinlich Verweise auf AFP-Ressourcen wie beispielsweise Overlays, Page-Segmente und Fonts fest. Wenn dieser Ressourcen inline mit dem Job gesendet werden, verwendet RICOH ProcessDirector die Inline-Ressourcen. Sind sie nicht inline, muss RICOH ProcessDirector wissen, wo die Ressourcen auf dem System zu finden sind, damit der Job korrekt angezeigt, gedruckt oder konvertiert werden kann.

Es gibt zwei Arten von Ressourcenbibliotheken: Diejenigen, die eine Ressourcenzugriffstabelle verwenden, und diejenigen, die keine Ressourcenzugriffstabelle verwenden. Eine Ressourcenzugriffstabelle ist ein Index einer Ressourcenbibliothek. Der Index wird als Datei in der Bibliothek gespeichert, auf die er verweist. CMRs (Color Management Resources, Farbmanagementressourcen) und Datenobjekte müssen in Ressourcenbibliotheken gespeichert werden, die eine Ressourcenzugriffstabelle verwenden. Andere Ressourcen, beispielsweise Formdefs, Pagedefs und Overlays, können in Ressourcenbibliotheken gespeichert werden, die keine Ressourcenzugriffstabelle verwenden.

Sie können RICOH ProcessDirector so konfigurieren, Ressourcen zu verwenden, die auf einem beliebigen System im Netz gespeichert sind, solange RICOH ProcessDirector auf das System zugreifen kann, auf dem sich die Ressourcen befinden. Empfohlen wird jedoch, alle Ressourcen in das Standard-Ressourcenverzeichnis auf dem primären RICOH ProcessDirector-Computer zu verschieben. Werden die Ressourcen in diesem Verzeichnis gespeichert, können alle RICOH ProcessDirector-Komponenten, einschließlich der auf anderen Computern installierten Anwendungs-/sekundären Server, die Ressourcen ohne zusätzliche Konfiguration finden.

Das Standardsuchverzeichnis ist /aiw/aiw1/resources (Linux) oder C:\aiw\aiw1\resources (Windows). RICOH ProcessDirector nimmt bei Aktualisierungen keine Änderungen an diesem Verzeichnis vor, daher müssen die Ressourcen nach der Installation einer Aktualisierung nicht erneut geladen werden.

FTP ist die einfachste Methode zum Versetzen der Datei in das Standardverzeichnis. Erstellen Sie alle Unterverzeichnisse, die Sie verwenden möchten, unter /aiw/aiw1/resources (Linux) oder C:\aiw\aiw1\resources (Windows), und verwenden Sie einen FTP-Client, um die Ressourcen dorthin zu verschieben. Achten Sie darauf, dass die Dateien als binäre Daten und nicht als Textdaten übertragen werden. Wenn Sie die Ressourcen nicht in das Standardverzeichnis versetzen wollen, können Sie ein anderes Verzeichnis auf dem System erstellen und die Ressourcen mit FTP in dieses Verzeichnis übertragen.

    Hinweis:
  • RICOH ProcessDirector sucht auch im Verzeichnis /usr/lpp/psf/reslib (Linux) oder C:\Program Files (x86)\Ricoh\PSF\reslib (Windows) nach Ressourcen, aber es wird empfohlen, die Ressourcen nicht in diesem Verzeichnis zu speichern, da Ressourcen überschrieben werden können, wenn eine Ressourcendatei mit demselben Namen wie Ihre Ressourcendatei bereitgestellt wird.

Können Sie Ihre Ressourcen nicht auf den primären Computer verschieben, können Sie die Ressourcen an ihrer bisherigen Position lassen:

  • Unter Linux können Sie auf dem primären Computer ein Verzeichnis als NFS-Mount zu diesem Computer einbinden. Zum Verwenden dieser Option muss der NFS-Server und die Client-Software installiert werden, die Sie von zahlreichen Lieferanten erhalten.
  • Ordnen Sie unter Windows einen Ordner auf dem Computer als Netzlaufwerk auf dem primären Computer zu. Zur Verwendung dieser Option konfigurieren Sie RICOH ProcessDirector, um das Netzlaufwerk zuzuordnen, sobald RICOH ProcessDirector startet. Informationen zur Zuordnung von Netzlaufwerken auf einem Windows-Computer finden Sie im RICOH ProcessDirector Information Center.
Der wichtigste Nachteil besteht darin, dass beim Empfang der Ressourcen durch das System Datenaustausch auf dem Netz in nicht zu vernachlässigender Größenordnung entsteht. Der höhere Datenverkehr und die zum Abrufen der Ressourcen benötigte Zeit kann zu einer Verringerung des Druckerdurchsatzes führen.

Wenn Sie von InfoPrint Manager unter Windows auf RICOH ProcessDirector unter Linux migrieren, müssen Sie berücksichtigen, dass bei Linux die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden muss. Daher sucht RICOH ProcessDirector nach Ressourcennamen in der Groß-/Kleinschreibweise, die im Druckjob angegeben ist. Bei Windows muss die Groß-/Kleinschreibung nicht beachtet werden. Daher wurde in Jobs, die mit InfoPrint Manager gedruckt wurden, möglicherweise auf Ressourcen mit einer anderen Groß-/Kleinschreibung verwiesen als die Groß-/Kleinschreibung der Ressourcennamen in Windows. Wenn Sie Ressourcen aus dem Windows-System auf Linux kopieren, müssen Sie sicherstellen, dass die Groß-/Kleinschreibung der Ressourcennamen mit der in den Jobs angegebenen Groß-/Kleinschreibung übereinstimmt.

Wenn das System so konfiguriert ist, dass der Schritt zum Drucken oder Umwandeln auf einem sekundären Computer und nicht auf dem primären Computer ausgeführt wird, muss das Verzeichnis, in dem sich die Ressourcen befinden, für diesen sekundären Comuter verfügbar sein. Die Standardeinstellung ist, dass RICOH ProcessDirector das Verzeichnis /aiw/aiw1/resources (Linux) oder C:\aiw\aiw1\resources (Windows) des primären Computers in den sekundären Computer einbindet. Wenn Sie weitere Verzeichnisse zum Speichern von Ressourcen verwenden, müssen Sie diese Verzeichnisse möglicherweise auch als NFS-Mount an den sekundären Computer anhängen.

Wenn Sie einen Schritt verwenden, der auf der Schrittvorlage TransformJobIntoPDF basiert, und eine Formdef für die Verwendung der Umwandlung von RICOH AFP in PDF angeben wollen, müssen Sie beachten, dass die RICOH ProcessDirector Transform Features und InfoPrint Umwandlungsmanager nur im Verzeichnis reslib des Pfads nach AFP-Ressourcen suchen, in dem die Umwandlungsprogramme installiert sind. Die Umwandlungsprogramme benutzen nicht den AFP-Ressourcenpfad, den Sie für die anderen RICOH ProcessDirector-Schritte angegeben haben. Ist eine Formdef mit dem in RICOH ProcessDirector angegebenen Namen in dem Verzeichnis reslib vorhanden, aber nicht mit der Formdef identisch, auf die RICOH ProcessDirector über den AFP-Ressourcenpfad zugreifen kann, können unterschiedliche Ergebnisse zwischen dem Anzeigen der Datei in RICOH ProcessDirector und dem Drucken der Ausgabe der Umwandlung RICOH AFP in PDF auftreten.

Wenn Sie festgelegt haben, wo die Ressourcen gespeichert werden sollen, und die Ressourcen entweder versetzt oder die entsprechenden Verzeichnisse eingebunden haben, müssen Sie RICOH ProcessDirector die Ressourcenpositionen mitteilen.

1.3.5.16.1 AFP-Ressourcenverzeichnisse für RICOH ProcessDirector identifizieren

Wenn AFP-Ressourcen (beispielsweise Fonts, Formdefs, Page-Segmente und Overlays) weder zusammen mit dem Job inline gesendet werden und sich auch nicht im Standard-Ressourcenverzeichnis befinden, müssen Sie die Workflows so konfigurieren, dass RICOH ProcessDirector weiß, wo diese Ressourcen während der Verarbeitung gefunden werden können. Zudem können Sie diese Verzeichnisse vorhandenen Schrittvorlagen und Druckern hinzufügen.
Sie können Positionen der AFP-Ressourcen über das Merkmal AFP-Ressourcenpfad in einem Schritt eines Jobtyps für RICOH ProcessDirector identifizieren. Der Wert des Merkmals AFP-Ressourcenpfad wird auf den Verzeichnispfad gesetzt, der die Position der AFP-Ressourcen identifiziert. Müssen mehrere Verzeichnispfade aufgelistet werden, geben Sie zwischen die einzelnen Verzeichnispfade einen Doppelpunkt (:) ein.
    Hinweis:
  • Wenn Sie Daten oder Ressourcen auf einem zugeordneten Netzlaufwerk speichern, wenden Sie sich an die Softwareunterstützung, um Hilfe bei der Konfiguration Ihres Systems zu erhalten, so dass Sie die Daten oder Ressourcen finden und verwenden können. Informationen zur Zuordnung von Netzlaufwerken auf einem Windows-Computer finden Sie im RICOH ProcessDirector Information Center.

Wenn eine der Komponenten eine Ressource benötigt, sucht RICOH ProcessDirector danach in der folgenden Reihenfolge an diesen drei Stellen:

  1. Inline im Job.
  2. In dem im Merkmal AFP-Ressourcenpfad aufgeführten Pfad. Dieses Merkmal kann im Workflow oder als Standard-Jobmerkmal auf einer Schrittvorlage festgelegt werden. RICOH ProcessDirector sucht die Verzeichnisse in der Reihenfolge, in der sie im Merkmalwert aufgeführt sind.
  3. Wenn der Druckschritt eine Ressource anfordert, in den im Merkmal AFP-Ressourcenpfad angegebenen Pfaden. RICOH ProcessDirector sucht die Verzeichnisse in der Reihenfolge, in der sie im Merkmalwert aufgeführt sind.
  4. Im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\resources oder C:\Programme (x86)\Ricoh\PSF\reslib.

Gehen Sie wie folgt vor, um AFP-Ressourcenverzeichnisse für RICOH ProcessDirector zu identifizieren:

  1. Bearbeiten Sie die vorhandenen Workflows so, dass RICOH ProcessDirector die in den Jobs erforderlichen AFP-Ressourcen findet:
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
    2. Klicken Sie auf den Namen des Workflows, den Sie bearbeiten möchten.
    3. Deaktivieren Sie den Workflow, indem Sie auf den Schalter links neben dem Workflow-Namen klicken.
      Wenn Sie den Workflow während der Bearbeitung nicht deaktivieren, werden Jobs, die diesen Workflow verwenden, weiterhin durch die Schritte des Workflows geführt. Wenn Sie speichern, wird der Workflow vorübergehend deaktiviert und dann wieder aktiviert. Jobs, die in dem Workflow verarbeitet werden, könnten in eine fehlerhafte Situation geraten.
    4. Klicken Sie im Workflow-Editor in der rechten oberen Ecke des Fensters auf den Seitenbereich.
    5. Navigieren Sie zu Schritte und erweitern Sie die Gruppe UMWANDLUNG.
    6. Wählen Sie eine der folgenden Schrittschablonen aus:
      • ConvertLineDataJobIntoAFP
      • EnableRepositioning
      • PrintJobs
      Das Merkmal AFP-Ressourcenpfad ist eines der Standard-Jobmerkmale in all diesen Schritten.
    1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt, und wählen Sie Merkmale aus.
    2. Klicken Sie auf AFP.
    3. Suchen Sie das Merkmal AFP-Ressourcenpfad, und geben Sie den Pfad zu den Verzeichnissen ein, in die Sie die AFP-Ressourcen kopiert haben.
        Hinweis:
      • Wird dieses Merkmal in einem der Schritte, in dem es festgelegt wird, geändert, wird es in allen Schritten für diesen Workflow geändert.
      • Geben Sie in diesem Wert keinen Backslash (\) am Ende eines Verzeichnisnamens ein.
    4. Klicken Sie auf OK.
    5. Speichern Sie den Workflow.
    6. Wiederholen Sie diesen Schritt für alle Workflows, die AFP-Jobs verarbeiten, und für alle bereitgestellten Workflows, die Sie in der Zukunft möglicherweise kopieren, um neue Workflows zu erstellen.
  2. Optional: Legen Sie das Merkmal AFP-Ressourcenpfad für alle vorhandenen Schrittvorlagen fest, die Sie in der Zukunft möglicherweise verwenden, um neue Workflows zu erstellen.
    Die einzigen bereitgestellten Schrittvorlagen, in denen das Merkmal AFP-Ressourcenpfad als Standard-Jobmerkmal festgelegt ist, sind die Schrittvorlagen ConvertLineDataJobIntoAFP, EnableRepositioning und PrintJobs. Führen Sie für diese Schrittvorlagen und für alle Kopien dieser Schrittvorlagen die folgenden Schritte aus:
    1. Klicken Sie im Workflow-Editor in der rechten oberen Ecke des Fensters auf den Seitenbereich.
    2. Navigieren Sie zu Schritte, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Schrittvorlage, die Sie bearbeiten möchten, und wählen Sie Eigenschaften aus.
    3. Klicken Sie auf AFP.
    4. Suchen Sie das Merkmal AFP-Ressourcenpfad, und geben Sie den Pfad zu den Verzeichnissen ein, in die Sie die AFP-Ressourcen kopiert haben.
        Hinweis:
      • Geben Sie in diesem Wert keinen Backslash (\) am Ende eines Verzeichnisnamens ein.
    5. Klicken Sie auf OK.
    6. Wiederholen Sie diesen Schritt für alle Schrittvorlagen, die Sie bearbeiten wollen.
  3. Optional: Legen Sie das Merkmal AFP-Ressourcenpfad für alle erstellten Drucker fest.
    Wenn Sie dieses Merkmal für einen Drucker festlegen, wird es nur beim Drucken des Jobs verwendet, nicht jedoch beim Anzeigen oder Umwandeln, und es wird auch nur dann verwendet, wenn RICOH ProcessDirector die im Workflow festgelegten Ressourcenpfade bereits durchsucht hat.

    Wenn zu den AFP-Ressourcen spezielle MICR-Fonts oder geschützte Page-Segmente (wie beispielsweise Signaturen) gehören, die getrennt von den anderen AFP-Ressourcen gespeichert sind, haben Sie die Möglichkeit, diese Verzeichnisse nur in dem Merkmal AFP-Ressourcenpfad für die Drucker anzugeben, die möglicherweise Jobs mit diesen Ressourcen drucken.

    1. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einheiten Drucker.
    2. Wählen Sie den Drucker aus, den Sie bearbeiten wollen.
    3. Klicken Sie auf Inaktivieren.
    4. Wählen Sie den Drucker erneut aus, und klicken Sie auf Merkmale.
    5. Klicken Sie auf AFP.
    6. Suchen Sie das Merkmal AFP-Ressourcenpfad, und geben Sie den Pfad zu den Verzeichnissen ein, in die Sie die AFP-Ressourcen kopiert haben.
        Hinweis:
      • Geben Sie in diesem Wert keinen Backslash (\) am Ende eines Verzeichnisnamens ein.
    7. Klicken Sie auf OK.
    8. Wiederholen Sie diesen Schritt für alle Drucker, die Sie bearbeiten wollen.

1.3.5.16.2 Suchreihenfolge für AFP-Ressourcenerweiterungen

In Druckdateien wird auf AFP-Ressourcen anhand des Namens ohne Dateityperweiterung verwiesen. Die Namen von Ressourcendateien enthalten oft aber Erweiterungen. Wenn eine Komponente von RICOH ProcessDirector eine Ressource anfordert, nutzt es die Inline-Ressource, sofern der Job eine umfasst. Ansonsten sucht er zunächst nach einer Datei, die mit dem Ressourcennamen - ohne Dateierweiterung - übereinstimmt. Kann die Komponente keine Datei mit diesem Namen finden, hängt die Komponente eine Erweiterung nach der anderen an den Dateinamen an und sucht mit dem neuen Namen nach der Ressource.

Erweiterungen werden den Ressourcendateinamen auf der Basis des angeforderten Ressourcentyps in einer bestimmten Reihenfolge hinzugefügt. Manchmal fügen unterschiedliche Komponenten Erweiterungen in einer unterschiedlichen Reihenfolge hinzu.

Diese Komponenten in RICOH ProcessDirector erfordern AFP-Ressourcen: die AFP-Anzeigefunktion, den Druckertreiber (PSF) und die Komponente zum Umwandeln von Zeilendaten in AFP.

AFP-Anzeigefunktion

In der Konfigurationsdatei für die AFP-Anzeigefunktionskomponente, /opt/infoprint/ippd/afpviewer/a2pxopts.cfg (Linux)C:\Program Files\Ricoh\afpviewer\a2pxopts.cfg (Windows) können Sie Dateierweiterungen für Seitensegmente, Overlays, Formulardefinitionen, JPEG-Dateien, GIF-Dateien, TIFF-Dateien, Zeichensätze, Codepages und codierten Fonts festlegen. Die Anzeigefunktion sucht nach Dateien in der Reihenfolge der angegebenen Erweiterungen.

Hinweis: Bei Linux-Systemen muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden.

Die Konfigurationsdatei, die mit RICOH ProcessDirector installiert wird, enthält diese Anweisungen, die Erweiterungen für Ressourcen festlegen:

PageSegExt=*.,*.psg,*.PSG
OverlayExt=*.,*.oly,*.OLY
FormDefExt=*.,*.fde,*.FDE
JFIFEXT=*.,*.DOR,*.png, *.png,*.jfif,*.jpeg
GIFEXT=*.,*.DOR,*.png,*.png
TIFFEXT=*.,*.DOR,*.tif,*.TIF,*.tiff,*.TIFF
CHARSETEXT =*.,*.240,*.300,*.OLN,*.oln,*.Oln,*.fnt
CODEPAGEEXT =*.,*.fnt
CODEDFONTEXT =*.,*.fnt
. Zum Beispiel legt die Konfigurationsdatei die Erweiterungen für Seitensegmente auf keine Erweiterung fest (*.), .psg und .PSG. Wollen Sie andere Erweiterungen verwenden, können Sie andere Werte hinzufügen, indem Sie die Werte durch Kommas trennen. Sie können beispielsweise angeben, dass nach keiner Erweiterung, .psg, .PSG, .300 und .600 als Page-Segment-Erweiterungen in dieser Reihenfolge gesucht werden soll, indem Sie die Page-Segmentzeile zu PageSegExt=*.,*.psg,*.PSG,*.300,*.600 ändern.

Um eine Zeile auszukommentieren, fügen Sie das Zeichen # an Anfang der Zeile ein.

Wenn für einen Ressourcentyp kein Eintrag in der Konfigurationsdatei vorhanden ist, sucht die AFP-Anzeigefunktion nach Dateien mit den folgenden Erweiterungen:

  • .jfif für JPEG-Dateien
  • .png für GIF-Dateien
  • .tif für TIFF-Dateien
  • Keine Erweiterung für andere Ressourcentypen

Druckertreiber und Zeilendatenumwandlung

Bei den meisten Ressourcentypen benutzen der Druckertreiber und die Zeilendatenumwandlung dieselbe Liste von Dateierweiterungen für die einzelnen Ressourcentypen und suchen auch in derselben Reihenfolge. Der Druckertreiber und die Zeilendatenumwandlung benutzen jedoch leicht unterschiedliche Methoden, um Datenobjektressourcen und die meisten Font-Ressourcen zu suchen. Die Zeilendatenumwandlung benutzt dieselbe Liste von Erweiterungen für alle Font-Ressourcen, mit denen die Zeilendatenumwandlung arbeitet (außer TrueType- und OpenType-Fonts).

In der folgenden Tabelle ist aufgeführt, welche Dateierweiterungen diese Komponenten den einzelnen Ressourcentypen zuordnen und in welcher Reihenfolge die Dateierweiterungen angewendet werden.

Hinweis: Unter Linux müssen alle Dateierweiterungen in Großbuchstaben sein.

Wenn Sie CMRs (Color Management Resources), Datenobjekte, TrueType-Fonts und OpenType-Fonts mit InfoPrint AFP Resource Installer installieren, vergeben Sie für jedes Objekt einen Namen. In Jobs wird anhand dieses Namens auf diese Typen von Objekten verwiesen. Beim Suchen des Objekts durchsucht RICOH ProcessDirector die in dem AFP-Ressourcenpfad angegebenen Verzeichnisse, um ein Verzeichnis zu finden, das eine Ressourcenzugriffstabelle (RAT) enthält. Dann sucht RICOH ProcessDirector in der Ressourcenzugriffstabelle den vollständig qualifizierten Dateinamen und die Verzeichnisposition für die Ressource. Ist der Name nicht in der Ressourcenzugriffstabelle aufgeführt, wechselt RICOH ProcessDirector zur nächsten im AFP-Ressourcenpfad aufgeführten Position.

Von Druckertreiber und Zeilendatenumwandlung zu Ressourcennamen hinzugefügte Dateierweiterungen nach Ressourcentyp
AFP-Ressourcentyp Von Druckertreiber hinzugefügte Dateierweiterungen Von der Zeilendatenumwandlung hinzugefügte Dateierweiterungen
BCOCA-Objekte (Barcodes) Keine Dateierweiterung Keine Dateierweiterung
Codepages
  1. ECP
  2. Keine Dateierweiterung
  3. FONT3820
  4. FONT38PP
  5. CDP
  6. FONT300
  1. ECP
  2. Keine Dateierweiterung
  3. 240
  4. 300
  5. FONT300
  6. FONT3820
  7. FONT38PP
  8. CDP
  9. CFT
  10. OLN
  11. FONTOLN
  12. FIL
Codierte Schriftarten
  1. Keine Dateierweiterung
  2. FONT3820
  3. FONT38PP
  4. CFT
  5. FONT300
  1. Keine Dateierweiterung
  2. 240
  3. 300
  4. FONT300
  5. FONT3820
  6. FONT38PP
  7. CDP
  8. CFT
  9. OLN
  10. FONTOLN
  11. FIL
Farbzuordnungstabelle
  1. Keine Dateierweiterung
  2. SETUP
  3. SET
  1. Keine Dateierweiterung
  2. SETUP
  3. SET
Schriftartzeichensätze, 240-Pel-Auflösung
  1. Keine Dateierweiterung
  2. 240
  3. FONT3820
  4. FONT38PP
  5. FIL
  1. Keine Dateierweiterung
  2. 240
  3. 300
  4. FONT300
  5. FONT3820
  6. FONT38PP
  7. CDP
  8. CFT
  9. OLN
  10. FONTOLN
  11. FIL
Schriftartzeichensätze, 300-Pel-Auflösung
  1. 300
  2. FONT300
  3. Keine Dateierweiterung
  1. Keine Dateierweiterung
  2. 240
  3. 300
  4. FONT300
  5. FONT3820
  6. FONT38PP
  7. CDP
  8. CFT
  9. OLN
  10. FONTOLN
  11. FIL
Vektorisierte Schriftarten (Outline-Fonts)
  1. OLN
  2. FONTOLN
  1. Keine Dateierweiterung
  2. 240
  3. 300
  4. FONT300
  5. FONT3820
  6. FONT38PP
  7. CDP
  8. CFT
  9. OLN
  10. FONTOLN
  11. FIL
Formdefs
  1. Keine Dateierweiterung
  2. FDEF3820
  3. FDEF38PP
  4. FDE
  5. FIL
  1. Keine Dateierweiterung
  2. FDEF3820
  3. FDEF38PP
  4. FDE
  5. FIL
GOCA-Objekte (Grafiken) Keine Dateierweiterung Keine Dateierweiterung
IOCA-Objekte (IO-Bilder) Keine Dateierweiterung Keine Dateierweiterung
MO:DCA-Objekte
  1. Keine Dateierweiterung
  2. OBJ
  3. OBJECT
  1. Keine Dateierweiterung
  2. OBJ
  3. OBJECT
Overlays
  1. Keine Dateierweiterung
  2. OVLY3820
  3. OVLY38PP
  4. OVL
  5. OLY
  6. ÜB
  1. Keine Dateierweiterung
  2. OVLY3820
  3. OVLY38PP
  4. OVL
  5. OLY
  6. ÜB
Pagedefs Nicht gültig
  1. Keine Dateierweiterung
  2. PDEF3820
  3. PDEF38PP
  4. PDE
Page-Segmente
  1. Keine Dateierweiterung
  2. PSEG3820
  3. PSEG38PP
  4. PSG
  5. PSE
  1. Keine Dateierweiterung
  2. PSEG3820
  3. PSEG38PP
  4. PSG
  5. PSE
Konfigurationsdaten
  1. Keine Dateierweiterung
  2. SETUP
  3. SET
  4. COMSETUP
  1. Keine Dateierweiterung
  2. SETUP
  3. SET
  4. COMSETUP

1.3.5.16.3 Jobmerkmale und AFP-Formdefs

In RICOH ProcessDirector-Jobmerkmalen können einige derselben Optionen angegeben werden wie in den für den Job benutzten Formdefs. Bei einem Konflikt zwischen einem Jobmerkmal und einer Formdef wird anhand der folgenden Regeln festgelegt, welcher Wert benutzt wird.

Die für folgende Jobmerkmale festgelegten Werte überschreiben die Werte in einer für den Job benutzten Formdef (Inline-Formdef oder externe Formdef):

  • Duplex
  • Medien
  • Ausgabefach

Enthält der Job eine Inline-Formdef oder eine Druckmedienzuordnung, ignoriert RICOH ProcessDirector die für diese Jobmerkmale festgelegten Werte. Enthält der Job eine externe Formdef, benutzt RICOH ProcessDirector die für diese Jobmerkmale festgelegten Werte und erstellt eine neue Formdef, die die externe Formdef ersetzt. Enthält die ursprüngliche Formdef Optionen, die nicht von RICOH ProcessDirector festgelegt werden, benutzt RICOH ProcessDirector die Standardwerte für diese Optionen.

  • Lochen
  • Heften

1.3.5.16.4 Quellen- und Ausgabedateien für Farbzuordnungstabellen

Eine Farbzuordnungstabelle ist ein Druckerressourcenobjekt, das eine Umsetzung von bestimmten strukturierten MO:DCA-Feldern (Mixed Object Document Content Architecture) in neue strukturierte Farbfelder definiert, die von neueren Druckern verwendet werden.

Verwenden Sie Farbzuordnungstabellen, um Hervorhebungsfarben und OCA-Farben auf Druckern wie dem InfoPrint 5000 zu verwenden. Sie können mit einer Farbzuordnungstabelle auch Hervorhebungsfarben auf einem Farbdrucker wie dem InfoPrint Color 130 Plus reicheren Farben zuordnen. Wollen Sie Farbe für Schwarz-Weiß-Dokumente verwenden, müssen Sie die architektonische AFP-Referenz verwenden, um die Quellen- und Ausgabedateien für Farbzuordnungstabellen zu erstellen.

Sie können Umsetzungen von Feldern, die keine Farbfelder sind, in Farbfelder, von alten Farbfeldern in neue Farbfelder und von neuen Farbfeldern in andere neue Farbfelder definieren. Deshalb können Sie vorhandene Anwendungen und Dokumente mit neuen Farbfeldern verwenden, ohne die Anwendungen oder Dokumente zu ändern. Sie können verschiedene Farbzuordnungen mit einem einzelnen Dokument verwenden, um das Dokument mit Hilfe von Farbe auf verschiedene Arten zu drucken, ohne das Originaldokument zu ändern.

Das Dienstprogramm cmt erstellt Farbzuordnungstabellen aus Konfigurationsdateien. Mithilfe dieses Dienstprogramms können Sie Farbzuordnungen in einer Vielzahl verschiedener Farbmodi erstellen, die durch den Parameter ColorSpace definiert werden. Sie können beispielsweise den Wert Hervorhebung verwenden, wenn Sie Hervorhebungsfarben und OCA-Farben auf Druckern wie dem InfoPrint 5000 und InfoPrint C900 AFP anpassen.

Die Beispielkonfigurationsdatei /usr/lpp/psf/config/cmt.cfg (Linux)C:\Program Files (x86)\InfoPrint\PSF\config\cmt.cfg (Windows) enthält angepasste Spezifikationen. Das Dienstprogramm cmt erstellt aus der Beispielkonfigurationsdatei eine MO:DCA-Beispiel-Farbzuordnungstabelle namens cmtsampl.

1.3.5.16.4.1 Teile einer Farbzuordnungstabelle

Eine Farbzuordnungstabelle besteht aus einem Basisteil, einem Quellengruppensatz und einem Zielgruppensatz. Der Basisteil identifiziert die Farbzuordnungstabelle mit dem Typ reset oder normal.

Die einfachste mögliche Farbzuordnungstabelle ist eine Farbzuordnungstabelle mit dem Typ reset, die dem Drucker mitteilt, dass keine Umsetzungen für die im Dokument gefundenen Farbinformationen vorgenommen werden. Eine Farbzuordnungstabelle mit dem Typ reset hat keine Quellen- oder Zielgruppen. Alle anderen Farbzuordnungstabellen haben mindestens eine Quellengruppe und eine Zielgruppe.

1.3.5.16.4.1.1 Quellengruppen verwenden

Jede Quellengruppe hat eine ID-Nummer zwischen 1 und 127, die verwendet wird, um die Quellengruppe einer entsprechenden Zielgruppe zuzuordnen.

Es können eindeutige ID-Nummern verwendet werden. Wenn Sie mehrere Quellengruppen einer einzelnen Zielgruppe zuordnen möchten, können Sie dieselbe ID-Nummer für mehrere Quellengruppen verwenden. Das Dienstprogramm cmt generiert Paare aus Quellen und Zielen und weist jedem Paar dann aufsteigende, sequenzielle IDs zu.

Sie müssen jede Quellengruppe als einen der folgenden Eingabefarbbereiche klassifizieren:

Hervorhebungsfarbe
Verwenden Sie Hervorhebungsfarbe, wenn in den vorhandenen Dokumenten Farbe für eine Farbnummer als Prozentsatz für die Bedeckung mit Farbe und als Prozentsatz für die Schattierung beschrieben wird. Die Farben sind einheitenabhängig. Wenn Ihr Drucker beispielsweise drei Farben für die Hervorhebung ermöglicht, geben Sie den Prozentsatz für die Bedeckung mit Farbe und den Prozentsatz für die Schattierung für die Farben 1, 2 und 3 an. Über die Druckerkonfiguration werden die tatsächlichen Farben bestimmt.
Standard Object Content Architecture (OCA)
Standard-OCA benutzt definierte Kombinationen von Rot, Grün und Blau zum Erstellen von Blau, Rot, Rosa, Magenta, Grün, Türkis (Zyanblau) und Gelb. Standard-OCA definiert zudem mehrere Standardwerte wie Weiß auf einem schwarzen Medium, Schwarz auf einem weißen Medium und dieselbe Farbe wie das Medium. Das Medium kann beispielsweise Papier oder ein Bildschirm sein.
GOCA-Flächenfüllung
Mit der GOCA-Flächenfüllung werden Muster zum Füllen von Bereichen definiert, die Sie Farben mit einer Farbzuordnungstabelle zuordnen können.
Weitere Informationen zu diesen Farbbereichen enthält das Handbuch Mixed Object Document Content Architecture Reference.

Sie können eine Farbzuordnungstabelle verwenden, um bestimmte zuzuordnende Objekttypen auszuwählen, beispielsweise:

  • Objektbereich
  • IM-Abbilddaten
  • PTOCA data
  • Seitendarstellungsbereich
  • GOCA data
  • Overlay-Darstellungsbereich
  • BCOCA-Daten
  • IOCA-Daten (Zweifarbdarstellung, FS10 )
  • Alle PTOCA-, GOCA-, BCOCA-, IOCA-, FS10- und IM-Objektdaten
  • Alle Objekte, Objektbereiche und Darstellungsbereiche
Haben Sie die zuzuordnenden Farbbereiche und Objekttypen ausgewählt, können Sie genaue Werte für die Felder angeben, die Sie zuordnen wollen.

1.3.5.16.4.1.2 Zielgruppen verwenden

Jede Zielgruppe hat eine ID-Nummer zwischen 1 und 127, die verwendet wird, um die Zielgruppe einer entsprechenden Quellengruppe zuzuordnen.

Das Dienstprogramm cmt generiert Paare aus Quellen und Zielen und weist jedem Paar dann aufsteigende, sequenzielle IDs zu.

Sie müssen jede Zielgruppe als einen der folgenden Ausgabefarbbereiche klassifizieren:

  • RGB
  • CMYK
  • Hervorhebung
  • CIELAB
Die in den zugeordneten Quellengruppen definierten Farbbereiche werden in diesen Farbbereich umgesetzt. Die verfügbaren Auswahlmöglichkeiten hängen von der verwendeten Hardware ab. Beispielsweise muss, wenn der Drucker nur Hervorhebungsfarbe unterstützt, die Zielgruppe Hervorhebungsfarbe verwenden.

Sie können genaue Werte für Ausgabefarben angeben. Beispielsweise können Sie, wenn der Drucker drei Hervorhebungsfarben unterstützt, die Farbe 1, 2 oder 3 mit Abdeckungs- und Schattierungsprozentsätzen angeben, die vom Drucker unterstützt werden.

1.3.5.16.4.2 Farbzuordnungstabelle erstellen (Beispiel)

In diesem Beispiel wird eine Farbzuordnungstabelle erstellt, um eine AFP-Datei (Advanced Function Presentation) zu drucken, die Kreisdiagramme in Grün enthält.

Das Kreisdiagramm erscheint als Serie horizontaler Linien. Wie im Kapitel Graphic primitives and attributes im Buch Graphics Objects Content Architecture for Advanced Function Presentation erläutert, werden diese horizontalen Linien von einem Pattern Output Primitive mit dem Hexadezimalwert '0B'(11) erstellt.

Wollen Sie diese horizontalen Linien in eine Grünschattierung ändern und dabei die ColorSpace-Quellengruppe GOCA zur Zuordnung zu dem Zielgruppenwert RGB verwenden, müssen Sie einen niedrigen Wert für Rot (12), einen hohen Wert für Grün (252) und einen Wert unter 50 für Blau (42) angeben, um einen deutlichen Kontrast zu erzielen.

  1. Wechseln Sie zum Verzeichnis /usr/lpp/psf/config (Linux) C:\Program Files (x86)\InfoPrint\PSF\config (Windows):
    For Linux:
    cd /usr/lpp/psf/config
    For Windows:
    cd C:\Program Files (x86)\InfoPrint\PSF\config
  2. Kopieren Sie die Konfigurationsdatei für die Musterfarbzuordnungstabelle in eine Datei, die Sie wie gewünscht anpassen können:
    For Linux:
    cp cmt.cfg pie1.cfg
    For Windows:
    copy cmt.cfg pie1.cfg
  3. Bearbeiten Sie die Datei pie1.cfg:
    1. Fügen Sie diese Zeilen zwischen den Schlüsselwörtern BeginSourceDef: und EndSourceDef: hinzu:
      	ColorSpace: GOCA
      	ColorValue: 11
      	ObjectType: GOCAData
    2. Fügen Sie diese Zeilen zwischen den Schlüsselwörtern BeginTargetDef: und EndTargetDef: hinzu:
      	ColorSpace: RGB
      	ColorValue: 12 252 42
    3. Speichern Sie die Datei pie1.cfg.
  4. Führen Sie das Dienstprogamm cmt aus, um eine Objektdatei für die Farbzuordnungstabelle zu erstellen, die bei der Übergabe des Jobs für den Druck benutzt wird:
    cmt -i pie1.cfg -o pie1.set
  5. Führen Sie das Dienstprogamm cmt erneut aus, um die Werte der Farbzuordnungstabelle zu überprüfen:
    cmt -i pie1.set -o pie2.cfg
  6. Vergleichen Sie pie1.cfg und pie2.cfg.
    Wenn die Werte der Farbzuordnungstabelle korrekt sind, sollten die Dateien gleich sein.

1.3.5.17 Benutzer-Exit-Programme konfigurieren

RICOH ProcessDirector kann Benutzer-Exit-Programme aufrufen, die die AFP-Druckdatei für einen Job vor und nach dem Drucken ändern können. Berechtigte Benutzer können die von RICOH ProcessDirector bereitgestellten Muster-Exit-Programme ändern und kompilieren oder eigene Exit-Programme erstellen. RICOH ProcessDirector stellt Muster-Exit-Programme in den Verzeichnissen /usr/lpp/psf/exits (Linux) oder C:\Program Files (x86)\Ricoh\PSF\exits (Windows) bereit.
Das Muster-Jobabschluss-Benutzer-Exit-Programm schreibt Jobstatistiken in die Datei jobcompletion.log unter /Ricoh/var/psf/ (Linux) oder C:\Program Files (x86)\Ricoh\PSF\var\psf\ (Windows). RICOH ProcessDirector hängt in Protokolleinträgen aiw1 an den Druckernamen an, der in der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle erscheint.

Gehen Sie wie folgt vor, um ein Benutzer-Exit-Programm zu konfigurieren:

  1. Wählen Sie im Drucker-Portlet den Drucker aus, dem Sie ein Benutzer-Exit-Programm zuordnen wollen.
  2. Klicken Sie auf Inaktivieren.
  3. Wählen Sie den Drucker erneut aus, und klicken Sie auf Merkmale.
  4. Klicken Sie im Notizbuch der Merkmale für den Drucker auf Exits.
  5. Aktivieren Sie die Typen von Benutzer-Exit-Programmen, die der Drucker aufrufen soll, indem Sie eines oder beide der folgenden Merkmale auf Ja setzen:
    • Eingabedaten-Exit aktivieren

      Dieses Exit-Programm ändert den Inhalt der AFP-Druckdatei, bevor RICOH ProcessDirector die Druckdatei an den Drucker sendet.

    • Jobabschluss-Exit aktivieren

      Dieses Exit-Programm ändert den Inhalt der AFP-Druckdatei, nachdem der Drucker berichtet hat, dass der Job gedruckt wurde.

  6. Geben Sie für eines oder beide der folgenden Merkmale den Namen des kompilierten Benutzer-Exit-Programms an:
    • Eingabedaten-Exit-Programm
    • Jobabschluss-Exit-Programm
      Hinweis:
    • Befindet sich die kompilierte Version des Benutzer-Exit-Programms im Verzeichnis /usr/lpp/psf/bin (Linux) oder C:\Program Files (x86)\Ricoh\PSF\bin (Windows), müssen Sie den Pfad nicht in den Wert aufnehmen. Befindet sie sich an einer anderen Position, können Sie einen Pfad mit dem Programmnamen angeben. Der Wert für die Angabe von Pfad und Programmname darf maximal 255 Zeichen lang sein.
  7. Klicken Sie auf OK.
  8. Wählen Sie den Drucker aus, und klicken Sie auf Aktivieren.

1.3.5.18 Bannerseiten

Bannerseiten können am Anfang oder am Ende eines Jobs gedruckt werden, um einen Job besser vom nächsten unterscheiden zu können. Bei AFP-Druckjobs können auch Bannerseiten zwischen den Kopien eines aus mehreren Kopien bestehenden Jobs gedruckt werden. Bannerseiten enthalten in der Regel Identifikationsdaten zu den Jobs, unter anderem Job-ID, Dateiname und Uhrzeit der Jobübergabe.

1.3.5.18.1 Identifizieren von Eigenschaften für Bannerseiten

Aktualisieren Sie die Konfigurationsdatei banner_page_property_values.cfg, um die Eigenschaften zu definieren, die Sie in Bannerseiten aufnehmen können. Die Konfigurationsdatei definiert die Elemente, die auf Bannerseiten gedruckt werden können, einschließlich der Eigenschaften von Jobs, Aufträgen, Druckern, Ladeplänen und anderen Objekten, Systemeinstellungen und Textstrings.
Hinweis: Updates überschreiben möglicherweise Dateien im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\samples\banner_pages\, sie überschreiben jedoch keine Dateien im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\. Wir empfehlen, Musterdateien in das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\ zu kopieren und alle Änderungen in der kopierten Datei vorzunehmen.
Wenn RICOH ProcessDirector einem Drucker einen Job zuordnet, wird die Datei Jobnummer.banner_attributes.txt im Spoolverzeichnis für den Job generiert. Diese Datei enthält die Namen im Notizbuch der Merkmale und die jobspezifischen aufgelösten Werte für alle in der Datei banner_page_property_values.cfg enthaltenen Merkmale.
So aktualisieren Sie die Eigenschaften von Bannerseiten:
  1. Melden Sie sich mit dem Administratorkonto, unter dem RICOH ProcessDirector ausgeführt wird, beim primären Computer an.
  2. Navigieren Sie zu: C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\
  3. Öffnen Sie die Datei banner_page_property_values.cfg in einem Texteditor.
  4. Fügen Sie der Datei Einträge hinzu oder löschen Sie Einträge aus der Datei, wie dies für die Installation erforderlich ist.
    Jeder Eintrag in der Datei hat zwei Zeilen. Die erste Zeile enthält - durch Kommas getrennt - Textfolgen und Datenbank-Merkmalnamen. Datenbank-Merkmalnamen sind durch Klammern ([]) getrennt. In der zweiten Zeile wird die erste Zeile als Symbolformel ausgedrückt. Beispiel:
    • Dieses Beispiel definiert ein Jobmerkmal. Der Symbolname entspricht dem Jobmerkmalnamen.
      [Job.Copies]
      ${Job.Copies}
      
    • Dieses Beispiel definiert eine Auftragseigenschaft. Der Symbolname ist derselbe wie der Name der Auftragseigenschaft.
      [Order.ID]
      ${Order.ID}
    • Dieses Beispiel definiert ein Druckermerkmal:
      [Printer.AFP.Overlay]
      ${Printer.AFP.Overlay}
      
    • Dieses Beispiel definiert eine Systemeinstellung:
      [WorkflowSystem.Transform.ServerAddress]
      ${WorkflowSystem.Transform.ServerAddress}
    • Dieses Beispiel definiert einen Barcode, der eine Anfangszeichenfolge, zwei Jobmerkmale sowie eine endgültige Zeichenfolge enthält:
      SO,[Job.ID],[Job.TotalSheets],2009
      ${Customer.BarCode}
      
    • Dieses Beispiel definiert ein Merkmal eines Ladeplans, der dem Job zugewiesen ist. Das kaufmännische Undzeichen (&) gibt an, dass die Merkmale verschachtelt sind.
      &[Job.Insert.LoadPlan.ID] [LoadPlan.Media]
      ${Job.Insert.LoadPlan.ID} ${LoadPlan.Media}
    • Dieses Beispiel definiert eine Einzelinstanz eines Jobmerkmals, das für verschiedene Phasen und Schritte unterschiedliche Werte haben kann. Das Beispiel wird zu einem Wert aufgelöst:
      [Job.External.Command.Prepare.RunExternalProgram]
      $[Job.External.Command.Prepare.RunExternalProgram]
    • Dieses Beispiel definiert alle Instanzen eines Jobmerkmals, das für verschiedene Phasen und Schritte unterschiedliche Werte haben kann. Dieses Beispiel lässt sich nach mehreren Werten auflösen:
      [Job.External.Command]
      $[Job.External.Command]

    Wenn RICOH ProcessDirector einem Drucker einen Job zuordnet und die Datei Jobnummer.banner_attributes.txt generiert, werden Einträge aus der Konfigurationsdatei aufgelöst. Abhängig von den Einstellungen in den einzelnen Bannerseitenkonfigurationsdateien, wie C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\header.cfg (für AFP-Bannerseiten) oder C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\header.jrxml (für PDF-Bannerseiten), kann es Einträge wie diesen auflösen:

    [Job.Copies.Value]
    1
    [Job.Copies.NameAndValue]
    Job copies requested: 1
    
    [Customer.BarCode.Value]
    SO10000007112009
    [Customer.BarCode.NameAndValue]
    SO: SO Job number: 10000007 Total sheets: 11 2009: 2009
    
    [Order.ID.Value]
    O-10004
    
    &[Job.Insert.LoadPlan.ID] [LoadPlan.Media.Value]
    A4

  5. Speichern Sie die Konfigurationsdatei. Alle Eigenschaften, die in der Datei definiert sind, stehen nun für die Verwendung mit Bannerseiten zur Verfügung.

1.3.5.18.2 AFP-Bannerseiten

AFP-Bannerseiten umfassen Start-, Abschluss- und Trennseiten. Diese können (in beliebiger Kombination) mit als AFP-Druckerobjekten gedruckten AFP-Druckjobs verwendet werden. Sie können den Inhalt und das Aussehen der Bannerseiten sowie die für das Drucken verwendeten Schriftarten ändern.

1.3.5.18.2.1 AFP-Drucker zum Drucken von Bannerseiten konfigurieren

RICOH ProcessDirector kann die folgenden Typen von Bannerseiten mit einem AFP-Job drucken: Startblätter, Trennblätter und Abschlussblätter. Startseiten werden vor den ersten Datenseiten eines Jobs gedruckt. Trennseiten werden zwischen den Kopien eines aus mehreren Kopien bestehenden Jobs gedruckt. Abschluss-Seiten werden nach den letzten Datenseiten eines Jobs gedruckt.
Standardmäßig drucken Drucker nur Startseiten.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen Drucker zum Drucken von Bannerseiten zu konfigurieren:

  1. Suchen Sie im Drucker-Portlet den Drucker, den Sie zum Drucken von Jobs mit Bannerseiten verwenden wollen. Ist der Drucker aktiviert, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf, und wählen Sie Inaktivieren aus.
  2. Klicken Sie auf den Druckernamen, um das Notizbuch der Merkmale zu öffnen.
  3. Klicken Sie im Notizbuch der Merkmale auf Bannerseiten, um die Bannerseitenmerkmale für den Drucker aufzurufen.
  4. Wählen Sie die Typen von Bannerseiten aus, die gedruckt werden sollen, indem Sie Startseiten aktivieren, Trennseiten aktivieren und Abschluss-Seiten aktivieren auf Ja setzen.
  5. Wollen Sie eine andere Formdef als die Standard-Formdef für einen beliebigen Typ von Bannerseite verwenden, ändern Sie Formdef für Startseite, Formdef für Trennseite oder Formdef für Abschluss-Seite so, dass die Formdef angegeben wird, die Sie verwenden wollen.
      Hinweis:
    • Die angegebene Formdef muss sich in einem der folgenden Verzeichnisse befinden:
      • Ein Verzeichnis, das in dem Merkmal AFP-Ressourcenpfad für den Drucker angegeben ist
      • /aiw/aiw1/resources (Linux) oder C:\aiw\aiw1\resources (Windows)
      • /usr/lpp/psf/reslib (Linux) oder C:\Program Files (x86)\Ricoh\PSF\reslib (Windows)
    • Die von RICOH ProcessDirector verwendete Standard-Formdef enthält ein Rahmenmuster, das über die Bannerseite gelegt wird. Geben Sie eine andere Formdef an, wenn Sie das Rahmenmuster nicht wollen. Die Formdef F1A00010 enthält beispielsweise kein Rahmenmuster.
  6. Sollen auf Bannerseiten zu Identifizierungszwecken Kantenmarkierungen gedruckt werden, setzen Sie Kantenmarkierungen für Startseite, Kantenmarkierungen für Trennseite oder Kantenmarkierungen für Abschluss-Seite auf Ja.
  7. Sollen spezielle Versionen von Bannerseiten gedruckt werden, die an die Hardwareeigenschaften des Druckers angepasst sind, ändern Sie Typ der Bannerseite.
    Hinweis: Konfigurationsdateien für das Formatieren von AFP-Bannerseiteninhalten sind nur im Hochformat verfügbar. Durch Festlegen des Merkmals Bannerseite auf Breit werden die Bannerseiten nicht in Querformat geändert.
  8. Klicken Sie auf OK.
  9. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Drucker, und wählen Sie Aktivieren aus.
  10. Wiederholen Sie diese Schritte für alle anderen Drucker, die Sie für das Drucken von Jobs mit Bannerseiten konfigurieren wollen.
Hinweis: Sollen Startseiten und Abschluss-Seiten gedruckt werden, müssen die Merkmale Kopien Startseite und Kopien Abschluss-Seite für den Job mindestens den Wert 1 haben. Haben diese Jobmerkmale den Wert 0, druckt der Drucker keine Startseite oder Abschluss-Seite für einen bestimmten Job, auch wenn diese Typen von Bannerseiten auf dem Drucker aktiviert sind.

1.3.5.18.2.2 Zuordnungen von codierten Fonts und Codepages für AFP-Bannerseiten aktualisieren

Für an AFP-Drucker gesendete Jobs können Sie die Konfigurationsdatei banner_page_code_page_mapping.cfg aktualisieren, um Zuordnungen von kundenspezifischen codierten Fonts und Codepages hinzuzufügen, die mit Bannerseiten benutzt werden sollen. Wenn Sie eigene codierte Fonts erstellen, müssen Sie diese Fonts in dieser Datei angeben, damit RICOH ProcessDirector sie verwenden kann. Eine Musterdatei banner_page_code_page_mapping.cfg ist unter /aiw/aiw1/samples/banner_pages/ (Linux) oder C:\aiw\aiw1\samples\banner_pages\ (Windows) und unter /aiw/aiw1/control_files/banner_pages/ (Linux) oder C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\ (Windows) installiert.
Hinweis: Updates überschreiben möglicherweise Dateien im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\samples\banner_pages\, sie überschreiben jedoch keine Dateien im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\. Wir empfehlen, Musterdateien in das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\ zu kopieren und alle Änderungen in der kopierten Datei vorzunehmen.

Alle erstellten codierten Fonts müssen sich in einem der folgenden Verzeichnisse befinden, damit RICOH ProcessDirector sie lokalisieren und verwenden kann:

  • Das Verzeichnis, das in dem Merkmal AFP-Ressourcenpfad für den Job angegeben ist, der den Bannerseiten zugeordnet ist
  • C:\aiw\aiw1\resources
  • C:\Program Files (x86)\Ricoh\PSF\reslib
Gehen Sie wie folgt vor, um Zuordnungen von codierten Fonts und Codepages für AFP-Bannerseiten zu aktualisieren:
  1. Melden Sie sich mit dem Administratorkonto, unter dem RICOH ProcessDirector ausgeführt wird, beim primären Computer an.
  2. Navigieren Sie zu C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\.
  3. Öffnen Sie die Datei banner_page_code_page_mapping.cfg in einem Texteditor.
    Zeilen, die mit einem Nummernzeichen (#) beginnen, sind Kommentare, die Informationen und Anweisungen enthalten.
  4. Fügen Sie die Zuordnungen von kundenspezifischen codierten Fonts und Codepages dem Abschnitt fast am Anfang der Datei für benutzerdefinierte Informationen hinzu. Verwenden Sie das folgende Format:
    Name_des_codierten_AFP-Fonts=Java-Codepage
  5. Speichern Sie die Konfigurationsdatei. Jetzt können Sie die kundenspezifischen codierten Fonts mit Bannerseiten benutzen.
Hinweis: Überprüfen Sie, ob alle in der Konfigurationsdatei definierten codierten Fonts die IPDS-Auflösung des Druckers unterstützen, der die Bannerseiten drucken wird. Je nach Druckermodell können Sie zudem die Auflösung am Drucker auf Automatisch setzen. Weitere Informationen enthält die Dokumentation zu dem Drucker.

1.3.5.18.2.3 Codierte Fonts für japanische AFP-Bannerseiten bestellen und verwenden

RICOH ProcessDirector unterstützt AFP-Bannerseiten in Japanisch, die DBCS-Zeichen verwenden. Sie können codierte DBCS-Zeichen für Japanisch von der von RICOH ProcessDirector bereitgestellten CD installieren.
Gehen Sie wie folgt vor, um codierte Fonts für japanische AFP-Bannerseiten zu verwenden:
  1. Installieren Sie die Fonts von diesen CDs auf dem primären Computer:
    AFP Outline-Fonts (LCD4-5683)
    Diese Schriftarten können unter Linux und Windows verwendet werden. Sie umfassen Fonts für Japanisch, Koreanisch, vereinfachtes Chinesisch und traditionelles Chinesisch.
    WorldType-Fonts (LCD4-5684)
    Dies sind die OpenType- und TrueType-Fonts im Microsoft Unicode-Format.
  2. Melden Sie sich mit dem Administratorkonto, unter dem RICOH ProcessDirector ausgeführt wird, beim primären Computer an.
  3. Suchen Sie in der Dokumentation für die installierten Fonts die Installationsposition für die japanischen codierten DBCS-Fonts, die Sie verwenden wollen. Suchen Sie beispielsweise XZAE26F.
  4. Kopieren Sie die codierten DBCS-Fonts auf allen primären RICOH ProcessDirector-Computern, von denen aus Sie Bannerseiten mit japanischen Zeichen drucken wollen, in das folgende Verzeichnis: C:\Program Files (x86)\Ricoh\PSF\reslib.
  5. Navigieren Sie zu C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\.
  6. Öffnen Sie die Datei banner_page_code_page_mapping.cfg in einem Texteditor. Ordnen Sie die kopierten codierten Fonts den entsprechenden Java-Codepages zu. Die meisten japanischen codierten DBCS-Fonts werden der Codepage IBM930 oder IBM939 zugeordnet. Fügen Sie beispielsweise die folgende Zuordnung hinzu:
    XZE26F=IBM939
  7. Speichern Sie die Konfigurationsdatei.
  8. Ermitteln Sie, welche Steuerdateien Sie aktualisieren wollen, damit AFP-Bannerseiten mit japanischen Zeichen unterstützt werden. Aktualisieren Sie alle Zeilen in den Dateien, für die Sie japanische codierte DBCS-Fonts verwenden wollen. Sie müssen zudem den Eintrag für den codierten SBCS-Font in dem vorherigen Feld ändern. Der codierte SBCS-Font muss eine EBCDIC-Codepage verwenden, die eine Untergruppe der Codepage für den codierten DBCS-Font ist. Ändern Sie beispielsweise die Zeile
    Field301 Class;JobTicketField;[Job.Class.NameAndValue];X0PCLR12;;4.50;3.34375;0
    in
    Field301 Class;JobTicketField;[Job.Class.NameAndValue];X0CR51;XZE26F;4.50;3.34375;0
  9. Speichern Sie die Konfigurationsdatei. Jetzt können Sie Bannerseiten drucken, die japanische Fonts enthalten.
Hinweis: Der Drucker, der die Bannerseiten druckt, muss DBCS-Zeichen unterstützen.

1.3.5.18.2.4 Darstellung von AFP-Bannerseiten ändern

Wurde ein Drucker zum Drucken von AFP-Bannerseiten konfiguriert, muss jeder Job angeben, wie die dem Job zugeordnete Bannerseite aussehen soll. Die Darstellung der Bannerseite wird in einer Steuerdatei definiert. Die Steuerdatei kann über den Workflow festgelegt werden, aber die Steuerdatei für Bannerseiten kann für einen einzelnen Job geändert werden, sobald sie sich auf dem System befindet.
RICOH ProcessDirector stellt zwölf Steuerdateien für verschiedene Typen von AFP-Bannerseiten bereit. Die Gruppe der Steuerdateien enthält je eine Konfigurationsdatei für die einzelnen Typen von Bannerseiten: Startblätter, Trennblätter und Abschlussblätter. Zudem sind Steuerdateien für vier verschiedene Druckerhardwarekonfigurationen enthalten: generisch, schmales Format, breites Format, mechanischer Drucker.

Die Steuerdateien sind in dem Verzeichnis C:\aiw\aiw1\samples\banner_pages\ auf dem primären Computer installiert. Sie benutzen von RICOH ProcessDirector bereitgestellte codierte AFP-Fonts. Sie können die Steuerdateien unverändert übernehmen oder an Ihre Anforderungen anpassen.

Hinweis: RICOH ProcessDirector ermöglicht Ihnen zudem die Angabe eigener codierter Fonts, die mit AFP-Bannerseiten benutzt werden sollen. Wollen Sie eigene codierte Fonts verwenden, sehen Sie sich die Informationen in der zugehörigen Aufgabe über die Zuordnung codierter Fonts an, bevor Sie diese Prozedur ausführen.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Darstellung von AFP-Bannerseiten zu ändern:

  1. Melden Sie sich mit dem Administratorkonto, unter dem RICOH ProcessDirector ausgeführt wird, beim primären Computer an.
  2. Navigieren Sie zu C:\aiw\aiw1\samples\banner_pages\.
  3. Bestimmen Sie die Steuerdatei, die Sie bearbeiten möchten, und kopieren Sie sie in das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\.
    Hinweis: Updates überschreiben möglicherweise Dateien im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\samples\banner_pages\, sie überschreiben jedoch keine Dateien im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\. Wir empfehlen, Musterdateien in das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\ zu kopieren und alle Änderungen in der kopierten Datei vorzunehmen.
  4. Öffnen Sie die kopierte Steuerdatei in einem Texteditor.
    Zeilen, die mit einem Stern (*) beginnen, sind Kommentare, die Informationen und Anweisungen enthalten. Zeilen, die die auf der Bannerseite zu druckenden Informationen und die Platzierung dieser Informationen steuern, benutzen das folgende Format:
    FieldX FieldName;FieldType;[TicketKey];CodedFontForSingleByteChars;
    CodedFontForDoubleByteChars;InchesFromLeft;InchesFromTop;Rotation
    . Alle in der Zeile auf die Feldkennung folgenden Felder werden durch Semikolons (;) getrennt. Außer dem Feld Codierter_DBCS-Font können Sie keine Felder in der Zeile weglassen.

    Nachfolgend sind Beispiele für verschiedene Bannerseiteneinträge für Bannerseiten-Textzeichenfolgen und -Werte aufgeführt:

    Field304 Customer;JobTicketField;[Job.CustomerName.NameAndValue];X0CR5M;XZE26F; 4.50;4.234375;0
    oder
    Field304 Customer;JobTicketField;[Job.CustomerName.NameAndValue];X0PCLR12;; 4.50;4.234375;0
    
    Field402 PrintDate;ExitData;ExtDate;X0CR5M;XZE26F;2.250;6.34375;0
    Field510 Dept1234;Literal;Department 1234 statistics;X0CR5M;XZE26F;2.55;2.234375;0
    .

    Hinweis: Sie können auf Bannerseiten auch Barcodes für Merkmale mit numerischen Werten aufnehmen. Da das Format von Barcodeeinträgen in der Steuerdatei unterschiedlich ist, muss bei der Angabe von Barcodes auf AFP-Bannerseiten eine separate Aufgabe ausgeführt werden. Weitere Informationen sind über den Link mit zugehörigen Aufgaben verfügbar.
  5. Speichern Sie die geänderte Steuerdatei.
Jetzt können Sie das Merkmal Konfigurationsdatei für Startseite, Konfigurationsdatei für Abschluss-Seite oder Konfigurationsdatei für Trennseite für einen Workflow oder einen einzelnen Job festlegen, um auf die erstellte oder bearbeitete Steuerdatei zu verweisen:
  • Bei einem Workflow werden diese Merkmale von dem Schritt PrintJobs festgelegt.
  • Bei einem einzelnen Job werden diese Merkmale in der Registerkarte Bannerseiten des Notizbuchs der Merkmale für den Job festgelegt.

1.3.5.18.2.5 Barcodes auf AFP-Bannerseiten drucken

Sie können Barcodes, die die Werte von Jobeigenschaften, Druckereigenschaften und Systemeinstellungen darstellen, auf Bannerseiten drucken. Für an AFP-Drucker gesendete Jobs konfigurieren Sie RICOH ProcessDirector für den Druck der Barcodes durch Hinzufügen oder Ändern von Einträgen in den Steuerdateien, die in C:\aiw\aiw1\samples\banner_pages\ und C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\ installiert sind, wie header.cfg.
Hinweis: Updates überschreiben möglicherweise Dateien im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\samples\banner_pages\, sie überschreiben jedoch keine Dateien im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\. Wir empfehlen, Musterdateien in das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\ zu kopieren und alle Änderungen in der kopierten Datei vorzunehmen.

Bevor Sie mit dieser Prozedur beginnen, machen Sie sich mit dem Ändern der Darstellung von AFP-Bannerseiten vertraut.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen Barcode auf eine AFP-Bannerseite zu drucken:
  1. Melden Sie sich mit dem Administratorkonto, unter dem RICOH ProcessDirector ausgeführt wird, beim primären Computer an.
  2. Navigieren Sie zu C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\.
  3. Ermitteln Sie die Steuerdatei, in der Sie Barcodeinformationen hinzufügen oder ändern wollen, und öffnen Sie die Datei in einem Texteditor.

    Zeilen, die bewirken, dass RICOH ProcessDirector Barcodes auf AFP-Bannerseiten druckt, benutzen das folgende Format:

    FieldX FieldName;FieldType;[key];;;InchesFromLeft;InchesFromTop;Rotation;BarcodeType;
    Height;Modifier;Asterisk;HRI;ModuleWidth;WideNarrowRatio;RowSize;NumberOfRows
    Alle in der Zeile auf die Feldkennung folgenden Felder werden durch Semikolons (;) getrennt. Sie können keine Felder außer den Feldern Modulbreite, Verhältnis_Breit:Schmal, Zeilengröße und Anzahl_Zeilen weglassen.

    Die folgenden Beispiele stellen Barcodeeinträge in Steuerdateien für Bannerseiten dar:

    Field2 Barcode;JobTicketField;[JobID];;;2.25;1.0;0;3of9;0.625;1;no;none;;;;
    
    Field100 Barcode2;JobTicketField;[Job.ID.Value];;;0.950;8.35;0;3of9;0.625;1;no;below;;;;;

  4. Speichern Sie die Steuerdatei.

Wenn Sie Jobs an diesen Drucker übergeben, stellen Sie sicher, dass die korrekten Konfigurationsdateiwerte der Konfigurationsdatei für Startseite, Konfigurationsdatei für Trennseite und Konfigurationsdatei für Abschluss-Seite angegeben sind. Sie können diese Werte als Jobstandardwerte für den Workflow oder den Job selbst einrichten.

1.3.5.18.3 PDF-Bannerseiten

PDF-Startseiten und -Abschluss-Seiten können mit PDF-Jobs verwendet werden. Sie können auch mit Jobs in anderen Datenströmen verwendet werden, jedoch nur, wenn der entsprechende Drucker das Drucken von PDF-Dateien unterstützt. Sie können den Inhalt und das Aussehen von PDF-Bannerseiten sowie die für das Drucken verwendeten Schriftarten ändern.

Wenn Sie eine PDF 2.0-Datei mit Bannerseiten drucken, wird die Datei in das PDF 1.7-Format konvertiert, das für die Bannerseiten benötigt wird.

1.3.5.18.3.1 Einrichten von Ricoh PDF-, TASKalfa- oder benutzerdefinierten PDF-Druckern zum Drucken von PDF-Bannerseiten

RICOH ProcessDirector kann PDF-Kopf- und -Anschlussseiten für einen Job drucken, der an einen Ricoh PDF-, TASKalfa- oder benutzerdefinierten PDF-Drucker gesendet wurde. Startseiten werden vor den ersten Datenseiten eines Jobs gedruckt. Abschluss-Seiten werden nach den letzten Datenseiten eines Jobs gedruckt.
So richten Sie einen Ricoh PDF-, TASKalfa- oder benutzerdefinierten PDF-Drucker ein, um PDF-Bannerseiten zu drucken:
  1. Suchen Sie im Drucker-Portlet den Ricoh PDF-, TASKalfa- oder benutzerdefinierten PDF-Drucker, den Sie zum Drucken von Jobs mit PDF-Bannerseiten verwenden möchten. Ist der Drucker aktiviert, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf, und wählen Sie Inaktivieren aus.
  2. Klicken Sie auf den Druckernamen, um das Notizbuch der Merkmale zu öffnen.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Bannerseiten, um die Bannerseitenmerkmale des Druckers anzuzeigen.
  4. Stellen Sie sicher, dass die gewünschten Bannerseiten für Ihren Drucker aktiviert sind:
    • Stellen Sie das Merkmal Startseiten aktivieren auf Ja, um Startseiten zu verwenden.
    • Stellen Sie das Merkmal Abschluss-Seiten aktivieren auf Ja, um Abschluss-Seiten zu verwenden.
  5. Legen Sie die Werte für die Merkmale Bannerseiten in eine PDF-Druckdatei zusammenführen und Bannerseiten-Eingabefach fest.
  6. Klicken Sie auf OK.
  7. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Drucker, und wählen Sie Aktivieren aus.
  8. Wiederholen Sie diese Schritte für alle anderen Ricoh PDF-, TASKalfa- oder benutzerdefinierten PDF-Drucker, die Sie für den Druck von Bannerseiten mit Jobs einrichten möchten.
    Hinweis:
  • Sollen Startseiten und Abschluss-Seiten gedruckt werden, müssen die Merkmale Kopien Startseite und Kopien Abschluss-Seite für den Job mindestens den Wert 1 haben. Haben diese Jobmerkmale den Wert 0, druckt der Drucker keine Startseite oder Abschluss-Seite für einen bestimmten Job, auch wenn diese Typen von Bannerseiten auf dem Drucker aktiviert sind.
  • Um sicherzustellen, dass ein Job und seine Bannerseiten zusammen gedruckt werden, legen Sie für das Merkmal Bannerseiten in eine PDF-Druckdatei zusammenführen den Wert Ja fest. Wenn Sie Nein festlegen, kann ein anderer Job, der zur gleichen Zeit zum Drucker gesendet wird, zwischen dem Job und seinen Bannerseiten gedruckt werden.
  • Sie können für das Merkmal Bannerseiten in eine PDF-Druckdatei zusammenführen den Wert Ja für Jobs festlegen, die Seitenausnahmen für Seiten, Medien und Heften beinhalten, wenn Ihr Drucker diese Seitenausnahmen unterstützt. Wenn sich in Ihrem JDF-Job-Ticket andere Endbearbeitungsoptionen befinden, z. B. Lochen oder Binden, legen Sie für das Merkmal den Wert Nein fest.
  • Wenn Sie eine PDF 2.0-Datei mit Bannerseiten drucken, wird die Datei in das PDF 1.7-Format konvertiert, das für die Bannerseiten benötigt wird.

1.3.5.18.3.2 Durchgriffsdrucker zum Drucken von PDF-Bannerseiten konfigurieren

RICOH ProcessDirector kann PDF-Startseiten und -Abschluss-Seiten für einen an einen Durchgriffsdrucker gesendeten Job drucken. Startseiten werden vor den ersten Datenseiten eines Jobs gedruckt. Abschluss-Seiten werden nach den letzten Datenseiten eines Jobs gedruckt.
Gehen Sie wie folgt vor, um einen Durchgriffsdrucker zum Drucken von PDF-Bannerseiten zu konfigurieren:
  1. Suchen Sie im Drucker-Portlet den Durchgriffsdrucker, den Sie zum Drucken von Jobs mit PDF-Bannerseiten verwenden wollen. Ist der Drucker aktiviert, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf, und wählen Sie Inaktivieren aus.
  2. Klicken Sie auf den Druckernamen, um das Notizbuch der Merkmale für den Drucker zu öffnen.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Bannerseiten, um die Bannerseitenmerkmale des Druckers anzuzeigen.
  4. Aktivieren der entsprechenden Bannerseiten:
    • Stellen Sie das Merkmal Startseiten aktivieren auf Ja, um Startseiten zu verwenden.
    • Stellen Sie das Merkmal Abschluss-Seiten aktivieren auf Ja, um Abschluss-Seiten zu verwenden.
  5. Legen Sie einen Wert für das Merkmal Bannerseiten in eine PDF-Druckdatei zusammenführen fest.
    Wenn Sie Nein auswählen, aktualisieren Sie das Merkmal Druckerbefehl auf der Registerkarte "Allgemein", damit es mehrere lpr-Befehle enthält. Sie müssen einen lpr-Befehl für den Job und einen für jeden aktivierten Typ der Bannerseite aufnehmen. Geben Sie die Befehle in der Reihenfolge ein, in der die Seiten gedruckt werden sollen. Verwenden Sie zum Beispiel zum Drucken einer Startseite, eines PDF-Jobs und einer Abschluss-Seite diesen Befehl:

    lpr -P printerName ${getFileName(header,pdf,read)} && lpr -P printerName ${getCurrentFile(pdf)} && lpr -P printerName ${getFileName(trailer,pdf,read)}

  6. Klicken Sie auf OK.
  7. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Drucker, und wählen Sie Aktivieren aus.
  8. Wiederholen Sie diese Schritte für alle anderen Durchgriffsdrucker, die Sie für das Drucken von Jobs mit Bannerseiten konfigurieren wollen.
    Hinweis:
  • Sie können diese Bannerseiten nur auf einem Gerät drucken, das den PDF-Datenstrom unterstützt.
  • Sollen Startseiten und Abschluss-Seiten gedruckt werden, müssen die Merkmale Kopien Startseite und Kopien Abschluss-Seite für den Job mindestens den Wert 1 haben. Haben diese Jobmerkmale den Wert 0, druckt der Drucker keine Startseite oder Abschluss-Seite für einen bestimmten Job, auch wenn diese Typen von Bannerseiten auf dem Drucker aktiviert sind.
  • Wenn Sie Startseiten oder Abschlussseiten im Druckbefehl anfordern, muss der Wert des Merkmals Kopien Startseite oder Kopien Abschluss-Seite auf 1 oder höher gestellt werden, oder der Job wird nicht korrekt gedruckt.
  • Um sicherzustellen, dass ein Job und seine Bannerseiten zusammen gedruckt werden, legen Sie für das Merkmal Bannerseiten in eine PDF-Druckdatei zusammenführen den Wert Ja fest. Wenn Sie Nein festlegen, könnte ein anderer Job, der zur gleichen Zeit zum Drucker gesendet wird, zwischen dem Job und seinen Bannerseiten gedruckt werden.
  • Wenn Sie eine PDF 2.0-Datei mit Bannerseiten drucken, wird die Datei in das PDF 1.7-Format konvertiert, das für die Bannerseiten benötigt wird.

1.3.5.18.3.3 Konfigurieren von Workflows zum Drucken von PDF-Bannerseiten

Sie können vorhandene Workflows für das Drucken von PDF-Bannerseiten aktualisieren oder neue erstellen.
Gehen Sie wie folgt vor, um einen Workflow zum Drucken von PDF-Bannerseiten einzurichten:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen vorhandenen Workflow, der PDF-Jobs verarbeitet, und wählen Sie Kopieren aus. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie nach Bedarf andere Werte ein oder bearbeiten Sie Werte entsprechend, und klicken Sie anschließend auf Weiter. Wenn keiner der bereits vorhandenen Workflows geeignet ist, gehen Sie wie folgt vor:
    1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Workflow PDF, und wählen Sie Kopieren aus.
    2. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie nach Bedarf andere Werte ein oder bearbeiten Sie Werte entsprechend, und klicken Sie anschließend auf Weiter.
    3. Wenn der neue Workflow keine PDF-Jobs verarbeitet, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt CountPages, und wählen Sie Löschen aus. Verbinden Sie den Schritt DetectInputDataStream mit dem Schritt RunExternalProgram. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt CreatePageRanges, und wählen Sie Löschen aus. Verbinden Sie den Schritt RunExternalProgram mit dem Schritt PrintJobs.
      Löschen Sie diese Schritte nicht, wenn der neue Workflow PDF-Jobs verarbeitet. Diese Schritte sind für den erneuten Druck einer Reihe von Seiten in PDF-Jobs erforderlich.
    4. Wenn der neue Workflow PDF-Jobs verarbeitet und der Wert des Merkmals ZIP-Datei erstellen für den Ordner für Sofortdruck, der diesem Workflow Jobs zuweist, auf Ja gestellt ist, fügen Sie dem Workflow einen auf der Schrittvorlage BuildPDFFromZIP basierenden Schritt vor dem Schritt hinzu, der eine PDF-Eingabe erwartet (z. B. EnableRepositioning, CreatePageRanges oder PrintJobs). Aktualisieren Sie die Merkmale.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt PrintJobs, und wählen Sie Merkmale aus.
  4. Ändern Sie die Werte der Merkmale Binden, Faltoptionen, Jobklasse, Jobformular, Jobziel, Angeforderter Standort, Medien, Ausgabefach, Lochen und Heften so, dass sie mit den Planungsmerkmalen des Druckers übereinstimmen, auf dem Sie drucken möchten.
  5. Ändern Sie die Werte dieser Merkmale für Kopien der Bannerseiten nach Bedarf.
    • Kopien Startseite

      Stellen Sie diesen Wert auf 1 oder höher, um eine oder mehr Startseiten vor einem Job zu drucken oder auf 0, um die Startseite zu überspringen.

    • Kopien Abschluss-Seite

      Stellen Sie diesen Wert auf 1 oder höher, um eine oder mehr Abschluss-Seiten nach einem Job zu drucken oder auf 0, um die Abschluss-Seite zu überspringen.

    • Kopien Trennseite

      Dieser Wert wird ignoriert. Drucker, die auf Anwendungsservern oder primären Servern eingerichtet wurden, unterstützen nicht den Druck von Trennseiten.

  6. Ändern Sie die Werte der Merkmale der Konfigurationsdatei für Bannerseiten nach Bedarf. Die Standardwerte der Konfigurationsdatei für Startseite und Konfigurationsdatei für Abschluss-Seite verweisen auf Konfigurationsdateien für PDF-Bannerseiten.

    Um die mitgelieferten Konfigurationsdateien für Start- und Abschlussseiten für einen Drucker zu verwenden, ändern Sie die Werte auf:

    • Konfigurationsdatei für Startseite: C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\header.jrxml
    • Konfigurationsdatei für Abschluss-Seite: C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\trailer.jrxml

  7. Klicken Sie auf OK.
  8. Speichern Sie den Workflow.

1.3.5.18.3.4 PDF-Bannerseiten formatieren

Sie können die Formatierung von PDF-Bannerseiten ändern, die von RICOH ProcessDirector erstellt und an Drucker gesendet werden.

PDF-Bannerseiten verwenden Benutzerkonfigurationsdateien im JRXML-Format. RICOH ProcessDirector enthält JRXML-Beispieldateien, Sie können jedoch auch benutzerdefinierte Dateien erstellen. Die Anwendung Jaspersoft® ist Open-Source-Software, die Sie bei der Erstellung der JRXML-Dateien unterstützt. Sie können Jaspersoft Studio von https://community.jaspersoft.com/project/jaspersoft-studio herunterladen und die Anwendung auf jeder unterstützten Workstation installieren.

Wenn Sie die JRXML-Dateien erstellt haben, kopieren Sie diese in das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\ auf dem primären Computer, und aktualisieren Sie die Eigenschaften der Konfigurationsdatei für Startseite und der Konfigurationsdatei für Abschluss-Seite für an Drucker gesendete Jobs zur Verwendung der neuen Dateien.

1.3.5.18.3.5 Kodak-PDF-Drucker zum Drucken von PDF-Bannerseiten konfigurieren

Kodak-PDF-Drucker können PDF-Startseiten und -Anschlussseiten für einen Job drucken. Startseiten werden vor den ersten Datenseiten eines Jobs gedruckt. Abschluss-Seiten werden nach den letzten Datenseiten eines Jobs gedruckt.
Gehen Sie wie folgt vor, um einen Kodak-PDF-Drucker zum Drucken von PDF-Bannerseiten zu konfigurieren:
  1. Suchen Sie im Drucker-Portlet den Kodak PDF-Drucker, den Sie zum Drucken von Jobs mit PDF-Bannerseiten verwenden wollen. Ist der Drucker aktiviert, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf, und wählen Sie Inaktivieren aus.
  2. Klicken Sie auf den Druckernamen, um das Notizbuch der Merkmale zu öffnen.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Bannerseiten, um die Bannerseitenmerkmale des Druckers anzuzeigen.
  4. Stellen Sie sicher, dass die gewünschten Bannerseiten für Ihren Drucker aktiviert sind:
    • Stellen Sie das Merkmal Startseiten aktivieren auf Ja, um Startseiten zu verwenden.
    • Stellen Sie das Merkmal Abschluss-Seiten aktivieren auf Ja, um Abschluss-Seiten zu verwenden.
  5. Legen Sie die Werte für die Merkmale Bannerseiten in eine PDF-Druckdatei zusammenführen und Bannerseiten-Eingabefach fest.
  6. Klicken Sie auf OK.
  7. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Drucker, und wählen Sie Aktivieren aus.
  8. Wiederholen Sie diese Schritte für alle anderen Kodak-PDF-Drucker, die Sie für das Drucken von Jobs mit Bannerseiten konfigurieren wollen.
    Hinweis:
  • Sollen Startseiten und Abschluss-Seiten gedruckt werden, müssen die Merkmale Kopien Startseite und Kopien Abschluss-Seite für den Job mindestens den Wert 1 haben. Haben diese Jobmerkmale den Wert 0, druckt der Drucker keine Startseite oder Abschluss-Seite für einen bestimmten Job, auch wenn diese Typen von Bannerseiten auf dem Drucker aktiviert sind.
  • Um sicherzustellen, dass ein Job und seine Bannerseiten zusammen gedruckt werden, legen Sie für das Merkmal Bannerseiten in eine PDF-Druckdatei zusammenführen den Wert Ja fest. Wenn Sie Nein festlegen, könnte ein anderer Job, der zur gleichen Zeit zum Drucker gesendet wird, zwischen dem Job und seinen Bannerseiten gedruckt werden.
  • Wenn Ihr Job das Heften auf Jobebene umfasst, werden die Start- und Anschlussseite nicht zusammengeführt, um sicherzustellen, dass der Job geheftet wird.
  • Sie können für das Merkmal Bannerseiten in eine PDF-Druckdatei zusammenführen den Wert Ja für Jobs festlegen, die Seitenausnahmen für Seitenflächen und Medien beinhalten, wenn Ihr Drucker diese Seitenausnahmen unterstützt. Wenn für Ihren Job andere Endbearbeitungsoptionen, zum Beispiel Lochen, vorhanden sind, legen Sie für das Merkmal den Wert Nein fest. Wenn Sie PostScript verwenden, legen Sie für das Merkmal Nein fest.
  • Wenn Sie eine PDF 2.0-Datei mit Bannerseiten drucken, wird die Datei in das PDF 1.7-Format konvertiert, das für die Bannerseiten benötigt wird.

1.3.5.18.3.6 Xerox-PDF-Drucker zum Drucken von PDF-Bannerseiten konfigurieren

Xerox-PDF-Drucker können PDF-Startseiten und -Anschlussseiten für einen Job drucken. Startseiten werden vor den ersten Datenseiten eines Jobs gedruckt. Abschluss-Seiten werden nach den letzten Datenseiten eines Jobs gedruckt.
Gehen Sie wie folgt vor, um einen Xerox-PDF-Drucker zum Drucken von PDF-Bannerseiten zu konfigurieren:
  1. Suchen Sie im Drucker-Portlet den Xerox PDF-Drucker, den Sie zum Drucken von Jobs mit PDF-Bannerseiten verwenden wollen. Ist der Drucker aktiviert, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf, und wählen Sie Inaktivieren aus.
  2. Klicken Sie auf den Druckernamen, um das Notizbuch der Merkmale zu öffnen.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Bannerseiten, um die Bannerseitenmerkmale des Druckers anzuzeigen.
  4. Stellen Sie sicher, dass die gewünschten Bannerseiten für Ihren Drucker aktiviert sind:
    • Stellen Sie das Merkmal Startseiten aktivieren auf Ja, um Startseiten zu verwenden.
    • Stellen Sie das Merkmal Abschluss-Seiten aktivieren auf Ja, um Abschluss-Seiten zu verwenden.
  5. Legen Sie die Werte für die Merkmale Bannerseiten in eine PDF-Druckdatei zusammenführen und Bannerseiten-Eingabefach fest.
  6. Klicken Sie auf OK.
  7. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Drucker, und wählen Sie Aktivieren aus.
  8. Wiederholen Sie diese Schritte für alle anderen Xerox-PDF-Drucker, die Sie für das Drucken von Jobs mit Bannerseiten konfigurieren wollen.
    Hinweis:
  • Sollen Startseiten und Abschluss-Seiten gedruckt werden, müssen die Merkmale Kopien Startseite und Kopien Abschluss-Seite für den Job mindestens den Wert 1 haben. Haben diese Jobmerkmale den Wert 0, druckt der Drucker keine Startseite oder Abschluss-Seite für einen bestimmten Job, auch wenn diese Typen von Bannerseiten auf dem Drucker aktiviert sind.
  • Um sicherzustellen, dass ein Job und seine Bannerseiten zusammen gedruckt werden, legen Sie für das Merkmal Bannerseiten in eine PDF-Druckdatei zusammenführen den Wert Ja fest. Wenn Sie Nein festlegen, könnte ein anderer Job, der zur gleichen Zeit zum Drucker gesendet wird, zwischen dem Job und seinen Bannerseiten gedruckt werden.
  • Wenn Ihr Job das Heften auf Jobebene umfasst, werden die Start- und Anschlussseite nicht zusammengeführt, um sicherzustellen, dass der Job geheftet wird.
  • Sie können für das Merkmal Bannerseiten in eine PDF-Druckdatei zusammenführen den Wert Ja für Jobs festlegen, die Seitenausnahmen für Seiten, Medien und Heften beinhalten, wenn Ihr Drucker diese Seitenausnahmen unterstützt. Wenn für Ihren Job andere Endbearbeitungsoptionen vorhanden sind, legen Sie für das Merkmal den Wert Nein fest.
  • Wenn Sie eine PDF 2.0-Datei mit Bannerseiten drucken, wird die Datei in das PDF 1.7-Format konvertiert, das für die Bannerseiten benötigt wird.

1.3.5.19 E-Mails und Fortschrittsaktualisierungen

Sie können während der Bearbeitung des Jobs mit Hilfe des Schrittes SendEmail oder eines Benachrichtigungsobjekts eine E-Mail senden.

Mit dem Schritt SendEmail wird eine E-Mail gesendet, wenn der Job diesen Schritt erreicht. Die E-Mail kann im Anhang einen Job oder einen Teil eines Jobs enthalten. Die E-Mail kann ein Update über den Fortschritt eines Jobs beim Durchlaufen des Systems enthalten.

Ein Benachrichtigungsobjekt sendet eine E-Mail, wenn bestimmte Eingabeeinheits-, Job- oder Druckerereignisse Benutzer über den Status einer Eingabeeinheit, eines Jobs oder Druckers informieren.

1.3.5.19.1 Zum Senden von E-Mails während der Verarbeitung konfigurieren

Sie können RICOH ProcessDirector so konfigurieren, dass E-Mails als Schritt in einem Workflow gesendet werden oder E-Mail-Benachrichtigungen übermittelt werden, wenn Eingabeeinheits-, Druck- oder Jobereignisse vorliegen.
Sie müssen die Funktion "PDF-Dokumentunterstützung" installieren, um den Schritt EmailDocuments verwenden zu können. Sie können den Schritt EmailDocuments verwenden, um E-Mails mit einzelnen Dokumenten als Anhang zu versenden.

Sie müssen einen E-Mail-Server installiert und konfiguriert haben, damit RICOH ProcessDirector E-Mails über den Server senden kann.

So führen Sie eine Konfiguration durch, um E-Mails zu senden:
  1. Erfassen Sie die folgenden Informationen über Ihren SMTP-Server:
    • IP-Netzadresse oder vollständig qualifizierter Hostname
    • TCP-Portnummer (die Standardanschlussnummer für SMTP lautet 25)
    • Typ der Sicherheitseinstellung (SSL, TLS oder keine) und TCP-Port, der für die sichere Verbindung verwendet wird
        Hinweis:
      • RICOH ProcessDirector unterstützt SSL v3- und TLS v1.2-Verbindungen ohne Zertifikatauthentifizierung.
  2. Wenn der SMTP-Server eine Benutzer-ID und ein Kennwort erfordert, erstellen Sie diese auf Ihrem SMTP-Server, sodass sich RICOH ProcessDirector beim SMTP-Server anmelden kann, um E-Mails zu senden.
  3. Verwenden Sie die Informationen aus den vorherigen Schritten, um die RICOH ProcessDirector-Systemmerkmale für den SMTP-Server zu konfigurieren.
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
    2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einstellung System.
    3. Definieren Sie im Bereich E-Mail/SMTP die Werte für sämtliche SMTP- und E-Mail-Merkmale, die von RICOH ProcessDirector zur Kommunikation mit dem SMTP-Server verwendet werden.
        Hinweis:
      • Sie können auch die Alternativen SMTP-Merkmale verwenden, um mit dem SMTP-Server zu kommunizieren, wenn das Merkmal SMTP-Servertyp für die Schrittvorlage SendEmail oder EmailDocuments auf Alternativ gesetzt ist. Sie können die Alternativen SMTP-Merkmale nicht für E-Mail-Benachrichtigungen verwenden.
Sie können Ihren Workflows nun die Schrittvorlage SendEmail oder EmailDocuments hinzufügen, um während der Jobverarbeitung E-Mails an verschiedene Stellen zu senden oder Benachrichtigungsobjekte festzulegen, wenn Eingabeeinheits-, Druck- oder Jobereignisse vorliegen.

1.3.5.19.2 Dateien während der Jobverarbeitung per E-Mail senden

Sie können die Schrittvorlage SendEmail verwenden, um einen Job, einen Seitenbereich eines Jobs oder eine andere Datei als Teil des Job-Workflows per E-Mail an eine oder mehrere E-Mail-Adressen zu senden. Ist die Funktion "PDF-Dokumentenunterstützung" installiert, können Sie die Schrittvorlage EmailDocuments verwenden, um Dokumente aus dem Job als Teil des Workflows per E-Mail zu versenden.

Sie können den Schritt SendEmail zu einem Workflow hinzufügen und ihn so konfigurieren, dass E-Mails mit einem oder mehreren Anhängen versendet werden. Wenn dieser Schritt des Jobs erreicht wird, werden die angeforderten Dateien vom Schritt abgerufen, an eine E-Mail angehängt und an die angegebenen Adressen gesendet. Wenn Sie das Merkmal ZIP-Datei anhängen auf Ja setzen, werden im betreffenden Schritt sämtliche Anlagen als ZIP-Datei gepackt und an die E-Mail angehängt.

Diese Funktion können Sie in verschiedenen Situationen verwenden:

  • Wenn für den Workflow ein externes Formatierungsprogramm verwendet wird, um Jobs neu zu formatieren, können Sie Seiten des neu formatierten Jobs zur Genehmigung an Ihren Kunden senden.
  • Wenn Ihr Kunde Jobs in seinem eigenen System archivieren möchte, können Sie Jobs nach dem Drucken an ihn senden.
  • Wenn Sie Service-Level-Agreements (SLAs) mit Ihren Kunden vereinbart haben, können Sie Benachrichtigungen an die Kunden senden (einschließlich Musterseiten von Jobs), wenn zentrale Schritte abgeschlossen sind.

Sie können mithilfe des Schritts EmailDocuments einzelne PDF-Dokumente aus dem Job als Teil des Workflows als Anhang einer E-Mail versenden. So können Sie beispielsweise die Kontoauszüge jedes Kunden an eine separate E-Mail-Adresse senden, indem Sie das Merkmal ${Doc.EmailAddress} im Feld Empfängeradresse in diesem Schritt festlegen. Das Verwenden individueller Kunden-E-Mail-Adressen ist hilfreich, wenn der Job Ausgaben wie Kunden-Kontoauszüge oder Aktualisierungen von Versicherungspolicen erstellt.

Um entweder den Schritt SendEmail oder EmailDocuments zu verwenden, müssen Sie Ihr System für die Verbindung mit einem SMTP-Server konfigurieren. Wenn Sie einige E-Mails von einem E-Mail-Server und einige von einem anderen E-Mail-Server versenden, können Sie einen Standard- SMTP-Server und einen Alternativen SMTP-Server für das System verwenden. Wenn Sie einen dieser Schritte zu einem Workflow hinzufügen, können Sie wählen, welcher SMTP-Server verwendet wird.

    Hinweis:
  • Sie können den Alternativen SMTP-Server nicht für E-Mail-Benachrichtigungen verwenden. Benachrichtigungen werden über den Standard-SMTP-Server versendet.

1.3.5.19.3 Dokumente während der Jobverarbeitung per E-Mail senden

Sie können Berichte zu PDF-Dokumenten generieren, indem Sie einen auf der Schrittschablone EmailDocuments basierenden Schritt zu einem Workflow hinzufügen.

Sie müssen für jedes Dokument eine E-Mail-Adresse bereitstellen und die E-Mail-Adresse in einem Dokumentmerkmal speichern. Sie können das Dokumentmerkmal Doc.EmailAddress verwenden oder ein angepasstes Dokumentmerkmal in der Datei docCustomDefinitions.xml definieren. Führen Sie nach dem Definieren eines angepassten Dokumentmerkmals das Dienstprogramm docCustom aus, und aktualisieren Sie das Feature Custom Document Properties.

  • Falls jedes Dokument die E-Mail-Adresse des Dokumentempfängers enthält, können Sie die Funktion Dokumentmerkmal definieren in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat dazu verwenden, die E-Mail-Adressdaten anzugeben, die aus jedem Dokument in einem Job extrahiert werden sollen.
  • Falls das Einstellungsverwaltung-Feature installiert ist, können Sie E-Mail-Adressen in einer externen Datei dem Dokumentmerkmal für jedes Dokument im Job zuordnen.

Sie müssen einen SMTP-Server installiert und konfiguriert haben, damit RICOH ProcessDirector E-Mails darüber senden kann. RICOH ProcessDirector lässt Sie eine Verbindung zu zwei SMTP-Servern herstellen. Sie könnten beispielsweise die SMTP-Server-Standardmerkmale für eine Verbindung zu einem internen SMTP-Server und die alternativen SMTP-Server-Merkmale für eine Verbindung zu einem E-Mail-Diensteanbieter verwenden.

So konfigurieren Sie RICOH ProcessDirector dafür, während der Jobverarbeitung Dokumente per E-Mail zu senden:
  1. Erstellen Sie eine Kopie eines vorhandenen Workflows, oder erstellen Sie einen neuen Workflow.
  2. Fügen Sie basierend auf der Schrittschablone EmailDocuments nach dem Schritt BuildPDFFromDocuments und vor jedem Schritt, der Dokumente auf der Jobebene neu anordnet, wie zum Beispiel ReversePDFPageOrder oder PreparePDFOutputForFinishing, einen Schritt zum Workflow hinzu.
    Sie können den Schritt EmailDocuments nach Schritten platzieren, die Dokumente auf der Dokumentebene neu anordnen, wie zum Beispiel GroupDocuments, SortDocuments und SplitDocuments.

    Bei Jobs, die Dokumente per E-Mail senden und drucken, sieht eine typische Schrittreihenfolge so aus:

    • IdentifyPDFDocuments
    • SortDocuments
    • BuildPDFFromDocuments
    • EmailDocuments
    • PreparePDFOutputForFinishing
    • PrintJobs

    Falls Sie einen Schritt hinzufügen, um eine Kopie der Jobdatei im Spoolverzeichnis zu behalten und sie zum Extrahieren der per E-Mail zu sendenden Dokumente zu verwenden, können Sie den Schritt EmailDocuments nach einem Schritt platzieren, der Dokumente auf Jobebene neu anordnet. Sie können beispielsweise einen auf der Schrittschablone SnapshotJobFile basierenden Schritt nach dem Schritt BuildPDFFromDocuments und vor dem Schritt platzieren, der Dokumente neu anordnet:

    • IdentifyPDFDocuments
    • SortDocuments
    • BuildPDFFromDocuments
    • SnapshotJobFile
    • PreparePDFOutputForFinishing
    • PrintJobs
    • EmailDocuments

      Wichtig:
    • Falls Sie diese Empfehlungen zur Schrittplatzierung nicht beachten, könnte der Fall eintreten, dass der Schritt EmailDocuments ein Dokument an eine falsche E-Mail-Adresse sendet, ohne einen Fehler zu registrieren.

  3. Verbinden Sie den Schritt mit den anderen Schritten im Workflow.
    Falls Sie manche Dokumente drucken und andere per E-Mail senden möchten, dann fügen Sie eine bedingte Verarbeitung zum Workflow hinzu oder erstellen Sie untergeordnete Workflows.

    Gehen Sie beispielweise wie folgt vor:

    • Fügen Sie eine bedingte Verarbeitung für übergeordnete und untergeordnete Jobs am Beginn des Workflows (zum Beispiel nach einem Schritt SetJobPropsFromTextFile) hinzu. Definieren Sie eine Regel für die Abzweigung, die die übergeordneten Jobs erhält: Jobnummer ungleich *.*. Untergeordnete Jobs, die in ihrer Jobnummer ein Dezimalzeichen enthalten, werden der Abzweigung für untergeordnete Jobs übergeben.
    • Definieren Sie ein Dokumentmerkmal Doc.Custom.EmailPreference mit den Werten Ja und Nein.
    • Verwenden Sie einen auf der Schrittschablone GroupDocuments basierenden Schritt dazu, die Dokumente auf der Grundlage des Werts des Dokumentmerkmals Doc.Custom.EmailPreference zu gruppieren.
    • Verwenden Sie einen auf der Schrittschablone CreateJobsFromDocuments basierenden Schritt dazu, für jede Gruppe einen separaten untergeordneten Job zu erstellen.
    • Verwenden Sie einen auf der Schrittschablone SetDocPropsFromConditions basierenden Schritt am Anfang der Abzweigung für untergeordnete Jobs. Der Schritt weist basierend auf dem Wert des Dokumentmerkmals Doc.Custom.EmailPreference einem Jobmerkmal einen Wert zu.

      Die Merkmalbedingungsdatei könnte beispielsweise für das Jobmerkmal Benutzerdefiniert 1 (Datenbankmerkmalname Job.Info.Attr1) den Wert email (Per E-Mail senden) oder print (Drucken) festlegen:

      Doc.Custom.EmailPreference,Job.Info.Attr1
      =Yes,email
      =No,print

    • Senden Sie die untergeordneten Jobs zu separaten E-Mail- und Druck-Abzweigungen der Abzweigung für untergeordnete Jobs, indem Sie Regeln für die Abzweigungen definieren:
      • Benutzerdefiniert 1 = email für die Abzweigung mit dem Schritt EmailDocuments.
      • Benutzerdefiniert 1 = print für die Abzweigung mit dem Schritt PrintJobs.

  4. Legen Sie Merkmalwerte für den Schritt EmailDocuments fest:
    1. Legen Sie einen Wert für das Merkmal Empfängeradresse fest.
      Sie möchten beispielsweise jedes Dokument an die E-Mail-Adresse im Dokumentmerkmal Doc.EmailAddress senden. Legen Sie ${Doc.EmailAddress} als Wert fest.
    2. Legen Sie einen Wert für das Merkmal SMTP-Server-Typ fest.
      Sie möchten beispielsweise Dokumente an einen externen SMTP-Server senden, der mit den Merkmalen Alternativ-SMTP-Server konfiguriert wurde. Legen Sie Alternativ als Wert fest.
    3. Legen Sie für das Merkmal Dokument anhängen den Wert Ja fest.
    4. Legen Sie einen Wert für das Merkmal Quelldatei für Anhang fest.
      Beispiele:
      • Sie möchten ein Dokument aus der aktuellen PDF-Datei im Spoolverzeichnis des Jobs anhängen. Verwenden Sie den Standardwert: ${getFileName(print,pdf,read)}.
      • Sie möchten ein Dokument aus einer PDF-Datei anhängen, die Sie mit einem Schritt SnapshotJobFile gespeichert haben. Falls Sie für das Merkmal Momentaufnahmen-Dateikennung im Schritt SnapshotJobFile den Wert email (per E-Mail senden) festlegen, dann verwenden Sie den folgenden Wert: ${getFileName(email,pdf,read)}.
    5. Legen Sie für das Merkmal Betreff oder das Merkmal Nachricht oder für beide Merkmale einen Wert fest.
      Sie haben beispielsweise den Kundennamen aus jedem Dokument extrahiert, indem Sie ein Dokumentmerkmal Doc.Custom.CustomerName definiert haben. Sie können für jedes Merkmal den Wert Kontoauszug für ${Doc.Custom.CustomerName} festlegen.
    6. Geben Sie für alle weiteren optionalen Merkmale, die Sie verwenden möchten, Werte ein oder bearbeiten Sie bereits vorhandene Werte.
  5. Testen Sie nach dem Speichern und Aktivieren Ihres Workflows den Workflow, um sicherzustellen, dass er richtig funktioniert:
    1. Erstellen Sie einen Testjob mit einer kleinen Anzahl von Dokumenten. Diese Dokumente sollten gültige E-Mail-Adressen enthalten, mit denen Sie den Test durchführen möchten.
    2. Schicken Sie den Job durch den Workflow, und vergewissern Sie sich, dass an jede E-Mail-Adresse das richtige Dokument gesendet wird.
Wenn der Schritt EmailDocuments ein Dokument zum SMTP-Server sendet, legt er in der Dokumentmerkmaldatei für das Merkmal E-Mail erstellt den Wert Ja fest. Falls der Schritt kein Dokument sendet, legt er für das Merkmal den Wert Nein fest.
    Hinweis:
  • RICOH ProcessDirector erhält vom SMTP-Server keine Informationen über das Senden von E-Mails oder über deren erfolgreiche Zustellung bei Empfängern.

1.3.5.19.4 System für die Verwendung eines alternativen E-Mail-Servers einrichten

Sie können RICOH ProcessDirector so einrichten, dass ein alternativer E-Mail-Server anstatt des Standard-Servers zum Versenden von Jobs oder Dokumenten verwendet wird.
RICOH ProcessDirectorversendet E-Mails mithilfe von mehreren Mechanismen:
  • Benachrichtigungen

    E-Mails, die von Benachrichtigungen erstellt werden, müssen den Standard-E-Mail-Server verwenden.

  • Jobs

    Jobs oder Seiten aus Jobs werden mit dem Schritt SendEmail in einem Workflow gesendet.

  • Dokumente

    Sie müssen die Funktion "PDF-Dokumentunterstützung" installieren, um den Schritt EmailDocuments verwenden zu können. E-Mails mit angehängten Dokumenten werden durch einen Schritt EmailDocuments in einem Workflow erstellt.

E-Mails, die durch Workflows gesendet werden, können vertraulichere Daten enthalten oder umfangreicher sein (viele separate Dokumenten-E-Mails von einem großen Job). Durch das Angeben eines alternativen E-Mail-Servers können Sie diese Arten von E-Mails anders weiterleiten als die Benachrichtigungs-E-Mails.

So richten Sie das System für die Verwendung eines alternativen E-Mail-Servers ein:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Wählen Sie Einstellungen System aus, und blättern Sie zum Bereich E-Mail/SMTP.
  3. Geben Sie in das Feld Alternativer SMTP-Server die Adresse Ihres SMTP-Servers ein.
  4. Geben Sie in das Feld Alternativer SMTP-Port die Portnummer für den alternativen SMTP-Server ein. Überprüfen Sie dies mit Ihren Netzwerk-Administrator, um zu gewährleisten, dass dieser Port offen ist.
  5. Geben Sie in das Feld Alternativer SMTP-Benutzername den Benutzernamen ein, den RICOH ProcessDirector verwendet, wenn eine Anmeldung beim alternativen SMTP-Server erforderlich ist.
      Hinweis:
    • Sie haben unter Umständen mehrere Benutzernamen für Ihr SMTP-Konto, z. B. einen für den Administrator und einen nur für ausgehende E-Mails. Achten Sie darauf, den richtigen Benutzernamen für die Verwendung für ausgehende E-Mails zu wählen.
  6. Geben Sie in das Feld Alternatives SMTP-Kennwort das Passwort für den SMTP-Benutzernamen ein, den Sie darüber eingegeben haben.
  7. Optional: Je nach Art der Sicherheit, die der SMTP-Server verwendet, füllen Sie das entsprechende Feld für den Port aus, Alternativer E-Mail-SSL-Port oder Alternativer E-Mail-TLS-Port. Dieser Port wird dazu verwendet, eine sichere und verschlüsselte Verbindung zwischen dem alternativen SMTP-Server und RICOH ProcessDirector herzustellen. Überprüfen Sie dies mit Ihren Netzwerk-Administrator, um zu gewährleisten, dass dieser Port offen ist.
      Hinweis:
    • Abhängig davon, wie Ihr SMTP-Server eingerichtet ist, wird entweder ein SSL-Port, ein TLS-Port oder keiner der Ports verwendet. Ein SSL-Port und ein TLS-Port können nicht gleichzeitig verwendet werden. Überprüfen Sie die Einstellungen Ihres alternativen SMTP-Servers, um sicherzustellen, welcher Port verwendet wird.
  8. Klicken Sie auf SPEICHERN.

1.3.5.19.5 Fortschrittsaktualisierungen

Sie können die Schrittschablone SendEmail oder ein Benachrichtigungsobjekt verwenden, um Aktualisierungen bezüglich des Fortschritts von Jobs zu senden, während diese ihre Workflows durchlaufen.

Wenn Sie die Systemeinstellungen so konfigurieren, dass der primäre Server eine Verbindung zu einem SMTP-Server herstellen kann, können Sie den Schritt SendEmail zu Workflows hinzufügen oder ein Benachrichtigungsobjekt erstellen und diese so konfigurieren, dass E-Mails an eine oder mehrere E-Mail-Adresse(n) gesendet werden. Wenn der Job diesen Schritt erreicht oder ein bestimmtes Job- oder Druckereignis vorliegt, wird eine E-Mail an die angegebene E-Mail-Adresse gesendet.

Wenn Sie den Schritt zu einem Workflow hinzufügen, können Sie die Betreffzeile und den Text der Nachricht zur Aufnahme in die E-Mail angeben. Sie können Symbolformeln im Titel und in der Nachricht verwenden, sodass Sie für den Job spezifische Jobmerkmalswerte in diese Felder aufnehmen können.

So können Sie den Schritt SendEmail unmittelbar nach dem Schritt PrintJobs hinzufügen und eine E-Mail an den Kontrolleur der Endbearbeitung oder Buchbinderei senden, sodass dieser weiß, dass der Job nun bereitsteht.

Wenn Sie Service-Level-Agreements (SLAs) mit Ihren Kunden vereinbart haben, können Sie mehrere Schritte SendEmail zu einem Workflow für einen bestimmten Kunden hinzufügen. Bei jedem Schritt kann eine E-Mail an den Kunden gesendet werden, damit dieser weiß, wann der Job zum Drucken bereitstand und wann das Drucken und das Kuvertieren abgeschlossen war.

Wenn Sie ein Benachrichtigungsobjekt hinzufügen, können Sie den Betreff, den Nachrichteninhalt, der in der E-Mail enthalten sein soll, das Ereignis, welches das System zum Senden der Benachrichtigungen veranlasst, und die Bedingungen, die den Zeitpunkt des Ausgangs der E-Mail-Benachrichtigung festlegen, bestimmen.

Beispielsweise können Sie festlegen, dass ein Benachrichtigungsobjekt kontrolliert, ob ein Drucker in den Status Eingriff erforderlich gesetzt wurde, und eine E-Mail-Benachrichtigung an eine Gruppe sendet, wenn das Druckerproblem zwischen 8:00 und 12:00 Uhr auftritt. Sie können ein weiteres Benachrichtigungsobjekt festlegen, das dieselbe E-Mail an einen anderen Benutzer sendet, wenn das Druckerproblem nach 12:00 Uhr auftritt.

    Hinweis:
  • In dem Schritt SendEmail wird nur dann eine E-Mail gesendet, wenn der Job den Schritt erreicht. Wenn die Jobverarbeitung aufgrund eines Fehlers gestoppt wird, werden keine Benachrichtigungen gesendet.
  • Ein Benachrichtigungsobjekt sendet nur dann eine E-Mail, wenn ein bestimmtes Ereignis auftritt und alle für die Benachrichtigung festgelegten Bedingungen erfüllt sind.
  • Sie können einen alternativen SMTP-Server verwenden, wenn die Alternativen SMTP-Merkmale festgelegt wurden und das Merkmal SMTP-Servertyp für den Schritt SendEmail auf Alternativ gesetzt ist. Alle Benachrichtigungen werden jedoch über den Standard-SMTP-Server versendet.

1.3.5.20 Benachrichtigungen

Sie können diese Arten von Benachrichtigungen konfigurieren und die Kopierfunktion verwenden, um weitere Benachrichtigungen zu erstellen.

1.3.5.20.1 E-Mail-Benachrichtigungen

Sie können E-Mail-Benachrichtigungen einrichten. Führen Sie dazu die in diesem Abschnitt beschriebenen Schritte aus.

Nach Abschluss der Erstkonfiguration sollten Sie Ihre E-Mail-Benachrichtigungen testen, um sicherzustellen, dass sie wie erwartet funktionieren.

1.3.5.20.1.1 Ihre E-Mail-Adresse ändern

Im RICOH ProcessDirector-System definierte Benutzer können Ihre eigenen E-Mail-Adressen ändern.
So ändern Sie Ihre E-Mail-Adresse:
  1. Klicken Sie auf das Benutzersymbol in der rechten oberen Ecke, und wählen Sie Einstellungen aus.
  2. Geben Sie die E-Mail-Adresse ein, unter der Sie Benachrichtigungen im Feld E-Mail-Adresse empfangen möchten.
    Der Wert muss mit dem Format einer gültigen E-Mail-Adresse übereinstimmen: username@mycompany.com
  3. Klicken Sie auf OK.

1.3.5.20.1.2 E-Mail-Benachrichtigungen konfigurieren

Sie können RICOH ProcessDirector so konfigurieren, dass Benutzer benachrichtigt werden, wenn ein bestimmtes Eingabeeinheits-, Drucker- oder Jobereignis eintritt.
So konfigurieren Sie eine E-Mail-Benachrichtigung:
  1. Es muss ein E-Mail-Server installiert und so konfiguriert sein, dass RICOH ProcessDirector E-Mails über diesen Server senden kann.
    Alle Benachrichtigungen nutzen ausschließlich den Standard-SMTP-Server. Den alternative SMTP-Server können Sie nicht nutzen.
  2. Stellen Sie sicher, dass für jeden Benutzer, der die Benachrichtigung erhalten soll, eine E-Mail-Adresse auf dessen Seite Notizbuch für Benutzermerkmale angegeben ist.
  3. Erstellen Sie ein oder mehrere Benachrichtigungsobjekt, eins für jeden Ereignistyp, über den Sie benachrichtigt werden wollen.
  4. Wenn Sie ein Benachrichtigungsobjekt erstellt haben, können Sie eine Test-E-Mail senden.
    So senden Sie eine Test-E-Mail:
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
    2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Objekte Benachrichtigungen.
    3. Wählen Sie das Benachrichtigungsobjekt aus, das Sie testen wollen.
    4. Klicken Sie auf Aktionen Test-E-Mail senden.
        Hinweis:
      • Für die Test-E-Mail steht TEST in der Betreffzeile, um anzuzeigen, dass es sich um eine Test-E-Mail handelt. Sie hat Platzhalter im Betreff- und Nachrichtentext für die von Ihnen angegebenen Einfügungen, z. B. Eingabeeinheits-, Drucker- oder Jobname.
  5. Wenn der Test erfolgreich war, aktivieren Sie das Benachrichtigungsobjekt.

1.3.5.20.1.3 E-Mail-Benachrichtigungen erstellen

Sie können Benachrichtigungen verwenden, um E-Mails an ausgewählte Benutzer zu versenden, wenn bestimmte Eingabeeinheits-, Job- oder Druckerereignisse auftreten. Sie können eine E-Mail-Benachrichtigung für jede Kombination aus Ereignis und Empfänger erstellen. Beispielsweise können Sie eine Benachrichtigung erstellen, um E-Mails an die Bediener der ersten Schicht zu senden, wenn ein Drucker in einen Fehlerstatus versetzt wird, und eine leicht abgeänderte Benachrichtigung an die Bediener der zweiten Schicht, wenn dasselbe Druckerereignis auftritt.
So erstellen Sie E-Mail-Benachrichtigungen:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Objekte Benachrichtigungen.
  3. Klicken Sie auf Hinzufügen E-Mail.
  4. Geben Sie einen Namen für die Benachrichtigung ein.
  5. Wählen Sie den Objekttyp aus, der beobachtet werden soll.
    Sie können nur einen Typ aus Ereignistyp für jede Benachrichtigung verwenden.
  6. Geben Sie im Feld Empfängeradresse die E-Mail-Adressen oder den Namen einer RICOH ProcessDirector-Benutzergruppe ein, die diese Benachrichtigungs-E-Mail erhalten soll.
  7. Geben Sie im Feld Betreffzeile den jeweiligen Betreff für die Benachrichtigungs-E-Mail ein.
  8. Geben Sie im Feld Nachricht die Mitteilung ein, die an die Benutzer gesendet wird.
      Hinweis:
    • In den Feldern Betreffzeile und Nachricht können variable Informationen mithilfe von Symbolschreibweise eingefügt werden, z. B. ${Printer.ID}.
  9. Optional: Geben Sie die maximale Anzahl an Nachrichten an, die in dem von Ihnen angegebenen Zeitraum gesendet werden.
  10. Optional: Geben Sie an, dass Sie das Eingabeeinheits-, Drucker- oder Auftragsprotokoll anhängen möchten.
  11. Auf der Registerkarte Ereignis:
    1. Wählen Sie das Merkmal, die Aktion und den Wert aus, die überwacht werden sollen.
    2. Zur Definition eines weiteren Ereignisses klicken Sie rechts von einem Ereignis auf +.
    3. Zum Löschen eines Ereignisses klicken Sie rechts von einem Ereignis, das Sie löschen wollen, auf -.
  12. Auf der Registerkarte Bedingungen:
    1. Wählen Sie das Merkmal und den Wert aus, die erfüllt sein müssen, bevor eine Benachrichtigung versendet werden kann.
    2. Zur Definition einer weiteren Bedingung klicken Sie rechts von einem Ereignis auf +.
      Wählen Sie Beliebig, Alle oder Benutzerdefiniert, um anzugeben, wie diese Bedingungen kombiniert werden sollen.
    3. Zum Löschen einer Bedingung klicken Sie rechts von einer Bedingung, die Sie löschen wollen, auf -.
  13. Klicken Sie auf OK.
Beispiel
Eine Benachrichtigung, die Mitglieder der Supervisor-Gruppe benachrichtigt, wenn ein Job im PDF- oder Abrechnungs-Workflow in einen Fehlerstatus versetzt wird

Für die Registerkarte Allgemein:

  • Der Ereignistyp ist Job.
  • Die Empfängeradresse ist Supervisor.
  • Die Betreffzeile lautet Problem mit Job.
  • Für Protokoll anhängen ist Ja festgelegt, um das Jobprotokoll zu senden.
  • Die Nachricht lautet Bei Job ${Job.Name} in Workflow ${Job.JobType} ist ein Fehler aufgetreten.
      Hinweis:
    • In der E-Mail-Nachricht werden die beiden Symbolreferenzen mit dem Jobnamen und dem Workflow des fehlerhaften Jobs ausgefüllt.

Für die Registerkarte Ereignis:

  • Das Merkmal ist Jobstatus.
  • Die Aktion ist Ändert sich zu.
  • Der Wert lautet Fehler.

Für die Registerkarte Bedingungen:

  • Es wird Beliebig ausgewählt.
  • Das erste Merkmal ist Untergeordneter Jobtyp.
  • Der Vergleich ist =.
  • Der Wert lautet PDF.
  • Das zweite Merkmal ist Untergeordneter Jobtyp.
  • Der Vergleich ist =.
  • Der Wert lautet Abrechnung.

Um den Unterschied bei der Platzierung der Klammern zu verstehen, hier ein Beispiel:

  1. Eingabedatenstrom = PDF
  2. Eingabedatenstrom = Postscript
  3. Angeforderter Drucker = Ricoh901C

Wenn Sie ( 1 OR 2 ) AND 3 für die Kombinationsregeln angeben, sind die Bedingungen in den folgenden Fällen erfüllt:

  • Der Eingabedatenstrom ist PDF, und der angeforderte Drucker ist Ricoh 901C.
  • Der Eingabedatenstrom ist Postscript, und der angeforderte Drucker ist Ricoh 901C.

Wenn Sie 1 OR ( 2 AND 3 ) angeben, sind die Bedingungen in den folgenden Fällen erfüllt:

  • Der Eingabedatenstrom ist PDF. Es kann ein beliebiger Drucker angefordert werden.
  • Der Eingabedatenstrom ist Postscript, und der angeforderte Drucker ist Ricoh 901C.

1.3.5.20.2 Benachrichtigungen zu Verlaufsdatensätzen

Sie können Verlaufssatzbenachrichtigungen konfigurieren, indem Sie die in diesem Abschnitt beschriebenen Aufgaben ausführen.

Nach Abschluss der Erstkonfiguration sollten Sie die Verlaufssatzbenachrichtigungen testen, um sicherzustellen, dass sie wie erwartet funktionieren.

1.3.5.20.2.1 Verlaufssatzbenachrichtigungen definieren

Sie können Benachrichtigungen dazu verwenden, Sätze zu erstellen, die als Bestandteil des Jobverlaufs gespeichert werden. Sie können Verlaufssatzbenachrichtigungen definieren, um Zeitmarken von Jobstatusänderungen zu erfassen, wenn der Job in seinem Workflow verarbeitet wird.
So definieren Sie eine Verlaufssatzbenachrichtigung:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Objekte Benachrichtigungen.
  3. Klicken Sie auf Hinzufügen Verlaufsdatensatz.
  4. Geben Sie auf der Registerkarte "Allgemein" einen Namen für die Benachrichtigung ein.
  5. Auf der Registerkarte Ereignis:
    1. Wählen Sie das Merkmal, die Aktion und den Wert aus, die überwacht werden sollen.
      Verlaufssatzbenachrichtigungen können nur das Merkmal Aktueller Jobstatus überwachen.
    2. Klicken Sie zum Definieren eines weiteren Ereignisses auf das Pluszeichen () rechts neben einem Ereignis. Ereignisse werden mit einem OR kombiniert, damit ein Verlaufssatz geschrieben wird, wenn eins der Ereignisse eintritt.
    3. Klicken Sie zum Löschen eines Ereignisses auf das Minuszeichen () rechts neben dem Ereignis, das Sie löschen möchten.
  6. Auf der Registerkarte Bedingungen:
    1. Wählen Sie das Merkmal und den Wert aus, die erfüllt werden müssen, bevor ein Verlaufssatz aufgezeichnet wird.
    2. Klicken Sie zum Definieren einer weiteren Bedingung auf das Pluszeichen () rechts neben einer Bedingung.
      Wählen Sie Beliebig, Alle oder Benutzerdefiniert, um anzugeben, wie diese Bedingungen kombiniert werden sollen.
    3. Klicken Sie zum Löschen einer Bedingung auf das Minuszeichen () rechts neben der Bedingung, die Sie löschen möchten.
  7. Klicken Sie auf OK.

1.3.5.20.3 Web-Service-Benachrichtigungen

Sie können REST- und SOAP-Web-Service-Benachrichtigungen konfigurieren.

1.3.5.20.3.1 Vorbereitung zum Senden des Status an REST-Web-Services

Sie können Benachrichtigungsobjekte verwenden, um einen Status an einen REST-Web-Service für eine Anwendung zu senden. Beispielsweise können Sie ein Benachrichtigungsobjekt zur Beobachtung erstellen, wenn ein Job in den Schritt RetainCompletedJobs in einem Workflow gelangt, der Aufträge verarbeitet. Wenn dieses Ereignis eintritt, kann das Benachrichtigungsobjekt die Anwendungsinformationen über den Job, z. B. die Bestellnummer und den Namen des Kunden, senden.
Vorbereitung zum Senden des Status zu REST-Web-Services:
  1. Lernen Sie die Voraussetzungen für die Kommunikation mit dem REST-Web-Service für die Anwendung:
    • Die Werte für die Authentifizierung bei der Anwendung
    • Die Werte für die Abfrage von Daten vom REST-Web-Service
    • Das Format der Daten, die in der Antwort geliefert werden

    Nähere Informationen finden Sie in der Dokumentation zur Anwendung, oder wenden Sie sich an das Unternehmen, das die Anwendung hostet.

  2. Zur Vorbereitung von RICOH ProcessDirector auf die Kommunikation mit der Anwendung gehen Sie wie folgt vor:
    • Wenn die Anwendung ein Sicherheitszertifikat verlangt, installieren Sie das Zertifikat auf dem primären RICOH ProcessDirector-Computer.
    • Wenn Ihre Umgebung einen Proxyserver für die Kommunikation mit Web-Services verlangt, richten Sie das Systems hierfür ein.

    Weitere Informationen finden Sie in den entsprechenden Aufgaben.

  3. Führen Sie einen manuellen Test zur Authentifizierung bei der Anwendung durch, bei dem eine Antwort vom REST-Web-Service verlangt wird. Überprüfen Sie, ob die Web-Service die gewünschte Antwort zurückgibt.
    Viele Browser haben Plug-Ins, wie Boomerang für Google Chrome, die Web-Service-Aufrufe zu REST-Clients testen.
  4. Treffen Sie eine Entscheidung zu dem Ereignis, das die Benachrichtigung auslösen soll, und zu den Bedingungen, die bestimmen, wann die Benachrichtigung den Web-Service aufruft.
    Wenn Sie eine Benachrichtigung für ein Ereignis senden möchten, das nur auftritt, wenn ein bestimmter Workflow einen Job verarbeitet, geben Sie diesen Workflow als eine Bedingung an.
  5. Definieren Sie eine REST-Web-Service-Benachrichtigung:
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
    2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Objekte Benachrichtigungen.
    3. Klicken Sie auf Hinzufügen REST-Web-Service-Benachrichtigung.
    Als Alternative können Sie die mitgelieferte REST-Web-Service-Benachrichtigung RestfulWebServiceSampleNotify kopieren.
  6. Geben Sie auf der Registerkarte Allgemein einen Namen für die Benachrichtigung ein.
  7. Auf der Registerkarte Anforderung:
    1. Setzen Sie das Merkmal Anfrage-URL auf die URL des Web-Service, den Sie benachrichtigen möchten.
    2. Setzen Sie das Merkmal Methode anfordern auf den vom Web-Service geforderten Wert.
    3. Geben Sie für den Wert des Merkmals Nutzlast anfordern den Text der Web-Service-Anforderung ein, die die Eingabeeinheit an die Anwendung übermittelt.
      In diesem XML-Beispiel enthalten die Nutzdaten zwei XML-Elemente: <Token> und <OrderNumber>.

      <Token>${WSNotification.WebService.Credential}</Token> <OrderNumber>${Job.Info.attr1}</OrderNumber>

      Der Wert für jedes Element ist ein RICOH ProcessDirector-Symbol mit einem Merkmal. Wenn Sie für die Authentifizierung bei der Anwendung einen Web-Service verwenden, schließen Sie das Merkmal WSNotification.WebService.Credential in einem Symbol ein. Ersetzen Sie das andere Element und Merkmal mit den Elementen und Merkmalen, die Sie an die Anwendung senden möchten. Die Benachrichtigung löst die Symbole auf, wenn es den Status an den REST-Web-Service sendet.

    4. Legen Sie die Werte für die Merkmale Anforderungsheader und Parameter anfordern nach Bedarf fest.
      Jedes Header-Feld bzw. jeder Parameter ist ein Schlüsselwort-/Wertepaar. Jedes Paar muss auf einer separaten Zeile stehen und mit einem Doppelpunkt (:) oder Gleichheitszeichen (=) getrennt sein.

      Das Schlüsselwort und der Wert können mehrere Wörter sein. RICOH ProcessDirector verwendet das erste Semikolon oder Gleichheitszeichen auf jeder Zeile, um die Wörter in das Schlüsselwort-/Wertepaar aufzuteilen.

      Dieses Beispiel enthält drei Parameter: token, orderNumber und customerName. Der Wert jedes Schlüsselworts ist ein RICOH ProcessDirector-Symbol. Jedes Symbol enthält eines der folgenden Merkmale: WSNotification.WebService.Credential, Job.Info.Attr1 und Job.CustomerName.

      token:${WSNotification.WebService.Credential orderNumber} :${Job.Info.Attr1} customerName:${Job.CustomerName}

      Die Eingabeeinheit löst die Symbole auf, wenn es den Status an den REST-Web-Service sendet.

    5. Wenn in Ihrer Umgebung ein Proxyserver mit Web-Services kommunizieren muss, legen Sie das Merkmal Proxy verwenden auf den richtigen Proxyserver fest.
  8. Legen Sie auf der Registerkarte Authentifizierung die Werte zur Authentifizierung bei der Anwendung fest.
    Weitere Informationen finden Sie in der entsprechenden Aufgabe über die Authentifizierung bei einem REST-Web-Service.

    Wenn die Anwendung keine Authentifizierung erfordert, lassen Sie alle Authentifizierungsmerkmale leer.

  9. Auf der Registerkarte Ereignis:
    1. Wählen Sie den Objekttyp aus, der beobachtet werden soll.
    2. Wählen Sie das Merkmal, die Aktion und den Wert aus, die überwacht werden sollen.
    3. Zur Definition eines weiteren Ereignisses klicken Sie rechts von einem Ereignis auf +.
    4. Zum Löschen eines Ereignisses klicken Sie rechts von einem Ereignis, das Sie löschen wollen, auf -.
    Um beispielsweise eine Benachrichtigung senden, wenn sich der Status eines Jobs in Gehalten ändert, wählen Sie Aktueller Jobstatus, Änderung zu, und Gehalten.
  10. Auf der Registerkarte Bedingungen:
    1. Wählen Sie das Merkmal und den Wert aus, die erfüllt sein müssen, bevor eine Benachrichtigung versendet werden kann.
    2. Zur Definition einer weiteren Bedingung klicken Sie rechts von einem Ereignis auf +.
      Zur Festlegung der Art und Weise, wie die Bedingungen kombiniert werden, wählen Sie Beliebig, Alle oder Benutzerdefiniert.
    3. Zum Löschen einer Bedingung klicken Sie rechts von einer Bedingung, die Sie löschen wollen, auf -.
    Um beispielsweise eine Benachrichtigung nur zu senden, wenn sich ein untergeordneter Job im Workflow ProcessWebOrders befindet, legen Sie zwei Bedingungen fest:
    • Workflow = ProcessWebOrders
    • Jobnummer gleich*.*

    Um die Bedingungen nur anzuwenden, wenn ein Job beide erfüllt, wählen Sie Alle.

  11. Klicken Sie auf OK, wenn Sie fertig sind.

Wenn Sie die Einrichtung Ihrer Eingabeeinheiten, Benachrichtigungen und Workflows abgeschlossen haben, testen Sie den Datenaustausch zwischen RICOH ProcessDirector und der Anwendung.

Beispiel

Überprüfen Sie die mitgelieferte REST-Web-Service-Benachrichtigung RestfulWebServiceSampleNotify.

1.3.5.20.3.2 Vorbereitung zum Senden des Status an einen SOAP-Web-Service

Sie können Benachrichtigungsobjekte verwenden, um einen Status an einen SOAP-Web-Service für eine Anwendung zu senden. Beispielsweise können Sie ein Benachrichtigungsobjekt zur Beobachtung erstellen, wenn ein Job in den Schritt RetainCompletedJobs in einem Workflow gelangt, der Aufträge verarbeitet. Wenn dieses Ereignis eintritt, kann das Benachrichtigungsobjekt die Anwendungsinformationen über den Job, z. B. die Bestellnummer und den Namen des Kunden, senden.
Vorbereitung zum Senden eines Status an einen SOAP-Web-Service:
  1. Lernen Sie die Voraussetzungen für die Kommunikation mit dem SOAP-Web-Service für die Anwendung:
    • Die Werte für die Authentifizierung bei der Anwendung
    • Die Werte für die Anforderung von Daten vom SOAP-Web-Service
    • Das Format der Daten, die in der Antwort geliefert werden

    Nähere Informationen finden Sie in der Dokumentation zur Anwendung, oder wenden Sie sich an das Unternehmen, das die Anwendung hostet.

  2. Zur Vorbereitung von RICOH ProcessDirector auf die Kommunikation mit der Anwendung gehen Sie wie folgt vor:
    • Wenn die Anwendung ein Sicherheitszertifikat verlangt, installieren Sie das Zertifikat auf dem primären RICOH ProcessDirector-Computer.
    • Wenn Ihre Umgebung einen Proxyserver für die Kommunikation mit Web-Services verlangt, richten Sie das Systems hierfür ein.
    • Importieren Sie WSDL-Dateien für alle Web-Services, die Sie aufrufen möchten.

      RICOH ProcessDirector erstellt SOAP-Anforderungsobjekte aus SOAP-Vorgängen in der WSDL-Datei. Geben Sie ein Präfix an, das RICOH ProcessDirector beim Erstellen der Objekte den Namen der SOAP-Vorgänge hinzufügt. Ein SOAP-Anforderungsobjekt ermöglicht es RICOH ProcessDirector, die SOAP-Version und andere Informationen zu ermitteln, die erforderlich sind, um einen richtigen Aufruf an den Web-Service zu senden.

    Weitere Informationen finden Sie in den entsprechenden Aufgaben.

  3. Führen Sie einen manuellen Test zur Authentifizierung bei der Anwendung und Anforderung einer Antwort vom SOAP-Web-Service durch. Überprüfen Sie, ob die Web-Service die gewünschte Antwort zurückgibt.
    Viele Browser haben Plug-ins wie Boomerang für Google Chrome, die Web-Service-Aufrufe zu SOAP-Clients testen.
  4. Treffen Sie eine Entscheidung zu dem Ereignis, das die Benachrichtigung auslösen soll, und zu den Bedingungen, die bestimmen, wann die Benachrichtigung den Web-Service aufruft.
    Wenn Sie eine Benachrichtigung für ein Ereignis senden möchten, das nur auftritt, wenn ein bestimmter Workflow einen Job verarbeitet, geben Sie diesen Workflow als eine Bedingung an.
  5. Definieren Sie eine SOAP-Web-Service-Benachrichtigung:
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
    2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Objekte Benachrichtigungen.
    3. Klicken Sie auf Hinzufügen SOAP-Web-Service-Benachrichtigung.
  6. Geben Sie auf der Registerkarte Allgemein einen Namen für die Benachrichtigung ein.
  7. Auf der Registerkarte Anforderung:
    1. Setzen Sie das Merkmal Anfrage-URL auf die URL des Web-Service, den Sie benachrichtigen möchten.
    2. Geben Sie für den Wert des Merkmals Nutzlast anfordern den Text der Web-Service-Anforderung ein, den die Benachrichtigung an die Anwendung übermittelt.
      In diesem Beispiel enthalten die Nutzdaten zwei XML-Elemente: <Token> und <OrderNumber>.

      <Token>${WS.Notification.WebService.Credential}</Token> <OrderNumber>${Job.Info.Attr1}</OrderNumber>

      Der Wert für jedes Element ist ein RICOH ProcessDirector-Symbol mit einem Merkmal. Wenn Sie für die Authentifizierung bei der Anwendung einen Web-Service verwenden, schließen Sie das Merkmal WSNotification.WebService.Credential in einem Symbol ein. Ersetzen Sie das andere Element und Merkmal mit den Elementen und Merkmalen, die Sie an die Anwendung senden möchten. Die Benachrichtigung löst die Symbole auf, wenn sie den Status an den SOAP-Web-Service sendet.

    3. Setzen Sie das Merkmal SOAP-Anforderung auf die SOAP-Anforderung, die RICOH ProcessDirector erstellt hatte, als Sie die WSDL-Datei importiert haben.
      Beispiel: Sie möchten die SOAP-Anforderung CloseoutOrderByNumber verwenden. Sie haben den Namen der SOAP-Anforderungen PrintShop vorangestellt, als Sie diese importiert haben. Wählen Sie PrintShop-CloseoutOrderByNumber.
    4. Wenn in Ihrer Umgebung ein Proxyserver mit Web-Services kommunizieren muss, legen Sie das Merkmal Proxy verwenden auf den richtigen Proxyserver fest.
  8. Legen Sie auf der Registerkarte Authentifizierung die Werte zur Authentifizierung bei der Anwendung fest.
    Weitere Informationen finden Sie in der entsprechenden Aufgabe über die Authentifizierung bei einem SOAP-Web-Service.

    Wenn die Anwendung keine Authentifizierung erfordert, lassen Sie alle Authentifizierungsmerkmale leer.

  9. Auf der Registerkarte Ereignis:
    1. Wählen Sie den Objekttyp aus, der beobachtet werden soll.
    2. Wählen Sie das Merkmal, die Aktion und den Wert aus, die überwacht werden sollen.
    3. Zur Definition eines weiteren Ereignisses klicken Sie rechts von einem Ereignis auf +.
    4. Zum Löschen eines Ereignisses klicken Sie rechts von einem Ereignis, das Sie löschen wollen, auf -.
    Um beispielsweise eine Benachrichtigung senden, wenn sich der Status eines Jobs in Gehalten ändert, wählen Sie Aktueller Jobstatus, Änderung zu, und Gehalten.
  10. Auf der Registerkarte Bedingungen:
    1. Wählen Sie das Merkmal und den Wert aus, die erfüllt sein müssen, bevor eine Benachrichtigung versendet werden kann.
    2. Zur Definition einer weiteren Bedingung klicken Sie rechts von einem Ereignis auf +.
      Zur Festlegung der Art und Weise, wie die Bedingungen kombiniert werden, wählen Sie Beliebig, Alle oder Benutzerdefiniert.
    3. Zum Löschen einer Bedingung klicken Sie rechts von einer Bedingung, die Sie löschen wollen, auf -.
    Um beispielsweise eine Benachrichtigung nur zu senden, wenn sich ein untergeordneter Job im Workflow ProcessWebOrders befindet, legen Sie zwei Bedingungen fest:
    • Workflow = ProcessWebOrders
    • Jobnummer gleich*.*

    Um die Bedingungen nur anzuwenden, wenn ein Job beide erfüllt, wählen Sie Alle.

  11. Klicken Sie auf OK, wenn Sie fertig sind.

Wenn Sie die Einrichtung Ihrer Eingabeeinheiten, Benachrichtigungen und Workflows abgeschlossen haben, testen Sie den Datenaustausch zwischen RICOH ProcessDirector und der Anwendung.

Beispiel

Die mitgelieferte REST-Web-Service-Benachrichtigung RestfulWebServiceSampleNorify ist vergleichbar mit einer SOAP-Web-Service-Benachrichtigung. Die MarcomCentral Connect-Funktion beinhaltet eine mitgelieferte SOAP-Web-Service-Benachrichtigung.

1.3.5.20.4 Benachrichtigungsobjekte kopieren

Sie können eine Benachrichtigung kopieren, um sie als Schablone für die Erstellung einer anderen Benachrichtigung zu verwenden. Durch das Kopieren von Benachrichtigungen können Sie Zeit sparen, insbesondere dann, wenn Sie mehrere Benachrichtigungen mit ähnlichen Merkmalen erstellen müssen.
So kopieren Sie eine Benachrichtigung:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Objekte Benachrichtigungen.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Namen des Benachrichtigungsobjekts, das Sie kopieren möchten, und wählen Sie Kopieren aus.
  4. Geben Sie die Merkmale ein.
  5. Klicken Sie auf OK.

1.3.5.21 Steuerdatei für Jobprüfinformationen konfigurieren

RICOH ProcessDirector erstellt Prüflistendateien, die Informationen zu einem bestimmten Job enthalten, wenn der Job aus dem System gelöscht wird. Über Steuerdateien, die die RICOH ProcessDirector-Symbolschreibweise verwenden, werden die Werte ermittelt, die RICOH ProcessDirector in die Prüflistendateien für einen Job schreibt.
Gehen Sie wie folgt vor, um Steuerdateien für Jobprüfinformationen zu konfigurieren:
  1. Melden Sie sich bei Windows als der Benutzer an, der RICOH ProcessDirector installiert hat.
  2. Wechseln Sie zu C:\aiw\aiw1\samples\audit\.
  3. Kopieren Sie die Steuerdatei, die Sie ändern wollen, in das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files\audit\.
  4. Benutzen Sie einen Editor (beispielsweise vi), um die Steuerdatei zu öffnen, deren Inhalt angezeigt oder geändert werden soll:
    Prüfsteuerdatei für Jobs Zweck
    job_info_properties.cfg Definiert den Inhalt der Prüflistendatei jobnumber.yy-mm-dd_hh-mm-ss.job_info_properties.cfg.csv in dem Verzeichnis C:\aiw\aiw1\audit\Job. Wenn die AFP-Unterstützung installiert ist, zeichnet JCL Informationen zu Jobs auf, die über Download for z/OS oder AFP Download Plus gesendet wurden.
    job_properties.cfg Definiert den Inhalt der Prüflistendatei jobnumber.yy-mm-dd_hh-mm-ss.job_properties.cfg.csv. Zeichnet Basisjobinformationen für alle Jobs auf.
    line2afp_properties.cfg Definiert den Inhalt der Prüflistendatei jobnumber.yy-mm-dd_hh-mm-ss.line2afp_properties.cfg.csv. Zeichnet Informationen speziell zu Jobs auf, deren Workflow einen Schritt enthält, der die Umwandlung line2afp benutzt, um den Job in das AFP-Format umzuwandeln. Diese Datei wird von der Funktion "AFP-Unterstützung" bereitgestellt.
    print_properties.cfg Definiert den Inhalt der Prüflistendatei jobnumber.yy-mm-dd_hh-mm-ss.print_properties.cfg.csv. Zeichnet Informationen speziell zu Jobs auf, deren Workflow einen Druckschritt enthält.
    transform_properties.cfg Definiert den Inhalt der Prüflistendatei jobnumber.yy-mm-dd_hh-mm-ss.transform_properties.cfg. Zeichnet Verarbeitungsinformationen speziell zu Jobs auf, deren Workflow einen Schritt enthält, der ein Datenumwandlungsprogramm aufruft.
  5. Überprüfen Sie die in der Steuerdatei angegebenen Merkmale, und fügen Sie je nach Bedarf Merkmale hinzu oder löschen Sie Merkmale. Geben Sie die Merkmale zunächst anhand ihres RICOH ProcessDirector-Datenbanknamens in einer durch Kommas getrennten Zeichenfolge an. Die zweite Zeichenfolge, die die Jobmerkmale wiederholt und Anführungszeichen enthält, begrenzt die durch Kommas getrennte Wertezeichenfolge in der erstellten Prüflistendatei. Nachfolgend werden Beispiele für die Zeichenfolgenformate in der Datei job_properties.cfg und die Anzeige der Prüfinformationen in der erstellten Prüflistendatei jobnumber.yy-mm-dd_hh-mm-ss.job_properties.cfg.csv gezeigt:
    Job.ID,Job.CustomerName,Job.Description
    "Job.ID","Job.CustomerName","Job.Description"
    
    Job.ID,Job.CustomerName,Job.Description
    "10000021.8","IBM","Monthly workload statistics"
  6. Speichern Sie die geänderte Datei in das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files\audit\, und schließen Sie die Datei.
  7. Damit keine Prüflistendatei geschrieben wird, löschen Sie die entsprechende Steuerdatei aus dem Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files\audit\.

1.3.5.22 Netzlaufwerke zuordnen

Wenn Sie Programme, Daten oder Ressourcen auf einem anderen als dem Computer, auf dem RICOH ProcessDirector installiert ist, speichern, müssen Sie dem Computer ein Verzeichnis als Netzwerklaufwerk zuordnen, sodass RICOH ProcessDirector darauf zugreifen kann.
    Hinweis:
  • Auf jedem Windows-System, das eine Verbindung zum freigegebenen Verzeichnis herstellt, müssen Sie die Datei C:\aiw\aiw1\bin\mountaiwdata_sample.bat speichern und bearbeiten. Nehmen Sie die erforderlichen Änderungen an der Datei vor, und speichern Sie diese in C:\aiw\aiw1\bin\mountDrives.bat, um das gemeinsam genutzte Verzeichnis als Netzlaufwerk abzubilden, sobald RICOH ProcessDirector startet.

RICOH ProcessDirector muss möglicherweise über ein zugeordnetes Netzwerklaufwerk darauf zugreifen:

  • Die Ordnerposition und Bereitstellungsposition für Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck"
  • Externe Programme
  • Druckressourcen: zum Beispiel Fonts und Formdefs
  • Von Kuvertiereinheiten-Features verwendete Dateien

      Hinweis:
    • Um auf das Dateisystem eines Kuvertiereinheiten-Controllers zuzugreifen, müssen Sie das gemeinsam genutzte Laufwerk über den Kuvertiereinheiten-Controller statt über den primären Computer einrichten. Ausführliche Informationen finden Sie im Inserter-Feature Information Center.

So ordnen Sie ein Netzwerklaufwerk zu:
  1. Gehen Sie zum Verzeichnis C:\aiw\aiw1\bin auf dem primären Server.
  2. Suchen Sie die Datei mountaipdata_sample.bat, und erstellen Sie eine Kopie von dieser Datei.
  3. Benennen Sie die Kopie der Datei um: mountDrives.bat
  4. Öffnen Sie die Datei mountDrives.bat in einem Texteditor.
  5. Fügen Sie eine Zeile folgendermaßen hinzu:
    net use drive: \\hostname\sharename password /user:hostname\Administrator /persistent:yes
    Laufwerk
    Der Buchstabe, den Sie dem Laufwerk zuweisen möchten.
    host-name
    Der Hostname oder die IP-Adresse des Remote-Computers.
    sharename
    Der Name des gemeinsam genutzten Ordners.
    Kennwort
    Das Kennwort, das Sie zum Zugriff auf den gemeinsam genutzten Ordner benötigen.
    /persistent:yes
    Das Laufwerk sollte immer dann zugeordnet werden, wenn der RICOH ProcessDirector-Systembenutzer sich anmeldet, d. h., immer wenn RICOH ProcessDirector gestartet wird.
  6. Speichern Sie die Datei und schließen Sie sie.
Die Datei mountDrives.bat wird bezeichnet, um Netzwerklaufwerke zuzuordnen, wenn RICOH ProcessDirector gestartet wird.

1.3.5.23 Konfigurieren, um Jobs an Ultimate Impostrip® zu senden

Um Jobs an Ultimate Impostrip® zu senden, müssen Sie das Ultimate Impostrip®-Programm, den primären Computer und einige Systemeinstellungen konfigurieren und dann die Schrittvorlage RunImpostripOnJob optimieren und einem Workflow hinzufügen.
    Hinweis:
  • Wenn Ultimate Impostrip® auf einem Windows-Computer installiert ist, auf dem eine andere Sprache als Englisch ausgeführt wird, installieren Sie Ultimate Impostrip® nicht im Standardinstallationsverzeichnis. Das Programm funktioniert mit dem nicht-englischen Standardinstallationspfad nicht ordnungsgemäß. Empfohlen wird, Ultimate Impostrip® in C:\ImpostripOnDemand auf nicht-englischen Windows-Computern zu installieren.

So konfigurieren Sie, um Jobs an Ultimate Impostrip® zu senden:

  • Konfigurieren Sie Ultimate Impostrip®.
    1. Melden Sie sich an dem Computer an, auf dem Ultimate Impostrip® installiert ist, und starten Sie die Anwendung.
    2. Deaktivieren Sie im Abschnitt XML-Konfigurator die Option Ersten Dateinamen als Ausgabenamen für XML-Umleitungsjob verwenden (wenn sie verfügbar ist), und wählen Sie XML-Ticket-Eingabeordner aktivieren aus. Klicken Sie anschließend auf OK oder SPEICHERN.
    3. Definieren Sie im Abschnitt Ordner für Sofortdruck, Optionen für das Ausschießen für alle Ordner für Sofortdruck, die von RICOH ProcessDirector verwendet werden sollen.
    4. Wählen Sie den Ordner für Sofortdruck aus, den Sie konfigurieren möchten, und suchen Sie den Abschnitt Ausgabe.
    5. Stellen Sie sicher, dass PDF oder PDF-Ausgabe ausgewählt ist, und klicken Sie auf Speichern.
    6. Wiederholen Sie die beiden vorherigen Schritte für alle Ordner für den Sofortdruck, die von RICOH ProcessDirector verwendet werden sollen.
  • Wenn Ultimate Impostrip® nicht auf dem Primärcomputer installiert ist:
    1. Geben Sie auf dem Windows-Computer, auf dem Ultimate Impostrip® installiert ist, den Ordner frei, in dem Ultimate Impostrip® installiert ist.
      Auf einem englischen System lautet der Standardinstallationsordner:
      • Legacy-Version: C:\Programme (x86)\Ultimate Technographics\ImpostripOnDemand
      • Neue Generation: C:\Programme\Ultimate Technographics\Ultimate Impostrip
    2. Nennen Sie die Freigabe UltimateImpostrip. Nehmen Sie keine Leerzeichen in den Freigabenamen auf.
      Stellen Sie sicher, dass die Berechtigungsstufe Lesen/Schreiben lautet.
    3. Folgen Sie auf dem RICOH ProcessDirector-Primärcomputer den Anweisungen in Netzlaufwerke zuordnen, um Ihr System so zu konfigurieren, dass ein Netzlaufwerk dem Ultimate Impostrip®-Verzeichnis zugeordnet wird, das Sie gerade freigegeben haben.
      Mit diesem Verfahren wird sichergestellt, dass das Laufwerk bei jedem Start von RICOH ProcessDirector zugeordnet wird. Wenn Sie die Datei mountDrives.bat bearbeiten, sieht die hinzugefügte Zeile wie folgt aus:
      net use drive_letter: \\server_name\UltimateImpostrip /user:server_name\administrator password /persistent:yes
    4. Starten Sie den RICOH ProcessDirector-Dienst neu, um das Script mountDrive.bat auszuführen. Stellen Sie sicher, dass Sie das angehängte Laufwerk sehen können.
    5. Geben Sie auf dem RICOH ProcessDirector-Primärcomputer das Verzeichnis C:\aiw frei.
    6. Nennen Sie die Freigabe aiw.
      Stellen Sie sicher, dass die Berechtigungsstufe Lesen/Schreiben lautet.
    7. Gehe zurück zu dem Computer, auf dem Ultimate Impostrip® installiert ist. Ordnen Sie ein Netzlaufwerk dem Verzeichnis C:\aiw auf dem Primärcomputer zu, den Sie gerade freigegeben haben.
  • Aktualisieren Sie die RICOH ProcessDirector-Systemeinstellungen.
    1. Melden Sie sich an RICOH ProcessDirector an.
    2. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
    3. Klicken Sie im linken Bereich auf Einstellungen Ultimate Impostrip® Einstellungen.
    4. Wählen Sie im Abschnitt Allgemein aus, wie RICOH ProcessDirector die Liste der Ultimate Impostrip®-Ordner für den Sofortdruck abruft, die Druckaufträge erhalten können.
      Die Option, die Sie wählen, hängt von der Version von Ultimate Impostrip® ab, die Sie installiert haben. Wenn Sie Version 10 oder älter verwenden, wählen Sie .ini-Datei verwenden. Wenn Sie Version 2019 1.0 oder neuer verwenden, wählen Sie URL verwenden.
    5. Wenn Sie .ini-Datei verwenden wählen, geben Sie den vollständigen Pfad zur Ultimate Impostrip®-Initialisierungsdatei auf dem System ein, auf dem Ultimate Impostrip® installiert ist.
      Die Initialisierungsdatei enthält den Namen des Verzeichnisses, das von RICOH ProcessDirector als sendender Ordner verwendet wird, falls kein solcher Ordner im Schritt angegeben ist. Es enthält ebenfalls eine Liste von Ultimate Impostrip®-Eingabeordnern für den Sofortdruck, die den verschiedenen Kombinationen für das Ausschießen entsprechen.
        Hinweis:
      • Wenn ein primärer Server auf einem Windows-System installiert ist, dessen Sprache auf Englisch eingestellt ist: C:\Program Files (x86)\Ultimate Technographics\ImpostripOnDemand\ImPressJM.ini
      • Wenn dieses Verzeichnis angegeben ist, können Benutzer aus einer Liste von Ultimate Impostrip®-Eingabeordnern für den Sofortdruck das entsprechende Ausschießen für den Job auswählen.
    6. Wenn Sie URL verwenden gewählt haben, geben Sie die URL des Ultimate Impostrip®-Servers einschließlich der Portnummer ein.
    7. Stellen Sie sicher, dass die Ultimate Impostrip® -Konfiguration richtig eingestellt ist. Scrollen Sie zum Ende der Seite, um die Tabelle Ultimate Impostrip® -Ordner für den Sofortdruck anzuzeigen. Klicken Sie auf Aktualisieren, um die verfügbaren Ordner für den Sofortdruck anzuzeigen. Stellen Sie sicher, dass alle Ordner für den Sofortdruck, die Sie erwarten, in der Liste enthalten sind.
    8. Geben Sie im Abschnitt Zuordnung an, auf welchem Windows-System Ultimate Impostrip® installiert ist: ein System, auf dem ein RICOH ProcessDirector-Server ausgeführt wird, oder ein Windows-System ohne installierten RICOH ProcessDirector-Server.
    9. Wenn Sie Anderes Windows-System wählen, geben Sie die Pfade für die Verzeichnisse ein, die Dateien zwischen dem Ultimate Impostrip®-Hostserver und dem RICOH ProcessDirector-Primärcomputer austauschen.
      • XML-Ticket-Ordner für den Sofortdruck

        Wenn das Anhängen wie oben erläutert konfiguriert ist, geben Sie den Verzeichnispfad ein, der für Ihre Version von Ultimate Impostrip® unter RICOH ProcessDirector geeignet ist:

        • Legacy-Version: Laufwerksbuchstabe:\XmlInput
        • Neue Generation: Laufwerksbuchstabe:\ xml_redirection

      • Druck-Spool-Verzeichnis

        Geben Sie diesen Wert unter Ultimate Impostrip® ein und ersetzen Sie Laufwerksbuchstabe durch den Buchstaben des Netzlaufwerks, das Sie oben zugeordnet haben:

        Laufwerksbuchstabe:\aiw1\spool

    10. Klicken Sie auf SPEICHERN.
  • Fügen Sie einem Workflow die Schrittvorlage RunImpostripOnJob hinzu.
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
    2. Wählen Sie den Workflow, den Sie kopieren möchten, und klicken Sie auf Workflow kopieren.
    3. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie nach Bedarf andere Werte ein oder bearbeiten Sie Werte entsprechend, und klicken Sie anschließend auf Weiter.
    4. Klicken Sie im Workflow-Editor in der rechten oberen Ecke des Fensters auf Schrittvorlagen.
    5. Ziehen Sie den Schritt RunImpostripOnJob in Position, und stellen Sie sicher, dass er mit dem Workflow verbunden ist.
    6. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt, und wählen Sie Merkmale, um die Eigenschaften und Job-Standardwerte anzuzeigen.
    7. Aktualisieren Sie die Merkmale wie erforderlich. Unter der ?-Hilfe erhalten Sie zusätzliche Informationen zu allen Merkmalen.
    8. Klicken Sie auf OK.
    9. Speichern Sie den Workflow.

1.3.5.24 Einrichten des FusionPro Connect-Feature

Nachdem Sie die FusionPro Connect-Übersichtsthemen gelesen haben, richten Sie das Senden von Jobs an FusionPro zur Verarbeitung ein, indem Sie die in diesem Abschnitt beschriebenen Konfigurationsaufgaben ausführen.
Testen Sie nach dem Abschluss der Erstkonfiguration Ihren FusionPro Connect-Workflow, um sicherzustellen, dass dieser wie gewünscht funktioniert.

1.3.5.24.1 Konfiguration von RICOH ProcessDirector zum Arbeiten mit FusionPro

Um mit FusionPro arbeiten zu können, müssen Sie RICOH ProcessDirector mit FusionPro Server verbinden. FusionPro Server ist der Zusammenstellungsrechner, mit dem Sie Druckdateien auf der Grundlage der Eingabedateien erstellen können. Um die Dateien an FusionPro Server zu senden, können Sie die Schrittvorlage RunFusionPro zu einem Workflow hinzufügen.
Bevor Sie die Verbindung zu FusionPro von RICOH ProcessDirector konfigurieren:
  • Sie müssen den FusionPro Server auf dem Rechner installieren, auf dem RICOH ProcessDirector installiert ist.
So konfigurieren Sie RICOH ProcessDirector für die Arbeit mit FusionPro:
  1. Melden Sie sich an RICOH ProcessDirector an.
  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  3. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einstellungen FusionPro Connect.
  4. Wählen Sie in der Liste FusionPro-System die Option System.
  5. Klicken Sie auf Vorlagen abrufen, um alle auf dem FusionPro Server verfügbaren Vorlagen abzurufen.
    In der Tabelle FusionPro-Vorlagen werden alle verfügbaren Vorlagen und Vorlagengruppen angezeigt.

1.3.5.24.2 Konfiguration zur Verarbeitung von Jobs mit FusionPro

Nachdem Sie die Verbindung zu FusionPro Server konfiguriert haben, richten Sie Eingabegeräte und die RunFusionPro-Schrittvorlage ein und erstellen dann einen Workflow, der Jobs zur Verarbeitung an FusionPro sendet.
So konfigurieren Sie Jobs mit FusionPro Server und verarbeiten sie:
  1. Fügen Sie eine Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" für den Empfang von FusionPro-Eingabedateien hinzu und aktivieren Sie sie.
  2. Stellen Sie die Schrittvorlage RunFusionPro so ein, dass sie auf dem richtigen Server ausgeführt wird:
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
    2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Schrittvorlagen.
    3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Schrittvorlage RunFusionPro und wählen Sie Eigenschaften.
    4. Wählen Sie auf dem Reiter Optimierung unter Zu verwendende Server die Option Auf bestimmten Servern ausführen aus und wählen Sie System aus.
  3. Fügen Sie einem Workflow die Schrittvorlage RunFusionPro hinzu.
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
    2. Öffnen Sie den Workflow, den Sie zum Senden von Jobs an FusionPro verwenden möchten.
    3. Klicken Sie im Workflow-Editor in der rechten oberen Ecke des Fensters auf den Seitenbereich.
    4. Gehen Sie zu Schritte und erweitern Sie die Gruppe VARIABLE DATEN.
    5. Ziehen Sie den Schritt RunFusionPro in Position, und stellen Sie sicher, dass er mit dem Workflow verbunden ist.
    6. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt, und wählen Sie Merkmale, um die Eigenschaften und Job-Standardwerte anzuzeigen.
    7. Aktualisieren Sie die Merkmale wie erforderlich. Unter der ?-Hilfe erhalten Sie zusätzliche Informationen zu allen Merkmalen.
    8. Klicken Sie auf OK.
    9. Speichern Sie den Workflow.

1.3.5.24.3 Ausführung des FusionPro-Beispiel-Workflow

Das FusionPro Connect-Feature stellt einen Musterworkflow bereit, den Sie prüfen und ausführen können, um zu lernen, wie das Feature funktioniert. Das Beispiel enthält ein Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" und einen Workflow, der den RunFusionPro-Schritt enthält.

Zu den in diesem Workflow verwendeten Musterobjekten gehören:

  • Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck": FusionProFolder
  • Beispiel-Druckjob: FusionProSample.csv
  • Workflow: FusionProSample
  • Beispielvorlage: Ricoh Sample Template.zip

Überprüfen Sie die Merkmale für jedes Objekt, bevor Sie mit der Prozedur beginnen, um zu sehen, wie diese interagieren.

So führen Sie den Beispiel-Workflow aus:

  1. Laden Sie die von dem Feature FusionPro Connect bereitgestellte Beispielvorlagendatei hoch:
    1. Melden Sie sich an dem Rechner an, auf dem FusionPro installiert ist.
    2. Starten Sie FusionPro Server Dashoard.
    3. Gehen Sie zum Vorlagenmanager und wählen Sie den Reiter Vorlage.
    4. Gehen Sie zur Zusammengestellte Vorlagen-Zip-Datei und klicken Sie auf Durchsuchen, um die Datei Ricoh Sample Template.zip auszuwählen.
      Die Beispielvorlage ist in dem Ordner C:\aiw\aiw1\samples\fusionpro gespeichert.
    5. Setzen Sie den Gruppennamen auf Ricoh-Beispielgruppe.
    6. Legen Sie Vorlagenname auf Ricoh Sample Template fest.
    7. Optional. Geben Sie eine Beschreibung für die ausgewählte Vorlage ein.
    8. Klicken Sie auf Upload.
  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Hauptseite.
  3. Wählen Sie im Portlet Drucker den Drucker Muster aus, und klicken Sie auf Aktivieren.
  4. Klicken Sie im Portlet Eingabeeinheiten mit der rechten Maustaste auf die Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" FusionProFolder und wählen Sie Aktivieren und verbinden aus.
    Wenn Sie dieses Verfahren zum ersten Mal ausprobieren, sendet RICOH ProcessDirector den Job mit der Musterdatei FusionProSample.csv sofort an den Workflow. Wenn Sie die Beispieldatei ein weiteres Mal ausführen möchten, müssen Sie die CSV-Beispieldatei noch ein Mal in den Ordner für Sofortdruck kopieren.

    Der Workflow sendet den Job an FusionPro, wo die CSV-Datei zusammengestellt und in eine PDF-Datei konvertiert wird. Anschließend wird der Job mit den Schritten CountPages und CreatePagesRanges verarbeitet, bevor er an den Beispieldrucker gesendet wird. Nachdem die Jobs den Schritt PrintJobs oder RetainCompletedJobs erreicht haben, können Sie den Job anzeigen oder die PDF-Datei herunterladen.

1.3.5.25 Datenstromumwandlungen konfigurieren

Sie können RICOH ProcessDirector so konfigurieren, dass Eingabedatendateien in Formate umgewandelt werden, die Ihre Drucker drucken können.

1.3.5.25.1 Zeilendaten in AFP umwandeln

RICOH ProcessDirector enthält eine Umwandlungsfunktion, mit der Sie Zeilendaten in das AFP-Format (AFP = Advanced Function Presentation) umwandeln können.

Sie können die Umwandlungsfunktion für eine Vielzahl von Aufgaben verwenden.

  • Zeilendaten und Daten in gemischtem Format in den AFP-Datenstrom umwandeln. Der AFP-Datenstrom ist ein einheitenunabhängiger Datenstrom, den Sie zum Austausch von Dokumenten zwischen unterschiedlichen Plattformen verwenden können.
  • Dokument indexieren, damit einzelne Seiten oder Gruppen von Seiten aus großen Dokumenten besser angezeigt, archiviert oder abgerufen werden können.
  • Die zum Drucken oder Anzeigen eines Dokuments erforderlichen AFP-Ressourcen abrufen und packen und in eine separate Datei stellen. Dies ermöglicht es, jederzeit eine exakte Version eines Dokuments zu drucken und anzuzeigen.

Die Umwandlungsfunktion benutzt eine Pagedef beim Aufbereiten der Daten. Pagedefs geben die verschiedenen Eigenschaften der Seite an. Hierzu gehören beispielsweise die folgenden Eigenschaften:

  • Der bedruckbare Bereich der Seite.
  • Die maximale Anzahl von Zeilen, die auf einer Seite gedruckt werden können.
  • Die Anfangsdruckposition auf der Seite.
  • Die Druckrichtung: horizontal, aufwärts oder abwärts
  • Die Seitendarstellung: Hochformat oder Querformat
  • Die zum Drucken der einzelnen Zeilen der Seite benutzten Fonts.

Sie können eine der von RICOH ProcessDirector bereitgestellten Pagedefs oder aber eigene Pagedefs verwenden.

1.3.5.25.1.1 Schritte für Zeilendatenumwandlung konfigurieren

Die Zeilendatenumwandlung kann in einen Workflow integriert werden, indem ein Schritt ConvertLineDataJobIntoAFP hinzugefügt und anschließend entsprechend konfiguriert wird. Die folgenden Workflows enthalten den Schritt ConvertLineDataJobIntoAFP: LineData und DownloadLineData.
Zum Konfigurieren eines Schritts für die Zeilendatenumwandlung müssen Sie einen Workflow, der den Schritt enthält, definieren oder bearbeiten. Wenn Sie einen Workflow definieren, benutzen Sie die Schrittschablone ConvertLineDataJobIntoAFP, um dem Workflow einen Schritt hinzuzufügen.
Haben Sie den Schritt ConvertLineDataJobIntoAFP erstellt, können Sie die durch diesen Schritt festgelegten Standardmerkmale des Jobs bearbeiten.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen Schritt für die Zeilendatenumwandlung zu konfigurieren:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie auf den Namen des Workflows, den Sie bearbeiten möchten.
  3. Optional: Deaktivieren Sie den Workflow, indem Sie auf den Schalter links neben dem Workflow-Namen klicken.
    Wenn Sie den Workflow während der Bearbeitung nicht deaktivieren, werden Jobs, die diesen Workflow verwenden, weiterhin durch die Schritte des Workflows geführt. Wenn Sie speichern, wird der Workflow vorübergehend deaktiviert und dann wieder aktiviert. Jobs, die in dem Workflow verarbeitet werden, könnten in eine fehlerhafte Situation geraten.
  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt ConvertLineDataJobIntoAFP, und wählen Sie Merkmale aus.
    Die Merkmale für den Schritt werden angezeigt.
  5. Bearbeiten Sie die Merkmale des Schritts nach Bedarf.
      Hinweis:
    • Klicken Sie auf die Schaltfläche zum Öffnen von Hilfetexten, um Beschreibungen der Merkmale aufzurufen.

    Weitere Hilfen beim Ermitteln der korrekten Werte für die Felder, insbesondere beim Erstellen der externen Steuerdateischablone, zu den gültigen Rückkehrcodes und zu der Parameterdatei .parmdd enthält das Buch AFP Conversion and Indexing Facility User's Guide (G550-1342).

    Die im Feld Externe Steuerdateischablone angezeigte Standarddatei ist nur eine Musterdatei. Diese Datei muss an die eigene Umgebung angepasst werden. Während der Verarbeitung benutzt RICOH ProcessDirector die Schablone zum Erstellen einer Steuerdatei für die einzelnen Jobs, die den Schritt durchlaufen.

  6. Ist die Bearbeitung der Merkmale abgeschlossen, klicken Sie auf OK.
  7. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.

1.3.5.25.1.2 Verwendung von Inline-Ressourcen mit Zeilendatenjobs konfigurieren

Wenn Sie Zeilendatenjobs mit Inline-Ressourcen an einen Workflow übergeben, der den Schritt ConvertLineDataJobIntoAFP verwendet, werden die meisten Inline-Ressourcen ignoriert. Um andere Inline-Ressourcen zu erkennen und zu benutzen, muss der Schritt ConvertLineDataJobIntoAFP aktualisiert werden.
Die Inline-Ressourcen werden ignoriert, weil der Wert des Merkmals Ressourcentyp für den Schritt ConvertLineDataJobIntoAFP des Workflows die folgenden Werte enthält: Formdef, Fonts, Inline. Der Wert Inline gibt an, dass RICOH ProcessDirector sämtliche Inline-Formdefs und Fonts (die anderen Werte in der Liste) behält und keine anderen Inline-Ressourcen vom Datenstrom in die Ausgabedatei schreibt. Selbst wenn also AFP Download Plus oder Download für z/OS Seitendefinitionen oder andere Ressourcen inline mit dem Job enthalten, schreibt RICOH ProcessDirector diese nicht in die Ausgabedatei. Um weitere Inline-Ressourcen zu behalten, müssen Sie den Wert des Merkmals Ressourcentyp für den Schritt ConvertLineDataJobIntoAFP im Workflow aktualisieren.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Verwendung von Inline-Ressourcen mit einem Zeilendatendruckjob zu konfigurieren:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie auf den Namen des Workflows, den Sie bearbeiten möchten, beispielsweise DownloadLineData.
  3. Optional: Deaktivieren Sie den Workflow, indem Sie auf den Schalter links neben dem Workflow-Namen klicken.
    Wenn Sie den Workflow während der Bearbeitung nicht deaktivieren, werden Jobs, die diesen Workflow verwenden, weiterhin durch die Schritte des Workflows geführt. Wenn Sie speichern, wird der Workflow vorübergehend deaktiviert und dann wieder aktiviert. Jobs, die in dem Workflow verarbeitet werden, könnten in eine fehlerhafte Situation geraten.
  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt ConvertLineDataJobIntoAFP, und wählen Sie Merkmale aus.
  5. Klicken Sie auf AFP.
    Im Feld Ressourcentyp sehen Sie eine Liste der Ressourcen, für die Inline und Formdef ausgewählt ist.
  6. Fügen Sie dem Ressourcentyp andere Typen von Inline-Ressourcen hinzu, indem Sie die Strg-Taste halten und die Ressourcentypen aus der Liste auswählen.
  7. Klicken Sie auf OK.
  8. Zum Speichern und Aktivieren des Workflows ändern Sie , den Schalter "Speichern und aktivieren/deaktivieren", in die Position Ein.

1.3.5.25.2 Aktivierung des Konvertierungsprogramms Adobe PDF Print Engine

Sie können entweder das Konvertierungsprogramm Adobe PDF Print Engine (APPE) oder Configurable PostScript Interpreter (CPSI) dazu verwenden, PDF-Daten in das AFP-Format umzuwandeln.

Wir empfehlen die Verwendung von APPE aus diesen Gründen:

  • Direkte Konvertierung von PDF-Daten zu AFP.

    CPSI konvertiert zuerst PDF-Daten in PostScript und anschließend PostScript-Daten in AFP.

  • Unterstützung für moderne PDF-Funktionen wie Transparenz und Schlagschatten.
  • Bessere Leistung für Farbdrucke.

Der Schritt TransformJobIntoAFP nutzt standardmäßig CPSI zum Konvertieren von PDF-Daten in AFP.

So aktivieren Sie das Konvertierungsprogramm Adobe PDF Print Engine:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie auf den Namen des Workflows, der den Schritt TransformJobIntoAFP enthält.
  3. Optional: Deaktivieren Sie den Workflow, indem Sie auf den Schalter links neben dem Workflow-Namen klicken.
    Wenn Sie den Workflow während der Bearbeitung nicht deaktivieren, werden Jobs, die diesen Workflow verwenden, weiterhin durch die Schritte des Workflows geführt. Wenn Sie speichern, wird der Workflow vorübergehend deaktiviert und dann wieder aktiviert. Jobs, die in dem Workflow verarbeitet werden, könnten in eine fehlerhafte Situation geraten.
  4. Klicken Sie auf den Namen des Workflows.
  5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt TransformJobIntoAFP, und wählen Sie Merkmale aus.
  6. Wählen Sie auf der Registerkarte Extern das Merkmal Externe Steuerdateischablone.
  7. Ändern Sie den Wert des Merkmals C:\aiw\aiw1\control_files\external_programs\prepare_transform.cfg in C:\aiw\aiw1\control_files\external_programs\Prepare_Transformation_APPE.cfg.
    Beide Steuerdateien konvertieren PostScript-, PCL- und SAP-Daten in AFP.
  8. Klicken Sie auf OK.
  9. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.

1.3.5.25.3 Benutzer-Exit-Programme konfigurieren

RICOH ProcessDirector kann Benutzer-Exit-Programme aufrufen, die die AFP-Druckdatei für einen Job vor und nach dem Drucken ändern können. Berechtigte Benutzer können die von RICOH ProcessDirector bereitgestellten Muster-Exit-Programme ändern und kompilieren oder eigene Exit-Programme erstellen. RICOH ProcessDirector stellt Muster-Exit-Programme in den Verzeichnissen /usr/lpp/psf/exits (Linux) oder C:\Program Files (x86)\Ricoh\PSF\exits (Windows) bereit.
Das Muster-Jobabschluss-Benutzer-Exit-Programm schreibt Jobstatistiken in die Datei jobcompletion.log unter /Ricoh/var/psf/ (Linux) oder C:\Program Files (x86)\Ricoh\PSF\var\psf\ (Windows). RICOH ProcessDirector hängt in Protokolleinträgen aiw1 an den Druckernamen an, der in der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle erscheint.

Gehen Sie wie folgt vor, um ein Benutzer-Exit-Programm zu konfigurieren:

  1. Wählen Sie im Drucker-Portlet den Drucker aus, dem Sie ein Benutzer-Exit-Programm zuordnen wollen.
  2. Klicken Sie auf Inaktivieren.
  3. Wählen Sie den Drucker erneut aus, und klicken Sie auf Merkmale.
  4. Klicken Sie im Notizbuch der Merkmale für den Drucker auf Exits.
  5. Aktivieren Sie die Typen von Benutzer-Exit-Programmen, die der Drucker aufrufen soll, indem Sie eines oder beide der folgenden Merkmale auf Ja setzen:
    • Eingabedaten-Exit aktivieren

      Dieses Exit-Programm ändert den Inhalt der AFP-Druckdatei, bevor RICOH ProcessDirector die Druckdatei an den Drucker sendet.

    • Jobabschluss-Exit aktivieren

      Dieses Exit-Programm ändert den Inhalt der AFP-Druckdatei, nachdem der Drucker berichtet hat, dass der Job gedruckt wurde.

  6. Geben Sie für eines oder beide der folgenden Merkmale den Namen des kompilierten Benutzer-Exit-Programms an:
    • Eingabedaten-Exit-Programm
    • Jobabschluss-Exit-Programm
      Hinweis:
    • Befindet sich die kompilierte Version des Benutzer-Exit-Programms im Verzeichnis /usr/lpp/psf/bin (Linux) oder C:\Program Files (x86)\Ricoh\PSF\bin (Windows), müssen Sie den Pfad nicht in den Wert aufnehmen. Befindet sie sich an einer anderen Position, können Sie einen Pfad mit dem Programmnamen angeben. Der Wert für die Angabe von Pfad und Programmname darf maximal 255 Zeichen lang sein.
  7. Klicken Sie auf OK.
  8. Wählen Sie den Drucker aus, und klicken Sie auf Aktivieren.

1.3.5.25.4 Für den RICOH Transform Features konfigurieren

Sind RICOH Transform Features installiert, können Sie RICOH ProcessDirector für die Verwendung dieser Features konfigurieren.
Das AFP-Support-Feature muss installiert sein, bevor Sie mit diesem Verfahren fortfahren können.
    Hinweis:
  • Dieses Verfahren ist für die Verwendung mit den RICOH Transform Features, wie z. B. RICOH PostScript/PDF in AFP, RICOH SAP in AFP, RICOH PCL in AFP und RICOH AFP in PDF vorgesehen, nicht für die Advanced Transform-Funktion.

Sie können die Funktionen von RICOH Transform Features auf dem primären Computer oder auf einem anderen Computer installieren. Die Funktion Sekundärserver ist nicht erforderlich, wenn Sie die RICOH Transform Features auf einem anderen Computer als dem Primärcomputer installieren.

Haben Sie den Transform Features für RICOH ProcessDirector identifiziert, können Sie eine Eingabeeinheit definieren, die umzuwandelnde Jobs empfängt, und einen Workflow definieren, der umzuwandelnde Jobs sendet.

So konfigurieren Sie für RICOH Transform Features:

  1. Melden Sie sich in der InfoPrint Manager Transform Feature-Benutzeroberfläche an.
  2. Zeichnen Sie die IP-Adresse oder den Hostnamen und die Portnummer des Transformationsservers auf, den RICOH ProcessDirector verwenden soll.
    Die Transform Features können so konfiguriert werden, dass sie auf mehreren Servern laufen. Nur der primäre Transformationsserver wird zu RICOH ProcessDirector hinzugefügt.
  3. Melden Sie sich an RICOH ProcessDirector an.
  4. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  5. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einstellungen System.
  6. Stellen Sie sicher, dass die Eigenschaft IP-Adresse oder Hostname des Transformationsservers die IP-Adresse oder der Hostname des Computers ist, auf dem die Transformationsfunktion installiert ist.
    Wenn das System mit der Transformationsfunktion zwei Netzwerkkarten hat, hat es zwei IP-Adressen, aber RICOH ProcessDirector verwendet nur eine. Stellen Sie sicher, dass das Merkmal auf die korrekte IP-Adresse gesetzt ist.
  7. Stellen Sie sicher, dass die Eigenschaft Portnummer des Transformationsservers mit der Portnummer übereinstimmt, die für den Computer konfiguriert ist, auf dem die Transformationsfunktion installiert ist.
  8. Klicken Sie auf SPEICHERN.
  9. Bearbeiten Sie die Schrittvorlage TransformJobIntoAFP oder TransformJobIntoPDF, um die Jobmerkmal-Standardwerte festzulegen.

1.3.5.25.5 Für erweiterte Umwandlungsfunktion konfigurieren

Wenn Sie eine oder mehrere Eingabe- und Ausgabe-Umwandlungen für das Advanced Transform Feature installiert haben, können Sie Workflows erstellen, die diese Umwandlungen verwenden.
Die Installation des Advanced Transform Features ist erst abgeschlossen, wenn Sie Lizenzschlüssel für die Ein- und Ausgabedatenströme, die Sie verwenden möchten, installiert haben.

1.3.5.25.5.1 Erstellen von Workflows, die Eingabe und Ausgabe-Umwandlung verwenden

Nachdem Sie eine oder mehrere Eingabe- und Ausgabe-Umwandlungen für das Advanced Transform Feature installiert haben, können Sie Workflows erstellen, die diese Umwandlungen verwenden.
So erstellen Sie Workflows, die Eingabe- und Ausgabe-Umwandlungen verwenden:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Erstellen Sie Workflows für jede Umwandlung, die Sie unterstützen möchten:
    1. Klicken Sie in der Registerkarte Workflow mit der rechten Maustaste auf einen Workflow, den Sie als Modell verwenden möchten, und wählen Sie Kopieren.
    2. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie nach Bedarf andere Werte ein oder bearbeiten Sie Werte entsprechend, und klicken Sie anschließend auf Weiter.
    3. Fügen Sie dem Workflow einen Schritt hinzu, der auf der Schrittschablone TransformWithAdvancedFeature basiert.
    4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt, und wählen Sie Merkmale aus.
    5. Klicken Sie auf Umwandeln, und aktualisieren Sie die Merkmale Eingabestrom für die Umwandlung und Ausgabestrom für die Umwandlung entsprechend.
      Wenn der Workflow Jobs in verschiedenen Datenströmen verarbeitet, setzen Sie Eingabestrom für die Umwandlung auf Aktuellen verwenden. Diese Einstellung eignet sich auch für Jobs, die mehrere Datentypen enthalten, wie AFP-Druckaufträge, die Bilder oder PDF-Dateien in Objektcontainern enthalten.
    6. Aktualisieren Sie die Merkmale für die anderen Schritte im Workflow mit den Werten, die Sie benötigen.
    7. Speichern und aktivieren Sie den Workflow, indem Sie den Schalter "Speichern und Aktivieren/Deaktivieren" in die Position EIN ändern.

1.3.5.25.5.2 Erstellen eines Workflows, der die AFP- oder PostScript-Eingabe in eine PDF-Ausgabe mit Medieninformationen umwandelt

Wenn Sie das Advanced Transform-Feature installiert haben, können Sie einen Workflow erstellen, der eine AFP- oder PostScript-Eingabe in eine PDF-Ausgabe umwandelt. Die Umwandlung generiert auch ein JDF-Job-Ticket mit Medieninformationen, einschließlich Seitenausnahmen.
Zum Erstellen dieses Workflows müssen Sie mindestens über eine der folgenden Eingabeumwandlungen für das Advanced Transform-Feature verfügen:
  • InputAFP
  • InputPS

Zum Erstellen des Workflows müssen Sie auch über die OutputPDF-Ausgabeumwandlung verfügen.

Wenn der Schritt TransformToPDFWithMediaInfo im Workflow das JDF-Job-Ticket erzeugt, werden die Mediennamen in der AFP- oder PostScript-Eingabe verwendet, zum Beispiel FACH1. Die Mediennamen im JDF-Job-Ticket müssen mit den Namen der RICOH ProcessDirector-Medienobjekte übereinstimmen. Sie können eine der folgenden Methoden verwenden, damit die Mediennamen übereinstimmen:

  • Sie können die Mediennamen in der AFP- oder PostScript-Eingabe ändern.
  • Sie können RICOH ProcessDirector-Medienobjekte mit denselben Namen wie die Mediennamen in der AFP- oder PostScript-Eingabe erstellen.
  • Sie können eine Medienzuordnungsdatei erstellen, die die Mediennamen in der AFP- oder PostScript-Eingabe den Namen der RICOH ProcessDirector-Medienobjekte zuordnet.

Wenn ein Medienname im JDF-Job-Ticket nicht als RICOH ProcessDirector-Medienobjekt definiert ist, wenn der Schritt TransformToPDFWithMediaInfor die Verarbeitung eines Auftrags beendet, wird der Job in den Fehlerstatus gesetzt. Der Wert Ursache für Wartestatus ist Keine übereinstimmenden Medien.

So erstellen Sie einen Workflow, der eine AFP- oder PostScript-Eingabe in eine PDF-Ausgabe mit Medieninformationen umwandelt:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Wählen Sie einen Workflow, den Sie als Modell verwenden möchten, und klicken Sie auf Kopieren.
  3. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie nach Bedarf andere Werte ein oder bearbeiten Sie Werte entsprechend, und klicken Sie anschließend auf Weiter.
  4. Fügen Sie dem Workflow einen Schritt hinzu, der auf der Schrittschablone TransformToPDFWithMediaInfo basiert.
    1. Stellen Sie sicher, dass Sie den Wert des Merkmals Eingabestrom der Umwandlung entsprechend aktualisieren.
    2. Um die Mediennamen in der AFP- oder PostScript-Eingabe den Namen der RICOH ProcessDirector-Medienobjekte zuzuordnen, erstellen Sie eine Medienzuordnungsdatei.

      Informationen zum Erstellen einer Medienzuordnungsdatei finden Sie im zugehörigen Aufgabenthema.

    3. Wenn Sie eine Medienzuordnungsdatei erstellt haben, geben Sie den vollständigen Pfad und Namen der Datei als Wert des Merkmals Pfad zur Medienzuordnungsdatei an.
    4. Wenn Sie Informationen aus dem AFP-Datenstrom abrufen, bearbeiten Sie den Wert des Merkmals Medieninformationsbefehl. Fügen Sie das -enablefdp-Argument zwischen das Eingabeargument, -i, und das Argument für den Typ, -Typ, ein.

      In dem folgenden Beispiel wird der bearbeitete Befehl gezeigt:

      perl ${AIWDATA}/bin/callxform.pl -C ${getControlFileName()} -i ${getCurrentFile(${Job.Transform.InputStream})} -enablefdp -type xif -loglevel I -logdate -logtime -logdir ${Job.SpoolFileStem}tmp -logfile ${Job.ID}.xif.log -verbose -relaxed -msg.add PSI3002 -remove abcefhilnoprst01234

      Wenn Sie Medieninformationen aus einem PostScript-Datenstrom abrufen, funktioniert der Befehl ohne jegliche Bearbeitungen.

    5. Aktualisieren Sie die anderen Merkmale für den Schritt mit den Werten, die Sie benötigen.
  5. Aktualisieren Sie die Merkmale für die anderen Schritte im Workflow mit den Werten, die Sie benötigen.
  6. Speichern Sie den Workflow.
  7. Aktivieren Sie den Workflow, um ihn zu testen.

1.3.5.25.5.2.1 Zuordnung von AFP- oder PostScript-Mediennamen zu RICOH ProcessDirector-Mediennamen

Sie können eine Medienzuordnungsdatei erstellen, um Mediennamen in der AFP- oder PostScript-Eingabe den RICOH ProcessDirector-Mediennamen zuzuordnen. Ein Schritt, der auf der TransformToPDFWithMediaInfo-Schrittvorlage basiert, verwendet die Datei bei der Umwandlung einer AFP- oder PostScript-Eingabe in eine PDF-Ausgabe. Dieser Schritt erstellt eine PDF-Datei für den Job und ein JDF-Job-Ticket mit Medieninformationen, einschließlich Seitenausnahmen.

So ordnen Sie AFP- oder PostScript-Mediennamen den RICOH ProcessDirector-Mediennamen zu:

  1. Verwenden Sie einen Texteditor, um eine Medienzuordnungsdatei zu erstellen.

    Wenn die RICOH ProcessDirector-Mediennamen Unicode-Zeichen enthalten, erstellen Sie die Datei mit einem Editor, der Text im UTF-8-Format abspeichert.

  2. In der ersten Zeile geben Sie den Mediennamen in der AFP- oder PostScript-Eingabe gefolgt von einem Gleichheitszeichen (=) und die entsprechenden RICOH ProcessDirector-Mediennamen ein.
  3. Geben Sie die einzelnen verbleibenden Mediennamen in der AFP- oder PostScript-Eingabe (einen pro Zeile) gefolgt von einem Gleichheitszeichen (=) und dem entsprechenden RICOH ProcessDirector-Mediennamen ein.
  4. Sie können Kommentarzeilen zur Datei hinzufügen. Starten Sie jeden Kommentarzeile mit einem Nummernzeichen (#).

    Sie können beispielsweise diesen Kommentar als erste Zeile in der Datei hinzufügen:

    # AFPorPSmedia=RPDmedia

  5. Speichern Sie die Datei.
  6. Geben Sie den vollständigen Pfad und Namen der Datei als Wert des Merkmals Pfad-zu-Medien-Zuordnungsdatei des Schritts TransformToPDFWithMediaInfo an.

In diesem Beispiel werden vier AFP- oder PostScript-Mediennamen (A4, Letter, FACH1 und FACH2) vier RICOH ProcessDirector-Mediennamen zugeordnet:

# AFPorPSmedia=RPDmedia
A4=A4 Plain
Letter=Letter Color
TRAY1=Letter Preprinted
TRAY2=A3 Plain

Wenn die Datei den gleichen AFP- oder PostScript-Mediennamen verschiedenen RICOH ProcessDirector-Mediennamen zuordnet, verwendet das System die letzte Zuordnung des AFP- oder PostScript-Mediennamens. Der RICOH ProcessDirector-Medienname in der letzten Zuordnung ersetzt den AFP- oder PostScript-Mediennamen in der JDF-Datei.

Wenn ein Medienname im JDF-Job-Ticket nicht als Medienobjekt in RICOH ProcessDirector definiert ist, wird der Job in den Fehlerstatus gesetzt. Der Wert Ursache für Wartestatus ist Kein passendes Medium.

1.3.5.26 Terminhelfer konfigurieren

Nachdem Sie die Terminhelfer-Übersichtsthemen gelesen haben, richten Sie Terminhelfer ein, indem Sie die in diesem Abschnitt beschriebenen Konfigurationsaufgaben ausführen.

Testen Sie nach dem Abschluss der Erstkonfiguration Ihre Terminhelfer-Workflows, um sicherzustellen, dass diese wie gewünscht funktionieren.

1.3.5.26.1 Erwartete Aufträge definieren

Erwartete Aufträge repräsentieren Jobs, deren Eintreffen vor einer bestimmten Uhrzeit oder während eines bestimmten Intervalls erwartet wird. Sie richten Objekte für erwartete Aufträge ein und ordnen sie mit Eingabeeinheiten zu, sodass diese die erwarteten Aufträge überprüfen und Sie warnen können, wenn ein Auftrag verspätet ist.
Gehen Sie wie folgt vor, um erwartete Aufträge zu definieren:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Objekte Erwartete Aufträge.
  3. Klicken Sie auf Hinzufügen.

    Nachdem Sie das erste Objekt für erwartete Aufträge hinzugefügt haben, können Sie es kopieren, anstatt ein Objekt zu erstellen.

  4. Geben Sie Werte für die erforderlichen und optionalen Merkmale ein.
    Wollen Sie Informationen zu einem Merkmal anzeigen, klicken Sie auf das Symbol Symbol für Fragezeichen neben dem Namen des Merkmals.
  5. Klicken Sie auf OK.
  6. Ordnen Sie das Objekt für erwartete Aufträge einer oder mehreren Eingabeeinheiten zu:
    1. Deaktivieren und trennen Sie die Eingabeeinheit.
    2. Öffnen Sie das Notizbuch der Merkmale für die Eingabeeinheit.
    3. Suchen Sie auf der Registerkarte Allgemein das Merkmal Zugeordnete erwartete Aufträge, und wählen Sie ein oder mehrere Objekte für erwartete Aufträge aus.
    4. Klicken Sie auf OK.
    5. Aktivieren und verbinden Sie die Eingabeeinheit.

      Die Eingabeeinheit beginnt die Überwachung von erwarteten Aufträgen erst zu dem Startdatum und zu der Startzeit, die Sie bei der Erstellung des Objekts für erwartete Aufträge angegeben haben. Nach diesem Datum und dieser Uhrzeit beginnt die Eingabeeinheit mit der Überwachung und berichtet den Status der Aufträge in den festgelegten Intervallen.

Sie können Einträge aus der Tabelle "Erwartete Aufträge" in eine CSV-Datei exportieren. Klicken Sie auf die Menü "Zahnrad" in der oberen rechten Ecke der Seite, und wählen Sie Tabelle in eine CSV-Datei exportieren. Die exportierte Liste enthält nur Einträge für erwartete Auftragsobjekte, die mit allen derzeit gesetzten Filtern übereinstimmen. For example, you type statements in the filter field Trichtersymbol. Die Liste in der CSV-Datei enthält nur die Einträge für erwartete Aufträge mit Kontoauszüge im Namen der erwarteten Aufträge oder in der Beschreibung. Die Einträge werden nach dem Namen der erwarteten Aufträge sortiert.
    Hinweis:
  • Sie können ein Benachrichtigungsobjekt einrichten, um eine E-Mail zu senden, wenn die erwartete Arbeit für eine Eingabeeinheit verspätet ist.
  • Wenn Sie über die Funktion Web Service Enablement verfügen, können Sie ein Benachrichtigungsobjekt einrichten, um einen SOAP- oder REST-Webservice-Aufruf auszulösen, wenn die erwartete Arbeit für eine Eingabeeinheit zu spät ist.

1.3.5.26.2 Termine für Jobs festlegen

Sie können für jeden Job, der in einen Workflow eintritt, einen Termin festlegen. Sie erstellen einen Termin, indem Sie einem Workflow einen Schritt basierend auf der Schrittvorlage SetDeadline hinzufügen und ein Datum sowie eine Uhrzeit (oder eine Abweichung von einem anderen Datum oder einer anderen Uhrzeit) als Termin angeben. Wählen Sie dann den Schritt aus, den der Job abschließen muss, um den Termin zu erfüllen.

Das Festlegen eines Termins für einen Job unterscheidet sich vom Festlegen eines SLA-Zielschritts. Wenn der SLA-Zielschritt in der angegebenen Zeit nicht abgeschlossen wird, wird das SLA-Ergebnis in Verpasst geändert und kann für den Job nicht zurückgesetzt werden. Termine werden verwendet, um den Fortschritt eines Job- und Berichtergebnisses zu verfolgen. Wenn Sie den Fortschritt an einem anderen Punkt in einem Workflow überwachen möchten, können Sie mehrere Termine für denselben Job festlegen. Das Terminergebnis spiegelt das Ergebnis des letzten Termins wider und wird zurückgesetzt, wenn ein neuer Termin festgelegt wird. Sie können beispielsweise einen Termin für 15:00 zum Beenden des Druckschritts und 17:00 zum Beenden eines Einfügenschritts festlegen. An einem gewissen Punkt verpasst der Job den Drucktermin um 5 Minuten, hält aber den Einfügentermin ein. Der endgültige Wert des Terminergebnismerkmals ist "Erreicht", obwohl ein früherer Termin (zum Drucken) verpasst wurde.

Wenn Sie sich entscheiden, sowohl einen SLA-Zielschritt festzulegen als auch einen Termin, der vom Schritt SetDeadline im gleichen Workflow festgelegt wird, wird empfohlen, dass Sie den gleichen Schritt für den SLA-Zielschritt und den letzten Terminschritt auswählen. Mit dieser Konfiguration können Sie den Terminschritt verfolgen, damit der Bediener Zeit zur Behebung hat, wenn sich der Job verspätet, und gleichzeitig das endgültige SLA-Ergebnis für den Job aufzeichnen.

Sie müssen entscheiden, wie viele SetDeadline-Schritte Sie benötigen und an welcher Stelle im Workflow Sie diese einfügen möchten. Ein Workflow kann mehrere Termine haben, aber für einen Job ist immer nur ein Termin aktiv, während er den Workflow durchläuft.

In die Berechnung der vorhergesehenen Fertigstellungszeiten werden keine servicefreien Zeiten einbezogen, aber sie werden beim Festlegen des SLA-Ergebnisses verwendet.

    Hinweis:
  • Mit der Aktion Termin ändern können Sie auch dann einen Termin für einen Job konfigurieren, wenn der Workflow keinen SetDeadline-Schritt hat.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen Termin für jeden Job festzulegen, der in einen Workflow eintritt:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie auf den Namen des Workflows.
  3. Optional: Deaktivieren Sie den Workflow, indem Sie auf den Schalter links neben dem Workflow-Namen klicken.
    Wenn Sie den Workflow während der Bearbeitung nicht deaktivieren, werden Jobs, die diesen Workflow verwenden, weiterhin durch die Schritte des Workflows geführt. Wenn Sie speichern, wird der Workflow vorübergehend deaktiviert und dann wieder aktiviert. Jobs, die in dem Workflow verarbeitet werden, könnten in eine fehlerhafte Situation geraten.
  4. Klicken Sie im Workflow-Editor in der rechten oberen Ecke des Fensters auf den Seitenbereich.
  5. Navigieren Sie zu Schritte und erweitern Sie die Gruppe NACHVERFOLGUNG.
  6. Wählen Sie die Schrittvorlage SetDeadline, und ziehen Sie sie in den Workflow-Editor. Platzieren Sie den Schritt an der gewünschten Stelle.
    Beachten Sie die folgenden Hinweise:
    • Wenn Sie einen Termin festlegen möchten, sobald der Job in den Workflow eintritt, fügen Sie den Schritt in der Nähe des Workflow-Anfangs ein, beispielsweise nach dem Schritt DetectInputDataStream.
    • Wenn Sie einen Termin festlegen möchten, der bei der Verarbeitung eines Jobs durch einen Schritt beginnt, fügen Sie den Schritt SetDeadline vor dem Schritt ein, der den Job verarbeitet. Konfigurieren Sie den Termin relativ zum Merkmal Aktuelle Uhrzeit.
    • Wenn der Workflow untergeordnete Jobs verarbeitet und diese den Termin vom übergeordneten Job übernehmen sollen, stellen Sie sicher, dass alle untergeordneten Jobs vom Schritt SetDeadline verarbeitet werden, der den Wert des Merkmals Termin von übergeordnetem Job übernehmen auf Ja setzt.
    • Für bedingte Workflows können Sie Anschlüsse mit bedingten Verarbeitungsregeln erstellen, die die Merkmale Termin, Terminschritt, Terminergebnis und Voraussichtliches Ergebnis mit den angegebenen Werten vergleichen. Wenn RICOH ProcessDirector diese Bedingungen für die Jobs im Workflow auswerten soll, müssen die Jobs den Schritt SetDeadline abschließen, bevor sie die Anschlüsse erreichen.
  7. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den neuen Schritt SetDeadline, und wählen Sie Merkmale aus.
  8. Klicken Sie auf Stichtag. Führen Sie die folgenden Schritte aus:
    1. Konfigurieren Sie das Merkmal Terminschritt, indem Sie den Schritt auswählen, den ein Job abschließen muss, um seinen Termin zu erfüllen.
      Beispiel: Wenn der Job zu einem bestimmten Zeitpunkt gedruckt werden muss, um seinen Termin zu erfüllen, wählen Sie den Schritt PrintJobs aus.
    2. Konfigurieren Sie das Merkmal Termindatum. Mithilfe dieser Einstellungen können Sie ein Datum für den Termin festlegen.
      Wenn Sie Relativ zum Merkmalwert auswählen, können Sie jedes beliebige Merkmal auswählen, das einen Zeitstempel für einen Wert hat. Geben Sie eine Verschiebung zum Zeitstempel an, um die Zeit des Termins festzulegen. Das von Ihnen ausgewählte Merkmal sollte einen Zeitstempelwert haben, der bei der Ausführung des Schritts SetDeadline festgelegt wird. Sie werden erst dann von RICOH ProcessDirector informiert, ob ein Job planmäßig seinen Termin erfüllt, wenn ein Zeitstempelwert für das Merkmal festgelegt wurde.
        Wichtig:
      • Wählen Sie nicht das Merkmal Termin aus.
    3. Konfigurieren Sie die Merkmale, mit denen die Terminzeit angegeben wird.
    4. Konfigurieren Sie das Merkmal Termin von übergeordnetem Job übernehmen, um anzugeben, ob ein untergeordneter Job einen Termin von seinem übergeordneten Job übernehmen soll.
    5. Wenn ein Workflow zwei oder mehr SetDeadline-Schritte enthält, konfigurieren Sie das Merkmal Vorhandenen Termin überschreiben.
      Wenn Sie dieses Merkmal auf Ja setzen, überschreibt der von diesem Schritt festgelegte Termin einen vorhandenen Termin, der von einem anderen SetDeadline-Schritt festgelegt wurde. Wenn Sie das Merkmal auf Nein setzen, konfiguriert der Workflow diesen Termin nicht, wenn ein anderer Termin aktiv ist.
        Hinweis:
      • Bei einem bedingten Workflow ist es hilfreich, dieses Merkmal auf Nein zu setzen, wenn Schritte einer Abzweigung mit einem bereits festgelegten Termin beim Schritt SetDeadline eingehen, und Schritte einer anderen Abzweigung ohne Termin beim Schritt SetDeadline eingehen.
    6. Klicken Sie auf OK, wenn Sie fertig sind.
  9. Wiederholen Sie diese Schritte für jeden SetDeadline-Schritt, den Sie im Workflow einfügen.
  10. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.

1.3.5.26.3 Die geschätzte Dauer für Schritte eines Workflows festlegen

Sie können für jeden Schritt eines Workflows die geschätzte Dauer festlegen und mit diesen Werten den Fortschritt des Jobs im Workflow nachverfolgen. Anhand der geschätzten Dauer ermittelt das System eine voraussichtliche Endzeit. Das System zeigt zudem den voraussichtlichen Pfad des Jobs an.
Bevor Sie mit dieser Prozedur beginnen:
  • Entscheiden Sie, für welche Schritte eine geschätzte Dauer angegeben werden muss. Wir empfehlen, dass Sie für alle Schritte eines Workflows eine geschätzte Dauer festlegen, einschließlich des letzten zu verfolgenden Schritts. Für einen Schritt wie DetectInputDataStream, der fast gar keine Zeit benötigt, können Sie eine geschätzte Dauer von einer Sekunde festlegen. Für Schritte wie RunExternalProgram und PrintJobs, deren Verarbeitung lange dauern kann, sollten Sie immer eine geschätzte Dauer festlegen. Schritte wie ReversePDFPageOrder und PreparePDFOutputForFinishing, die PDF-Dokumente verarbeiten, können in der Regel lange dauern. Auch für manuelle Schritte sollte eine geschätzte Dauer festgelegt werden.
      Hinweis:
    • Wenn Sie einen Zeitplan und einen Termin nachverfolgen, empfehlen wir, eine geschätzte Dauer für den Schritt festzulegen, den Sie als Terminschritt auswählen. Mithilfe der geschätzten Dauer kann RICOH ProcessDirector das Voraussichtliche Ergebnis für die Jobs im Workflow nachverfolgen.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie angeben, wie lange ein Schritt insgesamt braucht. Nehmen wir zum Beispiel an, Sie haben einen Drucker, der 100 Seiten pro Minute druckt. Sie können die Dauer des Schritts PrintJobs für diesen Drucker in Seiten pro Minute schätzen. Unter Berücksichtigung des Papier- und Tonerwechsels beträgt die tatsächliche Druckgeschwindigkeit in Ihrer Umgebung unter Umständen 50 Seiten pro Minute. Gehen Sie wie folgt vor, um die geschätzte Dauer für die tatsächliche Druckgeschwindigkeit festzulegen: 50 Seiten pro Minute.
  • Um die Verarbeitungsdauer für einen Schritt zu ermitteln, prüfen Sie die Start- und Endzeiten für den Schritt im Jobprotokoll. Filtern Sie nach Statusänderungen, um die Verarbeitungszeit jedes Jobs anzuzeigen.
  • Der letzte zeitsensible Schritt in Ihrem Workflow sollte der letzte Schritt mit einer geschätzten Dauer sein. Handelt es sich bei dem letzten zeitsensiblen Schritt um den Schritt PrintJobs, definieren Sie diesen als den letzten Schritt mit einer geschätzten Dauer. Legen Sie keine geschätzte Dauer für Schritte wie RetainCompletedJobs fest.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine geschätzte Dauer für die Schritte eines Workflows festzulegen:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie auf den Namen des Workflows, den Sie ändern möchten.
  3. Optional: Deaktivieren Sie den Workflow, indem Sie auf den Schalter links neben dem Workflow-Namen klicken.
    Wenn Sie den Workflow während der Bearbeitung nicht deaktivieren, werden Jobs, die diesen Workflow verwenden, weiterhin durch die Schritte des Workflows geführt. Wenn Sie speichern, wird der Workflow vorübergehend deaktiviert und dann wieder aktiviert. Jobs, die in dem Workflow verarbeitet werden, könnten in eine fehlerhafte Situation geraten.
  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in den Workflow-Editor und wählen Sie Geschätzte Dauer aus.
  5. Wählen Sie einen oder mehrere Schritte aus, für die Sie eine geschätzte Dauer festlegen möchten. Führen Sie die folgenden Schritte aus:
    1. Geben Sie für die Merkmale Menge und Mengeneinheit die Anzahl der Jobs oder Seiten zum Berechnen der geschätzten Dauer an.
      Handelt es sich um die geschätzte Dauer für einen Job, geben Sie 1 ein, und wählen Sie Job(s) aus. Handelt es sich um die geschätzte Dauer für 100 Seiten, geben Sie 100 ein, und wählen Sie Seite(n) aus.
    2. Geben Sie für die Merkmale Zeit und Zeiteinheit die geschätzte Dauer an.
      Beträgt die geschätzte Dauer fünf Minuten, geben Sie 5 ein, und wählen Sie Minuten aus. Beträgt die geschätzte Dauer zwei Stunden, geben Sie 2 ein, und wählen Sie Stunden aus.
    3. Setzen Sie den Wert für das Merkmal Einbinden auf Ja.
      Wenn Sie in der Berechnung der geschätzten Dauer für den Job keine geschätzte Dauer für den Schritt angeben möchten, setzen Sie das Merkmal auf Nein.
    4. Wenn Sie die Merkmalwerte für mehrere Schritte mit Mehrfach bearbeiten aktualisiert haben, klicken Sie auf Auf Ausgewähltes anwenden, um die Änderungen zu übernehmen.
    5. Wiederholen Sie diese Schritte für jeden Schritt, für den Sie eine geschätzte Dauer festlegen möchten.
      Wenn Sie mehrere Kopien eines lange dauernden Schritts in einem Workflow haben und für alle Kopien dieselbe geschätzte Dauer festlegen möchten, sortieren Sie die Tabelle nach der Spalte Schrittschablone, damit alle diese Schritte gemeinsam angezeigt werden. Wählen Sie die Schritte aus und konfigurieren Sie die Merkmale für alle Schritte gleichzeitig im Bereich Mehrere bearbeiten.
    6. Klicken Sie auf OK, wenn Sie fertig sind.
  6. Speichern Sie den Workflow.
Nachdem Sie die geschätzte Dauer für Schritte festgelegt haben, können Sie eine oder mehrere E-Mail-Benachrichtigungen einrichten, die auf die Merkmale Verfolgungsstatus oder Voraussichtliches Ergebnis für einen Job bis In Verzug oder Verpassen möglich achten und eine E-Mail an einen oder mehrere Benutzer sendet, um sie zu warnen, dass ein Job möglicherweise seinen Termin verpasst.

1.3.5.26.4 Servicerichtlinien konfigurieren

Servicerichtlinien definieren Prüfpunkte und Termine für Jobs. Mit Jobprüfpunkten können Sie feststellen, ob Jobs innerhalb der Leistungszusagen in einem Service-Level-Agreement (SLA) liegen.Der SLA-Termin stellt das ultimative Ziel des SLA dar.
RICOH ProcessDirector stellt Musterservicerichtlinien bereit, die Sie verwenden können. Zudem können Sie eigene Servicerichtlinien erstellen.
Gehen Sie wie folgt vor, um Servicerichtlinien zu konfigurieren:
  1. Erstellen Sie Servicerichtlinien.
  2. Ist in einer Servicerichtlinie angegeben, dass RICOH ProcessDirector Jobprüfpunkte für servicefreie Zeiträume korrigieren soll, erstellen Sie servicefreie Zeiträume.
  3. Ordnen Sie die einzelnen Servicerichtlinien Workflows zu.

1.3.5.26.4.1 Bereitgestellte Servicerichtlinien verwenden

RICOH ProcessDirector stellt die folgenden vordefinierten Servicerichtlinien bereit: 3-Tage-Grenze und 24 Stunden. Sie können die Merkmale der bereitgestellten Servicerichtlinien ändern und dann in Ihrer Installation verwenden. Sind sie nicht nützlich, können Sie sie löschen.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine Servicerichtlinie zu verwenden:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Objekte Servicerichtlinien.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Servicerichtlinien, die Sie verwenden möchten, und wählen Sie Merkmale aus.
  4. Klicken Sie im Notizbuch der Merkmale auf die Registerkarten, um die verschiedenen Merkmale zu überprüfen, oder klicken Sie auf Alle anzeigen, um alle Merkmale auf einer einzigen Seite anzuzeigen. Wollen Sie Informationen zu einem Merkmal anzeigen, klicken Sie auf das Symbol Symbol für Fragezeichen neben dem Namen des Merkmals.
  5. Nehmen Sie die entsprechenden Änderungen vor.
  6. Klicken Sie auf OK.
  7. Ordnen Sie die Servicerichtlinie Workflows zu.

1.3.5.26.4.2 Servicerichtlinien erstellen

Sie können Servicerichtlinien zum Definieren von Jobprüfpunkten erstellen. Mit Jobprüfpunkten können Sie den Fortschritt von Jobs verfolgen, wenn die Jobs das System durchlaufen, um festzustellen, ob die Jobs innerhalb der Leistungszusagen in einem Service-Level-Agreement liegen. Servicerichtlinien werden nicht zum Verfolgen eines Zeitplans basierend auf einer geschätzten Dauer oder eines Termins verwendet, der vom Schritt SetDeadline oder der Aktion Termin ändern festgelegt wird.

Sie können eine Servicerichtlinie für jede Leistungszusage erstellen. Beispielsweise können Sie eine Servicerichtlinie für Jobs, die in einem einzigen Tag gedruckt sein müssen, und eine andere Servicerichtlinie für Jobs erstellen, die in zwei Tagen gedruckt sein müssen.

Die Servicerichtlinie enthält die Zeitzone des Standorts, an dem Jobs gedruckt werden. Wenn Jobs in unterschiedlichen Zeitzonen gedruckt werden können, können Sie die Servicerichtlinie kopieren, um Servicerichtlinien für die anderen Zeitzonen zu erstellen. Erstellen Sie beispielsweise eine Servicerichtlinie für einen Standort mit Westeuropäischer Zeit (Greenwich Mean Time). Kopieren Sie dann diese Servicerichtlinie zum Erstellen einer anderen Servicerichtlinie für eine andere Zeitzone.

Gehen Sie wie folgt vor, um eine Servicerichtlinie zu erstellen:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Objekte Servicerichtlinien.
  3. Klicken Sie auf Hinzufügen.
  4. Geben Sie in allen Registerkarten Werte für die erforderlichen und optionalen Merkmale ein. Wollen Sie Informationen zu einem Merkmal anzeigen, klicken Sie auf das Symbol Symbol für Fragezeichen neben dem Namen des Merkmals.
  5. Klicken Sie auf OK.

1.3.5.26.4.3 Servicerichtlinien kopieren

Sie können eine Servicerichtlinie kopieren und als Schablone zum Erstellen einer anderen Servicerichtlinie verwenden. Das Kopieren von Servicerichtlinien kann Zeit sparen, insbesondere dann, wenn Sie mehrere Servicerichtlinien mit ähnlichen Merkmalen erstellen müssen.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine Servicerichtlinie zu kopieren:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Objekte Servicerichtlinien.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Servicerichtlinien, die Sie kopieren möchten, und wählen Sie Kopieren aus.
  4. Geben Sie auf allen Registerkarten Werte für die erforderlichen und optionalen Merkmale ein, die Sie ändern wollen. Wollen Sie Informationen zu einem Merkmal anzeigen, klicken Sie auf das Symbol Symbol für Fragezeichen neben dem Namen des Merkmals.
  5. Klicken Sie auf OK.

1.3.5.26.4.4 Zuordnung von Servicerichtlinien zu Workflows

Sie können Workflows eine Servicerichtlinie zuordnen. Die Servicerichtlinie berechnet die geplanten Prüfpunkte und den SLA-Termin für alle Jobs, die den Workflow verwenden. Jedem Workflow kann eine einzige Servicerichtlinie zugeordnet werden. Um die Leistung von Jobs mit SLA-Termin zu messen, müssen Sie auch einen SLA-Zielschritt für den Workflow identifizieren.

Gelten für einen Workflow mehrere Servicerichtlinien, müssen Sie möglicherweise zusätzliche Workflows erstellen. Haben Sie beispielsweise zwei Servicerichtlinien erstellt, eine für Jobs von Client ABC und eine für Jobs von Client XYZ, und verwenden beide Clients den Workflow PDF, können Sie einen weiteren Workflow PDF erstellen. Die Workflows können außer der zugeordneten Servicerichtlinie identische Merkmale haben. Sie können beispielsweise für die beiden Workflows die Namen PDF.ABC und PDF.XYZ vergeben.

Wenn Sie die einem Workflow zugeordnete Servicerichtlinie ändern, benutzt RICOH ProcessDirector die neue Servicerichtlinie, um die Prüfpunkte und den Termin für neue Jobs festzulegen, die im System ankommen. Es benutzt die neue Servicerichtlinie für vorhandene Jobs nur dann, wenn Sie die Aktion Erneut verarbeiten verwenden, um einen Job ab dem ersten Schritt erneut zu verarbeiten.

Wird ein servicefreier Zeitraum gelöscht, ändern sich die bereits im System vorhandenen Prüfpunktzeiten und Termine nicht, selbst wenn sie anhand dieses servicefreien Zeitraums festgelegt wurden. Um die Prüfpunktzeiten zurückzusetzen, muss der Job von Anfang an neu verarbeitet werden.

Wenn ein Workflow oder ein autorisierter Benutzer das Merkmal Angepasste Eingangszeit eines Jobs ändert, berechnet RICOH ProcessDirector die Prüfpunkte für den Job neu. Je nach Servicerichtlinie werden die Prüfpunkte und der Termin womöglich geändert:

  • Wenn in der Servicerichtlinie die Korrekturmethode Grenze festgelegt ist und die Startzeit nach der alten angepassten Eingangszeit und vor der neuen angepassten Eingangszeit liegt, ändern sich die Prüfpunkte vom Tag der alten angepassten Eingangszeit zum Tag nach der neuen angepassten Eingangszeit.
  • Wenn in der Servicerichtlinie die Korrekturmethode Grenze festgelegt ist und die Startzeit nach der alten angepassten Eingangszeit und nach der neuen angepassten Eingangszeit liegt, ändern sich die Prüfpunkte nicht.
  • Wenn die Servicerichtlinie Verstrichene Zeit als Methode zur Terminberechnung angibt, wird die SLA-Frist über die angepasste Eingangszeit neu berechnet.
  • Wenn die Servicerichtlinie Bestimmte Zeit als Methode zur Terminberechnung angibt, wird die SLA-Frist nicht neu berechnet.

Gehen Sie wie folgt vor, um einem Workflow eine Servicerichtlinie zuzuordnen:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Optional: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Namen des Workflows, und wählen Sie Deaktivieren.
    Wenn Sie den Workflow während der Bearbeitung nicht deaktivieren, werden Jobs, die diesen Workflow verwenden, weiterhin durch die Schritte des Workflows geführt. Wenn Sie speichern, wird der Workflow vorübergehend deaktiviert und dann wieder aktiviert. Jobs, die in dem Workflow verarbeitet werden, könnten in eine fehlerhafte Situation geraten.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Namen des Workflows, und wählen Sie Merkmale.
  4. Wählen Sie in dem Merkmal Servicerichtlinie die Servicerichtlinie aus.
  5. Wählen Sie im Merkmal SLA-Zielschritt den Schritt aus, der das finale Ziel des SLAs repräsentiert.
    Wenn das SLA beispielsweise auf dem Druck eines Jobs bis zu einer bestimmten Uhrzeit basiert, wählen Sie den Schritt PrintJobs. Wenn das SLA auf der Lieferung der Druckausgabe zur Kuvertierung an eine andere Abteilung besteht, können Sie einen manuellen Schritt namens DeliverToInserter erstellen und diesen Schritt als SLA-Zielschritt auswählen.
  6. Klicken Sie auf OK.
  7. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.

1.3.5.26.5 Servicefreie Zeiträume konfigurieren

Servicefreie Zeiträume definieren die Zeiträume, an denen für die Installation keine Services bereitgestellt werden (beispielsweise an Feiertagen und Wochenenden). Eine Servicerichtlinie gibt an, ob alle servicefreien Zeiträume für die Servicerichtlinie gelten.
Hinweis: Servicefreie Zeiträume werden nicht für Termine berücksichtigt, die mit dem Schritt SetDeadline in einem Workflow oder der Aktion Termin ändern für den Job festgelegt werden.
RICOH ProcessDirector stellt Beispiele für servicefreie Zeiträume bereit, die Sie verwenden können. Zudem können Sie eigene servicefreie Zeiträume erstellen.

Jeder servicefreie Zeitraum beschreibt einen einzigen Zeitraum (beispielsweise einen Feiertag). Alle servicefreien Zeiträume arbeiten als Einheit zusammen.

Eine Servicerichtlinie kann angeben, ob alle servicefreien Zeiträume für die Servicerichtlinie gelten. In einer Servicerichtlinie kann jedoch nicht angegeben werden, welche servicefreien Zeiträume gelten.

Gehen Sie wie folgt vor, um servicefreie Zeiträume zu konfigurieren:
  1. Erstellen Sie servicefreie Zeiträume (je einen für jeden Zeitraum).
  2. Geben Sie in jeder Servicerichtlinie an, ob geplante Prüfpunkte für servicefreie Zeiträume korrigiert werden sollen.

1.3.5.26.5.1 Bereitgestellte servicefreie Zeiträume verwenden

RICOH ProcessDirector stellt die folgenden vordefinierten servicefreien Zeiträume bereit: Jeden Samstag, Jeden Sonntag und 1. Januar. Sie können die Merkmale der bereitgestellten servicefreien Zeiträume ändern und dann in Ihrer Installation verwenden. Sind sie nicht nützlich, können Sie sie löschen.

Sie müssen in der Servicerichtlinie angeben, ob die servicefreien Zeiträume angewendet werden sollen. Ist dies der Fall, korrigiert RICOH ProcessDirector die geplanten Prüfpunkte von Jobs so, dass sie nicht in die servicefreien Zeiträume fallen.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen bereitgestellten servicefreien Zeitraum zu verwenden:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Objekte Servicefreie Zeiträume.
  3. Wählen Sie den bereitgestellten servicefreien Zeitraum aus und klicken Sie auf Merkmale, oder klicken Sie auf den Namen des servicefreien Zeitraums.
  4. Nehmen Sie im Merkmalnotizbuch die entsprechenden Änderungen vor. Wollen Sie Informationen zu einem Merkmal anzeigen, klicken Sie auf das Symbol Symbol für Fragezeichen neben dem Namen des Merkmals.
    Das Merkmal Jahr steht in allen bereitgestellten servicefreien Zeiträumen auf 2006. Wollen Sie den servicefreien Zeitraum verwenden, ändern Sie das Merkmal Jahr in das aktuelle Jahr. Soll sich der servicefreie Zeitraum auf alle Jahre beziehen, lassen Sie das Merkmal Jahr leer.
  5. Klicken Sie auf OK.

1.3.5.26.5.2 Servicefreie Zeiträume erstellen

Sie können für jeden Zeitraum einen servicefreien Zeitraum erstellen, in dem für die Installation kein Service bereitgestellt wird (beispielsweise an Feiertagen).
Die Servicerichtlinie gibt an, ob alle servicefreien Zeiträume für die Servicerichtlinie gelten. Ist dies der Fall, korrigiert RICOH ProcessDirector die geplanten Prüfpunkte von Jobs so, dass sie nicht in die servicefreien Zeiträume fallen.

Alle servicefreien Zeiträume arbeiten als Einheit zusammen. Eine Servicerichtlinie kann angeben, ob alle servicefreien Zeiträume für die Servicerichtlinie gelten. In einer Servicerichtlinie kann jedoch nicht angegeben werden, welche servicefreien Zeiträume gelten.

Wenn ein servicefreier Zeitraum für alle Tage eines Monats oder Jahrs gilt, können Sie Alle im Merkmal Tag auswählen. Wenn jedoch ein servicefreier Zeitraum für alle Tage einer Woche gilt, müssen Sie für jeden Tag einen einzelnen servicefreien Zeitraum erstellen. Gehen Sie beispielsweise wie folgt vor:

  • Wird jeden Tag im Jahr von 16:00 bis 23:59 kein Service bereitgestellt, erstellen Sie ein einziges Objekt für servicefreien Zeitraum, und wählen Sie Alle im Merkmal Tag aus.
  • Wird eine einzige Woche im Jahr kein Service bereitgestellt, erstellen Sie 7 Objekte für servicefreien Zeitraum (je 1 Objekt für jedes Datum).

Gehen Sie wie folgt vor, um einen servicefreien Zeitraum zu erstellen:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Objekte Servicefreie Zeiträume.
  3. Klicken Sie auf Hinzufügen.
  4. Geben Sie die erforderlichen und die optionalen Merkmale ein. Wollen Sie Informationen zu einem Merkmal anzeigen, klicken Sie auf das Symbol Symbol für Fragezeichen neben dem Namen des Merkmals.
  5. Klicken Sie auf OK.
      Hinweis:
    • Servicefreie Zeiträume werden nicht für Termine berücksichtigt, die mit dem Schritt SetDeadline in einem Workflow oder der Aktion Termin ändern für den Job festgelegt werden.

1.3.5.27 Verwendung von Berichte konfigurieren

Nach dem Lesen von Berichtsübersicht und Einsatzszenario konfigurieren Sie die Verwendung von Berichte, indem Sie die in diesem Abschnitt beschriebenen Aufgaben durchführen.

Nachdem die anfängliche Konfiguration abgeschlossen ist, testen Sie Ihre Datensammlung mit den Berichtsdatenbanktabellen, um sicherzustellen, dass die von Ihnen erwarteten Daten gesammelt werden.

1.3.5.27.1 Konfigurieren der Verbindung zur Berichtsdatenbank

RICOH ProcessDirector speichert die von Datensammlern und WritePropsToReportsDatabase-Schritten gesammelten Daten in einer PostgreSQL-Datenbank.

Der einfachste Weg, die Berichtsdatenbank einzurichten, ist die Verwendung der mit RICOH ProcessDirector installierten PostgreSQL-Instanz. Wenn Sie diese Option wählen, erstellt die Anwendung am Ende dieses Vorgangs ein neues PostgreSQL-Datenbanksystem und eine neue Datenbank zum Speichern der gesammelten Daten.

Wenn Sie das mit RICOH ProcessDirector bereitgestellte PostgreSQL nicht verwenden können oder wollen, können Sie Ihr eigenes PostgreSQL installieren. Diese Instanz kann auf dem primären Computer oder auf einem anderen Computer in Ihrem Netzwerk installiert werden. Wenn Sie diese Option wählen, erstellen Sie ein PostgreSQL-Datenbanksystem, eine Datenbank und eine Datenbank-Anwender-ID, bevor Sie diesen Vorgang starten. Stellen Sie sicher, dass die richtigen Ports geöffnet sind, um die Kommunikation zwischen den Systemen zu ermöglichen. Anleitungen zum Herunterladen und zur Installation finden Sie unter diesen Links:

Um die Datenbank nach der Erstellung zu ändern, z. B. um sie auf einen anderen Server zu verschieben oder um eine Verbindung zu einer zentral verwalteten PostgreSQL-Datenbank in Ihrer Produktionsumgebung herzustellen, müssen Sie die neue Datenbank außerhalb von RICOH ProcessDirector erstellen. Dann können Sie die Datenbankeinstellungen in RICOH ProcessDirector aktualisieren, um eine Verbindung mit der neuen Datenbank herzustellen.

So konfigurieren Sie die Verbindung zur Berichtsdatenbank
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Fensterbereich auf Berichte Datenbankeinstellungen.
  3. Legen Sie die Eigenschaft IP-Adresse oder den Hostnamen des PostgreSQL-Servers fest, um mit der Datenbank zu kommunizieren.

    • Wenn Sie den von RICOH ProcessDirector bereitgestellten PostgreSQL verwenden, setzen Sie den Wert auf localhost.
    • Wenn Sie eine PostgreSQL außerhalb von RICOH ProcessDirector verwenden, setzen Sie den Wert auf die IP-Adresse oder den Hostnamen des Systems, auf dem die Datenbank installiert ist.

      Hinweis: Auch wenn Sie diese Datenbank auf dem primären Computer installieren, dürfen Sie den Wert nicht auf localhost setzen. Verwenden Sie die IP-Adresse des primären Computers.

  4. Überprüfen Sie die aktuellen Werte für die anderen Eigenschaften und nehmen Sie alle erforderlichen Aktualisierungen vor.
    Wollen Sie Informationen zu einer Eigenschaft anzeigen, klicken Sie auf das Fragezeichen neben dem Namen der Eigenschaft.
  5. Klicken Sie auf SPEICHERN.
      Hinweis:
    • RICOH ProcessDirector sammelt während der Jobverarbeitung keine Daten, bis Sie die Datenerfassung aktivieren und auch einen oder mehrere Data Collectors aktivieren oder einen Schritt WritePropsToReportsDatabase zu einem Workflow hinzufügen.
  6. Wenn Sie sicher sind, dass die Datenbankeinstellungen korrekt sind, klicken Sie auf den Schalter Datenerfassung oben auf der Seite Datenbankeinstellungen und dann auf Speichern, um die Datenerfassung zu aktivieren.

    Wenn Sie RICOH ProcessDirector PostgreSQL verwenden, wird die Datenbank bei der ersten Aktivierung der Datensammlung unter Verwendung der von Ihnen angegebenen Eigenschaftswerte erstellt. Wenn Sie eine andere PostgreSQL verwenden, verbindet sich die Anwendung mit der von Ihnen erstellten Datenbank.

    Durch das Deaktivieren der Datenerfassung wird RICOH ProcessDirector von der Datenbank getrennt. Das Aktivieren der Datenerfassung stellt die Verbindung wieder her.

    Hinweis:
  • Die Aktualisierung der Eigenschaften auf dieser Seite führt nicht zur Aktualisierung der Datenbank. Sie müssen PostgreSQL-Metabefehle oder eine andere Schnittstelle verwenden, um Änderungen an der Datenbank vorzunehmen, und dann diese Eigenschaften übereinstimmend aktualisieren.

    Beispielsweise schreiben Ihre Unternehmensrichtlinien vor, dass alle Passwörter alle 90 Tage zurückgesetzt werden müssen. Um das Kennwort, das RICOH ProcessDirector für den Zugriff auf die PostgreSQL-Datenbank verwendet, zu aktualisieren, müssen Sie folgende Schritte ausführen:

    1. Aktualisieren Sie das Kennwort in der Datenbank mit Hilfe von Metabefehlen oder einer separaten Benutzerschnittstelle.
    2. Aktualisieren Sie das Kennwort auf der Seite Datenbankeinstellungen.

1.3.5.27.2 Konfigurieren von Datensammlern

Sie können Datensammler verwenden, um Eigenschaftswerte zu erfassen und sie in Tabellen in der Berichtsdatenbank zu speichern. Jede Eigenschaft wird in einer Spalte in der Datenbanktabelle gespeichert, die in jedem Datensammler angegeben ist.
Bevor Sie die Schritte in diesem Verfahren ausführen, legen Sie fest, welche Eigenschaftswerte erfasst werden sollen und wann diese erfasst werden sollen.
    Hinweis:
  • Wenn Sie Informationen nur durch Hinzufügen von Schritten zu Ihrem Workflow sammeln, müssen Sie die Datensammler nicht für die Erfassung von Jobs- und Druckereigenschaften konfigurieren.

Sie können jeden Datensammler so konfigurieren, dass er die Werte für verschiedene Eigenschaften speichert. Wenn sie aktiviert sind, laufen die Datensammler zu verschiedenen Zeiten während der Jobverarbeitung oder bei der Ausführung bestimmter Aktionen. Sie können diese Datensammler konfigurieren:

  • Job-Schritt-Dauer

    Erfasst Informationen darüber, wie lange sich jeder Schritt in der Warteschlange und im Verarbeitungsstatus befand, sowie die Gesamtdauer bis zum Abschluss der Verarbeitung jedes Schritts. Der Datensammler Job-Schritt-Dauer kann auch Jobeigenschaften bei Abschluss jedes Schritts und bei Beendigung des Workflows erfassen.

  • Job-Schritt-Fortschritt

    Erfasst die Jobeigenschaften zu Beginn und am Ende jedes Schritts im Workflow.

  • Job-Druckstatus

    Erfasst Job- und Druckereigenschaften, wenn der Druck für einen Job beginnt, wenn der Druck erfolgreich beendet wird und wenn ein Job aufgrund eines Fehlers abbricht.

  • Status der Bestellung

    Erfasst Auftragseigenschaften, wenn ein Auftrag erstellt wird, seinen Status ändert oder gelöscht wird.

  • Druckerstatus

    Erfasst die Druckereigenschaften jedes Mal, wenn sich der Aktivierungsstatus oder Druckerstatus für einen beliebigen Drucker ändert.

  • Benutzeraktionen auf Barcodelesern

    Erfasst die Barcodeleser- und Benutzer-Eigenschaften, wenn ein Benutzer eine Aktion an einem Barcodeleser ausführt.

  • Benutzeraktionen auf Eingabeeinheiten

    Erfasst die Eingabeeinheit- und Benutzer-Eigenschaften, wenn ein Benutzer eine Aktion an einem Eingabegerät ausführt.

  • Benutzeraktionen auf Kuvertiereinheiten

    Erfasst die Kuvertiereinheit- und Benutzer-Eigenschaften, wenn ein Benutzer eine Aktion an einer Kuvertiereinheit ausführt.

  • Benutzeraktionen auf Jobs

    Erfasst die Job- und Benutzer-Eigenschaften, wenn ein Benutzer eine Aktion an einem Job ausführt.

  • Benutzeraktionen auf Druckern

    Erfasst die Drucker- und Benutzer-Eigenschaften, wenn ein Benutzer eine Aktion an einem Drucker ausführt.

  • Benutzeraktionen auf Benutzern

    Erfasst die Benutzer- und Zielbenutzer-Eigenschaften, wenn ein Benutzer eine Aktion an einem Zielbenutzer ausführt.

  • Workflow-Schritt-Collector

    Entfernt die abgelaufenen Einträge, die im Schritt WritePropsToReportsDatabase gesammelt wurden.

So konfigurieren Sie Datensammler:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Fensterbereich auf Berichte Data Collectors.
  3. Wählen Sie einen der Datensammler aus, die mit RICOH ProcessDirector bereitgestellt werden.
  4. Überprüfen Sie die aktuellen Werte für die Eigenschaften und nehmen Sie alle erforderlichen Aktualisierungen vor.
    Wollen Sie Informationen zu einer Eigenschaft anzeigen, klicken Sie auf das Fragezeichen neben dem Namen der Eigenschaft.
  5. Wenn alle Einstellungen korrekt konfiguriert sind, klicken Sie auf den Schalter oben im Dialogfeld, um den Datensammler zu aktivieren.
    Die Datenerfassung beginnt, wenn ein Datenerfassungsereignis auftritt, beispielsweise ein Job, der in einen Schritt übergeht, ein Druckvorgang gestartet wird oder sich der Druckerstatus ändert, wenn eine Eingabeeinheit aktiviert wird.
      Hinweis:
    • Die Datenerfassung muss aktiviert sein, damit die Datensammler Informationen in der Datenbank speichern können. Wenn Sie einen oder mehrere Datensammler aktivieren, während die Datenerfassung deaktiviert ist, unternehmen die Datensammler nichts. Wenn die Datenerfassung aktiviert ist, beginnen aktivierte Datensammler mit der Datenerfassung, wenn ein Datenerfassungsereignis eintritt, z. B. wenn ein Job in einen Schritt eintritt, der Druck beginnt, sich der Druckerstatus ändert oder wenn eine Eingabeeinheit aktiviert wird.
  6. Klicken Sie auf OK.

1.3.5.27.3 Hinzufügen von Schritten, die Eigenschaftswerte in einer Berichtsdatenbank speichern

Sie können Schritte zu Ihren Workflows hinzufügen, um Job- und Dokumenteigenschaftswerte zu erfassen und diese in der Berichtsdatenbank zu speichern.
Bevor Sie die Schritte in diesem Verfahren ausführen, stellen Sie fest, welche Job- und Dokumentmerkmale und wann Sie diese erfassen möchten. Die ausgewählten Merkmale sollten sich auf die Art der Berichte beziehen, die Sie aus den Daten generieren möchten.
So fügen Sie Schritte hinzu, die Eigenschaftswerte in der Berichte-Datenbank speichern:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie auf den Namen des Workflows, den Sie ändern möchten.
  3. Optional: Deaktivieren Sie den Workflow, indem Sie auf den Schalter links neben dem Workflow-Namen klicken.
    Wenn Sie den Workflow während der Bearbeitung nicht deaktivieren, werden Jobs, die diesen Workflow verwenden, weiterhin durch die Schritte des Workflows geführt. Wenn Sie speichern, wird der Workflow vorübergehend deaktiviert und dann wieder aktiviert. Jobs, die in dem Workflow verarbeitet werden, könnten in eine fehlerhafte Situation geraten.
  4. Fügen Sie den Schritt WritePropsToReportsDatabase zum Workflow hinzu.
  5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt, und wählen Sie Merkmale.
  6. Klicken Sie auf die Registerkarte Berichte.
  7. Wählen Sie in den Feldern Zu schreibende Jobmerkmale und Zu schreibende Dokumentmerkmale die Merkmalwerte, die Sie in der PostgreSQL-Datenbank speichern möchten.
      Hinweis:
    • Einige Merkmalwerte sind erst nach einem bestimmten Punkt in einem Workflow leer. Ein Job hat beispielsweise keinen Wert für Zuordnung zu Drucker (Job.Print.AssignPrintTime), bis der Job im Schritt PrintJobs an den Drucker gesendet wird. Wenn Sie Zuordnung zu Drucker vor dem Ausführen von des Schritt PrintJobs in der PostgreSQL-Datenbank speichern, ist das Merkmal in der Datenbanktabelle vorhanden, aber der Wert ist leer.
  8. Zum Aufnehmen eines Labels in die Datenbank für die Informationen, die der Schritt speichert, geben Sie einen Wert für den Ereignistyp ein.
  9. Geben Sie Werte für die anderen Merkmale nach Bedarf ein.
    Sie müssen verschiedene Tabellennamen für die Merkmale Dokumentmerkmaltabelle und Jobmerkmaltabelle verwenden. Die von Ihnen verwendeten Werte müssen sich von den in den Datensammlern angegebenen Datenbanktabellennamen unterscheiden.
  10. Klicken Sie auf OK.
  11. Optional: Wenn Sie Daten an anderen Punkten im Workflow sammeln möchten, fügen Sie einen anderen WritePropsToReportsDatabase-Schritt hinzu, und aktualisieren Sie dessen Merkmale.
  12. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.

1.3.5.27.4 Hochladen der Daten mit Daten-Transmittern

Sie können Daten-Transmitter verwenden, um Eigenschaftenwerte zu extrahieren, die von Datensammlern erfasst und in Berichtsdatenbanken gespeichert wurden, und sie dann an eine andere Anwendung senden.
Datenübermittler fragen die PostgreSQL-Berichte-Datenbank ab, sammeln die erforderlichen Informationen und verwenden das REST-Protokoll, um sie an eine andere Anwendung zu senden. Der Datenübermittler erstellt eine Datei im CSV-Format (kommagetrennte Werte), die die Eigenschaftenwerte enthält.

Bevor Sie die Schritte in diesem Verfahren ausführen, bestimmen Sie, welche Datenbanktabellen extrahiert werden sollen, und wann und wie häufig Sie die Informationen extrahieren möchten.

Wichtig: Dieses Verfahren gilt nur für REST-Transmitter. Informationen zum Hochladen von Daten für RICOH Predictive Insight finden Sie unter Einrichten zum Senden von Daten an RICOH Predictive Insight .

Sie können jeden Datenübermittler so konfigurieren, dass Werte aus unterschiedlichen Tabellen extrahiert und gesendet werden. Wenn diese Option aktiviert ist, werden die Datenübermittler nach einem Zeitplan ausgeführt.

So laden Sie Daten mit Datenübermittlern hoch:
  1. Lernen Sie die Voraussetzungen für die Kommunikation mit dem REST-Web-Service für die Anwendung:
    • So erfolgt die Authentifizierung mit einer Anwendung
    • Die Werte zum Festlegen für die REST-Authentifizierung und die Übermittlungsanfragen
    • Das Format der Daten, die in der Antwort erwartet werden
  2. Zur Vorbereitung von RICOH ProcessDirector auf die Kommunikation mit der Anwendung gehen Sie wie folgt vor:
    • Wenn die Anwendung ein Sicherheitszertifikat verlangt, installieren Sie das Zertifikat auf dem primären RICOH ProcessDirector-Computer.
    • Wenn Ihre Umgebung einen Proxyserver für die Kommunikation mit Web-Services verlangt, richten Sie das Systems hierfür ein.
  3. Richten Sie ein Anmeldeinformationen-Objekt ein, das mit dem Datenübermittler verwendet wird. Datenübermittler-Objekte verwenden die Anmeldeinformationen Statisch oder Sitzung, um sich bei der Anwendung zu authentifizieren.
  4. Definieren Sie ein neues Datenübermittler-Objekt:
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
    2. Klicken Sie im linken Fensterbereich auf Berichte Datenübermittler.
    3. Klicken Sie auf Hinzufügen und wählen Sie REST-Transmitter.
  5. Überprüfen Sie die aktuellen Werte für die Eigenschaften und nehmen Sie alle erforderlichen Aktualisierungen auf den Reitern vor.
    Wollen Sie Informationen zu einer Eigenschaft anzeigen, klicken Sie auf das Fragezeichen neben dem Namen der Eigenschaft.
  6. Wenn alle Einstellungen korrekt konfiguriert sind, klicken Sie auf den Schalter oben auf dem Reiter Allgemein, um den Datensammler zu aktivieren.
      Hinweis:
    • Datenübermittler müssen aktiviert sein, um Daten zu extrahieren und zu senden. Wenn Sie einen oder mehrere Datenübermittler aktivieren, während die Datensammlung deaktiviert ist oder wenn keine Daten in den ausgewählten Datenbanktabellen gespeichert wurden, machen die Datenübermittler nichts. Wenn die Datenübermittler und die Datensammler aktiviert sind und die Datensammler mit der Datenerfassung beginnen, beginnen die Datenübermittler mit dem Senden der Informationen nach dem festgelegten Zeitraum.
    • Sie können einen Datenübermittler erstellen und aktivieren, auch wenn die Datensammler deaktiviert sind.
    • Wenn der Datensammler nie aktiviert wurde und in den ausgewählten Datenbanktabellen keine Daten gespeichert sind, wird eine Fehlermeldung angezeigt.
  7. Klicken Sie auf OK.
  8. Verwenden Sie die einmalige Übermittlungsfunktion, um den Austausch der Informationen zwischen RICOH ProcessDirector und der Anwendung zu testen.
    1. Rechtsklicken Sie unter Berichte Datenübermittler auf den Übermittler und wählen Sie Einmalige Übertragung.
    2. Um die Datenübermittlung zu testen, wählen Sie die Option Bestimmter Bereich und füllen die Werte für das Start- und Enddatum aus.
    3. Klicken Sie auf OK.
  9. Wenn die Übermittlung erfolgreich ist, prüfen Sie die empfangende Anwendung, um sicherzugehen, dass die Daten wie erwartet eingegangen sind. Oder rechtsklicken Sie auf den Datenübermittler, wenn die Übermittlung fehlschlägt, und wählen Sie Protokoll anzeigen, um Informationen dazu anzuzeigen, welche Tabellen fehlgeschlagen sind und warum.

1.3.5.27.5 Entfernen abgelaufener Daten aus der Berichtsdatenbank

Datensammler speichern wertvolle Informationen über Ihre Druckvorgänge. Irgendwann sind die Informationen jedoch nicht mehr nützlich und können gelöscht werden. Sie können einen Zeitplan für das Entfernen abgelaufener Daten aus Ihren Datenbanktabellen erstellen.

Je nachdem, wie lange Sie die von den einzelnen Datensammlern gesammelten Daten aufbewahren möchten, müssen Sie eine Aufbewahrungsfrist einrichten. Wenn die Aufbewahrungsfrist abläuft, werden die Daten nicht sofort gelöscht. Die abgelaufenen Daten werden während des nächsten geplanten Prozesses zum Entfernen abgelaufener Einträge gelöscht.

Der automatische Prozess zum Entfernen der abgelaufenen Einträge soll zu einem bestimmten Datum und einer bestimmten Uhrzeit beginnen. Sie können auch auswählen, wie oft dieser automatische Prozess läuft, indem Sie ein Intervall und eine Häufigkeit festlegen.

So entfernen Sie abgelaufener Daten aus der Berichtsdatenbank:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Fensterbereich auf Berichte Data Collectors.
    So prüfen Sie die Aufbewahrungsfrist für die Datensammler oder legen sie fest:
    1. Klicken Sie auf einen der Datensammler.
    2. Suchen Sie Abgelaufene Einträge entfernen und setzen Sie den Wert auf Ein.
    3. Setzen Sie den Aufbewahrungszeitraum für die Datenbankeinträge.
    4. Klicken Sie auf OK.
    5. Wiederholen Sie die Schritte für die übrigen Datensammler.
  3. Klicken Sie im linken Fensterbereich auf Berichte Datenbankeinstellungen, um den automatischen Zeitplan für das Entfernen aller abgelaufenen Datenbankeinträge festzulegen.
  4. Verwenden Sie die Eigenschaften Intervall und Häufigkeit, um festzulegen, wie oft der automatische Prozess zum Entfernen der abgelaufenen Datenbankeinträge ausgeführt werden soll.
  5. Verwenden Sie die Eigenschaft Startdatum und -zeit, um auszuwählen, wann der Zeitplan gestartet werden soll.
  6. Klicken Sie auf SPEICHERN.
Beispiel:

Sie erstellen Berichte am ersten Werktag eines jeden Monats und möchten abgelaufene Informationen am fünften Tag eines jeden Monats aus der Datenbank entfernen. Um eine erhöhte Verarbeitungslast auf Ihrem System zu vermeiden, sollten Sie diesen Prozess um 1:00 Uhr morgens ausführen. So erstellen Sie einen Zeitplan für die Entfernung abgelaufener Datenbankeinträge einmal im Monat:

  • Legen Sie eine Aufbewahrungsfrist für die einzelnen Sammler fest. Nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist werden die Datenbankeinträge nur noch als abgelaufen markiert.
  • Legen Sie auf der Seite Datenbankeinstellungen den Zeitplan für die Entfernung fest:
    • Setzen Sie das Intervall auf Monat.
    • Setzen Sie die Häufigkeit (Monate) auf Monatlich.
    • Setzen Sie Startdatum und -zeit auf den fünften Tag des nächsten Kalendermonats und die Uhrzeit auf 1:00 Uhr morgens.

1.3.5.28 Einrichten zum Senden von Daten an RICOH Predictive Insight

Mit den RICOH Predictive Insight-Einstellungen können Sie das System für das Senden von Daten an RICOH Predictive Insight konfigurieren.

Die Daten, die Sie an RICOH Predictive Insight senden, müssen von den RICOH ProcessDirector-Datensammlern in der Berichte-Datenbank gespeichert werden. Bevor Sie dieses Verfahren ausführen, müssen Sie die Berichte-Funktion konfigurieren, einschließlich der Einrichtung von Datensammlern und Workflow-Schritten, um die Daten zu sammeln, die Sie an RICOH Predictive Insight senden möchten. Die von den Datensammlern vor dem Einrichten eines RICOH Predictive Insight-Datenübermittlers gesammelten Daten können in RICOH Predictive Insight verwendet werden, nachdem die Übertragung aktiviert wurde.

    Hinweis:
  • Stellen Sie sicher, dass Sie die Datenerfassung in Berichte Datenbankeinstellungen und für jeden Datensammler, mit dem Sie Daten sammeln möchten, aktiviert haben.

Um eine Verbindung zu RICOH Predictive Insight herzustellen und Daten zu übertragen, müssen Sie eine Reihe von Schritten ausführen. Für die Datenverbindung müssen Sie Anmeldeinformationen und einen Datenübermittler erstellen. Die Anmeldeinformationen verwenden einen Authentifizierungscode, um ein Zertifikat zu erstellen, das sich bei der RICOH Account Administration für den Zugriff auf Ricoh-Cloud-Anwendungen authentifiziert. Um Zugriff auf RICOH Account Administration zu erhalten, wenden Sie sich an den Systemadministrator für RICOH Predictive Insight.

Nachdem Sie ein Zertifikat erstellt haben, das RICOH ProcessDirector bei Ricoh-Cloud authentifiziert, müssen Sie einen RICOH Predictive Insight-Datenübermittler erstellen, der die Datenübertragung ermöglicht.

    Wichtig:
  • Es können nur ein Satz Ricoh-Cloud-Anmeldeinformationen und ein RICOH Predictive Insight-Datenübermittler zum Senden von Daten an RICOH Predictive Insight erstellt werden.

So richten Sie die Einstellungen ein, um Daten an RICOH Predictive Insight zu senden:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einstellungen RICOH Predictive Insight.
  3. Gehen Sie zu Einstellungen und legen Sie die Werte für diese Eigenschaften fest:
    1. Wählen Sie die Zeitzone für den RICOH ProcessDirector-Primärcomputer aus der Liste Zeitzone des Primärcomputers aus.
    2. Geben Sie den Namen des RICOH ProcessDirector-Systems in das Feld Systemanzeigename ein. Der Name identifiziert Ihr RICOH ProcessDirector-System in RICOH Predictive Insight.
    3. Wenn Sie sich für die Verwendung eines Proxyservers entscheiden, stellen Sie sicher, dass der Proxyserver auf der Seite Systemeinstellungen konfiguriert ist.
    4. Klicken Sie auf Einstellungen speichern.
  4. Klicken Sie im Abschnitt Identitätsnachweis auf das Symbol Hinzufügen, um Ricoh-Cloud-Anmeldeinformationen zu erstellen. Ein neues Dialogfeld öffnet sich, um die Anmeldeinformationen einzurichten:
    1. Füllen Sie die Felder im Abschnitt Allgemein aus.
    2. Klicken Sie im Abschnitt Zertifikat auf Code generieren. RICOH Account Administration wird auf einer neuen Registerkarte geöffnet.
    3. Melden Sie sich bei RICOH Account Administration an und kopieren Sie den Code.
    4. Kehren Sie zu RICOH ProcessDirector zurück und fügen Sie den generierten Code in das Feld Einmalcode ein.
    5. Klicken Sie auf OK, um das Zertifikat zu generieren und die Anmeldeinformationen zu speichern.
  5. Klicken Sie im Abschnitt Daten-Transmitter auf das Symbol Hinzufügen, um einen neuen RICOH Predictive Insight-Datenübermittler zu erstellen. Ein neues Dialogfeld öffnet sich, um den Datenübermittler einzurichten:
    1. Überprüfen Sie die aktuellen Werte für die Eigenschaften und nehmen Sie alle erforderlichen Aktualisierungen auf den Reitern vor. Wollen Sie Informationen zu einer Eigenschaft anzeigen, klicken Sie auf das Fragezeichen neben dem Namen der Eigenschaft.
    2. Wenn alle Einstellungen korrekt konfiguriert sind, klicken Sie auf den Schalter oben auf dem Reiter Allgemein, um den Datensammler zu aktivieren.
    3. Klicken Sie auf OK.
Wenn alle Einstellungen korrekt konfiguriert sind, sollte vor jedem Abschnitt ein grünes Häkchen angezeigt werden. Die erste Datenübertragung erfolgt nach dem von Ihnen festgelegten Zeitplan. Die erste Übertragung kann eine Weile dauern, auch wenn nur eine geringe Datenmenge gesendet wird. In der oberen rechten Ecke der Seite Einstellungen RICOH Predictive Insight werden der Status der Verbindung sowie Datum und Uhrzeit der letzten erfolgreichen Übertragung angezeigt.

1.3.5.28.1 Hinweise für die Verwendung von RICOH ProcessDirector-Daten in RICOH Predictive Insight

Nach der Konfiguration von Datensammlern und Datenübermittlern besteht Ihre Aufgabe darin, Kontrollanzeigen und Widgets in RICOH Predictive Insight zu erstellen, um diese Daten zu nutzen. Hier sind einige Vorschläge, um diesen Prozess zu erleichtern.
Machen Sie sich mit den Daten vertraut, die an RICOH Predictive Insight gesendet werden

Bevor Sie mit RICOH ProcessDirector Daten in RICOH Predictive Insight-Kontrollanzeigen arbeiten, empfehlen wir Ihnen, die RICOH ProcessDirector-CSV-Dateien herunterzuladen, die an RICOH Predictive Insight gesendet werden, und die gesammelten Daten zu analysieren. In den CSV-Dateien können Sie sehen, welche Spaltenüberschriften und Daten in den Spalten enthalten sind, wie viele Einträge erfasst werden und wie die Daten insgesamt erfasst werden. Laden Sie für jede Art von Datensammler, die Sie aktivieren, eine CSV-Datei herunter und öffnen Sie sie.

Doppelte und ungültige Einträge

In den CSV-Dateien, die Sie heruntergeladen haben, ist Ihnen wahrscheinlich aufgefallen, dass einige Werte in jeder Zeile der Tabelle unverändert gespeichert werden. In anderen Fällen sind einige Zellen in den ersten Schritten eines Workflows leer, werden aber später ausgefüllt. In beiden Fällen kann es erforderlich sein, dass Sie Formeln und Filter in Ihren Widgets in RICOH Predictive Insight verwenden.

Der Job-Schritt-Fortschritt-Datensammler zeichnet zum Beispiel zu Beginn und am Ende jedes Schritts im Workflow Daten in der Tabelle job_history auf. Die Eigenschaften ändern sich nicht immer von Schritt zu Schritt, sodass viele dieser Eigenschaftswerte von Zeile zu Zeile identisch sind. Sehen Sie sich die CSV-Datei für den Job-Step-Fortschritt-Datensammler an und verfolgen Sie, wie sich die einzelnen Spalten von Zeile zu Zeile ändern.

Standardmäßig zeichnet der Job-Schritt-Fortschritt-Datensammler Werte für "Kumulierte abgelegte Seiten" und "Kumulierte abgelegte Blätter" auf. Diese Eigenschaften haben erst nach dem Schritt PrintJobs Werte. Für jeden Schritt nach dem Schritt PrintJobs werden die Werte jedoch erneut aufgezeichnet, ohne dass sie sich ändern. Der Wert ändert sich nur, wenn der Job erneut den PrintJobs-Schritt durchläuft, z. B. wenn Sie einen Teil des Jobs erneut drucken müssen.

Wenn Sie einen dieser Werte in ein Widget aufnehmen möchten, achten Sie darauf, dass Sie nicht die Werte aus mehreren Schritten einbeziehen. RICOH Predictive Insight addiert die Werte zusammen und liefert daher falsche Ergebnisse. Verwenden Sie eine Formel oder einen Filter, um sicherzustellen, dass Sie nur Werte aus einer Zeile der Datenbanktabelle aufnehmen.

Wenn es ungültige Einträge gibt, können die Zeilen k.A. enthalten. Sie können einen Widget-Filter anwenden, um diese k.A.-Zeilen herauszufiltern, damit das Widget leichter lesbar und verständlich ist.

Um zum Beispiel einen Bericht zu erstellen, der zeigt, wie viele Jobs pro Woche ihr SLA erfüllen und wie viele ihr SLA überschreiten, können wir zwei Faktoren in diesem Bericht berücksichtigen. Der erste Faktor ist, dass nicht alle Jobs ein SLA haben. Der zweite Faktor ist, dass mehrere Datensätze für Jobs zur Verfügung stehen, bevor das SLA-Ergebnis ermittelt wird.

Wenn Sie k.A.-Werte im Diagramm feststellen, können Sie einen Widget-Filter hinzufügen, um die k.A.-Werte herauszufiltern. Das Hinzufügen eines Widget-Filters führt zu einem aussagekräftigeren Diagramm, das leichter zu lesen und zu verstehen ist.

RICOH Predictive Insight-Kontrollanzeige-Filter gelten nur für eine Widget-Gruppe.

Sie können Kontrollanzeige-Filter nur auf die Widgets anwenden, die nicht als unabhängige Widgets konfiguriert wurden. Die Widgets, bei denen die Option Kontrollanzeigen-Filter deaktiviert ist, werden von den auf eine Kontrollanzeige angewendeten Filtern nicht beeinflusst. Diese unabhängigen Widgets können so konfiguriert werden, dass sie ihre eigenen Filter verwenden.

Gemeldete Zeit für die Sammlung

Die Zeit, die unter dem Feld Daten von ... oben in der RICOH Predictive Insight-Kontrollanzeige angezeigt wird, ist die Zeit der letzten Aktualisierung, die in der internen Datenbank aufgezeichnet wurde. Es handelt sich nicht um die letzte Aktualisierung der von den Datensammlern von RICOH ProcessDirector gesammelten Daten. Die von den RICOH ProcessDirector-Datensammlern gesammelten Daten werden auf der Grundlage des RICOH ProcessDirector-Sendeplans aktualisiert. Das Übermittlungsdatum von RICOH ProcessDirector ist immer älter als die Zeit, die in RICOH Predictive Insight unter Daten von ... gemeldet wird. Um die von RICOH ProcessDirector übertragenen Daten zu erhalten, gehen Sie zu RICOH Predictive Insight Data Collectors Software Connectors und wählen Sie den Datenübermittler aus der Liste.

Andere Zeitzone

Wenn Sie RICOH Predictive Insight in einer anderen Zeitzone als der des RICOH ProcessDirector-Primärservers verwenden, verwenden Sie Zeiten in Zeitzone umrechnen von RICOH ProcessDirector. Um auf die Werte der aktuellen Zeitzone zuzugreifen und sie zu ändern, melden Sie sich unter RICOH ProcessDirector an und gehen dann zu Verwaltung Einstellungen RICOH Predictive Insight Einstellungen Zeiten in Zeitzone umrechnen.

Senden von Jobs mit PDF- und PostScript-Dateien an einen InfoPrint 5000-Drucker

Wenn RICOH ProcessDirector einen Job mit einer PDF- oder PostScript-Datei an einen InfoPrint 5000-Drucker sendet, können die vom Drucker empfangenen Informationen über den Druckvorgang von den tatsächlichen Daten auf dem Drucker abweichen. Die unter RICOH Predictive Insight angezeigten Daten können sich von den auf dem Drucker gemeldeten Daten unterscheiden.

1.3.5.29 Einrichten von RICOH ProcessDirector und Avanti Slingshot für den Informationsaustausch

Nachdem Sie die Themenübersicht für Avanti Slingshot Connect gelesen haben, können Sie RICOH ProcessDirector und Slingshot für den Informationsaustausch zu Aufträgen, Jobs und Jobverarbeitung einrichten. Führen Sie die Konfigurationsaufgaben aus, die in diesem Abschnitt beschrieben werden.

Sie können RICOH ProcessDirector und Slingshot so konfigurieren, dass Aufträge aus Slingshot stammen. Für jeden Auftrag sendet Slingshot einen oder mehrere PDF-Jobs mit einem JDF-Jobticket an RICOH ProcessDirector. Führen Sie die folgenden Aufgaben aus:

  • Konfigurieren Sie Slingshot für das Senden von Jobs an RICOH ProcessDirector.

  • Richten Sie eine RICOH ProcessDirector-Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" für die Verarbeitung von Slingshot-Jobs ein.

Alternativ können Sie RICOH ProcessDirector und Slingshot so konfigurieren, dass Druckjobs aus RICOH ProcessDirector stammen. Für jeden Auftrag sendet RICOH ProcessDirector Informationen an Slingshot. Führen Sie diese Aufgabe aus:

  • Ändern Sie einen Workflow, um Auftragsinformationen an Slingshot zu senden.

Führen Sie für beide Konfigurationen diese Aufgaben aus:

  • Legen Sie Avanti Slingshot Connect-Kostenstellen fest.

  • Weisen Sie Kostenstellen und Jobfarben zu, um Berichte an Drucker zu senden.

  • Senden Sie Jobstatusinformationen an Slingshot.

  • Ändern Sie einen Workflow, sodass er Jobinformationen an Slingshot sendet.

Nachdem die Erstkonfiguration abgeschlossen ist, müssen Sie diese testen, um sicherzustellen, dass RICOH ProcessDirector und Avanti Slingshot Informationen korrekt austauschen.

1.3.5.29.1 Konfigurieren von Slingshot für das Senden von Jobs an RICOH ProcessDirector

Avanti Slingshot verwendet JDF-Typen für die Übergabe von Jobs an RICOH ProcessDirector. Sie erstellen einen JDF-Typ und ordnen diesen jedem einzelnen Drucker zu, der RICOH ProcessDirector-Jobs druckt.

Wenn Ihr Avanti-Kundendienstmitarbeiter die JDF-Typen erstellt hat, die für das Senden von Slingshot-Jobs an RICOH ProcessDirector notwendig sind, können Sie diese Anweisungen dazu verwenden, weitere JDF-Typen zu erstellen.

RICOH ProcessDirector kann eine oder mehrere PDF-Dateien mit allen JDF-Jobtickets empfangen. Wenn RICOH ProcessDirector mehrere PDF-Dateien empfängt, erstellt es einen separaten Job für jede dieser Dateien.

Slingshot kann PDF-Dateien an RICOH ProcessDirector senden, indem diese im MIME-Paket hinzugefügt werden oder ein Link zu diesen Dateien im JDF-Jobticket hinzugefügt wird. Wir empfehlen die Konfiguration von Slingshot für das Senden von PDF-Dateien an RICOH ProcessDirector im MIME-Paket.

Wenn Slingshot einen Link zu den PDF-Dateien zum JDF-Jobticket hinzufügt, müssen Sie sicherstellen, dass der RICOH ProcessDirector-Systembenutzer die Berechtigung besitzt, diese zu lesen. Der Standardwert für den Systembenutzer ist aiw1.

Beim Empfang von Jobs von Slingshot überprüft RICOH ProcessDirector, ob das MIME-Paket PDF-Dateien enthält. Wenn das Paket keine PDF-Dateien enthält, überprüft RICOH ProcessDirector, ob das JDF-Job-Ticket einen Link zu den Dateien enthält.

RICOH ProcessDirector erfordert JDF ohne verschachtelte JDF-Knoten.

    Hinweis:
  • Bei einer typischen Implementierung von Slingshot befolgen Sie diese Schritte, um Informationen mit RICOH ProcessDirector auszutauschen. Ihre Implementierung von Slingshot kann Schritte umfassen, die von diesen Schritten abweichen.

So konfigurieren Sie Slingshot für die Übergabe von Jobs:
  1. Erstellen Sie einen JDF-Typ.
    1. Melden Sie sich im Avanti Slingshot-Client an.
    2. Navigieren Sie zu Systemeinstellungen Allgemein und doppelklicken Sie auf JDF-Typ.
    3. Klicken Sie auf Neu (Symbol Neu).
    4. Geben Sie im Feld JDF-Typcode einen Namen wie RPD Sender ein. Geben Sie bei Bedarf weitere Werte ein.
    5. Geben Sie auf der Registerkarte JDF/JMF-Optionen diese JDF-Ausgabeoptionen ein:
      • Klicken Sie das Kontrollkästchen PDF für Zu sendende Dateitypen an.

      • Wenn Slingshot PDF-Dateien an RICOH ProcessDirector im MIME-Paket sendet, klicken Sie auf das Kontrollkästchen In Ordner für Sofortdruck kopieren für Angehängte Dateien.

        Wenn Slingshot einen Link an PDF-Dateien im JDF-Jobticket sendet, müssen Sie sicherstellen, dass In Ordner für Sofortdruck kopieren nicht aktiviert ist.

      • Klicken Sie auf das Kontrollkästchen für Kombiniertes JDF-Format verwenden.

      • Stellen Sie sicher, dass Alle Jobabschnitte berücksichtigen nicht aktiviert ist.

          Hinweis:
        • Die Einstellungen für Kombiniertes JDF-Format verwenden und Alle Jobabschnitte verwenden erzeugen JDF ohne irgendwelche verschachtelten JDF-Knoten.

      • Klicken Sie das Kontrollkästchen für JDF über MIME senden an.

    6. Klicken Sie für JMF-Nachrichten die Kontrollkästchen aller Optionen an.
    7. Auf der Registerkarte Verbindungsoptionen:
      • Geben Sie für JMF HTTP URL folgende URL ein:

        http://IhrServer:15080/aiwservices/v1/jmf

        Ersetzen Sie IhrServer durch die IP-Adresse oder den Hostnamen Ihres RICOH ProcessDirector-Servers.

      • Geben Sie für JMF Rücksendung HTTP URL den von Ihrem Avanti-Kundendienstmitarbeiter erhaltenen Wert ein.

    8. Klicken Sie auf Workflowaufzeichnung speichern (Symbol zum Speichern der Workflowaufzeichnung).
    Möchten Sie Jobs an verschiedene RICOH ProcessDirector-Server senden, können Sie auch mehrere JDF-Typen erstellen.
  2. Fügen Sie den JDF-Typ zum Schätzungsstandard der verschiedenen Drucker hinzu, die RICOH ProcessDirector-Jobs drucken.
    1. Navigieren Sie zu Systemeinstellungen Schätzung und doppelklicken Sie auf Meine Schätzungsstandards.
    2. Suchen Sie in der Tabellenansicht die Drucker, bei denen Sie den JDF-Typ hinzufügen möchten.
      Der Name des Gerätes befindet sich in der Spalte Beschreibung.
    3. Zeigen Sie die Detailansicht an, indem Sie auf den Pfeil links neben dem Gerät klicken.
    4. Klicken Sie auf Bearbeiten (Symbol „Bearbeiten“).
    5. Wählen Sie in der Liste JDF-Typ den JDF-Typ aus.
    6. Klicken Sie auf Workflowaufzeichnung speichern (Symbol zum Speichern der Workflowaufzeichnung).

1.3.5.29.2 Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" zur Verarbeitung von Slingshot-Jobs konfigurieren

Eine Eingabeeinheit des Typs „Ordner für Sofortdruck“, die von Avanti Slingshot übergebene Jobs verarbeitet, muss den gleichen Namen tragen wie der im Slingshot-Auftrag festgelegte Artikel, und es muss die Methode JDF Batching verwendet werden.

Gehen Sie wie folgt vor, um eine Eingabeeinheit des Typs „Ordner für Sofortdruck“ für die Verarbeitung von Slingshot-Jobs zu konfigurieren:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einheiten Eingabeeinheiten.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Eingabeeinheit des Typs HotFolderJDF, und wählen Sie Kopieren aus.
  4. Geben Sie im Merkmal Name der Eingabeeinheit einen Namen für den Slingshot-Artikel ein.
  5. Geben Sie die Werte für die Merkmale Ordnerposition und Bereitstellungsposition an.
    Jeder Sofortdruckordner muss für diese beiden Merkmale eindeutige Werte aufweisen.
  6. Konfigurieren Sie diese Merkmale folgendermaßen:
    Workflow
    ParentNoPrint
    Untergeordneter Workflow
    Der für die Druckdateien des Jobs geeignete Workflow.
    Übergabeschritt
    SubmitInputFiles
    Hinweis: Wenn Sie eine andere Eingabeeinheit als HotFolderJDF kopieren, stellen Sie sicher, dass der Wert des Merkmals Batching-Methode JDF ist.
  7. Geben Sie alle anderen erforderlichen Werte ein bzw. bearbeiten Sie diese.
  8. Klicken Sie auf OK.
  9. Wollen Sie die Eingabeeinheit verwenden, wählen Sie sie aus, und klicken Sie auf Aktivieren und Verbinden.
Übergeben Sie nach dem Konfigurieren einer Eingabeeinheit zur Verwendung der JDF Batching-Methode keine Eingabedateien an die Einheit, die nicht in einem Job-Ticket identifiziert sind. Nicht identifizierte Eingabedateien bleiben unendlich lange mit dem Status Wartet in der Bereitstellungsposition für die Eingabeeinheit.

1.3.5.29.3 Workflow ändern, um Auftragsinformationen an Slingshot zu senden

Kontaktieren Sie Ihren Avanti-Kundendienstmitarbeiter, um Informationen an Avanti Slingshot zu senden. Erfahren Sie, welche Werte erforderlich sind, um den Slingshot-Web-Service aufzurufen, der die Auftragsinformationen von RICOH ProcessDirector empfängt. Fügen Sie dann Ihrem Workflow einen Schritt hinzu, der auf der Schrittschablone CreateOrderInSlingshot basiert.
Konfigurieren Sie mit Ihrem Avanti-Kundendienstmitarbeiter Slingshot, um Aufträge für Jobs zu erstellen, die von RICOH ProcessDirector empfangen werden.
So ändern Sie einen Workflow, um Auftragsinformationen an Slingshot zu senden:
  1. Erfahren Sie die Werte, die zur Authentifizierung mit Slingshot und zum Aufruf des REST-Web-Service notwendig sind, der Auftragsinformationen empfängt.
  2. Ermitteln Sie die XML-Datei mit den angegebenen Informationen, die RICOH ProcessDirector an Slingshot sendet.

    Kontaktieren Sie Ihren Avanti-Kundendienstmitarbeiter, um die Datei zu ermitteln, und Ihren RICOH ProcessDirector-Kundendienstmitarbeiter, um sicherzustellen, dass XML bei RICOH ProcessDirector funktioniert.

  3. Zur Vorbereitung von RICOH ProcessDirector auf die Kommunikation mit Slingshot gehen Sie wie folgt vor:

    • Wenn Slingshot ein Sicherheitszertifikat verlangt, installieren Sie das Zertifikat auf dem primären RICOH ProcessDirector-Computer.

    • Wenn Ihre Umgebung einen Proxyserver für die Kommunikation mit Web-Services verlangt, richten Sie das Systems hierfür ein.

    Weitere Informationen finden Sie in den entsprechenden Aufgaben.

  4. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  5. Klicken Sie auf den Namen des Workflows, den Sie ändern möchten.
  6. Optional: Deaktivieren Sie den Workflow, indem Sie auf den Schalter links neben dem Workflow-Namen klicken.
    Wenn Sie den Workflow während der Bearbeitung nicht deaktivieren, werden Jobs, die diesen Workflow verwenden, weiterhin durch die Schritte des Workflows geführt. Wenn Sie speichern, wird der Workflow vorübergehend deaktiviert und dann wieder aktiviert. Jobs, die in dem Workflow verarbeitet werden, könnten in eine fehlerhafte Situation geraten.
  7. Fügen Sie dem Workflow an der entsprechenden Stelle einen auf der Schrittschablone CreateOrderInSlingshot basierenden Schritt hinzu.
      Hinweis:
    • Führen Sie diesen Schritt nur einmal für einen Job aus.

    • Sie können diesen Schritt mehrfach zu einem Workflow hinzufügen. Stellen Sie sicher, dass sich jeder einzelne Schritt in einer separaten Abzweigung befindet, sodass die Schritte nicht denselben Job verarbeiten.

    • Wenn Sie einen Job neu starten, nachdem Slingshot einen Auftrag für diesen Job erstellt hat, stellen Sie sicher, dass der Schritt CreateJobInSlingshot den Job nicht verarbeitet.

    • Slingshot gibt einen Fehler mit Statuscode 500 wieder, wenn es dieselbe Jobnummer mehr als einmal empfängt.

    • Sie können diesen Schritt für übergeordnete oder untergeordnete Jobs ausführen. Aufträge, die in Slingshot von über- oder untergeordneten Jobs erstellt wurden, behalten die Beziehung zwischen über- und untergeordneten Jobs nicht bei.

  8. Legen Sie Werte für Merkmale des Jobs fest.
    1. Setzen Sie das Merkmal Anfrage-URL auf die URL des Slingshot-Web-Service, der einen Auftrag für jeden einzelnen Job erstellt, der von RICOH ProcessDirector empfangen wurde.

      Die URL wird von Ihrem Avanti-Kundendienstmitarbeiter bereitgestellt.

    2. Legen Sie die Eigenschaft Nutzlast anfordern für den kompletten Verzeichnispfad und für den Namen der Datei fest, die die XML-Auftragsinformationen enthält, die RICOH ProcessDirector an Slingshot sendet.
    3. Legen Sie den Wert des Merkmals Anforderungsparameter fest.

      Geben Sie die Werte zusammen mit Ihrem Avanti-Kundendienstmitarbeiter für die Parameter Sender-ID, Benutzername und Kennwort ein. Der Wert des Parameters Anforderungstyp wird nicht geändert.

    4. Wenn in Ihrer Umgebung ein Proxyserver mit Web-Services kommunizieren muss, legen Sie das Merkmal Proxy verwenden auf den richtigen Proxyserver fest.
    5. Wenn Ihnen Ihr Avanti-Kundendienstmitarbeiter ein Kennwort für das Merkmal Kennwort bereitstellt, geben Sie es in das Feld ein.
  9. Wenn die Einstellung der Werte für die Merkmale abgeschlossen ist, klicken Sie auf OK.
  10. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.

Nach der Einrichtung Ihres RICOH ProcessDirector-Workflows und der Konfiguration von Slingshot müssen Sie die Erstellung der Aufträge in Slingshot überprüfen. Wenn die XML in der Datei mit den Auftragsinformationen korrekt ist, stimmen die RICOH ProcessDirector-Job-ID und die Slingshot-Auftrags-ID überein.

Wenn Sie RICOH ProcessDirector nicht konfiguriert haben, um Jobverarbeitungsinformationen an Slingshot zu berichten, gehen Sie wie folgt vor:

  • Legen Sie Avanti Slingshot Connect-Kostenstellen fest.
  • Ändern Sie Ihren Workflow. Um die Zeit an eine Kostenstelle zu berichten, die ein Job in verschiedenen Schritten verbringt, legen Sie die Werte für die Merkmale Slingshot-Kostenstelle und Slingshot-Meilensteinstatus der Schritte fest.
Weitere Informationen zur Festlegung von Kostenstellen und Änderung Ihres Workflows finden Sie im Information Center.

1.3.5.29.4 Avanti Slingshot Connect-Kostenstellen festlegen

Avanti Slingshot Connect-Kostenstellen sind von grundlegender Wichtigkeit für die Zuordnung der Zeit- und Materialkosten. Einträge in der Datei avanti.cfg in RICOH ProcessDirector sind mit Objekten im Avanti Slingshot-System verknüpft, in denen die Kostenzuweisung erfolgt. Sie müssen die ID eines externen Geräts für jede Kostenstelle in der Datei avanti.cfg verwenden. Verwenden Sie den Namen der Kostenstelle und weicht dieser von der ID des externen Geräts ab, der in Slingshot festgelegt ist, kann RICOH ProcessDirector die Daten nicht ordnungsgemäß mitteilen. Die Einträge in der Datei avanti.cfg sind auch als Kostenstellen in RICOH ProcessDirector bekannt und werden im Avanti Slingshot-System als IDs der externen Geräte bezeichnet. Diese IDs ermöglichen RICOH ProcessDirector die korrekte Zuordnung der Informationen der Avanti Slingshot-Kostenstellen.
Hinweis: Sehen Sie davor nach unter Systemeinstellungen Organisation Operationskategorie in Avanti Slingshot, um sicherzustellen, dass für alle Kostenstellen IDs externer Geräte festgelegt sind.

Um Kostenstellen für RICOH ProcessDirector festzulegen:

  1. Navigieren Sie zur Datei avanti.cfg: /aiw/aiw1/config/avanti.cfg in auf Unix-basierenden Betriebssystemen bzw. C:\aiw\aiw1\config\avanti.cfg unter Windows.
  2. Öffnen Sie die Datei in einem Texteditor.
  3. Geben Sie Werte ein, die mit den IDs der externen Geräte übereinstimmen, wie sie für die Kostenstellen in Avanti Slingshot festgelegt wurden. Geben Sie jeden Eintrag in eine getrennte Zeile ein.
    Bei den Werten der Kostenstellen wird zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden.
  4. Speichern Sie die Datei avanti.cfg und beenden Sie den Texteditor.
    Die neu eingegebenen Werte stehen beim nächsten RICOH ProcessDirector-Aufruf als Slingshot-Kostenstellen zur Verfügung.

1.3.5.29.5 Kostenstellen und Jobfarben zuweisen, um Berichte an Drucker zu senden

Damit Avanti Slingshot die Zeit, die ein Job auf einem RICOH ProcessDirector Drucker benötigt, korrekt abrechnet, müssen Sie dem Drucker eine Kostenstelle zuweisen. Unter Verwendung der Druckerkostenstelle meldet RICOH ProcessDirector die Gesamtzahl der auf bestimmten Medien gedruckten Seiten oder Blätter nach Name und Produkt-ID (wenn ein Produkt-ID-Wert für das Medium angegeben ist). RICOH ProcessDirector meldet auch, ob alle Seiten eines Jobs in Vollfarbe oder nur mit einer einfarbigen Tinte oder einem einfarbigen Toner, in der Regel Schwarz, gedruckt wurden.

Die Kostenstellen werden in der Datei avanti.cfg festgelegt.

So weisen Sie Kostenstellen und Jobfarben zu, um Berichte an Drucker zu senden:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste im Portlet Drucker auf den Drucker und wählen Sie Merkmale aus.
  2. Wählen Sie auf der Registerkarte Avanti Slingshot einen Wert für die Eigenschaft Slingshot Kostenstelle aus.
  3. Für das Merkmal Jobfarbe für Bericht:

    • Wählen Sie Schwarz für einen Schwarzweiß-Drucker oder einen Farbdrucker, der so eingestellt ist, dass er nur mit schwarzer Tinte oder schwarzem Toner druckt.

    • Wählen Sie Farbe für einen Farbdrucker, der zum Drucken in Vollfarbe eingestellt ist.

    • Wählen Sie Vom Job für Ricoh TotalFlow-Drucker, insbesondere wenn Jobs in einer Kombination aus einfarbigen und vollfarbigen Seiten gedruckt werden.

    Hinweis: Diese Eigenschaft steuert nicht, ob der Drucker in Vollfarbe oder nur mit schwarzer Tinte oder Toner druckt. Die Eigenschaft wird nur verwendet, um die Tinten- oder Tonerinformationen an Avanti Slingshot zu melden.

  4. Wählen Sie einen Wert für das Merkmal Einheit in Bericht drucken.
    Der gewählte Wert wird immer zur Berechnung des Medienvolumens verwendet. Er wird jedoch nur für Jobfarbe verwendet, wenn die Eigenschaft Jobfarbe für den Bericht auf Schwarz oder Farbe eingestellt ist.
  5. Klicken Sie auf OK.

Wird ein Avanti Slingshot-Job in RICOH ProcessDirector ausgeführt, dann wird die von jedem Job am Drucker verwendete Zeit an die richtige Kostenstelle im Slingshot-System gemeldet. Die Anfangszeit am Drucker beginnt, sobald der Jobstatus in Zugewiesen geändert wird. Die Fertigstellungszeit ist, sobald der Jobstatus in Abgeschlossen geändert wird.

Wenn der jeweilige Druckjob abgeschlossen ist, meldet RICOH ProcessDirector die Gesamtzahl der Seiten oder Blätter, die auf bestimmten Medien gedruckt wurden, mit Namen und Produkt-ID (falls angegeben). RICOH ProcessDirector meldet auch, ob alle Seiten in Vollfarbe oder nur mit einer einzigen (normalerweise schwarzen) Tinte oder Toner gedruckt wurden.

    Hinweis:
  • Wenn Sie dem Merkmal Slingshot-Kostenstelle einen Drucker zuweisen, nehmen Sie nicht den Schritt Druckjobs in eine Serie von Schritten auf, die Kostenstelleninformationen an Avanti Slingshot senden.

1.3.5.29.6 Konfigurieren zum Senden von Job-Farbinformationen an Slingshot

Sie können Informationen über die Farbe der Tinte oder des Toners, die zum Drucken eines Jobs verwendet werden, von RICOH ProcessDirector an Slingshot senden.
Die Tinten- oder Tonerinformationen, die Sie an Slingshot senden können, variieren je nach Art des von Ihnen definierten RICOH ProcessDirector-Druckerobjekts:
  • Für Ricoh TotalFlow-Drucker-Objekte: RICOH ProcessDirector ruft die Werte für die Anzahl der in einem Druckjob gedruckten vollfarbigen und einfarbigen Seiten vom RICOH TotalFlow Print Server ab.
  • Für andere Druckerobjekte: RICOH ProcessDirector berichtet, dass alle Seiten des Jobs in Schwarz oder in Farbe gedruckt wurden.
So konfigurieren Sie das Senden von Jobfarbinformationen an Slingshot:
  • Für Ricoh TotalFlow-Drucker-Objekte:
    1. Öffnen Sie das Eigenschaftsnotizbuch für den Drucker und klicken Sie auf die Registerkarte Avanti Slingshot.
    2. Stellen Sie sicher, dass der Wert Jobfarbe für den Bericht auf Vom Job eingestellt ist.
  • Für alle anderen Druckerobjekte:
    Die empfohlene Methode besteht darin, zwei Druckerobjekte zu erstellen, die den Drucker repräsentieren. Ein Objekt druckt Jobs, die in voller Prozessfarbe gedruckt werden, und das andere Objekt druckt Jobs, die nur schwarze Tinte oder Toner verwenden. Modifizieren Sie dann Ihre Workflows, um Jobs über das richtige Druckerobjekt zu senden.
    1. Definieren Sie zwei Druckerobjekte zur Darstellung des Druckers. Verwenden Sie für beide die gleichen Eigenschaftswerte mit Ausnahme von Name und Jobfarbe für den Bericht.
    2. Bearbeiten Sie alle Workflows, die möglicherweise Aufträge mit farbigen oder schwarzen Seiten verarbeiten, um farbige Jobs an das Druckerobjekt mit der Einstellung Jobfarbe für Bericht auf Farbe zu senden und Jobs mit nur schwarzen Seiten an das Druckerobjekt mit der Einstellung Jobfarbe für Bericht auf Schwarz zu senden.
      • Verwenden Sie ein benutzerdefiniertes Jobmerkmal wie Benutzerdefiniert 1, um Jobs den Wert Schwarz oder Farbe zuzuweisen.

        Verwenden Sie den Schritt SetJobPropsFromTextFile oder den Schritt AssignJobValues, um den Wert des Jobmerkmals Benutzerdefiniert 1 festzulegen.

      • Um den Wert für die Jobeigenschaft Angeforderter Drucker festzulegen, machen Sie vor dem Schritt PrintJobs eine Verzweigung im Workflow.
        • Fügen Sie in einem Zweig eine Regel hinzu, die besagt, wenn der Wert von Benutzerdefiniert 1 Schwarz ist, verwenden Sie einen Schritt AssignJobValues, um den Wert von Angeforderter Drucker auf das Druckerobjekt zu setzen, dessen Eigenschaft Jobfarbe für den Bericht auf Schwarz gesetzt ist.
        • Fügen Sie auf dem anderen Zweig eine Regel hinzu, die besagt, wenn der Wert von Benutzerdefiniert 1 Farbe ist, verwenden Sie einen Schritt AssignJobValues, um den Wert von Angeforderter Drucker auf das Druckerobjekt zu setzen, dessen Eigenschaft Jobfarbe für den Bericht auf Farbe gesetzt ist.
        Hinweis: Sie können das Merkmal Jobfarbe für Bericht verwenden, um Jobs für Drucker zu planen.

1.3.5.29.7 Senden von Tintenverbrauchsdaten an Avanti Slingshot

Sie können RICOH ProcessDirector so konfigurieren, dass Tintenverbrauchsdaten für Jobs gesammelt werden, die an bestimmte Drucker gesendet werden. Die gesammelten Daten werden zusammen mit der für den jeweiligen Job in den Drucker geladenen Tinte an Avanti Slingshot zurückgeschickt.
Wenn ein Ricoh-Endlospapierdrucker in RICOH ProcessDirector eingerichtet ist, können Sie angeben, welche Tinte in den Drucker geladen wird, indem Sie die in Avanti Slingshot definierten Namen verwenden. Wenn dann die Tintenverbrauchsdaten im Jobticket an Avanti Slingshot zurückgeschickt werden, stimmen die Tintennamen überein. Um die Tinteneinstellungen zu sehen, muss der Drucker als Ricoh TotalFlow-Drucker hinzugefügt werden.
So senden Sie Tintenverbrauchsdaten an Avanti Slingshot:
  1. Stellen Sie sicher, dass der Drucker, den Sie für die Erfassung des Tintenverbrauchs verwenden möchten, unter RICOH ProcessDirector als Ricoh TotalFlow-Drucker definiert ist.
  2. Die Namen der für diesen Drucker verwendeten Tinten finden Sie im Avanti Slingshot-Client:
    1. Melden Sie sich im Avanti Slingshot-Client an.
    2. Gehen Sie im linken Fensterbereich zu Inventar Elemente.
    3. Gehen Sie im Bereich Element - Tabellenansicht zur Liste Artikelklasse und wählen Sie Tinten aus.
    4. Identifizieren Sie die Tinte anhand des Artikelcodes und kopieren Sie entweder den Inventarartikelcode aus dem Feld Artikelcode oder den Text aus dem Feld Beschreibung 1.
  3. Aktualisieren Sie den Ricoh TotalFlow-Drucker mit den in Avanti Slingshot festgelegten Namen:
    1. Melden Sie sich an RICOH ProcessDirector an.
    2. Gehen Sie zu Verwaltung Drucker.
    3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen bestehenden Ricoh TotalFlow-Drucker und wählen Sie Eigenschaften aus.
    4. Gehen Sie zum Abschnitt Avanti Slingshot und tragen Sie die in Avanti Slingshot gefundenen Tintennamen in die Felder Artikelcode oder Beschreibung 1 ein.
      Wenn beispielsweise der Name der schwarzen Tinte in Avanti Slingshot unter Beschreibung 1Schwarz-RPD lautet, müssen Sie denselben Namen in das Feld Schwarze Tinte von Tinten-Eigenschaftenzuordnung unter Avanti Slingshot in RICOH ProcessDirector eingeben. Sie können die Tintennamen auch anhand der Werte im Feld "Artikelcode" abgleichen. Wird der Artikelcode jedoch nicht gefunden, existiert er nicht oder ist das Feld leer, erfolgt der Abgleich der Tintennamen anhand des Feldes Beschreibung 1.
  4. Um zu testen, ob die Konfiguration korrekt ist, senden Sie einen Job an diesen Drucker an Avanti Slingshot. Vergleichen Sie die von RICOH ProcessDirector gesendeten Werte mit den in Avanti Slinghsot empfangenen Werten:
    1. Melden Sie sich an RICOH ProcessDirector an.
    2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in das Jobs-Portlet und wählen Sie Protokoll anzeigen.
    3. Suchen Sie die Tinteninformationsmeldung und suchen Sie nach dem Namen und der Menge der Tinte.
    4. Melden Sie sich im Avanti Slingshot-Client an.
    5. Gehen Sie zu Produktion Jobansicht, um den Job auszuwählen.
    6. Suchen Sie auf der Registerkarte Materialien die Tintenwerte in der Spalte Verwendet und vergleichen Sie sie mit den Werten, die im Jobprotokoll unter RICOH ProcessDirector angezeigt werden.

1.3.5.29.8 Jobstatusinformationen an Avanti Slingshot senden

Zum Versenden von Statusinformation zwischen Avanti Slingshot und RICOH ProcessDirector müssen Sie die URL des Avanti Slingshot-Systems in RICOH ProcessDirector ändern.
    Hinweis:
  • Bei einer typischen Implementierung von Slingshot befolgen Sie diese Schritte, um Informationen mit RICOH ProcessDirector auszutauschen. Ihre Implementierung von Slingshot kann Schritte umfassen, die von diesen Schritten abweichen.
  1. Melden Sie sich im Avanti Slingshot-Client an.
  2. Navigieren Sie zu Systemeinstellungen > Allgemein, und doppelklicken Sie auf JDF-Typ.
  3. Wählen Sie die Registerkarte Verbindungsoptionen.
  4. Geben Sie im Feld JMF HTTP URL die URL für den RICOH ProcessDirector-Server ein: http://IhrServer:15080/aiwservices/v1/jmf
    Ersetzen Sie IhrServer durch die IP-Adresse oder den Hostnamen Ihres RICOH ProcessDirector-Servers.
  5. Kopieren Sie die URL aus dem Feld JMF Rücksenden HTTP URL in die Zwischenablage. Die JMF Rücksenden HTTP URL sieht ungefähr folgendermaßen aus: http://AvantiServer:8081/servoy-service/rest_ws/avanti_jdf/jmf_inbound_processing/params?Username=UserName&Password=password
  6. Melden Sie sich an RICOH ProcessDirector an.
  7. Navigieren Sie zu Verwaltung Einstellungen Avanti Slingshot.
  8. Fügen Sie die URL aus dem Feld JMF Rücksenden HTTP URL in das Feld Avanti-URL ein, und klicken Sie auf OK.
      Wichtig:
    • Sollten Sie das Passwort des Avanti Slingshot-Client ändern, müssen Sie die JMF Rücksendung HTTP URL mit dem neuen Passwort aktualisieren und die JMF Rücksendung HTTP URL in das Feld Avanti-URL in RICOH ProcessDirector kopieren. Haben Sie beispielsweise das Passwort in MeinPasswort geändert, und lautet Ihre gegenwärtige URL http://AvantiServer:8081/servoy-service/rest_ws/avanti_jdf/jmf_inbound_processing/params?Username=UserName&Password=password, ändern Sie Password=password am Ende der URL zu Password=MeinPasswort.

1.3.5.29.9 Workflow ändern, um Jobinformationen an Slingshot zu senden

Um an Avanti Slingshot die erforderliche Zeit zu senden, um einen einzigen oder mehrere Schritten abzuschließen, müssen Sie Slingshot die Kostenstelle und den Status des Meilensteins für den einzigen bzw. den ersten und letzten Schritt der Serie angeben. Durch die Zuordnung von einem oder mehreren Schritten zu einer Kostenstelle erkennen Sie die gesamte für die Verarbeitung von der Kostenstelle aufgewendete Zeit.
Es ist nicht notwendig, die Zuordnung aller Schritte zu Slingshot-Kostenstellen vorzunehmen.

Bei der Auswahl der in einem Workflow zu ändernden Schritte ist sicherzustellen, dass ein Job über einen Schritt erfolgt, der als Wert des Merkmals Slingshot-Meilensteinstatus Abgeschlossen für jede Slingshot-Kostenstelle aufweist, an die Sie die Informationen berichten möchten.

Bevor Sie einen Workflow ändern, definieren Sie die Avanti Slingshot Connect-Kostenstellen.

Änderung eines Workflows, um Informationen an Slingshot zu senden:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie auf den Namen des Workflows.
  3. Optional: Deaktivieren Sie den Workflow, indem Sie auf den Schalter links neben dem Workflow-Namen klicken.
    Wenn Sie den Workflow während der Bearbeitung nicht deaktivieren, werden Jobs, die diesen Workflow verwenden, weiterhin durch die Schritte des Workflows geführt. Wenn Sie speichern, wird der Workflow vorübergehend deaktiviert und dann wieder aktiviert. Jobs, die in dem Workflow verarbeitet werden, könnten in eine fehlerhafte Situation geraten.
  4. Für jeden Schritt, für den Sie Jobinformationen an Slingshot senden möchten (Einzelzuordnung von Schritten zu Kostenstellen):
    1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt, und wählen Sie Merkmale aus.
    2. Wählen Sie für das Merkmal Slingshot-Kostenstelle die Slingshot-Kostenstelle aus, an die Sie die Jobinformationen berichten möchten.
    3. Wählen Sie für das Merkmal Slingshot-Meilensteinstatus Abgeschlossen aus.
    4. Klicken Sie auf OK.
  5. Für jede Schrittserie, deren Jobinformationen Sie an Slingshot senden möchten:
    1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den ersten Schritt der Serie aus, und klicken Sie auf Merkmale.
    2. Wählen Sie für das Merkmal Slingshot-Kostenstelle die Slingshot-Kostenstelle aus, an die Sie die Jobinformationen berichten möchten.
    3. Wählen Sie als Slingshot-Meilensteinstatus Wird verarbeitet.
    4. Klicken Sie auf OK.
        Hinweis:
      • Für die Schritte zwischen dem ersten und dem letzten Schritt der Serie müssen Sie weder das Merkmal Slingshot-Kostenstelle noch Slingshot-Meilensteinstatus angeben. RICOH ProcessDirector berichtet die in diesen Schritten für einen Job aufgewendete Zeit an die Slingshot-Kostenstelle, selbst wenn Sie die Merkmale nicht konfiguriert haben.
    5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den letzten Schritt der Serie, und wählen Sie Merkmale aus.
    6. Wählen Sie für das Merkmal Slingshot-Kostenstelle die gleiche Slingshot-Kostenstelle aus wie für den ersten Schritt.
    7. Wählen Sie für das Merkmal Slingshot-Meilensteinstatus Abgeschlossen aus.
    8. Klicken Sie auf OK.
  6. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.
  7. Sobald im Workflow ein Job abgearbeitet wird, prüfen Sie, ob die Jobinformationen an die vorgegebene Kostenstelle in Slingshot gesendet werden.
      Hinweis:
    • Bei einer typischen Implementierung von Slingshot befolgen Sie diese Schritte, um Informationen mit RICOH ProcessDirector auszutauschen. Ihre Implementierung von Slingshot kann Schritte umfassen, die von diesen Schritten abweichen.
    1. Melden Sie sich im Avanti Slingshot-Client an.
    2. Navigieren Sie zu Systemeinstellungen Allgemein Integrationsprotokoll.
    3. Im Slingshot-Job sollten Sie die Export-Einträge in der Spalte Typ für den von Slingshot zum Versenden von Jobs an RICOH ProcessDirector verwendeten JDF-Typ sehen.
    4. Wenn RICOH ProcessDirector den Job erfolgreich importiert, sollten die Import-Einträge in der Spalte Typ mit HTTP in der Spalte Methode, Job wird aktualisiert in der Spalte Zweck und Eingehende JMF-Statusdatei für Job wird verarbeitet in der Spalte Ergebniseinzelheiten zu sehen sein.
    5. Klicken Sie im Integrationsprotokoll auf den Pfeil nach links neben einem Slingshot-Job.
    6. Klicken Sie auf Bearbeiten (Symbol Bearbeiten), um die Jobaufzeichnung in der Detailansicht anzeigen zu lassen.
    7. Prüfen Sie die Fehlerbehebungsdetails.
      Sie sollten die Verarbeitungsinformationen zu der den RICOH ProcessDirector Workflow-Schritten oder dem Drucker zugeordneten Slingshot-Kostenstelle sehen.
        Hinweis:
      • Die ID des externen Geräts für die Slingshot-Kostenstelle hat den gleichen Namen wie die Avanti Slingshot Connect-Kostenstelle.
    8. Navigieren Sie zu CRM Jobs.
    9. Wählen Sie den Slingshot-Job aus.
    10. Klicken Sie auf die Registerkarte Kostenzusammenfassung.
      Sie sollten die Werte in der Spalte Aktuell sehen.
    11. Klicken Sie auf die Registerkarte Meilensteine.
      Sie müssen die Aufgaben für die Slingshot-Kostenstelle mit Häkchen in der Spalte Erledigt sehen.

1.3.5.30 Einrichten des Quadient Inspire Connect-Features

Nachdem Sie die Übersichtsthemen Quadient Inspire Connect gelesen haben, können Sie Quadient Inspire Connect einrichten, indem Sie die in diesem Abschnitt beschriebenen Konfigurationsaufgaben ausführen.
Testen Sie nach dem Abschluss der Erstkonfiguration Ihre Quadient Inspire Connect-Workflows, um sicherzustellen, dass diese wie gewünscht funktionieren.

1.3.5.30.1 Schrittvorlagen zum Senden von Jobs an Quadient Inspire Designer einrichten

Kopieren und passen Sie ComposeAFP und ComposePDF zum Senden von Jobs zur Verarbeitung an Quadient Inspire Designer an.
So richten Sie eine Schrittvorlage zum Senden von Jobs an Quadient Inspire Designer ein:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Schrittschablonen.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Schrittschablone ComposeAFP oder ComposePDF, und wählen Sie Kopieren aus.
  4. Überprüfen Sie auf der Seite Kopieren diese Felder:
    • Datendateien
    • Datenmodule
    • Feste Datendateien
    • Feste Datenmodule
    • Quadient JOB-Datei
    • Externer Befehl
    • WFD-Datei
  5. Klicken Sie auf OK.

1.3.5.30.2 Die Arbeit mit Quadient Inspire Designer für AFP-Druckjobs konfigurieren

Quadient Inspire Connect vereinfacht die Konfiguration von Workflows für die Interaktion mit Quadient Inspire Designer zum Generieren oder Neuformatieren von AFP-Druckjobs.

Bevor Sie RICOH ProcessDirector-Objekte erstellen und mit ihrer Konfiguration beginnen, stellen Sie sicher, dass Quadient Inspire Designer in der PATH-Umgebungsvariablen für den aiw1-Benutzer aufgelistet ist. Wenn Sie PATH nicht bearbeiten können, müssen Sie den vollständigen Pfad zu Quadient Inspire Designer in die Eigenschaft Externer Befehl aufnehmen, wo sie vorhanden ist.

Für jeden Workflow sind die folgenden Systemobjekte erforderlich:

  1. Ein geeignetes Eingabegerät

    Es ist zu empfehlen, eines der mit der Funktion bereitgestellten Eingabegeräte des Ordners für Sofortdruck zu kopieren: HotFolderReformatAFP, HotFolderComposeAFPDataSubmitted oder HotFolderComposeAFPDataRetrieved. Für alle diese Eingabegeräte ist die Stapelmethode auf Liste eingestellt. Wenn Sie planen, nur eine WFD-Datei als Druckjob weiterzuleiten, ändern Sie die Stapelmethode auf Keine.

  2. Ein auf der Schrittvorlage ComposeAFP basierender Schritt.
  3. Ein Workflow, der diesen Schritt enthält.

1.3.5.30.2.1 Workflow zum Senden von AFP-Jobs an Quadient Inspire Designer definieren

Sie können einen der AFP-Workflows kopieren und anpassen, um einen Workflow zu erstellen, durch den Jobs an Quadient Inspire Designer gesendet werden.
Diese AFP-Workflows sind verfügbar, wenn die Quadient Inspire Connect- und AFP-Support-Features installiert sind. Zu diesen Workflows gehören die folgenden:
  • ComposeAFPDataRetrieved

    Verwenden Sie diesen Workflow, wenn Sie eine WFD-Datei und eine oder mehrere unformatierte Datendateien an Quadient Inspire Designer senden und neue AFP-Dateien als Teil Ihres Workflows generieren sowie die Datendateien extern speichern möchten.

    Bei diesem Workflow wird erwartet, dass Sie die in der Schrittschablone ComposeAFP aufgeführte WFD-Datei übergeben möchten. Der Workflow erstellt eine Überschreibungsdatei aus den Werten der Datendatei und der Eigenschaften der Datenmodule. Datendateien werden nicht als Teil des Jobs übergeben. Bei dem Workflow wird davon ausgegangen, dass die Dateien an den in der Überschreibungsdatei aufgelisteten Speicherorten gefunden werden.

  • ComposeAFPDataSubmitted

    Verwenden Sie diesen Workflow, wenn Sie eine WFD-Datei und eine unformatierte Datendatei an Quadient Inspire Designer senden und neue AFP-Dateien als Teil Ihres Workflows generieren sowie die Datendateien als Teil des Druckjobs übergeben möchten.

    Mit diesem Workflow wird davon ausgegangen, dass Sie eine WFD-Datei und die Datendatei weiterleiten.

      Hinweis:
    • Sie können nur eine Datendatei als Teil eines Druckjobs weiterleiten. Wenn für den Job mehrere Datendateien erforderlich sind, müssen Sie sie an einem anderen Ort speichern und stattdessen den Workflow ComposeAFPDataRetrieved verwenden.
  • ReformatAFP

    Verwenden Sie diesen Workflow, wenn Sie bereits eine AFP-Datei haben, die Sie zum Neuformatieren oder für anderweitige Änderungen an Quadient Inspire Designer senden möchten.

    Bei diesem Workflow wird davon ausgegangen, dass Sie eine WFD-Datei und optional eine vorhandene AFP-Datei übergeben.

So definieren Sie einen Workflow, um Jobs an Quadient Inspire Designer zu senden:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den entsprechenden Workflow in der Liste, und wählen Sie Kopieren aus.
  3. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie nach Bedarf andere Werte ein oder bearbeiten Sie Werte entsprechend, und klicken Sie anschließend auf Weiter.
  4. Suchen Sie die ComposeAFP Schrittschablone:
    • Wenn Sie die angegebene ComposeAFP-Schrittschablone kopiert und umbenannt haben, löschen Sie ComposeAFP, und fügen Sie Ihre neue Schrittschablone in den Workflow ein.
    • Wenn Sie die angegebene ComposeAFP-Schrittschablone geändert haben, ohne sie zu kopieren, löschen Sie diese Version von ComposeAFP, und fügen Sie die veränderte Version dem Workflow hinzu.
  5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt ComposeAPF, und wählen Sie Eigenschaften, um die Standardwerte des Jobs anzuzeigen. Aktualisieren Sie die für diesen Workflow unterschiedlichen Werte.
  6. Klicken Sie auf OK.
  7. Fügen Sie weitere für den Workflow erforderliche Schrittschablonen hinzu, und aktualisieren Sie sie.
  8. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.

1.3.5.30.3 Die Arbeit mit Quadient Inspire Designer für PDF-Druckjobs konfigurieren

Quadient Inspire Connect vereinfacht die Konfiguration von Workflows für die Interaktion mit Quadient Inspire Designer zum Generieren oder Neuformatieren von PDF-Druckjobs.

Bevor Sie RICOH ProcessDirector-Objekte erstellen und mit ihrer Konfiguration beginnen, stellen Sie sicher, dass Quadient Inspire Designer in der PATH-Umgebungsvariablen für den aiw1-Benutzer aufgelistet ist. Wenn Sie PATH nicht bearbeiten können, müssen Sie den vollständigen Pfad zu Quadient Inspire Designer in die Eigenschaft Externer Befehl aufnehmen, wo sie vorhanden ist.

Für jeden Workflow sind die folgenden Systemobjekte erforderlich:

  1. Eine geeignete Eingabeeinheit für den Sofortdruck:

    Für einen Workflow, der eine WFD und eine oder mehrere unformatierte Datendateien zum Erstellen einer PDF-Datei verwenden, legen Sie diese Sofortdruck-Stapeln-Merkmale fest:

    • Stapelmethode: Liste
    • Datenmuster: .*wfd$

    • Listenmuster: .*lst$

    • Überschreibungsmuster: ein Muster, das den Erweiterungen der unformatierten Dateien entspricht, die Sie verwenden.

    Für einen Workflow, der eine WFD- und PDF-Datei akzeptiert und diese dann zum Neuformatieren oder Bearbeiten an Quadient Inspire Designer sendet, legen Sie diese Sofortdruck- Stapeln-Eigenschaften fest:

    • Stapelmethode: Muster
    • Datenmuster: .*pdf$

    • Dateimuster: .*wfd$

    • Spooldateiverwendung: GMC

    • Erforderliches Dateimuster: Ja

    • Spooldateityp: WFD

    • Dateimusterfolge: 1

    Hinweis: Stellen Sie nach dem Hinzufügen der Werte für Dateimuster, Spooldateiverwendung, Erforderliches Dateimuster, Spooldateityp und Dateimusterfolge sicher, dass Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen klicken.

  2. Ein auf der Schrittvorlage ComposePDF basierender Schritt.
  3. Ein Workflow, der diesen Schritt enthält.

1.3.5.30.3.1 Workflow zum Senden von PDF-Jobs an Quadient Inspire Designer definieren

Sie können einen der PDF-Workflows kopieren und anpassen, um einen Workflow zu erstellen, durch den Jobs an Quadient Inspire Designer gesendet werden.

So definieren Sie einen Workflow, um Jobs an Quadient Inspire Designer zu senden:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Workflow PDF, und wählen Sie Kopieren aus.
  3. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie nach Bedarf andere Werte ein oder bearbeiten Sie Werte entsprechend, und klicken Sie anschließend auf Weiter.
  4. Klicken Sie im Workflow-Editor in der rechten oberen Ecke des Fensters auf den Seitenbereich.
  5. Gehen Sie zu Schritte und erweitern Sie die Gruppe VARIABLE DATEN.
  6. Suchen Sie die ComposePDF-Schrittvorlage, und fügen Sie sie der Empfangsphase vor dem Schritt OptimizePDF hinzu.
  7. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt ComposePDF, und wählen Sie Merkmale aus.
  8. Aktualisieren Sie die für diesen Workflow unterschiedlichen Werte.
    • Für einen Workflow, der eine WFD und eine oder mehrere Rohdatendateien für die Erstellung einer PDF-Datei akzeptiert, empfehlen wir diese Einstellungen:
      Merkmal Wert
      Sprache für externes Programm Nicht festgelegt
      Externer Befehl PNetTC ${Job.GMC.WFDFileLocation} ${Job.GMC.SetupDataFiles} -o MyOutput1 -e PDF -f ${getFileName(print, pdf, write)}
      WFD-Datei ${getFileName(print, unknown, read)}
      Datenmodule -difDataInput1
      Feste Datenmodule Nicht festgelegt
      Codepage für externes Programm UTF8
      Gültige Rückkehrcodes 0,2
      Datendateien ${getFileName(Überschreiben, Text, Lesen)}
      Feste Datendateien Nicht festgelegt
      Quadient JOB-Datei Nicht festgelegt
    • Für einen Workflow, der eine WFD- und eine PDF-Datei akzeptiert und diese dann an Quadient Inspire Designer zum Formatieren oder Bearbeiten sendet, empfehlen wir diese Einstellungen:
      Merkmal Wert
      Sprache für externes Programm Nicht festgelegt
      Externer Befehl PNetTC ${Job.GMC.WFDFileLocation} ${Job.GMC.SetupDataFiles} -o MyOutput1 -e PDF -f ${getFileName(print, pdf, write)}
      WFD-Datei ${getFileName(gmc, wfd, read)}
      Datenmodule -PDFinParamInput1
      Feste Datenmodule Nicht festgelegt
      Codepage für externes Programm UTF8
      Gültige Rückkehrcodes 0,2
      Datendateien ${getFileName(print, pdf, read)}
      Feste Datendateien Nicht festgelegt
      Quadient JOB-Datei Nicht festgelegt
  9. Klicken Sie auf OK.
  10. Fügen Sie weitere für den Workflow erforderliche Schrittschablonen hinzu, und aktualisieren Sie sie.
  11. Speichern Sie den Workflow.

1.3.5.31 Einrichten der Verwendung von elektronischen Formularen

Nachdem Sie die Vorgedruckte Formulare austauschen-Übersichtsthemen gelesen haben, richten Sie es für die Verwendung von elektronischen Formularen ein, indem Sie die in diesem Abschnitt beschriebenen Konfigurationsaufgaben ausführen.

Testen Sie nach dem Abschluss der Konfiguration Ihre Workflows, die elektronische Formulare mit Jobdaten kombinieren, um zu gewährleisten, dass diese wie gewünscht funktionieren.

1.3.5.31.1 Elektronische Formulare zu Medienobjekten hinzufügen

Elektronische Formulare sind Seiten in PDF-Dateien, die Sie zu den Medienobjekten hinzufügen. Der Schritt CombinePDFWithForm oder CombineAFPWithForm kombiniert die PDF-Seitendaten mit den PDF- oder AFP-Jobdaten, um eine Druckdatei zu erstellen, die Sie auf Normalpapier drucken können.
Wenn Sie Seiten in PDF-Dateien auswählen, um diese als elektronische Formulare zu verwenden, empfehlen wir, dass die Seitengröße mit der Seitengröße der Jobdaten übereinstimmt.

Für die Umwandlung einer Seite aus einer mehrseitigen PDF-Datei in ein elektronisches Formular müssen Sie diese Seite nicht als separate PDF-Datei speichern. Sie können die mehrseitige PDF-Datei angeben, wenn Sie das elektronische Formular zum Medienobjekt hinzufügen. Dann wählen Sie eine Seite in der Datei aus.

So fügen Sie elektronische Formulare zu Medienobjekten hinzu:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Objekte Medien.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein Medienobjekt und wählen Sie Eigenschaften aus.
  4. So fügen Sie ein elektronisches Formular zur Vorder- oder Rückseite des Mediums hinzu:
    1. Klicken Sie auf die Ordner für das Merkmal Vorderseite des Formulars oder Rückseite des Formulars.
    2. Gehen Sie zur PDF-Datei, die die Seite enthält, die Sie als elektronisches Formular auf der von Ihnen ausgewählten Seite verwenden möchten. Klicken Sie auf Öffnen.
    3. Wählen Sie die Seite in der Datei aus, indem Sie deren Nummer in das Feld Seite verwenden eingeben.
    4. Klicken Sie auf Formular erstellen.

      Für die Anzeige des Formulars klicken Sie auf den blauen Link Vorderseite des Formulars oder Rückseite des Formulars.

      Zum Löschen des Formulars klicken Sie rechts vom blauen Link auf x.

    5. Zum Hinzufügen eines elektronischen Formulars auf der anderen Seite des Mediums müssen Sie die Schritte wiederholen.
  5. Legen Sie einen Wert für das Merkmal Medienname für den Druck fest, je nachdem, wie der Schritt CombinePDFWithForm oder CombineAFPWithForm Jobs verarbeiten soll, die dieses Medium anfordern.

    Berücksichtigen Sie Ihre MIS (Management Information System)-Berichtsanforderungen. Überlegen Sie, wie Sie für die Medien nachverfolgen und laden möchten.

    • Wenn dieser Medienname im gesamten Job und für alle Seitenausnahmen vorkommen soll, wählen Sie Aktueller Name aus.
    • Wenn dieser Medienname aus dem gesamten Job und aus allen Seitenausnahmen entfernt werden soll, wählen Sie Keine aus.

      Dieser Wert hat keine Auswirkungen auf die Vorkommnisse anderer Mediennamen.

    • Wenn dieser Medienname für den gesamten Job und für alle Seitenausnahmen ausgetauscht werden soll, wählen Sie Ausgewählt aus. Wählen Sie dann einen Mediennamen aus der List der Namen für alle Medienobjekte aus.

      Dieser Wert hat keine Auswirkungen auf die Vorkommnisse anderer Mediennamen.

  6. Klicken Sie auf OK.
Das Medienobjekt steht nun für die Verwendung mit dem Schritt CombinePDFWithForm oder CombineAFPWithForm bereit, wenn ein eingehender Job das Medium über dessen Namen anfordert.

1.3.5.31.2 Ausführen des Muster-Workflows, der zum Drucken von Jobs elektronische Formulare verwendet

Der Workflow ElectronicFormJobSample zeigt, wie die elektronischen Formulare mit den Daten in PDF-Dateien für Jobs kombiniert werden. Der Muster-Workflow druckt einige Jobs durch eine Kombination von elektronischen Formularen und Daten. Er druckt andere Aufträge auf vorgedruckten Formularen. Der Workflow wird mit dem Vorgedruckte Formulare austauschen-Feature installiert.

Der Workflow umfasst zwei Abzweigungen:

  • Die Verzweigung [1] Elektronisch sendet Jobs mit Elektronisch im Jobnamen durch den Schritt CombinePDFWithForm, der die elektronischen Formulare mit den Daten kombiniert. Die Jobs verlaufen dann durch den Schritt CountPages. Wenn die Jobs den Schritt PrintJobs erreichen, werden sie auf Normalpapier gedruckt.
  • Die Verzweigung [2] Vorgedruckt sendet Jobs, bei denen im Jobnamen nicht Elektronisch vorhanden ist, direkt an den Schritt CountPages. Diese Jobs umgehen den Schritt CombinePDFWithForm und werden auf vorgedruckten Formularen gedruckt.

Zu den in diesem Workflow verwendeten Musterobjekten und Dateien zählen:

  • Workflow: ElectronicFormJobSample
  • Eingabeeinheit: ElectronicFormJobFolder
  • Medienobjekt: ElectronicFrontAndBack
  • PDF-Dateien:
    • ElectronicJob.pdf
    • PreprintedJob.pdf

    Diese Simplex-Jobs, die bis auf ihren Jobnamen identisch sind, verfügen über 500 Seiten mit variablen Namen und Adressdaten mit einer Briefanrede.

    Die Druckausgabe beider Jobs sind 500 Kundenbriefe mit Informationen zu einem Prämienprogramm auf der Vorderseite und Fußnoten auf der Rückseite.

    Der Musterworkflow verarbeitet die PreprintedJob.pdf-Datei als Simplex-Job, der auf dem vorgedruckten Formular gedruckt wird, welches das ElectronicFrontAndBack-Medienobjekt darstellt. Das vorgedruckte Formular hat den statischen Text des Kundenbriefs auf der Vorderseite und den statischen Text der Fußnoten auf der Rückseite.

    Der Musterworkflow verarbeitet die ElectronicJob.pdf-Datei, indem er sie von einem Simplex-Job in einen Duplex-Job konvertiert, der auf Normalpapier druckt. Der Musterworkflow erstellt die Vorderseiten des Duplex-Jobs, indem er ein elektronisches Formular mit den variablen Namen und Adressdaten kombiniert. Das elektronische Formular verfügt über den statischen Text des Kundenbriefs. Der Musterworkflow erstellt die Rückseiten des Duplex-Jobs durch Hinzufügen eines elektronischen Formulars mit dem statischen Text der Fußnoten.

So führen Sie den Beispiel-Workflow aus:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Hauptseite.
  2. Klicken Sie im Portlet "Eingabeeinheit" mit der rechten Maustaste auf den Sofortdruck-Ordner ElectronicFormJobFolder, und wählen Sie Aktivieren und verbinden aus.

    Beim ersten Aktivieren und Verbinden des Ordners für Sofortdruck übergibt RICOH ProcessDirector die ElectronicJob.pdf- und PreprintedJob.pdf-Jobs an den Workflow ElectronicFormJobSample.

    Die Jobs durchlaufen den Workflow und stoppen beim Schritt PrintJobs. Beide Jobs befinden sich im Status Einheit nicht verfügbar und warten darauf, dass der Muster-Drucker aktiviert wird.

  3. Überprüfen Sie das ElectronicFrontAndBack-Medienobjekt.
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
    2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Objekte Medien.
    3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Medienobjekt ElectronicFrontAndBack, und wählen Sie Merkmale aus.
    4. Zum Anzeigen des elektronischen Formulars für die Vorderseite der Medien klicken Sie auf den blauen Vorderseite des Formulars-Link.

      Die PDF-Seite, die für die Vorderseite des Formulars verwendet wird, wird in einer neuen Browserregisterkarte geöffnet.

    5. Wenn Sie mit der Ansicht des Formulars fertig sind, schließen Sie die Registerkarte.
    6. Um das elektronische Formular für die Rückseite der Medien anzuzeigen, klicken Sie auf den blauen Rückseite des Formulars-Link.

      Die PDF-Seite, die für die Rückseite des Formulars verwendet wird, öffnet sich in einer neuen Browserregisterkarte.

    7. Wenn Sie mit der Ansicht des Formulars fertig sind, schließen Sie die Registerkarte.
    8. Schauen Sie sich den Wert des Merkmals Medienname für den Druck an.
      Das Merkmal ist auf Nein festgelegt.
  4. Überprüfen Sie den PreprintedJob.pdf-Job.
    1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Job, und wählen Sie Ansicht aus.

      Sie sehen 500 Seiten variabler Namen und Adressdaten mit einer Briefanrede.

    2. Klicken Sie auf Schließen.
    3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Job, und wählen Sie Merkmale aus.
    4. Auf die Registerkarte Allgemein klicken.

      Duplex ist auf Nein eingestellt.

    5. Klicken Sie auf die Registerkarte Scheduling.

      Der Medien-Wert ist ElectronicFrontAndBack.

  5. Überprüfen Sie den ElectronicJob.pdf-Job.
    1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Job, und wählen Sie Ansicht aus.

      Sie sehen 1000 Seiten: 500 angepasste Briefe mit variablen Namen und Adressdaten und statischem Text über ein Prämienprogramm auf der Vorderseite. Auf der Rückseite des Briefes sind Fußnoten mit statischem Text.

    2. Klicken Sie auf Schließen.
    3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Job, und wählen Sie Merkmale aus.
    4. Auf die Registerkarte Allgemein klicken.

      Duplex ist auf Ja gesetzt.

    5. Klicken Sie auf die Registerkarte Scheduling.

      Der Medien-Wert ist Nicht festgelegt.

    Der Job ElectronicJob.pdf ist mit den gleichen Merkmalwerten wie der Job PreprintedJob.pdf in den Workflow eingetreten:

    • Duplex wurde auf Nein gesetzt.
    • Medien wurde auf ElectronicFrontAndBack gesetzt.

    Wenn der Schritt CombinePDFWithForm den Job ElectronicJob.pdf verarbeitet hat, hat er die Formulare mit den Daten kombiniert und den Job von Simplex auf Duplex geändert.

    Da das Merkmal Medienname für den Druck auf dem Medienobjekt ElectronicFrontAndBack auf Keine gesetzt ist, hat der Schritt CombinePDFWithForm den Mediennamen ElectronicFrontAndBack aus dem Job entfernt. Das Festlegen des Merkmals Keine bewirkt, dass der Job auf dem Papier gedruckt wird, das für Jobs ohne vorgegebene Medien verwendet wird.

1.3.5.31.3 Ausführen des Muster-Workflows, der zum Drucken von Jobs mit Dokumenten elektronische Formulare verwendet

Dieser Workflow ElectronicFormDocSample zeigt, wie die elektronischen Formulare mit Daten in PDF-Dateien für Jobs kombiniert werden, die Dokumente beinhalten. Der Muster-Workflow druckt einige Jobs durch eine Kombination von elektronischen Formularen und Daten. Er druckt andere Aufträge auf vorgedruckten Formularen. Der Workflow wird mit dem Vorgedruckte Formulare austauschen-Feature installiert.

Der Workflow umfasst zwei Abzweigungen:

  • Die Verzweigung [1] Elektronisch sendet Jobs mit Elektronisch im Jobnamen durch den Schritt CombinePDFWithForm, der die elektronischen Formulare mit den Daten kombiniert. Die Jobs verlaufen dann durch den Schritt CountPages. Wenn die Jobs den Schritt PrintJobs erreichen, werden sie auf Normalpapier gedruckt.
  • Die Verzweigung [2] Vorgedruckt sendet Jobs, bei denen im Jobnamen nicht Elektronisch vorhanden ist, direkt an den Schritt CountPages. Diese Jobs umgehen den Schritt CombinePDFWithForm und werden auf vorgedruckten Formularen gedruckt.

Zu den in diesem Workflow verwendeten Musterobjekten und Dateien zählen:

  • Workflow: ElectronicFormDocSample
  • Eingabeeinheit: ElectronicFormDocFolder
  • Medienobjekte:
    • SummaryAndDetails

      Dieses Medienobjekt bestimmt elektronische Formulare für das erste Blatt eines Kontoauszugs mit einer Zusammenfassung auf der Vorderseite und Details auf der Rückseite.

    • DetailsDuplex

      Dieses Medienobjekt bestimmt elektronische Formulare für Blätter mit Kontoauszugsdetails auf beiden Seiten.

    • DetailsAndOffers

      Dieses Medienobjekt bestimmt elektronische Formulare für das letzte Blatt eines Kontoauszugs mit Details auf der Vorderseite und Angeboten auf der Rückseite.

  • PDF-Dateien:
    • ElectronicDoc.pdf
    • PreprintedDoc.pdf

    Diese 866-seitigen, beidseitigen Druckaufträge, die abgesehen von ihrem Jobnamen identisch sind, enthalten 300 Dokumente. Jedes Dokument besteht aus einem Kontoauszug mit zwei, vier oder sechs Seiten. Alle Dokumente haben eine Seite mit einer Zusammenfassung des Kontoauszugs gefolgt von einer bis vier Seiten von Transaktionsdaten. Wenn die letzte Seite eines Dokuments keine Transaktionsdetails enthält, werden auf der letzten Seite Angebote eingefügt.

  • Steuerdatei für die Schritte IdentifyPDFDocuments und BuildPDFFromDocuments: ElectronicForm.ctl

    Diese Steuerdatei enthält die Seitenausnahme-Daten für die Dokumente in den Jobs.

So führen Sie den Beispiel-Workflow aus:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Hauptseite.
  2. Klicken Sie im Portlet "Eingabeeinheit" mit der rechten Maustaste auf den Sofortdruck-Ordner ElectronicFormDocFolder und wählen Sie Aktivieren und verbinden aus.

    Beim ersten Aktivieren und Verbinden des Ordners für Sofortdruck übergibt RICOH ProcessDirector die Jobs ElectronicDoc.pdf und PreprintedDoc.PDF an den Workflow ElectronicFormDocSample.

    Die Jobs durchlaufen den Workflow und stoppen beim Schritt PrintJobs. Beide Jobs befinden sich im Status Einheit nicht verfügbar und warten darauf, dass der Muster-Drucker aktiviert wird.

  3. Überprüfen Sie die Medienobjekte SummaryAndDetails, DetailsDuplex und DetailsAndOffers.
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
    2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Objekte Medien.
    3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Medienobjekt SummaryAndDetails, und wählen Sie Merkmale aus.
    4. Zum Anzeigen des elektronischen Formulars für die Vorderseite, die den statischen Teil der Seite "Zusammenfassung" enthält, klicken Sie auf den blauen Link Vorderseite des Formulars.

      Die PDF-Seite, die für die Vorderseite des Formulars verwendet wird, wird in einer neuen Browserregisterkarte geöffnet.

    5. Wenn Sie mit der Ansicht des Formulars fertig sind, schließen Sie die Registerkarte.
    6. Zum Anzeigen des elektronischen Formulars für die Rückseite, die den statischen Teil der Seite der Kontoauszugsdetails enthält, klicken Sie auf den blauen Link Rückseite des Formulars.

      Die PDF-Seite, die für die Rückseite des Formulars verwendet wird, öffnet sich in einer neuen Browserregisterkarte.

    7. Wenn Sie mit der Ansicht des Formulars fertig sind, schließen Sie die Registerkarte.
    8. Schauen Sie sich den Wert des Merkmals Medienname für den Druck an.

      Das Merkmal wird auf den aktuellen Namen gesetzt.

    9. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Medienobjekt DetailsDuplex, und wählen Sie Merkmale aus.
    10. Zeigen Sie die elektronischen Formulare für die Vorder- und Rückseite der Medien an.

      Beide Formulare enthalten den statischen Teil der Seite der Kontoauszugsdetails.

    11. Schauen Sie sich den Wert des Merkmals Medienname für den Druck an.

      Das Merkmal wird auf den aktuellen Namen gesetzt.

    12. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Medienobjekt DetailsAndOffers, und wählen Sie Merkmale aus.
    13. Zeigen Sie die elektronischen Formulare für die Vorder- und Rückseite der Medien an.

      Das Formular für die Vorderseite enthält den statischen Teil der Seite der Kontoauszugsdetails. Das Formular für die Rückseite enthält eine Seite mit Angeboten (mit statischem Inhalt).

    14. Schauen Sie sich den Wert des Merkmals Medienname für den Druck an.

      Das Merkmal wird auf Ausgewählt gesetzt: Letter Normalpapier

  4. Überprüfen Sie den Job PreprintedDoc.pdf.
    1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Job, und wählen Sie Ansicht aus.

      Es wird ein 866-seitiger Job mit 300 Dokumenten angezeigt. Jedes Dokument enthält einen Kontoauszug mit zwei, vier oder sechs Seiten. Nur die variablen Daten der Zusammenfassung des Kontoauszugs und der Transaktionsdaten werden angezeigt.

    2. Klicken Sie auf Schließen.
    3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Job, und wählen Sie Seitenausnahmen.

      Es erscheint eine Liste mit 265 Seitenausnahmen für alle Seiten aller Dokumente im Job. Der Auftrag erfordert drei vorgedruckte Formulare.

      • Die meisten Seitenausnahmen sind für SummaryAndDetails-Medien, die für die ersten beiden Seiten jedes Kontoauszugs verwendet werden.
      • Wenn ein Kontoauszug vier Seiten mit einer Zusammenfassungsseite und zwei Seiten mit Transaktionsdaten enthält, werden DetailsAndOffers-Medien für die Seiten 3–4 verwendet.
      • Wenn ein Kontoauszug vier Seiten mit einer Zusammenfassungsseite und drei Seiten mit Transaktionsdaten enthält, werden DetailsDuplex-Medien für die Seiten 3–4 verwendet.
      • Wenn eine Anweisung sechs Seiten mit einer Zusammenfassungsseite und vier Seiten mit Transaktionsdaten enthält, werden DetailsDuplex-Medien für die Seiten 3–4 verwendet. DetailsAndOffers-Medien werden für die Seiten 5–6 verwendet.

  5. Überprüfen Sie den Job ElectronicDoc.pdf.
    1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Job, und wählen Sie Ansicht aus.

      Es wird ein 866-seitiger Job mit 300 Dokumenten angezeigt. Jedes Dokument enthält einen Kontoauszug mit zwei, vier oder sechs Seiten. Sie sehen sowohl die Variable als auch statische Daten für die Zusammenfassung des Kontoauszugs und die Transaktionsdetails. Wenn die letzte Seite eines Dokuments keine Transaktionsdetails hat, sehen Sie die Angebote.

      • Sehen Sie sich die Seiten 1–4 an, das erste Dokument im Job. Die elektronischen Formulare für die Vorder- und Rückseite des Mediums SummaryAndDetails wurden mit den Seiten 1–2 kombiniert. Die elektronischen Formulare für die Vorder- und Rückseite des Mediums DetailsAndOffers wurden mit den Seiten 3–4 kombiniert.
      • Sehen Sie sich die Seiten 5–6 an, das zweite Dokument im Job. Die elektronischen Formulare für die Vorder- und Rückseite des SummaryAndDetails-Mediums wurden mit diesen Seiten kombiniert.
      • Sehen Sie sich die Seiten 301–304 an, einen vierseitigen Kontoauszug mit einer Zusammenfassung auf einer Seite und Transaktionsdaten auf drei Seiten. Die elektronischen Formulare für die Vorder- und Rückseite des Mediums SummaryAndDetails wurden mit den Seiten 301-302 kombiniert. Die elektronischen Formulare für die Vorder- und Rückseite des DetailsDuplex-Mediums wurden mit den Seiten 303–304 kombiniert.
      • Sehen Sie sich die Seiten 305–310 an, einen sechsseitigen Kontoauszug mit einer Zusammenfassung auf einer Seite und Transaktionsdaten auf vier Seiten. Die elektronischen Formulare für die Vorder- und Rückseite des Mediums SummaryAndDetails wurden mit den Seiten 305-306 kombiniert. Die elektronischen Formulare für die Vorder- und Rückseite des DetailsDuplex-Mediums wurden mit den Seiten 307-308 kombiniert. Die elektronische Formulare für die Vorder- und Rückseite des Mediums DetailsAndOffers wurden mit den Seiten 309-310 kombiniert.

    2. Klicken Sie auf Schließen.
    3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Job, und wählen Sie Seitenausnahmen.

      Es erscheint eine Liste mit 265 Seitenausnahmen für alle Seiten aller Dokumente im Job.

      Sie finden SummaryAndDetails und DetailsDuplex in der Liste, da ihr Merkmal Medienname für den Druck auf Aktueller Name gesetzt ist. Der Schritt CombinePDFWithForm kombiniert die elektronischen Formulare für die Medien SummaryAndDetails und DetailsDuplex mit den Daten, ändert die Mediennamen jedoch nicht.

      Sie finden LetterPlain in der Liste, da das Merkmal Medienname für den Druck des DetailsAndOffers-Mediums auf Ausgewählt gesetzt ist: Letter Normalpapier. Der Schritt CombinePDFWithForm kombiniert die elektronischen Formulare für DetailsAndOffers-Medien mit den Daten und ändert den Mediennamen DetailsAndOffers zu LetterPlain.

    Wenn die Mediennamen SummaryAndDetails und DetailsDuplex den Jobs zugeordnet bleiben, können Druckereien anderes Papier für diese Blätter verwenden. Die Druckerei kann dem Management Information System unter Verwendung dieser Mediennamen auch die Papierkosten übermitteln.

1.3.5.31.4 Ändern eines Workflows für die Verwendung elektronischer Formulare bei PDF-Jobs

Sie können einen Schritt, der auf der Schrittvorlage CombinePDFWithForm basiert, zu einem Workflow hinzufügen, um ein elektronisches Formular mit Daten für PDF-Jobs zu kombinieren.
Bevor Sie den Schritt zu einem Workflow hinzufügen, müssen Sie die vorgedruckten Formulare für den Druck der Jobs verwenden, die der Workflow verarbeitet. Fügen Sie elektronische Formulare zu den Medienobjekten für die vorgedruckten Formulare hinzu, die Sie auf Normalpapier drucken möchten. Sie müssen keine elektronischen Formulare für alle vorgedruckten Formulare festlegen, die vom Workflow verwendet werden. Sie können elektronische Formulare nur für vorgedruckte Formulare festlegen, die Sie ersetzen möchten.
So ändern Sie einen Workflow für die Verwendung elektronischer Formulare bei PDF-Jobs:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie auf den Namen des Workflows, den Sie ändern möchten.
  3. Optional: Deaktivieren Sie den Workflow, indem Sie auf den Schalter links neben dem Workflow-Namen klicken.
    Wenn Sie den Workflow während der Bearbeitung nicht deaktivieren, werden Jobs, die diesen Workflow verwenden, weiterhin durch die Schritte des Workflows geführt. Wenn Sie speichern, wird der Workflow vorübergehend deaktiviert und dann wieder aktiviert. Jobs, die in dem Workflow verarbeitet werden, könnten in eine fehlerhafte Situation geraten.
  4. Lesen Sie die Schritte im Workflow durch, und entscheiden Sie, wo Sie den Schritt CombinePDFWithForm hinzufügen möchten.

    Zum Ändern eines einfachen Workflows, der PDF-Jobs verarbeitet, können Sie den Schritt CombinePDFWithForm nach dem Schritt OptimizePDF und vor dem Schritt CountPages einfügen.

    Zum Ändern eines Workflows, der PDF-Jobs verarbeitet, die Dokumente enthalten, können Sie den Schritt CombinePDFWithForm nach dem Schritt BuildPDFFromDocuments einfügen.

  5. Fügen Sie den Schritt CombinePDFWithForm zum Workflow an der entsprechenden Stelle ein.
  6. Sofern Sie keine speziellen Verarbeitungsanforderungen haben, verwenden Sie die Standardwerte für die Merkmale Kombinierte PDF-Datei und JDF-Ausgabedatei des Schritts.

    Wenn Sie andere Werte angeben, wird aus der kombinierten PDF-Datei keine aktuelle Druckdatei, die von den nachfolgenden Schritten verwendet wird. Gleichzeitig wird aus der vom Schritt erstellten JDF-Datei nicht die JDF-Datei, die von nachfolgenden Schritten verwendet wird.

  7. Wenn Sie einen Drucker verwenden möchten, der keine Seitenausnahmeseiten in JDF-Jobtickets unterstützt, legen Sie das Merkmal "Einfache Bogenverarbeitung" auf "Leere Rückseiten einfügen" fest. Wenn Ihr Drucker Seitenausnahmen verarbeiten kann, wählen Sie "Seitenausnahmeseiten zu JDF hinzufügen"; dadurch wird verhindert, dass Ihr Druckeranbieter Gebühren für leere Rückseiten bei Duplexaufträgen berechnet.
  8. Optional: Fügen Sie eine Verzweigung hinzu, die den Schritt CombinePDFWithForm umgeht, um Jobs zu verarbeiten, die nicht für die Verwendung von elektronischen Formularen bereit sind. Die Jobs werden auf vorgedruckten Formularen gedruckt, wenn sie diese Verzweigung durchlaufen. Wenn Sie die Verzweigung hinzufügen, kann derselbe Workflow die Jobs verarbeiten, die für die Verwendung von elektronischen Formularen bereit sind, und die Jobs, die nicht bereit sind.

    Legen Sie eine Richtlinie für eine der Verzweigungen fest, um die Jobs basierend auf deren Verwendung von elektronischen Formularen zu verschiedenen Verzweigungen zu senden. Wenn Sie beispielsweise möchten, dass Jobs mit dem KundennamenAcme oder Pinnacle elektronische Formulare verwenden sollen, können Sie diese Richtlinie auf der Verzweigung mit dem Schritt CombinePDFWithForm einstellen:

    • Job.CustomerName = 'Acme' OR Job.CustomerName = 'Pinnacle'

    Jobs mit dem KundennamenBank10 oder Standard umgehen den Schritt CombinePDFWithForm und setzen den Druck auf vorgedruckten Formularen fort.

  9. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.
  10. Testen Sie den Workflow, um die ordnungsgemäße Funktionsweise sicherzustellen.

    Überprüfen Sie die Jobs, die der Schritt CombinePDFWithForm verarbeitet, um sicherzustellen, dass diese auf dem Medium gedruckt werden, das im Merkmal Medienname für den Druck des Medienobjekts angegeben wurde.

Wenn ein Medienobjekt ein Formular für die Rückseite des Mediums umfasst, ändert der Schritt CombinePDFWithForm Simplex-Jobs, die das Medium für Duplex benötigen. Ein Simplex-Job hat beispielsweise vier Seiten. Das PLE-Medien-Merkmal gibt Form12 für Seite 3 an. Das Medienobjekt Form12 gibt ein elektronisches Formular für die Rückseite des Mediums an.

Wenn der Schritt den Job verarbeitet:

  • Wird der Job in Duplex umgewandelt.
  • Werden drei leere Seiten eingefügt, jeweils eine nach den Seiten 1, 2 und 4.
  • Wird eine Seite mit den Daten für Form12 nach Seite 3 eingefügt.

Wenn ein Medienobjekt ein Formular für die Rückseite des Materials enthält und das dem Auftrag zugeordnete JDF-Jobticket Simplex für den Auftrag angibt, aber Seitenausnahmen für einige Duplexseiten enthält, ändert der Schritt CombinePDFWithForm Simplex-Jobs, die ein Duplexdruck des Materials erfordern. Ein Simplex-Job hat beispielsweise vier Seiten. Das Merkmal PLE-Medien gibt Form99 für Seiten 2 und 3 an. Das Medienobjekt "Form99" gibt ein elektronisches Formular für die Rückseite des Mediums an.

Wenn der Schritt den Job verarbeitet:

Wenn das Merkmal "Simplexbogenbearbeitung" auf "Leere Rückseiten einfügen" festgelegt ist:

  1. Wird der Job in Duplex umgewandelt.
  2. Wird eine leere Seite nach Seite 1 hinzugefügt.
  3. Wird eine Seite mit den Daten für Form99 auf die Rückseiten der Seiten 2 und 3 hinzugefügt.

    Auf der Rückseite der Seite 3 befinden sich die Daten von Seite 4 und die Daten für Form99.

Wenn das Merkmal "Simplexbogenbearbeitung" auf "Seitenausnahmeseiten zu JDF hinzufügen" festgelegt ist:

  1. Wird das Merkmal "Duplex" für den Job nicht von "Simplex" geändert.
  2. Wird eine neue Duplexseitenseitenausnahme für Seite 2 in JDF hinzugefügt.
  3. Wird eine Seite mit den Daten für Form99 auf die Rückseiten der Seiten 2 und 3 hinzugefügt.

1.3.5.31.5 Ändern eines Workflows für die Verwendung elektronischer Formulare bei AFP-Jobs

Sie können einen Schritt, der auf der Schrittvorlage CombineAFPWithForm basiert, zu einem Workflow hinzufügen, um ein elektronisches Formular mit Daten für AFP-Jobs zu kombinieren.

Der Schritt fügt PDF-Seiten als Medium-Overlays zu den Medienzuordnungen hinzu und erstellt eine Inline-Formdef, die diese Medienzuordnungen enthält.

    Hinweis:
  • Die Schrittvorlage CombineAFPWithForm steht zur Verfügung, wenn die Features Vorgedruckte Formulare austauschen, PDF-Dokument-Unterstützung und AFP-Unterstützung installiert sind.
  • Der Schritt ignoriert alle Werte, die für Medien und PLE-Medien-Jobmerkmale festgelegt wurden.
  • Sie können kein elektronisches Formular am Rand des Blatts hinzufügen, wenn die Seite bereits acht Medium-Overlays umfasst.

Führen Sie Folgendes aus, bevor Sie den Schritt zum Workflow hinzufügen:

  • Überprüfen Sie die Drucker, die für die Druckjobs verwendet wurden, die vom Workflow verarbeitet werden. Die Ausgabe des Schritts kann nur auf AFP-Druckern gedruckt werden, die PDF-Objekt-Container in AFP-Daten unterstützen.
  • Überprüfen Sie die vorgedruckten Formulare, die für die Druckjobs verwendet wurden, die vom Workflow verarbeitet werden. Fügen Sie elektronische Formulare zu den Medienobjekten für die vorgedruckten Formulare hinzu, die Sie auf Normalpapier drucken möchten. Sie müssen keine elektronischen Formulare für alle vorgedruckten Formulare festlegen, die vom Workflow verwendet werden. Sie können elektronische Formulare nur für vorgedruckte Formulare festlegen, die Sie ersetzen möchten.
  • Überprüfen Sie die Medienzuordnungen, die für die Druckjobs verwendet wurden, die vom Workflow verarbeitet werden. Wenn die Medienzuordnungen Fachnummern angeben, legen Sie eine Fachzuordnungsdatei fest, die die Fachnummern mit Mediennamen ersetzt.

    Zur Erstellung der Datei verwenden Sie einen Editor, der Text im UTF-8-Format abspeichert:

    • Ordnen Sie alle Medien einem RICOH ProcessDirector-Mediennamen auf einer separaten Zeile zu.
    • Beginnen Sie jede Zeile mit traytomedia, einem Leerzeichen, der Fachnummer und einem Doppelpunkt (:).
    • Fügen Sie nach dem Doppelpunkt den RICOH ProcessDirector-Mediennamen in Anführungszeichen ein.

      Leerzeichen auf den beiden Seiten des Doppelpunkts sind optional.

      In diesem Beispiel werden zwei Fächer den RICOH ProcessDirector-Mediennamen zugewiesen:

      traytomedia 1 : "Letter Preprinted"
      traytomedia 2 : "A3"

      Stellen Sie sicher, dass die Groß- und Kleinschreibung, die im RICOH ProcessDirector-Mediennamen verwendet wird, mit dem Mediennamen in der Medienzuordnung übereinstimmt. Letter Blue und LETTER BLUE stimmen nicht überein.

      Wenn Sie einen Mediennamen angeben, der kein RICOH ProcessDirector-Medienobjekt ist, ignoriert der Schritt den Mediennamen. Die Fachnummer bleibt in der Medienzuordnung.

    • Speichern Sie die Zuordnung in einer Textdatei im UTF-8-Format.

      Sie können der Datei beispielsweise eine CFG-Erweiterung hinzufügen und diese in einem Unterverzeichnis des Verzeichnisses /aiw/aiw1/control_files (Linux) oder C:\aiw\aiw1\control_files (Windows) speichern.

So ändern Sie einen Workflow für die Verwendung elektronischer Formulare bei AFP-Jobs:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie auf den Namen des Workflows, den Sie ändern möchten.
  3. Optional: Deaktivieren Sie den Workflow, indem Sie auf den Schalter links neben dem Workflow-Namen klicken.
    Wenn Sie den Workflow während der Bearbeitung nicht deaktivieren, werden Jobs, die diesen Workflow verwenden, weiterhin durch die Schritte des Workflows geführt. Wenn Sie speichern, wird der Workflow vorübergehend deaktiviert und dann wieder aktiviert. Jobs, die in dem Workflow verarbeitet werden, könnten in eine fehlerhafte Situation geraten.
  4. Lesen Sie die Schritte im Workflow durch, und entscheiden Sie, wo Sie den Schritt CombineAFPWithForm hinzufügen möchten.

    Wenn Ihr Workflow über den Befehl afpnorm in einem Schritt verfügt, der auf der Schrittvorlage RunExternalProgram basiert, müssen Sie den Schritt CombineAFPWithForm nach dem Schritt RunExternalProgram anordnen. Sie können den Befehl afpnorm verwenden, um die strukturierten Felder IMM vor der ersten Seite eines jeden Dokuments in der AFP-Datei einzufügen.

    Zum Ändern eines einfachen Workflows, der AFP-Jobs verarbeitet, können Sie den Schritt CombineAFPWithForm nach dem Schritt UseInlineFormDefinition (sofern verfügbar) und vor dem Schritt EnableRepositioning einfügen.

    Zum Ändern eines Workflows, der AFP-Jobs verarbeitet, die Dokumente enthalten, können Sie den Schritt CombineAFPWithForm nach dem Schritt BuildAFPFromDocuments und vor dem Schritt EnableRepositioning einfügen.

  5. Fügen Sie den Schritt CombineAFPWithForm zum Workflow an der entsprechenden Stelle ein.
  6. Legen Sie die Merkmale für den Schritt fest:
    • Sofern Sie keine besonderen Verarbeitungsanforderungen haben, verwenden Sie den Standardwert für das Merkmal Kombinierte AFP-Datei.

      Wenn Sie einen anderen Wert angeben, wird aus der kombinierten AFP-Datei keine aktuelle Druckdatei, die von den nachfolgenden Schritten verwendet wird.

    • Wenn Sie eine Fachzuordnungsdatei festgelegt haben, legen Sie den Wert des Merkmals Fachzuordnungsdatei auf den kompletten Pfad und Namen der Datei fest.

      Sie können die RICOH ProcessDirector Symbolschreibweise für den Namen der Datei verwenden. Ein Beispiel finden Sie am Ende dieses Verfahrens.

  7. Optional: Fügen Sie eine Verzweigung hinzu, die den Schritt CombineAFPWithForm umgeht, um Jobs zu verarbeiten, die nicht für die Verwendung von elektronischen Formularen bereit sind. Die Jobs werden auf vorgedruckten Formularen gedruckt, wenn sie diese Verzweigung durchlaufen. Wenn Sie die Verzweigung hinzufügen, kann derselbe Workflow die Jobs verarbeiten, die für die Verwendung von elektronischen Formularen bereit sind, und die Jobs, die nicht bereit sind.

    Legen Sie eine Richtlinie für eine der Verzweigungen fest, um die Jobs basierend auf deren Verwendung von elektronischen Formularen zu verschiedenen Verzweigungen zu senden. Wenn Sie beispielsweise möchten, dass Jobs mit dem KundennamenAcme oder Pinnacle elektronische Formulare verwenden sollen, können Sie diese Richtlinie auf der Verzweigung mit dem Schritt CombineAFPWithForm einstellen:

    • Job.CustomerName = 'Acme' OR Job.CustomerName = 'Pinnacle'

    Jobs mit dem KundennamenBank10 oder Standard umgehen den Schritt CombineAFPWithForm und setzen den Druck auf vorgedruckten Formularen fort.

  8. Speichern Sie den Workflow.
  9. Aktivieren Sie den Workflow, und testen Sie ihn, um sicherzustellen, dass er ordnungsgemäß funktioniert.

    Überprüfen Sie die Jobs, die der Schritt CombineAFPWithForm verarbeitet, um sicherzustellen, dass diese auf dem Medium gedruckt werden, das im Merkmal Medienname für den Druck des Medienobjekts angegeben wurde.

Der Schritt CombineAFPWithForm kann AFP-Jobs verarbeiten, die eine Inline-Formdef oder eine externe Formdef verwenden. Der Schritt erstellt eine kombinierte AFP-Datei, die eine Inline-Formdef verwendet. Wenn der AFP-Job eine externe Formdef verwendet, integriert der Schritt die geänderte Formdef in die neue Inline-Medienzuordnung in der kombinierten AFP-Datei.

Wenn ein Medienobjekt ein elektronisches Formular für die Rückseite umfasst und die Medienzuordnung einen Simplex-Druck angibt, ändert der Schritt CombineAFPWithForm die Medienzuordnung:

  • Simplex wird zu Duplex konvertiert.
  • Die Markierung des konstanten Rückseiten-Overlays wird aktiviert.
  • Es wandelt die PDF-Datei für das angeforderte elektronische Formular in ein Overlay um und weist das Overlay der Rückseite des Mediums zu.

Verwenden einer anderen Fachzuordnungsdatei für alle Drucker

In diesem Beispiel möchten Sie für jeden Drucker eine andere Fachzuordnungsdatei, die für AFP-Jobs angefordert werden kann.

Benennen Sie jede Datei mit dem Wert des Merkmals Angeforderter Drucker (Datenbankname Job.RequestedPrinter) und einer CFG-Erweiterung.

Speichern Sie die Dateien im Unterverzeichnis tray_mapping des Verzeichnisses control_files.

Legen Sie diesen Wert für das Merkmal Fachzuordnungsdatei fest:

  • /aiw/aiw1/control_files/tray_mapping/${Job.RequestedPrinter}.cfg unter Linux
  • C:\aiw\aiw1\control_files\tray_mapping\${Job.RequestedPrinter}.cfg unter Windows

1.3.5.32 Dokumentenverarbeitungsfunktionen konfigurieren

Um Dokumentverarbeitungsfunktionen zu konfigurieren, definieren Sie die erforderlichen angepassten Dokumentmerkmale und aktualisieren diese, um sie dem System zur Verfügung zu stellen. Mit RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat für PDF-Dateien oder RICOH Visual Workbench für AFP-Dateien richten Sie die Verwendung von Dokumenten in Ihren PDF- oder AFP-Jobs ein. Sie konfigurieren Ihre PDF- oder AFP-Workflows zur Bearbeitung von Dokumenten. Zum Abschluss nehmen Sie Anpassungen vor, um die Dokumentverarbeitungsleistung des Systems zu maximieren.

Die Workflow-Konfigurationsthemen in diesem Abschnitt gelten für die Features PDF-Dokument-Unterstützung und AFP-Unterstützung, die grundlegende Dokumentverarbeitungsfunktionen hinzufügen. Um Workflows für spezielle Anforderungen zu konfigurieren, beispielsweise die Archivierung von Dokumentinformationen in einem Repository, beachten Sie die Konfigurationsinformationen für das Feature, das die speziellen Funktionen und Objekte hinzufügt. Beispiele für diese Dokumentverarbeitungsfunktionen sind:

  • Archiv
  • Automatische Überprüfung
  • Papier-Inserter
  • Postal-Enablement
  • Einstellungsverwaltung

Wenn Sie beim Verarbeiten einer PDF 2.0-Datei mit einem Schritt basierend auf dem Schritt IdentifyPDFDocuments unerwartete Ergebnisse erhalten, führen Sie einen der folgenden Schritte aus:

  • Verwenden Sie die Version von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat, die mit RICOH ProcessDirector Version 3.6 und höher geliefert wird, um die Steuerdatei zu aktualisieren. Denken Sie daran, die Steuerdatei in den richtigen Ort zu kopieren, damit RICOH ProcessDirector sie verwenden kann.
  • Platzieren Sie in den Workflow einen auf der Schrittschablone OptimizePDF basierenden Schritt vor den Schritt IdentifyPDFDocuments.

1.3.5.32.1 Benutzerdefinierte Dokumentmerkmale definieren

Sie verwenden angepasste Dokumentmerkmale, um Daten aus jedem Dokument eines Jobs zu extrahieren. Zunächst definieren Sie die angepassten Dokumentmerkmale in RICOH ProcessDirector und ordnen dann Daten in den Dokumenten den Dokumentmerkmalen zu. Wenn der Job den Workflow durchläuft, extrahiert der Schritt IdentifyPDFDocuments (PDF-Dateien) oder IdentifyDocuments (AFP-Dateien) die Daten.

Identifizieren Sie Daten, die Sie aus Dokumenten extrahieren möchten. Wenn RICOH ProcessDirector ein geeignetes Dokumentmerkmal liefert, verwenden Sie dieses, anstatt ein angepasstes Dokumentmerkmal zu definieren.

Sie möchten beispielsweise Kontonummer, Kundenname, E-Mail-Adresse und Datum der Erklärung aus jedem Dokument in einem Job extrahieren. RICOH ProcessDirector liefert ein Dokumentmerkmal, E-Mail-Adresse, zum Extrahieren von E-Mail-Adressen. Sie definieren angepasste Dokumentmerkmale für Kontonummer, Kundenname und Datum der Erklärung.

    Hinweis:
  • Wenn Sie ab Version 3.11.2 benutzerdefinierte Dokumenteigenschaften verwenden, können Sie diese auf der Registerkarte Verwaltung unter Objekte Benutzerdefinierte Eigenschaften erstellen.

    Sie können den Datenbanknamen und die Bezeichnung, die in Eigenschaftsnotizbüchern und Spaltenüberschriften angezeigt wird, auswählen. Sie können auch auswählen, welche Art von Daten in der Eigenschaft gespeichert wird, sowie den Standardzugriff, den die verschiedenen Benutzergruppen auf die Eigenschaft haben, ohne dass Sie sie zur Datei docCustomDefinitions.xml hinzufügen müssen.

    Weitere Informationen finden Sie unter den Themen Benutzerdefinierte Eigenschaften und Erstellen und Aktivieren von benutzerdefinierten Eigenschaften.

  • Wenn Sie bereits benutzerdefinierte Dokumenteigenschaften in einer docCustomDefinitions.xml-Datei definiert haben, können Sie diese weiterhin verwenden. Erstellen Sie sie nicht über die Registerkarte Verwaltung neu. Verwenden Sie diese Registerkarte nur zum Erstellen neuer Job- oder Dokumenteigenschaften.
  • Wenn Sie die neue Funktion verwenden möchten, die in Version 3.11.2 in RICOH ProcessDirector verfügbar ist, um eine benutzerdefinierte Eigenschaft zu erstellen:
So definieren Sie angepasste Dokumentmerkmale:
  1. Wählen Sie den Typ des angepassten Dokumentmerkmals aus:
    • Datenbankmerkmal
    • Eingeschränktes Merkmal

    Weitere Informationen zu allen Typen angepasster Dokumentmerkmale und wie sie definiert werden finden Sie im Thema zur Datei docCustomDefinitions.xml im Information Center.

  2. Wählen Sie einen (internen) Datenbanknamen für das angepasste Datenbankmerkmal.

    Definieren Sie beispielsweise ein angepasstes Dokumentmerkmal mit dem Datenbanknamen Doc.Custom.AccountNumber.

      Hinweis:
    • Wir empfehlen, dass die Datenbanknamen Ihrer eigenen Dokumentmerkmale mit Doc.Custom beginnen. Falls Sie diese Namenskonvention nicht verwenden, dann vergewissern Sie sich, dass keins Ihrer angepassten Dokumentmerkmale denselben Datenbanknamen wie ein Dokumentmerkmal hat, das mit RICOH ProcessDirector geliefert wird.

    • Verwenden Sie im Datenbanknamen keine Zahl direkt nach dem Punkt (.) Beispiel: Der Datenbankname Doc.3rdLineAddress ist nicht gültig.
    • Löschen Sie keine angepassten Dokumentmerkmale, nachdem Sie sie zur Datei docCustomDefinitions.xml hinzugefügt haben.

    • Ändern Sie nicht den name (Datenbankname), dataType oder dbType eines angepassten Dokumentmerkmals. Das System erlaubt die Änderung von caption (Name der Benutzeroberfläche), shortCaption, description und access.

  3. Wählen Sie einen Benutzeroberflächennamen (caption) für das angepasste Datenbankmerkmal.

    Definieren Sie beispielsweise ein angepasstes Dokumentmerkmal mit dem Benutzeroberflächennamen Kontonummer.

      Hinweis:
    • Wir empfehlen, dass Sie ein angepasstes Dokumentmerkmal nicht mit demselben Benutzerschnittstellennamen definieren, den bereits ein Dokumentmerkmal hat, das von RICOH ProcessDirector bereitgestellt wird.
  4. Wählen Sie einen Datentyp (dataType) für das angepasste Datenbankmerkmal.

    Beispiele sind String, Integer, IntegerNonNeg und Timestamp.

  5. Für Datenbankmerkmale:
    1. Wählen Sie einen Datenbanktyp (dbType) aus.

      Für den Datentyp String sind die Datenbanktypen char, varchar undlong varchar.

      Für den Datentyp Integer sind die Datenbanktypen smallint, bigint und integer.

      Für den Datentyp Timestamp ist der Datenbanktyp Timestamp.

    2. Wählen Sie die Zugriffsebene, die Benutzer für das angepasste Dokumentmerkmal haben:

      • attrWriteAdmin

        Mitglieder der Administrator-Sicherheitsgruppe haben Schreibzugriff. Mitglieder der Sicherheitsgruppen Überwachung, Bediener und Supervisor haben Lesezugriff.

      • attrWriteAdminSuper

        Supervisoren und Administratoren haben Schreibzugriff. Überwachung und Bediener haben Lesezugriff.

      • attrWriteAdminSuperOper

        Bediener, Supervisoren und Administratoren haben Schreibzugriff. Überwachung hat Lesezugriff.

      Wenn Sie keine Zugriffsebene festlegen, haben Administratoren Schreibzugriff. Überwachung, Bediener und Supervisoren haben Lesezugriff.

        Hinweis:
      • Wenn Sie Ihre eigenen Sicherheitsgruppen erstellt haben, erhalten diese denselben Zugriff auf angepasste Dokumentmerkmale wie die RICOH ProcessDirector-Sicherheitsgruppen, die Sie zum Erstellen Ihrer Gruppen kopiert haben.

    3. Wählen Sie eine Kurzbeschriftung.

      Die Kurzbeschriftung wird in den Spaltenüberschriften der Tabelle angezeigt.

      Definieren Sie beispielsweise ein angepasstes Dokumentmerkmal mit der Kurzbeschriftung Kontonr.

    4. Wählen Sie eine Beschreibung.

      Die Benutzeroberfläche zeigt die Beschreibung als Hilfe für das angepasste Dokumentmerkmal an.

      Definieren Sie beispielsweise ein angepasstes Dokumentmerkmal mit der Beschreibung Kontonummer des Kunden.

  6. Bearbeiten Sie die Dokumentmerkmalkonfigurationsdatei:
    • Wenn Sie ein angepasstes Dokumentmerkmal zum ersten Mal definieren, erstellen Sie eine Kopie der mitgelieferten Beispieldatei. Gehen Sie in folgendes Verzeichnis:
      • /aiw/aiw1/samples/config unter Linux

      • C:\aiw\aiw1\samples\config unter Windows

    • Wenn Sie weitere Dokumentmerkmale definieren, erstellen Sie eine Kopie der aktiven Datei. Gehen Sie in folgendes Verzeichnis:
      • /aiw/aiw1/config unter Linux

      • C:\aiw\aiw1\config unter Windows

  7. Kopieren Sie die Datei docCustomDefinitions.xml in ein Arbeitsverzeichnis und bearbeiten Sie die Datei.

    Bewahren Sie eine Sicherungskopie der bearbeiteten Datei zu Wiederherstellungszwecken auf.

    Diese Zeilen fügen beispielsweise zwei Datenbankdokumentmerkmale mit dem Datenbanknamen Doc.Custom.AccountNumber und Doc.Custom.StatementDate zu folgender Datei hinzu:

    <docProperty name="Doc.Custom.AccountNumber"
       datatype="String"
       dbType="varchar (32)"
       access="attrWriteAdmin"
       shortCaption="Acount number"
       caption="Account number"
       description="Customer account number"/>
    
    <docProperty name="Doc.Custom.StatementDate"
       datatype="Timestamp"
       dbType="Timestamp"
       access="attrWriteAdmin"
       shortCaption="Statement date"
       caption="Statement date"
       description="The date the statement was created"/>
      Hinweis:
    • Die Zeile name legt den Datenbanknamen fest. Die Zeile caption legt den Benutzerschnittstellennamen fest.

    Diese Zeilen fügen zwei eingeschränkte Dokumentmerkmale mit den internen Namen Doc.Custom.SSNumber und Doc.Custom.CheckAmt zu folgender Datei hinzu:

    <limitedProperties>
    
       <docProperty name="Doc.Custom.SSNumber"
          datatype="String"
          caption="Social Security number"/>
    
       <docProperty name="Doc.Custom.CheckAmt"
          datatype="String"
          caption="Check total"/>
    
    </limitedProperties>
  8. Verwenden Sie einen XML-Editor zum Überprüfen der Syntax.
  9. Kopieren Sie die bearbeitete Datei in folgendes Verzeichnis:
    • /aiw/aiw1/config/docCustomDefinitions.xml (Linux)
    • C:\aiw\aiw1\config\docCustomDefinitions.xml (Windows)
  10. Stellen Sie RICOH ProcessDirector die definierten angepassten Dokumentmerkmale zur Verfügung:
    1. Führen Sie das Dienstprogramm docCustom aus.
      Wenn Sie das Dienstprogramm docCustom das erste Mal ausführen, erstellt es das Feature Custom Document Properties und fügt es dem Feature Manager hinzu. Wenn Sie das Dienstprogramm erneut ausführen, wird ein aktualisiertes Feature Custom Document Properties zum Feature Manager hinzugefügt.
    2. Verwenden Sie den Feature Manager, um das Feature Custom Document Properties zu installieren oder zu aktualisieren.
  11. Laden Sie die aktualisierten RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale in das Tool, das Sie zum Konfigurieren von Dokumentmerkmalen verwenden:
    • Wenn Sie über das PDF-Dokument-Unterstützung-Feature verfügen, dann laden Sie RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat.

      Weitere Informationen finden Sie im entsprechenden Thema im Information Center.

    • Wenn Sie über das AFP-Unterstützung-Feature verfügen, verwenden Sie eine der folgenden Methoden, um RICOH Visual Workbench zu starten:
      • Starten Sie RICOH Visual Workbench über denRICOH ProcessDirector-Server.

      • Ersetzen Sie die RICOH Visual Workbench-Anwendung auf Ihrem Desktop:

        • Löschen Sie die Datei VisualWorkbench.zip und alle nicht extrahierten Dateien.

        • Laden Sie die Datei VisualWorkbench.zip von der RICOH ProcessDirector-Benutzeroberfläche herunter.

        • Entpacken Sie die Datei und starten Sie die neue RICOH Visual Workbench-Desktopanwendung.

      Die Dokumentmerkmale werden automatisch geladen.

1.3.5.32.2 Angepasste Dokumentmerkmale aktualisieren

Wenn Sie neue angepasste Dokumentmerkmale definieren oder angepasste Dokumentmerkmale in mehr als einer Sprache benennen, aktualisieren Sie angepasste Dokumentmerkmale, um RICOH ProcessDirector die Änderungen zur Verfügung zu stellen.
    Hinweis:
  • Verwenden Sie dieses Verfahren nur für benutzerdefinierte Dokumenteigenschaften, die in der Datei docCustomDefinitions.xml definiert sind. Wenn Sie benutzerdefinierte Eigenschaften über die Registerkarte "Verwaltung" erstellt haben, ist dieses Verfahren nicht erforderlich.
Überprüfen Sie vor der Ausführung dieser Aufgabe, ob die Syntax in der Datei docCustomDefinitions.xml korrekt ist.
So aktualisieren Sie angepasste Dokumentmerkmale:
  1. Melden Sie sich beim primären Server als RICOH ProcessDirector-Systembenutzer an.
    • Unter Linux ist aiw1 der Standardwert.
    • Unter Windows melden Sie sich als Administrator an.
  2. Öffnen Sie eine Befehlszeile.
  3. Verzeichnisse wechseln.
    • Unter Linux verwenden Sie cd /aiw/aiw1/bin.
    • Unter Windows verwenden Sie cd C:\aiw\aiw1\bin.
  4. Geben Sie diesen Befehl ein, um das Dienstprogramm auszuführen:
    docCustom
    Die EPK-Datei mit den benutzerdefinierten Dokumentmerkmalen ist erstellt und im "Feature Manager" verfügbar.
  5. Schließen Sie die Befehlszeile.
  6. Melden Sie sich an RICOH ProcessDirector an.
  7. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  8. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Utilities Funktionen.
  9. Wählen Sie das Markierungsfeld für das Feature Custom Document Properties aus.
  10. Wählen Sie in der Spalte Verfügbare Versionen für jede Funktion die Version der zu installierenden Funktionen aus.
  11. Klicken Sie auf Installieren.
  12. Überprüfen Sie die Informationen im Bestätigungsfenster, und klicken Sie auf OK, um fortzufahren.
    Die Features sind installiert; anschließend wird RICOH ProcessDirector neu gestartet, um das Installationsverfahren abzuschließen.
  13. Klicken Sie auf VERWERFEN, um die Registerkarte "Feature Manager" im Browser zu schließen.
  14. Überprüfen Sie, ob Ihre neuen Dokumentmerkmale im System definiert sind:
    1. Melden Sie sich an RICOH ProcessDirector an.
    2. Klicken Sie im Portlet "Dokumente" auf der Seite Hauptseite auf Nach Merkmal.
    3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Bearbeiten ().
    4. Blättern Sie durch die Liste Merkmal, und überprüfen Sie, ob die neuen Merkmale in der Liste aufgeführt sind.

Wenn Sie über das PDF-Dokument-Unterstützung-Feature verfügen und Dokumentmerkmalnamen in RICOH ProcessDirector ändern, dann laden Sie eine neue Dokumentmerkmalliste in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat.

Wenn das AFP-Unterstützung-Feature installiert ist und Sie Dokumentmerkmalnamen in RICOH ProcessDirector ändern, dann greifen Sie auf RICOH Visual Workbench über die RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle zu. Neue Dokumentmerkmale werden in RICOH Visual Workbench geladen, wenn es auf Ihrer Workstation geöffnet wird.

1.3.5.32.3 Die Leistung der Dokumentmerkmaldateien maximieren

Zur Maximierung der Leistung der Dokumentmerkmaldateien bearbeiten Sie die Dokumentmerkmalschablonendatei. Die Schablonendatei legt fest, welche Merkmale in die Dokumentmerkmaldatei für einen Job gestellt werden. Über die Schablonendatei können Sie die Anzahl der zu verwendenden Dokumentmerkmale und die Reihenfolge der Spalten in der Dokumentmerkmaldatei steuern. Wenn Sie die Leistung auf Ihrem System maximieren müssen, indem Sie nur einen Bereich der Dokumentmerkmale zuordnen, stellen Sie sicher, dass alle Merkmale, die von Ihren Workflow-Schritten benötigt werden, in der Dokumentmerkmalschablonendatei aufgelistet sind.
Die Dokumentmerkmalschablonendatei enthält die Datenbanknamen der Dokumentmerkmale. Schritte, die auf der Schrittschablone ReadDocumentsFromDatabase basieren, benutzen den Inhalt der Dokumentmerkmalschablonendatei, um die Dokumentmerkmaldatei zu erstellen.

Die Verwendung einer Dokumentmerkmalschablonendatei ist optional, wird aber empfohlen, wenn Sie die Leistung maximieren müssen. Wird sie nicht benutzt, werden alle Dokumentmerkmale in die generierte Dokumentmerkmaldatei aufgenommen.

Die Dokumentmerkmalschablonendatei muss alle Merkmale enthalten, die von Schritten, die die Dokumentmerkmaldatei verarbeiten, benötigt werden. Zudem muss die Dokumentmerkmalschablonendatei je nach dem, welcher Schritt die Schablonendatei verwendet, bestimmte Merkmale enthalten. Diese Merkmale sind erforderlich von CreateAFPJobsFromDocuments, BuildAFPFromDocuments und BuildPDFFromDocuments:

  • Doc.ChildJobID (*)
  • Doc.OriginalJobID (*)
  • Doc.OriginalSequence (*)
  • Doc.SequenceInChild (*)
  • Doc.OriginalSheets
  • Doc.DataOffset (nur für AFP-Jobs)
  • Doc.DataLen (nur für AFP-Jobs)

Sie müssen das Merkmal Doc.ID oder die mit einem Sternchen (*) gekennzeichneten Merkmale (*) in der Dokumentmerkmalschablone nicht definieren. Das System fügt diese Merkmale automatisch in die Dokumentmerkmaldatei ein. Doc.ID wird von auf der Schrittschablone WriteDocumentsToDatabase basierenden Schritten definiert, die übrigen von IdentifyDocuments und IdentifyPDFDocuments.

Wenn Sie mit dem Inserter-Feature arbeiten und die Musterdatei für die Dokumentmerkmalschablone bearbeiten, fügen Sie die folgenden Dokumentmerkmale in die Schablone ein, wenn sie für den Workflow relevant sind:

  • Doc.Insert.BinTriggers
  • Doc.Insert.DivertBin
  • Doc.Insert.RecipientName
  • Doc.Insert.OriginalBarCode

Sie können mehrere Dokumentmerkmalschablonendateien in einem einzigen RICOH ProcessDirector-System verwenden.

Gehen Sie wie folgt vor, um eine Dokumentmerkmalschablonendatei zu bearbeiten:

  1. Die Muster-Dokumentmerkmalschablonendatei mit dem Namen docPropTemplate.txt befindet sich im Verzeichnis /path/extensions/doc/samples. Beispielsweise ist unter Linux der Pfad/opt/infoprint/ippd. Unter Windows ist der PfadC:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector. Kopieren Sie die Musterdatei zu der Position, wo Sie sie speichern möchten. Geben Sie den Pfad zu dieser Datei im Schritt " ReadDocumentsFromDatabase" an.
  2. Bearbeiten Sie die Datei so, dass sie die Merkmale enthält, die Sie für die Schrittverarbeitung durch einen bestimmten Workflow benötigen.
    Beachten Sie die folgenden Tipps:
    • Fügen Sie die angepassten Dokumentmerkmale hinzu, die für den Job wichtig sind. Sortiert der Workflow die Dokumente beispielsweise nach der Postleitzahl, stellen Sie sicher, dass das Dokumentmerkmal "Postleitzahl" in die Schablonendatei aufgenommen wird.
    • Nehmen Sie nur die erforderlichen Merkmale auf. Durch das Begrenzen der Anzahl der Merkmale wird die Leistung verbessert und der zum Speichern der Dokumentmerkmaldaten benötigte Speicher verringert.
    • Sie können alle Einträge mit einem Leerzeichen oder Tabulatorzeichen zwischen den einzelnen Merkmalen auf einer einzigen Zeile einfügen oder jeden Eintrag auf eine separate Zeile setzen.
    • Sie können Jobmerkmale in die Dokumentmerkmalschablonendatei einfügen.
  3. Optional: Erstellen Sie zusätzliche Dokumentmerkmalschablonendateien.
    Wenn Sie beispielsweise den Workflow PrintDocuments mehrmals kopieren und eine unterschiedliche Gruppe von Dokumentmerkmalen für jeden der neuen Workflows bearbeiten wollen, erstellen Sie eine Dokumentmerkmalschablonendatei für jeden neuen Workflow.

1.3.5.32.4 AFP-Unterstützung für Dokumente konfigurieren

Um das AFP-Unterstützung-Feature für Dokumente zu konfigurieren, richten Sie die Verwendung von Dokumenten in AFP-Jobs ein und konfigurieren Ihre AFP-Workflows für die Bearbeitung von Dokumenten.

Mit den Funktionen in RICOH Visual Workbench können Sie Dokumente in AFP-Jobs verwenden. Beispielsweise können Sie definieren, wie die Dokumente identifiziert werden.

Mit den Funktionen der RICOH ProcessDirector-Workflow-Seite können Sie Ihre AFP-Workflows für die Bearbeitung von Dokumenten konfigurieren. Sie fügen beispielsweise Schritte hinzu, die Dokumente identifizieren und AFP-Dateien aus den Dokumenten erstellen. Mit weiteren Schritten können Sie Dokumente sortieren, unterteilen und gruppieren und Dokumente aus einem Auftrag ziehen.

1.3.5.32.4.1 Das Verwenden von Dokumenten in AFP-Jobs konfigurieren

Um Dokumente in AFP-Jobs zu verwenden, definieren Sie, wie die Dokumente identifiziert werden, ordnen Daten in den Dokumenten den RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmalen zu und fügen Markups zu den Dokumenten hinzu. Zum Abschluss speichern Sie die Setupinformationen in Enhance AFP- und RICOH Visual Workbench-Steuerdateien.
Sie ordnen die Daten in den Dokumenten von RICOH ProcessDirector bereitgestellten oder benutzerdefinierten Dokumentmerkmalen zu. Definieren Sie die angepassten Dokumentmerkmale, bevor Sie den Document Property Designer-Modus von RICOH Visual Workbench verwenden.
Hinweis: Dieses Verfahren bietet allgemeine Setupanweisungen. Detaillierte Anweisungen finden Sie in den entsprechenden Themen.
So richten Sie das Verwenden von Dokumenten in AFP-Jobs ein:
  1. Öffnen Sie eine AFP-Datei in RICOH Visual Workbench.
  2. Verwenden Sie den AFP Indexer-Modus von RICOH Visual Workbench zum Erstellen von Seitengruppen, die den Anfang jedes Dokuments in einem Job identifizieren.

    Sie definieren Trigger, die Dokumentgrenzen festlegen, oder Sie erstellen Seitengruppen mit fester Länge.

  3. Verwenden Sie den AFP Indexer-Modus zum Erstellen von Indexkennzeichen für die Daten, die Sie Dokumentmerkmalen zuordnen.
  4. Verwenden Sie den Modus Document Property Designer (DPD), um jedes Dokumentmerkmal mit indizierten Daten in den Dokumenten zu verbinden:
    1. Doppelklicken Sie auf den Dokumentmerkmalnamen im unteren Bereich des Fensters.
    2. Geben Sie die erforderlichen Angaben im Dialogfeld Verbindungsoptionen definieren ein.

      Wird ein Dokumentmerkmal mit einem Indexkennzeichen verbunden, ist der Wert des Dokumentmerkmals mit dem Wert des Indexkennzeichens identisch.

  5. Markup hinzufügen:
    1. Erstellen Sie eine Enhance-AFP-Steuerdatei, um zu definieren, wo AFP-Daten auf einer Seite platziert werden sollen.

      Verwenden Sie den AFP Enhancer-Modus zum Erstellen von Barcodes, Hinzufügen von Text und Maskieren von Text oder Grafiken durch Erstellen verdeckter Bereiche (Abdeckblöcke).

      Hinweis: Mit dem AFP Editor-Feature können Sie Barcodes erstellen, Text hinzufügen und Text oder Grafiken durch Erstellen verdeckter Bereiche maskieren. AFP Editor ist im Lieferumfang von RICOH ProcessDirector nicht enthalten. Sie müssen dieses Feature kaufen.
    2. Verwenden Sie das Whitespace Manager-Feature, um Bereiche mit verfügbarem Leerraum in AFP-Dateien zu definieren und diesen Leerraum anschließend mit Inhalt, wie Bildern oder Text, zu füllen. Sie basieren die Inhalte auf Regeln, die Sie definieren. Whitespace Manager ist nicht im Lieferumfang von RICOH ProcessDirector enthalten. Sie müssen dieses Feature kaufen.
  6. Wenn Sie eine Enhance-AFP-Steuerdatei erstellt haben:
    1. Klicken Sie auf Tools EnhanceAFP-Steuerdatei exportieren.
    2. Senden oder kopieren Sie die Datei in ein Verzeichnis auf dem primären Computer, auf den der RICOH ProcessDirector-Systembenutzer Zugriff hat.
  7. Klicken Sie auf Datei Steuerdatei speichern, um die RICOH Visual Workbench-Steuerdatei zu speichern.

    Die RICOH Visual Workbench-Steuerdatei enthält AFP Indexer und Document Property Designer-Definitionen. Wenn Sie über AFP Editor oder Whitespace Manager verfügen, enthält die Steuerdatei auch diese Definitionen.

  8. Senden oder kopieren Sie die RICOH Visual Workbench-Steuerdatei in ein Verzeichnis auf dem primären Computer, auf den der RICOH ProcessDirector-Systembenutzer Zugriff hat.
Wenn Sie Workflows erstellen, die AFP-Jobs verarbeiten, die Dokumente enthalten:
  • Geben Sie den Namen der Enhance-AFP-Steuerdatei in jedem Schritt an, der auf der Schrittschablone BuildAFPFromDocuments basiert.

  • Geben Sie den Namen von Visual Workbench – Steuerdatei in jedem Schritt an, der auf der Schrittschablone IdentifyDocuments oder IndexAFP basiert.

  • Wenn Sie über AFP Editor verfügen, geben Sie den Namen von Visual Workbench – Steuerdatei in jedem Schritt an, der auf der Schrittschablone EditAFP basiert.

  • Wenn Sie über Whitespace Manager verfügen, geben Sie den Namen von Visual Workbench – Steuerdatei in jedem Schritt an, der auf der Schrittschablone FillWhiteSpace basiert.

1.3.5.32.4.2 Schritte zum Identifizieren von Dokumenten in AFP-Dateien konfigurieren

Haben Sie in einer AFP-Musterdatei Dokumentmerkmale oder Jobmerkmale mit Indexkennzeichen verbunden, müssen Sie den Schritt konfigurieren, mit dem Werte für Dokumentmerkmale oder Jobmerkmale in AFP-Produktionsdateien festgelegt werden. Der Schritt benennt die Visual Workbench – Steuerdatei-Steuerdatei, die Informationen darüber enthält, wie Merkmale mit Indexkennzeichen verbunden werden.

Die Schritte zum Berechnen von Werten für Merkmale basieren auf der Schrittschablone IdentifyDocuments. Einige RICOH ProcessDirector-Features stellen Workflows mit dem Schritt IdentifyDocuments bereit. Wenn Sie einen der bereitgestellten Workflows verwenden, können Sie den Schritt IdentifyDocuments in dem Workflow konfigurieren, um den Namen der Visual Workbench – Steuerdatei anzugeben. Die folgenden Workflows werden beispielsweise mit RICOH ProcessDirector-Features bereitgestellt:

  • ReceiveInsert_I (mit Inserter-Feature)
  • SortAFP
  • SortSplitAFP
  • VerifySample (mit Automatische Überprüfung-Feature)

Wenn Sie einem anderen Workflow einen Schritt IdentifyDocuments hinzufügen, müssen Sie Folgendes beachten:

  • Dieselbe Steuerdatei wird für die Schritte IndexAFP, EditAFP und IdentifyDocuments benutzt.
  • Der Schritt IdentifyDocuments muss, sofern vorhanden, nach dem IndexAFP-Schritt und allen Schritten erfolgen, welche die AFP-Datei aktualisieren.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen Schritt zu konfigurieren, der Dokumente in AFP-Dateien identifiziert:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Kopieren Sie einen Workflow, der den Schritt IdentifyDocuments enthält.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt IdentifyDocuments, und wählen Sie Merkmale aus.
  4. Falls erforderlich, ändern Sie die Merkmale für den Schritt auf der rechten Seite des Fensters.
  5. Haben Sie vorher Merkmale mit Indexkennzeichen verbunden, ist dieser Schritt erforderlich. Andernfalls ist der Schritt optional. Geben Sie im Visual Workbench – Steuerdatei-Feld den Pfad und den Namen der Visual Workbench – Steuerdatei ein, die Informationen darüber enthält, wie Merkmale mit Indexkennzeichen verbunden werden, oder verwenden Sie entsprechende Symbole, um darauf zu verweisen. RICOH Visual Workbench hat diese Steuerdatei erstellt, als Sie Merkmale mit Indextags verknüpft haben. Die Standarderweiterung für Steuerdateien lautet .ctl. Wenn Sie keine Steuerdatei angeben, benutzt IdentifyDocuments zum Identifizieren von Dokumenten alle Seitengruppendaten, die sich bereits in der AFP-Datei befinden, wobei keine Indexkennzeichen in der AFP-Datei Dokumentmerkmalen zugeordnet werden.
  6. Wenn die AFP-Eingabedatei nicht bereits Indexkennzeichen enthält und Sie den AFP Indexer-Modus von RICOH Visual Workbench verwenden, fügen Sie den Schritt IndexAFP vor dem Schritt IdentifyDocuments ein.
  7. Klicken Sie auf OK.
  8. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.

1.3.5.32.4.3 Workflow zum Unterteilen von AFP-Jobs nach Größe

Das AFP-Unterstützung-Feature enthält Schrittvorlagen, die Sie zum Unterteilen eines Jobs in kleinere Jobs verwenden können, damit die Jobs beispielsweise auf separaten Druckern gedruckt werden können.

Wollen Sie einen Job unterteilen, ohne Dokumente in zwei Jobs zu fragmentieren, müssen Sie die Grenzen der Dokumente im Job identifizieren. Hierzu müssen Sie Seitengruppen in der AFP-Datei definieren. Dies kann beim Erstellen des Jobs oder durch einen Schritt erfolgen, der auf der Schrittvorlage IndexAFP basiert, die mit dem AFP-Unterstützung-Feature bereitgestellt wird.

Der Schritt IdentifyDocuments wendet die in Document Property Designer definierten Regeln an, um die Dokumentmerkmaldatei für den Originaljob zu erstellen. Der Schritt SplitDocuments legt fest, welche Dokumente in die einzelnen untergeordneten Jobs gestellt werden und aktualisiert die Dokumentmerkmaldatei mit diesen Informationen.

Jetzt können Sie eine Methode zum Aufbau der neuen AFP-Dateien für die untergeordneten Jobs auswählen:

  • Sie können einen Schritt CreateJobsFromDocuments verwenden, der Dokumentmerkmaldateien für die untergeordneten Jobs, jedoch keine AFP-Dateien erstellt. In dieser Implementierung müssen Sie einen Schritt BuildAFPFromDocuments in den Workflow aufnehmen, der den untergeordneten Jobs zugeordnet wird. BuildAFPFromDocuments erstellt die AFP-Datei mit allen Dokumenten in der korrekten Reihenfolge. Folgende Methode wird empfohlen. Da BuildAFPFromDocuments im Workflow untergeordneter Jobs definiert wird, wird der Schritt parallel für alle untergeordneten Jobs ausgeführt. Diese parallele Verarbeitung kann dazu führen, dass der Job insgesamt schneller ausgeführt wird, obwohl mehrere parallele Prozesse in seltenen Fällen zu Problemen durch Datenbankkonflikte führen.
  • Sie können einen Schritt CreateAFPJobsFromDocuments in der Phase "Zusammensetzung" dieses Workflows hinzufügen. Wenn Sie diese Methode auswählen, werden alle AFP-Dateien für alle untergeordneten Jobs nacheinander aufgebaut.

    Diese Methode wird nicht empfohlen, wenn Sie das Inserter-Feature verwenden und der Kuvertiereinheiten-Controller die Methode Offene Schleife zum erneuten Drucken angibt. Sie müssen dem untergeordneten Workflow für die Methode "Offene Schleife" zum erneuten Drucken den Schritt BuildAFPFromDocuments hinzufügen. Das Hinzufügen des Schritts CreateAFPJobsFromDocuments zum Original-Workflow verursacht eine doppelte Verarbeitung, wodurch die Systemleistung herabgesetzt wird.

Der Original-Workflow hat keine Schritte in der Phase "Druck", da der Workflow untergeordneter Jobs das Drucken steuert. Wurden alle untergeordneten Jobs abgeschlossen, tritt der übergeordnete Job in den nächsten Schritt des ursprünglichen Workflows ein.

Der untergeordnete Workflow muss mit Schritten beginnen, die auf den beiden Schrittvorlagen SetJobProps und SetJobPropsFromOriginal basieren. SetJobPropsFromTextFile und SetJobPropsFromOriginal basieren. SetJobPropsFromTextFile legt Werte für Jobmerkmale aus den Schritten im Workflow untergeordneter Jobs fest. SetJobPropsFromOriginal kopiert die Werte, die in dem Original-Workflow festgelegt waren, wodurch diese Werte die Werte für diese Merkmale in dem Workflow untergeordneter Jobs werden. Wollen Sie den Aufbau der untergeordneten AFP-Dateien durch die Aufnahme eines Schritts CreateJobsFromDocuments in den Original-Workflow parallel ausführen, müssen Sie einen Schritt BuildAFPFromDocuments in den Workflow untergeordneter Jobs aufnehmen.

    Hinweis:
  • Wenn Sie Phasennamen in Ihrem System angepasst haben, stimmen die Phasennamen in dieser Tabelle unter Umständen nicht mit den Namen in Ihrem System überein.
Jobs mit CreateJobsFromDocuments nach Größe unterteilen
Übergeordnet/Untergeordet Phase Schritt
Übergeordnet Empfang SetJobPropsFromTextFile

Wählen Sie im Feld Eingabedatenstrom die Option AFP.

Vorbereitung UseInlineFormDefinition
IndexAFP
EnableRepositioning
IdentifyDocuments
Zusammensetzung SplitDocuments
CreateJobsFromDocuments
Abschluss RetainCompletedJobs
RemoveJobs
Untergeordnet Empfang SetJobPropsFromTextFile
SetJobPropsFromOriginal
Zusammensetzung BuildAFPFromDocuments
Druck EnableRepositioning
CreatePageRanges
PrintJobs
Abschluss RetainCompletedJobs
RemoveJobs

Jobs mit CreateAFPJobsFromDocuments nach Größe unterteilen
Übergeordnet/Untergeordet Phase Schritt
Übergeordnet Empfang SetJobPropsFromTextFile

Wählen Sie im Feld Eingabedatenstrom die Option AFP.

Vorbereitung UseInlineFormDefinition
IndexAFP
EnableRepositioning
IdentifyDocuments
Zusammensetzung SplitDocuments
CreateAFPJobsFromDocuments
Abschluss RetainCompletedJobs
RemoveJobs
Untergeordnet Empfang SetJobPropsFromTextFile
SetJobPropsFromOriginal
Druck EnableRepositioning
CreatePageRanges
PrintJobs
Abschluss RetainCompletedJobs
RemoveJobs

1.3.5.32.4.4 Workflow zum Unterteilen von Jobs nach Dokumentmerkmalen

Sie müssen einen AFP-Job nicht mit der Jobgröße als Kriterium in mehrere Jobs unterteilen, sondern können den Wert eines Dokumentmerkmals wie beispielsweise das Land oder die Verkaufsregion verwenden. In diesem Szenario wird die Schrittvorlage GroupDocuments anstatt der Schrittvorlage SplitDocuments benutzt. Jede Gruppe von Dokumenten wird zu einem separaten untergeordneten Job.

Sie können einen Schritt verwenden, der auf der Schrittvorlage GroupDocuments basiert, um alle Dokumente einer Gruppe in einem einzelnen untergeordneten Job zu sammeln. Sie können bis zu sechs Gruppierungskriterien zum Erstellen von untergeordneten Jobs verwenden. Jeder untergeordnete Job enthält nur die Mitglieder einer Gruppe, beispielsweise alle Kontoauszüge für je fünf Städte in je zehn Ländern.

Diese Tabellen fassen die empfohlene Workflow-Konfiguration mit CreateJobsFromDocuments und eine alternative Workflow-Konfiguration mit CreateAFPJobsFromDocuments zusammen.

    Hinweis:
  • Wenn Sie Phasennamen in Ihrem System angepasst haben, stimmen die Phasennamen in dieser Tabelle unter Umständen nicht mit den Namen in Ihrem System überein.
Jobs mit CreateJobsFromDocuments nach Dokumentmerkmal unterteilen
Übergeordnet/Untergeordet Phase Schritt
Übergeordnet Empfang SetJobPropsFromTextFile

Wählen Sie im Feld Eingabedatenstrom die Option AFP.

Vorbereitung UseInlineFormDefinition
IndexAFP
EnableRepositioning
IdentifyDocuments
Zusammensetzung GroupDocuments
CreateJobsFromDocuments
Abschluss RetainCompletedJobs
RemoveJobs
Untergeordnet Empfang SetJobPropsFromTextFile
SetJobPropsFromOriginal
Zusammensetzung BuildAFPFromDocuments
Druck EnableRepositioning
CreatePageRanges
PrintJobs
Abschluss RetainCompletedJobs
RemoveJobs

Jobs mit CreateAFPJobsFromDocuments nach Dokumentmerkmal unterteilen
Übergeordnet/Untergeordet Phase Schritt
Übergeordnet Empfang SetJobPropsFromTextFile
Vorbereitung UseInlineFormDefinition
IndexAFP
IdentifyDocuments
Zusammensetzung GroupDocuments
CreateAFPJobsFromDocuments
Abschluss RetainCompletedJobs
RemoveJobs
Untergeordnet Empfang SetJobPropsFromTextFile
SetJobPropsFromOriginal
Druck EnableRepositioning
CreatePageRanges
PrintJobs
Abschluss RetainCompletedJobs
RemoveJobs

1.3.5.32.5 Mit AFP-Musterdateien arbeiten

Sie können mit RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei erweitern.

Die AFP-Musterdatei sollte repräsentativ sein für AFP-Produktionsdateien, die Benutzer zur Verarbeitung an RICOH ProcessDirector übermitteln. RICOH ProcessDirector kann dann dieselben Erweiterungen an AFP-Produktionsdateien vornehmen, wenn diese für die Verarbeitung vorbereitet werden.

Wollen Sie AFP-Dateien erweitern, müssen Sie erst eine AFP-Musterdatei in RICOH Visual Workbench öffnen und Erweiterungen an der Datei vornehmen. RICOH Visual Workbench fügt Informationen über die Erweiterungen zu einer Steuerdatei hinzu. Fügen Sie dann einen Schritt hinzu, der die Steuerdatei für die Workflows für AFP-Produktionsdateien benennt, die ähnlich wie die AFP-Musterdatei sind. RICOH ProcessDirector benutzt die Informationen in der Steuerdatei, um AFP-Produktionsdateien in derselben Art zu erweitern, in der die AFP-Musterdatei erweitert wurde.

1.3.5.32.5.1 AFP-Musterdateien anzeigen

Sie können in eine AFP-Musterdatei in RICOH Visual Workbench öffnen. Die AFP-Musterdatei muss repräsentativ für AFP-Produktionsdateien sein, die Sie in derselben Art wie die Musterdatei erweitern wollen.

Wenn die AFP-Datei beispielsweise Text enthält, den Sie in einem Indexkennzeichen oder in Barcodedaten verwenden wollen, wählen Sie eine Musterdatei aus, die diesen Text an derselben Seitenposition wie die AFP-Produktionsdateien enthält.

Sie können in immer nur eine einzige AFP-Datei in RICOH Visual Workbench öffnen. Ist bereits eine AFP-Datei geöffnet, schließt RICOH Visual Workbench diese Datei automatisch und fordert Sie auf, die Steuerdatei für die AFP-Datei zu speichern, falls Sie die Steuerdatei noch nicht gespeichert haben. Haben Sie eine AFP-Datei geöffnet, können Sie die Ansicht drehen, ausgewählte Seiten anzeigen, andere Ansichten anzeigen und die Anzeigegröße ändern.

Sie können die Merkmale von Seitengruppen, Seiten, Text und AFP-Objekten (beispielsweise Page-Segmente und Overlays) in der AFP-Datei anzeigen. Zu den Seitengruppenmerkmalen gehören die Indexkennzeichenwerte. Zu den Seitenmerkmalen gehört der Typ von AFP-Objekten auf der Seite, darunter auch Indizes auf Seitenebene. Zu den Textmerkmalen gehören Font-Informationen und die Textposition (in Zoll oder Millimeter).

    Hinweis:
  • Wird Text nicht korrekt angezeigt, müssen Sie möglicherweise das Verzeichnis für RICOH Visual Workbench identifizieren, das die Font-Ressourcen enthält, oder Sie müssen die RICOH Visual Workbench-Font-Zuordnung möglicherweise ändern.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine AFP-Musterdatei anzuzeigen:
  1. Klicken Sie auf Datei AFP-Datei öffnen. Das Fenster Öffnen erscheint.
  2. Wählen Sie die AFP-Datei aus, die Sie öffnen wollen, und klicken Sie auf Öffnen.
    Die AFP-Datei erscheint im rechten Teilfenster der Benutzerschnittstelle. Zudem erscheint das Fenster "Steuerdatei öffnen" mit der Nachricht Soll eine vorhandene Steuerdatei für diese AFP-Datei benutzt werden?
  3. Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor:
    • Klicken Sie zum Erstellen einer Steuerdatei auf Nein. Wenn die AFP-Datei Indexkennzeichen enthält, erscheinen die Indexkennzeichen im unteren Teilfenster, andernfalls ist das untere Teilfenster leer.
    • Wollen Sie die Datei mit einer vorhandenen Steuerdatei anzeigen, klicken Sie auf Ja. Diese Vorgehensweise wird empfohlen, wenn Sie bereits eine Steuerdatei für diese AFP-Musterdatei erstellt haben. Das Fenster Öffnen erscheint:
      1. Wählen Sie die Steuerdatei aus, die Sie verwenden wollen.
      2. Klicken Sie auf Öffnen. Wenn die Steuerdatei Definitionen für Indexkennzeichen enthält oder wenn die AFP-Datei Indexkennzeichen enthält, erscheinen die Indexkennzeichen im unteren Teilfenster, andernfalls ist das untere Teilfenster leer.
    Links von der AFP-Datei sehen Sie die Seitenstruktur der Datei, die Seitengruppen und Seiten enthalten kann. Zudem erscheint oben in der Seitenstruktur möglicherweise auch ein Ressourcengruppeneintrag, wenn die Datei Inline-AFP-Ressourcen wie beispielsweise Overlays und Page-Segmente enthält.
  4. Wollen Sie die AFP-Datei im Uhrzeigersinn um 90 Grad drehen, klicken Sie auf Anzeigen Um 90 Grad drehen. Wollen Sie die Datei um weitere 90 Grad drehen, klicken Sie erneut auf Um 90 Grad drehen.
  5. Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor, um in der AFP-Datei zu navigieren:
    • Klicken Sie an einen beliebigen Punkt in der AFP-Datei, und drücken Sie die Taste zum Vorwärtsblättern oder die Taste zum Zurückblättern auf der Tastatur.
    • Wollen Sie eine Seite auswählen, klicken Sie im linken Teilfenster doppelt auf die Seite.
    • Wollen Sie eine Seitengruppe auswählen, klicken Sie im unteren Teilfenster doppelt auf die Seitengruppe.
  6. Wollen Sie die Dateistruktur im linken Teilfenster ausblenden oder anzeigen, klicken Sie auf Anzeigen Dateiansicht.
  7. Wollen Sie die Indizes im unteren Teilfenster ausblenden oder anzeigen, klicken Sie auf Anzeigen Indexansicht.
  8. Wollen Sie die Anzeigegröße der AFP-Datei erhöhen oder verringern, klicken Sie auf Anzeigen Zoom nnn, wobei nnn einer der folgenden Prozentsätze ist: 200, 175, 150, 125, 100, 75, 50.)
    Die Anzeigegröße der AFP-Datei wird um den ausgewählten Prozentsatz erhöht oder verringert.
  9. Gehen Sie wie folgt vor, um die Maßeinheiten zu ändern:
    • Klicken Sie für Zoll auf Anzeigen Einheiten Zoll.
    • Klicken Sie für Millimeter auf Anzeigen Einheiten Millimeter.
  10. Gehen Sie wie folgt vor, um Merkmale anzuzeigen:
    1. Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor:
      • Klicken Sie im linken Teilfenster auf eine Ressource, eine Seitengruppe oder eine Seite. Klicken Sie mit der rechten Maustaste und dann auf Merkmale.
      • Klicken Sie auf Modus und ein Feature. Dann:
        1. Klicken Sie dann in der AFP-Datei auf den Text oder das Objekt. Um den ausgewählten Text oder das ausgewählte Objekt erscheint ein rotes Kästchen.
        2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste, und klicken Sie dann auf Merkmale.
      Ein grünes Kästchen um einen Merkmalwert zeigt an, dass mehr Text als der angezeigte Text vorhanden ist.
    2. So können Sie den vollständigen Text für einen Wert anzeigen:
      1. Doppelklicken Sie auf das grüne Kästchen.
      2. Klicken Sie auf OK.
    3. Klicken Sie zum Schließen des Eigenschaftenfensters in der oberen rechten Ecke auf X.
  11. Wird der Text nicht korrekt angezeigt:
    • Wenn die AFP-Datei Daten enthält, die nicht korrekt angezeigt werden, ändern Sie die Standardcodepage in eine andere Codepage (Ressourcen Standardcodierung ändern). Eine ASCII-Codepage ist z. B. IBM850(GID=850), und eine EBCDIC-Codepage ist IBM500(GID=500).
    • Wenn die AFP-Datei auf AFP-Fonts verweist, die keine Inline-Fonts sind, identifizieren Sie die Verzeichnisse mit den Font-Ressourcen für RICOH Visual Workbench (Ressourcen Ressourcenverzeichnisse angeben).
    • Wenn sich die AFP-Datei auf angepasste AFP-Fonts bezieht, erstellen Sie in RICOH Visual Workbench angepasste Font-Zuordnungen.
  12. Wenn beim Öffnen oder Arbeiten mit einer Datei ein Fehler auftritt, klicken Sie auf Datei Zurücksetzen, um die Datei zu schließen und die Ressourcen aus dem Zwischenspeicher zu löschen. Öffnen Sie die Datei erneut.

1.3.5.32.5.2 Steuerdateien erstellen und aktualisieren

Wenn Sie eine AFP-Musterdatei zum Erweitern öffnen, kann RICOH Visual Workbench entweder eine Steuerdatei erstellen oder eine vorher erstellte Steuerdatei aktualisieren. Die Steuerdatei enthält Definitionen, die RICOH ProcessDirector mitteilen, wie AFP-Produktionsdateien erweitert werden, die der AFP-Musterdatei ähnlich sind.
Wenn bereits eine Steuerdatei für eine AFP-Musterdatei vorhanden ist und Sie die AFP-Datei erneut erweitern müssen, aktualisieren Sie die vorhandene Steuerdatei anstatt eine neue Steuerdatei zu erstellen. Alle Definitionen, die für die AFP-Musterdatei gelten, müssen in ein und derselben Steuerdatei vorhanden sein.

Sie steuern, welche Definitionen in der Steuerdatei RICOH ProcessDirector beim Erweitern von AFP-Produktionsdateien verwenden soll. Eine Steuerdatei kann beispielsweise von AFP Indexer erstellte Definitionen (wie Definitionen zum Hinzufügen von Indexkennzeichen) und von AFP Editor erstellte Definitionen (wie Definitionen zum Hinzufügen von Barcodes) enthalten. Wenn Sie einigen AFP-Produktionsdateien Indexkennzeichen, aber keine Barcodes hinzufügen wollen, fügen Sie dem Workflow einen Schritt IndexAFP hinzu. Wenn Sie anderen AFP-Produktionsdateien Indexkennzeichen und Barcodes hinzufügen wollen, fügen Sie dem Workflow einen Schritt IndexAFP und einen Schritt EditAFP hinzu (oder Sie können nur den Schritt EditAFP hinzufügen und die Option Index zuerst für den Schritt auswählen).

So erstellen oder aktualisieren Sie eine Visual Workbench-Steuerdatei:
  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei.
    Das Fenster "Steuerdatei öffnen" wird angezeigt und zeigt die Nachricht Soll eine vorhandene Steuerdatei für diese AFP-Datei benutzt werden?
  2. Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor:
    • Klicken Sie zum Erstellen einer Steuerdatei auf Nein.
    • Klicken Sie zum Aktualisieren einer Steuerdatei auf Ja. Das Fenster Öffnen erscheint:
      1. Wählen Sie die Steuerdatei aus.
      2. Klicken Sie auf Öffnen.
  3. Haben Sie die falsche Steuerdatei geöffnet, klicken Sie auf Datei Steuerdatei öffnen, und wählen Sie die korrekte Steuerdatei aus.
    Wird die Nachricht Die nicht gespeicherten Änderungen gehen verloren, wenn Sie eine neue Steuerdatei öffnen. Wollen Sie weitermachen? angezeigt, bedeutet das, dass Sie die AFP-Datei in dieser Sitzung bereits erweitert haben und diese Änderungen verloren gehen. Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor:
    • Wollen Sie eine andere Steuerdatei öffnen, klicken Sie auf Ja.
    • Wollen Sie die geöffnete Steuerdatei erst speichern, damit keine in dieser Sitzung erstellten Definitionen verloren gehen, klicken Sie auf Nein. Speichern Sie dann die Steuerdatei.
  4. Erweitern Sie die AFP-Musterdatei.
    Erstellen Sie beispielsweise Seitengruppen, Indexkennzeichen, Barcodes, Text und Leerräume.
  5. Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor:
    • Gehen Sie wie folgt vor, um eine neue Steuerdatei zu speichern oder eine aktualisierte Steuerdatei umzubenennen:
      1. Klicken Sie auf Datei Steuerdatei speichern unter.
      2. Geben Sie den vollständigen Pfadnamen der Steuerdatei in das Feld Dateiname ein.
      3. Klicken Sie auf Speichern.
      Verwenden Sie für die Steuerdatei einen aussagekräftigen Namen, mit dem Sie die AFP-Datei problemlos ihrer zugehörigen Steuerdatei zuordnen können. Die Standarderweiterung für Steuerdateien lautet .ctl.
      Hinweis: Wenn Sie für Eingabedateien, die unterschiedliche Steuerdateien erfordern, denselben Workflow verwenden wollen, müssen Sie einen Steuerdateinamen benutzen, der mit einem Jobmerkmal übereinstimmt, das in Symbolschreibweise angegeben werden kann. Wenn Sie beispielsweise zwei Eingabedateien, abc.afp und xyz haben, können Sie ${Job.InputFile}.ctl als Steuerdatei verwenden, solange die Steuerdateien abc.afp.ctl und xyz.ctl genannt werden.
    • Wollen Sie eine aktualisierte Steuerdatei mit demselben Namen speichern, klicken Sie auf Datei Steuerdatei speichern.

1.3.5.32.5.3 AFP-Ressourcenverzeichnisse identifizieren

Wenn die AFP-Musterdatei auf AFP-Ressourcen (Fonts, Page-Segmente und Overlays) verweist, die keine Inline-Ressourcen sind oder sich nicht in den Standard-AFP-Ressourcenverzeichnissen befinden, identifizieren Sie die Ressourcenverzeichnisse, die die Ressourcen enthalten, damit RICOH Visual Workbench die AFP-Musterdatei korrekt anzeigen kann.

Sie können so viele Ressourcenverzeichnisse für RICOH Visual Workbench angeben wie erforderlich sind.

RICOH Visual Workbench sucht in der angezeigten Reihenfolge in den folgenden Ressourcenverzeichnissen nach AFP-Fonts, Page-Segmenten und Overlays:

  1. Inline in der AFP-Datei.
  2. Für RICOH Visual Workbench angegebene Ressourcenverzeichnisse in der Reihenfolge, in der die Verzeichnisse angegeben sind.
  3. Standardressourcenverzeichnisse in der folgenden Reihenfolge:
    1. /aiw/aiw1/resources (unter Linux) oder C:\aiw\aiw1\resources (unter Windows)
    2. /usr/lpp/psf/reslib (unter Linux) oder C:\usr\lpp\psf\reslib (unter Windows)
    3. /usr/lpp/afpfonts (unter Linux) oder C:\usr\lpp\afpfonts (unter Windows) nur Fonts
    4. /usr/lpp/psf/fontlib (unter Linux) oder C:\usr\lpp\psf/fontlib (unter Windows) nur Fonts
Haben Sie einen AFP-Font einem Java-Font in einer angepassten Font-Zuordnungsdatei zugeordnet, sucht RICOH Visual Workbench nicht inline oder in den Ressourcenverzeichnissen nach dem AFP-Font. Der Java-Font wird benutzt.

Die angegebenen Ressourcenverzeichnisse werden benutzt, bis Sie andere Ressourcenverzeichnisse angeben. Wenn Sie jedoch eine AFP-Datei mit einer vorhandenen Steuerdatei erneut öffnen, benutzt RICOH Visual Workbench die beim letzten Arbeiten mit dieser AFP-Datei und dieser Steuerdatei angegebenen Ressourcenverzeichnisse (falls Ressourcenverzeichnisse angegeben wurden).

    Hinweis:
  • Damit bei der Verwendung von AFP Indexer präzise Ergebnisse erzielt werden, geben Sie dieselben AFP-Ressourcenverzeichnisse wie in dem Merkmal AFP-Ressourcenpfad in RICOH ProcessDirector an. (Dieses Merkmal wird normalerweise im Schritt PrintJobs in den Workflows angegeben, die die AFP-Produktionsjobs benutzen.)

Gehen Sie wie folgt vor, um AFP-Ressourcenverzeichnisse zu identifizieren:
  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei. Klicken Sie dann auf Ressourcen Ressourcenverzeichnisse angeben.
  2. Klicken Sie auf Hinzufügen.
  3. Geben Sie einen Verzeichnisnamen in das Feld Verzeichnisname ein, oder klicken Sie auf Suchen, um ein Verzeichnis auszuwählen.
  4. Klicken Sie auf OK.
  5. Wollen Sie ein weiteres Ressourcenverzeichnis angeben, klicken Sie erneut auf Hinzufügen.
  6. Wollen Sie die Reihenfolge eines Verzeichnisses in der Liste ändern, wählen Sie das Verzeichnis aus und klicken Sie auf Auf oder Ab.
    Die Verzeichnisse werden in der aufgelisteten Reihenfolge durchsucht.
  7. Klicken Sie auf OK.

1.3.5.32.5.4 Fonts zu AFP-Dateien zuordnen

Wenn RICOH Visual Workbench einen angepassten AFP-Font in der AFP-Musterdatei nicht ordnungsgemäß anzeigt, können Sie den Font einem vergleichbaren Java-Font mit derselben Punktgröße und demselben Font-Stil zuordnen und die Zuordnung von bestimmten Codepunkten zu Unicode-Codepunkten ändern.

Sie können zudem die Standardcodepage, die RICOH Visual Workbench benutzt, in eine andere Codierung ändern.

Wenn Sie Indexkennzeichen erstellen oder bearbeiten und den Text nicht lesen können, ändern Sie die Codepage-Zuordnung so, dass der Indexwert lesbar ist. Wenn Sie die Art der Textanzeige in RICOH Visual Workbench ändern möchten, ändern Sie die Zeichensatzzuordnung.

AFP-Font-Zuordnungen können an verschiedenen Orten gespeichert sein. RICOH Visual Workbench sucht in der folgenden Reihenfolge nach Font-Zuordnungen:

  1. Job-Font-Zuordnungen in der Visual Workbench – Steuerdatei
  2. Installations-Font-Zuordnungen in den Font-Zuordnungsdateien
  3. System-Font-Zuordnungen

System-Font-Zuordnungen können nicht geändert werden. Sie können jedoch Job-Font-Zuordnungen für eine AFP-Datei erstellen, die in der Steuerdatei gespeichert werden. Zudem können Sie Installations-Font-Zuordnungen in einer oder mehreren der folgenden im Lieferumfang von RICOH Visual Workbench enthaltenen Font-Zuordnungsdateien bearbeiten:

  • CharacterSets.properties: Ordnet einen AFP-Zeichensatz den entsprechenden Font-Attributen oder eine globale AFP-Font-ID einem entsprechenden Java-Font-Namen und -Stil zu.
  • CodedFonts.properties: Ordnet einen codierten AFP-Font einem AFP-Zeichensatz und einer AFP-Codepage zu.
  • CodePages.properties: Ordnet eine AFP-Codepage oder Java-Zeichensatzcodierung einer globalen AFP-Codepage-ID zu.
  • SampleCodePointMap.cp: Ordnet einen Codepunkt einem Unicode-Codepunkt zu. Verwenden Sie diese Datei, um eine Codepunkt-Zuordnungsdatei für jede AFP-Codepage zu erstellen, die nicht die standardmäßige Unicode-Codepunktzuordnung verwendet. Der Name der Datei muss den Namen der AFP-Codepage enthalten.

Sie können den von RICOH Visual Workbench verwendeten standardmäßigen Java-Font ändern, indem Sie den Font in der Steuerdatei oder in den Font-Zuordnungsdateien definieren. Wird der Standard-Java-Font nicht geändert, ist er ein 11-Punkt-Font mit einer EBCDIC-Codepage.

1.3.5.32.5.4.1 Font-Zuordnungsdateien zum Zuordnen von Fonts verwenden

Wenn Sie eine angepasste AFP-Schriftart einer Java-Schriftart zuordnen, bearbeiten Sie die Muster-Schriftart-Zuordnungsdateien, die RICOH Visual Workbench im Verzeichnis /aiw/aiw1/lib/AVE/resources bereitstellt.

Die Zuweisungen in den Font-Zuordnungsdateien werden verwendet, um alle AFP-Dateien innerhalb von RICOH Visual Workbench anzuzeigen, es sein denn, ein AFP-Font ist einem Java-Font in der Visual Workbench – Steuerdatei-Steuerdatei zugeordnet.

So ordnen Sie mit Font-Zuordnungsdateien einen AFP-Font einem Java-Font zu:
  1. Melden Sie sich am Computer als RICOH ProcessDirector-Systembenutzer (aiw1 ist der Standardwert) oder mit einer Benutzer-ID an, die Mitglied der RICOH ProcessDirector-Gruppe (aiwgrp1 ist der Standardwert) ist.
    Sie können sich auch als Stammbenutzer anmelden.
  2. Navigieren Sie zum Verzeichnis /aiw/aiw1/lib/AVE/resources.
  3. Öffnen Sie die Musterdateien für die Font-Zuordnung in einem Dateieditor, und bearbeiten und speichern Sie die Dateien.
    Alle Font-Zuordnungsdateien, die Sie verwenden wollen, müssen sich in demselben Verzeichnis befinden.
  4. Wenn Sie die Musterdatei SampleCodePointMap.cp bearbeitet haben, benennen Sie die Datei in den Namen der AFP-Codepage um.
    Hat die Codepage beispielsweise den Namen T1000259, vergeben Sie für die Datei den Namen T1000259.cp.

1.3.5.32.5.4.2 Font-Zuordnungen aus Textblöcken erstellen

Wenn RICOH Visual Workbench Text in einer AFP-Datei nicht korrekt anzeigen kann, können Sie Textblöcke in der Datei verwenden, um Font-Zuordnungen zu erstellen.

Die Font-Zuordnung kann sich auf einen Zeichensatz, eine Codepage oder einen codierten Font beziehen. Sie können einen AFP-Zeichensatz einem Java-Font, eine AFP-Codepage einem Java-Zeichensatz oder einen codierten AFP Font einem AFP-Zeichensatz und einer AFP-Codepage zuordnen.

Hinweis:
Codepagezuordnungen machen den Text lesbar, während Zeichensatzzuordnungen die Art der Textanzeige in RICOH Visual Workbench ändern.

So erstellen Sie eine Font-Zuordnung aus einem Textblock:
  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei.
  2. Klicken Sie auf Modus und ein Feature.
  3. Klicken Sie auf einen Textblock.
    Um den ausgewählten Text erscheint ein rotes Kästchen.

    Sie können in der AFP-Datei definierte Textblöcke auswählen. Dies kann ein einzelnes Zeichen oder die gesamte Textzeile sein. Der Text Zusammenfassung Konto kann beispielsweise als zwei Textblöcke definiert werden. Sie können entweder auf den Textblock Konto oder den Textblock Zusammenfassung klicken.

  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Stelle der Seite, und klicken Sie dann auf Font-Zuordnung erstellen.
    Das Fenster Font-Zuordnung erstellen erscheint.
  5. Klicken Sie auf eine der folgenden Optionen für den Font-Zuordnungstyp:
    • Zeichensatz (Standard)
    • Codierter Font (nur verfügbar, wenn die Textblöcke sich auf einen codierten Font beziehen)
    • Codepage
    Die Felder und Schaltflächen im Fenster können Sie je nach ausgewähltem Font-Zuordnungstyp ändern. Felder und Schaltflächen für Font-Zuordnung beschreibt die für die Font-Zuordnung angezeigten Felder und Schaltflächen.
    Felder und Schaltflächen für Font-Zuordnung
    Feld oder Schaltfläche Font-Zuordnungstyp Beschreibung
    Hinzufügen Zeichensatz Hinzufügen einer neuen globalen ID zur Dropdown-Liste für den Zeichensatz.
    Zeichensatzname
    Zeichensatz
    Codepage
    Codierte Schriftart
    Gibt an:
    • Den Namen eines definierten Zeichensatzes für AFP. Der Name beginnt in der Regel mit "C". Das zweite Zeichen in Standardnamen von AFP-Zeichensätzen gibt die Zeichendrehung an. Ein Fragezeichen (?) dient als Platzhalterzeichen für das zweite Zeichen des Zeichensatznamens und bedeutet, dass die ID für alle Drehungen gilt.
      Hinweis: DEFAULT wird für die ID des AFP-Zeichensatzes verwendet, wenn RICOH Visual Workbench die Ressource eines codierten Fonts nicht finden kann.
    • Der Name einer definierten Java-Zeichensatzcodierung.
    Name der codierten Schriftart Codierte Schriftart Der Name des codierten AFP-Fonts, der eine AFP-Codepage einem AFP-Zeichensatz zuordnet. Bei DBCS-Fonts verknüpft ein codierter Font mehrere Codepages und Font-Zeichensätze.
    Codepagename
    Codepage
    Codierte Schriftart
    Der Name der AFP-Codepage, die Codepunkte grafischen Zeichen zuordnet. Der Name beginnt in der Regel mit T1.
    Hinweis: DEFAULT wird für die ID der AFP-Codepage verwendet, wenn RICOH Visual Workbench die Ressource eines codierten Fonts nicht finden kann.
    DBCS Codepage Die Codepage ist ein DBCS-Zeichensatz, bei dem jedes Zeichen durch zwei Byte dargestellt wird. Dieses Feld kann nicht geändert werden.
    Textbeispiel
    Zeichensatz
    Codepage
    Der Textblock, den Sie in der AFP-Datei ausgewählt haben.
    Gruppenname Zeichensatz Der Name der entsprechenden Java-Font-Familie.
    Globale ID
    Zeichensatz
    Codepage
    Eine aus 1 bis 5 Ziffern bestehende globale ID des Grafikzeichensatzes oder globale Codepage-ID. Die Werte sind 00001 bis 65534.
    Punktgröße Zeichensatz Die Höhe der Zeichen eines Fonts. Die Punktgröße entspricht einem Zehntel des Werts. 90 entspricht beispielsweise einem 9-Punkt-Font. Gültige Werte sind ganze Zahlen von 1 bis 990.
    SBCS Codepage Die Codepage ist ein SBCS-Zeichensatz, bei dem jedes Zeichen durch einen Codepunkt mit 1 Byte dargestellt wird. Dieses Feld kann nicht geändert werden.
    CharSets anzeigen Zeichensatz Zeigt an, welche Zeichensätze derzeit die im Feld Globale ID angezeigte globale ID verwenden.
    Gemeinsame anzeigen
    Zeichensatz
    Codepage
    Zeigt an, welche Zeichensätze oder Codepages derzeit die im Feld Globale ID angezeigte globale ID verwenden.
    Font-Design Zeichensatz Der Stil des Java-Fonts. Gültige Werte sind: FETT, FETT|KURSIV, KURSIV und NORMAL.
  6. Gehen Sie je nach ausgewähltem Font-Zuordnungstyp wie folgt vor:
    • Gehen Sie bei Zeichensatz wie folgt vor:
      • Wählen Sie eine andere globale ID in der Dropdown-Liste aus. Sie können auf Gemeinsame anzeigen klicken, um anzuzeigen, welche Zeichensätze derzeit die ausgewählte globale ID verwenden. Klicken Sie in der oberen rechten Ecke auf X, um das Fenster zu schließen.
      • Klicken Sie auf Hinzufügen, um eine neue globale ID zu erstellen.
        1. Geben Sie im Feld Globale ID eine ID mit 1 bis 5 Ziffern ein.
        2. Klicken Sie auf CharSets anzeigen, um anzuzeigen, welche Zeichensätze derzeit die ausgewählte globale ID verwenden. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf X, um das Fenster zu schließen.
        3. Geben Sie eine Punktgröße ein.
        4. Wählen Sie in den Dropdown-Listen einen Familiennamen und einen Stil für den Java-Font aus.
        5. Klicken Sie auf OK.
      Der Familienname und der Stil des Java-Fonts werden aktualisiert. Das Textblockbeispiel, das Sie in der AFP-Datei ausgewählt haben, wird ebenfalls aktualisiert.
    • Bei Codierter Font:
      1. Geben Sie einen AFP-Zeichensatznamen ein. Der Name beginnt in der Regel mit "C".
      2. Geben Sie einen AFP-Codepagenamen ein. Der Name beginnt in der Regel mit "T1".
    • Bei Codepage:
      1. Wählen Sie eine andere globale ID in der Dropdown-Liste aus.
      2. Klicken Sie auf Gemeinsame anzeigen, um anzuzeigen, welche Codepages derzeit die ausgewählte globale ID verwenden. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf X, um das Fenster zu schließen.
      Der Name des Java-Zeichensatzes wird aktualisiert. Das Textblockbeispiel, das Sie in der AFP-Datei ausgewählt haben, wird ebenfalls aktualisiert.
  7. Klicken Sie auf OK.
    Die Font-Zuordnungen werden in der Steuerdatei erstellt. Um die Font-Zuordnungen beizubehalten müssen Sie die Steuerdatei speichern, bevor Sie die AFP-Datei schließen.

1.3.5.32.5.4.3 Font-Zuordnungen aus Textblöcken ändern

Nachdem Sie Zuordnungen für einen Zeichensatz, einen codierten Font oder eine Codepage aus einem Textblock in einer AFP-Datei erstellt haben, können Sie die Font-Zuordnungen ändern oder löschen.
So ändern oder löschen Sie eine Font-Zuordnung:
  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei.
  2. Klicken Sie dann auf Ressourcen Font-Zuordnung ändern.
  3. Wählen Sie den Namen einer Font-Zuordnung aus.
  4. Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor:
    • Klicken Sie auf Ändern, oder doppelklicken Sie. Das Fenster Font-Zuordnung ändern erscheint. Gehen Sie je nach ausgewähltem Font-Zuordnungstyp wie folgt vor:
      • Gehen Sie bei Zeichensatz wie folgt vor:
        • Wählen Sie eine andere globale ID in der Dropdown-Liste aus. Sie können auf Gemeinsame anzeigen klicken, um anzuzeigen, welche Zeichensätze derzeit die ausgewählte globale ID verwenden. Klicken Sie in der oberen rechten Ecke auf X, um das Fenster zu schließen.
        • Klicken Sie auf Hinzufügen, um eine neue globale ID zu erstellen.
          1. Geben Sie im Feld Globale ID eine ID mit 1 bis 5 Ziffern ein.
          2. Klicken Sie auf CharSets anzeigen, um anzuzeigen, welche Zeichensätze derzeit die ausgewählte globale ID verwenden. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf X, um das Fenster zu schließen.
          3. Ändern Sie die Punktgröße.
          4. Wählen Sie in den Dropdown-Listen einen Familiennamen und einen Stil für den Java-Font aus.
          5. Klicken Sie auf OK.
        Der Familienname und der Stil des Java-Fonts werden aktualisiert.
      • Bearbeiten Sie bei Codierter Font den AFP-Zeichensatznamen, den AFP-Codepagenamen oder beides.
      • Bei Codepage:
        1. Wählen Sie eine andere globale ID in der Dropdown-Liste aus.
        2. Klicken Sie auf Gemeinsame anzeigen, um anzuzeigen, welche Codepages derzeit die ausgewählte globale ID verwenden. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke auf X, um das Fenster zu schließen.
        Der Name des Java-Zeichensatzes wird aktualisiert.
      Klicken Sie auf OK. Die Font-Zuordnung wird geändert.
    • Klicken Sie auf Löschen, oder drücken Sie die Taste Entf auf der Tastatur. Die Font-Zuordnung wird entfernt.
  5. Klicken Sie zum Schließen des Fensters Font-Zuordnungen ändern in der oberen rechten Ecke auf X.
    Die Font-Zuordnungen werden in der Steuerdatei aktualisiert. Um die Font-Zuordnungen beizubehalten müssen Sie die Steuerdatei speichern, bevor Sie die AFP-Datei schließen.

1.3.5.32.5.4.4 Standardcodepage-Codierung ändern

Wenn die AFP-Musterdatei auf AFP-Fonts verweist, die von der Standardcodepage abweicht, und Sie die Fonts nicht zu Java-Fonts zugeordnet haben, wird der Text durch die Standardcodepage unlesbar.

Ist Text unlesbar, können Sie die Standardcodepage in eine andere Codierung ändern, ohne die Font-Zuordnungsdateien ändern zu müssen.

Die angegebene Standardcodepage bleibt in Kraft, bis Sie RICOH Visual Workbench anweisen, eine andere Standardcodepage zu verwenden. Wenn Sie jedoch eine vorhandene Steuerdatei verwenden, benutzt RICOH Visual Workbench die Standardcodepage, die in Kraft war, als Sie diese Steuerdatei das letzte Mal verwendet haben.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Codierung der Standardcodepage zu ändern:
  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei.
  2. Klicken Sie auf Ressourcen Standardcodierung ändern.
  3. Wählen Sie eine Standardcodepage in der Dropdown-Liste aus.
    Hinweis: Wenn Sie in der Datei CodePages.properties eine Standardcodepage angegeben haben, setzt die in dieser Datei angegebene Codepage die ausgewählte Codepage-Codierung außer Kraft.
  4. Klicken Sie auf OK.

1.3.5.32.5.5 Objektauswahl in AFP-Musterdateien aktivieren

Es ist möglich, die AFP-Objekte (Text, Overlays, Page-Segmente, Barcodes, Bilder) zu ändern, die in der geöffneten AFP-Musterdatei auswählbar sind.

Wenn Sie in der AFP-Musterdatei auf ein auswählbares Objekt klicken, erscheint ein rotes Kästchen um das Objekt. Sie können dann die Merkmale des Objekts sehen und je nach ausgewähltem Modus eine Aktion für das Objekt ausführen.

Standardmäßig können Sie in den einzelnen Modi nur die Objekttypen auswählen, für die Sie eine Aktion ausführen können. Im AFP Indexer-Modus können Sie beispielsweise Textobjekte, aber keine Overlays, Page-Segmente, Barcodes oder Bilder auswählen. Der Standard für die einzelnen Modi ist für die meisten Zwecke geeignet. Es kann jedoch vorkommen, dass Sie vorübergehend andere Typen von AFP-Objekten auswählbar machen wollen, damit Sie die Merkmale anderer AFP-Objekte in der AFP-Datei sehen können. In diesem Fall sollten Sie die Funktion zum Aktivieren der Objektauswahl verwenden.

    Hinweis:
  1. Wenn Sie den Modus ändern oder eine neue AFP-Musterdatei öffnen, nachdem Sie die auswählbaren Objekttypen geändert haben, gehen die Änderungen verloren, und für den aktuellen Modus werden die Standardeinstellungen für die Objektauswahl benutzt.
  2. Sie können keine AFP-Objekte auswählen, die in einer Formdef definiert sind, selbst wenn die Objekte im Dateistrukturteilfenster als Ressource aufgelistet sind oder Sie ihre Auswahl aktiviert haben.

So wählen Sie aus, welche Objekte in dieser AFP-Datei auswählbar sind:
  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei.
  2. Klicken Sie auf Modus und ein Feature.
  3. Klicken Sie dann auf Ressourcen Objektauswahl aktivieren.
  4. Geben Sie an, welche Objekte Sie in dieser AFP-Datei auswählen möchten:
    • Klicken Sie auf die einzeln Objekte, die Sie auswählen möchten:
      • Wollen Sie Textblöcke und mit Fonts erstellte Barcodes auswählen, klicken Sie auf Text.
      • Wollen Sie mit BCOCA (Bar Code Object Content Architecture) erstellte Barcodes und mit IOCA (Image Object Content Architecture) erstellte Bilder auswählen, klicken Sie auf Barcodes (BCOCA) und Bilder (IOCA).
      • Wollen Sie Page-Segmente auswählen, klicken Sie auf Page-Segmente.
      • Wollen Sie Overlays auswählen, klicken Sie auf Overlays.
    • Wollen Sie alle Objekte auswählen, klicken Sie auf Alle Objekte.
    • Wollen Sie keine Objekte auswählen, klicken Sie auf Keine Objekte.
  5. Klicken Sie auf OK.
  6. In der AFP-Datei können Sie jetzt ein auswählbar gemachtes Objekt auswählen und seine Merkmale anzeigen:
    1. Klicken Sie auf ein Objekt.
      Wenn Sie einen Bereich mit sich überlappenden auswählbaren AFP-Objekten auswählen (beispielsweise kann ein Bereich sowohl einen BCOCA-Barcode als auch Text enthalten), erscheint das Fenster Objekt auswählen, damit Sie angeben können, welches Objekt Sie auswählen wollen.
    2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste an eine beliebige Stelle in der AFP-Datei, um die Merkmale des Objekts anzuzeigen.
  7. Optional: Wollen Sie die Standardeinstellungen für die Objektauswahl für den aktuellen Modus wiederherstellen, klicken Sie auf Modus und dann auf den aktuellen Modus.

1.3.5.32.5.6 Ressourcen in AFP-Musterdateien anzeigen

Sie können die Namen von AFP-Ressourcen (Fonts, Page-Segmente und Overlays), auf die die aktuelle Seite in der AFP-Datei verweist, und Blattinformationen für die aktuell angezeigte AFP-Seite anzeigen. Für jede Ressource können Sie feststellen, ob RICOH Visual Workbench die Ressource gefunden hat und wo sich die Ressource befindet.

Zu den Blattinformationen gehören die Seitenposition und die auf der Seite verwendete Medienzuordnung. (Die Medienzuordnung legt Formatierungsoptionen fest, wie z. B. Duplexoptionen und Overlays.)

Wenn eine Ressource (beispielsweise ein Font) fehlt, identifizieren Sie das Ressourcenverzeichnis, das die Ressource enthält, für RICOH Visual Workbench, damit RICOH Visual Workbench die Daten korrekt anzeigen kann.

Zum Anzeigen der Blattinformationen müssen Sie die Formdef-Verarbeitung angeben (Ressourcen Formdef-Einstellungen ändern).

So zeigen Sie die Seiteninformationen an:
  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei. Klicken Sie dann auf Ressourcen Seiteninformationen anzeigen.
  2. Wählen Sie die Registerkarte PSF-Ressourcen aus.
    Es erscheint eine Tabelle mit den folgenden Spalten:
    • Referenzname: Der Name der Ressource in der AFP-Datei.
    • Typ: Der Typ der Ressource.
    • Ressourcenname: Der Name der gefundenen Ressource. Wurde der Ressourcenname nicht gefunden, lautet der Ressourcenname Unbekannt.
    • Position: Position der Ressource: Inline im AFP-Dokument oder in einem Ressourcenverzeichnis. Wurde der Ressourcenname nicht gefunden, lautet der Ressourcenname Nicht gefunden.
    Hinweis: In dieser Tabelle werden keine Formdefs, Pagedefs, Farbmanagementressourcen und Datenobjektressourcen angezeigt.
  3. Optional: Gehen Sie wie folgt vor, um die Anzahl der in der Tabelle angezeigten Ressourcen zu begrenzen:
    • Wollen Sie nur die gefundenen Ressourcen anzeigen, klicken Sie auf Gefunden.
    • Wollen Sie nur die nicht gefundenen Ressourcen anzeigen, klicken Sie auf Fehlend.
  4. Klicken Sie auf die Registerkarte Blatt.
    Wenn die Formdef-Verarbeitung angegeben ist, wird Folgendes anzeigt:
    • Aktive Medienzuordnung: Name der für die aktuell angezeigte AFP-Seite verwendeten Medienzuordnung.
    • Konstante Rückseite: Die Einstellung für die konstante Rückseite: Ja oder Nein.
    • Konstante Vorderseite: Die Einstellung für die konstante Vorderseite: Ja oder Nein.
    • N_Up: Anzahl der gleichen Partitionen auf der Seite eines Blatts.
    • Seitenname: ID für die aktuell angezeigte AFP-Seite.
    • Seitenzahl: Zahl der aktuell angezeigten AFP-Seite.
    • Partition: Anzahl der gleich großen Bereiche auf der aktuell angezeigten AFP-Seite.
    • Plex: Gibt an, ob der Druck nur auf einer Seite (Simplex) oder beiden Seiten des Blatts (Kopf-an-Kopf- oder Kopf-an-Fuß-Duplex) erfolgt.
    • Blattkopien: Anzahl der Kopien, die von diesem Blatt gedruckt werden sollen.
    • Blattanzahl: Anzahl dieses Blatts in der Gesamtanzahl der zu druckenden Blätter.
    • Blattseite: Vorder- oder Rückseite.

    Andernfalls wird die Nachricht "Formdef- und Medienzuordnungsverarbeitung ist inaktiviert" angezeigt.

  5. Klicken Sie auf OK.

1.3.5.32.5.7 Eine Formdef angeben

Sie können angeben, ob RICOH Visual Workbench die AFP-Datei mit einer Formdef angibt. Sie können eine Inline-Formdef oder eine Standard-Formdef aus einem angegebenen Verzeichnis verwenden.

Wird eine Formdef ausgewählt, werden die definierten Overlays verwendet, um Informationen in der AFP-Datei anzuzeigen. Die Medienzuordnungsinformationen werden im Fenster Seiteninformationen angezeigt.

So geben Sie an, ob eine Formdef angezeigt wird:

  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei. Klicken Sie dann auf Ressourcen Formdef-Einstellungen ändern.
  2. Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor:
    • Klicken Sie auf Inline-Formdef verwenden, um die Standard-Formdef zu überschreiben.
    • Geben Sie in das Feld Standard den vollständigen Pfadnamen des Verzeichnisses ein, das die Formdef enthält, die Sie benutzen möchten.
    • Klicken Sie auf Durchsuchen, wählen Sie die gewünschte Formdef aus einer Liste in dem Fenster aus, und klicken Sie dann auf OK.
    Wenn Sie eine andere Formdef als den Standard angeben, wird sie nicht in der Steuerdatei gespeichert. Daher müssen Sie jedes Mal, wenn Sie die AFP-Datei öffnen, die Formdef angeben, wenn Sie die Medienzuordnungsinformationen sehen wollen.
  3. Klicken Sie auf OK.
    Wenn Sie eine Formdef angegeben haben, können Sie die Medienzuordnungsinformationen für die Formdef jetzt im Fenster Seiteninformationen auf der Registerkarte Blatt anzeigen. Andernfalls werden die Medienzuordnungsinformationen nicht angezeigt.

1.3.5.32.5.8 Konfigurieren und Ausführen von Filtersätzen

Sie können Filtersätze in einer angegebenen Reihenfolge konfigurieren und ausführen, um größere AFP-Dateien schnell und effizient zu verarbeiten.
Konfigurieren und Ausführen von Filtersätzen:
  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei.
  2. Wenn die Datei keine Seitengruppen enthält, benutzen Sie AFP Indexer zum Erstellen von Seitengruppen.
  3. Klicken Sie auf Modus Pipeline Manager.
  4. Klicken Sie auf Tools Pipeline verwalten.

    Die Liste Aktuelle Pipeline-Definition zeigt die Filter an, die sich aktuell in der Pipeline befinden.

    Die Liste Verfügbare Pipeline-Elemente zeigt die Liste aller Filter an. Sie können der Liste Aktuelle Pipeline-Definition mehrmals einige Filter hinzufügen.

  5. Hinzufügen eines Filters in der Pipeline-Definition:
    1. Wählen Sie den Filter aus der Liste Verfügbare Pipeline-Elemente aus.
      RICOH Visual Workbench zeigt eine kurze Beschreibung des Filters an.
    2. Klicken Sie auf Hinzufügen.
    3. Wenn der Filter Parameter umfasst, geben Sie die Werte dafür ein.

      Wenn 2 oder mehr Parameter die Beschriftung Gruppenparameter haben, müssen Sie diese als eine Gruppe konfigurieren.

    4. Klicken Sie auf OK.
    5. Bearbeiten Sie den Namen des Filters.
    6. Klicken Sie auf OK.
      Der Filter wird unten in der Liste angezeigt.
    7. Um den Filter an eine andere Position in der Liste zu verschieben, klicken Sie auf Nach oben.

      Hinweis: Die Reihenfolge der Filter ist wichtig. Wenn Filter wie "Indexer" und "Seitengruppen entfernen" in unterschiedlicher Reihenfolge ausgeführt werden, erhalten Sie auch unterschiedliche Ergebnisse.

      RICOH Visual Workbench Führt die Filter in der Reihenfolge von oben nach unten aus.
  6. Wollen Sie Ihre Änderungen speichern, klicken Sie auf Anwenden.

1.3.5.32.5.9 Erstellen von Barcodes mit AFP Enhancer

AFP Enhancer ermöglicht Ihnen das Erstellen von Barcodes in AFP-Dateien.

Der Barcode muss auf allen Seiten an einer konsistenten Position sein und eine konsistente Größe haben. Ist in dem Bereich, in dem ein Barcode erstellt werden soll, bereits Text, ein Bild oder ein anderer Barcode vorhanden, verdecken Sie zuerst den Bereich, damit der vorhandene Text, das vorhandene Bild oder der vorhandene Barcode nicht gedruckt wird.

Ermitteln Sie den genauen Ursprungspunkt und die genaue Größe des Barcodebereichs anhand eines Exemplars der AFP-Musterdatei, das Sie auf dem Produktionsdrucker gedruckt haben. Beginnen Sie in der linken oberen Ecke der Seite und messen Sie den Abstand zur linken oberen Ecke des Barcodebereichs. Der horizontale Abstand ist die X-Position; der vertikale Abstand ist die Y-Position. Messen Sie bei BCOCA-Barcodeobjekten zudem die Breite und Höhe des Bereichs, um die Position der rechten unteren Ecke zu bestimmen. Die X-Position der rechten unteren Ecke entspricht der X-Position der oberen linken Ecke plus Breite. Die Y-Position der linken unteren Ecke entspricht der Y-Position der oberen linken Ecke plus Höhe.

Hinweis: In RICOH Visual Workbench können Maßeinheiten in Millimetern oder Zoll angezeigt werden. Zum Wechsel zwischen den Maßeinheiten klicken Sie auf Anzeigen Einheiten.
Gehen Sie wie folgt vor, um einen Barcode zu erstellen:
  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei.
  2. Wenn die Datei keine Seitengruppen oder Indexkennzeichen für variable Werte (beispielsweise Postleitzahlen) enthält, die in Barcodedaten benutzt werden sollen, benutzen Sie AFP Indexer zum Erstellen von Seitengruppen und Indexkennzeichen.
  3. Wenn der Barcode auch Daten eines Dokumentmerkmals umfassen soll und dem Dokumentmerkmal kein Indexkennzeichen zugeordnet ist, verwenden Sie den Document Property Designer (DPD), um das Indexkennzeichen mit dem Dokumentmerkmal zu verknüpfen.
  4. Klicken Sie auf Modus AFP-Enhancer.
  5. Navigieren Sie zu der Seite, auf der der Barcode erstellt werden soll:
    • Wollen Sie einen Barcode in allen Seitengruppen auf dieselbe Seite platzieren, navigieren Sie in einer beliebigen Seitengruppe zu dieser Seite.
    • Wollen Sie einen Barcode auf mehrere Seiten (beispielsweise in allen Seitengruppen auf gerade Seiten) platzieren, navigieren Sie in einer beliebigen Seitengruppe zu einer der Seiten.
  6. Platzieren Sie den Cursor in der oberen linken Ecke des Barcodebereichs. Halten Sie die linke Maustaste gedrückt, und zeichnen Sie ein Kästchen in der ungefähren Größe des Barcodebereichs.

    In einem späteren Schritt geben Sie dann die genaue Position und Größe des Barcodebereichs an.

  7. Klicken Sie mit der rechten Maustaste an eine beliebige Stelle in der AFP-Datei, und klicken Sie dann auf Barcode erstellen.
  8. Auf der Registerkarte TYP geben Sie den Namen des Barcodebereichs ein.
  9. Wählen Sie dann den Barcodetyp aus.

    Die Tabelle zeigt die für die jeweiligen Barcodetypen gültigen Zeichen.

    Gültige Zeichen für Barcodes
    Barcodetyp Gültige Zeichen Gesamtzahl an Zeichen
    Code 39 0123456789 ABCDEFGHIJKLM NOPQRSTUVWXYZ - . $ / + % Leerzeichen 0 bis 50 Zeichen
    Interleaved 2-of-5 0123456789 0 bis 50 Zeichen
    Data Matrix Beliebiges 1-Byte-Zeichen oder binäre Daten 0 bis 3116 Zeichen
    POSTNET 0123456789 Die Anzahl von Ziffern hängt von dem auf der Registerkarte Typ ausgewählten Barcodemerkmal ab:
    • Postleitzahl: 5 Ziffern
    • Postleitzahl + 4: 9 Ziffern
    • Advanced Bar Code (ABC): 11 Ziffern
    • Barcode mit variabler Länge: 0 bis n Ziffern (Barcodeempfänger unterstützen mindestens 50 Ziffern)
    QR Code Beliebiges 1-Byte-Zeichen oder binäre Daten 0 bis 3116 Zeichen
    Intelligent Mail-Barcode 0123456789 20 bis 31 Zeichen

  10. Wählen Sie eine Erstellungsmethode:
    • BCOCA-Objekte

      Dieses Barcodeobjekt entspricht der Bar Code Content Object Architecture (BCOCA).

      Generische Barcodes

      Dieses Objekt gewährleistet die Kompatibilität mit allen IPDS-Druckern.

      Font-Barcodes

      Der Inhalt wird durch ein Presentation Text Object Architecture (PTOCA) Objekt mit transparentem Text repräsentiert. Die referenzierte Font-Ressource muss beim Drucken verfügbar sein.

      DrawRule-Barcodes

      Ein PTOCA-Objekt repräsentiert den Inhalt anhand von Regeln.

  11. Geben Sie mit Content Expression Language (CEL) den Inhalt des Barcodes an.

    AFP Enhancer stellt mehrere CEL-Muster bereit, die Sie auswählen und verändern können. Weitere Informationen finden Sie im entsprechenden Thema zu den CEL-Beispielen im RICOH ProcessDirector-Information Center.

      Hinweis:
    • Sie können Zeilenumbruchsteuerungszeichen im Content-Bereich eingeben. Die Zeilenumbrüche werden entfernt, wenn Sie Ihre Erweiterungen in eine EnhanceAFP-Steuerdatei exportieren.

    • Sie können CEL-Ausdrücke aus anderen Quellen kopieren und diese in den Content-Bereich einfügen.

    • AFP Enhancer überprüft nicht die CEL-Syntax.

  12. Geben Sie die Merkmale für den von Ihnen gewählten Barcodetyp an.
    Die Tabelle beschreibt die Merkmale für jeden Barcode-Typ.
    Barcodemerkmale
    Barcodetyp Merkmal und Beschreibung
    Code 39 und Interleaved 2-of-5 Prüfziffer einschließen: Mit einer Prüfziffer wird die Datenintegrität beim Lesen des Barcodes sichergestellt. Wenn Sie Ja auswählen, wird eine Prüfziffer in das Barcodesymbol aufgenommen.
    Data Matrix Anzahl der Zeilen: Wenn Sie Auto auswählen, wird eine geeignete Anzahl von Zeilen für das Datenvolumen in dem Barcodesymbol benutzt.
    Zeilengröße: Wenn Sie Auto auswählen, wird eine geeignete Zeilengröße für das Datenvolumen in dem Barcodesymbol benutzt.
    POSTNET Barcode für Postleitzahl: Das Barcodesymbol besteht aus einem führenden Rahmenbalken, den codierten Postleitzahldaten, einer Korrekturziffer und einem abschließenden Rahmenbalken. Die Postleitzahldaten sind eine 5-stellige Nummer.
    Barcode für Postleitzahl+4: Das Barcodesymbol besteht aus einem führenden Rahmenbalken, den codierten Postleitzahl+4-Daten, einer Korrekturziffer und einem abschließenden Rahmenbalken. Die Postleitzahl+4-Daten sind eine 9-stellige Nummer.
    Advanced Bar Code (ABC): Das Barcodesymbol besteht aus einem führenden Rahmenbalken, den codierten ABC-Daten, einer Korrekturziffer und einem abschließenden Rahmenbalken. Die ABC-Daten sind eine 11-stellige Nummer.
    Barcode mit variabler Länge: Das Barcodesymbol besteht aus einem führenden Rahmenbalken, den codierten Daten, einer Korrekturziffer und einem abschließenden Rahmenbalken. Die codierten Daten haben eine variable Länge.
    QR Code Größe: Die Größe des Barcodesymbols, die durch die Anzahl der Module in jeder Zeile und Spalte repräsentiert wird. Die Werte sind 21 x 21 bis 177 x 177 oder kleinste, was die kleinste Größe darstellt, die alle Daten enthalten kann.
    Intelligent Mail-Barcode Nein
  13. Klicken Sie auf die Registerkarte Position.
  14. Geben Sie die Position des Barcodebereichs an:
    • Geben Sie in den Feldern Position die X- und Y-Positionen der oberen linken Ecke an.
    • Geben Sie in den Feldern Rechte Position die X- und Y-Positionen der oberen linken Ecke auf den rechten Seiten an.
        Hinweis:
      • Wenn Sie für Rechte Position keine Werte angeben, verwendet AFP Enhancer die Werte in den Feldern Position für alle Seiten.

      • Verwenden Sie Werte in den Feldern Position und Rechte Position, wenn "2-up" aktiviert ist und der Wert Seitenplatzierung Alle Vorderseiten links und rechts ist.

    Mithilfe von AFP Enhancer können Sie Dezimalwerte für die X- und Y-Positionen angeben oder CEL-Ausdrücke verwenden. Ein CEL-Ausdruck kann einen Barcode beispielsweise in den rechten Bereich von indexierten Daten positionieren, die im jeweiligen Dokument variieren.

    Hinweis: Um eine Ausrichtung von 90, 180 oder 270 Grad anzugeben, müssen Sie die EnhanceAFP-Steuerdatei manuell bearbeiten, nachdem Sie den Barcode in Visual Workbench – Steuerdatei gespeichert haben. Dann exportieren Sie die EnhanceAFP-Steuerdatei.

  15. Geben Sie die Seiten an, auf denen der Barcode in den jeweiligen Seitengruppen platziert werden soll.
  16. Optional: Geben Sie mithilfe eines CEL-Ausdrucks einen Auslöser an.

    Beispiele:

    • Sie möchten auf jedem Dokument mit zwei oder mehr Seiten einen Barcode anbringen. Verwenden Sie den folgenden Ausdruck:

      total_pages_in_mp != 1

    • Sie möchten auf jedem Dokument mit Ziel Kalifornien, das den Wert ja beim Dokumentmerkmal Doc.Custom.PolicyDiscount aufweist, einen Barcode anbringen. Verwenden Sie den folgenden Ausdruck:

      and(Doc.State == CA, Doc.Custom.PolicyDiscount == yes)

  17. Klicken Sie auf die Registerkarte Vorschau.

    Die Werte Ursprungspunkt des Bereichs zeigen die X- und Y-Position der linken oberen Ecke des von Ihnen gezeichneten Barcodebereichs. Die Werte Größe des Bereichs zeigen die Breite und Höhe des Barcodebereichs.

    Hinweis: Die Werte auf der Registerkarte Vorschau zeigen den Barcode in RICOH Visual Workbench an. Sie ändern sich nicht, wenn Sie die Werte auf der Registerkarte "Position" ändern. Die Werte auf beiden Registerkarten werden in Visual Workbench – Steuerdatei gespeichert. Nur die Werte auf der Registerkarte Position werden in die EnhanceAFP-Steuerdatei exportiert und dazu verwendet, den Barcode auf den Dokumenten in der AFP-Datei anzubringen.

  18. Geben Sie Beispielbarcodedaten in das Feld Beispieltext ein.
    Wenn Sie das Feld leer lassen, wird das Barcodesymbol nicht in RICOH Visual Workbench angezeigt.
    Hinweis: Intelligent Mail-Barcodes sind eine Ausnahme. Sie werden auch dann angezeigt, wenn das Feld Beispieltext nicht ausgefüllt wird.
  19. Klicken Sie auf OK.
    Das Barcodesymbol erscheint in der AFP-Datei.
      Hinweis:
    • Die Vorschau zeigt den Barcode auf derselben relativen Seite in der jeweiligen Seitengruppe. Wenn Sie den Barcodebereich auf Seite 1 des Dokuments gezeichnet haben, zeigt die Vorschau den Barcode jeweils auf der ersten Seite aller Dokumente an. Die Seitenplatzierungs- und Auslösewerte auf der Registerkarte Position geben die Barcodeplatzierung auf den Seiten der Dokumente in den jeweiligen Jobs im Workflow an.

    • Wenn Sie einen Text-IMB erstellt haben, aber das Barcodesymbol nicht sehen können, identifizieren Sie das Ressourcenverzeichnis, das den AFP-IMB-Font enthält für RICOH Visual Workbench (Ressourcen Ressourcenverzeichnisse angeben). Der AFP-IMB-Font ist im Verzeichnis aiw/aiw1/plugins/EditAFP (Linux) oder C:\aiw\aiw1\plugins\EditAFP (Windows) installiert.

  20. Klicken Sie auf Datei Steuerdatei speichern, um den Barcode in Visual Workbench – Steuerdatei zu speichern.
  21. Wenn Sie bereit sind, die Erweiterungen in Visual Workbench – Steuerdatei (einschließlich des neuen Barcodes) in Ihrem Workflow zu verwenden, klicken Sie auf Tools EnhanceAFP-Steuerdatei exportieren und wählen Sie ein Verzeichnis für die Exportdatei aus.
  22. Um eine Ausrichtung von 90, 180 oder 270 Grad anzugeben, müssen Sie der EnhanceAFP-Steuerdatei die folgende Zeile mithilfe eines Texteditors hinzufügen:

    #Afp.barcode_type.Orientation[barcode_name]=Degrees90

    wobei barcode_type den Typ des Barcodes in der EnhanceAFP-Steuerdatei angibt und barcode_name den Namen darstellt, der einen Barcode, eine Texteinfügung oder einen verdeckten Bereich bezeichnet.

    Zum Beispiel: #Afp.LinearBarcode.Orientation[IMB-Verify]=Degrees90

    Hinweis: Wenn Sie eine EnhanceAFP-Steuerdatei manuell bearbeiten, werden die Änderungen nicht in Visual Workbench – Steuerdatei gespeichert. Wenn Sie zusätzliche Erweiterungen vornehmen und diese in Visual Workbench – Steuerdatei speichern, müssen Sie die EnhanceAFP-Steuerdatei exportieren, damit die neuen Erweiterungen in Ihrem Workflow zur Verfügung stehen. Dann müssen Sie die neue EnhanceAFP-Steuerdatei manuell bearbeiten, um die Änderungen hinzuzufügen, die Sie in der ursprünglichen Enhance AFP-Steuerdatei vorgenommen haben.

    In der folgenden Abbildung werden vier Barcodebereiche mit unterschiedlichen Ausrichtungen (0, 90, 180, 270 Grad) des Barcodesymbols gezeigt.

    Barcodebereiche mit vier Ausrichtungen des Barcodesymbols
    Bild mit 4 Barcodes mit Symbolen in unterschiedlichen Ausrichtungen

1.3.5.32.5.10 Text mit AFP Enhancer erstellen

Sie können Text auf einer bestimmten Seite jeder Seitengruppe in einer AFP-Datei erstellen. Dabei können Sie Font und Größe des Texts angeben. Diese Funktion eignet sich beispielsweise, um Seitenzahlen hinzuzufügen oder um die Informationen eines Barcodes als alphanumerischen Text anzugeben, der mit dem Barcode gedruckt wird.

Benutzen Sie eine Kopie der auf dem Produktionsdrucker gedruckten AFP-Musterdatei, um die neue Textposition zu ermitteln. Messen Sie auf der gedruckten Seite ausgehend von der linken oberen Ecke der logischen Seite, wo Sie die linke obere Ecke des Textbereichs (X- und Y-Position) platzieren wollen.

Hinweis: In RICOH Visual Workbench können Maßeinheiten in Millimetern oder Zoll angezeigt werden. Zum Wechsel zwischen den Maßeinheiten klicken Sie auf Anzeigen Einheiten.
Text erstellen:
  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei.
  2. Wenn die Datei keine Seitengruppen enthält, benutzen Sie AFP Indexer zum Erstellen von Seitengruppen.
  3. Klicken Sie auf Modus AFP-Enhancer.
  4. Navigieren Sie zu der Seite, auf der der Text erstellt werden soll:
    • Wollen Sie einen Text in allen Seitengruppen auf dieselbe Seite platzieren, navigieren Sie in einer beliebigen Seitengruppe zu dieser Seite.
    • Wollen Sie einen Text auf mehrere Seiten (beispielsweise in allen Seitengruppen auf gerade Seiten) platzieren, navigieren Sie in einer beliebigen Seitengruppe zu einer der Seiten.
  5. Platzieren Sie den Cursor in der oberen linken Ecke des Textbereichs. Halten Sie die linke Maustaste gedrückt, und zeichnen Sie ein Kästchen in der ungefähren Größe des Textbereichs.

    In einem späteren Schritt geben Sie dann die genaue Position und Größe des Textbereichs an.

  6. Klicken Sie mit der rechten Maustaste irgendwo in die AFP-Datei, und klicken Sie dann auf Text erstellen.
  7. Geben Sie auf der Registerkarte "Text" einen Namen für den Text ein.
  8. Geben Sie mit Content Expression Language (CEL) den Text an.

    AFP Enhancer stellt mehrere CEL-Muster bereit, die Sie auswählen und verändern können. Weitere Informationen finden Sie im entsprechenden Thema zu den CEL-Beispielen im RICOH ProcessDirector-Information Center.

      Hinweis:
    • Sie können Zeilenumbruchsteuerungszeichen im Content-Bereich eingeben. Die Zeilenumbrüche werden entfernt, wenn Sie Ihre Erweiterungen in eine EnhanceAFP-Steuerdatei exportieren.

    • Sie können CEL-Ausdrücke aus anderen Quellen kopieren und diese in den Content-Bereich einfügen.

    • AFP Enhancer überprüft nicht die CEL-Syntax.

  9. Klicken Sie auf die Registerkarte "Font", und wählen Sie den Fonttyp aus:
    • Inline-Fonts
      • Wählen Sie auf der Seite Zeichensatz und Codepage auswählen einen Zeichensatz und eine Codepage aus den Dropdown-Listen aus.
      • Wählen Sie für Codierter Font eine Option aus der Dropdown-Liste aus.
    • Kernfonts
      • Wählen Sie aus der Dropdown-Liste den Zeichensatz, die Codepage und, wenn es sich bei der Schriftart um einen Outline-Font handelt, die Punktgröße im Abschnitt Font-Informationen aus.
    • Externe Fonts
      • Geben Sie einen Zeichensatz, ein Codepagepaar, einen Namen des codierten Fonts oder alle drei Informationen ein. Verwenden Sie bei DBCS-Fonts nur den Namen des codierten Fonts.
      • Hinweis: Wenn Sie eine Codepage eingeben, die Teil eines codierten DBCS-Fonts ist, wird eine Fehlermeldung angezeigt mit der Empfehlung, stattdessen den Namen des codierten Fonts zu verwenden.
    Die Anzeige in den Feldern Zeichensatzbeschreibung und Font-Ressource ändert sich entsprechend der ausgewählten Schriftart. Font-Ressource ist bei Kernfonts "Outline" und "Raster" bei externen Fonts.
    Hinweis: Wenn die Zeichennamen von Zeichensatz und Codepage nicht übereinstimmen, wird der Job in RICOH ProcessDirector in einen Fehlerstatus gesetzt, und vom Drucker wird eine Fehlermeldung ausgegeben. Ändern Sie zum Beheben des Fehlers Zeichensatz und Codepage in ein gültiges Paar, und verarbeiten Sie den Job erneut.
  10. Klicken Sie auf die Registerkarte Position.
  11. Geben Sie den Standort des Druckers an:
    • Geben Sie in den Feldern Position die X- und Y-Positionen der oberen linken Ecke an.

      X
      Der horizontale Abstand der linken Seite des Texts, gemessen von der linken Seite der logischen Seite (nicht des physischen Blatts). Dezimalwerte (beispielsweise 2,5) sind zulässig. Die X-Position darf nicht größer als die Breite der Seite sein.
      Y
      Der vertikale Abstand des oberen Randes des Texts, gemessen vom oberen Rand der logischen Seite (nicht des physischen Blatts). Dezimalwerte (beispielsweise 2,5) sind zulässig. Die Y-Position darf nicht größer als die Höhe der Seite sein.

      Die Anfangswerte dieser Felder sind die X- und Y-Abstände der linken oberen Ecke des gezeichneten Kästchens.

    • Geben Sie in den Feldern Rechte Position die X- und Y-Positionen der oberen linken Ecke auf den rechten Seiten an.
        Hinweis:
      • Wenn Sie für Rechte Position keine Werte angeben, verwendet AFP Enhancer die Werte in den Feldern Position für alle Seiten.

      • Verwenden Sie Werte in den Feldern Position und Rechte Position, wenn "2-up" aktiviert ist und der Wert Seitenplatzierung Alle Vorderseiten links und rechts ist.

    Mithilfe von AFP Enhancer können Sie Dezimalwerte für die X- und Y-Positionen angeben oder CEL-Ausdrücke verwenden. Ein CEL-Ausdruck kann einen Text beispielsweise in den rechten Bereich von indexierten Daten positionieren, die im jeweiligen Dokument variieren.

    Hinweis: Um eine Ausrichtung von 90, 180 oder 270 Grad anzugeben, müssen Sie die EnhanceAFP-Steuerdatei manuell bearbeiten, nachdem Sie den Text in Visual Workbench – Steuerdatei gespeichert haben. Dann exportieren Sie die EnhanceAFP-Steuerdatei.

  12. Geben Sie die Seiten an, auf denen der Text in den jeweiligen Seitengruppen platziert werden soll.
  13. Optional: Geben Sie mithilfe eines CEL-Ausdrucks einen Auslöser an.

    Beispiele:

    • Sie möchten auf jedem Dokument mit zwei oder mehr Seiten einen Text anbringen. Verwenden Sie den folgenden Ausdruck:

      total_pages_in_mp != 1

    • Sie möchten auf jedem Dokument mit Ziel Kalifornien, das den Wert ja beim Dokumentmerkmal Doc.Custom.PolicyDiscount aufweist, einen Text anbringen. Verwenden Sie den folgenden Ausdruck:

      and(Doc.State == CA, Doc.Custom.PolicyDiscount == yes)

  14. Klicken Sie auf die Registerkarte "Vorschau", und geben Sie Text in das Feld Beispieltext ein.

    Der Text auf der Registerkarte "Vorschau" zeigt den Text in RICOH Visual Workbench an. Der Text wird in Visual Workbench – Steuerdatei gespeichert. Nur die Informationen im Feld Inhalt (CEL) werden in die EnhanceAFP-Steuerdatei exportiert und dazu verwendet, den Text auf den Dokumenten in der AFP-Datei anzubringen.

  15. Optional: Ändern Sie die Werte für die X-Position und Y-Position.

    Die Werte Ursprungspunkt des Bereichs zeigen die X- und Y-Position der linken oberen Ecke des von Ihnen gezeichneten Textbereichs.

    Hinweis: Die Werte auf der Registerkarte "Vorschau" zeigen den Text in RICOH Visual Workbench an. Sie ändern sich nicht, wenn Sie die Werte auf der Registerkarte "Position" ändern. Die Werte auf beiden Registerkarten werden in Visual Workbench – Steuerdatei gespeichert. Nur die Werte auf der Registerkarte "Position" werden in die EnhanceAFP-Steuerdatei exportiert und dazu verwendet, den Text auf den Dokumenten in der AFP-Datei anzubringen.

  16. Klicken Sie auf OK.

    Die Vorschau zeigt den Text auf derselben relativen Seite in der jeweiligen Seitengruppe. Wenn Sie den Textbereich auf Seite 1 des Dokuments gezeichnet haben, zeigt die Vorschau den Text jeweils auf der ersten Seite aller Dokumente an. Die Seitenplatzierungs- und Auslösewerte auf der Registerkarte "Position" geben die Textplatzierung auf den Seiten der Dokumente in den jeweiligen Jobs im Workflow an.

  17. Klicken Sie auf Datei Steuerdatei speichern, um den Text in Visual Workbench – Steuerdatei zu speichern.
  18. Wenn Sie bereit sind, die Erweiterungen in Visual Workbench – Steuerdatei (einschließlich des neuen Texts) in Ihrem Workflow zu verwenden, klicken Sie auf Tools EnhanceAFP-Steuerdatei exportieren, und wählen Sie ein Verzeichnis für die Exportdatei aus.
  19. Um eine Ausrichtung von 90, 180 oder 270 Grad anzugeben, müssen Sie der EnhanceAFP-Steuerdatei die folgende Zeile mithilfe eines Texteditors hinzufügen:

    #Afp.InsertText.Orientation[text_name]=Degrees90

    wobei text_name der Name ist, der eine Texteinfügung identifiziert.

    Zum Beispiel:#Afp.InsertText.Orientation[Sample-Text]=Degrees90

    Hinweis: Wenn Sie eine EnhanceAFP-Steuerdatei manuell bearbeiten, werden die Änderungen nicht in Visual Workbench – Steuerdatei gespeichert. Wenn Sie zusätzliche Erweiterungen vornehmen und diese in Visual Workbench – Steuerdatei speichern, müssen Sie die EnhanceAFP-Steuerdatei exportieren, damit die neuen Erweiterungen in Ihrem Workflow zur Verfügung stehen. Dann müssen Sie die neue EnhanceAFP-Steuerdatei manuell bearbeiten, um die Änderungen hinzuzufügen, die Sie in der ursprünglichen Enhance AFP-Steuerdatei vorgenommen haben.

1.3.5.32.5.11 Mithilfe von AFP Enhancer verdeckte Bereiche erstellen

Sie können Bereiche in AFP-Dateien verdecken, die von RICOH ProcessDirector nicht angezeigt oder gedruckt werden sollen. Beispielsweise können Sie einen Bereich verdecken, der einen Barcode enthält, bevor Sie einen neuen Bereich an derselben Stelle erstellen.

Der verdeckte Bereich muss auf allen Seiten an einer konsistenten Position sein und eine konsistente Größe haben. Um die genaue Position und die genaue Größe des verdeckten Bereichs zu ermitteln, drucken Sie zuerst die AFP-Musterdatei auf dem Produktionsdrucker und messen Sie dann, wo sich die linke obere Ecke des verdeckten Bereichs auf der gedruckten Seite befinden soll.

Hinweis: In RICOH Visual Workbench können Maßeinheiten in Millimetern oder Zoll angezeigt werden. Zum Wechsel zwischen den Maßeinheiten klicken Sie auf Anzeigen Einheiten.
Gehen Sie wie folgt vor, um einen verdeckten Bereich zu erstellen:
  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei.
  2. Wenn die Datei keine Seitengruppen enthält, benutzen Sie AFP Indexer zum Erstellen von Seitengruppen.
  3. Klicken Sie auf Modus AFP-Enhancer.
  4. Navigieren Sie zu der Seite, auf der der verdeckte Bereich erstellt werden soll:
    • Wollen Sie einen verdeckten Bereich in allen Seitengruppen auf dieselbe Seite platzieren, navigieren Sie in einer beliebigen Seitengruppe zu dieser Seite.
    • Wollen Sie einen verdeckten Bereich auf mehrere Seiten platzieren, navigieren Sie in einer beliebigen Seitengruppe zu einer dieser Seiten.
  5. Platzieren Sie den Cursor auf eine Ecke des verdeckten Bereichs. Halten Sie die linke Maustaste gedrückt, und zeichnen Sie ein Kästchen in der ungefähren Größe des verdeckten Bereichs.
    In einem späteren Schritt können Sie die genaue Position und Größe des verdeckten Bereichs angeben.
  6. Klicken Sie mit der rechten Maustaste irgendwo in die AFP-Datei, und klicken Sie dann auf Bereich verdecken.
  7. Geben Sie auf der Registerkarte "Allgemein" einen beschreibenden Namen für den Bereich in das Feld Name des verdeckten Bereichs ein.
    Wenn der verdeckte Bereich beispielsweise einen Barcode für eine Postleitzahl enthält, kann der Name Postleitzahl sein.
  8. Wählen Sie die Farbe des Bereichs in dem Feld Farbe aus.
  9. Klicken Sie auf die Registerkarte "Rechteck".
  10. Geben Sie den genauen Ursprungspunkt (linke obere Ecke) des verdeckten Bereichs in den folgenden Feldern an. Geben Sie die Werte in Zoll oder Millimetern an.
    X
    Der horizontale Abstand der linken Seite des verdeckten Bereichs, gemessen von der linken Seite der logischen Seite (nicht des physischen Blatts). Dezimalwerte (beispielsweise 2,5) sind zulässig. Die X-Position darf nicht größer als die Breite der Seite sein.
    Y
    Der vertikale Abstand des oberen Randes des verdeckten Bereichs, gemessen vom oberen Rand der logischen Seite (nicht des physischen Blatts). Dezimalwerte (beispielsweise 2,5) sind zulässig. Die Y-Position darf nicht größer als die Höhe der Seite sein.

    Die Anfangswerte dieser Felder sind die X- und Y-Abstände der linken oberen Ecke des gezeichneten Kästchens.

    Hinweis: Haben Sie die AFP-Datei mit der Option Um 90 Grad drehen in dem Menü Anzeigen gedreht, messen Sie die X- und Y-Position von der linken oberen Ecke der Seite in der nicht gedrehten Ansicht.
  11. Geben Sie den genauen Punkt (linke obere Ecke) des verdeckten Bereichs in den folgenden Feldern an. Geben Sie die Werte in Zoll oder Millimetern an.
    X-Umfang
    Der horizontale Abstand der rechten Seite des verdeckten Bereichs, gemessen von der linken Seite der logischen Seite (nicht des physischen Blatts). Dezimalwerte (beispielsweise 2,5) sind zulässig. Der X-Umfang darf nicht größer als die Breite der Seite sein.
    Y-Umfang
    Der vertikale Abstand des unteren Randes des verdeckten Bereichs, gemessen vom oberen Rand der logischen Seite (nicht des physischen Blatts). Dezimalwerte (beispielsweise 2,5) sind zulässig. Die Y-Position darf nicht größer als die Höhe der Seite sein.

    Die Anfangswerte dieser Felder sind die X- und Y-Abstände der rechten unteren Ecke des gezeichneten Kästchens.

    Hinweis: Geben Sie den Punkt (rechte untere Ecke) des verdeckten Bereichs in der nicht gedrehten Ansicht an.
  12. Optional: Geben Sie die Werte für Rechtes Rechteck (CEL) an: die linke obere und rechte untere Ecke des verdeckten Bereichs auf den rechten Seiten. Geben Sie Werte für X, Y, X-Umfang und Y-Umfang in Zoll oder Millimetern an.
      Hinweis:
    • Wenn Sie für Rechtes Rechteck (CEL) keine Werte angeben, verwendet AFP Enhancer die Werte in den Feldern Rechteck (CEL) für alle Seiten.

    • Verwenden Sie Werte in den Feldern Rechteck (CEL) und Rechtes Rechteck (CEL), wenn "2-up" aktiviert ist und der Wert Seitenplatzierung Alle Vorderseiten links und rechts ist.

  13. Geben Sie die Seiten an, auf denen der verdeckte Bereich in den jeweiligen Seitengruppen platziert werden soll.
  14. Optional: Geben Sie mithilfe eines CEL-Ausdrucks einen Auslöser an.

    Beispiele:

    • Sie möchten auf jedem Dokument mit zwei oder mehr Seiten einen verdeckten Bereich anbringen. Verwenden Sie den folgenden Ausdruck:

      total_pages_in_mp != 1

    • Sie möchten auf jedem Dokument mit Ziel Kalifornien, das den Wert ja beim Dokumentmerkmal Doc.Custom.PolicyDiscount aufweist, einen verdeckten Bereich anbringen. Verwenden Sie den folgenden Ausdruck:

      and(Doc.State == CA, Doc.Custom.PolicyDiscount == yes)

  15. Klicken Sie auf die Registerkarte Vorschau.
  16. Optional: Ändern Sie alle Wertekombinationen für die Felder X-Position, Y-Position, Breite und Höhe.

    Die Werte Ursprungspunkt des Bereichs zeigen die X- und Y-Position der linken oberen Ecke des von Ihnen gezeichneten verdeckten Bereichs. Die Werte Breite und Höhe zeigen die horizontalen und vertikalen Abstände von der linken unteren Ecke bis zur rechten oberen Ecke des von Ihnen gezeichneten verdeckten Bereichs.

    Hinweis: Die Werte auf der Registerkarte "Vorschau" zeigen den verdeckten Bereich in RICOH Visual Workbench an. Sie ändern sich nicht, wenn Sie die Werte auf der Registerkarte "Rechteck" ändern. Die Werte auf beiden Registerkarten werden in Visual Workbench – Steuerdatei gespeichert. Nur die Werte auf der Registerkarte "Rechteck" werden in die EnhanceAFP-Steuerdatei exportiert und dazu verwendet, den verdeckten Bereich auf den Dokumenten in der AFP-Datei anzubringen.

  17. Klicken Sie auf OK.
    In dem verdeckten Bereich in den einzelnen Seitengruppen sehen Sie keine Text- oder Bilddaten.

1.3.5.32.5.12 AFP Enhancer-Definitionen ändern oder löschen

Barcodes, Texte oder verdeckte Bereiche, die Sie erstellt haben, können Sie ändern oder löschen.

1.3.5.32.5.13 AFP-Dateien bearbeiten

Mit dem Modus AFP Enhancer von RICOH Visual Workbench und dem AFP Editor Plug-in für RICOH Visual Workbench können Sie Barcodes und Text erstellen und Bereiche mit unerwünschtem Inhalt (z.B. veraltete Barcodes) in AFP-Dateien ausblenden.

1.3.5.32.5.13.1 Barcodes erstellen

AFP Editor ermöglicht Ihnen das Erstellen von Barcodes in AFP-Dateien.

Der Barcode muss auf allen Seiten an einer konsistenten Position sein und eine konsistente Größe haben. Ist in dem Bereich, in dem ein Barcode erstellt werden soll, bereits Text, ein Bild oder ein anderer Barcode vorhanden, verdecken Sie zuerst den Bereich, damit der vorhandene Text, das vorhandene Bild oder der vorhandene Barcode nicht gedruckt wird.

Ermitteln Sie den genauen Ursprungspunkt und die genaue Größe des Barcodebereichs anhand eines Exemplars der AFP-Musterdatei, das Sie auf dem Produktionsdrucker gedruckt haben. Messen Sie auf der gedruckten Seite ausgehend von der linken oberen Ecke der logischen Seite, wo Sie die linke obere Ecke des Barcodebereichs (X- und Y-Position) platzieren wollen. Messen Sie für BCOCA-Barcodeobjekte zudem die Breite und Höhe des Bereichs.

Hinweis: In RICOH Visual Workbench können Maßeinheiten in Millimetern oder Zoll angezeigt werden. Zum Wechsel zwischen den Maßeinheiten klicken Sie auf Anzeigen Einheiten.
Gehen Sie wie folgt vor, um einen Barcode zu erstellen:
  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei.
  2. Wenn die Datei keine Seitengruppen oder Indexkennzeichen für variable Werte (beispielsweise Postleitzahlen) enthält, die in Barcodedaten benutzt werden sollen, benutzen Sie AFP Indexer zum Erstellen von Seitengruppen und Indexkennzeichen.
  3. Klicken Sie auf Modus AFP Editor.
  4. Navigieren Sie zu der Seite, auf der der Barcode erstellt werden soll:
    • Wollen Sie einen Barcode in allen Seitengruppen auf dieselbe Seite platzieren, navigieren Sie in einer beliebigen Seitengruppe zu dieser Seite.
    • Wollen Sie einen Barcode auf mehrere Seiten (beispielsweise in allen Seitengruppen auf gerade Seiten) platzieren, navigieren Sie in einer beliebigen Seitengruppe zu einer der Seiten.
  5. Platzieren Sie den Cursor auf eine Ecke des Barcodebereichs. Halten Sie die linke Maustaste gedrückt, und zeichnen Sie ein Kästchen in der ungefähren Größe des Barcodebereichs. Sie können ein horizontales, vertikales oder quadratisches Kästchen zeichnen.

    In einem späteren Schritt können Sie die genaue Position und Größe des Barcodebereichs angeben.

  6. Klicken Sie mit der rechten Maustaste an eine beliebige Stelle in der AFP-Datei, und klicken Sie dann auf Barcode erstellen.

    Das Fenster Barcode erstellen erscheint.

  7. Geben Sie auf der Registerkarte Typ einen Namen für den Bereich ein, wählen Sie den Typ aus, und geben Sie weitere Merkmale an.

    Eine Beschreibung der Felder finden Sie im Information Center unter Registerkarte "Typ".

  8. Geben Sie auf der Registerkarte Daten die Daten an, die im Barcodesymbol codiert werden sollen.

    Eine Beschreibung der Felder finden Sie im Information Center unter

    • Registerkarte "Daten" für Barcodes Code 39, Data Matrix, Interleaved 2-of-5, PDF417 und POSTNET und QR-Code

    • Registerkarte "Daten" für IMBs

  9. Geben Sie auf der Registerkarte Position den genauen Ursprungspunkt und die genaue Größe des Barcodebereichs und die Ausrichtung des Barcodesymbols innerhalb des Bereichs an. Geben Sie zudem an, auf welche Seiten der Barcode in den einzelnen Seitengruppen platziert werden soll.

    Eine Beschreibung der Felder finden Sie im Information Center unter Registerkarte "Position".

  10. Klicken Sie auf OK.

    Wenn mehr als ein Barcode definiert ist, wird möglicherweise das Fenster Bedingungen zwischen Definitionen erstellen angezeigt. Wenn Sie eine Bedingung erstellen wollen, anhand derer der zu verwendende Barcode ermittelt wird, klicken Sie auf Ja und dann auf OK.

    Haben Sie einen Intelligent Mail-Barcode (IMB), POSTNET- oder QR-Code-Barcode erstellt, erscheint das Barcodesymbol in der AFP-Datei. Haben Sie einen der Barcodes Code 39, Data Matrix, Interleaved 2-of-5 oder PDF417 erstellt, erscheint ein Kästchen um den Barcodebereich, und der Titel des Barcodebereichs hat die Ausrichtung, die Sie für das Barcodesymbol ausgewählt haben.

    Hinweis: Wenn Sie einen Text-IMB erstellt haben, aber das Barcodesymbol nicht sehen können, identifizieren Sie das Ressourcenverzeichnis, das den AFP-IMB-Font enthält für RICOH Visual Workbench (Ressourcen Ressourcenverzeichnisse angeben). Der AFP-IMB-Font ist im Verzeichnis aiw/aiw1/plugins/EditAFP (Linux) oder C:\aiw\aiw1\plugins\EditAFP (Windows) installiert.
  11. Wird eine Fehlernachricht angezeigt, wird der Barcode in keiner Seitengruppe erstellt. Zudem werden auch keine anderen Barcodes oder verdeckten Bereiche erstellt. Wird das Fenster Barcode erstellen geöffnet, korrigieren Sie die Barcodemerkmale. Wurde das Fenster Barcode erstellen bereits geschlossen, klicken Sie auf Tools Definitionen ändern, um die Merkmale zu korrigieren.

    (Im Fenster Definitionen ändern und löschen identifiziert das Symbol, Rotes X den fehlerhaften Barcode.)

    Haben Sie Indexkennzeichenwerte in die Barcodedaten aufgenommen und wird in der Fehlernachricht angegeben, dass Barcodedaten zu lang sind oder ungültige Zeichen enthalten, müssen Sie das Indexkennzeichen möglicherweise ändern, um das Problem zu beheben.

1.3.5.32.5.13.1.1 Registerkarte "Typ"

Auf der Registerkarte Typ können Sie den Namen des Barcodebereichs, den Typ des zu erstellenden Barcodes und die Merkmale des Barcodes angeben.
Felder auf der Registerkarte Typ
Feld Wert Beschreibung
Barcodename Eine beliebige Kombination aus den Zeichen a bis z, A bis Z, 0 bis 9, Sonderzeichen und Leerzeichen. Der Name des Barcodebereichs. Ist der Barcode beispielsweise ein Intelligent Mail-Barcode (IMB), könnten Sie den Namen IMB vergeben.
Barcodetyp Code 39 (3-of-9 Code) Ein Barcode mit niedriger Dichte, mit dem Großbuchstaben, Zahlen und bestimmte Sonderzeichen codiert werden können.
Data Matrix Ein zweidimensionaler Barcode (2D-Barcode), der aus schwarzen und weißen rechteckigen Modulen besteht, die in einem Quadrat- oder Rechteckmuster angeordnet sind. Dieser Barcode benutzt den Solomon-Reed-Fehlerkorrekturalgorithmus (ECC 200), um die Zuverlässigkeit der Daten sicherzustellen.
Intelligent Mail (IMB) Ein Barcode, der von dem United States Postal Service (USPS) definiert wurde und zum Leiten und Verfolgen von Post benutzt wird. Dieser Barcode wurde früher USPS-Four-State-Barcode genannt.
Interleaved 2-of-5 Ein Barcode mit hoher Dichte, der Zahlen codieren kann.
PDF417 Ein zweidimensionaler Barcode (2D-Barcode), der aus mehreren Zeilen besteht, wobei jede Zeile wie ein kleiner linearer Barcode aussieht. Der Barcode kann Fehler erkennen und korrigieren.
POSTNET Ein Barcode, der von dem United States Postal Service (USPS) definiert wurde und zum Leiten von Post benutzt wird.
QR Code Ein zweidimensionaler Matrix-Barcode (2D-Barcode), der aus schwarzen und weißen rechteckigen Modulen besteht, die in einem Quadratmuster angeordnet sind. Der Inhalt dieses Quick Response-Codes kann mit hoher Geschwindigkeit decodiert werden. Dieser Barcode benutzt den Solomon-Reed-Fehlerkorrekturalgorithmus (ECC 200), um die Zuverlässigkeit der Daten sicherzustellen.
Barcodedarstellung Ausgabetyp
BCOCA-Objekt AFP Editor erstellt Barcodeobjekte mit strukturierten BCOCA-Feldern (BCOCA = Bar Code Object Content Architecture). In der Regel werden BCOCA-Barcodes Textbarcodes vorgezogen. Bestimmte ältere Drucker können jedoch neuere Barcodetypen nicht verarbeiten. Beispielsweise können IBM 3900-Drucker keine IMBs verarbeiten. In diesem Fall sind Textbarcodes erforderlich.

Dies ist der Standardwert.

Textbarcode AFP Editor erstellt Textbarcodes, die den AFP-Barcode-Font verwenden.

Hinweise:

  1. Diese Option ist derzeit nur für IMBs verfügbar.
  2. AFP Editor benutzt den AFP-IMB-Font mit 300 dpi (US23), der einen Barcode in Standardhöhe erzeugt: Zeichensatz C0XMUS23 und Codepage T100USPS.

Ausgabegröße
Optimale Größe AFP Editor erstellt BCOCA-Barcodes, die in optimaler Größe zum Anzeigen und Drucken angezeigt werden. Dies ist der Standardwert.
Hinweis: Diese Option ist derzeit nur für IMBs verfügbar.
Kompakte Größe AFP Editor erstellt BCOCA-Barcodes, die in kompakter Größe angezeigt werden.
Hinweis: Diese Option ist derzeit nur für IMBs verfügbar.

In der folgenden Tabelle werden die Felder auf der Registerkarte Typ beschrieben, mit denen Sie Barcodemerkmale angeben können. Die Felder sind je nach Barcodetyp unterschiedlich.

Felder auf der Registerkarte Typ für Barcodemerkmale
Barcodetyp Feld Beschreibung
Code 39 (3-of-9 Code) Prüfziffer einschließen Mit einer Prüfziffer wird die Datenintegrität beim Lesen des Barcodes sichergestellt. Wenn Sie Ja auswählen, wird eine Prüfziffer in das Barcodesymbol aufgenommen.
Data Matrix Anzahl Zeilen Die Anzahl der Zeilen im Barcode einschließlich Begrenzung (Finder Pattern). Wenn Sie Auto auswählen, wird eine geeignete Anzahl von Zeilen für das Datenvolumen in dem Barcodesymbol benutzt.
Zeilengröße Die Anzahl von Modulen in den einzelnen Zeilen einschließlich Begrenzung (Finder Pattern). Die auswählbaren Zeilengrößen hängen von der Anzahl der Zeilen ab. Wenn Sie Auto auswählen, wird eine geeignete Zeilengröße für das Datenvolumen in dem Barcodesymbol benutzt.
Intelligent Mail (IMB) Nein Nein
Interleaved 2-of-5 Prüfziffer einschließen Mit einer Prüfziffer wird die Datenintegrität beim Lesen des Barcodes sichergestellt. Wenn Sie Ja auswählen, wird eine Prüfziffer in das Barcodesymbol aufgenommen.
PDF417 Zeilengröße Die Anzahl der Datensymbolzeichen in den einzelnen Zeilen. Der Drucker erstellt die Mindestanzahl von Zeilen, die für das Datenvolumen im Barcodesymbol erforderlich ist.
POSTNET Barcode für Postleitzahl Das Barcodesymbol besteht aus einem führenden Rahmenbalken, den codierten Postleitzahldaten, einer Korrekturziffer und einem abschließenden Rahmenbalken. Die Postleitzahldaten sind eine 5-stellige Nummer.
Barcode für Postleitzahl+4 Das Barcodesymbol besteht aus einem führenden Rahmenbalken, den codierten Postleitzahl+4-Daten, einer Korrekturziffer und einem abschließenden Rahmenbalken. Die Postleitzahl+4-Daten sind eine 9-stellige Nummer.
Advanced Bar Code (ABC) Das Barcodesymbol besteht aus einem führenden Rahmenbalken, den codierten ABC-Daten, einer Korrekturziffer und einem abschließenden Rahmenbalken. Die ABC-Daten sind eine 11-stellige Nummer.
Barcode mit variabler Länge Das Barcodesymbol besteht aus einem führenden Rahmenbalken, den codierten Daten, einer Korrekturziffer und einem abschließenden Rahmenbalken. Die codierten Daten haben eine variable Länge.
QR Code Größe Die Größe des Barcodesymbols, die durch die Anzahl der Module in jeder Zeile und Spalte repräsentiert wird. Die Werte sind 21 x 21 bis 177 x 177 oder kleinste, was die kleinste Größe darstellt, die alle Daten enthalten kann.

1.3.5.32.5.13.1.2 Registerkarte "Daten" für Barcodes Code 39, Data Matrix, Interleaved 2-of-5, PDF417 und POSTNET und QR-Code

Auf dem Reiter Daten geben Sie die Daten an, die der AFP Editor in dem Barcodesymbol für die Barcodes Code 39, Data Matrix, Interleaved 2-of-5, PDF417, POSTNET und QR-Code codiert.
Felder auf der Registerkarte Daten
Feld Wert Beschreibung
Text Alle gültigen Zeichen für den Barcodetyp (siehe nächste Tabelle) Der Text, der im Barcodesymbol codiert werden soll. Sie können beispielsweise ein Leerzeichen zum Trennen mehrerer Indexkennzeichen verwenden. (Ein Leerzeichen ist in allen Barcodetypen kein gültiges Zeichen.) Dieser Wert ist in allen Seitengruppen identisch.
Indexkennzeichen Ein Indexkennzeichenname Das Indexkennzeichen, dessen Wert im Barcode codiert werden soll. Sie können beispielsweise einen Routing-Code codieren, den Sie vorher indexiert haben. Die Barcodes enthalten den Wert des Indexkennzeichens in der Seitengruppe. Dieser Wert kann sich zwischen den Seitengruppen unterscheiden, ist jedoch für alle Seiten einer Seitengruppe identisch.
Merkmal Ein Merkmalname

Die Jobeigenschaft, die im Barcode codiert werden soll. Die Barcodes enthalten den Wert des Jobmerkmals. Dieser Wert ist in allen Seitengruppen identisch.

Alphanumerische Balkencodeinterpretation einschließen Über Barcodesymbol Gibt an, dass die alphanumerische Balkencodeinterpretation über dem Barcodesymbol gedruckt werden soll. Dieses Feld ist nur für Barcodetypen sichtbar, die die alphanumerische Balkencodeinterpretation unterstützen: Code 39 und Interleaved 2-of-5.
Unter Barcodesymbol Gibt an, dass die alphanumerische Balkencodeinterpretation unter dem Barcodesymbol gedruckt werden soll. Dieses Feld ist nur für Barcodetypen sichtbar, die die alphanumerische Balkencodeinterpretation unterstützen: Code 39 und Interleaved 2-of-5.
Codepage-Codierung Eine definierte Codepage-Codierung Die Codepage, die zur Codierung des Barcodes verwendet wird. Bei QR-Barcodes können Sie nur eine Codierung aus der Dropdown-Liste auswählen.

In der folgenden Tabelle werden die Zeichen gezeigt, die für die einzelnen Typen von Barcodes gültig sind.

Gültige Zeichen für Barcodes
Barcodetyp Gültige Zeichen Gesamtzahl an Zeichen
Code 39 (3-of-9 Code)
0123456789
ABCDEFGHIJKLM
NOPQRSTUVWXYZ
 - . $ / + %
Leerzeichen
0 bis 50 Zeichen
Data Matrix Beliebiges 1-Byte-Zeichen oder binäre Daten 0 bis 3116 Zeichen
Interleaved 2-of-5 0123456789 0 bis 50 Zeichen
PDF417 Beliebiges 1-Byte-Zeichen oder binäre Daten 0 bis 2710 Zeichen
POSTNET 0123456789 Die Anzahl von Ziffern hängt von dem auf der Registerkarte Typ ausgewählten Barcodemerkmal ab:
  • Postleitzahl: 5 Ziffern
  • Postleitzahl + 4: 9 Ziffern
  • Advanced Bar Code (ABC): 11 Ziffern
  • Barcode mit variabler Länge: 0 bis n Ziffern (Barcodeempfänger unterstützen mindestens 50 Ziffern)
QR Code Beliebiges 1-Byte-Zeichen oder binäre Daten 0 bis 3116 Zeichen

1.3.5.32.5.13.1.3 Registerkarte "Daten" für IMBs

Auf der Registerkarte Daten geben Sie die Daten an, die AFP Editor im Barcodesymbol für Intelligent Mail-Barcodes (IMBs) codiert.
Felder auf der Registerkarte Daten für IMBs
Feld Wert Beschreibung
Barcode-ID* 00 - 50 OEL-Sortierebene und -Ausnahmebehandlung (OEL = Optional Endorsement Line).
Servicetyp-ID* 040 - 782 Post-Typ und angeforderte Postservices.
Mailer-ID* 0, 6 oder 9 Ziffern Eine 6- oder 9-stellige Mailer-ID, die der United States Postal Service (USPS) zuordnet.
Hinweis: Sie können das Feld Mailer-ID für andere Zwecke in einem für Antwortpost verwendeten Intelligent Mail-Barcode benutzen.
Seriennummer* Eine 6- oder 9-stellige Seriennummer, die das Poststück identifiziert. Die Länge hängt von der Anzahl der für die Mailer-ID angegebenen Ziffern ab. Die Mailer-ID und die Seriennummer können zusammen 15 Ziffern enthalten.
Hinweis: AFP Editor fügt dem Wert in diesem Feld führende Nullen hinzu, damit die Werte in den Feldern Mailer-ID und Seriennummer zusammen 15 Ziffern enthalten.
Nullen AFP Editor erstellt eine Seriennummer, die Nullen enthält. Mailer, die nur die USPS-Option für Basisservices (Basic services) verwenden, können Seriennummern mit Nullen benutzen.
Indexkennzeichen Der Name eines Indexkennzeichens, das die Seriennummer enthält.
Dateiname Der vollständige Pfadname einer IMB-Seriennummerndatei, die die zu codierende Seriennummer für den ersten Barcode der AFP-Datei enthält. AFP Editor erhöht die Seriennummer in der Datei für jeden Barcode um 1.
Hinweis: Unter Linux müssen die Berechtigungen für die Seriennummerndatei so gesetzt sein, dass der RICOH ProcessDirector-Systembenutzer (aiw1 ist der Standardwert) und alle Benutzer in der RICOH ProcessDirector-Gruppe (aiwgrp1 ist der Standardwert) die Datei lesen und aktualisieren können.
Routing-Code* Der Routing-Code (auch Routing-Postleitzahl (Routing ZIP Code) und Zustellpunkt-Postleitzahl (Delivery Point ZIP Code) genannt) des Empfängers des Poststücks. Der Routing-Code (falls angegeben) kann 5, 9 oder 11 Ziffern enthalten.
Indexkennzeichen Der Name eines Indexkennzeichens, das den Routing-Code enthält. Ist dieses Feld leer, integriert AFP Editor keinen Routing-Code in den Barcode.
Hinweis: AFP Editor entfernt alle nicht numerischen Zeichen aus dem Wert in dem Indexkennzeichen, bevor er in dem Barcodesymbol codiert wird. Lautet der Wert eines Indexkennzeichens in einer Seitengruppe beispielsweise 12345–6789, ist 123456789 der Wert in dem Barcodesymbol.
Indexkennzeichen erstellen Speichern Gibt an, dass AFP Editor ein Indexkennzeichen erstellen soll, der die in dem IMB codierten Daten in der Seitengruppe enthält. Diese Option stellt einen Satz der IMB-Daten bereit, den Sie verwenden können, um ein Poststück abzurufen, wenn der USPS beispielsweise eine Adressänderung für das Poststück meldet.
Indexkennzeichenname Der Name, der dem Indexkennzeichen zugeordnet wird, das die IMB-Daten enthält. Eine beliebige Kombination aus den Zeichen a bis z, A bis Z, 0 bis 9, Sonderzeichen und Leerzeichen.
*Weitere Informationen zu den Werten für diese Felder finden Sie im Intelligent Mail® Barcode Technical Resource Guide.

1.3.5.32.5.13.1.4 Registerkarte "Position"

Auf der Registerkarte Position können Sie den genauen Ursprungspunkt (linke obere Ecke) und die genaue Größe (Breite und Höhe) des Barcodebereichs und die Ausrichtung des Barcodesymbols innerhalb des Barcodebereichs ändern. Zudem können Sie angeben, auf welche Seiten in den einzelnen Seitengruppen der Barcode platziert werden soll.

In der folgenden Abbildung werden vier Barcodebereiche mit unterschiedlichen Ausrichtungen (0, 90, 180, 270 Grad) des Barcodesymbols gezeigt. Zudem wird gezeigt, welche Werte für den Ursprungspunkt, die Breite und die Höhe des Barcodebereichs auf der Registerkarte Position für die einzelnen Bereiche angegeben wurden.

Barcodebereiche mit vier Ausrichtungen des Barcodesymbols
Bild mit 4 Barcodes mit Symbolen in unterschiedlichen Ausrichtungen

In der Abbildung gibt der Stern (*) den Ursprungspunkt des Barcodesymbols an. AFP Editor ermittelt den Ursprungspunkt des Barcodesymbols automatisch. Der Ursprungspunkt des Barcodesymbols ist in den einzelnen Ausrichtungen unterschiedlich:

Ausrichtung des Symbols Ursprungspunkt des Symbols
0 Grad Linke obere Ecke des Barcodebereichs
90 Grad Rechte obere Ecke des Barcodebereichs
180 Grad Rechte untere Ecke des Barcodebereichs
270 Grad Linke untere Ecke des Barcodebereichs

Hinweis: Wenn Sie BCOCA-Objekte erstellen, muss der Barcodebereich groß genug sein, damit er das größte Barcodesymbol und die größte alphanumerische Balkencodeinterpretation (falls vorhanden) in den einzelnen Seitengruppen aufnehmen kann. Liegt ein Teil des Barcodesymbols oder der alphanumerischen Balkencodeinterpretation außerhalb des Barcodebereichs, berichtet der Drucker eine Ausnahmebedingung und druckt den Barcode nicht ordnungsgemäß. Soll das Drucken eines Jobs gestoppt werden, wenn ein Darstellungsfehler für einen Drucker auftritt, können Sie das Merkmal Stopp bei Darstellungsfehlertyp für den Drucker auf Barcode oder Alle setzen. Wenn Sie Text-IMBs erstellen, wird die Größe des Barcodebereichs ignoriert.
Felder auf der Registerkarte Position
Feld Wert Beschreibung
Ursprungspunkt des Bereichs: X-Position Ein beliebiger Dezimalwert, beispielsweise 2,5. Die X-Position darf nicht größer als die Breite der Seite sein. Der horizontale Abstand (in Millimetern oder Zoll) der linken Seite des Barcodebereichs, gemessen von der linken Seite der logischen Seite (nicht des physischen Blatts).
Hinweis: Haben Sie die AFP-Datei mit der Option Um 90 Grad drehen in dem Menü Anzeigen gedreht, geben Sie die X-Position von der linken oberen Ecke der logischen Seite in der nicht gedrehten Ansicht an.
Ursprungspunkt des Bereichs: Y-Position Ein beliebiger Dezimalwert, beispielsweise 2,5. Die Y-Position darf nicht größer als die Höhe der Seite sein. Der vertikale Abstand (in Millimetern oder Zoll) des oberen Rands des Barcodebereichs, gemessen vom oberen Rand der logischen Seite (nicht des physischen Blatts).
Hinweis: Haben Sie die AFP-Datei mit der Option Um 90 Grad drehen in dem Menü Anzeigen gedreht, geben Sie die Y-Position von der linken oberen Ecke der logischen Seite in der nicht gedrehten Ansicht an.
Größe des Bereichs: Breite Ein beliebiger Dezimalwert, beispielsweise 2,5. Die Breite des Bereichs darf nicht größer als die Breite der Seite sein. Die horizontale Breite (in Millimetern oder Zoll) des Barcodebereichs, gemessen in der nicht gedrehten Ansicht.
Hinweis: Dieses Feld bezieht sich nur auf BCOCA-Objekte. Es wird für Textbarcodes ignoriert.
Größe des Bereichs: Höhe Ein beliebiger Dezimalwert, beispielsweise 2,5. Die Höhe des Bereichs darf nicht größer als die Höhe der Seite sein. Die vertikale Höhe (in Millimetern oder Zoll) des Barcodebereichs, gemessen in der nicht gedrehten Ansicht.
Hinweis: Dieses Feld bezieht sich nur auf BCOCA-Objekte. Es wird für Textbarcodes ignoriert.
Ausrichtung 0 Grad Das Barcodesymbol ist im Barcodebereich nicht gedreht.
90 Grad Das Barcodesymbol ist im Barcodebereich um 90 Grad gedreht.
180 Grad Das Barcodesymbol ist im Barcodebereich um 180 Grad gedreht.
270 Grad Das Barcodesymbol ist im Barcodebereich um 270 Grad gedreht.
Ursprungspunkt des Barcodesymbols: X-Position Ein Dezimalwert. Der horizontale Abstand (in Millimetern oder Zoll) des Ursprungspunkts des Barcodesymbols, gemessen von der linken Seite der logischen Seite (nicht des physischen Blatts). AFP Editor berechnet diesen Wert automatisch.
Ursprungspunkt des Barcodesymbols: Y-Position Ein Dezimalwert. Der vertikale Abstand (in Millimetern oder Zoll) des Ursprungspunkts des Barcodesymbols, gemessen vom oberen Rand der Seite. AFP Editor berechnet diesen Wert automatisch.
Platzierung des Bereichs Seite n Der Barcode wird auf Seite n der einzelnen Seitengruppen platziert. n ist die Seitenzahl der Seite, auf der der Barcodebereich gezeichnet wurde.
Mehrere Seiten: Alle Seiten Der Barcode wird auf alle Seiten in den einzelnen Seitengruppen platziert.
Mehrere Seiten: Gerade Seiten Der Barcode wird auf die geraden Seiten in den einzelnen Seitengruppen platziert (Seite 2, 4, 6, ...).
Mehrere Seiten: Ungerade Seiten Der Barcode wird auf die ungeraden Seiten in den einzelnen Seitengruppen platziert (Seite 1, 3, 5, ...).

1.3.5.32.5.13.2 POSTNET-Barcodes durch IMBs ersetzen

Sie können POSTNET-Barcodes in AFP-Dateien durch Intelligent Mail-Barcodes (IMBs) ersetzen. Wenn Sie POSTNET-Barcodes ersetzen, löscht AFP Editor die POSTNET-Barcodes und erstellt IMBs, die dieselben Routing-Codes wie der POSTNET-Barcode enthalten.

POSTNET-Barcodes können in der AFP-Datei fest positioniert oder (bei mehrzeiligen Adressen) wechselnden Zeilen zugeordnet sein. Sie können entweder die exakte Position oder den ungefähren Bereich des zu ersetzenden POSTNET-Barcodes auswählen.

AFP Editor kann die IMBs automatisch an genau dieselbe Position platzieren wie die POSTNET-Barcodes, die sie ersetzen. Die Position der POSTNET-Barcodes kann in den unterschiedlichen Seitengruppen leicht abweichen. Die Position eines POSTNET-Barcodes kann bis zu 10 Millimeter oder 0,4 Zoll höher oder niedriger sein als die Position des POSTNET-Barcodes, der in der AFP-Musterdatei ersetzt wird. (Dadurch sind Abweichungen in der Position des POSTNET-Barcodes in den unterschiedlichen Seitengruppen aufgrund von Adressen mit variablen Längen möglich.)

Sollen die IMBs nicht an genau dieselbe Position platziert werden wie die POSTNET-Barcodes, die sie ersetzen, können Sie eine neue Position für die IMBs angeben. Wenn Sie eine neue Position angeben, platziert der AFP Editor alle IMBs an exakt die angegebene Position.

Ermitteln Sie die neue Position der IMBs anhand eines Exemplars der AFP-Musterdatei, das Sie auf dem Produktionsdrucker gedruckt haben. Messen Sie auf der gedruckten Seite ausgehend von der linken oberen Ecke der logischen Seite, wo Sie die linke obere Ecke des Barcodebereichs (X- und Y-Position) platzieren wollen.

    Hinweis:
  • In RICOH Visual Workbench können Maßeinheiten in Millimetern oder Zoll angezeigt werden. Zum Wechsel zwischen den Maßeinheiten klicken Sie auf Anzeigen Einheiten.

Wollen Sie den Intelligent Mail-Barcode an dieselbe Position wie die ACS-Daten (ACS = Address Change Service, Adressänderungsservice) und den PLANET-Barcode platzieren, benutzen Sie den AFP Editor, um einen verdeckten Bereich zu erstellen, der die ACS-Daten und den PLANET-Barcode abdeckt, bevor Sie den POSTNET-Barcode ersetzen.

    Hinweis:
  • Sie können POSTNET-Barcodes auf logischen Seiten in der AFP-Datei ersetzen. Sie können jedoch keine POSTNET-Barcodes ersetzen, die Teil von Page-Segmenten oder Overlays sind.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen POSTNET-Barcode durch einen Intelligent Mail-Barcode zu ersetzen:
  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei.
  2. Wenn die Datei keine Seitengruppen enthält, benutzen Sie AFP Indexer zum Erstellen von Seitengruppen.
  3. Klicken Sie auf Modus AFP Editor.
  4. Navigieren Sie zu der Seite, die einen der POSTNET-Barcodes enthält.
  5. Optional: Wollen Sie den Intelligent Mail-Barcode an dieselbe Position wie einen PLANET-Barcode platzieren, erstellen Sie einen verdeckten Bereich, der den PLANET-Barcode und alle anderen Daten abdeckt, die nicht gedruckt werden sollen, beispielsweise ACS-Daten.
  6. Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor:
    • Wählen Sie den POSTNET-Barcode aus.
    • Platzieren Sie den Cursor auf eine Ecke des Bereichs mit dem POSTNET-Barcode. Halten Sie die linke Maustaste gedrückt, und zeichnen Sie ein Kästchen um den Barcode.
  7. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Stelle in der AFP-Datei, und klicken Sie dann auf POSTNET durch IMB ersetzen.
      Hinweis:
    • Erscheint die Option POSTNET durch IMB ersetzen nicht und ist der POSTNET-Barcode ein Textbarcode, geben Sie für RICOH Visual Workbench das Verzeichnis an, das den POSTNET-Font enthält (Ressourcen Ressourcenverzeichnis angeben). Können Sie die Option POSTNET durch IMB ersetzen nicht sehen, versuchen Sie, die Standardcodepage in eine andere Codepage zu ändern (Ressourcen Standardcodierung ändern).

    • Wenn statt des Fensters "Barcode ersetzen" eine Fehlermeldung angezeigt wird, konnte AFP Editor im ausgewählten Bereich keine POSTNET-Daten finden.

  8. Geben Sie auf der Registerkarte Typ einen beschreibenden Namen für den IMB ein, und geben Sie die Darstellung des IMBs an.
    Eine Beschreibung der Felder enthält Registerkarte "Typ" für IMBs.
  9. Geben Sie auf der Registerkarte Daten die Daten an, die im IMB-Symbol codiert werden sollen.
    Eine Beschreibung der Felder enthält Registerkarte "Daten" für IMBs.
  10. Optional: Ändern Sie auf der Registerkarte Position den Ursprungspunkt des Barcodebereichs oder die Ausrichtung des Barcodesymbols innerhalb des Bereichs. Zudem können Sie ändern, auf welche Seiten in den einzelnen Seitengruppen der Barcode platziert werden soll.
    Eine Beschreibung der Felder enthält Registerkarte "Position" für IMBs.
  11. Klicken Sie auf OK.
    Wenn mehr als ein Barcode definiert ist, wird möglicherweise das Fenster Bedingungen zwischen Definitionen erstellen angezeigt. Wenn Sie eine Bedingung erstellen wollen, anhand derer der zu verwendende Barcode ermittelt wird, klicken Sie auf Ja und dann auf OK.

    Der IMB erscheint in der AFP-Datei.

      Hinweis:
    • Ist der IMB ein Textbarcode und können Sie das Barcodesymbol nicht sehen, kennzeichnen Sie das Ressourcenverzeichnis, das den AFP-IMB-Font enthält, für RICOH Visual Workbench (Ressourcen Ressourcenverzeichnisse angeben). Der AFP-IMB-Font ist im Verzeichnis aiw/aiw1/plugins/EditAFP (Linux) oder C:\aiw\aiw1\plugins\EditAFP (Windows) installiert.
  12. Wird eine Fehlernachricht angezeigt, wird der Barcode in keiner Seitengruppe erstellt. Zudem werden auch keine anderen Barcodes oder verdeckten Bereiche erstellt. Wird das Fenster Barcode ersetzen geöffnet, korrigieren Sie die Barcodemerkmale. Wurde das Fenster Barcode ersetzen bereits geschlossen, klicken Sie auf Tools Definitionen ändern, um die Merkmale zu korrigieren. (Im Fenster Definitionen ändern und löschen identifiziert das Symbol, Rotes X den fehlerhaften Barcode.)
    Haben Sie Indexkennzeichenwerte in die Barcodedaten aufgenommen und wird in der Fehlernachricht angegeben, dass Barcodedaten zu lang sind oder ungültige Zeichen enthalten, müssen Sie das Indexkennzeichen möglicherweise ändern, um das Problem zu beheben.

1.3.5.32.5.13.2.1 Registerkarte "Typ" für IMBs

Auf der Registerkarte Typ können Sie den Namen des Intelligent Mail-Barcodebereichs angeben. Zudem können Sie angeben, ob ein BCOCA- oder Textbarcode erstellt werden soll.
Felder auf der Registerkarte Typ
Feld Wert Beschreibung
Barcodename Eine beliebige Kombination aus den Zeichen a bis z, A bis Z, 0 bis 9, Sonderzeichen und Leerzeichen. Der Name des Barcodebereichs. Sie können beispielsweise den Namen IMB vergeben.
Barcodedarstellung Ausgabetyp
BCOCA-Objekt AFP Editor erstellt Barcodeobjekte mit strukturierten BCOCA-Feldern (BCOCA = Bar Code Object Content Architecture). In der Regel werden BCOCA-Barcodes Textbarcodes vorgezogen. Bestimmte ältere Drucker können jedoch neuere Barcodetypen nicht verarbeiten. Beispielsweise können IBM 3900-Drucker keine IMBs verarbeiten. In diesem Fall sind Textbarcodes erforderlich.

Dies ist der Standardwert.

Textbarcode AFP Editor erstellt Textbarcodes, die den AFP-Barcode-Font verwenden.
Hinweis: AFP Editor benutzt den AFP-IMB-Font mit 300 dpi (US23), der einen Barcode in Standardhöhe erzeugt: Zeichensatz C0XMUS23 und Codepage T100USPS.
Ausgabegröße
Optimale Größe AFP Editor erstellt BCOCA-Barcodes, die in optimaler Größe zum Anzeigen und Drucken angezeigt werden. Dies ist der Standardwert.
Kompakte Größe AFP Editor erstellt BCOCA-Barcodes, die in kompakter Größe angezeigt werden.

1.3.5.32.5.13.2.2 Registerkarte "Daten" für IMBs

Auf der Registerkarte Daten geben Sie die Daten an, die AFP Editor im Barcodesymbol für Intelligent Mail-Barcodes (IMBs) codiert.
Felder auf der Registerkarte Daten für IMBs
Feld Wert Beschreibung
Barcode-ID* 00 - 50 OEL-Sortierebene und -Ausnahmebehandlung (OEL = Optional Endorsement Line).
Servicetyp-ID* 040 - 782 Post-Typ und angeforderte Postservices.
Mailer-ID* 0, 6 oder 9 Ziffern Eine 6- oder 9-stellige Mailer-ID, die der United States Postal Service (USPS) zuordnet.
Hinweis: Sie können das Feld Mailer-ID für andere Zwecke in einem für Antwortpost verwendeten Intelligent Mail-Barcode benutzen.
Seriennummer* Eine 6- oder 9-stellige Seriennummer, die das Poststück identifiziert. Die Länge hängt von der Anzahl der für die Mailer-ID angegebenen Ziffern ab. Die Mailer-ID und die Seriennummer können zusammen 15 Ziffern enthalten.
Hinweis: AFP Editor fügt dem Wert in diesem Feld führende Nullen hinzu, damit die Werte in den Feldern Mailer-ID und Seriennummer zusammen 15 Ziffern enthalten.
Nullen AFP Editor erstellt eine Seriennummer, die Nullen enthält. Mailer, die nur die USPS-Option für Basisservices (Basic services) verwenden, können Seriennummern mit Nullen benutzen.
Indexkennzeichen Der Name eines Indexkennzeichens, das die Seriennummer enthält.
Dateiname Der vollständige Pfadname einer IMB-Seriennummerndatei, die die zu codierende Seriennummer für den ersten Barcode der AFP-Datei enthält. AFP Editor erhöht die Seriennummer in der Datei für jeden Barcode um 1.
Hinweis: Unter Linux müssen die Berechtigungen für die Seriennummerndatei so gesetzt sein, dass der RICOH ProcessDirector-Systembenutzer (aiw1 ist der Standardwert) und alle Benutzer in der RICOH ProcessDirector-Gruppe (aiwgrp1 ist der Standardwert) die Datei lesen und aktualisieren können.
Routing-Code* Der Routing-Code (auch Routing-Postleitzahl und Zustellpunkt-Postleitzahl genannt) des Empfängers. Der Routing-Code (falls angegeben) kann 5, 9 oder 11 Ziffern enthalten.
Indexkennzeichen Der Name eines Indexkennzeichens, das den Routing-Code enthält. Wird kein Indexkennzeichenname angegeben, codiert AFP Editor keinen Routing-Code in dem IMB.
Hinweis: AFP Editor entfernt alle nicht numerischen Zeichen aus dem Wert in dem Indexkennzeichen, bevor er in dem Barcodesymbol codiert wird. Lautet der Wert eines Indexkennzeichens in einer Seitengruppe beispielsweise 12345–6789, ist 123456789 der Wert in dem Barcodesymbol.
POSTNET-Daten AFP Editor integriert denselben Routing-Code wie in dem POSTNET-Barcode. Der Routing-Code in dem POSTNET-Barcode auf der aktuellen Seite in der AFP-Datei wird angezeigt.
Indexkennzeichen erstellen Speichern Gibt an, dass AFP Editor ein Indexkennzeichen erstellen soll, der die in dem IMB codierten Daten in der Seitengruppe enthält. Diese Option stellt einen Satz der IMB-Daten bereit, den Sie verwenden können, um ein Poststück abzurufen, wenn der USPS beispielsweise eine Adressänderung für das Poststück meldet.
Indexkennzeichenname Der Name, der dem Indexkennzeichen zugeordnet wird, das die IMB-Daten enthält. Eine beliebige Kombination aus den Zeichen a bis z, A bis Z, 0 bis 9, Sonderzeichen und Leerzeichen.
*Weitere Informationen zu den Werten für diese Felder finden Sie im Intelligent Mail® Barcode Technical Resource Guide.

1.3.5.32.5.13.2.3 Registerkarte "Position" für IMBs

Auf der Registerkarte Position können Sie den Ursprungspunkt (linke obere Ecke) des Intelligent Mail-Barcodes (IMB), die Größe des Barcodebereichs und die Ausrichtung des Barcodesymbols ändern.

Wenn Sie BCOCA-IMBs erstellen, muss der Barcodebereich groß genug sein, damit er das größte Barcodesymbol in den einzelnen Seitengruppen aufnehmen kann. Liegt ein Teil des Barcodesymbols außerhalb des Barcodebereichs, berichtet der Drucker eine Ausnahmebedingung und druckt den Barcode nicht ordnungsgemäß.

AFP Editor erstellt IMBs automatisch in derselben Ausrichtung wie die POSTNET-Barcodes. Sie können jedoch eine andere Ausrichtung für das Barcodesymbol auswählen (um 0, 90, 180 oder 270 Grad gedreht).

Felder auf der Registerkarte Position
Feld Wert Beschreibung
Ursprungspunkt des Bereichs: X-Position Ein beliebiger Dezimalwert, beispielsweise 2,5. Die X-Position darf nicht größer als die Breite der Seite sein. Der horizontale Abstand (in Millimetern oder Zoll) der linken Seite des Barcodebereichs, gemessen von der linken Seite der logischen Seite (nicht des physischen Blatts).
Hinweis: Haben Sie die AFP-Datei mit der Option Um 90 Grad drehen in dem Menü Anzeigen gedreht, geben Sie die X-Position von der linken oberen Ecke der Seite in der nicht gedrehten Ansicht an.
Ursprungspunkt des Bereichs: Y-Position Ein beliebiger Dezimalwert, beispielsweise 2,5. Die Y-Position darf nicht größer als die Höhe der Seite sein. Der vertikale Abstand (in Millimetern oder Zoll) des oberen Rands des Barcodebereichs, gemessen vom oberen Rand der logischen Seite (nicht des physischen Blatts).
Hinweis: Haben Sie die AFP-Datei mit der Option Um 90 Grad drehen in dem Menü Anzeigen gedreht, geben Sie die Y-Position von der linken oberen Ecke der Seite in der nicht gedrehten Ansicht an.
Größe des Bereichs: Breite Ein beliebiger Dezimalwert, beispielsweise 2,5. Die Breite des Bereichs darf nicht größer als die Breite der Seite sein. Die horizontale Breite (in Millimetern oder Zoll) des Barcodebereichs, gemessen in der nicht gedrehten Ansicht. Ist der POSTNET-Barcode ein BCOCA-Objekt, ist die Anfangsbreite die Breite des POSTNET-Barcodebereichs. Ist der POSTNET-Barcode ein Textbarcode, ist die Anfangsbreite die maximale Breite für IMBs.
Hinweis: Dieses Feld bezieht sich nur auf BCOCA-Barcodes. Es wird für Textbarcodes ignoriert.
Größe des Bereichs: Höhe Ein beliebiger Dezimalwert, beispielsweise 2,5. Die Höhe des Bereichs darf nicht größer als die Höhe der Seite sein. Die vertikale Höhe (in Millimetern oder Zoll) des Barcodebereichs, gemessen in der nicht gedrehten Ansicht. Ist der POSTNET-Barcode ein BCOCA-Objekt, ist die Anfangshöhe die Höhe des POSTNET-Barcodebereichs. Ist der POSTNET-Barcode ein Textbarcode, ist die Anfangshöhe die maximale Höhe für IMBs.
Hinweis: Dieses Feld bezieht sich nur auf BCOCA-Barcodes. Es wird für Textbarcodes ignoriert.
Ausrichtung 0 Grad Das Barcodesymbol ist im Barcodebereich nicht gedreht.
90 Grad Das Barcodesymbol ist im Barcodebereich um 90 Grad gedreht.
180 Grad Das Barcodesymbol ist im Barcodebereich um 180 Grad gedreht.
270 Grad Das Barcodesymbol ist im Barcodebereich um 270 Grad gedreht.
Ursprungspunkt des Barcodesymbols: X-Position Ein Dezimalwert. Der horizontale Abstand (in Millimetern oder Zoll) des Ursprungspunkts des Barcodesymbols, gemessen von der linken Seite der logischen Seite (nicht des physischen Blatts). AFP Editor berechnet diesen Wert automatisch.
Ursprungspunkt des Barcodesymbols: Y-Position Ein Dezimalwert. Der vertikale Abstand (in Millimetern oder Zoll) des Ursprungspunkts des Barcodesymbols, gemessen vom oberen Rand der logischen Seite (nicht des physischen Blatts). AFP Editor berechnet diesen Wert automatisch.
Platzierung des Bereichs Seite n Der Barcode wird auf Seite n der einzelnen Seitengruppen platziert. n ist die Seitenzahl der Seite, auf der der Barcodebereich gezeichnet wurde.
Mehrere Seiten: Alle Seiten Der Barcode wird auf alle Seiten in den einzelnen Seitengruppen platziert.
Mehrere Seiten: Gerade Seiten Der Barcode wird auf die geraden Seiten in den einzelnen Seitengruppen platziert (Seite 2, 4, 6, ...).
Mehrere Seiten: Ungerade Seiten Der Barcode wird auf die ungeraden Seiten in den einzelnen Seitengruppen platziert (Seite 1, 3, 5, ...).

1.3.5.32.5.13.3 IMB-Seriennummerndateien erstellen

Sollen Intelligent Mail-Barcodes eine fortlaufende Seriennummer enthalten, die das Poststück identifiziert, müssen Sie eine Seriennummerndatei erstellen.

Die IMB-Seriennummerndatei enthält die Seriennummer, die im ersten IMB codiert werden soll, den AFP Editor in einer AFP-Produktionsdatei erstellt. AFP Editor erhöht die Seriennummer in jedem nachfolgenden IMB um 1, damit die Seriennummer eindeutig ist.

Sie können für jeden Barcode mit einem eindeutigen Barcodedefinitionsnamen eine unterschiedliche IMB-Seriennummerndatei erstellen. Wenn die eine IMB beispielsweise die Routing-Postleitzahl des Kunden und eine andere IMB die Routing-Postleitzahl Ihres Unternehmens enthält (in einer Antwortadresse), können Sie eine separate IMB-Seriennummerndatei für jede Barcodedefinition erstellen.

Gehen Sie wie folgt vor, um eine IMB-Seriennummerndatei erstellen:
  1. Benutzen Sie einen beliebigen Editor zum Erstellen einer IMB-Seriennummerndatei.
  2. Benennen Sie die Seriennummerndatei entsprechend einem Barcode, auf den sie sich bezieht. Wenn der Barcode beispielsweise den Routing-Code des Kunden enthält, können Sie den Barcode zu-imb und die Seriennummerndatei zu-imb-seriennummerndatei nennen.
  3. Unter Linux müssen die Berechtigungen für die Seriennummerndatei so gesetzt sein, dass der RICOH ProcessDirector-Systembenutzer (aiw1 ist der Standardwert) und alle Benutzer in der RICOH ProcessDirector-Gruppe (aiwgrp1 ist der Standardwert) die Datei lesen und aktualisieren können.

1.3.5.32.5.13.4 Bedingungen zwischen Barcodedefinitionen erstellen

Wenn Sie mehr als einen Barcode definiert haben, können Sie Bedingungen zwischen jeweils zwei Barcodes erstellen. Anhand dieser Bedingungen ermittelt AFP Editor die in AFP-Dateien zu erstellenden Barcodes.
Sie können Bedingungen bestimmen, unter denen Barcodes Seitengruppen hinzugefügt werden. Wenn beispielsweise einige Seitengruppen POSTNET-Barcodes aufweisen, andere jedoch nicht, können Sie den Seitengruppen ohne POSTNET-Barcode einen anderen Barcode hinzufügen. Dazu definieren Sie zunächst falls nötig den neuen Barcode und erstellen dann eine Bedingung, wonach dieser Barcode allen Seitengruppen hinzugefügt wird, die keinen POSTNET-Barcode aufweisen. Wenn Sie dagegen in allen Seitengruppen einen vorhandenen Barcode durch einen anderen Barcode ersetzen möchten, erstellen Sie eine Bedingung, wonach jedes Vorkommen des betreffenden Barcodes ersetzt wird.
So ändern Sie eine Bedingung zwischen Barcodedefinitionen:
  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei.
  2. Klicken Sie auf Modus AFP Editor.
  3. Definieren Sie zwei Barcodes, sofern noch nicht vorhanden.
  4. Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor:
    • Wenn Sie nach der Definition des zweiten Barcodes gefragt werden, ob Sie eine Bedingung für diese Definition erstellen möchten, klicken Sie auf Ja.
    • Klicken Sie auf Tools Definitionen ändern und dann im Fenster Definitionen ändern und löschen auf Bedingungen.
    Das Fenster Bedingungen zwischen Definitionen erstellen erscheint.
  5. Wählen Sie aus der Dropdown-Liste des Felds Definition 1 auswählen einen Barcode aus.
  6. Wählen Sie aus der Dropdown-Liste des Felds Bedingung auswählen eine der folgenden Bedingungen aus:
    • Nicht zutreffend, dann: Wenn die erste Barcodedefinition nicht zutrifft, wird die zweite Definition verwendet.
    • Zutreffend, dann: Wenn die erste Barcodedefinition zutrifft, wird die zweite Definition verwendet.
  7. Wählen Sie aus der Dropdown-Liste des Felds Definition 2 auswählen einen Barcode aus.
  8. Klicken Sie auf OK.
    Die Bedingung wird erstellt und im Fenster Definitionen ändern und löschen angezeigt, sofern dieses geöffnet ist. Wenn das Fenster "Definitionen ändern und löschen" nicht geöffnet ist, klicken Sie auf Tools Definitionen ändern, um die soeben definierte Bedingung anzuzeigen.
  9. Wollen Sie das Fenster Definitionen ändern und löschen schließen, klicken Sie auf das X in der rechten oberen Ecke.

1.3.5.32.5.13.5 Verdeckte Bereiche erstellen

Sie können Bereiche in AFP-Dateien verdecken, die von RICOH ProcessDirector nicht angezeigt oder gedruckt werden sollen. Beispielsweise können Sie einen Bereich verdecken, der einen Barcode enthält, bevor Sie einen neuen Bereich an derselben Stelle erstellen.

Der verdeckte Bereich muss auf allen Seiten an einer konsistenten Position sein und eine konsistente Größe haben. Um die genaue Position und die genaue Größe des verdeckten Bereichs zu ermitteln, drucken Sie zuerst die AFP-Musterdatei auf dem Produktionsdrucker und messen Sie dann, wo sich die linke obere Ecke des verdeckten Bereichs auf der gedruckten Seite befinden soll.

Hinweis: In RICOH Visual Workbench können Maßeinheiten in Millimetern oder Zoll angezeigt werden. Zum Wechsel zwischen den Maßeinheiten klicken Sie auf Anzeigen Einheiten.
Gehen Sie wie folgt vor, um einen verdeckten Bereich zu erstellen:
  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei.
  2. Wenn die AFP-Musterdatei keine Seitengruppen enthält, erstellen Sie Seitengruppen mit AFP Indexer.
  3. Klicken Sie auf Modus AFP Editor.
  4. Navigieren Sie zu der Seite, auf der der verdeckte Bereich erstellt werden soll:
    • Wollen Sie einen verdeckten Bereich in allen Seitengruppen auf dieselbe Seite platzieren, navigieren Sie in einer beliebigen Seitengruppe zu dieser Seite.
    • Wollen Sie einen verdeckten Bereich auf mehrere Seiten platzieren, navigieren Sie in einer beliebigen Seitengruppe zu einer dieser Seiten.
  5. Platzieren Sie den Cursor auf eine Ecke des verdeckten Bereichs. Halten Sie die linke Maustaste gedrückt, und zeichnen Sie ein Kästchen in der ungefähren Größe des verdeckten Bereichs.
    In einem späteren Schritt können Sie die genaue Position und Größe des verdeckten Bereichs angeben.
  6. Klicken Sie mit der rechten Maustaste irgendwo in die AFP-Datei und klicken Sie dann auf Bereich verdecken.
  7. Geben Sie einen beschreibenden Namen in das Feld Name des verdeckten Bereichs ein.
    Wenn der verdeckte Bereich beispielsweise einen Barcode für eine Postleitzahl enthält, kann der Name Postleitzahl sein.
  8. Geben Sie den genauen Ursprungspunkt (linke obere Ecke) des verdeckten Bereichs in den folgenden Feldern an. Geben Sie die Werte in Zoll oder Millimetern an.
    X-Position
    Der horizontale Abstand der linken Seite des verdeckten Bereichs, gemessen von der linken Seite der logischen Seite (nicht des physischen Blatts). Dezimalwerte (beispielsweise 2,5) sind zulässig. Die X-Position darf nicht größer als die Breite der Seite sein.
    Y-Position
    Der vertikale Abstand des oberen Randes des verdeckten Bereichs, gemessen vom oberen Rand der logischen Seite (nicht des physischen Blatts). Dezimalwerte (beispielsweise 2,5) sind zulässig. Die Y-Position darf nicht größer als die Höhe der Seite sein.

    Die Anfangswerte dieser Felder sind die X- und Y-Position der linken oberen Ecke des gezeichneten Kästchens.

    Hinweis: Haben Sie die AFP-Datei mit der Option Um 90 Grad drehen in dem Menü Anzeigen gedreht, messen Sie die X- und Y-Position von der linken oberen Ecke der Seite in der nicht gedrehten Ansicht.
  9. Geben Sie die genaue Größe des verdeckten Bereichs in den folgenden Feldern an. Geben Sie die Werte in Zoll oder Millimetern an.
    Breite
    Die horizontale Breite des verdeckten Bereichs. Dezimalwerte (beispielsweise 2,5) sind zulässig. Die Breite des Bereichs darf nicht größer als die Breite der Seite sein.
    Höhe
    Die vertikale Höhe des verdeckten Bereichs. Dezimalwerte (beispielsweise 2,5) sind zulässig. Die Höhe des Bereichs darf nicht größer als die Höhe der Seite sein.

    Die Anfangswerte dieser Felder sind die Breite und die Höhe des gezeichneten Kästchens.

    Hinweis: Messen Sie die Breite und Höhe von dem Ursprungspunkt des verdeckten Bereichs in der nicht gedrehten Ansicht.
  10. Wählen Sie eine der folgenden Optionen aus, um den verdeckten Bereich zu platzieren:
    • Seite n: Der verdeckte Bereich wird auf Seite n der einzelnen Seitengruppen platziert, wobei n die Seite ist, auf der Sie das Kästchen für den verdeckten Bereich gezeichnet haben. Sie können diese Seitenzahl nicht ändern. Ist die Seitenzahl falsch, klicken Sie auf Abbrechen, und zeichnen Sie das Kästchen für den verdeckten Bereich auf die korrekte Seite.
    • Mehrere Seiten: Den verdeckten Bereich platzieren auf:
      Alle Seiten
      Auf alle Seiten in den einzelnen Seitengruppen.
      Gerade Seiten
      Auf die geraden Seiten in den einzelnen Seitengruppen (Seite 2, 4, 6, ...).
      Ungerade Seiten
      Auf die ungeraden Seiten in den einzelnen Seitengruppen (Seite 1, 3, 5, ...).
  11. Klicken Sie auf OK.
    In dem verdeckten Bereich in den einzelnen Seitengruppen sehen Sie keine Text- oder Bilddaten.

1.3.5.32.5.13.6 Text mit AFP Editor erstellen

Sie können eine Textzeichenfolge auf einer bestimmten Seite jeder Seitengruppe in einer AFP-Datei erstellen. Dabei können Sie Farbe, Font und Größe des Texts angeben.

Diese Funktion eignet sich beispielsweise, um Seitenzahlen hinzuzufügen oder um die Informationen eines Barcodes als alphanumerischen Text anzugeben, der mit dem Barcode gedruckt wird.

Sie können Text in einer AFP-Datei erstellen.

  • Text, den Sie über die Tastatur eingeben
  • Indexkennzeichen, die in den einzelnen Seitengruppen definiert wurden
  • Merkmalswerte für die Seitenzahl oder Seitenanzahl

Benutzen Sie eine Kopie der auf dem Produktionsdrucker gedruckten AFP-Musterdatei, um die neue Textposition zu ermitteln. Messen Sie auf der gedruckten Seite ausgehend von der linken oberen Ecke der logischen Seite, wo Sie die linke obere Ecke des Textbereichs (X- und Y-Position) platzieren wollen.

    Hinweis:
  • In RICOH Visual Workbench können Maßeinheiten in Millimetern oder Zoll angezeigt werden. Zum Wechsel zwischen den Maßeinheiten klicken Sie auf Anzeigen Einheiten.
Gehen Sie wie folgt vor, um Text in einer AFP-Datei zu erstellen:
  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei.
  2. Wenn die Datei keine Seitengruppen enthält, benutzen Sie AFP Indexer zum Erstellen von Seitengruppen.
  3. Klicken Sie auf Modus AFP Editor.
  4. Platzieren Sie zum Erstellen eines Textbereichs den Cursor auf eine Ecke des gewünschten Bereichs. Halten Sie die linke Maustaste gedrückt, und zeichnen Sie ein Kästchen in der ungefähren Größe des verdeckten Bereichs.
  5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Stelle in der AFP-Datei, und klicken Sie dann auf Text erstellen.
    Das Fenster Textzeichenfolge erstellen erscheint.
  6. Geben Sie auf der Registerkarte Text einen beschreibenden Namen für den Textbereich in das Feld Textdefinitionsname ein.
  7. Erstellen Sie im Abschnitt Daten für Textzeichenfolge eine Textzeichenfolge.
    Gehen Sie beispielsweise wie folgt vor, um der ersten Seite jeder Seitengruppe eine Seitenzahl wie "Seite 1 von 10" hinzuzufügen:
    1. Geben Sie die Zeichenfolge für in das Feld Text ein, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
    2. Wählen Sie Seite in Seitengruppe in der Dropdown-Liste Eigenschaft aus, und klicken Sie dann auf Hinzufügen. Der Wert Seite in Seitengruppe entspricht der Zahl der Seite innerhalb der Seitengruppe.
    3. Geben Sie die Zeichenfolge von in das Feld Text ein, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
    4. Wählen Sie Seitengruppe Seitenanzahl in der Dropdown-Liste Eigenschaft aus, und klicken Sie dann auf Hinzufügen. Der Wert Seitengruppe Seitenanzahl entspricht der Gesamtzahl der Seiten in der Seitengruppe.
    Der Wert der Textzeichenfolge wird im Feld unterhalb der Datenfelder angezeigt.
  8. Optional: Zum Bearbeiten der Textzeichenfolge markieren Sie eine Zeile, und ändern Sie mit Aufwärts oder Abwärts die Reihenfolge der Zeilen, oder löschen Sie die Zeile mit Entfernen.
    Vergessen Sie nicht, gegebenenfalls zwischen den Wörtern Leerzeichen einzufügen.
  9. Optional: Wählen Sie in der Dropdown-Liste Farbe eine Textfarbe aus.
  10. Optional: Wählen Sie auf der Registerkarte Font eine der folgenden Schriftarten aus:
    Kernfonts
    Wählen Sie aus der Dropdown-Liste den Zeichensatz, die Codepage und, wenn es sich bei der Schriftart um einen Outline-Font handelt, die Punktgröße im Abschnitt Font-Informationen aus.
    Externe Fonts
    Geben Sie einen Zeichensatz, ein Codepagepaar, einen Namen des codierten Fonts oder alle drei Informationen ein. Verwenden Sie bei DBCS-Fonts nur den Namen des codierten Fonts.
      Hinweis:
    • Wenn Sie eine Codepage eingeben, die Teil eines codierten DBCS-Fonts ist, wird eine Fehlermeldung angezeigt mit der Empfehlung, stattdessen den Namen des codierten Fonts zu verwenden.
    Die Anzeige in den Feldern Zeichensatzbeschreibung und Font-Ressource ändert sich entsprechend der ausgewählten Schriftart. Font-Ressource ist bei Kernfonts "Outline" und "Raster" bei externen Fonts.
      Hinweis:
    • Fonts, die auf Ihrem Computer in der ausgewählten Größe und Farbe nicht vorhanden sind, werden automatisch in der Größe 12 und Farbe Schwarz angezeigt. In der späteren AFP-Datei werden die Fonts jedoch korrekt angezeigt.
    • Wenn die Zeichennamen von Zeichensatz und Codepage nicht übereinstimmen, wird der Job in RICOH ProcessDirector in einen Fehlerstatus gesetzt, und vom Drucker wird eine Fehlermeldung ausgegeben. Ändern Sie zum Beheben des Fehlers Zeichensatz und Codepage in ein gültiges Paar, und verarbeiten Sie den Job erneut.
  11. Optional: Ändern Sie auf der Registerkarte Position den Ursprungspunkt (linke obere Ecke), die Größe und die Ausrichtung des Textbereichs. Den Ursprungspunkt und die Größe können Sie in Millimetern oder Zoll angeben. Dezimalwerte (beispielsweise 2,5) sind zulässig. Die folgenden Felder sind verfügbar:
    X-Position
    Der horizontale Abstand der linken Seite des Bereichs, gemessen von der linken Seite der logischen Seite (nicht des physischen Blatts).
    Y-Position
    Der vertikale Abstand des oberen Randes des Bereichs, gemessen vom oberen Rand der logischen Seite (nicht des physischen Blatts).
    Breite
    Die horizontale Breite des Bereichs.
    Höhe
    Die vertikale Höhe des Bereichs.
    Ausrichtung
    Die Anzahl von Grad, um die der Text innerhalb des definierten Bereichs gedreht wird: 0o, 90o, 180o, 270o
    Hinweis: Haben Sie die AFP-Datei mit der Option Um 90 Grad drehen in dem Menü Anzeigen gedreht, messen Sie die X- und Y-Position von der linken oberen Ecke der logischen Seite in der nicht gedrehten Ansicht.
  12. Klicken Sie auf OK.
    Der Text erscheint in der AFP-Datei.
  13. Wenn Sie einer weiteren Seite der einzelnen Seitengruppen Text hinzufügen möchten, wiederholen Sie die Schritte 4 bis 12. Wählen Sie beispielsweise die zweite Seite aus, um dieser Seite "Seite 2 von 10" hinzuzufügen.

1.3.5.32.5.13.7 AFP Editor-Definitionen ändern oder löschen

Barcodes, Texte, verdeckte Bereiche oder Definitionsbedingungen, die Sie erstellt haben, können Sie ändern oder löschen. Wenn Sie mindestens zwei Barcodes definiert haben, können Sie zudem Bedingungen erstellen oder ändern.

1.3.5.32.5.13.7.1 Barcodes ändern

Sie können mit AFP Editor erstellte Barcodes ändern. Sie können keine Barcodes ändern, die in der AFP-Datei selbst definiert sind.
Hinweis: In RICOH Visual Workbench können Maßeinheiten in Millimetern oder Zoll angezeigt werden. Zum Wechsel zwischen den Maßeinheiten klicken Sie auf Anzeigen Einheiten.
Gehen Sie wie folgt vor, um einen Barcode zu ändern:
  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei und die Steuerdatei, die die Definitionen für die Barcodes enthält. Klicken Sie dann auf Modus AFP Editor.
  2. Klicken Sie auf Tools Definitionen ändern.
  3. Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor:
    • Wählen Sie den Barcode aus, den Sie ändern wollen, und klicken Sie dann auf Ändern.
    • Doppelklicken Sie auf den Barcode, den Sie ändern wollen.
    Das Fenster Barcode ändern erscheint.
    Hinweis: Rotes X identifiziert Barcodes, die aufgrund eines Fehlers nicht erstellt werden konnten. Wollen Sie die Fehlernachricht aufrufen, klicken Sie auf Ändern und dann im Fenster Barcode ändern auf OK.
  4. Optional: Geben Sie auf der Registerkarte Typ einen neuen Namen ein, oder ändern Sie den Typ des Barcodes.
    Eine Beschreibung der Felder enthält Registerkarte "Typ".
  5. Optional: Ändern Sie auf der Registerkarte Daten die Daten, die im Barcodesymbol codiert werden sollen.
  6. Optional: Ändern Sie auf der Registerkarte Position den genauen Ursprungspunkt und die genaue Größe des Barcodebereichs und die Ausrichtung des Barcodesymbols innerhalb des Bereichs. Geben Sie zudem an, auf welche Seiten der Barcode in den einzelnen Seitengruppen platziert werden soll.
    Eine Beschreibung der Felder enthält Registerkarte "Position".
  7. Klicken Sie auf OK.
    Ist der Barcode ein IMB-, POSTNET- oder QR-Code-Barcode, erscheint das Barcodesymbol in der AFP-Datei. Ist der Barcode ein Code 39-, Data Matrix-, Interleaved 2-of-5- oder PDF417-Barcode, erscheint ein Kästchen um den Barcodebereich, und der Titel des Barcodebereichs hat die Ausrichtung, die Sie für das Barcodesymbol ausgewählt haben.

    Hinweis: Ist der IMB ein Text-IMB und können Sie das Barcodesymbol nicht sehen, kennzeichnen Sie das Ressourcenverzeichnis, das den AFP-IMB-Font enthält, für RICOH Visual Workbench (Ressourcen Ressourcenverzeichnisse angeben).

    • Der AFP-IMB-Font ist im Verzeichnis aiw/aiw1/plugins/EditAFP installiert.
  8. Wollen Sie das Fenster Definitionen ändern und löschen schließen, klicken Sie auf das X in der rechten oberen Ecke.

1.3.5.32.5.13.7.2 Barcodes löschen

Sie können mit AFP Editor erstellte Barcodes löschen. Barcodes in der AFP-Datei selbst können nicht gelöscht werden. Sie können jedoch Bereiche erstellen, um Barcodes zu verdecken.
Gehen Sie wie folgt vor, um einen Barcode zu löschen:
  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei und die Steuerdatei, die die Definitionen für die Barcodes enthält. Klicken Sie dann auf Modus AFP Editor.
  2. Klicken Sie auf Tools Definitionen ändern.
    Das Fenster Definitionen ändern und löschen erscheint mit einer Liste der Barcodes.
  3. Wählen Sie den Barcode aus, den Sie löschen wollen.
  4. Klicken Sie auf Löschen oder drücken Sie die Taste Entf auf der Tastatur.
    Der Barcode wird aus der Liste entfernt. Bedingungen, die für den Barcode möglicherweise definiert wurden, werden ebenfalls gelöscht.
  5. Wollen Sie das Fenster Definitionen ändern und löschen schließen, klicken Sie auf das X in der rechten oberen Ecke.

1.3.5.32.5.13.7.3 Bedingungen zwischen Barcodedefinitionen ändern

Bedingungen, anhand derer AFP Editor die zu verwendenden Barcodes ermittelt, können Sie ändern.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine Definitionsbedingung zu ändern:
  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei und die Steuerdatei, die die Bedingungsdefinitionen für die Barcodes enthält. Klicken Sie dann auf Modus AFP Editor.
  2. Klicken Sie auf Tools Definitionen ändern.
  3. Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor:
    • Wählen Sie die Bedingung aus, die Sie ändern wollen, und klicken Sie dann auf Ändern.
    • Doppelklicken Sie auf die Bedingung, die Sie ändern wollen.
    Das Fenster Bedingungen zwischen Definitionen ändern erscheint.
  4. Wählen Sie jeweils unter Definition 1, Bedingung und Definition 2 die zu ändernde Einstellung aus.
  5. Klicken Sie auf OK.
    In der Liste wird die geänderte Bedingung angezeigt.
  6. Wollen Sie das Fenster Definitionen ändern und löschen schließen, klicken Sie auf das X in der rechten oberen Ecke.

1.3.5.32.5.13.7.4 Bedingungen zwischen Barcodedefinitionen löschen

Bedingungen, anhand derer AFP Editor die zu verwendenden Barcodes ermittelt, können Sie löschen.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine Bedingung zu ändern:
  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei und die Steuerdatei, die die Definitionen für Bedingungen enthält. Klicken Sie dann auf Modus AFP Editor.
  2. Klicken Sie auf Tools Definitionen ändern.
    Das Fenster Definitionen ändern und löschen erscheint mit einer Liste der Bedingungen für Definitionen.
  3. Wählen Sie die zu löschende Bedingung aus.
  4. Klicken Sie auf Löschen oder drücken Sie die Taste Entf auf der Tastatur.
    Die Definitionsbedingung wird aus der Liste entfernt.
  5. Wollen Sie das Fenster Definitionen ändern und löschen schließen, klicken Sie auf das X in der rechten oberen Ecke.

1.3.5.32.5.13.7.5 Verdeckte Bereiche ändern

Sie können mit AFP Editor erstellte verdeckte Bereiche ändern.
Hinweis: In RICOH Visual Workbench können Maßeinheiten in Millimetern oder Zoll angezeigt werden. Zum Wechsel zwischen den Maßeinheiten klicken Sie auf Anzeigen Einheiten.
Gehen Sie wie folgt vor, um einen verdeckten Bereich zu ändern:
  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei und die Steuerdatei, die die Definitionen für die verdeckten Bereiche enthält. Klicken Sie dann auf Modus AFP Editor.
  2. Klicken Sie auf Tools Definitionen ändern.
  3. Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor:
    • Wählen Sie die Textdefinition aus, die Sie ändern wollen, und klicken Sie dann auf Ändern.
    • Doppelklicken Sie auf den verdeckten Bereich, den Sie ändern wollen.
    Das Fenster Barcode ändern erscheint.
    Hinweis: Rotes X identifiziert Barcodes, die aufgrund eines Fehlers nicht erstellt werden konnten. Wollen Sie die Fehlernachricht aufrufen, klicken Sie auf Ändern und dann im Fenster Barcode ändern auf OK.
  4. Wollen Sie den beschreibenden Namen des verdeckten Bereichs ändern, geben Sie einen neuen Namen in das Feld Name des verdeckten Bereichs ein.
  5. Wollen Sie den Ursprungspunkt (linke obere Ecke) des verdeckten Bereichs ändern, geben Sie neue Werte in die folgenden Felder ein.
    X-Position
    Der horizontale Abstand der linken Seite des verdeckten Bereichs, gemessen von der linken Seite der logischen Seite (nicht des physischen Blatts). Dezimalwerte (beispielsweise 2,5) sind zulässig. Die X-Position darf nicht größer als die Breite der Seite sein.
    Y-Position
    Der vertikale Abstand des oberen Randes des verdeckten Bereichs, gemessen vom oberen Rand der logischen Seite (nicht des physischen Blatts). Dezimalwerte (beispielsweise 2,5) sind zulässig. Die Y-Position darf nicht größer als die Höhe der Seite sein.
    Hinweis: Haben Sie die AFP-Datei mit der Option Um 90 Grad drehen in dem Menü Anzeigen gedreht, messen Sie die X- und Y-Position von der linken oberen Ecke der Seite in der nicht gedrehten Ansicht.
  6. Wollen Sie die Größe des verdeckten Bereichs ändern, geben Sie neue Werte in die folgenden Felder ein.
    Breite
    Die horizontale Breite des verdeckten Bereichs. Dezimalwerte (beispielsweise 2,5) sind zulässig. Die Breite des Bereichs darf nicht größer als die Breite der Seite sein.
    Höhe
    Die vertikale Höhe des verdeckten Bereichs. Dezimalwerte (beispielsweise 2,5) sind zulässig. Die Höhe des Bereichs darf nicht größer als die Höhe der Seite sein.
    Hinweis: Messen Sie die Breite und Höhe von dem Ursprungspunkt des verdeckten Bereichs in der nicht gedrehten Ansicht.
  7. Wollen Sie die Position des verdeckten Bereichs ändern, wählen Sie eine der folgenden Optionen aus:
    • Seite n: Der verdeckte Bereich wird auf Seite n der einzelnen Seitengruppen platziert, wobei n die Seite ist, auf der Sie das Kästchen für den verdeckten Bereich gezeichnet haben. Sie können diese Seitenzahl nicht ändern. Ist die Seitenzahl falsch, klicken Sie auf Abbrechen, und zeichnen Sie das Kästchen für den verdeckten Bereich auf die korrekte Seite.
    • Mehrere Seiten: Den verdeckten Bereich platzieren auf:
      Alle Seiten
      Auf alle Seiten in den einzelnen Seitengruppen.
      Gerade Seiten
      Auf die geraden Seiten in den einzelnen Seitengruppen (Seite 2, 4, 6, ...).
      Ungerade Seiten
      Auf die ungeraden Seiten in den einzelnen Seitengruppen (Seite 1, 3, 5, ...).
  8. Klicken Sie auf OK.
    In dem verdeckten Bereich in den einzelnen Seitengruppen sehen Sie keine Text- oder Bilddaten.
  9. Wollen Sie das Fenster Definitionen ändern und löschen schließen, klicken Sie auf das X in der rechten oberen Ecke.

1.3.5.32.5.13.7.6 Verdeckte Bereiche löschen

Sie können mit AFP Editor erstellte verdeckte Bereiche löschen.
Gehen Sie wie folgt vor, um einen verdeckten Bereich zu löschen:
  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei und die Steuerdatei, die die Definitionen für die verdeckten Bereiche enthält. Klicken Sie dann auf Modus AFP Editor.
  2. Klicken Sie auf Tools Definitionen ändern.
    Das Fenster Definitionen ändern und löschen erscheint mit einer Liste der verdeckten Bereiche.
  3. Wählen Sie den verdeckten Bereich aus, den Sie löschen wollen.
  4. Klicken Sie auf Löschen oder drücken Sie die Taste Entf auf der Tastatur.
    Der verdeckte Bereich wird aus der Liste entfernt. Es erscheinen alle Daten, die im verdeckten Bereich in der AFP-Datei abgedeckt wurden.
  5. Wollen Sie das Fenster Definitionen ändern und löschen schließen, klicken Sie auf das X in der rechten oberen Ecke.

1.3.5.32.5.13.7.7 Textzeichenfolgen ändern

Sie können mit AFP Editor erstellte Textzeichenfolgen ändern. Text in der AFP-Datei selbst können Sie jedoch nicht ändern.
    Hinweis:
  • In RICOH Visual Workbench können Maßeinheiten in Millimetern oder Zoll angezeigt werden. Zum Wechsel zwischen den Maßeinheiten klicken Sie auf Anzeigen Einheiten.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine Textzeichenfolge zu ändern:
  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei und die Steuerdatei, die die Definitionen für Textzeichenfolgen enthält.
  2. Klicken Sie auf Modus AFP Editor.
  3. Klicken Sie auf Tools Definitionen ändern.
  4. Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor:
    • Wählen Sie die Textdefinition aus, die Sie ändern wollen, und klicken Sie dann auf Ändern.
    • Doppelklicken Sie auf die Textdefinition, die Sie ändern wollen.
    Das Fenster Textzeichenfolge ändern wird angezeigt.
  5. Optional: Geben Sie auf der Registerkarte Text einen neuen Namen für den Textbereich in das Feld Textdefinitionsname ein, ändern Sie Daten im Abschnitt Daten für Textzeichenfolge, oder ändern Sie die Farbe in der Dropdown-Liste Farbe.
    Zum Bearbeiten der Textzeichenfolge markieren Sie eine Zeile, und ändern Sie mit Aufwärts oder Abwärts die Reihenfolge der Zeilen, oder löschen Sie die Zeile mit Entfernen. Sie können auch neue Werte hinzufügen. Vergessen Sie nicht, gegebenenfalls zwischen den Wörtern Leerzeichen einzufügen. Gehen Sie beispielsweise wie folgt vor, um die Textzeichenfolge "Seite 1 von 10" in "Seite 1 für Max Mustermann" zu ändern:
    1. Markieren Sie mit gedrückter Taste Strg die Werte von und Seitenanzahl.
    2. Klicken Sie auf Entfernen.
    3. Geben Sie die Zeichenfolge für in das Feld Text ein, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
    4. Wählen Sie in der Dropdown-Liste Indexkennzeichen ein Indexkennzeichen eines Kunden aus, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
    Der bearbeitete Wert der Textzeichenfolge wird im Feld unterhalb der Datenfelder angezeigt.
  6. Optional: Wählen Sie auf der Registerkarte Font eine der folgenden Schriftarten aus:
    Kernfonts
    Wählen Sie aus der Dropdown-Liste den Zeichensatz, die Codepage und, wenn es sich bei der Schriftart um einen Outline-Font handelt, die Punktgröße im Abschnitt Font-Informationen aus.
    Externe Fonts
    Geben Sie einen Zeichensatz, ein Codepagepaar, einen Namen des codierten Fonts oder alle drei Informationen ein. Verwenden Sie bei DBCS-Fonts nur den Namen des codierten Fonts.
      Hinweis:
    • Wenn Sie eine Codepage eingeben, die Teil eines codierten DBCS-Fonts ist, wird eine Fehlermeldung angezeigt mit der Empfehlung, stattdessen den Namen des codierten Fonts zu verwenden.
    Die Anzeige in den Feldern Zeichensatzbeschreibung und Font-Ressource ändert sich entsprechend der ausgewählten Schriftart. Font-Ressource ist bei Kernfonts "Outline" und "Raster" bei externen Fonts.
      Hinweis:
    • Fonts, die auf Ihrem Computer in der ausgewählten Größe und Farbe nicht vorhanden sind, werden automatisch in der Größe 12 und Farbe Schwarz angezeigt. In der späteren AFP-Datei werden die Fonts jedoch korrekt angezeigt.
    • Wenn die Zeichennamen von Zeichensatz und Codepage nicht übereinstimmen, wird der Job in RICOH ProcessDirector in einen Fehlerstatus gesetzt, und vom Drucker wird eine Fehlermeldung ausgegeben. Ändern Sie zum Beheben des Fehlers Zeichensatz und Codepage in ein gültiges Paar, und verarbeiten Sie den Job erneut.
  7. Optional: Ändern Sie auf der Registerkarte Position den Ursprungspunkt (linke obere Ecke), die Größe und die Ausrichtung des Textbereichs. Den Ursprungspunkt und die Größe können Sie in Millimetern oder Zoll angeben. Dezimalwerte (beispielsweise 2,5) sind zulässig.
      Hinweis:
    • Haben Sie die AFP-Datei mit der Option Um 90 Grad drehen in dem Menü Anzeigen gedreht, messen Sie die X- und Y-Position von der linken oberen Ecke der logischen Seite in der nicht gedrehten Ansicht.
  8. Klicken Sie auf OK.
    Der bearbeitete Text wird nun in der AFP-Datei angezeigt.

1.3.5.32.5.13.7.8 Textzeichenfolgen löschen

Sie können mit AFP Editor erstellte Textzeichenfolgen löschen. Text in der AFP-Datei selbst kann nicht gelöscht werden. Sie können jedoch Bereiche erstellen, um diesen Text zu verdecken.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine Textzeichenfolge zu ändern:
  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei und die Steuerdatei, die die Definitionen für Textzeichenfolgen enthält.
  2. Klicken Sie auf Modus AFP Editor.
  3. Klicken Sie auf Tools Definitionen ändern.
    Das Fenster Definitionen ändern und löschen erscheint mit einer Liste der Textzeichenfolgen.
  4. Wählen Sie die zu löschende Textzeichenfolge aus.
  5. Klicken Sie auf Löschen oder drücken Sie die Taste Entf auf der Tastatur.
    Die Textzeichenfolge wird aus der Liste entfernt.
  6. Wollen Sie das Fenster Definitionen ändern und löschen schließen, klicken Sie auf das X in der rechten oberen Ecke.

1.3.5.32.5.13.8 Schritte zum Bearbeiten von AFP-Dateien hinzufügen

Nachdem Sie Barcodes, Textzeichenfolgen oder verdeckte Bereiche in einer AFP-Musterdatei mithilfe von RICOH Visual Workbench erstellt haben, müssen Sie einem oder mehreren Workflow(s) einen Schritt zum Erstellen von Barcodes, Textzeichenfolgen oder verdeckten Bereichen in AFP-Produktionsdateien hinzufügen, die die Workflows verwenden. Der Schritt benennt die Visual Workbench – Steuerdatei, in der die Definitionen für Barcodes, Textzeichenfolgen oder verdeckte Bereiche enthalten sind.
Der Schritt kann auf der Basis der Schrittvorlage EditAFP erstellt werden. Wenn Sie den Schritt konfigurieren, können Sie auswählen, dass zuerst alle Seitengruppen und Indexkennzeichen erstellt werden, die in derselben Steuerdatei definiert sind. Die Barcodes, Textzeichenfolgen und verdeckten Bereiche können von den Seitengruppen oder Indexkennzeichen abhängen, die in der zuerst erstellten Steuerdatei definiert sind.

Positionieren Sie den Schritt in Bezug zu den folgenden Schritten, wenn sie vorhanden sind:

  • Nach einem Schritt, der Zeilendaten in das AFP-Format konvertiert (beispielsweise nach dem Schritt ConvertLineDataJobIntoAFP).
  • Nach einem Schritt, der Xerox-Daten in das AFP-Format konvertiert.
  • Vor einem Schritt, der AFP-Dateien in ein anderes Format umwandelt (beispielsweise vor dem Schritt TransformJobIntoPDF).
  • Vor dem Schritt EnableRepositioning, wenn Sie den Schritt EditAFP zum Erstellen von Seitengruppen und Indexkennzeichen konfigurieren.
  • Vor dem Schritt PrintJobs.
  • Nach einem Schritt, der auf den Schrittvorlagen IndexAFP basiert (außer bei Verwendung von Index zuerst).
  • Nach einem Schritt, der die Merkmalswerte des Barcodes ändert.
    Hinweis:
  • Wenn Sie mit der Schrittvorlage IndexAFP Seitengruppen mit fester Länge erstellt haben, können Sie nun mit der Schrittvorlage EditAFP die von den RICOH ProcessDirectorTransform Features erstellten AFP-Dateien optimieren.

So fügen Sie einen Schritt zum Bearbeiten von AFP-Dateien hinzu:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie auf den Namen des Workflows, den Sie ändern möchten.
    Wenn Sie es bevorzugen, eine Kopie des Workflows zu ändern, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Workflow, und wählen Sie Kopieren. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie nach Bedarf andere Werte ein oder bearbeiten Sie Werte entsprechend, und klicken Sie anschließend auf Weiter.
  3. Optional: Deaktivieren Sie den Workflow, indem Sie auf den Schalter links neben dem Workflow-Namen klicken. Wenn Sie den Workflow während der Bearbeitung nicht deaktivieren, werden Jobs, die diesen Workflow verwenden, weiterhin durch die Schritte des Workflows geführt. Wenn Sie speichern, wird der Workflow vorübergehend deaktiviert und dann wieder aktiviert. Jobs, die in dem Workflow verarbeitet werden, könnten in eine fehlerhafte Situation geraten.
  4. Klicken Sie im Workflow-Editor in der rechten oberen Ecke des Fensters auf Schrittvorlagen.
  5. Wählen Sie die Schrittvorlage EditAFP, und ziehen Sie sie in den Workflow-Editor. Platzieren Sie den Schritt an der gewünschten Stelle.
  6. Verbinden Sie den Schritt EditAFP mit anderen Schritten.
  7. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt, und wählen Sie Merkmale aus.
  8. Falls erforderlich, ändern Sie die Merkmale Allgemein.
  9. Klicken Sie auf AFP.
  10. Geben Sie in das Feld Visual Workbench – Steuerdatei den Pfad und den Dateinamen von Visual Workbench – Steuerdatei ein, in der die Definitionen zum Erstellen der Seitengruppen, Indexkennzeichen, Barcodes, Textzeichenfolgen und von verdeckten Bereichen enthalten sind.
      Hinweis:
    • Wenn Sie für Eingabedateien, die unterschiedliche Steuerdateien erfordern, denselben Workflow verwenden wollen, können Sie den Steuerdateinamen in Symbolschreibweise angeben. Beispiel: Für die beiden Eingabedateien abc.afp und xyz mit den Steuerdateien abc.afp.ctl und xyz.ctl soll derselbe Workflow verwendet werden. In diesem Fall können Sie ${Job.InputFile}.ctl als Steuerdatei im Feld Visual Workbench – Steuerdatei verwenden. Die Angabe ${Job.InputFile}.ctl veranlasst RICOH ProcessDirector, als Wert von Visual Workbench – Steuerdatei den Namen der Eingabedatei mit der Erweiterung .ctl zu verwenden.
  11. Enthält die Steuerdatei Definitionen zum Erstellen von Seitengruppen und Indexkennzeichen, empfiehlt sich möglicherweise die Auswahl von Ja im Feld Index zuerst.
      Hinweis:
    • Wählen Sie Index zuerst nicht aus, wenn die Schritte IndexAFP und EditAFP in unterschiedlichen Phasen ausgeführt werden. Beispiel: Ein Barcode enthält die Dokumentfolge, während ein weiterer Schritt im Workflow die Dokumente in einer anderen Reihenfolge sortiert. In diesem Fall können Sie den Schritt IndexAFP der Phase "Vorbereitung" und den Schritt EditAFP der Phase "Zusammensetzung" (nach dem Aufbauschritt) zuordnen.
  12. Wenn Sie Ja in dem Feld Index zuerst auswählen, entfernen Sie alle Schritte aus dem Workflow, die auf der Schrittvorlage IndexAFP basieren, da die Option Index zuerst und der Schritt IndexAFP dieselbe Funktion bereitstellen. (Es ist effizienter, wenn Ja im Feld Index zuerst ausgewählt wird als wenn der Schritt IndexAFP ausgeführt wird.)
  13. Klicken Sie auf OK.
  14. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.

1.3.5.32.5.14 AFP-Dateien indexieren

AFP Indexer kann Seitengruppen erstellen, zusätzliche Seiten definieren und Indizes in AFP-Dateien erstellen, sodass die Informationen in RICOH ProcessDirector verwendet werden können, um zu indizierten Seiten in der Datei zu navigieren, Nicht-Kunden-Informationen von Sendungen auszuschließen und bestimmte Seiten erneut zu drucken.

1.3.5.32.5.14.1 Seitengruppen erstellen

Sie können Seitengruppen in AFP-Dateien erstellen. Mit Seitengruppen können AFP-Dateien in kleineren, eindeutig identifizierbaren Einheiten organisiert werden. Beim Erstellen von Seitengruppen werden vorhandene Seitengruppen, die in der AFP-Datei selbst definiert sind, nicht benutzt.
Sie können Seitengruppen erstellen, die eine feste Anzahl von Seiten lang sind, oder Sie können durch das Definieren von Auslösern Seitengruppen mit einer variablen Länge erstellen. Sie können außerdem definieren, welche Seiten für Start- und Abschlussseiten verwendet werden. AFP Indexer erstellt die erste Seitengruppe nach der definierten Anzahl von Startseiten. Die letzte Seitengruppe wird vor der definierten Anzahl von Abschlussseiten erstellt.

Die AFP-Musterdatei muss Seitengruppen enthalten, bevor Sie Start- und Abschlussseiten definieren, Indexkennzeichen für eine Seitengruppe erstellen oder andere Erweiterungen vornehmen können. Wenn Seitengruppen in der AFP-Datei selbst definiert sind, können Sie diese Seitengruppen verwenden oder neue Seitengruppen erstellen.

1.3.5.32.5.14.1.1 Seitengruppen mit fester Länge erstellen

Sie können Seitengruppen mit fester Länge erstellen. Dies ist nützlich, wenn alle Seitengruppen in der AFP-Datei immer dieselbe Anzahl von Seiten haben.

Wenn Sie Seitengruppen mit fester Länge erstellen, kann AFP Indexer eine bestimmte Anzahl von Seiten am Anfang der AFP-Datei überspringen, bevor die erste Seitengruppe erstellt wird.

Hinweise:

  1. Einige AFP-Dateien sind so formatiert, dass zwei Seiten nebeneinander auf demselben physischen Blatt gedruckt und später in zwei separate Stapel getrennt werden. Sie können AFP Indexer nicht zum Definieren von Seitengruppen in solchen Dateien verwenden, da ein einzelnes Blatt nur zu einer einzigen Seitengruppe gehören kann.
  2. Sie können keine Ergänzungsseiten für Seiten in einer Seitengruppe erstellen, die als Seitengruppe mit fester Länge erstellt wird.

Gehen Sie wie folgt vor, um Seitengruppen mit fester Länge zu erstellen:
  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei. Klicken Sie dann auf Modus AFP Indexer.
  2. Klicken Sie auf Tools Andere Seitengruppen Seitengruppen mit fester Länge erstellen.
    Möglicherweise wird eine Nachricht mit dem Hinweis angezeigt, dass sich die Seitengruppen und Indizes ändern oder ungültig werden, und Sie werden gefragt, ob Sie fortfahren wollen. Klicken Sie auf Ja. Das Fenster "Seitengruppen mit fester Länge erstellen" wird angezeigt.
  3. Wählen Sie in dem Feld Seiten in einzelnen Seitengruppen die Anzahl von Seiten in den einzelnen Seitengruppen aus.
  4. Klicken Sie auf Definition Start-/Abschlussseite, um anzugeben, welche Seiten Start- und Abschlussseiten sind, und klicken Sie dann auf OK.
  5. Klicken Sie auf OK.
    In dem linken und unteren Teilfenster sehen Sie die Seitengruppen, die auf der Basis der angegebenen Anzahl von Seiten definiert wurden. Sie sehen zudem die Seiten, die in den einzelnen Seitengruppen enthalten sind.

    Wenn Sie Start- und Abschlussseiten definiert haben und entscheiden, die Seiten in der Ausgabe beizubehalten, werden Startseiten vor den Seitengruppen im linken Teilfenster und Abschlussseiten nach den Seitengruppen angezeigt. Wenn Sie entschieden haben, die Start- und Abschlussseiten nicht in der Ausgabe beizubehalten, werden diese Seiten nicht im linken Teilfenster angezeigt.

  6. Überprüfen Sie, ob Sie die korrekten Seitengruppen erstellt haben:
    1. Überprüfen Sie, ob die Anzahl der Seiten in den einzelnen Seitengruppen korrekt ist.
    2. Wählen Sie im linken Teilfenster Seitengruppen aus, um die erste Seite in einigen Seitengruppen anzuzeigen und zu überprüfen, ob die korrekten Grenzen erstellt wurden.
    3. Sind die Seitengruppen falsch, wiederholen Sie entweder die Schritte zum Erstellen von Seitengruppen mit einer festen Länge oder benutzen Sie Auslöser zum Erstellen von Seitengruppen mit variabler Länge.
      Wenn Sie Seitengruppen unter Verwendung von Auslösern erstellen, werden die Seitengruppen mit fester Länge entfernt.

1.3.5.32.5.14.1.2 Seitengruppen mit Auslösern erstellen

Sie können Seitengruppen durch das Definieren eines oder mehrerer Auslöser erstellen. Ein Auslöser ist ein Textblock, der durchgängig an derselben Position auf der ersten oder letzten Seite aller Seitengruppen auftritt.

Sie definieren den Anfang jeder Seitengruppe mit einem Auslöser. Optional können Sie auch die letzte Seite einer Seitengruppe mit einem Auslöser definieren.

Sehen Sie sich die AFP-Musterdatei an, um festzustellen, welchen Text Sie als Auslöser zum Definieren von Seitengruppen verwenden wollen. Der Text, den Sie zum Identifizieren einer Grenze für die Seitengruppen verwenden wollen, muss auf jeder Seite an derselben Position sein. Der Text kann außerdem auf jeder Seite denselben Wert haben. Sie können beispielsweise den Kundennamen auswählen, der auf der ersten Seite aller Kontoauszüge an derselben Position angezeigt werden soll. Der Name kann als Auslöser für die Definition der Grenze der Seitengruppe verwendet werden, wenn die nächsten Seiten des Kontoauszugs keinen Text in der ausgewählten Textblockposition haben. Denken Sie daran, dass die Grenze nur definiert wird, wenn der Textblock nicht in der ausgewählten Position gefunden werden kann, oder die exakte Textblockzeichenfolge nicht in der ausgewählten Position gefunden werden kann.

Sie können einen oder mehrere Auslöser erstellen. AFP Indexer erstellt eine Seitengruppe, wenn alle Auslöser gefunden werden.

    Hinweis:
  1. Einige AFP-Dateien sind möglicherweise so formatiert, dass zwei Seiten nebeneinander auf demselben physischen Blatt gedruckt und später in zwei separate Stapel getrennt werden. Sie können AFP Indexer nicht zum Definieren von Seitengruppen in solchen Dateien verwenden, da ein einzelnes Blatt nur zu einer einzigen Seitengruppe gehören kann. Sie können nicht zwei Auslöser definieren, die dazu führen, dass die linke Seite und die rechte Seite des Blatts zu unterschiedlichen Seitengruppen gehören.
  2. In RICOH Visual Workbench können Maßeinheiten in Millimetern oder Zoll angezeigt werden. Zum Wechsel zwischen den Maßeinheiten klicken Sie auf Anzeigen Einheiten.

Gehen Sie wie folgt vor, um Seitengruppen mit Auslösern zu erstellen:
  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei. Klicken Sie dann auf Modus AFP Indexer.
  2. Klicken Sie auf den Text, den Sie verwenden wollen, um die Seitengruppengrenzen in der Datei zu markieren.
    Um den ausgewählten Text erscheint ein rotes Kästchen.

    Sie können in der AFP-Datei definierte Textblöcke auswählen. Dies kann ein einzelnes Zeichen oder die gesamte Textzeile sein. Der Text Zusammenfassung Konto kann beispielsweise als zwei Textblöcke definiert werden. Sie können entweder auf den Textblock Konto oder den Textblock Zusammenfassung klicken, um einen Auslöser zu erstellen.

  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Text und dann auf Auslöser erstellen.
    Möglicherweise wird eine Nachricht mit dem Hinweis angezeigt, dass sich die Seitengruppen ändern oder die Indexkennzeichen ungültig sein können, und Sie werden gefragt, ob Sie fortfahren wollen. Klicken Sie auf Ja.
    Das Fenster Auslöser erstellen erscheint mit dem ausgewählten Text in dem Feld Bearbeiteter Auslöser.
      Hinweis:
    • Möglicherweise müssen Sie die Schiebepfeile verwenden, um den Text in dem Feld Bearbeiteter Auslöser sehen zu können.
  4. Legen Sie fest, ob Sie den gesamten Textwert oder nur einen bestimmten Teil des Texts als Seitengruppenauslöser verwenden wollen. Sie können den Textwert bearbeiten, um die Anzahl von Zeichen zu reduzieren, die Sie für den Auslöserwert verwenden. Gehen Sie wie folgt vor, um einen Teil des Texts als Auslöser auszuwählen:
    1. Klicken Sie auf Auslöser bearbeiten.
    2. Bearbeiten Sie den Auslöserwert im Fenster "Wert bearbeiten".
      Wenn die Seitennummer beispielsweise ein Textblock ist, Seite 1 bis 4, können Sie einen Auslöser mit dem Teil der Seitennummer erstellen, der auf der ersten Seite jeder Seitengruppe angezeigt wird, zum Beispiel Seite 1. Der Teil von 4 wird nicht benutzt, da nicht alle Seitengruppen vier Seiten lang sind. Die erste Seite einiger Seitengruppen enthält möglicherweise den Text Seite 1 von 2 oder Seite 1 von 3.
    3. Klicken Sie auf OK.
  5. Wählen Sie einen Auslösertyp aus:
    Seitengruppe starten
    Der Textblock markiert den Anfang der Seitengruppengrenzen in der Datei. Dieser Auslösertyp ist erforderlich.
    Seitengruppe beenden
    Der Textblock markiert das Ende der Seitengruppengrenzen in der Datei. Dieser Auslösertyp ist optional.

    Sie sehen möglicherweise auch die folgenden Auslösertypen, diese werden aber nicht für das Erstellen von Seitengruppen verwendet:

    Seite
    Der Textblock markiert eine einzelne Seite in einer Seitengruppe. Siehe Auslöser auf Seitenebene erstellen.
    Ergänzungsseite
    Der Textblock markiert eine einzelne Seite als Ergänzungsseite. Siehe Auslöser für Ergänzungsseiten erstellen.
  6. Klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert, um die Textschwelle, die Methode für die Zuordnung des Auslösers oder beides zu ändern:
    • Wählen Sie einen Bereich von 1/100 bis 1 Zoll oder 1 bis 25 Millimeter für die Textschwelle aus. Obwohl der Text an derselben Position zu sein scheint, können leichte Positionsabweichungen in der AFP-Datei auftreten. Sie können die Schwelle zum Suchen von Auslösertext ändern, der auf einigen Seiten an leicht unterschiedlichen Positionen auftritt. Die Schwelle definiert, wie weit der Text von der Ursprungsposition entfernt sein kann und immer noch als Auslöser angesehen wird. Der Schwellenwert 12 gibt beispielsweise an, dass der Auslöser horizontal oder vertikal innerhalb von 0,12 Zoll oder 12 Millimeter platziert sein kann. Normalerweise ist der Standardschwellenwert ausreichend (10 für Zoll oder 2 für Millimeter).
    • Wählen Sie die Methode aus, die zum Zuordnen des Auslösers verwendet wird – zum Wert der Auslöserzeichenfolge und der Textblockposition oder nur der Position:
      Bei Zeichenfolge und X-, Y-Position
      Der Wert der Auslöserzeichenfolge sowie die horizontale und vertikale Position des Textblocks werden zugeordnet. Dies ist der Standardwert.
      Bei Zeichenfolge und X-Position
      Der Wert der Auslöserzeichenfolge und die horizontale Position des Textblocks werden zugeordnet.
      Bei Zeichenfolge und Y-Position
      Der Wert der Auslöserzeichenfolge und die vertikale Position des Textblocks werden zugeordnet.
      Nur an X-, Y-Position
      Die horizontale und vertikale Position des Textblocks werden zugeordnet.
    1. Wählen Sie Triggern bei Änderung Zeichenfolgewert, um den Trigger zu aktivieren, wenn der sich der zuerst für ein Triggern festgelegte Wert im Feld ändert.
    2. Wählen Sie nach dem Auswählen von Triggern bei Änderung Zeichenfolgewert die Option Triggern bei jeder Änderung in Zeichenfolge aus, um den Trigger zu aktivieren, wenn sich ein beliebiger vorheriger Wert im Feld ändert.
  7. Klicken Sie auf OK.
    In dem linken und unteren Teilfenster sehen Sie die Seitengruppen, die auf der Basis des Auslöserwerts definiert wurden. Sie sehen zudem die Seiten, die in den einzelnen Seitengruppen enthalten sind.
  8. Überprüfen Sie, ob Sie die korrekten Seitengruppen erstellt haben:
    1. Überprüfen Sie, ob die Anzahl der Seiten in den einzelnen Seitengruppen korrekt ist.
    2. Wählen Sie im linken Teilfenster Seitengruppen aus, um die erste Seite in einigen Seitengruppen anzuzeigen und zu überprüfen, ob die korrekten Grenzen erstellt wurden.
    3. Sind die Seitengruppen falsch, ändern oder löschen Sie den Auslöser, indem Sie auf Tools Definitionen ändern klicken.
      Der Auslöser ist als eine Seitengruppendefinition unter Seitengruppenauslöser starten oder Seitengruppenauslöser beenden aufgelistet.
  9. Optional: Wiederholen Sie diese Schritte, wenn Sie einen zusätzlichen Auslöser erstellen wollen.
    Achten Sie darauf, dass der Text für den Auslöser aus derselben Seitengruppe ausgewählt wird wie der ursprüngliche Auslöser.

1.3.5.32.5.14.1.3 Seitengruppen erstellen, wenn Leerraum gefunden wird

Sie können Seitengruppen erstellen, wenn in einem Bereich Leerraum gefunden wird. Der Leerraum enthält keine IOCA (Image Object Content Architecture)-Bilddaten. Als Alternative können Sie Seitengruppen erstellen, wenn sich in einem Bereich IOCA-Bilddaten befinden.

Ein Auslöser von Leerraum ist ein Textblock, der durchgängig an derselben Position auf der ersten oder letzten Seite aller Seitengruppen auftritt. Sie definieren den Anfang jeder Seitengruppe über den Auslöser.

Beim Erstellen von Seitengruppen mit Auslösern werden alle vorhandenen Seitengruppen und Indexkennzeichen, die in der AFP-Datei selbst definiert sind, ignoriert.

So können Sie Seitengruppen erstellen, wenn Leerraum gefunden wird:
  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine Beispiel-AFP-Datei, die den Leerraum enthält, den Sie zum Auslösen von Seitengruppen verwenden wollen. Klicken Sie dann auf Modus AFP Indexer.
  2. Platzieren Sie zum Erstellen des Indexbereichs den Cursor auf eine Ecke des Bereichs, der den Leerraum enthält, den Sie zum Auslösen von Seitengruppen verwenden wollen. Halten Sie die linke Maustaste gedrückt, und zeichnen Sie um den Leerraum herum ein Kästchen.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Stelle der Seite, und klicken Sie dann auf Leerraumauslöser erstellen.

    Das Fenster für den Leerraumauslöser wird angezeigt.

  4. Geben Sie im Feld Definitionsname Leerraumauslöser einen beschreibenden Namen für den Leerraumauslöser ein.
  5. Wählen Sie aus, wann eine Seitengruppe gestartet werden soll:
    • Die Option Pixel gefunden startet eine neue Seitengruppe, wenn der eingegrenzte Bereich IOCA-Bilddaten enthält.

    • Die Option Pixel nicht gefunden. startet eine neue Seitengruppe, wenn der eingegrenzte Bereich keine IOCA-Bilddaten enthält.

      Hinweis: Text gehört nicht der Kategorie "IOCA-Bilddaten".

  6. Optional: Ändern Sie in diesen Feldern den Ursprungspunkt (linke obere Ecke) und die Größe des eingegrenzten Bereichs. Dezimalwerte (beispielsweise 2,5) sind zulässig. Den Ursprungspunkt und die Größe können Sie in Millimetern oder Zoll angeben.
    X-Position
    Der horizontale Abstand der linken Seite des Bereichs, gemessen von der linken Seite der logischen Seite (nicht des physischen Blatts).
    Y-Position
    Der vertikale Abstand des oberen Randes des Bereichs, gemessen vom oberen Rand der logischen Seite (nicht des physischen Blatts).
    Breite
    Die horizontale Breite des Bereichs.
    Höhe
    Die vertikale Höhe des Bereichs.
    Hinweis: Haben Sie die AFP-Datei mit der Option Um 90 Grad drehen in dem Menü Anzeigen gedreht, messen Sie die X- und Y-Position von der linken oberen Ecke der logischen Seite in der nicht gedrehten Ansicht.
  7. Klicken Sie auf OK.

    In dem linken und unteren Teilfenster sehen Sie die Seitengruppen, die basierend auf dem Auslöser definiert wurden. Sie sehen zudem die Seiten, die in den einzelnen Seitengruppen enthalten sind.

  8. Überprüfen Sie, ob Sie die korrekten Seitengruppen erstellt haben:
    1. Überprüfen Sie, ob die Anzahl der Seiten in den einzelnen Seitengruppen korrekt ist.
    2. Wählen Sie im linken Teilfenster Seitengruppen aus, um die erste Seite in einigen Seitengruppen anzuzeigen und zu überprüfen, ob die korrekten Grenzen erstellt wurden.
    3. Sind die Seitengruppen falsch, ändern oder löschen Sie den Auslöser, indem Sie auf Tools Definitionen ändern klicken.
      Der Auslöser ist als Seitengruppendefinition unter Seitengruppenauslöser starten aufgelistet.

1.3.5.32.5.14.1.4 Start- und Abschlussseiten definieren

Nachdem Sie Seitengruppen mit fester Länge oder Seitengruppen mit Auslösern definiert haben, können Sie Start- und Abschlussseiten definieren und entscheiden, ob die Seiten in der endgültigen Ausgabe zum Anzeigen und Drucken beibehalten werden.

Wenn Sie Startseiten definieren, überspringt AFP Indexer die definierte Anzahl von Startseiten am Anfang der AFP-Datei, bevor die erste Seitengruppe erstellt wird.

Hinweis: Da die Start- und Abschlussseiten Ergänzungsseiten sind, können Sie Text auf diesen Seiten nicht indexieren.
So definieren Sie Start- und Abschlussseiten:
  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei. Klicken Sie dann auf Modus AFP Indexer.
  2. Wenn die AFP-Datei keine Seitengruppen enthält, erstellen Sie Seitengruppen.
  3. Klicken Sie auf Tools Start- und Abschlussseiten.
    Das Fenster Start- und Abschlussseiten wird geöffnet.
  4. Gehen Sie wie folgt vor, wenn die Seitengruppen mit Auslösern erstellt werden:
    • Klicken Sie auf Alle Seiten vor der ersten Seitengruppe, um alle Seiten vor der ersten Seitengruppe als Startseiten zu definieren.
    • Klicken Sie auf Startseite mit fester Länge, um eine bestimmte Anzahl von Seiten als Startseiten zu definieren.
  5. Wenn angezeigt, wählen Sie die Anzahl der Startseiten in Seiten in Startseiten aus.
  6. Wenn angezeigt, wählen Sie die Anzahl der Abschlussseiten in Seiten in Abschlussseiten aus.
  7. Wählen Sie die Kästchen ab, wenn Sie die Start- und Abschlussseiten nicht in der Ausgabe beibehalten möchten. Die Seiten sind dann in RICOH ProcessDirector nicht anzeigbar und nicht druckbar.
  8. Klicken Sie auf OK.
    Wenn Sie Start- und Abschlussseiten definiert haben und entscheiden, die Seiten in der Ausgabe beizubehalten, werden Startseiten vor den Seitengruppen im linken Teilfenster und Abschlussseiten nach den Seitengruppen angezeigt. Falls gewünscht können Sie Indexkennzeichen auf diesen Seiten erstellen. Wenn Sie entschieden haben, die Start- und Abschlussseiten nicht in der Ausgabe beizubehalten, werden diese Seiten nicht im linken Teilfenster angezeigt.

1.3.5.32.5.14.2 Ergänzungsseiten definieren

Sie können Seiten in einer AFP-Datei als Ergänzungsseiten definieren, wenn Sie diese nicht in Seitengruppen einschließen möchten. Start- und Abschlussseiten, Trennseiten und jede Seite, die von einem Kontoauszug ausgeschlossen werden soll, können beispielsweise als Ergänzungsseiten definiert werden.
Sie können Ergänzungsseiten mit einem oder mehreren Auslösern oder Indexkennzeichen definieren, um eine Seite eindeutig zu identifizieren, die sich außerhalb einer Seitengruppe befindet. Wenn Sie eine Ergänzungsseite definieren, geben Sie dieser einen Seitendefinitionsnamen. Damit können Sie mehrere Ergänzungsseiten definieren.
Hinweis: Der Begriff Seitendefinition bezieht sich in AFP Indexer auf eine Ergänzungsseitendefinition, einen Auslöser auf Seitenebene oder einen Index auf Seitenebene, nicht auf die AFP-Seitendefinitionsressource.

1.3.5.32.5.14.2.1 Auslöser für Ergänzungsseiten erstellen

Sie können Ergänzungsseiten definieren, indem Sie einen oder mehrere Auslöser definieren. Ein Auslöser ist ein Textblock, der durchgängig an derselben Position auftritt und eine Seite eindeutig identifiziert.

Wenn Sie einen Ergänzungsseitenauslöser auf einer Seite erstellen, die in einer Seitengruppe ist, wird die Ergänzungsseite aus den Seitengruppen in der Steuerdatei entfernt, es sei denn, die Seitengruppe ist eine vorhandene Seitengruppe oder als Seitengruppe mit fester Länge erstellt.

Sehen Sie sich die AFP-Musterdatei an, um festzustellen, welche Seiten Ergänzungsseiten und nicht in einer Seitengruppen enthalten sein sollten. Sie wählen einen oder mehrere Auslöser aus, um eine Ergänzungsseite mit einem Seitendefinitionsnamen zu definieren. Eine Bannerseite zum Beispiel, die mit einem Ergänzungsseitenauslöser definiert ist, kann den Seitendefinitionsnamen Banner haben. AFP Indexer erstellt eine Ergänzungsseite, wenn alle Auslöser gefunden werden.

Hinweise:

  1. Einige AFP-Dateien sind möglicherweise so formatiert, dass zwei Seiten nebeneinander auf demselben physischen Blatt gedruckt und später in zwei separate Stapel getrennt werden. Sie können AFP Indexer nicht zum Definieren von Ergänzungsseiten in solchen Dateien verwenden, da ein einzelnes Blatt nicht zu einer Seitengruppe und einer Ergänzungsseite gehören kann. Sie können nicht zwei Auslöser erstellen, die dazu führen, dass die linke Seite des Blatts zu einer Seitengruppe und die rechte Seite zu einer Ergänzungsseite gehören.
  2. In RICOH Visual Workbench können Maßeinheiten in Millimetern oder Zoll angezeigt werden. Zum Wechsel zwischen den Maßeinheiten klicken Sie auf Anzeigen Einheiten.

Gehen Sie wie folgt vor, um Auslöser zu erstellen, die Ergänzungsseiten definieren:
  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei. Klicken Sie dann auf Modus AFP Indexer.
  2. Klicken Sie auf den Text, den Sie verwenden wollen, um die Ergänzungsseite in der Datei zu markieren.
    Um den ausgewählten Text erscheint ein rotes Kästchen.

    Sie können in der AFP-Datei definierte Textblöcke auswählen. Dies kann ein einzelnes Zeichen oder die gesamte Textzeile sein. Der Text Banner-Seite kann beispielsweise als zwei Textblöcke definiert werden. Sie können entweder auf den Textblock Banner oder den Textblock Seite klicken, um einen Auslöser zu erstellen.

  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Text und dann auf Auslöser erstellen.
    Möglicherweise wird eine Nachricht mit dem Hinweis angezeigt, dass sich die Seitengruppen ändern oder die Indexkennzeichen ungültig sein können, und Sie werden gefragt, ob Sie fortfahren wollen. Klicken Sie auf Ja.
    Das Fenster Auslöser erstellen erscheint mit dem ausgewählten Text in dem Feld Bearbeiteter Auslöser.
    Hinweis: Möglicherweise müssen Sie die Schiebepfeile verwenden, um den Text in dem Feld Bearbeiteter Auslöser sehen zu können.
  4. Legen Sie fest, ob Sie den gesamten Textwert oder nur einen bestimmten Teil des Texts als Auslöser für die Ergänzungsseite verwenden wollen. Sie können den Textwert bearbeiten, um die Anzahl von Zeichen zu reduzieren, die Sie für den Auslöserwert verwenden. Gehen Sie wie folgt vor, um einen Teil des Texts als Auslöser auszuwählen:
    1. Klicken Sie auf Auslöser bearbeiten.
    2. Bearbeiten Sie den Auslöserwert im Fenster "Wert bearbeiten".
    3. Klicken Sie auf OK.
  5. Klicken Sie auf Ergänzungsseite für den Auslösertyp.
    Das Feld Ergänzungsseitendefinition auswählen wird angezeigt.
  6. Geben Sie einen Namen ein, um die Ergänzungsseite zu identifizieren, oder wählen Sie einen Namen aus der Dropdown-Liste aus.
  7. Klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert, um die Textschwelle, die Methode für die Zuordnung des Auslösers oder beides zu ändern:
    • Wählen Sie einen Bereich von 1/100 bis 1 Zoll für die Textschwelle aus. Obwohl der Text an derselben Position zu sein scheint, können leichte Positionsabweichungen in der AFP-Datei auftreten. Sie können die Schwelle zum Suchen von Auslösertext ändern, der auf einigen Seiten an leicht unterschiedlichen Positionen auftritt. Die Schwelle definiert, wie weit der Text von der Ursprungsposition entfernt sein kann und immer noch als Auslöser angesehen wird. Der Schwellenwert 12 gibt beispielsweise an, dass der Auslöser horizontal oder vertikal innerhalb von 0,12 Zoll platziert sein kann. In der Regel reicht der Standardschwellenwert 10 aus.
    • Wählen Sie die Methode aus, die zum Zuordnen des Auslösers verwendet wird – zum Wert der Auslöserzeichenfolge und der Textblockposition oder nur der Position:
      Bei Zeichenfolge und X-, Y-Position
      Der Wert der Auslöserzeichenfolge sowie die horizontale und vertikale Position des Textblocks werden zugeordnet. Dies ist der Standardwert.
      Bei Zeichenfolge und X-Position
      Der Wert der Auslöserzeichenfolge und die horizontale Position des Textblocks werden zugeordnet.
      Bei Zeichenfolge und Y-Position
      Der Wert der Auslöserzeichenfolge und die vertikale Position des Textblocks werden zugeordnet.
      Nur an X-, Y-Position
      Die horizontale und vertikale Position des Textblocks werden zugeordnet.
  8. Klicken Sie auf OK.
    Wenn Sie einen Ergänzungsseitenauslöser auf einer Seite erstellt haben, die in einer Seitengruppe war (es sei denn, die Seitengruppe ist eine vorhandene Gruppe oder als Seitengruppe mit fester Länge erstellt), wird die Ergänzungsseite aus der Seitengruppe entfernt.
  9. Zum Ändern oder Löschen des Ergänzungsseitenauslösers klicken Sie auf Tools Definitionen ändern.
    Der Auslöser ist als eine Ergänzungsseitendefinition unter Seitenauslöser aufgelistet.
  10. Optional: Wiederholen Sie die Schritte, um einen zusätzlichen Auslöser für die Ergänzungsseite zu erstellen oder eine andere Ergänzungsseite zu definieren.

1.3.5.32.5.14.2.2 Indexkennzeichen auf Ergänzungsseiten erstellen

Sie können ein oder mehrere Indexkennzeichen auf Seiten erstellen, die nicht in Seitengruppen enthalten sind.
Sie können ein Indexkennzeichen auf einer Ergänzungsseite für Text in einem AFP-Textblock, Text in einem Bereich oder Adressen in einem Adressbereich erstellen. Sie müssen vor der Erstellung eines Indexkennzeichens keinen Auslöser auf einer Ergänzungsseite erstellen. Wenn die Ergänzungsseite aber keinen Auslöser enthält, wird das Indexkennzeichen jeder Seite außerhalb der Seitengruppen zugewiesen.
Hinweis: In RICOH Visual Workbench können Maßeinheiten in Millimetern oder Zoll angezeigt werden. Zum Wechsel zwischen den Maßeinheiten klicken Sie auf Anzeigen Einheiten.
Gehen Sie wie folgt vor, um ein Indexkennzeichen auf einer Ergänzungsseite zu erstellen:
  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei. Klicken Sie dann auf Modus AFP Indexer.
  2. Wählen Sie eine Seite aus, die sich außerhalb einer Seitengruppe befindet.
  3. Klicken Sie auf einen Textblock, oder zeichnen Sie ein Kästchen um einen Text- oder Adressbereich, den Sie indexieren möchten. Sie können in der AFP-Datei definierte Textblöcke auswählen. Dies kann ein einzelnes Zeichen oder die gesamte Textzeile sein. Um die ausgewählten Daten erscheint ein rotes Kästchen.
  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Stelle der Seite, und klicken Sie dann auf Indexkennzeichen erstellen oder Indexkennzeichen für Adresse erstellen.
    Das Fenster "Indexkennzeichen für Ergänzungsseite erstellen", "Indexkennzeichen in einem Bereich erstellen" oder "Indexkennzeichen in einem Adressbereich erstellen" wird angezeigt.
  5. Gehen Sie wie unter Indexkennzeichen für Textblöcke erstellen, Indexkennzeichen in Bereichen erstellen oder Indexkennzeichen in Adressbereichen erstellen beschrieben vor, und wählen Sie eine vorhandene Ergänzungsseitendefinition aus der Dropdown-Liste aus, oder geben Sie einen Namen für eine neue Ergänzungsseitendefinition ein.
  6. Klicken Sie auf OK, wenn Sie die Erstellung des Indexkennzeichens abgeschlossen haben.
  7. Überprüfen Sie, ob Sie das korrekte Indexkennzeichen erstellt haben:
    1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste im linken Teilfenster auf die Seite, und klicken Sie auf Merkmale.
      Der Name des Indexkennzeichens und sein Wert sind im Feld "TLE" aufgelistet.
    2. Klicken Sie zum Schließen des Eigenschaftenfensters in der oberen rechten Ecke auf X.
    3. Ist das Indexkennzeichen falsch, ändern oder löschen Sie das Kennzeichen, indem Sie auf Tools Definitionen ändern klicken.
      Das Indexkennzeichen ist als eine Ergänzungsseitendefinition unter Seitenindizes, Indexbereiche oder Adressindizes aufgelistet.
  8. Optional: Wiederholen Sie die Schritte, um ein zusätzliches Indexkennzeichen auf der Ergänzungsseite zu erstellen oder ein Indexkennzeichen auf einer anderen Ergänzungsseite zu definieren.

1.3.5.32.5.14.3 Indexkennzeichen erstellen

Sie können Indexkennzeichen in AFP-Dateien erstellen. Wenn eine Datei Index-Tags enthält, können Sie mit dem Viewer RICOH ProcessDirector in der Datei navigieren, um bestimmte Daten zu finden. in der Datei navigieren, um bestimmte Daten zu finden. Sie können zudem die Indexkennzeichenwerte in Barcodedaten verwenden, um Dokumenteigenschaften Werte zuzuweisen.
Die ausgewählten Indexkennzeichenwerte können auf den Seiten Sprung zu und Erneut drucken in benutzt werden, RICOH ProcessDirector um zu einer bestimmten Seite in der Datei zu navigieren oder eine Seitengruppe im Job erneut zu drucken. Zudem können Sie die Indexkennzeichenwerte in Barcodedaten verwenden, wenn AFP Editor installiert ist, und Sie können die Indexkennzeichenwerte verwenden, um Dokumenteigenschaften Werte zuzuweisen, wenn Document Property Designer installiert ist.

1.3.5.32.5.14.3.1 Indexkennzeichen für Textblöcke erstellen

Sie können ein Indexkennzeichen für Text in einem AFP-Textblock erstellen. Sie können den Text in dem Block bearbeiten, um unerwünschte Zeichen wie beispielsweise Leerzeichen oder Sonderzeichen zu entfernen.
Hinweise:
  1. Wenn die AFP-Datei keine Seitengruppen enthält, erstellen Sie Seitengruppen. Informationen zum Erstellen eines Indexkennzeichens auf einer Seite außerhalb einer Seitengruppe finden Sie andernfalls in Indexkennzeichen auf Ergänzungsseiten erstellen.
  2. In RICOH Visual Workbench können Maßeinheiten in Millimetern oder Zoll angezeigt werden. Zum Wechsel zwischen den Maßeinheiten klicken Sie auf Anzeigen Einheiten.
Gehen Sie wie folgt vor, um ein Indexkennzeichen für einen Textblock zu erstellen:
  1. RICOH Visual WorkbenchÖffnen Sie in eine AFP-Musterdatei, die den zu indexierenden Text enthält. Klicken Sie dann auf Modus AFP Indexer.
  2. Klicken Sie auf den Text, den Sie verwenden wollen, um bestimmte Daten in den einzelnen Seitengruppen zu markieren. Sie können in der AFP-Datei definierte Textblöcke auswählen. Dies kann ein einzelnes Zeichen oder die gesamte Textzeile sein. Um den ausgewählten Text erscheint ein rotes Kästchen.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Stelle der Seite, und klicken Sie dann auf Indexkennzeichen erstellen. Das Fenster "Indexkennzeichen erstellen" erscheint mit dem zu indexierenden Text im Feld Bearbeiteter Indexwert.
  4. Verwenden Sie die Standardcodepage-Codierung, oder wählen Sie eine Codierung aus der Dropdown-Liste aus, wenn der Text nicht korrekt angezeigt wird.
  5. Geben Sie einen beschreibenden Namen für das Indexkennzeichen in das Feld Indexkennzeichenname ein. Wenn Sie beispielsweise Johannes Schmidt für das Indexkennzeichen auswählen, kann der Name Kundenname sein.
  6. Legen Sie fest, ob Sie den gesamten Textwert oder nur einen bestimmten Teil des Texts zum Erstellen des Indexkennzeichens verwenden wollen. Sie können den Textblock bearbeiten, um die Anzahl von Zeichen zu reduzieren, die Sie für den Indexwert verwenden (die Anzahl der Zeichen in einem Textblock kann nicht erhöht werden). Gehen Sie wie folgt vor, um einen Teil des Texts als Indexkennzeichen auszuwählen:
    1. Klicken Sie auf Indexwert bearbeiten.
    2. Bearbeiten Sie den Indexwert im Fenster "Wert bearbeiten".
      Ist beispielsweise die Kontonummer ein Textblock 01-345678, können Sie einen Indexwert mit einem Teil dieser Kontonummer (beispielsweise 345678) erstellen.
    3. Klicken Sie auf OK.
  7. Vergewissern Sie sich, dass Seitengruppe als Indextyp ausgewählt ist.
    Außerdem wird der Indextyp Seite innerhalb der Seitengruppe angezeigt, der verwendet wird, um ein Indexkennzeichen auf einer einzelnen Seite in einer Seitengruppe zu erstellen. Siehe Indizes auf Seitenebene erstellen.
  8. Klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert, um die Schwelle zum Suchen eines Textwerts zu ändern, der auf einigen Seiten an leicht unterschiedlichen Positionen auftritt. Sie können einen Bereich von 1/100 bis 1 Zoll oder von 1 bis 25 Millimeter auswählen.
    Obwohl der Text in den einzelnen Auszügen an derselben Position zu sein scheint, können leichte Positionsabweichungen in der AFP-Datei auftreten. Die Schwelle definiert, wie weit der Text von der Ursprungsposition entfernt sein kann und immer noch als Indexkennzeichen angesehen wird. Der Schwellenwert 12 gibt beispielsweise an, dass das Indexkennzeichen horizontal oder vertikal innerhalb von 0,12 Zoll oder 12 Millimeter platziert sein kann. Normalerweise ist der Standardschwellenwert 10 ausreichend (10 für Zoll oder 2 für Millimeter).

    Beachten Sie, dass bei einer Erhöhung des Schwellenwerts über den Standardwert hinaus möglicherweise ein Indexkennzeichen erstellt wird, das Sie nicht erwartet haben, da die Übereinstimmung nur auf der Basis der Position erfolgt und daher der erste Textblock innerhalb des Schwellenwertbereichs als Indexkennzeichen benutzt wird.

  9. Klicken Sie auf OK. Die Indexkennzeichen werden im unteren Teilfenster für die einzelnen Seitengruppen aufgelistet.
  10. Überprüfen Sie, ob Sie das korrekte Indexkennzeichen erstellt haben:
    1. Klicken Sie doppelt auf das Indexkennzeichen in dem unteren Teilfenster, und überprüfen Sie, ob die korrekte Seite in der Seitengruppe angezeigt wird.
    2. Ist das Indexkennzeichen falsch, ändern oder löschen Sie das Kennzeichen, indem Sie auf Tools Definitionen ändern klicken.
      Das Indexkennzeichen ist als eine Seitengruppendefinition unter Seitengruppenindizes aufgelistet.

1.3.5.32.5.14.3.2 Indexkennzeichen in Bereichen erstellen

Sie können Indexkennzeichen für Text in einem Bereich erstellen.

Der Bereich muss in den einzelnen Seitengruppen an einer konsistenten Position erscheinen, er kann jedoch aus einer variablen Anzahl von Zeilen bestehen. In dem Indexbereich können Sie ein Indexkennzeichen mit Text aus mehreren AFP-Textblöcken in einer Zeile erstellen. Sie können den Text in den Textblöcken verknüpfen oder Text mit einem Leerzeichen oder einem beliebigen anderen Zeichen trennen. Sie können den Text auch bearbeiten, um unerwünschte Zeichen zu entfernen.

Auf der ersten Seite der einzelnen Seitengruppen kann beispielsweise eine Kundenkontonummer in drei getrennten AFP-Textblöcken in derselben Zeile erscheinen. Wollen Sie ein Indexkennzeichen erstellen, das die gesamte Kontonummer enthält, identifizieren Sie zunächst den Adressbereich, indem Sie ein Kästchen um alle drei Textblöcke zeichnen. Erstellen Sie dann ein einziges Indexkennzeichen mit Text aus allen drei Textblöcken, und geben Sie das Zeichen ein, das zum Trennen des Texts in den einzelnen Textblöcken benutzt wird. Wenn die Textblöcke die Kontonummer 123, 45 und 678 enthalten, kann das Indexkennzeichen Folgendes enthalten: 12345678, 123 45 678 oder 123-45-678.

Hinweise:

  1. Wenn die AFP-Datei keine Seitengruppen enthält, erstellen Sie Seitengruppen. Informationen zum Erstellen eines Indexkennzeichens für einen Bereich auf einer Seite außerhalb einer Seitengruppe finden Sie andernfalls in Indexkennzeichen auf Ergänzungsseiten erstellen.
  2. In RICOH Visual Workbench können Maßeinheiten in Millimetern oder Zoll angezeigt werden. Zum Wechsel zwischen den Maßeinheiten klicken Sie auf Anzeigen Einheiten.

Gehen Sie wie folgt vor, um Indexkennzeichen in einem Bereich zu erstellen:
  1. RICOH Visual WorkbenchÖffnen Sie in eine AFP-Musterdatei, die den zu indexierenden Text enthält. Klicken Sie dann auf Modus AFP Indexer.
  2. Platzieren Sie zum Erstellen des Indexbereichs den Cursor auf eine Ecke des Bereichs, der zu indexierenden Text enthält. Halten Sie die linke Maustaste gedrückt, und zeichnen Sie ein Kästchen, das den zu indexierenden Text enthält.
    Der Adressbereich muss das erste Zeichen in den einzelnen zu indexierenden AFP-Textblöcken enthalten. Er muss jedoch nicht alle Zeichen in den AFP-Textblöcken enthalten.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Stelle der Seite, und klicken Sie dann auf Indexkennzeichen erstellen.
    "Indexkennzeichen erstellen" wird in einem Fenster "Bereich" angezeigt.
  4. Überprüfen Sie, ob der zu indexierende Text im Feld Zeilen in dem Bereich angezeigt wird. Wird der Text nicht angezeigt, klicken Sie auf Abbrechen und zeichnen Sie den Bereich auf der Seite neu, oder klicken Sie auf die Registerkarte Position, um den Ursprungspunkt und die Größe des Indexbereichs zu korrigieren.

    Hinweis: Wird der Text in der AFP-Datei korrekt, aber im Feld Zeilen in dem Bereich falsch angezeigt, versuchen Sie, die Standardcodepage zu ändern (Ressourcen Standardcodierung ändern). Wird der Text immer noch nicht korrekt angezeigt, deutet dies normalerweise darauf hin, dass die Codepage keine Unicode-Standardzuordnung verwendet. Verwenden Sie in diesem Fall die Font-Zuordnungsdatei SampleCodePointMap.cp, um vor dem Fortfahren eine Codepunkt-Zuordnungsdatei zu erstellen.

  5. Optional: Ändern Sie auf der Registerkarte Position den Ursprungspunkt (linke obere Ecke) und die Größe des Indexbereichs in den folgenden Feldern. Dezimalwerte (beispielsweise 2,5) sind zulässig. Den Ursprungspunkt und die Größe können Sie in Millimetern oder Zoll angeben.
    X-Position
    Der horizontale Abstand der linken Seite des Bereichs, gemessen von der linken Seite der logischen Seite (nicht des physischen Blatts).
    Y-Position
    Der vertikale Abstand des oberen Randes des Bereichs, gemessen vom oberen Rand der logischen Seite (nicht des physischen Blatts).
    Breite
    Die horizontale Breite des Bereichs.
    Höhe
    Die vertikale Höhe des Bereichs.
    Hinweis: Haben Sie die AFP-Datei mit der Option Um 90 Grad drehen in dem Menü Anzeigen gedreht, messen Sie die X- und Y-Position von der linken oberen Ecke der logischen Seite in der nicht gedrehten Ansicht.
  6. Geben Sie auf der Registerkarte Indexkennzeichen einen beschreibenden Namen für den Bereich in das Feld Indexbereichsname ein.
    Wenn der Bereich beispielsweise eine Kontonummer enthält, kann der Name Kontonummernbereich sein.
  7. Geben Sie in das Feld Zeichen zwischen Textblöcken die Zeichen ein, die Sie zum Trennen von Textblöcken verwenden wollen.
    Das Standardzeichen zum Trennen von Textblöcken ist ein Leerzeichen. Wollen Sie den Text in mehreren Textblöcken verknüpfen, löschen Sie das Leerzeichen aus dem Feld.
    In dem Feld Zeilen in dem Bereich erscheint der Text mit dem angegebenen Zeichen (falls ein Zeichen angegeben wurde) zwischen den Textblöcken.
  8. Gehen Sie wie folgt vor, um ein Indexkennzeichen für den in einer Zeile in dem Bereich angezeigten Text zu erstellen:
    1. Klicken Sie auf Hinzufügen.
    2. Verwenden Sie die Standardcodepage-Codierung, oder wählen Sie eine Codierung aus der Dropdown-Liste aus, wenn der Text nicht korrekt angezeigt wird.
    3. Geben Sie einen beschreibenden Namen für das Indexkennzeichen ein.
      Wenn das Indexkennzeichen beispielsweise eine Kontonummer enthält, kann der Name Kontonummer sein.
    4. Wählen Sie die Zeile aus, die den zu indexierenden Text enthält.
      • Wollen Sie die erste Zeile oder eine Zeile auswählen, deren Position sich auf die erste Zeile bezieht, wählen Sie Erste Zeile aus. Wählen Sie dann in der Dropdown-Liste für dieses Feld die relative Position der Zeile aus. Wählen Sie beispielsweise Erste Zeile plus 1 aus.
      • Wollen Sie die letzte Zeile oder eine Zeile auswählen, deren Position sich auf die letzte Zeile bezieht, wählen Sie Letzte Zeile aus. Wählen Sie dann in der Dropdown-Liste für dieses Feld die relative Position der Zeile aus. Wählen Sie beispielsweise Letzte Zeile minus 1 aus.
      Der Wert des Indexkennzeichens erscheint in dem Feld Bearbeiteter Wert.
    5. Legen Sie fest, ob Sie den gesamten Textwert oder nur einen bestimmten Teil des Texts zum Erstellen des Indexkennzeichens verwenden wollen. Wollen Sie einen Teil des Texts als Indexkennzeichen auswählen, klicken Sie auf Indexwert bearbeiten. Bearbeiten Sie den Indexwert in dem Fenster Wert bearbeiten, und klicken Sie auf OK.
    6. Löschen Sie das Feld Kennzeichen für leeren Wert erstellen, wenn AFP Indexer keine Indexkennzeichen mit Nullwerten erstellen soll.
      Andernfalls enthält ein Indexkennzeichen den Wert Null, wenn der indexierte Text in einer bestimmten Seitengruppe nicht vorhanden ist. Wenn beispielsweise eine Seitengruppe eine Adresse hat, die keinen Ländernamen enthält, ist das Indexkennzeichen für den Ländernamen für diese Seitengruppe Null.
    7. Klicken Sie auf OK.
      Das Indexkennzeichen und der Indexkennzeichenwert erscheinen in dem Feld Indexkennzeichen für bestimmte Zeilen.
  9. Optional: Wollen Sie ein anderes Indexkennzeichen mit Text in derselben Zeile oder in einer anderen Zeile erstellen, klicken Sie erneut auf Hinzufügen.
    Sie können in diesem Bereich so viele Indexkennzeichen erstellen wie Sie wollen.
  10. Klicken Sie auf OK.
    Die Indexkennzeichen werden im unteren Teilfenster für die einzelnen Seitengruppen aufgelistet.
  11. Überprüfen Sie, ob Sie die korrekten Indexkennzeichen erstellt haben:
    1. Klicken Sie doppelt auf die Indexkennzeichen in dem unteren Teilfenster, und überprüfen Sie, ob die korrekten Seiten in den Seitengruppen angezeigt werden.
    2. Ist ein Indexkennzeichen falsch, ändern oder löschen Sie das Kennzeichen, indem Sie auf Tools Definitionen ändern klicken.
      Das Indexkennzeichen ist unter Seitengruppendefinition Seitengruppendefinition Indexbereiche aufgelistet.

1.3.5.32.5.14.3.3 Indexkennzeichen in Adressbereichen erstellen

Sie können Indexkennzeichen für Postanschriften in Adressbereichen erstellen.

Der Bereich muss in den einzelnen Seitengruppen an einer konsistenten Position erscheinen, er kann jedoch aus einer variablen Anzahl von Zeilen bestehen. In dem Bereich können Sie ein Indexkennzeichen für eine Postleitzahl im U.S. Postal Service-Format erstellen.

Eine Kundenadresse kann beispielsweise aus drei oder vier Zeilen bestehen, wobei die Postleitzahl immer die letzte Zeile ist. Identifizieren Sie zunächst die Position und Größe des Adressbereichs, indem Sie ein Kästchen um eine Adresse zeichnen, die die maximale Anzahl von Zeilen in der Adresse enthält: in diesem Beispiel vier Zeilen. Wenn die AFP-Musterdatei keine Adresse mit der maximalen Anzahl von Zeilen aufweist, zeichnen Sie ein Kästchen, das groß genug für alle möglichen Zeilen im Adressbereich ist. Wenn Sie die genaue Position und Größe des Adressbereichs kennen, können Sie die Größe des gezeichneten Kästchens durch Angabe der genauen X- und Y-Verschiebung, der Höhe und der Breite des Adressbereichs korrigieren. (Die X- und Y- Verschiebung bezieht sich auf den Ursprungspunkt der logischen Seite und nicht auf das physische Blatt Papier.)

Hinweise:
  1. Wenn die AFP-Datei keine Seitengruppen enthält, erstellen Sie Seitengruppen. Informationen zum Erstellen eines Indexkennzeichens für einen Adressbereich auf einer Seite außerhalb einer Seitengruppe finden Sie andernfalls in Indexkennzeichen auf Ergänzungsseiten erstellen.
  2. In RICOH Visual Workbench können Maßeinheiten in Millimetern oder Zoll angezeigt werden. Zum Wechsel zwischen den Maßeinheiten klicken Sie auf Anzeigen Einheiten.

Danach können Sie Indexkennzeichen für Text in bestimmten Zeilen erstellen: den Kundennamen in der ersten Zeile, die Stadt in der letzten Zeile und das Bundesland in der letzten Zeile. Sie können dann mehrere Indexkennzeichen für die Zwischenzeilen erstellen, die die Straße enthalten. Zwischenzeilen sind die Zeilen zwischen den indexierten Zeilen. Der Adressbereich kann eine variable Anzahl von Zwischenzeilen enthalten.

JOHN SMITH <-- first line
123 MAIN STREET <-- intermediate line 1
SUITE 100 <-- intermediate line 2 (optional line)
DENVER, CO 12345-6789 <-- last line

Wenn die Postleitzahl das U.S. Postal Service-Format (nnnnn oder nnnnn-nnnn) hat, kann AFP Indexer automatisch die Postleitzahl in einer Zeile extrahieren und ein Indexkennzeichen für die Postleitzahl erstellen.

Hinweis: Im Adressbereich können Sie einen oder mehrere Indexkennzeichen erstellen. Es ist beispielsweise möglich, ein Indexkennzeichen nur für die Postleitzahl, aber nicht für anderen Text im Adressbereich zu erstellen.
Gehen Sie wie folgt vor, um Indexkennzeichen in einem Adressbereich zu erstellen:
  1. RICOH Visual WorkbenchÖffnen Sie in eine AFP-Musterdatei, die die zu indexierenden Adressen in dem zu indexierenden Format enthält. Klicken Sie dann auf Modus AFP Indexer.
  2. Navigieren Sie zu einer Adresse, die die maximale Anzahl von Zeilen enthält.
    Wenn Sie keine Adresse mit der maximalen Anzahl von Zeilen finden, können Sie in den nächsten Schritten entweder einen größeren Bereich zeichnen oder die genaue Größe des Adressbereichs auf der Registerkarte Position angeben, um die maximale Anzahl von Zeilen zu ermöglichen.
  3. Platzieren Sie zum Erstellen des Adressbereichs den Cursor auf eine Ecke des Bereichs, der die gesamte Adresse enthält. Halten Sie die linke Maustaste gedrückt, und zeichnen Sie ein Kästchen, das alle Zeilen in der Adresse enthält.
    Der Adressbereich muss das erste Zeichen in den zu indexierenden AFP-Textblöcken enthalten. Er muss jedoch nicht den gesamten Text enthalten, da Textblöcke in unterschiedlichen Seitengruppen Text mit variabler Länge enthalten können. Beispielsweise kann ein Textblock mit dem Kundennamen in der einen Seitengruppe einen Kurznamen und in einer anderen Seitengruppe einen ausgeschriebenen Namen enthalten.
  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine beliebige Stelle der Seite, und klicken Sie dann auf Indexkennzeichen für Adresse erstellen.
    "Indexkennzeichen erstellen" wird in einem Fenster "Adressbereich" angezeigt.
  5. Überprüfen Sie, ob der zu indexierende Text im Feld Indexkennzeichen für Zwischenzeilen angezeigt wird. Wird der Text nicht angezeigt, klicken Sie auf Abbrechen und zeichnen Sie den Bereich auf der Seite neu, oder klicken Sie auf die Registerkarte Position, um den Ursprungspunkt und die Größe des Adressbereichs zu korrigieren.

    Hinweis: Wird der Text in der AFP-Datei korrekt, aber in dem Feld Indexkennzeichen für Zwischenzeilen falsch angezeigt, versuchen Sie, die Standardcodepage zu ändern (Ressourcen Standardcodierung ändern). Wird der Text immer noch nicht korrekt angezeigt, deutet dies normalerweise darauf hin, dass die Codepage keine Unicode-Standardzuordnung verwendet. Verwenden Sie in diesem Fall die Font-Zuordnungsdatei SampleCodePointMap.cp, um vor dem Fortfahren eine Codepunkt-Zuordnungsdatei zu erstellen.

  6. Optional: Ändern Sie auf der Registerkarte Position den Ursprungspunkt (linke obere Ecke) und die Größe des Adressbereichs in den folgenden Feldern. Dezimalwerte (beispielsweise 2,5) sind zulässig. Geben Sie die Werte in Zoll oder Millimetern an.
    X-Position
    Der horizontale Abstand der linken Seite des Bereichs, gemessen von der linken Seite der logischen Seite (nicht des physischen Blatts).
    Y-Position
    Der vertikale Abstand des oberen Randes des Bereichs, gemessen vom oberen Rand der logischen Seite (nicht des physischen Blatts).
    Breite
    Die horizontale Breite des Bereichs.
    Höhe
    Die vertikale Höhe des Bereichs.
    Hinweis: Haben Sie die AFP-Datei mit der Option Um 90 Grad drehen in dem Menü Anzeigen gedreht, messen Sie die X- und Y-Position von der linken oberen Ecke der logischen Seite in der nicht gedrehten Ansicht.
  7. Geben Sie auf der Registerkarte Indexkennzeichen einen beschreibenden Namen für den Bereich in das Feld Indexbereichsname ein.
    Wenn der Bereich beispielsweise die Kundenadresse enthält, kann der Name Kundenadressbereich sein.
  8. Geben Sie in das Feld Zeichen zwischen Textblöcken die Zeichen ein, die Sie zum Trennen von Textblöcken verwenden wollen.
    Das Standardzeichen zum Trennen von Textblöcken ist ein Leerzeichen. Wollen Sie den Text in mehreren Textblöcken verknüpfen, löschen Sie das Leerzeichen aus dem Feld.
    In dem Feld Indexkennzeichen für Zwischenzeilen erscheint der Text mit dem angegebenen Zeichen, falls ein Zeichen angegeben wurde, zwischen den Textblöcken.
  9. Optional: Gehen Sie wie folgt vor, um ein Indexkennzeichen für eine bestimmte Zeile in dem Bereich zu erstellen:
    1. Klicken Sie auf Hinzufügen.
    2. Verwenden Sie die Standardcodepage-Codierung, oder wählen Sie eine Codierung aus der Dropdown-Liste aus, wenn der Text nicht korrekt angezeigt wird.
    3. Geben Sie einen beschreibenden Namen für das Indexkennzeichen ein.
      Wenn die Zeile beispielsweise den Kundennamen enthält, kann der Name Kunde sein.
    4. Wählen Sie die Zeile aus, die den zu indexierenden Text enthält.
      • Wollen Sie die erste Zeile oder eine Zeile auswählen, deren Position sich auf die erste Zeile bezieht, wählen Sie Erste Zeile aus. Wählen Sie dann in der Dropdown-Liste für dieses Feld die relative Position der Zeile aus. Wählen Sie beispielsweise Erste Zeile plus 1 aus.
      • Wollen Sie die letzte Zeile oder eine Zeile auswählen, deren Position sich auf die letzte Zeile bezieht, wählen Sie Letzte Zeile aus. Wählen Sie dann in der Dropdown-Liste für dieses Feld die relative Position der Zeile aus. Wählen Sie beispielsweise Letzte Zeile minus 1 aus.
    5. Legen Sie fest, ob Sie den gesamten Textwert oder nur einen bestimmten Teil des Texts zum Erstellen des Indexkennzeichens verwenden wollen. Wollen Sie einen Teil des Texts als Indexkennzeichen auswählen, klicken Sie auf Indexwert bearbeiten. Bearbeiten Sie den Indexwert in dem Fenster Wert bearbeiten, und klicken Sie auf OK.
      Der Wert des Indexkennzeichens erscheint in dem Feld Bearbeiteter Wert.
    6. Löschen Sie das Feld Kennzeichen für leeren Wert erstellen, wenn AFP Indexer keine Indexkennzeichen mit Nullwerten erstellen soll.
      Andernfalls enthält ein Indexkennzeichen den Wert Null, wenn der indexierte Text in einer bestimmten Seitengruppe nicht vorhanden ist. Wenn beispielsweise eine Seitengruppe eine Adresse hat, die keinen Ländernamen enthält, ist das Indexkennzeichen für den Ländernamen für diese Seitengruppe Null.
    7. Klicken Sie auf OK.
      Das Indexkennzeichen und der Indexkennzeichenwert erscheinen in dem Feld Indexkennzeichen für bestimmte Zeilen.
  10. Optional: Wollen Sie ein anderes Indexkennzeichen mit Text in derselben Zeile oder in einer anderen Zeile erstellen, klicken Sie erneut auf Hinzufügen.
    Sie können in diesem Bereich so viele Indexkennzeichen für bestimmte Zeilen erstellen wie Sie wollen.
  11. Optional: Gehen Sie wie folgt vor, um Indexkennzeichen für die Zeilen zu erstellen, die in dem Feld Indexkennzeichen für Zwischenzeilen angezeigt werden:
    1. Klicken Sie auf Zwischenzeilen indexieren.
    2. Geben Sie den Namen für die Indexkennzeichen in das Feld Indexkennzeichenname ein. Wählen Sie als Name beispielsweise Straße aus.
    3. Benutzen Sie für die erste Zwischenzeile die Dropdown-Liste neben dem Feld Indexkennzeichenname, um die Nummer auszuwählen, die an das Indexkennzeichen angehängt werden soll.
    4. Verwenden Sie die Standardcodepage-Codierung, oder wählen Sie eine Codierung aus der Dropdown-Liste aus.
    AFP Indexer erstellt Indexkennzeichen für jede Zwischenzeile in dem Bereich, beispielsweise Straße1 und Straße2. AFP Indexer erstellt keine Indexkennzeichen für Zwischenzeilen, die nicht in einer Seitengruppe vorhanden sind. Wenn die Adresse in einer bestimmten Seitengruppe beispielsweise keine zweite Zwischenzeile für die Straße enthält, erstellt AFP Indexer nur das Indexkennzeichen Straße1.
  12. Optional: Gehen Sie wie folgt vor, um ein Indexkennzeichen für eine Postleitzahl im U.S. Postal Service-Format (nnnnn oder nnnnn-nnnn) zu erstellen:
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Postleitzahl.
      Die Postleitzahl erscheint in dem Feld Postleitzahl.
    2. Geben Sie einen beschreibenden Namen für das Indexkennzeichen ein.
      Wählen Sie als Name beispielsweise Postleitzahl aus.
    3. Verwenden Sie die Standardcodepage-Codierung, oder wählen Sie eine Codierung aus der Dropdown-Liste aus.
    4. Löschen Sie das Feld Kennzeichen für leeren Wert erstellen, wenn AFP Indexer keine Indexkennzeichen mit dem Wert Null erstellen soll. Wenn die Postleitzahl in einer bestimmten Seitengruppe nicht vorhanden ist, enthält das Indexkennzeichen für diese Seitengruppe andernfalls den Wert Null.
  13. Klicken Sie auf OK.
    Die Indexkennzeichen werden im unteren Teilfenster für die einzelnen Seitengruppen aufgelistet.
  14. Überprüfen Sie, ob Sie die korrekten Indexkennzeichen erstellt haben:
    1. Klicken Sie doppelt auf die Indexkennzeichen in dem unteren Teilfenster, und überprüfen Sie, ob die korrekten Seiten in den Seitengruppen angezeigt werden.
    2. Ist ein Indexkennzeichen falsch, ändern oder löschen Sie das Kennzeichen, indem Sie auf Tools Definitionen ändern klicken.
      Das Indexkennzeichen ist unter Seitengruppendefinition Seitengruppendefinition Adressindizes aufgelistet.

1.3.5.32.5.14.3.4 Indexkennzeichen aus NOP-Sätzen erstellen

Sie können Indexkennzeichen aus NOP-Sätzen (No Operation) erstellen.

NOP-Sätze können sich überall in einer Seitengruppe befinden, entweder auf einer Seite in der Seitengruppe oder außerhalb der logischen AFP-Seiten. Sie können Indexkennzeichen für NOP-Sätze erstellen, die in allen Seitengruppen in derselben Position sind, oder Sie können Indexkennzeichen für bestimmte NOP-Sätze erstellen, die sich an einer beliebigen Position in den Seitengruppen befinden, auf einer Seite oder außerhalb einer Seite.

Ein NOP-Satz führt dazu, dass eine Anwendung zur nächsten Verarbeitungsanweisung übergeht, ohne eine andere Aktion auszuführen. Einige Anwendungen legen Informationen zu einzelnen Dokumenten in NOP-Sätzen ab, sodass die Informationen nicht gedruckt werden, aber trotzdem bearbeitet werden können. Obwohl sich NOP-Sätze in der AFP-Datei nicht anzeigen oder drucken lassen, können Sie Indexkennzeichen daraus erstellen, solange sie einer Seitengruppe oder einer Seite in einer Seitengruppe zugeordnet sind.

So erstellen Sie Indexkennzeichen aus Seitengruppen-NOPs:
  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei. Klicken Sie dann auf Modus AFP Indexer.
  2. Wenn die AFP-Datei keine Seitengruppen enthält, erstellen Sie Seitengruppen.
  3. Klicken Sie auf Tools Index-Tools Indizes von NOPs erstellen.

    Das Fenster NOP nach Textzeichenfolge auswählen wird angezeigt. Mit dieser Option können Sie Auswahlkriterien verwenden, um in jeder Position in den Seitengruppen nach NOP-Sätzen zu suchen und Indexkennzeichen aus dem angegebenen NOP-Satz zu erstellen. Gehen Sie wie folgt vor:

    1. Optional: Wenn der Text im NOP-Satz nicht korrekt aussieht, klicken Sie auf ASCII, um die NOP-Codierung zu ändern. EBCDIC ist der Standardwert.
    2. Zeigen Sie in der Dropdown-Liste die zur Auswahl stehenden NOP-Sätze an.
    3. Geben Sie eine Zeichenfolge in das Feld Suchzeichenfolge ein, um den NOP-Satz zu identifizieren, den Sie für die Erstellung eines Indexkennzeichens verwenden möchten. In diesem Feld muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. Wenn Sie beispielsweise einen NOP-Satz indexieren möchten, der eine Kontonummer enthält, geben Sie eine Zeichenfolge an, die den NOP-Satz eindeutig identifiziert.
    4. Wählen Sie eine Zahl im Feld Erste Zeichenpositionen auswählen aus, bis der gewünschte NOP-Satz im Feld Übereinstimmender NOP angezeigt wird.
    5. Klicken Sie auf OK. Das Fenster Indexkennzeichen erstellen erscheint mit dem zu indexierenden Text in dem Feld Bearbeiteter Wert.

  4. Indexkennzeichen erstellen
    1. Geben Sie einen beschreibenden Namen für das Indexkennzeichen in das Feld Indexkennzeichenname ein.
    2. Optional: Wollen Sie einen Teil des Texts als Indexkennzeichen auswählen, klicken Sie auf Indexwert bearbeiten. Bearbeiten Sie den Indexwert in dem Fenster Wert bearbeiten, und klicken Sie auf OK.
  5. Klicken Sie auf OK.
    Im unteren Teilfenster wird das aufgelistete Indexkennzeichen angezeigt, wenn sich der NOP-Satz auf einer Seite in der Seitengruppe befindet.
  6. Optional: Wiederholen Sie die Schritte, um zusätzliche Indexkennzeichen zu erstellen.
  7. Ist ein Indexkennzeichen falsch, ändern oder löschen Sie das Kennzeichen, indem Sie auf Tools Definitionen ändern klicken.
    Das NOP-Indexkennzeichen ist unter Seitengruppendefinition Seitengruppenindizes NOP-Indexkennzeichen aufgelistet.

1.3.5.32.5.14.4 Mit Indizes auf Seitenebene arbeiten

Indexkennzeichen auf Seitenebene werden auf einzelnen Seiten in einer Seitengruppe statt in der Seitengruppe definiert.
Zum Erstellen von Indizes auf Seitenebene erstellen Sie zuerst Auslöser, die einzelne Seiten in einer Seitengruppe definieren. Erstellen Sie dann Indizes auf den definierten Seiten. Sie können mit AFP Indexer Indexkennzeichen auf Seitenebene auch in eine Seitengruppe kopieren oder verschieben.
Hinweis: Der Begriff Seitendefinition bezieht sich in AFP Indexer auf einen Auslöser auf Seitenebene, einen Index auf Seitenebene oder eine Ergänzungsseitendefinition, nicht auf die AFP-Seitendefinitionsressource.

1.3.5.32.5.14.4.1 Auslöser auf Seitenebene erstellen

Sie können in einer AFP-Datei mit vorhandenen Seitengruppen oder nach dem Erstellen von Seitengruppen in einer Datei Auslöser erstellen, um einzelne Seiten in Seitengruppen zu definieren.

Sie können einen oder mehrere Auslöser auf einer einzelnen Seite mit denselben oder anderen Seitendefinitionsnamen erstellen. AFP Indexer definiert eine Seite, wenn alle Auslöser mit demselben Seitendefinitionsnamen gefunden werden.

Hinweis: In RICOH Visual Workbench können Maßeinheiten in Millimetern oder Zoll angezeigt werden. Zum Wechsel zwischen den Maßeinheiten klicken Sie auf Anzeigen Einheiten.
Gehen Sie wie folgt vor, um Auslöser auf Seitenebene zu erstellen:
  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei. Klicken Sie dann auf Modus AFP Indexer.
  2. Wählen Sie eine Seite in einer Seitengruppe aus.
  3. Klicken Sie auf den Text, den Sie als Auslöser verwenden möchten.
    Um den ausgewählten Text erscheint ein rotes Kästchen.

    Sie können in der AFP-Datei definierte Textblöcke auswählen. Dies kann ein einzelnes Zeichen oder die gesamte Textzeile sein. Der Text Zusammenfassung Konto kann beispielsweise als zwei Textblöcke definiert werden. Sie können entweder auf den Textblock Konto oder den Textblock Zusammenfassung klicken, um einen Auslöser zu erstellen.

  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Text und dann auf Auslöser erstellen.
    Möglicherweise wird eine Nachricht mit dem Hinweis angezeigt, dass sich die Seitengruppen ändern oder die Indexkennzeichen ungültig sein können, und Sie werden gefragt, ob Sie fortfahren wollen. Klicken Sie auf Ja.
    Das Fenster Auslöser erstellen erscheint mit dem ausgewählten Text in dem Feld Bearbeiteter Auslöser.
    Hinweis: Möglicherweise müssen Sie die Schiebepfeile verwenden, um den Text in dem Feld Bearbeiteter Auslöser sehen zu können.
  5. Legen Sie fest, ob Sie den gesamten Textwert oder nur einen bestimmten Teil des Texts als Auslöser auf Seitenebene verwenden wollen. Sie können den Textwert bearbeiten, um die Anzahl von Zeichen zu reduzieren, die Sie für den Auslöserwert verwenden. Gehen Sie wie folgt vor, um einen Teil des Texts als Auslöser auszuwählen:
    1. Klicken Sie auf Auslöser bearbeiten.
    2. Bearbeiten Sie den Auslöserwert im Fenster "Wert bearbeiten".
    3. Klicken Sie auf OK.
  6. Klicken Sie auf Seite für den Auslösertyp.
    Das Feld Seitendefinition auswählen wird angezeigt.
  7. Geben Sie einen Namen ein, um die Seite zu identifizieren, oder wählen Sie einen Namen aus der Dropdown-Liste aus.
  8. Klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert, um die Textschwelle, die Methode für die Zuordnung des Auslösers oder beides zu ändern:
    • Wählen Sie einen Bereich von 1/100 bis 1 Zoll für die Textschwelle aus. Obwohl der Text an derselben Position zu sein scheint, können leichte Positionsabweichungen in der AFP-Datei auftreten. Sie können die Schwelle zum Suchen von Auslösertext ändern, der auf einigen Seiten an leicht unterschiedlichen Positionen auftritt. Die Schwelle definiert, wie weit der Text von der Ursprungsposition entfernt sein kann und immer noch als Auslöser angesehen wird. Der Schwellenwert 12 gibt beispielsweise an, dass der Auslöser horizontal oder vertikal innerhalb von 0,12 Zoll platziert sein kann. In der Regel reicht der Standardschwellenwert 10 aus.
    • Wählen Sie die Methode aus, die zum Zuordnen des Auslösers verwendet wird – zum Wert der Auslöserzeichenfolge und der Textblockposition oder nur der Position:
      Bei Zeichenfolge und X-, Y-Position
      Der Wert der Auslöserzeichenfolge sowie die horizontale und vertikale Position des Textblocks werden zugeordnet. Dies ist der Standardwert.
      Bei Zeichenfolge und X-Position
      Der Wert der Auslöserzeichenfolge und die horizontale Position des Textblocks werden zugeordnet.
      Bei Zeichenfolge und Y-Position
      Der Wert der Auslöserzeichenfolge und die vertikale Position des Textblocks werden zugeordnet.
      Nur an X-, Y-Position
      Die horizontale und vertikale Position des Textblocks werden zugeordnet.
  9. Klicken Sie auf OK.
  10. Klicken Sie auf Tools Definitionen ändern, um den Auslöser zu ändern oder zu löschen.
    Der Auslöser ist unter Seitengruppendefinition Seitendefinition Seitenauslöser aufgelistet.
  11. Optional: Wiederholen Sie diese Schritte, wenn Sie einen zusätzlichen Auslöser erstellen wollen.

1.3.5.32.5.14.4.2 Indizes auf Seitenebene erstellen

Nachdem Sie Auslöser zum Definieren einzelner Seiten in Seitengruppen erstellt haben, können Sie Indexkennzeichen auf den einzelnen Seiten erstellen.
Hinweis: In RICOH Visual Workbench können Maßeinheiten in Millimetern oder Zoll angezeigt werden. Zum Wechsel zwischen den Maßeinheiten klicken Sie auf Anzeigen Einheiten.
Gehen Sie wie folgt vor, um ein Indexkennzeichen für einen Textblock zu erstellen:
  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei. Klicken Sie dann auf Modus AFP Indexer.
  2. Wenn die AFP-Datei keine Seitendefinitionen in Seitengruppen enthält, erstellen Sie einen oder mehrere Auslöser auf Seitenebene.
  3. Wählen Sie eine Seite in einer Seitengruppe aus.
  4. Klicken Sie auf den Text, den Sie indexieren möchten. Sie können in der AFP-Datei definierte Textblöcke auswählen. Dies kann ein einzelnes Zeichen oder die gesamte Textzeile sein. Um den ausgewählten Text erscheint ein rotes Kästchen.
  5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Text und dann auf Indexkennzeichen erstellen. Das Fenster "Indexkennzeichen erstellen" erscheint mit dem zu indexierenden Text im Feld Bearbeiteter Indexwert.
  6. Verwenden Sie die Standardcodepage-Codierung, oder wählen Sie eine Codierung aus der Dropdown-Liste aus, wenn der Text nicht korrekt angezeigt wird.
  7. Geben Sie einen beschreibenden Namen für das Indexkennzeichen in das Feld Indexkennzeichenname ein. Wenn Sie beispielsweise Johannes Schmidt für das Indexkennzeichen auswählen, kann der Name Kundenname sein.
  8. Klicken Sie für den Indextyp auf Seite innerhalb einer Seitengruppe.
    Die Felder Indexwerttyp auswählen und Seitendefinition auswählen werden angezeigt.
  9. Wählen Sie den Indexwerttyp aus:
    AFP-Datei
    Der Indexwert wird im Feld Bearbeiteter Indexwert angezeigt. Legen Sie fest, ob Sie den gesamten Textwert oder nur einen bestimmten Teil des Texts als Index auf Seitenebene verwenden wollen. Sie können den Textblock bearbeiten, um die Anzahl von Zeichen zu reduzieren, die Sie für den Indexwert verwenden (die Anzahl der Zeichen in einem Textblock kann nicht erhöht werden). Gehen Sie wie folgt vor, um einen Teil des Texts als Indexkennzeichen auszuwählen:
    1. Klicken Sie auf Indexwert bearbeiten.
    2. Bearbeiten Sie den Indexwert im Fenster "Wert bearbeiten". Ist beispielsweise die Kontonummer ein Textblock 01-345678, können Sie einen Indexwert mit einem Teil dieser Kontonummer (beispielsweise 345678) erstellen.
    3. Klicken Sie auf OK.
    Benutzerdefiniert
    Das Feld Benutzerdefinierter Wert wird angezeigt. Geben Sie den Text für das Indexkennzeichen ein.
  10. Wählen Sie eine vorhandene Seitendefinition aus der Dropdown-Liste aus.
  11. Klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert, um die Schwelle zum Suchen eines Textwerts zu ändern, der auf einigen Seiten an leicht unterschiedlichen Positionen auftritt. Sie können einen Bereich von 1/100 bis 1 Zoll oder von 1 bis 25 Millimeter auswählen. Obwohl der Text in den einzelnen Seiten an derselben Position zu sein scheint, können leichte Positionsabweichungen in der AFP-Datei auftreten. Die Schwelle definiert, wie weit der Text von der Ursprungsposition entfernt sein kann und immer noch als Indexkennzeichen angesehen wird. Der Schwellenwert 12 gibt beispielsweise an, dass das Indexkennzeichen horizontal oder vertikal innerhalb von 0,12 Zoll oder 12 Millimeter platziert sein kann. Normalerweise ist der Standardschwellenwert ausreichend (10 für Zoll oder 2 für Millimeter).

    Beachten Sie, dass bei einer Erhöhung des Schwellenwerts über den Standardwert hinaus möglicherweise ein Indexkennzeichen erstellt wird, das Sie nicht erwartet haben, da die Übereinstimmung nur auf der Basis der Position erfolgt und daher der erste Textblock innerhalb des Schwellenwertbereichs als Indexkennzeichen benutzt wird.

  12. Klicken Sie auf OK.
  13. Überprüfen Sie, ob Sie das korrekte Indexkennzeichen erstellt haben:
    1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste im linken Teilfenster auf die Seite, und klicken Sie auf Merkmale.
      Der Name des Indexkennzeichens und sein Wert sind im Feld "TLE" aufgelistet.
    2. Klicken Sie zum Schließen des Eigenschaftenfensters in der oberen rechten Ecke auf X.
    3. Ist das Indexkennzeichen falsch, ändern oder löschen Sie das Kennzeichen, indem Sie auf Tools Definitionen ändern klicken. Indizes auf Seitenebene werden unter Seitengruppendefinition Seitendefinition Seitenindizes aufgelistet.

1.3.5.32.5.14.4.3 Indizes auf Seitenebene zu Seitengruppen kopieren oder verschieben

Sie können alle Indexkennzeichen auf Seitenebene zu einer Seitengruppe kopieren oder verschieben. Indexkennzeichen auf Seitenebene befinden sich auf einer Seite in der AFP-Datei, allerdings auf der Seitenebene statt auf der Seitengruppenebene.
Sie können sehen, welche Indexkennzeichen auf einer Seite sind, indem Sie die Eigenschaften für die Seite anzeigen. Der Name eines Indexkennzeichens und sein Wert sind im Feld TLE aufgelistet.
Gehen Sie wie folgt vor, um Indexkennzeichen auf Seitenebene zu kopieren oder zu verschieben, damit sie der Seitengruppe hinzugefügt werden:
  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei. Klicken Sie dann auf Modus AFP Indexer.
  2. Wählen Sie eine Seite innerhalb einer Seitengruppe aus.
  3. Klicken Sie auf Tools Indextools Seitenindizes zu Seitengruppen verschieben.
    Das Fenster Seitenindizes zu Seitengruppe kopieren wird geöffnet. Die Seite, die Sie in der Seitengruppe ausgewählt haben, wird im Feld Aktuelle Seite angezeigt.
  4. Wählen Sie aus der Dropdown-Liste aus, welche Indexkennzeichen auf Seitenebene Sie der Seitengruppe hinzufügen möchten:
    Diese Seite
    Fügt alle Indexkennzeichen auf Seitenebene von der aktuellen Seite zu der Seitengruppe hinzu. Wenn beispielsweise "5" die aktuelle Seite ist, werden alle Indexkennzeichen von Seite 5 für jede Seitengruppe in der Datei mit einer Seite 5 der Seitengruppe hinzugefügt.
    Diese und folgende Seiten
    Fügt alle Indexkennzeichen auf Seitenebene von der aktuellen Seite und allen Seiten, die der aktuellen Seite folgen, der Seitengruppe hinzu. Wenn beispielsweise "3" die aktuelle Seite und "5" die letzte Seite in der Seitengruppe ist, werden alle Indexkennzeichen auf den Seiten 3, 4 und 5 für jede Seitengruppe in der Datei mit diesen Seiten der Seitengruppe hinzugefügt.
    Letzte Seite
    Fügt alle Indexkennzeichen auf Seitenebene von der letzten Seite zu der Seitengruppe hinzu.
  5. Wenn Sie die Indexkennzeichen auf Seitenebene zu der Seitengruppe verschieben möchten, löschen Sie das Feld Indizes in Seite behalten. Andernfalls werden die Indexkennzeichen auf Seitenebene zur Seitengruppe kopiert.
  6. Klicken Sie auf OK.
    Im unteren Teilfenster werden die Indexkennzeichen angezeigt, die den Seitengruppen hinzugefügt wurden.
  7. Optional: Gehen Sie wie folgt vor, um die Indexkennzeichen zu entfernen, die Sie einer Seitengruppe hinzugefügt haben:
    1. Klicken Sie auf Tools Indextools Seitenindizes zu Seitengruppen verschieben.
      Das Fenster Seitenindizes zu Seitengruppe kopieren wird mit den Optionen geöffnet, die Sie zuvor ausgewählt haben.
    2. Klicken Sie auf Löschen.
      Die Indexkennzeichen werden aus der Seitengruppe entfernt.

1.3.5.32.5.14.5 AFP Indexer-Definitionen ändern oder löschen

Nachdem Sie Auslöser und Indexkennzeichen für Seitengruppen, Seiten in Seitengruppen und Ergänzungsseiten erstellt haben, können Sie beliebige davon ändern oder löschen.

1.3.5.32.5.14.5.1 Auslöser ändern

Sie können Definitionen für Seitengruppen, Ergänzungsseiten und Auslöser auf Seitenebene ändern. Wenn Sie einen Auslöser modifizieren, ändern sich möglicherweise die Grenzen von Seitengruppen.
    Hinweis:
  • Seien Sie vorsichtig beim Ändern von Auslösern, wenn Sie andere Erweiterungen an der AFP-Musterdatei vorgenommen haben. Wenn Sie beispielsweise Indexkennzeichen erstellt haben und die Seitengruppenauslöser ändern, werden die Indexkennzeichen möglicherweise ungültig. Zudem arbeiten andere Typen von Definitionen in der Steuerdatei (beispielsweise mit AFP Editor erstellte Barcodes) möglicherweise nicht korrekt, wenn sie auf Seitengruppen oder Indexkennzeichen basieren, die mit AFP Indexer erstellt wurden.
  • In RICOH Visual Workbench können Maßeinheiten in Millimetern oder Zoll angezeigt werden. Zum Wechsel zwischen den Maßeinheiten klicken Sie auf Anzeigen Einheiten.

Gehen Sie wie folgt vor, um eine Auslöserdefinition zu ändern:

  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei und die Steuerdatei, die die Definitionen für die Auslöser enthält. Klicken Sie dann auf Modus AFP Indexer.
  2. Klicken Sie auf Tools Definitionen ändern.
    Das Fenster Definitionen ändern und löschen erscheint.
  3. Wählen Sie den Namen des Auslösers aus, den Sie ändern wollen.
  4. Klicken Sie auf Ändern oder doppelklicken Sie.
    Das Fenster "Auslöser ändern" erscheint.
  5. Wollen Sie den Auslöserwert bearbeiten, klicken Sie auf Auslöser bearbeiten. Bearbeiten Sie den Auslöserwert in dem Fenster Wert bearbeiten, und klicken Sie auf OK.
  6. Klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert, um die Textschwelle, die Methode für die Zuordnung des Auslösers oder beides zu ändern:
    • Wählen Sie einen Bereich von 1/100 bis 1 Zoll oder 1 bis 25 Millimeter für die Textschwelle aus.
    • Wählen Sie die Methode aus, die zum Zuordnen des Auslösers verwendet wird – zum Wert der Auslöserzeichenfolge und der Textblockposition oder nur der Position.
  7. Klicken Sie auf OK.
    In dem linken und unteren Teilfenster sehen Sie die Seitengruppen, die auf der Basis des Auslöserwerts definiert wurden. Sie sehen zudem die Seiten, die in den einzelnen Seitengruppen enthalten sind.
  8. Wollen Sie das Fenster Definitionen ändern und löschen schließen, klicken Sie auf das X in der rechten oberen Ecke.

1.3.5.32.5.14.5.2 Auslöser löschen

Sie können Definitionen für Seitengruppen, Ergänzungsseiten und Auslöser auf Seitenebene löschen. Wenn Sie einen Auslöser löschen, ändern sich möglicherweise die Grenzen von Seitengruppen.
Hinweis: Seien Sie vorsichtig beim Löschen von Auslösern, wenn Sie andere Erweiterungen an der AFP-Musterdatei vorgenommen haben. Wenn Sie beispielsweise Indexkennzeichen erstellt haben und die Seitengruppenauslöser löschen, werden die Indexkennzeichen möglicherweise ungültig. Zudem arbeiten andere Typen von Definitionen in der Steuerdatei (beispielsweise mit AFP Editor erstellte Barcodes) möglicherweise nicht korrekt, wenn sie auf Seitengruppen oder Indexkennzeichen basieren, die mit AFP Indexer erstellt wurden. Wenn Sie den letzten in der Steuerdatei definierten Auslöser löschen, werden alle in der AFP-Datei selbst definierten Seitengruppen in dem linken Teilfenster angezeigt.

Gehen Sie wie folgt vor, um eine Auslöserdefinition zu löschen:

  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei und die Steuerdatei, die die Definitionen für die Auslöser enthält. Klicken Sie dann auf Modus AFP Indexer.
  2. Klicken Sie auf Tools Definitionen ändern.
    Das Fenster Definitionen ändern und löschen erscheint mit Definitionen von Auslösern und Indexkennzeichen.
    Hinweis: Sie können nur Auslöserdefinitionen löschen, die in der Steuerdatei vorhanden sind. Werden Seitengruppen in dem linken Teilfenster, aber keine Auslöserdefinitionen in dem Fenster Ändern und löschen angezeigt, sind die Seitengruppen in der AFP-Datei selbst definiert. Wollen Sie in der AFP-Datei definierte Seitengruppen entfernen, erstellen Sie einen neuen Seitengruppenauslöser oder Seitengruppen mit fester Länge. Dadurch werden automatisch alle Seitengruppen entfernt, die in der AFP-Datei definiert sind. Wollen Sie verschachtelte Seitengruppen entfernen, die in der AFP-Datei definiert sind, klicken Sie auf Tools Andere Seitengruppen Vorhandene Seitengruppen verwenden.
  3. Wählen Sie den Auslöser aus, den Sie löschen wollen.
  4. Klicken Sie auf Löschen oder drücken Sie die Taste Entf auf der Tastatur.
    Eine Nachricht wird angezeigt, in der Sie gefragt werden, ob Sie fortfahren möchten.
  5. Klicken Sie auf Ja.
    Der Auslöser wird aus der Liste der Definitionen entfernt.
  6. Wollen Sie das Fenster Definitionen ändern und löschen schließen, klicken Sie auf das X in der rechten oberen Ecke.

1.3.5.32.5.14.5.3 Indexkennzeichen für Textblöcke ändern

Sie können die Indexkennzeichen für AFP-Textblöcke ändern, die mit AFP Indexer erstellt wurden, einschließlich Seitengruppenindizes, Indizes auf Seitenebene, NOP-Indizes und Indizes für Ergänzungsseiten.
Hinweis: In RICOH Visual Workbench können Maßeinheiten in Millimetern oder Zoll angezeigt werden. Zum Wechsel zwischen den Maßeinheiten klicken Sie auf Anzeigen Einheiten.

Gehen Sie wie folgt vor, um ein Indexkennzeichen für einen Textblock zu ändern:

  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei und die Steuerdatei, die die Definitionen für die Indexkennzeichen enthält. Klicken Sie dann auf Modus AFP Indexer.
  2. Klicken Sie auf Tools Definitionen ändern.
    Das Fenster Definitionen ändern und löschen erscheint mit Indexkennzeichen.
    Hinweis: Sie können nur die Indexkennzeichen ändern, die in der Steuerdatei vorhanden sind. Werden Indexkennzeichen in dem unteren Teilfenster, aber nicht in dem Fenster Ändern und löschen angezeigt, befinden sich die Indexkennzeichen in der AFP-Datei selbst und können nicht geändert werden.
  3. Wählen Sie das Indexkennzeichen aus, das Sie ändern wollen.
  4. Klicken Sie auf Ändern oder doppelklicken Sie.
    Das Fenster "Indexkennzeichen ändern", "Seitenindexkennzeichen ändern" oder "Index für Ergänzungsseite ändern" wird angezeigt, je nachdem welchen Indexkennzeichentyp Sie ändern.
  5. Wollen Sie den Namen des Indexkennzeichens ändern, geben Sie einen neuen Namen in das Feld Indexkennzeichenname ein.
  6. Wollen Sie die Codepage-Codierung ändern, wählen Sie eine Codierung aus der Dropdown-Liste aus.
    Dieses Feld wird für NOP-Indexkennzeichen nicht angezeigt.
  7. Wollen Sie den Indexwert bearbeiten, klicken Sie auf Indexwert bearbeiten. Bearbeiten Sie den Indexwert in dem Fenster Wert bearbeiten, und klicken Sie auf OK.
  8. Klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert, falls vorhanden, um die Textschwelle zum Suchen eines Textwerts zu ändern, der auf einigen Seiten an leicht unterschiedlichen Positionen auftritt.
    Sie können einen Bereich von 1/100 bis 1 Zoll oder von 1 bis 25 Millimeter auswählen.

    Beachten Sie, dass bei einer Erhöhung des Schwellenwerts über den Standardwert hinaus möglicherweise ein Indexkennzeichen erstellt wird, das Sie nicht erwartet haben, da die Übereinstimmung nur auf der Basis der Position erfolgt und daher der erste Textblock innerhalb des Schwellenwertbereichs als Indexkennzeichen benutzt wird.

  9. Klicken Sie auf OK. Die Indexkennzeichen werden im unteren Teilfenster für die einzelnen Seitengruppen aufgelistet.
  10. Wollen Sie das Fenster Definitionen ändern und löschen schließen, klicken Sie auf das X in der rechten oberen Ecke.

1.3.5.32.5.14.5.4 Indexkennzeichen in Bereichen ändern

Sie können die Indexkennzeichen ändern, die Sie für Seitengruppen oder Ergänzungsseitenbereiche erstellt haben.
Hinweis: In RICOH Visual Workbench können Maßeinheiten in Millimetern oder Zoll angezeigt werden. Zum Wechsel zwischen den Maßeinheiten klicken Sie auf Anzeigen Einheiten.

Gehen Sie wie folgt vor, um Indexkennzeichen in einem Bereich zu ändern:

  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei und die Steuerdatei, die die Definitionen für die Indexkennzeichen enthält. Klicken Sie dann auf Modus AFP Indexer.
  2. Klicken Sie auf Tools Definitionen ändern.
    Das Fenster Definitionen ändern und löschen erscheint mit Indexbereichen.
  3. Wählen Sie den Indexbereich aus, den Sie ändern wollen.
  4. Klicken Sie auf Ändern oder doppelklicken Sie.
    "Indexkennzeichen ändern" wird in einem Fenster "Bereich" angezeigt.
  5. Wollen Sie die Zeichen zum Trennen von Textblöcken ändern, geben Sie die neuen Zeichen in das Feld Zeichen zwischen Textblöcken ein.
    Das Standardzeichen zum Trennen von Textblöcken ist ein Leerzeichen. Wollen Sie den Text in mehreren Textblöcken verknüpfen, löschen Sie das Leerzeichen aus dem Feld.
    In dem Feld Zeilen in dem Bereich erscheint der Text mit dem angegebenen Zeichen (falls ein Zeichen angegeben wurde) zwischen den Textblöcken.
  6. Gehen Sie wie folgt vor, um ein Indexkennzeichen für eine bestimmte Zeile in dem Bereich hinzuzufügen:
    1. Klicken Sie auf Hinzufügen.
      Das Fenster "Indexkennzeichen erstellen" wird angezeigt.
    2. Verwenden Sie die Standardcodepage-Codierung, oder wählen Sie eine Codierung aus der Dropdown-Liste aus, wenn der Text nicht korrekt angezeigt wird.
    3. Geben Sie einen beschreibenden Namen für das Indexkennzeichen ein.
    4. Wählen Sie die Zeile aus, die den zu indexierenden Text enthält.
      • Wollen Sie die erste Zeile oder eine Zeile auswählen, deren Position sich auf die erste Zeile bezieht, wählen Sie Erste Zeile aus. Wählen Sie dann in der Dropdown-Liste für dieses Feld die relative Position der Zeile aus. Wählen Sie beispielsweise Erste Zeile plus 1 aus.
      • Wollen Sie die letzte Zeile oder eine Zeile auswählen, deren Position sich auf die letzte Zeile bezieht, wählen Sie Letzte Zeile aus. Wählen Sie dann in der Dropdown-Liste für dieses Feld die relative Position der Zeile aus. Wählen Sie beispielsweise Letzte Zeile minus 1 aus.
      Der Wert des Indexkennzeichens erscheint in dem Feld Bearbeiteter Wert.
    5. Legen Sie fest, ob Sie den gesamten Textwert oder nur einen bestimmten Teil des Texts zum Erstellen des Indexkennzeichens verwenden wollen. Wollen Sie einen Teil des Texts als Indexkennzeichen auswählen, klicken Sie auf Indexwert bearbeiten. Bearbeiten Sie den Indexwert in dem Fenster Wert bearbeiten, und klicken Sie auf OK.
    6. Löschen Sie das Feld Kennzeichen für leeren Wert erstellen, wenn AFP Indexer keine Indexkennzeichen mit Nullwerten erstellen soll.
      Andernfalls enthält ein Indexkennzeichen den Wert Null, wenn der indexierte Text in einer bestimmten Seitengruppe oder Ergänzungsseite nicht vorhanden ist. Wenn beispielsweise eine Seitengruppe eine Adresse hat, die keinen Ländernamen enthält, ist das Indexkennzeichen für den Ländernamen für diese Seitengruppe Null.
    7. Klicken Sie auf OK.
      Das Indexkennzeichen und der Indexkennzeichenwert erscheinen in dem Feld Indexkennzeichen für bestimmte Zeilen.
  7. Wenn Sie ein Indexkennzeichen für eine bestimmte Zeile im Bereich ändern oder löschen wollen, wählen Sie das Indexkennzeichen im Bereich Indexkennzeichen für bestimmte Zeilen aus (verwenden Sie die Taste STRG, um mehrere Indexkennzeichen auszuwählen), und führen Sie dann eine der folgenden Aktionen aus:
    • Klicken Sie auf Ändern. Ändern Sie das Indexkennzeichen im Fenster "Indexkennzeichen ändern", und klicken Sie dann auf OK.
    • Klicken Sie auf Löschen, um alle ausgewählten Indexkennzeichen zu entfernen.
  8. Klicken Sie auf die Registerkarte Position, um den Ursprung und die Größe des Adressbereichs anzupassen.
    Dezimalwerte (beispielsweise 2,5) sind zulässig.
    Hinweis: Haben Sie die AFP-Datei mit der Option Um 90 Grad drehen in dem Menü Anzeigen gedreht, messen Sie die X- und Y-Position von der linken oberen Ecke der logischen Seite in der nicht gedrehten Ansicht.
  9. Klicken Sie auf OK. Die Indexkennzeichen werden im unteren Teilfenster für die einzelnen Seitengruppen aufgelistet.
  10. Wollen Sie das Fenster Definitionen ändern und löschen schließen, klicken Sie auf das X in der rechten oberen Ecke.

1.3.5.32.5.14.5.5 Indexkennzeichen in Adressbereichen ändern

Sie können die Indexkennzeichen ändern, die Sie für Seitengruppen oder Adressbereiche auf Ergänzungsseiten erstellt haben.
Hinweis: In RICOH Visual Workbench können Maßeinheiten in Millimetern oder Zoll angezeigt werden. Zum Wechsel zwischen den Maßeinheiten klicken Sie auf Anzeigen Einheiten.

Gehen Sie wie folgt vor, um Indexkennzeichen in einem Adressbereich zu ändern:

  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei und die Steuerdatei, die die Definitionen für die Indexkennzeichen enthält. Klicken Sie dann auf Modus AFP Indexer.
  2. Klicken Sie auf Tools Definitionen ändern.
    Das Fenster "Definitionen ändern und löschen" erscheint mit Adressindizes.
  3. Wählen Sie den Adressindex aus, den Sie ändern wollen.
  4. Klicken Sie auf Ändern oder doppelklicken Sie.
    "Indexkennzeichen ändern" wird in einem Fenster "Adressbereich" angezeigt.
  5. Wollen Sie die Zeichen zum Trennen von Textblöcken ändern, geben Sie die neuen Zeichen in das Feld Zeichen zwischen Textblöcken ein.
    Das Standardzeichen zum Trennen von Textblöcken ist ein Leerzeichen. Wollen Sie den Text in mehreren Textblöcken verknüpfen, löschen Sie das Leerzeichen aus dem Feld.
    In dem Feld Indexkennzeichen für Zwischenzeilen erscheint der Text mit dem angegebenen Zeichen (falls ein Zeichen angegeben wurde) zwischen den Textblöcken.
  6. Gehen Sie wie folgt vor, um ein Indexkennzeichen für eine bestimmte Zeile im Adressbereich hinzuzufügen:
    1. Klicken Sie auf Hinzufügen.
      Das Fenster "Indexkennzeichen erstellen" wird angezeigt.
    2. Verwenden Sie die Standardcodepage-Codierung, oder wählen Sie eine Codierung aus der Dropdown-Liste aus, wenn der Text nicht korrekt angezeigt wird.
    3. Geben Sie einen beschreibenden Namen für das Indexkennzeichen ein.
    4. Wählen Sie die Zeile aus, die den zu indexierenden Text enthält.
      • Wollen Sie die erste Zeile oder eine Zeile auswählen, deren Position sich auf die erste Zeile bezieht, wählen Sie Erste Zeile aus. Wählen Sie dann in der Dropdown-Liste für dieses Feld die relative Position der Zeile aus. Wählen Sie beispielsweise Erste Zeile plus 1 aus.
      • Wollen Sie die letzte Zeile oder eine Zeile auswählen, deren Position sich auf die letzte Zeile bezieht, wählen Sie Letzte Zeile aus. Wählen Sie dann in der Dropdown-Liste für dieses Feld die relative Position der Zeile aus. Wählen Sie beispielsweise Letzte Zeile minus 1 aus.
    5. Legen Sie fest, ob Sie den gesamten Textwert oder nur einen bestimmten Teil des Texts zum Erstellen des Indexkennzeichens verwenden wollen. Wollen Sie einen Teil des Texts als Indexkennzeichen auswählen, klicken Sie auf Indexwert bearbeiten. Bearbeiten Sie den Indexwert in dem Fenster Wert bearbeiten, und klicken Sie auf OK.
      Der Wert des Indexkennzeichens erscheint in dem Feld Bearbeiteter Wert.
    6. Löschen Sie das Feld Kennzeichen für leeren Wert erstellen, wenn AFP Indexer keine Indexkennzeichen mit Nullwerten erstellen soll.
      Andernfalls enthält ein Indexkennzeichen den Wert Null, wenn der indexierte Text in einer bestimmten Seitengruppe oder Ergänzungsseite nicht vorhanden ist. Wenn beispielsweise eine Seitengruppe eine Adresse hat, die keinen Ländernamen enthält, ist das Indexkennzeichen für den Ländernamen für diese Seitengruppe Null.
    7. Klicken Sie auf OK.
      Das Indexkennzeichen und der Indexkennzeichenwert erscheinen in dem Feld Indexkennzeichen für bestimmte Zeilen.
  7. Wenn Sie ein Indexkennzeichen für eine bestimmte Zeile im Adressbereich ändern oder löschen wollen, wählen Sie das Indexkennzeichen im Bereich Indexkennzeichen für bestimmte Zeilen aus (verwenden Sie die Taste STRG, um mehrere Indexkennzeichen auszuwählen), und führen Sie dann eine der folgenden Aktionen aus:
    • Klicken Sie auf Ändern. Ändern Sie das Indexkennzeichen im Fenster "Indexkennzeichen ändern", und klicken Sie dann auf OK.
    • Klicken Sie auf Löschen, um alle ausgewählten Indexkennzeichen zu entfernen.
  8. Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus, um anzugeben, ob Zeilen in dem Feld Indexkennzeichen für Zwischenzeilen indexiert werden:
    • Klicken Sie auf Indexzwischenzeilen, und geben Sie einen Indexkennzeichennamen an, um Indexkennzeichen für Zwischenzeilen zu erstellen.
    • Löschen Sie Indexzwischenzeilen, um Indexkennzeichen für Zwischenzeilen zu löschen.
  9. Um anzugeben, ob ein Indexkennzeichen für eine Postleitzahl im U.S. Postal Service-Format (nnnnn oder nnnnn-nnnn) ist, klicken Sie auf die Registerkarte Postleitzahl, und führen Sie eine der folgenden Aktionen aus:
    • Geben Sie einen Indexkennzeichennamen ein, oder aktualisieren Sie den vorhandenen Namen, um einen Index für die Postleitzahl zu erstellen. Löschen Sie das Feld Kennzeichen für leeren Wert erstellen, wenn AFP Indexer keine Indexkennzeichen mit dem Wert Null erstellen soll.
    • Löschen Sie den Namen des Indexkennzeichens im Feld Name, um den Postleitzahlindex zu löschen.
  10. Klicken Sie auf die Registerkarte Position, um den Ursprung und die Größe des Adressbereichs anzupassen. Dezimalwerte (beispielsweise 2,5) sind zulässig. Geben Sie die Werte in Zoll oder Millimetern an.
    Hinweis: Haben Sie die AFP-Datei mit der Option Um 90 Grad drehen in dem Menü Anzeigen gedreht, messen Sie die X- und Y-Position von der linken oberen Ecke der logischen Seite in der nicht gedrehten Ansicht.
  11. Klicken Sie auf OK. Die Indexkennzeichen werden im unteren Teilfenster für die einzelnen Seitengruppen aufgelistet.
  12. Wollen Sie das Fenster Definitionen ändern und löschen schließen, klicken Sie auf das X in der rechten oberen Ecke.

1.3.5.32.5.14.5.6 Indexkennzeichen löschen

Sie können alle Indexkennzeichen löschen, die mit AFP Indexer erstellt wurden, einschließlich Definitionen für Seitengruppen, Ergänzungsseiten, Indizes auf Seitenebene und NOP-Indizes. Sie können außerdem für bestimmte Zeilen in Indexbereichen erstellte Indexkennzeichen sowie Zwischenzeilen und Postleitzahlen in Adressbereichen löschen.
Hinweis: Seien Sie vorsichtig beim Löschen von Indexkennzeichen, wenn Sie andere Erweiterungen an der AFP-Musterdatei vorgenommen haben, die von diesen Indexkennzeichen abhängen. Löschen Sie beispielsweise kein Indexkennzeichen, wenn Sie AFP Editor benutzt haben, um einen Barcode zu erstellen, der den Indexkennzeichenwert enthält.

Gehen Sie wie folgt vor, um ein Indexkennzeichen zu löschen:

  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei und die Steuerdatei, die die Definitionen für die Indexkennzeichen enthält. Klicken Sie dann auf Modus AFP Indexer.
  2. Klicken Sie auf Tools Definitionen ändern.
    Das Fenster Definitionen ändern und löschen erscheint mit Indexkennzeichen.
    Hinweis: Sie können nur ein Indexkennzeichen löschen, das in der Steuerdatei definiert ist. Werden Indexkennzeichen in dem unteren Teilfenster, aber nicht in dem Fenster Ändern und löschen angezeigt, sind die Indexkennzeichen in der AFP-Datei selbst definiert. Wollen Sie alle in der AFP-Datei definierten Indexkennzeichen löschen, klicken Sie auf Tools Andere Seitengruppen Vorhandene Seitengruppen verwenden.
  3. Gehen Sie wie folgt vor, um ein für eine Zeile in einem Indexbereich oder Adressbereich erstelltes Indexkennzeichen oder eine Postleitzahl in einem Adressbereich zu löschen:
    1. Wählen Sie den Indexnamen für einen Indexbereich oder Adressbereich aus, und klicken Sie dann auf Ändern.
      In einem Fenster "Bereich" oder "Adressbereich" wird "Indexkennzeichen ändern" angezeigt. Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus:
      • Wenn Sie die Indexkennzeichen für bestimmte Zeilen löschen wollen, wählen Sie das Indexkennzeichen im Bereich Indexkennzeichen für bestimmte Zeilen aus (verwenden Sie die Taste STRG, um mehrere Indexkennzeichen auszuwählen), und klicken Sie auf Löschen. Das Indexkennzeichen wird aus der Liste entfernt.
      • Wenn Sie die Indexkennzeichen für Zwischenzeilen in einem Adressbereich löschen wollen, löschen Sie das Feld Zwischenzeilen indexieren.
      • Wenn Sie das Indexkennzeichen für eine Postleitzahl in einem Adressbereich löschen wollen, klicken Sie auf die Registerkarte Postleitzahl, und entfernen Sie den Namen des Indexkennzeichens aus dem Feld Name.
    2. Klicken Sie auf OK.
      Die Indexkennzeichen werden aus der Liste im unteren Teilfenster entfernt.
  4. Gehen Sie wie folgt vor, um eine Indexkennzeichendefinition einschließlich aller Indexkennzeichen zu löschen, die für einen Indexbereich oder einen Adressbereich erstellt wurden:
    1. Wählen Sie die zu löschende Indexdefinition aus.
    2. Klicken Sie auf Löschen, oder drücken Sie die Taste Entf auf der Tastatur.
      Die Indexkennzeichendefinition wird aus der Definitionsliste und bei Seitengruppenindizes aus dem unteren Teilfenster entfernt.
  5. Wollen Sie das Fenster Definitionen ändern und löschen schließen, klicken Sie auf das X in der rechten oberen Ecke.

1.3.5.32.5.14.6 Vorhandene Seitengruppen und Indexkennzeichen verwenden

Wenn Seitengruppen und Indexkennzeichen in der AFP-Datei selbst definiert sind statt in einer Visual Workbench – Steuerdatei, können Sie auswählen, ob die in der AFP-Datei vorhandenen Seitengruppen verwendet werden. Bei verschachtelten Seitengruppen können Sie zudem auswählen, welche Ebene von Seitengruppen verwendet werden soll.

Sie können auch auswählen, ob vorhandene Indexkennzeichen verwendet werden sollen. Wenn Sie AFP Indexer nicht mitteilen, ob vorhandene Seitengruppen und Indexkennzeichen verwendet werden sollen, werden alle vorhandenen Seitengruppen und Indexkennzeichen verwendet, wenn Sie keine neuen Seitengruppen erstellen.

Sind in einer AFP-Datei Seitengruppen vorhanden, müssen diese Seitengruppen in den meisten Fällen benutzt werden. Wenn Sie die vorhandenen Seitengruppen verwenden, können Sie die Seitengruppengrenzen nicht ändern. Sie können jedoch zusätzliche Indexkennzeichen erstellen und vorhandene Kennzeichenwerte ändern.

Hinweis: Seien Sie vorsichtig beim Ändern der Ebene von vorhandenen Seitengruppen, die verwendet werden soll, wenn Sie Erweiterungen an der AFP-Musterdatei vorgenommen haben. Wenn Sie beispielsweise Seitengruppen oder Indexkennzeichen erstellt haben, ändern sich möglicherweise die Seitengruppen oder die Indexkennzeichen werden ungültig. Zudem arbeiten andere Typen von Definitionen in der Steuerdatei (beispielsweise mit AFP Editor erstellte Barcodes) möglicherweise nicht korrekt, wenn sie auf Seitengruppen oder Indexkennzeichen basieren, die mit AFP Indexer erstellt wurden.

Gehen Sie wie folgt vor, um vorhandene Seitengruppen und Indexkennzeichen zu verwenden:

  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei. Klicken Sie dann auf Modus AFP Indexer.
  2. Klicken Sie auf Tools Andere Seitengruppen Vorhandene Seitengruppen verwenden.
    Möglicherweise wird eine Nachricht mit dem Hinweis angezeigt, dass sich die Seitengruppen und Indizes ändern oder ungültig werden, und Sie werden gefragt, ob Sie fortfahren wollen. Klicken Sie auf Ja. Das Fenster Vorhandene Seitengruppen verwenden erscheint.
  3. Wählen Sie in dem Feld Seitengruppenebene verwenden eine Zahl aus dem Bereich von 0 bis 20 für die Ebenen in der Seitengruppenstruktur aus, die Sie beibehalten wollen.
    Hinweis: Wenn Sie alle Seitengruppen beibehalten möchten, wählen Sie 0 aus. Wählen Sie eine größere Zahl als 0 aus, wenn Sie Seitengruppen verschachtelt haben.

    In der ersten Abbildung wird beispielsweise eine Seitengruppenstruktur mit zwei Ebenen gezeigt. Wenn Sie die Seitengruppen in allen Ebenen beibehalten möchten, wählen Sie 0 aus. Wenn Sie dagegen nur die Seitengruppen in der zweiten Ebene (und allen darunter liegenden Ebenen) beibehalten möchten, wählen Sie 1 aus. Die zweite Abbildung zeigt die neue Seitenstruktur nach der Auswahl von 1.

    Ein Beispiel für die Seitengruppenstruktur mit zwei Ebenen: Seitengruppen und Seiten
    Beispiel für die Struktur, wenn Definitionen für die Seitenebene importiert werden.

  4. Wollen Sie die Indexkennzeichen löschen, die in der AFP-Datei definiert sind, löschen Sie das Feld Indexkennzeichen verwenden.
  5. Klicken Sie auf OK.
    Die Seitengruppen und Indexkennzeichen erscheinen, für die Sie ausgewählt haben, dass sie in der AFP-Datei benutzt werden sollen.

1.3.5.32.5.14.7 Text für Auslöser und Indexkennzeichen bearbeiten

Wenn Sie einen Auslöser oder ein Indexkennzeichen erstellen oder ändern, können Sie den Textwert bearbeiten. Sie können außerdem den Textwert für vorhandene Indexkennzeichen bearbeiten, die in der AFP-Datei oder der definiert sindVisual Workbench – Steuerdatei.
Sie können den Textwert bearbeiten, um führende oder abschließende Leerzeichen oder unerwünschte Sonderzeichen zu entfernen. Achten Sie beim Bearbeiten eines Textwerts darauf, dass er für alle Seitengruppen geeignet ist, da die Textwerte in den einzelnen Seitengruppen unterschiedlich sein können.
Gehen Sie wie folgt vor, um den Text für einen Auslöser oder ein Indexkennzeichen zu bearbeiten:
  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei. Klicken Sie dann auf Modus AFP Indexer.
  2. Gehen Sie wie folgt vor, um das Fenster zum Bearbeiten des Werts zu öffnen:
    • Klicken Sie auf Tools Indextools Vorhandene Indizes bearbeiten. Wählen Sie ein Indexkennzeichen aus der Dropdown-Liste aus, und klicken Sie auf Bearbeiten.
    • Klicken Sie beim Erstellen oder Ändern eines Auslösers oder Indexkennzeichens auf eine der folgenden Optionen: Indexwert bearbeiten, Auslöser bearbeiten oder Wert bearbeiten.
  3. Wählen Sie für eine oder mehrere der folgenden Optionen Ein aus:
    Durch Entfernen von Zeichen bearbeiten Geben Sie ein einziges Zeichen oder ein Leerzeichen ein, das Sie aus dem Wert entfernen wollen. Bei den Zeichen muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. Wählen Sie dann eine der folgenden Schaltflächen aus:
    Führende Zeichen entfernen
    Das angegebene Zeichen wird am Anfang des Werts entfernt. Wenn Sie beispielsweise ein Leerzeichen eingeben, werden alle Leerzeichen am Anfang des Werts entfernt.
    Abschließende Zeichen entfernen
    Das angegebene Zeichen wird am Ende des Werts entfernt. Wenn Sie beispielsweise ein Leerzeichen eingeben, werden alle Leerzeichen am Ende des Werts entfernt.
    Führende und abschließende Zeichen entfernen
    Das angegebene Zeichen wird am Anfang und Ende des Werts entfernt. Wenn Sie beispielsweise ein Leerzeichen eingeben, werden alle Leerzeichen am Anfang und Ende des Werts entfernt.
    Alle Zeichen entfernen
    Das angegebene Zeichen wird an allen Positionen im Wert entfernt. Beispiel: Eine Kontonummer lautet 324-1443255-11. Sie können einen Bindestrich (-) eingeben, um alle Bindestriche aus dem Wert zu entfernen.
    Bei Begrenzungszeichen bearbeiten Geben Sie eine Textzeichenfolge (Zeichen oder Leerzeichen) in das Feld Begrenzungszeichenfolge angeben ein, um anzugeben, wo der Textwert in separate Zeichenfolgen getrennt werden soll. Bei dem Text muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. Wählen Sie dann Zahlen für Erste Zeichenfolge auswählen und Anzahl der Zeichenfolgen auswählen aus, um den Anfang und das Ende des bearbeiteten Texts anzugeben.

    Beispiel: Eine Kontonummer lautet 324-1443255-11. Sie können einen Bindestrich als Begrenzungszeichen zum Teilen des Werts in die Zeichenfolgen 324, 1443255 und 11. Wollen Sie die zweite und dritte Zeichenfolge auswählen (1443255-11), wählen Sie 2 sowohl für Erste Zeichenfolge auswählen als auch für Anzahl der Zeichenfolgen auswählen aus.

    Bei Zeichen bearbeiten Wählen Sie Zahlen für Erste Zeichenposition auswählen und Anzahl der Zeichen auswählen aus, um das erste Zeichen in dem Textwert anzugeben und anzugeben, wie viele Zeichen aufgenommen werden.
    Wenn Sie die Optionen in dem Fenster auswählen, wird der Textwert für die aktuelle Seitengruppe, Seite in einer Seitengruppe oder Ergänzungsseite auf der Basis der getroffenen Auswahl bearbeitet, und der neue Wert wird in dem Feld Bearbeiteter Text angezeigt.
    Hinweis: Die Bearbeitungsoptionen werden in der folgenden Reihenfolge ausgeführt:
    1. Durch Entfernen von Zeichen bearbeiten
    2. Bei Begrenzungszeichen bearbeiten
    3. Bei Zeichen bearbeiten
  4. Klicken Sie auf OK.
    Folgendes wird angezeigt:
    • Wenn Sie einen Auslöser oder ein Indexkennzeichen erstellen oder ändern, wird der neue Wert in einem der folgenden Felder angezeigt: Bearbeiteter Indexwert, Bearbeiteter Auslöser oder Bearbeiteter Wert.
    • Wenn Sie ein vorhandenes Indexkennzeichen bearbeiten, wird neben dem bearbeiteten Indexkennzeichen ein Sternchen (*) angezeigt. Sie sehen außerdem, dass jetzt die Option Löschen im Fenster angezeigt wird.

      Gehen Sie wie folgt vor:

      1. Optional: Sie können die Bearbeitung, die Sie an dem Indexkennzeichen vorgenommen haben, rückgängig machen, indem Sie auf Löschen klicken. Das Indexkennzeichen wird auf den ursprünglichen Text zurückgesetzt, und das Sternchen (*) wird aus der Dropdown-Liste entfernt. Wenn keine Sternchen in der Dropdown-Liste enthalten sind, wird die Option Löschen nicht im Fenster angezeigt.
      2. Klicken Sie auf OK.

1.3.5.32.5.14.8 Kommentare verwalten

Sie können Kommentare im AFP Indexer-Teil der RICOH Visual Workbench-Steuerdatei verwalten.
So können Sie Kommentare verwalten:
  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei.
  2. Klicken Sie auf Modus AFP Indexer.
  3. Klicken Sie auf Tools Kommentare verwalten.

    Sie sehen eine Liste von Kommentaren, falls vorhanden, im AFP Indexer-Bereich der RICOH Visual Workbench-Steuerdatei.

  4. So können Sie einen Kommentar hinzufügen:
    1. Klicken Sie auf Kommentar hinzufügen.
    2. Geben Sie den Kommentartext ein.
    3. Klicken Sie auf OK.
  5. Gehen Sie wie folgt vor, um einen Kommentar zu löschen:
    1. Klicken Sie auf den Kommentartext.
    2. Drücken Sie die Taste Entf auf der Tastatur.
  6. Wenn Sie das Verwalten von Bedingungen beendet haben, klicken Sie auf OK.
  7. Speichern Sie die Steuerdatei.

    RICOH Visual Workbench setzt jeden Kommentar in <Comment></Comment>-Tags. Dies erfolgt oben in der Nähe des AFP Indexer-Teils der Steuerdatei.

1.3.5.32.5.14.9 Schritte zum Indexieren von AFP-Dateien hinzufügen

Nach dem Erstellen von Seitengruppen und Indexkennzeichen in einer AFP-Musterdatei mit RICOH Visual Workbench müssen Sie Workflows einen Schritt zum Erstellen von Seitengruppen und Indexkennzeichen in AFP-Produktionsdateien hinzufügen, die diese Workflows verwenden. Der Schritt benennt die Visual Workbench – Steuerdatei, die Definitionen für die Seitengruppen und Indexkennzeichen enthält.

Der Schritt kann auf der Basis der Schrittschablone IndexAFP erstellt werden. Ist AFP Editor installiert, können Sie einen Schritt verwenden, der auf der Schrittschablone EditAFP basiert. Ist Whitespace Manager installiert, können Sie einen Schritt verwenden, der auf der Schrittschablone FillWhiteSpace basiert.

Basiert der Schritt auf der Schrittschablone IndexAFP, platzieren Sie den Schritt vor den Schritt EnableRepositioning, damit Sie die Aktion Erneut drucken verwenden können, um eine Seitengruppe erneut zu drucken.

Basiert der Schritt auf der Schrittschablone EditAFP oder FillWhiteSpace, platzieren Sie den Schritt in Relation zu den folgenden Schritten (falls vorhanden):

  • Nach einem Schritt, der Zeilendaten in das AFP-Format konvertiert (beispielsweise nach dem Schritt ConvertLineDataJobIntoAFP).
  • Nach einem Schritt, der Xerox-Daten in das AFP-Format konvertiert.
  • Vor dem Schritt EnableRepositioning.
  • Vor einem Schritt, der AFP-Dateien in ein anderes Format umwandelt (beispielsweise vor dem Schritt TransformJobIntoPDF).
  • Vor dem Schritt PrintJobs.
    Hinweis:
  • Sie können die Schrittschablone IndexAFP verwenden, um die AFP-Dateien zu erweitern, die von den RICOH ProcessDirectorTransform Features erstellt werden.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen Schritt zum Indexieren von AFP-Dateien hinzuzufügen:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie auf den Namen des Workflows, den Sie ändern möchten.
    Wenn Sie es bevorzugen, eine Kopie des Workflows zu ändern, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Workflow, und wählen Sie Kopieren. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie nach Bedarf andere Werte ein oder bearbeiten Sie Werte entsprechend, und klicken Sie anschließend auf Weiter.
  3. Optional: Deaktivieren Sie den Workflow, indem Sie auf den Schalter links neben dem Workflow-Namen klicken. Wenn Sie den Workflow während der Bearbeitung nicht deaktivieren, werden Jobs, die diesen Workflow verwenden, weiterhin durch die Schritte des Workflows geführt. Wenn Sie speichern, wird der Workflow vorübergehend deaktiviert und dann wieder aktiviert. Jobs, die in dem Workflow verarbeitet werden, könnten in eine fehlerhafte Situation geraten.
  4. Klicken Sie im Workflow-Editor in der rechten oberen Ecke des Fensters auf den Seitenbereich.
  5. Gehen Sie zu Schritte und erweitern Sie die Gruppe AFP-TOOLS.
  6. Wählen Sie eine der folgenden Schrittschablonen aus:
    • IndexAFP: Diese Schrittschablone erstellt Seitengruppen und Indexkennzeichen in AFP-Dateien.
    • EditAFP: Diese Schrittschablone kann Seitengruppen und Indexkennzeichen erstellen, bevor sie Barcodes, Text und verdeckte Bereiche in AFP-Dateien erstellt.
    • FillWhiteSpace: Diese Schrittschablone kann Seitengruppen, Indexkennzeichen, Barcodes, Text und verdeckte Bereiche erstellen, bevor sie definierte Leerräume in AFP-Produktionsdateien mit Inhalt füllt.
      Hinweis:
    1. Dieselbe Visual Workbench – Steuerdatei muss die Definitionen für Seitengruppen, Indexkennzeichen, Barcodes, verdeckte Bereiche und Leerraum enthalten.
    2. Die Schrittschablone EditAFP ist nur verfügbar, wenn AFP Editor installiert ist.
    3. Die Schrittschablone FillWhiteSpace ist nur verfügbar, wenn Whitespace Manager installiert ist.
    4. Wählen Sie die Schrittschablone EditAFP nur aus, wenn die Schritte IndexAFP und EditAFP in derselben Phase nacheinander durchgeführt werden können. Andernfalls fügen Sie die Schritte separat hinzu.
  7. Ziehen Sie einen der Schritte in den Workflow-Editor.
  8. Verbinden Sie den Schritt mit anderen Schritten.
  9. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt, und wählen Sie Merkmale.
  10. Falls erforderlich, ändern Sie die Merkmale Allgemein.
  11. Klicken Sie auf AFP.
  12. Geben Sie in dem Feld Visual Workbench – Steuerdatei den Pfad und Dateinamen der Visual Workbench – Steuerdatei ein, die die Definitionen zum Erstellen der Seitengruppen und Indexkennzeichen enthält.
      Hinweis:
    • Diese Steuerdatei ist nicht dasselbe wie eine Indexobjektdatei, die der Schritt ConvertLineDataJobIntoAFP möglicherweise erstellt.
    • Wenn Sie für Eingabedateien, die unterschiedliche Steuerdateien erfordern, denselben Workflow verwenden wollen, können Sie den Steuerdateinamen in Symbolschreibweise angeben. Beispiel: Für die beiden Eingabedateien abc.afp und xyz mit den Steuerdateien abc.afp.ctl und xyz.ctl soll derselbe Workflow verwendet werden. In diesem Fall können Sie ${Job.InputFile}.ctl als Steuerdatei im Feld Visual Workbench – Steuerdatei verwenden. Die Angabe ${Job.InputFile}.ctl veranlasst RICOH ProcessDirector, als Wert von Visual Workbench – Steuerdatei den Namen der Eingabedatei mit der Erweiterung .ctl zu verwenden.
  13. Haben Sie die Schrittschablone EditAFP ausgewählt, wählen Sie Ja im Feld Index zuerst aus.
  14. Klicken Sie auf OK.
  15. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.

1.3.5.32.5.15 Leerräumen in AFP-Dateien Inhalt hinzufügen

Whitespace ManagerMit können Sie Bereiche mit verfügbarem Leerraum in AFP-Dateien ermitteln und diesen Leerraum anschließend mit Inhalt wie Bildern oder Text füllen.

Leerräume können in AFP-Dateien definiert werden, indem bekannter Leerraum auf einer Seite ausgewählt oder eine Suche nach dem ersten verfügbaren Leerraum in einer Seitengruppe gestartet wird. Außerdem können Sie alle von Ihnen erstellten Leerraumdefinitionen ändern oder löschen. Nachdem der Leerraum definiert wurde, können Sie den Leerraumbereichen Bilder und Text als Inhalt zuordnen. Dies erfolgt durch das Erstellen von Regeln, die die Art des zuzuordnenden Inhalts sowie die Bedingungen für die Zuordnung festlegen.

1.3.5.32.5.15.1 Definitionen für bekannten Leerraum erstellen

Sie können eine Definition für einen Leerraum erstellen, von dem bekannt ist, dass dieser in allen Seitengruppen auf der gleichen Seite vorhanden ist.

Bereiche mit Overlays, Page-Segmenten, Barcodes oder Bildern werden als verfügbarer Leerraum angesehen, und Sie können eine Leerraumdefinition dafür erstellen. Dies wird jedoch nur empfohlen, wenn der Inhalt mit dem bereits vorhandenen Inhalt zusammengefügt werden soll.

Der Leerraumbereich wird nur auf der aktuellen Seite der Seitengruppe definiert.

    Hinweis:
  • In RICOH Visual Workbench können Maßeinheiten in Millimetern oder Zoll angezeigt werden. Zum Wechsel zwischen den Maßeinheiten klicken Sie auf Anzeigen Einheiten.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Definition für bekannten Leerraum zu erstellen:
  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei.
  2. Wenn die Datei keine Seitengruppen enthält, benutzen Sie AFP Indexer zum Erstellen von Seitengruppen.
  3. Klicken Sie auf Modus Whitespace-Manager.
  4. Wählen Sie die Seite in der Seitengruppe aus, auf der ein Leerraum definiert werden soll.
  5. Platzieren Sie den Cursor auf eine Ecke des Bereichs, in dem der Leerraum definiert werden soll. Halten Sie die linke Maustaste gedrückt, und zeichnen Sie ein Kästchen in der ungefähren Größe des Leerraumbereichs. Sie können ein horizontales, vertikales oder quadratisches Kästchen zeichnen.
    In einem späteren Schritt können Sie die genaue Position und Größe des Leerraumbereichs angeben.
  6. Klicken Sie mit der rechten Maustaste an eine beliebige Stelle auf der Seite, und klicken Sie anschließend auf Bekannten Leerraum verwenden.
    Wenn auf der Seite bereits ein Leerraumbereich definiert wurde, erscheint eine Fehlermeldung. Ist dies nicht der Fall, erscheint das Fenster Bekannten Leerraum verwenden mit der Registerkarte Leerraum. Dabei wird im Feld Aktuelle Seite die von Ihnen ausgewählte Seite angezeigt.
  7. Geben Sie einen Namen für die Leerraumdefinition ein.
    Geben Sie der Definition einen beschreibenden Namen, um diese von anderen Definitionen unterscheiden zu können.
  8. Wählen Sie in der Dropdown-Liste die Seite aus, auf der der Leerraum hinzugefügt werden soll:
    Diese Seite
    Fügt den Leerraumbereich auf der aktuellen Seite hinzu.
    Letzte Seite
    Fügt den Leerraumbereich auf der letzten Seite hinzu. Diese Option können Sie nur auswählen, wenn es sich bei der aktuellen Seite um die letzte Seite in der Seitengruppe handelt. Erstellen Sie eine Definition mit der Option Letzte Seite anstelle von Diese Seite, wenn die Seitengruppen eine variable Anzahl an Seiten enthalten und sich der Leerraum immer auf der letzten Seite befinden soll.
    Wenn eine Auswahl abgeblendet ist, ist sie als einzige verfügbar.
  9. Optional: Ändern Sie auf der Registerkarte Position den Ursprung (linke obere Ecke) und die Größe (Breite und Höhe) des Leerraumbereichs in Zoll oder Millimetern. Dezimalwerte (beispielsweise 2,5) sind zulässig.
    Felder auf der Registerkarte Position zeigt die Felder auf der Registerkarte Position.
    Felder auf der Registerkarte Position
    Feld Wert Beschreibung
    Ursprungspunkt des Bereichs: X-Position Ein beliebiger Dezimalwert, beispielsweise 2,5. Die X-Position darf nicht größer als die Breite der Seite sein. Der horizontale Abstand (in Zoll oder Millimetern) von der linken Seite des Leerraumbereichs, gemessen von der linken Seite der logischen Seite (nicht des physischen Blatts).
    Hinweis: Haben Sie die AFP-Datei mit der Option Um 90 Grad drehen in dem Menü Anzeigen gedreht, geben Sie die X-Position von der linken oberen Ecke der logischen Seite in der nicht gedrehten Ansicht an.
    Ursprungspunkt des Bereichs: Y-Position Ein beliebiger Dezimalwert, beispielsweise 2,5. Die Y-Position darf nicht größer als die Höhe der Seite sein. Der vertikale Abstand (in Zoll oder Millimetern) vom oberen Rand des Leerraumbereichs, gemessen vom oberen Rand der logischen Seite (nicht des physischen Blatts).
    Hinweis: Haben Sie die AFP-Datei mit der Option Um 90 Grad drehen in dem Menü Anzeigen gedreht, geben Sie die Y-Position von der linken oberen Ecke der logischen Seite in der nicht gedrehten Ansicht an.
    Größe des Bereichs: Breite Ein beliebiger Dezimalwert, beispielsweise 2,5. Die Breite des Bereichs darf nicht größer als die Breite der Seite sein. Die horizontale Breite (in Zoll oder Millimetern) des Leerraumbereichs, gemessen in der nicht gedrehten Ansicht.
    Größe des Bereichs: Höhe Ein beliebiger Dezimalwert, beispielsweise 2,5. Die Höhe des Bereichs darf nicht größer als die Höhe der Seite sein. Die vertikale Höhe (in Zoll oder Millimetern) des Leerraumbereichs, gemessen in der nicht gedrehten Ansicht.
  10. Klicken Sie auf OK.
    Der definierte Leerraumbereich wird als farbiges Feld angezeigt.
  11. Überprüfen Sie, ob der Leerraumbereich korrekt definiert wurde:
    1. Klicken Sie im unteren Teilfenster auf die Registerkarte Leerräume.
    2. Erweitern Sie eine Seitengruppe, und doppelklicken Sie auf die Leerraumdefinition.
      Auf der ausgewählten Seite wird ein rechteckiges Feld angezeigt, das den Leerraumbereich hervorhebt.
    3. Wenn der Leerraumbereich nicht korrekt ist, ändern oder löschen Sie diesen (Tools Definitionen ändern).
  12. Optional: Wenn Sie eine weitere Leerraumdefinition erstellen wollen, gehen Sie zu Schritt 4, und wiederholen Sie die Schritte.

1.3.5.32.5.15.2 Definitionen für Leerraum über eine Suchanfrage erstellen

Wenn nicht bekannt ist, an welchen Stellen Leerraum vorhanden ist, können Sie nach dem ersten verfügbaren Leerraum in einer Seitengruppe suchen und anschließend eine Definition erstellen. Mit Whitespace Manager wird nach dem größten Leerraumbereich auf einer Seite gesucht, der den angegebenen minimalen Abmessungen entspricht.

Wenn mit Whitespace Manager ein Leerraum gefunden wurde, der den Spezifikationen auf dieser Seite entspricht, wird die Suche beendet.

Bereiche mit Overlays, Page-Segmenten, Barcodes oder Bildern werden als verfügbarer Leerraum angesehen, und Sie können eine Leerraumdefinition dafür erstellen. Dies wird jedoch nur empfohlen, wenn der Inhalt mit dem bereits vorhandenen Inhalt zusammengefügt werden soll.

    Hinweis:
  • In RICOH Visual Workbench können Maßeinheiten in Millimetern oder Zoll angezeigt werden. Zum Wechsel zwischen den Maßeinheiten klicken Sie auf Anzeigen Einheiten.

Gehen Sie wie folgt vor, um eine Definition für den ersten verfügbaren Leerraum in einer Seitengruppe zu erstellen:
  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei.
  2. Wenn die Datei keine Seitengruppen enthält, benutzen Sie AFP Indexer zum Erstellen von Seitengruppen.
  3. Klicken Sie auf Modus Whitespace-Manager.
  4. Wählen Sie eine Seite in der Seitengruppe aus.
  5. Platzieren Sie den Cursor auf eine Ecke des Bereichs, in dem der Leerraum definiert werden soll. Halten Sie die linke Maustaste gedrückt, und zeichnen Sie ein Kästchen in der ungefähren Größe des Leerraumbereichs. Sie können ein horizontales, vertikales oder quadratisches Kästchen zeichnen.
    In einem späteren Schritt können Sie die genaue Position und Größe des Leerraumbereichs angeben.
  6. Klicken Sie mit der rechten Maustaste an eine beliebige Stelle auf der Seite, und klicken Sie anschließend auf Nach Leerraum suchen.
    Wenn bereits die maximal zulässige Anzahl von Leerraumbereichen definiert wurde, erscheint eine Fehlermeldung. Ist dies nicht der Fall, erscheint das Fenster Nach Leerraum suchen mit der Registerkarte Leerraum. Dabei wird im Feld Aktuelle Seite die von Ihnen ausgewählte Seite angezeigt.
  7. Geben Sie einen Namen für die Leerraumdefinition ein.
    Geben Sie der Definition einen beschreibenden Namen, um diese von anderen Definitionen unterscheiden zu können.
  8. Geben Sie die minimale Breite und Höhe für den Leerraumbereich an.
    Mit Whitespace Manager wird nach dem ersten verfügbaren Leerraumbereich gesucht, der den angegebenen minimalen Abmessungen entspricht. Die folgenden Felder sind verfügbar:
    Breite
    Ein beliebiger Dezimalwert (z. B. 0,75) für die horizontale Breite des Leerraumbereichs (in Zoll oder Millimetern). Die minimale Breite des Bereichs kann gleich oder größer als 0,5 Zoll oder 12,7 Millimeter sein.
    Höhe
    Ein beliebiger Dezimalwert (z. B. 0,75) für die vertikale Höhe des Leerraumbereichs (in Zoll oder Millimetern). Die minimale Höhe des Bereichs kann gleich oder größer als 0,5 Zoll oder 12,7 Millimeter sein.
  9. Wählen Sie in der Dropdown-Liste im Bereich Seiten in der Seitengruppe auswählen die Seite oder Seiten aus, auf denen der Leerraumbereich hinzugefügt werden soll:
    Diese Seite
    Fügt den Leerraumbereich auf der aktuellen Seite hinzu, es sei denn, es wurde bereits ein bekannter Leerraumbereich definiert oder kein Leerraum entspricht den angegebenen Abmessungen.
    Diese und folgende Seiten
    Durchsucht die aktuelle Seite und alle folgenden Seiten in der Seitengruppe und fügt den Leerraumbereich auf der ersten Seite hinzu, auf der den angegebenen Abmessungen entsprechender Leerraum ermittelt wird.
    Letzte Seite
    Fügt den Leerraumbereich auf der letzten Seite hinzu, es sei denn, es wurde bereits ein bekannter Leerraumbereich definiert oder kein Leerraum entspricht den angegebenen Abmessungen. Diese Option können Sie nur auswählen, wenn es sich bei der aktuellen Seite um die letzte Seite in der Seitengruppe handelt. Erstellen Sie eine Definition mit der Option Letzte Seite anstelle von Diese Seite, wenn die Seitengruppen eine variable Anzahl an Seiten enthalten und sich der Leerraum immer auf der letzten Seite befinden soll.
    Wenn eine Auswahl abgeblendet ist, ist sie als einzige verfügbar.
  10. Optional: Ändern Sie auf der Registerkarte Position den Ursprung (linke obere Ecke) und die Größe (Breite und Höhe) des Leerraumbereichs.
    Felder auf der Registerkarte Position zeigt die Felder auf der Registerkarte Position.
    Felder auf der Registerkarte Position
    Feld Wert Beschreibung
    Ursprungspunkt des Bereichs: X-Position Ein beliebiger Dezimalwert, beispielsweise 2,5. Die X-Position darf nicht größer als die Breite der Seite sein. Der horizontale Abstand (in Zoll oder Millimetern) von der linken Seite des Leerraumbereichs, gemessen von der linken Seite der logischen Seite (nicht des physischen Blatts).
    Hinweis: Haben Sie die AFP-Datei mit der Option Um 90 Grad drehen in dem Menü Anzeigen gedreht, geben Sie die X-Position von der linken oberen Ecke der logischen Seite in der nicht gedrehten Ansicht an.
    Ursprungspunkt des Bereichs: Y-Position Ein beliebiger Dezimalwert, beispielsweise 2,5. Die Y-Position darf nicht größer als die Höhe der Seite sein. Der vertikale Abstand (in Zoll oder Millimetern) vom oberen Rand des Leerraumbereichs, gemessen vom oberen Rand der logischen Seite (nicht des physischen Blatts).
    Hinweis: Haben Sie die AFP-Datei mit der Option Um 90 Grad drehen in dem Menü Anzeigen gedreht, geben Sie die Y-Position von der linken oberen Ecke der logischen Seite in der nicht gedrehten Ansicht an.
    Größe des Bereichs: Breite Ein beliebiger Dezimalwert, beispielsweise 2,5. Die Breite des Bereichs darf nicht größer als die Breite der Seite sein. Die horizontale Breite (in Zoll oder Millimetern) des Leerraumbereichs, gemessen in der nicht gedrehten Ansicht.
    Größe des Bereichs: Höhe Ein beliebiger Dezimalwert, beispielsweise 2,5. Die Höhe des Bereichs darf nicht größer als die Höhe der Seite sein. Die vertikale Höhe (in Zoll oder Millimetern) des Leerraumbereichs, gemessen in der nicht gedrehten Ansicht.
  11. Klicken Sie auf OK.
    Der definierte Leerraumbereich wird als farbiges Feld angezeigt.
  12. Überprüfen Sie, ob der Leerraumbereich korrekt definiert wurde:
    1. Klicken Sie im unteren Teilfenster auf die Registerkarte Leerräume.
    2. Erweitern Sie eine Seitengruppe, und doppelklicken Sie auf die Leerraumdefinition.
      Auf der ausgewählten Seite wird ein rechteckiges Feld angezeigt, das den Leerraumbereich hervorhebt.
    3. Wenn der Leerraumbereich nicht korrekt ist, ändern oder löschen Sie diesen (Tools Definitionen ändern).
  13. Optional: Optional: Wenn Sie eine weitere Leerraumdefinition erstellen wollen, gehen Sie zu Schritt 4, und wiederholen Sie die Schritte.

1.3.5.32.5.15.3 Leerraumdefinitionen ändern oder löschen

Nachdem Sie Leerraumbereiche in einer AFP-Datei definiert haben, können Sie jede der Definitionen ändern oder löschen.

1.3.5.32.5.15.3.1 Definitionen für bekannten Leerraum ändern

Sie können eine Definition für Leerraum ändern, dessen Vorhandensein auf einer Seite bekannt ist.
    Hinweis:
  • In RICOH Visual Workbench können Maßeinheiten in Millimetern oder Zoll angezeigt werden. Zum Wechsel zwischen den Maßeinheiten klicken Sie auf Anzeigen Einheiten.
Gehen Sie wie folgt vor, um die Definition für bekannten Leerraum zu ändern:
  1. RICOH Visual WorkbenchÖffnen Sie in eine AFP-Musterdatei sowie die Steuerdatei, die die Leerraumdefinitionen enthält.
  2. Klicken Sie auf Modus Whitespace-Manager.
  3. Klicken Sie auf Tools Definitionen ändern.
  4. Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor:
    • Wählen Sie eine Definition für bekannten Leerraum aus, und klicken Sie anschließend auf Ändern.
    • Doppelklicken Sie auf die zu ändernde Definition für bekannten Leerraum.
    Das Fenster Bekannten Leerraum verwenden erscheint. Im Feld Aktuelle Seite wird die Seite in der Seitengruppe angezeigt, auf der der Leerraum erstellt wurde. Wenn das Feld Welche Seite abgeblendet ist, können Sie keine Änderungen vornehmen.
  5. Optional: Geben Sie auf der Registerkarte Leerraum im Feld Definitionsname einen neuen Namen für den Leerraumbereich ein, und wählen Sie (sofern verfügbar) in der Dropdown-Liste Welche Seite eine Seitenoption aus.
  6. Optional: Ändern Sie auf der Registerkarte Position den Ursprung (linke obere Ecke) und die Größe (Breite und Höhe) des Leerraumbereichs.
  7. Klicken Sie auf OK.

1.3.5.32.5.15.3.2 Aus einer Suchanfrage definierten Leerraum ändern

Sie können Leerraum ändern, der aus einer Suchanfrage definiert wurde.
    Hinweis:
  • In RICOH Visual Workbench können Maßeinheiten in Millimetern oder Zoll angezeigt werden. Zum Wechsel zwischen den Maßeinheiten klicken Sie auf Anzeigen Einheiten.
Gehen Sie wie folgt vor, um aus einer Suchanfrage definierten Leerraum zu ändern:
  1. RICOH Visual WorkbenchÖffnen Sie in eine AFP-Musterdatei sowie die Steuerdatei, die die Leerraumdefinitionen enthält.
  2. Klicken Sie auf Modus Whitespace-Manager.
  3. Klicken Sie auf Tools Definitionen ändern.
  4. Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor:
    • Wählen Sie eine Leerraumdefinition aus, die aus einer Suchanfrage erstellt wurde, und klicken Sie anschließend auf Ändern.
    • Doppelklicken Sie auf die zu ändernde Leerraumdefinition aus einer Suchanfrage.
    Das Fenster Nach Leerraum suchen erscheint. Im Feld Aktuelle Seite wird die Seite in der Seitengruppe angezeigt, auf der der Leerraum erstellt wurde. Wenn das Feld Welche Seite abgeblendet ist, können Sie keine Änderungen vornehmen.
  5. Optional: Führen Sie auf der Registerkarte Leerraum folgende Schritte aus:
    • Geben Sie im Feld Definitionsname einen neuen Namen für den Leerraumbereich ein.
    • Ändern Sie die minimale Breite und Höhe für den Leerraumbereich. Mit Whitespace Manager wird nach dem ersten verfügbaren Leerraumbereich gesucht, der den angegebenen minimalen Abmessungen entspricht.
    • Sofern verfügbar, wählen Sie in der Dropdown-Liste Welche Seite eine Seitenoption aus.
  6. Optional: Ändern Sie auf der Registerkarte Position den Ursprung (linke obere Ecke) und die Größe (Breite und Höhe) des Leerraumbereichs.
  7. Klicken Sie auf OK.

1.3.5.32.5.15.3.3 Leerraumdefinitionen löschen

Sie können mit Whitespace Manager erstellte Leerraumdefinitionen löschen.
Durch das Löschen einer Leerraumdefinition werden auch alle für die Definition im Fenster Kampagnen verwalten erstellten Regeln gelöscht. Vergewissern Sie sich vor dem Löschen einer Leerraumdefinition, dass die zugehörigen Regeln nicht mehr benötigt werden.
So löschen Sie eine Leerraumdefinition:
  1. RICOH Visual WorkbenchÖffnen Sie in eine AFP-Musterdatei sowie die Steuerdatei, die die Definitionen für den Leerraum enthält.
  2. Klicken Sie auf Modus Whitespace-Manager.
  3. Klicken Sie auf Tools Definitionen ändern.
    Das Fenster Definitionen ändern und löschen mit Definitionen für Leerraum aus einer Suchanfrage und Definitionen für bekannten Leerraum erscheint.
  4. Wählen Sie die Leerraumdefinition aus, die Sie löschen wollen.
  5. Klicken Sie auf Löschen oder drücken Sie die Taste Entf auf der Tastatur.
    Die Leerraumdefinition wird aus der Liste entfernt. Darüber hinaus werden auch alle für die Leerraumdefinition erstellten Regeln gelöscht.
  6. Wollen Sie das Fenster Definitionen ändern und löschen schließen, klicken Sie auf das X in der rechten oberen Ecke.

1.3.5.32.5.15.4 Leerräumen Inhalt zuordnen

Sie können definierten Leerraumbereichen Bilder und Text als Inhalt zuordnen. Dies erfolgt durch das Erstellen von Regeln, die die Art des zuzuordnenden Inhalts sowie die Bedingungen für die Zuordnung festlegen.
Bevor Inhalte zugeordnet werden können, müssen eine oder mehrere Leerraumdefinitionen erstellt werden.

1.3.5.32.5.15.4.1 Regeln für das Zuordnen von Inhalt erstellen

Sie erstellen eine oder mehrere Regeln für das Zuordnen von Inhalt zu Leerräumen, um mit dem Inhalt bestimmte Kunden anzusprechen oder den verfügbaren Raum optimal zu nutzen.
Bevor Inhalte zugeordnet werden können, müssen eine oder mehrere Leerraumdefinitionen erstellt werden. Darüber hinaus müssen Indexkennzeichen, die als Bedingungen in Regeln verwendet werden sollen, in den Seitengruppen vorhanden sein. Sie können AFP Indexer zum Erstellen von Indexkennzeichen verwenden.
    Hinweis:
  • In RICOH Visual Workbench können Maßeinheiten in Millimetern oder Zoll angezeigt werden. Zum Wechsel zwischen den Maßeinheiten klicken Sie auf Anzeigen Einheiten.
Gehen Sie wie folgt vor, um Regeln für das Zuordnen von Inhalt zu Leerräumen zu erstellen:
  1. Öffnen Sie in RICOH Visual Workbench eine AFP-Musterdatei sowie die Steuerdatei, die die Leerraumdefinitionen enthält.
  2. Klicken Sie auf Modus Whitespace-Manager.
  3. Klicken Sie auf Tools Kampagnen verwalten.
    Das Fenster Kampagnen verwalten erscheint.
  4. Wählen Sie im oberen Teilfenster in der Liste eine Leerraumdefinition aus.
  5. Klicken Sie auf Regeln/Inhalt erstellen.
    Unterhalb der Leerraumdefinition wird die Standardregel Immer angezeigt und ist hervorgehoben. Immer bedeutet, dass der Inhalt dem Leerraum ohne Einschränkungen zugeordnet wird.
  6. Optional: Geben Sie eine oder mehrere Bedingungen an, wenn eine andere Regel als Immer angewendet werden soll:
    1. Klicken Sie im Bereich Bedingungen auf Erstellen.
      Das Fenster Bedingung erstellen erscheint.
    2. Wählen Sie in den Dropdown-Listen ein Indexkennzeichen und einen Operator aus, geben Sie einen Wert ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
      Die Regel Immer wird durch die erstellte Bedingung ersetzt.
    3. Optional: Klicken Sie zum Erstellen einer weiteren Bedingung für die Regel auf Erstellen.
      Das Fenster Bedingung erstellen erscheint.
      1. Wählen Sie in den Dropdown-Listen ein Indexkennzeichen und einen Operator aus, geben Sie einen Wert ein, und klicken Sie anschließend auf OK. Die erstellte Bedingung wird der Regel mit dem Operator Und zwischen den Bedingungen hinzugefügt.
      2. Optional: Klicken Sie im Bereich Bedingungen verknüpfen auf Oder, um den Operator-Standardwert Und zu ändern. Die Regel wird mit dem Operator Oder zwischen den Bedingungen angezeigt.
  7. Geben Sie den Inhalt an, der zugeordnet werden soll, wenn die Regel wahr ist:
    1. Klicken Sie zum Zuordnen von Text auf Text einfügen. Das Fenster Text einfügen erscheint.
      1. Definieren Sie auf der Registerkarte Text die Textzeichenfolgendaten und die Textfarbe.
      2. Optional: Ändern Sie auf der Registerkarte Font die Schriftart für den Text.
      3. Optional: Passen Sie auf der Registerkarte Position die Position des Textes im Leerraumbereich an.
      4. Klicken Sie auf OK.
      5. Optional: Wiederholen Sie die Schritte, um weiteren Text hinzuzufügen.
    2. Klicken Sie zum Zuordnen eines Bildes auf Bild einfügen. Das Fenster Bild einfügen erscheint.
      1. Geben Sie auf der Registerkarte Bild den Bildtyp sowie den Dateinamen an, und legen Sie fest, ob das Bild inline hinzugefügt werden soll. Wenn es sich bei dem Dateityp um JPEG oder GIF handelt, geben Sie Breite und Höhe des Bildes an.
      2. Optional: Passen Sie auf der Registerkarte Position die Position des Bildes im Leerraumbereich an.
      3. Klicken Sie auf OK.
      4. Optional: Wiederholen Sie die Schritte, um ein weiteres Bild hinzuzufügen.
    3. Klicken Sie auf Vorschau, um zu überprüfen, wie der erstellte Text und die erstellten Bilder in dem definierten Leerraum angezeigt werden.
      Das Fenster Vorschau bei Inhalt erscheint. Klicken Sie zum Schließen des Fensters in der oberen rechten Ecke auf X.
  8. Optional: Geben Sie den Inhalt an, der zugeordnet werden soll, wenn die Regel falsch ist.
    Dieser Bereich ist nicht verfügbar, wenn die Regel Immer lautet.
    1. Klicken Sie zum Zuordnen von Text auf Text einfügen. Das Fenster Text einfügen erscheint.
      1. Definieren Sie auf der Registerkarte Text die Textzeichenfolgendaten und die Textfarbe.
      2. Optional: Ändern Sie auf der Registerkarte Font die Schriftart für den Text.
      3. Optional: Passen Sie auf der Registerkarte Position die Position des Textes im Leerraumbereich an.
      4. Klicken Sie auf OK.
      5. Optional: Wiederholen Sie die Schritte, um weiteren Text hinzuzufügen.
    2. Klicken Sie zum Zuordnen eines Bildes auf Bild einfügen. Das Fenster Bild einfügen erscheint.
      1. Geben Sie auf der Registerkarte Bild den Bildtyp sowie den Dateinamen an, und legen Sie fest, ob das Bild inline hinzugefügt werden soll. Wenn es sich bei dem Dateityp um JPEG oder GIF handelt, geben Sie Breite und Höhe des Bildes an.
      2. Optional: Passen Sie auf der Registerkarte Position die Position des Bildes im Leerraumbereich an.
      3. Klicken Sie auf OK.
      4. Optional: Wiederholen Sie die Schritte, um ein weiteres Bild hinzuzufügen.
    3. Klicken Sie auf Vorschau, um zu überprüfen, wie der angegebene Text und die angegebenen Bilder in dem definierten Leerraum angezeigt werden.
      Das Fenster Vorschau bei weiterem Inhalt erscheint. Klicken Sie zum Schließen des Fensters in der oberen rechten Ecke auf X.
  9. Optional: Wenn Sie eine weitere Regel erstellen wollen, gehen Sie zu Schritt 4, und wiederholen Sie die Schritte.
  10. Klicken Sie auf OK.

1.3.5.32.5.15.4.2 Text als Inhalt einfügen

Sie können den Text definieren, der als Leerrauminhalt eingefügt werden soll.
    Hinweis:
  • In RICOH Visual Workbench können Maßeinheiten in Millimetern oder Zoll angezeigt werden. Zum Wechsel zwischen den Maßeinheiten klicken Sie auf Anzeigen Einheiten.
So definieren Sie den Text zum Einfügen als Inhalt:
  1. RICOH Visual WorkbenchÖffnen Sie in eine AFP-Musterdatei sowie die Steuerdatei, die die Leerraumdefinitionen enthält.
  2. Klicken Sie auf Modus Whitespace-Manager.
  3. Klicken Sie auf Tools Kampagnen verwalten.
    Das Fenster Kampagnen verwalten erscheint.
  4. Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor:
    • Wählen Sie im oberen Teilfenster in der Liste eine vorhandene Regel aus.
    • Wählen Sie im oberen Teilfenster in der Liste eine Leerraumdefinition aus, und klicken sie dann zum Erstellen einer neuen Regel auf Regeln/Inhalt erstellen.
  5. Klicken Sie im Bereich Inhalt auf Text einfügen.
    Das Fenster Text einfügen erscheint.
  6. Erstellen Sie auf der Registerkarte Text eine Textzeichenfolge.
    Vergessen Sie nicht, gegebenenfalls zwischen den Wörtern Leerzeichen einzufügen. Gehen Sie beispielsweise wie folgt vor, um der ersten Seite jeder Seitengruppe eine Seitenzahl wie "Seite 1 von 10" hinzuzufügen:
    1. Geben Sie die Zeichenfolge Seite und ein Leerzeichen in das Feld Text ein, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
    2. Wählen Sie Seite in Seitengruppe in der Dropdown-Liste Eigenschaft aus, und klicken Sie dann auf Hinzufügen. Der Wert Seite in Seitengruppe entspricht der Zahl der Seite innerhalb der Seitengruppe.
    3. Geben Sie ein Leerzeichen, die Zeichenfolge von und ein weiteres Leerzeichen in das Feld Text ein, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
    4. Wählen Sie Seitengruppe Seitenanzahl in der Dropdown-Liste Eigenschaft aus, und klicken Sie dann auf Hinzufügen. Der Wert Seitengruppe Seitenanzahl entspricht der Gesamtzahl der Seiten in der Seitengruppe.
    Der Wert der Textzeichenfolge wird im Feld unterhalb der Datenfelder angezeigt.
  7. Optional: Zum Bearbeiten der Textzeichenfolge markieren Sie eine Zeile, und ändern Sie mit Aufwärts oder Abwärts die Reihenfolge der Zeilen, oder löschen Sie die Zeile mit Entfernen.
    Vergessen Sie nicht, gegebenenfalls zwischen den Wörtern Leerzeichen einzufügen.
  8. Optional: Wählen Sie in der Dropdown-Liste Farbe eine Textfarbe aus.
  9. Optional: Wählen Sie auf der Registerkarte Font eine der folgenden Schriftarten aus:
    Kernfonts
    Wählen Sie aus der Dropdown-Liste den Zeichensatz, die Codepage und, wenn es sich bei der Schriftart um einen Outline-Font handelt, die Punktgröße im Abschnitt Font-Informationen aus.
    Externe Fonts
    Geben Sie einen Zeichensatz, ein Codepagepaar, einen Namen des codierten Fonts oder alle drei Informationen ein. Verwenden Sie bei DBCS-Fonts nur den Namen des codierten Fonts.
      Hinweis:
    • Wenn Sie eine Codepage eingeben, die Teil eines codierten DBCS-Fonts ist, wird eine Fehlermeldung angezeigt mit der Empfehlung, stattdessen den Namen des codierten Fonts zu verwenden.
    Die Anzeige in den Feldern Zeichensatzbeschreibung und Font-Ressource ändert sich entsprechend der ausgewählten Schriftart. Font-Ressource ist bei Kernfonts "Outline" und "Raster" bei externen Fonts.
      Hinweis:
    • Fonts, die auf Ihrem Computer in der ausgewählten Größe und Farbe nicht vorhanden sind, werden automatisch in der Größe 12 und Farbe Schwarz angezeigt. In der späteren AFP-Datei werden die Fonts jedoch korrekt angezeigt.
    • Wenn die Zeichennamen von Zeichensatz und Codepage nicht übereinstimmen, wird der Job in RICOH ProcessDirector in einen Fehlerstatus gesetzt, und vom Drucker wird eine Fehlermeldung ausgegeben. Ändern Sie zum Beheben des Fehlers Zeichensatz und Codepage in ein gültiges Paar, und verarbeiten Sie den Job erneut.
  10. Optional: Auf der Registerkarte Position können Sie den Ursprung (obere linke Ecke) des Textbereichs ändern. Geben Sie den Ursprung in Millimetern oder Zoll an. Dezimalwerte (beispielsweise 2,5) sind zulässig. Die folgenden Felder sind verfügbar:
    X-Position
    Der horizontale Abstand der linken Seite des Bereichs, gemessen von der linken Seite des Textbereichs.
    Y-Position
    Der vertikale Abstand des oberen Randes des Bereichs, gemessen vom oberen Rand des Textbereichs.
  11. Klicken Sie auf OK.
    Der Text wird der Regel und der Liste im Dropdown-Feld hinzugefügt.
  12. Optional: Klicken Sie auf Vorschau, um zu überprüfen, wie der angegebene Text in dem definierten Leerraum angezeigt wird.
    Klicken Sie zum Schließen des Fensters in der oberen rechten Ecke auf X.

1.3.5.32.5.15.4.3 Bilder als Inhalt einfügen

Sie können die Bilder definieren, die als Leerrauminhalt eingefügt werden sollen.
    Hinweis:
  • In RICOH Visual Workbench können Maßeinheiten in Millimetern oder Zoll angezeigt werden. Zum Wechsel zwischen den Maßeinheiten klicken Sie auf Anzeigen Einheiten.
So definieren Sie Bilder zum Einfügen als Inhalt:
  1. RICOH Visual WorkbenchÖffnen Sie in eine AFP-Musterdatei sowie die Steuerdatei, die die Leerraumdefinitionen enthält.
  2. Klicken Sie auf Modus Whitespace-Manager.
  3. Klicken Sie auf Tools Kampagnen verwalten.
    Das Fenster Kampagnen verwalten erscheint.
  4. Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor:
    • Wählen Sie im oberen Teilfenster in der Liste eine vorhandene Regel aus.
    • Wählen Sie im oberen Teilfenster in der Liste eine Leerraumdefinition aus, und klicken sie dann zum Erstellen einer neuen Regel auf Regeln/Inhalt erstellen.
  5. Klicken Sie im Bereich Inhalt auf Bild einfügen.
    Das Fenster Bild einfügen erscheint.
  6. Führen Sie auf der Registerkarte Bild die folgenden Schritte aus:
    • Wählen Sie in der Dropdown-Liste Typ den Dateityp aus. Wenn es sich bei dem Dateityp um JPEG oder GIF handelt, müssen Sie mithilfe der folgenden Felder die Bildgröße angeben:
      Breite
      Ein beliebiger positiver Dezimalwert (z. B. 0,75) für die horizontale Breite des Bildes (in Zoll oder Millimetern). Der Standardwert für die Breite lautet 0,5 Zoll oder 12,7 Millimeter.
      Höhe
      Ein beliebiger positiver Dezimalwert (z. B. 0,75) für die vertikale Höhe des Bildes (in Zoll oder Millimetern). Der Standardwert für die Höhe lautet 0,5 Zoll oder 12,7 Millimeter.
    • Geben Sie im Feld Bilddateiname einen Dateinamen ein, oder klicken Sie zum Auswählen einer Datei auf Durchsuchen.
    • Optional: Klicken Sie auf Bild inline hinzufügen, um das Bild der Ressourcengruppe in der AFP-Datei hinzuzufügen.
  7. Optional: Auf der Registerkarte Position können Sie den Ursprung (obere linke Ecke) des Bildbereichs ändern. Geben Sie den Ursprung in Millimetern oder Zoll an. Dezimalwerte (beispielsweise 2,5) sind zulässig. Die folgenden Felder sind verfügbar:
    X-Position
    Der horizontale Abstand der linken Seite des Bereichs, gemessen von der linken Seite des Bildbereichs.
    Y-Position
    Der vertikale Abstand des oberen Randes des Bereichs, gemessen vom oberen Rand des Bildbereichs.
  8. Klicken Sie auf OK.
    Das Bild wird der Regel und der Liste im Dropdown-Feld hinzugefügt.
  9. Optional: Klicken Sie auf Vorschau, um zu überprüfen, wie das angegebene Bild in dem definierten Leerraum angezeigt wird.
    Klicken Sie zum Schließen des Fensters in der oberen rechten Ecke auf X.
  10. Klicken Sie auf OK.
    Wenn Sie das Bild inline hinzugefügt haben, wird das Bild im linken Teilfenster in der Inline-Ressourcengruppen angezeigt.

1.3.5.32.5.15.4.4 Als Inhalt eingefügten Text ändern

Sie können den Text ändern, den Sie zum Einfügen als Inhalt in Leerraum definiert haben.
Hinweis: In RICOH Visual Workbench können Maßeinheiten in Millimetern oder Zoll angezeigt werden. Zum Wechsel zwischen den Maßeinheiten klicken Sie auf Anzeigen Einheiten.
Gehen Sie wie folgt vor, um Text, der als Inhalt definiert wurde, zu ändern:
  1. RICOH Visual WorkbenchÖffnen Sie in eine AFP-Musterdatei sowie die Steuerdatei, die die Leerraumdefinitionen enthält.
  2. Klicken Sie auf Modus Whitespace-Manager.
  3. Klicken Sie auf Tools Kampagnen verwalten.
    Das Fenster Kampagnen verwalten erscheint.
  4. Wählen Sie im oberen Teilfenster in der Liste eine Regel aus.
  5. Wählen Sie in der Dropdown-Liste Textinhalt aus.
  6. Klicken Sie im Bereich Inhalt auf Bearbeiten.
    Das Fenster Text ändern erscheint.
  7. Optional: Ändern Sie auf der Registerkarte Text im Bereich Daten für Textzeichenfolge die gewünschten Daten, und/oder ändern Sie in der Dropdown-Liste Farbe die Farbe.
    Zum Bearbeiten der Textzeichenfolge markieren Sie eine Zeile, und ändern Sie mit Aufwärts oder Abwärts die Reihenfolge der Zeilen, oder löschen Sie die Zeile mit Entfernen. Sie können auch neue Werte hinzufügen. Vergessen Sie nicht, gegebenenfalls zwischen den Wörtern Leerzeichen einzufügen. Gehen Sie beispielsweise wie folgt vor, um die Textzeichenfolge "Seite 1 von 10" in "Seite 1 für Max Mustermann" zu ändern:
    1. Markieren Sie mit gedrückter Taste Strg die Werte von und Seitenanzahl.
    2. Klicken Sie auf Entfernen.
    3. Geben Sie die Zeichenfolge für in das Feld Text ein, und klicken Sie dann auf Hinzufügen.
    4. Wählen Sie in der Dropdown-Liste Indexkennzeichen ein Indexkennzeichen aus, das den Namen des Kunden (z. B. "Max Mustermann") enthält, und klicken Sie anschließend auf Hinzufügen.
    Der bearbeitete Wert der Textzeichenfolge wird im Feld unterhalb der Datenfelder angezeigt.
  8. Optional: Wählen Sie auf der Registerkarte Font eine der folgenden Schriftarten aus:
    Kernfonts
    Wählen Sie aus der Dropdown-Liste den Zeichensatz, die Codepage und, wenn es sich bei der Schriftart um einen Outline-Font handelt, die Punktgröße im Abschnitt Font-Informationen aus.
    Externe Fonts
    Geben Sie einen Zeichensatz, ein Codepagepaar, einen Namen des codierten Fonts oder alle drei Informationen ein. Verwenden Sie bei DBCS-Fonts nur den Namen des codierten Fonts.
      Hinweis:
    • Wenn Sie eine Codepage eingeben, die Teil eines codierten DBCS-Fonts ist, wird eine Fehlermeldung angezeigt mit der Empfehlung, stattdessen den Namen des codierten Fonts zu verwenden.
    Die Anzeige in den Feldern Zeichensatzbeschreibung und Font-Ressource ändert sich entsprechend der ausgewählten Schriftart. Font-Ressource ist bei Kernfonts "Outline" und "Raster" bei externen Fonts.
      Hinweis:
    • Fonts, die auf Ihrem Computer in der ausgewählten Größe und Farbe nicht vorhanden sind, werden automatisch in der Größe 12 und Farbe Schwarz angezeigt. In der späteren AFP-Datei werden die Fonts jedoch korrekt angezeigt.
    • Wenn die Zeichennamen von Zeichensatz und Codepage nicht übereinstimmen, wird der Job in RICOH ProcessDirector in einen Fehlerstatus gesetzt, und vom Drucker wird eine Fehlermeldung ausgegeben. Ändern Sie zum Beheben des Fehlers Zeichensatz und Codepage in ein gültiges Paar, und verarbeiten Sie den Job erneut.
  9. Optional: Auf der Registerkarte Position können Sie den Ursprung (obere linke Ecke) des Textbereichs ändern. Geben Sie den Ursprung in Millimetern oder Zoll an. Dezimalwerte (beispielsweise 2,5) sind zulässig.
  10. Klicken Sie auf OK.
    Der bearbeitete Text wird angezeigt.
  11. Optional: Klicken Sie auf Vorschau, um zu überprüfen, wie der angegebene Text in dem definierten Leerraum angezeigt wird.
    Klicken Sie zum Schließen des Fensters in der oberen rechten Ecke auf X.

1.3.5.32.5.15.4.5 Als Inhalt eingefügte Bilder ändern

Sie können die Bilder ändern, die Sie zum Einfügen als Inhalt in Leerraum definiert haben.
    Hinweis:
  • In RICOH Visual Workbench können Maßeinheiten in Millimetern oder Zoll angezeigt werden. Zum Wechsel zwischen den Maßeinheiten klicken Sie auf Anzeigen Einheiten.
Gehen Sie wie folgt vor, um Bilder, die als Inhalt definiert wurden, zu ändern:
  1. RICOH Visual WorkbenchÖffnen Sie in eine AFP-Musterdatei sowie die Steuerdatei, die die Leerraumdefinitionen enthält.
  2. Klicken Sie auf Modus Whitespace-Manager.
  3. Klicken Sie auf Tools Kampagnen verwalten.
    Das Fenster Kampagnen verwalten erscheint.
  4. Wählen Sie im oberen Teilfenster in der Liste eine Regel aus.
  5. Wählen Sie in der Dropdown-Liste Bildinhalt aus.
  6. Klicken Sie im Bereich Inhalt auf Bearbeiten.
    Das Fenster Bild ändern erscheint.
  7. Optional: Auf der Registerkarte Bild können Sie die folgenden Schritte ausführen:
    • In der Dropdown-Liste Typ den Dateityp ändern. Wenn es sich bei dem Dateityp um JPEG oder GIF handelt, müssen Sie mithilfe der folgenden Felder die Bildgröße angeben:
      Breite
      Ein beliebiger positiver Dezimalwert (z. B. 0,75) für die horizontale Breite des Bildes (in Zoll oder Millimetern). Der Standardwert für die Breite lautet 0,5 Zoll oder 12,7 Millimeter.
      Höhe
      Ein beliebiger positiver Dezimalwert (z. B. 0,75) für die vertikale Höhe des Bildes (in Zoll oder Millimetern). Der Standardwert für die Höhe lautet 0,5 Zoll oder 12,7 Millimeter.
    • Geben Sie im Feld Bilddateiname einen Dateinamen ein, oder klicken Sie zum Auswählen einer Datei auf Durchsuchen.
    • Klicken Sie auf Bild inline hinzufügen, um das Bild der Ressourcengruppe in der AFP-Datei hinzuzufügen.
  8. Optional: Auf der Registerkarte Position können Sie den Ursprung (obere linke Ecke) des Bilds ändern. Geben Sie den Ursprung in Millimetern oder Zoll an. Dezimalwerte (beispielsweise 2,5) sind zulässig.
  9. Klicken Sie auf OK.
  10. Optional: Klicken Sie auf Vorschau, um zu überprüfen, wie das angegebene Bild in dem definierten Leerraum angezeigt wird.
    Klicken Sie zum Schließen des Fensters in der oberen rechten Ecke auf X.

1.3.5.32.5.15.4.6 Regelbedingungen für Inhalt erstellen

Sie können Regelbedingungen erstellen, mit denen festgelegt wird, wann dem Leerraum Inhalt zugeordnet wird.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine Regelbedingung zu erstellen:
  1. RICOH Visual WorkbenchÖffnen Sie in eine AFP-Musterdatei sowie die Steuerdatei, die die Leerraumdefinitionen enthält.
  2. Klicken Sie auf Modus Whitespace-Manager.
  3. Klicken Sie auf Tools Kampagnen verwalten.
    Das Fenster Kampagnen verwalten erscheint.
  4. Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor:
    • Wählen Sie im oberen Teilfenster in der Liste eine vorhandene Regel aus.
    • Wählen Sie im oberen Teilfenster in der Liste eine Leerraumdefinition aus, und klicken sie dann zum Erstellen einer neuen Regel auf Regeln/Inhalt erstellen.
  5. Klicken Sie im Bereich Bedingungen auf Erstellen.
    Das Fenster Bedingung erstellen erscheint.
  6. Wählen Sie mithilfe der Dropdown-Liste im Feld Indexkennzeichen ein Indexkennzeichen aus.
  7. Wählen Sie mithilfe der Dropdown-Liste einen der folgenden Werte im Feld Operator aus:
    • Größer als
    • Kleiner als
    • gleich
    • enthält
  8. Geben Sie einen Wert im Feld Wert ein.
  9. Klicken Sie auf OK.
    Die von Ihnen erstellte Bedingung wird der Regel hinzugefügt.
  10. Optional: Klicken Sie zum Erstellen einer weiteren Bedingung für die Regel auf Erstellen.
    Die erstellte Bedingung wird der Regel mit dem Operator Und zwischen den Bedingungen hinzugefügt.
  11. Optional: Klicken Sie im Bereich Bedingungen verknüpfen auf Oder, um den Operator-Standardwert Und zu ändern. Die Regel wird mit dem Operator Oder zwischen den Bedingungen angezeigt.
  12. Klicken Sie auf OK.

1.3.5.32.5.15.4.7 Regelbedingungen für Inhalt ändern

Sie können Regelbedingungen ändern, mit denen festgelegt wird, wann dem Leerraum Inhalt zugeordnet wird.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine Regelbedingung zu ändern:
  1. RICOH Visual WorkbenchÖffnen Sie in eine AFP-Musterdatei sowie die Steuerdatei, die die Leerraumdefinitionen enthält.
  2. Klicken Sie auf Modus Whitespace-Manager.
  3. Klicken Sie auf Tools Kampagnen verwalten.
    Das Fenster Kampagnen verwalten erscheint.
  4. Wählen Sie im oberen Teilfenster in der Liste eine vorhandene Regel aus.
  5. Klicken Sie im Bereich Bedingungen auf Bearbeiten.
    Das Fenster Bedingung bearbeiten erscheint.
  6. Optional: Mit der Dropdown-Liste können Sie das Indexkennzeichen im Feld Indexkennzeichen ändern.
  7. Optional: Mit der Dropdown-Liste können Sie folgende Werte im Feld Operator ändern:
    • Größer als
    • Kleiner als
    • gleich
    • enthält
  8. Optional: Sie können den Wert im Feld Wert ändern.
  9. Klicken Sie auf OK.
    Die von Ihnen bearbeitete Bedingung wird in der Regel geändert.
  10. Optional: Klicken Sie zum Ändern des Operators zwischen den einzelnen Bedingungen im Bereich Bedingungen verknüpfen auf Oder bzw. auf Und. Die Regel wird mit dem ausgewählten Operator angezeigt.
  11. Klicken Sie auf OK.

1.3.5.32.5.15.4.8 Inhalt aus Leerräumen löschen

Sie können Leerraumdefinitionen zugeordnete Regeln, Bedingungen und Inhalte löschen.
Gehen Sie wie folgt vor, um Regeln, Bedingungen oder Inhalt zu löschen:
  1. RICOH Visual WorkbenchÖffnen Sie in eine AFP-Musterdatei sowie die Steuerdatei, die die Leerraumdefinitionen enthält.
  2. Klicken Sie auf Modus Whitespace-Manager.
  3. Klicken Sie auf Tools Kampagnen verwalten.
    Das Fenster Kampagnen verwalten erscheint.
  4. Wählen Sie im oberen Teilfenster in der Liste eine Regel aus.
  5. Optional: Löschen von Bedingungen:
    1. Wählen Sie eine Bedingung in der Dropdown-Liste aus.
    2. Klicken Sie im Bereich Bedingungen auf Löschen.
      Die Bedingung wird aus der Regel entfernt.
    3. Wenn Sie eine weitere Bedingung in der Regel löschen wollen, wiederholen Sie die Schritte.
      Wenn Sie alle Bedingungen löschen, wird die Regel auf den Standardwert Immer gesetzt.
  6. Optional: Löschen von Inhalt:
    1. Wählen Sie in der Dropdown-Liste Inhalt aus.
    2. Klicken Sie im Bereich Inhalt auf Löschen.
      Der Inhalt wird aus der Regel entfernt.
    3. Wenn Sie weiteren Inhalt in der Regel löschen wollen, wiederholen Sie die Schritte.
  7. Optional: Wenn Sie eine Regel sowie alle zugehörigen Bedingungen und Inhalte löschen wollen, klicken Sie im oberen Teilfenster auf Löschen.
    Die Regel wird aus der Liste entfernt.
  8. Optional: Wenn Sie eine weitere Regel oder die Bedingungen bzw. den Inhalt für eine Regel löschen wollen, gehen Sie zu Schritt 4, und wiederholen Sie die Schritte.
  9. Klicken Sie auf OK.

1.3.5.32.5.15.5 Schritte zum Füllen von Leerräumen in AFP-Dateien hinzufügen

Nachdem Sie in einer AFP-Musterdatei mit Hilfe von RICOH Visual Workbench Leerraum definiert haben, müssen Sie einem oder mehreren Workflows in den von den Workflows verwendeten AFP-Produktionsdateien Schritte zum Füllen des Leerraums mit Inhalt hinzufügen. In dem Schritt wird die Visual Workbench – Steuerdatei angegeben, in der die Definitionen für den Leerraum enthalten sind.
Der Schritt kann auf der Basis der Schrittvorlage FillWhiteSpace erstellt werden. Wenn bei der Konfiguration dieses Schrittes AFP Indexer, AFP Editor oder beides installiert ist, können Sie vor dem Füllen der Leerraumbereiche zunächst alle Seitengruppen, Indexkennzeichen, Barcodes, verdeckten Bereiche und Texte erstellen, die in der gleichen Steuerdatei definiert wurden. Die Leerraumbereiche richten sich häufig nach den zuvor erstellten Seitengruppen, Indexkennzeichen und anderen Elementen.

Positionieren Sie den Schritt in Bezug zu den folgenden Schritten, wenn sie vorhanden sind:

  • Nach einem Schritt, der Zeilendaten in das AFP-Format konvertiert (beispielsweise nach dem Schritt ConvertLineDataJobIntoAFP).
  • Nach einem Schritt, der Xerox-Daten in das AFP-Format konvertiert.
  • Vor einem Schritt, der AFP-Dateien in ein anderes Format umwandelt (beispielsweise vor dem Schritt TransformJobIntoPDF).
  • Vor dem Schritt EnableRepositioning, wenn Sie den Schritt FillWhiteSpace zum Erstellen von Seitengruppen und Indexkennzeichen oder Text oder beidem konfigurieren.
  • Vor dem Schritt PrintJobs.
  • Nach einem Schritt auf Grundlage der Schrittvorlagen IndexAFP oder EditAFP (außer bei Verwendung von Index zuerst oder Bearbeiten zuerst).
    Hinweis:
  • Wenn Sie mit der Schrittvorlage IndexAFP Seitengruppen mit fester Länge erstellt haben, können Sie mit der Schrittvorlage FillWhiteSpace Leerraum in AFP-Dateien mit Inhalt füllen, die mit den RICOH ProcessDirectorTransform Features erstellt wurden.

So fügen Sie in AFP-Dateien einen Schritt zum Füllen von Leerraum mit Inhalt hinzu:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie auf den Namen des Workflows, den Sie ändern möchten.
    Wenn Sie es bevorzugen, eine Kopie des Workflows zu ändern, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Workflow, und wählen Sie Kopieren. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie nach Bedarf andere Werte ein oder bearbeiten Sie Werte entsprechend, und klicken Sie anschließend auf Weiter.
  3. Optional: Deaktivieren Sie den Workflow, indem Sie auf den Schalter links neben dem Workflow-Namen klicken. Wenn Sie den Workflow während der Bearbeitung nicht deaktivieren, werden Jobs, die diesen Workflow verwenden, weiterhin durch die Schritte des Workflows geführt. Wenn Sie speichern, wird der Workflow vorübergehend deaktiviert und dann wieder aktiviert. Jobs, die in dem Workflow verarbeitet werden, könnten in eine fehlerhafte Situation geraten.
  4. Klicken Sie im Workflow-Editor in der rechten oberen Ecke des Fensters auf Schrittvorlagen.
  5. Wählen Sie die Schrittvorlage FillWhiteSpace, und ziehen Sie sie in den Workflow-Editor. Platzieren Sie den Schritt an der gewünschten Stelle.
  6. Verbinden Sie den Schritt FillWhiteSpace mit anderen Schritten.
  7. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt, und wählen Sie Merkmale aus.
  8. Falls erforderlich, ändern Sie die Merkmale Allgemein.
  9. Klicken Sie auf AFP.
  10. Geben Sie in das Feld Visual Workbench – Steuerdatei den Pfad und Dateinamen der Visual Workbench – Steuerdatei ein, in der die Leerraumdefinitionen enthalten sind.
      Hinweis:
    • Wenn Sie für Eingabedateien, die unterschiedliche Steuerdateien erfordern, denselben Workflow verwenden wollen, können Sie den Steuerdateinamen in Symbolschreibweise angeben. Beispiel: Für die beiden Eingabedateien abc.afp und xyz mit den Steuerdateien abc.afp.ctl und xyz.ctl soll derselbe Workflow verwendet werden. In diesem Fall können Sie ${Job.InputFile}.ctl als Steuerdatei im Feld Visual Workbench – Steuerdatei verwenden. Die Angabe ${Job.InputFile}.ctl veranlasst RICOH ProcessDirector, als Wert von Visual Workbench – Steuerdatei den Namen der Eingabedatei mit der Erweiterung .ctl zu verwenden.
  11. Enthält die Steuerdatei Definitionen zum Erstellen von Seitengruppen und Indexkennzeichen, empfiehlt sich möglicherweise die Auswahl von Ja im Feld Index zuerst.
      Hinweis:
    • Wenn die Schritte IndexAFP und FillWhiteSpace in verschiedenen Phasen ausgeführt werden, wählen Sie die Option Index zuerst nicht aus. Beispiel: Möglicherweise müssen Sie den Schritt IndexAFP in die Phase Vorbereitung und den Schritt FillWhiteSpace in die Phase Zusammensetzung nach dem Schritt EditAFP (oder Option Bearbeiten zuerst) legen.
    • Wenn Sie Ja in dem Feld Index zuerst auswählen, entfernen Sie alle Schritte aus dem Workflow, die auf der Schrittvorlage IndexAFP basieren, da die Option Index zuerst und der Schritt IndexAFP dieselbe Funktion bereitstellen. (Es ist effizienter, wenn Ja im Feld Index zuerst ausgewählt wird als wenn der Schritt IndexAFP ausgeführt wird.)
  12. Enthält die Steuerdatei Definitionen zum Erstellen von Barcodes, verdeckten Bereichen oder Text, können Sie im Feld Bearbeiten zuerst die Option Ja auswählen.
      Hinweis:
    • Das Feld Bearbeiten zuerst gilt nur, wenn AFP Editor installiert ist. Wenn Sie Ja auswählen und AFP Editor nicht installiert ist, bearbeitet RICOH ProcessDirector den Job nicht.
    • Wenn Sie Ja in dem Feld Bearbeiten zuerst auswählen, entfernen Sie alle Schritte aus dem Workflow, die auf der Schrittvorlage EditAFP basieren, da die Option Bearbeiten zuerst und der Schritt EditAFP dieselbe Funktion bereitstellen. (Es ist effizienter, wenn Ja im Feld Bearbeiten zuerst ausgewählt wird, als wenn der Schritt EditAFP ausgeführt wird.)
  13. Klicken Sie auf OK.
  14. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.

1.3.5.32.5.16 Merkmale für AFP-Dateien anpassen

Sie können mit Document Property Designer Dokumentmerkmale und Jobmerkmale für AFP-Dateien anpassen, indem Sie die Merkmale mit Indexkennzeichen verbinden. Indexkennzeichen werden auch TLEs (TLE = Tagged Logical Element) genannt. Zudem können Sie Verbindungsoptionen für die Merkmale definieren und die Indexkennzeichenwerte bearbeiten.
Wenn Sie Dokumente oder Jobs nur mit den in allen Dokumentverarbeitungsfunktionen bereitgestellten Standardeigenschaften bearbeiten wollen (beispielsweise wenn Sie einen Job auf der Basis der Anzahl von Blättern in den einzelnen Dokumenten unterteilen wollen), müssen Sie benutzerdefinierte Dokumenteigenschaften nicht mit Indexkennzeichen verbinden. In den meisten Fällen sind jedoch angepasste Dokumentmerkmale oder Jobmerkmale vorhanden, die Sie zum Bearbeiten von Dokumenten verwenden können. Ist beispielsweise ein angepasstes Dokumentmerkmal vorhanden, das eine Postleitzahl darstellt, und verbinden Sie das Merkmal mit dem entsprechenden Indexkennzeichen, können Sie Dokumente nach der Postleitzahl sortieren, aufteilen oder gruppieren.

1.3.5.32.5.16.1 Angepasste Merkmale mit Indexkennzeichen verbinden

Sie können mit RICOH Visual Workbench Dokument- oder Jobeigenschaften mit Indexkennzeichen in einer AFP-Musterdatei verknüpfen.

Wird ein Merkmal mit einem Indexkennzeichen verbunden, ordnen die RICOH ProcessDirector-Schritte den Wert des Indexkennzeichens in einer AFP-Produktionsdatei dem Merkmal in einem Workflow zu. Ist der Wert des Indexkennzeichens beispielsweise eine Postleitzahl, ist auch der Wert des Dokumentmerkmals eine Postleitzahl.

Sie können mehrere Merkmale mit demselben Indexkennzeichen verbinden. Sie können beispielsweise das eine Dokumentmerkmal mit dem einen Teil eines Indexkennzeichenwerts und ein anderes Dokumentmerkmal mit einem anderen Teil desselben Indexkennzeichenwerts verbinden. Beispielsweise kann eine Adresszeile sowohl eine Stadt als auch ein Land enthalten. Wenn das Indexkennzeichen sowohl die Stadt als auch das Land enthält, können Sie für Stadt und Land separate Dokumentmerkmale erstellen.

Sie können auch mehrere Indexkennzeichen mit dem gleichen Merkmal verbinden. Wenn Sie beispielweise ein Indexkennzeichen namens Routing-Code und ein Indexkennzeichen namens Postleitzahl haben, können Sie beide Indexkennzeichen mit dem Merkmal Postcode verbinden. Sie können dieselbe Visual Workbench – Steuerdatei für mehrere Jobs verwenden, die unterschiedliche Indexkennzeichennamen für das gleiche Merkmal verwenden. Das System erwartet jedoch, dass nur eines der Indexkennzeichen in einem bestimmten Dokument vorhanden ist. Wenn mehr als ein Indexkennzeichen in einem Dokument vorhanden ist, weist das System den Merkmalwert basierend auf dem ersten Auftreten zu.

Sie müssen nicht alle Merkmale mit Indexkennzeichen verknüpfen, und Sie müssen auch nicht alle Indexkennzeichen mit Merkmalen verknüpfen. RICOH ProcessDirector zeigt den Wert eines unverknüpften Merkmals als Nicht festgelegt an.

Die folgenden Symbole geben den Status der einzelnen Dokumentmerkmale und Indexkennzeichen an:

  • Das Symbol für Nicht verbunden (Nicht-verbunden-Symbol) gibt an, dass das Merkmal oder das Indexkennzeichen nicht verbunden ist.
  • Das Symbol für Verbunden (Verbunden-Symbol) gibt an, dass das Merkmal oder das Indexkennzeichen verbunden ist.

Vor dem Verbinden von Dokumentmerkmalen und Indexkennzeichen ist Folgendes erforderlich:

  • Öffnen Sie eine AFP-Musterdatei in RICOH Visual Workbench. Die Musterdatei muss Seitengruppen und die Indexkennzeichen enthalten, die mit Dokumentmerkmalen verbunden werden sollen. Zum Erstellen von Seitengruppen und Indexkennzeichen verwenden Sie den AFP Indexer-Modus von RICOH Visual Workbench.
  • Erstellen Sie als RICOH ProcessDirector-Systembenutzer (aiw1 ist der Standardwert) ein Verzeichnis zum Speichern der Steuerdatei, in der die Verknüpfungen enthalten sind. Wir empfehlen das Verzeichnis /aiw/aiw1/control_files/workbench (Linux) oder C:\aiw\aiw1\control_files\workbench (Windows), da Dateien in diesem Verzeichnis gesichert werden, wenn der Prozess aiwbackup ausgeführt wird. Dieses Verzeichnis und alle von Ihnen erstellten Dateien sollten im Besitz des RICOH ProcessDirector-Systembenutzers oder eines Mitglieds der RICOH ProcessDirector-Gruppe (aiwgrp1 ist der Standardwert) sein und über dieselben Berechtigungen (775) wie das Verzeichnis control_files verfügen.

Gehen Sie wie folgt vor, um ein Merkmal mit einem Indexkennzeichen zu verbinden:

  1. Klicken Sie in RICOH Visual Workbench auf Modus Document Property Designer.
    Ist der Document Property Designer-Modus der einzige verfügbare Modus, wird dieser Modus automatisch ausgewählt.
  2. Klicken Sie auf Tools Merkmale verbinden.
    Im angezeigten Fenster werden Merkmale in alphabetischer Reihenfolge nach Merkmalname in einer Tabelle aufgelistet. Dokumentenmerkmale gehen dabei den Jobmerkmalen voran. Wollen Sie die Merkmale in einer anderen Reihenfolge sortieren, klicken Sie auf die Spaltenüberschrift. Klicken Sie ein einziges Mal, um in aufsteigender Reihenfolge zu sortieren. Klicken Sie zwei Mal, um in absteigender Reihenfolge zu sortieren.
  3. Im Fenster "Merkmale verbinden":
    1. Wählen Sie ein Merkmal und das Indexkennzeichen aus, das Sie mit dem Merkmal verbinden wollen.
      Optional: Sie können mehr als ein Indexkennzeichen mit einem einzelnen Merkmal oder mehr als ein Merkmal mit einem einzelnen Indexkennzeichen verbinden.
    2. Klicken Sie auf Verbinden.
  4. Optional: Definieren Sie im Fenster "Verbindungsoptionen definieren" die Verbindungsoptionen für das Merkmal.
  5. Klicken Sie auf OK.
  6. Wollen Sie weitere Merkmale mit Indexkennzeichen verbinden, wiederholen Sie die Schritte 3 bis 5.
  7. Klicken Sie auf OK.
    Auf den Registerkarte Dokumentmerkmale und Jobmerkmale im unteren Teilfenster sind die Merkmale und verbundenen Indexkennzeichen aufgelistet.
  8. Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor, um die Visual Workbench – Steuerdatei zu speichern, die Informationen darüber enthält, wie Merkmale mit Indexkennzeichen verbunden werden.
    • Wollen Sie eine neue Steuerdatei speichern, klicken Sie auf Datei Steuerdatei speichern unter. Wählen Sie das Verzeichnis aus, das Sie oben erstellt haben, geben Sie den Namen der Steuerdatei in das Feld Dateiname ein, und klicken Sie auf Speichern. Merken Sie sich, wo Sie die Steuerdatei gespeichert haben, da Sie die Position der Steuerdatei beim Konfigurieren der Schritte angeben müssen, die Dokumente in AFP-Dateien identifizieren. Die Standarderweiterung für Steuerdateien lautet .ctl. Die Datei ist eine XML-Datei.
    • Wollen Sie eine aktualisierte Steuerdatei speichern, klicken Sie auf Datei Steuerdatei speichern.
    • Haben Sie AFP Indexer zum Definieren der Indexkennzeichen benutzt, müssen Sie dieselbe Steuerdatei für die Dokument- und Jobeigenschaften verwenden.
    Hinweis: Wenn Sie dem Workflow einen Schritt hinzufügen, können Sie durch Symbolschreibweise auf den Namen der Steuerdatei verweisen, wenn der Name der Steuerdatei für den Job mit dem Wert eines Jobmerkmals übereinstimmt, wie z. B. dem Jobnamen.

1.3.5.32.5.16.2 Verbindungsoptionen für Merkmale definieren

Wenn Sie Dokumentmerkmale oder Jobmerkmale mit Indexkennzeichen verbinden, können Sie Optionen für die einzelnen Merkmale definieren. Diese Optionen gelten für das Merkmal nur dann, wenn es mit dem Indexkennzeichen verbunden ist.

Sie können beispielsweise angeben, ob das Indexkennzeichen erforderlich ist, welcher Standardwert für das Merkmal gelten soll, wenn das Indexkennzeichen in einem Dokument oder Job nicht gefunden wird usw. Zudem können Sie den Textwert für das Indexkennzeichen so bearbeiten, dass das Merkmal nur einen Teil des Indexkennzeichenwerts enthält.

Bevor Sie Verbindungsoptionen für Merkmale definieren können, müssen Sie das Merkmal mit einem Indexkennzeichen verbinden. Wenn Sie ein Merkmal mit einem Indexkennzeichen verbinden, zeigt Document Property Designer automatisch das Fenster Verbindungsoptionen definieren an, damit Sie die Optionen definieren können. Wenn Sie vorher ein Merkmal mit einem Indexkennzeichen verbunden haben, können Sie die Verbindungsoptionen ändern.

Gehen Sie wie folgt vor, um Verbindungsoptionen für ein Merkmal zu definieren:

  1. Klicken Sie in RICOH Visual Workbench auf Modus Document Property Designer.
  2. Klicken Sie auf Tools Merkmale verbinden.
  3. Wählen Sie im Fenster Merkmale verbinden das Merkmal aus, dessen Verbindungsoptionen Sie ändern wollen, und klicken Sie auf Verbindung ändern.
    Wollen Sie die Merkmale nach Kennzeichenname nach Indexkennzeichenname sortieren, klicken Sie auf die Spaltenüberschrift. Klicken Sie ein einziges Mal, um in aufsteigender Reihenfolge zu sortieren. Klicken Sie zwei Mal, um in absteigender Reihenfolge zu sortieren.
  4. Optional: Ändern Sie im Fenster "Verbindungsoptionen definieren" das Indexkennzeichen, das mit dem das Merkmal verbunden ist, durch Auswahl des eines oder mehrerer Indexkennzeichen in der Tabelle Verbundenes Indexkennzeichen.
  5. Optional: Wollen Sie den Textwert des Merkmals bearbeiten, klicken Sie auf Indexwert bearbeiten.
    Sie können das Indexkennzeichen bearbeiten, um führende oder abschließende Leerzeichen oder unerwünschte Sonderzeichen zu entfernen.
    • Sie können mehr als ein Indexkennzeichen zur Bearbeitung auswählen. Die festgelegten Regeln gelten dann für alle ausgewählten Indexkennzeichen. Wenn Sie mehr als ein Indexkennzeichen auf einmal bearbeiten, zeigen die Beispielwertfelder unten im Fenster kein Beispiel des geänderten Merkmals an.
    • Die Bearbeitungen, die Sie vornehmen, gelten nur für den Merkmalwert und führen nicht zu Änderungen an dem Wert des Indexkennzeichens selbst.
  6. Geben Sie mindestens eines der folgenden Felder an:
    Feld Aktion
    Lokalen Wert verwenden

    Dieses Feld gilt für Indexkennzeichen für Ergänzungsseiten, wenn der Druckstrom über mehr als eine Ergänzungsseite verfügt. Es gibt an, ob der Indexkennzeichenwert auf einer bestimmten Ergänzungsseite ebenfalls auf den nachfolgenden Ergänzungsseiten verwendet werden kann.

    Wählen Sie diese Option, wenn Sie sicherstellen wollen, dass eine Ergänzungsseite nur die Werte des Indexkennzeichens der aktuellen Seitengruppe verwendet. Eine nachfolgende Ergänzungsseite kann nicht den gleichen Wert verwenden, der auf einer vorhergehenden Ergänzungsseite verwendet wurde. Wenn Sie diese Option wählen und ein Wert für das Indexkennzeichen auf einer nachfolgenden Ergänzungsseite fehlt, wird der AFP-Produktionsjob in einen Fehlerstatus gesetzt, sofern die Option Erforderlich unten ausgewählt wurde.

    Beispielweise definieren Sie ein Indexkennzeichen für eine Ergänzungsseite, die eine Kundenadresse enthält. Diese Adresse wird auf den mit der Ergänzungsseite verbundenen Dokumenten platziert. Wenn Sie die Option Lokalen Wert verwenden und die Option Erforderlich auswählen und der Wert des Indexkennzeichens auf der nachfolgenden Ergänzungsseite Null ist, wird der AFP-Produktionsjob in einen Fehlerstatus gesetzt. Wenn Sie Lokalen Wert verwenden nicht auswählen und der Wert des Indexkennzeichens auf der nachfolgenden Ergänzungsseite Null ist, platziert das System den Wert für die Kundenadresse der vorhergehenden Ergänzungsseite auf die verbundenen Dokumente.

    Diese Tabelle zeigt einige Beispielergebnisse basierend auf den ausgewählten Optionen:

    Lokalen Wert verwenden Erforderlich Indexkennzeichenwert der nachfolgenden Ergänzungsseite Ergebnis
    Y Y Vorhanden Der neue Wert wird auf der nachfolgenden Ergänzungsseite verwendet
    Y N Vorhanden Der neue Wert wird auf der nachfolgenden Ergänzungsseite verwendet
    Y N Null Der Wert ist auf der nachfolgenden Ergänzungsseite leer
    N N Null Der aktuelle Wert wird auf der nachfolgenden Ergänzungsseite verwendet
    Y Y Null Job wird in den Fehlerstatus gesetzt

    Erforderlich

    Für verbundene Dokumentmerkmal-Indexkennzeichen:

    • Wählen Sie diese Option aus, wenn das Indexkennzeichen in jedem Dokument und in jedem Satz aufeinanderfolgender Ergänzungsseiten, die zwischen Dokumenten gefunden werden, vorhanden sein muss. Wenn RICOH ProcessDirector das verbundene Indexkennzeichen in einem Dokument oder Satz aufeinanderfolgender Ergänzungsseiten nicht findet, wird der AFP-Produktionsjob in einen Fehlerstatus versetzt.

    Für verbundene Jobmerkmal-Indexkennzeichen:

    • Wählen Sie diese Option aus, wenn das Indexkennzeichen mindestens ein Mal in der AFP-Datei vorhanden sein muss. Wenn RICOH ProcessDirector das verbundene Indexkennzeichen nicht in mindestens einem der Dokumente findet, wird der AFP-Produktionsjob in einen Fehlerstatus versetzt.

    Obwohl die Option Erforderlich erfordert, dass das Indexkennzeichen vorhanden sein muss, tritt kein Fehler auf, wenn der Wert des Indexkennzeichens Null ist.

    Standardwert

    Für verbundene Dokumentmerkmal-Indexkennzeichen:

    • Der Standardwert wird benutzt, wenn das Indexkennzeichen in einem Dokument nicht gefunden wird. Haben Sie Erforderlich nicht ausgewählt, geben Sie einen Standardwert für das Dokumentmerkmal an, oder wählen Sie Nicht festgelegt aus. Wenn das Indexkennzeichen nicht in einem Dokument gefunden wird und der Standardwert Nicht festgelegt lautet, wird, wenn das Indexkennzeichen im vorhergehenden Satz von Ergänzungsseiten vorhanden ist, stattdessen sein Wert für dieses Dokument verwendet. Auf diese Weise können Sie ein Indexkennzeichen in einer Ergänzungsseite als Standard für alle nachfolgenden Dokumente verwenden und den Wert Dokument-für-Dokument überschreiben, indem Sie das Indexkennzeichen zu einzelnen Dokumenten hinzufügen.

    Für verbundene Jobmerkmal-Indexkennzeichen:

    • Wenn das Indexkennzeichen in keinen Dokumenten oder Ergänzungsseiten in der AFP-Datei gefunden wird, wird der Standardwert verwendet. Haben Sie Erforderlich nicht ausgewählt, geben Sie einen Standardwert für das Jobmerkmal an, oder wählen Sie die Option Nicht festgelegt aus.

    Mindestlänge Wählen Sie die Mindestanzahl von Zeichen (0 bis 254) aus, die der Wert für das Dokumentmerkmal enthalten kann. Wenn der Wert für das Indexkennzeichen nach der Bearbeitung kleiner als die Mindestanzahl von Zeichen ist, wird der AFP-Produktionsjob in einen Fehlerstatus gesetzt. 0 (der Standardwert) bedeutet, dass es keine Mindestlänge gibt. Wenn ein Wert Null ist und die Mindestlänge größer als 0 ist, wird die AFP-Produktionsdatei in einen Fehlerzustand versetzt.
    Maximale Länge Wählen Sie die maximale Anzahl von Zeichen (0 bis 254) aus, die der Wert für das Dokumentmerkmal enthalten kann. Wenn der Wert für das Indexkennzeichen nach der Bearbeitung größer als die maximale Anzahl von Zeichen ist, wird die AFP-Produktionsdatei in einen Fehlerstatus gesetzt. 0 (der Standardwert) bedeutet, dass es keine Maximallänge gibt.
    Maximum Zähler Wählen Sie aus, wie oft (0 bis 100) das Indexkennzeichen maximal in einem Dokument auftreten kann. Tritt das Indexkennzeichen häufiger auf als die maximal mögliche Anzahl, wird der AFP-Produktionsjob in einen Fehlerstatus gesetzt. 0 (der Standardwert) bedeutet, dass das Indexkennzeichen beliebig oft auftreten kann, ohne dass ein Fehler hervorgerufen wird. Die Option Maximum Zähler zählt Indexkennzeichen, die Werte von Null haben.
    Ignorieren nach nn Vorkommen Wählen Sie aus, welches Indexkennzeichen (0 - 100) in einem Dokument oder in einem Satz von aufeinanderfolgenden Ergänzungsseiten, die zwischen Dokumenten gefunden wurden, als Dokument- oder Jobmerkmalwert zu verwenden ist. Wenn Sie beispielsweise 2 auswählen, ist der Wert des zweiten Indexkennzeichens im Dokument der Dokument- oder Jobmerkmalwert. Wenn das Indexkennzeichen weniger oft in einem Dokument auftritt, wird der Wert des letzten Auftretens des Indexkennzeichens benutzt. 0 (der Standardwert) bedeutet, dass der Wert des letzten Indexkennzeichens im Dokument als Dokument- oder Jobmerkmalwert benutzt wird. Beachten Sie, dass die Option Ignorieren nach nn Vorkommen Indexkennzeichen mitzählt, die Werte von Null haben.
  7. Klicken Sie auf OK.

1.3.5.32.5.16.3 Text für mit Merkmalen verbundene Indexkennzeichen bearbeiten

Sie können den Textwert für ein Indexkennzeichen so bearbeiten, dass das Dokumentmerkmal oder Jobmerkmal nur einen Teil des Indexkennzeichenwerts enthält. Sie können den Textwert bearbeiten, um führende oder abschließende Leerzeichen oder unerwünschte Sonderzeichen zu entfernen.

Die Bearbeitungen, die Sie vornehmen, gelten nur für den Merkmalwert und führen nicht zu Änderungen an dem Wert des Indexkennzeichens selbst.

Wenn der Indexkennzeichenwert beispielsweise die Kontonummer 01-345678 enthält, können Sie den Textwert so bearbeiten, dass der Merkmalwert nur einen Teil der Kontonummer enthält, beispielsweise 345678.

Achten Sie bei der Bearbeitung eines Textwerts darauf, dass Sie den Textwert so bearbeiten können, dass er für alle Dokumente oder Jobs geeignet ist, da die Indexkennzeichenwerte in den einzelnen Dokumenten oder Jobs unterschiedlich sein können.

Die Bearbeitungsregeln in der Tabelle unten werden von oben nach unten angewendet. Beispielsweise erfolgt die erste Bearbeitung durch das Entfernen von Zeichen, die zweite Bearbeitung bei Begrenzungszeichen und die dritte Bearbeitung bei Zeichen.

Gehen Sie wie folgt vor, um den Textwert für ein Indexkennzeichen zu bearbeiten, das mit einem Merkmal verbunden ist:

  1. Wählen Sie im Fenster Wert bearbeiten den Wert Ein für eines oder mehrere der folgenden Felder aus:
    Feld Aktion
    Durch Entfernen von Zeichen bearbeiten Geben Sie ein einziges Zeichen oder ein Leerzeichen ein (verwenden Sie die Leertaste zum Eingeben eines Leerzeichens), das Sie aus dem Wert entfernen wollen. Bei dem Zeichen muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. Wählen Sie dann eine der folgenden Schaltflächen aus:
    Führende Zeichen entfernen
    Das angegebene Zeichen wird am Anfang des Werts entfernt.

    Wenn Sie beispielsweise ein Leerzeichen eingeben, werden alle Leerzeichen am Anfang des Werts entfernt.

    Abschließende Zeichen entfernen
    Das angegebene Zeichen wird am Ende des Werts entfernt.

    Wenn Sie beispielsweise ein Leerzeichen eingeben, werden alle Leerzeichen am Ende des Werts entfernt.

    Führende und abschließende Zeichen entfernen
    Das angegebene Zeichen wird am Anfang und Ende des Werts entfernt.

    Wenn Sie beispielsweise ein Leerzeichen eingeben, werden alle Leerzeichen am Anfang und Ende des Werts entfernt.

    Alle Zeichen entfernen
    Das angegebene Zeichen wird an allen Positionen im Wert entfernt.

    Beispiel: Eine Kontonummer lautet 324-1443255-11. Sie können einen Bindestrich (-) eingeben, um alle Bindestriche aus dem Wert zu entfernen und die Kontonummer 324144325511 zu produzieren.

    Bei Begrenzungszeichen bearbeiten Geben Sie eine Textzeichenfolge (Zeichen oder Leerzeichen) in das Feld Begrenzungszeichenfolge angeben ein, um anzugeben, wo der Textwert in separate Zeichenfolgen getrennt werden soll. Bei dem Text muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. Wählen Sie dann Zahlen für Erste Zeichenfolge auswählen und Anzahl der Zeichenfolgen auswählen aus, um den Anfang und das Ende des bearbeiteten Texts anzugeben.

    Beispiel: Eine Kontonummer lautet 324-1443255-11. Sie können einen Bindestrich als Begrenzungszeichen zum Teilen des Werts in die Zeichenfolgen 324, 1443255 und 11. Wollen Sie die zweite und dritte Zeichenfolge auswählen (1443255-11), wählen Sie 2 sowohl für Erste Zeichenfolge auswählen als auch für Anzahl der Zeichenfolgen auswählen aus.

    Bei Zeichen bearbeiten Wählen Sie Zahlen für Erste Zeichenposition auswählen und Anzahl der Zeichen auswählen aus, um das erste Zeichen in dem Textwert anzugeben und anzugeben, wie viele Zeichen aufgenommen werden.

    Wenn Sie Optionen im Fenster auswählen, wird der Indexkennzeichenwert im Feld Originaltext auf der Basis der getroffenen Auswahl bearbeitet und der neue Wert im Feld Bearbeiteter Text angezeigt. Der angezeigte Indexkennzeichenwert ist der Wert des ersten Indexkennzeichens im ersten Dokument in der Datei.

    Optional können Sie mehr als ein Indexkennzeichen zur Bearbeitung auswählen. Die festgelegten Regeln gelten dann für alle ausgewählten Indexkennzeichen. Wenn Sie mehr als ein Indexkennzeichen auf einmal bearbeiten, zeigen die Beispielwertfelder unten im Fenster kein Beispiel des geänderten Merkmals an.

  2. Klicken Sie auf OK.

1.3.5.32.5.16.4 Schritte zum Identifizieren von Dokumenten in AFP-Dateien konfigurieren

Haben Sie in einer AFP-Musterdatei Dokumentmerkmale oder Jobmerkmale mit Indexkennzeichen verbunden, müssen Sie den Schritt konfigurieren, mit dem Werte für Dokumentmerkmale oder Jobmerkmale in AFP-Produktionsdateien festgelegt werden. Der Schritt benennt die Visual Workbench – Steuerdatei-Steuerdatei, die Informationen darüber enthält, wie Merkmale mit Indexkennzeichen verbunden werden.

Die Schritte zum Berechnen von Werten für Merkmale basieren auf der Schrittschablone IdentifyDocuments. Einige RICOH ProcessDirector-Features stellen Workflows mit dem Schritt IdentifyDocuments bereit. Wenn Sie einen der bereitgestellten Workflows verwenden, können Sie den Schritt IdentifyDocuments in dem Workflow konfigurieren, um den Namen der Visual Workbench – Steuerdatei anzugeben. Die folgenden Workflows werden beispielsweise mit RICOH ProcessDirector-Features bereitgestellt:

  • ReceiveInsert_I (mit Inserter-Feature)
  • SortAFP
  • SortSplitAFP
  • VerifySample (mit Automatische Überprüfung-Feature)

Wenn Sie einem anderen Workflow einen Schritt IdentifyDocuments hinzufügen, müssen Sie Folgendes beachten:

  • Dieselbe Steuerdatei wird für die Schritte IndexAFP, EditAFP und IdentifyDocuments benutzt.
  • Der Schritt IdentifyDocuments muss, sofern vorhanden, nach dem IndexAFP-Schritt und allen Schritten erfolgen, welche die AFP-Datei aktualisieren.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen Schritt zu konfigurieren, der Dokumente in AFP-Dateien identifiziert:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Kopieren Sie einen Workflow, der den Schritt IdentifyDocuments enthält.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt IdentifyDocuments, und wählen Sie Merkmale aus.
  4. Falls erforderlich, ändern Sie die Merkmale für den Schritt auf der rechten Seite des Fensters.
  5. Haben Sie vorher Merkmale mit Indexkennzeichen verbunden, ist dieser Schritt erforderlich. Andernfalls ist der Schritt optional. Geben Sie im Visual Workbench – Steuerdatei-Feld den Pfad und den Namen der Visual Workbench – Steuerdatei ein, die Informationen darüber enthält, wie Merkmale mit Indexkennzeichen verbunden werden, oder verwenden Sie entsprechende Symbole, um darauf zu verweisen. RICOH Visual Workbench hat diese Steuerdatei erstellt, als Sie Merkmale mit Indextags verknüpft haben. Die Standarderweiterung für Steuerdateien lautet .ctl. Wenn Sie keine Steuerdatei angeben, benutzt IdentifyDocuments zum Identifizieren von Dokumenten alle Seitengruppendaten, die sich bereits in der AFP-Datei befinden, wobei keine Indexkennzeichen in der AFP-Datei Dokumentmerkmalen zugeordnet werden.
  6. Wenn die AFP-Eingabedatei nicht bereits Indexkennzeichen enthält und Sie den AFP Indexer-Modus von RICOH Visual Workbench verwenden, fügen Sie den Schritt IndexAFP vor dem Schritt IdentifyDocuments ein.
  7. Klicken Sie auf OK.
  8. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.

1.3.5.32.6 Verwenden von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat

Sie können diese Software verwenden, um PDF-Dateien zu erweitern, indem Sie Markups wie Barcodes hinzufügen und anhand der Daten aus der PDF-Datei Dokumentmerkmale definieren.

In den RICOH ProcessDirector-Schritten IdentifyPDFDocuments und BuildPDFFromDocuments geben Sie die RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Steuerdateien an, die das Markup und die Definitionen der Dokumentmerkmale enthalten, um dieselben Erweiterungen auf PDF-Dateien anzuwenden, die in RICOH ProcessDirector verarbeitet werden.

1.3.5.32.6.1 RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat

RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat ist ein Adobe Acrobat Professional-Plugin, mit dem Sie Erweiterungen in einer PDF-Datei definieren und anzeigen können, die repräsentativ für PDF-Dateien ist, die von den Schritten in Ihren Workflows verarbeitet werden.

Zu Erweiterungen gehören Barcodes, OMR-Markierungen, Bilder, verdeckte Bereiche und Text. Die Erweiterungen, die Sie in der PDF-Datei definieren, werden nicht in der PDF-Datei sondern in Steuerdateien gespeichert, die Sie für den Server bereitstellen, der von RICOH ProcessDirector verwendet wird. RICOH ProcessDirector verwendet die Steuerdateien, um die gleichen Erweiterungen auf Produktions-PDF-Dateien anzuwenden, wenn es diese für den Druck verarbeitet.

Um die Markup-Funktionen zu erweitern, bietet RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat Seitengruppen, Dokumentmerkmale und bedingte Verarbeitung.

1.3.5.32.6.1.1 Seitengruppen

Eine Seitengruppe ist eine Reihe von Seiten, die ein einziges Dokument bilden, wie beispielsweise ein Poststück oder ein Kundenkontoauszug, innerhalb einer PDF-Datei. In RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat ist ein Dokument eine Seitengruppe. Eine einzelne PDF-Datei kann viele Dokumente enthalten. Wird eine komplette PDF-Datei als eine einzige Seitengruppe behandelt, stellt die PDF-Datei ein Dokument dar.

Bevor Sie ein Markup hinzufügen, sollten Sie eine Seitengruppe definieren. Nachdem Sie eine Seitengruppe definiert haben, können Sie Markups auf bestimmte Seiten in jedem Dokument anwenden. Sie können zum Beispiel der ersten Seite eines jeden Dokuments einen Barcode hinzufügen, allen Vorderseiten eines Dokuments ein Bild hinzufügen oder der ersten Rückseite eines jeden Dokuments Text hinzufügen.

Sie können Seitengruppen auf folgende Weise definieren:

  • Als komplette PDF-Datei.

  • Als eine feste Anzahl von Seiten.

  • Auf Basis des von Ihnen ausgewählten Textes, der sich auf der ersten Seite jeder Seitengruppe an derselben Stelle befindet.

    RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat verwendet den wiederholten Text, um die erste Seite einer jeden Seitengruppe zu bestimmen. Sie haben zum Beispiel 100.000 Kundenkontoauszüge in einer PDF-Datei. Jeder Auszug verfügt über mindestens drei Seiten. Um eine Seitengruppe zu definieren, wählen Sie Seite 1 von, da dieser Text sich auf der ersten Seite jedes Auszugs an derselben Stelle befindet.

    Hinweis: Wenn Sie für die Definition von Seitengruppen eine Beispiel-PDF-Datei verwenden, stellen Sie sicher, dass Inhalt und Position des ausgewählten Texts innerhalb der Produktions-PDF-Dateien konsistent sind.

  • Auf Basis eines bestimmten Schlüsselworts oder -satzes, das bzw. der auf der ersten Seite eines Dokuments in einem Textbereich angezeigt wird. Der daneben stehende Text kann sich ändern, aber das Schlüsselwort oder der Schlüsselsatz bleibt gleich.

  • Auf Basis des von Ihnen angegebenen Textes, der sich auf der ersten Seite jeder Seitengruppe befindet. Wenn Sie den Text eingeben, können Sie Platzhalterzeichen einfügen. RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat interpretiert Platzhalterzeichen als beliebige Zeichen.

  • Auf Basis von regulären Java-Ausdrücken, die Sie definieren, um Text auf der ersten Seite jeder Seitengruppe anzugeben.

    Sie definieren beispielsweise einen regulären Java-Ausdruck, sodass RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat jedes Mal eine neue Seitengruppe beginnt, wenn der englische Text Page 1 of oder der spanische Text Página 1 de gefunden wird.

  • Wenn sich der Text in einem ausgewählten Bereich ändert.

    Sie ziehen beispielsweise einen Rahmen um den Kontonamen auf einem Auszug in einer PDF-Datei. Jedes Mal wenn sich der Text im Rahmen ändert, wird diese Seite zur ersten Seite einer neuen Seitengruppe. Die Position des Rahmens auf jeder Seite darf nur den zu bewertenden Text oder Leerräume (keinen Text) umschließen.

Verwenden Sie den Seitengruppen-Navigator, um eine Liste der Seiten in jeder Seitengruppe anzuzeigen. Sobald Sie überprüft haben, ob alle Seitengruppen korrekt sind, speichern Sie Ihre Steuerdatei, die Ihre neue Seitengruppendefinition enthält. Wenn Sie Dokumentmerkmale definieren, speichern Sie diese in derselben Steuerdatei. Dann fügen Sie den Namen und das Verzeichnis der Steuerdatei einem auf der Schrittschablone IdentifyPDFDocuments basierenden RICOH ProcessDirector-Schritt hinzu.

1.3.5.32.6.1.2 Dokumentmerkmale

Dokumentenmerkmale sind Daten, wie ein Kundenname oder eine Postleitzahl, die aus einer bestimmten Position auf einer Seite oder in einem Dokument extrahiert wurden. Mit Dokumentmerkmalen können Sie Markups hinzufügen, die auf variablen Informationen basieren. Sie können beispielsweise ein unterschiedliches Bild zu Dokumenten hinzufügen, die in verschiedene Staaten oder Regionen gesendet werden.

RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat verfügt über ein leistungsstarkes Parsing-Tool für Adressblöcke, mit dem Sie Stadt, Bundesland oder Region, Postleitzahl und andere Dokumentmerkmale aus komplexen Adressen mit variabler Zeilenzahl extrahieren können. Wenn Sie Dokumente in einem Job nachdrucken müssen, können Sie über RICOH ProcessDirector nach den Werten der Dokumenteigenschaften suchen, um die spezifischen Dokumente zu finden, die Sie nachdrucken müssen.

Sie können Ihre eigene Dokumenteigenschaft definieren oder eine RICOH ProcessDirector Dokumenteigenschaft aus einer Liste auswählen. Sie können die RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale mit Funktionen verwenden, die von RICOH ProcessDirector-Dokumentenverarbeitungsfunktionen bereitgestellt werden.

    Hinweis:
  • Wenn Sie mit RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat Dokumentmerkmale definieren, wählen Sie diese aus einer Liste Ihrer RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale aus.
  • Sie müssen Ihre RICOH ProcessDirector Dokumenteigenschaften in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat laden, um sie verwenden zu können. Während des Installationsvorgangs wird ein Beispielsatz von Dokumenteigenschaften in das Plug-in geladen. Nach der Installation des Plug-Ins oder jedes Mal, wenn Sie RICOH ProcessDirector Dokumenteigenschaften ändern, laden Sie die Dokumenteigenschaften erneut in das Plug-In.

Klicken Sie auf Ricoh Dokumentmerkmalwerte anzeigen, um sicherzustellen, dass die Dokumentmerkmalwerte korrekt extrahiert wurden.

Wenn Sie Dokumentmerkmalwerte mit einem externen Programm verwenden möchten, können Sie die Werte in einer durch Tabstopps getrennten Textdatei speichern.

1.3.5.32.6.1.3 Bedingte Verarbeitung

Wenn Sie mit RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat Markup zu einer PDF-Datei hinzufügen, können Sie Regeln für die bedingte Verarbeitung erstellen, um das Markup auf bestimmten Seiten zu platzieren. Sie können auch Regeln für die bedingte Verarbeitung verwenden, um Medien- und Finishing-Optionen anzuwenden und um die Seiten anzugeben, aus denen RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat und RICOH ProcessDirector Dokumenteigenschaftswerte extrahieren.

Regeln können auf der Grundlage von Seiten in Dokumenten Bedingungen festlegen, wie beispielsweise "Alle Vorderseiten", sowie auf der Grundlage von Jobmerkmalen, Dokumentmerkmalen, Statistiken und bedingten Auslösern (Text, der bestimmt, ob eine Bedingung erfüllt ist).

Zum Beispiel soll das Wort Rechnung am oberen Rand der ersten Seite eines Kontoauszugs als Auslöser dienen, um einen Barcode zu platzieren. Wählen Sie zunächst das Wort Rechnung aus, und legen Sie es als bedingten Auslöser fest. Definieren Sie dann eine Regel, die den bedingten Auslöser angibt. Wenn Sie einer PDF-Datei einen Barcode hinzufügen, können Sie diese Regel angeben, um die Positionierung des Barcodes zu steuern. Der Barcode wird nur auf Seiten gedruckt, auf denen sich das Wort Rechnung an der durch den bedingten Auslöser angegebenen Stelle befindet.

Ihre RICOH ProcessDirector-Workflows können Schritte umfassen, die die Jobmerkmalwerte bei der RICOH ProcessDirector-Verarbeitung bestimmen. Wenn Sie mit RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat eine Regel mit einem Jobmerkmal definieren, können Sie dynamisch bestimmen, wie die Regel angewendet wird, indem Sie den Jobmerkmalwert in RICOH ProcessDirector einstellen. Sie verwenden beispielsweise das Jobmerkmal Job.CustomerName, um einen Barcode nur dann zu drucken, wenn der Wert dieses Merkmals BANK lautet. RICOH ProcessDirector beachtet auch Jobverarbeitungsstatistiken, beispielsweise die aktuelle Seite in einem Dokument. Wenn Sie einen Barcode auf Seite Drei jedes Dokuments in einem PDF-Job anwenden möchten, können Sie Stat.CurrentPageInDocument = 3 als Bedingung für die Anwendung einer Regel verwenden.

1.3.5.32.6.1.4 Markup

RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat unterstützt fünf Arten von Markups: Barcodes, OMR-Markierungen, Bilder, Text und verdeckte Bereiche.

Für jeden Markup-Typ weisen Sie einen Namen zu, der die Markup-Inhalte identifiziert. Anschließend weisen Sie Werte für Ort, Positionierung und andere Merkmale zu. Sie können Dokumentmerkmale und eine bedingte Verarbeitung für die Markups festlegen und dabei je nach Dokument in der PDF-Datei unterschiedliche Daten verwenden.

Wenn RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat eine PDF-Datei anzeigt, erscheint Ihr Markup als eine Reihe von Kästchen mit Namen. Die PDF-Datei wird nicht verändert. Im Markup-Navigator können Sie Markups finden und bearbeiten, die von anderen Markups verdeckt werden.

Um den Inhalt und die Positionierung Ihres Markups auf bestimmten Seiten anzuzeigen und zu überprüfen, zeigen Sie die Vorschau der PDF-Datei an.

1.3.5.32.6.1.5 Steuerdateien

Eine Steuerdatei speichert Ihre Seitengruppendefinition, Dokumentmerkmale, bedingte Auslöser und Markups unabhängig von einer PDF-Quelldatei. Steuerdateien sind Vorlagen, die RICOH ProcessDirector verwendet, um bei zu bearbeitenden PDF-Dateien dieselben Markup-Regeln anzuwenden.
    Hinweis:
  • Das Speichern Ihrer PDF-Quelldatei durch Klicken auf Datei Speichern oder Datei Speichern unter speichert nicht Ihre RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Seitengruppen, Dokumentmerkmale oder Markups.

Um den RICOH ProcessDirector-Schritt IdentifyPDFDocuments in einem PDF-Workflow zu verwenden, müssen Sie die RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Steuerdatei hinzufügen, in der die Seitengruppen oder die Dokumentmerkmale für diesen Schritt definiert wurden. Alle Markup-Definitionen müssen in einer oder mehreren Steuerdateien gespeichert werden, die im RICOH ProcessDirector-Schritt BuildPDFFromDocuments verwendet werden.

Sie müssen keine separaten Steuerdateien für die Seitengruppe, die Dokumentmerkmale und die Markup-Definitionen erstellen: Alle Definitionen können in einer Steuerdatei gespeichert werden, wenn diese Steuerdatei sowohl dem Schritt IdentifyPDFDocuments als auch dem Schritt BuildPDFFromDocuments hinzugefügt wird. Allerdings können Sie mehrere Steuerdateien erstellen, wenn Sie eine oder mehrere Steuerdateien auf unterschiedliche PDF-Workflows anwenden möchten. Beispiel: Jeder Workflow benötigt eigene Dokumentmerkmale, aber für einige Workflows muss derselbe Bereich für OMR-Markierungen verdeckt werden. Hier speichern Sie für jeden Workflow eine eigene Steuerdatei für die Dokumentmerkmale. Sie verwenden aber nur eine Steuerdatei zum Verdecken der OMR-Markierungen. In jedem Workflow wählen Sie dann die Workflow-spezifische Steuerdatei für die Dokumentmerkmale. Aber in dem auf der Schrittschablone BuildPDFFromDocuments basierenden Schritt verwenden Sie für jeden Workflow dieselbe Steuerdatei für die Definition des verdeckten Bereichs.

    Hinweis:
  • Der Schritt IdentifyPDFDocuments verwendet eine Steuerdatei zum Erstellen von Seitengruppen und zum Extrahieren der Dokumentmerkmale. Der Schritt BuildPDFFromDocuments verwendet eine oder mehrere Steuerdateien, um Markups anzuwenden und eine PDF-Datei zu strukturieren. (Für BuildPDFFromDocuments ist keine Steuerdatei erforderlich.) Um eine Vorschau der Markups anzuzeigen, müssen Sie eine Seitengruppe definieren und die Dokumentmerkmaldefinitionen festlegen, deren Werte als Inhalt für die Markups dienen. Wenn Sie eine Seitengruppe oder ein Dokumentmerkmal in einer Steuerdatei speichern, die Sie dem Schritt BuildPDFFromDocuments hinzufügen möchten, ignoriert RICOH ProcessDirector diese Definitionen. Der Schritt BuildPDFFromDocuments erhält die Seitengruppierungs- und Dokumentmerkmaldefinitionen aus einem Workflow, der den Schritt IdentifyPDFDocuments umfasst.

Weitere Informationen zu RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Steuerdateien und zur Vorschau von Markups finden Sie in der Hilfe.

1.3.5.32.6.1.6 Beispiel-PDF-Dateien

Bei der Arbeit mit RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat besteht das Ziel darin, eine PDF-Datei zu markieren, die Ihren Produktions-PDF-Dateien entspricht, aber kleiner ist als Ihre Produktionsdateien, insbesondere wenn Ihre Produktions-PDF-Dateien umfangreich sind (z. B. über 1000 Seiten). Mit einer kleineren Datei können Sie beim Hinzufügen von Markierungen und bei der Verwendung der Vorschau und der Anzeige extrahierter Dokumenteigenschaften schneller arbeiten.

Sie müssen Markups nur in einer Beispiel-PDF-Datei definieren, alle Änderungen in Steuerdateien speichern und dann mit RICOH ProcessDirector diese Änderungen auf alle Produktions-PDF-Dateien anwenden, die der Beispiel-PDF-Datei entsprechen. Wenn Sie RICOH ProcessDirector verwenden, um PDF-Dateien zu verarbeiten, die unterschiedliche Formate oder unterschiedliche Dokumenteigenschaften haben, müssen Sie für jeden Dateityp, den Sie mit RICOH ProcessDirector drucken, eine Beispiel-PDF-Datei markieren.

Sowohl Ihre Muster- als auch Ihre Produktions-PDF-Dateien müssen alle Schriftarten und Bilder in der PDF-Datei selbst enthalten. Wenn Sie PDF-Dateien mit unterschiedlichen Seitengrößen haben, werden Markierungen möglicherweise nicht so angezeigt, wie Sie es erwarten. Als Positionsreferenz für alle Markups, Dokumentmerkmale und Seitengruppendefinitionen dient die obere linke Ecke einer Seite.

1.3.5.32.6.2 Das Plugin-Symbol zur Acrobat-Schnellstartleiste hinzufügen

Bevor Sie Markups zu einer PDF-Datei hinzufügen können, müssen Sie das Plugin in Adobe Acrobat als aktives Tool auswählen. Statt in der Menüleiste auf Ricoh Auswählen zu klicken, können Sie auf das Plugin-Symbol klicken. Sie können das Symbol RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat permanent zur Adobe Acrobat-Schnellstartleiste hinzufügen.
Befolgen Sie diese Schritte:
  1. Öffnen Sie Adobe Acrobat Professional.
  2. Klicken Sie ganz rechts auf das Menü Extras.
  3. Klicken Sie auf Erweiterte Bearbeitung.
  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Symbol (Plugin-Symbol) und wählen Sie Zu Schnellwerkzeugen hinzufügen. Das Symbol RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat wird dauerhaft in die Schnellstartleiste unterhalb des Acrobat-Hauptmenüs aufgenommen.
Wenn das Plugin als aktives Tool gewählt ist, wird dieses Symbol hervorgehoben.

1.3.5.32.6.3 Einstellungen

Sie können Einstellungen für RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat festlegen, um sie so anzupassen, wie Sie PDF-Dateien verarbeiten.
Klicken Sie zum Ändern Ihrer Einstellungen auf Ricoh Einstellungen.
Registerkarte Fonts
Verwenden Sie die Registerkarte Fonts, um Schriftart und -größe auszuwählen. Diese Schrift wird dann für die Beschriftung der Markup-Felder verwendet, die Sie in einer PDF-Datei erstellen. Mit dieser Option ändern Sie die Schriftart der Zeichen Ihrer eingestellten Sprache.
    Hinweis:
  • Die Einstellungen für Stil, Effekte, Farbe und Script-Typ werden nicht auf den Namen der Markup-Kästchen angewendet.
Registerkarte Vorschau

Verwenden Sie die Registerkarte Vorschau, um die Werte für die folgenden Merkmale festzulegen:

Zu verarbeitende Seiten
Dieser Wert legt die maximale Anzahl von zu verarbeitenden Seiten fest, wenn Sie Markups in der Vorschau anzeigen, Dokumentmerkmale exportieren und anzeigen und den Seitengruppen-Navigator verwenden. Je mehr Seiten Sie angeben, desto länger benötigt RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat, um Markups und Dokumentmerkmale anzuzeigen.
Produktionsabsicht
Dieser Wert legt fest, wie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat PDF-Dateien interpretiert. Wenn für Produktionsabsicht beispielweise der Wert Simplex angegeben ist, wird das Markup bei der Seitenposition Nur zweite Vorderseite auf die zweite Seite jeder Seitengruppe platziert. Wenn für Produktionsabsicht der Wert Duplex angegeben ist, wird das Markup bei der Seitenposition Nur zweite Vorderseite auf die dritte Seite jeder Seitengruppe platziert.
Elektronische Formulare anzeigen
Dieser Wert legt fest, ob die Vorschau anzeigt, wie Musterdateien aussehen, wenn die Daten mit elektronischen Formularen kombiniert werden, die für die von den Dateien verwendeten Medien definiert sind.

Registerkarte Adresse

Verwenden Sie die Registerkarte Adresse, um einen Wert für die Eigenschaft Standard-Adressblockformat einzustellen. Der Standardwert wird angezeigt, wenn Sie die Funktion Adressblock definieren verwenden.

Registerkarte Protokollierung
RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat enthält eine Protokolldatei im Textformat, die Sie anpassen können, sodass sie unterschiedliche Ebenen von Verlaufsinformationen enthält. Verwendet die Registerkarte Protokollierung, um die folgenden Merkmale festzulegen:
Protokollierungsebene
Die Nachrichtentypen, die in der Protokolldatei gespeichert werden. Trace speichert alle sechs Typen. Info speichert vier Typen: Informations-, Warn-, Fehler- und schwerwiegende Fehlermeldungen. Fatal speichert nur schwerwiegende Fehlermeldungen. Aus deaktiviert die Protokollierung.
Ordner für Protokollausgaben
Der Verzeichnispfad für die vom System erstellten Protokolldateien des Plug-ins und für Java. Der Verzeichnispfad muss bereits vorhanden sein, wenn das System die erste Protokolldatei erstellt. Wenn noch keine Datei vorhanden ist, wird sie vom System erstellt.
Protokolldatei des Plugins
Der Name der vom System erstellten Protokolldatei des Plugins.
Java-Protokolldatei
Der Name der vom System erstellten Java-Protokolldatei.
Maximale Dateigröße
Der obere Grenzwert für die Größe des Protokolls. Die Mindestdateigröße beträgt 1 MB, die maximale Dateigröße beträgt 10 GB. Wenn die Datei die obere Grenze erreicht, schließt das System die Datei und benennt sie um, sodass am Ende des Namens eine Zahl steht. Das System speichert die Datei, bis der Wert für das Merkmal Anzahl der aufzubewahrenden Protokolldateien erreicht ist. Der Name der Protokolldatei lautet beispielsweise Log.txt. Der Name der umbenannten Datei lautet Log.n.txt, wobei n eine Zahl von 1 bis zu dem in dem Merkmal Anzahl der aufzubewahrenden Protokolldateien angegebenen Wert ist. Die neueste Protokolldatei behält den Namen Log.txt.
Anzahl der aufzubewahrenden Protokolldateien
Die Anzahl der Protokolldateien, die das System zusätzlich zur aktuellen Protokolldatei aufbewahrt. Wenn dieser Grenzwert erreicht wurde, löscht das System die älteste Protokolldatei, nachdem eine Protokolldatei erstellt wurde. Sie wählen zum Beispiel den Wert 3. Das System bewahrt die aktuelle Protokolldatei auf plus die drei neuesten Protokolldateien.
Registerkarte Erweitert
Verwenden Sie die Registerkarte Erweitert, um die Werte für die folgenden Merkmale festzulegen:
Anschluss
Die interne Anschlussnummer für die Kommunikation zwischen RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat und dem Java-Hintergrundprozess. Starten Sie Adobe Acrobat neu, damit dieser Wert übernommen wird. Bearbeiten Sie dieses Feld, wenn Sie über Software verfügen, die den Standardanschluss verwendet.
Speichergröße (MB)
Gewünschte Mindestspeichergröße (in MB) für den Java Virtual Machine-Zuordnungspool. Starten Sie Adobe Acrobat neu, damit dieser Wert übernommen wird. Probieren Sie verschiedene Werte aus, um die für die Größe und Komplexität Ihrer PDF-Markups passende Speichergröße zu ermitteln. Wenn es bei der Vorschau, der Auswahl von Text, der Verwendung des Seitengruppen-Navigators oder beim Extrahieren und Exportieren von Dokumentmerkmalen zu Verzögerungen kommt, sollten Sie diesen Wert erhöhen, um die Leistung bei diesen Vorgängen zu verbessern. Wenn der Wert für die Speichergröße die Größe des verfügbaren Speichers überschreitet, können Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat möglicherweise nicht verwenden. In diesem Fall wählen Sie einen kleineren Wert, starten Sie Adobe Acrobat neu, und reaktivieren Sie das Plugin.
Andere JVM-Optionen
Sie können neben der Mindestspeichergröße auch andere JVM-Speichereinstellungen anpassen. Dieses Feld sollten Sie nur nach Rücksprache mit Ihrem Kundendienst bearbeiten.

1.3.5.32.6.4 Maßeinheiten

RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat verwendet die Maßeinheiten aus den Seiten- und Linealeinheiten, die Sie in den Adobe Acrobat-Einstellungen festgelegt haben.

Klicken Sie auf Bearbeiten Einstellungen Einheiten und Hilfslinien, um die Einstellung anzuzeigen oder zu ändern.

Hinweis: Beim Definieren der Markups legen Sie bestimmte Maßeinheiten fest, z. B. für die OMR-Markierungen.

1.3.5.32.6.5 RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale laden

Wenn Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat verwenden möchten, um Text in einer PDF-Datei als RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmal zu definieren, müssen Sie die Liste der RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale importieren.

Sie müssen diesen Vorgang ausführen:

  • Nachdem Änderungen an den Merkmaldefinitionsdateien vorgenommen worden sind, haben Sie das Dienstprogramm docCustom ausgeführt und das Feature Custom Document Properties installiert oder aktualisiert.
  • Nachdem Sie in RICOH ProcessDirector neue Dokumentmerkmale definiert haben.

    Hinweis:
  • Bei der Installation wird ein Beispielsatz von Dokumentmerkmalen geladen. Wenn Sie RICOH ProcessDirector Funktionen zur Dokumentenverarbeitung installieren, führen Sie diesen Vorgang aus, um die vollständige Liste der von Ihrem System unterstützten Dokumentmerkmale zu laden.

So laden Sie Dokumentmerkmale:

  1. Schließen Sie Adobe Acrobat Professional.
  2. Rufen Sie die Datei definitions.zip aus diesem Verzeichnis auf dem RICOH ProcessDirector-Server ab, der Ihre PDF-Dateien verarbeitet:
    • Linux: /aiw/aiw1/share
    • Windows: C:\aiw\aiw1\share
    Diese Datei wird erstellt, wenn Sie eine der Funktionen zur Dokumentverarbeitung installieren, und wird aktualisiert, wenn Sie ein benutzerdefiniertes Dokumentmerkmal erstellen, das Dienstprogramm docCustom ausführen und die Funktion Benutzerdefinierte Dokumentmerkmale installieren oder aktualisieren.
    Die Datei definitions.zip wird heruntergeladen, wenn Sie das Plugin-Installationsprogramm von der Registerkarte Verwaltung herunterladen, wird aber nicht automatisch geladen. Nachdem Sie Änderungen an Ihren benutzerdefinierten Dokumentmerkmalen vorgenommen haben, müssen Sie die Datei definitions.zip manuell herunterladen.
  3. Legen Sie im System, in dem Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat installiert haben, die Datei definitions.zip im Verzeichnis <user_home_directory\AppData>\Roaming\InfoPrint\InfoPrintPlugin\ ab.

    Ersetzen Sie bei <user_home_directory\AppData> den Namen des Ausgangsverzeichnisses für Anwendungsdaten durch den aktuellen Benutzer.

      Hinweis:
    • Sie können das Anwendungsdatenverzeichnis für den aktuellen Benutzer anzeigen, indem Sie in Windows auf Ausführen klicken, in der Befehlszeile %appdata% eingeben und auf OK klicken.

  4. Starten Sie Adobe Acrobat Professional neu und klicken Sie auf Ricoh Auswählen, um RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat zu aktivieren. Die Liste der RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale in der Datei definitions.zip wird automatisch in die Bereiche des Plugin importiert, die Dokumentmerkmale verwenden.
Die Datei definitions.zip enthält Dokumentmerkmale und eingeschränkte Dokumentmerkmale. Begrenzte Dokumentmerkmale werden nicht in einer Datenbank gespeichert, sondern in den Dokumentmerkmaldateien, die die Eigenschaft enthalten. Weitere Informationen zu beiden Merkmaltypen finden Sie in den Kapiteln zu Dokumentmerkmalen im Informationszentrum. Siehe beispielsweise das Thema zum Bearbeiten der Vorlage für die Dokumentmerkmale des Beispieldokuments.

1.3.5.32.6.6 Medienobjekte laden

Laden Sie nach der Installation von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die Medienobjekte von RICOH ProcessDirector. Nachdem Sie diese geladen haben, können Sie sie dazu verwenden, Medien- und Endbearbeitungsoptionen für bestimmte Seiten in einer PDF-Datei zu definieren.

Nach allen Änderungen an RICOH ProcessDirector-Medienobjekten führen Sie diese Aufgabe aus, um sie in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat zu laden.

    Hinweis:
  • Bei der Installation wird eine Beispiel-Medienliste geladen. Wenn Sie neue Medien in RICOH ProcessDirector erstellen, gehen Sie wie folgt vor, um die vollständige Liste der Medien zu laden.

So laden Sie Medienobjekte:

  1. Schließen Sie Adobe Acrobat Professional.
  2. Gehen Sie auf dem primären RICOH ProcessDirector-Server in dieses Verzeichnis:

    • Linux: /aiw/aiw1/share
    • Windows: C:\aiw\aiw1\share

  3. Kopieren Sie die Datei media.zip in das Verzeichnis <user_home_directory\AppData>\Roaming\InfoPrint\InfoPrintPlugin\ auf dem System, in dem Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat installiert haben.

    Ersetzen Sie bei <user_home_directory\AppData> den Namen des Ausgangsverzeichnisses für Anwendungsdaten durch den aktuellen Benutzer.

      Hinweis:
    • Sie können das Anwendungsdatenverzeichnis für den aktuellen Benutzer anzeigen, indem Sie in Windows auf Ausführen klicken, in der Befehlszeile %appdata% eingeben und auf OK klicken.
    • Wenn das Verzeichnis sowohl die Datei media.xml als auch die Datei media.zip enthält, verwendet RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die Datei media.zip zum Laden der Medienobjekte.
    • Die Mediendateien werden nicht heruntergeladen, wenn Sie das Plug-in-Installationsprogramm über die Registerkarte Administration herunterladen.

  4. Starten Sie Adobe Acrobat Professional neu, und klicken Sie auf Ricoh Auswählen.

Die Medienobjekte stehen nun in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat für die Festlegung der Medien- und Endbearbeitungsoptionen bereit.

Wenn Ihr RICOH ProcessDirector-System das Vorgedruckte Formulare austauschen-Feature beinhaltet, stehen auch die elektronischen Formulare für die Festlegung der Medienobjekte bereit.

1.3.5.32.6.7 Benutzerschnittstelle

Die Plugin-Benutzerschnittstelle besteht aus dem Ricoh-Menü, das in Adobe Acrobat eingefügt wird, einem mit rechtem Mausklick erreichbaren Popup-Menü, einem mit der linken Maustaste erreichbaren Popup-Menü und Fenstern, über die Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Funktionen ausführen können.
Ricoh-Menü und Rechtsklick-Popup-Menü

Die Tabelle Ricoh -Optionen und Optionen des Rechtsklick-Menüs beschreibt die Optionen des Ricoh-Menüs, das in der Menüleiste von Adobe Acrobat Pro angezeigt wird und das Sie auch öffnen können, wenn Sie mit der rechten Maustaste in eine PDF-Datei klicken.

Ricoh-Optionen und Optionen des Rechtsklick-Menüs
Menüoption Beschreibung
Auswählen Macht RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat zum aktiven Adobe Acrobat-Tool. Nach Aktivieren des Plugins können Sie um den Bereich der PDF-Datei, in dem Sie Text auswählen oder Markups hinzufügen möchten, mit der linken Maustaste einen Rahmen ziehen.
Markup hinzufügen Zeigt die Optionen des Linksklick-Menüs an.
Markup Navigator anzeigen Zeigt eine Liste der Markup-, Dokumentmerkmal- und Seitengruppendefinitionen an, die der aktiven PDF-Datei hinzugefügt worden sind. Mit dieser Anzeige können Sie Markups bearbeiten und Markups ermitteln, die von anderen Markups überlagert werden. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben dem aufgelisteten Namen, um das Feld für dieses Markup anzuzeigen. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen, um das Markup-Feld auszublenden. Wenn Sie das Kontrollkästchen neben einem Markup-Typ deaktivieren, werden die Felder aller Markups dieses Typs ausgeblendet.
Seitengruppen-Navigator anzeigen Zeigt die Seiten an, die zu den einzelnen Seitengruppen gehören. Klicken Sie auf +, um die Seitengruppen zu erweitern bzw. auf , um sie zu auszublenden. In dieser Ansicht können Sie auch zu bestimmten Seiten in einer PDF-Datei navigieren. Klicken Sie in einer Seitengruppe auf die gewünschte Seite, um sie in Adobe Acrobat anzuzeigen.

Wenn die Seitengruppen, die Sie aufgrund der Definition Ihrer Seitengruppe erwartet haben, nicht angezeigt werden, müssen Sie die Definition bearbeiten, um die korrekten Seitengruppen zu erhalten. Wenn die korrekten Seitengruppen in dieser Ansicht nicht angezeigt werden, erhalten Sie keine korrekten Druckergebnisse in RICOH ProcessDirector.

Vorschau Stellt sicher, dass Dateien wie gewünscht gedruckt werden, wenn das Markup, die Medien und die Endbearbeitung auf einen Druckjob angewendet werden. Wenn Sie die Vorschau der PDF-Datei überprüft haben, können Sie im Vorschaufenster oben rechts auf X klicken, um die Vorschau zu schließen und zur ursprünglichen PDF-Datei zurückzukehren.
Vorschau-Einstellungen Legt Vorschau-Einstellungen fest oder ändert sie. Sie können Folgendes definieren: die maximale Anzahl der zu verarbeitenden Seiten, die Wiedergabeabsicht und andere Einstellungen.
Dokumentmerkmalwerte anzeigen Zeigt die Werte von Dokumentmerkmalen an, die in der geladenen Steuerdatei definiert wurden. Die Werte werden in einer durch Tabstopps getrennten Textdatei gespeichert.
Regeln verwalten Zeigt die bedingten Verarbeitungsregeln an. Sie können neue Regeln definieren und vorhandene Regeln bearbeiten oder löschen.
Beilagen verwalten Fügen Sie Seiten aus anderen PDF-Dokumenten vor jedem Dokument ein, das übereinstimmende Platzierungsbedingungen aufweist, nach jedem Dokument, das übereinstimmende Platzierungsbedingungen aufweist, oder beides. Die eingefügten Seiten führen dazu, dass sich die Seitenzahlen in jedem Dokument erhöhen, und Sie können Markups auf die Seitenzahlen anwenden.
Medien und Endbearbeitung Definiert Medien- und Endbearbeitungsoptionen für eine Reihe von Seiten oder für die Dokumente in der PDF-Datei.
Steuerdatei laden Lädt eine bestehende Steuerdatei. RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat speichert alle Seitengruppen-, Dokumentmerkmal- und Markupdefinitionen in einer oder mehreren Steuerdateien. Wenn Sie eine Steuerdatei laden, laden Sie auch alle Definitionen in dieser Steuerdatei. Es kann immer nur eine Steuerdatei geladen werden.
Steuerdatei speichern Speichert Markup-, Dokumentmerkmal- und Seitengruppendefinitionen in einer Steuerdatei. Im Fenster "Steuerdatei speichern" wird der Name und der Speicherort der Steuerdatei aufgeführt, die Sie speichern möchten. Sie können einen neuen Namen für die Steuerdatei angeben oder den bestehenden Namen beibehalten, um die zuvor geladene oder gespeicherte Steuerdatei zu überschreiben. Wenn Sie eine Steuerdatei speichern, die von RICOH ProcessDirector verwendet wird, müssen Sie die Steuerdatei in das Verzeichnis kopieren, das Sie im RICOH ProcessDirector-Schritt BuildPDFFromDocuments oder IdentifyPDFDocuments in den Steuerdateimerkmalen definiert haben.
Markup löschen Entfernt alle Markup-, Dokumentmerkmal- und Seitengruppendefinitionen aus der aktiven PDF-Datei. Diese Option ist hilfreich, wenn Sie nochmal beginnen möchten oder wenn Sie eine neue Steuerdatei erstellen möchten, die keine Markups aus der vorangegangenen Steuerdatei enthält. Wenn Sie diese Option verwenden und anschließend Markups oder andere Definitionen zur PDF-Datei hinzufügen, speichern Sie die Definitionen mit der Option Steuerdatei speichern unter einem neuen Steuerdateinamen.
Einstellungen Legt Einstellungen fest oder ändert sie, wie beispielsweise die Standardschriftart, die für die Beschriftung der Markups verwendet werden soll, die der PDF-Datei hinzugefügt werden; die maximale Anzahl der zu verarbeitenden Seiten; das Rendering-Verfahren; Protokolloptionen, sowie die für RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat maximal zu reservierende Speicherkapazität (Heap Space).
Hilfe Öffnet die Publikation RICOH ProcessDirector: Verwendung von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat.
Produktinformation Zeigt die Versionsangaben Ihrer RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Installation an.
Linksklick-Menü

Die Tabelle RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat -Linksklick-Menü beschreibt die Optionen des RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Menüs, das geöffnet wird, wenn Sie mit der linken Maustaste einen Rahmen in der PDF-Datei ziehen. Um die linke Maustaste nutzen zu können, müssen Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat zunächst in Adobe Acrobat aktivieren. Hierzu klicken Sie entweder auf das Plugin-Symbol oder wählen Ricoh Auswählen. Wenn Sie Text auswählen oder einen Bereich zum Einfügen eines Markups definieren möchten, ziehen Sie in der PDF-Datei um den entsprechenden Bereich einen Rahmen. Halten Sie hierzu die linke Maustaste gedrückt und ziehen Sie den Cursor nach unten und rechts, bis der gewünschte Text markiert oder ein Feld mit der gewünschten Größe entstanden ist. Wenn Sie die Maustaste loslassen, wird ein Menü mit den folgenden Optionen angezeigt:

RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Linksklick-Menü
Menüoption Beschreibung
Seitengruppen definieren Definiert eine Seitengruppe, um eine PDF-Datei in Poststücke zu unterteilen, beispielsweise Kontoauszüge oder Rechnungen. Sie müssen die Seitengruppe definieren, bevor Sie Markups hinzufügen oder Dokumentmerkmale definieren können.
Bedingte Auslöser definieren Definiert einen bedingten Auslöser aus Text in der PDF-Datei. Bedingte Auslöser werden in einer bedingten Positionierungsregel verwendet, die die Seiten definiert, auf der Markups gedruckt oder Dokumentmerkmale extrahiert werden. Beispiel: Sie möchten einen QR-Barcode nur auf der Seite einfügen, auf der das Wort Rechnung oben links auf der ersten oder zweiten Seite eines Kontoauszugs erscheint. Hierzu definieren Sie zunächst das Wort Rechnung als bedingten Auslöser. Wenn Sie anschließend den QR-Barcode definieren, verwenden Sie diesen Auslöser als bedingte Positionierungsregel für den QR-Barcode, damit dieser nur auf Seiten gedruckt wird, auf denen das Wort Rechnung an der angegebenen Position erscheint.
Dokumentmerkmale definieren Definiert bestehende Daten in Ihrer Beispiel-PDF-Datei als Dokumentmerkmal, damit RICOH ProcessDirector diese Daten in verschiedenen Schritten (z. B. Hinzufügen von Barcodes) verwenden kann. Nachdem Sie Dokumentmerkmale definiert haben, können Sie diese später in der RICOH ProcessDirector-Anzeigefunktion für einen erneuten Druck oder andere Aktionen suchen.

Sie können auch ein Dokumentmerkmal für jeden Text oder DataMatrix-Barcode definieren, den Sie aus der PDF-Datei extrahieren möchten. In diesem Fall wählen Sie kein standardmäßiges RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmal, sondern geben Ihren eigenen Namen für das Merkmal an.

Mehrere Merkmale definieren Definiert Dokumentmerkmale aus einem Textblock oder einem mehrzeiligen Textabschnitt.
Adressblock definieren Definiert Dokumentmerkmale für einen Adressblock.
Bereich verdecken Erstellt einen Abdeckblock, um Inhalte in einer PDF-Datei zu verdecken. Abgedeckter Inhalte werden nicht gedruckt und in der RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Vorschau bzw. der PDF-Anzeigefunktion in RICOH ProcessDirector nicht angezeigt. Sie können einen Bereich verdecken und dann ein anderes Markup über den verdeckten Bereich legen.
Barcode hinzufügen Fügt einen Barcode hinzu und konfiguriert diesen. Wählen Sie zunächst den Bereich aus, in dem der Barcode platziert werden soll. Anschließend wählen Sie einen Barcodetyp aus und fügen Inhalt hinzu. Wenn Sie einen Barcode für die Weiterverarbeitung von Poststücken hinzufügen, müssen Sie genau wissen, welche optischen Markierungen von Ihren Geräten verwendet werden. Außerdem benötigen Sie die Konfigurationsangaben des Herstellers.
OMR hinzufügen Fügt optische Markierungen hinzu und konfiguriert diese, um die Weiterverarbeitung von Poststücken in der PDF-Datei zu verwalten. Wenn Sie ein OMF hinzufügen, müssen Sie genau wissen, welche optischen Markierungen von Ihren Geräten verwendet werden. Außerdem benötigen Sie die Konfigurationsangaben des Herstellers.
Bild hinzufügen Fügt RGB- und JPEG-Bilder hinzu, um neuen Inhalt zu erstellen oder bestehenden Inhalt zu verdecken.
Text hinzufügen Fügt Text an einer beliebigen Stelle in einer PDF-Datei hinzu. Bestimmen Sie den Bereich, in dem der Text gedruckt werden soll, und wählen Sie den Inhalt mithilfe verschiedener Optionen, darunter auch das Eingeben von Text.

1.3.5.32.6.7.1 Felder in den RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Kürzungswerten

Monitore mit einer sehr hohen Auflösung und bestimmten Anzeigeeinstellungen können Probleme bei der Darstellung von Informationen verursachen.
Um die Art und Weise zu ändern, wie Eingabefelder in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat angezeigt werden:
  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Desktop und wählen Sie Anzeigeeinstellungen.
  2. Ändern Sie unter Skalierung und Layout den Wert Ändern der Größe von Text, Anwendungen und anderen Elementen auf 100%.
  3. Starten Sie den Computer neu, damit die Änderung wirksam wird.
      Hinweis:
    • Wenn diese Änderung dazu führt, dass die Felder zu klein sind, um verwendet zu werden, versuchen Sie, den Auflösungswert zu ändern.

1.3.5.32.6.8 Vorschau für Markups

Nachdem Sie Markups einer Beispiel-PDF-Datei hinzugefügt haben, können Sie die Position der Markups in einer Vorschau anzeigen. Mit der Vorschau können Sie sicherstellen, dass die PDF-Dateien wie gewünscht gedruckt werden, wenn RICOH ProcessDirector die in den Steuerdateien gespeicherten Markups anwendet. Durch die Vorschau können Sie außerdem sicherstellen, dass die Medien und Endbearbeitungsoptionen an den vorgesehenen Seiten angewendet werden.

Vorschau mit mehreren Steuerdateien

Wenn Sie mehrere Steuerdateien für die Definitionen von Markups und Medien- und Endbearbeitungsoptionen speichern, werden in der Vorschau nur die in der geladenen Steuerdatei enthaltenen Definitionen wiedergegeben. Beispiel: Sie speichern eine Barcodedefinition in einer Steuerdatei mit dem Namen barcodes.ctl und eine Bilddefinition in der Datei images.ctl. Sie können entweder barcodes.ctl oder images.ctl in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat laden. Wenn Sie barcodes.ctl geladen haben, können Sie Position und Inhalt des Barcodes überprüfen, nicht jedoch die Bilder, da die Datei images.ctl nicht geladen ist.

Sie können allerdings in jeder Steuerdatei Seitengruppen- und Dokumentmerkmaldefinitionen einfügen. Wenn Sie eine Seitengruppe in einer Steuerdatei definiert haben, die nicht geladen ist, können Sie in der Vorschau keine Markups oder Medien- und Endbearbeitungsoptionen mit bedingten Positionsregeln anzeigen, die auf Seitengruppen basieren. Wenn Dokumentmerkmale in einer Steuerdatei definiert sind, die nicht geladen ist, können Sie diese Dokumentmerkmale nicht für Markups auswählen. Wenn Sie in der Vorschau so viele Markups wie möglich anzeigen und dabei mehrere Steuerdateien verwenden möchten, speichern Sie zuerst die Seitengruppen und Dokumentmerkmale in einer Steuerdatei, beispielsweise mit dem Namen pagegrouping.ctl. Wenn Sie bereit sind, um Markups zu definieren, laden Sie pagegrouping.ctl, fügen das Markup hinzu und speichern das Ergebnis in einer neuen Steuerdatei (z. B. barcodes.ctl). Um mehr Markups zu definieren und in einer getrennten Steuerdatei zu speichern, laden Sie zunächst die Datei pagegrouping.ctl. Fügen Sie das Markup hinzu (beispielsweise Bilder), und speichern Sie das Ergebnis in einer neuen Steuerdatei (z. B. images.ctl). Wenn Sie damit beginnen, Ihre Markupdefinitionen aus einer Steuerdatei zu erstellen, die Seitengruppen und Dokumentmerkmale enthält, können Sie in der Vorschau das Markup sowie Medien- und Endbearbeitungsoptionen mit bedingten Positionsregeln anzeigen.

Wenn Sie alle Erweiterungen in einer Steuerdatei speichern, können Sie in der Vorschau Markup und Medien- und Endbearbeitungsoptionen gleichzeitig anzeigen.

    Hinweis:
  • Vorschaudateien können nicht bearbeitet, gedruckt oder gespeichert werden.
  • Sie müssen zuerst eine Seitengruppe definieren, bevor Sie in der Vorschau Markups anzeigen können.
  • Die Einstellung Zu verarbeitende Seiten gibt die maximale Anzahl Seiten an, die in der Vorschau verarbeitet werden. Je größer der Wert für Zu verarbeitende Seiten ist, desto länger dauert es, bis RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die einer PDF-Datei hinzugefügten Markups in der Vorschau anzeigt.
  • Die Einstellung Produktionsabsicht legt fest, wie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat PDF-Dateien interpretiert.
  • Die Einstellung Elektronische Formulare anzeigen legt fest, ob die Vorschau anzeigt, wie Musterdateien aussehen, wenn die Daten mit elektronischen Formularen kombiniert werden, die für die von den Dateien verwendeten Medien definiert werden.
  • Wenn Sie Markups zu einer PDF-Datei hinzufügen, können Sie die Werte von Job- und Dokumentmerkmalen als Inhalt für Markups und in bedingten Positionsregeln verwenden. Die Vorschau verwendet aus der PDF-Datei extrahierte Werte. Wenn Sie über Markups verfügen, die Job- oder Dokumentmerkmale verwenden, die nicht in der Datei definiert sind, verwendet RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat einen eindeutigen statischen numerischen Wert für jedes Job- bzw. Dokumentmerkmal. Wenn bedingte Positionsregeln Merkmale verwenden, die nicht in der Datei definiert sind, wendet die Vorschau gewöhnlich immer oder nie die auf diesen Regeln basierenden Markups an.
  • Wenn Ihr Markup ein Bild verwendet, das vom Plugin nicht gefunden wird (z. B. ein Bild, das sich nicht auf Ihrem lokalen Rechner befindet), wird dieses Bild in der Vorschau nicht angezeigt. Stattdessen wird in der Vorschau eine Warnmeldung angezeigt, in der der Name des fehlenden Bilds an dem für das Bild angegebenen Speicherort angegeben wird.
  • Sie können keine Markup-Vorschau mit einer RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Regel erstellen, die Stat.CurrentMedia auswertet.
Gehen Sie wie folgt vor, um Markups in der Vorschau anzuzeigen:
  1. Klicken Sie auf Ricoh Vorschau.

    RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat generiert eine neue, temporäre PDF-Datei und zeigt diese an. Ihre Beispiel-PDF-Datei bleibt geöffnet.

    Es wird die erste Seite der temporären PDF-Datei angezeigt, egal, welche Seite Sie in der Beispiel-PDF-Datei gerade bearbeiten.

  2. Wenn eine Seite über Medien- und Endbearbeitungsoptionen verfügt, wird in der oberen rechten Ecke die Anmerkung Druckoperationen angezeigt. Um den Mediennamen und die Endbearbeitungsoption anzuzeigen, platzieren Sie den Mauszeiger über Druckvorgänge.

    Als Alternative klicken Sie auf der Adobe Acrobat-Funktionsleiste auf Kommentar. Im Fenster Kommentar wird für jede Seite mit Medien- und Endbearbeitungsoptionen ein Kommentar angezeigt.

  3. Wenn elektronische Formulare für Medien, die von Musterdateien verwendet werden, definiert sind, können Sie sehen, wie die Dateien aussehen, wenn die Daten mit den Formularen kombiniert werden.

    So zeigen Sie die elektronischen Formulare an:

    • Stellen Sie sicher, dass Sie die Datei RICOH ProcessDirectormedia.zip exportiert und in das richtige Verzeichnis auf dem System, in dem Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat installiert haben, geladen haben. Weitere Informationen zum Laden von Medienobjekten in das Plug-in finden Sie im Hilfesystem oder unter Ricoh ProcessDirector: Installieren von Dokumentenverarbeitungsfunktionen.
    • Für Seiten in Ihrer Muster-PDF-Datei wählen Sie Medien, die elektronische Formulare definieren. Als Alternative laden Sie eine Steuerdatei, die Sie gespeichert haben, nachdem Sie Medien ausgewählt haben, die elektronische Formulare definieren.
    • Überprüfen Sie, ob die Einstellung Elektronische Formulare anzeigen auf Ja gesetzt ist.

      Obwohl Sie mit der Vorschau sehen können, wie Dateien aussehen, wenn sie mit den Formularen kombiniert werden, bleiben die Daten und Formulare getrennt. RICOH ProcessDirector kombiniert die Formulare mit den Daten in Produktions-PDF-Dateien, wenn der Schritt CombinePDFWithForm die Dateien verarbeitet.

  4. Wenn Sie die Anzeige der PDF-Datei in der Vorschau beendet haben, können Sie diese temporäre PDF-Datei schließen oder offen lassen.
    Sie können die temporäre PDF-Datei durch Klicken auf Ricoh Vorschau aktualisieren.

1.3.5.32.6.9 Mit Steuerdateien arbeiten

Wenn Sie mit RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat eine PDF-Datei auszeichnen, anstatt die Auszeichnung in der eigentlichen PDF-Datei zu speichern, speichern Sie die Auszeichnung in mindestens einer Steuerdatei. RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat verwendet eine Steuerdatei, um Daten zu extrahieren, und RICOH ProcessDirector verwendet Steuerdateien in den verschiedenen Phasen der Vorbereitung einer PDF-Datei für den Druck.

Sie verwenden von Ricoh die Menüoptionen Steuerdatei laden und Steuerdatei speichern, um Steuerdateien zu verwalten. Es kann immer nur eine Steuerdatei geladen werden. Nach dem Erstellen von Markups für eine PDF-Datei speichern Sie die Steuerdatei in einem Verzeichnis, auf das RICOH ProcessDirector zugreifen kann. Sie konfigurieren RICOH ProcessDirector-Workflows mit einer oder mehreren Schrittvorlagen, die RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Steuerdateien verwenden.

    Wichtig:
  • RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Steuerdateien sollten nur nach Rücksprache mit dem Ricoh-Kundendienstmitarbeiter manuell bearbeitet werden.
  • RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat Version 3.6 enthält eine verbesserte Bibliothek zur PDF-Verarbeitung. Für die meisten PDF-Dateien verbessert die neue Bibliothek die Leistung, senkt die Verarbeitungszeit und verbraucht weniger Speicher.

    Wenn Sie eine Steuerdatei öffnen möchten, die in einer vorherigen Version erstellt wurde, fragt Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat Folgendes: Möchten Sie Ihre Steuerdatei aktualisieren, um eine verbesserte PDF-Verarbeitungsbibliothek zu verwenden?

    Wenn Sie auf Nein klicken, wird die Meldung beim nächsten Öffnen der Steuerdatei wieder angezeigt.

    Wenn Sie auf Ja klicken, aktualisiert RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die Steuerdatei, und die Meldung wird nicht mehr angezeigt.

    Wenn Sie eine Steuerdatei aktualisieren, stellen Sie sicher, dass diese dieselben Ergebnisse ausgibt. Geringfügige Unterschiede zwischen Bibliotheken können zu einer geringfügig abweichenden Darstellung der Textauswahlfelder führen. Ein kleineres Feld kann Text ausschließen, den Sie auswählen möchten, und ein größeres Feld kann Text einschließen, den Sie nicht haben möchten. Die Verwendung der verbesserten Bibliothek kann außerdem die Position des Markups geringfügig ändern.

    Es sind keine weiteren Änderungen am RICOH ProcessDirector-Server für die Verwendung der verbesserten PDF-Bibliothek notwendig.

  • Zur Verwendung einer Steuerdatei für eine PDF 1.7-Datei mit einer PDF 2.0-Datei müssen Sie die Steuerdatei aktualisieren, um die neue Bibliothek zu verwenden.

Seitengruppendefinitionen und Dokumentmerkmale werden in einer einzelnen Steuerdatei gespeichert. Sie können Definitionen für Markups, Medien und Endbearbeitung zu dieser einzelnen Steuerdatei hinzufügen oder Sie in verschiedenen Steuerdateien speichern. Sie können die Steuerdatei, die Seitengruppen und Dokumentmerkmale definiert, in einem Schritt angeben, der auf der Schrittvorlage IdentifyPDFDocuments basiert. Die Steuerdateien, die Definitionen für Markups, Medien und Endbearbeitung enthalten, müssen in einem Schritt angegeben werden, der auf dem Schritt BuildPDFFromDocuments basiert. Bei der Frage, ob Sie eine oder mehrere Steuerdateien erstellen, sollten Sie Ihre Druckumgebung berücksichtigen: die Komplexität Ihrer Änderungen, wie Markups differenziert werden sollen und welche Erweiterungen einer PDF-Datei sich am häufigsten verändern.

In einer Druckumgebung, in der der PDF-Workflow sich nicht oft ändert, ist eine Steuerdatei oft ausreichend. Wenn Sie eine Vorschau einer PDF-Datei anzeigen, um zu überprüfen, dass alle Markups gedruckt werden und welche Seiten Optionen für Medien und Endbearbeitung enthalten, können Sie alle Markups, Medien und die Endbearbeitung in einer einzigen Ansicht anzeigen. Sie verschieben die einzelne Steuerdatei in ein Verzeichnis, auf das RICOH ProcessDirector zugreifen kann. Sie geben sowohl im Schritt IdentifyPDFDocuments als auch im Schritt BuildPDFFromDocuments einen Namen und einen Speicherort für die Steuerdatei an.

Auch wenn Sie eine Vorschau der PDF-Datei anzeigen möchten, um sicherzustellen, dass alle Markups, Medien und die Endbearbeitung korrekt angewendet wurden, ist eine Steuerdatei ausreichend. Bei der Vorschau einer Datei gibt RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die in der aktiven PDF-Datei definierten Markups wieder und wendet die dort definierten Medien- und Endbearbeitungsoptionen an. Sie können Definitionen von Markups, Medien und Endbearbeitung, die in einer nicht geladenen Steuerdatei definiert wurden, in der Vorschau nicht überprüfen.

In Umgebungen, in denen es häufig oder unerwartet zu Veränderungen kommen kann, ist die Verwendung mehrerer Steuerdateien sinnvoll. Durch das Verwenden von unterschiedlichen Steuerdateien kann das Risiko von Änderungen umgangen, oder die Anpassung an Änderungen beschleunigt werden. Beispiel:

  • Die Seitengruppendefinition in Ihrer PDF-Datei wird nicht so oft geändert wie andere Definitionen in Ihren PDF-Dateien. Sie können die Seitengruppe und Dokumentmerkmaldefinitionen in die Steuerdatei einfügen, die Sie zum Schritt IdentifyPDFDocuments hinzufügen.
  • Sie haben das Inserter-Feature installiert und wechseln zwischen Kuvertiereinheiten. Sie müssen Ihren Workflow nicht bei jedem Wechsel bearbeiten. Sie speichern stattdessen die Barcode-Markups jeder Kuvertiereinheit in einer getrennten Steuerdatei mit einem Namen, der die Kuvertiereinheit festlegt. Im Schritt BuildPDFFromDocuments geben Sie den Namen und den Speicherort einer einzelnen Steuerdatei an. Hierfür verwenden Sie die Symbolschreibweise, die dem Wert eines Jobmerkmals entspricht. Bei der Druckverarbeitung geben Sie als Wert für dieses Jobmerkmal den Namen der Steuerdatei an, die der Kuvertiereinheit entspricht, die Sie für den Job verwenden möchten.

Mit der Symbolschreibweise können Sie auch ein und denselben Workflow für Eingabedateien verwenden, die unterschiedliche RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Steuerdateien benötigen. Sie haben beispielsweise zwei Eingabedateien, Datei1.pdf und Datei2.pdf, mit den entsprechenden Steuerdateien Datei1.ctl und Datei2.ctl. Sie möchten für beide Dateien denselben Workflow verwenden. Sie können ${Job.InputFile}.ctl als Steuerdateinamen verwenden, den Sie im Schritt BuildPDFFromDocuments angeben. ${Job.InputFile}.ctl veranlasst RICOH ProcessDirector, den Wert der Steuerdateieigenschaft RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat auf den Namen der Eingabedatei plus die Erweiterung .ctl zu setzen.

1.3.5.32.6.10 Ändern von Markup-Definitionen

Nachdem Sie ein Markup einer PDF-Datei hinzugefügt haben, möchten Sie das Markup möglicherweise löschen, an einen anderen Ort ziehen oder seine Merkmale ändern. RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat bietet verschiedene Möglichkeiten zum Bearbeiten und Löschen von Markups, Dokumentmerkmalen und Seitengruppendefinitionen.

Die gängigste Methode zum Bearbeiten von Markups besteht darin, auf das gezeichnete Kästchen doppelzuklicken, um das Markup-Definitionsfenster aufzurufen, oder auf ein Kästchen zu klicken und es an einen anderen Ort zu ziehen. Möglicherweise existieren jedoch überlagerte Markups unter weiteren Markups, z. B. wenn es mehrere Barcodes im selben Bereich gibt, weil Sie mithilfe der bedingten Verarbeitung durch RICOH ProcessDirector nur einen Barcode drucken möchten. Sie können auch einen verdeckten Bereich über einem Bild und ein kleineres Bild über dem verdeckten Bereich platzieren. Wenn Sie überlagerte Markups bearbeiten möchten, können Sie diese Markups mithilfe des Markup-Navigators auswählen.

Tipp: Denken Sie daran, dass Änderungen von Markups in einer aktiven PDF-Datei in der Steuerdatei gespeichert werden müssen, in der bereits die Markup-Definition gespeichert ist. Wenn Sie z. B. einen Barcode zu einer PDF-Datei hinzugefügt und diese Definition in einer Steuerdatei gespeichert haben und nun den Barcode aus der aktiven PDF-Datei entfernen, müssen Sie diese Änderung in der vorhandenen Steuerdatei speichern. Nachdem Sie Markup-Änderungen in einer Steuerdatei gespeichert haben, müssen Sie die neue Version der Steuerdatei für einen RICOH ProcessDirector-Server zugänglich machen, damit diese Änderungen auf Ihre Produktions-PDF-Dateien angewendet werden können.

Sie können eine der folgenden Methoden anwenden, um Markups zu ändern.

Methoden zum Ändern von Markups
Methode Beschreibung
Doppelklicken Sie auf ein Markup-Kästchen Das Merkmaldefinitionsfenster für das Markup-Kästchen wird angezeigt.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein Markup-Kästchen Ein Popup-Menü mit Optionen zum Bearbeiten der Definition des Markup-Kästchens oder zum Löschen des Kästchens wird angezeigt.
Klicken Sie, und ziehen Sie, um die Größe eines Kästchens zu verändern oder es zu verschieben Klicken Sie auf ein beliebiges Kästchen, um die Definition eines Markup, eines Dokuments oder einer Seitengruppe anzuzeigen. An den Ecken des Kästchens erscheinen Symbole für die Größenänderung. Klicken Sie, und ziehen Sie eine Ecke, um die Größe des Kästchens zu verändern.

Klicken Sie, und ziehen Sie in der Mitte eines Kästchens, um es an einen anderen Ort zu verschieben.

    Hinweis:
  • Wenn sich das Markup unter einem anderen Markup befindet, klicken Sie auf Ricoh Markup-Navigator anzeigen, um das zu ändernde Markup zu isolieren. Entfernen Sie das Häkchen von den Kästchen vor dem Markup, das dem zu bearbeitenden Markup im Weg ist.
  • Sie können auch die im Markup-Definitionsfenster enthaltenen horizontalen und vertikalen Koordinateneinstellungen, sowie die Angaben zu Höhe und Breite verwenden, um Ort und Größe des Markup-Kästchens zu ändern.
  • Wenn Sie auf Seitengruppendefinitionen oder bedingte Auslöser klicken, ihre Größe verändern oder sie verschieben, stellen Sie sicher, dass sich diese auf der Seite befinden, die die gewünschten Daten enthält. Mit diesen drei Aktionen werden die Daten für eine Seitengruppendefinition oder einen bedingten Auslöser neu berechnet. Wenn eine der Aktionen auf der falschen Seite ausgeführt wird, fragt RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat, ob die Änderungen akzeptiert werden sollen. Wenn Sie auf OK klicken, werden die Daten mit falschen Werten geändert.
Klicken Sie mit der linken Maustaste in den Markup-Navigator Gehen Sie wie folgt vor, um ein Markup-Kästchen zu markieren:
  1. Klicken Sie auf Ricoh Markup-Navigator anzeigen.
  2. Klicken Sie auf das Markup, das Sie markieren möchten.
Tipp: Bei Hinzufügen, Ändern und Löschen von Markups kann das Markup-Navigatorfenster geöffnet bleiben. Es wird automatisch mit ihren Änderungen aktualisiert.
Doppelklicken Sie in den Markup-Navigator Gehen Sie wie folgt vor, um Markups, Dokumentmerkmale oder eine Seitengruppendefinition zu bearbeiten:
  1. Klicken Sie auf Ricoh Markup-Navigator anzeigen.
  2. Doppelklicken Sie auf das Markup, das Sie bearbeiten möchten.
Verdecken Sie das Markup mithilfe des Markup-Navigators Gehen Sie wie folgt vor, um Markups, Dokumentmerkmale oder eine Seitengruppendefinition zu verdecken und Zugriff auf andere Markups zu erhalten:
  1. Klicken Sie auf Ricoh Markup-Navigator anzeigen.
  2. Aktivieren/Deaktivieren Sie das Markierungsfeld, um folgende Elemente anzuzeigen bzw. zu verdecken:
    • Kästchen, die Sie für Markups, Dokumentmerkmale oder die Seitengruppendefinition gezeichnet haben.
    • Eine Gruppe von Markups. Entfernen Sie z. B. das Häkchen aus dem Markierungsfeld Bild, um alle Bild-Markup-Kästchen zu verdecken.
Hinweis: Wenn Sie die Markups mithilfe des Markup-Navigators verdecken, werden die Markups nur von der Ansicht der aktiven PDF-Datei verdeckt. Wenn Sie eine Steuerdatei haben, die verdeckte Markups enthält, und Sie diese Steuerdatei speichern, wird das verdeckte Markup in der Steuerdatei gespeichert, und alle darin enthaltenen Definitionen werden von RICOH ProcessDirector verarbeitet.

1.3.5.32.6.11 Seitengruppen definieren

Eine Seitengruppe definiert die Seitenbereiche eines Dokuments in Ihrer PDF-Datei. Definitionen für Seitengruppen werden in der Steuerdatei gespeichert, die Sie im RICOH ProcessDirector-Schritt IdentifyPDFDocuments festgelegt haben. Wir empfehlen vor dem Hinzufügen von Markups die Definition einer Seitengruppe.
Hinweis: Sie können pro PDF-Datei mehrere Steuerdateien definieren. Allerdings werden Seitengruppen nur von der Steuerdatei erstellt, die im Merkmal Identify-PDF-Steuerdateien des auf der Schrittschablone IdentifyPDFDocuments basierenden Schritts angegeben ist. Wenn Sie den RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Vorschaumodus verwenden möchten, um die korrekte Position anderer Markups zu überprüfen, müssen Sie eine Seitengruppe in den Steuerdateien erstellen, mit denen Sie diese Markups generieren. Sie können beispielweise dem Schritt BuildPDFFromDocuments eine Steuerdatei mit Seitengruppendefinitionen hinzufügen. Da BuildPDFFromDocuments jedoch Seitengruppeninformationen aus dem vorangegangenen Schritt IdentifyPDFDocuments erhält, ignoriert BuildPDFFromDocuments Seitengruppendefinitionen aus eigenen Steuerdateien. Weitere Informationen und Tipps zur Vorschau finden Sie im Informationszentrum unter Vorschau von Markups.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine Seitengruppe zu definieren:
  1. Öffnen Sie in Adobe Acrobat Professional eine PDF-Datei, und klicken Sie auf Ricoh Auswählen, um das Plugin zu aktivieren.
  2. Um eine textbasierte Seitengruppe zu definieren, ziehen Sie einen Rahmen um den Zieltext. Andernfalls ziehen Sie einen Rahmen an einer beliebigen Stelle auf der Seite.
  3. Klicken Sie dann auf Seitengruppen definieren.
  4. Übernehmen Sie den angegebenen Namen für die Seitengruppe, oder geben Sie einen neuen an. Wir empfehlen, den Standardnamen zu verwenden, damit alle Benutzer, die die PDF-Datei verwenden, sofort erkennen können, wo die Grenzen für eine Seitengruppe liegen. Wenn Sie den Namen ändern, verwenden Sie keine Leerzeichen oder Sonderzeichen (wie z. B. @, #, $, und %). Sie können Punkte und Unterstriche verwenden.
  5. Bei textbasierten Seitengruppen können Sie Position und Größe des umgebenden Kästchens ändern, indem Sie Werte für die Koordinaten Horizontal und Vertikal sowie für Breite und Höhe angeben. Position und Größe des Kästchens werden nach Klicken auf OK geändert.
  6. Wählen Sie aus der Liste Seitengruppen eine der folgenden Optionen aus:
    • Gesamte PDF als eine Seitengruppe behandeln: Erstellt eine einzige Seitengruppe, die alle verarbeiteten Seiten enthält.
    • Seitengruppen mit fester Länge erstellen: Erstellt Seitengruppen mit bestimmten Längen basierend auf dem Wert des Merkmals Länge der Seitengruppe. Die Erstellung von Seitengruppen beginnt auf Seite 1 der PDF-Datei.

      Wählen Sie beispielsweise den Wert 5, um Seitengruppen für die Seiten 1–5, 6–10, 11–15 und 16–18 in einer 18–seitigen PDF-Datei zu erstellen.

    • Seitengruppe beginnt, wenn der ausgewählte Text gefunden wird: Erstellt Seitengruppen auf der Grundlage des von Ihnen ausgewählten Textes. Jede Seite, auf der der ausgewählte Text innerhalb des Rahmens erscheint, den Sie gezogen haben, wird zur ersten Seite einer neuen Seitengruppe.

      Wählen Sie beispielsweise Seite 1 von aus, um jedes Mal eine neue Seitengruppe zu erstellen, wenn RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat den Text Seite 1 von innerhalb des von Ihnen gezogenen Rahmens entdeckt.

      Hinweis: Vor und hinter Zeichen in einer PDF-Datei existieren Leerräume. Vergewissern Sie sich, dass der Ausgewählte Text nicht versehentlich unerwünschte Zeichen enthält, wie beispielsweise Leerzeichen. Ist dies doch der Fall, brechen Sie die Seitengruppendefinition ab, und zeichnen Sie das Kästchen um den Text neu.

    • Seitengruppe beginnt, wenn der angegebene Text gefunden wird: Erstellt Seitengruppen auf der Grundlage des von Ihnen angegebenen Textes. Jede Seite, auf der der angegebene Text innerhalb des Rahmens erscheint, den Sie gezogen haben, wird zur ersten Seite einer neuen Seitengruppe. Der Text muss sich nicht auf derselben Seite befinden, wie der von Ihnen gezogene Rahmen.

      Wählen Sie aus der Liste Entsprechungsmethode eine der folgenden Optionen aus:

      • Genaue Textentsprechung: Sucht nach einer genauen Textentsprechung des von Ihnen angegebenen Texts.

      • Inhaltliche Textentsprechung: Prüft, ob der von Ihnen angegebene Text teilweise dem Text innerhalb des Rahmens entspricht, den Sie gezogen haben. Der von Ihnen angegebene Text, muss sich nicht am selben Ort auf jeder Seite befinden.

        Verwenden Sie beispielsweise diese Option, um jedes Mal eine neue Seitengruppe zu erstellen, wenn RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat den Text Seite 1 von irgendwo innerhalb des von Ihnen gezogenen Rahmens entdeckt. Der Rahmen kann weiteren Text enthalten. Die innerhalb des Rahmens gefundenen Texte Seite 1 von 4 und Dies ist Seite 1 von 4 entsprechen beide dem angegebenen Text Seite 1 von.

      • Textentsprechung mit Platzhalterzeichen [* oder ?]: Sucht nach einer Textentsprechung des von Ihnen angegebenen Texts mit Platzhalterzeichen, wobei die Platzhalterzeichen als beliebige Zeichen interpretiert werden. Der Stern (*) entspricht keinem oder mehreren Zeichen. Ein Fragezeichen (?) entspricht einem einzelnen Zeichen.

        Die erste Seite eines jeden Poststücks hat beispielsweise eine Kontonummer, die mit A beginnt, gefolgt von sieben Ziffern. Die Position der Kontonummer variiert auf jedem Auszug. Sie ziehen einen Rahmen, der groß genug ist, um die Kontonummer auf allen Auszügen zu enthalten, und geben A??????? als Wert des Merkmals Textentsprechung angeben ein. RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat beginnt eine neue Seitengruppe auf jeder Seite mit einer Kontonummer wie A1265581 oder A6428229.

        Hinweis: Wenn Sie a?????? * als Wert des Merkmals Textentsprechung angeben eingegeben haben, beginnt RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat eine neue Seitengruppe, wenn es Kontonummern mit sechs oder mehr Ziffern findet.

      • Textentsprechung mit einem regulären Java-Ausdruck: Sucht nach einer Entsprechung des von Ihnen angegebenen regulären Java-Ausdrucks.

        Jedes Poststück ist beispielsweise in einer dieser beiden Sprachen verfasst: Englisch oder Spanisch. Sie geben (Page 1 of).*|(Página 1 de).* als Wert des Merkmals Textentsprechung angeben ein. RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat beginnt eine neue Seitengruppe, wenn der Text Page 1 of, gefolgt von beliebig vielen Zeichen, oder Página 1 de, gefolgt von beliebig vielen Zeichen gefunden wird. Beispiele: Page 1 of, Page 1 of 6, Página 1 de 2, oder Página 1 de 10.

        Hinweis: Weitere Informationen finden Sie in der Java-Dokumentation für die java.util.regex.Pattern-Klasse.

    • Seitengruppe beginnen, wenn sich der Text im ausgewählten Bereich ändert: Erstellt Seitengruppen, wenn sich der Text innerhalb des von Ihnen gezogenen Rahmens ändert. Die Seite mit dem geänderten Text wird zur ersten Seite einer neuen Seitengruppe.

      Sie ziehen beispielsweise einen Rahmen um einen Kontonamen. RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat erstellt jedes Mal eine Seitengruppe, wenn ein neuer Kontoname in dem von Ihnen gezogenen Rahmen angezeigt wird.

      Wichtig: Wenn Sie den Rahmen für diese Art von Seitengruppe ziehen, vergewissern Sie sich, dass der Ort des Rahmens auf jeder Seite nur den zu bewertenden Text oder Leerräume (keinen Text) umschließt. Wird innerhalb des Rahmens weiterer Text angezeigt, werden unerwünschte Seitengruppen identifiziert. Seiten, die an dem für den Rahmen vorgesehen Ort Leerräume enthalten, führen nicht zum Beginn einer neuen Seitengruppe.

    • Seitengruppe beginnt, wenn Text oder gezeichnete Objekte gelöscht wurden: Erstellt Seitengruppen, wenn entweder ein Grafikobjekt oder ein Text dem gezeichneten Kästchen hinzugefügt wird. Wenn das von dir gezeichnete Kästchen keinen Text oder keine komplette Grafik enthält, ist die Seite nicht der Beginn einer neuen Seitengruppe.
      Hinweis: Nicht alle Markierungen sind Grafiken. Einige Markierungen sind Bilddaten.
  7. Klicken Sie auf OK.
  8. Klicken Sie auf Ricoh Seitengruppen-Navigator anzeigen und überprüfen Sie, ob die Seitengruppen auf den richtigen Seiten beginnen.
    Wenn textbasierte Seitengruppen nicht auf den richtigen Seiten beginnen, hat der von Ihnen gezogene Rahmen möglicherweise nicht die richtige Größe für den von Ihnen ausgewählten bzw. angegebenen Text. Überprüfen Sie die Seitengruppen, um dem Problem nachzugehen. Ziehen Sie dann einen neuen Rahmen, ändern Sie den Text oder tun Sie beides.
  9. Bearbeiten Sie die Seitengruppendefinition, indem Sie doppelt auf das Kästchen klicken, das die Seitengruppe darstellt, oder durch Klicken auf Ricoh Seitengruppen-Navigator anzeigen und anschließendes Doppelklicken auf den Namen der Seitengruppe.
  10. Wenn Sie fertig sind, um alle Erweiterungen einschließlich der neuen Seitengruppendefinition in der PDF-Datei zu speichern, klicken Sie auf Ricoh Steuerdatei speichern.

1.3.5.32.6.12 Mit Dokumentmerkmalen arbeiten

Sie können Dokumentmerkmale aus Daten in Ihrer PDF-Datei erstellen, den Sie für die spätere Druckverarbeitung verwenden möchten. Wenn RICOH ProcessDirector PDF-Dateien mit Dokumentmerkmaldefinitionen verarbeitet, werden Werte aus allen Seitengruppen einer PDF-Datei extrahiert. Beispiel: Um Daten zu extrahieren, erstellen Sie Dokumentmerkmale in jeder Seitengruppe einer PDF-Datei und legen fest, dass die Daten als Inhalt für einen Barcode dienen sollen, der auf einer Seite in derselben Seitengruppe gedruckt werden soll.

Wenn Sie ein Dokumentmerkmal definieren, geben Sie Daten in der PDF-Datei an. Sie können bedingte Verarbeitungsregeln anwenden, um RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat und RICOH ProcessDirector mitzuteilen, woraus und wann die Daten extrahiert werden sollen. Zum Beispiel möchten Sie bedingte Verarbeitungsregeln anwenden, die eine Kontonummer von der ersten Seite jeder Seitengruppe extrahieren, wenn ein Konto überfällig ist. Erstellen Sie zunächst einen bedingten Auslöser auf Grundlage des Texts, der darauf hinweist, dass ein Konto überfällig ist. Anschließend definieren Sie eine Regel mit zwei Bedingungen. Eine Bedingung gibt an, dass der Text "Überfällig" vorhanden ist. Die andere Bedingung gibt die vordefinierte Regel Nur erste Vorderseite an. Sie bestimmen, dass die neue Regel angewendet wird, wenn alle ihre Bedingungen erfüllt sind. Zuletzt definieren Sie die Kontonummer als Dokumentmerkmal und wählen die neue Regel im Bereich "Bedingte Positionierung". RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat und RICOH ProcessDirector extrahieren die Kontonummer von der ersten Vorderseite jeder Seitengruppe, wenn der Text "Überfällig" vorhanden ist.

Beim Definieren von Dokumentmerkmalen in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat wählen Sie in einer Dropdown-Liste ein RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmal aus, oder definieren Sie Ihren eigenen Dokumentmerkmalnamen. Wenn Sie Ihren eigenen Dokumentmerkmalnamen definieren anstatt ein RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmal auszuwählen, kann dieses Dokumentmerkmal nicht in RICOH ProcessDirector-Funktionen integriert werden, von denen die Merkmale in die Datenbank gespeichert werden. Sie können dieses Dokumentmerkmal nicht für Funktionen in RICOH ProcessDirector-Dokumentverarbeitungsfunktionen oder für Markup-Inhalte in Barcodes oder Text verwenden. Sie sollten nur dann selbstdefinierte Dokumentmerkmale in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat erstellen, wenn Sie Ihre Dokumentmerkmale in eine Datei extrahieren oder wenn Sie wissen, dass das Dokumentmerkmal während der Verarbeitung Ihrer PDF-Dateien in RICOH ProcessDirector vorhanden ist. Wenn Sie ein Dokumentmerkmal mit RICOH ProcessDirector verwenden müssen, erstellen Sie das Merkmal in RICOH ProcessDirector, und wählen Sie dann das Dokumentmerkmal aus der Liste in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat aus.

    Hinweis:
  • Die Datenbank- und Systemnamen der Dokumentmerkmale sehen Sie in den Listen in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat sowie in der Dokumentmerkmalliste in der RICOH ProcessDirector-Anzeigefunktion. Angepasste oder übersetzte Dokumentmerkmalnamen werden in diesen Listen nicht angezeigt.

Dokumentmerkmalwerte anzeigen

Nachdem Sie ein oder mehrere Dokumentmerkmale erstellt haben, klicken Sie auf Ricoh Dokumentmerkmalwerte anzeigen, um die Werte der Dokumentmerkmalwerte in der aktiven PDF-Datei anzuzeigen. Sie können überprüfen, ob die bedingten Verarbeitungsregeln und der für das jeweilige Dokumentmerkmal ausgewählte Text korrekt sind. Mit der Dokumentmerkmalanzeige können Sie prüfen, ob keiner der Dokumentmerkmalwerte länger als das Textauswahlfeld ist, das Sie gezeichnet haben. RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat schneidet jeden Text ab, der länger als das Textauswahlfeld ist.

    Hinweis:
  • Sie sollten das Fenster "Dokumentmerkmal" geöffnet lassen, wenn Sie Dokumentmerkmale definieren. Klicken Sie nach dem Erstellen des ersten Dokumentmerkmals und der Anzeige seiner Werte im Fenster "Dokumentmerkmal" auf die Schaltfläche Tabelle aktualisieren, um die Tabelle mit den Änderungen an den Dokumentmerkmalen zu aktualisieren.

Dokumentmerkmalwerte speichern

Wenn Sie Dokumentmerkmalwerte außerhalb des Produkts verwenden müssen, klicken Sie während der Anzeige von Dokumentmerkmalwerten auf Speichern. RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat speichert die Werte in eine Textdatei, mit Tabulator als Trennzeichen.

Dokumentmerkmale in RICOH ProcessDirector verwenden

Sie legen fest, wie Dokumentmerkmale in verschiedenen RICOH ProcessDirector-Druckverarbeitungsschritten verwendet werden. Beispiel: Sie legen fest, wie RICOH ProcessDirector Dokumentmerkmale in der Funktion zur Barcode-Erstellung verwendet. Sie können Dokumentmerkmale auch verwenden, um in einem PDF-Druckjob nach einem bestimmten Kundenkonto zu suchen, wenn Sie für diesen Kunden ein bestimmtes Poststück neu drucken müssen.

Neue Dokumentmerkmale in RICOH ProcessDirector erstellen

Nach Installation Ihrer Dokumentenverarbeitungsfunktion definieren Sie in der Datei docCustomDefinitions.xml alle benötigten benutzerdefinierten Dokumentmerkmale. Wenn Sie das Dienstprogramm docCustom ausführen, um Konfigurationsdateien zu aktualisieren, werden diese Merkmale zur Datenbank hinzugefügt. Wenn Sie weitere benutzerdefinierte Dokumentmerkmale erstellen müssen, bearbeiten Sie die Datei docCustomDefinitions.xml und führen Sie das Dienstprogramm docCustom neu aus.

    Hinweis:
  • Wenn Sie ab Version 3.11.2 benutzerdefinierte Dokumenteigenschaften verwenden, können Sie diese auf der Registerkarte Verwaltung unter Objekte Benutzerdefinierte Eigenschaften erstellen.

    Sie können den Datenbanknamen und die Bezeichnung, die in Eigenschaftsnotizbüchern und Spaltenüberschriften angezeigt wird, auswählen. Sie können auch auswählen, welche Art von Daten in der Eigenschaft gespeichert wird, sowie den Standardzugriff, den die verschiedenen Benutzergruppen auf die Eigenschaft haben, ohne dass Sie sie zur Datei docCustomDefinitions.xml hinzufügen müssen.

  • Wenn Sie bereits benutzerdefinierte Dokumenteigenschaften in einer docCustomDefinitions.xml-Datei definiert haben, können Sie diese weiterhin verwenden. Erstellen Sie sie nicht über die Registerkarte Verwaltung neu. Verwenden Sie diese Registerkarte nur zum Erstellen neuer Job- oder Dokumenteigenschaften.

Nachdem Sie die neuen Dokumentmerkmalwerte geladen haben, stehen sie über das Plugin zur Verfügung, wenn Sie Dokumentmerkmale definieren. Weitere Informationen zur Bearbeitung der Datei docCustomDefinitions.xml und zum Ausführen des Dienstprogramms docCustom finden Sie unter RICOH ProcessDirector: Installieren von Dokumentenverarbeitungsfunktionen.

    Hinweis:
  • Beim Definieren von Dokumentmerkmalen können Sie ein Dokumentmerkmal als eingeschränktes Dokumentmerkmal festlegen. Eingeschränkte Dokumentmerkmale benötigen keinen Speicherplatz in Datenbanktabellen, belegen jedoch für jedes Dokument Speicherplatz in jeder Dokumentmerkmaldatei, in der dieses Merkmal enthalten ist.

1.3.5.32.6.12.1 Dokumentmerkmale definieren

Dokumentverarbeitungsfunktionen können die Werte von Dokumenteigenschaften in der Datenbank RICOH ProcessDirector speichern. Die Funktionen basieren auf Dokumentmerkmalen für die spätere Weiterverarbeitung im PDF-Format in RICOH ProcessDirector.
    Hinweis:
  • Lesen Sie den Abschnitt Überblick über die Dokumenteneigenschaften, um sicherzustellen, dass Sie verstehen, wie die Dokumenteneigenschaften in RICOH ProcessDirector verwendet werden, damit Sie die Vorteile der Funktionen zur Dokumentenverarbeitung voll ausschöpfen können.
  • Bevor Sie mit diesem Vorgang beginnen, vergewissern Sie sich, dass die aktuellste Datei RICOH ProcessDirectordefinitions.zip geladen ist.
Gehen Sie wie folgt vor, um ein Dokumentmerkmal zu definieren:
  1. Öffnen Sie in Adobe Acrobat Professional eine PDF-Datei, und laden Sie entweder die Steuerdatei, die die Seitengruppendefinition enthält, oder erstellen Sie eine Seitengruppe.
  2. Klicken Sie mit der linken Maustaste in die linke obere Ecke der Daten, die Sie erfassen möchten. Ziehen Sie die Maus, um einen Rahmen um die Daten zu ziehen.
    Sie können die extrahierten Werte später anzeigen lassen, um die Auswahl zu überprüfen.
      Hinweis:
    • Die zu erfassenden Daten können Text- oder DataMatrix-Barcodes sein, die als Bilder kodiert werden.
    • Stellen Sie sicher, dass der Rahmen groß genug ist, um auch die größte Datenversion in der PDF-Datei zu erfassen. Einige Zeichen in einer PDF-Datei haben einen größeren Leerraum-Puffer als andere Zeichen. Zum Beispiel kann der linke Rand eines großen Großbuchstabens bis zu einem Zehntelzoll Leerraum haben, den Sie auswählen müssen, um diesen Buchstaben zu erfassen.
  3. Wählen Sie aus dem Menü die Option Dokumentmerkmal definieren.
  4. Wählen Sie ein RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmal aus der Liste aus oder geben Sie in das Feld einen Dokumentmerkmalnamen ein. Verwenden Sie keine Sonderzeichen (wie @, #, $, % oder - (Bindestrich)) oder Leerzeichen, da der Schritt RICOH ProcessDirector IdentifyPDFDocuments fehlschlagen könnte. Sie können Punkte und Unterstriche verwenden.
      Hinweis:
    • Wenn Sie das gewünschte Dokumentmerkmal RICOH ProcessDirector nicht sehen, laden Sie die Datei definitions.zip erneut.
    • Sie können ein Dokumentmerkmal mehrmals definieren.

      Wenn der Text in Ihrer PDF-Datei beispielsweise variabel ist, müssen Sie möglicherweise die Postleitzahl an verschiedenen Stellen extrahieren. Sie können Ihr Postleitzahl-Dokumentmerkmal zweimal definieren, solange Sie unterschiedliche bedingte Platzierungsregeln definieren, die die Seiten angeben, aus denen das Dokumentmerkmal extrahiert wird.

      Wenn Sie das gleiche Dokumentmerkmal auf zwei verschiedene Arten im Dokument definieren und jede der Bedingungen erfüllt ist, wird der zuletzt extrahierte Wert verwendet.

  5. Definieren Sie, aus welcher Art von Daten Werte extrahiert werden sollen.
    • Wenn Sie einen Bereich nur mit Text ausgewählt haben, wählen Sie unter Wählen aus Text aus.
    • Wenn Sie einen Bereich nur mit Barcodes ausgewählt haben, wählen Sie unter Wählen aus Barcode-Bild aus.
    • Wenn Sie einen Bereich mit Text und Barcodes ausgewählt haben, wählen Sie Text und Barcode-Bild aus.

      Die Textdaten werden vor den Barcode-Daten in der extrahierten Zeichenkette platziert, ohne einen Hinweis darauf, wo die Textdaten enden und die Barcode-Daten beginnen.

        Hinweis:
      • Wir empfehlen schwarze Barcodes. Die Verwendung andersfarbiger Barcodes kann zu unvorhersehbaren Ergebnissen führen.

  6. Geben Sie die Seite in jedem Dokument an, von der ab Dokumentmerkmaldaten extrahiert werden. Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor:
    • Wählen Sie die Option Auf Regel basierende Seiten aus, und wählen Sie anschließend in der Dropdown-Liste eine Regel aus. Die Standardregel ist Nur erste Vorderseite. Alternativ können Sie wie folgt vorgehen:
      • Klicken Sie auf Symbol Inhalt hinzufügen Symbol zum Definieren einer neuen Regel.
      • Klicken Sie auf Symbol Regelmanager Symbol für den Aufruf des Regelmanagers.
        Wichtig:
      • Die Regeln Letzte Rückseite, Letzte Vorderseite und Letzte Seite funktionieren nicht mit der Extrahierung von Dokumentmerkmaldaten.
    • Wählen Sie Bestimmte Seiten und geben Sie die Seite in jedem Dokument ein, die Sie möchten.

      Wenn Sie mehrere Seiten angeben, extrahiert RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die Dokumentmerkmaldaten von der letzten bestimmten Seite in jedem Dokument. Beispiele:

      • Sie geben die Seiten 2–4 an. Wenn ein Dokument vier oder mehr Seiten hat, werden die Dokumentmerkmaldaten von Seite 4 extrahiert. Wenn ein Dokument drei Seiten hat, werden die Dokumentmerkmaldaten von Seite 3 extrahiert. Wenn ein Dokument zwei Seiten hat, werden die Dokumentmerkmaldaten von Seite 2 extrahiert.
      • Sie geben die Seiten 2,4 an. Wenn ein Dokument vier oder mehr Seiten hat, werden die Dokumentmerkmaldaten von Seite 4 extrahiert. Wenn ein Dokument 2-3 Seiten hat, werden die Dokumentmerkmaldaten von Seite 2 extrahiert.
      • Sie geben die Seiten 2–n an. Weil n die letzte Seite repräsentiert, werden die Dokumentmerkmaldaten von der letzten Seite extrahiert, wenn das Dokument zwei oder mehr Seiten hat.
          Wichtig:
        • Wenn Sie nur Seite n angeben, extrahiert RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die Dokumentmerkmaldaten von keiner Seite eines Dokuments.

  7. Optional: Klicken Sie auf das Symbol Bearbeiten (Symbol Zeile bearbeiten), um das Fenster "Text bearbeiten" zu öffnen, in dem Sie ein oder mehrere Modifikatorextrahierungsregeln definieren können, um genau das von Ihnen benötigte Dokumentmerkmal zu extrahieren.
    1. Wählen Sie einen der folgenden Modifikatoren:

      Inhaltsänderungswerte
      Geändert von Aktion
      Zeichen entfernen Geben Sie ein einziges Zeichen oder ein Leerzeichen ein (verwenden Sie die Leertaste zum Eingeben eines Leerzeichens), das Sie aus dem Wert entfernen wollen. Bei dem Zeichen muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. Wählen Sie dann eine der folgenden Schaltflächen aus:
      • Alle Vorkommen dieses Zeichens entfernen

        Das angegebene Zeichen wird an allen Positionen im Wert entfernt.

        Beispiel: Eine Kontonummer lautet 324-1443255-11. Sie können einen Bindestrich (-) eingeben, um alle Bindestriche aus dem Wert zu entfernen und die Kontonummer 324144325511 zu erstellen.

      • Führende Zeichen entfernen

        Das angegebene Zeichen wird am Anfang des Werts entfernt. Wenn Sie beispielsweise ein Leerzeichen eingeben, werden alle Leerzeichen am Anfang des Werts entfernt.

      • Abschließende Zeichen entfernen

        Das angegebene Zeichen wird am Ende des Werts entfernt. Wenn Sie beispielsweise ein Leerzeichen eingeben, werden alle Leerzeichen am Ende des Werts entfernt.

      • Führende und abschließende Zeichen entfernen

        Das angegebene Zeichen wird am Anfang und Ende des Werts entfernt. Wenn Sie beispielsweise ein Leerzeichen eingeben, werden alle Leerzeichen am Anfang und Ende des Werts entfernt.

      Unterzeichenfolge nach Position Wählen Sie Anfang der Zeile oder Ende der Zeile aus der Liste Beginnen ab. Wählen Sie für Erste Position eine Zahl, um die Position des ersten Zeichens im Textwert anzugeben. Wählen Sie für Beizubehaltende Anzahl eine Zahl, um anzugeben, wie viele Zeichen beibehalten werden sollen.
      Unterzeichenfolge nach Begrenzer Geben Sie in das Feld Begrenzer ein Zeichen oder ein Leerzeichen ein, um anzugeben, wo der Textwert in getrennte Zeichenfolgensegmente unterteilt werden soll. Das Zeichen und die Textzeichenfolge unterscheiden in Groß- und Kleinschreibung.

      Wählen Sie Anfang der Zeile oder Ende der Zeile aus der Dropdown-Liste Beginnen ab.

      Wählen Sie für Erste Position eine Zahl, um die Position des Begrenzers in der Textzeichenfolge anzugeben.

      Wählen Sie für Beizubehaltende Anzahl eine Zahl, um die Anzahl der beizubehaltenden Zeichenfolgensegmente festzulegen.

      Diese Beispiele zeigen, wie Segmente von Textzeichenfolgen durch die Angabe eines Begrenzers ausgewählt werden:

      • Für die Kontonummer 324-1443255-11 können Sie den Bindestrich als Begrenzer verwenden, um den Wert in diese drei Textzeichenfolgen aufzuteilen: 324, 1443255 und 11. Wählen Sie die Option Anfang der Zeile aus. Um die zweite und dritte Zeichenfolge (1443255 und 11) zu wählen, wählen Sie 2 für Erste Position und Beizubehaltende Anzahl.

      • Für die Postadresse Eldorado Springs CO 80025 können Sie ein Leerzeichen als Begrenzer verwenden, um den Wert in diese vier Textzeichenfolgen aufzuteilen: Eldorado, Springs, CO und 80025. Wählen Sie die Option Ende der Zeile aus.

        • Um die Postleitzahl auszuwählen, wählen Sie 1 für Erste Position und Beizubehaltende Anzahl.

        • Um den Staat auszuwählen, wählen Sie 2 für Erste Position und 1 für Beizubehaltende Anzahl.

        • Um die Stadt auszuwählen, wählen Sie 3 für Erste Position und 10 für Beizubehaltende Anzahl. Indem Sie 10 für Beizubehaltende Anzahl angeben, können Sie Städtenamen mit bis zu zehn Wörtern auswählen.

      Füllzeichen Wählen Sie Anfang der Zeile oder Ende der Zeile aus der Liste Position Füllzeichen. Geben Sie im Feld Füllzeichen ein Zeichen oder ein Leerzeichen als Füllzeichen ein.

      Geben Sie im Feld Minimale Fülltextlänge die minimale Länge der Textzeichenfolge ein. Wenn die Anzahl der Zeichen in der Textzeichenfolge kürzer als die Mindestlänge ist, werden Füllzeichen hinzugefügt, bis die Textzeichenfolge die Mindestlänge erreicht.

      Wenn Sie eine Textextrahierungsregel mit einem Modifikator definieren, enthält das Feld Zu ändernder Text die ausgewählte Zeile mit allen Veränderungen, die Sie an der Zeile vorgenommen haben. Das Feld Geänderter Wert rechts von einem Modifikator zeigt an, wie der Text aussieht, wenn der Modifikator auf den Text angewendet wird, der über den Modifikator oder das Feld Zu ändernder Text eingegangen ist (wenn Sie den ersten Modifikator festlegen).

    2. Wenden Sie weitere Modifikatoren an, bis Sie den gewünschten Wert aus der ausgewählten Zeile extrahiert haben. Klicken Sie auf Hinzufügen-Symbol, um einen neuen Modifikator hinzuzufügen. Das Feld Endgültiger Text unterhalb der Liste der Modifikatoren enthält den endgültigen, geänderten Wert, nachdem alle Modifikator-Extrahierungsregeln angewendet wurden.
      Für den ausgewählten Modifikator zeigt das Feld Modifikator Anfangstext unten im Fenster den ursprünglichen Wert vor der Änderung an. Das Feld Geänderter Text zeigt den Wert nach Anwendung des Modifikators an.
    3. Mit den Symbolen zur Verwaltung von Modifikatoren oben im Fenster können Sie die Modifikatorextrahierungsregeln löschen und neu anordnen. Verwenden Sie das Mülleimersymbol, um die ausgewählten Modifikatorextrahierungsregeln zu löschen. Mit den Pfeiltasten können Sie die Regeln neu anordnen. Die Regeln werden von oben nach unten auf die Zeile angewendet.
    4. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK, um die Zeilenextrahierungsregel zu speichern.
  8. Klicken Sie auf OK, um das Dokumentmerkmal zu erstellen.
  9. Klicken Sie auf Ricoh Dokumentmerkmalwerte anzeigen, und durchsuchen Sie mehrere Dokumente in Ihrer PDF-Datei, um sicherzustellen, dass RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die richtigen Dokumentmerkmalwerte für jedes Dokument extrahiert.
  10. Wenn Sie bereit sind, alle Erweiterungen einschließlich der neuen Dokumentmerkmaldefinition in der PDF-Datei zu speichern, klicken Sie auf Ricoh Steuerdatei speichern.
  11. Geben Sie im RICOH ProcessDirector-Schritt IdentifyPDFDocuments den Dateinamen und den Speicherort für die Steuerdatei an, die die Dokumentmerkmaldefinition enthält.

1.3.5.32.6.12.2 Mehrere Dokumentmerkmale definieren

Sie können mehrere Dokumentmerkmale in einem Datenblock in einer POF-Datei definieren. Ein Datenblock kann Text, DataMatrix-Barcodes, die als Bilder kodiert sind, oder beides sein.
    Hinweis:
  • Lesen Sie den Überblick über Dokumentmerkmale, um sich genau darüber zu informieren, wie Dokumentmerkmale in RICOH ProcessDirector verwendet werden, damit Sie Ihr RICOH ProcessDirector-Feature umfassend nutzen können.
  • Bevor Sie mit diesem Vorgang beginnen, vergewissern Sie sich, dass die aktuellste Datei RICOH ProcessDirectordefinitions.zip geladen ist.
Gehen Sie wie folgt vor, um mehrere Dokumentmerkmale zu definieren:
  1. Öffnen Sie in Adobe Acrobat Professional eine PDF-Datei, und laden Sie entweder die Steuerdatei, die die Seitengruppendefinition enthält, oder erstellen Sie eine Seitengruppe.
  2. Klicken Sie mit der linken Maustaste in die linke obere Ecke des Datenblocks, den Sie erfassen möchten. Ziehen Sie die Maus, um einen Rahmen um den Datenblock zu ziehen. Sie können die extrahierten Werte später anzeigen lassen, um die Auswahl zu überprüfen.
      Hinweis:
    • Vergewissern Sie sich, dass der Rahmen groß genug ist, um auch die längste Zeile mit Daten in der PDF-Datei zu erfassen. Einige Zeichen in einer PDF-Datei haben einen größeren Leerraum-Puffer als andere Zeichen. So kann die linke Kante eines Großbuchstabens einen Leerraum-Puffer von bis zu 0,01 cm benötigen, den Sie beim Erfassen dieses Buchstabens oder dieser Zeile berücksichtigen müssen.
  3. Wählen Sie aus dem Popup-Menü die Option Mehrere Dokumentmerkmale definieren.
  4. Geben Sie einen Namen für den Block mehrerer Datenmerkmale ein. Verwenden Sie in dem Namen keine Leerzeichen oder Sonderzeichen (wie z. B. @, #, $, % oder -). Sie können Punkte und Unterstriche verwenden.
  5. Definieren Sie, aus welcher Art von Daten Werte extrahiert werden sollen.
    • Wenn Sie einen Bereich nur mit Text ausgewählt haben, wählen Sie unter Wählen aus Text aus.
    • Wenn Sie einen Bereich nur mit Barcodes ausgewählt haben, wählen Sie unter Wählen aus Barcode-Bild aus.
    • Wenn Sie einen Bereich mit Text und Barcodes ausgewählt haben, wählen Sie Text und Barcode-Bild aus.

      Die Textdaten werden vor den Barcode-Daten in der extrahierten Zeichenkette platziert, ohne einen Hinweis darauf, wo die Textdaten enden und die Barcode-Daten beginnen.

  6. Geben Sie die Seite in jedem Dokument an, von der ab Dokumentmerkmaldaten extrahiert werden. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
    • Wählen Sie die Option Auf Regel basierende Seiten aus, und wählen Sie anschließend in der Liste eine Regel aus. Die Standardregel ist Nur erste Vorderseite. Alternativ können Sie wie folgt vorgehen:
      • Klicken Sie auf Symbol Inhalt hinzufügen Symbol zum Definieren einer neuen Regel.
      • Klicken Sie auf Symbol Regelmanager Symbol für den Aufruf des Regelmanagers.
        Wichtig:
      • Die Regeln Letzte Rückseite, Letzte Vorderseite und Letzte Seite funktionieren nicht mit der Extrahierung von Dokumentmerkmaldaten.
    • Wählen Sie Bestimmte Seiten und geben Sie die Seite in jedem Dokument ein, die Sie möchten.

      Wenn Sie mehrere Seiten angeben, extrahiert RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die Dokumentmerkmaldaten von der letzten bestimmten Seite in jedem Dokument. Beispiele:

      • Sie geben die Seiten 2–4 an. Wenn ein Dokument vier oder mehr Seiten hat, werden die Dokumentmerkmaldaten von Seite 4 extrahiert. Wenn ein Dokument drei Seiten hat, werden die Dokumentmerkmaldaten von Seite 3 extrahiert. Wenn ein Dokument zwei Seiten hat, werden die Dokumentmerkmaldaten von Seite 2 extrahiert.
      • Sie geben die Seiten 2,4 an. Wenn ein Dokument vier oder mehr Seiten hat, werden die Dokumentmerkmaldaten von Seite 4 extrahiert. Wenn ein Dokument 2-3 Seiten hat, werden die Dokumentmerkmaldaten von Seite 2 extrahiert.
      • Sie geben die Seiten 2–n an. Weil n die letzte Seite repräsentiert, werden die Dokumentmerkmaldaten von der letzten Seite extrahiert, wenn das Dokument zwei oder mehr Seiten hat.
          Wichtig:
        • Wenn Sie nur Seite n angeben, extrahiert RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die Dokumentmerkmaldaten von keiner Seite eines Dokuments.

  7. Im Bereich "Dokumentmerkmale" des Definitionsfensters können Sie ein Dokumentmerkmal wählen und die Merkmalextrahierungsregel definieren. Dieser Bereich umfasst den vollständigen Text der ersten Zeile der gewählten Textdaten. Wenn Sie einen existierenden Textblock bearbeiten möchten, werden in diesem Bereich alle Dokumentmerkmale aufgeführt, die Sie für den Textblock definiert haben. Gehen Sie wie beschrieben vor, um ein neues Dokumentmerkmal sowie die entsprechende Modifikatorextrahierungsregel zu erstellen.
    1. Klicken Sie auf das Symbol Hinzufügen (Symbol zum Hinzufügen von Dokumentmerkmalen), um eine neue Zeile für Dokumentmerkmaldefinitionen hinzuzufügen.
    2. Wählen Sie ein RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmal in der Liste Merkmal. Sie können eigene Dokumentmerkmale erstellen, indem Sie einen Dokumentmerkmalnamen eingeben. Allerdings kann dieses Merkmal nicht in verwendet werden RICOH ProcessDirector. Sie sollten eigene Dokumentmerkmale nur definieren, wenn Sie ausschließlich RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat verwenden, um Dokumenteigenschaftswerte in eine Textdatei zu exportieren.
        Hinweis:
      • Wenn Sie das gewünschte Dokumentmerkmal RICOH ProcessDirector nicht sehen, laden Sie die Datei definitions.zip erneut.
    3. Wählen Sie die Zeile im Textblock, aus der Sie das ausgewählte Dokumentmerkmal extrahieren möchten. Sie können die Zeile mit einer Oben-Unten- oder einer Unten-Oben-Referenz wählen. Um eine Zeile mit der Referenz Oben-Unten zu wählen, verwenden Sie 1 bis n (wobei n eine positive Ganzzahl ist). Für eine Unten-Oben-Referenz wählen Sie Letzte oder Letzte - x (wobei x für die Anzahl der Reihen ab der letzten Reihe steht). Sie können den Zeilenwert nicht nur aus der Liste wählen, sondern die Zeilenzahl auch direkt im Feld Zeile eingeben.
    4. Klicken Sie auf das Symbol Bearbeiten (Symbol "Zeile bearbeiten"), um das Fenster "Text bearbeiten" zu öffnen. Dort können Sie eine oder mehrere Modifikatorextrahierungsregeln definieren, um genau das von Ihnen benötigte Dokumentmerkmal zu extrahieren.
    5. Wählen Sie einen der folgenden Modifikatoren:

      Inhaltsänderungswerte
      Geändert von Aktion
      Zeichen entfernen Geben Sie ein einziges Zeichen oder ein Leerzeichen ein (verwenden Sie die Leertaste zum Eingeben eines Leerzeichens), das Sie aus dem Wert entfernen wollen. Bei dem Zeichen muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. Wählen Sie dann eine der folgenden Schaltflächen aus:
      • Alle Vorkommen dieses Zeichens entfernen

        Das angegebene Zeichen wird an allen Positionen im Wert entfernt.

        Beispiel: Eine Kontonummer lautet 324-1443255-11. Sie können einen Bindestrich (-) eingeben, um alle Bindestriche aus dem Wert zu entfernen und die Kontonummer 324144325511 zu erstellen.

      • Führende Zeichen entfernen

        Das angegebene Zeichen wird am Anfang des Werts entfernt. Wenn Sie beispielsweise ein Leerzeichen eingeben, werden alle Leerzeichen am Anfang des Werts entfernt.

      • Abschließende Zeichen entfernen

        Das angegebene Zeichen wird am Ende des Werts entfernt. Wenn Sie beispielsweise ein Leerzeichen eingeben, werden alle Leerzeichen am Ende des Werts entfernt.

      • Führende und abschließende Zeichen entfernen

        Das angegebene Zeichen wird am Anfang und Ende des Werts entfernt. Wenn Sie beispielsweise ein Leerzeichen eingeben, werden alle Leerzeichen am Anfang und Ende des Werts entfernt.

      Unterzeichenfolge nach Position Wählen Sie Anfang der Zeile oder Ende der Zeile aus der Liste Beginnen ab. Wählen Sie für Erste Position eine Zahl, um die Position des ersten Zeichens im Textwert anzugeben. Wählen Sie für Beizubehaltende Anzahl eine Zahl, um anzugeben, wie viele Zeichen beibehalten werden sollen.
      Unterzeichenfolge nach Begrenzer Geben Sie in das Feld Begrenzer ein Zeichen oder ein Leerzeichen ein, um anzugeben, wo der Textwert in getrennte Zeichenfolgensegmente unterteilt werden soll. Das Zeichen und die Textzeichenfolge unterscheiden in Groß- und Kleinschreibung.

      Wählen Sie Anfang der Zeile oder Ende der Zeile aus der Dropdown-Liste Beginnen ab.

      Wählen Sie für Erste Position eine Zahl, um die Position des Begrenzers in der Textzeichenfolge anzugeben.

      Wählen Sie für Beizubehaltende Anzahl eine Zahl, um die Anzahl der beizubehaltenden Zeichenfolgensegmente festzulegen.

      Diese Beispiele zeigen, wie Segmente von Textzeichenfolgen durch die Angabe eines Begrenzers ausgewählt werden:

      • Für die Kontonummer 324-1443255-11 können Sie den Bindestrich als Begrenzer verwenden, um den Wert in diese drei Textzeichenfolgen aufzuteilen: 324, 1443255 und 11. Wählen Sie die Option Anfang der Zeile aus. Um die zweite und dritte Zeichenfolge (1443255 und 11) zu wählen, wählen Sie 2 für Erste Position und Beizubehaltende Anzahl.

      • Für die Postadresse Eldorado Springs CO 80025 können Sie ein Leerzeichen als Begrenzer verwenden, um den Wert in diese vier Textzeichenfolgen aufzuteilen: Eldorado, Springs, CO und 80025. Wählen Sie die Option Ende der Zeile aus.

        • Um die Postleitzahl auszuwählen, wählen Sie 1 für Erste Position und Beizubehaltende Anzahl.

        • Um den Staat auszuwählen, wählen Sie 2 für Erste Position und 1 für Beizubehaltende Anzahl.

        • Um die Stadt auszuwählen, wählen Sie 3 für Erste Position und 10 für Beizubehaltende Anzahl. Indem Sie 10 für Beizubehaltende Anzahl angeben, können Sie Städtenamen mit bis zu zehn Wörtern auswählen.

      Füllzeichen Wählen Sie Anfang der Zeile oder Ende der Zeile aus der Liste Position Füllzeichen. Geben Sie im Feld Füllzeichen ein Zeichen oder ein Leerzeichen als Füllzeichen ein.

      Geben Sie im Feld Minimale Fülltextlänge die minimale Länge der Textzeichenfolge ein. Wenn die Anzahl der Zeichen in der Textzeichenfolge kürzer als die Mindestlänge ist, werden Füllzeichen hinzugefügt, bis die Textzeichenfolge die Mindestlänge erreicht.

      Wenn Sie eine Textextrahierungsregel mit einem Modifikator definieren, enthält das Feld Zu ändernder Text die ausgewählte Zeile mit allen Veränderungen, die Sie an der Zeile vorgenommen haben. Das Feld Geänderter Wert rechts von einem Modifikator zeigt an, wie der Text aussieht, wenn der Modifikator auf den Text angewendet wird, der über den Modifikator oder das Feld Zu ändernder Text eingegangen ist (wenn Sie den ersten Modifikator festlegen).

    6. Wenden Sie weitere Modifikatoren an, bis Sie den gewünschten Wert aus der ausgewählten Zeile extrahiert haben. Klicken Sie auf Hinzufügen-Symbol, um einen neuen Modifikator hinzuzufügen. Das Feld Endgültiger Text unterhalb der Liste der Modifikatoren enthält den endgültigen, geänderten Wert, nachdem alle Modifikator-Extrahierungsregeln angewendet wurden.
      Für den ausgewählten Modifikator zeigt das Feld Modifikator Anfangstext unten im Fenster den ursprünglichen Wert vor der Änderung an. Das Feld Geänderter Text zeigt den Wert nach Anwendung des Modifikators an.
    7. Mit den Symbolen zur Verwaltung von Modifikatoren oben im Fenster können Sie die Modifikatorextrahierungsregeln löschen und neu anordnen. Verwenden Sie das Mülleimersymbol, um die ausgewählten Modifikatorextrahierungsregeln zu löschen. Mit den Pfeiltasten können Sie die Regeln neu anordnen. Die Regeln werden von oben nach unten auf die Zeile angewendet.
    8. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK, um die Zeilenextrahierungsregel zu speichern.
  8. Legen Sie weitere Dokumentmerkmale fest, die Sie aus einer Zeile im Block extrahieren möchten. Sie können dieselbe Zeile auswählen, die Sie für andere Dokumentmerkmale verwendet haben. Wenn Sie ein Dokumentmerkmal löschen oder die Reihenfolge verändern möchten, aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben dem Dokumentmerkmal und klicken Sie auf Mülleimersymbol und die Pfeiltasten.
  9. Wenn Sie alle Dokumentmerkmale definiert haben, klicken Sie auf OK.
  10. Klicken Sie auf Ricoh Dokumentmerkmalwerte anzeigen, um zu überprüfen, ob die Merkmale den gewünschten Inhalt besitzen.
  11. Optional: Sie können die Textblockdefinition bearbeiten, indem Sie doppelt auf das entsprechende Feld klicken oder mit der rechten Maustaste auf das Feld klicken und Bearbeiten auswählen.
  12. Wenn Sie bereit sind, alle Erweiterungen einschließlich der neuen Definition der Dokumentmerkmale in der PDF-Datei zu speichern, klicken Sie auf Ricoh Steuerdatei speichern.
  13. Verschieben Sie die Steuerdatei in ein Verzeichnis, das vom RICOH ProcessDirector-Server verwendet wird, und fügen Sie den Namen und das Verzeichnis in den RICOH ProcessDirector-Schritt IdentifyPDFDocuments ein. Diese Steuerdatei muss auch die Seitengruppendefinition enthalten, die die Dokumente der PDF-Dateien definiert, die von diesem Schritt verarbeitet werden.

1.3.5.32.6.12.3 Adressblöcke definieren

Sie können Dokumentmerkmale in einem Adressblock in jedem Dokument in einer PDF-Datei definieren. Nachdem Sie die Dokumentmerkmale definiert haben, können Sie sie extrahieren und anzeigen oder in einer Textdatei speichern.

Hinweis: Verwenden Sie die Funktion Mehrere Merkmale definieren, um Dokumentmerkmale für Adressen zu definieren, wenn:
  • Die Adresskomponenten nicht in Blockform sind.

  • Sie den Dokumentmerkmalen Ihre eigenen Namen geben möchten.

  • Die Funktion Adressblock definieren eine oder mehr Komponenten des Adresstexts dem falschen Dokumentmerkmal zuordnet.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen Adressblock zu definieren:

  1. Öffnen Sie in Adobe Acrobat Professional eine PDF-Datei, und laden Sie entweder die Steuerdatei, die die Seitengruppendefinition enthält, oder erstellen Sie eine Seitengruppe.
      Tipp:
    • Bevor Sie einen Adressblock auswählen, suchen Sie nach den kompliziertesten und längsten Beispieladressen in den PDF-Dateien, die Sie verarbeiten wollen. Fügen Sie mindestens eine komplizierte Adresse in Ihre Beispieldatei ein.

      Zum Beispiel enthält das erste Dokument in Ihrer PDF-Datei eine Adresse mit drei Zeilen und das fünfundzwanzigste Dokument eine Adresse mit fünf Zeilen. Zeichnen Sie den Rahmen um die fünfzeilige Adresse, damit Sie mit der kompliziertesten Adresse arbeiten können. Wenn Sie Dokumentmerkmalwerte anzeigen, können Sie überprüfen, dass jedes Dokumentmerkmal in kürzeren Adressblöcken den richtigen Wert hat.

  2. Klicken Sie mit der linken Maustaste in die linke obere Ecke eines Adressbereichs, und ziehen Sie dann die Maus, um alle Adresszeilen zu erfassen.
  3. Wählen Sie aus dem Popup-Menü die Option Adressblock definieren.
  4. Überprüfen Sie den Bereich Ausgewählte Adresse im Fenster "Adressblock definieren". Wenn Sie nicht alle Zeilen im Adressblock erfasst haben, klicken Sie auf Abbrechen, und ziehen Sie den Rahmen um die Adresse erneut. Wiederholen Sie diesen Schritt, bis die gewünschte Adresse korrekt in der Tabelle Ausgewählte Adresse angezeigt wird.
  5. Geben Sie einen Namen für den Adressblock ein.
  6. Verwenden Sie den Abschnitt Extrahierungsbedingungen, um die Seite in jedem Dokument anzugeben, von der ab Adressblockdaten extrahiert werden. Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor:
    • Wählen Sie die Option Auf Regel basierende Seiten aus, und wählen Sie anschließend in der Dropdown-Liste eine Regel aus. Die Standardregel ist Nur erste Vorderseite. Alternativ können Sie wie folgt vorgehen:
      • Klicken Sie auf Symbol Inhalt hinzufügen Symbol zum Definieren einer neuen Regel.
      • Klicken Sie auf Symbol Regelmanager Symbol für den Aufruf des Regelmanagers.
      Wichtig: Die Regeln Letzte Rückseite, Letzte Vorderseite und Letzte Seite funktionieren nicht mit Adressblockextrahierung.
    • Wählen Sie Bestimmte Seiten und geben Sie die Seite in jedem Dokument ein, die Sie möchten.

      Wenn Sie mehrere Seiten angeben, extrahiert RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat den Adressblock von der letzten angegebenen Seite in jedem Dokument. Beispiele:

      • Sie geben die Seiten 2–4 an. Wenn ein Dokument vier oder mehr Seiten hat, wird der Adressblock von Seite 4 extrahiert. Wenn ein Dokument drei Seiten hat, wird der Adressblock von Seite 3 extrahiert. Wenn ein Dokument zwei Seiten hat, wird der Adressblock von Seite 2 extrahiert.
      • Sie geben die Seiten 2,4 an. Wenn ein Dokument vier oder mehr Seiten hat, wird der Adressblock von Seite 4 extrahiert. Wenn ein Dokument 2-3 Seiten hat, wird der Adressblock von Seite 2 extrahiert.
      • Sie geben die Seiten 2–n an. Weil n die letzte Seite repräsentiert, wird der Adressblock von der letzten Seite extrahiert, wenn das Dokument zwei oder mehr Seiten hat.
        Wichtig: Wenn Sie nur Seite n angeben, wird RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat den Adressblock von keiner Seite in einem Dokument extrahieren.

  7. Wählen Sie einen Adresstyp:
    • Adresszeilen 1-7

      Diese Option definiert sieben Dokumentmerkmale (Doc.Address.1 bis Doc.Address.7), basierend auf den ersten sieben Zeilen im Adressblock. Nachfolgende Seiten werden ignoriert.

    • US-Adressen

      Diese Option definiert acht Dokumentmerkmale:

      • Doc.Address.FullName

      • Doc.Address.Primary

      • Doc.Address.Secondary

      • Doc.Address.Other

      • Doc.Address.City

      • Doc.Address.State

      • Doc.Address.ZipCode

      • Doc.Address.CityStateZip

    Jede Komponente des Adressentexts in Ausgewählte Adresse wird ein Wert für ein Dokumentmerkmal im Bereich Address Document Properties.
  8. Stellen Sie sicher, dass jedes Dokumentmerkmal den richtigen Wert hat.
  9. Klicken Sie auf OK, um die Dokumentmerkmale für den Adressblock zu erstellen.
  10. Klicken Sie auf Ricoh Dokumentmerkmalwerte anzeigen, um zu überprüfen, ob die Merkmale den gewünschten Inhalt besitzen.
  11. Optional: Sie können die Adressblockdefinition bearbeiten, indem Sie doppelt auf das entsprechende Feld klicken oder mit der rechten Maustaste das Kontextmenü öffnen und die Option Bearbeiten wählen.
  12. Wenn Sie bereit sind, alle Erweiterungen, einschließlich der neuen Dokumentmerkmale für den Adressblock, in der PDF-Datei zu speichern, klicken Sie auf Ricoh Steuerdatei speichern.
  13. Machen Sie die Steuerdatei über Ihren RICOH ProcessDirector-Server verfügbar und fügen Sie den Namen und das Verzeichnis in den Schritt IdentifyPDFDocuments ein. Diese Steuerdatei muss auch die Seitengruppendefinition enthalten, die die Dokumente der PDF-Dateien definiert, die von diesem Schritt verarbeitet werden.

1.3.5.32.6.12.4 Dokumentmerkmalwerte anzeigen

Nachdem Sie ein Dokumentmerkmal in einer Beispiel-PDF-Datei erstellt haben, können Sie die Datenwerte für dieses Merkmal anzeigen. Sie können die Dokumentmerkmalwerte anzeigen, um zu überprüfen, ob Sie die richtige Position und die korrekten bedingten Extrahierungsregeln festgelegt haben. Sie können auch auf einen Dokumentmerkmalwert klicken, um zur ersten Seite der Seitengruppe zu wechseln, die den Wert enthält.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Tabelle mit den extrahierten Dokumentmerkmalwerten anzuzeigen.
  1. Öffnen Sie in Adobe Acrobat Professional eine PDF-Datei, und laden Sie die Steuerdatei, die die Dokumentmerkmalwerte enthält, die Sie anzeigen möchten.
  2. Klicken Sie auf Ricoh Dokumentmerkmalwerte anzeigen.
    Im Fenster "Dokumentmerkmal-Ansicht" werden die Dokumentmerkmalwerte für die Seitenanzahl angezeigt, die Sie unter Zu verarbeitende Seiten festgelegt haben.
  3. Um weniger oder mehr Dokumentmerkmalwerte anzuzeigen, ändern Sie die Anzahl der zu verarbeitenden Seiten, und klicken Sie auf Tabelle aktualisieren.
    Je mehr Seiten Sie angeben, desto länger dauert es, bis RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die Dokumentmerkmalwerte anzeigt.
  4. Optional: Klicken Sie auf eine beliebige Zeile in der Tabelle der Dokumentmerkmale, um zur ersten Seite der Seitengruppe zu wechseln, die den Dokumentmerkmalwert enthält.
    Tipp: Lassen Sie dieses Fenster beim Festlegen von Dokumentmerkmalen geöffnet, um die Werte in der Tabelle zu aktualisieren und sicherzustellen, dass Sie das korrekte Merkmal gewählt haben.

1.3.5.32.6.12.5 Dokumentmerkmalwerte speichern

Nachdem Sie Dokumentmerkmale in einer Beispiel-PDF-Datei erstellt haben, können Sie die Datenwerte für diese Merkmale speichern. So können Sie zum Beispiel die Kontonummern in einer PDF-Datei speichern, die Sie für eine Überprüfung drucken möchten oder in der Vergangenheit zur Überprüfung gedruckt haben.
Gehen Sie wie folgt vor, um Dokumentmerkmalwerte zu speichern:
  1. Klicken Sie während der Anzeige von Dokumentmerkmalwerten auf Speichern.
  2. Wählen Sie einen Speicherort für die Datei aus, und geben Sie einen Namen ein, oder verwenden Sie den Namen und Speicherort der PDF-Datei mit der Endung .txt.
  3. Klicken Sie auf Speichern.
    RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat generiert eine durch Tabstopps getrennte Textdatei, die die Werte enthält.

1.3.5.32.6.13 Mit Regeln arbeiten

Eine Regel besteht aus einer oder mehreren Bedingungen. Sie können die in einer Regel festgelegten Bedingungen anwenden, um Markups zu platzieren, Daten zu extrahieren oder Medien- und Endbearbeitungsoptionen anzugeben. Sie können eine Regel auch als Bedingung in eine andere Regel aufnehmen.

Sie können eine Regel zum Beispiel zu folgenden Zwecken einsetzen:

  • Platzieren eines Barcodes auf den ersten Seiten aller Dokumente in der PDF-Datei
  • Extrahieren eines Kundennamens, wenn die in der Adresse angegebene Stadt New York ist
  • Gold-Medien für die erste Seite aller Dokumente für Gold Club-Mitglieder angeben

Jede Bedingung in einer Regel vergleicht zwei Werte. Der erste Wert kann eine Vordefinierte Regel sein (eine von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat definierte Regel, die bestimmte Seiten in den Dokumenten angibt), eine benutzerdefinierte Regel (eine Regel, die Sie selbst definiert haben), ein bedingter Auslöser, eine Jobeigenschaft, ein Dokumentmerkmal oder eine Statistik. Die Wahl des zweiten Werts hängt von dem ersten Wert ab.

Wenn Sie eine Regel mit mehreren Bedingungen erstellen, können Sie angeben, ob die Regel erfordert, dass alle Bedingungen oder nur bestimmte Bedingungen erfüllt werden müssen.

Regeln können statische und dynamische Werte auswerten. Eine Regel kann beispielsweise auswerten, ob die Gesamtzahl der Dokumente in einem Job größer als 10 ist. Eine Regel kann außerdem auswerten, ob das Dokumentmerkmal Doc.Begin.Balance mit dem Dokumentmerkmal Doc.End.Balance übereinstimmt.

Die Abbildung unten zeigt eine Regel mit fünf verschiedenen Bedingungstypen.

Regel mit mehreren Bedingungen
Dialogfeld zum Erstellen von Regeln, das eine Regel mit mehreren Bedingungen darstellt

1.3.5.32.6.13.1 Vordefinierte Regeln

RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat verfügt über 11 vordefinierte Regeln, die bei jedem Dokument in einer PDF-Datei Markups anwenden, Medien- und Endbearbeitungsoptionen festlegen oder Daten aus bestimmten Seiten extrahieren. Zum Beispiel können Sie eine vordefinierte Regel verwenden, um ein Bild auf allen Vorderseiten in allen Dokumenten zu platzieren.

Die Tabelle unten beschreibt die einzelnen vordefinierten Regeln.

Vordefinierte Regeln
Regel Definition
Alle Vorderseiten Alle Vorderseiten in den einzelnen Seitengruppen. Wenn die Regel verwendet wird, um ein Dokumentmerkmal festzulegen, wird der Wert von der letzten Vorderseite in einer Seitengruppe extrahiert.
Alle Rückseiten Alle Rückseiten in den einzelnen Seitengruppen. Diese Regel gilt nicht für Simplex-Jobs. Wenn die Regel verwendet wird, um ein Dokumentmerkmal in einem Duplexjob festzulegen, wird der Wert von der letzten Rückseite in einer Seitengruppe extrahiert.
Alle Seiten Das Markup wird auf allen Seiten in allen Seitengruppen gedruckt. Werte für Dokumentmerkmale werden von der letzten Seite (Vorder- oder Rückseite) in einer Seitengruppe extrahiert. Wenn eine Regel keine Bedingung mit einer vordefinierten Regel aufweist, wendet RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die Regel auf alle Seiten an.
Nur erste Vorderseite Vorderseite in jeder Seitengruppe.
Nur erste Rückseite Erste Rückseite in jeder Seitengruppe. Diese Regel gilt nicht für Simplex-Jobs.
Nur zweite Vorderseite Zweite Vorderseite in jeder Seitengruppe.
Nur zweite Rückseite Zweite Rückseite in jeder Seitengruppe. Diese Regel gilt nicht für Simplex-Jobs oder für Jobs, die keine zweite Rückseite besitzen.
Nur letzte Vorderseite Letzte Vorderseite in jeder Seitengruppe.
Nur letzte Rückseite Letzte Rückseite in jeder Seitengruppe. Diese Regel gilt nicht für Simplex-Jobs.
Nur letzte Seite Letzte Seite in jeder Seitengruppe (gleichgültig, ob Vorder- oder Rückseite).
Keine Seiten Keine Seiten. Soll eine Regel nicht angewendet werden, können Sie eine Bedingung mit folgendem Befehl hinzufügen Keine Seiten = True.

1.3.5.32.6.13.2 Bedingte Auslöser

Ein bedingter Auslöser ist Text, der bestimmt, ob eine Bedingung erfüllt ist.

Wenn Sie einen Barcode auf jeder Seite platzieren möchten, an deren oberem Rand das Wort Rechnung erscheint, können Sie einen bedingten Auslöser für das Wort Rechnung und eine Regel mit diesem Auslöser als Bedingung definieren und dann die Regel verwenden, um den Barcode anzubringen.

Wenn Sie besondere Medien verwenden möchten, wenn das Wort Überfällig am Seitenende erscheint, können Sie einen bedingten Auslöser für das Wort Überfällig definieren, anschließend eine Regel mit dem Auslöser als Bedingung definieren, und diese Regel dann zum Festlegen der Medien verwenden.

Wenn Sie den Wert eines Dokumentmerkmals extrahieren möchten, sobald die Wörter Zusammenfassung Konto rechts auf der Seite angezeigt werden, können Sie einen bedingten Auslöser für die Wörter Zusammenfassung Konto festlegen, eine Regel mit dem Auslöser als Bedingung festlegen, und die Regel verwenden, wenn Sie das Dokumentmerkmal festlegen.

Tipp: Wenn Sie wissen, dass das Wort, das Sie als einen bedingten Auslöser festlegen möchten, auf einer bestimmten Seite in jeder Seitengruppe auftritt, können Sie die Statistik Stat.CurrentPageInDocument anstelle eines bedingten Auslösers verwenden.

1.3.5.32.6.13.3 Jobmerkmale oder Dokumentmerkmale in Regeln verwenden

Sie können ein Jobmerkmal oder Dokumentmerkmal mit einem statischen Wert, wie beispielsweise einer Zahl oder einem Wort vergleichen, oder mit einem dynamischen Wert, wie zum Beispiel einem Jobmerkmal, einem Dokumentmerkmal oder einer Statistik.

Sie verfügen beispielsweise über zwei Kuvertiereinheiten und möchten nun die Kuvertiereinheiten für die verschiedenen Jobs auswählen. Sie können den Schritt SetDocPropsFromConditions in Ihrem Workflow verwenden, um einen Wert eines bestimmten Jobmerkmals festzulegen, wie zum Beispiel Doc.Insert.InserterID. In RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat können Sie die Jobeigenschaft Doc.Insert.InserterID in einer Regel verwenden. RICOH ProcessDirector kann einen bestimmten Barcode oder ein Bild basierend auf der Steuerdatei (die die von Ihnen in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat definierten Regeln enthält) anwenden, die Sie einem BuildPDFFromDocuments-Schritt hinzufügen.

Hinweis: Wenn Sie einen Wert für eine Dokument- oder Jobeigenschaft in einer Regel verwenden, definieren Sie den Wert so, dass er mit dem Wert der Eigenschaft übereinstimmt, wenn RICOH ProcessDirector die Seitengruppen in der PDF-Datei verarbeitet. Die Werte für die Jobeigenschaft Doc.Insert.InserterID in RICOH ProcessDirector lauten zum Beispiel 01 und 02. Verwenden Sie diese Werte, wenn Sie eine Regel mit dem Jobmerkmal Doc.Insert.InserterID als Bedingung definieren. Verwenden Sie nicht die Werte Eins und Zwei.

1.3.5.32.6.13.4 Statistiken in Regeln verwenden

Sie können eine Statistik mit einem statischen Wert, wie beispielsweise einer Zahl oder einem Wort vergleichen, oder mit einem dynamischen Wert, wie zum Beispiel einem Jobmerkmal, einem Dokumentmerkmal oder einer Statistik.

Sie möchten z. B. auf der dritten Seite jedes Dokuments einen Barcode erstellen. Sie wählen die Statistik Stat.CurrentPageInDocument aus, legen = als Operator fest und geben die Zahl 3 in das Feld Text ein. Die fünfte Bedingung in der Abbildung Regel mit mehreren Bedingungen legt eine Statistik fest.

Die Tabelle unten beschreibt die verfügbaren Statistiken.

Statistikoptionen für Regeln
Schlüsselwort Ebene Definition
Stat.TotalDocumentsInJob Druckjob Die Gesamtzahl von Dokumenten im aktuellen Druckjob.
Stat.TotalSheetsInJob Druckjob Die Gesamtzahl von Blättern im aktuellen Druckjob.
Stat.TotalPagesInDocument Dokument Die Gesamtzahl von Seiten im aktuellen Dokument.
Stat.TotalSheetsInDocument Dokument Die Gesamtzahl von Blättern im aktuellen Dokument.
Stat.CurrentDocumentInJob Dokument Die Nummer des aktuellen Dokuments in dessen Druckjob, beginnend bei 1. Beispielsweise beträgt der Wert von Stat.CurrentDocumentInJob für das dritte Dokument 3.
Stat.CurrentPageInDocument Seite Die Nummer der aktuellen Seite in ihrem Dokument, beginnend bei 1. Beispielsweise beträgt der Wert von Stat.CurrentPageInDocument für die zweite Seite in einem Dokument 2.
Stat.CurrentSheetInDocument Seite Die Nummer des aktuellen Blatts in dessen Dokument, beginnend bei 1.
Stat.CurrentPageInJob Seite Die Nummer der aktuellen Seite in ihrer Druckdatei, immer beginnend bei 1 von der Startseite des Jobs. Der Wert von Stat.CurrentPageInJob für die zehnte Seite ist zum Beispiel 10.
Stat.CurrentSheetInJob Seite Die Nummer des aktuellen Blatts in dessen Druckdatei, immer beginnend bei 1 von der Startseite des Jobs.
Stat.CurrentMedia Seite Die für die aktuelle Seite angegebenen Medien für die aktuelle Seite in einem Druckjob, als der Schritt IdentifyPDFDocuments ausgeführt wurde. Wenn keine Medien für die Seite angegeben werden, stellt Stat.CurrentMedia die für den Job angegebenen Medien bereit. Wenn keine Medien für die Seite oder den Job angegeben wurden, stellt Stat.CurrentMedia keinen Wert bereit. Beispiel: Der Wert für die erste Seite eines Dokuments wird von Stat.CurrentMedia als Briefpapier angegeben.
    Hinweis:
  • Stat_CurrentMedia stellt keine mit RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat angegebenen Medien bereit.
  • Sie können keine Markup-Vorschau mit einer RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Regel erstellen, die Stat.CurrentMedia auswertet.
Hinweis: Einige Statistiken beschreiben Werte für die Jobebene. RICOH ProcessDirector wertet jedoch jede einzelne Seite in einem Dokument aus, wenn bestimmt wird, ob ein Markup angewendet werden soll oder ob der Wert einer Dokumenteigenschaft extrahiert werden soll.

1.3.5.32.6.13.5 Regeln definieren

Sie können Regeln definieren, in denen die Bedingungen für Markups festgelegt sind. Außerdem können Sie Regeln für die Festlegung von Medien- und Endbearbeitungsoptionen oder für das Extrahieren von Daten definieren.
Bevor Sie eine Regel definieren, stellen Sie sicher, dass Sie alle benutzerdefinierten Regeln, Dokumentmerkmale und bedingte Auslöser definiert haben, die Sie in der Regel als Bedingungen verwenden möchten.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine Regel zu definieren:
  1. Klicken Sie auf Ricoh Regeln verwalten.
  2. Klicken Sie auf die Symbol Inhalt hinzufügen Symbol.
    Die Regeln werden in alphabetischer Reihenfolge der Namen angezeigt.
    Tipp: In einem Markup-Dialogfenster definieren Sie eine Regel durch Klicken auf Symbol Inhalt hinzufügen und bearbeiten eine Regel durch Klicken auf Symbol Regelmanager.
  3. Geben Sie einen Namen für die Regel ein. Sie können alphanumerische Zeichen, Punkte, Unterstriche, Leerzeichen und Sonderzeichen verwenden (wie z. B. @, #, $ oder %).
  4. Optional: Geben Sie eine Beschreibung ein.
  5. Geben Sie an, ob RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die Regel anwenden soll, wenn alle oder nur einige ihrer Bedingungen erfüllt sind.
  6. Geben Sie die erste Bedingung an.
    1. Klicken Sie auf den Abwärtspfeil, um die Dropdown-Liste Nicht festgelegt anzuzeigen.
    2. Klicken Sie auf das +-Symbol neben Vordefinierte Regel, benutzerdefinierte Regel, Auslöser, Jobeigenschaft, Dokumentmerkmal oder Statistik, und wählen Sie den Eintrag, den Sie als ersten Teil der Bedingung festlegen möchten.

      Wenn in einer Option (z. B. benutzerdefinierte Regeln, bedingte Auslöser oder Dokumentmerkmale) keine Elemente vorhanden sind, ist die Option grau abgeblendet.

      Hinweis: Um alle Elemente mit einem Wort im Namen anzuzeigen, geben Sie das Wort ein, und drücken Sie die Abwärtspfeiltaste auf Ihrer Tastatur. Sie können auch das Wort eingeben und dann auf den Abwärtspfeil klicken, um die Dropdown-Liste anzuzeigen.
    3. Wählen Sie ein mathematisches Symbol, wie zum Beispiel = (Gleichheitszeichen) oder (Ungleichheitszeichen), um die beiden Teile der Bedingung zu vergleichen.
    4. Geben Sie den zweiten Teil der Bedingung an:
      • Wählen Sie bei einer Regel True oder False aus.
      • Überprüfen Sie bei bedingten Auslösern, ob die Bedingung den gewünschten Wert besitzt. Wählen Sie andernfalls einen neuen bedingten Auslöser.
      • Geben Sie bei einem Jobmerkmal, einem Dokumentmerkmal oder einer Statistik einen Wert ein. Sie können auch ein beliebiges Jobmerkmal, ein beliebiges Dokumentmerkmal oder eine beliebige Statistik auswählen.
  7. Bei einer Regel mit mehreren Bedingungen, klicken Sie auf Symbol Inhalt hinzufügen und geben Sie die nächste Bedingung an.
    Wiederholen Sie diesen Schritt, bis Sie alle Bedingungen in der Regel definiert haben.
  8. Klicken Sie auf OK, um die Regel zu erstellen, und fügen Sie sie dem Regelmanager hinzu.
Beispiele
Regel mit einer Bedingung: eine vordefinierte Regel
Um Markups auf der ersten Vorderseite aller Dokumente zu platzieren, definieren Sie eine Regel mit einer vordefinierten Regel als einzige Bedingung: Nur erste Vorderseite = True
Drei Regeln, die jeweils über eine Bedingung verfügen: ein Dokumentmerkmal
Ein Job enthält Vertriebsanweisungen für Mitglieder auf drei unterschiedlichen Ebenen, basierend auf der Vertriebsleistung: Bronze, Silber und Gold. Sie möchten die einzelnen Mitgliedsebenen identifizieren.
  • Definieren Sie in RICOH ProcessDirector eine Dokumenteigenschaft: doc.member.level.
  • In RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat definieren Sie drei Regeln:
    • Gold-Ebene

      doc.member.level = GOLD

    • Silber-Ebene

      doc.member.level = SILBER

    • Bronze-Ebene

      doc.member.level = BRONZE

Regel mit mehreren Bedingungen
Ein Job enthält Vertriebsanweisungen für Mitglieder auf drei unterschiedlichen Ebenen, basierend auf der Vertriebsleistung: Bronze, Silber und Gold. Sie möchten auf die erste Seite der Anweisungen für die Gold- und Silber-Mitglieder einen Preisgutschein drucken. In diesem Beispiel werden drei Regeln verwendet, die in den Beispielen weiter oben definiert wurden:
  • Nur erste Vorderseite
  • Gold-Ebene
  • Silber-Ebene

Definieren Sie zunächst eine Regel Top-Vertrieb mit zwei Bedingungen, die angewendet wird, wenn eine der Bedingungen erfüllt ist:

  • Gold-Ebene = True
  • Silber-Ebene = True

Definieren Sie nun eine Regel Top-Vertrieb — Erste Vorderseite mit zwei Bedingungen, die angewendet wird, wenn alle Bedingungen erfüllt sind.

  • Nur erste Vorderseite = True
  • Top-Vertrieb = True

Wählen Sie schließlich die Option Bild hinzufügen. Wenden Sie die Einstellungen an, indem Sie auf den Eintrag Seiten/Dokumente basierend auf Bedingungen klicken und die Regel Top-Vertrieb — Erste Vorderseite auswählen. Geben Sie den Verzeichnispfad für das Bild an.

Regel mit einer Bedingung: ein Jobmerkmal
Für den Druck von LEER: NICHT VERSENDEN auf jeder Seite eines Testjobs:
  • Definieren Sie eine Regel Testjob mit einem Jobmerkmal als einzige Bedingung: Job.TestJob = Yes
  • Wählen Sie die Option Text hinzufügen. Wenden Sie die Einstellungen an, indem Sie auf den Eintrag Seiten/Dokumente basierend auf Bedingungen klicken und die Regel Testjob auswählen. Wählen Sie Text als Inhaltstyp, und geben Sie LEER: NICHT VERSENDEN als Wert ein.
Regel mit einer Bedingung, die dynamische Daten verwendet
Wenn ein Auszug unterschiedliche Adressen für die Rechnungsadresse und die Lieferadresse enthält, soll auf den Auszug Auftrag an Lieferadresse gesendet gedruckt werden:
  • Definieren Sie zwei Dokumentmerkmale: doc.shipping.address und doc.billing.address.
  • Definieren Sie eine Regel An Lieferadresse gesendet mit dieser Bedingung: doc.shipping.address ≠ doc.billing.address
  • Wählen Sie die Option Text hinzufügen. Wenden Sie die Einstellungen an, indem Sie auf den Eintrag Seiten/Dokumente basierend auf Bedingungen klicken und die Regel An Lieferadresse gesendet auswählen. Wählen Sie Text als Inhaltstyp, und geben Sie Auftrag an Lieferadresse gesendet als Wert ein.

1.3.5.32.6.13.6 Bedingte Auslöser definieren

Sie können Text in einer PDF-Datei als Auslöser definieren, um zu steuern, ob ein Markup auf eine Seite angewendet werden soll, wenn RICOH ProcessDirector eine PDF-Datei verarbeitet. Der Text kann außerdem steuern, ob Medien- und Endbearbeitungsoptionen auf eine Seite angewendet werden und ob Dokumenteigenschaften von einer Seite extrahiert werden.
Hinweis: Wenn Sie sich nicht sicher sind, welchen Text Sie als bedingten Auslöser verwenden möchten, brauchen Sie die Definition nicht in einer Steuerdatei zu speichern bevor Sie den Vorschaumodus nutzen. Für den Vorschaumodus generiert RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat eine temporäre Steuerdatei.
Gehen Sie wie folgt vor, um einen bedingten Auslöser zu definieren:
  1. Öffnen Sie in Adobe Acrobat X Professional eine PDF-Datei, und laden Sie eine Steuerdatei, die die Definition der Seitengruppe enthält.
  2. Klicken Sie mit der linken Maustaste etwas oberhalb und links des Textes, den Sie als bedingten Auslöser verwenden möchten. Ziehen Sie die Maus, um einen Rahmen um den Text zu ziehen.
      Hinweis:
    • Wenn Sie einen Rahmen um einen Bereich ziehen, der keinen Text enthält, legt der bedingte Auslöser fest, dass seine Bedingung erfüllt ist, sooft sich in dem Bereich kein Text befindet. Die Bedingung ist auch erfüllt, wenn sich in dem Bereich ein Bild oder andere Markups, aber kein Text befindet.
  3. Wählen Sie Bedingten Auslöser definieren.
  4. Stellen Sie sicher, dass im Feld Auslöser der gewünschte Text angezeigt wird. Ist dies nicht der Fall, klicken Sie auf Abbrechen, und wählen Sie den Text erneut aus.
  5. Geben Sie einen Namen für den Auslöser ein. Verwenden Sie in dem Namen keine Leerzeichen oder Sonderzeichen (wie z. B. @, #, $ oder %). Sie können Punkte und Unterstriche verwenden.
  6. Klicken Sie auf OK, um den Auslöser zu erstellen.
    Der bedingte Auslöser ist nun in der Dropdown-Liste verfügbar, um bei der Definition von Regeln Bedingungen anzugeben.
Beispiel

Sie möchten eine Kundenkontonummer für jede Seitengruppe extrahieren. Jede Rechnung in der PDF-Datei enthält das Wort Konto im linken oberen Bereich der ersten oder zweiten Seite jedes Dokuments. Jede Kundenkontonummer ist rechts neben diesem Wort abgedruckt. Die längeren Rechnungen enthalten die Kundenkontonummer außerdem auf der dritten Seite. Zeichnen Sie ein Kästchen um das erste Auftreten des Worts Konto in der zu optimierenden PDF-Datei, und nennen Sie den Auslöser acct_trg.

Im nächsten Schritt erstellen Sie eine Regel mit einer Bedingung, die den Auslöser angibt: acct_trg = Konto.

Definieren Sie abschließend ein Dokumentmerkmal, das die Regel anwendet.

1.3.5.32.6.13.7 Regeln verwalten

Das Dialogfeld Regelmanager zeigt Informationen zu Ihren Regeln an. Sie können neue Regeln definieren und vorhandene Regeln bearbeiten oder löschen.

Zu jeder Regel zeigt das Dialogfeld Regelname und -beschreibung an. Die Regeln werden in der Liste in der alphabetischen Reihenfolge ihrer Namen angezeigt.

Um eine neue Regel zu definieren, klicken Sie auf Hinzufügen-Symbol Symbol.

Um mit einer Regel zu arbeiten, wählen Sie sie aus. Klicken Sie auf Symbol Bearbeiten, um die Regel zu ändern oder auf Mülleimersymbol, um sie zu löschen.

1.3.5.32.6.14 Markups zu einer PDF-Datei hinzufügen

Mit RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat können Sie Markups zu einer PDF-Datei hinzufügen, die Ihren Produktions-PDF-Dateien entspricht. Sie fügen Markups zu PDF-Dateien hinzu, in dem Sie einen Rahmen um bestehenden Inhalt ziehen oder ein neues Markup in einem Rahmen erstellen. Sie können beim Hinzufügen von Markups eine Vorschau der PDF-Datei anzeigen, um Inhalt und Position auf den Seiten zu überprüfen. Wenn Sie das Erweitern der Beispiel-PDF-Datei abgeschlossen haben, werden die Änderungen in einer oder mehreren Steuerdateien gespeichert und über einen RICOH ProcessDirector-Server verfügbar gemacht, damit die Steuerdateien auf die Produktions-PDF-Dateien angewendet werden können.

Bevor Sie Markups zu einer PDF-Datei hinzufügen können, müssen Sie die Seitengruppierung für die Dokumente in der PDF-Datei festlegen. Bei der Vorschau der Seitenplatzierung von Markup können Sie möglicherweise nicht die Platzierung oder den Inhalt sehen, den RICOH ProcessDirector bei der Verarbeitung Ihrer RICOH ProcessDirector-Workflows auf das Markup anwendet. RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat hat möglicherweise keinen Zugriff auf alle Eigenschaften, die Sie zur Definition sowohl der Seitenplatzierungsregeln als auch des Markup-Inhalts (z. B. in Text und Barcodes) verwenden. Weitere Informationen zur Vorschau von PDF-Dateien finden Sie in der Hilfe.

Wenn RICOH ProcessDirector Markups auf die Steuerdateien anwendet, die Sie im Schritt BuildPDFFromDocuments angegeben haben, wendet RICOH ProcessDirector die Markups in dieser Reihenfolge an:

  • Verdeckte Bereiche
  • Bilder
  • Text
  • OMR-Markierungen
  • Barcodes

1.3.5.32.6.14.1 Einen Barcode zu einer PDF-Datei hinzufügen

Sie können einen Barcode zu einer PDF-Datei hinzufügen, indem Sie den Bereich wählen, in dem der Barcode platziert werden soll, einen Barcode-Typ angeben und Inhalt hinzufügen. Sie können die Positionierung eines Barcodes durch die Angabe einer Regel oder durch Eingabe von Seitenzahlen auf bestimmte Seiten in den einzelnen Seitengruppen einschränken.

RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat unterstützt folgende Barcodetypen:

  • 2of5 (Interleaved 2-of-5)
  • Code128
  • Code39
  • Datamatrix
  • IMB (Intelligent Mail-Barcodes)
  • QR-Code (Quick Response-Code)
  • RM4SCC (Royal-Mail-4-State-Customer-Code)
  • RMM (Royal Mail Mailmark)
    Hinweis:
  • Wenn Sie untergeordnete Jobs erstellen, stellen Sie sicher, dass der Barcode-Typ Punkte unterstützt. Untergeordnete Jobs haben einen Punkt in der Jobnummer (zum Beispiel: 10000001.1). Automatische Überprüfung-Workflows erstellen untergeordnete Jobs für Nachdrucke in offenen Schleifen. Der Postal-Enablement- GroupDocsForPostalProcess-Workflow erstellt einen untergeordneten Job, wenn die Dokumente im Job für zusätzliche Postverarbeitung geeignet sind.

Sie können Barcodes auf der Grundlage von Inhalten in der PDF-Datei erstellen. Beispiel: Sie möchten, dass bei der Verarbeitung die Kundenkontonummer für jedes zu druckende Poststück extrahiert wird. In diesem Fall können Sie einen Barcode auf Grundlage der Kontonummer erstellen. Zunächst erstellen Sie dabei ein Dokumentmerkmal für die Kontonummer. Dieses Dokumentenmerkmal können Sie dann bei der Definition des Barcode-Inhalts auswählen.

Wenn Sie Text aus der PDF-Datei verwenden möchten, um einen Barcode auf einer bestimmten Seite in einer Seitengruppe einzufügen, müssen Sie zunächst einen bedingten Auslöser auf Grundlage dieses Texts erstellen und eine Regel mit dem Auslöser als Bedingung definieren. Diese Regel können Sie dann bei der Definition des Barcodes auswählen.

So fügen Sie einen Barcode hinzu:

  1. Öffnen Sie in Adobe Acrobat Professional eine PDF-Datei, und laden Sie entweder die Steuerdatei, die die Seitengruppendefinition enthält, oder erstellen Sie eine Seitengruppe.
  2. Ziehen Sie mit der linken Maustaste einen Rahmen um den Bereich, in dem der Barcode gedruckt werden soll. Sie müssen den Rahmen nicht auf die exakte Größe des Barcodes ziehen.
    Der Barcode wird nicht so angepasst, dass er mit dem Rahmen übereinstimmt. Wenn Sie einen Rahmen mit der ungefähren Größe des Barcode ziehen, können Sie seine Position in Beziehung zu allen Markups sehen, die Sie der PDF-Datei hinzufügen.
  3. Klicken Sie auf Barcode hinzufügen.
  4. Geben Sie einen Namen für den Barcode ein. Verwenden Sie in dem Namen keine Leerzeichen oder Sonderzeichen (wie z. B. @, #, $ oder %). Sie können Punkte und Unterstriche verwenden.
  5. Optional: Im Bereich "Position" des Definitionsfensters können Sie die Position des Barcodes ändern, indem Sie neue horizontale und vertikale Koordinaten eingeben. Diese Koordinaten geben den Abstand zwischen der linken oberen Ecke der Seite und der linken oberen Ecke des Barcodes vor einer Drehung an. Wenn Ihr Gerät bestimmte Vorgaben für die Positionierung von Barcodes macht, verwenden Sie diese Koordinaten, um die genaue Position festzulegen.
      Hinweis:
    • Breite und Höhe ändern die Größe des Markup-Kästchens, wirken sich aber nicht auf die Position und Größe des Barcodes aus.
  6. Wählen Sie die Rotation (Grad) in Uhrzeigerrichtung. Der Referenzpunkt für die Drehung eines Barcodes ist die obere linke Ecke.
  7. Im Bereich "Bedingte Positionierung" können Sie die Seiten angeben, auf denen der Barcode platziert werden soll. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
    • Wählen Sie die Option Auf Regel basierende Seiten aus, und wählen Sie anschließend in der Liste eine Regel aus. Die Standardregel lautet Alle Seiten. Alternativ können Sie wie folgt vorgehen:
      • Klicken Sie auf Symbol Inhalt hinzufügen Symbol zum Definieren einer neuen Regel.
      • Klicken Sie auf Symbol Regelmanager Symbol für den Aufruf des Regelmanagers.
    • Wählen Sie die Option Seiten angeben aus, und geben Sie die gewünschten Seiten aller Seitengruppen ein. Sie können Folgendes:
      • Benutzen Sie einen Bindestrich, um die erste und letzte Seite in einem Seitenbereich zu trennen.
      • Trennen Sie einzelne Seitenauswahlen mit einem Komma.
      • Geben Sie ein n ein, um die letzte Seite anzugeben.

        Beispiel: Eine PDF-Datei verfügt über zwei Seitengruppen. Die erste Seitengruppe umfasst vier Seiten, die zweite sieben Seiten. Die Angabe der Seiten 3–n platziert das Markup auf die Seiten 3–4 in der ersten Seitengruppe und auf die Seiten 3–7 in der zweiten Seitengruppe.

  8. Im Bereich "Barcode-Konfiguration" können Sie die mechanischen Attribute und den Typ des Barcodes festlegen.
    1. Aus der Liste Barcode-Typ können Sie folgende Barcodes auswählen: 2of5, Code128, Code39, Datamatrix, IMB, QR-Code, RM4SCC oder RMM.
    2. Klicken Sie auf die Schaltfläche Einstellungen, um die mechanischen Attribute für den Barcode einzustellen.
      Die Tabelle Mechanische Attribute für Barcodes beschreibt die Einstellungen für jeden Barcode-Typ.
      Mechanische Attribute für Barcodes
      Barcodetyp Attribute und Beschreibung
      2of5 und Code39 Die Maßeinheit für numerische Attribute für diese Barcode-Typen ist Millimeter.
      barHeight Dieses Attribut legt die vertikale Höhe der Balken fest.
      checksumMode Dieses Attribut bestimmt das Verhalten von Prüfsummen.
      • Geben Sie Folgendes ein, um die Prüfsumme der Meldung hinzuzufügen: hinzufügen
      • Zur Überprüfung der Prüfsumme geben Sie beim Wiedergeben des Barcodes Folgendes ein: check
      • Zur Deaktivierung der Prüfsummenverarbeitung geben Sie Folgendes ein: ignore
      • Geben Sie zur Aktivierung des standardmäßigen Barcode-Verhaltens Folgendes ein: Auto
      moduleWidth Dieses Attribut bestimmt die Breite des schmalen Elements.
      widthFactor Dieses Attribut ist der Multiplikator für das breite Element, also wieviel breiter es ist als das schmale Element.
      Code128 Die Maßeinheit für numerische Attribute für diesen Barcode-Typ ist Millimeter.
      barHeight Dieses Attribut legt die vertikale Höhe der Balken fest.
      checksumMode Dieses Attribut bestimmt das Verhalten von Prüfsummen.
      • Geben Sie Folgendes ein, um die Prüfsumme der Meldung hinzuzufügen: hinzufügen
      • Zur Überprüfung der Prüfsumme geben Sie beim Wiedergeben des Barcodes Folgendes ein: check
      • Zur Deaktivierung der Prüfsummenverarbeitung geben Sie Folgendes ein: ignore
      • Geben Sie zur Aktivierung des standardmäßigen Barcode-Verhaltens Folgendes ein: Auto
      moduleWidth Dieses Attribut bestimmt die Breite des schmalen Elements.
      Datamatrix Die Maßeinheit für numerische Attribute für diesen Barcode-Typ ist Millimeter.
      maxSize Dieses Attribut bestimmt die maximale Anzahl der Module in X- und Y-Richtung.
      minSize Dieses Attribut bestimmt die minimale Anzahl der Module in X- und Y-Richtung.
      moduleWidth Dieses Attribut bestimmt die Größe der einzelnen Pixelelemente.
      shape Der Wert FORCE_SQUARE erzwingt die Verwendung von eckigen Symbolen. Es werden keine anderen Werte unterstützt.
      IMB und RM4SCC Die Maßeinheit für numerische Attribute für diese Barcode-Typen ist Millimeter.
      ascenderHeight Dieses Attribut bestimmt die Höhe des Über- und des Unterhangs von langen Strichen.
      intercharGapWidth Dieses Attribut bestimmt die Breite der Lücken. Der eingegebene Wert muss zwischen 0,38 und 0,63 liegen und muss dem Wert von moduleWidth entsprechen.
      moduleWidth Dieses Attribut bestimmt die Breite der einzelnen Striche und muss zwischen 0,38 und 0,63 liegen.
      trackHeight Dieses Attribut bestimmt die Höhe der Spuren oder Mittelstriche und muss zwischen 1,02 und 1,52 liegen.
      QR Code Die Maßeinheit für numerische Attribute für diesen Barcode-Typ (moduleWidth) ist Millimeter.
      encoding Dieses Attribut bestimmt den Verschlüsselungstyp des QR-Barcodes.
      • Für die Festlegung der UTF-8-Verschlüsselung geben Sie Folgendes ein: Auto
      • Um festzulegen, dass Unicode-Daten in diesem Format ausgegeben werden, geben Sie Folgendes ein: Shift_JIS oder andere unterstützte Shift JIS-Codepunkte, beispielsweise sjis oder x-sjis.
        Hinweis:
      • Als Eingabedaten für den Barcode sind ausschließlich Unicode-Zeichen möglich. Verwenden Sie nicht Shift_JIS oder andere nicht auf Unicode basierende Eingabedaten.
      errorcorrection Dieses Attribut bestimmt die Fähigkeit, Daten aus einem beschädigten QR-Barcode wiederherzustellen.
      • Geben Sie Folgendes ein, um 7 % des Codes wiederherzustellen: L
      • Geben Sie Folgendes ein, um 15% des Codes wiederherzustellen: M
      • Geben Sie Folgendes ein, um 25% des Codes wiederherzustellen: Q
      • Geben Sie Folgendes ein, um 30% des Codes wiederherzustellen: H
      moduleWidth Dieses Attribut bestimmt die Größe der einzelnen Pixelelemente.
      version Dieses Attribut darf nicht geändert werden. Es ist für zukünftige Verwendungszwecke reserviert.
      RMM shape Dieses Attribut bestimmt den Typ des Barcodes.
      • Zur Angabe eines 2D-Typ 9-Barcodes geben Sie Folgendes ein: square
      • Zur Angabe eines 2D-Typ 29-Barcodes geben Sie Folgendes ein: rectangle.

      Bei den Werten für das Attribut muss die Groß-/Kleinschreibung nicht beachtet werden.

  9. Wählen Sie einen der folgenden Einträge aus der Liste Inhaltstyp.
      Hinweis:
    • Da RICOH ProcessDirector Barcode-Inhalt bei der Vorbereitung einer PDF-Datei für den Ausdruck generiert, kann RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat nicht immer gültigen Inhalt für einen Barcode festlegen. So akzeptieren einige Barcodes beispielsweise keinen Text oder keine Zeilenumbrüche. Wenn Sie ungültige Barcodeinhalte einfügen, schlägt der PDF-Datei-Job möglicherweise im RICOH ProcessDirector-Schritt BuildPDFFromDocuments fehl.
    Jobmerkmal Wählen Sie ein Jobmerkmal, dessen Wert Sie im Barcode verwenden möchten.
    Dokumentmerkmal Wählen Sie ein Dokumentmerkmal, dessen Wert Sie im Barcode verwenden möchten.
    Statistik Wählen Sie eine Statistik, deren Wert Sie im Barcode verwenden möchten.
    Text Wählen Sie einen Text, dessen Wert Sie im Barcode verwenden möchten.
    Zeilenumbruch Wählen Sie diesen Inhaltstyp, wenn Sie Zeilenumbrüche erzwingen möchten. Der Umbruch wird nach dem letzten Zeichen des vorangegangenen Barcode-Inhalts eingefügt.
    Script Wählen Sie diese Option nur nach Rücksprache mit Ihrem Software-Kundendienst.
    1. Wenn Sie als Inhaltstyp ein Dokumentmerkmal, ein Jobmerkmal oder eine Statistik ausgewählt haben, können Sie die Text-Modifikator-Regeln auf den Wert des Merkmals oder der Statistik anwenden. Klicken Sie auf Bearbeiten-Symbol, um das Fenster "Text bearbeiten" zu öffnen, in dem Sie ein oder mehrere Modifikator-Extraktionsregeln definieren können, um den benötigten Wert zu extrahieren.
    2. Geben Sie im Feld Zu ändernder Text Text ein. RICOH ProcessDirector generiert oder extrahiert Statistiken und Merkmale, während die einzelnen Seitengruppen der Produktions-PDF-Dateien verarbeitet werden. Da diese Werte für RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat nicht verfügbar sind, müssen Sie einen Textwert eingeben, der repräsentativ für die Werte ist, die von RICOH ProcessDirector verarbeitet werden. Die Modifikatorregel ist eine Schablone, die auf alle Werte des gewählten Inhaltstyps angewendet wird. Beispiel: Sie möchten nur die letzten acht Ziffern der Kundenkontonummer drucken und haben die gesamte Nummer in einem Dokumentmerkmal gespeichert. Sie wählen Dokumentmerkmal als Inhaltstyp und legen das Dokumentmerkmal "Konto" als Inhaltswert fest. Sie definieren zwei Zeichen entfernen-Text-Modifikator-Regeln, um Bindestriche und Leerzeichen aus der Zahl zu entfernen Dann definieren Sie die Regel Unterzeichenfolge nach Position, um nur die letzten acht Ziffern zu erhalten. Sie müssen nicht die einzelnen Werte eines Dokumentmerkmals kennen, um Modifikator-Regeln zu erstellen. Sie müssen nur die Formate kennen, die in Ihren PDF-Dateien auftreten können.
    3. Wählen Sie einen der folgenden Modifikatoren aus:

      Inhaltsänderungswerte
      Geändert von Aktion
      Zeichen entfernen Geben Sie ein einziges Zeichen oder ein Leerzeichen ein (verwenden Sie die Leertaste zum Eingeben eines Leerzeichens), das Sie aus dem Wert entfernen wollen. Bei dem Zeichen muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. Wählen Sie dann eine der folgenden Schaltflächen aus:
      • Alle Vorkommen dieses Zeichens entfernen

        Das angegebene Zeichen wird an allen Positionen im Wert entfernt.

        Beispiel: Eine Kontonummer lautet 324-1443255-11. Sie können einen Bindestrich (-) eingeben, um alle Bindestriche aus dem Wert zu entfernen und die Kontonummer 324144325511 zu erstellen.

      • Führende Zeichen entfernen

        Das angegebene Zeichen wird am Anfang des Werts entfernt. Wenn Sie beispielsweise ein Leerzeichen eingeben, werden alle Leerzeichen am Anfang des Werts entfernt.

      • Abschließende Zeichen entfernen

        Das angegebene Zeichen wird am Ende des Werts entfernt. Wenn Sie beispielsweise ein Leerzeichen eingeben, werden alle Leerzeichen am Ende des Werts entfernt.

      • Führende und abschließende Zeichen entfernen

        Das angegebene Zeichen wird am Anfang und Ende des Werts entfernt. Wenn Sie beispielsweise ein Leerzeichen eingeben, werden alle Leerzeichen am Anfang und Ende des Werts entfernt.

      Unterzeichenfolge nach Position Wählen Sie Anfang der Zeile oder Ende der Zeile aus der Liste Beginnen ab. Wählen Sie für Erste Position eine Zahl, um die Position des ersten Zeichens im Textwert anzugeben. Wählen Sie für Beizubehaltende Anzahl eine Zahl, um anzugeben, wie viele Zeichen beibehalten werden sollen.
      Unterzeichenfolge nach Begrenzer Geben Sie in das Feld Begrenzer ein Zeichen oder ein Leerzeichen ein, um anzugeben, wo der Textwert in getrennte Zeichenfolgensegmente unterteilt werden soll. Das Zeichen und die Textzeichenfolge unterscheiden in Groß- und Kleinschreibung.

      Wählen Sie Anfang der Zeile oder Ende der Zeile aus der Dropdown-Liste Beginnen ab.

      Wählen Sie für Erste Position eine Zahl, um die Position des Begrenzers in der Textzeichenfolge anzugeben.

      Wählen Sie für Beizubehaltende Anzahl eine Zahl, um die Anzahl der beizubehaltenden Zeichenfolgensegmente festzulegen.

      Diese Beispiele zeigen, wie Segmente von Textzeichenfolgen durch die Angabe eines Begrenzers ausgewählt werden:

      • Für die Kontonummer 324-1443255-11 können Sie den Bindestrich als Begrenzer verwenden, um den Wert in diese drei Textzeichenfolgen aufzuteilen: 324, 1443255 und 11. Wählen Sie die Option Anfang der Zeile aus. Um die zweite und dritte Zeichenfolge (1443255 und 11) zu wählen, wählen Sie 2 für Erste Position und Beizubehaltende Anzahl.

      • Für die Postadresse Eldorado Springs CO 80025 können Sie ein Leerzeichen als Begrenzer verwenden, um den Wert in diese vier Textzeichenfolgen aufzuteilen: Eldorado, Springs, CO und 80025. Wählen Sie die Option Ende der Zeile aus.

        • Um die Postleitzahl auszuwählen, wählen Sie 1 für Erste Position und Beizubehaltende Anzahl.

        • Um den Staat auszuwählen, wählen Sie 2 für Erste Position und 1 für Beizubehaltende Anzahl.

        • Um die Stadt auszuwählen, wählen Sie 3 für Erste Position und 10 für Beizubehaltende Anzahl. Indem Sie 10 für Beizubehaltende Anzahl angeben, können Sie Städtenamen mit bis zu zehn Wörtern auswählen.

      Füllzeichen Wählen Sie Anfang der Zeile oder Ende der Zeile aus der Liste Position Füllzeichen. Geben Sie im Feld Füllzeichen ein Zeichen oder ein Leerzeichen als Füllzeichen ein.

      Geben Sie im Feld Minimale Fülltextlänge die minimale Länge der Textzeichenfolge ein. Wenn die Anzahl der Zeichen in der Textzeichenfolge kürzer als die Mindestlänge ist, werden Füllzeichen hinzugefügt, bis die Textzeichenfolge die Mindestlänge erreicht.

  10. Klicken Sie zum Hinzufügen einer neuen Inhaltsdefinitionszeile auf das Symbol Symbol Inhalt hinzufügen Symbol. Nachdem Sie alle Inhaltstypen und Modifikator-Regeln zum Barcode hinzugefügt haben, können Sie das Kontrollkästchen neben einem Inhaltstyp aktivieren und die Reihenfolge mithilfe der Pfeile verändern. Verwenden Sie das Mülleimersymbol, um ausgewählte Inhalte zu löschen.
  11. Wenn Sie mehrere Textzeilen definiert haben und möchten, dass RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat Zeilen entfernt, die nur Leerraum enthalten, klicken Sie auf das Kontrollkästchen Leerzeilen entfernen, um es auszuwählen.
  12. Klicken Sie zur Erstellung Ihrer Barcode-Konfiguration auf OK.
  13. Klicken Sie auf Ricoh Vorschau, um zu verifizieren, dass der Barcode über den von Ihnen gewünschten Inhalt und die Seitenplatzierung verfügt.
  14. Optional: Sie können die Barcode-Definition bearbeiten, indem Sie doppelt auf das Barcode-Feld klicken oder mit der rechten Maustaste auf das Feld klicken und dann auf die Option Bearbeiten klicken.
  15. Wenn Sie fertig sind, um alle Erweiterungen einschließlich der neuen Barcode-Definition in die PDF-Datei zu speichern, klicken Sie auf Ricoh Steuerdatei speichern.
  16. Geben Sie imRICOH ProcessDirector-Schritt BuildPDFFromDocuments den Namen und den Speicherort der Steuerdatei an, die die Barcode-Definition enthält.

1.3.5.32.6.14.2 OMR-Markierungen zu einer PDF-Datei hinzufügen

Sie können unterschiedliche OMR-Markierungen hinzufügen, die sich durch Höhe, Breite und Abstand voneinander unterscheiden. Sie können die Positionierung von OMR-Markierungen durch die Angabe einer Regel oder durch die Eingabe von Seitenzahlen auf bestimmte Seiten der einzelnen Seitengruppen einschränken.
    Hinweis:
  • Wenn Ihre Kuvertiereinheit oder andere Geräte bestimmte OMR-Markierungen benötigen, beachten Sie die Angaben des Herstellers.
Gehen Sie wie folgt vor, um OMR-Markierungen hinzuzufügen:
  1. Öffnen Sie in Adobe Acrobat Professional eine PDF-Datei, und laden Sie entweder die Steuerdatei, die die Seitengruppendefinition enthält, oder erstellen Sie eine Seitengruppe.
  2. Ziehen Sie mit der linken Maustaste einen Rahmen um den Bereich, in dem die OMR-Markierungen gedruckt werden sollen. Sie müssen den Rahmen nicht auf die exakte Größe der OMR-Markierungen ziehen.
    Die OMR-Markierungen werden nicht so angepasst, dass sie mit dem Rahmen übereinstimmen. Wenn Sie einen Rahmen mit der ungefähren Größe der OMR-Markierungen ziehen, können Sie ihre Position in Beziehung zu allen Markups sehen, die Sie der PDF-Datei hinzufügen.
  3. Wählen Sie OMR hinzufügen.
  4. Geben Sie einen Namen für die OMR-Markierungen ein. Verwenden Sie keine Leerzeichen oder Sonderzeichen (wie z. B. @, #, $ oder %). Sie können Punkte und Unterstriche verwenden.
  5. Optional: Im Bereich "Position" des Definitionsfensters können Sie die Position der OMR-Markierungen ändern, indem Sie neue horizontale und vertikale Koordinaten eingeben. Diese Koordinaten geben den Abstand zwischen der linken oberen Ecke der Seite und der linken oberen Ecke der OMR-Markierungen an. Wenn Ihr Gerät bestimmte Vorgaben für die Positionierung der OMR-Markierungen macht, verwenden Sie diese Einstellungen, um die genaue Position festzulegen.
    Hinweis: Breite und Höhe ändern die Größe des Markup-Kästchens, wirken sich aber nicht auf die Position und Größe der OMR-Markierung aus.
  6. Im Bereich "Bedingte Positionierung" können Sie die Seiten angeben, auf denen die OMR-Markierung platziert werden soll. Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor:
    • Wählen Sie die Option Auf Regel basierende Seiten aus, und wählen Sie anschließend in der Dropdown-Liste eine Regel aus. Die Standardregel lautet Alle Seiten. Alternativ können Sie wie folgt vorgehen:
      • Klicken Sie auf Symbol Inhalt hinzufügen Symbol zum Definieren einer neuen Regel.
      • Klicken Sie auf Symbol Regelmanager Symbol für den Aufruf des Regelmanagers.
    • Wählen Sie die Option Seiten angeben aus, und geben Sie die gewünschten Seiten aller Seitengruppen ein. Sie können Folgendes:
      • Benutzen Sie einen Bindestrich, um die erste und letzte Seite in einem Seitenbereich zu trennen.
      • Trennen Sie einzelne Seitenauswahlen mit einem Komma.
      • Geben Sie ein n ein, um die letzte Seite anzugeben.

        Beispiel: Eine PDF-Datei verfügt über zwei Seitengruppen. Die erste Seitengruppe umfasst vier Seiten, die zweite sieben Seiten. Die Angabe der Seiten 3–n platziert das Markup auf die Seiten 3–4 in der ersten Seitengruppe und auf die Seiten 3–7 in der zweiten Seitengruppe.

  7. Im Bereich "Physische Konfiguration" können Sie Inhalt und Form der OMR-Markierungen festlegen. Wenn die Dropdown-Liste OMR-Inhalt den Namen der benötigten Konfiguration enthält, wählen Sie diesen aus. OMR-Konfigurationsdateien verwenden die Endung .omr und werden standardmäßig im RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Anwendungsdatenverzeichnis gespeichert. Wenn Sie die ausgewählte Konfiguration ändern müssen, klicken Sie auf die Schaltfläche Inhalt verwalten.
      Tipp:
    • Sie können das Anwendungsdatenverzeichnis für den aktuellen Benutzer anzeigen, indem Sie in Windows auf Ausführen klicken, in der Befehlszeile %appdata% eingeben und auf OK klicken.
    1. Wenn Sie die ausgewählte OMR-Konfigurationsdatei nicht ändern möchten, klicken Sie auf Neu oder Kopieren.
    2. Mit den Schaltflächen Hinzufügen und Entfernen können Sie den OMR-Inhalt im Feld Ausgewählte Markierungen verwalten. Mit den Schaltflächen Nach oben, Nach unten und Umkehren können Sie die Reihenfolge bestimmen, in der die Markierungen gedruckt werden sollen.
      In der Tabelle Verfügbare OMR-Markierungen sind die Markierungen, die Sie Ihrer OMR-Definition hinzufügen können, beschrieben.
      Verfügbare OMR-Markierungen
      Name OMR-Markierung Beschreibung
      Leer Fügt ein Leerzeichen ein, das dem OMR-Abstandswert plus dem OMR-Höhenwert entspricht.
      Sortieren Legt fest, dass die aktuelle Seitengruppe kuvertiert werden soll. Diese Markierung erscheint normalerweise nur auf der ersten oder letzten Seite einer Seitengruppe.
      Einzug Legt die Position einer Markierung für eine Einzugsstation fest. Diese Markierung kann mehrmals erscheinen.
      Gate Wird manchmal verwendet, um den Beginn eines OMR-Satzes zu kennzeichnen. Diese Markierung ist, falls gefordert, immer vorhanden.
      Parität Bringt die Gesamtzahl der Striche auf die geforderte Parität, entweder gerade oder ungerade.
      Sicherheit Wird manchmal verwendet, um das Ende eines OMR-Satzes zu kennzeichnen. Diese Markierung ist, falls gefordert, immer vorhanden.
      Sequenz Zeigt eine Folge von eins bis drei oder von eins bis vier Strichen an.
      Lücke Fügt ein Leerzeichen ein, das dem OMR-Abstandswert entspricht.
    3. Wählen Sie im Abschnitt "OMR-Konfiguration" des Fensters "OMR hinzufügen" zunächst die gewünschte Maßeinheit. Geben Sie in den Feldern Höhe und Länge die Höhe und Länge der einzelnen OMR-Markierungen an. Geben Sie im Feld Abstand einen numerischen Wert ein, um den Abstand zwischen den einzelnen OMR-Markierungen festzulegen.
    4. Geben Sie im Bereich "Parität" an, ob die Kuvertiereinheit die Parität Ungerade oder Gerade verwendet.
    5. Wählen Sie als Sortierung Erste Seite oder Letzte Seite.
    6. Wenn Sie den Strichtyp "Folge" wählen, legen Sie im Bereich "Folge" die Option 1 bis 7 für drei Striche oder 1 bis 15 für vier Striche fest.
    7. Wenn Sie den Strichtyp "Folge" wählen, legen Sie im Bereich "Folge" die Bit-Reihenfolge der Striche an. Wählen Sie Nach oben, um die Striche in der Reihenfolge 1, 2, 4 (drei Striche) oder in der Reihenfolge 1, 2, 4, 8 (vier Striche) zu drucken. Wählen Sie Nach unten, um die Striche in der Reihenfolge 4, 2, 1 (drei Striche) oder in der Reihenfolge 8, 4, 2, 1 (vier Striche) zu drucken.
      Wenn die Folge Nach oben ausgerichtet ist, stellt ein Strich an der ersten Position die 1 dar, ein Strich in der zweiten Position die 2, Striche in der ersten und zweiten Position die drei, ein Strich in der vierten Position die 4, Striche in der ersten Position und vierten Position die 5 und so weiter.
    8. Nachdem Sie den OMR-Inhalt und die Struktur festgelegt haben, klicken Sie auf Speichern und anschließend auf Abbrechen, um zum OMR-Hauptkonfigurationsfenster zurückzukehren.
  8. Wählen Sie im Feld Beilagen einen festgelegten Satz an Beilagen für den gesamten Job. Geben Sie 0 oder 1 an, um der Kuvertiereinheit mitzuteilen, welche Beilagen für die einzelnen Dokumente in einem Job verwendet werden sollen. Beispiel: Für eine Kuvertiereinheit mit sechs Stationen mit der Nummerierung 1 bis 6 möchten Sie festlegen, dass die Beilagen aus Station 2 und 4 gezogen werden sollen. Geben Sie in diesem Fall 010100 in das Feld Beilagen ein.
  9. Klicken Sie auf Ricoh Vorschau, um zu überprüfen, ob Struktur und Seitenplatzierung der OMR-Markierungen Ihren Vorstellungen entsprechen.
  10. Optional: Sie können die OMR-Definition bearbeiten, indem Sie doppelt auf das entsprechende Feld klicken oder mit der rechten Maustaste das Kontextmenü öffnen und die Option Bearbeiten wählen.
  11. Wenn Sie bereit sind, alle Erweiterungen einschließlich der neuen Definition der neuen OMR-Markierungen in der PDF-Datei zu speichern, klicken Sie auf Ricoh Steuerdatei speichern.
      Tipp:
    • Wenn Sie eine OMR-Konfiguration speichern, wird sie in einer OMR-Konfigurationsdatei im InfoPrint-Verzeichnis Ihres Anwendungsdatenverzeichnisses gespeichert. Wenn Sie Markups für eine PDF-Datei erstellen, OMR-Markierungen hinzufügen und Steuerdateien speichern, wird die OMR-Konfiguration ebenfalls in der Steuerdatei gespeichert. Sie geben diese Steuerdatei im Schritt BuildPDFFromDocuments an. Sie müssen die OMR-Konfigurationsdatei nicht in ein Verzeichnis verschieben, auf das RICOH ProcessDirector zugreifen kann, aber Sie können sie auf einen anderen Computer verschieben, der von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat verwendet wird, wenn Sie die Konfiguration für andere Benutzer bereitstellen möchten.
  12. Geben Sie im RICOH ProcessDirector-Schritt "BuildPDFFromDocuments" den Dateinamen und den Speicherort für die Steuerdatei an, die die Definition der OMR-Markierungen enthält.

1.3.5.32.6.14.3 Bilder zu einer PDF-Datei hinzufügen

Sie können JPEG-Bilder, z. B. Logos oder bildbasierte Anzeigen, zu einer PDF-Datei hinzufügen. Sie können die Positionierung eines Bildes durch die Angabe einer Regel oder durch Eingabe von Seitenzahlen auf bestimmte Seiten in den einzelnen Seitengruppen beschränken. RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat kann nur JPEG-Dateien im RGB-Format verarbeiten. Das CMYK-Format wird nicht unterstützt.

Gehen Sie wie folgt vor, um ein Bild hinzuzufügen:

  1. Open a PDF file in Adobe Acrobat Professional and either load a control file that contains a page group or define a page group.
  2. Ziehen Sie mit der linken Maustaste einen Rahmen um den Bereich, in dem das Bild gedruckt werden soll. Sie können ein Bild auch über ein Markup für verdeckte Bereiche legen.
    Hinweis: Das Bild wird nicht an die Größe des Rahmens angepasst. Wenn Sie einen Rahmen mit der ungefähren Größe des Bilds ziehen, können Sie seine Position in Beziehung zu allen Markups sehen, die Sie der PDF-Datei hinzufügen.
  3. Klicken Sie auf Bild hinzufügen.
  4. Im Bereich "Position" des Definitionsfensters können Sie die Position des Bilds ändern, indem Sie neue horizontale und vertikale Koordinaten eingeben. Diese Koordinaten geben den Abstand zwischen der linken oberen Ecke der Seite und der linken oberen Ecke des Bilds an.
    Hinweis: Breite und Höhe ändern die Größe des Markup-Kästchens, wirken sich aber nicht auf die Position und Größe des Bilds aus.
  5. Geben Sie einen Namen für das Bild ein. Verwenden Sie keine Leerzeichen oder Sonderzeichen (wie z. B. @, #, $ oder %). Sie können Punkte und Unterstriche verwenden.
  6. Im Bereich "Bedingte Positionierung" können Sie die Seiten angeben, auf denen das Bild platziert werden soll. Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor:
    • Wählen Sie die Option Auf Regel basierende Seiten aus, und wählen Sie anschließend in der Dropdown-Liste eine Regel aus. Die Standardregel lautet Alle Seiten. Alternativ können Sie wie folgt vorgehen:
      • Klicken Sie auf Symbol Inhalt hinzufügen Symbol zum Definieren einer neuen Regel.
      • Klicken Sie auf Symbol Regelmanager Symbol für den Aufruf des Regelmanagers.
    • Wählen Sie die Option Seiten angeben aus, und geben Sie die gewünschten Seiten aller Seitengruppen ein. Sie können Folgendes:
      • Benutzen Sie einen Bindestrich, um die erste und letzte Seite in einem Seitenbereich zu trennen.
      • Trennen Sie einzelne Seitenauswahlen mit einem Komma.
      • Geben Sie ein n ein, um die letzte Seite anzugeben.

        Beispiel: Eine PDF-Datei verfügt über zwei Seitengruppen. Die erste Seitengruppe umfasst vier Seiten, die zweite sieben Seiten. Die Angabe der Seiten 3–n platziert das Markup auf die Seiten 3–4 in der ersten Seitengruppe und auf die Seiten 3–7 in der zweiten Seitengruppe.

  7. Wenn das von Ihnen festgelegte Bild in einem Verzeichnis liegt, auf das Sie Zugriff haben, wählen Sie Durchsuchen, klicken Sie auf die JPEG-Bilddatei, die Sie zur PDF-Datei hinzufügen möchten, und klicken Sie dann auf Öffnen. Wenn Sie diese Bilddefinition in einer Steuerdatei speichern, wird die Bilddatei in die Steuerdatei eingebettet. Sie müssen das Bild nicht in ein Verzeichnis kopieren, auf das der RICOH ProcessDirector-Server zugreifen kann.

    Alternativ zum Einbetten der Bilddatei in eine Steuerdatei können Sie auch den Namen und das für RICOH ProcessDirector zugängliche Verzeichnis einer Bilddatei eingeben, wenn die PDF-Dateien im Schritt BuildPDFFromDocuments verarbeitet werden. Wenn Sie den Namen und das Verzeichnis einer Bilddatei angeben, den bzw. das RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat nicht findet, wird eine Meldung angezeigt, dass das Bild nicht gefunden werden konnte. Wenn Sie den Namen und das Verzeichnis der Bilddatei für den RICOH ProcessDirector-Server verwenden möchten, wählen Sie Ja. Andernfalls wählen Sie Nein.

    Wenn Sie ein Verzeichnis angeben, auf das RICOH ProcessDirector zugreifen kann, geben Sie den vollständigen Pfad und Dateinamen ein (z. B. /aiw/aiw1/images/myimage.jpg). Wenn RICOH ProcessDirector die Bilddatei beim Verarbeiten der PDF-Datei nicht finden kann, schlägt der Job im Schritt BuildPDFFromDocuments fehl.

  8. Klicken Sie auf OK, um die Bildkonfiguration zu erstellen.
  9. Optional: Klicken Sie auf Ricoh Vorschau, um sicherzustellen, dass das Bild an der gewünschten Position erscheint.
  10. Optional: Sie können die Bilddefinition bearbeiten, indem Sie doppelt auf das entsprechende Feld klicken oder mit der rechten Maustaste das Kontextmenü öffnen und die Option Bearbeiten wählen.
  11. Wenn Sie bereit sind, um alle Erweiterungen einschließlich der neuen Bilddefinition in der PDF-Datei zu speichern, klicken Sie auf Ricoh Steuerdatei speichern.
  12. Geben Sie im RICOH ProcessDirector-Schritt BuildPDFFromDocuments den Namen und den Speicherort der Steuerdatei an, die die Bilddefinition enthält.

1.3.5.32.6.14.4 Bereiche in einer PDF-Datei verdecken

Sie können einen Bereich in einer PDF-Datei verdecken, indem Sie einen Abdeckblock erstellen, mit dem verhindert wird, dass ein Seitenbereich angezeigt oder gedruckt wird, wenn Sie eine Produktions-PDF-Datei in RICOH ProcessDirector verarbeiten. Sie können die Positionierung eines verdeckten Bereichs durch die Angabe einer Regel oder durch die Eingabe von Seitenzahlen auf bestimmte Seiten der einzelnen Seitengruppen einschränken.
Normalerweise verdecken Sie in einer PDF-Datei Bilder, Text, Barcodes oder andere Typen optischer Markierungen, die nicht mehr benötigt werden. Wenn Sie beispielsweise eine bestehende optische Markierung durch einen kleineren Datamatrix-Barcode ersetzen möchten, ziehen Sie einen Rahmen über den Bereich, der die alten Markierungen enthält, um diese zu verdecken. Dann fügen Sie auf diesem verdeckten Bereich einen neuen Datamatrix-Barcode hinzu. Wenn RICOH ProcessDirector eine PDF-Datei mit einem verdeckten Bereich verarbeitet, wird in diesem Bereich keine Tinte aufgebracht. Dieser Bereich hat also dieselbe Farbe wie das Druckmedium. Wenn RICOH ProcessDirector Markups in einer PDF-Datei anwendet, werden im Schritt BuildPDFFromDocuments zunächst alle verdeckten Bereiche angewendet, bevor andere Markups angewendet werden.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen Bereich zu verdecken:

  1. Open a PDF file in Adobe Acrobat Professional and either load a control file that contains a page group or define a page group.
  2. Ziehen Sie mit der linken Maustaste einen Rahmen um den Bereich der PDF-Datei, den Sie verdecken möchten.
  3. Klicken Sie auf Bereich verdecken.
  4. Optional: Im Bereich "Position" des Definitionsfensters können Sie die Position und Größe des verdeckten Bereichs ändern. Die Koordinaten Horizontal und Vertikal geben den Abstand zwischen der linken oberen Ecke der Seite und der linken oberen Ecke des verdeckten Bereichs an. Die Angaben Breite und Höhe geben die Größe des verdeckten Bereichs an.
  5. Geben Sie einen Namen für den verdeckten Bereich ein. Verwenden Sie keine Leerzeichen oder Sonderzeichen (wie z. B. @, #, $ oder %). Sie können Punkte und Unterstriche verwenden.
  6. Im Bereich "Bedingte Positionierung" können Sie die Seiten angeben, auf denen der verdeckte Bereich platziert werden soll. Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor:
    • Wählen Sie die Option Auf Regel basierende Seiten aus, und wählen Sie anschließend in der Dropdown-Liste eine Regel aus. Die Standardregel lautet Alle Seiten. Alternativ können Sie wie folgt vorgehen:
      • Klicken Sie auf Symbol Inhalt hinzufügen Symbol zum Definieren einer neuen Regel.
      • Klicken Sie auf Symbol Regelmanager Symbol für den Aufruf des Regelmanagers.
    • Wählen Sie die Option Seiten angeben aus, und geben Sie die gewünschten Seiten aller Seitengruppen ein. Sie können Folgendes:
      • Benutzen Sie einen Bindestrich, um die erste und letzte Seite in einem Seitenbereich zu trennen.
      • Trennen Sie einzelne Seitenauswahlen mit einem Komma.
      • Geben Sie ein n ein, um die letzte Seite anzugeben.

        Beispiel: Eine PDF-Datei verfügt über zwei Seitengruppen. Die erste Seitengruppe umfasst vier Seiten, die zweite sieben Seiten. Die Angabe der Seiten 3–n platziert das Markup auf die Seiten 3–4 in der ersten Seitengruppe und auf die Seiten 3–7 in der zweiten Seitengruppe.

  7. Klicken Sie auf OK, um die Definition des verdeckten Bereichs zu erstellen.
  8. Klicken Sie auf Ricoh Vorschau, um zu überprüfen, ob der richtige Bereich verdeckt wird.
  9. Optional: Sie können die Definition von verdeckten Bereichen bearbeiten, indem Sie doppelt auf das Feld des verdeckten Bereichs klicken oder mit der rechten Maustaste das Kontextmenü öffnen und die Option Bearbeiten wählen.
  10. Wenn Sie fertig sind, um alle Erweiterungen einschließlich der neuen Definition des verdeckten Bereichs in der PDF-Datei zu speichern, klicken Sie auf Ricoh Steuerdatei speichern.
  11. Geben Sie im RICOH ProcessDirector-Schritt BuildPDFFromDocuments den Dateinamen und den Speicherort für die Steuerdatei an, die die Definition des verdeckten Bereichs enthält.

1.3.5.32.6.14.5 Text zu einer PDF-Datei hinzufügen

Sie können festen Text oder variablen Text zu einer PDF-Datei hinzufügen. Sie können in einem Textrahmen auch festen und variablen Text kombinieren. Fester Text ist Text, den Sie eingeben. Variabler Text sind Daten von Dokumentmerkmalen, Jobmerkmalen oder Statistiken.
Gehen Sie wie folgt vor, um Text hinzuzufügen:
  1. Open a PDF file in Adobe Acrobat Professional and either load a control file that contains a page group or define a page group.
  2. Ziehen Sie mit der linken Maustaste einen Rahmen um den Bereich, in dem Text hinzugefügt werden soll.
    RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat verwendet die obere linke Ecke des Textrahmens, um den Text zu positionieren. Der gesamte angegebene Text wird in der von Ihnen angegebenen Größe gedruckt, auch wenn der Text nicht in den Rahmen passt.
  3. Klicken Sie auf Text hinzufügen.
  4. Optional: Im Bereich "Position" des Definitionsfensters können Sie die Position des Texts ändern, indem Sie neue horizontale und vertikale Koordinaten eingeben. Diese Koordinaten geben den Abstand zwischen der linken oberen Ecke der Seite und der linken oberen Ecke des Textrahmens an.
    Hinweis: Breite und Höhe ändern die Größe des Markup-Kästchens, wirken sich aber nicht auf die Position und Größe des Texts aus.
  5. Geben Sie einen Namen für den Textrahmen ein. Verwenden Sie in dem Namen keine Leerzeichen oder Sonderzeichen (wie z. B. @, #, $ oder %). Sie können Punkte und Unterstriche verwenden.
  6. Wählen Sie einen Wert aus der Dropdown-Liste An eingeschlossenem Text ausrichten:
    • Wenn Sie den Text, den Sie hinzufügen, am ersten Auftreten von vorhandenem Text ausrichten möchten, der in dem von Ihnen gezeichneten Textrahmen eingeschlossen ist, wählen Sie Erstes Auftreten. RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat behält diese Position jedes Mal bei, wenn der Text hinzugefügt wird.
    • Wenn Sie den Text, den Sie hinzufügen, an jedem Auftreten von bestehendem Text ausrichten möchten, der in dem von Ihnen gezeichneten Textrahmen eingeschlossen ist, wählen Sie Jedes Auftreten.
    • Wenn Sie den Text nicht ausrichten möchten, verwenden Sie den Standardwert Inaktiviert.
    Neuen Text an eingeschlossenem Text auszurichten ist die präziseste Möglichkeit, bestehenden Text zu ersetzen.
      Hinweis:
    • Die Funktion An eingeschlossenem Text ausrichten funktioniert am besten, wenn der neue Text und der bestehende Text im selben Font sind. Wenn die Fonts verschieden sind, richtet RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die Baselines der Fonts aus.

    • RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat richtet immer die erste Zeile des neuen Texts an der ersten Zeile des vorhandenen Texts aus.

    • Wenn der eingeschlossene Text nicht linksbündig ist, richtet RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat den neuen Text an der am weitesten links stehenden Zeile des vorhandenen Texts aus.

  7. Wählen Sie die Rotation (Grad) in Uhrzeigerrichtung. Der Referenzpunkt für die Drehung eines Textrahmens ist die obere linke Ecke.
  8. Im Bereich "Bedingte Positionierung" können Sie die Seiten angeben, auf denen der Text platziert werden soll. Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor:
    • Wählen Sie die Option Auf Regel basierende Seiten aus, und wählen Sie anschließend in der Dropdown-Liste eine Regel aus. Die Standardregel lautet Alle Seiten. Alternativ können Sie wie folgt vorgehen:
      • Klicken Sie auf Symbol Inhalt hinzufügen Symbol zum Definieren einer neuen Regel.
      • Klicken Sie auf Symbol Regelmanager Symbol für den Aufruf des Regelmanagers.
    • Wählen Sie die Option Seiten angeben aus, und geben Sie die gewünschten Seiten aller Seitengruppen ein. Sie können Folgendes:
      • Benutzen Sie einen Bindestrich, um die erste und letzte Seite in einem Seitenbereich zu trennen.
      • Trennen Sie einzelne Seitenauswahlen mit einem Komma.
      • Geben Sie ein n ein, um die letzte Seite anzugeben.

        Beispiel: Eine PDF-Datei verfügt über zwei Seitengruppen. Die erste Seitengruppe umfasst vier Seiten, die zweite sieben Seiten. Die Angabe der Seiten 3–n platziert das Markup auf die Seiten 3–4 in der ersten Seitengruppe und auf die Seiten 3–7 in der zweiten Seitengruppe.

  9. Im Abschnitt "Font" können Sie Schriftart, -größe und -farbe auswählen.
    Die Dropdown-Liste mit Schriftarten enthält alle Schriftarten, die für Adobe Acrobat zur Verfügung stehen, ausgenommen Schriftarten, die nicht in PDF-Dateien eingebettet werden können.
      Hinweis:
    • Um eine Schriftart für RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat zur Verfügung zu stellen, installieren Sie sie im Ordner Fonts von Windows.
    • RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat unterstützt keine alternativen Buchstabenformen, einschließlich Ligaturen, Zierbuchstaben und Buchstabenformen, die je nach Stellung in einem Wort variieren. Sprachen mit Rechts-nach-links Schreibrichtung wie Hebräisch und Arabisch werden nicht korrekt wiedergegeben. In der Dropdown-Liste der Schriftarten werden allerdings alle Schriftarten im Windows-Ordner Fonts angezeigt, einschließlich der Schriftarten von Sprachen mit Rechts-nach-links Schreibrichtung und Schriftarten mit nicht unterstützten alternativen Buchstabenformen.
    • Wenn einer Steuerdatei eine Schriftart hinzugefügt wird, ist der Benutzer dafür verantwortlich, sicherzustellen, dass die Schriftart für alle Geräte lizenziert ist, die diese Steuerdatei zum Verarbeiten von PDF-Dokumenten verwenden.
  10. Legen Sie den Textinhalt fest, den Sie hinzufügen möchten:
    1. Wählen Sie den ersten Inhaltstyp in der Dropdown-Liste. Sie können so viele der folgenden Typen auswählen, wie erforderlich sind, um den Textinhalt zu definieren:
      Inhaltstypen für Text-Markups
      Inhaltstyp Beschreibung
      Text Geben Sie den Text ein, der gedruckt werden soll.
      Dokumentmerkmal Wählen Sie ein Dokumentmerkmal, dessen Wert Sie drucken möchten.
      Jobmerkmal Wählen Sie ein Jobmerkmal, dessen Wert Sie drucken möchten.
      Zeilenumbruch Wählen Sie diesen Inhaltstyp, um Zeilenumbrüche zu erzwingen. Der Umbruch wird nach dem letzten Zeichen eines vorangegangenen Texts eingefügt.
      Statistik Wählen Sie ein Statistikmerkmal, dessen Wert Sie drucken möchten.
      Script Wählen Sie diese Option nur nach Rücksprache mit Ihrem Software-Kundendienst.
    2. Wählen Sie den Inhaltswert. In der Dropdown-Liste finden sich die verfügbaren Werte für den ausgewählten Inhaltstyp.
    3. Optional: Sie können Text-Modifikator-Regeln auf den Wert eines Dokumentmerkmals, einer Jobeigenschaft oder einer Jobstatistik als Inhaltstyp anwenden. Klicken Sie auf Bearbeiten-Symbol, um eine oder mehrere Text-Modifikator-Regeln zu definieren, um den benötigten Wert zu extrahieren.
    4. Geben Sie im Feld Zu ändernder Text einen Text ein. RICOH ProcessDirector generiert oder extrahiert Statistiken und Merkmale, während die einzelnen Seitengruppen der Produktions-PDF-Dateien verarbeitet werden. Da diese Werte für RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat nicht verfügbar sind, müssen Sie einen Textwert eingeben, der repräsentativ für die Werte ist, die von RICOH ProcessDirectorverarbeitet werden. Die Modifikatorregel ist eine Schablone, die auf alle Werte des gewählten Inhaltstyps angewendet wird. Beispiel: Sie möchten nur die letzten vier Ziffern einer Kreditkartennummer drucken und haben die gesamte Nummer in einem Dokumentmerkmal gespeichert. Sie wählen Dokumentmerkmal als Inhaltstyp und legen das Dokumentmerkmal "Kreditkarte" als Inhaltswert fest. Sie definieren zwei Zeichen entfernen-Text-Modifikator-Regeln, um Bindestriche und Leerzeichen aus der Zahl zu entfernen und für alle das gleiche Format zu erzielen. Dann definieren Sie die Regel Unterzeichenfolge nach Position, um nur die letzten vier Ziffern zu erhalten. Sie müssen nicht die einzelnen Werte eines Dokumentmerkmals kennen, um Modifikator-Regeln zu erstellen. Sie müssen nur die Formate kennen, die in Ihren PDF-Dateien auftreten können.
    5. Wählen Sie einen der folgenden Modifikatoren:

      Inhaltsänderungswerte
      Geändert von Aktion
      Zeichen entfernen Geben Sie ein einziges Zeichen oder ein Leerzeichen ein (verwenden Sie die Leertaste zum Eingeben eines Leerzeichens), das Sie aus dem Wert entfernen wollen. Bei dem Zeichen muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. Wählen Sie dann eine der folgenden Schaltflächen aus:
      • Alle Vorkommen dieses Zeichens entfernen

        Das angegebene Zeichen wird an allen Positionen im Wert entfernt.

        Beispiel: Eine Kontonummer lautet 324-1443255-11. Sie können einen Bindestrich (-) eingeben, um alle Bindestriche aus dem Wert zu entfernen und die Kontonummer 324144325511 zu erstellen.

      • Führende Zeichen entfernen

        Das angegebene Zeichen wird am Anfang des Werts entfernt. Wenn Sie beispielsweise ein Leerzeichen eingeben, werden alle Leerzeichen am Anfang des Werts entfernt.

      • Abschließende Zeichen entfernen

        Das angegebene Zeichen wird am Ende des Werts entfernt. Wenn Sie beispielsweise ein Leerzeichen eingeben, werden alle Leerzeichen am Ende des Werts entfernt.

      • Führende und abschließende Zeichen entfernen

        Das angegebene Zeichen wird am Anfang und Ende des Werts entfernt. Wenn Sie beispielsweise ein Leerzeichen eingeben, werden alle Leerzeichen am Anfang und Ende des Werts entfernt.

      Unterzeichenfolge nach Position Wählen Sie Anfang der Zeile oder Ende der Zeile aus der Liste Beginnen ab. Wählen Sie für Erste Position eine Zahl, um die Position des ersten Zeichens im Textwert anzugeben. Wählen Sie für Beizubehaltende Anzahl eine Zahl, um anzugeben, wie viele Zeichen beibehalten werden sollen.
      Unterzeichenfolge nach Begrenzer Geben Sie in das Feld Begrenzer ein Zeichen oder ein Leerzeichen ein, um anzugeben, wo der Textwert in getrennte Zeichenfolgensegmente unterteilt werden soll. Das Zeichen und die Textzeichenfolge unterscheiden in Groß- und Kleinschreibung.

      Wählen Sie Anfang der Zeile oder Ende der Zeile aus der Dropdown-Liste Beginnen ab.

      Wählen Sie für Erste Position eine Zahl, um die Position des Begrenzers in der Textzeichenfolge anzugeben.

      Wählen Sie für Beizubehaltende Anzahl eine Zahl, um die Anzahl der beizubehaltenden Zeichenfolgensegmente festzulegen.

      Diese Beispiele zeigen, wie Segmente von Textzeichenfolgen durch die Angabe eines Begrenzers ausgewählt werden:

      • Für die Kontonummer 324-1443255-11 können Sie den Bindestrich als Begrenzer verwenden, um den Wert in diese drei Textzeichenfolgen aufzuteilen: 324, 1443255 und 11. Wählen Sie die Option Anfang der Zeile aus. Um die zweite und dritte Zeichenfolge (1443255 und 11) zu wählen, wählen Sie 2 für Erste Position und Beizubehaltende Anzahl.

      • Für die Postadresse Eldorado Springs CO 80025 können Sie ein Leerzeichen als Begrenzer verwenden, um den Wert in diese vier Textzeichenfolgen aufzuteilen: Eldorado, Springs, CO und 80025. Wählen Sie die Option Ende der Zeile aus.

        • Um die Postleitzahl auszuwählen, wählen Sie 1 für Erste Position und Beizubehaltende Anzahl.

        • Um den Staat auszuwählen, wählen Sie 2 für Erste Position und 1 für Beizubehaltende Anzahl.

        • Um die Stadt auszuwählen, wählen Sie 3 für Erste Position und 10 für Beizubehaltende Anzahl. Indem Sie 10 für Beizubehaltende Anzahl angeben, können Sie Städtenamen mit bis zu zehn Wörtern auswählen.

      Füllzeichen Wählen Sie Anfang der Zeile oder Ende der Zeile aus der Liste Position Füllzeichen. Geben Sie im Feld Füllzeichen ein Zeichen oder ein Leerzeichen als Füllzeichen ein.

      Geben Sie im Feld Minimale Fülltextlänge die minimale Länge der Textzeichenfolge ein. Wenn die Anzahl der Zeichen in der Textzeichenfolge kürzer als die Mindestlänge ist, werden Füllzeichen hinzugefügt, bis die Textzeichenfolge die Mindestlänge erreicht.

  11. Klicken Sie auf Symbol zum Hinzufügen von Dokumentmerkmalen, um eine neue Inhaltsdefinitionszeile hinzuzufügen. Nachdem Sie alle Inhaltstypen und Modifikator-Regeln zum Text hinzugefügt haben, der zur PDF-Datei hinzugefügt werden soll, können Sie das Kontrollkästchen neben einem Inhaltstyp aktivieren und die Reihenfolge mithilfe der Pfeile verändern. Verwenden Sie das Mülleimersymbol, um ausgewählte Inhalte zu löschen.
  12. Wenn Sie mehrere Textzeilen definiert haben und möchten, dass RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat Zeilen entfernt, die nur Leerraum enthalten, klicken Sie auf das Kontrollkästchen Leerzeilen entfernen, um es auszuwählen.
  13. Klicken Sie auf OK, um die Textkonfiguration zu speichern.
  14. Klicken Sie auf Ricoh Vorschau, um zu überprüfen, ob der Text die gewünschten Inhalte und Seitenpositionen besitzt.
  15. Optional: Sie können die Textdefinition bearbeiten, indem Sie doppelt auf das entsprechende Feld klicken oder mit der rechten Maustaste das Kontextmenü öffnen und die Option Bearbeiten wählen.
  16. Wenn Sie bereit sind, um alle Erweiterungen einschließlich der neuen Textdefinition in der PDF-Datei zu speichern, klicken Sie auf Ricoh Steuerdatei speichern.
  17. Verschieben Sie die Steuerdatei in ein Verzeichnis, auf das RICOH ProcessDirector zugreifen kann.
  18. Geben Sie im RICOH ProcessDirector-Schritt BuildPDFFromDocuments den Namen und den Speicherort der Steuerdatei an, die die Textdefinition enthält.

1.3.5.32.6.15 Mit Seiteneinfügungen arbeiten

Im Dialogfeld Einfügemanager werden Informationen zu Seiteneinfügungen aus anderen PDF-Dateien angezeigt. Sie können Seiteneinfügungen hinzufügen, bearbeiten und löschen. Sie können auch die Reihenfolge festlegen, in der RICOH ProcessDirector die Einfügungen in Dokumente in einem Job hinzufügt, wenn der Schritt BuildPDFFromDocuments ausgeführt wird.

Im Dialogfeld Einfügemanager werden Informationen zu jeder Seiteneinfügung angezeigt:

  • In der Spalte PDF-Datei wird der Verzeichnispfad zu der PDF-Datei auf dem RICOH ProcessDirector-Primärserver angezeigt.

  • In der Spalte Einfügeposition wird angezeigt, ob die Seiten vor oder nach den Seiten in den Dokumenten eingefügt werden.

  • In der Spalte Seiten wird angezeigt, welche Seiten in jede PDF-Datei eingefügt werden.

  • In der Spalte Regel wird der Name der Regel angezeigt, die RICOH ProcessDirector für die Festlegung verwendet, welche Dokumente in einem Job die Einfügungen beim Ausführen des Schritts BuildPDFFromDocuments erhalten.

  • Die Spalte Seiten zeigt an, ob die Einfügung einseitig, beidseitig oder Kopf-an-Fuß-Duplex ist oder dass die Einstellung vom Job übernommen wird.

Um eine Seiteneinfügung hinzuzufügen, klicken Sie auf das Hinzufügen-Symbol Symbol.

Um mit einer Seiteneinfügung zu arbeiten, wählen Sie diese aus. Klicken Sie auf die Symbol Bearbeiten-Symbol zum Bearbeiten der Seiteneinfügung oder das Mülleimersymbol, um sie zu löschen.

RICOH ProcessDirector fügt die Einlagen in Dokumente in einem Job der geöffneten PDF-Datei in der Reihenfolge hinzu, in der sie in der Liste Einlagen-Manager aufgeführt sind, von oben nach unten.

Um die Reihenfolge zu ändern, in der Einfügungen den Dokumenten hinzugefügt werden, klicken Sie auf eine Einfügung. Klicken Sie auf das Symbol Pfeil nach oben-Symbol oder das Symbol Pfeil nach unten-Symbol, um die Kuvertierung in der Liste nach oben oder unten zu verschieben.

1.3.5.32.6.15.1 Seiten aus anderen PDF-Dateien einfügen

In einer PDF-Datei können Sie Seiten aus einer anderen PDF-Datei wie folgt einfügen: vor jedem Dokument, das übereinstimmende Platzierungsbedingungen aufweist, nach jedem Dokument, das übereinstimmende Platzierungsbedingungen aufweist, oder beides. Die eingefügten Seiten führen dazu, dass sich die Seitenzahlen in jedem Dokument erhöhen, und Sie können Markups auf die Seitenzahlen anwenden.

So fügen Sie Seiten aus einer anderen PDF-Datei ein:

  1. Öffnen Sie in Adobe Acrobat Professional eine PDF-Datei, und laden Sie entweder die Steuerdatei, die die Seitengruppe enthält, oder erstellen Sie eine Seitengruppe.
  2. Klicken Sie auf Ricoh Beilagen verwalten.
  3. Klicken Sie auf die Symbol Inhalt hinzufügen Symbol.
  4. Geben Sie die erste PDF-Datei mit Seiten zum Einfügen an:
    • Wenn Sie auf die Datei zugreifen können, klicken Sie im Bereich Datei zum Einfügen auf Durchsuchen. Navigieren Sie zu der Datei. Wählen Sie die Datei aus, und klicken Sie auf Öffnen.
    • Wenn Sie keinen Zugriff auf die Datei haben, geben Sie den vollständigen Verzeichnispfad für die Datei auf dem primären RICOH ProcessDirector-Server an.

      Geben Sie beispielsweise /aiw/aiw1/insertpages/insert1.pdf bei einem auf UNIX basierenden System oder C:\aiw\aiw1\insertpages\insert1.pdf unter Windows ein.

      Stellen Sie sicher, dass RICOH ProcessDirector auf die Datei zugreifen kann, wenn der Schritt BuildPDFFromDocuments ausgeführt wird.

  5. Um alle Seiten in der Datei einzufügen, klicken Sie auf das Optionsfeld Alle Seiten.

    Um die Seiten zum Einfügen anzugeben, klicken Sie auf das Optionsfeld Bestimmte Seiten, und geben Sie die Seitenauswahl an.

    • Benutzen Sie einen Bindestrich, um die erste und letzte Seite in einem Seitenbereich zu trennen.
    • Trennen Sie einzelne Seitenauswahlen mit einem Komma.
    • Geben Sie ein n ein, um die letzte Seite anzugeben.

      Geben Sie beispielsweise 8-n,5,2 ein, um die Seiten ab Seite 8 bis zum Ende der einzufügenden Datei, gefolgt von den Seiten 5 und 2 einzufügen.

  6. Wählen Sie im Bereich Einfügeposition, ob die Seiten vor oder nach den Seiten der Dokumente eingefügt werden sollen, die übereinstimmende Platzierungsbedingungen aufweisen.
  7. Geben Sie im Bereich Bedingte Positionierung die Dokumente an, in die Seiten eingefügt werden sollen:
    • Um Seiten vor oder nach jedem Dokument in der geöffneten PDF-Datei einzufügen, klicken Sie auf das Optionsfeld Alle Dokumente.
    • Um Seiten vor oder nach bestimmten Dokumenten einzufügen, klicken Sie auf das Optionsfeld Auf Regel basierende Dokumente.

      Wählen Sie aus der Liste die Regel, die die Platzierungsbedingungen definiert.

      Sie können auch folgende Aktionen durchführen:

      • Um eine neue Regel zu definieren, klicken Sie auf das Symbol Inhalt hinzufügen Symbol.

      • Um zum Regelmanager zu gelangen, klicken Sie auf das Symbol Regelmanager Symbol.

      Wichtig:

      • Benutzerdefinierte Regeln zum Einfügen von Seiten können Bedingungen enthalten, die auf Werten von Jobmerkmalen, Dokumentmerkmalen und Dokumentstatistiken basieren (wie z. B. Stat.TotalPagesInDocument und Stat.TotalSheetsInDocument).

      • Bedingungen, die auf Werten von bedingten Auslösern oder Seitenstatistiken basieren (z. B. Stat.CurrentPageInJob und Stat.CurrentSheetInJob), funktionieren nicht mit benutzerdefinierten Regeln zum Einfügen von Seiten. RICOH ProcessDirector beurteilt, ob eine Regel zum Einfügen von Seiten für ein Dokument Anwendung findet, bevor die Informationen für die einzelnen Seiten in einem Dokument ausgewertet werden.

      • Vordefinierte Regeln wie Alle Vorderseiten oder Nur letzte Rückseite fügen Seiten in alle Dokumente oder in kein Dokument ein. Da diese Regeln das Einfügen von Seiten nicht auf bestimmte Dokumente begrenzen, verwenden Sie diese nicht zum Einfügen von Seiten.

  8. Legen Sie im Bereich Seiten fest, ob die Beilage einseitig oder beidseitig bedruckt werden soll.
    Simplex
    Die Beilage wird nur auf eine der beiden Seiten des Papiers gedruckt.
    Duplex
    Die Beilage wird auf beide Seiten des Papiers gedruckt, wobei die lange Kante des Papiers die Bindekante ist.
    Kopf-an-Fuß-Duplex
    Die Beilage wird auf beide Seiten des Papiers gedruckt, wobei die kurze Kante des Papiers die Bindekante ist. Das Ende der Vorderseite des Blatts ist der Anfang der Rückseite des Blatts.
    Aus Druckjob
    Die Beilage wird auf die Seiten gedruckt, die im Druckauftrag angegeben sind.
  9. Klicken Sie auf OK.
  10. Um eine andere PDF-Datei auszuwählen und anzugeben, wie Seiten eingefügt werden sollen, klicken Sie auf das Symbol Inhalt hinzufügen Symbol. Wiederholen Sie die Schritte für die erste PDF-Datei.

    RICOH ProcessDirector fügt die Seiten aus der PDF-Datei in der Reihenfolge ein, in der sie in der Liste Einfügemanager aufgeführt werden, von oben nach unten.

    Eine Einfügemanager-Liste hat beispielsweise 4 Zeilen. Für die PDF-Dateien können die folgenden Einfügungen vorgenommen werden:

    • Seite 1 in der ersten PDF-Datei wird vor jedem Dokument in der geöffneten PDF-Datei eingefügt.

    • Die Seiten 4-6 in der zweiten PDF-Datei werden vor jedem Dokument eingefügt.

    • Die Seiten 2-4 in der dritten PDF-Datei werden nach jedem Dokument eingefügt.

    • Die Seite 3 in der vierten PDF-Datei wird nach jedem Dokument eingefügt.

    Das erste Dokument in der geöffneten PDF-Datei verfügt über 6 Seiten. Nachdem RICOH ProcessDirector die Einfügungen vorgenommen hat, verfügt das erste Dokument über 14 Seiten in der folgenden Reihenfolge:
    • Seite 1 aus der ersten PDF-Datei

    • Seiten 4-6 aus der zweiten PDF-Datei

    • Seiten 1-6 aus dem Originaldokument

    • Seiten 2-4 aus der dritten PDF-Datei

    • Seite 3 aus der vierten PDF-Datei

  11. Um die Reihenfolge zu ändern, in der RICOH ProcessDirector Seiten in Dokumente einfügt, wählen Sie eine Zeile aus der Liste Einfügemanager. Um die Zeile in der Liste nach oben oder unten zu verschieben, klicken Sie auf das Pfeil-nach-oben-Symbol-Symbol oder das Pfeil-nach-unten-Symbol Symbol.
  12. Wenn Sie mit dem Hinzufügen von PDF-Dateien zur Liste fertig sind, klicken Sie auf OK.
  13. Optional: Um zu überprüfen, ob die Seiten wie gewünscht eingefügt wurden, klicken Sie auf Ricoh Vorschau.

    Wenn Sie eine Vorschau einer PDF mit Einfügungen anzeigen, überprüft RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat ob sich die PDF-Dateien unter den in der Liste Einfügemanager angegebenen Verzeichnispfaden befinden.

    • Falls dem so ist, werden die Seiten aus der PDF-Datei unter dem angegebenen Verzeichnispfad eingefügt.

    • Wenn dies nicht der Fall ist, werden die Seiten aus den PDF-Dateien eingefügt, die in die Steuerdatei eingebunden ist.

    Falls RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat keine eingebettete PDF-Datei finden kann, wird in der Vorschaufunktion eine Warnmeldung angezeigt und ohne das Einfügen der Seiten fortgefahren.

  14. Wenn Sie bereit sind, alle Erweiterungen einschließlich der neuen Seiteneinfügungen in der geöffneten PDF-Datei zu speichern, klicken Sie auf Ricoh Steuerdatei speichern.

    RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat bettet in der Steuerdatei die PDF-Dateien ein, auf die Zugriff besteht.

    Wenn die PDF-Dateien eingebettet sind, müssen Sie diese nicht in ein Verzeichnis kopieren, auf das ein RICOH ProcessDirector-Server zugreifen kann.

    Bei jedem Speichern der Steuerdatei versucht RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat, jede eingebettete PDF-Datei mit einer Datei im Verzeichnispfad zu ersetzen, der in der Liste Einfügemanager angezeigt wird.

  15. Geben Sie im Schritt RICOH ProcessDirector BuildPDFFromDocuments den Dateinamen und den Speicherort für die Steuerdatei an, in der die einzufügenden Seiten enthalten sind.

    Wenn ein Job mit Einfügungen aus einer anderen PDF-Datei in den Schritt BuildPDFFromDocuments übergeht, überprüft RICOH ProcessDirector, ob sich die PDF-Dateien unter den angegebenen Verzeichnispfaden befinden.

    • Falls dem so ist, werden die Seiten aus der PDF-Datei unter dem angegebenen Verzeichnispfad eingefügt.

    • Wenn dies nicht der Fall ist, werden die Seiten aus den PDF-Dateien eingefügt, die in die Steuerdatei eingebunden ist.

    Falls RICOH ProcessDirector keine eingebundene PDF-Datei finden kann, wird der Job in einen Fehlerstatus versetzt. Der Job kann den Schritt BuildPDFFromDocuments nicht abschließen, bis RICOH ProcessDirector auf alle PDF-Dateien zugreifen kann, aus denen Einfügungen vorgenommen werden sollen, oder bis die Seiteneinfügungsanweisungen aus der Steuerdatei entfernt wurden.

Beispiel

Jedes Dokument in einer PDF-Datei hat bis zu 3 Seiten. Sie möchten die Seite A am Ende von Dokumenten mit 2 Seiten hinzufügen. Sie möchten die Seiten A und B am Ende von Dokumenten mit 1 Seite hinzufügen.

  1. Definieren Sie eine Regel mit dem Namen TotalPagesLessThan3 mit einer Bedingung:

    Stat.TotalPagesInDocument < 3

  2. Definieren Sie eine Seiteneinfügung für die Seite A und eine andere Seiteneinfügung für die Seite B.

  3. Folgendes gilt für jede Seiteneinfügung:

    • Klicken Sie auf das Optionsfeld Nach Dokumenten.

    • Klicken Sie auf das Optionsfeld Auf Regel basierende Dokumente, und wählen Sie TotalPagesLessThan3.

  4. Stellen Sie sicher, dass sich die Einfügung für Seite A in der Liste Einfügemanager über der Einfügung für Seite B befindet.

Wenn ein Dokument über 1 oder 2 Seiten verfügt, fügt RICOH ProcessDirector Seite A hinzu. Wenn das Dokument nun über 2 Seiten verfügt, fügt RICOH ProcessDirector Seite B nach der Seite A hinzu.

1.3.5.32.6.16 Medien und Endbearbeitung

Sie können Medien- und Endbearbeitungsoptionen für Ihre PDF-Datei angeben und sie als Seitenausnahmen zu den Medien- und Endbearbeitungsoptionen für die Jobebene anwenden, die in RICOH ProcessDirector-Jobs angegeben wurden.

Sie können Medien- und Endbearbeitungsoptionen auf einen Seitenbereich oder auf Dokumente (Seitengruppen) in einer PDF-Datei anwenden. Bei der Anwendung der Medien- und Endbearbeitungsoptionen auf Dokumente können Sie vordefinierte Regeln und benutzerdefinierte Regeln verwenden. Sie können beispielsweise eine vordefinierte Regel verwenden, bei der die erste Seite von jedem Dokument auf blauem Papier gedruckt wird. Sie können eine benutzerdefinierte Regel definieren, so dass jede Seite mit den Wörtern Premier-Mitglied in der oberen rechten Ecke auf goldenes Papier gedruckt wird.

Medien- und Endbearbeitungsoptionen, die Sie mit RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat angeben, überschreiben Optionen, die RICOH ProcessDirector für die Jobs angibt.

    Hinweis:
  • RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat unterstützt RICOH ProcessDirector-Medien mit elektronischen Formularen. Die Einstellung Elektronische Formulare anzeigen legt fest, ob die Vorschau anzeigt, wie Musterdateien aussehen, wenn die Daten mit elektronischen Formularen kombiniert werden, die für die von den Dateien verwendeten Medien definiert werden.

Sie können die PDF-Datei nach dem Hinzufügen der Medien- und Endbearbeitungsoptionen in der Druckvorschau anzeigen, um zu überprüfen, ob sie auf die gewünschten Seiten angewendet werden.

Ihre Medien- und Endbearbeitungsdefinitionen werden in der RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Steuerdatei gespeichert. RICOH ProcessDirector verwendet die Steuerdatei, um die Definitionen zum automatischen Drucken von Jobs anzuwenden.

1.3.5.32.6.16.1 Optionen für Medien und Endbearbeitung verwalten

Im Dialogfeld Medien und Endbearbeitung werden Informationen zu Ihren Medien- und Endbearbeitungsoptionen für eine PDF-Datei angezeigt. Sie können die Optionen bearbeiten und löschen, neue Medien- und Endbearbeitungsoptionen auswählen und die Reihenfolge festlegen, in der RICOH ProcessDirector die Optionen auf eine PDF-Datei anwendet.

Für jede Medien- oder Endbearbeitungsoption auf Seitenebene wird in der Spalte Bereich die Seitenauswahl oder der Name der Regel angezeigt, die RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat verwendet, um Optionen auf Dokumente in der PDF-Datei anzuwenden. Die Spalte Papier-Substitution zeigt Medienoptionen, und die Spalte Untergruppe Endbearbeitung die Endbearbeitungsoptionen an.

Um eine neue Medien- oder Endbearbeitungsoption auf Seitenebene hinzuzufügen, klicken Sie auf Hinzufügen-Symbol Symbol.

Wählen Sie eine Medien- oder Endbearbeitungsoption auf Seitenebene aus, um damit zu arbeiten. Klicken Sie auf Symbol Bearbeiten, um die Option zu ändern oder auf Mülleimersymbol, um sie zu löschen.

Um die Reihenfolge zu bearbeiten, in der die Medien- und Endbearbeitungsoptionen auf Seitenebene auf die PDF-Datei angewendet werden, wählen Sie eine Option aus. Klicken Sie anschließend auf den Aufwärts- oder Abwärtspfeil, um sie zu verschieben.

RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat wendet die Optionen auf Seitenebene auf die PDF-Datei in der Reihenfolge an, in der sie in der Liste von oben nach unten angezeigt werden. Wenn zwei Optionen auf Seitenebene widersprüchliche Optionen für dieselbe Seite angeben (beispielsweise zwei unterschiedliche Medientypen), wendet RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die Option an, die weiter unten in der Liste steht.

Die erste Option gibt beispielsweise Letter Blue-Medien für die erste Seite aller Dokumente in der PDF-Datei an. Die zweite Option gibt Letter Gold-Medien für die erste Seite aller Dokumente für Gold Club-Mitglieder an. Wenn die PDF-Datei gedruckt wird, wird die erste Seite aller Dokumente für ein Gold Club-Mitglied auf Letter Gold-Medien gedruckt. Die erste Seite aller anderen Dokumente wird auf Letter Blue-Medien gedruckt. Wenn die Option für Letter Blue-Medien unter der Option für Letter Gold-Medien steht, wird die erste Seite aller Dokumente auf Letter Blue-Medien gedruckt. Ersten Seiten werden nicht auf Letter Gold-Medien gedruckt.

Hinweis: Die Reihenfolge der Medienoptionen wirkt sich nicht darauf aus, wie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die Optionen für Endbearbeitung anwendet und umgekehrt.

1.3.5.32.6.16.2 Optionen für Medien und Endbearbeitung auswählen

Sie können Medien- und Endbearbeitungsoptionen für bestimmte Seiten der einzelnen Seitengruppen durch die Angabe einer Regel oder die Eingabe von Seitenzahlen definieren. Sie können beispielsweise angeben, dass die Seiten 1–4 jeder einzelnen Seitengruppe geheftet werden. Sie können auch angeben, dass die erste Seite jeder Seitengruppe auf goldenem Papier gedruckt wird.
Gehen Sie wie folgt vor, um Medien- und Endbearbeitungoptionen auszuwählen:
  1. Klicken Sie auf Ricoh Medien und Endbearbeitung, und klicken Sie dann auf Hinzufügen-Symbol Symbol.
  2. Wählen Sie eine Medienoption in der Liste Papier-Substitution oder eine Heftoption in der Liste Untergruppe Endbearbeitung aus.
      Hinweis:
    • Die Medienoptionen sind die Namen der RICOH ProcessDirector-Medienobjekte, die in der Datei media.zip (oder der Datei media.xml von einer älteren Version von RICOH ProcessDirector) angegeben sind.
    • Wenn Sie nicht alle Medien sehen, die in RICOH ProcessDirector definiert sind, laden Sie eine aktualisierte media.zip-Datei.
  3. Verwenden Sie den Abschnitt Platzierungsbedingungen, um die Seiten für das Medium oder die Endverarbeitungsoption anzugeben. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
    • Wählen Sie die Option Auf Regel basierende Seiten aus, und wählen Sie anschließend in der Liste eine Regel aus. Die Standardregel lautet Alle Seiten. Alternativ können Sie wie folgt vorgehen:
      • Definieren Sie eine neue Regel, indem Sie auf das Symbol Inhalt hinzufügen-Symbol klicken.
      • Gehen Sie zum Regelmanager, indem Sie auf das Symbol Regelmanager-Symbol klicken.
    • Wählen Sie die Option Seiten angeben aus, und geben Sie die gewünschten Seiten ein. Die Medien- und Endbearbeitungsoptionen werden in sämtlichen Seitengruppen auf diese Seiten angewendet. Sie können Folgendes:
      • Benutzen Sie einen Bindestrich, um die erste und letzte Seite in einem Seitenbereich zu trennen.
      • Trennen Sie einzelne Seitenauswahlen mit einem Komma.
      • Geben Sie n ein, um die letzte Seite in jeder einzelnen Seitengruppe anzugeben.

        Eine PDF-Datei verfügt z. B. über zwei Seitengruppen. Die erste Seitengruppe umfasst vier Seiten, die zweite sieben Seiten. Die Angabe der Seiten 3–n platziert das Markup auf die Seiten 3–4 in der ersten Seitengruppe und auf die Seiten 3–7 in der zweiten Seitengruppe.

  4. Klicken Sie auf OK.
    Die von Ihnen angegebene Option wird in der Medien- und Endbearbeitungsliste angezeigt.
  5. Wenn Sie mehrere Optionen für die Papier-Substitution oder Subset-Endbearbeitung haben, wählen Sie die neue Option. Verwenden Sie den Auf- bzw. den Abwärtspfeil, um sie in die richtige Position in der Liste der Optionen zu bringen.

    RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat wendet die Optionen auf Seitenebene auf die PDF-Datei in der Reihenfolge an, in der sie in der Liste von oben nach unten angezeigt werden. Wenn zwei Optionen auf Seitenebene widersprüchliche Optionen für dieselbe Seite angeben (beispielsweise zwei unterschiedliche Medientypen), wendet RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die Option an, die weiter unten in der Liste steht.

  6. Gehen Sie wie folgt vor, um sicherzustellen, dass RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die Medien- und Endbearbeitungsoptionen auf die gewünschten Seiten angewendet hat:
    1. Klicken Sie auf Ricoh Vorschau.
      Wenn eine Seite über Medien- und Finishing-Optionen verfügt, sehen Sie einen Vermerk mit der Bezeichnung Druckvorgänge in der oberen rechten Ecke.
    2. Um den Mediennamen und die Endbearbeitungsoption anzuzeigen, platzieren Sie den Mauszeiger über Druckvorgänge.

      Beispiel:

      Media = Blue LetterStapling = Top left (#1)

      (#1) gibt die Folge der Seite in der Endbearbeitungsoption an. Wenn Sie für die Seiten 5–8 die Option "Heften" angeben, ist Seite 5 die Seite #1 und Seite 8 die Seite #4.

      Als Alternative klicken Sie auf der Adobe Acrobat-Funktionsleiste auf Kommentar. Im Fenster Kommentar wird für jede Seite mit Medien- und Endbearbeitungsoptionen ein Kommentar angezeigt.
        Hinweis:
      • Die Einstellung Elektronische Formulare anzeigen legt fest, ob die Vorschau anzeigt, wie Musterdateien aussehen, wenn die Daten mit elektronischen Formularen kombiniert werden, die für die von den Dateien verwendeten Medien definiert werden. Setzen Sie die Einstellung auf Ja, um die Daten in Kombination mit den Formularen anzuzeigen.
  7. Wenn Sie fertig sind, um alle Erweiterungen einschließlich der neuen Medien- und Endbearbeitungsoptionen in der PDF-Datei zu speichern, klicken Sie auf Ricoh Steuerdatei speichern.
  8. Geben Sie im RICOH ProcessDirector-Schritt BuildPDFFromDocuments den Namen und den Speicherort für die Steuerdatei an, die die Medien- und Endbearbeitungsdefinitionen enthält.

1.3.5.32.7 PDF-Dokument-Unterstützung-Feature konfigurieren

Um das PDF-Dokument-Unterstützung-Feature zu konfigurieren, richten Sie die Verwendung von Dokumenten in PDF-Jobs ein, und Sie konfigurieren Ihre PDF-Workflows für die Verarbeitung von Dokumenten.

Mit den Funktionen in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat können Sie die Nutzung von Dokumenten in PDF-Jobs einrichten. Beispielsweise können Sie definieren, wie die Dokumente identifiziert werden.

Mit den Funktionen auf der Seite RICOH ProcessDirector-Workflow können Sie Ihre PDF-Workflows auf die Verarbeitung von Dokumenten konfigurieren. Sie fügen zum Beispiel Schritte hinzu, die Dokumente identifizieren und PDF-Dateien aus den Dokumenten erstellen. Mit weiteren Schritten können Sie Dokumente sortieren, unterteilen und gruppieren und Dokumente aus einem Auftrag ziehen.

Wenn Ihre PDF-Produktionsdateien von Programmen verarbeitet werden, die PDF-Daten ändern, platzieren Sie die Schritte, die diese Programme aufrufen, vor den Schritten, die Dokumente identifizieren, oder nach den Schritten, die PDF-Dateien aus Dokumenten erstellen.

Wenn Sie beim Verarbeiten einer PDF 2.0-Datei mit einem Schritt basierend auf dem Schritt IdentifyPDFDocuments unerwartete Ergebnisse erhalten, führen Sie einen der folgenden Schritte aus:

  • Verwenden Sie die Version von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat, die mit RICOH ProcessDirector Version 3.6 und höher geliefert wird, um die Steuerdatei zu aktualisieren. Denken Sie daran, die Steuerdatei in den richtigen Ort zu kopieren, damit RICOH ProcessDirector sie verwenden kann.
  • Platzieren Sie in den Workflow einen auf der Schrittschablone OptimizePDF basierenden Schritt vor den Schritt IdentifyPDFDocuments.

1.3.5.32.7.1 Verwendung von Dokumenten in PDF-Jobs konfigurieren

So können Sie Dokumente in PDF-Jobs verwenden: Legen Sie fest, wie die Dokumente erkannt werden sollen, ordnen Sie die Daten in den Dokumenten den RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmalen zu, und fügen Sie den Dokumenten Markups hinzu. Zum Schluss speichern Sie die Setupinformationen in eine RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Steuerdatei.

Sie ordnen die Daten in den Dokumenten von RICOH ProcessDirector bereitgestellten oder benutzerdefinierten Dokumentmerkmalen zu. Definieren Sie die benutzerdefinierten Dokumentmerkmale, und laden Sie die Merkmale in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat, bevor Sie Daten zuordnen.

    Hinweis:
  • Dieses Verfahren bietet allgemeine Setupanweisungen. Detaillierte Anweisungen finden Sie in den entsprechenden Themen.

So richten Sie die Nutzung von Dokumenten in PDF-Jobs ein:
  1. Öffnen Sie in Adobe Acrobat Professional eine PDF-Datei, und klicken Sie auf Ricoh Auswählen, um RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat zu aktivieren.
  2. Definieren Sie Seitengruppen, die den Start jedes Dokuments in einem Job definieren:
    1. Ziehen Sie einen Rahmen um den Text, den Sie für die textbasierte Seitengruppendefinition verwenden möchten, oder ziehen Sie einen Rahmen an einer beliebigen Stelle, um Seitengruppen zu definieren, die nicht auf Text basieren.
    2. Wählen Sie aus dem Popup-Menü die Option Seitengruppen definieren.
    3. Wählen Sie eine der Optionen aus der Liste Seitengruppen aus.
    4. Klicken Sie auf OK.
    5. Klicken Sie auf Ricoh Seitengruppen-Navigator anzeigen, und prüfen Sie, ob die Dokumente in der PDF-Datei richtig definiert worden sind.
  3. Ordnen Sie die Daten in den Dokumenten Dokumentmerkmalen zu:
    1. Klicken Sie mit der linken Maustaste in die linke obere Ecke der Daten, die erfasst werden sollen. Ziehen Sie die Maus, um einen Rahmen um die Daten zu ziehen.
      Stellen Sie sicher, dass der Rahmen groß genug ist, um auch das längste Vorkommen in der PDF-Datei zu erfassen. In einer PDF-Datei haben einige Zeichen einen größeren Leerraum-Puffer als andere Zeichen.
    2. Wählen Sie aus dem Popup-Menü die Option Dokumentmerkmal definieren.
      Die erfassten Daten werden im Dialogfenster im Bereich Ausgewählter Text angezeigt.
    3. Wählen Sie ein RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmal aus der Liste aus.
    4. Im Bereich "Bedingte Positionierung" können Sie die Seiten für das Extrahieren der Dokumentmerkmaldaten angeben.
      Um beispielsweise die Daten des Dokumentmerkmals aus der ersten Seite jedes Dokuments zu extrahieren, wählen Sie bitte Auf Regel basierende Seiten, und klicken Sie anschließend auf Nur erste Vorderseite.
    5. Klicken Sie auf OK, um das Dokumentmerkmal zu erstellen.
    6. Wählen Sie Ricoh Dokumentmerkmalwerte anzeigen, und durchsuchen Sie mehrere Seitengruppen in Ihrer PDF-Datei, um sicherzustellen, dass RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat für jede Seitengruppe die richtigen Dokumentmerkmalwerte extrahiert hat.
    7. Um Daten in den Dokumenten einem anderen Dokumentmerkmal zuzuordnen, wiederholen Sie die oben aufgeführten Schritte.
  4. Fügen Sie Markups wie Barcodes, OMR-Markierungen, Bilder, verdeckte Bereiche und Text hinzu.
    1. Klicken Sie mit der linken Maustaste, um die linke obere Ecke des neuen Markups anzugeben. Ziehen Sie die Maus, um einen Rahmen zu ziehen.
      Bei ausgeblendeten Bereichen gibt der Rahmen den Bereich an. Bei Barcodes, OME-Markierungen, Bildern und Text gibt der Rahmen die linke obere Ecke an. Der Rahmen gibt nicht den Bereich an, in dem sich der Barcode, die OME-Markierung, das Bild oder der Text befindet.
    2. Wählen Sie eine Option wie Barcode hinzufügen aus dem Popup-Menü aus.
    3. Stellen Sie die erforderlichen Informationen bereit.
    4. Klicken Sie auf OK, um das Markup zu erstellen.
  5. Speichern Sie Ihre Seitengruppendefinition, Dokumentmerkmale und Markups in einer Steuerdatei:
    1. Klicken Sie auf Ricoh Steuerdatei speichern.
    2. Geben Sie der Steuerdatei einen Namen oder verwenden Sie den Standardwert.
    3. Klicken Sie auf Speichern.
      Es erscheint eine Bestätigungsnachricht.
    4. Klicken Sie auf OK.
  6. Senden oder kopieren Sie die Steuerdatei in ein Verzeichnis des primären Computers, auf das der RICOH ProcessDirector-Systembenutzer zugreifen kann.
Geben Sie beim Erstellen von Workflows, die PDF-Jobs mit Dokumenten verarbeiten, den Namen und das Verzeichnis der Steuerdatei in jedem Schritt an, der auf der Schrittschablone IdentifyPDFDocuments oder BuildPDFFromDocuments basiert.
    Hinweis:
  • Wenn Sie beim Verarbeiten einer PDF 2.0-Datei mit einem Schritt basierend auf dem Schritt IdentifyPDFDocuments unerwartete Ergebnisse erhalten, führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
    • Verwenden Sie die Version von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat, die mit RICOH ProcessDirector Version 3.6 und höher geliefert wird, um die Steuerdatei zu aktualisieren. Denken Sie daran, die Steuerdatei in den richtigen Ort zu kopieren, damit RICOH ProcessDirector sie verwenden kann.
    • Platzieren Sie in den Workflow einen auf der Schrittschablone OptimizePDF basierenden Schritt vor den Schritt IdentifyPDFDocuments.

1.3.5.32.7.2 Schritte zum Identifizieren von Dokumenten in PDF-Dateien konfigurieren

Wenn Sie das PDF-Dokument-Unterstützung-Feature installiert haben, können Sie einen auf der Schrittschablone IdentifyPDFDocuments basierenden Schritt zu den Workflows hinzufügen. Sie müssen die RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Steuerdatei angeben, in der die Dokumentmerkmale und Seitengruppendefinitionen enthalten sind. Wenn RICOH ProcessDirector eine PDF-Datei mit einem Workflow verarbeitet, der einen Schritt IdentifyPDFDocuments umfasst, werden die Dokumente in der PDF-Datei identifiziert und die Dokumentmerkmalwerte extrahiert.
Die Schritte zum Berechnen von Werten für Dokumentmerkmale basieren auf der Schrittschablone IdentifyPDFDocuments. Das PDF-Dokument-Unterstützung-Feature und andere Dokumentverarbeitungsfunktionen bieten Workflows mit einem Schritt IdentifyPDFDocuments. Wenn Sie einen der bereitgestellten Workflows verwenden oder eigene Workflows erstellen, können Sie den Schritt IdentifyPDFDocuments in dem Workflow konfigurieren, um den Namen der RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Steuerdatei anzugeben, die die Dokumentmerkmaldefinitionen enthält.

Wenn Sie einen Schritt IdentifyPDFDocuments zu einem Workflow hinzufügen, platzieren Sie den Schritt nach allen Schritten, die Änderungen an der PDF-Datei vornehmen. Wenn Sie den Schritt vor einem Schritt hinzufügen, der Änderungen an der Datei vornimmt, kann dies zu unerwarteten Ergebnissen führen.

Wenn Sie beim Verarbeiten einer PDF 2.0-Datei mit einem Schritt basierend auf dem Schritt IdentifyPDFDocuments unerwartete Ergebnisse erhalten, führen Sie einen der folgenden Schritte aus:

  • Verwenden Sie die Version von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat, die mit RICOH ProcessDirector Version 3.6 und höher geliefert wird, um die Steuerdatei zu aktualisieren. Denken Sie daran, die Steuerdatei in den richtigen Ort zu kopieren, damit RICOH ProcessDirector sie verwenden kann.
  • Platzieren Sie in den Workflow einen auf der Schrittschablone OptimizePDF basierenden Schritt vor den Schritt IdentifyPDFDocuments.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen Schritt zu konfigurieren, der Dokumente in PDF-Dateien identifiziert:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Workflow, der den Schritt IdentifyPDFDocuments enthält, und wählen Sie Kopieren aus.
  3. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie nach Bedarf andere Werte ein oder bearbeiten Sie Werte entsprechend, und klicken Sie anschließend auf Weiter.
  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt IdentifyPDFDocuments.
  5. Wählen Sie Merkmale aus, und ändern Sie bei Bedarf die Merkmale für den Schritt.
  6. Geben Sie auf der Registerkarte PDF im Merkmal PDF-Steuerdatei kennzeichnen den Pfad und den Namen der RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Steuerdatei ein, die Informationen zur Seitengruppierung und zu Dokumentmerkmalen in den in diesem Schritt verarbeiten PDF-Dateien enthält. Sie können auch die Symbolschreibweise verwenden, um auf die Steuerdatei zu verweisen. Diese Datei ist erforderlich und wurde von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat erstellt, als Sie mit RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat Dokumentmerkmale in einer Beispiel-PDF-Datei definiert haben. Die Standarderweiterung für Steuerdateien lautet .ctl.
  7. Klicken Sie auf OK.
  8. Speichern Sie den Workflow.

1.3.5.32.7.3 Setup für die Verarbeitung von Dateisätzen mit PDF-Dokumenten und Daten einrichten

Um Dateisätze zu verarbeiten, die eines oder mehrere Dokumente in einer PDF-Datei und weitere Daten in einer Zusatz-Eingabedatei enthalten, richten Sie eine Eingabeeinheit ein, die eine der Stapelmethoden für Sätze verwendet: Anzahl der Sätze, Seiten in Sätzen oder Sätze nach Zeit. Dann richten Sie einen PDF-Workflow ein. Wenn der Schritt IdentifyPDFDocuments ausgeführt wird, erzeugt er einen einzigen PDF-Job, der alle einzelnen Dokumente enthält. Der Schritt beinhaltet die zusätzlichen Daten in der Dokumentmerkmaldatei (DPF) für die Nutzung durch andere Schritte im Workflow.
Der Schritt verwendet zwei Merkmale, um die zusätzlichen Daten zu identifizieren:
  • Der Wert des Merkmals Erweiterung der Zusatz-Eingabedatei identifiziert die Datei, die die Daten enthält.
  • Der Wert des Merkmals Header-Datei identifiziert die Datei, die angibt, welche Daten in der Zusatz-Eingabedatei zur DPF hinzugefügt werden sollen.

Dieses Verfahren nutzt ein Beispiel, um zu zeigen, wie Dateien mit enthaltenen PDF-Dokumenten und Daten verarbeitet werden.

  • Im Beispiel verwendet eine Versicherungsgesellschaft eine Anwendung, um Briefe an Kunden zu erstellen. Jeder Brief ist in einer separaten PDF-Datei. Die von der Anwendung produzierten Briefe enthalten nicht den Namen, die Telefonnummer und die E-Mail-Adresse des Agenten für den Kunden.
  • Eine separate Anwendung erstellt durch Kommas getrennte Dateien (CSV) mit den Agenten-Informationen und anderen Daten, die dem Unternehmen beim Verfassen und Weiterleiten der Briefe helfen. Die beiden Anwendungen geben gleichzeitig Hunderte von Dateipaaren aus.
  • Um die Verarbeitung der Briefe zu optimieren und die Kontaktinformationen für den Agenten hinzuzufügen, bündelt das Unternehmen die Briefe in Stapeln von 50 Briefen in einem einzigen PDF-Job zusammen mit den 50 CSV-Dateien, die zum Lesen der Agenten-Daten erforderlich sind, in den DPF, den die anderen Schritte im Workflow verwenden.

Bevor Sie einen Workflow und eine Eingabeeinheit einrichten:

  • Stellen Sie sicher, dass die Zusatz-Eingabedatei die folgenden Anforderungen enthält:
    • Die Kopfzeile enthält die Datenbanknamen der Dokumentmerkmale, durch Kommas getrennt, für jeden Datenwert, den Sie zur Dokumentmerkmaldatei hinzufügen möchten.
    • Die Datei hat eine Datenzeile für jedes Dokument in der zugehörigen PDF-Datei.
    • In jeder Datenzeile sind die Werte für die Dokumentmerkmale durch Kommas getrennt.

    Diese Zusatz-Eingabedatei ist zum Beispiel mit einer PDF-Datei verknüpft, die ein Dokument enthält. Die Datei enthält eine Kopfzeile und eine Datenzeile mit fünf Datenwerten:

    Doc.Custom.AgentName,Doc.Custom.AgentPhone,Doc.Custom.AgentEmail,Region,AgentCodeKelly Lopez,1-800-555-1234,kelly.lopez@insurancebiz.com,Southeast,B475

  • Stellen Sie sicher, dass die Überschriften für alle Datenwerte, die Sie im Workflow verwenden möchten, als RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale definiert sind.

    In diesem Beispiel möchten Sie die Werte für das Doc.Custom.AgentName, Doc.Custom.AgentPhone und Doc.Custom.AgentEmail in einem Schritt auf der Basis der Schrittvorlage EmailDocuments verwenden.

    Definieren Sie Doc.Custom.AgentName, Doc.Custom.AgentPhone und Doc.Custom.AgentEmail als benutzerdefinierte Dokumentmerkmale.

      Hinweis:
    • Wir empfehlen, die Namen von benutzerdefinierten Dokumentmerkmalen mit Doc.Custom beginnen zu lassen.
    • Wenn Sie einen Datenwert nicht im Workflow verwenden möchten, müssen Sie die Überschrift für den Datenwert nicht als RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmal definieren. Im Beispiel definieren Sie AgentRegion und AgentCode nicht als RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale.

  • Erstellen Sie eine Header-Datei, die die Datenbanknamen der Dokumentmerkmale auflistet, deren Werte Sie zur DPF hinzufügen möchten. Jeder Datenbankmerkmalname befindet sich in einer separaten Zeile.

    Sie erstellen beispielsweise eine Datei header.txt mit diesem Inhalt:

    Doc.Custom.AgentNameDoc.Custom.AgentPhoneDoc.Custom.AgentEmail

    Wenn der Schritt IdentifyPDFDocuments in Ihrem Workflow den Dateisatz im Beispiel verarbeitet, erstellt er eine Dokumentmerkmaldatei mit extrahierten Daten aus den Briefen und Daten aus der Zusatz-Eingabedatei. Das Unternehmen hat zum Beispiel Kundennamen und Kunden-E-Mail-Adressen im Brief zu Dokumentmerkmalen in der Identify-PDF-Steuerdatei zugeordnet. Der Schritt IdentifyPDFDocuments erzeugt eine DPF mit den folgenden Werten:

    Doc.Custom.CustomerName Doc.EmailAddress       Doc.Custom.AgentNameDoc.Custom.AgentPhone Doc.Custom.AgentEmailChris Smith            chris.smith@myisp.com  Kelly Lopez1-800-555-1234        kelly.lopez@insurancebiz.com

So richten Sie das Setup für die Verarbeitung von Dateisätzen mit PDF-Dokumenten und Daten ein:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einheiten Eingabeeinheiten.
  3. Fügen Sie eine Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" hinzu oder kopieren Sie sie.

    Klicken Sie zum Beispiel auf Hinzufügen Ordner für Sofortdruck, und geben Sie der Eingabeeinheit den Namen PDFInputFromSets.

  4. Geben Sie auf allen Registerkarten die erforderlichen und optionalen Merkmale ein, die Sie korrigieren müssen, damit sie in Ihrer Umgebung übereinstimmen.
  5. Auf die Registerkarte Allgemein klicken.
  6. Wählen Sie für das Merkmal Untergeordneter Workflow den Namen des Workflows, den Sie ändern, um Dateisätze zu verarbeiten.

    Wählen Sie beispielsweise PDFDocumentsFromSets.

    Wenn Sie einen neuen Workflow erstellen, verwenden Sie den Standard-Wert. Zeigen Sie nach dem Speichern des neuen Workflows die Merkmale für die Eingabeeinheit an, und wählen Sie den Workflow als Wert dieses Merkmals aus.

  7. Klicken Sie auf die Registerkarte Stapeln.
  8. Wählen Sie für das Merkmal Stapelmethode die Anzahl der Sätze, Seiten in Sätzen oder Sätze nach Zeit.
  9. Geben Sie Werte für andere Merkmale im Zusammenhang mit der Stapelmethode an, die Sie ausgewählt haben.

    Die Eingabeeinheit soll zum Beispiel Dateien stapeln und an den Workflow übermitteln, wenn sie 50 Sätze von PDF- und CSV-Dateien empfangen hat. Geben Sie für das Merkmal Anzahl zu stapelnder Dateien den Wert 50 ein.

  10. Geben Sie einen Wert für das Merkmal Übereinstimmendes Muster für Sätze ein, oder verwenden Sie den Standardwert:
    (.+?)\.[^.]*$|$

    Der Standardwert weist RICOH ProcessDirector an, Dateien, deren Namen bis auf die Erweiterungen identisch sind, zum gleichen Satz hinzuzufügen.

    Beispiel:

    customer_1.pdfcustomer_1.csv

  11. Für das Merkmal Datenmuster geben Sie Folgendes ein: .*pdf$
  12. Geben Sie Merkmalwerte für das Dateimuster ein, das eine Zusatz-Eingabedatei identifiziert.

    Geben Sie zum Beispiel diese Werte für eine Zusatz-Eingabedatei mit der Dateierweiterung CSV ein:

    • Dateimuster: .*csv$
    • Spooldateiverwendung: auxinput
    • Spooldateityp: csv
    • Erforderliches Dateimuster: Ja
    • Dateimusterfolge: 1

    Sie können in RICOH ProcessDirector einen beliebigen Wert für das Merkmal Spooldateiverwendung verwenden, der kein RICOH ProcessDirector-Schlüsselwort ist. Schlüsselwörter sind control (Steuerung), overrides (Überschreibungen) und print (Drucken).

  13. Klicken Sie auf Hinzufügen.
  14. Wenn die Einstellung der Merkmalwerte für die Eingabeeinheit abgeschlossen ist, klicken Sie auf OK.
  15. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  16. Öffnen Sie einen Workflow, den Sie ändern wollen, oder erstellen Sie einen neuen Workflow.

    Sie kopieren und ändern beispielsweise den bereitgestellten EnhancePDFDocuments-Workflow. Sie nennen den kopierten Workflow PDFDocumentsFromSets.

  17. Fügen Sie einen auf der Schrittvorlage IdentifyPDFDocuments basierenden Schritt hinzu oder ändern Sie ihn.
  18. Legen Sie Werte für die Merkmale des Schritts IdentifyPDFDocuments fest:
    1. Geben Sie für das Merkmal Identify-PDF-Steuerdatei den vollständigen Pfad oder symbolischen Namen der Steuerdatei an, die Sie mit RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat erstellt haben.

      Die Standard-Identify-PDF-Steuerdatei definiert jede PDF-Datei als einzelnes Dokument. Verwenden Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat, um in folgenden Fällen eine benutzerdefinierte Steuerdatei zu erstellen:

      • Ihre PDF-Dateien enthalten zwei oder mehr Dokumente.
      • Sie möchten Markups zu den Dokumenten hinzufügen.
      • Sie möchten Daten in den Dokumenten zu Dokumentmerkmalen zuordnen.

    2. Geben Sie für das Merkmal Erweiterung der Zusatz-Eingabedatei die Dateierweiterung der Zusatz-Eingabedateien ein.

      Stellen Sie sicher, dass dieser Wert dem Wert des Merkmals Spooldateityp für das Muster der Zusatz-Eingabedatei entspricht, das Sie auf der Eingabeeinheit definiert haben.

      Im Beispiel haben die Zusatz-Eingabedateien eine CSV-Erweiterung. Geben Sie Folgendes ein: csv

    3. Für das Merkmal Header-Datei geben Sie den vollständigen Pfad und Namen der Datei ein, die auflistet, welche Werte von der Zusatz-Eingabedatei in die DPF kopiert werden sollen.

      Geben Sie beispielsweise /aiw/aiw1/aux_input/headers.txt (Linux) oder C:\aiw\aiw1\aux_input\headers.txt (Windows) ein.

  19. Nehmen Sie andere Änderungen am Workflow nach Bedarf vor.
  20. Speichern Sie den Workflow.
  21. Testen Sie die Eingabeeinheit und den Workflow:
    1. Aktivieren Sie den Workflow.
    2. Aktivieren und verbinden Sie die Eingabeeinheit, die die Jobs zum Workflow senden.
    3. Übermitteln Sie Sätze von PDF- und CSV-Dateien an die Eingabeeinheit, bis sie die Grenze erreichen, bei der die Eingabeeinheit die Dateien stapelt und sie an den Workflow übermittelt.
      In diesem Beispiel übermittelt die Eingabeeinheit 50 Sätze von PDF- und CSV-Dateien.
Wenn der Schritt IdentifyPDFDocuments ausgeführt wird, erzeugt er diese Ausgabe:
  • Eine einzelne PDF-Datei mit allen Dokumenten aus allen Sätzen.
  • Ein Verzeichnis Sätze, das ein Unterverzeichnis für jeden Dateisatz enthält.
  • Eine Dokumentmerkmaldatei, die die Werte für alle Daten enthält, die in der Identify-PDF-Steuerdatei Dokumentmerkmalen zugeordnet sind, und die Werte der Daten aus den Zusatz-Eingabedateien.

1.3.5.32.7.4 PDF-Workflow für die Anwendung von Markups

Obwohl das PDF-Dokument-Unterstützung-Feature über erweiterte Funktionen für die Verwaltung von PDF-Jobs auf Dokumentebene verfügt, kann es von Vorteil sein, mit einem grundlegenden PDF-Workflow zu beginnen, der Markups auf eine PDF-Datei anwendet und Dokumentmerkmale extrahiert.

Der neue Workflow soll auf dem Workflow EnhancePDFDocuments basieren. Kopieren Sie diesen Workflow, und definieren Sie die Merkmale der Schritte im Workflow, um sie an Ihre Umgebung anzupassen. Geben Sie im Schritt IdentifyPDFDocuments den Dateinamen und den Speicherort für die RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Steuerdatei an, die Seitengruppierungs- und Dokumentmerkmaldefinitionen enthält. Geben Sie im Schritt BuildPDFFromDocuments den Dateinamen und den Speicherort der Steuerdateien an, die Markup-Definitionen enthalten. Wenn Sie in einem Steuerdateimerkmal mehr als eine Steuerdatei angeben, trennen Sie die Steuerdateien durch ein Semikolon.

Bei großen Jobs kann die Verarbeitung der Schritte IdentifyPDFDocuments bzw. BuildPDFFromDocuments sehr speicherintensiv sein. Informieren Sie sich in der Dokumentation über die Anpassung der Speichereinstellungen und über andere Überlegungen zum Speichermanagement.

1.3.5.32.7.5 Workflow zum Unterteilen von PDF-Jobs nach Größe

Das PDF-Dokument-Unterstützung-Feature enthält Schrittschablonen, die Sie zum Unterteilen eines Jobs in kleinere Jobs verwenden können, damit die Jobs beispielsweise auf separaten Druckern gedruckt werden können.

Wollen Sie einen Job unterteilen, ohne Dokumente in zwei Jobs zu fragmentieren, müssen Sie die Grenzen der Dokumente im Job identifizieren. Definieren Sie hierfür mit RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat Seitengruppen in PDF-Dateien. Sie kopieren die Plugin-Steuerdatei mit der Seitengruppendefinition in das Verzeichnis, das Sie im Schritt IdentifyPDFDocuments festgelegt haben.

Sie fügen den Schritt IdentifyPDFDocuments ein, damit die in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat definierten Regeln angewendet werden können, um die Dokumentmerkmaldatei für den Originaljob zu erstellen. Der Schritt SplitDocuments legt fest, welche Dokumente in die einzelnen untergeordneten Jobs gestellt werden und aktualisiert die Dokumentmerkmaldatei mit diesen Informationen.

Sie verwenden einen Schritt CreateJobsFromDocuments, der Dokumentmerkmaldateien für die untergeordneten Jobs, aber keine PDF-Dateien erstellt. Sie müssen in den Workflow, der den untergeordneten Jobs zugewiesen ist, auch einen Schritt aufnehmen, der auf der Schrittschablone BuildPDFFromDocuments basiert. BuildPDFFromDocuments erstellt die PDF-Datei mit allen Dokumenten in der korrekten Reihenfolge. In diesem Schritt geben Sie außerdem die RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Steuerdatei an, die Markups zur PDF-Datei hinzufügt.

Der Original-Workflow hat keine Schritte in der Phase "Druck", da der Workflow untergeordneter Jobs das Drucken steuert. Wurden alle untergeordneten Jobs abgeschlossen, tritt der übergeordnete Job in den nächsten Schritt des ursprünglichen Workflows ein.

Der untergeordnete Workflow muss mit Schritten beginnen, die auf den beiden Schrittschablonen SetJobProps und SetJobPropsFromOriginal basieren. SetJobPropsFromTextFile und SetJobPropsFromOriginal basieren. SetJobPropsFromTextFile legt Werte für Jobmerkmale aus den Schritten im Workflow untergeordneter Jobs fest. SetJobPropsFromOriginal kopiert die Werte, die in dem Original-Workflow festgelegt waren, wodurch diese Werte die Werte für diese Merkmale in dem Workflow untergeordneter Jobs werden. Wollen Sie den Aufbau der untergeordneten PDF-Dateien durch die Aufnahme eines Schritts CreateJobsFromDocuments in den Original-Workflow parallel ausführen, müssen Sie einen Schritt BuildPDFFromDocuments in den untergeordneten Workflow aufnehmen.

    Hinweis:
  • Wenn Sie Phasennamen in Ihrem System angepasst haben, stimmen die Phasennamen in dieser Tabelle unter Umständen nicht mit den Namen in Ihrem System überein.
PDF-Jobs mit CreateJobsFromDocuments nach Größe unterteilen
Übergeordnet/Untergeordet Phase Schritt
Übergeordnet Empfang SetJobPropsFromTextFile

Wählen Sie im Feld Eingabedatenstrom die Option PDF.

Vorbereitung CountPages
IdentifyPDFDocuments
Zusammensetzung SplitDocuments
CreateJobsFromDocuments
Abschluss RetainCompletedJobs
RemoveJobs
Untergeordnet Empfang SetJobPropsFromTextFile
 
  Zusammensetzung BuildPDFFromDocuments
  Druck CountPages
  CreatePageRanges
  PrintJobs
  Abschluss WaitForRelatedJobs
    RetainCompletedJobs
    RemoveJobs

1.3.5.32.7.6 Workflow zum Unterteilen von PDF-Jobs nach Dokumentmerkmalen

Sie müssen einen PDF-Job nicht mit der Jobgröße als Kriterium in mehrere Jobs unterteilen, sondern können den Wert eines Dokumentmerkmals wie beispielsweise das Land oder die Verkaufsregion verwenden. In diesem Szenario wird die Schrittschablone GroupDocuments anstatt der Schrittschablone SplitDocuments benutzt. Jede Gruppe von Dokumenten wird zu einem separaten untergeordneten Job.

Sie können einen Schritt verwenden, der auf der Schrittschablone GroupDocuments basiert, um alle Dokumente einer Gruppe in einem einzelnen untergeordneten Job zu sammeln. Sie können bis zu sechs Gruppierungskriterien zum Erstellen von untergeordneten Jobs verwenden. Jeder untergeordnete Job enthält nur die Mitglieder einer Gruppe, beispielsweise alle Kontoauszüge für je fünf Städte in je zehn Ländern. Für den übergeordneten Workflow können Sie den Workflow SortSplitPDF kopieren, der von PDF-Dokument-Unterstützung installiert wurde. Denken Sie daran, nicht benötigte Schritte zu löschen, beispielsweise den Schritt SplitDocuments. Für den untergeordneten Workflow kopieren Sie den Workflow AssemblePDF.

Diese Tabelle bietet einen Überblick über die empfohlene Workflow-Konfiguration mithilfe eines Schrittes auf der Basis der Schrittschablone CreateJobsFromDocuments.

    Hinweis:
  • Wenn Sie Phasennamen in Ihrem System angepasst haben, stimmen die Phasennamen in dieser Tabelle unter Umständen nicht mit den Namen in Ihrem System überein.

PDF-Jobs mit CreateJobsFromDocuments nach Dokumentmerkmal unterteilen
Übergeordnet/Untergeordet Phase Schritt
Übergeordnet Empfang SetJobPropsFromTextFile

Wählen Sie im Feld Eingabedatenstrom die Option PDF.

Vorbereitung CountPages
IdentifyPDFDocuments
Zusammensetzung GroupDocuments
CreateJobsFromDocuments
Abschluss WaitForRelatedJobs
RetainCompletedJobs
RemoveJobs
Untergeordnet Empfang SetJobPropsFromTextFile
DetectInputDataStream
Zusammensetzung BuildPDFFromDocuments
Druck CountPages
CreatePageRanges
PrintJobs
Abschluss WaitForRelatedJobs
RetainCompletedJobs
RemoveJobs

1.3.5.32.7.7 Verwenden von Schritten, die die PDF-Daten in einem Workflow verändern

RICOH ProcessDirector enthält die Features Ultimate Impostrip® Connect und PitStop Connect, mit denen Sie den Inhalt von PDF-Dateien bei laufender Workflow-Verarbeitung ändern können.

Wenn diese oder andere Programme, von denen die PDF-Daten verändert werden, auch für die Verarbeitung Ihrer PDF-Produktionsdateien verwendet werden, müssen Sie sicherstellen, dass die Schritte zum Aufrufen dieser Programme vor dem Schritt IdentifyPDFDocuments ausgeführt werden.

Wenn Sie beim Verarbeiten einer PDF 2.0-Datei mit einem Schritt basierend auf dem Schritt IdentifyPDFDocuments unerwartete Ergebnisse erhalten, führen Sie einen der folgenden Schritte aus:

  • Verwenden Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat, um die Steuerdatei zu aktualisieren. Denken Sie daran, die Steuerdatei in den richtigen Ort zu kopieren, damit RICOH ProcessDirector sie verwenden kann.
  • Platzieren Sie in den Workflow einen auf der Schrittschablone OptimizePDF basierenden Schritt vor den Schritt IdentifyPDFDocuments.

    Wichtig:
  • Führen Sie einen Test Ihres RICOH ProcessDirector-Workflows durch und verwenden dafür die PDF-Datei, die Sie in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat gekennzeichnet haben. Operationen, die Daten einer PDF-Datei verändern, können dazu führen, dass Steuerdateien, die mit RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat erstellt wurden, nicht wie erwartet funktionieren.

1.3.5.32.8 Maximum für Dokumentsuchergebnisse festlegen

Sie können eine maximale Anzahl für die in der Suche mit dem Portlet Dokumente ausgegebenen Dateien festlegen. Diese Begrenzung gilt für alle Benutzer.
Gehen Sie wie folgt vor, um ein Maximum für die Ergebnisse bei der Suche von Dokumenten festzulegen:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einstellungen System.
  3. Geben Sie in das Feld Maximale Anzahl anzuzeigender Dokumente die maximale Anzahl an Ergebnissen ein, die bei einer Suche im Portlet "Dokumente" aufgelistet werden soll.
  4. Klicken Sie auf SPEICHERN.

1.3.5.33 Das Extrahieren von Dokumenten aus einem Job konfigurieren

Sie können einrichten, Dokumente aus einem Job zu extrahieren oder das Drucken von Dokumenten zu unterdrücken, indem Sie die in diesem Abschnitt beschriebenen Konfigurationsaufgaben ausführen.

Lesen Sie vor dem Ausführen dieser Aufgaben die Einsatzszenarios für das Extrahieren von Dokumenten aus einem Job.

1.3.5.33.1 Den Muster-Workflow zum Unterdrücken von PDF-Dokumenten ausführen

Der Workflow PullPDFSample zum Unterdrücken des Drucks von PDF-Dokumenten in einem Job veranschaulicht die Verwendung einer Liste zum Steuern der Druckunterdrückung. Der Workflow PullPDFSample erstellt zwei untergeordnete Jobs, die die gedruckten und die unterdrückten Dokumente separat verarbeiten.

Zu den in diesem Workflow verwendeten Musterobjekten und Dateien zählen:

  • Workflow: PullPDFSample
  • Musterdatei: C:\aiw\aiw1\testfiles\Pull.pdf
  • Beispiel einer Extrahieren-Listen-Datei: C:\aiw\aiw1\testfiles\pull\pulllist.txt
  • Beispiel einer Eigenschaftenbedingungsdatei: C:\aiw\aiw1\control_files\pull\pullsample.csv
  • Steuerdatei zum Identifizieren von Dokumenten: C:\aiw\aiw1\testfiles\PullPDF.ctl

    Hinweis:
  • Der Muster-Workflow PullPDFSample wird mit dem PDF-Dokument-Unterstützung-Feature installiert.

Dieser Muster-Workflow enthält einen Schritt Warten und einen Schritt SetDocPropsFromList. Der Schritt Warten hält den Job 60 Sekunden lang zu Demonstrationszwecken an, um zu zeigen, wie der Workflow angehalten werden kann, bis die Extrahieren-Liste-Datei an der richtigen Stelle platziert wurde. In einer Produktionsumgebung kann der Schritt Warten dafür konfiguriert werden, den Job für einen festgelegten Zeitraum oder bis zu einer bestimmten Uhrzeit anzuhalten. Der Schritt SetDocPropsFromList verwendet die Informationen aus der Muster-Extrahieren-Liste-Datei, um sicherzustellen, dass der Job korrekt geteilt wird, damit der Druck der richtigen Dokumente unterdrückt wird.

Der Schritt GroupDocuments identifiziert auf der Grundlage des Merkmals Dokument extrahieren die Gruppe der zu extrahierenden Dokumente und die Gruppe der zu druckenden Dokumente. Basierend auf dieser Gruppierung erstellt der Schritt CreateJobsFromDocuments untergeordnete Jobs. Die untergeordneten Jobs werden wieder an den ursprünglichen Workflow übermittelt und folgen der Abzweigung des untergeordneten Jobs aus dem Schritt SetJobPropsfromTextFile. Die untergeordneten Jobs durchlaufen ihre jeweilige Drucken- oder Unterdrücken-Abzweigung, bis die Verarbeitung abgeschlossen ist und alle Jobs (der übergeordnete Job und die beiden untergeordneten Jobs) abgeschlossen sind.

So führen Sie den Beispiel-Workflow aus:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie auf Einheiten Eingabeeinheiten.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf der Seite "Eingabeeinheiten" auf die HotFolderPDF-Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck", und wählen Sie Kopieren aus.
  4. Geben Sie auf der Registerkarte Allgemein der Seite Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" kopieren wie angegeben die Werte für diese Merkmale ein oder bearbeiten Sie sie entsprechend:
    • Geben Sie in Name der Eingabeeinheit einen Namen für die Eingabeeinheit ein.
    • Geben Sie in Beschreibung der Eingabeeinheit eine Beschreibung für die Eingabeeinheit ein. Dies ist optional, wird jedoch empfohlen.
    • Wählen Sie im Merkmal Untergeordneter Workflow die Option PullPDFSample aus.
    • Geben Sie in das Merkmal Ordnerposition den Pfad /aiw/aiw1/System/hf/testPullPDF ein.
    • Geben Sie in das Merkmal Bereitstellungsposition den Pfad /aiw/aiw1/System/hf/testPullPDF/Staged en.
  5. Klicken Sie auf OK.
  6. Klicken Sie auf die Registerkarte Hauptseite.
  7. Klicken Sie mit der rechten Maustaste im Portlet "Eingabeeinheiten" auf den neuen Ordner für Sofortdruck, den Sie erstellt haben, und wählen Sie Aktivieren und Verbinden aus.
  8. Wählen Sie im Portlet "Drucker" den Drucker Muster aus, und klicken Sie auf Aktivieren.
  9. Navigieren Sie zu C:\aiw\aiw1\testfiles und kopieren Sie Pull.pdf in C:\aiw\aiw1\System\hf\testPullPDF.
    Der Job wird in der Tabelle Jobs angezeigt.
  10. Wenn der Job den Schritt Warten erreicht, wird er 60 Sekunden lang angehalten. Der Job wechselt in den Wartestatus, aber Sie können die Aktion Zum nächsten Schritt wählen, falls Sie die Verarbeitung beschleunigen möchten. Wählen Sie die Aktion Zum nächsten Schritt nur, während sich der Job im Wartestatus befindet.
  11. Der übergeordnete Job wartet im Schritt WaitForRelatedJobs, bis die beiden untergeordneten Jobs abgeschlossen sind, und wird dann fertiggestellt. Der untergeordnete Job im Extrahieren-Pfad enthält einen Schritt ManualStepWithAutoStart, den Sie manuell weiterrücken müssen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in der Tabelle Jobs auf den Job, und wählen Sie Zum nächsten Schritt aus. Danach wird die Verarbeitung fortgesetzt, bis der übergeordnete Job und die untergeordneten Jobs abgeschlossen sind.
    Sie können den übergeordneten Job und die zwei untergeordneten Jobs in der Tabelle Jobs sehen. Sie können den separaten untergeordneten Job mit der rechten Maustaste anklicken und Anzeigen auswählen, um die Dokumente anzusehen, die von jedem untergeordneten Job erstellt wurden. Falls Sie mit der rechten Maustaste auf den übergeordneten Job klicken, können Sie Anzeigen auswählen, um alle Dokumente zu sehen, sowohl die gedruckten als auch die unterdrückten.

1.3.5.33.2 Den Muster-Workflow zum Unterdrücken von AFP-Dokumenten ausführen

Der Workflow PullAFPSample zum Unterdrücken des Drucks von AFP-Dokumenten in einem Job veranschaulicht die Verwendung einer Liste zum Steuern der Druckunterdrückung. Der Workflow PullAFPSample erstellt zwei untergeordnete Jobs, die die gedruckten und die unterdrückten Dokumente separat verarbeiten.

Zu den in diesem Workflow verwendeten Musterobjekten und Dateien zählen:

  • Workflow: PullAFPSample
  • Musterdatei: C:\aiw\aiw1\testfiles\Pull.afp
  • Beispiel einer Extrahieren-Listen-Datei: C:\aiw\aiw1\testfiles\pull\pulllist.txt
  • Beispiel einer Eigenschaftenbedingungsdatei: C:\aiw\aiw1\control_files\pull\pullsample.csv
  • Visual Workbench-Steuerdatei: C:\aiw\aiw1\testfiles\PullAFP.ctl
    Hinweis:
  • Der Muster-Workflow PullAFPSample wird bereitgestellt, wenn Sie das AFP-Unterstützung-Feature installiert haben.

Dieser Muster-Workflow enthält einen Schritt Warten und einen Schritt SetDocPropsFromList. Der Schritt Warten hält den Job 60 Sekunden lang zu Demonstrationszwecken an, um zu zeigen, wie der Workflow angehalten werden kann, bis die Extrahieren-Liste-Datei an der richtigen Stelle platziert wurde. In einer Produktionsumgebung kann der Schritt Warten dafür konfiguriert werden, den Job für einen festgelegten Zeitraum oder bis zu einer bestimmten Uhrzeit anzuhalten. Der Schritt SetDocPropsFromList verwendet die Informationen aus der Muster-Extrahieren-Liste-Datei, um sicherzustellen, dass der Job korrekt geteilt wird, damit der Druck der richtigen Dokumente unterdrückt wird.

Der Schritt GroupDocuments identifiziert auf der Grundlage des Merkmals Dokument extrahieren die Gruppe der zu extrahierenden Dokumente und die Gruppe der zu druckenden Dokumente. Basierend auf dieser Gruppierung erstellt der Schritt CreateJobsFromDocuments untergeordnete Jobs. Die untergeordneten Jobs werden wieder an den ursprünglichen Workflow übermittelt und folgen der Abzweigung des untergeordneten Jobs aus dem Schritt SetJobPropsfromTextFile. Die untergeordneten Jobs durchlaufen ihre jeweilige Drucken- oder Unterdrücken-Abzweigung, bis die Verarbeitung abgeschlossen ist und alle Jobs (der übergeordnete Job und die beiden untergeordneten Jobs) abgeschlossen sind.

So führen Sie den Beispiel-Workflow aus:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie auf Einheiten Eingabeeinheiten.
  3. Wählen Sie auf der Seite "Eingabeeinheiten" die HotFolderAFP-Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" aus, und klicken Sie auf Kopieren.
  4. Geben Sie auf der Registerkarte Allgemein der Seite Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" kopieren wie angegeben die Werte für diese Merkmale ein oder bearbeiten Sie sie entsprechend:
    • Geben Sie in Name der Eingabeeinheit einen Namen für die Eingabeeinheit ein.
    • Geben Sie in Beschreibung der Eingabeeinheit eine Beschreibung für die Eingabeeinheit ein. Dies ist optional, wird jedoch empfohlen.
    • Wählen Sie im Merkmal Untergeordneter Workflow die Option PullAFPSample aus.
    • Geben Sie in das Merkmal Ordnerposition den Pfad /aiw/aiw1/System/hf/testPullAFP ein.
    • Geben Sie in das Merkmal Bereitstellungsposition den Pfad /aiw/aiw1/System/hf/testPullAFP/Staged ein.
  5. Klicken Sie auf OK.
  6. Klicken Sie auf die Registerkarte Hauptseite.
  7. Klicken Sie mit der rechten Maustaste im Portlet "Eingabeeinheiten" auf den neuen Ordner für Sofortdruck, den Sie erstellt haben, und wählen Sie Aktivieren und Verbinden aus.
  8. Wählen Sie im Portlet "Drucker" den Drucker Muster aus, und klicken Sie auf Aktivieren.
  9. Navigieren Sie zu C:\aiw\aiw1\testfiles und kopieren Sie Pull.afp in C:\aiw\aiw1\System\hf\testPullAFP.
    Der Job wird in der Tabelle Jobs angezeigt.
  10. Wenn der Job den Schritt Warten erreicht, wird er 60 Sekunden lang angehalten. Der Job wechselt in den Wartestatus, aber Sie können die Aktion Zum nächsten Schritt wählen, falls Sie die Verarbeitung beschleunigen möchten. Wählen Sie die Aktion Zum nächsten Schritt nur, während sich der Job im Wartestatus befindet.
  11. Der übergeordnete Job wartet im Schritt WaitForRelatedJobs, bis die beiden untergeordneten Jobs abgeschlossen sind, und wird dann fertiggestellt. Der untergeordnete Job im Extrahieren-Pfad enthält einen Schritt ManualStepWithAutoStart, den Sie manuell weiterrücken müssen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in der Tabelle Jobs auf den Job, und wählen Sie Zum nächsten Schritt aus. Danach wird die Verarbeitung fortgesetzt, bis der übergeordnete Job und die untergeordneten Jobs abgeschlossen sind.
    Sie können den übergeordneten Job und die zwei untergeordneten Jobs in der Tabelle Jobs sehen. Sie können den separaten untergeordneten Job mit der rechten Maustaste anklicken und Anzeigen auswählen, um die Dokumente anzusehen, die von jedem untergeordneten Job erstellt wurden. Falls Sie mit der rechten Maustaste auf den übergeordneten Job klicken, können Sie Anzeigen auswählen, um alle Dokumente zu sehen, sowohl die gedruckten als auch die unterdrückten.

1.3.5.33.3 Einen Workflow einrichten, der eine Extrahieren-Liste verarbeitet

Um Dokumente mithilfe einer Extrahieren-Liste aus einem Job zu extrahieren, richten Sie einen Workflow ein, der einen auf der Schrittvorlage SetDocPropsFromList basierenden Schritt enthält. Es sind weitere Schritte und eine bedingte Verarbeitung (oder weitere Workflows) erforderlich, um sowohl die aus dem Job extrahierten Dokumente als auch die im Job verbleibenden Dokumente zu verarbeiten.
Der bereitgestellte Workflow PullPDFSample ähnelt dem PDF-Workflow, den wir in diesem Verfahren einrichten werden. Bevor Sie Ihren eigenen Workflow einrichten, öffnen Sie den Workflow PullPDFSample. Untersuchen Sie die Schritte und die bedingte Verarbeitung in diesem Workflow, während Sie dieses Verfahren lesen.
    Hinweis:
  • Falls das AFP-Unterstützung-Feature installiert ist, zeigt der bereitgestellte Workflow PullAFPSample, wie Dokumente aus einem Workflow extrahiert werden, der AFP-Dateien verarbeitet.
So richten Sie einen Workflow ein, der eine Extrahieren-Liste verarbeitet:
  1. Identifizieren Sie Daten, die bestimmen, ob ein Dokument extrahiert wird.

    Beispiele:

    • Sie möchten Dokumente auf der Grundlage einer Liste von Kontonummern extrahieren. Die Kontonummer bestimmt, ob ein Dokument extrahiert wird.
    • Sie möchten Dokumente auf der Grundlage einer Liste von Postleitzahlen extrahieren. Die Postleitzahl bestimmt, ob ein Dokument extrahiert wird.
    • Sie möchten Dokumente auf der Grundlage einer Liste von Policentypen und Bundesstaaten extrahieren. Der Policentyp und der Bundesstaat bestimmen, ob ein Dokument extrahiert wird.

  2. Entscheiden Sie, welche Dokumentmerkmale Sie verwenden werden, um die Daten festzulegen, die der Schritt IdentifyPDFDocuments (PDF-Dateien) oder der Schritt IdentifyDocuments (AFP-Dateien) aus jedem Dokument in der Druckdatei extrahiert.
    Sie können vorhandene RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale verwenden oder Ihre eigenen angepassten Dokumentmerkmale definieren.
    Beispiele:
    • Sie können das Dokumentmerkmal Doc.PullProp verwenden, das mit allen Dokumentenverarbeitungsfunktionen bereitgestellt wird.
    • Sie können ein oder mehrere angepasste Dokumentmerkmale wie z.&nbsp;B. Doc.Custom.AccountNumber, Doc.Custom.PostalCode, Doc.Custom.PolicyType und Doc.Custom.State verwenden.

      Falls die angepassten Dokumentmerkmale noch nicht existieren, müssen Sie sie definieren.

      Hinweis:
    • So definieren Sie Dokumentmerkmale:
      • Bearbeiten Sie die Dokumentmerkmalkonfigurationsdatei.
      • Führen Sie das Dienstprogramm docCustom aus.

        Wenn Sie das Dienstprogramm zum ersten Mal ausführen, erstellt es das Feature Custom Document Properties.

      • Verwenden Sie den Feature Manager, um das Feature Custom Document Properties zu installieren oder zu aktualisieren.
      • Falls Sie mit PDF-Dateien arbeiten, dann laden Sie die aktualisierten RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat.
  3. Geben Sie die Daten an, die der Schritt IdentifyPDFDocuments (PDF-Dateien) oder der Schritt IdentifyDocuments (AFP-Dateien) aus jedem Dokument im Job extrahiert:
    • Falls Sie mit PDF-Dateien arbeiten, dann verwenden Sie die Funktion Define Document Property in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat.
    • Falls Sie mit AFP-Dateien arbeiten, dann verwenden Sie den Document Property Designer (DPD)-Modus von RICOH Visual Workbench.
        Hinweis:
      • Falls die AFP-Dateien keine Indexkennzeichen für die Dokumentdaten definiert haben, die Sie extrahieren möchten, dann verwenden Sie AFP Indexer, um die Kennzeichen hinzuzufügen. AFP Indexer wird mit der AFP-Unterstützung-Funktion installiert.
  4. Speichern Sie Ihre Dokumentmerkmaldefinitionen in einer Steuerdatei, die in dem Schritt IdentifyPDFDocuments (PDF-Dateien) oder dem Schritt IdentifyDocuments (AFP-Dateien) verwendet werden kann:
    • Falls Sie mit PDF-Dateien arbeiten, dann verwenden Sie die Funktion Steuerdatei speichern in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat.
    • Falls Sie mit AFP-Dateien arbeiten, dann verwenden Sie die Funktion Steuerdatei speichern in RICOH Visual Workbench.
  5. Senden Sie die Steuerdatei an ein Verzeichnis des RICOH ProcessDirector-Servers, auf das der RICOH ProcessDirector-Systembenutzer zugreifen kann.
  6. Melden Sie sich an RICOH ProcessDirector an.
  7. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  8. Erstellen Sie eine Kopie des Workflows, den Sie modifizieren möchten, oder erstellen Sie einen neuen Workflow.

    In diesem Verfahren werden wir einen einfachen Workflow modifizieren, der PDF-Dateien verarbeitet. Der Workflow umfasst die folgenden Schritte:

    • SetJobPropsFromTextFile
    • CountPages
    • IdentifyPDFDocuments
    • WriteDocumentsToDatabase
    • BuildPDFFromDocuments
    • UpdateDocumentsInDatabase
    • CreatePageRanges
    • PrintJobs
    • RetainCompletedJobs
    • RemoveJobs
      Hinweis:
    • Falls das AFP-Unterstützung-Feature installiert ist, enthält ein einfacher Workflow, der AFP-Dateien modifiziert, evtl. die Schritte UseInlineFormDefinition und EnableRepositioning statt des Schritts CountPages, einen Schritt IdentifyDocuments statt des Schritts IdentifyPDFDocuments und einen Schritt BuildAFPFromDocuments statt des Schritts BuildPDFFromDocuments.

  9. Fügen Sie einen auf der Schrittvorlage SetDocPropsFromList basierenden Schritt nach dem Schritt WriteDocumentsToDatabase zum Workflow hinzu.
  10. Legen Sie Werte für die Merkmale des Schritts SetDocPropsFromList fest:
    1. Legen Sie für das Merkmal Listendateiverzeichnis den Speicherort des Verzeichnisses fest, in dem die Extrahieren-Listen enthalten sind.
      Zum Beispiel: /aiw/aiw1/clientfiles/pull.
    2. Legen Sie für das Merkmal Begrenzer das Begrenzungszeichen fest, das zum Trennen von Werten in der Extrahieren-Liste verwendet wird.
      Falls die Extrahieren-Liste nur ein einziges Merkmal verwendet, müssen Sie jeden Wert in eine separate Zeile setzen und als Begrenzungszeichen Neue Zeile festlegen.

      Falls die Extrahieren-Liste zwei oder mehr Merkmale verwendet, müssen Sie jeden Satz von Werten in eine separate Zeile setzen. Legen Sie das Begrenzungszeichen fest, das Sie zum Trennen der Werte in jeder Zeile verwenden: Tabulator, Semikolon, Komma, Leerzeichen oder Tilde.

      Beispiele:
      • Die Extrahieren-Liste enthält Kontonummern:
        4377852A
        4372341A
        4400076A
        4401132H
        Legen Sie den Wert der Eigenschaft Begrenzer auf Neue Zeile fest.
      • Die Extrahieren-Liste enthält Versicherungsarten und Staaten, die durch Kommata getrennt sind:
        Home,AZ
        Home,CO
        Auto,CO
        Legen Sie den Wert der Eigenschaft Begrenzer auf Komma fest.
    3. Wählen Sie für das Merkmal Spalten in Listendatei alle Dokumentmerkmale aus, die Sie dazu verwenden, die Daten festzulegen, die bestimmen, ob ein Dokument extrahiert wird.
      Beispiele:
      • Doc.PullProp
      • Doc.Custom.AccountNumber
      • Doc.Custom.PostalCode
      • Doc.Custom.PolicyType und Doc.Custom.State
    4. Falls Sie zum Festlegen der Daten zwei oder mehr Dokumentmerkmale verwenden, dann ordnen Sie die Dokumentmerkmale (von oben nach unten) so an, dass ihre Reihenfolge der Reihenfolge der Datenspalten in der Extrahieren-Liste (von links nach rechts) entspricht.
      Um die Eigenschaften neu anzuordnen, klicken Sie auf Bild eines grauen Bleistifts auf weißem Hintergrund, das Bleistift-Symbol. In dem Dialogfeld, das geöffnet wird, rechtsklicken Sie auf jede der ausgewählten Eigenschaften und wählen Sie Zum Anfang verschieben. Nachdem sich alle ausgewählten Eigenschaften ganz oben in der Liste befinden, klicken Sie auf sie und ziehen Sie sie in die richtige Reihenfolge. Nachdem Sie die Eigenschaften neu angeordnet haben, klicken Sie außerhalb des Dialogfelds, um es zu schließen.
    5. Für das Merkmal Bei überzähligen Spalten anhalten:
      • Wählen Sie JA aus, wenn der Schritt in den Status "Fehler" versetzt werden soll, falls die Extrahieren-Liste mehr Datenspalten enthält, als durch das Merkmal Spalten in Listendatei Dokumentmerkmale festgelegt wurden.

        Wählen Sie beispielsweise JA aus, wenn die Extrahieren-Liste zwei Datenspalten enthält und das Merkmal Spalten in Listendatei zwei Dokumentmerkmale festlegt. Sie möchten, dass der Schritt in den Status "Fehler" versetzt wird, falls eine Extrahieren-Liste mit vier Datenspalten im Listendateiverzeichnis abgelegt wird.

      • Wählen Sie NEIN aus, wenn der Schritt nicht in den Status "Fehler" versetzt wird, falls die Extrahieren-Liste mehr Datenspalten enthält, als durch das Merkmal Spalten in Listendatei Dokumentmerkmale festgelegt wurden.

        Wählen Sie beispielsweise NEIN aus, wenn die Extrahieren-Liste vier Datenspalten enthält, Sie aber nur die erste Spalte verwenden. Das Merkmal Spalten in Listendatei legt ein einziges Dokumentmerkmal fest.

          Hinweis:
        • Falls die Extrahieren-Liste überzählige Spalten enthält, müssen diese sich alle auf der rechten Seite der Spalten befinden, die Sie verwenden.

      Der Schritt wird immer in den Status "Fehler" versetzt, wenn die Extrahieren-Liste weniger Datenspalten enthält, als durch das Merkmal Spalten in Listendatei Dokumentmerkmale festgelegt wurden.

    6. Wählen Sie für das Merkmal Festzulegendes Dokumentmerkmal das Dokumentmerkmal aus, das Sie dazu verwenden möchten, festzulegen, ob ein Dokument extrahiert wird.
      Das Merkmal Doc.Pull wird mit allen Dokumentenverarbeitungsfunktionen bereitgestellt. Das ist für den Wert des Merkmals Festzulegendes Dokumentmerkmal eine praktische Entscheidung. Als Alternative können Sie als Wert des Merkmals Festzulegendes Dokumentmerkmal ein angepasstes Dokumentmerkmal erstellen oder ein vorhandenes Dokumentmerkmal verwenden.
        Wichtig:
      • Falls Sie ein Dokumentmerkmal verwenden, das bereits einen Wert für die Dokumente im Job enthält, überschreibt RICOH ProcessDirector den Originalwert durch den neuen Wert für übereinstimmende Dokumente oder den neuen Wert für andere Dokumente. Da der neue Wert den Originalwert ersetzt, müssen Sie sicherstellen, dass Sie den Originalwert nicht mehr benötigen.
    7. Legen Sie Werte für die Merkmale Wert für übereinstimmende Dokumente und Wert für andere Dokumente fest.
      Falls das Dokumentmerkmal, das Sie als Wert des Merkmals Festzulegendes Dokumentmerkmal festlegen, in der Dokumentmerkmaldatei für den Job nicht existiert, erstellt RICOH ProcessDirector in der Datei eine Spalte für das Dokumentmerkmal und liest in diese Spalte Werte ein, die für die Merkmale Wert für übereinstimmende Dokumente und Wert für andere Dokumente festgelegt wurden.

      Falls das Dokumentmerkmal in der Dokumentmerkmaldatei enthalten ist, ändert RICOH ProcessDirector die Werte für das Merkmal basierend auf den Werten der Merkmale Wert für übereinstimmende Dokumente und Wert für andere Dokumente.

      Beispiel:
      • Eine Dokumentmerkmaldatei enthält drei Dokumentmerkmale:
        Doc.Custom.AccountNumber  Doc.Custom.PolicyType  Doc.Custom.State
        144372                    Home                   CO
        144372                    Auto                   CO
        144372                    Business               CO
        187456                    Home                   AZ
        187456                    Auto                   AZ
        187456                    Business               AZ
        223114                    Home                   NY
        223114                    Auto                   NY
        223114                    Business               NY
      • Eine Extrahieren-Liste enthält Werte für die Dokumentmerkmale Doc.Custom.PolicyType und Doc.Custom.State:
        Home,AZ
        Home,CO
        Auto,CO
      • Das Merkmal Festzulegendes Dokumentmerkmal hat den Wert Doc.Pull. Die Dokumentmerkmaldatei für den Job enthält keine Spalte für das Dokumentmerkmal Doc.Pull.
      • Das Merkmal Wert für übereinstimmende Dokumente hat den Wert JA.
      • Das Merkmal Wert für andere Dokumente hat den Wert NEIN.
      • Wenn ein Job in den Schritt SetDocPropsFromList eintritt, macht RICOH ProcessDirector Folgendes:
        • Es erstellt in der Dokumentmerkmaldatei für den Job eine Spalte für Doc.Pull.
        • Es legt für das Dokumentmerkmal Doc.Pull den Wert JA fest, falls die Werte der Dokumentmerkmale für ein Dokument mit allen Werten der Dokumentmerkmale in der Extrahieren-Liste übereinstimmen.

          Bei Dokumenten, die Hauspolicen in Arizona (AZ) enthalten, und bei Dokumenten, die Haus- oder Autopolicen in Colorado (CO) enthalten, wird für das Dokumentmerkmal Doc.Pull der Wert JA festgelegt.

        • Es legt den Wert NEIN fest, falls der Wert eines Dokumentmerkmals für ein Dokument nicht mit dem Wert eines Dokumentmerkmals in der Extrahieren-Liste übereinstimmt.

          Bei Dokumenten, die Autopolicen in Arizona enthalten, bei Dokumenten, die andere Policen als Haus- oder Autopolicen enthalten, und bei Dokumenten, die Policen in anderen Bundesstaaten als in Arizona oder Colorado enthalten, wird für das Dokumentmerkmal Doc.Pull der Wert NEIN festgelegt.

        • Die aktualisierte Dokumentmerkmaldatei enthält vier Dokumentmerkmale:
          Doc.Custom.AccountNumber  Doc.Custom.PolicyType  Doc.Custom.State  Doc.Pull
          144372                    Home                   CO                YES
          144372                    Auto                   CO                YES
          144372                    Business               CO                NO
          187456                    Home                   AZ                YES
          187456                    Auto                   AZ                NO
          187456                    Business               AZ                NO
          223114                    Home                   NY                NO
          223114                    Auto                   NY                NO
          223114                    Business               NY                NO
    8. Bearbeiten Sie die anderen Schrittmerkmale nach Bedarf.
  11. Optional: Falls Sie möchten, dass Jobs warten, bis Sie eine Extrahieren-Liste erhalten, dann fügen Sie einen Schritt Warten vor dem Schritt SetDocPropsFromList zum Workflow hinzu. Legen Sie Werte für die Schrittmerkmale fest.

    Beispiele:

    • Um bis 18:00&nbsp;Uhr (6&nbsp;PM) zu warten, legen Sie für das Merkmal Warten bis den Wert 6:00 PM fest. Legen Sie keine Werte für die Merkmale Warten für und Schritt abschließen nach fest.
    • Um vier Stunden zu warten, legen Sie für das Merkmal Warten für den Wert 4&nbsp;Stunden fest. Legen Sie keine Werte für die Merkmale Warten bis und Schritt abschließen nach fest.
    • Um sechs Stunden oder bis 17:00&nbsp;Uhr (5&nbsp;PM) zu warten, je nachdem, was zuerst eintritt, legen Sie für das Merkmal Warten bis den Wert 5:00&nbsp;PM, das Merkmal Warten für den Wert 6&nbsp;Stunden und das Merkmal Schritt abschließen nach den Wert Was zuerst eintritt fest.
    • Um mindestens drei Stunden und mindestens bis 16:00&nbsp;Uhr (4&nbsp;PM) zu warten, je nachdem, was zuletzt eintritt, legen Sie für das Merkmal Warten bis den Wert 4:00&nbsp;PM, das Merkmal Warten für den Wert 3&nbsp;Stunden und das Merkmal Schritt abschließen nach den Wert Was zuletzt eintritt fest.

  12. Fügen Sie Schritte hinzu, die die Dokumente nach dem Schritt SetDocPropsFromList verarbeiten.

    Beispiel:

    • Sie können einen Schritt GroupDocuments hinzufügen und für das Merkmal Als erstes gruppieren den Wert Dokument extrahieren festlegen.
    • Danach können Sie einen Schritt CreateJobsFromDocuments hinzufügen und für das Merkmal Untergeordneter Workflow den Namen des aktuellen Workflows als Wert festlegen.
        Hinweis:
      • Dieses Beispiel verwendet die bedingte Verarbeitung im bereitgestellten Workflow PullPDFSample. Alternativ dazu können Sie für das Merkmal Untergeordneter Workflow den Namen eines anderen Workflows als Wert festlegen und diesen Workflow dafür verwenden, die untergeordneten Jobs zu verarbeiten.
    • Der Schritt CreateJobsFromDocuments erstellt zwei untergeordnete Jobs: einen für die Gruppe von Dokumenten, bei denen für Dokument extrahieren der Wert JA festgelegt ist, und einen weiteren für die Gruppe von Dokumenten, bei denen für Dokument extrahieren der Wert NEIN festgelegt ist.

  13. Fügen Sie eine bedingte Verarbeitung für Dokumente, die extrahiert werden, und für Dokumente, die im Job verbleiben, hinzu.
    Beispiel:
    • Fügen Sie eine bedingte Verarbeitung für übergeordnete und untergeordnete Jobs in der Nähe des Beginns des Workflows nach dem Schritt SetJobPropsFromTextFile hinzu.
      • Definieren Sie eine Regel für die Abzweigung, die die übergeordneten Jobs erhält:

        Jobnummer ungleich *.*

        In unserem Beispiel ist diese Abzweigung mit dem vorhandenen Schritt DetectInputDataStream verbunden.

      • Fügen Sie einen auf der Schrittvorlage SetDocPropsFromConditions basierenden Schritt hinzu.
      • Erstellen Sie eine neue Abzweigung für die untergeordneten Jobs, die in ihrer Jobnummer ein Dezimalzeichen enthalten, und verbinden Sie die Abzweigung mit dem Schritt SetDocPropsFromConditions.

        Verbinden Sie in unserem Beispiel den Schritt SetDocPropsFromConditions mit dem Schritt BuildPDFFromDocuments, der mit dem Schritt UpdateDocumentsInDatabase verbunden ist.

    • Legen Sie die Merkmale für den Schritt SetDocPropsFromConditions fest.

      In unserem Beispiel weist der Schritt basierend auf dem Wert des Dokumentmerkmals Dokument extrahieren einem Jobmerkmal einen Wert zu. Die Merkmalbedingungsdatei legt für das Jobmerkmal Benutzerdefiniert&nbsp;1 (Datenbankmerkmalname Job.Info.Attr1) den Wert Pull (Extrahieren) oder Print (Drucken) fest. Dieses Beispiel zeigt den Inhalt der Merkmalbedingungsdatei:

      "Doc.Pull","Job.Info.Attr1"
      "=YES","Pull"
      "=NO","Print"

  14. Fügen Sie Schritte hinzu, die die extrahierten Dokumente verarbeiten.
    Falls Sie PDF-Jobs verarbeiten, könnten Sie beispielsweise einen Schritt EmailDocuments hinzufügen, der die extrahierten Dokumente per E-Mail an jemanden sendet, um zu prüfen, ob die Dokumente wirklich extrahiert wurden.
  15. Fügen Sie Schritte hinzu, die diejenigen Dokumente verarbeiten, die gedruckt werden sollen.

    Falls Sie PDF-Jobs verarbeiten, könnten Sie beispielsweise die Schritte CreatePageRanges und PrintJobs hinzufügen.

  16. Fügen Sie eine bedingte Verarbeitung hinzu, um die untergeordneten Jobs zu separaten Extrahieren- und Drucken-Abzweigungen des Workflows zu senden.
    • Fügen Sie in unserem Beispiel einen Anschluss zwischen dem Schritt UpdateDocumentsInDatabase und dem neuen Schritt EmailDocuments hinzu. Fügen Sie die folgende Regel zum Anschluss hinzu: Benutzerdefiniert 1 = Extrahieren
    • Fügen Sie in unserem Beispiel einen Anschluss zwischen dem Schritt UpdateDocumentsInDatabase und dem Schritt CreatePageRanges hinzu. Fügen Sie die folgende Regel zum Anschluss hinzu: Benutzerdefiniert 1 = Print
    Wenn Jobs durch den Workflow gesendet werden und die untergeordneten Jobs den Schritt SetDocPropsFromConditions erreichen, legt RICOH ProcessDirector den Wert für das Jobmerkmal Benutzerdefiniert&nbsp;1 fest:
    • Bei einem untergeordneten Job, bei dem für das Merkmal Doc.Pull der Wert Ja festgelegt ist, wird für das Jobmerkmal Benutzerdefiniert&nbsp;1 der Wert Pull (Extrahieren) festgelegt. Der untergeordnete Job durchläuft den Anschluss mit der Regel Benutzerdefiniert&nbsp;1 = Pull.
    • Bei einem untergeordneten Job, bei dem für das Merkmal Doc.Pull der Wert Nein festgelegt ist, wird für das Jobmerkmal Benutzerdefiniert&nbsp;1 der Wert Print (Drucken) festgelegt. Der untergeordnete Job durchläuft den Anschluss mit der Regel Benutzerdefiniert&nbsp;1 = Print.
  17. Falls Sie eine bedingte Verarbeitung für übergeordnete und untergeordnete Jobs erstellt haben, dann senden Sie die übergeordneten und untergeordneten Jobs zusammen zu dem Schritt RetainCompletedJobs:
    1. Fügen Sie einen auf der Schrittvorlage WaitForRelatedJobs basierenden Schritt vor dem Schritt RetainCompletedJobs zum Workflow hinzu.
    2. Verbinden Sie die Abzweigung für übergeordnete Jobs und die zwei Abzweigungen für untergeordnete Jobs mit dem Schritt WaitForRelatedJobs.
      Verbinden Sie in unserem Beispiel die folgenden Schritte mit dem Schritt WaitForRelatedJobs:
      • CreateJobsFromDocuments in der Abzweigung für übergeordnete Jobs.
      • EmailDocuments in der Abzweigung für untergeordnete Jobs mit Dokumenten, die extrahiert wurden.
      • PrintJobs in der Abzweigung für untergeordnete Jobs mit Dokumenten, die gedruckt werden sollen.
    Jetzt ähnelt der Workflow dem Workflow PullPDFSample mit folgenden Unterschieden:
    • PullPDFSample enthält die Schritte DetectInputDataStream, FailWithMessage, SetDocPropsFromOriginal, CountPagesChild, AssignJobValuesPull und AssignJobValuesPrint.
    • Dieser Workflow enthält einen Schritt EmailDocuments statt der Schritte AssignJobValuesPull und ManualStepWithAutoRestart im Workflow PullPDFSample.
  18. Speichern Sie den Workflow.
  19. Prüfen Sie den Workflow:
    1. Erstellen Sie eine oder mehrere Eingabeeinheiten, um auf den Workflow zu verweisen.
    2. Aktivieren Sie den Workflow.
    3. Aktivieren Sie die Eingabeeinheiten.
    4. Legen Sie eine Muster-Extrahieren-Liste im Listendateiverzeichnis ab.
    5. Übergeben Sie Ihren Job an die Eingabeeinheit.

1.3.5.34 Einrichten zum manuellen Abgleichen von Jobs

Sie können die Dokumente in einem Job manuell abgleichen, sodass alle Dokumente, die erfolgreich verarbeitet wurden, erfasst werden und alle beschädigten Dokumente erneut gedruckt werden. Sie können auch alle Dokumente erfassen, die aus dem Job extrahiert werden.
    Hinweis:
  • Die Automatische Überprüfung- und Inserter-Features unterstützen Geräte, die Barcodes scannen können, um Dokumente durch mechanische Schritte zu verfolgen, wie z. B. Kuvertierung oder Versiegelung. Diese Features unterstützen sowohl den automatischen als auch den manuellen Abgleich. Wenn Sie über Automatische Überprüfung verfügen, befolgen Sie die Anweisungen im Hilfesystem zur automatischen Überprüfung von Dokumenten in Jobs. Wenn Sie über Inserter verfügen, befolgen Sie die Anweisungen im Hilfesystem, um das System für die Verwendung von Kuvertiereinheiten zu konfigurieren.

Anhand einer der folgenden drei Methoden können Sie nach Dokumenten suchen, die Sie abgleichen wollen:

  • Sie können die Werte eines oder mehrerer Dokumentmerkmale eingeben, die ein einzelnes Dokument in einem Job identifizieren. Die Dokumentmerkmale können durch RICOH ProcessDirector bereitgestellt werden (z. B. Dokumentnummer, Originalfolge oder Kuvertierfolge) oder als angepasste Dokumentmerkmale definiert werden (z. B. Kundenkontonummer).

    Die verwendeten Dokumentmerkmale müssen Datenbankmerkmale sein, nicht eingeschränkte Merkmale.

  • Für das Dokumentmerkmal Kuvertierfolge können Sie einen Wertebereich eingeben.
  • Sie können einen Barcode auf einem Dokument mit einem Handscanner scannen, der an Ihrem Computer angeschlossen ist. Um diese Methode zu verwenden, müssen Sie ein Barcodeformat definieren, das das Dokumentmerkmal enthält, das die einzelnen Dokumente in einem Job identifiziert.

Bevor Sie die Werte von Dokumentmerkmalen oder Barcodes zum Abgleichen von Dokumenten verwenden können, müssen Sie die Verwendung von Dokumenten in Jobs festlegen. Weitere Informationen finden Sie im Hilfesystem.

So richten Sie den manuellen Abgleich von Jobs ein:
  1. Optional: Wenn Sie zum Abgleich von Dokumenten Barcodes verwenden möchten, erstellen Sie ein Barcodeformat.

    Das Barcodeformat identifiziert die Werte der Job- und Dokumentmerkmale im Barcode. Weitere Informationen finden Sie in der zugehörigen Aufgabe für die Erstellung von Barcodeformaten.

  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  3. Klicken Sie auf den Namen des Workflows, den Sie ändern möchten.
    Wenn Sie den Beispiel-Workflow EnhancePDFDocuments modifizieren, zeigt der Workflow am Ende dieses Verfahrens die Ergebnisse an.
  4. Optional: Deaktivieren Sie den Workflow, indem Sie auf den Schalter links neben dem Workflow-Namen klicken.
    Wenn Sie den Workflow während der Bearbeitung nicht deaktivieren, werden Jobs, die diesen Workflow verwenden, weiterhin durch die Schritte des Workflows geführt. Wenn Sie speichern, wird der Workflow vorübergehend deaktiviert und dann wieder aktiviert. Jobs, die in dem Workflow verarbeitet werden, könnten in eine fehlerhafte Situation geraten.
  5. Fügen Sie einen auf der Schrittvorlage CreateReprints basierenden Schritt nach dem Schritt Abgleichen hinzu. Für das Merkmal Workflow erneut drucken :
    • Wählen Sie Nicht festgelegt, wenn der untergeordnete Job, der für Nachdrucke erstellt wurde, im selben Workflow neu gestartet werden soll.
    • Wählen Sie den Namen eines anderen Workflows, wenn der untergeordnete Job, der für Nachdrucke erstellt wurde, mit dem ersten Schritt in diesem Workflow fortfahren soll.
  6. Wenn Sie sicherstellen möchten, dass der Originaljob im System bleibt, bis alle Nachdruckjobs ausgeführt wurden, fügen Sie einen Schritt mithilfe der Schrittvorlage WaitForRelatedJobs hinzu. Platzieren Sie den Schritt vor dem Schritt RetainCompletedJobs.
    Der Aufbewahrungszeitraum beginnt für die Jobs erst, wenn alle Dokumente des Originaljobs im Abgleichprozess erfasst wurden.
  7. Wenn der Workflow keinen Schritt enthält, der auf der Schrittvorlage WriteDocumentsToDatabase basiert:
    • Fügen Sie in einem Workflow, der PDF-Dateien verarbeitet, diesen Schritt nach dem Schritt IdentifyPDFDocuments und vor dem Schritt BuildPDFFromDocuments hinzu.
    • In einem Workflow, der APF-Dateien verarbeitet, fügen Sie diesen Schritt nach dem Schritt IdentifyDocuments und vor dem Schritt BuildAFPFromDocuments hinzu.
  8. Fügen Sie einen Schritt, der auf der Schrittvorlage SetPropertiesForReconcile basiert, nach dem Schritt WriteDocumentsToDatabase und nach allen Schritten, die die Position des Dokuments im Job ändern, hinzu. Fügen Sie den Schritt vor dem Schritt BuildPDFFromDocuments oder BuildAFPFromDocuments hinzu.

    Der Schritt SetPropertiesForReconcile legt das Merkmal Kuvertierfolge für jedes Dokument in einem Job fest. Nachdem der Wert festgelegt ist, kann ihn der Bediener für das Dialogfeld "Job abgleichen" verwenden, um abzugleichende Dokumente zu suchen, sobald der Job den Schritt Abgleichen erreicht.

    Beispielsweise kann der Bediener Nach Bereich im Dialogfeld "Job abgleichen" wählen und einen Bereich von Kuvertierfolge-Werten bestimmen. Der Bediener kann auch Nach Merkmalen wählen und einen Kuvertierfolge-Wert festlegen.

  9. Optional: Fügen Sie einen Schritt basierend auf der Schrittvorlage SetDocPropsFromConditions vor den Schritten WriteDocumentsToDatabase und Abgleichen hinzu.

    Legen Sie das Merkmal Merkmalbedingungsdatei für den Verzeichnispfad und Namen einer CSV-Datei (Datei mit durch Kommas getrennten Werten) fest, die Sie mit einem Texteditor erstellt haben. Wählen Sie beispielsweise als Wert der Eigenschaft /aiw/aiw1/testfiles/ReconcileProperties.csv auf Linux oder C:\aiw\aiw1\testfiles\ReconcileProperties.csv auf Windows.

    Standardmäßig ist der Wert Aktion für jedes Dokument in einem Job Nicht festgelegt. Der Bediener muss jedem Dokument einen Angeforderte Aktion-Wert ( OK, Erneut drucken oder Extrahieren) zuweisen, um den manuellen Abgleich abzuschließen. Für einen Job mit Tausenden von Dokumenten muss der Bediener die angeforderte Aktion für die einzelnen Dokumente, die erfolgreich gedruckt wurden, auf OK setzen. Die schnellste Methode für einen Bediener, den Job abzugleichen, ist, die angeforderte Aktion für alle Dokumente auf OK zu setzen. Der Bediener setzt dann die angeforderte Aktion für spezielle Dokumente zurück, die erneut gedruckt oder extrahiert werden müssen. Um dem Bediener die Zeit zu ersparen, die angeforderte Aktion für alle Dokumente manuell auf OK zu setzen, können Sie mit einem SetDocPropsFromConditions-Schritt den Wert Aktion automatisch auf OK setzen. Dann kann der Bediener sofort die angeforderte Aktion für spezielle Dokumente auf Erneut drucken oder Extrahieren setzen.

    Dieses Beispiel zeigt die Inhalte einer Merkmalbedingungsdatei, in der der Wert für das Merkmal Aktion für alle Dokumente im Job auf OK gesetzt wird:

    • Doc.OriginalSequence,Doc.Insert.Disposition>=1,OK

  10. Optional: Wenn Sie die untergeordneten Jobs für weitere Ausdrucke zu einem Nur-Drucken-Workflow senden möchten, geben Sie diesen Workflow als Workflow erneut drucken im Schritt CreateReprints an.
    Wenn Sie die untergeordneten Jobs für Nachdrucke in diesem Workflow verarbeiten möchten, fügen Sie eine Abzweigung hinzu:
    1. Starten Sie die neue Abzweigung mit einem Schritt, der auf der Schrittvorlage BuildPDFFromDocuments oder BuildAFPFromDocuments basiert.
    2. Fügen Sie einen Anschluss aus dem Schritt SetDocPropsFromTextFile dem neuen Schritt BuildPDFFromDocuments oder BuildAFPFromDocuments hinzu.
    3. Definieren Sie die folgende Regel auf dem Anschluss:

      • Regelname: Reprint
      • Reihenfolge der Ausführung: 1
      • Wenden Sie eine oder alle der folgenden Bedingungen an: AND
      • Bedingung 1: Dokumentanzahl >0
      • Bedingung 2: Anzahl erstellter Dokumente <1
      • Zusammenfassung: Job.Doc.DocumentCount > ‘0’ AND Job.Doc.CreatedDocumentCount < ‘1’

    4. Fügen Sie einen Schritt, der auf der Schrittvorlage SetDocPropsFromConditions basiert, nach dem Schritt BuildPDFFromDocuments oder BuildAFPFromDocuments hinzu.
    5. Fügen Sie einen auf der Schrittvorlage UpdateDocumentsInDatabase basierenden Schritt nach dem Schritt SetDocPropsFromConditions zum Workflow hinzu.
    6. Fügen Sie einen auf der Schrittvorlage SetPropertiesForReconcile basierenden Schritt nach dem Schritt UpdateDocumentsInDatabase hinzu.
    7. Verbinden Sie den Schritt SetPropertiesForReconcile mit dem Schritt nach dem Schritt BuildPDFFromDocuments oder BuildAFPFromDocuments in der ursprünglichen Abzweigung.

      Verbinden Sie zum Beispiel den Schritt SetPropertiesForReconcile mit dem Schritt CountPages.

  11. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.
  12. Prüfen Sie den Workflow.

Wenn ein Job in den Workflow eintritt, wird er normal verarbeitet, bis er den Schritt Abgleichen erreicht, wo er in den Status Warten auf Abgleich versetzt wird. Der Bediener klickt dann mit der rechten Maustaste auf den Job in der Job-Tabelle und wählt Abgleichen aus. Der Aktions-Wert aller Dokumente im Job wird nicht festgelegt, es sei denn, ein SetDocPropsFromConditions-Schritt ändert die Aktion auf einen anderen Wert wie OK.

Der Bediener findet alle nachzudruckenden Dokumente und setzt den Wert Angeforderte Aktion auf Erneutes Drucken. Wenn alle Dokumente einen Angeforderte Aktion-Wert haben, klickt der Bediener auf OK.

Der Job wird in den Schritt CreateReprints verschoben. Der Schritt erstellt einen untergeordneten Job, der alle nachzudruckenden Dokumente enthält, und sendet den Job an den Workflow, der zum erneuten Drucken angegeben ist.

Die folgende Abbildung zeigt den Muster-Workflow als eine Serie von Phasen.

Abbildung des ersten Teils des Workflow zum manuellen Abgleich von Jobs

Abbildung des zweiten Teils des Workflows zum manuellen Abgleich von Jobs

1.3.5.35 Einrichten für den Datenaustausch mit Web-Services

Sie können den Datenaustausch mit Web-Services einrichten, indem Sie den Beispiel-Workflow ausführen. Nachdem Sie untersucht haben, wie der Beispiel-Workflow eingerichtet ist, sehen Sie sich die verwandten Themen an, in denen erläutert wird, wie Web-Service-Eingabeeinheiten und Benachrichtigungen eingerichtet werden. Sie können auch die verwandten Themen zu Schrittschablonen lesen.

1.3.5.35.1 Ausführen des Musters-Workflows für die Verarbeitung von Jobs, die von REST-Web-Services abgerufen werden

Der Workflow RestfulWebServiceWF zeigt, wie Aufträge von REST-Web-Services abgerufen werden, die eine Website zur Bestellung von Büchern simulieren. Eine REST-Web-Service-Eingabeeinheit, ein CallRESTService-Schritt und eine REST-Web-Service-Benachrichtigung tauschen mithilfe der Web-Services Daten aus. Der Workflow bietet auch Beispiele für diese Schritte: ConvertJSONToXML, ApplyXSLTransform, CreateJobsFromXML und DownloadFile.

Dieser Workflow verwendet diese Musterobjekte und -dateien:

  • Workflow: RestfulWebServiceWF
  • Eingabeeinheit: RestfulWebServiceSample

    Die Eingabeeinheit führt einen GET-Aufruf durch, um von einem Beispiel-REST-Web-Service bei Http://Localhost:15080/Restapi/1.0/Sample/Order JSON-Aufträge abzurufen

  • Benachrichtigung: RestfulWebServiceSampleNotify

    Die Benachrichtigung macht einen POST-Aufruf bei einem Beispiel-Web-Service bei http://localhost:15080/restapi/1.0/sample/completeJobTicket

  • JSON-Aufträge

    Alle 30 Sekunden wird ein Auftrag vom Beispiel-Web-Service abgerufen.

    Inhalt des Beispielauftrags:

    {"Auftrag": {"orderId": "ORDnumber", "customername": "Ricoh"}}

    Jeder Auftrag enthält eine zufällig erzeugte Nummer, zum Beispiel: 1238875463.

  • Drucken von Dateien: Brochure.pdf, und Cover.pdf

    Diese Dateien werden lokal heruntergeladen von http://localhost:15080/restapi/

  • XSLT-Stylesheet-Dateien:

    • orderToOverrides.xslt

    • jobticketToOverrides.xslt

    Die Dateien befinden sich in dem Verzeichnis C:\aiw\aiw1\testfiles\restsample:

  • Benachrichtigungsdateien im Format PDF

    Für jeden abgeschlossenen Auftrag wird eine Benachrichtigung in Form einer PDF-Datei erzeugt. Jede Datei wird in der Form ORDER-ORDNummer benannt. Beispiel: ORDER-ORD1238875463.

  • Der Schritt CallRESTService führt einen GET-Aufruf durch, um JSON-Job-Tickets von einem Beispiel-REST-Web-Service bei http://localhost:15080/restapi/1.0/sample/jobTicket abzurufen

    Hinweis:
  • Die Beispiel-Web-Services sind lokal verfügbar. Sie liefern Musterdaten als Reaktion auf spezifische Anforderungen von der Muster-Eingabeeinheit, Benachrichtigung und dem Schritt CallRESTService zurück. Die Web-Services unterstützen keine anderen Anforderungen.

  • Die Muster-Objekte und -Dateien, die den Workflow RestfulWebServiceWF einschließen, werden mit der Web Services Enablement-Funktion installiert.

So führen Sie den Beispiel-Workflow aus:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Hauptseite.
  2. Wählen Sie im Portlet "Drucker" den Drucker Muster aus, und klicken Sie auf Aktivieren.
  3. Klicken Sie im Portlet "Eingabeeinheit" mit der rechten Maustaste auf die REST-Web-Service-Eingabeeinheit RestfulWebServiceSample, und wählen Sie Aktivieren und verbinden.

    Der Job wird in der Tabelle "Jobs" angezeigt.

  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Eingabeeinheit RestfulWebServiceSample, und wählen Sie Deaktivieren.
  5. Klicken Sie erneut mit der rechten Maustaste auf die Eingabeeinheit, und wählen Sie Trennen aus.

    Hinweis: Die Muster-Eingabeeinheit fragt alle 30 Sekunden Aufträge ab und ruft einen JSON-Job ab. Wenn Sie die Eingabeeinheit nicht deaktivieren und trennen, wird alle 30 Sekunden ein neuer Job in der Jobtabelle angezeigt.

    Folgendes geschieht jedes Mal, wenn die Eingabeeinheit RestfulWebServiceSample einen JSON-Job abruft:

    • Der Auftrag wird durch die Übergeordnete Workflow-Verzweigung gesendet.

    • Der Schritt SetJobPropsFromTextFile setzt das Merkmal Customer name auf RicohSample und das Merkmal Custom 1 auf RicohCustom.

    • Der Schritt ConvertJSONToXML konvertiert den Job in XML.

    • Der Schritt ApplyXSLTransform verwendet das XSLT-Stylesheet orderToOverrides.xslt, um 2 XML-Elemente in 2 RICOH ProcessDirector-Jobmerkmale in einer Overrides-Datei zu überschreiben:

      XML-Element Jobmerkmal
      orderId Job.Info.Attr3
      customername Job.CustomerName

      Inhalt der Muster-Overrides-Datei:

      Job.Info.attr3=ORD1238875463 Job.CustomerName=Ricoh

      Der Schritt legt die Überschreibungsdatei im Spoolverzeichnis für den Job ab. Mit den Werten in der Überschreibungsdatei legt RICOH ProcessDirector die Werte der Merkmale für den Job fest.

    • Der Schritt AssignJobValues setzt den Wert des Merkmals Jobname auf ORDER-${Job.Info.Attr3}. Beispiel: ORDER-ORD1238875463.

    • Der Schritt CallRESTService macht einen GET-Aufruf zu einem der Web-Services, welche die Website zur Bestellung von Büchern simulieren. Der Schritt definiert die Auftrags-ID als Wert des Merkmals Anforderungsparameter: orderID:${Job.Info.Attr3}.

      Der Web-Service gibt JSON-Informationen im Job Ticket für den Auftrag an RICOH ProcessDirector zurück.

      Inhalt der Musterinformationen im Job Ticket:

      {"JobTicket": [{ "Artikelnummer": "1182563839", "Kopien":"4","Medium" : "Brief Text","Datei" : "http://localhost:15080/restapi/Brochure.pdf","type" : "Broschüre","Titel" : "RPDBestSeller"}, { "Artikelnummer": "1934194376", "Kopien":"4","Medium" : "Brief Vorgedruckt","Datei" : "http://localhost:15080/restapi/Cover.pdf","type" : "Einband" ,"Titel" : "RPDBestSeller" }]}

    • Der Schritt ConvertJSONToXML konvertiert die JSON-Informationen im Job Ticket in XML.

    • Mit dem XPath-Ausdruck //JobTicket analysiert der Schritt CreateJobsFromXML die Daten des XML-Job-Tickets. Der Schritt findet 2 Job-Tickets und erstellt 2 untergeordnete Jobs.

      Inhalt von untergeordneten Muster-Jobs:

      <?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><JobTicket><copies>4</copies><file>http://localhost:15080/restapi/Brochure.pdf</file><itemnumber>2112076335</itemnumber><media>Letter, einfach</media><type>Broschüre</type><title>RPDBestSeller</title></JobTicket><?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><JobTicket><copies>4</copies><file>http://localhost:15080/restapi/Cover.pdf</file><itemnumber>1418780325</itemnumber><media>Letter, vorgedruckt</media><type>Deckblatt</type><title>RPDBestSeller</title></JobTicket>

      Der Schritt übermittelt die 2 untergeordneten Jobs an den Workflow RestfulWebServiceWF.

      Die Regel am Anschluss [2] Untergeordnet bestimmt, ob die Jobs untergeordnete Jobs sind, indem sie auf ein Dezimalkomma in der Jobnummer geprüft werden. Der Anschluss sendet untergeordnete Jobs über die Verzweigung Untergeordnet des Workflows.

      Der ursprüngliche JSON-Job läuft weiter durch die Verzweigung Übergeordnet zum Schritt RunHotFolderApplication. Bei diesem Schritt wird der JSON-Auftrag in einem Ordner für Sofortdruck abgelegt: C:\aiw\aiw1\testfiles\restsample\sending.

      Einer der Muster-Web-Services, der die Website zur Bestellung von Büchern simuliert, fragt den Ordner für Sofortdruck für Jobs ab. Der Web-Service verarbeitet jeden JSON-Job, wenn es eine Anforderung von den Benachrichtigung RestfulWebServiceSampleNotify erhält. Weitere Informationen finden Sie in der Liste Artikel für den Schritt RetainCompletedJobs.

    • Der Schritt ApplyXSLTransform2 verwendet das XSLT-Stylesheet jobticketToOverrides.xslt zum Konvertieren von 6 XML-Elementen für jeden untergeordneten Job in RICOH ProcessDirector-Jobmerkmale in einer Überschreibungsdatei:

      XML-Element Jobmerkmal
      file Job.Info.Attr2
      itemnumber Job.Info.Attr1
      type Job.Info.Attr4
      title Job.Info.Attr5
      copies Job.Copies
      media Job.Media

      Inhalt der Muster-Overrides-Datei:

      Job.Info.Attr2=http://localhost:15080/restapi/Brochure.pdf Job.Info.Attr1=1182563839 Job.Info.Attr4=Broschüre Job.Info.Attr5=RPDBestSeller Job.Kopien=4 Job.Media=Brief vorgedruckt

    • Der Schritt DownloadFile lädt die Dateien Cover.pdf und Brochure.pdf von Http://localhost:15080/restapi/ herunter, indem der Wert des Merkmals URL zum Herunterladen der Datei auf ${Job.Info.Attr2} gesetzt wird.

    • Der Schritt AssignJobValues2 legt die Werte von 3 Jobmerkmalen fest:

      • Angeforderter Drucker: Beispiel

      • Eingabedatenstrom: PDF

      • Jobname: ${Job.Info.Attr5}-${Job.Info.Attr4}

      Die Namen der untergeordneten Jobs für die Dateien Brochure.pdf und Cover.pdf lauten jetzt RPDBestSeller-Brochure und RPDBestSeller-Cover.

    • Die Schritte OptimizePDF, CountPages, CreatePageRanges und PrintJobs verarbeiten und drucken die untergeordneten Jobs RPDBestSeller-Brochure und RPDBestSeller-Cover auf dem Drucker Muster.

    • Wenn jeder untergeordnete Druckauftrag bei Schritt RetainCompletedJobs eintrifft, führt die Web-Service-Benachrichtigung RestfulWebServiceSampleNotify einen POST-Aufruf zu einem der Muster-Web-Services unter http://localhost:15080/restapi/1.0/sample/completeJobTicket durch. Der Wert des Merkmals Anforderungsparameter lautet:

      JobTicket:${Job.Info.Attr1} jobId:${Job.ID}

      Der Web-Service wartet, bis alle untergeordneten Jobs für den ursprünglichen JSON-Job im Jobstatus Aufbewahrt sind. Die Web Service erstellt dann eine PDF-Datei mit der Jobnummer und Artikelnummer jedes Job Tickets in dem Auftrag. Beispiel:

      10000001.2 with item number 278955095 has been processed10000001.1 with item number 913895452 has been processed

      Der Web-Service legt die PDF-Datei in den Ordner für Sofortdruck für den Schritt RunHotFolderApplication: C:\aiw\aiw1\testfiles\restsample\retrieval.

      Der Schritt RunHotFolderApplication ruft den Hot Folder ab, findet den PDF-Job und sendet den Job zum nächsten Schritt.

    • Der Schritt AssignJobValues setzt den Wert des Merkmals Eingabedatenstrom auf PDF und sendet die PDF-Job an den Schritt RetainCompletedJobs.

  6. Klicken Sie in der Tabelle Jobs mit der rechten Maustaste auf einen Job ORDER-ORDNummer und wählen Sie Anzeigen.

    Der Viewer zeigt die PDF-Datei. Die Informationen in der PDF-Datei bestätigen, dass die 2 untergeordneten Jobs verarbeitet wurden.

1.3.5.36 Einrichten von MarcomCentral zum Bearbeiten von Aufträgen

Nachdem Sie die Themenübersicht für MarcomCentral Connect gelesen haben, führen Sie die Beispiel-Workflows zum Verarbeiten von Aufträgen aus, die aus MarcomCentral abgerufen wurden. Wenn Sie verstehen, wie die SOAP-Web-Service-Eingabeeinheit, Workflows und SOAP-Web-Service-Benachrichtigung funktionieren, können Sie die Konfigurationsaufgaben erledigen.

Testen Sie nach dem Abschluss der Erstkonfiguration Ihre MarcomCentral-Workflows, um zu gewährleisten, dass diese wie gewünscht funktionieren.

1.3.5.36.1 Ausführen der Beispiel-Workflows zum Verarbeiten von Aufträgen, die aus MarcomCentral abgerufen wurden

Die Workflows MarcomProcessOrders und MarcomProcessJobTicket zeigen, wie Aufträge verarbeitet werden, die von einem Beispiel-Store von der MarcomCentral-Website abgerufen wurden. Der Beispiel-Store dient als Testumgebung für die RICOH ProcessDirector-Web-Services-Oberfläche für MarcomCentral. Eine SOAP-Web-Service-Eingabeeinheit, ein CallSOAPService-Schritt und eine SOAP-Web-Service-Benachrichtigung kommunizieren mit der MarcomCentral-Website. Die Workflows enthalten auch Beispiele für diese Schritte: ApplyXSLTransform, CreateOrdersFromFile und DownloadFile.

Die Beispiel-Eingabeeinheit, der CallSOAPService-Schritt und die Benachrichtigung führen eine Simulation aus. Sie rufen nicht die angegebenen MarcomCentral-Web-Services auf. In der Simulation können Sie die Beispiele ausführen, ohne Ihre eigenen Anmeldeparameter für MarcomCentral zu erhalten, und Sie können einen beispielhaften MarcomCentral-Store einrichten, der dem Beispiel-Store ähnelt. Die Beispiele verwenden SOAP 1.1-Anfrage-Nutzdaten, um einen simulierten MarcomCentral-Auftrag und zwei Job-Tickets abzurufen. Der Wert in den Feldern der statischen Anmeldeparameter und des Kennworts weist RICOH ProcessDirector an, die Simulation auszuführen.

Nachdem Sie die Beispiele ausgeführt haben, können Sie sie kopieren. Anschließend können Sie die Werte in den Kopien anpassen, um Daten mit Ihrem eigenen Store auf der MarcomCentral-Website auszutauschen.

    Hinweis:
  • Die Beispielobjekte und -dateien werden zusammen mit dem MarcomCentral Connect-Feature installiert.

Die Simulation enthält WSDL-SOAP-Anfrageobjekte (WSDL = Web Services Description Language; Beschreibungssprache für Web-Services), die aus MarcomCentral importiert wurden. Die Beispiel-Eingabeeinheit, die CallSOAPService-Schritte und die Benachrichtigung spezifizieren alle eine SOAP-Anfrage.

Diese Simulation verwendet diese Objekte und Dateien:

  • Workflows:
    • MarcomProcessOrders
    • MarcomProcessJobTicket
  • Auftragseigenschaftenzuordnung: MarconOrderSample
  • Eingabeeinheit: MarcomReceiveOrders

    Die Eingabeeinheit ruft XML-Aufträge von der MarcomCentral-Website ab, indem sie einen Aufruf an einen Web-Service auf https://services.printable.com/Trans/1.0/Order.asmx simuliert.

    Die SOAP-Anfrage lautet Marcom-GetOrdersByDate.

  • Benachrichtigung: MarcomCloseoutOrder

    Die Benachrichtigung sendet Informationen bezüglich der Vervollständigung des Auftrags an die MarcomCentral-Website, indem sie einen Aufruf an einen Web-Service auf https://services.printable.com/Trans/1.0/Closeout.asmx simuliert.

    Die SOAP-Anfrage lautet MarcomSample-CloseoutByOrder.

  • XML-Aufträge

    In der Simulation wird alle 30 Sekunden ein Auftrag vom Web-Service abgerufen.

    Nachdem Sie die Beispiel-Workflows ausgeführt haben, können Sie den Inhalt eines Musterauftrags sehen. Gehen Sie zu C:\aiw\aiw1\spool\default\job_number.

    Ersetzen Sie job_number durch die Anzahl der Jobs, z. B. 10000001.

    Zeigen Sie den Inhalt der Datei job_number.print.xml an, zum Beispiel 10000001.print.xml.

  • XML-Job-Tickets

    In der Simulation werden für jeden Auftrag zwei Job-Tickets abgerufen.

    Nachdem Sie die Beispiel-Workflows ausgeführt haben, können Sie die Inhalte der zwei Musterjob-Tickets sehen. Gehen Sie zu C:\aiw\aiw1\spool\default\child_job_number.

    Ersetzen Sie child_job_number durch die Anzahl der untergeordneten Jobs, zum Beispiel 10000001.1 oder 10000001.2.

    Zeigen Sie den Inhalt der Datei child_job_number.print.xml an, zum Beispiel 10000001.1.print.xml oder 10000001.2.print.xml.

  • Druckdatei: Savings.pdf

    Diese Datei wird lokal von http://localhost:15080/restapi/ heruntergeladen.

  • XSLT-Stylesheet-Datei: downloadOverrides.xslt

    Die Datei befindet sich im Verzeichnis Marcom: C:\aiw\aiw1\testfiles\Marcom.

  • CallSOAPService-Schritt:
    • Der CallSOAPService-Schritt ruft ein Job-Ticket von der MarcomCentral-Website ab, indem er einen Aufruf an einen Web-Service auf https://services.printable.com/Trans/1.0/JobTicket.asmx simuliert.

      Die SOAP-Anfrage lautet Marcom-GetJobTicketByLineItem.

So führen Sie den Beispiel-Workflow aus:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Hauptseite.
  2. Wählen Sie im Portlet "Drucker" den Drucker Muster aus, und klicken Sie auf Aktivieren.
  3. Klicken Sie im Portlet "Eingabeeinheit" mit der rechten Maustaste auf die SOAP-Web-Service-Eingabeeinheit MarcomReceiveOrders, und wählen Sie Aktivieren und Verbinden aus.

    In der Jobtabelle wird ein Job namens Marcom-Beispielauftrag angezeigt.

  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Eingabeeinheit MarcomReceiveOrders, und wählen Sie Deaktivieren und trennen aus.
      Hinweis:
    • Die Muster-Eingabeeinheit fragt alle 30 Sekunden Aufträge ab und ruft einen XML-Job ab. Wenn Sie die Eingabeeinheit nicht deaktivieren und trennen, wird alle 30 Sekunden ein neuer Job in der Jobtabelle angezeigt.

    Die Anfrage-Nutzdaten für die Eingabeeinheit enthält die folgenden RICOH ProcessDirector-Symbole:

    • ${WebService.StaticCredential}

      Gibt die statische Anmeldedaten an.

    • ${WebService.LastSuccessRequestTime}

      Gibt das Datum und die Uhrzeit an, wann das Eingabegerät zuletzt erfolgreich eine Antwort von einem Web-Service angefordert hat.

    • ${WebService.CurrentRequestTime}

      Gibt das Datum und die Uhrzeit der aktuellen Anforderung an.

    Jedes Mal, wenn die Eingabeeinheit MarcomReceiveOrders einen XML-Job abruft, sendet sie den Job an den Workflow MarcomProcessOrders.

    Der Job durchläuft diese und andere Schritte im Workflow MarcomProcessOrders:

    • Der Schritt SetJobPropsFromTextFile setzt das Merkmal Jobname auf Marcom Sample Order.
    • Der Schritt CreateOrdersFromFile verwendet das Eigenschaftenzuordnungsobjekt MarcomOrderSample, um Aufträge und Jobs zu identifizieren und dann die Werte einiger XML-Elemente in der XML-Auftragsdatei den Auftrags- und Jobeigenschaften zuzuordnen.
    • In der Tabelle sind die Eigenschaften aufgeführt, die festgelegt werden.

      XML-Element Datenbankname Benutzerschnittstellenname
      /Order/OrderNumber Order.Name Auftragsname
      /Order/ID Order.Reference Externe Auftragsreferenz
      /Order/OrderDetails/OrderDetail/User/Name Order.Customer Kundenname
      /Order/OrderDetails/OrderDetail/SKUDescription Order.Description Beschreibung
      /Order/OrderDetails/OrderDetail/Quantity Job.Copies Angeforderte Jobkopien
      /Order/OrderDetails/OrderDetail/OrderNumber Job.Marcom.OrderNumber MarcomCentral-Auftragsnummer
      /Order/ID Job.Marcom.OrderId MarcomCentral-Auftrags-ID
      /Order/OrderDetails/OrderDetail/ID Job.Marcom.JobTicketId MarcomCentral-Job-Ticket
      /Order/OrderDetails/OrderDetail/ProductType Job.Marcom.ProductType MarcomCentral-Produkttyp
      /Order/OrderDetails/OrderDetail/ProductName Job.Name Jobname

      Der Schritt identifiziert einen Auftrag mit zwei Jobs darin. Er erstellt zwei Jobs, Jensen Bank Baseball Cap und Brochure, und übergibt die Jobs an den MarcomProcessJobTicket-Workflow.

      Der original Auftragsjob wird an den Schritt WaitForRelatedJobs gesendet.

    Die Jobs werden im MarcomProcessJobTicket-Workflow verarbeitet. Wenn die Jobs den Schritt SetJobPropsFromTextFile verlässt, überprüft die Regel am Konnektor [1] Warehouse den Wert der Eigenschaft MarcomCentral-Produkttyp. Versioniert, Variabel und JobDirect sind Produkttypen für druckbare Artikel.

    • Wenn der Artikel nicht über einen druckbaren Produkttyp verfügt, sendet der Workflow den Job durch die Abzweigung Warehouse.
    • Verfügt der Artikel über einen druckbaren Produkttyp, sendet der Workflow den Job durch die Abzweigung Druckbar.

    Die nicht-druckbaren Jobs durchlaufen den Schritt ManualStepWithAutoStart in der Abzweigung Warehouse des Workflow. Die Jobs warten in diesem Schritt, bis das Lagerpersonal angibt, dass die Jobs versandbereit sind.

    Die druckbaren Jobs durchlaufen diese Schritte und Konnektoren in der Abzweigung Druckbar des Workflow:

    • Wenn der Job bei dem zweiten ContinueToNextStep-Schritt ankommt, überprüft die Regel am Anschluss [1]-Datei bereit, ob für das Merkmal Benutzerdefiniert 3 (URL der herunterzuladenden Datei) ein Wert festgelegt ist.
      • Ist dies der Fall, steht die Druckdatei zum Herunterladen bereit. Der Workflow sendet den Auftrag direkt an den Schritt DownloadFile.
      • Ist dies nicht der Fall, überprüft die Regel am Konnektor [2] Auf Datei prüfen, ob der Wert der Jobeigenschaft Benutzerdefinierte Ganzzahl 1 kleiner als 10 ist. Wenn der Job zum ersten Mal beim zweiten ContinueToNextStep-Schritt ankommt, lautet der Wert der Eigenschaft Benutzerdefinierte Ganzzahl 10.
        • Ist der Wert ein Wert von 0 bis 9, sendet der Workflow den Job an den Schritt Warten, wo er dann 30 Sekunden wartet. Der Workflow sendet den Job dann an den Schritt CallSOAPService.

          Der Schritt CallSOAPService ruft den MarcomCentral-Web-Service auf, der ein Job-Ticket für einen druckbaren Artikel abruft. Der Schritt gibt zwei RICOH ProcessDirector-Symbole als Teil des Werts in der Eigenschaft Anforderungs-Nutzlast an:

          • ${Job.WebService.Password}

            Gibt die statische Anmeldedaten an.

          • ${Job.Marcom.JobTicketId}

            Gibt die Jobticket-ID an.

          Mit dem XSLT-Stylesheet downloadOverrides.xslt konvertiert der Schritt ApplyXSLTransform2 ein XML-Element in ein RICOH ProcessDirector-Jobmerkmal:

          XML-Element Datenbankname des Jobmerkmals Benutzerschnittstellenname des Jobmerkmals
          JobTicket/FinalOutputFileURL/URL Job.Info.Attr3 Benutzerdefiniert 3

          Der Schritt legt den Wert in einer Überschreibungsdatei ab und überschreibt die Überschreibungsdatei im Spoolverzeichnis für den Job mit der neuen Überschreibungsdatei.

          Dieses Beispiel zeigt den Inhalt der Beispiel-Überschreibungsdatei:

          Job.Info.Attr3=http://localhost:15080/restapi/Savings.pdf

          Der Schritt AssignJobValues erhöht den Wert der Eigenschaft Benutzerdefinierte Ganzzahl 1 um 1. Der Workflow sendet den Job zurück an den zweiten ContinueToNextStep-Schritt, der den Job durch den Schritt Warten an den Schritt CallSOAPService sendet. Der Schritt CallSOAPService wiederholt den Aufruf an den MarcomCentral-Web-Service, der ein Job-Ticket für einen druckbaren Artikel abruft. Wenn das Merkmal Benutzerdefiniert 3 immer noch keinen Wert für die URL enthält, sendet der Workflow den Job bis zu 9-mal durch den Schritt CallSOAPService.

        • Lautet der Wert 10, wurde der Job 10 Mal an den Schritt CallSOAPService gesendet. Nach 5 Minuten enthält das Merkmal Benutzerdefiniert 3 immer noch keinen Wert für die herunterzuladende Datei. Der Job erfüllt die Regel am Anschluss [2] Auf Datei prüfen nicht. Der Workflow sendet den Job durch den Anschluss [3] Zeitlimit an den Schritt FailWithMesssage und schreibt eine Fehlermeldung in das Jobprotokoll. Die Meldung besagt: Datei stand in der zulässigen Zeitspanne nicht zum Herunterladen zur Verfügung.

            Hinweis:
          • Da die Meldung eine Jobeigenschaft ist, wird sie im Jobeigenschaft-Notizbuch auf dem Reiter Informationen für alle Jobs angezeigt, die den Workflow durchlaufen. Die Meldung wird nur dann im Jobprotokoll angezeigt, wenn der Workflow den Job über den Anschluss [3] Zeitlimit an den Schritt FailWithMesssage sendet.

    • Der Schritt DownloadFile lädt die Druckdatei Savings.pdf von http://localhost:15080/restapi/ herunter, indem der Wert des Merkmals URL der herunterzuladenden Datei auf das Symbol ${Job.Info.Attr3}- gesetzt wird.
    • Die Schritte OptimizePDF, CountPages, CreatePageRanges und PrintJobs verarbeiten und drucken den Job auf dem Beispiel-Drucker.

    Der Schritt WaitForRelatedJobs hält den übergeordneten Job und alle untergeordneten Jobs an, bis alle untergeordneten Jobs bei dem Schritt angekommen sind.

  5. Klicken Sie in der Jobtabelle mit der rechten Maustaste auf den Job Jensen Bank Baseballkappe, und wählen Sie Manuell abgeschlossen aus.
  6. Wählen Sie Zum nächsten Schritt verschieben aus, und klicken Sie auf OK.

    Der Job wird in den Schritt WaitForRelatedJobs verschoben.

    Wenn beide Jobs den Schritt WaitForRelatedJobs erreichen, sendet der Workflow alle drei Jobs (den ursprünglichen Auftragsjob, den nicht druckbaren Job und den druckbaren Job ) an den Schritt RetainCompletedJobs. Der Status jedes Jobs ändert sich in Aufbewahrt. Der Status des Auftrags ändert sich in Abgeschlossen.

    Die Web-Service-Benachrichtigung MarcomCloseoutOrder ruft den Web-Service auf https://services.printable.com/Trans/1.0/Closeout.asmx auf.

    Die Anfrage-Nutzdaten enthalten die folgenden RICOH ProcessDirector-Symbole:

    • ${WSNotification.WebService.Credential}

      Gibt die statische Anmeldedaten an.

    • Die ${Job.Marcom.OrderId}

      Gibt die Auftrags-ID an.

    Wenn die Benachrichtigung den Web-Service aufgerufen hat statt die Simulation auszuführen, findet diese Änderung im Beispiel-Store auf der MarcomCentral-Website statt. Im Auftragsmanager im Dialogfeld Nach Element anzeigen wechselt der Wert in der Spalte Auftragsstatus für jedes Element in dem Auftrag Nummer WS113 von In Bearbeitung in Versandt.

  7. Klicken Sie in der Jobtabelle mit der rechten Maustaste auf den Job Broschüre, und wählen Sie Anzeigen aus.
    Die Anzeigefunktion zeigt die PDF-Datei an, die als Teil des Auftrags gedruckt wurde.
Aktivieren und verbinden Sie die Eingabeeinheit MarcomReceiveOrders, um die Beispiel-Workflows erneut auszuführen. Anschließend deaktivieren und trennen Sie sie.

Jetzt, nachdem Sie die Muster ausgeführt haben, können Sie sie kopieren. Passen Sie die Werte in den Kopien an, um Daten mit Ihrem eigenen Store auf der MarcomCentral-Website auszutauschen. Beachten Sie die zugehörigen Themen.

1.3.5.36.2 Planen der Verarbeitung von Aufträgen aus dem MarcomCentral-Store

In diesem Verfahren ordnen Sie XML-Elemente von MarcomCentral für Aufträge und Job-Tickets RICOH ProcessDirector-Auftrag- und Jobeigenschaften zu. Sie entscheiden, wie die Informationen bereitgestellt werden, die erforderlich sind, damit RICOH ProcessDirector die Artikel in einem Auftrag verarbeiten kann. Außerdem entscheiden Sie, anhand welcher Kriterien der Status an MarcomCentral gemeldet wird.
So planen Sie die Verarbeitung von Aufträgen aus Ihrem MarcomCentral-Store:
  1. Überprüfen Sie Ihre MarcomCentral-Aufträge und entscheiden Sie, welche XML-Elemente RICOH ProcessDirector-Auftrags- und Jobeigenschaften zugeordnet werden.

    Später ordnen Sie die XML-Elemente den Auftrags- und Jobeigenschaften in einem Auftragseigenschaft-Zuordnungsobjekt zu.

    Zur Referenz sind in dieser Tabelle die MarcomCentral-XML-Elemente für Aufträge aufgeführt, die fünf RICOH ProcessDirector-Auftrag- und Jobeigenschaften im Eigenschaftzuordnungsobjekt MarcomOrderSample zugeordnet sind.

    XML-Element (XPath-Ausdruck) Objekttyp Merkmal
    /Order/OrderNumber Reihenfolge Auftragsname (Order.Name)
    /Order/ID Reihenfolge Externe Auftragsreferenz (Order.Reference)
    /Order/OrderDetails/OrderDetail/User/Name Reihenfolge Kundenname (Order.Customer)
    /Order/OrderDetails/OrderDetail/SKUDescription Reihenfolge Beschreibung (Order.Description)
    /Order/OrderDetails/OrderDetail/Quantity Job Angeforderte Jobkopien (Job.Copies)
    /Order/OrderDetails/OrderDetail/OrderNumber Job MarcomCentral-Auftragsnummer (Job.Marcom.OrderNumber)
    /Order/ID Job MarcomCentral-Auftrags-ID (Job.Marcom.OrderId)
    /Order/OrderDetails/OrderDetail/ID Job MarcomCentral-Job-Ticket (Job.Marcom.JobTicketId)
    /Order/OrderDetails/OrderDetail/ProductType Job MarcomCentral-Produkttyp (Job.Marcom.ProductType)
    /Order/OrderDetails/OrderDetail/ProductName Job Jobname (Job.Name)

    Beachten Sie beim Zuordnen diese Informationen zu RICOH ProcessDirector-Eigenschaften:

    • Diese Auftragseigenschaften werden mit dem Feature Auftragsverwaltung bereitgestellt:
      • Kopien (Order.Copies)
      • Kunde (Order.Customer)
      • Beschreibung (Order.Description)
      • Fälligkeitsdatum (Order.DueDate)
      • Externe Auftragsreferenz (Order.Reference)
      • Auftragspriorität (Order.Priority)
      • Zeitzone Order.DueTimezone

      Die Werte für Auftragspriorität, Kunde und Kopien werden in die entsprechenden Jobeigenschaften kopiert, wenn ein Job zu einem Auftrag hinzugefügt wird.

    • Zusätzlich zu den mitgelieferten Auftragseigenschaften können Sie auf der Registerkarte Verwaltung benutzerdefinierte Auftragseigenschaften definieren, um speziellen Anforderungen gerecht zu werden.
    • Zwei Jobeigenschaften für Auftragsinformationen werden mit dem MarcomCentral Connect-Feature bereitgestellt: MarcomCentral Auftragsnummer und MarcomCentral Auftrags-ID.

    • Zwei Jobeigenschaften für Job-Ticket-Informationen werden mit dem MarcomCentral Connect-Feature bereitgestellt: MarcomCentral Job-Ticket-ID und MarcomCentral Produkttyp.

    • Eine Liste aller Jobmerkmale im Lieferumfang des Basisprodukts finden Sie in der zugehörigen Referenz über die Datenbank-Merkmalnamen für Jobs.

    • RICOH ProcessDirector liefert eine Vielzahl von allgemeinen Jobeigenschaften, die Text, Ganzzahlen und Zahlen (einschließlich Bruchzahlen wie 8,5 oder 9,725) speichern können. Diese Eigenschaften haben Namen wie Benutzerdefiniert 1, Benutzerdefinierte Ganzzahl 1 und Benutzerdefinierte Zahl 1.

      • Wenn ein Workflow Auftragsjobs verarbeitet und ein weiterer Workflow Job-Tickets, können Sie in jedem Workflow ein benutzerdefiniertes Jobmerkmal für unterschiedliche Zwecke verwenden. Sie können zum Beispiel das Merkmal Benutzerdefiniert 1 für die Lieferadresse eines Auftrags im Workflow für Auftragsjobs verwenden. Sie können das Merkmal Benutzerdefiniert 1 für die SKU-Beschreibung im Workflow für Ticket-Jobs verwenden.

      • Sie können aber nicht das gleiche benutzerdefinierte Jobmerkmal für verschiedene Zwecke innerhalb desselben Workflows verwenden. Sie können zum Beispiel das Merkmal Benutzerdefiniert 1 für die SKU-Beschreibung im Job-Ticket-Workflow verwenden. Wenn Sie das Merkmal Benutzerdefiniert 1 auch dazu verwenden, Informationen zur Verpackung im Job-Ticket-Workflow bereitzustellen, überschreiben die Informationen zur Verpackung die SKU-Beschreibung.

    • Wenn Sie es vorziehen, Ihre eigenen benutzerdefinierten Jobeigenschaften zu erstellen, damit Sie Eigenschaften verwenden können, deren Namen in Ihrer Umgebung besser erkennbar sind, können Sie diese auf dem Reiter Verwaltung definieren.

    Erstellen Sie eine Tabelle ähnlich der folgenden, um die MarcomCentral-Auftragselemente aufzuzeichnen, die den RICOH ProcessDirector-Auftrags- und Jobeigenschaften zugeordnet werden sollen. Fügen Sie so viele Zeilen wie nötig hinzu.

    Datenbankname des Jobmerkmals Benutzerschnittstellenname des Jobmerkmals XML-Element für Auftrag
    Order.Reference MarcomCentral-Auftrags-ID ID
    Job.Marcom.OrderNumber MarcomCentral-Auftragsnummer OrderNumber
    Job.Marcom.OrderId MarcomCentral-Auftrags-ID ID
    Job.Info.Attr1 Benutzerdefiniert 1  
    Job.Info.Attr2 Benutzerdefiniert 2  
    Job.Info.Integer1 Benutzerdefinierte Ganzzahl 1  

  2. Entscheiden Sie, anhand welcher Kriterien der Status an MarcomCentral gemeldet wird.

    Überlegen Sie, ob Sie den Status nur für einige Workflows oder Artikel melden möchten. Sie können alle Jobmerkmale bzw. eine Kombination von Jobmerkmalen verwenden, um die Benachrichtigung an MarcomCentral auszulösen.

    Die Beispiel-Benachrichtigung MarcomCloseoutOrder zum Beispiel meldet den Status, wenn ein Auftrag bereit ist zur Auslieferung und der Status des Auftrags sich in Aufbewahrt geändert hat. Der Status des Auftragsjobs ändert sich erst, wenn die Verarbeitung der Jobs für alle Artikel in dem Auftrag abgeschlossen ist.

Nachdem Sie geplant haben, wie Aufträge verarbeitet werden sollen, können Sie den Aufruf der MarcomCentral-Web-Services vorbereiten.

1.3.5.36.3 Vorbereiten des Aufrufs der MarcomCentral-Web-Services

In diesem Verfahren importieren Sie WSDL-Dateien und installieren ein Sicherheitszertifikat. Wenn Ihre Umgebung einen Proxyserver erfordert, um mit MarcomCentral zu kommunizieren, richten Sie das System entsprechend ein. Sie entscheiden, ob Sie Funktionen in MarcomCentral-Web-Services zusätzlich zu jenen Operationen aufrufen möchten, die von der Beispiel-Eingabeeinheit, den -Workflows und der -Benachrichtigung aufgerufen werden. Wenn Sie sich dafür entscheiden, lernen Sie die Anforderungen der Operationen kennen und testen die Web-Services manuell.
So bereiten Sie den Aufruf der MarcomCentral-Web-Services vor:
  1. Bevor Sie Aufrufe an MarcomCentral-Web-Services senden, erledigen Sie die folgenden Aufgaben:
    1. Importieren Sie eine WSDL-Datei für jeden MarcomCentral-Web-Service, den Sie aufrufen möchten.

      RICOH ProcessDirector erstellt SOAP-Anfrageobjekte aus SOAP-Operationen in der WSDL-Datei. Geben Sie ein Präfix an, das RICOH ProcessDirector beim Erstellen der Objekte den Namen der SOAP-Vorgänge hinzufügt. Ein SOAP-Anfrageobjekt lässt RICOH ProcessDirector die SOAP-Version und weitere Informationen ermitteln, die erforderlich sind, um einen ordnungsgemäßen Aufruf an den Web-Service zu senden.

    2. Installieren Sie auf dem primären RICOH ProcessDirector-Computer ein Sicherheitszertifikat für MarcomCentral.
    3. Wenn Ihre Umgebung einen Proxyserver erfordert, um mit MarcomCentral zu kommunizieren, richten Sie das System entsprechend ein.
    Weitere Informationen finden Sie in den entsprechenden Aufgaben.
  2. Wenn Sie einen Produktions-Store auf MarcomCentral haben, empfehlen wir die Einrichtung eines Test-Stores.

    Wenn Sie über einen Test-Store verfügen, können Sie Ihre Eingabeeinheit, CallSOAPService-Schritte und Benachrichtigungen testen, ohne versehentlich echte Aufträge zu verarbeiten oder abzuschließen. Sie können feststellen, dass die Kommunikation zwischen RICOH ProcessDirector und MarcomCentral bei einfachen Aufträgen und mit einem grundlegenden Verfahren funktioniert. Sie können Ihren Web-Service-Aufrufen Informationen hinzufügen und neue Web-Service-Aufrufe schrittweise testen.

  3. Entscheiden Sie, ob Sie zusätzlich zu jenen Operationen, die von Beispielobjekten im MarcomCentral Connect-Feature aufgerufen werden, Operationen in MarcomCentral-Web-Services aufrufen möchten.

    Die Beispielobjekte rufen diese Operationen in MarcomCentral-Web-Services auf:

    • Die Beispiel-Eingabeeinheit MarcomReceiveOrders ruft im Web-Service Auftrag die Operation GetOrdersByDate auf und ruft Aufträge mit bestimmten Zeit- und Datumsangaben ab.

    • Der Schritt CallSOAPService im Beispiel-Workflow MarcomProcessOrders ruft die Operation GetJobTicketsByOrderNumber im Web-Service Job-Ticket auf und ruft alle Job-Tickets für einen Auftrag ab.

    • Der Schritt CallSOAPService im Beispiel-Workflow MarcomProcessJobTicket ruft die Operation GetJobTicketByLineItem im Web-Service Job-Ticket auf und ruft die URL für die herunterzuladende Datei ab.

    • Die Beispielbenachrichtigung MarcomCloseoutOrder ruft die Operation CloseoutByOrder im Web-Service Auftragsabschluss auf und sendet die Auftrags-ID eines abgeschlossenen Auftrags.

      Sie können dem Merkmal Anfrage-Nutzdaten der Benachrichtigung Informationen für die Rechnungsstellung, für Packzettel und Abrechnungen hinzufügen. Alternativ können Sie Rechnungsstellungs-, Packzettel- und Abrechnungsoperationen individuell durchführen, indem Sie die Web-Services Rechnung, Packzettel und Abrechnung aufrufen. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Dokumentation zu den MarcomCentral-Web-Services.

    Sie können in einem CallSOAPService-Schritt oder einer SOAP-Web-Service-Benachrichtigung jede beliebige Operation in jedem beliebigen MarcomCentral-Web-Service aufrufen, einschließlich Katalog und Bestand.

  4. So rufen Sie in den RICOH ProcessDirector-Workflows eine weitere Operation in einem MarcomCentral-Web-Service auf, die MarcomCentral-Aufträge und -Job-Tickets verarbeitet:
    1. Lernen Sie die Anforderungen für die Kommunikation mit der MarcomCentral-Web-Service-Operation kennen:

      • Die Werte zum Anfordern von Daten

      • Das Format der Daten, die in der Antwort geliefert werden

      Konsultieren Sie die MarcomCentral-Dokumentation für den Web-Service oder wenden Sie sich an das Unternehmen.

    2. Führen Sie einen manuellen Test aus, der sich gegenüber MarcomCentral authentifiziert und eine Antwort vom Web-Service anfordert. Überprüfen Sie, ob der Web-Service die gewünschte Aktion ausführt.

      Viele Browser verfügen über Plug-ins, etwa Boomerang für Google Chrome, die Web-Service-Aufrufe an SOAP-Clients testen.

      Wenn der Testaufruf die richtigen Informationen in Ihrem Store aktualisiert und die richtige Antwort zurückgibt, können die Nutzdaten in RICOH ProcessDirector verwendet werden.

    3. Speichern Sie die Nutzdaten in einer Textdatei.
    4. Um den Aufruf der Web-Service-Operation in einem CallSOAPService-Schritt zu platzieren, fügen Sie den Schritt hinzu, wenn Sie den Workflow zum Verarbeiten von Aufträgen oder Job-Tickets definieren. Kopieren Sie die Nutzdaten in das Merkmal Anfrage-Nutzdaten des Schritts CallSOAPService.
    5. Um den Aufruf der Web-Service-Operation in einer Benachrichtigung zu platzieren, fügen Sie die Benachrichtigung hinzu, nachdem Sie die Workflows zum Verarbeiten von Aufträgen oder Job-Tickets definiert haben. Kopieren Sie die Nutzdaten in das Merkmal Anfrage-Nutzdaten der Benachrichtigung.

Nachdem Sie den Aufruf der MarcomCentral-Web-Services vorbereitet haben, können Sie jetzt das Abrufen von Aufträgen aus MarcomCentral vorbereiten.

1.3.5.36.4 Vorbereiten des Abrufens von Aufträgen aus MarcomCentral

Um Aufträge von einem Store auf der MarcomCentral-Website abzurufen, kopieren Sie die mit dem MarcomCentral Connect-Feature bereitgestellte SOAP-Web-Service-Eingabeeinheit MarcomReceiveOrders. Die Merkmale Anfrage-URL und Anfrage-Nutzdaten der Eingabeeinheit sind so eingestellt, dass der MarcomCentral-Web-Service Auftrag aufgerufen wird und Aufträge nach Datum abgerufen werden. Setzen Sie weitere Merkmale auf Werte, die in Ihrem MarcomCentral-Store und RICOH ProcessDirector-Workflows funktionieren.

Vergewissern Sie sich vor der Durchführung dieses Verfahrens, dass Sie WSDL-Dateien importiert und ein Sicherheitszertifikat installiert haben. Wenn Ihre Umgebung einen Proxyserver erfordert, um mit MarcomCentral zu kommunizieren, vergewissern Sie sich, dass Sie das System entsprechend eingerichtet haben. Weitere Informationen finden Sie in den entsprechenden Aufgaben.

So bereiten Sie das Abrufen von Aufträgen aus MarcomCentral vor:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einheiten Eingabeeinheiten.
  3. Kopieren Sie die Eingabeeinheit MarcomReceiveOrders, und geben Sie ihr einen neuen Namen.
  4. Setzen Sie auf der Registerkarte Allgemein das Merkmal Abfrageintervall auf den Zeitraum, den die Eingabeeinheit zwischen Web-Service-Aufrufen abwarten soll.

    Vergewissern Sie sich, dass das Abfrageintervall die Nutzungsbedingungen von MarcomCentral erfüllt. Wenn aufgrund der Bedingungen höchstens alle 5 Minuten ein Aufruf an das MarcomCentral-System gesendet werden kann, setzen Sie den Wert auf 5 Minuten oder mehr.

  5. Auf der Registerkarte Anforderung:
    1. Stellen Sie für das Merkmal Proxy verwenden den Proxyserver (falls vorhanden) ein, den Sie für die Kommunikation mit dem Web-Service verwenden.
    2. Setzen Sie das Merkmal Zeitzonen-Offset auf die Verschiebung (in Stunden) zwischen der koordinierten Weltzeit (UTC) und jener Zeitzone, die vom MarcomCentral-Web-Service verwendet wird.

      Wenn der MarcomCentral-Web-Service zum Beispiel Pacific Standard Time verwendet, um Daten und Uhrzeiten zu berechnen, setzen Sie den Wert auf -8.

        Hinweis:
      • Achten Sie darauf, dieses Merkmal zu ändern, wenn an einem MarcomCentral-Standort, der den Web-Service hostet, zwischen Standard- und Sommerzeit gewechselt wird. Andernfalls können Ihnen die Aufträge entgehen, die während der verlorenen oder gewonnenen Stunde aufgegeben wurden.

      • Zum Abrufen von Aufträgen verwendet die Eingabeeinheit Symbole für zwei Merkmale:

        • WebService.CurrentRequestTime

          RICOH ProcessDirector legt den Wert dieses Merkmals zu Beginn des Abrufintervalls fest.

        • WebService.LastSuccessRequestTime

          Wenn die Eingabeeinheit erfolgreich mit der Anwendung kommuniziert, legt RICOH ProcessDirector den Wert dieses Merkmals so fest, dass er mit dem Wert des Merkmals WebService.CurrentRequestTime übereinstimmt. Eine erfolgreiche Kommunikation führt zu einem Antwortcode 200, selbst wenn keine Daten empfangen werden, die einen Job erstellen.

    3. Setzen Sie das Merkmal SOAP-Anfrage auf die importierte SOAP-Anfrage GetOrdersByDate.

      Wenn Sie den Namen der SOAP-Anfragen beim Importieren MyStore vorangestellt haben, setzen Sie das Merkmal auf MyStore-GetOrdersByDate.

    4. Verwenden Sie für alle anderen Eigenschaften auf dem Reiter "Anforderung" die Standardwerte.
  6. Auf der Registerkarte Authentifizierung:
    1. Setzen Sie das Merkmal Statischer Anmeldeparameter auf Ihr MarcomCentral-Auftragstoken.
    2. Lassen Sie die Werte aller anderen Merkmale leer.
  7. Ist die Bearbeitung der Merkmale abgeschlossen, klicken Sie auf OK.
Nachdem Sie einen Workflow zum Verarbeiten von MarcomCentral-Aufträgen definiert haben, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Eingabeeinheit, und wählen Sie Merkmale aus. Setzen Sie auf der Registerkarte Allgemein das Merkmal Untergeordneter Workflow auf den Namen des Workflows, den Sie definiert haben.

1.3.5.36.5 Definieren eines Workflows zum Verarbeiten von MarcomCentral-Aufträgen

Kopieren Sie den mit dem MarcomCentral Connect-Feature bereitgestellten Workflow MarcomProcessOrders, um Aufträge zu verarbeiten, die von einem Store auf der MarcomCentral-Website abgerufen wurden. Der Schritt CallSOAPService ruft den MarcomCentral-Web-Service Job-Ticket auf und ruft Job-Tickets anhand der Auftragsnummer ab. Ändern Sie diesen und weitere Schritte im Workflow, indem Sie die Schrittmerkmale auf Werte setzen, die mit Ihrem MarcomCentral-Store und RICOH ProcessDirector-Workflows funktionieren.

Der Workflow, der MarcomCentral-Aufträge verarbeitet, empfängt Jobs von der SOAP-Web-Service-Eingabeeinheit.

Bevor Sie den Workflow definieren:

  • Planen Sie die Verarbeitung der Aufträge, einschließlich der Zuordnung der XML-Elemente in den Aufträgen zu RICOH ProcessDirector-Auftrags- und Jobeigenschaften mithilfe eines Auftragseigenschaft-Zuordnungsobjekts.
  • Bereiten Sie den Aufruf der MarcomCentral-Web-Services vor.
  • Definieren Sie eine SOAP-Web-Service-Eingabeeinheit.
  • Definieren Sie ein Auftragseigenschaft-Zuordnungsobjekt.

Weitere Informationen finden Sie in den entsprechenden Aufgaben.

So definieren Sie einen Workflow zum Verarbeiten von MarcomCentral-Aufträgen:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Workflow MarcomProcessOrders, und wählen Sie Kopieren aus.
  3. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie nach Bedarf andere Werte ein oder bearbeiten Sie Werte entsprechend, und klicken Sie anschließend auf Weiter.
  4. Klicken Sie im Workflow-Editor mit der rechten Maustaste auf den Schritt CreateOrdersFromFile und wählen Sie Eigenschaften.
  5. Aktualisieren Sie auf de Reiter Aufträge erstellen die Eigenschaften Ihrer MarcomCentral-Jobs entsprechend, einschließlich der Auswahl des Eigenschaftenzuordnungsobjekts, das Ihre Auftrags-XML-Dateien interpretiert, und des richtigen Workflow für die Verarbeitung der erstellten Jobs.
  6. Setzen Sie für den Schritt RetainCompletedJobs das Merkmal Aufbewahrungsfrist auf einen angemessenen Wert für Ihren Standort.
  7. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.
  8. Verbinden Sie den Workflow mit der Eingabeeinheit, die Sie definiert haben, um MarcomCentral-Aufträge abzurufen:
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
    2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einheiten Eingabeeinheiten.
    3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Eingabeeinheit, und wählen Sie Merkmale aus.
    4. Setzen Sie auf der Registerkarte Allgemein das Merkmal Untergeordneter Workflow auf den Namen des Workflows, den Sie definiert haben, um MarcomCentral-Aufträge zu verarbeiten.
Nachdem Sie einen Workflow zum Verarbeiten von MarcomCentral-Job-Tickets definiert haben, setzen Sie das Merkmal Workflow für neue Jobs des Schritts CreateJobsFromXML auf den Namen des Job-Ticket-Workflows.

1.3.5.36.6 Definieren eines Workflows zum Verarbeiten von MarcomCentral-Job-Tickets

Kopieren Sie den mit dem MarcomCentral Connect-Feature bereitgestellten Workflow MarcomProcessJobTicket, um Job-Tickets zu verarbeiten, die von einem Store auf der MarcomCentral-Website abgerufen werden. Der Schritt CallSOAPService (in der Schrittkette MarcomDownloadPrintFile) ruft den MarcomCentral-Web-Service Job-Ticket auf und ruft Job-Tickets anhand der Auftragsnummer ab. Ändern Sie diesen und weitere Schritte im Workflow, indem Sie deren Merkmale auf Werte setzen, die mit Ihrem MarcomCentral-Store und RICOH ProcessDirector-Workflows funktionieren.

Der Workflow, der MarcomCentral-Job-Tickets verarbeitet, erhält untergeordnete Jobs aus dem Schritt CreateOrdersFromFile in dem Workflow, der MarcomCentral-Aufträge verarbeitet.

Bevor Sie den Workflow definieren:

  • Planen Sie die Verarbeitung der Aufträge, einschließlich der Zuordnung der XML-Elemente in den Aufträgen zu RICOH ProcessDirector-Auftrags- und Jobeigenschaften mithilfe eines Auftragseigenschaft-Zuordnungsobjekts.
  • Bereiten Sie den Aufruf der MarcomCentral-Web-Services vor.
  • Definieren Sie eine SOAP-Web-Service-Eingabeeinheit.
  • Definieren Sie den Workflow, der MarcomCentral-Aufträge verarbeitet.

Weitere Informationen finden Sie in den entsprechenden Aufgaben.

So definieren Sie einen Workflow zum Verarbeiten von MarcomCentral-Job-Tickets:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Workflow MarcomProcessJobTicket, und wählen Sie Kopieren.
  3. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie nach Bedarf andere Werte ein oder bearbeiten Sie Werte entsprechend, und klicken Sie anschließend auf Weiter.
  4. Überprüfen Sie die Bedingungen, die für den Anschluss (1) Warehouse angegeben wurden, und passen Sie sie bei Bedarf an Ihren MarcomCentral-Store an.

    Die drei Bedingungen am Anschluss in dem Beispiel-Workflow MarcomProcessJobTicket geben die MarcomCentral-Produkttypen JobDirect, Variable und Versioned an. Jobs mit diesen Produkttypen durchlaufen nicht den Anschluss (1) Warehouse. Stattdessen durchlaufen diese Jobs den Anschluss (2) Druckerei.

  5. Öffnen Sie die Schrittkette MarcomDownloadPrintFile.
  6. Setzen Sie im Schrittketten-Editor im Schritt Warten die Eigenschaft Warten auf auf einen Wert, bei dem die Jobs warten müssen, bis Ihr MarcomCentral-Store den Link zu der herunterzuladenden Datei bereitstellt.

    Zusammen geben der Anschluss (2) Auf Datei prüfen und das Merkmal Warten auf an, wie lange ein Job darauf wartet, dass Ihr MarcomCentral-Store den Link zu der Datei bereitstellt. Wenn der Store den Link nicht innerhalb des festgelegten Zeitraums bereitstellt, geht der Job an den Schritt FailWithMessage. Das Merkmal Warten auf gibt eine Wartezeit von 30 Sekunden vor, und die Regel am Anschluss (2) Auf Datei prüfen gibt an, dass der Auftrag die Abzweigung 9 Mal durchläuft. Die Zeit, die verstreicht, bevor der Job an den Schritt FailWithMessage geht, beträgt 5 Minuten. Wenn Sie das Merkmal Warten auf auf 1 Minute gesetzt haben, beträgt die Zeit, die verstreicht, 10 Minuten. Wenn Sie dann die Regel am Anschluss auf Benutzerdefinierte Anzahl 1 < 20 setzen, beläuft sich die Zeit, die verstreicht, auf 20 Minuten.

  7. Für den Schritt CallSOAPService:
    1. Stellen Sie für das Merkmal Proxy verwenden den Proxyserver (falls vorhanden) ein, den Sie für die Kommunikation mit dem Web-Service verwenden.
    2. Setzen Sie das Merkmal Kennwort auf Ihr MarcomCentral-Auftragstoken.
    3. Setzen Sie das Merkmal SOAP-Anfrage auf die importierte SOAP-Anfrage GetJobTicketByLineItem.
    4. Wenn Sie den Namen der SOAP-Anforderungen beim Importieren MyStore vorangestellt haben, setzen Sie das Merkmal auf MyStore-GetJobTicketByLineItem.
  8. Aktualisieren Sie den Schritt ApplyXSLTransform2, falls erforderlich.

    Im Schritt ApplyXSLTransform2 wird die Eigenschaft XSLT-Datei so festgelegt, dass die mit dem Feature bereitgestellte Datei downloadOverrides.xslt verwendet wird. Diese Datei ruft die URL der Druckdatei ab und kopiert die URL in die Eigenschaft Benutzerdefiniert 3. Der Schritt DownloadFile verwendet diesen Wert, um die Druckdatei abzurufen.

    Sie können die Datei downloadOverrides.xslt so verwenden, wie sie ist. Wenn Sie zusätzliche Informationen von MarcomCentral abrufen möchten, erstellen Sie eine neue XSLT-Datei und aktualisieren Sie diese Eigenschaft.

  9. Stellen Sie im Schritt DownloadFile für das Merkmal Proxy verwenden den Proxyserver (falls vorhanden) ein, den Sie für die Kommunikation mit dem Web-Service verwenden.
  10. Schließen Sie den Schrittketteneditor.
  11. Setzen Sie für den Schritt RetainCompletedJobs das Merkmal Aufbewahrungsfrist auf einen angemessenen Wert für Ihren Standort.
  12. Ändern Sie in der Abzweigung Druckbar die vier Schritte in der Phase Drucken, oder ersetzen Sie sie durch Ihre Schritte zum Verarbeiten und Drucken von PDF-Jobs.
  13. Ändern Sie die Abzweigung Warehouse:
    • Wenn Ihre Workflows nur Drucksachen verarbeiten, löschen Sie die Abzweigung.
    • Wenn Ihre Workflows sowohl Drucksachen als auch Nicht-Druckartikel verarbeiten, können Sie den Schritt ManualStepWithAutoStart beibehalten oder ihn durch andere Schritte ersetzen.
      • Wenn die Lagermitarbeiter Zugriff auf RICOH ProcessDirector haben, können sie den Schritt ManualStepWithAutoStart abschließen, wenn sie dem Auftrag einen Nicht-Druckartikel hinzufügen.
      • Haben die Lagermitarbeiter keinen Zugriff auf RICOH ProcessDirector, können Sie mithilfe anderer Schritte mit ihnen kommunizieren.

        Sie können beispielsweise einen SendEmail-Schritt hinzufügen, der eine E-Mail-Nachricht an die Lagermitarbeiter sendet, wenn der Nicht-Druckartikel in die Abzweigung Warehouse eintritt. Wenn Ihr Unternehmen eine Anwendung mit einer Web-Service-Oberfläche verwendet, um die Konfektionierung zu verarbeiten, können Sie der Abzweigung Warehouse einen CallSOAPService-Schritt hinzufügen. Der Schritt sendet die Daten in dem Job an die Anwendung.

  14. Speichern Sie den Workflow.
  15. Verbinden Sie den Workflow mit jenem Workflow, den Sie definiert haben, um MarcomCentral-Aufträge zu verarbeiten:
    1. Öffnen Sie im Workflow-Editor den Workflow, den Sie definiert haben, um MarcomCentral-Aufträge zu verarbeiten.
    2. Setzen Sie die Eigenschaft Workflow für neue Jobs für den Schritt CreateOrdersFromFile auf den Namen des Job-Ticket-Workflow.
Jetzt können Sie die Informationen hinzufügen, die erforderlich sind, um Artikel in einem Auftrag in Ihrem Job-Ticket-Workflow zu verarbeiten.

1.3.5.36.7 Vorbereiten des Sendens des Status an MarcomCentral

Um den Status an einen Store auf der MarcomCentral-Website zu senden, kopieren Sie die mit dem MarcomCentral Connect-Feature bereitgestellte SOAP-Web-Service-Benachrichtigung MarcomCloseoutOrders. Die Merkmale Anfrage-URL und Anfrage-Nutzdaten der Benachrichtigung sind so eingestellt, dass der MarcomCentral-Web-Service Auftragsabschluss aufgerufen und die ID des abgeschlossenen Auftrags gesendet wird. Setzen Sie weitere Merkmale auf Werte, die in Ihrem MarcomCentral-Store und RICOH ProcessDirector-Workflows funktionieren.

Bevor Sie die Benachrichtigung definieren:

  • Planen Sie die Verarbeitung der Aufträge, einschließlich der Zuordnung der XML-Elemente in den Aufträgen zu RICOH ProcessDirector-Jobmerkmalen mithilfe eines XSLT-Stylesheets.
  • Bereiten Sie den Aufruf der MarcomCentral-Web-Services vor.
  • Definieren Sie den Workflow, der MarcomCentral-Aufträge verarbeitet.

Weitere Informationen finden Sie in den entsprechenden Aufgaben.

    Hinweis:
  • Der Status kann auch mit einem CallSOAPService-Schritt gesendet werden. Mit einem CallSOAPService-Schritt können Sie zum Beispiel den Web-Service Auftragsabschluss aufrufen. Setzen Sie den Schritt in Ihrem Auftrags-Workflow nach dem Schritt WaitForRelatedJobs. Wenn Sie den Abschlussstatus mithilfe eines CallSOAPService-Schritts senden, kopieren und ändern Sie nicht die Benachrichtigung MarcomCloseoutOrders.

So bereiten Sie das Senden des Status an MarcomCentral vor:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Objekte Benachrichtigungen.
  3. Kopieren Sie die Benachrichtigung MarcomCloseoutOrder, und geben Sie ihr einen neuen Namen.
  4. Auf der Registerkarte Anforderung:
    1. Stellen Sie für das Merkmal Proxy verwenden den Proxyserver (falls vorhanden) ein, den Sie für die Kommunikation mit dem Web-Service verwenden.
    2. Setzen Sie das Merkmal SOAP-Anfrage auf die SOAP-Anfrage CloseoutByOrder, die Sie importiert haben.
      Wenn Sie den Namen der SOAP-Anfragen beim Importieren MyStore vorangestellt haben, setzen Sie das Merkmal auf MyStore-CloseoutByOrder.
    3. Fügen Sie dem Merkmal Anfrage-Nutzdaten die entsprechende XML hinzu, um weitere Abschlussinformationen an MarcomCentral zu senden.
      Sie können zum Beispiel XML-Dateien für die Rechnungsstellung, für Packzettel und Abrechnungen hinzufügen.
        Hinweis:
      • Wenn Sie die Nutzdaten ändern, empfehlen wir die Durchführung eines manuellen Tests mithilfe eines Browser-Plug-ins, etwa Boomerang für Google Chrome. Weitere Informationen finden Sie in der Aufgabe zum Vorbereiten des Aufrufs von MarcomCentral-Web-Services.
    4. Verwenden Sie für alle anderen Eigenschaften auf dem Reiter Anforderung die Standardwerte.
  5. Auf der Registerkarte Authentifizierung:
    1. Setzen Sie das Merkmal Statischer Anmeldeparameter auf Ihr MarcomCentral-Abschlusstoken.
    2. Lassen Sie die Werte aller anderen Merkmale leer.
  6. Geben Sie auf den Registerkarten Ereignis und Bedingungen das Jobmerkmal bzw. eine Kombination von Jobmerkmalen an, um die Benachrichtigung an MarcomCentral auszulösen.
    Beispiel:
    • Auf Basis der Schrittschablone ManualStepWithAutoStart haben Sie Ihrem Auftrags-Workflow einen ShipOrder-Schritt hinzugefügt. Ihre Lagermitarbeiter schließen den Schritt ab, wenn der Auftrag die Versandabteilung erreicht.
    • Die Benachrichtigung soll das Merkmal Aktueller Schritt für Jobs in Ihrem Auftrags-Workflow überwachen.
    • Wenn der Wert des Merkmals Aktueller Schritt für den Auftragsjob sich in ShipOrder ändert, soll die Benachrichtigung den MarcomCentral-Web-Service Auftragsabschluss aufrufen.
    • Setzen Sie auf der Registerkarte Ereignis die Option Merkmal auf Aktueller Schritt, die Option Aktion auf Änderungen an und die Option Wert auf ShipOrder.
    • Ändern Sie auf der Registerkarte Bedingungen das Merkmal Wert in den Namen Ihres Auftrags-Workflows.
  7. Ist die Bearbeitung der Merkmale abgeschlossen, klicken Sie auf OK.
Nachdem Sie eine Eingabeeinheit, Workflows für Aufträge und Job-Tickets sowie eine Benachrichtigung eingerichtet haben, können Sie MarcomCentral-Aufträge abrufen und verarbeiten. Sie können Ihren MarcomCentral-Store benachrichtigen, wenn die Aufträge abgeschlossen sind.

1.3.5.36.8 Abrufen und Verarbeiten von Aufträgen aus Ihrem MarcomCentral-Store

Nachdem Sie eine Eingabeeinheit, ein Auftragseigenschaft-Zuordnungsobjekt, Workflows und eine Benachrichtigung eingerichtet haben, führen Sie diese Schritte aus, um Aufträge aus Ihrem MarcomCentral-Store abzurufen und zu verarbeiten.
So rufen Sie Aufträge aus Ihrem MarcomCentral-Store ab und verarbeiten diese:
  1. Aktivieren Sie Ihre neuen Workflows zum Verarbeiten von MarcomCentral-Aufträgen und -Job-Tickets:
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
    2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Workflow zum Verarbeiten von Aufträgen, und wählen Sie Aktivieren.
    3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Workflow zum Verarbeiten von Job-Tickets, und wählen Sie Aktivieren aus.
  2. Aktivieren Sie Ihre neue Benachrichtigung:
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
    2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf System Benachrichtigungen.
    3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Benachrichtigung, und wählen Sie Aktivieren aus.
  3. Aktivieren Sie Ihre neue Eingabeeinheit:
    1. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einheiten Eingabeeinheiten.
    2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Eingabeeinheit, und wählen Sie Aktivieren und Verbinden aus.
  4. Melden Sie sich bei Ihrem Store auf der MarcomCentral-Website an, und erstellen Sie einen Auftrag.
    Alternativ können Sie ausgewählte Artikel neu bestellen.
  5. Prüfen Sie, ob der Auftragsjob in der Jobtabelle und in der Auftragstabelle angezeigt wird.
  6. Wenn der Auftrag nicht angezeigt wird:
    1. Deaktivieren und trennen Sie die Eingabeeinheit.
    2. Prüfen Sie die Meldungen in der Protokolldatei für die Eingabeeinheit.
    3. Wenn der Web-Service einen 500-Fehler zurückgegeben hat, zeigen Sie die Merkmale für die Eingabeeinheit an. Klicken Sie auf die Registerkarte Authentifizierung, und geben Sie Ihr Auftragstoken erneut in das Merkmal Statischer Anmeldeparameter ein.
    4. Wenn in einer Meldung angezeigt wird, dass nichts in der Antwort dem Wert des Antwortmusters entspricht, klicken Sie auf die Registerkarte Anfrage. Prüfen Sie den Wert des Merkmals Zeitzonen-Offset.
      Vergewissern Sie sich, dass der Wert (in Stunden) die Verschiebung zwischen der koordinierten Weltzeit (UTC) und jener Zeitzone darstellt, die vom MarcomCentral-Web-Service verwendet wird.
      Wenn der MarcomCentral-Web-Service zum Beispiel Pacific Standard Time verwendet, vergewissern Sie sich, dass der Wert -8 lautet.
    5. Aktivieren und verbinden Sie die Eingabeeinheit.
  7. Sobald der Auftrag in der Auftragstabelle angezeigt wird, prüfen Sie, ob in der Jobtabelle Jobs darunter angezeigt werden.
  8. Wenn die Jobs nicht angezeigt werden:
    1. Deaktivieren Sie den Workflow.
    2. Überprüfen Sie den Status des Auftragsjobs und die Meldungen in dessen Jobprotokoll.
    3. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.
    4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Job, und wählen Sie Erneut verarbeiten aus. Verarbeiten Sie den Job aus dem ersten Schritt im Workflow.
  9. Wenn ein untergeordneter Job im Schritt CallSOAPService im Job-Ticket-Workflow in den Status Fehler wechselt:
    1. Prüfen Sie die Meldungen im Jobprotokoll.
    2. Zeigen Sie die Merkmale für den Schritt an.
    3. Wenn eine Meldung im Jobprotokoll besagt, dass der Web-Service einen 500-Fehler zurückgegeben hat, geben Sie Ihr Auftragstoken erneut in das Feld Kennwort ein.
      Auch andere Probleme wie eine falsche SOAP-Anfrage können dazu führen, dass der Web-Service einen 500-Fehler zurückgibt.
    4. Wenn eine Meldung im Jobprotokoll besagt, dass der Web-Service einen 400-Fehler zurückgegeben hat, prüfen Sie die Nutzdaten.
      Auch andere Probleme können dazu führen, dass der Web-Service einen 500-Fehler zurückgibt.
  10. Wenn ein untergeordneter Job an den Schritt FailWithMessage im Job-Ticket-Workflow gesendet wird, zeigen Sie die Merkmale für den Schritt Warten an. Erhöhen Sie den Wert des Merkmals Warten auf.
  11. Prüfen Sie die Meldungen im Jobprotokoll, um weitere Probleme mit der Verarbeitung von Jobs zu lösen.
  12. Wenn der Status aller Jobs im Auftrag sich in Aufbewahrt ändert, ruft die Benachrichtigung die Funktion CloseoutByOrder im Web-Service Auftragsabschluss auf.
    MarcomCentral ändert den Wert in der Spalte Auftragsstatus für jeden Artikel in dem Auftrag in Versandt. Das Versanddatum für den Artikel ist das Datum, an dem MarcomCentral die Benachrichtigung erhalten hat. Je nachdem, wie Sie Ihren Store einrichten, können sich auch andere Werte ändern. MarcomCentral kann zum Beispiel eine Rechnungsnummer und ein -datum sowie eine Packzettelnummer zuordnen.
  13. Melden Sie sich bei Ihrem MarcomCentral-Store an, und überprüfen Sie, ob der Status aller Artikel in dem Auftrag Versandt lautet.
  14. Wenn der Status weiterhin In Bearbeitung lautet:
    1. Überprüfen Sie die Meldungen in der Protokolldatei auf die Benachrichtigung.
    2. Wenn der Web-Service einen 500-Fehler zurückgegeben hat, zeigen Sie die Merkmale für die Benachrichtigung an. Klicken Sie auf den Reiter Authentifizierung, und geben Sie Ihr Abschlusstoken erneut in die Eigenschaft Statischer Anmeldedaten ein.
    3. Prüfen Sie in Ihrem MarcomCentral-Store, ob der Status aller Artikel in dem Auftrag Versandt lautet.

1.3.5.37 Einrichten des Archiv-Features

Nachdem Sie die Übersichtsthemen Archiv gelesen haben, können Sie Archiv einrichten, indem Sie die in diesem Abschnitt beschriebenen Konfigurationsaufgaben ausführen.

Nach Abschluss der Erstkonfiguration testen Sie Ihre Archiv-Workflows und Repositories, um sicherzustellen, dass sie wie erwartet funktionieren.

1.3.5.37.1 Archiv-Muster-Workflow ausführen

Das Archiv-Feature stellt einen Musterworkflow bereit, den Sie prüfen und ausführen können, um zu lernen, wie das Feature funktioniert. Das Muster enthält ein Repository, eine Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" mit einer vorab übergebenen PDF-Datei, eine bereitgestellte Verlaufssatzbenachrichtigung sowie einen Workflow, der den Schritt StoreInRepository enthält.
Zu den in diesem Workflow verwendeten Musterobjekten gehören:
  • Repository: SampleRepository
  • Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck": RepositoryFolder
  • Musterdruckjob: Repository.pdf
  • Workflow: RepositorySample
  • Verlaufssatzbenachrichtigung: SampleHistoryRecord
Überprüfen Sie die Merkmale für jedes Objekt, bevor Sie mit der Prozedur beginnen, um zu sehen, wie diese interagieren.

So führen Sie den Beispiel-Workflow aus:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Hauptseite.
  2. Wählen Sie im Portlet "Drucker" den Drucker Muster aus, und klicken Sie auf Aktivieren.
  3. Klicken Sie im Portlet "Eingabeeinheit" mit der rechten Maustaste auf die Eingabeeinheit RepositoryFolder des Typs "Ordner für Sofortdruck", und wählen Sie Aktivieren und verbinden.
    Wenn Sie dieses Verfahren erstmalig ausführen, übergibt RICOH ProcessDirector den Job Repository.pdf sofort an den Workflow RepositorySample.
  4. Sie finden den Job in der Jobtabelle, wo Sie prüfen sollten, ob der Wert in der Spalte PhaseAbgeschlossen lautet.
    Die Datei Repository.pdf und ihre Dokumente sind nun im Repository SampleRepository gespeichert.
  5. Klicken Sie auf die Registerkarte Archiv.
  6. Wählen Sie im Repository der zu durchsuchenden Liste den Wert SampleRepository und als Suchkriterien Jede trifft zu. Sie können wählen, ob Sie entweder eine Jobsuche oder eine Dokumentensuche durchführen möchten.
    • Für eine Jobsuche wählen Sie Kundenname (Job) aus der Dropdown-Liste "Merkmal", = aus der Dropdown-Liste "Vergleich", geben Sie RicohSample im Feld "Wert" ein, und klicken Sie dann auf Suchen.
    • Für eine Dokumentsuche wählen Sie Mitgliedsnummer aus der Liste Merkmal, gleich aus der Liste Vergleich, geben Sie 6883% im Feld Wert ein, und klicken Sie dann auf Suchen.
        Hinweis:
      • Das Zeichen % ist ein Platzhalter, der null oder mehrere Zeichen über die bereits eingegebenen hinaus darstellt. Platzhalter dürfen nur bei den Vergleichen gleich und ungleich verwendet werden.
  7. Nachdem Sie den Job oder das Dokument gefunden haben, können Sie ein Element und eine Aktion auswählen:
    • Zum Anzeigen des Jobs oder des Dokuments klicken Sie auf Datei anzeigen.
    • Zum Zurückgeben des Jobs oder des Dokuments in das RICOH ProcessDirector-System klicken Sie auf Datei übermitteln, wählen Sie einen Workflow, und klicken Sie dann auf OK.
    • Zum Überprüfen der mit dem Job gespeicherten Merkmalwerte und Verlaufsdaten klicken Sie auf Details anzeigen.
    • Zum Anzeigen eines Berichts, der alle mit einem oder mehreren Jobs oder Dokumenten gespeicherten Werte und Verlaufsinformationen enthält, klicken Sie auf Detaillierten Bericht anzeigen.
    • Zum Exportieren der Merkmalwerte und Verlaufsdaten in eine durch Kommas getrennte Datei klicken Sie auf In CSV exportieren.
    • Zum Exportieren eines Berichts, der die Merkmalwerte und Verlaufsdaten in einer PDF-Datei enthält, klicken Sie auf In PDF exportieren.
Zum erneuten Ausführen des Beispiels kopieren Sie die Musterdatei in den Ordner für Sofortdruck. Die Musterdatei Repository.pdf befindet sich im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\testfiles.

1.3.5.37.2 Aufbewahrung von Job- und Dokumentdaten planen

Bevor Sie das Archiv-Feature konfigurieren, sollten Sie die bestmögliche Vorgehensweise beim Einrichten von Repositories planen, um die Job- und Dokumentdaten, die Sie speichern möchten, aufzubewahren.

Sie sollten Folgendes festlegen:

  • Die Dateien, die Sie speichern müssen.
  • Die Merkmale, die Sie speichern müssen.
  • Die Verlaufsdaten, die Sie speichern müssen.
  • Die Punkte innerhalb des Workflows, an denen Sie die Job- und Dokumentdaten speichern müssen.
  • Wie lange Sie die Job- und Dokumentdaten aufbewahren müssen.
  • Wer Zugriff auf die Job- und Dokumentdaten haben sollte.
  • Das System, in dem die Job- und Dokumentdaten gespeichert werden sollten.
  • Welche Suchmerkmale Sie benötigen, um Job- und Dokumentdaten abzurufen, nachdem sie in einem Repository gespeichert wurden.
  • Welche Jobmerkmal-Werte Sie zur weiteren Verwendung behalten müssen, wenn der Job aus einem Repository abgerufen wird

Diese Informationen helfen Ihnen bei der Entscheidung, wie viele Repositories Sie benötigen. Sie können dann die Repositories erstellen und StoreInRepository-Schritte in Ihre Workflows einfügen.

Dateien
Jeder StoreInRepository-Schritt kann eine Datei für jeden Job in einem Repository speichern. In Ihren Repositories können Sie jede Art von Datei speichern. Beispielsweise können Sie PDF-Dateien, JDF-Job-Tickets, AFP-Dateien, PostScript-Dateien oder komprimierte Dateien speichern. Sie können nur Merkmalwerte oder den Jobverlauf, aber keine Datei speichern.
Wenn Sie das PDF-Dokument-Unterstützung-Feature installiert haben, können Sie Daten, unter anderem einen PDF-Job, ein Dokument aus einem Auftrag oder Informationen zu einem Job, aus einem Repository abrufen und anzeigen. Wenn Sie das AFP-Unterstützung-Feature installiert haben, können Sie die gleiche Art von Daten für AFP-Jobs abrufen und anzeigen. Sie können nicht den Inhalt von Jobs oder Dokumenten in anderen Dateitypen anzeigen, können jedoch Merkmalwerte und den Jobverlauf anzeigen, falls Sie gewählt haben, diese Informationen zu speichern.

Sie können Repositories auf der Grundlage erstellen, von wem Sie Dateien erhalten oder wie Sie die Dateien in Ihrem Unternehmen verwenden. Beispiel:

  • Eine Druckerei speichert vielleicht Dateien für jedes Kundenkonto in einem eigenen Repository.
  • Eine unternehmenseigene Druckereiabteilung speichert vielleicht Dateien für jeden Geschäftsbereich in einem eigenen Repository. In einem Repository sind vielleicht Debitorenjobs und in einem anderen Repository Kreditorenjobs gespeichert.
  • Ein Unternehmen speichert vielleicht Dateien für jedes Callcenter in einem eigenen Repository. Die Mitarbeiter des Callcenters haben einen schnellen Zugriff auf die Dateien, die sie für den Kundendienst benötigen.
Merkmale
Sie können die Werte von Job- und Dokumentmerkmalen mit oder ohne das Speichern einer Jobdatei oder eines Produktionsverlaufs speichern. Sie können auch die Werte von Merkmalen, die zwar mit einem Job verknüpft sind, aber die Merkmale anderer Objekte sind, und Dokumentdaten speichern, die nicht als RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale definiert sind.
Sie können Job- und Dokumentmerkmale dazu verwenden, einen Job, ein Dokument oder Informationen über einen Job aus einem Repository abzurufen und die Informationen anzuzeigen. Informationen über den Job können mit dem Job verknüpfte Merkmale umfassen, wie zum Beispiel das Modell des zum Drucken des Jobs verwendeten Druckers und Dokumentdaten, die an RICOH ProcessDirector zurückgegeben werden, nachdem ein externes Programm die Dokumente in einem Job verarbeitet hat.
Da das Speichern von Merkmalen viel weniger Speicherplatz als das Speichern von Jobs erfordert, können Merkmalrepositories viel kleiner als Repositories sein, in denen Dateien gespeichert werden.
Sie können die zu speichernden Merkmale auf der Grundlage dessen festlegen, wie Merkmalinformationen in Ihrem Unternehmen verwendet werden. Beispiel:
  • Ein Unternehmen könnte den Kundennamen, die Kontonummer und andere Informationen über jedes gedruckte Dokument sowie die Zahl der Seiten des Dokuments und das Modell des Druckers speichern, der zum Drucken des Jobs verwendet wird. Es ist möglicherweise nicht notwendig, Jobdateien zu speichern, in denen die Dokumente selbst enthalten sind.
  • Eine interne Druckabteilung könnte Jobdateien, zum Abrufen der in jeder Jobdatei enthaltenen Dokumente benötigte Job- und Dokumentmerkmale und die von externer Postsoftware zurückgegebenen Postverarbeitungsdaten (zum Beispiel Adressänderungsinformationen) speichern. Obwohl die Postverarbeitungsdaten nicht als RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale definiert sind, können die Mitarbeiter der Abteilung die Daten anzeigen, wenn sie ein Dokument aus dem Repository abrufen.
Produktionsverlauf
Sie können den Produktionsverlauf eines Jobs mit oder ohne das Speichern einer Jobdatei speichern. Sie können Verlaufssatzbenachrichtigungen zum Erfassen unterschiedlicher Detailstufen zur Jobverarbeitung einrichten und danach den Schritt StoreInRepository auf das Speichern von Verlaufssätzen einstellen. So können Sie beispielsweise Ihre Benachrichtigungen zur Aufzeichnung jeder Statusänderung für jeden Schritt in dem Workflow einrichten, der den Job verarbeitet. Sie können aber auch einschränken, was Sie aufzeichnen, indem Sie eine bestimmte Statusänderung wählen, wie zum Beispiel die Änderung des Jobstatus zu Abschluss im Schritt InsertJobs oder im Schritt PrintJobs.

Da das Speichern des Jobverlaufs weniger Speicherplatz als das Speichern von Jobs oder Dokumenten erfordert, können Jobverlaufrepositories viel kleiner als Repositories sein, in denen Dateien oder Dateien und Jobverlauf zusammen gespeichert werden.

Sie können Verlaufssatzbenachrichtigungen basierend darauf erstellen, wie Sie in Ihrem Unternehmen den Jobverlauf verwenden. Beispiel:

  • Möglicherweise möchte eine Druckerei in der Lage sein, ihren Kunden genau mitzuteilen, wann ihre Jobs erhalten und gedruckt werden und wann sie abholbereit sind.
  • Ein Unternehmen möchte vielleicht für bestimmte Kunden, deren Jobs sehr zeitsensibel sind, ein Prüfprotokoll für alle durchgeführten Verarbeitungsschritte erstellen.
Workflows
Sie können Dateien, Jobverlauf oder beides in einem Repository speichern, indem Sie einen Schritt basierend auf der Schrittvorlage StoreInRepository an einer beliebigen Stelle in den Workflow einfügen. Sie können in einem Workflow mehrere StoreInRepository-Schritte haben.

Wenn Sie Jobs an verschiedenen Stellen im selben Workflow speichern möchten, können Sie ein separates Repository für jeden Schritt erstellen. Sie könnten Jobs beispielsweise in einem Repository speichern, bevor Sie sie verarbeiten, sodass Sie ein Verzeichnis der Dateien haben, die Sie von den Kunden erhalten haben. Sie könnten Jobs in einem anderen Repository speichern, nachdem Sie sie gedruckt haben, wobei zusätzliche Produktionsangaben, wie beispielsweise postalische Barcodes, mit abgespeichert werden. Die von jedem Schritt gespeicherten Verlaufssätze enthalten nur die Jobstatusänderungen, die zum Zeitpunkt der Ausführung jedes Schritts aufgezeichnet wurden. Wenn Sie im Repository nach einem Job suchen, der durch mehrere StoreInRepository-Schritte verarbeitet wurde, werden mehrere Ergebnisse zurückgegeben. Jedes Ergebnis enthält nur die Verlaufsdaten, die zum Zeitpunkt der Ausführung des Schritts bekannt waren.

Hinweis: Manche Schritte, die Sie Ihren Workflows hinzufügen können, funktionieren nur auf Jobebene. Die Dokumente in den Jobs sind dabei nicht bekannt. Manche dieser Schritte, wie beispielsweise ReversePDFPageOrder, ändern die Seitenreihenfolge im Job ohne Berücksichtigung der Dokumentmerkmale, die mit jeder Seite verknüpft sind. Wenn die Seiten neu angeordnet werden, bleiben die Dokumentmerkmale mit ihren ursprünglichen Seitenpositionen verknüpft, obwohl der Inhalt der entsprechenden Seite vollkommen anders ist. Das Öffnen des Jobs in der Anzeigefunktion und das Suchen nach Dokumentmerkmalen führt dann zu falschen Suchergebnissen.

Sie erhalten beispielsweise eine Datei mit 50.000 Seiten von Ihrem Kunden. Der Workflow fügt Barcodes hinzu, sortiert den Job auf Basis von Postleitzahlen und stellt dann die Reihenfolge der Seiten um, sodass die letzte Seite zuerst gedruckt wird.

Wenn Sie den Job nach den Schritten IdentifyDocuments, IdentifyPDFDocuments, BuildAFPFromDocuments oder BuildPDFFromDocuments und vor den Schritten ReversePDFPageOrder oder ReverseOutputOrder in einem Repository speichern, können Sie die richtigen Dokumente in einem Job abrufen, indem Sie Dokumenteigenschaften als Suchkriterien verwenden. Wenn Sie den Job nach den Schritten ReversePDFPageOrder oder ReverseOutputOrder in einem Repository speichern, führt die Suche nach einem Dokument in einem Job zu unzuverlässigen Ergebnissen.

Nachdem Sie einem Workflow einen StoreInRepository-Schritt hinzugefügt haben, können Sie die Aufbewahrungsfrist im Schritt RetainCompletedJobs anpassen. Sie haben beispielsweise im Schritt RetainCompletedJobs eine lange Aufbewahrungsfrist festgelegt, weil Sie einen Job oder ein Dokument eventuell erneut Drucken müssen. Sie können diese Aufbewahrungsfrist reduzieren, weil Sie jetzt aus dem Repository erneut drucken können.

Aufbewahrungszeiträume
Falls Sie verschiedene Jobs oder Jobverläufe für verschieden lange Zeiträume aufbewahren müssen, dann erstellen Sie für jeden Aufbewahrungszeitraum ein separates Repository.
Wenn Sie zum ersten Mal ein Repository einrichten, sollten Sie vielleicht eine kurze Aufbewahrungsfrist festlegen, damit Sie die im Schritt StoreInRepository angegebenen Informationen prüfen können. Legen Sie einen Aufbewahrungszeitraum von 1 oder 2 Tagen fest, und senden Sie einen Musterjob durch den Workflow. Danach können Sie das Repository prüfen, um sich zu vergewissern, dass die richtige Datei mit ihren Merkmalen und Verlaufsdaten gespeichert wurde. Vergewissern Sie sich auch, dass die von Ihnen eingerichteten Verlaufssatzbenachrichtigungen die erwarteten Verlaufsdaten erfassen.
Sie können Jobs oder Dokumente nicht aus einem Repository löschen oder die mit abgespeicherten Merkmale ändern. Sorgen Sie also dafür, dass alle Informationen, die Sie abrufen möchten, verfügbar sind. Nachdem Sie Ihre Prüfung abgeschlossen haben, können Sie die Aktion Aufbewahrungsfrist ändern auf der Seite "Repositories" verwenden, um den Wert festzulegen, den Sie für Ihre Produktionsarbeit verwenden möchten.
Zugriff
Wenn Sie den Zugriff auf das Repository kontrollieren möchten, können Sie einen Wert für das Merkmal Speicherort des Repository festlegen. Nur Benutzer, die Zugriff auf den für das Repository festgelegten Speicherort haben, können die darin gespeicherten Dokumente und Jobs finden. Wenn verschiedene Benutzergruppen Zugriff auf verschiedene gespeicherte Jobs und Dokumente haben sollten, erstellen Sie ein separates Repository für jede Gruppe.
Speicherung im System
Wenn Sie die Dateien in Ordnern an verschiedenen Stellen in Ihrem Computersystem speichern möchten, erstellen Sie ein separates Repository für jeden Ordner. Sie können ein Repository auf dem lokalen System oder auf einem angeschlossenen Laufwerk an einer beliebigen Stelle in Ihrem Netzwerk erstellen.
Suchmerkmale
Sie können basierend auf im Archiv gespeicherten Job- oder Dokumentmerkmalen in einem Repository nach Jobs, Dokumenten und ihren Verlaufsdaten suchen und diese abrufen.

Legen Sie bei jedem StoreInRepository-Schritt in jedem Workflow die Merkmale fest, die Sie für die Suche nach gespeicherten Jobs, Dokumenten oder Jobverläufen benötigen. Sie könnten beispielsweise anhand der Jobmerkmale Jobname und Kundenname suchen. Sie könnten anhand des Dokumentmerkmals Mitgliedsnummer nach einem Dokument suchen.

Hinweis: Das Archiv-Feature stellt eine große Anzahl von Job- und Dokumentmerkmalen bereit, die Sie zur Suche nach Jobs und Dokumenten in einem Repository verwenden können. Überprüfen Sie die Werte für die Merkmale Zu speichernde Jobmerkmale und Zu speichernde Dokumentmerkmale der Schrittvorlage StoreInRepository. Wenn Sie benutzerdefiniertes Dokumenteigenschaften benötigen, können Sie diese erstellen, wenn Sie PDF- oder AFP-Dateien zur Verwendung mit Archiv erweitern.

In einem auf der Schrittvorlage StoreInRepository basierenden Schritt geben Sie das Repository an, in dem der Job gespeichert werden soll, sowie die Job- und Dokumentmerkmale, die für die Suche nach Jobs und Dokumenten in diesem Repository zu verwenden sind. Sie können dasselbe Repository für mehrere StoreInRepository-Schritte angeben. Sie können verschiedene Suchmerkmale für jeden Schritt angeben.

Wenn Sie verschiedene Suchmerkmale für verschiedene Jobs verwenden, sollten Sie in Erwägung ziehen, für jede Gruppe von Jobs mit unterschiedlichen Suchmerkmalen ein separates Repository zu erstellen.

Als Praxistipp empfehlen wir Ihnen Folgendes:

  • Geben Sie dieselben Suchmerkmale für jeden Schritt an, der Jobs im selben Repository speichert.
  • Speichern Sie Jobs mit verschiedenen Suchmerkmalen in verschiedenen Repositories.
  • Wählen Sie die Merkmale sorgfältig aus, da Sie nach Speichern eines Jobs oder Dokuments im Repository dessen Merkmale nicht ändern und den Job oder das Dokument auch nicht aus dem Repository entfernen können.

Wenn die Suchmerkmale in einem Repository konsistent sind, zeigt RICOH ProcessDirector die Suchergebnisse schneller an und Daten können von den Benutzern leichter gefunden werden.

Repository A hat beispielsweise 15 Suchmerkmale. Die Merkmale sind für jeden Schritt dieselben, der Jobs im Repository speichert. Repository B weist 10 Suchmerkmale auf. Manche der in Repository B gespeicherten Jobs verwenden fünf der zehn Merkmale. Andere der in Repository B gespeicherten Jobs verwenden drei dieser Merkmale. RICOH ProcessDirector zeigt Suchergebnisse für Repository A schneller an, weil die zur Suche nach einigen Jobs verwendeten Merkmale sich von den Merkmalen unterscheiden, die zur Suche nach anderen Jobs verwendet werden. Die Benutzer, die Repository B durchsuchen, könnten verunsichert sein, welche Merkmale anzugeben sind. Wenn ein Job oder Dokument keinen Wert für die Eigenschaft aufweist, nach der ein Benutzer sucht, taucht der Job oder das Dokument in den Suchergebnissen nicht auf.

Suchgeschwindigkeit
Die Art und Weise, wie Sie Repositories einrichten, kann die Geschwindigkeit einer Suche im Repository beeinflussen. Beachten Sie die folgenden Punkte:
  • Die Suche wird schneller durchgeführt, wenn ein Repository nur Jobs aufweist, die mit denselben Suchmerkmalen gespeichert wurden, und entsprechend langsamer, wenn das Repository Jobs aufweist, die mit einer Mischung unterschiedlicher Suchmerkmale gespeichert wurden.
  • Weist ein Repository nur Jobs auf, die mit denselben Suchmerkmalen gespeichert wurden, verläuft die Suche schneller, wenn weniger Suchmerkmale gespeichert wurden.
  • Kleinere Repositories können schneller als große Repositories durchsucht werden.
  • Die Suchgeschwindigkeit wird nicht beeinträchtigt, wenn Sie Datendateien zusammen mit Merkmalen und Verlaufsdaten speichern.
Jobmerkmal-Werte beibehalten
Sie können die Werte von Jobmerkmalen, die bei der Verarbeitung eines Jobs festgelegt werden, speichern, um sie zu nutzen, wenn ein Job (oder ein Dokument im Job) aus einem Repository abgerufen und als neuer Job übermittelt wird. Wenn ein Job beispielsweise benutzerdefinierte Jobmerkmale hat, deren Werte besondere Verarbeitungsanforderungen anzeigen, können Sie diese Werte in einer Merkmalüberschreibungsdatei speichern und sie mit dem Auftrag oder Dokument übermitteln, wenn Sie es aus dem Repository abrufen.

1.3.5.37.3 Optimierung der Such- und Speicherleistung

Die Archiv-Konfiguration kann so geändert werden, dass die Such- und Speicherleistung auf Basis der Serverressourcen optimiert wird.

Um die Archiv-Suchfunktion zu optimieren, können Sie die Datei repository.cfg so bearbeiten, dass die Nutzung Ihrer Systemressourcen für eine maximale Effizienz optimiert wird.

Um für eine schnellere Ergebnisrückgabe zu sorgen, ändern Sie das Merkmal threads_for_search so, dass es der Anzahl der in Ihrem System vorhandenen CPU-Kerne entspricht. Danach verwendet die Suchfunktion genau einen Thread pro CPU, wodurch schneller Ergebnisse zurückgegeben werden.

Wenn Sie 10 Millionen oder mehr Dokumente oder Jobs im Repository speichern, dann legen Sie für max_merge_size den Wert 4000000 fest.

Wenn Sie weniger als 10 Millionen Dokumente oder Jobs speichern, dann legen Sie max_merge_size auf etwa 25 % der Gesamtzahl Ihrer gespeicherten Dokumente oder Jobs fest. Wenn Sie beispielsweise 1.000.000 Dokumente speichern, dann legen Sie für max_merge_size den Wert 250000 fest.

So optimieren Sie die Repository-Suche:

  1. Navigieren Sie zu der Datei repository.cfg, die sich in /aiw/aiw1/config/ (Unix-basierte Systeme) oder C:\aiw\aiw1\config\ (Windows) befindet.
  2. Öffnen Sie die Datei repository.cfg in einem Texteditor.
  3. Ändern Sie threads_for_search und max_merge_size nach Bedarf.
  4. Speichern Sie die Datei.
    Hinweis: Sie müssen RICOH ProcessDirector nicht neu starten, damit die Änderungen wirksam werden.

1.3.5.37.4 Erstellen von Repositories

Sie können Repositories erstellen, um Job- und Dokumentdaten aufzubewahren, die Sie für eine mögliche spätere Wiederverwendung als neuer Job speichern möchten. Sie können mehrere Repositories erstellen, um Job- und Dokumentdaten für unterschiedlich lange Zeiträume aufzubewahren, oder um die Daten für verschiedene Benutzergruppen zugänglich zu machen.
So erstellen Sie ein Repository:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Objekte Repositories.
  3. Klicken Sie auf Hinzufügen.
  4. Geben Sie die Merkmale ein.
  5. Klicken Sie auf OK.

1.3.5.37.5 Verlaufssatzbenachrichtigungen definieren

Sie können Benachrichtigungen dazu verwenden, Sätze zu erstellen, die als Bestandteil des Jobverlaufs gespeichert werden. Sie können Verlaufssatzbenachrichtigungen definieren, um Zeitmarken von Jobstatusänderungen zu erfassen, wenn der Job in seinem Workflow verarbeitet wird.
So definieren Sie eine Verlaufssatzbenachrichtigung:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Objekte Benachrichtigungen.
  3. Klicken Sie auf Hinzufügen Verlaufsdatensatz.
  4. Geben Sie auf der Registerkarte "Allgemein" einen Namen für die Benachrichtigung ein.
  5. Auf der Registerkarte Ereignis:
    1. Wählen Sie das Merkmal, die Aktion und den Wert aus, die überwacht werden sollen.
      Verlaufssatzbenachrichtigungen können nur das Merkmal Aktueller Jobstatus überwachen.
    2. Klicken Sie zum Definieren eines weiteren Ereignisses auf das Pluszeichen () rechts neben einem Ereignis. Ereignisse werden mit einem OR kombiniert, damit ein Verlaufssatz geschrieben wird, wenn eins der Ereignisse eintritt.
    3. Klicken Sie zum Löschen eines Ereignisses auf das Minuszeichen () rechts neben dem Ereignis, das Sie löschen möchten.
  6. Auf der Registerkarte Bedingungen:
    1. Wählen Sie das Merkmal und den Wert aus, die erfüllt werden müssen, bevor ein Verlaufssatz aufgezeichnet wird.
    2. Klicken Sie zum Definieren einer weiteren Bedingung auf das Pluszeichen () rechts neben einer Bedingung.
      Wählen Sie Beliebig, Alle oder Benutzerdefiniert, um anzugeben, wie diese Bedingungen kombiniert werden sollen.
    3. Klicken Sie zum Löschen einer Bedingung auf das Minuszeichen () rechts neben der Bedingung, die Sie löschen möchten.
  7. Klicken Sie auf OK.

1.3.5.37.6 PDF-Dateien erweitern für Archiv

Erweitern Sie Muster-PDF-Dateien mit RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat, um die Dokumente oder die Verlaufsdaten über sie in einem Repository speichern zu können.

Die Dateien müssen eine Seitengruppe haben, die die Dokumente und Dokumentmerkmale identifiziert, welche für die Suche nach Dokumenten in einem Repository erforderlich sind. Verwenden Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat, um die Seitengruppen zu identifizieren. Weitere Informationen über die RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Funktionen, die Sie bei diesem Vorgang verwenden, wie beispielsweise Dokumentmerkmal definieren, finden Sie in der Onlinehilfe zu RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat.

So erweitern Sie PDF-Dateien zur Verwendung mit dem Archiv-Feature:

  1. Öffnen Sie in Adobe Acrobat Professional eine PDF-Datei, und klicken Sie auf Ricoh Auswählen, um RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat zu aktivieren.
  2. Ziehen Sie einen Rahmen um den Text, den Sie für die textbasierte Seitengruppendefinition verwenden möchten, oder ziehen Sie einen Rahmen an einer beliebigen Stelle, um Seitengruppen zu definieren, die nicht auf Text basieren. Klicken Sie dann auf Seitengruppen definieren.
    1. Wählen Sie aus dem Dropdown-Menü Seitengruppen Seitengruppen mit fester Länge erstellen oder Seitengruppe beginnen, wenn der ausgewählte Text gefunden wird.
      Sie können eine Seitengruppe anhand einer festen Anzahl Seiten oder anhand eines Textes definieren, der in der PDF-Datei wiederholt auftritt. Erscheint beispielsweise Seite 1 auf der ersten Seite jedes Dokuments, können Sie diesen Text zum Definieren von Seitengruppen verwenden.
        Hinweis:
      • Wenn Sie Text verwenden, um den Beginn einer Seitengruppe zu definieren, sollte dieser Text auf der ersten Seite jeden Dokuments an derselben Position stehen.

      • Wenn Sie für die Definition von Seitengruppen eine Beispiel-PDF-Datei verwenden, stellen Sie sicher, dass Inhalt und Position des ausgewählten Texts innerhalb der Produktions-PDF-Dateien konsistent sind.

    2. Klicken Sie auf OK.
  3. Klicken Sie auf Ricoh Seitengruppen-Navigator anzeigen, und prüfen Sie, ob die Dokumente in der PDF-Datei richtig definiert worden sind.
  4. Definieren Sie das erste Dokumentmerkmal, das Sie für die Suche nach Dokumenten in einem Repository verwenden möchten:
    1. Klicken Sie mit der linken Maustaste in die linke obere Ecke der Daten, die Sie erfassen möchten. Ziehen Sie die Maus, um einen Rahmen um die Daten zu ziehen.
      Stellen Sie sicher, dass der Rahmen groß genug ist, um auch die größte Datenversion in der PDF-Datei zu erfassen. Einige Zeichen in einer PDF-Datei haben einen größeren Leerraum-Puffer als andere Zeichen. Die erfassten Daten werden im Dialogfenster im Bereich Ausgewählter Text angezeigt.
    2. Wählen Sie aus dem Popup-Menü die Option Dokumentmerkmal definieren.
    3. Wählen Sie ein RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmal aus der Dropdown-Liste aus.
      Wenn Sie Dokumentmerkmale benötigen, die sich nicht in der Dropdown-Liste befinden, müssen Sie solche benutzerdefinierten Dokumentmerkmale in der Datei docCustomDefinitions.xml definieren. Führen Sie dann das Dienstprogramm docCustom aus, um die Konfigurationsdateien zu aktualisieren und diese Merkmale der Datenbank hinzuzufügen. Nachdem Sie die neuen Dokumentmerkmale geladen haben, stehen sie in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat zur Verfügung, wenn Sie Dokumentmerkmale definieren. Weitere Informationen zur Bearbeitung der Datei docCustomDefinitions.xml, zum Ausführen des Dienstprogramms docCustom und zum Laden von RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmalen finden Sie unter RICOH ProcessDirector: Installieren von Dokumentenverarbeitungsfunktionen.
    4. Im Bereich "Bedingte Positionierung" können Sie die Seiten für das Extrahieren der Dokumentmerkmaldaten angeben.
      Wenn Sie die Daten des Dokumentmerkmals aus der ersten Seite jedes Dokuments extrahieren möchten, wählen Sie bitte Auf Regel basierende Seiten, und klicken Sie anschließend auf Alle Vorderseiten.
    5. Klicken Sie auf OK, um das Dokumentmerkmal zu erstellen.
    6. Wählen SieRicoh Dokumentmerkmalwerte anzeigen, und durchsuchen Sie mehrere Seitengruppen in Ihrer PDF-Datei, um sicherzustellen, dass RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die richtigen Dokumentmerkmalwerte für jede Seitengruppe extrahiert.
  5. Wiederholen Sie die vorstehenden Schritte, um jedes Dokumentmerkmal zu definieren, das Sie für die Suche nach Dokumenten in einem Repository verwenden möchten.
  6. Wenn Sie Ihre Seitengruppendefinition und Dokumentmerkmale speichern möchten, klicken Sie auf Ricoh Steuerdatei speichern.
  7. Geben Sie der Steuerdatei einen Namen oder verwenden Sie den Standardwert. Klicken Sie auf Speichern. Es erscheint eine Bestätigungsnachricht. Klicken Sie auf OK.
  8. Senden Sie die Steuerdatei an ein Verzeichnis des RICOH ProcessDirector-Servers, auf das der RICOH ProcessDirector-Systembenutzer zugreifen kann.
    Hinweis: Geben Sie beim Erstellen Ihres Archiv-Workflows den Namen und das Verzeichnis der Steuerdatei in jedem Schritt an, der auf der Schrittschablone IdentifyPDFDocuments oder BuildPDFFromDocuments basiert.

1.3.5.37.7 AFP-Dateien erweitern für Archiv

Die meisten AFP-Dateien, die an RICOH ProcessDirector übergeben werden, müssen erst erweitert werden, bevor Sie die Dokumente oder die Informationen über ihren Verarbeitungsverlauf in den AFP-Dateien in einem Repository speichern können.
Wenn Sie planen, AFP Indexer zum Erweitern von AFP-Dateien zu verwenden, müssen Sie das AFP-Unterstützungs-Feature erwerben und installieren.
So erweitern Sie AFP-Dateien zur Verwendung mit dem Archiv-Feature:
  1. Falls die AFP-Datei keine Seitengruppenauslöser (die den Start jedes einzelnen Dokuments in einem Job identifizieren) oder Indexkennzeichen hat, die für die Dokumentdaten definiert sind, die Sie extrahieren möchten, dann verwenden Sie AFP Indexer, um diese Informationen hinzuzufügen.
    1. Öffnen Sie die AFP-Datei in RICOH Visual Workbench.
    2. Wählen Sie IndexAFP.
    3. Definieren Sie die Auslöser, welche die Dokumentgrenzen identifizieren.
    4. Fügen Sie Indexkennzeichen für die Dokumentmerkmaldaten hinzu, die Sie extrahieren möchten.
  2. Verwenden Sie den Modus Document Property Designer (DPD), um jedes Dokumentmerkmal, das Sie für die Suche nach Dokumenten in einem Repository verwenden möchten, entsprechend zu verknüpfen.
    1. Öffnen Sie die AFP-Datei in RICOH Visual Workbench, und wählen Sie den DPD-Modus aus.
    2. Doppelklicken Sie auf den Dokumentmerkmalnamen im unteren Bereich des Fensters.
    3. Geben Sie die erforderlichen Angaben im Dialogfeld "Verbindungsoptionen definieren" ein.
      Wird ein Dokumentmerkmal mit einem Indexkennzeichen verbunden, ist der Wert des Dokumentmerkmals mit dem Wert des Indexkennzeichens identisch.
    Weitere Informationen finden Sie in den Themen zu RICOH Visual Workbench und Document Property Designer.
  3. Speichern Sie die von RICOH Visual Workbench erstellte Steuerdatei, und senden Sie sie an ein Verzeichnis des RICOH ProcessDirector-Servers, auf das der RICOH ProcessDirector-Systembenutzer zugreifen kann.
    Die Steuerdatei enthält Document Property Designer-Definitionen.
    Hinweis: Geben Sie beim Konfigurieren Ihres Archiv-Workflows den Namen von Visual Workbench – Steuerdatei in jedem Schritt an, der auf der Schrittvorlage IdentifyDocuments oder BuildAFPFromDocuments basiert.

1.3.5.37.8 Eine Datei verknüpfter Merkmale erstellen

Sie können eine Datei verknüpfter Merkmale erstellen, um ein oder mehrere Merkmale festzulegen, die mit einem Job verknüpft, aber Merkmale anderer Objekte sind. Wenn ein auf der Schrittvorlage StoreInRepository basierender Schritt ausgeführt wird, werden diese Merkmale und ihre Werte zusammen mit Job- und Dokumentdaten in einem Repository gespeichert. Sie können beispielsweise das Modell des für einen Job angeforderten Druckers oder die Farbe der zum Drucken eines Jobs festgelegten Medien speichern.

    Hinweis:
  • Sie können in einer Datei verknüpfter Merkmale auch positionsgebundene Jobmerkmale festlegen und ihre Werte in einem Repository speichern. Sie können ein positionsgebundenes Jobmerkmal nicht als Wert für das Merkmal Zu speichernde Jobmerkmale im Schritt StoreInRepository auswählen. In einem Workflow können die Werte positionsgebundener Merkmale für verschiedene Schritte, die auf derselben Schrittvorlage basieren, unterschiedlich sein.

Positionsgebundene Jobmerkmale

Um Werte für ein positionsgebundenes Jobmerkmal zu speichern, legen Sie das Merkmal, die Phase, in der sich der Schritt befindet, den internen Namen des Schritts mit dem Merkmal und eine Merkmalbeschriftung fest. Die Syntax lautet:

Jobmerkmal[Phase][Schritt-ID]:Merkmalbeschriftung

Hierzu ein Beispiel: Sie haben das Automatische Überprüfung-Feature und möchten den Namen des Barcodelesers speichern, den der Schritt ReadBarcodeData in der Phase "Kuvertierung" verwendet, um die Dokumente in einem Job durch eine Kuvertierung zu verfolgen.

Wenn Sie die Datei verknüpfter Merkmale erstellen, geben Sie die folgende Zeile in einen Texteditor ein:

Job.TrackAndTrace.BarcodeReader[Insert][ReadBarcodeData]:Merkmalbeschriftung

Die Merkmalbeschriftung könnte Job.BarcodeReader lauten.

Wenn der Schritt StoreInRepository ausgeführt wird, macht RICOH ProcessDirector Folgendes:

  1. Ruft den Wert des Jobmerkmals Barcodeleser (Datenbankname Job.TrackAndTrace.BarcodeReader) für den Schritt ReadBarcodeData in der Phase Kuvertierung ab.

    Dieser Wert könnte BarcodeReader1 sein.

  2. Speichert den Wert des Merkmals Barcodeleser zusammen mit anderen Informationen für den Job und seine Dokumente im Repository.

Zum Erkennen, ob ein Merkmal in einer Schrittvorlage positionsgebunden ist, klicken Sie auf das Symbol "?", und überprüfen Sie die Verwendungshinweise in der Hilfe.

Mit einem Job verknüpfte Merkmale

Um den Wert für ein Merkmal eines anderen Objekts zu speichern, müssen Sie eine Kette von Beziehungen zu diesem Merkmal erstellen können. Die Kette muss mit einem Jobmerkmal beginnen, das ein Objekt als Wert angibt. Das nächste Merkmal in der Kette muss ein Merkmal des von dem Jobmerkmal angegebenen Objekts sein. Die Kette muss mit dem Merkmal enden, dessen Werte Sie speichern möchten.

Obwohl Sie die Kette mit jedem beliebigen Jobmerkmal beginnen können, das ein Objekt als Wert angibt, erfüllen diese Jobmerkmale die meisten Anforderungen.

Objekt Benutzerschnittstellenname des Jobmerkmals Datenbankname des Jobmerkmals Basisprodukt oder -feature
Barcodeleser Barcodeleser Job.TrackAndTrace.BarcodeReader Automatische Überprüfung
Eingabeeinheit Nein Job.SourceInputDeviceName Basisprodukt
Papier-Inserter Kuvertiereinheiten-Controller Job.InserterSystem.ID Papier-Inserter
Medien Medien Job.Media Basisprodukt
Drucker Angeforderter Drucker Job.RequestedPrinter Basisprodukt

Die folgende Zeile zeigt eine einfache Version der Syntax zum Angeben verknüpfter Merkmale:

Zu speicherndes Merkmal@Jobmerkmal:Merkmalbeschriftung
    Hinweis:
  • Falls Sie Beliebiger Drucker im Schritt PrintJobs wählen, können Sie den Datenbanknamen Job.RequestedPrinter nicht verwenden. Ersetzen Sie diesen Namen mit Job.PreviousPrinter.

Das System beginnt am Doppelpunkt und liest die Merkmale von rechts nach links. Die Anzahl der Merkmale in der Kette kann variieren. Die Merkmale werden durch ein @-Symbol voneinander getrennt. Rechts neben dem Doppelpunkt befindet sich eine Merkmalbeschriftung. Die Merkmalbeschriftung ist erforderlich.

In diesen Beispielen werden die Benutzerschnittstellennamen von Merkmalen mit den Datenbanknamen in Klammern angegeben. Verwenden Sie die Datenbanknamen, wenn Sie die Datei verknüpfter Merkmale erstellen.

  • Sie möchten Werte für das Druckermerkmal Druckermodell (Datenbankname Printer.Model.Specific) speichern. Sie können das Jobmerkmal Angeforderter Drucker (Datenbankname Job.RequestedPrinter) direkt mit dem Druckermerkmal verketten.

    Wenn Sie die Datei verknüpfter Merkmale erstellen, geben Sie die folgende Zeile in einen Texteditor ein:

    Printer.Model.Specific@Job.RequestedPrinter:Merkmalbeschriftung

    Die Merkmalbeschriftung könnte Job.PrinterModel lauten.

    Wenn der Schritt StoreInRepository ausgeführt wird, macht RICOH ProcessDirector Folgendes:

    1. Ruft den Wert des Merkmals Angeforderter Drucker ab.

      Dieser Wert könnte Printer4 sein.

    2. Verwendet den Teil Printer. des Merkmals Printer.Model.Specific dazu, das nächste Objekt in der Kette anzugeben: ein Druckerobjekt.
    3. Ruft den Wert des Merkmals Druckermodell für Printer4 ab.

      Dieser Wert könnte Ricoh Pro C901 sein.

    4. Speichert den Wert des Merkmals Druckermodell zusammen mit anderen Informationen für den Job und seine Dokumente im Repository.
        Wichtig:
      • Die Verknüpfung zwischen dem Jobmerkmal und dem Objektteil des nächsten Merkmals ist entscheidend. Sie müssen das Jobmerkmal Angeforderter Drucker mit einem Druckermerkmal verknüpfen. Der Datenbankname eines Druckermerkmals beginnt mit Printer. Ein Beispiel am Ende dieses Themas zeigt, wie ein Jobmerkmal durch ein Zwischenmerkmal mit einem anderen Merkmal verknüpft wird.

  • Sie haben das Automatische Überprüfung-Feature und möchten Werte für das Merkmal Barcodeformat (Datenbankname BarcodeReader.BarcodeFormat) speichern. Sie können das Jobmerkmal Barcodeleser (Datenbankname Job.TrackAndTrace.BarcodeReader) direkt mit dem Merkmal Barcodeformat verketten. Da das Merkmal Barcodeleser positionsgebunden ist, müssen Sie die Phase und die Schritt-ID angeben.

    Sie haben zwei verschiedene Schritte, die Barcodes lesen, und die Barcodeleser in den zwei Schritten verwenden unterschiedliche Barcodeformate. Sie möchten den Barcodeleser haben, den der Schritt ReadBarcodeData in der Phase "Kuvertierung" verwendet.

    Wenn Sie die Datei verknüpfter Merkmale erstellen, geben Sie die folgende Zeile in einen Texteditor ein:

    BarcodeReader.BarcodeFormat@Job.TrackAndTrace.BarcodeReader[Insert][ReadBarcodeData]:Merkmalbeschriftung

    Die Merkmalbeschriftung könnte Job.BarcodeFormat lauten.

    Wenn der Schritt StoreInRepository ausgeführt wird, macht RICOH ProcessDirector Folgendes:

    1. Ruft den Wert des Merkmals Barcodeleser für den Schritt ReadBarcodeData in der Phase Kuvertierung ab.

      Dieser Wert könnte BarcodeReader2 sein.

    2. Verwendet den Teil BarcodeReader. des Merkmals BarcodeReader.BarcodeFormat, um das nächste Objekt in der Kette zu identifizieren: ein Barcodeleserobjekt.
    3. Ruft den Wert des Merkmals Barcodeformat für BarcodeReader2 ab.

      Dieser Wert könnte BarcodeFormat2 sein.

    4. Speichert den Wert des Merkmals Barcodeformat zusammen mit anderen Informationen für den Job und seine Dokumente im Repository.

So erstellen Sie eine Datei verknüpfter Merkmale:
  1. Erstellen Sie mit einem Texteditor eine neue Datei.
  2. Geben Sie eine Zeile für das erste Merkmal ein, dessen Werte Sie speichern möchten.

    Benutzen Sie die folgende Syntax:

    Zu speicherndes Merkmal@Zwischenmerkmal@Jobmerkmal[Phase][Schritt-ID]:Merkmalbeschriftung

    Dabei gilt Folgendes:

    • Zu speicherndes Merkmal ist der Datenbankname des Merkmals, das Sie speichern möchten.
    • Zwischenmerkmal ist der Datenbankname eines Zwischenmerkmals (falls erforderlich), das das Jobmerkmal mit dem Merkmal verknüpft, das Sie speichern möchten, indem es ein Zwischenobjekt wie zum Beispiel "Medien" identifiziert. Falls Sie zwei Zwischenmerkmale angeben müssen, dann trennen Sie diese durch ein @-Symbol voneinander.

      Sie können viele Jobmerkmale ohne ein Zwischenmerkmal direkt mit Merkmalen verknüpfen, die Sie speichern möchten.

    • Jobmerkmal[Phase][Schritt-ID] besteht aus folgenden Teilen:
      • Jobmerkmal ist der Datenbankname des Jobmerkmals, das ein Objekt wie beispielsweise einen Drucker identifiziert.

        Falls Sie ein positionsgebundenes Jobmerkmal speichern, das Sie nicht als Wert für das Merkmal Zu speichernde Jobmerkmale im Schritt StoreInRepository auswählen können, dann ist Jobmerkmal der Datenbankname des positionsgebundenen Jobmerkmals. Zusätzliche Merkmale müssen Sie nicht angeben.

      • Falls das Merkmal positionsgebunden ist, dann ist Phase der Name der Phase, in der sich der Schritt befindet, und Schritt-ID der interne Name des Schritts mit dem Merkmal.

        Falls das Merkmal nicht positionsgebunden ist, dann geben Sie keine [Phase] und keine [Schritt-ID] ein.

    • Eigenschaftenbeschriftung ist der Name, der auf der Registerkarte "Eigenschaften" angezeigt wird, wenn Sie in der Ergebnistabelle der Registerkarte "Archiv" auf Details anzeigen klicken. Wir empfehlen das Format Job.MeinMerkmal. Die Merkmalbeschriftung für jedes Merkmal in der Datei verknüpfter Merkmale muss eindeutig sein.

    Sie könnten beispielsweise Folgendes eingeben:

    Job.TrackAndTrace.BarcodeReader[Insert][ReadBarcodeData]:Job.BarcodeReader

  3. Falls Sie Werte für ein zweites Merkmal speichern möchten, dann geben Sie einen Zeilenumbruch ein und wiederholen Sie danach den vorherigen Schritt für das zweite Merkmal.

    Sie könnten beispielsweise Folgendes eingeben:

    Printer.Model.Specific@Job.RequestedPrinter:Job.PrinterModel

  4. Speichern Sie die Textdatei.
    Sie können der Datei beispielsweise den Namen verknüpftemerkmale.txt geben.
  5. Senden Sie die zugehörige Eigenschaftendatei an ein Verzeichnis des RICOH ProcessDirector-Servers, auf das der RICOH ProcessDirector-Systembenutzer zugreifen kann.

Jetzt kann die Datei als Wert des Merkmals Datei verknüpfter Merkmale für einen Schritt StoreInRepository in einem Workflow verwendet werden.

Wenn der Schritt StoreInRepository ausgeführt wird, speichert RICOH ProcessDirector (mit jedem Dokument und jedem Job) den Wert jedes in der Datei verknüpfter Merkmale angegebenen Merkmals.

  • Falls ein gespeichertes Merkmal in einer Zeile der Datei verknüpfter Merkmale den Wert Null hat, speichert RICOH ProcessDirector für das Merkmal einen Nullwert.
  • Falls ein Merkmal mehrfache Auswahlen erlaubt, speichert RICOH ProcessDirector die mehrfachen Auswahlen durch eine vertikale Linie (|) voneinander getrennt. Der Wert eines gespeicherten Merkmals könnte beispielsweise BarcodeReader1|BarcodeReader2 sein.
  • Falls für ein Jobmerkmal und das verknüpfte Objektmerkmal mehrere Werte ausgewählt sind, fügt RICOH ProcessDirector einen Unterstrich und den Namen des Jobmerkmalwerts zur Merkmalbeschriftung hinzu. RICOH ProcessDirector speichert jeden Jobmerkmalwert separat. Beispiel:
    Job.BarcodeFormat_BarcodeReader1    Job.BarcodeFormat_BarcodeReader2
    BarcodeFormat1|BarcodeFormat2          BarcodeFormat3

Benutzer können ein Repository nicht nach diesen Merkmalen durchsuchen. Nach einer Suche nach Job- oder Dokumenteigenschaften auf der Registerkarte "Archiv" zeigt RICOH ProcessDirector die Werte verknüpfter Eigenschaften auf der Registerkarte "Eigenschaften" an, wenn Sie in der Ergebnistabelle auf Details anzeigen klicken.

Beispiele

Das Modell des zum Drucken eines Jobs angeforderten Druckers speichern
  • Dateiinhalte:
    Printer.Model.Specific@Job.RequestedPrinter:Job.PrinterModel
  • Wert des Merkmals Druckermodell:
    Ricoh Pro C901
  • Für einen bestimmten Job und jedes im Job enthaltene Dokument im Repository gespeicherte Informationen:
    Job.PrinterModelRicoh Pro C901
  • Im Merkmalnotizbuch für die Ergebnisse einer Suche angezeigte Informationen:

    Job.PrinterModel: Ricoh Pro C901

      Hinweis:
    • Beim Verarbeiten einer Datei verknüpfter Merkmale speichert RICOH ProcessDirector den Wert des Merkmals Job_property_identifying_object oder eines beliebigen Merkmals Property_identifying_intermediate_object nicht und zeigt ihn auch nicht an.
    • Falls Sie Beliebiger Drucker im Schritt PrintJobs wählen, können Sie den Datenbanknamen Job.RequestedPrinter nicht verwenden. Ersetzen Sie diesen Namen mit Job.PreviousPrinter.

Das von einem Barcodeleser verwendete Barcodeformat speichern
  • Dateiinhalte:
    BarcodeReader.BarcodeFormat@Job.TrackAndTrace.BarcodeReader[Insert] [ReadBarcodeData]:Job.BarcodeFormat
  • Im Schritt ReadBarcodeData ausgewählte Barcodeleser:
    • BarcodeReader1
    • BarcodeReader2
  • Für BarcodeReader1 ausgewählte Barcodeformate:
    • BarcodeFormat1
    • BarcodeFormat2
  • Für BarcodeReader2 ausgewähltes Barcodeformat: BarcodeFormat3.
  • Für einen bestimmten Job und jedes im Job enthaltene Dokument im Repository gespeicherte Informationen:
    Job.BarcodeFormat_BarcodeReader1    Job.BarcodeFormat_BarcodeReader2
    BarcodeFormat1|BarcodeFormat2          BarcodeFormat3
  • Im Merkmalnotizbuch für die Ergebnisse einer Suche angezeigte Informationen:

    Job.BarcodeFormat_BarcodeReader1: BarcodeFormat1|BarcodeFormat2

    Job.BarcodeFormat_BarcodeReader2: BarcodeFormat3

Die von einer Kuvertiereinheit verwendete Methode zum erneuten Drucken speichern
  • Dateiinhalte:
    InserterSystem.ReprintMethod@Job.InserterSystem.ID:Job.InserterReprintMethod
  • Wert des Merkmals Methode zum erneuten Drucken (Datenbankname InserterSystem.ReprintMethod):
    Open loop
  • Für einen bestimmten Job und jedes im Job enthaltene Dokument im Repository gespeicherte Informationen:
    Job.InserterReprintMethod
    Open loop
  • Im Merkmalnotizbuch für die Ergebnisse einer Suche angezeigte Informationen:

    Job.InserterReprintMethod: Offene Schleife

Die Ordnerposition der Eingabeeinheit speichern, die einen Job empfangen hat
  • Dateiinhalte:
    InputDevice.FolderLocation@Job.SourceInputDeviceName:Job.InputDeviceFolder
  • Wert des Merkmals Ordnerposition (Datenbankname InputDevice.FolderLocation):
    /aiw/aiw1/System/hf/defaultPDF
  • Für einen bestimmten Job und jedes im Job enthaltene Dokument im Repository gespeicherte Informationen:
    Job.InputDeviceFolder
    /aiw/aiw1/System/hf/defaultPDF
  • Im Merkmalnotizbuch für die Ergebnisse einer Suche angezeigte Informationen:

    Job.InputDeviceFolder: /aiw/aiw1/System/hf/defaultPDF

Die Farbe der zum Drucken eines Jobs angeforderten Medien speichern
  • Dateiinhalte:
    MediaType.Color@Media.MediaTypeID@Job.Media:Job.MediaColor
  • Wert des Merkmals Medienfarbe (Datenbankname MediaType.Color):
    Ricoh Pro C901
  • Für einen bestimmten Job und jedes im Job enthaltene Dokument im Repository gespeicherte Informationen:
    Job.MediaColor
    Blue
  • Im Merkmalnotizbuch für die Ergebnisse einer Suche angezeigte Informationen:

    Job.MediaColor: Blau

    Hinweis:
  • Sie können das Merkmal Medienfarbe durch andere Medientypmerkmale wie beispielsweise Mediengewicht (Datenbankname MediaType.Weight) und Mediendetails (Datenbankname MediaType.Details) ersetzen.

    Verwenden Sie zum Speichern der Werte eines Mediengrößenmerkmals wie zum Beispiel Medienhöhe (Datenbankname MediaSize.Height) die folgende Zeile:MediaSize.Height@Media.MediaSizeID@Job.Media:Job.MediaHeight

1.3.5.37.9 Workflows zum Speichern von Jobs und Daten in einem Repository

Workflows in der Archivfunktion können erstellt werden, um Jobs, Dokumente, Merkmale, Verlaufsdaten oder eine Kombination davon in einem oder mehreren Repositories zu speichern. Auf der Schrittschablone StoreInRepository basierende Workflow-Schritte werden dazu verwendet, die Dateien und die Daten zu speichern.

Sie können jeden Typ von Job speichern, können aber nur AFP- und PDF-Dateien anzeigen, nachdem sie archiviert wurden. Sie müssen nicht Jobs oder Dokumente speichern, um Merkmale oder Verlaufsdaten zu speichern.

1.3.5.37.9.1 Workflow zum Speichern von Jobs, Jobmerkmalen und Jobverläufen in einem Repository erstellen

Zum Speichern von Jobs, Jobmerkmalen und Jobverläufen in einem Repository müssen Sie einen Workflow erstellen, der einen auf der Schrittvorlage StoreInRepository basierenden Schritt enthält.
Planen Sie vor dem Erstellen eines Workflows die Aufbewahrung der Dateien und Verlaufsdaten, und erstellen Sie Repositories sowie alle erforderlichen Verlaufsbenachrichtigungsobjekte.
So erstellen Sie einen Workflow zum Speichern von Jobs, Jobmerkmalen und Jobverläufen in einem Repository:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen Workflow, mit dem Sie Informationen in ein Repository schreiben möchten, und wählen Sie Kopieren aus.
  3. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie nach Bedarf andere Werte ein oder bearbeiten Sie Werte entsprechend, und klicken Sie anschließend auf Weiter.
  4. Fügen Sie einen oder mehrere StoreInRepository-Schritte nach den Schritten, deren Merkmalwerte oder Verlaufsdaten Sie speichern möchten, im Workflow ein.
  5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf jeden der von Ihnen hinzugefügten Schritte StoreInRepository, wählen Sie Merkmale, und klicken Sie dann auf Repository:
    1. Wählen Sie beim Merkmal Repository das Repository aus, in dem Sie Job- und Dokumentdaten speichern möchten. Falls Sie mehr als nur einen StoreInRepository-Schritt haben, können Sie separate Repositories oder dasselbe Repository wählen.
    2. Ändern Sie beim Merkmal Verlaufssätze speichern den Wert zu Ja.
    3. Falls Sie nur Merkmale und Verlaufsdaten speichern möchten, dann löschen Sie den Wert des Merkmals Zu speichernde Datei.
    4. Falls Sie nur Merkmale speichern möchten, dann löschen Sie den Wert des Merkmals Zu speichernde Datei und legen Sie für das Merkmal Verlaufssätze speichern den Wert Nein fest.
    5. Wenn Sie die Werte von Jobmerkmalen erhalten möchten, um sie bei einer erneuten Übermittlung des Jobs oder seiner Dokumente an einen Workflow zu verwenden:
      1. Verwenden Sie einen Texteditor, um eine Merkmalüberschreibungsdatei zu erstellen.
      2. Setzen Sie den Datenbanknamen jedes Jobmerkmals in eine separate Zeile.
      3. Um einen Kommentar hinzuzufügen, setzen Sie ihn in eine separate Zeile, die mit einer Raute (#) anfängt.

        Diese Beispiel zeigt eine Datei mit drei Jobmerkmalen (Kundenname, Medien benötigt und Duplex):

        Job.CustomerNameJob.MediaRequired# Dies ist ein Kommentar.Job.Duplex

      4. Geben Sie der Datei einen Namen, speichern Sie die Datei, und verschieben Sie die Datei in ein Verzeichnis auf dem primären RICOH ProcessDirector-Computer. Beispiel:
        • /aiw/aiw1/control_files/job_properties.txt (Linux)
        • C:\aiw\aiw1\control_files\job_properties.txt (Windows)
      5. Geben Sie im Schritt StoreInRepository den Pfad und den Namen der Datei im Merkmal Pfad zur Merkmalüberschreibungsdatei an.
    6. Falls Sie eine Datei verknüpfter Merkmale verwenden, dann geben Sie den vollständigen Pfad oder den symbolischen Namen der Datei in das Merkmal Datei verknüpfter Merkmale ein.
    7. Geben Sie in das Merkmal Archiveintragstyp einen Namen ein, der den spezifischen Typ der erfassten Daten angibt, wie zum Beispiel Preflight, Nach dem Druck oder Nur Verlaufsdaten. Alternativ dazu können Sie den Wert Druckdatei eingeben, um anzugeben, dass mit diesem Eintrag im Repository die Druckdatei verknüpft ist und er daher angezeigt oder erneut übergeben werden kann. Sie können dieses Merkmal dazu verwenden, nach Informationen zu dem Job zu suchen, den Sie abrufen möchten.
    8. Wählen Sie aus der Liste der Verfügbaren Jobmerkmale die Jobmerkmale aus, die Sie für die Suche nach Jobs im Repository verwenden möchten.
    9. Klicken Sie auf OK.
      Hinweis:
    • Vergewissern Sie sich, dass sich jeder der Schritte StoreInRepository an der richtigen Stelle im Workflow befindet. Das Speichern einer Datei nach Schritten, die die Seitenreihenfolge ändern, wie beispielsweise ReversePDFPageOrder,beeinträchtigt Ihre Suchmöglichkeit mit Dokumentmerkmalen in der Anzeigefunktion.
  6. Optional: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt RetainCompletedJobs. Wählen Sie Merkmale, und klicken Sie auf Jobstandardwerte – Allgemein. Aktualisieren Sie den Wert des Merkmals Aufbewahrungsfrist. Klicken Sie auf OK.
  7. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.
  8. So prüfen Sie den Workflow:
    1. Erstellen Sie eine oder mehrere Eingabeeinheiten, um auf den Workflow zu verweisen.
    2. Aktivieren Sie die Eingabeeinheiten.
    3. Übergeben Sie Ihren PDF- oder AFP-Druckjob an die Eingabeeinheit.
    4. Wenn der Job abgeschlossen ist, dann sehen Sie im Archiv nach, um sich zu vergewissern, dass die richtigen Daten gespeichert wurden.
    Hinweis:
  • Falls ein Job erneut verarbeitet wird und der Schritt StoreInRepository mehr als einmal ausgeführt wird, werden zwei Kopien des Jobs im Repository gespeichert.

1.3.5.37.9.2 Workflow zum Speichern von PDF-Jobs und -Dokumenten in einem Repository erstellen

Um Jobs und Dokumente in einem Repository zu speichern, müssen Sie einen Workflow erstellen, der einen Schritt auf Basis der Schrittschablone StoreInRepository enthält. Sie können auch StoreInRepository-Schritte zu Ihren bestehenden Workflows hinzufügen. Wenn das Repository Dokumente und Dokumentdaten aufnehmen soll, dann stellen Sie sicher, die erforderlichen Dokumentverarbeitungsschritte hinzuzufügen, falls sie noch nicht vorhanden sind.
Planen Sie vor dem Erstellen eines Workflows die Aufbewahrung der Dateien und Dokumente, erstellen Sie Repositories und nehmen Sie Erweiterungen an PDF-Dateien vor.
So erstellen Sie einen Workflow zum Speichern von PDF-Jobs und Dokumenten in einem Repository:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Workflow RepositorySample, und wählen Sie Kopieren aus.
  3. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie nach Bedarf andere Werte ein oder bearbeiten Sie Werte entsprechend, und klicken Sie anschließend auf Weiter.
  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt IdentifyPDFDocuments. Wählen Sie Merkmale, und klicken Sie dann auf PDF. Geben Sie für das Merkmal Identify-PDF-Steuerdatei den Pfad und den Dateinamen der Steuerdatei ein, welche die Dokumentmerkmaldefinitionen enthält. Klicken Sie auf OK.
  5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt BuildPDFFromDocuments. Wählen Sie Merkmale, und klicken Sie dann auf PDF. Geben Sie für das Merkmal Build PDF Steuerdatei 1 den Pfad und den Dateinamen der Steuerdatei ein, welche Ihre Dokumentmerkmaldefinitionen enthält. Klicken Sie auf OK.
  6. Optional: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt RetainCompletedJobs. Wählen Sie Merkmale, und klicken Sie auf Jobstandardwerte – Allgemein. Aktualisieren Sie den Wert des Merkmals Aufbewahrungsfrist. Klicken Sie auf OK.
  7. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt StoreInRepository, wählen Sie Merkmale, und klicken Sie dann auf Repository:
    1. Wählen Sie für das Merkmal Repository das Repository aus, in dem Sie Jobs und Dokumente speichern möchten.
    2. Wählen Sie aus der Liste der Verfügbaren Jobmerkmale die Jobmerkmale aus, die Sie für die Suche nach Jobs und Dokumenten im Repository verwenden möchten.
    3. Wählen Sie aus der Liste der Verfügbaren Dokumentmerkmale die Dokumentmerkmale aus, die Sie für die Suche nach Dokumenten im Repository verwenden möchten.
    4. Wenn Sie die Werte von Jobmerkmalen erhalten möchten, um sie bei einer erneuten Übermittlung des Jobs oder seiner Dokumente an einen Workflow zu verwenden:
      1. Verwenden Sie einen Texteditor, um eine Merkmalüberschreibungsdatei zu erstellen.
      2. Setzen Sie den Datenbanknamen jedes Jobmerkmals in eine separate Zeile.
      3. Um einen Kommentar hinzuzufügen, setzen Sie ihn in eine separate Zeile, die mit einer Raute (#) anfängt.

        Diese Beispiel zeigt eine Datei mit drei Jobmerkmalen (Kundenname, Medien benötigt und Duplex):

        Job.CustomerNameJob.MediaRequired# Dies ist ein Kommentar.Job.Duplex

      4. Geben Sie der Datei einen Namen, speichern Sie die Datei, und verschieben Sie die Datei in ein Verzeichnis auf dem primären RICOH ProcessDirector-Computer. Beispiel:
        • /aiw/aiw1/control_files/job_properties.txt (Linux)
        • C:\aiw\aiw1\control_files\job_properties.txt (Windows)
      5. Geben Sie im Schritt StoreInRepository den Pfad und den Namen der Datei im Merkmal Pfad zur Merkmalüberschreibungsdatei an.
    5. Falls Sie eine Datei verknüpfter Merkmale verwenden, dann geben Sie den Pfad und den Namen der Datei in das Merkmal Datei verknüpfter Merkmale ein.
    6. Falls Sie Dokumentdaten speichern möchten, die in einer Datei enthalten, aber nicht als Dokumentmerkmal für RICOH ProcessDirector definiert sind, dann geben Sie den vollständigen Pfad und den Namen oder den symbolischen Namen der Datei in das Merkmal Dokumentmerkmaldatei ein, und achten Sie darauf, dass Sie in der Liste Zu speichernde Dokumentmerkmale die Option ALLE auswählen.
    7. Klicken Sie auf OK.
      Hinweis:
    • Vergewissern Sie sich, dass sich der SchrittStoreInRepository an der richtigen Stelle im Workflow befindet. Das Speichern einer Datei nach Schritten, die die Seitenreihenfolge ändern, wie beispielsweise ReversePDFPageOrder,beeinträchtigt Ihre Suchmöglichkeit mit Dokumentmerkmalen in der Anzeigefunktion.
  8. Optional: Wenn Sie Jobdateien im Repository mehr als einmal speichern möchten, fügen Sie zusätzliche StoreInRepository-Schritte in Ihren Workflow ein.
  9. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.
  10. So prüfen Sie den Workflow:
    1. Erstellen Sie eine oder mehrere Eingabeeinheiten, um auf den Workflow zu verweisen.
    2. Aktivieren Sie die Eingabeeinheiten.
    3. Übergeben Sie Ihren PDF-Druckjob an die Eingabeeinheit.
    4. Wenn der Job abgeschlossen ist, dann sehen Sie im Archiv nach, um sich zu vergewissern, dass die richtigen Daten gespeichert wurden.
    Hinweis:
  • Wenn ein Job erneut verarbeitet wird und der Schritt StoreInRepository mehr als einmal ausgeführt wird, werden zwei Kopien des Dokuments oder Jobs im Repository gespeichert.

1.3.5.37.9.3 Workflow zum Speichern von AFP-Jobs und -Dokumenten in einem Repository erstellen

Um Jobs und Dokumente in einem Repository zu speichern, müssen Sie einen Workflow erstellen, der einen Schritt auf Basis der Schrittschablone StoreInRepository enthält. Sie können auch StoreInRepository-Schritte zu Ihren bestehenden Workflows hinzufügen. Wenn das Repository Dokumente und Dokumentdaten aufnehmen soll, dann stellen Sie sicher, die erforderlichen Dokumentverarbeitungsschritte hinzuzufügen, falls sie noch nicht vorhanden sind.
Planen Sie vor dem Erstellen eines Workflows die Aufbewahrung der Dateien und Dokumente, erstellen Sie Repositories und nehmen Sie Erweiterungen an AFP-Dateien vor.
So erstellen Sie einen Workflow zum Speichern von AFP-Jobs und -Dokumenten in einem Repository:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Workflow RepositorySample, und wählen Sie Kopieren aus.
    Der Workflow RepositorySample verarbeitet PDF-Jobs. Wenn Sie den Workflow auf die Verarbeitung von AFP-Jobs ändern möchten, müssen Sie einige Schritte im Workflow ersetzen.
  3. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie nach Bedarf andere Werte ein oder bearbeiten Sie Werte entsprechend, und klicken Sie anschließend auf Weiter.
  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Anschluss Falls PDF, und wählen Sie Merkmale. Ändern Sie den Wert des Merkmals Regelname in If AFP. Ändern Sie den Wert der Regelbedingung Wert in AFP. Klicken Sie auf OK.
  5. Fügen Sie einen auf der Schrittschablone UseInlineFormDefinition basierenden Schritt am Anfang der bedingten Prozessabzweigung If AFP vor dem Schritt CountPages hinzu.
  6. Ersetzen Sie den Schritt CountPages in der Phase Vorbereitung durch einen auf der Schrittschablone EnableRepositioning basierenden Schritt.
  7. Ersetzen Sie den Schritt IdentifyPDFDocuments durch einen auf der Schrittschablone IdentifyDocuments beruhenden Schritt.
  8. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt IdentifyDocuments. Wählen Sie Merkmale, und klicken Sie dann auf AFP. Geben Sie für das Merkmal Visual Workbench-Steuerdatei den Pfad und den Dateinamen der Steuerdatei ein, die Sie mit dem Document Property Designer erstellt haben. Klicken Sie auf OK.
  9. Wenn Ihre AFP-Druckdatei nicht bereits indexiert ist, fügen Sie vor dem Schritt IdentifyDocuments einen zusätzlichen Schritt ein, der auf der Schrittschablone IndexAFP basiert.
    Dieser Schritt sorgt für eine gemeinsame Nutzung der Steuerdatei, die Sie für den Schritt IdentifyDocuments angegeben haben. Die Steuerdatei müssen Sie hier nicht angeben.
  10. Ersetzen Sie den Schritt BuildPDFFromDocuments durch einen auf der Schrittschablone BuildAFPFromDocuments beruhenden Schritt.
  11. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt BuildAFPFromDocuments. Wählen Sie Merkmale, und klicken Sie dann auf AFP. Geben Sie für das Merkmal Enhance-AFP-Steuerdatei den Pfad und den Dateinamen der Steuerdatei ein, welche Ihre Dokumentverbesserungen enthält. Klicken Sie auf OK.
  12. Ersetzen Sie den Schritt CountPages in der Phase Druck durch einen auf der Schrittschablone EnableRepositioning basierenden Schritt.
  13. Optional: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt RetainCompletedJobs. Wählen Sie Merkmale, und klicken Sie auf Jobstandardwerte – Allgemein. Aktualisieren Sie den Wert des Merkmals Aufbewahrungsfrist. Klicken Sie auf OK.
  14. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt StoreInRepository, wählen Sie Merkmale, und klicken Sie dann auf Repository:
    1. Wählen Sie beim Merkmal Repository das Repository aus, in dem Sie Job- und Dokumentdaten speichern möchten.
    2. Wählen Sie aus der Liste der Verfügbaren Jobmerkmale die Jobmerkmale aus, die Sie für die Suche nach Jobs und Dokumenten im Repository verwenden möchten.
    3. Wählen Sie aus der Liste der Verfügbaren Dokumentmerkmale die Dokumentmerkmale aus, die Sie für die Suche nach Dokumenten im Repository verwenden möchten.
    4. Wenn Sie die Werte von Jobmerkmalen erhalten möchten, um sie bei einer erneuten Übermittlung des Jobs oder seiner Dokumente an einen Workflow zu verwenden:
      1. Verwenden Sie einen Texteditor, um eine Merkmalüberschreibungsdatei zu erstellen.
      2. Setzen Sie den Datenbanknamen jedes Jobmerkmals in eine separate Zeile.
      3. Um einen Kommentar hinzuzufügen, setzen Sie ihn in eine separate Zeile, die mit einer Raute (#) anfängt.

        Diese Beispiel zeigt eine Datei mit drei Jobmerkmalen (Kundenname, Medien benötigt und Duplex):

        Job.CustomerNameJob.MediaRequired# Dies ist ein Kommentar.Job.Duplex

      4. Geben Sie der Datei einen Namen, speichern Sie die Datei, und verschieben Sie die Datei in ein Verzeichnis auf dem primären RICOH ProcessDirector-Computer. Beispiel:
        • /aiw/aiw1/control_files/job_properties.txt (Linux)
        • C:\aiw\aiw1\control_files\job_properties.txt (Windows)
      5. Geben Sie im Schritt StoreInRepository den Pfad und den Namen der Datei im Merkmal Pfad zur Merkmalüberschreibungsdatei an.
    5. Falls Sie eine Datei verknüpfter Merkmale verwenden, dann geben Sie den Pfad und den Namen der Datei in das Merkmal Datei verknüpfter Merkmale ein.
    6. Falls Sie Dokumentdaten speichern möchten, die in einer Datei enthalten, aber nicht als Dokumentmerkmal für RICOH ProcessDirector definiert sind, dann geben Sie den vollständigen Pfad und den Namen oder den symbolischen Namen der Datei in das Merkmal Dokumentmerkmaldatei ein, und achten Sie darauf, dass Sie in der Liste Zu speichernde Dokumentmerkmale die Option ALLE auswählen.
    7. Klicken Sie auf OK.
      Hinweis:
    • Vergewissern Sie sich, dass sich der SchrittStoreInRepository an der richtigen Stelle im Workflow befindet. Das Speichern einer Datei nach Schritten, die die Seitenreihenfolge ändern, wie beispielsweise ReverseOutputOrder, beeinträchtigt Ihre Suchmöglichkeit mit Dokumentmerkmalen in der Anzeigefunktion.
  15. Optional: Wenn Sie Jobdateien im Repository mehr als einmal speichern möchten, fügen Sie zusätzliche StoreInRepository-Schritte in Ihren Workflow ein.
  16. Speichern Sie den Workflow.
  17. So prüfen Sie den Workflow:
    1. Erstellen Sie eine oder mehrere Eingabeeinheiten, um auf den Workflow zu verweisen.
    2. Aktivieren Sie die Eingabeeinheiten.
    3. Übergeben Sie Ihren AFP-Druckjob an die Eingabeeinheit.
    4. Wenn der Job abgeschlossen ist, dann sehen Sie im Archiv nach, um sich zu vergewissern, dass die richtigen Daten gespeichert wurden.
    Hinweis:
  • Wenn ein Job erneut verarbeitet wird und der Schritt StoreInRepository mehr als einmal ausgeführt wird, werden zwei Kopien des Dokuments oder Jobs im Repository gespeichert.

1.3.5.38 Einrichten des Postal-Enablement-Feature

Gehen Sie die Übersichtsthemen zum Postal Enablement durch, und führen Sie dann die Muster-Workflows aus, um festzustellen, wie die bereitgestellten Schrittschablonen und Workflows zusammenarbeiten können. Wenn Sie mit den Konzepten vertraut sind, definieren Sie einen oder mehrere Workflows, um Jobs an Ihre Postverarbeitungssoftware zu senden und um zu prüfen, ob sie richtig funktionieren.

1.3.5.38.1 Ausführen des Muster-Workflows PrintAndMailJob

Der Muster-Workflow PrintAndMailJob übergibt eine PDF- oder AFP-Datei zur Verarbeitung durch Ricoh ProcessDirector und das Postal-Enablement-Feature. Der Workflow simuliert, den Job an die Postverarbeitungssoftware zu senden, um Adressen nach Bedarf zu aktualisieren und einen PostNet-Barcode durch einen Datenmatrix-Barcode zu ersetzen, der die Jobnummer und die Dokumentennummer identifiziert, die verwendet werden kann, um den Fortschritt des Dokuments durch die weiteren Schritte im Workflow zu verfolgen.

Sie können den Muster-Workflow überprüfen und einen Musterjob ausführen, um zu verstehen, wie das Feature funktioniert.

Die mit diesem Workflow zur Verwendung bereitgestellten Musterdateien werden in der nachstehenden Tabelle zusammengefasst.

Dateiname Dateiposition Im Merkmal angegeben Vom Schritt verwendet Beschreibung

PostalPDFReplaceAddr.ctl

C:\aiw\aiw1\control_files\postal Build-PDF-Steuerdatei 1

BuildPDFFromDocuments

Erzeugt eine PDF-Datei, in der der PostNet-Barcode durch einen Datenmatrix-Barcode ersetzt wird, der die Jobnummer und die Dokumentennummer identifiziert. Aktualisiert Adressen nach Vorgaben der Postsoftware.

PostalPDF.ctl

C:\aiw\aiw1\control_files\postal Identify-PDF-Steuerdateien

IdentifyPDFDocuments

Identifiziert die Seitengruppen in der Muster-PDF-Druckdatei und definiert die aus den Dokumentmerkmalen zu extrahierenden Daten.

postal_doc_print_only.csv

C:\aiw\aiw1\control_files\postal Merkmalbedingungsdatei

SetDocPropsFromConditions

Legt das Postleitzahlmerkmal auf Basis des Rückgabecodes für die Adressverarbeitung von der Postsoftware so fest, dass Dokumente, für die eine Ersatzadresse zur Verfügung steht, identifiziert werden können, wenn die Druckdatei erzeugt wird.

Postal.pdf

C:\aiw\aiw1\testfiles Jobname  

Die Muster-PDF-Druckdatei

Postal.afp

C:\aiw\aiw1\testfiles Jobname  

Die Muster-AFP-Druckdatei.

jobid.print_and_mail.csv

C:\aiw\aiw1\testfiles Abrufmuster

RunHotFolderAppplication

Eine externe Musterergebnisdatei von MailPreparer, die auf der Verarbeitung der Musterdruckdatei basiert. Kann verwendet werden, um den Musterjob durch den Schritt RunHotFolderApplication eine Antwort von der Postsoftware simulieren zu lassen.

PostalAFPReplaceAddr.cfg

C:\aiw\aiw1\control_files\postal Enhance-AFP-Steuerdatei

BuildAFPFromDocuments

Erzeugt eine AFP-Datei, in der der PostNet-Barcode durch einen Datenmatrix-Barcode ersetzt wird, der die Jobnummer und die Dokumentennummer identifiziert. Aktualisiert Adressen nach Vorgaben der Postsoftware.

PostalAFP.ctl

C:\aiw\aiw1\control_files\postal Visual Workbench-Steuerdatei

IdentifyDocuments

Identifiziert die Seitengruppen in der Muster-AFP-Druckdatei und verknüpft die Indexkennzeichen in der AFP-Datei mit den entsprechenden Dokumentmerkmalen.

Sie können die Merkmale für jedes Objekt überprüfen, bevor Sie mit der Prozedur beginnen, um zu sehen, wie diese interagieren.

So führen Sie den Beispiel-Workflow aus:

  1. Melden Sie sich an RICOH ProcessDirector an.
  2. Kopieren Sie die PostalFolder-Eingabeeinheit, um eine neue Eingabeeinheit für den Sofortdruckordner zu erstellen.
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Administrator.
    2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einheiten → Eingabeeinheiten.
    3. Wählen Sie die Eingabeeinheit PostalFolder aus, und klicken Sie auf Aktionen → Kopieren.
    4. Geben Sie im Merkmal Name der Eingabeeinheit einen Namen für den Ordner für Sofortdruck ein.
    5. Wählen Sie im Merkmal Untergeordneter Workflow PrintAndMailJob aus.
    6. Aktualisieren Sie im Merkmal Ordnerposition die Ordnerposition mit einem eindeutigen Dateipfad.
    7. Aktualisieren Sie im Merkmal Bereitstellungsposition die Bereitstellungsposition mit einem eindeutigen Dateipfad.
    8. Klicken Sie auf OK.
  3. Wählen Sie im Portlet "Drucker", den Musterdrucker aus, und klicken Sie auf Aktionen Aktivieren.
  4. Wählen Sie im Portlet "Eingabeeinheiten" auf der Hauptseite den neu erstellten Ordner für Sofortdruck aus, und klicken Sie auf Aktionen → Aktivieren und Verbinden.
  5. Kopieren Sie die Musterdatei in den Ordner für Sofortdruck, den Sie in Schritt 2 erstellt haben. Navigieren Sie zu C:\aiw\aiw1\testfiles und kopieren Sie Postal.pdf in das Verzeichnis, das Sie in der Eigenschaft Ordnerposition des Eingabegeräts angegeben haben.

    Das System beginnt mit der Verarbeitung des Jobs durch den PrintAndMailJob-Workflow. Wenn der Job den Schritt RunHotFolderApplication erreicht, wartet er auf eingehende Ergebnisse von der Postsoftware. Der Jobstatus ändert sich in Warten.

  6. Navigieren Sie zu C:\aiw\aiw1\testfiles.
  7. Kopieren Sie jobid.print_and_mail.csv in C:\aiw\aiw1\postal\receive.
  8. Navigieren Sie zu C:\aiw\aiw1\postal\receive und benennen Sie jobid.print_and_mail.csv um, wobei Sie jobid durch den Wert der Eigenschaft Jobnummer für den Musterjob ersetzen. Wenn die Jobnummer für den Musterjob beispielsweise 10000067 lautet, benennen Sie die Datei in 10000067.print_and_mail.csv um.
    Der Schritt RunHotFolderApplication ruft die Datei ab, und der Job durchläuft die verbleibenden Schritte im Workflow.
  9. Wenn die Verarbeitung des Jobs abgeschlossen ist, ändert sich die Statusspalte der Jobtabelle in Abgeschlossen.
  10. Der Job wird drei Tage lang gespeichert, bevor er gelöscht wird.
    Hinweis: Der Muster-Workflow verwendet einen Musterdrucker, der keine Daten druckt. Die Jobdatei kann jedoch angezeigt werden, während sie den Workflow durchläuft, sodass die Barcode-Aktualisierungen beobachtet werden können. Sie können den Job beispielsweise anzeigen lassen, während er im Schritt RunHotFolderApplication wartet, um den PostNet-Barcode anzusehen, und ihn dann im Schritt RetainCompletedJob anzeigen lassen, um den Datenmatrix-Barcode anzusehen.

1.3.5.38.2 Ausführen des Muster-Workflows für qualifizierte bzw. nicht qualifizierte Post

Zu den Muster-Workflows für qualifizierte bzw. nicht qualifizierte Post zählen GroupDocsForPostalProcess, PrintForPostalProcess und ProcessQualifiedDocuments. Durch Übergabe des Muster-Druckjobs in den GroupDocsForPostalProcess-Workflow und Simulieren der von der Postsoftware erhaltenen Ergebnisse können Sie sehen, wie drei untergeordnete Jobs erstellt werden, die den verschiedenen Postkategorien entsprechen - Qualifiziert, Nicht qualifiziert und Sonstige.

Der GroupDocsForPostalProcess-Workflow sammelt Dokumentdaten für die Postsoftware, aktualisiert die Dokumentdaten auf der Grundlage der Ausgabe von der Postsoftware und erzeugt untergeordnete Jobs für jeden von der Postsoftware identifizierten Posttyp. Das Muster nutzt die von der MailPreparer-Software von TEC Mailing erzeugten Ergebnisse, um Dokumente an zwei weitere Workflows zu senden, wobei sich dies danach richtet, welche zusätzliche Postverarbeitung durchgeführt werden kann, um Portoeinsparungen zu optimieren.

Wenn sich die untergeordneten Jobs nicht für eine zusätzliche Postverarbeitung qualifizieren, werden sie an den PrintForPostalProcess-Workflow geschickt, wo der PostNet-Barcode auf dem ursprünglichen Job entfernt wird und ein 2D-Barcode zwecks Poststücknachverfolgung hinzugefügt wird. Dokumente, die als Sonstige eingestuft werden, werden nach Anzahl der Blätter sortiert, und Dokumente, die als Nicht qualifiziert eingestuft werden, werden nach Postleitzahlen sortiert, jedoch ohne die Postsoftware zu verwenden.

Wenn sich die untergeordneten Jobs aus dem GroupDocsForPostalProcess-Workflow für eine zusätzliche Postverarbeitung qualifizieren, werden sie an den ProcessQualifiedDocuments-Workflow gesendet. Im ProcessQualifiedDocuments-Workflow wird der Job noch einmal durch die Postsoftware bearbeitet, um die Dokumente nach postalischen Regeln zu sortieren. Ein Intelligent Mail-Barcode und ein 2D-Datenmatrix-Barcode werden diesen qualifizierten Dokumenten ebenfalls hinzugefügt.

Zu den in diesem Workflow verwendeten Musterobjekten zählen:
  • Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck": PostalFolder
  • Workflow: GroupDocsForPostalProcess
  • Workflow: PrintForPostalProcess
  • Workflow: ProcessQualifiedDocuments

    Die mit diesen Workflows zur Verwendung bereitgestellten Musterdateien werden in der nachstehenden Tabelle zusammengefasst.

Dateiname Dateiposition Im Merkmal angegeben Vom Workflow verwendet Vom Schritt verwendet Beschreibung

PostalPDFBuildQualify.ctl

/aiw/aiw1/control_files/postal (Linux) oder C:\aiw\aiw1\control_files\postal (Windows) Build-PDF-Steuerdatei 1

PrintForPostalProcess

BuildPDFFromDocuments

Erzeugt eine PDF-Datei, in der der PostNet-Barcode durch einen Datenmatrix-Barcode ersetzt wird, der die Jobnummer und die Dokumentennummer identifiziert und einen Intelligent Mail-Barcode hinzufügt.

PostalPDFBuildOther.ctl

/aiw/aiw1/control_files/postal (Linux) oder C:\aiw\aiw1\control_files\postal (Windows) Build-PDF-Steuerdatei 1

PrintForPostalProcess

BuildPDFFromDocumentsOther

Erzeugt eine PDF-Datei, in der der PostNet-Barcode durch einen Datenmatrix-Barcode ersetzt wird, der die Jobnummer und die Dokumentennummer identifiziert.

PostalPDFBuildNonQualify.ctl

/aiw/aiw1/control_files/postal (Linux) oder C:\aiw\aiw1\control_files\postal (Windows) Build-PDF-Steuerdatei 1

PrintForPostalProcess

BuildPDFFromDocumentsNonQualified

Erzeugt eine PDF-Datei, in der der PostNet-Barcode durch einen Datenmatrix-Barcode ersetzt wird, der die Jobnummer und die Dokumentennummer identifiziert.

PostalPDF.ctl

/aiw/aiw1/control_files/postal (Linux) oder C:\aiw\aiw1\control_files\postal (Windows) Identify-PDF-Steuerdateien

GroupDocsForPostalProcess

IdentifyPDFDocuments

Identifiziert die Seitengruppen in der Muster-PDF-Druckdatei und definiert die aus den Dokumentmerkmalen zu extrahierenden Daten.

postal_doc_qualified.csv

/aiw/aiw1/control_files/postal (Linux) oder C:\aiw\aiw1\control_files\postal (Windows) Merkmalbedingungsdatei

ProcessQualifiedDocuments

SetDocPropsFromConditions

Legt den Workflow für die Dokumente im Job auf PrintForPostalProcess fest. Legt die Reihenfolgenummern für Dokumente entsprechend der Vorsortierreihenfolge fest, die von der Postsortier-Software zurückgegeben wird.

postal_doc_print_afp.csv

/aiw/aiw1/control_files/postal (Linux) oder C:\aiw\aiw1\control_files\postal (Windows) Merkmalbedingungsdatei

PrintForPostalProcess

SetDocPropsFromConditionsAFP

Legt die Namen der untergeordneten Jobs so fest, dass sie der Verarbeitungskategorie entsprechen. Legt den Namen der Enhance-AFP-Steuerdatei für den untergeordneten Job in jeder Verarbeitungskategorie fest.

postal_doc_print.csv

/aiw/aiw1/control_files/postal (Linux) oder C:\aiw\aiw1\control_files\postal (Windows) Merkmalbedingungsdatei

PrintForPostalProcess

SetDocPropsFromConditions

Legt die Namen der untergeordneten Jobs so fest, dass sie der Verarbeitungskategorie entsprechen.

postal_doc.csv

/aiw/aiw1/control_files/postal (Linux) oder C:\aiw\aiw1\control_files\postal (Windows) Merkmalbedingungsdatei

GroupDocsForPostalProcess

SetDocPropsFromConditions

Ordnet die MailPreparer-Rückgabecodes für jedes Dokument den Werten der Verarbeitungskategorie zu ( Nicht qualifiziert, Qualifiziert und Sonstige). Legt den Workflownamen für die untergeordneten Jobs fest, die von einem auf der Schrittschablone GroupDocuments basierenden Schritt erstellt werden.

Postal.pdf

/aiw/aiw1/testfiles (Linux) oder C:\aiw\aiw1\testfiles (Windows) Jobname    

Die Muster-PDF-Druckdatei

Postal.afp

/aiw/aiw1/testfiles (Linux) oder C:\aiw\aiw1\testfiles (Windows) Jobname    

Die Muster-AFP-Druckdatei.

jobid.qualified_doc.csv

/aiw/aiw1/testfiles (Linux) oder C:\aiw\aiw1\testfiles (Windows) Abrufmuster

ProcessQualifiedDocuments

RunHotFolderAppplication

Eine externe Musterergebnisdatei von MailPreparer, die auf der Verarbeitung des untergeordneten Jobs beruht, der nur für Dokumente erstellt wurde, die von MailPreparer als für die Postsortierung qualifiziert eingestuft wurden. Kann verwendet werden, um den Musterjob durch den Schritt RunHotFolderApplication eine Antwort von der Postsoftware simulieren zu lassen.

jobid.group_doc.csv

/aiw/aiw1/testfiles (Linux) oder C:\aiw\aiw1\testfiles (Windows) Abrufmuster GroupDocsForPostalProcess RunHotFolderAppplication Eine externe Musterergebnisdatei von MailPreparer, die auf der Verarbeitung der Musterdruckdatei basiert. Kann verwendet werden, um den Musterjob durch den Schritt RunHotFolderApplication eine Antwort von der Postsoftware simulieren zu lassen.

PostalAFPBuildQualify.cfg

/aiw/aiw1/control_files/postal (Linux) oder C:\aiw\aiw1\control_files\postal (Windows) Enhance-AFP-Steuerdatei

PrintForPostalProcess

BuildAFPFromDocuments

Erzeugt eine AFP-Datei, in der der PostNet-Barcode durch einen Datenmatrix-Barcode ersetzt wird, der die Jobnummer und die Dokumentennummer identifiziert und einen Intelligent Mail-Barcode hinzufügt.

PostalAFPBuildOther.cfg

/aiw/aiw1/control_files/postal (Linux) oder C:\aiw\aiw1\control_files\postal (Windows) Enhance-AFP-Steuerdatei

PrintForPostalProcess

BuildAFPFromDocumentsOther

Erzeugt eine AFP-Datei, in der der PostNet-Barcode durch einen Datenmatrix-Barcode ersetzt wird, der die Jobnummer und die Dokumentennummer identifiziert.

PostalAFPBuildNonQualify.cfg

/aiw/aiw1/control_files/postal (Linux) oder C:\aiw\aiw1\control_files\postal (Windows) Enhance-AFP-Steuerdatei

PrintForPostalProcess

BuildAFPFromDocumentsNonQualify

Erzeugt eine AFP-Datei, in der der PostNet-Barcode durch einen Datenmatrix-Barcode ersetzt wird, der die Jobnummer und die Dokumentennummer identifiziert.

PostalAFP.ctl

/aiw/aiw1/control_files/postal (Linux) oder C:\aiw\aiw1\control_files\postal (Windows) Visual Workbench-Steuerdatei

GroupDocsForPostalProcess

IdentifyDocuments

Identifiziert die Seitengruppen in der Muster-AFP-Druckdatei und verknüpft die Indexkennzeichen in der AFP-Datei mit den entsprechenden Dokumentmerkmalen.

So führen Sie den Beispiel-Workflow aus:

  1. Melden Sie sich an RICOH ProcessDirector an.
  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Hauptseite.
  3. Wählen Sie im Portlet "Drucker" den Musterdrucker aus, und klicken Sie auf Aktionen →Aktivieren.
  4. Wählen Sie im Portlet "Eingabeeinheiten" die Postordner-Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" aus, und klicken Sie auf Aktionen → Aktivieren und Verbinden.
    Wenn Sie diese Prozedur das erste Mal ausführen, übergibt RICOH ProcessDirector den Postal.pdf-Job sofort an den GroupDocsForPostalProcess-Workflow.

    Das System beginnt mit der Verarbeitung des Jobs durch den GroupDocsForPostalProcess-Workflow. Wenn der Job den Schritt RunHotFolderApplication erreicht, wartet er auf eingehende Ergebnisse von der Postsoftware. Der Jobstatus ändert sich in Warten.

  5. Um die von der Postsoftware zurückgegebenen Ergebnisse zu simulieren, navigieren Sie zu /aiw/aiw1/testfiles (Linux) oder C:\aiw\aiw1\testfiles (Windows), und kopieren Sie jobid.group_doc.csv in /aiw/aiw1/postal/receive (Linux) oder C:\aiw\aiw1\postal\receive (Windows).
  6. Navigieren Sie zu /aiw/aiw1/postal/receive (Linux) oder C:\aiw\aiw1\postal\receive (Windows), und benennen Sie jobid.group_doc.csv um, wobei Sie jobid durch die Jobnummer des von Ihnen eingesetzten Musterjobs ersetzen. Wenn die Jobnummer für den Musterjob beispielsweise 10000067 lautet, benennen Sie die Datei in 10000067.group_doc.csv um.
  7. Der Job geht zum Schritt SetDocPropsFromConditions weiter, wo die Mustermerkmalbedingungsdatei die Verarbeitungskategorie für jedes Dokument festlegt ( Qualifiziert, Nicht qualifiziert oder Sonstige). Der Wert des Merkmals Verarbeitungskategorie bestimmt den nächsten Workflow für das Dokument. Der Schritt CreateJobsFromDocuments erstellt die untergeordneten Jobs, die auf diesen Dokumentmerkmalen beruhen.
    • Dokumente in der Verarbeitungskategorie Nicht qualifiziert werden in einen untergeordneten Job gruppiert, welcher an den PrintForPostalProcess-Workflow gesendet wird. In diesem Workflow wird der PostNet-Barcode durch einen 2D-Barcode ersetzt, der verwendet werden kann, um den Fortschritt des Dokuments durch weitere Schritte im Workflow zu verfolgen. Zusätzlich werden die Dokumente nach aufsteigender Reihenfolge der Postleitzahl sortiert.
    • Dokumente in der Verarbeitungskategorie Sonstige werden in einen untergeordneten Job gruppiert, welcher an den PrintForPostalProcess-Workflow gesendet wird. In diesem Workflow wird der PostNet-Barcode auf jedem Dokument durch einen 2D-Barcode ersetzt, der verwendet werden kann, um den Fortschritt des Dokuments durch weitere Schritte im Workflow zu verfolgen. Zusätzlich werden die Dokumente nach aufsteigender Reihenfolge der Anzahl der Blätter sortiert.
    • Dokumente in der Verarbeitungskategorie Qualifiziert werden in einen untergeordneten Job gruppiert, welcher an den ProcessQualifiedDocuments-Workflow gesendet wird. Dieser Workflow schickt den untergeordneten Job nochmals durch die Postsoftware, um die Dokumente zu sortieren. Wenn der Job den Schritt RunHotFolderApplication erreicht, wartet er auf eingehende Ergebnisse von der Postsoftware. Der Jobstatus ändert sich in Warten.
  8. Um die von der Postsoftware für den Workflow ProcessQualifiedDocuments zurückgegebenen Ergebnisse zu simulieren, navigieren Sie zu /aiw/aiw1/testfiles (Linux) oder C:\aiw\aiw1\testfiles (Windows), und kopieren Sie jobid.qualified_doc.csv in /aiw/aiw1/postal/receive (Linux) oder C:\aiw\aiw1\postal\receive (Windows).
  9. Navigieren Sie zu /aiw/aiw1/postal/receive (Linux) oder C:\aiw\aiw1\postal\receive (Windows), und benennen Sie die Datei jobid.qualified_doc.csv um, wobei Sie jobid durch die Jobnummer des untergeordneten Jobs ersetzen. Wenn die Jobnummer für den untergeordneten Job beispielsweise 10000067.3 lautet, benennen Sie die Datei in 10000067.3.qualified_doc.csv um.
  10. Der untergeordnete Job Qualifiziert nimmt die Verarbeitung wieder auf. Da der Workflow angibt, dass jeder Postbehälter 50 Dokumente enthalten darf, wird der Job in mehrere untergeordnete Jobs aufgeteilt ("Enkel-Jobs"), wobei maximal 50 Dokumente pro Job verarbeitet werden. Diese untergeordneten Jobs werden an den PrintForPostalProcess-Workflow gesendet. Dieser Workflow fügt den Dokumenten Intelligent Mail-Barcodes hinzu.
  11. Wenn jeder untergeordnete Job des ursprünglichen Jobs abgeschlossen ist, wird er drei Tage lang gespeichert, bevor er gelöscht wird. Der übergeordnete Job verlässt das System erst, wenn alle untergeordneten Jobs (auch die "Enkel-Jobs") abgeschlossen sind.
      Hinweis:
    • Der Muster-Workflow verwendet einen Musterdrucker, der keine Daten druckt. Die Jobdatei kann jedoch angezeigt werden, während sie den Workflow durchläuft, sodass die Barcode-Aktualisierungen beobachtet werden können. Sie können den Job beispielsweise anzeigen lassen, während er im Schritt RunHotFolderApplication wartet, um den PostNet-Barcode anzusehen, und ihn dann im Schritt RetainCompletedJob anzeigen lassen, um den Datenmatrix-Barcode anzusehen.

      Wenn Sie das Beispiel ein weiteres Mal ausführen möchten, müssen Sie die Musterdatei in den Ordner für Sofortdruck kopieren. Die Musterdatei Postal.pdf befindet sich in /aiw/aiw1/testfiles (Linux) bzw. in C:\aiw\aiw1\testfiles (Windows).

      Wenn Sie die Muster-AFP-Datei ausführen möchten, müssen Sie die Musterdatei in den Ordner für Sofortdruck kopieren. Die Musterdatei Postal.afp befindet sich in /aiw/aiw1/testfiles (Linux) bzw. in C:\aiw\aiw1\testfiles (Windows).

1.3.5.38.3 Erstellen eines Workflows zum Austausch von Daten mit der Postsoftware

Sie können einen Workflow oder eine Reihe von Workflows erstellen, um Postadressdaten aus den Dokumenten zur Übernahme in einen Job zu extrahieren und die Daten zur Verarbeitung durch eine externe Postsoftware vorzubereiten. Nachdem die Postsoftware die Adressen verifiziert und ihre Qualität verbessert hat, kann der Workflow die von der Postsoftware erhaltenen Ergebnisse verarbeiten, um die Dokumente im Job zu aktualisieren.
Das Postal-Enablement-Feature stellt keine Postsoftware zur Verfügung. Sie können eine externe Postsoftware frei wählen, beispielsweise die Mail Manager-Software von Bell and Howell BCC oder die MailPreparer-Software von TEC Solutions. Sie müssen wissen, welche Informationen Ihre Postsoftware benötigt, um die von Ihnen gewünschte Postverarbeitung auszuführen. Sie müssen auch wissen, wie Sie die Postsoftware mit RICOH ProcessDirector verbinden können.
So erstellen Sie einen Workflow zum Austausch von Daten mit der Postsoftware:
  1. Identifizieren Sie den Job und die Dokumentdaten, die Sie für einen Datenaustausch mit der Postsoftware benötigen.
    1. Identifizieren Sie die Daten, die Ihre Postsoftware für jedes Poststück benötigt.
      Die Postsoftware benötigt Namens- und Adressdaten in einem bestimmten Format.

      Wenn Sie die Postsoftware zur Berechnung des Portos verwenden, benötigt die Software möglicherweise Angaben zum Gewicht und zur Dicke des Poststücks. Manche Postsoftwareprogramme gehen davon aus, dass alle Poststücke in einem Job dasselbe Gewicht und dieselbe Dicke aufweisen. Bei anderen Postsoftwareprogrammen können Sie für jedes Poststück verschiedene Werte eingeben.

    2. Identifizieren Sie die Daten, die Ihre Postsoftware für jeden Job benötigt.
      Beispielsweise kann es sein, dass Sie eine Mailer-ID und das Datum der Portoentrichtung angeben müssen.
    3. Identifizieren Sie die RICOH ProcessDirector-Job und -Dokumentmerkmale, die den von Ihrer Postsoftware benötigten Daten entsprechen.
      Das Postal-Enablement -Feature bietet eine große Anzahl von Job- und Dokumentmerkmalen, die von der Postsoftware verwendet werden können. Überprüfen Sie hinsichtlich der Jobmerkmale das Merkmalnotizbuch für die SetPostalJobProps-Schrittvorlage. Überprüfen Sie hinsichtlich der Dokumentmerkmale das Merkmalnotizbuch für die BuildExternalDocPropsFile-Schrittvorlage. Wählen Sie aus den Dokumentmerkmalen in der Liste Verfügbar aus.
    4. Wenn Sie benutzerdefinierte Dokumentmerkmale benötigen, bearbeiten Sie die Datei docCustomDefinitions.xml, und führen Sie das Dienstprogramm docCustom aus, um die Merkmale für das System zu definieren. Siehe RICOH ProcessDirector: Installieren von Dokumentenverarbeitungsfunktionen für Hinweise.
  2. Wenn Ihre Druckdatei im PDF-Format vorliegt, gehen Sie wie folgt vor:
    1. Folgen Sie den Anweisungen im Information Center, um PDF-Dateien für Postal-Enablement aufzubereiten.
      In diesen Anweisungen wird erläutert, wie man den Beginn eines jeden Poststücks in einem Job identifiziert, die Dokumentmerkmale zum Extrahieren von Adressdaten aus jedem Poststück definiert und Änderungen an der PDF-Datei auf Grundlage der von der Postsoftware zurückgegebenen Daten vornimmt.
    2. Speichern Sie Ihre Dokumentmerkmaldefinitionen in einer Steuerdatei, die in einem Schritt auf Grundlage der IdentifyPDFDocuments-Schrittvorlage verwendet werden kann.
    3. Senden Sie die Steuerdatei an ein Verzeichnis des RICOH ProcessDirector-Servers, auf das der RICOH ProcessDirector-Systembenutzer zugreifen kann.
    4. Wenn Sie Änderungen an der PDF-Datei auf Grundlage der von der Postsoftware zurückgegebenen Daten vornehmen (beispielsweise einen Barcode hinzufügen oder die Adresse ersetzen), speichern Sie Ihre Dokumentmerkmaldefinitionen und aktualisierten Adressdaten in einer Steuerdatei unter einem anderen Namen als die Steuerdatei im vorangehenden Schritt. Senden Sie die Steuerdatei an ein Verzeichnis des RICOH ProcessDirector-Servers, auf das der RICOH ProcessDirector-Systembenutzer zugreifen kann.
      Diese neue Steuerdatei wird in einem Schritt auf Grundlage der BuildPDFFromDocuments-Schrittvorlage verwendet.
  3. Wenn Sie das AFP-Unterstützungs-Feature installiert haben und Ihre Druckdatei im AFP-Format vorliegt, gehen Sie wie folgt vor:
    1. Folgen Sie den Anweisungen im Information Center, um AFP-Dateien für Postal-Enablement aufzubereiten.
      In diesen Anweisungen wird erläutert, wie man den Beginn eines jeden Poststücks in einem Job identifiziert, die Dokumentmerkmale zum Extrahieren von Adressdaten aus jedem Poststück definiert und Änderungen an der AFP-Datei auf Grundlage der von der Postsoftware zurückgegebenen Daten vornimmt.
    2. Speichern Sie die von RICOH Visual Workbench erstellte Steuerdatei, und senden Sie sie an ein Verzeichnis des RICOH ProcessDirector-Servers, auf das der RICOH ProcessDirector-Systembenutzer zugreifen kann.
      Diese Steuerdatei wird in einem Schritt auf Grundlage der IdentifyDocuments-Schrittvorlage verwendet.
    3. Wenn Sie Änderungen an der AFP-Datei auf Grundlage der von der Postsoftware zurückgegebenen Daten vornehmen (beispielsweise einen Barcode hinzufügen oder die Adresse ersetzen), speichern Sie Ihre Dokumentmerkmaldefinitionen und aktualisierten Adressdaten in einer Enhance-AFP-Steuerdatei. Senden Sie die Steuerdatei an ein Verzeichnis des RICOH ProcessDirector-Servers, auf das der RICOH ProcessDirector-Systembenutzer zugreifen kann.
      Die Enhance-AFP-Steuerdatei wird in einem Schritt auf Grundlage der BuildAFPFromDocuments-Schrittvorlage verwendet.
  4. Melden Sie sich bei RICOH ProcessDirector als Administrator an.
  5. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  6. Kopieren Sie den Workflow, der Ihren Verarbeitungsanforderungen bestmöglich entspricht.
    • Wenn Sie nicht die Art und Weise ändern müssen, wie Dokumente auf der Grundlage der Ergebnisse von der Postsoftware verarbeitet werden, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Workflow PrintAndMailJob, und wählen Sie Kopieren.

      Der PrintAndMailJob-Workflow sammelt Dokumentdaten, um sie an die Postsoftware zu senden, und verwendet einen auf der RunHotFolderApplication-Schrittvorlage beruhenden Schritt, um Dateien mit der Postsoftware auszutauschen. Nach Erhalt der Ausgabe von der Postsoftware aktualisiert der Workflow die Dokumentdaten und druckt den Job für den Postversand. Wenn Sie RICOH ProcessDirector besitzen, verarbeitet der Workflow sowohl AFP- als auch PDF-Druckjobs. Wenn Sie nur ein Format verwenden, können Sie die Schritte in der Verzweigung für das andere Format löschen.

    • Wenn Sie Ergebnisse von der Postsoftware nehmen und einen Job in untergeordnete Jobs aufteilen müssen, die von verschiedenen Workflows verarbeitet werden, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Workflow GroupDocsForPostalProcess, und wählen Sie Kopieren.

      GroupDocsForPostalProcess ist ein Teil eines aus drei Workflows bestehenden Sets:

      • GroupDocsForPostalProcess

        Dieser Workflow sammelt Dokumentdaten, um sie an die Postsoftware zu senden, und aktualisiert die Dokumentdaten, die er von der Postsoftware als Ausgabe erhält. Unter Verwendung der Regeln, die Sie zum Interpretieren von Daten aufgestellt haben, erzeugt der Workflow untergeordnete Jobs für jede Postart, welche die Postsoftware identifiziert hat. Der Workflow ist so konfiguriert, dass er die untergeordneten Jobs an einen der beiden nächsten Workflows weiterleitet.

      • ProcessQualifiedDocuments

        Dieser Workflow verarbeitet untergeordnete Jobs, die vom GroupDocsForPostalProcess-Workflow erstellt wurden, wenn die Dokumente im Job für zusätzliche Postverarbeitung geeignet sind. Der Workflow sortiert die Dokumente unter Verwendung der optimalen von der Postsoftware bestimmten Methode und leitet die untergeordneten Jobs an den PrintForPostalProcess-Workflow weiter.

      • PrintForPostalProcess

        Dieser Workflow druckt die untergeordneten Jobs, die vom GroupDocsForPostalProcess-Workflow erstellt wurden. Die untergeordneten Jobs enthalten qualifizierte, unqualifizierte und weitere Postarten. Der Workflow sorgt dafür, dass die Reihenfolge der Dokumente innerhalb eines jeden Jobs für jede Postart richtig ist.

      Nachdem Sie den GroupDocsForPostalProcess-Workflow kopiert haben, legen Sie fest, wie viele zusätzliche Workflows Sie benötigen, um die Postverarbeitung in Ihrem Unternehmen durchzuführen.

  7. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie andere Werte ein, die Sie benötigen, oder bearbeiten Sie sie, und klicken Sie anschließend auf OK.
  8. Wenn Sie sowohl AFP-Unterstützungs- als auch PDF-Dokument-Unterstützungs-Features installiert haben, verarbeiten diese Workflows sowohl AFP- als auch PDF-Druckjobs. Wenn Sie nur eines dieser Features installiert haben, löschen Sie die Schritte in der Verzweigung für das andere Format.
  9. Wenn der Workflow PDF-Jobs verarbeitet, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt IdentifyPDFDocuments. Wählen Sie Merkmale, und klicken Sie dann auf PDF. Geben Sie für das Merkmal Identify-PDF-Steuerdatei den Pfad und den Dateinamen der Steuerdatei ein, welche die Dokumentmerkmaldefinitionen enthält. Klicken Sie auf OK.
  10. Wenn Sie das AFP-Unterstützungs-Feature installiert haben und der Workflow AFP-Jobs verarbeitet, gehen Sie wie folgt vor:
    1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt IdentifyDocuments. Wählen Sie Merkmale, und klicken Sie dann auf AFP. Geben Sie für das Merkmal Visual Workbench-Steuerdatei den Pfad und den Dateinamen der Steuerdatei ein, die Sie mit dem Document Property Designer erstellt haben. Klicken Sie auf OK.
    2. Wenn Ihre AFP-Druckdatei nicht bereits indexiert ist, fügen Sie vor dem Schritt IdentifyDocuments einen zusätzlichen Schritt ein, der auf der Schrittvorlage IndexAFP basiert.
      Dieser Schritt sorgt für eine gemeinsame Nutzung der Steuerdatei, die Sie für den Schritt IdentifyDocuments angegeben haben. Die Steuerdatei müssen Sie hier nicht angeben.
  11. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt SetPostalJobProps. Wählen Sie Merkmale, und klicken Sie dann auf Postal. Geben Sie die Werte der Merkmale für den Job an. Klicken Sie auf OK.
  12. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt BuildExternalDocProps. Wählen Sie Merkmale, und klicken Sie auf Dokumentenverarbeitung. Führen Sie die folgenden Schritte aus:
    1. Geben Sie für das Merkmal Externe Dokumentmerkmaldatei den Namen und den Ort an, den Sie für die externe Dokumentmerkmaldatei verwenden möchten.
      Der Standardwert schreibt eine Datei namens jobID.ToPostal.csv in das Spoolverzeichnis des Jobs.
      Wenn RICOH ProcessDirector diese Datei erstellt, konvertiert das Programm die Dokumentmerkmaldatei in das von der Postsoftware verlangte Format.
    2. Wählen Sie für das Merkmal Dateityp CSV oder Durch Tabstopps getrennt aus.
    3. Wählen Sie aus der Liste Dokumentmerkmale die Dokumentmerkmale aus, die Sie in der Steuerdatei für den Schritt IdentifyPDFDocuments (PDF) oder den Schritt IdentifyDocuments (AFP) gespeichert haben.
        Wichtig:
      • Vergewissern Sie sich, dass das Merkmal Dokumentnummer oder Reihenfolge im Job enthalten ist.
    4. Geben Sie im Feld Spaltenüberschriften die Namen der Spaltenüberschriften ein, die von der Postsoftware für die Dokumentmerkmale verlangt werden. Verwenden Sie Kommas, um die Namen zu trennen, selbst wenn Sie für den Dateityp Durch Tabstopps getrennt ausgewählt haben.
      Die Reihenfolge der Überschriften muss mit der Reihenfolge der ausgewählten Dokumentmerkmale übereinstimmen.
    5. Klicken Sie auf OK.
  13. Wählen Sie auf Basis der Fähigkeiten der Postsoftware eine Schnittstelle mit RICOH ProcessDirector:
    • Schritt RunHotFolderApplication

      Wenn Ihre Software unter Verwendung eines Ordners für Sofortdruck-Daten empfangen kann, verwenden Sie diesen Schritt, um Dateien zu senden und zu empfangen, die von der Postsoftware verlangte Dokumentinformationen enthalten. Sie müssen:

      • Die Postsoftware so konfigurieren, dass sie ein Verzeichnis für eine Datei mit einem bestimmten Namen oder Dateityp überwacht.
      • Die Postsoftware so konfigurieren, dass sie ihre Ausgabe in ein Verzeichnis mit bekannten Dateinameneigenschaften schreibt.
      • Das Netzwerk (z. B. NFS oder SAN), Dateiberechtigungen usw. einrichten, um die für Eingabe und Ausgabe im Schritt "RunHotFolderApplication" definierten Verzeichnisse gemeinsam zu nutzen.

      Die mit dem Postal-Enablement-Feature bereitgestellten Muster-Workflows verwenden diesen Schritt mit Beispielverzeichnisnamen.

    • Schritt RunExternalProgram-Schritt

      Wenn Ihre Software Befehlszeileneingaben akzeptiert, verwenden Sie diesen Schritt, um die Postsoftware direkt im Workflow auszuführen.

      • Die Postsoftware muss einen Befehlszeilenaufruf haben, der auf dem primären RICOH ProcessDirector-Server ausgeführt werden kann. Wenn Sie RICOH ProcessDirector haben, kann der Befehlszeilenaufruf auch auf einem sekundären Server oder einem Windows-Anwendungsserver ausgeführt werden.
      • Sie müssen Standard-RICOH ProcessDirector-Methoden verwenden, wie beispielsweise ${getFileName(postal,bcc,read)}, um auf die mit der Postsoftware ausgetauschten Dateien zu verweisen.

    • Schritte SendEmail und ManualStepWithAutoStart

      Verwenden Sie diese Schritte für eine manuelle Schnittstelle mit der Postsoftware. Der Schritt "SendEmail" sendet die Ausgabedatei an eine Person, die die Datei an die Postsoftware übergibt, während der Job im Schritt " ManualStepWithAutoStart" wartet. Die Person fügt die von der Postsoftware zurückgegebene Ergebnisdatei in den Workflow ein, wo der Schritt " MapExternalResultsFiletoDocProps" die Datei bereits erwartet. Die Person führt dann eine Aktion Manuell Abschließen durch, um den Job bis zum Schritt MapExternalResultsFiletoDocProps durch den Workflow laufen zu lassen.

  14. Wenn Sie den Schritt RunHotFolderApplication verwenden, um eine Schnittstelle mit der Postsoftware herzustellen, gehen Sie wie folgt vor:
    1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt RunHotFolderApplication. Wählen Sie Merkmale aus, und klicken Sie auf Jobstandardwerte.
    2. Geben Sie Werte für die Merkmale Ordner senden, Zu sendende Datei, Abrufordner, Abrufmuster und Abgerufene Datei an.
    3. Geben Sie bei Bedarf Werte für weitere Merkmale an.
    4. Klicken Sie auf OK.
  15. Wenn Sie den Schritt RunExternalProgram verwenden, um eine Schnittstelle mit der Postsoftware herzustellen, gehen Sie wie folgt vor:
    1. Löschen Sie den Schritt RunHotFolderApplication, und ersetzen Sie ihn durch den Schritt RunExternalProgram.
    2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt RunExternalProgram, wählen Sie Merkmale, und klicken Sie dann auf Extern.
    3. Geben Sie den Befehlszeilenaufruf für die Postsoftware im Feld Externer Befehl an.
    4. Geben Sie bei Bedarf weitere Werte an.
    5. Klicken Sie auf OK.
  16. Wenn Sie die Schritte SendEmail und ManualStepWithAutoStart verwenden, um eine Schnittstelle mit der Postsoftware herzustellen, gehen Sie wie folgt vor:
    1. Löschen Sie den Schritt RunHotFolderApplication, und ersetzen Sie ihn durch den Schritt SendEmail.
    2. Fügen Sie den Schritt ManualStepWithAutoStart nach dem Schritt SendEmail dem Workflow hinzu.
    3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt SendEmail. Wählen Sie Merkmale, und klicken Sie dann auf E-Mail.
    4. Geben Sie für das Merkmal Empfängeradresse die E-Mail-Adresse an.
    5. Geben Sie bei Bedarf weitere Werte an.
        Hinweis:
      • Wenn Sie die SMTP-Servereinstellungen nicht bereits angegeben haben, sollten Sie sie nun angeben, um die E-Mail-Funktion zu aktivieren. Nach Speichern des Workflows können Sie die Einstellungen durch Klicken auf die Registerkarte Verwaltung auf der Hauptseite aufrufen. Klicken Sie im linken Teilfenster auf System Einstellungen.
    6. Klicken Sie auf OK.
    7. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt ManualStepWithAutoStart, und wählen Sie Merkmale.
    8. Geben Sie Werte nach Bedarf an.
    9. Klicken Sie auf OK.
  17. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt MapExternalResultsFileToDocProps. Wählen Sie Merkmale, und klicken Sie dann auf Dokumentenverarbeitung. Führen Sie die folgenden Schritte aus:
    1. Geben Sie für das Merkmal Geänderte Ergebnisdatei den Namen und den Ort an, den Sie für die geänderte Ergebnisdatei verwenden möchten.
    2. Geben Sie für das Merkmal Externe Ergebnisdatei den Namen und den Ort an, den Sie für die externe Dokumentmerkmaldatei verwenden möchten, die von der Postsoftware zurückgegeben wird.
    3. Wählen Sie für das Merkmal Dateityp den Typ der externen Ergebnisdatei aus: CSV oder Durch Tabstopps getrennt.
    4. Wählen Sie für das Merkmal Externe Ergebnisse enthalten Spaltenüberschriften Ja oder Nein aus.
      Wenn die externe Ergebnisdatei keine Spaltenüberschriften enthält, müssen Sie die Ergebnisdatei so bearbeiten, dass sie nur die Datenspalten enthält, die auf der Liste der ausgewählten Merkmale verzeichnet sind. Die Anzahl und Reihenfolge der Spalten in der externen Ergebnisdatei muss mit der Anzahl und Reihenfolge der Dokumentmerkmale auf der Liste Ausgewählt übereinstimmen.
    5. Wenn die externe Ergebnisdatei Spaltenüberschriften enthält, geben Sie die Namen der Spaltenüberschriften, die Sie behalten möchten, im Feld Beizubehaltende Spalten ein. Verwenden Sie Kommas, um die Namen zu trennen.
    6. Wählen Sie aus der Liste Dokumentmerkmal die Dokumentmerkmale, die den Spaltenüberschriften entsprechen, die Sie behalten.
      Die Reihenfolge der Dokumentmerkmale muss mit der Reihenfolge der Spaltenüberschriften übereinstimmen. Der Schritt verwendet diese Informationen, um eine geänderte Ergebnisdatei zu erstellen.
    7. Klicken Sie auf OK.
  18. Sie können die Informationen in der geänderten Ergebnisdatei dazu verwenden, um andere RICOH ProcessDirector-Schritte eine zusätzliche Verarbeitung der Dokumentdaten durchführen zu lassen, bevor die Daten mit der Dokumentmerkmaldatei zusammengeführt werden.
  19. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt UpdateDocPropsFromExtResultsFile. Wählen Sie Merkmale, und klicken Sie dann auf Dokumentenverarbeitung. Geben Sie für das Merkmal Geänderte Ergebnisdatei den Pfad zur und den Namen der Datei ein. Klicken Sie auf OK.
    Dieser Schritt führt die Dokumentdaten in der geänderten Ergebnisdatei mit der ursprünglichen Dokumentmerkmaldatei zusammen, die im Schritt IdentifyPDFDocuments für PDF-Jobs oder im Schritt IdentifyDocuments für AFP-Jobs erstellt wurde.

    Die Dokumentdaten Ihrer Postsoftware befinden sich jetzt in RICOH ProcessDirector. Die Daten können von einer Vielzahl von RICOH ProcessDirector-Schritten verwendet werden.

  20. Wenn Sie Jobmerkmale auf der Grundlage von Dokumentmerkmalen festlegen möchten, gehen Sie wie folgt vor:
    1. Erstellen Sie mit einem Texteditor eine Merkmalbedingungsdatei.
    2. Definieren Sie die Logik, die erforderlich ist, um Dokumente für eine zusätzliche Verarbeitung zu gruppieren.
      Vier Mustereigenschaftenbedingungsdateien finden Sie im Verzeichnis /aiw/aiw1/control_files/postal (unter Linux) bzw. im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files\postal (unter Windows):
      • postal_doc.csv
      • postal_doc_qualified.csv
      • postal_doc_print.csv
      • postal_doc_print_afp.csv
      Weitere Informationen zur SetDocPropsFromConditions-Schrittvorlage finden Sie im Informationszentrum.
      Der GroupDocsForPostalProcess-Workflow verwendet eine Merkmalbedingungsdatei, um Dokumente untergeordneten Jobs zuzuweisen, damit eine zusätzliche Verarbeitung durch den ProcessQualifiedDocuments-Workflow, den PrintForPostalProcess-Workflow oder durch beide Workflows stattfinden kann.
    3. Wenn Sie eine Kopie des PrintAndMailJob-Workflows bearbeiten, fügen Sie einen Schritt auf Grundlage der SetDocPropsFromConditions-Schrittvorlage dem Workflow hinzu.
    4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt SetDocsPropsFromConditions. Wählen Sie Merkmale, und klicken Sie dann auf Dokumente. Geben Sie für das Merkmal Merkmalbedingungsdatei den Pfad zur und den Namen der Datei ein. Klicken Sie auf OK.
  21. Wenn der Workflow PDF-Jobs verarbeitet, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt BuildPDFFromDocuments. Wählen Sie Merkmale, und klicken Sie dann auf PDF. Geben Sie für das Merkmal Build-PDF-Steuerdatei 1 den Pfad und den Dateinamen der Steuerdatei ein, welche die Dokumentmerkmaldefinitionen und die Daten zum Ersetzen der Adressen enthält. Klicken Sie auf OK.
      Hinweis:
    • Der GroupDocsForPostalProcess-Workflow hat keinen BuildPDFFromDocuments-Schritt. Wenn Sie eine Kopie des GroupDocsForPostalProcess-Workflows bearbeiten, können Sie den PrintForPostalProcess-Workflow kopieren und den Schritt BuildPDFFromDocuments in diesem Workflow bearbeiten, oder Sie können einen Workflow erstellen, um die Jobverarbeitung durchzuführen, die Sie brauchen. Wenn Sie eine Kopie des PrintForPostalProcess-Workflows bearbeiten, können Sie verschiedene Steuerdateien für jeden Verarbeitungspfad verwenden.
  22. Wenn der Workflow AFP-Jobs verarbeitet, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt BuildAFPFromDocuments. Wählen Sie Merkmale, und klicken Sie dann auf Dokumente. Geben Sie für das Merkmal Enhance-AFP-Steuerdatei den Pfad und den Dateinamen der Enhance-AFP-Steuerdatei ein, die Sie erstellt haben. Klicken Sie auf OK.
    Wenn Sie eine Kopie des PrintForPostalProcess-Workflows bearbeiten, können Sie verschiedene Enhance-AFP-Steuerdateien für jeden Verarbeitungspfad verwenden.
  23. Speichern Sie den Workflow.
  24. Um den Workflow zu prüfen, gehen Sie wie folgt vor:
    1. Erstellen Sie eine oder mehrere Eingabeeinheiten, um auf den Workflow zu verweisen.
    2. Aktivieren Sie die Eingabeeinheiten.
    3. Übergeben Sie Ihren PDF- oder AFP-Druckjob an die Eingabeeinheit.
  25. Wenn Sie Berichte von der Postsoftware verarbeiten möchten, die Ihr Postdienst verlangt, können Sie Ihrem Workflow Schritte hinzufügen, um diese Berichte zusammen mit der externen Ergebnisdatei zu erhalten, und einen auf der CopyToFolder-Schrittvorlage basierenden Schritt verwenden, um die Berichtdateien zum Drucken an ihren eigenen Workflow zu übergeben.
    Eine weitere Möglichkeit ist die Erstellung eines Workflows, der die Berichte per E-Mail an die Benutzer verschickt. Wenn sich die Berichte in einem bestimmten Verzeichnis mit einem bestimmten Namen befinden, können sie mit dem Schritt SendEmail an einen Empfänger geschickt werden, den Sie bei diesem Schritt angeben.

1.3.5.38.4 PDF-Dateien erweitern für Postal-Enablement

Zur Verarbeitung von Muster-PDF-Dateien für Postal-Enablement verwenden Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat, um die Dateien zu erweitern. Die Seiten müssen eine Seitengruppe haben, die Dokumente und Dokumentmerkmale identifiziert, welche für die externe Postsoftware erforderlich sind. Die Dateien können auch andere Markups, wie beispielsweise Barcodes, aufweisen, welche aktualisierte Adressdaten von der Postsoftware enthalten.
Installieren Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat. Folgen Sie dazu den Anweisungen in RICOH ProcessDirector: Installieren von Dokumentenverarbeitungsfunktionen.

Für weitere Informationen über die RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Funktionen, die Sie bei diesem Vorgang verwenden, wie beispielsweise Mehrere Merkmale definieren, Text hinzufügen und Barcode hinzufügen, siehe RICOH ProcessDirector: Verwenden von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat.

Zur Erweiterung von PDF-Dateien zur Verwendung mit Postal-Enablement:
  1. Öffnen Sie in Adobe Acrobat Professional eine PDF-Datei, und klicken Sie auf Ricoh Auswählen, um RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat zu aktivieren.
  2. Ziehen Sie einen Rahmen um den Text, den Sie für die textbasierte Seitengruppendefinition verwenden möchten, oder ziehen Sie einen Rahmen an einer beliebigen Stelle, um Seitengruppen zu definieren, die nicht auf Text basieren. Klicken Sie dann auf Seitengruppen definieren.
    1. Wählen Sie aus dem Dropdown-Menü Seitengruppen Seitengruppen mit fester Länge erstellen oder Seitengruppe beginnen, wenn der ausgewählte Text gefunden wird.
      Sie können eine Seitengruppe anhand einer festen Anzahl Seiten oder anhand eines Textes definieren, der in der PDF-Datei wiederholt auftritt. Erscheint beispielsweise Seite 1 auf der ersten Seite jedes Dokuments, können Sie diesen Text zum Definieren von Seitengruppen verwenden.
        Other:
      • Wenn Sie Text verwenden, um den Beginn einer Seitengruppe zu definieren, sollte dieser Text auf der ersten Seite jeden Dokuments an derselben Position stehen.

      • Wenn Sie für die Definition von Seitengruppen eine Beispiel-PDF-Datei verwenden, stellen Sie sicher, dass Inhalt und Position des ausgewählten Texts innerhalb der Produktions-PDF-Dateien konsistent sind.

    2. Klicken Sie auf OK.
  3. Klicken Sie auf Ricoh Seitengruppen-Navigator anzeigen, und prüfen Sie, ob die Dokumente in der PDF-Datei richtig definiert worden sind.
  4. Um Dokumentmerkmale zu definieren, die den Daten entsprechen, die von Ihrer Postsoftware verlangt werden, gehen Sie wie folgt vor:
    • Wenn die Dokumentmerkmale, die Sie brauchen, in der nachstehenden Tabelle aufgeführt sind, klicken Sie auf Ricoh Einstellungen. Klicken Sie auf die Registerkarte Adresse, und wählen Sie Adresszeilen 1–7 oder US-Adressen. Klicken Sie auf Ricoh Adressblock definieren, und ziehen Sie einen Rahmen um die Postadresse. Stellen Sie sicher, dass jedes Dokumentmerkmal den richtigen Wert hat, und klicken Sie dann auf OK.

      Die Funktion Adressblock definieren definiert einen Satz Dokumentmerkmale für die Postadressen. Sie können entweder Adresszeilen 1–7 oder US-Adressen auswählen.

      Hinweis: Sie können nicht die Zuordnung der Dokumentmerkmale im jeweiligen Satz ändern.

      Adresszeilen 1-7 US-Adressen
      Doc.Address.1 Doc.Address.FullName
      Doc.Address.2 Doc.Address.Other
      Doc.Address.3 Doc.Address.Secondary
      Doc.Address.4 Doc.Address.Primary
      Doc.Address.5 Doc.Address.City
      Doc.Address.6 Doc.Address.State
      Doc.Address.7 Doc.Address.ZipCode

    • Wenn Die Dokumentmerkmale, die Sie brauchen, nicht in der obigen Tabelle aufgeführt sind, klicken Sie auf Ricoh Mehrere Merkmale definieren, und ziehen Sie einen Rahmen um die Postadresse.

      Wählen Sie die komplizierteste und längste Adresse in der Muster-PDF-Datei aus. Wenn die Adressen beispielsweise drei bis fünf Zeilen aufweisen, wählen Sie eine Adresse mit fünf Zeilen.

      Sie können ein einzelnes Dokumentmerkmal für eine Textzeile definieren. Alternativ können Sie mehrere Dokumentmerkmale für eine Textzeile definieren, indem Sie auf Folgendes klicken: Symbol Bearbeiten-Symbol und Definieren von Text-Modifikator-Regeln zum Extrahieren einer Teilmenge der Daten in der Zeile. Sie können beispielsweise die Stadt, das Bundesland, die Region oder die Postleitzahl extrahieren und dies als Dokumentmerkmal definieren.

  5. Wenn Sie Ihre Seitengruppendefinition und Dokumentmerkmale speichern möchten, klicken Sie auf Ricoh Steuerdatei speichern.
  6. Geben Sie der Steuerdatei einen Namen oder verwenden Sie den Standardwert. Klicken Sie auf Speichern. Es erscheint eine Bestätigungsnachricht. Klicken Sie auf OK.
  7. Senden Sie die Steuerdatei an ein Verzeichnis des RICOH ProcessDirector-Servers, auf das der RICOH ProcessDirector-Systembenutzer zugreifen kann.
    Hinweis: Geben Sie beim Erstellen Ihres Postal-Enablement-Workflows den Namen und das Verzeichnis der Steuerdatei in jedem Schritt an, der auf der Schrittschablone IdentifyPDFDocuments basiert.
  8. Um die Markups in der von Ihnen gespeicherten Steuerdatei zu löschen, klicken Sie auf Ricoh Markups löschen.
  9. Klicken Sie auf Ricoh Seitengruppe definieren, und definieren Sie dieselbe Seitengruppe, die Sie in der Steuerdatei definiert haben, welche Sie in dem auf der IdentifyPDFDocuments-Schrittschablone beruhenden Schritt angegeben haben.
  10. Wenn Sie die ursprünglichen Postadressdaten durch aktualisierte, von der Postsoftware zurückgegebene Daten ersetzen möchten, erstellen Sie eine neue Steuerdatei. Führen Sie die folgenden Schritte aus:
    1. Klicken Sie auf Ricoh Bereich verdecken, und ziehen Sie einen Rahmen um die Postadresse.
      Stellen Sie sicher, dass der Rahmen alle Adressen in der Muster-PDF-Datei verdeckt. Adressteile, die über den Rahmen hinausgehen, werden nicht verdeckt.
    2. Klicken Sie auf Ricoh Text hinzufügen, und definieren Sie den Textinhalt, indem Sie Dokumentmerkmale mit aktualisierten, von der Postsoftware zurückgegebenen Daten angeben.
  11. Optional: Klicken Sie auf Ricoh Barcode hinzufügen, um einen Barcode mit den von der Postsoftware zurückgegebenen Postadressdaten zu definieren.
  12. Wenn Sie Ihre Markups speichern möchten, klicken Sie auf Ricoh Steuerdatei speichern.
  13. Geben Sie der Steuerdatei einen Namen oder verwenden Sie den Standardwert. Klicken Sie auf Speichern. Es erscheint eine Bestätigungsnachricht. Klicken Sie auf OK.
  14. Senden Sie die Steuerdatei an ein Verzeichnis des RICOH ProcessDirector-Servers, auf das der RICOH ProcessDirector-Systembenutzer zugreifen kann.
    Hinweis: Geben Sie beim Erstellen Ihres Postal-Enablement-Workflows den Namen und das Verzeichnis der Steuerdatei in jedem Schritt an, der auf der Schrittschablone BuildPDFFromDocuments basiert.

1.3.5.38.5 AFP-Dateien erweitern für Postal-Enablement

Die meisten AFP-Dateien, die an RICOH ProcessDirector übergeben werden, müssen erst erweitert werden, bevor sie für Postal-Enablement bearbeitet werden können.
Wenn Sie planen, AFP Indexer zum Erweitern von AFP-Dateien zu verwenden, müssen Sie das AFP-Unterstützungs-Feature erwerben und installieren.
So erweitern Sie AFP-Dateien zur Verwendung mit Postal-Enablement:
  1. Wenn die AFP-Datei keine Seitengruppenauslöser (die den Start eines jeden Poststücks in einem Job identifizieren) oder Indexkennzeichen hat, die für die Poststückdaten definiert sind, welche Sie extrahieren möchten, fügen Sie diese Informationen mit AFP Indexerhinzu. Führen Sie die folgenden Schritte aus:
    1. Öffnen Sie die AFP-Datei in RICOH Visual Workbench.
    2. Wählen Sie IndexAFP.
    3. Definieren Sie die Auslöser, welche die Dokumentgrenzen identifizieren.
    4. Fügen Sie Indexkennzeichen für die Postadressdaten hinzu, die Sie extrahieren möchten.
  2. Verwenden Sie den Modus Document Property Designer (DPD), um jedes Dokumentmerkmal, das Ihre Postsoftware verlangt, mit einem Indexkennzeichen in der AFP-Datei zu verbinden. Führen Sie die folgenden Schritte aus:
    1. Öffnen Sie die AFP-Datei in RICOH Visual Workbench, und wählen Sie den DPD-Modus aus.
    2. Doppelklicken Sie auf den Dokumentmerkmalnamen im unteren Bereich des Fensters.
    3. Geben Sie die erforderlichen Angaben im Dialogfeld "Verbindungsoptionen definieren" ein.
      Wird ein Dokumentmerkmal mit einem Indexkennzeichen verbunden, ist der Wert des Dokumentmerkmals mit dem Wert des Indexkennzeichens identisch.
    Weitere Informationen finden Sie in den Themen zu RICOH Visual Workbench und Document Property Designer.
  3. Speichern Sie die von RICOH Visual Workbench erstellte Steuerdatei, und senden Sie sie an ein Verzeichnis des RICOH ProcessDirector-Servers, auf das der RICOH ProcessDirector-Systembenutzer zugreifen kann.
    Die Steuerdatei enthält Document Property Designer-Definitionen.
    Hinweis: Geben Sie beim Konfigurieren Ihres Postal-Enablement-Workflows den Namen von Visual Workbench – Steuerdatei in dem Schritt an, der auf der Schrittvorlage IdentifyDocuments basiert.
  4. Optional: Verwenden Sie den AFP Enhancer-Modus in RICOH Visual Workbench, um eine Enhance AFP-Steuerdatei zu bearbeiten, um folgende Vorgänge durchführen zu können:
    • Mit den von der Postsoftware zurückgegebenen, aktualisierten Postadressdaten einen Barcode erstellen.
    • Die ursprünglichen Postadressdaten durch die von der Postsoftware zurückgegebenen, aktualisierten Daten ersetzen.
    • Bereiche verdecken, die unerwünschten Inhalt enthalten.
    Vier Muster-Enhance-AFP-Steuerdateien im Verzeichnis /aiw/aiw1/control_files/postal (Linux) bzw. C:\aiw\aiw1\control_files\postal (Windows) ersetzen einen PostNet-Barcode durch einen Datenmatrix-Barcode, der die Jobnummer und die Dokumentennummer identifiziert:
    • PostalAFPReplaceAddr.cfg

      Diese Steuerdatei ersetzt auch alle Adressen, für welche die Postsoftware aktualisierte Adressdaten zurückgegeben hat.

    • PostalAFPBuildQualify.cfg

      Diese Steuerdatei fügt auch einen Intelligent Mail-Barcode hinzu.

    • PostalAFPBuildNonQualify.cfg

    • PostalAFPBuildOther.cfg

  5. Klicken Sie auf Tools EnhanceAFP-Steuerdatei exportieren, um die Enhance AFP-Steuerdatei zu exportieren und sie an den RICOH ProcessDirector-Server in einem Verzeichnis zu senden, auf das der RICOH ProcessDirector-Systembenutzer zugreifen kann.
    Hinweis: Geben Sie beim Konfigurieren Ihres Postal-Enablement-Workflows den Namen der Enhance-AFP-Steuerdatei in dem Schritt an, der auf der Schrittvorlage BuildAFPFromDocuments basiert.

1.3.5.39 Einrichten des Automatische Überprüfung-Features

Nachdem Sie die Themenübersicht für Automatische Überprüfung gelesen haben, führen Sie den VerifySample-Workflow aus. Anschließend können Sie Automatische Überprüfung einrichten. Führen Sie dazu die in diesem Abschnitt beschriebenen Konfigurationsschritte aus.

Testen Sie nach dem Abschluss der Erstkonfiguration Ihren Automatische Überprüfung-Workflow, um sicherzustellen, dass dieser wie gewünscht funktioniert.

1.3.5.39.1 Automatische Überprüfung-Muster-Workflow ausführen

Das Automatische Überprüfung-Feature stellt einen Musterworkflow bereit, den Sie prüfen und ausführen können, um zu lernen, wie das Feature funktioniert. Das Muster enthält einen Barcodeformat, einen Barcode-Reader, eine Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" mit einer vorab übergebenen PDF-Datei und einem Workflow mit ReadBarcodeData-Schritt.
Zu den in diesem Workflow verwendeten Musterobjekten gehören:
  • Barcodeleser: SampleReader

  • Barcodeformat: SampleFormat

  • Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck": Überprüfungsordner

  • Musterdruckjob: Verify.pdf

  • Workflow: VerifySample

Sie können die Merkmale für jedes Objekt überprüfen, bevor Sie mit der Prozedur beginnen, um zu sehen, wie diese interagieren.

So führen Sie den Beispiel-Workflow aus:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Hauptseite.
  2. Wählen Sie im Portlet "Drucker" den Drucker Muster aus, und klicken Sie auf Aktivieren.
  3. Klicken Sie im Portlet "Eingabeeinheit" mit der rechten Maustaste auf die VerificationFolder-Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck", und wählen Sie Aktivieren und verbinden aus.

    Wenn Sie diese Prozedur erstmalig ausführen, übergibt RICOH ProcessDirector den Job Verify.pdf sofort an den Workflow VerifySample. Der Job wird beendet, wenn dieser in den Status Barcodes werden gelesen übergeht. Da keine Kamera bzw. kein Barcodeleser mit dem System verbunden ist, werden keine Barcodes gelesen.

    Stellen Sie sicher, dass sich der Job im Status Barcodes werden gelesen befindet, bevor er in den nächsten Schritt versetzt wird.

  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in der Jobtabelle auf den Job, und wählen Sie den Barcodeschritt Abschluss aus. Sie können sehen, dass die Ergebnisse zeigen, dass keine Barcodes gelesen wurden. Klicken Sie auf OK.
  5. Wenn der Job in den Status Warten auf Abgleich versetzt wird, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Job, und wählen Sie Abgleichen aus.
  6. Überprüfen Sie in der Dokumenttabelle die Spalte Aktion für die einzelnen Dokumente. Die Spalte Aktion zeigt für alle Dokumente "Erneut drucken" und für das Merkmal Status 1 "Warnung" an, da keine Barcodes gelesen wurden. Um die Aktion für ein Dokument zu ändern, wählen Sie das Dokument aus:
    • Um das Dokument erneut zu drucken, klicken Sie auf Erneutes Drucken.
    • Um das Dokument mit "OK" zu markieren, ohne erneut zu drucken, klicken Sie auf Als "OK" markieren.
    • Für die Markierung des Dokuments, welches aus dem Job ohne erneutes Drucken extrahiert wurde, klicken Sie auf Extrahieren.
    Die Aktion, die Sie angefordert haben, wird Ihnen in der Spalte Angeforderte Aktion angezeigt, und es ändern sich die Zähler in der Spalte Aktuell der Übersichtstabelle.
  7. Klicken Sie auf OK, wenn Sie fertig sind.
  8. Wenn Sie sich entschieden haben, einige Dokumente erneut zu drucken, wählen Sie einen Drucker aus, überprüfen Sie Ihre Auswahl, und klicken Sie auf Ja.
    RICOH ProcessDirector erstellt einen untergeordneten Job, der die Dokumente enthält, die erneut gedruckt werden sollen. Die Jobnummer des untergeordneten Jobs ist die Originaljobnummer mit einem numerischen Suffix (beispielsweise 10000001.1).

    Der untergeordnete Job startet die Verarbeitung ab dem ersten Schritt in dem VerifySample-Workflow. Da es sich bei dem untergeordneten Job um einen Job handelt, der bereits in Dokumente verarbeitet wurde, folgt dieser dem Pfad "PDF-Nachdrucke" über den Workflow und kehrt wieder zum Schritt "ReadBarcodeData" zurück.

    Nach der Erstellung des untergeordneten Jobs fährt der Originaljob mit dem nächsten Schritt im Workflow fort.

  9. Wenn alle Dokumente im untergeordneten Job den Status "OK" oder "Extrahiert" aufweisen, wird der untergeordnete Job in den nächsten Schritt des Workflows versetzt.
Wenn Sie das Beispiel ein weiteres Mal ausführen möchten, müssen Sie die Musterdatei noch ein Mal in den Ordner für Sofortdruck kopieren. Die Musterdatei Verify.pdf befindet sich im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\testfiles.

1.3.5.39.2 Barcodeleser erstellen

Barcodeleser sind Kameras und Barcodescanner in Ihrem System, die die Barcodes auf den Dokumenten eines Druckjobs lesen und überprüfen, ob alle Dokumente verarbeitet wurden. Jede Kamera bzw. jeder Barcodescanner benötigt einen Barcodeleser.
Gehen Sie wie folgt vor, um einen Barcodeleser zu erstellen:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Fenster auf Einheiten Barcodeleser.
  3. Klicken Sie auf Hinzufügen.
  4. Um einen oder mehrere Barcodeleser hinzuzufügen:
    1. Geben Sie im Feld Name den gewünschten Namen für den Barcodeleser ein.
    2. Geben Sie im Feld IP-Adresse die IP-Adresse oder den Hostnamen ein, die/der von RICOH ProcessDirector verwendet wird, um eine Verbindung zur gewünschten Kamera bzw. zum Barcodescanner aufzubauen, die/der mit dem Barcode-Reader verwendet werden soll.
    3. Geben Sie im Feld Anschluss den Anschluss ein, der von RICOH ProcessDirector verwendet wird, um eine Verbindung zur Kamera oder zum Barcodescanner aufzubauen.

      Nur ein Barcode-Reader kann eine vorgegebene Kombination aus IP-Adresse und Port verwenden.

    4. Geben Sie im Feld Beschreibung eine Beschreibung des Barcode-Readers ein.

      Die Beschreibung kann beispielsweise Informationen darüber enthalten, wo sich die Kamera oder der Barcodescanner befindet.

    5. Wählen Sie im Feld Barcodeformat das Barcodeformat aus, das von diesem Barcodeleser verwendet werden soll.

      Jeder Barcodeleser muss mindestens über ein Barcodeformat verfügen, wobei ein Barcodeleser auch mehrere Barcodeformate haben kann. Die Barcodeformate müssen den Barcodes entsprechen, die sich auf den gedruckten Dokumenten befinden, die vom Barcodeleser gelesen werden. Wurden mehrere Barcodeformate festgelegt, müssen sich die Barcode-Merkmale bei allen Barcodeformaten in derselben Position im Barcode befinden.

    6. Wählen Sie im Feld Barcode-Readerverzeichnis einen Speicherort zur Zuordnung des Barcode-Readers aus.
  5. Klicken Sie auf OK.

1.3.5.39.3 Einen Workflow bestimmen, der Barcodes zur Nachverfolgung von Jobs verwendet

Sie können einen Workflow definieren, der Barcodes in Dokumenten eines Jobs liest. Der Workflow gleicht die Dokumente mit Barcode, die eingelesen wurden, mit allen Dokumenten im Job an. Der Workflow kann alle Dokumente erneut drucken, die während des Dokumentabgleichs nicht berücksichtigt wurden.

Stellen Sie vor der Erstellung eines Workflows sicher, dass Sie diese Aufgaben ausgeführt haben:

  • Verwenden Sie bei PDF-Jobs das RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat, um eine Steuerdatei zur Bestimmung von Seitengruppen zu erstellen.
  • Verwenden Sie bei PDF-Jobs das RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat, um eine Steuerdatei zum Erzeugen von Barcodes zu erstellen, die den Dokumenten hinzugefügt werden sollen.
  • Stellen Sie bei AFP-Jobs sicher, dass die Jobs bereits Seitengruppen enthalten. Wenn Sie das Merkmal Prüfempfänger verwenden möchten, benutzen Sie den Document Property Designer, um eine Visual Workbench-Steuerdatei zu erstellen.
  • Erstellen Sie für AFP-Jobs eine Steuerdatei, die Barcodes zum Hinzufügen zu Dokumenten erstellt. Verwenden Sie die Mustersteuerdatei oder den AFP Enhancer-Modus von RICOH Visual Workbench.

Um einen Workflow zu bestimmen, der Barcodes zur Nachverfolgung von Jobs verwendet:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen Workflow, den Sie als ein Modell verwenden möchten, z. B. VerifySample, und klicken Sie auf Kopieren.
    Wenn Ihr Workflow nicht die Schritte IdentifyPDFDocuments, BuildPDFFromDocuments, ReadBarcodeData, Abgleichen und CreateReprints enthält, fügen Sie diese dem Workflow hinzu.
      Hinweis:
    • Die Schritte IdentifyPDFDocuments und BuildPDFFromDocuments werden für PDF-Jobs verwendet. Ein Workflow, mit dem AFP-Jobs verarbeitet werden, muss stattdessen die Schritte IdentifyDocuments und BuildAFPFromDocuments enthalten. Zudem wird für AFP-Jobs der Schritt "EnableRepositioning" empfohlen.
  3. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie nach Bedarf andere Werte ein oder bearbeiten Sie Werte entsprechend, und klicken Sie anschließend auf Weiter.
  4. Wenn der Workflow PDF-Jobs verarbeitet:
    1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt IdentifyPDFDocuments, und wählen Sie Merkmale aus.
    2. Wählen Sie auf der Registerkarte PDF das Merkmal Identify-PDF-Steuerdateie. Geben Sie den Pfad zur Steuerdatei ein, in der die Seitengruppen enthalten sind, die Sie mit RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat erstellt haben.
    3. Klicken Sie auf OK.
    4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt BuildPDFFromDocuments, und wählen Sie Merkmale aus.
    5. Suchen Sie auf der Registerkarte PDF nach dem Merkmal Build-PDF-Steuerdatei 1, und geben Sie den Pfad zu der Steuerdatei an, die Sie mit RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat zur Erstellung von Barcodes erzeugt haben.
    6. Klicken Sie auf OK.
  5. Wenn der Workflow AFP-Jobs verarbeitet:
    1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt IdentifyDocuments, und wählen Sie Merkmale aus.
    2. Suchen Sie auf der Registerkarte AFP nach dem Merkmal Visual Workbench-Steuerdatei, und geben Sie den Pfad zur Steuerdatei an, die Sie mit dem Document Property Designer erstellt haben.
        Hinweis:
      • Das Automatische Überprüfung-Feature erfordert, dass AFP-Jobs bereits Seitengruppen enthalten. Verfügen Ihre Jobs über keine festgelegten Seitengruppen, können Sie AFP Indexer verwenden, um diese hinzuzufügen.
    3. Klicken Sie auf OK.
    4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt BuildAFPFromDocuments, und wählen Sie Merkmale aus.
    5. Suchen Sie auf der Registerkarte Dokumente das Merkmal Enhance-AFP-Steuerdatei, und geben Sie den Pfad zu der Steuerdatei ein. Die Steuerdatei wird mithilfe der Mustersteuerdatei oder dem AFP Enhancer-Modus in RICOH Visual Workbench erstellt.
    6. Klicken Sie auf OK.
  6. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt ReadBarcodeData, und wählen Sie Merkmale aus. Aktualisieren Sie auf der Registerkarte Überprüfung diese Merkmale:
    1. Wählen Sie für das Merkmal Barcodeleser den Barcodeleser aus, der die Barcodes auf den Dokumenten in diesem Schritt lesen soll.
    2. Wählen Sie für das Merkmal Nach Lesen aller Barcodes den Schritt abschließen den Wert Ja, wenn die Jobs, sobald alle Barcodes gelesen wurden, in den nächsten Schritt gesetzt werden sollen. Andernfalls wählen Sie Nein.
    3. Geben Sie für das Merkmal Ergebnisdatei-Inaktivitätzeitgeber an, wie lange RICOH ProcessDirector auf Aktualisierungen der Ergebnisdatei warten soll, bevor der Job in den nächsten Schritt versetzt wird.
      Wenn Sie beispielsweise möchten, dass RICOH ProcessDirector 10 Minuten wartet, bevor der Job in den nächsten Schritt versetzt wird, unabhängig davon, ob alle Barcodes gelesen wurden. Geben Sie 10 Minuten an und wählen für das Merkmal Nach Lesen aller Barcodes den Schritt abschließen "Nein" aus.
    4. Wählen Sie das Dokumentstatusmerkmal (z. B. Dokumentstatus 1) aus, das von dem Schritt auf OK aktualisiert wird, wenn die Barcodes auf einem Dokument gelesen werden.
        Hinweis:
      • Wenn 2 oder mehr Schritte "ReadBarcodeData" einen Job verarbeiten, wird empfohlen, dass für jeden Job für Dokumentstatusmerkmal ein anderer Wert festgelegt wird.
    5. Wählen Sie das Dokumentscan-Zeitmerkmal (z. B. Dokumentstatus 1) aus, das von dem Schritt mit dem Datum und der Uhrzeit aktualisiert wird, zu der der Barcode auf dem Dokument gelesen wurde.
        Hinweis:
      • Wenn 2 oder mehr Schritte "ReadBarcodeData" einen Job verarbeiten, wird empfohlen, dass für jeden Job für Dokumentscan-Zeitmerkmal ein anderer Wert festgelegt wird.
    6. Klicken Sie auf OK.
  7. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt Reconcile, und wählen Sie Merkmale aus. Auf der Registerkarte Abgleichen:
    1. Wählen Sie einen dieser Werte für das Merkmal Automatischer Abgleich:
      • Wählen Sie den Wert Ja aus, wenn RICOH ProcessDirector die Dokumente, deren Barcodes im Schritt ReadBarcodeData nicht gefunden wurden, automatisch abgleichen und nachdrucken soll.
      • Wählen Sie den Wert Nein, wenn die Dokumente, deren Barcodes im Schritt ReadBarcodeData nicht gefunden wurden, von einem Bediener manuell abgeglichen werden sollen.
    2. Bestimmen Sie für das Merkmal Maximum erneut zu druckender Dokumente (%) den maximal zulässigen Prozentanteil an Dokumenten in einem Job, den RICOH ProcessDirector beim automatischen Abgleich für den erneuten Druck planen kann. Wenn ein höherer Prozentanteil an Dokumenten als dieser erneut gedruckt werden muss, setzt RICOH ProcessDirector den Job in den Status Warten auf Abgleich, damit ein Bediener den Job manuell abgleichen kann.
    3. Wählen Sie für das Merkmal Angeforderter Drucker zum erneuten Drucken den Drucker aus, um Dokumente zu drucken, deren Barcodes nicht gefunden wurden.
    4. Klicken Sie auf OK.
  8. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt CreateReprints, und wählen Sie Merkmale aus. Auf der Registerkarte Abgleichen:
    1. Führen Sie eine der folgenden Aktionen für das Merkmal Workflow erneut drucken aus:
      • Wählen Sie Nicht festgelegt, wenn der Nachdruckjob nochmals in demselben Workflow mit dem Schritt "CreateReprints" ausgeführt werden soll.

        Der Musterworkflow prüft, ob es sich bei einem Job um einen Nachdruckjob handelt. Ist dies der Fall, lässt eine Abzweigung die Schritte unbeachtet, die beim Nachdrucken von Dokumenten nicht erforderlich sind.

      • Wählen Sie den Namen eines anderen Workflows, wenn der Nachdruckjob mit dem ersten Schritt in diesem Workflow fortfahren soll.
    2. Klicken Sie auf OK.
  9. Wenn Sie sicherstellen möchten, dass der Originaljob im System bleibt, bis alle Nachdruckjobs ausgeführt wurden, fügen Sie einen Schritt mithilfe der Schrittschablone WaitForRelatedJobs hinzu. Platzieren Sie den Schritt vor dem Schritt RetainCompletedJobs. Der Aufbewahrungszeitraum beginnt für die Jobs erst, wenn alle Dokumente des Originaljobs im Abgleichprozess erfasst wurden.
  10. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.

1.3.5.39.4 PDF-Dateien erweitern für Automatische Überprüfung

Zur Verarbeitung von PDF-Dateien für Automatische Überprüfung, verwenden Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat, um die Dateien zu erweitern. Die Dateien müssen über eine Seitengruppe, die Dokumente identifiziert, sowie über einen Prüfbarcode verfügen, der das Jobmerkmal Jobnummer und das Dokumentmerkmal Folge in untergeordnetem Job enthält.
Installieren Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat. Folgen Sie dazu den Anweisungen in RICOH ProcessDirector: Installieren von PDF-Dokumentenverarbeitungsfunktionen.
Zur Erweiterung von PDF-Dateien zur Verwendung mit Automatische Überprüfung:
  1. Öffnen Sie in Adobe Acrobat Professional eine PDF-Datei, und klicken Sie auf Ricoh Auswählen, um RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat zu aktivieren.
  2. Ziehen Sie einen Rahmen um den Text, den Sie für die textbasierte Seitengruppendefinition verwenden möchten, oder ziehen Sie einen Rahmen an einer beliebigen Stelle, um Seitengruppen zu definieren, die nicht auf Text basieren. Klicken Sie dann auf Seitengruppen definieren.
    Sie können eine Seitengruppe basierend auf Text, der wiederholt in der PDF-Datei auftritt oder basierend auf einer festen Anzahl von Seiten definieren. Erscheint beispielsweise Seite 1 auf der ersten Seite jedes Dokuments, können Sie diesen Text zum Definieren einer Seitengruppe verwenden.
      Other:
    • Wenn Sie Text verwenden, um den Beginn einer Seitengruppe zu definieren, sollte dieser Text auf der ersten Seite jeder Seitengruppe an derselben Position stehen.

    • Wenn Sie für die Definition von Seitengruppen eine Beispiel-PDF-Datei verwenden, stellen Sie sicher, dass Inhalt und Position des ausgewählten Texts innerhalb der Produktions-PDF-Dateien konsistent sind.

  3. Folgen Sie den Anweisungen zum Bestimmen einer Seitengruppe im Plugin-Hilfesystem oder in RICOH ProcessDirector: Verwenden von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat.
  4. Sobald Sie überprüft haben, ob alle Seitengruppen wie gewünscht erstellt wurden, verwenden Sie die linke Maustaste, um ein Feld an der Position zu ziehen, an der der Prüfbarcode gedruckt werden soll. Klicken Sie auf Barcode hinzufügen.
    Der linke obere Bereich des Felds zeigt den linken unteren Bereich des Barcodes an. Sie müssen den Rahmen nicht auf die exakte Größe des Barcodes ziehen. Der Barcode wird nicht so angepasst, dass er mit dem Rahmen übereinstimmt. Wenn Sie einen Rahmen mit der ungefähren Größe des Barcodes ziehen, können Sie seine Position in Relation zu anderen Markups sehen, die Sie der PDF-Datei hinzufügen.
    Wichtig:
    Stellen Sie sicher, dass der Barcode so positioniert ist, dass die Kamera bzw. der Barcodescanner diesen lesen kann.
  5. Geben Sie einen Namen für den Barcode ein.
  6. Im Bereich "Bedingte Positionierung" können Sie die Seiten angeben, auf denen der Barcode platziert werden soll.
    Wenn Sie einen Barcode auf der ersten Seite jedes Dokuments positionieren möchten, wählen Sie die Option Auf Regel basierende Seiten aus, und klicken Sie auf Alle Vorderseiten.
  7. Im Bereich "Barcode-Konfiguration" können Sie die mechanischen Attribute und den Typ des Barcodes festlegen.
    Der Barcode-Typ muss Punktzeichen unterstützen. Untergeordnete Jobs für Nachdrucke haben einen Punkt in der Jobnummer (zum Beispiel: 10000001.1).
  8. Fügen Sie dem Barcode das Jobmerkmal Jobnummer hinzu:
    1. Wählen Sie die Option Jobmerkmal aus der Liste Inhaltstyp aus.
    2. Wählen Sie die Job.ID als Inhaltswert.
    3. Klicken Sie auf Symbol Bearbeiten, um das Fenster "Text ändern" anzuzeigen.
    4. Geben Sie für den Wert Zu ändernder Text Folgendes ein: 10000001
      Dieser Wert stellt ein Beispiel einer achtstelligen RICOH ProcessDirector-Jobnummer dar. Wenn RICOH ProcessDirector ausgeführt wird, bestimmt es den eigentlichen Wert.
    5. Wählen Sie die Option Füllzeichen aus der Liste Ändern aus.
    6. Wählen Sie die Option Anfang der Zeile als Wert aus der Liste Position Füllzeichen aus.
    7. Geben Sie den Wert 0 im Feld Füllzeichen ein.
    8. Um die achtstellige Nummer mit drei Nullzeichen zu füllen, geben Sie den Wert 11 als Minimale Fülltextlänge ein.
      Es wird der Wert 00010000001 als Wert für Geänderter Text angezeigt. Die Füllzeichen ermöglichen die Eingabe von maximal 99 untergeordneten Jobs beim Nachdrucken (z. B. die untergeordnete Jobnummer 10000001.99).
      Wichtig: Die Länge, die Sie durch die Eingabe der Füllzeichen festlegen, muss der Länge des Barcodeformats entsprechen, das Sie in RICOH ProcessDirector definiert haben.
    9. Klicken Sie auf OK.
  9. Klicken Sie auf Symbol Inhalt hinzufügen, um neuen Inhalt zu einer Inhaltsdefinitionszeile hinzuzufügen.
  10. Fügen Sie dem Barcode das Dokumentmerkmal Folge in untergeordnetem Job hinzu:
    1. Wählen Sie Dokumentmerkmal aus der Liste Inhaltstyp aus.
    2. Wählen Sie Doc.SequenceInChild als Inhaltswert aus.
    3. Klicken Sie auf Symbol Bearbeiten, um das Fenster "Text ändern" anzuzeigen.
    4. Wählen Sie für den Wert Zu ändernder Text die Zahl 1
      Dieser Wert stellt ein Beispiel eines Wertes des Merkmals Folge in untergeordnetem Job dar. Wenn RICOH ProcessDirector ausgeführt wird, bestimmt es den eigentlichen Wert.
    5. Wählen Sie die Option Füllzeichen aus der Liste Ändern aus.
    6. Wählen Sie die Option Anfang der Zeile als Wert aus der Liste Position Füllzeichen aus.
    7. Geben Sie den Wert 0 im Feld Füllzeichen ein.
    8. Füllen Sie die Dokumentnummer mit ausreichend Nullstellen, um die maximale Anzahl von Dokumenten erfassen zu können, die Sie bei einem Druckjob erreichen könnten. Wenn Sie erwarten, bis zu 9999 Dokumente in einem Druckjob zu haben, füllen Sie den Wert Folge in untergeordnetem Job mit vier Nullstellen. Geben Sie den Wert 4 im Feld Minimale Fülltextlänge ein.
      Es wird der Wert 0001 als Wert für Geänderter Text angezeigt.

      Schätzen Sie die Anzahl an Dokumenten, die Sie haben könnten, nicht zu gering ein. Wenn Sie erwarten, zwischen 10000 und 99999 Dokumente in einem Druckjob zu haben, geben Sie den Wert 5 als Minimale Fülltextlänge ein.

      Wichtig: Die Länge, die Sie durch die Eingabe der Füllzeichen festlegen, muss der Länge des Barcodeformats entsprechen, das Sie in RICOH ProcessDirector definiert haben.
    9. Klicken Sie auf OK.
  11. Klicken Sie auf OK.
  12. Wenn Sie Ihre Seitengruppe und Ihren Prüfbarcode speichern möchten, klicken Sie auf Ricoh Steuerdatei speichern.
  13. Geben Sie der Steuerdatei einen Namen oder verwenden Sie den Standardwert. Klicken Sie auf Speichern. Es erscheint eine Bestätigungsnachricht. Klicken Sie auf OK.
  14. Geben Sie beim Konfigurieren Ihres Automatische Überprüfung-Workflows den Namen und das Verzeichnis der Steuerdatei in dem Schritt an, der auf der Schrittschablone IdentifyPDFDocuments basiert.
Weitere Informationen darüber, wie Sie einen Barcode hinzufügen können, finden Sie im Plugin-Hilfesystem oder in RICOH ProcessDirector: Verwenden von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat.

1.3.5.39.5 AFP-Dateien erweitern für Automatische Überprüfung

Die meisten AFP-Dateien, die an RICOH ProcessDirector übergeben werden, müssen erst erweitert werden, bevor sie für Automatische Überprüfung bearbeitet werden können.

AFP-Dateien müssen Seitengruppen enthalten, in denen die Dokumente (Poststücke) in der AFP-Datei identifiziert werden. Sollte eine AFP-Datei über keine Seitengruppen verfügen, können Sie AFP Indexer verwenden, um diese hinzuzufügen.

Die Barcodes, die vom Automatische Überprüfung-Feature verwendet werden, müssen folgende Merkmale enthalten:

  • Jobnummer
  • Folge in untergeordnetem Job
Sie müssen die Funktion "Enhance AFP" verwenden, um jedem Dokument in den AFP-Jobs Barcodes hinzuzufügen, die die Werte dieser Merkmale enthalten.

Hinweis: AFP Editor (falls installiert) kann ebenfalls vorhandene Barcodes verdecken und neue Barcodes erstellen. Der AFP Editor kann jedoch nicht die Werte der Dokumentmerkmale (wie z. B. die Folge in untergeordnetem Job) in den Barcode einfügen. Daher müssen Sie die Funktion Enhance AFP verwenden, um Barcodes zur Verwendung mit Automatische Überprüfung zu erstellen.
So erstellen Sie Barcodes zur Verwendung mit Automatische Überprüfung:
  1. Erstellen Sie eine Enhance-AFP-Steuerdatei.
    • Sie können die Enhance AFP-Mustersteuerdatei enhanceAfp.cfg in /opt/infoprint/ippd/extensions/doc/samples (Linux) oder C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\extensions\doc\samples (Windows) zum Erstellen einer neuen Steuerdatei verwenden.
    • Darüber hinaus können Sie eine neue Steuerdatei über den AFP Enhancer-Modus in RICOH Visual Workbench erstellen. Stellen Sie sicher, dass Sie die RICOH Visual Workbench-Steuerdatei speichern und die Enhance AFP-Steuerdatei exportieren.
  2. Geben Sie beim Konfigurieren Ihres Automatische Überprüfung-Workflows den Namen der Enhance-AFP-Steuerdatei in dem Schritt an, der auf der Schrittvorlage BuildAFPFromDocuments basiert.
  3. Optional: Wenn das Ergebnis nicht Ihren Vorstellungen entspricht, verwenden Sie den AFP Enhancer-Modus in RICOH Visual Workbench zum Bearbeiten der Enhance AFP-Steuerdatei.
    • Wenn Sie die Enhance AFP-Mustersteuerdatei enhanceAfp.cfg verwendet haben, bearbeiten Sie die Steuerdatei mithilfe eines Texteditors.
    • Wenn Sie den AFP Enhancer-Modus in RICOH Visual Workbench verwendet haben, öffnen Sie die RICOH Visual Workbench-Steuerdatei und überprüfen Ihre Änderungen. Exportieren Sie dann die Enhance AFP-Steuerdatei.

1.3.5.39.6 Anpassen des Dokumentmerkmals "Prüfempfänger" für PDF-Dateien

Sie können das Dokumentmerkmal Prüfempfänger für PDF-Dateien anpassen, die Sie bei der Installation bearbeiten. Operatoren können anschließend das Merkmal Prüfempfänger verwenden, um Dokumente zu identifizieren, die beim manuellen Abgleich erneut gedruckt werden müssen.

Wird beispielsweise das Dokumentmerkmal Prüfempfänger angepasst, um die Daten der Kundennamen zu erfassen, kann der Bediener das Merkmal Prüfempfänger verwenden, um ein Dokument über den Kundennamen zu suchen, der im Adressfenster des Umschlags eines beschädigten Poststücks erscheint.

    Hinweis:
  • Der Wert des Dokumentmerkmals Prüfempfänger erscheint in der Spalte Empfänger der Dokumenttabelle im Dialogfenster "Job abgleichen". Der Datenbankname des Merkmals ist "Doc.Verification.Recipient".

So passen Sie das Dokumentmerkmal Prüfempfänger an:
  1. Öffnen Sie eine PDF-Datei in Adobe Acrobat Professional, und laden Sie die Steuerdatei, die Sie zum Erweitern der PDF-Dateien für Automatische Überprüfung erstellt haben.
  2. Klicken Sie mit der linken Maustaste in die linke obere Ecke der Daten, die Sie erfassen möchten. Ziehen Sie die Maus, um einen Rahmen um die Daten zu ziehen.
    Stellen Sie sicher, dass der Rahmen groß genug ist, um auch die größte Datenversion in der PDF-Datei zu erfassen. Einige Zeichen in einer PDF-Datei haben einen größeren Leerraum-Puffer als andere Zeichen. Die erfassten Daten werden im Dialogfenster im Bereich Ausgewählter Text angezeigt.
    Wenn Sie die Daten der Kundennamen erfassen, ziehen Sie einen Rahmen um den entsprechenden Kundennamen.
  3. Wählen Sie aus dem Popup-Menü die Option Dokumentmerkmal definieren.
  4. Wählen Sie Doc.Verification.Recipient aus der Dropdown-Liste aus.
  5. Im Bereich "Bedingte Positionierung" können Sie die Seiten für das Extrahieren der Dokumentmerkmaldaten angeben.
    Wenn Sie die Daten des Dokumentmerkmals aus der ersten Seite jedes Dokuments extrahieren möchten, wählen Sie bitte Auf Regel basierende Seiten, und klicken Sie anschließend auf Alle Vorderseiten.
  6. Klicken Sie auf OK, um das Dokumentmerkmal zu erstellen.
  7. Wählen SieRicoh Dokumentmerkmalwerte anzeigen, und durchsuchen Sie mehrere Seitengruppen in Ihrer PDF-Datei, um sicherzustellen, dass RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die richtigen Dokumentmerkmalwerte für jede Seitengruppe extrahiert.
  8. Wenn Sie die neue Definition Ihres Dokumentmerkmals speichern möchten, klicken Sie auf Ricoh Steuerdatei speichern und anschließend auf Speichern. Sie sehen zwei Bestätigungsnachrichten. Klicken Sie auf Ja und anschließend auf OK.
  9. Geben Sie beim Konfigurieren Ihres Automatische Überprüfung-Workflows den Namen und das Verzeichnis der Steuerdatei in dem Schritt an, der auf der Schrittschablone BuildPDFFromDocuments basiert.
Weitere Informationen zum Arbeiten mit Dokumentmerkmalen finden Sie im Plugin-Hilfesystem oder in RICOH ProcessDirector: Verwenden von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat.

1.3.5.39.7 Anpassen des Dokumentmerkmals "Prüfempfänger" für AFP-Dateien

Wenn Sie das Feature AFP Support installiert haben, können Sie das Dokumentmerkmal Prüfempfänger für AFP-Dateien anpassen, die Sie bei der Installation bearbeiten. Operatoren können anschließend das Merkmal Prüfempfänger verwenden, um Dokumente zu identifizieren, die beim manuellen Abgleich erneut gedruckt werden müssen.

Ihre AFP-Dateien müssen die Seitengruppen und Indexkennzeicheninformationen enthalten, die dem Merkmal Prüfempfänger zugeordnet werden sollen. Sollte eine AFP-Datei über keine Seitengruppen und Indexkennzeichen verfügen, können Sie das Feature AFP Indexer verwenden, um diese hinzuzufügen.

Wenn Sie beispielsweise das Dokumentmerkmal Prüfempfänger mit einem Indexkennzeichen verbinden, das den Kundennamen enthält, kann der Bediener das Merkmal Prüfempfänger verwenden, um nach einem Dokument mit Hilfe des Kundennamens zu suchen, der im Adressfenster des Umschlags eines beschädigten Poststücks erscheint.

Verwenden Sie den Document Property Designer, um dem Dokumentmerkmal Prüfempfänger in den AFP-Anwendungen ein Indexkennzeichen zuzuordnen. Wird das Dokumentmerkmal Prüfempfänger mit einem Indexkennzeichen verbunden, ist der Wert des Dokumentmerkmals mit dem Wert des Indexkennzeichens identisch. Verwenden Sie für PDF-Dateien RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat, um Dokumentmerkmale zu bestimmen.

Hinweis: Der Wert des Dokumentmerkmals Prüfempfänger erscheint in der Spalte Empfänger der Dokumenttabelle im Dialogfenster "Job abgleichen". Der Datenbankname des Merkmals ist "Doc.Verification.Recipient".

So passen Sie das Dokumentmerkmal Prüfempfänger an:
  1. Starten Sie RICOH Visual Workbench, und öffnen Sie eine AFP-Musterdatei, die für Produktionsjobs repräsentativ ist.
    Die AFP-Datei muss die Seitengruppen und die Indexkennzeicheninformationen enthalten, die für das Dokumentmerkmal Prüfempfänger benutzt werden sollen.
  2. Sie können das Dokumentmerkmal Prüfempfänger mit Hilfe der DPD-Funktion (Document Property Designer, DPD) mit einem Indexkennzeichen in der AFP-Datei verknüpfen. Doppelklicken Sie im unteren Bereich des Fensters auf das Dokumentmerkmal Prüfempfänger, und geben Sie die erforderlichen Informationen im Dialogfenster "Verbindungsoptionen definieren" ein.
  3. Speichern Sie Visual Workbench – Steuerdatei.
    Die Steuerdatei enthält Document Property Designer-Definitionen.
  4. Geben Sie beim Konfigurieren Ihres Automatische Überprüfung-Workflows den Namen von Visual Workbench – Steuerdatei in dem Schritt an, der auf der Schrittvorlage IdentifyDocuments basiert.
Weitere Informationen finden Sie in den Themen zu RICOH Visual Workbench und Document Property Designer.

1.3.5.40 Einrichten des Einstellungsverwaltung-Features

Nachdem Sie die Übersichtsthemen Einstellungsverwaltung gelesen haben, können Sie Einstellungsverwaltung einrichten, indem Sie die in diesem Abschnitt beschriebenen Konfigurationsaufgaben ausführen.

Testen Sie nach dem Abschluss der Erstkonfiguration Ihre Einstellungsverwaltung-Workflows, um sicherzustellen, dass diese wie gewünscht funktionieren.

1.3.5.40.1 Muster-Workflow zum Verwalten von Ausgabereferenzen ausführen

Der Workflow PreferencesSample zum Anwenden von Verarbeitungseinstellungen auf Jobs zeigt an, wie eine Einstellungsdatei zur Steuerung der Übermittlung an mehrere Kanäle verwendet wird. Der Workflow PreferencesSample erstellt drei untergeordnete Jobs, von denen jeder die Dokumente anders verarbeitet, abhängig vom Wert des Merkmals Ausgabetyp.
Zu den in diesem Workflow verwendeten Musterobjekten und Dateien zählen:
  • Workflow: PreferencesSample
  • Muster-Eingabeeinheit: PreferencesFolder
  • Dokumenteigenschaft-Zuordnungsbeispielobjekt: DocumentDelimitedSample
  • Beispiel-PDF-Datei:
  • Beispiel-PDF-Datei: C:\aiw\aiw1\testfiles\DemoPref.pdf
  • Beispiel-PDF-Steuerdatei:
  • Beispiel-PDF-Steuerdatei: C:\aiw\aiw1\testfiles\DemoPref.ctl
  • Beispiel-Einstellungsdatei:
  • Beispiel-Einstellungsdatei: C:\aiw\aiw1\testfiles\pref\preferences.csv
Dieser Muster-Workflow umfasst einen Schritt ApplyPreferences. Der Schritt ApplyPreferences verwendet das Dokumenteigenschaft-Zuordnungsobjekt DocumentDelimitedSample, damit Werte aus der Einstellungsdatei Werten in der Dokumenteigenschaften-Datei zugeordnet werden. Diese Werte werden dann verwendet, um zu bestimmen, welche Ausgabemethode für jedes Dokument verwendet wird. Eines der im Schritt ApplyPreferences festgelegten Merkmale ist das Merkmal Ausgabetyp für jedes Dokument.

Der Schritt GroupDocuments organisiert die Dokumente auf Basis des Merkmals Ausgabetyp. Auf Basis der identifizierten Gruppierungen generiert der Schritt CreateJobsFromDocuments untergeordnete Jobs. Die untergeordneten Jobs werden wieder an den ursprünglichen Workflow übermittelt und folgen der Abzweigung des untergeordneten Jobs aus dem Schritt SetJobPropsfromTextFile. Die untergeordneten Jobs durchlaufen ihre jeweiligen Druck-, E-Mail- und Suppress-Abzweigungen, bis die Verarbeitung beendet ist und sämtliche Jobs, sowohl über- als auch untergeordnete Jobs, abgeschlossen sind.

So führen Sie den Beispiel-Workflow aus:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Hauptseite.
  2. Wählen Sie im Portlet "Drucker" den Drucker Muster aus, und klicken Sie auf Aktivieren.
  3. Klicken Sie im Portlet "Eingabeeinheit" mit der rechten Maustaste auf die PreferencesFolder-Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck", und wählen Sie Aktivieren und verbinden aus.
  4. Der übergeordnete Job wartet im Schritt WaitForRelatedJobs, bis alle untergeordneten Jobs denselben Schritt erreichen, und wird dann beendet.
    Die untergeordneten Jobs für "Drucken" und "Suppress" werden ebenfalls bis zum Schritt WaitForRelatedJobs verarbeitet. Der untergeordnete E-Mail-Job stoppt bei Schritt CheckEmailSettings und wird in den Status Manuell, in Bearbeitung versetzt. Wenn Sie RICOH ProcessDirector darauf konfiguriert haben, E-Mails über einen SMTP-Server zu senden, verwenden Sie Manuell abschließen, um den untergeordneten Job in den nächsten Schritt zu versetzen.
    Wenn Sie RICOH ProcessDirector nicht auf das Senden von E-Mails konfiguriert haben, können Sie den untergeordneten Job aus der Jobtabelle löschen und den Rest des Jobs abschließen.
    Der übergeordnete sowie die untergeordneten Jobs werden in der Jobs-Tabelle angezeigt. Sie können den separaten untergeordneten Job auswählen und auf Anzeigen klicken, um die Dokumente anzusehen, die von jedem untergeordneten Job erstellt wurden.

1.3.5.40.2 Dokumentmerkmale zur Verwendung mit einer Einstellungsdatei definieren

Bevor RICOH ProcessDirector Daten zu Dokumenten nutzen kann, müssen Sie die Daten als RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale definieren.
So definieren Sie Dokumentmerkmale zur Verwendung mit einer Einstellungsdatei:
  1. Identifizieren Sie Daten, für die Sie Dokumentmerkmale benötigen.

    Beispiele:

    • Sie möchten Kontonummer, Kundenname und Datum der Erklärung aus jedem Dokument in dem Job extrahieren. Dazu müssen Sie drei Dokumentmerkmale definieren.

      Wenn der Job den Workflow durchläuft, extrahiert der Schritt IdentifyPDFDocuments (PDF-Dateien) oder IdentifyDocuments (AFP-Dateien) die Daten aus jedem Dokument in dem Job.

    • Sie möchten zwei Spalten mit Daten aus einer externen Einstellungsdatei extrahieren, um die Daten in den Job einfügen zu können. Die Spalten haben die Überschriften Ausgabetyp und Prämien. Sie müssen drei Dokumentmerkmale definieren.

  2. Wählen Sie für jedes Dokumentmerkmal einen Namen für die Benutzerschnittstelle und einen Datenbanknamen.
    Sie können vorhandene RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale verwenden oder Ihre eigenen angepassten Dokumentmerkmale definieren.

    Beispiele:

    • Sie können das Dokumentmerkmal Ausgabetyp (Datenbankname Doc.Pref.Output) verwenden, das mit dem Einstellungsverwaltung-Feature bereitgestellt wird.

    • Anstatt das Dokumentmerkmal Ausgabetyp zu verwenden, können Sie ihr eigenes Dokumentmerkmal definieren. Sie können dem Dokumentmerkmal den Benutzerschnittstellennamen Zustellauswahl und den Datenbanknamen Doc.Custom.DeliveryChoice geben.

    • Sie können Ihr eigenes Dokumentmerkmal mit dem Benutzerschnittstellennamen Prämienstufe und dem Datenbanknamen Doc.Custom.AwardLevel definieren.

  3. Verwenden Sie die Seite Verwaltung Objekte Benutzerdefinierte Eigenschaften, um die benötigten benutzerdefinierten Dokumenteigenschaften zu definieren und zu aktivieren.

    Sie können zum Beispiel Dokumenteigenschaften mit diesen Attributen hinzufügen:

    • Feldname: Kontonummer
      • Beschreibung: Nummer des Kundenkontos
      • Datentyp: Zahl
      • Datenbankname: Doc.Custom.AccountNumber
    • Feldname: Prämienstufe
      • Beschreibung: Kundenprämienstufe
      • Datentyp: Zeichenfolge
      • Datenbankname: Doc.Custom.AwardLevel

    Hinweis: Sie können alle Eigenschaften definieren und sie dann alle auf einmal aktivieren.
  4. Falls Sie mit PDF-Dateien arbeiten, dann laden Sie die aktualisierten RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat.
  5. Geben Sie die Daten an, die der Schritt IdentifyPDFDocuments (PDF-Dateien) oder der Schritt IdentifyDocuments (AFP-Dateien) aus jedem Dokument im Job extrahiert:
    • Falls Sie mit PDF-Dateien arbeiten, dann verwenden Sie die Funktion Define Document Property in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat.
    • Falls Sie mit AFP-Dateien arbeiten, dann verwenden Sie den Document Property Designer (DPD)-Modus von RICOH Visual Workbench.
      Hinweis: Falls die AFP-Dateien keine Indexkennzeichen für die Dokumentdaten definiert haben, die Sie extrahieren möchten, dann verwenden Sie den AFP Indexer-Modus, um die Kennzeichen hinzuzufügen. AFP Indexer wird nicht mit RICOH ProcessDirector bereitgestellt. Sie müssen dieses Feature kaufen.
  6. Speichern Sie Ihre Dokumentmerkmaldefinitionen in einer Steuerdatei, die in dem Schritt IdentifyPDFDocuments (PDF-Dateien) oder dem Schritt IdentifyDocuments (AFP-Dateien) verwendet werden kann:
    • Falls Sie mit PDF-Dateien arbeiten, dann verwenden Sie die Funktion Steuerdatei speichern in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat.
    • Falls Sie mit AFP-Dateien arbeiten, dann verwenden Sie die Funktion Steuerdatei speichern in RICOH Visual Workbench.
  7. Senden Sie die Steuerdatei an ein Verzeichnis des RICOH ProcessDirector-Servers, auf das der RICOH ProcessDirector-Systembenutzer zugreifen kann.

1.3.5.40.3 Dem System eine Einstellungsdatei bereitstellen

Sie können dem System auf mehrere Arten eine externe Einstellungsdatei bereitstellen. Beispiel: Sie können einen Job und eine Einstellungsdatei gemeinsam an eine Eingabeeinheit übermitteln, Sie können eine Einstellungsdatei in ein Verzeichnis auf dem primären Computer zur Verwendung mit mehreren Jobs kopieren, oder Sie können RICOH ProcessDirector anweisen, eine Einstellungsdatei von einem externen Speicherort abzurufen.

Bevor Sie eine Einstellungsdatei für RICOH ProcessDirector bereitstellen:

  • Überprüfen Sie, dass die Einstellungsdatei Überschriften für alle Spalten mit Daten aufweisen, die Sie mit RICOH ProcessDirector verwenden wollen.
  • Definieren Sie die RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale für alle von Ihnen verwendeten Spalten mit Daten.
  • Definieren Sie ein Dokumenteigenschaft-Zuordnungsobjekt, das die Kopfzeilen in der Einstellungsdatei den Dokumenteigenschaften zuordnet.
  • Entscheiden Sie, wie die Einstellungsdatei RICOH ProcessDirector zur Verfügung gestellt werden soll.
  • Wählen Sie eine vorhandene Eingabeeinheit mit Ordner für Sofortdruck, um einen neuen zu erstellen, der mit einer Einstellungsdatei verwendet wird.

Um dem System eine Einstellungsdatei bereitzustellen, führen Sie die für die von Ihnen geplante Methode erforderlichen Schritte aus:

Wenn Sie vorhaben, die Einstellungsdatei mit dem Job zu senden, müssen Sie eine Eingabeeinheit konfigurieren, die Stapelmethode "Muster" verwendet, und dann den Schritt zum Lokalisieren der Einstellungsdatei konfigurieren.

Wenn die Einstellungsdatei an einem festen Speicherort abgelegt werden soll (entweder auf dem primären Computer oder in einem freigegebenen Verzeichnis), müssen Sie den Schritt zum Lokalisieren der Einstellungsdatei konfigurieren.

  • Konfigurieren der Eingabeeinheit, um die Stapelmethode "Muster" anzuwenden.
    1. Wählen Sie die Eingabeeinheit im Portlet "Eingabeeinheiten" aus.
    2. Wenn die Eingabeeinheit aktiviert ist, deaktivieren Sie sie.
    3. Klicken Sie auf Aktionen Merkmale.
    4. Klicken Sie auf die Registerkarte Stapeln, und wählen Sie als Merkmal Stapelmethode die Option Muster.
    5. Geben Sie Merkmalwerte für die Dateimuster ein, die einen Job identifizieren.

      Verwenden Sie beispielsweise diese Werte, um einen PDF-Job zu identifizieren:

      • Dateimuster: .*pdf$
      • Spooldateiverwendung: print
      • Spooldateityp: pdf
      • Erforderliches Dateimuster: Ja
      • Dateimusterfolge: 1

      Wenn Sie das AFP-Unterstützung-Feature installiert haben und AFP-Jobs verarbeiten möchten, ändern Sie die Werte für Dateimuster und Spooldateityp.*afp$ und afp.

    6. Klicken Sie auf Hinzufügen.
    7. Geben Sie Merkmalwerte für die Dateimuster ein, die eine Einstellungsdatei identifizieren.

      Verwenden Sie diese Werte beispielsweise für eine Einstellungsdatei in einer CSV-Datei (Datei mit durch Kommas getrennten Werte) mit einer csv-Dateierweiterung:

      • Dateimuster: .*csv$
      • Spooldateiverwendung: pref
      • Spooldateityp: csv
      • Erforderliches Dateimuster: Ja
      • Dateimusterfolge: 2

      Wenn die Werte in der Einstellungsdatei durch Tabstopps getrennt sind und txt die Dateierweiterung ist, ändern Sie die Werte für Dateimuster und Spooldateityp.*txt$ und txt.

      Sie können einen beliebigen Wert für das Merkmal Spooldateiverwendung verwenden, der kein RICOH ProcessDirector-Schlüsselwort ist. Schlüsselwörter sind control (Steuerung), overrides (Überschreibungen) und print (Drucken).

    8. Klicken Sie auf Hinzufügen.
    9. Wenn die Einstellung der Merkmalwerte für die Eingabeeinheit abgeschlossen ist, klicken Sie auf OK.
  • Konfigurieren des Schritts zur Lokalisierung der Einstellungsdatei.
    Wenn Sie den Workflow konfigurieren, der die Einstellungsdatei verwendet, legen Sie den Wert des Merkmals Einstellungsdatei im Schritt ApplyPreferences fest:
    • Wenn Sie eine Einstellungsdatei mit dem Job senden wollen, geben Sie den Symbolnamen der Datei an, z. B.: ${getFileName(pref,csv,read)}.

      Der Symbolname verwendet die Werte für Spooldateiverwendung und Spooldateityp, die Sie auf der Registerkarte Stapeln beim Erstellen der Eingabeeinheit angegeben haben.

    • Wenn Sie eine Einstellungsdatei an einem festen Speicherort speichern wollen, geben Sie den vollständigen Pfad und Namen der Datei an, z. B.: /aiw/aiw1/preferences/preferences.csv.

1.3.5.40.4 Dokumenteigenschaft-Zuordnungsobjekte definieren

Sie können Dokumenteigenschaft-Zuordnungsobjekte verwenden, um die Beziehung zwischen den Kopfzeilen in einer Einstellungsdatei und den Dokumenteigenschaften, die für die Dokumente in einem Job definiert sind, zu definieren. Die Beziehung bestimmt, wie der Schritt ApplyPreferences während der Verarbeitung deren Werte verwendet.
So definieren Sie ein Dokumenteigenschaft-Zuordnungsobjekt:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Objekte Eigenschaftszuordnungen.
  3. Klicken Sie auf Hinzufügen Dokumentzuordnung.
  4. Geben Sie im Bereich "Allgemein" nach Bedarf die Werte für die Eigenschaften ein.
    Stellen Sie sicher, dass der Wert, den Sie für das Merkmal Dateityp ausgewählt haben, mit dem Format der Einstellungsdatei übereinstimmt.
  5. Im Abschnitt Eigenschaftenzuordnung:
    1. Geben Sie eine Kopfzeile aus der Einstellungsdatei ein, und wählen Sie das Dokumentmerkmal aus, das der Kopfzeile entspricht.
    2. Wählen Sie einen Wert zur Verwendung aus.
      • Die Merkmale mit dem Wert Verwendung von Dokument identifizieren werden verwendet, um Dokumente im Job zu lokalisieren.
      • Die Merkmale, bei denen der Wert Verwendung auf Merkmale aktualisieren eingestellt ist, werden in Schritt ApplyPreferences mit den Werten aus der Einstellungsdatei aktualisiert.
    3. Zum Hinzufügen einer weiteren Kopfzeile und eines weiteren Dokumentmerkmals klicken Sie auf das Pluszeichen () rechts neben Ihrem letzten Eintrag.
    4. Zum Löschen einer Zuordnung klicken Sie auf das Minuszeichen () rechts neben der zu löschenden Bedingung.
    Es müssen mindestens zwei Einträge im Abschnitt Eigenschaftzuordnung vorhanden sein, einer zur Identifizierung der Dokumente in dem Job und einer, der als Eigenschaft bezeichnet ist, und dessen Wert im Schritt ApplyPreferences aktualisiert wird.
    Die Reihenfolge der Kopfzeilen muss nicht mit der Reihenfolge der Kopfzeilen in der Einstellungsdatei übereinstimmen.
  6. Klicken Sie auf OK.

1.3.5.40.5 Einen Workflow konfigurieren, der eine externe Einstellungsdatei verwendet

Zur Verarbeitung von Dokumenten auf Basis der Informationen einer externen Einstellungsdatei konfigurieren Sie einen Workflow, der einen Schritt auf Basis der Schrittschablone ApplyPreferences umfasst. Es können weitere Schritte und eine bedingte Verarbeitung (oder weitere Workflows) erforderlich sein, um die Verarbeitung für jedes Dokument auf Basis der Einstellungsinformationen durchzuführen.

Vor der Konfiguration eines Workflows:

  • Definieren Sie die Werte, die Sie aus der externen Einstellungsdatei verwenden, als RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale.
  • Definieren Sie ein Dokumenteigenschaft-Zuordnungsobjekt.
  • Entscheiden Sie, wie die Einstellungsdatei RICOH ProcessDirector zur Verfügung gestellt werden soll. Beispiel:
    • Sie können eine Einstellungsdatei mit jedem Job übermitteln.
    • RICOH ProcessDirector kann eine Einstellungsdatei von einem festen Speicherort abrufen (entweder auf dem primären Computer oder von einem angeschlossenen Laufwerk) und diese Einstellungsdatei für mehrere Jobs verwenden.
  • Erstellen Sie eine Eingabeeinheit zum Empfangen der erforderlichen Dateien:
    • Jobdateien, wenn RICOH ProcessDirector die Einstellungsdatei von einem festen Speicherort abruft
    • Jobdateien und Einstellungsdateien

So konfigurieren Sie einen Workflow, der eine Einstellungsdatei verwendet:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie auf den Namen eines Workflows, den Sie modifizieren möchten, oder erstellen Sie einen neuen Workflow.
    Sie können beispielsweise den bereitgestellten EnhancePDFDocuments-Workflow kopieren und ändern.
  3. Wenn Sie einen vorhandenen Workflow bearbeiten möchten, deaktivieren Sie diesen Workflow zuvor.
  4. Fügen Sie dem Workflow einen Schritt auf Basis der Schrittschablone ApplyPreferences nach dem Schritt IdentifyPDFDocuments und vor dem Schritt BuildPDFFromDocuments hinzu.
    Wenn Sie das AFP-Unterstützung-Feature installiert haben und der Workflow AFP-Dateien verarbeitet, fügen Sie den Schritt ApplyPreferences nach dem Schritt IdentifyDocuments und vor dem Schritt BuildAFPFromDocuments hinzu.
  5. Stellen Sie die Werte für die Merkmale des Schrittes ApplyPreferences ein:
    1. Geben Sie für das Merkmal Einstellungsdatei den vollständigen Pfad oder den Symbolnamen der Einstellungsdatei an.
      • Wenn Sie die Einstellungsdatei auf dem RICOH ProcessDirector-Server zur Verwendung durch mehrere Jobs ablegen, geben Sie den vollständigen Pfad und den Namen der Datei an, z. B.: /aiw/aiw1/preferences/preferences.csv.
      • Wenn Sie eine Einstellungsdatei mit jedem Job übermitteln, geben Sie den Symbolnamen der Datei an, z. B.: ${getFileName(pref,csv,read)}.
          Hinweis:
        • Um die Werte in dem Beispiel zu verwenden, definieren Sie pref als den Wert des Merkmals Spooldateiverwendung und csv als den Wert des Merkmals Spooldateityp auf der Registerkarte Stapeln, wenn Sie die Eingabeeinheit erstellt haben.
    2. Wählen Sie für die Eigenschaft Eigenschaftzuordnung das Dokumenteigenschaft-Zuordnungsobjekt aus, das Sie für diesen Workflow erstellt haben.
  6. Optional: Fügen Sie Schritte und Anschlüsse für die bedingte Verarbeitung hinzu, wenn dies erforderlich ist.

    Der bereitgestellte PreferencesSample-Workflow umfasst bedingte Verarbeitung, die mit den Werten aus einer externen Einstellungsdatei verwendet werden kann.

  7. Speichern Sie den Workflow.
  8. Prüfen Sie den Workflow:
    1. Aktivieren Sie den Workflow.
    2. Aktivieren und verbinden Sie die Eingabeeinheit, die die Jobs zum Workflow senden.
    3. Übermitteln Sie eine Einstellungsdatei und einen Job an den Workflow:
      • Wenn RICOH ProcessDirector eine Einstellungsdatei von einem festen Speicherort abruft, kopieren Sie eine Muster-Einstellungsdatei an diesen Speicherort, und übermitteln Sie dann Ihren Job an die Eingabeeinheit.
      • Wenn Sie eine Einstellungsdatei mit Ihrem Job übermitteln, übermitteln Sie beide Dateien an die Eingabeeinheit.

1.3.6 Systemobjekte verwalten

Das System RICOH ProcessDirector umfasst eine Reihe von Objekten, mit denen Sie möglicherweise arbeiten müssen. Solche Objekte sind z. B. Server, Benachrichtigungen, Medien und Geräte wie Eingabeeinheiten und Drucker. Über Funktionen können möglicherweise weitere Arten von Objekten hinzugefügt werden.

1.3.6.1 Objektmerkmale anzeigen

Die Merkmale eines Objekts sind von einem Benutzer definierte Eigenschaften oder von RICOH ProcessDirector bereitgestellte Statusinformationen. Objekte umfassen Server, Benachrichtigungen, Medien und Geräte wie Eingabeeinheiten und Drucker. Über Funktionen können möglicherweise weitere Arten von Objekten hinzugefügt werden.
Gehen Sie wie folgt vor, um die Merkmale eines Objekts anzuzeigen:
  1. Öffnen Sie das Merkmalnotizbuch für das Objekt:
    • Auf der Seite Hauptseite:
      1. Machen Sie das Objekt in seinem Portal ausfindig.
      2. Klicken Sie auf den Namen des Objekts.
    • Auf der Seite Verwaltung:
      1. Klicken Sie im linken Teilfenster auf den Objekttyp.
      2. Klicken Sie in der Tabelle auf den Namen des Objekts.
  2. Klicken Sie im Merkmalnotizbuch auf die Registerkarten, um die verschiedenen Merkmale zu überprüfen, oder klicken Sie auf Alle Registerkarten anzeigen, um alle Merkmale auf einer einzigen Seite anzuzeigen.
  3. Wollen Sie Informationen zu einem Merkmal anzeigen, klicken Sie auf das Symbol Symbol für Fragezeichen neben dem Namen des Merkmals.

1.3.6.2 Objektmerkmale aktualisieren

Sie können die Merkmale aktualisieren, mit denen die Eigenschaften eines Objekts definiert werden. Objekte umfassen Server, Benachrichtigungen, Medien und Geräte wie Eingabeeinheiten und Drucker. Über Funktionen können möglicherweise weitere Arten von Objekten hinzugefügt werden.

Bei einigen Objekten müssen vor der Aktualisierung der Merkmale sicherstellen, dass das Objekt inaktiviert ist.

Beachten Sie Folgendes, bevor Sie die Merkmale eines Workflows aktualisieren:

  • Sie können im Workflow Standardmerkmale eines Jobs ändern, während Jobs noch im System sind. Diese Werte werden allerdings nicht in vorhandenen Jobs geändert, die den Workflow verwenden. Um die neuen Werte anzuwenden, verarbeiten Sie den Job erneut ab einem Schritt, der vor all den Schritten liegt, die die aktualisierten Merkmale verwenden.
  • Wenn Sie in einem Workflow, der Jobs enthält, Schritte hinzufügen oder entfernen, können alle Jobs, die sich in dem System befinden und von dem Workflow aktuell verarbeitet werden, nur zu Beginn des Workflows neu gestartet werden.
  • Wenn Sie einem Workflow mit Jobs Schritte hinzufügen, werden die Werte, die für jegliche Merkmale festgelegt wurden, die dem Job von diesen Schritten hinzugefügt wurden, für die Jobs übernommen, die in dem Workflow aktiv sind. Alle Werte, die für im Workflow bereits festgelegte Merkmale geändert wurden, werden aktualisiert, wenn Sie die Aktion Erneut verarbeiten auswählen.
  • Wenn Sie Schritte in einem Workflow löschen, der Jobs enthält, bleiben jegliche von den gelöschten Schritten festgelegten Merkmalwerte für den Job bestehen und werden weiterhin von Anschlüssen verwendet, wenn der Job den Workflow durchläuft.
  • Wenn Sie in einem Workflow, der Jobs enthält, Anschlüsse hinzufügen oder entfernen, werden alle Änderungen an den Anschlüssen für die Jobs übernommen, wenn diese den Workflow durchlaufen.

  • Gehen Sie wie folgt vor, um die Merkmale eines Objekts zu aktualisieren:
    1. Öffnen Sie das Notizbuch der Merkmale für das Objekt:
      • Auf der Seite Hauptseite:
        1. Machen Sie das Objekt in seinem Portal ausfindig.
        2. Klicken Sie auf den Namen des Objekts.
      • Auf der Seite Verwaltung:
        1. Klicken Sie im linken Teilfenster auf den Objekttyp.
        2. Klicken Sie in der Tabelle auf den Namen des Objekts.

        Hinweis:
      • Zum Aktualisieren der Merkmale für mehrere Jobs suchen Sie im Portlet Jobs die Jobs, wählen Sie die zu aktualisierenden Jobs, und klicken Sie auf Mehrere aktualisieren.

    2. Wählen Sie je nach Bedarf Werte für die Merkmale aus, oder geben Sie neue Werte ein.
    3. Wollen Sie Informationen zu einem Merkmal anzeigen, klicken Sie auf das Symbol Symbol für Fragezeichen neben dem Namen des Merkmals.
    4. Klicken Sie auf OK.
  • So können Sie die Merkmale mehrerer Jobs anzeigen und ändern:
    1. Wählen Sie in der Jobtabelle die Jobs, mit denen Sie arbeiten möchten, und wählen Sie Mehrere aktualisieren.
    2. Wählen Sie aus der Liste ein zu änderndes Merkmal. Wählen Sie anschließend neue Werte für das Merkmal, oder geben Sie neue Werte ein.
    3. Zum Hinzufügen eines weiteren Merkmals klicken Sie auf das Pluszeichen rechts neben Ihrem letzten Eintrag.
    4. Zum Löschen eines Merkmals klicken Sie auf das Minuszeichen rechts neben dem zu löschenden Eintrag.
    5. Klicken Sie auf OK.
  • So setzen Sie die Standardwerte für die Jobmerkmale in einem Workflow ohne Bearbeitungsschritte fest:
    1. Öffnen Sie einen Workflow.
    2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Workflow-Editor und wählen Sie Jobstandardwerte verwalten aus.
    3. Suchen Sie das zu ändernde Merkmal und geben Sie den neuen Wert an.
    4. Wenn das Merkmal nicht in der Liste ist, verwenden Sie das Feld Merkmal hinzufügen aus, um das Merkmal und seinen Wert auszuwählen.
    5. Wenn Sie den Wert aus einem Merkmal in der Liste entfernen möchten, fahren Sie mit der Maus über das Merkmal in der Liste und wählen Sie das X rechts neben dem Wertfeld aus.
    6. Nach Abschluss der Änderungen klicken Sie auf OK.
Hinweis:
  • Bei bestimmten Aktualisierungen an Druckern wird RICOH ProcessDirector den Drucker automatisch inaktivieren, herunterfahren, wieder initialisieren und aktivieren, damit die Aktualisierungen in Kraft treten.
  • Bei bestimmten Aktualisierungen an Eingabeeinheiten muss die Eingabeeinheit getrennt und dann wieder verbunden werden, damit die Aktualisierungen in Kraft treten.

1.3.6.3 Objekte löschen

Sie können ein Objekt löschen, wenn dieses nicht mehr benötigt wird. Objekte umfassen Server, Benachrichtigungen, Medien und Geräte wie Eingabeeinheiten und Drucker. Über Funktionen können möglicherweise weitere Arten von Objekten hinzugefügt werden.

Bevor Sie ein Objekt löschen:

  • Versichern Sie sich, dass kein Job oder Workflow in den Jobmerkmalen auf das Objekt verweist.

    Um zum Beispiel einen Drucker zu löschen, stellen Sie sicher, dass für keinen der Jobs im System der Drucker im Merkmal angeforderter Drucker vorgegeben ist.

  • Wenn Sie einen Drucker löschen, stellen Sie sicher, dass ihm keine Jobs mehr zugeordnet sind. Der Name oder die Nummer des aktuellen Jobs befindet sich im Portlet "Drucker" unter dem Druckersymbol.
  • Wenn Sie Medien löschen, stellen Sie sicher, dass das Medium aktuell in keinem der Druckereingabefächer bereit steht.
Gehen Sie wie folgt vor, um ein Objekt zu löschen:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf den Objekttyp.
  3. Falls erforderlich, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Objekt, und wählen Sie Inaktivieren oder Inaktivieren und Trennen aus.
  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Objekt, und wählen Sie Löschen aus.
  5. Klicken Sie im Bestätigungsfenster auf OK, wenn Sie sich sicher sind, dass Sie die richtigen Objekte löschen.
    Hinweis:
  • Einige der von RICOH ProcessDirector bereitgestellten Objekte können nicht gelöscht werden.
  • Durch das Löschen einer Eingabeeinheit werden auch alle dieser Einheit zugeordneten Eingabedateien gelöscht.

1.3.6.4 Objekte exportieren

Um Objekte auf einem anderen System RICOH ProcessDirector wieder zu verwenden, können Sie diese für die Verwendung auf dem anderen System exportieren. Auf dem anderen System importieren Sie dann die Objekte. Beispiele für Objekte sind Eingabeeinheiten und Drucker.

Wenn Sie die Vorgedruckte Formulare austauschen-Funktion verwenden, befolgen Sie die Anweisungen im Hilfesystem für den Export von Medienobjekten mithilfe von elektronischen Formularen.

Objekte exportieren:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Inaktivieren Sie alle Popup-Blocker im Browser, da die Exportdatei in einem Popup-Fenster geöffnet wird.

    Ist ein Popup-Blocker aktiv, können Sie die Exportdatei nicht speichern.

  3. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Utilities Objekte exportieren.
      Hinweis:
    • Zum Exportieren aller Objekte im System klicken Sie auf das Menü Einstellungen (Bild des Menüs "Zahnrad"), und wählen Sie Alle Systemobjekte exportieren aus.
    • Zum Exportieren bestimmter Objekte ins System fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.
  4. Wählen Sie aus der Liste Objekte nach Typ hinzufügen den Typ des zu exportierenden Objekts.
  5. Wählen Sie die zu exportierenden Objekte, und klicken Sie auf Zur Exportliste Hinzufügen.
  6. Optional: Wählen Sie in der Tabelle Zu exportierende Objekte die Objekte aus, denen Sie Referenzen hinzufügen möchten, und klicken Sie auf Referenzen hinzufügen.

    Wichtig: Auch wenn die Option Referenzen hinzufügen aktiviert ist, werden diese Elemente nicht zur Exportliste hinzugefügt:

    • Schrittressourcen, die von anderen Objekten referenziert werden

      Fügen Sie Schrittressourcen zur Exportliste hinzu oder erstellen Sie sie auf dem neuen System neu.

    • Musterdateien für die Definition von Auftragseigenschaft-Zuordnungsobjekten

      Kopieren Sie die Musterdatei manuell in das neue System. XML-Beispieldateien sind gespeichert unter: C:\aiw\aiw1\mapping\proprty_mapping_object.

  7. Wiederholen Sie diese Schritte für jedes weitere Objekt, das Sie exportieren wollen.
  8. Optional: Zum Entfernen eines oder mehrerer Objekte aus der Tabelle Zu exportierende Objekte wählen Sie die zu entfernenden Objekte aus, und klicken Sie auf Aus Liste entfernen.
  9. Wählen Sie in der Tabelle Zu exportierende Objekte die Objekte aus, die Sie exportieren möchten, und klicken Sie auf Exportieren.
    Hinweis:
  • Wenn Sie benutzerdefinierte Dokumenteigenschaften exportieren und sie in Version 3.10 oder höher importieren, kopieren Sie die Datei C:\aiw\aiw1\config\docCustomDefinitions.xml in das neue RICOH ProcessDirector-System.
  • Wenn Sie Objekte exportieren, sollten Sie alle Objekte, auf die in Workflows verwiesen wird, in die Exportdatei aufnehmen. Workflows können beispielsweise eine PrintJobs-Schrittvorlage enthalten, die den Namen eines für den Job angeforderten Druckers in der Jobeigenschaft Angeforderter Drucker angibt. Wenn dieses Druckerobjekt nicht in der Exportdatei enthalten ist, schlägt der Import beim neuen RICOH ProcessDirector fehl.
  • Sie können nur Kennwort, Sitzung und statische Anmeldedaten exportieren. RICOH Cloud- und Privater-Schlüssel-Anmeldeinformationen müssen auf den Computern erstellt werden, auf denen sie verwendet werden, und können daher nicht exportiert werden.
  • Wenn Sie Objekte exportieren, die Anmeldeinformationenobjekte referenzieren, sind die Anmeldeinformationenobjekte in der Exportdatei enthalten.
  • Wenn Sie ein benutzerdefiniertes Portlet auf einem RICOH ProcessDirector-System vor Version 3.10.1 erstellt haben, können Sie es nicht in ein System mit der RICOH ProcessDirector-Version 3.10.1 oder höher importieren. Erstellen Sie das benutzerdefinierte Portlet erneut.
  • Wenn Sie Schrittressourcen exportieren, sind die Dateien, auf die sie sich beziehen, nicht im Exportpaket enthalten. Kopieren Sie die Dateien, auf die in den Schrittressourcen verwiesen wird, manuell aus dem Exportsystem in das Importsystem. Bevor Sie die Objekte der Schrittressource importieren, müssen Sie die Dateien in das Importsystem kopieren.
    • Zum Exportieren aller Schrittressourcen kopieren Sie den Inhalt von C:\aiw\aiw1\StepResources aus dem Exportsystem in das gleiche Verzeichnis auf dem Importsystem.
    • Zum Exportieren bestimmter Schrittressourcen öffnen Sie die exportierte XML-Datei. Suchen Sie den Eintrag für jede exportierte Schrittressource und suchen Sie das Merkmal StepResource.File. Suchen Sie in diesem Wert den Namen der RSC-Datei, die dieser Schrittressource zugeordnet ist. Zum Beispiel in diesem Wert:
      • <property name="StepResource.File" value="{"fileName" : "C:\aiw\aiw1\StepResources\1992052c6ef44a229b8b43d77232bf53.rsc","displayName" : "Ricoh_Export-2019-08-26_13-30-04.xml"}"/>

      Der Dateiname lautet: 1992052c6ef44a229b8b43d77232bf53.rsc

      Suchen Sie die Datei auf dem Exportsystem und kopieren Sie sie in das gleiche Verzeichnis auf dem Importsystem.

1.3.6.4.1 Exportieren von Medien mit elektronischen Formularen

Für die erneute Verwendung von Medienobjekten mit elektronischen Formularen auf einem anderen RICOH ProcessDirector-System können Sie die Datei media.zip auf ein anderes System kopieren. Die Funktionen Objekte exportieren exportiert Medienobjekte, jedoch nicht die für die Medienobjekte festgelegten elektronischen Formulare.
RICOH ProcessDirector erstellt die Datei media.zip immer dann, wenn Sie ein Medienobjekt definieren, bearbeiten, umbenennen oder löschen.
So exportieren Sie Medien mit elektronischen Formularen:
  1. Melden Sie sich am primären Computer an.
  2. Gehen Sie in folgendes Verzeichnis:

    • /aiw/aiw1/share unter Linux
    • C:\aiw\aiw1\share unter Windows

  3. Kopieren Sie die Datei media.zip in das System, in das Sie das Medium exportieren.
  4. Melden Sie sich auf dem primären Computer RICOH ProcessDirector auf diesem System an, und legen Sie die Datei media.zip in diesem Verzeichnis ab:
    • /aiw/aiw1 unter Linux
    • C:\aiw\aiw1 unter Windows
  5. Extrahieren Sie die Medienobjekte aus der Datei media.zip.
    Extrahieren der Medienobjekte:
    • Legt die Datei media.xml im selben Verzeichnis ab wie die Datei media.zip.
    • Fügt alle elektronischen Formulare zu diesem Verzeichnis hinzu, die für das Medium festgelegt sind:
      • /aiw/aiw1/constantforms unter Linux
      • C:\aiw\aiw1\constantforms unter Windows

    Wenn das Verzeichnis constantforms über eine andere Version eines elektronischen Formulars verfügt, fragt der Dateiextraktionsprozess, ob Sie das Formular ersetzen möchten. Beispielsweise könnte das Verzeichnis constantforms Kopien der mit dem Feature Vorgedruckte Formulare austauschen installierten Muster-Formulare haben.

    • Um nur Formulare zu extrahieren, die sich nicht auf dem System befinden, auf das Sie die Medienobjekte importieren, wählen Sie die Option, keine der Dateien zu ersetzen.
    • Um alle Formulare auf dem System mit der Version der Formulare in der Datei media.zip zu ersetzen, wählen Sie die Option, zum Ersetzen aller Dateien.

  6. Stellen Sie sicher, dass der RICOH ProcessDirector-Systembenutzer und die -gruppe ( aiw1 und aiwgrp1 sind Standardwerte) über die Berechtigung zum Lesen und Ändern dieser Dateien und Verzeichnisse verfügen:
    • Das Verzeichnis constantforms
    • Alle elektronischen Formulare im Verzeichnis constantforms
  7. Importieren der Medienobjekte:
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung auf der Benutzeroberfläche des Systems, auf das Sie die Medienobjekte importieren.
    2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Utilities Objekte importieren.
    3. Klicken Sie auf Zu importierende Datei.
    4. Gehen Sie in folgendes Verzeichnis:
      • /aiw/aiw1 unter Linux
      • C:\aiw\aiw1 unter Windows
    5. Wählen Sie die Datei media.xml aus.
    6. Wählen Sie die Medienobjekte aus, die Sie importieren wollen.
    7. Um sicherzustellen, dass Sie keine vorhandenen Medienobjekte aktualisieren, klicken Sie auf Auswahl vorhandener Objekte aufheben.
    8. Klicken Sie auf Importieren.
    Weitere Informationen zum Importieren von Objekten finden Sie in der zugehörigen Aufgabe zum Kopieren von Objekten aus einem anderen System.

1.3.6.5 Objektprotokolle anzeigen

Sie können das Protokoll für ein Objekt anzeigen, um Nachrichten zu den Operationen des Objekts einzusehen, z. B. Änderungen von Merkmal oder Status. Objekte umfassen Server, Benachrichtigungen, Medien und Geräte wie Eingabeeinheiten und Drucker. Über Funktionen können möglicherweise weitere Arten von Objekten hinzugefügt werden.
Objektprotokolle enthalten Nachrichten, die in den letzten drei Tagen ausgegeben wurden. Nach drei Tagen werden die Protokollinformationen in Prüflistendateien im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\audit\object type verschoben. Jobprotokolle bleiben allerdings so lange im System wie der Job. Wird der Job gelöscht, werden die Protokollinformationen in Prüflistendateien verschoben.

Prüflistendateien bleiben 28 Tage im System und werden dann automatisch gelöscht. Es gibt keine Größenbeschränkung für Protokolle.

Protokolleinträge werden nach der Spalte "Zeit" sortiert, vom neuesten zum ältesten Eintrag.

Der Zeitstempel in einem exportierten Protokoll wird gemäß westeuropäischer Zeitzone (GMT) angezeigt, gefolgt von einem Plus-Zeichen (+) oder einem Minus-Zeichen (−) und einer Verschiebung, mit der die Anzahl der Stunden dargestellt wird, um die die lokale Zeit des ausgebenden Systems GMT voraus (+) bzw. hinterher (−) ist. Der Zeitstempel in einem Objektprotokoll allerdings, das in RICOH ProcessDirector angezeigt wird, wird in der Zeitzone des von Ihnen verwendeten Browsers angezeigt.

Gehen Sie wie folgt vor, um das Protokoll für ein Objekt anzuzeigen:

  1. Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor:
    • Auf der Seite Hauptseite:
      1. Machen Sie das Objekt in seinem Portal oder seiner Tabelle ausfindig.
      2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Objekt, und wählen Sie Protokoll anzeigen.
    • Auf der Seite Verwaltung:
      1. Klicken Sie im linken Teilfenster auf den Objekttyp.
      2. Klicken Sie in der Tabelle mit der rechten Maustaste auf das Objekt, und wählen Sie Protokoll anzeigen.
  2. Sie sehen die ausgegebenen Nachrichten. Alle Nachrichtenzeiten werden in der Zeitzone des Browsers angezeigt, den Sie verwenden. Ist der Text einer Nachricht abgeschnitten, klicken Sie auf den Nachrichteneintrag. Der vollständige Text der Nachricht erscheint unten im Fenster.
  3. Wollen Sie die Nachrichten nach Nachrichtentyp oder einer anderen Spalte sortieren, klicken Sie auf die Spaltenüberschrift.
    Klicken Sie ein einziges Mal, um in aufsteigender Reihenfolge zu sortieren. Klicken Sie zwei Mal, um in absteigender Reihenfolge zu sortieren.
  4. Wenn Sie den Inhalt des Protokolls ändern möchten, ändern Sie den Wert der Eigenschaften Typ und Bereich:
    Typ
    Es werden standardmäßig Nachrichten aller Nachrichtentypen angezeigt. Wenn nur bestimmte Nachrichtentypen angezeigt werden sollen, wählen Sie einen Wert in der Liste.
    Bereich
    Wählen Sie Alle, um alle Nachrichten im Protokoll anzuzeigen und diese nach Typ zu sortieren. Wählen Sie Benutzerdefiniert, um die Anzahl der Nachrichten auf eine bestimmte Anzahl von Tagen oder Stunden zu begrenzen. Legen Sie die gewünschten Tage oder Stunden in der Eigenschaft Ausgabezeitraum fest.

1.3.6.6 Objekte aktivieren

Wird ein Objekt aktiviert, ist es für RICOH ProcessDirector verfügbar. Objekte umfassen Server, Benachrichtigungen, Medien und Geräte wie Eingabeeinheiten und Drucker. Über Funktionen können möglicherweise weitere Arten von Objekten hinzugefügt werden.
Eine Eingabeeinheit, die verbunden, aber inaktiviert ist, kann zwar Eingabedateien empfangen, aber sie muss aktiviert werden, um RICOH ProcessDirector-Jobs erstellen und die Jobs zur weiteren Verarbeitung senden zu können.
Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor, um ein Objekt zu aktivieren:
  • Auf der Seite Hauptseite:
    1. Machen Sie das Objekt in seinem Portal ausfindig.
    2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Objekt, und wählen Sie Aktivieren.
  • Auf der Seite Verwaltung:
    1. Klicken Sie im linken Teilfenster auf den Objekttyp.
    2. Klicken Sie in der Tabelle mit der rechten Maustaste auf das Objekt, und wählen Sie Aktivieren.
    Hinweis:
  • Nachdem RICOH ProcessDirector eine Eingabeeinheit oder einen Drucker aktiviert hat, ändert sich das daneben angezeigte Symbol in einen durchgehenden grünen Pfeil (Symbol für aktiviertes Objekt).
  • Nach dem Herunterfahren und Neustart eines Systems sind alle Drucker deaktiviert. Wenn Sie möchten, dass alle Drucker, die vor dem Herunterfahren aktiviert waren, nach dem Neustart wieder aktiviert werden, können Sie den Wert des Merkmals Aktivierungsstatus von Druckern merken auf der Seite System der Registerkarte Verwaltung auf Ja setzen.
  • Aktivieren Sie bei sekundären Servern alle Eingabeeinheiten und Drucker, die der Server verwaltet.

1.3.6.7 Objekte inaktivieren

Durch das Inaktivieren eines Objekts ist dieses für RICOH ProcessDirector nicht verfügbar. Objekte umfassen Server, Benachrichtigungen, Medien und Geräte wie Eingabeeinheiten und Drucker. Über Funktionen können möglicherweise weitere Arten von Objekten hinzugefügt werden.
Eine deaktivierte Eingabeeinheit kann dennoch verbunden werden und Eingabedateien empfangen.

Bereits für den nun inaktivierten Drucker geplante Jobs werden noch auf dem Drucker gedruckt, wenn sie nicht für einen anderen Drucker geplant werden.

    Hinweis:
  • Durch Herunterfahren eines Druckers wird der Drucker sowohl inaktiviert als auch von RICOH ProcessDirector freigegeben, durch ein einfaches Inaktivieren hingegen wird der Drucker nicht freigegeben. Andere Programme können Jobs an einen heruntergefahrenen Drucker senden, nicht aber an einen inaktivierten Drucker, der nicht heruntergefahren wurde.

Gehen Sie wie folgt vor, um ein Objekt zu inaktivieren:

  1. Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor:
    • Auf der Seite Hauptseite:
      1. Machen Sie das Objekt in seinem Portal ausfindig.
      2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Objekt, und wählen Sie Inaktivieren.
    • Auf der Seite Verwaltung:
      1. Klicken Sie im linken Teilfenster auf den Objekttyp.
      2. Klicken Sie in der Tabelle mit der rechten Maustaste auf das Objekt, und wählen Sie Inaktivieren.
  2. Wenn Sie eine Bestätigungsnachricht sehen, klicken Sie auf Ja.
    Hinweis:
  • Hat RICOH ProcessDirector eine Eingabeeinheit oder einen Drucker inaktiviert, ändert sich das daneben angezeigte Symbol in einen unterbrochenen orangen Pfeil.
  • Nach dem Herunterfahren und Neustart eines Systems sind alle Drucker deaktiviert. Wenn Sie möchten, dass alle Drucker, die vor dem Herunterfahren aktiviert waren, nach dem Neustart wieder aktiviert werden, können Sie den Wert der Eigenschaft Aktivierungsstatus von Druckern merken auf der Seite Verwaltung Einstellungen System auf Ja setzen.

1.3.6.8 Eine Liste von Objekten und ihren Merkmalen erstellen

Sie können eine Liste der Objekte und der Merkmale, die ihre Eigenschaften definieren, erstellen. Zur Erstellung der Liste exportieren Sie die Einträge in einer Objekttabelle in eine CSV-Datei (Datei mit durch Kommas getrennte Werte).

Diese Aktion unterstützt alle Objekttypen für das Basisprodukt, seine Funktionen und seine erweiterten Funktionen. Zu Beispielen im Basisprodukt gehören Eingabeeinheiten, Drucker, Jobs, Medien, Positionen, Benutzer und Gruppen. Zu Beispielen in Funktionen gehören Barcodeleser und Kuvertiereinheiten-Controller.

Die Liste enthält Einträge nur für die Objekte, die zu allen Filtern passen, die gesetzt sind. Geben Sie z. B. in der Tabelle Standorte in das Filterfeld TrichtersymbolNew York ein. Dann enthält die Liste nur Einträge für Standorte mit New York im Wert eines oder mehrerer Merkmale, die als Spalten in der Tabelle enthalten sind.

Die Liste enthält alle in der Objekttabelle angezeigten Merkmale. Sie können Merkmale hinzufügen oder sie aus der Tabelle entfernen. Weitere Informationen über die Änderung von Tabellenspalten finden Sie im Hilfesystem.

Eine Liste von Objekten und ihren Merkmalen erstellen:
  1. Die Objekttabelle anzeigen:
    • Klicken Sie auf die Registerkarte Hauptseite.

      Jedes Portlet für ein Objekt enthält eine Objekttabelle.

    • Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.

      Wählen Sie den Objekttyp aus.

  2. Achten Sie darauf, dass in der Tabelle die Objekte und Merkmale enthalten sind, die erstellt werden sollen.

    RICOH ProcessDirector erstellt die Liste nur mit den Objekten und Merkmalen, die in der Tabelle angezeigt werden. Zum Hinzufügen oder Entfernen von Objekten, passen Sie die Filter an, die Sie festsetzen. Merkmale hinzufügen oder entfernen, ändern der Tabellenspalten.

  3. Klicken Sie auf die Menü "Zahnrad" die Schaltfläche in der oberen rechten Ecke der Tabelle, und wählen Sie Tabelle in eine CSV-Datei exportieren.
  4. Klicken Sie auf OK.

    RICOH ProcessDirector exportiert die Objekte in der Tabelle als Einträge in eine CSV-Datei. Die Einträge werden nach Objektnamen sortiert.

1.3.6.9 RICOH ProcessDirector Server

Ein RICOH ProcessDirector-System besteht aus dem Primärserver und, falls erforderlich, aus lokalen Sekundärservern, die auf dem Primärcomputer laufen.

Die Server laufen als Windows-Dienst. Möglicherweise müssen Sie den Dienst starten oder stoppen oder den Hostnamen oder die IP-Adresse des Servers aktualisieren.

1.3.6.9.1 Starten und Stoppen des RICOH ProcessDirector-Dienstes

Der Dienst RICOH ProcessDirector umfasst alle Komponenten, die für die Verarbeitung von Aufträgen über den Workflow erforderlich sind, wie z. B. den Primärserver, lokale Sekundärserver, die UI-Anwendung und das Informationszentrum. Standardmäßig wird der Dienst RICOH ProcessDirector beim Systemstart automatisch gestartet.
Bei Fehlern oder Netzwerkproblemen müssen Sie den Dienst jedoch u. U. manuell starten und stoppen.
    Hinweis:
  • Beim Stoppen des Dienstes wird RICOH ProcessDirector zwar heruntergefahren, aber in manchen Situationen sind zusätzliche Schritte erforderlich, um sicherzustellen, dass die gesamte Verarbeitung beendet wird. Zu diesen Situationen gehören:
    • Anwendung von Updates auf das Betriebssystem
    • Überarbeitung des Dateisystems, das /aiw enthält. Zum Beispiel das Verschieben des Dateisystems auf eine neue Speichereinheit.
    • Durchführung einer vollständigen Speichersicherung. Zum Beispiel indem alles heruntergefahren wird, damit während der Sicherung keine Datenübertragung stattfindet.
  • Wenn Sie die gesamte Verarbeitung abschalten müssen, führen Sie die optionalen Schritte durch, die für Ihre Umgebung erforderlich sind.

So starten oder stoppen Sie den Dienst RICOH ProcessDirector:

  1. Öffnen Sie die Windows-Systemsteuerung.
  2. Klicken Sie auf Verwaltung.
  3. Doppelklicken Sie auf Dienste.
  4. Wählen Sie RICOH ProcessDirector aus. Im Menü Aktion:
    • Wenn der Dienst aktuell ausgeführt wird, klicken Sie auf Beenden.

    • Klicken Sie auf Starten, um den Dienst zu starten.

  5. Optional: Um andere verwandte Dienste zu beenden, die ausgeführt werden, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf diese Dienste und wählen Sie Anhalten:
    1. RPDPStgreSQL, existiert nur, wenn Sie in einer PostgreSQL-Konfiguration arbeiten.
    2. RPDHistoryPostgreSQL, existiert nur, wenn Sie dem Berichte-Feature mit einer älteren Version von RICOH ProcessDirector nutzen und auf eine neuere Version aktualisieren.
    3. DB2 Services, existiert nur, wenn Sie in einer DB2-Konfiguration arbeiten. Zu den Diensten können folgende gehören:
      • DB2 - DB2COPY1 - AIWINST-0
      • DB2 Governor (DB2COPY1)
      • DB2 License Server (DB2COPY1)
      • DB2 Management Service (DB2COPY1)
      • DB2 Remote Command Server (DB2COPY1)
      • DB2DAS - DB2DAS0
    4. ITM GUI und ITMServer existieren nur, wenn ein Umwandlung-Feature installiert ist.
  6. Optional: Wenn Sie das Feature AFP-Unterstützung installiert haben, müssen Sie den PSF-Druckertreiber stoppen. Klicken Sie auf STRG + Alt + Entf und wählen Sie Task-Manager Details. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf psfapid.exe und wählen Sie Task beenden.

1.3.6.9.2 Hostname oder IP-Adresse des primären Computers aktualisieren

Ändert sich der Hostname oder die IP-Adresse eines primären Computers, müssen Sie RICOH ProcessDirector aktualisieren, damit die Änderung erkannt wird.
Ändern Sie den Hostnamen oder die IP-Adresse, bevor Sie RICOH ProcessDirector aktualisieren.
Gehen Sie wie folgt vor, um RICOH ProcessDirector zu aktualisieren:
  1. Melden Sie sich beim primären Computer als autorisierter Benutzer an.
  2. Starten Sie eine Befehlszeile als Administrator. Selbst wenn Sie bei Ihrem System als Administrator angemeldet sind, müssen Sie die Eingabeaufforderung starten, indem Sie Als Administrator ausführen aus dem Kontextmenü auswählen.
  3. Geben Sie den folgenden Befehl ein. Benutzen Sie für Alter_Hostname den alten Hostnamen ohne Domänenname:
    C:\Program Files\Ricoh\Ricoh ProcessDirector\bin\changeHostname.bat Alter_Hostname
    Das Dienstprogramm changeHostname fährt RICOH ProcessDirector herunter und aktualisiert die hier aufgelisteten Dateien. Wenn Sie nicht den Standard-Installationsort verwenden, kann der Pfadname abweichen.
    • C:\aiw\aiw1\config\servers.cfg
    • C:\aiw\aiw1\config\communication.cfg
    • C:\ProgramData\IBM\DB2\DB2COPY1\AIWINST\db2nodes.cfg
    Dann startet es RICOH ProcessDirector erneut.

1.3.6.10 Eingabeeinheiten

RICOH ProcessDirector unterstützt verschiedene Typen von Eingabeeinheiten. Sie können eine Vielzahl von Funktionen für Eingabeeinheiten ausführen. Beispielsweise können Sie Eingabeeinheiten aktivieren, inaktivieren, verbinden und trennen.

1.3.6.10.1 Portlet "Eingabeeinheiten" anpassen

Sie können das Portlet "Eingabeeinheiten" ändern, sodass es nur die Eingabeeinheiten anzeigt, mit denen Sie häufig arbeiten. Sie können die Einheiten auch nach ihren Merkmalen sortieren und die Reihenfolge ändern, in der die Merkmale angezeigt werden.
So passen Sie das Portlet an:
  1. Optional: Ist das Sternsymbol (Blauer Stern) in der Kopfzeile der Tabelle ist blau, klicken Sie auf das Sternsymbol.
    Der Stern wird grau, und das Portlet zeigt alle Geräte an, die im System definiert sind.
  2. Wählen Sie die Einheiten aus, die in die Liste der Favoriten aufgenommen werden sollen:
    • Wollen Sie eine Einheit in die Liste der Favoriten aufnehmen, klicken Sie auf den grauen Stern neben dieser Einheit. Der Stern wird blau.
    • Wollen Sie eine Einheit aus der Liste der Favoriten entfernen, klicken Sie auf den blauen Stern neben dieser Einheit. Er wird grau.
  3. So sortieren Sie die Liste der Einheiten:
    • Klicken Sie auf eine Spaltenüberschrift, um die Eingabeeinheiten in aufsteigender Reihenfolge nach dieser Spalte zu sortieren. Klicken Sie erneut auf die Spaltenüberschrift, um die Einheiten in absteigender Reihenfolge zu sortieren.
  4. So ändern Sie die Reihenfolge der für die Einheiten angezeigten Merkmale:
    • Wollen Sie die Reihenfolge von Merkmalen ändern, klicken Sie auf eine Spaltenüberschrift, ziehen sie zu einer anderen Position und lassen dann die Maustaste los.
  5. Wollen Sie nur die den Favoriten hinzugefügten Einheiten anzeigen, klicken Sie auf den Stern in der Kopfzeile der Tabelle.
  6. So ändern Sie die Merkmale, die für jede Einheit angezeigt werden:
    1. Oben rechts im Portlet "Eingabeeinheiten" klicken Sie auf Einstellungen (Abbildung des Symbols "Einstellungen"), und wählen Sie Spalten verwalten aus.
    2. Zum Hinzufügen von Spalten in der Tabelle, aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben dem Namen des Merkmals.
    3. Zum Entfernen von Spalten in der Tabelle, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen neben dem Namen des Merkmals.
    4. Um die Reihenfolge von Tabellenspalten mit der Maus zu ändern, wählen Sie einen Merkmalnamen aus, und ziehen Sie ihn an eine neue Position. Um die Position eines ausgewählten Merkmalnamens über die Tastatur zu ändern, verschieben Sie ihn mit den Steuerelementen rechts neben dem Namen an eine neue Position.
      • Um den Merkmalnamen eine Zeile nach oben zu verschieben, klicken Sie auf .
      • Um den Merkmalnamen an den Anfang der Liste zu verschieben, klicken Sie auf .
      • Um den Merkmalnamen eine Zeile nach unten zu verschieben, klicken Sie auf .
      • Um den Merkmalnamen an das Ende der Liste zu verschieben, klicken Sie auf .
    5. Wollen Sie Ihre Änderungen speichern, klicken Sie auf OK.

1.3.6.10.2 Eingabeeinheiten verbinden und trennen

Durch das Verbinden und Trennen einer Eingabeeinheit wird der Datenfluss von Jobübergabe-Tools in die Eingabeeinheit gesteuert. Eine Eingabeeinheit kann Eingabedateien nur dann empfangen, wenn sie verbunden ist.

Getrennte Eingabeeinheiten empfangen keine Eingabedateien mehr. Ist eine Eingabeeinheit immer noch aktiviert, können alle Dateien, die die Eingabeeinheit vor dem Trennen empfangen hat, immer noch zur Verarbeitung übergeben werden.

Gehen Sie wie folgt vor, um eine Eingabeeinheit zu verbinden oder zu trennen:
  1. Klicken Sie im Eingabeeinheit-Portlet mit der rechten Maustaste auf die Eingabeeinheit, die Sie verbinden oder trennen wollen.
  2. Wählen Sie Verbinden oder Trennen aus.
  3. Wenn Sie eine Bestätigungsnachricht sehen, klicken Sie auf Ja.
    Hinweis:
  • Ist der übergeordnete Server für die Eingabeeinheit nicht verfügbar, wenn Sie die Verbindungsanforderung stellen, ändert RICOH ProcessDirector das Symbol links von der Eingabeeinheit. Zudem ändert sich das Merkmal Verbindungsstatus für die Eingabeeinheit zu Verbindung nicht möglich. Haben Sie das Problem mit dem übergeordneten Server gelöst, verbindet RICOH ProcessDirector die Eingabeeinheit.
  • Ist mehreren Eingabeeinheiten des Typs "Download" dieselbe Portnummer zugeordnet, erlaubt RICOH ProcessDirector immer nur das Verbinden und Aktivieren einer einzigen Eingabeeinheit gleichzeitig.
  • Wird eine Eingabeeinheit des Typs "Download" verbunden oder getrennt, wird auch der Download-Dämon gestartet oder gestoppt. Wenn der Download-Daemon nicht mehr läuft oder das Mainframe-System die Verbindung verliert, wird die Eigenschaft Verbindungsstatus des Eingabegeräts auf Getrennt geändert.
  • Bei dem Verbinden der ersten Eingabeeinheit des Typs "LPD" auf einem RICOH ProcessDirector-Server wird auch der LPD-Dämon gestartet. Wird der LPD-Dämon nicht gestartet, ändert sich das Merkmal Verbindungsstatus für die Eingabeeinheit zu Verbindung nicht möglich.
  • Bei dem Trennen der letzten Eingabeeinheit des Typs "LPD" auf einem RICOH ProcessDirector-Server wird auch der LPD-Dämon gestoppt.
  • Nachdem RICOH ProcessDirector eine Eingabeeinheit verbunden oder getrennt hat, ändert sich das Symbol daneben. Das Symbol für eine verbundene Einheit ist ein durchgehender grüner Pfeil. Das Symbol für eine getrennte Einheit ist ein unterbrochener oranger Pfeil.
    Hinweis:
  • Sie können ein Benachrichtigungsobjekt einrichten, um eine E-Mail zu senden, wenn die Verbindung zu einem Eingabegerät getrennt wird.
  • Wenn Sie über die Funktion Web Services Enablement verfügen, können Sie ein Benachrichtigungsobjekt festlegen, das beim Trennen einer Eingabeeinheit einen SOAP- oder REST-Webservice-Aufruf auslöst.

1.3.6.11 Eingabedateien

Eingabedateien sind die Datendateien, die an die für die Installation definierten RICOH ProcessDirector-Eingabeeinheiten gesendet werden. Eingabedateien enthalten die Dateien mit Jobdaten sowie Auslöserdateien, Listendateien und weitere Dateien, die zusammen mit den Datendateien übergeben werden können. Sie können Eingabedateien in Stapeln gruppieren, wenn sie als Job übergeben werden sollen.
    Hinweis:
  • Die folgenden Zeichen dürfen in den Dateinamen für Eingabedateien nicht verwendet werden: " ' ; < = > \ ` | ~ !

    Wenn RICOH ProcessDirector eines dieser Zeichen in dem Dateinamen einer Eingabedatei findet, wird das Zeichen entfernt, und die Datei wird umbenannt. Wenn Sie beispielsweise eine Eingabedatei mit dem Namen KOPIEN=3;ENTWURF.pdf übergeben, entfernt RICOH ProcessDirector die nicht zulässigen Zeichen und benennt die Datei in KOPIEN3ENTWURF.pdf um.

  • Zudem entfernt RICOH ProcessDirector beim Verarbeiten von Steuerdateien (beispielsweise Listendateien) die nicht zulässigen Zeichen aus den in der Steuerdatei aufgeführten Dateinamen, bevor es nach der entsprechenden Datei sucht.

1.3.6.11.1 Alle Eingabedateien stapeln

Sie können die an eine Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder an eine SFTP-Eingabeeinheit gesendeten Eingabedateien gruppieren und diese Dateien im Stück übermitteln. Die Stapelmethode für die einzelnen Eingabeeinheiten bestimmt, wie viele Jobs von der jeweiligen Eingabeeinheit erstellt werden.

Es können nur für Ordner für den Sofortdruck und für SFTP-Eingabeeinheiten vorgesehene Jobs gestapelt werden.

Alle Eingabedateien werden mit den vorhandenen Einstellungen der Eingabeeinheit übermittelt, gleichwohl einige Werte überschrieben werden. Beispiel: Eine Eingabeeinheit verwendet die Stapelmethode Anzahl. Diese Eingabeeinheit wartet, bis 5.000 Eingabedateien empfangen wurden, und übermittelt diese als einen Job. Wenn Sie Alle stapeln verwenden, erfasst die Eingabeeinheit alle zurzeit wartenden Eingabedateien und sendet diese Dateien sofort, auch wenn es weniger als 5.000 Dateien sind.

So stapeln Sie alle Eingabedateien aus einer oder mehreren Eingabeeinheiten:

  1. Wählen Sie die Eingabeeinheiten aus, für die Sie alle Dateien stapeln möchten.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Eingabeeinheiten, und wählen Sie Alle Stapeln aus.
  3. Klicken Sie im Bestätigungsdialogfeld auf OK.
    Hinweis:
  • Verwenden Sie die Aktion Alle Stapeln nicht mit Eingabeeinheiten, die die Stapelmethode JDF oder Muster verwenden.
  • Bei der Stapelmethode Liste werden nur Dateien als Jobs übermittelt, die dem Inhalt der Listendatei entsprechen. Wenn eine in der Listendatei angegebene Datei fehlt, wird der Job für diese Listendatei nicht übermittelt.
  • Für die Stapelmethoden Anzahl und Seiten wird die angegebene Menge der in einen Stapel aufzunehmenden Dateien verwendet. Beispiel: Der Merkmalswert Anzahl zu stapelnder Dateien beträgt 500, und in der Eingabeeinheit sind 600 Dateien vorhanden, die auf das Ende des Abfrageintervalls warten. Mit der Aktion Alle stapeln werden zwei Jobs übermittelt – einer mit 500 Dateien und einer mit 100 Dateien.
  • Für die Stapelmethoden Anzahl der Sets und Seiten in Sets werden die angegebenen Muster verwendet, die übereinstimmen und in einem Satz enthalten sein sollen.
  • Für die Stapelmethoden Zeit und Sätze nach Zeit werden die angegebenen Muster verwendet. Nachdem die Jobs übermittelt wurden, wird das Stapelintervall nicht zurückgesetzt.

1.3.6.11.2 Übergebene Eingabedateien anzeigen

Sie können anzeigen, welche Eingabedateien an eine Eingabeeinheit übergeben wurden und darauf warten, verarbeitet zu werden. Hat die Eingabeeinheit die Eingabedateien zur Verarbeitung übergeben, sind sie nicht mehr als Eingabedateien sichtbar.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine übergebene Eingabedatei anzuzeigen:
  1. Klicken Sie im Eingabeeinheiten-Portlet mit der rechten Maustaste auf die Eingabeeinheit, deren Eingabedateien Sie anzeigen möchten, und wählen Sie Dateien anzeigen aus.
  2. Haben Sie die Überprüfung der Tabelle der Eingabedateien abgeschlossen, klicken Sie auf Schließen.

1.3.6.11.3 Manuelles Zuordnen eines Workflows zu einer Eingabedatei

Wurde das System nicht so konfiguriert, dass Eingabeeinheiten den Eingabedateien Workflows zuordnen, oder ist bei der automatischen Zuordnung ein Fehler aufgetreten, können Sie einer Eingabedatei einen Workflow durch erneute Übergabe der Datei manuell zuordnen.
Gehen Sie wie folgt vor, um einer Eingabedatei einen Workflow manuell zuzuordnen:
  1. Klicken Sie im Eingabeeinheiten-Portlet mit der rechten Maustaste auf die Eingabeeinheit, in der die Eingabedatei enthalten ist, mit der Sie arbeiten möchten, und wählen Sie Dateien anzeigen.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Datei, der Sie einen neuen Workflow zuordnen möchten, und klicken Sie auf Erneut übergeben.
    Diese Operation übergibt alle Eingabedateien erneut, die die Übergabegruppe der ausgewählten Eingabedatei gemeinsam nutzen.
  3. Klicken Sie auf Anderer Workflow, und wählen Sie aus der Liste einen Workflow aus.
  4. Klicken Sie auf OK.
  5. Klicken Sie auf Schließen.

1.3.6.11.4 Stapel von Eingabedateien manuell übergeben

Sie können zwei oder mehr Eingabedateien in einem Eingabeeinheitenverzeichnis gruppieren und diese dann als einzelnen Job oder als Jobgruppe verarbeiten.
Ist das Merkmal Stapelmethode auf Stapel gesetzt, müssen Sie Jobs immer manuell übergeben. Ist die Stapelmethode auf einen Wert wie Zeit oder Anzahl der Seiten gesetzt, verwenden Sie dieses Verfahren, um Dateien als Job zu übergeben, bevor die Anforderungen für die Batchverarbeitung erfüllt sind.

So wartet zum Beispiel eine Eingabeeinheit normalerweise, bis 1000 PDF-Seiten eingegangen sind, bevor sie einen Auftrag übergibt. Am Ende des Tages liegen nur 650 PDF-Seiten in der Eingabeeinheit vor. Sie möchten mit der Verarbeitung dieser Seiten beginnen, bevor Sie Ihren Platz verlassen. Dazu führen Sie dieses Verfahren aus, um diese Seiten manuell zu übergeben.

    Hinweis:
  • Sie können alle in einer Eingabeeinheit enthaltenen Eingabedateien anhand der Aktion Alle stapeln an der Eingabeeinheit übermitteln, es sei denn, die Stapelmethode lautet JDF oder Muster. Die Aktion Alle stapeln wartet nicht darauf, dass das Abfrageintervall erreicht wird, bevor die Aufträge erstellt werden.

Gehen Sie wie folgt vor, um eine Gruppe von Eingabedateien manuell zu übergeben:
  1. Klicken Sie im Eingabeeinheiten-Portlet mit der rechten Maustaste auf die Eingabeeinheit, deren Eingabedateien Sie zusammen stapeln möchten, und wählen Sie Dateien anzeigen aus.
    Es erscheint eine Liste aller Eingabedateien für die ausgewählte Eingabeeinheit.
  2. Wählen Sie mindestens zwei Dateien aus, die nicht den Status Fehler haben.
    Ist die Stapelmethode Anzahl der Sets, Seiten in Sets oder Sets nach Zeit, wählen Sie alle Dateien für jedes Set.
  3. Klicken Sie auf Stapel erstellen.
  4. Klicken Sie auf OK.
  5. Klicken Sie auf Schließen.
Die Dateien werden an einen auf den Stapeleinstellungen für die Eingabeeinheit basierenden Workflow übergeben. Ist die Stapelmethode " Anzahl der Sets", " Seiten in Sets" oder " Sets nach Zeit", werden nur vollständige Sets übergeben. Die abgeschlossenen Sets werden kombiniert und als ein Job übergeben.

Ist das Merkmal ZIP-Datei erstellen auf Nein gesetzt, wird für jede ausgewählte Eingabedatei ein untergeordneter Job erstellt. Ein übergeordneter Job wird übergeben, um die untergeordneten Jobs als Gruppe zusammen zu halten. Ist das Merkmal ZIP-Datei erstellen auf Ja gestellt, werden die Dateien zu einer ZIP-Datei zusammengefasst und als Gruppe übergeben.

1.3.6.11.5 Eingabedateien löschen

Wollen Sie eine Eingabedatei nicht verarbeiten oder wird die Eingabedatei nicht mehr auf dem System benötigt, können Sie die Eingabedatei löschen.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine Eingabedatei zu löschen:
  1. Klicken Sie im Eingabeeinheiten-Portlet mit der rechten Maustaste auf die Eingabeeinheit, an die die Eingabedatei übergeben wurde, und wählen Sie Dateien anzeigen.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Datei, die Sie löschen möchten, und wählen Sie Löschen aus.
    Es erscheint eine Bestätigungsnachricht.
  3. Klicken Sie auf OK.
  4. Klicken Sie auf Schließen.

1.3.6.12 Barcodeleser

Sowohl Ihre Kameras als auch Barcodescanner werden vom System als Barcodeleser erkannt. Sie können eine Vielzahl von Funktionen für Barcodeleser ausführen. Beispielsweise können Sie diese aktivieren und deaktivieren.

1.3.6.12.1 Barcodeleser anschließen und trennen

Durch das Verbinden und Trennen eines Barcodelesers wird der Barcodedatenfluss von der Kamera bzw. dem Barcodescanners in den Barcodeleser gesteuert. Ein Barcodeleser kann nur Barcodedaten empfangen, wenn er verbunden ist.
So schließen Sie einen Barcodeleser an bzw. trennen diesen:
  1. Wählen Sie im Barcodeleser-Portlet den bzw. die Barcodeleser aus, die verbunden oder deren Verbindung getrennt werden sollen.
  2. Klicken Sie auf Verbinden oder Trennen.
  3. Wenn Sie eine Bestätigungsnachricht sehen, klicken Sie auf OK.
    Hinweis:
  • Die Verbindung zur Kamera oder zum Barcodescanner wird möglicherweise getrennt, wenn diese(r) ausgeschaltet ist oder die Netzwerkverbindung getrennt wurde. Tritt dieser Fall ein, versucht RICOH ProcessDirector automatisch, eine erneute Verbindung aufzubauen.
  • Wenn ein Benutzer den Barcodeleser durch Klicken auf die Option "Trennen" trennt, muss anschließend die Aktion "Verbinden" gewählt werden, um die Verbindung wiederherzustellen.
  • Sie müssen die Verbindungstrennung der Kamera bzw. des Barcodescanners womöglich manuell ausführen, um eine Reinigung oder erneute Positionierung vornehmen zu können.

1.3.6.13 Aufträge

Mit Aufträgen können Sie mehrere Jobs effizient zusammenfassen und als einen einzigen Auftrag bearbeiten. Diese Funktion vereinfacht die Bearbeitung von mehreren Jobs und stellt sicher, dass alle Jobs innerhalb eines Auftrags gemeinsam verwaltet und koordiniert abgewickelt werden.

1.3.6.13.1 Hinzufügen und Löschen von Jobs in einem Auftrag

Mit RICOH ProcessDirector können Sie mehrere Jobs zu einem neuen Auftrag oder zu einem bestehenden Auftrag hinzufügen. Sie können auch Jobs aus einem Auftrag löschen.
So fügen Sie einen oder mehrerer Jobs zu einem Auftrag hinzu oder löschen sie daraus:
  • So fügen Sie einen Job zu einem Auftrag hinzu:
    1. Navigieren Sie auf der Hauptseite zum Portlet "Jobs absenden".
    2. Um nach Dateien zu suchen, klicken Sie und wählen Sie die Dateien aus, die Sie zur Verarbeitung senden möchten.
    3. Um einen Job an einen Auftrag zu senden, wählen Sie Übermitteln an Auftrag.
    4. Wählen Sie in der Liste Jobs einen bestehenden Auftrag für Ihre Jobs aus.
      Der neue Job wird dem bestehenden Auftrag hinzugefügt. Diese Jobeigenschaften werden von den Auftragseigenschaften überschrieben:
      • Kundenname
      • Angeforderte Jobkopien
      • Jobpriorität
      • Angeforderter Standort
  • So löschen Sie einen Job aus einem Auftrag:
    1. Klicken Sie auf den Auftrag in der Liste Aufträge, um den Auftrag zu öffnen.
    2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den zu entfernenden Job, und wählen Sie Löschen aus.
    3. Klicken Sie im Bestätigungsdialog auf OK, um die aufgelisteten Jobs zu löschen.

1.3.6.13.2 Festlegen des Fälligkeitsdatums für einen Auftrag

Die Festlegung eines Fälligkeitsdatums für einen Auftrag ist ein wichtiger Schritt, um sicherzustellen, dass Ihr Auftrag rechtzeitig geliefert wird und Sie den Auftrag effizient verwalten.
Jeder Auftrag besteht aus einem oder mehreren Jobs, die bis zu einem bestimmten Datum erledigt sein müssen. Mit dem Steuerelement Fälligkeitsdatum festlegen können Sie dieses Datum definieren. Durch die Festlegung eines Fälligkeitsdatums minimieren Sie das Risiko von Verzögerungen und stellen sicher, dass alle Jobs eines Auftrags pünktlich fertiggestellt werden.
So legen Sie ein Fälligkeitsdatum für einen Auftrag fest:
  1. Wählen Sie in der Tabelle "Aufträge" einen Auftrag aus.
  2. Klicken Sie auf Fälligkeitsdatum festlegen.
    Das Dialogfeld Fälligkeitsdatum festlegen zeigt die Eigenschaften Datum, Uhrzeit und Zeitzone an.
  3. Wählen Sie das Fälligkeitsdatum des Auftrags, einschließlich der Uhrzeit und der Zeitzone.
  4. Klicken Sie auf OK, um die Einstellungen zu speichern und zur Hauptseite zurückzukehren.
In der Spalte Fälligkeitsdatum wird das von Ihnen gewählte Datum nicht angezeigt. Stattdessen wird die verbleibende Zeit bis zum Fälligkeitsdatum angezeigt, zusammen mit einer farbigen Kapsel, die den Wochentag angibt, auf den das Fälligkeitsdatum fällt.

Die Farbe der Kapsel ändert sich je nach der verbleibenden Zeit bis zum Fälligkeitsdatum.

Blau
Das Fälligkeitsdatum liegt mehr als 24 Stunden in der Zukunft.
Gelb
Das Fälligkeitsdatum liegt weniger als 24 Stunden in der Zukunft.
Rot
Das Fälligkeitsdatum ist überschritten, und nicht alle Jobs im Auftrag sind abgeschlossen. Die verbleibende Zeit wird als negative Zahl angezeigt, die angibt, wie lange es her ist, dass die Frist überschritten wurde.
Grün
Alle Jobs des Auftrags haben die Phase "Vollständig" erreicht.

1.3.6.13.3 Festlegen der Priorität für einen Auftrag

Wenn Sie einem Auftrag eine Priorität zuweisen, werden die im Auftrag enthaltenen Jobs mit einer bestimmten Dringlichkeitsstufe aktualisiert. Mit der Aktion "Priorität festlegen" können Sie steuern, wie schnell die Jobs ihre Arbeitsabläufe durchlaufen.
Jobpriorität ist ein numerischer Wert aus dem Bereich von 1 bis 999. RICOH ProcessDirector verarbeitet Jobs mit der Priorität 1 in den einzelnen Schritten vor anderen Jobs mit niedrigeren Prioritäten in der Warteschlange für die Schritte. RICOH ProcessDirector verarbeitet beispielsweise Jobs mit der Priorität 50 in den Schritten später und Jobs mit der Priorität 99 noch später.
    Hinweis:
  • Jobs, die eine JDF-Datei enthalten, müssen einen Jobpriorität-Wert zwischen 1 und 100 verwenden. Wenn Sie einen Wert eingeben, der 100 übersteigt, setzt RICOH ProcessDirector den Wert auf 100 zurück.
So legen Sie die Priorität für Aufträge fest:
  1. Wählen Sie in der Aufträge-Tabelle den oder die Aufträge aus, die Sie früher bearbeiten möchten.
  2. Klicken Sie auf Priorität festlegen.
    Im Dialogfeld Priorität festlegen werden der oder die ausgewählten Aufträge sowie alle Auftragsinformationen angezeigt.
  3. Klicken Sie für jeden Auftrag auf die Zeile unter der Spalte Auftragspriorität und geben Sie einen neuen Wert ein, um die Priorität festzulegen.
  4. Klicken Sie auf OK, um die Einstellungen zu speichern und zur Hauptseite zurückzukehren.
    Hinweis:
  • Wenn Sie die Priorität eines Auftrags ändern, werden alle in diesem Auftrag enthaltenen Jobs mit demselben Prioritätswert aktualisiert.
  • Sie können die Priorität für jeden Job einzeln aktualisieren. Wenn Sie die Priorität für den gesamten Auftrag ändern, wird die Jobpriorität mit der gleichen Priorität wie der Auftrag aktualisiert.

1.3.6.13.4 Anhalten, Fortsetzen und Löschen von Aufträgen

Mit RICOH ProcessDirector können Sie alle Jobs in einem Auftrag anhalten oder weiterverarbeiten, nachdem sie angehalten wurden.
So halten Sie einen Auftrag an, setzen ihn fort oder löschen ihn:
  • So stoppen Sie einen Auftrag:
    1. Wählen Sie in der Aufträge-Tabelle den Auftrag aus, den Sie anhalten möchten.
    2. Um alle im Auftrag enthaltenen Jobs anzuhalten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Auftrag und wählen Sie Stopp.
      In dem sich öffnenden Dialogfeld sehen Sie eine Liste der anzuhaltenden Jobs.
    3. Klicken Sie auf OK, um die Jobs anzuhalten und das Dialogfeld zu schließen.
  • So setze Sie die Bearbeitung der Jobs fort:
    1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen angehaltenen Auftrag und wählen Sie Weiter.
      In dem sich öffnenden Dialogfeld sehen Sie eine Liste der Jobs, die fortgesetzt werden können.
    2. Klicken Sie auf OK, um die Jobs fortzusetzen und das Dialogfeld zu schließen.
  • So löschen Sie einen oder mehrere Aufträge:
    1. Markieren Sie einen oder mehrere Aufträge, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen und wählen Sie Löschen.
      In dem sich öffnenden Dialogfeld sehen Sie eine Liste der Jobs, die mit dem ausgewählten Auftrag oder den ausgewählten Aufträgen verbunden sind, die gelöscht werden sollen.
    2. Klicken Sie auf OK, um den Auftrag und alle zugehörigen Jobs zu löschen.
    Hinweis:
  • Wenn Sie versuchen, einen Auftrag anzuhalten, wird die Verarbeitung im aktuellen Schritt abgeschlossen und dann angehalten.
  • Wenn Sie versuchen, einen Job wieder aufzunehmen, wird der Job ab dem Anfang des Schritts fortgesetzt, in dem er sich zum Zeitpunkt des Anhaltens befand.

1.3.6.14 Drucker

Drucker sind die RICOH ProcessDirector-Darstellungen der Druckereinheiten. Sie können mehrere Aufgaben für Drucker ausführen, beispielsweise können Sie Drucker starten, stoppen, aktivieren und inaktivieren.

1.3.6.14.1 Portlet "Drucker" anpassen

Sie können das Portlet "Drucker" ändern, sodass es nur die Drucker anzeigt, mit denen Sie häufig arbeiten. Sie können die Liste der Drucker sortieren, und Sie können die angezeigten Merkmale ändern.
So passen Sie das Portlet an:
  1. Zum Umschalten zwischen der Listenansicht und der Grafikansicht stellen Sie das Merkmal Geräte-Portlets im Netz im Dialogfeld Präferenzen oder dem Benutzer-Merkmalnotizbuch ein.
  2. Ist das Sternsymbol (Gelber Stern auf einem gelben Hintergrund) in der Kopfzeile der Tabelle blau, klicken Sie auf das Sternsymbol.
    Der Stern wird grau, und das Portlet zeigt alle Geräte an, die im System definiert sind.
  3. Wählen Sie die Einheiten aus, die in die Liste der Favoriten aufgenommen werden sollen:
    • Wollen Sie eine Einheit in die Liste der Favoriten aufnehmen, klicken Sie auf den grauen Stern neben dieser Einheit. Der Stern wird blau.
    • Wollen Sie eine Einheit aus der Liste der Favoriten entfernen, klicken Sie auf den blauen Stern neben dieser Einheit. Er wird grau.
  4. So sortieren Sie die Liste der Einheiten:
    • Klicken Sie auf eine Spaltenüberschrift, um die Drucker in aufsteigender Reihenfolge nach dieser Spalte zu sortieren. Klicken Sie erneut auf die Spaltenüberschrift, um die Drucker in absteigender Reihenfolge zu sortieren.
  5. Wollen Sie nur die den Favoriten hinzugefügten Einheiten anzeigen, klicken Sie auf den Stern in der Kopfzeile der Tabelle.
  6. So ändern Sie die Merkmale, die für jede Einheit angezeigt werden:
    1. Oben rechts im Portlet "Drucker", klicken Sie auf Einstellungen (Abbildung des Symbols "Einstellungen"), und wählen Sie Spalten verwalten aus.
    2. Zum Hinzufügen von Spalten in der Tabelle, aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben dem Namen des Merkmals.
    3. Zum Entfernen von Spalten in der Tabelle, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen neben dem Namen des Merkmals.
    4. Um die Reihenfolge von Tabellenspalten mit der Maus zu ändern, wählen Sie einen Merkmalnamen aus, und ziehen Sie ihn an eine neue Position. Um die Position eines ausgewählten Merkmalnamens über die Tastatur zu ändern, verschieben Sie ihn mit den Steuerelementen rechts neben dem Namen an eine neue Position.
      • Um den Merkmalnamen eine Zeile nach oben zu verschieben, klicken Sie auf .
      • Um den Merkmalnamen an den Anfang der Liste zu verschieben, klicken Sie auf .
      • Um den Merkmalnamen eine Zeile nach unten zu verschieben, klicken Sie auf .
      • Um den Merkmalnamen an das Ende der Liste zu verschieben, klicken Sie auf .
    5. Wollen Sie Ihre Änderungen speichern, klicken Sie auf OK.

1.3.6.14.2 Druckerstatus anzeigen

Über den Betriebsstatus einer Druckereinheit wird angegeben, ob er aktiviert ist oder nicht und welche aktuellen Bedingungen dieser Drucker an RICOH ProcessDirector berichtet.
Gehen Sie wie folgt vor, um den Status eines Druckers anzuzeigen:
  1. Im Portlet Drucker:
    • Wenn das Portlet in der Symbolansicht geöffnet ist, werfen Sie einen Blick auf das Symbol links vom Druckersymbol. Ein grüner Pfeil gibt an, dass der Drucker aktiviert ist. Ein unterbrochener gelber Pfeil gibt an, dass der Drucker deaktiviert ist. Ein gelber Balken neben dem Drucker zeigt auch an, dass der Drucker deaktiviert ist. Wenn es einen roten Balken neben dem Drucker gibt, ist ein Bedienereingriff erforderlich.
    • Wenn das Portlet in der Rasteransicht geöffnet ist, prüfen Sie die Informationen in den Spalten Aktiviert und Status.
  2. Wollen Sie den vom Drucker berichteten Status ermitteln, klicken Sie auf den Namen des Druckers. Das Notizbuch der Merkmale erscheint.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Status.
  4. Suchen Sie das Feld Druckerstatus, und überprüfen Sie den Wert.
    Für weitere Informationen zum Status klicken Sie auf das Symbol Symbol für Fragezeichen Schaltfläche .

1.3.6.14.3 Drucker starten und stoppen

Sie können einen RICOH ProcessDirector-Drucker starten oder stoppen. Durch das Starten eines Druckers können Benutzer Jobs an den Drucker senden. Sie können das Drucken während des aktuellen Jobs oder nach dem aktuellen Job stoppen.
    Hinweis:
  • Sie können nur AFP- und PCLOut-Drucker starten und stoppen.
  • Sie können nur einen Job stoppen, der auf einem PCLOut-Drucker gedruckt wird, wenn Sie die Aktion "Stoppen" anfordern, solange PSF den Job in PCL umwandelt.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen Drucker zu starten oder zu stoppen:

  1. Klicken Sie im Drucker-Portlet mit der rechten Maustaste auf den Drucker, den Sie starten oder stoppen möchten, und wählen Sie Starten oder Stoppen aus.
  2. Geben Sie an, wann der AFP-Drucker das Drucken stoppen soll:
    • Sofort - Der Drucker wird so bald wie möglich gestoppt.
    • Nach dem Drucken der aktuellen Kopie - Der Drucker wird gestoppt, nachdem die aktuelle Kopie eines aus mehreren Kopien bestehenden Jobs gedruckt wurde.
    • Nach dem Drucken aller Kopien des aktuellen Jobs - Der Drucker wird gestoppt, wenn der aktuelle Job beendet ist.
  3. Optional: Wollen Sie nach dem Stoppen des Druckers das Papier so weit vorschieben, dass die letzte Seite der Druckausgabe abgelegt wird, wählen Sie Nach dem Stoppen des Druckers einen Papierauslauf ausführen aus.
  4. Wenn Sie eine Bestätigungsnachricht sehen, klicken Sie auf OK.

Nachdem Sie einen Drucker gestoppt haben, geschieht Folgendes:

  • Der Druckerstatus ändert sich in Gestoppt, und das Druckersymbol im Portlet Drucker wird rot. Auf diesem Drucker werden erst dann wieder Jobs gedruckt, wenn er wieder gestartet wird. Der Drucker ist immer noch aktiviert, daher kann RICOH ProcessDirector weiterhin Jobs für den Drucker planen.
  • Jobs, die dem gestoppten Drucker zugeordnet waren, bleiben im Status Zugeordnet.

1.3.6.14.4 In einem Job auf dem Drucker vor- und zurückspringen

Müssen Sie bei einem Job auf einem AFP-Drucker das Drucken bei einer früheren Seite erneut starten (Rückwärtssprung) oder Seiten überspringen und das Drucken bei einer späteren Seite erneut starten (Vorwärtssprung), können Sie die Jobaktion Sprung zu verwenden.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen Rückwärts- oder Vorwärtssprung für einen Job auf dem Drucker auszuführen:

  1. Suchen Sie den Job anhand der unter dem Druckersymbol angezeigten Jobnummer in der Jobtabelle, und überprüfen Sie, ob sich der Job in der Phase Druck im Status Druckt befindet.
  2. Wählen Sie im Portlet "Drucker" den Drucker aus, der den Job druckt, und klicken Sie auf Stopp. Besteht der Job nur aus einer einzigen Kopie, wählen Sie Sofort aus. Besteht der Job aus mehreren Kopien, wählen Sie entweder Sofort oder Nach dem Drucken der aktuellen Kopie aus.
    Hinweis: Durch die Benutzung der Stoppfunktion auf der Druckerbedienerkonsole wird der Drucker in RICOH ProcessDirectornicht in den Status "Gestoppt" gesetzt. Sie müssen den Drucker über die RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle stoppen.
  3. Wählen Sie im Portlet Jobs den Job aus, der auf dem gerade gestoppten Drucker gedruckt wurde.
  4. Klicken Sie auf Aktionen Sprung zu.
  5. Geben Sie auf der Seite Sprung zu Position in Job an, wo Sie das Drucken des Jobs wieder aufnehmen wollen:
    1. Besteht der Job nur aus einer einzigen Kopie, können Sie eine Seitenzahl angeben. Sie können auch die Anzahl von physischen Seiten auswählen, um die ab der physischen Seite, auf dem die letzte logische Seite gedruckt wurde, vor- oder zurückgesprungen werden soll. Benutzen Sie die Funktion Anzeigen, um die letzte gedruckte Seite aufzurufen und die Position zur Wiederaufnahme des Druckens des Jobs auszuwählen.
    2. Besteht der Job aus mehreren Kopien, können Sie nur eine Seite in der aktuellen Kopie angeben. Wollen Sie zu einer Seite in einer anderen Kopie vor- oder zurückspringen, müssen Sie angeben, zu welcher Seite des Jobs gesprungen werden soll.
    3. Wenn das Merkmal Unterbrechungsnachrichtenseite für den Drucker auf Ja festgelegt ist, druckt der Drucker eine Nachrichtenseite für die Neupositionierung, und der Startpunkt ist möglicherweise um ein Blatt zurückversetzt. Um zu vermeiden, dass von der falschen Position aus gedruckt wird, setzen Sie das Merkmal Unterbrechungsnachrichtenseite auf Nein, oder verwenden Sie das Bedienelement Druck wieder aufnehmen bei Seite anstatt der Bedienelemente Sichern oder Vorwärts springen.
  6. Wählen Sie aus, ob RICOH ProcessDirector einen Papierauslauf ausführen soll, bevor das Drucken wieder aufnimmt.
  7. Klicken Sie auf OK.
  8. Wählen Sie im Portlet "Drucker" den Drucker aus, der den Job druckt, und klicken Sie auf Starten.

1.3.6.14.5 Anzeigen und Aktualisieren der bereiten Medien in Druckereingabefächern

RICOH ProcessDirector verwendet SNMP und JMF zur Unterscheidung zwischen den Medien, die ein Drucker unterstützt und den Medien, die in den Eingabefächern bereit sind. Unterstützte Medien sind nicht bereit, bis sie in ein Eingabefach eingelegt wurden. Aktualisieren Sie die Medien, die bereit für das Druckerobjekt sind, wenn Sie neue Medien in das Druckgerät einlegen, außer Ihr Drucker ist in der Lage, Medien automatisch abzugleichen.
Wenn Sie einen Ricoh PDF-Drucker verwenden und der Medienkatalog auf dem Drucker definiert ist, fragt RICOH ProcessDirector automatisch den Drucker ab und aktualisiert die bereiten Medien in den Eingabefächern des Druckers.

Gehen Sie wie folgt vor, um die bereiten Medien in Druckereingabefächern anzuzeigen und zu aktualisieren:

  1. Wählen Sie im Portlet "Drucker" einen Drucker aus. Klicken Sie auf Aktionen Fächer anzeigen.
    Alternativ können Sie einen Job im Portlet Jobs auswählen und auf Planen klicken. Wählen Sie den Drucker aus, den Sie verwenden wollen, und klicken Sie dann auf Fächer anzeigen.
  2. Ist der Medienabgleich auf Ausgewählte Merkmale verwenden festgelegt und berichtet der Drucker alle Merkmale, die Sie zur Unterscheidung von Medien verwenden, werden in der Tabelle die Fächer und die aktuell eingelegten Medien angezeigt. Legen Sie andere Medien ein, während diese Seite offen ist, und machen Sie Folgendes, um die Medien zu aktualisieren:
    1. Klicken Sie auf Aktualisieren.
      RICOH ProcessDirector fragt den Drucker ab und gibt die bereiten Medien in den einzelnen Eingabefächern zurück. Wenn Sie verschiedene Medien eingelegt haben und sich die Tabelle nicht ändert, stellen Sie sicher, dass das Merkmal Fachinformationen vom Drucker abrufen auf dem Drucker auf Ja festgelegt ist.
    2. Klicken Sie auf OK.
  3. Wenn Sie Medienabgleich auf Ausgewählte Merkmale verwenden festgelegt haben, der Drucker aber nicht alle Merkmale zur Unterscheidung von Medien meldet, oder SNMP für den Drucker nicht eingeschaltet ist, folgen Sie den Anweisungen für Medienabgleich auf Medienprodukt-ID oder Medienname verwenden.
  4. Wenn Sie Medienabgleich auf Medienprodukt-ID oder Medienname verwenden festgelegt haben, führen Sie diese Schritte aus, um die Medien zu aktualisieren:
    1. Wählen Sie das Eingabefach aus, das Sie aktualisieren wollen.
    2. Klicken Sie auf Fachmedien festlegen.
    3. Wählen Sie die Medien, die in das Fach eingelegt sind, und klicken Sie auf OK.
    4. Klicken Sie auf Schließen.

1.3.6.14.6 Drucker herunterfahren

Sie können RICOH ProcessDirector anweisen, die gesamte Verarbeitung für einen Drucker und seine zugeordneten Jobs zu beenden und den Drucker zu inaktivieren.
    Hinweis:
  • Der Unterschied zwischen dem Herunterfahren eines Druckers und dem Inaktivieren eines Druckers ohne Herunterfahren besteht darin, dass durch das Herunterfahren der Drucker sowohl inaktiviert als auch von RICOH ProcessDirector freigegeben wird, während der Drucker durch ein einfaches Inaktivieren nicht freigegeben wird. Andere Programme können Jobs an einen heruntergefahrenen Drucker senden, nicht aber an einen inaktivierten Drucker, der nicht heruntergefahren wurde.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen Drucker herunterzufahren:

  1. Klicken Sie im Drucker-Portlet mit der rechten Maustaste auf den Drucker, den Sie herunterfahren möchten, und wählen Sie Herunterfahren aus.
  2. Klicken Sie auf OK.

Der Drucker ist inaktiviert, daher werden auf diesem Drucker erst dann wieder Jobs gedruckt, wenn er wieder aktiviert wird. RICOH ProcessDirector kann keine Jobs für den Drucker planen.

Wenn ein Job einem Ricoh PDF-, TASKalfa- oder benutzerdefinierten PDF-Drucker zugewiesen ist, wenn das Herunterfahren angefordert wird, ändert sich der Job-Status in Gestoppt.

Ist einem PCLOut-, Durchgriffs, Kodak PDF- oder Xerox PDF-Drucker ein Job zugeordnet, wenn das Herunterfahren angefordert wird, ändert sich der Jobstatus in Abgeschlossen, wenn ein erfolgreicher Druckerbefehl vor der Verarbeitung des Herunterfahrens gemeldet wurde. Andernfalls ändert sich der Jobstatus in Fehler.

Wenn RICOH ProcessDirector den Job, der auf einem AFP-Drucker gedruckt wird, anhalten kann, ändert sich der Status dieses Jobs in Gestoppt. Andernfalls ändert sich der Jobstatus in Fehler. Jobs, die einem AFP-Drucker zugeordnet sind, aber noch nicht mit dem Drucken begonnen haben, werden in den Status Nicht zugeordnet versetzt.

1.3.6.15 Arbeiten mit Daten in der Berichtsdatenbank

Nachdem Sie Daten mit der Berichte-Funktion erfasst haben, können Sie auf diese Daten zugreifen und diese als Eingabe für Ihre Business Intelligence-Software verwenden.

Verbinden Sie anhand der folgenden Verfahren die Datenbank, und rufen Sie dann Daten mit SQL-Anweisungen ab. Sie können z. B. mit der SELECT-Anweisung Daten abfragen oder mit der COPY Daten exportieren.

    Hinweis:
  • Sie müssen dieses Verfahren nicht befolgen, wenn Sie Datenübermittler verwenden.

Weitere Informationen zum Arbeiten mit Daten in PostgreSQL-Datenbanken finden Sie im PostgreSQL-Tutorial (http://www.postgresqltutorial.com/).

1.3.6.15.1 Verbindung zur Berichtsdatenbank

Sie können eine Verbindung zur Berichtsdatenbank direkt über psql herstellen, ein interaktives Terminal-Programm. Nachdem Sie die Verbindung hergestellt haben, können Sie mit SQL-Anweisungen Daten ohne Verwendung eines Geschäftsanalyse-Tools extrahieren bzw. abfragen.
    Hinweis:
  • Sie müssen dieses Verfahren nicht befolgen, wenn Sie Daten-Transmitter verwenden.

Um zu überprüfen, ob die Berichtsdatenbank ausgeführt wird, versuchen Sie, eine Verbindung dazu herzustellen. Wenn die psql-Eingabeaufforderung angezeigt wird, wird die Datenbank ausgeführt.

  • So stellen Sie eine Verbindung zu der nicht von RICOH ProcessDirector installierten Berichte-Datenbank her:
    1. Melden Sie sich bei dem Server an, der die Berichtsdatenbank hostet, und öffnen Sie eine Befehlszeile als Benutzer mit Zugriff auf PostgreSQL.
    2. Ändern Sie die Verzeichnisse auf die richtige Option für Ihr System.
      • /usr/pgsql-Version/bin/

        Dabei ist Version die installierte Version von PostgreSQL.

    3. Geben Sie diesen Befehl ein: ./psql Datenbank Benutzername

      Ersetzen Sie Datenbank durch den Namen der Datenbank, den Sie in Verwaltung Berichte Datenbankeinstellungen festgelegt haben. Der Standard ist Verlauf.

      Ersetzen Sie Benutzername durch den Benutzernamen, den Sie in Verwaltung Berichte Datenbankeinstellungen festgelegt haben. Der Standard ist rpdreports.

    4. Wenn Sie dazu aufgefordert werden, geben Sie das Passwort ein, das Sie unter Verwaltung Berichte Datenbankeinstellungen angegeben haben.

      Die psqlEingabeaufforderung database=# wird angezeigt. Wenn Sie in dem Befehl history als Namen der Datenbank angegeben haben, lautet die Eingabeaufforderung: history=#

      Sie sind nun mit der Berichtsdatenbank verbunden.

    5. Führen Sie zum Zugriff auf die Daten SQL-Anweisungen aus.
    6. Zum Beenden von psql geben Sie Folgendes ein: \q
  • So stellen Sie eine Verbindung zur Berichtsdatenbank her:
    1. Melden Sie sich bei dem Server an, der die Berichtsdatenbank hostet, und öffnen Sie eine Eingabeaufforderung als Benutzer mit Zugriff auf PostgreSQL.
    2. Ändern Sie die Verzeichnisse auf die richtige Option für Ihr System.
      • C:\aiw\aiw1\bin\postgresql\Windows\pgsql\bin

        oder

      • <RPD-Installationsverzeichnis>\PostgreSQL\bin\
    3. Geben Sie diesen Befehl ein: ./psql Datenbank Benutzername

      Ersetzen Sie Datenbank durch den Namen der Datenbank, den Sie in Verwaltung Berichte Datenbankeinstellungen festgelegt haben. Der Standard ist Verlauf.

      Ersetzen Sie Benutzername durch den Benutzernamen, den Sie in Verwaltung Berichte Datenbankeinstellungen festgelegt haben. Der Standard ist rpdreports.

    4. Wenn Sie dazu aufgefordert werden, geben Sie das Passwort ein, das Sie unter Verwaltung Berichte Datenbankeinstellungen angegeben haben.

      Die psqlEingabeaufforderung database=# wird angezeigt. Wenn Sie in dem Befehl history als Namen der Datenbank angegeben haben, lautet die Eingabeaufforderung: history=#

      Sie sind nun mit der Berichtsdatenbank verbunden.

    5. Führen Sie zum Zugriff auf die Daten SQL-Anweisungen aus.
    6. Zum Beenden von psql geben Sie Folgendes ein: \q

1.3.6.15.2 Exportieren von Daten aus der Berichtsdatenbank in eine CSV-Datei

Sie können Daten in der Berichtsdatenbank in eine Datei im CSV-Format (durch Kommata getrennte Werte) exportieren.
So exportieren Sie Daten aus der Berichtsdatenbank in eine CSV-Datei:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Wählen Sie Berichte Datensammler.
  3. Wählen Sie den Datensammler, dessen Daten Sie herunterladen möchten, und klicken Sie auf Daten herunterladen.
  4. Legen Sie einen Zeitbereich für den Download der Daten fest und klicken Sie auf OK.

1.3.6.16 Repositories

Sie können mit Repositories arbeiten, um eine Vielzahl von Aufgaben auszuführen.

1.3.6.16.1 Ändern der Aufbewahrungsfrist für ein Repository

Sie können die Aufbewahrungsfrist eines vorhandenen Repository ändern, um den Zeitraum, für den Job- und Dokumentdaten sowie Verlaufsdaten gespeichert werden, zu verlängern oder zu verkürzen.
So ändern Sie die Aufbewahrungsfrist eines Repository:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Objekte Repositories.
  3. Wählen Sie das Repository aus, bei dem Sie die Aufbewahrungsfrist ändern möchten.
  4. Klicken Sie auf Aufbewahrungsfrist ändern.
  5. Geben Sie den entsprechenden Zeitraum an.
  6. Wählen Sie die Zeiteinheit aus.
      Hinweis:
    • Wenn Sie die Aufbewahrungsfrist verkürzen, löscht das System alle Daten, die für einen längeren Zeitraum als die neue Aufbewahrungsfrist im Repository gespeichert wurden.
  7. Klicken Sie auf OK.

1.3.6.16.2 Ändern der Ordnerposition für ein Repository

Sie können die Ordnerposition eines vorhandenen Repository ändern.
So ändern Sie die Ordnerposition eines Repository:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Objekte Repositories.
  3. Wählen Sie das Repository aus, bei dem Sie die Ordnerposition ändern möchten.
  4. Klicken Sie auf Ordnerposition ändern.
  5. Geben Sie das Verzeichnis an, in dem das Repository die Dateien oder die Verlaufsdaten speichern soll.
      Hinweis:
    • Wenn Sie die Ordnerposition eines Repository ändern, nachdem Jobs, Dokumente, Merkmale oder Verlaufsdaten darin gespeichert wurden, werden die Daten nicht automatisch an die neue Position verschoben. Sie müssen die Inhalte des Repository manuell an die neue Position verschieben.
    • Wenn Sie nicht einen vollständigen Pfad angeben, wird das Verzeichnis im Verzeichnis /var/aiw unter Linux bzw. im Pfad Laufwerk:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector unter Windows erstellt, wobei Laufwerk das Laufwerk ist, unter dem RICOH ProcessDirector installiert wurde.
  6. Klicken Sie auf OK.

1.3.6.17 Notizen erstellen und bearbeiten

Sie können in RICOH ProcessDirector Nachrichten erstellen, bearbeiten und löschen, um den Status zwischen Schichten mitzuteilen, Systemwartungen anzukündigen oder andere Nachrichten in der Anwendung zu veröffentlichen. Ihre Mitarbeiter können mit Reaktionen und Antworten reagieren, um dynamische Unterhaltungen zu ermöglichen.
  • Um das Fenster Notizen zu öffnen und zu schließen, klicken Sie im Banner oben auf der Seite auf Notizen.
    • Ein roter Punkt auf dem Symbol zeigt ungelesene Notizen an.
    • Ein roter Aufzählungspunkt mit einem @-Symbol kennzeichnet ungelesene Notizen, in denen Sie erwähnt werden.
  • Um eine Notiz zu veröffentlichen:
    1. Klicken Sie auf Einen Hinweis hinzufügen und geben Sie Ihre Nachricht ein.
      • Um einen Mitarbeiter zu erwähnen, geben Sie @ gefolgt von seinem Benutzernamen oder Anzeigenamen ein.
      • Um ein Objekt zu erwähnen, geben Sie # gefolgt von seinem Namen ein.
    2. Klicken Sie auf Hinweis veröffentlichen, um Ihre Nachricht zu übermitteln.
  • Um Ihre Notiz zu bearbeiten:
    1. Bewegen Sie den Mauszeiger über die Notiz und klicken Sie auf Bearbeiten.
    2. Nehmen Sie die Änderungen vor und klicken Sie zum Speichern auf OK.
  • Um auf eine Notiz zu antworten:
    1. Bewegen Sie den Mauszeiger über die Notiz und klicken Sie auf Antworten.
    2. Geben Sie Ihre Antwort ein und klicken Sie zum Absenden auf Hinweis veröffentlichen.
  • Um die Notizen einzugrenzen, verwenden Sie die Filteroption, um schnell bestimmte frühere Mitteilungen abzurufen.
    Sie können die Ergebnisse auch eingrenzen, indem Sie eine Erwähnung (@Benutzername) oder ein Objekt auswählen, um nur die Nachrichten anzuzeigen, die sich auf diese Person oder dieses Objekt beziehen.
  • So entfernen Sie eine Notiz oder eine Antwort:
    1. Bewegen Sie den Mauszeiger über die Notiz und klicken Sie auf Entfernen.
    2. Klicken Sie im Bestätigungsdialog auf OK.
  • Um mehrere Notizen zu entfernen:
    1. Klicken Sie auf die drei Punkte am oberen Rand des Fensters und wählen Sie Alle angezeigten Notizen entfernen.
    2. Klicken Sie im Bestätigungsdialog auf OK.
        Hinweis:
      • Es werden nur die Notizen gelöscht, die derzeit im Bereich Notizen angezeigt werden. Sie können nicht manuell mehrere Notizen zum selektiven Löschen auswählen; diese Aktion entfernt alle sichtbaren Notizen auf einmal.
    Hinweis:
  • Um ein sauberes und übersichtliches System zu erhalten, werden die Notizen nach einer vordefinierten Zeitspanne automatisch gelöscht, um sicherzustellen, dass nur relevante Inhalte erhalten bleiben.
  • RICOH ProcessDirector erstellt eine Aufzeichnung der entfernten Notizen in den Audit-Dateien.
  • Notizen sind ausschließlich über die Schnittstelle RICOH ProcessDirector zugänglich und werden nicht über externe Kanäle wie E-Mail oder Nachrichtensysteme von Drittanbietern verbreitet.

1.3.7 Mit Jobs arbeiten

Sie können Jobs und deren Fortschritt durch alle Phasen der RICOH ProcessDirector-Verarbeitung auf der Seite Hauptseite der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle verwalten.

Über die Benutzerschnittstelle können Sie eine Vielzahl von Aufgaben ausführen.

1.3.7.1 Jobs im System suchen

Jobs, die sich im RICOH ProcessDirector-System befinden, werden im Jobs-Portlet angezeigt.

RICOH ProcessDirector bietet verschiedene Mechanismen zum Suchen von Jobs in der Jobtabelle. Sie können jede Methode einzeln verwenden oder mit den anderen Mechanismen kombinieren.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen Job im System zu suchen:

Führen Sie eine Filterung über das Filter-Eingabefeld aus
Um in den Jobtabellen nach bestimmten Textinhalten zu suchen, können Sie Ihre Eingaben im Feld "Filter" im oberen Bereich der Jobtabelle vornehmen. Wenn Sie Ihren Text eingeben, ändern sich die Jobtabellen und zeigen nur Jobs an, die den eingebenen Text enthalten. Der Text kann in einem beliebigen angezeigten Merkmalwert zu lesen sein, der in einer Spalte der Jobtabelle angezeigt wird.
    Hinweis:
  • Die Eingabe spezieller Zeichen wie ?, _, * oder % kann dazu führen, dass Sie nicht die erwartete Jobliste erhalten.
  • Wenn Sie die Terminhelfer-Funktion installiert haben und nach einem Wert des Merkmals Terminschritt suchen möchten, suchen Sie nur nach dem Namen des Schrittes und nicht nach der Phase, die dem Schrittnamen angehört. Verwenden Sie keine Klammern in der Textsuche.
Filtern mithilfe von "Erweiterter Filter"
Zum Suchen in der Jobtabelle nach einem bestimmten Job können Sie Suchbedingungen vorgeben.
Mit Systemübersicht filtern.
Wenn Sie wissen, in welcher Phase sich der Job befindet oder welchen Status der Job hat (beispielsweise Fehler oder Manuell), können Sie die Links in der Systemübersicht benutzen, um die Anzahl der angezeigten Jobs zu begrenzen.
Jobs in einem Auftrag anzeigen
Mit der Funktion Auftragsverwaltung können Sie einen oder mehrere Aufträge aus der Tabelle Aufträge auswählen und die Aktion "Jobs-Tabelle filtern" verwenden. Die Jobs, die zu den ausgewählten Aufträgen gehören, werden in der Tabelle Jobs angezeigt.
Funktionen der Jobtabelle zum Sortieren und Blättern benutzen.
Wenn Sie den Namen, die Job-ID oder andere Informationen zu dem Job kennen, können Sie die Jobtabelle nach dem entsprechenden Merkmal sortieren. Klicken Sie auf die Überschrift der Spalte, nach der Sie sortieren wollen. Die Jobs werden in aufsteigender Reihenfolge (alphabetisch oder numerisch) neu angeordnet. Klicken Sie erneut auf die Spaltenüberschrift, um die Elemente in der Tabelle in absteigender Reihenfolge zu sortieren.
Wenn Sie eine Spalte sortieren, sehen Sie einen Pfeil (Schwarzer Pfeil nach oben) neben der Spaltenüberschrift. Wenn der Pfeil nach oben zeigt (Schwarzer Pfeil nach oben), ist die Tabelle auf der Basis dieser Spalte in aufsteigender Reihenfolge sortiert. Wenn der Pfeil nach unten zeigt (Schwarzer Pfeil nach unten), ist die Tabelle auf der Basis dieser Spalte in absteigender Reihenfolge sortiert.
RICOH ProcessDirector zeigt bis zu 1500 Jobs pro Seite an. Wenn in Ihrem System mehr als 1500 Jobs vorhanden sind, benutzen Sie die Schaltflächen mit Pfeilen oder das Feld Seite unterhalb der Tabelle, um die anderen Seiten aufzurufen.

1.3.7.1.1 Jobs über benutzerdefinierten Filter suchen

Mit der Filterfunktion in der Jobtabelle können Sie Jobs im RICOH ProcessDirector-System suchen. Sie können nach Werten wie beispielsweise dem Jobnamen, der Jobnummer und den erneut gedruckten Jobs filtern.
Gehen Sie wie folgt vor, um einen benutzerdefinierten Filter festzulegen:
  1. Klicken Sie in der rechten oberen Ecke der Tabelle "Jobs" auf das Symbol Einstellungen (), und klicken Sie dann auf Erweiterten Filter anzeigen.
    Der Filterbereich öffnet mit Neuer Filter.
  2. Definieren Sie eine oder mehrere Bedingungen für das Filtern der Liste. Jede Bedingung besteht aus einem Merkmal, einem Vergleich und einem Wert.
      Hinweis:
    • Der Wert Vergleich Ist nicht (!=) gibt keine Jobs zurück, die einen Null-Wert (kein Wert oder Nicht festgelegt) für das festgelegte Merkmal haben. Zum Finden dieser Jobs wählen Sie den Wert Vergleich Hat keinen Wert (Nicht festgelegt).
  3. Optional: Klicken Sie zum Definieren einer weiteren Bedingung auf das Pluszeichen () rechts neben einer Bedingung. Klicken Sie zum Löschen einer Bedingung auf das Minuszeichen () rechts neben der Bedingung, die Sie löschen möchten.
    Die zusätzlichen Filter werden dann dem ersten Filter mit UND-Operatoren angehängt.
  4. Optional: Klicken Sie zum Löschen einer Bedingung auf das Minuszeichen () rechts neben der Bedingung, die Sie löschen möchten.
  5. Klicken Sie auf Filter anwenden.
    Die Tabelle Jobs wird anhand der von Ihnen festgelegten Bedingungen gefiltert.
  6. Optional: Wählen Sie Filter speichern, und geben Sie einen Namen für den Filter ein, unter dem diese Filtereinstellungen gespeichert werden sollen.
  7. Optional: Klicken Sie auf die Schaltfläche Erweiterter Filter, um den Filter zu aktivieren bzw. zu deaktivieren. Wenn Sie Erweiterter Filter deaktivieren, werden alle Bedingungen gelöscht, und die Jobtabelle wird aktualisiert.
  8. Optional: Zum Minimieren oder Maximieren des Bereichs Erweiterter Filter klicken Sie auf den Pfeil links neben der Überschrift Erweiterter Filter.
  9. Optional: Zum Ein- oder Ausblenden von Erweiterter Filter klicken Sie auf die Schaltfläche Einstellungen (), und wählen Sie dann Erweiterten Filter anzeigen.
    Nachdem ein Filter festgelegt wurde, wird der Bereich "Erweiterter Filter" teilweise geschlossen, und der Filter bleibt festgelegt. Wenn kein Filter festgelegt wurde, wird der Bereich "Erweiterter Filter" komplett geschlossen.

1.3.7.1.2 Für einen Drucker geplante Jobs suchen

Wenn Sie wissen, dass der Job ein Kandidat zum Drucken auf einem bestimmten Drucker ist, können Sie den Job suchen, indem Sie alle Jobs anzeigen, die Kandidaten für diesen Drucker sind.
Ein Job ist ein Kandidat für einen Drucker, wenn die Werte der Planungsattribute für den Job mit den Werten der Planungsattribute für den Drucker übereinstimmen.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen Job zu suchen, der für einen Drucker geplant ist:

  1. Suchen Sie im Drucker-Portlet den Drucker, für den Jobs geplant sind.
    Befindet sich der gesuchte Drucker nicht in der Liste, werden Ihnen möglicherweise nur Ihre Favoriten-Drucker angezeigt. Klicken Sie auf der Titelleiste auf den blauen Stern, um alle Drucker anzuzeigen.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Drucker, und wählen Sie Kandidatenjobs anzeigen.

1.3.7.1.3 Verspätete Jobs suchen

Sie können nach Jobs suchen, deren Verfolgungsstatus In Verzug und deren voraussichtliches Ergebnis Verpassen möglich oder deren Prüfpunktstatus Verspätet lautet, sodass Sie Korrekturen vornehmen können.

Das Feature "Deadline Tracker" fügt der Hauptseite ein Portlet Deadlines hinzu. Das Portlet zeigt Punkte entsprechend der Anzahl von Jobs an, bei denen ein Termin oder Prüfpunkt verpasst wurde oder voraussichtlich verpasst werden wird.

Wenn Sie den Mauszeiger über einen Punkt bewegen, wird eine Legende mit der Bedeutung der vom Punkt dargestellten Status anzuzeigen. Klicken Sie auf Alle Jobs in diesem Status, um eine Tabelle mit allen Jobs anzuzeigen, die sich in diesem Status befinden. Diese Punkte werden auch in der Spalte Planungsrisiko der Tabelle "Jobs" angezeigt. Die Überschrift der Spalte Planungsrisiko ist leer. Bewegen Sie die Maus über den Bereich der Kopfzeile, um den Namen der Spalte anzuzeigen.

Ein Verfolgungsstatus In Verzug bedeutet, dass der Job schon länger verarbeitet wurde, und die Dauer für alle Schritte, die bis zu diesem Punkt ausgeführt sein sollten, überschritten wurde. Wenn ein Job im Verzug ist, wird in der Spalte Planungsrisiko für den Job in der Job-Tabelle ein gelber Punkt angezeigt.

Das voraussichtliche Ergebnis Verpassen möglich bedeutet, dass die geschätzte Dauer der Schritte, die noch nicht ausgeführt wurden, länger ist, als die Zeit, die bis zum Termin des Jobs noch übrig ist. Wenn der Job den Termin verpasst, wird in der Spalte Planungsrisiko ein orangefarbener Punkt angezeigt.

Der Prüfpunktstatus Verspätet bedeutet, dass der Job bei dem nächsten Prüfpunkt verspätet ist oder den finalen Prüfpunkt verpasst hat. RICOH ProcessDirector berechnet einen Prüfpunktstatus für alle Jobs, denen eine Servicerichtlinie zugeordnet ist. Wenn ein Job verspätet ist, wird in der Spalte Planungsrisiko ein gelber Punkt angezeigt. Wenn ein Job vor einem anderen Prüfpunkt aufholt, wird der gelbe Punkt entfernt.

So suchen Sie in der Tabelle "Jobs" nach Jobs mit Verspätungen:

  1. Klicken Sie im Portlet Systemübersicht auf der Hauptseite auf Alle, um alle Jobs im System anzuzeigen.
  2. Wenn die Jobs nach dem Planungsrisiko beginnend mit dem dringendsten Risiko sortiert werden sollen, klicken Sie auf die leere Spaltenüberschrift für Planungsrisiko.
  3. Wenn Sie nur die Jobs mit speziellen Planungsrisiken in der Tabelle "Jobs" anzeigen möchten, klicken Sie auf Erweiterter Filter.
  4. Wenn Sie nur Jobs anzeigen möchten, deren Prüfpunktstatus Verspätet lautet, wählen Sie das Merkmal Prüfpunktstatus, den Vergleich ist (=) und den Wert Verspätet.

    Wenn Sie nur Jobs anzeigen möchten, deren Verfolgungsstatus Im Verzug lautet, wählen Sie Verfolgungsstatus, ist (=) und Im Verzug.

    Wenn Sie nur Jobs anzeigen möchten, für die das Ergebnis Verpassen möglich vorausgesagt ist, wählen Sie Voraussichtliches Ergebnis, Ist (=) und Verpassen möglich.

    Wenn Sie eine Kombination von Planungsrisiken auswählen möchten, wählen Sie zuerst Alle treffen zu und das erste Merkmal, die erste Bedingung und den ersten Wert. Klicken Sie anschließend auf + rechts neben der Bedingung, und wählen Sie ein anderes Merkmal, eine andere Bedingung und einen anderen Wert.

  5. Wenn Sie einen Job, der Verspätet oder Im Verzug ist, oder einen Job sehen, der eventuell seinen Termin verpassen könnte, können Sie die Merkmale des Jobs anzeigen.

    Wenn ein Job Verspätet ist, können Sie die geplanten und tatsächlichen Prüfpunktzeiten anzeigen. Wenn ein Job In Verzug ist oder seinen Termin eventuell verpasst, können Sie die Werte der Merkmale in der Registerkarte Termin anzeigen.

  6. Haben Sie ein Problem behoben, durch das der Job verspätet war, können Sie die Aktion Hochstufen verwenden, damit der Job die restlichen Phasen schneller durchläuft, Oder Sie verwenden die Aktion Job planen, um den Job an einen anderen Drucker zu übergeben.

1.3.7.1.4 Jobs suchen, die zum Laden auf einer Kuvertiereinheit bereit sind

Um Jobs zu suchen, die zum Laden auf einer Kuvertiereinheit bereit sind, die von einem bestimmten Kuvertiereinheiten-Controller verwaltet wird, können Sie alle aktiven Jobs für diesen Kuvertiereinheiten-Controller anzeigen. Dann können Sie die Jobs sortieren, um die Jobs zu suchen, die zum Laden auf einer Kuvertiereinheit bereit sind.
Gehen Sie wie folgt vor, um Jobs zu suchen, die zum Laden auf einer Kuvertiereinheit bereit sind:
  1. Suchen Sie im Portlet "Kuvertiereinheiten-Controller" auf der Hauptseite den Kuvertiereinheiten-Controller mit aktiven Jobs.
    Ist der Kuvertiereinheiten-Controller, den Sie suchen, nicht in der Liste aufgeführt, werden möglicherweise nur die Kuvertiereinheiten-Controller angezeigt, die als Favoriten definiert sind. Klicken Sie auf der Registerkarte "Kuvertiereinheiten-Controller" auf den blauen Stern, damit alle Kuvertiereinheiten-Controller angezeigt werden.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste erneut auf den Kuvertiereinheiten-Controller, und wählen Sie Jobs anzeigen.
  3. Klicken Sie in der daraufhin angezeigten Tabelle "Jobs" auf die Überschrift der Spalte Aktueller Schritt, um die Jobs nach dem aktuellen Schritt zu sortieren.
    Um die Spalte Aktueller Schritt zu sehen, müssen Sie möglicherweise die Spalten so bearbeiten, dass eine Spalte für das Merkmal Aktueller Schritt hinzugefügt wird.

    Jobs, die zum Laden bereit sind, befinden sich in einem Schritt, der auf der Schrittschablone InsertJobs basiert, und im Status Wartet oder Manuell, in Bearbeitung.

1.3.7.1.5 Jobs suchen, die auf den Abschluss der Kuvertierung warten

Um Jobs zu suchen, deren Kuvertierung auf einem bestimmten Kuvertiereinheiten-Controller abgeschlossen ist und die auf den manuellen Abschluss warten, können Sie alle aktiven Jobs für diesen Kuvertiereinheiten-Controller anzeigen. Dann können Sie die Jobs sortieren, um die Jobs zu suchen, die auf den manuellen Abschluss warten.
Gehen Sie wie folgt vor, um Jobs zu suchen, die auf den Anschluss der Kuvertierung warten:
  1. Wählen Sie im Portlet "Kuvertiereinheiten-Controller" auf der Hauptseite der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle denjenigen Kuvertiereinheiten-Controller aus, bei dem Jobs die Kuvertierung fertiggestellt haben.
    Ist der Kuvertiereinheiten-Controller, den Sie suchen, nicht in der Liste aufgeführt, werden möglicherweise nur die Kuvertiereinheiten-Controller angezeigt, die als Favoriten definiert sind. Klicken Sie auf der Registerkarte "Kuvertiereinheiten-Controller" auf den blauen Stern, damit alle Kuvertiereinheiten-Controller angezeigt werden.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste erneut auf den Kuvertiereinheiten-Controller, und wählen Sie Jobs anzeigen.
  3. Klicken Sie in der daraufhin angezeigten Tabelle "Jobs" auf die Überschrift der Spalte Aktueller Schritt, um die Jobs nach dem aktuellen Schritt zu sortieren.
    Um die Spalte Aktueller Schritt zu sehen, müssen Sie möglicherweise die Spalten so bearbeiten, dass eine Spalte für das Merkmal Aktueller Schritt hinzugefügt wird.

    Jobs, die zum Laden bereit sind, befinden sich in einem Schritt, der auf der Schrittschablone InsertJobs basiert, und im Status Wartet oder Manuell, in Bearbeitung.

1.3.7.1.6 Jobs suchen, die auf den Abgleich warten

Um Jobs zu suchen, deren Kuvertierung auf einem bestimmten Kuvertiereinheiten-Controller abgeschlossen ist und die auf den Abgleich warten, können Sie alle aktiven Jobs für diesen Kuvertiereinheiten-Controller anzeigen. Dann können Sie die Jobs sortieren, um die Jobs zu suchen, die auf den Abgleich warten.
Gehen Sie wie folgt vor, um Jobs zu suchen, die auf den Abgleich warten:
  1. Verwenden Sie in der Jobtabelle, wenn das Merkmal Aktueller Jobstatus eine Spalte ist, das Feld Filter zum Suchen von Jobs, die sich im Status Warten auf Abgleich befinden.

1.3.7.2 Jobinformationen anzeigen

Sie können verschiedene Einzelinformationen zu Jobs im RICOH ProcessDirector-System anzeigen, beispielsweise den Status und die Eigenschaften der Jobs und Protokollinformationen zu den Jobs.

1.3.7.2.1 Merkmale eines Jobs anzeigen und ändern

Die Merkmale eines Jobs enthalten eine Vielzahl von Informationen. Hierzu gehören beispielsweise der Drucker, auf dem der Job gedruckt werden soll, die Größe der Eingabedatei, ob es sich um einen Duplexjob handelt oder nicht sowie viele andere Merkmale. Sie können einige der Jobmerkmale nach Bedarf ändern.
  • Gehen Sie wie folgt vor, um die Merkmale eines Jobs anzuzeigen und zu ändern:
    1. Klicken Sie in der Jobtabelle auf den Jobnamen, mit dem Sie arbeiten möchten, um das Merkmalnotizbuch zu öffnen.
    2. Benutzen Sie im Notizbuch der Merkmale die Registerkarten, um die verschiedenen Merkmale zu überprüfen, oder klicken Sie auf Alle anzeigen, um alle Merkmale auf einer einzigen Seite anzuzeigen.
      Wollen Sie Informationen zu einem Merkmal anzeigen, klicken Sie auf das Symbol Abbildung einer Schaltfläche mit einem Fragezeichen neben dem Namen des Merkmals.
    3. Nehmen Sie die entsprechenden Änderungen vor.
      Sie können die Funktion Suchen im Browser verwenden, um die Felder zu suchen, die geändert werden sollen. Der Browser durchsucht nur die gerade angezeigte Registerkarte. Klicken Sie auf Alle Registerkarten anzeigen, um die Felder in allen Registerkarten zu suchen.
    4. Klicken Sie auf OK.
  • So können Sie die Merkmale mehrerer Jobs anzeigen und ändern:
    1. Wählen Sie in der Jobtabelle die Jobs, mit denen Sie arbeiten möchten, und klicken Sie auf Mehrere aktualisieren.
    2. Wählen Sie aus der Liste ein zu änderndes Merkmal. Wählen Sie anschließend neue Werte für das Merkmal, oder geben Sie neue Werte ein.
    3. Zum Aktualisieren eines weiteren Merkmals klicken Sie auf das Pluszeichen rechts neben Ihrem letzten Eintrag.
    4. Zum Entfernen einer Merkmalaktualisierung aus der Liste klicken Sie auf das Minuszeichen rechts neben dem zu löschenden Eintrag.
    5. Klicken Sie auf OK.

1.3.7.2.2 Benutzerdefinierte Jobmerkmale

Sie können mithilfe benutzerdefinierter Jobmerkmale Werte festlegen, die mit keinen anderen verfügbaren Jobmerkmalen übereinstimmen. Sie können Standardwerte für diese benutzerdefinierten Jobmerkmale in Ihren Workflows festlegen und diese dann, wie alle anderen bearbeitbaren Jobmerkmale auch, ändern.

Benutzerdefinierte Jobmerkmale können sich in verschiedenen Situationen als nützlich erweisen:

  • Um zusätzliche Sortier- und Filteroptionen in der Jobtabelle bereitzustellen
  • Um Werte weiterzuleiten, die spezielle für Ihr Unternehmen mit dem Job gelten, damit diese auf Bannerseiten gedruckt oder von Downstream-Prozessen verwendet werden können
  • Um einen Wert einzuschließen, der sonst nirgendwo in den Jobmerkmalen eines Befehls auftaucht, der ein externes Programm aufruft
  • Zur Erfassung von Zahlenwerten mit dem Job, die für Ihr Unternehmen einzigartig sind.

Es gibt zwei Möglichkeiten, benutzerdefinierte Jobeigenschaften in Ihre Workflows aufzunehmen. Sie können Folgendes:

  • Verwenden Sie die mitgelieferten benutzerdefinierten Eigenschaften, die in RICOH ProcessDirector enthalten sind.
  • Definieren Sie eindeutige Jobeigenschaften für Ihre spezifischen Umstände.

    Hinweis:
  • Sowohl die mitgelieferten benutzerdefinierten Eigenschaften als auch die einzigartigen benutzerdefinierten Jobeigenschaften unterstützen die Symbolschreibweise. Weitere Informationen über die Symbolschreibweise und ihre Verwendung finden Sie im Thema über die Symbolschreibweise.

Verwendung mitgelieferter benutzerdefinierter Eigenschaften

RICOH ProcessDirector stellt 20 Eigenschaften im Jobeigenschaften-Notizbuch zur Verfügung, die als benutzerdefinierte Jobeigenschaften verwendet werden können:

  • 10 Eigenschaften mit den Bezeichnungen Benutzerdefiniert 1 bis Benutzerdefiniert 10 können als benutzerdefinierte Jobeigenschaften verwendet werden. Diese Eigenschaften können Text oder numerische Informationen über den Job enthalten.
      Hinweis:
    • In diesen Feldern werden Zahlen als Text und nicht als numerische Werte behandelt.
  • 10 Eigenschaften mit den Bezeichnungen Benutzerdefinierte Ganzzahl 1 bis Benutzerdefinierte Ganzzahl 5 und Benutzerdefinierte Zahl 1 bis Benutzerdefinierte Zahl 5 können als benutzerdefinierte Jobeigenschaften mit Zahlen verwendet werden. Diese Eigenschaften enthalten nur numerische Informationen. In den Feldern Benutzerdefinierte Ganzzahl werden immer ganze Zahlen gespeichert; die Felder Benutzerdefinierte Zahl können Bruchzahlen speichern.

Die Namen der Merkmale können nicht geändert werden, Sie können nur ihre Werte ändern.

Definieren eindeutiger Jobeigenschaften

Wenn Sie die mitgelieferten benutzerdefinierten Eigenschaften nicht verwenden möchten oder wenn Sie mehr benutzerdefinierte Eigenschaften benötigen, als verfügbar sind, können Sie auf der Registerkarte Verwaltung Ihre eigenen definieren.

Sie können den Datenbanknamen und die Bezeichnung, die in Eigenschaftsnotizbüchern und Spaltenüberschriften angezeigt wird, auswählen. Sie könne auch auswählen, welche Art von Daten in der Eigenschaft gespeichert wird, sowie den Standardzugriff, den die verschiedenen Benutzergruppen auf die Eigenschaft haben.

1.3.7.2.3 JDF-Job-Ticket anzeigen

Einige Werte des JDF-Job-Tickets werden nicht auf der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle angezeigt, der Workflow ruft unter Umständen jedoch eine Anwendung auf, die diese Werte verwendet. Deshalb müssen Sie das JDF-Job-Ticket anzeigen.

Gehen Sie wie folgt vor, um das JDF-Job-Ticket anzuzeigen:

  1. Suchen Sie das JDF-Job-Ticket im Spooldateiverzeichnis des Jobs.
    Der Name des Spooldateiverzeichnisses ist C:\aiw\aiw1\spool\default\JobNumber. Der Name des JDF-Job-Tickets ist JobNumber.filename.jdf.

    Wenn das JDF-Job-Ticket von einer Überschreibungsdatei oder einer Anwendung geändert wurde, finden Sie unter Umständen mehr als ein JDF-Job-Ticket mit unterschiedlichen Dateinamen. Das Datum der letzten Änderung zeigt an, welches JDF-Job-Ticket das aktuellste ist.

  2. Verwenden Sie einen Texteditor oder einen Webbrowser, um das JDF-Job-Ticket anzuzeigen.
    Das JDF-Job-Ticket ist im XML-Format.
    Hinweis: RICOH ProcessDirector synchronisiert Benutzerschnittstelle und JDF-Job-Ticket nicht ständig, sonder aktualisiert nur die Werte des Job-Tickets, wenn eine Anfrage für ein Job-Ticket eintrifft. Wenn Sie das Job-Ticket anzeigen, stimmen einige der aufgeführten Werte unter Umständen nicht mit den Werten der RICOH ProcessDirector-Jobmerkmale überein.

1.3.7.2.4 Seitenausnahmen anzeigen und ändern

Sie können Seitenausnahmen anzeigen und ändern. Seitenausnahmen sind Medien-, Seiten- und Endbearbeitungsanweisungen für spezifische Seiten, die von den Anweisungen für einen Job abweichen.
So ist beispielsweise in den Medien- und Endbearbeitungsanweisungen für einen Simplex-Job die Verwendung von A4-Normalpapier ohne Heften festgelegt. In den Seitenausnahmen des Jobs sind blaues A4-Papier für die erste Seite, Seiten 2 bis 3 als Duplex und Heften in der linken oberen Ecke der Seiten 5–8 festgelegt.

Die Aktion Seitenausnahmen zeigt Medien-, Endbearbeitungs- und Seitenausnahmen, auch wenn der Schritt PrintJobs nicht im Workflow vorhanden ist, der den Job verarbeitet.

Medien- und Heftungswerte für Seitenausnahmen werden nur auf PDF Jobs angewendet, die an Ricoh PDF-, Custom PDF-, Ricoh TotalFlow- oder TASKalfa-Drucker gesendet werden. Seitenausnahmen werden auf PDF Jobs angewendet, die an Ricoh PDF, Custom PDF, Ricoh TotalFlow, TASKalfa, Kodak und Xerox Drucker gesendet werden. Einige Druckersteuerungseinheiten unterstützen Seitenausnahmeseiten in JDF-Jobtickets nicht.

Medien- und Seitenausnahmeseiten werden nur auf Jobs angewendet, die an Kodak- und Xerox-PDF-Drucker gesendet wurden. Seitenausnahmen für das Heften werden für diese Drucker nicht unterstützt.

Wenn Sie über die Funktion Vorgedruckte Formulare austauschen verfügen:

  • RICOH ProcessDirector kombiniert elektronische Formulare mit Seitendaten, wenn der Schritt CombinePDFWithForm den Job verarbeitet. Nachdem der Job mit dem nächsten Schritt im Workflow fortgefahren ist, haben Änderungen an Medien keine Auswirkungen auf elektronische Formulare. Beispiele:
    • Nachdem der Auftrag den Schritt CombinePDFWithForm durchläuft, ändern Sie mit den elektronischen Formularen eine Seitenausnahme von Medium Letter Gelb zu Medium Form100. Das Dialogfeld "Seitenausnahmen" enthält das Medium Form100, aber die elektronischen Formulare für Medium Form100 werden nicht mit den Seitendaten kombiniert.
    • Nachdem der Auftrag den Schritt CombinePDFWithForm durchläuft, ändern Sie mit den elektronischen Formularen eine Seitenausnahme von Medium Form200 zu Medium A4-Normalpapier. Das Dialogfeld "Seitenausnahmen" enthält das Medium A4-Normalpapier, aber die Seitendaten werden mit den elektronischen Formularen von Medium Form200 gedruckt.
  • Der Schritt CombineAFPWithForm ignoriert alle Werte, die für Seitenausnahmen für Medien im Dialogfeld "Seitenausnahmen" festgelegt wurden.
So zeigen Sie Seitenausnahmen an und ändern diese:
  1. Klicken Sie in der Jobtabelle mit der rechten Maustaste auf den Job, den Sie anhalten wollen, und wählen Sie Seitenausnahmen.

    Das Merkmal Medien wird für den Job angezeigt, und das Merkmal Heften zeigt an, ob der Job Anweisungen für das Heften aufweist. Das Merkmal Duplex zeigt die Jobeinstellung für die Seitenflächen, auf denen gedruckt werden soll. In der Spalte Seitenbereich werden die Seiten angezeigt, für die die jeweiligen Ausnahmen gelten. In der Spalte Papier-Substitution werden Medienausnahmen angezeigt, und in der Spalte Subset-Endbearbeitung werden die Ausnahmen für das Heften angezeigt. In der Spalte Seitenflächen werden Ausnahmen zu den Duplex-Einstellungen angezeigt.

  2. Zum Hinzuzufügen einer Seitenausnahme "Medien", "Heften" oder "Seitenflächen" klicken Sie auf Hinzufügen.
  3. Geben Sie die Seiten ein, die Sie für den Seitenbereich möchten.

    Sie können Folgendes:

    • Verwenden Sie einen Bindestrich, um die erste und letzte Seite des Bereichs zu trennen.
    • Trennen Sie einzelne Seitenauswahlen mit einem Komma.
    • Wenn der Job im Merkmal Gesamtzahl Seiten einen Wert aufweist, geben Sie n ein, um die letzte Seite im Job festzulegen.
        Hinweis:
      • Um die Gesamtzahl der Seiten für einen Job zu berechnen, fügen Sie dem Job-Workflow einen Schritt auf Basis der Schrittschablone "CountPages" hinzu.

  4. Wählen Sie aus der Liste Papier-Substitution eine Option "Medien", aus der Liste Subset-Endbearbeitung eine Option "Heften" oder aus der Liste Seitenflächen eine Option "Duplex".
  5. Klicken Sie auf OK.
  6. Zum Ändern einer Seitenausnahme klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den zu bearbeitenden Seitenbereich, und wählen Sie Merkmale. Passen Sie die Werte nach Bedarf an, und klicken Sie auf OK.

    Zum Löschen einer Seitenausnahme klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den zu löschenden Seitenbereich, und wählen Sie Löschen. Es erscheint eine Bestätigungsnachricht. Klicken Sie auf OK.

  7. Zum Ersetzen einer einzelne Option "Medium", "Duplex" oder "Endbearbeitung", die in allen Seitenausnahmen für einen Job angegeben sind, durch eine andere Option "Medium", "Duplex" oder "Endbearbeitung" (z. B. ein goldfarbenes A4-Papier durch ein gelbes A4-Papier) gehen Sie wie folgt vor:
    1. Klicken Sie auf Alle aktualisieren.
    2. Wählen Sie das richtige Medium, Duplex oder die Finishing-Option und den Wert aus, durch den sie ersetzt werden sollen.
    3. Klicken Sie auf OK.
Neue Medienseitenausnahmen ersetzen nur Medienanweisungen, die vorhandene Seiten in einer Ausnahme überlappen. Beispiel: Ein Job legt A4 Normalpapier fest. Sie legen A4 Normalpapier für alle Seiten außer Seite 1 fest. RICOH ProcessDirector legt A4-Normalpapier für alle Seiten außer Seite 1 fest.

Neue Seitenausnahmen für das Heften ersetzen die Anweisungen für das Heften, die eine vorhandene Seite in der Ausnahme überlappen. Beispiel: Eine Seitenausnahme legt zwei Heftungen im unteren Bereich der Seiten 2-5 fest. Sie fügen eine Ausnahme hinzu, die eine Heftung in der linken oberen Ecke der Seiten 1-4 festlegt. RICOH ProcessDirector entfernt die Ausnahme für zwei Heftungen im unteren Bereich der Seiten 2–5. Die neue Ausnahme für die Seiten 1-4 bleibt erhalten.

Wenn Sie eine Seitenausnahme für das Heften einem Job hinzufügen, der Heften für den gesamten Job festlegt, entfernt RICOH ProcessDirector das Heften auf Jobebene und berücksichtigt die Seitenausnahme.

Wenn Sie einen gesamten Job heften möchten, der Seitenausnahmen für das Heften aufweist, müssen Sie die Seitenausnahmen löschen, bevor Sie das Heften für den Job festlegen.

Neue Seitenausnahmen "Seitenflächen" ersetzen nur Anweisungen "Duplex", die vorhandene Seiten in einer Ausnahme überlappen. Beispiel: In einem Job ist Kopf-an-Fuß-Duplex vorgegeben. Sie legen eine Ausnahme "Simplex" für die erste Seite fest. RICOH ProcessDirector legt Kopf-an-Fuß-Duplex für alle Seiten außer Seite 1 fest.

1.3.7.2.5 Jobfortschritt verfolgen

Sie können den Fortschritt von Jobs, die aktuell gedruckt werden, über das Portlet "Drucker" verfolgen. Wenn die Druckfortschrittsbalken eingeblendet sind, zeigt jeder AFP- und Ricoh PDF-Drucker die Nummer oder den Namen des aktuell gedruckten Jobs sowie seinen Fortschritt an.
Wenn Sie die Terminhelfer-Funktion installiert haben, können Sie den Fortschritt des Jobs in dessen Workflow verfolgen.

Gehen Sie wie folgt vor, um den Jobfortschritt zu verfolgen:

  1. Finden Sie im Portlet "Drucker" den Drucker, den Sie verwenden.
  2. Um den Namen und die Nummer des Jobs anzuzeigen, platzieren Sie den Mauszeiger über dem Jobnamen oder der Jobnummer.
  3. Gehen Sie wie folgt vor, um die aktuell gedruckte Seite und die Gesamtzahl der Seiten anzuzeigen:
    • Wenn der Fortschrittsbalken eingeblendet ist, platzieren Sie den Mauszeiger über dem Fortschrittsbalken.

1.3.7.2.6 Status eines Jobs anzeigen

Sie können die Jobtabelle verwenden, um den aktuellen Status eines Jobs und den zugehörigen Workflow anzuzeigen.
Wenn Jobs das RICOH ProcessDirector-System durchlaufen, werden sie von Schritt zu Schritt und von Verarbeitungsphase zu Verarbeitungsphase versetzt. Der Jobstatus insgesamt ist eine Kombination aus mehreren Einzelinformationen zu dem Job, wenn er das System durchläuft. Ein Job kann sich beispielsweise im Status Aufbewahrt der Phase Abschluss oder im Status Fehler der Phase Druck befinden.
    Wichtig:
  • Es sind keine Druckstatusinformationen zu Jobs verfügbar, die an Durchgriffsdrucker gesendet wurden. Diese Jobs bleiben im Schritt PrintJobs in dem Status Zugeordnet, bis der Druckerbefehl einen Rückkehrcode zurückgibt. Ist der Rückkehrcode gültig, versetzt RICOH ProcessDirector den Job in den Status Abgeschlossen des Schrittes PrintJobs. Andernfalls wird der Job in den Status Fehler versetzt.

Gehen Sie wie folgt vor, um den Status eines Jobs anzuzeigen:

  1. Wählen Sie in der Jobtabelle den Job aus, mit dem Sie arbeiten wollen.
  2. Suchen Sie die Spalte Phase oder Status, um den Status des Jobs zu ermitteln.
  3. Zum Anzeigen einer grafischen Ansicht des mit dem Job verknüpften Workflows, einschließlich der Schritte, die den Job verarbeitet haben sowie des aktuellen Schrittes, wählen Sie den Job und klicken Sie auf Job im Workflow anzeigen.
    Der aktuelle Schritt im Workflow ist mit einem blauen Ring markiert. Wenn sich der Job im Status Fehler befindet, ist der Ring rot. Durchgehende Verbindungslinien zeigen den Pfad, dem der Job durch den Workflow gefolgt ist. Gepunktete Verbindungslinien zeigen den Pfad, der für den Job vorhergesehen ist, um die restlichen Schritte des Workflows zu durchlaufen.
      Hinweis:
    • Wenn der Workflow während der Verarbeitung des Jobs bearbeitet wurde, zeigt der Workflow-Viewer möglicherweise nicht die richtigen Schritte an. Das Jobprotokoll zeigt die Schritte, die den Job verarbeitet haben.
    • Wenn Sie die Funktion Terminhelfer installiert und die geschätzte Dauer für mindestens einen Schritt im Workflow für den Job festgelegt haben, können Sie den Prozentsatz der geschätzten Bearbeitungszeit sehen, der verstrichen ist, indem Sie mit der Maus über den blauen Balken am unteren Rand des Fensters fahren.

    So zeigen Sie verschiedene Teile des Workflows an:

    1. Vergrößern und Verkleinern Sie mit dem Mausrad oder den Tasten Strg + und Strg -.
    2. Zum Neupositionieren des Workflows im Fenster klicken Sie auf das Symbol Karte (Bild: Schaltfläche "Karte"). Im Kartenfenster zeigt ein Rechteck an, welcher Teil des Workflows derzeit angezeigt wird. Platzieren Sie den Mauszeiger auf der Karte, klicken und ziehen Sie das Rechteck, um verschiedene Teile des Workflows anzuzeigen. Klicken und ziehen Sie den oberen Teil des Kartenfensters, um es an eine andere Stelle auf dem Bildschirm zu verschieben.
      Oder klicken und ziehen Sie den Kreis in der rechten unteren Ecke des Rechtecks, um zu vergrößern oder zu verkleinern.
    3. Nach Abschluss schließen Sie das Workflow-Fenster, indem Sie auf das X in der oberen rechten Ecke klicken.
  4. Wollen Sie weitere Informationen zu dem Status des Jobs aufrufen, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie Merkmale.
  5. Klicken Sie auf die Registerkarte Status auf der linken Seite des Notizbuchs, um alle Statusinformationen anzuzeigen. Wollen Sie Informationen zu einem Merkmal anzeigen, klicken Sie auf das Symbol Abbildung einer Schaltfläche mit einem Fragezeichen neben dem Namen des Merkmals.

1.3.7.2.7 Anzeigen von Prüfpunkten und Terminen

Jobprüfpunkte sind die geplanten und tatsächlichen Zeiten, zu denen ein Job die einzelnen Verarbeitungsphasen beendet. Der SLA-Termin ist der Zeitpunkt, zu dem ein Job den SLA-Zielschritt abgeschlossen haben sollte.
RICOH ProcessDirector berechnet geplante Prüfpunktzeiten für die einzelnen Jobs, denen eine Servicerichtlinie zugeordnet ist. RICOH ProcessDirector zeichnet aktuelle Prüfpunktzeiten für die einzelnen Jobs auf, auch wenn einem Job keine Servicerichtlinie zugeordnet ist. RICOH ProcessDirector legt einen SLA-Termin für einen Job nur fest, wenn das Merkmal SLA-Zielschritt im Workflow des Jobs festgelegt wurde. Wenn der Job den Zielschritt abgeschlossen hat, wird die Abschlusszeit des Zielschritts ebenfalls aufgezeichnet.
Gehen Sie wie folgt vor, um die Prüfpunkte und Termine eines Jobs anzuzeigen:
  1. Klicken Sie im Portlet "Jobs" der Hauptseite auf den Jobnamen, um das Notizbuch der Merkmale zu öffnen.
  2. Klicken Sie im Notizbuch der Merkmale auf die Registerkarte Prüfpunkte, um die Jobprüfpunkte, den SLA-Termin und die Zeit anzuzeigen, zu der der Job den Zielschritt abgeschlossen hat. Wollen Sie Informationen zu einem Merkmal anzeigen, klicken Sie auf das Symbol Symbol für Fragezeichen neben dem Namen des Merkmals.

1.3.7.3 Job starten und erneut starten

Meist werden in einer RICOH ProcessDirector-Eingabeeinheit ankommende Jobs sofort gestartet. Es kann jedoch Situationen geben, in denen Sie eine bestimmte Aktion ausführen müssen, damit ein Job das System durchlaufen kann. Zudem kann es erforderlich sein, einen Job erneut zu starten, wenn er während der Verarbeitung unterbrochen oder gestoppt wurde.

1.3.7.3.1 Jobs anhalten

Sollen Jobs den Workflow nicht ohne Bedienereingriff durchlaufen, können Sie die Workflows so konfigurieren, dass Jobs an einem bestimmten Punkt angehalten werden. Nach dem Anhalten können Sie Bediener zum Ausführen einer Aktion veranlassen, um die Jobs wieder freizugeben.

Müssen Bediener beispielsweise für jeden Job andere Formulare laden, können sie nach dem Laden der korrekten Formulare im Drucker die Jobs freigeben.

Gehen Sie wie folgt vor, um Jobs anzuhalten:

  • Setzen Sie das Merkmal Angeforderter Drucker bei einem Schritt, der auf der Schrittvorlage PrintJobs basiert, auf Nicht festgelegt, damit alle Jobs, die diesen Workflow durchlaufen, diesen Wert erhalten.

    Standardmäßig hat das Merkmal Angeforderter Drucker den Wert Beliebiger Drucker. Daher werden Jobs automatisch für den ersten verfügbaren Drucker geplant, dessen Planungsmerkmale mit den Werten für die zugewiesenen Jobmerkmale übereinstimmen. Steht das Merkmal Angeforderter Drucker jedoch auf Nicht festgelegt, warten die Jobs, bis ein Bediener die Aktion Job planen verwendet, um die Jobs einem Drucker zuzuordnen. Wurde der Job geplant, ist das Merkmal Angeforderter Drucker festgelegt, und der Job durchläuft die restlichen Verarbeitungsschritte.

  • Legen Sie das Merkmal Beim Eintreten in Phase stoppen für einen Schritt fest, der auf der Schrittvorlage SetJobPropsFromTextFile basiert. Wenn Sie einem Workflow einen dieser Schritte hinzufügen, wählen Sie eine Phase als Wert des Merkmals Beim Eintreten in Phase stoppen aus. Wenn ein Job diese Phase erreicht, stoppt er und wartet, ohne irgendwelche Verarbeitungsschritte in dieser Phase zu durchlaufen.

    Wird ein Job am Anfang einer Phase gestoppt, kann ein Bediener die Aktion Fortsetzen verwenden, um die Verarbeitung des Jobs fortzusetzen. Der Bediener muss zudem sicherstellen, dass die Planungsmerkmale für den Job mit den Planungsmerkmalen für mindestens einen Drucker übereinstimmen und dass das Merkmal Angeforderter Drucker auf den Wert Beliebiger Drucker oder auf einem bestimmten Drucker gesetzt ist, damit der Job zum Drucken geplant werden kann.

    Wenn Sie beispielsweise die Phase Druck auswählen, durchläuft ein Job alle in den Phasen Empfang und Vorbereitung angegebenen Verarbeitungsschritte. Dann tritt der Job in die Phase "Druck" ein, wartet aber, bevor Schritte ausgeführt werden. Der Jobstatus ändert sich in Gestoppt. Ein Bediener kann mit der rechten Maustaste auf den Job klicken und Fortsetzen auswählen, um die Verarbeitung wieder zu starten.

  • Nehmen Sie einen manuellen Schritt in einen Workflow auf, damit Jobs darauf warten müssen, dass ein Bediener angibt, dass der Job in den nächsten Verarbeitungsschritt versetzt werden kann.

    Sie können beispielsweise einen Schritt erstellen, der auf der Schrittvorlage ManualStepWithAutoStart basiert, den Schritt Auftragsnummer eingeben nennen und ihn dann der Phase "Vorbereitung" eines Workflows hinzufügen. Wenn der Job an diesem Schritt ankommt, ändert sich der Status des Jobs in Manuell, in Bearbeitung. Ein Bediener kann die Jobmerkmale bearbeiten, um die Auftragsnummer einzugeben, und anschließend mit der rechten Maustaste auf den Auftrag klicken und die Option Manuell abschließen auswählen, um den Schritt abzuschließen und den Job freizugeben.

1.3.7.3.2 Jobs an bestimmten Drucker senden

Manchmal möchten Sie sicherstellen, dass RICOH ProcessDirector einen Job oder eine Jobgruppe an einen ganz bestimmten Drucker sendet. Sie können den Namen eines bestimmten Druckers im Workflow bereitstellen oder die Funktion Planung verwenden, um einen bestimmten Drucker für einen Job anzufordern.
Legen Sie das Merkmal Angeforderter Drucker im Schritt PrintJobs im Workflow fest, wenn alle durch den Workflow verarbeiteten Jobs eine spezielle Druckerfunktion wie MICR benötigen. Stimmt bei Eingang des Jobs im Schritt PrintJobs das Planungsmerkmal des Jobs mit dem des angeforderten Druckers überein, kann der Job an den Drucker gesendet werden.

Folgende Planungsmerkmale bestehen für den Job:

  • Bindung
  • Kundenname
  • Falzoptionen
  • Jobgröße in Blättern

    RICOH ProcessDirector berechnet die Anzahl der im Job enthaltenen Blätter, und der den Drucker vorgebende Benutzer gibt die Blattanzahl an, die ein bestimmter Drucker unterstützt. Dieses Merkmal enthält möglicherweise keinen Wert für Jobs, die kein AFP- oder PDF-Format haben.

  • Medien benötigt, für den Job, einschließlich aller als Seitenausnahmen vorgegebenen Medien
  • Ausgabefach
  • Ausgabeformat
  • Name der Voreinstellung
    Hinweis: Verwenden Sie bei AFP-Jobs, die eine bestimmte Voreinstellung verlangen, nicht den Voreinstellungsnamen als Planungseigenschaft. Wenn die Druckereigenschaft Voreinstellungsname auf einen beliebigen Wert gesetzt ist, wird die Voreinstellung nicht mit dem Job an den Drucker gesendet.
  • Lochen
  • Angeforderter Standort
  • Heften benötigt, für den Job, einschließlich aller als Seitenausnahmen vorgegebenen Stapel

Die Funktion "AFP-Unterstützung" fügt diese Jobplanungsmerkmale für AFP-Jobs hinzu:

  • Jobklasse
  • Jobziel
  • Jobformular

Das Hinzufügen und Löschen von Planungsmerkmalen in dieser Liste erfolgt durch das Bearbeiten einer Konfigurationsdatei für Planungsmerkmale.

Wenn Sie ein Druckerplanungsmerkmal leer lassen, stimmt es in allen Werten überein, die in dem entsprechenden Jobmerkmal benutzt werden. Wenn Sie ein Jobplanungsmerkmal leer lassen, stimmt es in allen Werten überein, die in dem entsprechenden Druckermerkmal benutzt werden.

Stimmen die Planungsmerkmale nicht überein (oder ist der Wert des Merkmals Angeforderter Drucker Nicht festgelegt), verwenden Sie die Funktion "Planung", um den Job an einen bestimmten Drucker zu senden. Die Funktion "Planung" ist eine einfache Methode, um die Planungsmerkmale aufeinander abzustimmen.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen Job an einen bestimmten Drucker zu senden:

  1. Wählen Sie in der Jobtabelle die Jobs aus, die Sie für einen Drucker planen wollen.
  2. Klicken Sie auf Planung.
    Im Dialogfeld "Jobs planen" werden die definierten Drucker sowie alle Planungsmerkmale der Drucker angezeigt. Erscheint ein farbiger Stern in der oberen Zeile der Tabelle, werden nur die den Favoriten hinzugefügten Drucker aufgelistet. Klicken Sie auf den farbigen Stern, um alle Drucker in der Liste anzuzeigen.
  3. Gehen Sie wie folgt vor, um einen bestimmten Drucker zum Drucken der Jobs auszuwählen:
    1. Wählen Sie unter Angeforderter Drucker die Option Drucker in Tabelle ausgewählt.
    2. Wählen Sie einen Drucker in der Druckertabelle aus.
      Der ausgewählte Drucker wird zu dem angeforderten Drucker für die Jobs.
    3. Klicken Sie auf OK.
  4. Wollen Sie die Werte der Planungsmerkmale für die ausgewählten Jobs ändern und die Jobs entweder an einen bestimmten Drucker oder aber an einen beliebigen Drucker senden, der dieselben Werte für seine Planungsmerkmale hat, gehen Sie wie folgt vor:
    1. Wenn die Liste der Jobs im oberen Bereich der Seite geschlossen ist, klicken Sie auf Jobs anzeigen, um sie zu öffnen.
    2. Wollen Sie die Werte der Planungsmerkmale für die Jobs so ändern, dass sie mit den Werten der Planungsmerkmale des ausgewählten Druckers übereinstimmen, klicken Sie auf Jobs an ausgewählten Drucker anpassen.
      RICOH ProcessDirector aktualisiert die Werte der Planungsmerkmale für die Jobs so, dass sie mit den Planungsmerkmalen des Druckers übereinstimmen.
      Hinweis: RICOH ProcessDirector aktualisiert nicht die Werte der Planungseigenschaften Medien erforderlich oder Voreinstellungsname für den Job mit dieser Aktion.
      • Zum Beheben eines Konflikts mit dem Planungsmerkmal Medien benötigt müssen Sie die durch den Job angegebenen Medien ändern oder den Job an einen Drucker weiterleiten, der die Medien unterstützt.
      • Um den Voreinstellungsnamen eines Jobs so zu ändern, dass er mit dem Wert des Druckers übereinstimmt, verwenden Sie die Funktion Planungseigenschaften bearbeiten, wie in den nächsten Schritten beschrieben.
    3. Zum Ändern der Werte einzelner Jobmerkmale klicken Sie auf Planungsmerkmale bearbeiten.
    4. Wollen Sie den Wert eines Planungsmerkmals ändern, wählen Sie das Merkmal aus, und geben Sie einen neuen Wert aus, oder geben Sie ihn ein.
    5. Klicken Sie auf OK.
      RICOH ProcessDirector weist den neuen Wert allen Jobs zu, die in der Tabelle "Jobs" aufgeführt sind.

Wenn Sie zwei oder mehr Jobs für ein und denselben Drucker planen, ermittelt RICOH ProcessDirector die Druckreihenfolge der Jobs anhand folgender Kriterien:

  • RICOH ProcessDirector verarbeitet Jobs, die nicht Mitglieder von Prozessgruppen sind, in der folgenden Reihenfolge:
    • Die Jobs, die zuletzt hochgestuft wurden, anhand des Merkmals Zeitpunkt der Hochstufung für den Job.
    • Die Jobs mit der höchsten Priorität anhand des Merkmals Jobpriorität.
    • Die Jobs, die zuletzt erhalten wurden, anhand des Merkmals Zeitpunkt der Übergabe.
  • RICOH ProcessDirector verarbeitet Jobs, die Mitglieder einer Prozessgruppe sind, in der folgenden Reihenfolge:
    • Die zuletzt hochgestuften Jobs.
    • Höchste Priorität.
    • Jobreihenfolge in der Prozessgruppe anhand des Merkmals Prozessgruppenfolge.

1.3.7.3.3 Planungsmerkmale hinzufügen oder entfernen

Sie können das Standardset von bei der Zuweisung von Jobs an Drucker verwendeten Planungsmerkmalen mithilfe einer Konfigurationsdatei für Planungsmerkmale ändern. Der Wert des Merkmals im Job muss mit dem Wert des entsprechenden Merkmals des Druckers für den Job übereinstimmen, damit der Job für den ausgewählten Drucker geplant werden kann.
Wenn Sie auf der Seite Jobs planen auf die Aktion Jobs an Drucker anpassen klicken, wird mithilfe von Einträgen in die Datei makeLikePrinterAttrs.cfg festgelegt, welche Jobmerkmale aktualisiert werden, um den Druckermerkmalen zu entsprechen.
So aktualisieren Sie die Planungsmerkmaldatei:
  1. Melden Sie sich bei Windows als der Benutzer an, der RICOH ProcessDirector installiert hat.
  2. Navigieren Sie zu C:\aiw\aiw1\config.
  3. Öffnen Sie die Datei makeLikePrinterAttrs.cfg in einem Texteditor.
  4. Sie können nun Planungsmerkmale in der Datei hinzufügen, bearbeiten und löschen.
  5. Speichern Sie die Datei, wenn Sie die Bearbeitung der Datei abgeschlossen haben.
  6. Starten Sie RICOH ProcessDirector neu.
    Beim nächsten Ausführen des Schritts PrintJobs oder bei der nächsten Verwendung der Aktion Jobs planen wird diese aktualisierte Datei makeLikePrinterAttrs.cfg verwendet.
Die Standard-Planungsmerkmaldatei hat folgenden Inhalt:
Job.CustomerName=Printer.CustomerName
Job.Locations=Printer.Locations
Job.StapleRequired=Printer.StapleCapable
Job.FoldOptions=Printer.FoldCapable
Job.Binding=Printer.RingBindingCapable
Job.Binding=Printer.PerfectBindingCapable
Job.Punch=Printer.PunchCapable
Job.OutputBin=Printer.OutputBin
Job.MediaSize=Printer.InputTray
Job.MediaType=Printer.InputTray
Job.Form=Printer.Form
Job.Destination=Printer.Destination
Job.Class=Printer.Class
Job.MediaRequired=Printer.Media
Job.JobSize=Printer.JobSize
Job.OutputFormat=Printer.OutputFormat
Job.SetupName=Printer.SetupName
    Hinweis:
  • Nur die Merkmale, für die Regeln in der Datei vorgegeben sind, müssen übereinstimmen, damit ein Job für einen Drucker geplant werden kann.
  • Wenn Sie ein Jobmerkmal mehrfach eingeben, wird der zuletzt aufgeführte Wert für das Jobmerkmal verwendet.
  • Ein Wert von null für ein Merkmal in einer Regel wird als Übereinstimmung angesehen.
  • Wenn Sie ein Jobplanungsmerkmal leer lassen, stimmt es in allen Werten überein, die in dem entsprechenden Druckermerkmal benutzt werden.
  • Wenn die Datei leer ist, wird der Job ohne Anpassung von Merkmalen an den Drucker gesendet.
  • Wenn die Datei bei Ausführen des Schritts PrintJobs nicht vorhanden ist, werden die standardmäßigen RICOH ProcessDirector Grund-Planungsmerkmale für das Definieren von Übereinstimmungen verwendet.
  • Konflikte im Dialog Jobs planen werden dadurch verursacht, dass Merkmalwerte von Job und Drucker in der Planungsmerkmaldatei nicht übereinstimmen. Einige der von Ihnen in die Planungsmerkmaldatei eingetragenen Jobmerkmale können möglicherweise nicht in der Tabelle "Jobs" aufgeführt werden.

1.3.7.3.4 Senden einer Voreinstellungsanforderung mit einem Job

Wenn Sie AFP-Jobs drucken, können Sie eine angeforderte Voreinstellung senden, die der Drucker beim Druck des Jobs verwenden soll. Diese Funktion ist nur für AFP-Jobs verfügbar, die an AFP-Druckerobjekte gesendet werden.
Bevor Sie beginnen:
  • Überprüfen Sie, ob Ihr Drucker diese Funktion unterstützt.

    Ricoh ProVC-Drucker mit RICOH TotalFlow Print Server DFE unterstützen diese Funktion ab Codelevel v8.32.018 und BOS v153.09.123.

  • Vergewissern Sie sich, dass für das AFP-Druckerobjekt kein Wert für die Eigenschaft Voreinstellungsname festgelegt ist.

    Der Voreinstellungsname hat zwei Verwendungsmöglichkeiten: als Planungseigenschaft und als Anforderung, die mit einem Job an den Drucker gesendet wird. Diese Funktionen schließen sich gegenseitig aus; ein einziges AFP-Druckerobjekt kann nicht beide Funktionen unterstützen. Wenn für den Drucker ein Wert für Voreinstellungsname festgelegt ist, geht RICOH ProcessDirector davon aus, dass die Eigenschaft als Planungseigenschaft verwendet wird, und sendet die Voreinstellungsanforderung nicht mit dem Job an den Drucker.

  • Verstehen Sie, wie Sie über die richtige Voreinstellung für einen Job informiert werden.

    Erhalten Sie eine Liste der verfügbaren Voreinstellungen und der Jobs, für die sie verwendet werden sollen? Ist die zu verwendende Voreinstellung im Jobnamen oder in einer mit dem Job übermittelten Datei mit Jobwerten enthalten?

Um eine Voreinstellung anzufordern, wenn Sie einen AFP-Job an einen Drucker senden, müssen Sie die Eigenschaft Voreinstellungsname für den Job auf den richtigen Wert setzen. Es gibt verschiedene Methoden, um diese Eigenschaft festzulegen.

Um eine Voreinstellungsanforderung mit einem Job zu senden, verwenden Sie die für Ihre Umgebung geeignete Methode:

  • Aktualisieren Sie die Eigenschaft Voreinstellungsname für einen einzelnen Job.
    1. Wählen Sie auf der Hauptseite einen Job in der Jobs-Tabelle aus.
    2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Job und wählen Sie Eigenschaften, um das Notizbuch der Jobeigenschaften zu öffnen.
    3. Suchen Sie auf dem Reiter Planung nach Voreinstellungsname und geben Sie den Namen der zu verwendenden Voreinstellung ein.
    4. Klicken Sie auf OK.
  • Aktualisieren Sie die Standardjobwerte für die Workflows, die AFP-Jobs verarbeiten.
    Diese Option ist nützlich, wenn alle von einem Workflow verarbeiteten Jobs dieselbe Voreinstellung verwenden.
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
    2. Suchen und öffnen Sie auf der Seite Workflows den zu aktualisierenden Workflow.
    3. Klicken Sie in der oberen rechten Ecke auf das Menü und wählen Sie Jobstandardwerte verwalten.
    4. Suchen Sie die Eigenschaft Voreinstellungsname und geben Sie den Standardwert ein, der für Jobs verwendet werden soll, die diesen Workflow verwenden.
    5. Klicken Sie auf OK und bestätigen Sie die Änderung.
  • Fügen Sie einen AssignJobValues-Schritt zu den Workflows hinzu, die AFP-Jobs verarbeiten.
    Diese Option ist nützlich, wenn die Voreinstellung in einer Datei mit Jobwerten übermittelt wird oder für bedingte Workflows, wenn Jobs, die unterschiedlichen Verarbeitungspfaden folgen, unterschiedliche Voreinstellungen erfordern.
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
    2. Suchen und öffnen Sie auf der Seite Workflows den zu aktualisierenden Workflow.
    3. Klicken Sie im Workflow-Editor in der rechten oberen Ecke des Fensters auf den Seitenbereich.
    4. Gehen Sie zu Schritte und erweitern Sie die Gruppe FESTGELEGTE EIGENSCHAFTEN.
    5. Suchen Sie die Schrittvorlage AssignJobValues und ziehen Sie sie an der richtigen Stelle in den Workflow.
    6. Doppelklicken Sie auf den Schritt AssignJobValues, um das Eigenschaften-Notebook zu öffnen.
    7. Auf dem Reiter Zugewiesene Jobwerte:
      • Legen Sie die Datei mit den Jobwerten fest, wenn der Voreinstellungsname in einer Konfigurationsdatei enthalten ist.
      • Fügen Sie Voreinstellungsname zur Liste Festzulegende Werte hinzu und geben Sie den Wert für den Namen ein.
    8. Klicken Sie auf OK.

1.3.7.3.5 Einen Job an einen anderen Drucker verschieben

Wenn der Drucker eine Fehlfunktion aufweist, während ein Job gedruckt wird, können Sie den Job an einen anderen Drucker verschieben.
  • Gehen Sie wie folgt vor, um den Job an einen anderen Drucker zu verschieben und den Druck ab der letzten ordnungsgemäßen Seite fortzusetzen:
    1. Beenden Sie den Job. Geben Sie auf der Bestätigungsseite an, dass RICOH ProcessDirector sich die letzte gedruckte Seite merken soll.
    2. Schalten Sie den fehlerhaften Drucker aus.
    3. Ändern Sie für den Job das Merkmal Angeforderter Drucker.
    4. Klicken Sie in der Jobtabelle mit der rechten Maustaste auf den Job, und wählen Sie Fortsetzen.
  • Gehen Sie wie folgt vor, um den Job an einen anderen Drucker zu verschieben und den Job von vorne neu zu drucken:
    1. Schalten Sie den fehlerhaften Drucker aus.
    2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in der Jobtabelle den Job, und wählen Sie Erneut drucken.
    3. Wählen Sie auf der Seite "Erneut drucken" im Feld Angeforderter Drucker einen Drucker aus, und klicken Sie auf OK.

1.3.7.3.6 Job in anderen Verarbeitungsschritt versetzen

Es kann vorkommen, dass Sie den Durchlauf eines Jobs durch das System unterbrechen und den Job in einen anderen Verarbeitungsschritt versetzen müssen.
Befindet sich ein Job in einem Fehlerstatus und muss der Job zur Behebung des Fehlers erneut verarbeitet werden, oder wurde der Job dem falschen Workflow zugeordnet, können Sie den Job ab einem früheren Schritt erneut verarbeiten.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen Job in anderen Verarbeitungsschritt zu versetzen:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Job oder auf Jobs, die Sie erneut bearbeiten wollen, und wählen Sie Erneut verarbeiten.
    • So starten Sie die Verarbeitung von einem oder mehrere Jobs an einem Schritt im aktuellen Workflow:
      1. Wählen Sie Aktueller Workflow.
      2. Wählen Sie in der Liste der Phasen und Schritte aus, in welche Phase und welchen Schritt der Job zurückgesendet werden soll.
        Hinweis:
      • Einige Schritte werden in der Liste nicht angezeigt, wenn der Job an diesem Punkt nicht neu gestartet werden kann.
      • Hat ein übergeordneter Job untergeordnete Jobs im System und versuchen Sie, den übergeordneten Job an oder vor dem letzten Schritt, der diese untergeordneten Jobs erstellt hat, neu zu starten, scheitert die erneute Verarbeitung. Möchten Sie einen Neustart an einem früheren Schritt ausführen, löschen Sie die untergeordneten Jobs.
      • Die Option Aktueller Workflow ist in den folgenden Situationen nicht verfügbar:

        • Der Workflow wurde bearbeitet, während der Auftrag verarbeitet wurde.
        • Der Job wurde an einen Schritt mit dem Neustarttyp Löschen gesendet.
        • Die Jobs befinden sich nicht im selben Workflow.
        Sie müssen einen Workflow in der Liste auswählen.

    • Um die Verarbeitung mehrerer Aufträge am ersten Schritt des aktuellen Workflows zu starten, wählen Sie Aktueller Workflow.
    • So können Sie einen oder mehrere Jobs mit einem anderen Workflow verarbeiten:
      1. Klicken Sie auf Anderer Workflow.
          Hinweis:
        • Sie können einen übergeordneten Job nicht mit einem anderen Workflow erneut verarbeiten, wenn der übergeordnete Job untergeordnete Jobs im System hat. Möchten Sie einen anderen Workflow verwenden, löschen Sie die untergeordneten Jobs.
      2. Wählen Sie im Merkmal Workflow den Workflow aus, den Sie verwenden wollen.
          Hinweis:
        • Der Name des Jobs kann sich ändern, wenn der neue Workflow angewendet wird.
  2. Klicken Sie auf OK.
Wurde der Job bereits (ganz oder teilweise) gedruckt, erhöht RICOH ProcessDirector das Merkmal Zähler für erneutes Drucken, wenn der Job erneut verarbeitet wird. Wenn vor der Auswahl der Aktion Erneut verarbeiten keine der Seiten gedruckt wurde, bleibt das Merkmal Zähler für erneutes Drucken leer.

1.3.7.3.7 Planung eines Auftrags mit Ausgabeformat

Manchmal ist zum Verschieben eines Auftrags von einem Drucker zu einem anderen Drucker die Neuformatierung eines Jobs erforderlich. Beispiel: Sie müssen Aufträge von einem Rolle-Rolle-Drucker auf einen Rolle-Falz-Drucker verschieben, oder Sie müssen PDF-Jobs auf einem PostScript-Drucker drucken.
Sie können das Planungsmerkmal Ausgabeformat verwenden, um sicherzustellen, dass der Job korrekt formatiert ist, bevor er an den Drucker gesendet wird.

Bevor Sie einen Job für einen Drucker umformatieren können, müssen Sie Ihren Workflow so einrichten, dass er den Pfad enthält, der die Jobs neu formatiert. Erkundigen Sie sich bei Ihrem RICOH ProcessDirector-Administrator, um herauszufinden, ob Ihr Workflow Jobs für verschiedene Drucker umformatieren kann.

Planen eines Jobs mit dem Planungsmerkmal Ausgabeformat:
  1. Wählen Sie in der Jobtabelle die Jobs aus, die Sie für einen Drucker planen wollen.
  2. Klicken Sie auf Planung.
    Im Dialogfeld "Jobs planen" werden die definierten Drucker sowie alle Planungsmerkmale der Drucker angezeigt. Erscheint ein farbiger Stern in der oberen Zeile der Tabelle, werden nur die den Favoriten hinzugefügten Drucker aufgelistet. Klicken Sie auf den farbigen Stern, um alle Drucker in der Liste anzuzeigen.
  3. Wählen Sie unter Angeforderter Drucker Drucker in Tabelle ausgewählt.
  4. Wählen Sie einen Drucker in der Druckertabelle aus.

    Der ausgewählte Drucker wird zu dem angeforderten Drucker für die Jobs.

  5. Falls die Liste der Jobs oben auf der Seite geschlossen ist, klicken Sie auf Jobs anzeigen, um die Liste zu öffnen.
  6. Zum Umformatieren des Auftrags klicken Sie auf Jobs an ausgewählten Drucker anpassen.
  7. Klicken Sie auf OK.

RICOH ProcessDirector sendet den Auftrag an den Schritt im Workflow, der den Neustarttyp für Schritt Neu formatieren enthält. Von diesem Schritt aus folgt der Job dem Pfad durch den Workflow, der Jobs für den Wert Ausgabeformat des angeforderten Druckers formatiert.

1.3.7.3.8 Ändern des Workflows für einen Job

Sie können den Workflow für Jobs ändern. Sie können beispielsweise den Workflow ändern, wenn Sie einen Job durch einen zusätzlichen Schritt verarbeiten wollen.
Sie können diesen Workflow im Notizbuch der Merkmale nicht ändern. Sie müssen die Aktion Erneut verarbeiten verwenden.
    Hinweis:
  • Der Name des Jobs kann sich ändern, wenn der neue Workflow angewendet wird.

So ändern Sie den Workflow für einen Job:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den/die Job/s, für den/die Sie den Workflow ändern wollen, und wählen Sie Erneut verarbeiten:
    • So starten Sie die Verarbeitung von einem oder mehrere Jobs an einem Schritt im aktuellen Workflow:
      1. Wählen Sie Aktueller Workflow.
      2. Wählen Sie in der Liste der Phasen und Schritte aus, in welche Phase und welchen Schritt der Job zurückgesendet werden soll.
        Hinweis:
      • Einige Schritte werden in der Liste nicht angezeigt, wenn der Job an diesem Punkt nicht neu gestartet werden kann.
      • Hat ein übergeordneter Job untergeordnete Jobs im System und versuchen Sie, den übergeordneten Job an oder vor dem letzten Schritt, der diese untergeordneten Jobs erstellt hat, neu zu starten, scheitert die erneute Verarbeitung. Möchten Sie einen Neustart an einem früheren Schritt ausführen, löschen Sie die untergeordneten Jobs.
      • Die Option Aktueller Workflow ist in den folgenden Situationen nicht verfügbar:

        • Der Workflow wurde bearbeitet, während der Auftrag verarbeitet wurde.
        • Der Job wurde an einen Schritt mit dem Neustarttyp Löschen gesendet.
        • Die Jobs befinden sich nicht im selben Workflow.
        Sie müssen einen Workflow in der Liste auswählen.

    • Um die Verarbeitung mehrerer Aufträge am ersten Schritt des aktuellen Workflows zu starten, wählen Sie Aktueller Workflow.
    • Einen anderen Workflow für einen oder mehrere Jobs angeben:
      1. Klicken Sie auf Anderer Workflow.
      2. Wählen Sie im Merkmal Workflow den Workflow aus, den Sie verwenden wollen.
        Hinweis:
      • Sie können einen übergeordneten Job nicht mit einem anderen Workflow erneut verarbeiten, wenn der übergeordnete Job untergeordnete Jobs im System hat. Möchten Sie einen anderen Workflow verwenden, löschen Sie die untergeordneten Jobs.

      Der Job kehrt in die Phase Empfang zurück.

  2. Klicken Sie auf OK.

1.3.7.3.9 Jobs erneut drucken

Es kann vorkommen, dass Sie einige oder alle Seiten eines Jobs erneut drucken müssen, der den Schritt PrintJobs bereits durchlaufen hat.

Sie können keinen Seitenbereich angeben, wenn der Job, mit dem Sie arbeiten wollen, auf dem Drucker druckt. Sie müssen den Drucker oder den Job stoppen, bevor Sie den zu druckenden Seitenbereich auswählen können.

Zum erneuten Drucken von Seiten oder Seitengruppen in einem AFP-Job, muss der Workflow Schritte basierend auf den Schrittschablonen EnableRepositioning und CreatePageRanges umfassen. Die Schrittschablone EnableRepositioning ist in der Funktion "AFP-Unterstützung" enthalten.

Zum erneuten Drucken eines Seitenbereichs in einem PDF-Job muss der Workflow Schritte basierend auf den Schrittschablonen CountPages und CreatePageRanges umfassen.

Zum erneuten Drucken von Seitengruppen in einem PDF-Job muss der Workflow Schritte basierend auf den Schrittschablonen IdentifyPDFDocuments und CreatePageRanges umfassen. Die Schrittschablone IdentifyPDFDocuments ist in der Funktion "PDF-Dokumentunterstützung" enthalten.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen Job erneut zu drucken:
  1. Wählen Sie in der Jobtabelle den Job aus, den Sie erneut drucken wollen.
  2. Klicken Sie auf Erneut drucken.
  3. Wählen Sie auf der Seite Job erneut drucken eine der folgenden Optionen aus:
    Alle
    Benutzen Sie diese Option, wenn Sie alle Seiten des Jobs erneut drucken wollen.
    Seiten
    Benutzen Sie diese Option, um bestimmte Seiten auszuwählen, die erneut gedruckt werden sollen.
    Gruppen
    Benutzen Sie diese Option, wenn Sie bestimmte Seitengruppen erneut drucken wollen (beispielsweise eine aus mehreren Seiten bestehende Versicherungspolice oder einen Kontoauszug für eine bestimmte Kontonummer).
  4. Haben Sie Alle ausgewählt, fahren Sie mit Schritt 7 fort.
  5. Haben Sie Seiten ausgewählt, können Sie einen Wert in das Feld Seiten zum erneuten Drucken eingeben oder auf die Schaltfläche Seiten wählen in Anzeigefunktion klicken, um den Job anzuzeigen und die korrekten Seiten zum erneuten Drucken auszuwählen:
    1. Klicken Sie auf Seiten in Anzeigefunktion auswählen, um die Dateianzeigefunktion zu öffnen.
    2. Blättern Sie durch den Job, und suchen Sie die Seiten, die Sie erneut drucken wollen. Wenn Sie eine der Seiten finden, geben Sie die Seitenzahl in das Feld Seiten ein, oder klicken Sie auf Nachstehend angezeigte Seite hinzufügen, um der Liste die Seitenzahl hinzuzufügen. Sie können auch Seitenbereiche wie beispielsweise 5-14 eingeben. Trennen Sie alle Werte durch Kommas. Beispiel: 3,6,8,12-30,45.
        Hinweis:
      • Sind mehrere Seiten auf einem Blatt, wird durch die Auswahl einer beliebigen Seite dieses Blatts das ganze Blatt erneut gedruckt. Beispiel:
        • Bei einem 2-Up-Simplexjob befindet sich Seite 47 auf der linken Seite des Blatts und Seite 48 auf der rechten Seite. Wenn Sie Seite 48 auswählen, werden sowohl Seite 47 als auch Seite 48 erneut gedruckt.
        • Bei einem Duplexjob ist Seite 51 auf der Vorderseite des Blatts und Seite 52 auf der Rückseite des Blatts. Wenn Sie Seite 52 auswählen, werden sowohl Seite 51 als auch Seite 52 erneut gedruckt.
    3. Haben Sie alle erneut zu druckenden Seiten ausgewählt, klicken Sie auf OK.
    4. Fahren Sie mit Schritt 7 fort.
  6. Haben Sie Gruppen ausgewählt, können Sie auswählen, welche Seitengruppen unter Verwendung von Dokumentenmerkmalen erneut gedruckt werden sollen.
    1. Klicken Sie auf Gruppen in Anzeigefunktion auswählen, um die Dateianzeigefunktion zu öffnen.
    2. Wählen Sie in der Funktionsleiste über dem Anzeigefunktionsfenster Dokumentenmerkmale aus der Liste Weiter mit aus. Wählen Sie dann das Merkmal aus, das Sie verwenden wollen, um die Seite zu suchen. Dokumentenmerkmale werden im Datenbankformat angezeigt, wie z. B. Doc.Address.FullName.
        Hinweis:
      • Um das Dokument zu finden, das Sie suchen, müssen Sie möglicherweise die Schaltfläche Finden des nächsten Dokuments mit dem angegebenen Eigenschaftswert () benutzen.
    3. Wählen Sie das Merkmal oder den Kennzeichenwert für die Seitengruppe aus, die Sie erneut drucken wollen.
    4. Klicken Sie auf Nachstehend angezeigte Seite hinzufügen, um die Gruppe der Liste der Seitengruppen hinzuzufügen, die erneut gedruckt werden sollen.
    5. Wiederholen Sie diese Schritte, bis alle Seitengruppen hinzugefügt wurden, die erneut gedruckt werden sollen. Wenn Sie der Liste versehentlich eine Gruppe hinzufügen, wählen Sie die Gruppe aus, und klicken Sie auf Entfernen, um die Gruppe aus der Liste zu entfernen.
    6. Haben Sie alle erneut zu druckenden Gruppen ausgewählt, klicken Sie auf OK.
    7. Fahren Sie mit Schritt 7 fort.
  7. Wählen Sie einen Drucker aus, an den der Job übergeben werden soll.
    Erscheint ein blauer Stern neben dem Feld Angeforderter Drucker, werden nur die den Favoriten hinzugefügten Drucker aufgelistet. Klicken Sie auf den gelben Stern, um alle Drucker in der Liste anzuzeigen.
  8. Optional: Müssen Sie mehrere Kopien des Jobs drucken, ändern Sie die Anzahl der zu druckenden Kopien.
      Wichtig:
    • Durchgriffsdrucker ignorieren die hier angegebene Anzahl. Der Druckerbefehl oder die Steuerdateischablone muss die Kopienanzahl an den Durchgriffsdrucker übergeben, wenn die Anzahl größer als 1 ist.
  9. Klicken Sie auf OK.
Wenn ein Job ganz oder teilweise zum erneuten Drucken geplant wird, erhöht RICOH ProcessDirector das Merkmal Zähler für erneutes Drucken für diesen Job und korrigiert das Merkmal Jobgröße so, dass nur die Anzahl von Seiten wiedergegeben wird, die in dem erneut zu druckenden Job enthalten ist.

1.3.7.3.10 Ersetzen einer Datei in einem Job

Mit RICOH ProcessDirector können Sie die in einem Job enthaltene Originaldatei ersetzen. Sie können eine vorhandene Datei in einem Job durch eine aktualisierte Version der Datei ersetzen, ohne einen neuen Job zu erstellen. Wenn die Datei ersetzt wird, beginnt der Job die Verarbeitung wieder am Anfang des von Ihnen gewählten Workflow.
So ersetzen Sie eine Datei in einem Job:
  1. Klicken Sie in der Jobtabelle mit der rechten Maustaste auf den Job, und wählen Sie Jobdatei ersetzen.
    Ein neues Dialogfeld wird geöffnet, in dem die aktuelle Jobnummer, der Name und der aktuelle Schritt angezeigt werden.
  2. Klicken Sie auf Durchsuchen, um eine neue Datei auszuwählen.
  3. Wählen Sie den Workflow aus, um den Job erneut zu verarbeiten. Sie können denselben Workflow wie zuvor oder einen anderen Workflow auswählen.
  4. Klicken Sie auf OK.
    Wenn Sie auf OK klicken, wird die aktuelle Jobdatei aus dem Job entfernt und durch diese Datei ersetzt. Der Job wird in dem ausgewählten Workflow erneut verarbeitet.

1.3.7.3.11 Ab einem bestimmten Punkt in einem Job drucken

Befindet sich ein Job in der Phase Druck, und wird er gerade auf einem AFP-Drucker gedruckt, können Sie den Drucker stoppen, an eine andere Position im Job springen und das Drucken wieder aufnehmen.

Gehen Sie wie folgt vor, um ab einem bestimmten Punkt in dem Job zu drucken:

  1. Überprüfen Sie, ob sich der Job in der Phase Druck und im Status Druckt befindet.
  2. Wählen Sie im Portlet "Drucker" den Drucker aus, der den Job druckt, und klicken Sie auf Stopp. Besteht der Job nur aus einer einzigen Kopie, wählen Sie Sofort aus. Besteht der Job aus mehreren Kopien, wählen Sie entweder Sofort oder Nach dem Drucken der aktuellen Kopie aus.
      Hinweis:
    • Durch die Benutzung der Stoppfunktion auf der Druckerbedienerkonsole wird der Drucker in RICOH ProcessDirectornicht in den Status "Gestoppt" gesetzt. Sie müssen den Drucker über die RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle stoppen.
  3. Wählen Sie in der Jobtabelle den Job aus, den Sie drucken wollen.
  4. Klicken Sie auf Weitere Aktionen Sprung zu.
  5. Wählen Sie auf der Seite Sprung zu Position in Job eine der folgenden Optionen aus, um den Punkt festzulegen, an dem Sie das Drucken des Jobs wieder aufnehmen wollen:
    Druck wieder aufnehmen bei Seite
    Benutzen Sie diese Option, wenn Sie die Seitenzahl kennen, bei der das Drucken wieder aufgenommen werden soll. Sie können die Seite mithilfe der Zeichenfolge-Suchfunktion in der Dateianzeigefunktion suchen.
    Druck wieder aufnehmen bei Gruppe
    Verwenden Sie diese Option, wenn ein Druckjob Seitengruppen enthält und Sie das Drucken bei mit der ersten Seite einer bestimmten Seitengruppe wieder aufnehmen wollen (beispielsweise bei einer aus mehreren Seiten bestehenden Versicherungspolice oder einem Kontoauszug für eine bestimmte Kontonummer). Sie können die Seitengruppe mithilfe der Dokumentmerkmal-Suchfunktion in der Dateianzeigefunktion suchen.
    Rückwärts springen
    Verwenden Sie diese Option, wenn Sie um eine bestimmte Anzahl von physischen Seiten im Job rückwärts springen und das Drucken an dieser Position wieder aufnehmen wollen.
    Vorwärts springen
    Verwenden Sie diese Option, wenn Sie um eine bestimmte Anzahl von physischen Seiten im Job vorwärts springen und das Drucken an dieser Position wieder aufnehmen wollen.
      Hinweis:
    • Ihre Optionen hängen von der Kopienanzahl im Job ab:
      • Besteht der Job nur aus einer einzigen Kopie, können Sie eine Seitenzahl angeben. Sie können auch die Anzahl von physischen Seiten auswählen, um die ab dem Blatt, auf dem die letzte Seite gedruckt wurde, vor- oder zurückgesprungen werden soll. Sie können mit der Funktion Datei anzeigen die letzte gedruckte Seite aufrufen, wenn Sie Hilfe bei der Auswahl der Position zur Wiederaufnahme des Druckens benötigen.
      • Besteht der Job aus mehreren Kopien, können Sie nur die Option Druck wieder aufnehmen bei Seite verwenden, um eine Seite innerhalb der aktuellen Kopie auszuwählen. Wollen Sie zu einer Seite in einer anderen Kopie springen, verwenden Sie die Option Rückwärts springen bzw. Vorwärts springen.
  6. Wenn Sie die Option Druck wieder aufnehmen bei Seite ausgewählt haben, geben Sie die Seitenzahl ein, bei der das Drucken wieder aufgenommen werden soll. Kennen Sie die genaue Seitenzahl nicht, benutzen Sie die Dateianzeigefunktion, um die Seitenzahl zu suchen.
      Hinweis:
    • Sind mehrere Seiten auf einem Blatt, wird durch die Auswahl einer beliebigen Seite dieses Blatts das ganze Blatt gedruckt. Beispiel:
      • Bei einem 2-Up-Simplexjob befindet sich Seite 47 auf der linken Seite des Blatts und Seite 48 auf der rechten Seite. Wenn Sie Seite 48 auswählen, startet das Drucken auf Seite 47.
      • Bei einem Duplexjob ist Seite 51 auf der Vorderseite des Blatts und Seite 52 auf der Rückseite des Blatts. Wenn Sie Seite 52 auswählen, startet das Drucken auf Seite 51.
    1. Klicken Sie auf Datei anzeigen, um die Dateianzeigefunktion zu öffnen.
    2. Benutzen Sie die Steuerelemente der Anzeigefunktion, um durch den Job zu blättern, bis Sie die korrekte Seite gefunden haben.
    3. Haben Sie die korrekte Seite gefunden, geben Sie die Seitenzahl in das Feld Seite ein, oder klicken Sie unter dem Feld auf Seite auswählen, um die Seitenzahl in das Feld zu setzen.
    4. Klicken Sie auf OK.
    5. Fahren Sie mit Schritt 9 fort.
  7. Haben Sie Rückwärts springen oder Vorwärts springen ausgewählt, berechnen Sie, um wie viele Papierseiten Sie im Job rückwärts bzw. vorwärts springen wollen. Geben Sie die Anzahl in das korrekte Feld ein, und fahren Sie mit Schritt 9 fort.
  8. Haben Sie Druck wieder aufnehmen bei Gruppe ausgewählt, klicken Sie auf In Anzeigefunktion auswählen, um die Dateianzeigefunktion zu öffnen, damit Sie eine Gruppe auswählen können.
    1. Wählen Sie in der Funktionsleiste über dem Anzeigefunktionsfenster in der Liste Weiter den Wert Merkmal aus. Wählen Sie dann das Dokumentmerkmal aus, das Sie verwenden wollen (in der Regel ein Wert wie Name oder Kontonummer).
    2. Wählen Sie den Wert für das Dokumentmerkmal der Seitengruppe aus.
    3. Überprüfen Sie, ob in der Anzeigefunktion die korrekte Seitengruppe angezeigt wird, und klicken Sie darunter auf Seite auswählen, um die Gruppe der Tabelle über der Funktionsleiste der Anzeigefunktion hinzuzufügen.
    4. Klicken Sie auf OK.
    5. Fahren Sie mit Schritt 9 fort.
  9. Legen Sie fest, ob RICOH ProcessDirector einen Papierauslauf (NPRO, Non-Process RunOut) ausführen soll, bevor das Drucken wieder aufgenommen wird.
  10. Klicken Sie auf OK.
  11. Wählen Sie im Portlet "Drucker" den Drucker aus und klicken Sie auf Starten.

1.3.7.3.12 Jobs durch höhere Priorität früher verarbeiten und drucken

Gelegentlich müssen Sie möglicherweise einem oder mehreren Jobs eine höhere Priorität zuweisen, damit diese Jobs den Workflow schneller als üblich durchlaufen. Sie können das Jobmerkmal Jobpriorität für einen Job so einstellen, dass der Job den Workflow schneller durchläuft.

Jobpriorität ist ein numerischer Wert aus dem Bereich von 1 bis 999. RICOH ProcessDirector verarbeitet Jobs mit der Priorität 1 in den einzelnen Schritten vor anderen Jobs mit niedrigeren Prioritäten in der Warteschlange für die Schritte. RICOH ProcessDirector verarbeitet beispielsweise Jobs mit der Priorität 50 in den Schritten später und Jobs mit der Priorität 99 noch später.

Das Merkmal Jobpriorität eines Jobs ist kein erforderliches Merkmal, obwohl dieses Merkmal über einen Schritt festgelegt werden kann, der auf der Schrittvorlage SetJobPropsFromTextFile basiert. Wenn Sie den Schritt zum Festlegen des Merkmals Jobpriorität konfigurieren, müssen Sie darauf achten, dass in dem Schritt ein Wert zwischen 10 und 999 festgelegt wird. Sie können dann für bestimmte Jobs Werte aus dem Bereich von 1 bis 9 verwenden, damit diese Jobs den Workflow schneller durchlaufen.

Wird die Priorität eines Jobs in den Wert 1 geändert, wird die Verarbeitung von anderen Jobs nicht ausgesetzt, und dieser Job durchläuft den Workflow nicht sofort. Durch die Änderung der Priorität wird der Job an den Anfang der Warteschlange der Jobs gesetzt, die in den einzelnen Schritten des Workflows auf die Verarbeitung warten. Haben zwei Jobs dieselbe Priorität, verarbeitet RICOH ProcessDirector zuerst den Job, der zuerst an einem Schritt ankommt.

Wenn ein Job Teil eines Auftrags ist, erbt er die Prioritätsstufe des Auftrags. Wenn Sie die Auftragspriorität ändern, wird die Priorität der darin enthaltenen Jobs aktualisiert. Sie können jedoch die Priorität eines einzelnen Jobs in einem Auftrag aktualisieren, ohne dass dies Auswirkungen auf die gleichgestellten Jobs oder den Auftrag selbst hat.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen oder mehrere Job früher zu verarbeiten und zu drucken:

  1. Wählen Sie in der Jobtabelle die Jobs aus, die Sie früher verarbeitet haben möchten.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf, und wählen Sie Priorität festlegen.
  3. Klicken Sie für jeden Job auf die Zeile unter der Spalte Jobpriorität und geben Sie einen neuen Wert ein, um die Priorität festzulegen.
    Beachten Sie, dass RICOH ProcessDirector einen Job mit einer zugeordneten Priorität als wichtiger betrachtet, als einen Job ohne Priorität.
  4. Optional: Auf dieser Seite können Sie die Aktion Planen verwenden, um einen bestimmten Drucker für die Jobs anzufordern.
  5. Klicken Sie auf OK.
Soll ein Job oder eine Gruppe von Jobs vor allen anderen Jobs im System die Workflowschritte durchlaufen, können Sie die Aktion Hochstufen verwenden. RICOH ProcessDirector verarbeitet hochgestufte Jobs immer zuerst, unabhängig von der Priorität anderer Jobs im System zuerst.

1.3.7.3.13 Job vor alle anderen Jobs im System hochstufen

Es kann vorkommen, dass Sie einen Job oder eine Jobgruppe vor allen anderen Jobs im System verarbeiten müssen. Die Aktion Hochstufen bewirkt, dass RICOH ProcessDirector einen Job zuerst verarbeitet, unabhängig von den Prioritäten anderer Jobs.

Die Aktion zum Hochstufen erfolgt, wenn der Job den nächsten Verarbeitungsschritt im Workflow erreicht. Sie bleibt für alle nachfolgenden Schritte und Phasen im Workflow in Kraft. Ist der hochgestufte Job Mitglied einer Gruppe, stuft RICOH ProcessDirector automatisch alle anderen Jobs in der Gruppe hoch. RICOH ProcessDirector legt anhand folgender Kriterien fest, in welcher Reihenfolge die Jobs gedruckt werden:

  • RICOH ProcessDirector verarbeitet Jobs im System, die nicht Mitglieder von Prozessgruppen sind, in der folgenden Reihenfolge:
    • Die Jobs, die zuletzt hochgestuft wurden, anhand des Merkmals Zeitpunkt der Hochstufung für den Job.
    • Die Jobs mit der höchsten Priorität anhand des Merkmals Jobpriorität.
    • Die Jobs, die zuletzt erhalten wurden, anhand des Merkmals Zeitpunkt der Übergabe.
  • RICOH ProcessDirector verarbeitet Jobs, die Mitglieder einer Prozessgruppe sind, in der folgenden Reihenfolge:
    • Die zuletzt hochgestuften Jobs.
    • Höchste Priorität.
    • Jobreihenfolge in der Prozessgruppe anhand des Merkmals Prozessgruppenfolge.

Wenn Sie einen Job hochgestuft haben und dann einen weiteren Job hochstufen müssen, ermittelt RICOH ProcessDirector anhand der Zeitmarke für das Hochstufen, welcher der hochgestuften Jobs zuerst verarbeitet wird. Es verarbeitet zuerst den Job mit der jüngsten Zeitmarke, also den zuletzt hochgestuften Job.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen Job vor alle anderen Jobs im System hochzustufen:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Job, den Sie hochstufen wollen, und wählen Sie Hochstufen.
  2. Prüfen Sie im Dialogfeld Job hochstufen, ob Sie den richtigen Job wählen, und klicken Sie auf OK.
    Hinweis:
  • Durch das Hochstufen eines Jobs wird die Verarbeitung von anderen Jobs nicht ausgesetzt, und dieser Job durchläuft den Workflow nicht sofort. Durch das Hochstufen wird der Job an den Anfang der Warteschlange der Jobs gesetzt, die in den einzelnen Schritten des Jobtyps auf die Verarbeitung warten.

1.3.7.4 Jobs abgleichen

Wenn Ihr Workflow über einen Schritt Abgleichen nach dem Schritt PrintJobs verfügt, können Sie jeden Job manuell abgleichen. Wenn Dokumente im Job nach Abschluss des Abgleichs beschädigt werden, können Sie sie später über die Aktion Erneut drucken erneut drucken.

1.3.7.4.1 Jobs manuell abgleichen

Während des manuellen Abgleichs teilen Sie dem System mit, welche Aktion für das jeweilige Dokument im Job auszuführen ist. Sie können ein Dokument mit Erneutes Drucken, Extrahieren (um anzuzeigen, dass es aus dem Job entfernt wurde) oder OK markieren.
Bei Kuvertiereinheiten findet der Abgleich statt, nachdem die Kuvertierung für einen Job abgeschlossen wurde.

Bei Automatische Überprüfung findet der Abgleich statt, nachdem ein Job einen Schritt abgeschlossen hat, der auf der Schrittschablone ReadBarcodeData basiert.

Sie müssen einen Job manuell abgleichen, wenn eine der folgenden Bedingungen zutrifft:

  • Sie haben nur das PDF-Dokument-Unterstützung- oder AFP-Unterstützung-Feature (nicht das Kuvertierung - oder Automatische Überprüfung-Feature).
  • Bei Kuvertiereinheiten und Automatische Überprüfung überschreitet die Anzahl der erneut zu druckenden Dokumente die maximal zulässige Prozentzahl für den Job, selbst wenn Sie den automatischen Abgleich verwenden.
  • Bei Kuvertiereinheiten hat der Kuvertiereinheiten-Controller keinen Status für ein oder mehrere Dokument(e) berichtet oder RICOH ProcessDirector kann den Status nicht interpretieren.

Jobs, die zum Abgleichen bereit sind, befinden sich in einem Schritt, der auf der Schrittschablone Abgleichen basiert, und sich entweder im Status Warten auf Abgleich oder im Status Fehler befinden.

So gleichen Sie einen Job manuell ab:
  1. Klicken Sie in der Jobtabelle auf der Seite Hauptseite mit der rechten Maustaste auf den Job, und wählen Sie Abgleichen.

    Im Dialogfeld "Job abgleichen" zeigen die zusammengefassten Informationen in der oberen linken Ecke die Gesamtzahl der Dokumente mit jeder Aktion an, die RICOH ProcessDirector zugewiesen hat: OK, Erneut drucken oder Extrahieren. Die zusammengefassten Informationen enthalten außerdem die Gesamtzahl der Dokumente ohne zugeordnete Aktion ( Nicht festgelegt). Wenn Sie den Abgleich starten, werden in der Dokumenttabelle keine Dokumente angezeigt.

    Sie können den Abgleich erst dann beenden, wenn allen Dokumenten eine Aktion zugeordnet wurde. Kein Dokument kann als Angeforderte Aktion den Wert Nicht festgelegt haben.

  2. Zum Suchen nach Dokumenten verwenden Sie die Zusammenfassung in der oberen linken Ecke des Dialogfensters oder wählen Sie eine Option zum Suchen nach Dokumenten. Beispiele:
    • Alle erneut zu druckenden Dokumente: Klicken Sie auf die Zahl unter Erneut drucken.
    • Alle Dokumente ohne zugeordnete Aktion: Klicken Sie auf die Zahl unter Nicht festgelegt.
    • Dokumente mit einem oder zwei Merkmalwerten: Wählen Sie Nach Merkmal.
    • Dokumente mit bestimmten Barcodes: Wählen Sie Nach Barcode-Scan.
    • Dokumente mit einem Wertebereich der Kuvertierfolge: Wählen Sie Nach Bereich.

      Zum Festlegen von Werten für das Kuvertierungssequenz-Merkmal muss der Workflow einen Schritt enthalten, der auf der Schrittschablone SetPropertiesForReconcile oder (nur für Kuvertiereinheiten) auf der Schrittschablone SetInsertProperties basiert.

  3. Wenn Sie Nach Eigenschaften gewählt haben, klicken Sie auf Bearbeiten (Bearbeiten-Symbol).
    1. Wählen Sie ein Merkmal in dem Feld Merkmal aus. Wählen Sie einen Vergleichswert aus und geben oder scannen Sie den Wert in das Feld Wert ein.
      Für Automatische Überprüfung können Sie Prüfempfänger als Merkmal wählen und Gleich für den Wert Vergleich. Geben Sie dann einen Wert für das Merkmal Prüfempfänger ein.
    2. Klicken Sie auf das Markierungsfeld neben dem zweiten Feld Merkmal und wählen Sie ein zweites Merkmal aus. Wählen Sie einen Vergleichswert aus und geben oder scannen Sie den Merkmalwert in das Feld Wert ein.
    3. Klicken Sie auf Suchen.
      Es werden Dokumente gesucht, die bei beiden Merkmalwerten übereinstimmen.
      Hinweis:
    • Um einen numerischen Wertebereich einzugeben, wählen Sie in beiden Feldern Merkmal das gleiche Merkmal aus. Verwenden Sie für das erste Merkmal den Vergleichswert Größer-gleich und geben Sie den niedrigen Wert ein. Verwenden Sie für das zweite Merkmal den Vergleichswert Kleiner-gleich und geben Sie den hohen Wert ein.
  4. Wenn Sie Nach Barcode-Scan ausgewählt haben, klicken Sie auf Bearbeiten (Bearbeiten-Symbol).
    1. Wählen Sie als Barcodeformat das Barcodeformat aus, welches das Layout des Barcodes beschreibt, den Sie scannen möchten.
    2. Scannen Sie im Listenfenster Gescannte Barcodes jeden Barcode in eine separate Zeile ein. Benutzen Sie keine Leerzeichen nach dem Barcode.
    3. Wählen Sie als Aktion die Aktion, die auf die Dokumente angewendet wird, die mit den Barcodes im Listenfenster übereinstimmen.
    4. Zum Speichern der gescannten Barcodes und zum Schließen des Dialogfelds klicken Sie auf Speichern und Schließen.
  5. Wenn Sie Nach Bereich ausgewählt haben, klicken Sie auf Bearbeiten (Bearbeiten-Symbol).
    1. Klicken Sie auf eines der folgenden Optionsfelder:

      • Von Bis

        Geben Sie in den Feldern Von und Bis den Anfang und das Ende der Werte der Kuvertierfolge für den Dokumentbereich ein, den Sie durchsuchen möchten.

      • Benutzerdefinierter Bereich

        Geben Sie die Auswahloptionen der Kuvertierfolge ein:

        • Verwenden Sie einen Bindestrich, um den ersten und letzten Wert in einem Bereich zu trennen.
        • Trennen Sie einzelne Wertauswahlen mit einem Komma.

    2. Wählen Sie als Aktion die Aktion, die auf die Dokumente angewendet wird, die mit den Werten übereinstimmen, die vom Merkmal Kuvertierfolge einfügen angegeben werden.
    3. Zum Speichern des Bereichs der Kuvertierfolgewerte und zum Schließen des Dialogfelds klicken Sie auf Speichern und Schließen.
  6. Überprüfen Sie in der Dokumenttabelle die Spalte Aktion für die einzelnen Dokumente.
    • Möchten Sie überprüfen, ob ein Dokument in der Tabelle das Dokument ist, mit dem Sie arbeiten möchten, wählen Sie das Dokument aus.
      • Klicken Sie auf Original anzeigen, um ein Dokument in seinem ursprünglichen Zustand anzuzeigen.
      • Klicken Sie auf Aktuelles anzeigen, um ein Dokument in seinem aktuellen Zustand anzuzeigen.
    • Ist die Aktion nicht festgelegt oder möchten Sie die Aktion ändern, wählen Sie das Dokument aus, und klicken Sie auf:

      • Neu drucken. Diese Aktion weist das System dazu an, das Dokument erneut zu drucken.
      • OK. Diese Aktion informiert das System darüber, dass das Dokument erfolgreich verarbeitet wurde.
      • Extrahieren. Diese Aktion informiert das System darüber, dass das Dokument aus dem Job extrahiert wurde. Das System druckt das Dokument nicht erneut.

      Die angeforderte Aktion wird in der Spalte Angeforderte Aktion aufgeführt. Darüber hinaus ändern sich die Summen in der Zusammenfassung. Haben Sie beispielsweise für ein Dokument auf Erneut drucken geklickt, das ursprünglich mit "OK" markiert war, erhöht sich die Summe für Erneut drucken um 1 und die Summe für OK verringert sich um 1.

  7. Überprüfen Sie, ob alle Dokumente eine zugeordnete Aktion haben.
    Zum Auflisten der Dokumente, die über keine Aktion verfügen, klicken Sie auf die Zahl unter Nicht festgelegt in den zusammengefassten Informationen.
  8. Optional: Möchten Sie den Abgleich später fortsetzen und die im Dialogfenster "Job abgleichen" bereits vorgenommenen Änderungen speichern, klicken Sie auf Später fertig stellen.

    Möchten Sie den Abgleich wieder aufnehmen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Job, und wählen Sie Abgleichen.

  9. Überprüfen Sie, ob alle Dokumente eine zugeordnete Aktion haben, und klicken Sie auf OK.
      Hinweis:
    • Sie können erst auf OK klicken, wenn die Anzahl der Dokumente Nicht festgelegt auf 0 gesetzt ist.
  10. Wenn ein oder mehrere Dokumente mit Erneut drucken markiert sind, wird das Dialogfenster "Dokumente erneut drucken" angezeigt.
    1. Wählen Sie im Merkmal Angeforderter Drucker einen anderen Drucker aus.

      Wählen Sie einen Drucker aus, der dasselbe Datenformat wie der ursprüngliche Drucker akzeptiert.

    2. Nur bei Kuvertiereinheiten: Wenn Sie im Schritt Abgleich im Workflow die Aktualisierung von Merkmalwerten vor Abschluss des Abgleichs ausgewählt haben, geben Sie Werte in die im Dialogfenster angezeigten Felder ein.
    3. Klicken Sie auf OK.

1.3.7.5 Überwachung für erwartete Jobs

Eingabegeräte berichten den Status von Jobs, deren Ankunft in Ihrem System erwartet wird, in den Intervallen, die Sie einstellen. Sie können das Portlet Eingabeeinheiten verwenden, um die Ankunft erwarteter Jobs zu überwachen.
Wenn ein oder mehrere Jobs nicht in der erwarteten Zeit eintreffen, wird rechts neben der Eingabeeinheit ein rotes Warnsymbol angezeigt.

Verwenden Sie zum Löschen der Warnung die Aktion Löschen für die Eingabeeinheit.

Gehen Sie wie folgt vor, um auf erwartete Jobs zu überwachen:

  1. Klicken Sie im Portlet "Eingabeeinheiten" mit der rechten Maustaste auf eine Eingabeeinheit, und wählen Sie Erwartete Aufträge anzeigen aus.

    Das Dialogfeld Erwartete Aufträge wird geöffnet und zeigt eine Liste der Objekte für erwartete Aufträge an, die der Eingabeeinheit zugeordnet sind. Zudem werden die aktuelle Anzahl der erwarteten Jobs sowie die Anzahl der bereits innerhalb des aktuellen Überwachungszeitraums eingetroffenen Jobs angezeigt.

    If the expected work for the current period has not yet arrived, you see an alert (Benachrichtigungssymbol) icon in the second column.

  2. Nachdem Sie bestimmt haben, welche Jobs noch nicht eingetroffen sind, und die entsprechenden Maßnahmen getroffen haben, kehren Sie zum Portlet "Eingabeeinheiten" zurück.
  3. Wählen Sie die Eingabeeinheit aus, und klicken Sie dann auf Aktionen Beheben.
    Die Aktion Beheben löscht den Status Verspätet für alle Objekte für erwartete Aufträge, die der Eingabeeinheit zugeordnet sind.

1.3.7.6 Jobs kuvertieren und abgleichen

Hat die Kuvertiereinheit das Kuvertieren aller Dokumente in einem Job abgeschlossen, können Sie dem System mitteilen, dass der Job die Kuvertierung abgeschlossen hat. Nach Berichterstellung, dass der Job die Kuvertierung abgeschlossen hat, können Sie den Job manuell abgleichen.
Wenn Dokumente nach Abschluss des Abgleichs beschädigt werden, können Sie sie später über die Aktion Erneut drucken erneut drucken.

1.3.7.6.1 Kuvertierung für Job abschließen

Wenn der Kuvertiereinheiten-Controller für die Verwendung der manuellen Abschlussmethode konfiguriert ist, müssen Sie RICOH ProcessDirector informieren, wenn die Kuvertiereinheit aller Dokumente im Job kuvertiert hat. RICOH ProcessDirector kann den Job dann automatisch abgleichen, oder Sie können den Job manuell abgleichen.
    Hinweis:
  • Wenn der Kuvertiereinheiten-Controller für die Verwendung der automatischen Abschlussmethode konfiguriert ist, müssen Sie das Kuvertieren nicht manuell abschließen, da RICOH ProcessDirector automatisch erkennen kann, wenn das Kuvertieren des Jobs abgeschlossen ist. Wenn ein Job jedoch längere Zeit nach dem Abschließen der Kuvertierung in dem Schritt bleibt, der auf der Schrittschablone InsertJobs basiert, können Sie das Kuvertieren manuell abschließen.
Gehen Sie wie folgt vor, um das Kuvertieren eines Jobs abzuschließen:
  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in der Job-Tabelle auf der Hauptseite auf den Job, der die Kuvertierung abgeschlossen hat, und wählen Sie Kuvertierung abschließen aus.

    Überprüfen Sie, ob sich der Job in einem Schritt, der auf der Schrittschablone InsertJobs basiert, und im Status Manuell, in Bearbeitung befindet.

      Hinweis:
    • Ist der Job im Verarbeitungsstatus, ist der Kuvertiereinheiten-Controller so konfiguriert, dass die automatische Abschlussmethode benutzt wird. Machen Sie in diesem Fall nur weiter, wenn Sie sicher sind, dass die Kuvertiereinheit das Kuvertieren aller Dokumente im Job abgeschlossen hat.

  2. Klicken Sie auf dem Dialogfeld "Kuvertierung abschließen?" auf OK.

    Der Job wird in den nächsten Schritt im Workflow versetzt, der in der Regel auf der Schrittschablone Reconcile basiert. Wenn der Job die manuelle Abgleichmethode angibt, ändert sich der Status in Warten auf Abgleich. Wenn der Job die automatische Abgleichmethode angibt, ändert sich der Status in Verarbeitung.

1.3.7.7 Vorschaudruck

Mit dem Vorschaudruck können Sie eine Zusammenstellung von Seiten als Testdruck drucken, bevor Sie den gesamten Job drucken. Sie können Vorschaudrucke zur Überprüfung der Druckereinstellungen oder zum Testen verschiedener Optionen für Ihren Job verwenden.

Vorschaudrucke können beispielsweise für Folgendes verwendet werden:

  • Um die korrekte Einrichtung des Druckers zu überprüfen, indem die ersten paar Seiten eines Job gedruckt werden
  • Um zu sehen, wie die Ausgabe aussieht, wenn Sie auf dem gleichen Drucker mit unterschiedlichen Papiertypen gedruckt wird
  • Um zu sehen, wie Farben oder Graustufen in einem Job aussehen, wenn Sie mit unterschiedlichen ICC-Profilen oder Farbmanagementressourcen drucken
  • Um zu sehen, wie die Ausgabe aussieht, wenn Sie auf unterschiedlichen Druckern gedruckt wird
  • Um andere Jobmerkmale zu ändern und deren Auswirkung auf die Ausgabe zu überprüfen
  • Um sicherzustellen, dass die von einem externen Programm durchgeführte Nachbearbeitung akzeptable Ergebnisse liefert

RICOH ProcessDirector verwendet die Schrittschablone PreviewPrint, um die Seitenzusammenstellung zu erstellen und an einen Drucker zu übergeben. Nachdem die Seiten gedruckt wurden, muss der Vorschaudruck akzeptiert oder abgelehnt werden, damit die Verarbeitung fortgesetzt werden kann.

Hinweis: Der Schritt enthält ein Standard-Jobmerkmal namens Angeforderter Drucker für Vorschaudruck. Verwenden Sie dieses Merkmal, um den Drucker für den Schritt PreviewPrint festzulegen. Sie können die Aktion "Jobs planen" nicht verwenden, um einen Drucker für den Vorschaudruck auszuwählen. Wenn Sie den Standardwert Nicht festgelegt beibehalten, wird der Job in den Status "Einheit nicht verfügbar" versetzt, sobald er am Schritt PreviewPrint angelangt ist. Sie müssen das Notizbuch der Jobmerkmale für den Job öffnen und das Merkmal Angeforderter Drucker für Vorschaudruck festlegen, um die Verarbeitung fortzusetzen.

Bei der Konfigurierung dieses Schritts stehen Ihnen zwei Optionen zum abschließen des Schritts zur Verfügung. Sie können den Job auch im auf der Schrittschablone PreviewPrint basierenden Schritt warten lassen, bis ein Bediener ihn akzeptiert oder ablehnt, oder Sie können den Vorschaudruck automatisch vom System akzeptieren lassen. Wenn das System den Job automatisch akzeptiert, fährt der Job ohne zu warten mit dem nächsten Verarbeitungsschritt fort.

Wenn ein Job über den Workflow verarbeitet wird, findet der auf der Schrittschablone "PreviewPrint" basierende Schritt die Seiten, die Sie drucken möchten, und sendet sie an den für den Vorschaudruck angeforderten Drucker. Wenn der Job so konfiguriert ist, dass der Vorschaudruck automatisch akzeptiert wird, fährt der Job mit dem nächsten Schritt im Workflow fort. Wenn der Job so konfiguriert ist, dass er auf eine Bedieneraktion wartet, wechselt der Job in den Status Wartet auf Annahme. Der Job verbleibt in diesem Status, bis ein Bediener die Ausgabe überprüft und entscheidet, wie vorgegangen werden soll:

  • Ist die Ausgabe akzeptabel, akzeptiert der Bediener den Vorschaudruck, und die Verarbeitung kann entweder im gleichen Workflow oder in einem anderen Workflow fortgesetzt werden.
  • Ist die Ausgabe nicht akzeptabel, lehnt der Bediener den Vorschaudruck ab. Der Job wechselt in einen Fehlerstatus und kann erneut mit anderen Optionen verarbeitet werden, bis er akzeptabel ist.

Sie können mehr als einen Schritt "PreviewPrint" zu einem Workflow hinzufügen. Beispielsweise möchten Sie immer Musterseiten auf drei verschiedenen Papiertypen drucken und die Ausgabe vergleichen, bevor Sie sich für einen Papiertyp entscheiden. Sie können drei Schritte PreviewPrint erstellen und die Annahme der ersten beiden Schritte automatisieren, indem Sie für das Merkmal Vorschaudruck automatisch akzeptieren Ja festlegen. Legen Sie im dritten Schritt für das Merkmal Vorschaudruck automatisch akzeptieren Nein fest.

Wenn ein Job über den Workflow verarbeitet wird, verarbeiten alle drei Vorschaudruckschritte den Job. Nachdem der letzte Vorschaudruck gedruckt wurde, wechselt der Job in den Status "Wartet auf Annahme". Ein Bediener kann alle Ausgaben vergleichen und auswählen, welches Papier verwendet werden soll. Danach kann er den Vorschaudruck akzeptieren, um die Verarbeitung des Jobs fortzusetzen.

1.3.7.7.1 Mit Vorschaudruckjobs arbeiten

Wenn ein Workflow einen oder mehrere Schritte PreviewPrint enthält, muss der Vorschaudruck akzeptiert werden, bevor der Job weiter verarbeitet werden kann. Vorschaudrucke können überprüft und akzeptiert werden, wenn sie sich im Status Wartet auf Annahme befinden.

Folgende Aktionen sind verfügbar, wenn Jobs sich im Status Wartet auf Annahme befinden:

Akzeptieren
Wenn die Ausgabe den Anforderungen entspricht, können Sie den Vorschaudruck akzeptieren und die Verarbeitung des Jobs fortsetzen. Sie können auswählen, ob die Verarbeitung des Jobs mit dem gleichen Workflow oder einem anderen Workflow fortgesetzt werden soll.
Ablehnen
Wenn die Ausgabe nicht den Anforderungen entspricht, können Sie den Vorschaudruck ablehnen. Der Job wechselt in einen Fehlerstatus, damit Sie die erforderlichen Merkmale anpassen und den Job erneut verarbeiten können.

Gehen Sie wie folgt vor, um mit Vorschaudruckjobs zu arbeiten:

  1. Finden Sie einen Job, der sich im Status Wartet auf Annahme befindet.
  2. Überprüfen Sie die Ausgabe, die vom Schritt PreviewPrint gedruckt wurde.
    Wenn der Workflow mehr als einen Schritt PreviewPrint enthielt, müssen Sie möglicherweise mehrere Versionen des Vorschaudrucks überprüfen.
  3. Bestimmen Sie, ob die Ausgabe die Anforderungen für diesen Zeitpunkt des Workflows erfüllt. Wählen Sie den Job und dann Folgendes aus:
    Weitere Aktionen Akzeptieren Wenn die Ausgabe akzeptabel ist und Sie die Verarbeitung des Jobs fortsetzen möchten.
    Weitere Aktionen Ablehnen Wenn die Ausgabe nicht akzeptabel ist und Sie einige Optionen ändern wollen, um einen neuen Vorschaudruck zu generieren.
  4. Wenn Sie den Vorschaudruck akzeptiert haben, wählen Sie auch, ob die Verarbeitung im selben Workflow fortgesetzt werden soll, oder ob der Job in einen anderen Workflow verschoben werden soll, und klicken Sie auf OK.
  5. Wenn Sie den Vorschaudruck abgelehnt haben, passen Sie die entsprechenden Merkmale an, und verwenden Sie die Aktion Erneut verarbeiten, um den Schritt PreviewPrint erneut auszuführen.

1.3.7.8 Jobs anzeigen

Sie können den Inhalt eines beliebigen AFP- oder PDF-Jobs abrufen, der sich im RICOH ProcessDirector-System befindet. Der anzuzeigende Job erscheint in dem Browser-Fenster.
Die PDF-Viewer der meisten Browser verfügen über eingeschränkte Funktionalität. Wenn Sie die Standard-PDF-Viewer verwenden, sind einige Funktionen (wie z. B. Zoom und Hervorhebung von Suchbegriffen) möglicherweise nicht verfügbar. Wenn Sie den Browser so konfigurieren können, dass ein Adobe PDF-Viewer verwendet wird, können Sie zusätzliche Funktionen nutzen.

    Hinweis:
  • Adobe PDF-Viewer werden nur von dem Windows-Betriebssystem unterstützt. Sie können Dateien auf Computern, die andere Betriebssysteme verwenden, öffnen und lesen, jedoch sind einige Funktionen der Anzeigefunktion deaktiviert.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen AFP- oder PDF-Job anzuzeigen:
  1. Klicken Sie in der Jobtabelle mit der rechten Maustaste auf den Job, den Sie zur Anzeige aufrufen möchten, und wählen Sie Anzeigen.
  2. Benutzen Sie die Steuerelemente der Anzeigefunktion, um durch den Job zu blättern.
  3. Klicken Sie auf Schließen.
    Hinweis:
  • Die AFP-Anzeigefunktion verwendet AFP-Fonts, wenn sie diese an einer der folgenden Stellen finden kann:
    1. Inline mit dem Job
    2. In einem der im Jobmerkmal AFP-Ressourcenpfad angegebenen Verzeichnisse, wenn das AFP-Unterstützungs-Feature installiert ist
    3. In C:\aiw\aiw1\resources
    4. In C:\Program Files (x86)\Ricoh\PSF\reslib

    Wenn die Fonts nicht gefunden werden können, werden AFP-Fonts über eine Gruppe von Konfigurationsdateien Type-1-Fonts zugeordnet, wenn Dateien zum Anzeigen konvertiert werden. Wenn also ein AFP-Job Fonts enthält, einschließlich angepasster Fonts, die sich nicht an diesen Stellen befinden, müssen Sie sicherstellen, dass Zuordnungen für diese Fonts in den Konfigurationsdateien enthalten sind. Wenn ein Job zugeordnete Fonts verwendet, stimmt das angezeigte Bild möglicherweise nicht mit der endgültigen gedruckten Version überein.

    Wichtig:
  • Die APF-Anzeigefunktion wendet keine Änderungen in der Formdef (beispielsweise die Druckrichtung, konstante Rückseiten-Overlays und N-Up-Seitenpositionierung) an.

    Wenn Sie über das Vorgedruckte Formulare austauschen-Feature verfügen, aktiviert der Schritt CombineAFPWithForm die Markierung "Konstante Rückseiten", wenn ein Medienobjekt ein elektronisches Formular für die Rückseite enthält und die Druckmedienzuordnung "Simplexdruck" vorgibt. Diese konstanten Rückseiten werden nicht in die Eigenschaft Gesamtseiten für den Job aufgenommen und werden nicht in der Anzeigefunktion angezeigt.

  • Die AFP-Anzeigefunktion wendet keine Medienzuordnungen an, die zwischen Seiten eingefügt sind.
  • Die AFP-Anzeigefunktion kann keine Zeichenfolgen suchen, wenn bestimmte Codepage-Merkmale nicht wie erwartet eingestellt sind.
  • Die PDF-Anzeigefunktion findet möglicherweise keine Texte, die ein Leerzeichen enthalten, wenn Sie nach Zeichenfolge suchen.
  • Die Anzeigefunktion kann nicht auf Ressourcen zugreifen, die in Verzeichnissen gespeichert sind, die internationale Zeichen, einschließlich DBCS-Zeichen, in den Namen ihrer Verzeichnispfade verwenden. Falls Sie Ressourcen in Verzeichnissen speichern, die Zeichen mit Akzenten oder andere internationale Zeichen in ihren Verzeichnispfaden enthalten, ersetzt die Anzeigefunktion andere Zeichen zu Anzeigezwecken. Möglicherweise wird der Job korrekt gedruckt, selbst wenn er nicht korrekt angezeigt wird.

    Um den Job mit den richtigen Ressourcen anzuzeigen, verschieben Sie die Ressourcen zu einem Verzeichnis, dass keine internationalen Zeichen in seinem Pfad verwendet, oder benennen Sie das vorhandene Verzeichnis um, um alle internationalen Zeichen zu entfernen.

1.3.7.8.1 Steuerelemente der AFP-Anzeigefunktion

Die AFP-Anzeigefunktion hat mehrere Gruppen von Steuerelementen, mit denen Sie durch Jobs navigieren und bestimmte Seiten anzeigen können.

Wenn Sie die Anzeigefunktion zum Ansehen des Inhalts eines Jobs öffnen, können Sie mithilfe verschiedener Steuerelemente durch den Job navigieren. Die Steuerelemente zum Navigieren, die Sie verwenden können, basieren auf der Option, die Sie in der Liste Weiter auswählen:

  • Seite: Seitenweise durch den Job blättern
  • Zeichenfolge: Im Dokument nach Text suchen
  • Dokumentmerkmal: nach Dokumentmerkmalen suchen

Wenn Sie die Anzeigefunktion von der Seite Job erneut drucken öffnen, erscheinen weitere Steuerelemente, mit denen Sie die zu druckenden Seiten auswählen können.

Vergrößern/Verkleinern und Drehen

Die rechte Seite der Navigationsleiste enthält Steuerelemente zum Vergrößern, Verkleinern und Drehen der aktuellen Seite.

Im Uhrzeigersinn drehen Symbol für Im Uhrzeigersinn drehen
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um die Ansicht des Jobs im Uhrzeigersinn um 90 Grad von der aktuellen Drehung zu drehen.
Verkleinern Symbol für Verkleinern
Verringert die Größe der angezeigten Seite je nachdem, wie oft die Schaltfläche angeklickt wird, auf einen voreingestellten Prozentsatz.
Zoomwert Kästchen mit angezeigtem Wert "100 %".
Ändert die Größe der angezeigten Seite je nach dem Wert, der in einer Liste ausgewählt oder in das Feld eingegeben wird. Sie können einen Prozentsatz oder die Anzeige der gesamten Seite auswählen.
  • Mit Originalgröße wird die Seite mit einer Vergrößerung von 100 % angezeigt.
  • Mit Fenstergröße wird die Vergrößerung so korrigiert, dass die Seite sowohl horizontal als auch vertikal in das Fenster passt.
  • Mit Fensterbreite wird die Vergrößerung so korrigiert, dass die Seite horizontal in das Fenster passt.
  • Mit Seitenbreite wird die Vergrößerung so korrigiert, dass Text und Bilder in die Breite des Fensters passen.
Vergrößern Symbol für Vergrößern
Erhöht die Größe der angezeigten Seite je nachdem, wie oft die Schaltfläche angeklickt wird, auf einen voreingestellten Prozentsatz.
Durch Jobs navigieren

Die Steuerelemente auf der linken Seite der Symbolleiste ändern sich je nach ausgewähltem Wert im Feld Wechseln zu.

Seite
Mit der Seitenfunktionsleiste können Sie seitenweise durch den Job blättern oder direkt zu einer bestimmten Seite springen.
Seitenfunktionsleiste. Der nachfolgende Text beschreibt die Verwendung der Steuerelemente.
Erste Seite anzeigen Symbol für "Erste Seite anzeigen"
Zeigt die erste Seite des Jobs an.
Vorherige Seite anzeigen Symbol für "Vorherige Seite anzeigen"
Zeigt die Seite des Jobs an, die direkt vor der gerade angezeigten Seite kommt.
Numerisches Eingabefeld Texteingabefeld mit eingegebener "1".
Geben Sie die Seitenzahl ein, die Sie in der Anzeigefunktion anzeigen möchten, und drücken Sie auf die Eingabetaste.
Nächste Seite anzeigen Symbol für "Nächste Seite anzeigen"
Zeigt die Seite des Jobs an, die direkt auf die gerade angezeigte Seite folgt.
Letzte Seite anzeigen Symbol für "Letzte Seite anzeigen"
Zeigt die letzte Seite des Jobs an.

Zeichenfolge
Die Funktionsleiste Zeichenfolge ermöglicht das Durchsuchen des Jobs nach einer Seite mit einem bestimmten Text.
Zeichenfolgenfunktionsleiste oben auf der Seite der Anzeigefunktion. Der nachfolgende Text beschreibt die Verwendung der Steuerelemente.
Geben Sie den Begriff ein, nach dem Sie im Textfeld suchen möchten.
Vorheriges Auftreten suchen Symbol für "Vorheriges Auftreten suchen"
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um nach dem vorherigen Auftreten des Suchbegriffs zu suchen. Dieses Auftreten kann auf einer Seite sein, die vor der angezeigten Seite kommt.
Nächstes Auftreten suchen Symbol für "Nächstes Auftreten suchen"
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um nach dem nächsten Auftreten des Suchbegriffs zu suchen. Dieses Auftreten kann auf einer Seite sein, die auf die angezeigte Seite folgt.
G/K beachtenSymbol für "Groß-/Kleinschreibung beachten"
Wählen Sie diese Option aus, wenn bei der Suche nur Text gefunden werden soll, bei dem die Groß-/Kleinschreibung genau mit der im Textfeld angegebenen Groß-/Kleinschreibung übereinstimmt. Wenn Sie beispielsweise max mustermann eingeben und G/K beachten auswählen, enthält das Suchergebnis das erste Auftreten von max mustermann. Alle Vorkommen von Max Mustermann werden übersprungen.

Merkmal
Mit der Funktionsleiste Merkmal können Sie den Job anhand des Wertes eines Dokumentmerkmals oder eines Indexkennzeichens durchsuchen. Damit Sie eine AFP-Datei mithilfe von Dokumentmerkmalen durchsuchen können, müssen Sie die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert haben.
Die Merkmalfunktionsleiste. Der nachfolgende Text beschreibt die Verwendung der Steuerelemente.
Merkmalliste Ein Listenfenster, das eine alphabetische Liste der bestehenden Merkmale enthält.
Sie können dieses Steuerelement verwenden, um das zu suchende Dokumentmerkmal oder Indexkennzeichen auszuwählen. Sie können auf das Symbol des Abwärtspfeils klicken, um ein Dokumentmerkmal aus der alphabetischen Liste aller Dokumentmerkmale des Jobs anzuzeigen und auszuwählen. Sie können auch einen beliebigen Teil des Namens des Dokumentmerkmals eingeben. Während Sie tippen, wird die Liste der Dokumentmerkmale auf diejenigen eingegrenzt, in denen der von Ihnen eingegebene Text enthalten ist.
Erste Seite anzeigen Symbol für "Erste Seite anzeigen"
Zeigt die erste Seite des Jobs an, die den Wert des ausgewählten Dokumentmerkmals oder Indexkennzeichens enthält.
Vorheriges suchen Symbol für "Vorheriges Merkmal suchen"
Klicken Sie auf den Pfeil Vorheriges suchen, um die vorherige Seite des Jobs anzuzeigen, die den Wert des von Ihnen ausgewählten Dokumentmerkmals oder Indexkennzeichens enthält.
Werteliste Ein Listenfenster, das eine alphabetische Liste aller Werte in diesem Job enthält, die für dieses Dokumentmerkmal vorhanden sind.
Nachdem Sie ein Dokumentmerkmal oder Indexkennzeichen ausgewählt haben, wird diese Liste von der Anzeigefunktion mit allen Werten des Jobs für dieses Dokumentmerkmal oder Indexkennzeichen ausgefüllt. Sie können auf das Symbol des Abwärtspfeils klicken und einen bestimmten Wert auswählen. Wenn Ihr Job mehr Werte aufweist, als in der Liste angezeigt werden, geben Sie einen beliebigen Teil vom Namen des Werts des Dokumentmerkmals oder Indexkennzeichens ein. Die Liste der Werte wird auf diejenigen eingegrenzt, in denen der von Ihnen eingegebene Text enthalten ist. Wenn Sie einen Wert aus der Liste auswählen, wird von der Anzeigefunktion die erste Seite des Jobs angezeigt, die den betreffenden Wert des Dokumentmerkmals oder Indexkennzeichens enthält.
Weitersuchen Symbol für "Nächstes Merkmal suchen"
Klicken Sie auf den Pfeil Weitersuchen, um die nächste Seite des Jobs anzuzeigen, die den Wert des von Ihnen ausgewählten Dokumentmerkmals oder Indexkennzeichens enthält.
Letzte Seite anzeigen Symbol für "Letzte Seite anzeigen"
Zeigt die letzte Seite des Jobs an, die den Wert des ausgewählten Dokumentmerkmals oder Indexkennzeichens enthält.

Zusätzliche Steuerelemente zum erneuten Drucken eines Jobs

Welche Steuerelemente angezeigt werden, hängt von der Methode ab, mit der die Anzeigefunktion auf der Seite Job erneut drucken geöffnet wird.

  • Wenn Sie Seiten auswählen und auf Seiten in der Anzeigefunktion auswählen klicken, sehen Sie das Feld Seite zu Liste hinzufügen und die Schaltfläche Hinzufügen über der Anzeigefunktion. Klicken Sie auf Seite zu Liste hinzufügen, um die Seitenzahl der zurzeit in der Anzeigefunktion angezeigten Seite in das Feld Seiten einzusetzen. Sie können mehrere Seiten zum erneuten Drucken auswählen. Wenn Sie eine andere Seite anzeigen und erneut auf Seite zu Liste hinzufügen klicken, wird die neue Seite dem vorhandenen Wert hinzugefügt, um eine Liste zu erstellen.
      Hinweis:
    • Sie können die Seitenzahl oder einen Seitenbereich auch in das Feld Seiten eingeben. Benutzen Sie einen Bindestrich, um einen Seitenbereich anzugeben, und trennen Sie alle Seitenzahlen und Seitenbereiche durch Kommas. Wollen Sie den Job ab einer bestimmten Seite bis zum Ende drucken, benutzen Sie den Buchstaben n, um die letzte Seite des Jobs anzugeben. Wollen Sie beispielsweise bestimmte Seiten eines aus 500 Seiten bestehenden Jobs drucken, geben Sie Folgendes ein: 3,27,150-165,302-428,491-n.
  • Wenn Sie Gruppen auswählen und auf Gruppen in Anzeigefunktion auswählen klicken, sehen Sie eine Tabelle über der Anzeigefunktion:
    1. Wählen Sie ein Merkmal und einen Wert in der Funktionsleiste aus.
    2. Klicken Sie auf Nachstehend angezeigte Gruppe hinzufügen, um die Merkmal- und Gruppeninformationen der Seite, die gerade in der Anzeigefunktion angezeigt wird, einzusetzen.
    3. Müssen Sie eine Gruppe aus der Liste der erneut zu druckenden Gruppen entfernen, wählen Sie die Gruppe aus, und klicken Sie auf Entfernen.

1.3.7.8.2 Steuerelemente der PDF-Anzeigefunktion

Die PDF-Anzeigefunktion hat mehrere Gruppen von Steuerelementen, mit denen Sie durch Jobs navigieren und bestimmte Seiten anzeigen können.

Wenn Sie die Anzeigefunktion zum Ansehen des Inhalts eines Jobs öffnen, verwenden Sie die Steuerelemente zum seitenweisen Blättern durch den Job, zum Suchen nach Text oder zum Suchen nach einem Dokumentmerkmal.

Wählen Sie die Option Seite aus der Liste Gehe zu, um seitenweise durch den Job zu blättern. Wählen Sie die Option Zeichenfolge aus der Liste Gehe zu, um Text einzugeben und den Job nach diesem Text zu durchsuchen. Wählen Sie die Option Dokumentmerkmal in der Liste Gehe zu aus, um in einem der Dokumentmerkmale in der PDF-Datei nach einem Wert zu suchen.

Vergrößern/Verkleinern und Drehen

Die rechte Seite der Navigationsleiste enthält Steuerelemente zum Vergrößern, Verkleinern und Drehen der aktuellen Seite.

Im Uhrzeigersinn drehen Symbol für Im Uhrzeigersinn drehen
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um die Ansicht des Jobs im Uhrzeigersinn um 90 Grad von der aktuellen Drehung zu drehen.
Verkleinern Symbol für Verkleinern
Verringert die Größe der angezeigten Seite je nachdem, wie oft die Schaltfläche angeklickt wird, auf einen voreingestellten Prozentsatz.
Zoomwert Kästchen mit angezeigtem Wert "100 %".
Ändert die Größe der angezeigten Seite je nach dem Wert, der in einer Liste ausgewählt oder in das Feld eingegeben wird. Sie können einen Prozentsatz oder die Anzeige der gesamten Seite auswählen.
  • Mit Originalgröße wird die Seite mit einer Vergrößerung von 100 % angezeigt.
  • Mit Fenstergröße wird die Vergrößerung so korrigiert, dass die Seite sowohl horizontal als auch vertikal in das Fenster passt.
  • Mit Fensterbreite wird die Vergrößerung so korrigiert, dass die Seite horizontal in das Fenster passt.
  • Mit Seitenbreite wird die Vergrößerung so korrigiert, dass Text und Bilder in die Breite des Fensters passen.
Vergrößern Symbol für Vergrößern
Erhöht die Größe der angezeigten Seite je nachdem, wie oft die Schaltfläche angeklickt wird, auf einen voreingestellten Prozentsatz.
Durch Jobs navigieren

Die Steuerelemente auf der linken Seite der Symbolleiste ändern sich je nach ausgewähltem Wert im Feld Wechseln zu.

Seite
Mit der Seitenfunktionsleiste können Sie seitenweise durch den Job blättern oder direkt zu einer bestimmten Seite springen.
Seitenfunktionsleiste. Der nachfolgende Text beschreibt die Verwendung der Steuerelemente.
Erste Seite anzeigen Symbol für "Erste Seite anzeigen"
Zeigt die erste Seite des Jobs an.
Vorherige Seite anzeigen Symbol für "Vorherige Seite anzeigen"
Zeigt die Seite des Jobs an, die direkt vor der gerade angezeigten Seite kommt.
Numerisches Eingabefeld Texteingabefeld mit eingegebener "1".
Geben Sie die Seitenzahl ein, die Sie in der Anzeigefunktion anzeigen möchten, und drücken Sie auf die Eingabetaste.
Nächste Seite anzeigen Symbol für "Nächste Seite anzeigen"
Zeigt die Seite des Jobs an, die direkt auf die gerade angezeigte Seite folgt.
Letzte Seite anzeigen Symbol für "Letzte Seite anzeigen"
Zeigt die letzte Seite des Jobs an.

Zeichenfolge
Die Funktionsleiste Zeichenfolge ermöglicht das Durchsuchen des Jobs nach einer Seite mit einem bestimmten Text.
Zeichenfolgenfunktionsleiste oben auf der Seite der Anzeigefunktion. Der nachfolgende Text beschreibt die Verwendung der Steuerelemente.
Geben Sie den Begriff ein, nach dem Sie im Textfeld suchen möchten.
Vorheriges Auftreten suchen Symbol für "Vorheriges Auftreten suchen"
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um nach dem vorherigen Auftreten des Suchbegriffs zu suchen. Dieses Auftreten kann auf einer Seite sein, die vor der angezeigten Seite kommt.
Nächstes Auftreten suchen Symbol für "Nächstes Auftreten suchen"
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um nach dem nächsten Auftreten des Suchbegriffs zu suchen. Dieses Auftreten kann auf einer Seite sein, die auf die angezeigte Seite folgt.
G/K beachtenSymbol für "Groß-/Kleinschreibung beachten"
Wählen Sie diese Option aus, wenn bei der Suche nur Text gefunden werden soll, bei dem die Groß-/Kleinschreibung genau mit der im Textfeld angegebenen Groß-/Kleinschreibung übereinstimmt. Wenn Sie beispielsweise max mustermann eingeben und G/K beachten auswählen, enthält das Suchergebnis das erste Auftreten von max mustermann. Alle Vorkommen von Max Mustermann werden übersprungen.

Merkmal
Mit der Funktionsleiste Merkmal können Sie den Job mit dem Wert eines Dokumentmerkmals durchsuchen. Damit Sie einen Job mithilfe von Dokumentmerkmalen durchsuchen können, müssen Sie die PDF-Dokument-Unterstützung-Funktion installieren und mithilfe von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat Dokumentmerkmale für den PDF-Druckjob definieren.
Die Merkmalfunktionsleiste. Der nachfolgende Text beschreibt die Verwendung der Steuerelemente.
Merkmalliste Ein Listenfenster, das eine alphabetische Liste der bestehenden Merkmale enthält.
Sie können dieses Steuerelement verwenden, um das Dokumentmerkmal auszuwählen, das Sie suchen möchten. Sie können auf das Symbol des Abwärtspfeils klicken, um ein Dokumentmerkmal aus der alphabetischen Liste aller Dokumentmerkmale des Jobs anzuzeigen und auszuwählen. Sie können auch einen beliebigen Teil des Namens des Dokumentmerkmals eingeben. Während Sie tippen, wird die Liste der Dokumentmerkmale auf diejenigen eingegrenzt, in denen der von Ihnen eingegebene Text enthalten ist.
Erste Seite anzeigen Symbol für "Erste Seite anzeigen"
Zeigt die erste Seite des Jobs an, die den ausgewählten Wert des Dokumentmerkmals enthält.
Vorheriges suchen Symbol für "Vorheriges Merkmal suchen"
Klicken Sie auf den Pfeil Vorheriges suchen, um die vorherige Seite des Jobs anzuzeigen, die den Wert des von Ihnen ausgewählten Dokumentmerkmals enthält.
Wert auswählen Ein Listenfenster, das eine alphabetische Liste aller Werte in diesem Job enthält, die für dieses Dokumentmerkmal vorhanden sind.
Nachdem Sie ein Dokumentmerkmal ausgewählt haben, wird diese Liste von der Anzeigefunktion mit allen Werten des Jobs für dieses Dokumentmerkmal ausgefüllt. Sie können auf das Symbol des Abwärtspfeils klicken und einen bestimmten Wert auswählen. Wenn Ihr Job mehr Werte aufweist, als in der Liste angezeigt werden, geben Sie einen beliebigen Teil vom Namen des Werts des Dokumentmerkmals ein. Die Liste der Werte wird auf diejenigen eingegrenzt, in denen der von Ihnen eingegebene Text enthalten ist. Wenn Sie einen Wert aus der Liste auswählen, wird von der Anzeigefunktion die erste Seite des Jobs angezeigt, die den betreffenden Wert des Dokumentmerkmals enthält.
Weitersuchen Symbol für "Nächstes Merkmal suchen"
Klicken Sie auf den Pfeil Weitersuchen, um die nächste Seite des Jobs anzuzeigen, die den Wert des von Ihnen ausgewählten Dokumentmerkmals enthält.
Letzte Seite anzeigen Symbol für "Letzte Seite anzeigen"
Zeigt die letzte Seite des Jobs an, die den ausgewählten Wert des Dokumentmerkmals enthält.

Zusätzliche Steuerelemente zum erneuten Drucken eines Jobs

Wenn Sie die Anzeigefunktion auf der Seite Job erneut drucken öffnen, sehen Sie das Feld Seite zu Liste hinzufügen und die Schaltfläche Hinzufügen über der Anzeigefunktion. Klicken Sie auf Seite zu Liste hinzufügen, um die Seitenzahl der zurzeit in der Anzeigefunktion angezeigten Seite in das Feld Seiten einzusetzen. Sie können mehrere Seiten zum erneuten Drucken auswählen. Wenn Sie eine andere Seite anzeigen und erneut auf Seite zu Liste hinzufügen klicken, wird die neue Seite dem vorhandenen Wert hinzugefügt, um eine Liste zu erstellen.

    Hinweis:
  • Sie können die Seitenzahl oder einen Seitenbereich auch in das Feld Seiten eingeben. Benutzen Sie einen Bindestrich, um einen Seitenbereich anzugeben, und trennen Sie alle Seitenzahlen und Seitenbereiche durch Kommas. Wollen Sie den Job ab einer bestimmten Seite bis zum Ende drucken, benutzen Sie den Buchstaben n, um die letzte Seite des Jobs anzugeben. Wollen Sie beispielsweise bestimmte Seiten eines aus 500 Seiten bestehenden Jobs drucken, geben Sie Folgendes ein: 3,27,150-165,302-428,491-n.

1.3.7.8.3 Kundenspezifische Fonts und TrueType-Fonts definieren

Wenn in AFP-Jobs Fonts mit kundenspezifischen Codepages, Zeichensätzen oder codierten Fonts, die nicht online oder in einem Verzeichnis, auf das die AFP-Anzeigefunktion zugreifen kann, enthalten sind oder TrueType- oder OpenType-Fonts verwendet werden, können Sie den mit RICOH ProcessDirector installierten Font-Konfigurationsdateien für die Anzeigefunktion Verweise auf diese Ressourcen hinzufügen.
Kundenspezifische Fonts

Wenn Sie eine AFP-Datei in RICOH ProcessDirector anzeigen, wandelt die Dateianzeigefunktion die anzuzeigende Datei um. Bei diesem Prozess wird nach den AFP-Fonts gesucht, die diese Datei an den folgenden Stellen verwendet:

  1. Inline mit dem Job
  2. In einem der im Jobmerkmal AFP-Ressourcenpfad angegebenen Verzeichnisse, wenn das AFP-Unterstützungs-Feature installiert ist
  3. In /aiw/aiw1/resources (Linux) oder C:\aiw\aiw1\resources (Windows)
  4. In /usr/lpp/psf/reslib (Linux) oder C:\Program Files (x86)\Ricoh\PSF\reslib (Windows)
Wenn die Fonts nicht gefunden werden, werden sie anzeigbaren Fonts zugeordnet. Die Standard-Font-Konfigurationsdateien stellen Zuordnungen für IBM-Fonts bereit. Wenn der Job jedoch kundenspezifische Fonts enthält, die für den Betrachter nicht verfügbar bzw. in den Konfigurationsdateien nicht aufgeführt sind, treten Fehler auf. Findet die Dateianzeigefunktion den Font in den Konfigurationsdateien nicht, benutzt die Dateianzeigefunktion den Font und die Codepage, die in den Abschnitten DEFAULT von zwei der Font-Konfigurationsdateien (cpdef.fnt und csdef.fnt) angegeben wurden. Sind diese Dateien installiert, enthält der Abschnitt DEFAULT Times New Roman 8-Punkt als Font und EBCDIC 500 als Codepage, diese Werte können jedoch geändert werden. Der Inhalt der AFP-Datei wird nicht geändert, die angezeigte Version sieht jedoch möglicherweise nicht genau wie die endgültige gedruckte Version aus. Ist die Codepage oder der Font nicht in den Konfigurationsdateien definiert und keine EBCDIC-Codepage, zeigt die Dateianzeigefunktion unlesbaren Text an.

Wenn Sie beim Anzeigen nicht die präzisen Fonts benötigen, auf die in dem Dokument verwiesen wird, müssen Sie die Font-Konfigurationsdateien nicht ändern. Wenn jedoch bei den meisten oder bei allen Jobs diese Arten von Fehlern angezeigt werden, können Sie zumindest einige kundenspezifische Codepages, Zeichensätze und codierte Fonts für die Anzeigefunktion definieren, um die Anzahl der angezeigten Fehlernachrichten zu verringern.

Die mit RICOH ProcessDirector bereitgestellten Font-Konfigurationsdateien enthalten Zuordnungsinformationen für die IBM Core Interchange Latin Fonts, die IBM Compatibility Fonts, die IBM Coordinated Fonts und die IBM Sonoran Fonts und Data1 Fonts, damit Sie die Dateien nur aktualisieren müssen, wenn Ihre kundenspezifischen Fonts nicht zu einer dieser Font-Gruppen gehören. Wenn Sie Font-Konfigurationsdateien für die RICOH AFP in PDF-Umwandlung von InfoPrint Manager, AFP Workbench für Windows oder AFP Windows-Anzeigefunktions-Plugin erstellt haben, können Sie diese Dateien einfach in das Verzeichnis /opt/infoprint/ippd/afpviewer/font (Linux) bzw. C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\afpviewer\font (Windows) kopieren.

    Hinweis:
  • Die RICOH ProcessDirector-Anzeigefunktionskomponente nutzt die Datei ALIAS.FNT, die hier nicht beschrieben wird. Die Datei ALIAS.FNT, die RICOH ProcessDirector verwendet, hat dasselbe Format wie ALIAS.FNT, die InfoPrint Manager verwendet. Wenn Sie die Datei ALIAS.FNT, die Sie mit InfoPrint Manager genutzt haben, bearbeitet haben, können Sie diese in das Verzeichnis /opt/infoprint/ippd/afpviewer/font (Linux) bzw. C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\afpviewer\font (Windows) kopieren und mit RICOH ProcessDirector verwenden. Diese Datei unterscheidet sich von der Datei ALIAS.FNT, die von AFP Workbench und dem AFP Windows-Anzeigefunktions-Plugin genutzt wird.

Informationen zur Font-Zuordnung werden in mehreren Dateien aufgezeichnet. Möglicherweise müssen Sie daher mehrere Dateien bearbeiten.

TrueType- und OpenType-Schriftarten

AFP-Dateien können auch Verweise auf TrueType- und OpenType-Fonts enthalten. Wenn die Anzeigefunktion einen Verweis auf einen TrueType- oder OpenType-Font findet, durchsucht die Anzeigefunktion die Konfigurationsdatei für den TrueType-Font (ttdef.fnt) nach einer Zuordnung zu einem Typ-0- oder Typ-1-Font. Wird eine Zuordnung gefunden, wird der Typ-0- oder Typ-1-Font benutzt.

Wird keine Zuordnung gefunden, sucht die Anzeigefunktion an den folgenden Stellen nach dem TrueType- oder OpenType-Font:

  1. In der AFP-Datei, um festzustellen, ob der TrueType-Font in die Datei integriert wurde.
  2. In dem Pfad, der in dem Eintrag TT_Font_Path in der Konfigurationsdatei der Anzeigefunktion festgelegt wurde.
  3. /opt/infoprint/ippd/afpviewer/font/truetype (Linux) oder C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\afpviewer\font\truetype (Windows)
  4. In dem AFP-Ressourcenpfad-Verzeichnis für den Job.
Wird der TrueType- oder OpenType-Font gefunden, wird er benutzt. Wird er nicht gefunden, ersetzt die Anzeigefunktion den Font durch den Font, der im Abschnitt DEFAULT der TrueType-Font-Definitionsdatei angegeben ist. Ist diese Datei installiert, enthält der Abschnitt DEFAULT Times New Roman als Font, der Font kann jedoch geändert werden.

    Hinweis:
  • Da Double Byte Character Set(DBCS)-TrueType-Fonts sehr groß sind, sollten Sie in Erwägung ziehen, diese Fonts einem der DBCS-Fonts zuzuordnen, die die AFP-Anzeigefunktion effizient verarbeiten kann: JpnSys1 (KozGoPro-Medium) oder JpnSys2 (KozMinPro-Regular).

1.3.7.8.3.1 Codepage-Definitionsdatei bearbeiten

Wenn Sie eine neue Codepage erstellt haben, müssen Sie möglicherweise die Codepage-Definitionsdatei bearbeiten.
Die Codepage-Definitionsdatei ordnet den Namen der IBM AFP-Codepage ihrer globalen Codepage-ID (Code Page Global Identifier, CPGID) und einem Web-Browser-Zeichensatz zu. Jede Zeile in der Datei ist eine separate Zuordnung. Die Zeilen haben die folgende Syntax:
codepage=cpgid,wincp
codepage
Der Name der AFP-Codepage.
cpgid
Die globale Codepage-ID für diese Codepage.
wincp
Der Windows-Zeichensatz, der für diese Codepage benutzt werden soll. Gültige Werte sind ANSI und SYMBOL. Dieser Wert ist optional.

Die Codepage-Definitionsdatei kann beispielsweise die folgenden Einträge enthalten:

T1DCDCFS=1003,ANSI
T1GPI363=2066,SYMBOL
DEFAULT=361,ANSI
Gehen Sie wie folgt vor, um die Codepage-Definitionsdatei zu bearbeiten:

  1. Melden Sie sich für Linux am primären Computer mit einer Benutzer-ID an, die ein Mitglied der RICOH ProcessDirector-Gruppe ist (aiwgrp1 ist der Standardwert).
  2. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis /opt/infoprint/ippd/afpviewer/font (Linux) oder C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\afpviewer\font (Windows), und suchen Sie nach der Datei cpdef.fnt.
  3. Kopieren und sichern Sie die Datei cpdef.fnt.
    Sie können die Kopie beispielsweise als cpdef.fnt.bak sichern.
  4. Öffnen Sie die Datei cpdef.fnt in einem Dateieditor.
  5. Fügen Sie unter Beachtung der oben angegebenen Syntax neue Zeilen für die Codepages ein, die in Ihren Dateien benötigt werden.
      Hinweis:
    • Die Zeile DEFAULT muss die letzte Zeile in der Liste sein. Fügen Sie Zeilen über dieser Zeile ein.
    • Wenn Sie eine eigene Codepage erstellen, müssen Sie der Codepage eine eindeutige Codepage-ID zuordnen. In dieser ID dürfen keine führenden Nullen benutzt werden.
    • Ein Semikolon (;) in der ersten Spalte bewirkt, dass die Zeile als Kommentar behandelt wird.
    • Abschnittsüberschriften innerhalb von Dateien werden in eckige Klammern ([]) eingeschlossen und dürfen nicht entfernt oder geändert werden.
    • Bei allen Werten muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden.
    • Ist ein Parameterwert ungültig und ein Standardwert vorhanden, wird der Standardwert benutzt.
    • Alle Parameter sind positionsgebunden.
    • Zwischen Parametern sind Leerzeichen zulässig.
  6. Speichern und schließen Sie die Datei.
  7. Da die Anzeigefunktion ICU (International Components for Unicode) zum Anzeigen von Text verwendet, müssen Sie die von ICU zum Interpretieren und Anwenden Ihrer Codepage benötigten Dateien erstellen.
    Informationen zur Ausführung dieser Schritte enthält das Buch ICU User Guide (http://userguide.icu-project.org/intro). Sie finden diese Informationen, indem Sie in der PDF-Version des Buchs ICU User Guide nach ucm suchen.
    1. Erstellen Sie eine Unicode-Zeichentabelle (Datei mit der Erweiterung .ucm), in der die Codepage beschrieben und eine Zuordnungstabelle bereitgestellt wird, die Unicode-Codepunkte, Bytefolgen von Codepagezeichen und den optionalen Genauigkeits- oder Rückübertragungsanzeiger verbindet.
    2. Führen Sie das Dienstprogramm makeconv aus, um die Datei .ucm in eine Datei .cnv zu konvertieren.
    3. Kopieren Sie auf dem primären Computer die Datei .cnv in folgendes Verzeichnis: /opt/infoprint/ippd/ProcessDirector/afpviewer/cnv (Linux) bzw. C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\afpviewer\cnv (Windows).

1.3.7.8.3.2 Zeichensatz-Definitionsdatei bearbeiten

Wenn Sie einen Zeichensatz erstellt oder geändert haben, müssen Sie möglicherweise die Zeichensatz-Definitionsdatei bearbeiten.

Die Zeichensatz-Definitionsdatei gibt die Zeichensatzattribute und die globale Font-ID (Font Global Identifier, FGID) des Fonts an. Es gibt zwei Abschnitte der Datei, eine für den Zeichensatz ([CHARSET]) und eine für die globale Font-ID ([FGID]). Die Zeilen in den einzelnen Abschnitten definieren unterschiedliche Zuordnungen.

In dem Abschnitt [CHARSET] haben die Zeilen die folgende Syntax:

charset=fgid,height,width,strikeover,underline
charset
Die achtstellige ID des Zeichensatzes.
fgid
Die globale Font-ID (FGID) für den Zeichensatz. Die FGID muss einen Wert zwischen 3840 und 4096 oder 65260 und 65534 haben.
height
Die vertikale Größe des Zeichensatzes, ausgedrückt in Zehntel Punkten. Ein 9-Punkt-Font hat beispielsweise die Höhe 90.
  • Für Raster-Fonts sind gültige Werte für die Höhe ganze Zahlen von 1 bis 990.
  • Bei Outline Fonts ist der Wert 0, da die Höhe im AFP-Datenstrom angegeben ist.
Breite
Die durchschnittliche horizontale Größe der Zeichen in dem Zeichensatz, ausgedrückt in 1440tel Zoll. Benutzen Sie 0, damit der Browser die Breite auf der Basis des für die Höhe eingegebenen Wertes ermitteln kann. Dieser Wert ist optional.
durchstreichung
Eine Schriftart, bei der sich in der Zeichenmitte aller Zeichen eine parallel zu der Zeichengrundlinie verlaufende Linie befindet. Wenn sich der Zeichensatz auf einen Durchstreichungs-Font bezieht, setzen Sie den Wert auf 1. Ist dies nicht der Fall, setzen Sie den Wert auf 0. Dieser Wert ist optional.
Unterstreichung
Eine Schriftart, bei der sich unter allen Zeichen eine parallel zu der Zeichengrundlinie verlaufende Linie befindet. Wenn sich der Zeichensatz auf einen Unterstreichungs-Font bezieht, setzen Sie den Wert auf 1. Ist dies nicht der Fall, setzen Sie den Wert auf 0. Dieser Wert ist optional.

Der Abschnitt [CHARSET] der Zeichensatz-Definitionsdatei kann beispielsweise die folgenden Einträge enthalten:

[CHARSET]
C?H200A0=2304,110,73,0,0
C?D0GT15=230,80,96,0,0
DEFAULT=2308,80,0

In dem Abschnitt [FGID] haben die Zeilen die folgende Syntax:

fgid=familyname,style,weight,italic
fgid
Der numerische FGID-Wert.
font-familie
Der Name eines Fonts wie beispielsweise TimesNewRoman oder Courier.
    Hinweis:
  • Öffnen Sie zum Ermitteln des Familiennamens eines Fonts vom Typ 0 oder vom Typ 1 die .pfa- oder .pfb-Datei mit einem Texteditor, und suchen Sie nach /FamilyName. Dieser Familienname muss ebenfalls dem Dateinamen der .pfb-Datei in der Datei fontmap.lst entsprechen.
  • Verwenden Sie für einen TrueType- oder OpenType-Font den Familiennamen des Fonts vom Typ 0 oder vom Typ 1, dem er in der Datei ttdef.fnt zugewiesen ist.
  • Familiennamen dürfen keine Leerschritte enthalten.
Darstellung
Eine generische Beschreibung bestimmter Aspekte eines Fonts. Gültige Werte sind:
SWISS
Font in Proportionalschrift ohne Serife.
ROMAN
Font in Proportionalschrift mit Serifen.
SCRIPT
Ein Font mit fester Zeichendichte, der wie eine handgeschriebene Schrift aussieht.
MODERN
Ein Font mit fester Zeichendichte mit oder ohne Serife.
DISPLAY
Ein dekorativer Font.
Schriftstärke
Der Schwärzungsgrad eines Fonts, der durch eine Änderung der Strichstärke hervorgerufen wird, die zum Erstellen eines Zeichens benutzt wird. Gültige Werte sind: LIGHT, MED und BOLD. Dieser Wert ist optional.
kursiv
Eine Schriftart, bei der sich die Zeichen nach rechts neigen. Wenn sich der Zeichensatz auf einen Font in Kursivschrift bezieht, setzen Sie den Wert auf 1. Ist dies nicht der Fall, setzen Sie den Wert auf 0. Dieser Wert ist optional.

Der Abschnitt [FGID] der Zeichensatz-Definitionsdatei kann beispielsweise die folgenden Einträge enthalten:

[FGID]
230=Gothic,MODERN,MED,0
2304=SWISS,MODERN,MED,0
2308=TimesNewRoman,ROMAN,MED,0

Um dieses Zeichen zu bearbeiten, legen Sie die Definitionsdatei fest:

  1. Melden Sie sich bei Linux am primären Computer mit einer Benutzer-ID an, die ein Mitglied der RICOH ProcessDirector-Gruppe ist (aiwgrp1 ist der Standardwert).
  2. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis /opt/infoprint/ippd/afpviewer/font (Linux) oder C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\afpviewer\font (Windows), und suchen Sie nach der Datei csdef.fnt.
  3. Kopieren und sichern Sie die Datei csdef.fnt.
    Sie können die Kopie beispielsweise als csdef.fnt.bak sichern.
  4. Öffnen Sie die Datei csdef.fnt in einem Dateieditor.
  5. Fügen Sie unter Beachtung der oben angegebenen Syntax in beide Abschnitte der Datei neue Zeilen für die Zeichensätze ein, die in Ihren Dateien benötigt werden.
      Hinweis:
    • Für alle einzelnen Zeichen in dem Zeichensatznamen kann ein Fragezeichen (?) als Platzhalterzeichen benutzt werden. Sie können mehrere Fragezeichen (?) eingeben.
    • Die Zeile DEFAULT des Abschnitts [CHARSET] muss die letzte Zeile in der Liste sein. Fügen Sie Zeilen über dieser Zeile ein.
    • Wenn Sie dem Abschnitt [CHARSET] einen eigenen AFP-Font-Zeichensatz hinzufügen, müssen Sie dem Font-Zeichensatz eine FGID zuordnen. Wenn der neue Zeichensatz dieselben Werte für die Attribute name_der_font-familie, font-design, schriftstärke und kursiv wie ein vorhandener Zeichensatz hat, können Sie dieselbe FGID verwenden. Ist dies nicht der Fall, müssen Sie dem Abschnitt [FGID] eine eindeutige FGID hinzufügen.
    • Ein Semikolon (;) in der ersten Spalte bewirkt, dass die Zeile als Kommentar behandelt wird.
    • Abschnittsüberschriften innerhalb von Dateien werden in eckige Klammern ([]) eingeschlossen und dürfen nicht entfernt oder geändert werden.
    • Bei allen Werten muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden.
    • Ist ein Parameterwert ungültig und ein Standardwert vorhanden, wird der Standardwert benutzt.
    • Alle Parameter sind positionsgebunden.
    • Zwischen Parametern sind Leerzeichen zulässig.
  6. Speichern und schließen Sie die Datei.

1.3.7.8.3.3 Definitionsdatei für codierte Fonts bearbeiten

Wenn Sie eine Codepage oder einen Zeichensatz erstellt oder geändert und in einem codierten Font verbunden haben, müssen Sie möglicherweise die Definitionsdatei für codierte Fonts bearbeiten.
Die Definitionsdatei für codierte Fonts ordnet codierte AFP-Fonts ihren AFP-Zeichensätzen und AFP-Codepages zu. Mit RICOH ProcessDirector werden zwei Definitionsdateien für codierte Fonts installiert:
ICODED.FNT
Enthält Definitionen für ca. 2500 codierte Fonts einschließlich AFP Font Collection und InfoPrint Fonts. Bearbeiten Sie diese Datei nicht.
CODED.FNT
Eine Datei, die Sie bearbeiten können, um erstellte codierte Fonts aufzunehmen.
Die Datei CODED.FNT benutzt die folgende Syntax:
CODEDFONT=CHARSET,CODEPAGE
.
CODIERTER_FONT
Die ID für den codierten Font, zu dem ZEICHENSATZ und CODEPAGE verbunden werden.
ZEICHENSATZ
Die achtstellige ID des Zeichensatzes.
CODEPAGE
Der Name der AFP-Codepage.

Die Datei CODED.FNT kann beispielsweise die folgenden Einträge enthalten:

X?A155N1=C?A155N1,T1DCDCFS
X0T0550C=C0T05500,T1DCDCFS
Sie können ein Fragezeichen (?) für alle einzelnen Zeichen in dem Namen des codierten Fonts und dem Zeichensatznamen als Platzhalterzeichen benutzen. Sie können mehrere Fragezeichen (?) eingeben.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Definitionsdatei für codierte Fonts zu bearbeiten:

  1. Melden Sie sich bei Linux am primären Computer mit einer Benutzer-ID an, die ein Mitglied der RICOH ProcessDirector-Gruppe ist (aiwgrp1 ist der Standardwert).
  2. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis /opt/infoprint/ippd/afpviewer/font (Linux) oder C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\afpviewer\font (Windows), und suchen Sie nach der Datei coded.fnt.
  3. Kopieren und sichern Sie die Datei coded.fnt.
    Sie können die Kopie beispielsweise als coded.fnt.bak sichern.
  4. Öffnen Sie die Datei coded.fnt in einem Dateieditor.
  5. Fügen Sie unter Beachtung der oben angegebenen Syntax neue Zeilen für die codierten Fonts ein, die in Ihren Dateien benötigt werden.
      Hinweis:
    • Ein Semikolon (;) in der ersten Spalte bewirkt, dass die Zeile als Kommentar behandelt wird.
    • Abschnittsüberschriften innerhalb von Dateien werden in eckige Klammern ([]) eingeschlossen und dürfen nicht entfernt oder geändert werden.
    • Bei allen Werten muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden.
    • Ist ein Parameterwert ungültig und ein Standardwert vorhanden, wird der Standardwert benutzt.
    • Alle Parameter sind positionsgebunden.
    • Zwischen Parametern sind Leerzeichen zulässig.
  6. Speichern und schließen Sie die Datei.

1.3.7.8.3.4 TrueType-Font-Definitionsdatei bearbeiten

Bearbeiten Sie die TrueType-Font-Definitionsdatei, um TrueType- und OpenType-Fonts zu Type-0- oder Type-1-Fonts zuzuordnen.

In den Zeilen der Datei ttdef.fnt wird die folgende Syntax benutzt:

full font name=familyname,style,weight,italic
.
Vollständiger Font-Name
Der vollständige Font-Name des TrueType- oder OpenType-Fonts.
font-familie
Der Name eines Type-0- oder Type-1-Font-Bilds oder einer Type-0- oder Type-1-Font-Familie wie beispielsweise TimesNewRoman oder Courier.
    Hinweis:
  • Öffnen Sie zum Ermitteln des Namens einer Font-Familie die .pfa- oder .pfb-Datei für diese Fonts mit einem Texteditor, und suchen Sie nach /FamilyName.
  • Benutzen Sie einen der folgenden Namen von Font-Gruppen, damit DBCS-TrueType-Fonts effizient verarbeitet werden:
    Name der Font-Familie PostScript-Name
    JpnSys KozGoPro-Medium
    JpnSys2 KozMinPro-Regular
  • Familiennamen dürfen keine Leerschritte enthalten.
Darstellung
Eine generische Beschreibung bestimmter Aspekte eines Fonts. Gültige Werte sind:
SWISS
Font in Proportionalschrift ohne Serife.
ROMAN
Font in Proportionalschrift mit Serifen.
SCRIPT
Ein Font mit fester Zeichendichte, der wie eine handgeschriebene Schrift aussieht.
MODERN
Ein Font mit fester Zeichendichte mit oder ohne Serife.
DISPLAY
Ein dekorativer Font.
Schriftstärke
Der Schwärzungsgrad eines Fonts, der durch eine Änderung der Strichstärke hervorgerufen wird, die zum Erstellen eines Zeichens benutzt wird. Gültige Werte sind: LIGHT, MED und BOLD. Dieser Wert ist optional.
kursiv
Eine Schriftart, bei der sich die Zeichen nach rechts neigen. Wenn sich der Zeichensatz auf einen Font in Kursivschrift bezieht, setzen Sie den Wert auf 1. Ist dies nicht der Fall, setzen Sie den Wert auf 0. Dieser Wert ist optional.

Die TrueType-Font-Definitionsdatei kann beispielsweise die folgenden Einträge enthalten:

[TRUETYPE]
;full font name=familyname,style,weight,italic
Times New Roman=TimesNewRoman,ROMAN,MED,1
MS Gothic=JpnSys,SWISS,MED,0
MS Mincho=JpnSys2,ROMAN,MED,0
DEFAULT=TimesNewRoman,ROMAN,MED,1

Gehen Sie wie folgt vor, um die TrueType-Font-Definitionsdatei zu bearbeiten:

  1. Melden Sie sich bei Linux am primären Computer mit einer Benutzer-ID an, die ein Mitglied der RICOH ProcessDirector-Gruppe ist (aiwgrp1 ist der Standardwert).
  2. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis /opt/infoprint/ippd/afpviewer/font (Linux) oder C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\afpviewer\font (Windows), und suchen Sie nach der Datei ttdef.fnt.
  3. Kopieren und sichern Sie die Datei ttdef.fnt.
    Sie können die Kopie beispielsweise als ttdef.fnt.bak sichern.
  4. Öffnen Sie die Datei ttdef.fnt in einem Dateieditor.
  5. Fügen Sie unter Beachtung der oben angegebenen Syntax neue Zeilen für die Fonts ein, die Sie zuordnen wollen.
      Hinweis:
    • Die Zeile DEFAULT muss die letzte Zeile in der Liste sein. Fügen Sie Zeilen über dieser Zeile ein.
    • Wenn Sie einen TrueType- oder OpenType-Font einem Type-1-oder Type-0-Font zuordnen, der nicht einer der Standard-Fonts ist, die die AFP-Anzeigefunktion verwendet, muss der vom Standard abweichende Font in der Type-1- und Type-0-Font-Zuordnung zugeordnet werden.
    • Ein Semikolon (;) in der ersten Spalte bewirkt, dass die Zeile als Kommentar behandelt wird.
    • Abschnittsüberschriften innerhalb von Dateien werden in eckige Klammern ([]) eingeschlossen und dürfen nicht entfernt oder geändert werden.
    • Bei allen Werten muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden.
    • Ist ein Parameterwert ungültig und ein Standardwert vorhanden, wird der Standardwert benutzt.
    • Alle Parameter sind positionsgebunden.
    • Zwischen Parametern sind Leerzeichen zulässig.
  6. Speichern und schließen Sie die Datei.

1.3.7.8.3.5 Type-1- und Type-0-Font-Zuordnung bearbeiten

Wenn die TrueType-Font-Definitionsdatei TrueType- oder OpenType-Fonts vom Standard abweichenden Type-1- oder Type-0-Fonts zuordnet, müssen Sie die Printer Font Metrics-Datei (.pfm) und die Printer Font Binary-Datei (.pfb) für diese Fonts bereitstellen und die Type-1- und Type-0-Font-Zuordnung bearbeiten.

Die Datei fontmap.lst hat zwei Abschnitte. In dem Abschnitt mit den Font-Verzeichnissen werden die Verzeichnisse aufgelistet, in denen sich vom Standard abweichende Type-1- und Type-0-Fonts befinden. Im Abschnitt mit den Font-Namen wird der PostScript-Name der einzelnen vom Standard abweichenden Fonts seinen Dateinamen zugeordnet.

In dem Abschnitt mit den Font-Verzeichnissen haben die Zeilen die folgende Syntax:

$Font_Directories (pfm_directory) (pfb_directory)
$Abs_Path_Prefix (absolute_path_prefix)
pfm-Verzeichnis
Der vollständige Pfadname eines Verzeichnisses, das .pfm-Dateien enthält, ohne den Schrägstrich am Ende (/ oder \). Sie können nur einen Wert für pfm_directory in jeder $Font_Directories-Zeile angeben, aber Sie können mehrere Zeilen angeben.
pfb-Verzeichnis
Der vollständige Pfadname eines Verzeichnisses, das .pfb-Dateien enthält, ohne den Schrägstrich am Ende (/ oder \). Sie können nur einen Wert für pfb_directory in jeder $Font_Directories-Zeile angeben, aber Sie können mehrere Zeilen angeben.
Präfix_für_absoluten_Pfad
Eine Zeichenfolge am Anfang eines Font-Aufrufs, mit der angegebeben wird, dass der Aufruf ein absoluter Pfad ist. Sie können bis zu 10 Werte für absolute_path_prefix in einer $Abs_Path_Prefix-Zeile angeben. Ein Wert kann 1 bis 7 Zeichen (Byte) lang sein. Setzen Sie jeden Wert in Klammern.

Der Abschnitt mit den Font-Verzeichnissen kann beispielsweise die folgenden Einträge enthalten:

For Linux:
$Font_Directories (/opt/infoprint/ippd/ProcessDirector/afpviewer/font/pfm) (/opt/infoprint/ippd/ProcessDirector/afpviewer/font/pfb)
$Font_Directories (usr/local/lib/ghostscript/fonts) (usr/local/lib/ghostscript/fonts)
$Font_Directories (.) (.)
$Abs_Path_Prefix (/) 

For Windows:
$Font_Directories (C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\afpviewer\font\pfm) (C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\afpviewer\font\pfb)
$Font_Directories (usr\local\lib\ghostscript\fonts) (usr\local\lib\ghostscript\fonts)
$Font_Directories (.) (.)
$Abs_Path_Prefix (\) 

In dem Abschnitt mit den Font-Namen haben die Zeilen die folgende Syntax:

font_name (pfm_file) (pfb_file)
Font-Name
Der PostScript-Name eines Type-0- oder Type-1-Fonts.
pfm-Datei
Der Dateiname der .pfm-Datei für diesen Font einschließlich Dateierweiterung.
pfb-Datei
Der Dateiname der .pfb-Datei für diesen Font einschließlich Dateierweiterung.

Der Abschnitt mit den Font-Namen kann beispielsweise die folgenden Einträge enthalten:

Garamond-Light       (GAL_____.PFM) (GAL_____.PFB)
Garamond-Bold        (GAB_____.PFM) (GAB_____.PFB)
Garamond-LightItalic (GALI____.PFM) (GALI____.PFB)
Garamond-BoldItalic  (GABI____.PFM) (GABI____.PFB)

Gehen Sie wie folgt vor, um die Type-1- und Type-0-Font-Zuordnung zu bearbeiten:

  1. Melden Sie sich bei Linux am primären Computer mit einer Benutzer-ID an, die ein Mitglied der RICOH ProcessDirector-Gruppe ist (aiwgrp1 ist der Standardwert).
  2. Überprüfen Sie, ob die RICOH ProcessDirector-Gruppe Lesezugriff für die Dateien .pfm und .pfb hat, die Sie verwenden möchten.
  3. Navigieren Sie zum Verzeichnis /opt/infoprint/ippd/ProcessDirector/afpviewer/font (Linux) bzw. C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\afpviewer\font (Windows), und suchen Sie nach der Datei fontmap.lst.
  4. Kopieren und sichern Sie die Datei fontmap.lst.
    Sie können die Kopie beispielsweise als fontmap.lst.bak sichern.
  5. Öffnen Sie die Datei fontmap.lst in einem Dateieditor.
  6. Fügen Sie unter Beachtung der oben angegebenen Syntax in beide Abschnitte neue Zeilen für die Type-1- und Type-0-Fonts ein.
      Hinweis:
    • Der Abschnitt mit den Font-Verzeichnissen muss vor dem Abschnitt mit den Font-Namen stehen.
    • Die Zeile $Abs_Path_Prefix muss die letzte Zeile in dem Abschnitt mit den Font-Verzeichnissen sein. Fügen Sie die Zeilen $Font_Directories darüber ein.
    • Ein Nummernzeichen (#) oder ein Prozentzeichen (%) in der ersten Spalte bewirkt, dass die Zeile als Kommentar behandelt wird.
    • Bei allen Werten muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden.
    • Alle Parameter sind positionsgebunden.
    • Zwischen Parametern sind Leerzeichen zulässig.
  7. Speichern und schließen Sie die Datei.

1.3.7.9 Herunterladen von Druckdateien von Jobs

Sie können die Druckdateien für einen oder mehrere Jobs direkt aus der Jobs-Tabelle herunterladen.
So laden Sie die Druckdateien herunter:
  1. Wählen Sie in der Tabelle Jobs einen oder mehrere Jobs aus.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Zeile und wählen Sie Datendatei herunterladen.
    Die in jedem Job enthaltenen Druckdateien werden gesammelt und in einer ZIP-Datei archiviert.
  3. Die ZIP-Datei wird basierend auf Ihren Browsereinstellungen heruntergeladen.
Die heruntergeladene ZIP-Datei enthält die Druckdateien für jeden ausgewählten Job.
    Hinweis:
  • Wenden Sie sich an Ihren Systemadministrator, um die Erlaubnis zum Herunterladen der Datendateien zu erhalten.

1.3.7.10 Deaktivieren und Entfernen zusätzlicher Spoolverzeichnisse

Wenn unter AIWDATA\spool (aiw/aiw1/spool) zusätzliche Verzeichnisse vorhanden sind, kann RICOH ProcessDirector damit beginnen, diese neben dem Standard-Spoolverzeichnis zu verwenden.
Wenn ein zusätzliches Spoolverzeichnis in Gebrauch ist, können Sie es deaktivieren, ohne dass dies Auswirkungen auf die laufenden Jobs hat. Nach der Deaktivierung des zusätzlichen Spoolverzeichnisses können Sie es sicher aus dem System entfernen.
  1. So deaktivieren Sie ein zusätzliches Spoolverzeichnis:
    1. Navigieren Sie zu dem Spoolverzeichnis, das Sie deaktivieren möchten.
    2. Erstellen Sie in diesem Verzeichnis eine leere Datei namens .disabled.
    3. Beenden Sie den RICOH ProcessDirector-Dienst, und starten Sie ihn neu.
      Hinweis:
    • Nach der Deaktivierung können keine neuen Jobs im deaktivierten Spoolverzeichnis erstellt werden. Bestehende Jobs verwenden jedoch weiterhin die darin enthaltenen Spoolverzeichnisse, bis das zusätzliche Spoolverzeichnis entfernt wird.
  2. So entfernen Sie die zusätzliche Spule sicher aus dem System:
    1. Vergewissern Sie sich, dass alle Jobs aus dem deaktivierten Spoolverzeichnis verarbeitet worden sind.
    2. Löschen Sie alle jobspezifischen Unterverzeichnisse aus dem extra Spoolverzeichnis. Stellen Sie sicher, dass vor dem Löschen keine Job-Spoolverzeichnisse im extra Spoolverzeichnis verbleiben.
    3. Halten Sie den RICOH ProcessDirector-Dienst an.
    4. Löschen Sie das zusätzliche Spoolverzeichnis aus dem Dateisystem.
    5. Starten Sie den RICOH ProcessDirector-Dienst neu.
    Hinweis:
  • Das Standard-Spoolverzeichnis unter /aiw/aiw1/spool/default darf nicht deaktiviert oder gelöscht werden.

1.3.7.11 Bei Verwendung von Dokumentenverarbeitungsfunktionen mit Jobs arbeiten

In diesem Abschnitt werden spezielle Hinweise für das Arbeiten mit Jobs beschrieben.

1.3.7.11.1 Hinweise zur Aktion "Erneut verarbeiten"

Sie können die Aktion Erneut verarbeiten für Jobs verwenden, die den Schritt IdentifyDocuments oder IdentifyPDFDocuments durchlaufen haben, aber Sie müssen sich über einige wichtige Punkte im Klaren sein.

Wenn durch den Job untergeordnete Jobs erstellt wurden, können Sie den übergeordneten Job erst dann wieder bearbeiten, wenn diese untergeordneten Jobs aus dem System entfernt wurden. Wenn Sie versuchen, die Aktion Erneut verarbeiten zu verwenden, obwohl noch untergeordnete Jobs vorhanden sind, erscheint eine Nachricht mit einer Liste der untergeordneten Jobs, die gelöscht werden müssen.

Wenn Sie die erweiterte Funktion Advanced Document Pool verwenden, können Sie einen Produktionsjob erneut verarbeiten. Hat der Job untergeordnete Jobs erstellt, können Sie den Originaljob nur dann erneut verarbeiten, wenn diese untergeordneten Jobs aus dem System entfernt wurden. Wenn Sie versuchen, die Aktion Erneut verarbeiten zu verwenden, obwohl noch untergeordnete Jobs vorhanden sind, erscheint eine Nachricht mit einer Liste der untergeordneten Jobs, die gelöscht werden müssen.

1.3.7.11.2 Hinweise zur Aktion "Erneut drucken"

Sie können die Aktion "Erneut drucken" für Aufträge verwenden, die Sie mit Hilfe von Dokumentverarbeitungsfunktionen erstellt haben; Sie müssen jedoch darauf achten, keine physischen Dokumente doppelt zu erstellen. Benutzen Sie die ursprünglichen Dokumente nicht mehr.

Beachten Sie, dass der Originaljob, der in das System eingetreten ist, möglicherweise einen Workflow verwendet, der den Schritt PrintJobs nicht enthält. Daher müssen Sie stattdessen möglicherweise die Aktion "Erneut drucken" für einen untergeordneten Job ausführen.

Mit der erweiterten Advanced Document Pool-Funktion können Sie die Aktion "Erneut drucken" nicht verwenden, wenn es im System noch andere Produktionsjobs gibt, die aktiv Dokumente desselben Originaljobs verarbeiten. Sie können warten, bis die Verarbeitung dieser Produktionsjobs abgeschlossen ist, oder Sie können die Aktion Extrahieren oder Verfügbar machen für die Dokumente im Job verwenden, die Sie erneut drucken möchten.

1.3.7.12 Übergabe von Jobs bei Verwendung von Avanti Slingshot

Sie erstellen in Slingshot einen Auftrag mit einem oder mehreren Zeilenelementen und hängen PDF-Dateien an die Zeilenelemente an. Sie geben dann den Auftrag frei, um eine oder mehrere PDF-Dateien, die mit einem JDF-Jobticket RICOH ProcessDirector zugewiesen ist bzw. sind, zu verarbeiten und zu exportieren.

    Hinweis:
  • Bei einer typischen Implementierung von Slingshot befolgen Sie diese Schritte, um Informationen mit RICOH ProcessDirector auszutauschen. Ihre Implementierung von Slingshot kann Schritte umfassen, die von diesen Schritten abweichen.

Übergabe von Jobs bei Verwendung von Avanti Slingshot:

  1. Melden Sie sich im Avanti Slingshot-Client an.
  2. Erstellen Sie einen neuen Auftrag:
    1. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Auftrag.
    2. Klicken Sie auf Neu (Symbol Neu).
    3. Geben Sie die erforderlichen Informationen für Slingshot ein.
  3. Auf der Registerkarte Artikel:
    1. Wählen Sie einen Typ aus, um ein Zeilenelement für den ersten Arbeitstyp im gleichen Auftrag zu erstellen, beispielsweise Visitenkarten oder Berichte.
      Wichtig: RICOH ProcessDirector muss eine Eingabeeinheit des Typs „Ordner für Sofortdruck“ mit dem gleichen Namen wie der Typ des Artikels besitzen. Der Sofortdruckordner muss als Methode JDF Batching verwenden.
    2. Wählen Sie für den Artikel einen Code aus, beispielsweise Visitenkarte 3,5 x 2.
    3. Wählen oder geben Sie eine Beschreibung für den Artikel ein.
    4. Geben Sie die Bestellte Menge an und füllen Sie andere Informationen aus, die Sie für Slingshot benötigen.
    5. Klicken Sie auf Hinzufügen.
  4. Auf der Registerkarte Abschnitte:
    1. Stellen Sie sicher, dass die Beschreibung der Name des Artikels ist, der auch der Name eines RICOH ProcessDirector-Sofortdruckordners sein muss. Ist für Beschreibung kein Wert vorhanden, geben Sie den Namen des RICOH ProcessDirector-Sofortdruckordners ein, der die PDF-Datei von Slingshot empfängt.
    2. Stellen Sie sicher, dass Druckerpresse ein Druckgerät vorgibt, an das RICOH ProcessDirector die Jobs sendet. Ändern Sie gegebenenfalls den Wert ab.
      Hinweis: Um den Wert zu ändern, klicken Sie auf Informationen (Informationssymbol). Klicken Sie auf die Registerkarte Druckerpresse und wählen Sie aus der Liste eine Druckerpresse aus. Klicken Sie das Kontrollkästchen Gewählte Druckerpresse an. Klicken Sie auf Schließen.
  5. So hängen Sie PDF-Dateien in der Registerkarte Dokumente an den Auftrag an:
    1. Klicken Sie auf Anhang (Anhangsymbol).
    2. Klicken Sie auf Auswählen.
    3. Klicken Sie auf Durchsuchen.
    4. Wählen Sie eine PDF-Datei aus und klicken Sie auf Öffnen.
    5. Klicken Sie auf Upload.
    6. Wählen Sie Kopieren und klicken Sie auf Anhängen.
    7. Wählen Sie in der Spalte Abschnitt den Namen des Artikels. Ist für Beschreibung kein Wert vorhanden, geben Sie den Namen des RICOH ProcessDirector-Sofortdruckordners ein, der die PDF-Datei von Slingshot empfängt.
      Wichtig: RICOH ProcessDirector muss eine Eingabeeinheit des Typs „Ordner für Sofortdruck“ mit dem gleichen Namen wie der Artikel in der Spalte Abschnitt besitzen.
    8. Klicken Sie in der Spalte Für Job das Kontrollkästchen an.
    9. Wiederholen Sie diese Schritte, um eine weitere PDF-Datei anzuhängen.

      Wenn Sie mehrere PDF-Dateien an dasselbe Zeilenelement anhängen möchten, erstellt Slingshot ein JDF-Jobticket für alle PDF-Dateien. Jede PDF-Datei wird ein separater RICOH ProcessDirector-Job.

  6. Erstellen Sie einen Artikel für jeden zusätzlichen Arbeitstyp im gleichen Auftrag, indem Sie erneut mit den Schritten für die Registerkarten Artikel, Abschnitt und Dokumente beginnen.
  7. Klicken Sie auf Workflowaufzeichnung speichern (Symbol zum Speichern der Workflowaufzeichnung).
  8. Auftrag zur Verarbeitung freigeben:
    1. Klicken Sie in der Tabellenansicht auf dem Auftrag auf den Pfeil nach links.
    2. Klicken Sie auf Bearbeiten (Symbol „Bearbeiten“).
    3. Wählen Sie Auftrag freigeben in der Liste Aktionen in der Ecke rechts oben aus.

      Es erscheint eine Bestätigungsnachricht.

    4. Klicken Sie auf OK.

      Slingshot weist jedem Artikel im Auftrag eine Slingshot-Jobnummer zu.

    5. Klicken Sie entweder auf Job-Ticket drucken oder Schließen.
  9. So exportieren Sie jeden Satz mit einer oder mehreren PDF-Dateien, die einem JDF-Jobticket zugewiesen sind, nach RICOH ProcessDirector:
    1. Navigieren Sie zu Produktion Job-Ansicht.
    2. Wählen Sie den ersten Slingshot-Job für den freigegebenen Auftrag aus.
    3. Klicken Sie im Bereich Job-Details auf die Registerkarte Abschnitte.
    4. Wählen Sie den Abschnitt der zu exportierenden PDF-Dateien-Sätze und klicken Sie auf JDF nach Aufgaben exportieren (Symbol für JDF nach Aufgaben exportieren).

      Slingshot sendet die PDF-Dateien-Sätze und das JDF-Job-Ticket an den RICOH ProcessDirector-Server.

      Alle PDF-Dateien werden in der RICOH ProcessDirector-Job-Tabelle als Job angezeigt.

    5. Wählen Sie den nächsten Slingshot-Job für den Auftrag aus und wiederholen Sie diese Schritte.

1.3.7.13 Unter Verwendung von Terminhelfer mit Jobs arbeiten

In diesem Abschnitt werden spezielle Hinweise für das Arbeiten mit Jobs beschrieben.

1.3.7.13.1 Jobtermine einstellen, ändern oder entfernen

Sie können einen Jobtermin manuell festlegen oder einen vom Workflow festgelegten Termin ändern.
Gehen Sie wie folgt vor, um einen Jobtermin festzulegen, zu ändern oder zu entfernen:
  • So legen Sie einen Termin fest oder ändern ihn:
    1. Klicken Sie den Job in der Jobtabelle mit der rechten Maustaste an, und wählen Sie Termin ändern aus.
    2. Legen Sie das Merkmal Terminschritt fest, oder ändern Sie es, indem Sie den Namen des Schritts auswählen, den der Job abschließen muss, um seinen Termin zu erfüllen.
    3. Legen Sie das neue Datum, die neue Uhrzeit und die neue Zeitzone fest.
      Mit der Aktion Termin ändern können Sie eine neue Uhrzeit für einen Termin eingeben. Die Aktion hat keine Auswirkungen auf die SetDeadline-Schritte in einem Workflow.
    4. Klicken Sie auf OK.
  • So entfernen Sie einen Termin:
    1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Job, und wählen Sie Termin entfernen aus.
    2. Klicken Sie in der Bestätigungsmeldung auf OK.
Wenn der aktuelle Termin für den Job bereits überschritten ist, wenn der Termin geändert oder entfernt wird, bleibt der Wert des Merkmals Terminergebnis unverändert.

1.3.7.13.2 Einen Job wieder planmäßig ablaufen lassen

Wenn ein Job in Verzug gerät, können Sie diese Verzögerung mithilfe verschiedener Schritte beseitigen.
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus, um die Verzögerung des Jobs zu beseitigen:
  • Ändern Sie die Priorität des Jobs.
  • Planen Sie den Job für einen schnelleren Drucker.
  • Wenn Sie einen Workflow mit einem schnellen Pfad oder eine Abzweigung des aktuellen Workflows haben, können Sie ein Merkmal für den Job ändern. Verarbeiten Sie den Job dann erneut, um ihn an den Workflow mit dem schnellen Pfad bzw. der schnellen Abzweigung zu übergeben.
    Ein Workflow mit einem schnellen Pfad hat wahrscheinlich die wenigsten Schritte, die ein Job zur Erfüllung des Termins abschließen muss.
Wenn Sie benachrichtigt werden möchten, sobald ein Job in Verzug ist, bitten Sie Ihren Administrator, eine E-Mail-Benachrichtigung einzurichten, für den Fall, dass sich der Wert des Merkmals Verfolgungsstatus für den Job in In Verzug ändert.

1.3.7.13.3 Verfolgen des Fortschritts eines Jobs mithilfe des Terminhelfers

Wenn Sie die Terminhelfer-Funktion installiert und eine geschätzte Dauer für mindestens einen Schritt im Workflow für den Job festgelegt haben, können Sie den Fortschritt des Jobs in dessen Workflow verfolgen.
Gehen Sie wie folgt vor, um den Jobfortschritt zu verfolgen:
  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste einen Job in der Jobtabelle an, und wählen Sie Job im Workflow anzeigen.
  2. Sie können den Prozentsatz der verstrichenen geschätzten Verarbeitungszeit sehen, wenn Sie mit der Maus über den blauen Balken am unteren Rand des Fensters fahren.
  3. Klicken Sie auf OK, um das Dialogfenster zu schließen.

1.3.7.14 Unter Verwendung von Archiv mit Jobs arbeiten

In diesem Abschnitt werden spezielle Hinweise für das Arbeiten mit Jobs beschrieben.

1.3.7.14.1 Dokumente, Jobs und Verlaufsdaten aus einem Repository abrufen

Verwenden Sie die Registerkarte Archiv, um nach Dokumenten und Jobs zu suchen, die in einem Repository gespeichert worden sind.
Nachdem Sie das Repository durchsucht haben, können Sie mehrere Aktionen mit den Ergebnissen durchführen, z. B.: Anzeigen des Jobs oder Dokuments, Betrachten des Produktionsverlaufs für einen Job oder ein Dokument, Anzeigen und Exportieren eines Berichts mit allen für ein oder mehrere Elemente gespeicherten Informationen, Übermitteln eines Jobs oder Dokuments zum erneuten Ausdruck oder Speichern des Jobs auf Ihrer Arbeitsstation.

So rufen Sie Dokumente, Jobs und Verlaufsdaten aus einem Repository ab:

  1. Wählen Sie auf der Registerkarte "Archiv" das zu durchsuchende Repository im Feld Zu durchsuchendes Repository.
  2. Legen Sie die Anzahl der zurückzugebenden Ergebnisse im Feld Anzahl der Ergebnisse fest. Die Suche stoppt, nachdem diese Anzahl von Ergebnissen gefunden wurde.
  3. Definieren Sie eine oder mehrere Suchbedingungen.
    1. Wählen Sie im Feld "Merkmal" ein Job- oder Dokumentmerkmal.
    2. Wählen Sie im Feld "Vergleich" einen Vergleichswert.
    3. Geben Sie im Feld "Wert" den für die Suche zu verwendenden Wert ein bzw. wählen Sie diesen aus.
  4. Optional: Um eine weitere Bedingung hinzuzufügen, klicken Sie auf Hinzufügen () rechts von der aktuellen Suchbedingungszeile.
  5. Wählen Sie im Feld Suchkriterien eine Suchoption aus. Diese Option legt fest, wie die Suchoptionen kombiniert werden.
  6. Optional: Zum Entfernen einer Bedingung klicken Sie auf die Schaltfläche Entfernen () rechts neben der zu entfernenden Zeile.
  7. Wenn Sie mit dem Hinzufügen von Suchoptionen fertig sind, klicken Sie auf Suchen.
      Hinweis:
    • Wenn zu viele Ergebnisse zurückgegeben werden, können Sie eine weitere Suchoption hinzufügen und eine neue Suche starten.
    • Wenn der Job erneut verarbeitet wurde und der Schritt StoreInRepository mehr als einmal ausgeführt wurde, werden zwei Kopien des Dokuments oder Jobs gespeichert, wobei beide in den Suchergebnissen zurückgegeben werden.
  8. Nachdem die Suchergebnisse in der Tabelle Ergebnisseangezeigt werden, können Sie mehrere Aktionen ausführen, nachdem Sie eine Zeile in der Tabelle ausgewählt haben.
    • Zum Anzeigen eines Jobs oder Dokuments klicken Sie auf Datei anzeigen.
    • Zum Zurückgeben eines oder mehrerer Jobs oder Dokumente in das RICOH ProcessDirector-System klicken Sie auf Datei übermitteln, wählen Sie einen Workflow, und klicken Sie dann auf OK.
    • Zum Überprüfen der mit einem Job oder Dokument gespeicherten Merkmalwerte und Verlaufsdaten klicken Sie auf Details anzeigen.
    • Zum Anzeigen eines Berichts, der alle mit einem oder mehreren Jobs oder Dokumenten gespeicherten Werte und Verlaufsinformationen enthält, klicken Sie auf Detaillierten Bericht anzeigen.
    • Zum Exportieren der Merkmalwerte und Verlaufsdaten für einen oder mehrere Jobs oder Dokumente in eine durch Kommas getrennte Datei zu exportieren, klicken Sie auf In CSV exportieren.
    • Zum Exportieren eines Berichts, der die Merkmalwerte und Verlaufsdaten für einen oder mehrere Jobs oder Dokumente in einer PDF-Datei enthält, klicken Sie auf In PDF exportieren.
    • Zum Speichern einer Datei aus einem Repository auf Ihrer Arbeitsstation klicken Sie auf In Datei speichern.
  9. Falls Sie diese Suchkriterien wahrscheinlich erneut verwenden werden, dann klicken Sie auf Speichern, und weisen Sie ihnen einen Namen zu. Wenn Sie dieselben Suchkriterien das nächste Mal erneut verwenden möchten, können Sie sie in der Liste Gespeicherte Suchen auswählen.
  10. Optional: Löschen Sie unerwünschte gespeicherte Suchen.
    1. Bewegen Sie in der Liste Gespeicherte Suchen mit der Maus über die zu löschende Suche.
      Rechts neben dem Namen der Suche wird ein X angezeigt.
    2. Klicken Sie auf das X.
      Das X wird rot.
    3. Klicken Sie auf das rote X.
      Die gespeicherte Suche wird gelöscht.

1.3.7.14.2 Anzeige eines Dokuments oder Jobs, das bzw. der aus einem Repository abgerufen wurde

Nachdem Sie ein Repository durchsucht haben, in dem PDF- oder AFP-Job-Datendateien gespeichert sind, können Sie den Job oder die Dokumente in der RICOH ProcessDirector-Anzeige öffnen, um sich zu vergewissern, dass die richtige Datei gefunden wurde oder um Informationen in der Datei anzuzeigen. Sie können Jobs oder Dokumente nicht anzeigen, falls das Repository nur Merkmale oder Verlaufsdaten enthält.

So zeigen Sie ein Dokument oder einen Job in einem Repository an:

  1. Suchen Sie auf der Registerkarte Archiv nach einem in einem Repository gespeicherten Dokument oder Job.
  2. Wählen Sie in der Ergebnistabelle einen Eintrag, der ein Dokument oder einen Job enthält, und klicken Sie auf Datei anzeigen.
    Die Datei wird in einem Dialog geöffnet.
  3. Verwenden Sie die Anzeigensteuerung, um die Datei durchzugehen, einschließlich der Suchfunktion.
    Wenn Sie nach Dokumentmerkmalen suchen und die falsche Seite geöffnet wird, kann es sein, dass die Datei nach einem oder mehreren Schritten, die die Reihenfolge der Seiten im Job geändert haben, im Repository gespeichert wurde. Die Dokumentmerkmale werden in der Reihenfolge angeordnet, in der sich die Seiten befanden, als die Schritte IdentifyDocuments, IdentifyPDFDocuments, BuildAFPFromDocuments oder BuildPDFFromDocuments ausgeführt wurden. Wenn spätere Schritte die Seitenreihenfolge geändert haben, werden diese Informationen im Repository nicht aktualisiert.
  4. Optional: Klicken Sie auf die Schaltfläche Datei übermitteln, um den angezeigten Job oder das angezeigte Dokument an einen Workflow zu senden.
  5. Optional: Wählen Sie in der Ergebnistabelle einen Eintrag, und klicken Sie dann auf In Datei speichern. Die ausgewählte Datei wird auf Ihrer Arbeitsstation gespeichert.

1.3.7.14.3 Anzeigen und Exportieren von Eigenschaften und Verlaufsinformationen

Nachdem Sie ein Repository durchsucht haben, können Sie die Merkmale und den Produktionsverlauf für Jobs oder Dokumente in der Tabelle Ergebnisse anzeigen.
Jedes Suchergebnis wird im Repository als einzelner Eintrag aufgeführt. Wenn mehr als ein Schritt StoreInRepository in einem Job oder Dokument verarbeitet wird, gibt Ihre Suche wahrscheinlich mehrere Ergebnisse für den gleichen Job oder das gleiche Dokument zurück. Sie können die Merkmale und Verlaufsinformationen für einen einzelnen Eintrag oder für alle Einträge anzeigen, die mit dem Job oder Dokument verbunden sind.

So zeigen Sie Merkmale und Verlaufsinformationen an und exportieren sie:

  1. Suchen Sie auf der Registerkarte Archiv nach in einem Repository gespeicherten Dokumenten oder Jobs.
  2. Überprüfen Sie die Einträge in der Tabelle Ergebnisse. Sie können Einzelheiten über jeden Eintrag einzeln oder als Gruppe anzeigen:
    Wert Aktion
    So zeigen Sie Einzelheiten zu jedem einzelnen Eintrag an: Wählen Sie den Eintrag, und klicken auf Details anzeigen.
    So zeigen Sie Einzelheiten zu mehreren Einträgen gleichzeitig an: Wählen Sie mehrere Einträge, und klicken auf Detaillierten Bericht anzeigen.
  3. Um die Merkmale und Verlaufsinformationen über einen oder mehrere Einträge zu exportieren, wählen Sie ein oder mehrere Ergebnisse und wählen eine der folgenden Aktionen:
    Aktion Ergebnis
    In CSV exportieren Detaillierte Informationen zu jedem Ergebnis werden in die CSV-Datei geschrieben, eine für Verlaufsinformationen und eine für Merkmale. Die CSV-Dateien werden als ZIP-Datei gepackt, die Sie auf Ihrem Computer speichern können.
    In PDF exportieren Ausführliche Informationen zu den ausgewählten Ergebnissen werden gesammelt und in einer PDF-Datei zusammengefasst. In der Datei werden die Merkmale für jedes Ergebnis aufgeführt sowie die Verlaufsinformationen zu jedem Ergebnis in einer Tabelle. Sie können die PDF-Datei dann auf Ihrem Computer speichern.
    Detaillierten Bericht anzeigen Detaillierte Informationen zu den ausgewählten Ergebnissen werden gesammelt und in einer PDF-Datei zusammengefasst. Diese Datei wird dann angezeigt, damit Sie sie überprüfen können. Wenn die Datei die von Ihnen benötigten Informationen enthält, klicken Sie auf In PDF exportieren.

1.3.7.14.4 Verwendung eines abgerufenen Dokuments als neuen Job

Nachdem Sie ein Repository durchsucht haben, können Sie Jobs oder Dokumente wieder verwenden, sodass diese erneut gedruckt oder erneut verarbeitet werden können. Sie können keine Dokumente oder Jobs erneut übergeben, für die nur Verlaufsdaten gespeichert wurden.
Nachdem Sie einen Job oder ein Dokument in einem Repository gefunden haben, können Sie ihn bzw. es als einen neuen Job für zusätzliche Verarbeitung verwenden, wie beispielsweise erneutes Drucken eines bereits vorher per Post verschickten Dokuments.
  1. Suchen Sie auf der Registerkarte Archiv nach einem Dokument oder einem Job in einem Repository.
  2. Wählen Sie in der Ergebnistabelle das Dokument oder den Job, indem Sie entweder das Kontrollkästchen auswählen oder in die Zeile in der Tabelle klicken.
      Hinweis:
    • Sie können nur einen Job gleichzeitig in einem Workflow verwenden.
  3. Optional: Klicken Sie auf Datei anzeigen, um das Dokument oder den Job anzuzeigen. Sie können nur AFP- oder PDF-Datendateien anzeigen.
  4. Klicken Sie auf Datei übergeben. Der Dialog Datei übergeben wird angezeigt.
  5. Wählen Sie im Dialog den Workflow aus, den Sie verwenden möchten. Stellen Sie sicher, dass der Workflow, den Sie auswählen, für den Typ des von Ihnen ausgewählten Jobs oder Dokuments geeignet ist.
      Hinweis:
    • Alle Dokumentmerkmale, die mit dem Dokument im Repository gespeichert werden, werden auch mit dem neuen Job übermittelt. Die Eigenschaften sind in der Datei jobid.document.overrides im Spoolverzeichnis für den Job enthalten. Schritte im Workflow können die Symbolschreibweise verwenden, um als Eingabe für eine andere Verarbeitung auf die Datei zu verweisen.
    • Wenn eine Merkmalüberschreibungsdatei mit dem Job im Repository gespeichert wird, wird eine Datei Arch.overrides.txt mit den gespeicherten Werten der Überschreibungs-Jobmerkmale mit dem neuen Job übermittelt.
  6. Klicken Sie auf OK.

1.3.7.15 Unter Verwendung von Automatische Überprüfung mit Jobs arbeiten

Sie können den Schritt ReadBarcodeData für einen Job manuell als Teil Ihres Barcode-Prüfungsprozesses abschließen oder um den Status der Prüfung anzuzeigen. Wenn Ihr Barcodescanner oder Ihre Kamera einen Barcode scannt, den der Barcodeleser nicht interpretieren kann, können Sie das Problem dieser ungültigen Scans beheben.

Wenn die Prüfung abgeschlossen wurde, kann das System den Job automatisch abgleichen, oder Sie können ihn manuell abgleichen. Wenn Dokumente nach Abschluss des Abgleichs beschädigt werden, können Sie sie später über die Aktion Erneut drucken erneut drucken.

1.3.7.15.1 Den Barcode-Schritt für einen Job abschließen

Wenn das Merkmal Nach Lesen aller Barcodes den Schritt abschließen für einen Schritt basierend auf der Schrittvorlage ReadBarcodeData auf Nein gesetzt wurde, müssen Sie den Barcodeschritt für einen Job manuell ausführen. Dann kann das System den Job automatisch abgleichen, oder Sie können ihn manuell abgleichen.
Sie können den Barcodeschritt auch manuell für einen Job ausführen, während sich dieser im Status Barcodes werden gelesen befindet.
    Hinweis:
  • Wenn das Merkmal Nach Lesen aller Barcodes den Schritt abschließen auf Ja oder das Merkmal Ergebnisdatei-Inaktivitätszeitgeber auf einen Wert eingestellt ist, müssen Sie den Barcode-Schritt nicht manuell abschließen. RICOH ProcessDirector kann den Schritt automatisch abschließen.
So schließen Sie den Barcode-Schritt für einen Job ab:
  1. Klicken Sie in der Job-Tabelle auf der Hauptseite auf den Job, der sich im Status Barcodes werden gelesen befindet, und wählen Sie Abschluss aus.

    Wenn die Kamera bzw. der Barcodescanner die Barcodes eines Dokuments in einem Job liest, können Sie diese Aktion verwenden, um den Fortschritt zu überprüfen.

  2. Lesen Sie die Informationen im Dialogfeld. Wurden einigen Dokumente nicht gelesen und soll der Schritt nicht ausgeführt werden, klicken Sie auf die Option ABBRECHEN.

      Hinweis:
    • Sie können den Job auswählen und diesen ungeachtet dessen, ob alle Barcodes aller Dokumente gelesen wurden, in den nächsten Schritt versetzen.

  3. Wenn Sie denken, dass alle Barcodes bearbeitet wurden, klicken Sie auf OK.

    Der Job fährt mit dem nächsten Schritt im Workflow fort. Basiert dieser Schritt auf der Schrittschablone Abgleichen, ändert sich der Status je nach Abgleichmethode, die in diesem Schritt verwendet wird, in Warten auf Abgleich oder Wird bearbeitet.

RICOH ProcessDirector zeichnet auf, wer die Aktion ausgeführt hat und wann sie im Jobprotokoll aufgezeichnet wurde. Wurde das Feature "Reports" installiert, werden die Daten zudem im Bericht "Benutzeraktivität" aufgezeichnet.

1.3.7.15.2 Auflösen ungültiger Scans

Wenn Ihr Barcodescanner oder Ihre Kamera einen Barcode scannt, den der Barcodeleser nicht interpretieren kann, wechselt der Barcodeleser in den Status Warnung.
Ein roter Balken wird neben dem Barcodeleser im Portlet angezeigt. Die Barcodes werden weiterhin gelesen. Überprüfen Sie, ob Handlungsbedarf besteht, um die Fehler zu beheben.

Es gibt viele Gründe, die dazu führen, dass ein Barcodescanner oder eine Kamera einen Barcode nicht lesen kann. Beispiel:

  • Staub oder andere Verunreinigungen befinden sich auf dem Objektiv.
  • Die Lichtverhältnisse haben sich geändert.
  • Verschiedene Medien werden gescannt und der Barcode wird auf den neuen Medien nicht gefunden.
  • Der Barcodescanner oder die Kamera ist nicht richtig abgeglichen.
  • Die Konfiguration oder die Kalibrierung des Barcodescanners oder der Kamera hat sich geändert.
  • Der Barcode-Scanner oder die Kamera haben Scan-Daten empfangen, die er/sie nicht erkennt.
  • Das zum Erzeugen des Barcodes verwendete Barcodeformat entspricht nicht dem vom Barcodeleser erwarteten Format.
  • Das Poststück wies an der erwarteten Stelle keinen Barcode auf. Dieses Fehlverhalten kann beispielsweise passieren, wenn die erste Seite des zweiten Dokuments in einen Umschlag am Ende des ersten Dokuments gelegt wurde.
  • Der Barcode-Scanner oder die Kamera wurden von einem unerwarteten Ereignis ausgelöst.

So setzen Sie den Status des Barcodelesers zurück:
  1. Suchen Sie den Barcodeleser, der sich im Status Warnung befindet und öffnen Sie sein Protokoll. Suchen Sie nach Informationen über den letzten gescannten gültigen Barcode und über den nächsten gescannten gültigen Barcode, um herauszufinden, welcher Scan ungültig war.
  2. Suchen Sie die falsch gescannten Posten und ergreifen Sie die Maßnahmen, die zur Behebung der Fehler erforderlich sind.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Portlet Barcode-Reader, klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf den Barcode-Reader, der sich im Status Warnung befindet, und wählen Sie Warnung löschen aus.

1.3.7.16 ‎Jobinformationen vor Abschluss des Jobs protokollieren

RICOH ProcessDirector schreibt die Jobinformationen nach dem Ende des Aufbewahrungszeitraums in ein Prüfprotokoll. Sie können Jobinformationen auch jederzeit während des Druckverfahrens protokollieren.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um Jobinformationen vor Abschluss des Jobs zu protokollieren:
  1. Fügen Sie dem Workflow an dem Punkt, an dem Sie die Informationen protokollieren wollen, einen Schritt basierend auf der Schrittvorlage WriteJobLog hinzu (beispielsweise nach dem Schritt PrintJobs).
  2. Legen Sie im Schritt WriteJobLog die folgenden Merkmale fest:
    1. Legen Sie Externer Befehl als einen Befehl fest, der eine Protokolldatei schreibt. Beispiel:
      copy ${getControlFileName()} C:/aiw/aiw1/testfiles/${Job.ID}.log
    2. Legen Sie für die Externe Steuerdatei den Namen der Jobprüfsteuerdatei fest, die die Merkmale definiert, die Sie protokollieren wollen.

1.3.7.17 Jobs in den nächsten Schritt versetzen

Sie können einen oder mehrere Jobs mit der Aktion Zum nächsten Schritt in den nächsten Verarbeitungsschritt versetzen. Sie können diese Aufgabe nur dann ausführen, wenn sich der Job in einem der folgenden Zustände befindet: Fehler; Manuell, Wartestatus; Manuell, In Bearbeitung; Zurückbehalten; Nicht zugewiesen oder Wartend.

Einen oder mehrere Jobs in den nächsten Schritt versetzen:

  1. Wählen Sie in der Jobtabelle den Job aus, den Sie versetzen wollen.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Jobs, und wählen Sie Zum nächsten Schritt aus.

    Sie sehen eine Bestätigungsmeldung, die alle ausgewählten Jobs auflistet.

  3. Klicken Sie auf OK.

Wenn keiner der Jobs in den nächsten Schritt verschoben werden kann, werden diese vom System aufgelistet.

1.3.7.18 Jobs beim aktuellen Schritt erneut starten

Sie können einen oder mehrere Jobs erneut starten, sodass sie den aktuellen Schritt erneut vom Anfang verarbeiten; nutzen Sie dazu die Aktion Schritt neu starten. Sie können diese Aufgabe nur ausführen, wenn den Jobs der Fehler-Status zugewiesen ist.

Einen oder mehrere Jobs beim aktuellen Schritt erneut starten:

  1. Wählen Sie in der Jobtabelle die Jobs aus, die Sie neu starten möchten.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Jobs, und wählen Sie Schritt neu starten aus.

    Sie sehen eine Bestätigungsmeldung, die alle ausgewählten Jobs auflistet.

  3. Klicken Sie auf OK.

Wenn keiner der Jobs im aktuellen Schritt neu gestartet werden kann, werden diese vom System aufgelistet.

1.3.7.19 Job oder Jobgruppe stoppen

Sie können einen Job oder eine Jobgruppe stoppen und dann die Verarbeitung später wieder starten, entweder ab dem Punkt, an dem der Job oder die Jobgruppe gestoppt wurde, oder an einem anderen Punkt. Sie müssen Jobs stoppen, um manche Jobaktionen ausführen zu können.

In den meisten Fällen schließen Job die Verarbeitung ihrer aktuellen Schritte ab, bevor sie stoppen. Sie können die Verarbeitung des Jobs mit dem gleichen Workflow fortsetzen oder ihn mit einem anderen Workflow erneut verarbeiten.

Wenn Sie einen Job stoppen, während dieser auf einem AFP- oder PCLOut-Drucker gedruckt wird (selbst mit der Funktion "AFP-Unterstützung"), können Sie RICOH ProcessDirector anweisen, sich die letzte gedruckte Seite zu merken. In diesem Fall können Sie die Funktion Fortsetzen verwenden, um das Drucken an dem Punkt, an dem der Job gestoppt wurde, wieder zu starten. Müssen Sie das Drucken an einem anderen Punkt starten, können Sie jedoch einen Seitenbereich oder eine Seite auswählen, ab der das Drucken gestartet werden soll.

    Wichtig:
  • Wenn Sie einen Job stoppen, der auf einem PDF- oder einem Durchgriffsdrucker gedruckt wird, versucht RICOH ProcessDirector, den Job abzubrechen, doch möglicherweise wird der Job weiter ausgedruckt.
  • Diese Aktion wird nicht für PDF-Jobs unterstützt, die auf einem Ricoh TotalFlow-Drucker gedruckt werden.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen Job oder eine Jobgruppe zu stoppen:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Job, den Sie anhalten wollen, und wählen Sie Stoppen.
    • Ist der Job Mitglied einer Jobgruppe, haben Sie auf der Bestätigungsseite die Möglichkeit, alle Jobs in der Gruppe zu stoppen. Führen Sie die Anweisungen auf der Seite aus.
    • Wenn der Job auf einem AFP-Drucker gedruckt wird und Sie den Job während des PrintJobs-Schritts stoppen, können Sie RICOH ProcessDirector anweisen, sich die letzte gedruckte Seite zu merken, damit Sie später ab diesem Punkt weiterdrucken können.
Der Job oder die Jobs werden in den Status Gestoppt verschoben. Der Fortschritt in der Phase wird in Manuell geändert.

1.3.7.20 Jobs löschen

Sie können einen Job löschen, der nicht mehr benötigt wird.

Jobs können während einer beliebigen Phase und in einem beliebigen Status gelöscht werden.

So löschen Sie Jobs (einen oder mehrere):
  1. Wählen Sie die Aufträge (einen oder mehrere Aufträge), klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf, und anschließend auf Löschen.
  2. Klicken Sie im Bestätigungsfenster auf OK, wenn Sie sich sicher sind, dass Sie die richtigen Jobs löschen.

Wenn RICOH ProcessDirector Jobs löscht, werden die Jobs zum ersten Schritt in ihren Workflows bewegt, die über den Neustarttyp Löschen verfügen. Dieser und der nachfolgende Schritt können Informationen zu den Jobs aufzeichnen, bevor sie zum RemoveJobs-Schritt wechseln. Wenn kein Schritt im Workflow den Neustarttyp Löschen aufweist, gibt RICOH ProcessDirector die Jobs an den RemoveJobs-Schritt weiter

1.3.8 Mit Dokumenten arbeiten

Mit Dokumenten können Sie mithilfe des Portlets "Dokumente" auf der Seite Hauptseite der Benutzeroberfläche arbeiten.

Sie können beispielsweise nach Dokumenten im System suchen und dann einen neuen Job erstellen, um sie zu verarbeiten. Alternativ können Sie auch nach dem Job suchen, der das Dokument enthält, und dann über die Jobtabelle Aktionen dafür ausführen.

1.3.8.1 Dokumente in System suchen

Sie können Dokumente im RICOH ProcessDirector-System mithilfe der Suchfunktionen im Portlet "Dokumente" auf der Seite Hauptseite suchen. Sie müssen Dokumente suchen, bevor Sie mit ihnen arbeiten können.
Hinweis: Bevor Dokumente im Portlet "Dokumente" angezeigt werden, müssen Sie Ihren Workflow durchlaufen, der auf der Schrittschablone WriteDocumentsToDatabase basiert.

1.3.8.1.1 Dokumente nach Merkmalen suchen

Sie können im Portlet "Dokumente" anhand von Merkmalwerten nach Dokumenten suchen. Diese Methode ist nützlich, wenn Sie die Werte eines oder mehrerer RICOH ProcessDirector-Job- oder -Dokumentmerkmale kennen.

Tipps:

  • Sie können Dokumente nur dann finden, wenn sie in der RICOH ProcessDirector-Datenbank enthalten sind. In Ihrem Workflow muss ein Schritt wie z. B. WriteDocumentsToDatabase, der die Datenbank mit den Dokumentmerkmalswerten aktualisiert, ausgeführt worden sein, damit die Dokumentsuchfunktion funktioniert.
  • Sie können bei der Suche nach Dokumenten nicht nach Position suchen, da einzelne Dokumente nicht mit einer bestimmten Position verknüpft sind. Bei der Suche nach Dokumenten werden Ergebnisse für alle Positionen angezeigt, unabhängig von den bevorzugten Positionen, die Sie oder der Administrator festgelegt haben.

So suchen Sie nach Dokumenten nach Merkmalen:
  1. Klicken Sie im Portlet "Dokumente" auf der Seite Hauptseite auf Nach Merkmal.
  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche Bearbeiten ().
  3. Definieren Sie ein oder mehrere Merkmale für die Suche nach den Dokumenten, die Sie abrufen möchten.
    Wollen Sie Informationen zu einer der Suchoptionen anzeigen, klicken Sie auf das Symbol Abbildung einer Schaltfläche mit einem Fragezeichen.
  4. Klicken Sie auf OK.
  5. Zum Suchen nach Dokumenten mit anderen Merkmalwerten wiederholen Sie diese Schritte.
    Durch jede neue Suche wird die Tabelle geleert, und nur die Ergebnisse der letzten Suche werden angezeigt.

1.3.8.1.2 Dokumente durch Scannen von Barcodes suchen

Sie können nach Dokumenten im Portlet "Dokumente" mithilfe von Barcodes suchen. Diese Methode ist nützlich, wenn das Dokument ausgedruckt wurde und einen Barcode aufweist, der das Dokument identifiziert.

Tipps:

  • Der Administrator muss zunächst ein Barcodeformatobjekt erstellen, welches das Layout der Job- und Dokumentmerkmale im Barcode beschreibt. Die im Barcode enthaltenen Merkmale müssen als Datenbankmerkmale definiert sein, nicht als eingeschränkte Merkmale.
  • Sie können Dokumente nur dann finden, wenn sie in der RICOH ProcessDirector-Datenbank enthalten sind. In Ihrem Workflow muss ein Schritt wie z. B. WriteDocumentsToDatabase, der die Datenbank mit den Dokumentmerkmalswerten aktualisiert, ausgeführt worden sein, damit die Dokumentsuchfunktion funktioniert.
  • Bei der Suche nach Dokumenten werden Ergebnisse für alle Positionen angezeigt, unabhängig von den bevorzugten Positionen, die Sie oder der Administrator festgelegt haben.

So suchen Sie nach Dokumenten durch Scannen von Barcodes:
  1. Klicken Sie im Portlet "Dokumente" auf der Seite Hauptseite auf Nach Barcode-Scan.
  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche Bearbeiten ().
  3. Wählen Sie ein Barcodeformat aus der Liste Barcodeformat.
  4. Klicken Sie in das Feld Barcodes scannen, und scannen Sie die Barcodes für die Dokumente, die Sie suchen möchten.
  5. Klicken Sie auf OK.
  6. Wiederholen Sie diese Schritte, um weitere Dokumente zu suchen.
      Hinweis:
    • Durch jede neue Suche wird die Tabelle geleert, und nur die Ergebnisse der letzten Suche werden angezeigt.

1.3.8.2 Dokumente anzeigen

Mit der Aktion Anzeigen in der Dokumenttabelle können Sie den Inhalt von Dokumenten anzeigen. Sie können den Inhalt eines beliebigen Dokuments anzeigen, das in einem PDF- oder in einem AFP-Job übergeben wurde, wenn Sie die Funktion "AFP Support" installiert haben.
Gehen Sie wie folgt vor, um ein Dokument anzuzeigen:
  1. Suchen Sie im Portlet "Dokumente" auf der Seite Hauptseite die Dokumente, die in einen oder mehrere neue Jobs aufgenommen werden sollen.
    Zum Suchen der Dokumente suchen Sie entweder mithilfe von Dokumentmerkmalwerten oder durch Scannen von Barcodes.

    Wenn Sie Nach Merkmalen wählen:

    1. Klicken Sie auf die Schaltfläche Bearbeiten ().
    2. Definieren Sie ein oder mehrere Merkmale für die Suche nach den Dokumenten, die Sie abrufen möchten.

      Wollen Sie Informationen zu einer der Suchoptionen anzeigen, klicken Sie auf das Symbol Abbildung einer Schaltfläche mit einem Fragezeichen.

    3. Klicken Sie auf OK.

    Wenn Sie Nach Barcode-Scan wählen:

    1. Klicken Sie auf die Schaltfläche Bearbeiten ().
    2. Wählen Sie ein zu verwendendes Barcodeformat aus der Liste Barcodeformat aus.
    3. Klicken Sie in das Feld Barcodes scannen, und scannen Sie dann die Barcodes für die Dokumente, nach denen Sie suchen möchten.
    4. Klicken Sie auf OK.

  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das anzuzeigende Dokument, und wählen Sie:
    • Original anzeigen, um ein Dokument in seinem ursprünglichen Zustand anzuzeigen. In diesem Fall sehen Sie keine Änderungen, die von RICOH ProcessDirector am Inhalt dieses Dokuments vorgenommen wurden. Sie sehen beispielsweise keine Barcodes, die nach dem Empfang des ursprünglichen Jobs hinzugefügt wurden.
    • Aktuelles anzeigen, um ein Dokument in seinem aktuellen Zustand anzuzeigen.
    Das Dokument erscheint in dem Browser-Fenster. Der Job wird geöffnet und zeigt das ausgewählte Dokument an.
  3. Benutzen Sie die Steuerelemente der Anzeigefunktion, um durch das Dokument zu blättern.
  4. Klicken Sie auf Schließen.

1.3.8.3 Dokumentmerkmale anzeigen

Mit der Aktion Merkmale in der Dokumenttabelle können Sie die Merkmale von Dokumenten anzeigen. Zu den Merkmalen eines Dokuments gehören die Dokumentnummer, die Jobnummer und der Dokumentstatus.
Gehen Sie wie folgt vor, um die Merkmale eines Dokuments anzuzeigen:
  1. Suchen Sie im Portlet Dokumente auf der Seite Hauptseite das Dokument, dessen Merkmale Sie anzeigen möchten.
    Sie können diese Dokumente mithilfe von Nach Merkmalen, Nach Barcode-Scan oder Nach Bereich suchen.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Dokument, und wählen Sie Merkmale.
      Hinweis:
    • Ein Auswählen von Dokumentmerkmalen aus dem Merkmalnotizbuch ist nicht möglich.

1.3.8.4 Jobs zum Verarbeiten von Dokumenten erstellen

Mit der Aktion Job erstellen in der Dokumenttabelle können Sie Jobs zur Verarbeitung ausgewählter Dokumente erstellen. Beispielsweise können Sie einen Job zum erneuten Drucken von Dokumenten erstellen, die nach dem Drucken beschädigt wurden.
    Hinweis:
  • Verwenden Sie die Aktion Abgleichen in der Jobtabelle zum erneuten Drucken von Dokumenten, die bei der Bearbeitung, z. B. während der Kuvertierung, beschädigt wurden. Verwenden Sie die Aktion Job erstellen nur zum erneuten Drucken von Dokumenten, die nach dem Abgleichen des Jobs beschädigt wurden.

Wenn Sie einen Job erstellen, müssen Sie für den neuen Job einen Workflow auswählen. Für AFP-Jobs muss der Workflow einen Schritt enthalten, der auf der Schrittschablone BuildAFPFromDocuments basiert. Für PDF-Jobs muss der Workflow einen Schritt enthalten, der auf der Schrittschablone BuildPDFFromDocuments basiert.

RICOH ProcessDirector erstellt für die Dokumente in jedem Originaljob einen separaten Job, es sei denn, die erweiterte Advanced Document Pool-Funktion ist installiert. Die Reihenfolge der Dokumente in den neuen Jobs entspricht der Reihenfolge, in der die Dokumente in der Dokumenttabelle angezeigt werden.

So erstellen Sie einen Job zur Verarbeitung von Dokumenten:
  1. Suchen Sie im Portlet Dokumente auf der Hauptseite die Dokumente, die Sie in einen oder mehrere neue Jobs aufnehmen möchten.
    Nach Dokumenten können Sie mithilfe von Nach Merkmalen, Nach Barcode-Scan oder Nach Bereich suchen.
  2. Wählen Sie alle Dokumente aus, die Sie in einen Job aufnehmen möchten.
  3. Klicken Sie auf Job erstellen.
    Die Seite Job erstellen erscheint.
  4. Wählen Sie im Feld Workflow einen Workflow für den Job aus.
  5. Klicken Sie auf OK.
    Es erscheint eine Bestätigungsnachricht mit dem Hinweis, dass ein oder mehrere Jobs erstellt wurden, und sie zeigt die Anzahl der Dokumente in jedem Job an.

1.3.8.5 Dokumente während der Jobverarbeitung per E-Mail senden

Sie können Berichte zu PDF-Dokumenten generieren, indem Sie einen auf der Schrittschablone EmailDocuments basierenden Schritt zu einem Workflow hinzufügen.

Sie müssen für jedes Dokument eine E-Mail-Adresse bereitstellen und die E-Mail-Adresse in einem Dokumentmerkmal speichern. Sie können das Dokumentmerkmal Doc.EmailAddress verwenden oder ein angepasstes Dokumentmerkmal in der Datei docCustomDefinitions.xml definieren. Führen Sie nach dem Definieren eines angepassten Dokumentmerkmals das Dienstprogramm docCustom aus, und aktualisieren Sie das Feature Custom Document Properties.

  • Falls jedes Dokument die E-Mail-Adresse des Dokumentempfängers enthält, können Sie die Funktion Dokumentmerkmal definieren in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat dazu verwenden, die E-Mail-Adressdaten anzugeben, die aus jedem Dokument in einem Job extrahiert werden sollen.
  • Falls das Einstellungsverwaltung-Feature installiert ist, können Sie E-Mail-Adressen in einer externen Datei dem Dokumentmerkmal für jedes Dokument im Job zuordnen.

Sie müssen einen SMTP-Server installiert und konfiguriert haben, damit RICOH ProcessDirector E-Mails darüber senden kann. RICOH ProcessDirector lässt Sie eine Verbindung zu zwei SMTP-Servern herstellen. Sie könnten beispielsweise die SMTP-Server-Standardmerkmale für eine Verbindung zu einem internen SMTP-Server und die alternativen SMTP-Server-Merkmale für eine Verbindung zu einem E-Mail-Diensteanbieter verwenden.

So konfigurieren Sie RICOH ProcessDirector dafür, während der Jobverarbeitung Dokumente per E-Mail zu senden:
  1. Erstellen Sie eine Kopie eines vorhandenen Workflows, oder erstellen Sie einen neuen Workflow.
  2. Fügen Sie basierend auf der Schrittschablone EmailDocuments nach dem Schritt BuildPDFFromDocuments und vor jedem Schritt, der Dokumente auf der Jobebene neu anordnet, wie zum Beispiel ReversePDFPageOrder oder PreparePDFOutputForFinishing, einen Schritt zum Workflow hinzu.
    Sie können den Schritt EmailDocuments nach Schritten platzieren, die Dokumente auf der Dokumentebene neu anordnen, wie zum Beispiel GroupDocuments, SortDocuments und SplitDocuments.

    Bei Jobs, die Dokumente per E-Mail senden und drucken, sieht eine typische Schrittreihenfolge so aus:

    • IdentifyPDFDocuments
    • SortDocuments
    • BuildPDFFromDocuments
    • EmailDocuments
    • PreparePDFOutputForFinishing
    • PrintJobs

    Falls Sie einen Schritt hinzufügen, um eine Kopie der Jobdatei im Spoolverzeichnis zu behalten und sie zum Extrahieren der per E-Mail zu sendenden Dokumente zu verwenden, können Sie den Schritt EmailDocuments nach einem Schritt platzieren, der Dokumente auf Jobebene neu anordnet. Sie können beispielsweise einen auf der Schrittschablone SnapshotJobFile basierenden Schritt nach dem Schritt BuildPDFFromDocuments und vor dem Schritt platzieren, der Dokumente neu anordnet:

    • IdentifyPDFDocuments
    • SortDocuments
    • BuildPDFFromDocuments
    • SnapshotJobFile
    • PreparePDFOutputForFinishing
    • PrintJobs
    • EmailDocuments

      Wichtig:
    • Falls Sie diese Empfehlungen zur Schrittplatzierung nicht beachten, könnte der Fall eintreten, dass der Schritt EmailDocuments ein Dokument an eine falsche E-Mail-Adresse sendet, ohne einen Fehler zu registrieren.

  3. Verbinden Sie den Schritt mit den anderen Schritten im Workflow.
    Falls Sie manche Dokumente drucken und andere per E-Mail senden möchten, dann fügen Sie eine bedingte Verarbeitung zum Workflow hinzu oder erstellen Sie untergeordnete Workflows.

    Gehen Sie beispielweise wie folgt vor:

    • Fügen Sie eine bedingte Verarbeitung für übergeordnete und untergeordnete Jobs am Beginn des Workflows (zum Beispiel nach einem Schritt SetJobPropsFromTextFile) hinzu. Definieren Sie eine Regel für die Abzweigung, die die übergeordneten Jobs erhält: Jobnummer ungleich *.*. Untergeordnete Jobs, die in ihrer Jobnummer ein Dezimalzeichen enthalten, werden der Abzweigung für untergeordnete Jobs übergeben.
    • Definieren Sie ein Dokumentmerkmal Doc.Custom.EmailPreference mit den Werten Ja und Nein.
    • Verwenden Sie einen auf der Schrittschablone GroupDocuments basierenden Schritt dazu, die Dokumente auf der Grundlage des Werts des Dokumentmerkmals Doc.Custom.EmailPreference zu gruppieren.
    • Verwenden Sie einen auf der Schrittschablone CreateJobsFromDocuments basierenden Schritt dazu, für jede Gruppe einen separaten untergeordneten Job zu erstellen.
    • Verwenden Sie einen auf der Schrittschablone SetDocPropsFromConditions basierenden Schritt am Anfang der Abzweigung für untergeordnete Jobs. Der Schritt weist basierend auf dem Wert des Dokumentmerkmals Doc.Custom.EmailPreference einem Jobmerkmal einen Wert zu.

      Die Merkmalbedingungsdatei könnte beispielsweise für das Jobmerkmal Benutzerdefiniert 1 (Datenbankmerkmalname Job.Info.Attr1) den Wert email (Per E-Mail senden) oder print (Drucken) festlegen:

      Doc.Custom.EmailPreference,Job.Info.Attr1
      =Yes,email
      =No,print

    • Senden Sie die untergeordneten Jobs zu separaten E-Mail- und Druck-Abzweigungen der Abzweigung für untergeordnete Jobs, indem Sie Regeln für die Abzweigungen definieren:
      • Benutzerdefiniert 1 = email für die Abzweigung mit dem Schritt EmailDocuments.
      • Benutzerdefiniert 1 = print für die Abzweigung mit dem Schritt PrintJobs.

  4. Legen Sie Merkmalwerte für den Schritt EmailDocuments fest:
    1. Legen Sie einen Wert für das Merkmal Empfängeradresse fest.
      Sie möchten beispielsweise jedes Dokument an die E-Mail-Adresse im Dokumentmerkmal Doc.EmailAddress senden. Legen Sie ${Doc.EmailAddress} als Wert fest.
    2. Legen Sie einen Wert für das Merkmal SMTP-Server-Typ fest.
      Sie möchten beispielsweise Dokumente an einen externen SMTP-Server senden, der mit den Merkmalen Alternativ-SMTP-Server konfiguriert wurde. Legen Sie Alternativ als Wert fest.
    3. Legen Sie für das Merkmal Dokument anhängen den Wert Ja fest.
    4. Legen Sie einen Wert für das Merkmal Quelldatei für Anhang fest.
      Beispiele:
      • Sie möchten ein Dokument aus der aktuellen PDF-Datei im Spoolverzeichnis des Jobs anhängen. Verwenden Sie den Standardwert: ${getFileName(print,pdf,read)}.
      • Sie möchten ein Dokument aus einer PDF-Datei anhängen, die Sie mit einem Schritt SnapshotJobFile gespeichert haben. Falls Sie für das Merkmal Momentaufnahmen-Dateikennung im Schritt SnapshotJobFile den Wert email (per E-Mail senden) festlegen, dann verwenden Sie den folgenden Wert: ${getFileName(email,pdf,read)}.
    5. Legen Sie für das Merkmal Betreff oder das Merkmal Nachricht oder für beide Merkmale einen Wert fest.
      Sie haben beispielsweise den Kundennamen aus jedem Dokument extrahiert, indem Sie ein Dokumentmerkmal Doc.Custom.CustomerName definiert haben. Sie können für jedes Merkmal den Wert Kontoauszug für ${Doc.Custom.CustomerName} festlegen.
    6. Geben Sie für alle weiteren optionalen Merkmale, die Sie verwenden möchten, Werte ein oder bearbeiten Sie bereits vorhandene Werte.
  5. Testen Sie nach dem Speichern und Aktivieren Ihres Workflows den Workflow, um sicherzustellen, dass er richtig funktioniert:
    1. Erstellen Sie einen Testjob mit einer kleinen Anzahl von Dokumenten. Diese Dokumente sollten gültige E-Mail-Adressen enthalten, mit denen Sie den Test durchführen möchten.
    2. Schicken Sie den Job durch den Workflow, und vergewissern Sie sich, dass an jede E-Mail-Adresse das richtige Dokument gesendet wird.
Wenn der Schritt EmailDocuments ein Dokument zum SMTP-Server sendet, legt er in der Dokumentmerkmaldatei für das Merkmal E-Mail erstellt den Wert Ja fest. Falls der Schritt kein Dokument sendet, legt er für das Merkmal den Wert Nein fest.
    Hinweis:
  • RICOH ProcessDirector erhält vom SMTP-Server keine Informationen über das Senden von E-Mails oder über deren erfolgreiche Zustellung bei Empfängern.

1.3.8.6 Dokumenten zugeordnete Jobs suchen

Mit der Aktion Jobs anzeigen in der Dokumenttabelle können Sie die Jobs finden, die Dokumenten zugeordnet sind. Nachdem Sie die zugeordneten Jobs gefunden haben, können Sie in der Jobtabelle Jobaktionen ausführen.

Die zugeordneten Jobs umfassen:

  • Den Originaljob, der an RICOH ProcessDirector übergeben wurde und das Dokument enthielt.
  • Untergeordnete Jobs, die automatisch von RICOH ProcessDirector erstellt wurden und das Dokument enthalten.
  • Von Ihnen mit der Aktion Job erstellen in der Dokumenttabelle erstellte Jobs.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Jobs zu suchen, die einem Dokument zugeordnet sind:

  1. Suchen Sie im Portlet Dokumente auf der Seite Hauptseite das Dokument, dessen zugeordnete Jobs Sie suchen möchten.
    Nach Dokumenten können Sie mithilfe von Nach Merkmalen, Nach Barcode-Scan oder Nach Bereich suchen.
  2. Klicken Sie in der Tabelle "Dokumente" mit der rechten Maustaste auf das Dokument, zu dem Sie die zugeordneten Jobs anzeigen wollen, und klicken Sie auf Jobs anzeigen.
    Die Jobtabelle enthält die Jobs, die dem ausgewählten Dokument zugeordnet sind.

1.3.9 Leistung

Sie können RICOH ProcessDirector anpassen, um die Leistung zu verbessern.

1.3.9.1 Definieren der Sekundärserver auf dem primären Computer

Sie können einen Sekundärserver direkt auf dem Primärserver definieren, um die Verarbeitung zu verteilen und die Leistung Ihres Systems zu verbessern. Auf dem primären Computer ist keine zusätzliche Software erforderlich.
Beispielsweise können Sie einen Sekundärserver auf dem Primärcomputer definieren und dann bestimmte Schritte so konfigurieren, dass sie auf diesem Server statt auf dem Primärcomputer ausgeführt werden. Diese Konfiguration lässt die Verarbeitung parallel laufen und nimmt dem Primärserver einen Teil der Last ab.

So definieren Sie einen Sekundärserver auf dem primären Computer:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Objekte Server.
  3. Klicken Sie auf der Seite Server auf Hinzufügen und wählen Sie Sekundärserver.
  4. Geben Sie die erforderlichen Werte ein.
    • Geben Sie Folgendes für die Eigenschaft Computer-IP-Adresse oder Hostname ein: localhost.
    • Wählen Sie für die Eigenschaft In Pool der Server für allgemeine Verwendung, ob der Sekundärserver für beliebige Schritte oder nur für bestimmte Schritte verwendet werden soll. Wählen Sie Ja, um beliebige Schritte auf diesem Server auszuführen; wählen Sie Nein, um diesen Server auf bestimmte Schritte zu beschränken.
  5. Klicken Sie auf OK.
  6. Wenn Sie In Pool der Server für allgemeine Verwendung auf Nein setzen, stimmen Sie die Schrittvorlagen ab, die Sie auf diesem Server ausführen möchten.
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
    2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Schrittschablonen.
    3. Klicken Sie auf den Namen der abzustimmenden Schrittvorlage.
    4. Klicken Sie im Eigenschaftsnotizbuch auf die Registerkarte Optimieren.
    5. Wählen Sie für die Eigenschaft Zu verwendende Server die Option Auf bestimmten Servern ausführen und wählen Sie dann den Server aus, den Sie gerade erstellt haben.
    6. Klicken Sie auf OK.

1.3.9.2 Optimierung der Java-Speicherzuweisung

Die Zuweisung von mehr Speicher für Java verbessert oft die Leistung von RICOH ProcessDirector. Bevor Sie diese Konfiguration ändern, müssen Sie jedoch unbedingt mehrere Faktoren berücksichtigen.
Arbeiten Sie eine Zeit lang mit den Standardeinstellung, bevor Sie eine Änderung der Java-Speicherzuweisung in Erwägung ziehen. Wenn Sie wiederholt Java-Fehler wegen Speichermangels feststellen, sollten Sie die Zuweisung erhöhen.
    Wichtig:
  • Wir empfehlen, nicht mehr als 50 % des verfügbaren Systemspeichers auf Ihrem System für RICOH ProcessDirector-Java-Prozesse zu reservieren. Diese Empfehlung berücksichtigt den Speicherbedarf anderer Teile von RICOH ProcessDirector, wie z. B. der Datenbank, Transformationen, benutzerdefiniertem Code und anderen Komponenten. Die Empfehlung stellt auch sicher, dass das Betriebssystem und andere Tools und Dienstprogramme über die für ihren Betrieb erforderlichen Ressourcen verfügen.
  • Wenn Sie beabsichtigen, lokale sekundäre Server für ressourcenintensive Schritte zu definieren, müssen Sie diese Anforderungen ebenfalls in Betracht ziehen. Der allen RICOH ProcessDirector Servern auf dem primären Computer zugewiesene Arbeitsspeicher sollte insgesamt 50% des verfügbaren Systemspeichers nicht überschreiten.

So optimieren Sie die Java-Speicherzuweisung:

  1. Überprüfen Sie die Größe des in Ihrem System installierten RAM. Teilen Sie diese Zahl durch 2 und schreiben Sie sie auf.
  2. Prüfen Sie, wie viel Speicher anderen Anwendungen, die auf diesem System laufen, zugewiesen ist.
    Reduzieren Sie die Zahl, die Sie aufgeschrieben haben, um die Menge an Speicher, die jede Anwendung benötigt. Der resultierende Wert ist die Gesamtmenge an Heap-Speicher, den Sie Java für alle laufenden Primär- und Sekundärprozesse von RICOH ProcessDirector zuweisen können.
      Hinweis:
    • Wenn Ihre RICOH ProcessDirector-Lösung mehr Speicher als die in diesem Schritt ermittelte Menge benötigt, empfehlen wir, den Systemspeicher aufzurüsten, um die angegebenen Richtlinien zu erfüllen. Die Zuweisung von mehr als 50 % des verfügbaren Speichers für den RICOH ProcessDirector-Java-Heap wirkt sich negativ auf die Leistung aus.
  3. Melden Sie sich beim primären Computer als der Benutzer an, der RICOH ProcessDirector installiert hat.
  4. Öffnen Sie die Datei %AIWDATA%\config\jvmsettings.cfg in einem Texteditor.
    Standardmäßig lautet %AIWDATA%/aiw/aiw1.
  5. Suchen Sie die Zeile, die wie folgt aussieht:
    primary=-Xmx2048m -Djava.net.preferIPv4Stack=true -Djava.awt.headless=true

    Der Wert nach primary=-Xmx ist die maximale Menge Heap-Speicher, die die RICOH ProcessDirector-Java-Laufzeitumgebung für den primären RICOH ProcessDirector-Prozess verwenden darf. In diesem Beispiel kann der Primärserver 2048 MB (2 GB) RAM für seinen Heap verwenden.

  6. Aktualisieren Sie den Wert -Xmx auf die in Schritt 2 ermittelte Zahl.
    Wenn Sie beispielsweise dem Primärserver 8 GB Heap-Speicherplatz zur Verfügung stellen möchten, können Sie -Xmx8192m oder -Xmx8g angeben.
  7. Wenn Sie sekundäre Server definiert haben, fügen Sie eine Zeile für jeden sekundären Server hinzu, um ihm eine bestimmte Menge an Speicher zuzuweisen.
    1. Kopieren Sie die Zeile, die mit primary beginnt, und fügen Sie sie in eine neue Zeile am Ende der Datei ein.
    2. Aktualisieren Sie die Zeile, die Sie kopiert haben, um primary in den Wert der Eigenschaft Servername für den sekundären Server zu ändern.
    3. Aktualisieren Sie den Wert nach Name_sekundären_Servers=-Xmx auf die Menge an Speicher, die Sie dafür zur Verfügung haben.
  8. Speichern und schließen Sie die Datei.
  9. Starten Sie den Dienst RICOH ProcessDirector neu, damit die Änderungen übernommen werden.
    Hinweis:
  • Sie ändern die RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-JVM-Speicherzuordnung, indem Sie in der Adobe Acrobat-Menüleiste auf Ricoh Einstellungen klicken.

1.3.9.3 Automatische Wartung planen

RICOH ProcessDirector stellt Wartungsskripts bereit, die regelmäßig auf dem primären Computer ausgeführt werden müssen, um die Leistung zu verbessern. Standardmäßig führt RICOH ProcessDirector diese Skripts täglich um Mitternacht aus. Sie können die Zeit und Häufigkeit ändern und gleichzeitig eigene Wartungsscripts ausführen.

Wenn diese Skripts aktiv sind, wird RICOH ProcessDirector möglicherweise einige Minuten langsamer. Daher sollten Sie die Ausführung dieser Scripts zu Spitenproduktionszeiten vermeiden.

Die RICOH ProcessDirector-Installation erstellt zwei neue Zeitpläne in den Wartungszeitplänen der Windows-Aufgabenplanung. Jede geplante Aufgabe für die Scripts in den Verzeichnissen C:\aiw\aiw1\maintenance\daily und /aiw/aiw1/maintenance/weekly in den in der Aufgabenplanung festgelegten Intervallen aus.

  • Wollen Sie die Zeit, den Tag oder die Häufigkeit der Ausführung der Wartungsscripts ändern, bearbeiten Sie die Zeitpläne in der Windows-Aufgabenplanung.
    1. Melden Sie sich bei Windows mit Administrator-Berechtigung an.
    2. Führen Sie die Windows-Aufgabenplanung aus.
    3. Suchen Sie in der Aufgabenplanung nach Ricoh_daily_db_maintenance und Ricoh_weekly_db_maintenance und nehmen Sie die erforderlichen Änderungen an den geplanten Aufgaben vor.
  • Wollen Sie gleichzeitig mit den RICOH ProcessDirector-Wartungsscripts eigene Scripts ausführen, kopieren Sie diese in das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\maintenance\daily oder C;\aiw\aiw1\maintenance\weekly.
    Achten Sie darauf, dass das Windows-Konto für RICOH ProcessDirector Zugriff auf die Wartungsverzeichnisse hat, die zur Ausführung der Scripts benutzt werden.

1.3.9.4 Dateien komprimieren

Sie können Speicherplatz sparen, indem Sie die Dateien für einen Job komprimieren.
Gehen Sie wie folgt vor, um einen Workflow zu konfigurieren, der Jobdateien komprimiert:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie auf den Namen des Workflows, den Sie konfigurieren möchten.
  3. Optional: Deaktivieren Sie den Workflow, indem Sie auf den Schalter links neben dem Workflow-Namen klicken.
    Wenn Sie den Workflow während der Bearbeitung nicht deaktivieren, werden Jobs, die diesen Workflow verwenden, weiterhin durch die Schritte des Workflows geführt. Wenn Sie speichern, wird der Workflow vorübergehend deaktiviert und dann wieder aktiviert. Jobs, die in dem Workflow verarbeitet werden, könnten in eine fehlerhafte Situation geraten.
  4. Zum Komprimieren aller Spool- und Prüfpunktdateien für den Job, wenn der Job aufbewahrt ist, sehen Sie nach, ob der Workflow einen Schritt hat, der auf der Schrittschablone RetainCompletedJobs basiert. Ist dies nicht der Fall, fügen Sie den Schritt hinzu:
    1. Klicken Sie im Workflow-Editor in der rechten oberen Ecke des Fensters auf den Seitenbereich.
    2. Gehen Sie zu Schritte und erweitern Sie die Gruppe WORKFLOW-STEUERUNG.
    3. Ziehen Sie die Schrittschablone RetainCompletedJobs in den Workflow-Editor. Platzieren Sie den Schritt an der gewünschten Stelle.
    4. Verbinden Sie den Schritt mit den anderen Schritten im Workflow.
    5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt, und wählen Sie Merkmale aus.
    6. Klicken Sie auf Jobstandardwerte – Allgemein.
    7. Setzen Sie den Standardwert für das Jobmerkmal Alle Dateien komprimieren auf Ja.
    8. Klicken Sie auf OK.
  5. Zum Komprimieren bestimmter Dateien zu einem beliebigen Zeitpunkt fügen Sie dem Workflow, der auf der Schrittschablone CompressFiles basiert, einen Schritt hinzu:
    1. Klicken Sie im Workflow-Editor in der rechten oberen Ecke des Fensters auf den Seitenbereich.
    2. Gehen Sie zu Schritte und erweitern Sie die Gruppe DATEIAKTIONEN.
    3. Ziehen Sie die Schrittschablone CompressFiles in den Workflow-Editor. Platzieren Sie den Schritt an der gewünschten Stelle.
    4. Verbinden Sie den Schritt mit anderen Schritten im Workflow.
    5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt, und wählen Sie Merkmale aus.
    6. Klicken Sie auf Jobstandardwerte – Allgemein.
    7. Legen Sie den Wert für das Jobmerkmal Dateimuster komprimieren fast, um die zu komprimierenden Dateien anzugeben.
      • Der Wert für Dateimuster komprimieren benutzt die Syntax regulärer Ausdrücke:
        • Ein Punkt (.) steht für eine Übereinstimmung bei einem einzelnen Auftreten eines beliebigen Zeichens (Buchstabe oder Zahl).
        • Ein Stern (*) steht für 0 oder mehr Übereinstimmungen bei dem vorherigen Zeichen bis zur maximalen Länge des Dateinamens.
        • Ein umgekehrter Schrägstrich (\) ist das Escapezeichen, was bedeutet, dass das nächste Zeichen wortwörtlich interpretiert wird.
        • Das Dollarzeichen ($) bedeutet, dass eine Übereinstimmung das Ende des Ausdrucks bedeutet.
      • Für die Zeichen in dem Wert muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. Beispielsweise stellt .*PDF$,.*AFP$ andere Muster als .*pdf$,.*afp$ dar.
      • Trennen Sie mehrere Muster durch Kommas. Geben Sie zwischen Mustern kein Leerzeichen ein.
      Beispiel:
      • Um alle PDF-Dateien zu komprimieren, darunter auch Dateien mit Namen wie myfile.pdf.old, legen Sie den Wert auf .*pdf,.*PDF fest.
      • Um alle PDF-Dateien zu komprimieren, dabei aber Dateien mit Namen wie myfile.pdf.old auszuschließen, legen Sie den Wert auf .*pdf$,.*PDF$ fest.
      • Um alle PDF-Dateien mit ABC im Dateinamen zu komprimieren, z. B. draft_ABC.pdf und ABC1.pdf, legen Sie den Wert auf .*ABC*pdf,.*ABC.*PDF fest.
    8. Klicken Sie auf OK.
  6. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.

1.3.9.5 Leistungs- und Kapazitätshinweise zu Dokumentverarbeitungsfunktionen

Berücksichtigen Sie diese Überlegungen zur Leistung und Systemkapazität bei der Konfiguration und Nutzung von Dokumentverarbeitungsfunktionen, wie z. B. Archiv, Postal Enablement, Kuvertiereinheit-Unterstützung und der erweiterten Advanced Document Pool-Funktion.

1.3.9.5.1 Dokumentmerkmale und Dokumentverwaltung

Diese Tipps zur Dokumentverwaltung sollen Sie bei der Optimierung der Systemperformance unterstützen.

Überdenken Sie Ihren Bedarf bezüglich der Dokumentverwaltung sorgfältig, bevor Sie Dokumentmerkmale definieren. Sie müssen nicht nur die Anzahl der Merkmale kontrollieren, sondern auch ihre Größe berücksichtigen. Ein Merkmal, das aus 1024 Zeichen besteht, benötigt mehr Speicherplatz als ein Merkmal aus 32 Zeichen.

Eingeschränkte Dokumentmerkmale benötigen keinen Speicherplatz in Datenbanktabellen, belegen jedoch für jedes Dokument Speicherplatz in jeder Dokumentmerkmaldatei, in der dieses Merkmal enthalten ist.

Bei Verwendung von Datenbank-Dokumentmerkmalen können Sie Dokumentinformationen in der Benutzerschnittstelle anzeigen und Dokumente global verarbeiten (ohne zu wissen, welcher Job das einzelne Dokument enthält). Das Ablegen von Dokumentinformationen in die Datenbank geht jedoch zu Lasten der Leistung. Dokumentmerkmale in der Datenbank belegen Platz in den Datenbanktabellen. Aktualisierungen von Merkmalen erhöhen den Protokollierungsaufwand und erzeugen möglicherweise Datenbankkonflikte. Die Datenbank speichert Informationen im Hauptspeicher zwischen. Bei weniger und kleineren Merkmalen kann die Datenbank mehr Datensätze im Hauptspeicher ablegen, wodurch sich eine bessere Systemleistung ergibt.

Verschiedene Schritte und Aktionen verarbeiten Dokumente in der Datenbank. Das Datenbanksystem sperrt Zeilen in der Datenbank während ihrer Verarbeitung. Je mehr Dokumente verarbeitet werden, desto größer ist die Beeinträchtigung der Systemressourcen. Sie können eine Optimierung Ihrer Schrittschablonen vornehmen, um die Anzahl gleichzeitiger Schritte zu reduzieren, von denen Dokumente in der Datenbank verarbeitet werden.

Diese Schritte und Aktionen führen zu Aktualisierungen der Datenbank:

  • WriteDocumentsToDatabase fügt für jedes Dokument Einträge in die Datenbank ein und weist jedem dieser Einträge eine Dokumentkennung zu.
  • ReadDocumentsFromDatabase ruft Dokumentinformationen aus der Datenbank ab und speichert diese in eine Dokumentmerkmaldatei. Die Datenbank wird nicht aktualisiert.
  • CompleteDocuments ändert den Status aller Dokumente im Job zu "Abschluss".
  • CreateJobsFromDocuments und CreateAFPJobsFromDocuments erzeugen eine neue Zuordnung zwischen Dokumenten und den erstellten untergeordneten Jobs.
  • RemoveJobs benachrichtigt RICOH ProcessDirector, wenn Jobs gelöscht werden. Wenn RICOH ProcessDirector einen Job löscht, der Dokumente in der Datenbank hat, löscht es die Dokumente aus der Datenbank.
  • UpdateDocumentsInDatabase aktualisiert die Dokumentmerkmale in der Datenbank unter Verwendung von Werten aus der Dokumentmerkmaldatei.
  • Die Aktion Erneut verarbeiten erfordert die Genehmigung durch Dokumentverarbeitungsfunktionen. Dokumentenverarbeitungsfunktionen lassen nicht zu, dass RICOH ProcessDirector erneut einen Originaljob verarbeitet, wenn die Dokumente für diesen Job auch noch anderen Jobs zugeordnet sind.
  • Durch das Öffnen des Notizbuchs mit den Dokumentmerkmalen aus dem Dokumentenportlet werden Werte zu den Dokumentmerkmalen aus der Datenbank abgerufen. Nur in der Datenbank gespeicherte Merkmale werden im Merkmalnotizbuch angezeigt.

Diese Liste zeigt Schritte und Aktionen in der Reihenfolge der von ihnen verwendeten Datenbankressourcen an. Ganz oben sind die ressourcenintensivsten Einträge aufgelistet.

  1. RemoveJobs
  2. CompleteDocuments
  3. WriteDocumentsToDatabase
  4. CreateJobsFromDocuments oder CreateAFPJobsFromDocuments
  5. Anzeigen der Dokumenttabelle in der Benutzerschnittstelle
  6. ReadDocumentsFromDatabase
  7. Erneut verarbeiten
  8. Öffnen des Notizbuchs mit den Dokumenteigenschaften aus der Dokumenttabelle

1.3.9.5.2 Speicherbelegung

Beachten Sie diese Hinweise zur Speicherbelegung beim Konfigurieren und Verwenden von Dokumentenverarbeitungsfunktionen.
    Hinweis:
  • Ihre Installation enthält möglicherweise nicht alle in diesem Abschnitt besprochenen Schrittvorlagen.

Einige Schritte benötigen möglicherweise eine große Menge an Hauptspeicher für das Verarbeiten eines Jobs.

So lesen z. B. Schritte, die auf den Schrittschablonen CreateJobsFromDocuments, CreateAFPJobsFromDocuments, BuildPDFFromDocuments, BuildAFPFromDocuments, IdentifyPDFDocuments und IdentifyDocuments basieren, Informationen in den Hauptspeicher, um sie zu verarbeiten. Das System pflegt einen Datensatz für jedes Dokument im Hauptspeicher.

Schritte, die auf den Schrittschablonen GroupDocuments, SortDocuments und SplitDocuments basieren, lesen ebenfalls Informationen in den Hauptspeicher, um sie zu verarbeiten. Das System pflegt einen Datensatz für jedes Dokument im Hauptspeicher. Der von GroupDocuments und SortDocuments benötigte Umfang an Hauptspeicher ist davon abhängig, welche Merkmale Sie für das Gruppieren und Sortieren verwenden. Je umfangreicher die Daten zu diesen Merkmalen sind, desto mehr Hauptspeicher verwendet das System.

    Hinweis:
  • Wenn Sie Jobs unter Verwendung einer dieser Schrittschablonen verarbeiten, erhöhen Sie den Speicherplatz, den Java Virtual Machine (JVM) für RICOH ProcessDirector-Schritte verwenden kann, auf mindestens 8&nbsp;GB:
    • BuildAFPFromDocuments
    • BuildPDFFromDocuments
    • BuildPDFFromZip
    • CreateAFPJobsFromDocuments
    • CreateJobsFromDocuments
    • GroupDocuments
    • IdentifyDocuments
    • IdentifyPDFDocuments
    • SortDocuments
    • SplitDocuments
    • ReadDocumentsFromDatabase
    • RemoveDocumentsFromDatabase
    • UpdateDocumentsInDatabase
    • WriteDocumentsToDatabase

In den Standardeinstellungen sind die Schritte so ausgelegt, dass sie auf dem primären Computer ausgeführt werden, wobei für die Ausführung bis zu 2000 MB Hauptspeicher belegt werden. Der primäre Computer nutzt den Speicher für die Systemverwaltung, die Benutzerschnittstelle und Anforderungen vom Web-Service, die Druckerverwaltung, die Verwaltung von Eingabeeinheiten und die Ausführung von Schritten. Jobs mit vielen Dokumenten, die anhand vieler Merkmale sortieren und gruppieren, können einen signifikanten Umfang an Hauptspeicher belegen.

Sie können die Schrittabstimmung optimieren, um die Speichernutzung zu verbessern:

  1. Definieren Sie einen oder mehrere RICOH ProcessDirector-Sekundärserver auf dem Hauptserver. Die sekundären Server sollten sich nicht im Serverpool für allgemeine Verwendung befinden. Diese Server sollten immer nur die Ausführung eines Schritts gleichzeitig zulassen.
  2. Passen Sie die Einstellungen dieser Schrittschablonen so an, dass diese Schablonen ausschließlich auf den sekundären Servern ausgeführt werden.
    • BuildAFPFromDocuments
    • BuildPDFFromDocuments
    • CreateAFPJobsFromDocuments
    • CreateJobsFromDocuments
    • GroupDocuments
    • IdentifyDocuments
    • IdentifyPDFDocuments
    • SortDocuments
    • SplitDocuments
  3. Ziehen Sie in Erwägung, Ihre BuildPDFFromDocuments-Schritte anders zu konfigurieren. Wenn Sie über ausreichende Hardware (Serverkerne und RAM) verfügen, können Sie einen zweiten Server definieren und ihn für den Schritt BuildPDFFromDocuments verwenden. Dann können Sie den Schritt aktualisieren, um Jobs in mehreren Threads zu verarbeiten.

1.3.9.5.3 Maximale Anzahl geöffneter Dateien festlegen (optional)

Dieser Abschnitt gilt nicht für Windows. Die Systemeinstellung für die maximale Anzahl geöffneter Dateien verhindert, dass ein unkontrollierter Prozess das System übernimmt, aber bei der Verarbeitung von Jobs mit vielen Dateien ist möglicherweise eine höherer Grenzwert als der Standardwert erforderlich. Wird die Einstellung für die maximale Anzahl geöffneter Dateien geändert, kann Ihre Dokumentenverarbeitungsfunktion mehr Systemressourcen verwenden. Diese Aufgabe ist optional, wenn aber während der Jobverarbeitung häufig Fehler durch nicht gefundene Dateien im Jobprotokoll auftreten, sollten Sie diese Aufgabe ausführen.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Einstellung für die maximale Anzahl geöffneter Dateien festzulegen:

  1. Melden Sie sich als Root-Benutzer beim System an, oder machen Sie sich mit dem Befehl sudo oder su zum Root-Benutzer.
  2. Unter Linux: Öffnen Sie die Datei /etc/security/limits.conf.
  3. Suchen Sie die Zeile in der Datei, in der die maximale Anzahl geöffneter Dateien festgelegt wird. Auf einem Linux-System kann dies wie folgt aussehen: aiw1 - nofile 4096.
    Ist die Zeile nicht vorhanden, fügen Sie sie im nächsten Schritt hinzu.
  4. Bearbeiten Sie die Zeile, oder fügen Sie bei Bedarf eine neue Zeile hinzu, um einen höheren Grenzwert für den RICOH ProcessDirector-Systembenutzer einzustellen (aiw1 ist der Standardwert).

    Dieses Beispiel setzt das Limit auf 32.768 unter Linux: aiw1 - nofile 32768

    Erkundigen Sie sich bei Ihrem Systemadministrator nach einer angemessenen Obergrenze für die Anzahl geöffneter Dateien.

  5. Melden Sie sich als Root-Benutzer ab, und melden Sie sich wieder an, damit die Änderung in Kraft tritt.

1.3.9.5.4 BuildPDFFromDocuments-Schritte optimieren

Der Schritt BuildPDFFromDocuments ist ein ressourcenintensiver Schritt, der einen PDF-Job aus Dokumenten zusammenstellt, die von RICOH ProcessDirector identifiziert wurden. Wenn es sich um eine große Anzahl von Dokumenten handelt oder Sie komplexe Regeln in Ihrer Datei verwenden, wird die Bearbeitungsdauer für diesen Schritt in Stunden und nicht in Minuten gemessen. Für sehr große oder sehr komplexe Jobs stehen erweiterte Konfigurationsoptionen zur Verfügung, um die Verarbeitungszeit in diesem Schritt zu verkürzen.
    Wichtig:
  • Diese Konfiguration ist sehr fortschrittlich. Sie wird nicht für alle RICOH ProcessDirector Implementierungen empfohlen.

Ihr System ist ein guter Kandidat für diese Konfiguration, wenn alle diese Punkte zutreffen:

  • Die schnellere Verarbeitung eines einzelnen PDF-Jobs ist wichtiger als der Gesamtdurchsatz.
  • Ihre PDF Jobs enthalten viele Dokumente oder verwenden komplexe Regeln, so dass die Verarbeitung sehr lange dauert.
  • Sie verfügen über angemessene Hardwareressourcen für das System, das der Schritt verwendet (oder können diese erwerben). Das System muss über viele CPU-Kerne verfügen, da jeder für die Verarbeitung verwendete Thread drei oder vier Hintergrund-Threads zur Verwaltung der Speichernutzung und anderer Aktivitäten benötigt. Das System muss außerdem mindestens 16 GB RAM für diese Verarbeitung auf Ihrem primären Computer oder zusätzlichen Servern, die als sekundäre Server eingerichtet werden, zur Verfügung haben.
  • Die Mitglieder Ihres Teams verfügen über die notwendigen Fähigkeiten und Werkzeuge, um die Systemleistung zu überwachen. Um das System richtig einzustellen, müssen Sie in der Lage sein, es zu überwachen:
    • Von Java-Prozessen genutzter Speicher
    • Java-Speicherbereinigung
    • Nutzung des Systemspeichers
    • CPU-Auslastung
    • Tausch von Ressourcen
    • System E/A

Bei dieser Konfiguration richten Sie Ihr System so ein, dass der Schritt BuildPDFFromDocuments über mehrere Threads ausgeführt wird. Die Konfiguration erfordert, dass der Schritt in einer separaten Java Virtual Machine (JVM) ausgeführt wird. Um den Schritt in einer eigenen JVM auszuführen, erstellen Sie einen zweiten Server und stellen den Schritt BuildPDFFromDocuments so ein, dass er auf diesem Server ausgeführt wird. Es sollten keine weiteren Schritte für die Ausführung auf diesem Server konfiguriert werden.

So optimieren Sie die BuildPDFFromDocuments-Schritte:

  1. Stellen Sie fest, ob Ihr primärer Computer über genügend Speicher verfügt, um einen lokalen sekundären Computer zu unterstützen.

    Lesen Sie das Thema Optimierung der Java-Speicherzuweisung. Wir empfehlen, dem lokalen Sekundärserver mindestens 16 GB RAM zuzuweisen. Wenn Ihre Berechnungen aus diesem Thema ergeben, dass Sie 16 GB RAM zur Verfügung haben oder zusätzlichen Speicher auf dem System installieren können, können Sie einen lokalen sekundären Server verwenden. Fahren Sie mit Schritt 2 fort.

  2. Erstellen Sie einen lokalen sekundären Server mit diesem Verfahren: Definieren der Sekundärserver auf dem primären Computer.
    Setzen Sie die Eigenschaft Im allgemeinen Server-Pool auf Nein und lassen Sie Zähler für maximale Anzahl ressourcenintensiver Schritte auf 1 gesetzt.
      Hinweis:
    • Stoppen Sie, nachdem Sie den sekundären Server erstellt haben. Stellen Sie die Schrittvorlage BuildPDFFromDocuments noch nicht ein.
  3. Aktualisieren Sie die JVM-Einstellungen für diesen sekundären Server.
    1. Öffnen Sie %AIWDATA%\config\jvmsettings.cfg in einem Texteditor.
      Standardmäßig lautet %AIWDATA%/aiw/aiw1.
    2. Kopieren Sie die Zeile für den Primärserver, die wie folgt aussieht:
      primary=-Xmx2048m -Djava.net.preferIPv4Stack=true -Djava.awt.headless=true

      Fügen Sie sie in eine neue Zeile in der Datei ein.

      Der Wert nach primary=-Xmx ist die maximale Menge Heap-Speicher, die die RICOH ProcessDirector-Java-Laufzeitumgebung für den primären RICOH ProcessDirector-Prozess verwenden darf. In diesem Beispiel kann der Primärserver 2048 MB (2 GB) RAM für seinen Heap verwenden.

    3. Aktualisieren Sie die Zeile, die Sie kopiert haben, um primary in den Wert der Eigenschaft Servername für den sekundären Server zu ändern.
    4. Aktualisieren Sie den Wert nach Name_sekundären_Servers=-Xmx auf die Menge an Speicher, die Sie für diesen Prozess zur Verfügung haben. Der Wert sollte mindestens 16 g betragen.
    5. Speichern und schließen Sie die Datei.
  4. Starten Sie den Dienst RICOH ProcessDirector neu, um die neuen Einstellungen zu übernehmen.
  5. Aktivieren Sie den sekundären Server in der Schnittstelle RICOH ProcessDirector.
  6. Stimmen Sie die Schrittvorlage BuildPDFFromDocuments ab.
    Wir empfehlen, eine Kopie der Schrittvorlage zu erstellen, um sie in der Multithreading-Konfiguration zu verwenden.
    1. Öffnen Sie Workflow Schrittschablonen.
    2. Suchen Sie die Schrittvorlage BuildPDFFromDocuments, klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie Kopieren.
    3. Geben Sie auf der Registerkarte Allgemein einen Wert für die Eigenschaft Name ein.

      Wählen Sie einen Namen, der deutlich macht, dass es sich um die Multithreading-Version des Schritts handelt.

    4. Auf dem Register Optimierung:
      • Stellen Sie Erweiterte Einstellung auf Multithreading für diesen Schritt ein.
      • Stellen Sie Zu verwendende Server auf Auf bestimmten Servern ausführen ein und wählen Sie dann nur den von Ihnen erstellten Sekundärserver aus.
    5. Auf der Registerkarte PDF sehen Sie sich alle Eigenschaften der Build-PDF-Steuerdatei an.
      • Wenn Ihr Schritt eine oder mehrere Kontrolldateien verwendet, stellen Sie sicher, dass die Option Bibliothek aufbauen auf Standard- oder Steuerungsdatei verwenden eingestellt ist.
      • Wenn Ihr Schritt keine Steuerdateien verwendet, setzen Sie die Option Bibliothek aufbauen auf PDF Java Toolkit.
        Hinweis:
      • Die Werte auf der Registerkarte PDF können für jeden Workflow unterschiedlich sein. Aktualisieren Sie diese Werte nach Bedarf, nachdem Sie diese Schrittvorlage zu einem Workflow hinzugefügt haben.
    6. Aktualisieren Sie alle anderen Einstellungen, die für Ihre Installation erforderlich sind.
    7. Klicken Sie auf OK.
  7. Aktivieren Sie die Schrittvorlage.
  8. Legen Sie die maximale Anzahl von Threads fest, die die Schrittvorlage verwenden darf.
    • Beginnen Sie mit einer Anzahl von Threads, die etwa 25% der Kerne des Rechners entspricht. Jeder Thread, der von diesem Schritt verwendet wird, benötigt andere Threads, um ihn zu unterstützen, so dass Sie nicht alle Threads für den Schritt verwenden können. Wenn Sie zum Beispiel einen Server mit 16 Kernen haben, weisen Sie diesem Schritt 4 Threads zu.
    • Möglicherweise müssen Sie experimentieren, um die optimale Anzahl von Fäden für Ihre Installation zu ermitteln.
    1. Öffnen Sie %AIWDATA%\config\product.cfg in einem Texteditor.
    2. Fügen Sie diese Zeile am Ende der Datei hinzu und ersetzen Sie Anzahl_der_Threads durch die Anzahl der Threads, die Sie verwenden möchten:
      useBuildPdfMT_MaxThreads=number_of_threads
        Hinweis:
      • Wir empfehlen, mit 4 Threads zu beginnen.
    3. Speichern und schließen Sie die Datei.
  9. Starten Sie den Dienst RICOH ProcessDirector neu, um die neue Einstellung zu übernehmen.
  10. Testen Sie einen Workflow mit dem neuen Schritt.
    Wir empfehlen, den Workflow, dessen Leistung Sie verbessern möchten, zu kopieren und dann den aktuellen Schritt BuildPDFFromDocuments durch die Multithreading-Version zu ersetzen. Führen Sie einen repräsentativen Job durch den Workflow.

    Überwachen Sie während Ihrer Tests Folgendes:

    • Java-Prozess-Speicherverbrauch

      Wenn der Prozess das konfigurierte Maximum an Java-Speicher erreicht hat und die Leistung immer noch inakzeptabel ist, sollten Sie die Speicherzuweisung erhöhen. Halten Sie sich an die Richtlinien, die unter Optimierung der Java-Speicherzuweisung aufgeführt sind. Starten Sie den sekundären Server jedes Mal neu, wenn Sie die Datei jvmsettings.cfg aktualisieren.

    • Nutzung des Systemspeichers
    • CPU-Last
    • Tausch von Ressourcen
    • Java-Speicherbereinigung

      Wenn Sie viele Speicherbereinigungs-Threads sehen, aktivieren Sie die Protokollierung für die Speicherbereinigung. Aktualisieren Sie jvmsettings.cfg, um diese Zeile hinzuzufügen:

      -Xlog:gc*:file=/aiw/aiw1/trace/gc_secondary.log:time,uptime,level,tags:filecount=10,filesize=8m

      Sie müssen den Dienst RICOH ProcessDirector jedes Mal neu starten, wenn Sie jvmsettings.cfg aktualisieren.

      Überprüfen Sie die Protokolle, um die Häufigkeit und Dauer der vollständigen Speicherbereinigung zu ermitteln. Wenn der Vorgang mehr als fünf bis zehn Sekunden dauert, kann dies die Leistung beeinträchtigen.
    • E/A-Verwendung

  11. Passen Sie nach jedem Test die Einstellungen an, um die Verarbeitung zu optimieren. Wenn Sie die Anpassung des Schritts abgeschlossen haben, aktualisieren Sie Ihre Produktions-Workflows, um ihn anstelle des aktuellen Schritts BuildPDFFromDocuments zu verwenden.

1.3.10 Sicherheit

Zur Gewährleistung der Sicherheit des RICOH ProcessDirector-Systems müssen Sie ermitteln, wer auf RICOH ProcessDirector zugreifen darf und welche Funktionen die berechtigten Benutzer ausführen dürfen. Sie können RICOH ProcessDirector-Benutzernamen, Gruppen und Standorte zur Steuerung der Sicherheit verwenden.

Sie können den Zugriff auf das RICOH ProcessDirector-System mit Benutzernamen und Sicherheitsgruppen steuern. Zudem können Sie die Sicherheit der Daten im Drucksystem erhöhen, indem Sie SSL (Secure Sockets Layer) oder Transport Layer Security (TLS) in der Web-Server-Komponente aktivieren. Wenn Sie Daten mit einem Web-Service austauschen, können Sie ein Sicherheitszertifikat für den Web-Service installieren.

Alle Benutzer, die auf das RICOH ProcessDirector-System zugreifen, benötigen einen RICOH ProcessDirector-Benutzernamen und müssen auf der Basis der Anforderungen ihres Aufgabenbereichs einer Sicherheitsgruppe zugeordnet werden.

Benutzer können Mitglieder mehrerer Sicherheitsgruppen sein. Wenn Sie zu mehreren Gruppen gehören, erhalten Sie vom System automatisch die Berechtigung der höchsten Gruppe, zu der Sie gehören. Sie können beispielsweise Mitglieder der Gruppen Bediener und Supervisor (Aufsichtsperson) sein. Wenn Sie sich anmelden, verleiht Ihnen das System die Autorität des Supervisors, sodass Sie Aktionen ausführen können, die einem Mitglied der Gruppe Bediener nicht möglich wären.

1.3.10.1 Benutzernamen definieren

Benutzer müssen einen RICOH ProcessDirector-Benutzernamen haben, um auf das System zugreifen und RICOH ProcessDirector-Aktionen ausführen zu können.

Wenn Sie das Sicherheitsfeature installiert haben und die Authentifizierung mit LDAP aktiviert ist, werden die Benutzernamen mit LDAP eingerichtet, nicht mit RICOH ProcessDirector.

1.3.10.1.1 Benutzer hinzufügen

Es können Benutzernamen für alle Personen erstellt werden, die RICOH ProcessDirector benutzen. Diese Benutzernamen sind von den Linux- oder Windows-Benutzernamen getrennt.
    Hinweis:
  • Wenn Sie die Sicherheitsfunktion installiert haben und die Authentifizierung mit LDAP aktiviert ist, fügen Sie bitte keine Benutzer mit dieser Vorgehensweise hinzu. Benutzer werden automatisch hinzugefügt, wenn sie sich zum ersten Mal anmelden, nachdem LDAP sie authentifiziert.
Gehen Sie wie folgt vor, um einen Benutzer hinzuzufügen:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Sicherheit Benutzer.
  3. Klicken Sie auf Hinzufügen.
  4. Geben Sie in alle erforderlichen Felder Werte ein: Benutzername, Neues Benutzerkennwort, Neues Benutzerkennwort bestätigen, Gruppenmitgliedschaft.
  5. Optional: Geben Sie in alle optionale Felder Werte ein.
    • Wenn der Benutzer Benachrichtigungen empfangen soll, die an eine Gruppe von Benutzern gesendet werden, geben Sie für den Benutzer eine E-Mail-Adresse ein.
  6. Klicken Sie auf OK.
  7. Teilen Sie dem Benutzer den erstellten Benutzernamen und das Kennwort mit. Benutzer müssen ihre Kennwörter bei der ersten Anmeldung ändern.
    Wichtig:
  • Dokumente sind nicht mit einem bestimmten Standort verknüpft. Die Beschränkung von Benutzern an bestimmten Standorten hindert diese nicht daran, Dokumente in Jobs anzuzeigen, die mit anderen Standorten verknüpft sind.
    Hinweis:
  • Sie können Einträge in der Tabelle "Benutzer" in eine CSV-Datei (Comma-Separated Values, durch Kommas getrennte Werte) exportieren. Klicken Sie auf die Menü "Zahnrad" in der oberen rechten Ecke der Seite, und wählen Sie Tabelle in eine CSV-Datei exportieren. Die exportierte Liste enthält nur Einträge für Benutzer, die mit allen derzeit gesetzten Filtern übereinstimmen. Beispiel: Sie geben ein: Administrator in das Filterfeld Trichtersymbol. Die Liste in der CSV-Datei enthält nur die Einträge für Benutzer, die Mitglieder der Administratorgruppe sind. Die Einträge sind nach Benutzernamen sortiert.

1.3.10.1.2 Einen Benutzer kopieren

Sie können einen Benutzer kopieren und als Schablone zum Erstellen eines anderen Benutzers verwenden. Durch das Kopieren von Benutzern können Sie Zeit sparen, insbesondere dann, wenn Sie mehrere Benutzer mit ähnlichen Merkmalen erstellen müssen.
Hinweis: Wenn Sie die Sicherheitsfunktion installiert haben und die Authentifizierung mit LDAP aktiviert ist, fügen Sie bitte keine Benutzer mit dieser Vorgehensweise hinzu. Benutzer werden automatisch hinzugefügt, wenn sie sich zum ersten Mal anmelden, nachdem LDAP sie authentifiziert.
Gehen Sie wie folgt vor, um einen Benutzer zu kopieren:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Sicherheit Benutzer.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Benutzer, den Sie kopieren möchten, und wählen Sie Kopieren aus.
  4. Geben Sie in alle erforderlichen Felder Werte ein.
  5. Klicken Sie auf OK.
Teilen Sie dem Benutzer den erstellten Benutzernamen und das Kennwort mit. Benutzer müssen ihre Kennwörter bei der ersten Anmeldung ändern.

1.3.10.1.3 Gruppenzugehörigkeit für einen Benutzer ändern

Sie können die Gruppenzugehörigkeit für Benutzer ändern, wenn sich ihre Aufgaben und Aktionen in RICOH ProcessDirector ändern.
    Hinweis:
  • Wenn das Sicherheitsfeature installiert, die Authentifizierung mit LDAP aktiviert und das Merkmal Mit LDAP-Gruppen synchronisieren auf Ja gesetzt ist, aktualisiert RICOH ProcessDirector die Gruppenzugehörigkeit für einen Benutzer basierend auf den Werten für das Merkmal Zuordnung der Produktgruppen zu LDAP-Gruppen bei jeder Anmeldung des Benutzers.
So ändern Sie die Gruppenzugehörigkeit für einen Benutzer:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Sicherheit Benutzer.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Benutzer, dessen Gruppenmitgliedschaft Sie ändern möchten, und wählen Sie Merkmale.
  4. Für das Merkmal Gruppenzugehörigkeit wählen Sie alle Gruppen, in denen der Benutzer Mitglied ist.
    Benutzer können Mitglieder mehrerer Sicherheitsgruppen sein. Wenn ein Benutzer Mitglied mehrerer Sicherheitsgruppen mit unterschiedlichen Berechtigungen ist, hat der Benutzer jede Berechtigung, die von jeder der Gruppen erteilt wurde.
  5. Klicken Sie auf OK.

1.3.10.2 Sicherheitsgruppen definieren

Sicherheitsgruppen definieren bestimmte Berechtigungsstufen für die Aktionen, die über die Benutzerschnittstelle für jeden Objekttyp ausgeführt werden können. Meldet sich ein Mitglied einer Gruppe bei RICOH ProcessDirector an, stehen in der Benutzeroberfläche nur diejenigen Aktionen zur Verfügung, die die Gruppe ausführen darf. Sie können auch festlegen, welche Merkmale eines jeden Objekts durch Mitglieder einer Sicherheitsgruppe angezeigt oder gesetzt werden können. Sie können eine Standardhauptseite für alle Benutzer einer Sicherheitsgruppe auswählen.

RICOH ProcessDirector bietet mehrere vordefinierte Sicherheitsgruppen: Administrator, Supervisor, Bediener und Monitor. Sie können Ihre eigenen Sicherheitsgruppen erstellen, indem Sie eine dieser Sicherheitsgruppen kopieren bzw. Aktionen, die die Gruppe ausführen darf, und Merkmale, zu deren Veränderung die Gruppe berechtigt ist, hinzufügen oder entfernen.

Benutzer können Mitglieder mehrerer Sicherheitsgruppen sein. Wenn Sie zu mehreren Gruppen gehören, erhalten Sie vom System automatisch die Berechtigung der höchsten Gruppe, zu der Sie gehören. Sie sind beispielsweise Mitglied der Gruppe Bediener und Supervisor (Aufsichtsperson). Wenn Sie sich anmelden, verleiht Ihnen das System die Autorität des Supervisors, sodass Sie Aktionen ausführen können, die einem Mitglied der Gruppe Bediener nicht möglich wären.

Wenn ein Benutzer Mitglied mehrerer Sicherheitsgruppen mit unterschiedlichen Berechtigungen ist, hat der Benutzer jede Berechtigung, die von jeder der Gruppen erteilt wurde.

Mitglieder derselben Gruppe erben die für die Gruppe festgelegten Orte. Wenn ein zur Gruppe hinzugefügter Benutzer bereits einen Standort definiert hat, werden beim Hinzufügen des Benutzers zur Gruppe die Standorte der Gruppe zu den bestehenden Standorten hinzugefügt. Erlaubte Orte, die von der Gruppe geerbt wurden, werden angezeigt, aber Benutzer können keine Gruppenorte entfernen.

Wenn Sie die LDAP-Authentifizierung aktiviert haben, müssen Sie die RICOH ProcessDirector-Sicherheitsgruppen den vorhandenen LDAP-Gruppen zuordnen. RICOH ProcessDirector überprüft die LDAP-Gruppen auf einen Benutzer, wenn sich der Benutzer zum ersten Mal anmeldet, und weist den Benutzer basierend auf der Zuordnung der Produktgruppen zu LDAP-Gruppen zu RICOH ProcessDirector-Gruppen zu. Siehe Beispiele in der nachfolgenden Tabelle

Zuordnung der Produktgruppen zu LDAP-Gruppen
Produktgruppe LDAP-Gruppe
Administrator Netzwerk-Administratoren
Administrator Administratoren der ersten Schicht
Administrator Administratoren der zweiten Schicht
Aufsichtsperson Aufsichtspersonen der ersten Schicht
Aufsichtsperson Aufsichtspersonen der zweiten Schicht
Aufsichtsperson Aufsichtspersonen der dritten Schicht
Bediener Bediener der ersten Schicht
Bediener Bediener der zweiten Schicht
Bediener Bediener der dritten Schicht
Überwachungsbeauftragter Vertrieb
Überwachungsbeauftragter Endkontrolle

    Hinweis:
  • RICOH ProcessDirector verwendet den Namen der LDAP-Gruppe im Merkmal Gruppensuchfilter, wenn es einen LDAP-Benutzer in RICOH ProcessDirector authentifiziert.

Wenn Sie Produktgruppen nicht mit LDAP-Gruppen synchronisieren, überprüft RICOH ProcessDirector die LDAP-Gruppen nach der ersten Anmeldung nicht auf einen Benutzer. Sie können Benutzer in RICOH ProcessDirector manuell zu Gruppen hinzufügen.

Wenn Sie Produktgruppen mit LDAP-Gruppen synchronisieren, überprüft RICOH ProcessDirector die LDAP-Gruppen bei jeder Anmeldung auf einen Benutzer und aktualisiert die Produktgruppenzugehörigkeiten für den Benutzer basierend auf der Zuordnung der Produktgruppen zu LDAP-Gruppen. RICOH ProcessDirector-Gruppen sind inaktiv, wenn sie nicht LDAP-Gruppen zugeordnet sind. Änderungen an den Sicherheitsgruppenzugehörigen für einen Benutzer nehmen Sie in LDAP vor.

1.3.10.2.1 Von RICOH ProcessDirector bereitgestellte Sicherheitsgruppen

RICOH ProcessDirector bietet mehrere vordefinierte Benutzersicherheitsgruppen.

Diese Sicherheitsgruppen sind:

Administrator
Administratoren haben Zugriff auf sämtliche Funktionen und Seiten der Benutzerschnittstelle. Mitglieder dieser Gruppe können die Werte aller Merkmale, die Benutzereingaben akzeptieren, für alle von RICOH ProcessDirector bereitgestellten Objekttypen (beispielsweise Server, Workflows, Schrittschablonen, Eingabeeinheiten, Drucker und Benutzer) ändern. Administratoren können zudem alle Typen von Objekten hinzufügen, kopieren und löschen.
Aufsichtsperson
Aufsichtspersonen können die Merkmalnotizbücher der meisten vorhandenen Objekte aufrufen, doch sie können keine Objekte hinzufügen oder kopieren. Aufsichtspersonen können Werte für die meisten Job- und Druckermerkmale ändern und alle Objekttypen aktivieren und inaktivieren. Die einzigen Objekte, die Aufsichtspersonen löschen können, sind Jobs.
Bediener
Bediener können die Merkmalnotizbücher einiger Objekte aufrufen und die Werte bestimmter Jobmerkmale ändern, beispielsweise Angeforderter Drucker. Bediener können Aktionen für Drucker ausführen (beispielsweise Drucker aktivieren und inaktivieren und die Planungsmerkmale von Druckern ändern). Zudem können sie die meisten der verfügbaren Aktionen für Jobs und Eingabeeinheiten ausführen. Sie können weder Objekte hinzufügen noch vorhandene Objekte kopieren. Die einzigen Objekte, die Bediener löschen können, sind Jobs.
Überwachungsbeauftragter
Überwachungsbeauftragte haben nur Anzeigeberechtigung für das RICOH ProcessDirector-System. Sie können Jobmerkmale, Eingabedateien und die Kandidatenjobs für einen Drucker anzeigen und ihr eigenes Kennwort ändern, aber keine anderen Aktionen (beispielsweise das Anzeigen des Inhalts von Jobs) ausführen.

1.3.10.2.2 Eine Sicherheitsgruppe kopieren

Sie können eine Gruppe kopieren, die RICOH ProcessDirector bereitstellt, oder eine, die Sie selber erstellt haben und als Schablone zum Erstellen einer anderen Gruppe verwenden.

Achten Sie bei der Planung einer Sicherheitsgruppe auf Folgendes:

  • Für einige Aktionen werden Berechtigungen benötigt, andere Aktionen vorzunehmen oder bestimmte Merkmale zu bearbeiten:
    Zur Durchführung dieser Aktion An diesem Objekttyp Eine Gruppe muss in der Lage sein, diese Aktion an diesem Objekttyp durchzuführen Und diese Merkmale dieses Objekttyps bearbeiten zu können
    Hinzufügen Beliebig Merkmale bearbeiten Alle erforderlichen Merkmale
    Kopieren Beliebig Merkmale bearbeiten Alle erforderlichen Merkmale
    Merkmale bearbeiten Beliebig Merkmale anzeigen  
    Jobs an Drucker anpassen Job Merkmale bearbeiten Merkmale planen
    Erneut drucken Job Merkmale bearbeiten Eingabedatenstrom, Workflow, Neustartschritte, Beim Eintreten in Phase stoppen
    Erneut verarbeiten Job Merkmale bearbeiten Jobkopien, Angeforderter Drucker
    Planen Job Merkmale bearbeiten Merkmale planen
  • Wenn Sie eine Gruppe vom Hinzufügen von Objekten sperren, sollten Sie diese Gruppe auch vom Importieren von Objekten sperren.

Gehen Sie wie folgt vor, um eine Sicherheitsgruppe zu kopieren:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Sicherheit Gruppen.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Gruppe, die Sie kopieren möchten, und wählen Sie Kopieren aus.
    Wenn Sie eine durch RICOH ProcessDirector bereitgestellte Gruppe kopieren, können Sie Berechtigungen für die neue Gruppe hinzufügen und löschen. Beginnen Sie mit der Gruppe, die in etwa die gleichen Berechtigungen besitzt, wie sie für die neue Gruppe erforderlich sind, damit sie nicht zu viele Änderungen vornehmen müssen.
  4. Geben Sie die Merkmale Gruppennamen und Gruppenbeschreibung ein.
  5. Bearbeiten Sie die Aktionen, die die Gruppe an Objekten vornehmen kann:
    1. Wählen Sie einen Objekttyp aus der Liste Objekttypen aus.
    2. Zum Sperren einer Aktion deaktivieren Sie das Kontrollkästchen für die jeweilige Aktion.
    3. Zum Zulassen einer Aktion aktivieren Sie das Kontrollkästchen für die jeweilige Aktion.
  6. Bearbeiten Sie die Objektmerkmale, die die Gruppe aufrufen und bearbeiten kann:
    1. Wählen Sie einen Objekttyp aus der Liste Objekttypen aus.
    2. Um eine Gruppe so einzuschränken, dass sie ein Merkmal nicht einsehen kann, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen für das Merkmal in der Spalte Anzeigen.
    3. Um zuzulassen, dass die Gruppe ein Merkmal einsehen kann, aktivieren Sie das Kontrollkästchen für das Merkmal in der Spalte Anzeigen.
    4. Um eine Gruppe so einzuschränken, dass sie ein einsehbares Merkmal nicht bearbeiten kann, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen für das Merkmal in der Spalte Bearbeiten.
    5. Um zuzulassen, dass die Gruppe ein Merkmal bearbeiten kann, aktivieren Sie das Kontrollkästchen für das Merkmal in der Spalte Bearbeiten.
  7. Ändern Sie den Wert für die Ansicht Standard-Hauptseite auf die gespeicherte Ansicht, die die Benutzer in der Gruppe verwenden sollen.
  8. Klicken Sie auf OK.
    Hinweis:
  • Sie können Einträge in der Gruppen-Tabelle in eine durch Kommas getrennte Werte-Datei (CSV-Datei) exportieren. Klicken Sie auf die Menü "Zahnrad" in der oberen rechten Ecke der Seite, und wählen Sie Tabelle in eine CSV-Datei exportieren. Die exportierte Liste enthält nur Einträge für Gruppen, die mit allen derzeit gesetzten Filtern übereinstimmen. Geben Sie beispielsweise im Filterfeld Bediener ein Trichtersymbol. Die Liste in der CSV-Datei enthält nur die Einträge für Gruppen mit Bediener in Gruppenname, Beschreibung oder Quell-ID. Die Einträge werden sortiert nach Gruppenname.

1.3.10.2.3 Merkmale einer Gruppe aktualisieren

Sie können die Merkmale aktualisieren, mit denen die Eigenschaften einer Gruppe definiert werden.

Achten Sie bei der Aktualisierung einer Sicherheitsgruppe auf Folgendes:

  • Für einige Aktionen werden Berechtigungen benötigt, andere Aktionen vorzunehmen oder bestimmte Merkmale zu bearbeiten:
    Zur Durchführung dieser Aktion An diesem Objekttyp Eine Gruppe muss in der Lage sein, diese Aktion an diesem Objekttyp durchzuführen Und diese Merkmale dieses Objekttyps bearbeiten zu können
    Hinzufügen Beliebig Merkmale bearbeiten Alle erforderlichen Merkmale
    Kopieren Beliebig Merkmale bearbeiten Alle erforderlichen Merkmale
    Merkmale bearbeiten Beliebig Merkmale anzeigen  
    Jobs an Drucker anpassen Job Merkmale bearbeiten Merkmale planen
    Erneut drucken Job Merkmale bearbeiten Eingabedatenstrom, Workflow, Neustartschritte, Beim Eintreten in Phase stoppen
    Erneut verarbeiten Job Merkmale bearbeiten Jobkopien, Angeforderter Drucker
    Planen Job Merkmale bearbeiten Merkmale planen
  • Wenn Sie eine Gruppe vom Hinzufügen von Objekten sperren, sollten Sie diese Gruppe auch vom Importieren von Objekten sperren.

    Wichtig:
  • Sie können die Merkmale einer Gruppe, die RICOH ProcessDirector bereitstellt, nicht ändern. Kopieren Sie die Gruppe und ändern Sie die Merkmale der Kopie.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Merkmale einer Gruppe zu aktualisieren:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Sicherheit Gruppen.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Gruppe, die Sie aktualisieren möchten, und wählen Sie Merkmale aus.
  4. Geben Sie zum Ändern des Merkmals Gruppenbeschreibung den neuen Wert in das Eingabefeld ein.
  5. Um Standorte für die Mitglieder dieser Gruppe festzulegen, markieren oder löschen Sie den oder die Standorte in der Liste Zulässige Standorte.
      Hinweis:
    • Alle Benutzer in der Gruppe erben die für eine Gruppe festgelegten Standorte. Wenn ein der Gruppe hinzugefügter Benutzer Zugriff auf andere Standorte hat, werden die Standorte der Gruppe zu den bestehenden Standorten hinzugefügt.
  6. Bearbeiten Sie die Aktionen, die die Gruppe an Objekten vornehmen kann:
    1. Wählen Sie einen Objekttyp aus der Liste Objekttypen aus.
    2. Zum Sperren einer Aktion deaktivieren Sie das Kontrollkästchen für die jeweilige Aktion.
    3. Zum Zulassen einer Aktion aktivieren Sie das Kontrollkästchen für die jeweilige Aktion.
  7. Bearbeiten Sie die Objektmerkmale, die die Gruppe aufrufen und bearbeiten kann:
    1. Wählen Sie einen Objekttyp aus der Liste Objekttypen aus.
    2. Um eine Gruppe so einzuschränken, dass sie ein Merkmal nicht einsehen kann, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen für das Merkmal in der Spalte Anzeigen.
    3. Um zuzulassen, dass die Gruppe ein Merkmal einsehen kann, aktivieren Sie das Kontrollkästchen für das Merkmal in der Spalte Anzeigen.
    4. Um eine Gruppe so einzuschränken, dass sie ein einsehbares Merkmal nicht bearbeiten kann, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen für das Merkmal in der Spalte Bearbeiten.
    5. Um zuzulassen, dass die Gruppe ein Merkmal bearbeiten kann, aktivieren Sie das Kontrollkästchen für das Merkmal in der Spalte Bearbeiten.
  8. Ändern Sie den Wert für die Ansicht Standard-Hauptseite auf die gespeicherte Ansicht, die die Benutzer in der Gruppe verwenden sollen.
  9. Klicken Sie auf OK.
    Hinweis:
  • Wenn Sie versuchen, Merkmale zu aktualisieren, wenn Merkmalnotizbücher für mehrere Objekte in unterschiedlichen Browser-Registerkarten geöffnet sind, blockiert die RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle möglicherweise. Schließen Sie in diesem Fall alle Registerkarten und öffnen Sie ein einziges Merkmalnotizbuch gleichzeitig in derselben Registerkarte und in demselben Fenster wie die Seiten Hauptseite oder "Verwaltung".

1.3.10.3 Kennwörter verwalten

Benutzer müssen einen RICOH ProcessDirector-Benutzernamen und ein -Kennwort haben, um auf das System zugreifen und RICOH ProcessDirector-Aktionen ausführen zu können.

1.3.10.3.1 Kennwort ändern

Im RICOH ProcessDirector-System definierte Benutzer können ihre eigenen Kennwörter ändern.
Informieren Sie sich über die im Unternehmen geltenden Richtlinien für Kennwörter, und erstellen Sie ein Kennwort, das diesen Richtlinien entspricht.
    Hinweis:
  • Wenn RICOH ProcessDirector für die Verwendung der LDAP-Authentifizierung konfiguriert ist, können Sie dieses Verfahren zum Ändern Ihres Kennworts nicht verwenden. Befolgen Sie das in Ihrem Unternehmen etablierte Verfahren zum Ändern Ihres Kennworts.
Gehen Sie wie folgt vor, um Ihr Kennwort zu ändern:
  1. Klicken Sie in der oberen rechten Ecke auf das Benutzersymbol, und wählen Sie die Option Kennwort ändern.
  2. Geben Sie das neue Kennwort in die Felder Neues Kennwort und Neues Kennwort bestätigen ein. Bei den Kennwörtern muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. Zudem dürfen Sie keine der folgenden Zeichen enthalten: " ' ; < = > \ | ~ ` (Gravis) und die ASCII-Steuerzeichen: x00-x19 und x7F.
      Hinweis:
    • Ihr Administrator legt die Mindestlänge des Kennwortes fest und bestimmt, ob Regeln der Kennwortkomplexität zu beachten sind.
  3. Klicken Sie auf OK.
Verwenden Sie bei der nächsten Anmeldung das neue Kennwort.

1.3.10.3.2 Kennwort für Benutzer neu festlegen

Wenn ein Benutzer sein Kennwort vergessen hat oder befürchtet, dass es kompromittiert wurde, können Sie das Kennwort zurücksetzen.
    Hinweis:
  • Wenn RICOH ProcessDirector für die Verwendung der LDAP-Authentifizierung konfiguriert ist, können Sie dieses Verfahren zum Zurücksetzen eines Kennworts nicht verwenden. Befolgen Sie das in Ihrem Unternehmen etablierte Verfahren, um das Zurücksetzen Ihres Kennworts anzufordern.
Gehen Sie wie folgt vor, um das Kennwort für einen Benutzer neu festzulegen:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Sicherheit Benutzer.
  3. Klicken Sie in der Benutzerliste mit der rechten Maustaste auf den Benutzer, und wählen Sie die Option Kennwort neu festlegen.
  4. Geben Sie in beide Felder ein temporäres Kennwort für den Benutzer ein, und klicken Sie auf OK. Bei den Kennwörtern muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. Zudem dürfen Sie keine der folgenden Zeichen enthalten: " ' ; < = > \ | ~ ` (Gravis) und die ASCII-Steuerzeichen: x00-x19 und x7F.
      Hinweis:
    • Ihr Administrator legt die Mindestlänge des Kennwortes fest und bestimmt, ob Regeln der Kennwortkomplexität zu beachten sind.
  5. Teilen Sie dem Benutzer das temporäre Kennwort mit.
    Wenn sich der Benutzer mit diesem Kennwort anmeldet, fordert RICOH ProcessDirector den Benutzer auf, das Kennwort zu ändern.

1.3.10.3.3 Zähler für Kennwortablauf einstellen

Sie können festlegen, wie lange Kennwörter im System gültig sind, bevor sie geändert werden müssen. Diese Begrenzung gilt für alle Benutzer.
Informieren Sie sich über die im Unternehmen geltenden Richtlinien für Kennwörter, und erstellen Sie ein Kennwort, das diesen Richtlinien entspricht.
    Hinweis:
  • Wenn die Sicherheitsfunktion installiert und die Authentifizierung mit LDAP aktiviert ist, ist diese Option nicht verfügbar.
Gehen Sie wie folgt vor, um die Gültigkeitsdauer für Kennwörter festzulegen:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einstellungen System.
  3. Geben Sie im Feld Maximale Gültigkeitsdauer des Kennworts in Tagen an, wie lange das Kennwort gültig sein soll, bevor es abläuft.
  4. Klicken Sie auf OK.

1.3.10.3.4 Regeln der Kennwortkomplexität durchsetzen

Sie können Regeln für komplexe Kennwörter aktivieren, wenn Sie die Sicherheitsfunktion installiert haben.
    Hinweis:
  • Die Option ist nicht verfügbar, wenn die LDAP-Authentifizierung aktiviert ist.
So stellen Sie sicher, dass die Benutzerkennwörter den Regeln für sichere Kennwörter entsprechen:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einstellungen Sicherheit.
  3. Legen Sie das Merkmal Regeln der Kennwortkomplexität durchsetzen auf Ja fest.
  4. Klicken Sie auf SPEICHERN.

1.3.10.4 Anmeldeinformationen erstellen

Ein Objekt für Anmeldeinformationen gibt die Benutzer-Authentifizierungsinformationen an, die für den Zugriff auf einen SFTP-Server oder eine andere Anwendung erforderlich sind. Wenn mehrere Eingabeeinheiten oder Schritte dieselben Anmeldeinformationen verwenden, können Sie die Benutzerauthentifizierungsinformationen einmal im Anmeldeinformationsobjekt angeben und diese Anmeldeinformation anschließend in dem Schritt oder der Eingabeeinheit auswählen, die sie benötigt.
So erstellen Sie Anmeldeinformationen:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie unter Objekte auf Anmeldeinformationen.
  3. Klicken Sie oben rechts auf und wählen Sie den Typ des zu erstellenden Berechtigungsnachweisobjekts aus:
    Anmeldeinformationen für das Eingabegerät-Objekt
    Kennwort
    Kennwort-Anmeldeinformationen verwenden einen Benutzernamen und ein Kennwort zur Authentifizierung.
    SSH-Schlüssel
    SSH-Schlüssel-Anmeldeinformationen erfordern einen privaten Schlüssel im OpenSSL- (herkömmliches SSLeay) oder PKCS#8-Format. Auf jedem Betriebssystem sind verschiedene Hilfsprogramme zur Erzeugung von SSH-Schlüsseln verfügbar.
    Anmeldedaten für das Datenübermittler-Objekt
    Statisch
    Statische Anmeldeinformationen verwenden einen Autorisierungscode für die Verbindung mit einer Anwendung. Ein Benutzer oder eine Anwendung kann die gleichen Anmeldeinformationen wiederholt verwenden.
    Sitzung
    Sitzungsanmeldeinformationen verwenden ein Kennwort für die Verbindung mit einer Anwendung und rufen temporäre Authentifizierungsdaten ab, wie ein Token. Das Token ist für die aktuelle Kommunikationssitzung mit der Anwendung gültig und läuft dann ab.
    Anmeldeinformationen für KI-Verbindungsobjekte
    Amazon-Bedrock-Anmeldeinformation
    Die Amazon-Bedrock-Anmeldeinformation stellt über die AWS-Authentifizierung eine sichere Verbindung zu Amazon Bedrock her. Zur Authentifizierung von Anfragen müssen Sie AWS-Anmeldeinformationen und Konfigurationsdetails bereitstellen, die einer AWS Identity and Access Management (IAM)-Identität zugeordnet sind. Diese Werte werden verwendet, um API-Anfragen zu signieren und Zugriffsberechtigungen zu bestimmen.
  4. Geben Sie die Werte nach Bedarf ein und klicken Sie auf OK.
Anmeldeinformationen werden von KI-Verbindungsobjekten, SFTP-Eingabeeinheiten, verschiedenen Schrittschablonen und von Daten-Transmitter-Objekten verwendet. Zur Verwendung bestimmter Anmeldeinformationen mit einem dieser Objekte wählen Sie sie aus der Liste in der Eigenschaft Anmeldeinformationen des Eigenschaftennotizbuchs des Objekts aus.
    Hinweis:
  • Sie können Einträge in der Tabelle "Anmeldeinformationen" in eine CSV-Datei (Comma-Separated Values, durch Kommas getrennte Werte) exportieren. Klicken Sie auf die Menü "Zahnrad" in der oberen rechten Ecke der Seite, und wählen Sie Tabelle in eine CSV-Datei exportieren. Die Einträge werden nach Name sortiert.

1.3.10.5 Zur Nutzung von LDAP-Sicherheit einrichten

Wenn Sie einen vorhandenen LDAP- oder Active-Directory-Server haben, können Sie die LDAP- oder Active-Directory-Benutzernamen und -Kennwörter zur Authentifizierung in RICOH ProcessDirector verwenden.
Sie müssen die Sicherheitsfunktion installieren, bevor Sie die Verwendung der LDAP-Authentifizierung einrichten können.

Wenden Sie sich an Ihren LDAP-Administrator, um die Werte des LDAP-Servers und andere Merkmale zu erhalten, die Sie in diesem Prozess festlegen. Ehe Sie die LDAP-Authentifizierung aktivieren, ordnen Sie die RICOH ProcessDirector-Sicherheitsgruppen den vorhandenen LDAP-Gruppen zu.

Wenn Sie die LDAP-Authentifizierung aktiviert haben, geschieht beim ersten Anmelden eines Benutzers Folgendes:

  • RICOH ProcessDirector authentifiziert den Benutzernamen und das Kennwort beim LDAP-Server.
  • RICOH ProcessDirector erstellt einen RICOH ProcessDirector-Benutzernamen, der mit dem LDAP-Benutzernamen identisch ist.
      Hinweis:
    • Es werden keine LDAP-Kennwortinformationen auf dem RICOH ProcessDirector-Server gespeichert.
    • Wenn Sie eine LDAP-Benutzer-ID für den Zugriff auf Ihre Produktionsumgebung verwenden, kann RICOH ProcessDirector die Anzahl der fehlgeschlagenen Anmelde- oder Kennwortänderungsversuche nicht verfolgen. Daher kann RICOH ProcessDirector den Benutzer nach wiederholten fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen mit einem falschen LDAP-Kennwort nicht aussperren. Sie müssen zusätzlich zur Konfiguration der RICOH ProcessDirector Sicherheit die maximale Anzahl der fehlgeschlagenen Anmelde- oder Kennwortänderungsversuche auf Ihrem LDAP-Server konfigurieren.
  • RICOH ProcessDirector weist dem Benutzer RICOH ProcessDirector-Gruppenzugehörigkeiten basierend auf den Werten für das Merkmal Zuordnung der Produktgruppen zu LDAP-Gruppen und den LDAP-Gruppenzugehörigkeiten des Benutzers zu.

Bei jedem Anmelden eines Benutzers geschieht Folgendes:

  • RICOH ProcessDirector authentifiziert den Benutzernamen und das Kennwort beim LDAP-Server.
  • Wenn Sie Produktgruppen mit LDAP-Gruppen synchronisieren, aktualisiert RICOH ProcessDirector die Produktgruppenzugehörigkeiten des Benutzers basierend auf folgenden Werten:
    • Den Werten für das Merkmal Zuordnung der Produktgruppen zu LDAP-Gruppen.
    • Den LDAP-Gruppenzugehörigkeiten des Benutzers.
  • Wenn Sie die Produktgruppen nicht mit LDAP-Gruppen synchronisieren, aktualisiert RICOH ProcessDirector die Produktgruppenzugehörigkeiten des Benutzers nicht. Sie können Benutzern in RICOH ProcessDirector manuell Gruppenzugehörigkeiten zuweisen.

So richten Sie die Nutzung der LDAP-Authentifizierung ein:
  1. Melden Sie sich als Benutzer an, der Mitglied der Administrator-Sicherheitsgruppe ist.
  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  3. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einstellungen LDAP.
  4. Legen Sie das Merkmal LDAP-Server auf einen der folgenden Werte fest:
    • Die IP-Netzadresse.
    • Den vollständig qualifizierten Hostnamen des LDAP-Servers und des Ports, den das System zur Authentifizierung verwendet.

      Wenn Sie mehr als einen LDAP-Server erfassen möchten, verwenden Sie ein Semikolon (;), um die Einträge zu trennen.

  5. Geben Sie Werte für die Merkmale vollqualifizierter Stammname, Benutzersuchbasis und Benutzersuchfilter ein.
    Der Wert, den Sie für das Merkmal Benutzersuchfilter eingeben, bestimmt das Format Ihrer RICOH ProcessDirector-Benutzernamen, beispielsweise ein E-Mail-Adressformat oder ein UID-Format.
  6. Optional: Geben Sie einen Wert für das Merkmal E-Mail-Attribut ein.
    Wenn Sie einen Wert für dieses Merkmal eingeben, legt RICOH ProcessDirector einen Wert für das Merkmal E-Mail-Adresse fest, wenn es einen Benutzer erstellt.
  7. Geben Sie Werte für die Merkmale vollqualifizierter Manager-Name und Manager-Kennwort an.
  8. Geben Sie Werte für die Merkmale Gruppensuchbasis, Gruppensuchfilter und Gruppensuchmitglied an.
    RICOH ProcessDirector verwendet den Namen der LDAP-Gruppe, die im Merkmal Zuordnung der Produktgruppen zu LDAP-Gruppen im Merkmal Gruppensuchfilter angegeben wurde, wenn es einen LDAP-Benutzer in RICOH ProcessDirector authentifiziert.
  9. Wenn Sie die RICOH ProcessDirector-Sicherheitsgruppen mithilfe von LDAP verwalten möchten, setzen Sie das Merkmal Mit LDAP synchronisieren auf Ja. Wenn Sie die Sicherheitsgruppen mithilfe von RICOH ProcessDirector verwalten möchten, setzen Sie das Merkmal auf Nein.
  10. Geben Sie die Verbindungen zwischen Produktgruppen und LDAP-Gruppen an:
    1. Wählen Sie eine Produkt-Sicherheitsgruppe aus der Liste aus.
    2. Geben Sie den Namen der entsprechenden LDAP-Gruppe daneben ein.
    3. Klicken Sie auf + rechts neben der LDAP-Gruppe und ordnen Sie eine andere Produktgruppe einer LDAP-Gruppe zu.
    4. Wiederholen Sie den vorherigen Schritt, bis Sie alle Produktgruppen LDAP-Gruppen zugeordnet haben.
  11. Überprüfen Sie, ob Ihr Browser die Merkmale vollqualifizierter Manager-Name und Manager-Kennwort automatisch ausgefüllt hat.
    • Wenn Sie Active Directory und LDAP verwenden, lassen Sie die vorausgefüllten Werte stehen.
    • Wenn Sie LDAP, jedoch nicht Active Directory verwenden, setzen Sie die Merkmale zurück und lassen Sie sie leer.
  12. Um eine sichere Verbindung zum LDAP-Server aufzubauen und Transport Layer Security (TLS) zu aktivieren, geben Sie einen Wert für das Merkmal LDAP-basierte Sicherheit an:
    • Um das StartTLS-Verfahren zu verwenden, setzen Sie das Merkmal auf StartTLS.

      StartTLS kann für die meisten LDAP-Standardimplementierungen eingesetzt werden.

    • Um das LDAPS-Protokoll (Secure LDAP) zu verwenden, setzen Sie das Merkmal auf ldaps.

      Geben Sie LDAPS nur an, wenn Ihr LDAP-Administrator Ihre LDAP-Implementierung bereits für die Verwendung von LDAPS konfiguriert hat.

  13. So überprüfen Sie, ob Sie sich mit Ihren LDAP-Anmeldeinformationen anmelden können:
    1. Geben Sie im Bereich LDAP-Einstellungen testen einen LDAP-Benutzernamen und das zugehörige Kennwort ein. Stellen Sie sicher, dass der Benutzername Mitglied einer LDAP-Gruppe ist, die der RICOH ProcessDirector Administrator-Gruppe zugeordnet ist.
    2. Klicken Sie auf LDAP-Einstellungen testen.
      Wird der Test erfolgreich abgeschlossen, erhalten Sie eine Meldung, die besagt: Test der LDAP-Einstellungen war erfolgreich.

      Wenn Sie eine Fehlermeldung erhalten, klicken Sie auf Schließen, aktualisieren Sie Ihre LDAP-Einstellungen, und klicken Sie erneut auf LDAP-Einstellungen testen.

  14. Wenn der Test erfolgreich abgeschlossen wurde, setzen Sie das Merkmal Mit LDAP authentifizieren auf Ja.
    Wenn Sie den Test nicht erfolgreich abschließen können, lassen Sie das Merkmal Mit LDAP authentifizieren auf Nein gesetzt und lassen Sie andere mögliche Probleme von Ihrem LDAP-Fachpersonal überprüfen.
  15. Klicken Sie auf SPEICHERN.
    Wenn Sie die Testfunktion nicht verwendet haben, bevor Sie auf Speichern klicken und das Merkmal Authentifizierung mit LDAP zurzeit auf Ja eingestellt ist, führt das System den Test mit der angegebenen Benutzer-ID und dem angegebenen Kennwort aus.
    • Ist der Test erfolgreich, werden die Einstellungen gespeichert, und die LDAP-Authentifizierung wird aktiviert.
    • Schlägt der Test fehl, wird eine Fehlermeldung angezeigt, und die Einstellungen werden nicht gespeichert.

      Korrigieren Sie die LDAP-Einstellungen, und führen Sie den Test so lange durch, bis er bestanden wird. Wenn der Test weiterhin fehlschlägt, setzen Sie das Merkmal Authentifizierung mit LDAP auf Nein, und klicken Sie auf Speichern. Arbeiten Sie mit Ihrem LDAP-Spezialisten zusammen, um die Probleme zu lösen und die Einstellungen erneut zu testen.

Wenn Sie die LDAP-Authentifizierung aktiviert haben, geschieht Folgendes:
  • Lokale Benutzer von RICOH ProcessDirector können sich nicht in RICOH ProcessDirector anmelden.
  • Wenn sich ein LDAP-Benutzer zum ersten Mal in RICOH ProcessDirector anmeldet, erstellt das System einen Benutzernamen, der mit dem LDAP-Benutzernamen identisch ist.
  • Wenn das Merkmal Mit LDAP synchronisieren auf Ja gesetzt ist, verwendet RICOH ProcessDirector keine Produktgruppen, die nicht mit LDAP-Gruppen verknüpft sind.

RICOH ProcessDirector löscht keine vorhandenen Benutzernamen, wenn Sie die LDAP-Authentifizierung aktivieren. Sie müssen diese Benutzernamen manuell aus dem System löschen.

    Hinweis:
  • Wenn die LDAP-Authentifizierung aktiviert ist und in RICOH ProcessDirector ein Benutzer mit demselben Benutzernamen wie ein LDAP-Benutzer vorhanden ist:
    • Behält RICOH ProcessDirector das Kennwort des vorhandenen Benutzers bei.
    • Ermöglicht RICOH ProcessDirector die Authentifizierung des Benutzers über LDAP.
  • Wenn die LDAP-Authentifizierung deaktiviert ist, kann sich der Benutzer mit dem RICOH ProcessDirector-Kennwort authentifizieren.

1.3.10.6 Kommunikation zwischen RICOH ProcessDirector und dem LDAP-Server

Im Rahmen der Einrichtung der Kommunikation zwischen RICOH ProcessDirector und Ihrem LDAP-Server müssen Sie möglicherweise die LDAP-Servereinstellungen für diese Bindungen und Suchanforderungen anpassen.

In der nachfolgenden Tabelle sind die Datenbanknamen der Merkmale den entsprechenden Namen aus der Benutzerschnittstelle zugeordnet. Diese Tabelle dient als Referenz, um zu lernen, welche Merkmale von den Suchanforderungen und Bindungen von RICOH ProcessDirector übertragen werden.

Datenbank- und Benutzerschnittstellennamen der Merkmale
Datenbankname des Merkmals Benutzerschnittstellenname des Merkmals
WorkflowSystem.AdLdap.GroupMap Zuordnung eines Produkts zur LDAP-Gruppe
WorkflowSystem.AdLdap.GroupSearchBase Gruppensuchbasis
WorkflowSystem.AdLdap.GroupSearchFilter Gruppensuchfilter
WorkflowSystem.AdLdap.GroupSearchMember Gruppensuchmitglied
WorkflowSystem.AdLdap.ManagerDN Eindeutiger Managername
WorkflowSystem.AdLdap.ManagerPassword Kennwort für eindeutigen Managername
WorkflowSystem.AdLdap.rootDN Eindeutiger Rootname
WorkflowSystem.AdLdap.Server LDAP-Server
WorkflowSystem.AdLdap.UserSearchBase Benutzersuchbasis
WorkflowSystem.AdLdap.UserSearchFilter Benutzersuchfilter
User.ID Benutzername
User.Password Benutzerkennwort

RICOH ProcessDirector erzeugt diese Bindungen, wenn sich ein Benutzer anmeldet:

  • Bindung von ${WorkflowSystem.AdLdap.Server} mit ${WorkflowSystem.AdLdap.ManagerDN} und ${WorkflowSystem.AdLdap.ManagerPassword}

    Wenn das Systemmerkmal Eindeutiger Managername (WorkflowSystem.AdLdap.ManagerDN) keinen Wert hat, wird eine anonyme Bindung erzeugt.

  • Bindung an ${WorkflowSystem.AdLdap.Server} mit ${User.ID} und ${User.Password}
      Hinweis:
    • Das Kennwort für User.Password muss festgelegt sein, wenn Änderungen für LDAP vorgenommen werden. Wenn das Kennwort nicht festgelegt ist, schlägt die Bindung fehl.

RICOH ProcessDirector führt diese Suchanforderungen aus, wenn sich ein Benutzer anmeldet:

  • Für alle RICOH ProcessDirector LDAP-Gruppen: searchRequest "${WorkflowSystem.AdLdap.GroupSearchBase},${WorkflowSystem.AdLdap.rootDN}" wholeSubtree Filter: (${WorkflowSystem.AdLdap.GroupSearchFilter}${WorkflowSystem.AdLdap.GroupMap})

    Das Gruppensuchmitglied muss in den Ergebnissen enthalten sein. Der Wert des Gruppensuchmitglieds wird als RICOH ProcessDirector-Benutzername verwendet.

  • Wenn ein Benutzername auf den Wert gesetzt ist, der im Argument Gruppensuchmitglied zurückgegeben wird:searchRequest "${WorkflowSystem.AdLdap.UserSearchBase},${WorkflowSystem.AdLdap.rootDN}" wholeSubtree Filter: (${WorkflowSystem.AdLdap.UserSearchFilter}=${User.ID})

Überprüfen Sie, ob die Kommunikation zwischen RICOH ProcessDirector und dem LDAP-Server ordnungsgemäß funktioniert, indem Sie die Gruppensuchbasis und die Benutzersuchbasis testen:

  • Verwenden Sie das Microsoft-Tool LDP.exe, um die Kommunikation zwischen RICOH ProcessDirector und Ihrem LDAP-Server zu überprüfen. Geben Sie Ihren LDAP-Servernamen, den Port, Benutzernamen und das Kennwort in das Tool ein. Das Tool gibt die Active-Directory-Struktur zurück, anhand derer Sie die Informationen der Gruppensuchbasis und der Benutzersuchbasis überprüfen können.

1.3.10.7 Installieren eines Sicherheitszertifikats für eine Website

Bevor Sie Daten mit einer sicheren Website austauschen, installieren Sie das Sicherheitszertifikat für diese Website. Dazu laden Sie das Zertifikat von der Website herunter und fügen es dem Truststore der Java Virtual Machine (JVM) als vertrauenswürdiges Zertifikat hinzu.

Hinweis: RICOH ProcessDirector unterstützt Sicherheitszertifikate, die von einer Zertifizierungsstelle signiert sind. Selbst-signierte Zertifikate werden nicht unterstützt. Zertifikate müssen einen starken Algorithmus verwenden, wie SHA-256 und 2048-Bit (oder mehr) RSA-Schlüssel.

So installieren Sie ein Sicherheitszertifikat für eine Website:
  1. Exportieren Sie das Sicherheitszertifikat, das für die sichere Website erforderlich ist:
    1. Öffnen Sie einen Browser, und navigieren Sie zu der sicheren Website.
    2. Klicken Sie auf das Schlosssymbol in der Adressleiste.
    3. Zeigen Sie das Zertifikat an, und kopieren Sie es auf Ihren Computer.

      Für das Anzeigen und Kopieren (oder Exportieren) des Sicherheitszertifikats sind je nach Browser unterschiedliche Schritte erforderlich. Ausführliche Anweisungen finden Sie im Hilfesystem des jeweiligen Browsers.

  2. Kopieren Sie das Sicherheitszertifikat auf den RICOH ProcessDirector primären Server.
  3. Geben Sie in der Befehlszeile des primären Servers folgenden Befehl ein:

    keytool.exe -import -trustcacerts -alias name -file verzeichnispfad_dateiname -keystore "C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\jre\lib\security\cacerts" -storepass changeit

    Ersetzen Sie Name mit einem eindeutigen Namen für das Zertifikat. Sie verwenden den Alias in keytool-Befehlen für den Zugriff auf das Zertifikat im Keystore.

    Ersetzen Sie Verzeichnispfad_Dateiname mit dem Verzeichnispfad und Dateinamen des Zertifikats, das Sie auf den Server kopiert haben.

    Das Standardkennwort ist changeit. Wenn Sie das Kennwort ändern möchten, erhalten Sie weitere Informationen in der Java Keytool-Dokumentation im Abschnitt zum Ändern von Kennwörtern. Wenn das Kennwort geändert wurde, erhalten Sie das neue Kennwort von Ihrem Administrator. Geben Sie es als Wert des Parameters storepass ein.

    Das System zeigt die Zertifikatsdaten gefolgt von dieser Eingabeaufforderung an: Diesem Zertifikat vertrauen?

  4. Geben Sie Folgendes ein: Ja
  5. Um das Zertifikat zu verwenden, starten Sie den RICOH ProcessDirector Service neu.

1.3.10.8 Einrichtung des Systems für die Verwendung eines Proxyservers

Sie können RICOH ProcessDirector so konfigurieren, dass eine Verbindung zu einem oder zwei Proxyservern für die Kommunikation mit Anwendungen außerhalb des Netzwerks hergestellt wird.

Wenden Sie sich an Ihr IT-Team, um festzustellen, ob RICOH ProcessDirector für die Verwendung von Proxyservern konfiguriert werden muss.

Eingabeeinheiten, Schritte und Benachrichtigungen, die mit anderen Anwendungen über Web-Services kommunizieren, weisen jeweils ein Proxyserver verwenden-Merkmal auf. Verwenden Sie dieses Merkmal, um festzulegen, welchen Proxyserver die Objekte zum Senden von Anforderungen verwenden.

So richten Sie das System für die Verwendung eines Proxyservers ein:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einstellungen System.
  3. Wählen Sie die Registerkarte Proxyserver aus.
  4. Füllen Sie die Merkmale für den ersten Proxyserver aus.
  5. Optional: Füllen Sie die Merkmale für den zweiten Proxyserver aus.
  6. Klicken Sie auf OK.
  7. Optional: Geben Sie alle Schritte, Eingabeeinheiten oder Benachrichtigungen, die mit einer Anwendung außerhalb des Netzwerks über einen Web-Service kommunizieren, den entsprechenden Proxyserver im Merkmal Proxyserver verwenden an.

1.3.10.9 Unterstützung für HTTPS-Verbindungen

RICOH ProcessDirector bietet Unterstützung für HTTPS-Verbindungen über das Transport Layer Security (TLS)-Protokoll, so dass Sie die Druckdaten im System schützen können.

TLS wird häufig zum Schutz von Daten im Internet verwendet. Das TLS-Protokoll verwendet digitale Zertifikate, um eine sichere Verbindung zwischen einem Webserver und allen Clientsystemen herzustellen, die mit ihm interagieren. Wurde die Verbindung aufgebaut, werden die zwischen den Systemen übertragenen Daten mit Sicherheitsschlüsseln verschlüsselt. Nur der vorgesehene Empfänger der Informationen kann die Daten entschlüsseln.

Sie können TLS auch verwenden, um Daten in kleinerem Umfang zu schützen, z.B. innerhalb eines Drucksystems wie RICOH ProcessDirector. Sie können TLS aktivieren, um ein höheres Maß an Sicherheit für die Druckdaten zu gewährleisten, die zwischen dem Primärserver und den Benutzeroberflächen ausgetauscht werden, sowie für die Daten, die mit anderen Anwendungen unter Verwendung der von RICOH ProcessDirector unterstützten Webdienste ausgetauscht werden.

Um TLS auf einem Computer zu verwenden, müssen Sie sich ein digitales Zertifikat besorgen und es auf dem Computer installieren. Es wird empfohlen, sich dieses Zertifikat bei einer Zertifizierungsstelle zu besorgen, da Zertifizierungsstellen als vertrauenswürdige Dritte angesehen werden. Sie können zu Testzwecken ein selbst signiertes Zertifikat verwenden, aber es wird nicht empfohlen, dieses Zertifikat auf Produktionssystemen zu verwenden. Auf einem Produktionssystem muss Ihr Zertifikat einen starken Verschlüsselungsalgorithmus verwenden, z. B. SHA-256 und 2048-Bit (oder mehr) RSA-Schlüssel.

Wird ein Zertifikat ausgegeben, sendet die Zertifizierungsstelle das Zertifikat als E-Mail an Sie. Sie speichern das Zertifikat in einem Schlüsselspeicher auf dem Computer, für den das Zertifikat registriert ist.

    Hinweis:
  • RICOH ProcessDirector unterstützt nur JKS-Dateien (JKS = Java Key Stores). Um einen Schlüsselspeicher zu erstellen, lesen Sie die Java-Dokumentation über die Aktivierung von TLS.
  • Ihr privates Schlüsselkennwort und das Schlüsselspeicher-Kennwort müssen identisch sein. Wenn sie nicht übereinstimmen, erhalten Sie einen java.oi.IOException-Fehler.

Nachdem der Webserver für die Verwendung konfiguriert wurde, wird TLS automatisch für die Kommunikation verwendet. Die URL der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle ändert sich, um das Präfix https:// zu verwenden. Sie können immer noch mit der Adresse http:// auf die Benutzerschnittstelle zugreifen, Sie können aber den Webserver so konfigurieren, dass dieser alle Anforderungen an die sichere Adresse weiterleitet.

1.3.10.9.1 Aktivieren von HTTPS-Verbindungen

Sie können die Transport Layer Security (TLS)-Protokolle für eine sichere verschlüsselte Verbindung über die Einstellungen von RICOH ProcessDirector aktivieren.

Bevor Sie mit dieser Aufgabe beginnen, müssen Sie sich das digitale Zertifikat besorgen und auf dem Computer speichern, auf dem das Basisprodukt installiert ist. Führen Sie die von der Zertifizierungsstelle bereitgestellten Anweisungen aus, um das Zertifikat zu installieren. Zudem müssen Sie wissen, wo sich der Keystore auf dem Server befindet und wie das Kennwort für den Keystore lautet.

Hinweis: In Version 3.14.0 wurde RICOH ProcessDirector auf die Verwendung von Java 21 aktualisiert.
  • Java 21 lehnt Zertifikate ab, die schwache Algorithmen verwenden. Stellen Sie sicher, dass Ihre Zertifikate SHA-256 und 2048-Bit (oder mehr) RSA-Schlüssel verwenden.
  • Java 21 erfordert TLS 1.2 oder höhere Verbindungen von Client-Anwendungen, die sich mit RICOH ProcessDirector verbinden.

Wenn Ihr Server nicht bereits TLS verwendet, generieren Sie mit dem Befehl Keytool einen neuen Schlüssel und Schlüsselspeicher.

Für die Aktivierung muss Perl ausgeführt werden. Bevor Sie TLS aktivieren, stellen Sie sicher, dass ein Perl-Interpreter installiert ist.

    Hinweis:
  • Keytool ist ein Java-Befehl. Für Einzelheiten zur Anwendung von Keytool wenden Sie sich an den Herausgeber des Zertifikats, oder sehen in der Java-Dokumentation nach.
  • Ihr privates Schlüsselkennwort und das Schlüsselspeicher-Kennwort müssen identisch sein. Sind diese nicht identisch, wird ein java.io.IOException-Fehler ausgegeben.
So aktivieren Sie HTTPS-Verbindungen:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einstellungen Sicherheit.
  3. Setzen Sie die Eigenschaft Sicheres HTTP aktivieren auf Ja.
  4. Geben Sie Werte für die erforderlichen Felder ein: Schlüsselspeicherdatei, Schlüsselspeicherkennwort.
  5. Um automatisch auf das sichere Protokoll umgeleitet zu werden, ohne dass Sie etwas unternehmen müssen, setzen Sie die Eigenschaft Umleitung zu sicherer URL auf Ja.
      Hinweis:
    • Wenn Sie die sichere Verbindung aktivieren, aber die Eigenschaft Zu sicherer URL umleiten auf Nein gesetzt lassen, werden Sie und andere Benutzer nicht auf die neue URL umgeleitet, wenn Sie versuchen, einen Link zur alten URL zu verwenden (http://hostname:15080/pd). Stellen Sie sicher, dass jeder seine Links aktualisiert, um die URL aus dem Feld Sichere URL zu verwenden.
    • Der URL-Wert, den RICOH ProcessDirector für eine sichere Verbindung verwendet, ist im Feld Sichere URL aufgeführt.
  6. Klicken Sie auf SPEICHERN.
  7. Starten Sie RICOH ProcessDirector neu, um die Einstellungen zu übernehmen.
      Hinweis:
    • Wenn Feature Manager läuft, müssen Sie es ebenfalls neu starten, um die neuen Einstellungen zu übernehmen.

Wenn Sie RICOH ProcessDirector Webservices verwenden, um Druckdaten mit anderen Anwendungen in Ihrem System auszutauschen, stellen Sie sicher, dass die Client-Software, die Sie zum Aufrufen der Webservices verwenden, TLS Version 1.2 oder höher unterstützt.

1.3.10.10 Zugriff auf Objekte mit Positionen verwalten

Viele Objekte wie beispielsweise Jobs, Drucker, Eingabeeinheiten, Kuvertiereinheiten-Controller und Barcodeleser weisen ein Standort-Merkmal auf. Das Merkmalnotizbuch verfügt über zwei Merkmale, um den Zugriff auf Standorte zu verwalten. Das Merkmal Zulässige Standorte wirkt sich darauf aus, was dem Benutzer auf der Benutzeroberfläche angezeigt wird. Das Merkmal Standorte für Anzeige ermöglicht es den Benutzern, auszuwählen, welche ihrer zugelassenen Standorte in der Benutzerschnittstelle angezeigt werden sollen. Dialogfeld "Einstellungen" kann jeder Benutzer das Merkmal Angezeigte Standorte ändern, um Standorte zur aktuellen Ansicht hinzuzufügen oder aus ihr zu entfernen.

Ein Beispiel: Ein Unternehmen verfügt über zwei Druckstandorte, "Nord" und "Süd", und einen gesicherten Druckbereich, zu dem nur einige wenige Bediener Zutritt haben. Der Administrator definiert drei Standortobjekte: "Nord", "Süd", und "Sicher". Einige Bediener am Standort "Süd" sind mit "Sicher" und "Süd" als zulässige Standorte eingerichtet, andere haben nur Zutritt zum Standort "Süd". Ein Bediener am Standort "Nord" hat auch Zutritt zum Standort "Süd", und für die anderen ist nur "Nord" als zulässiger Standort konfiguriert. Vorgesetzte an beiden Standorten können Objekte für alle Standorte anzeigen.

Objekte können im System auch ohne einen Wert für ihr Merkmal Standort angezeigt werden. Beispielsweise ist bei einigen Workflows das Merkmal Angeforderter Standort nicht für Jobs konfiguriert. Damit Benutzer Objekte aufrufen können, für die kein Wert für das Merkmal Standort konfiguriert ist, öffnen Sie das Merkmalnotizbuch des Benutzers, und wählen Sie Objekte ohne Standort einschließen aus. Um zu verhindern, dass Benutzer diese Objekte anzeigen können, deaktivieren Sie die Einstellung.

Ebenso aktivieren Sie bei der Auswahl der Angezeigten Standorte das Kontrollkästchen Objekte ohne Standort anzeigen, um Objekte einzuschließen, für die kein Wert für ihr Merkmal Standort festgelegt ist. Mit diesem Kontrollkästchen können Sie nach Jobs suchen, die ohne einen Wert für den Standort in das System eingegeben wurden.

    Hinweis:
  • Änderungen am Merkmal Zulässige Standorte eines Benutzers werden ab der nächsten Anmeldung des Benutzers wirksam.
  • Dokumente sind nicht mit einem bestimmten Standort verknüpft. Die Beschränkung von Benutzern an bestimmten Standorten hindert diese nicht daran, Dokumente in Jobs anzuzeigen, die mit anderen Standorten verknüpft sind.
  • Benutzer mit mehreren Werten für das Merkmal Zulässige Standorte können die Objekte anzeigen, die einem der Standorte zugewiesen sind, indem sie den Merkmalwert für Angezeigte Standorte im Dialogfenster "Einstellungen" ändern. Wenn das Merkmal Angezeigte Standorte weniger Werte aufweist als das Merkmal Zulässige Standorte, wird ein Kennzeichen () oben rechts im Bannerbereich der Seite angezeigt. Wenn Sie den Mauszeiger über die Standortmarke bewegen, werden die angezeigten und ausgeblendeten Standorte aufgelistet.

1.3.10.11 Benutzung des LPD-Protokolls zum Übergeben von Jobs einschränken

Sie können die Hosts einschränken, die das LPD-Protokoll zum Übergeben von Jobs an alle Eingabeeinheiten mit demselben übergeordneten Server verwenden dürfen. Standardmäßig sind Eingaben von allen Systemen zulässig.
So beschränken Sie die Benutzung des LPD-Protokolls:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einstellungen System.
  3. Geben Sie in dem Feld Hosts, die LPD-Jobs übergeben dürfen eine Liste der berechtigten Hostnamen oder IP-Adressen (getrennt durch Semikolons) ein.

    Sie können einen Stern (*) zur Darstellung von 0 oder mehr Zeichen verwenden. Werte, die nur Ziffern (0 bis 9), Punkte (.) und Sterne (*) enthalten, werden mit der IP-Adresse der eingehenden Verbindungsanforderung verglichen. Werte, die nur Buchstaben (A bis Z, a bis z) enthalten, werden mit den Hostnamen ankommender Verbindungsanforderungen verglichen.

    Der Listenwert * bedeutet, dass alle Hosts Jobs übergeben dürfen. Ein leerer Listenwert bedeutet, dass keine Hosts Jobs übergeben dürfen.

  4. Klicken Sie auf SPEICHERN.

1.3.11 Fehlerbehebung und Unterstützung

Wenn beim Arbeiten mit RICOH ProcessDirector Fehler auftreten oder Sie weitere Unterstützung benötigen, verwenden Sie die folgenden Themen zur Fehlerbehebung.

1.3.11.1 Fehlerbehebung

Treten beim Arbeiten mit RICOH ProcessDirector Fehler auf, können die folgenden Themen möglicherweise bei der Fehlerbehebung hilfreich sein.

1.3.11.1.1 Probleme

Diese Themen beschreiben spezielle Probleme, die auftreten können, und wie Sie diese beheben können.

1.3.11.1.1.1 Starten oder neu starten

Diese Themen beschreiben, was zu tun ist, wenn RICOH ProcessDirector oder eine verwandte Anwendung nicht startet oder automatisch neu startet.

1.3.11.1.1.1.1 Web-Server startet nicht automatisch erneut

Der Web-Server startet automatisch erneut, wenn er aufgrund eines Fehlers fehlschlägt. Mit den Einstellungen in der Datei WebserverChecker.cfg wird festgelegt, wie oft der Server erneut startet. Funktioniert der Neustart des Web-Servers nicht wie erwartet, überprüfen Sie die Einstellungen in der Datei WebserverChecker.cfg.

Berechtigte Benutzer müssen wie folgt vorgehen:

  1. Melden Sie sich bei Windows als der Benutzer an, der RICOH ProcessDirector installiert hat.
  2. Wechseln Sie zu C:\aiw\aiw1\config\.
  3. Öffnen Sie die Datei WebserverChecker.cfg, überprüfen Sie die Einstellungen, und nehmen Sie die erforderlichen Änderungen vor.
  4. Wollen Sie das Script für automatischen Neustart stoppen, ohne dass der Server heruntergefahren wird, können Sie auf die Befehlszeile zugreifen und den Befehl stopchecker eingeben.

Treten weiterhin Probleme auf, wenden Sie sich an die Softwareunterstützung.

1.3.11.1.1.2 Anmelden oder Abmelden

Diese Themen beschreiben, was Sie tun sollten, wenn Sie sich nicht bei RICOH ProcessDirector anmelden können oder wenn Sie unerwartet abgemeldet werden.

1.3.11.1.1.2.1 Anmeldung an RICOH ProcessDirector nicht möglich

Wenn Sie sich nicht an RICOH ProcessDirectoranmelden können, wird der RICOH ProcessDirector-Dienst womöglich nicht ausgeführt. Wenn RICOH ProcessDirector LDAP verwendet, um Ihre Benutzerdaten zu authentifizieren, wenn Sie sich anmelden, müssen unter Umständen Ihre Benutzerdaten geändert werden oder der LDAP-Server ist nicht in Betrieb.

Wenn Sie dieselbe Benutzer-ID und dasselbe Kennwort für die Anmeldung in RICOH ProcessDirector verwenden, die Sie auch für andere Anwendungen verwenden, und Sie dieses Passwort an einem Ort aktualisieren, verwenden Sie vermutlich die LDAP-Authentifizierung.

Probieren Sie die folgenden Schritte aus, um das Problem zu beheben:

  1. Falls RICOH ProcessDirector LDAP verwendet, um Ihre Benutzerdaten zu authentifizieren, wenn Sie sich anmelden:
    1. Bitten Sie Ihren RICOH ProcessDirector-Administrator zu bestätigen, dass Sie ein Mitglied einer LDAP-Gruppe sind, die die Berechtigung hat, sich in RICOH ProcessDirector anzumelden.
    2. Stellen Sie sicher, dass der LDAP-Server richtig funktioniert. Wenn er nicht funktioniert, kann RICOH ProcessDirector keine Benutzer authentifizieren.
    3. Stellen Sie sicher, dass Ihre Benutzer-ID nicht aus dem LDAP-System Ihres Netzwerks ausgesperrt ist. Wenn es ein Problem mit Ihren Benutzerdaten in LDAP gibt, bitten Sie Ihren LDAP-Administrator, Ihre Benutzerdaten in LDAP zu korrigieren, und versuchen Sie dann erneut, sich in RICOH ProcessDirector anzumelden.
    Die folgenden Schritte gelten für den RICOH ProcessDirector-Administrator.
  2. Wenn Sie feststellen, dass das Problem nicht mit der LDAP-Authentifizierung zusammenhängt, kann ein Administrator RICOH ProcessDirector anhalten und neu starten.
    1. Melden Sie sich als berechtigter Benutzer bei Windows an.
    2. Halten Sie den RICOH ProcessDirector-Dienst an.
      Das System versucht, alle Komponenten herunterzufahren. Werden Fehlernachrichten angezeigt, schreiben Sie die Fehlernachrichten auf, und versuchen Sie erneut, den Dienst zu beenden. Treten immer noch Fehlernachrichten auf, starten Sie den primären Computer neu.
    3. Wenn der Dienst nach dem Neustart des primären Computers nicht automatisch startet, versuchen Sie, den Dienst manuell zu starten.
  3. Wird der Dienst nicht korrekt gestartet, beenden Sie den Dienst manuell und überprüfen Sie das System auf die folgenden allgemeinen Probleme:
    1. Überprüfen Sie, ob der primäre Computer immer noch mit dem Netz verbunden ist und ob von anderen Systemen darauf zugegriffen werden kann.
    2. Überprüfen Sie, ob in allen von RICOH ProcessDirector auf dem primären Computer benutzten Dateisystemen ausreichend Speicherplatz vorhanden ist.
  4. Ist auf allen Systemen Netzkonnektivität und in den Dateisystemen auf dem primären Computer Speicherplatz vorhanden, versuchen Sie erneut, den Dienst zu starten.

Treten weiterhin Probleme auf, wenden Sie sich an die Softwareunterstützung.

1.3.11.1.1.2.2 Neuer Benutzer meldet vorherigen Benutzer ab

Wenn sich mehrere Benutzer von derselben Workstation bei RICOH ProcessDirector anmelden, ändert sich das Browser-Fenster, in dem sich der erste Benutzer angemeldet hat, möglicherweise, um anzuzeigen, dass stattdessen der neue Benutzer angemeldet ist. In diesem Fall nutzen die Browser-Fenster eine Sitzung gemeinsam. In jeder Browser-Sitzung kann immer nur ein einziger Benutzer arbeiten.
Gehen Sie wie folgt vor, um dieses Problem zu vermeiden:
  • Melden Sie sich nie als unterschiedliche Benutzer in unterschiedlichen Registerkarten desselben Fensters an.
  • In Mozilla Firefox nutzen alle Browser-Fenster, die dasselbe Profil verwenden, eine Sitzung gemeinsam. Sie müssen für jede zusätzliche Sitzung ein Profil erstellen und Firefox so konfigurieren, dass Firefox mehrere Profile gleichzeitig verwenden kann. Starten Sie dann für jeden Benutzer ein neues Browser-Fenster auf dem Desktop oder über das Menü Start.

1.3.11.1.1.3 Die Benutzerschnittstelle verwenden

Diese Themen beschreiben, was zu tun ist, wenn Sie auf Probleme mit der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle stoßen.

1.3.11.1.1.3.1 Benutzerschnittstelle blockiert

Wenn Sie die RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle in mehreren Browser-Registerkarten oder -Fenstern öffnen, kann die Benutzerschnittstelle blockieren, wenn Sie versuchen, eine Aktion auszuführen. Schließen Sie in diesem Fall alle Registerkarten oder zusätzlichen Fenster, und öffnen Sie ein einziges Browser-Fenster ohne Registerkarten gleichzeitig.

1.3.11.1.1.3.2 Unerwartete Ergebnisse mit Portlets auf der Seite Hauptseite

Die automatische Aktualisierungsfunktion bewirkt, dass die Portlets auf der Seite Hauptseite während der Aktualisierung ausgeblendet werden. Wenn ein Portlet abgeblendet bleibt oder wenn ein Fehler angezeigt wird, klicken Sie zur Aktivierung des Portlets im Browserfenster auf Aktualisieren.

Beispiel: Wenn Sie Zur nächsten Seite/Zur vorherigen Seite oder Zur letzten Seit/Zur ersten Seite im Portlet "Jobs" auf der Seite Hauptseite der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle verwenden und Sie einen unerwarteten Fehler angezeigt bekommen, klicken Sie auf Aktualisieren.

Hinweis: Verwenden Sie zum Navigieren in der Benutzerschnittstelle immer die Registerkarten, da das Benutzen der Vorwärts- und Rückwärtstasten zu unerwarteten Ergebnissen führen kann.

1.3.11.1.1.3.3 Benutzerschnittstelle zeigt keine Drucker oder Eingabegeräte an

Wenn das Portlet "Drucker" oder das Portlet "Eingabeeinheiten" auf der Seite Hauptseite nicht die erwarteten Objekte anzeigen, sind die Portlets möglicherweise so eingestellt, dass nur Einheiten, die als Favoriten gekennzeichnet wurden, oder nur Einheiten an bestimmten Standorten angezeigt werden.

Klicken Sie auf das (Sternsymbol in der Kopfzeile der Tabelle.) Sternsymbol in der Kopfzeile der Tabelle, um die vollständige Liste anzuzeigen.

Um zu überprüfen, ob Ihre Benutzerschnittstelle nur auf einige Standorte beschränkt ist, klicken Sie auf die Standortmarke () rechts neben dem Banner. Standorte, die nicht in der Benutzerschnittstelle angezeigt werden, werden angezeigt.

1.3.11.1.1.4 Objekte erstellen und konfigurieren

Diese Themen beschreiben Probleme mit dem Erstellen und der Konfiguration von RICOH ProcessDirector-Objekten.

1.3.11.1.1.4.1 LPD-Eingabeeinheiten können nicht verbunden werden

Wenn Sie eine LPD-Eingabeeinheit in einem Windows-System nicht verbinden können, wird der LPD-Anschluss möglicherweise von einem anderen LPD-Dienst verwendet.

Wird folgende Nachricht angezeigt: AIWI6030E: Fehlerrückkehrcode: {1} von Befehl: LPD.pl-System "system_name" verifizieren, anderen LPD-Dienst stoppen:

  1. Doppelklicken Sie in der Windows-Systemsteuerung auf Verwaltung Dienste.
  2. Wählen Sie den LPD-Dienst aus:
    • Der im Basis-Betriebssystem enthaltene LPD-Dienst einiger Windows-Versionen heißt TCP/IP-Druckserver.
    • Der als optionale Funktion in einigen anderen Windows-Versionen enthaltene LPD-Dienst heißt LPD-Dienst.
    • Andere Druckprogramme installieren möglicherweise ihren eigenen LPD-Dienst.
  3. Klicken Sie auf Stoppen.

1.3.11.1.1.4.2 Exportdatei wird nicht erstellt

Wenn Sie Objekte exportieren, aber keine Exportdatei erstellt wird, obwohl im Protokoll angegeben wird, dass die Objekte exportiert wurden, inaktivieren Sie alle Popup-Blocker im Browser.

Die Exportdatei wird in einem Popup-Fenster geöffnet. Sie müssen in diesem Fenster auf Speichern klicken, um die Datei zu speichern. Ist ein Popup-Blocker aktiv, können Sie die Exportdatei nicht speichern.

1.3.11.1.1.4.3 Fehlende Objekte nach Export

Wenn Sie einen Workflow exportieren und die Funktion Referenzen einschließen verwenden, werden einige Referenzobjekte möglicherweise nicht in den Export einbezogen. Dieses Problem tritt nur auf, wenn Sie den Workflow nach Änderungen nicht aktiviert haben.
    Hinweis:
  • Durch das Speichern des Workflows wird der Workflow nicht validiert. Die Validierung erfolgt erst durch die Aktivierung des Workflows.

Um sicherzustellen, dass alle Referenzobjekte im Export berücksichtigt werden, muss der Workflow vor dem Export validiert worden sein.

1.3.11.1.1.4.4 Objekte werden nicht importiert

Wenn Sie Objekte aus einem RICOH ProcessDirector-System exportieren, aber nicht in ein anderes System importieren können, ist auf dem ersten System möglicherweise eine Erweiterung installiert, die auf dem zweiten Computer nicht installiert ist.

Da auf dem System, auf dem die Objekte importiert werden sollen, die Erweiterung nicht installiert ist, kann das System Objekte, die in dieser Erweiterung auf einem anderen System erstellt wurden, nicht erkennen.

1.3.11.1.1.4.5 In ein anderes System exportierte Medienobjekte verfügen nicht mehr über elektronische Formulare

Der Vorgang zum Exportieren von Medienobjekten mit elektronischen Formularen unterscheidet sich von dem Vorgang zum Exportieren von anderen Objekten, wie z. B. Eingabeeinheiten und Drucker.
RICOH ProcessDirector erstellt die Datei media.zip immer dann, wenn Sie ein Medienobjekt definieren, bearbeiten, umbenennen oder löschen. Kopieren Sie die Datei media.zip von einem System auf ein anderes, statt Medienobjekte zu exportieren. Wenn Sie Medienobjekte exportieren, exportiert RICOH ProcessDirector keine elektronischen Formulare, die für die Objekte definiert sind.

Gehen Sie wie folgt vor, um den Fehler zu beheben:

  1. Folgen Sie den Anleitungen für das Exportieren von Medien mit elektronischen Formularen.
    Weitere Informationen finden Sie in der zugehörigen Aufgabe zum Exportieren von Medien mit elektronischen Formularen.
  2. Vergewissern Sie sich, dass Sie ein Verzeichnis constantforms auf den primären Server kopiert haben, auf den Sie die elektronischen Formulare kopiert haben:
    • /aiw/aiw1/constantforms unter Linux
    • C:\aiw\aiw1\constantforms unter Windows
  3. Stellen Sie sicher, dass der RICOH ProcessDirector-Systembenutzer und die -gruppe ( aiw1 und aiwgrp1 sind Standardwerte) über die Berechtigung zum Lesen und Ändern dieser Dateien und Verzeichnisse verfügen:
    • Das Verzeichnis constantforms
    • Alle elektronischen Formulare im Verzeichnis constantforms
  4. Stellen Sie sicher, dass Sie auf dem primären Server, auf den Sie die elektronischen Formulare kopiert haben, die Datei media.xml mit der Funktion Objekte importieren ausgewählt haben.
    Weitere Informationen finden Sie in der zugehörigen Aufgabe zum Exportieren von Medien mit elektronischen Formularen.

1.3.11.1.1.5 Job-Übergabe

Diese Themen beschreiben Probleme mit dem Übergeben und Planen von Druckjobs.

1.3.11.1.1.5.1 Job erscheint nicht in Jobtabelle

Wenn ein Job nicht in der Jobtabelle erscheint, stellen Sie sicher, dass die Eingabeeinheit verbunden und aktiviert ist. Überprüfen Sie dann je nach dem, wer den Job übergeben hat, verschiedene Einstellungen.

1.3.11.1.1.5.1.1 Mit Download for z/OS oder AFP Download Plus gesendete Jobs

Wenn Sie einen Job mit RICOH ProcessDirector oder Download for z/OS an AFP Download Plus gesendet haben und der Job nicht in der Jobtabelle aufgeführt ist, überprüfen Sie diese Einstellungen.
  • Überprüfen Sie, ob die in dem Routing-Steuerungsdatensatz definierte Portnummer mit der in RICOH ProcessDirector definierten Anschlussnummer übereinstimmt.
  • Überprüfen Sie bei Linux, ob der Dämon MVSPRSD ausgeführt wird.
    Geben Sie in eine Linux-Befehlszeile Folgendes ein:
    ps -ef | grep mvsprsd
    Wird nur der Befehl grep zurückgegeben, ist der Dämon nicht aktiv. Trennen Sie die Eingabeeinheit des Typs "Download", die Sie verwenden wollen, und stellen Sie die Verbindung wieder her.
  • Überprüfen Sie bei Windows, ob der Dämon MVSPRSD aktiv ist:
    1. Öffnen Sie den Task Manager.
    2. Klicken Sie auf die Registerkarte Prozesse, und sortieren Sie die Liste nach Bildnamen.
    3. Suchen Sie die Prozesse mvrsprsd.exe, und überprüfen Sie, wie viele davon aktiv sind. Es sollte ein Prozess pro angeschlossener Eingabeeinheit des Typs "Download" vorhanden sein. Sind weniger Prozesse vorhanden, trennen Sie die Eingabeeinheit des Typs "Download", die Sie verwenden wollen, und stellen Sie die Verbindung wieder her.
  • Stellen Sie sicher, dass die für den Job erforderlichen Ressourcen im Standardressourcenverzeichnis oder in einem Verzeichnis vorhanden sind, das in der Eigenschaft AFP-Ressourcenpfad angegeben ist.
    Wenn in Windows die Eigenschaft Datensatzzusammenführung auf dem Eingabegerät auf Ja gesetzt ist, prüfen Sie, ob sich die Ressource in der Ressourcenbibliothek befindet. Die Ressourcenbibliothek wird in der Zieldatei im Abschnitt GLOBAL für den Ressourcenkontext angegeben.

      Hinweis:
    • Wenn sich die erforderliche externe Ressource nicht in der Standard-Ressourcenbibliothek befindet, verschieben Sie die Ressource dorthin.

  • Wenn die Dateien keine Inline-Formdefinition (FORMDEF) oder andere Ressource aufweisen, wenn sie in das Eingabegerät eingelesen werden, verbleiben die übermittelten Dateien im Eingabegerät. Die Dateien finden Sie im Verzeichnis w des Eingabegeräts, z. B.: C:\aiw\aiw1\System\dl\InputDevice\w (Windows) oder /aiw/aiw1/System/dl/InputDevice/w (Linux).
      Hinweis:
    • Stellen Sie sicher, dass Sie diese Dateien entfernen und den Job erneut senden, nachdem die fehlende Ressource in der Ressourcenbibliothek gespeichert wurde.
  • Wenn diese Schritte das Problem nicht beheben, wenden Sie sich an Ihren Ricoh-Kundendienstmitarbeiter. Möglicherweise werden Sie nach Traces für das Download-Eingabegerät gefragt. So aktivieren Sie Traces auf einem Download-Eingabegerät:
    1. Öffnen Sie im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\bin\ (Windows) oder /aiw/aiw1/bin/ (Linux) die Skriptdatei startMvsprsd.pl.
    2. Kommentieren Sie diese Zeile aus, indem Sie das Symbol # am Anfang der Zeile entfernen.
      • #$extra_parm_string = $extra_parm_string eq '' ? "-t" : (join ' ', $extra_parm_string, "-t");
    3. Speichern Sie die Skriptdatei startMvsprsd.pl.
    4. Trennen Sie das Download-Eingabegerät, und schließen Sie es erneut an.
      Das Tracing für das Download-Eingabegerät ist jetzt aktiviert.
    5. Senden Sie erneut einen Job an RICOH ProcessDirector mithilfe von Download for z/OS oder AFP Download Plus, um die Protokolldateien zu erstellen. Die Protokolldateien werden im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\System\dl\InputDevice\w (Windows) oder /aiw/aiw1/System/dl/InputDevice/w (Linux) gespeichert.
    6. Suchen Sie die Protokolldateien, und wenden Sie sich an Ihren Ricoh-Kundendienstmitarbeiter.

1.3.11.1.1.5.1.2 In Ordner für Sofortdruck kopierter Job

Haben Sie eine Datei in einen Ordner für Sofortdruck kopiert und erscheint die Datei nicht als Job in der Jobtabelle, überprüfen Sie diese Einstellungen.
  • Überprüfen Sie, ob Sie einen Abfrageintervallzyklus abgewartet haben, indem Sie die Einstellungen der Eingabeeinheit überprüfen.
    Das Abfrageintervall für werkseitig bereitgestellte Ordner für Sofortdruck liegt bei 30 Sekunden. Wenn das Merkmal Abschlussmethode auf Größe gesetzt ist, wird der Job gesendet, sobald sich die Dateigröße nicht mehr verändert. RICOH ProcessDirector prüft die Größe der Datei, wartet dann die Dauer des Abfrageintervalls ab und prüft die Größe der Datei erneut. Wenn die Größe der Datei zwischen beiden Prüfungen gleich bleibt, übergibt die Eingabeeinheit den Job.
  • Überprüfen Sie, ob die Ordnerposition, in die Sie die Datei kopiert haben, mit der Position identisch ist, die der Administrator in der Eingabeeinheit definiert hat.
  • Überprüfen Sie, ob das Merkmal Datenmuster für den Ordner für Sofortdruck mit dem Muster des Dateinamens übereinstimmt.

1.3.11.1.1.5.1.3 Mit LPD-Protokoll gesendete Jobs

Wenn Sie einen Job mit einem Befehl, der das LPD-Protokoll verwendet, an RICOH ProcessDirector gesendet haben und der Job nicht in der Jobtabelle erscheint, überprüfen Sie diese Einstellungen.
  • Wenn der Befehl, den Sie zum Übergeben des Jobs verwendet haben, keine Option zum Übergeben eines Servernamens enthält, überprüfen Sie, ob auf dem sendenden System eine Druckwarteschlange zum Senden von Jobs an die Eingabeeinheit des Typs "LPD" definiert ist.
  • Stellen Sie sicher, dass der Druckserver, an den der Job gesendet wurde, der übergeordnete Server der Eingabeeinheit des Typs "LPD" ist.
  • Überprüfen Sie, ob die Netzeinstellungen auf dem sendenden System das Senden von Daten über Port 515 zulassen.
  • Legen Sie für die LPD-Hosteinträge in den Systemeinstellungen statt Hostnamen IP-Adressen oder vollständig qualifizierte Domänennamen fest. Die Überprüfung von Hostnamen kann Verzögerungen verursachen, die zu einer Zeitüberschreitung des LPR-Clients führen. So ändern Sie die Hosteinträge:
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
    2. Klicken Sie auf Einstellungen System.
    3. Ändern Sie im Feld Hosts, die LPD-Jobs übergeben dürfen die LPD-Hosteinträge zu IP-Adressen oder vollständig qualifizierten Hostnamen (wie beispielsweise hostserver.co.acmeproducts.com statt *.acmeproducts.com).

1.3.11.1.1.5.2 Job wird mit Nachricht AIWI0017I, Rückkehrcode 310, in einen Fehlerstatus gesetzt

Wenn ein Job in einen Fehlerstatus gesetzt und die Nachricht AIWI0017I mit Rückkehrcode 310 angezeigt wird, besteht möglicherweise ein Problem beim Übergeben von Dateien an RICOH ProcessDirector.

Nachricht AIWI0017I enthält eine Kopie einer Nachricht, die von einer RICOH ProcessDirector-Komponente ausgegeben wurde. In diesem Fall lautet die Nachricht:

AIWI0017I 0425-422 BEIM VERSUCH, "Spooldateiname" ZU LESEN, IST EIN FEHLER AUFGETRETEN.
RÜCKKEHRCODE 310

Nachricht 0425-422 mit Rückkehrcode 310 bedeutet, dass das Dateiformat ungültig ist. Dieser Fall kann auftreten, wenn eine Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" einen Job aus einer Datei erstellt, die nicht vollständig übertragen wurde.

Wenn beispielsweise Größe die Abschlussmethode der Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" ist, überprüft die Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" ihren Inhalt in regelmäßigen Intervallen, zeichnet die Größe jeder Datei auf und vergleicht die aufgezeichnete Größe mit der Größe dieser Datei an vorherigen Prüfpunkten. Hat sich die Größe der Datei nicht geändert, nimmt die Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" an, dass die Datei vollständig empfangen wurde, und erstellt einen Job. Wird die Übertragung aufgrund eines zu hohen Datenverkehrs auf dem Netz jedoch in der Mitte einer Datei angehalten und ändert sich die Dateigröße nicht vor dem nächsten Prüfpunkt, überträgt die Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" eine partielle Datei.

Geben Sie den folgenden Befehl auf dem Server ein, auf dem sich die Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" befindet, um zu überprüfen, ob die Datei unvollständig ist:

afpdmp spool_file_name | tail

Wenn diese Nachrichten erscheinen, ist die Datei wahrscheinlich abgeschnitten:

Eingabedatei ist zu klein
Eingabe ist kein gültiges AFPDS

Löschen Sie den Job, und senden Sie ihn erneut.

Versuchen Sie eine oder mehrere der folgenden Methoden, um dieses Problem zu vermeiden:

  • Erhöhen Sie das Abfrageintervall der Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck".
  • Ändern Sie die Abschlussmethode der Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck".
  • Passen Sie das Netz an, um das Anhalten bei der Datenübertragung zu verhindern.

1.3.11.1.1.5.3 Leerer Jobname in der Jobtabelle

Wenn ein Jobname in der Jobtabelle leer ist, ist entweder das Merkmal Jobname für den Workflow nicht festgelegt, oder die Steuerdatei für das Jobmerkmal, das den Jobnamen definiert, wurde nicht mit dem Job übergeben.
RICOH ProcessDirector benötigt zum Drucken des Jobs keinen Jobnamen. Das Merkmal Jobnummer enthält die eindeutige System-ID oder Spool-ID, die RICOH ProcessDirector zur Identifizierung des Jobs verwendet. Möglicherweise möchten Sie aber, dass in der Jobtabelle ein Jobname angezeigt wird. Ein Jobname kann auf die folgende Weise für einen Job angegeben werden:
  • Eine Steuerdatei für die Jobeigenschaften, die mit dem Job übergeben wird, definiert den Jobnamen.
  • Der Benutzer, der einen Job übergeben hat, gibt den Jobnamen an, oder das Hostsystem, das den Job übergeben hat, weist den Jobnamen zu. RICOH ProcessDirector stellt den Jobnamen bereit, sobald der Job aus der Eingabedatei erstellt wird. Berechtigte Benutzer können einen anderen Namen angeben.

Um den Jobnamen eines Jobs in der Jobtabelle anzuzeigen, gehen Sie wie folgt vor:

  • Übergeben Sie eine Jobmerkmal-Steuerdatei, die den Jobnamen mit dem Job definiert.
    Um einen Jobnamen zu definieren und die Steuerdatei zu übergeben:
    1. Überzeugen Sie sich, dass in der Steuerdatei die Zeile DEFINE ${Job.Name} festgelegt ist. Diese Zeile legt beispielsweise den Jobnamen auf den Namen fest, den der Jobparameter TITLETEXT angibt:
      DEFINE ${Job.Name} AS "${TITLETEXT}"
      RICOH ProcessDirector stellt Muster-Steuerdateien, receive_jcl_jobtype.cfg, receive_lpd_jobtype.cfg und receive_lpd_pdf_jobtype.cfg, bereit, die im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\samples\rules\ installiert sind. Sie können diese Dateien in das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files\rules\ kopieren und sie an Ihre Anforderungen anpassen.
    2. Stellen Sie sicher, dass das Merkmal Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow für die Eingabeeinheit auf SetJobTypeFromRules oder SetJobTypeFromFileName gesetzt ist, und verwenden Sie das Merkmal Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow, um den Namen der Steuerdatei anzugeben, die den Jobnamen definiert. Achten Sie darauf, dass der Verzeichnispfad korrekt ist, damit RICOH ProcessDirector die Datei finden kann.
  • Legen Sie den Jobnamen im Merkmal Jobname des Schritts SetJobPropsFromTextFile fest, dem ersten Schritt in einem Workflow.
    Wenn Sie das Symbol ${Job.InputFile} als Wert im Merkmal Jobname verwenden, legt RICOH ProcessDirector den Jobnamen auf den Namen der Eingabedatei fest, aus der der Job erstellt wurde.
    Hinweis: Verwenden Sie nicht das Symbol ${Job.InputFile}, wenn Sie einen Job an eine Eingabeeinheit des Typs "Download" oder "LPD" mit einer Steuerdatei übergeben, die den Jobnamen definiert, da das Symbol den in der Steuerdatei definierten Jobnamen überschreibt. Wenn der Workflow beispielsweise ${Job.InputFile} als Wert für das Merkmal Jobname und eine Steuerdatei wie receive_lpd_pdf_jobtype.cfg DEFINE ${Job.Name} AS "${DEPARTMENT}" angeben, setzt RICOH ProcessDirector den Wert des Merkmals Jobname auf den Namen der Eingabedatei für den Job, nicht auf den im Jobparameter DEPARTMENT festgelegten Wert.

1.3.11.1.1.5.4 Stapeldateien bleiben in Empfangsphase in Wartestatus

Sie können eine Gruppe von Dateien übergeben, wenn das Merkmal Stapelmethode für die Eingabeeinheit auf Liste steht. Damit wird RICOH ProcessDirector mitgeteilt, dass eine mit den Eingabedateien übergebene Listendatei benutzt wird, um alle Dateien in der Gruppe zu identifizieren. Die Eingabeeinheit wartet, bis alle in der Liste aufgeführten Dateien angekommen sind, und erstellt und übergibt den Job dann. Wenn alle Dateien der Gruppe in der Eingabeeinheit angekommen sind, aber alle Dateien im Status Wartet bleiben, müssen Sie die Listendatei möglicherweise neu erstellen.

Dieses Problem tritt normalerweise auf, wenn Sie die Listendatei auf einem Windows-System erstellen. Wenn Sie eine Textdatei auf einem Windows-System erstellen und in UTF-8-Format speichern, fügt der Texteditor eine Byteanordnungsmarkierung (Byte Order Mark, BOM) am Anfang der Textdatei ein. Während Sie die Byteanordnungsmarkierung in der Datei nicht sehen können, wenn Sie die Datei auf einem Windows-System öffnen, sieht RICOH ProcessDirector die Byteanordnungsmarkierung, wenn versucht, die Datei zu lesen. Daher liest RICOH ProcessDirector die Byteanordnungsmarkierung als Teil des Dateinamens der ersten Datei in der Liste. Da keine Datei mit diesem Namen in der Ordnerposition für die Eingabeeinheit gefunden wird, werden alle Eingabedateien im Wartestatus belassen.

Gehen Sie wie folgt vor, um den Fehler zu beheben:

  1. Öffnen Sie die Listendatei auf einem Linux-System oder auf einem anderen UNIX-System.
  2. Löschen Sie die ersten drei Zeichen in der Datei (sie werden möglicherweise durch Quadrate dargestellt: ☐☐☐)
  3. Speichern Sie die Datei.
  4. Übergeben Sie den Job mit der neuen Listendatei erneut.

1.3.11.1.1.5.5 Große ZIP-Datei schlägt im Schritt IdentifyPDFDocumentsFromZip fehl

Wenn Ihre ZIP-Dateien im Schritt IdentifyPDFDocumentsFromZip nicht verarbeitet werden können, überprüfen Sie die zur Erstellung der ZIP-Datei verwendete Komprimierungsmethode.

Der Schritt IdentifyPDFDocumentsFromZip kann nur ZIP-Dateien verarbeiten, die mit den Komprimierungsmethoden Store und Deflate erstellt wurden. Wenn Ihre ZIP-Dateien nicht verarbeitet werden können, überprüfen Sie die Komprimierungsmethode, mit der sie erstellt wurden. Wenn sie eine nicht unterstützte Komprimierungsmethode verwenden, aktualisieren Sie die Anwendung, die die ZIP-Datei erstellt, um eine unterstützte Methode zu verwenden.

1.3.11.1.1.5.6 Job wechselt in einem bedingten Workflow in den Status "Kein passender Anschluss"

Wenn ein Job in einem Workflow mit bedingter Verarbeitung stoppt und der Wert der Status-Spalte Kein passender Anschluss lautet, könnte die bedingte Verarbeitung möglicherweise nicht korrekt konfiguriert sein. RICOH ProcessDirector nimmt keine Validierung der bedingten Verarbeitung vor, wenn ein Workflow gespeichert wird.
So beheben Sie Fehler bei einem bedingten Workflow mit einem Job, der im Status Kein passender Anschluss stoppt:
  1. Prüfen Sie die einzelnen Regeln, um sicherzustellen, dass sie keine Bedingungen aufweisen, die miteinander in Konflikt stehen.
    Beispiel: Eine Regel hat zwei Bedingungen:
    • Kundenname = A
    • Kundenname = B
    Die Regel legt fest, dass alle Bedingungen gelten. Über den Anschluss werden keine Jobs an den nächsten Schritt gesendet, da kein Job zwei Kunden aufweist. Alle Jobs verbleiben in dem Schritt im Status Kein passender Anschluss. Wenn die Regel festgelegt hat, dass eine der beiden Bedingungen gilt, würden Jobs für Kunde A und B über den Anschluss gesendet werden.
  2. Sehen Sie sich alle Anschlüsse von einem Schritt zu anderen Schritten an. Stellen Sie sicher, dass die Regeln, die den Anschlüssen zugewiesen sind, alle Jobs verarbeiten, die der Schritt empfängt.
    Beispiel: Ein Schritt weist zwei Anschlüsse auf:
    • Anschluss1 weist eine Regel mit einer Bedingung auf: Gesamtzahl Seiten < 20
    • Anschluss2 weist eine Regel mit einer Bedingung auf: Gesamtzahl Seiten < 20
    Die Regeln geben RICOH ProcessDirector keine Informationen darüber, wie die Jobs mit 20 Seiten verarbeitet werden sollen. Diese Jobs verbleiben in dem Schritt im Status Kein passender Anschluss. Wenn die erste Regel Gesamtzahl Seiten <= 20 festgelegt hätte, würden Jobs mit 20 Seiten über Anschluss1 gesendet werden.
  3. Stellen Sie sicher, dass Sie Jobs berücksichtigen, die keinen Merkmalwert aufweisen, wenn Ihre bedingte Verarbeitung Werte für das Merkmal festlegt.
    Beispiel: Ein Schritt weist zwei Anschlüsse auf: Jeder Anschluss hat eine Rolle mit einer Bedingung, die den Merkmalwert Jobpriorität festlegt.
    • Die Bedingung für die erste Regel lautet Jobpriorität > 1.
    • Die Bedingung für die zweite Regel lautet Jobpriorität = 1.
    Wenn Jobs, die keinen Merkmalwert Jobpriorität aufweisen, zum Schritt mit den Anschlüssen gelangen, verbleiben Sie in diesem Schritt in einem Status Kein passender Anschluss. Um diese Jobs zu verarbeiten, fügen Sie diese Bedingungen einer neuen Regel oder einer der vorhandenen Regeln hinzu: Jobpriorität ungleich %.
  4. Prüfen Sie alle bedingten Verarbeitungspfade, um sicherzustellen, dass die Regeln zwischen verschiedenen Schritten im Pfad nicht miteinander in Konflikt stehen.
    Beispiel: Eine bedingte Workflow-Abzweigung hat einen Anschluss in der Phase "Empfang". Der Anschluss hat eine Regel mit einer Bedingung: Eingabedatenstrom = PDF. Später in derselben Abzweigung hat ein Schritt in der Phase "Vorbereitung" zwei Anschlüsse:
    • Anschluss1 weist eine Regel mit einer Bedingung auf: Eingabedatenstrom = Postscript
    • Anschluss2 weist eine Regel mit einer Bedingung auf: Eingabedatenstrom = Unbekannt
    Alle Jobs, die bei dem Schritt eingehen, sind im PDF-Format. Sie wurden über den Anschluss gesendet, dessen Regel festlegt, dass der Eingabedatenstrom PDF ist. Da keiner der Anschlüsse PDF-Jobs verarbeitet, verbleiben die Jobs in dem Schritt in einem Status Kein passender Anschluss. Um das Problem in diesem Beispiel zu heben, sehen Sie nach, wie der Workflow Eingabedatenströme verarbeitet.
  5. Um Probleme zu beheben, deaktivieren Sie den Workflow, und bearbeiten Sie ihn.
    Wenn sich Jobs im Workflow befinden, müssen Sie eine Kopie des Workflows erstellen und die Kopie bearbeiten.
  6. Aktivieren Sie den Workflow, um ihn zu testen.
    Ein bedingter Workflow könnte mehrere Probleme aufweisen.
      Hinweis:
    • Wenn Sie einen komplexen Workflow haben, empfehlen wir, dass Sie die einzelnen Schritte mit Abzweigungen zu mehreren Schritten mit seinem eigenen FailWithMessage-Schritt verbinden. Weisen Sie jedem Anschluss eine Regel ohne Bedingung zu. Legen Sie für jeden Schritt FailWithMessage für das Merkmal Fehlermeldung einen Wert fest, der die bedingte Verarbeitung identifiziert. Wenn der Job bei einem Schritt FailWithMessage ankommt, schreibt RICOH ProcessDirector die Nachricht in das Jobprotokoll. Die Nachricht identifiziert das Problem der bedingten Verarbeitung.
  7. Verwenden Sie die Aktion Erneut verarbeiten, um Jobs im Status Kein passender Anschluss in den neuen Workflow zu verschieben.

1.3.11.1.1.5.7 Job wird in einem bedingten Workflow falsch verarbeitet

Wenn Jobs in einem Workflow mit bedingter Verarbeitung nicht ordnungsgemäß verarbeitet werden, könnten die Anschlüssen, die die Bedingungen angeben, nicht korrekt konfiguriert sein, oder Jobwerte könnten nicht korrekt zugewiesen sein. RICOH ProcessDirector nimmt keine Validierung der bedingten Verarbeitung vor, wenn ein Workflow gespeichert wird.
So beheben Sie Fehler bei einem bedingten Workflow mit Jobs, die nicht ordnungsgemäß verarbeitet werden:
  1. Sehen Sie sich alle Anschlüsse von einem Schritt zu anderen Schritten an. Wenn in einem Schritt ein Anschluss vorhanden ist, der alle Jobs verarbeitet, die nicht über andere Anschlüsse gesendet werden, muss dieser Anschluss über den höchsten Wert für das Merkmal Reihenfolge der Ausführung aller in diesem Schritt vorhandenen Schritt verfügen.
      Hinweis:
    • Wenn Sie einen Wert für das Merkmal Name der Regel eines Anschlusses eingeben, wird der Wert von Reihenfolge der Ausführung auf der Beschriftung des Anschlusses vor dem Wert von Name der Regel angezeigt.
    Beispiel: Ein Schritt weist zwei Anschlüsse auf:
    • Ein Anschluss namens anderweitig weist eine Regel ohne Bedingungen auf.
    • Ein Anschluss namens < 20 weist eine Regel mit einer Bedingung auf: Gesamtzahl Seiten < 20.
    RICOH ProcessDirector versucht, Jobs über die Anschlüsse eines Schritts mit den im Merkmal Reihenfolge der Ausführung angegebenen Werten für jeden Anschluss zu senden. Wenn der Wert des Merkmals Reihenfolge der Ausführung des Anschlusses anderweitig auf 1 gesetzt ist, sendet RICOH ProcessDirector alle Jobs über den Anschluss anderweitig. Der Anschluss < 20 würde für keine Jobs verwendet werden. Wenn jedoch der Wert der Eigenschaft Reihenfolge der Ausführung des Anschlusses < 20 auf 1 gesetzt ist, versucht RICOH ProcessDirector alle Jobs zuerst über den Anschluss < 20 zu senden. Die Regel, die für den Anschluss < 20 festgelegt ist, verhindert, dass Jobs mit 20 oder mehr Seiten über den Anschluss laufen. RICOH ProcessDirector sendet dann alle übrigen Jobs über den Anschluss anderweitig. Wenn alle Jobs in Ihrem Workflow über den Anschluss anderweitig gesendet werden, stellen Sie sicher, dass der Wert des Merkmals Reihenfolge der Ausführung dieses Anschlusses über den höchsten Wert aller im Schritt vorhandenen Anschlüsse verfügt.
      Wichtig:
    • Wenn Sie einen bedingten Workflow erstellen, indem Sie einen vorhandenen Workflow ändern, wie einen RICOH ProcessDirector-Beispiel-Workflow, wird die Reihenfolge der Ausführung der Anschlüsse in diesem Workflow vom ursprünglichen Workflow übernommen. Wenn Sie einen vorhandenen Anschluss zum Bestandteil eines bedingten Prozesses machen und einen anderen bedingten Anschluss hinzufügen, versucht RICOH ProcessDirector zuerst, alle Jobs über den vorhandenen Anschluss zu senden. Wenn der Job die Bedingungen in der Regel, die für den Anschluss festgelegt wurde, nicht erfüllt, versucht RICOH ProcessDirector, den Job über den neu hinzugefügten Anschluss zu senden. Wenn Sie eine bedingte Verarbeitung zu einem Schritt hinzufügen, empfehlen wir Ihnen, die Werte für das Merkmal Reihenfolge der Ausführung jedes Anschlusses in dem Schritt zu überprüfen, um sicherzustellen, dass die Tests die gewünschte Reihenfolge der Evaluierung wiedergeben. Stellen Sie bei einem Anschluss anderweitig sicher, dass das Merkmal Reihenfolge der Ausführung über den höchsten Wert aller Anschlüsse im vorhandenen Schritt verfügt.
  2. Prüfen Sie, wie Jobwerte festgelegt sind und an die Schritte und Anschlüsse in einer Abzweigung eines Workflows übergeben werden.
    Beispiel: Ein bedingter Workflow hat zwei Abzweigungen, eine mit Schritten, die Heften anfordern und eine andere mit Schritten, die kein Heften anfordern. Der Anschluss, der Jobs an die Abzweigung mit Schritten sendet, die Heften anfordern, hat eine Regel mit einer Bedingung: Hefen = Links oben. Jobs für Kunde A sollten geheftet werden, aber die Jobs werden an die Abzweigung mit Schritten gesendet, die kein Heften anfordern, da Jobs für Kunde A keinen Jobwert für Heften aufweisen. Eine Möglichkeit, Jobwerte zuzuweisen, besteht darin, einen Schritt auf Basis der Schrittschablone AssignJobValues zu verwenden. Jobs für Kunde A könnten durch einen Schritt AssignJobValues gesendet werden, der den Wert des Merkmals Heften auf Links oben festlegt.
  3. Um Probleme zu beheben, deaktivieren Sie den Workflow, und bearbeiten Sie ihn.
    Wenn sich Jobs im Workflow befinden, müssen Sie eine Kopie des Workflows erstellen und die Kopie bearbeiten.
  4. Aktivieren Sie den Workflow, um ihn zu testen.
    Ein bedingter Workflow könnte mehrere Probleme aufweisen.
      Hinweis:
    • Um Probleme in einem komplexen Workflow zu finden, könnten Sie einen Schritt auf Basis der Schrittschablone ManualStepWithAutoStart nach den einzelnen Anschlüssen mit einer bedingten Verarbeitungsregel hinzufügen. Prüfen Sie die Jobs bei jedem Schritt ManualStepWithAutoStart, um sicherzustellen, dass sie durch die richtigen Abzweigungen des bedingten Workflows laufen.

1.3.11.1.1.5.8 Der Warteschritt läuft zur falschen Zeit ab

Wenn der Workflow einen Schritt Warten enthält und der Job früher oder später als erwartet beendet wird, ist Ihr Schritt Warten eventuell nicht korrekt eingerichtet.
  • Wenn der Job nach einem Schritt Warten zur falschen Zeit wieder verarbeitet wird, überprüfen Sie Folgendes im Workflow:
    • Das Merkmal Warten bis

      Stellen Sie sicher, dass beim Merkmal Warten bis die richtige Zeit eingestellt ist. Wenn in Ihrem Land das 12-Stunden-Zeitformat verwendet wird, stellen Sie sicher, dass AM oder PM richtig ausgewählt wurden. Dieses Merkmal wird nur verwendet, wenn Sie einen Job bis zu einer bestimmten Tageszeit pausieren lassen.

    • Das Merkmal Zeitzone

      Stellen Sie sicher, dass die im Schritt Warten ausgewählte Zeitzone der Zeitzone entspricht, die der primäre Server verwendet. Dieses Merkmal wird nur verwendet, wenn Sie einen Wert für das Merkmal Warten bis eingegeben haben.

    • Das Merkmal Warten für

      Stellen Sie sicher, dass die im Schritt Warten auf eingegebene Zeitlänge korrekt ist und der ausgewählten Zeiteinheit entspricht. Dieses Merkmal wird verwendet, wenn Sie einen Job ein bestimmtes Zeitintervall lang pausieren lassen.

    • Das Merkmal Schritt abschließen nach

      Stellen Sie sicher, dass der für Schritt abschließen nach ausgewählte Wert korrekt ist.

      Ein Workflow enthält beispielsweise einen Schritt Warten mit diesen Einstellungen:

      • Warten bis: 12:00 Uhr
      • Zeitzone: Eastern Standard Time (EST)
      • Warten für: 3 Stunden

      Ein Job erreicht diesen Schritt um 10:00 Uhr EST. Der Schritt legt diese beiden möglichen Endzeiten fest

      • Warten bis: 12:00 Uhr EST
      • Warten für: 3 Stunden (13:00 Uhr EST)

      Wenn Schritt abschließen nach auf Eintritt von erstem festgelegt ist, geht der Job um 12:00 Uhr EST zum nächsten Schritt. Wenn Schritt abschließen nach auf Eintritt von letztem festgelegt ist, geht der Job um 13:00 Uhr EST zum nächsten Schritt.

    • Die Uhrzeit auf dem RICOH ProcessDirector-Server

      Stellen Sie sicher, dass die Uhrzeit und die Zeitzone auf dem RICOH ProcessDirector-Server korrekt eingestellt sind. Der Schritt Warten bezieht seine Zeit vom RICOH ProcessDirector-Server. Wenn die Systemzeit oder die Zeitzone falsch sind, wird der Schritt Warten unter Umständen nicht zur richtigen Zeit abgeschlossen.

        Hinweis:
      • Die Zeit beginnt, wenn der RICOH ProcessDirector-Server ausgeschaltet wird. Ein Job erreicht beispielsweise den Schritt Warten und soll eine Stunde lang warten. Der Job wartet 30 Minuten lang, und die Stromversorgung zum Server wird unterbrochen. Es dauert 45 Minuten, bis die Stromversorgung wiederhergestellt ist und RICOH ProcessDirector die Verarbeitung wieder aufnimmt. An diesem Punkt wird der Job wieder verarbeitet, da die Wartezeit abgelaufen ist.

1.3.11.1.1.6 Jobs umwandeln

Diese Themen beschreiben Probleme mit der Umwandlung von Jobs.

1.3.11.1.1.6.1 Features umwandeln, für die keine Ressourcen in einigen Verzeichnissen gefunden werden können

Die Umwandlungsfunktionen können nicht auf Ressourcen zugreifen, die in Verzeichnissen gespeichert sind, in deren Verzeichnispfadnamen internationale Zeichen, einschließlich Doppelbyte-Zeichen, enthalten sind.
Um Jobs mit den richtigen Ressourcen umzuwandeln , schieben Sie bitte die Ressourcen in ein Verzeichnis, in dessen Pfadnamen keine internationalen Zeichen enthalten sind.

1.3.11.1.1.6.2 Der Job wird auf dem Transform-Server weiterverarbeitet

Wenn Sie die Funktion Stopp für einen Job verwenden, der in einem Schritt verarbeitet wird, der ein Ricoh Transform aufruft, ändert sich der Status des Jobs in Gestoppt, aber die Umwandlung verarbeitet den Job weiter.

Korrigieren Sie alle Werte in den Merkmalen des Schritts, der den Job umwandelt, bevor Sie die Aktion Erneut verarbeiten verwenden, um die Umwandlungsverarbeitung neu zu starten.

1.3.11.1.1.6.3 Umgewandelte Grauwertbilder haben eine schlechte Qualität

Wenn Sie GIF-, JPEG-, PDF-, PS- oder TIFF-Daten in AFP umwandeln - zum Drucken auf einem InfoPrint 4100-TS oder InfoPrint 4100-TD-Drucker mit PQI-Toner - ist es möglicherweise schwierig, den richtigen Grauwert zu ermitteln.

Wenn die Ergebnisse nicht den Erwartungen entsprechen, wenden Sie sich an das Information Center für das InfoPrint Transform Feature, um den für das Merkmal Umwandlungsraster in der Schrittvorlage TransformJobIntoAFP eingestellten Wert zu bestimmen.

Wenn Sie zum Umwandeln der Datei ein Transform Feature verwendet haben, zeigen Sie das Protokoll der Transform Features an, um die Parameter zu ermitteln, die dem Transform Feature übergeben wurden:

  1. Wechseln Sie in einem Web-Browser zu http://Servername:16080/itm.
  2. Melden Sie sich an der Transform Features-Benutzerschnittstelle an. Das Standardkennwort ist nopassword.
  3. Wählen Sie auf der Seite Hauptseite neben der Schaltfläche Traces exportierenAktionen Protokoll anzeigen aus. Protokollinformationen für die Jobs werden angezeigt.
  4. Suchen Sie in der Spalte Nachrichten nach Jobparametern. Der Wert des -thresh-Parameters ist das Raster, das für die Umwandlung des Jobs verwendet wurde.

1.3.11.1.1.6.4 Job schlägt im Schritt TransformWithAdvancedFeature fehl

Wenn AFP-Jobs bei Verwendung des Schritts TransformWithAdvancedFeature fehlschlagen, können die Objektcontainer Bilder oder andere Datentypen enthalten.

Wenn Sie Jobs mit AFP-Objektcontainern senden, die Bilder oder andere Dateitypen (z. B. PDF) enthalten, muss zusätzlich zur InputAFP-Umwandlung eine Eingabeumwandlung für diesen Datentyp installiert sein. Wenn Sie keine kompatible Umwandlung installiert haben, wird der Job nicht korrekt umgewandelt und der Job schlägt fehl.

Installieren Sie die entsprechende Umwandlung, bevor Sie die Jobs wie InputImage- oder InputPDF-Umwandlung senden.

1.3.11.1.1.6.5 Viewer meldet PDF-Dateistrukturfehler nach der Umwandlung

Wenn Sie das Transform Feature RICOH AFP in PDF zur Umwandlung einer großen AFP-Datei in eine PDF verwenden und die Meldung FTD0002E mit einem PDF-Fehler ausgegeben wird, wenn Sie sich den Job anzeigen lassen wollen, müssen Sie möglicherweise den Parameter Max_Objects in der Konfigurationsdatei afp2pdf festlegen.

Mit diesem Parameter wird die maximale Anzahl von Objekten angegeben, die in der PDF-Querverweistabelle aufgeführt werden können. Der Parameter Max_Objects ist in der afp2pdf-Konfigurationsdatei auskommentiert, was bedeutet, dass die Anzahl von Objekten auf 500000 begrenzt ist. Entfernen Sie in der Datei das Kommentarzeichen (#) vom Eintrag "Max_Objects".

Nachdem Sie die Werte in der Konfigurationsdatei afp2pdf geändert haben, müssen Sie den Resource Distributor auf der Transform Features-Benutzerschnittstelle verwenden, damit die Änderungen wirksam werden. Die geänderte Konfigurationsdatei wird als Ressource vom Typ "Konfigurationsdatei" für die RICOH AFP in PDF-Umwandlung verbreitet.

Darüber hinaus sollten Sie die Einstellung max-proc-time in der Konfigurationsdatei auf einen höheren Wert ändern. Die Konfigurationsdatei befindet sich im Verzeichnis /opt/infoprint/itm/hn/cfg/tapp.cfg (Linux) oder ITM_INSTALL_PATH\itm\hn\cfg\tapp.cfg (Windows), wobei ITM_INSTALL_PATH der Pfad ist, den Sie in der Transform Features GUI bei der Installation ausgewählt haben (Standardwert ist: C:\Program Files (x86)\InfoPrint\InfoPrint Transform Features). Der Standard ist 240, was für die Anzahl an Sekunden steht, nach denen ein Job automatisch beendet wird, wenn er keine Ausgabe generiert. Sie können diesen Wert auf 2400 (40 Minuten), 24000 (400 Minuten) oder für außergewöhnlich große Eingangsdateien, deren Verarbeitung lange dauert, sogar auf höhere Werte einstellen. Nachdem Sie diesen Wert geändert haben, müssen Sie die Transform Features neu starten. Dazu drücken Sie entweder auf Transform Feature zurücksetzen in der Benutzerschnittstelle, führen das Script /opt/infoprint/itm/restart.sh (Linux) aus oder starten den ITMServer-Windows-Dienst neu.

1.3.11.1.1.6.6 Transformation schlägt mit Fehler 100 fehl

Wenn Sie eine RICOH Transform Feature mit einem Schritt verwenden, der auf der Schrittvorlage TransformJobIntoAFP basiert, und der Schritt mit einem Fehler fehlschlägt, könnte das Problem mit einer Downlevel-Bibliothek in Ihrem Betriebssystem zusammenhängen.

Gehen Sie wie folgt vor, um den Fehler zu beheben:

  1. Melden Sie sich am primären Computer an und öffnen Sie eine Befehlszeile.
  2. Geben Sie Folgendes ein: rpm -qa glibc
    Schauen Sie sich in den Ergebnissen die Ebene der glibc-Bibliothek an. Ist sie kleiner als 2.27, ist diese Bibliothek die Ursache des Fehlers.
  3. Um den Fehler zu beheben, können Sie eine der folgenden Optionen wählen:
    1. Aktualisieren Sie auf die glibc-Version 2.27 oder höher.
    2. Konfigurieren Sie den Transformationsschritt so um, dass das CPSI-Konvertierungsprogramm im Schritt TransformJobIntoAFP anstelle von APPE verwendet wird. Öffnen Sie den Workflow, der diesen Schritt verwendet, und ändern Sie den Namen der Datei im Wert der Eigenschaft Externe Steuerdatei-Vorlage in prepare_transform.cfg anstelle von prepare_transform_APPE.cfg.

1.3.11.1.1.7 Jobs drucken

Diese Themen beschreiben Probleme mit dem Druck von Jobs.

1.3.11.1.1.7.1 Fehler beim Druck kyrillischer oder japanischer Zeichen auf PDF-Bannerseiten

Wenn Sie versuchen, kyrillische oder japanische Zeichen auf PDF-Bannerseiten mit einem Workflow zu verwenden, der die Standardwerte für die Merkmale Konfigurationsdatei für Startseite und Konfigurationsdatei für Abschluss-Seite benutzt, werden die Zeichen nicht korrekt dargestellt.
Zur korrekten Darstellung der Zeichen beim Druck aktualisieren Sie bitte diese Merkmale für die Workflows, die Sie verwenden, mit den nachstehend angegebenen Werten:
  • Für kyrillische Schriftzeichen:
    Konfigurationsdatei für Startseite:
    C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\header_ru.jrxml
    Konfigurationsdatei für Abschluss-Seite:
    C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\trailer_ru.jrxml
  • Für japanische Schriftzeichen:
    Konfigurationsdatei für Startseite:
    C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\header_ja.jrxml
    Konfigurationsdatei für Abschluss-Seite:
    C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\trailer_ja.jrxml

1.3.11.1.1.7.2 Jobs werden auf einem Ricoh PDF-Drucker nicht gedruckt

Die Konfiguration von RICOH ProcessDirector zum Senden von Jobs an einen Einzelblattdrucker unter Verwendung eines Ricoh PDF-Druckers kann eine Herausforderung sein. Wenn Sie einen Ricoh-PDF-Drucker eingerichtet haben und die Jobs nicht gedruckt werden, können Sie anhand dieser Anweisungen die häufigsten Konfigurationsprobleme überprüfen.
Konfigurationsprobleme können am Drucker, in der Steuereinheit (digitales Frontend), im verbundenen Netzwerk oder in der RICOH ProcessDirector-Druckerdefinition auftreten.

So versuchen Sie, Druckprobleme auf einem Ricoh PDF-Drucker zu beheben:

  1. Wenn dieses Problem neu ist:
    1. Deaktivieren Sie unter RICOH ProcessDirector das Ricoh PDF-Druckergerät.
    2. Befolgen Sie die Anweisungen des Herstellers, um die Steuereinheit, das Druckwerk des Druckers und alle Vor- und Nachbearbeitungsgeräte abzuschalten. Achten Sie darauf, dass Sie alle Elemente des Systems in der richtigen Reihenfolge abschalten.
    3. Starten Sie die Steuereinheit, das Druckwerk des Druckers und alle Vor- und Nachverarbeitungsgeräte erneut. Befolgen Sie die Anweisungen des Herstellers, um jedes Element in der richtigen Reihenfolge zu starten.
    4. Nachdem alles in Schritt 3 neu gestartet wurde und online ist, aktivieren Sie das Ricoh PDF-Druckergerät in RICOH ProcessDirector.
    5. Versuchen Sie erneut, einen Druckjob zu senden.
      Wenn das Problem erneut auftritt, fahren Sie mit den folgenden Schritten fort.
  2. Vergewissern Sie sich, dass Ihr Druckermodell für die Verwendung als Ricoh PDF-Drucker mit Ihrer Version von RICOH ProcessDirector unterstützt wird.
    1. Finden Sie in RICOH ProcessDirector im Portlet Drucker den Drucker.
    2. Wählen Sie den Drucker aus und klicken Sie auf Weitere Aktionen Drucker-Webseite anzeigen.
      • Wenn die Drucker-Webseite nicht geöffnet werden kann, liegt wahrscheinlich ein Netzwerkproblem vor, das die Verbindung blockiert. Arbeiten Sie mit Ihrem Netzwerkteam zusammen, um Netzwerkprobleme zu beheben. Mögliche Probleme sind unter anderem: Firewalls, Proxy-Server, Virenschutzsoftware und andere Sicherheitssoftware.
      • Versuchen Sie, die Drucker-Webseite nach jeder Netzwerkänderung zu öffnen, bis die Seite erfolgreich geöffnet werden kann.
    3. Suchen Sie auf der Drucker-Webseite das Druckermodell.
    4. Stellen Sie sicher, dass RICOH ProcessDirector die Definition dieses Druckermodells als Ricoh PDF-Drucker unterstützt. Suchen Sie unter RICOH ProcessDirector das Ricoh PDF-Druckergerät und öffnen Sie die Eigenschaften. Suchen Sie nach der Eigenschaft Druckertyp und suchen Sie Ihr Druckermodell. Wenn Ihr Modell nicht in der Liste enthalten ist, kann es nicht als Ricoh PDF-Drucker mit Ihrer aktuellen Stufe von RICOH ProcessDirector definiert werden. Möglicherweise können Sie die Ricoh PDF-Druckerfunktion auf eine Stufe aktualisieren, die das Druckermodell unterstützt.

      Wenn Sie die Ricoh PDF-Druckerfunktion seit über einem Jahr nicht mehr aktualisiert haben, öffnen Sie ein Support-Ticket, um die neueste Version anzufordern. Installieren Sie die neue Version und versuchen Sie erneut zu drucken. Kehren Sie zu diesem Verfahren zurück, wenn die Probleme nicht behoben sind.

    5. Wenn Sie eine aktuelle Version der Ricoh PDF-Druckerfunktion haben oder eine neue Version installieren und Ihr Modell immer noch nicht in der Liste erscheint, wählen Sie einen anderen Druckertyp.
      Sie können zum Beispiel einen Durchgriffsdrucker erstellen oder eine benutzerdefinierte Druckerdefinition von Ihrem Ricoh-Software-Vertriebsmitarbeiter anfordern.
  3. Stellen Sie sicher, dass der Ricoh PDF-Drucker die richtigen Werte für diese Eigenschaften in RICOH ProcessDirector und in den Einstellungen der Steuereinheit verwendet.
    Sie sollten diese Werte auf der Drucker-Webseite finden:
    • Druckeranschluss
    • TCP/IP-Adresse oder Hostname des Druckers
  4. Vergewissern Sie sich, dass die SNMP-Einstellungen auf dem Drucker und in RICOH ProcessDirector identisch sind.
    1. Vergewissern Sie sich, dass sie denselben SNMP-Community-Namen verwenden und dass SNMP auf beiden aktiviert ist.
    2. RICOH ProcessDirector unterstützt nur SNMP v1 oder v3. Wenn der Drucker SNMP v2 verwendet, funktioniert die SNMP-Verbindung nicht. Ändern Sie den Drucker so, dass er SNMP v1 oder v3 verwendet.
    3. SNMP empfängt Anfragen über den UDP-Port 161. Stellen Sie sicher, dass der UDP-Port 161 geöffnet ist.
    4. Vergewissern Sie sich, dass der SNMP-Datenverkehr zwischen dem RICOH ProcessDirector-Server und dem Drucker alle Firewalls, die Sie eingerichtet haben, passieren kann. Stellen Sie sicher, dass die Firewall-Regeln keine Zeitüberschreitungen verursachen und dass der SNMP-Datenverkehr jederzeit in beide Richtungen (vom Server zum Drucker und vom Drucker zum Server) fließen kann.
  5. Überprüfen Sie, ob der Drucker korrekt für den Empfang von Jobs von RICOH ProcessDirector konfiguriert ist.
    Je nachdem, welche Steuereinheit an Ihren Drucker angeschlossen ist, müssen Sie möglicherweise einen Ordner für Sofortdruck, einen virtuellen Drucker oder eine Druckwarteschlange für RICOH ProcessDirector auf der Steuereinheit definieren. In der Dokumentation zu Ihrer Steuereinheit finden Sie Informationen zu den unterstützten Jobübermittlungsmethoden und Einzelheiten zur Einrichtung des Geräts.

    Wenden Sie sich an Ihren Ricoh-Druckerservice-Mitarbeiter, um diese Konfiguration einzurichten, zu konfigurieren und zu überprüfen.

  6. Wenn Sie versuchen, PDF/JDF-Druckjobs (PDF-Dateien mit zugehörigen JDF-Jobtickets) zu senden, stellen Sie sicher, dass der Drucker für den Empfang von JDF konfiguriert ist.
    JDF ist nicht standardmäßig auf allen Druckern aktiviert.
  7. Wenn der Drucker den internen Ricoh-Controller verwendet (nicht RICOH TotalFlow Print Server oder den EFI Fiery-Controller) und Sie PostScript-Jobs senden, stellen Sie sicher, dass die richtige PostScript-Option für das Gerät auf dem Drucker installiert und aktiviert ist.
    Sie müssen entweder die Adobe PostScript 3-Kartenoption oder, falls bei Ihrem Druckermodell verfügbar, die integrierte PostScript-Emulationssoftware IRIPS Postscript 3 verwenden.
  8. Wenn alle Einstellungen korrekt sind, versuchen Sie, den Wert der Eigenschaft Zu sendender Datenstrom des Ricoh PDF-Druckerobjekts auf einen anderen Datenstrom zu ändern. Wenn z. B. PDF/JDF-Jobs fehlschlagen, ändern Sie Zu sendender Datenstrom in PostScript und senden Sie den Job erneut.
  9. Beurteilen Sie das Gesamtbild, um festzustellen, ob es zwischen den Anwendungen einen Zugangskonflikte um Ressourcen gibt.
    Einige Drucker räumen Jobs, die über verschiedene Protokolle übermittelt werden, eine höhere Priorität ein. Wenn andere Anwendungen Vorrang vor RICOH ProcessDirector haben und diese Anwendungen regelmäßig Jobs senden, können Jobs von RICOH ProcessDirector blockiert werden.

    Finden Sie heraus, wie viele Anwendungen Jobs an diesen Drucker senden. Wenn auch nur eine weitere Anwendung diesen Drucker verwendet, könnte sie Ihre Versuche, Jobs über RICOH ProcessDirector zu senden, behindern.

    Testen Sie diese Möglichkeit, indem Sie andere Anwendungen, die diesen Drucker verwenden, beenden und einen Job von RICOH ProcessDirector senden. Wenn der Job erfolgreich gedruckt wurde, aktivieren Sie die anderen Anwendungen nacheinander, um festzustellen, welche Anwendung Probleme verursacht.

  10. Starten Sie das gesamte System neu, um alles in einen als funktionierend bekannten Zustand zu versetzen.
    1. Beenden Sie alle Anwendungen, die Druckjobs an den Drucker senden, einschließlich RICOH ProcessDirector.
    2. Fahren Sie die Steuereinheit, das Druckwerk des Druckers und alle Vor- und Nachverarbeitungsgeräte herunter.
        Hinweis:
      • Befolgen Sie die Anweisungen des Herstellers, um die Gerät vollständig und in der richtigen Reihenfolge herunterzufahren.
    3. Starten Sie die Steuereinheit, das Druckwerk des Druckers und alle Vor- und Nachverarbeitungsgeräte in der richtigen Reihenfolge erneut.
        Hinweis:
      • Befolgen Sie die Anweisungen des Herstellers, um die Gerät in der richtigen Reihenfolge zu starten. Vergewissern Sie sich, dass alle Komponenten den Status Bereit aufweisen, bevor Sie fortfahren.
    4. Starten Sie RICOH ProcessDirector und aktivieren Sie das Ricoh PDF-Druckerobjekt.
    5. Übermitteln Sie einen Job von RICOH ProcessDirector, um zu sehen, ob er korrekt verarbeitet wird.
    6. Starten Sie die anderen Anwendungen, die Druckjobs an den Drucker senden.
  11. Wenn keiner dieser Vorschläge das Konfigurationsproblem löst, bereiten Sie sich darauf vor, den Ricoh-Software-Support zu kontaktieren. Befolgen Sie diese Schritte, um die Daten zu sammeln, die der Software-Support benötigt, um das Problem zu bewerten:
    1. Öffnen Sie unter RICOH ProcessDirectorVerwaltung Diagnose System-Trace.
    2. Ändern Sie den Wert für Jobdaten von Ricoh PDF-Druckern erfassen in Ja.
        Wichtig:
      • Wenn diese Einstellung nicht verfügbar ist, wenden Sie sich an den Software-Support und fordern Sie ein Update an, um sie zu RICOH ProcessDirector hinzuzufügen.
      • Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, werden die an alle Ricoh PDF-Drucker gesendeten Jobdaten erfasst, bis Sie die Einstellung wieder deaktivieren. Wenn die übergebenen Jobs vertrauliche Daten enthalten (z. B. personenbezogene Daten oder elektronische Gesundheitsdaten), treffen Sie geeignete Vorkehrungen zum Schutz dieser Daten.

        Besprechen Sie die Art und den Umfang der Daten mit Ihrem Ricoh-Software-Supportmitarbeiter, BEVOR Sie die Daten zur Überprüfung hochladen, damit auch Ricoh die erforderlichen Schritte zum Schutz dieser Daten unternehmen kann.

      • Die Erfassung von Jobdaten erfordert viel Festplattenspeicher. Daher empfehlen wir, diese Erfassungseigenschaft nur für Debugging- und Tracing-Zwecke zu aktivieren und sie so schnell wie möglicher wieder zu deaktivieren. In diesem Fall schalten Sie diese Erfassungseigenschaft aus, nachdem Sie einen Job übermittelt haben und dieser nicht auf dem Ricoh PDF-Drucker gedruckt werden kann.
    3. Klicken Sie auf Speichern.
    4. Senden Sie einen Job an den Ricoh PDF-Drucker, bei dem Sie ein Problem beheben möchten.
      Die Jobdaten werden hier in einer Erfassungsdatei gespeichert:
      • Unter Linux: /opt/infoprint/ippd/pc/ws/webapps/printing/WEB-INF/tmp/printing/
      • Unter Windows: C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\pc\ws\webapps\printing\WEB-INF\tmp\printing\
    5. Deaktivieren Sie die Eigenschaft Jobdaten von Ricoh PDF-Druckern erfassen.
    6. Öffnen Sie Verwaltung Diagnose Datenerfassung und klicken Sie auf Erfassen.
    7. Sammeln Sie diese Daten, damit Sie sie für den Software-Support bereit haben:
      • Die PDF-Datei, die Sie drucken möchten
      • Das Jobprotokoll für den fehlgeschlagenen Job
      • Die Erfassungsdatei, die Sie mit der Aktion Erfassen erstellt haben.
      • Eine ZIP-Datei, die diese Verzeichnisse enthält:
        • Spoolverzeichnis für den Job
        • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\pc\ws\webapps\printing\WEB-INF\tmp\printing
        • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\pc\ws\webapps\printing\WEB-INF\logs
        • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\pc\version
          Hinweis:
        • Diese Verzeichnisse sind Standardwerte. Wenn Sie die Installation auf einem anderen Laufwerk oder in einer anderen Verzeichnisstruktur vorgenommen haben, passen Sie die Pfade nach Bedarf an.
        Wichtig:
      • Senden Sie keine Dateien, wenn ePHI-Jobs gedruckt wurden, als Sie die Erfassungsaktion ausgeführt haben. Wenn Sie sich an den Software-Support wenden, teilen Sie ihm mit, dass Sie eine Red Zone einrichten müssen, und bitten Sie um Informationen zum Hochladen von Jobs in die Red Zone.
    8. Rufen Sie den Ricoh-Software-Support an und beschreiben Sie das Problem. Teilen Sie ihnen mit, welche Informationen Sie gesammelt haben, und ob eine der Dateien elektronische Gesundheitsdaten enthält.

1.3.11.1.1.7.3 Aktion "Sprung zu" führt zu falscher Seite

Wenn Sie auf das Steuerelement Sprung zu in der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle klicken und die Seite, auf der der Drucker das Drucken wiederaufnimmt, nicht die in der Anzeigefunktion angezeigte Seite ist, überprüfen Sie, ob Funktionen möglicherweise zu ungenauen Seitenzählern geführt haben. Beispiele sind die Einzelblattemulation, N_UP-Druck und die Duplex-und Formdef-Jobmerkmale.
Gehen Sie wie folgt vor, um festzustellen, ob dieser Fehler möglicherweise durch eine dieser Funktionen hervorgerufen wurde:
  • Überprüfen Sie an der Bedienerkonsole, ob der Drucker auf die Einzelblattemulation eingestellt ist.

    Die Einzelblattemulation wird benutzt, um zwei Seiten mit Daten nebeneinander auf ein einzelnes Blatt zu drucken, das später in zwei Blätter geschnitten wird.

  • Überprüfen Sie, ob in der Formdef der N_UP-Druck angegeben wurde.

    N_UP-Druck ist eine Funktion, die in der zum Drucken des Jobs benutzten Formdef angegeben wird. Mit dieser Funktion können mehrere logische Seiten auf die beiden physischen Seiten eines Blatt gedruckt werden. Unter Berücksichtigung des Duplexdrucks können Sie jeweils vier logische Seiten auf die beiden physischen Seiten eines Blatts drücken, also insgesamt acht logische Seiten pro Blatt. Zwar berücksichtigt RICOH ProcessDirector den N_UP-Druck, aber der N_UP-Druck kann an- und ausgeschaltet werden, wodurch Fehler auftreten können. Benutzen Sie in diesem Fall das Steuerelement Sprung zu erneut, bis Sie die korrekte Seite erhalten.

  • Prüfen Sie die Druckermerkmale, um zu sehen, ob die Unterbrechungsnachrichtenseite auf Ja gesetzt ist.

    Das Merkmal Unterbrechungsnachrichtenseite druckt eine informative Seite, wenn die Aktion Sprung zu verwendet wird. Dadurch wird dem Seitenzähler eine Seite hinzugefügt. Um dieses Problem zu vermeiden, setzen Sie das Merkmal Unterbrechungsnachrichtenseite auf Nein, oder verwenden Sie das Bedienelement Druck wieder aufnehmen bei Seite anstatt der Bedienelemente Sichern oder Vorwärts springen.

Beachten Sie, dass bei beiden Funktionen mehrere Seiten auf ein Blatt gedruckt werden. Sind mehrere Seiten auf einem Blatt, wird durch die Auswahl einer beliebigen Seite dieses Blatts das ganze Blatt erneut gedruckt. Beispiel:

  • Bei einem 2-Up-Simplexjob befindet sich Seite 47 auf der linken Seite des Blatts und Seite 48 auf der rechten Seite. Wenn Sie Seite 48 auswählen, werden sowohl Seite 47 als auch Seite 48 erneut gedruckt.
  • Bei einem Duplexjob ist Seite 51 auf der Vorderseite des Blatts und Seite 52 auf der Rückseite des Blatts. Wenn Sie Seite 52 auswählen, werden sowohl Seite 51 als auch Seite 52 erneut gedruckt.

Wenn Sie weder die Einzelblattemulation noch N_UP-Druck benutzen, wenden Sie sich an die Softwareunterstützung.

1.3.11.1.1.7.4 In Ordner für Sofortdruck kopierter Job wird nicht gedruckt

Haben Sie einen Job in einen Ordner für Sofortdruck kopiert und wird der Job nicht gedruckt, kann der physische Drucker möglicherweise keine Jobs empfangen. Überprüfen Sie, ob eine AFP-Druckereinheit denselben physischen Drucker darstellt.
Ist dies der Fall, überprüfen Sie die folgenden Einstellungen für den physischen AFP-Drucker:
  1. Überprüfen Sie, ob das Merkmal Druckerverbindung gemeinsam nutzen auf Ja steht.
    Bei dem Wert Nein (Standardwert) gibt die Druckertreiberkomponente von RICOH ProcessDirector die Steuerung des Druckers nie für den Ordner für Sofortdruck frei.
  2. Überprüfen Sie, ob das Merkmal Verbindungszeitgeber IPDS-Drucker auf einem kleineren Wert als das Merkmal Inaktivitätszeitgeber steht. Ist das Merkmal Verbindungszeitgeber IPDS-Drucker größer als das Merkmal Inaktivitätszeitgeber, gibt RICOH ProcessDirector die Verbindung frei, bevor der Drucker gemeinsam benutzt werden kann.

1.3.11.1.1.7.5 Job wird auf falschem Drucker gedruckt

Wenn ein von Download for z/OS oder AFP Download Plus empfangener Job auf einem anderen als dem erwarteten Drucker gedruckt wird, müssen Sie die Druckermerkmale oder die Konfigurationsdatei möglicherweise so ändern, dass RICOH ProcessDirector den Wert des Parameters DEST in der JCL (Job Control Language, Jobsteuersprache) des Jobs zur Auswahl des Druckers benutzt.

Der JCL-Parameter DEST wird oft benutzt, um einen Drucker auf einem z/OS-System anzugeben. Beim Herunterladen des Jobs ordnet die Musterdatei receive_jcl_jobtype.cfg den Parameter DEST dem Merkmal Ziel des Jobs zu. Der Job wird dann für einen Drucker geplant, dessen Merkmal Ziel mit dem Jobmerkmal Ziel übereinstimmt.

RICOH ProcessDirector kann zudem das Merkmal Angeforderter Drucker verwenden, um Jobs für einen Drucker zu planen, dessen Name mit dem Wert des Merkmals Angeforderter Drucker übereinstimmt.

Wollen Sie den JCL-Parameter DEST verwenden, um einen Job einem Drucker zuzuordnen, müssen Sie auf eine der folgenden Arten vorgehen:

  • Setzen Sie das Merkmal Ziel des Druckers so, dass es mit dem Wert des JCL-Parameters DEST übereinstimmt.
  • Vergeben Sie für den Drucker einen Namen, der mit dem Wert für DEST übereinstimmt. Bearbeiten Sie dann die Datei receive_jcl_jobtype.cfg so, dass der Parameter DEST dem Merkmal Angeforderter Drucker zugeordnet wird.
    z. B.:
     DEFINE ${Job.RequestedPrinter} AS "${DEST}

1.3.11.1.1.7.6 Job benötigt längere Zeit, um das Drucken zu stoppen

Wenn Sie die Aktion Stoppen für einen Job ausführen, der gerade gedruckt wird, und es dauert längere Zeit, bis das Drucken des Jobs gestoppt wird, müssen Sie möglicherweise einige Einstellungen auf der Druckerbedienerkonsole ändern.
RICOH ProcessDirector benutzt SNMP (Simple Network Management Protocol), um die Stoppanforderung an den Drucker zu senden. Ist der Drucker jedoch so konfiguriert, dass die SNMP-Kommunikation nicht erlaubt ist, oder wenn er keine schnelle Stoppanforderung unterstützt, verwendet RICOH ProcessDirector eine langsamere Methode zum Übertragen der Stoppanforderung. Die Reaktionszeit der folgenden Drucker wird auf eine Stoppaktion beschleunigt:
  • InfoPrint 2000 for AFP
  • InfoPrint 3000
  • InfoPrint 4000
  • InfoPrint 4100
  • InfoPrint 5000
  • InfoPrint Pro C900AFP
Verwenden Sie die Druckeronsole, um den SNMP-Agenten zu aktivieren und SNMP zu erlauben, den Drucker zu konfigurieren.

1.3.11.1.1.7.7 Job wird mit Nachricht AIWI0017I, Rückkehrcode 310, in einen Fehlerstatus gesetzt

Wenn ein Job in einen Fehlerstatus gesetzt und die Nachricht AIWI0017I mit Rückkehrcode 310 angezeigt wird, besteht möglicherweise ein Problem beim Übergeben von Dateien an RICOH ProcessDirector.

Nachricht AIWI0017I enthält eine Kopie einer Nachricht, die von einer RICOH ProcessDirector-Komponente ausgegeben wurde. In diesem Fall lautet die Nachricht:

AIWI0017I 0425-422 BEIM VERSUCH, "Spooldateiname" ZU LESEN, IST EIN FEHLER AUFGETRETEN.
RÜCKKEHRCODE 310

Nachricht 0425-422 mit Rückkehrcode 310 bedeutet, dass das Dateiformat ungültig ist. Dieser Fall kann auftreten, wenn eine Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" einen Job aus einer Datei erstellt, die nicht vollständig übertragen wurde.

Wenn beispielsweise Größe die Abschlussmethode der Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" ist, überprüft die Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" ihren Inhalt in regelmäßigen Intervallen, zeichnet die Größe jeder Datei auf und vergleicht die aufgezeichnete Größe mit der Größe dieser Datei an vorherigen Prüfpunkten. Hat sich die Größe der Datei nicht geändert, nimmt die Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" an, dass die Datei vollständig empfangen wurde, und erstellt einen Job. Wird die Übertragung aufgrund eines zu hohen Datenverkehrs auf dem Netz jedoch in der Mitte einer Datei angehalten und ändert sich die Dateigröße nicht vor dem nächsten Prüfpunkt, überträgt die Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" eine partielle Datei.

Geben Sie den folgenden Befehl auf dem Server ein, auf dem sich die Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" befindet, um zu überprüfen, ob die Datei unvollständig ist:

afpdmp spool_file_name | tail

Wenn diese Nachrichten erscheinen, ist die Datei wahrscheinlich abgeschnitten:

Eingabedatei ist zu klein
Eingabe ist kein gültiges AFPDS

Löschen Sie den Job, und senden Sie ihn erneut.

Versuchen Sie eine oder mehrere der folgenden Methoden, um dieses Problem zu vermeiden:

  • Erhöhen Sie das Abfrageintervall der Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck".
  • Ändern Sie die Abschlussmethode der Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck".
  • Passen Sie das Netz an, um das Anhalten bei der Datenübertragung zu verhindern.

1.3.11.1.1.7.8 Job wird mit Nachricht AIWI6416E in einen Fehlerstatus gesetzt

Wenn ein Job in einen Fehlerstatus gesetzt wird und die Nachricht AIWI6416E erscheint, besteht möglicherweise ein Problem mit der AFP-Datei, oder es kann ein Fehler aufgetreten sein, als RICOH ProcessDirector versucht hat, die Verbindung zu dem Drucker herzustellen.
  1. Versuchen Sie zuerst, den Job mit der Funktion Erneut drucken erneut zu drucken. Ist ein Problem bei der Herstellung der Verbindung zu dem Drucker aufgetreten, wird der Job jetzt möglicherweise ordnungsgemäß gedruckt.
  2. Kann die RICOH ProcessDirector-Druckertreiberkomponente den Job aufgrund von Fehlern in dem AFP-Datenstrom nicht drucken, kann RICOH ProcessDirector möglicherweise auch darauffolgende Seiten mit Fehlernachrichten nicht drucken. Sie können sich den Inhalt der Datei /var/psf/Druckernameaiw1/error.log (Linux) oder C:\Program Files (x86)\InfoPrint\PSF\var\psf\Druckernameaiw1\error.log (Windows) anschauen (wobei Druckername der Name des Druckers ist), um festzustellen, ob weitere Informationen zu dem Fehler vorliegen. RICOH ProcessDirector kann auch dann Nachrichten in dieses Fehlerprotokoll schreiben, wenn es keine Seiten mit Fehlernachrichten drucken kann.
    Hinweis: /var/psf/Druckernameaiw1/error.log (Linux) oder C:\Program Files (x86)\InfoPrint\PSF\var\psf\Druckernameaiw1\error.log (Windows) und das Druckerprotokoll, das Sie über das Drucker-Portlet anzeigen können, enthalten einige identische Nachrichten. Zudem sind einige Nachrichten in der Datei /var/psf/Druckernameaiw1/error.log enthalten, die nicht in dem Druckerprotokoll enthalten sind und umgekehrt.
    • /var/psf/Druckernameaiw1/error.log (Linux) oder C:\Program Files (x86)\InfoPrint\PSF\var\psf\Druckernameaiw1\error.log (Windows) enthält alle Nachrichten, die die Druckertreiberkomponente von RICOH ProcessDirector zu einem bestimmten Drucker ausgibt, und zwar unabhängig davon, ob die Druckertreiberkomponente diese Nachrichten an den RICOH ProcessDirector-Server zurückgibt oder nicht. Sie enthält keine Nachrichten, die der RICOH ProcessDirector-Server ausgibt.
    • Das Druckerprotokoll enthält alle Nachrichten, die der RICOH ProcessDirector-Server zu dem Drucker ausgibt, sowie die Nachrichten, die die Druckertreiberkomponente von RICOH ProcessDirector an den Server zurückgibt. Es enthält keine Nachrichten, die die Druckertreiberkomponente nicht an den Server zurückgibt.
  3. Sie können den Befehl psfmsg verwenden, um festzustellen, ob weitere Informationen zu einem bestimmten Fehler vorliegen. Die Syntax für den Befehl lautet wie folgt:
    psfmsg prefix-number

    Beispiel:

    psfmsg 0420-885

    Die Präfixe für Nachrichten, die die RICOH ProcessDirector-Druckertreiberkomponente ausgibt, liegen in dem Bereich von 0420 bis 0424. Der Befehl psfmsg stellt keine Nachrichteninformationen für Nachrichten mit anderen Präfixen bereit.

In dem Fehlerprotokoll werden Jobs anhand ihrer Spool-ID-Nummern identifiziert. Sie können die Spool-ID für einen bestimmten Job über die Registerkarte Allgemein des Notizbuchs der Merkmale für den Job ermitteln. Eine Spool-ID kann beispielsweise wie folgt aussehen:

743750000

Hinweis: Es gibt keine Beziehung zwischen der Spool-ID-Nummer und der Job-ID-Nummer.

1.3.11.1.1.7.9 Job wird ohne Nachricht in einen Fehlerstatus gesetzt

Wenn ein Job während des Schritts PrintJobs in einen Fehlerstatus gesetzt wird und keine Fehlernachricht in den Fehlernachrichtenseiten oder im Druckerprotokoll erscheint, befinden sich weitere Informationen möglicherweise in der Datei /var/psf/Druckernameaiw1/error.log (Linux) oder C:\Program Files (x86)\InfoPrint\PSF\var\psf\Druckernameaiw1\error.log (Windows). Druckername ist der Name des Druckers.

/var/psf/Druckernameaiw1/error.log (Linux) oder C:\Program Files (x86)\InfoPrint\PSF\var\psf\Druckernameaiw1\error.log (Windows) und das Druckerprotokoll, das Sie über das Drucker-Portlet anzeigen können, enthalten einige identische Nachrichten. Zudem sind einige Nachrichten in der Datei /var/psf/Druckernameaiw1/error.log enthalten, die nicht in dem Druckerprotokoll enthalten sind und umgekehrt.

  • /var/psf/Druckernameaiw1/error.log (Linux) oder C:\Program Files (x86)\InfoPrint\PSF\var\psf\Druckernameaiw1\error.log (Windows) enthält alle Nachrichten, die die Druckertreiberkomponente von RICOH ProcessDirector zu einem bestimmten Drucker ausgibt, und zwar unabhängig davon, ob die Druckertreiberkomponente diese Nachrichten an den RICOH ProcessDirector-Server zurückgibt oder nicht. Sie enthält keine Nachrichten, die der RICOH ProcessDirector-Server ausgibt.
  • Das Druckerprotokoll enthält alle Nachrichten, die der RICOH ProcessDirector-Server zu dem Drucker ausgibt, sowie die Nachrichten, die die Druckertreiberkomponente von RICOH ProcessDirector an den Server zurückgibt. Es enthält keine Nachrichten, die die Druckertreiberkomponente nicht an den Server zurückgibt.

  1. Sehen Sie sich den Inhalt der Datei /var/psf/printername/error.log (Linux) oder C:\Program Files (x86)\InfoPrint\PSF\var\psf\printernameaiw1\error.log (Windows) mit einem Texteditor an, um festzustellen, ob weitere Informationen zu dem Fehler vorliegen.
  2. Sie können den Befehl psfmsg verwenden, um festzustellen, ob weitere Informationen zu einem bestimmten Fehler vorliegen. Die Syntax für den Befehl lautet wie folgt:
    psfmsg prefix-number

    Beispiel:

    psfmsg 0420-885

    Die Präfixe für Nachrichten, die die RICOH ProcessDirector-Druckertreiberkomponente ausgibt, liegen in dem Bereich von 0420 bis 0424. Der Befehl psfmsg stellt keine Nachrichteninformationen für Nachrichten mit anderen Präfixen bereit.

In dem Fehlerprotokoll werden Jobs anhand ihrer Spool-ID-Nummern identifiziert. Sie können die Spool-ID für einen bestimmten Job über die Registerkarte Allgemein des Notizbuchs der Merkmale für den Job ermitteln. Eine Spool-ID kann beispielsweise wie folgt aussehen:

743750000

Hinweis: Es gibt keine Beziehung zwischen der Spool-ID-Nummer und der Job-ID-Nummer.

1.3.11.1.1.7.10 AFP-Jobs werden mit falschen Farben gedruckt

Wenn ein AFP-Job mehrere AFP-Präsentationsdokumente enthält, die unterschiedliche Farbmanagementressourcen (Color Management Resources, CMRs) haben, kann es sein, dass der Job mit falschen Farben gedruckt wird.
    Hinweis:
  • Ein AFP-Präsentationsdokument unterscheidet sich von einem RICOH ProcessDirector-Dokument. Die strukturierten Felder BDT (Begin Document) und EDT (End Document) definieren ein AFP-Präsentationsdokument. Die strukturierten Felder BNG (Begin Named Group = Anfang benannte Gruppe) und ENG (End Named Group = Ende benannte Gruppe) definieren ein RICOH ProcessDirector-Dokument. AFP-Jobs können AFP-Präsentationsdokumente enthalten, unabhängig davon, ob sie RICOH ProcessDirector-Dokumente enthalten. Eine Anwendung, die beispielsweise mehrere AFP-Dateien in einem AFP-Job kombiniert, kann aus allen ursprünglichen AFP-Dateien ein AFP-Präsentationsdokument erstellen.

Der Schritt EnableRepositioning führt die AFP Conversion and Indexing Facility (ACIF) aus. Wenn ACIF einen Job mit mehreren Dokumenten verarbeitet:

  • Werden alle strukturierten Felder BDT und EDT gelöscht.
  • Wird ein einzelner Satz von strukturierten Feldern BDT und EDT für die gesamte Ausgabe generiert.
Wenn die Präsentationsdokumente unterschiedliche CMRs haben, werden alle CMRs bis auf eines gelöscht und der Job wird mit falschen Farben gedruckt.

Um das Problem der AFP-Jobs, die nicht richtig gedruckt werden, weil CMRs entfernt wurden, zu lösen, müssen Sie Folgendes tun:
  • Entfernen Sie den Schritt TransformWithAdvancedFeature aus dem Workflow.
    Wenn Sie die Funktionen Sprung zu und Erneut drucken ohne den Schritt EnableRepositioning verwenden, können Sie die Blattnummern oder Indexkennzeichen zur Auswahl von Seiten in der Anzeigefunktion nicht verwenden.

    Wenn das Kuvertierungseinheiten-Feature vorhanden ist und der Workflow den Schritt CreateInserterReprints enthält, dürfen Sie den Schritt EnableRepositioning nicht entfernen. Es ist erforderlich, die Dokumente, die während der Einführung beschädigt wurden, erneut zu drucken.

  • Wenden Sie sich an Ihren Ricoh-Kundendienstmitarbeiter, um einen Fix zu erhalten, mit dem ACIF alle strukturierten Felder BDT und EDT in den Ausgabedatenstrom passieren lässt.

1.3.11.1.1.7.11 Jobs mit mehreren AFP-Dateien werden nicht gedruckt

Die AFP-Architektur ermöglicht Anwendungen, mehrere Dokumente zu einer Datei hinzuzufügen. Die Dokumentgrenzen werden durch die strukturierten Felder Begin Document (BDT) und End Document (EDT) markiert. Anwendungen können diese Funktion nutzen, um Nachbearbeitungsvorgänge auszulösen (beispielsweise Heften oder Binden), die für jedes Dokument separat ausgeführt werden. Einige Schritte in vielen von RICOH ProcessDirector bereitgestellten Workflows können jedoch keine Dateien bearbeiten, die mehrere Dokumente enthalten.

Die Schritte EnableRepositioning und CreatePageRanges weisen Seiten Blättern hinzu, sodass die Funktionen Sprung zu und Erneut drucken zuverlässig eine Seite innerhalb des Jobs finden können, damit der Schritt CreateInserterReprints Dokumente erneut drucken kann, die bei der Kuvertierung beschädigt wurden. Wenn einer dieser Schritte einen Job mit mehreren Dokumenten verarbeitet hat, tritt ein Fehler auf, der das Drucken des Jobs verhindert.

Sie können diese Schritte aus dem Jobtyp entfernen, der zum Verarbeiten des Jobs benutzt wird. Der Job wird dann gedruckt, kann jedoch keine Blattnummern oder Indexkennzeichen mehr verwenden, um bei Verwendung der Funktionen Sprung zu und Erneut drucken Seiten in der Anzeigefunktion auszuwählen. Enthält der Workflow den Schritt CreateInserterReprints, entfernen Sie die Schritte EnableRepositioning und CreatePageRanges nicht, da diese Schritte zum erneuten Drucken von während der Kuvertierung beschädigten Dokumenten erforderlich sind.

1.3.11.1.1.7.12 Wiederherstellung bei einem Druckerstau

In der Regel kann RICOH ProcessDirector nach der Beseitigung eines Druckerstaus ab der letzten abgelegten Seite weiterdrucken. Folgen Sie jedoch den nachstehenden Schritten, wenn Sie einige der Seiten erneut drucken müssen. Diese gelten allerdings nur für AFP-Drucker (insbesondere Drucker für Endlospapier). Unter Umständen muss beispielsweise feststehen, ob Sie über vollständige Jobs für etwaige Nachbearbeitungsanlagen verfügen.
Wiederherstellung bei einem Druckerstau:
  1. Wählen Sie im Portlet "Drucker" den Drucker aus und klicken Sie auf Stoppen.
  2. Klicken Sie im Dialogfenster "Drucker stoppen" auf Sofort.
  3. Klicken Sie auf OK.
  4. Wählen Sie in der Jobtabelle den Job aus, der auf dem Drucker aktiv war und klicken Sie auf Stoppen.
  5. Wählen Sie im Dialogfenster "Jobs stoppen" die Option Jetzt stoppen und die letzte gedruckte Seite merken aus.
  6. Klicken Sie auf OK.
  7. Beseitigen Sie den Stau und stellen Sie sicher, dass der Drucker betriebsbereit ist.
  8. Wählen Sie im Portlet "Drucker" den Drucker aus und klicken Sie auf Starten.
  9. Klicken Sie auf OK.
  10. Wählen Sie in der Jobtabelle den Job aus und klicken Sie auf Fortsetzen.
  11. Wählen Sie im Dialogfenster "Jobs fortsetzen" die Option Ab der Seite nach der letzten Seite, die für den Job gedruckt wurde.
  12. Klicken Sie auf OK.

1.3.11.1.1.7.13 Job wird mit Nachricht RPDF008E in einen Fehlerstatus gesetzt

Wenn der Job in einen Fehlerstatus gesetzt wird und Ihnen wird die Meldung RPDF008E angezeigt, prüfen Sie die Konfiguration Ihres Ricoh PDF-Drucker.

  • Stellen Sie im Merkmal Druckermodell sicher, dass der korrekte Wert ausgewählt wurde.
  • Überprüfen Sie das Merkmal Zu sendender Datenstrom. Bei Einstellung auf JDF/PDF muss auf dem Drucker eine unterstützte EFI-Fiery-Steuereinheit oder RICOH TotalFlow Print Server installiert sein. Eine Liste der Steuergeräte, die diesen Datenstrom unterstützen, finden Sie in der Datei Ricoh PDF-Drucker readme.txt. Die Datei readme.txt befindet sich in C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\pc.

    Wenn die Kombination aus Ihrem Drucker und der Steuereinheit keinen JDF/PDF-Datenstrom unterstützt, wählen Sie PostScript im Merkmal Zu sendender Datenstrom aus.

1.3.11.1.1.7.14 Job wird mithilfe eines AFP-Druckers auf falschen Medien gedruckt

Ist die AFP-Unterstützung installiert und wurde Ihr Job an einen AFP-Drucker gesendet, auf dem er auf falschem Papier gedruckt wurde (z. B. grünes statt blaues Papier), müssen Sie möglicherweise einige Job- oder Druckermerkmale aktualisieren.
AFP-Jobs verfügen über zwei Methoden zur Festlegung der zu verwendenden Medien: die Formdef-Ressource und das im Workflow festgelegte Medien-Merkmal. Die Formdef-Ressource gibt die Fachnummer an, die zum Drucken der einzelnen Seiten des Jobs verwendet werden soll. Durch Festlegen eines Werts für das Merkmal "Medien" für den Job wird die Formulardefinition überschrieben, und alle Seiten werden mit dem für den Job festgelegten Medien-Wert gedruckt. Wenn das im Merkmal "Medien" festgelegte Medium für den Job in ein Fach im Drucker geladen wird und dieses Fach aktiviert ist, sendet RICOH ProcessDirector die Fachnummer für dieses Fach an die Druckertreiberkomponente, und alle Seiten des Jobs werden aus dem Blattbestand gedruckt, der im Fach eingelegt ist. Wenn Sie einen Wert für das Merkmal "Medien" des Jobs festlegen, muss er mit dem Wert für die vom Drucker unterstützten Medien übereinstimmen, bevor RICOH ProcessDirector den Job für den Drucker planen kann.
So zeigen Sie passende Merkmale an und aktualisieren diese:
  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Job, und wählen Sie Merkmale aus.
    1. Suchen Sie auf der Registerkarte "Planung" das Merkmal "Medien", und stellten Sie sicher, dass darin der korrekte Medienname aufgeführt wird.
    2. Wenn ein Medienwert leer ist, sehen Sie sich das Merkmal "Formulardefinition" auf der Registerkarte "AFP" an. Wenn dieser Wert leer ist, ist die Formulardefinition im Druckjob enthalten. Wenn eine Formulardefinition festgelegt wurde, benötigen Sie möglicherweise ein AFP-Datenanalysetool, um herauszufinden, ob in der Formulardefinition ein Fach angegeben wurde, aus dem Papier eingezogen werden soll, und, falls dem der Fall ist, welche Fachnummer für den Job festgelegt wurde.
  2. Wenn ein Medien-Wert für den Job vorhanden war, suchen Sie im Jobprotokoll nach Beweisen dafür, dass sich der Wert des Medien-Merkmals für den Job geändert hat, seit Sie ihn übergeben haben.
    1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Job, und wählen Sie Protokoll anzeigen.
    2. Legen Sie für das Protokoll fest, dass Merkmaländerungen angezeigt und neue Medien gesucht werden.
    3. Suchen Sie nach Nachweisen dafür, dass jemand die Aktion zum Korrigieren von Medien verwendet hat, um den Wert für die Jobmedien zu ändern, nachdem Sie den Job übergeben haben.
  3. Sehen auf der Bannerseite oder im Jobprotokoll nach, um den Namen des Druckers zu ermitteln, der den Job gedruckt hat. Wenn Sie im Jobprotokoll nachsehen, sortieren Sie die Spalte Ausgegeben von so lange, bis Sie den Namen des Druckers sehen.
  4. Wählen Sie im Portlet "Drucker" auf der Seite Hauptseite den Drucker aus, der den Job gedruckt hat, und klicken Sie auf Merkmale. Suchen Sie auf der Registerkarte „Medien" nach der Liste der für den Drucker unterstützten Medien.
    • Wenn der Wert für Unterstützte Medien Bereite Medienobjekte lautet, verwenden Sie die Aktion Fächer anzeigen für den ausgewählten Drucker, um zu sehen, welche Medien in den jeweiligen Fächern eingelegt sind. Die angezeigten Werte könnten sich geändert haben, nachdem Sie den Job gedruckt haben. Wenn das von Ihrem Job benannte Medium als in das Fach eingelegt angezeigt wird, notieren Sie sich die Fachnummer, die mit diesem Fach verknüpft ist.
    • Wenn der Wert für Unterstützte Medien Benutzerdefiniert ist, suchen Sie nach dem Namen der gewünschten Medien in der Liste. Überprüfen Sie dann, ob diese Systemmedien auf die richtigen Druckermedien abgebildet sind. Klicken Sie auf Verwaltung Medien Medienzuordnung. Wählen Sie den Drucker aus der Liste aus und suchen Sie in der Tabelle nach den Systemmedien.

      Wenn die Systemmedien falsch zugeordnet sind, löschen Sie sie und fügen Sie eine neue Zuordnung hinzu.

  5. Prüfen Sie auf dem Drucker bzw. der Drucksteuerungskonsole die Informationen zur Fachzuordnung. Prüfen Sie, ob das Fach mit der Nummer, die auf der Fachinformationsseite aufgelistet ist, mit dem korrekten Papier geladen ist, oder etwaige Hinweise zu dem Medium vorhanden sind, das üblicherweise dort eingelegt ist. Es ist möglich, dass der Bediener nicht das richtige Medium in das Fach eingelegt hat.
  6. Wenn die Werte im Merkmal "Angefordertes Medium" für den Job alle mit den Werten übereinstimmen, die in den Medien festgelegt sind, die für den Drucker unterstützt werden, der verwendet wird, um den Job zu drucken, ist es wahrscheinlich, dass der Bediener vor dem Drucken des Jobs vergessen hat, die in den Drucker eingelegten Medien so zu aktualisieren, dass sie mit dem angeforderten Medium übereinstimmen.

1.3.11.1.1.7.15 Job wird mithilfe eines Durchgriffsdruckers auf falschen Medien gedruckt

Wenn Ihr Job an einen Durchgriffsdrucker gesendet und auf dem falschen Papier gedruckt wurde (z. B. grünes statt blaues Papier), müssen Sie möglicherweise einige Job- oder Druckermerkmale aktualisieren.

Wenn RICOH ProcessDirector einen Job an einen Durchgriffsdrucker sendet, werden mit ihm keine Medieninformationen gesendet. Somit tragen die Bediener die komplette Verantwortung für das Medium, das für den Job verwendet wird. Der Bediener muss wissen, welches Medium der Job im Merkmal "Angefordertes Medium" anfordert, und sicherstellen, dass das korrekte Medium in den Drucker eingelegt ist. Dann sollte der Bediener die Option "Fächer anzeigen" für den Drucker verwenden, um sicherzustellen, dass das korrekte Medium aufgelistet ist. Wenn diese Einstellung korrekt ist, kann RICOH ProcessDirector den Job mit den Medienmerkmalen planen.

Wenn Sie denken, dass ein Planungsfehler vorliegt, müssen Sie möglicherweise das Merkmal "Medium" für den Job, das von den Seitenausnahmen angeforderte Medium oder die Liste der unterstützten Medien für den Drucker aktualisieren.

So zeigen Sie passende Merkmale an und aktualisieren diese:
  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Job, und wählen Sie Merkmale aus.
    1. Suchen Sie auf der Registerkarte "Planung" nach dem Merkmal Angefordertes Medium, und stellen Sie sicher, dass darin die korrekten Mediennamen aufgelistet sind.
    2. Falls nicht, suchen Sie im Medien-Merkmal nach dem Job und den von Seitenausnahmen angeforderten Medien. Aktualisieren Sie diese nach Bedarf.
  2. Suchen Sie im Jobprotokoll nach Beweisen dafür, dass sich der Wert des Merkmals Medien für den Job geändert hat, seit Sie ihn übergeben haben.
    1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Job, und wählen Sie Protokoll anzeigen.
    2. Legen Sie für das Protokoll fest, dass Merkmaländerungen angezeigt und neue Medien gesucht werden.
    3. Suchen Sie nach Nachweisen dafür, dass jemand die Aktion zum Korrigieren von Medien verwendet hat, um den Wert für die Jobmedien zu ändern, nachdem Sie den Job übergeben haben.
  3. Sehen auf der Bannerseite oder im Jobprotokoll nach, um den Namen des Druckers zu ermitteln, der den Job gedruckt hat. Wenn Sie im Jobprotokoll nachsehen, sortieren Sie die Spalte Ausgegeben von so lange, bis Sie den Namen des Druckers sehen.
  4. Wählen Sie im Portlet "Drucker" auf der Seite Hauptseite den Drucker aus, der den Job gedruckt hat, und klicken Sie auf Merkmale. Suchen Sie auf der Registerkarte "Planung" nach der Liste der für den Drucker unterstützten Medien.
    Wenn der Wert für "Unterstützte Medien" Bereite Medienobjekte ist, verwenden Sie die Aktion "Fächer anzeigen" für den ausgewählten Drucker, um zu sehen, welche Medien in den jeweiligen Fächern eingelegt sind. Die angezeigten Werte könnten sich geändert haben, nachdem Sie den Job gedruckt haben. Durch Verwendung von "Bereite Medienobjekte" für die auf dem Drucker unterstützten Medien sollten Planungsfehler vermieden werden, wenn der Bediener beim Ändern der Medien in Druckerfächern immer die Aktion "Fächer anzeigen" verwendet.
  5. Wenn die Werte im Merkmal Angefordertes Medium für den Job alle mit den Werten übereinstimmen, die im Merkmal Unterstützte Medien für den Drucker festgelegt sind, der verwendet wird, um den Job zu drucken, ist es wahrscheinlich, dass der Bediener vor dem Drucken des Jobs vergessen hat, die in den Drucker eingelegten Medien so zu aktualisieren, dass sie mit dem angeforderten Medium übereinstimmen.

1.3.11.1.1.7.16 Job wird mithilfe eines Ricoh-PDF-Druckers, benutzerdefinierten PDF-Druckers oder Ricoh TotalFlow-Drucker auf falschen Medien gedruckt

Wenn Ihr Job an einen Ricoh-PDF-Drucker, benutzerdefinierten PDF-Drucker oder Ricoh TotalFlow-Drucker gesendet und auf dem falschen Papier gedruckt wurde (z. B. grünes statt blaues Papier), müssen Sie möglicherweise einige Job- oder Druckereigenschaften aktualisieren.
So zeigen Sie passende Merkmale an und aktualisieren diese:
  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Job, und wählen Sie Merkmale aus.
    1. Suchen Sie auf der Registerkarte "Planung" das Merkmal Angefordertes Medium, und stellten Sie sicher, dass darin der korrekte Medienname aufgeführt wird.
    2. Falls nicht, suchen Sie im Medien-Merkmal nach dem Job und den von Seitenausnahmen angeforderten Medien. Aktualisieren Sie diese nach Bedarf.
    3. Suchen Sie das Merkmal Medien-Substitution verhindern.
      Wenn der Wert Ja oder Nicht festgelegt ist, werden Medienzuordnungen zwischen System- und Druckermedien ignoriert. Wenn der Wert Nein ist, werden Medienzuordnungen verwendet.
  2. Möglicherweise müssen Sie die Methode, die zum Übergeben des Jobs verwendet wird, und die Optionen, die für die Festlegung der Medienmerkmale bereitgestellt werden, überprüfen. Die Medienmerkmale wurden möglicherweise im Job-Ticket nicht korrekt übergeben.
  3. Wenn ein Medien-Wert für den Job vorhanden war, suchen Sie im Jobprotokoll nach Beweisen dafür, dass sich der Wert des Medien-Merkmals für den Job geändert hat, seit Sie ihn übergeben haben.
    1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Job, und wählen Sie Protokoll anzeigen.
    2. Legen Sie für das Protokoll fest, dass Merkmaländerungen angezeigt und neue Medien gesucht werden.
    3. Suchen Sie nach Nachweisen dafür, dass jemand die Aktion zum Korrigieren von Medien verwendet hat, um den Wert für die Jobmedien zu ändern, nachdem Sie den Job übergeben haben.
  4. Suchen Sie auf der Bannerseite oder dem Jobprotokoll nach dem Namen des Druckers, der den Job gedruckt hat. Wenn Sie im Jobprotokoll nachsehen, sortieren Sie die Spalte Ausgegeben von so lange, bis Sie den Namen eines Druckers sehen.
  5. Wählen Sie im Portlet "Drucker" auf der Seite Hauptseite den Drucker aus, der den Job gedruckt hat, und klicken Sie auf Merkmale. Auf der Registerkarte Medien:
    • Stellen Sie sicher, dass das Merkmal Zu verwendende Medien ordnungsgemäß festgelegt ist.

      Wenn es auf Drucker eingestellt ist, stellen Sie sicher, dass die im Job angeforderten Systemmedien auf die richtigen Druckermedien abgebildet sind.

    • Wenn der Wert für Unterstützte Medien Bereite Medienobjekte ist, verwenden Sie die Aktion Fächer anzeigen für den ausgewählten Drucker, um zu sehen, welche Medien in den jeweiligen Fächern eingelegt sind. Die angezeigten Werte könnten sich geändert haben, nachdem Sie den Job gedruckt haben. Durch Verwendung von Bereite Medienobjekte für die auf dem Drucker unterstützten Medien sollten Planungsfehler vermieden werden, wenn der Bediener beim Ändern der Medien in Druckerfächern immer die Aktion "Medien aktualisieren" verwendet.
    • Wenn der Wert für Unterstützte Medien Benutzerdefiniert ist, suchen Sie nach dem Namen der gewünschten Medien in der Liste. Überprüfen Sie dann, ob diese Systemmedien auf die richtigen Druckermedien abgebildet sind. Klicken Sie auf Verwaltung Medien Medienzuordnung. Wählen Sie den Drucker aus der Liste aus und suchen Sie in der Tabelle nach den Systemmedien.

      Wenn die Systemmedien falsch zugeordnet sind, löschen Sie sie und fügen Sie eine neue Zuordnung hinzu.

  6. Wenn auf der Medieneinstellungsseite Medienabgleich auf Ausgewählte Merkmale verwenden festgelegt ist, werden Medienobjekte automatisch erstellt, wenn Werte vom Drucker für alle ausgewählten Merkmale zurückgegeben werden. Wenn Ihr Job ein Medium angefordert hat, das auf diese Weise erstellt wurde, könnte das Medienobjekt bearbeitet oder so umbenannt worden sein, dass RICOH ProcessDirector es nicht mehr als passend betrachtet. Möglicherweise muss der Administrator das Merkmal "Unterstützte Medien" für den Drucker ändern oder die Vorgänge ändern, die die Bediener anwenden, die Papier einlegen, und Jobs planen, um zu prüfen, ob die Mediennamen entsprechend den Erwartungen Ihres Standorts festgelegt sind.
  7. Wenn die Werte im Merkmal Angefordertes Medium für den Job alle mit den Werten übereinstimmen, die in den Medien festgelegt sind, die für den Drucker unterstützt werden, der verwendet wird, um den Job zu drucken, ist es wahrscheinlich, dass der Bediener vor dem Drucken des Jobs vergessen hat, die in den Drucker eingelegten Medien so zu aktualisieren, dass sie mit dem angeforderten Medium übereinstimmen.
  8. Wenn Sie einen benutzerdefinierten PDF-Drucker haben, erkundigen Sie sich bei Ihrem Ricoh Kundendienstmitarbeiter, ob Sie die richtige Definitionsdatei für einen benutzerdefinierten Drucker verwenden.

1.3.11.1.1.7.17 Drucker verwendet nicht die gewünschte Voreinstellung

Wenn Sie einen AFP-Job an ein AFP-Druckergerät senden und der Drucker nicht auf die gewünschte Voreinstellung umschaltet, überprüfen Sie verschiedene Konfigurationseinstellungen.

Überprüfen Sie diese Konfigurationseinstellungen für Ihren Job und den Drucker, an den er gesendet wurde.

Für den Job:

  • Typ des Druckerobjekts, das den Job verarbeitet hat

    Voreingestellte Anforderungen werden nur für AFP-Jobs unterstützt, die an AFP-Druckerobjekte gesendet werden.

  • Eigenschaft Voreinstellungsname

    Vergewissern Sie sich, dass der Name der Voreinstellung richtig geschrieben ist und mit einer Voreinstellung des Druckers übereinstimmt.

Für den Drucker:

  • Eigenschaft Voreinstellungsname für das AFP-Druckerobjekt

    Wenn diese Eigenschaft für das Druckerobjekt auf einen beliebigen Wert gesetzt ist, geht RICOH ProcessDirector davon aus, dass Sie Voreinstellungsname als Planungseigenschaft verwenden. Infolgedessen sendet er die Voreinstellungsanforderung nicht an den Drucker. Löschen Sie den Eigenschaftswert für den Drucker, wenn Sie die Voreinstellungsanforderung mit dem Job an den Drucker senden möchten.

  • Voreinstellungen auf dem Drucker verfügbar

    Wenn die Voreinstellung auf dem Drucker, an den der Job gesendet wird, nicht vorhanden ist, wechselt der Job in den Fehlerzustand.

  • Voreinstellungswerte

    Wenn der Wechsel zur gewünschten Voreinstellung einen Bedienereingriff erfordert, z. B. um das Papier zu wechseln oder einen anderen Tintentyp zu laden, wechselt der Job in den Fehlerzustand.

1.3.11.1.1.7.18 Druckaufträge werden nicht mit elektronischen Formularen gedruckt

Verschiedene Probleme können dazu führen, dass Jobs nicht mit elektronischen Formularen gedruckt werden.
Gehen Sie wie folgt vor, um den Fehler zu beheben:
  1. Überprüfen Sie die erforderlichen Medien für den Job, wenn er gedruckt wird:
    1. Klicken Sie auf der Hauptseite mit der rechten Maustaste auf den Job in der Job-Tabelle, und wählen Sie Merkmale aus.
    2. Auf der Registerkarte "Planung" beachten Sie die Medien, sofern vorhanden, im Feld Erforderliche Medien.

      Die erforderlichen Medien für den Job, wenn er in den Workflow eintritt, können sich ändern, wenn er die Schritte CombinePDFWithForm oder CombineAFPWithForm durchläuft. Siehe Schritt 4 dieses Vorgangs für eine Erläuterung der Änderungen.

  2. Stellen Sie sicher, dass elektronische Formulare für die Medien definiert wurden, die für den Job erforderlich sind, bevor er zum Schritt CombinePDFWithForm oder CombineAFPWithForm im Workflow übergeht:
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
    2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Medien Systemmedien.
    3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Medienobjekt, das Sie überprüfen möchten, und wählen Sie Merkmale aus.
    4. Um sicherzustellen, dass ein elektronisches Formular für die Vorderseite definiert ist, sehen Sie sich das Feld neben der Schaltfläche Ordner für das Merkmal Vorderseite des Formulars an.

      Stellen Sie sicher, dass das Feld einen blauen Vorderseite des Formulars-Link hat. Wenn es nicht über einen Link verfügt, müssen Sie ein Formular für die Vorderseite des Medienobjekts definieren. Führen Sie die Anweisungen des Informationszentrums aus.

    5. Um sicherzustellen, dass ein elektronisches Formular für die Rückseite definiert ist, sehen Sie sich das Feld neben der Schaltfläche Ordner für das Merkmal Rückseite des Formulars an.

      Stellen Sie sicher, dass das Feld über einen blauen Rückseite des Formulars-Link verfügt. Wenn es nicht über einen Link verfügt, müssen Sie ein Formular für die Rückseite des Medienobjekts definieren.

  3. Stellen Sie sicher, dass Sie die elektronischen Formulare durch Klicken auf jeden blauen Link anzeigen können.

    Wenn die von Ihnen definierten Formulare nicht angezeigt werden, müssen Sie die aktuellen Formulare löschen und neue Formulare für das Medienobjekt definieren:

    1. Zum Löschen eines Formulars klicken Sie rechts vom blauen Link auf x.
    2. Um ein neues Formular zu definieren, befolgen Sie die Anweisungen im Informationszentrum.
  4. Überprüfen Sie die Einstellung des Merkmals Medienname für den Druck.

    Die Einstellung steuert nicht, ob der Job mit elektronischen Formularen gedruckt wird, aber den Mediennamen, der für den Job erforderlich ist, wenn er gedruckt wird. Die Medien, auf denen der Job gemäß Ihren Erwartungen gedruckt wird, mit den Medien zu vergleichen, die zum Drucken des Jobs verwendet werden, kann bei der Fehlerdiagnose helfen.

    Die Einstellung legt fest, ob sich die für den Job erforderlichen Medien ändern, wenn der Job den Schritt CombinePDFWithForm oder CombineAFPWithForm durchläuft.

    Beispielsweise erfordert der Job beim Eintreten in den Workflow Form100-Medien.

    • Wenn Medienname für den Druck auf Aktueller Name eingestellt ist, ist das für den Job erforderliche Medium zum Drucken Form100.
    • Wenn Medienname für den Druck auf Keine gesetzt ist, ist kein bestimmtes Medium für den Job erforderlich, wenn er gedruckt wird. Der Job wird auf dem Standardmedium des Druckers gedruckt.
    • Wenn Medienname für den Druck auf Ausgewählt gesetzt ist und der Wert im Listenfenster Letter Blue ist, ist das für den Job erforderliche Medium beim Drucken Letter Blue.

    Wenn der Job Seitenausnahmen enthält, kann er mehrere Medienobjekte haben, die die elektronischen Formulare für den Job definieren.

  5. Vergewissern Sie sich, dass Sie einen CombinePDFWithForm- oder CombineAFPWithForm-Schritt in Ihrem Workflow haben und dass der Schritt die Jobs verarbeitet.

    Jobs werden nur dann auf elektronischen Formularen gedruckt, wenn die Jobs den Schritt CombinePDFWithForm oder CombineAFPWithForm durchlaufen.

    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
    2. Öffnen Sie den Workflow, der die Jobs verarbeitet, und stellen Sie sicher, dass er über einen CombinePDFWithForm- oder CombineAFPWithForm-Schritt verfügt.

      Wenn der Workflow nicht über einen dieser Schritte verfügt, müssen Sie den jeweiligen Schritt hinzufügen.

    3. Wenn einige Jobs den Schritt durchlaufen und andere den Schritt umgehen, stellen Sie sicher, dass die Jobs, die auf elektronischen Formularen gedruckt werden, den Schritt durchlaufen. Um zu überprüfen, ob ein Job, der nicht mit elektronischen Formularen gedruckt wurde, den Schritt durchlaufen hat, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Job und wählen Sie Job im Workflow anzeigen.

      Wenn irgendwelche Jobs, die auf elektronischen Formularen gedruckt werden, den Schritt umgehen, passen Sie die Regeln an, die die Bedingungen an der Abzweigung, die den Schritt durchläuft, steuern.

  6. Für AFP-Jobs:
    • Vergewissern Sie sich, dass der Job auf einem AFP-Drucker gedruckt wird, der PDF-Objektbehälter in AFP-Daten unterstützt.
    • Stellen Sie sicher, dass Seiten, die auf elektronischen Formularen gedruckt werden, keine undurchsichtigen Overlays enthalten.

      Wenn Sie undurchsichtige Overlays enthalten, machen Sie sie transparent. Eine Seite mit einem oder mehreren undurchsichtigen Overlays kann das Overlay des elektronischen Formulars verdecken.

    • Vergewissern Sie sich, dass keine Seite jedes Blatts bereits über acht Medium-Overlays verfügt.
    • Stellen Sie sicher, dass der Schritt CombineAFPWithForm nach dem Schritt UseInlineFormDefinition (wenn vorhanden) und vor dem Schritt EnableRepositioning liegt.

      Wenn Ihr Workflow über den Befehl afpnorm in einem Schritt verfügt, der auf der Schrittschablone RunExternalProgram basiert, stellen Sie sicher, dass der Schritt CombineAFPWithForm nach dem Schritt RunExternalProgram angeordnet ist.

Wenn alle Einstellungen, die Sie überprüft haben, korrekt sind, können die Ursache des Problems Einstellungen sein, die keine Medienobjekte mit elektronischen Formularen betreffen. Zur Fehlerbehebung allgemeiner Probleme mit Jobs, die auf falschen Medien gedruckt werden, beziehen Sie sich auf die entsprechenden Referenzthemen.

1.3.11.1.1.7.19 Daten werden nicht ordnungsgemäß auf elektronische Formulare gedruckt

Wenn Daten nicht ordnungsgemäß auf elektronische Formulare gedruckt werden, überprüfen Sie das Format und die Ausrichtung des elektronischen Formulars und die Seiten mit den Auftragsdaten.
Gehen Sie wie folgt vor, um den Fehler zu beheben:
  1. Stellen Sie sicher, dass das Formular die gleiche Größe wie die Seiten mit den Daten hat.

    Wenn das Formular nicht dieselbe Größe hat, ersetzen Sie es durch ein neues Formular.

  2. Wenn das Formular und die Seiten Daten der gleichen Größe enthalten, stellen Sie sicher, dass das Formular an den Daten ausgerichtet ist.

    Wenn das Formular nicht an den Daten ausgerichtet ist, können Sie das Problem auf folgende Arten beheben:

    • Ersetzen Sie das Formular durch ein neues Formular.
    • Ändern Sie die Formatierung der Daten in der Druckdatei so, dass die Daten an dem Formular ausgerichtet sind.
    • Für AFP-Jobs können Sie Werte für die Merkmale X-Verschiebung und Y-Verschiebung zum Anpassen der Seite in Bezug auf den Ursprung des Mediums einrichten.
    • Für AFP-Jobs können Sie die Medienzuordnung durch Ändern des strukturierten Felds der Seitenposition für die Verschiebung der Seite in Bezug auf die Medien anpassen.

1.3.11.1.1.7.20 Seitendaten werden mit den falschen elektronischen Formularen kombiniert

Wenn Seitendaten mit den falschen elektronischen Formularen kombiniert sind, stellen Sie sicher, dass die richtigen Formulare für die Medienobjekte definiert wurden. Vergewissern Sie sich außerdem, dass der Schritt CombinePDFWithForm oder CombineAFPWithForm im Workflow richtig angeordnet wurde.
Gehen Sie wie folgt vor, um den Fehler zu beheben:
  1. Vergewissern Sie sich, dass die richtigen elektronischen Formulare für die Medien, die für den Job erforderlich sind, definiert wurden:
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
    2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Objekte Medien.
    3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Medienobjekt, das Sie überprüfen möchten, und wählen Sie Merkmale aus.
    4. Wenn die Vorderseite des Mediums ein Formular umfasst, klicken Sie auf den blauen Link im Feld neben der Schaltfläche Ordner für das Merkmal Vorderseite des Formulars.

      Wenn das falsche Formular angezeigt wird, löschen Sie das aktuelle Formular, indem Sie auf das x rechts vom blauen Link klicken. Definieren Sie ein neues Formular, indem Sie die Anweisungen der zugehörigen Aufgabe zum Hinzufügen von elektronischen Formularen für Medienobjekte befolgen.

    5. Wenn die Rückseite des Mediums ein Formular umfasst, klicken Sie auf den blauen Link in das Feld neben der Schaltfläche Ordner für das Merkmal Rückseite des Formulars.

      Wenn das falsche Formular angezeigt wird, löschen Sie das aktuelle Formular, indem Sie auf das x rechts vom blauen Link klicken. Definieren Sie ein neues Formular.

  2. Überprüfen Sie die Anordnung des Schritts CombinePDFWithForm oder CombineAFPWithForm im Workflow.
    • Für PDF-Jobs mit Dokumenten stellen Sie sicher, dass der Schritt CombinePDFWithForm nach dem Schritt BuildPDFFromDocuments angeordnet ist.
    • Für AFP-Jobs mit Dokumenten stellen Sie sicher, dass der Schritt CombineAFPWithForm nach dem Schritt BuildAFPFromDocuments und vor dem Schritt EnableRepositioning angeordnet ist.

1.3.11.1.1.7.21 Jobs mit elektronischen Formularen auf dem falschen Papier

Selbst wenn elektronische Formulare mit den Seitendaten korrekt kombiniert werden, können verschiedene Probleme verursachen, dass Jobs die Formulare und Seitendaten auf das falsche Papier drucken.
Gehen Sie wie folgt vor, um den Fehler zu beheben:
  1. Überprüfen Sie die erforderlichen Medien für den Job, wenn er gedruckt wird:
    1. Klicken Sie auf der Hauptseite mit der rechten Maustaste auf den Job in der Job-Tabelle, und wählen Sie Merkmale aus.
    2. Auf der Registerkarte "Planung" beachten Sie die Medien, sofern vorhanden, im Feld Erforderliche Medien.

      Die erforderlichen Medien für den Job, wenn er in den Workflow eintritt, können sich ändern, wenn er die Schritte CombinePDFWithForm oder CombineAFPWithForm durchläuft. Siehe Schritt 4 dieses Vorgangs für eine Erläuterung der Änderungen.

  2. Vergewissern Sie sich, dass das richtige Papier in den Drucker eingelegt ist.
  3. Für AFP-Jobs:
    • Wenn Sie Mediennamen in den AFP-Medienzuordnungen RICOH ProcessDirector-Mediennamen zuordnen, stellen Sie sicher, dass die Groß-/Kleinschreibung beachtet wird.

      Wenn zum Beispiel die Medienzuordnung einen Mediennamen komplett in Großbuchstaben angibt (z. B. LETTER BLUE), muss RICOH ProcessDirector über Medien verfügen, die als LETTER BLUE bezeichnet sind. Letter Blue stimmt demzufolge nicht überein.

    • Wenn Sie Fächer in AFP-Medienzuordnungen RICOH ProcessDirector-Mediennamen zuordnen, stellen Sie sicher, dass die Fachzuordnungsdatei korrekt ist.

      Weitere Informationen zur Zuordnung von AFP-Medienzuordnungen zu RICOH ProcessDirector-Mediennamen finden Sie im Informationszentrum.

  4. Überprüfen Sie die Einstellung des Merkmals Medienname für den Druck.

    Ist dieses Merkmal auf den falschen Wert eingestellt, wird der Job auf dem falschen Papier gedruckt.

    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
    2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Objekte Medien.
    3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein Medienobjekt und wählen Sie Eigenschaften aus.
    4. Wenn der Wert für das Merkmal Medienname für den Druck nicht korrekt ist, ändern Sie ihn.
    5. Klicken Sie auf OK.

    Für jedes Medienobjekt mit elektronischen Formularen, das für Seiten im Job erforderlich ist, gibt dieses Merkmal die Medien an, die RICOH ProcessDirector verwendet, um die Seiten zu drucken.

    Die Einstellung des Merkmals legt fest, ob sich das erforderliche Medium für den Job ändert, wenn der Auftrag den Schritt CombinePDFWithForm oder CombineAFPWithForm durchläuft.

    Beispielsweise erfordert der Job beim Eintreten in den Workflow Form100-Medien.

    • Wenn Medienname für den Druck auf Aktueller Name eingestellt ist, ist das für den Job erforderliche Medium zum Drucken Form100.
    • Wenn Medienname für den Druck auf Keine gesetzt ist, ist kein bestimmtes Medium für den Job erforderlich. Er wird auf dem Standardpapier des Druckers gedruckt.
    • Wenn Medienname für den Druck auf Ausgewählt gesetzt ist und der Wert im Listenfenster Letter Blue ist, ist das für den Job erforderliche Medium beim Drucken Letter Blue.

    Mehrere Probleme können dazu führen, dass der Job, der beim Eintritt in den Workflow Form100-Medien erfordert, auf dem falschen Papier gedruckt wird. Beispiel:

    • Sie erwarten, dass der Job auf dem Papier für Form100-Medien gedruckt wird, aber der Job wird auf dem Standardpapier des Druckers gedruckt. Stellen Sie sicher, dass das Merkmal Medienname für den Druck auf Aktueller Name eingestellt ist. Wenn es auf Keine gesetzt ist, wird der Job auf dem Standardpapier des Druckers gedruckt.
    • Sie erwarten, dass der Job auf blauem Letter-Papier gedruckt wird, aber der Job kann nicht für einen Drucker geplant werden. Das liegt daran, dass Form100-Medien nicht auf dem Drucker definiert sind. Stellen Sie sicher, dass das Merkmal Medienname für den Druck auf Ausgewählt (nicht Aktueller Name) eingestellt ist und der Wert im Listenfenster Letter Blue ist.

Wenn alle Einstellungen, die Sie überprüft haben, korrekt sind, können die Ursache des Problems Einstellungen sein, die keine Medienobjekte mit elektronischen Formularen betreffen. Zur Fehlerbehebung allgemeiner Probleme mit Jobs, die auf falschen Medien gedruckt werden, beziehen Sie sich auf die entsprechenden Referenzthemen.

1.3.11.1.1.7.22 Erneutes Drucken des ganzen Jobs anstelle von ausgewählten Seiten

Wenn Sie beim erneuten Drucken eines Jobs einen Seitenbereich auswählen, aber der komplette Job erneut gedruckt wird, umfasst der Workflow möglicherweise die erforderlichen Schritte nicht oder der erneute Druck beginnt beim falschen Schritt.
Erforderliche Schritte

Um Seiten in einem Job erneut drucken zu können, muss der Workflow die Schritte CountPages und CreatePageRanges einschließen. CountPages muss vor CreatePageRanges und vor PrintJobs ausgeführt werden. Wenn Sie die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert haben, können Sie den Schritt CountPages durch den Schritt EnableRepositioning ersetzen. Abgesehen von der Berechnung der Seitenanzahlen können Sie mit EnableRepositioning die Funktionen "Erneut drucken" bzw. "Sprung zu" mit AFP-Daten ausführen, die Indextags enthalten. EnableRepositioning benötigt allerdings mehr Verarbeitungszeit, so dass die Verwendung von CountPages effizienter ist, wenn die zusätzlichen Funktionen nicht benötigt werden.

Wo neu starten

Das Schrittmerkmal Neustarttyp für Schritt gibt an, wo RICOH ProcessDirector die Verarbeitung in dem entsprechenden Schritt neu starten kann. Ein Wert von Drucken bedeutet, dass die Aktion Erneut drucken in diesem Schritt neu gestartet werden kann. Wenn die Option Neustarttyp für Schritt für mehr als einen Schritt in einem Workflow auf Drucken eingestellt ist, startet RICOH ProcessDirector den Druckvorgang mit dem ersten dieser Schritte.

In den Muster-Workflows, die RICOH ProcessDirector bereitstellt, ist CreatePageRanges der erste Schritt mit einem Neustarttyp für Schritt-Wert Drucken. CreatePageRanges nutzt den von Ihnen festgelegten Wert im Feld Seiten in der Ansichtsfunktion zur Erstellung einer Untergruppe des Jobs für ein erneutes Drucken.

Wenn der Druckvorgang erneut einen Schritt vor dem Schritt CreatePageRanges startet, wird bei dem Neudruck-Prozess möglicherweise nicht der Wert im Feld Seiten verwendet. Ohne diesen Wert wird der gesamte Job neu gedruckt.

1.3.11.1.1.7.23 Job wird in den Status "Keine übereinstimmende Einheit" gesetzt

Befindet sich ein Job in dem Status Keine übereinstimmende Einheit, überprüfen Sie das Merkmal Angeforderter Drucker und stellen Sie sicher, dass die Planungsmerkmale für den Job mit den entsprechenden Merkmalen des angeforderten Druckers übereinstimmen.

RICOH ProcessDirector stellt sowohl eine manuelle als auch eine automatisierte Planung von Jobs für Drucker bereit. Wird ein Job an RICOH ProcessDirector übergeben, kann das Merkmal Angeforderter Drucker einen der folgenden Werte haben:

  • Einen konkreten Drucker: RICOH ProcessDirector weist einem bestimmten Drucker Jobs zu, den Sie anhand der Verfügbarkeit und der passenden Planungsmerkmale ( Kundenname, Jobgröße, Position, Medien, Ausgabefach, Binden, Falten, Lochen und Heften) festlegen. Die Funktion "AFP-Unterstützung" fügt Klasse, Ziel und Formular hinzu. Das Hinzufügen und Löschen von Planungsmerkmalen in dieser Liste erfolgt durch das Bearbeiten einer Konfigurationsdatei für Planungsmerkmale.
  • Beliebiger Drucker: RICOH ProcessDirector weist dem ersten verfügbaren Drucker Jobs gemäß passenden Planungsmerkmalen zu.
  • Nicht festgelegt: RICOH ProcessDirector ordnet einen Job erst dann einem Drucker zu, wenn Sie mit der Funktion Planen einen Drucker für den Job auswählen.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um das Problem zu beheben und den Job zu drucken:

  1. Den Job in der Jobtabelle auswählen und auf Planen klicken.
  2. Wählen Sie auf der Seite "Jobs planen" einen Drucker aus der Tabelle "Drucker".
    Die Merkmale, die verhindern, dass der Job für diesen Drucker geplant wird, sind sowohl in der Druckertabelle als auch in der Jobs-Tabelle markiert.
  3. Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor:
    • Klicken Sie zum Ändern der Jobmerkmale zum Abgleich der Druckermerkmale auf Jobs an ausgewählten Drucker anpassen.
        Hinweis:
      • RICOH ProcessDirector aktualisiert den Wert des Planungsmerkmals Medien nicht. Zum Beheben eines Konflikts mit einem Medien-Planungsmerkmal müssen Sie die durch den Job angegebenen Medien ändern oder den Job an einen Drucker weiterleiten, der die Medien unterstützt.
    • Klicken Sie zum Ändern der Druckermerkmale zum Abgleich der Jobmerkmale in der Druckertabelle auf Merkmale bearbeiten.
  4. Klicken Sie auf OK.

1.3.11.1.1.7.24 Job wird in den Status "Keine übereinstimmenden Medien" gesetzt

Wenn ein Job stoppt und der Wert der Details-Spalte des Job-Status "Aktuell" Kein passendes Medium lautet, kann für den Mediennamen bzw. die Medienmerkmale im JDF-Job-Ticket oder in der Überschreibungsdatei für den Job keine Übereinstimmung mit einem vorhandenen Medienobjekt gefunden werden.
Sie können für den Job die Aktion Medien korrigieren verwenden, um ein passendes Medium auszuwählen. Durch das Feature Medien korrigieren werden alle Anforderungen für die Medien im Fehlerstatus mit dem Ersatzmedium geändert, unabhängig davon, ob das Medium für den gesamten Job oder für eine Gruppe von Seiten angefordert wurde.

So korrigieren Sie das von einem Job angeforderte Medium:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in der Jobs-Tabelle auf einen Job, der sich im Status Kein passendes Medium befindet, und wählen Sie Korrekte Medien.
    Das Fenster zum Korrigieren von Medien wird geöffnet und zeigt zwei Spalten an: die Liste der für den Job angeforderten Medien, die mit keinem der definierten Medienobjekte übereinstimmen, und eine Liste der verfügbaren Medienobjekte.
  2. Wählen Sie einen Wert aus der Liste der verfügbaren Medien aus.
      Hinweis:
    • Wenn Sie Nicht festgelegt auswählen, werden die Medien aus dem Merkmal "Medien" für den Job, den Medien für Seitenausnahmen und dem Job-Ticket entfernt.
  3. Klicken Sie auf OK.

1.3.11.1.1.7.25 Job wird in den Status Einheit nicht verfügbar gesetzt

Wenn ein Job stoppt und der Wert der aktuellen Job-Statusspalte Einheit nicht verfügbar ist, ist kein Drucker aktiviert und angeschlossen, der mit den Planungseigenschaften des Jobs übereinstimmt.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um das Problem zu beheben und den Job zu drucken:
  1. Doppelklicken Sie auf den Job, um das Notizbuch Merkmale zu öffnen. Prüfen Sie dort die Merkmale auf der Registerkarte Planung.
  2. Aktivieren Sie einen Drucker, dessen Merkmale mit den Jobplanungsmerkmalen übereinstimmen.
  3. Ist der Drucker nicht verbunden, überprüfen Sie die Merkmale des Druckers, und ermitteln Sie den übergeordneten Server. Starten Sie dann den RICOH ProcessDirector-Dienst.

1.3.11.1.1.7.26 Job im Status "Druckerstatus wurde geändert"

Befindet sich ein Job im Status Druckerstatus wurde geändert, wurde der Job auf der Druckerkonsole geändert und der Status wird nicht länger angegeben.

Wenn die Spalte Aktuelle Job-Statusdetails der Jobtabelle Druckerstatus wurde geändert anzeigt, wurde der Job von dem Status Aktiv in den Status Inaktiv gesetzt (gehalten) oder auf der Druckerkonsole gelöscht. Überprüfen Sie die Druckerkonsole, um zu bestimmen, ob ein Job in dessen Workflow fortfahren kann oder eine andere Aktion durchzuführen ist. Verwenden Sie in RICOH ProcessDirector die Aktion Zum nächsten Schritt, um den Job in den nächsten Schritt des Workflows zu versetzen. Verwenden Sie entweder die Aktion Erneut drucken oder die Aktion Schritt neu starten, um den Job erneut an den Drucker zu senden.

Dieser Status trifft nur auf Jobs zu, die einem Ricoh TotalFlow-Drucker zugeteilt wurden.

1.3.11.1.1.7.27 Das Drucken einer großen PDF-Datei führt zu einer Meldung über unzureichenden Speicherplatz oder einer langsamen Verarbeitung

Wenn Ihnen die Meldung angezeigt wird, dass nicht genügend Speicher vorhanden ist, oder Sie eine langsame Verarbeitung feststellen, wenn Sie eine große PDF-Datei drucken, können Sie das Merkmal Bannerseiten in PDF-Druckdatei zusammenführen auf Nein setzen oder den Speicher der Java Virtual Machine (JVM) erhöhen. Das Zusammenführen von Bannerseiten in große PDF-Druckdateien erfordert mehr Speicher und Systemressourcen als das Drucken von Bannerseiten in separaten Dateien. Wenn Sie Bannerseiten zusammenführen möchten, erhöhen Sie den JVM-Speicher.
Um die Systemleistung beim Drucken großer PDF-Dateien zu erhöhen, können Sie die folgenden Aktionen ausführen:
  1. Überprüfen Sie die Einstellungen des Merkmals Bannerseiten in eine PDF-Druckdatei zusammenführen:
    1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste im Portlet "Drucker" auf den Drucker, und wählen Sie Merkmale.
    2. Klicken Sie auf die Registerkarte Bannerseiten.
    3. Ist das Merkmal Bannerseiten in eine PDF-Druckdatei zusammenführen auf Ja gesetzt, ändern Sie diese Einstellung auf Nein.
  2. Erhöhen Sie den JVM-Speicher:
    1. Öffnen Sie die Datei C:\aiw\aiw1\config\jvmsettings.cfg in einem Texteditor.
    2. Erhöhen Sie den Speicherplatz, indem Sie den festgelegten Wert ändern.
    3. Speichern Sie die Änderungen, und starten Sie RICOH ProcessDirector erneut.

1.3.11.1.1.7.28 Fehler in Jobs für WPM-Web

Bei Jobs, die an WPM-Web gesendet werden sollen, könnten Fehler auftreten, die behoben werden können, indem Sie die Konfiguration bestimmter Schritte, Workflows oder Drucker aktualisieren.

Im Folgenden finden Sie einige bekannte Probleme beim Senden von Jobs an WPM-Web und entsprechende Schritte zur ihrer Lösung:

  • Die Einstellungen für den Job in WPM sind nicht korrekt.

    Inkorrekte Einstellungen könnten durch die auf der Benutzerinformationsseite (UIP) enthaltenen Werte verursacht werden, die vom Druckerobjekt erstellt und an WPM-Web gesendet wird. Öffnen Sie den Workflow, der den Job verarbeitet hat, und überprüfen Sie die Standardmerkmalwerte des Jobs für den auf der Schrittschablone SetWPMProperties basierenden Schritt. Passen Sie die Werte nach Bedarf an, und verarbeiten Sie den Job erneut.

  • WPM kann den Job nicht verarbeiten.

    Wenn das Druckerobjekt zusammen mit dem Job keine UIP an WPM-Web sendet, kann WPM-Web den Job nicht verarbeiten. Das Druckerobjekt sendet nur eine UIP mit dem Job, wenn das Merkmal Benutzerinformationsseite erstellen auf Ja gesetzt ist. Öffnen Sie das Merkmalnotizbuch für den Drucker, der den Job an WPM gesendet hat, und überprüfen Sie den Wert des Merkmals Benutzerinformationsseite erstellen.

  • Job wird in den Fehlerstatus versetzt.

    Ein Job kann in den Fehlerstatus versetzt werden, wenn der Workflow keinen auf der Schrittschablone SetWPMProperties basierenden Schritt enthält. Ohne diesen Schritt kann das Druckerobjekt die UIP nicht erstellen, sodass der Job in den Fehlerstatus versetzt wird. Aktualisieren Sie den Workflow, der Jobs für WPM-Web verarbeitet, sodass ein auf SetWPMProperties basierender Schritt enthalten ist, und verarbeiten Sie den Job erneut.

  • UIP kann in WPM nicht gelesen werden

    Wenn Sie versuchen, die UIP mithilfe der WPM-Schnittstelle anzuzeigen, und der Text nicht lesbar ist, müssen möglicherweise die Zuordnungen der codierten Fonts aktualisiert werden. Vergewissern Sie sich, dass gültige Werte für die Merkmale Codierter DBCS-Font der Benutzerinformationsseite und Codierter SBCS-Font der Benutzerinformationsseite bei dem auf der Schrittschablone SetWPMProperties basierenden Schritt eingegeben werden.

    Prüfen Sie dann die Codepage-Zuordnungsdatei für Bannerseiten, um sicherzustellen, dass die richtigen Zuordnungen enthalten sind. Die Datei ist in C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\ gespeichert.

    Fügen Sie Zeilen hinzu, um Ihre codierten SBCS- und DBCS-Fonts den Codepages IBM-930 oder IBM-939 zuzuordnen. Fügen Sie beispielsweise folgende Zeilen hinzu:

    X0H16N=IBM930
    X0G32F=IBM930
    X0H16U=IBM939
    X0M32F=IBM939

    Vergewissern Sie sich außerdem, dass die codierten Fonts in einem Verzeichnis gespeichert werden, das von RICOH ProcessDirector nach Ressourcen durchsucht wird. Sie können das Verzeichnis beispielsweise dem Merkmal AFP-Ressourcenpfad für das Druckerobjekt hinzufügen.

1.3.11.1.1.7.29 Falsche Zeichen in den Dokumenteigenschaften von PDF-Dateien

Wenn Sie Probleme mit Dokumentmerkmalwerten haben, die aus PDF-Dateien mit RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat extrahiert werden, können die in der PDF-Datei enthaltenen Schriften unvollständig sein oder andere UNICODE-Zuordnungen enthalten als Sie erwarten.

Der Prozess der Anzeige oder des Drucks von Inhalten mit Schriftart auf einer PDF-Seite kann eine Vielzahl von Kodierungen verwenden. Der Prozess der Extraktion von Text aus einer PDF-Seite erfordert ein UNICODE-Mapping von einem kodierten Seitenzeichen auf einen Unicode-Codepunkt.

Um Inhalte aus PDF nach UNICODE zu extrahieren, enthalten Schriften eine Tabelle, die jedes PDF-Zeichen auf sein UNICODE-Äquivalent abbildet. Einige Schriftarten enthalten mehrere identische Zeichen. Eine Schriftart kann z. B. einen Gedankenstrich, ein Minuszeichen und einen Bindestrich enthalten. Obwohl sie sehr ähnlich erscheinen, ist jeder von ihnen ein anderer Charakter und wird etwas anders geschrieben. Jeder von ihnen hat auch einen anderen UNICODE-Codepoint. Die Zuordnungstabelle bestimmt, welches UNICODE-Zeichen verwendet wird.

Wenn RICOH ProcessDirector die Dokumentmerkmalwerte aus einer PDF-Datei mithilfe einer in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat erstellten Steuerdatei extrahiert, wird der Wert in UNICODE gelesen. Anschließend wird der Wert in der Document Properties File (DPF) aufgezeichnet, die eine Kodierung der Daten im UTF-8-Format erfordert. Das UTF-8-Format verwendet Multibyte-Zeichenfolgen, um UNICODE-Codepoints außerhalb des ASCII-Kodierungsbereichs darzustellen. Dadurch wird der Wert beim Hinzufügen zur DPF-Datei in das UNICODE-Äquivalenzzeichen konvertiert.

Probleme können auftreten, wenn Werte aus dem DPF in die PDF-Datei zurückgeschrieben werden. Wenn die UNICODE-Zeichen keine PDF-Äquivalente in der Schriftart haben, werden falsche Zeichen eingefügt. Diese Probleme treten am häufigsten bei untergeordneten und Identity-H-Schriften auf. Zusätzliche Probleme können bei der Suche nach expliziten Zeichen auftreten, aber die UNICODE-Codepoints im DPF sind nicht die erwarteten Zeichen.

Die ideale Lösung ist, die PDF-Eingabedatei so zu aktualisieren, dass sie anstelle von Teilmengen komplette Schriften enthält. Eine andere Möglichkeit besteht darin, einen Schritt in Ihren Workflow einzufügen, der die DPF-Eigenschaften korrigiert. RICOH ProcessDirector stellt ein Perl-Skript namens native2ascii.pl zur Verfügung, mit dem Sie die DPF-Datei auf eine ASCII-Zeichenkodierung normalisieren können. Die UNICODE-Codepoints, die als UTF-8 kodiert wurden, werden in die Form \u#### normalisiert. Mit einem Editor oder einem Filterskript kann das Problemzeichen vom UNICODE \u#### auf das aktuell benötigte ASCII-Zeichen geändert werden. Sobald die ASCII-Version der DPF aktualisiert ist, verwenden Sie native2ascii.pl, um die DPF wieder in die erforderliche UTF-8-Kodierung zu konvertieren.

Das Skript native2ascii.pl konvertiert Text in Unicode Latin-1. Das Skript wird in /aiw/aiw1/bin gespeichert.

Um Anweisungen zur Verwendung des Skripts anzuzeigen, öffnen Sie eine Eingabeaufforderung auf dem primären Computer und geben Sie ein: native2ascii.pl -h

1.3.11.1.1.8 Jobressourcenverwenden

Diese Themen beschreiben Probleme mit den AFP-Ressourcen, die zum Drucken von Jobs verwendet werden.

1.3.11.1.1.8.1 Fehler durch nicht gefundenen Font

Erscheint beim Drucken im Jobprotokoll ein Fehler, der durch einen nicht gefundenen Font hervorgerufen wird, überprüfen Sie die Einstellung für die IPDS-Auflösung auf der Druckerbedienerkonsole und das Merkmal Font-Genauigkeit des RICOH ProcessDirector-Druckers.
    Hinweis:
  • Wenn Sie Daten oder Ressourcen auf einem zugeordneten Netzlaufwerk speichern, wenden Sie sich an die Softwareunterstützung, um Hilfe bei der Konfiguration Ihres Systems zu erhalten, so dass Sie die Daten oder Ressourcen finden und verwenden können. Überprüfen Sie die Datei C:\aiw\aiw1\trace\mountDrives.log auf Meldungen von mountDrives.bat. Informationen zur Zuordnung von Netzlaufwerken auf einem Windows-Computer finden Sie im RICOH ProcessDirector Information Center.

Fehler durch einen nicht gefundenen Font können auch dann beim Drucken auftreten, wenn ein Job auf einem anderen Drucker erfolgreich gedruckt wurde. Wenn in einem RICOH ProcessDirector-Job auf eine bestimmte Font-Auflösung verwiesen wird, aber der Drucker auf eine andere Font-Auflösung eingestellt ist und das Druckermerkmal Font-Genauigkeit in RICOH ProcessDirector auf Drucken stoppen steht, wird im Job und im Jobprotokoll ein Fehler gedruckt.

Gehen Sie wie folgt vor, um diesen Fehler zu beheben:

  • Ändern Sie die Einstellung für die IPDS-Auflösung über die Bedienerkonsole des Druckers, bei dem der Fehler auftritt, in Automatisch.
  • Ändern Sie das Merkmal Font-Genauigkeit des RICOH ProcessDirector-Druckers in Drucken fortsetzen.

Die Einstellung IPDS-Auflösung erkennt die Font-Auflösung des RICOH ProcessDirector-Jobs jetzt automatisch. Werden keine Fonts mit dieser Auflösung gefunden, ersetzt der Drucker diese Fonts durch verfügbare Fonts.

1.3.11.1.1.8.2 Ressourcen können nicht gefunden werden

Wenn Sie Fehlernachrichten von einem Schritt ConvertLineDataJobIntoAFP oder PrintJobs oder von der AFP-Dateianzeigefunktion mit dem Hinweis erhalten, dass die AFP-Ressourcen nicht gefunden werden konnten, müssen Sie möglicherweise mehrere Änderungen vornehmen.
  1. Überprüfen Sie den Wert des Merkmals AFP-Ressourcenpfad für den Job, den Workflow und den Drucker. Überprüfen Sie, ob der Wert alle Verzeichnisse enthält, in denen sich AFP-Ressourcen befinden, und ob mehrere Verzeichnisse durch Doppelpunkte getrennt sind.
  2. Überprüfen Sie, ob all diese Verzeichnisse für RICOH ProcessDirector verfügbar sind. Befinden sich diese Verzeichnisse in Linux-Systemen auf unterschiedlichen Systemen, müssen sie dem übergeordneten Server des Druckers als NFS-Mount angehängt werden, damit der Server Ressourcen gemeinsam nutzen kann.
      Hinweis:
    • Wenn Sie Daten oder Ressourcen auf einem zugeordneten Netzlaufwerk speichern, wenden Sie sich an die Softwareunterstützung, um Hilfe bei der Konfiguration Ihres Systems zu erhalten, so dass Sie die Daten oder Ressourcen finden und verwenden können. Überprüfen Sie die Datei C:\aiw\aiw1\trace\mountDrives.log auf Meldungen von mountDrives.bat. Informationen zur Zuordnung von Netzlaufwerken auf einem Windows-Computer finden Sie im RICOH ProcessDirector Information Center.
  3. Wenn die fehlende Ressource eine CMR (Color Management Resource) ist, überprüfen Sie, ob die CMR mit AFP Resource Installer installiert wurde. Wurde nicht AFP Resource Installer benutzt, enthält die Ressourcenbibliothek keine Ressourcenzugriffstabelle, oder es ist kein Eintrag für die CMR in der Ressourcenzugriffstabelle vorhanden und daher kann RICOH ProcessDirector die CMR nicht finden.
  4. Überprüfen Sie den Wert des Merkmals Ressourcentyp für den Job und den Workflow. Überprüfen Sie, ob die Liste der Werte den Typ der fehlenden Ressource enthält.
  5. Auf Linux-Systemen können Probleme auftreten, die durch die Groß-/Kleinschreibung der Buchstaben im Dateinamen verursacht werden, wenn sich die Ressourcen, die der Job verwenden will, auf einem Windows-Dateisystem befinden. Windows-Drucktreiber wie InfoPrint Manager für Windows können Ressourcendateien ohne Berücksichtigung der Groß-/Kleinschreibung im Dateinamen suchen. Beim Linux-System muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. RICOH ProcessDirector sucht möglicherweise eine Datei mit dem Namen myoverlay, da diese jedoch in Windows als MyOverlay gespeichert ist, kann RICOH ProcessDirector sie nicht finden. Sie müssen entweder den Verweis in der Eingabedatei oder den Dateinamen der Ressource so ändern, dass die Groß-/Kleinschreibung übereinstimmt.
  6. Stammt die Nachricht unter Linux-Systemen von der AFP-Dateianzeigefunktion, überprüfen Sie, ob der Systembenutzer RICOH ProcessDirector (aiw1 ist der Standardwert) und die Gruppe RICOH ProcessDirector (aiwgrp1 ist der Standardwert) Leseberechtigung für die Ressource und das Verzeichnis haben, in dem sich die Ressource befindet.
    Hinweis:
  • Die Anzeigefunktion kann nicht auf Ressourcen zugreifen, die in Verzeichnissen gespeichert sind, die internationale Zeichen, einschließlich DBCS-Zeichen, in den Namen ihrer Verzeichnispfade verwenden. Falls Sie Ressourcen in Verzeichnissen speichern, die Zeichen mit Akzenten oder andere internationale Zeichen in ihren Verzeichnispfaden enthalten, ersetzt die Anzeigefunktion andere Zeichen zu Anzeigezwecken. Möglicherweise wird der Job korrekt gedruckt, selbst wenn er nicht korrekt angezeigt wird.
  • Um den Job mit den richtigen Ressourcen anzuzeigen, verschieben Sie die Ressourcen zu einem Verzeichnis, dass keine internationalen Zeichen in seinem Pfad verwendet, oder benennen Sie das vorhandene Verzeichnis um, um alle internationalen Zeichen zu entfernen.

1.3.11.1.1.8.3 Fehler in Barcodes mit Jobmerkmalen

Sie können AFP Editor zur Erstellung von Barcodes nutzen, darunter auch Barcodes, die Jobmerkmale enthalten. Einige in der Liste in AFP Editor aufgeführten Merkmale verfügen jedoch möglicherweise nicht über Werte, wenn der Schritt EditAFP ausgeführt wird. Wenn ein Merkmal bei der Ausführung des Schritts EditAFP keinen Wert hat, wird der Barcode ohne Wert für das Merkmal erstellt. Leerstellen werden für den leeren Wert nicht unterstützt. Wenn der Merkmalwert das einzige Element im Barcode ist und der Wert leer ist, wird kein Barcode erstellt.

1.3.11.1.1.9 Der Drucker stoppt nicht

Wenn Sie auf einem Linux-System einen Drucker nicht über die RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle stoppen können, prüfen Sie die Berechtigungen des Verzeichnisses /etc sowie die darin enthaltenen Dateien.

Der RICOH ProcessDirector-Systembenutzer (aiw1 ist der Standardwert) muss die Ausführungsberechtigung für das Verzeichnis /etc und die Leseberechtigung für Netzwerksteuerdateien, insbesondere für /etc/protocols, haben. Standardmäßig ist die Datei /etc/protocols mit den Berechtigungen von 644 installiert. Wenn die Leseberechtigung für andere Benutzer entfernt wird, lassen sich Drucker durch RICOH ProcessDirector nicht stoppen.

1.3.11.1.1.10 Jobs endbearbeiten

Diese Themen beschreiben Probleme mit Endbearbeitungsoptionen und der Jobausgabe.

1.3.11.1.1.10.1 Job wird falsch gelocht oder geheftet

Wenn Sie Optionen für die Jobendbearbeitung angeben, entspricht die Ausgabe möglicherweise nicht Ihren Erwartungen. Dafür sind folgende Ursachen möglich.
  • Die verfügbaren Loch- und Heftoptionen variieren von Drucker zu Drucker. Sie können RICOH ProcessDirector-Drucker so konfigurieren, dass sie lochen oder heften können. Sie können jedoch nicht ihre Endbearbeitungsmuster für Lochen oder Heften konfigurieren. Daher plant RICOH ProcessDirector möglicherweise einen Job für einen Drucker, der die angeforderte Endbearbeitung nicht ausführen kann. In diesem Fall benutzt der Drucker sein bestes Äquivalent für das Loch- oder Heftmuster.
  • Inline-Formdefs überschreiben die Jobmerkmale Lochen und Heften. Wenn Sie eine Inline-Formdef für einen AFP-Job verwenden, müssen Sie die Endbearbeitungsoptionen in der Inline-Formdef angeben.
  • Heftwerte für Seitenausnahmen ersetzen Heftanweisungen für einen Job.
  • Heftwerte für Seitenausnahmen werden nur von PDF-Jobs mit JDF-Job-Tickets angewendet, die an Ricoh PDF-Drucker- oder Durchgriffsdrucker gesendet wurden, die JDF lesen können.
  • Bei benutzerdefinierten PDF-Druckern werden die Werte der Druckereigenschaften über die Datei mit den benutzerdefinierten Druckeinstellungen festgelegt. Wenden Sie sich an Ihren Ricoh Kundendienstmitarbeiter, um sicherzustellen, dass die Datei in Ordnung ist.

So zeigen Sie passende Merkmale an und aktualisieren diese:

  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Job, und wählen Sie Merkmale aus.
    1. Vergewissern Sie sich, dass das Merkmal Lochen auf der Registerkarte Planung korrekt eingerichtet ist.
    2. Vergewissern Sie sich, dass das Merkmal Heften benötigt auf der Registerkarte Planung korrekt eingerichtet ist.

      Ist dies nicht der Fall, überprüfen Sie das Merkmal Heften für den Job und das durch Seitenausnahmen angeforderte Heften. Aktualisieren Sie diese nach Bedarf.

  2. Möglicherweise müssen Sie die Methode, mit der Sie den Job übertragen haben und die Optionen, die diese für die Angabe der Endbearbeitungsmerkmale bereitstellt, überprüfen. Die Endbearbeitungsmerkmale wurden möglicherweise nicht korrekt im Job-Ticket übertragen.
  3. Falls der Job einen Wert Lochen oder Heften hatte, überprüfen Sie das Jobprotokoll, um zu sehen, ob der Wert sich nach dem Senden geändert hat.
    1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Job, und wählen Sie Protokoll anzeigen.
    2. Konfigurieren Sie das Protokoll so, dass Merkmaländerungen angezeigt werden, und suchen Sie nach Lochen oder Heften.
  4. Suchen Sie auf der Bannerseite oder dem Jobprotokoll nach dem Namen des Druckers, der den Job gedruckt hat.
  5. Wählen Sie im Portlet "Drucker" auf der Seite Hauptseite den Drucker, der den Job gedruckt hat, und klicken Sie auf Merkmale. Überprüfen Sie auf der Registerkarte Planung, ob der Drucker lochen oder heften kann.
  6. Stellen Sie bei Seitenausnahmen sicher, dass Ihr Drucker das Heften von Seitenausnahmen unterstützt. Nicht alle Drucker, die Jobheften unterstützen, unterstützen auch das Heften von Seitenausnahmen. Weitere Informationen finden Sie im Betriebshandbuch Ihres Druckers.
    Hinweis: Falls ein Ricoh PDF-Drucker nicht das Heften von Seitenausnahmen unterstützt, heftet er Jobs, die geheftet werden sollen, nur dann, wenn die Eigenschaft Bannerseiten in PDF-Druckdatei zusammenführen auf der Registerkarte Bannerseiten auf Nein gesetzt ist. Ist das Merkmal auf Ja gesetzt, heftet der Drucker den Job nicht.

1.3.11.1.1.10.2 Job wird nicht gedreht

Soll ein Job auf Druckmedien gedruckt werden, die Querformat haben, müssen Sie die Drehung in der Formdef angeben, die für den Job benutzt wird.

Wollen Sie Endbearbeitungsoptionen für einen gedrehten Job angeben, müssen Sie sie auch in der Formdef angeben. Benutzen Sie nicht die Jobmerkmale Lochen und Heften.

  • Ist die Formdef eine externe Formdef, bewirken die Jobmerkmale Lochen und Heften, dass eine neue Formdef erstellt wird. Die neue Formdef überschreibt die vorhandene externe Formdef, daher wird die Drehung aus der vorhandenen Formdef ignoriert.
  • Ist die Formdef eine Inline-Formdef, überschreibt sie die Jobmerkmale Lochen und Heften.

1.3.11.1.1.10.3 Externe Formdef wird ignoriert

Externe Formdefs werden ignoriert, wenn in dem Job Endbearbeitungsoptionen angegeben werden.

Zur Verarbeitung der Jobmerkmale, die die Endbearbeitungsoptionen Lochen und Heften angeben, erstellt RICOH ProcessDirector eine neue externe Formdef. Diese neue Formdef ersetzt alle anderen externen Formdefs. Wollen Sie die Optionen aus der Formdef mit den Endbearbeitungsoptionen kombinieren, müssen Sie auf eine der folgenden Arten vorgehen:

  • Legen Sie Jobmerkmale fest, die äquivalent zu den Formdef-Optionen sind.
  • Fügen Sie der Formdef Endbearbeitungsoptionen hinzu, und setzen Sie die Merkmale Lochen und Heften auf Nicht festgelegt.

1.3.11.1.1.11 Jobs anzeigen

Diese Themen beschreiben Probleme mit der Anzeige von Jobs.

1.3.11.1.1.11.1 Fontfehler beim Anzeigen von AFP-Jobs

Wenn Sie eine Datei in der Anzeigefunktion öffnen und eine Nachricht mit dem Hinweis erhalten, dass eine Codepage, ein Zeichensatz oder ein codierter Font nicht definiert ist, können Sie die Font-Konfigurationsdateien aktualisieren, die die Anzeigefunktion benutzt, um die kundenspezifischen Fonts zu identifizieren, die die Installation verwendet.

Wenn Sie eine AFP-Datei in RICOH ProcessDirector anzeigen, wandelt die Dateianzeigefunktion die anzuzeigende Datei um. Bei diesem Prozess wird nach den AFP-Fonts gesucht, die diese Datei an den folgenden Stellen verwendet:

  1. Inline mit dem Job
  2. In einem der im Jobmerkmal AFP-Ressourcenpfad angegebenen Verzeichnisse, wenn das AFP-Unterstützungs-Feature installiert ist
  3. In C:\aiw\aiw1\resources
  4. In C:\Program Files (x86)\Ricoh\PSF\reslib
Wenn die Fonts nicht gefunden werden, werden sie anzeigbaren Fonts zugeordnet. Die Standard-Font-Konfigurationsdateien stellen Zuordnungen für IBM-Fonts bereit. Wenn der Job jedoch kundenspezifische Fonts enthält, die für den Betrachter nicht verfügbar bzw. in den Konfigurationsdateien nicht aufgeführt sind, treten Fehler auf. Findet die Dateianzeigefunktion den Font in den Konfigurationsdateien nicht, benutzt die Dateianzeigefunktion den Font und die Codepage, die in den Abschnitten DEFAULT von zwei der Font-Konfigurationsdateien (cpderedhat7_6_vers_shortf.fnt und csdef.fnt) angegeben wurden. Sind diese Dateien installiert, enthält der Abschnitt DEFAULT Times New Roman 8-Punkt als Font und EBCDIC 500 als Codepage, diese Werte können jedoch geändert werden. Der Inhalt der AFP-Datei wird nicht geändert, aber die angezeigte Version sieht möglicherweise nicht genau wie die gedruckte Version aus. Ist die Codepage oder der Font nicht in den Konfigurationsdateien definiert und keine EBCDIC-Codepage, zeigt die Dateianzeigefunktion unlesbaren Text an.

Wollen Sie den Job mit den korrekten Fonts anzeigen, fügen Sie die kundenspezifischen Fonts den Font-Konfigurationsdateien hinzu. Schreiben Sie die in der Fehlernachricht als fehlend berichteten Zeichensätze, Codepages und codierten Fonts auf, damit Sie beim Bearbeiten der Dateien auf diese fehlenden Zeichensätze, Codepages und codierten Fonts verweisen können.

    Hinweis:
  • Die Anzeigefunktion kann nicht auf Ressourcen zugreifen, die in Verzeichnissen gespeichert sind, die internationale Zeichen, einschließlich DBCS-Zeichen, in den Namen ihrer Verzeichnispfade verwenden. Falls Sie Ressourcen in Verzeichnissen speichern, die Zeichen mit Akzenten oder andere internationale Zeichen in ihren Verzeichnispfaden enthalten, ersetzt die Anzeigefunktion andere Zeichen zu Anzeigezwecken. Möglicherweise wird der Job korrekt gedruckt, selbst wenn er nicht korrekt angezeigt wird.
  • Um den Job mit den richtigen Ressourcen anzuzeigen, verschieben Sie die Ressourcen zu einem Verzeichnis, dass keine internationalen Zeichen in seinem Pfad verwendet, oder benennen Sie das vorhandene Verzeichnis um, um alle internationalen Zeichen zu entfernen.

1.3.11.1.1.11.2 Die AFP-Anzeigefunktion zeigt Barcodes nicht an

Wenn Sie eine AFP-Datei anzeigen, die einen Barcode enthält, aber der Barcode nicht angezeigt wird, liegt das Problem möglicherweise in der Art der Barcodeerstellung.

Wenn Sie einen Barcode erstellen, indem Sie einen Barcode-Font für die Zuordnung eines strukturierten Feldes PTX (Presentation Text Data) angeben, kann die AFP-Anzeigefunktion den Barcode nicht anzeigen, da es keinen Type-1-Font gibt, dem der Barcode-Font zugeordnet werden kann. Setzen Sie zum Erstellen anzeigbarer Barcodes die Daten in der BCOCA (Bar Code Object Content Architecture) zusammen.

1.3.11.1.1.11.3 Falsche Seite wird in der Anzeigefunktion angezeigt

Der Viewer kann die Seiten nach der Ausführung eines Schrittes, der die Reihenfolge der Seiten im Job ändert, in unerwarteter Reihenfolge anzeigen.

Wurde der Job von dem Schritt ReverseOutputOrder oder ReversePDFPageOrder bearbeitet, wird die letzte Seite im Job als die erste Seite angezeigt.

Wenn eine oder mehrere Dokumentverarbeitungsfunktionen installiert sind, werden den Seiten Dokumentmerkmale zugeordnet, wenn der Job mit den Schritten IdentifyDocuments, IdentifyPDFDocuments, BuildAFPFromDocuments und BuildPDFFromDocuments verarbeitet wird. Ändert sich die Reihenfolge der Seiten des Jobs nach Ausführung der Schritte, werden die Dokumentmerkmale dennoch den Seitenzahlen im Originaljob zugeordnet. Bei der Suche mit Hilfe eines Dokumentenmerkmals wird die Seite im Originaljob angezeigt und entspricht unter Umständen nicht der erwarteten Seite. Um das Problem zu beheben, platzieren Sie alle Schritte, die eine PDF-Datei verändern, vor dem Schritt IdentifyPDFDocuments. Platzieren Sie alle Schritte, die eine APF-Datei verändern, vor dem Schritt IdentifyDocuments.

1.3.11.1.1.11.4 Die AFP-Anzeigefunktion zeigt keine in der Medienzuordnung angegebenen Änderungen an

Eine Medienzuordnung ist ein Ressourcenobjekt zur Drucksteuerung, das die Drucksteuerungsparameter für die Anzeige von Seiten auf einem physischen Medium und die Erstellung von Kopien auf dem physischen Medium enthält. Beispielweise gibt eine Medienzuordnung Medium-Overlays, Nachbearbeitungen, Wiedergabeandichte und Seitenänderungen an. Wenn Sie eine AFP-Datei anzeigen, die eine Medienzuordnung enthält, die in der Medienzuordnung angegebenen Änderungen jedoch nicht angezeigt werden, kann das Problem an der Art der Erstellung oder Änderung der AFP-Datei liegen.

Wenn Sie das Dienstprogramm afpreorder verwenden, um eine AFP-Datei zu erstellen oder zu ändern, fügt dieses möglicherweise Medienzuordnungen zwischen Seiten ein. Die AFP-Anzeigefunktion wendet diese Medienzuordnungen nicht an.

Wenn Sie über das Vorgedruckte Formulare austauschen-Feature verfügen, aktiviert der Schritt CombineAFPWithForm die Markierung "Konstante Rückseiten", wenn ein Medienobjekt ein elektronisches Formular für die Rückseite enthält und die Druckmedienzuordnung "Simplexdruck" vorgibt. Diese konstanten Rückseiten werden nicht in der Anzeigefunktion angezeigt.

1.3.11.1.1.11.5 Verdeckter Text wird in der AFP-Anzeigefunktion angezeigt statt verdeckt

Wenn Sie in der Anzeigefunktion eine Datei öffnen und Text sehen, der verdeckt sein sollte, müssen Sie möglicherweise die Konfigurationsdatei der Anzeigefunktionskomponente bearbeiten und den Wert des Parameters GOCA_PASS1 auf 2 ändern.

Der Parameter GOCA_PASS1 gibt an, ob Text Grafiken wie verdeckte Bereiche oder Abdeckblöcke ersetzt. Der Standardwert von GOCA_PASS1 ist 2.

Um GOCA_PASS1 zu ändern, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Wechseln Sie zum Verzeichnis C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\afpviewer\.
  2. Öffnen Sie die Datei a2pxopts.cfg.
  3. Ändern Sie den Wert von GOCA_PASS1 am Ende der Datei.

GOCA_PASS1 = 1
Text ersetzt Grafiken wie verdeckte Bereiche. Legen Sie GOCA_PASS1 auf 1 fest, wenn Sie über Whitespace Manager Text hinzugefügt haben.
GOCA_PASS1 = 2
Grafiken wie verdeckte Bereiche ersetzen Text. Legen Sie GOCA_PASS1 auf 2 fest, wenn Sie verdeckten Text haben.

1.3.11.1.1.11.6 Text in AFP-Jobs wird in den Suchergebnissen nicht hervorgehoben

Falls die Suche in der Anzeigefunktion kein Wort oder keinen Satz in einem AFP-Job hervorhebt, führen Sie eine der folgenden Optionen für die AFP-Datei und alle erforderlichen Ressourcen aus:
  • Legen Sie den Wert Unicode scalar in den strukturierten Feldern der Codepage-Steuerung (CPC) und des Codepage-Index (CPI) für jede AFP-Codepage fest.
  • Legen Sie den Wert Globale ID des Grafikzeichensatzes in den strukturierten Feldern der CPC und des CPI für jede verwendete AFP-Codepage fest. Die Globale ID des Grafikzeichensatzes muss in Übereinstimmung mit der IBM-Namenskonvention bezüglich der globalen ID des Grafikzeichensatzes festgelegt werden.

1.3.11.1.1.11.7 Text in einem Leerraumbereich wird nicht in der AFP-Anzeigefunktion angezeigt

Wenn Sie in der Anzeigefunktion eine Datei öffnen und Text von Whitespace Manager nicht angezeigt wird, müssen Sie möglicherweise die Konfigurationsdatei für die Anzeigefunktionskomponente bearbeiten und den Wert des Parameters GOCA_PASS1 auf 1 ändern.

Der Parameter GOCA_PASS1 gibt an, ob Text Grafiken wie verdeckte Bereiche oder Abdeckblöcke ersetzt. Der Standardwert von GOCA_PASS1 ist 2.

Um GOCA_PASS1 zu ändern, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Wechseln Sie zum Verzeichnis C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\afpviewer\.
  2. Öffnen Sie die Datei a2pxopts.cfg.
  3. Ändern Sie den Wert von GOCA_PASS1 am Ende der Datei.

GOCA_PASS1 = 1
Text ersetzt Grafiken wie verdeckte Bereiche. Legen Sie GOCA_PASS1 auf 1 fest, wenn Sie über Whitespace Manager Text hinzugefügt haben.
GOCA_PASS1 = 2
Grafiken wie verdeckte Bereiche ersetzen Text. Legen Sie GOCA_PASS1 auf 2 fest, wenn Sie verdeckten Text haben.

1.3.11.1.1.11.8 Bilder in einem Leerraumbereich werden nicht in der AFP-Anzeigefunktion angezeigt

Wenn Sie eine Datei in der AFP-Anzeigefunktion öffnen und Bilder von Whitespace Manager nicht angezeigt werden, überprüfen Sie, ob die Bilder die vorgegebenen Anforderungen erfüllen.
Whitespace Manager unterstützt nur GIF-, JPEG- und Page-Segmente als Bildformate. Andere Arten von Bildern, z. B. TIFF oder PNG, werden nicht unterstützt.

Darüber hinaus müssen die Bilder einen RGB-Farbbereich verwenden. Verwenden Ihre Bilder einen CMYK-Farbbereich, müssen Sie sie in RGB konvertieren.

1.3.11.1.1.11.9 Fehlerbehebung bei nicht lesbaren Einträgen in Anzeigefunktion

Wenn Sie Einträge wie beispielsweise @@--@@ statt eines aussagekräftigen Texts für die Indexgruppen und Kennzeichen in der Dateianzeigefunktion sehen, wurde das Indexieren in dieser Datei wahrscheinlich auf einem Hostsystem und nicht in RICOH ProcessDirector ausgeführt.

Wenn das Indexieren auf einem Hostsystem ausgeführt wird, wird der Text in den Indexkennzeichen in EBCDIC erstellt. Die Anzeigefunktion versucht, diesen Text als ASCII-Text anzuzeigen.

Gehen Sie wie folgt vor, um den Fehler zu beheben:

  1. Öffnen Sie das Notizbuch der Merkmale für den Job, und klicken Sie auf die Registerkarte AFP.
  2. Setzen Sie das Merkmal Globale Codepage-ID auf 500.
  3. Klicken Sie auf OK.
  4. Wählen Sie in der Jobtabelle auf der Seite Hauptseite den Job aus.
  5. Klicken Sie auf Erneut verarbeiten, und starten Sie den Job je nach dem, welcher der Schritte in dem Workflow zuerst kommt, bei dem Schritt ConvertLineDataJobIntoAFP oder EnableRepositioning erneut.
  6. Hat der Schritt die Verarbeitung des Jobs abgeschlossen, öffnen Sie die Dateianzeigefunktion, und wählen Sie die Kennzeichen aus. Die nicht lesbaren Einträge sind nicht mehr vorhanden.

1.3.11.1.1.12 DB2-Datenbankfehler

Fehler im Jobprotokoll können auf eine Zeitlimitüberschreitung oder einen Deadlock in DB2 hinweisen.

Tritt ein Fehler dieser Art auf, benutzen Sie die Aktion Erneut verarbeiten, um zu versuchen, den Job von dem letzten im Dialog Erneut verarbeiten gezeigten Schritt neu zu starten.

1.3.11.1.1.13 Langsame Verarbeitung

Wenn Sie feststellen, dass das Drucken, das Übertragen von Dateien oder das Ausführen von Aktionen in der Benutzerschnittstelle länger dauert als normalerweise üblich, können Sie mit diesen Änderungen die Leistung möglicherweise verbessern.
  • Konfigurieren Sie auf dem Ethernet-Adapter den Vollduplexmodus, und schalten Sie die automatische Verbindung aus.
  • Verteilen Sie die E/A-Aktivität auf mehrere Dateisysteme, um den Durchsatz zu verbessern.

1.3.11.1.1.14 Durch Antivirus-Software verursachte Probleme

Programme wie Antivirus-Produkte, die Dateien scannen und sperren, verursachen nicht selten Probleme mit Installation und Laufzeitverhalten.
In einigen Fällen verursacht Antivirus-Software folgende Probleme für RICOH ProcessDirector:
  • Fehlschlagen der Installation
  • Fehlschlagen bei Ausführen eines Schritts
  • Sinkende Leistung
  • Blockieren von Netzwerkverkehr an einigen Ports

Um diese Probleme zu vermeiden oder zu beheben, empfehlen wir Folgendes:

  • Deaktivierung von Antiviren-Software während der Installation des Basisprodukts und aller Updates.

    Wenn Sie das Produkt oder Updates installieren, empfehlen wir, die Antivirensoftware auf dem Server vollständig zu deaktivieren. Während des Installationsvorgangs werden verschiedene Archivdateien (ZIP-, JAR- und EPK-Dateien) auf Ihren Server kopiert. Anschließend werden die Inhalte extrahiert und in die richtigen Verzeichnisse auf Ihrem System verschoben. Antivirenprogramme sperren und scannen normalerweise Dateien, die aus Archiven extrahiert wurden.

    Während der Sperr- und Scanvorgang im Allgemeinen schnell ist, läuft das Installationsprogramm schneller. Wenn das Installationsprogramm versucht, Dateien zu entpacken und zu verschieben, bevor der Scanvorgang abgeschlossen ist, kommt es zu Installationsfehlern, die schwer zu beheben sind. Deaktivieren Sie Ihre Antiviren-Software während des Installationsvorgangs, um diese Art von Fehlern zu vermeiden.

      Hinweis:
    • Microsoft Defender Firewall und Microsoft Defender Antivirus sind separate Programme. Sie müssen Microsoft Defender Antivirus während des Installationsvorgangs deaktivieren. Das Deaktivieren der Microsoft Defender Firewall verhindert die beschriebenen Installationsprobleme nicht.
    • Microsoft Defender Antivirus muss deaktiviert werden; der passive Modus reicht nicht aus, um Installationsfehler zu vermeiden.
  • Verzeichnisse von der Virenprüfung ausschließen

    Sie können die Verzeichnisse ausschließen, in denen die Installationsdateien entpackt, die Datenbank gespeichert und die Jobdateien geschrieben werden, sodass Sie RICOH ProcessDirector installieren und ausführen können, ohne wiederholt Virenscans auszulösen.

    Überprüfen Sie die Ausschlussliste in Ihrer Antivirensoftware, um sicherzustellen, dass diese Verzeichnisse darin enthalten sind:

    • C:\aiw\aiw1
    • C:\Programme\Ricoh\ProcessDirector
    • Wenn Sie DB2 als Datenbank verwenden:
      • C:\AIWINST
      • C:\ProgramData\IBM
    • Wenn Sie eine benutzerdefinierte Funktion verwenden, die die BCC-Software mit RICOH ProcessDirector integriert:
      • C:\BCC

Wenn Sie nach der Umsetzung dieser Anleitung weiterhin Probleme haben, versuchen Sie die folgenden Punkte:

  1. Überprüfen Sie, ob die Liste der ausgeschlossenen Verzeichnisse die oben genannten Verzeichnisse enthält.
    Automatische Richtlinienaktualisierungen oder die Installation aktualisierter Antivirensoftware können die Liste auf die Standardwerte zurücksetzen.
  2. Deaktivieren Sie die Antiviren-Software vorübergehend und versuchen Sie die gleichen Aktionen unter RICOH ProcessDirector, die zuvor Probleme verursacht haben.

    Wenn die Aktionen bei deaktivierter Antivirensoftware erfolgreich abgeschlossen werden, wenden Sie sich an den Systemadministrator der Antivirensoftware. Überprüfen Sie die Protokolle und die Scankonfiguration, um die Einstellungen zu finden, die zu einem Ausfall von RICOH ProcessDirector führen könnten. Aktualisieren Sie die Einstellungen nacheinander und testen Sie die Änderungen, um zu sehen, ob die Probleme behoben sind.

  3. Wenn Sie nach dem Ausprobieren dieser Schritte weiterhin Probleme mit RICOH ProcessDirector auf einem Server mit laufender Antiviren-Software haben, wenden Sie sich an den Ricoh-Support.

1.3.11.1.1.15 Dateigröße verringern

Wenn Ihre Dateisysteme zu voll sind, können Sie die Informationen verringern, die einige Schritte in Workflows speichern, um Platz zu sparen.

Jeder Schritt in jedem Workflow verfügt über ein Merkmal Neustarttyp für Schritt, mit dem angegeben wird, ob Sie die Aktion Erneut verarbeiten verwenden können, um die Verarbeitung eines Jobs bei diesem Schritt neu zu starten. Wenn für das Merkmal Neustarttyp für Schritt ein anderer Wert als Kein, Löschen oder Neu formatieren festgelegt ist, wird eine Kopie der Eingabedatei im Prüfpunktverzeichnis für den Job gespeichert, bevor der Schritt ausgeführt wird. Der Standardwert für Neustarttyp für Schritt ist bei den meisten Schritten Allgemein, weshalb Kopien der Eingabedatei gespeichert werden.

Gehen sie wie folgt vor, um zu verhindern, dass die Eingabedatei für einen Schritt gespeichert wird:

  1. Wechseln Sie zu einem Schritt in Ihrem Workflow.
  2. Ändern Sie den Wert für Neustarttyp für Schritt zu Kein.

Wenn Sie das Merkmal Neustarttyp für Schritt für einen Schritt au Kein festlegen, können Sie die Aktion Erneut verarbeiten nicht verwenden, um ab diesem Schritt neu zu starten. Sie müssen einen Schritt auswählen, der vor diesem Schritt ausgeführt wird, um den Job neu zu starten.

1.3.11.1.1.16 Vernetzen und Verbinden

Diese Themen beschreiben Probleme mit dem Netzwerk und der Konnektivität.

1.3.11.1.1.16.1 Hostname stimmt nicht mit IP-Adresse überein

Wenn eine Nachricht mit dem Hinweis erscheint, Der Hostname in C:\aiw\aiw1\config\ servers.cfg stimmt nicht mit der IP-Adresse des Systems überein, hat sich der Hostname oder die IP-Adresse des Primärcomputers geändert. Sie müssen RICOH ProcessDirector aktualisieren, damit diese Änderung erkannt wird.

Gehen Sie wie folgt vor, um RICOH ProcessDirector zu aktualisieren:

  1. Melden Sie sich beim primären Computer als der Benutzer an, der RICOH ProcessDirector installiert hat.
  2. Starten Sie eine Befehlszeile als Administrator. Selbst wenn Sie bei Ihrem System als Administrator angemeldet sind, müssen Sie die Eingabeaufforderung starten, indem Sie Als Administrator ausführen aus dem Kontextmenü auswählen.
  3. Geben Sie den folgenden Befehl ein, wobei Alter_Hostname der alte Hostname ohne Domänenname ist:
    C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\bin\changeHostname.bat oldhostname

1.3.11.1.1.16.2 SNMP-Verbindung mit einem Drucker kann nicht aufgebaut werden

Wenn RICOH ProcessDirector keine Verbindung über SNMP zu einem Drucker aufbauen kann, überprüfen Sie diese Einstellungen.
  • Das Merkmal Community-Name des Druckers muss mit dem Namen der SNMP-Community übereinstimmen, der am physischen Drucker festgelegt ist.
  • Ist der Drucker ein Durchgriffsdrucker oder PCLOut-Drucker, muss das Merkmal TCP/IP-Adresse oder Hostname des Druckers festgelegt werden.

1.3.11.1.1.16.3 Verbindungsprobleme der Berichtsdatenbank

Wenn RICOH ProcessDirector oder das BI-Tool keine Verbindung mit der Berichtsdatenbank herstellen kann, beachten Sie die folgenden Vorschläge zur Fehlerbehebung.

  • Stellen Sie sicher, dass die Datenerfassung aktiviert ist.
  • Wenn Sie irgendwelche Werte auf der Seite Verwaltung Berichte Datenbankeinstellungen geändert haben, stellen Sie sicher, dass die Werte in der Berichte-Datenbank aktualisiert werden, damit sie übereinstimmen. RICOH ProcessDirector sendet diese Änderungen nicht an die Datenbank. Sie müssen die Einstellungen mit einem PostgreSQL-Tool außerhalb von RICOH ProcessDirector aktualisieren.
  • Wenn Sie irgendwelche Einstellungen in der Berichtsdatenbank aktualisiert haben, stellen Sie sicher, dass die Werte auf der Seite Datenbankeinstellungen entsprechend aktualisiert werden.
  • Stellen Sie sicher, dass die Dateien pg_hba.conf und postgresql.conf korrekt eingerichtet sind.
  • Wenn sich das BI-Tool auf einem Computer befindet, der eine dynamisch zugewiesene IP-Adresse hat, funktioniert die Verbindung ggf. nicht mehr, wenn die IP-Adresse geändert wird.

    Für temporäre Fehlerbehebungszwecke legen Sie die lokalen IPV4-Verbindungen so fest, dass die Adresse 0.0.0.0/0 erlaubt ist. Diese Einstellung ermöglicht, dass sich alle IP-Adressen verbinden. Wenn das BI-Tool eine Verbindung mit dieser Einstellung herstellen kann, können Sie herausfinden, welche spezifischen IP-Adressen zur zulässigen Liste in pg_hba.conf hinzugefügt werden müssen.

  • Vergewissern Sie sich, dass die Berichtsdatenbank auf den angegebenen Port reagiert. Standardmäßig verwendet die Datenbank den Port 5432, obwohl er möglicherweise in den Datenbankeinstellungen geändert wurde.

    So bestimmen Sie, ob die Datenbank auf den Port lauscht:

    1. Öffnen Sie eine Befehlszeile, und geben Sie Folgendes ein: netstat -an.

      Eine Liste der offenen Ports wird angezeigt.

    2. Überprüfen Sie die Liste für den auf der Seite Datenbankeinstellungen angegebenen Port.

    Wenn die Datenbank nicht auf den Port lauscht, halten Sie die PostgreSQL-Datenbank an und starten Sie sie neu. Die folgenden Beispielbefehle verwenden die Standardwerte aus Datenbankeinstellungen für den Benutzernamen, das Kennwort und die Portnummer. Wenn Sie einen oder mehrere dieser Werte geändert haben, verwenden Sie Ihre Werte im Befehl.

    1. Stoppen Sie die Datenbank:
      • "C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\PostgreSQL\bin\pg_ctl" stop -o "-p portnumber" -U rpdreports -P testpassword -D C:\aiw\aiw1\data\history -l C:\aiw\aiw1\trace\postgres.trace

        Dabei steht rpdreports für den Benutzernamen des PostgreSQL-Benutzers und rpdreports und testpassword für den Namen und das Passwort des PostgreSQL-Benutzers und portnumber für den Port, den RICOH ProcessDirector für den Zugriff auf die Berichte-Datenbank verwendet.

    2. Starten Sie die Datenbank:
      • "C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\PostgreSQL\bin\pg_ctl" start -o "-p portnumber" -U rpdreports -P testpassword -D C:\aiw\aiw1\data\history -l C:\aiw\aiw1\trace\postgres.trace

        Dabei sind rpdreports und testpassword der Name und das Passwort für den PostgreSQL-Benutzer und portnumber der Port, den RICOH ProcessDirector für den Zugriff auf die Berichte-Datenbank verwendet.

        Hinweis:
      • Unter Windows kann die Ausführung des Datenbankbefehls unzuverlässig sein. Um zu sehen, ob die Datenbank gestartet wurde, melden Sie sich bei RICOH ProcessDirector an und klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung. Öffnen Sie Berichte Datenbankeinstellungen.

        Wenn die Seite meldet, dass die Datenbank verbunden ist, hat der Befehl korrekt funktioniert. Wenn die Seite meldet, dass die Datenbank nicht verbunden ist, klicken Sie auf den Schalter, um die Datenerfassung zu aktivieren. RICOH ProcessDirector startet die Datenbank für Sie.

  • Wenn die Datenbank auf den Port reagiert, aber das BI-Tool keine Verbindung herstellt:
    • Prüfen Sie, ob Probleme mit Firewalls oder anderer Netzwerken vorliegen.
    • Wenn keine Probleme mit anderen Netzwerken vorhanden sind, starten Sie den Server, der die Datenbank enthält, neu.

1.3.11.1.1.17 E-Mails werden nicht gesendet oder nicht empfangen

Eine E-Mail wird unter Umständen nicht vom System versendet oder vom Empfänger erhalten, wenn Ihr E-Mail-Anbieter die Nachricht blockiert hat, die E-Mail-Adresse des Empfängers falsch ist, eine angehängte Datei zu groß ist oder die SMTP-Einstellungen falsch sind.
  • Vergewissern Sie sich zuerst zusammen mit Ihrem E-Mail-Administrator, dass das System korrekt funktioniert. Vergewissern Sie sich, dass in letzter Zeit keine Einstellungen geändert wurden. Überprüfen Sie danach Ihre SMTP-Einstellungen in RICOH ProcessDirector.
    Überprüfen Ihre SMTP-Einstellungen für den SMTP-Server, der in Ihrem Schritt verwendet wird:
    • Stellen Sie sicher, dass im Feld SMTP-Server oder Alternativer SMTP-Server die richtige Server-Adresse aufgeführt ist.
    • Stellen Sie sicher, dass im Feld SMTP-Port oder Alternativer SMTP-Port die richtige Port-Nummer aufgeführt ist und überprüfen Sie bei Ihrem Netzwerk-Administrator, dass dieser Port nicht durch Firewalls blockiert wird.
    • Stellen Sie sicher, dass die Felder SMTP-Benutzername oder Alternativer SMTP-Benutzername und SMTP-Kennwort oder Alternatives SMTP-Kennwort die richtige Kombination aus SMTP-Benutzernamen und -Kennwort enthalten.
    • Wenn Ihr Standard- oder Ihr alternativer SMTP-Server Netzwerksicherheit verwendet, überprüfen Sie die Einstellungen Ihres Standard- oder alternativen SMPT-Servers, um zu prüfen, ob der Server SSL- oder TLS-Protokolle verwendet. Wenn er eines dieser Protokolle verwendet, stellen Sie sicher, dass nur das jeweilige Feld, E-Mail-SSL-Port/Alternativer E-Mail-SSL-Port oder E-Mail-TLS-Port/Alternativer E-Mail-TLS-Port, verwendet wird. Wenn Sie keine dieser Technologien verwenden, benutzen Sie keines dieser Felder.
  • Überprüfen Sie die Größe der Datei, die an den Empfänger geschickt wurde. Wenn eine Datei zu groß ist, blockieren Ihr E-Mail-Anbieter oder der E-Mail-Anbieter des Empfängers die Nachricht unter Umständen. Wenn die Datei zu groß ist, müssen Sie sie unter Umständen in Segmente aufteilen oder sie auf Wechselmedien versenden.
      Hinweis:
    • Die übliche maximale E-Mail-Größe beträgt 25 MB, aber der genaue Grenzwert kann von Anbieter zu Anbieter variieren.
  • Stellen Sie sicher, dass der Job den Schritt erreicht hat, der E-Mails versendet. Folgendes kann bei dem Job eintreten:
    • Er wechselt in den Fehler-Status, ehe er den Schritt erreicht, der E-Mails versendet.
    • Er folgt einem falschen Pfad durch einen bedingten Workflow und erreicht nie den Schritt, in dem die E-Mails versendet werden sollten. Korrigieren Sie in diesem Fall die Logik, die den Job durch die falsche Abzweigung geleitet hat.

1.3.11.1.1.18 Verschlüsselte PDF-Datei kann nicht geöffnet werden

Wenn die verschlüsselte PDF-Datei, erzeugt durch den encryptpdf-Schritt, nicht geöffnet werden kann, ist das Kennwort wahrscheinlich falsch.

Fragen Sie den Empfänger, und stellen Sie sicher, dass das Kennwort, das er eingegeben hat, dem Kennwort im EncryptPDF-Schritt entspricht. Geben Sie dem Empfänger das richtige Kennwort, wenn die Kennwörter nicht übereinstimmen.

Wenn sie kein Kennwort zum Öffnen der Datei verwendet haben, aber eines benötigen, um weitere Aufgaben zu erledigen, geben Sie das Berechtigungskennwort an.

1.3.11.1.1.19 Verschlüsselte PDF-Datei kann nicht bearbeitet werden

Falls der Empfänger die Datei öffnen aber keine Felder ausfüllen oder Änderungen an der Datei vornehmen kann, geben Sie ihm das richtige Kennwort für die Datei.

Finden Sie heraus, welches Kennwort der Kunde verwendet hat, um die Datei zu öffnen. Wenn sie das Dokumentöffnungskennwort verwendet haben, verfügen sie über eine Leseberechtigung für die Datei. Sie müssen das Berechtigungskennwort angeben, um die Bearbeitung der Datei und das Ausfüllen von Formularen zu ermöglichen.

Wenn sie kein Kennwort zum Öffnen der Datei verwendet haben, aber eines benötigen, um weitere Aufgaben zu erledigen, geben Sie das Berechtigungskennwort an.

1.3.11.1.1.20 Nach erfolgreicher Installation kann nicht auf das Acrobat-Plug-in zugegriffen werden

Auch wenn Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat erfolgreich installiert haben, kann es vorkommen, dass das Ricoh-Menü beim Öffnen von Adobe Acrobat nicht angezeigt wird. Dieses Verhalten kann mit Ihrer installierten Acrobat-Version und den Standardwerten für einige Einstellungen zusammenhängen.
Um das Problem zu beheben, öffnen Sie Adobe Acrobat und führen Sie die folgenden Schritte aus:
  1. Wenn Sie das neue Adobe Acrobat-Erlebnis verwenden (eingeführt im Mai 2023), gibt es kein Ricoh-Menü mehr am oberen Rand des Bildschirms. Um das Ricoh-Menü zu finden, klicken Sie auf Menü Plug-ins.
    Sie sollten Ricoh als Untermenü sehen. Wenn es nicht sichtbar ist, fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort.
  2. Öffnen Sie das Dialogfeld Einstellungen:
    • Klicken Sie in der traditionellen Ansicht auf Bearbeiten Einstellungen.
    • Wählen Sie im neuen Adobe Acrobat-Erlebnis Menü Einstellungen.
  3. Wählen Sie die Kategorie Allgemein.
  4. Vergewissern Sie sich, dass im Abschnitt Anwendungsstart nicht die Option Nur zertifizierte Zusatzmodule verwenden ausgewählt ist.
  5. Wählen Sie die Kategorie Sicherheit (Erweitert).
  6. Im Abschnitt Sandbox-Schutz sehen Sie möglicherweise eine Option mit der Bezeichnung Geschützten Modus beim Start aktivieren. Stellen Sie sicher, dass diese Option nicht ausgewählt ist.
  7. Klicken Sie auf OK.
  8. Möglicherweise müssen Sie Adobe Acrobat neu starten, um das Menü Ricoh anzuzeigen.
Wenn weiterhin Probleme auftreten, wenden Sie sich an den Ricoh-Kundendienst.

1.3.11.1.1.21 Felder in den RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Kürzungswerten

Monitore mit einer sehr hohen Auflösung und bestimmten Anzeigeeinstellungen können Probleme bei der Darstellung von Informationen verursachen.
Um die Art und Weise zu ändern, wie Eingabefelder in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat angezeigt werden:
  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Desktop und wählen Sie Anzeigeeinstellungen.
  2. Ändern Sie unter Skalierung und Layout den Wert Ändern der Größe von Text, Anwendungen und anderen Elementen auf 100%.
  3. Starten Sie den Computer neu, damit die Änderung wirksam wird.
      Hinweis:
    • Wenn diese Änderung dazu führt, dass die Felder zu klein sind, um verwendet zu werden, versuchen Sie, den Auflösungswert zu ändern.

1.3.11.1.1.22 Der Warteschritt läuft zur falschen Zeit ab

Wenn der Workflow einen Schritt Warten enthält und der Job früher oder später als erwartet beendet wird, ist Ihr Schritt Warten eventuell nicht korrekt eingerichtet.
  • Wenn der Job nach einem Schritt Warten zur falschen Zeit wieder verarbeitet wird, überprüfen Sie Folgendes im Workflow:
    • Das Merkmal Warten bis

      Stellen Sie sicher, dass beim Merkmal Warten bis die richtige Zeit eingestellt ist. Wenn in Ihrem Land das 12-Stunden-Zeitformat verwendet wird, stellen Sie sicher, dass AM oder PM richtig ausgewählt wurden. Dieses Merkmal wird nur verwendet, wenn Sie einen Job bis zu einer bestimmten Tageszeit pausieren lassen.

    • Das Merkmal Zeitzone

      Stellen Sie sicher, dass die im Schritt Warten ausgewählte Zeitzone der Zeitzone entspricht, die der primäre Server verwendet. Dieses Merkmal wird nur verwendet, wenn Sie einen Wert für das Merkmal Warten bis eingegeben haben.

    • Das Merkmal Warten für

      Stellen Sie sicher, dass die im Schritt Warten auf eingegebene Zeitlänge korrekt ist und der ausgewählten Zeiteinheit entspricht. Dieses Merkmal wird verwendet, wenn Sie einen Job ein bestimmtes Zeitintervall lang pausieren lassen.

    • Das Merkmal Schritt abschließen nach

      Stellen Sie sicher, dass der für Schritt abschließen nach ausgewählte Wert korrekt ist.

      Ein Workflow enthält beispielsweise einen Schritt Warten mit diesen Einstellungen:

      • Warten bis: 12:00 Uhr
      • Zeitzone: Eastern Standard Time (EST)
      • Warten für: 3 Stunden

      Ein Job erreicht diesen Schritt um 10:00 Uhr EST. Der Schritt legt diese beiden möglichen Endzeiten fest

      • Warten bis: 12:00 Uhr EST
      • Warten für: 3 Stunden (13:00 Uhr EST)

      Wenn Schritt abschließen nach auf Eintritt von erstem festgelegt ist, geht der Job um 12:00 Uhr EST zum nächsten Schritt. Wenn Schritt abschließen nach auf Eintritt von letztem festgelegt ist, geht der Job um 13:00 Uhr EST zum nächsten Schritt.

    • Die Uhrzeit auf dem RICOH ProcessDirector-Server

      Stellen Sie sicher, dass die Uhrzeit und die Zeitzone auf dem RICOH ProcessDirector-Server korrekt eingestellt sind. Der Schritt Warten bezieht seine Zeit vom RICOH ProcessDirector-Server. Wenn die Systemzeit oder die Zeitzone falsch sind, wird der Schritt Warten unter Umständen nicht zur richtigen Zeit abgeschlossen.

        Hinweis:
      • Die Zeit beginnt, wenn der RICOH ProcessDirector-Server ausgeschaltet wird. Ein Job erreicht beispielsweise den Schritt Warten und soll eine Stunde lang warten. Der Job wartet 30 Minuten lang, und die Stromversorgung zum Server wird unterbrochen. Es dauert 45 Minuten, bis die Stromversorgung wiederhergestellt ist und RICOH ProcessDirector die Verarbeitung wieder aufnimmt. An diesem Punkt wird der Job wieder verarbeitet, da die Wartezeit abgelaufen ist.

1.3.11.1.1.23 SSL- oder TLS-Sicherheit ist nicht aktiv

Wenn RICOH ProcessDirector vorher für die Verwendung von SSL oder TLS konfiguriert wurde und Sie feststellen, dass SSL nicht aktiv ist, müssen Sie es reaktivieren.

Haben Sie kürzlich Ihre Installation aktualisiert, wurde SSL oder TLS möglicherweise betroffen. Die SSL- und TLS-Sicherheitseinstellungen werden in der Web-Server-Komponente gelöscht, wenn Sie Dienstaktualisierungen oder eine neue RICOH ProcessDirector-Version installieren. Dieses Problem kann behoben werden, indem Sie die Prozedur zum Aktivieren von SSL oder TLS ausführen.

1.3.11.1.1.24 Benachrichtigungen wurden nicht empfangen

Nachdem ein Administrator eine Benachrichtigung erstellt hat, erhalten ein oder mehrere Empfänger keine E-Mail.

Überprüfen Sie beide Abschnitte, um herauszufinden, weshalb die E-Mail-Benachrichtigungen nicht empfangen wurden.

1.3.11.1.1.24.1 Problem bei der Konfiguration von Benachrichtigungs-E-Mails

Eine Benachrichtigungs-E-Mail kann aus einem der folgenden Gründe nicht gesendet werden:
  • Es ist keine E-Mail-Adresse in den Benutzerinformationen eines Benutzers angegeben bzw. falsch angegeben.
  • Der E-Mail-Dienst des Empfängers hat die Benachrichtigungs-E-Mail als Spam markiert.
  • Der E-Mail-Dienst des Empfängers blockiert Zip-Dateien in Anhängen.
  • Die Gesamtgröße der angehängten Datei ist größer als die Größenbeschränkung durch den E-Mail-Dienst.
  • Ihr E-Mail-Server ist nicht dafür konfiguriert, dass RICOH ProcessDirector E-Mails über diesen Server senden kann.
  • RICOH ProcessDirector kann sich nicht am E-Mail-Server anmelden, da die Werte im Bereich E-Mail/SMTP der Seite Systemeinstellungen nicht korrekt sind.

Überprüfen Sie die E-Mail-Adresse, die für jeden Benutzer angegeben wurde, der keine E-Mail erhalten hat.

Wenn ein E-Mail-Dienst die Benachrichtigungs-E-Mail als Spam markiert hat, bitten Sie den Benutzer, der die E-Mail erhalten soll, die E-Mail als sicher oder "Kein Spam" zu markieren oder die Adresse des Senders zur Liste mit den geprüften Adressen hinzuzufügen.

Stellen Sie sicher, dass der Standard-SMTP-Server korrekt funktioniert. RICOH ProcessDirector sendet Benachrichtigungen über den Standard-SMTP-Server, nicht über den alternativen SMTP-Server. Überprüfen Sie, ob die Systemeinstellungen für Ihren SMTP-Server mit den Werten für den RICOH ProcessDirector-Standard-SMTP-Server im Bereich E-Mail/SMTP der Seite Systemeinstellungen übereinstimmen.

    Hinweis:
  • Der alternative SMTP-Server kann keine Benachrichtigungen senden. Er ist stellt keine Sicherheit für den Standard-SMTP-Server dar.

Stellen Sie sicher, dass das Benachrichtigungsobjekt, das zum Versenden der E-Mail konfiguriert ist, auch aktiviert ist.

1.3.11.1.1.24.2 Problem bei der Konfiguration von Benachrichtigungsobjekten

Eine Benachrichtigungs-E-Mail kann u. U. nicht gesendet werden, da das Benachrichtigungsobjekt nicht die richtige E-Mail-Adresse enthält, da die Bedingungen nicht erfüllt sind, weil die Benachrichtigungsbegrenzung erreicht wurde oder das Benachrichtigungsobjekt deaktiviert ist.
  • Überprüfen Sie die Benachrichtigungsbegrenzung im Benachrichtigungsobjekt. Wenn Nachrichten nicht gesendet wurden, da die Grenze erreicht wurde, wird die Nachricht in das Protokoll für das Benachrichtigungsobjekt aufgenommen.
  • Einige Merkmale können nur eine Untergruppe der Werte für Vergleich verwenden. Wenn Sie beispielsweise Aktueller Tag als das Merkmal für die Bedingung auswählen, müssen Sie die Vergleiche = (gleich) oder != (ungleich) verwenden. Wenn Sie Aktuelle Zeit als das Merkmal auswählen, müssen Sie die Vergleiche < (weniger als), > (größer als), <= (kleiner als oder gleich) oder >= (größer als oder gleich) verwenden.
  • Einige Kombinationen aus Merkmalen und ihren Werten können aufgrund der Merkmale und des Zeitpunkts, wann sie festgelegt wurden, nicht zur Definition einer Bedingung verwendet werden. Beispiel: Es ist nicht möglich, den Status eines Jobs auf Drucken zu ändern, wenn Aktueller Schritt nicht auf der Schrittschablone PrintJobs basiert, da nur dieser Schritt diesen Status festlegt.
  • Beachten Sie, welche Schritte in dem Workflow das Merkmal festlegen, das Sie für eine Bedingung verwenden wollen, damit Jobs zu der von Ihnen angegebenen Zeit voraussichtlich einen Wert für das Merkmal enthalten. Beispiel: Wenn Sie Aktuelle Phase oder Aktueller Schritt als Bedingung verwenden möchten, muss das Jobmerkmal, das Sie für das Ereignis angegeben haben, einen Wert aufweisen, wenn sich der Job in der jeweiligen Phase oder in dem Schritt befindet, den/die Sie in der Bedingung angegeben haben.

So bearbeiten Sie ein vorhandenes Benachrichtigungsobjekt:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Objekte Benachrichtigungen.
  3. Klicken Sie auf den Namen des Benachrichtigungsobjekts, das Sie bearbeiten möchten.
  4. Stellen Sie in der Registerkarte Allgemein sicher, dass die E-Mail-Adressen in den Feldern Empfängeradresse, Adresse für Kopie und Adresse für Blindkopie korrekt sind.
  5. Stellen Sie in der Registerkarte Ereignis sicher, dass die Ereignisse korrekt definiert sind.
  6. In der Registerkarte Bedingungen müssen die Bedingungen korrekt definiert sein und dürfen nicht in einer Weise kombiniert sein, dass das Senden der Benachrichtigung verhindert wird.
    Der Vergleich und der Wert müssen für jede Bedingung gültig sein.
  7. Wenn Sie mit der Bearbeitung fertig sind, klicken Sie auf OK.
  8. Aktivieren Sie das Benachrichtigungsobjekt, wenn die E-Mails bereit zum Versenden sind.

1.3.11.1.1.25 E-Mails mit angehängten Dokumenten werden nicht gesendet oder nicht empfangen

Womöglich wird eine E-Mail mit einem angehängten Dokument nicht vom System gesendet oder nicht vom Empfänger empfangen, falls Ihr E-Mail-Diensteanbieter die Nachricht blockiert, die E-Mail-Adresse des Empfängers fehlt, eine angehängte Datei zu groß ist oder die SMTP-Einstellungen falsch sind.

  • Überprüfen Sie, wie viele der E-Mails für einen bestimmten Job nicht gesendet wurden. Falls keine der E-Mails gesendet wurde, liegt wahrscheinlich ein Problem mit Ihrem E-Mail-Server vor. Vergewissern Sie sich zuerst zusammen mit Ihrem E-Mail-Administrator, dass das System korrekt funktioniert. Vergewissern Sie sich, dass in letzter Zeit keine Einstellungen geändert wurden. Überprüfen Sie danach Ihre SMTP-Einstellungen in RICOH ProcessDirector.

  • Falls Sie auf einer täglichen Basis Tausende von E-Mails an Kunden senden, könnte es sein, dass Ihr E-Mail-Diensteanbieter oder der E-Mail-Diensteanbieter des Empfängers die E-Mail als Spam markiert oder einfach blockiert. Um zu verhindern, dass dies geschieht, sollten Sie in Betracht ziehen, einen externen E-Mail-Service zu nutzen, der zum Senden von Massen-E-Mail zertifiziert ist. Achten Sie darauf, einen E-Mail-Service mit einem hohen Ansehen als Absender und einem hohen Domänenansehen zu wählen

    .

    Sie können auch die Möglichkeit in Betracht ziehen, die E-Mail Ihres eigenen Unternehmens zertifizieren zu lassen. Wenn Sie Ihren E-Mail-Dienst zertifizieren lassen, werden Sie zu E-Mail-Weißlisten hinzugefügt, um die Zustellung Ihrer E-Mails zu gewährleisten.

  • Stellen Sie sicher, dass das Dokument, das gesendet wird, mit einer E-Mail-Adresse verknüpft ist. Sehen Sie in RICOH ProcessDirector im Jobprotokoll nach, wie viele E-Mails gesendet wurden, und vergleichen Sie diese Zahl mit der Anzahl der Dokumente im Job. Sehen Sie danach in der Dokumentmerkmaldatei, die sich im Spoolverzeichnis des Jobs befindet, nach, ob E-Mail-Adressen gefehlt haben.

  • Überprüfen Sie in der Dokumentmerkmaldatei das Dokumentmerkmal, das Sie dazu verwenden, E-Mail-Adressdaten aus den Dokumenten im Job zu extrahieren. Falls Sie zum Beispiel das Dokumentmerkmal Doc.EmailAddress verwenden, dann stellen Sie sicher, dass es mit E-Mail-Adressen gefüllt ist. Falls das Merkmal keine E-Mail-Adressen enthält, dann stellen Sie Folgendes sicher:

    • Dass Sie die Adressdaten aus den Dokumenten im Job korrekt zugeordnet haben.

    • Dass der Schritt EmailDocuments das Dokumentmerkmal als den Wert des Merkmals Empfängeradresse festlegt. Dieser Wert könnte beispielsweise ${Doc.EmailAddress} lauten.

  • Überprüfen Sie die Größe des zum Empfänger gesendeten Dokuments. Falls ein Dokument zu groß ist, blockiert Ihr E-Mail-Diensteanbieter oder der E-Mail-Diensteanbieter des Empfängers evtl. die Nachricht. Falls das Dokument zu groß ist, müssen Sie es möglicherweise aufteilen oder ein physisches Exemplar des Dokuments per Post senden.

    Hinweis: Die übliche maximale E-Mail-Größe beträgt 25 MB, aber der genaue Grenzwert kann von Anbieter zu Anbieter variieren.

1.3.11.1.1.26 Web-Services verwenden

Diese Themen beschreiben einige der Probleme, zu denen es kommen kann, wenn der Web-Service Eingabeeinheiten, Benachrichtigungen und Schritte verwendet.

1.3.11.1.1.26.1 Eine Web-Service-Eingabeeinheit ruft keine Aufträge ab, wenn dies erwartet wird

Wenn REST- oder SOAP-Web-Service-Eingabeeinheiten keine Aufträge abrufen, wenn sie von Ihnen erwartet werden, überprüfen Sie die Zeiteinstellungen, die für den Datenaustausch verantwortlich sind. Sie müssen die Unterschiede zwischen den Zeiteinstellungen des RICOH ProcessDirector-Servers und der Anwendung anpassen, die den Web-Service hostet. Die RICOH ProcessDirector-Serverzeit, die vom Wert des Merkmals Zeitzonenverschiebung angepasst wird, muss der Zeit entsprechen, die von der Anwendung verwendet wird, die den Web-Service hostet.

So überprüfen Sie die Zeiteinstellungen:

  1. Stellen Sie sicher, dass die Systemuhrzeit und die Zeitzone auf dem primären RICOH ProcessDirector-Server korrekt eingestellt sind.

    Der RICOH ProcessDirector-Server verwendet die koordinierte Weltzeit (UTC). Er berechnet UTC basierend auf den Einstellungen des Datums, der Uhrzeit und der Zeitzone für das Betriebssystem. Wenn einer dieser Werte nicht korrekt eingestellt ist, kann der RICOH ProcessDirector-Server UTC nicht korrekt berechnen. Das Betriebssystem ist beispielsweise auf 4:00 AM Mountain Standard Time (MST) eingestellt, die tatsächliche Uhrzeit ist jedoch 3:00 AM MST. Die Web-Service-Eingabeeinheit ruft den Web-Service auf, um die Aufträge eine Stunde vor der erwarteten Uhrzeit abzurufen.

    Hinweis: Die Einstellungen für Datum, Uhrzeit und Zeitzone für das Betriebssystem müssen nicht mit einem physischen Standort übereinstimmen, solange sie auf UTC eingestellt sind.

  2. Stellen Sie sicher, dass der Wert des Merkmals Zeitzonenverschiebung auf der Registerkarte "Anforderung" der Eingabeeinheit korrekt ist.

    Dieses Merkmal gibt die Verschiebung in Stunden zwischen UTC und Zeitzone an, die von der Anwendung verwendet werden, auf der der Web-Service gehostet wird, der von der Eingabeeinheit abgerufen wird. Wenn die Anwendung UTC verwendet (und die Zeiteinstellungen für den RICOH ProcessDirector-Server und die Anwendung korrekt sind), ist kein Verschiebungswert notwendig. Wenn die Anwendung eine andere Zeitzone verwendet, müssen Sie sicherstellen, dass der Wert auf eine korrekte Verschiebung ab UTC eingestellt ist. Beispiel: MST ist sieben Stunden hinter UTC. Wenn die Anwendung MST verwendet, müssen Sie sicherstellen, dass das Merkmal auf -7 eingestellt ist.

  3. Stellen Sie sicher, dass die Systemuhrzeit und die Zeitzone, die von der Anwendung genutzt wird, auf der der Web-Service gehostet wird, korrekt sind.

    Wenn Sie eine nicht korrekte Systemuhrzeit oder Zeitzone nicht ändern können, passen Sie den Wert des Merkmals Zeitzonenverschiebung an, um die Abweichung zu kompensieren.

    Hinweis: Wenn die Anwendung die Ortszeit verwendet und zwischen Standard- und Sommerzeit umgeschaltet wird, muss nach den Änderungen der Wert des Merkmals Zeitzonenverschiebung angepasst werden. Andernfalls können Ihnen die Aufträge entgehen, die während der verlorenen oder gewonnenen Stunde aufgegeben wurden. Wenn die Anwendung die Ortszeit verwendet und nicht zwischen Standard- und Sommerzeit umgeschaltet wird, sind keine Anpassungen notwendig.

1.3.11.1.1.27 RICOH ProcessDirector-Daten erscheinen nicht in RICOH Predictive Insight

Wenn RICOH Predictive Insight keine Informationen oder Daten von einem RICOH ProcessDirector-System empfängt, überprüfen Sie Ihre Verbindungseinstellungen, Firewall-Einstellungen, Anmeldeinformationen oder Datenübertragungseinstellungen.
So überprüfen Sie die RICOH Predictive Insight-Einstellungen:
  1. Stellen Sie sicher, dass die Proxy-Einstellungen korrekt sind. Wenn die Einstellungen nicht korrekt sind, kann RICOH ProcessDirector nicht mit RICOH Predictive Insight kommunizieren.
    1. Gehen Sie zu Administration Einstellungen RICOH Predictive Insight.
    2. Prüfen Sie, ob die RICOH Predictive Insight-Kommunikation für die Verwendung eines Proxyservers konfiguriert ist.
    3. Wenn Sie einen Proxyserver verwenden, gehen Sie zu Administration Einstellungen System und stellen Sie sicher, dass der ausgewählte Proxyserver korrekt konfiguriert ist.
  2. Stellen Sie sicher, dass alle Firewalls und Proxy-Einstellungen in Ihrem Netzwerk eine Kommunikation zwischen RICOH ProcessDirector und RICOH Predictive Insight zulassen.
  3. Stellen Sie sicher, dass die Funktion Berichte richtig konfiguriert ist, um Daten zu sammeln:
    1. Gehen Sie zu Administration Berichte Datenbankeinstellungen.
    2. Klicken Sie auf den Schalter, um Daten erfassen zu aktivieren.
    3. Klicken Sie auf SPEICHERN.
  4. Stellen Sie sicher, dass die Datensammler richtig konfiguriert sind, um Daten zu sammeln:
    1. Gehen Sie zu Administration Berichte Datensammler.
    2. Wählen Sie den Datensammler aus, der Daten sammeln soll.
    3. Klicken Sie auf den Schalter, um Daten erfassen zu aktivieren.
    4. Klicken Sie auf OK.
  5. Stellen Sie sicher, dass die Ricoh-Cloud-Anmeldeinformationen nicht abgelaufen sind.
    1. Gehen Sie zu Administration Einstellungen RICOH Predictive Insight.
    2. Prüfen Sie, ob der Abschnitt Anmeldeinformationen Warnungen enthält.
      Wenn das Zertifikat abgelaufen ist, rufen Sie einen neuen Einmalcode ab, um ein neues Zertifikat zu generieren.
  6. Stellen Sie sicher, dass der RICOH Predictive Insight-Datenübermittler aktiviert ist:
    1. Gehen Sie zu Administration Berichte Datenübermittler.
    2. Prüfen Sie die Tabelle der Datenübermittler, um festzustellen, ob der RICOH Predictive Insight-Datenübermittler aktiviert ist.
  7. Prüfen Sie den Zeitplan des RICOH Predictive Insight-Datenübermittlers. Die Daten werden zu dem im Zeitplan festgelegten Datum und zur festgelegten Uhrzeit übertragen.
  8. Warten Sie eine bestimmte Zeit, bis aktuelle Daten in einer Kontrollanzeige angezeigt werden. Die zuletzt übertragenen Daten benötigen Zeit, bis sie in der Kontrollanzeige angezeigt werden, und basieren auf mehreren Faktoren, einschließlich der Datenmenge. Dies kann bis zu 20 Minuten dauern.

1.3.11.1.1.28 Die in RICOH Predictive Insight angezeigten RICOH ProcessDirector-Daten weisen die falsche Zeitzone auf

Die von RICOH ProcessDirector übermittelten und in RICOH Predictive Insight angezeigten Daten weisen eine andere Zeitzone auf.
RICOH ProcessDirector sammelt Daten und sendet sie unter Verwendung der Zeitzone des Primärservers an RICOH Predictive Insight. Wenn Sie sich in einer anderen Zeitzone als der RICOH ProcessDirector-Primärserver befinden, möchten Sie, dass die an RICOH Predictive Insight gesendeten Daten in Ihrer aktuellen Zeitzone angezeigt werden.

So wählen Sie eine andere Zeitzone für den Empfang der Daten in RICOH Predictive Insight aus:

  1. Gehen Sie zu Administration Einstellungen RICOH Predictive Insight.
  2. Gehen Sie zu Zeiten in Zeitzone umrechnen und wählen Sie Ihre aktuelle Zeitzone aus.
    Die an RICOH Predictive Insight übertragenen Daten werden in der aktuell gewählten Zeitzone angezeigt.
  3. Klicken Sie auf Einstellungen speichern.

1.3.11.1.1.29 Probleme mit Archiv

Diese Themen beschreiben einige der Probleme, die bei Verwendung des Archiv-Features auftreten können.

1.3.11.1.1.29.1 Verbesserung der Leistung Ihrer Suchfunktion

Wenn Ihre Suchleistung zu langsam ist, können Sie Ihre Suchfunktion bzw. die Konfiguration Ihrer Suchfunktion optimieren, um schnellere und genauere Ergebnisse zu erzielen. Sie können die für die Rückgabe von Suchergebnissen benötigte Zeit reduzieren, indem Sie die Suchwerte, Parameter und die Konfigurationsdatei anpassen.

Wenn Sie ein Repository durchsuchen, geben Sie so viele Suchkriterienwerte wie möglich an. Die Angabe mehrerer Werte reduziert die Anzahl der zu durchsuchenden Daten, wodurch die für die Suche benötigte Zeit reduziert wird. Zusätzlich können Sie die Konfiguration des Repository so optimieren, dass sie Ihren Serverspezifikationen entspricht, um schnellere Ergebnisse zu erhalten.

So verbessern Sie die Leistung Ihrer Suchfunktion:

  • Wenn Sie wissen, in welchem Repository sich die Daten wahrscheinlich befinden, dann wählen Sie dieses Repository aus, anstatt ALLE Repositories durchsuchen zu lassen.
  • Reduzieren Sie die Anzahl der Ergebnisse, damit die kleinste Anzahl von Ergebnissen zurückgegeben wird, bei denen die Wahrscheinlichkeit besteht, dass sie Ihre Anforderungen erfüllen, weil die Suche beendet wird, sobald diese Anzahl erreicht wird. Da die Suche beim Erreichen dieser Anzahl beendet wird, erhalten Sie schneller einige Ergebnisse, als wenn Sie warten würden, bis das gesamte Repository durchsucht wurde.
  • Optimieren Sie die Repository-Konfigurationsdatei repository.cfg, um die Such- und Speicherleistung entsprechend Ihrer Serverkonfiguration zu steigern.

1.3.11.1.1.29.2 Elemente können nicht im Repository gefunden werden

Wenn Sie die erwarteten Datenelemente im Repository nicht finden können, gibt es mehrere Lösungen, die Sie ausprobieren können.
  • Wenn Sie mehrere Repositories definiert haben, vergewissern Sie sich, dass Sie das richtige Repository für Ihre Suche ausgewählt haben.
  • Prüfen Sie den Wert von Anzahl der Ergebnisse. Die Suchfunktion stoppt, nachdem die angegebene Anzahl von Ergebnissen gefunden wurde. Sie können einen höheren Wert angeben, um eine breiter angelegte Suche durchzuführen. Der maximale Wert von Anzahl der Ergebnisse ist 999. Wenn Ihre Suchoptionen also 1000 oder mehr Einträge umfassen, werden trotzdem nur 999 zurückgegeben. Schränken Sie Ihre Suche ein.
  • Prüfen Sie Ihre Suchoptionen auf eine ordnungsgemäße logische Kombination (Beliebige bedeutet ODER, Alle bedeutet UND), insbesondere wenn Sie die Option Benutzerdefiniert verwendet haben.
  • Wenn Sie gleich und ungleich im Feld Vergleich verwenden, vergewissern Sie sich, dass die Platzhalterzeichen richtig verwendet werden. Außerdem können Sie Platzhalter nicht mit numerischen Feldern, sondern nur mit Zeichenfolgen verwenden.
  • Wenn Sie nach einem Zahlenwert suchen, beachten Sie bitte, dass einige Merkmale mit scheinbar numerischen Werten als Textzeichenfolgen gespeichert sind. Demzufolge können Vergleiche zu anderen als den erwarteten Ergebnissen führen. Beispielsweise ist 999 in einem numerischen Ausdruck kleiner als 98765, als Textzeichenfolge ist 999 jedoch größer als 98765.
  • Wenn es sich bei dem Wert um eine Zahl, ein Datum oder einen Zeitstempel handelt, dann vergewissern Sie sich, dass der Vergleich entweder kleiner als oder größer als lautet.
  • Prüfen Sie die Aufbewahrungsfrist in Ihrem Repository. Wenn der Job oder der das Dokument enthaltende Job älter als die Aufbewahrungsfrist ist, wurde er aus dem Repository gelöscht.
  • Vergewissern Sie sich, dass Sie nach den richtigen Job- oder Dokumentmerkmalen suchen. Sie müssen mindestens ein Dokumentmerkmal verwenden, um ein bestimmtes Dokument zu finden.
  • Prüfen Sie die Merkmale des Schritts StoreInRepository in dem Workflow, der zum Schreiben des Jobs in das Repository verwendet wurde, um zu bestätigen, dass Sie nach einem Job- oder Dokumentmerkmal suchen, das zusammen mit dem Job aufbewahrt wurde.
  • Prüfen Sie den Status des Jobs oder des Jobs, der das Dokument enthält, nach dem Sie suchen. Wenn der Job gestoppt wurde, bevor er den Schritt StoreInRepository erreicht hat, ist Ihr Dokument im Repository noch nicht verfügbar.
  • Prüfen Sie den Workflow, der den Job verarbeitet hat, um sicherzustellen, dass der Schritt StoreInRepository enthalten ist. Wenn der Workflow, der den Job verarbeitet hat, Abzweigungen aufweist, prüfen Sie zusätzlich, ob der Job nicht eine Abzweigung genommen hat, in der der Schritt StoreInRepository fehlt.

1.3.11.1.1.29.3 Es können keine Verlaufsdaten im Repository gefunden werden

Wenn Sie die Verlaufsdaten, die Sie im Repository erwartet haben, nicht finden können, gibt es mehrere Lösungen, die Sie ausprobieren können.
  • Stellen Sie sicher, dass Ihr Verlaufssatzbenachrichtigungsobjekt korrekt eingerichtet ist.
  • Stellen Sie sicher, dass die Verlaufssatzbenachrichtigung aktiviert ist.
  • Stellen Sie sicher, dass die Bedingungen korrekt definiert sind.

    Sie können beispielsweise das Merkmal Aktueller Schritt dazu verwenden, die Schritte einzuschränken, die zur Folge haben, dass Verlaufssätze geschrieben werden. RICOH ProcessDirector vergleicht den für die Bedingung Aktueller Schritt eingegebenen Wert mit dem Wert von Schritt-ID und nicht mit dem Wert von Schrittname. Die Werte für diese beiden Merkmale sind oft identisch, aber manchmal besteht die Schritt-ID aus dem Schrittnamen mit einer am Ende hinzugefügten Nummer.

    Daher empfehlen wir, einen Platzhalterwert mit dem Merkmal Aktueller Schritt zu verwenden. Verwenden Sie beispielsweise die folgende Bedingung, damit jedes Mal, wenn während eines Schritts Warten ein Ereignis eintritt, ein Verlaufssatz geschrieben wird:

    Aktueller Schritt like Wait*
  • Vergewissern Sie sich, dass für das Merkmal Verlaufssätze speichern im Schritt StoreInRepository der Wert Ja festgelegt ist.

Falls Sie Verlaufsdaten finden, aber einen bestimmten Verlaufssatz, den Sie erwartet haben, nicht finden, dann stellen Sie sicher, dass Sie im Portlet "Ergebnisse" auf der Registerkarte "Archiv" das richtige Ergebnis ausgewählt haben. Da jeder Schritt StoreInRepository, der einen Job verarbeitet, einen separaten Eintrag im Repository erzeugt, kann eine Suche evtl. mehrere Ergebnisse zurückgeben. Die Verlaufsdaten sind kumulativ, aber wenn Sie das Ergebnis aus einem frühen Schritt StoreInRepository im Workflow auswählen, besitzt er nicht die Verlaufsdaten für einen Schritt, der im Workflow erst später auftritt. Sie könnten das Merkmal Archiveintragstyp im Schritt StoreInRepository verwenden, um nach den verschiedenen Einträgen suchen zu können, die für denselben Job oder dasselbe Dokument ins Repository geschrieben werden.

Falls alles korrekt eingerichtet ist, dann überprüfen Sie die allgemeinen Gründe dafür, dass Elemente in einem Repository nicht gefunden werden.

1.3.11.1.1.30 Probleme mit Avanti Slingshot Connect

Diese Themen beschreiben einige der Probleme, die eventuell bei Verwendung des Avanti Slingshot Connect-Feature auftreten.

1.3.11.1.1.30.1 Das System erhält keine Informationen von Avanti Slingshot

Wenn RICOH ProcessDirector keine Informationen oder Daten von Avanti Slingshot erhält, prüfen Sie Ihre System-, Firewall- oder Jobeinstellungen.
Zum Prüfen Ihrer Avanti Slingshot-Einstellungen:
    Hinweis:
  • Bei einer typischen Implementierung von Slingshot befolgen Sie diese Schritte, um Informationen mit RICOH ProcessDirector auszutauschen. Ihre Implementierung von Slingshot kann Schritte umfassen, die von diesen Schritten abweichen.
  1. Prüfen Sie, ob die Avanti-URL richtig ist. Wenn nicht, kann RICOH ProcessDirector nicht mit Avanti Slingshot kommunizieren.
    1. Melden Sie sich an RICOH ProcessDirector an.
    2. Navigieren Sie zu Verwaltung > Einstellungen > Avanti Slingshot.
    3. Notieren Sie die Avanti-URL.
    4. Melden Sie sich bei Avanti Slingshot an.
    5. Navigieren Sie zu Systemeinstellungen > Allgemein, und doppelklicken Sie auf JDF-Typ.
    6. Wählen Sie die Registerkarte Verbindungsoptionen.
    7. Stellen Sie sicher, dass die Avanti-URL in RICOH ProcessDirector und die JMF Rücksendung HTTP URL in Avanti Slingshot identisch sind. Wenn nicht, aktualisieren Sie die Avanti-URL, damit sie mit der JMF Rücksendung HTTP URL übereinstimmt.
        Wichtig:
      • Sollten Sie das Passwort des Avanti Slingshot-Client ändern, müssen Sie die JMF Rücksendung HTTP URL mit dem neuen Passwort aktualisieren und die JMF Rücksendung HTTP URL in das Feld Avanti-URL in RICOH ProcessDirector kopieren. Haben Sie beispielsweise das Passwort in MeinPasswort geändert, und lautet Ihre gegenwärtige URL http://AvantiServer:8081/servoy-service/rest_ws/avanti_jdf/jmf_inbound_processing/params?Username=UserName&Password=password, ändern Sie Password=password am Ende der URL zu Password=MeinPasswort.
  2. Stellen Sie sicher, dass alle Firewalls in Ihrem Netzwerk eine Kommunikation zwischen RICOH ProcessDirector und Avanti Slingshot zulassen.
  3. Stellen Sie sicher, dass der JDF-Typ richtig konfiguriert wurde. Wenn die folgenden Einstellungen nicht korrekt sind, kann es zu Problemen führen, wenn Avanti Slingshot versucht, die geforderten Informationen an RICOH ProcessDirector zu senden:
    • Für den JDF-Typ muss Kombiniertes JDF-Format verwenden ausgewählt sein.
    • Alle Optionen von JMF-Nachrichten müssen ausgewählt sein.
    • Wenn Slingshot PDF-Dateien mit den Aufträgen versendet, muss mindestens eine PDF-Datei an den JDF-Typ angehängt sein.

      Wenn Slingshot den PDF-Dateien im JDF-Jobticket einen Link hinzufügt, müssen Sie sicherstellen, dass dieser Link korrekt ist. Stellen Sie sicher, dass sich die Dateien im angegebenen Verzeichnis befinden und dass der RICOH ProcessDirector-Systembenutzer über die Berechtigungen zum Lesen verfügt. Der Standardwert für den Systembenutzer ist aiw1.

    • Stellen Sie sicher, dass es für jeden Artikel im Slingshot-Auftrag einen passenden Sofortdruckordner in RICOH ProcessDirector gibt. Stellen Sie sicher, dass das Merkmal Stapelmethode für den Sofortdruckordner auf JDF eingestellt ist. Achten Sie darauf, dass die Eingabeeinheit aktiviert und verbunden ist.

1.3.11.1.1.30.2 Das System findet keine Datendatei für einen von Avanti Slingshot erhaltenen Job

Wechselt ein aus Avanti Slingshot exportierter Job in den Fehlerstatus, und Sie erhalten die Fehlermeldung AIWI6126E, dann hat RICOH ProcessDirector keine gültige PDF-Datei mit JDF-Job-Ticket von Slingshot erhalten.

Zur Erkennung und Korrektur des Problems verfahren Sie wie folgt:

  1. In Slingshot:
    1. Stellen Sie auf dem Auftrag sicher, dass Sie die Artikel korrekt erstellt haben.

      • Wenn Slingshot PDF-Dateien mit Aufträgen sendet, müssen Sie sicherstellen, dass Sie mindestens eine PDF-Datei an die Registerkarte Dokumente für alle Artikel angehängt haben.
      • Wenn Slingshot den PDF-Dateien im JDF-Jobticket einen Link hinzufügt, müssen Sie sicherstellen, dass dieser Link korrekt ist. Stellen Sie sicher, dass sich die Dateien im angegebenen Verzeichnis befinden und dass der RICOH ProcessDirector-Systembenutzer über die Berechtigungen zum Lesen verfügt. Der Standardwert für den Systembenutzer ist aiw1.

    2. Stellen Sie im Job sicher, dass die Beschreibung in der Registerkarte Abschnitte den Namen des RICOH ProcessDirector-Sofortdruckordners bestimmt, der den Job von Slingshot erhält.
    3. Stellen Sie im Auftrag oder dem Job ein Problem fest, erstellen Sie einen neuen Auftrag. Geben Sie ihn zur Verarbeitung frei und exportieren Sie den Job nach RICOH ProcessDirector.
  2. In RICOH ProcessDirector:
    1. Stellen Sie sicher, dass Sie den Sofortdruckordner mit dem gleichen Namen wie den Artikel im Slingshot-Auftrag konfiguriert haben.
    2. Ist der Name eines Sofortdruckordners nicht gleich, müssen Sie einen neuen Sofortdruckordner einrichten.

1.3.11.1.1.30.3 Avanti Slingshot erstellt keine Ordner für Jobs in RICOH ProcessDirector

Wenn Avanti Slingshot keine Ordner für Jobs in RICOH ProcessDirector erstellt, ist Ihr Schritt CreateOrderInSlingshot, Proxyserver (sofern vorhanden) oder Slingshot-System nicht korrekt eingerichtet.
Gehen Sie wie folgt vor, um den Fehler zu beheben:
  • Wenn sich Jobs im Schritt CreateOrderInSlingshot im Status Fehler befinden, überprüfen Sie die Meldungen im Jobprotokoll.
    • Wenn eine Meldung darüber informiert, dass ein genereller Fehler eingetreten ist, und wenn Ihre Umgebung einen Proxyserver für die Kommunikation mit Slingshot benötigt:

      1. Überprüfen Sie die Werte für die Merkmale des Proxyservers in der Registerkarte Proxyserver auf der Seite "Systemeinstellungen".

      2. Überprüfen Sie die Werte des Merkmals Proxy verwenden für den Schritt.

    • Wenn die Einstellungen des Proxyservers korrekt sind und Ihre Umgebung keinen Proxyserver benötigt, überprüfen Sie den Wert des Merkmals Anfrage-URL für den Schritt.

      Überprüfen Sie zusammen mit Ihrem Avanti-Kundendienstmitarbeiter die Richtigkeit des Werts.

    • Wenn eine Meldung darüber informiert, dass der Slingshot-Web-Service einen Fehler mit Code 500 zurückgegeben hat, überprüfen Sie die Parameter Sender-ID, Benutzername und Kennwort im Wert für das Merkmal Anforderungsparameter.

      Überprüfen Sie zusammen mit Ihrem Avanti-Kundendienstmitarbeiter die Richtigkeit der Parameter im Wert.

      Auch andere Probleme können dazu führen, dass der Web-Service einen 500-Fehler zurückgibt.

    • Wenn eine Meldung anzeigt, dass der Slingshot-Web-Service einen Fehler mit Code 400 zurückgibt:

      • Überprüfen Sie das Protokoll der Slingshot-Integration auf Meldungen, die erklären, warum Slingshot die Anfrage von RICOH ProcessDirector nicht verarbeitet.

      • Überprüfen Sie die Datei, die die XML-Auftragsinformation enthält und RICOH ProcessDirector an Slingshot sendet.

        Bestätigen Sie zusammen mit Ihrem Avanti-Kundendienstmitarbeiter, dass die Anfragewerte und das XML-Format die Anforderungen des Slingshot-Web-Service erfüllen. Bestätigen Sie zusammen mit Ihrem RICOH ProcessDirector-Kundendienstmitarbeiter, dass XML von RICOH ProcessDirector unterstützt wird.

      • Stellen Sie sicher, dass das Merkmal Nutzlast anfordern für den kompletten Verzeichnispfad und für den Namen der Datei festgelegt ist, die die XML-Auftragsinformationen enthält.

      Auch andere Probleme können dazu führen, dass der Web-Service einen 400-Fehler zurückgibt.

  • Wenn der Schritt CreateOrderInSlingshot Jobs fehlerfrei verarbeitet, Slingshot jedoch keine Ordner erstellt, bitten Sie Ihren Ricoh-Kundendienstmitarbeiter, die Konfiguration Ihres Slingshot-Systems zu überprüfen.

1.3.11.1.1.30.4 Avanti Slingshot erhält keine Informationen von RICOH ProcessDirector.

Erhält Avanti Slingshot keine Jobinformationen oder Daten von RICOH ProcessDirector, müssen Sie eventuell Ihre Systemeinstellungen zwischen RICOH ProcessDirector und Avanti Slingshot prüfen.
Prüfen Sie Ihre Systemeinstellungen:
  • Stellen Sie sicher, dass die Konfigurationsdatei von Avanti Slingshot (avanti.cfg) in Ordnung ist.
    • Öffnen Sie die Avanti Slingshot-Konfigurationsdatei in einem Texteditor und prüfen Sie, ob die Datei richtig formatiert ist. Jede Kostenstelle muss in der Konfigurationsdatei eine eigene Zeile haben.
    • Stellen Sie sicher, dass die Kostenstellen in der .cfg-Datei mit den IDs der externen Geräte in Avanti Slingshot übereinstimmen. Bei den Werten der Kostenstellen wird zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden.
  • Stellen Sie sicher, dass die Schritte, deren Job-Informationen an Avanti Slingshot gesendet werden, im RICOH ProcessDirector-Workflow richtig definiert sind.
    • Stellen Sie sicher, dass für jeden Schritt die richtige Kostenstelle für das Merkmal Slingshot-Kostenstelle ausgewählt ist.

    • Stellen Sie sicher, dass das Merkmal Slingshot-Meilensteinstatus korrekt definiert ist. Der letzte Schritt, der Informationen an Avanti sendet, muss als Meilensteinstatus Abgeschlossen haben. Gibt es für die gleiche Kostenstelle zwei oder mehrere Schritte, muss der erste Schritt den Meilensteinstatus Wird verarbeitet haben.
    • Stellen Sie sicher, dass für den Schritt mit dem Meilensteinstatus Abgeschlossen die gleiche Kostenstelle festgelegt ist wie für den Schritt mit dem Meilensteinstatus Wird verarbeitet.
  • Senden Sie Job-Informationen an Slingshot von einem RICOH ProcessDirector-Drucker aus, stellen Sie sicher, dass für den Drucker die richtige Kostenstelle im Merkmal Slingshot-Kostenstelle ausgewählt ist.

1.3.11.1.1.30.5 Slingshot-Kosten sind nicht richtig

Sind die auf Informationen, die von RICOH ProcessDirector eingegangen sind, beruhenden Slingshot-Kosten und -Meilensteine nicht richtig, sind eventuell die Merkmale Slingshot-Kostenstelle und Slingshot-Meilensteinstatus nicht richtig konfiguriert.

Prüfen Sie diese Elemente:

  • Stellen Sie sicher, dass im Workflow die Merkmale Slingshot-Kostenstelle und Slingshot-Meilensteinstatus in den Schritten richtig konfiguriert sind.

    • Stellen Sie sicher, dass die richtige Kostenstelle mit dem Merkmal Slingshot-Kostenstelle verbunden ist.

    • Stellen Sie sicher, dass ein Job über einen Schritt erfolgt, der als Wert des Merkmals Slingshot-Meilensteinstatus Abgeschlossen für jede Slingshot-Kostenstelle aufweist, an die Sie die Informationen berichten möchten.

    • Der erste Schritt, der Informationen an eine Slingshot-Kostenstelle sendet, muss als für das Merkmal Slingshot-Meilensteinstatus den Wert Wird verarbeitet aufweisen. Der letzte Schritt, der Informationen an eine Kostenstelle sendet, muss als Wert Abgeschlossen enthalten. Sendet nur ein Schritt Informationen an eine Kostenstelle, muss er als Wert Abgeschlossen enthalten.

  • Stellen Sie sicher, dass die Kostenstellen in der Konfigurationsdatei von Avanti Slingshot (avanti.cfg) korrekt festgelegt sind. Die Kostenstellen in der Konfigurationsdatei müssen mit den IDs der externen Geräte übereinstimmen, wie sie für die Kostenstellen in Avanti Slingshot festgelegt wurden. Bei den Werten der Kostenstellen wird zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden.
  • Senden Sie Job-Informationen an Slingshot von einem RICOH ProcessDirector-Drucker aus, stellen Sie sicher, dass für den Drucker die richtige Kostenstelle im Merkmal Slingshot-Kostenstelle ausgewählt ist.

1.3.11.1.1.31 Termine und die geschätzte Dauer festlegen

Diese Themen beschreiben Probleme bei der Festlegung von Terminen und der geschätzten Dauer für Jobs.

1.3.11.1.1.31.1 Jobtabelle zeigt nicht das korrekte voraussichtliche Ergebnis an

Wenn die Jobtabelle oder das Merkmal Voraussichtliches Ergebnis im Notizbuch der Jobmerkmale planmäßige Jobs als verspätet und verspätete Jobs als planmäßig anzeigt, liegt möglicherweise ein Problem mit der geschätzten Dauer vor. Die geschätzte Dauer für einen oder mehrere Schritte im Workflow sind unter Umständen nicht genau, oder Sie haben eventuell Schritte, die einbezogen werden müssten, nicht einbezogen.
Gehen Sie wie folgt vor, um die geschätzte Dauer für Schritte in einem Workflow anzupassen:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie auf den Namen des Workflows, den Sie ändern möchten.
  3. Optional: Deaktivieren Sie den Workflow, indem Sie auf den Schalter links neben dem Workflow-Namen klicken.
    Wenn Sie den Workflow während der Bearbeitung nicht deaktivieren, werden Jobs, die diesen Workflow verwenden, weiterhin durch die Schritte des Workflows geführt. Wenn Sie speichern, wird der Workflow vorübergehend deaktiviert und dann wieder aktiviert. Jobs, die in dem Workflow verarbeitet werden, könnten in eine fehlerhafte Situation geraten.
  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in den Workflow-Editor und wählen Sie Geschätzte Dauer aus.
  5. Überprüfen Sie die geschätzte Dauer für jeden Schritt.
  6. Ist eine geschätzte Dauer ungenau, ändern Sie sie.
  7. Wenn Sie eine geschätzte Dauer für einen noch nicht eingebundenen Schritt einfügen möchten, legen Sie das Merkmal In die geschätzte Dauer einbinden auf Ja fest. Geben Sie sowohl die geschätzte Dauer als auch die Anzahl der Jobs oder Seiten an, die zur Berechnung der geschätzten Dauer verwendet werden.
  8. Wenn Sie die Berechnung der geschätzten Dauer für alle Schritte im Workflow beenden möchten, gehen Sie wie folgt vor:
    1. Wählen Sie alle Schritte aus.
    2. Wählen Sie im Bereich Mehrere bearbeiten In die geschätzte Dauer einbinden aus und dann Nein.
    3. Klicken Sie auf Auf Ausgewähltes anwenden.
  9. Klicken Sie auf OK, wenn Sie fertig sind.
  10. Speichern Sie den Workflow.
Ihre Änderungen an der geschätzten Dauer für die Schritte des Workflows wirken sich auf das voraussichtliche Ergebnis für Jobs aus, die zukünftig an den Workflow übergeben werden. Ihre Änderungen wirken sich nicht auf das voraussichtliche Ergebnis von Jobs aus, die bereits verarbeitet werden.

1.3.11.1.1.32 Barcodes werden gelesen

Diese Themen beschreiben Probleme im Zusammenhang mit dem Lesen von Barcodes.

1.3.11.1.1.32.1 Job verlässt zu früh den Status "Barcodes werden gelesen"

Verlässt ein Job den Status "Barcodes werden gelesen", bevor alle Dokumente gelesen wurden, müssen möglicherweise einige Konfigurationseinstellungen angepasst werden.
Sehen Sie sich im Notizbuch der Jobmerkmale diese Merkmale an:
  • Registerkarte "Überprüfung": Ergebnisdatei-Inaktivitätszeitgeber

    Besitzt dieses Merkmal einen Wert, werden in diesem Schritt die Aktualisierungen der Ergebnisdatei des Barcodelesers überwacht. Wenn die Ergebnisdatei während der Zeit, die für dieses Merkmal festgelegt wurde, unverändert bleibt, fährt der Job mit dem nächsten Schritt fort, selbst wenn nicht alle Barcodes für den Job überprüft wurden. Um künftig zu verhindern, dass Jobs mit dem nächsten Schritt fortfahren, können Sie den Wert des Ergebnisdatei-Inaktivitätszeitgebers im Schritt ReadBarcodeData in dem für den Job verwendeten Workflow auf eine längere Zeitdauer erhöhen.

    Auch können Sie verhindern, dass ein Job den Status "Barcodes werden gelesen" automatisch verlässt. Dazu müssen Sie lediglich sicherstellen, dass kein Wert im Ergebnisdatei-Inaktivitätszeitgeber eingetragen ist.

  • Registerkarte "Abgleichen": Automatischer Abgleich

    Ist dieses Merkmal in der Registerkarte "Abgleichen" des Notizbuchs der Jobmerkmale auf "Ja" gesetzt, durchläuft der Job den Schritt "Abgleichen" womöglich ohne Pausierung.

1.3.11.1.1.32.2 Job verbleibt im Status "Barcodes werden gelesen"

Verschiedene Fehler können die Ursache dafür sein, dass Jobs länger als erwartet im Status "Barcodes werden gelesen" verbleiben.
Verbleibt ein Job im Status "Barcodes werden gelesen", nachdem alle Dokumente gelesen sein sollten, führen Sie die folgenden Aktionen aus.
  1. Verwenden Sie die Aktion des Barcode-Schritts Abschluss, um den Prozentsatz der vom Scanner gelesenen Dokumente und der nicht gelesenen Dokumente anzuzeigen. Schließen Sie das Dialogfenster, und führen Sie die Aktion anschließend erneut aus. Wenn der Barcode-Reader immer noch Barcodes für den Job liest, sollte die Anzahl der ungelesenen Dokumente abnehmen. Sinkt die Anzahl nicht, merken Sie sich, welche Barcode-Reader für den Job verwendet werden.

    Sehen Sie auf dem Barcodeleser- Portlet nach, und stellen Sie sicher, dass der Barcodeleser verbunden ist. Besteht keine Verbindung zum Barcodeleser, klicken Sie auf dem Barcodeleser-Portlet auf "Protokoll anzeigen", und sehen Sie sich die Zeitmarken der Meldungen bei Verbindungstrennungen an. Wenn einige Barcodes in dem Zeitraum gelesen wurden, in dem keine Verbindung zum Barcode-Reader bestand, müssen Sie die Dokumente erneut scannen.

  2. Überprüfen Sie das Barcodeformat auf dem Barcodeleser. Liegen die Daten nicht in dem erwarteten Format vor, werden die aus dem Barcode gelesenen Daten in eine Datei im Verzeichnis /aiw/aiw1/barcodereader (Linux) oder C:\aiw\aiw1\barcodereader (Windows) geschrieben. Die Datei trägt den Namen BarcodeReaderName.unmatched, wobei BarcodeReaderName für den Namen des Barcode-Readerobjekts steht, das die unerwarteten Daten empfangen hat. Vergleichen Sie die Inhalte dieser Datei mit dem Barcodeformat, das zum Lesen der Barcodes verwendet wurde. Korrigieren Sie das Barcodeformat bzw. die Methode, die zur Erstellung des Barcodes verwendet wird.
  3. Überprüfen Sie die Merkmale in der Registerkarte "Überprüfung" des Notizbuchs der Jobmerkmale. Wenn das Merkmal Nach Lesen aller Barcodes den Schritt abschließen auf den Wert "Nein" gesetzt wurde, verlässt der Job den Status "Barcodes werden gelesen" erst, nachdem Sie den Schritt mit Hilfe der Aktion Barcodeschritt ausführen abgeschlossen haben.

1.3.11.1.1.32.3 Jobs mit automatischem Abgleich müssen abgeglichen werden

Einige Jobs erfordern einen Abgleich durch den Bediener, auch wenn das Merkmal Automatischer Abgleich auf Ja festgelegt ist.

Wenn der Barcode auf einem Dokument zwei Mal gescannt wird, wird der Job, zu dem das Dokument gehört, in den Status Duplikat erkannt im Schritt ReadBarcodeData versetzt. Nach Abschluss dieses Schritts tritt der Job in den Schritt Abgleichen ein und wird in den Status Warten auf Abgleich versetzt, weil die doppelten Scans aufgelöst werden müssen, bevor der Abgleich abgeschlossen werden kann.

Abgleichen der doppelten Scans:
  1. Klicken Sie auf der Hauptseite mit der rechten Maustaste auf den Job im Portlet Jobs, und wählen Sie Abgleichen aus.
  2. In der Tabelle Dokumente befinden sich die Dokumente, die mehr als einen Scan besitzen, in der Spalte Scananzahl. Suchen Sie nach Werten, die nicht 1 entsprechen oder leer sind, oder suchen Sie in der Spalte mit dem für diesen Job angegebenen Dokumentstatus nach dem Wert Doppelt.
  3. Wählen Sie eine Aktion aus.
    Wert Beschreibung
    OK Ändert den Status zu OK. Verwenden Sie diese Option, nach dem Sie den Grund für das Duplikat identifiziert und alle Duplikate entfernt haben, gemäß den Richtlinien Ihres Unternehmens.
    Extrahieren Verwenden Sie diese Option, wenn Sie alle Kopien dieses Dokuments aus dem Job entfernen möchten.
    Erneut drucken Es wurde ein untergeordneter Job erstellt, und die Dokumente werden erneut gedruckt. Verwenden Sie diese Option, wenn Sie das Dokument erneut drucken möchten. Beim nächsten Drucken des Dokuments enthält es einen anderen Barcode, es wird also nicht als Duplikat des Dokuments, das Sie zum erneuten Drucken markiert haben, angezeigt.
  4. Klicken Sie, nachdem Sie eine Aktion für alle mit dem Status Doppelt markierten Dokumente angegeben haben, auf OK.

1.3.11.1.1.33 Probleme mit Postal-Enablement

Diese Themen beschreiben einige der Probleme, die bei Verwendung des Postal-Enablement-Features auftreten können.

1.3.11.1.1.33.1 Postsoftware gibt falsche Werte für Dokumentmerkmale zurück

Wenn die Postsoftware falsche Werte für Dokumentmerkmale zurückgibt, sind die Dokumentmerkmale, die Sie in Ihrer PDF- oder AFP-Datei definiert haben, möglicherweise nicht dieselben Dokumentmerkmale, die Sie in einem Schritt auf Basis der Schrittvorlage BuildExternalDocPropsFile oder der Schrittvorlage MapExternalResultsFileToDocProps ausgewählt haben.
So überprüfen Sie, ob Sie die richtigen Dokumentmerkmale angegeben haben:
  1. Öffnen Sie die Dokumentmerkmaldatei für den Job (jobID.document.dpf im Spoolverzeichnis des Jobs), und suchen Sie nach dem Wert, den Sie erwarten. Bestimmen Sie den Datenbanknamen des Merkmals für diesen Wert, indem Sie einen Blick auf den Kopfeintrag der Dokumentmerkmaldatei werfen. Möglicherweise finden Sie dort eine Spalte mit dem Namen Doc.Custom.ZipCode und eine andere mit dem Namen Doc.Address.PostalCode und der von Ihnen erwartete Wert befindet sich in der Spalte Doc.Address.PostalCode. Beide Merkmale könnten denselben Benutzerschnittstellennamen, nämlich Postleitzahl in der Liste der verfügbaren Merkmale im Schritt BuildExternalDocPropsFile oder MapExternalResultsFiletoDocProps aufweisen. Sie müssen festlegen, welcher Eintrag in der Liste der ausgewählten Merkmale vorgenommen werden soll.
  2. Wenn es sich um einen PDF-Druckjob handelt, öffnen Sie die PDF-Datei und die Steuerdatei, die im Schritt IdentifyPDFDocuments im RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Plug-in angegeben ist. Vergewissern Sie sich, dass der Datenbankname für das Merkmal, das Sie verwenden möchten, mit dem in der Dokumentmerkmaldatei für den Job genannten übereinstimmt. Zum Feststellen, ob Sie den richtigen entsprechenden Benutzerschnittstellennamen für das im entsprechenden Schritt gesetzte Merkmal haben, können Sie das Dokumentmerkmal im Informationszentrum nachsehen. Das Informationszentrum gibt sowohl den Datenbanknamen als auch den Benutzerschnittstellennamen an. Wenn Sie das Merkmal dort nicht finden, wählen Sie nach der Methode "Versuch und Irrtum" ein anderes Merkmal in der Auswahlliste aus, wie dies im nächsten Schritt beschrieben wird.
    Wenn Sie RICOH ProcessDirector besitzen und es sich um einen AFP-Druckjob handelt, öffnen Sie die AFP-Datei und die Visual Workbench-Steuerdatei in Ricoh Visual Workbench und sehen Sie nach, welcher Benutzerschnittstellenname im Document Property Designer für den Wert verwendet wird, den Sie benutzen möchten.
  3. Korrigieren Sie die Merkmale in der Auswahlliste.
    1. Deaktivieren Sie den Workflow.
    2. Lassen Sie sich die Merkmale für den Schritt auf Basis der BuildExternalDocPropsFile-Schrittvorlage oder der MapExternalResultsFileToDocProps-Schrittvorlage anzeigen.
    3. Ändern Sie die Liste der ausgewählten Dokumentmerkmale nach Bedarf.
    4. Aktivieren Sie den Workflow.
  4. Wählen Sie den Job aus, und verwenden Sie die Aktion Erneut verarbeiten, um den entsprechenden Schritt erneut auszuführen.

1.3.11.1.1.33.2 Von Bedingungen gesetzte Merkmale haben falsche Werte

Wenn ein von Bedingungen gesetztes Merkmal nicht den richtigen Wert aufweist, hat die in einem Schritt auf Basis der SetJobPropsFromConditions-Schrittschablone angegebene .csv-Datei möglicherweise nicht die richtige Logik.
So beheben Sie ein Problem mit Merkmalen, die falsche Werte aufweisen:
  1. Öffnen Sie die .csv-Datei mit einem Texteditor.
    Wichtig: Bearbeiten Sie eine .csv-Datei nicht mit einem Tabellenkalkulationsprogramm, wie z. B. Microsoft Excel. Das Tabellenkalkulationsprogramm könnte Ausdrücke in der Datei als Formeln interpretieren.
  2. Überprüfen Sie die Logik in der .csv-Datei.
    Beispielsweise weist die Datei folgende Logik auf:

    Wenn der Adresskorrektur-Rückgabecode der Postsoftware = 200 und der Adressbereinigungs-Rückgabecode =100 ist, dann stellen Sie das Jobmerkmal Verarbeitungskategorie auf Qualifiziert ein.

    Wenn der Adresskorrektur-Rückgabecode der Postsoftware = 300 und der Adressbereinigungs-Rückgabecode =100 ist, dann stellen Sie das Jobmerkmal Verarbeitungskategorie auf Nicht qualifiziert ein.

    Wenn die Postsoftware einen Wert für den Adresskorrektur-Rückgabecode zurückgibt, der weder 200 noch 300 lautet, oder einen Adressbereinigungs-Rückgabecode, der nicht 100 lautet, ist für das Jobmerkmal Verarbeitungskategorie kein Wert eingestellt.

  3. Korrigieren Sie jedes Logikproblem, das Sie feststellen. Verwenden Sie dann die Aktion Erneut verarbeiten, um den Schritt SetDocPropsFromConditions, der diese CSV-Datei verwendet, erneut auszuführen.

1.3.11.1.1.33.3 Jobs gehen in einem Postal-Enablement-Workflow mit Spaltenüberschriften, die DBCS-Zeichen aufweisen, in einen Fehlerzustand über

Wenn alle Jobs in einem Postal-Enablement-Workflow mit Spaltenüberschriften, die DBCS-Zeichen aufweisen, in den Fehlerstatus versetzt werden, enthalten die Spaltenüberschriftenfelder in den Postal-Enablement-Schritten möglicherweise DBCS-Kommas. Um dieses Problem zu beheben, ändern Sie alle DBCS-Kommas in Einzelbyte-Kommas um.
So ändern Sie alle DBCS-Kommas in Einzelbyte-Kommas um:
  1. Deaktivieren Sie den Workflow.
  2. Lassen Sie sich das Merkmalnotizbuch für den Schritt auf der Basis der BuildExternalDocPropsFile-Schrittschablone anzeigen.
  3. Im Feld Spaltenüberschriften ersetzen Sie alle DBCS-Kommas durch Einzelbyte-Kommas.
  4. Lassen Sie sich das Merkmalnotizbuch für den Schritt auf der Basis der MapExternalResultsFileToDocProps-Schrittschablone anzeigen.
  5. Im Feld Beizubehaltende Spalten ersetzen Sie alle DBCS-Kommas durch Einzelbyte-Kommas.
  6. Aktivieren Sie den Workflow.

1.3.11.1.1.34 Probleme mit Einstellungsverwaltung

Diese Themen beschreiben einige der Probleme, die bei Verwendung des Einstellungsverwaltung-Features auftreten können.

1.3.11.1.1.34.1 Dokumentmerkmale werden nicht mit Werten aus Einstellungsdatei aktualisiert

Wenn die Dokumenteigenschaften nicht mit den Werten aus der Einstellungsdatei aktualisiert werden, kann Ihr Dokumenteigenschaft-Zuordnungsobjekt falsch sein, Ihre Einstellungsdatei wurde möglicherweise geändert oder Ihr Schritt ApplyPreferences kann falsch konfiguriert sein.

Überprüfen Sie jede Position für diese allgemeinen Probleme.

  • Dokumenteigenschaft-Zuordnungsobjekt

    Sehen Sie sich die Werte für das Dokumenteigenschaft-Zuordnungsobjekt an, das den Job verarbeitet hat.

    • Stellen Sie im Bereich "Allgemein" sicher, dass für Dateityp der korrekte Wert ausgewählt ist. Wenn Sie CSV auswählen, die Werte in der Datei jedoch durch Tabstopps getrennt sind, wird die Datei falsch gelesen.
    • Stellen Sie im Bereich "Eigenschaftzuordnung" sicher, dass die Kopfzeilen in den Einstellungsdateien den erwarteten Dokumenteigenschaften und der erwarteten Verwendung zugeordnet sind. Stellen Sie außerdem sicher, dass alle erwarteten Zuordnungen aufgeführt sind und dass die Kopfzeilen exakt mit den Kopfzeilen in der Einstellungsdatei übereinstimmen. Bei den Kopfzeilen muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden.
  • Einstellungsdatei

    Öffnen Sie die Einstellungsdatei, die zur Verarbeitung des Jobs benutzt wurde. Stellen Sie Folgendes sicher:

    • Die in der Datei verwendeten Begrenzer wurden nicht geändert.
    • Es fehlen keine Begrenzer in den Zeilen.
    • Die im Dokumenteigenschaft-Zuordnungsobjekt verwendeten Kopfzeilen sind noch vorhanden und identisch geschrieben.
    • Jede Spalte enthält noch die erwarteten Werte.

      Wenn der Workflow diese Werte für die bedingte Verarbeitung verwendet, führen Änderungen der erwarteten Werte zu unerwarteten Ergebnissen.

    • Die Datei darf bei der Bearbeitung mit einem Programm, das die Formatierung versehentlich geändert hat, nicht beschädigt worden sein.

  • ApplyPreferences-Schritt
    • Stellen Sie sicher, dass Sie das korrekte Dokumenteigenschaft-Zuordnungsobjekt angegeben haben.
    • Wenn die Einstellungsdatei an einem statischen Speicherort gespeichert wird, stellen Sie sicher, dass RICOH ProcessDirector während der Verarbeitung mit den korrekten Berechtigungen auf diesen Speicherort zugreifen kann:
      • Stellen Sie sicher, dass die Windows-Administratorgruppe Leseberechtigungen hat.
    • Wenn Sie die Einstellungsdatei mit dem Job übergeben, muss die Symbolschreibweise des Dateinamens korrekt sein. Sie müssen möglicherweise die Dateimuster überprüfen, die in der Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" definiert sind, um die Werte der Dateiverwendung zu überprüfen.
    • Wenn Sie mehr als einen Schritt ApplyPreferences im Workflow haben, stellen Sie sicher, dass die Einstellungen für jeden Wert korrekt sind und dass der Job dem erwarteten Pfad im Workflow folgt.

1.3.11.1.1.35 Lizenzschlüssel

Diese Themen beschreiben Probleme mit Lizenzschlüsseln.

1.3.11.1.1.35.1 Feature ist nicht verfügbar, da kein Lizenzschlüssel gefunden wurde oder dieser abgelaufen ist

Wenn ein Feature nicht verfügbar ist und Sie eine Meldung sehen, dass der Lizenzschlüssel nicht gefunden wurde oder abgelaufen ist, besitzt das Feature keinen gültigen Lizenzschlüssel.

Wenn Sie ein Feature im Testmodus ausführen, sehen Sie diese Meldung, wenn die Testperiode abläuft. Um das Feature weiterhin verwenden zu können, müssen Sie dieses erwerben und einen Lizenzschlüssel dafür installieren.

1.3.11.1.1.35.2 Job wird in den Fehlerstatus gesetzt, da kein Lizenzschlüssel gefunden wurde oder dieser abgelaufen ist

Wenn ein Job in den Fehlerstatus gesetzt wird und Sie eine Meldung sehen, dass der Lizenzschlüssel nicht gefunden wurde oder abgelaufen ist, enthält der Job einen Jobschritt, der ein Feature erfordert, für das kein gültiger Lizenzschlüssel vorliegt.

Dies kann passieren, wenn Sie ein Feature im Testmodus ausführen und die Testperiode abgelaufen ist. Um den Job auszuführen, müssen Sie entweder den Schritt aus dem Workflow entfernen oder die Funktion erwerben und einen Lizenzschlüssel dafür installieren.

1.3.11.1.1.36 Probleme bei der Dokumentenverarbeitung

Diese Themen beschreiben einige der Probleme, die bei der Verarbeitung von Dokumenten auftreten können.

1.3.11.1.1.36.1 Bei vorhandenen Dateien treten Fehler 'Datei nicht gefunden' auf

Dieser Abschnitt gilt nicht für Windows. Wird ein Job in einen Fehlerstatus gesetzt und treten Fehler des Typs Datei nicht gefunden auf, obwohl die Dateien vorhanden sind, müssen Sie möglicherweise die Systemeinstellung für die maximale Anzahl geöffneter Dateien erhöhen.

Die Systemeinstellung für die maximale Anzahl geöffneter Dateien verhindert, dass ein unkontrollierter Prozess das System übernimmt, aber für die Features AFP-Unterstützung und PDF-Dokument-Unterstützung ist möglicherweise eine höhere Grenze erforderlich, wenn Jobs mit vielen Dokumenten ausgeführt werden. Wird die Einstellung für die maximale Anzahl geöffneter Dateien erhöht, können die Features AFP-Unterstützung und PDF-Dokument-Unterstützung mehr Systemressourcen verwenden.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Einstellung für die maximale Anzahl geöffneter Dateien zu ändern:

  1. Melden Sie sich bei Ihrem System als Root an.
  2. Öffnen Sie unter Ihrem Linux-Betriebssystem die Datei /etc/security/limits.conf.
  3. Suchen Sie die Zeile in der Datei, in der die maximale Anzahl geöffneter Dateien festgelegt wird. Auf einem Linux-System kann dies wie folgt aussehen: aiw1 - nofile 4096
    Ist die Zeile nicht vorhanden, fügen Sie sie im nächsten Schritt hinzu.
  4. Bearbeiten Sie die Zeile bzw. fügen Sie ggf. eine neue Zeile hinzu, um die Grenze zu erhöhen. Dieses Beispiel setzt das Limit auf 32.768 unter Linux: aiw1 - nofile 32768
    Erkundigen Sie sich bei Ihrem Systemadministrator nach einer angemessenen Obergrenze für die Anzahl geöffneter Dateien.
  5. Melden Sie sich als Root-Benutzer ab, und melden Sie sich wieder an, damit die Änderung in Kraft tritt.

1.3.11.1.1.36.2 Dokumentmerkmalwerte fehlen

Wenn Dokumentmerkmalwerte in der Benutzeroberfläche nicht angezeigt werden, hat entweder der Workflow die Merkmalwerte noch nicht in die Datenbank geschrieben, oder die Merkmale wurden als eingeschränkte Merkmale definiert.

Die Benutzeroberfläche (z. B. auf Notizbuchseiten für Merkmale oder in der Tabelle Dokumente) zeigt die Werte von Dokumentmerkmalen in Abhängigkeit von ihren aktuellen Werten in der Datenbank an. Sie können Dokumentmerkmalwerte erst dann in der Benutzeroberfläche anzeigen, wenn ein Schritt in Ihrem Workflow ausgeführt wird, der auf der Schrittvorlage WriteDocumentsToDatabase basiert.

Wenn Ihr Workflow einen Schritt verarbeitet hat, der auf der Schrittvorlage WriteDocumentsToDatabase basiert, die Werte eines Dokumentmerkmals aber immer noch nicht in der Tabelle Dokumente aufgelistet werden, wurde das Dokumentmerkmal möglicherweise als eingeschränktes Merkmal konfiguriert und daher nicht in der Datenbank gespeichert. Nur Werte für Datenbankmerkmale werden in der Benutzeroberfläche angezeigt. Vergewissern Sie sich, dass die Eigenschafte in der Dokumenteigenschaftkonfigurationsdatei aiw/aiw1/config/docCustomDefinitions.xml (Linux) C:\aiw\aiw1\config\docCustomDefinitions.xml (Windows) als Datenbankeigenschaft definiert ist.

Wenn das Dokumentmerkmal ein eingeschränktes Merkmal ist:

  1. Entfernen Sie mit Unterstützung Ihres Ricoh-Kundendienstberaters die Definition als eingeschränktes Merkmal, und definieren Sie das Merkmal als Datenbankmerkmal.
  2. Führen Sie das Dienstprogramm docCustom aus, und installieren oder aktualisieren Sie das Feature Custom Document Properties.

    Hinweis:
  • Definieren Sie nie ein Dokumentmerkmal sowohl als Datenbankmerkmal als auch als eingeschränktes Merkmal. Dies kann zu einem nicht erwarteten Verhalten führen.

Falls Ihr Workflow den Schritt SetDocPropsFromList enthält, aktualisiert der Schritt möglicherweise die Merkmalwerte nicht korrekt. Vergleichen Sie die Inhalte der von dem Schritt verarbeiteten Listendateien mit den Einstellungen in dem Schritt für die Merkmale Festzulegendes Dokumentmerkmal, Wert für übereinstimmende Dokumente und Wert für andere Dokumente, um sicherzustellen, dass es sich um die korrekten Werte handelt.

1.3.11.1.1.36.3 Dokumentmerkmalwerte sind nicht aktuell

Wenn in der Benutzeroberfläche angezeigte Datenbankmerkmalwerte nicht aktuell sind, wurden ihre Werte in der Datenbank möglicherweise noch nicht mit den Werten in der Dokumentmerkmaldatei aktualisiert.

Die Benutzeroberfläche zeigt die Werte von Dokumentmerkmalen in Abhängigkeit von ihren aktuellen Werten in der Datenbank an. Wenn ein Schritt, wie z. B. SortDocuments, ein Dokument verarbeitet hat, der aktualisierte Wert in der Dokumentmerkmaldatei aber noch nicht in die Datenbank geschrieben wurde (ein Schritt UpdateDocumentsInDatabase wurde nicht ausgeführt), wird in der Benutzeroberfläche weiterhin der vorherige Wert angezeigt.

Wenn Ihr Workflow einen Schritt enthält, der Werte in der Dokumentmerkmaldatei aktualisiert, muss darauf ein Schritt folgen, der die aktualisierten Werte in die Datenbank schreibt.

Falls Ihr Workflow den Schritt SetDocPropsFromList enthält, aktualisiert der Schritt möglicherweise die Merkmalwerte nicht korrekt. Vergleichen Sie die Inhalte der von dem Schritt verarbeiteten Listendateien mit den Einstellungen in dem Schritt für die Merkmale Festzulegendes Dokumentmerkmal, Wert für übereinstimmende Dokumente und Wert für andere Dokumente, um sicherzustellen, dass es sich um die korrekten Werte handelt.

1.3.11.1.1.36.4 An E-Mails sind die falschen Dokumente angehängt

Falls in dem Schritt EmailDocuments die falschen Dokumente an E-Mails angehängt werden, können Sie ein paar Dinge überprüfen, um die Ursache des Problems zu ermitteln. Es findet keine Überprüfung auf übereinstimmende E-Mail-Adressen mit Anhängen statt.

Dokumentmerkmale werden Seiten im Job zugeordnet, wenn die Schritte IdentifyPDFDocuments oder BuildPDFFromDocuments den Job verarbeiten. Falls sich nach diesen Schritten die Reihenfolge von Seiten im Job ändert, werden die Dokumentmerkmale weiterhin den ursprünglichen Seitenzahlen im Job zugeordnet.

Wenn der Job beispielsweise nach den Schritten IdentifyPDFDocuments oder BuildPDFFromDocuments und vor dem Schritt EmailDocuments von dem Schritt PreparePDFOutputForFinishing oder dem Schritt ReversePDFPageOrder verarbeitet wurde, stimmen die Seitenzahlen nicht mit den Dokumentgrenzen überein, was zur Folge hat, dass die Anhänge nicht die richtigen Seiten für jede E-Mail-Adresse enthalten.

Sie können das Problem nach einer der folgenden Methoden beheben:

  • Ändern Sie den Workflow so, dass vor dem Schritt EmailDocuments alle Schritte vermieden werden, von denen die Dokumente neu angeordnet werden, und verarbeiten Sie danach den Job erneut.
  • Fügen Sie den Schritt SnapshotJobFile vor allen Schritten, die den Job neu anordnen, zum Workflow hinzu, und geben Sie danach im Schritt EmailDocuments die Momentaufnahmen-Datei im Merkmal Quelldatei für Anhang an. Der Workflow könnte diese Schritte in der folgenden Reihenfolge enthalten:
    • IdentifyPDFDocuments
    • SnapshotJobFile (speichern Sie diese Version der PDF-Datei unter einem Namen wie zum Beispiel jobID.original.pdf)
    • PreparePDFOutputForFinishing (oder ReversePDFPageOrder)
    • EmailDocuments (und legen Sie für das Merkmal Quelldatei für Anhang den Wert ${getFileName(original,pdf,read)} fest
    Hinweis:
  • Sie können das Problem nicht beheben, indem Sie einen zweiten Schritt IdentifyPDFDocuments oder BuildPDFFromDocuments hinzufügen.

1.3.11.1.1.36.5 E-Mails werden ohne angehängte Dokumente gesendet

Falls E-Mails gesendet werden, ohne dass Dokumente angehängt sind, liegt der Anhang vielleicht nicht im PDF-Format vor, ist evtl. der Schritt EmailDocuments falsch konfiguriert oder enthält die PDF-Datei möglicherweise nicht für jeden Empfänger Informationen.

Mit dem Schritt EmailDocuments können Sie innerhalb eines RICOH ProcessDirector-Workflows Dokumente an E-Mails anhängen.

Falls RICOH ProcessDirector E-Mails ohne Anhänge sendet, überprüfen Sie Folgendes:

  • Den Dateityp des Anhangs

    RICOH ProcessDirector kann nur PDF-Dokumente anhängen und per E-Mail senden. Überprüfen Sie Ihr Quellenverzeichnis, und stellen Sie sicher, dass es sich bei der Datei um eine PDF-Datei handelt.

  • Das Merkmal Quelldatei für Anhang

    Stellen Sie sicher, dass in dem Schritt EmailDocuments die richtige Quelldatei für einen Anhang aufgelistet ist. Der Standardwert für EmailDocuments ist der Wert ${getFileName(print,pdf,read)}, der die aktuelle PDF-Datei aus dem Spoolverzeichnis abruft.

  • Das Merkmal Dokument anhängen

    Stellen Sie sicher, dass in Ihrem Workflow für das Merkmal Dokument anhängen im Schritt EmailDocuments der Wert Ja festgelegt ist.

  • Die Richtlinien Ihres E-Mail-Diensteanbieters zu Anhängen

    Stellen Sie sicher, dass Ihr E-Mail-Diensteanbieter Ihnen erlaubt, Dokumente mit Anhängen durch sein System zu senden. Falls alle Einstellungen im Schritt korrekt sind und die PDF-Dateien weiterhin nicht an die von Ihnen gesendeten E-Mails angehängt werden, blockiert Ihr E-Mail-Dienst möglicherweise E-Mails mit Anhängen. Falls der E-Mail-Diensteanbieter Anhänge erlaubt, dann stellen Sie sicher, dass der Name des Anhangs nicht den Spamfilter des E-Mail-Diensteanbieters aktiviert. Falls der Dateiname des Anhangs den Spamfilter aktiviert, wird der Anhang möglicherweise aus der E-Mail gelöscht.

1.3.11.1.1.36.6 Probleme mit Listendateien

Falls Sie einen Workflow dafür einrichten, Dokumente aus Jobs zu extrahieren, bevor sie gedruckt oder einer anderen Verarbeitung unterzogen werden, aber das Problem auftritt, dass die falschen Dokumente im Job verbleiben oder die falschen Dokumente aus dem Job extrahiert werden, müssen Sie evtl. einige Einstellungen aktualisieren.

Überprüfen Sie die folgenden Elemente:

  • Ihren Workflow

    Stellen Sie sicher, dass Ihr Workflow einen Schritt SetDocPropsFromList enthält. Dieser Schritt verarbeitet die Listendatei und ist zwingend erforderlich.

  • Das Merkmal Spalten in Listendatei

    Überprüfen Sie den Schritt SetDocPropsFromList darauf, ob Sie die Merkmale, die dazu verwendet werden, die zu extrahierenden Dokumente im Job zu identifizieren, korrekt angegeben haben. Hierzu ein Beispiel: Eine Bank hat Kunden, die für ihre Scheck- und Sparkonten dieselbe Kontonummer verwenden. Ein separates Dokumentmerkmal namens Typ gibt den Kontotyp an. Ein Job enthält eine Mischung aus Spar- und Scheckdokumenten.

    Um alle Spardokumente aus dem Job zu extrahieren, könnten Sie eine Listendatei bereitstellen, in der nur das Wort "SPARKONTO" enthalten ist, und für das Merkmal Spalten in Listendatei den Wert Typ festlegen. Falls die Listendatei Einträge mit Kontonummern und Kontotypen enthält und Sie diejenigen Dokumente extrahieren möchten, die sowohl mit der Kontonummer als auch mit dem Kontotyp übereinstimmen, dann legen Sie für das Merkmal Spalten in Listendatei den Wert Kontonummer und Typ fest. Wenn Sie mit derselben Listendatei alle Dokumente für einen Satz von Kontonummern unabhängig davon extrahieren möchten, um was für einen Kontotyp es sich handelt, dann legen Sie für das Merkmal Spalten in Listendatei den Wert Kontonummer fest.

    Sie können die Merkmale im Merkmal Spalten in Listendatei erhöhen oder reduzieren, um nur diejenigen Dokumente zu identifizieren, die Sie extrahieren möchten. Überprüfen Sie die Reihenfolge der Merkmale im Merkmal Spalten in Listendatei, um sicherzustellen, dass sie mit der Reihenfolge der Spalten in der Listendatei übereinstimmt.

  • Das Merkmal Begrenzer

    Jeder Eintrag in einer Listendatei muss sich in einer separaten Zeile befinden. Falls ein Eintrag mehrere Merkmalwerte (zum Beispiel die Kontonummer und den Kontotyp) enthält, müssen die Merkmalwerte durch ein Begrenzungszeichen voneinander getrennt werden.

    Stellen Sie sicher, dass das richtige Begrenzungszeichen gewählt wird. Falls in der Listendatei nur ein Wert pro Zeile enthalten ist, dann verwenden Sie Neue Zeile. Falls in der Listendatei mehr als ein Wert pro Zeile enthalten ist, dann wählen Sie das Begrenzungszeichen aus, das zwischen den Werten verwendet wird.

  • Die Listendateien in dem im Merkmal Listendateiverzeichnis angegebenen Verzeichnis

    RICOH ProcessDirector verarbeitet alle Dateien in dem Verzeichnis, das in dem Merkmal Listendateiverzeichnis angegeben ist. Falls aus der Verarbeitung des vorherigen Tages noch Dateien übrig sind, werden diese Dateien zusammen mit der heutigen Listendatei verarbeitet.

    Stellen Sie sicher, dass es sich bei den Werten in dem Merkmal Spalten in Listendatei um Werte für die richtigen Dokumentmerkmale in der Reihenfolge handelt, in der sie in der Listendatei enthalten sind.

    Stellen Sie sicher, dass sich die Listendateien im richtigen Verzeichnis befinden. Falls sich die Listendateien nicht im angegebenen Verzeichnis befinden, kann RICOH ProcessDirector sie nicht finden.

  • Wann die Listendatei im Listendateiverzeichnis abgelegt wurde

    Falls der Schritt SetDocPropsFromList den Job verarbeitet, bevor die Listendatei empfangen wird, ist es für RICOH ProcessDirector zu spät, die Listendatei zu verwenden. Sie können einen Schritt Warten vor dem Schritt SetDocPropsFromList zum Workflow hinzufügen, damit der Job bis zu einem von Ihnen festgelegten Zeitpunkt auf das Eintreffen einer Listendatei wartet. Sie können aber auch einen manuellen Schritt vor dem Schritt SetDocPropsFromList hinzufügen und ihn so konfigurieren, dass der Bediener den manuellen Schritt durchführen muss, nachdem die Listendatei am richtigen Ort abgelegt wurde.

1.3.11.1.1.36.7 Das Stapeln von AFP-Dateien scheitert, wenn Originaljobs denselben Inline-Ressourcen-Namen haben, aber unterschiedlichen Inhalt verwenden.

Wenn Sie versuchen, Stapel aus mehreren AFP-Dateien zu erstellen (einen Job aus Dokumenten erstellen, die aus unterschiedlichen Originaljobs stammen) und die Originaljobs für eine Inline-Ressource denselben Namen verwenden, die Ressourcen aber unterschiedliche Inhalte enthalten, tritt ein Fehler auf, und der Schritt, der versucht, die AFP-Datei zu erstellen, schlägt fehl.

Wenn beispielsweise zwei Originaljobs beide eine Codepage namens T1EX0000 haben, aber die Inhalte der beiden Codepages unterschiedlich sind, schlägt der Schritt, der versucht, den Druckjob zu erstellen, fehl.

Dokumenterstellungssoftware erstellt diese Inline-Ressourcen manchmal mit zufälligen Namen und verwendet bei jeder AFP-Datei, die sie erstellt, denselben Namen für eine Ressource. Durch dieses Vorgehen kann das Problem vermehrt auftreten. Beispiel: Eine Dokumenterstellungsanwendung erstellt eine Codepage für jede AFP-Datei und platziert sie inline. Die Anwendung nennt die Codepage immer T1CODEPG, aber sie enthält nur die Codepunkte, die für die einzelnen Dateien verwendet werden. Somit hat die erste so erstellte Datei eine Inline-Codepage namens T1CODEPG mit 100 enthaltenen Codepunkten, und eine zweite von dieser Anwendung erstellte Datei hat ebenfalls eine Inline-Codepage namens T1CODEPG, aber mit 150 enthaltenen Codepunkten. Wenn der Schritt CreateAFPJobsFromDocuments, BuildAFPFromDocuments oder BuildAFPFromZip versucht, einen einzelnen Job zu erstellen, der Dokumente aus diesen beiden Dateien enthält, tritt ein Fehler auf, da diese zwei Ressourcen mit demselben Namen unterschiedliche Inhalte aufweisen.

Ändern Sie, sofern möglich, eine Einstellung in der Erstellungsanwendung, um eindeutige benannte Inline-Ressourcen zu produzieren. Oder finden Sie alternativ eine Möglichkeit, die unterschiedlichen Eingabedateien auf dieselbe externe Ressource verweisen zu lassen.

Dieses Problem kann bei jedem AFP-Ressourcentyp mit Ausnahme von Formulardefinitionen auftreten. Jedoch müssen die Medienzuordnungen, die für alle Dokumente angegeben sind, die in einen einzigen Job gestapelt werden, dieselbe Einstellung für Duplex aufweisen und dieselben Werte für den Parameter "Konstante Rückseite" enthalten.

1.3.11.1.1.36.8 Fehlende Overlays oder falsche Duplexausgabe

Im AFP-Datenstrom können Sie mit der Formdef-Ressource verschiedene Aspekte der Druckausgabe definieren, z. B. Overlays hinzufügen und festlegen, ob Blätter ein- oder beidseitig bedruckt werden und ob eine Seite nur ein Overlay und keine Druckdaten enthalten soll (auch als konstante Rückseite bezeichnet).

Für jeden AFP-Druckjob ist jeweils eine Formdef erforderlich. Jede Formdef kann allerdings mehrere Medienzuordnungen enthalten, die jeweils die Merkmale für einen Satz von Seiten festlegt, bis die Druckdatei den Wechsel zu einem anderen Merkmalsatz anfordert. Zum Beispiel ist für die ersten fünf Seiten eines Antragsformulars für Versicherungen ein Satz von Overlays für Vorder- und Rückseiten definiert, und ab Seite 6 ist ein anderer Overlaysatz erforderlich, um regionalen Bestimmungen gerecht zu werden. Jeder Overlaysatz ist in einer eigenen Medienzuordnung festgelegt. Um die Medienzuordnung zu wechseln, ist in den AFP-Daten ein strukturiertes Feld IMM (Invoke Medium Map) enthalten.

Wenn Sie bei der AFP-Unterstützung-Funktion mit dem Schritt IdentifyDocuments einen AFP-Job in Einzeldokumente unterteilen, muss RICOH ProcessDirector nachvollziehen können, welche Medienzuordnungen für die einzelnen Dokumente erforderlich sind. Die bereitgestellten Schrittvorlagen, die neue AFP-Dateien erstellen (CreateAFPJobsFromDocuments und BuildAFPFromDocuments), generieren für die neu erstellten Jobs eine neue Formdef. Daher benötigen sie die Medienzuordnungsinformationen zu allen Dateien, um sicherzustellen, dass die Medienzuordnungen für alle Dokumente der neuen AFP-Datei in der neu generierten Formdef enthalten sind. Wenn diese Informationen nicht verfügbar sind, erstellt der Schritt möglicherweise eine AFP-Datei, die nicht auf die bei Eingang des Jobs in der Medienzuordnung enthaltenen Overlays verweist oder der die korrekte Duplexspezifikation fehlt.

Um sicherzustellen, dass die mit diesen Schritten erstellten AFP-Dateien auf die korrekten Medienzuordnungsinformationen zugreifen können, führen Sie eine der folgenden Aktionen durch:

  • Erstellen Sie die AFP mit einem strukturierten Feld IMM innerhalb jeder benannten Gruppe in der Datei. Wenn die Medienzuordnung mit jedem Dokument bei dessen Eintreffen in RICOH ProcessDirector auf diese Weise definiert wird, sollten bei neuen AFP-Dateien, die aus diesen Originaldokumenten erstellt werden, keine Probleme auftreten. Informationen zu Standard-AFP-Voraussetzungen enthält das entsprechende Thema.
  • Wenn die AFP nicht im erforderlichen Standardformat vorliegt, können Sie Ihrem Workflow einen Schritt hinzufügen, der ein mit der AFP-Unterstützung-Funktion bereitgestelltes Programm aufruft, um der AFP-Datei vor ihrer Unterteilung in Einzeldokumente die Medienzuordnungsinformationen hinzuzufügen. Siehe hierzu das entsprechende Thema zum Umgang mit Verweisen auf Medienzuordnungen in Nicht-Standard-AFP.

1.3.11.1.1.37 Jobverarbeitung schlägt im RunFusionPro-Schritt fehl

Wenn der Job im Workflow nicht verarbeitet wird, der Workflow bei einem bestimmten Schritt anhält oder Vorlagen nicht in die Vorlagentabelle geladen werden, müssen Sie die FusionPro-Verbindungseinstellungen und die Konfiguration der Schrittvorlagen überprüfen.
So prüfen Sie die FusionPro Connect-Konfiguration:
  1. Überprüfen Sie, ob FusionPro Server noch auf dem Primärcomputer läuft.
  2. Überprüfen Sie die Seite FusionPro Connect-Einstellungen auf dem Reiter Verwaltung.
  3. Überprüfen Sie die Schritte im Workflow und stellen Sie sicher, dass alle Ressourcen verfügbar sind.
    Wenn die Ressourcen nicht verfügbar sind, müssen Sie die Namen und vollständigen Pfade der fehlenden Ressourcen aktualisieren.
  4. Vergewissern Sie sich, dass das Eingabegerät angeschlossen und aktiviert ist und dass es so konfiguriert ist, dass es Dateien im richtigen Format akzeptiert.
  5. Überprüfen Sie den auf dem Reiter Aktivitätsmonitor von FusionPro Server Dashboard angezeigten Auftragsstatus auf eventuelle Verarbeitungsfehler.
  6. Überprüfen Sie die Protokolldatei aus dem Verzeichnis Compositions auf dem FusionPro-Server.

1.3.11.1.2 Nachrichten in RICOH ProcessDirector

Die von den verschiedenen RICOH ProcessDirector-Einheiten und -Komponenten sowie von externen Programmen, mit denen RICOH ProcessDirector arbeitet, ausgegebenen Nachrichten können beim Lösen von Problemen hilfreich sein, die bei der Verarbeitung auftreten.

Da Nachrichten von verschiedenen RICOH ProcessDirector-Komponenten möglicherweise in demselben Protokoll aufgezeichnet werden, besteht der erste Schritt beim Interpretieren von Nachrichten darin, die Komponente zu ermitteln, die die Nachricht generiert hat. Sie können die folgenden Konventionen verwenden, um zu ermitteln, welche Komponente eine Nachricht ausgegeben hat:

Nachrichten, die mit AIW beginnen
Viele dieser Nachrichten werden vom RICOH ProcessDirector-Server oder von der -Benutzerschnittstelle generiert. Wenn Sie eine Nachricht in einem der RICOH ProcessDirector-Protokolle sehen, können Sie auf die Nachricht klicken, um den vollständigen Text der Nachricht und die empfohlenen Aktionen einzusehen.

In anderen Fällen enthalten Nachrichten, die mit AIW beginnen, Nachrichten von anderen Komponenten. Wenn ein externes Programm (oder eine Komponente, die sich wie ein externes Programm verhält, z. B. die Funktion "Ricoh Transform" oder AFP Conversion and Indexing Facility (ACIF)) eine Nachricht an den primären Server sendet, wird die Nachricht als Servernachricht aufgezeichnet. Der Text der Nachricht enthält die Nachrichten-ID für die Komponente, die die Nachricht ausgegeben hat.

Beispielsweise kann die folgende Nachricht in einem Protokoll vorkommen:

AIWI0017I 0425-440 ACIF AUF PK17935 WURDE MIT RÜCKKEHRCODE 0 NORMAL BEENDET.
In diesem Fall ist AIWI0017I die Nachricht, die vom Server ausgegeben wurde. Der Text der Nachricht identifiziert die Nachrichtennummer 0425-440, die auf der Basis der Informationen unten angibt, dass diese Nachricht ursprünglich von der Komponente ACIF generiert wurde.

Nachrichten, die mit den Nummern 0420 bis 0424 beginnen
Diese Nachrichten werden von dem RICOH ProcessDirector-Druckertreiber PSF (Print Services Facility) generiert. Diese Meldungen sind in InfoPrint Manager: PSF- und Server-Meldungen und Transformmeldungen, G550-1053 dokumentiert. Die in diesem Handbuch beschriebenen Aktionen gelten speziell für InfoPrint Manager, können aber auch auf die RICOH ProcessDirector-Umgebung angewendet werden.

Sie können mit dem Befehl psfmsg Informationen zu diesen Meldungen abrufen. Geben Sie diesen Befehl ein:

C:\Program Files (x86)\InfoPrint\PSF\bin\psfmsg 042n-nnn
042n-nnn ist die Meldungsnummer.

Meldungen, die mit der Nummer 0425 beginnen
Diese Nachrichten werden von ACIF generiert. Informationen zum Auflösen dieser Nachrichten enthält das Buch AFP Conversion and Indexing Facility User's Guide, G550-1342. Wenn Sie mit dem Tool LookAt auf dem zSeries-System vertraut sind, können Sie die Nummer 0425 in der Nachrichtennummer durch APK ersetzen und LookAt verwenden, um die Erläuterung zu suchen.

Sie können mit dem Befehl psfmsg Informationen zu diesen Meldungen abrufen. Geben Sie diesen Befehl ein:

C:\Program Files (x86)\InfoPrint\PSF\bin\psfmsg 045-nnn
0425-nnn ist die Meldungsnummer.

Nachrichten, die mit FTD beginnen
Diese Nachrichten werden von der AFP-Anzeigefunktion generiert. Die Mehrzahl dieser Nachrichten enthält Aktionen, die Sie zum Beheben des Fehlers verwenden können.
Alle Nachrichten, in denen SQL erwähnt wird
Diese Nachrichten werden von der internen Datenbank generiert und müssen in der Regel an die Softwareunterstützung gemeldet werden.

Nachrichten, die mit oben nicht aufgeführten Zeichen beginnen, werden von Komponenten generiert, die von RICOH ProcessDirector aufgerufen werden (z. B. der Funktion "Ricoh Transform"). Sie müssen den Text dieser Nachricht lesen, um festzustellen, welches Programm oder welche Komponente die Nachricht ausgegeben hat.

1.3.11.1.2.1 Sprache von Nachrichten

RICOH ProcessDirector gibt die meisten Nachrichten in der Sprache der Benutzerschnittstelle aus, die durch die Spracheinstellung des Browsers festgelegt wird. Einige Nachrichten sind jedoch möglicherweise in einer anderen Sprache.
  • Die Druckertreiberkomponente gibt Nachrichten in der Sprache des RICOH ProcessDirector-Basisprodukts aus. Diese Sprache wird bei der Installation des Basisprodukts festgelegt.
  • SNMP gibt Nachrichten in der Sprache aus, die am physischen Drucker festgelegt wurde.
  • Bei einem Linux-System empfangen Eingabeeinheiten des Typs "Download" Nachrichten von dem Download-Dämon in der Sprache, die im Merkmal Einheitensprache festgelegt ist.

1.3.11.1.2.2 Objektprotokolle anzeigen

Sie können das Protokoll für ein Objekt anzeigen, um Nachrichten zu den Operationen des Objekts einzusehen, z. B. Änderungen von Merkmal oder Status. Objekte umfassen Server, Benachrichtigungen, Medien und Geräte wie Eingabeeinheiten und Drucker. Über Funktionen können möglicherweise weitere Arten von Objekten hinzugefügt werden.
Objektprotokolle enthalten Nachrichten, die in den letzten drei Tagen ausgegeben wurden. Nach drei Tagen werden die Protokollinformationen in Prüflistendateien im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\audit\object type verschoben. Jobprotokolle bleiben allerdings so lange im System wie der Job. Wird der Job gelöscht, werden die Protokollinformationen in Prüflistendateien verschoben.

Prüflistendateien bleiben 28 Tage im System und werden dann automatisch gelöscht. Es gibt keine Größenbeschränkung für Protokolle.

Protokolleinträge werden nach der Spalte "Zeit" sortiert, vom neuesten zum ältesten Eintrag.

Der Zeitstempel in einem exportierten Protokoll wird gemäß westeuropäischer Zeitzone (GMT) angezeigt, gefolgt von einem Plus-Zeichen (+) oder einem Minus-Zeichen (−) und einer Verschiebung, mit der die Anzahl der Stunden dargestellt wird, um die die lokale Zeit des ausgebenden Systems GMT voraus (+) bzw. hinterher (−) ist. Der Zeitstempel in einem Objektprotokoll allerdings, das in RICOH ProcessDirector angezeigt wird, wird in der Zeitzone des von Ihnen verwendeten Browsers angezeigt.

Gehen Sie wie folgt vor, um das Protokoll für ein Objekt anzuzeigen:

  1. Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor:
    • Auf der Seite Hauptseite:
      1. Machen Sie das Objekt in seinem Portal oder seiner Tabelle ausfindig.
      2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Objekt, und wählen Sie Protokoll anzeigen.
    • Auf der Seite Verwaltung:
      1. Klicken Sie im linken Teilfenster auf den Objekttyp.
      2. Klicken Sie in der Tabelle mit der rechten Maustaste auf das Objekt, und wählen Sie Protokoll anzeigen.
  2. Sie sehen die ausgegebenen Nachrichten. Alle Nachrichtenzeiten werden in der Zeitzone des Browsers angezeigt, den Sie verwenden. Ist der Text einer Nachricht abgeschnitten, klicken Sie auf den Nachrichteneintrag. Der vollständige Text der Nachricht erscheint unten im Fenster.
  3. Wollen Sie die Nachrichten nach Nachrichtentyp oder einer anderen Spalte sortieren, klicken Sie auf die Spaltenüberschrift.
    Klicken Sie ein einziges Mal, um in aufsteigender Reihenfolge zu sortieren. Klicken Sie zwei Mal, um in absteigender Reihenfolge zu sortieren.
  4. Wenn Sie den Inhalt des Protokolls ändern möchten, ändern Sie den Wert der Eigenschaften Typ und Bereich:
    Typ
    Es werden standardmäßig Nachrichten aller Nachrichtentypen angezeigt. Wenn nur bestimmte Nachrichtentypen angezeigt werden sollen, wählen Sie einen Wert in der Liste.
    Bereich
    Wählen Sie Alle, um alle Nachrichten im Protokoll anzuzeigen und diese nach Typ zu sortieren. Wählen Sie Benutzerdefiniert, um die Anzahl der Nachrichten auf eine bestimmte Anzahl von Tagen oder Stunden zu begrenzen. Legen Sie die gewünschten Tage oder Stunden in der Eigenschaft Ausgabezeitraum fest.

1.3.11.1.2.3 Objektprotokolle exportieren

Sie können Protokolle für eines oder mehrere Objekte exportieren, um sie lokal zu speichern. Exportierte Protokolle werden als CSV-Dateien (mit Komma getrennte Werte) in einem einzelnen komprimierten Order gespeichert. Beispiele für Objekte sind Eingabeeinheiten und Drucker.

Auf der Seite Protokoll anzeigen verwendete Sortierungen oder Filter werden nicht in der exportierten Protokolldatei gespeichert. Exportierte Protokolle sind in zeitlich ansteigender Reihenfolge sortiert (von alt nach neu) und enthalten alle in den letzten 3 Tagen ausgegebenen Meldungen. Eine Ausnahme bilden Jobprotokolle, die alle seit dem Eintritt ins System aufgezeichneten Informationen für den Job enthalten.

Der Zeitstempel in einem exportierten Protokoll wird gemäß westeuropäischer Zeitzone (GMT) aufgezeichnet, gefolgt von einem Plus-Zeichen (+) oder einem Minus-Zeichen (−) und einer Verschiebung, mit der die Anzahl der Stunden dargestellt wird, um die die lokale Zeit des ausgebenden Systems GMT voraus (+) bzw. hinterher (−) ist. Der Zeitstempel in einem Objektprotokoll allerdings, das in RICOH ProcessDirector angezeigt wird, wird in der Zeitzone des von Ihnen verwendeten Browsers angezeigt.

So exportieren Sie das Protokoll für ein Objekt:

  1. Inaktivieren Sie alle Popup-Blocker im Browser, da die Exportdatei in einem Popup-Fenster geöffnet wird.
    Ist ein Popup-Blocker aktiv, können Sie die Exportdatei nicht speichern.
  2. Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor:
    • Auf der Seite Hauptseite:
      1. Wählen Sie eines oder mehrere Objekte im Portal oder der Tabelle aus.
      2. Klicken Sie auf Mehr Aktionen Protokoll exportieren.
    • Auf der Seite Verwaltung:
      1. Wählen Sie im linken Teilfenster den Objekttyp aus.
      2. Wählen Sie eines oder mehrere Objekte in der Tabelle aus, und klicken Sie auf Mehr Aktionen Protokoll exportieren.
    • Klicken Sie auf der Seite Protokoll anzeigen auf Exportieren.
  3. Klicken Sie im Fenster Dateidownload auf Speichern.
    Die komprimierte Datei wird heruntergeladen. Wenn Ihr Browser so konfiguriert ist, dass Sie wählen können, wo Dateien gespeichert werden sollen, können Sie angeben, wo die Datei gespeichert werden soll und ihr einen anderen Namen geben. Der Standardname dieses Ordners lautet ObjekttypZeitstempel.zip.
  4. Klicken Sie auf Speichern.

1.3.11.1.2.4 Systemprotokolle exportieren

Sie können mehrere Protokolle für diagnostischen Gebrauch von der Seite Systemprotokoll exportieren. Exportierte Protokolle werden als CSV-Dateien (mit Komma getrennte Werte) in einem einzelnen komprimierten Order gespeichert.

Zeitstempel in exportierten Protokollen werden gemäß westeuropäischer Zeitzone (GMT) angezeigt, gefolgt von einem Plus-Zeichen (+) oder einem Minus-Zeichen (−) und einer Verschiebung, mit der die Anzahl der Stunden dargestellt wird, um die die lokale Zeit des ausgebenden Systems GMT voraus (+) bzw. hinterher (−) ist. Zeitstempel in einem Protokoll allerdings, die in RICOH ProcessDirector angezeigt werden, werden in der Zeitzone des von Ihnen verwendeten Browsers angezeigt.

So exportieren Sie die Reihe von Diagnose-Protokollen:

  1. Inaktivieren Sie alle Popup-Blocker im Browser, da die Exportdatei in einem Popup-Fenster geöffnet wird.
    Ist ein Popup-Blocker aktiv, können Sie die Exportdatei nicht speichern.
  2. Klicken Sie oben rechts im Portlet Systemübersicht auf Einstellungen () und wählen Sie Protokoll anzeigen.
  3. Klicken Sie auf Alle exportieren.
    Die komprimierte Datei wird heruntergeladen. Wenn Ihr Browser so konfiguriert ist, dass Sie wählen können, wo Dateien gespeichert werden sollen, können Sie angeben, wo die Datei gespeichert werden soll und ihr einen anderen Namen geben. Der Standardname dieses Ordners ist Instance–timestamp.zip.
  4. Klicken Sie auf Speichern.

1.3.11.1.2.5 Prüflisten- und Nachrichtendatei entfernen

Wenn ein Druckjob das RICOH ProcessDirector-System verlässt, werden Prüflistendateien erstellt, in denen Daten zu dem Job aufgezeichnet werden. Zudem werden alle Nachrichtenprotokolle alle drei Tage in Dateien exportiert. Zwar sind diese Dateien nützlich, aber sie belegen auch Speicherplatz auf dem System. Werden sie nicht regelmäßig gelöscht, kann sich dies negativ auf die Systemleistung auswirken.

Bei der RICOH ProcessDirector-Installation wird ein Script installiert, das diese Dateien löscht. Dieses Script wird standardmäßig täglich um Mitternacht ausgeführt und löscht die Prüflisten- und Nachrichtenprotokolldateien, die älter als 28 Tage sind.

1.3.11.2 Unterstützung

Einige der aufgetretenen Probleme können behoben werden, indem Funktionsaktualisierungen von der Unterstützungs-Website auf das System heruntergeladen und installiert werden. Bei anderen Problemen müssen Sie sich möglicherweise an einen Ricoh Kundendienstmitarbeiter wenden.

1.3.11.2.1 RICOH ProcessDirector-Daten sichern und wiederherstellen

Um einen Datenverlust bei einem Systemausfall zu verhindern und die Daten wiederherstellen zu können, stellt RICOH ProcessDirector Programme zum Sichern und Wiederherstellen bereit. Eine Wiederherstellung der Daten kann beispielsweise erforderlich sein, wenn das System auf eine früher installierte Version mit allen Einstellungen und Objekten dieser früheren Version zurückgeführt werden soll.

Das Sicherungsprogramm sichert die folgenden Daten:

  • Systemdaten, beispielsweise in der Datenbank gespeicherte Workflows, Schrittvorlagen, Benutzer, Eingabeeinheiten und Drucker.
  • Steuerdateien, beispielsweise Steuerdateien für Startblätter.
  • Benutzerdaten, beispielsweise Jobdateien in dem Spoolverzeichnis.
Müssen Sie RICOH ProcessDirector neu installieren, können Sie ein Wiederherstellungsprogramm zum Wiederherstellen der Daten ausführen. Die Systemdaten und Steuerdateien werden immer gesichert und wiederhergestellt. Benutzerdaten können optional gesichert und wiederhergestellt werden.

Hinweis: Sie können die Programme zur Sicherung und Wiederherstellung nur benutzen, um RICOH ProcessDirector von einem Computer auf einen anderen Computer zu kopieren oder zu versetzen, wenn die beiden Computer denselben Hostnamen und denselben RICOH ProcessDirector-Service-Level haben. Sie können Objekte von einem Computer auf einen anderen Computer mit einem anderen Hostnamen oder Service-Level kopieren, indem Sie die Objekte aus dem ersten Computer exportieren und in den zweiten Computer importieren.

1.3.11.2.1.1 Daten sichern

Sie können ein Sicherungsskript verwenden, um eine Kopie der RICOH ProcessDirector-Systemkonfiguration zu archivieren.
Gehen Sie wie folgt vor, um RICOH ProcessDirector-Daten zu sichern:
  1. Melden Sie sich am primären Computer als Administrator an.
  2. Starten Sie eine Befehlszeile als Administrator. Selbst wenn Sie bei Ihrem System als Administrator angemeldet sind, müssen Sie die Eingabeaufforderung starten, indem Sie Als Administrator ausführen aus dem Kontextmenü auswählen.
  3. Geben Sie C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\bin\aiwbackup.bat mit einer der folgenden Optionen ein:
    -f filename
    Sichert Daten in einem anderen Verzeichnis und unter einem anderen Dateinamen als dem Standardverzeichnis und dem Standarddateinamen C:\aiw\aiw1\temp\aiw_backup_data.[timestamp].zip.
    -m
    Erstellen Sie kein Sicherungs-Image der Datenbank. Verwenden Sie diese Option, wenn sich die Datenbank auf einem anderen Computer befindet.
    -r
    Eingabedateien und Jobdateien (die Dateien im Spoolverzeichnis, die Jobinformationen einschließlich Kopien von Eingabedateien enthalten) werden standardmäßig gesichert. Eine Sicherung mit der Option -r sichert Eingabedateien oder Jobdateien nicht, sondern sie sichert Jobs. Systemdaten und Steuerdateien werden immer gesichert.
      Wichtig:
    • Die Option -r unterscheidet sich leicht bei den Befehlen aiwbackup und aiwrestore:
      • Bei aiwbackup sichert die Option -r das System, ohne Eingabedateien oder Jobdateien einzubeziehen. Sie löscht die Jobs nicht aus dem System.
      • Bei aiwrestore stellt die Option -r das System wieder her, ohne Jobs, Eingabedateien oder Jobdateien wiederherzustellen.
      Wenn Sie die Option -r bei der Sicherung von RICOH ProcessDirector verwenden, müssen Sie diese Option auch verwenden, wenn Sie das System wiederherstellen, um zu verhindern, dass Jobs wiederhergestellt werden, deren Dateien nicht gesichert wurden.
    -h oder -?
    Hilfe für den Befehl aiwbackup anzeigen.
    Mit dem folgenden Befehl werden beispielsweise Daten einschließlich Jobs, aber ohne Eingabedateien oder Jobdateien gesichert:
    • C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\bin\aiwbackup.bat -r
    Es erscheint eine Nachricht, in der angegeben ist, dass alle Server gestoppt werden, ob Jobs und Eingabedateien gesichert werden und an welcher Position die Dateien gesichert werden.
  4. Geben Sie Y ein, um mit der Sicherung weiterzumachen.
    Die Sicherung wird im Hintergrund ausgeführt und kann je nach Anzahl und Größe der zu sichernden Dateien einige Minuten in Anspruch nehmen. Es werden keine Statusaktualisierungen im Befehlszeilenfenster angezeigt, das Script wird jedoch ausgeführt. Wenn der Vorgang abgeschlossen ist, wird die Sicherungsdatei im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\temp angezeigt.

1.3.11.2.1.2 Daten wiederherstellen

Sie können ein RICOH ProcessDirector-Wiederherstellungsscript verwenden, um das System in die Konfiguration zurückzuführen, die in einem Sicherungsarchiv gespeichert ist.
Wollen Sie RICOH ProcessDirector mit einem vorherigen Stand wiederherstellen (einschließlich aller Funktionsaktualisierungen), müssen Sie die Daten vor der Installation einer Aktualisierung von RICOH ProcessDirector sichern.
Beachten Sie Folgendes, wenn Sie einen vorherigen RICOH ProcessDirector-Stand wiederherstellen wollen:
  • Alle auf dem aktuellen RICOH ProcessDirector-Stand vorhandenen Jobs und Eingabedateien werden entfernt, wenn eine Wiederherstellung auf einen vorherigen Stand erfolgt.
  • Sie können die Sicherung nur auf einem System wiederherstellen, auf dem derselbe Hostname und dieselben RICOH ProcessDirector-Features wie auf dem System installiert sind, auf dem Sie die Sicherung durchgeführt haben.
  • Haben Sie einen neuen RICOH ProcessDirector-Stand benutzt und dann eine Wiederherstellung auf einen vorherigen Stand ausgeführt oder den vorherigen Stand vor dem Wiederherstellen der Sicherungsdateien installiert und verwendet, gehen alle an Systemdaten, Steuerdateien oder Benutzerdaten vorgenommenen Änderungen verloren. Stellen Sie daher die Sicherungsdateien so schnell wie möglich wieder her, um die Menge an verlorenen Daten zu reduzieren.

Gehen Sie wie folgt vor, um RICOH ProcessDirector-Daten wiederherzustellen:

  1. Halten Sie den RICOH ProcessDirector-Dienst an.
  2. Installieren Sie denselben RICOH ProcessDirector-Stand, den die vorher erstellte Sicherung hat.
  3. Melden Sie sich beim primären Computer als Administrator an.
  4. Starten Sie eine Befehlszeile als Administrator. Selbst wenn Sie bei Ihrem System als Administrator angemeldet sind, müssen Sie die Eingabeaufforderung starten, indem Sie Als Administrator ausführen aus dem Kontextmenü auswählen.
  5. Geben Sie C:\Programme\Ricoh\ProcessDirector\bin\aiwrestore.bat mit einer der folgenden Optionen ein:
    -f filename
    Stellt Daten aus einem anderen Verzeichnis und unter einem anderen Dateinamen als dem Standardverzeichnis und Standarddateinamen C:\tmp\aiw_backup_data.[Zeitmarke].tar.gz wieder her.
    -m
    Stellen Sie die Datenbank nicht wieder her. Verwenden Sie diese Option, wenn sich die Datenbank auf einem anderen Computer als dem Basisprodukt befindet.
    -r
    Jobs, Eingabedateien und Jobdateien (die Dateien im Spoolverzeichnis, die Jobinformationen einschließlich Kopien von Eingabedateien enthalten) werden standardmäßig wiederhergestellt. Eine Sicherung mit der Option -r stellt Jobs, Eingabedateien oder Jobdateien nicht wieder her. Systemdaten und Steuerdateien werden immer wiederhergestellt.
    Wichtig: Die Option -r unterscheidet sich leicht bei den Befehlen aiwbackup und aiwrestore:
    • Bei aiwbackup sichert die Option -r das System, ohne Eingabedateien oder Jobdateien einzubeziehen. Sie löscht die Jobs nicht aus dem System.
    • Bei aiwrestore stellt die Option -r das System wieder her, ohne Jobs, Eingabedateien oder Jobdateien wiederherzustellen.
    Wenn Sie die Option -r bei der Sicherung von RICOH ProcessDirector verwendet haben, müssen Sie diese Option auch verwenden, wenn Sie das System wiederherstellen, um zu verhindern, dass Jobs wiederhergestellt werden, deren Dateien nicht gesichert wurden.
    -h oder -?
    Hilfe für den Befehl aiwrestore anzeigen.
    Mit dem folgenden Befehl werden beispielsweise Daten ohne Jobs, Eingabedateien oder Jobdateien wiederhergestellt:

    C:\Programme\Ricoh\ProcessDirector\bin\aiwbackup.bat -r

    Es erscheint eine Nachricht, in der angegeben ist, dass alle Server gestoppt werden und von welcher Position die Dateien wiederherstellt werden.
  6. Geben Sie Y ein, um mit der Wiederherstellung weiterzumachen.
    Die Wiederherstellung wird im Hintergrund ausgeführt und kann je nach Anzahl und Größe der zu sichernden Dateien einige Minuten in Anspruch nehmen. Es werden keine Statusaktualisierungen im Befehlszeilenfenster angezeigt, das Script wird jedoch ausgeführt. Nach Abschluss wird am Ende der Protokolldatei aiwrestore in C:\aiw\aiw1\Trace eine Meldung angezeigt, dass die Wiederherstellung erfolgreich war.
  7. Starten Sie den RICOH ProcessDirector-Dienst, um den wiederhergestellten RICOH ProcessDirector-Stand zu verwenden.

1.3.11.2.2 RICOH ProcessDirector-Version ermitteln

Ist ein Serviceaufruf für das RICOH ProcessDirector-System erforderlich, müssen Sie die Nummer der installierten RICOH ProcessDirector-Version angeben.
So bestimmen Sie die RICOH ProcessDirector Version:
  1. Klicken Sie auf einer beliebigen Seite der Benutzeroberfläche auf die Informationssymbol Schaltfläche in der oberen rechten Ecke.
  2. Wählen Sie Über aus.
  3. Schreiben Sie die Version und den Service-Level auf.
  4. Klicken Sie auf Schließen.
So bestimmen Sie die Version einer installierten Funktion:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Utilities Funktionen.
  3. Suchen Sie in der Spalte Installierte Version nach der Funktion, die Sie interessiert.

1.3.11.2.3 Systemdiagnose

Damit der Softwaresupport Ihre Probleme einfacher verstehen und beheben kann, müssen Sie möglicherweise Informationen von Ihrem System zusammenstellen und diese zur Analyse übermitteln.

1.3.11.2.3.1 Trace-Optionen festlegen

Traces generieren Informationen zu Systemfunktionen. Durch die Änderung der Trace-Optionen wird die Menge der aufgezeichneten Informationen zu Diagnosezwecken angepasst, was aber auch mehr Systemressourcen verbraucht. Die Softwareunterstützung kann Sie bitten, die Trace-Optionen temporär zu ändern, um die erforderlichen Daten zu erfassen.
Trace-Optionen sollten nur auf Anweisung der Softwareunterstützung geändert werden.
Gehen Sie wie folgt vor, um Trace-Optionen festzulegen:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Diagnose System-Trace.
  3. Legen Sie auf der Seite System-Trace die Optionen gemäß den Anweisungen der Softwareunterstützung fest.
    Notieren Sie sich die ursprünglichen Einstellungen, damit Sie sie nach der Datenerfassung wiederherstellen können.
  4. Klicken Sie auf SPEICHERN.
Nachdem Sie die erforderlichen Informationen an die Softwareunterstützung gesendet haben, wiederholen Sie diesen Vorgang, um die Optionen auf ihre ursprünglichen Werte zurückzusetzen.

1.3.11.2.3.2 Erstellen einer Datenerfassungsdatei

Sie können die Datenerfassungsfunktion verwenden, um alle notwendigen Informationen zu sammeln, die Ihnen bei der Diagnose Ihres Problems helfen und diese in eine ZIP-Datei packen, die Sie an die Softwareunterstützung senden können.
Die Softwareunterstützung informiert Sie, ob eine Erfassungsdatei erforderlich ist und welche Daten enthalten sein sollten.
    Hinweis:
  • Sie können mit der Taste Einfache Erfassung anfängliche Trace- und Systeminformationen erfassen und diese dem Supportteam bereitstellen. Die Funktion Einfache Erfassung nutzt die Download-Funktion Ihres Browsers, um die ZIP-Datei der Diagnoseinformationen auf Ihre Workstation zu übertragen. So kann die Datei ganz einfach dem Softwaresupport bereitgestellt werden. Sie müssen die Taste DATENERFASSUNG ABRUFEN möglicherweise später verwenden, falls Sie vom Softwaresupport hierzu angewiesen werden, um das Debugging zu unterstützen.
  • Klicken Sie unter der Eigenschaft Letzte Datenerfassungsdatei auf den Dateinamen, um die letzte erfolgreich erstellte Datenerfassungsdatei herunterzuladen.

So erstellen Sie eine Erfassungsdatei:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Diagnose Datenerfassung.
    Vergewissern Sie sich in der unteren rechten Ecke, dass der Erfassungsprozess nicht bereits läuft.
  3. Legen Sie auf der Seite Datenerfassung die Optionen gemäß den Anweisungen der Softwareunterstützung fest.
    Wenn Sie Informationen von einem Anwendungsserver erfassen müssen:
    1. Melden Sie sich beim Anwendungsserver als der Benutzer an, unter dem der Dienst ausgeführt wird.
    2. Wählen Sie Start Internetoptionen Sicherheit Lokales Intranet.
    3. Klicken Sie auf Sites.
    4. Geben Sie unter Diese Website zur Zone hinzufügen den Laufwerksbuchstaben ein, den Sie für die Zuordnung der Verbindung zwischen dem Anwendungsserver und dem RICOH ProcessDirector-Primärserver verwendet haben. Fügen Sie nach dem Laufwerksbuchstaben einen Doppelpunkt ein. Geben Sie zum Beispiel bei diesem Anwendungsserver, bei dem das Laufwerk R: dem Primärserver zugeordnet ist, Folgendes ein: R:.
    5. Klicken Sie auf Hinzufügen.
    6. Klicken Sie auf Schließen.
    7. Klicken Sie im Dialogfeld Eigenschaften von Internet auf OK.
  4. Klicken Sie auf DATENERFASSUNG ABRUFEN, um die Informationen zu sammeln.
    Der Erfassungsprozess wird im Hintergrund ausgeführt, sodass Sie RICOH ProcessDirector weiterhin verwenden können, während die Erfassungsdatei erstellt wird. Sie können nur eine Erfassungsdatei gleichzeitig erstellen.
  5. Um zu überprüfen, ob der Erfassungsprozess die Erstellung der Erfassungsdatei abgeschlossen hat, öffnen Sie die Seite Datenerfassung und beachten Sie die untere rechte Ecke.
    Eine Statusmeldung meldet, dass die Erfassung noch läuft, fehlgeschlagen ist oder abgeschlossen wurde. Die Eigenschaft Letzte Erfassung abgeschlossen gibt das Datum und die Uhrzeit an, an dem/zu der der letzte Erfassungsvorgang abgeschlossen wurde.
  6. Wenn die Datenerfassung abgeschlossen ist, wird der Status Erfassung abgeschlossen angezeigt. Klicken Sie auf das Download-Symbol, um die Datei herunterzuladen.

Um die Datei zu einem späteren Zeitpunkt herunterzuladen, klicken Sie auf den Namen der Datei in der Eigenschaft Letzte Datenerfassungsdatei oder suchen Sie die Erfassungsdatei an dem Speicherort, der in der Eigenschaft Wo soll die Erfassungsdatei gespeichert werden angegeben ist.

1.3.12 Referenzinformationen

Die Referenzinformationen umfassen Beispieldateien, die RICOH ProcessDirector bereitstellt, Beschreibungen der Dateien, die RICOH ProcessDirector verwendet, und Beschreibungen der Syntax, die diese Dateien und andere Eigenschaften verwenden.

1.3.12.1 Verzeichnisstruktur

RICOH ProcessDirector benutzt bestimmte Verzeichnisse und Unterverzeichnisse auf dem System zum Speichern von Dateien. An bestimmten Punkten kann es erforderlich sein, auf ein Verzeichnis zuzugreifen oder eine bestimmte Datei in einem Unterverzeichnisses zu suchen.
    Hinweis:
  • Updates können Dateien im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\samples überschreiben, aber sie überschreiben keine Dateien im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files. Wir empfehlen, die Beispieldateien in das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files zu kopieren und alle Änderungen in der kopierten Datei vorzunehmen.
RICOH ProcessDirector-Verzeichnisstruktur
Verzeichnisname Inhalt
C:\aiw\aiw1\audit\InputDevice Fertige Prüflistendateien für Eingabeeinheiten
C:\aiw\aiw1\audit\Instance Fertige Prüflistendateien für Server
C:\aiw\aiw1\audit\Job Fertige Prüflistendateien für einzelne Jobs
C:\aiw\aiw1\audit\JobType Fertige Prüflistendateien für Workflows
C:\aiw\aiw1\audit\Printer Fertige Prüflistendateien für die meisten Druckerarten
C:\aiw\aiw1\audit\PrinterInternalAFP Fertige Prüflistendateien für AFP-Drucker
C:\aiw\aiw1\audit\JdfOutputPrinter Fertige Prüflistendateien für Ricoh PDF-Drucker
C:\aiw\aiw1\audit\StepTemplate Fertige Prüflistendateien für Schrittvorlagen
C:\aiw\aiw1\audit\User Fertige Prüflistendateien für Benutzer
C:\aiw\aiw1\config\ Verschiedene Konfigurationsdateien
C:\aiw\aiw1\control_files\audit\ Steuerdateien zum Erfassen von Prüfinformationen für Jobs
Hinweis: Einige Objekte wie beispielsweise Eingabeeinheiten zeichnen nur Nachrichten als Prüfinformationen auf und haben keine Steuerdateien zum Steuern der Art der Prüfinformationen, die RICOH ProcessDirector aufbewahrt.
C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\ Konfigurationsdateien für Bannerseiten
C:\aiw\aiw1\control_files\external_programs\ Steuerdateien zur Verwendung mit externen Programmen
C:\aiw\aiw1\control_files\passthru\ Steuerdateien zur Verwendung mit Durchgriffsdruckern
C:\aiw\aiw1\control_files\rules\ Regeldateien für das Zuordnen von Workflows und das Festlegen von Jobmerkmalen.
C:\aiw\aiw1\samples\audit\ Steuerdateischablonen zum Erfassen von Prüfinformationen für Jobs

Dateien im Musterverzeichnis werden nur als Schablone zum Anpassen von Steuerdateien benutzt. RICOH ProcessDirector verwendet diese bei der Ausführung nicht.

Hinweis: Einige Objekte wie beispielsweise Eingabeeinheiten zeichnen nur Nachrichten als Prüfinformationen auf und haben keine Steuerdateien zum Steuern der Art der Prüfinformationen, die RICOH ProcessDirector aufbewahrt.
C:\aiw\aiw1\samples\banner_pages\ Konfigurationsschablonen für Bannerseiten

Dateien im Musterverzeichnis werden nur als Schablone zum Anpassen von Steuerdateien benutzt. RICOH ProcessDirector verwendet diese bei der Ausführung nicht.

C:\aiw\aiw1\samples\external_programs\ Steuerdateischablonen zur Verwendung mit externen Programmen

Dateien im Musterverzeichnis werden nur als Schablone zum Anpassen von Steuerdateien benutzt. RICOH ProcessDirector verwendet diese bei der Ausführung nicht.

C:\aiw\aiw1\samples\passthru\ Steuerdateischablonen zur Verwendung mit Durchgriffsdruckern

Dateien im Musterverzeichnis werden nur als Schablone zum Anpassen von Steuerdateien benutzt. RICOH ProcessDirector verwendet diese bei der Ausführung nicht.

C:\aiw\aiw1\samples\rules\ Regelschablonen für das Zuordnen von Workflows und das Festlegen von Jobmerkmalen

Dateien im Musterverzeichnis werden nur als Schablone zum Anpassen von Steuerdateien benutzt. RICOH ProcessDirector verwendet diese bei der Ausführung nicht.

C:\aiw\aiw1\exits Kompilierte Benutzer-Exit-Programme
C:\aiw\aiw1\resources Jobressourcen
C:\aiw\aiw1\spool\default
oder
C:\aiw\aiw1\spool\SpoolName
Jobdaten
C:\aiw\aiw1\System Eingabeeinheitenordner
C:\aiw\aiw1\testfiles Musterdruckdateien
C:\aiw\aiw1\trace System-Trace-Dateien
C:\Program Files (x86)\Ricoh\ProcessDirector\afpviewer\font Font-Konfigurationsdateien für die Dateianzeigefunktion
C:\Program Files (x86)\Ricoh\PSF\exits Muster-Druckertreiber-Benutzer-Exit-Programme

Nur verfügbar, wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert ist.

C:\Program Files (x86)\Ricoh\PSF\reslib Dateien für AFP-Fonts und Formdefs

Nur verfügbar, wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert ist.

1.3.12.2 Bereitgestellte Schrittschablonen

RICOH ProcessDirector stellt eine Gruppe von Schrittschablonen bereit, die zusammen mit RICOH ProcessDirector installiert wurden. Die bereitgestellten Workflows enthalten Schritte, die aus diesen Schrittschablonen erstellt werden. Sie können diese Schablonen kopieren, um angepasste Schritte zu erstellen, die für den Aufbau von Workflows verwenden werden können.

Sie können jeder Phase eines Workflows einen aus einer Schrittschablone erstellten Schritt hinzufügen. Die Phasen stellen logische Gruppierungen für Schritte bereit. Einige Schritte gehören logisch in eine einzelne Phase. Zum Beispiel ist die Druckphase eine logische Wahl für den Schritt PrintJobs. Andere Schritte gehören logisch in verschiedene Phasen. Möchten Sie beispielsweise eine Kopie einer Druckdatei speichern, bevor sie von RICOH ProcessDirector zum Umwandeln in einen anderen Datenstrom an ein Umwandlungsprogramm gesendet wird, fügen Sie der Vorbereitungsphase den Schritt CopyToFolder hinzu. Fügen Sie dann der Abschlussphase einen weiteren Schritt CopyToFolder hinzu, um nach dem Drucken eine Kopie der Datei zu archivieren. Um zu überprüfen, ob die richtigen Formulare geladen wurden, bevor ein Job gedruckt wird, fügen Sie der Vorbereitungsphase den Schritt ManualStepWithAutoStart Schritt hinzu. Wenn Sie nach dem Drucken des Jobs eine Überprüfung der Druckqualität durchführen möchten, fügen Sie den Schritt ManualStepWithAutoStart nach dem Schritt PrintJobs zur Phase Druck hinzu.

1.3.12.2.1 AddPageExceptionsToAFP

Ein auf dieser Schrittschablone basierender Schritt liest die von ExtractPageExceptions erzeugte Seitenausnahmendatei und konvertiert die Medieneinstellungen zu einer Inline-Formdefinition mit den entsprechenden Medienzuordnungen. Dieser Schritt fügt zudem strukturierte IMM(Invoke Medium Map)-Felder in die AFP-Ausgangsdatei ein. Dadurch ist sichergestellt, dass die Seitenausnahmen auf die korrekten Seiten angewendet werden.
Jobstandardwerte

  • Seitenausnahmedatei: ${getFileName(pletotab,del,read)}

1.3.12.2.2 ApplyPreferences

Ein Schritt, der auf Basis dieser Schrittschablone ein Merkmalzuordnungsobjekt verwendet, um eine Einstellungsdatei zu interpretieren. Die Informationen in der Einstellungsdatei werden verwendet, um einen oder mehrere Dokumentmerkmalwerte in der Dokumentmerkmale-Datei (DPF) hinzuzufügen oder zu aktualisieren.

Wenn der Schritt ausgeführt wird, verwendet er die Einstellung im Merkmalzuordnungsobjekt, um Folgendes zu bestimmen:

  • Welchem Merkmal jede Spalte in der Einstellungsdatei entspricht.
  • Welche Merkmale zur eindeutigen Identifizierung jedes Dokuments verwendet werden, sowohl in der Einstellungsdatei als auch in der DPF. Der Wert "Verwendung" dieser Merkmale wird im Bereich "Merkmalzuordnung" auf Dokument identifizieren festgelegt.
  • Welche Merkmalwerte mit den Informationen in der Einstellungsdatei aktualisiert werden müssen. Der Wert "Verwendung" dieser Merkmale wird im Bereich "Merkmalzuordnung" auf Merkmal aktualisieren festgelegt.

Der Schritt verwendet dann das Merkmal Dokument identifizieren, um jeden Eintrag in der Einstellungsdatei mit einem Dokument in der DPF abzugleichen. Für jede übereinstimmende Zeile werden die Werte der in der Tabelle aufgeführten Merkmale aktualisiert.

Standardwerte für Jobmerkmale
  • Einstellungsdatei:
  • Merkmalzuordnung: Nicht festgelegt
Hinweise zur Verwendung
  • Dieser Schritt muss nach einem Schritt auf Basis der Schrittschablone IdentifyDocuments oder IdentifyPDFDocuments ausgeführt werden.
  • Die Einstellungsdatei kann Spalten enthalten, die keinen Dokumentmerkmalen zugeordnet sind. Nicht zugeordnete Spalten werden ignoriert.
  • Wenn mehr als ein Dokument in der DPF mit Dokument identifizieren übereinstimmt, werden die Änderungen an den Dokumentmerkmalen auf alle übereinstimmenden Dokumente in der DPF übertragen.
  • Jeder Eintrag in der Einstellungsdatei muss eine einmalige und eindeutige Kombination aus Werten für seine Merkmale Dokument identifizieren haben. Wenn mehr als eine Zeile dieselbe Kombination aus Werten aufweist, wird der Job in einen Fehler-Zustand versetzt, und es wird eine Meldung in das Jobprotokoll geschrieben. Der Schritt stoppt das Lesen der Einstellungsdatei beim ersten Auftreten des Fehlers.
  • Wenn ein Eintrag in der Einstellungsdatei mit keinen Dokumenten in der DPF übereinstimmt, wird der Eintrag übersprungen, und es wird keine Meldung protokolliert.
  • Wenn es Dokumente in der DPF gibt, die keine entsprechenden Einträge in der Einstellungsdatei haben, werden alle vom Schritt ApplyPreferences hinzugefügten Merkmale auch diesen Dokumenten hinzugefügt, mit einem Wert von Null.
  • Wenn der Schritt keine Änderungen an der DPF für einen Job vornimmt, schreibt der Schritt eine Warnmeldung in das Jobprotokoll.
  • Die Funktion dieses Schritts ähnelt der Schrittschablone SetDocPropsFromList. Der Schritt ApplyPreferences kann mehrere Dokumentmerkmale festlegen, wohingegen die Schrittschablone SetDocPropsFromList nur ein Merkmal festlegen kann.

1.3.12.2.3 ApplyXSLTransform

Ein auf dieser Schrittvorlage basierender Schritt verwendet ein XSLT-Stylesheet (Extensible Stylesheet Language Transformations), um eine Datei von einem Format in ein anderes Format umzuwandeln. Beispiel: Der Schritt kann XML in ein anderes XML-Format zur Verwendung als JDF-Job-Ticket oder als Eingabe für den Schritt CreateJobsFromXML umwandeln. Dieser Schritt kann außerdem XML in eine Textdatei umwandeln, die RICOH ProcessDirector-Job- oder -Dokumentmerkmale enthält.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Eingabedatei:
  • XSLT-Stylesheet-Datei:
  • Ausgabedatei:
Hinweise zur Verwendung
  • Der Schritt unterstützt die XSLT-Version 1.1.
  • Mit einem XSLT-Editor können Sie das XSLT-Stylesheet erstellen.
  • Dieser Schritt kann Eingabedateien mit anderen Formaten als XML verarbeiten. Beispiel: Wenn Ihr XSLT-Stylesheet die Funktion unparsed-text enthält, können Sie eine Textdatei als Eingabe verwenden.
  • Um eine Datei im Spoolverzeichnis für den Job als Eingabedatei zu verwenden, geben Sie diesen Wert an: ${getCurrentFile(Erweiterung)}

    Dabei steht Erweiterung für die Dateinamenerweiterung.

    Beispiel: Um eine XML-Datei im Spoolverzeichnis zu verwenden, geben Sie ${getCurrentFile(xml)} an.

  • Um eine Textausgabedatei im Spoolverzeichnis für den Job als Überschreibungsdatei zu verwenden, geben Sie diesen Wert an: ${getFIleName(overrides,txt,write)}.
  • Für Schritte, die auf der Schrittvorlage ApplyXSLTransform basieren, sind positionsgebundene Merkmale vorhanden. Sie können einen Schritt mit Positionsmerkmalen mehrmals in einen Workflow platzieren, und die Jobmerkmale können verschiedene Werte aufweisen, wenn die einzelnen Schritte verwendet werden. Die Phasen- und Schrittnamen werden als Abschnittsnamen mit den Schrittmerkmalen innerhalb des Abschnitts angezeigt.
  • Dieses Beispiel zeigt Folgendes:
    • Eine einfache Eingabedatei mit XML-Elementen für Auftragstyp, Kopien, Papier, Datei und Industrie.
    • Ein XSLT-Stylesheet, das die 5 XML-Elemente in 5 entsprechende RICOH ProcessDirector-Jobmerkmale umwandelt: Job.Info.Attr1, Job.Copies, Job.Media, Job.Info.Attr2 und Job.Info.Attr3.
    • Eine Ausgabedatei mit Text für die 5 Jobmerkmale.
    Eingabedatei mit XML
    <?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
    <Order Type="Statement">
        <Copies>4</Copies>
        <Paper>Letter Plain</Paper>
        <File>http://localhost:15080/pd/Demo.pdfFile>http://localhost:15080/pd/Demo.pdf</File>
        <Industry>Hotel</Industry>
    </Order>
    XSLT-Stylesheet
    <?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
    <xsl:stylesheet version="1.0">
        <xsl:output method="text" encoding="UTF-8"/>
        <xsl:template match="/">
            <xsl:variable name="var1_initial" select="."/>
            <xsl:for-each select="Order">
                <xsl:variable name="var2_current" select="."/>
                <xsl:value-of select="concat('Job.Info.Attr1=', @Type, '
    ', 
    		'Job.Copies=', floor(Copies), '
    ', 'Job.Media=', Paper, '
    ', 
    		'Job.Info.Attr2=', File, '
    ', 'Job.Info.Attr3=', Industry)"/>
            <xsl:for-each>
        </xsl:template>
    </xsl:stylesheet>
    Ausgabedatei mit Text
    Job.Info.Attr1=Statement
    Job.Copies=4
    Job.Media=Letter Plain
    Job.Info.Attr2=http://localhost:15080/pd/Demo.pdf
    Job.Info.Attr3=Hotel

1.3.12.2.4 AssignJobValues

Fügen Sie diesen Schritt einem Workflow hinzu, um Jobmerkmale festzulegen, die von allen Schritten verwendet werden sollen, die im Workflow auf diesen Schritt folgen. Der AssignJobValues-Schritt ist besonders in Kombination mit der Verwendung von Regeln bei Anschlüssen zwischen Schritten in einem Workflow nützlich.

So können Sie beispielsweise zwei Anschlüsse haben, die von einem Schritt abzweigen, die für die Anzahl der Seiten in einem Job testen. Wenn die Anzahl der Seiten einen bestimmten Wert überschreitet, könnte der AssignJobValues-Schritt einen Hochgeschwindigkeitsdrucker als angeforderten Drucker festlegen oder angeben, dass keine Heftung erfolgen soll. Die andere Abzweigung von dem Schritt führt zu einem anderen AssignJobValues-Schritt, der einen Drucker mit mittlerer Geschwindigkeit festlegt und einen Wert für die Heftung auswählt.

Standardwerte für Jobmerkmale
  • Jobwertedatei
  • Festzulegende Werte
Hinweise zur Verwendung
  • Sie können sowohl die Konfigurationsdatei als auch die Liste der Merkmalwerte verwenden, um die Werte für einen Job zu ändern. Ist ein Merkmal in der Konfigurationsdatei wie auch in der Liste enthalten, wird der Wert in der Liste verwendet.
  • Die Jobwertedatei ist eine Textdatei, die Jobmerkmal- und Wertpaare enthält. Die Werte in der Datei überschreiben bereits festgelegte Werte, wenn ein Job in den Schritt „AssignJobValues“ eintritt.

    Benutzen Sie die RICOH ProcessDirector-Datenbanknamen für die Merkmale. Führen Sie die einzelnen Merkmale und Werte jeweils in einer separaten Zeile als database.property.name=value auf, ohne Leerzeichen vor und nach dem Gleichheitszeichen (=). Beispiel:

    Job.RequestedPrinter=RicohProVC60000Job.Duplex=Yes

  • Um einem positionsgebundenen Jobmerkmal einen Wert zuzuweisen, geben Sie die Phasen- und Schrittnamen in Klammern hinter dem Merkmalnamen an.

    Im folgenden Beispiel dient ein Kopierbefehl als Jobmerkmal Externer Befehl für den Schritt „RunExternalProgram“ in der Vorbereitungsphase eines Workflows:

    Job.External.Command[Prepare][RunExternalProgram]=copy ${getControlFileName()} C:\aiwdir\aiw1\samples\${Job.ID}.info.csv

  • Sie können keine positionsgebundenen Merkmale in der Liste der Merkmalwerte festlegen.

1.3.12.2.5 BuildAFPFromDocuments

Ein Schritt, der auf der Schrittschablone BuildAFPFromDocuments basiert, erstellt eine einzelne AFP-Datei aus dem aktuellen Job und bringt dabei die Dokumente in die in der Dokumenteigenschaftendatei angegebene Reihenfolge. Die von diesem Schritt produzierte AFP-Datei wird die AFP-Datei für die nachfolgenden Schritte im Workflow.

Bei einigen Dokument-Workflows müssen keine untergeordneten AFP-Jobs erstellt werden. Stattdessen müssen sie nur die Dokumente in der AFP-Datei für den vorhandenen Job erstellen oder neu anordnen.

Die Schrittschablone BuildAFPFromDocuments ist ähnlich wie die Schrittschablone CreateAFPJobsFromDocuments, nur werden alle Dokumente in die AFP-Datei für den vorhandenen Job anstatt in die AFP_Dateien für untergeordnete Jobs geschrieben. Bei dem Schritt BuildAFPFromDocuments werden die Dokumente in der Reihenfolge ID des untergeordneten Jobs und Folge im untergeordneten Job innerhalb der ID des untergeordneten Jobs aufgenommen.

Dieser Schritt wendet auch Barcodes, Abdeckblöcke und Text an, wenn diese Änderungen in einer Enhance-AFP-Steuerdatei definiert wurden und das Merkmal Enhance-AFP-Steuerdatei in dem Schritt angegeben wird.

Standardwerte für Jobmerkmale
  • Enhance-AFP-Steuerdatei: Nicht festgelegt
Hinweise zur Verwendung
  • BuildAFPFromDocuments erzeugt im Rahmen der Verarbeitung eine Inline-Formdefinition.
  • BuildAFPFromDocuments verwendet für das Erzeugen der AFP-Datei die Originaldokumente und die Originaldokumentmerkmale, wie sie im Schritt IdentifyDocuments benannt wurden. Wenn die AFP-Datei nach dem Ausführen von IdentifyDocuments geändert wird, werden diese Änderungen von BuildAFPFromDocuments nicht berücksichtigt.

1.3.12.2.6 BuildAFPFromZIP

Ein auf dieser Schrittschablone basierender Schritt erstellt eine einzelne AFP-Datei aus dem Inhalt einer ZIP-Datei.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Formdef für Bannerseite:
  • Konfigurationsdatei für Startseite:
  • Startseiten einschließen: Ja
  • Abschluss-Seiten einschließen: Nein
  • Konfigurationsdatei für Abschluss-Seite:
  • Externer Befehl:

Hinweise zur Verwendung
  • Ein auf dieser Schrittschablone basierender Schritt kann nur für als ZIP-Dateien gepackte AFP-Dateien verwendet werden.
  • Ein AFP-Job, der nicht in einem .zip-Paket enthalten ist, kann durch diesen Schritt ebenfalls verarbeitet werden.
  • Die Original-AFP-Dateien werden der endgültigen AFP-Datei basierend auf der Reihenfolge, in der die AFP-Dateien in der ZIP-Datei hinzugefügt wurden, oder auf der Reihenfolge, in der sie in der Listendatei angezeigt werden, hinzugefügt. Wenn Sie beispielsweise eine von Ihnen erstellte ZIP-Datei verarbeiten, entspricht die Reihenfolge der endgültigen AFP-Datei der Reihenfolge, in der Sie die AFP-Dateien der ZIP-Datei hinzugefügt haben. Wenn Sie die Stapelmethode Liste verwenden und das Merkmal ZIP-Datei erstellen auf Ja stellen, entspricht die Reihenfolge der endgültigen AFP-Datei der Reihenfolge der Listendatei. Wenn Sie eine andere Stapelmethode als Liste verwenden und für das Merkmal ZIP-Datei erstellen den Wert Ja festlegen, entspricht die Reihenfolge der endgültigen PDF-Datei der Zeitmarke der einzelnen PDF-Dateien in der ZIP-Datei.
  • Die Merkmale im Zusammenhang mit der Kuvertierung für Start- und Abschluss-Seiten fügen diese Seiten zwischen den einzelnen AFP-Dateien ein, wenn sie als eine große AFP-Datei gedruckt werden. Die Unterstützung von Bannerseiten ist auf RICOH ProcessDirector für Windows nicht verfügbar.
  • Im Merkmal Externer Befehl muss das von Ihnen bereitgestellte Programm die AFP-Datei immer als letztes Argument erwarten. Um beispielsweise die Jobnummer an das Programm namens myscript zu übergeben, geben Sie /aiw/aiw1/bin/myscript ${Job.ID} für das Merkmal External command ein. Wenn der Schritt für Job 10000045 ausgeführt wird, wird der Befehl zu /aiw/aiw1/bin/myscript10000045/aiw/aiw1/spool/default/10000045/eachAFPfileinthezip.afp aufgelöst.

1.3.12.2.7 BuildExternalDocPropsFile

Ein auf dieser Schrittschablone basierender Schritt ermöglicht Ihnen, Dokumentdaten aus der Dokumentmerkmaldatei zu extrahieren und eine Datei mit den Dokumentdaten und -köpfen zu erstellen, die Sie für die Übermittlung an ein externes Programm benötigen. Die von Ihnen erstellte Datei wird externe Dokumentmerkmaldatei genannt.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Externe Dokumentmerkmaldatei: ${getFileName(data,csv,write)}

  • Dateityp:CSV

  • Spaltenüberschriften:

  • Ausgewählte Dokumentmerkmale: Dokumentnummer

Hinweise zur Verwendung
  • Dieser Schritt verlangt eine Dokumentmerkmaldatei als Ausgabe. Zum Erstellen einer Dokumentmerkmaldatei muss ein auf der Schrittschablone IdentifyPDFDocuments oder IdentifyDocuments (nur RICOH ProcessDirector) basierender Schritt im Workflow ausgeführt werden, bevor der auf der Schrittschablone BuildExternalDocPropsFile basierende Schritt ausgeführt wird.

  • Die Ausgabedatei wird dort erstellt, wo das Merkmal Externe Dokumentmerkmaldatei dies angibt.

  • Das Dateitypmerkmal bestimmt, ob die externe Dokumentmerkmaldatei durch Tabstopps getrennt oder durch Kommas getrennt (CSV) wird.

1.3.12.2.8 BuildFileFromProperties

Ein Schritt, der auf dieser Schrittvorlage basiert, erstellt eine Ausgabedatei, die die Werte des RICOH ProcessDirector-Jobs und die Dokumentenmerkmale für einen Job enthält. Die Datei kann ein beliebiges Format haben, einschließlich XML, JSON und CSV.

Zum Erstellen der Ausgabedatei schreibt der Schritt zunächst den Wert des Merkmals Datei-Header in die Ausgabedatei. Dann schreibt der Schritt den Wert des Merkmals Dateistruktur in die Datei, einmal für alle Dokumente in der Datei der Dokumentmerkmale. Wenn es einen Wert für die Eigenschaft Begrenzer gibt, wird dieser nach jedem Vorkommen des Textes Dateistruktur eingefügt, mit Ausnahme des letzten Vorkommens. Zum Schluss schreibt der Schritt den Wert des Merkmals Fußzeile der Datei in die Datei.

Sie können für alle diese Eigenschaftswerte die Symbolschreibweise RICOH ProcessDirector verwenden. Die Symbole sind Platzhalter für den Job und die Dokumentwerte, die Sie in der Datei hinzufügen möchten, wenn der Schritt diese erstellt.

Sie können in den Merkmalen Datei-Header und Fußzeile der Datei Symbole für Jobmerkmale verwenden, jedoch nicht für Dokumentmerkmale.

Sie können Symbole für sowohl Job- als auch Dokumentmerkmale im Wert für das Merkmal Dateistruktur verwenden. In der Ausgabedatei sind die Jobwerte für alle Dokumente gleich.

Der Schritt verwendet die Datei der Dokumentmerkmale im Spoolverzeichnis für den Job als Eingabe. Der Dateiname hat das Format jobid.document.dpf, wobei jobid die Jobnummer darstellt. Beispiel: 10000009.document.dpf. Die erste Zeile in der Datei enthält den Namen der Datenbank für alle Dokumentmerkmale. Jede zusätzliche Zeile enthält Werte für jedes der Merkmale aus einem einzigen Dokument.

Beispiel

Diese Beispiele zeigen, wie der Schritt eine XML-, eine CSV- oder eine JSON-Ausgabedatei für drei Dokumente in einem Job namens Bank Statements 02032017 mit 14 Seiten erstellt.

Das Beispiel erstellt XML-Elemente, die den Wert von zwei Jobmerkmalen enthalten:

  • Jobname ( Job.Name)
  • Gesamtzahl Seiten ( Job.TotalPages)

Die Datenbanknamen der Merkmale werden in Klammern dargestellt.

Das Beispiel erstellt Elemente, die die Werte von vier Dokumenteigenschaften enthalten:

  • Dokumentnummer ( Doc.ID)
  • Aktuelle Seiten ( Doc.CurrentPages)
  • Kundenname ( Doc.Custom.CustomerName)
  • Kundenkontonummer ( Doc.Custom.AccountNumber)

Wert des Merkmals Datei-Header:

XML

<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<InputFile>
  <PDF>${Job.Name}</PDF>
  <TotalPages>${Job.TotalPages}</TotalPages>

JSON

{
  "JobName": "{Job.Name}",
  "TotalPages": {Job.TotalPages},
  "Documents": [

CSV

JobName,TotalPages,DocNumber,PageCount,Custname,CustAccount

Wert des Merkmals Dateistruktur:

XML

<Document>
  <DocNumber>{Doc.ID}</DocNumber>
  <PageCount>{Doc.CurrentPages}</PageCount>
  <Customer Custname="{Doc.Custom.CustomerName}" CustAccount="{Doc.Custom.AccountNumber}" />
</Document>

JSON

{
    "DocNumber": {Doc.ID},
    "PageCount": {Doc.CurrentPages},
    "Custname": "{Doc.Custom.CustomerName}",
    "CustAccount": "{Doc.Custom.AccountNumber}"
  }

CSV

{Job.Name},{Job.TotalPages},{Doc.ID},{Doc.CurrentPages},{Doc.Custom.CustomerName},{Doc.Custom.AccountNumber}

Wert der Eigenschaft Begrenzer:

JSON

,

    Hinweis:
  • Wenn Sie eine XML- oder CSV-Datei erstellen, können Sie die Eigenschaft Begrenzer leer lassen.

Wert des Merkmals Fußzeile der Datei:

XML

</InputFile>

JSON

  ]
}

    Hinweis:
  • Wenn Sie eine CSV-Datei erstellen, können Sie die Eigenschaft Fußzeile der Datei leer lassen.

Die Dokumentmerkmaldatei wird im Spoolverzeichnis für den Job gespeichert:

Doc.ID,Doc.CurrentPages,Doc.Custom.CustomerName,Doc.Custom.AccountNumber
1,4,Jane Smith,SA349088
2,4,Chris Lopez,SA347202
3,6,John Gray,SA340655

XML-Ausgabedatei:

<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<InputFile>
  <PDF>Bank Statements 02032017</PDF>
  <TotalPages>14</TotalPages>
  <Document>
    <DocNumber>1</DocNumber>
    <PageCount>4</PageCount>
    <Customer Custname="Jane Smith" CustAccount="SA349088" />
  </Document>
  <Document>
    <DocNumber>2</DocNumber>
    <PageCount>4</PageCount>
    <Customer Custname="Chris Lopez" CustAccount="SA347202" />
  </Document>
  <Document>
    <DocNumber>3</DocNumber>
    <PageCount>6</PageCount>
    <Customer Custname="John Gray" CustAccount="SA340655" />
  </Document>
</InputFile>

JSON-Ausgabedatei (mit der Eigenschaft Begrenzer)

{
  "JobName": "Bank Statements 02032017",
  "TotalPages": 14,
  "Documents": [
    {
      "DocNumber": 1,
      "PageCount": 4,
      "Custname": "Jane Smith",
      "CustAccount": "SA349088"
    },
    {
      "DocNumber": 2,
      "PageCount": 4,
      "Custname": "Chris Lopez",
      "CustAccount": "SA347202"
    },
    {
      "DocNumber": 3,
      "PageCount": 6,
      "Custname": "John Gray",
      "CustAccount": "SA340655"
    }
  ]
}

CSV-Ausgabedatei

JobName,TotalPages,DocNumber,PageCount,Custname,CustAccount
Bank Statements 02032017,14,1,4,Jane Smith,SA349088
Bank Statements 02032017,14,2,4,Chris Lopez,SA347202
Bank Statements 02032017,14,3,6,John Gray,SA340655

Standardwerte für Jobmerkmale
  • Datei-Header:

  • Dateistruktur:

  • Begrenzer:

  • Fußzeile der Datei:

  • Ausgabedatei:

Hinweise zur Verwendung:

  • Für die Erstellung einer Ausgabedatei, die die Werte der Jobmerkmale jedoch nicht die Dokumentmerkmale enthält, muss der Wert des Merkmals Dateistruktur frei bleiben.
  • Der Schritt schreibt den Wert des Merkmals Dateistruktur in die Ausgabedatei nur dann, wenn diese beiden Bedingungen zutreffen:
    • Das Merkmal Dateistruktur gibt einen Wert an, der sich typischerweise auf ein oder mehrere gültige Dokumentmerkmale bezieht.
    • Das Spoolverzeichnis für den Job enthält eine Dokumentmerkmaldatei.
  • Sie können ein oder mehrere Zeichen in der Eigenschaft Begrenzer verwenden, um jedes Vorkommen des Textes zu trennen.

  • Wenn Sie eine XML- oder JSON-Ausgabe erstellt haben, können Sie diese validieren, indem Sie einen Schritt verwenden, der auf der Schrittvorlage CheckFileStructure basiert.
  • Wenn für die Merkmale Datei-Header, Dateistruktur und Fußzeile der Datei keine Werte bereitgestellt werden, erstellt der Schritt eine leere Datei.

1.3.12.2.9 BuildPDFFromDocuments

Ein Schritt, der auf der Schrittschablone BuildPDFFromDocuments basiert, erstellt eine einzelne PDF-Datei für den aktuellen Job. Der Schritt platziert die Dokumente in der Reihenfolge, die in der Dokumentmerkmaldatei angegeben ist. Nach dem Erstellen der PDF-Datei optimiert der Schritt die Datei. Der Schritt erstellt außerdem ein JDF-Job-Ticket mit Medien- und Endbearbeitungsoptionen.
Die folgenden Schritte im Workflow verwenden die in diesem Schritt erstellten PDF- und JDF-Dateien.

Dieser Schritt wendet ein Markup an, wenn es in einer oder mehreren RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Steuerdateien definiert wurde. Diese Steuerdateien werden durch Name und Speicherort in den Merkmalen Build-PDF-Steuerdatei für diesen Schritt angegeben.

Dieser Schritt kombiniert die Informationen des ursprünglichen RICOH ProcessDirector-JDF-Jobtickets mit Optionen (Simplex oder Duplex, Anzahl der Kopien, Medien und Endbearbeitung), die in den Build-PDF-Steuerdateien angegeben wurden.

Standardwerte für Jobeigenschaften
  • Duplex: Ja
  • Bibliothek erstellen: Standard- oder Kontrolldatei verwenden
  • Build-PDF-Steuerdatei 1: Nicht festgelegt
  • Build-PDF-Steuerdatei 2: Nicht festgelegt
  • Build-PDF-Steuerdatei 3: Nicht festgelegt
  • Build-PDF-Steuerdatei 4: Nicht festgelegt
  • Build-PDF-Steuerdatei 5: Nicht festgelegt
  • Maximale Dokumente im Speicher: 200
  • Seitenausnahmen für Seitenflächen: Mit Jobwert ersetzen
Hinweise zur Verwendung
  • Dieser Schritt verwendet die Dokumente und Dokumentmerkmale, die im Schritt IdentifyPDFDocuments identifiziert wurden, um die PDF-Datei zu generieren. Wenn die PDF-Datei nach dem Ausführen von IdentifyPDFDocuments geändert wird, werden diese Änderungen von BuildPDFFromDocuments nicht berücksichtigt.
  • Wenn die JDF-Datei nach dem Ausführen des Schritts IdentifyPDFDocuments geändert wird, werden diese Änderungen von dem Schritt BuildPDFFromDocuments mit einer Ausnahme nicht berücksichtigt: Medien- und Endbearbeitungsoptionen für einen Job. Diese Änderungen werden erst umgesetzt, wenn BuildPDFFromDocuments ausgeführt wird.
  • Sie können mehreren Steuerdateien zu einem beliebigen Build-PDF-Steuerdateimerkmal hinzufügen. Verwenden Sie in diesem Fall ein Semikolon, um die einzelnen Steuerdateien voneinander zu trennen.
  • In diesem Schritt werden alle Seitenausnahmen für Medien- und Endbearbeitungsoptionen verworfen, die im ursprünglichen RICOH ProcessDirector-JDF-Jobticket angegeben sind. Wenn die Seitenausnahmen für das Seitenmerkmal auf "Ersetzen" eingestellt sind, werden die Seitenausnahmen von Seiten ebenfalls verworfen. Medien- und Endbearbeitungsoptionen für den Job werden in diesem Schritt beibehalten. Beispiel: Eine Steuerdatei gibt blaues Papier für Seite 1 in Dokument 5 eines Simplex-Jobs an. Das RICOH ProcessDirector-JDF-Jobticket gibt weißes Papier für den Job und grünes Papier für Seite 7 an. Im Schritt BuildPDFFromDocuments wird die RICOH ProcessDirector-Seitenausname für grünes Papier verworfen. Das von dem Schritt BuildPDFFromDocuments erstellte JDF-Jobticket gibt blaues Papier für Seite 1 von Dokument 5 an und weißes Papier für die restlichen Seiten des Jobs.
  • Wenn der PDF-Job ein JDF-Jobticket hat, das eine Kombination aus Simplex- und Duplexseiten angibt, verwenden Sie die Seitenausnahmen für Seitenmerkmale, um festzulegen, wie der Schritt den Duplexwert für den Job mit den Einstellungen der JDF-Seiten kombiniert. Wenn der Schritt Seitenausnahmeseiten erstellt, fügen Sie im Workflow nach dem Schritt BuildPDFFromDocuments einen Schritt "OptimizeJDF" hinzu, um die Verarbeitung zu beschleunigen.
  • Der Wert des Merkmals Maximale Dokumente im Speicher gibt die maximale Anzahl der Dokumente an, die im Speicher sind, wenn dieser Schritt Dokumente zur PDF-Datei hinzufügt. Wenn Sie Probleme im Zusammenhang mit dem Speicher haben, wenn in diesem Schritt Jobs verarbeitet werden, auch wenn andere IdentifyPDFDocuments- und BuildPDFFromDocuments-Schritte nicht ausgeführt werden, verringern Sie den Wert dieses Merkmals.
  • Da der Schritt die PDF-Datei optimiert, müssen Sie den Schritt OptimizePDF nicht nach dem BuildPDFFromDocuments hinzufügen.
  • Wenn Sie beim Verarbeiten einer PDF 2.0-Datei mit einem Schritt basierend auf dem Schritt BuildPDFFromDocuments unerwartete Ergebnisse erhalten, führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
    • Aktualisieren Sie die Steuerdatei auf die neueste Version.
    • Platzieren Sie einen auf der Schrittschablone OptimizePDF basierenden Schritt im Workflow vor den Schritt BuildPDFFromDocuments.
  • Verwenden Sie die Version von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat, die mit RICOH ProcessDirector Version 3.6 und höher geliefert wird, um die Steuerdatei zu aktualisieren. Denken Sie daran, die Steuerdatei in den richtigen Ort zu kopieren, damit RICOH ProcessDirector sie verwenden kann.
  • Das Multi-Threading dieses Schritts erfordert eine umfangreiche Konfiguration, einschließlich der Einrichtung eines dedizierten sekundären Servers, den der Schritt verwenden soll. Lesen Sie die entsprechenden Informationen, um mehr über die Konfiguration zu erfahren. Weitere Informationen finden Sie unter BuildPDFFromDocuments-Schritte optimieren.

1.3.12.2.10 BuildPDFFromSets

Ein auf dieser Schrittschablone basierender Schritt verkettet die PDF-Dateien, die er von einer Eingabeeinheit vom Typ "Ordner für Sofortdruck" erhalten hat, die die Stapelmethode Anzahl der Sets, Seiten in Sets oder Sets nach Zeit verwendet, in eine einzige PDF-Datei.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Leere Seite hinzufügen: Ja
Hinweise zur Verwendung
  • Ein Schritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, kann keine verschlüsselten PDF-Dateien verarbeiten.
  • Nur PDF-Dateien aus vollständigen Sets werden der endgültigen PDF-Datei hinzugefügt. Die Dateien werden in der gleichen Reihenfolge hinzugefügt, wie sie zur Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" hinzugefügt wurden.

1.3.12.2.11 BuildPDFFromZIP

Ein auf dieser Schrittschablone basierender Schritt erstellt eine einzelne PDF-Datei aus dem Inhalt einer ZIP-Datei.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Leere Seite hinzufügen: Ja
Hinweise zur Verwendung
  • Ein auf dieser Schrittschablone basierender Schritt kann nur für als ZIP-Dateien gepackte PDF-Dateien verwendet werden.
  • Ein PDF-Job, der nicht in einem .zip-Paket enthalten ist, kann durch diesen Schritt ebenfalls verarbeitet werden.
  • Ein auf dieser Schrittschablone basierender Schritt kann nicht für die Verarbeitung einer ZIP-Datei verwendet werden, die verschlüsselte PDF-Dateien enthält.
  • Die Original-PDF-Dateien werden der endgültigen PDF-Datei basierend auf der Reihenfolge der PDF-Dateien in der ZIP- oder Listendatei hinzugefügt. Wenn Sie beispielsweise eine von Ihnen erstellte ZIP-Datei verarbeiten, entspricht die Reihenfolge der endgültigen PDF-Datei der Reihenfolge der ZIP-Datei. Wenn Sie die Stapelmethode Liste verwenden und das Merkmal ZIP-Datei erstellen auf Ja stellen, entspricht die Reihenfolge der endgültigen PDF-Datei der Reihenfolge der Listendatei. Wenn Sie eine andere Stapelmethode als Liste verwenden und das Merkmal ZIP-Datei erstellen auf Ja stellen, entspricht die Reihenfolge der endgültigen PDF-Datei der Zeitmarke der einzelnen PDF-Dateien in der ZIP-Datei.

1.3.12.2.12 CallRESTService

Ein auf dieser Schrittschablone basierender Schritt ermöglicht Ihnen, Call REST-basierte Web-Services für die Kommunikation mit Anwendungen abzurufen.

Standardwerte für Jobeigenschaften
  • URL anfordern:

  • Anforderungsmethode: GET

  • Nutzlasttyp anfordern: TEXT

  • Nutzlast anfordern:

  • Anforderungsheader:

  • Anforderungsparameter:

  • Proxy verwenden: Nicht festgelegt

  • Antwortdatei: ${getFileName(print,json,write)}

  • Kennwort:

  • Wiederholungszähler bei Zeitlimit:

Hinweis zur Verwendung: Sie können diese Schrittschablone mehrmals zu einem Job hinzufügen.

1.3.12.2.13 CallSOAPService

Ein auf dieser Schrittschablone basierender Schritt ermöglicht Ihnen, SOAP-basierte Web-Services für die Kommunikation mit Anwendungen abzurufen.

Standardwerte für Jobeigenschaften
  • URL anfordern:

  • Nutzlasttyp anfordern: TEXT

  • Nutzlast anfordern:

  • Proxy verwenden: Nicht festgelegt

  • Antwortdatei: ${getFileName(print,xml,write)}

  • SOAP anfordern: Nicht festgelegt
  • Kennwort:

  • Wiederholungszähler bei Zeitlimit:

Hinweis zur Verwendung: Sie können diese Schrittschablone mehrmals zu einem Job hinzufügen.

1.3.12.2.14 ChangeHeader

Ein Schritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, ändert den Inhalt der Bannerseite, die vor dem Druckjob gedruckt wird. Verwenden Sie diese Schrittschablone zusammen mit der Druckvorschaufunktion, um die für einen bestimmten Musterjob verwendeten Merkmale zu identifizieren.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Sprache für externes Programm: Nicht festgelegt
  • Externer Befehl: header.pl Job.Print.HeaderConfig /aiw/aiw1/control_files/banner_pages/header_pp.cfg ${getFileName(overrides,text,write)}
  • Externe Steuerdateischablone:
  • Gültige Rückkehrcodes: 0
Hinweis zur Verwendung
  • Wenn Sie einen auf dieser Schrittvorlage basierenden Schritt zu einem für die Verarbeitung von PDF-Jobs verwendeten Workflow hinzufügen und an einen Durchgriffsdrucker senden, stellen Sie sicher, dass der Dateiname im Merkmal Externer Befehl geändert wird, sodass dieser auf die entsprechende .jrxml-Datei verweist.

1.3.12.2.15 ChangeJobType

Ein Schritt, der auf der Schrittschablone ChangeJobType basiert, überträgt die Steuerung an den Workflow, der in dem Merkmal New workflow (Neuer Workflow) angegeben ist. Mit ChangeJobType können Sie einige der Informationen aus einem anderen Workflow wiederverwenden, um Wiederholungen zu vermeiden.

Vor der Übertragung der Steuerung erstellt ChangeJobType eine Überschreibungsdatei, die die Werte der Jobmerkmale in dem aktuellen Workflow enthält. Sie verwenden die Schrittschablone SetJobPropsFromTextFile in dem neuen Workflow, um die Werte für die Jobmerkmale auf die Werte in der Überschreibungsdatei festzulegen. Jobmerkmalwerte aus den Schritten des neuen Workflows werden nur benutzt, wenn die von dem Schritt ChangeJobType erstellte Überschreibungsdatei keine Werte für diese Jobmerkmale enthält.

Standardwerte für Jobmerkmale
  • New Workflow (Neuer Workflow): Nicht festgelegt

1.3.12.2.16 CheckFileStructure

Ein Schritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, überprüft, ob die Syntax einer JSON- oder einer XML-Datei gültig ist. Wenn es sich nicht um eine gültige Syntax handelt, wechselt der Job in einen Fehlerstatus.

Standardwerte für Jobmerkmale
  • Zu prüfende Datei:

  • Dateiformat: Nicht festgelegt

Hinweise zur Verwendung:

  • Sie können die RICOH ProcessDirector Symbolschreibweise für den Namen der Datei verwenden, die der Schritt prüft. Weitere Informationen zur Symbolschreibweise und ihrer Verwendung finden Sie im Hilfesystem.

1.3.12.2.17 CombineAFPWithForm

Ein Schritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, ersetzt vorgedruckte Formulare durch Kombination elektronischer Formulare mit Daten in AFP-Dateien.

Der Schritt fügt PDF-Seiten als Medium-Overlays zu Medienzuordnungen hinzu, die einen RICOH ProcessDirector-Mediennamen angeben. Wenn die Medienzuordnung Fachnummern angibt, verwendet der Schritt die Datei, die im Merkmal Datei zur Fachzuordnung festgelegt ist, um die Fachnummern durch die Mediennamen zu ersetzen.

Wenn die Medienzuordnung für einen Job Druckmedien angibt, ignoriert der Schritt alle Werte für die Jobmerkmale Medien und PLE-Medien.

Wenn die Medienzuordnung für einen Job keine Druckmedien angibt, verwendet der Schritt den Wert für die Jobmerkmale das Merkmal Medien. Wenn Sie das Merkmal auf den Namen eines RICOH ProcessDirector-Medienobjekts festlegen, das elektronische Formulare enthält, vereint der Schritt die elektronischen Formulare mit den Jobdaten. Der Schritt benutzt keine Werte, die für das Merkmal PLE-Medien festgelegt wurden.

Zur Definition elektronischer Formulare für ein Medienobjekt verwenden Sie die Merkmale aus dem Bereich Elektronisches Formular des Medienobjekts.

  • Vorderseite des Formulars und Rückseite des Formulars

    Diese Merkmale geben die elektronischen PDF-Formulare an, die für die Vorder- und Rückseiten des Mediums verwendet werden. Wenn der Schritt Jobs verarbeitet, die Medien mit Werten für diese Merkmale anfordern, kombiniert der Schritt die Formulare mit den Daten für die entsprechenden Seiten.

  • Medienname für den Druck

    Da elektronische Formulare Medien durch vorgedruckte Formulare ersetzen, teilt dieser Schritt mit, wie die Namen der Medien mit elektronischen Formularen entfernt oder geändert werden:

    • Wenn das Merkmal auf Keine festgelegt ist, entfernt der Schritt die aktuelle Fachnummer oder den Mediennamen aus der Medienzuordnung.
    • Wenn das Merkmal auf Ausgewählt festgelegt ist, ersetzt der Schritt die aktuelle Fachnummer oder den Mediennamen in der Medienzuordnung durch den ausgewählten Mediennamen.
    • Wenn das Merkmal auf Aktueller Name festgelegt ist, ändert der Schritt die aktuelle Fachnummer oder den Mediennamen in der Medienzuordnung nicht.

Standardwerte für Jobmerkmale
  • Kombinierte AFP-Datei: ${getFileName(print,afp,write)}

  • Datei zur Fachzuordnung:

Hinweise zur Verwendung

  • Diese Schrittvorlage ist verfügbar, wenn die Vorgedruckte Formulare austauschen- und AFP-Unterstützung -Features installiert sind.
  • Sie können die Ausgabe dieses Schritts nur auf AFP-Druckern drucken, die PDF-Objekt-Container in AFP-Daten unterstützen.
  • Die Übereinstimmung der Mediennamen berücksichtigt Groß- und Kleinschreibung. Wenn die Medienzuordnung einen Mediennamen komplett in Großbuchstaben angibt (z. B. LETTER BLUE), muss RICOH ProcessDirector über Medien verfügen, die als LETTER BLUE bezeichnet sind. Letter Blue stimmt demzufolge nicht überein.
  • Der Schritt CombineAFPWithForm kann AFP-Jobs verarbeiten, die eine Inline-Formdef oder eine externe Formdef verwenden. Der Schritt erstellt eine kombinierte AFP-Datei, die eine Inline-Formdef verwendet. Wenn der AFP-Job eine externe Formdef verwendet, integriert der Schritt die geänderte Formdef in die neue Inline-Medienzuordnung in der kombinierten AFP-Datei.
  • Es ist eine weitere Verarbeitung notwendig, wenn ein Medienobjekt ein elektronisches Formular für die Rückseite umfasst und die Medienzuordnung den Simplex-Druck angibt. Der Schritt ändert die vorhandene Medienzuordnung:
    • Simplex wird zu Duplex konvertiert.
    • Die Markierung des konstanten Rückseiten-Overlays wird aktiviert.
    • Es wandelt die PDF-Datei für das angeforderte elektronische Formular in ein Overlay um und weist das Overlay der Rückseite des Mediums zu.

    Der Schritt behält denselben Namen für die Medienzuordnung bei. Alle strukturierten Felder IMM (Invoke Medium Map) weisen nun auf die neue Duplex-Medienzuordnung hin.

  • Wenn die Medienzuordnung für einen Job keine Medien angibt, können Sie die Medien im Schritt PrintJobs oder mit einem Schritt AssignJobValues festlegen. Legen Sie den Schritt AssignJobValues vor dem Schritt CombineAFPWithForm im Workflow fest
  • Wenn Ihr Workflow über den Befehl afpnorm in einem Schritt verfügt, der auf der Schrittschablone RunExternalProgram basiert, müssen Sie den Schritt CombineAFPWithForm nach dem Schritt RunExternalProgram anordnen.

    Sie können den Befehl afpnorm verwenden, um die strukturierten Felder IMM vor der ersten Seite eines jeden Dokuments in der AFP-Datei einzufügen.

  • Sie können kein elektronisches Formular am Rand des Blatts hinzufügen, wenn die Seite bereits acht Medium-Overlays umfasst.
  • Wenn Sie einem Job mit einem oder mehreren undurchsichtigen Overlays ein elektronisches Formular hinzufügen, können die undurchsichtigen Overlays das Overlay für das elektronische Formular ausblenden. Um dieses Problem zu vermeiden, machen Sie alle vorhandenen Overlays, die über elektronische Formular-Overlays überlappen, transparent.

1.3.12.2.18 CombinePDFWithForm

Ein Schritt, der auf dieser Schrittvorlage basiert, ersetzt vorgedruckte Formulare durch Kombination elektronischer Formulare mit Daten in PDF-Dateien.

Zur Definition elektronischer Formulare für ein Medienobjekt verwenden Sie die Merkmale aus dem Bereich Elektronisches Formular des Medienobjekts.

  • Vorderseite des Formulars und Rückseite des Formulars

    Diese Merkmale geben die elektronischen Formulare an, die für die Vorder- und Rückseiten des Mediums verwendet werden. Wenn der Schritt Jobs verarbeitet, die Medien für Job- und Seitenausnahmen mit Werten für eines oder beide dieser Merkmale anfordern, kombiniert der Schritt die Formulare mit den Daten für die entsprechenden Seiten.

  • Medienname für den Druck

    Da elektronische Formulare Medien durch vorgedruckte Formulare ersetzen, teilt dieser Schritt mit, wie die Namen der Medien mit elektronischen Formularen entfernt oder geändert werden:

    • Wenn das Merkmal auf Keine festgelegt ist, entfernt der Schritt den aktuellen Mediennamen.
    • Wenn das Merkmal auf Ausgewählt festgelegt ist, ersetzt der Schritt den aktuellen Mediennamen durch den Namen des ausgewählten Mediums.
    • Wenn das Merkmal auf Aktueller Name festgelegt ist, ändert der Schritt den aktuellen Mediennamen nicht.

    Der Schritt entfernt oder ändert die Mediennamen in den Merkmals-Notizbüchern und den JDF-Dateien für die Jobs.

Standardwerte für Jobmerkmale
  • Kombinierte PDF-Datei: ${getFileName(print.pdf,write)}

  • JDF-Ausgabedatei: ${getFileName(overrides,jdf,write)}

Hinweis zur Verwendung: Wenn ein Medienobjekt ein Formular für die Rückseite des Mediums umfasst, ändert der Schritt Simplex-Jobs, die das Medium für Duplex benötigen.

Ein Simplex-Job hat beispielsweise vier Seiten. Das PLE-Medien-Merkmal gibt Form12 für Seite 3 an. Das Medienobjekt Form12 gibt ein elektronisches Formular für die Rückseite des Mediums an.

Wenn der Schritt den Job verarbeitet:

  • Wird der Job in Duplex umgewandelt.
  • Werden drei leere Seiten eingefügt, jeweils eine nach den Seiten 1, 2 und 4.
  • Wird eine Seite mit den Daten für Form12 nach Seite 3 eingefügt.

Wenn ein Medienobjekt ein Formular für die Rückseite des Materials enthält und das dem Auftrag zugeordnete JDF-Jobticket Simplex für den Auftrag angibt, aber Seitenausnahmen für einige Duplexseiten enthält, ändert der Schritt CombinePDFWithForm Simplex-Jobs, die ein Duplexdruck des Materials erfordern. Ein Simplex-Job hat beispielsweise vier Seiten. Das Merkmal PLE-Medien gibt Form99 für Seiten 2 und 3 an. Das Medienobjekt "Form99" gibt ein elektronisches Formular für die Rückseite des Mediums an.

Wenn der Schritt den Job verarbeitet:

Wenn das Merkmal "Simplexbogenbearbeitung" auf "Leere Rückseiten einfügen" festgelegt ist:

  1. Wird der Job in Duplex umgewandelt.
  2. Wird eine leere Seite nach Seite 1 hinzugefügt.
  3. Wird eine Seite mit den Daten für Form99 auf die Rückseiten der Seiten 2 und 3 hinzugefügt.

    Auf der Rückseite der Seite 3 befinden sich die Daten von Seite 4 und die Daten für Form99.

Wenn das Merkmal "Simplexbogenbearbeitung" auf "Seitenausnahmeseiten zu JDF hinzufügen" festgelegt ist:

  1. Wird das Merkmal "Duplex" für den Job nicht von "Simplex" geändert.
  2. Wird eine neue Duplexseitenseitenausnahme für Seite 2 in JDF hinzugefügt.
  3. Wird eine Seite mit den Daten für Form99 auf die Rückseiten der Seiten 2 und 3 hinzugefügt.

1.3.12.2.19 CompleteDocuments

Ein Schritt, der auf der Schrittschablone CompleteDocuments basiert, führt dazu, dass die Dokumente im Job in den Status Abgeschlossen versetzt werden. Ein für Produktionsjobs benutzter Workflow kann den Schritt CompleteDocuments angeben, um den Workflow für den Originaljob darüber zu informieren, dass sein Schritt WaitForDocumentCompletion ausgeführt werden kann.
Hinweise zur Verwendung
  • Diese Schrittschablone kann nicht kopiert werden.
  • CompleteDocuments ist in Workflows nicht erforderlich. Wenn der Originaljob untergeordnete Jobs erstellt, stellt RICOH ProcessDirector sicher, dass der übergeordnete Job so lange im System bleibt, bis die untergeordneten Jobs entfernt wurden. Da CompleteDocuments nicht verwendet wird, benötigen Sie keinen Schritt auf Grundlage der Schrittschablone WaitForDocumentCompletion.

1.3.12.2.20 ComposeAFP

Ein Schritt, der auf dieser Schrittvorlage basiert, verwendet Quadient Inspire Designer zum Erstellen einer neuen AFP-Datei aus einer WFD-Datei und unformatierten Datendateien. Der Schritt wartet, bis die neue Datei zurückgeleitet wird.

Diese AFP-Schrittvorlage ist verfügbar, wenn die Quadient Inspire Connect- und AFP-Unterstützung -Features installiert sind.

Standardwerte für Jobmerkmale
  • Datendateien: ${getFileName(origoverrides, text, read)}
  • Datenmodule:
  • Feste Datendateien:
  • Feste Datenmodule:
  • Quadient JOB-Datei:
  • Externer Befehl: PNetTC ${Job.GMC.WFDFileLocation} ${Job.GMC.SetupDataFiles} -o MyOutput1 -e AFP -f ${getFileName(print, afp, write)}
  • Sprache für externes Programm: Nicht festgelegt
  • Codepage für externes Programm: UTF8
  • Gültige Rückkehrcodes: 0,2
  • WFD-Datei: ${getFileName(print, unknown, read)}
Hinweise zur Verwendung
  • Wenn Quadient Inspire Designer nicht in der PATH-Umgebung für das System aufgelistet ist (aiw1 ist der RICOH ProcessDirector-Standardsystembenutzer in Linux), ersetzen Sie PNetTC in der externen Befehlseigenschaft durch den vollständigen Pfad zum Programm.
  • Die im externen Befehl verwendete Eigenschaft Job.GMC.SetupDataFiles ist nicht in der Benutzerschnittstelle enthalten, weil Sie keinen Wert für sie eingeben können. RICOH ProcessDirector verknüpft die Werte der Eigenschaften von Datendateien, Datenmodulen, Festen Datendateien und Festen Datenmodulen in der korrekten Reihenfolge und speichert sie als Eigenschaft Job.GMC.SetupDataFiles. Sie können diese Eigenschaft in Befehlen und Symbolformeln verwenden, für die mehrere dieser Werte erforderlich sind.
  • Wenn Sie einen Wert für die Quadient JOB-Datei auflisten, müssen Sie auch diesen Text dem Wert der externen Befehlseigenschaft hinzufügen: -c ${Job.GMC.JobFile}.

1.3.12.2.21 ComposePDF

Ein Schritt auf Basis dieser Schrittvorlage verwendet Quadient Inspire Designer, um aus einer WFD-Datei und einer oder mehreren Rohdatendateien eine neue PDF-Datei zu erstellen. Der Schritt wartet, bis die neue Datei zurückgeleitet wird.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Datendateien: ${getFileName(Überschreiben, Text, Lesen)}
  • Datenmodule:
  • Feste Datendateien:
  • Feste Datenmodule:
  • Quadient JOB-Datei:
  • Externer Befehl: PNetTC ${Job.GMC.WFDFileLocation} ${Job.GMC.SetupDataFiles} -o MyOutput1 -e PDF -f ${getFileName(print, pdf, write)}
  • Sprache für externes Programm: Nicht festgelegt
  • Codepage für externes Programm: UTF8
  • Gültige Rückkehrcodes: 0,2
  • WFD-Datei: ${getFileName(print, unknown, read)}
Hinweise zur Verwendung
  • Wenn Sie eine PDF-Datei mit einer WFD-Datei an Quadient Inspire Designer zum Neuformatieren senden möchten, ändern Sie WFD-Datei in ${getFileName(origoverrides, text, read)}.

  • Wenn Quadient Inspire Designer nicht in der PATH-Umgebung für das System aufgelistet ist (aiw1 ist der RICOH ProcessDirector-Standardsystembenutzer in Linux), ersetzen Sie PNetTC in der externen Befehlseigenschaft durch den vollständigen Pfad zum Programm.
  • Die im externen Befehl verwendete Eigenschaft Job.GMC.SetupDataFiles ist nicht in der Benutzerschnittstelle enthalten, weil Sie keinen Wert für sie eingeben können. RICOH ProcessDirector verknüpft die Werte der Eigenschaften von Datendateien, Datenmodulen, Festen Datendateien und Festen Datenmodulen in der korrekten Reihenfolge und speichert sie als Eigenschaft Job.GMC.SetupDataFiles. Sie können diese Eigenschaft in Befehlen und Symbolformeln verwenden, für die mehrere dieser Werte erforderlich sind.
  • Wenn Sie einen Wert für die Quadient JOB-Datei auflisten, müssen Sie auch diesen Text dem Wert der externen Befehlseigenschaft hinzufügen: -c ${Job.GMC.JobFile}.

1.3.12.2.22 Dateien komprimieren

Ein Schritt, der auf dieser Schrittvorlage basiert, komprimiert Jobdateien, die dem Wert des Jobmerkmals Dateimuster komprimieren entsprechen.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Dateimuster komprimieren:
Hinweise zur Verwendung
  • Der Wert für Dateimuster komprimieren benutzt die Syntax regulärer Ausdrücke:
    • Ein Punkt (.) steht für eine Übereinstimmung bei einem einzelnen Auftreten eines beliebigen Zeichens (Buchstabe oder Zahl).
    • Ein Stern (*) steht für 0 oder mehr Übereinstimmungen bei dem vorherigen Zeichen bis zur maximalen Länge des Dateinamens.
    • Ein umgekehrter Schrägstrich (\) ist das Escapezeichen, was bedeutet, dass das nächste Zeichen wortwörtlich interpretiert wird.
    • Das Dollarzeichen ($) bedeutet, dass eine Übereinstimmung das Ende des Ausdrucks bedeutet.
  • Für die Zeichen in dem Wert muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. Beispielsweise stellt .*PDF$,.*AFP$ andere Muster als .*pdf$,.*afp$ dar.
  • Trennen Sie mehrere Muster durch Kommas. Geben Sie zwischen Mustern kein Leerzeichen ein.

1.3.12.2.23 ConnectToAI

Ein auf dieser Schrittschablone basierender Schritt ermöglicht es Ihnen, KI-Modelle zu verwenden, um Inhalte mithilfe von Jobdaten zu analysieren, zu verarbeiten oder zu generieren. Der Schritt wartet auf eine Antwort vom Modell und speichert die Antwort entweder als Jobeigenschaft oder als Datei und setzt die Verarbeitung im Workflow fort.

Standardwerte für Jobeigenschaften
  • KI-Verbindung:

  • Modell:

  • Eingabeaufforderung:

  • KI-Antwort speichern in: Jobeigenschaft

  • Jobeigenschaft: Job.AI.Response

  • Datei: ${getFileName(response,text,write)}

  • Optionale Eingabedatei: ${getFileName(print,${Job.InputDatastream},read)}


                              

1.3.12.2.24 ContinueToNextStep

Ein Schritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, setzt ohne Verarbeitung mit dem nächsten Schritt fort. Sie können diesen Schritt verwenden, um mit dem Merkmal Neustarttyp für Schritt einen Startpunkt zum erneuten Verarbeiten eines Jobs festzulegen.

Wenn Sie "ContinueToNextStep" als Startpunkt für einen Job verwenden (d. h., wenn das Merkmal Neustarttyp für Schritt einen anderen Wert als Nein hat), können Sie den Status der Eingabedatei, in dem sich die Datei vor dem Starten des nächsten Schritts befand, möglicherweise wiederherstellen.

Standardwerte für Jobmerkmale
  • Nein

1.3.12.2.25 ConvertJSONtoXML

Ein auf dieser Schrittschablone basierender Schritt wandelt eine JSON-Datei in eine XML-Datei um.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • JSON-Eingabedatei: ${getFileName(print,json,read)}
  • XML-Ausgabedatei: ${getFileName(print,xml,write)}

1.3.12.2.26 ConvertLineDataJobIntoAFP

Ein Schritt, der auf dieser Schrittvorlage basiert, setzt einen Zeilendatenjob in das AFP-Format (AFP = Advanced Function Presentation) um, indem er die RICOH ProcessDirector-Datenstromumwandlungskomponente line2afp als externes Programm aufruft. Dieser Schritt legt zudem eine Vielzahl von Jobmerkmalen fest, die den Umwandlungsprozess steuern.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • AFP-Ressourcenpfad:
  • Vorschubsteuerungen vorhanden: Ja
  • Vorschubsteuerungstyp: Z
  • CHARS:
  • Globale Codepage-ID:
  • Duplex: Nicht festgelegt
  • Erweiterte Optionen:
  • Externer Befehl: line2afp parmdd=${getControlFileName()}
  • Externe Steuerdateivorlage: /aiw/aiw1/control_files/external_programs/prepare_line2afp.cfg (Linux) oder C:\aiw\aiw1\control_files\external_programs\prepare_line2afp.cfg (Windows)
  • Sprache für externes Programm: Nicht festgelegt
  • Codepage für externes Programm: Nicht festgelegt
  • Formdef: F1A10111
  • Bildausgabeformat: IOCA
  • Eingabedatenstrom: Unbekannt
  • Zeilendatendateiformat: DATENSTROM
  • MCF-2-Methode: CF
  • Pagedef:
  • Verarbeitungsmodus:
  • Ressourcentyp: Inline, Formdef
  • Tabellenverweiszeichen (TRC): Nein
  • Gültige Rückkehrcodes: 0
Hinweise zur Verwendung
  • Wenn eines der folgenden Schlüsselwörter in einer Parameterdatei benutzt wird, die mit einem Druckjob übergeben wird, müssen die Schlüsselwörter in ASCII-Text angegeben werden:
    • COMSETUP
    • CHARS
    • FIELD
    • FORMDEF
    • INDEX
    • PAGEDEF
    • TRIGGER
    • USERMASK
  • Standardmäßig werden Nachrichten von Schritten, die auf dieser Schrittvorlage basieren, in der Sprache ausgegeben, in der das RICOH ProcessDirector-Basisprodukt installiert ist. Wollen Sie die Sprache der Nachrichten ändern, setzen Sie das Merkmal Sprache für externes Programm für den Schritt auf den gewünschten Wert.

1.3.12.2.27 CopyToFolder

Ein Schritt, der auf dieser Schrittvorlage basiert, kopiert eine RICOH ProcessDirector-Druckdatei aus dem Spoolverzeichnis für den Job an eine andere Verzeichnisposition. Ersetzen Sie das Verzeichnis /aiwdir in dem externen Befehl für die Schrittvorlage durch ein vorhandenes Verzeichnis, bevor Sie die Schrittvorlage als Schritt in einem Workflow verwenden.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Externer Befehl: cp ${getAbsoluteFileName(print,unknown,read)} C:\aiwdir
  • Sprache für externes Programm: Nicht festgelegt
  • Codepage für externes Programm: Nicht festgelegt
  • Gültige Rückkehrcodes: 0
Hinweise zur Verwendung
  • Bei dem Standardbefehl wird vorausgesetzt, dass die zu kopierende Datei ein unbekanntes Format hat. Um eine Datei im PDF-Format zu kopieren, verwenden Sie folgenden Befehl: copy ${getAbsoluteFileName(print, pdf, read)} C:\Verzeichnis\${Job.InputFile}, wobei Verzeichnis das Verzeichnis ist, in das die Datei kopiert werden soll.
  • Der Standardbefehl geht davon aus, dass das Betriebssystem Linux ist. Verwenden Sie unter Windows den Befehl copy statt cp.
  • Das Merkmal Sprache für externes Programm legt den Wert der LANG-Umgebungsvariablen fest, den das externe Programm verwenden kann. Das externe Programm muss für die Verwendung dieses Werts eingerichtet sein, damit dieser in Kraft tritt.
  • Dieser Schritt schreibt die ersten 50 Zeilen der Standardausgabe (stdout) über das externe Programm in das Jobprotokoll.
  • Wenn stdout eine große Datendatei ist, verwenden Sie eine Batch-Datei, die das externe Programm als Wert des Merkmals Externer Befehl abruft. Schreiben Sie diese Batch-Datei so, dass sie stdout vom Befehl zu einer Datei weiterleitet.

1.3.12.2.28 CountPages

Ein Schritt, der auf dieser Schrittvorlage basiert, berechnet die Anzahl der Seiten und Blätter in dem Job und ermittelt den Anfang jeder Seite eines Jobs für Verwendung mit der Anzeigefunktion.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Duplex: Nicht festgelegt
Hinweise zur Verwendung
  • Um Seiten in einem Job erneut drucken zu können, muss der Workflow die Schritte CountPages und CreatePageRanges einschließen. CountPages muss vor CreatePageRanges und vor PrintJobs ausgeführt werden. Wenn Sie die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert haben, können Sie den Schritt CountPages durch den Schritt EnableRepositioning ersetzen. Abgesehen von der Berechnung der Seitenanzahlen können Sie mit EnableRepositioning die Funktionen "Erneut drucken" bzw. "Sprung zu" mit AFP-Daten ausführen, die Indextags enthalten. EnableRepositioning benötigt allerdings mehr Verarbeitungszeit, so dass die Verwendung von CountPages effizienter ist, wenn die zusätzlichen Funktionen nicht benötigt werden.
  • Wenn ein Schritt weiter oben im Workflow nicht in der Lage ist, eine Druckdatei in einem gültigen Format für Datenströme zu erstellen, gibt der Schritt CountPages eine Warnmeldung aus und sendet den Job an den nächsten Schritt. Der Job schlägt möglicherweise in einem späteren Schritt fehl, wenn die Druckdatei erwartet wird.
  • CountPages berechnet, welche Seiten auf welchen Blättern gedruckt werden, und ist daher von der Einstellung des Merkmalwerts Duplex. Wird der Wert für das Merkmal Duplex für den Job in einen beliebigen anderen Wert als Nicht festgelegt geändert, nachdem der Schritt CountPages ausgeführt wurde, stimmt das von berechnete Merkmal Gesamtzahl Blätter möglicherweise nicht mit der Gesamtzahl von Jobblättern überein, die tatsächlich am Drucker abgelegt werden. Daher kann auch die Genauigkeit der für die Funktion Erneut drucken zu bereitgestellten Informationen betroffen sein. Wollen Sie die Informationen zu den Zählern für Seiten und Blätter mit dem neuen Wert des Merkmals Duplex synchronisieren, können Sie die Aktion Erneut verarbeiten verwenden, um den Schritt CountPages erneut auszuführen.
  • Wenn ein PDF-Job mit einem JDF-Jobticket, das eine Mischung aus Duplex- und Simplexseiten angibt, im Schritt CountPages verarbeitet wird, werden die leeren Seiten der Simplexbögen nicht in der Seitenzahl gezählt.
  • Wenn Sie mit großen PDF-Dateien arbeiten, muss der Speicher RICOH ProcessDirector ordnungsgemäß zugewiesen werden, damit ein korrektes Funktionieren gewährleistet ist. Wird die Meldung angezeigt, dass nicht genügend Speicher vorhanden ist, öffnen Sie die Datei \aiw\aiw1\config\jvmsettings.cfg (Linux) oder /aiw/aiw1/config/jvmsettings.cfg (Windows) und erhöhen Sie den Speicher, indem Sie den angegebenen Wert erhöhen. Speichern Sie die Änderungen, und starten Sie RICOH ProcessDirector erneut.

1.3.12.2.29 CreateAFPJobsFromDocuments

Ein Schritt, der auf der Schrittvorlage CreateAFPJobsFromDocuments basiert, generiert untergeordnete AFP-Jobs.

Der Schritt fügt geeignete Druckmedienzuordnungen ein und löst AFP-Ressourcen auf, um die Originaljobeinstellungen beizubehalten. Dieser Schritt wendet auch Barcodes, Abdeckblöcke und Text an, wenn diese Änderungen durch Erstellen einer Enhance-AFP-Steuerdatei definiert wurden und die Steuerdatei in dem Schritt angegeben ist.

Dieser Schritt erstellt die untergeordneten AFP-Dateien in einzelnen Unterverzeichnissen des Unterverzeichnisses children im Spoolverzeichnis des Jobs, beispielsweise /aiw/aiw1/spool/default/Jobnummer/children/1 (Linux) oder C:\aiw\aiw1\spool\default\Jobnummer\children/1 (Windows). Wurde der Schritt erfolgreich abgeschlossen, erstellt RICOH ProcessDirector einen untergeordneten Job aus der AFP-Datei in den einzelnen Unterverzeichnissen. Sie können einen Workflow für alle untergeordneten Jobs zuordnen, die CreateAFPJobsFromDocuments erstellt, indem Sie einen Wert für das Merkmal Child workflow (Untergeordneter Workflow) angeben.

Standardwerte für Jobmerkmale
  • Enhance-AFP-Steuerdatei: Nicht festgelegt
  • Untergeordneter Workflow: Nicht festgelegt
Hinweise zur Verwendung
  • Diese Schrittvorlage kann nicht gelöscht werden.
  • Das Merkmal für den untergeordneten Workflow ist erforderlich.
  • Wenn CreateAFPJobsFromDocuments einen untergeordneten Job erstellt, müssen Sie einen Schritt, der auf der Schrittvorlage SetJobPropsFromTextFile basiert, für den ersten Schritt in dem untergeordneten Job verwenden, wenn Sie die Jobmerkmalwerte an den untergeordneten Job übertragen wollen.
  • Ein Schritt, der auf der Schrittvorlage RunExternalProgram basiert, kann (neben dem Workflow) auch Jobmerkmale für untergeordnete Jobs angeben, indem der Dokumentmerkmaldatei Spalten hinzugefügt werden, die den Jobmerkmalnamen in der ersten Zeile verwenden. Der Schritt CreateAFPJobsFromDocuments fügt diese Merkmale der Überschreibungsdatei hinzu, die er zur Angabe des untergeordneten Workflows benutzt. Wenn Dokumente für denselben untergeordneten Job unterschiedliche Werte für diese Jobmerkmale haben, versetzt der Schritt den Job in einen Fehlerstatus.
  • Verwechseln Sie diese Schrittvorlage nicht mit der Schrittvorlage SubmitChildFiles. SubmitChildFiles kann nicht in einen Workflow aufgenommen werden und führt nicht die erforderliche AFP-Dateiverarbeitung aus.

1.3.12.2.30 CreateJobFromFiles

Ein Schritt, der auf diesem Schritt basiert, erstellt einen untergeordneten Job aus einer oder mehreren Quellen-(Eingabe)-Dateien. Wenn Sie mehr als eine Quellendatei angeben, werden sie automatisch vom System verknüpft. Sie verwenden diesen Schritt, wenn Sie einen neuen Job erstellen möchten, der auf einer einzelnen Datei ausgeführt wird. Wenn Sie beispielsweise über eine oder mehrere von einem Job produzierte Text- oder PostScript-Dateien verfügen, die zusätzlich zur Hauptdruckdatei bestehen, können Sie einen Schritt basierend auf dieser Schrittschablone verwenden, um einen anderen Job zum Drucken dieser Dateien zu erstellen.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Child workflow (Untergeordneter Workflow):
  • Verwendung der Zieldatei:
  • Typ der Zieldatei:
  • Name des untergeordneten Jobs:
  • Erste Quellendatei:
  • Zweite Quellendatei:
  • Dritte Quellendatei:
  • Vierte Quellendatei:
  • Fünfte Quellendatei:
  • Sechste Quellendatei:
  • Siebte Quellendatei:
  • Achte Quellendatei:
Hinweise zur Verwendung
  • Wenn Sie mehr als eine Quellendatei verwenden, müssen ihre Inhalte beim Verknüpfen kompatibel sein.
  • Wenn Sie für den untergeordneten Job eine Überschreibungsdatei verwenden, werden die Überschreibungen in dieser Datei an die von CreateJobFromFiles erstellten Überschreibungen angehängt. Spätere Merkmale erhalten Vorrang. Ein Wert für den Workflow in einer Überschreibungsdatei kann daher den hier angehängten Workflow überschreiben.
  • Sie können RICOH ProcessDirector-Symbole verwenden, wenn Sie einen Quellendateinamen und -pfad festlegen.
  • Sie können einen Quellendateinamen als einen vollständigen oder relativen Pfad festlegen. Wenn Sie einen relativen Pfad verwenden, wird er vom System hinsichtlich des Spoolordners des Jobs aufgelöst. Für die Jobnummer 10001025, den Spoolordner /aiw/aiw1/spool/default/10001025 und die erste Quellendatei 3600R.ps wird der Pfad in /aiw/aiw1/spool/default/10001025/10001025,3600R.ps aufgelöst.

1.3.12.2.31 CreateInserterReprints

Ein Schritt, der auf der Schrittschablone CreateInserterReprints basiert, verarbeitet Dokumente, die nach der Kuvertierung erneut gedruckt werden sollen, indem eine Druckdatei mit ausschließlich den Neudrucken erstellt wird. Die Dokumente werden mit dem von Ihnen angegebenen Workflow und der für den Kuvertiereinheiten-Controller angegebenen Methode für erneuten Druck verarbeitet.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Workflow erneut drucken: Nicht festgelegt
Hinweise zur Verwendung
  • Der Schritt CreateInserterReprints muss nach einem Schritt ausgeführt werden, der auf der Schrittschablone Reconcile basiert.
  • Steht das Merkmal Methode zum erneuten Drucken des Kuvertiereinheiten-Controllers auf Geschlossene Schleife, druckt der Schritt CreateInserterReprints die Dokumente in demselben Job erneut. Nachdem alle Dokumente im Job erneut gedruckt, kuvertiert und abgeglichen worden sind, wird der Job in den nächsten Schritt des Workflows versetzt.
  • Steht das Merkmal Methode zum erneuten Drucken des Kuvertiereinheiten-Controllers auf Offene Schleife, erstellt der Schritt CreateInserterReprints einen untergeordneten Job, um die Dokumente erneut zu drucken. Der untergeordnete Job wird in den ersten Schritt in dem Workflow verschoben, der den Schritt CreateInserterReprints enthält. Der Originaljob fährt mit dem nächsten Schritt im Workflow fort.
  • Dieser Schritt muss auf dem primären Server ausgeführt werden.

1.3.12.2.32 CreateJobsFromDocuments

Ein Schritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, generiert Jobs auf der Basis von Einträgen in der Dokumentmerkmaldatei für den Originaljob. Standardmäßig werden untergeordnete Jobs erstellt.

CreateJobsFromDocuments erstellt eine Dokumentmerkmaldatei für jeden untergeordneten Job auf der Basis der IDs untergeordneter Jobs in der Dokumentmerkmaldatei.

Der Schritt erstellt auch eine Überschreibungsdatei, um die Merkmale für den untergeordneten Workflow und die Merkmale untergeordneter Jobs anzugeben. Beispielsweise werden für jeden einzelnen untergeordneten Workflow Werte für die Merkmale "Gesamtzahl Blätter" und " Gesamtzahl Seiten" festgelegt.

Beachten Sie, dass CreateJobsFromDocuments nicht die Datei für den untergeordneten Job erstellt. Der untergeordnete Workflow muss einen Schritt BuildAFPFromDocuments oder BuildPDFFromDocuments enthalten, um die Datei zur weiteren Verarbeitung zu erstellen.

Sie können einen Workflow für alle untergeordneten Jobs zuordnen, die CreateJobsFromDocuments erstellt, indem Sie einen Wert für das Merkmal Child workflow (Untergeordneter Workflow) angeben.

Standardwerte für Jobmerkmale
  • Child workflow (Untergeordneter Workflow): Nicht festgelegt
Hinweis zur Verwendung

Diese Schrittschablone kann nicht gelöscht werden.

1.3.12.2.33 CreateJobsFromRepositorySearch

Ein Schritt, der auf dieser Schrittvorlage basiert, sucht nach einem Repository und erstellt einen oder mehrere Jobs basierend auf den abgerufenen Daten. Der Schritt verarbeitet diese Suchen basierend auf den in einer Datei oder einer Zeichenfolge eingegebenen Kriterien. Wenn der Schritt abgeschlossen ist, werden mithilfe des ausgewählten Workflows, der die über die Suche abgerufenen Daten enthält, neue Jobs erstellt.

Die Ergebnisse der Suche werden in einer oder mehreren ZIP-Dateien zurückgegeben. Die ZIP-Dateien enthalten die Datendateien für die Jobs oder Dokumente. Die ZIP-Dateien enthalten auch die Überschreibungsdatei und eine Dokument-Überschreibungsdatei, sofern diese Dateien im Repository vorhanden sind. Für jeden Satz von Suchkriterien kann der Schritt mehrere Aufträge oder Dokumente ausgeben und diese in die ZIP-Dateien einschließen. Jede einzelne ZIP-Datei wird als getrennter Job übergeben.

Standardwerte für Jobmerkmale
  • Repository: Nicht festgelegt
  • Workflow für neue Jobs:
  • Suchkriterien:
  • Anhalten, wenn keine Ergebnisse gefunden werden: Ja
  • Als untergeordneten Job erstellen: Ja
  • Pfad zur Merkmalüberschreibungsdatei:
Hinweise zur Verwendung
  • Sie müssen mindestens ein Repository definiert haben, um diesen Schritt verwenden zu können.
  • Suchkriterien können mehrere Einträge für mehrere Archivsuchen enthalten. Stellen Sie sicher, dass alle Einträge in einer separaten Zeile und durch einen Zeilenumbruch getrennt sind. Sie können außerdem einen vollständigen Dateipfad bereitstellen, der die Suchkriterien enthält, die Sie verwenden möchten.

    Sie können die Symbolschreibweise für Jobmerkmale im Feld Suchkriterien verwenden. Wenn Sie die Suchkriterien in einer Datei ablegen, können Sie die Symbolschreibweise für sowohl Job- als auch Dokumentmerkmale verwenden. Beispiel: ${Doc.Custom.AccountNumber}=20035564. Weitere Informationen zur Symbolschreibweise und ihrer Verwendung finden Sie im Hilfesystem.

  • Um die Suchkriterien im richtigen Format zu generieren, verwenden Sie die Suchfunktion auf der Registerkarte "Archiv". Geben Sie die Suchoptionen ein, die dieser Schritt verwenden soll, und klicken Sie auf " Suchen". In der Liste Suchkriterien können Sie unten die Suchkriterien sehen.

    Kopieren Sie den gesamten Text nach der Zahl in Klammern, und fügen Sie ihn in das Feld der Suchkriterien oder in die Suchkriteriendatei ein.

  • Wenn Ihre Suchergebnisse eine große Datenmenge enthalten, müssen Sie sicherstellen, dass das standardmäßige Spoolverzeichnis über ausreichend Festplattenspeicher verfügt, um die Daten zu verarbeiten. Der Schritt erstellt eine temporäre Kopie aller Daten, die von der Suche in diesem Verzeichnis zurückgegeben wurden:
    • /aiw/aiw1/spool/default (Linux)
    • C:\aiw\aiw1\spool\default (Windows)

    Wenn die Suche beispielsweise fünf PDF-Dateien mit jeweils 4 GB ergibt, sind für den Schritt 20 GB Festplattenspeicher im standardmäßigen Spoolverzeichnis notwendig.

    Wenn der Schritt beendet ist, wird die temporäre Kopie der Daten gelöscht.

  • Wenn Sie untergeordnete Jobs erstellen, wird der Auftrag, der durch den Schritt CreateJobsFromRepositorySearch bearbeitet wird, der übergeordnete Job für die Jobs, die durch den Schritt erstellt wurden. Wenn Sie einen WaitForRelatedJobs-Schritt dem Arbeitsablauf für den übergeordneten Job hinzufügen, verbleibt der übergeordnete Job im System, bis alle untergeordneten Jobs abgeschlossen sind. Wenn Sie den gleichen Workflow zur Verarbeitung der untergeordneten Jobs verwenden möchten, können Sie einem Anschluss, der die untergeordneten Jobs durch eine andere Abzweigung sendet, eine Regel zuordnen.
  • Merkmalwerte, wie z. B. Medien und Angeforderte Jobkopien, werden nicht vom Job im Schritt CreateJobsFromRepositorySearch an die Jobs übertragen, die durch den Schritt erstellt werden, es sei denn, Sie erstellen eine Überschreibungsmerkmaldatei. Wenn Sie die Datenbanknamen der Jobmerkmale in einer Überschreibungsmerkmaldatei angeben, erstellt RICOH ProcessDirector eine Überschreibungsdatei mit den Werten der Merkmale. Diese Überschreibungsdatei wird auf jeden Job übergeben, der von dem Schritt erstellt wird.

    Beispiel: Sie erhalten Druckaufträge für Bücher. Der Wert des Merkmals Benutzerdefiniert 1 für den Job im Schritt CreateJobsFromRepositorySearch ist Ghost Story, der Titel des Buches, das gedruckt werden soll. Geben Sie Job.Info.Attr1 (den Datenbanknamen des Benutzerdefiniert 1-Merkmals) in der Überschreibungsmerkmaldatei an. RICOH ProcessDirector erstellt eine Überschreibungsdatei mit Job.Info.Attr1=Ghost Story und leitet sie an jeden Job weiter, der durch den Schritt erstellt wird. Weitere Informationen zu Überschreibungsdateien finden Sie im Informationszentrum.

  • Schritte, die auf der Schrittvorlage CreateJobsFromRepositorySearch basieren, haben Positionsmerkmale. Sie können einen Schritt mit Positionsmerkmalen mehrmals in einen Workflow platzieren, und die Jobmerkmale können verschiedene Werte aufweisen, wenn die einzelnen Schritte verwendet werden. Im Notizbuch für Jobmerkmale werden die Phasen- und Schrittnamen als Abschnittsnamen mit den Schrittmerkmalen innerhalb des Abschnitts angezeigt.

1.3.12.2.34 CreateJobsFromXML

Mit einem Schritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, können Sie aus den Inhalten einer XML-Eingabedatei einen oder mehrere XML-Jobs erstellen. Der Schritt übermittelt die Jobs an einen Workflow, den Sie angeben.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • XML-Eingabedatei: ${getCurrentFile(xml)}
  • XPath-Ausdruck zum Erstellen von Jobs:
  • Als untergeordneten Job erstellen: Ja
  • Workflow für neue Jobs:
  • Stoppen, wenn keine übereinstimmenden Elemente: Nein
Hinweise zur Verwendung
  • Mit diesem Schritt können Sie aus den Elementen in einer XML-Eingabedatei, die mit einem XPath-Ausdruck übereinstimmen, XML-Jobs erstellen.
  • Sie können jeden gültigen XPath-Ausdruck verwenden. Beispiel:
    • Ein Verlagsunternehmen verwendet diesen XPath-Ausdruck, um Jobs für alle Bücher mit mehr als 100 Seiten zu erstellen:

      /bookstore/book[pages>100]/pages

    • Eine Druckerei verwendet diesen XPath-Ausdruck, um Jobs für jedes der Poster- und Visitenkartenelemente in einer XML-Eingabedatei zu erstellen:

      //order/poster | //order/businesscards

  • Ein Workflow kann zwei oder mehr CreateJobsFromXML-Schritte anhand derselben XML-Eingabedatei ausführen, und jeder Schritt kann einen anderen Wert für das Merkmal XPath-Ausdruck zum Erstellen von Jobs verwenden.

    Ein Workflow erhält beispielsweise eine XML-Eingabedatei, die eine Bestellung sowohl von druckbaren als auch Inventarposten enthält (z. B. Kaffeebecher und Schirmmützen). Eine Abzweigung des Workflows verarbeitet die druckbaren Posten, und eine weitere Abzweigung verarbeitete die Inventarposten. Der Schritt CreateJobsFromXML in der ersten Abzweigung verwendet einen XPath-Ausdruck, um alle Elemente zu finden, die die druckbaren Posten in der Bestellung enthalten. Der Schritt CreateJobsFromXML in der zweiten Abzweigung verwendet einen XPath-Ausdruck, um alle Elemente zu finden, die die Inventarposten enthalten.

  • Die XML-Eingabedatei kann die Jobdatei im Spoolverzeichnis oder eine an einer anderen Speicherposition im System gespeicherte Datei sein.
    • Wenn es die Jobdatei ist, behalten Sie den Standardwert für das Merkmal XML-Eingabedatei bei.

    • Wenn sie an einer anderen Speicherposition gespeichert ist, geben Sie den vollständigen Pfad und den Dateinamen als Wert für das Merkmal XML-Eingabedatei ein.

      Wenn die XML-Eingabedatei an einer anderen Speicherposition gespeichert ist, wird die Datei nicht Teil des Jobs, der vom Schritt CreateJobsFromXML verarbeitet wird. Der Schritt liest die Informationen in der Datei ein, nutzt die Informationen zur Erstellung von XML-Dateien und übergibt diese XML-Dateien als Jobs.

  • Die Werte des Merkmals XPath-Ausdruck zum Erstellen von Jobsund des Merkmals Workflow für neue Jobs sind optional, wenn Sie Schrittmerkmale angeben, aber sie sind erforderlich, wenn der Schritt CreateJobsFromXML ausgeführt wird.

    Die Werte können als Eingabe für einen Schritt vor einem CreateJobsFromXML-Schritt in einem Workflow festgelegt werden. Sie können beispielsweise einen AssignJobValues-Schritt vor den Schritt CreateJobsFromXML setzen. Erstellen Sie eine Konfigurationsdatei, die die Werte für diese Merkmale festlegt. Geben Sie beim Schritt AssignJobValues die Konfigurationsdatei als den Wert des Merkmals Jobwertedatei an. Da das Merkmal XPath-Ausdruck zum Erstellen von Jobs und das Merkmal Workflow für neue Jobs positionsgebundene Jobmerkmale sind, können Sie ihre Werte nicht durch die Verwendung des Merkmals Festzulegende Werte des Schrittes AssignJobValues festlegen.

  • Der Wert des Merkmals Als untergeordneten Job erstellen bestimmt, ob dieser Schritt untergeordnete oder unabhängige Jobs erstellt.

1.3.12.2.35 CreateOrdersFromFile

Mit einem Schritt, der auf dieser Schrittvorlage basiert, können Sie einen oder mehrere Aufträge aus dem Inhalt einer XML-Eingabedatei erstellen und verwenden dafür die in einem Auftragseigenschaft-Zuordnungsobjekte konfigurierten Werte. Der Schritt übermittelt die Jobs an einen Workflow, den Sie angeben.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Auftragseingabedatei: ${getFileName(print, xml, read)}
  • Merkmalzuordnung: Nicht festgelegt
  • Als untergeordnete Jobs erstellen: Nein
  • Workflow für Jobs: Nicht festgelegt

Hinweise zur Verwendung:

  • Dieser Schritt wird nur auf dem primären Server ausgeführt. Stellen Sie ihn nicht so ein, dass er auf einem lokalen Sekundärserver läuft.
  • Der Schritt erstellt Aufträge mit darin enthaltenen Jobs auf der Grundlage der XML-Elementzuordnungen im ausgewählten Eigenschaftszuordnungsobjekt. Vergewissern Sie sich, dass das Eigenschaftszuordnungsobjekt mit den XML-Dateien kompatibel ist, die Sie für diesen Schritt übermitteln möchten.
  • Der Wert der Eigenschaft Als untergeordnete Jobs erstellen bestimmt, ob dieser Schritt untergeordnete oder unabhängige Jobs erstellt.

1.3.12.2.36 CreateOrderInSlingshot

Ein auf dieser Schrittvorlage basierender Schritt ermöglicht Ihnen den Aufruf eines Avanti Slingshot-Webservice, der einen Auftrag für einen von RICOH ProcessDirector empfangenen Job erstellt.

Nachdem Slingshot einen Auftrag für den Job erstellt, können Sie die Funktionen im Feature Avanti Slingshot Connect für das Berichten der Jobverarbeitungsinformationen an Slingshot verwenden.

Kontaktieren Sie Ihren Avanti-Kundendienstmitarbeiter, um Ihr Slingshot-System für die Erstellung von Jobs zu konfigurieren, die von RICOH ProcessDirector empfangen wurden.

Standardwerte für Jobmerkmale
  • URL anfordern: http://avantidev:8080/servoy-service/rest_ws/avanti_api/api_web_service

  • Anforderungsmethode: POST

  • Nutzlasttyp anfordern: DATEI

  • Nutzlast anfordern: /aiw/aiw1/testfiles/avanti/createOrder.xml

  • Anforderungsheader:

  • Anforderungsparameter:

    SenderID:RPD_IN Anforderungstyp:NeuerAuftrag Benutzername:RICOH\JDF Kennwort:jdf

  • Proxy verwenden: Nicht festgelegt

  • Antwortdatei: ${getFileName(print,xml,write)}

  • Kennwort:

Hinweise zur Verwendung:

  • Führen Sie diesen Schritt nur einmal für einen Job aus. Slingshot gibt einen Fehler mit Statuscode 500 wieder, wenn es dieselbe Jobnummer mehr als einmal empfängt. Anschließend verschiebt RICOH ProcessDirector den Job in den Fehlerstatus.

  • Wenn Sie einen Job neu starten, nachdem Slingshot einen Auftrag für diesen Job erstellt hat, stellen Sie sicher, dass der Schritt CreateJobInSlingshot den Job nicht verarbeitet.

  • Sie können diesen Schritt mehrfach zu einem Workflow hinzufügen. Stellen Sie sicher, dass sich jeder einzelne Schritt in einer separaten Abzweigung befindet, sodass die Schritte nicht denselben Job verarbeiten.

  • Sie können diesen Schritt für übergeordnete oder untergeordnete Jobs ausführen. Aufträge, die in Slingshot von über- oder untergeordneten Jobs erstellt wurden, behalten die Beziehung zwischen über- und untergeordneten Jobs nicht bei.

  • Der Wert des Merkmals Anfrage-URL gilt für den Aufruf des Slingshot-Web-Service, der einen Auftrag für jeden einzelnen Job erstellt, der von RICOH ProcessDirector empfangen wurde. Die URL wird von Ihrem Avanti-Kundendienstmitarbeiter bereitgestellt.

  • Der Wert des Merkmals Nutzlast anfordern gilt für den kompletten Verzeichnispfad und für den Namen der Datei, die die XML-Auftragsinformationen enthält, die RICOH ProcessDirector an Slingshot sendet. Ihr Avanti-Kundendienstmitarbeiter erstellt diese Datei für Sie.

    Eine Musterdatei befindet sich unter /aiw/aiw1/testfiles/avanti/createOrder.xml (Linux) oder C:\aiw\aiw1\testfiles\avanti\createOrder.xml (Windows). Die Musterdatei verwendet Symbole, um die Jobnummer und die Anzahl der angefragten Kopien an Slingshot zu senden.

  • Der Wert des Merkmals Anforderungsparameter ist auf vier Parameter festgelegt.

    Geben Sie die Werte zusammen mit Ihrem Avanti-Kundendienstmitarbeiter für die Parameter Sender-ID, Benutzername und Kennwort ein. Der Wert des Parameters Anforderungstyp wird nicht geändert.

1.3.12.2.37 CreatePageRanges

Ein Schritt, der auf dieser Schrittvorlage basiert, baut die Seiteninformationen neu auf, die zur genauen Neupositionierung beim erneuten Drucken eines teilweisen Jobs benötigt werden. Sollen alle Seiten eines Jobs gedruckt werden, führt dieser Schritt keine Aktion aus.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Duplex: Nicht festgelegt
Hinweise zur Verwendung
  • Ist dieser Schritt in einem Workflow enthalten, sollte auch der Schritt CountPages oder EnableRepositioning in den Workflow aufgenommen werden. Der Schritt CreatePageRanges sollte hinter dem Schritt CountPages oder EnableRepositioning stehen.
  • Wird dieser Schritt in einem Workflow benutzt, sollte er vor den Schritt PrintJobs gestellt werden.
  • Nachrichten von dieser Schrittvorlage werden in der Sprache ausgegeben, in der das RICOH ProcessDirector-Basisprodukt installiert wurde.
  • Wenn Sie mit großen PDF-Dateien arbeiten, muss der Speicher RICOH ProcessDirector ordnungsgemäß zugewiesen werden, damit ein korrektes Funktionieren gewährleistet ist. Wird die Meldung angezeigt, dass nicht genügend Speicher vorhanden ist, öffnen Sie die Datei \aiw\aiw1\config\jvmsettings.cfg und erhöhen Sie den Speicher, indem Sie den angegebenen Wert erhöhen. Speichern Sie die Änderungen, und starten Sie RICOH ProcessDirector erneut.

1.3.12.2.38 CreateReprints

Ein Schritt, der auf der Schrittvorlage CreateReprints basiert, verarbeitet Dokumente, die nach dem Abgleichen erneut gedruckt werden sollen, indem eine Druckdatei erstellt wird, die ausschließlich Neudrucke enthält. Die Dokumente werden mit dem von Ihnen bestimmten Workflow bearbeitet.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Workflow erneut drucken: Nicht festgelegt
Hinweise zur Verwendung
  • Es wird Ihnen empfohlen, den Schritt CreateReprints nach einem auf der Schrittvorlage Abgleichen basierenden Schritt auszuführen.
  • In dem Schritt CreateReprints wird ein untergeordneter Schritt erstellt, um die Dokumente erneut zu drucken. Der untergeordnete Job fährt mit dem ersten Schritt im Workflow "Erneut drucken" fort. Der Originaljob fährt mit dem nächsten Schritt im Workflow fort.
  • Dieser Schritt muss auf dem primären Server ausgeführt werden.

1.3.12.2.39 DecryptPDF

Ein Schritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, entschlüsselt und entfernt den Kennwortschutz für eine PDF-Datei.
Standardwerte für Jobeigenschaften

  • Entschlüsselungskennwort (erforderlich):

  • Entschlüsselte PDF-Datei: ${getFileName(print,pdf,write)}

Hinweis zur Verwendung

Standardmäßig wird die entschlüsselte PDF-Datei zur Datei im Spoolverzeichnis für den Job.

1.3.12.2.40 DetectInputDatastream

Ein Schritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, analysiert die ersten Byte der Eingabedatei, wenn der Eingabedatenstrom den Typ Unbekannt hat. Kann der Schritt den Typ des Eingabedatenstroms ermitteln, legt der Schritt den Wert des Merkmals Eingabedatenstrom entsprechend fest.
Standardwerte für Jobmerkmale
Nein
Hinweise zur Verwendung
  • Die Eigenschaft Eingabedatenstrom erkennt diese Werte: GIF, JPEG, TIFF, AFP, ZIP, PDF, PCL, XML, PS und JSON. Wenn keiner dieser Werte erkannt wird, setzt RICOH ProcessDirector den Eigenschaftswert des Eingabedatenstroms auf Unbekannt.

1.3.12.2.41 DownloadFile

Ein auf dieser Schrittschablone basierender Schritt lädt eine Datei aus einer externen Quelle an einen Speicherort herunter, auf den der RICOH ProcessDirector-Server Zugriff hat.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Pfad zur heruntergeladenen Datei:
  • URL der herunterzuladenden Datei:
  • Proxyserver verwenden: Nein
Hinweise zur Verwendung
  • Wenn die URL für die Datei ein Sicherheitszertifikat vorlegt, bevor die Datei heruntergeladen werden kann, akzeptiert RICOH ProcessDirector dieses Zertifikat automatisch.
  • Die URL kann ein beliebiges Protokoll verwenden, das ein direktes Herunterladen zulässt, z. B. HTTPS oder SFTP.
  • Wenn Anmeldeinformationen zum Zugriff auf die Website erforderlich sind, auf der sich die Datei befindet, müssen die Anmeldeinformationen im Wert für die Eigenschaft URL der herunterzuladenden Datei enthalten sein.

    Beispiel: ftp://Benutzername:Kennwort@Host/Pfad/Datei.

1.3.12.2.42 EditAFP

Ein Schritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, erstellt Barcodes, Textzeichenfolgen und verdeckte Bereiche in AFP-Dateien. Die Barcodes, Textzeichenfolgen und verdeckten Bereiche werden in einer Steuerdatei definiert, die Sie mit RICOH Visual Workbench und AFP Editor erstellen. Wenn Sie den Schritt konfigurieren, können Sie auswählen, dass alle Seitengruppen und Indexkennzeichen erstellt werden, die in derselben Steuerdatei definiert sind, bevor die Barcodes, Textzeichenfolgen und verdeckten Bereiche erstellt werden. Zum Erstellen von Seitengruppen und Indexkennzeichen verwenden Sie den AFP Indexer.
Standardwerte für Jobmerkmale

  • Index zuerst: Ja
  • Visual Workbench – Steuerdatei:

Hinweise zur Verwendung

  • Wenn das Merkmal Index zuerst auf Ja steht, führen Sie den Schritt IndexAFP nicht aus, da die Option Index zuerst dieselbe Funktion wie der Schritt IndexAFP bereitstellt, aber die Option Index zuerst ist effizienter.
  • Wählen Sie Index zuerst nicht aus, wenn die Schritte IndexAFP und EditAFP in unterschiedlichen Phasen ausgeführt werden müssen. Beispiel: Ein Barcode enthält die Dokumentfolge, während ein weiterer Schritt im Workflow die Dokumente in einer anderen Reihenfolge sortiert. In diesem Fall können Sie den Schritt IndexAFP der Phase "Vorbereitung" und den Schritt EditAFP der Phase "Zusammensetzung" (nach dem Aufbauschritt) zuordnen.
  • Positionieren Sie den Schritt in Bezug zu den folgenden Schritten, wenn sie vorhanden sind:
    • Nach einem Schritt, der Zeilendaten in das AFP-Format konvertiert (beispielsweise nach dem Schritt ConvertLineDataJobIntoAFP).
    • Nach einem Schritt, der Xerox-Daten in das AFP-Format konvertiert.
    • Vor einem Schritt, der AFP-Dateien in ein anderes Format umwandelt (beispielsweise vor dem Schritt TransformJobIntoPDF).
    • Vor dem Schritt EnableRepositioning, wenn Sie den Schritt EditAFP zum Erstellen von Seitengruppen und Indexkennzeichen konfigurieren.
    • Vor dem Schritt PrintJobs.
    • Nach einem Schritt, der auf den Schrittschablonen IndexAFP basiert (außer bei Verwendung von Index zuerst).
    • Nach einem Schritt, der die Merkmalswerte des Barcodes ändert.
  • Wenn Sie mit der Schrittschablone IndexAFP Seitengruppen mit fester Länge erstellt haben, können Sie nun mit der Schrittschablone EditAFP die von den RICOH ProcessDirector Transform Features erstellten AFP-Dateien optimieren.

1.3.12.2.43 EmailDocuments

Ein auf dieser Schrittschablone basierender Schritt sendet jedes PDF-Dokument in einem Job per E-Mail als Anhang an eine individuelle E-Mail-Adresse.

RICOH ProcessDirector kann E-Mails direkt durch einen SMTP-Server oder indirekt durch einen E-Mail-Diensteanbieter senden.

Standardwerte für Jobmerkmale
  • Dokument anhängen: Ja
  • Adresse für Blindkopie:
  • Adresse für Kopie:
  • Nachricht:
  • Empfängeradresse:
  • Sichere Verbindung: Nein
  • Adresse des Absenders:
  • SMTP-Server-Typ: Alternativ
  • Quelldatei für Anhang: ${getFileName(print,pdf,read)}
  • Betreffzeile:
  • Name des Anhangs: ${Job.Name}
Hinweise zur Verwendung
  • Erstellen Sie zum Testen Ihrer E-Mail-Konfiguration einen Testjob mit einer kleinen Anzahl von Dokumenten. Geben Sie in das Merkmal Empfängeradresse Ihre eigene E-Mail-Adresse ein, und übergeben Sie den Job an den Workflow. Stellen Sie sicher, dass Sie für jedes Dokument im Job eine E-Mail erhalten.
    Wichtig: Senden Sie keinen Job mit einer großen Anzahl von Dokumenten durch den Workflow, während für das Merkmal Empfängeradresse Ihre E-Mail-Adresse als Wert festgelegt ist. Falls Sie das tun, spammen Sie Ihr eigenes E-Mail-Postfach zu.
  • Falls Sie für jedes Dokument im Job einen Wert für das Doc.EmailAddress-Merkmal festlegen können, dann können Sie das Symbol ${Doc.EmailAddress} als Wert für das Merkmal Empfängeradresse eingeben, damit jedes Dokument an die mit ihm verknüpfte E-Mail-Adresse gesendet wird.
  • Stellen Sie sicher, dass die SMTP-Server-Einstellungen für den Server, den Sie verwenden möchten, korrekt sind.
    • Falls Ihr SMTP-Server einen Benutzernamen und ein Kennwort erfordert, dann stellen Sie sicher, die richtigen Systemmerkmale zu aktualisieren:
      • Verwenden Sie beim Standard-SMTP-Server das Merkmal SMTP-Benutzername und das Merkmal SMTP-Kennwort.
      • Verwenden Sie beim Alternativ-SMTP-Server das Merkmal Alternativ-SMTP-Benutzername und das Merkmal Alternativ-SMTP-Kennwort.
    • Dieser Schritt unterstützt SSL- oder TLS-Verbindungen ohne Zertifikatauthentifizierung. Wenn Sie eine SSL- oder TLS-Verbindung verwenden, müssen Sie den richtigen zu verwendenden Anschluss angeben.
      • Verwenden Sie für den Standard-SMTP-Server das Merkmal E-Mail-SSL-Port oder das Merkmal E-Mail-TLS-Port.
      • Verwenden Sie für den Alternativ-SMTP-Server das Merkmal Alternativ-SMTP-SSL-Port oder das Merkmal Alternativ-SMTP-TLS-Port.

      Falls der SMTP-Server, den dieser Schritt verwendet, dafür konfiguriert ist, SSL- oder TLS-Sicherheit zu verwenden, und der richtige Anschluss nicht konfiguriert ist, wird der Job in den Status Fehler versetzt.

  • Dieser Schritt sendet nur dann eine E-Mail, wenn der Job den Schritt erreicht. Es wird keine E-Mail gesendet, falls der Job:
    • aufgrund eines Fehlers seine Verarbeitung abbricht, bevor er den Schritt erreicht.

    • eine Abzweigung (in einem bedingten Workflow) durchläuft, die diesen Schritt umgeht.

  • Bei jedem Dokument, das zum SMTP-Server gesendet wird, legt dieser Schritt in der Dokumentmerkmaldatei für das Merkmal E-Mail erstellt den Wert Ja fest. Bei jedem Dokument, das nicht zum SMTP-Server gesendet wird, wird für das Merkmal E-Mail erstellt für dieses Dokument der Wert Nein festgelegt.
  • Falls zwei oder mehr EmailDocuments-Schritte einen Job verarbeiten, zeigt das Merkmal E-Mail erstellt bei jedem Dokument den Status des letzten EmailDocuments-Schritts an, der den Job verarbeitet hat.
  • Falls keine E-Mail gesendet wird, wird der Job in den Status Fehler versetzt.

  • Sie können diesen Schritt mehr als ein Mal zu einem Workflow hinzufügen.

1.3.12.2.44 EnableRepositioning

Ein Schritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, lokalisiert den Anfang einer jeden Seite in einem AFP- oder PDF-Job zur Verwendung mit der RICOH ProcessDirector-Anzeigekomponente.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • AFP-Ressourcenpfad:
  • Globale Codepage-ID:
  • Duplex: Nicht festgelegt
  • Erweiterte Optionen:
  • Formdef: F1A10111
  • Bildausgabeformat: Unverändert
  • Gültige Rückkehrcodes: 0
Hinweise zur Verwendung
  • Diese Schrittschablone kann nicht kopiert oder gelöscht werden.
  • Der Schritt EnableRepositioning kann keine AFP-Dateien verarbeiten, die das strukturierte Feld "Gespeicherte Seite aufnehmen" enthalten.
  • Zum erneuten Drucken der Seiten in einem Job sollte der Workflow diesen Schritt und den Schritt CreatePageRanges umfassen.
  • Dieser Schritt sollte vor den Schritten CreatePageRanges und PrintJobs ausgeführt werden.
  • Zur Berücksichtigung von Endbearbeitungsoptionen sollte dieser Schritt ausgeführt werden, bevor der Job auf einem AFP-Drucker gedruckt wird.
  • RICOH ProcessDirector überprüft bei Jobs mit Endbearbeitungsoptionen nicht, ob dieser Schritt ausgeführt wird.
  • Bei AFP-Jobs, die eine bestimmte Formdefinition benötigen, müssen Endbearbeitungsoptionen in der Formdefinition und nicht als Jobmerkmale angegeben werden.
  • Nachrichten von dieser Schrittschablone werden in der Sprache ausgegeben, in der das RICOH ProcessDirector-Basisprodukt installiert wurde.
  • Wenn ein vorheriger Schritt, wie z. B. RunExternalProgram, keine Datei in einem unterstützten Datenstreamformat erstellen kann, gibt der Schritt EnableRepositioning eine Warnmeldung aus und wird dann fortgesetzt. Wenn die Druckdatei erwartet wird, schlägt der Job möglicherweise in einem späteren Schritt fehl.
  • Die Schrittschablone EnableRepositioning ist in vielen Standard-Workflows als ein Schritt eingeschlossen. Wenn Sie die zusätzliche Funktion nicht benötigen, die EnableRepositioning anbietet, können Sie stattdessen einen auf CountPages basierenden Schritt einsetzen. Intern führt der Schritt EnableRepositioning den Prozess "AFP Conversion and Indexing Facility" (ACIF) aus. Dies ermöglicht die Neupositionierung von Informationen und das Ändern bestimmter Aspekte der AFP-Datei, erfordert jedoch mehr Verarbeitungszeit.
  • Die Schrittschablone EnableRepositioning berechnet, welche Seiten auf welchen Blättern ausgedruckt werden, und wird daher durch die Einstellung der Merkmalwerte für Duplex und Formdefinition beeinflusst. Wird der Wert für das Merkmal Duplex für den Job in einen beliebigen anderen Wert als Nicht festgelegt geändert, nachdem der Schritt EnableRepositioning ausgeführt wurde, stimmt der berechnete Merkmalwert Gesamtzahl Blätter möglicherweise nicht mit der Gesamtzahl von Jobblättern überein, die tatsächlich am Drucker abgelegt werden. Daher kann auch die Genauigkeit der für die Funktionen Erneut drucken und Sprung zu bereitgestellten Informationen betroffen sein. Wollen Sie die Informationen zu den Zählern für Seiten und Blätter mit dem neuen Wert des Merkmals Duplex synchronisieren, können Sie die Aktion Erneut verarbeiten verwenden, um den Schritt EnableRepositioning erneut auszuführen.
  • Der Schritt EnableRepositioning zählt keine Seiten, die in der Druckmedienzuordnung als konstante Rückseiten definiert sind. Wenn Sie über das Vorgedruckte Formulare austauschen-Feature verfügen, aktiviert der Schritt CombineAFPWithForm die Markierung "Konstante Rückseiten", wenn ein Medienobjekt ein elektronisches Formular für die Rückseite enthält und die Druckmedienzuordnung "Simplexdruck" vorgibt. Diese konstanten Rückseiten werden nicht in die Eigenschaft Gesamtseiten für den Job aufgenommen und werden nicht in der Anzeigefunktion angezeigt.

1.3.12.2.45 EncryptPDF

Ein Schritt, der auf dieser Schrittvorlage basiert, verschlüsselt eine PDF-Datei und schützt sie mit einem Kennwort.
Standardwerte für Jobeigenschaften

  • Berechtigungskennwort (erforderlich):

  • Kennwortgeschützte Aktionen: Bearbeiten, Ausfüllen, Lesen

  • Dokumentöffnungskennwort:

  • Verschlüsselte PDF-Datei: ${getFileName(print.pdf,write)}

Hinweise zur Verwendung

  • Wenn Sie die PDF verschlüsseln, können Sie auswählen, mit welcher Aktion der Kennwortschutz erfolgen soll.

    Bearbeiten, Ausfüllen, Lesen (Standard)
    Zum Öffnen der Datei ist ein Kennwort erforderlich. Sie können entweder das Dokumentöffnungskennwort oder das Berechtigungskennwort verwenden.
    • Wenn Sie die Datei mit dem Berechtigungskennwort öffnen, haben Sie volle Kontrolle über die Datei. Sie können lesen, bearbeiten, kommentieren und Markierungen hinzufügen.
    • Wenn Sie die Datei mit dem Dokumentöffnungskennwort, können Sie nur den Inhalt überprüfen. Um die Datei zu bearbeiten, müssen Sie das Berechtigungskennwort eingeben.
    Bearbeiten, Ausfüllen
    Zum Öffnen der Datei ist kein Kennwort erforderlich. Um die PDF-Datei zu bearbeiten oder Formularfelder auszufüllen, geben Sie das Berechtigungskennwort ein.
    Bearbeiten
    Zum Öffnen der Datei oder Ausfüllen von Formularfeldern ist kein Kennwort erforderlich. Um die PDF-Datei zu bearbeiten, geben Sie das Berechtigungskennwort ein.
  • Das Dokumentöffnungskennwort wird nur verwendet, wenn die Kennwortgeschützte Aktionen auf Bearbeiten, Ausfüllen, Lesen eingestellt sind UND Sie zwei Zugriffsebenen für die Datei benötigen.

    Geben Sie das Dokumentöffnungskennwort an nachgelagerte Empfänger oder Anwendungen weiter, die die Datei nur mit Lesezugriff öffnen. Vergeben Sie das Berechtigungskennwort an Empfänger, die die PDF-Datei bearbeiten oder Formulare darin ausfüllen müssen.

    Wenn Sie das Dokumentöffnungskennwort festlegen, während die Kennwortgeschützte Aktionen Bearbeiten, Ausfüllen oder Bearbeiten sind, wird das Dokumentöffnungskennwort nie verwendet.

1.3.12.2.46 EnhancePDF

Ein Schritt, der auf der EnhancePDF-Schrittvorlage basiert, bearbeitet oder bewertet eine PDF-Datei. Zu den Aktionen, die die Datei bearbeiten oder bewerten, gehören das Drehen von Seiten, das Entfernen von Seiten, das Hinzufügen von Stempelkommentaren und die Überprüfung, ob die Datei den PDF-Spezifikationen entspricht. Für jeden PDF-Job empfängt der Schritt sowohl eine PDF-Datei als auch ein JDF-Job-Ticket als Eingabe.

Die folgenden Schritte im Workflow verwenden die in diesem Schritt erstellten PDF- und JDF-Dateien.

Standardwerte für Jobmerkmale
  • Aktionsliste:
Hinweise zur Verwendung
  • Geben Sie die einzelnen Aktionen, ihre Parameter und die Parameterwerte in eine separate Zeile im Textbereich Aktionsliste ein.

    In diesem Beispiel gibt es 3 Aktionen: RemovePages, AddStamps und RotatePages.

    RemovePages -pages 3-4,9,12-n
    AddStamps -stampsCSV C:\aiw\aiw1\control_files\actions\stamp1.csv
    RotatePages -rotate 270 -pagetype landscape

    In diesem Beispiel gibt es eine Aktion: CheckPDF.

    CheckPDF -outputResultsFile C:\aiw\aiw1\checkPDF\checkPDFresults.txt
  • Wenn dieser Schritt ausgeführt wird, werden die Dateien jobID.print.pdf und jobID.overrides.jdf modifiziert.

Aktionen im Basisprodukt
AddStamps
Funktion
Mithilfe dieser Aktion wird zu ausgewählten Seiten einer PDF-Datei basierend auf der Seitenzahl oder dem Mediennamen ein Stempelkommentar hinzugefügt. Sie können diese Stempelkommentare in der RICOH ProcessDirector-Anzeigefunktion oder einer anderen PDF-Anzeigefunktion anzeigen. Die Stempelkommentare werden nicht gedruckt.

Stempelkommentare und ihre Druckeinstellungen können nicht mit einem Programm wie Adobe Acrobat geändert werden.

Parameter
-stampsCSV
Dieser erforderliche Parameter legt den vollständigen Pfad oder den Symbolnamen einer CSV-Datei fest.
Beispiele
Um einen Stempelkommentar mithilfe von in einer CSV-Datei unter C:\aiw\aiw1\control_files\actions\stamp1.csv enthaltenen Informationen zu ausgewählten Seiten in einer PDF-Datei hinzuzufügen, geben Sie Folgendes ein:

AddStamps -stampsCSV C:\aiw\aiw1\control_files\actions\stamp1.csv

Hinweise zur Verwendung
  • Die CSV-Datei enthält eine Kopfzeile und eine oder mehrere Textzeilen mit Werten für Stempelkommentare.

    Die Kopfzeile hat folgenden Inhalt:

    Page,Media,Image,Author,Content,Subject,XPosition,YPosition,Name

    Jede Textzeile in der CSV-Datei enthält 9 Werte, die durch Kommata getrennt sind:

    Seite
    Die Seite, die den Stempelkommentar erhält.
      Hinweis:
    • Ein Wert ist für Page oder Media erforderlich. Wenn Sie sowohl für Page als auch für Media Werte eingeben, fügt RICOH ProcessDirector den Stempelkommentar zu Seiten hinzu, die beide Kriterien erfüllen.
    Medien
    Der Name des RICOH ProcessDirector-Mediums. RICOH ProcessDirector fügt den Stempelkommentar zu allen Seiten hinzu, für die dieser Medienname angegeben ist.
    Bild
    Erforderlich. Der vollständige Verzeichnispfad und Name der Bilddatei, die den Stempelkommentar enthält. RICOH ProcessDirector unterstützt Bilder im JPEG- und PNG-Format.
    Autor
    Optional. Der Autor des an den Stempelkommentar angehängten Kommentars.
    Inhalt
    Optional. Der Text des an den Stempelkommentar angehängten Kommentars.
    Betreff
    Optional. Der Betreff des Stempelkommentars.
    X-Position
    Erforderlich. Die horizontale Entfernung in Punkten von der oberen linken Ecke der Seite zur oberen linken Ecke des Stempelkommentars.
    Y-Position
    Erforderlich. Die vertikale Entfernung in Punkten von der oberen linken Ecke der Seite zur oberen linken Ecke des Stempelkommentars.
    Name
    Optional. Der interne Name des Stempelkommentars. Der Name wird im Stempelkommentar oder in Adobe Acrobat nicht angezeigt.

  • Diese CSV-Datei fügt 3 Stempelkommentare zu PDF-Dateien hinzu:

    Page,Media,Image,Author,Content,Subject,XPosition,YPosition,Name
    3,,C:\aiw\aiw1\stamps\Parts_Pg_3.png,RICOH ProcessDirector,Content Page 3,Subject Page 3,72,72,Name Page 3
    ,A4 Color,C:\aiw\aiw1\stamps\Parts_Pg_2.png,RICOH ProcessDirector,Content A4 Color,Subject A4 Color,72,72,Name A4 Color
    4,A4 Plain,C:\aiw\aiw1\stamps\Parts_Pg_1.png,RICOH ProcessDirector,Content A4 Plain,Subject A4 Plain,144,144,Name A4 Plain

    Die erste Textzeile fügt das Bild Parts_Pg_3.png auf Seite 3 der PDF-Datei hinzu. Der Autor ist RICOH ProcessDirector. Der Inhalt ist Content Page 3. Der Betreff ist Subject Page 3. Die obere linke Ecke des Bildes befindet sich 72 Punkte links von und 72 Punkte unterhalb der oberen linke Ecke der Seite. Der Name ist Name Page 3.

    Die zweite Textzeile fügt das Bild Parts_Pg_2.png zu allen Seiten in der PDF-Datei hinzu, für die RICOH ProcessDirectorA4 Color als Medium angegeben ist.

    Die dritte Textzeile fügt das Bild Parts_Pg_1.png zu Seite 4 und zu allen Seiten in der PDF-Datei hinzu, für die RICOH ProcessDirectorA4 Plain als Medium angegeben ist.

  • Wenn an derselben Position 2 oder mehr Stempelkommentare auf einer Seite angegeben sind, fügt RICOH ProcessDirector sie alle hinzu.
  • Sie können anstelle eines Pfads und Dateinamens Symbolformeln verwenden.

    Sie möchten beispielsweise den Workflow mit dem EnhancePDF-Schritt für Eingabedateien verwenden, die unterschiedliche CSV-Dateien für die AddStamps-Aktion erfordern. Um den Wert der CSV-Datei auf den Namen der Eingabedatei mit der CSV-Erweiterung zu setzen, verwenden Sie ${Job.InputFile}.csv:

    AddStamps -stampsCSV ${Job.InputFile}.csv

CheckOrientation
Funktion
Diese Aktion wird beim Schritt EnhancePDF verwendet, um die erste Seite der PDF-Datei zu lesen und die Werte zu finden, die bestimmen, ob das Dokument im Hoch- oder Querformat gedruckt werden soll. Diese Aktion wird auch auf Ricoh TotalFlow-Drucker angewendet, um den richtigen Orientierungswert im an den Drucker gesendeten JDF einzustellen.
Parameter
-RPDproperty
Dieser Parameter wird in einer Aktionsliste im Schritt "EnhancePDF" verwendet, um das zu aktualisierende Jobmerkmal mit dem Orientierungswert auf der ersten Seite der PDF-Datei anzugeben. Geben Sie Job.PDF an. Orientierung, um den Wert im Merkmal PDF-Orientierung auf dem Notizbuch der Jobmerkmale zu sehen. Dieser Parameter sollte nicht in der Aktionsliste auf dem Notizbuch der Druckermerkmale angegeben werden.
-ControlUnitJDF
Dieser Parameter wird in einer Aktionsliste verwendet, damit Ricoh TotalFlow-Drucker das richtige JDF basierend auf dem Wert des Jobmerkmals PDF-Orientierung erstellt. Geben Sie TotalFlow an.
Beispiele
Um das Jobmerkmal PDF-Orientierung auf den auf der ersten Seite der PDF-Datei angegebenen Wert festzulegen, geben Sie in der Aktionsliste des Schritts "EnhancePDF" in einem Workflow Folgendes ein:

CheckOrientation -RPDproperty Job.PDF.Orientation

Um das richtige JDF für ein Ricoh TotalFlow-Drucker zu erstellen, damit die Seiten eines Jobs in die im Merkmal PDF-Orientierung angegebene Ausrichtung gedreht werden können, geben Sie in der Aktionsliste des Ricoh TotalFlow-Drucker Folgendes ein:

CheckOrientation -ControlUnitJDF TotalFlow

Hinweise zur Verwendung
  • Der Wert des Jobmerkmals PDF-Orientierung wird von Ricoh TotalFlow-Druckerverwendet, wo die Aktion "CheckOrientation" in ihrem Merkmal Aktionslisten angegeben ist, um das richtige JDF zu erstellen, um den Job in der richtigen Ausrichtung zu drucken.
CheckPDF
Funktion
Diese Aktion überprüft, ob der Inhalt einer PDF-Datei die PDF-Spezifikationen erfüllt. Sie können RICOH ProcessDirector verwenden, um viele PDF-Dateien mit Inhalten anzuzeigen und auszudrucken, die die PDF-Spezifikationen nicht erfüllen. Solche Inhalte können allerdings zu Leistungsproblemen beim Drucken führen.
Parameter
-outputResultsFile
Erforderlich. Gibt den vollständigen Pfad oder Symbolnamen der Ausgabe-Ergebnisdatei an, bei der es sich um eine Protokolldatei im TXT-Format handelt. Die Ausgabe-Ergebnisdatei enthält Nachrichten über die Ergebnisse der Überprüfung. Bei allen PDF-Dateien, auch bei Dateien, die die PDF-Spezifikationen erfüllen, schreibt die Aktion Nachrichten mit allgemeinen Informationen an die Ausgabe-Ergebnisdatei. Wenn die Aktion auf Inhalte stößt, die die PDF-Spezifikationen nicht erfüllen, schreibt sie Fehlermeldungen an die Ausgabe-Ergebnisdatei. Wenn möglich, werden in der Meldung die Nummern der fehlerhaften Seiten angegeben.

Um über den Fortschritt zu berichten, schreibt die Aktion nach der Überprüfung von 100 Seiten eine Nachricht an das Jobprotokoll. Beispiel:

Checked 100 pages.
Checked 200 pages.
Checked 300 pages.

-RPDproperty
Optional. Gibt den Datenbanknamen einer RICOH ProcessDirector-Jobeigenschaft an. Wir empfehlen Ihnen, das Jobmerkmal Job.PDFCheckResult zu verwenden. Wenn Sie eine andere Eigenschaft angeben, stellen Sie sicher, dass ihr Datentyp eine Zeichenfolge ist.

Nachdem die CheckPDF-Aktion die PDF-Datei überprüft hat, legt sie die Werte des Jobmerkmals fest:

  • Wenn der Inhalt die PDF-Spezifikationen erfüllt, legt die Aktion den Wert auf Pass fest.
  • Wenn der Inhalt die PDF-Spezifikationen nicht erfüllt, legt die Aktion den Wert auf Fail fest.
  • Wenn der Inhalt verschlüsselt ist, legt die Aktion den Wert auf Security fest.

Die können Jobs basierend auf dem Wert des Jobmerkmals auf verschiedene Arten verarbeiten. Beispiel:

  • Wenn der Wert Pass ist, können Sie den Job direkt an die Abzweigung des Workflows senden, die PDF-Dateien druckt.
  • Wenn der Wert Fail ist, können Sie den Job an eine Abzweigung mit Schritten schicken, die vom Standard abweichende Inhalte entfernen und die Datei optimieren.

    Wenn Sie den Job sofort an eine spezielle Verarbeitung senden möchten, nachdem die Aktion den Fehler gefunden hat, geben Sie den Parameter -fastFail an.

  • Wenn der Wert Security ist, können Sie den Job an eine Abzweigung schicken, die verschlüsselte Dateien verarbeitet. Ein Schritt in der Abzweigung kann beispielsweise die Anforderung einer unverschlüsselten Version der Datei per E-Mail senden.

Sie können den Wert des Job.PDFCheckResult-Merkmals auf der Enhance PDF-Registerkarte im Notizbuch der Jobmerkmale anzeigen.

-Seiten
Optional. Gibt einzelne zu überprüfende Seiten in der PDF-Datei an:
  • Benutzen Sie einen Bindestrich, um die erste und letzte Seite in einem Seitenbereich zu trennen.
  • Trennen Sie einzelne Seitenauswahlen mit einem Komma.
  • Verwenden Sie einen Doppelpunkt, gefolgt von einer Zahl (n), um Änderungen an jeder n-ten Seite in einem Seitenbereich vorzunehmen. Beispiel: Verwenden Sie :3, um jede dritte Seite im Bereich zu ändern.
  • Verwenden Sie ein n, um die letzte Seite anzugeben.

Wenn Sie diesen Parameter nicht angeben, überprüft die Aktion alle Seiten in der PDF-Datei. Die Überprüfung aller Seiten einer großen Datei kann zur Folge haben, dass die Verarbeitung des EnhancePDF-Schrittes sehr lange dauert. Geben Sie einzelne Seiten an, um große Dateien schneller zu verarbeiten, z. B. 1–10.

-fastFail
Optional. Gibt an, ob die Überprüfung der PDF-Datei abgebrochen wird, wenn der erste Fehler gefunden wird.
Werte:
wahr
Die Aktion bricht die Überprüfung der PDF-Datei ab, wenn sie den ersten Fehler findet.
falsch
Die Aktion verarbeitet alle Bilder in der PDF-Datei. Sie bricht die Überprüfung der Datei nicht ab, wenn sie den ersten Fehler findet.
Beispiele
Diese CheckPDF-Aktion überprüft die Seiten 1, 5 bis 10 und alle Seiten ab Seite 15 bis zum Ende der PDF-Datei:

CheckPDF -outputResultsFile C:\aiw\aiw1\checkPDF\checkPDFresults.txt -RPDproperty Job.PDFCheckResult -pages 1,5-10,15-n

Diese CheckPDF-Aktion prüft alle Seiten mit einer geraden Seitenzahl im Job:

CheckPDF -outputResultsFile C:\aiw\aiw1\checkPDF\checkPDFresults.txt -RPDproperty Job.PDFCheckResult -pages 2-n:2

Diese CheckPDF-Aktion bricht die Überprüfung der PDF-Datei ab, wenn sie den ersten Fehler findet:

CheckPDF -outputResultsFile C:\aiw\aiw1\checkPDF\checkPDFresults.txt -RPDproperty Job.PDFCheckResult -fastFail true

Alle drei Aktionen schreiben Meldungen über den Inhalt der PDF-Datei in die Datei C:\aiw\aiw1\checkPDF\checkPDFresults.txt. Die Aktion setzt den Wert des Jobmerkmals Job.PDFCheckResult auf Pass, Fail bzw. Security.

RemovePages
Funktion
Diese Aktion entfernt ausgewählte Seiten einer PDF-Datei.
Parameter
-Seiten
Erforderlich. Gibt einzelne Seiten in der PDF-Datei an:
  • Benutzen Sie einen Bindestrich, um die erste und letzte Seite in einem Seitenbereich zu trennen.
  • Trennen Sie einzelne Seitenauswahlen mit einem Komma.
  • Verwenden Sie einen Doppelpunkt, gefolgt von einer Zahl (n), um Änderungen an jeder n-ten Seite in einem Seitenbereich vorzunehmen. Beispiel: Verwenden Sie :3, um jede dritte Seite im Bereich zu ändern.
  • Verwenden Sie ein n, um die letzte Seite anzugeben.
Beispiele
Um die Seiten 3, 4, 9 und alle Seiten ab Seite 12 bis zum Ende der PDF-Datei zu entfernen, geben Sie Folgendes ein:

RemovePages -pages 3-4,9,12-n

Zum Entfernen aller Seiten mit ungerader Seitenzahl geben Sie Folgendes ein:

RemovePages -pages 1-n:2

Hinweise zur Verwendung
  • Die Aktion passt die Medieninformationen in der JDF-Datei an die modifizierte PDF-Datei an.

    Die JDF-Datei gibt beispielsweise Blue-Medien für die Seiten 7-8 an. Die Aktion entfernt die Seiten 3-4 aus der PDF-Datei und passt die JDF-Datei so an, dass sie Blue-Medien für die Seiten 5-6 angibt,

  • Wenn Sie über das PDF-Dokument-Unterstützung-Feature verfügen, platzieren Sie den EnhancePDF-Schritt, der diese Aktion ausführt, vor dem IdentifyPDFDocuments-Schritt in einem Workflow.
RotatePages
Funktion
Diese Aktion dreht Seiten in einem Job um 90, 180 oder 270 Grad. Sie können angeben, ob Seiten im Hochformat, Querformat oder alle Seiten im Job gedreht werden sollen.

RICOH ProcessDirector druckt die PDF-Datei mit den gedrehten Seiten.

Parameter
-rotate
Erforderlich. Legt den Drehungsbetrag fest, der auf Seiten angewendet wird.
Werte:
Erste
RICOH ProcessDirector sorgt dafür, dass alle Seiten des angegebenen Seitentyps der ersten Seite in der PDF-Datei entsprechen.
  • Wenn die erste Seite im Hochformat und der Seitentyp all oder landscape ist, dreht RICOH ProcessDirector alle Seiten im Querformat so, dass sie der ersten Seite entsprechen.
  • Wenn die erste Seite im Querformat und der Seitentyp all oder portrait ist, dreht RICOH ProcessDirector alle Seiten im Hochformat so, dass sie der ersten Seite entsprechen.
Wenn Sie den Parameter -rotate auf first festlegen, empfehlen wir, den Parameter -pagetype auf all festzulegen.
90
RICOH ProcessDirector dreht alle Seiten des angegebenen Seitentyps um 90 Grad im Uhrzeigersinn.
180
RICOH ProcessDirector dreht alle Seiten des angegebenen Seitentyps um 180 Grad.
270
RICOH ProcessDirector dreht alle Seiten des angegebenen Seitentyps um 270 Grad im Uhrzeigersinn.
-pagetype
Erforderlich. Gibt an, ob alle Seiten im Querformat, alle Seiten im Hochformat oder beides gedreht werden sollen.
Werte:
all
RICOH ProcessDirector dreht alle Seiten in der PDF-Datei.
Querformat
RICOH ProcessDirector dreht alle Querformat-Seiten in der PDF-Datei.
Hochformat
RICOH ProcessDirector dreht alle Hochformat-Seiten in der PDF-Datei.
Beispiele
Die erste Seite einer PDF-Datei ist im Hochformat. Um alle Querformat-Seiten in der PDF-Datei zu drehen, damit sie der ersten Seite entsprechen, geben Sie Folgendes ein:

RotatePages -rotate first -pagetype all

Um alle Hochformat-Seiten in der PDF-Datei um 90 Grad im Uhrzeigersinn zu drehen, geben Sie Folgendes ein:

RotatePages -rotate 90 -pagetype portrait

Hinweise zur Verwendung
  • Diese Aktion dreht Seiten in der PDF-Datei, nicht im Job-Ticket.
  • Diese Aktion dreht die Seite und ihren Inhalt gemeinsam. Sie dreht den Inhalt nicht getrennt von der Seite.
  • Um die Ausgabe der RotatePages-Aktion anzuzeigen, drucken Sie die PDF-Datei aus. Wenn die PDF-Anzeigefunktion Seiten für eine optimale Anzeige dreht, kann sich die Drehung der gedruckten Seiten von den angezeigten Seiten unterscheiden.
  • Wenn Sie Jobs mit gemischten Seiten im Quer- und Hochformat korrigieren, sollten Sie berücksichtigen, an welchem Rand die Bindung erfolgt, besonders wenn Duplexseiten vorliegen.
UnsharePageResources
Funktion
Diese Aktion reduziert die Größe von PostScript-Dateien, die aus PDF-Dateien generiert werden, die ein gemeinsames /Resources-Verzeichnis verwenden. Während das freigegebene Verzeichnis die Größe der PDF-Datei optimiert, bläht es die PostScript-Datei auf, da alle Ressourcen für jede Ausgabeseite repliziert werden, auch wenn die Ressourcen auf einer bestimmten Seite nicht verwendet werden.
Die Verwendung dieser Aktion verbessert in der Regel die Druckleistung, wenn PDF-Dateien mit freigegebenen /Resources-Verzeichnissen an einen PostScript-Drucker gesendet werden.
Parameter
Nein
Beispiele
Um diesen Filter auf eine PDF-Datei anzuwenden, geben Sie Folgendes ein:

UnsharePageResources

Hinweise zur Verwendung
  • Wenn Sie diese Aktion zu einem Workflow hinzufügen, müssen Sie möglicherweise Ihre BuildPDF-Schritte anpassen. Testen Sie den Workflow, um sicher zu sein.

1.3.12.2.47 ExportFromRepository

Ein auf dieser Schrittschablone basierender Schritt exportiert Merkmale aus Einträgen in einem Repository unter Verwendung von in einer Datei oder einer Zeichenfolge angegebenen Suchkriterien. Der Schritt verwendet die Einträge in den Suchkriterien, um archivierte Ergebnisse auf dieselbe Weise abzurufen wie die Funktion Suchen der Registerkarte "Archiv" in der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle.
Der Schritt exportiert alle gespeicherten Merkmale aus allen Ergebnissen, die auf dieselbe Weise gefunden werden wie von der Aktion Exportieren im Bereich Ergebnisse der Registerkarte "Archiv".
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Repository: Nicht festgelegt
  • Suchkriterien:
  • Ergebnisdateikennung:
  • Kriterientyp: Text
  • Exportergebnisdatei:
Hinweise zur Verwendung
  • Falls Sie für Kriterientyp die Option " Text" festlegen, müssen Sie die Suchkriterien im richtigen Format direkt in das Eingabefeld eingeben.

    Um die Suchkriterien im richtigen Format zu generieren, verwenden Sie die Suchfunktion auf der Registerkarte "Archiv". Geben Sie die Suchoptionen ein, die dieser Schritt verwenden soll, und klicken Sie auf "Suchen". In der Liste Suchkriterien können Sie unten die Suchkriterien sehen.

    Kopieren Sie den gesamten Text nach der in Klammern stehenden Zahl, und fügen Sie ihn im Feld "Suchkriterien" ein.

  • Falls Sie für Kriterientyp die Option "Datei" festlegen, müssen Sie für das Merkmal Suchkriterien den vollständigen Dateipfad zur Suchkriteriendatei bereitstellen.

    Das Format der Zeilen in der Suchkriteriendatei ist dasselbe Format, das für "Text" und für die in dem Bereich auf der Registerkarte "Archiv" angezeigte Suchabfrage verwendet wird. Falls Sie Datei verwenden, können Sie mehrere Suchabfragen einfügen. Jede Abfrage muss in einer separaten Zeile stehen.

  • Im Gegensatz zur Funktion Exportieren in der Benutzerschnittstelle im Bereich Ergebnisse werden nur die Merkmale in die Exportergebnisdatei exportiert. Verlaufssätze werden nicht in die Exportergebnisdatei aufgenommen.

1.3.12.2.48 ExtractPageExceptions

Ein auf dieser Schrittschablone basierender Schritt liest die Seitenausnahmen für den Job aus, entweder aus der JDF-Datei oder in der Benutzerschnittstelle erstellt, und schreibt diese Seitenausnahmen in eine Textdatei mit Tabulator als Trennzeichen.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Datei für Seitenausnahmen: ${getFileName(pletotab,del,write)}
Hinweise zur Verwendung
  • Die von diesem Schritt erstellte Datei kann als Eingabedatei für den Schritt AddPageExceptionsToAFP verwendet werden.
  • In die Datei für Seitenausnahmen werden nur Seitenausnahmen zu "Medien" und zu "Heften" geschrieben.

1.3.12.2.49 FailWithMessage

Fügen Sie diesen Schritt einem Workflow hinzu, damit ein Job in den Fehlerstatus mit einer anpassbaren Nachricht wechselt, die RICOH ProcessDirector in das Jobprotokoll schreibt. Der Schritt FailWithMessage ist besonders dann hilfreich, wenn ein Job in einem Schritt stoppt, weil die bedingte Verarbeitung in einem Workflow unerwartete Ergebnisse zurückgibt. Fügen Sie beispielsweise einen FailWithMessage-Schritt als letzte bedingte Abzweigung von einem Schritt hinzu. Wenn RICOH ProcessDirector einen Job nicht über die anderen Abzweigungen eines Schritts senden kann, wird der Job an den Schritt FailWithMessage gesendet und eine Fehlermeldung in das Jobprotokoll geschrieben.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Fehlermeldung

1.3.12.2.50 FillWhiteSpace

Mit einem auf dieser Schrittvorlage basierenden Schritt werden Leerraumbereiche in AFP-Dateien mit Inhalt wie Bildern oder Text gefüllt. Der Leerraum wird in einer Steuerdatei definiert, die mit dem Whitespace Manager-Feature von RICOH Visual Workbench erstellt wird. Bei der Konfiguration dieses Schrittes können Sie vor dem Füllen der Leerraumbereiche alle Seitengruppen, Indexkennzeichen, Barcodes, verdeckten Bereiche und Texte erstellen, die in der gleichen Steuerdatei definiert werden. Mit AFP Indexer erstellen Sie Seitengruppen und Indexkennzeichen, mit AFP Editor erstellen Sie Barcodes, verdeckte Bereiche und Text.
Standardwerte für Jobmerkmale

  • Index zuerst: Ja
  • Zuerst bearbeiten: Ja
  • Visual Workbench – Steuerdatei:

Hinweise zur Verwendung

  • Wenn das Merkmal Index zuerst auf Ja steht, führen Sie den Schritt IndexAFP nicht aus, da die Option Index zuerst dieselbe Funktion wie der Schritt IndexAFP bereitstellt, aber die Option Index zuerst ist effizienter.
  • Wenn das Merkmal Bearbeiten zuerst auf Ja steht, führen Sie den Schritt EditAFP nicht aus, da die Option Bearbeiten zuerst dieselbe Funktion wie der Schritt EditAFP bereitstellt. Die Option Bearbeiten zuerst ist jedoch effizienter.
  • Wenn die Schritte IndexAFP und FillWhiteSpace in verschiedenen Phasen ausgeführt werden müssen, wählen Sie die Option Index zuerst nicht aus. Beispiel: Möglicherweise müssen Sie den Schritt IndexAFP in die Phase Vorbereitung und den Schritt FillWhiteSpace in die Phase Zusammensetzung nach dem Schritt EditAFP (oder Option Bearbeiten zuerst) legen.
  • Positionieren Sie den Schritt in Bezug zu den folgenden Schritten, wenn sie vorhanden sind:
    • Nach einem Schritt, der Zeilendaten in das AFP-Format konvertiert (beispielsweise nach dem Schritt ConvertLineDataJobIntoAFP).
    • Nach einem Schritt, der Xerox-Daten in das AFP-Format konvertiert.
    • Vor einem Schritt, der AFP-Dateien in ein anderes Format umwandelt (beispielsweise vor dem Schritt TransformJobIntoPDF).
    • Vor dem Schritt EnableRepositioning, wenn Sie den Schritt FillWhiteSpace zum Erstellen von Seitengruppen und Indexkennzeichen oder Text konfigurieren.
    • Vor dem Schritt PrintJobs.
  • Wenn Sie mit der Schrittvorlage IndexAFP Seitengruppen mit fester Länge erstellt haben, können Sie mit der Schrittvorlage FillWhiteSpace Leerraumbereiche in AFP-Dateien mit Inhalt füllen, die mit den RICOH Transform Features erstellt wurden.

1.3.12.2.51 GetTransformPageExceptions

In einem Schritt auf Basis dieser Schrittvorlage können Sie Seitenausnahmen einschließen, wenn Sie das Feature Advanced Transform verwenden, um AFP-Eingabedateien in PDF- oder PostScrip-Ausgabedateien umzuwandeln. Der Schritt wandelt Fachinformationen in der AFP-Formdef in Medienobjekte im Job-Ticket für PDF- oder PostScript-Ausgabedateien um.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Schrittnamen umwandeln: TransformWithAdvancedFeature
  • JDF-Ausgabedatei: ${getFileName(overrides,jdf,write)}
Hinweise zur Verwendung
  • In diesem Schritt müssen diese Eingaben und Ausgaben für das Feature Advanced Transform umgewandelt werden:
    • InputAFP
    • OutputPDF, OutputPS, oder beides
  • Bevor Sie diesen Schritt zu einem Workflow hinzufügen, legen Sie RICOH ProcessDirector Medienobjekte mit denselben Namen wie die Fächer in der AFP-Formdef fest.

    Die AFP-Formdefinition enthält z. B. Fächer mit den Namen Tray1, Tray2 und Tray3. Definieren Sie Medienobjekte mit den Namen Tray1, Tray2 und Tray3.

    Auf der Seite "Medieneinstellungen" können Sie Medienobjekte durch beschreibende Namen für die Fachnamen ersetzen. Beispiel:

    • Ersetzen Sie Fach1 durch das Medium A4, Normal.
    • Ersetzen Sie Fach2 durch das Medium Letter, Farbe.
    • Ersetzen Sie Fach3 durch das Medium Letter, vorgedruckt.

  • Dieser Schritt kann keine Jobs mit Seitenausnahmeseiten verarbeiten. Achten Sie darauf, dass die Eingabe Simplex oder Duplex ist.
  • Platzieren Sie diesen Schritt hinter dem Schritt TransformWithAdvancedFeature, der die AFP-Eingabe für diesen Schritt liefert.
  • Sie können diesen Schritt mehrfach zu einem Workflow hinzufügen.
  • Wenn ein Workflow mehr als einen Schritt auf Basis der Schrittvorlage GetTransformPageExceptions enthält, geben Sie für das Merkmal Schrittname umwandeln unterschiedliche Werte ein. Sie können jede dieser Methoden verwenden:
    • Geben Sie den Schritten auf Basis der Schrittvorlage TransformWithAdvancedFeature unterschiedliche Namen.
    • Verwenden Sie anstelle des Schrittnamens den Wert für das Merkmal Schritt-ID für jeden Schritt TransformWithAdvancedFeature.
  • Nach Ausführung dieses Schritts können Sie die Ergebnisse durch Anzeige der Seitenausnahmen für den Job sehen.

1.3.12.2.52 GroupDocuments

Ein Schritt, der auf der Schrittschablone GroupDocuments basiert, aktualisiert die Dokumentmerkmaldatei, damit Gruppen von Dokumenten auf Basis von bis zu sechs Dokumentmerkmalen identifiziert werden können. Nachdem Sie Dokumente in Gruppen zusammengefasst haben, können Sie mithilfe eines Schritts auf Basis der Schrittschablone CreateJobsFromDocuments einen separaten untergeordneten Job für jede Gruppe erstellen.
Beispielsweise können Sie Dokumente nach einem einheitlichen Satz von Kuvertierfachinhalten gruppieren. Wenn der Workflow keinen Schritt zum Erstellen untergeordneter Jobs enthält (wie beispielsweise CreateJobsFromDocuments), ist GroupDocuments zum Gruppieren der Dokumente geeignet, bevor sie von dem Schritt SortDocuments sortiert werden.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Erste Gruppe: Nicht festgelegt
  • Zweite Gruppe: Nicht festgelegt
  • Dritte Gruppe: Nicht festgelegt
  • Vierte Gruppe: Nicht festgelegt
  • Fünfte Gruppe: Nicht festgelegt
  • Sechste Gruppe: Nicht festgelegt
  • Gruppen bei Sortierung berücksichtigen: Nicht festgelegt
Hinweise zur Verwendung
  • Dieser Schritt muss auf dem primären Server ausgeführt werden.
  • Diese Schrittschablone kann nicht gelöscht werden.
  • Als Gruppierungsmerkmale sind alle Merkmale möglich, die in der Dokumentmerkmaldatei benannt sind, beispielsweise Kundenname, Staat oder Land.
  • Beim Sortieren der aus der Schrittverarbeitung resultierenden Gruppen hängt die Art des durchzuführenden Vergleichs von dem Datentyp ab, der dem Merkmal zugeordnet ist. Ein Merkmal, das Zeichenfolgewerte speichert, benutzt einen Zeichenvergleich (auch wenn die Werte Zahlen sind). Merkmale, die eine Liste von Werten akzeptieren, werden anhand der für die Liste definierten Sortierfolge und nicht anhand eines Zeichenvergleichs sortiert. Numerische Datentypen werden anhand einer numerischen Sortierung sortiert.
  • Wenn es Gruppierungsmerkmale ohne Wert gibt, erfolgt die Gruppierung anhand der restlichen Merkmale.
  • Steht Gruppen bei Sortierung berücksichtigen auf Ja, erstellt dieser Schritt Gruppen durch die Aktualisierung des Feldes ID untergeordneter Jobs in der Dokumentmerkmaldatei. Sind Werte für die ID untergeordneter Jobs vorhanden (beispielsweise aus einem früheren Schritt GroupDocuments oder SplitDocuments), werden diese Job-IDs als primäres Kriterium für die Gruppierung angesehen, und jede neue Gruppierung erfolgt innerhalb der vorhandenen Gruppen. Die den Dokumenten zugeordneten Job-IDs bleiben unverändert, oder die Jobs werden in kleinere Jobs geteilt.
  • Steht Gruppen bei Sortierung berücksichtigen auf Nein, unterteilt der Schritt vorhandene Gruppen nicht. Stattdessen betrachtet der Schritt die gesamte Dokumentmerkmaldatei als eine einzige Gruppe.
  • Wenn ein Schritt, der auf der Schrittschablone SortDocuments basiert, vor diesem Schritt auftritt, werden die produzierten Gruppen sortiert, und die Dokumente innerhalb einer Gruppe behalten die relative Reihenfolge bei, die sie vor der Gruppierung hatten. Das folgende Beispiel zeigt die Reihenfolge vor der Verarbeitung GroupDocuments:
    DocID ChildJob SeqInChild GroupProp
    1       1.1        1          B
    2       1.1        2          B
    3       1.1        3          A
    4       1.1        4          B
    5       1.1        5          A

    Nach der Verarbeitung mit GroupDocuments bleiben die Dokumente in Gruppe A und auch die Dokumente in Gruppe B in derselben Reihenfolge in ihrer Gruppe:

    DocID ChildJob SeqInChild GroupProp
    1       1.2        1          B
    2       1.2        2          B
    3       1.1        1          A
    4       1.2        3          B
    5       1.1        2          A

1.3.12.2.53 IdentifyDocuments

Ein Schritt, der auf der Schrittschablone IdentifyDocuments basiert, ermittelt die Seiten- und Blattzahl, legt die Werte von Merkmalen für die einzelnen Dokumente in der AFP-Datei fest und schreibt die Merkmale in die Dokumentmerkmaldatei. Wenn Sie eine Visual Workbench – Steuerdatei angeben, die Dokumentmerkmale mit Indexkennzeichen verbindet, legt der Schritt die Werte der Indexkennzeichen (TLEs) als die Werte der Dokumentmerkmale fest. In der AFP-Datei müssen Seitengruppen (BNGs) definiert sein, bevor der Schritt ausgeführt wird.
Ein auf dieser Schrittschablone basierender Schritt legt zudem die Werte von Merkmalen fest, die sich auf das Dokument in seinem Originaljob beziehen:
  • Folge in Originaljob
  • Originalseiten
  • Originalblätter
  • Original erste Seite
  • Original-Formdef
  • Relative Datenadresse
  • Datenlänge
  • Druckmedienzuordnung
    Hinweis:
  • Die Merkmale Original erste Seite, Original-Formdef, Relative Datenadresse, Datenlänge und Druckmedienzuordnung werden in der Benutzerschnittstelle nicht angezeigt, aber sie werden von anderen Schritten verwendet.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Duplex: Nicht festgelegt
  • Anhalten, wenn keine Dokumente gefunden werden: Ja
  • Visual Workbench – Steuerdatei:
Hinweise zur Verwendung
  • Wenn verschachtelte Seitengruppen in der AFP-Datei vorhanden sind, werden nur die äußeren Paare als Dokumentgrenzen benutzt.
  • Eine ungültige AFP-Datei oder ungültiges Indexieren der AFP-Datei kann zu unerwarteten Ergebnissen führen.
  • Wenn Sie den Wert des Merkmals Duplex ändern, stimmt das Merkmal Gesamtzahl Blätter, das von RICOH ProcessDirector berechnet wird, möglicherweise nicht mit der Gesamtzahl von Jobblättern überein, die tatsächlich am Drucker abgelegt werden.
  • Die Option Visual Workbench – Steuerdatei ist optional. Wenn Sie keine Steuerdatei angeben, verwendet dieser Schritt vorhandene Seitengruppen als Dokumentgrenzen und setzt die Werte von Dokumentmerkmalen nicht auf die Werte von Indexkennzeichen.
  • Wenn ein auf der Schrittschablone IndexAFP basierender Schritt im Workflow verwendet wird, muss er vor einem auf der Schrittschablone IdentifyDocuments basierenden Schritt stehen.
  • Ein auf dieser Schrittschablone basierender Schritt erzeugt nicht die Seitenzuordnung, mit der die AFP-Anzeigefunktion Seiten in einem Job anhand des Indexkennzeichens (TLE) finden kann. Wenn Sie dazu in der Lage sein möchten, dann fügen Sie vor diesem Schritt einen Schritt in den Workflow ein, der auf der Schrittschablone EnableRepositioning basiert.

1.3.12.2.54 IdentifyPDFDocuments

Ein Schritt auf der Basis der Schrittvorlage IdentifyPDFDocuments identifiziert die Dokumente in einer oder mehreren PDF-Dateien. Für jedes Dokument bestimmt der Schritt Seiten- und Blattzahlen und die Werte der Dokumentmerkmale. Der Schritt schreibt die Merkmale und ihre Werte in eine Dokumentmerkmaldatei.
Mögliche Eingaben für den Schritt sind:
  • Eine einzelne PDF-Datei.
  • Mehrere PDF-Dateien als ZIP-Datei gepackt.
  • Eine oder mehrere vollständige Dateisätze, wobei jeder Satz eine PDF-Datei und andere unterstützende Dateien enthält.

    Ein Satz ist eine Gruppe von Dateien, die zusammen bearbeitet werden müssen, beispielsweise eine Datendatei, ein Job-Ticket (JDF-Datei) und eine Überschreibungsdatei.

Wenn der Schritt mehrere PDF-Dateien als Eingabe empfängt, verbindet er sie in einer einzigen PDF-Datei.

Wenn der Schritt mehrere Sätze aus PDF- und JDF-Dateien als Eingabe empfängt, verbindet er sie in einer einzigen PDF-Datei und einer einzigen JDF-Datei. Der Schritt nimmt die Seitenausnahmen für Medien, Seiten und Heften in den JDF-Eingabedateien und fügt diese der kombinierten JDF-Datei hinzu.

    Hinweis:
  • Der Workflow legt für alle Dokumente in dem Job das Ausgabefach und die Endbearbeitungsoptionen für Lochen, Falten und Binden fest.
  • Wenn der Schritt die kombinierte JDF-Datei erstellt, enthält diese nur Werte, die RICOH ProcessDirector unterstützt. Nicht unterstützte Werte werden von dem Schritt verworfen.

Sie müssen für den Schritt eine Steuerdatei angeben. Die Standard-Steuerdatei behandelt jede PDF-Datei als Dokument. Wenn eine PDF-Datei mehr als ein Dokument enthält, müssen Sie eine Steuerdatei angeben, die Sie mit RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat erstellt haben. Die Steuerdatei muss eine Seitengruppendefinition enthalten. Wenn der Schritt die Werte der Dokumentmerkmale extrahieren soll, muss die Steuerdatei auch Daten in den Dokumenten zu Dokumentmerkmalen zuordnen.

IdentifyPDFDocuments legt die Werte von Merkmalen fest, die sich auf das Dokument in seinem Originaljob beziehen:

  • Folge in untergeordnetem Job
  • Originalseiten
  • Originalblätter
  • Original-Eingabedatei für Dokumente
  • Original erste Seite
    Hinweis:
  • Original-Eingabedatei für Dokumente wird nicht gesetzt, wenn die Eingabe für den Schritt eine einzige PDF-Datei ist.
  • Original erste Seite wird in der Benutzerschnittstelle nicht angezeigt, aber andere Schritte verwenden dieses Merkmal.

Standardwerte für Jobmerkmale
  • Duplex: Ja
  • Identify-PDF-Steuerdateien: /aiw/aiw1/testfiles/Default.ctl (Linux) oder C:\aiw\aiw1\testfiles\Default.ctl (Windows)
  • Erweiterung der Zusatz-Eingabedatei:
  • Header-Datei:
  • Seitenausnahmen für Seitenflächen: Mit Jobwert ersetzen
Hinweise zur Verwendung
  • Ein auf dieser Schrittvorlage basierender Schritt kann nicht für die Verarbeitung einer verschlüsselten PDF-Datei verwendet werden.
  • Wenn Sie mehrere PDF-Dateien, als ZIP-Datei gepackt, an einen Workflow mit dem Schritt IdentifyPDFDocuments übermitteln, darf die ZIP-Datei nur PDF-Dateien enthalten. Falls sie andere Dokumente enthält, wird der Schritt in den Fehlerstatus versetzt.
  • Bei der Verarbeitung von PDF-Dateien, die als ZIP-Datei gepackt sind, fügt der Schritt die PDF-Dateien basierend auf ihrer Reihenfolge oder ihrem Zeitstempel zur PDF-Ausgabedatei hinzu. Beispiel:
    • Sie übermitteln eine ZIP-Datei an die Eingabeeinheit. Die Reihenfolge der PDF-Dateien in der PDF-Ausgabedatei entspricht der Reihenfolge, in der die PDF-Dateien in der ZIP-Datei platziert wurden.
    • Sie geben die Stapelmethode Liste für die Eingabeeinheit an und setzen das Merkmal ZIP-Datei erstellen auf Ja. Die Reihenfolge der PDF-Dateien in der PDF-Ausgabedatei entspricht der Reihenfolge der PDF-Dateinamen in der Listendatei.
    • Sie geben eine andere Stapelmethode als Liste für die Eingabeeinheit an und setzen Sie das Merkmal ZIP-Datei erstellen auf Ja. Die Reihenfolge der PDF-Dateien in der PDF-Ausgabedatei entspricht dem Zeitstempel jeder PDF-Datei in der ZIP-Datei.
  • Um einen oder mehrere vollständige Dateisätze (wobei jeder Satz eine PDF-Datei und andere unterstützende Dateien enthält) zu einem Workflow mit dem Schritt IdentifyPDFDocuments hinzuzufügen, geben Sie eine dieser Stapelmethoden auf der Eingabeeinheit an: Anzahl der Sätze, Seiten in Sätzen oder Sätze nach Zeit.
  • Wenn der Schritt IdentifyPDFDocuments eine kombinierte JDF-Datei erstellt, empfehlen wir Ihnen, dass Sie einen Schritt basierend auf der Schrittvorlage OptimizeJDF zum Kombinieren der Seitenausnahmen durchführen. Platzieren Sie diesen Schritt nach dem Schritt BuildPDFFromDocuments.
  • Wenn Sie den Wert des Merkmals Duplex ändern, stimmt das Merkmal Gesamtzahl Blätter, das von RICOH ProcessDirector berechnet wird, möglicherweise nicht mit der Gesamtzahl von Jobblättern überein, die tatsächlich am Drucker abgelegt werden.
  • Wenn der PDF-Job ein JDF-Jobticket hat, das eine Kombination aus Simplex- und Duplexseiten angibt, verwenden Sie das Merkmal Seitenausnahmen für Seitenflächen um festzulegen, wie der Schritt den Duplexwert für den Job mit den Einstellungen der JDF-Seiten kombiniert.
  • Falls Sie die RICOH ProcessDirector-Anzeigeeinheit verwenden möchten, um nach Dokumenteigenschaften zu suchen, mit denen Sie bestimmte Dokumente in einer PDF-Datei finden möchten, müssen Sie einen Schritt IdentifyPDFDocuments in Ihren Workflow aufnehmen.
  • Platzieren Sie den Schritt IdentifyPDFDocuments nach allen Schritten im Workflow, die Änderungen an der PDF-Datei vornehmen. Wenn Sie den Schritt vor einem Schritt platzieren, der Änderungen an der PDF-Datei vornimmt, können unerwartete Ergebnisse die Folge sein.
  • Ändern Sie die JDF-Datei nicht zwischen den Schritten IdentifyPDFDocuments und BuildPDFFromDocuments. Änderungen, die zwischen diesen Schritten vorgenommen werden, können zu einer fehlerhaften JDF-Datei führen.

    Verarbeiten Sie einen PDF-Job mit nur einem der Schritte IdentifyPDFDocuments oder IdentifyPDFDocumentsFromZip, nicht mit beiden. Wir empfehlen Ihnen, den Schritt IdentifyPDFDocuments zu verwenden.

  • Wenn Sie beim Verarbeiten einer PDF 2.0-Datei mit einem Schritt basierend auf dem Schritt IdentifyPDFDocuments unerwartete Ergebnisse erhalten, führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
    • Aktualisieren Sie die Steuerdatei auf die neueste Version.
    • Platzieren Sie in den Workflow einen auf der Schrittvorlage OptimizePDF basierenden Schritt vor den Schritt IdentifyPDFDocuments.
  • Verwenden Sie die Version von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat, die mit RICOH ProcessDirector Version 3.6 und höher geliefert wird, um die Steuerdatei zu aktualisieren. Denken Sie daran, die Steuerdatei in den richtigen Ort zu kopieren, damit RICOH ProcessDirector sie verwenden kann.

1.3.12.2.55 IdentifyPDFDocumentsFromZip

Ein Schritt, der auf der Schrittvorlage IdentifyPDFDocumentsFromZip basiert, berechnet die Seiten- und die Blattzahl, berechnet die Werte von Merkmalen für die einzelnen Dokumente in der PDF-Datei, schreibt die Merkmale in die Dokumentmerkmaldatei und erstellt aus den Inhalten einer ZIP-Datei eine einzelne PDF-Datei.

Während des Zusammenführens der PDF-Dateien haben Sie die Möglichkeit, die einzelnen PDF-Dateien im Speicher zu behalten oder sie in das Spoolverzeichnis des Jobs zu schreiben. Eine Steuerdatei ist optional und nur dann erforderlich, wenn jede der PDF-Dateien in der ZIP-Datei mehr als ein Dokument enthält oder Sie weitere Dokumentmerkmale extrahieren müssen.

IdentifyPDFDocumentsFromZip legt zudem die Werte von Merkmalen fest, die sich auf das Dokument in seinem Originaljob beziehen:

  • Folge in untergeordnetem Job
  • Originalseiten
  • Originalblätter
  • Original-Eingabedatei für Dokumente
  • Original erste Seite
Hinweis: Die erste Seite des Originals wird in der Benutzerschnittstelle nicht angezeigt, aber andere Schritte verwenden dieses Merkmal.

Standardwerte für Jobmerkmale
  • Duplex: Ja
  • Identify-PDF-Steuerdateien: Nicht festgelegt
  • Leere Seite hinzufügen: Ja
  • PDF-Dateien direkt aus einer ZIP-Datei zusammenführen: Ja
Hinweise zur Verwendung
  • Ein RICOH ProcessDirector-Job sollte nur von einem der Schritte IdentifyPDFDocuments oder IdentifyPDFDocumentsFromZip verarbeitet werden, nicht von beiden. Wir empfehlen Ihnen, den Schritt IdentifyPDFDocuments zu verwenden.

  • Falls Sie in diesem Schritt eine Steuerdatei angeben, muss diese die Seitengruppendefinition enthalten, die Sie mit RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat erstellt haben.
  • Wenn Sie den Wert des Merkmals Duplex ändern, stimmt das Merkmal Gesamtzahl Blätter, das von RICOH ProcessDirector berechnet wird, möglicherweise nicht mit der Gesamtzahl von Jobblättern überein, die tatsächlich am Drucker abgelegt werden.
  • Falls Sie die RICOH ProcessDirector-Anzeigeeinheit verwenden möchten, um nach Dokumenteigenschaften zu suchen, mit denen Sie bestimmte Dokumente in einer PDF-Datei finden möchten, müssen Sie einen Schritt IdentifyPDFDocuments oder einen Schritt IdentifyPDFDocumentsFromZip in Ihren Workflow aufnehmen.
  • Ein auf dieser Schrittvorlage basierender Schritt kann nur für als ZIP-Dateien gepackte PDF-Dateien verwendet werden.
  • Ein auf dieser Schrittvorlage basierender Schritt kann nicht für die Verarbeitung einer ZIP-Datei verwendet werden, die verschlüsselte PDF-Dateien enthält.
  • Dieser Schritt kann nur ZIP-Dateien verarbeiten, die die Komprimierungsmethoden Store und Deflate verwenden.
  • Die Original-PDF-Dateien werden der endgültigen PDF-Datei basierend auf der Reihenfolge der PDF-Dateien in der ZIP- oder Listendatei hinzugefügt. Wenn Sie beispielsweise eine von Ihnen erstellte ZIP-Datei verarbeiten, entspricht die Reihenfolge der endgültigen PDF-Datei der Reihenfolge der ZIP-Datei. Wenn Sie die Stapelmethode Liste verwenden und das Merkmal ZIP-Datei erstellen auf Ja stellen, entspricht die Reihenfolge der endgültigen PDF-Datei der Reihenfolge der Listendatei. Wenn Sie eine andere Stapelmethode als Liste verwenden und für das Merkmal ZIP-Datei erstellen den Wert Ja festlegen, entspricht die Reihenfolge der endgültigen PDF-Datei der Zeitmarke der einzelnen PDF-Dateien in der ZIP-Datei.

1.3.12.2.56 IndexAFP

Ein Schritt, der auf dieser Schrittvorlage basiert, erstellt Seitengruppen und Indexkennzeichen in AFP-Dateien. Die Seitengruppen und Indexkennzeichen werden in einer Steuerdatei definiert, die Sie mit RICOH Visual Workbench und AFP Indexer erstellen.
Standardwerte für Jobmerkmale

Visual Workbench – Steuerdatei:

Hinweise zur Verwendung

  • Wenn der Workflow einen anderen Schritt ausführt, der das Merkmal Index zuerst enthält (beispielsweise ein Schritt, der auf der Schablone EditAFP basiert), setzen Sie zur Optimierung der Leistung das Merkmal Index zuerst auf Ja, und führen Sie den Schritt "IndexAFP" nicht aus. Die Option Index zuerst und der Schritt IndexAFP stellen dieselbe Funktion bereit.
  • Führen Sie den Schritt vor dem Schritt EnableRepositioning aus, damit Sie die Aktion Erneut drucken verwenden können, um eine Seitengruppe erneut zu drucken. Führen Sie diesen Schritt zudem vor dem Schritt EditAFP oder FillWhiteSpace aus, wenn er vorhanden ist.
  • Sie können die Schrittvorlage IndexAFP verwenden, um die AFP-Dateien zu erweitern, die von den RICOH Transform Features erstellt werden.

1.3.12.2.57 InsertCMR

Ein Schritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, fügt eine Farbmanagementressource in einen Job ein, die Ihren Anforderungen entspricht.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Farb-CMR zur Prüfung:
  • Graustufen-CMR zur Prüfung:
  • Farbmodus: Farbe
  • Externer Befehl: insrtcmr -riall ${Job.CMR.RenderingIntent} -i -m ${Job.CMR.Mode} -o ${getFileName(print,afp,write)} ${getAbsoluteFileName(print,afp,read)}
  • Tintentyp: Pigment
  • Farb-CMR für Anweisungen:
  • Graustufen-CMR für Anweisungen:
  • Verarbeitungsmodus: Prüfung
  • Druckertyp: InfoPrint 5000 - 32/64 m/min
  • Wiedergabeabsicht: Nicht festgelegt
  • Gültige Rückkehrcodes: 0
Hinweise zur Verwendung
  • Die verfügbaren Werte der Merkmale Farb-CMR zur Prüfung, Graustufen-CMR zur Prüfung, Farb-CMR für Anweisungen und Graustufen-CMR für Anweisungen ändern sich je nach den ausgewählten Werten für das Merkmal Druckertyp.
  • Dieser Schritt kann nur eine CMR in einen Job einfügen. Um sowohl eine CMR zur Prüfung als auch für Anweisungen in einen Job einzufügen, fügen Sie zwei Instanzen dieses Schritts zu einem Workflow hinzu.

1.3.12.2.58 InsertJobs

Ein Schritt, der auf der Schrittschablone InsertJobs basiert, verarbeitet einen Job für die Kuvertierung. Zudem kann er eine Kuvertiereinheiten-Ergebnisdatei von dem Kuvertiereinheiten-Controller empfangen und interpretieren.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Kuvertiereinheiten-Controller: Nicht festgelegt
  • Jobname der Kuvertiereinheit: Job-ID
  • Name der Kuvertiereinheit: Nicht festgelegt
  • Ladeplan: Nicht festgelegt
  • Kommentar zum Ladeplan: Nicht festgelegt
Hinweise zur Verwendung
  • Wenn der Workflow einen Schritt enthält, der auf der Schrittschablone Reconcile basiert, muss der Schritt InsertJobs unmittelbar vor diesem Schritt ausgeführt werden.
  • Steht das Merkmal Abschlussmethode des Kuvertiereinheiten-Controllers auf Auto, schließt RICOH ProcessDirector den Schritt bei Empfang einer Ergebnisdatei von dem Kuvertiereinheiten-Controller ab. Der Job wird in den nächsten Schritt versetzt.
  • Steht das Merkmal Abschlussmethode des Kuvertiereinheiten-Controllers auf Manuell, muss der Bediener den Schritt InsertJobs manuell abschließen, indem er die Aktion Kuvertierung abschließen auswählt.
  • Dieser Schritt muss auf dem primären Server ausgeführt werden.

1.3.12.2.59 ManualStepWithAutoStart

Ein Schritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, stoppt einen Job in seinem Workflow, sodass Sie einen manuellen Vorgang durchführen können.

Wenn ein Job in einen Schritt eintritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, wird er automatisch in den Status Manuell, in Bearbeitung gesetzt. Soll der Job in den nächsten Schritt des Workflows versetzt werden, müssen Sie die Aktion Manuell abschließen für den Job ausführen und auswählen, ob der Schritt erfolgreich abgeschlossen wurde oder ob Fehler aufgetreten sind.

Standardwerte für Jobmerkmale
Nein

1.3.12.2.60 ManualStepWithManualStart

Ein Schritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, ermöglicht das Starten einer manuellen Operation (beispielsweise den Transport einer Ausgaberolle in den Nachbearbeitungsbereich).

Wenn ein Job in einen Schritt eintritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, wird er in den Status Manuell, Wartestatus gesetzt. Soll der Job in den Status Manuell, in Bearbeitung gesetzt werden, müssen Sie die Aktion Manuell starten für den Job ausführen. Ist die Operation abgeschlossen, müssen Sie die Aktion Manuell abschließen für den Job ausführen, um den Job in den nächsten Schritt im Workflow zu versetzen.

Standardwerte für Jobmerkmale
Nein

1.3.12.2.61 MapExternalResultsFiletoDocProps

Ein auf dieser Schrittschablone basierender Schritt ordnet Dokumentmerkmale, die Sie aus einer externen Ergebnisdatei ausgewählt haben, den Dokumentmerkmalen zu, die in einer geänderten Ergebnisdatei enthalten sind. Die externe Ergebnisdatei wird von einem externen Programm erzeugt. Die geänderte Ergebnisdatei wird so formatiert, dass sie die Dokumentmerkmale aus der externen Ergebnisdatei enthält, die in die Dokumentmerkmaldatei gestellt werden müssen. Die geänderte Ergebnisdatei ist die Eingabe für einen Schritt auf Basis der UpdateDocPropsFromExternalResultsFile-Schrittschablone, in dem die Änderungen auf die Dokumentmerkmaldatei angewendet werden.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Externe Ergebnisdatei: ${getFileName(data,csv,read)}
  • Dateityp: CSV
  • Geänderte Ergebnisdatei: ${getFileName(data,opf,write)}
  • Externe Ergebnisse enthalten Spaltenüberschriften: Ja
  • Beizubehaltende Spalten:
  • Ausgewählte Dokumentmerkmale: Dokumentnummer
Hinweise zur Verwendung
  • Die Reihenfolge der Spaltenüberschriften im Merkmal Beizubehaltende Spalten muss mit der Reihenfolge der Dokumentmerkmale in der Liste Ausgewählte Dokumentmerkmale übereinstimmen und die Anzahl der Dokumentmerkmale in jeder Liste muss ebenfalls übereinstimmen. Wenn die Reihenfolge der Dokumentmerkmale nicht übereinstimmt, erhalten Sie unerwartete Ergebnisse bei der Jobverarbeitung. Wenn die Anzahl der Dokumentmerkmale nicht übereinstimmt, wird der Job in einen Fehlerstatus gesetzt.
  • Wenn die externe Ergebnisdatei keine Spaltenüberschriften enthält, müssen Sie die Spalten, die Sie nicht möchten, manuell löschen.

1.3.12.2.62 OptimizeJDF

Ein Schritt, der auf der Schrittschablone OptimizeJDF basiert, reduziert die Komplexität des JDF-Job-Tickets durch Kombinieren von Seitenausnahmen für Medien-, Endbearbeitungs- und Seitenflächenoptionen.

So kombiniert beispielsweise der Schritt Seitenausnahmen für blaue Medien auf den Seiten 3-4 und blaue Medien auf den Seiten 5-6 zu einer einzigen Seitenausnahme für blaue Medien auf den Seiten 3-6.

Einige JDF-Jobtickets haben auf jeder Seite eine Seiteneinstellung, auch wenn nur ein Bogen im gesamten Auftrag "Simplex" ist. Wenn der Schritt diese JDF-Dateien verarbeitet, werden Gruppen der Reihe der Seiten mit dem gleichen Seitenwert erstellt. Dann wird gezählt, welche Seiteneinstellung die meisten Gruppen hat, und der Seitenwert auf der Auftragsebene festgelegt und werden nur Seitenausnahmen für die Seiten eingefügt, die einen anderen Seitenwert haben. JDF-Jobtickets mit weniger Seitenausnahmen werden durch die Schritte in RICOH ProcessDirector schneller verarbeitet.

Das von diesem Schritt produzierte JDF-Job-Ticket entspricht funktionsmäßig dem Original-Job-Ticket. Die nachfolgenden Schritte im Workflow verwenden die von diesem Schritt erstellte JDF-Datei.

Standardwerte für Jobmerkmale
  • Nein
Hinweise zur Verwendung
  • Dieser Schritt ist hilfreich, wenn ein JDF-Job-Ticket von einer Quelle außerhalb von RICOH ProcessDirector noch nicht optimiert wurde.
  • Wenn das Feature PDF-Dokument-Unterstützung installiert ist, ist dieser Schritt hilfreich, wenn der Schritt BuildPDFFromDocuments Seitenausnahmen für Medien, Endbearbeitungs- und Seitenflächenoptionen hinzufügt. Führen Sie diesen Schritt nach dem Schritt BuildPDFFromDocuments aus.
  • Wenn RICOH ProcessDirector einen Job an einen Ricoh-PDF-Drucker oder benutzerdefinierten PDF-Drucker sendet, bietet das Druckerobjekt dieselbe Funktion wie der Schritt OptimizeJDF. Sie können RICOH ProcessDirector jedoch nicht verwenden, um Änderungen am JDF-Job-Ticket anzuzeigen, die durch das Druckerobjekt vorgenommen wurden.

1.3.12.2.63 OptimizePDF

Ein Schritt, der auf der OptimizePDF-Schrittvorlage basiert, reduziert die Größe einer PDF-Datei und entfernt Elemente, die nicht benötigt werden.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Nein
Hinweise zur Verwendung
  • Wir empfehlen diesen Schritt nah am Start eines PDF-Workflows einzusetzen, um PDF-Dateien zu optimieren, wenn diese in den Workflow kommen. Fügen Sie zum Beispiel diesen Schritt nach dem Schritt DetectInputDataStream ein.
  • Wir empfehlen diesen Schritt nach jedem Schritt einzufügen, der eine PDF-Datei ändert. Sie haben zum Beispiel die Funktion Ultimate Impostrip® Connect. Der Workflow enthält den Schritt RunImpostripOnJob, der einen PDF-Druckjob zum Ausschießen an Ultimate Impostrip® sendet. Fügen Sie den Schritt OptimizePDF nach dem Schritt RunImpostripOnJob ein.
      Hinweis:
    • Der Schritt BuildPDFFromDocuments erstellt eine einzelne PDF-Datei für den aktuellen Job und optimiert dann die Datei. Sie brauchen den Schritt OptimizePDF nicht nach dem Schritt BuildPDFFromDocuments hinzufügen. Der Schritt BuildPDFFromDocuments ist in der Funktion "PDF-Dokument-Unterstützung" enthalten.
  • Wenn dieser Schritt eine PDF 2.0-Datei verarbeitet, wird die Datei in das PDF 1.7-Format konvertiert. Wir empfehlen, vor Schritten, von denen die PDF-Dateien aktualisieren werden, z. B. IdentifyPDFDocuments und BuildPDFFromDocuments, einen Schritt auf der Basis der Schrittvorlage OptimizePDF in den Workflow aufzunehmen.
  • Verwenden Sie die Version von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat, die mit RICOH ProcessDirector Version 3.6 und höher geliefert wird, um die Steuerdatei zu aktualisieren. Denken Sie daran, die Steuerdatei in den richtigen Ort zu kopieren, damit RICOH ProcessDirector sie verwenden kann.

1.3.12.2.64 PrepareJobFromRepositorySearch

Ein Schritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, erstellt einen Job aus der Ausgabe von einem Schritt, der auf der Schrittschablone CreateJobsFromRepositorySearch basiert.

Die ZIP-Datei, die von einem Schritt basierend auf der Schrittschablone CreateJobsFromRepositorySearch erstellt wurde, enthält die Datendateien für die Jobs oder Dokumente, die die Repository-Suche ergeben hat. Die ZIP-Datei enthält auch Überschreibungsdateien und Dokument-Überschreibungsdateien, sofern die Repository-Suche diese Dateien findet. Die Schrittschablone PrepareJobFromRepositorySearch verknüpft die einzelnen Druck-, Jobüberschreibungs- und Dokumentüberschreibungsdateien, um eine einzelne Instanz für jeden Typ zu erstellen. Der Schritt schreibt die Dateien print.zip, overrides.txt und document.overrides in das Spoolverzeichnis des Jobs.

Standardwerte für Jobmerkmale
  • Eingabedatei: ${getFileName(archive,zip,read)}
Hinweise zur Verwendung
  • Wenn mehrere Job-Überschreibungsdateien in der Eingabe-ZIP-Datei vorhanden sind und unterschiedliche Werte in den Dateien für dasselbe Jobmerkmal existieren, wird der Job in den Fehlerstatus gesetzt.

    Zum Beispiel wird in einer Job-Überschreibungsdatei das Merkmal Duplex auf Ja gesetzt. In der zweiten Job-Überschreibungsdatei wird das Merkmal Duplex auf Kopf an Fuß gesetzt. Der Schritt versetzt den Job in einen Fehlerstatus.

    Wenn bei einer der Job-Überschreibungsdateien das Merkmal Duplex auf Ja steht und die zweite Datei nicht über dieses Merkmal verfügt, wird Duplex der sich ergebenden Überschreibungsdatei mit dem Wert Ja hinzugefügt.

  • Wenn mehrere Dokumentüberschreibungsdateien in die Eingabe-ZIP-Datei aufgenommen werden und für dasselbe Dokumentmerkmal verschiedene Werte existieren, werden die Dokumentmerkmale der Dokumentüberschreibungsdatei hinzugefügt, die durch den Schritt erstellt wurde. Dokumente, die in ihrer Dokumentüberschreibungsdatei nicht über ein Merkmal verfügen, werden mit dem Wert Null (“) hinzugefügt.
  • Alle Schritte, die eine ZIP-Datei als Eingabe verwenden, können die in diesem Schritt erstellte ZIP-Datei verarbeiten. Zum Beispiel können Schritte, die auf den Schrittschablonen IdentifyPDFDocuments, BuildAFPFromZip oder BuildPDFFromZip basieren, verwendet werden, um die Ausgabe dieses Schritts zu verarbeiten. Sie können die ZIP-Datei in einen Ordner für Sofortdruck anhand eines Schritts übermitteln, der auf der Schrittschablone CopyToFolder basiert. Wenn der Ordner für Sofortdruck zur Verarbeitung von ZIP-Dateien eingerichtet ist, wird die ZIP-Datei als neuer Job übermittelt.

1.3.12.2.65 PreparePDFOutputForFinishing

Mit einem auf der Schrittschablone PreparePDFOutputForFinishing basierenden Schritt können Sie die Seitenlayoutoptionen für den Job festlegen, der sich in der Vorbereitung für die Nachbereitung befindet, beispielsweise für die Endbearbeitung. Wenn Sie beispielsweise einen Endlospapier-Job drucken, der auf eine im Drucker eingelegte Rolle gedruckt wird, können Sie mit diesem Schritt die Druckrichtung und Seitenreihenfolge ändern, sodass das Papier beim Einführen in das Endbearbeitungsgerät korrekt ausgerichtet ist. Sie können auch die Druckerausgabe wie vom Endbearbeitungsgerät (z. B. Schneid- oder Faltgerät) erforderlich für 1-Up- und 2-Up-Druck vorbereiten.

Diese Beispiele zeigen einige mögliche Einstellungen sowie ihre Ergebnisse. In den Diagrammen entspricht die größere Zahl der Seitennummer auf der Vorderseite und die kleinere Zahl der Seitennummer auf der Rückseite des Blatts.

Tabelle 1 – Beispiele für Merkmalwerte:

  • Duplex: Ja
  • Führungskante in Finisher: Ende des Druckjobs
  • N-Up: 1
  • Finisher-Reihenfolge: Nicht festgelegt
  • Zusätzliche Seitendrehung: 0
1-Up-Ausgabe, wobei das Ende des Jobs zuerst in den Finisher geführt wird
Original Ergebnis
Duplexjob vor der Verwendung der Option "Rolle an Rolle" Duplexjob nach der Verwendung der Option "Rolle an Rolle"

Tabelle 2 – Beispiele für Merkmalwerte:

  • Duplex: Ja
  • Führungskante in Finisher: Anfang des Druckjobs
  • N-Up: 2
  • Finisher-Reihenfolge: Von links nach rechts
  • Zusätzliche Seitendrehung: 0
Zweispaltige Ausgabe von links nach rechts, wobei der Anfang des Jobs zuerst in den Finisher geführt wird
Original Ergebnis
Duplexjob vor der Verwendung der Option "2-Up" von links nach rechts

Tabelle 3 – Beispiele für Merkmalwerte:

  • Duplex: Ja
  • Führungskante in Finisher: Ende des Druckjobs
  • N-Up: 2
  • Finisher-Reihenfolge: Von rechts nach links
  • Zusätzliche Seitendrehung: 0
Zweispaltige Ausgabe von rechts nach links, wobei der Anfang des Jobs zuerst in den Finisher geführt wird
Original Ergebnis
Duplexjob vor der Verwendung der Option "2-Up" von rechts nach links

Tabelle 4 – Beispiele für Merkmalwerte:

  • Duplex: Ja
  • Führungskante in Finisher: Ende des Druckjobs
  • N-Up: 2
  • Finisher-Reihenfolge: Von rechts nach links
  • Zusätzliche Seitendrehung: 90
Zweispaltige Ausgabe, wobei das Ende des Jobs mit einer zusätzlichen Drehung zuerst in den Finisher geführt wird
Original Ergebnis
Duplexjob vor der Verwendung der Option "2-Up" von rechts nach links Duplexjob nach der Verwendung der Option "2-Up" mit einer Drehung um 90 Grad

Standardwerte für Jobmerkmale
  • Duplex: Ja
  • Führungskante in Finisher: Ende des Druckjobs
  • N-Up: 2
  • Finisher-Reihenfolge: Von links nach rechts
  • Zusätzliche Seitendrehung: 0
Hinweise zur Verwendung
  • Wenn Sie einen auf der Schrittschablone PreparePDFOutputForFinishing basierenden Schritt in Ihrem Workflow verwenden, müssen Sie keinen auf der Schrittschablone ReversePDFPageOrder basierenden Job im gleichen Workflow verwenden. PreparePDFOutputForFinishing kehrt die Seitenreihenfolge wie in den ausgewählten Optionen festgelegt um.
  • Wenn Sie einen auf der Schrittschablone PreparePDFOutputForFinishing basierenden Schritt in einem Job verwenden, der auf einem Endlospapierdrucker gedruckt wird, erwartet das System, dass der Drucker für 2-Up-Druck von links nach rechts ohne Seitendrehung konfiguriert wird. Wenn Sie auf dem Drucker andere Einstellungen verwenden, ist das Seitenlayout des Jobs falsch. Sie sollten einige Seiten Ihres Jobs als Test drucken, um sicherzustellen, dass Ihre Druckereinstellungen korrekt sind.
  • Wenn Sie unerwartete Ergebnisse erhalten, wenn Sie eine PDF 2.0-Datei mit einem Schritt basierend auf dem Schritt PreparePDFOutputForFinishing verarbeiten, führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
    • Aktualisieren Sie die Steuerdatei auf die neueste Version.
    • Platzieren Sie einen auf der Schrittschablone OptimizePDF basierenden Schritt in dem Workflow vor dem Schritt PreparePDFOutputForFinishing.
  • Verwenden Sie die Version von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat, die mit RICOH ProcessDirector Version 3.6 und höher geliefert wird, um die Steuerdatei zu aktualisieren. Denken Sie daran, die Steuerdatei in den richtigen Ort zu kopieren, damit RICOH ProcessDirector sie verwenden kann.

1.3.12.2.66 PreviewPrint

Ein Schritt, der auf dieser Schrittvorlage basiert, sendet eine Zusammenstellung von Seiten eines Jobs zum Drucken an einen Drucker. Sie können die Druckausgabe verwenden, um festzustellen, ob die Jobmerkmale korrekt festgelegt wurden. Wenn dem nicht so ist, können Sie vor dem Drucken des gesamten Jobs Änderungen vornehmen.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Vorschaudruck automatisch akzeptieren: Nein
  • Duplex: Nicht festgelegt
  • Konfigurationsdatei für Startseite: C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\header.jrxml

    Wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert wurde, wird der Standardwert auf den folgenden Wert geändert: C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\header.cfg

  • Kopien Startseite: 1
  • Angeforderte Jobkopien: 1
  • Seitenbereich für Vorschaudruck: 1-4
  • Angeforderte Drucker für Vorschaudruck: Nicht festgelegt
  • Konfigurationsdatei für Abschluss-Seite: C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\trailer.jrxml

    Wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert wurde, wird der Standardwert auf den folgenden Wert geändert: C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\trailer.cfg

  • Kopien Abschluss-Seite: 1
Von der Funktion AFP-Unterstützung hinzugefügte Jobmerkmale und Standardeinstellungen
  • AFP-Ressourcenpfad:
  • Farbzuordnungstabelle:
  • Datenprüfungsfehler: Alle Fehler blockieren
  • Font-Genauigkeit: Drucken fortsetzen
  • Schriftartauflösung: Nicht festgelegt
  • Nachrichten für Font-Substitution: Nein
  • Formdef: F1A10111
  • Jobklasse:
  • Jobziel:
  • Jobformular:
  • Kopien versetzt ablegen: Nein
  • Anzahl zu druckender Nachrichten:
  • Anzahl Nachrichten vor Stoppen des Jobs:
  • Overlay:
  • Segmentgröße (Kilobyte): 5000
  • Konfigurationsdatei für Trennseite: C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\separator.cfg
  • Kopien Trennseite: 1
  • X-Verschiebung (Millimeter):
  • Y-Verschiebung (Millimeter):
Hinweise zur Verwendung
  • Sie können mehr als einen auf dieser Schrittvorlage basierenden Schritt zu einem Workflow hinzufügen.
  • Wenn Sie den Wert des Merkmals Angeforderter Seitenbereich für Vorschaudruck ändern, nachdem der Job mein Schritt PreviewPrint angelangt ist, müssen Sie den Job erneut über den Schritt PreviewPrint verarbeiten.
  • Die Standardwerte der Konfigurationsdatei für Startseite und Konfigurationsdatei für Abschlussseite ändern sich in der Schrittvorlage, wenn Sie die Funktion AFP-Unterstützung installieren. Wenn Sie diesen Schritt zu einem Workflow hinzufügen, der Jobs nach der Installation der Funktion AFP-Unterstützung an einen Ricoh-PDF-Drucker oder einen benutzerdefinierten PDF-Drucker sendet, müssen Sie die Werte für die Eigenschaften Konfigurationsdatei für Startseite und Konfigurationsdatei für Abschlussseite ändern. Diese Merkmale müssen auf JRXML-Dateien verweisen, um Bannerseiten zu erstellen. In Schritten, die den Workflows vor der Installation der Funktion AFP-Unterstützung hinzugefügt wurden, werden die Werte nicht aktualisiert.

1.3.12.2.67 PrintJobs

Ein Schritt, der auf dieser Schrittvorlage basiert, benutzt den Drucker und Jobplanungsmerkmale, um den Job einem Drucker zuzuordnen.
  • Hat der Job ein PDF-Format und haben Sie im System einen PDF-Drucker definiert, kann der Schritt PrintJobs den Job an den PDF-Drucker senden.
  • Hat der Job das Format AFP und ist die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert, übergibt der Schritt PrintJobs den Job zum Drucken an die RICOH ProcessDirector-Druckertreiberkomponente. Die Druckertreiberkomponente kann den Job an einen AFP-Drucker senden oder den Job in das PCL-Format umwandeln und ihn an einen PCLOut-Drucker senden.
  • Hat der Job ein anderes Format, konfigurieren Sie den Workflow so, dass der Job einem Durchgriffsdrucker zugeordnet wird, damit der Schritt PrintJobs den im Merkmal Druckerbefehl des Durchgriffsdruckers definierten Befehl ausführen kann.

Standardwerte für Jobmerkmale

  • Bindung: Nicht festgelegt
  • Sortierung: Nicht festgelegt
  • Duplex: Nicht festgelegt
  • Falzoptionen: Nicht festgelegt
  • Konfigurationsdatei für Startseite: C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\header.jrxml

    Wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert wurde, wird der Standardwert auf den folgenden Wert geändert: C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\header.cfg

  • Kopien Startseite: 1
  • Angeforderte Jobkopien: 1
  • Druckmedien: Nicht festgelegt
  • Medien benötigt:
  • Lochen: Nicht festgelegt
  • Angeforderter Drucker: Beliebiger Drucker
  • Angeforderter Standort Nicht festgelegt
  • Heften: Nicht festgelegt
  • Heften benötigt:
  • Konfigurationsdatei für Abschluss-Seite: C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\trailer.jrxml

    Wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert wurde, wird der Standardwert auf den folgenden Wert geändert: C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\trailer.cfg

  • Kopien Abschluss-Seite: 1

Weitere von der AFP-Unterstützung für Jobmerkmale hinzugefügte Standardwerte
  • Adresszeile 1:
  • Adresszeile 2:
  • Adresszeile 3:
  • Adresszeile 4:
  • AFP-Ressourcenpfad:
  • Gebäudeinformationen:
  • Farbzuordnungstabelle:
  • Datenprüfungsfehler: Alle Fehler blockieren
  • Abteilungsinformationen:
  • Font-Genauigkeit: Drucken fortsetzen
  • Schriftartauflösung: Nicht festgelegt
  • Nachrichten für Font-Substitution: Nein
  • Formdef: F1A10111
  • Hosteinheit:
  • Hostgruppenname:
  • Hostbenutzer-ID:
  • Name des Hostausgabeprogramms:
  • JES-Job-ID:
  • Jobklasse:
  • Jobziel:
  • Jobformular:
  • Kopien versetzt ablegen: Nein
  • Knoten-ID:
  • Anzahl zu druckender Nachrichten:
  • Anzahl Nachrichten vor Stoppen des Jobs:
  • Ausgabefach: Nicht festgelegt
  • Overlay:
  • Medien-Substitution verhindern: Nein
  • Programmiererinformationen:
  • Rauminformationen:
  • Segmentgröße (Kilobyte): 5000
  • Konfigurationsdatei für Trennseite: C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\separator.cfg
  • Kopien Trennseite: 1
  • Titelinformationen:
  • X-Verschiebung (Millimeter):
  • Y-Verschiebung (Millimeter):
Hinweise zur Verwendung
  • Diese Schrittvorlage kann nicht kopiert oder gelöscht werden.
  • Wenn Sie die Merkmale für diese Schrittvorlage in der Registerkarte Workflow öffnen, enthalten die Werte für die Merkmale Medien und Ausgabefächer alle definierten Medienobjekte und Ausgabefächer. Wenn Sie die Merkmale für diese Schrittvorlage auf der Seite Verwaltung öffnen, können Sie die Liste der Werte einschränken, sodass nur die Medien oder Ausgabefächer enthalten sind, die unterstützt oder bereit sind.
  • Wenn Sie die Merkmale für diese Schrittvorlage in der Registerkarte Workflow öffnen, werden die Werte für die Merkmale X-Verschiebung und Y-Verschiebung in Zoll angegeben. Wenn Sie die Merkmale für diese Schrittvorlage auf der Seite Verwaltung öffnen, werden sie in Zoll oder Millimeter angegeben.
  • Die Standardwerte der Konfigurationsdatei für Startseite und Konfigurationsdatei für Abschluss-Seite ändern sich in der Schrittvorlage, wenn Sie die Funktion "AFP-Unterstützung" installieren. Wenn Sie diese Schrittvorlage einem Workflow hinzufügen, der Jobs nach der Installation der Funktion "AFP-Unterstützung" an einen Ricoh-PDF-Drucker oder einen benutzerdefinierten PDF-Drucker sendet, ändern Sie die Werte für diese Merkmale, um auf JRXML-Dateien zur Erzeugung von Banner-Seiten zu verweisen. In Schritten, die den Workflows vor der Installation der Funktion "AFP-Unterstützung" hinzugefügt wurden, werden die Werte nicht aktualisiert.

1.3.12.2.70 ReadBarcodeData

Ein Schritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, legt fest, ob Barcodes für alle Dokumente in einem Job gelesen werden. Für diese Festlegung überprüft der Schritt die Ergebnisdatei, die von einem oder mehreren Barcodescannern aktualisiert wird.

Sie können den Schritt konfigurieren, damit Jobs wie folgt verarbeitet werden:

  • Nachdem alle Barcodes gelesen wurden, versetzt der Schritt den Job in den nächsten Schritt.
  • Nachdem alle Barcodes gelesen wurden, wartet der Schritt, bis ein Bediener die Aktion Barcodeschritt ausführen initiiert.
  • Der Schritt wartet für eine festgelegte Zeitspanne auf die Aktualisierung der Ergebnisdatei. Der Schritt versetzt den Job dann auch in den nächsten Schritt, auch wenn einige Dokumente nicht erkannt wurden.

Standardwerte für Jobmerkmale
  • Barcodeleser: Musterscanner
  • Nach Lesen aller Barcodes den Schritt abschließen: Ja
  • Dokumentscan-Zeitmerkmal: Dokument gescannt 1
  • Dokumentstatusmerkmal. Dokumentstatus 1
  • Wert des Ergebnisdatei-Inaktivitätszeitgebers:
Hinweise zur Verwendung
  • Ein Workflow kann basierend auf der Schrittschablone "ReadBarcodeData" mehrere Schritte umfassen. Wenn zwei oder mehr Schritte ReadBarCodeData einen Job verarbeiten, wird empfohlen, für Dokumentstatusmerkmal und Dokumentscan-Zeitmerkmal für jeden Schritt einen anderen Wert festzulegen. Durch die Verwendung unterschiedlicher Werte für Dokumentstatusmerkmal können Sie ermitteln, welche Kamera oder welcher Barcodescanner bestimmte Barcodes nicht erkannt hat. Durch die Verwendung unterschiedlicher Werte für Dokumentscan-Zeitmerkmal werden das Datum und die Uhrzeit aufgezeichnet, zu der die einzelnen Kameras oder Barcodescanner den Barcode gelesen haben.
  • Der Wert des Ergebnisdatei-Inaktivitätszeitgebers bestimmt das Verhalten des Merkmals Nach Lesen aller Barcodes den Schritt abschließen. Hier sind einige Beispiele dieser Interaktion:
    Wert des Ergebnisdatei-Inaktivitätszeitgebers Wert von Nach Lesen aller Barcodes den Schritt abschließen Aktion
    Kein Wert Ja Die Jobs werden in den nächsten Schritt versetzt, sobald alle Barcodes gelesen wurden.
    Kein Wert Nein Die Jobs verbleiben im Schritt ReadBarcodeData, bis ein Bediener die Aktion "Barcodeschritt ausführen" durchführt.
    10 Minuten Ja Jobs werden in einer der folgenden Situationen in den nächsten Schritt versetzt:
    • Sobald alle Barcodes gelesen wurden.
    • Wenn die Ergebnisdatei 10 Minuten lang nicht aktualisiert wurde, selbst, wenn einige Barcodes nicht gelesen wurden.
    10 Minuten Nein Jobs werden in den nächsten Schritt versetzt, wenn die Ergebnisdatei 10 Minuten lang nicht aktualisiert wurde, selbst, wenn einige Barcodes nicht gelesen wurden.

1.3.12.2.71 ReadDocumentsFromDatabase

Ein Schritt, der auf der Schrittschablone ReadDocumentsFromDatabase basiert, kopiert die Werte von Dokumenteigenschaften für die einzelnen dem Job zugeordneten Dokumente aus der Dokumentdatenbank oder aus dem Originaljob des Dokuments in die Dokumenteigenschaftendatei des Produktionsjobs.

Der Schritt benutzt die Liste von Merkmalen in der Dokumentmerkmalschablonendatei, um festzustellen, welche Merkmale in die Dokumentmerkmaldatei aufgenommen werden sollen. Wird keine Dokumentmerkmalschablone bereitgestellt, enthält die Dokumentmerkmaldatei Einträge für alle Dokumentmerkmale im System.

Dokumentmerkmale, die sich in der Dokumentmerkmaldatei des Originaljobs befinden, werden in die Dokumentmerkmaldatei für den Produktionsjob kopiert. Wenn die Dokumentmerkmalschablonendatei ein Jobmerkmal anfordert, wird der Wert des Jobmerkmals aus dem Originaljob der Dokumentmerkmaldatei für die einzelnen Dokumente hinzugefügt.

Der Administrator kann in einer Dokumentmerkmalschablonendatei die Gruppe von Dokumentmerkmalen angeben, die in diese Datei geschrieben werden sollen.

Standardwerte für Jobmerkmale
  • Dokumentmerkmalschablone: Nicht festgelegt
Hinweis zur Verwendung

Diese Schrittschablone kann nicht gelöscht werden.

1.3.12.2.72 Reconcile

Ein Schritt, der auf der Schrittschablone Reconcile basiert, ermittelt auf der Basis des Status der einzelnen Dokumente, welche Aktion für die Dokumente in dem Job ausgeführt werden muss. Dieser Schritt kann den Job automatisch abgleichen, oder der Bediener kann den Job manuell abgleichen.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Automatischer Abgleich: Nein
  • Maximum erneut zu druckender Dokumente:
  • Benutzer, der Abgleich durchführt:
  • Angeforderter Drucker zum erneuten Drucken: Wie angeforderter Drucker
Vom Inserter-feature hinzugefügte Standardwerte für Jobmerkmale

Das Automatische Überprüfung-Feature enthält diese Jobmerkmale nicht.

  • Aktualisierungsmerkmal 1 abgleichen:
  • Aktualisierungsmerkmal 2 abgleichen:
  • Aktualisierungsmerkmal 3 abgleichen:
  • Aktualisierungsmerkmal 4 abgleichen:
  • Aktualisierungsmerkmal 5 abgleichen:
  • Aktualisierungsmerkmal 6 abgleichen:
  • Dokumente mit Status "Eingriff" erneut drucken: Nein
Hinweise zur Verwendung
  • Dieser Schritt muss auf dem primären Server ausgeführt werden.
  • Bei Kuvertiereinheiten empfehlen wir Ihnen, den Schritt Reconcile nach einem auf der Schrittschablone InsertJobs basierenden Schritt und vor einem auf der Schrittschablone CreateInserterReprints basierenden Schritt auszuführen.
  • Wenn Sie bei Kuvertiereinheiten die Schnittstelle auf der Kuvertiereinheit zum Abgleichen von Jobs verwenden, können Sie das Merkmal Automatischer Abgleich auf Ja setzen. Wollen Sie die RICOH ProcessDirector-Schnittstelle zum Abgleichen von Jobs verwenden, setzen Sie das Merkmal Automatischer Abgleich auf Nein.
  • Bei Automatische Überprüfung empfehlen wir Ihnen, den Schritt Reconcile nach einem auf der Schrittschablone ReadBarcodeData basierenden Schritt und vor einem auf der Schrittschablone CreateReprints basierenden Schritt auszuführen.
  • Bei Insertern und Automatische Überprüfung: Wenn das Merkmal Automatischer Abgleich des Jobs auf Ja gesetzt ist, wird der Job in den nächsten Schritt versetzt, wenn die Verarbeitung abgeschlossen wird.

    Bei Automatische Überprüfung: Wenn doppelte Scans erkannt werden, ändert sich der Jobstatus in Duplikate erkannt und der Schritt Reconcile erfordert einen manuellen Abschluss.

  • Wenn das Merkmal Automatischer Abgleich des Jobs auf Nein gesetzt ist, wird der Job in den Status Warten auf Abgleich versetzt, wenn die Verarbeitung in diesem Schritt abgeschlossen ist. Der Bediener verwendet die Aktion Reconcile, um die für die Dokumente im Job auszuführende Aktion zu prüfen. Der Auftrag kann erst dann in den nächsten Schritt versetzt werden, wenn jedes Dokument über den Aktions-Wert OK, Erneut drucken oder Extrahieren verfügt.
  • Wenn Sie lediglich über die PDF-Dokument-Unterstützung- oder AFP-Unterstützung-Funktion verfügen (nicht Inserter oder Automatische Überprüfung), ist der Aktions-Wert für die einzelnen Dokumente in einem Job Nicht festgelegt. Der Bediener muss jedem Dokument einen Angeforderte Aktion-Wert ( OK, Erneut drucken oder Extrahieren) zuweisen, um den manuellen Abgleich abzuschließen.

    Für einen Job mit Tausenden von Dokumenten muss der Bediener die angeforderte Aktion für die einzelnen Dokumente, die erfolgreich gedruckt wurden, auf OK setzen. Die schnellste Methode für einen Bediener, den Job abzugleichen, ist, die angeforderte Aktion für alle Dokumente auf OK zu setzen. Der Bediener setzt dann die angeforderte Aktion für spezielle Dokumente zurück, die erneut gedruckt oder extrahiert werden müssen. Um dem Bediener die Zeit zu ersparen, die angeforderte Aktion für alle Dokumente manuell auf OK zu setzen, können Sie mit einem SetDocPropsFromConditions-Schritt den Wert Aktion automatisch auf OK setzen. Dann kann der Bediener sofort die angeforderte Aktion für spezielle Dokumente auf Erneut drucken oder Extrahieren setzen.

    Diese Merkmalbedingungsdatei für den Schritt SetDocPropsFromConditions setzt den Wert des Merkmals Aktion für alle Dokumente im Job auf OK:

    • Doc.OriginalSequence,Doc.Insert.Disposition>=1,OK

1.3.12.2.73 RemoveDataFromRepository

Ein Schritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, sucht nach einem Repository und entfernt die Daten, die mit einem oder mehreren Suchkriterien aus dem Repository übereinstimmen. Wenn die Suche abgeschlossen ist, werden die Daten, die in den Suchergebnissen zurückgegeben werden, aus dem Repository entfernt.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Repository: Nicht festgelegt
  • Suchkriterien:
Hinweise zur Verwendung
  • Ein Schritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, entfernt nur die Daten aus einem einzigen Repository. Wenn Daten aus mehreren Repositorys entfernt werden müssen, müssen Sie mehrere Schritte basierend auf dieser Schrittschablone zum Workflow hinzufügen.
  • Der Wert des Merkmals Suchkriterien kann Einträge für mehrere Archivsuchen enthalten. Stellen Sie sicher, dass alle Einträge in einer separaten Zeile und durch einen Zeilenumbruch getrennt sind.
  • Sie können die Suchkriterien direkt in das Merkmal Suchkriterien eingeben oder in einer Datei speichern. Wenn die Suchkriterien in einer Datei gespeichert werden, geben Sie den kompletten Dateipfad ein.
  • Um den Wert für das Merkmal Suchkriterien im richtigen Format zu generieren, verwenden Sie die Suchfunktion auf der Registerkarte "Archiv". Geben Sie die Suchoptionen ein, die dieser Schritt verwenden soll, und klicken Sie auf " Suchen". In der Liste Suchkriterien können Sie unten die Suchkriterien sehen.

    Kopieren Sie den gesamten Text nach der Zahl in Klammern, und fügen Sie ihn in das Feld des Merkmals Suchkriterien oder in die Suchkriteriendatei ein.

1.3.12.2.74 RemoveJobs

Ein Schritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, exportiert Prüfinformationen und entfernt den Job aus dem System. Sie können wählen, ob der Schritt Jobdateien sofort entfernt oder wartet, bis das System weniger beschäftigt mit der Verarbeitung von Jobs ist.

Wenn der Job, der entfernt werden soll, ein übergeordneter Ordner eines anderen Jobs im System ist, wartet der übergeordnete Job im Schritt RemoveJobs, bis der Schritt alle untergeordneten Jobs entfernt hat. Nachdem alle untergeordneten Jobs entfernt sind, entfernt der Schritt auch den übergeordneten Job.

Standardwerte für Jobmerkmale

Nein

Hinweise zur Verwendung
  • Dieser Schritt sollte der letzte Schritt im Workflow sein, andernfalls bleibt der Job, bis er vom Benutzer manuell gelöscht wird.
  • Um zu steuern, ob Jobs entfernt werden, sobald sie zu dem Schritt wechseln oder wenn das System weniger ausgelastet ist, ändern Sie die Systemeigenschaft Zeitsteuerung für Bereinigung auf die entsprechende Einstellung für Ihre Installation.
  • Diese Schrittschablone kann nicht kopiert oder gelöscht werden.
  • Wir empfehlen, den Wert der Eigenschaft Fehlerumgehung zulassen für diesen Schritt nicht zu ändern.

1.3.12.2.75 RetainCompletedJobs

Ein Schritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, bewahrt einen Job auf, wenn das Merkmal Aufbewahrungszeitraum (Einheit) für den Job einen Wert hat. Wenn der Wert des Merkmals Alle Dateien komprimierenJa ist, werden sämtliche Prüfpunkt- und Spooldateien komprimiert.

Wenn ein aufbewahrter Job ein übergeordneter Job mit aktiven untergeordneten Jobs ist und der Aufbewahrungszeitraum des übergeordneten Jobs abläuft, wird der übergeordnete Job zum Schritt RemoveJobs verschoben und wartet dort, bis alle untergeordneten Jobs abgeschlossen sind. Nachdem alle untergeordneten Jobs entfernt sind, entfernt der Schritt auch den übergeordneten Job.

Standardwerte für Jobmerkmale
  • Alle Dateien komprimieren: Nein
  • Aufbewahrungszeitraum (Einheit): 3 Tage
Hinweis zur Verwendung

Diese Schrittschablone kann nicht kopiert oder gelöscht werden.

1.3.12.2.76 ReverseOutputOrder

Ein Schritt, der auf dieser Schrittvorlage basiert, verursacht, dass die Seiten in umgekehrter Reihenfolge gedruckt werden. Die letzte Seite im Job wird zuerst gedruckt. Sie können den Schritt ReverseOutputOrder mit jedem unterstützten Seitenlayout verwenden.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Nein
Hinweise zur Verwendung

  • Damit die AFP-Anzeigefunktion korrekt funktionieren kann, müssen Sie einen auf der Schrittvorlage "EnableRepositioning" basierenden Schritt nach dem Schritt "ReverseOutputOrder" zu Ihrem Workflow hinzufügen. Folgende Reihenfolge wird empfohlen: ReverseOutputOrder, EnableRepositioning, CreatePageRanges, PrintJobs.
  • Wenn Sie die AFP-Anzeigefunktion verwenden, um den Inhalt des Jobs nach der Ausführung eines auf ReverseOutputOrder basierenden Schritts anzuzeigen, zeigt die Anzeigefunktion den Job in umgekehrter Reihenfolge an. In einigen Fällen werden die Dokumentenseiten in einem Job in einer anderen Reihenfolge als erwartet angezeigt. Wenn der AFP-Job beispielsweise indexiert ist, sodass er Seitengruppen enthält, und Sie die Steuerung Kennzeichen verwenden, um eine Seitengruppe im Job zu finden (wie beispielweise ein Dokument mit mehreren Seiten), wird anstatt der ersten Seite die letzte Seite des Dokuments in der Anzeigefunktion angezeigt.
  • Wenn Sie ReverseOutputOrder mit Simplex-Jobs verwenden, wird eine leere Seite am Anfang des Dokuments hinzugefügt, wenn die Seitenanzahl des Dokuments ungerade ist.
  • Möglicherweise müssen Sie eine andere Formdef auswählen, um einen Job zu drucken, der mit ReverseOutputOrder verarbeitet wurde. Obwohl ReverseOutputOrder die Reihenfolge der Seiten im Job umkehrt, wird das Layout des Jobs nicht verändert. Dies kann dazu führen, dass die Seiten des Jobs an anderen Positionen auf dem Blatt angezeigt werden, als Sie erwarten. Beispielsweise führen Sie einen auf ReverseOutputOrder basierenden Schritt für einen zweiseitigen Job aus, bei dem die Formdef die Vorderseite um einen gewissen Betrag versetzt, die Rückseite jedoch nicht. Nach der Ausführung von ReverseOutputOrder wird statt Seite 1, die jetzt die Rückseite des Blattes ist, Seite 2 versetzt, die jetzt als erstes ausgegeben wird. Um dies zu beheben, ändern Sie die Formdef und andere Attribute wie Verschiebungen so, dass die Seiten korrekt auf den Ausgabeblättern platziert werden.

1.3.12.2.77 ReversePDFPageOrder

Ein Schritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, verursacht, dass die Seiten in umgekehrter Reihenfolge gedruckt werden. Die letzte Seite im Job wird zuerst gedruckt. Sie können den Schritt ReversePDFPageOrder mit jedem unterstützten Seitenlayout verwenden.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Nein
Hinweise zur Verwendung
  • Wenn Sie eine erweiterte Verarbeitung des Jobs benötigen, beispielsweise zur Vorbereitung der Einführung in ein Nachbearbeitungsgerät, sollten Sie einen auf der Schrittschablone PreparePDFOutputForFinishing basierenden Schritt anstelle eines auf der Schrittschablone ReversePDFPageOrder basierenden Schritts in Ihrem Workflow verwenden.
  • Damit die Anzeigefunktion korrekt funktionieren kann, muss Ihr Workflow einen auf der Schrittschablone CountPages oder EnableRepositioning basierenden Schritt nach dem Schritt ReversePDFPageOrder enthalten. Folgende Reihenfolge wird empfohlen: ReversePDFPageOrder, CountPages oder EnableRepositioning, CreatePageRanges, PrintJobs.
  • Wenn Sie die Anzeigefunktion verwenden, um den Inhalt des Jobs nach der Ausführung eines auf ReversePDFPageOrder basierenden Schritts anzuzeigen, zeigt die Anzeigefunktion den Job in umgekehrter Reihenfolge an. Manchmal werden die Dokumentenseiten in einem Job in einer anderen Reihenfolge als erwartet angezeigt. Wenn Sie beispielsweise nach Dokumentenmerkmalen suchen, um bestimmte Dokumente innerhalb einer PDF zu finden, wird in der Anzeigefunktion anstelle der ersten Seite die letzte Seite des Dokuments angezeigt.
  • Wenn Sie ReversePDFPageOrder mit Simplex-Jobs verwenden, wird keine leere Seite am Anfang des Dokuments hinzugefügt, selbst wenn die Seitenanzahl des Dokuments ungerade ist.
  • Wenn Sie unerwartete Ergebnisse erhalten, wenn Sie eine PDF 2.0-Datei mit einem Schritt basierend auf dem Schritt ReversePDFPageOrder verarbeiten, führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
    • Aktualisieren Sie die Steuerdatei auf die neueste Version.
    • Platzieren Sie einen auf der Schrittschablone OptimizePDF basierenden Schritt in dem Workflow vor dem Schritt ReversePDFPageOrder.
  • Verwenden Sie die Version von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat, die mit RICOH ProcessDirector Version 3.6 und höher geliefert wird, um die Steuerdatei zu aktualisieren. Denken Sie daran, die Steuerdatei in den richtigen Ort zu kopieren, damit RICOH ProcessDirector sie verwenden kann.

1.3.12.2.78 RunExternalProgram

Ein Schritt, der auf dieser Schrittvorlage basiert, übergibt den RICOH ProcessDirector-Job zur Verarbeitung an ein externes Programm. Da die Verarbeitung außerhalb von RICOH ProcessDirector erfolgt, werden Schritte, die aus dieser Schrittvorlage erstellt werden, externe Schritte genannt.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Sprache für externes Programm: Nicht festgelegt
  • Codepage für externes Programm: Nicht festgelegt
  • Externer Befehl:
  • Externe Steuerdateischablone:
  • Gültige Rückkehrcodes: 0
Hinweise zur Verwendung
  • Der Schritt RunExternalProgram des PDF-Workflows schließt einen externen Beispielbefehl und eine externe Steuerdateivorlage ein.
  • Wenn Sie einem Workflow einen Schritt hinzufügen, der auf dieser Schrittvorlage basiert, und der Workflow einen Schritt enthält, der auf der Schrittvorlage SetJobPropsFromTextFile basiert, und der Schritt RunExternalProgram eine RICOH ProcessDirector-Methode verwendet, um den Namen einer Spooldatei für den Job zu erhalten, nutzen Sie die Methode getAbsoluteFileName statt der Methode getFileName. Der Schritt SetJobPropsFromTextFile versucht direkt nach dem Erstellen des Jobs durch die Eingabeeinheit, den durch die Methode getFileName dargestellten Dateinamen aufzulösen, aber an diesem Punkt der Verarbeitung sind noch nicht alle Spooldateien verfügbar. Der Schritt versucht zu diesem Zeitpunkt nicht, die Datei aufzulösen, die die Methode getAbsoluteFileName darstellt.

    Dieser Hinweis zur Verwendung bezieht sich nicht auf die Methode getControlFileName.

  • Das Merkmal Sprache für externes Programm legt den Wert der LANG-Umgebungsvariablen fest, den das externe Programm verwenden kann. Das externe Programm muss für die Verwendung dieses Werts eingerichtet sein, damit dieser in Kraft tritt.
  • Dieser Schritt schreibt die ersten 50 Zeilen der Standardausgabe (stdout) über das externe Programm in das Jobprotokoll.
  • Wenn stdout eine große Datendatei ist, verwenden Sie eine Batch-Datei, die das externe Programm als Wert des Merkmals Externer Befehl abruft. Schreiben Sie diese Batch-Datei so, dass sie stdout vom Befehl zu einer Datei weiterleitet.
  • Zur Festlegung der Jobmerkmale in diesem Schritt hängen Sie property=value an den Namen der Ausgabedatei mit dem Wert Externer Befehl an.

    Beispiel: Dieser Befehl sortiert eine PDF-Datei und legt Jobname auf myjob und Angeforderte Jobkopien auf 5 fest:

    • sort ${getFileName(print,pdf,read)} /o ${getFileName(print,output,write)},Job.Name=myjob,Job.Copies=5

1.3.12.2.79 RunFusionPro

Ein Schritt, der auf dieser Schrittvorlage basiert, sendet einen Druckjob an FusionPro, wo eine Eingabedatendatei auf der Grundlage der in FusionPro festgelegten Vorlagen zu einer Druckdatei zusammengestellt wird.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Eingabedatendatei: ${getFileName(print, csv, read)}
  • Ausgabeformat: PDF_VT
  • Datensätze: Alle
  • Name der Ausgabedatei: ${getFileName(print, pdf, write)}
  • Ausschießvorlage: Nicht festgelegt
Hinweise zur Verwendung
  • FusionPro kann auf dem Primärserver oder auf einem separaten Windows-System installiert werden. Unabhängig davon, wo es installiert ist, stimmen Sie diesen Schritt so ab, dass er auf dem Primärserver ausgeführt wird.

                              

1.3.12.2.80 RunHotFolderApplication

Ein Schritt, der auf dieser Schrittvorlage basiert, stellt den RICOH ProcessDirector-Job in einen Ordner für Sofortdruck, der ihn zur Verarbeitung an ein externes Programm übergibt. Wenn das externe Programm die Verarbeitung des Jobs beendet hat, ruft der Schritt den Job aus dem Ordner für Sofortdruck für die Ausgabe des externen Programms ab.

Da die Verarbeitung außerhalb von RICOH ProcessDirector erfolgt, werden Schritte, die aus dieser Schrittvorlage erstellt werden, externe Schritte genannt.

Standardwerte für Jobmerkmale
  • Anwendungsprotokolldatei:
  • Abrufordner bereinigen: Ja
  • Zu sendende Datei: ${getAbsoluteFileName(print.pdf,read)}
  • Dateigrößenprüfzähler: 2
  • Abfrageintervall (Sekunden): 30
  • Abrufordner:
  • Abrufmuster: ${Job.Id}.*
  • Abgerufene Datei: ${getFileName(print.pdf,write)}
  • Sendender Ordner:
  • Zeitlimitintervall (Minuten):
Hinweise zur Verwendung
  • Entweder der RICOH ProcessDirector-Administrator oder der Administrator des externen Programms muss regelmäßig den Abrufordner überprüfen, um Dateien zu bereinigen, die fälschlicherweise dort übriggeblieben sind.
  • Der Schritt RunHotFolderApplication kann zwar mehr als eine Datei an eine andere Anwendung übergeben, jedoch nur eine Datei abrufen. Verwenden Sie aus diesem Grund nicht den Schritt für Stapeljobs. Verwenden Sie für Stapeljobs stattdessen RunExternalProgram.
  • Wenn Sie das Merkmal Abrufordner zum Bereinigen auf Nein gestellt haben, kann die Datei, die der Schritt abruft, sich im Abrufordner befinden, wenn ein Job den Schritt beginnt. Der Schritt ruft die Datei ab und bringt dann die Datei, die unter dem Merkmal Zu sendende Datei benannt ist, in den sendenden Ordner. Der Schritt sendet den Job und dann die abgerufene Datei an den nächsten Schritt im Workflow. Der Schritt wartet nicht, bis eine neue Datei im Abrufordner abgelegt wird.

1.3.12.2.81 RunImpostripOnJob

Ein auf dieser Schrittvorlage basierender Schritt sendet einen PDF-Druckjob für das Ausschießen an Ultimate Impostrip®. Der Schritt wartet, dass Ultimate Impostrip® den aktualisierten Job zurücksendet und fährt dann mit dem nächsten Schritt fort.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Sendender Ordner:
  • Abfrageintervall (Sekunden): 30
  • Zeitlimitintervall (Stunden): 2
  • Ultimate Impostrip®-Jobname:
  • Anwendungsprotokolldatei:
  • Dateigrößenprüfzähler: 2
  • Ultimate Impostrip®-Eingabeordner für den Sofortdruck:
Hinweise zur Verwendung
  • Ultimate Impostrip® kann auf dem Primärserver oder auf einem separaten Windows-System installiert werden. Unabhängig davon, wo es installiert ist, stimmen Sie diesen Schritt so ab, dass er auf dem Primärserver ausgeführt wird.

1.3.12.2.82 RunPitStopOnJob

Ein Schritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, sendet zur Preflight-Verarbeitung einen PDF-Druckjob an PitStop Server. Der Schritt wartet, dass PitStop Server den aktualisierten Job zurücksendet und fährt dann mit dem nächsten Schritt fort.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Externer Befehl: "C:\Program Files (x86)\Enfocus\Enfocus PitStop Server 10\PitStopServerCLI.exe" -config ${AIWDATA}\control_files\external_programs\pitstop.cfg -input ${getAbsoluteFileName( print, pdf, read)} -output ${getAbsoluteFileName( print, pdf, write)} -mutator "${Job.Pitstop.ActionListOrProfile}" -taskReport ${getAbsoluteFileName( pitstop_rpt, xml, write)}
  • PitStop-Aktionsliste oder PDF-Profil: ${AIWDATA}\pitstop\IP 5000 Global Changes.eal
  • Gültige Rückkehrcodes: 0
Hinweise zur Verwendung
  • Wenn auf dem primären Server ein UNIX-basiertes Betriebssystem ausgeführt wird, müssen Schritte, die auf dieser Schrittschablone basieren, so verändert werden, dass Sie auf einem Anwendungsserver ausgeführt werden können.
  • Der Wert des Merkmals Externer Befehl ist der Befehl, der mithilfe der Befehlszeile zur Ausführung von PitStop Server verwendet wird. Weitere Informationen zur Syntax des Befehls finden Sie in der Veröffentlichung Befehlszeile, die zusammen mit PitStop Server herausgegeben wird.

    Sie können die RICOH ProcessDirector-Symbolschreibweise im Befehl verwenden. Symbole werden aufgelöst, bevor RICOH ProcessDirector den Befehl an PitStop Server übermittelt.

  • Der Standardwert des Merkmals Externer Befehl schließt den Standardpfad zur PitStop Server-Programmdatei ein. Möglicherweise müssen Sie den Pfad aktualisieren, sodass er dem Installationspfad für PitStop Server auf Ihrem System entspricht.
  • Der Standardwert des Merkmals PitStop Aktionsliste oder PDF-Profil entspricht dem Pfad zu einer PitStop-Aktionsliste von RICOH ProcessDirector. Diese Aktionsliste ist dafür gedacht, die Druckqualität für Jobs zu optimieren, die an einen InfoPrint 5000-Drucker gesendet werden, sowie dafür, Papierausschuss zu reduzieren.
  • Fügen Sie zur Erstellung eines PitStop-Berichts der Eigenschaft Externer Befehl dieses Flag hinzu: -reportPDF ${getFileName(pitstop-rpt,pdf,write)} .

1.3.12.2.83 SendEmail

In einem auf dieser Schrittschablone basierenden Schritt werden E-Mails mit oder ohne Anlagen an einen SMTP-Server gesendet. Bei den Anlagen kann es sich um vollständige Druckdateien, Teile von Druckdateien oder sonstige Dateien handeln.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Anlagen:
  • ZIP-Datei anhängen: Nein
  • Adresse für Blindkopie:
  • Adresse für Kopie:
  • Nachricht:
  • Datenstrom des Seitenbereichs: Aktuellen verwenden
  • Zu sendender Seitenbereich:
  • Empfängeradresse:
  • Sichere Verbindung: Nein
  • Adresse des Absenders:
  • SMTP-Server-Typ: System
  • Betreffzeile:
Hinweise zur Verwendung
  • Sie müssen einen E-Mail-Server installiert und konfiguriert haben, sodass der Schritt mit diesem in Interaktion treten kann, bevor der Schritt ausgeführt wird. Das Merkmal SMTP-Servertyp legt fest, ob für diesen Schritt der System- oder der Alternative SMTP-Server verwendet wird. Wenn das Systemmerkmal SMTP-Server für den ausgewählten SMTP-Servertyp leer ist oder einen falschen Wert aufweist, wechselt der Job in den Fehlerstatus.
  • In diesem Schritt werden die Systemmerkmale SMTP-Benutzername und SMTP-Kennwort für den System-SMTP-Server oder die Systemmerkmale Alternativer SMTP-Benutzername und Alternatives SMTP-Kennwort für den Alternativen SMTP-Server verwendet, um SMTP-Server zu unterstützen, die einen Benutzernamen und ein Kennwort erfordern.
  • Dieser Schritt unterstützt SSL- oder TLS-Verbindungen ohne Zertifikatauthentifizierung. Wenn Sie eine SSL- oder TLS-Verbindung verwenden, müssen Sie die korrekte Portnummer im entsprechenden Merkmal angeben. Wenn das Systemmerkmal leer ist oder einen falschen Wert aufweist, wechselt der Job in einen Fehlerstatus.
  • In dem Schritt wird nur dann eine E-Mail gesendet, wenn der Job den Schritt erreicht. Wenn die Jobverarbeitung aufgrund eines Fehlers gestoppt wird, werden keine Benachrichtigungen gesendet.
  • Dieser Schritt unterstützt Seitenbereiche in PDF-Jobs und in AFP-Jobs, wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert ist. In dem Schritt können Jobs nicht von einem Datenstrom in einen anderen umgewandelt werden. Wenn es sich nicht um einen AFP- oder PDF-Datenstrom handelt, wechselt der Job in einen Fehlerstatus.
  • Wenn Sie einen Seitenbereich für eine AFP-Datei angeben, nehmen Sie einen Schritt, der auf der Schrittschablone EnableRepositioning basiert, vor dem Schritt SendEmail mit in den Workflow auf. Mit dem Schritt EnableRepositioning wird sichergestellt, dass die richtigen Seiten basierend auf den Informationen ausgewählt werden, die in den Jobmerkmalen Formdef und Duplex angegeben sind.
  • Wenn Sie einen Seitenbereich für eine Datei angeben, nehmen Sie einen Schritt, der auf der Schrittschablone CountPages basiert, vor dem Schritt SendEmail mit in den Workflow auf. Mit dem Schritt CountPages wird sichergestellt, dass die richtigen Seiten basierend auf den Seitenzählungen und dem Jobmerkmal Duplex angegeben sind.
  • Sie können diesen Schritt mehr als ein Mal zu einem Workflow hinzufügen.

1.3.12.2.84 SendInserterControlFile

Ein Schritt, der auf der Schrittvorlage SendInserterControlFile basiert, führt ein Script aus, das die Kuvertiereinheiten-Steuerdatei an den Kuvertiereinheiten-Controller überträgt.
Standardwerte für Jobmerkmale

Nein

Hinweise zur Verwendung
  • Sie müssen in einen Workflow einen Schritt aufnehmen, der auf der Schrittvorlage SendInserterControlFile basiert, wenn für die Kuvertiereinheit eine Steuerdatei erforderlich ist. Ist für die Kuvertiereinheit keine Steuerdatei erforderlich, können Sie diesen Schritt aus dem Workflow entfernen.
  • Dieser Schritt muss nach einem Schritt ausgeführt werden, der auf der Schrittvorlage WriteInserterControlFile basiert.
  • Wenn Sie die Kuvertiereinheiten-Steuerdatei an die Kuvertiereinheit senden müssen, bevor der Job gedruckt wird, verschieben Sie diesen Schritt vor den Schritt PrintJobs.
  • RICOH ProcessDirector stellt Scripts bereit, die Sie benutzen können, um die Kuvertiereinheiten-Steuerdatei an den Kuvertiereinheiten-Controller zu senden. Zu den Scripts gehören: copy_file.sh, move_file.sh (copy_file.pl und move_file.pl unter Windows), ftp_file.sh, sftp_file.sh und scp_file.sh. Sie geben das Script im Merkmal Sendebefehl des Kuvertiereinheiten-Controllers an.
  • Dieser Schritt muss auf dem primären Server ausgeführt werden.

1.3.12.2.85 SendToOutputDevice

Ein Schritt, der auf der Schrittvorlage SendToOutputDevice basiert, verwendet Planungseigenschaften, um Jobs einem Ausgabegerät zuzuweisen.

Mit dem Schritt SendToOutputDevice können Sie ein Ausgabegerät auswählen, an das die Jobs gesendet werden. Wenn kein Ausgabegerät festgelegt ist, wechselt der Schritt in den Ausstehend-Status. Wenn die Liste bevorzugte Ausgabegeräte enthält, können Sie die Liste filtern, um nur die bevorzugten Ausgabegeräte anzuzeigen.

Sie können eine Liste von Dateien mit bestimmten Dateinamen oder der Symbolschreibweise definieren. Weitere Informationen zur Symbolschreibweise und ihrer Verwendung finden Sie unter RICOH ProcessDirector -Symbolschreibweise.

Standardwerte für Jobmerkmale

Dateien: ${getFileName(print,${Job.InputDataStream}, read)}

Angeforderter Ausgabeeinheit-Name: Nicht festgelegt

1.3.12.2.86 SetDeadline

Ein auf dieser Schrittschablone basierender Schritt legt das Datum und die Uhrzeit fest, zu dem/der ein Terminschritt abgeschlossen sein muss, um das Terminergebnis Erfüllt zu erreichen. Schließt ein Job den Terminschritt nicht vor dem Termin ab, wird das Terminergebnis für diesen Job auf Nicht erfüllt gesetzt. Das Terminergebnis Erfüllt oder Nicht erfüllt wird nach Verstreichen der Terminzeit festgelegt.

Wenn ein Job einen Termin überschreitet, fügt RICOH ProcessDirector im Portlet Deadlines und in der Spalte Planungsrisiko in der Tabelle "Jobs" einen roten Punkt für den Job hinzu. Die Überschrift der Spalte Planungsrisiko ist leer. Bewegen Sie die Maus über den Bereich der Kopfzeile, um den Namen der Spalte anzuzeigen.

Die Terminzeit wird mithilfe einer Kombination aus den Merkmalen Termindatum, Terminzeit und Plus oder minus festgelegt.

Ein Workflow kann mehrere "SetDeadline"-Schritte haben.

Standardwerte für Jobmerkmale
  • Terminschritt: Nicht festgelegt
  • Termindatum: Heute
  • Terminuhrzeit: 00:00 Uhr
  • Plus oder minus (Tage): 0
  • Termin von übergeordnetem Job übernehmen: Nein
  • Vorhandenen Termin überschreiben: Ja
Hinweise zur Verwendung
  • Sie können keinen Terminschritt für die Schrittschablone SetDeadline auswählen. Die Liste der Schritte ist erst verfügbar, nachdem die Schrittschablone einem Workflow hinzugefügt wurde.
  • In einem Workflow können mehrere Terminschritte für einen Job definiert werden, es ist aber jeweils nur ein Terminschritt aktiv. So können beispielsweise verschiedene Abzweigungen in einem bedingten Workflow unterschiedliche Terminschritte festlegen. Da der Job nur eine Abzweigung eines Workflows durchlaufen kann, wird das Terminergebnis in dieser Abzweigung durch den Terminschritt bestimmt. Während ein Job den Workflow durchläuft, können Sie sehen, wie sich die Werte für die jeweiligen Termine ändern.
  • Durchläuft ein Job mehrere "SetDeadline"-Schritte, bestimmt der Wert des Merkmals Vorhandenen Termin überschreiben, ob dieses Merkmal geändert werden sollte, während der Schritt ausgeführt wird.
  • Wenn Sie einen Schritt im Workflow auswählen, der vor dem Schritt SetDeadline als Terminschritt ausgeführt wird, seien Sie bei der Angabe eines Werts für Plus oder minus vorsichtig, damit der Schritt SetDeadline das Terminergebnis nicht fortlaufend auf Nicht erfüllt setzt.
  • Servicefreie Zeiträume werden nicht in die Berechnung vorhergesehener Fertigstellungszeiten einbezogen.

1.3.12.2.87 SetDocPropsFromConditions

Ein Schritt, der auf der Schrittschablone SetDocPropsFromConditions basiert, aktualisiert die Dokumentmerkmaldatei in dem Job auf der Basis anderer Dokument- und Jobmerkmalwerten. Eine Merkmalbedingungsdatei wird benutzt, um Merkmalwerte zuzuordnen.

Beispiel: Sie wollen Dokumente auf der Basis eines bestimmten Bereichs von Postleitzahlen gruppieren und dann separate untergeordnete Jobs für die Gruppen von Postleitzahlen erstellen. Möglicherweise möchten Sie auch jeden untergeordneten Job an einem anderen Standort drucken.

Aber jedes Dokument hat eine einzige Postleitzahl und keinen Wert für seine Postleitzahlengruppe. Sie fügen einem Workflow einen Schritt hinzu, der auf der Schrittschablone SetDocPropsFromConditions basiert, um einen Wert für ein Merkmal Doc.Custom.Region auf der Basis eines Bereichs von Postleitzahlen festzulegen. (Zum Implementieren dieses Beispiels hätten Sie bereits die angepassten Merkmale "Doc.Custom.Zip" und "Doc.Custom.Region" in der Dokumentmerkmalkonfigurationsdatei definiert, das Dienstprogramm docCustom ausgeführt und das Feature Benutzerdefinierte Dokumentmerkmale installiert oder aktualisiert.)

Postleitzahlen von 00000 bis 50000 gehen in die eine Gruppe und Postleitzahlen von 50001 bis 99999 in die andere Gruppe. Sie können die Werte für das Merkmal Doc.Custom.Region in der Merkmalbedingungsdatei wie folgt definieren:

Doc.Custom.Zip,Doc.Custom.Region
<=50000,EAST
>50000,WEST

Wenn Sie das Merkmal "Job.Destination" definiert haben, können Sie den Job.Destination-Wert auf Basis des Wertes des Merkmals "Doc.Custom.Region" zuordnen: wenn Doc.Custom.Region = WEST, dann Job.Destination=PHOENIX; wenn Doc.Custom.Region = EAST, dann Job.Destination=OHIO.

Doc.Custom.Region,Job.Destination
=EAST,OHIO
=WEST,PHOENIX

Standardwerte für Jobmerkmale
  • Merkmalbedingungsdatei: Nicht festgelegt
Hinweise zur Verwendung
  • Dieser Schritt muss auf dem primären Server ausgeführt werden.
  • Wenn Sie eine Bedingungsdatei verwenden, um den Jobmerkmalwert basierend auf einem Dokumentmerkmalwert festzulegen, wird der Wert des Jobmerkmals auf der Basis des ersten übereinstimmenden Dokuments zugeordnet, auch wenn mehrere Dokumente der definierten Bedingung entsprechen.
  • Die Merkmalbedingungsdatei erlaubt außerdem, Merkmale ohne Angabe von Bedingungen festzulegen, die -Symbolschreibweise zu verwenden und eine Include-Datei zum Festlegen mehrerer Merkmale im Format Merkmal = Wert zu verwenden. Weitere Informationen finden Sie im entsprechenden Thema über Merkmalbedingungsdateien.

1.3.12.2.88 SetDocPropsFromList

Ein auf dieser Schrittschablone basierender Schritt liest eine oder mehrere Listendateien in einem Verzeichnis und legt für jedes Dokument in der Dokumentmerkmaldatei (DPF) für den Job den Wert eines angegebenen Dokumentmerkmals fest.

Der Schritt verwendet die Dokumentmerkmale in der Liste Spalten in Listendatei dazu, Dokumente im Job zuzuordnen. Falls der Wert für das Merkmal in der Listendatei mit dem Wert für das Merkmal in der DPF übereinstimmt, legt der Schritt einen Wert für das Merkmal Festzulegendes Dokumentmerkmal fest und legt bei den Dokumenten, die nicht übereinstimmen, für dasselbe Merkmal einen anderen Wert fest. Mit diesem Schritt können Sie eine "Extrahieren-Liste" von Dokumenten in einem Job bereitstellen, um bei diesen Dokumenten das Drucken zu unterdrücken oder um zu verhindern, dass sie kuvertiert oder gesendet werden, indem Sie als Entscheidungsgrundlage die Festlegung eines Wertes für ein Dokumentmerkmal verwenden, das diese Aktionen steuert.

Standardwerte für Jobmerkmale
  • Spalten in Listendatei:
  • Begrenzer: Neue Zeile
  • Festzulegendes Dokumentmerkmal:
  • Listendateiverzeichnis:
  • Bei überzähligen Spalten anhalten: Ja
  • Wert für übereinstimmende Dokumente:
  • Wert für andere Dokumente:
Hinweise zur Verwendung
  • Falls die DPF bei der Ausführung des Schritts das Dokumentmerkmal im Feld Festzulegendes Dokumentmerkmal enthält, werden die Werte bei den durch Werte in der Listendatei angegebenen Dokumenten zu dem im Merkmal Wert für übereinstimmende Dokumente angegebenen Wert geändert.

    Falls die DPF bei der Ausführung des Schritts nicht das Dokumentmerkmal enthält, wird das Merkmal zur DPF hinzugefügt und der Wert bei den durch Werte in der Listendatei angegebenen Dokumenten auf den im Merkmal Wert für übereinstimmende Dokumente angegebenen Wert eingestellt. Der Wert für andere Dokumente wird auf den im Merkmal Wert für andere Dokumente angegebenen Wert eingestellt.

  • Falls für das Merkmal Bei überzähligen Spalten anhalten der Wert Ja festgelegt ist und die Anzahl der Spalten in der Listendatei größer als die in der Liste Ausgewählt für das Merkmal Spalten in Listendatei festgelegte Anzahl von Merkmalen ist, versetzt der Schritt den Job in den Status Fehler.
  • Der Schritt nimmt an, dass die im Merkmal Spalten in Listendatei aufgelisteten Merkmale die gleiche Reihenfolge wie die Spalten in der Listendatei haben. Das Merkmal oben in der Liste Ausgewählt entspricht beispielsweise der ersten Spalte der Listendatei; das zweite Merkmal in der Liste Ausgewählt entspricht der zweiten Spalte in der Listendatei.
  • Falls Sie für Bei überzähligen Spalten anhalten den Wert Nein festlegen, ignoriert der Schritt alle Spalten, die nicht Merkmalen in der Liste Ausgewählt zugeordnet sind. Wenn die Liste beispielsweise 25 Spalten enthält, und die Liste Ausgewählt enthält fünf Merkmale, liest der Schritt die Informationen in den ersten fünf Spalten und ignoriert die anderen 20 Spalten.
Beispiel

Die DPF enthält die folgenden Informationen (wobei "..." für andere Merkmale steht, die ebenfalls vorhanden sind, aber für dieses Beispiel nicht wichtig sind):

Doc.Custom.AccountNumber   Doc.Custom.AccountType   ...
1234   Leben   ...
1234   Feuer   ...
4567   Leben   ...
4567   Feuer   ...

Das Versicherungsunternehmen beschließt, keine Policen für Feuer mehr zu drucken, will aber die Anwendung, die den Druckjob erstellt, nicht ändern.

Um das Drucken der Feuerpolicen zu unterdrücken, erstellt der Administrator die folgende Listendatei und legt sie im Listendateiverzeichnis ab:

#Doc.Custom.AccountType
Feuer
Da die Listendatei keine Spaltenüberschriften unterstützt, handelt es sich bei der ersten Zeile um einen Kommentar, was durch das Kommentarzeichen "#" angezeigt wird.

In dem Schritt SetDocPropsFromList im Workflow legt der Administrator Folgendes fest:

  • Spalten in Listendatei: Doc.Custom.AccountType
  • Festzulegendes Dokumentmerkmal: Doc.Custom.Suppress
  • Wert für übereinstimmende Dokumente: Ja
  • Wert für andere Dokumente: Nein

Nach der Ausführung des Schritts enthält die DPF die folgenden Informationen:

Doc.Custom.AccountNumber  Doc.Custom.AccountType  ... Doc.Custom.Suppress
1234   Leben   ...  Nein
1234   Feuer   ...  Ja
4567   Leben   ...  Nein
4567   Feuer   ...  Ja

1.3.12.2.89 SetInsertProperties

Ein Schritt, der auf der Schrittschablone SetInsertProperties basiert, legt Dokumentmerkmale fest, die für die Kuvertierung benötigt werden.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Kuvertiereinheiten-Controller: Nicht festgelegt
  • Jobname der Kuvertiereinheit: Job-ID
  • Name der Kuvertiereinheit:
  • Kuvertierwiederholung: 1
Hinweise zur Verwendung
  • Dieser Schritt setzt das Dokumentmerkmal Kuvertierfolge auf die numerische Position des Dokuments im Job.
  • Ein Schritt, der auf der Schrittschablone SetInsertProperties basiert, muss nach einem Schritt, der auf der Schrittschablone WriteDocumentsToDatabase basiert, und nach allen Schritten ausgeführt werden, die die Position des Dokuments im Job ändern.
  • Ein Schritt, der auf der Schrittschablone SetInsertProperties basiert, muss vor einem Schritt ausgeführt werden, der von dem Wert des Dokumentmerkmals Kuvertierfolge abhängt, beispielsweise vor einem Schritt, der auf den Schrittschablonen BuildAFPFromDocuments, BuildPDFFromDocuments und WriteInserterControlFile basiert.
  • Dieser Schritt muss auf dem primären Server ausgeführt werden.

1.3.12.2.90 SetJobPropsFromOriginal

Wenn ein auf der Schrittschablone SetJobPropsFromOriginal basierender Schritt einen untergeordneten Job verarbeitet, kopiert dieser Schritt die Werte einiger Job-Eigenschaften aus dem übergeordneten Job in den untergeordneten Job.

Der Schritt kopiert den Wert einer Eigenschaft, die eine Spalte in der Jobstabelle ist, wenn die Eigenschaft im untergeordneten Job keinen Wert hat.

Standardwerte für Jobmerkmale
  • Nein
Hinweise zur Verwendung
  • Im Workflow, der den untergeordneten Job verarbeitet, muss ein Schritt, der auf der Schrittschablone SetJobPropsFromTextFile basiert, vor dem Schritt SetJobPropsFromOriginal stehen.

1.3.12.2.91 SetJobPropsFromTextFile

Ein Schritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, benutzt eine mit der Eingabedatei übergebene Textdatei, um Jobmerkmale festzulegen. In der Textdatei ist angegeben, welche Merkmale festzulegen sind.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Custom 1:
  • Custom 2:
  • Custom 3:
  • Custom 4:
  • Custom 5:
  • Custom 6:
  • Custom 7:
  • Custom 8:
  • Custom 9:
  • Custom 10:
  • Kundenname:
  • Eingabedatenstrom: Unbekannt
  • Jobbeschreibung:
  • Jobposition: Nicht festgelegt
  • Jobname:
  • Jobpriorität:
  • Beim Eintreten in Phase stoppen: Nicht festgelegt
  • Testjob: Nicht festgelegt
Hinweise zur Verwendung
  • Die Textdatei, die mit der Eingabedatei übergeben wird, enthält in jeder einzelnen Zeile je ein Paar aus Merkmal und Wert in dem Format Merkmal=Wert
  • Die in der Textdatei angegebenen Merkmalwerte überschreiben die Merkmalwerte, die von den Schritten im Workflow festgelegt werden.
  • Der Schritt versucht zunächst, eine Datei jobID.overrides.text zu finden. Wenn er diese Datei findet, legt er Werte für die aufgelisteten Merkmale fest. Anschließend sucht der Schritt nach einer Job-Ticket-Datei im Job Definition Format (JDF), jobID.overrides.jdf, und verwendet diese, um weitere Merkmale des Jobs festzulegen. Beide Dateien sind optional.
  • Wollen Sie diesen Typ von Schritt in einem Workflow verwenden, muss die Eingabeeinheit, die diesen Workflow den empfangenen Eingabedateien zuordnet, korrekt konfiguriert sein. Legen Sie die Werte der folgenden Eingabeeinheitenmerkmale wie angegeben fest:
    Überschreibungsmuster
    Geben Sie den Namen der Textdatei mit der Standarderweiterung ein, oder erstellen Sie eine Suchmusterzeichenfolge, durch die RICOH ProcessDirector die Textdatei identifizieren kann, die die Merkmale enthält.
    JDF-Muster
    Geben Sie den Namen der JDF-Datei mit der Standarderweiterung ein, oder erstellen Sie eine Suchmusterzeichenfolge, durch die RICOH ProcessDirector die JDF-Textdatei identifizieren kann, die die Merkmale enthält.
    Stapelmethode
    Setzen Sie dieses Merkmal auf:
    • Stapel, wenn Sie die Eingabedatei und die Textdatei aus der über die Aktion Dateien anzeigen für die Eingabeeinheit angezeigten Dateiliste manuell gruppieren möchten.
    • JDF, wenn ein Job-Ticket im Job Definition Format (JDF) verwendet wird, um die zusätzlichen Merkmale bereitzustellen.
    • Liste, wenn die die Eingabedatei begleitende Textdatei in einer Listendatei angegeben ist.
    • Keine, wenn jede Eingabedatei als separater Job übergeben werden soll.
    • Zahl, wenn eine bestimmte Anzahl Dateien zu einer Gruppe zusammengefasst werden soll.
    • Anzahl der Sets, wenn eine bestimmte Anzahl Dateien zu einer Gruppe zusammengefasst werden soll.
    • Seiten, wenn PDF-Dateien in einen Job mit einer bestimmten Anzahl an PDF-Seiten zusammengefasst werden sollen.
    • Seiten in Sets, wenn Sets in einen Job mit einer bestimmten Anzahl an PDF-Seiten zusammengefasst werden sollen.
    • Uhrzeit, wenn Dateien basierend auf deren Eintreffen in der Eingabeeinheit zu einer Gruppe zusammengefasst werden sollen.
    • Sets nach Zeit, wenn Dateisets basierend auf deren Eintreffen in der Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" zu einer Gruppe zusammengefasst werden sollen.
      Hinweis:
    • Standardmäßig führt die Verwendung aller Stapelmethoden dazu, dass die Eingabeeinheit Jobs als Gruppen mit übergeordneter/untergeordneter Struktur erstellt. Ein übergeordneter Job enthält keine Daten. Dieser Job ist ein Container, der die Beziehung zwischen anderen Jobs festlegt. Diese Jobs sind untergeordnete Jobs. Jede von einer Stapelmethode einer Gruppe hinzugefügte Eingabedatei wird zu einem untergeordneten Job.

      Bei Setzen des Merkmals ZIP-Datei erstellen einer Eingabeeinheit auf Ja erstellt die Eingabeeinheit keine Jobgruppen mit unter- und übergeordneter Struktur. Stattdessen sammelt die Eingabeeinheit alle Eingabedateien in der Gruppe und erstellt eine ZIP-Datei, um diese zu speichern. Die ZIP-Datei wird als einzelner Job übergeben.

    Übergabeschritt
    Setzen Sie dieses Merkmal auf SubmitInputFiles.
  • Wenn Sie einen Job an die soeben konfigurierte Eingabeeinheit übergeben, müssen Sie darauf achten, dass sie sämtliche erforderlichen Dateien einbeziehen, z. B. Textdatei oder Job-Ticket, Eingabedatei oder Listendatei.
  • Der Schritt SetJobPropsFromTextFile sollte der erste Schritt in der Empfangsphase in einem Workflow sein.
  • Entfernen Sie in diesem Schritt ${Job.InputFile} aus dem Merkmal Jobname, wenn Sie einen Job an eine Eingabeeinheit des Typs "Download" oder "LPD" mit einer Steuerdatei übergeben, die den Jobnamen definiert.
  • Diese Schrittschablone kann nicht kopiert oder gelöscht werden.

1.3.12.2.92 SetJobTypeFromFileName

Ein Schritt, der auf dieser Schrittvorlage basiert, benutzt eine Suchmusterzeichenfolge, um den Workflow aus einem Teil des Eingabedateinamens festzulegen. Der Schritt kann auch eine optionale, mit einem Job übergebene Überschreibungsdatei in eine Datei im Format RICOH ProcessDirectorMerkmalname=Wert konvertieren, die der Schritt SetJobPropsFromTextFile zum Festlegen der Jobmerkmale verwendet. Dieser Typ von Schritt kann einem Workflow nicht hinzugefügt werden. Er wird als Wert des Merkmals Initialisierungsschritt für Workflow und/oder Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow einer Eingabeeinheit festgelegt.
Zugeordnete Merkmale
  • Initialisierungsschritt für Workflow
  • Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow
Standardwerte für Jobmerkmale

Nein

Hinweise zur Verwendung
  • Zur Verwendung dieses Schritts zum Einrichten des Workflows, legen Sie die Eigenschaft Muster für übergeordneten Workflow oder Muster für untergeordneten Workflow auf eine Suchmusterzeichenfolge fest. Die Suchmusterzeichenfolge ist ein regulärer Ausdruck, der sich mit dem Token (JOB_TYPE) kombinieren lässt. RICOH ProcessDirector versucht zwei Mal, die Suchmusterzeichenfolge mit einem Workflow abzugleichen, zunächst mit einem Dollarzeichen, $, an die Suchmusterzeichenfolge angehängt, dann ohne. Das Zeichen $ sucht nach einer Übereinstimmung am Ende des Dateinamens. Beispiel:
    • Soll die Erweiterung der Eingabedatei benutzt werden, benutzen Sie die Suchmusterzeichenfolge:
      *.(JOB_TYPE)
      Der Stern (*) stellt 0 oder mehr Zeichen dar. Der Punkt (.) ist ein Literalpunkt. Das Token (JOB_TYPE) bedeutet, dass RICOH ProcessDirector die hinter dem tatsächlichen Punkt folgenden Zeichen als Workflow verwenden soll.

      Bei der Übergabe einer Eingabedatei mit dem Namen myfile.PDF, findet RICOH ProcessDirector die Zeichen PDF am Ende des Dateinamens. Wenn ein Workflow PDF vorhanden ist, weist die Eingabeeinheit PDF als Workflow zu.

    • Zur Verwendung der ersten vier alphanumerischen Zeichen des Dateinamens verwenden Sie diesen regulären Ausdruck:
      [A-Za-z0-9]{4}
      Das Muster in eckigen Klammern, [A-Za-z0-9], stimmt mit beliebigen Zeichen in den Bereichen A–Z, a–z oder 0–9 überein. Die Zahl in Klammern, {4}, gibt die Anzahl der zu verwendenden Zeichen an. In dieser Zeichenkette gibt es kein (JOB_TYP)-Token, weil das gesamte Muster der Workflow ist.

      Wenn Sie eine Eingabedatei mit dem Namen pdf3file.pdf übergeben, versucht RICOH ProcessDirector, einen Workflow zu finden, der mit den ersten 4 alphanummerischen Zeichen des Dateinamens übereinstimmt. Wenn ein Workflow pdf3 vorhanden ist, weist die Eingabeeinheit pdf3 als Workflow zu. Ist kein derartiger Workflow vorhanden, protokolliert RICOH ProcessDirector einen Fehler.

  • Soll eine Suchmusterzeichenfolge zum Festlegen des Workflows benutzt werden, müssen Sie darauf achten, dass ein Workflow mit demselben Namen wie die Dateierweiterung (oder dem verwendeten Teil des Dateinamens) der Eingabedateien, die der Workflow verarbeitet, erstellt und aktiviert wurde.
  • Bei dem Workflow- und dem Dateinamen muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. Beispielsweise stimmen die Dateierweiterung PDF und der von RICOH ProcessDirector bereitgestellte Workflow mit dem Namen PDF nicht überein, daher gibt RICOH ProcessDirector eine Fehlernachricht aus.
  • Um diesen Schritt zum Konvertieren einer optionalen Überschreibungsdatei zu verwenden, die mit einem Job an eine Datei im Format RICOH ProcessDirectorEigenschaftenname=Wert zum Festlegen von Jobeigenschaften übergeben wurde, legen Sie die Eigenschaft Syntaxanalyseregeln für übergeordneten Workflow auf den Namen einer Steuerdatei fest.
  • Legen Sie das Merkmal Überschreibungen konvertieren für eine Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck", die diesen Schritttyp verwendet, auf Ja fest, wenn eine Steuerdatei erforderlich ist, um die mit einem Job übergebene Überschreibungsdatei in eine Jobmerkmaldatei im Format RICOH ProcessDirectorMerkmalname=Wert zu konvertieren.
  • Diese Schrittvorlage kann nicht kopiert oder gelöscht werden.

1.3.12.2.93 SetJobTypeFromRules

Diese Schrittschablone wird von einer Eingabeeinheit verwendet, um den Workflow aus einem Wert eines Parameters festzulegen, der mit der Eingabedatei übergeben wird. Der Schritt kann auch eine optionale, mit einem Job übergebene Überschreibungsdatei in eine Datei im Format RICOH ProcessDirectorMerkmalname=Wert konvertieren, die der Schritt SetJobPropsFromTextFile zum Festlegen der Jobmerkmale verwendet. Dieser Typ von Schritt kann einem Workflow nicht hinzugefügt werden. Er wird als Wert des Merkmals Initialisierungsschritt für Workflow oder Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow einer Eingabeeinheit festgelegt.
Zugeordnete Merkmale
  • Initialisierungsschritt für Workflow
  • Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Nein
Hinweise zur Verwendung
  • Wenn das Merkmal Initialisierungsschritt für Workflow oder Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow für eine Eingabeeinheit auf SetJobTypeFromRules festgelegt ist, müssen Sie das Merkmal Syntaxanalyseregeln für übergeordneten Workflow oder Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow auf den Namen der Steuerdatei ändern, die Sie verwenden wollen. RICOH ProcessDirector stellt Muster-Steuerdateien bereit, die im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\samples\rules\ installiert sind. Administratoren können diese Dateien in das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files\rules\ kopieren und sie ändern, damit sie den Anforderungen der Installation entsprechen:
    Dateiname Bestimmt Workflow von
    receive_lpd_pdf_jobtype.cfg LPD-Steuerdateiparameter für PDF-Jobs
    receive_text_jobtype.cfg Datei jobID.overrides.text oder Datei jobID.overrides.jdf
    receive_jcl_jobtype.cfg JCL-Parameter

    Dieses Merkmal gilt nur, wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert ist.

    receive_lpd_jobtype.cfg LPD-Steuerdateiparameter für AFP-Jobs

    Dieses Merkmal gilt nur, wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert ist.

  • Die SetJobTypeFromRules können eine optionale Job-Ticket-Datei im Job Definition Format (JDF), jobID.overrides.jdf, in eine temporäre textbasierte Überschreibungsdatei konvertieren, die mit der Datei jobID.overrides.text verwendet werden kann, um den Workflow festzulegen.
  • Legen Sie das Merkmal Überschreibungen konvertieren für eine Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck", die diesen Schritttyp verwendet, auf Ja fest, wenn eine Steuerdatei erforderlich ist, um die mit einem Job übergebene Überschreibungsdatei in eine Jobmerkmaldatei im Format RICOH ProcessDirectorMerkmalname=Wert zu konvertieren.
  • Die in der Steuerdatei angegebenen Werte setzen die Werte für dieselben Merkmale außer Kraft, die über Schritte in dem Workflow festgelegt werden.
  • Diese Schrittschablone kann nicht kopiert oder gelöscht werden.

1.3.12.2.94 SetPostalJobProps

Ein auf dieser Schrittvorlage basierender Schritt ermöglicht Ihnen, Jobmerkmale einzustellen, die von der Postsoftware benötigt werden, um zu bestimmen, wie die in der externen Dokumentmerkmaldatei enthaltenen Poststückinformationen verarbeitet werden sollen.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Containergröße

  • Gleiche Dicke des Poststücks:

  • Gleiches Poststückgewicht:

  • Postklasse:

  • Poststückhöhe:

  • Poststücklänge:

  • Posttariftyp:

  • Postart:

  • Mailer-ID:

  • Maximales Containergewicht:

  • Maximales Palettengewicht:

  • Minimales Containergewicht:

  • Minimales Palettengewicht:

  • Palettengröße:

  • Datum der Portoentrichtung:

  • Vorsortierungsverfahren:

  • Verarbeitungskategorie

  • Variable Maße verwenden: Nicht festgelegt

1.3.12.2.95 SetPropertiesForReconcile

Ein Schritt, der auf der SetPropertiesForReconcile-Schrittschablone basiert, legt Job- und Dokumentmerkmale fest, die für den manuellen Abgleich oder die automatische Überprüfung erforderlich sind.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Kuvertierwiederholung: 1
Hinweise zur Verwendung
  • Dieser Schritt setzt das Dokumentmerkmal Kuvertierfolge auf die numerische Position jedes einzelnen Dokuments im Job.
  • Ein Schritt, der auf der Schrittschablone SetPropertiesForReconcile basiert, muss nach einem Schritt, der auf der Schrittschablone WriteDocumentsToDatabase basiert, und nach allen Schritten ausgeführt werden, die die Position der Dokumente im Job ändern.
  • Ein Schritt, der auf der Schrittschablone SetPropertiesForReconcile basiert, muss vor einem Schritt ausgeführt werden, der von dem Wert des Dokumentmerkmals Kuvertierfolge abhängt. Zu den Beispielen zählen Schritte, die auf den Schrittschablonen BuildAFPFromDocuments oder BuildPDFFromDocuments basieren.
  • Wenn Sie den Schritt SetPropertiesForReconcile vor dem Schritt Abgleichen ausführen, können Sie mit Hilfe dieser drei Methoden Dokumente im Dialogfeld "Abgleichen" suchen:
    • Wenn Sie die Option Nach Eigenschaften wählen, können Sie das Kuvertierfolge-Merkmal auswählen und eine Sammlung von gesuchten Werten eingeben.
    • Wenn Sie die Option Nach Barcode scannen wählen, können Sie die Barcodes auf den gesuchten Dokumenten scannen. Das Kuvertierfolge-Merkmal muss sowohl im Barcodeformat als auch in den auf den Dokumenten gedruckten Barcodes enthalten sein.
    • Wenn Sie die Option Nach Bereich wählen, können Sie einen Bereich von Werten definieren, indem Sie die ersten und letzten enthaltenen Kuvertierfolge-Werte angeben.
  • Dieser Schritt muss auf dem primären Server ausgeführt werden.

1.3.12.2.96 SetWPMProperties

Diese Schrittschablone gibt die Werte an, die auf der Benutzerinformationsseite (UIP) enthalten sind, die RICOH ProcessDirectorerstellen und an einen WPM-AFP-Emulator senden kann.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • ACRISID:
  • CELL_DEF_FILE:
  • DBCS_FONTHEIGHT_RATIO:
  • DELDATE:
  • FORMDATE:
  • FORMID:
  • FORMNAME:
  • FORMNO:
  • FORMSIZE:
  • FORMTYPE:
  • MOVE_DATE:
  • MOVE_DIR:
  • OUTPUT_DIR:
  • SBCS_FONTHEIGHT_RATIO:
  • SECCLASS:
  • SENDDATE:
  • SHIFT_CHARS_RATIO:
  • SYSTEM_FLAG:
  • TITLE:
  • Codierter DBCS-Font der Benutzerinformationsseite:
  • Codierter SBCS-Font der Benutzerinformationsseite:
Hinweise zur Verwendung
  • Die UIP wird erst erstellt, wenn der Job den auf der Schrittschablone PrintJobs basierenden Schritt erreicht. Wenn es sich bei dem Drucker, dem der Job zugeordnet ist, um einen AFP-Drucker handelt, bei dem das Merkmal Benutzerinformationsseite erstellen auf Ja gesetzt ist, erstellt RICOH ProcessDirector die UIP und sendet sie zusammen mit dem Job an den WPM-AFP-Emulator.
  • Alle Datumsangaben müssen in diesem Format eingegeben werden: JJJJMMTT. Der 27. Mai 2011 wird beispielsweise so eingegeben: 20110527
  • Die als Werte für die Merkmale Codierter DBCS-Font der Benutzerinformationsseite und Codierter SBCS-Font der Benutzerinformationsseite eingegebenen codierten Fonts müssen der Codepage-Zuordnungsdatei für Bannerseiten hinzugefügt werden. Die Codepage-Zuordnungsdatei für Bannerseiten ist in C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\ gespeichert.

    Fügen Sie Zeilen hinzu, um Ihre codierten SBCS- und DBCS-Fonts den Codepages IBM-930 oder IBM-939 zuzuordnen. Fügen Sie beispielsweise folgende Zeilen hinzu:

    X0H16N=IBM930
    X0G32F=IBM930
    X0H16U=IBM939
    X0M32F=IBM939

    Vergewissern Sie sich außerdem, dass die codierten Fonts in einem Verzeichnis gespeichert werden, das von RICOH ProcessDirector nach Ressourcen durchsucht wird. Sie können das Verzeichnis beispielsweise dem Merkmal AFP-Ressourcenpfad für das Druckerobjekt hinzufügen.

  • Sie können RICOH ProcessDirector-Symbole in den Werten für alle Jobmerkmale verwenden.
  • Wenn in dem Wert des Merkmals TITEL Leerzeichen enthalten sind, werden diese in Unterstrichzeichen (_) umgewandelt, wenn der Job an WPM gesendet wird.

1.3.12.2.97 SnapshotJobFile

Ein Schritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, erstellt eine Kopie des Druckjobs zu diesem Zeitpunkt im Workflow und speichert sie, damit RICOH ProcessDirector später darauf zugreifen kann. Verwenden Sie diese Schrittschablone mit der Vorschaudruckfunktion, um sicherzustellen, dass die für jeden Vorschaudruck vorgenommenen Änderungen auf die gleiche Druckjobdatei angewendet werden.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Momentaufnahmen-Dateityp: print.pdf
  • Momentaufnahmen-Dateikennung: original

1.3.12.2.98 SplitDocuments

Ein Schritt, der auf der Schrittvorlage SplitDocuments basiert, aktualisiert die Dokumentmerkmaldatei, um untergeordnete Jobs innerhalb der Gruppe zu definieren.

Wenn beispielsweise eine Gruppe 100.000 Dokumente enthält, die Kuvertiereinheit jedoch nur 45.000 Dokumente gleichzeitig aufnehmen kann, kann der Schritt SplitDocuments die 100.000 Dokumente in drei kleinere Druckjobs aufteilen. Wenn ein einzelnes Dokument die maximale Dokumentschwelle überschreitet, wird es in einen eigenen Job gestellt.

Wenn die maximale Anzahl von Dokumenten oder Blättern überschritten wird, unterteilt SplitDocuments die untergeordneten Jobs in kleinere untergeordnete Jobs. Die Reihenfolge der Dokumente wird in dem untergeordneten Job beibehalten, aber der Wert wird korrigiert, wenn ein Job unterteilt wird, damit das erste Dokument im Job immer die Folge 1 hat und die Folge für nachfolgende Dokumente jeweils um 1 erhöht wird. Wenn die Dokumente in Gruppen unterteilt werden, ändert sich der Wert der Folgemerkmale, aber die tatsächliche Reihenfolge der Dokumente in der Dokumentmerkmaldatei ändert sich nicht. Wenn die maximale Anzahl von Dokumenten oder Blättern nicht überschritten wird, unterteilt SplitDocuments den Job nicht und ändert die Produktionsjob-IDs nicht.

Sie können mit dem Merkmal Teilungsgrenze und Maximale Teilung zum Erreichen der Grenze überschreiten den Punkt ändern, an dem ein Job geteilt wird. Diese Merkmale können nur benutzt werden, wenn Sie bereits ein Merkmal definiert haben, das die Gruppen von Dokumenten identifiziert, die Sie in demselben Job gruppiert lassen wollen.

Optional können Sie versuchen, die Größen der daraus resultierenden untergeordneten Jobs mit dem Merkmal Teilungsausgleich gleichmäßig aufzuteilen. Ohne den Ausgleich erreichen die untergeordneten Jobs beinahe oder genau die maximale Größe, außer für den letzten untergeordneten Job, der möglicherweise viel kleiner ist als die anderen Jobs. Durch die Verwendung von Teilungsausgleich wird dieselbe Anzahl an untergeordneten Jobs erzeugt wie beim Teilen ohne Ausgleich. Die Dateien sind aber alle ungefähr gleich groß. Optimalerweise ist die Größe von jedem untergeordnetem Job identisch und alle zusammen ergeben die Gesamtgröße des Originaljobs geteilt durch die Anzahl untergeordneter Jobs (durchschnittliche Größen aller untergeordneten Jobs). Die tatsächliche Größe der untergeordneten Jobs unterscheidet sich aufgrund unterschiedlicher Dokumentgrößen und der Verwendung der Option Teilungsgrenze. Der Ausgleich funktioniert am besten, wenn die größte Dokumentgröße (oder Gruppe, wenn Sie Teilungsgrenze verwenden) im Vergleich zur maximalen Größe relativ klein ist. Beispiel: Wenn das größte Dokument oder die größte Gruppe 10 % der maximalen Größe umfasst, dann kann der Größenunterschied bei untergeordneten Jobs bis zu 20 % der maximalen Größe betragen.

Sie möchten beispielsweise sicherstellen, dass die untergeordneten Jobs zwischen Poststückfächern so aufgeteilt werden, dass sich die Dokumente für jedes Fach in demselben Job befinden. Definieren Sie zunächst ein angepasstes Dokumentmerkmal Fach-ID und stellen Sie sicher, dass die einzelnen Dokumente einen Wert für dieses Merkmal haben. Ohne eine Teilungsgrenze teilt der Schritt SplitDocuments den Job möglicherweise in der Mitte eines Eingabefachs. Wenn Sie jedoch die Eingabefach-ID als Wert des Merkmals Teilungsgrenze eingeben, betrachtet SplitDocuments nur Teilungspunkte für untergeordnete Jobs, bei denen die Fach-ID für angrenzende Dokumente anders ist. Wenn Maximale Teilung zum Erreichen der Grenze überschreiten auf Ja festgelegt ist, verschiebt der Schritt den Teilungspunkt bis an das Ende des Fachs, sodass die Größe des untergeordneten Jobs der maximalen Jobgröße entspricht oder diese überschreitet. Wenn Maximale Teilung zum Erreichen der Grenze überschreiten auf Nein festgelegt ist, fügt der Schritt dem untergeordneten Job kein Fach hinzu, wenn durch das Hinzufügen des Fachs die Größe des untergeordneten Jobs die maximale Jobgröße überschreitet. Wenn Sie die Option Teilungsausgleich auswählen, wählt der Schritt SplitDocuments Teilungspunkte aus, sodass die Anzahl der Poststücke in allen untergeordneten Jobs gleichmäßiger aufgeteilt ist.

Standardwerte für Jobmerkmale
  • Maximum Dokumente pro untergeordneter Job: Nicht festgelegt
  • Maximum Blätter pro untergeordneter Job: Nicht festgelegt
  • Teilungsgrenze: Nicht festgelegt
  • Maximale Teilung zum Erreichen der Grenze überschreiten: Ja
  • Teilungsausgleich: Nein
Hinweise zur Verwendung
  • Sie können die maximale Anzahl von Dokumenten und Blättern jeweils beispielsweise auf 45.000 setzen. Dies entspricht einer typischen Rolle Papier und der Kapazität in vielen Druckereien. Die Eingabekapazität der Kuvertiereinheit, die Papierstärke, Geschäftsprozesse und weitere Faktoren können sich auf den optimalen Wert auswirken.
      Hinweis:
    • Denken Sie daran, dass ein Blatt für ein physisches Stück Papier steht und eine Seite für eine gedruckte Seite. Beim Duplexdruck enthält jedes Blatt zwei Seiten: die Vorderseite und die Rückseite.
    • Wenn Sie Nutzen-Jobs drucken, kann ein einziger Bogen viel mehr Seiten enthalten. Beispielsweise werden bei einem 4-Up-Duplexjob tatsächlich acht Seiten pro Blatt gedruckt.
  • Wenn ein Schritt, der auf der Schrittvorlage SortDocuments basiert, vor diesem Schritt auftritt, wird die Dokumentfolge beibehalten.
  • Sie können sowohl für das Merkmal Maximum Dokumente pro untergeordneter Job sowie für das Merkmal Maximum Blätter pro untergeordneter Job Werte eingeben. Wenn das jeweilige Limit erreicht wurde, wird der Job geteilt.
  • SplitDocuments aktualisiert die Werte in der Dokumentmerkmaldatei, jedoch nicht die Datenbank. Um die Datenbankwerte von Dokumentmerkmalen zu aktualisieren, fügen Sie in Ihren Workflow nach SplitDocuments einen Schritt auf der Basis von UpdateDocumentsInDatabase ein.
  • Mit dem Algorithmus Teilungsausgleich wird nicht immer ein optimaler Jobausgleich erzeugt. Sie können versuchen, den Schritt sowohl mit als auch ohne die Option auszuführen, um zu sehen, welche Ergebnisse besser Ihren Anforderungen entsprechen.
  • Wenn der Schritt den Job mithilfe der Option Teilungsausgleich ausgleicht, wird die Dokumentfolge beibehalten. Der Schritt verschiebt ein Dokument beispielsweise nicht von dem ersten untergeordneten Job zu dem dritten untergeordnetem Job.
  • Wenn Sie eine Option Teilungsausgleich auswählen, aber der Schritt festlegt, dass dabei mehr untergeordnete Jobs erzeugt werden als bei der normalen Verarbeitung, ignoriert der Schritt die Option Teilungsausgleich.

1.3.12.2.99 SortDocuments

Ein Schritt, der auf der Schrittschablone SortDocuments basiert, aktualisiert die Dokumentmerkmaldatei, um die Dokumente in einer Gruppe auf der Basis ihrer Werte für die Sortiermerkmale neu zu sortieren. Sie können die Dokumente in einem Job beispielsweise in aufsteigender Reihenfolge nach Kontonummer sortieren. Sie können bis zu sechs Felder aus der Dokumentmerkmaldatei auswählen, nach denen die Dokumente sortiert werden sollen.
Der erste Schritt definiert die Dokumentfolge (unter Verwendung des Merkmals Reihenfolge in untergeordnetem Job) anhand des ersten Sortiermerkmals und der ersten Sortierrichtung. Dann optimiert der Schritt die Dokumentfolge für die einzelnen Gruppen von Dokumenten, die alle denselben Wert für das erste Sortiermerkmal haben. Der Schritt benutzt das zweite Sortiermerkmal und die zweite Sortierrichtung, um die Werte in den einzelnen Gruppen zu optimieren. Der Schritt wiederholt diesen Prozess für die restlichen Sortiermerkmale.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Erste Sortierung: Nicht festgelegt
  • Erste Sortierrichtung: Nicht festgelegt
  • Zweite Sortierung: Nicht festgelegt
  • Zweite Sortierrichtung: Nicht festgelegt
  • Dritte Sortierung: Nicht festgelegt
  • Dritte Sortierrichtung: Nicht festgelegt
  • Vierte Sortierung: Nicht festgelegt
  • Vierte Sortierrichtung: Nicht festgelegt
  • Fünfte Sortierung: Nicht festgelegt
  • Fünfte Sortierrichtung: Nicht festgelegt
  • Sechste Sortierung: Nicht festgelegt
  • Sechste Sortierrichtung: Nicht festgelegt
Hinweise zur Verwendung
  • Diese Schrittschablone kann nicht kopiert oder gelöscht werden.
  • Die Sortierung basiert auf Unicode-Werten in UTF-8-Reihenfolge.
  • Die Sortierung erfolgt innerhalb vorhandener Dokumentgruppen, die von GroupDocuments oder SplitDocuments eingerichtet wurden.
  • Stellen Sie sicher, dass Ihre Auswahl in der Dropdown-Liste zu dem Zeitpunkt im Workflow gültig ist, an dem der auf SortDocuments basierende Schritt ausgeführt wird. Beispiel: Wenn Sie anhand des Werts des Merkmals Dokument-ID sortieren möchten, muss ein auf WriteDocumentsToDatabase basierender Schritt vor SortDocuments erfolgen, da die Werte für Dokument-ID beim Ausführen von WriteDocumentsToDatabase definiert werden.
  • SortDocuments aktualisiert die Werte in der Dokumentmerkmaldatei, jedoch nicht die Datenbank. Um die Datenbankwerte von Dokumentmerkmalen zu aktualisieren, fügen Sie in Ihren Workflow nach SortDocuments einen Schritt auf der Basis von UpdateDocumentsInDatabase ein.
  • Die Art des durchzuführenden Vergleichs hängt von dem Datentyp ab, der dem Merkmal zugeordnet ist. Ein Merkmal, das Zeichenfolgewerte speichert, benutzt einen Zeichenvergleich (auch wenn die Werte Zahlen sind). Merkmale, die eine Liste von Werten haben, werden anhand der für die Liste definierten Sortierfolge und nicht anhand eines Zeichenvergleichs sortiert. Numerische Datentypen werden anhand einer numerischen Sortierung sortiert.
  • Wenn ein Sortiermerkmal angegeben wird, aber das entsprechende Feld für die Sortierrichtung leer ist, sortiert der Schritt die Ergebnisse in aufsteigender Reihenfolge.
  • Hat eines der Sortiermerkmale keinen Wert, erfolgt die Sortierung anhand der restlichen Merkmale. Wenn keine Merkmale einen Wert haben, erfolgt keine Sortierung.
  • Wenn ein Merkmal ID untergeordneter Jobs in der Dokumentmerkmaldatei festgelegt wird, erfolgt die Sortierung innerhalb der einzelnen IDs untergeordneter Jobs.
  • Das Merkmal Reihenfolge in untergeordnetem Job zeigt die numerische Reihenfolge dieses Dokuments in dem untergeordneten Job. Wenn Sie die Dokumente sortieren, kann sich der Wert dieses Attributs ändern, aber die tatsächliche Reihenfolge der Dokumente in der Dokumentmerkmaldatei ändert sich nicht.

1.3.12.2.100 StandardizeAFP

Ein Schritt, der auf dieser Schrittvorlage basiert, passt die AFP-Druckdatei so an, dass bei der Verarbeitung von Dokumenten auf die korrekten Medienzuordnungen Bezug genommen wird. Die Druckmedienzuordnung legt Formatierungsoptionen fest, wie Duplexoptionen und Overlays. Für eine genaue Dokumentenverarbeitung, müssen AFP-Dateien in jedem Dokument (Seitengruppe) ein strukturiertes Feld IMM (Invoke Medium Map) enthalten sein, damit RICOH ProcessDirector weiß, welche Medienzuordnung verwendet werden soll. Dieser Schritt fügt jedem Dokument in einem Job strukturierte IMM-Felder hinzu, wenn sie noch nicht vorhanden sind. Bei Duplex-Jobs stellt dieser Schritt auch sicher, dass eine gerade Anzahl von Seiten in jeder Seitengruppe enthalten ist.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Duplex: Nicht festgelegt
  • Formdef: F1A10111
  • AFP-Ressourcenpfad

Hinweise zur Verwendung:

  • Optimieren Sie den Schritt so, dass er nur auf dem primären Server ausgeführt wird.
  • Fügen Sie den neuen Schritt wie folgt Ihrem Workflow hinzu:
    • nach IndexAFP (falls zutreffend)
    • vor IdentifyDocuments
  • Wenn Sie für die Eigenschaft Duplex Ja oder "Kopf-an-Fuß-Duplex" angeben, müssen Sie nach diesem Schritt möglicherweise den Schritt EnableRepositioning hinzufügen, um die Seitenzahl für den Job anzupassen.

1.3.12.2.101 StoreInRepository

Ein Schritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, speichert eine Kopie der Datei, die vom Merkmal Zu speichernde Datei ausgewählt wurde, die Verlaufsdaten zum Job oder sowohl die Datei als auch die Verlaufsdaten für einen festgelegten Zeitraum in einem Repository. Sie müssen die Job- und Dokumentmerkmalwerte angeben, die zusammen mit den Job- oder Verlaufsdaten gespeichert werden sollen. Diese Werte können dazu verwendet werden, den Job, im Job enthaltene Dokumente oder den Jobverlauf zu einem späteren Zeitpunkt abzurufen.
Diese Job- und Dokumentmerkmale werden standardmäßig gespeichert und sind für die Auswahl in der Schrittschablone nicht verfügbar:
  • AFP-Ressourcenpfad (Job.Print.ResourcePath), wenn der AFP-Support installiert ist.
  • Aktuelle erste Seite (Doc.CurrentFirstPage).
  • Aktuelle Seiten (Doc.CurrentPages).
  • Aktuelle Blätter (Doc.CurrentSheets).
  • Datentyp (Job.Repository.DataType).
  • Formulardefinition (Job.Line2AFP.FORMDEF), wenn AFP-Support installiert ist.
  • Original erste Seite (Doc.OriginalFirstPage).
  • Originalseiten (Doc.OriginalPages).
  • Repository-Erkennung (Job.Repository.Identifier).
  • Folge in untergeordnetem Job (Doc.SequenceInChild).
  • Folge in Originaljob (Doc.OriginalSequence).
  • Gesamtzahl Seiten (Job.TotalPages).
Standardwerte für Jobeigenschaften
  • Datei verknüpfter Merkmale:
  • Dokumentmerkmaldatei: ${getFileName(document,dpf,read)}
  • Zu speichernde Dokumentmerkmale:
  • Zu speichernde Datei: ${getCurrentFile(${Job.InputDatastream})}
  • Zu speichernde Jobmerkmale:
  • Pfad zur Merkmalüberschreibungsdatei:
  • Repository: Nicht festgelegt
  • Verlaufssätze speichern: Nein
Hinweise zur Verwendung
  • Sie müssen mindestens ein Repository definiert haben, um diesen Schritt verwenden zu können.
  • Dieser Schritt muss auf dem Primärserver in einer Umgebung mit einem einzelnen Primärserver oder auf dem führenden Primärserver in einer Umgebung mit mehreren Primärservern ausgeführt werden. Weisen Sie diesen Schritt nicht einem sekundären Server zu.
  • Sie müssen mindestens ein Job- oder Dokumentmerkmal auswählen, das zusammen mit der Datei oder dem Verlaufssatz gespeichert werden soll, zusätzlich zu den Merkmalen, die standardmäßig gespeichert werden.
  • Um Verlaufssätze für einen Job zu speichern, stellen Sie sicher, dass Sie ein Verlaufssatzbenachrichtigungsobjekt definiert und aktiviert haben.
  • Um mit dem Job in Beziehung stehende Merkmale zu speichern, die für vom Job verwendete Objekte festgelegt wurden, wie z. B. Druckermerkmale, verwenden Sie das Merkmal Datei verknüpfter Merkmale.
  • Falls Sie Verlaufsdaten zu dem Job speichern möchten, ohne eine Jobdatei zu speichern, dann stellen Sie sicher, dass das Merkmal Zu speichernde Datei leer ist.
  • Falls Sie in dem Merkmal Zu speichernde Datei keine Datei angeben und keine Verlaufssätze für den Job vorhanden sind, wenn der Job ausgeführt wird, dann werden nur Merkmalwerte gespeichert.
  • Um Überschreibungsmerkmalen mit einem Job zu speichern, müssen Sie eine Textdatei mit dem Datenbanknamen jedes Jobmerkmals in einer separaten Zeile definieren. Diese Datei zum Beispiel gibt drei Jobmerkmale an (Kundenname, Medien benötigt und Duplex):
    Job.CustomerName Job.MediaRequired Job.Duplex

    Um Kommentare zur Datei hinzuzufügen, setzen Sie jeden Kommentar in eine separate Zeile, die mit einer Raute (#) anfängt.

1.3.12.2.102 SubmitChildFiles

Ein Schritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, wird intern benutzt, um aus dem Schritt SubmitInputFiles untergeordnete Jobs zu erstellen. Er kann keinem Workflow hinzugefügt und nicht als Merkmal einer Eingabeeinheit festgelegt werden. Er wird bei Bedarf automatisch aufgerufen.
Standardwerte für Jobmerkmale
Nein
Hinweis zur Verwendung
Diese Schrittschablone kann nicht kopiert oder gelöscht werden.

1.3.12.2.103 SubmitInputFiles

Ein Schritt basierend auf dieser Schrittschablone übergibt eine Gruppe Eingabedateien gemäß der angegebenen Stapelmethode. Dieser Typ von Schritt kann einem Workflow nicht hinzugefügt werden. Er wird als Wert des Merkmals Übergabeschritt einer Eingabeeinheit festgelegt.

Wenn das Merkmal ZIP-Datei erstellen für ein Eingabegerät auf Nein gesetzt ist, übergibt der Schritt einen übergeordneten Job mit einer Gruppe untergeordneter Jobs. Eine einzelne Eingabedatei wird als Einzeljob übergeben, der vom untergeordneten Workflow ohne übergeordneten Job verarbeitet wird. Wenn ein übergeordneter Job und eine Gruppe von untergeordneten Jobs vorhanden sind, hält RICOH ProcessDirector eine Beziehung zwischen dem übergeordneten Job und den untergeordneten Jobs über den Zeitraum aufrecht, in dem die Jobs auf dem System verbleiben. Wenn das Merkmal Datensatzzusammenführung für eine Eingabeeinheit des Typs Download auf Nein gesetzt ist, übergibt die Eingabeeinheit einen aus mehreren Datensätzen bestehenden Job als übergeordneten Job mit einer Gruppe untergeordneter Jobs.

Wenn das Merkmal ZIP-Datei erstellen für ein Eingabegerät des Typs Ordner für Sofortdruck auf Ja gesetzt ist, sammelt der Schritt alle Dateien, die dem Wert des Merkmals Datenmuster entsprechen, und erstellt eine ZIP-Datei. Die ZIP-Datei wird als einzelner Job übergeben, der vom Workflow verarbeitet wird.

Zugeordnetes Merkmal
  • Übergabeschritt
Standardwerte für Jobmerkmale
Nein
Hinweise zur Verwendung
  • Legen Sie entweder das Merkmal Untergeordneter Workflow oder das Merkmal Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow für die Eingabeeinheit fest, um den Jobs einen Workflow zuzuordnen.
  • Setzen Sie das Merkmal Stapelmethode für die Eingabeeinheit, die diesen Typ von Schritt verwendet, auf einen beliebigen Wert außer Nein.
  • Wenn ein JDF-Job-Ticket mehr als eine Datei referenziert, schreibt der Schritt das Jobticket so um, dass es nur die Datei für jeden untergeordneten Job referenziert.
  • Diese Schrittschablone kann nicht kopiert oder gelöscht werden.

1.3.12.2.104 TransformJobIntoAFP

Ein Schritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, ruft eine RICOH ProcessDirector-Transform auf, um einen Job in AFP zu konvertieren.

Wenn ein Job in diesem Schritt ankommt, sucht der Schritt in dem Spoolverzeichnis nach einer AFP-Datei:

  • Ist eine solche Datei vorhanden, übergibt der Schritt den Job an den nächsten Schritt.
  • Ist keine solche Datei vorhanden, überprüft der Schritt in den Werten des Merkmals Eingabedatenstrom, ob eine RICOH ProcessDirector Transformfunktion die Datei in AFP konvertieren kann.
    • Ist die Umwandlung möglich, sendet der Schritt die Datei an das Umwandlungsprogramm. Das Umwandlungsprogramm wandelt die Datei um und sendet die AFP-Datei an RICOH ProcessDirector zurück.
    • Ist die Umwandlung nicht möglich, setzt der Schritt den Job in den Status Fehler.

Standardwerte für Jobmerkmale
  • IS/3-konformes AFP erstellen: Nicht festgelegt
  • Externer Befehl: itm_driver -C ${getControlFileName()}
  • Externe Steuerdateischablone: C:\aiw\aiw1\control_files\external_programs\prepare_transform.cfg
  • Sprache für externes Programm: Nicht festgelegt
  • Codepage für externes Programm: Nicht festgelegt
  • Eingabedatenstrom: Unbekannt
  • Bildausgabeformat für Umwandlung: Nicht festgelegt
  • Umwandlungsraster: Nicht festgelegt
  • Seitenbreite für Umwandlung (Zoll): 8.5
  • Seitenlänge für Umwandlung (Zoll): 11.0
  • Auflösung für Umwandlung (DPI): 600
  • Umwandlungs-RIP für Drucker: Nicht festgelegt
  • Gültige Rückkehrcodes: 0
Hinweise zur Verwendung
  • Verwenden Sie diese Schrittschablone nur, wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert ist. Eine der RICOH ProcessDirector Transformfunktionen muss ebenfalls installiert sein.
  • Wenn Sie die Funktion SAP to AFP transform zur Transformation von ABAP-Dateien verwenden, muss die Funktion SAP to AFP transform auf dem primären Server installiert sein.
  • Wenn Sie einem Workflow einen Schritt hinzufügen, der auf dieser Schrittschablone basiert, können Sie im Workflow zudem einen Schritt hinzufügen, der auf der Schrittschablone DetectInputDatastream basiert. Wollen Sie jedoch nur einen einzigen Eingabedatenstrom über diesen Workflow verarbeiten, können Sie den Schritt DetectInputDatastream übergehen und stattdessen den Wert Eingabedatenstrom festlegen.
  • Wenn Sie GIF-, JPEG-, PDF-, PS- oder TIFF-Daten zum Drucken auf einem InfoPrint 4100-TS oder InfoPrint 4100-TD Drucker mit PQI-Toner in AFP umwandeln, wenden Sie sich an Ihren Ricoh-Kundendienstmitarbeiter zur Ermittlung des Wertes vom Merkmal Graustufe umwandeln.
  • Der InfoPrint Pro C900AFP Drucker unterstützt eine Auflösung von 1200 dpi, der höchste Wert, der jedoch für das Merkmal Auflösung für Umwandlung festgelegt werden kann, ist 999. Zum Drucken mit 1200 dpi ändern Sie die Datei unter dem Merkmal Externe Steuerdateischablone auf eine Auflösung von 1200.
      Wichtig:
    • Die RICOH PCL in AFP-Umwandlung unterstützt die Auflösung von 1200 nicht.
  • Diese Schrittschablone sendet keine Jobs an Umwandlungen, die mit dem Advanced Transform-Feature verknüpft sind. Verwenden Sie die Schrittschablone TransformWithAdvancedFeature für das Advanced Transform-Feature.
  • Wenn Sie die Merkmale für diese Schrittschablone in der Registerkarte Workflow öffnen, werden die Werte für die Merkmale Seitenbreite für Umwandlung und Seitenlänge für Umwandlung in Zoll angegeben. Wenn Sie die Merkmale für diese Schrittschablone auf der Seite Verwaltung öffnen, werden sie in Zoll oder Millimeter angegeben.
  • Wenn Sie PDF-Daten in AFP umwandeln, können Sie entweder das APPE- (Adobe PDF Print Engine) oder CPSI-Konvertierungsprogramm (Configurable PostScript Interpreter) verwenden. Wir empfehlen die Verwendung von APPE aus folgenden Gründen:
    • direkte Konvertierung von PDF-Daten in AFP

      CPSI konvertiert PDF-Daten zuerst in PostScript und konvertiert die Post Script-Daten anschließend in AFP.

    • Unterstützung für moderne PDF-Funktionen wie Transparenz und Schlagschatten
    • bessere Leistung für Farbdrucke

    Um PDF-Daten mit APPE zu konvertieren, ändern Sie den Namen der Datei im Wert des Merkmals Externe Steuerdateischablone in prepare_transform_APPE.cfg. Belassen Sie den Verzeichnispfad wie er ist. Um PDF-Daten mit CPSI zu konvertieren, behalten Sie den Standardwert für den Namen der Datei bei: prepare_transform.cfg. Beide Steuerdateien konvertieren PostScript-, PCL- und SAP-Daten in AFP.

1.3.12.2.105 TransformJobIntoPDF

Ein Schritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, ruft eine RICOH ProcessDirector Transformfunktion auf, um eine Datei in PDF zu konvertieren.

Wenn ein Job in diesem Schritt ankommt, sucht der Schritt in dem Spoolverzeichnis nach einer PDF-Datei:

  • Ist eine solche Datei vorhanden, übergibt der Schritt den Job an den nächsten Schritt.
  • Ist keine solche Datei vorhanden, überprüft der Schritt in dem Wert des Merkmals Eingabedatenstrom, ob eine RICOH ProcessDirector Transformfunktion die Datei in PDF konvertieren kann.
    • Ist die Umwandlung möglich, sendet der Schritt die Datei an das Umwandlungsprogramm. Das Umwandlungsprogramm wandelt die Datei um und sendet die PDF-Datei an RICOH ProcessDirector zurück.
    • Ist die Umwandlung nicht möglich, setzt der Schritt den Job in den Status Fehler.
  • Diese Schrittschablone sendet keine Jobs an Umwandlungen, die mit dem Advanced Transform-Feature verknüpft sind. Verwenden Sie die Schrittschablone TransformWithAdvancedFeature für das Advanced Transform-Feature.

Standardwerte für Jobmerkmale
  • Externer Befehl: itm_driver -C ${getControlFileName()}
  • Externe Steuerdateischablone: C:\aiw\aiw1\control_files\external_programs\pdf_transform.cfg
  • Sprache für externes Programm: Nicht festgelegt
  • Codepage für externes Programm: Nicht festgelegt
  • Formdef: F1A10111
  • Eingabedatenstrom: Unbekannt
  • Gültige Rückkehrcodes: 0
Hinweise zur Verwendung
Wenn Sie einem Workflow einen Schritt hinzufügen, der auf dieser Schrittschablone basiert, können Sie im Workflow zudem einen Schritt hinzufügen, der auf der Schrittschablone DetectInputDatastream basiert. Wollen Sie jedoch nur einen einzigen Eingabedatenstrom über diesen Workflow verarbeiten, können Sie den Schritt DetectInputDatastream übergehen und stattdessen den Wert Eingabedatenstrom festlegen.

1.3.12.2.106 TransformToPDFWithMediaInfo

Ein Schritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, fordert das Advanced Transform-Feature zur Umwandlung der AFP- oder PostScript-Eingabe in eine PDF-Ausgabe auf. Dieser Schritt erstellt eine PDF-Datei für den Job und ein JDF-Job-Ticket mit Medieninformationen, einschließlich Seitenausnahmen.
Standardwerte für grundlegende Jobmerkmale
  • Duplex: Nicht festgelegt
  • Umzuwandelnder Seitenbereich:
  • Pfad zum ICC-Profil:
  • Pfad zu benutzerdefinierten Profilen: ${AIWDATA}/cpt/profiles
  • Skalierungsfaktor für PDF-Seite:
  • Eingabestrom für die Umwandlung: Aktuellen verwenden
  • Seitenlänge für Umwandlung:
  • Seitenbreite für Umwandlung:
  • Auflösung für Umwandlung (DPI):
Standardwerte für erweiterte Jobmerkmale
  • Externer Befehl: perl ${AIWDATA}/bin/callxform.pl -C ${getControlFileName()} -i ${getCurrentFile(${Job.Transform.InputStream})} -o ${getAbsoluteFileName( print, pdf, write)} -msg.remove AFP2014
  • Externe Steuerdateischablone: /aiw/aiw1/control_files/external_programs/xform.cfg
  • Codepage für externes Programm: Nicht festgelegt
  • Sprache für externes Programm: Nicht festgelegt
  • Font-Genauigkeit: Genau
  • PDF-TOC erzeugen: Nicht festgelegt
  • Fonds in die Ausgabe einfügen: Nicht festgelegt
  • Medieninformationsbefehl: perl ${AIWDATA}/bin/callxform.pl -C ${getControlFileName()} -i ${getCurrentFile(${Job.Transform.InputStream})} -type xif -loglevel I -logdate -logtime -logdir ${Job.SpoolFileStem}tmp -logfile ${Job.ID}.xif.log -verbose -relaxed -msg.add PSI3002 -remove abcefhilnoprst01234
  • Pfad zur Medienzuordnungsdatei:
  • Pfad zu den System-Fonts:
  • Pfad zu den TrueType-Fonts:
  • Ausgabe wiedergeben als: Text
  • Gültige Rückkehrcodes: 0
Hinweise zur Verwendung
  • Dieser Schritt setzt mindestens eine der folgenden Eingabeumwandlungen für das Advanced Transform-Feature voraus:
    • InputAFP
    • InputPS

    Der Schritt erfordert auch die OutputPDF-Ausgabeumwandlung.

  • Wenn Sie Medieninformationen aus einem AFP-Datenstrom abrufen, müssen Sie den Wert des Merkmals Medieninformationsbefehl bearbeiten. Fügen Sie das -enablefdp-Argument zwischen das Eingabeargument, -i, und das Argument für den Typ, -Typ, ein. In dem folgenden Beispiel wird der bearbeitete Befehl gezeigt:

    perl ${AIWDATA}/bin/callxform.pl -C ${getControlFileName()} -i ${getCurrentFile(${Job.Transform.InputStream})} -enablefdp -type xif -loglevel I -logdate -logtime -logdir ${Job.SpoolFileStem}tmp -logfile ${Job.ID}.xif.log -verbose -relaxed -msg.add PSI3002 -remove abcefhilnoprst01234

    Wenn Sie Medieninformationen aus einem PostScript-Datenstrom abrufen, funktioniert der Befehl ohne jegliche Bearbeitungen.

  • Wenn der eingegeben PostScript- oder AFP-Job eine Kombination aus einfachen und Duplexseiten angibt, enthält das durch den Schritt erstellte JDF-Jobticket eine Seitenausnahme für jede Seite im Job. Für die Beschleunigung der Verarbeitung fügen Sie nach dem Schritt TransformToPDFWithMediaInfo einen Schritt OptimizeJDF in den Workflow ein.
  • Der Schritt erstellt eine JDF-Datei im Spoolverzeichnis mit dem Namen Job.ID.overrides.jdf, z. B. 10000001.overrides.jdf.
  • Wenn der Schritt das JDF-Job-Ticket erzeugt, werden die Mediennamen in der AFP- oder PostScript-Eingabe verwendet, zum Beispiel FACH1. Die Mediennamen im JDF-Job-Ticket müssen mit den Namen der RICOH ProcessDirector-Medienobjekte übereinstimmen. Sie können eine der folgenden Methoden verwenden, damit die Mediennamen übereinstimmen:
    • Sie können die Mediennamen in der AFP- oder PostScript-Eingabe ändern.
    • Sie können RICOH ProcessDirector-Medienobjekte mit denselben Namen wie die Mediennamen in der AFP- oder PostScript-Eingabe erstellen.
    • Sie können eine Medienzuordnungsdatei erstellen, die die Mediennamen in der AFP- oder PostScript-Eingabe den Namen der RICOH ProcessDirector-Medienobjekte zuordnet.

      In diesem Beispiel werden vier AFP- oder PostScript-Mediennamen (A4, Letter, FACH1 und FACH2) vier RICOH ProcessDirector-Mediennamen zugeordnet:

      # AFPorPSmedia=RPDmedia
      A4=A4 Plain
      Letter=Letter Color
      TRAY1=Letter Preprinted
      TRAY2=A3 Plain

      Weitere Informationen über die Zuordnung von Mediennamen in der AFP- oder PostScript-Eingabe zu RICOH ProcessDirector-Mediennamen finden Sie im Informationszentrum.

  • Wenn ein Medienname im JDF-Job-Ticket nicht als Medienobjekt in RICOH ProcessDirector definiert ist, wird der Job in den Fehlerstatus gesetzt. Der Wert Ursache für Wartestatus ist Kein passendes Medium.
  • Nach Ausführung dieses Schritts können Sie die Ergebnisse durch Anzeige der Seitenausnahmen für den Job sehen.

  • Schritte, die auf der Schrittschablone TransformToPDFWithMediaInfo basieren, verfügen über Positionsmerkmale. Sie können einen Schritt mit Positionsmerkmalen mehrmals in einen Workflow platzieren, und die Jobmerkmale können verschiedene Werte aufweisen, wenn die einzelnen Schritte verwendet werden. Im Notizbuch für Jobmerkmale werden die Phasen- und Schrittnamen als Abschnittsnamen mit den Schrittmerkmalen innerhalb des Abschnitts angezeigt.

1.3.12.2.107 TransformWithAdvancedFeature

Ein Schritt, der auf dieser Schrittvorlage basiert, ruft das Advanced Transform Feature auf, um einen Job von einem Datenstrom in einen anderen umzuwandeln.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Inline-Formdefinition erstellen: Nicht festgelegt
  • Standard-Papierformat für PostScript: Letter
  • Duplex: Nicht festgelegt
  • Externer Befehl: perl ${AIWDATA}/bin/callxform.pl -C ${getControlFileName()} -i ${getAbsoluteFileName(print, ${Job.Transform.OutputStream}, write)} -o ${getAbsoluteFileName(print, ${Job.Transform.OutputStream}, write)}
  • Externe Steuerdateischablone: /aiw/aiw1/control_files/external_programs/xform.cfg (UNIX-basierte Betriebssysteme) C:\AIW\AIW1\control_files\external_programs\xform.cfg (Windows)
  • Codepage für externes Programm: Nicht festgelegt
  • Sprache für externes Programm: Nicht festgelegt
  • PDF-TOC erzeugen: Nicht festgelegt
  • Fonds in die Ausgabe einfügen: Nicht festgelegt
  • Umzuwandelnder Seitenbereich:
  • Pfad zum ICC-Profil:
  • Pfad zu den System-Fonts:
  • Pfad zu den TrueType-Fonts:
  • Skalierungsfaktor für PDF-Seite:
  • Ressourcen inline integrieren: Ja
  • Farbe in Ausgabe beibehalten: Ja
  • Eingabestrom für die Umwandlung:
  • Ausgabestrom für die Umwandlung:
  • Seitenbreite für Umwandlung:
  • Seitenlänge für Umwandlung:
  • Auflösung für Umwandlung (DPI):
  • Outline-Fonts verwenden: Nein
  • Gesamten bedruckbaren Bereich für PCL-Ausgabe verwenden: Nicht festgelegt
  • Gültige Rückkehrcodes: 0
Hinweise zur Verwendung
  • Die Liste der verfügbaren Datenströme für den Eingabestrom für die Umwandlung und Ausgabestrom für die Umwandlung hängt von den installierten Umwandlungen ab. Wenn diese Listen leer sind, wurden die Lizenzschlüssel für die Umwandlung für Ein- und Ausgabedatenströme nicht installiert. Sie müssen Testlizenzschlüssel oder erworbene Lizenzschlüssel für die Umwandlungen herunterladen und installieren.
  • Wenn Sie AFP-Dateien, die Objektcontainer enthalten, mit anderen Datenstromtypen umwandeln, müssen Sie die entsprechende Eingabeumwandlung installieren, um einen Fehler zu vermeiden. Wenn eine AFP-Datei beispielsweise ein TIFF-Image in einem Objektcontainer enthält, müssen Sie die InputImage-Umwandlung installieren. Wenn eine AFP-Datei eine PDF-Seite in einem Objektcontainer enthält, müssen Sie die InputPDF-Umwandlung installieren.
  • Einige Merkmal gelten nicht für alle Eingabe- und Ausgabedatenströme. Wenn ein Merkmal nicht für die ausgewählten Datenströme gilt, werden die Werte ignoriert. Diese Felder werden im Notizbuch der Merkmale ausgegraut dargestellt.
  • Sie können diesen Schritt mehrfach zu einem Workflow hinzufügen.

1.3.12.2.108 UpdateDocPropsFromExtResultsFile

Ein auf dieser Schablone basierender Schritt verknüpft die Merkmale in der geänderten Ergebnisdatei mit der Dokumentmerkmaldatei für den Job.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Geänderte Ergebnisdatei:

1.3.12.2.109 UpdateDocumentsInDatabase

Ein Schritt, der auf der Schrittschablone UpdateDocumentsInDatabase basiert, aktualisiert die Werte von Dokumentmerkmalen in der Datenbank mit den Werten aus der Dokumentmerkmaldatei. Sie können beispielsweise einen Schritt in den Workflow aufnehmen, der ein externes Programm zum Berechnen von Werten einiger angepasster Dokumentmerkmale aufruft. Sie können einen auf der Schrittschablone UpdateDocumentsInDatabase basierenden Schritt verwenden, um diese Ergebnisse in die Datenbank zu stellen. Werte in der Dokumentmerkmaldatei werden nicht geändert.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Nein
Hinweise zur Verwendung
  • Diese Schrittschablone kann nicht kopiert oder gelöscht werden.
  • Die Dokument-ID in der Dokumentmerkmaldatei muss mit einer Dokument-ID eines dem Job zugeordneten Dokuments übereinstimmen.
  • Wenn einige Dokumente extrahiert oder verfügbar gemacht wurden (sie sind in diesem Fall dem Job, der diesen Schritt enthält, nicht mehr zugeordnet), wird die Aktualisierung für diese Dokumente ignoriert und dem Jobprotokoll eine Nachricht hinzugefügt. Ist eine Dokument-ID in der Merkmaldatei in der Datenbank nicht vorhanden, berichtet der Schritt einen Fehler und der Job wird in einen Fehlerstatus gesetzt.
  • Der Schritt versucht, alle in der Dokumentmerkmaldatei angegebenen Merkmale zu aktualisieren. Diese Dokumenteigenschaften sind jedoch schreibgeschützt und werden bei der Verarbeitung durch diesen Schritt nicht aktualisiert:
    • Doc.CurrentFirstPage
    • Doc.CurrentPages
    • Doc.ID
    • Doc.Jobs
    • Doc.OriginalFirstPage
    • Doc.OriginalJobID
    • Doc.OriginalPages
    • Doc.OriginalSequence
    • Doc.OriginalSheets
    • Doc.State
    • Doc.CombinedDocument
    • Doc.CombinedOriginalJobID
    • Doc.CombinedSequence
    • Doc.CombinedDocID
    • Doc.MadeAvailableByJobID
    • Doc.SequenceInChild
    • Doc.Associated
    • Doc.DataLen
    • Doc.DataOffset
    • Doc.CurrentJobID
    • Doc.CurrentSequence
    • Doc.CurrentSheets

      Hinweis:
    • Einige dieser Eigenschaften sind möglicherweise auf Ihrem System nicht verfügbar.

1.3.12.2.110 UpdateOrderValues

Fügen Sie diesen Schritt zu einem Workflow hinzu, um Auftragseigenschaften festzulegen, die von allen Schritten verwendet werden, die diesem Schritt im Workflow folgen.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Festzulegende Werte

1.3.12.2.111 UseInlineFormDefinition

Ein Schritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, sucht in dem Job nach einer Inline-Formdef. Wenn der Schritt eine Inline-Formdef findet, entfernt er den für das Jobmerkmal Formdef festgelegten Wert. Ist der Wert für Formdef leer, nutzt RICOH ProcessDirector die Inline-Formdef.
Standardwerte für Jobmerkmale
Nein
Hinweise zur Verwendung
  • Enthält der Job mehrere Inline-Formdefs, nutzt RICOH ProcessDirector die erste Inline-Formdef, die der Schritt findet.
  • Enthält der Workflow einen Schritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, sollte er vor all diesen Schritten ausgeführt werden, wenn sie vorhanden sind:
    • ConvertLineDataJobIntoAFP
    • CreatePageRanges
    • EnableRepositioning
    • PrintJobs

1.3.12.2.112 VerifyPrintedSheetCount

Ein Schritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, überprüft, ob die korrekte Anzahl von Blättern abgelegt wurde, nachdem ein AFP-Job erfolgreich gedruckt wurde. Sie müssen diesen Schritt dem Workflow explizit hinzufügen. Keiner der von RICOH ProcessDirector bereitgestellten Workflows enthält diesen Schritt.
Standardwerte für Jobmerkmale
Nein
Hinweise zur Verwendung
  • Dieser Schritt kann nur für die Übergabe von Jobs an AFP-Drucker verwendet werden.
  • Wenn dieser Schritt mit der Verarbeitung des Jobs beginnt, ermittelt RICOH ProcessDirector, ob Startseiten, Trennseiten und Abschluss-Seiten für den Drucker aktiviert sind, auf dem der Job zuletzt gedruckt wurde. Dann addiert die Kopienanzahl für diese Typen von Bannerseiten und führt die folgenden Berechnungen aus:
    • Fügt die Gesamtzahl von Bannerseiten dem Wert des Jobmerkmals Jobgröße (Blätter) hinzu. Da jede Bannerseite auf ein eigenes Blatt gedruckt wird, zählt jede Bannerseite als 1 Blatt.
    • Vergleicht den aktualisierten Wert des Merkmals Jobgröße (Blätter) mit dem Wert des Jobmerkmals Abgelegte Blätter.
    • Stimmen die Werte nicht überein, setzt RICOH ProcessDirector den Job in einen Fehlerstatus, wenn der Schritt VerifyPrintedSheetCount abgeschlossen ist. RICOH ProcessDirector setzt den Job auch in einen Fehlerstatus, wenn Sie eine Aktion Sprung zu oder Fortsetzen von einer gespeicherten Position für den Job ausführen.
  • Wenn Sie diesen Schritt einem Workflow hinzufügen, müssen Sie darauf achten, dass er auf den Schritt PrintJobs folgt. Es wird empfohlen, die Option Fehlerumgehung zulassen für diesen Schritt auf Ja zu setzen, damit das Drucken auch dann fortgesetzt werden kann, wenn die Seitenzähler nicht übereinstimmen.

1.3.12.2.113 VerifyReceivedSheetCount

Ein Schritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, vergleicht die Werte des Seitenzählers und des Blattzählers, die RICOH ProcessDirector von AFP Download Plus empfängt, mit den Werten, die im Schritt EnableRepositioning berechnet werden.
Standardwerte für Jobmerkmale

Nein

Hinweise zur Verwendung
  • Stimmen der Seitenzähler und der Blattzähler nicht überein, schreibt RICOH ProcessDirector eine Fehlernachricht in das Jobprotokoll und setzt den Job in einen Fehlerstatus.
  • Ein Workflow, der einen Schritt enthält, der auf dieser Schrittschablone basiert, muss zudem einen Schritt enthalten, der auf der Schrittschablone EnableRepositioning basiert. Dieser Schritt muss hinter dem Schritt EnableRepositioning vorkommen.
  • Es wird empfohlen, das Merkmal Fehlerumgehung zulassen für diesen Schritt auf Ja zu setzen, damit das Drucken auch dann fortgesetzt werden kann, wenn die Seitenzähler nicht übereinstimmen.

1.3.12.2.114 Wait

Ein Schritt basierend auf dieser Schrittschablone verschiebt den Job für eine bestimmte Zeit in den Status Wartend. Der Schritt wartet entweder für eine bestimmte Wartezeitlänge oder bis zu einer bestimmten Zeit des Tages.

Wenn Sie Werte sowohl für Warten bis als auch für Warten auf festlegen, errechnet der Schritt die Endzeit für jede Option. Sie können wählen, ob der Job zur früheren Endzeit oder zur späteren Endzeit mit dem nächsten Schritt fortfahren soll.

Ein Workflow enthält beispielsweise einen Schritt Warten mit diesen Einstellungen:

  • Warten bis: 12:00 Uhr
  • Zeitzone: Eastern Standard Time (EST)
  • Warten für: 3 Stunden

Ein Job erreicht diesen Schritt um 10:00 Uhr EST. Der Schritt legt diese beiden möglichen Endzeiten fest

  • Warten bis: 12:00 Uhr EST
  • Warten für: 3 Stunden (13:00 Uhr EST)

Wenn Schritt abschließen nach auf Eintritt von erstem festgelegt ist, geht der Job um 12:00 Uhr EST zum nächsten Schritt. Wenn Schritt abschließen nach auf Eintritt von letztem festgelegt ist, geht der Job um 13:00 Uhr EST zum nächsten Schritt.

Um die errechnete Zeit zu sehen, zu der die Wartezeit für einen Job endet, überprüfen Sie das Merkmal Schritt Warten endet auf der Registerkarte Warten im Notizbuch für Jobmerkmale.

Standardwerte für Jobmerkmale
  • Warten bis:
  • Zeitzone:
  • Warten auf:
  • Schritt abschließen nach: Eintritt von erstem
Hinweise zur Verwendung
  • Wenn der Merkmalwert Warten bis später ist als die aktuelle Zeit in der angegebenen Zeitzone, wenn der Schritt Warten startet, bleibt der Job im bis zur festgelegten Zeit am nächsten Tag im Status Wartend.
  • Wenn nur einer der Merkmalwerte Warten für oder Warten bis angegeben ist, wird das Merkmal Schritt abschließen nach ignoriert.
  • Sie können die Wartezeit beenden, indem Sie die Aktion Zum nächsten Schritt verwenden.
  • Wenn weder für das Merkmal Warten für noch für Warten bis ein Wert angegeben ist, wenn der Schritt ausgeführt wird, fährt der Job ohne zu warten mit dem nächsten Schritt im Workflow fort.
  • Wenn die Wartezeit abläuft, während der Server nicht in Betrieb ist, schließt der Job den Schritt Warten ab, wenn der Server verfügbar wird. Wenn die Wartezeit nicht abläuft, während der Server nicht in Betrieb ist, ändert sich die Endzeit der Wartezeit nicht.

1.3.12.2.115 WaitForDocumentCompletion

Ein Schritt, der auf der Schrittschablone WaitForDocumentCompletion basiert, bewirkt, dass der Job wartet, bis alle diesem Job zugeordneten Dokumente im Status Abgeschlossen sind. Wenn dem Job keine Dokumente zugeordnet sind, wartet der Job nicht und schließt diesen Schritt sofort ab. Diese Schrittschablone ist ähnlich wie die Schrittschablone WaitForDocumentCompletion, nur ist WaitForDocumentCompletion für die Verwendung mit Jobs vorgesehen, die so verarbeitet wurden, dass sie als Dokumente behandelt werden.
Hinweise zur Verwendung

  • Diese Schrittschablone kann nicht kopiert werden.
  • WaitForDocumentCompletion ist für Workflows, die Dokumente verarbeiten, nicht erforderlich. Wenn der Originaljob untergeordnete Jobs zum Drucken erstellt, stellt RICOH ProcessDirector sicher, dass der übergeordnete Job so lange im System bleibt, bis die untergeordneten Jobs entfernt wurden. Da WaitForDocumentCompletion nicht verwendet wird, benötigen Sie keinen Schritt auf Grundlage der Schrittschablone CompleteDocuments.

1.3.12.2.116 WaitForGroup

Ein Schritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, wartet, bis alle Jobs mit derselben Gruppen-ID diesen Schritt erreicht haben, bevor er die Jobs in den nächsten Schritt versetzt. Dieser Schritt muss vor dem Schritt PrintJobs ausgeführt werden.
Standardwerte für Jobmerkmale
Nein

1.3.12.2.117 WaitForRelatedJobs

Ein Schritt, der auf dieser Schrittvorlage basiert, wartet mit dem Versetzen eines Jobs in den nächsten Schritt im Workflow, bis alle zugehörigen Jobs mit dem nächsten Schritt beginnen können. Dieser Schritt muss in derselben Phase in alle zugehörigen Workflow erfolgen.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Beziehungsart: Familie

    Wenn die Funktion Auftragsverwaltung installiert ist, ändert sich der Standardwert in Auftrag.

1.3.12.2.118 WriteDocumentsToDatabase

Ein Schritt, der auf der Schrittvorlage WriteDocumentsToDatabase basiert, liest eine Dokumentmerkmaldatei für einen Job und fügt die Werte der einzelnen Dokumentmerkmale in die Datenbank ein.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Nein
Hinweise zur Verwendung
  • In einem Workflow ist nur ein einziger WriteDocumentsToDatabase-Schritt möglich. Nachdem Sie mit WriteDocumentsToDatabase zum ersten Mal Dokumentmerkmalwerte der Datenbank hinzugefügt haben, verwenden Sie für alle weiteren Aktualisierungen der Datenbank UpdateDocumentsInDatabase.
  • Diese Schrittvorlage kann nicht kopiert oder gelöscht werden.
  • Findet ein Schritt, der auf der Schrittvorlage WriteDocumentsToDatabase basiert, einen falschen Wert in der Dokumentmerkmaldatei, fügt der Schritt im Nachrichtenprotokoll des Jobs für den ersten Fehler für dieses Dokumentmerkmal eine Nachricht hinzu. Der Schritt setzt statt des falschen Werts einen leeren Wert (' ') in die Datenbank ein. Der Job wird nicht in einen Fehlerstatus versetzt.

1.3.12.2.119 WriteInserterControlFile

Ein Schritt, der auf der Schrittschablone WriteInserterControlFile basiert, erstellt eine Kuvertiereinheiten-Steuerdatei für den Job. Die Steuerdatei teilt der Kuvertiereinheit mit, wie die einzelnen Dokumente im Job verarbeitet werden.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Kuvertiereinheiten-Controller: Nicht festgelegt
  • Jobname der Kuvertiereinheit: Job-ID
  • Ladeplan: Nicht festgelegt
  • Kommentar zum Ladeplan:
Hinweise zur Verwendung
  • Der Standardwert für das Merkmal Jobname der Kuvertiereinheit ist die Jobnummer (Merkmal Job.ID). Sie können den Wert des Merkmals Jobname der Kuvertiereinheit in den Dateinamen der Kuvertiereinheiten-Steuerdatei stellen. Sie geben den Dateinamen der Steuerdatei im Merkmal Sendebefehl des Kuvertiereinheiten-Controllers an.
  • Wenn Sie mehrere Kopien eines Jobs drucken, schreibt RICOH ProcessDirector keine Steuerdateien für die Kopien.
  • Sie müssen in einen Workflow einen Schritt aufnehmen, der auf dieser Schrittschablone basiert, wenn für die Kuvertiereinheit eine Steuerdatei erforderlich ist. Ist für die Kuvertiereinheit keine Steuerdatei erforderlich, können Sie diesen Schritt aus dem Workflow entfernen.
  • Dieser Schritt muss vor einem Schritt ausgeführt werden, der auf der Schrittschablone SendInserterControlFile basiert.
  • Wenn Sie die Kuvertiereinheiten-Steuerdatei an die Kuvertiereinheit senden müssen, bevor der Job gedruckt wird, können Sie diesen Schritt vor den Schritt PrintJobs verschieben.
  • Dieser Schritt muss auf dem primären Server ausgeführt werden.

1.3.12.2.120 WriteJobLog

Ein Schritt, der auf dieser Schrittvorlage basiert, schreibt Informationen für den RICOH ProcessDirector-Job in eine Prüflistendatei.
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Sprache für externes Programm: Nicht festgelegt
  • Codepage für externes Programm: Nicht festgelegt
  • Externer Befehl: cp ${getControlFileName()} /aiwdir
  • Externe Steuerdateischablone: C:\aiw\aiw1\control_files\audit\print_properties.cfg
  • Gültige Rückkehrcodes: 0
Hinweise zur Verwendung
  • Dieser Schritt schreibt bei jeder Ausführung eine Prüflistendatei. Sie können den Schritt mehrmals mit verschiedenen Steuerdateien zu einem Workflow zuweisen, um verschiedene Prüflistendateien zu schreiben.
  • Dieser Schritt erstellt nicht das Verzeichnis, in dem die Prüflistendatei geschrieben wird. Das Verzeichnis muss vorhanden sein.

1.3.12.2.121 WritePropsToReportsDatabase

Mit einem Schritt auf der Grundlage dieser Schrittvorlage können Sie festlegen, welche Job- und Dokumenteigenschaften in der Berichtsdatenbank gespeichert werden sollen, wenn der Schritt ausgeführt wird. Sie können mehrere Kopien dieser Schrittvorlage in einem Workflow einfügen, um während der Jobverarbeitung verschiedene Merkmale zu verschiedenen Zeitpunkten zu speichern.
Diese Job-Eigenschaften werden immer gespeichert:
  • Aktuelle Phase (Job.Phase)
  • Aktueller Status (Job.State)
  • Aktueller Schritt (Job.step)
  • Aktuelle Uhrzeit (Job.CurrentTime)
  • Aktueller Workflow (Job.Process)
  • Ereignistyp (Job.Reports.EventType)
  • Auftragsnummer (Job.ID)
Diese Dokumenteigenschaften werden immer gespeichert:
  • Zugehörige Jobnummer (Doc.CurrentJobID)
  • Ursprüngliche Jobnummer (Doc.OriginalJobID)
Standardwerte für Jobmerkmale
  • Dokumentmerkmaldatei: ${getFileName(document,dpf,read)}
  • Dokumentmerkmaltabelle: doc_workflow_props
  • Zu schreibende Dokumentmerkmale:
  • Ereignistyp:
  • Jobmerkmaltabelle: job_workflow_props
  • Zu schreibende Jobmerkmale:
Hinweise zur Verwendung
  • Dieser Schritt muss auf dem primären Server ausgeführt werden.
  • Ist bei Ausführung des Schritts die in Dokumenteigenschaftentabelle bzw. Jobeigenschaftentabelle angegebene Tabelle nicht in der Berichtsdatenbank vorhanden, wird die Tabelle angelegt.
  • Bei jedem Hinzufügen eines Job- bzw. Dokumentmerkmals zur Datenbanktabelle wird eine neue Spalte angelegt. Der Name der Spalte nimmt den Datenbanknamen des Job- bzw. Dokumentmerkmals an, wobei jeder Punkt (.) durch einen Unterstrich (_) ersetzt wird. Beispiel: die Tabellenspalte für "Document.TotalPages" wird zu "Document_TotalPages".
  • Stellen Sie sicher, dass die Tabellennamen nicht mit den Namen der Datenbanktabellen übereinstimmen, die auf einem der Datensammler angegeben sind.
  • Sie müssen zusätzlich zu den standardmäßig gespeicherten Merkmalen mindestens ein einziges Job- oder Dokumentmerkmal auswählen, das gespeichert werden soll.
  • Wenn Sie den Schritt ausführen und später Elemente aus der Liste der zu schreibenden Merkmale entfernen, werden diese Merkmale bei der nächsten Ausführung des Schritts nicht aufgezeichnet. Ihre Spalten werden jedoch nicht aus den Tabellen gelöscht.
  • Sie müssen die Datenerfassung auf der Seite Datenbankeinstellungen aktivieren, sonst schlägt der Job während dieses Schritts fehl.
  • Sie können die Daten löschen, die vom Schritt WritePropsToReportsDatabase während des Workflows gespeichert wurden. Verwenden Sie Workflow-Schritt-Collector im Abschnitt Datensammler, um die Aufbewahrungszeit festzulegen. Der Workflow-Schritt-Collector ist standardmäßig aktiviert.

1.3.12.2.122 ZIPFiles

Ein Schritt, der auf dieser Schrittschablone basiert, erstellt eine ZIP-Datei aus einer durch Komma getrennten Liste mit Dateien.

Standardwerte für Jobmerkmale
  • Dateien zum ZIPPEN:

  • Ausgabedatei:

Hinweise zur Verwendung:

  • Sie können eine beliebigen Datei angeben, auf die RICOH ProcessDirector als Eingabe für den ZIPFiles-Schritt zugreifen kann, einschließlich der Dateien auf verschiedene Laufwerken.
  • Sie können kein Verzeichnis als Eingabe angeben. Zur Angabe aller Dateien in einem Verzeichnis verwenden Sie diesen Wert: directory_path/*
  • Sie können RICOH ProcessDirector-Symbolschreibweise in der durch Komma getrennten Liste mit Dateien und in den Namen der Ausgabedatei verwenden. Weitere Informationen zur Symbolschreibweise und ihrer Verwendung finden Sie im Hilfesystem.
  • Der ZIPFiles-Schritt archiviert alle Dateien im Verzeichnis auf oberster Ebene des ZIP-Archivs. Der Schritt erstellt keine Verzeichnisstruktur.

1.3.12.2.123 Nicht mehr unterstützt

Dies ist eine Liste der Schrittvorlagen, die entfernt wurden oder bei Verwendung keine Ausgabe erzeugen.

Diese Schrittvorlagen sind veraltet:

  • ArchiveInserterData
  • ArchiveDocumentData
  • Jobbericht schreiben
  • ReadDocumentsFromParent

    In frühen Versionen von RICOH ProcessDirector erstellten Schritte, die auf der Schrittvorlage ReadDocumentsFromParent basierten, eine neue Dokumenteigenschaftdatei für den Job, indem Zeilen aus der Dokumenteigenschaftdatei des übergeordneten Jobs extrahiert wurden. Wenn Sie die von dieser Schrittvorlage bereitgestellte Funktion verwenden müssen, verwenden Sie stattdessen die Schrittvorlage ReadDocumentsFromDatabase.

1.3.12.3 Bereitgestellte Workflows

RICOH ProcessDirector stellt Workflows bereit, die Sie als Muster zum Erstellen eigener Workflows verwenden können.

1.3.12.3.1 AFP

Verwenden Sie diesen Workflow für AFP-Eingabedateien, die an eine Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder mit LPD-Protokoll übergeben werden. Dieser Workflow legt Werte für Jobmerkmale fest, indem er die in den einzelnen Schritten des Workflows festgelegten Werte und eine Jobmerkmaldatei benutzt.
Die Eingabeeinheit legt eine Steuerdatei fest, receive_lpd_jobtype.cfg, um die LPD-Steuerdateiparameter eines Jobs in eine Jobmerkmaldatei im RICOH ProcessDirector-Format Merkmalname=Wert zu ändern, die vom ersten Schritt in diesem Workflow gelesen wird.

Wenn Sie diesen Workflow mit dem LPD-Protokoll verwenden, entfernen Sie ${Job.InputFile} aus dem Merkmal Jobname in Schritt SetJobPropsFromTextFile.

    Hinweis:
  • Die in diesem Workflow enthaltenen Schritte EnableRepositioning und CreatePageRanges geben Nachrichten in der Sprache zurück, in der das RICOH ProcessDirector-Basisprodukt installiert wurde.
Phasen und Schritte
Die Abbildung zeigt die Schritte in allen Phasen im Beispiel-Workflow.

1.3.12.3.2 AssemblePDF

Der Workflow AssemblePDF stellt eine neue PDF-Datei basierend auf Markups zusammen, die in den Plug-in-Steuerdateien angegeben wurden. Beispiel: Wenn Sie einen PDF-Job in untergeordnete Jobs unterteilen, können Sie mit dem Workflow AssemblePDF die untergeordneten Jobs erstellen und drucken.

Wenn das von Ihnen verwendete Markup keine untergeordneten Jobs erfordert, können Sie stattdessen auch EnhancePDFDocuments verwenden.

Phasen und Schritte
Die Abbildung zeigt die Schritte in allen Phasen im Beispiel-Workflow.

1.3.12.3.3 ComposeAFPDataRetrieved

Mit diesem Workflow können Sie Jobs verarbeiten, die eine WFD-Datei sowie eine oder mehrere Datendateien enthalten, die an anderer Stelle im Netzwerk gespeichert sind. Durch den Workflow werden die Datendateien gefunden und mit der WFD-Datei an Quadient Inspire Designer gesendet, um einen AFP-Druckjob zu generieren. Dann ruft er den Job ab und druckt ihn.

Dieser AFP-Workflow ist verfügbar, wenn die Quadient Inspire Connect- und AFP-Unterstützung-Features installiert sind.

    Hinweis:
  • Die Standardwerte der Eigenschaften der Datendateien und der Datenmodule des ComposeAFP-Schritts in diesem Workflow werden leer gelassen. Die leeren Werte geben an, dass der Workflow nach einer Überschreibungsdatei im Jobverzeichnis mit der WFD-Datei suchen soll. Die Überschreibungsdatei enthält die Werte für die Eigenschaften der Datendateien und der Datenmodule. Durch den Workflow werden die Werte entsprechend dem Inhalt der Überschreibungsdatei festgelegt.
  • Wenn für Ihre Jobs mehrere Datendateien verwendet werden, müssen Sie diesen Workflow verwenden. Es ist nicht möglich, mehrere Datendateien in einem Job mit einer WFD-Datei weiterzuleiten.
Phasen und Schritte
Die Abbildung zeigt die Schritte in allen Phasen im Beispiel-Workflow.

1.3.12.3.4 ComposeAFPDataSubmitted

Mit diesem Workflow können Sie eine WFD-Datei und eine Datendatei verarbeiten. Durch diesen Workflow werden die Dateien an Quadient Inspire Designer gesendet, um einen AFP-Druckjob zu genieren, den Job an RICOH ProcessDirector zurückzusenden und ihn zu drucken.

Dieser AFP-Workflow ist verfügbar, wenn die Quadient Inspire Connect- und AFP-Unterstützung-Features installiert sind.

    Hinweis:
  • Damit dieser Workflow korrekt abgeschlossen werden kann, müssen Sie den korrekten Wert für die Eigenschaft der Datenmodule des ComposeAFP-Schritts eingeben.

    Sie können die Namen aller Ein- und Ausgabemodule suchen, indem Sie eine Eingabeaufforderung des Computers öffnen, auf dem Quadient Inspire Designer installiert ist, und Folgendes eingeben:

    PNetTC -? sample.wfd

  • Mit diesem Workflow können nur Jobs verarbeitet werden, die eine Datendatei enthalten. Verwenden Sie den Workflow ComposeAFPDataRetrieved für Jobs, die mehrere Datendateien enthalten.
Phasen und Schritte
Die Abbildung zeigt die Schritte in allen Phasen im Beispiel-Workflow.

1.3.12.3.5 DownloadAFP

Verwenden Sie diesen Workflow für AFP-Datensätze, die über Download for z/OS oder AFP Download Plus übergeben werden, oder eine Liste mit mehreren Druckdateien, die an eine Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" übergeben werden. Dieser Workflow legt Werte für Jobmerkmale fest, indem er die in den einzelnen Schritten des Workflows festgelegten Werte und eine Jobmerkmaldatei benutzt.
Die Eingabeeinheit legt eine Steuerdatei fest, receive_jcl_jobtype.cfg, um die JCL-Parameter eines Jobs in eine Jobmerkmaldatei im Format RICOH ProcessDirectorMerkmalname=Wert zu ändern, die vom ersten Schritt in diesem Workflow gelesen wird. Die JCL-Parameter werden vom z/OS-Host in einer separaten Datei gesendet.
    Hinweis:
  • In RICOH ProcessDirector-Nachrichten kann dieser bestimmte Typ von Steuerdatei "Überschreibungsdatei" genannt werden.
  • Die in diesem Workflow enthaltenen Schritte EnableRepositioning und CreatePageRanges geben Nachrichten in der Sprache zurück, in der das RICOH ProcessDirector-Basisprodukt installiert wurde.
Phasen und Schritte
Die Abbildung zeigt die Schritte in allen Phasen im Beispiel-Workflow.

1.3.12.3.6 DownloadLineData

Verwenden Sie diesen Workflow für Datensätze mit Zeilendaten oder Daten im gemischten Format, die über Download for z/OS oder AFP Download Plus übergeben werden. Dieser Workflow legt Werte für Jobmerkmale fest, indem er die in den einzelnen Schritten des Workflows festgelegten Werte und eine Jobmerkmaldatei benutzt.

Die Eingabeeinheit legt eine Steuerdatei fest, receive_jcl_jobtype.cfg, um die JCL-Parameter eines Jobs in eine Jobmerkmaldatei im Format RICOH ProcessDirectorMerkmalname=Wert zu ändern, die vom ersten Schritt in diesem Workflow gelesen wird. Die JCL-Parameter werden vom z/OS-Host in einer separaten Datei gesendet.

    Hinweis:
  • In RICOH ProcessDirector-Nachrichten kann dieser bestimmte Typ von Steuerdatei Überschreibungsdatei genannt werden.
  • Der in diesem Workflow enthaltene Schritt ConvertLineDataJobIntoAFP gibt Nachrichten in der Sprache zurück, die in dem Merkmal Sprache für externes Programm des Schritts angegeben ist.
  • Die in diesem Workflow enthaltenen Schritte EnableRepositioning und CreatePageRanges geben Nachrichten in der Sprache zurück, in der das RICOH ProcessDirector-Basisprodukt installiert wurde.
Phasen und Schritte
Die Abbildung zeigt die Schritte in allen Phasen im Beispiel-Workflow.

1.3.12.3.7 ElectronicFormDocSample

Dieser Workflow zeigt, wie die elektronischen Formulare mit Daten in PDF-Dateien für Jobs kombiniert werden, die Dokumente mit Seitenausnahmen beinhalten.

Der Beispiel-Workflow druckt einige Jobs durch Kombination von elektronischen Formularen mit Daten und andere Jobs unter Verwendung von vorgedrucktem Papier:

  • Die Verzweigung [1] Elektronisch des Workflows sendet Jobs mit Elektronisch im Namen der PDF-Datei durch den Schritt CombinePDFWithForm, der die elektronischen Formulare mit den Daten kombiniert. Die Jobs verlaufen dann durch den Schritt CountPages.
  • Die Verzweigung [2] Vorgedruckt sendet Jobs, bei denen im Namen der PDF-Datei nicht Elektronisch vorhanden ist, direkt an den Schritt CountPages. Diese Jobs umgehen den Schritt CombinePDFWithForm und werden auf vorgedrucktes Papier gedruckt.

Das Feature Vorgedruckte Formulare austauschen stellt den Musterordner für den Sofortdruck ElectronicFormDocFolder, zwei Musterjobs und eine Steuerdatei bereit, die mit dem Workflow ElectronicFormDocSample funktionieren. Die Musterdatei ElectronicDoc.pdf verläuft durch die Verzweigung [1] Elektronisch, und der Musterjob PreprintedDoc.pdf verläuft durch die Verzweigung [2] Vorgedruckt. Nachdem die Jobs den Schritt PrintJobs oder RetainCompletedJobs erreicht haben, können Sie die Jobs anzeigen, um das Ergebnis der Kombination aus elektronischen Formularen mit Daten zu sehen.

Die Steuerdatei ElectronicForm.ctl, die von den Schritten IdentifyPDFDocuments und BuildPDFFromDocuments verwendet wird, gibt die Medien für Seitenausnahmen für Jobs an, die den Workflow durchlaufen. Elektronische Formulare wurden für Medien für Seitenausnahmen festgelegt.

Phasen und Schritte

Die Abbildung zeigt die Schritte in allen Phasen im Beispiel-Workflow.

1.3.12.3.8 ElectronicFormJobSample

Dieser Workflow zeigt, wie die elektronischen Formulare mit den Daten in PDF-Dateien für Jobs kombiniert werden.

Der Beispiel-Workflow druckt einige Jobs durch Kombination von elektronischen Formularen mit Daten und andere Jobs unter Verwendung von vorgedrucktem Papier:

  • Die Verzweigung [1] Elektronisch des Workflows sendet Jobs mit Elektronisch im Namen der PDF-Datei durch den Schritt CombinePDFWithForm, der die elektronischen Formulare mit den Daten kombiniert. Die Jobs verlaufen dann durch den Schritt CountPages.
  • Die Verzweigung [2] Vorgedruckt sendet Jobs, bei denen im Namen der PDF-Datei nicht Elektronisch vorhanden ist, direkt an den Schritt CountPages. Diese Jobs umgehen den Schritt CombinePDFWithForm und werden auf vorgedrucktes Papier gedruckt.

Das Feature Vorgedruckte Formulare austauschen stellt den Musterordner für den Sofortdruck ElectronicFormJobFolder und zwei Musterjobs bereit, die mit dem Workflow ElectronicFormJobSample funktionieren. Die Musterdatei ElectronicJob.pdf verläuft durch die Verzweigung [1] Elektronisch, und der Musterjob PreprintedJob.pdf verläuft durch die Verzweigung [2] Vorgedruckt. Nachdem die Jobs den Schritt PrintJobs oder RetainCompletedJobs erreicht haben, können Sie die Jobs anzeigen, um das Ergebnis der Kombination aus elektronischen Formularen mit Daten zu sehen.

Phasen und Schritte

Die Abbildung zeigt die Schritte in allen Phasen im Beispiel-Workflow.

1.3.12.3.9 ElectronicPresentmentSample

Verwenden Sie diesen Workflow, um zu zeigen, wie Electronic Presentment funktioniert.

Der Beispiel-Workflow legt die Jobmerkmale Kundenname und Benutzerdefiniert 1 fest und extrahiert Werte für fünf Dokumentmerkmale: Mitgliedsnummer, PURL, Adressblockzeile 1, Datum der Erklärung und Mitgliedsebene.

Nachdem der Schritt PrintJobs einen Job gedruckt hat, hält der Schritt ToMailroom den Job zwei Minuten lang und gibt ihn dann an den Schritt StoreInRepository frei. Der Schritt ToMailroom basiert auf der Schrittschablone Warten.

Der Schritt StoreInRepository legt fünf Jobmerkmale und fünf Dokumentmerkmale fest, die im Repository ElecPresRepository gespeichert werden. Die Jobmerkmale sind Kundenname, Benutzerdefiniert 1, Jobname, Workflow und Dem Drucker zugewiesen. Die Dokumentmerkmale sind diejenigen, für die der Workflow Werte extrahiert.

Außerdem speichert der Schritt StoreInRepository die von dem Benachrichtigungsobjekt EPSampleHistory gesammelten Verlaufsdaten.

Phasen und Schritte
Die folgende Abbildung zeigt den Muster-Workflow als eine Serie von Phasen.

Empfang, Vorbereitung und Zusammensetzung

Druck und Abschluss

1.3.12.3.10 EnhancePDFDocuments

EnhancePDFDocuments erkennt Dokumente und wendet Markups an, die in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Steuerdateien definiert sind, die bei einem auf dem Schritt BuildPDFFromDocuments basierenden Schritt erstellt wurden.
Phasen und Schritte
Die Abbildung zeigt die Schritte in allen Phasen im Beispiel-Workflow.

1.3.12.3.11 ErrorMessage

Benutzen Sie diesen Workflow, um Fehlernachrichten-Datensätze mit Zeilendaten oder Daten im gemischten Format zu verarbeiten, die generiert werden, wenn Sie AFP Download Plus verwenden, um Jobs mit mehreren Datensätzen zu übergeben. Dieser Workflow legt Werte für Jobmerkmale fest, indem er die in den einzelnen Schritten des Workflows festgelegten Werte und eine Jobmerkmaldatei benutzt.
Die Eingabeeinheit legt eine Steuerdatei fest, receive_jcl_jobtype.cfg, um die JCL-Parameter eines Jobs in eine Jobmerkmaldatei im Format RICOH ProcessDirectorMerkmalname=Wert zu ändern, die vom ersten Schritt in diesem Workflow gelesen wird.
    Hinweis:
  • Dieser Workflow enthält einen manuellen Schritt, damit Sie die Nachrichten einsehen und den Job bei Anzeichen von Problemen abbrechen können.
  • Ein übergeordneter Workflow, der ErrorMessage als untergeordneten Workflow enthält, muss nach der Phase ManualStepWithManualStart einen Schritt enthalten, der auf der Schrittschablone WaitForGroup basiert. Dieser Schritt führt dazu, dass der Job wartet, bis Sie den manuellen Schritt des Prüfens der Nachrichten ausgeführt haben, bevor der Job an die nächste Phase weitergeleitet wird.
  • Nachrichtendateien von Download for z/OS werden im Zeilendatenformat gesendet. Daher enthält der Workflow ErrorMessage einen Schritt ConvertLineDataJobIntoAFP. Dieser Schritt wandelt die Nachrichtendateien in das AFP-Format um, damit die Nachrichtendateien angezeigt und gedruckt werden können. Nachrichtendateien von AFP Download Plus werden im AFP-Format gesendet und müssen daher nicht umgewandelt werden.
  • Bei einem Linux-System gibt der in diesem Workflow enthaltene Schritt ConvertLineDataJobIntoAFP Nachrichten in derjenigen Sprache zurück, die in dem Merkmal Sprache für externes Programm des Schritts angegeben ist.
Phasen und Schritte
Die Abbildung zeigt die Schritte in allen Phasen im Beispiel-Workflow.

1.3.12.3.12 FusionProSample

In diesem Beispiel-Workflow erfahren Sie, wie Sie Jobs mit der Funktion FusionPro Connect verarbeiten, um eine PDF-Datei aus einer CSV-Datei zu erstellen.

Der Workflow legt Werte für Jobmerkmale fest, indem er die in den einzelnen Schritten des Workflows festgelegten Werte benutzt.

In diesem Beispiel-Workflow wird die Eingabedatei mit dem Schritt RunFusionPro an den FusionPro Server gesendet, der die Datei als Druckdatei zurückgibt.

Phasen und Schritte
Die Abbildung zeigt die Schritte in allen Phasen im Beispiel-Workflow.


                              

1.3.12.3.13 GroupDocsForPostalProcess

Verwenden Sie diesen Workflow, um Dokumentdaten zur Übermittlung an die Postsoftware zu sammeln, die Dokumentdaten mit Hilfe der Ausgabe der Postsoftware zu aktualisieren, und für jede Postart, welche die Postsoftware identifiziert hat, untergeordnete Jobs zu erzeugen.

Dieser Musterworkflow gruppiert die Dokumente in drei verschiedene untergeordnete Jobs: einen für Post, die für einen zusätzlichen postalischen Verarbeitungsdurchlauf qualifiziert ist, einen weiteren für Post, die nicht für einen zusätzlichen postalischen Verarbeitungsdurchlauf qualifiziert ist, und eine dritte Gruppe für Post, die von der Postsoftware zurückgeschickt wird, weil sie einen Fehler aufweist oder eine vom Standard abweichende Bearbeitungsmethode erfordert, wie beispielsweise internationale Zustellung.

Dieser Muster-Workflow verwendet den Schritt "RunHotFolderApplication", um die von der Postsoftware als Eingabe verwendete Datei in ein Verzeichnis zu schreiben und ein anderes Verzeichnis zu überwachen, in das die Postsoftware eine Datei zurückschickt. Wenn Sie die Dateien manuell an die Postsoftware übermitteln und von dort abrufen möchten, ersetzen Sie den Schritt " RunHotFolderApplication" durch einen Schritt auf Basis der ManualStepwithAutoStart-Schrittschablone.

Phasen und Schritte
Die folgende Abbildung zeigt den Muster-Workflow als eine Serie von Phasen.

Empfang und Vorbereitung

Abschluss

1.3.12.3.14 LineData

Verwenden Sie diesen Workflow für Eingabedateien mit ASCII-Zeilendaten oder mit Daten im gemischten Format, die an eine Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder mit dem LPD-Protokoll übergeben werden. Dieser Workflow legt Werte für Jobmerkmale fest, indem er die in den einzelnen Schritten des Workflows festgelegten Werte und eine Jobmerkmaldatei benutzt.

Die Eingabeeinheit legt eine Steuerdatei fest, receive_lpd_jobtype.cfg, um die LPD-Steuerdateiparameter eines Jobs in eine Jobmerkmaldatei im RICOH ProcessDirector-Format Merkmalname=Wert zu ändern, die vom ersten Schritt in diesem Workflow gelesen wird.

Wenn Sie diesen Workflow mit dem LPD-Protokoll verwenden, entfernen Sie ${Job.InputFile} aus dem Merkmal Jobname in Schritt SetJobPropsFromTextFile.

    Hinweis:
  • Der in diesem Workflow enthaltene Schritt ConvertLineDataJobIntoAFP gibt Nachrichten in der Sprache zurück, die in dem Merkmal Sprache für externes Programm des Schritts angegeben ist.
  • Die in diesem Workflow enthaltenen Schritte EnableRepositioning und CreatePageRanges geben Nachrichten in der Sprache zurück, in der das RICOH ProcessDirector-Basisprodukt installiert wurde.
Phasen und Schritte
Die Abbildung zeigt die Schritte in allen Phasen im Beispiel-Workflow.

1.3.12.3.15 MarcomProcessOrders

Dieser Workflow und der Workflow MarcomProcessJobTicket zeigen, wie Daten mit der MarcomCentral-Website ausgetauscht werden. Die Demonstration umfasst ein SOAP-Webdienst-Eingabegerät und eine SOAP-Webservice-Benachrichtigung und verwendet ein Auftragseigenschaft-Zuordnungsobjekt, um Aufträge und Jobs zu erstellen und deren Eigenschaften festzulegen.

Die SOAP-Web-Service-Eingabeeinheit MarcomReceiveOrders simuliert einen Aufruf an einen MarcomCentral-Web-Service. Die Eingabeeinheit ruft einen XML-Auftrag aus dem Beispiel-Store der MarcomCentral-Website ab und sendet den XML-Job an den Workflow MarcomProcessOrders.

Der Schritt SetJobPropsFromTextFile setzt das Merkmal Jobname auf Marcom Sample Order.

Der Schritt DetectInputDataStream setzt den Datenstrom auf XML.

Der Schritt CreateOrdersFromFile verwendet das Eigenschaftszuordnungsobjekt MarcomOrderSample , um einen Auftrag und zwei Jobs zu erstellen. Die Jobs werden als untergeordnete Jobs erstellt. Der Schritt legt auch Eigenschaftswerte auf der Grundlage des Inhalts der XML-Datei fest. Das Eigenschaftzuordnungsobjekt verwendet diese XML-Elemente, um Aufträge und Jobs in der Datei zu identifizieren:

/Order
Identifiziert Aufträge.
/Order/OrderDetails/OrderDetail
Identifiziert Jobs.

In der Tabelle sind die XML-Elemente und die ihnen entsprechenden Eigenschaften aufgeführt.

XML-Element Datenbankname Benutzerschnittstellenname
/Order/OrderNumber Order.Name Auftragsname
/Order/ID Order.Reference Externe Auftragsreferenz
/Order/OrderDetails/OrderDetail/User/Name Order.Customer Kundenname
/Order/OrderDetails/OrderDetail/SKUDescription Order.Description Beschreibung
/Order/OrderDetails/OrderDetail/Quantity Job.Copies Angeforderte Jobkopien
/Order/OrderDetails/OrderDetail/OrderNumber Job.Marcom.OrderNumber MarcomCentral-Auftragsnummer
/Order/ID Job.Marcom.OrderId MarcomCentral-Auftrags-ID
/Order/OrderDetails/OrderDetail/ID Job.Marcom.JobTicketId MarcomCentral-Job-Ticket
/Order/OrderDetails/OrderDetail/ProductType Job.Marcom.ProductType MarcomCentral-Produkttyp
/Order/OrderDetails/OrderDetail/ProductName Job.Name Jobname

Der Schritt übermittelt dann die beiden untergeordneten Jobs an den Workflow MarcomProcessJobTicket.

Der original Auftragsjob wird an den Schritt WaitForRelatedJobs gesendet.

Wenn alle untergeordneten Jobs für den Auftrag beim Schritt WaitForRelatedJobs im Workflow MarcomProcessJobTicket ankommen, sendet RICOH ProcessDirector den Auftragsjob an den Schritt RetainCompletedJobs. Der Status des Auftragsjobs ändert sich in Aufbewahrt.

Wenn dieses Ereignis eintritt, simuliert die Web-Service-Benachrichtigung MarcomCloseoutOrder einen Aufruf an einen MarcomCentral-Web-Service. Der Web-Service ändert den Status des XML-Auftrags im Beispiel-Store.

Wenn die Benachrichtigung den Web-Service aufgerufen hat statt die Simulation auszuführen, findet diese Änderung im Beispiel-Store statt. Im Auftragsmanager im Dialogfeld Nach Element anzeigen ändern sich der Wert in der Spalte Auftragsstatus für jedes Element im Auftrag von In Bearbeitung in Versandt.

Phasen und Schritte
Die Abbildung zeigt die Schritte in allen Phasen im Beispiel-Workflow.

1.3.12.3.16 MarcomProcessJobTicket

Dieser Workflow und der Workflow MarcomProcessOrders zeigen, wie Daten mit der MarcomCentral-Website ausgetauscht werden. Die Demonstration umfasst ein SOAP-Webdienst-Eingabegerät und eine SOAP-Webservice-Benachrichtigung und verwendet ein Auftragseigenschaft-Zuordnungsobjekt, um Aufträge und Jobs zu erstellen und deren Eigenschaften festzulegen.

Der Workflow MarcomProcessJobTicket empfängt untergeordnete Jobs aus dem Schritt CreateOrdersFromFile im Workflow MarcomProcessOrders.

Der Schritt SetJobPropsFromTextFile empfängt die Jobs und leitet sie an den nächsten Schritt weiter. Wenn der Job den Schritt SetJobPropsFromTextFile verlässt, überprüft die Regel am Konnektor [1] Warehouse den Wert der Eigenschaft MarcomCentral-Produkttyp. Versioniert, Variabel und JobDirect sind Produkttypen für druckbare Artikel.

  • Wenn der Artikel nicht über einen druckbaren Produkttyp verfügt, sendet der Workflow den Job durch die Abzweigung Warehouse.
  • Verfügt der Artikel über einen druckbaren Produkttyp, sendet der Workflow den Job durch die Abzweigung Druckbar.

Im Warehouse-Zweig des Workflows wartet der Schritt ManualStepWithAutoStart darauf, dass die Lagermitarbeiter anzeigen, dass der Job bereit ist für den Versand.

Im Printable-Zweig des Workflow werden druckbare Jobs zunächst durch die Schritte der Schrittkette MarcomDownloadPrintFile verarbeitet:

  • Wenn der Job bei dem zweiten ContinueToNextStep-Schritt ankommt, überprüft die Regel am Anschluss [1]-Datei bereit, ob für das Merkmal Benutzerdefiniert 3 (URL der herunterzuladenden Datei) ein Wert festgelegt ist.
    • Ist dies der Fall, steht die Druckdatei zum Herunterladen bereit. Der Workflow sendet den Auftrag direkt an den Schritt DownloadFile.
    • Ist dies nicht der Fall, überprüft die Regel am Konnektor [2] Auf Datei prüfen, ob der Wert der Jobeigenschaft Benutzerdefinierte Ganzzahl 1 kleiner als 10 ist. Wenn der Job zum ersten Mal beim zweiten ContinueToNextStep-Schritt ankommt, lautet der Wert der Eigenschaft Benutzerdefinierte Ganzzahl 10.
      • Ist der Wert ein Wert von 0 bis 9, sendet der Workflow den Job an den Schritt Warten, wo er dann 30 Sekunden wartet. Der Workflow sendet den Job dann an den Schritt CallSOAPService.

        Der Schritt CallSOAPService simuliert einen Aufruf an einen MarcomCentral-Web-Service und ruft ein Job-Ticket für einen druckbaren Artikel ab.

        Mit dem XSLT-Stylesheet downloadOverrides.xslt konvertiert der Schritt ApplyXSLTransform2 das XML-Element für die URL der herunterzuladenden Datei in das Jobmerkmal Benutzerdefiniert 3. Der Schritt legt den Wert in einer Überschreibungsdatei ab und überschreibt die Überschreibungsdatei im Spoolverzeichnis für den Job mit der neuen Überschreibungsdatei.

        Der Schritt AssignJobValues erhöht den Wert der Eigenschaft Benutzerdefinierte Ganzzahl 1 um 1. Der Workflow sendet den Job zurück an den zweiten ContinueToNextStep-Schritt, der den Job durch den Schritt Warten an den Schritt CallSOAPService sendet. Der Schritt CallSOAPService wiederholt den Aufruf an den MarcomCentral-Web-Service, der ein Job-Ticket für einen druckbaren Artikel abruft. Wenn die Eigenschaft Benutzerdefiniert 3 immer noch keinen Wert für die URL enthält, sendet der Workflow den Job bis zu neun Mal durch den Schritt CallSOAPService.

      • Lautet der Wert 10, wurde der Job 10 Mal an den Schritt CallSOAPService gesendet. Nach fünf Minuten enthält die Eigenschaft Benutzerdefiniert 3 immer noch keinen Wert für die herunterzuladende Datei. Der Job erfüllt die Regel am Anschluss [2] Auf Datei prüfen nicht. Der Workflow sendet den Job durch den Anschluss [3] Zeitlimit an den Schritt FailWithMesssage und schreibt eine Fehlermeldung in das Jobprotokoll. Die Meldung besagt: Datei stand in der zulässigen Zeitspanne nicht zum Herunterladen zur Verfügung.

          Hinweis:
        • Da die Meldung eine Jobeigenschaft ist, wird sie im Jobeigenschaft-Notizbuch auf dem Reiter "Informationen" für alle Jobs angezeigt, die den Workflow durchlaufen. Die Meldung wird nur dann im Jobprotokoll angezeigt, wenn der Workflow den Job über den Anschluss [3] Zeitlimit an den Schritt FailWithMesssage sendet.

  • Der Schritt DownloadFile lädt die PDF-Datei für den druckbaren untergeordneten Job herunter.

Wenn der Job die Schrittkette verlässt, verarbeiten und drucken die Schritte OptimizePDF, CountPages, CreatePageRanges und PrintJobs den Job auf dem Beispiel-Drucker.

Der Schritt WaitForRelatedJobs hält den übergeordneten Job und alle untergeordneten Jobs an, bis alle untergeordneten Jobs bei dem Schritt angekommen sind.

Wenn alle untergeordneten Jobs für den Auftrag am Schritt WaitForRelatedJobs ankommen, sendet der Workflow die übergeordneten und untergeordneten Jobs an den Schritt RetainCompletedJobs.

Phasen und Schritte

Die folgende Abbildung zeigt den Muster-Workflow als eine Serie von Phasen.

Empfang, Vorbereitung und Zusammensetzung

MaromDownloadPrintFile-Schrittkette

Druck und Abschluss

1.3.12.3.17 OrderJobSample

Dieser Workflow und der OrderSample-Workflow zeigen, wie Sie XML-Auftragsdateien von Ihrem Bestellsystem übermitteln, Aufträge und Jobs identifizieren, Eigenschaftswerte festlegen und Jobs zum Druck senden.

Der Workflow OrderJobSample empfängt Jobs aus dem Schritt CreateOrdersfromFile im Workflow OrderSample.

Enthält der Job eine Drucksache, wird der Job dem Zweig Druckerei zugewiesen und durchläuft alle Schritte der Phasen Vorbereiten, Drucken und Fertigstellen. Enthält der Job eine Nicht-Druckposition, wird der Job dem Zweig Lager zugewiesen und geht direkt in den Schritt ManualStepWithAutoStart über. In dem Beispiel ist ein Job druckbar und einer nicht.

Der Schritt WaitForRelatedJobs hält die Jobs, bis alle Jobs in dem Auftrag bei dem Schritt angekommen sind. Wenn alle Jobs für den Auftrag in dem Schritt WaitForRelatedJobs ankommen, werden die Jobs in den Schritt RetainCompletedJobs verschoben. Wenn alle Jobs in den Status Aufbewahren wechseln, wechselt der Auftrag in den Status Abgeschlossen.

Phasen und Schritte

Die Abbildung zeigt die Schritte in allen Phasen im Beispiel-Workflow.

1.3.12.3.18 OrderSample

Dieser Workflow und der OrderJobSample-Workflow zeigen, wie Sie XML-Auftragsdateien von Ihrem Bestellsystem übermitteln, Aufträge und Jobs identifizieren, Eigenschaftswerte festlegen und Jobs zum Druck senden.

Dieser Workflow enthält einen Schritt, der auf dem Schritt CreateOrdersFromFile basiert und die XML-Beispielauftragsdatei mithilfe des Eigenschaftszuordnungsobjekts OrderXMLSample auswertet. Der Schritt erzeugt einen Auftrag und zwei Jobs. Die beiden Jobs werden dann dem Workflow OrderJobSample zur Bearbeitung übergeben. Die XML-Datei des Auftrags wird aufbewahrt, falls der gesamte Auftrag erneut bearbeitet werden muss.

Phasen und Schritte

Die Abbildung zeigt die Schritte in allen Phasen im Beispiel-Workflow.

1.3.12.3.19 OutputAFP

Verwenden Sie diesen Workflow, um das Advanced Transform Feature aufzurufen und die Dateien aus einem beliebigen Datenstrom in AFP umzuwandeln.

Dieser Workflow enthält Schritte basierend auf den Schrittschablonen DetectInputDatastream und TransformWithAdvancedFeature:

  • DetectInputDatastream bestimmt den Wert des Merkmals Eingabedatenstrom für den Job.
  • TransformWithAdvancedFeature verwendet das Merkmal Eingabestrom für die Umwandlung, um zu bestimmen, welche Eingabeumwandlung verwendet werden soll.

    Um den Wert des Merkmals Eingabedatenstrom als Eingabestrom für die Umwandlung zu verwenden, legen Sie für das Merkmal Eingabestrom für die Umwandlung Aktuellen verwenden fest.

In diesem Workflow ist der Wert des Merkmals Eingabestrom für die Umwandlung im Schritt auf Aktuellen verwenden festgelegt. Daher akzeptiert der Workflow jeden Eingabedatenstrom und konvertiert ihn in den im Merkmal Ausgabestrom der Umwandlung angegebenen Datenstrom. In diesem Fall lautet der Wert AFP.

Die Schrittschablone TransformWithAdvancedFeature kann so konfiguriert werden, dass sie verschiedene Eingabedatenströme akzeptiert und je nach installierten Advanced Transform-Features in Ausgabedatenströme umwandelt. Wenn Sie einen Job in einen anderen Datenstrom konvertieren möchten, können Sie den Workflow kopieren und den Wert des Merkmals Ausgabedatenstrom ändern. Wenn Sie beispielsweise einen beliebigen Eingabedatenstrom akzeptieren und in PostScript umwandeln möchten, benennen Sie den kopierten Workflow OutputPS, und ändern Sie den Wert des Merkmals Ausgabestrom der Umwandlung zu PS.

Phasen und Schritte
Die Abbildung zeigt die Schritte in allen Phasen im Beispiel-Workflow.

1.3.12.3.20 OutputPDF

Benutzen Sie diesen Workflow, wenn RICOH ProcessDirector PDF-Dateien ausgeben soll. Sie können diesen Jobtyp beispielsweise verwenden, um PDF-Dateien in einen Ordner für Sofortdruck zu kopieren, der dem Drucker zugeordnet ist.
Der Workflow legt Werte für Jobmerkmale fest, indem er die in den einzelnen Schritten des Workflows festgelegten Werte benutzt.
    Hinweis:
  • Dieser Workflow benutzt nicht die Schrittschablone PrintJobs zum Senden von Druckjobs an einen RICOH ProcessDirector-Drucker. Daher können Sie die Aktionen Sprung zu und Erneut drucken bei diesen Jobs nicht verwenden.
  • Der Schritt TransformJobIntoPDF überprüft den Datenstrom des Druckjobs, um festzustellen, ob er bereits PDF-Format hat:
    • Hat der Datenstrom des Druckjobs PDF-Format, übergibt der Schritt den Job an den nächsten Schritt.
    • Hat der Datenstrom des Druckjobs kein PDF-Format, überprüft der Schritt, ob ein RICOH ProcessDirector Transform Feature oder InfoPrint Umwandlungsmanager diesen Datenstrom in das PDF-Format umwandeln kann. Ist dies der Fall, übergibt der Schritt den Job an das Umwandlungsprogramm.

InfoPrint Umwandlungsmanager ist ein separat erhältliches Produkt.

Phasen und Schritte
Die Abbildung zeigt die Schritte in allen Phasen im Beispiel-Workflow.

1.3.12.3.21 ParentNoPrint

Benutzen Sie diesen Workflow für übergeordnete Eingabedateien oder Datensätze, die keine Daten enthalten und denen untergeordnete Dateien zugeordnet sind, die Daten enthalten.
Phasen und Schritte
Die Abbildung zeigt die Schritte in allen Phasen im Beispiel-Workflow.

1.3.12.3.22 PDF

Verwenden Sie diesen Workflow für PDF-Eingabedateien, die an eine Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder mit LPD-Protokoll übergeben werden.

Dieser Workflow legt Werte für Jobmerkmale fest, indem er die in den einzelnen Schritten des Workflows festgelegten Werte und eine Jobmerkmaldatei benutzt.

Stellen Sie in den Schritten SetJobPropsFromTextFile und PrintJobs sicher, dass Sie die gewünschten Werte der Merkmale festlegen, die Jobs für Drucker planen. Jobs werden nur gedruckt, wenn ihre Planungsmerkmale mit den festgelegten Werten in den entsprechenden Merkmalen des Druckers übereinstimmen. Beispiel:

  • Ändern Sie im Schritt SetJobPropsFromTextFile das Merkmal Kundenname von RicohSample in den gewünschten Wert.
  • Ändern Sie im Schritt PrintJobs das Merkmal Angeforderter Drucker in den gewünschten Wert.

Wenn Sie diesen Workflow mit dem LPD-Protokoll verwenden, entfernen Sie ${Job.InputFile} aus dem Merkmal Jobname in Schritt SetJobPropsFromTextFile.

Der Schritt RunExternalProgram führt ein Muster für einen externen Befehl mit einer externen Muster-Steuerdateischablone aus, um eine CSV-Datei mit den Werten von neun Jobmerkmalen zu erstellen. Wenn Sie diesen Workflow verwenden, löschen Sie den Schritt RunExternalProgram, oder ändern ihn so, dass er den gewünschten externen Befehl ausführt.

Phasen und Schritte
Die Abbildung zeigt die Schritte in allen Phasen im Beispiel-Workflow.

1.3.12.3.23 PDFProduction

Verwenden Sie diesen Workflow für die PDF-Eingabedateien als Beispiel für bedingte Verarbeitung. Andere Workflows stellen mehr Beispielschritte für das Verarbeiten von Jobs bereit.

Dieser Workflow verwendet die bedingte Verarbeitung, um kleine Jobs mit weniger als 20 Seiten unterschiedlich im Vergleich zu größeren Jobs zu drucken. Der Workflow legt Werte für Jobmerkmale fest, indem er die in den einzelnen Schritten des Workflows festgelegten Werte benutzt.

Der Workflow sendet einen Job von dem Schritt Count Pages an den Schritt AssignJobValues oder AssignJobValues2 basierend auf der Gesamtseitenzahl des Jobs. Der Anschluss von Count Pages zu AssignJobValues besitzt eine Regel namens < 20pg mit einer Bedingung: Job.TotalPages < ‘20’. Der Anschluss von AssignJobValues2 besitzt eine Regel namens Weitere ohne Bedingungen. AssignJobValues legt das Jobmerkmal Benutzerdefiniert 1 auf Small job fest. AssignJobValues2 legt das Jobmerkmal Benutzerdefiniert 1 auf Large job fest. Wenn Sie diesen Workflow verwenden, passen Sie die bedingten Verarbeitungsregeln an Ihren Workflow an.

Stellen Sie in den Schritten SetJobPropsFromTextFile und PrintJobs sicher, dass Sie die gewünschten Werte der Merkmale festlegen, die Jobs für Drucker planen. Jobs werden nur gedruckt, wenn ihre Planungsmerkmale mit den festgelegten Werten in den entsprechenden Merkmalen des Druckers übereinstimmen. Beispiel:

  • Ändern Sie im Schritt SetJobPropsFromTextFile das Merkmal Kundenname von RicohSample in den gewünschten Wert.
  • Ändern Sie im Schritt PrintJobs das Merkmal Angeforderter Drucker in den gewünschten Wert. Wenn Sie Anschlüsse mit bedingten Verarbeitungsregeln verwenden, um festzulegen, welcher Drucker einen Job erhält, legen Sie den Merkmalswert Angeforderter Drucker in den Schritten AssignJobValues und AssignJobValues2 fest. Die Werte in den Schritten, die auf der Schrittvorlage AssignJobValues basieren, überschreiben die Werte im Schritt PrintJobs.
      Hinweis:
    • Wenn Sie zwei PrintJobs-Schritte in denselben Workflow einfügen, werden alle Merkmalwerte, die Sie in dem einen Schritt festlegen, ebenfalls in dem anderen Schritt verwendet.

Wenn Sie diesen Workflow mit dem LPD-Protokoll verwenden, entfernen Sie ${Job.InputFile} aus dem Merkmal Jobname in Schritt SetJobPropsFromTextFile.

Der Schritt RunExternalProgram führt ein Muster für einen externen Befehl mit einer externen Muster-Steuerdateischablone aus, um eine CSV-Datei mit den Werten von zehn Jobmerkmalen zu erstellen. Wenn Sie diesen Workflow verwenden, löschen Sie den Schritt RunExternalProgram, oder ändern ihn so, dass er den gewünschten externen Befehl ausführt.

Phasen und Schritte
Die Abbildung zeigt die Schritte in allen Phasen im Beispiel-Workflow.

1.3.12.3.24 PreferencesSample

Dieser Workflow demonstriert, wie Dokumentmerkmalwerte mithilfe einer Einstellungsdatei aktualisiert werden und dann Dokumente auf Basis dieser Werte unterschiedlich verarbeitet werden.

Der Muster-Workflow verwendet den Schritt ApplyPreferences, um Werte aus der Einstellungsdatei Dokumentmerkmalen zuzuordnen, und dann die Dokumentmerkmale-Datei nach Bedarf zu aktualisieren. Die Einstellungsdatei enthält sowohl einen Wert, der zur Identifizierung verwendet wird, für welche Dokumente Werte festgelegt werden und welche Werte für jedes Dokumentmerkmal festgelegt werden sollen. Es werden zwei Merkmale festgelegt: Ausgabetyp und E-Mail-Adresse. Das Merkmal Ausgabetyp erhält einen von drei Werten: Drucken, E-Mail oder Suppress.

Der Workflow gruppiert dann die Dokumente gemäß dem Merkmal Ausgabetyp in drei untergeordnete Jobs, die erneut an den übergeordneten Workflow übermittelt werden, und setzt dann mit den separaten Verzweigungen fort, die die entsprechenden Schritte umfassen. Ein untergeordneter Job verarbeitet nur Dokumente, für die der Ausgabetyp "Drucken" erkannt wurde, und ein anderer Job verarbeitet nur Dokumente, die als "E-Mail" markiert wurden. Der letzte Job enthält nur Dokumente, die weder gedruckt noch als E-Mail versendet werden.

Phasen und Schritte

Die folgende Abbildung zeigt den Muster-Workflow als eine Serie von Phasen. Folgen sie den Zahlen am Ende der ersten Abbildung zum Pfad mit derselben Nummer in der nächsten Abbildung.

Empfang und Vorbereitung

Zusammensetzung, Druck und Abschluss

1.3.12.3.25 PreviewPrintWithColorManagement

Verwenden Sie diesen Workflow, um zwei Muster eines Jobs mit unterschiedlichen AFP-Farbmanagementressourcen (CMRs) auf einem InfoPrint 5000 zu drucken und dann den gesamten Job mit den ausgewählten CMRs zu drucken.

Dieser Workflow enthält mehrere Instanzen der Schrittschablonen ChangeHeader, InsertCMR und PreviewPrint mit jeweils unterschiedlichem Namen.

In der Druckphase erstellt der Workflow eine Momentaufnahme des Druckjobs und fügt dann zwei CMRs ein, ändert die Bannerseite, um die aktuellen Merkmale darzustellen, und druckt einen Musterjob. Dieser Vorschaudruck wird automatisch akzeptiert, sodass die Verarbeitung des Jobs fortgesetzt werden kann.

Wenn der Schritt InsertAuditCMR_Test2 seinen externen Befehl ausführt, verwendet er die Momentaufnahme des Jobs als Eingabedatei, fügt eine CMR zur Datei hinzu, und schreibt deren Ausgabe in das Spoolverzeichnis. Der nächste Schritt fügt dem Job eine weitere CMR hinzu, ändert den Inhalt der Bannerseite und druckt den zweiten Musterjob. Dieser Vorschaudruck wird nicht automatisch akzeptiert, sodass der Job im Schritt PreviewPrint_Test2 wartet, bis ein Bediener die Muster vergleicht und auswählt, welche Optionen verwendet werden sollen.

Der Bediener muss den Vorschaudruck akzeptieren, bevor die Verarbeitung des Jobs fortgesetzt werden kann. Es stehen zwei Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung:

  • Wenn der Job mit den Optionen aus Test2 gedruckt werden soll, kann der Bediener den Job akzeptieren und die Verarbeitung im gleichen Workflow fortsetzen, da die Spooldatei für den Job derzeit diese Optionen verwendet.
  • Wenn der Job mit den Optionen aus Test1 gedruckt werden soll, kann der Bediener den Job akzeptieren und die Verarbeitung in einem anderen Workflow fortsetzen, der so konfiguriert ist, dass nur die im Muster "Test1" verwendeten CMRs eingefügt werden, und den Job drucken. Der Job wird zur weiteren Verarbeitung und zum Drucken an diesen Workflow verschoben.
      Hinweis:
    • Wenn Sie diesen Workflow erstellen, stellen Sie sicher, dass das Merkmal Externer Befehl für den ersten Schritt InsertCMR die Momentaufnahme des Jobs als Eingabedatei abruft, nicht die Jobdatei, die sich derzeit im Spoolverzeichnis befindet. In der Jobdatei im Spoolverzeichnis wurden bereis die CMRs auf dem zweiten Test eingefügt.

Phasen und Schritte
Die folgende Abbildung zeigt den Muster-Workflow als eine Serie von Phasen.

Empfang, Vorbereitung und Zusammensetzung

Druck und Abschluss

1.3.12.3.26 PrintAndMailJob

Verwenden Sie diesen Workflow, um Dokumentdaten zur Übermittlung an die Postsoftware zu sammeln, die Dokumentdaten mit Hilfe der Ausgabe der Postsoftware zu aktualisieren und den Job für den Postversand zu drucken.

Dieser Muster-Workflow verwendet den Schritt "RunHotFolderApplication", um die von der Postsoftware als Eingabe verwendete Datei in ein Verzeichnis zu schreiben und ein anderes Verzeichnis zu überwachen, in das die Postsoftware eine Datei zurückschickt. Wenn Sie die Dateien manuell an die Postsoftware übermitteln und von dort abrufen möchten, ersetzen Sie den Schritt " RunHotFolderApplication" durch einen Schritt auf Basis der ManualStepwithAutoStart-Schrittschablone.

Phasen und Schritte
Die folgende Abbildung zeigt den Muster-Workflow als eine Serie von Phasen.

Empfang und Vorbereitung

Zusammensetzung, Druck und Abschluss

1.3.12.3.27 PrintForPostalProcess

Verwenden Sie diesen Workflow mit dem Workflow GroupDocsForPostalProcess, um qualifizierte Post, nicht qualifizierte Post und andere Postarten zu drucken und um dafür zu sorgen, dass die Reihenfolge der Dokumente innerhalb eines jeden Jobs für die jeweilige Postart richtig ist.
Phasen und Schritte
Die folgende Abbildung zeigt den Muster-Workflow als eine Serie von Phasen.

Empfang, Vorbereitung und Zusammensetzung

Druck und Abschluss

1.3.12.3.28 PrintInsert_I

Dieser Workflow wird zum Drucken, Kuvertieren und Abgleichen von AFP-Jobs benutzt, die ein anderer Workflow empfangen hat. Sie verwenden diesen Workflow, wenn Sie für den Job keine Steuerdatei an den Controller der Kuvertiereinheit senden möchten.
    Hinweis:
  • Dieser AFP-Workflow ist nur verfügbar, wenn sowohl die vollständige Kuvertiereinheit- als auch die AFP-Unterstützung-Funktionen installiert sind.
Phasen und Schritte
Die folgende Abbildung zeigt den Muster-Workflow als eine Serie von Phasen.

Empfang, Zusammensetzung und Druck

Kuvertierung und Abschluss

1.3.12.3.29 PrintInsert_II

Dieser Workflow wird zum Drucken, Kuvertieren und Abgleichen von AFP-Jobs benutzt, die ein anderer Workflow empfangen hat. Die Phase Kuvertierung enthält Schritte zum Schreiben und Senden einer Steuerdatei an den Kuvertiereinheiten-Controller für den Job.
    Hinweis:
  • Dieser AFP-Workflow ist nur verfügbar, wenn sowohl die vollständige Kuvertiereinheit- als auch die AFP-Unterstützung-Funktionen installiert sind.
Phasen und Schritte
Die folgende Abbildung zeigt den Muster-Workflow als eine Serie von Phasen.

Empfang, Zusammensetzung und Druck

Kuvertierung und Abschluss

1.3.12.3.30 PrintPDFInsert_I

Dieser Workflow wird zum Drucken, Kuvertieren und Abgleichen von PDF-Jobs benutzt, die ein anderer Workflow empfangen hat. Sie verwenden diesen Workflow, wenn Sie für den Job keine Steuerdatei an den Controller der Kuvertiereinheit senden möchten.
    Hinweis:
  • Dieser PDF-Workflow ist nur verfügbar, wenn sowohl die vollständige Kuvertiereinheit- als auch die PDF-Dokument-Unterstützung-Funktionen installiert sind.
Phasen und Schritte
Die Abbildung zeigt die Schritte in allen Phasen im Beispiel-Workflow.

1.3.12.3.31 PrintPDFInsert_II

Dieser Workflow wird zum Drucken, Kuvertieren und Abgleichen von PDF-Jobs benutzt, die ein anderer Workflow empfangen hat. Die Phase Kuvertierung enthält Schritte zum Schreiben und Senden einer Steuerdatei an den Kuvertiereinheiten-Controller für den Job.
    Hinweis:
  • Dieser PDF-Workflow ist nur verfügbar, wenn sowohl die vollständige Kuvertiereinheit- als auch die PDF-Dokument-Unterstützung-Funktionen installiert sind.
Phasen und Schritte
Die folgende Abbildung zeigt den Muster-Workflow als eine Serie von Phasen.

Empfang, Zusammensetzung und Druck

Kuvertierung und Abschluss

1.3.12.3.32 PrintDocuments

Verwenden Sie den PrintDocuments-Workflow, um Jobs zu drucken, die Sie aus Dokumenten in der Dokumenttabelle erstellen.
Ist das Drucken abgeschlossen, entfernt RICOH ProcessDirector den Job unverzüglich. Müssen Sie Jobs möglicherweise erneut drucken, können Sie nach dem Schritt PrintJobs einen manuellen Schritt zum Überprüfen der Qualität hinzufügen (beispielsweise bevor der Job entfernt wird).
Phasen und Schritte
Die Abbildung zeigt die Schritte in allen Phasen im Beispiel-Workflow.

1.3.12.3.33 ProcessQualifiedDocuments

Dieser Workflow wird dazu verwendet, untergeordnete Jobs zu verarbeiten, die vom GroupDocsForPostalProcess-Workflow erstellt wurden, wenn die Dokumente im Job für zusätzliche Postverarbeitung qualifiziert sind.

Der Workflow enthält Schritte, die Dokumentdaten für den untergeordneten Job zur Übermittlung an die Postsoftware sammeln, die Dokumentdaten mit Hilfe der Ausgabe der Postsoftware aktualisieren und den Job in Größen aufteilen, die für den Druck optimiert sind. Diese Jobs gehen dann in einen anderen Workflow, nämlich in den PrintForPostalProcess-Workflow über.

Phasen und Schritte
Die folgende Abbildung zeigt den Muster-Workflow als eine Serie von Phasen.

Empfang und Vorbereitung

Abschluss

1.3.12.3.34 PullPDFSample

Verwenden Sie diesen Workflow, um zu testen, wie eine Datei übergeben wird, die eine Liste von Dokumenten identifiziert, die aus der Muster-PDF-Datei extrahiert werden sollen, bevor sie gedruckt werden.

Dieser Muster-Workflow enthält einen Schritt Warten und einen Schritt SetDocPropsFromList. Der Schritt Warten hält den Job 60 Sekunden lang zu Demonstrationszwecken an. In einer Produktionsumgebung kann der Schritt Warten dafür konfiguriert werden, den Job für einen festgelegten Zeitraum oder bis zu einer bestimmten Uhrzeit anzuhalten. Der Schritt SetDocPropsFromList verwendet die Informationen aus der Muster-Extrahieren-Liste-Datei, um sicherzustellen, dass der Job korrekt geteilt wird, damit der Druck der richtigen Dokumente unterdrückt wird. Außerdem enthält der Job zwei Pfade: einen für den übergeordneten Job und einen für die untergeordneten Jobs, die vom übergeordneten Job erstellt werden.

Der übergeordnete Job tritt in den Workflow ein und durchläuft Schritte, die Informationen über Dokumentgrenzen und Merkmale sammeln, die mit jedem Dokument im Job verknüpft sind. Danach tritt der Job in den Schritt Warten ein, in dem er 60 Sekunden lang angehalten wird. Wenn die Verarbeitung fortgesetzt wird, überprüft der Schritt SetDocPropsFromList das Verzeichnis /aiw/aiw1/testfiles/pull auf das Vorhandensein einer oder mehrerer Extrahieren-Liste-Dateien. Die Muster-Extrahieren-Liste enthält zwei Kontonummern. Der Schritt SetDocPropsFromList legt bei den Dokumenten, die mit den Werten in der Extrahieren-Liste übereinstimmen, für das Merkmal Dokument extrahieren den Wert JA fest.

Der Schritt GroupDocuments identifiziert auf der Grundlage des Merkmals Dokument extrahieren die Gruppe der zu extrahierenden Dokumente und die Gruppe der zu druckenden Dokumente. Basierend auf dieser Gruppierung erstellt der Schritt CreateJobsFromDocuments untergeordnete Jobs. Die untergeordneten Jobs werden erneut an den Original-Workflow übergeben und folgen der Abzweigung für untergeordnete Jobs, die aus dem Schritt SetJobPropsFromTextFile herausführt. Der Schritt SetDocPropsFromOriginal kopiert die Jobmerkmale aus dem übergeordneten Job in den untergeordneten Job, damit sie nicht verloren gehen. Der Schritt SetDocPropsFromConditions verwendet die Informationen in der Mustermerkmalbedingungsdatei dazu, dem Jobmerkmal Benutzerdefiniert 1 einen Wert zuzuweisen, der von den Regeln verwendet wird, die den untergeordneten Job entweder zur Drucken- oder zur Extrahieren-Abzweigung senden.

Danach durchlaufen die untergeordneten Jobs ihre jeweilige Drucken- oder Extrahieren-Abzweigung. An dieser Stelle hat der übergeordnete Job den Schritt WaitForRelatedJobs erreicht und wird der untergeordnete Drucken-Job nach dem Drucken an den Schritt WaitForRelatedJobs weitergegeben. Der untergeordnete Extrahieren-Job enthält einen Schritt ManualStepWithAutoStart. Zum Weiterleiten dieses untergeordneten Jobs "Extrahieren" zum nächsten Schritt im Workflow müssen Sie mit der rechten Maustaste auf diesen untergeordneten Job in der Tabelle Jobs klicken und Zum nächsten Schritt auswählen. Die Verarbeitung dieses untergeordneten Jobs wird fortgesetzt, und alle Jobs (der übergeordnete Job und die beiden untergeordneten Jobs) treten in den Schritt RetainCompletedJobs ein.

Unten ist der Workflow PullPDFSample abgebildet. Der übergeordnete Job folgt dem Pfad Originaljob durch die Schritte Warten und SetDocPropsFromList, bis er den Schritt CreateJobsFromDocuments erreicht, in dem die untergeordneten Jobs erstellt werden. Danach tritt der übergeordnete Job in den Schritt WaitForRelatedJobs ein, in dem er wartet, bis die Verarbeitung der untergeordneten Jobs abgeschlossen ist, bevor er mit dem Schritt RetainCompletedJobs fortfährt.

Die untergeordneten Jobs werden erneut an den Original-Workflow übergeben und folgen dem Pfad Untergeordneter Job. Bei dem Schritt CountPagesChild werden die untergeordneten Drucken- und Extrahieren-Jobs getrennt und in ihre jeweilige Abzweigung geleitet. Der untergeordnete Drucken-Job tritt in den Schritt WaitForRelatedJobs ein, in dem er wartet, bis die Verarbeitung des untergeordneten Extrahieren-Jobs abgeschlossen ist.

Der untergeordnete Extrahieren-Job setzt seine Verarbeitung fort und tritt in den Schritt ManualStepWithAutoStart ein. Wenn Sie die Aktion Zum nächsten Schritt anwenden, wird der untergeordnete Extrahieren-Job zu dem Schritt WaitForRelatedJobs und danach zu dem Schritt RetainCompletedJobs geleitet, um seine Verarbeitung abzuschließen.

Phasen und Schritte
Die folgende Abbildung zeigt den Muster-Workflow als eine Serie von Phasen.

Empfang und Vorbereitung

Zusammensetzung, Druck und Abschluss

1.3.12.3.35 PullAFPSample

Verwenden Sie diesen Workflow, um zu testen, wie eine Datei übergeben wird, die eine Liste von Dokumenten identifiziert, die aus der Muster-AFP-Datei extrahiert werden sollen, bevor sie gedruckt werden.

Dieser Muster-Workflow enthält einen Schritt Warten und einen Schritt SetDocPropsFromList. Der Schritt Warten hält den Job 60 Sekunden lang zu Demonstrationszwecken an. In einer Produktionsumgebung kann der Schritt Warten dafür konfiguriert werden, den Job für einen festgelegten Zeitraum oder bis zu einer bestimmten Uhrzeit anzuhalten. Der Schritt SetDocPropsFromList verwendet die Informationen aus der Muster-Extrahieren-Liste-Datei, um sicherzustellen, dass der Job korrekt geteilt wird, damit der Druck der richtigen Dokumente unterdrückt wird. Außerdem enthält der Job zwei Pfade: einen für den übergeordneten Job und einen für die untergeordneten Jobs, die vom übergeordneten Job erstellt werden.

Der übergeordnete Job tritt in den Workflow ein und durchläuft Schritte, die Informationen über Dokumentgrenzen und Merkmale sammeln, die mit jedem Dokument im Job verknüpft sind. Danach tritt der Job in den Schritt Warten ein, in dem er 60 Sekunden lang angehalten wird. Anschließend überprüft der Schritt SetDocPropsFromList das Verzeichnis /aiw/aiw1/testfiles/pull auf das Vorhandensein einer oder mehrerer Extrahieren-Liste-Dateien. Die Muster-Extrahieren-Liste enthält zwei Kontonummern. Der Schritt SetDocPropsFromList legt bei den Dokumenten, die mit den Werten in der Extrahieren-Liste übereinstimmen, für das Merkmal Dokument extrahieren den Wert JA fest.

Der Schritt GroupDocuments identifiziert auf der Grundlage des Merkmals Dokument extrahieren die Gruppe der zu extrahierenden Dokumente und die Gruppe der zu druckenden Dokumente. Basierend auf dieser Gruppierung erstellt der Schritt CreateJobsFromDocuments untergeordnete Jobs. Die untergeordneten Jobs werden erneut an den Original-Workflow übergeben und folgen der Abzweigung für untergeordnete Jobs, die aus dem Schritt SetJobPropsFromTextFile herausführt. Der Schritt SetDocPropsFromOriginal kopiert die Jobmerkmale aus dem übergeordneten Job in den untergeordneten Job, damit sie nicht verloren gehen. Der Schritt SetDocPropsFromConditions verwendet die Informationen in der Mustermerkmalbedingungsdatei dazu, dem Jobmerkmal Benutzerdefiniert 1 einen Wert zuzuweisen, der von den Regeln verwendet wird, die den untergeordneten Job entweder zur Drucken- oder zur Extrahieren-Abzweigung senden.

Danach durchlaufen die untergeordneten Jobs ihre jeweilige Drucken- oder Extrahieren-Abzweigung. An dieser Stelle hat der übergeordnete Job den Schritt WaitForRelatedJobs erreicht und wird der untergeordnete Drucken-Job nach dem Drucken an den Schritt WaitForRelatedJobs weitergegeben. Der untergeordnete Extrahieren-Job enthält einen Schritt ManualStepWithAutoStart. Zum Weiterleiten dieses untergeordneten Jobs "Extrahieren" zum nächsten Schritt im Workflow müssen Sie mit der rechten Maustaste auf diesen untergeordneten Job in der Tabelle Jobs klicken und Zum nächsten Schritt auswählen. Die Verarbeitung dieses untergeordneten Jobs wird fortgesetzt, und alle Jobs (der übergeordnete Job und die beiden untergeordneten Jobs) treten in den Schritt RetainCompletedJobs ein.

Unten ist der Workflow PullAFPSample abgebildet. Der übergeordnete Job folgt dem Pfad Originaljob durch die Schritte Warten und SetDocPropsFromList, bis er den Schritt CreateJobsFromDocuments erreicht, in dem die untergeordneten Jobs erstellt werden. Danach tritt der übergeordnete Job in den Schritt WaitForRelatedJobs ein, in dem er wartet, bis die Verarbeitung der untergeordneten Jobs abgeschlossen ist, bevor er mit dem Schritt RetainCompletedJobs fortfährt.

Die untergeordneten Jobs werden erneut an den Original-Workflow übergeben und folgen dem Pfad Untergeordneter Job. Bei dem Schritt CountPagesChild werden die untergeordneten Drucken- und Extrahieren-Jobs getrennt und in ihre jeweilige Abzweigung geleitet. Der untergeordnete Drucken-Job tritt in den Schritt WaitForRelatedJobs ein, in dem er wartet, bis die Verarbeitung des untergeordneten Extrahieren-Jobs abgeschlossen ist.

Der untergeordnete Extrahieren-Job setzt seine Verarbeitung fort und tritt in den Schritt ManualStepWithAutoStart ein. Wenn Sie die Aktion Zum nächsten Schritt anwenden, wird der untergeordnete Extrahieren-Job zu dem Schritt WaitForRelatedJobs und danach zu dem Schritt RetainCompletedJobs geleitet, um seine Verarbeitung abzuschließen.

Phasen und Schritte
Die folgende Abbildung zeigt den Muster-Workflow als eine Serie von Phasen.

Empfang und Vorbereitung

Zusammensetzung, Druck und Abschluss

1.3.12.3.36 QuadientInserter

Dieser Workflow wird verwendet, wenn Sie den Beispiel-Workflow ausführen, der mit der Funktion Quadient Inserter Express bereitgestellt wird.

Der Workflow empfängt die vorab übermittelte Beispieldatei, verarbeitet sie und sendet sie dann an den Workflow QuadientInserterSimulator. Dieser Workflow fungiert als virtueller Quadient-Kuvertiereinheiten-Controller und verarbeitet den Job und sendet ihn dann erneut an diesen Workflow, um erforderliche Nachdrucke zu verarbeiten.

    Hinweis:
  • Dieser Workflow ist sowohl mit den vollständigen Kuvertiereinheit- als auch mit den Quadient Inserter Express-Funktionen verfügbar.
Phasen und Schritte
Die folgende Abbildung zeigt den Muster-Workflow als eine Serie von Phasen.

Empfang und Vorbereitung

Zusammenbauen und Kuvertierung

1.3.12.3.37 QuadientInserterSimulator

Dieser Workflow fungiert als virtueller Quadient-Kuvertiereinheiten-Controller. Er wird verwendet, wenn Sie den Beispiel-Workflow ausführen, der mit der Funktion Quadient Inserter Express bereitgestellt wird.

Der Workflow erhält eine Steuerdatei vom QuadientInserter-Workflow und verarbeitet sie wie ein Kuvertiereinheiten-Controller. Er sendet dann eine Ergebnisdatei zurück an den ursprünglichen Workflow, sodass der Beispiel-Workflow weiterlaufen kann.

    Hinweis:
  • Dieser Workflow ist sowohl mit den vollständigen Kuvertiereinheit- als auch mit den Quadient Inserter Express-Funktionen verfügbar.
Phasen und Schritte
Die folgende Abbildung zeigt den Muster-Workflow als eine Serie von Phasen.

Empfang, Vorbereitung, Zusammensetzung und Einfügen.

1.3.12.3.38 ReceiveInsert_I

Dieser Workflow wird zum Empfangen von AFP-Jobs im System und zum Vorbereiten der Jobs für die Kuvertierung benutzt. Dieser Workflow übergibt den Job an den Workflow PrintInsert_I, der keine Steuerdatei an den Controller der Kuvertiereinheit sendet.
    Hinweis:
  • Dieser AFP-Workflow ist nur verfügbar, wenn sowohl die vollständige Kuvertiereinheit- als auch die AFP-Unterstützung-Funktionen installiert sind.
Phasen und Schritte
Die folgende Abbildung zeigt den Muster-Workflow als eine Serie von Phasen.

Empfang und Vorbereitung

Zusammensetzung und Abschluss

1.3.12.3.39 ReceiveInsert_II

Dieser Workflow wird zum Empfangen von AFP-Jobs im System und zum Vorbereiten der Jobs für die Kuvertierung benutzt. Dieser Workflow übergibt den Job an den Workflow PrintInsert_II weiter.
    Hinweis:
  • Dieser AFP-Workflow ist nur verfügbar, wenn sowohl die vollständige Kuvertiereinheit- als auch die AFP-Unterstützung-Funktionen installiert sind.
Phasen und Schritte
Die folgende Abbildung zeigt den Muster-Workflow als eine Serie von Phasen.

Empfang und Vorbereitung

Zusammensetzung und Abschluss

1.3.12.3.40 ReceivePDFInsert_I

Dieser Workflow wird zum Empfangen von PDF-Jobs im System und zum Vorbereiten der Jobs für die Kuvertierung benutzt. Dieser Workflow übergibt den Job an den Workflow "PrintPDFInsert_I"; dieser Workflow sendet keine Steuerdatei an den Controller der Kuvertiereinheit.
    Hinweis:
  • Dieser PDF-Workflow ist nur verfügbar, wenn sowohl die vollständige Kuvertiereinheit- als auch die PDF-Dokument-Unterstützung-Funktionen installiert sind.
Phasen und Schritte
Die folgende Abbildung zeigt den Muster-Workflow als eine Serie von Phasen.

Empfang und Vorbereitung

Zusammensetzung und Abschluss

1.3.12.3.41 ReceivePDFInsert_II

Dieser Workflow wird zum Empfangen von PDF-Jobs im System und zum Vorbereiten der Jobs für die Kuvertierung benutzt. Dieser Workflow übergibt den Job an den Workflow PrintInsert_II weiter, der eine Steuerdatei an den Kuvertiereinheiten-Controller sendet.
    Hinweis:
  • Dieser PDF-Workflow ist nur verfügbar, wenn sowohl die vollständige Kuvertiereinheit- als auch die PDF-Dokument-Unterstützung-Funktionen installiert sind.
Phasen und Schritte
Die folgende Abbildung zeigt den Muster-Workflow als eine Serie von Phasen.

Empfang und Vorbereitung

Zusammensetzung und Abschluss

1.3.12.3.42 ReformatAFP

Verwenden Sie diesen Workflow, wenn Sie bereits eine AFP-Datei haben, die Sie für Änderungen an Quadient Inspire Designer senden möchten.

Dieser AFP-Workflow ist verfügbar, wenn die Quadient Inspire Connect- und AFP-Unterstützung-Features installiert sind.

Phasen und Schritte
Die Abbildung zeigt die Schritte in allen Phasen im Beispiel-Workflow.

1.3.12.3.43 RepositorySample

Verwenden Sie diesen Workflow, um zu prüfen, wie Dokumente aus der Muster-PDF-Datei im Muster-Repository gespeichert und abgerufen werden.

Der Muster-Workflow legt die Jobmerkmale Kundenname und Benutzerdefiniert 1 fest und extrahiert den Wert für das neue Dokumentmerkmal Mitgliedsnummer. Der Schritt StoreInRepository gibt diese Job- und Dokumentmerkmale an, die zum Abrufen der Dokumente in der Musterdatei verwendet werden. Außerdem speichert er die von dem Benachrichtigungsobjekt SampleHistoryRecord gesammelten Verlaufsdaten.

Phasen und Schritte
Die Abbildung zeigt die Schritte in allen Phasen im Beispiel-Workflow.

1.3.12.3.44 RestfulWebServiceWF

Verwenden Sie diesen Workflow, um zu sehen, wie eine REST-Web-Service-Eingabeeinheit, ein CallRESTService-Schritt und eine REST-Web-Service-Benachrichtigung Daten mithilfe von REST-Web-Services austauschen.

Die REST-Web-Service-Eingabeeinheit RestfulWebServiceSample ruft JSON-Jobs von RICOH ProcessDirector-Web-Services ab, die eine Website zum Bestellen von Büchern simulieren. Die Eingabeeinheit sendet die Jobs an den Workflow RestfulWebServiceWF.

Wenn ein JSON-Job in die Workflow-Verzweigung Übergeordnet eintritt, setzt der Schritt SetJobPropsFromTextFile Werte für die Merkmale Namen des Kunden und Benutzerdefiniert 1.

Der Schritt ConvertJSONToXML konvertiert den Job in XML.

Der Schritt ApplyXSLTransform verwendet das XSLT-Stylesheet orderToOverrides.xslt zur Konvertierung von 2 XML-Elemente in 2 RICOH ProcessDirector-Jobmerkmae in einer Überschreibungsdatei. Der Schritt legt die Überschreibungsdatei im Spoolverzeichnis für den Job ab. Mit den Werten in der Überschreibungsdatei legt RICOH ProcessDirector die Werte der Merkmale für den Job fest.

XML-Element Jobmerkmal
orderId Job.Info.Attr3
customername Job.CustomerName

Der Schritt AssignJobValues legt den Wert des Merkmals Jobname fest.

Der Schritt CallRESTService macht einen GET-Aufruf zu einem der Web-Services, welche die Website zur Bestellung von Büchern simulieren. Der Web-Service gibt JSON-Informationen im Job Ticket für den Auftrag an RICOH ProcessDirector zurück.

Der Schritt ConvertJSONToXML konvertiert die JSON-Informationen im Job Ticket in XML.

Mit dem XPath-Ausdruck //JobTicket analysiert der Schritt CreateJobsFromXML die Daten des XML-Job-Tickets. Der Schritt findet 2 Job-Tickets und erstellt 2 untergeordnete Jobs. Der Schritt übermittelt die 2 untergeordneten Jobs an den Workflow RestfulWebServiceWF.

Die Regel am Anschluss [2] Untergeordnet bestimmt, ob die Jobs untergeordnete Jobs sind, indem sie auf ein Dezimalkomma in der Jobnummer geprüft werden. Der Anschluss sendet untergeordnete Jobs über die Verzweigung Untergeordnet des Workflows.

Der ursprüngliche JSON-Job läuft weiter durch die Verzweigung Übergeordnet zum Schritt RunHotFolderApplication. Dieser Schritt legt den JSON-Job in einem Ordner für Sofortdruck ab.

Einer der Muster-Web-Services fragt den Ordner für Sofortdruck nach Jobs ab. Der Web-Service verarbeitet jeden JSON-Job, wenn es eine Anforderung von den Benachrichtigung RestfulWebServiceSampleNotify erhält.

Der Schritt ApplyXSLTransform2 verwendet das XSLT-Stylesheet jobticketToOverrides.xslt zum Konvertieren von 6 XML-Elementen für jeden untergeordneten Job in RICOH ProcessDirector-Jobmerkmale in einer Überschreibungsdatei:

XML-Element Jobmerkmal
file Job.Info.Attr2
itemnumber Job.Info.Attr1
type Job.Info.Attr4
title Job.Info.Attr5
copies Job.Copies
media Job.Media

Der Schritt DownloadFile lädt die Dateien Brochure.pdf und Cover.pdf herunter.

Der Schritt AssignJobValues2 legt die Werte für 3 Jobmerkmale einschließlich Angeforderter Drucker fest.

Die Schritte OptimizePDF, CountPages, CreatePageRanges und PrintJobs verarbeiten und drucken die untergeordneten Jobs.

Wenn jeder untergeordnete Druckjob im Schritt RetainCompletedJobs ankommt, führt die Web-Service-Benachrichtigung RestfulWebServiceSampleNotify einen Aufruf POST bei einem der Muster-Web-Services durch. Der Web-Service wartet, bis alle untergeordneten Jobs für den ursprünglichen JSON-Job im Jobstatus Aufbewahrt sind. Der Web-Service erstellt dann eine PDF-Datei mit der Jobnummer und Artikelnummer jedes einzelnen Job Tickets in dem Auftrag, zum Beispiel:

10000001.2 with item number 278955095 has been processed10000001.1 with item number 913895452 has been processed

Der Web-Service legt die PDF-Datei im Abruf-Ordner für Sofortdruck für den Schritt RunHotFolderApplication ab.

Der Schritt RunHotFolderApplication fragt den Ordner für Sofortdruck ab, findet die PDF-Datei und sendet den Job zum nächsten Schritt.

Der Schritt AssignJobValues setzt den Wert des Merkmals Eingabedatenstrom auf PDF und sendet die PDF-Job an den Schritt RetainCompletedJobs.

Sie können den PDF-Job in der Tabelle Jobs auswählen, um zu bestätigen, dass die 2 untergeordneten Jobs verarbeitet wurden.

Ein Beispiel, das Musterdaten enthält, finden Sie in der zugehörigen Aufgabe für die Ausführung des Workflows RestfulWebServiceWF.

Phasen und Schritte
Die Abbildung zeigt die Schritte in allen Phasen im Beispiel-Workflow.

1.3.12.3.45 SortAFP

Der Workflow SortAFP identifiziert die Dokumente in einer einzelnen indexierten AFP-Datei und sortiert sie zum Drucken in der angegebenen Reihenfolge. Ist die AFP-Eingabedatei nicht indexiert, können Sie vor dem Schritt IdentifyDocuments einen auf der Schrittschablone IndexAFP basierten Schritt aufnehmen.
Der Workflow SortAFP enthält den Schritt WriteDocumentsToDatabase nicht und der Blattzähler für Dokumente wird daher in der Dokumenttabelle nicht angezeigt. Der Schritt EnableRepositioning wird zwei Mal in den Workflow aufgenommen. Die erste Ausführung ist erforderlich, damit der Schritt IdentifyDocuments bei der Ausführung auf die Startblattposition der einzelnen Dokumente zugreifen kann. Die zweite Ausführung ist nach dem Schritt BuildAFPFromDocuments erforderlich, da dieser Schritt die Seiten in der AFP-Datei auf der Basis der Sortierungskriterien neu sortiert hat.
Phasen und Schritte
Die Abbildung zeigt die Schritte in allen Phasen im Beispiel-Workflow.

1.3.12.3.46 SortPDF

Der SortPDF-Workflow erkennt die Dokumente in einer einzelnen PDF-Datei und sortiert sie zum Drucken in der angegebenen Reihenfolge.
Phasen und Schritte
Die Abbildung zeigt die Schritte in allen Phasen im Beispiel-Workflow.

1.3.12.3.47 SortSplitAFP

Der Workflow SortSplitAFP erkennt die Dokumente in einer einzelnen indexierten AFP-Datei und sortiert, gruppiert und teilt die gruppierten Dokumente dann, um mehrere Druckjobs zu erstellen. In die Phase "Druck" werden keine Schrittschablonen aufgenommen, da der Schritt CreateAFPJobsFromDocuments untergeordnete Jobs erstellt, deren Workflows die Druckanweisungen für den Job enthalten.
Phasen und Schritte
Die folgende Abbildung zeigt den Muster-Workflow als eine Serie von Phasen.

Empfang, Vorbereitung und Zusammensetzung

Abschluss

1.3.12.3.48 SortSplitPDF

Der Workflow SortSplitPDF identifiziert die Dokumente in einer einzelnen PDF-Datei und sortiert, gruppiert und teilt die gruppierten Dokumente dann, um mehrere Druckjobs zu erstellen. In die Phase "Druck" werden keine Schrittschablonen aufgenommen, da der Schritt CreateJobsFromDocuments untergeordnete Jobs erstellt, deren Workflows die Druckanweisungen für den Job enthalten.
Phasen und Schritte
Die Abbildung zeigt die Schritte in allen Phasen im Beispiel-Workflow.

1.3.12.3.49 Transform

Verwenden Sie diesen Workflow, wenn Sie eine RICOH ProcessDirector-Umwandlung oder InfoPrint Umwandlungsmanager aufrufen wollen, um die Eingabedateien in das AFP-Format umzuwandeln.
InfoPrint Umwandlungsmanager ist ein separat erhältliches Produkt. Verwenden Sie diesen Workflow nicht mit dem Advanced Transform-Feature. Verwenden Sie stattdessen den Workflow OutputAFP.
    Hinweis:
  • Die in diesem Workflow enthaltenen Schritte EnableRepositioning und CreatePageRanges geben Nachrichten in der Sprache zurück, in der das RICOH ProcessDirector-Basisprodukt installiert wurde.
Phasen und Schritte
Die Abbildung zeigt die Schritte in allen Phasen im Beispiel-Workflow.

1.3.12.3.50 VerifySample

Verwenden Sie diesen Workflow, um PDF- oder AFP-Eingabedateien im System zu empfangen und diese durch den Prozess der automatischen Überprüfung zu führen.
Bei diesem Workflow ist es erforderlich, dass ein Benutzer die Ergebnisse der gelesenen Barcodes abgleicht, um zu überprüfen, ob alle Dokumente die korrekte Disposition haben. Wenn ein oder mehrere Dokumente im Schritt Abgleichen des Workflows ausgewählt wurden, wird ein untergeordneter Job erstellt, der im Schritt SetJobPropsFromTextFile in den Muster-Workflow eintritt. Nachdruckjobs umgehen die Phase Vorbereitung und fahren direkt mit dem entsprechenden Schritt in der Phase Zusammensetzung (entweder BuildPDFFromDocuments oder BuildAFPFromDocuments) fort.
Phasen und Schritte
Die folgende Abbildung zeigt den Muster-Workflow als eine Serie von Phasen.

Empfang, Vorbereitung und Zusammensetzung

Druck und Abschluss

1.3.12.4 Bereitgestellte Formdefs

RICOH ProcessDirector stellt AFP-Formdefinitionen – auch FORMDEFs genannt – bereit, die Sie verwenden können. Sie sind in den Verzeichnissen /usr/lpp/psf/reslib (Linux) oder C:\Program Files (x86)\Ricoh\PSF\reslib (Windows) installiert.

Die Druckertreiberkomponente, die Datenstromumwandlungskomponente line2afp und die Dateianzeigefunktion von RICOH ProcessDirector durchsuchen dieses Verzeichnis, wenn eine Ressource zur Verarbeitung eines Jobs erforderlich ist.

F1A10111 ist die Standard-Formdef, die in den meisten mit RICOH ProcessDirector bereitgestellten Workflows benutzt wird.

1.3.12.4.1 Formdefs für allgemeine Zwecke

Formdef Fach Seiten Darstellungsmodus Druckrichtung Seitenposition (in Zoll von linker oberer Ecke der Seite)
F1A10110(siehe Anmerkung 1) 1 1 Hochformat Horizontal 0,165, 0,165
F1A10111(siehe Anmerkung 1) 1 2 Hochformat Horizontal 0,165, 0,165
F1A10112(siehe Anmerkung 1) 1 Kopf-an-Fuß-Duplex Hochformat Horizontal 0,165, 0,165
F1A10120(siehe Anmerkung 1) 2 1 Hochformat Horizontal 0,165, 0,165
F1A10121(siehe Anmerkung 1) 2 2 Hochformat Horizontal 0,165, 0,165
F1A10122(siehe Anmerkung 1) 2 Kopf-an-Fuß-Duplex Hochformat Horizontal 0,165, 0,165
F1A10130 3 1 Hochformat Horizontal 0,165, 0,165
F1A10131 3 2 Hochformat Horizontal 0,165, 0,165
F1A10132 3 Kopf-an-Fuß-Duplex Hochformat Horizontal 0,165, 0,165
F1A10140 4 1 Hochformat Horizontal 0,165, 0,165
F1A10141 4 2 Hochformat Horizontal 0,165, 0,165
F1A10142 4 Kopf-an-Fuß-Duplex Hochformat Horizontal 0,165, 0,165
F1A10150 5 1 Hochformat Horizontal 0,165, 0,165
F1A10151 5 2 Hochformat Horizontal 0,165, 0,165
F1A10152 5 Kopf-an-Fuß-Duplex Hochformat Horizontal 0,165, 0,165
F1ACIF(siehe Anmerkung 1) 1 2 Hochformat Horizontal 0,165, 0,165
F1H50110(siehe Anmerkung 2) 1 1 Hochformat Horizontal 0,165, 0,165
F1H50111(siehe Anmerkung 2) 1 2 Hochformat Horizontal 0,165, 0,165
F1H50120(siehe Anmerkung 2) 2 1 Hochformat Horizontal 0,165, 0,165
F1H50121(siehe Anmerkung 2) 2 2 Hochformat Horizontal 0,165, 0,165
F1HP0110(siehe Anmerkung 3) 1 1 Hochformat Horizontal 0,165, 0,2
F1HP0111(siehe Anmerkung 3) 1 2 Hochformat Horizontal 0,165, 0,2
F1HP0120(siehe Anmerkung 3) 2 1 Hochformat Horizontal 0,165, 0,2
F1HP0121 2 2 Hochformat Horizontal 0,165, 0,2
F1MG0110(siehe Anmerkung 4) 1 1 Hochformat Horizontal 0,33, 0,33
F1MG0111(siehe Anmerkung 4) 1 2 Hochformat Horizontal 0,33, 0,33
F1MG0120(siehe Anmerkung 4) 2 1 Hochformat Horizontal 0,33, 0,33
F1MG0121(siehe Anmerkung 4) 2 2 Hochformat Horizontal 0,33, 0,33
F1MGIMP(siehe Anmerkungen 4, 6) 1 1 Hochformat Horizontal 0,33, 0,33
F1PP0110(siehe Anmerkung 5) 1 1 Hochformat Horizontal 0,25, 0,165
F1PP0111(siehe Anmerkung 5) 1 2 Hochformat Horizontal 0,25, 0,165
F1PP0120(siehe Anmerkung 5) 2 1 Hochformat Horizontal 0,25, 0,165
F1PP0121(siehe Anmerkung 5) 2 2 Hochformat Horizontal 0,25, 0,165
F1SAPS(siehe Anmerkung 1) 1 1 Hochformat Horizontal 0,16525, 0,16525
F1SAP(siehe Anmerkung 1) 1 2 Hochformat Horizontal 0,16525, 0,16525
    Hinweis:
  • Zur Verwendung mit den Druckern IBM 3820, 3827 und 3835 konzipiert.
  • Diese Formdefs werden für Druckereinheiten empfohlen, die die Datenströme PCL5 und PCL5C unterstützen. Sie platzieren die Datenseite so, dass die Daten nicht in den nicht bedruckbaren Bereich gedruckt werden.
  • Diese Formdefs werden für Druckereinheiten empfohlen, die die Datenströme PCL4 und PCL5 unterstützen. Sie platzieren die Datenseite so, dass die Daten nicht in den nicht bedruckbaren Bereich gedruckt werden.
  • Diese Formdefs werden für die Nachrichtenseiten empfohlen, die von den von InfoPrint Manager unterstützten Druckern gedruckt werden.
  • Diese Formdefs werden für Druckereinheiten empfohlen, die den PPDS-Datenstrom unterstützen. Sie platzieren die Datenseite so, dass die Daten nicht in den nicht bedruckbaren Bereich gedruckt werden.
  • Die Formdef F1MGIMP gibt an, dass die Daten versetzt abgelegt werden.

1.3.12.4.2 Formdefs für Briefumschläge

Formdef Fach Seiten Darstellungsmodus Druckrichtung Seitenposition (in Zoll von linker oberer Ecke der Seite)
F1A000E0 Briefumschlag 1 Querformat Horizontal 0, 0
F1A000M0 Manuell 1 Querformat Horizontal 0, 0
F1A101E0 Briefumschlag 1 Querformat Horizontal 0,165, 0,165
F1A101M0 Manuell 1 Querformat Horizontal 0,165, 0,165

1.3.12.4.3 Formdefs für Bannerseiten

Formdef Fach Seiten Darstellungsmodus Druckrichtung Seitenposition (in Zoll von linker oberer Ecke der Seite)
F1AIWHDR 1 1 Hochformat Horizontal 0,0
F1AIWSEP 1 1 Hochformat Horizontal 0,0
F1AIWTRL 1 1 Hochformat Horizontal 0,0

1.3.12.4.4 Formdefs für Papier mit dem Format 11 x 17 Zoll

Formdef Fach Seiten Darstellungsmodus Druckrichtung Seitenposition (in Zoll von linker oberer Ecke der Seite)
F100LS 1, 2, 3, 4, 5 1 Querformat Horizontal 0, 0
F100LD 1, 2, 3, 4, 5 2 Querformat Horizontal 0, 0
F100LT 1, 2, 3, 4, 5 Kopf-an-Fuß-Duplex Querformat Horizontal 0, 0
F100LAND(siehe Anmerkung) 1, 2, 3, 4, 5 2 Querformat Horizontal 0, 0
Hinweis: Wird für N_UP 1 benutzt.

1.3.12.4.5 Formdefs mit Angabe einer Verschiebung von 0, 0

Formdef Fach Seiten Darstellungsmodus Druckrichtung Seitenposition (in Zoll von linker oberer Ecke der Seite)
F100S 1, 2, 3, 4, 5 1 Hochformat Horizontal 0, 0
F100D 1, 2, 3, 4, 5 2 Hochformat Horizontal 0, 0
F100T 1, 2, 3, 4, 5 Kopf-an-Fuß-Duplex Hochformat Horizontal 0, 0
F1A00010 1 1 Hochformat Horizontal 0, 0
F1A00011 1 2 Hochformat Horizontal 0, 0
F1A00012 1 Kopf-an-Fuß-Duplex Hochformat Horizontal 0, 0
F1A00020 2 1 Hochformat Horizontal 0, 0
F1A00021 2 2 Hochformat Horizontal 0, 0
F1A00022 2 Kopf-an-Fuß-Duplex Hochformat Horizontal 0, 0
F1A00030 3 1 Hochformat Horizontal 0, 0
F1A00031 3 2 Hochformat Horizontal 0, 0
F1A00032 3 Kopf-an-Fuß-Duplex Hochformat Horizontal 0, 0
F1A00040 4 1 Hochformat Horizontal 0, 0
F1A00041 4 2 Hochformat Horizontal 0, 0
F1A00042 4 Kopf-an-Fuß-Duplex Hochformat Horizontal 0, 0
F1A00050 5 1 Hochformat Horizontal 0, 0
F1A00051 5 2 Hochformat Horizontal 0, 0
F1A00052 5 Kopf-an-Fuß-Duplex Hochformat Horizontal 0, 0

1.3.12.4.6 Formdefs mit Angabe einer N_UP-Seitenplatzierung

Formdef Fach Seiten N-UP Seitenposition Darstellungsmodus Druckrichtung Seitenposition (in Zoll von linker oberer Ecke der Seite)
F1BOOK(siehe Anmerkung 2) 1 2 2
Seite 1 an 1 Vorderseite
Seite 2 an 2 Vorderseite
Seite 3 an 2 Rückseite
Seite 4 an 1 Rückseite
Hochformat Horizontal 0, 0
F1N2SST1(siehe Anmerkung 2) 1, 2, 3, 4, 5 Kopf-an-Fuß-Duplex 2
Seite 1 an 1 Vorderseite
Seite 2 an 1 Rückseite
Seite 3 an 2 Vorderseite
Seite 4 an 2 Rückseite
Hochformat Horizontal 0, 0
F1N2SS11(siehe Anmerkung 2) 1, 2, 3, 4, 5 2 2
Seite 1 an 1 Vorderseite
Seite 2 an 1 Rückseite
Seite 3 an 2 Vorderseite
Seite 4 an 2 Rückseite
Hochformat Horizontal 0, 0
F1N2SS12(siehe Anmerkung 1) 1, 2, 3, 4, 5 2 2
Seite 1 an 1 Vorderseite
Seite 2 an 2 Vorderseite
Seite 3 an 1 Rückseite
Seite 4 an 2 Rückseite
Hochformat Horizontal 0, 0
F1N2SS13 (siehe Anmerkung 2) 1, 2, 3, 4, 5 2 3
Seite 1 an 1 Vorderseite
Seite 2 an 2 Vorderseite
Seite 3 an 3 Vorderseite
Seite 4 an 1 Rückseite
Seite 5 an 2 Rückseite
Seite 6 an 3 Rückseite
Hochformat Horizontal 0, 0
F1N20010 1 1 2 Standard Hochformat Horizontal 0, 0
F1N20011 1 2 2 Standard Hochformat Horizontal 0, 0
F1N20012 1 Kopf-an-Fuß-Duplex 2 Standard Hochformat Horizontal 0, 0
F1N20110 1 1 2 Standard Hochformat Horizontal 0,165, 0,165
F1N20111 1 2 2 Standard Hochformat Horizontal 0,165, 0,165
F1N20112 1 Kopf-an-Fuß-Duplex 2 Standard Hochformat Horizontal 0,165, 0,165
F1N20120 2 1 2 Standard Hochformat Horizontal 0,165, 0,165
F1N20121 2 2 2 Standard Hochformat Horizontal 0,165, 0,165
F1N20122 2 Kopf-an-Fuß-Duplex 2 Standard Hochformat Horizontal 0,165, 0,165
F1N20130 3 1 2 Standard Hochformat Horizontal 0,165, 0,165
F1N20131 3 2 2 Standard Hochformat Horizontal 0,165, 0,165
F1N20132 3 Kopf-an-Fuß-Duplex 2 Standard Hochformat Horizontal 0,165, 0,165
F1N20140 4 1 2 Standard Hochformat Horizontal 0,165, 0,165
F1N20141 4 2 2 Standard Hochformat Horizontal 0,165, 0,165
F1N20142 4 Kopf-an-Fuß-Duplex 2 Standard Hochformat Horizontal 0,165, 0,165
F1N20150 5 1 2 Standard Hochformat Horizontal 0,165, 0,165
F1N20151 5 2 2 Standard Hochformat Horizontal 0,165, 0,165
F1N20152 5 Kopf-an-Fuß-Duplex 2 Standard Hochformat Horizontal 0,165, 0,165
F1N201LA 1 1 2 Standard Hochformat Horizontal 0,0, 0,5
F1N201LD 1 1 2 Standard Hochformat Horizontal 0,0, 0,5
F1N201PA 1 1 2 Standard Hochformat Horizontal 0,0, 0,5
F1N201PD 1 1 2 Standard Hochformat Horizontal 0,0, 0,5
    Hinweis:
  • Angabe in Zoll von linker oberer Ecke der Seite.
  • Benutzung mit Druckern, die erweiterte Werte für N_UP unterstützen.

1.3.12.4.7 Formdefs zum Bedrucken von vorgelochtem Papier

Formdef Fach Seiten Darstellungsmodus Druckrichtung Seitenposition (in Zoll von linker oberer Ecke der Seite)
F1H10110 1 1 Hochformat Horizontal 1,000, 0,165
F1H10111 1 2 Hochformat Horizontal 1,000 0,165 0,165 0,165.
F1H10112 1 Kopf-an-Fuß-Duplex Hochformat Horizontal 1,000 0,165 1,000 0,165.
F1H10120 2 1 Hochformat Horizontal 1,000, 0,165
F1H10121 2 2 Hochformat Horizontal 1,000 0,165 0,165 0,165.
F1H10122 2 Kopf-an-Fuß-Duplex Hochformat Horizontal 1,000 0,165 1,000 0,165.
F1H10130 3 1 Hochformat Horizontal 1,000, 0,165
F1H10131 3 2 Hochformat Horizontal 1,000 0,165 0,165 0,165.
F1H10132 3 Kopf-an-Fuß-Duplex Hochformat Horizontal 1,000 0,165 1,000 0,165.
F1H10140 4 1 Hochformat Horizontal 1,000, 0,165
F1H10141 4 2 Hochformat Horizontal 1,000 0,165 0,165 0,165.
F1H10142 4 Kopf-an-Fuß-Duplex Hochformat Horizontal 1,000 0,165 1,000 0,165.
F1H10150 5 1 Hochformat Horizontal 1,000, 0,165
F1H10151 5 2 Hochformat Horizontal 1,000 0,165 0,165 0,165.
F1H10152 5 Kopf-an-Fuß-Duplex Hochformat Horizontal 1,000 0,165 1,000 0,165.

1.3.12.4.8 Formdefs für bestimmte Modelle von IBM Druckern

Formdef Druckertyp-Kompatibilität Fach Seiten Darstellungsmodus Druckrichtung Seitenposition (in Zoll von linker oberer Ecke der Seite)(siehe Anmerkung 1)
F1OG(siehe Anmerkung 2) 3800 1 1 Querformat Horizontal 0,0, 0,0
F10101LA 3800, breite Formulare 1 1 Querformat Horizontal 0,00, 0,50
F10101LD 3800, schmale Formulare 1 1 Querformat Abwärts 0,00, 0,50
F10101PA 3800, schmale Formulare 1 1 Hochformat Horizontal 0,00, 0,50
F10101PD 3800, breite Formulare 1 1 Hochformat Abwärts 0,00, 0,50
F1C10110(siehe Anmerkung 3) Einzelblatt 1 1 Querformat Abwärts 0,165, 0,165
F1C1011(siehe Anmerkung 4) Einzelblatt 1 2 Querformat Abwärts 0,165, 0,165
F1C10112(siehe Anmerkung 4) Einzelblatt 1 Kopf-an-Fuß-Duplex Querformat Abwärts 0,165, 0,165
    Hinweis:
  • Angabe in Zoll von der Papierkante.
  • Mit Overlay Generation Language (OGL) erstellt. Dient zur Platzierung von Muster-Overlays.
  • Zur Verwendung mit dem Drucker IBM 3835 konzipiert.
  • Zur Verwendung mit AFP-Druckern konzipiert. Geben Sie diese Formdefs an, wenn Daten gedruckt werden, die für Drucker mit Einzelblatteinzug formatiert wurden.

1.3.12.4.9 Formdefs für Drucker IBM 3935 und 3160

Formdef Fach Seiten Darstellungsmodus Druckrichtung Seitenposition (in Zoll von linker oberer Ecke der Seite)
F1A1BIN2 12 1 Hochformat Horizontal 0,165, 0,165
F1A1BIN3 3 1 Hochformat Horizontal 0,165, 0,165
F1A1BIN4 4 1 Hochformat Horizontal 0,165, 0,165
F1A1BIN5 5 1 Hochformat Horizontal 0,165, 0,165

1.3.12.5 Bereitgestellte Pagedefs

RICOH ProcessDirector stellt AFP-Pagedefs bereit, die Sie verwenden können, wenn Sie mit der Umwandlung line2afp Zeilendaten oder Daten im gemischten Format in AFP umwandeln. Sie sind in den Verzeichnissen /usr/lpp/psf/reslib (Linux) oder C:\Program Files (x86)\Ricoh\PSF\reslib (Windows) installiert.

Die RICOH ProcessDirector-Datenstromumwandlungskomponente line2afp durchsucht dieses Verzeichnis, wenn eine Ressource zur Verarbeitung eines Jobs erforderlich ist.

1.3.12.5.1 Pagedefs für Papier im Format Letter

Page definition Bedruckbarer Bereich (BreitexHöhe) Druckzeilen pro Seite Druckposition: Abwärts oder Horizontal Empfohlener Raster-Font Empfohlener Outline-Font Druckrichtung Seitenausrichtung
P1A06462(siehe Anmerkungen 1, 2) 8,17 x 10,67 Zoll / 201,6 x 288,5 mm 64 bei 6,0 Zeilen pro Zoll 30/0 GT10   Horizontal Hochformat
P1A08682(siehe Anmerkung 3) 8,17 x 10,67 Zoll / 201,6 x 288,5 mm 86 bei 8,2 Zeilen pro Zoll 24/0 GT12   Horizontal Hochformat
    Hinweis:
  • Diese Pagedef gilt auch für Endlospapier im Format 9,5x11,0 Zoll.
  • Zur Verwendung mit den Druckern IBM 3812, 3816, 3820, 3825, 3827, 3835, 3900, 4028, 4224 und 4234 konzipiert.
  • Zur Verwendung mit den Druckern IBM 3820, 3827 und 3835 konzipiert.

1.3.12.5.2 Pagedefs für Papier im Format DIN A4

Page definition Bedruckbarer Bereich (BreitexHöhe) Druckzeilen pro Seite Druckposition: Abwärts oder Horizontal Empfohlener Raster-Font Empfohlener Outline-Font Druckrichtung Seitenausrichtung
P1C09182(siehe Anmerkung 1) 7,94x11,36 Zoll/ 201,6x288,5 mm 91 bei 8,2 Zeilen pro Zoll 25/0 GT12 Horizontal Hochformat
P1CYR182(siehe Anmerkungen 1, 5) 7,94x11,36 Zoll/ 201,6x288,5 mm 91 bei 8,2 Zeilen pro Zoll 25/0 Horizontal Hochformat
P1CYR683(siehe Anmerkungen 1, 2, 3, 5) 10,67 x 7,94 Zoll / 201,6 x 288,5 mm 66 bei 8,5 Zeilen pro Zoll 24/224     Abwärts Querformat
P1V0436B(siehe Anmerkung 2) 10.67x7.11Zoll/ 201,6x288,5mm 43 bei 6,1 Zeilen pro Zoll 30/0 GT10   Aufwärts Querformat
P1V04863(siehe Anmerkungen 1, 2) 10,67 x 7,94 Zoll / 201,6 x 288,5 mm 48 bei 6,1 Zeilen pro Zoll 30/0 GT10   Abwärts Querformat
P1V0588B(siehe Anmerkung 2) 10.67x7.11Zoll/ 201,6x288,5mm 58 bei 8,2 Zeilen pro Zoll 24/0 GT12   Aufwärts Querformat
P1V0598B(siehe Anmerkung 2) 10.67x7.11Zoll/ 201,6x288,5mm 59 bei 8,2 Zeilen pro Zoll 24/0 GT12   Aufwärts Querformat
P1V0608B(siehe Anmerkungen 2, 3) 10.67x7.11Zoll/ 201,6x288,5mm 60 bei 8,5 Zeilen pro Zoll 24/224 GT15   Aufwärts Querformat
P1V0618B(siehe Anmerkungen 2, 3) 10.67x7.11Zoll/ 201,6x288,5mm 61 bei 8,5 Zeilen pro Zoll 24/224 GT15   Aufwärts Querformat
P1V06483(siehe Anmerkungen 1, 2) 10,67 x 7,94 Zoll / 201,6 x 288,5 mm 64 bei 8,2 Zeilen pro Zoll 24/0 GT12   Abwärts Querformat
P1V06683(siehe Anmerkungen 1, 2, 3) 10,67 x 7,94 Zoll / 201,6 x 288,5 mm 66 bei 8,5 Zeilen pro Zoll 24/224 GT15   Abwärts Querformat
P1X04763(siehe Anmerkungen 2, 4) 10,60 x 7,77 Zoll / 201,6 x 288,5 mm 47 bei 6,1 Zeilen pro Zoll 30/0 GT10   Abwärts Querformat
    Hinweis:
  • Zur Verwendung mit den Druckern 3820, 3827 und 3835.
  • Zur Verwendung mit Papier im Format Letter und DIN A4.
  • Der bedruckbare Bereich liegt bei 9,74x7,94 Zoll aufgrund der Verschiebung der logischen Einheit von 224 in der Spalte Druckposition: Abwärts oder Horizontal.
  • Zur Verwendung mit den Datenströmen HPCL und PPDS.
  • Zur Unterstützung von Kyrillisch. Diese Pagedef ruft die Codepage T1001172 (Kyrillisch mehrsprachig mit Zeichnen von Rahmen) mit dem Zeichensatz CZ4203 (Courier Normal) und CZ4403 (Courier Bold) direkt auf.

1.3.12.5.3 Pagedefs für Papier im Format Letter oder DIN A4, die N_UP-Werte 2 und 4 unterstützen

Page definition Bedruckbarer Bereich (BreitexHöhe) Druckzeilen pro Seite Druckposition: Abwärts oder Horizontal Empfohlener Raster-Font Empfohlener Outline-Font Druckrichtung Seitenausrichtung
P1W1168B 10.67x7.11Zoll/ 201,6x288,5mm 58 bei 8,2 Zeilen pro Zoll
Seite 1 24/0
Seite 2 24/1281
GT15   Aufwärts Querformat
P1W1188B 10.67x7.11Zoll/ 201,6x288,5mm 59 bei 8,2 Zeilen pro Zoll
Seite 1 24/0
Seite 2 24/1281
GT15   Aufwärts Querformat
P1W120C2(siehe Anmerkung) 7,94x10.67Zoll/ 201,6x288,5mm 60 bei 12,0 Zeilen pro Zoll
Seite 1 16/160
Seite 2 1344/160
GT20   Horizontal Hochformat
P1W216FB 10.67x7.11Zoll/ 201,6x288,5mm 54 bei 15,2 Zeilen pro Zoll
Seite 1 16/48
Seite 2 890/48
Seite 3 16/1322
Seite 4 890/1322
GT24   Aufwärts Querformat
P1W220FB 10.67x7.11Zoll/ 201,6x288,5mm 55 bei 15,2 Zeilen pro Zoll
Seite 1 16/48
Seite 2 890/48
Seite 3 16/1322
Seite 4 890/1322
GT24   Aufwärts Querformat
P1W240F3(siehe Anmerkung) 10,67 x 7,94 Zoll / 201,6 x 288,5 mm 60 bei 15,2 Zeilen pro Zoll
Seite 1 16/48
Seite 2 968/48
Seite 3 16/1322
Seite 4 968/1322
GT24   Abwärts Querformat
Hinweis: Zur Verwendung mit den Druckern IBM 3820, 3827 und 3835.

1.3.12.5.4 Pagedefs für Papier im Format Legal

Page definition Bedruckbarer Bereich (BreitexHöhe) Druckzeilen pro Seite Druckposition: Abwärts oder Horizontal Empfohlener Raster-Font Empfohlener Outline-Font Druckrichtung Seitenausrichtung
P1B0446B 13.67x7.34 Zoll/ 201,6x288,5 mm 44 bei 6,0 Zeilen pro Zoll 30/0 GT10   Aufwärts Querformat
P1B04963(siehe Anmerkung 1) 13.67x8.17 Zoll/ 201,6x288,5 mm 49 bei 6,0 Zeilen pro Zoll 30/0 GT10   Abwärts Querformat
P1B0608B 13.67x7.34 Zoll/ 201,6x288,5 mm 60 bei 8,2 Zeilen pro Zoll 24/0 GT12   Aufwärts Querformat
P1B06683(siehe Anmerkung 1) 13.67x8.17 Zoll/ 201,6x288,5 mm 66 bei 8,2 Zeilen pro Zoll 24/0 GT12   Abwärts Querformat
P1B08262(siehe Anmerkung 2) 8.17x13.67 Zoll/ 201,6x288,5 mm 82 bei 6,0 Zeilen pro Zoll 30/0 GT10   Horizontal Hochformat
P1B11082(siehe Anmerkung 1) 8.17x13.67 Zoll/ 201,6x288,5 mm 110 bei 8,2 Zeilen pro Zoll 24/0 GT12   Horizontal Hochformat
P1R04763(siehe Anmerkung 3) 13.6x8.0 Zoll/ 201,6x288,5 mm 47 bei 6,0 Zeilen pro Zoll 30/0 GT10   Abwärts Querformat
    Hinweis:
  • Zur Verwendung mit den Druckern IBM 3820, 3827 und 3835.
  • Zur Verwendung mit den Druckern IBM 3812, 3816, 3820, 3825, 3827, 3828, 3835, 3900, 4028 und 4224.
  • Zur Verwendung mit den Datenströmen HPCL und PPDS.

1.3.12.5.5 Pagedefs für Papier im Format DIN B4

Page definition Bedruckbarer Bereich (BreitexHöhe) Druckzeilen pro Seite Druckposition: Abwärts oder Horizontal Empfohlener Raster-Font Empfohlener Outline-Font Druckrichtung Seitenausrichtung
P1D0556B 14.0x8.96Zoll/ 201,6x288,5mm 55 bei 6,1 Zeilen pro Zoll 30/0 GT10   Aufwärts Querformat
P1D06063(siehe Anmerkung) 14.0x9.79Zoll/ 201,6x288,5mm 60 bei 6,1 Zeilen pro Zoll 30/0 GT10   Abwärts Querformat
P1D0748B 14.0x8.96Zoll/ 201,6x288,5mm 74 bei 8,2 Zeilen pro Zoll 24/0 GT12   Aufwärts Querformat
P1D08083(siehe Anmerkung) 14.0x9.79Zoll/ 201,6x288,5mm 80 bei 8,2 Zeilen pro Zoll 24/0 GT12   Abwärts Querformat
P1D08462(siehe Anmerkung) 9.79x14.0Zoll/ 201,6x288,5mm 84 bei 6,0 Zeilen pro Zoll 30/0 GT10   Horizontal Hochformat
P1D11382(siehe Anmerkung) 9.79x14.0Zoll/ 201,6x288,5mm 113 bei 8,2 Zeilen pro Zoll 24/0 GT12   Horizontal Hochformat
Hinweis: Zur Verwendung mit den Druckern IBM 3820, 3827 und 3835.

1.3.12.6 Standard-Fonts, die die AFP-Anzeigefunktion benutzt

Sie können TrueType- oder OpenType-Fonts jedem verfügbaren Type-1-oder Type-0-Font zuordnen, aber die AFP-Anzeigefunktion erkennt auch eine Standardgruppe. Bei der Zuordnung zu einem dieser Fonts müssen Sie die Type-1- und Type-0-Font-Zuordnung nicht aktualisieren.

Die AFP-Dateianzeigefunktion benutzt die folgenden Standard-Type1-Fonts:

PostScript-Name Name der Font-Familie Font-Design Gewicht Kursiv
AvantGarde-Book AvantGarde SWISS MED 0
AvantGarde-BookOblique AvantGarde SWISS MED 1
AvantGarde-Demi AvantGarde SWISS BOLD 0
AvantGarde-DemiOblique AvantGarde SWISS BOLD 1
Bookman-Demi Bookman ROMAN BOLD 0
Bookman-DemiItalic Bookman ROMAN BOLD 1
Bookman-Light Bookman ROMAN LIGHT 0
Bookman-LightItalic Bookman ROMAN LIGHT 1
Courier Courier MODERN MED 0
Courier-Bold Courier MODERN BOLD 0
Courier-Oblique Courier MODERN MED 1
Courier-BoldOblique Courier MODERN BOLD 1
Helvetica Helvetica SWISS MED 0
Helvetica-Bold Helvetica SWISS BOLD 0
Helvetica-Oblique Helvetica SWISS MED 1
Helvetica-BoldOblique Helvetica SWISS BOLD 1
Helvetica-Condensed Helvetica-Condensed SWISS MED 0
Helvetica-Condensed-Bold Helvetica-Condensed SWISS BOLD 0
Helvetica-Condensed-Oblique Helvetica-Condensed SWISS MED 1
Helvetica-Condensed-BoldOblique Helvetica-Condensed SWISS BOLD 1
Helvetica-Narrow Helvetica-Narrow SWISS MED 0
Helvetica-Narrow-Bold Helvetica-Narrow SWISS BOLD 0
Helvetica-Narrow-Oblique Helvetica-Narrow SWISS MED 1
Helvetica-Narrow-BoldOblique Helvetica-Narrow SWISS BOLD 1
NewCenturySchlbk-Roman NewCenturySchlbk ROMAN MED 0
NewCenturySchlbk-Bold NewCenturySchlbk ROMAN BOLD 0
NewCenturySchlbk-Italic NewCenturySchlbk ROMAN MED 1
NewCenturySchlbk-BoldItalic NewCenturySchlbk ROMAN BOLD 1
Palatino-Roman Palatino ROMAN MED 0
Palatino-Bold Palatino ROMAN BOLD 0
Palatino-Italic Palatino ROMAN MED 1
Palatino-BoldItalic Palatino ROMAN BOLD 1
Times-Roman TimesNewRomanTimes ROMAN MED 0
Times-Bold TimesNewRomanTimes ROMAN BOLD 0
Times-Italic TimesNewRomanTimes ROMAN MED 1
Times-BoldItalic TimesNewRomanTimes ROMAN BOLD 1
Symbol Symbol DISPLAY MED 0
ZapfChancery-MediumItalic ZapfChancery SCRIPT MED 1
ZapfDingbats ZapfDingbats DISPLAY MED 0

Die AFP-Dateianzeigefunktion benutzt die folgenden Standard-Type-0-Fonts:

PostScript-Name Name der Font-Familie Font-Design Gewicht Kursiv
STSongStd-Light ChsSys ROMAN LIGHT 0
AdobeSongStd-Light ChsSys2 ROMAN LIGHT 0
AdobeMingStd-Light ChtSys ROMAN LIGHT 0
MSungStd-Light ChtSys2 ROMAN LIGHT 0
KozGoPro-Medium JpnSys SWISS MED 0
KozMinPro-Regular JpnSys2 ROMAN MED 0
AdobeMyungjoStd-Medium KorSys ROMAN MED 0
HYSMyeongJoStd-Medium KorSys2 ROMAN MED 0

1.3.12.7 Bereitgestellte Fonts

Im Lieferumfang von RICOH ProcessDirector sind fünf Schriftsätze enthalten. Die Schriftarten sind unter https://dl.ricohsoftware.com/ verfügbar, wenn Sie RICOH ProcessDirector herunterladen.

Das Paket RICOH ProcessDirector stellt diese Schriftarten zur Verfügung:

AFP Outline-Fonts (LCD4-5683)
Diese Schriftarten können unter Linux und Windows verwendet werden. Sie umfassen Fonts für Japanisch, Koreanisch, vereinfachtes Chinesisch und traditionelles Chinesisch.
AFP Classic OpenType Fonts (LCD2-20029)
Diese Fonts haben vier Stile: Normal, Fett, Kursiv und Fett Kursiv.
AFP Asian Classic OpenType Fonts (LCD2-20055)
Diese Schriftarten können anstelle der älteren asiatischen AFP-Ein-Bit-Zeichen (SBCS) verwendet werden.
WorldType-Fonts (LCD4-5684)
Dies sind die OpenType- und TrueType-Fonts im Microsoft Unicode-Format.
AFP Raster Fonts (LCD4-5700)
Diese Fonts unterscheiden sich von den AFP Outline-Fonts, weil sie Zeichensätze und kodierte Fontnamen mit acht anstatt mit sechs Zeichen haben.

Um diese Schriftarten für die Verwendung mit RICOH ProcessDirector zu installieren, kopieren Sie alle Schriftarten von den mitgelieferten Discs oder ISO-Dateien in das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\resources auf Ihrem primären Computer. Stellen Sie sicher, dass Sie alle Schriftdateien aus den Unterverzeichnissen nach C:\aiw\aiw1\resources kopieren. Behalten Sie die Unterverzeichnisstruktur des Quellverzeichnisses nicht bei, aber stellen Sie sicher, dass die Dateinamen in Großbuchstaben beibehalten werden.

Die AFP-Druckertreiberkomponente und die -Datenstromumwandlungskomponente line2afp von RICOH ProcessDirector durchsuchen dieses Verzeichnis, wenn sie eine Ressource für die Verarbeitung eines Jobs benötigen.

Die Funktion "AFP-Unterstützung" enthält einen Basissatz bestehend aus Schriftarten mit 240 DPI und Schriftarten mit 300 DPI (Kompatibilitätsschriftarten). Diese Schriften umfassen sowohl Schriftarten mit gleichmäßigem Abstand als auch der Familien mit gemischter Zeichendichte. Die folgenden Font-Gruppen sind enthalten:

  • APL
  • Boldface
  • Courier
  • Dokument
  • Essay
  • Format
  • Gothic
  • Letter Gothic
  • Orator
  • Prestige
  • Roman
  • Script
  • Serif
  • Symbole
  • Text

1.3.12.8 Bereitgestellte Eingabeeinheiten

RICOH ProcessDirector stellt mehrere Eingabeeinheiten bereit, die Sie in der Installation verwenden können.

1.3.12.8.1 Eingabeeinheiten des Typs "Download"

Eingabeeinheiten des Typs "Download" empfangen Jobs von Download for z/OS oder AFP Download Plus. Die Einheit legt eine Steuerdatei fest, um die JCL-Parameter eines Jobs in eine vom Workflow verwendete Jobmerkmaldatei im Format RICOH ProcessDirectorMerkmalname=Wert zu ändern.
Hinweis: Wollen Sie Eingabeeinheiten des Typs "Download" erstellen und Nachrichten von dem Download-Dämon in einer anderen als der Sprache empfangen, die bei der Installation des RICOH ProcessDirector-Servers ausgewählt wurde, legen Sie im Merkmal Einheitensprache der Eingabeeinheit die entsprechende Sprache fest.

1.3.12.8.1.1 DownloadAFP

Merkmal Wert
Beschreibung der Eingabeeinheit Verwenden Sie diesen Workflow für AFP-Datensätze, die über Download for z/OS oder AFP Download Plus übergeben werden.
Portnummer 6100
Workflow ParentNoPrint
Untergeordneter Workflow AFP
Ordnerposition /aiw/aiw1/System/dl/AFP(Linux) oder C:\aiw\aiw1\System\dl\AFP (Windows)
Maximale Anzahl Fehler 10
Host-Codepage ibm-500
Zugeordnete erwartete Aufträge Nicht festgelegt
Übergeordneter Server System
Übergabeschritt SubmitInputFiles
Initialisierungsschritt für Workflow Nicht festgelegt
Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow SetJobTypeFromRules
Bereitstellungsposition /aiw/aiw1/System/dl/AFP/Staged(Linux) oder C:\aiw\aiw1\System\dl\AFP\Staged (Windows)
Einheitensprache Nicht festgelegt
Position der Eingabeeinheit Nicht festgelegt
Verbindungsstatus Getrennt
Wartende Eingabedateien 0
Aktiviert (Ja/Nein) Nein
Status für erwartete Aufträge Nicht festgelegt
Auslösermuster .*\.trg$
Muster für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow /aiw/aiw1/control_files/rules/receive_jcl_jobtype.cfg(Linux) oder C:\aiw\aiw1\control_files\rules\receive_jcl_jobtype.cfg (Windows)
Rückkehrcode an Host senden Nein
Abschlussmethode Nein
Syntaxanalyseregeln für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Muster für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Fehler berichten Nein
Datensatzzusammenführung Nein
Ziel-Steuerdatei Nein

1.3.12.8.1.2 DownloadLineData

Merkmal Wert
Beschreibung der Eingabeeinheit Verwenden Sie diesen Workflow für Datensätze mit Zeilendaten oder Daten im gemischten Format, die über Download for z/OS oder AFP Download Plus übergeben werden.
Portnummer 6102
Workflow ParentNoPrint
Child workflow (Untergeordneter Workflow) DownloadLineData
Ordnerposition /aiw/aiw1/System/dl/LineData(Linux) oder C:\aiw\aiw1\System\dl\LineData (Windows)
Maximale Anzahl Fehler 10
Einheiten-Codepage Nicht festgelegt
Übergeordneter Server System
Übergabeschritt SubmitInputFiles
Initialisierungsschritt für Workflow Nicht festgelegt
Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Bereitstellungsposition /aiw/aiw1/System/dl/LineData/Staged(Linux) oder C:\aiw\aiw1\System\dl\LineData\Staged (Windows)
Verbindungsstatus Getrennt
Wartende Eingabedateien 0
Aktiviert (Ja/Nein) Nein
Status für erwartete Aufträge Nicht festgelegt
Stapelmethode Nein
Anzahl zu stapelnder Dateien Nicht festgelegt
Anzahl zu stapelnder Seiten Nicht festgelegt
Startdatum Stapeln Nicht festgelegt
Stapelintervall Minute
Datenmuster .*$
Listenmuster .*\.lst$
Dateimuster Nicht festgelegt
Spooldateiverwendung Nicht festgelegt
Erforderliches Dateimuster Nein
ZIP-Datei erstellen Nein
Übereinstimmendes Muster für Sätze (.+?)\.[^.]*$|$
Zu stapelnde Seiten überschreiten Nein
Startzeit Stapeln Nicht festgelegt
Häufigkeit (Minuten) Jede Minute
Überschreibungsmuster .*oth$
JDF-Muster Nicht festgelegt
Spooldateityp Nicht festgelegt
Dateimusterfolge Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow /aiw/aiw1/control_files/rules/receive_jcl_jobtype.cfg(Linux) oder C:\aiw\aiw1\control_files\rules\receive_jcl_jobtype.cfg (Windows)
Abschlussmethode Größe
Überschreibungen konvertieren Nicht festgelegt
Muster für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Muster für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Auslösermuster .*\.trg$
Ziel-Steuerdatei Nein

1.3.12.8.2 Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck"

Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" sind Verzeichnisse, die das System überwacht. Wenn ein Druckjob in einen Ordner für Sofortdruck kopiert oder an einen Ordner für Sofortdruck gesendet wird, bemerkt das System dies und beginnt mit der Verarbeitung des Druckjobs.

1.3.12.8.2.1 HotFolderAFP

Merkmal Wert
Beschreibung der Eingabeeinheit Akzeptiert Eingabedateien im Zeilendatenformat, gemischten Datenformat oder AFP-Format. Benutzt eine Suchmusterzeichenfolge, *.(JOB_TYPE), um den Workflow aus einem Teil des Eingabedateinamens festzulegen. Für eine Eingabedatei namens ""print.abc"" wird der Workflow beispielsweise auf ""abc"" gesetzt.
Abfrageintervall (Sekunden) 30
Workflow ParentNoPrint
Untergeordneter Workflow LineData
Ordnerposition /aiw/aiw1/System/hf/FileName
Maximale Anzahl Fehler 5
Einheiten-Codepage Nicht festgelegt
Übergeordneter Server System
Übergabeschritt SubmitInputFiles
Initialisierungsschritt für Workflow Nicht festgelegt
Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow SetJobTypeFromFileName
Bereitstellungsposition /aiw/aiw1/System/hf/FileName/Staged
Position der Eingabeeinheit Nicht festgelegt
Zugeordnete erwartete Aufträge Nicht festgelegt
Verbindungsstatus Getrennt
Wartende Eingabedateien 0
Aktiviert (Ja/Nein) Nein
Status für erwartete Aufträge Nicht festgelegt
Stapelmethode Nein
Anzahl zu stapelnder Dateien Nicht festgelegt
Anzahl zu stapelnder Seiten Nicht festgelegt
Startdatum Stapeln Nicht festgelegt
Stapelintervall Minute
Datenmuster .*$
Listenmuster .*\.lst$
Dateimuster Nicht festgelegt
Spooldateiverwendung Nicht festgelegt
Erforderliches Dateimuster Nein
ZIP-Datei erstellen Nein
Übereinstimmendes Muster für Sätze (.+?)\.[^.]*$|$
Zu stapelnde Seiten überschreiten Nein
Startzeit Stapeln Nicht festgelegt
Häufigkeit (Minuten) Jede Minute
Überschreibungsmuster .*oth$
JDF-Muster Nicht festgelegt
Spooldateityp Nicht festgelegt
Dateimusterfolge Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow C:\aiw\aiw1\control_files\rules\Nicht festgelegt
Abschlussmethode Größe
Überschreibungen konvertieren Nicht festgelegt
Muster für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Muster für untergeordneten Workflow *.(JOB_TYPE)
Auslösermuster .*\.trg$

1.3.12.8.2.2 HotFolderFileName

Merkmal Wert
Beschreibung der Eingabeeinheit Akzeptiert Eingabedateien im Zeilendatenformat, gemischten Datenformat oder AFP-Format. Benutzt eine Suchmusterzeichenfolge, *.(JOB_TYPE), um den Workflow aus einem Teil des Eingabedateinamens festzulegen. Für eine Eingabedatei namens ""print.abc"" wird der Workflow beispielsweise auf ""abc"" gesetzt.
Abfrageintervall (Sekunden) 30
Workflow ParentNoPrint
Untergeordneter Workflow LineData
Ordnerposition /aiw/aiw1/System/hf/FileName
Maximale Anzahl Fehler 5
Einheiten-Codepage Nicht festgelegt
Übergeordneter Server System
Übergabeschritt SubmitInputFiles
Initialisierungsschritt für Workflow Nicht festgelegt
Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow SetJobTypeFromFilename
Bereitstellungsposition /aiw/aiw1/System/hf/FileName/Staged
Position der Eingabeeinheit Nicht festgelegt
Zugeordnete erwartete Aufträge Nicht festgelegt
Verbindungsstatus Getrennt
Wartende Eingabedateien 0
Aktiviert (Ja/Nein) Nein
Status für erwartete Aufträge Nicht festgelegt
Stapelmethode Nein
Anzahl zu stapelnder Dateien Nicht festgelegt
Anzahl zu stapelnder Seiten Nicht festgelegt
Startdatum Stapeln Nicht festgelegt
Stapelintervall Minute
Datenmuster .*$
Listenmuster .*lst$
Dateimuster Nicht festgelegt
Spooldateiverwendung Nicht festgelegt
Erforderliches Dateimuster Nein
ZIP-Datei erstellen Nein
Übereinstimmendes Muster für Sätze (.+?)\.[^.]*$|$
Zu stapelnde Seiten überschreiten Nein
Startzeit Stapeln Nicht festgelegt
Häufigkeit (Minuten) Jede Minute
Überschreibungsmuster .*oth$
JDF-Muster Nicht festgelegt
Spooldateityp Nicht festgelegt
Dateimusterfolge Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow C:\aiw\aiw1\control_files\rules\Nicht festgelegt
Abschlussmethode Größe
Überschreibungen konvertieren Nicht festgelegt
Muster für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Muster für untergeordneten Workflow *.(JOB_TYPE)
Auslösermuster .*\.trg$

1.3.12.8.2.3 HotFolderLineData

Merkmal Wert
Beschreibung der Eingabeeinheit Akzeptiert Eingabedateien im Zeilendatenformat oder im gemischten Datenformat. Verwendet das Merkmal des untergeordneten Workflows, um den Workflow auf LineData zu setzen, was widerum die Werte für die Jobmerkmale einstellt, indem die in jedem Schritt des Workflows eingestellten Werte und eine optionale textbasierte Überschreibungsdatei verwendet werden.
Abfrageintervall (Sekunden) 30
Workflow ParentNoPrint
Untergeordneter Workflow LineData
Ordnerposition /aiw/aiw1/System/hf/LineData
Maximale Anzahl Fehler 5
Einheiten-Codepage Nicht festgelegt
Übergeordneter Server System
Übergabeschritt SubmitInputFiles
Initialisierungsschritt für Workflow Nicht festgelegt
Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Bereitstellungsposition /aiw/aiw1/System/hf/LineData/Staged
Position der Eingabeeinheit Nicht festgelegt
Zugeordnete erwartete Aufträge Nicht festgelegt
Verbindungsstatus Getrennt
Wartende Eingabedateien 0
Aktiviert (Ja/Nein) Nein
Status für erwartete Aufträge Nicht festgelegt
Stapelmethode Nein
Anzahl zu stapelnder Dateien Nicht festgelegt
Anzahl zu stapelnder Seiten Nicht festgelegt
Startdatum Stapeln Nicht festgelegt
Stapelintervall Minute
Datenmuster .*$
Listenmuster .*lst$
Dateimuster Nicht festgelegt
Spooldateiverwendung Nicht festgelegt
Erforderliches Dateimuster Nein
ZIP-Datei erstellen Nein
Übereinstimmendes Muster für Sätze (.+?)\.[^.]*$|$
Zu stapelnde Seiten überschreiten Nein
Startzeit Stapeln Nicht festgelegt
Häufigkeit (Minuten) Jede Minute
Überschreibungsmuster .*oth$
JDF-Muster Nicht festgelegt
Spooldateityp Nicht festgelegt
Dateimusterfolge Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow C:\aiw\aiw1\control_files\rules\Nicht festgelegt
Abschlussmethode Größe
Überschreibungen konvertieren Nicht festgelegt
Muster für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Muster für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Auslösermuster .*\.trg$

1.3.12.8.2.4 HotFolderTransform

Merkmal Wert
Workflow ParentNoPrint
Untergeordneter Workflow Umwandlung
Übergabeschritt SubmitInputFiles
Initialisierungsschritt für Workflow Nicht festgelegt
Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Ordnerposition C:\aiw\aiw1\System\hf\Transform
Host-Codepage Nicht festgelegt
Abfrageintervall 30 Sekunden
Bereitstellungsposition C:\aiw\aiw1\System\hf\Transform\Staged
Stapelmethode Nein
Position der Eingabeeinheit Nicht festgelegt
Maximale Anzahl Fehler 5
Datenmuster
.*ps$,.*PS$,.*pcl$,.*PCL$,.*pdf$,.*PDF$,.*tiff$,.*TIFF$,.*tif$,.*TIF$
.*jpeg$,.*JPEG$,.*jpg$,.*JPG$,.*gif$,.*GIF$,.*sap$,.*SAP$,.*abap$,.*ABAP$
.*sapgof$,.*SAPGOF$,.*gof$,.*GOF$,.*otf$,.*OTF$
JDF-Muster Nicht festgelegt
Listenmuster .*lst$
Überschreibungsmuster .*oth$
Auslösermuster .*\.trg$
Abschlussmethode Größe
Syntaxanalyseregeln für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Muster für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Muster für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Überschreibungen konvertieren Nein

1.3.12.8.2.5 HotFolderJDF

Merkmal Wert
Beschreibung der Eingabeeinheit Akzeptiert Eingabedateien (normalerweise im PCL-, PostScript- und PDF-Format) und zugehörige Job-Tickets im Job Definition Format (JDF) und nutzt dann das untergeordnete Workflow-Merkmal, um den Workflow auf "Umwandeln" zu setzen.
Abfrageintervall (Sekunden) 30
Workflow ParentNoPrint
Untergeordneter Workflow PDF
Ordnerposition /aiw/aiw1/System/hf/JDF
Maximale Anzahl Fehler 5
Einheiten-Codepage UTF-8
Übergeordneter Server System
Übergabeschritt SubmitInputFiles
Initialisierungsschritt für Workflow Nicht festgelegt
Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow SetJobTypeFromRules
Bereitstellungsposition /aiw/aiw1/System/hf/JDF/Staged
Position der Eingabeeinheit Nicht festgelegt
Zugeordnete erwartete Aufträge Nicht festgelegt
Verbindungsstatus Getrennt
Wartende Eingabedateien 0
Aktiviert (Ja/Nein) Nein
Status für erwartete Aufträge Nicht festgelegt
Ordnerposition C:\aiw\aiw1\System\hf\JDF
Stapelmethode JDF
Anzahl zu stapelnder Dateien Nicht festgelegt
Anzahl zu stapelnder Seiten Nicht festgelegt
Startdatum Stapeln Nicht festgelegt
Stapelintervall Minute
Datenmuster .*$
Listenmuster .*\.lst$
Dateimuster Nicht festgelegt
Spooldateiverwendung Nicht festgelegt
Erforderliches Dateimuster Nein
ZIP-Datei erstellen Nein
Übereinstimmendes Muster für Sätze (.+?)\.[^.]*$|$
Zu stapelnde Seiten überschreiten Nein
Startzeit Stapeln Nicht festgelegt
Häufigkeit (Minuten) Jede Minute
Überschreibungsmuster .*\.oth$
JDF-Muster .*\.jdf$
Spooldateityp Nicht festgelegt
Dateimusterfolge Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow C:\aiw\aiw1\control_files\rules\receive_text_jobtype.cfg
Abschlussmethode Größe
Überschreibungen konvertieren Nein
Muster für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Muster für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Auslösermuster .*\.trg$

1.3.12.8.2.6 HotFolderPDF

Die HotFolderPDF-Eingabeeinheit besitzt diese Merkmale und Standardwerte.
Merkmal Wert
Beschreibung der Eingabeeinheit Akzeptiert Eingabedateien im PDF-Format. Verwendet das Merkmal des untergeordneten Workflows, um den Workflow auf "PDF" festzulegen, wodurch die Werte der Jobmerkmale anhand von Werten festlegt werden, die in den einzelnen Schritten im Workflow und anhand einer optionalen textbasierten Überschreibungsdatei festgelegt wurden.
Abfrageintervall (Sekunden) 5
Workflow ParentNoPrint
Untergeordneter Workflow PDF
Ordnerposition /aiw/aiw1/System/hf/defaultPDF
Maximale Anzahl Fehler 5
Einheiten-Codepage Nicht festgelegt
Übergeordneter Server System
Übergabeschritt SubmitInputFiles
Initialisierungsschritt für Workflow Nicht festgelegt
Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Bereitstellungsposition /aiw/aiw1/System/hf/defaultPDF/Staged
Position der Eingabeeinheit Nicht festgelegt
Zugeordnete erwartete Aufträge Nicht festgelegt
Verbindungsstatus Verbunden
Wartende Eingabedateien 0
Aktiviert (Ja/Nein) Ja
Status für erwartete Aufträge Nicht festgelegt
Ordnerposition C:\aiw\aiw1\System\hf\JDF
Stapelmethode Nein
Anzahl zu stapelnder Dateien Nicht festgelegt
Anzahl zu stapelnder Seiten Nicht festgelegt
Startdatum Stapeln Nicht festgelegt
Stapelintervall Nicht festgelegt
Datenmuster .*$
Listenmuster .*\.lst$
Dateimuster Nicht festgelegt
Spooldateiverwendung Nicht festgelegt
Erforderliches Dateimuster Nein
ZIP-Datei erstellen Nein
Übereinstimmendes Muster für Sätze (.+?)\.[^.]*$|$
Zu stapelnde Seiten überschreiten Nein
Startzeit Stapeln Nicht festgelegt
Häufigkeit (Minuten) Nicht festgelegt
Überschreibungsmuster Nicht festgelegt
JDF-Muster Nicht festgelegt
Spooldateityp Nicht festgelegt
Dateimusterfolge Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow C:\aiw\aiw1\control_files\rules\Nicht festgelegt
Abschlussmethode Größe
Überschreibungen konvertieren Nicht festgelegt
Muster für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Muster für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Auslösermuster .*\.trg$

1.3.12.8.2.7 HotFolderReformatAFP

Dieser AFP-Sofortdruck ist verfügbar, wenn die Quadient Inspire Connect- und AFP-Unterstützung-Features installiert sind.

Merkmal Wert
Beschreibung der Eingabeeinheit Akzeptiert eine AFP-Datei, begleitet von einer WFD-Datei, die Quadient Inspire Designer zum Neuformatieren eines AFP-Druckjobs verwenden kann.
Abfrageintervall (Sekunden) 30
Workflow ParentNoPrint
Untergeordneter Workflow ReformatAFP
Ordnerposition /aiw/aiw1/System/hf/HotFolderReformatAFP (Linux) oder C:\aiw\aiw1\System\hf\HotFolderReformatAFP (Windows)
Maximale Anzahl Fehler 5
Einheiten-Codepage Nicht festgelegt
Übergeordneter Server System
Übergabeschritt SubmitInputFiles
Initialisierungsschritt für Workflow Nicht festgelegt
Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow SetJobTypeFromRules
Bereitstellungsposition /aiw/aiw1/System/hf/HotFolderReformatAFP/Staged (Linux) oder C:\aiw\aiw1\System\hf\HotFolderReformatAFP\Staged (Windows)
Position der Eingabeeinheit Nicht festgelegt
Zugeordnete erwartete Aufträge Nicht festgelegt
Verbindungsstatus Getrennt
Wartende Eingabedateien 0
Aktiviert (Ja/Nein) Nein
Status für erwartete Aufträge Nicht festgelegt
Stapelmethode Liste
Anzahl zu stapelnder Dateien Nicht festgelegt
Anzahl zu stapelnder Seiten Nicht festgelegt
Startdatum Stapeln Nicht festgelegt
Stapelintervall Minute
Datenmuster .*$
Listenmuster .*lst$
Dateimuster Nicht festgelegt
Spooldateiverwendung Nicht festgelegt
Erforderliches Dateimuster Nein
ZIP-Datei erstellen Nein
Übereinstimmendes Muster für Sätze (.+?)\.[^.]*$|$
Zu stapelnde Seiten überschreiten Nein
Startzeit Stapeln Nicht festgelegt
Häufigkeit (Minuten) Jede Minute
Überschreibungsmuster .*wfd$
JDF-Muster Nicht festgelegt
Spooldateityp Nicht festgelegt
Dateimusterfolge Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Abschlussmethode Größe
Überschreibungen konvertieren Ja
Muster für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Muster für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Auslösermuster .*\.trg$

1.3.12.8.2.8 HotFolderComposeAFPDataSubmitted

Dieser AFP-Sofortdruck ist verfügbar, wenn die Quadient Inspire Connect- und AFP-Unterstützung-Features installiert sind.

Merkmal Wert
Beschreibung der Eingabeeinheit Akzeptiert eine Datendatei, begleitet von einer WFD-Datei, die Quadient Inspire Designer zum Erstellen eines AFP-Druckjobs verwenden kann
Abfrageintervall (Sekunden) 30
Workflow ParentNoPrint
Untergeordneter Workflow ComposeAFPDataSubmitted
Ordnerposition /aiw/aiw1/System/hf/HotFolderComposeAFPDataSubmitted (Linux) oder C:\aiw\aiw1\System\hf\HotFolderComposeAFPDataSubmitted (Windows)
Maximale Anzahl Fehler 5
Einheiten-Codepage Nicht festgelegt
Übergeordneter Server System
Übergabeschritt SubmitInputFiles
Initialisierungsschritt für Workflow Nicht festgelegt
Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow SetJobTypeFromRules
Bereitstellungsposition /aiw/aiw1/System/hf/HotFolderComposeAFPDataSubmitted/Staged (Linux) oder C:\aiw\aiw1\System\hf\HotFolderComposeAFPDataSubmitted\Staged (Windows)
Position der Eingabeeinheit Nicht festgelegt
Zugeordnete erwartete Aufträge Nicht festgelegt
Verbindungsstatus Getrennt
Wartende Eingabedateien 0
Aktiviert (Ja/Nein) Nein
Status für erwartete Aufträge Nicht festgelegt
Stapelmethode Liste
Anzahl zu stapelnder Dateien Nicht festgelegt
Anzahl zu stapelnder Seiten Nicht festgelegt
Startdatum Stapeln Nicht festgelegt
Stapelintervall Minute
Datenmuster .*wfd$
Listenmuster .*lst$
Dateimuster Nicht festgelegt
Spooldateiverwendung Nicht festgelegt
Erforderliches Dateimuster Nein
ZIP-Datei erstellen Nein
Übereinstimmendes Muster für Sätze (.+?)\.[^.]*$|$
Zu stapelnde Seiten überschreiten Nein
Startzeit Stapeln Nicht festgelegt
Häufigkeit (Minuten) Jede Minute
Überschreibungsmuster .*csv$,.*xml$,.*dbf$,.*sap$
JDF-Muster Nicht festgelegt
Spooldateityp Nicht festgelegt
Dateimusterfolge Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Abschlussmethode Größe
Überschreibungen konvertieren Ja
Muster für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Muster für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Auslösermuster .*\.trg$

1.3.12.8.2.9 HotFolderComposeAFPDataRetrieved

Dieser AFP-Sofortdruck ist verfügbar, wenn die Quadient Inspire Connect- und AFP-Unterstützung-Features installiert sind.

Merkmal Wert
Beschreibung der Eingabeeinheit Akzeptiert eine WFD-Datei als Eingabedatei und übergibt sie zur Verarbeitung
Abfrageintervall (Sekunden) 30
Workflow ParentNoPrint
Untergeordneter Workflow ComposeAFPDataRetrieved
Ordnerposition /aiw/aiw1/System/hf/HotFolderComposeAFPDataRetrieved (Linux) oder C:\aiw\aiw1\System\hf\HotFolderComposeAFPDataRetrieved (Windows)
Maximale Anzahl Fehler 5
Einheiten-Codepage Nicht festgelegt
Übergeordneter Server System
Übergabeschritt SubmitInputFiles
Initialisierungsschritt für Workflow Nicht festgelegt
Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Bereitstellungsposition /aiw/aiw1/System/hf/HotFolderComposeAFPDataRetrieved/Staged (Linux) oder C:\aiw\aiw1\System\hf\HotFolderComposeAFPDataRetrieved\Staged (Windows)
Position der Eingabeeinheit Nicht festgelegt
Zugeordnete erwartete Aufträge Nicht festgelegt
Verbindungsstatus Getrennt
Wartende Eingabedateien 0
Aktiviert (Ja/Nein) Nein
Status für erwartete Aufträge Nicht festgelegt
Stapelmethode Liste
Anzahl zu stapelnder Dateien Nicht festgelegt
Anzahl zu stapelnder Seiten Nicht festgelegt
Startdatum Stapeln Nicht festgelegt
Stapelintervall Minute
Datenmuster .*wfd$
Listenmuster .*lst$
Dateimuster Nicht festgelegt
Spooldateiverwendung Nicht festgelegt
Erforderliches Dateimuster Nein
ZIP-Datei erstellen Nein
Übereinstimmendes Muster für Sätze (.+?)\.[^.]*$|$
Zu stapelnde Seiten überschreiten Nein
Startzeit Stapeln Nicht festgelegt
Häufigkeit (Minuten) Jede Minute
Überschreibungsmuster .*oth$
JDF-Muster Nicht festgelegt
Spooldateityp Nicht festgelegt
Dateimusterfolge Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Abschlussmethode Größe
Überschreibungen konvertieren Nicht festgelegt
Muster für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Muster für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Auslösermuster .*\.trg$

1.3.12.8.2.10 ElectronicFormJobFolder

Verwenden Sie dieses Muster, um Jobs an den ElectronicFormJobSample-Workflow zu übergeben, der mit dem Vorgedruckte Formulare austauschen-Feature bereitgestellt wird.

Wenn Sie diese Eingabeeinheit das erste Mal aktivieren und verbinden, werden die beiden Muster-PDF-Jobs (PreprintedJob.pdf und ElectronicJob.pdf) an den ElectronicFormJobSample-Workflow auf Ihrem System übergeben.

Merkmal Wert
Beschreibung der Eingabeeinheit Sendet zwei Musterjobs an den Workflow ElectronicFormJobSample, der elektronische Formulare mit einem der Jobs kombiniert.
Abfrageintervall (Sekunden) 5
Workflow ParentNoPrint
Untergeordneter Workflow ElectronicFormJobSample
Ordnerposition C:\aiw\aiw1\System\hf\ElectronicFormJobFolder
Maximale Anzahl Fehler 5
Einheiten-Codepage Nicht festgelegt
Übergeordneter Server System
Übergabeschritt SubmitInputFiles
Initialisierungsschritt für Workflow Nicht festgelegt
Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Bereitstellungsposition C:\aiw\aiw1\System\hf\ElectronicFormJobFolder\Staged
Position der Eingabeeinheit Nicht festgelegt
Zugeordnete erwartete Aufträge Nicht festgelegt
Verbindungsstatus Getrennt
Wartende Eingabedateien 0
Aktiviert (Ja/Nein) Nein
Status für erwartete Aufträge Nicht festgelegt
Stapelmethode Nein
Anzahl zu stapelnder Dateien Nicht festgelegt
Anzahl zu stapelnder Seiten Nicht festgelegt
Startdatum Stapeln Nicht festgelegt
Stapelintervall Nicht festgelegt
Datenmuster .*$
Listenmuster .*lst$
Dateimuster Nicht festgelegt
Spooldateiverwendung Nicht festgelegt
Erforderliches Dateimuster Nicht festgelegt
ZIP-Datei erstellen Nein
Übereinstimmendes Muster für Sets (.+?)\.[^.]*$|$
Zu stapelnde Seiten überschreiten Nein
Startzeit Stapeln Nicht festgelegt
Häufigkeit (Minuten) Nicht festgelegt
Überschreibungsmuster .*oth$
JDF-Muster Nicht festgelegt
Spooldateityp Nicht festgelegt
Dateimusterfolge Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Abschlussmethode Größe
Überschreibungen konvertieren Nicht festgelegt
Muster für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Muster für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Auslösermuster .*\.trg$

1.3.12.8.2.11 ElectronicFormDocFolder

Verwenden Sie dieses Muster, um Jobs an den ElectronicFormDocSample-Workflow zu übergeben, der mit dem Vorgedruckte Formulare austauschen-Feature bereitgestellt wird.

Wenn Sie diese Eingabeeinheit das erste Mal aktivieren und verbinden, werden die beiden Muster-PDF-Jobs (PreprintedDoc.pdf und ElectronicDoc.pdf) an den ElectronicFormDocSample-Workflow auf Ihrem System übergeben.

Merkmal Wert
Beschreibung der Eingabeeinheit Sendet zwei Musterjobs an den Workflow ElectronicFormDocSample, der elektronische Formulare mit einem der Jobs kombiniert.
Abfrageintervall (Sekunden) 5
Workflow ParentNoPrint
Untergeordneter Workflow ElectronicFormDocSample
Ordnerposition C:\aiw\aiw1\System\hf\ElectronicFormDocFolder
Maximale Anzahl Fehler 5
Einheiten-Codepage Nicht festgelegt
Übergeordneter Server System
Übergabeschritt SubmitInputFiles
Initialisierungsschritt für Workflow Nicht festgelegt
Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Bereitstellungsposition C:\aiw\aiw1\System\hf\ElectronicFormDocFolder\Staged
Position der Eingabeeinheit Nicht festgelegt
Zugeordnete erwartete Aufträge Nicht festgelegt
Verbindungsstatus Getrennt
Wartende Eingabedateien 0
Aktiviert (Ja/Nein) Nein
Status für erwartete Aufträge Nicht festgelegt
Stapelmethode Nein
Anzahl zu stapelnder Dateien Nicht festgelegt
Anzahl zu stapelnder Seiten Nicht festgelegt
Startdatum Stapeln Nicht festgelegt
Stapelintervall Nicht festgelegt
Datenmuster .*$
Listenmuster .*lst$
Dateimuster Nicht festgelegt
Spooldateiverwendung Nicht festgelegt
Erforderliches Dateimuster Nicht festgelegt
ZIP-Datei erstellen Nein
Übereinstimmendes Muster für Sets (.+?)\.[^.]*$|$
Zu stapelnde Seiten überschreiten Nein
Startzeit Stapeln Nicht festgelegt
Häufigkeit (Minuten) Nicht festgelegt
Überschreibungsmuster .*oth$
JDF-Muster Nicht festgelegt
Spooldateityp Nicht festgelegt
Dateimusterfolge Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Abschlussmethode Größe
Überschreibungen konvertieren Nicht festgelegt
Muster für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Muster für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Auslösermuster .*\.trg$

1.3.12.8.2.12 ElecPresFolder

Verwenden Sie dieses Muster, um Jobs an den Muster-Workflow zu übergeben, der mit dem Electronic Presentment-Feature bereitgestellt wird.

Wenn Sie diese Eingabeeinheit das erste Mal aktivieren und verbinden, werden die beiden Muster-PDF-Jobs an den ElectronicPresentmentSample-Workflow auf Ihrem System übergeben.

Merkmal Wert
Beschreibung der Eingabeeinheit HotFolder Electronic Presentment
Abfrageintervall (Sekunden) 5
Workflow ParentNoPrint
Untergeordneter Workflow ElectronicPresentmentSample
Ordnerposition /aiw/aiw1/System/hf/ElecPres
Maximale Anzahl Fehler 5
Einheiten-Codepage Nicht festgelegt
Anzahl zu stapelnder Dateien Nicht festgelegt
Anzahl zu stapelnder Seiten Nicht festgelegt
Übergeordneter Server System
Übergabeschritt SubmitInputFiles
Initialisierungsschritt für Workflow Nicht festgelegt
Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Bereitstellungsposition /aiw/aiw1/System/hf/ElecPres/Staged
Stapelmethode Nein
Position der Eingabeeinheit Nicht festgelegt
ZIP-Datei erstellen Nein
Zu stapelnde Seiten überschreiten Nein
Dateimuster Nicht festgelegt
Spooldateityp Nicht festgelegt
Dateimusterfolge Nicht festgelegt
Spooldateiverwendung Nicht festgelegt
Erforderliches Dateimuster Nein
Datenmuster .*$
Überschreibungsmuster .*oth$
JDF-Muster Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Überschreibungen konvertieren Nicht festgelegt
Startdatum Stapeln Nicht festgelegt
Stapelintervall Minute
Listenmuster .*lst$
Auslösermuster .*\.trg$
Abschlussmethode Größe
Muster für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Muster für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Startzeit Stapeln Nicht festgelegt
Häufigkeit (Minuten) Nicht festgelegt

1.3.12.8.2.13 FusionProFolder

Die FusionProFolder-Eingabeeinheit hat folgende Eigenschaften und Standardwerte.
Merkmal Wert
Beschreibung der Eingabeeinheit Akzeptiert Eingabedateien im CSV-Format. Verwendet die Eigenschaft "Untergeordneter Workflow", um den Workflow auf FusionProSample zu setzen, der FusionPro verwendet, um die CSV-Datei zusammenzustellen und eine PDF-Datei zu erzeugen.
Übergeordneter Server System
Abfrageintervall (Sekunden) 30
Workflow ParentNoPrint
Untergeordneter Workflow FusionProSample
Ordnerposition C:\aiw\aiw1\System\hf\fusionpro
Bereitstellungsposition C:\aiw\aiw1\System\hf\fusionpro\Staged
Maximale Anzahl Fehler 5
Position der Eingabeeinheit Nicht festgelegt
Einheiten-Codepage Nicht festgelegt
Verbindungsstatus Getrennt
Wartende Eingabedateien 0
Aktiviert (Ja/Nein) Nein
Stapelmethode Nein
ZIP-Datei erstellen Nein
Datenmuster .*csv$
Überschreibungsmuster .*oth$
Listenmuster .*lst$
JDF-Muster Nicht festgelegt
Anzahl zu stapelnder Dateien Nicht festgelegt
Anzahl zu stapelnder Seiten Nicht festgelegt
Zu stapelnde Seiten überschreiten Nein
Datum und Uhrzeit für die Aktivierung der Stapelmethode Nicht festgelegt
Stapelintervall Minute
Häufigkeit (Minuten) Nicht festgelegt
Übereinstimmendes Muster für Sätze (.+?)\.[^.]*$|$
Dateimuster Nicht festgelegt
Abschlussmethode Größe
Überschreibungen konvertieren Nicht festgelegt
Auslösermuster .*\.trg$
Akzeptiert Jobübermittlung Ja
Initialisierungsschritt für Workflow Nicht festgelegt
Muster für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Muster für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt

                                 

1.3.12.8.2.14 OrderHotFolder

Die OrderHotFolder-Eingabeeinheit besitzt diese Eigenschaften und Standardwerte.
Merkmal Wert
Name der Eingabeeinheit OrderHotFolder
Beschreibung der Eingabeeinheit Sendet Musterdateien an den Workflow OrderSample.
Übergeordneter Server System
Abfrageintervall (Sekunden) 5
Workflow ParentNoPrint
Untergeordneter Workflow OrderSample
Bereitstellungsposition C:\aiw\aiw1\System\hf\order\Staged
Maximale Anzahl Fehler 5
Position der Eingabeeinheit Nicht festgelegt
Einheiten-Codepage Nicht festgelegt
Zugeordnete erwartete Aufträge Nicht festgelegt
Ordnerposition C:\aiw\aiw1\System\hf\order
Letzte Änderung Nicht festgelegt
Verbindungsstatus Getrennt
Wartende Eingabedateien 0
Aktiviert (Ja/Nein) Nein
Status für erwartete Aufträge Nicht festgelegt
Stapelmethode Nein
Anzahl zu stapelnder Dateien Nicht festgelegt
Anzahl zu stapelnder Seiten Nicht festgelegt
Datum und Uhrzeit für die Aktivierung der Stapelmethode Nicht festgelegt
Stapelintervall Nicht festgelegt
Häufigkeit (Minuten) Nicht festgelegt
Übereinstimmendes Muster für Sätze (.+?)\.[^.]*$|$
Datenmuster .*$
Listenmuster .*\.lst$
Dateimuster Nicht festgelegt
ZIP-Datei erstellen Nein
Zu stapelnde Seiten überschreiten Nein
Überschreibungsmuster .*oth$
JDF-Muster Nicht festgelegt
Abschlussmethode Größe
Überschreibungen konvertieren Nicht festgelegt
Initialisierungsschritt für Workflow Nicht festgelegt
Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Auslösermuster .*\.trg$
Akzeptiert Jobübermittlung Ja
Syntaxanalyseregeln für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Muster für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Muster für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt

1.3.12.8.2.15 PostalFolder

Verwenden Sie diese Muster-Eingabeeinheit, um Jobs an Muster-Workflows zu übergeben, die mit dem Postal-Enablement-Feature bereitgestellt werden. Wenn Sie die Eingabeeinheit das erste Mal aktivieren und verbinden, wird der Muster-PDF-Job an den PrintAndMailJob-Workflow auf Ihrem System übergeben.

Die PostalFolder-Eingabeeinheit besitzt diese Merkmale und Standardwerte.

Merkmal Wert
Beschreibung der Eingabeeinheit Akzeptiert Eingabedateien in allen Formaten. Verwendet das Merkmal des untergeordneten Workflows, um den Workflow auf GroupDocsForPostalProcess festzulegen, was die Dokumente für die Postverarbeitung erstellt.
Abfrageintervall 5 Sekunden
Workflow ParentNoPrint
Untergeordneter Workflow GroupDocsForPostalProcess
Ordnerposition /aiw/aiw1/System/hf/Postal (UNIX-basierte Betriebssysteme) oder C:\aiw\aiw1\System\hf\Postal (Windows)
Maximale Anzahl Fehler 5
Einheiten-Codepage Nicht festgelegt
Übergeordneter Server System
Übergabeschritt SubmitInputFiles
Initialisierungsschritt für Workflow Nicht festgelegt
Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Bereitstellungsposition /aiw/aiw1/System/hf/Postal/Staged (UNIX-basierte Betriebssysteme) oder C:\aiw\aiw1\System\hf\Postal\Staged (Windows)
Position der Eingabeeinheit Nicht festgelegt
Zugeordnete erwartete Aufträge Nicht festgelegt
Verbindungsstatus Getrennt
Wartende Eingabedateien 0
Aktiviert (Ja/Nein) Nein
Status für erwartete Aufträge Nicht festgelegt
Stapelmethode Nein
Anzahl zu stapelnder Dateien Nicht festgelegt
Anzahl zu stapelnder Seiten Nicht festgelegt
Startdatum Stapeln Nicht festgelegt
Stapelintervall Minute
Datenmuster .*$
Listenmuster .*lst$
Dateimuster Nicht festgelegt
Spooldateiverwendung Nicht festgelegt
Erforderliches Dateimuster Nicht festgelegt
ZIP-Datei erstellen Nein
Übereinstimmendes Muster für Sätze (.+?)\.[^.]*$|$
Zu stapelnde Seiten überschreiten Nein
Startzeit Stapeln Nicht festgelegt
Häufigkeit (Minuten) Jede Minute
Überschreibungsmuster .*oth$
JDF-Muster Nicht festgelegt
Spooldateityp Nicht festgelegt
Dateimusterfolge Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Abschlussmethode Größe
Überschreibungen konvertieren Nicht festgelegt
Muster für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Muster für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Auslösermuster .*\.trg$

1.3.12.8.2.16 PreferencesFolder

Verwenden Sie dieses Muster, um Jobs an den Muster-Workflow zu übergeben, der mit dem Einstellungsmanagement-Feature bereitgestellt wird.

Wenn Sie diese Eingabeeinheit das erste Mal aktivieren und verbinden, wird der Muster-Job an den PreferencesSample-Workflow auf Ihrem System übergeben.

Merkmal Wert
Beschreibung der Eingabeeinheit Sendet einen Musterjob an den PreferencesSample-Workflow, der die Dokumentmerkmalwerte auf Basis einer Einstellungsdatei aktualisiert und dann die Dokumente basierend auf diesen Werten unterschiedlich verarbeitet.
Abfrageintervall (Sekunden) 5
Workflow ParentNoPrint
Untergeordneter Workflow PreferencesSample
Ordnerposition /aiw/aiw1/System/hf/pref
Maximale Anzahl Fehler 5
Einheiten-Codepage Nicht festgelegt
Übergeordneter Server System
Übergabeschritt SubmitInputFiles
Initialisierungsschritt für Workflow Nicht festgelegt
Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Bereitstellungsposition /aiw/aiw1/System/hf/pref/Staged
Position der Eingabeeinheit Nicht festgelegt
Zugeordnete erwartete Aufträge Nicht festgelegt
Verbindungsstatus Getrennt
Wartende Eingabedateien 0
Aktiviert (Ja/Nein) Nein
Status für erwartete Aufträge Nicht festgelegt
Stapelmethode Nein
Anzahl zu stapelnder Dateien Nicht festgelegt
Anzahl zu stapelnder Seiten Nicht festgelegt
Startdatum Stapeln Nicht festgelegt
Stapelintervall Nicht festgelegt
Datenmuster .*$
Listenmuster .*lst$
Dateimuster Nicht festgelegt
Spooldateiverwendung Nicht festgelegt
Erforderliches Dateimuster Nicht festgelegt
ZIP-Datei erstellen Nein
Übereinstimmendes Muster für Sätze (.+?)\.[^.]*$|$
Zu stapelnde Seiten überschreiten Nein
Startzeit Stapeln Nicht festgelegt
Häufigkeit (Minuten) Nicht festgelegt
Überschreibungsmuster .*oth$
JDF-Muster Nicht festgelegt
Spooldateityp Nicht festgelegt
Dateimusterfolge Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Abschlussmethode Größe
Überschreibungen konvertieren Nicht festgelegt
Muster für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Muster für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Auslösermuster .*\.trg$

1.3.12.8.2.17 QuadientInserterSimulator

Die Quadient Inserter Simulator-Eingabeeinheit besitzt diese Merkmale und Standardwerte.
Merkmal Wert
Workflow ParentNoPrint
Untergeordneter Workflow QuadientInserterSimulator
Initialisierungsschritt für Workflow Nicht festgelegt
Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Ordnerposition /aiw/aiw1/System/icf/quadient_in
Bereitstellungsposition /aiw/aiw1/System/icf/quadient_in/stage
Stapelmethode Nein
Position der Eingabeeinheit Nicht festgelegt
Maximale Anzahl Fehler 5
Auslösermuster .*\.trg$
Abschlussmethode Größe
Syntaxanalyseregeln für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Muster für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Muster für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt

1.3.12.8.2.18 QuadientInserterFolder

Die Eingabeeinheit Quadient Inserter Folder verfügt über diese Eigenschaften und Standardwerte.
Merkmal Wert
Workflow ParentNoPrint
Untergeordneter Workflow QuadientInserterSample
Initialisierungsschritt für Workflow Nicht festgelegt
Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Ordnerposition /aiw/aiw1/System/hf/quadient
Bereitstellungsposition /aiw/aiw1/System/hf/quadient/Staged
Stapelmethode Nein
Position der Eingabeeinheit Nicht festgelegt
Einheiten-Codepage Nicht festgelegt
Maximale Anzahl Fehler 5
Auslösermuster .*\.trg$
Abschlussmethode Größe
Syntaxanalyseregeln für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Muster für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Muster für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt

1.3.12.8.2.19 RepositoryFolder

Verwenden Sie dieses Muster, um Jobs an den Muster-Workflow zu übergeben, der mit dem Archiv-Feature bereitgestellt wird.

Wenn Sie diese Eingabeeinheit das erste Mal aktivieren und verbinden, wird der Muster-PDF-Job an den RepositorySample-Workflow auf Ihrem System übergeben.

Merkmal Wert
Beschreibung der Eingabeeinheit Akzeptiert Eingabedateien im PDF-Format. Verwendet das Merkmal des untergeordneten Workflows, um den Workflow auf RepositorySample festzulegen, wobei der Job und die Dokumente im selben Muster-Repository gespeichert werden.
Abfrageintervall (Sekunden) 5
Workflow ParentNoPrint
Untergeordneter Workflow RepositorySample
Ordnerposition /aiw/aiw1/System/hf/Repository
Maximale Anzahl Fehler 5
Einheiten-Codepage Nicht festgelegt
Übergeordneter Server System
Übergabeschritt SubmitInputFiles
Initialisierungsschritt für Workflow Nicht festgelegt
Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Bereitstellungsposition /aiw/aiw1/System/hf/Repository/Staged
Position der Eingabeeinheit Nicht festgelegt
Zugeordnete erwartete Aufträge Nicht festgelegt
Verbindungsstatus Getrennt
Wartende Eingabedateien 0
Aktiviert (Ja/Nein) Nein
Status für erwartete Aufträge Nicht festgelegt
Stapelmethode Nein
Anzahl zu stapelnder Dateien Nicht festgelegt
Anzahl zu stapelnder Seiten Nicht festgelegt
Startdatum Stapeln Nicht festgelegt
Stapelintervall Minute
Datenmuster .*$
Listenmuster .*lst$
Dateimuster Nicht festgelegt
Spooldateiverwendung Nicht festgelegt
Erforderliches Dateimuster Nein
ZIP-Datei erstellen Nein
Übereinstimmendes Muster für Sätze (.+?)\.[^.]*$|$
Zu stapelnde Seiten überschreiten Nein
Startzeit Stapeln Nicht festgelegt
Häufigkeit (Minuten) Nicht festgelegt
Überschreibungsmuster .*oth$
JDF-Muster Nicht festgelegt
Spooldateityp Nicht festgelegt
Dateimusterfolge Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Abschlussmethode Größe
Überschreibungen konvertieren Nicht festgelegt
Muster für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Muster für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Auslösermuster .*\.trg$

1.3.12.8.2.20 Überprüfungsordner

Verwenden Sie dieses Muster, um Jobs an den Muster-Workflow zu übergeben, der mit der automatischen Überprüfungsfunktion bereitgestellt wird. Wenn Sie diese Eingabeeinheit das erste Mal aktivieren und verbinden, wird der Muster-PDF-Job an den VerifySample-Workflow auf Ihrem System übergeben.

Die Prüfordner-Eingabeeinheit besitzt diese Merkmale und Standardwerte.

Merkmal Wert
Workflow ParentNoPrint
Untergeordneter Workflow VerifySample
Übergabeschritt SubmitInputFiles
Initialisierungsschritt für Workflow Nicht festgelegt
Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Ordnerposition /aiw/aiw1/System/hf/Verify (UNIX-basierte Betriebssysteme) oder C:\aiw\aiw1\System\hf\Verify (Windows)
Einheiten-Codepage Nicht festgelegt
Abfrageintervall 5 Sekunden
Bereitstellungsposition /aiw/aiw1/System/hf/Verify/Staged (UNIX-basierte Betriebssysteme) oder C:\aiw\aiw1\System\hf\Verify\Staged (Windows)
Stapelmethode Nein
Position der Eingabeeinheit Nicht festgelegt
Maximale Anzahl Fehler 5
Datenmuster .*$
JDF-Muster Nicht festgelegt
Listenmuster .*lst$
Überschreibungsmuster .*oth$
Auslösermuster .*\.trg$
Abschlussmethode Größe
Syntaxanalyseregeln für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Muster für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Muster für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Überschreibungen konvertieren Nicht festgelegt

1.3.12.8.3 Eingabeeinheiten des Typs "LPD"

Eingabeeinheiten des Typs "LPD" (LPD = Line Printer Daemon, Zeilendruckerdämon) empfangen Jobs, die mit dem LPD-Protokoll übergeben werden. Die Eingabeeinheit legt eine Steuerdatei fest, um die LPD-Steuerdateiparameter eines Jobs in eine vom Workflow verwendete Jobmerkmaldatei im Format RICOH ProcessDirectorMerkmalname=Wert zu ändern.

Der Name der Eingabeeinheit des Typs "LPD" ist der Wert der Druckeroption des Druckbefehls. Wenn die Datei receive_lpd_jobtype.cfg oder receive_lpd_pdf_jobtype.cfg konfiguriert wird, werden die Werte der Joboptionen des Druckbefehls in RICOH ProcessDirector-Jobmerkmale umgesetzt.

Sie müssen angeben, welche Hosts Jobs an Eingabeeinheiten des Typs "LPD" übergeben dürfen.

1.3.12.8.3.1 LPDAFP

Merkmal Wert
Workflow ParentNoPrint
Untergeordneter Workflow AFP
Übergabeschritt SubmitInputFiles
Initialisierungsschritt für Workflow Nicht festgelegt
Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow SetJobTypeFromRules
Ordnerposition /aiw/aiw1/System/lpd/LPDAFP (Linux) oder C:\aiw\aiw1\System\lpd\LPDAFP (Windows)
Bereitstellungsposition /aiw/aiw1/System/lpd/LPDAFP/Staged (Linux) oder C:\aiw\aiw1\System\lpd\LPDAFP\Staged (Windows)
Stapelmethode Liste
Position der Eingabeeinheit Nicht festgelegt
Maximale Anzahl Fehler 10
Datenmuster .*\.prt$
Listenmuster .*list\.lst$
Überschreibungsmuster .*other\.oth$
Auslösermuster .*\.trg$
Abschlussmethode Auslöser
Syntaxanalyseregeln für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow /aiw/aiw1/control_files/rules/receive_lpd_jobtype.cfg (Linux) oder C:\aiw\aiw1\control_files\rules\receive_lpd_jobtype.cfg (Windows)
Muster für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Muster für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Einheiten-Codepage Nicht festgelegt

1.3.12.8.3.2 LPDLineData

Merkmal Wert
Workflow ParentNoPrint
Untergeordneter Workflow LineData
Übergabeschritt SubmitInputFiles
Initialisierungsschritt für Workflow Nicht festgelegt
Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow SetJobTypeFromRules
Ordnerposition /aiw/aiw1/System/lpd/LPDLineData (Linux) oder C:\aiw\aiw1\System\lpd\LPDLineData (Windows)
Bereitstellungsposition /aiw/aiw1/System/lpd/LPDLineData/Staged (Linux) oder C:\aiw\aiw1\System\lpd\LPDLineData\Staged (Windows)
Stapelmethode Liste
Position der Eingabeeinheit Nicht festgelegt
Maximale Anzahl Fehler 10
Datenmuster .*\.prt$
Listenmuster .*list\.lst$
Überschreibungsmuster .*other\.oth$
Auslösermuster .*\.trg$
Abschlussmethode Auslöser
Syntaxanalyseregeln für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow /aiw/aiw1/control_files/rules/receive_lpd_jobtype.cfg (Linux) oder C:\aiw\aiw1\control_files\rules\receive_lpd_jobtype.cfg (Windows)
Muster für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Muster für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Einheiten-Codepage Nicht festgelegt

1.3.12.8.3.3 LPDPDF

Die LPDPDF-Eingabeeinheit besitzt diese Merkmale und Standardwerte.
Merkmal Wert
Workflow ParentNoPrint
Untergeordneter Workflow PDF
Übergabeschritt SubmitInputFiles
Initialisierungsschritt für Workflow Nicht festgelegt
Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow SetJobTypeFromRules
Ordnerposition /aiw/aiw1/System/lpd/LPDPDF (UNIX-basierte Betriebssysteme) oder C:\aiw\aiw1\System\lpd\LPDPDF(Windows)
Bereitstellungsposition /aiw/aiw1/System/lpd/LPDPDF/Staged (UNIX-basierte Betriebssysteme) oder C:\aiw\aiw1\System\lpd\LPDPDF\Staged (Windows)
Stapelmethode Liste
Position der Eingabeeinheit Nicht festgelegt
Maximale Anzahl Fehler 10
Datenmuster .*\.prt$
Listenmuster .*list\.lst$
Überschreibungsmuster .*other\.oth$
Auslösermuster .*\.trg$
Abschlussmethode Auslöser
Syntaxanalyseregeln für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow C:\aiw\aiw1\control_files\rules\receive_lpd_pdf_jobtype.cfg
Muster für übergeordneten Workflow Nicht festgelegt
Muster für untergeordneten Workflow Nicht festgelegt

1.3.12.8.4 Web-Service-Eingabeeinheiten

Verwenden Sie diese im Lieferumfang enthaltenen Eingabeeinheiten als Vorlagen für die Erstellung Ihrer eigenen REST- und SOAP-Web-Service-Eingabeeinheiten.

1.3.12.8.4.1 MarcomReceiveOrders

Diese bereitgestellte SOAP-Web-Service-Eingabeeinheit simuliert einen Aufruf an einen MarcomCentral-Web-Service und ruft einen XML-Auftrag ab. Die Eingabeeinheit übermittelt den Auftrag als Job an den Workflow MarcomProcessOrders, der mit dem MarcomCentral Connect-Feature bereitgestellt wird.

Der Wert im Feld Statische Anmeldeparameter weist RICOH ProcessDirector an, die Simulation auszuführen statt den Web-Service aufzurufen.

Jedes Mal, wenn Sie diese Eingabeeinheit aktivieren und verbinden, übermittelt RICOH ProcessDirector alle 30 Sekunden einen Musterjob an den Workflow MarcomProcessOrders. Um die Übermittlung von Jobs zu beenden, deaktivieren und trennen Sie die Eingabeeinheit.

Allgemein

Merkmal Wert
Beschreibung der Eingabeeinheit Empfängt Aufträge vom Marcom Ricoh-Beispiel-Store.
Übergeordneter Server System
Abfrageintervall (Sekunden) 30
Übergabeschritt SubmitInputFiles
Workflow ParentNoPrint
Untergeordneter Workflow MarcomProcessOrders
Maximale Anzahl Fehler 10
Position der Eingabeeinheit Nicht festgelegt
Einheiten-Codepage Nicht festgelegt

Anfrage

Merkmal Wert
Anfrage-URL https://services.printable.com/Trans/1.0/Order.asmx
Nutzlast anfordern
<soapenv:Envelope xmlns:soapenv="http://schemas.xmlsoap.org/soap/envelope/" 
xmlns:ord="http://services.printable.com/1.0/order" 
xmlns:sso="http://www.printable.com/sso">
 <soapenv:Header/>
 <soapenv:Body>
  <ord:GetOrdersByDate>
   <sso:OrderRequestByDate version="?">
   <PartnerCredentials>
     <Token>${WebService.StaticCredential}</Token>
    </PartnerCredentials>
    <DateRange>
     <Start>${WebService.LastSuccessRequestTime}</Start>
     <End>${WebService.CurrentRequestTime}</End>
    </DateRange>
    <RequestIdentifier>?</RequestIdentifier>
   </sso:OrderRequestByDate>
  </ord:GetOrdersByDate>
 </soapenv:Body>
 </soapenv:Envelope>
SOAP-Anfrage Marcom-GetOrdersByDate
Proxyserver Proxyserver 1
Jobs aus Antwort erstellen Nur bei Übereinstimmung des Antwortmusters
Abzugleichendes Antwortmuster //Auftrag
Untergeordnete Jobs erstellen Nein
Zeitzonenverschiebung -7

Authentifizierung

Merkmal Wert
Statische Anmeldeinformation Maskenwert
Authentifizierungsanforderung Last  
Authentifizierungsanforderung URL  
Authentifizierung SOAP-Anforderung Nicht festgelegt
Authentifizierungsantwort Attribut  
Kennwort für Authentifizierungsanforderung  

Erweitert

Merkmal Wert
Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow  
Muster für untergeordneten Workflow  

1.3.12.8.4.2 RestfulWebServiceSample

Diese im Lieferumfang enthaltene REST-Web-Service-Eingabeeinheit macht einen GET-Aufruf bei einem Web-Service und ruft eine JSON-Job ab. Die Eingabeeinheit sendet den Auftrag an den Workflow RestfulWebServiceWF, der mit der Web Services Enablement-Funktion geliefert wurde.

Jedes Mal, wenn Sie diese Eingabeeinheit aktivieren und verbinden, wird alle 30 Sekunden ein Muster-Job an den Workflow RestfulWebServiceWFübermittelt. Um die Übermittlung von Jobs zu beenden, deaktivieren und trennen Sie die Eingabeeinheit.

Allgemein

Merkmal Wert
Beschreibung der Eingabeeinheit Ruft einen Muster-REST-Web-Service auf, ruft alle 30 Sekunden einen Muster-JSON-Job ab und sendet ihn an den Muster-Workflow RestfulWebServiceWF
Übergeordneter Server System
Abfrageintervall (Sekunden) 30
Übergabeschritt SubmitInputFiles
Workflow ParentNoPrint
Untergeordneter Workflow RestfulWebServiceWF
Maximale Anzahl Fehler 10
Position der Eingabeeinheit Nicht festgelegt
Einheiten-Codepage Nicht festgelegt

Anfrage

Merkmal Wert
Anfrage-URL http://localhost:15080/restapi/1.0/sample/order
Anforderungsmethode GET
Anforderungsinhaltstyp JSON
Nutzlast anfordern  
Anforderungsheader fakename:RPDsample
Parameter anfordern  
Proxy-Server verwenden Nein
Jobs aus Antwort erstellen Immer
Abzugleichendes Antwortmuster  
Untergeordnete Jobs erstellen Nein

Authentifizierung

Merkmal Wert
Statische Anmeldeinformation  
Authentifizierungsantwort Attribut  
Authentifizierungsanforderung URL  
Authentifizierungsanforderung Methode GET
Kennwort für Authentifizierungsanforderung  
Authentifizierungsantwort Inhaltstyp JSON
Authentifizierungsanforderung Last  
Authentifizierungsanforderung Header  
Authentifizierungsanforderung Parameter  

Erweitert

Merkmal Wert
Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow  
Muster für untergeordneten Workflow  

1.3.12.9 Bereitgestellte Datensammler

RICOH ProcessDirector liefert vordefinierte Datensammler-Objekte, mit denen Sie die Erfassung und die Speicherung der Daten in der Berichte-Datenbank konfigurieren können.

1.3.12.9.1 Job-Schritt-Dauer

Verwenden Sie diesen Datensammler, um Informationen über die Dauer von Schritten zu erfassen, wenn sie Jobs in Ihren Workflows verarbeiten.

Allgemein

Merkmal Standardwert
Datenbanktabellen-Name job_step_durations
Fehlerprotokollverzeichnis /aiw/aiw1/stepdurationdump
Abgelaufene Einträge entfernen Aus
Aufbewahrungszeitraum  

Zu erfassende Eigenschaften

Merkmal Standardwert
Zu erfassende Jobeigenschaften
  • Benutzerdefiniert 1 (Job.Info.Attr1)
  • Benutzerdefiniert 2 (Job.Info.Attr2)
  • Benutzerdefiniert 3 (Job.Info.Attr3)
  • Benutzerdefiniert 4 (Job.Info.Attr4)
  • Benutzerdefiniert 5 (Job.Info.Attr5)
  • Kundenname (Job.CustomerName)
  • Duplex (Job.Duplex)
  • Eingabedatenstrom (Job.InputDatastream)
  • Eingabedateiname (Job.InputFile)
  • Jobeingangszeit (Job.FileReceiptTime)
  • Job-Klasse (Job.Class)
  • Angeforderte Jobkopien (Job.Copies)
  • Jobziel (Job.Destination)
  • Jobformular (Job.Form)
  • Jobname (Job.Name)
  • Job-Priorität (Job.Priority)
  • Jobgröße (Blätter) (Job.JobSize)
  • Übergeordneter Server (Job.Instance)
  • Persistenz-Job-ID (Job.PersistenceID)
  • Vorheriger Drucker (Job.PreviousPrinter)
  • Hochgestuft (Job.Promote)
  • Hochstufungszeit (Job.PromoteTime)
  • Abgleichbenutzer (Job.Insert.ReconcileUser.ID)
  • Angeforderter Standort (Job.Locations)
  • Angeforderter Drucker (Job.RequestedPrinter)
  • Anzahl Nachdrucke (Job.ReprintCount)
  • Aufbewahrungszeitraum (Job.RetainDuration)
  • Geplant von (Job.ScheduleUserId)
  • Eingabeeinheit als Quelle (Job.SourceInputDeviceName)
  • Zeitpunkt der Übergabe (Job.SubmitTime)
  • Gesamtzahl Seiten (Job.TotalPages)
  • Gesamtzahl Blätter (Job.TotalSheets)
  • Übergeordnete Einstellungen verwenden (Job.ParentJob)
  • Workflow (Job.JobType)

Verwendungshinweis: Zusätzlich zu den standardmäßig ausgewählten Jobeigenschaften erfasst der Datensammler Job-Schritt-Dauer immer Daten über:

Jobnummer
Die eindeutige Nummer zur Identifizierung des Jobs auf dem System.
Spaltenname PostgreSQL-Datenbanktabelle: id.
Erstellungszeit
Ortszeit, zu der das Ereignis gespeichert wurde.
Spaltenname PostgreSQL-Datenbanktabelle: created_at.
Erstellungszeit UTC
UTC-Zeit, zu der das Ereignis gespeichert wurde.
Spaltenname PostgreSQL-Datenbanktabelle: created_at_utc.
Aktueller Workflow
Der aktuelle Workflow, der vom Job verwendet wird.
Spaltenname PostgreSQL-Datenbanktabelle: job_workflow.
Aktuelle Phase (Job.Phase)
Der Name der Workflow-Phase, die den Job verarbeitet.
Spaltenname PostgreSQL-Datenbanktabelle: job_phase.
Aktueller Schritt (Job.step)
Der Name des Schritts, der den Job innerhalb der aktuellen Phase verarbeitet.
Spaltenname PostgreSQL-Datenbanktabelle: job_step.
Datensatz
Automatisch generierte Sequenznummer.
Spaltenname PostgreSQL-Datenbanktabelle: record.
Dauer der Zeit des Schritts in der Warteschlange
Gesamtzeit, die der Job in der Warteschlange steht, bevor er ausgeführt wird.
Spaltenname PostgreSQL-Datenbanktabelle: step_queued_duration.
Dauer der Schrittverarbeitung
Die Gesamtzeit, in der sich der Job in der Verarbeitung befindet.
Spaltenname PostgreSQL-Datenbanktabelle: step_processing_duration.
Schritt Verarbeitungsende
Der Zeitpunkt, an dem der Schritt die Verarbeitung beendet.
Spaltenname PostgreSQL-Datenbanktabelle: step_processing_end.
Schritt Verarbeitungsstart
Der Zeitpunkt, an dem der Schritt die Verarbeitung startet.
Spaltenname PostgreSQL-Datenbanktabelle: step_processing_start.
Dauer des Schrittdurchlaufs
Die Gesamtzeit, in der sich der Job in der Warteschlange und Verarbeitung befand.
Spaltenname PostgreSQL-Datenbanktabelle: step_run_duration.
Schrittschablone
Der Name der Schrittschablone, die zum Definieren des Schritts benutzt wurde.
Spaltenname PostgreSQL-Datenbanktabelle: step_template.
Schritt Wartezeit
Die Gesamtzeit, die sich der Schritt im Wartezustand befindet.
Spaltenname PostgreSQL-Datenbanktabelle: step_wait_duration.
Gesamtdauer Schritt
Die Gesamtzeit, in der sich der Job in der Warteschlange, Verarbeitung und im Wartezustand befand.
Spaltenname PostgreSQL-Datenbanktabelle: total_step_duration.

1.3.12.9.2 Job-Schritt-Fortschritt

Verwenden Sie diesen Datensammler, um die Jobeigenschaften auszuwählen, die zu Beginn und am Ende jedes Schritts im Workflow erfasst werden.

Allgemein

Merkmal Standardwert
Datenbanktabellen-Name job_history
Bei Fehler fortfahren Ja
Fehlerprotokollverzeichnis /aiw/aiw1/jobhistorydump
Abgelaufene Einträge entfernen Aus
Aufbewahrungszeitraum  

Zu erfassende Eigenschaften

Merkmal Standardwert
Zu erfassende Jobeigenschaften
  • Benutzerdefiniert 1 (Job.Info.Attr1)
  • Benutzerdefiniert 2 (Job.Info.Attr2)
  • Benutzerdefiniert 3 (Job.Info.Attr3)
  • Benutzerdefiniert 4 (Job.Info.Attr4)
  • Benutzerdefiniert 5 (Job.Info.Attr5)
  • Kundenname (Job.CustomerName)
  • Duplex (Job.Duplex)
  • Eingabedatenstrom (Job.InputDatastream)
  • Eingabedateiname (Job.InputFile)
  • Jobeingangszeit (Job.FileReceiptTime)
  • Job-Klasse (Job.Class)
  • Angeforderte Jobkopien (Job.Copies)
  • Jobziel (Job.Destination)
  • Jobformular (Job.Form)
  • Jobname (Job.Name)
  • Jobgröße (Blätter) (Job.JobSize)
  • Übergeordneter Server (Job.Instance)
  • Persistenz-Job-ID (Job.PersistenceID)
  • Vorheriger Drucker (Job.PreviousPrinter)
  • Hochgestuft (Job.Promote)
  • Hochstufungszeit (Job.PromoteTime)
  • Abgleichbenutzer (Job.Insert.ReconcileUser.ID)
  • Angeforderter Drucker (Job.RequestedPrinter)
  • Anzahl Nachdrucke (Job.ReprintCount)
  • Aufbewahrungszeitraum (Job.RetainDuration)
  • Geplant von (Job.ScheduleUserId)
  • Eingabeeinheit als Quelle (Job.SourceInputDeviceName)
  • Zeitpunkt der Übergabe (Job.SubmitTime)
  • Gesamtzahl Blätter (Job.TotalSheets)
  • Gesamtzahl Seiten (Job.TotalPages)
  • Workflow (Job.JobType)

1.3.12.9.3 Job-Druck-Fortschritt

Verwenden Sie diesen Datensammler, um die Jobs- und Druckereigenschaften auszuwählen, die erfasst werden, wenn ein Job den Druck beginnt, wenn er erfolgreich beendet wird und wenn ein Job den Druckvorgang aufgrund eines Fehlers abbricht.

Allgemein

Merkmal Standardwert
Datenbanktabellen-Name job_printing
Fehlerprotokollverzeichnis /aiw/aiw1/jobprintingdump
Abgelaufene Einträge entfernen Aus
Aufbewahrungszeitraum  
Zu erfassende Eigenschaften
Merkmal Standardwert
Zu erfassende Jobeigenschaften
  • Zugewiesener Drucker (Job.CurrentPrinter)
  • Dem Drucker zugewiesen (Job.Print.AssignPrintTime)
  • Tintenverbrauch Schwarz (Job.Ink.Black)
  • Benutzerdefiniert 1 (Job.Info.Attr1)
  • Benutzerdefiniert 2 (Job.Info.Attr2)
  • Kundenname (Job.CustomerName)
  • Aktuelle Phase (Job.Phase)
  • Derzeitiger Workflow (Job.Process)
  • Aktueller Schritt (Job.step)
  • Aktueller Jobstatus (Job.State)
  • Tintenverbrauch Cyan (Job.Ink.Cyan)
  • Duplex (Job.Duplex)
  • Eingabedatenstrom (Job.InputDatastream)
  • Job-Klasse (Job.Class)
  • Abgelegte Jobkopien (Job.CopiesStacked)
  • Angeforderte Jobkopien (Job.Copies)
  • Jobziel (Job.Destination)
  • Jobformular (Job.Form)
  • Jobname (Job.Name)
  • Auftragsnummer (Job.ID)
  • Job-Priorität (Job.Priority)
  • Jobgröße (Job.JobSize)
  • Tintenverbrauch Magenta (Job.Ink.Magenta)
  • Medien (Job.Media)
  • Ausgabefach (Job.OutputBin)
  • Ausgabeformat (Job.OutputFormat)
  • Gestapelte Seiten (Job.PagesStacked)
  • Übergeordneter Server (Job.Instance)
  • Persistenz-Job-ID (Job.PersistenceID)
  • Lochen (Job.Punch)
  • Vorheriger Drucker (Job.PreviousPrinter)
  • Abschlusszeit des Druckens (Job.Print.EndPrintTime)
  • Abgleichbenutzer (Job.Insert.ReconcileUser.ID)
  • Standort anfordern (Job.Locations)
  • Anzahl Nachdrucke (Job.ReprintCount)
  • Geplant von (Job.ScheduleUserId)
  • Blätter gestapelt (Job.SheetsStacked)
  • System (Job.SystemName)
  • Heften (Job.Staple)
  • Gesamtzahl Seiten (Job.TotalPages)
  • Gesamtzahl Blätter (Job.TotalSheets)
  • Tintenverbrauch Gelb (Job.Ink.Yellow)
  • Workflow (Job.JobType)
Zu erfassende Druckereigenschaften
  • Kundenname (Printer.CustomerName)
  • Druckerbeschreibung (Printer.Description)
  • Druckerziel (Printer.Destination)
  • Standort des Druckers (Printer.Locations)
  • Druckermodell (Printer.Model.Specific)
  • Druckername (Printer.ID)
  • Drucker-Papiertyp (Printer.Model)
  • Druckerserver (Printer.Instance)
  • Ausgabeformat (Printer.OutputFormat)
  • Seriennummer (Printer.SerialNumber)
  • Version (Printer.Version)

1.3.12.9.4 Druckerstatus

Verwenden Sie diesen Datensammler, um die Druckereigenschaften auszuwählen, die jedes Mal erfasst werden, wenn sich der Aktivierungsstatus oder Druckerstatus ändert.

Allgemein

Merkmal Standardwert
Datenbanktabellen-Name printer_status
Fehlerprotokollverzeichnis /aiw/aiw1/printerstatusdump
Abgelaufene Einträge entfernen Aus
Aufbewahrungszeitraum  

Zu erfassende Eigenschaften

Merkmal Standardwert
Zu erfassende Druckereigenschaften
  • Kundenname (Printer.CustomerName)
  • Ausgabeformat (Printer.OutputFormat)
  • Druckerbeschreibung (Printer.Description)
  • Druckerziel (Printer.Destination)
  • Standort des Druckers (Printer.Locations)
  • Druckermodell (Printer.Model.Specific)
  • Druckername (Printer.ID)
  • Drucker-Papiertyp (Printer.Model)
  • Druckerserver (Printer.Instance)
  • Druckerstatus (Printer.Status)
  • Seriennummer (Printer.SerialNumber)
  • Version (Printer.Version)

1.3.12.9.5 Benutzeraktionen auf Barcodelesern

Verwenden Sie diesen Datensammler, um das Barcodelesegerät und die Benutzereigenschaften auszuwählen, die erfasst werden, wenn ein Benutzer eine Aktion an einem Barcodelesegerät ausführt.

Allgemein

Merkmal Standardwert
Datenbanktabellen-Name barcode_reader_actions
Fehlerprotokollverzeichnis /aiw/aiw1/userhistorydump/barcode_reader_actions/
Abgelaufene Einträge entfernen Aus
Aufbewahrungszeitraum  

Zu erfassende Eigenschaften

Merkmal Standardwert
Zu erfassende Barcodelesegerät-Eigenschaften
  • Standort des Barcodelesers (BarcodeReader.Location)
  • Beschreibung (BarcodeReader.Description)
  • Name (BarcodeReader.ID)
Zu erfassende Benutzereigenschaften
  • Zulässige Standorte (User.Location)
  • Gruppenmitgliedschaft (User.Groups)
  • Benutzerbeschreibung (User.Description)
  • Benutzername (User.ID)

1.3.12.9.6 Benutzeraktionen auf Eingabeeinheiten

Verwenden Sie diesen Datensammler, um die Eingabeeinheit und die Benutzereigenschaften auszuwählen, die erfasst werden, wenn ein Benutzer eine Aktion an einer Eingabeeinheit ausführt.

Allgemein

Merkmal Standardwert
Datenbanktabellen-Name input_device_actions
Fehlerprotokollverzeichnis /aiw/aiw1/userhistorydump/input_device_actions/
Abgelaufene Einträge entfernen Aus
Aufbewahrungszeitraum  

Zu erfassende Eigenschaften

Merkmal Standardwert
Zu erfassende Eingabegeräteigenschaften
  • Gerätetyp (InputDevice.Type)
  • Beschreibung der Eingabeeinheit (InputDevice.Description)
  • Position der Eingabeeinheit (InputDevice.Locations)
  • Name der Eingabeeinheit (InputDevice.ID)
Zu erfassende Benutzereigenschaften
  • Zulässige Standorte (User.Location)
  • Gruppenmitgliedschaft (User.Groups)
  • Benutzerbeschreibung (User.Description)
  • Benutzername (User.ID)

1.3.12.9.7 Benutzeraktionen auf Kuvertiereinheiten

Verwenden Sie diesen Datensammler, um die Kuvertiereinheit- und Benutzereigenschaften auszuwählen, die erfasst werden, wenn ein Benutzer eine Aktion an einer Kuvertiereinheit ausführt.

Allgemein

Merkmal Standardwert
Datenbanktabellen-Name inserter_actions
Fehlerprotokollverzeichnis /aiw/aiw1/userhistorydump/inserter_actions/
Abgelaufene Einträge entfernen Aus
Aufbewahrungszeitraum  

Zu erfassende Eigenschaften

Merkmal Standardwert
Zu erfassende Kuvertiereinheiteigenschaften
  • Beschreibung des Kuvertiereinheiten-Controllers (InserterSystem.Description)
  • Name des Kuvertiereinheiten-Controllers (InserterController.ID)
  • Standort (InserterSystem.Location)
Zu erfassende Benutzereigenschaften
  • Zulässige Standorte (User.Location)
  • Gruppenmitgliedschaft (User.Groups)
  • Benutzername (User.ID)
  • Benutzerbeschreibung (User.Description)

1.3.12.9.8 Benutzeraktionen auf Jobs

Verwenden Sie diesen Datensammler, um die Job- und Benutzereigenschaften auszuwählen, die erfasst werden, wenn ein Benutzer eine Aktion an einem Job ausführt.

Allgemein

Merkmal Standardwert
Datenbanktabellen-Name job_actions
Fehlerprotokollverzeichnis /aiw/aiw1/userhistorydump/job_actions/
Abgelaufene Einträge entfernen Aus
Aufbewahrungszeitraum  

Zu erfassende Eigenschaften

Merkmal Standardwert
Zu erfassende Jobeigenschaften
  • Benutzerdefiniert 1 (Job.Info.Attr1)
  • Benutzerdefiniert 2 (Job.Info.Attr2)
  • Benutzerdefiniert 3 (Job.Info.Attr3)
  • Benutzerdefiniert 4 (Job.Info.Attr4)
  • Benutzerdefiniert 5 (Job.Info.Attr5)
  • Jobname (Job.Name)
  • Jobnummer (Job.ID)
  • Workflow (Job.JobType)
Zu erfassende Benutzereigenschaften
  • Zulässige Standorte (User.Location)
  • Gruppenmitgliedschaft (User.Groups)
  • Benutzerbeschreibung (User.Description)
  • Benutzername (User.ID)

1.3.12.9.9 Benutzeraktionen auf Druckern

Verwenden Sie diesen Datensammler, um die Drucker- und Benutzereigenschaften auszuwählen, die erfasst werden, wenn ein Benutzer eine Aktion an einem Drucker ausführt.

Allgemein

Merkmal Standardwert
Datenbanktabellen-Name printer_actions
Fehlerprotokollverzeichnis /aiw/aiw1/userhistorydump/printer_actions/
Abgelaufene Einträge entfernen Aus
Aufbewahrungszeitraum  

Zu erfassende Eigenschaften

Merkmal Standardwert
Zu erfassende Druckereigenschaften
  • Druckerbeschreibung (Printer.Description)
  • Druckerziel (Printer.Destination)
  • Standort des Druckers (Printer.Locations)
  • Druckermodell (Printer.Model.Specific)
  • Druckername (Printer.ID)
  • Seriennummer (Printer.SerialNumber)
  • Drucker-Papiertyp (Printer.Model)
  • Druckerserver (Printer.Instance)
  • TCP/IP-Adresse oder Hostname des Druckers (Printer.TCPIP.Address)
  • Typ (Printer.Type)
  • Version (Printer.Version)
Zu erfassende Benutzereigenschaften
  • Zulässige Standorte (User.Location)
  • Gruppenmitgliedschaft (User.Groups)
  • Benutzerbeschreibung (User.Description)
  • Benutzername (User.ID)

1.3.12.9.10 Benutzeraktionen auf Benutzern

Verwenden Sie diesen Datensammler, um die Zielbenutzer- und Benutzereigenschaften auszuwählen, die erfasst werden, wenn ein Benutzer eine Aktion mit einem Zielbenutzer ausführt.

Allgemein

Merkmal Standardwert
Datenbanktabellen-Name user_actions
Fehlerprotokollverzeichnis /aiw/aiw1/userhistorydump/user_actions/
Abgelaufene Einträge entfernen Aus
Aufbewahrungszeitraum  

Zu erfassende Eigenschaften

Merkmal Standardwert
Zu erfassende Zielbenutzereigenschaften
  • Zulässige Standorte (User.Location)
  • Gruppenmitgliedschaft (User.Groups)
  • Benutzerbeschreibung (User.Description)
  • Benutzername (User.ID)
Zu erfassende Benutzereigenschaften
  • Zulässige Standorte (User.Location)
  • Gruppenmitgliedschaft (User.Groups)
  • Benutzerbeschreibung (User.Description)
  • Benutzername (User.ID)

1.3.12.9.11 Workflow-Schritt-Collector

Verwenden Sie diesen Datensammler, um die Daten zu verwalten, die vom Schritt WritePropsToReportDatabase gespeichert werden.

Allgemein

Merkmal Standardwert
Betroffene Datenbanktabellen  
Abgelaufene Einträge entfernen Aus
Aufbewahrungszeitraum  

1.3.12.9.12 Status der Bestellung

Verwenden Sie diesen Datensammler, um die Auftragseigenschaften auszuwählen, die erfasst werden, wenn der Auftrag erstellt wird, seinen Status ändert oder gelöscht wird.

Allgemein

Merkmal Standardwert
Datenbanktabellen-Name order_status
Fehlerprotokollverzeichnis /aiw/aiw1/data/history_dump/order_status
Abgelaufene Einträge entfernen Aus
Aufbewahrungszeitraum  

Zu erfassende Eigenschaften

Merkmal Standardwert
Zu erfassende Auftragseigenschaften
  • Externe Auftragsreferenz (Order.Reference)
  • Auftragsname (Order.Name)
  • Kunde (Order.Customer)
  • Standort (Order.Location)
  • Aktueller Status (Order.State)
  • Fälligkeitsdatum (Order.DueDate)
    Hinweis:
  • Wenn Sie benutzerdefinierte Auftragseigenschaften aktiviert haben, sind diese auch in der Liste Zu erfassende Eigenschaften sichtbar.
  • Dieser Datensammler wird von der Funktion Auftragsverwaltung hinzugefügt.

1.3.12.10 Bereitgestelltes Tableau-Arbeitsbuch

Das Merkmal "Berichte" enthält eine bereitgestellte Arbeitsmappe "Tableau".

Der vollständige Pfad und Name der Datei mit der Tableau-Arbeitsmappe ist:

  • /aiw/aiw1/samples/reports/Sample.twb auf Linux
  • C:\aiw\aiw1\samples\reports\Sample.twb auf Windows

So verwenden Sie die Arbeitsmappe:

  • Installieren Sie das Berichte-Feature.
  • Konfigurieren Sie Berichte. Wenn RICOH ProcessDirector Daten erfasst, werden die Daten in einer PostgreSQL-Datenbank gespeichert, die Sie festlegen.
  • Installieren Sie das Geschäftsanalyse-Tool Tableau. Das Business-Intelligence-Tool Tableau ist nicht in dem Berichte-Feature enthalten. Weitere Informationen und Kaufoptionen finden Sie unter https://www.tableau.com/.
  • Öffnen Sie die Arbeitsmappe in Tableau, und verbinden Sie sie mit der PostgreSQL-Datenbank, die auf der Seite Datenbankeinstellungen definiert ist.

Das Arbeitsbuch enthält Arbeitsblätter für pro Kunde gedruckte Seiten und Jobs.

1.3.12.11 Nützliche PostgreSQL-Befehle

Sie können PostgreSQL-Befehle verwenden, um den Status und den Inhalt der Berichtsdatenbank zu überprüfen. Es gibt viele Befehle; dieses Thema bietet eine kleine Teilmenge.
    Hinweis:
  • Die folgenden Befehlsbeispiele gehen davon aus, dass Sie die Standardwerte für die Eigenschaften auf der Seite Datenbankeinstellungen verwenden. Wenn Sie einen dieser Werte ändern, wie z. B. die Portnummer, müssen Sie möglicherweise zusätzliche Argumente für die PostgreSQL-Befehle verwenden.

    Geben Sie an der psql-Eingabeaufforderung Hilfe ein, um weitere Informationen zu erhalten.

  • Verwenden Sie diese Befehle nur mit der Berichtsdatenbank. Führen Sie Befehle mit der RICOH ProcessDirector-Hauptdatenbank nur aus, wenn ein Ricoh-Supportmitarbeiter Sie dazu anweist.
  • Die Befehlsbeispiele gehen davon aus, dass Sie PostgreSQL installiert haben, das mit RICOH ProcessDirector geliefert wird. Wenn Sie PostgreSQL separat installiert haben, müssen Sie den Pfad zur Datenbank ändern.
Führen Sie die folgenden Befehle über eine Eingabeaufforderung auf dem Server aus, auf dem die Berichtsdatenbank installiert ist.
Prüfen, ob PostgreSQL läuft

Öffnen Sie den Windows-Task-Manager. Suchen Sie nach PostgreSQL-Prozessen, die auf dem Server laufen.

Zugriff auf die Berichtsdatenbank auf dem Primärserver

  • C:\aiw\aiw1\bin\postgresql\Windows\pgsql\bin\psql DatenbankPostgreSQL_Benutzername

    oder

  • <RPD-Installationsverzeichnis>\PostgreSQL\bin\pg_psql database PostgreSQL_user_name

Wenn Sie z. B. die Standardwerte für Datenbank und Benutzername auf der Seite Datenbankeinstellungen verwenden, geben Sie Folgendes ein:

  • C:\aiw\aiw1\bin\postgresql\Windows\pgsql\bin\psql history rpdreports

    oder

  • <RPD-Installationsverzeichnis>\PostgreSQL\bin\pg_psql history rpdreports

Erwartete Ausgabe:

psql.bin (9.6.4) Geben Sie "help" für Hilfe ein.
Nach dem Zugriff auf die Berichtsdatenbank

Verwenden Sie diese Befehle, um Informationen über die Datenbank, Datenbanktabellen und Inhalte abzurufen:

\d
Listen Sie die Datenbanktabellen auf, die auf dem System vorhanden sind.
\dt rpt.*
Listen Sie die Datenbanken auf dem System auf, die sich im rpt-Schema befinden. Alle Datenbanken, die Sie aus der DB2-Datenbank migrieren und die in älteren Versionen der Funktion Berichte zum Speichern von Daten verwendet wurden, befinden sich in diesem Schema.
\d+ Datenbank_Tabellenname
Zeigt das Format der angegebenen Tabelle an. Beispielsweise zeigt \d+ job_history dieses Format der Datenbanktabelle job_history.
select * from database_table_name;
Listen Sie alle Daten aus der angegebenen Tabelle auf.
select column_name[,column_name2,column_name3,...] from job_history;
Listen Sie die Daten aus den angegebenen Spalten in der angeforderten Tabelle auf.
COPY database_table_name TO 'directory_path_and_filename' DELIMITER ',' CSV HEADER;
Schreiben Sie in der Datenbank gespeicherte Daten in eine CSV-Datei.

Geben Sie für database_table_name den Namen der PostgreSQL-Datenbanktabelle ein, die Sie im Datensammler als Wert der Eigenschaft Datenbanktabellen-Name definiert haben.

Geben Sie für directory_path_and_filename den vollständigen Verzeichnispfad und Namen der CSV an, in der Sie die Daten erfassen wollen.

In diesem Beispiel werden Daten in der Tabelle job_history erfasst und diese im CSV-Format in die test.CSV-Datei in das Verzeichnis /aiw/aiw1 exportiert:

KOPIEREN SIE job_history IN '/aiw/aiw1/test.csv' TRENNZEICHEN',' CSV HEADER;

\q
Beenden Sie PostgreSQL.

Stoppen der Berichtsdatenbank

Öffnen Sie eine Befehlszeile, und geben Sie folgenden Befehl ein:

  • "C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\PostgreSQL\bin\pg_ctl" stop -o "-p portnumber" -U rpdreports -P testpassword -D C:\aiw\aiw1\data\history -l C:\aiw\aiw1\trace\postgres.trace

    Dabei steht rpdreports für den Benutzernamen des PostgreSQL-Benutzers und rpdreports und testpassword für den Namen und das Passwort des PostgreSQL-Benutzers und portnumber für den Port, den RICOH ProcessDirector für den Zugriff auf die Berichte-Datenbank verwendet.

Starten der Berichtsdatenbank

  • "C:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector\PostgreSQL\bin\pg_ctl" start -o "-p portnumber" -U rpdreports -P testpassword -D C:\aiw\aiw1\data\history -l C:\aiw\aiw1\trace\postgres.trace

    Dabei sind rpdreports und testpassword der Name und das Passwort für den PostgreSQL-Benutzer und portnumber der Port, den RICOH ProcessDirector für den Zugriff auf die Berichte-Datenbank verwendet.

1.3.12.12 Bereitgestellte Servicerichtlinien

Sie können diese Musterservicerichtlinien in Ihrer Installation verwenden.

1.3.12.12.1 24 Stunden

Benutzen Sie die Servicerichtlinie 24 Stunden für Jobs, die innerhalb von 24 Stunden nach ihrer Ankunft im System gedruckt sein müssen.
Merkmal Wert Beschreibung
Korrektur für servicefreie Zeiträume Nein RICOH ProcessDirector korrigiert geplante Prüfpunktzeiten nicht, um servicefreie Zeiträume zu überspringen.
Korrekturmethode Nein RICOH ProcessDirector korrigiert die Standard-Prüfpunktstartzeit nicht. Die Standard-Prüfpunktstartzeit ist die Zeit der Ankunft des Jobs im System.
Methode zur Terminberechnung Verstrichene Zeit Die Methode, mit der RICOH ProcessDirector den SLA-Termin für Aufträge berechnet, die diese Servicerichtlinie verwenden.
Intervall [Empfang]   Für die Phase Empfang ist kein Prüfpunkt definiert.
Intervall [Vorbereitung] 8 Stunden Es wird erwartet, dass ein Job die Phase Vorbereitung innerhalb von 8 Stunden ab der Prüfpunktstartzeit abgeschlossen hat.
Intervall [Druck] 1 Tag Es wird erwartet, dass ein Job die Phase Druck innerhalb von einem Tag (24 Stunden) ab der Prüfpunktstartzeit abgeschlossen hat.
Intervall [Abschluss]   Für die Phase Abschluss ist kein Prüfpunkt definiert.
Anzahl Tage   Wenn die Methode zur Terminberechnung Bestimmte Zeit lautet, gibt dieses Merkmal die Anzahl der Tage ab dem Prüfpunkt für die Startzeit bis zum SLA-Termin eines Jobs an.
Neufestlegung bei erneuter Verarbeitung Ja RICOH ProcessDirector zeichnet neue aktuelle Prüfpunktzeiten auf, wenn die Aktion Erneut drucken oder Erneut verarbeiten ausgewählt wird.
Beschreibung der Servicerichtlinie Innerhalb von 24 Stunden nach der Ankunft des Jobs drucken. Beschreibt die Leistungszusage.
SLA-Dauer   Wenn die Methode zur Terminberechnung Verstrichene Zeit lautet, gibt dieses Merkmal die zulässige Zeit in Minuten, Stunden oder Tagen zwischen dem Prüfpunkt für die Startzeit und dem SLA-Termin eines Jobs an.
SLA-Zielzeit   Wenn die Methode zur Terminberechnung Bestimmte Zeit lautet, gibt dieses Merkmal die Uhrzeit des SLA-Termins an.
Startzeit   Es ist keine Startzeit angegeben.
Zeitzone (GMT+00:00) GMT Die Zeitzone.
Hinweis: Sie können die Phasennamen ändern, damit Sie besser zu den Funktionen passen, die Sie in den jeweiligen Phasen durchführen.

1.3.12.12.2 3-Tage-Grenze

Benutzen Sie die Servicerichtlinie 3-Tage-Grenze für Jobs, die innerhalb von 3 Tagen nach der Startzeit gedruckt sein müssen, wenn sie bis zur Startzeit im System ankommen. Kommen Sie nach der Startzeit im System an, müssen sie innerhalb von 4 Tagen gedruckt sein.
Merkmal Wert Beschreibung
Korrektur für servicefreie Zeiträume Nein RICOH ProcessDirector korrigiert die geplanten Prüfpunktzeiten nicht, um servicefreie Zeiträume zu überspringen.
Korrekturmethode Grenze Die Prüfpunktstartzeit hängt davon ab, ob ein Job vor oder nach der in der Servicerichtlinie angegebenen Startzeit ankommt. Wenn ein Job ankommt:
  • Kommt ein Job vor der Startzeit im System an, ist die Prüfpunktstartzeit die Startzeit des Tages, an dem der Job ankommt.
  • Kommt ein Job nach der Startzeit im System an, ist die Prüfpunktstartzeit am nächsten Tag.
Methode zur Terminberechnung Bestimmte Zeit Die Methode, mit der RICOH ProcessDirector den SLA-Termin für Aufträge berechnet, die diese Servicerichtlinie verwenden.
Intervall [Empfang]   Für die Phase Empfang ist kein Prüfpunkt definiert.
Intervall [Vorbereitung] 1 Tag Es wird erwartet, dass ein Job die Phase Vorbereitung innerhalb von einem Tag (24 Stunden) ab der Prüfpunktstartzeit abgeschlossen hat.
Intervall [Druck] 3 Tage Es wird erwartet, dass ein Job die Phase Druck innerhalb von 3 Tagen ab der Prüfpunktstartzeit abgeschlossen hat.
Intervall [Abschluss]   Für die Phase Abschluss ist kein Prüfpunkt definiert.
Anzahl Tage   Wenn die Methode zur Terminberechnung Bestimmte Zeit lautet, gibt dieses Merkmal die Anzahl der Tage ab dem Prüfpunkt für die Startzeit bis zum SLA-Termin eines Jobs an.
Neufestlegung bei erneuter Verarbeitung Nein RICOH ProcessDirector zeichnet keine neuen aktuellen Prüfpunktzeiten auf, wenn die Aktion Erneut drucken oder Erneut verarbeiten ausgewählt wird.
Beschreibung der Servicerichtlinie Innerhalb von 3 Tagen ab der Startzeit drucken, wenn ein Job vor der Startzeit ankommt. Andernfalls Druck innerhalb von 4 Tagen. Beschreibt die Leistungszusage.
SLA-Dauer   Wenn die Methode zur Terminberechnung Verstrichene Zeit lautet, gibt dieses Merkmal die zulässige Zeit in Minuten, Stunden oder Tagen zwischen dem Prüfpunkt für die Startzeit und dem SLA-Termin eines Jobs an.
SLA-Zielzeit   Wenn die Methode zur Terminberechnung Bestimmte Zeit lautet, gibt dieses Merkmal die Uhrzeit des SLA-Termins an.
Startzeit 09:00 Uhr Die Startzeit.
Zeitzone (GMT+00:00) GMT Die Zeitzone.
Hinweis: Sie können die Phasennamen ändern, damit Sie besser zu den Funktionen passen, die Sie in den jeweiligen Phasen durchführen.

1.3.12.13 Bereitgestellte servicefreie Zeiträume

Sie können diese servicefreien Musterzeiträume in Ihrer Installation verwenden.

1.3.12.13.1 Januar 1

Benutzen Sie den servicefreien Zeitraum 1. Januar, wenn für die Installation am 1. Januar keine Services bereitgestellt werden. Ändern Sie jedoch zuerst das Merkmal Jahr.
Merkmal Wert Beschreibung
Tag 1 Der servicefreie Zeitraum bezieht sich auf den ersten Tag des Monats.
Endzeit (HH:MM)   Der servicefreie Zeitraum endet am Ende des Tages.
Monat Januar Der servicefreie Zeitraum liegt im Januar.
Beschreibung des servicefreien Zeitraums Neujahr 2006, gesamter Tag Beschreibt den servicefreien Zeitraum.
Startzeit (HH:MM)   Der servicefreie Zeitraum beginnt am Anfang des Tages.
Jahr 2006 Der servicefreie Zeitraum tritt im Jahr 2006 auf.

1.3.12.13.2 Jeden Samstag

Benutzen Sie den servicefreien Zeitraum Jeden Samstag, wenn für die Installation Samstags keine Services bereitgestellt werden. Ändern Sie jedoch zuerst das Merkmal Jahr.
Merkmal Wert Beschreibung
Tag Samstag Der servicefreie Zeitraum ist jeden Samstag.
Endzeit (HH:MM)   Der servicefreie Zeitraum endet am Ende des Tages.
Monat Nicht festgelegt Der servicefreie Zeitraum tritt jeden Monat auf.
Beschreibung des servicefreien Zeitraums Jeden Samstag im Jahr 2006, gesamter Tag Beschreibt den servicefreien Zeitraum.
Startzeit (HH:MM)   Der servicefreie Zeitraum beginnt am Anfang des Tages.
Jahr 2006 Der servicefreie Zeitraum tritt im Jahr 2006 auf.

1.3.12.13.3 Jeden Sonntag

Benutzen Sie den servicefreien Zeitraum Jeden Sonntag, wenn für die Installation Sonntags keine Services bereitgestellt werden. Ändern Sie jedoch zuerst das Merkmal Jahr.
Merkmal Wert Beschreibung
Tag Sonntag Der servicefreie Zeitraum ist jeden Sonntag.
Endzeit (HH:MM)   Der servicefreie Zeitraum endet am Ende des Tages.
Monat Nicht festgelegt Der servicefreie Zeitraum tritt jeden Monat auf.
Beschreibung des servicefreien Zeitraums Jeden Sonntag im Jahr 2006, gesamter Tag Beschreibt den servicefreien Zeitraum.
Startzeit (HH:MM)   Der servicefreie Zeitraum beginnt am Anfang des Tages.
Jahr 2006 Der servicefreie Zeitraum tritt im Jahr 2006 auf.

1.3.12.14 Mitgelieferter Durchgriffsdrucker

Bei einer Neuinstallation von RICOH ProcessDirector wird ein Muster-Durchgriffsdrucker bereitgestellt, anhand dessen Sie die Installation überprüfen können.
Wird ein Job an den Musterdrucker gesendet, fügt RICOH ProcessDirector eine Meldung hinzu, dass der Job in das Jobprotokoll gedruckt wird. Der Job wird nicht auf einem realen Drucker ausgedruckt.

Nachdem Sie die Installation überprüft und das System konfiguriert haben, empfehlen wir, den Beispiel-Durchgriffsdrucker zu löschen.

1.3.12.15 Bereitgestellte Medienobjekte

RICOH ProcessDirector stellt vordefinierte Medienobjekte bereit, die Sie zum Planen von Jobs für Einzelblattdrucker verwenden können.
Standardmäßig bereitgestellte Medienobjekte
Bereitgestellte Medienobjekte Einheiten Breite Höhe Typ Farbe Gewicht Recyclingpapier Vordrucke Vorgelochtes Papier Beschichtung Seiten drucken Bestand Opazität Textur
A4 Normalpapier Millimeter 210 297 Papier - - - - - - - - - -
A4 farbig Millimeter 210 297 - Weiß - - - - - - - - -
A4 vorgelocht Millimeter 210 297 - - - - - Ja - - - - -
A4 vorgedruckt Millimeter 210 297 - - - - Ja - - - - - -
Letter Normalpapier Zoll 8.5 14 Papier - - - - - - - - - -
Letter farbig Zoll 8.5 11 - Weiß - - - - - - - - -
Letter vorgelocht Zoll 8.5 11 - - - - - Ja - - - - -
Letter vorgedruckt Zoll 8.5 11 - - - - Ja - - - - - -

1.3.12.15.1 Bereitgestellte Medienobjekte für Vorgedruckte Formulare austauschen

Verwenden Sie diese bereitgestellten Medienobjekte mit elektronischen Formularen als Vorlage für die Erstellung Ihrer eigenen Medienobjekte.

1.3.12.15.1.1 DetailsDuplex

Dieses Mustermedium gibt elektronische Formulare für Blätter mit Kontoauszugsdetails auf beiden Seiten an. Wenn der Schritt CombinePDFWithForm einen Job verarbeitet, der diese Medien verwendet, vereint der Schritt die Vorderseite des Formulars mit den Daten auf den vorderen Seiten. Der Schritt kombiniert das rückseitige Formular mit den Daten auf den Rückseiten.

Die Medien sind für die Verwendung mit Duplex-Jobs ausgelegt.

Das Feature Vorgedruckte Formulare austauschen stellt zwei Jobs bereit, die diese Medien verwenden. Wenn Sie die ElectronicFormDocFolder-Eingabeeinheit aktivieren und verbinden, übermittelt es die Jobs an den Workflow ElectronicFormDocSample.

Der Job ElectronicJob.pdf durchläuft den Schritt CombinePDFWithForm, der die elektronischen Formulare mit den Jobdaten kombiniert. Der Schritt ändert oder entfernt nicht den Verweis auf den DetailsDuplex-Mediennamen

Der Job PreprintedJob.pdf durchläuft den Schritt nicht. Der Job druckt noch auf vorgedrucktem Papier (einschließlich vorgedrucktes Papier mit dem Mediennamen DetailsDuplex), wenn er den Schritt PrintJobs erreicht.

Merkmal Wert
Medienbeschreibung Definiert ein elektronisches Musterformular für Blätter mit Kontoauszugdetails auf beiden Seiten. Musterjobs für den Workflow ElectronicFormDocSample, der dieses Medium verwendet.
Produkt-ID  
Mediennamen in Jobticket senden Nein
Letzte Änderung  
Medieneinheiten Zoll
Medienbreite 8,5
Medienhöhe 11
Mediagewicht (Gramm pro Quadratmeter)  
Vorderseite des Formulars Der vollständige Pfad und Name der einseitigen PDF-Datei ausgewählt als Formular:
  • /aiw/aiw1/testfiles/Details.pdf (Linux)
  • C:\aiw\aiw1\testfiles\Details.pdf (Windows)
Seite verwenden 1
Rückseite des Formulars Der vollständige Pfad und Name der einseitigen PDF-Datei ausgewählt als Formular:
  • /aiw/aiw1/testfiles/Details.pdf (Linux)
  • C:\aiw\aiw1\testfiles\Details.pdf (Windows)
Seite verwenden 1
Medienname für den Druck Aktueller Name
Medientypdetails Papier
Medienfarbe Nicht festgelegt
Medien sind recycelt Nicht festgelegt
Altpapieranteil ( %)  
Medien sind vorgedruckt Nein
Medien sind vorgelocht Nein
Beschichtung (Vorderseite) Nicht festgelegt
Seiten drucken Beide
Bestand Nicht festgelegt
Opazität Nicht festgelegt
Textur Nein

1.3.12.15.1.2 DetailsAndOffers

Dieses Muster-Medium gibt elektronische Formulare für das letzte Blatt einer Erklärung mit Details auf der Vorderseite und Angeboten auf der Rückseite an. Wenn der Schritt CombinePDFWithForm einen Job verarbeitet, der diese Medien verwendet, vereint der Schritt die Vorderseite des Formulars mit den Daten auf den vorderen Seiten. Der Schritt kombiniert das rückseitige Formular mit den Daten auf den Rückseiten.

Die Medien sind für die Verwendung mit Duplex-Jobs ausgelegt.

Das Feature Vorgedruckte Formulare austauschen stellt zwei Jobs bereit, die diese Medien verwenden. Wenn Sie die ElectronicFormDocFolder-Eingabeeinheit aktivieren und verbinden, übermittelt es die Jobs an den Workflow ElectronicFormDocSample.

Der Job ElectronicJob.pdf durchläuft den Schritt CombinePDFWithForm, der die elektronischen Formulare mit den Jobdaten kombiniert. Der Schritt ersetzt auch Verweise auf die Mediennamen DetailsAndOffers durch Verweise auf den Mediennamen Letter Normalpapier. Der Job kann dann auf Medien Letter Normalpapier drucken.

Der Job PreprintedJob.pdf durchläuft den Schritt nicht. Der Job druckt noch immer auf vorgedrucktem Papier (einschließlich vorgedrucktem Papier mit Namen DetailsAndOffers) beim Erreichen des Schritts PrintJobs.

Merkmal Wert
Medienbeschreibung Definiert ein elektronisches Muster-Formulare für das letzte Blatt einer Erklärung mit Details auf der Vorderseite und Angeboten auf der Rückseite. Musterjobs für den Workflow ElectronicFormDocSample, der dieses Medium verwendet.
Produkt-ID  
Mediennamen in Jobticket senden Nein
Letzte Änderung  
Medieneinheiten Zoll
Medienbreite 8,5
Medienhöhe 11
Mediagewicht (Gramm pro Quadratmeter)  
Vorderseite des Formulars Der vollständige Pfad und Name der einseitigen PDF-Datei ausgewählt als Formular:
  • /aiw/aiw1/testfiles/Details.pdf (Linux)
  • C:\aiw\aiw1\testfiles\Details.pdf (Windows)
Seite verwenden 1
Rückseite des Formulars Der vollständige Pfad und Name der einseitigen PDF-Datei ausgewählt als Formular:
  • /aiw/aiw1/testfiles/Offers.pdf (Linux)
  • C:\aiw\aiw1\testfiles\Offers.pdf (Windows)
Seite verwenden 1
Medienname für den Druck Ausgewählt: Letter Normalpapier
Medientypdetails Papier
Medienfarbe Nicht festgelegt
Medien sind recycelt Nicht festgelegt
Altpapieranteil ( %)  
Medien sind vorgedruckt Nein
Medien sind vorgelocht Nein
Beschichtung (Vorderseite) Nicht festgelegt
Seiten drucken Beide
Bestand Nicht festgelegt
Opazität Nicht festgelegt
Textur Nein

1.3.12.15.1.3 ElectronicFrontAndBack

Dieses Mustermedium gibt ein elektronisches Formular für seine Vorder- und Rückseite an. Wenn der Schritt CombinePDFWithForm einen Job verarbeitet, der diese Medien verwendet, vereint der Schritt die Vorderseite des Formulars mit den Daten auf den vorderen Seiten. Der Schritt kombiniert das rückseitige Formular mit den Daten auf den Rückseiten.

Da das Medium ein elektronisches Formular für seine Rückseite angibt, konvertiert der Schritt Simplex-Jobs, die das Medium verwenden, zu Duplex.

Das Feature Vorgedruckte Formulare austauschen stellt zwei Jobs bereit, die dieses Medium anfordern. Wenn Sie die ElectronicFormJobFolder-Eingabeeinheit aktivieren und verbinden, übermittelt es die Jobs an den Workflow ElectronicFormJobSample.

Der Job ElectronicJob.pdf durchläuft den Schritt CombinePDFWithForm, der die elektronischen Formulare mit den Jobdaten kombiniert. Der Schritt entfernt außerdem die Referenz zum Mediennamen ElectronicFrontAndBack. Der Job kann dann auf dem Medium gedruckt werden, das als Standardmedium auf dem Drucker angegeben ist.

Der Job PreprintedJob.pdf durchläuft den Schritt nicht. Der Job druckt noch auf vorgedrucktem Papier (mit dem Mediennamen ElectronicFrontAndBack), wenn er den Schritt PrintJobs erreicht.

Merkmal Wert
Medienbeschreibung Legt elektronische Musterformulare für die Vorder- und Rückseiten fest. Musterjobs für den Workflow ElectronicFormJobSample, der dieses Medium verwendet.
Produkt-ID  
Mediennamen in Jobticket senden Nein
Letzte Änderung  
Medieneinheiten Zoll
Medienbreite 8,5
Medienhöhe 11
Mediagewicht (Gramm pro Quadratmeter)  
Vorderseite des Formulars Der vollständige Pfad und Name der einseitigen PDF-Datei ausgewählt als Formular:
  • /aiw/aiw1/testfiles/ConstantFrontJob.pdf (Linux)
  • C:\aiw\aiw1\testfiles\ConstantFrontJob.pdf (Windows)
Seite verwenden 1
Rückseite des Formulars Der vollständige Pfad und Name der einseitigen PDF-Datei ausgewählt als Formular:
  • /aiw/aiw1/testfiles/ConstantBackJob.pdf (Linux)
  • C:\aiw\aiw1\testfiles\ConstantBackJob.pdf (Windows)
Seite verwenden 1
Medienname für den Druck Nein
Medientypdetails Papier
Medienfarbe Nicht festgelegt
Medien sind recycelt Nicht festgelegt
Altpapieranteil ( %)  
Medien sind vorgedruckt Nein
Medien sind vorgelocht Nein
Beschichtung (Vorderseite) Nicht festgelegt
Seiten drucken Beide
Bestand Nicht festgelegt
Opazität Nicht festgelegt
Textur Nein

1.3.12.15.1.4 SummaryAndDetails

Dieses Muster-Medium gibt elektronische Formulare für das erste Blatt einer Erklärung mit einer Zusammenfassung auf der Vorderseite und Details auf der Rückseite an. Wenn der Schritt CombinePDFWithForm einen Job verarbeitet, der diese Medien verwendet, vereint der Schritt die Vorderseite des Formulars mit den Daten auf den vorderen Seiten. Der Schritt kombiniert das rückseitige Formular mit den Daten auf den Rückseiten.

Die Medien sind für die Verwendung mit Duplex-Jobs ausgelegt.

Das Feature Vorgedruckte Formulare austauschen stellt zwei Jobs bereit, die diese Medien verwenden. Wenn Sie die ElectronicFormDocFolder-Eingabeeinheit aktivieren und verbinden, übermittelt es die Jobs an den Workflow ElectronicFormDocSample.

Der Job ElectronicJob.pdf durchläuft den Schritt CombinePDFWithForm, der die elektronischen Formulare mit den Jobdaten kombiniert. Der Schritt ändert oder entfernt nicht den Mediennamen SummaryAndDetails.

Der Job PreprintedJob.pdf durchläuft den Schritt nicht. Der Job druckt noch immer auf vorgedrucktem Papier (einschließlich vorgedrucktem Papier mit Namen SummaryAndDetails) beim Erreichen des Schritts PrintJobs.

Merkmal Wert
Medienbeschreibung Definiert ein elektronisches Muster-Formular für das erste Blatt einer Erklärung mit einer Zusammenfassung auf der Vorderseite und Details auf der Rückseite. Musterjobs für den Workflow ElectronicFormDocSample, der dieses Medium verwendet.
Produkt-ID  
Mediennamen in Jobticket senden Nein
Letzte Änderung  
Medieneinheiten Zoll
Medienbreite 8,5
Medienhöhe 11
Mediagewicht (Gramm pro Quadratmeter)  
Vorderseite des Formulars Der vollständige Pfad und Name der einseitigen PDF-Datei ausgewählt als Formular:
  • /aiw/aiw1/testfiles/Summary.pdf (Linux)
  • C:\aiw\aiw1\testfiles\Summary.pdf (Windows)
Seite verwenden 1
Rückseite des Formulars Der vollständige Pfad und Name der einseitigen PDF-Datei ausgewählt als Formular:
  • /aiw/aiw1/testfiles/Details.pdf (Linux)
  • C:\aiw\aiw1\testfiles\Details.pdf (Windows)
Seite verwenden 1
Medienname für den Druck Aktueller Name
Medientypdetails Papier
Medienfarbe Nicht festgelegt
Medien sind recycelt Nicht festgelegt
Altpapieranteil ( %)  
Medien sind vorgedruckt Nein
Medien sind vorgelocht Nein
Beschichtung (Vorderseite) Nicht festgelegt
Seiten drucken Beide
Bestand Nicht festgelegt
Opazität Nicht festgelegt
Textur Nein

1.3.12.16 Bereitgestellte Repositories

Archiv und andere Features stellen Repositories bereit, die Sie als Muster zum Erstellen Ihrer eigenen Repositories verwenden können.

1.3.12.16.1 SampleRepository

Das Archiv-Feature beinhaltet ein bereitgestelltes Repository mit der Bezeichnung SampleRepository. Verwenden Sie dieses Repository, um zu prüfen, wie Dokumente aus der Muster-PDF-Datei gespeichert und abgerufen werden.
Merkmal Wert
Beschreibung Muster-Repository
Aufbewahrungszeitraum 3 Monate
Ordnerposition /aiw/aiw1/archive/sample
Speicherort des Repository Nicht festgelegt

1.3.12.16.2 ElecPresRepository

Das Electronic Presentment-Feature beinhaltet ein bereitgestelltes Repository mit der Bezeichnung ElecPresRepository. Verwenden Sie dieses Repository, um zu zeigen, wie Electronic Presentment funktioniert.
Merkmal Wert
Beschreibung Electronic Presentment-Repository
Aufbewahrungszeitraum 3 Monate
Ordnerposition /aiw/aiw1/archive/epsample
Speicherort des Repository Nicht festgelegt

1.3.12.17 Bereitgestellte Verlaufssatzbenachrichtigungen

Archiv und andere Features stellen Verlaufssatzbenachrichtigungen bereit, die Sie als Muster zum Erstellen Ihrer eigenen Benachrichtigungen verwenden können.

1.3.12.17.1 SampleHistoryRecord

Erfasst Verlaufsdaten für die Jobs, die den Workflow RepositorySample durchlaufen.
Falls dieses Benachrichtigungsobjekt aktiviert ist, wenn der mit dem Feature Archiv bereitgestellte Musterjob an den Workflow RepositorySample übergeben wird, dann können Sie die Zeitmarke jeder Jobstatusänderung für jeden Schritt im Workflow anzeigen, wenn Sie den Job oder das Dokument aus dem Archiv abrufen. Zum Anzeigen des Verlaufs eines Suchergebnisses auf der Registerkarte "Archiv" wählen Sie das Ergebnis aus, und wählen Sie die Aktion Details anzeigen. Auf der Registerkarte "Verlauf" im Merkmalnotizbuch werden die Jobstatusänderungen angezeigt. Die Merkmalwerte und die Verlaufsdaten können auch mit der Funktion In CSV exportieren in der Ergebnistabelle in eine CSV-Datei exportiert werden.

Allgemein

Merkmal Wert
Beschreibung der Benachrichtigung Erfasst Jobinformationen, wenn sich das Merkmal "Aktueller Jobstatus" im Workflow RepositorySample ändert.
Benachrichtigungsmethode Verlaufssatz

Ereignis

Merkmal Wert
Merkmal Aktueller Jobstatus
Aktion Ändert sich zu
Wert Abschluss
Zusammenfassung (Job.State ÄNDERT SICH ZU "Abschluss")

Bedingungen

Merkmal Wert
Wenden Sie eine oder alle der folgenden Bedingungen an Alle
Merkmal Workflow
Vergleich =
Wert RepositorySample
Zusammenfassung Job.JobType = 'RepositorySample'

1.3.12.17.2 EPSampleHistory

Diese Benachrichtigung erfasst Verlaufsdaten für die Jobs, die den Workflow ElectronicPresentmentSample durchlaufen.

Wenn dieses Benachrichtigungsobjekt aktiviert ist, wenn Sie die Musterjobs des Electronic Presentment-Features an den Workflow ElectronicPresentmentSample senden, speichert RICOH ProcessDirector den Produktionsverlauf für diese Jobs im Repository ElecPresRepository. Wenn Sie einen Job oder ein Dokument aus dem Repository abrufen, können Sie den Zeitpunkt anzeigen, an dem der Jobstatus für den Schritt PrintJobs oder ToMailroom in Abgeschlossen geändert wurde.

Wenn Sie ein Feature hinzufügen, das Einfügung unterstützt, erfasst diese Benachrichtigung auch den Zeitpunkt, an dem der Jobstatus für einen Einfügen-Schritt (z. B. InsertJobs oder CreateInserterReprints) in Abgeschlossen geändert wurde.

Allgemein

Merkmal Wert
Beschreibung der Benachrichtigung Verlauf für Electronic Presentment
Benachrichtigungsmethode Verlaufssatz

Ereignis

Merkmal Wert
Merkmal Aktueller Jobstatus
Aktion Ändert sich zu
Wert Abschluss
Zusammenfassung (Job.State ÄNDERT SICH ZU "Abschluss")

Bedingungen

Merkmal Wert
Wenden Sie eine oder alle der folgenden Bedingungen an Benutzerdefiniert: 1 und (2 oder 3 oder 4)
Merkmal 1 Workflow
Vergleich 1 =
Wert 1 ElectronicPresentmentSample
Merkmal 2 Aktueller Schritt
Vergleich 2 like
Wert 2 *Drucken*
Merkmal 3 Aktueller Schritt
Vergleich 3 like
Wert 3 *Einfügen*
Merkmal 4 Aktueller Schritt
Vergleich 4 like
Wert 4 *Mail*
Zusammenfassung Job.JobType = 'ElectronicPresentmentSample' UND ( Job.Step like '*Print*' OR Job.Step like '*Insert*' OR Job.Step like '*Mail*' )

1.3.12.18 Im Lieferumfang enthaltene Web-Service-Benachrichtigungen

Web Services Enablement und andere Funktionen stellen Web-Service-Benachrichtigungen bereit, die Sie als Beispiele zum Erstellen Ihrer eigenen REST- und SOAP-Web-Service-Benachrichtigungen verwenden können.

1.3.12.18.1 MarcomCloseoutOrder

Diese bereitgestellte SOAP-Web-Service-Benachrichtigung simuliert einen Aufruf an einen MarcomCentral-Web-Service. Die Benachrichtigung ruft den Web-Service auf, wenn der Status eines Auftragsjobs im Workflow MarcomProcessOrders in Aufbewahrt wechselt.

In den Beispielworkflows bleibt der Auftrag im Wartestatus, bis die untergeordneten Jobs für alle Positionen im Auftrag den Schritt WaitForRelatedJobs erreichen. RICOH ProcessDirector sendet dann den Auftragsjob und jeden untergeordnete Job an den Schritt RetainedCompletedJobs und die Benachrichtigung ruft den Webdienst auf.

Wenn die Benachrichtigung den Web-Service aufgerufen hat statt die Simulation auszuführen, findet diese Änderung im Beispiel-Store auf der MarcomCentral-Website statt. Im Auftragsmanager im Dialogfeld Nach Element anzeigen wechselt der Wert in der Spalte Auftragsstatus für jedes Element in dem Beispielauftrag von In Bearbeitung in Versandt.

Der Wert im Feld Statische Anmeldeparameter weist RICOH ProcessDirector an, die Simulation auszuführen statt den Web-Service aufzurufen.

Allgemein

Merkmal Wert
Beschreibung der Benachrichtigung Abgeschlossenen Auftrag erhalten.
Benachrichtigungsmethode SOAP-Web-Service-Benachrichtigungen

Anfrage

Merkmal Wert
Anfrage-URL https://services.printable.com/Trans/1.0/Closeout.asmx
SOAP-Anfrage Marcom-CloseoutByOrder
Nutzlast anfordern
<x:Envelope xmlns:x="http://schemas.xmlsoap.org/soap/envelope/" 
xmlns:clos="http://www.printable.com/WebService/Closeout" 
xmlns:pti="http://www.printable.com/pti">
 <x:Header/>
 <x:Body>
  <clos:CloseoutByOrder>
   <clos:pOrderRequest>
    <PartnerCredentials>
     <Token>${WSNotification.WebService.Credential}</Token>
    </PartnerCredentials>

    <CloseoutRequest>
     <OrderID>
      <ID type="Printable">${Job.Marcom.OrderId}</ID>
     </OrderID>
    </CloseoutRequest>
   </clos:pOrderRequest>
  </clos:CloseoutByOrder>
 </x:Body>
 </x:Envelope>
Proxyserver Proxyserver 1

Authentifizierung

Merkmal Wert
Statische Anmeldeinformation Maskenwert
Authentifizierungsantwort Attribut  
Authentifizierungsanforderung URL  
Kennwort für Authentifizierungsanforderung  
Authentifizierung SOAP-Anforderung Nicht festgelegt
Authentifizierungsanforderung Last  

Ereignis

Merkmal Wert
Ereignistyp Job
Merkmal Aktueller Jobstatus
Aktion Ändert sich zu
Wert Aufbewahrt
Zusammenfassung Job.State ÄNDERUNG ZU "Aufbewahrt"

Bedingungen

Merkmal Wert
Benachrichtigen, wenn Alle treffen zu
Merkmal 1 Workflow
Vergleich 1 ist ( =)
Wert 1 MarcomProcessOrders
Zusammenfassung Job.JobType = 'MarcomProcessOrders'

1.3.12.18.2 RestfulWebServiceSampleNotify

Diese bereitgestellten REST-Web-Service-Benachrichtigung führt einen POST-Aufruf zu einem Muster-Web-Service durch und leitet 2 Parameter weiter: jobTicket und jobId. Die Benachrichtigung führt den Aufruf durch, wenn der Zustand eines untergeordneten Jobs in RestfulWebServiceWF sich zu Aufbewahrt ändert.

Der Muster-Web-Service wartet, bis alle untergeordneten Jobs für den ursprünglichen Job den Jobstatus Aufbewahrt haben. Der Web-Service erstellt dann eine PDF-Datei mit den Jobnummer und Artikelnummer jedes einzelnen Job-Tickets im Auftrag. Der Web-Service legt die Datei in einem Ordner für Sofortdruck ab, den ein Schritt RunHotFolderApplication verarbeitet.

Allgemein

Merkmal Wert
Beschreibung der Benachrichtigung Ruft einen Muster-REST-Web-Service auf, wenn der Status eines Jobs sich zu "Aufbewahrt" ändert, und übergibt die 2 Web-Service-Parameter: jobTicket und jobId.
Benachrichtigungsmethode REST-Web-Service-Benachrichtigung

Anfrage

Merkmal Wert
Anfrage-URL http://localhost:15080/restapi/1.0/sample/completeJobTicket
Anforderungsmethode POST
Nutzlast anfordern  
Anforderungsheader  
Parameter anfordern jobTicket:${Job.Info.Attr1}jobId:${Job.ID}
Proxy-Server verwenden Nein

Authentifizierung

Merkmal Wert
Statische Anmeldeinformation  
Authentifizierungsantwort Attribut  
Authentifizierungsanforderung URL  
Authentifizierungsanforderung Methode GET
Authentifizierungsantwort Inhaltstyp JSON
Authentifizierungsanforderung Last  
Authentifizierungsanforderung Header  
Authentifizierungsanforderung Parameter  

Ereignis

Merkmal Wert
Ereignistyp Job
Merkmal Aktueller Jobstatus
Aktion Ändert sich zu
Wert Aufbewahrt
Zusammenfassung (Job.State ÄNDERT SICH ZU "Aufbewahrt")

Bedingungen

Merkmal Wert
Wenden Sie eine oder alle der folgenden Bedingungen an Alle
Merkmal 1 Workflow
Vergleich 1 =
Wert 1 RestfulWebServiceWF
Merkmal 2 Jobnummer
Vergleich 2 like
Wert 2 *.*
Zusammenfassung Job.Type = 'RestfulWebServiceWF' und Job.ID ähnlich wie '*.*'

1.3.12.19 Bereitgestellte Kuvertiereinheiten-Controller-Objekte

Muster-Kuvertiereinheiten-Controller-Objekte für mehrere Hersteller von Kuvertiereinheiten werden bereitgestellt. Sie kopieren das bereitgestellte Muster-Kuvertiereinheiten-Controller-Objekt für den Typ von Kuvertiereinheit in der Installation und passen es an Ihre Anforderungen an.

1.3.12.19.1 BoweSample

Verwenden Sie unter Windows copy_file.pl anstatt copy_file.sh.
Merkmal Wert
Abschlussmethode Auto
Standardkuvertierstatus Nicht festgelegt
Methode für erneutes Drucken Offene Schleife
Steuerdatei: Regeldatei /aiw/aiw1/config/fbi/BOWE.icf.halFile.dsc
Steuerdatei: Header Ja
Steuerdatei: Header-Regeldatei /aiw/aiw1/config/fbi/BOWE.icf.halFile.header.dsc
Steuerdatei: Format Satz mit fester Länge (FLR)
Steuerdatei: Sendebefehl copy_file.sh -d /aiw/aiw1/System/icf/BOWE_in/${Job.Inserter.JobID}.icf
Zweite Steuerdatei: Regeldatei  
Zweite Steuerdatei: Kopfzeile Nein
Zweite Steuerdatei: Headerregeldatei  
Zweite Steuerdatei: Format Extensible Markup Language (XML)
Zweite Steuerdatei: Sendebefehl  
Ergebnisdatei: Syntaxanalyse-Regeldatei /aiw/aiw1/config/fbi/BOWE.icf_results.mslFile.dsc
Ergebnisdatei: Format Satz mit fester Länge (FLR)
Ergebnisdatei: Empfangsbefehl copy_file.sh -s /aiw/aiw1/System/icf/BOWE_out/${Job.Inserter.JobID}.icf
Ergebnisdatei: Jobmerkmal-Regeldatei /aiw/aiw1/config/fbi/BOWE.icf_results.process.job.dsc
Ergebnisdatei: Dokumentmerkmale-Regeldatei /aiw/aiw1/config/fbi/BOWE.icf_results.process.doc.dsc
Ergebnisdatei: Abfrageintervall (Sekunden) 30
Ergebnisdatei: Abfragebefehl  

1.3.12.19.2 BoweBellHowellSample

Verwenden Sie unter Windows copy_file.pl anstatt copy_file.sh.
Merkmal Wert
Abschlussmethode Auto
Standardkuvertierstatus Nicht festgelegt
Methode für erneutes Drucken Offene Schleife
Steuerdatei: Regeldatei /aiw/aiw1/config/fbi/BBH.icf.idFile.dsc
Steuerdatei: Header Nein
Steuerdatei: Header-Regeldatei  
Steuerdatei: Format Satz mit fester Länge (FLR)
Steuerdatei: Sendebefehl copy_file.sh -d /aiw/aiw1/System/icf/BBH_in/${Job.Inserter.JobID}.icf
Zweite Steuerdatei: Regeldatei  
Zweite Steuerdatei: Kopfzeile Nein
Zweite Steuerdatei: Headerregeldatei  
Zweite Steuerdatei: Format Extensible Markup Language (XML)
Zweite Steuerdatei: Sendebefehl  
Ergebnisdatei: Syntaxanalyse-Regeldatei /aiw/aiw1/config/fbi/BBH.icf_results.idFile.dsc
Ergebnisdatei: Format Satz mit fester Länge (FLR)
Ergebnisdatei: Empfangsbefehl copy_file.sh -s /aiw/aiw1/System/icf/BBH_out/${Job.Inserter.JobID}.icf
Ergebnisdatei: Jobmerkmal-Regeldatei /aiw/aiw1/config/fbi/BBH.icf_results.process.job.dsc
Ergebnisdatei: Dokumentmerkmale-Regeldatei /aiw/aiw1/config/fbi/BBH.icf_results.process.doc.dsc
Ergebnisdatei: Abfrageintervall (Sekunden) 30
Ergebnisdatei: Abfragebefehl  

1.3.12.19.3 GuntherSample

Verwenden Sie unter Windows copy_file.pl anstatt copy_file.sh.
Merkmal Wert
Abschlussmethode Manuell
Standardkuvertierstatus Nicht festgelegt
Methode für erneutes Drucken Offene Schleife
Steuerdatei: Regeldatei  
Steuerdatei: Header Nein
Steuerdatei: Header-Regeldatei  
Steuerdatei: Format Satz mit fester Länge (FLR)
Steuerdatei: Sendebefehl  
Zweite Steuerdatei: Regeldatei  
Zweite Steuerdatei: Kopfzeile Nein
Zweite Steuerdatei: Headerregeldatei  
Zweite Steuerdatei: Format Satz mit fester Länge (FLR)
Zweite Steuerdatei: Sendebefehl  
Ergebnisdatei: Syntaxanalyse-Regeldatei /aiw/aiw1/config/fbi/GUN.icf_results.logFile.dsc
Ergebnisdatei: Format Satz mit fester Länge (FLR)
Ergebnisdatei: Empfangsbefehl  
Ergebnisdatei: Jobmerkmal-Regeldatei  
Ergebnisdatei: Dokumentmerkmale-Regeldatei /aiw/aiw1/config/fbi/GUN.icf_results.process.doc.dsc
Ergebnisdatei: Abfrageintervall (Sekunden) 30
Ergebnisdatei: Abfragebefehl copy_file.sh -s "/aiw/aiw1/System/icf/GUN_out/*"

1.3.12.19.4 IronsidesSample

Verwenden Sie unter Windows copy_file.pl anstatt copy_file.sh.
Merkmal Wert
Abschlussmethode Auto
Standardkuvertierstatus Nicht festgelegt
Methode für erneutes Drucken Offene Schleife
Steuerdatei: Regeldatei

/aiw/aiw1/config/fbi/IRON.icf.kicFile.dsc

/aiw/aiw1/config/fbi/IRON.icf.jdfFile.dsc

Steuerdatei: Header Nein
Steuerdatei: Header-Regeldatei  
Steuerdatei: Format Satz mit fester Länge (FLR)
Steuerdatei: Sendebefehl copy_file.sh -d /aiw/aiw1/System/icf/IRON_in/${Job.Inserter.JobID}.icf
Zweite Steuerdatei: Regeldatei  
Zweite Steuerdatei: Kopfzeile Nein
Zweite Steuerdatei: Headerregeldatei  
Zweite Steuerdatei: Format Extensible Markup Language (XML)
Zweite Steuerdatei: Sendebefehl  
Ergebnisdatei: Syntaxanalyse-Regeldatei /aiw/aiw1/config/fbi/IRON.icf_results.dsc
Ergebnisdatei: Format Satz mit fester Länge (FLR)
Ergebnisdatei: Empfangsbefehl copy_file.sh -s /aiw/aiw1/System/icf/IRON_out/${Job.Inserter.JobID}.icf
Ergebnisdatei: Jobmerkmal-Regeldatei /aiw/aiw1/config/fbi/IRON.icf_results.process.job.dsc
Ergebnisdatei: Dokumentmerkmale-Regeldatei /aiw/aiw1/config/fbi/IRON.icf_results.process.doc.dsc
Ergebnisdatei: Abfrageintervall (Sekunden) 30
Ergebnisdatei: Abfragebefehl  
Inhalt und Ausgabe einer Musterdatei IRON.icf.jdfFile.dsc

Dies ist der Inhalt der Musterregeldatei unter /aiw/aiw1/samples/icf/IRON.icf.jdfFile.dsc, abgesehen von den Kommentaren:

[XmlRecordTag=JobTicket]
[expr=recnum()==1]
JobId,character,8,[expr=Job.Inserter.JobID]
JobType,character,10,[expr="KIC"]
AccountId,character,20,[expr=if(defined(Job.Name),Job.Name,"")]
StartSequence,integer,8,[expr=fmt("%08i",1)]
EndSequence,integer,8,[expr=fmt("%08i",Job.Doc.DocumentCount)]

Dies ist die durch die Anweisungen in der Musterdatei erzeugte XML-Ausgabe:

<JobTicket>
	<JobID>[value of Job.Inserter.ID]</JobID>
	<JobType>KIC</JobType>
	<AccountID>[value of Job.Name or empty string]</AccountID>
	<StartSequence>00000001</StartSequence>
	<EndSequence>[value of Job.Doc.DocumentCount, formatted to eight digits]</EndSequence>
</JobTicket>

1.3.12.19.5 JetVisionSample

Verwenden Sie unter Windows copy_file.pl anstatt copy_file.sh.
Merkmal Wert
Abschlussmethode Auto
Standardkuvertierstatus Nicht festgelegt
Methode für erneutes Drucken Offene Schleife
Steuerdatei: Regeldatei /aiw/aiw1/config/fbi/JET.icf.dsc
Steuerdatei: Header Nein
Steuerdatei: Header-Regeldatei  
Steuerdatei: Format Satz mit fester Länge (FLR)
Steuerdatei: Sendebefehl copy_file.sh -d /aiw/aiw1/System/icf/JET_in/${Job.Inserter.JobID}.icf
Zweite Steuerdatei: Regeldatei  
Zweite Steuerdatei: Kopfzeile Nein
Zweite Steuerdatei: Headerregeldatei  
Zweite Steuerdatei: Format Extensible Markup Language (XML)
Zweite Steuerdatei: Sendebefehl  
Ergebnisdatei: Syntaxanalyse-Regeldatei /aiw/aiw1/config/fbi/JET.icf_results.flatFile.dsc
Ergebnisdatei: Format Satz mit fester Länge (FLR)
Ergebnisdatei: Empfangsbefehl copy_file.sh -s /aiw/aiw1/System/icf/JET_out/${Job.Inserter.JobID}.icf
Ergebnisdatei: Jobmerkmal-Regeldatei /aiw/aiw1/config/fbi/JET.icf_results.process.job.dsc
Ergebnisdatei: Dokumentmerkmale-Regeldatei /aiw/aiw1/config/fbi/JET.icf_results.process.doc.dsc
Ergebnisdatei: Abfrageintervall (Sekunden) 30
Ergebnisdatei: Abfragebefehl  

1.3.12.19.6 KernSample

Verwenden Sie unter Windows copy_file.pl anstatt copy_file.sh.
Merkmal Wert
Abschlussmethode Auto
Standardkuvertierstatus Nicht festgelegt
Methode für erneutes Drucken Offene Schleife
Steuerdatei: Regeldatei /aiw/aiw1/config/fbi/KERN.icf.kicFile.dsc
Steuerdatei: Header Nein
Steuerdatei: Header-Regeldatei  
Steuerdatei: Format Satz mit fester Länge (FLR)
Steuerdatei: Sendebefehl copy_file.sh -d /aiw/aiw1/System/icf/KERN_in/${Job.Inserter.JobID}.icf
Zweite Steuerdatei: Regeldatei  
Zweite Steuerdatei: Kopfzeile Nein
Zweite Steuerdatei: Headerregeldatei  
Zweite Steuerdatei: Format Extensible Markup Language (XML)
Zweite Steuerdatei: Sendebefehl  
Ergebnisdatei: Syntaxanalyse-Regeldatei /aiw/aiw1/config/fbi/KERN.icf_results.outputFile.dsc
Ergebnisdatei: Format Satz mit fester Länge (FLR)
Ergebnisdatei: Empfangsbefehl copy_file.sh -s /aiw/aiw1/System/icf/KERN_out/${Job.Inserter.JobID}.icf
Ergebnisdatei: Jobmerkmal-Regeldatei /aiw/aiw1/config/fbi/KERN.icf_results.process.job.dsc
Ergebnisdatei: Dokumentmerkmale-Regeldatei /aiw/aiw1/config/fbi/KERN.icf_results.process.doc.dsc
Ergebnisdatei: Abfrageintervall (Sekunden) 30
Ergebnisdatei: Abfragebefehl  

1.3.12.19.7 PitneySample

Verwenden Sie unter Windows copy_file.pl anstatt copy_file.sh.
Merkmal Wert
Abschlussmethode Auto
Standardkuvertierstatus Nicht festgelegt
Methode für erneutes Drucken Geschlossene Schleife
Steuerdatei: Regeldatei /aiw/aiw1/config/fbi/PB.icf.inputFile.dsc
Steuerdatei: Header Ja
Steuerdatei: Header-Regeldatei /aiw/aiw1/config/fbi/PB.icf.inputFile.header.dsc
Steuerdatei: Format Satz mit fester Länge (FLR)
Steuerdatei: Sendebefehl copy_file.sh -d /aiw/aiw1/System/icf/PB_in/${Job.Inserter.JobID}.icf
Zweite Steuerdatei: Regeldatei  
Zweite Steuerdatei: Kopfzeile Nein
Zweite Steuerdatei: Headerregeldatei  
Zweite Steuerdatei: Format Satz mit fester Länge (FLR)
Zweite Steuerdatei: Sendebefehl  
Ergebnisdatei: Syntaxanalyse-Regeldatei /aiw/aiw1/config/fbi/PB.icf_results.outputFile.dsc
Ergebnisdatei: Format Satz mit fester Länge (FLR)
Ergebnisdatei: Empfangsbefehl copy_file.pl -s /aiw/aiw1/System/icf/PB_out/${Job.Inserter.JobID}.icf
Ergebnisdatei: Jobmerkmal-Regeldatei /aiw/aiw1/config/fbi/PB.icf_results.process.job.dsc
Ergebnisdatei: Dokumentmerkmale-Regeldatei /aiw/aiw1/config/fbi/PB.icf_results.process.doc.dsc
Ergebnisdatei: Abfrageintervall (Sekunden) 30
Ergebnisdatei: Abfragebefehl  

1.3.12.19.8 QuadientSample

Der Quadient Inserter ist das einzige bereitgestellte Kuvertiereinheiten-Controller-Objekt, das mit der Quadient-Funktion geliefert wird. Sie ist auch in der vollständigen Kuvertiereinheit-Funktion enthalten.
Verwenden Sie unter Windows copy_file.pl anstatt copy_file.sh.
Merkmal Wert
Abschlussmethode Auto
Standardkuvertierstatus Nicht festgelegt
Methode für erneutes Drucken Offene Schleife
Steuerdatei: Regeldatei /aiw/aiw1/control_files/inserter/quadient.jaf.inputfile.dsc
Steuerdatei: Header Ja
Steuerdatei: Header-Regeldatei /aiw/aiw1/control_files/inserter/quadient.jaf.inputfile.header.dsc
Steuerdatei: Format Satz mit fester Länge (FLR)
Steuerdatei: Sendebefehl copy_file.pl -p 644 -d /aiw/aiw1/System/icf/quadient_in/${Job.Inserter.JobID}.JAF
Zweite Steuerdatei: Regeldatei  
Zweite Steuerdatei: Kopfzeile Nicht festgelegt
Zweite Steuerdatei: Headerregeldatei  
Zweite Steuerdatei: Format Nicht festgelegt
Zweite Steuerdatei: Sendebefehl  
Ergebnisabruf: Ergebnis-Hanlder-Befehl /aiw/aiw1/bin/getInserterJobId.pl
Ergebnisabruf: Ergebnisverzeichnisse /aiw/aiw1/System/icf/quadient_out
Ergebnisabruf: Ergebnisdateimuster *.j?f
Ergebnisabruf: Abfrageintervall (Sekunden) 5
Ergebnisabruf: Abfragebefehl  
Ergebnisabruf: Empfangsbefehl  
Ergebnisabruf: Löschintervall (Tage)  
Ergebnisverarbeitung: Syntaxanalyse-Regeldatei /aiw/aiw1/control_files/inserter/quadient.jrf_results.outputfile.dsc
Ergebnisverarbeitung: Format Satz mit fester Länge (FLR)
Ergebnisverarbeitung: Jobmerkmal-Regeldatei /aiw/aiw1/control_files/inserter/quadient.jrf_results.process.job.dsc
Ergebnisverarbeitung: Dokumentmerkmale-Regeldatei /aiw/aiw1/control_files/inserter/quadient.jrf_results.process.doc.dsc

1.3.12.20 Bereitgestelltes Barcodeformat

Die automatische Überprüfungsfunktion stellt das Barcodeformat SampleFormat bereit, das zwei Merkmale enthält, die Jobnummer und Folge in untergeordnetem Job. Die Jobnummer beginnt bei Byte 1 und enthält 15 Bytes. Die Folge in untergeordnetem Job beginnt bei Byte 16 und enthält 4 Bytes.
Merkmal Starten Länge Vergleichstyp
Jobnummer 1 15 Gleich
Folge in untergeordnetem Job 16 4 Gleich

1.3.12.21 Bereitgestellter Barcodeleser

Die automatische Überprüfungsfunktion stellt den Barcodeleser SampleReader bereit.
Merkmal Wert
Name SampleReader
Beschreibung Musterbarcodeleser
IP-Adresse localhost
Anschluss 20516
Verbindungsstatus Getrennt
Barcoderleserstatus OK
Barcodeleserposition Nicht festgelegt
Barcodeformat [SampleFormat]
Letzte Änderung  

1.3.12.22 Bereitgestellte Eigenschaftzuordnungsobjekte

Die Features Einstellungenverwaltung und Auftragsverwaltung bieten diese Eigenschaftszuordnungsobjekte zur Verwendung mit ihren Demonstrations-Workflows.

1.3.12.22.1 DocumentDelimitedSample

Das Einstellungsverwaltung-Feature umfasst ein bereitgestelltes Eigenschaftzuordnungsobjekt mit der Bezeichnung "DocumentDelimitedSample". Dieses Musterobjekt funktioniert mit der Muster-Einstellungsdatei, auf die im Workflow PreferencesSample verwiesen wird.

Auf das Zuordnungsobjekt wird im Schritt ApplyPreferences im selben Workflow verwiesen, um Werte aus der Beispieleinstellungsdatei (preferences.csv) der Dokumenteigenschaften-Datei zuzuordnen. Diese Werte werden dann vom Workflow verwendet, um die Art der Ausgabeverarbeitung für jedes Dokument in dem Job zu bestimmen.

Zusätzlich zur Zuordnungsfunktion definiert das Zuordnungsobjekt, welche Dokumentmerkmale in der Dokumentmerkmale-Datei festgelegt werden und welches Merkmal zur Identifizierung der einzelnen Dokumente im Job verwendet wird.

Das Objekt hat die folgenden Merkmale und Standardwerte:

  • Dateityp: CSV
Eigenschaftszuordnungswerte
Kopfzeile Dokumentmerkmal Verwendung
Kontonummer Mitglied Dokument identifizieren
E-Mail-Adresse E-Mail-Adresse Merkmal aktualisieren
Ausgabetyp Ausgabetyp Merkmal aktualisieren

1.3.12.22.2 MarcomOrderSample

Dieses Beispiel-Eigenschaftzuordnungsobjekt ist in dem Feature MarcomCentral Connect enthalten. Dieses Beispielobjekt arbeitet mit der MarcomCentral-Beispielauftragsdatei, auf die der Schritt CreateOrdersFromFile im Workflow MarcomProcessOrders verweist.

MarcomOrderSample wird vom Schritt CreateOrdersFromFile im Workflow MarcomProcessOrders verwendet, um einen Auftrag und zwei Jobs zu erstellen.

Auftragseigenschaft-Zuordnungsobjekte haben Eigenschaften, die angeben, welche XML-Beispieldatei sie verwenden und welches Zeitformat in der XML-Beispieldatei enthalten ist. Die Standardwerte für diese Eigenschaftszuordnung sind:

  • XML-Beispielauftragsdatei: order.xml
  • Zeitformat: MM/tt/jjjj HH:mm:ss ZZZZ

Die Auftragseigenschaftenzuordnungen enthalten eine Liste von XML-Elementen (oder XPaths), die Aufträge und Jobs in der Musterdatei identifizieren. Die in diesem Beispiel definierten Auftrags- und Job-IDs sind:

Auftrags-IDs
/Order
Job-IDs
/Order/OrderDetails/OrderDetail

Schließlich enthalten die Auftragseigenschaftenzuordnungen auch eine Liste von XML-Elementen und den Objekten und Eigenschaften, denen sie entsprechen. Wenn der Schritt CreateOrdersFromFile ausgeführt wird, werden die Werte in der XML-Datei in die entsprechenden Auftrags- und Jobeigenschaften kopiert. In diesem Beispiel werden diese Zuordnungen definiert.

XML-Element (XPath-Ausdruck) Objekttyp Merkmal
/Order/OrderNumber Reihenfolge Auftragsname (Order.Name)
/Order/ID Reihenfolge Externe Auftragsreferenz (Order.Reference)
/Order/OrderDetails/OrderDetail/User/Name Reihenfolge Kundenname (Order.Customer)
/Order/OrderDetails/OrderDetail/SKUDescription Reihenfolge Beschreibung (Order.Description)
/Order/OrderDetails/OrderDetail/Quantity Job Angeforderte Jobkopien (Job.Copies)
/Order/OrderDetails/OrderDetail/OrderNumber Job MarcomCentral-Auftragsnummer (Job.Marcom.OrderNumber)
/Order/ID Job MarcomCentral-Auftrags-ID (Job.Marcom.OrderId)
/Order/OrderDetails/OrderDetail/ID Job MarcomCentral-Job-Ticket (Job.Marcom.JobTicketId)
/Order/OrderDetails/OrderDetail/ProductType Job MarcomCentral-Produkttyp (Job.Marcom.ProductType)
/Order/OrderDetails/OrderDetail/ProductName Job Jobname (Job.Name)

1.3.12.22.3 OrderXMLSample

Dieses Beispiel-Eigenschaftzuordnungsobjekt ist in dem Auftragsverwaltung-Feature enthalten. Dieses Beispielobjekt arbeitet mit der XML-Beispielauftragsdatei, auf die der Schritt CreateOrdersFromFile im Workflow OrderSample verweist.

OrderXMLSample wird vom Schritt CreateOrdersFromFile im Workflow OrderSample verwendet, um einen Auftrag und zwei Jobs zu erstellen.

Auftragseigenschaft-Zuordnungsobjekte haben Eigenschaften, die angeben, welche XML-Beispieldatei sie verwenden und welches Zeitformat in der XML-Beispieldatei enthalten ist. Die Standardwerte für diese Eigenschaftszuordnung sind:

  • XML-Beispielauftragsdatei: order.xml
  • Zeitformat: MM/tt/jjjj HH:mm:ss ZZZZ

Die Auftragseigenschaftenzuordnungen enthalten eine Liste von XML-Elementen (oder XPaths), die Aufträge und Jobs in der Musterdatei identifizieren. Die in diesem Beispiel definierten Auftrags- und Job-IDs sind:

Auftrags-IDs
/Orders/Order
Job-IDs
/Orders/Order/OrderDetails/OrderDetail

Schließlich enthalten die Auftragseigenschaftenzuordnungen auch eine Liste von XML-Elementen und den Objekten und Eigenschaften, denen sie entsprechen. Wenn der Schritt CreateOrdersFromFile ausgeführt wird, verwendet er die Einstellungen im Eigenschaftzuordnungsobjekt, um Werte für Auftrags- und Jobeigenschaften festzulegen. In diesem Beispiel werden diese Zuordnungen definiert:

XML-Element (XPath-Ausdruck) Objekttyp Merkmal
/Orders/Order/ID Reihenfolge Auftragsname (Order.name)
/Orders/Order/OrderNumber Reihenfolge Externe Auftragsreferenz (Order.Reference)
/Orders/Order/Customer Reihenfolge Kundenname (Order.Customer)
/Orders/Order/Notes Reihenfolge Beschreibung (Order.Description)
/Orders/Order/quantity Reihenfolge Kopien (Order.Copies)
/Orders/Order/DueDate Reihenfolge Fälligkeitsdatum (Order.DueDate)
/Orders/Order/OrderDetails/OrderDetail/ID Job Jobname (Job.Name)
/Orders/Order/OrderDetails/OrderDetail/OrderType Job Benutzerdefiniert 1 (Job.Info.Attr1)
/Orders/Order/OrderDetails/OrderDetail/ProductName Job Benutzerdefiniert 2 (Job.Info.Attr2)
/Orders/Order/OrderDetails/OrderDetail/PrintFile Job Benutzerdefiniert 3 (Job.Info.Attr3)
/Orders/Order/OrderDetails/OrderDetail/PrintFile/@type Job Medien (Job.Media)

1.3.12.23 Mit LPD-Protokoll benutzte Druckbefehle

Das LPD-Protokoll definiert den Druckbefehl lpr. Sie können den Befehl lpr oder mehrere andere Befehle, die das LPD-Protokoll benutzt, zum Übergeben von Jobs an LPD-Eingabeeinheiten verwenden.

Die Syntax und die verfügbaren Optionen variieren von Druckbefehl zu Druckbefehl und lpr-Version zu lpr-Version. Möglicherweise müssen Sie Beispiele für Druckbefehle für Ihr eigenes System anpassen.

Sie müssen möglicherweise auch das sendende System konfigurieren, um Optionen zu kompensieren, die Ihr Druckbefehl nicht bereitstellt. Wenn der Druckbefehl beispielsweise keine Option zur Angabe eines Druckservers hat, müssen Sie eine ferne Druckwarteschlange auf dem sendenden System erstellen, die denselben Namen hat wie die Eingabeeinheit des Typs "LPD".

Nachfolgend sind einige allgemeine LPD-Druckbefehle aufgeführt. Weitere Informationen zu diesen Befehlen enthält die Betriebssystem- oder Produktdokumentation.

Linux-Druckbefehle
Befehlsname Bereitstellung des Befehls Druckeroption Serveroption Option für Jobmerkmale
lpr Nativ -P Nein Variiert.
Hinweis: Manche LPR-Clients ermöglichen das Senden von Joboptionen mit dem Befehl -o. Die Dokumentation zu Ihrem LPR-Client enthält Informationen dazu, ob Sie dieses durchführen können.
lprafp Download von der Ricoh Production Print-Website (Downloads für InfoPrint Manager für Windows). -p -s -o
Hinweis: Wenn Sie Jobs mit Hilfe des Befehls lprafp senden und -o Befehlszeilenparameter einbinden, dürfen Sie nur Einzelbyte-Zeichen in den Optionen verwenden. Wenn Sie in den Optionen Doppelbyte-Zeichen verwenden, können diese nicht von RICOH ProcessDirector gelesen werden, und die Anforderung lprafp wird abgelehnt.
AIX-Druckbefehle
Befehlsname Bereitstellung des Befehls Druckeroption Serveroption Option für Jobmerkmale
lpr Nativ -P Nein Nein
enq Nativ -P Nein -o
lp Nativ -d Nein -o
lprafp InfoPrint Manager für AIX; laden Sie die neueste Version von der Ricoh Production Print-Website herunter (Downloads für InfoPrint Manager für Windows) -p -s -o
Hinweis: Wenn Sie Jobs mit Hilfe des Befehls lprafp senden und -o Befehlszeilenparameter einbinden, dürfen Sie nur Einzelbyte-Zeichen in den Optionen verwenden. Wenn Sie in den Optionen Doppelbyte-Zeichen verwenden, können diese nicht von RICOH ProcessDirector gelesen werden, und die Anforderung lprafp wird abgelehnt.
qprt Nativ -P Nein Nein
qprt InfoPrint Manager für AIX -P Nein -o
Windows-Druckbefehle
Befehlsname Bereitstellung des Befehls Druckeroption Serveroption Option für Jobmerkmale
lpr Nativ -P -S Nein
Hinweis: Der Befehl Windows lpr verfügt über eine -o Option, diese zeigt jedoch den Dateityp und nicht die Jobmerkmale an.
lprafp Download von der Ricoh Production Print-Website (Downloads für InfoPrint Manager für Windows). -p -s -o
Hinweis: Wenn Sie Jobs mit Hilfe des Befehls lprafp senden und -o Befehlszeilenparameter einbinden, dürfen Sie nur Einzelbyte-Zeichen in den Optionen verwenden. Wenn Sie in den Optionen Doppelbyte-Zeichen verwenden, können diese nicht von RICOH ProcessDirector gelesen werden, und die Anforderung lprafp wird abgelehnt.
Beispiele

Der folgende Befehl übergibt die Datei report.afp von einem Windows-System an eine Eingabeeinheit des Typs "LPD" namens LPDPDF, die auf dem Server morris definiert ist und zwei Kopien anfordert:

lpr -S morris -P LPDPDF -# 2 report.pdf

Die folgenden Befehle übergeben die Datei report.afp von einem AIX-System an eine Eingabeeinheit des Typs "LPD" namens LPDAFP, die auf dem Server "morris" definiert ist. Für die Verwendung des AIX-Befehls lpr müssen Sie erst eine ferne Druckwarteschlange für LPDAFP auf dem AIX-System erstellen, von dem aus Sie den Job senden.

lpr -P LPDAFP -C A report.afp
lprafp -smorris -pLPDAFP -oclass=A report.afp

1.3.12.24 RICOH ProcessDirector-Methoden verwenden

Wenn RICOH ProcessDirector einen Job erstellt, wird auch ein Spoolverzeichnis erstellt. Das Spoolverzeichnis enthält eine Kopie der Eingabedatei und weiterer Dateien, die Informationen zu dem Job bereitstellen. Schritte und Befehle können auf die verschiedenen Dateien im Spoolverzeichnis zugreifen und sie während der Verarbeitung verwenden. Sie können vorhandene Spooldateien auch aktualisieren und neue Dateien in das Verzeichnis schreiben.

RICOH ProcessDirector stellt die folgenden Methoden bereit, um Dateien im Spoolverzeichnis für einen Job zu lesen und zu schreiben:

  • getFileName
  • getAbsoluteFileName
  • getCurrentFile
  • getCurrentAFPFile
  • getControlFileName
  • getChildFileName
  • getChildFileStem

1.3.12.24.1 Spoolverzeichnisnamen

Das Standard-Spoolverzeichnis, das RICOH ProcessDirector für einen Job erstellt, ist C:\aiw\aiw1\spool\default\JobNumber.

Beispiel:

  • C:\aiw\aiw1\spool\default\10000006

Das Standard-Spoolverzeichnis, das es für einen Job erstellt, ist C:\aiw\aiw1\spool\default\JobNumber.Number. Beispiel:

  • C:\aiw\aiw1\spool\default\10000006.4

In RICOH ProcessDirector-Nachrichten und im Notizbuch der Merkmale für einen Job wird das Spoolverzeichnis als Stammdateipfad bezeichnet.

RICOH ProcessDirector benutzt diese Namenskonventionen immer für die Namen von Standard-Spoolverzeichnissen. Berechtigte Benutzer können die Standard-Namenskonventionen nicht ändern.

1.3.12.24.2 Spooldateinamen

Bei der Verarbeitung eines Jobs generiert RICOH ProcessDirector Spooldateien für den Job. Es gibt folgende Formate für RICOH ProcessDirector-Spooldateinamen:

Syntax 1, übergeordneter oder eigenständiger Job:

JobNumber.Usagetype.Datatype

Syntax 2, untergeordneter Job:

JobNumber.Usagetype.Datatype.ChildGroupID

Dabei gilt Folgendes:

Verwendungstyp
Beschreibt den Zweck oder die Rolle der Spooldatei innerhalb des Jobs. Bei Verwendungstypschlüsselwörtern muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. Zwar hat RICOH ProcessDirector andere als die unten aufgeführten Verwendungstypschlüsselwörter, aber die hier aufgeführten Verwendungstypschlüsselwörter sind diejenigen für Spooldateien, die externe Programme möglicherweise lesen oder in die externe Programme möglicherweise schreiben:
aiwlist
Enthält einen Eintrag für jede Eingabedatei im Job sowie den Übergabetyp für die Eingabedatei. Je nach Job hat RICOH ProcessDirector möglicherweise Eingabedateien generiert, oder es wurden Eingabedateien mit der Eingabedatei übergeben, die die Anfangsjobdaten enthält. Die Datei aiwlist kann bei der Fehlerbestimmung nützlich sein.

In dem folgenden Beispiel wird dargestellt, wie der Dateiinhalt aussehen kann, wenn RICOH ProcessDirector Eingabedateien generiert. Die Information in der ersten Spalte ist der Übergabetyp.

Data;C:\aiw\aiw1\System\hf\PDF\Staged\
sample.PRD.AIW_TS.2006-04-27-08.57.31.476
Other;C:\aiw\aiw1\System\hf\PDF\Staged\
sample.JCL.AIW_TS.2006-04-27-08.57.31.593
List;C:\aiw\aiw1\System\hf\PDF\Staged\
sample.lst.AIW_TS.2006-04-27-08.57.31.534
AIWList;C:\aiw\aiw1\System\hf\PDF\Staged\
AIWList.AIW_TS.2006-04-27-08.57.31.794
Steuerelement
Eine spezielle, von RICOH ProcessDirector generierte Steuerdatei. Sie enthält Verarbeitungsparameter, die in einer Steuerdateischablone angegeben wurden, die mit der Eingabedatei für den Job übergeben wurde. RICOH ProcessDirector generiert die Steuerdatei aus der Datei, die für den Job im Merkmal Externe Steuerdateischablone angegeben ist. Beim Erstellen der Steuerdatei löst alle RICOH ProcessDirector-spezifischen Einträge aus der Steuerdateischablone auf. Der PDF-Workflow beispielsweise führt einen Schritt RunExternalProgram während der Vorbereitungsphase aus. Der Schritt RunExternalProgram legt dieses Merkmal Externer Befehl fest:

/aiw/aiw1/bin/copy_files.pl ${getControlFileName()} /aiw/aiw1/samples/${Job.ID}.info.csv

Der Schritt RunExternalProgram legt dieses Merkmal Externe Steuerdateischablone fest:

C:\aiw\aiw1\control_files\external_programs\job_info.cfg

Die Steuerdateischablone job_info.cfg enthält die folgenden Informationen:

Job.ID,Job.Name,Job.JobType,Job.SubmitTime,Job.RequestedPrinter,
Job.InputFile.Size,Job.JobSize,Job.TotalPages,Job.TotalSheets

${Job.ID},${Job.Name},${Job.JobType},${Job.SubmitTime},
${Job.RequestedPrinter},${Job.InputFile.Size},${Job.JobSize},
${Job.TotalPages},${Job.TotalSheets}

Wenn RICOH ProcessDirector eine Steuerdatei aus dieser Vorlage erstellt, löst es die Werte der Symbole ${Job.ID}, ${Job.Name}, ${Job.JobType}, ${Job.SubmitTime}, ${Job.RequestedPrinter}, ${Job.InputFile.Size}, ${Job.JobSize}, ${Job.TotalPages} und ${Job.TotalSheets} in die tatsächlichen RICOH ProcessDirector-Jobmerkmale auf. Beispiel:
${Job.ID}=10000001
${Job.Name}=Demo.pdf
${Job.JobType}=PDF
${Job.SubmitTime}=10:02.35
${Job.RequestedPrinter}=Sample
${Job.InputFile.Size}=2608549
${Job.JobSize}=26
${Job.TotalPages}=26
${Job.TotalSheets}=26
    Hinweis:
  • Nicht für alle von RICOH ProcessDirector erstellten Jobs gibt es zugeordnete Steuerdateien in den Spoolverzeichnissen der Jobs.
overrides
Enthält eine Kopie der jobspezifischen Parameter, die mit der Eingabedatei für den Job übergeben werden. RICOH ProcessDirector kann diese Parameter zusammen mit einer Steuerdatei verwenden, um Jobmerkmale für den Job festzulegen.

Beispielsweise enthalten Jobs, die RICOH ProcessDirector über Download für z/OS oder AFP Download Plus empfängt, wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert ist, Datensatzname.JCL-Dateien, die der Download-Dämon generiert. Diese Dateien enthalten Informationen, die die für JCL-Parameter angegebenen Werte darstellen. In dem folgenden Beispiel wird der Inhalt einer Überschreibungsdatei gezeigt, die JCL-Werte für Parameter enthält:

"-odatat=line -ofileformat=record -occ=yes -occtype=a -ochars=GF10 
-opagedef=P1A 06462 -of=F1A10110 -ocop=001 -odatac=block -ojobn=PAYROLL 
-ous=ADMIN1 -ono=BLD PDEVL -opr=KÿSMITH -opa=forms=STD,class=C,
destination=CHI3,jobid=JOB 02357,OUTGRP=NEXT"

Eine Steuerungsdatei wie receive_jcl_jobtype.cfg in C:\aiw\aiw1\samples\rules\, die RICOH ProcessDirector bereitstellt, kann die Überschreibungsdatei bearbeiten.

    Hinweis:
  • Nicht für alle von RICOH ProcessDirector erstellten Jobs gibt es zugeordnete Überschreibungsdateien in den Spoolverzeichnissen der Jobs.
drucken
Eine Druckdatei, die die Daten für den Job enthält. Die Daten können mit dem Format der von RICOH ProcessDirector empfangenen Eingabedatei übereinstimmen, oder sie können ein anderes Format haben. Das Format hängt von der Verarbeitung ab, die für den Job durchgeführt wurde. Beispielsweise kann eine Eingabedatei während der Verarbeitung in PostScript umgewandelt werden.

Neben den von RICOH ProcessDirector benutzten Verwendungstypschlüsselwörtern können berechtigte Benutzer ihre eigenen Verwendungstypschlüsselwörter angeben, wenn sie RICOH ProcessDirector-Methoden zum Bearbeiten von Dateien im Spoolverzeichnis verwenden. Benutzerdefinierte Schlüsselwörter dürfen jedoch keine Varianten der RICOH ProcessDirector-Schlüsselwörter sein, wenn RICOH ProcessDirector eine Datei weiterverarbeitet, die ein externes Programm in das Spoolverzeichnis schreibt. Benutzen Sie beispielsweise nicht den Verwendungstyp PRINT oder Print, da RICOH ProcessDirector nur print erkennt.

Datentyp
Beschreibt den Inhalt oder den Datenstromtyp der Spooldatei. Ob das Spoolverzeichnis für einen bestimmten Job eine Spooldatei mit einem bestimmten Datentyp enthält, hängt von der Verarbeitung ab, die für den Job durchgeführt wurde. Bei Datentypschlüsselwörtern muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. RICOH ProcessDirector stellt die folgenden Schlüsselwörter bereit:
afp
AFP-Format (AFP = Advanced Function Presentation). Die Spooldatei enthält Jobdruckdaten.
gif
Graphic Interchange Format (GIF). Die Spooldatei enthält Bilddaten.
jdf
JDF-Format (Job Definition Format). Die Spooldatei enthält jobspezifische Parameter vom Job-Ticket.
jpeg
JPEG-Format (JPEG = Joint Photographic Experts Group). Die Spooldatei enthält Bilddaten.
json
JSON-Format (JSON = JavaScript Object Notation).
linedata
Zeilendatenformat oder gemischtes Datenformat. Die Spooldatei enthält Jobeingabedaten.
mjm
Multipurpose Internet Mail Extensions (MIME)-Paket mit Daten im Format Portable Document Format (PDF), Job Definition Format (JDF) und Job Messaging Format (JMF). Die Spooldatei enthält Jobeingabedaten und jobspezifische Parameter vom Job-Ticket.
pcl
PCL-Format (PCL = Printer Control Language). Die Spooldatei enthält Jobeingabedaten.
pdf
Portable Document Format (PDF). Die Spooldatei enthält Jobeingabedaten.
ps
PostScript-Format. Die Spooldatei enthält Jobeingabedaten.
text
Der Datenstrom ist eine einfache Textdatei. Die Spooldatei kann nicht zu dem Job gehörende Daten wie beispielsweise Verarbeitungsparameter oder von einem externen Programm erstellte Informationen enthalten.
tiff
Tagged Image File Format (TIFF). Die Spooldatei enthält Bilddaten.
xml
XML-Format (XML = Extended Markup Language). Die Spooldatei enthält wohlstrukturierte XML-Daten.
zip sein
Datenkomprimierungs- und Archivierungsformat für eine oder mehrere Dateien. Die Spooldatei kann abhängig vom Format der Dateien in der ZIP-Datei Jobeingabedaten, Bilddaten oder nicht zu dem Job gehörende Daten enthalten.
Unbekannt
Der Datenstrom hat ein unbekanntes Format. RICOH ProcessDirector legt dieses Datentypschlüsselwort anfänglich für die Spooldatei fest, die eine Kopie der Original-Eingabedatei für den Job ist. Ausführliche Informationen enthält die Beschreibung des Jobmerkmals Eingabedatenstrom. Dateien mit dem Datentypschlüsselwort unknown befinden sich möglicherweise nur für sehr kurze Zeit nach der Joberstellung durch RICOH ProcessDirector in dem Spoolverzeichnis.

Neben den von RICOH ProcessDirector benutzten Datentypschlüsselwörtern können berechtigte Benutzer ihre eigenen Datentypschlüsselwörter angeben, wenn sie RICOH ProcessDirector-Methoden verwenden, damit externe Programme Dateien in das Spoolverzeichnis schreiben können. Benutzerdefinierte Schlüsselwörter für den Datentyp dürfen jedoch keine Varianten der RICOH ProcessDirector-Schlüsselwörter sein, wenn RICOH ProcessDirector eine Datei weiterverarbeitet, die ein externes Programm in das Spoolverzeichnis schreibt. Benutzen Sie beispielsweise nicht den Datentyp PDF oder Pdf, da RICOH ProcessDirector nur pdf erkennt.

Gruppen-ID_untergeordneter_Job
Ein eindeutiger numerischer Wert, den RICOH ProcessDirector benutzt, um alle Dateien zu identifizieren und zu gruppieren, die sich auf einen von einem externen Programm erstellten untergeordneten Job beziehen. Das Schlüsselwort für die Gruppen-ID des untergeordneten Jobs ist zusätzlich zu dem Datentypschlüsselwort vorhanden. Übergeordnete Jobs oder einzelne Jobs enthalten kein Schlüsselwort für die Gruppen-ID des untergeordneten Jobs.

1.3.12.24.3 Syntax der Methoden getFileName und getAbsoluteFileName

Sie können die Methoden getFileName und getAbsoluteFileName verwenden, um den Namen einer bestimmten Datei im Spoolverzeichnis zurückzugeben. Dies ist nützlich, da RICOH ProcessDirector jedem Job eine eindeutige Jobnummer zuordnet und die Jobnummer in Dateinamen aufnimmt. Der Hauptunterschied zwischen den beiden Methoden liegt darin, dass die Methode getAbsoluteFileName scheitert, wenn die speziell angeforderte Datei nicht vorhanden ist. Die Methode getFileName kann den Namen einer alternativen Spooldatei zurückgeben.

Wollen Sie die RICOH ProcessDirector-Methode getFileName oder getAbsoluteFileName verwenden, benutzen Sie die Symbolschreibweise, um auf diese Methoden als RICOH ProcessDirector-Symbolformeln zu verweisen. Benutzen Sie eine der folgenden Syntaxen:

Syntax 1, einzelne Suche:

${getFileName(UsageKeyword, DatatypeKeyword, FileaccessKeyword)}

${getAbsoluteFileName(UsageKeyword, DatatypeKeyword, FileaccessKeyword)}

Syntax 2, iterative Suche:

${getFileName(UsageKeyword, (DatatypeKeyword1, DatatypeKeyword2...), 
FileaccessKeyword)}

${getAbsoluteFileName(UsageKeyword, (DatatypeKeyword1, 
DatatypeKeyword2...), FileaccessKeyword)}

Dabei gilt Folgendes:

Verwendungsschlüsselwort
Ein Schlüsselwort, bei dem die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden muss und das den Verwendungstyp der Spooldatei identifiziert. Die Werte, die berechtigte Benutzer angeben können, sind die Werte, die der Teil des Spooldateinamens mit dem Verwendungstyp enthalten kann. Beispielsweise können Sie die folgenden von RICOH ProcessDirector bereitgestellten Schlüsselwörter angeben: aiwlist, control, overrides oder print. Zudem können Sie Ihre eigenen benutzerdefinierten Schlüsselwörter angeben.
Datentypschlüsselwort oder (Datentypschlüsselwort1, Datentypschlüsselwort2...)
Ein Schlüsselwort, bei dem die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden muss und das den Datentyp der Spooldatei angibt. Die Werte, die berechtigte Benutzer angeben können, sind die Werte, die der Teil des Spooldateinamens mit dem Datentyp enthalten kann. Sie können beispielsweise die von RICOH ProcessDirectorbereitgestellten Schlüsselwörter, wie jdf, pdf oder gif angeben. Zudem können Sie Ihre eigenen benutzerdefinierten Schlüsselwörter angeben.

Soll RICOH ProcessDirector nach einer anderen Spooldatei suchen, falls keine Spooldatei mit dem Anfangstyp findet, können Sie mehrere Datentypschlüsselwörter angeben. Die Datentypschlüsselwörter müssen durch Kommas getrennt und in runde Klammern eingeschlossen werden. Beispiel:

${getFileName(UsageKeyword, (print, pdf), FileaccessKeyword)}

In diesem Beispiel sucht die Methode getFileName zuerst nach einer Spooldatei mit dem Datentyp print. Findet sie keinen übereinstimmenden Spooldateinamen, sucht sie nach einer Spooldatei mit dem Datentyp pdf. Findet keinen übereinstimmenden Spooldateinamen, sucht nach einer Spooldatei mit dem Datentyp unknown. Ist diese Spooldatei nicht vorhanden, gibt RICOH ProcessDirector eine Fehlernachricht aus.

Hinweis: Ob die Methode die Datei findet, hängt von dem Verarbeitungspunkt ab, an dem RICOH ProcessDirector versucht, den Namen der Datei aufzulösen. Enthält der Workflow den Schritt SetJobPropsFromTextFile, verwenden Sie die Methode getAbsoluteFileName anstatt der Methode getFileName. Der Schritt SetJobPropsFromTextFile versucht direkt nach dem Erstellen des Jobs durch die Eingabeeinheit, den durch die Methode getFileName dargestellten Dateinamen aufzulösen, aber an diesem Punkt der Verarbeitung sind noch nicht alle Spooldateien verfügbar. RICOH ProcessDirector versucht zu diesem Zeitpunkt nicht, den Dateinamen aufzulösen, den die Methode getAbsoluteFileName unmittelbar nach der Erstellung des Jobs darstellt.

Sie können auch mehrere Datentypwerte in der Methode getAbsoluteFileName angeben, beispielsweise:

${getAbsoluteFileName(UsageKeyword, (pdf, postscript, text), 
FileaccessKeyword)}

Die Methode getAbsoluteFileName sucht in derselben Art und Weise nach Spooldateien wie die Methode getFileName, nur gibt es eine einzige Ausnahme. Sind keine Spooldateien mit einem der angegebenen Datentypen vorhanden, sucht die Methode getAbsoluteFileName standardmäßig nicht nach einer Spooldatei mit dem Datentyp unknown.

Dateizugriffsschlüsselwort
Das Dateizugriffsschlüsselwort (entweder read oder write) gibt an, ob das externe Programm die Datei aus dem Spoolverzeichnis liest oder die Datei in das Spoolverzeichnis schreibt. RICOH ProcessDirector erstellt Dateien in Unterverzeichnissen des Spoolverzeichnisses in Abhängigkeit davon, ob das externe Programm eine Datei liest oder schreibt:
Unterverzeichnis \checkpoints
Wenn das externe Programm mit einer Schreiboperation Änderungen an der Datei vornimmt, versetzt RICOH ProcessDirector die Originalversion der Datei in dieses Unterverzeichnis. Wenn ein berechtigter Benutzer anschließend eine erneute Verarbeitung anfordert, kann RICOH ProcessDirector die Original-Spooldatei aus dem Unterverzeichnis \checkpoints wiederherstellen. Dadurch ist sichergestellt, dass für das externe Programm dieselbe Eingabe für seine Schreiboperation wie beim ersten Verarbeiten der Datei verfügbar ist.
Unterverzeichnis \tmp
Wenn das externe Programm eine neue Datei erstellt, speichert RICOH ProcessDirector die neue Datei in diesem Unterverzeichnis, bis der externe Schritt, der das externe Programm aufruft, abgeschlossen ist. Ist der Schritt abgeschlossen, versetzt RICOH ProcessDirector die neue Datei in das Spoolverzeichnis.
Hinweis: Externe Programme, die untergeordnete Jobs erstellen, müssen die untergeordneten Jobs in das Unterverzeichnis \children des Spoolverzeichnisses für den Job stellen. Der von dem externen Programm erstellte Dateiname des untergeordneten Jobs muss das folgende Format haben:
JobNumber.Usagetype.Datatype,ChildGroupID,Job.JobType=JobType
Die ChildGroupID muss für alle Dateien gleich sein, die einem einzelnen untergeordneten Job zugeordnet sind. Wenn das externe Programm mehrere untergeordnete Jobs generiert, muss es die Gruppen-ID_untergeordneter_Job für jede Gruppe von Dateien erhöhen, die einem neuen untergeordneten Job zugeordnet sind.

Das externe Programm hängt ,Job.JobType= an den Dateinamen an. Dies ist der Datenbankname für das Workflowmerkmal. Der Wert JobType ist der Name des Workflows, den der untergeordnete Job benötigt. Dieser Workflow muss vorhanden und aktiviert sein.

Beispiele für getFileName und getAbsoluteFileName mit Leseoperation

Alle diese Beispiele verwenden das Spool-Verzeichnis:

  • C:\aiw\aiw1\spool\default\10000006 (Windows)

Das Spool-Verzeichnis enthält diese Spooldateien:

10000006.banner_attributes.text
10000006.control.text
10000006.overrides.text
10000006.print.pdf
10000006.print.unknown
10000006.resources.pdf
10000006.resources.log
10000006.resources.outlines

In diesen Beispielen wurde der Wert des Jobmerkmals Eingabedatenstrom über keine Methode (beispielsweise über einen Jobstandardwert im Workflow oder über einen Erkennungsschritt) festgelegt. Daher ist in dem Spoolverzeichnis eine Spooldatei mit dem Datentyp unknown vorhanden:

  • Es soll der Pfad und Name der Steuerdatei für den Job C:\aiw\aiw1\spool\default\10000006\10000006.control.text zurückgegeben werden, damit das externe Programm eine Leseoperation für die Datei ausführen kann:
    ${getFileName(control, text, read)}
    
    ${getAbsoluteFileName(control, text, read)}
  • Es soll der Pfad und Name der Eingabedatei für den Job C:\aiw\aiw1\spool\10000006\10000006.print.unknown (Windows) zurückgegeben werden, damit das externe Programm eine Leseoperation für die Datei ausführen kann:
    ${getFileName(print, unknown, read)}
    
    ${getAbsoluteFileName(print, unknown, read)}

Diese Beispiele verwenden das Spool-Verzeichnis:

  • C:\aiw\aiw1\spool\default\10000009

Das Spool-Verzeichnis enthält diese Spooldateien:

10000009.banner_attributes.text
10000009.control.text
10000009.overrides.text
10000009.print.ps
10000009.resources.pdf
10000009.resources.log
10000009.resources.outlines

In diesem Beispiel wurde der Typ des Eingabedatenstroms erkannt, und 10000009.print.ps ist die Kopie der Original-Eingabedatei. Benutzen Sie Folgendes, um nach einer Eingabedatei in einem der unterstützten PostScript-Formate zu suchen:

${getFileName(print, (pdf, ps), read)}

${getAbsoluteFileName(print, (pdf, ps), read)}

Beide Methoden suchen zuerst nach einer Spooldatei mit dem Namen 10000009.print.pdf. Da diese Spooldatei nicht vorhanden ist, setzen die Methoden die Suche nach einer Spooldatei mit dem Namen 10000009.print.ps fort.

Beispiele für getFileName und getAbsoluteFileName mit Schreiboperation

Alle diese Beispiele verwenden das Spool-Verzeichnis:

  • C:\aiw\aiw1\spool\default\10000006
  • Es soll eine Schreiboperation durch ein externes Programm konfiguriert werden, bei der eine neue Statistikdatensatzdatei in das Spoolverzeichnis geschrieben wird:
    ${getFileName(statistics, record, write)}
    
    ${getAbsoluteFileName(statistics, record, write)}

    RICOH ProcessDirector stellt das externe Programm mit dem Pfad und Dateinamen C:\aiw\aiw1\spool\default\10000006\10000006.statistics.record bereit.

  • Es soll eine Schreiboperation durch ein externes Programm konfiguriert werden, bei der die PDF-Druckdatei im Spoolverzeichnis aktualisiert wird:
    ${getFileName(print, pdf, write)}
    
    ${getAbsoluteFileName(print, pdf, write)}

    RICOH ProcessDirector versetzt eine Datei namens 10000006.print.pdf, falls diese existiert, in das Unterverzeichnis checkpoints des Spoolverzeichnisses für den Job.

    RICOH ProcessDirector stellt außerdem das externe Programm mit dem Pfad und Dateinamen C:\aiw\aiw1\spool\default\10000006\tmp\10000006.print.pdf bereit.

    • Wenn das Programm scheitert, wird das Spoolverzeichnis für den Job nicht geändert, da das externe Programm in eine Datei geschrieben hat, die RICOH ProcessDirector in das Unterverzeichnis \tmp versetzt hat. RICOH ProcessDirector versetzt die Datei nur dann in das Spoolverzeichnis, wenn der externe Schritt, der das externe Programm aufruft, erfolgreich ausgeführt wird.
    • Ist das Programm erfolgreich, versetzt RICOH ProcessDirector die Datei aus dem Unterverzeichnis \tmp in das Spoolverzeichnis. Ist bereits eine Datei mit diesem Namen im Spoolverzeichnis vorhanden, versetzt RICOH ProcessDirector diese Datei in das Unterverzeichnis \tmp und dann die neu erstellte Datei aus /tmp in das Spoolverzeichnis für den Job.

1.3.12.24.4 Syntax der Methode getCurrentFile

Die Methode getCurrentFile gibt den Namen einer Druckdatei im Spoolverzeichnis für den Job aus. Wenn eine Datei, die einen aus der Original-Druckdatei ausgewählten Seitenbereich enthält, vorhanden ist, wird der Name dieser Datei ausgegeben. Wenn nicht, wird der Name der Original-Druckdatei ausgegeben. Dies ist hilfreich, um mit demselben Befehl den gesamten Job sowie eine Untergruppe des Jobs bearbeiten zu können, wie es häufig bei Nachdrucken der Fall ist.

Berechtigte Benutzer können das folgende Format für die Methode verwenden:

${getCurrentFile(datatype)}

Dabei gilt Folgendes:

datatype
Der Datenstrom der Druckdatei. AFP kann angegeben werden, so dass diese Methode identisch mit der Methode getCurrentAFPFile ist. Sie können die Symbolschreibweise wie ${Job.InputDataStream} für diesen Parameter verwenden.

Beispiel für getCurrentFile

Um einen Job mit lpr auf einem UNIX-basierten System an einen Durchgriffsdrucker zu übergeben, können Sie diesen Befehl für den Wert des Merkmals Druckerbefehl verwenden:

lpr -Pmyprinter ${getCurrentFile(${Job.InputDataStream})}

Wenn der Job zum ersten Mal an den Drucker übergeben wird, wird der gesamte Job gedruckt. Wenn der Job erneut verarbeitet wird, um nur eine Untergruppe von Seiten zu drucken, wird nur die Untergruppe gedruckt.

1.3.12.24.5 Syntax der Methode getCurrentAFPFile

Die Methode getCurrentAFPFile gibt den Namen einer AFP-Druckdatei im Spool-Verzeichnis für den Job aus. Wenn eine Datei, die einen aus der Original-Druckdatei ausgewählten Seitenbereich enthält, vorhanden ist, wird der Name dieser Datei ausgegeben. Wenn nicht, wird der Name der Original-Druckdatei ausgegeben. Dies ist hilfreich für die Arbeit mit erneut gedruckten Jobs, die eine Untergruppe des Original-Jobs enthalten können.

Die Methode benutzt keine Parameter. Berechtigte Benutzer müssen immer das folgende Format für die Methode verwenden:

${getCurrentAFPFile()}
Beispiel für getCurrentAFPFile

Ein Workflow enthält einen externen Schritt in der Druckphase vor dem Schritt PrintJobs, der dieses Merkmal wie auch den Wert festlegt:

Externer Befehl [Print][RunExternalProgram]
Wert: itm_driver -C ${getControlFileName()} -F"-itm_in_files ${getCurrentAFPFile()} -itm_out_files ${getFileName(print,pdf,write)}"

Wenn ein Job dieses Typs zum ersten Mal gedruckt wird, kopiert RICOH ProcessDirector die Druckdatei als 10000004.print.afp in das Unterverzeichnis tmp. Der externe Befehl konvertiert die AFP-Datei zum Drucken in eine PDF.

Beim erneuten Drucken des Jobs wählt der Bediener einen Seitenbereich aus der Original-Druckdatei aus. RICOH ProcessDirector kopiert nur die ausgewählten Seiten als 10000004.print_range.afp in das Unterverzeichnis tmp. Der externe Befehl konvertiert 10000004.print_range.afp in das PDF-Format.

1.3.12.24.6 Syntax der Methode getControlFileName

Die Methode getControlFileName gibt den Namen der aufgelösten Steuerdatei für den Job zurück.

Die Methode benutzt keine Parameter. Verwenden Sie für die Methode immer dieses Format:

${getControlFileName()}
Beispiel für getControlFileName

In diesem Beispiel wird dieses Spool-Verzeichnis verwendet:

  • C:\aiw\aiw1\spool\default\10000003
Es beschreibt, wie RICOH ProcessDirector Dateien erstellt und Werte generiert, wenn Sie die Methode getControlFileName verwenden.

Ein Workflow enthält einen externen Schritt in der Phase Vorbereitung, in dem die folgenden Merkmale und Werte angegeben werden:

Externe Steuerdateischablone [Vorbereitung][RunExternalProgram]
Wert:
  • C:\aiw\aiw1\control_files\external_programs\job_info.cfg
Externer Befehl [Vorbereitung][RunExternalProgram]
Wert:
  • copy ${getControlFileName()} C:\aiw\aiw1\samples\${Job.ID}.info.csv

Direkt vor der Ausführung des externen Schritts kopiert RICOH ProcessDirector die externe Steuerdateischablone in das Unterverzeichnis \tmp des Spoolverzeichnisses und löst alle Symbole auf, die die Steuerdateischablone enthält. Dies ist die Prozedur, die RICOH ProcessDirector zum Erstellen der daraus resultierenden Steuerdatei verwendet wird. Beispielsweise wird die folgende Datei generiert:

C:\aiw\aiw1\spool\default\10000003\tmp\job_info.control.text

Wenn RICOH ProcessDirector den Job erstellt, der diesen Workflow benutzt, und die Anfangsmerkmalwerte festlegt, benutzt es den Wert, der von der Methode getControlFileName zurückgegeben wurde, um den externen Befehl aufzulösen. Der Befehl lautet:

C:\aiw\aiw1\spool\default\10000003\tmp\job_info.control.text C:\aiw\aiw1\samples\10000003.info.csv

1.3.12.24.7 Syntax der Methode getChildFileName

Sie können die Methode getChildFileName verwenden, wenn ein externes Programm nur einen einzigen untergeordneten Job und die zugehörigen Dateien erstellt. Diese Methode gibt einen Dateinamen für einen untergeordneten Job zurück. Wenn das externe Programm mit dem Schreiben der Daten für den untergeordneten Job beginnt, schreibt das externe Programm die Daten in eine Datei mit dem Namen, den die Methode getChildFileName zurückgibt.

Wollen Sie die RICOH ProcessDirector-Methode getChildFileName verwenden, benutzen Sie die Symbolschreibweise, um als RICOH ProcessDirector-Symbolformel auf die Methode zu verweisen. Benutzen Sie die folgende Syntax:

${getChildFileName(Verwendungsschlüsselwort, Datentypschlüsselwort, Gruppen-ID_untergeordneter_Job)}

Dabei gilt Folgendes:

Verwendungsschlüsselwort
Ein Schlüsselwort, bei dem die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden muss und das den Verwendungstyp der Spooldatei identifiziert. Die Benutzung von Verwendungsschlüsselwort mit der Methode getChildFileName entspricht der früheren Beschreibung in diesem Thema für Spooldateien und die Methoden getFileName und getAbsoluteFileName.
Datentypschlüsselwort
Ein Schlüsselwort, bei dem die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden muss und das den Datentyp der Spooldatei identifiziert. Die Benutzung von Datentypschlüsselwort mit der Methode getChildFileName entspricht der früheren Beschreibung in diesem Thema für Spooldateien und die Methoden getFileName und getAbsoluteFileName.
Gruppen-ID_untergeordneter_Job
Ein eindeutiger numerischer Wert, den RICOH ProcessDirector benutzt, um die Dateien zu identifizieren, die zu demselben untergeordneten Job gehören. Normalerweise wird der Wert auf 1 gesetzt, wenn das externe Programm einen einzelnen untergeordneten Job generiert.

1.3.12.24.8 Syntax der Methode getChildFileStem

Sie können die Methode getChildFileStem verwenden, wenn das externe Programm mehrere untergeordnete Jobs erstellt oder wenn Sie nicht wissen, wie viele untergeordnete Jobs das externe Programm generieren wird. Bei dieser Methode wird ein Stammdateiname eines untergeordneten Jobs generiert, den ein externes Programm verwenden kann, um so viele Dateinamen untergeordneter Jobs zu generieren wie benötigt werden.

Wollen Sie die RICOH ProcessDirector-Methode getChildFileStem verwenden, benutzen Sie die Symbolschreibweise, um als RICOH ProcessDirector-Symbolformel auf die Methode zu verweisen. Benutzen Sie die folgende Syntax:

${getChildFileStem(Verwendungsschlüsselwort, Datentypschlüsselwort)}

Dabei gilt Folgendes:

Verwendungsschlüsselwort
Ein Schlüsselwort, bei dem die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden muss und das den Verwendungstyp der Spooldatei identifiziert. Die Benutzung von Verwendungsschlüsselwort mit der Methode getChildFileStem entspricht der früheren Beschreibung in diesem Thema für Spooldateien und die Methoden getFileName und getAbsoluteFileName.
Datentypschlüsselwort
Ein Schlüsselwort, bei dem die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden muss und das den Datentyp der Spooldatei identifiziert. Die Benutzung von Datentypschlüsselwort mit der Methode getChildFileStem entspricht der früheren Beschreibung in diesem Thema für Spooldateien und die Methoden getFileName und getAbsoluteFileName.

1.3.12.25 RICOH ProcessDirector-Symbolschreibweise

Sie können die RICOH ProcessDirector-Symbolschreibweise in Formeln verwenden, um die Informationsquelle zu beschreiben, die RICOH ProcessDirector auswertet, um den Wert eines Jobmerkmals festzulegen.
Symbolsyntax

In RICOH ProcessDirector sieht die Basissyntax eines Symbols, das Sie in Symbolformeln verwenden können, wie folgt aus:

${Name}

Name ist ein Datenbankmerkmal in RICOH ProcessDirector oder ein mit dem Job übergebener Parameter. RICOH ProcessDirector wertet Parameter, die mit einem Job übergeben werden, über eine Steuerdatei (beispielsweise über eine Regeldatei, die JCL-Parameter und -Werte analysiert) aus. Name kann auch eine Methode in RICOH ProcessDirector wie beispielsweise getFileName, getAbsoluteFileName, getControlFileName oder getChildFileName sein. Bei dem Wert für Name muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden.

Beispiele
${Get*Method}
Dieses Symbol weist RICOH ProcessDirector an, eine interne Methode aufzurufen und einen ausgewerteten Wert zurückzugeben. Wollen Sie wissen, wie RICOH ProcessDirector diesen Symboltyp verwenden kann, sehen Sie sich den Schritt RunExternalProgram in der Phase Vorbereitung des PDF-Workflows an. Der Schritt RunExternalProgram legt dieses Merkmal Externer Befehl fest:
  • Windows: copy ${getControlFileName()} C:\aiw\aiw1\samples\${Job.ID}.info.csv

Das Symbol ${getControlFileName()} weist RICOH ProcessDirector an, die externe Steuerdateivorlage in das Unterverzeichnis tmp des Verzeichnisses spool zu kopieren und alle in der Steuerdatei enthaltenen Symbole aufzulösen.

Der Schritt RunExternalProgram in der Phase Vorbereitung des PDF-Workflows legt dieses Merkmal Externe Steuerdateischablone fest:

  • Windows: C:\aiw\aiw1\control_files\external_programs\job_info.cfg

Wenn RICOH ProcessDirector den Job erstellt, der diesen Workflow benutzt, und die Anfangsmerkmalwerte festlegt, benutzt es den Wert, der von der Methode getControlFileName zurückgegeben wurde, um den externen Befehl in Folgendes aufzulösen:

  • Windows: copy C:\aiw\aiw1\spool\default\10000003\tmp\job_info.control.text C:\aiw\aiw1\samples\10000003.info.csv

${Job.Merkmalname}
Dieses Symbol weist RICOH ProcessDirector an, in der Datenbank den Wert eines bestimmten RICOH ProcessDirector-Jobmerkmals abzufragen.

Wollen Sie wissen, wie RICOH ProcessDirector diesen Symboltyp verwenden kann, sehen Sie sich den Inhalt der Steuerdateivorlage job_info.cfg an. Diese Steuerdateivorlage befindet sich in C:\aiw\aiw1\control_files\external_programs.

Wenn RICOH ProcessDirector eine Steuerdatei aus dieser Vorlage erstellt, löst es die Werte der Symbole ${Job.ID}, ${Job.Name}, ${Job.JobType}, ${Job.SubmitTime}, ${Job.RequestedPrinter}, ${Job.InputFile.Size}, ${Job.JobSize}, ${Job.TotalPages} und ${Job.TotalSheets} in die tatsächlichen RICOH ProcessDirector-Jobmerkmale auf. Beispiel:

${Job.ID}=10000001
${Job.Name}=Demo.pdf
${Job.JobType}=PDF
${Job.SubmitTime}=10:02.35
${Job.RequestedPrinter}=Sample
${Job.InputFile.Size}=2608549
${Job.JobSize}=26
${Job.TotalPages}=26
${Job.TotalSheets}=26

    Hinweis:
  • Sie können auch jede der benutzerdefinierten Job-Eigenschaften in einer Symbolformel verwenden, die RICOH ProcessDirector auswertet. Zum Beispiel: ${Job.Info.Attr1} oder ${Job.Custom.Test}.
  • Sie können zudem ein beliebiges Systemmerkmal in einer Symbolformel verwenden, die RICOH ProcessDirector auswertet. Zum Beispiel, ${WorkflowSystem.Transform.Server.Address}.
${Order(Order.Merkmalname)}
Dieses Symbol veranlasst RICOH ProcessDirector, seine Datenbank nach dem Wert einer bestimmten Eigenschaft von RICOH ProcessDirector order abzufragen.

Sie können ein Symbol verwenden, um den Wert einer Auftragseigenschaft auf eine Eigenschaft des Auftrags zu setzen, zu dem sie gehört. Wenn Sie den Job speichern, wird das Symbol in den entsprechenden Auftragswert aufgelöst. Zum Beispiel könnten die Symbole auf der linken Seite in die Werte auf der rechten Seite für den Beispieljob aufgelöst werden, der mit der Funktion Auftragsverwaltung bereitgestellt wird:

${Order(Order.ID)}= O-10000
${Order(Order.Name)}= OrderDemo
${Order(Order.Received)}= 4/11/2025 9:40:33 AM
${Order(Order.Reference)}= W1101
${Order(Order.Description)}= OrderSample
${Order(Order.Priority)}= 3
${Order(Order.Customer)}= RicohSample
${Order(Order.Location)}= Not set
${Order(Order.State)}= Sent
${Order(Order.DueDate)}= 4/20/2025 5:00:00 PM

Wenn ein mit einer Bestellung verbundener Job einen Workflow durchläuft und eine Schrittvorlage durchläuft, die eine mit dem Symbol ${Order(Order.Merkmalname)} festgelegte Eigenschaft enthält, verwendet der Job den vom Symbol zurückgegebenen Wert, um die Eigenschaftswerte festzulegen. Die Schrittvorlagen AssignJobValues und SetJobPropsFromTextFile unterstützen die Verwendung der Ordnungssymbol-Notation, um Job-Eigenschaften zu setzen oder Job-Werte zu aktualisieren.
    Hinweis:
  • Sie können auch jede der benutzerdefinierten Auftragseigenschaften in einer Symbolformel verwenden, die RICOH ProcessDirector auswertet. Zum Beispiel: ${Order(Order.Custom.Test1)}.
${Math}
Dieses Symbol veranlasst RICOH ProcessDirector dazu, den Modulus zweier Werte zu addieren, zu subtrahieren, zu multiplizieren oder zu berechnen, wobei es sich um Job-Eigenschaften, Auftragseigenschaften oder Zahlen handeln kann. Auch eine Zufallszahl innerhalb eines vorgegebenen Intervalls kann generiert werden.
Dieses Symbol weist die folgende Syntax auf:

${Math(value1,operator,value2)}

  • value1 und value2 sind Job-Eigenschaften in symbolischer Notation (wie ${Job.CurrentTime} oder ${Order(Order.DueDate)}) oder Zahlen. Nummern können Bruchzahlen enthalten (wie z. B. 2,45), wenn das Merkmal, das die Symbolformel verwendet, Werte mit Gleitkommazahlen unterstützt.
  • operator ist +, –, * oder mod, also entsprechend Addition, Subtraktion, Multiplikation und Betrag.

Beispiel: Um 5 Minuten zur aktuellen Zeit hinzuzufügen und das Ergebnis im Merkmal Job.Info.Attr2, zu speichern, schreiben Sie ${Math(${Job.CurrentTime}, +, 5)}.

In den Feldern Wert können in dieser Formel nur ganzzahlige, nummerische oder Zeitstempel-Werte verwendet werden. In dieser Formel können ausschließlich Merkmale festgelegt werden, die Werte in Symbolschreibweise unterstützen.
Wenn einer der Werte ein Zeitstempel-Wert ist, werden nur die Operatoren "+" und "-" unterstützt. Der verbleibende Wert muss ein ganzzahliger Wert sein. Ganzzahlige Werte werden in der Einheit "Minuten" angegeben.
Einige Merkmale scheinen über Zeitstempel-Werte zu verfügen (wie z. B. Job.TimeSubmitted), sind aber als Zeichenfolgen definiert und können daher nicht als Werte in mathematischen Symbolen verwendet werden. Das mathematische Symbol kann in Feldern auf Schrittvorlagen im Workflow-Ersteller, einschließlich der Schrittvorlage AssignJobValues, sowie in Feldern in Jobmerkmal-Notizbüchern eingegeben werden.
Für "mod" muss value1 eine Ganzzahl größer oder gleich 0 sein, und value2 muss eine Ganzzahl von 1 oder größer sein.
Für die Zufallszahlengenerierung lautet die Syntax dieses Symbols:
  • ${Math(rand, value1, value2)}
Beispiel: Zum Generieren einer Zufallszahl zwischen 1 und 10 schreiben Sie ${Math(rand, 1, 10)}.
    Hinweis:
  • value1 und value2 sind Job- oder Auftragseigenschaften in symbolischer Notation (wie ${Job.Copies} oder ${Order(Order.Priority)}) oder Zahlen.
  • value1 und value2 müssen Ganzzahlen größer oder gleich null sein.
  • Das zurückgegebene Ergebnis ist eine Ganzzahl zwischen value1 und value2 inklusive.
  • Die generierten Zufallszahlen sind keine kryptografisch sicheren Zufallszahlen.
${Regeldateiparameter}
Dieses Symbol weist RICOH ProcessDirector an, eine mit einer Eingabedatei übergebene Parameterdatei abzufragen. fragt einen Parameterwert ab, der für ein anderes Programm oder Produkt spezifisch ist.

Wenn die Eingabeeinheit namens LPDPDF eine Eingabedatei erhält, verwendet sie die Steuerdatei receive_lpd_pdf_jobtype.cfg, zur Analyse der Parameter, die mit der Eingabedatei für den Job übergeben werden.

Die Steuerdatei receive_lpd_pdf_jobtype.cfg befindet sich in diesem Verzeichnis:

  • Windows: C:\aiw\aiw1\control_files\rules

Eine Steuerdatei receive_lpd_pdf_jobtype.cfg kann die folgenden Informationen enthalten:

orighost=mywindowshost
origuser=annsmith
origname=TestPDF.pdf

Die Symbole für diese Parameterwerte sind:

${ORIGHOST}
${ORIGUSER}
${ORIGNAME}

Wollen Sie wissen, wie RICOH ProcessDirector diesen Symboltyp verwenden kann, sehen Sie sich die Datei receive_lpd_pdf_jobtype.cfg in diesem Verzeichnis an.

  • Windows: C:\AIW\AIW1\samples\rules

Hinweise zur Verwendung von Symbolformeln

Für die Verwendung von RICOH ProcessDirector-Symbolformeln gelten die folgenden Nutzungseinschränkungen:

Unterstützte Objekte
RICOH ProcessDirector unterstützt die Verwendung von Symbolformeln nur zum Festlegen der Werte von Jobmerkmalen. Sie können Symbolformeln nicht verwenden, um Merkmalwerte für andere Objekttypen wie beispielsweise eine Eingabeeinheit oder einen Drucker festzulegen. Die Symbolformel, die RICOH ProcessDirector zum Festlegen des Werts auswertet, kann ein anderes Jobmerkmal, ein Merkmal des primären Servers oder ein Methodenaufruf sein, beispielsweise: ${Job.InputFile}, ${Printer.Model} und ${getControlFileName()}. Eine bestimmte Symbolformel kann jedoch nicht gleichzeitig ein Jobmerkmal und ein Systemmerkmal oder einen Methodenaufruf enthalten.
    Hinweis:
  • Eine Änderung des Werts eines Systemmerkmals kann sich auf viele Symbolformeln für Jobmerkmale auswirken. Da RICOH ProcessDirector alle Symbolformeln gleichzeitig aktualisiert, kann die Operation längere Zeit dauern.
Ausgeschlossene Merkmale
RICOH ProcessDirector unterstützt das Festlegen des Werts für das Merkmal Job.Class mit einer Symbolformel nicht.
Darstellung in der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle
Sie können Symbolformeln in Workflows und Schrittvorlagen über die Seite Verwaltung der RICOH ProcessDirector-Schnittstelle angeben.

Beim Anzeigen der Notizbücher der Merkmale für diese Objekte werden Symbolformeln immer in ihrem Symbolformelformat angezeigt, beispielsweise mit ${Job.InputFile} als Wert für das Merkmal Jobname. In dem Notizbuch der Merkmale für einen Job, der einen Workflow mit Schritten benutzt, in denen Symbolformeln angegeben sind, werden die betreffenden Jobmerkmale mit ihren ausgewerteten Werten der Formeln angezeigt. Beispielsweise wird als Wert des Merkmals Jobname der tatsächliche Name der Eingabedatei angezeigt (z. B. reports.pdf).

Mehrere Formelebenen
Die Auswertung von Formeln kann sich auf eine Gruppe zusammengehöriger Formeln erstrecken. Beispiel:
  • Job.Name=${Job.Description}
  • Job.Description=${Job.CustomerName}
  • Job.CustomerName=${Job.Locations}
In diesem Fall, wenn das Jobmerkmal Job.Locations einen Wert hat, legt RICOH ProcessDirector den Wert des Merkmals Job.CustomerName fest. Dies wiederum ermöglicht RICOH ProcessDirector, den Wert des Merkmals Job.Description und dann den Wert des Merkmals Job.Name festzulegen.
Rückwirkende Formeln
Eine rückwirkende Formel ist eine Formel, bei der ein Merkmal einen Wert von einer Symbolformel erhält und dann benutzt wird, um einen Wert für ein anderes zugehöriges Merkmal bereitzustellen. Beispiel:
  • Job.Name=${Job.Description}
  • Job.Description=${Job.CustomerName}
  • Job.CustomerName=${Job.Name}

RICOH ProcessDirector unterstützt diese Verwendung nicht und gibt eine Fehlermeldung aus.

Maximale Tiefe für mehrere Formelebenen
Im Beispiel für mehrere Formelebenen ist die Formeltiefe drei. RICOH ProcessDirector unterstützt eine Tiefe von bis zu 99 zusammengehörigen Formeln. gibt eine Fehlernachricht aus, wenn eine Formeltiefe feststellt, die größer als 99 ist.
Benutzung positionsgebundener Merkmale in Symbolformeln zum Festlegen von Werten für nicht positionsgebundene Jobmerkmale
Positionsgebundene Merkmale sind Merkmale, die in mehreren Phasen und Schritten vorkommen und an jeder Stelle einen anderen Wert haben können. Ein Administrator kann einen Workflow beispielsweise so konfigurieren, dass das Jobmerkmal Gültige Rückkehrcodes des Schritts RunExternalProgram in mehreren Phasen und Schritten im Workflow zu sehen ist und jedes Mal einen anderen Wert hat. Die Namen der Phasen und Schritte werden als Namen der Abschnitte des Notizbuchs der Jobmerkmale mit den einzelnen Merkmalnamen und -Werten für jede Instanz, die in ihrem eigenen Abschnitt angezeigt wird, angegeben. RICOH ProcessDirector erlaubt die Verwendung von positionsgebundenen Merkmalen in Symbolformeln nicht, mit denen Werte für nicht positionsgebundene Merkmale festgelegt werden, da es keinen Mechanismus gibt, mit dem angegeben werden kann, welches Vorkommen des positionsgebundenen Merkmals zu verwenden ist.
Benutzung positionsgebundener Merkmale in Symbolformeln zum Festlegen von Werten für andere positionsgebundene Jobmerkmale
Positionsgebundene Merkmale können Symbolformeln verwenden, in denen andere positionsgebundene Merkmale angegeben sind. RICOH ProcessDirector sucht den Wert des positionsgebundenen Merkmals, das in der Symbolformel ausgewertet ist, in der Phase und in dem Schritt, in der/dem das anfordernde positionsgebundene Merkmal angegeben ist.
Vorrangstellung von Merkmalwerten, die mit Symbolformeln festgelegt wurden
Sind mehrere Methoden zur Angabe eines Werts für dasselbe Merkmal vorhanden, benutzt RICOH ProcessDirector immer den in der Symbolformel angegebenen Wert. Wenn eine Symbolformel für einen Merkmalwert vorhanden ist, geht RICOH ProcessDirector wie folgt vor:
  • Löscht alle in einer Steuerdatei angegebenen Werte.

    Nehmen wir beispielsweise an, dass der Workflow ${Job.InputFile} als Wert des Merkmals Jobname angibt, und eine Steuerdatei wie C:\aiw\aiw1\control_files\rules\receive_lpd_pdf_jobtype.cfg Folgendes angibt: DEFINE ${Job.Name} AS "${ORIGHOST}".

    RICOH ProcessDirector setzt den Wert des Merkmals Jobname auf den Namen der Eingabedatei für den Job und nicht auf den im Parameter ORIGHOST für den Job angegebenen Wert.

  • Löscht alle explizit angegebenen Werte in dem Notizbuch der Merkmale für ein Jobmerkmal, dessen Wert der Workflow standardmäßig über eine Symbolformel festlegt. Soll ein explizit angegebener Wert verwendet werden, muss die Symbolformel aus dem Workflow gelöscht und der Job erneut verarbeitet werden.
Auswertung von Symbolformeln
RICOH ProcessDirector wertet die Syntax und den Inhalt der Symbolformel aus und gibt Nachrichten für Fehlerbedingungen aus. Beispielsweise würde sowohl Beispielsweise würde sowohl Job.Description=${Job.CustomerName als auch Job.Description=${Job.XYZ} zu Fehlern führen, weil im ersten Beispiel ein Syntaxfehler durch eine fehlende rechte geschweifte Klammer aufgetreten und im zweiten Beispiel der Name des Jobmerkmals nicht bekannt ist.

1.3.12.26 Syntax für RICOH ProcessDirector-Steuerdateien

Verschiedene Teile von RICOH ProcessDirector verwenden die Informationen in den Steuerdateien oder Steuerdateivorlagen zum Festlegen und Übergeben von Werten für verschiedene Eigenschaften. Sie können Kopien der von RICOH ProcessDirector bereitgestellten Steuerdateien und Steuerdateivorlagen erstellen und die Kopien ändern, um die Steuerdateien und Steuerdateivorlagen an die Anforderungen der Installation anzupassen.

1.3.12.26.1 Muster-Steuerdateien für Regeln

RICOH ProcessDirector stellt Muster-Steuerdateien für Regeln bereit, die JCL-Parameter, LPD-Steuerdateiparameter oder JDF-Werte analysieren, um Workflows und Werte für Jobmerkmale festzulegen.

Die Muster-Steuerdateien (receive_jcl_jobtype.cfg, receive_lpd_jobtype.cfg, receive_lpd_pdf_jobtype.cfg und receive_text_jobtype.cfg) für Regeln werden im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\samples\rules\ installiert.

Möchten Sie eine eigene Steuerdatei erstellen, können Sie eine der Musterdateien in das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files\rules\ kopieren und umbenennen und dann gemäß Ihren Anforderungen bearbeiten.

    Hinweis:
  • Updates können Dateien im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\samples überschreiben, aber sie überschreiben keine Dateien im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files. Wir empfehlen, die Beispieldateien in das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files zu kopieren und alle Änderungen in der kopierten Datei vorzunehmen.

1.3.12.26.1.1 receive_jcl_jobtype.cfg

Die Musterdatei receive_jcl_jobtype.cfg legt den Workflow und die Jobmerkmale für Jobs fest, die von Download for z/OS und AFP Download Plus empfangen wurden.

RICOH ProcessDirector kann diese Steuerdatei verwenden, um eine JCL-Datei zu interpretieren, die mit einem PRD-Datensatz übergeben wurde, den RICOH ProcessDirector von einer Eingabeeinheit des Typs "Download" empfängt. Die JCL-Datei kann beispielsweise die folgenden Informationen enthalten:

"-odatat=af -oburst=no -occ=yes -occtype=m -ocop=1 -odatac=unblock 
-ofileformat=stream -of=F1HPSTP1 -ojobn=HPUNCH05 -ono=BLDPDEV9 
-opr=HPUNCH -ous=WAITE 
-opa=class=B,dest=LOCAL,forms=STD,jobid=JOB00105"

Um eine Steuerdatei zu verwenden, setzen Sie den Wert des Merkmals Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow für die Eingabeeinheit auf SetJobTypeFromRules oder SetJobTypeFromFileName, und legen Sie dann den Wert des Merkmals Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow auf den Pfad und den Dateinamen der Steuerdatei fest. Der Schritt SetJobTypeFromRules verwendet die Steuerdatei, um den Workflow für den Job festzulegen, eine optionale, mit dem Job übergebene Überschreibungsdatei in eine Datei im Format RICOH ProcessDirectorMerkmalname=Wert für das Festlegen von Jobmerkmalen zu konvertieren oder beides. Der Schritt SetJobTypeFromFileName verwendet die Steuerdatei, um Jobmerkmale festzulegen. Bei allen Informationen in der Steuerdatei muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden.

Hinweis: Sie können keine Steuerdatei verwenden, um Jobmerkmale festzulegen, die im Notizbuch der Jobmerkmale schreibgeschützt sind.

Die Steuerdatei enthält die folgenden Abschnitte:

Abschnitt CONFIGURATION
Dies ist ein Abschnitt für globale Einstellungen, der aus Schlüsselwörtern besteht, mit denen definiert wird, wie RICOH ProcessDirector die JCL-Datei interpretiert.
FILE_MODE
Dieses Schlüsselwort steuert, wie RICOH ProcessDirector die JCL-Datei verarbeitet. Bei dem Wert "FILE" wird RICOH ProcessDirector angewiesen, alle Informationen in der Datei als einen einzigen Satz zu behandeln. In diesem Modus kann RICOH ProcessDirector Aktionen zum Suchen und Ersetzen ausführen. Benutzen Sie den Wert "FILE" immer für Steuerdateien, die JCL-Dateien verarbeiten. Die doppelten Anführungszeichen in dem Wert sind erforderlich.
ATTRIBUTE_PATTERN
Dieses Schlüsselwort gibt einen regulären Ausdruck an, mit dem definiert wird, wie RICOH ProcessDirector die Namen von Merkmalen erkennt. RICOH ProcessDirector stellt den Wert "\$\{Job.*\}" bereit. Die doppelten Anführungszeichen begrenzen den Ausdruck, und die umgekehrten Schrägstriche sind Escapezeichen, die den Sonderzeichen im Ausdruck vorangestellt sind.

Der Wert "\$\{Job.*\}" weist RICOH ProcessDirector an, Merkmalnamen als Zeichenfolgen zu erkennen, die mit Job. beginnen und denen weitere Zeichen folgen können, aber nicht müssen. RICOH ProcessDirector-Namen von Jobmerkmalen stimmen mit dieser Konvention überein, beispielsweise Job.Duplex und Job.Print.CumulativeSheetsStacked.

KEYWORD_CASE
Mit diesem Schlüsselwort wird die Groß-/Kleinschreibung der Zeichen in den Parameternamen der JCL-Datei definiert. Je nach den Einstellungen auf dem sendenden System können Parameter ausschließlich in Großbuchstaben oder ausschließlich in Kleinbuchstaben übergeben werden. Benutzen Sie je nach Anforderungen der Installation den Wert "UPPER" oder "LOWER".
NORMALIZER_PROGRAM
Mit diesem Schlüsselwort wird der Name eines Programms angegeben, das die JCL-Datei so ändert, dass alle in der Datei definierten Merkmale das Format "Schlüsselwort=Wert" haben. RICOH ProcessDirector stellt das Programm normalize_jcl.pl bereit, um die verschiedenen Arten von JCL-Parametern in das Format "Schlüsselwort=Wert" zu ändern.

Beachten Sie zum Beispiel diese JCL-Zeichenfolge:

"-odatat=af -oburst=no -opa=class=B,dest=LOCAL,forms=STD,jobid=JOB00105"
Wenn RICOH ProcessDirector das in der Steuerdatei angegebene Programm normalize_jcl.pl nutzt, ersetzt das Programm die JCL-Zeichenfolge durch den folgenden Wert:
datat=af,burst=no,class=B,dest=LOCAL,forms=STD,jobid=JOB00105,
.

Begrenzen Sie den Anfang und das Ende des Abschnitts CONFIGURATION mit CONFIGURATION und ENDCONFIGURATION.

Abschnitt REPLACE
Dieser Abschnitt benutzt Befehle sed zum Ersetzen von Zeichenfolgen in der JCL-Datei. Er ist in der Musterdatei auf Kommentar gesetzt, da das von dem Schlüsselwort NORMALIZER_PROGRAM definierte Programm die JCL-Datei konvertiert.

Die folgende Anweisung ersetzt beispielsweise alle Vorkommen von -opa= (auf das Leerzeichen am Anfang achten) durch Kommas:

#s! -opa=!,!

Begrenzen Sie den Anfang und das Ende des Abschnitts REPLACE mit REPLACE und ENDREPLACE.

Abschnitt PATTERN KEY_VALUE
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie RICOH ProcessDirector Schlüsselwörter und Werte findet und unter Verwendung von Gruppen mit regulären Ausdrücken in Token konvertiert. Der von RICOH ProcessDirector bereitgestellte Abschnitt sieht wie folgt aus:
PATTERN KEY_VALUE
"(.*?)=(.*?),"
ENDPATTERN
Das Muster ist durch doppelte Anführungszeichen begrenzt und das Muster links von dem Gleichheitszeichen stellt das Schlüsselwort dar. Das Muster rechts stellt den Wert dar. Dieses Muster erstellt eine durch Kommas begrenzte Liste von Paaren aus Schlüsselwort und Wert.
Abschnitt mit der Anweisung DEFINE
Dieser Abschnitt benutzt Symbolformeln zum Festlegen des RICOH ProcessDirector-Workflows und der Jobmerkmale aus den Werten für Parameter, die mit dem Job in der JCL-Datei übergeben werden. Nachfolgend sind Beispiele von Typen der Anweisungen DEFINE aufgeführt, die der Abschnitt enthalten kann:
DEFINE ${Job.JobType} AS "BILLS" WHEN (${DEST} == "LOCAL")
DEFINE ${Job.Class} AS "${CLASS}"
DEFINE ${Job.InputDatastream} AS "AFP" WHEN (${DATAT} == "af")
DEFINE ${Job.Destination} AS "${DEST}"
DEFINE ${Job.RequestedPrinter} AS "${DEST}"
DEFINE ${Job.Customer} AS "XYZ" WHEN (${CLASS} == "Z") FINALLY QUIT

Die erste Anweisung DEFINE ist eine bedingte Anweisung. Im Beispiel setzt RICOH ProcessDirector den Wert des Merkmals Job.JobType auf BILLS, wenn der Wert des Parameters DEST der JCL-Datei LOCAL lautet. Wenn der Parameter DEST einen anderen Wert besitzt, legt RICOH ProcessDirector den Workflow nicht mit der Steuerdatei fest. Beim Festlegen wird eine andere Methode verwendet, beispielsweise wird der Workflow verwenden, der der Eingabeeinheit des Typs "Download" zugeordnet ist.

Die zweite Anweisung DEFINIEREN ist eine nicht bedingte Anweisung. In diesem Beispiel setzt RICOH ProcessDirector den Wert des Jobmerkmals Job.Class auf den Wert des Parameters CLASS, der mit dem Job übergeben wird. Wenn die von RICOH ProcessDirector empfangene JCL-Zeichenfolge -opa=class=B enthält, setzt RICOH ProcessDirector den Wert des Merkmals Job.Class daher auf B.

Die dritte Anweisung DEFINE ist eine bedingte Anweisung. Im Beispiel setzt RICOH ProcessDirector den Wert des Jobmerkmals Job.InputDataStream auf AFP, wenn der Wert des Parameters DATAT der JCL-Datei af lautet. Wenn der Parameter DATAT einen beliebigen anderen Wert besitzt, legt RICOH ProcessDirector den Wert des Merkmals Job.InputDataStream nicht fest.

Die vierten und fünften Anweisungen DEFINE sind nicht bedingte Anweisungen, die die Werte von zwei unterschiedlichen Jobmerkmalen auf den Wert desselben Parameters setzen.

Die letzte Anweisung DEFINE ist eine bedingte Anweisung, die möglicherweise bewirkt, dass RICOH ProcessDirector keine weiteren Anweisungen DEFINE in der Steuerdatei mehr liest. Wenn die in der Anweisung definierte Bedingung wahr ist, stoppt RICOH ProcessDirector das Lesen der Steuerdatei. Ist die Bedingung falsch, setzt RICOH ProcessDirector die Auswertung von anderen DEFINE-Anweisungen fort, die auf die FINALLY QUIT-Anweisung folgen.

1.3.12.26.1.1.1 Verwenden des Parameters -ooutbin in JCL- und LPD-Jobtypdateien

Die Steuerdateien receive_jcl_jobtype.cfg, receive_lpd_jobtype.cfg und receive_lpd_jobtype.cfg, die RICOH ProcessDirector bereitstellt, weisen den Wert des -ooutbin-Parameters dem Merkmal Job.OutputBin zu.

Verwenden des Parameters -ooutbin in JCL- und LPD-Jobtypdateien:

  1. Geben Sie die Daten aus Ihrer Anwendung, den Druckern und Fächern in diese Tabelle ein. Jede Zeile enthält Informationen zu einem Fach.
    Spalte 1: Im Parameter -ooutbin verwendete Werte (Merkmalwert) Spalte 2: Name des Fachs im Merkmalnotizbuch (Objektname, outputBin-Name) Spalte 3: Druckermodell (printerModel name) Spalte 4: Druckerfachnummer (binNumber)
    Beispiel: 9 Beispiel: Stacker9 Beispiel: InfoPrint 2085 Beispiel: 9
           
           
           
  2. Kopieren Sie diesen Text in eine leere Textdatei:
    <IPPD_UpdateData version="1.0" xmlns"xsi="http://www.w3.org/2001/
    XMLSchema-instance">
         <object name="Stacker9" type="OutputBin">
              <property name="OutputBin.BinNumber" value="9"/>
         </object>
         <printerModel name="InfoPrint 2085">
              <outputBin name="Stacker9" binNumber="9"/>
         </printerModel>
    </IPPD_UpdateData>
  3. Bearbeiten Sie die Textdatei mit den Werten, die Sie in die Tabelle eingegeben haben:
    1. Kopieren Sie die Kennzeichensätze <object> und <printerModel>, sodass Sie einen Satz für jede Reihe in der Tabelle haben.
    2. Verwenden Sie die Werte aus Spalte 1 für das value-Attribut und das property-Kennzeichen.
    3. Verwenden Sie die Werte aus Spalte 2 für das name-Attribut sowohl des Kennzeichens object als auch outputBin.
    4. Verwenden Sie die Werte aus Spalte 3 für das name-Attribut des Kennzeichens printerModel.
    5. Verwenden Sie die Werte aus Spalte 4 für das binNumber-Attribut des outputBin-Kennzeichens.
  4. Speichern Sie die Datei.
  5. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  6. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Utilities Objekte importieren.
  7. Klicken Sie auf und wechseln Sie zu der gerade erstellten XML-Datei. Klicken Sie auf Öffnen.
  8. Klicken Sie auf Importieren.

1.3.12.26.1.2 receive_lpd_jobtype.cfg

Die Musterdatei receive_lpd_jobtype.cfg legt den Workflow und die Jobmerkmale für AFP-Jobs fest, die über das LPD-Protokoll empfangen wurden.

Das AFP-Unterstützung-Feature stellt die Datei receive_lpd_jobtype.cfg bereit.

RICOH ProcessDirector kann diese Steuerdatei verwenden, um eine LPD-Steuerdatei zu interpretieren, die einen über das LPD-Druckprotokoll empfangenen AFP-Druckjob begleitet. Das Format der LPD-Steuerdatei hängt von dem Betriebssystem des sendenden Hosts ab. Eine von Windows empfangene LPD-Steuerdatei kann beispielsweise die folgenden Informationen enthalten:

orighost=mywindowshost
origuser=annsmith
origname=TestPDF.pdf

Um eine Steuerdatei zu verwenden, setzen Sie den Wert des Merkmals Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow für die Eingabeeinheit auf SetJobTypeFromRules oder SetJobTypeFromFileName, und legen Sie dann den Wert des Merkmals Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow auf den Pfad und den Dateinamen der Steuerdatei fest. Der Schritt SetJobTypeFromRules verwendet die Steuerdatei, um den Workflow für den Job festzulegen, eine optionale, mit dem Job übergebene Überschreibungsdatei in eine Datei im Format RICOH ProcessDirectorMerkmalname=Wert für das Festlegen von Jobmerkmalen zu konvertieren oder beides. Der Schritt SetJobTypeFromFileName verwendet die Steuerdatei, um Jobmerkmale festzulegen. Bei allen Informationen in der Steuerdatei muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden.

Hinweis: Sie können keine Steuerdatei verwenden, um Jobmerkmale festzulegen, die im Notizbuch der Jobmerkmale schreibgeschützt sind.

Die Steuerdatei enthält die folgenden Abschnitte:

Abschnitt CONFIGURATION
Dies ist ein Abschnitt für globale Einstellungen, der aus Schlüsselwörtern besteht, mit denen definiert wird, wie RICOH ProcessDirector die LPD-Steuerdateiparameter interpretiert.
FILE_MODE
Dieses Schlüsselwort steuert, wie RICOH ProcessDirector die LPD-Steuerdatei verarbeitet. Bei dem Wert "FILE" wird RICOH ProcessDirector angewiesen, alle Informationen in der Datei als einen einzigen Satz zu behandeln. In diesem Modus kann RICOH ProcessDirector Aktionen zum Suchen und Ersetzen ausführen. Die doppelten Anführungszeichen in dem Wert sind erforderlich.

Der Wert "RECORD" für den Dateimodus veranlasst RICOH ProcessDirector, die Informationen in der Datei auf Satzbasis zu lesen. Die doppelten Anführungszeichen in dem Wert sind erforderlich.

ATTRIBUTE_PATTERN
Dieses Schlüsselwort gibt einen regulären Ausdruck an, mit dem definiert wird, wie RICOH ProcessDirector die Namen von Merkmalen erkennt. RICOH ProcessDirector stellt den Wert "\$\{Job.*\}" bereit. Die doppelten Anführungszeichen begrenzen den Ausdruck, und die umgekehrten Schrägstriche sind Escapezeichen, die den Sonderzeichen im Ausdruck vorangestellt sind.

Der Wert "\$\{Job.*\}" weist RICOH ProcessDirector an, Merkmalnamen als Zeichenfolgen zu erkennen, die mit Job. beginnen und denen weitere Zeichen folgen können, aber nicht müssen. RICOH ProcessDirector-Namen von Jobmerkmalen stimmen mit dieser Konvention überein, beispielsweise Job.Duplex und Job.Print.CumulativeSheetsStacked.

KEYWORD_CASE
Mit diesem Schlüsselwort wird die Groß-/Kleinschreibung der Zeichen in den Parameternamen der LPD-Steuerdatei definiert. Je nach den Einstellungen auf dem sendenden System können Parameter ausschließlich in Großbuchstaben oder ausschließlich in Kleinbuchstaben übergeben werden. Benutzen Sie je nach Anforderungen der Installation den Wert "UPPER" oder "LOWER".

Begrenzen Sie den Anfang und das Ende des Abschnitts CONFIGURATION mit CONFIGURATION und ENDCONFIGURATION.

Abschnitt REPLACE
Dieser Abschnitt benutzt Befehle sed zum Ersetzen von Zeichenfolgen in der LPD-Steuerdatei. Er ist in der Musterdatei auf Kommentar gesetzt. Er wird wahrscheinlich nicht benötigt.

Begrenzen Sie den Anfang und das Ende des Abschnitts REPLACE mit REPLACE und ENDREPLACE.

Abschnitt PATTERN KEY_VALUE
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie RICOH ProcessDirector Schlüsselwörter und Werte findet und unter Verwendung von Gruppen mit regulären Ausdrücken in Token konvertiert. Der von RICOH ProcessDirector bereitgestellte Abschnitt sieht wie folgt aus:
PATTERN KEY_VALUE
"(.*?)=(.*?),"
ENDPATTERN
Das Muster ist durch doppelte Anführungszeichen begrenzt und das Muster links von dem Gleichheitszeichen stellt das Schlüsselwort dar. Das Muster rechts stellt den Wert dar. Dieses Muster erstellt eine durch Kommas begrenzte Liste von Paaren aus Schlüsselwort und Wert.
Abschnitt mit der Anweisung DEFINE
Dieser Abschnitt benutzt Symbolformeln zum Festlegen des RICOH ProcessDirector-Workflows und der Jobmerkmale aus Werten in der LPD-Steuerdatei, die mit dem Job übergeben wurde. Nachfolgend sind Beispiele von Typen der Anweisungen DEFINE aufgeführt, die der Abschnitt enthalten kann:

Beispiel für Linux:

DEFINE ${Job.JobType} AS "PDF" WHEN (${ORIGHOST} == "mywindowshost")
DEFINE ${Job.Name} AS "${ORIGNAME}"
DEFINE ${Job.Host.UserID} AS "${ORIGUSER}"
DEFINE ${Job.InputDatastream} AS "PDF" WHEN 
(${ORIGHOST} == "mywindowshost")
DEFINE ${Job.Customer} AS "XYZ" WHEN 
(${ORIGUSER} == "xyzadmin") FINALLY QUIT

Die Anweisung DEFINE ${Job.JobType} ist eine bedingte Anweisung. Im Beispiel setzt RICOH ProcessDirector den Wert des Merkmals Job.JobType auf PDF, wenn der Wert des Parameters ORIGHOST der LPD Steuerdatei mywindowshost lautet. Wenn der Parameter ORIGHOST einen anderen Wert besitzt, legt RICOH ProcessDirector den Workflow nicht mit der Steuerdatei fest. Beim Festlegen wird eine andere Methode verwendet, beispielsweise wird der Workflow verwenden, der der Eingabeeinheit des Typs "LPD" zugeordnet ist.

Die Anweisung DEFINE ${Job.Name} legt den Wert des Merkmals Job.Name auf den Namen der Original-Eingabedatei fest.

Die Anweisung DEFINE ${Job.Host.UserID} ist eine nicht bedingte Anweisung. In diesem Beispiel setzt RICOH ProcessDirector den Wert des Jobmerkmals Job.Host.UserID auf den Wert des Parameters ORIGUSER in der LPD-Steuerdatei. Wenn die von RICOH ProcessDirector empfangene Original-LPD-Steuerdatei origuser=annsmith enthält, setzt RICOH ProcessDirector den Wert des Merkmals Job.Host.UserID daher auf annsmith.

Die Anweisung DEFINE ${Job.InputDatastream} ist eine bedingte Anweisung. Im Beispiel setzt RICOH ProcessDirector den Wert des Jobmerkmals Job.InputDataStream auf PDF, wenn der Wert des Parameters ORIGHOST der LPD Steuerdatei mywindowshost lautet. Wenn der Parameter ORIGHOST einen beliebigen anderen Wert besitzt, legt RICOH ProcessDirector den Wert des Merkmals Job.InputDataStream nicht fest.

Die Anweisung DEFINE ${Job.Customer} ist eine bedingte Anweisung, die möglicherweise bewirkt, dass RICOH ProcessDirector keine weiteren Anweisungen DEFINE in der Steuerdatei mehr liest. Wenn die in der Anweisung definierte Bedingung wahr ist, stoppt RICOH ProcessDirector das Lesen der Steuerdatei. Ist die Bedingung falsch, setzt RICOH ProcessDirector die Auswertung von anderen DEFINE-Anweisungen fort, die auf die FINALLY QUIT-Anweisung folgen.

1.3.12.26.1.2.1 Verwenden des Parameters -ooutbin in JCL- und LPD-Jobtypdateien

Die Steuerdateien receive_jcl_jobtype.cfg, receive_lpd_jobtype.cfg und receive_lpd_jobtype.cfg, die RICOH ProcessDirector bereitstellt, weisen den Wert des -ooutbin-Parameters dem Merkmal Job.OutputBin zu.

Verwenden des Parameters -ooutbin in JCL- und LPD-Jobtypdateien:

  1. Geben Sie die Daten aus Ihrer Anwendung, den Druckern und Fächern in diese Tabelle ein. Jede Zeile enthält Informationen zu einem Fach.
    Spalte 1: Im Parameter -ooutbin verwendete Werte (Merkmalwert) Spalte 2: Name des Fachs im Merkmalnotizbuch (Objektname, outputBin-Name) Spalte 3: Druckermodell (printerModel name) Spalte 4: Druckerfachnummer (binNumber)
    Beispiel: 9 Beispiel: Stacker9 Beispiel: InfoPrint 2085 Beispiel: 9
           
           
           
  2. Kopieren Sie diesen Text in eine leere Textdatei:
    <IPPD_UpdateData version="1.0" xmlns"xsi="http://www.w3.org/2001/
    XMLSchema-instance">
         <object name="Stacker9" type="OutputBin">
              <property name="OutputBin.BinNumber" value="9"/>
         </object>
         <printerModel name="InfoPrint 2085">
              <outputBin name="Stacker9" binNumber="9"/>
         </printerModel>
    </IPPD_UpdateData>
  3. Bearbeiten Sie die Textdatei mit den Werten, die Sie in die Tabelle eingegeben haben:
    1. Kopieren Sie die Kennzeichensätze <object> und <printerModel>, sodass Sie einen Satz für jede Reihe in der Tabelle haben.
    2. Verwenden Sie die Werte aus Spalte 1 für das value-Attribut und das property-Kennzeichen.
    3. Verwenden Sie die Werte aus Spalte 2 für das name-Attribut sowohl des Kennzeichens object als auch outputBin.
    4. Verwenden Sie die Werte aus Spalte 3 für das name-Attribut des Kennzeichens printerModel.
    5. Verwenden Sie die Werte aus Spalte 4 für das binNumber-Attribut des outputBin-Kennzeichens.
  4. Speichern Sie die Datei.
  5. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  6. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Utilities Objekte importieren.
  7. Klicken Sie auf und wechseln Sie zu der gerade erstellten XML-Datei. Klicken Sie auf Öffnen.
  8. Klicken Sie auf Importieren.

1.3.12.26.1.2.2 Unterstützte pdpr-Parameter, -x-Optionen und Zuordnungen

Wenn Sie einen Job mithilfe des pdpr-Befehls übergeben, werden die angegebenen Optionen den Optionen zugeordnet, die im lprafp-Befehl und dann an RICOH ProcessDirector-Jobmerkmale weitergeleitet werden können. Nicht alle pdpr-Optionen werden in RICOH ProcessDirector unterstützt.
Optionen
Diese Parameter werden im pdpr-Befehl in RICOH ProcessDirector unterstützt.
-d Zielname
Legt das Ziel fest, an das Sie den Job übergeben möchten. In InfoPrint Manager handelt es sich hierbei um das logische Ziel, in RICOH ProcessDirector um die Eingabeeinheit. Wenn kein Wert angegeben wird, verwendet der pdpr-Befehl die Umgebungsvariable PDPRINTER auf dem übergebenden Computer, um das Ziel zu bestimmen.

Wenn Sie von InfoPrint Manager zu RICOH ProcessDirector migrieren, können Sie eine Eingabeeinheit für jedes logische Ziel erstellen, das bereits vorhanden ist, und Regeln in der Datei pdpr.cfg verwenden, um für ein bestimmtes logisches Ziel bestimmte Dateien stattdessen an die entsprechende Eingabeeinheit zu senden.

-f Dateiname
Gibt eine zusätzliche Datei an, die im Job enthalten sein soll. Verwenden Sie diesen Parameter, wenn Sie mehrere Dateien mit dem pdpr-Befehl übergeben und unterschiedliche Optionen für jede Datei festlegen möchten.
    Hinweis:
  • In InfoPrint Manager wird durch die Übergabe von zusätzlichen Dateien mit -f ein einzelner Druckjob erstellt. In RICOH ProcessDirector wird jede Datei als getrennter Job übergeben. Sie können -f nicht verwenden, um Dateien zu einem einzelnen Job in RICOH ProcessDirector zu kombinieren.
-i [ipm|ippd]
Zwingt das pdpr-Script, den Job entweder an RICOH ProcessDirector oder InfoPrint Manager zu senden. Sie können diesen Parameter bei Bedarf verwenden, wenn Sie Ihre Konfiguration testen, um sicherzustellen, dass Ihre Clients Jobs an beide Systeme senden. Wenn dieser Parameter im pdpr-Befehl angegeben ist, wird die Datei pdpr.cfg umgangen, und der Job wird an das im Parameter festgelegte Ziel gesendet.
-t JobName
Legt den Namen des Jobs mit dem Merkmal Jobname in RICOH ProcessDirector fest.
-n CopyCount
Legt die Anzahl der zu druckenden Kopien des Jobs im Merkmal Angeforderte Jobkopien in RICOH ProcessDirector fest.
-x Optionen
Ermöglicht die Weiterleitung von verschiedenen Verarbeitungsoptionen an InfoPrint Manager oder RICOH ProcessDirector. Um beispielweise anzugeben, welche Formdef der Job verwendet, können Sie einen Job mit dem folgenden Befehl übergeben:
pdpr -d myprinter -x "form-definition=F12UP" myprintfile.afp
Optionen, die mit dem Parameter-x weitergeleitet werden können
Die erste Tabelle zeigt die Optionen, die Sie mit dem Parameter -x im pdpr-Befehl weiterleiten können, zusammen mit den lprafp -Befehlsoptionen und RICOH ProcessDirector-Jobmerkmalen, denen sie zugeordnet sind.

Die meisten Zuordnungen sind bereits in den Musterdateien receive_lpd_jobtype.cfg und receive_lpd_pdf_jobtype.cfg enthalten, sodass Sie diese Dateien für das Merkmal Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow Ihrer Eingabeeinheit verwenden können, um die pdpr-Befehlsoptionen ohne Bearbeitung zu RICOH ProcessDirector-Jobmerkmalen hinzuzufügen. Die Musterdateien sind unter /aiw/aiw1/samples/rules/ (Linux) oder C:\aiw\aiw1\samples\rules\ (Windows) installiert.

    Hinweis:
  • Updates überschreiben möglicherweise Dateien in den Verzeichnissen /aiw/aiw1/samples/ (Linux) oder C:\aiw\aiw1\samples\ (Windows), sie überschreiben jedoch keine Dateien in den Verzeichnissen /aiw/aiw1/control_files/ (Linux) oder C:\aiw\aiw1\control_files\ (Windows). Wir empfehlen, Musterdateien in die Verzeichnisse /aiw/aiw1/control_files/ (Linux) oder C:\aiw\aiw1\control_files\ (Windows) zu kopieren und alle Änderungen in der kopierten Datei vorzunehmen.

Die zweite Tabelle zeigt Optionen, die nicht in der Musterdatei receive_lpd_jobtype.cfg oder receive_lpd_pdf_jobtype.cfg enthalten sind, jedoch bei Bedarf hinzugefügt werden können. Die dritte Tabelle zeigt Optionen, die keine direkte Zuordnung zu RICOH ProcessDirector-Jobmerkmalen aufweisen.

In der Musterdatei receive_lpd_jobtype.cfg zugeordnete Optionen
pdpr-Option und Informationen lprafp-Befehlsoptionen RICOH ProcessDirector-Merkmal und Informationen
adresse1-text
address2-text
address3-text
adresse4-text

1 bis 4095 Zeichen für jede Option

address1
address2
address3
address4

1 bis 90 Zeichen für jede Option

Job.Info.Address1
Job.Info.Address2
Job.Info.Address3
Job.Info.Address4

1 bis 128 Zeichen (Byte) für jedes Merkmal

auxiliary-sheet-selection

Werte:

  • end
  • none
  • sep
  • sep-end
  • start
  • start-end
  • start-sep
  • start-sep-end

header= yes | no
trailer= yes | no
separator= yes | no

Zuordnungen:

  • end
    header=no 
    trailer=yes 
    separator=no
  • none
    header=no 
    trailer=no 
    separator=no
  • sep
    header=no 
    trailer=no
    separator=yes
  • sep-end
    header=no
    trailer=yes
    separator=yes
  • start
    header=yes
    trailer=no
    separator=no
  • start-end
    header=yes
    trailer=yes
    separator=no
  • start-sep
    header=yes
    trailer=no
    separator=yes
  • start-sep-end
    header=yes
    trailer=yes
    separator=yes

Job.Print.HeaderCopies= 0 | 1
Job.Print.SeparatorCopies= 0 | 1
Job.Print.TrailerCopies= 0 | 1

Zuordnungen:

  • end
    Job.Print.HeaderCopies=0
    Job.Print.SeparatorCopies=0
    Job.Print.TrailerCopies=1
  • none
    Job.Print.HeaderCopies=0
    Job.Print.SeparatorCopies=0
    Job.Print.TrailerCopies=0
  • sep
    Job.Print.HeaderCopies=0
    Job.Print.SeparatorCopies=1
    Job.Print.TrailerCopies=0
  • sep-end
    Job.Print.HeaderCopies=0
    Job.Print.SeparatorCopies=1
    Job.Print.TrailerCopies=1
  • start
    Job.Print.HeaderCopies=1
    Job.Print.SeparatorCopies=0
    Job.Print.TrailerCopies=0
  • start-end
    Job.Print.HeaderCopies=1
    Job.Print.SeparatorCopies=0
    Job.Print.TrailerCopies=1
  • start-sep
    Job.Print.HeaderCopies=1
    Job.Print.SeparatorCopies=1
    Job.Print.TrailerCopies=0
  • start-sep-end
    Job.Print.HeaderCopies=1
    Job.Print.SeparatorCopies=1
    Job.Print.TrailerCopies=1

building-text

1 bis 4095 Zeichen

building

1 bis 90 Zeichen

Job.Info.Building

1 bis 128 Zeichen (Byte)

chars chars Job.Line2AFP.CHARS
class
mvs-klasse
class Job.Class
copy-count copies Job.Copies
data-fidelity-problem-reported

Werte:

  • all
  • zeichen
  • print-positioning
  • none

datack

Werte:

  • block
  • blkchar
  • blkpos
  • unblock

Job.Print.DataCheck

Werte:

  • Block
  • BlkChar
  • BlkPos
  • Unblock

department-text

1 bis 4095 Zeichen

department

1 bis 90 Zeichen

Job.Info.Department

1 bis 128 Zeichen (Byte)

document-format

Werte:

  • ascii
  • dbcs-ascii
  • ditroff
  • gif
  • jpeg
  • line-data
  • modca-p
  • pcl
  • pdf
  • postscript
  • ppml
  • sap
  • tiff

datatype

Werte:

  • ascii(as)
  • afpds(af)
  • dbcsascii(db)
  • ditroff(d)
  • gif
  • jpeg
  • line(l)
  • modcap(mo)
  • pcl(pc)
  • pdf
  • postscript(ps)
  • ppml
  • sap
  • tiff

Job.InputDatastream

Werte:

  • afp
  • gif
  • jdf
  • jpeg
  • lcds
  • linedata
  • metacode
  • pcl
  • pdf
  • ps
  • text
  • tiff
  • Unbekannt

form-definition

1 bis 8 Zeichen

Formdef

1 bis 8 Zeichen

Job.Line2AFP.Formdef

1 bis 8 Zeichen (Byte)

image-out-format

Werte:

  • ioca-uncompressed
  • im1
  • io1
  • io1-g4
  • io1-mmr
  • as-is

imageout

Werte:

  • ioca
  • as-is

Job.Line2AFP.IMAGEOUT

Werte:

  • IOCA
  • ASIS

    Hinweis:
  • Alle anderen Optionen werden verworfen.
job-name

1 bis 4095 Zeichen

jobname

1 bis 255 Zeichen

Job.Name

1 bis 128 Zeichen (Byte)

mvs-destination

1 bis 8 Zeichen

destination

1 bis 8 Zeichen

Job.Destination

1 bis 32 Zeichen (Byte)

new-line-options

Werte:

  • counted-4-octetaligned
  • record,n
  • lf
  • cr-and-lf

fileformat

Werte:

  • record
  • record,n
  • stream,lf
  • stream,crlf

Job.Line2AFP.FILEFORMAT
node-id-text

1 bis 4095 Zeichen

no/nodeid

1 bis 20 Zeichen

Job.Info.NodeID

1 bis 128 Zeichen (Byte)

output-bin outbin Job.OutputBin
Overlay

1 bis 8 Zeichen

Overlay

1 bis 8 Zeichen

Job.Print.Overlay

1 bis 8 Zeichen (Byte)

page-definition

1 bis 8 Zeichen

pagedef

1 bis 8 Zeichen

Job.Line2AFP.PAGEDEF
programmer-text

1 bis 4095 Zeichen

programmer

1 bis 90 Zeichen

Job.Info.Programmer
room-text

1 bis 4095 Zeichen

room

1 bis 90 Zeichen

Job.Info.Room

1 bis 128 Zeichen (Byte)

shift-out-shift-in

Werte:

  • one
  • two
  • aaaaaaaa

prmode

Werte:

  • SOSI1
  • SOSI2
  • aaaaaaaa

Job.Line2AFP.PRMODE
table-reference-characters

Werte:

  • Ja
  • Nein
  • Fester Wert

trc

Werte:

  • Ja
  • Nein
  • Fester Wert

Job.Line2AFP.TRC
title-text

1 bis 4095 Zeichen

title

1 bis 90 Zeichen

Job.Info.Title

1 bis 128 Zeichen (Byte)

user-id-text

1 bis 4095 Zeichen

us

1 bis 90 Zeichen

Job.Info.User
x-image-shift

Dieser Wert wird in Millimetern angegeben.

xoffset

Wert:

  • float

Job.Print.Xoffset

Dieser Wert wird in Zoll angegeben. Das pdpr-Script konvertiert den Wert von Millimetern in Zoll.

y-image-shift

Dieser Wert wird in Millimetern angegeben.

yoffset

Wert:

  • float

Job.Print.Yoffset

Dieser Wert wird in Zoll angegeben. Das pdpr-Script konvertiert den Wert von Millimetern in Zoll.

In der Musterdatei receive_lpd_jobtype.cfg nicht zugeordnete Optionen, die jedoch hinzugefügt werden können
pdpr-Option und Informationen lprafp-Befehlsoptionen RICOH ProcessDirector-Merkmal und Informationen
carriage-control-type

Werte:

  • ansi-ascii
  • ansi-ebcdic
  • machine
  • none

cctype

Werte:

  • z
  • a
  • m

Job.Line2AFP.CC_TYPE
maximum-messages-printed

0 bis 9999 Zeichen

msgcount

0 bis 9999 Zeichen

Job.Print.MessageCount

0 bis 9999 Zeichen

ressourcenkontext
ressourcenkontext-benutzer
ressourcenkontext-schriftart

1 bis 255 Zeichen

respath Job.Print.ResourcePath

Bis zu 4096 Zeichen (Byte)

Optionen in der Tabelle unten weisen keine direkte Zuordnung zu RICOH ProcessDirector-Jobmerkmalen auf. Einige von ihnen können jedoch zu vorhandenen Jobmerkmalen hinzugefügt werden, die Sie derzeit nicht verwenden. Beispielweise können Sie die Optionen account-textpdpr und lprafp dem Jobmerkmal Job.CustomerName zuordnen, wenn Sie Job.CustomerName nicht für andere Informationen verwenden. Optionen, die bestimmte Werte enthalten und zum Festlegen von Druckoptionen verwendet werden, wie zum Beispiel default-character-mapping, können nicht effektiv zugeordnet werden.

Optionen ohne direkte Zuordnung zu RICOH ProcessDirector-Jobmerkmalen
pdpr-Option und Informationen lprafp-Befehlsoptionen
account-text

1 bis 4095 Zeichen

account

1 bis 90 Zeichen

default-input-tray bin
default-character-mapping

Werte:

  • ibm-437
  • ibm-860
  • ibm-863
  • ibm-865

codepage

Werte:

  • 437
  • 860
  • 863
  • 865

document-file-name

1 bis 4095 Zeichen

docname

1 bis 255 Zeichen

mvs-segment-id

1 bis 10 Zeichen

segmentid

1 bis 10 Zeichen

name-text

1 bis 4095 Zeichen

name

1 bis 90 Zeichen

new-line-option-data-encoding

Werte:

  • utf-8
  • utf-16
  • ebcdic
  • ascii

newlineencoding

Werte:

  • utf8
  • utf16
  • ebcdic
  • ascii

1.3.12.26.1.3 receive_text_jobtype.cfg

Die Musterdatei receive_text_jobtype.cfg legt den Workflow aus einer Textüberschreibungsdatei fest.

Der von RICOH ProcessDirector bereitgestellte Schritt SetJobTypeFromRules kann die Steuerdatei receive_text_jobtype.cfg verwenden, um den Workflow von der Datei jobID.overrides.text festzulegen. Der Schritt kann diese Steuerdatei auch verwenden, um eine optionale Job-Ticket-Datei im Job Definition Format (JDF), jobID.overrides.jdf, in eine temporäre textbasiere Überschreibungsdatei zu konvertieren, die mit der Datei jobID.overrides.text benutzt werden kann, um den Workflow festzulegen.

Bei allen Informationen in der Steuerdatei muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden.

Die Steuerdatei enthält die folgenden Abschnitte:

Abschnitt CONFIGURATION
Dies ist ein Abschnitt für globale Einstellungen, der aus Schlüsselwörtern besteht, mit denen definiert wird, wie RICOH ProcessDirector die Job-Ticket-Parameter interpretiert.
FILE_MODE
Dieses Schlüsselwort steuert, wie RICOH ProcessDirector das Job-Ticket verarbeitet. Bei dem Wert "FILE" wird RICOH ProcessDirector angewiesen, alle Informationen in der Datei als einen einzigen Satz zu behandeln. In diesem Modus kann RICOH ProcessDirector Aktionen zum Suchen und Ersetzen ausführen. Die doppelten Anführungszeichen in dem Wert sind erforderlich.

Der Wert "RECORD" für den Dateimodus veranlasst RICOH ProcessDirector, die Informationen in der Datei auf Satzbasis zu lesen. Die doppelten Anführungszeichen in dem Wert sind erforderlich.

ATTRIBUTE_PATTERN
Dieses Schlüsselwort gibt einen regulären Ausdruck an, mit dem definiert wird, wie RICOH ProcessDirector die Namen von Merkmalen erkennt. RICOH ProcessDirector stellt den Wert "\$\{Job.*\}" bereit. Die doppelten Anführungszeichen begrenzen den Ausdruck, und die umgekehrten Schrägstriche sind Escapezeichen, die den Sonderzeichen im Ausdruck vorangestellt sind.

Der Wert "\$\{Job.*\}" weist RICOH ProcessDirector an, Merkmalnamen als Zeichenfolgen zu erkennen, die mit Job. beginnen und denen weitere Zeichen folgen können, aber nicht müssen. RICOH ProcessDirector-Namen von Jobmerkmalen stimmen mit dieser Konvention überein, beispielsweise Job.Duplex und Job.Print.CumulativeSheetsStacked.

KEYWORD_CASE
Mit diesem Schlüsselwort wird die Groß-/Kleinschreibung der Zeichen in den Parameternamen des Job-Tickets definiert. Je nach den Einstellungen auf dem sendenden System können Parameter ausschließlich in Großbuchstaben oder ausschließlich in Kleinbuchstaben übergeben werden. Benutzen Sie je nach Anforderungen der Installation den Wert "UPPER" oder "LOWER".

Begrenzen Sie den Anfang und das Ende des Abschnitts CONFIGURATION mit CONFIGURATION und ENDCONFIGURATION.

Abschnitt REPLACE
Dieser Abschnitt benutzt Befehle sed zum Ersetzen von Zeichenfolgen im Job-Ticket. Er ist in der Musterdatei auf Kommentar gesetzt. Er wird wahrscheinlich nicht benötigt.

Begrenzen Sie den Anfang und das Ende des Abschnitts REPLACE mit REPLACE und ENDREPLACE.

Abschnitt PATTERN KEY_VALUE
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie RICOH ProcessDirector Schlüsselwörter und Werte findet und unter Verwendung von Gruppen mit regulären Ausdrücken in Token konvertiert. Der von RICOH ProcessDirector bereitgestellte Abschnitt sieht wie folgt aus:
PATTERN KEY_VALUE
"(.*?)=(.*?),"
ENDPATTERN
Das Muster ist durch doppelte Anführungszeichen begrenzt und das Muster links von dem Gleichheitszeichen stellt das Schlüsselwort dar. Das Muster rechts stellt den Wert dar. Dieses Muster erstellt eine durch Kommas begrenzte Liste von Paaren aus Schlüsselwort und Wert.
Abschnitt mit der Anweisung DEFINE
Dieser Abschnitt benutzt Symbolformeln zum Festlegen des RICOH ProcessDirector-Workflows aus einem Wert in dem Job-Ticket, das mit dem Job übergeben wurde. RICOH ProcessDirector benutzt normalerweise den folgenden Typ der Anweisung DEFINE, um den Workflow festzulegen:
DEFINE ${Job.JobType} AS "Transform"
DEFINE ${Job.JobType} AS "PDF" WHEN (${Job.InputDatastream} == "pdf")

Die erste Anweisung DEFINE legt den Standardworkflow fest. Die zweite Anweisung DEFINE ist eine bedingte Anweisung. In diesem Beispiel setzt RICOH ProcessDirector den Wert des Merkmals Job.JobType auf PDF, wenn der Wert des Parameters Job.InputDatastream in der Textüberschreibungsdatei pdf ist. Hat der Parameter Job.InputDatastream einen anderen Wert, verwendet RICOH ProcessDirector den Standardworkflow.

1.3.12.26.1.4 receive_lpd_pdf_jobtype.cfg

Die Musterdatei receive_lpd_pdf_jobtype.cfg legt den Workflow und die Jobmerkmale für PDF-Jobs fest, die über das LPD-Protokoll empfangen wurden.

RICOH ProcessDirector kann diese Steuerdatei verwenden, um eine LPD-Steuerdatei zu interpretieren, die einen über das LPD-Druckprotokoll empfangenen PDF-Druckjob begleitet. Das Format der LPD-Steuerdatei hängt von dem Betriebssystem des sendenden Hosts ab. Eine von Windows empfangene LPD-Steuerdatei kann beispielsweise die folgenden Informationen enthalten:

orighost=mywindowshost
origuser=annsmith
origname=TestPDF.pdf

Um eine Steuerdatei zu verwenden, setzen Sie den Wert des Merkmals Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow für die Eingabeeinheit auf SetJobTypeFromRules oder SetJobTypeFromFileName, und legen Sie dann den Wert des Merkmals Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow auf den Pfad und den Dateinamen der Steuerdatei fest. Der Schritt SetJobTypeFromRules verwendet die Steuerdatei, um den Workflow für den Job festzulegen, eine optionale, mit dem Job übergebene Überschreibungsdatei in eine Datei im Format RICOH ProcessDirectorMerkmalname=Wert für das Festlegen von Jobmerkmalen zu konvertieren oder beides. Der Schritt SetJobTypeFromFileName verwendet die Steuerdatei, um Jobmerkmale festzulegen. Bei allen Informationen in der Steuerdatei muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden.

    Hinweis:
  • Sie können keine Steuerdatei verwenden, um Jobmerkmale festzulegen, die im Notizbuch der Jobmerkmale schreibgeschützt sind.

Die Steuerdatei enthält die folgenden Abschnitte:

Abschnitt CONFIGURATION
Dies ist ein Abschnitt für globale Einstellungen, der aus Schlüsselwörtern besteht, mit denen definiert wird, wie RICOH ProcessDirector die LPD-Steuerdateiparameter interpretiert.
FILE_MODE
Dieses Schlüsselwort steuert, wie RICOH ProcessDirector die LPD-Steuerdatei verarbeitet. Bei dem Wert "FILE" wird RICOH ProcessDirector angewiesen, alle Informationen in der Datei als einen einzigen Satz zu behandeln. In diesem Modus kann RICOH ProcessDirector Aktionen zum Suchen und Ersetzen ausführen. Die doppelten Anführungszeichen in dem Wert sind erforderlich.

Der Wert "RECORD" für den Dateimodus veranlasst RICOH ProcessDirector, die Informationen in der Datei auf Satzbasis zu lesen. Die doppelten Anführungszeichen in dem Wert sind erforderlich.

ATTRIBUTE_PATTERN
Dieses Schlüsselwort gibt einen regulären Ausdruck an, mit dem definiert wird, wie RICOH ProcessDirector die Namen von Merkmalen erkennt. RICOH ProcessDirector stellt den Wert "\$\{Job.*\}" bereit. Die doppelten Anführungszeichen begrenzen den Ausdruck, und die umgekehrten Schrägstriche sind Escapezeichen, die den Sonderzeichen im Ausdruck vorangestellt sind.

Der Wert "\$\{Job.*\}" weist RICOH ProcessDirector an, Merkmalnamen als Zeichenfolgen zu erkennen, die mit Job. beginnen und denen weitere Zeichen folgen können, aber nicht müssen. RICOH ProcessDirector-Namen von Jobmerkmalen stimmen mit dieser Konvention überein, beispielsweise Job.Duplex und Job.Print.CumulativeSheetsStacked.

KEYWORD_CASE
Mit diesem Schlüsselwort wird die Groß-/Kleinschreibung der Zeichen in den Parameternamen der LPD-Steuerdatei definiert. Je nach den Einstellungen auf dem sendenden System können Parameter ausschließlich in Großbuchstaben oder ausschließlich in Kleinbuchstaben übergeben werden. Benutzen Sie je nach Anforderungen der Installation den Wert "UPPER" oder "LOWER".

Begrenzen Sie den Anfang und das Ende des Abschnitts CONFIGURATION mit CONFIGURATION und ENDCONFIGURATION.

Abschnitt REPLACE
Dieser Abschnitt benutzt Befehle sed zum Ersetzen von Zeichenfolgen in der LPD-Steuerdatei. Er ist in der Musterdatei auf Kommentar gesetzt. Er wird wahrscheinlich nicht benötigt.

Begrenzen Sie den Anfang und das Ende des Abschnitts REPLACE mit REPLACE und ENDREPLACE.

Abschnitt PATTERN KEY_VALUE
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie RICOH ProcessDirector Schlüsselwörter und Werte findet und unter Verwendung von Gruppen mit regulären Ausdrücken in Token konvertiert. Der von RICOH ProcessDirector bereitgestellte Abschnitt sieht wie folgt aus:
PATTERN KEY_VALUE
"(.*?)=(.*?),"
ENDPATTERN
Das Muster ist durch doppelte Anführungszeichen begrenzt und das Muster links von dem Gleichheitszeichen stellt das Schlüsselwort dar. Das Muster rechts stellt den Wert dar. Dieses Muster erstellt eine durch Kommas begrenzte Liste von Paaren aus Schlüsselwort und Wert.
Abschnitt mit der Anweisung DEFINE
Dieser Abschnitt benutzt Symbolformeln zum Festlegen des RICOH ProcessDirector-Workflows und der Jobmerkmale aus Werten in der LPD-Steuerdatei, die mit dem Job übergeben wurde. Nachfolgend sind Beispiele von Typen der Anweisungen DEFINE aufgeführt, die der Abschnitt enthalten kann:
DEFINE ${Job.JobType} AS "PDF" WHEN (${ORIGHOST} == "mywindowshost")
DEFINE ${Job.Name} AS "${ORIGNAME}"
DEFINE ${Job.Host.UserID} AS "${ORIGUSER}"
DEFINE ${Job.InputDatastream} AS "PDF" WHEN 
(${ORIGHOST} == "mywindowshost")
DEFINE ${Job.Customer} AS "XYZ" WHEN 
(${ORIGUSER} == "xyzadmin") FINALLY QUIT

Die Anweisung DEFINE ${Job.JobType} ist eine bedingte Anweisung. Im Beispiel setzt RICOH ProcessDirector den Wert des Merkmals Job.JobType auf PDF, wenn der Wert des Parameters ORIGHOST der LPD Steuerdatei mywindowshost lautet. Wenn der Parameter ORIGHOST einen anderen Wert besitzt, legt RICOH ProcessDirector den Workflow nicht mit der Steuerdatei fest. Beim Festlegen wird eine andere Methode verwendet, beispielsweise wird der Workflow verwenden, der der Eingabeeinheit des Typs "LPD" zugeordnet ist.

Die Anweisung DEFINE ${Job.Name} legt den Wert des Merkmals Job.Name auf den Namen der Original-Eingabedatei fest.

Die Anweisung DEFINE ${Job.Host.UserID} ist eine nicht bedingte Anweisung. In diesem Beispiel setzt RICOH ProcessDirector den Wert des Jobmerkmals Job.Host.UserID auf den Wert des Parameters ORIGUSER in der LPD-Steuerdatei. Wenn die von RICOH ProcessDirector empfangene Original-LPD-Steuerdatei origuser=annsmith enthält, setzt RICOH ProcessDirector den Wert des Merkmals Job.Host.UserID daher auf annsmith.

Die Anweisung DEFINE ${Job.InputDatastream} ist eine bedingte Anweisung. Im Beispiel setzt RICOH ProcessDirector den Wert des Jobmerkmals Job.InputDataStream auf PDF, wenn der Wert des Parameters ORIGHOST der LPD Steuerdatei mywindowshost lautet. Wenn der Parameter ORIGHOST einen beliebigen anderen Wert besitzt, legt RICOH ProcessDirector den Wert des Merkmals Job.InputDataStream nicht fest.

Die Anweisung DEFINE ${Job.Customer} ist eine bedingte Anweisung, die möglicherweise bewirkt, dass RICOH ProcessDirector keine weiteren Anweisungen DEFINE in der Steuerdatei mehr liest. Wenn die in der Anweisung definierte Bedingung wahr ist, stoppt RICOH ProcessDirector das Lesen der Steuerdatei. Ist die Bedingung falsch, setzt RICOH ProcessDirector die Auswertung von anderen DEFINE-Anweisungen fort, die auf die FINALLY QUIT-Anweisung folgen.

1.3.12.26.2 Syntax regulärer Ausdrücke

Verwenden Sie Syntax regulärer Ausdrücke in RICOH ProcessDirector an verschiedenen Stellen: Steuerdateien, Schrittvorlagen wie "CompressFiles" und "SetJobTypeFromFileName", Eingabeeinheitenmerkmale und in RICOH ProcessDirector-Funktionen und erweiterten Funktionen. Dieser Abschnitt enthält eine Zusammenfassung der Syntax regulärer Ausdrücke sowie einige Beispiele.

Weitere Informationen zur Syntax regulärer Ausdrücke siehe Open Group Base Specifications Issue 6, Chapter 9 hier: http://pubs.opengroup.org/onlinepubs/007904875/basedefs/xbd_chap09.html. Wenn Sie die Suchergebnisse Ihrer Ausdrücke vor dem Einsatz in Ihrem Workflow überprüfen möchten, finden Sie hierfür eine Vielzahl Gratis-Tools im Internet. Hier ein Beispiel für ein kostenloses, browserbasiertes Tool zur Überprüfung von Ausdrücken: http://gskinner.com/RegExr/.

Zusammenfassung der Syntax
  • Ein Punkt (.) steht für eine Übereinstimmung bei einem einzelnen Auftreten eines beliebigen Zeichens (Buchstabe oder Zahl).
  • Ein Stern (*) steht für 0 oder mehr Übereinstimmungen bei dem vorherigen Zeichen bis zur maximalen Länge des Dateinamens.
  • Ein umgekehrter Schrägstrich (\) ist das Escapezeichen, was bedeutet, dass das nächste Zeichen wortwörtlich interpretiert wird.
  • Das Dollarzeichen ($) bedeutet, dass eine Übereinstimmung das Ende des Ausdrucks bedeutet.
  • Ein Fragezeichen (?) kennzeichnet das vorhergehende Zeichen als optional, colou?r stimmt also beispielsweise mit color oder colour überein.
  • Das Pluszeichen (+) stimmt mit einem oder mehreren vorhergehenden Zeichen überein.

Für die Zeichen in dem Wert muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. Beispielsweise stellt .*PDF$,.*AFP$ andere Muster als .*pdf$,.*afp$ dar.

Trennen Sie mehrere Muster durch Kommas. Geben Sie zwischen Mustern kein Leerzeichen ein.

Beachten Sie, dass *. zwar häufig als Platzhalter verwendet wird (beispielsweise bei der Suche nach Dateien auf einem Windows-System), diese Zeichenfolge jedoch kein gültiger Ausdruck der Syntax regulärer Ausdrücke ist.

Dies ist ein Beispiel für einen regulären Ausdruck, der die ersten vier alphanumerischen Zeichen des Dateinamens verwendet:

[A-Za-z0-9]{4}

Das Muster in eckigen Klammern, [A-Za-z0-9], stimmt mit beliebigen Zeichen in den Bereichen A–Z, a–z oder 0–9 überein. Die Zahl in Klammern, {4}, gibt die Anzahl der zu verwendenden Zeichen an.

1.3.12.26.3 Content Expression Language (CEL)

Sie können mithilfe der RICOH ProcessDirector-Content Expression Language (CEL) Ausdrücke definieren, die Inhalt und die Platzierung von Erweiterungen (Barcode, Text und verdeckte Bereiche) für Dokumente in AFP-Dateien festlegen. Wenn Sie über das Kuvertierungseinheiten-Feature verfügen, können Sie über die CEL Ausdrücke in Kuvertiereinheiten-Regeldateien definieren, die Kuvertiereinheiten-Steuerdateien schreiben, und Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien analysieren und interpretieren.
Operatoren

In der folgenden Tabelle wird die Vorrangstellung für Operatoren von der höchsten bis zur niedrigsten Vorrangstellung gezeigt.

Bedienername Beschreibung
( ) Funktionsparameterbegrenzer
( ) Gruppierung
+, - Monadisch
*, /, % Multiplikation, Division, Modulo
+, - Addition, Subtraktion
==, !=, >, >=, <, <= Relational
(implizit) Verknüpfung

Beispiel:f(3+x)*5 ist f(3+x) multipliziert mit 5.

Sprache
Muster Musterbeispiel Echtes Beispiel Ergebnis
Verknüpfung 'Zeichenfolge1' 'Zeichenfolge2' 'a' func 'b' aVARb wenn func='VAR'
Vergleichsausdrücke func1 [Vergleichsoperator] func2 func1 > func2 Wahr, wenn func1=5 und func2=1
Bedingung or or(Ausdruck1,Ausdruck2,....) or(a>100,a==0,b==1) Wahr, wenn ein beliebiger Ausdruck wahr ist.
Bedingung and and(Ausdruck1,Ausdruck2,...) and(a>3,a<10) Wahr, wenn alle Ausdrücke wahr sind.
Bedingung not not(Ausdruck1) not(a==b) Wahr, wenn alle Ausdrücke falsch sind.
Entscheidung if(relationaler_Ausdruck,wahrer_Ausdruck,falscher_Ausdruck) if(a>v,1,0) Wenn der Vergleichsausdruck wahr ist, wird der Wert auf trueexpr gesetzt. Wenn der Vergleichsausdruck falsch ist, wird der Wert auf falseexpr gesetzt.
Entscheidung if(Wert,wahrer_Ausdruck,falscher_Ausdruck) if(func2,'true','false') Wenn func2 einen numerischen Wert, der ungleich 0 ist, oder einen Zeichenfolgewert hat, der ungleich der leeren Zeichenfolge ist, ist das Zeichenfolgeliteral wahr, andernfalls ist es falsch.
Äquivalente Anweisungen
Basis Äquivalent Kommentare
a a() Die Variablen sind Funktionen ohne ().
'*' a '*'a() Für die Verknüpfung sind keine Leerzeichen zwischen Eingaben erforderlich, und die Funktion a kann auf eine der beiden Arten dargestellt werden.
EBNF-Sprachendefinition

In dieser erweiterten Backus-Naur-Form (EBNF) wird ein CEL-Ausdruck durch die Produktion expr ausgedrückt. Die relationalen und numerischen Operationen verhalten sich wie ihre Gegenstücke in der Programmiersprache C. Aufeinanderfolgende Ausdrücke werden zusammengekettet, um ein Ergebnis zu produzieren.

expr = "(", expr, ")" | catenation | numexpr | relexpr | ("+" | "-"), expr | function call | string | number;catenation = expr, expr;numexpr = expr, ("+" | "-" | "*" | "/" | "%"), expr;relexpr = expr, ("==" | "!=" | "<" | ">" | "<=" | ">="), expr;function call = identifier, [ "(", parameters, ")" ];parameters = expr, { ",", expr };identifier = (alpha | "_"), { (alpha | "_" | digit ) };string = "'", (* sequence of characters, with standard \\ escapes *), "'";number = (digit { digit }) | ({ digit } . {digit});

Hinweis: Es gibt keine Variablen, nur Funktionsaufrufe. Ein Funktionsaufruf ohne Parameterangabe sieht genau wie eine Variable aus und verhält sich auch so.

Integrierte Kontextfunktionen
Funktionsname Syntax Beschreibung
substr substr(f,Start [,Länge]) start ist eine Position vom Ende der Zeichenkette. start ist nullbasiert. start kann negativ sein.
trim trim(Zeichenfolge [, Zu_löschende_Zeichen]) Leerzeichen (oder die in Zu_löschende_Zeichen angegebene Zeichenliste) links und rechts von der Zeichenfolge löschen.
rtrim rtrim(Zeichenfolge [, Zu_löschende_Zeichen]) Leerzeichen (oder die in Zu_löschende_Zeichen angegebene Zeichenliste) rechts von der Zeichenfolge löschen.
ltrim ltrim(Zeichenfolge [, Zu_löschende_Zeichen]) Leerzeichen (oder die in Zu_löschende_Zeichen angegebene Zeichenliste) links von der Zeichenfolge löschen.
indexof indexof(Zeichenfolge, substr [, Start ]) Startindexposition der Unterzeichenfolge innerhalb der Zeichenfolge zurückgeben. Wird substr nicht gefunden, wird -1 zurückgegeben.
fmt fmt(formatString [,values]... ) Die Werte unter Verwendung von Formatierzeichenfolge formatieren.
tr tr(Zeichenfolge, von_Zeichen [, in_Zeichen]) Zeichen, die mit von_Zeichen in der Zeichenfolge übereinstimmen, in das entsprechende in_Zeichen umsetzen. Wenn das Zeichen von_Zeichen kein entsprechendes Zeichen in in_Zeichen (Positionsübereinstimmung) hat, wird das von_Zeichen aus der Eingabezeichenfolge entfernt. Wird in_Zeichen weggelassen, werden alle in von_Zeichen aufgeführten Zeichen in dem Rückgabewert entfernt.
bin bin(Zeichenfolge [, wahres_Zeichen]) Die Eingabezeichenfolge wird unter Verwendung von wahres_Zeichen als Ein-Bit in eine Zahl konvertiert. Wird wahres_Zeichen weggelassen, ist "1" das Ein-Bit.
fmtbase fmtbase(Wert, Nummernzeichen [, Basiszeichenfolge ]) Wenn baseString weggelassen wird, wird angenommen, dass es für "0123456789ABCDEF" steht, was nach der Konvertierung des Wertes in die durch baseString dargestellte Basis die ganz rechten numChars zurückgibt. baseString kann eine beliebige Liste von Zeichen sein, wobei angenommen wird, dass das ganz linke Zeichen Null und das ganz rechte den höchsten Wert des Basissystems darstellt, in das konvertiert wird.
exists exists(Wert) Wird als "wahr" bewertet, wenn der Wert als "wahr" bewertet wird. (Diese Funktion entspricht der Funktion defined.)
Definition defined(Wert) Wird als "wahr" bewertet, wenn der Wert als "wahr" bewertet wird. Wenn der Wert ein RICOH ProcessDirector-Merkmalname ist, gibt diese Funktion "wahr" zurück, sofern das Merkmal in der Datenbank definiert ist. Ist ein Merkmal in der Datenbank definiert, können Sie in anderen CEL-Funktionen darauf verweisen.
len len(Zeichenfolge) Gibt die Anzahl von Zeichen in der Eingabezeichenfolge zurück.
nil nil Gibt einen Wert zurück, den Sie in CEL-Funktionen zur Darstellung eines Nullwerts verwenden können.
aggr [aggr=sum] [aggr=max] [aggr=min] Gibt die Summe, den Maximalwert oder den Minimalwert eines Ausdrucks (expr) zurück, der anhand aller Dokumente im Job ausgewertet wurde. Wenn Sie über das Kuvertierungseinheiten-Feature verfügen, können Sie diese Funktion in der Regeldatei für den Headersatz der Kuvertiereinheiten-Steuerdatei verwenden.
Satzkontextfunktionen
Funktionsname Syntax Beschreibung
Feldname Feldname oder Feldname() Der Wert des Feldes für den aktuellen Satz in dem Kontext.
recnum recnum oder recnum() Die Satznummer des aktuellen Satzes, der in dem Kontext benutzt wird.
Kontextfunktionen für Satz-Caching
Funktionsname Syntax Beschreibung
Feldname Feldname oder Feldname(relative_Position) Ist relative_Position 0 oder nicht vorhanden, der Wert des Feldes für den aktuellen Satz in dem Kontext. Ist relative_Position eine positive Zahl, der Wert des Feldes für die relative_Position des Satzes davor. Ist relative_Position eine negative Zahl, der Wert des Feldes für die relative_Position des Satzes dahinter. Die maximale Anzahl von Sätzen für das Caching dahinter liegt derzeit bei 10. Die Anzahl von Sätzen für das Caching davor kann ein beliebiger Wert sein und wird bei der Verarbeitung dynamisch festgelegt.
recnum recnum oder recnum() Die Satznummer des aktuellen Satzes, der in dem Kontext benutzt wird.
Beispiele
Ausdruck Erläuterung
if(or(a>100,a==0),1,0) Wenn der Wert von a größer als 100 oder gleich 0 ist, wird dieser Ausdruck als 1 bewertet; andernfalls wird er als 0 bewertet.
if(and(a>3,a<10),1,0) Wenn der Wert von a größer als 3 oder kleiner als 10 ist, wird dieser Ausdruck als 1 bewertet; andernfalls wird er als 0 bewertet.
if(fld,fld,'') Behandelt einen fehlenden Wert als leere Zeichenfolge. Andernfalls wird der fehlende Wert als undefiniert behandelt, was sich von einem Leerwert unterscheidet.
fmtbase(if(output_bin=='2',1,0) + if(output_bin=='3',2,0) + if(meter == '1', 4,0) , 1) Gibt eine Hexadezimalzahl zurück, wobei das niederwertige Bit (von rechts) angibt, ob output_bin auf 2 gesetzt ist, das zweite Bit angibt, ob output_bin auf 3 gesetzt ist und das dritte Bit angibt, ob meter auf 1 gesetzt ist.
fmtbase(if(meter=='2',1,0) + if(substr(mch_isrt_bins,0,1)=='Y',2,0) + if(substr(mch_isrt_bins,1,1)=='Y',4,0) , 1 ) Gibt eine Hexadezimalzahl zurück, wobei das niederwertige Bit (von rechts) angibt, ob meter auf 2 gesetzt ist, das zweite Bit angibt, ob das erste Zeichen von mch_isrt_bins auf 'Y' gesetzt ist, und das dritte Bit angibt, ob das zweite Zeichen von mch_isrt_bins auf 'Y' gesetzt ist.
fmtbase(63,2,"0123456789ABCDFGHJKLMNPQRSTVWXYZ") Konvertiert 63 in "1Z". Als Basis kann eine beliebige Zeichenfolge benutzt werden.
tr('abc', 'b') Entfernt alle Zeichen 'b'.
tr('00101', '01', 'NY') Konvertiert '0' in 'N' und '1' in 'Y'. Führt zu 'NNYNY'.
tr('00101', '0123456789Y', 'YYYYYYYYYYN') == 'YYYYY' Wird als wahr ausgewertet, wenn alle Zeichen in "00101" Ziffern sind. "00101" kann durch einen Funktionswert von 5 Zeichen ersetzt werden.
len(tr('00101','0')) Bewertung mit 2. Entfernt alle Nullen aus der Eingabezeichenfolge und gibt die Länge der restlichen Zeichen zurück. Zählt effektiv die Anzahl der Einsen in der Eingabezeichenfolge.
[expr=Doc.TotalSheets] [aggr=sum] Gibt die Summe aller Werte im Merkmal Doc.TotalSheets in allen Dokumenten des Auftrags zurück.
[expr=Doc.TotalSheets] [aggr=max] Gibt den Maximalwert im Merkmal Doc.TotalSheets in allen Dokumenten des Auftrags zurück.
[expr=Doc.TotalSheets] [aggr=min] Gibt den Minimalwert im Merkmal Doc.TotalSheets in allen Dokumenten des Auftrags zurück.
[expr=recnum>1] Ignorieren Sie die erste Zeile der Datei. (Lesen Sie nur Satznummern größer 1.)

1.3.12.26.3.1 Bereitgestellte CEL-Muster für AFP Enhancer

Acht Beispiele für Content Expression Language (CEL) werden im AFP Enhancer-Modus des RICOH Visual Workbench bereitgestellt. Diese Beispiele definieren den Inhalt von Barcodes und Text.

Kontonummer des Dokuments, aktuelle Seite im Dokument

fmt("%08d", Doc.AccountNbr) fmt("%02d", cur_page_in_mp)

Dieses Beispiel erstellt einen 10-stelligen Barcode bzw. 10 Textzeichen.

  • Die ersten 8 Stellen geben den Wert des Dokumentmerkmals Doc.AccountNbr an.
  • Die letzten beiden Stellen geben die Seite im Dokument an, auf welcher der Barcode oder Text erscheinen soll.

Wenn ein Wert weniger Stellen hat, ergänzt RICOH Visual Workbench führende Nullen.

Das vordefinierte Schlüsselwort cur_page_in_mp gibt die aktuelle Seite im Dokument (Poststück) an.

Aktuelles Blatt im Dokument, Gesamtzahl der Blätter im Dokument

fmt("%02d",cur_sheet_in_mp) fmt("%02d",total_sheets_in_mp)

Dieses Beispiel erstellt einen 4-stelligen Barcode bzw. 4 Textzeichen.

  • Die ersten beiden Stellen geben das Blatt im Dokument an, auf dem der Barcode oder Text erscheinen soll.
  • Die letzten beiden Stellen geben die Gesamtzahl der Blätter im Dokument an.

Wenn ein Wert weniger Stellen hat, ergänzt RICOH Visual Workbench führende Nullen.

Die vordefinierten Schlüsselwörter cur_sheet_in_mp und total_sheets_in_mp geben das aktuelle Blatt im Dokument (Poststück) und die Gesamtzahl der Blätter im Dokument an.

Text

'My literal text'

Dieses Beispiel erstellt eine Textzeile mit folgendem Inhalt: My literal text

Jobnummer, aktuelles Dokument im Job

fmt("%06d", print_job_id) fmt("%06d", cur_mp_in_pj)

Dieses Beispiel erstellt einen 12-stelligen Barcode bzw. 12 Textzeichen.

  • Die ersten 6 Stellen geben die Jobnummer an.
  • Die letzten 6 Stellen geben das Dokument im Job an, in das der Barcode oder Text platziert wird.

Sie können dieses Muster nutzen, um einen Barcode für die Automatische Überprüfung-Funktion zu erstellen.

Wenn ein Wert weniger Stellen hat, ergänzt RICOH Visual Workbench führende Nullen.

Die vordefinierten Schlüsselwörter print_job_id und cur_mp_in_pj geben die Jobnummer und das aktuelle Dokument (Poststück) im Job an.

    Hinweis:
  • Wenn Sie das Jobmerkmal Jobnummer (Job.ID) und das Dokumentmerkmal Folge im untergeordneten Job (Doc.SequenceInChild) verwenden, erhalten Sie dieselben Ergebnisse:

    fmt("%06d", Job.ID) fmt("%06d", Doc.SequenceInChild)

Jobnummer, Dokumentnummer, Kuvertierfolge, aktuelles Blatt im Dokument, Gesamtzahl der Blätter im Dokument und Dokumentbeilagen

fmt("%08d",Job.ID) fmt("%08d",Doc.ID) fmt("%03d",Doc.Insert.Sequence%1000) fmt("%02d",cur_sheet_in_mp) fmt("%02d",total_sheets_in_mp) fmt("%01d",Doc.Custom.Inserts)

Dieses Beispiel erstellt einen 24-stelligen Barcode bzw. 24 Textzeichen.

  • Die ersten 8 Stellen geben den Wert des Dokumentmerkmals Jobnummer (Job.ID) an.
  • Die nächsten 8 Stellen geben den Wert des Dokumentmerkmals Dokumentnummer (Doc.ID) an.
  • Die nächsten 3 Stellen geben den Wert des Dokumentmerkmals Kuvertierfolge (Doc.Insert.Sequence) an.
  • Die nächsten beiden Stellen geben das Blatt im Dokument an, auf dem der Barcode oder Text erscheinen soll.
  • Die nächsten beiden Stellen geben die Gesamtzahl der Blätter im Dokument an.
  • Die letzte Stelle gibt den Wert des Dokumentmerkmals Dokumentbeilagen (Doc.Custom.Inserts) an.

Sie können dieses Muster nutzen, um einen Barcode für die Kuvertiereinheitenfunktion zu erstellen.

Wenn ein Wert weniger Stellen hat, ergänzt RICOH Visual Workbench führende Nullen.

Die vordefinierten Schlüsselwörter cur_sheet_in_mp und total_sheets_in_mp geben das aktuelle Blatt im Dokument (Poststück) und die Gesamtzahl der Blätter im Dokument an.

Jobnummer, Folge im untergeordneten Job

substr('000000000000000' Job.ID, -15) fmt("%04d", cur_mp_in_pj)

Dieses Beispiel erstellt einen 19-stelligen Barcode bzw. 19 Textzeichen.

  • Die ersten 15 Zeichen geben das Jobmerkmal Jobnummer (Job.ID) an. Der Parameter –15 gibt an, dass die Jobnummer mit dem 15. Zeichen endet. Jobnummer mit weniger als 15 Zeichen werden mit Nullen aufgefüllt. Beispielsweise wird die 11-stellige Jobnummer 10000001.12 mit 3 Nullen aufgefüllt. 000100000001,12.
  • Die letzten 4 Stellen geben das Dokument im Job an, in das der Barcode oder Text platziert wird.

Sie können dieses Muster nutzen, um einen Barcode für die Automatische Überprüfung-Funktion zu erstellen.

Wenn ein Wert weniger Stellen hat, ergänzt RICOH Visual Workbench führende Nullen.

Das vordefinierte Schlüsselwort cur_mp_in_pj gibt das aktuelle Dokument (Poststück) im Job an. Der Wert des Schlüsselworts cur_mp_in_pj ist identisch mit dem Wert des Dokumentmerkmals Folge im untergeordneten Job (Doc.SequenceInChild).

    Hinweis:
  • Wenn Sie das Dokumentmerkmal Folge im untergeordneten Job (Doc.SequenceInChild) verwenden, erhalten Sie dieselben Ergebnisse:

    substr('000000000000000' Job.ID, -15) fmt("%04d", Doc.SequenceInChild)

Folge im untergeordneten Job, Jobnummer

fmt("%04d", cur_mp_in_pj) substr('000000000000000' Job.ID, -15)

Dieses Beispiel erstellt einen 19-stelligen Barcode bzw. 19 Textzeichen. Dieses Beispiel weist dieselben Werte wie das vorherige Beispiel auf, die Reihenfolge der Werte ist jedoch umgekehrt.

Stellen, Mailer-ID, Postleitzahl, mehr Stellen

'04260' Job.Postal.MailerID fmt("%05d",Doc.Address.ZipCode) '00'

Dieses Beispiel erstellt einen Barcode bzw. Text mit entweder 18 oder 21 Stellen.

  • Die ersten 5 Stellen sind 04260.
  • Die nächsten 6 oder 9 Stellen geben den Wert des Dokumentmerkmals Mailer-ID (Job.Postal.MailerID) an.
  • Die nächsten 5 Stellen geben den Wert des Dokumentmerkmals Postleitzahl (Doc.Address.ZipCode) an.
  • Die letzten beiden Stellen sind 00.
Sie können dieses Muster nutzen, um einen Intelligent Mail-Barcode zu erstellen. Ersetzen Sie bei 04260 Ihre 2-stellige Barcode-ID und Ihre 3-stellige Servicetyp-ID.

Wenn ein Wert weniger Stellen hat, ergänzt RICOH Visual Workbench führende Nullen.

1.3.12.26.4 Muster-Steuerdateien für Jobprüfinformationen

RICOH ProcessDirector zeichnet Prüfinformationen auf, wenn ein Schritt auf der Basis der Schrittschablone WriteJobLog läuft oder ein Job aus dem System gelöscht wird. RICOH ProcessDirector löscht einen Job, wenn der Aufbewahrungszeitraum abgelaufen ist oder die Verarbeitung abgeschlossen ist und kein Aufbewahrungszeitraum festgelegt wurde. Zudem löscht einen Job, wenn eine entsprechende Anforderung von einem berechtigten Benutzer erhält. Die Prüflistendateien für Jobs haben CSV-Format (CSV = Comma Separated Value). Benutzen Sie die RICOH ProcessDirector-Symbolschreibweise zur Darstellung spezieller Jobmerkmale.

Steuerdateien definieren den Inhalt von Prüflistendateien.

  • Der Schritt WriteJobLog schreibt eine einzelne Prüflistendatei basierend auf der Steuerdatei, die vom Jobmerkmal Externe Steuerdateischablone in dem Verzeichnis festlegt, das durch das Jobmerkmal Externe Steuerdateischablone festgelegt ist.
  • Wenn ein Job gelöscht wird, schreibt RICOH ProcessDirector eine Prüflistendatei basierend auf jeder Steuerdatei im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files\audit\ in das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\audit\Job.

Hinweis: Ändern Sie immer Ihre eigenen Kopien von Steuerdateien, aber nicht die Musterdateien. Die Musterdateien können durch Funktionsaktualisierungen überschrieben werden. Die Namen der Kopien legen die Namen der Dateien fest, deren Inhalt sie definieren. Beispiel: Wenn Sie job_properties.cfg als my_job_properties.cfg kopieren, erstellt RICOH ProcessDirector sowohl jobnumber.yy-mm-dd_hh-mm-ss.job_properties.cfg.csv als auch jobnumber.yy-mm-dd_hh-mm-ss.my_job_properties.cfg.csv beim Löschen des Jobs.

RICOH ProcessDirector installiert Steuerdateischablonen für Jobprüfinformationen im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\samples\audit\. Um eine Steuerdatei anzupassen, kopieren Sie diese in das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files\audit\ und bearbeiten sie.

    Hinweis:
  • Updates können Dateien im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\samples überschreiben, aber sie überschreiben keine Dateien im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files. Wir empfehlen, die Beispieldateien in das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files zu kopieren und alle Änderungen in der kopierten Datei vorzunehmen.

RICOH ProcessDirector stellt die folgenden Steuerdateien für Jobprüfinformationen bereit:

job_properties.cfg
Diese Steuerdatei legt den Inhalt der Prüflistendatei jobnumber.yy-mm-dd_hh-mm-ss.job_properties.cfg.csv im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\audit\Job fest. Die Steuerdatei weist RICOH ProcessDirector an, Basisinformationen zu dem Job aufzuzeichnen, beispielsweise den Namen und die Größe der Eingabedatei und die Gesamtzahl von Seiten und Blättern in dem Job.
job_info_properties.cfg
Diese Steuerdatei legt den Inhalt der Prüflistendatei jobnumber.yy-mm-dd_hh-mm-ss.job_info_properties.cfg.csv fest. RICOH ProcessDirector zeichnet Werte bestimmter JCL-Parameter wie beispielsweise ADDRESS und BUILDING auf. Für Jobs, die über einen Ordner für Sofortdruck übergeben wurden, zeichnet RICOH ProcessDirector nur die Jobnummer für den Job in der Prüflistendatei auf. Ist die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert, weist die Steuerdatei RICOH ProcessDirector an, Informationen speziell zu den Jobs aufzuzeichnen, die über Download for z/OS oder AFP Download Plus empfangen wurden.
print_properties.cfg
Diese Steuerdatei legt den Inhalt der Prüflistendatei jobnumber.yy-mm-dd_hh-mm-ss.print_properties.cfg.csv fest. Die Steuerdatei weist RICOH ProcessDirector an, Informationen aufzuzeichnen, die sich speziell auf den Druckschritt für den Job beziehen. Es zeichnet die Werte von Merkmalen auf, die sich auf das Drucken beziehen, beispielsweise den Duplexmodus für den Job und den Namen des Druckers, der den Job gedruckt hat. Wird im Workflow für den Job kein Druckschritt angegeben, zeichnet RICOH ProcessDirector nur die Jobnummer für den Job in der Prüflistendatei auf.

Die Funktion "AFP-Unterstützung" stellt die folgenden Steuerdateien für Jobprüfinformationen bereit:

line2afp_properties.cfg
Diese Steuerdatei legt den Inhalt der Prüflistendatei jobnumber.yy-mm-dd_hh-mm-ss.line2afp_properties.cfg.csv fest. Die Steuerdatei weist RICOH ProcessDirector an, Informationen speziell zu Zeilendatenjobs aufzuzeichnen, die in das AFP-Format umgewandelt werden. RICOH ProcessDirector zeichnet die Werte von Parametern des Befehls line2afp auf, beispielsweise CHARS und IMAGEOUT. Wenn RICOH ProcessDirector nicht den Befehl line2afp zum Verarbeiten des Jobs verwendet, wird nur die Jobnummer für den Job in der Prüflistendatei aufgezeichnet.
transform_properties.cfg
Diese Steuerdatei legt den Inhalt der Prüflistendatei jobnumber.yy-mm-dd_hh-mm-ss.transform_properties.cfg fest. Die Steuerdatei weist RICOH ProcessDirector an, Informationen speziell zu der Verarbeitung aufzuzeichnen, die über die RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle von einem RICOH ProcessDirector Transform Feature oder von InfoPrint Umwandlungsmanager ausgeführt wird. Es zeichnet die Werte von umwandlungsbezogenen Merkmalen wie die Spezifikationen für die Seitenbreite und die Seitenlänge auf. Ist im Workflow für den Job kein externer Schritt für die Umwandlung angegeben, zeichnet RICOH ProcessDirector nur die Jobnummer für den Job in der Prüflistendatei auf.

Hinweis: RICOH ProcessDirector schreibt zudem Prüfinformationen über andere Objekttypen wie beispielsweise Eingabeeinheiten. Die Informationen werden in Dateien in separaten Unterverzeichnissen von C:\aiw\aiw1\audit geschrieben, und die Prüfinformationen bestehen aus Nachrichten, die sich auf das Objekt beziehen. Beispielsweise können die Nachrichten Änderungen an Merkmalwerten aufzeichnen. RICOH ProcessDirector stellt keine Steuerdateien zum Steuern des Inhalts von Prüflistendateien für andere Objekttypen als Jobs bereit.

1.3.12.26.5 Muster-Steuerdateien für Bannerseiten

Sie können RICOH ProcessDirector so konfigurieren, dass Bannerseiten für Jobs gedruckt werden. Bannerseiten können eine Startseite einschließen, die vor der ersten Datenseite des Jobs gedruckt wird, sowie eine Abschlussseite, die nach der letzten Datenseite des Jobs gedruckt wird. Bei einem aus mehreren Kopien bestehenden AFP-Job können die Bannerseiten eine Trennseite einschließen, die zwischen den Kopien gedruckt wird.

RICOH ProcessDirector stellt Steuerdateien für Bannerseiten in C:\aiw\aiw1\samples\banner_pages\ und in C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\ bereit. Die Bannerseiten-Steuerdateien definieren, welche Feldnamen und Merkmalwerte in den Informationsfeldern auf den Bannerseiten gedruckt werden. Die Steuerdateien können RICOH ProcessDirector zum Drucken von Barcodes auf Bannerseiten anweisen.

Hinweis: Updates können Dateien im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\samples\banner_pages\ überschreiben, aber sie überschreiben keine Dateien im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\. Es wird empfohlen, Musterdateien in das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\ zu kopieren und alle Änderungen in der kopierten Datei vorzunehmen.

RICOH ProcessDirector bietet diese Konfigurationsdateien für PDF-Bannerseiten:

  • header.jrxml
  • trailer.jrxml

RICOH ProcessDirector bietet diese Konfigurationsdateien für AFP-Bannerseiten mit der Funktion "AFP-Unterstützung":

  • header.cfg
  • header.impact.cfg
  • header.narrow.cfg
  • header.wide.cfg
  • separator.cfg
  • separator.impact.cfg
  • separator.narrow.cfg
  • separator.wide.cfg
  • trailer.cfg
  • trailer.impact.cfg
  • trailer.narrow.cfg
  • trailer.wide.cfg

1.3.12.26.5.1 Bannerseitenfelder

Sie können die Steuerdatei für Bannerseiten für einen einzelnen AFP-Job ändern, sobald er sich auf dem System befindet.

Beispiele für Einträge in den Bannerseiten-Steuerdateien sind:

Field301 Class;JobTicketField;[Job.Class.NameAndValue];X0CR5M;XZE26F;5.390625;3.34375;0
Field302 Form;JobTicketField;[Job.Form];X0CR5M;XZE26F;5.390625;3.640625;0
Field303 Destination;JobTicketField;[Job.Destination];X0PCLR12;;5.390625;3.9375;0
Field304 Customer;JobTicketField;[Job.CustomerName.Value];X0PCLR12;;5.390625;4.234375;0
Field305 Duplex;JobTicketField;[Job.Duplex.NameAndValue];X0CR5M;XZE26F;5.390625;4.546875;0
Field306 PlannedTime;JobTicketField;[Job.SLA.PlannedTime.Complete.Default.NameAndValue];X0PCLR12;;1.000;5.75;0

In der folgenden Tabelle werden die Felder der Zeilen in einer Steuerdatei für Bannerseiten beschrieben. Die Felder, die nur zum Drucken von Barcodes benutzt werden, werden jedoch nicht beschrieben. Alle in der Zeile auf die Dateikennung folgenden Felder werden durch Semikolons (;) getrennt.

Namen und Beschreibungen der Bannerfelder
Feldname Beschreibung
FieldX Jede Zeile muss mit FieldX beginnen, wobei X eine eindeutige Zahl von 1 bis 1000 ist. Benutzen Sie ein nachgestelltes Leerzeichen, um FieldX von dem nächsten Feld in der Zeile zu trennen.
Feldname Ein vom Benutzer ausgewählter Name, der die Zeile identifiziert. Der Name muss innerhalb der Steuerdatei eindeutig sein. Er kann bis zu 32 Zeichen lang sein.
Feldtyp Werte für den Feldtyp sind:
JobTicketField
RICOH ProcessDirector druckt den im nächsten Feld angegebenen Wert oder aufgelösten Namen und Wert auf der Bannerseite. Bei diesem Feldtyp ist das nächste Feld ein geänderter Datenbankname für ein Merkmal.
ExitData
RICOH ProcessDirector druckt den im nächsten Feld angegebenen aufgelösten Wert. Bei diesem Feldtyp ist das nächste Feld ein Exit-Schlüssel für die Druckertreiberkomponente, die RICOH ProcessDirector benutzt.
Literal
RICOH ProcessDirector druckt den im nächsten Feld angegebenen Literaltext auf der Bannerseite.
[TicketKey] Ticket-Schlüsselwerte sind:
[DataBasePropertyName.Value]
RICOH ProcessDirector druckt nur den Wert des angegebenen Merkmals auf der Bannerseite. Begrenzen Sie die Zeichenfolge für den Merkmalnamen durch Klammern ([]). Ist der Wert dieses Feldes beispielsweise [Job.Copies.Value] und wurde nur eine einzelne Kopie des Jobs angefordert, druckt RICOH ProcessDirector eine 1 auf die Bannerseite. Der vorhergehende Wert für Feldtyp muss JobTicketField sein. Der von Ihnen angegebene Name der Datenbankeigenschaft muss in den Verzeichnissen /aiw/aiw1/control_files/banner_pages/banner_page_property_values.cfg (Linux) oder C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\banner_page_property_values.cfg (Windows) enthalten sein.
[DataBasePropertyName.NameAndValue]
RICOH ProcessDirector druckt den Namen des Merkmals, der im Notizbuch der Merkmale angezeigt wird, gefolgt von dem Wert des Merkmals. Begrenzen Sie die Zeichenfolge für den Merkmalnamen durch Klammern ([]). Ist der Wert dieses Feldes beispielsweise [Job.Copies.NameAndValue] und wurde nur eine einzelne Kopie des Jobs angefordert, druckt RICOH ProcessDirectorAngeforderte Jobkopien: 1 auf die Bannerseite. Der vorhergehende Wert für Feldtyp muss JobTicketField sein. Der von Ihnen angegebene Name der Datenbankeigenschaft muss in den Verzeichnissen /aiw/aiw1/control_files/banner_pages/banner_page_property_values.cfg (Linux) oder C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\banner_page_property_values.cfg (Windows) enthalten sein.
Textzeichenfolge
Eine benutzerdefinierte Textzeichenfolge, die Leerzeichen enthalten kann. Der vorhergehende Wert für Feldtyp muss Literal sein. Die in der Zeile angegebenen codierten Fonts steuern die Länge der Textzeichenfolge. Die Textzeichenfolge darf maximal so lang sein wie die Anzahl von Zeichen, die längsweise auf der Seite in den druckbaren Bereich passen. Je größer die Punktgröße des codiertes Fonts ist, desto weniger Zeichen kann die Textzeichenfolge enthalten.
PSF-Exit-Schlüssel
Ein Schlüsselwort für die Druckertreiberkomponente, die RICOH ProcessDirector benutzt. Der vorhergehende Wert für Feldtyp muss ExitData sein. Gültige Werte sind:
Kopieren
Der Druckertreiber gibt die Kopienanzahl für die gedruckten Seiten zurück, die folgen. Benutzen Sie diesen Wert nur in Steuerdateien für Trennseiten.
ExtDate
Der Druckertreiber gibt das Datum zurück, an dem er mit dem Senden des Jobs an die Druckerhardware begonnen hat.
Uhrzeit
Der Druckertreiber gibt die Uhrzeit zurück, zu der er mit dem Senden des Jobs an die Druckerhardware begonnen hat.
ExtendedSpoolID
Der Druckertreiber gibt die Spool-ID-Nummer zurück, an der er den Job erkennt. Dieser Wert ist mit dem Wert des RICOH ProcessDirector-Jobmerkmals Job.Print.SpoolID identisch.
Codierter_SBCS-Font Der Name eines codierten SBCS-Fonts. Der Wert ist alphanumerisch. Er kann bis zu 8 Zeichen lang sein.
Codierter_DBCS-Font Der Name eines codierten DBCS-Fonts. Der Wert ist alphanumerisch. Er kann bis zu 8 Zeichen lang sein. Sie müssen dieses Feld nur angeben, wenn Sie DBCS-Zeichen auf der Bannerseite drucken wollen. Sie können dieses Feld bei Bedarf übergehen. Sie müssen aber in diesem Fall das Semikolon weiterhin als Begrenzer angeben.
Zoll_von_links Ein numerischer Wert, mit dem der Abstand in Zoll von dem linken Rand der Bannerseite angegeben wird, an dem RICOH ProcessDirector mit dem Drucken der in dieser Zeile definierten Daten beginnt. Der Wert kann Dezimalstellen enthalten.
Zoll_von_oben Ein numerischer Wert, mit dem der Abstand in Zoll von dem oberen Rand der Bannerseite angegeben wird, an dem RICOH ProcessDirector mit dem Drucken der Daten beginnt. Der Wert kann Dezimalstellen enthalten.
Drehung Ein numerischer Wert, mit dem die Drehung im Uhrzeigersinn angegeben wird, um die RICOH ProcessDirector die gedruckten Informationen dreht. Gültige Werte sind 0, 90, 180 und 270.

1.3.12.26.5.2 Bannerseitenfelder für Barcodes bei AFP-Jobs

Die Felder in einer Steuerdatei für Bannerseiten, die zum Drucken von Barcodes bei AFP-Jobs benutzt werden, unterscheiden sich leicht von den Feldern, die zum Drucken anderer Informationen benutzt werden.

In der folgenden Tabelle werden die Barcodefelder beschrieben. Alle in der Zeile auf die Dateikennung folgenden Felder werden durch Semikolons (;) getrennt.

Bannerseitenfelder für Barcodes
Feldname Beschreibung
FieldX Jede Zeile muss mit FieldX beginnen, wobei X eine eindeutige Zahl von 1 bis 1000 ist. Benutzen Sie ein nachgestelltes Leerzeichen, um FieldX von dem nächsten Feld in der Zeile zu trennen.
Feldname Ein vom Benutzer ausgewählter Name, der die Zeile identifiziert. Der Name muss innerhalb der Steuerdatei eindeutig sein. Er kann bis zu 32 Zeichen lang sein.
Feldtyp Werte für den Feldtyp sind:
JobTicketField
RICOH ProcessDirector druckt einen Barcode, der den numerischen Wert des Merkmals darstellt, das in dem nächsten Feld angegeben wird. Das nächste Feld ist ein geänderter Datenbankname für ein Merkmal.
ExitData
RICOH ProcessDirector druckt einen Barcode, der den numerischen Wert des Merkmals darstellt, das in dem nächsten Feld angegeben wird. Das nächste Feld ist ein Exit-Schlüssel für die Druckertreiberkomponente, die RICOH ProcessDirector benutzt. Der Exit-Schlüssel muss einen numerischen Wert haben.
Literal
RICOH ProcessDirector druckt einen Barcode, der den numerischen oder alphanumerischen Wert des nächsten Feldes darstellt. Der Wert für das nächste Feld ist ein Wert, den Sie angeben.
Hinweis: Nur bestimmte Typen von Barcodes können alphanumerische Werte enthalten.
[Key] Schlüsselwerte sind:
[DataBasePropertyName.Value]
RICOH ProcessDirector druckt den Barcode nur für das angegebene Merkmal auf der Bannerseite. Begrenzen Sie die Zeichenfolge für den Merkmalnamen durch Klammern ([]), beispielsweise [Job.ID.Value]. Der vorhergehende Wert für Feldtyp muss JobTicketField sein.
[DataBasePropertyName.NameAndValue]
RICOH ProcessDirector druckt den Namen des Merkmals, der im Notizbuch der Merkmale angezeigt wird, gefolgt von dem Barcode, der den Wert des Merkmals darstellt. Begrenzen Sie die Zeichenfolge für den Merkmalnamen durch Klammern ([]), beispielsweise [Job.ID.NameAndValue]. Der vorhergehende Wert für Feldtyp muss JobTicketField sein.
Numerische_oder_alphanumerische_Zeichenfolge
Eine benutzerdefinierte Nummer oder eine benutzerdefinierte alphanumerische Zeichenfolge. Begrenzen Sie den Wert nicht. Der vorhergehende Wert für Feldtyp muss Literal sein.
PSF-Exit-Schlüssel
Ein Schlüsselwort für die Druckertreiberkomponente, die RICOH ProcessDirector benutzt. Der vorhergehende Wert für Feldtyp muss ExitData sein. Gültige Werte sind:
Kopieren
Der Druckertreiber gibt die Kopienanzahl für die gedruckten Seiten zurück, die folgen. Benutzen Sie diesen Wert nur in Steuerdateien für Trennseiten.
ExtDate
Der Druckertreiber gibt das Datum zurück, an dem er mit dem Senden des Jobs an die Druckerhardware begonnen hat.
Uhrzeit
Der Druckertreiber gibt die Uhrzeit zurück, zu der er mit dem Senden des Jobs an die Druckerhardware begonnen hat.
ExtendedSpoolID
Der Druckertreiber gibt die Spool-ID-Nummer zurück, an der er den Job erkennt. Dieser Wert ist mit dem Wert des RICOH ProcessDirector-Jobmerkmals Job.Print.SpoolID identisch.
;;; Geben Sie drei Semikolons ein, um das Schlüsselfeld und das nächste Feld zu trennen. Barcodeeinträge benutzen nicht die Felder für SBCS-Fonts und DBCS-Fonts.
Zoll_von_links Ein numerischer Wert, mit dem der Abstand in Zoll von dem oberen Rand der Bannerseite angegeben wird, an dem RICOH ProcessDirector mit dem Drucken des Barcodes beginnt. Der Wert kann Dezimalstellen enthalten.
Zoll_von_oben Ein numerischer Wert, mit dem der Abstand in Zoll von dem oberen Rand der Bannerseite angegeben wird, an dem RICOH ProcessDirector mit dem Drucken der Daten beginnt. Der Wert kann Dezimalstellen enthalten.
Drehung Ein numerischer Wert, mit dem die Drehung im Uhrzeigersinn angegeben wird, um die RICOH ProcessDirector den Barcode dreht. Gültige Werte sind 0, 90, 180 und 270.
Barcodetyp Gültige Barcodes sind:
3of9
Ein Code-39-Barcode, der in industriellen Anwendungen üblich ist.
MSI
Ein Modified-Plessey-Barcode, der in Einzelhandelsanwendungen üblich ist.
UPC-A
Ein Universal-Product-Code-Barcode des Typs A, der der gebräuchlichste Barcodetyp ist.
UPC-E
Ein Universal-Product-Code-Barcode des Typs E. Dies ist eine kompaktere Version des Barcodes UPC-A.
UPC-2DIGIT
Ein UPC-Barcode, der zusätzlich zu dem ursprünglichen Barcode einen kleineren zweistelligen Barcode enthält.
UPC-5DIGIT
Ein UPC-Barcode, der zusätzlich zu dem ursprünglichen Barcode einen kleineren fünfstelligen Barcode enthält.
EAN -8
Eine breitere Version des Barcodes UPC-E.
EAN -13
Eine Variante des Barcodes UPC-A.
Industrial2of5
Ein Industrial-2-of-5-Barcode, der in Warenlageranwendungen üblich ist.
Matrix2of 5
Ein Matrix-2-of-5-Barcode.
Interleaved2of5
Ein Interleaved-2-of-5-Barcode, der in Warenlageranwendungen üblich ist.
Codabar
Ein Codabar-Barcode, der in Bibliotheksanwendungen üblich ist.
Code128
Ein Code-128-Barcode, der alphanumerische Daten enthalten kann.
EAN-2DIGIT
Ein UPC/EAN-Extension-2-Barcode, der in Publizierungsanwendungen üblich ist.
EAN-5DIGIT
Ein UPC/EAN-Extension-5-Barcode, der in Publizierungsanwendungen üblich ist.
POSTNET
Ein POSTNET-Barcode, der in Postanwendungen üblich ist.
RM4SCC
Ein Royal-Mail-4-State-Customer-Codes-Barcode, der in Postanwendungen üblich ist.
JapanPostal
Ein Japan-Postal-Barcode, der in Postanwendungen üblich ist.
DataMatrix
Ein zweidimensionaler DataMatrix-Barcode.
Höhe Ein numerischer Wert, mit dem die Höhe des Barcodes in Zoll angegeben wird. Der Wert kann Dezimalstellen enthalten. Der Wert für die Höhe bezieht sich nicht auf die lesbar umgewandelten Informationen im Barcode, die durch das Feld Lesbar_umgewandelte_Informationen angegeben sind.
Hinweis: Verwenden Sie das Feld NumberOfRows, nicht das Feld Höhe, um die Höhe eines zweidimensionalen DataMatrix-Barcodes festzulegen.
Geändert von Gibt den BCOCA-Änderungswert (BCOCA = Bar Code Object Content Architecture) an, der je nach Barcodetyp variiert. Einzelheiten enthält das Buch Bar Code Object Content Architecture Reference.
Stern Gültige Werte zur Steuerung von Sternen sind:
Ja
RICOH ProcessDirector druckt führende und nachgestellte Sterne vor und nach dem Barcode.
Nein
RICOH ProcessDirector druckt führende und nachgestellte Sterne vor und nach dem Barcode nicht.
Lesbar_umgewandelte_Informationen Gültige Werte für Barcodes, die lesbar umgewandelte Informationen enthalten, sind:
none
RICOH ProcessDirector druckt keine lesbar umgewandelten Informationen.
above
RICOH ProcessDirector druckt lesbar umgewandelte Informationen über dem Barcode.
below
RICOH ProcessDirector druckt lesbar umgewandelte Informationen unter dem Barcode.
Einzelheiten enthält das Buch Bar Code Object Content Architecture Reference.
Modulbreite Ein numerischer Wert, mit dem die Breite eines schmalen Balkens innerhalb des Barcodes in Zoll angegeben wird. Der Wert kann Dezimalstellen enthalten. Sie können dieses Feld bei Bedarf übergehen. Sie müssen aber in diesem Fall das Semikolon weiterhin als Begrenzer angeben.
Hinweis: Verwenden Sie das Feld RowSize, nicht das Feld ModuleWidth, um die Breite eines zweidimensionalen DataMatrix-Barcodes festzulegen.
Verhältnis_Breit:Schmal Ein numerischer Wert, mit dem das Verhältnis zwischen den breiten und schmalen Balken innerhalb des Barcodes angegeben wird. Allgemeine Werte sind 2.0 und 3.0. Einzelheiten enthält das Buch Bar Code Object Content Architecture Reference. Sie können dieses Feld bei Bedarf übergehen. Sie müssen aber in diesem Fall das Semikolon weiterhin als Begrenzer angeben.
Zeilengröße Ein numerischer Wert, mit dem die Anzahl von Modulen in den einzelnen Zeilen eines zweidimensionalen DataMatrix-Barcodes angegeben wird. Sie können dieses Feld bei Bedarf übergehen. Sie müssen aber in diesem Fall das Semikolon weiterhin als Begrenzer angeben.
Hinweis: Verwenden Sie das Feld RowSize, nicht das Feld ModuleWidth, um die Breite eines zweidimensionalen DataMatrix-Barcodes festzulegen.
Anzahl_Zeilen Ein numerischer Wert, mit dem die Anzahl von Zeilen in einem zweidimensionalen DataMatrix-Barcode angegeben wird. Sie können dieses Feld bei Bedarf übergehen. Sie müssen aber in diesem Fall das Semikolon weiterhin als Begrenzer angeben.
Hinweis: Verwenden Sie das Feld NumberOfRows, nicht das Feld Höhe, um die Höhe eines zweidimensionalen DataMatrix-Barcodes festzulegen.

1.3.12.26.5.3 JRXML-Beispieldatei für PDF-Bannerseiten

Beispieldateien für die Dateien header.jrxml und trailer.jrxml sind in C:\aiw\aiw1\control_files\banner_pages\ enthalten.

Wenn Sie die mitgelieferte header.jrxml- oder trailer.jrxml-Datei verwenden, enthält die gedruckte Bannerseite diese Jobmerkmale und deren Werte:

  • System-ID

    Die System-ID ist enthalten, wenn Sie einen Wert für das Systemmerkmal System-ID festlegen.

  • Job-ID

    Die Job-ID ist sowohl im alphanumerischen als auch im Barcode-Format enthalten.

  • Jobname
  • Angeforderte Jobkopien
  • Seitenbereich
  • Aktuelle Gesamtzahl Blätter
  • Aktuelle Gesamtzahl Seiten
  • Jobpriorität
  • Jobklasse
  • Jobformular
  • Jobziel
  • Kundenname
  • Duplex
  • Workflow
  • Jobbeschreibung
  • Zeitpunkt der Übergabe
  • Zuordnung zu Drucker
  • Zugeordneter Drucker

Wenn Sie weitere Informationen in die Start- und Abschluss-Seiten aufnehmen möchten, können Sie mit Jaspersoft Studio benutzerdefinierte JRXML-Dateien erstellen.

1.3.12.26.6 Muster-Steuerdateischablonen für externe Programme

RICOH ProcessDirector stellt Muster-Steuerdateischablonen für die Verwendung mit externen Programmen im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\samples\external_programs\ bereit.

Die Steuerdatei für externe Programme, die RICOH ProcessDirector aus der Steuerdateischablone generiert, übergibt Informationen zwischen RICOH ProcessDirector und dem externen Programm. Berechtigte Benutzer können die von RICOH ProcessDirector bereitgestellten Muster-Steuerdateischablonen kopieren und ändern. Sie stellen die angepasste Steuerdateischablone dann in ein beliebiges Verzeichnis, auf das RICOH ProcessDirector zugreifen kann. Verwenden Sie das Druckermerkmal Externe Steuerdateischablone, um den Namen und die Position der Steuerdateischablone anzugeben.

    Hinweis:
  • Updates können Dateien im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\samples überschreiben, aber sie überschreiben keine Dateien im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files. Wir empfehlen, die Beispieldateien in das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files zu kopieren und alle Änderungen in der kopierten Datei vorzunehmen.

RICOH ProcessDirector stellt die folgenden Steuerdateischablonen für externe Programme bereit:

job_info.cfg
Diese Steuerdatei wird vom Probe-PDF-Workflow verwendet. Die Steuerdatei verfügt über eine Symbolliste für neun Jobmerkmale. Wenn RICOH ProcessDirector eine Steuerdatei aus dieser Vorlage erstellt, löst es die Werte der Symbole ${Job.ID}, ${Job.Name}, ${Job.JobType}, ${Job.SubmitTime}, ${Job.RequestedPrinter}, ${Job.InputFile.Size}, ${Job.JobSize}, ${Job.TotalPages} und ${Job.TotalSheets} in die tatsächlichen RICOH ProcessDirector-Jobmerkmale auf.

Die Funktion "AFP-Unterstützung" stellt folgende zusätzliche Steuerdatei-Vorlagen für externe Programme bereit:

prepare_line2afp.cfg
Die Steuerdateischablone benutzt RICOH ProcessDirector-Symbolformeln, um Parameterwerte für den Befehl line2afp festzulegen. RICOH ProcessDirector verwendet diesen Befehl zum Umwandeln von Zeilendatenjobs in das AFP-Format. Nachfolgend werden Beispiele von Einträgen in der Steuerdateischablone gezeigt:
DUPLEX=${Job.Duplex}
FILEFORMAT=${Job.Line2AFP.FILEFORMAT}
FORMDEF=${Job.Line2AFP.FORMDEF}
MCF2REF=${Job.Line2AFP.MCF2REF}
PAGEDEF=${Job.Line2AFP.PAGEDEF}

Die Schlüsselwörter links von dem Gleichheitszeichen sind IBMAFP Conversion und ACIF-Parameter (ACIF = AFP Conversion and Indexing Facility). Die Werte rechts sind Symbolformeln für RICOH ProcessDirector-Jobmerkmale. In dem Beispiel FILEFORMAT=${Job.Line2AFP.FILEFORMAT} setzt RICOH ProcessDirector den Wert des Parameters FILEFORMAT, den der Befehl line2afp nutzt, auf den Wert des Jobmerkmals Zeilendatendateiformat.

Die Steuerdateischablone benutzt zudem die RICOH ProcessDirector-Methode getFileName, um die Namen der Dateien im Spoolverzeichnis für den Job zurückzugeben, die das Datenumsetzungsprogramm lesen oder in die das Datenumsetzungsprogramm schreiben muss. Das Spoolverzeichnis für einen Job ist C:\aiw\aiw1\spool\default\JobNumber, wobei Jobnummer die Spool-ID ist, die RICOH ProcessDirector dem Job zuordnet. Berechtigte Benutzer können zudem zusätzliche Spoolverzeichnisse erstellen. Die Namen zusätzlicher Spoolverzeichnisse weisen das folgende Format auf: C:\aiw\aiw1\spool\SpoolName\ JobNumber. Die folgenden Einträge in der Steuerdateischablone benutzen Methoden:

INPUTDD=${getFileName(print, (linedata, afp), read)}
Stellt dem Datenumsetzungsprogramm den Namen der Datendatei für den Job bereit. Die Methode gibt den Namen der Zeilendaten-Spooldatei (JobNumber.print.linedata) zurück, wenn sie vorhanden ist. Ist die Datei nicht vorhanden, gibt die Methode den Namen der AFP-Spooldatei (JobNumber.print.afp) zurück, wenn sie vorhanden ist. Ist keine der Dateien vorhanden, gibt die Methode Jobnummer.print.unknown zurück. Das Datenumsetzungsprogramm liest diese Datei und benutzt sie als Anfangseingabe.
OUTPUTDD=${getFileName(print, afp, write)}
Stellt den Namen der umgesetzten Datei bereit, die das Datenumsetzungsprogramm in das Spoolverzeichnis schreiben muss. Das Format dieses Dateinamens ist Jobnummer.print.afp. Diese Datei enthält die Ausgabe des Datenumsetzungsprogramms.
RESOBJDD=${getFileName(resources, afp, write)}
Stellt den Namen der Ressourcendatei bereit, die das Datenumsetzungsprogramm in das Spoolverzeichnis schreiben muss. Das Format dieses Dateinamens ist Jobnummer.resources.afp. Diese Datei enthält optionale Ausgabe des Datenumsetzungsprogramms.
prepare_line2afp_ascii.cfg
Diese Steuerdateischablone führt dieselben Funktionen wie die Steuerdateischablone prepare_line2afp.cfg aus, nur gibt es eine Ausnahme. Diese Steuerdateischablone ruft das Eingabe-Exit-Programm apka2e auf, das den Job aus dem ASCII-Format in das EBCDIC-Format umsetzt. Detaillierte Informationen zum Parameter INPEXIT finden Sie im AFP Conversion and Indexing Facility User's Guide, G550-1342.
prepare_transform.cfg und prepare_transform_APPE.cfg
Diese Schablonen übergeben Informationen zwischen RICOH ProcessDirector und einem RICOH ProcessDirector-Transform Feature oder InfoPrint Umwandlungsmanager. Sie benutzen Symbolformeln, um Werte für die Umwandlungsparameter und -methodenaufrufe zum Lesen aus und Schreiben in Dateien im Spoolverzeichnis festzulegen. Im Folgenden sehen Sie Beispiele von Einträgen in den Steuerdateien prepare_transform.cfg und prepare_transform_APPE.cfg:
# Input file to transform
-itm_in_files = ${getITMInputFileName()}
# Output file to create
-itm_out_files = ${getFileName(print, ${Job.Transform.Datastream}, write)}
# Page size
-w = ${truncate(3, ${Job.PageWidth})}i
-l = ${truncate(3, ${Job.PageLength})}i
# Halftone
-gcorr = ${get.HalftoneFileNameTf()}
-thresh = ${get.HalftoneFileNameTa()}

Informationen zu Umwandlungsparametern finden Sie sind im RICOH ProcessDirector-Information Center zur Funktion "Transform" oder in InfoPrint Umwandlungsmanager für Linux und Windows: Planung und Installation, G550-20160.

1.3.12.26.7 Muster-Steuerdateischablonen für Durchgriffsdrucker

RICOH ProcessDirector stellt eine Muster-Steuerdateischablone für Durchgriffsdrucker bereit. Diese Schablone wird als passthru.cfg bezeichnet und ist in folgendem Verzeichnis installiert: C:\aiw\aiw1\samples\passthru\.

Wenn der von Ihnen angegebene Druckerbefehl für einen Durchgriffsdrucker eine Steuerdatei benutzt, werden in der von RICOH ProcessDirector aus der Steuerdateischablone generierten Steuerdatei Optionen für den Druckerbefehl angegeben. Berechtigte Benutzer können die von RICOH ProcessDirector bereitgestellte Muster-Steuerdateischablone kopieren und ändern. Sie stellen die angepasste Steuerdateischablone dann in ein beliebiges Verzeichnis, auf das RICOH ProcessDirector zugreifen kann. Benutzen Sie das Druckermerkmal Steuerdateischablone, um den Namen und die Position der Steuerdateischablone anzugeben.

    Hinweis:
  • Updates können Dateien im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\samples überschreiben, aber sie überschreiben keine Dateien im Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files. Wir empfehlen, die Beispieldateien in das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files zu kopieren und alle Änderungen in der kopierten Datei vorzunehmen.

Die Steuerdateischablone passthru.cfg benutzt RICOH ProcessDirector-Symbolformeln, um Parameterwerte für den Druckerbefehl festzulegen. Im Folgenden sehen Sie Beispiele von Einträgen in der Steuerdateivorlage:

JobID=${Job.ID}

JobCopies=${Job.Copies}

PrinterId=${Printer.ID}

CustomerName=${Printer.CustomerName}
Die Schlüsselwörter auf der linken Seite neben dem Gleichzeichen sind Musterparameter.

Hinweis: Nicht alle Druckerbefehle können Steuerdateien verwenden. Können Ihre Druckerbefehle Steuerdateien verwenden, benutzen die Druckerbefehle möglicherweise unterschiedliche Parameternamen.

Die Werte rechts sind Symbolformeln für RICOH ProcessDirector-Jobmerkmale. In dem Beispiel JobCopies=${Job.Copies} setzt RICOH ProcessDirector den Wert des Parameters JobCopies auf den Wert des Jobmerkmals Job.Copies. Wenn Sie beispielsweise den ursprünglichen Eingabedateinamen beibehalten wollen, wenn der Job an den Drucker gesendet wird, können Sie ${Job.ID} durch ${Job.Inputfile} in dem Eintrag der Steuerdateischablone für den Parameter JobID ersetzen.

1.3.12.26.8 Muster-Steuerdatei für Jobprüfinformationen mit Terminhelfer

Das Terminhelfer-Feature stellt eine Steuerdatei bereit, die Jobinformationen speziell für die Prüfpunktverfolgungsfunktion in Prüflistendateien im Verzeichnis /aiw/aiw1/audit/Job (UNIX-basierte Betriebssysteme) bzw. C:\aiw\aiw1\audit\Job (Windows) speichert. Die Prüflistendateien für Jobs haben CSV-Format (Comma Separated Values, durch Kommas getrennte Werte).
policy_properties.cfg

Diese Steuerdatei definiert den Inhalt der Prüflistendatei Jobnummer.jj-mm-tt_hh-mm-ss.policy_properties.cfg.csv im Verzeichnis /aiw/aiw1/audit/Job (UNIX-basierte Betriebssysteme) bzw. C:\aiw\aiw1\audit\Job (Windows). Die Steuerdatei veranlasst, dass RICOH ProcessDirector Informationen aufzeichnet, beispielsweise den Namen der Servicerichtlinie, die zum Berechnen der Jobprüfpunkte und des Status des finalen Prüfpunkts im Job benutzt wird.

RICOH ProcessDirector zeichnet automatisch Informationen zu den geplanten und aktuellen Prüfpunkten des Jobs in der Prüflistendatei Jobnummer.jj-mm-tt_hh-mm-ss.positional_attributes.csv auf. Für die Prüflistendatei Jobnummer.jj-mm-tt_hh-mm-ss.positional_attributes.csv ist keine Steuerdatei erforderlich.

1.3.12.26.9 Syntax der Kuvertiereinheiten-Regeldateien

Das System benutzt Informationen in Kuvertiereinheiten-Regeldateien zum Schreiben von Kuvertiereinheiten-Steuerdateien und zum Analysieren und Interpretieren on Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien. Sie können die bereitgestellten Musterregeldateien kopieren und an die Anforderungen der Installation anpassen.

1.3.12.26.9.1 Regeldateien für Kuvertiereinheiten-Steuerdateien

Die Regeldatei für Kuvertiereinheiten-Steuerdateien definiert die Felder in den einzelnen Sätzen (außer für den Headersatz) der Kuvertiereinheiten-Steuerdatei und gibt den Wert an, der in die einzelnen Felder des Satzes eingesetzt werden soll. Diese Datei ist erforderlich. RICOH ProcessDirector benutzt die Regeldatei, um die Sätze der Kuvertiereinheiten-Steuerdatei zu schreiben. RICOH ProcessDirector schreibt je einen Satz für die einzelnen Dokumente in der Dokumentmerkmaldatei. Die Einträge folgen dem Headersatz (falls vorhanden). In der Regel erstellt dieser Prozess einen Satz für jedes Dokument in einem Job.
Zweck

RICOH ProcessDirector benutzt die Regeldatei, um die Sätze der Kuvertiereinheiten-Steuerdatei zu schreiben. Schreibt je einen Satz für die einzelnen Dokumente im Job.

RICOH ProcessDirector stellt diese Musterregeldateien im Verzeichnis inserter bereit:

  • /aiw/aiw1/samples/control_files/inserter (Linux)

  • C:\aiw\aiw1\samples\control_files\inserter (Windows)

Hersteller der Kuvertiereinheit Regeldatei
Bowe BOWE.icf.halFile.dsc
Bowe mit JetVision-Kamerasystemen JET.icf.dsc
Bowe Bell & Howell BBH.icf.idFile.dsc
Gunther Keine (es wird keine Steuerdatei benutzt)
Kuvertiereinheiten mit Ironsides-Kamerasystem
IRON.icf.kicFile.dsc
IRON.icf.jdfFile.dsc
Kern KERN.icf.kicFile.dsc
Pitney Bowes PB.icf.inputFile.dsc
Quadient quadient.jaf.inputfile.dsc

RICOH ProcessDirector kann in jedes Feld einen festen Wert (beispielsweise Leerzeichen oder Nullen) oder den Wert eines der folgenden RICOH ProcessDirector-Merkmals stellen:

  • Jobeigenschaften: Jobname der Kuvertiereinheit (Job.Inserter.JobID), Jobname (Job.Name) und Ladeplankommentar (Job.Insert.LoadPlan.Comment)
  • Beliebige Dokumentmerkmale (Dokumentmerkmale beginnen mit Doc)
    Hinweis:
  • Müssen Sie den Wert eines anderen Jobmerkmals in die Kuvertiereinheiten-Steuerdatei stellen, fügen Sie eine Zeile für das Jobmerkmal in der Datei /aiw/aiw1/config/fbi/icf_job_del_properties.cfg hinzu.

RICOH ProcessDirector -Merkmale für Regeldateien führt einige der Merkmale auf, die Sie in die Kuvertiereinheiten-Steuerdatei aufnehmen können. Zur Angabe der Merkmale werden die Datenbankmerkmalnamen benutzt.

RICOH ProcessDirector-Merkmale für Regeldateien
Merkmal (Feldname) Merkmal (Datenbankname) Beschreibung Typ Länge (Zeichen)
Jobname der Kuvertiereinheit Job.Inserter.JobID Der Jobname, den die Kuvertiereinheit für den Job benutzt. Der Standardwert ist das Merkmal Jobnummer (Job.ID). zeichen 255
Jobname Job.Name Der Jobname. zeichen 128
Kommentar zum Ladeplan Job.Insert.LoadPlan.Comment Die Namen der Materialien (Beilagen), die der Bediener in die einzelnen Kuvertiereinheitenfächer laden muss. zeichen 128
Dokumentnummer Doc.ID Eine eindeutige Nummer zur Identifizierung des Dokuments im System. RICOH ProcessDirector ordnet diese Nummer zu. bigint 16
Kuvertierfolge Doc.Insert.Sequence Eine Nummer, die die Position des Dokuments im Job angibt. RICOH ProcessDirector ordnet diese Nummer zu. ganzzahlig 8
Originalblätter Doc.OriginalSheets Die Anzahl der Blätter im Dokument. RICOH ProcessDirector ordnet diese Nummer zu. ganzzahlig 4
Fachauslöser Doc.Insert.BinTriggers Die Kuvertiereinheitenfächer, die Beilagen für das Dokument bereitstellen sollen. Y oder 1 in einer Fachposition bedeutet, dass das Fach eine Beilage bereitstellen soll. N oder 0 kann bedeuten, dass das Fach keine Beilage bereitstellen soll. Zur Verwendung dieses Merkmals müssen Sie Document Property Designer verwenden, um das Merkmal mit einem Indexkennzeichen im Dokument zu verbinden, das identifiziert, welche Fächer Beilagen bereitstellen sollen. zeichen 64

Format
Kommentarzeilen beginnen mit einem Nummernzeichen (#).

Jede Zeile in der Regeldatei definiert ein Feld in einem Satz im Hauptteil der Steuerdatei. Die einzelnen Zeilen haben das folgende Format:

Feldname,Feldtyp,Feldlänge,[expr=Content_Language_Expression]
Feldname
Gibt einen beschreibenden Namen für das Feld an. Der Name darf keine Leerzeichen enthalten. Sie können einen beliebigen Namen in dieses Feld eingeben. Der Name muss nicht mit dem Feldnamen in den Spezifikationen der Kuvertiereinheit übereinstimmen.
Feldtyp
Gibt den Typ der Daten in dem Feld an. Zulässige Werte: character, varchar, integer, bigint, smallint, timestamp, time, date, double, float, real.
Feldlänge
Gibt die Länge (in Zeichen) des Feldes an. Dieses Feld ist für Steuerdateien mit Sätzen fester Länge erforderlich. Es ist für Steuerdateien mit durch Kommas getrennten Feldern und für Dateien in XML-Format optional.
[expr=Content_Language_Expression]
Gibt einen Ausdruck in der RICOH ProcessDirector Content Expression Language (CEL) an. RICOH ProcessDirector wertet den CEL-Ausdruck aus, um festzustellen, welcher Wert in das Feld eingefügt werden soll. In dem Ausdruck können Sie einen festen Wert (beispielsweise Leerzeichen oder Nullen) oder den Wert eines RICOH ProcessDirector-Merkmals vorgeben. Sie können auch CEL-Funktionen verwenden. Informationen zu der CEL-Sprache und den CEL-Funktionen entnehmen Sie dem entsprechenden Referenzthema.

Dieser Parameter ist optional. Wird er weggelassen, enthält das Feld in der Steuerdatei je nach Datentyp des Feldes Nullen oder Leerzeichen.

Beispiel
In dem folgenden Beispiel werden die ersten beiden Felder der einzelnen Sätze definiert:
#Die ersten 8 Zeichen enthalten den Wert des Merkmals Job.Inserter.JobID. JobID,Zeichen,8,[expr=Job.Inserter.JobID] #Die nächsten 6 Zeichen enthalten den Wert des Merkmals Doc.Insert.Sequence. PieceID,integer,6,[expr=Doc.Insert.Sequence]
Angenommen, der Wert des Merkmals Job.Inserter.JobID ist 10000034, und der Job enthält 5 Dokumente. Wenn die Kuvertiereinheiten-Steuerdatei Sätze mit fester Länge enthält, sehen die ersten fünf Sätze wie folgt aus:
10000034000001 10000034000002 10000034000003 10000034000004 10000034000005

1.3.12.26.9.2 Headerregeldateien für Kuvertiereinheiten-Steuerdateien

Die Headerregeldatei definiert die Felder im Headersatz und gibt den Wert an, der in die einzelnen Felder des Satzes gestellt werden soll. RICOH ProcessDirector benutzt die Headerregeldatei, um den Headersatz an die oberste Stelle der Kuvertiereinheiten-Steuerdatei zu schreiben. Dadurch erstellt RICOH ProcessDirector typischerweise einen Headersatz in einer Kuvertiereinheiten-Steuerdatei. Einige Kuvertiereinheiten generieren mehrere XML-Elemente im Header, aber diese Elemente kommen nur einmal in der XML-Ausgabedatei vor. Diese Datei ist nur erforderlich, wenn die Kuvertiereinheiten-Steuerdatei einen Headersatz enthält.

Nicht für alle Kuvertiereinheiten-Steuerdateien ist ein Headersatz erforderlich. In diesem Fall ist keine Headerregeldatei erforderlich.

Zweck

RICOH ProcessDirector benutzt die Headerregeldatei, um den Headersatz der Kuvertiereinheiten-Steuerdatei zu schreiben.

RICOH ProcessDirector stellt die folgenden Header-Musterregeldateien im Verzeichnis inserter bereit:

  • /aiw/aiw1/samples/control_files/inserter (Linux)

  • C:\aiw\aiw1\samples\control_files\inserter (Windows)

Hersteller der Kuvertiereinheit Headerregeldatei
Bowe BOWE.icf.halFile.header.dsc
Bowe mit JetVision-Kamerasystemen Keine (kein Headersatz)
Bowe Bell & Howell Keine (kein Headersatz)
Gunther Keine (es wird keine Steuerdatei benutzt)
Kuvertiereinheiten mit Ironsides-Kamerasystem Keine (kein Headersatz)
Kern Keine (kein Headersatz)
Pitney Bowes PB.icf.inputFile.header.dsc
Quadient quadient.jaf.inputfile.dsc

RICOH ProcessDirector kann in jedes Feld einen festen Wert (beispielsweise Zeichen, Leerzeichen oder Nullen) oder den Wert eines der folgenden RICOH ProcessDirector-Merkmale stellen:

  • Jobeigenschaften: Jobname der Kuvertiereinheit (Job.Inserter.JobID), Jobname (Job.Name) und Ladeplankommentar (Job.Insert.LoadPlan.Comment)

      Hinweis:
    • Müssen Sie den Wert eines anderen Jobmerkmals in die Kuvertiereinheiten-Steuerdatei stellen, fügen Sie eine Zeile für das Jobmerkmal in der Datei /aiw/aiw1/config/fbi/icf_job_del_properties.cfg hinzu.

  • Beliebige Dokumentmerkmale (Dokumentmerkmale beginnen mit Doc)

    Stellen Sie zum Beispiel die Werte für die Merkmale Doc.CurrentSheets und Doc.Insert.BinTriggers in eine CEL-Funktion aggr, um die Anzahl der Blätter und Beilagen zu allen Dokumenten in einem Job hinzuzufügen. Die Funktion stellt den Gesamtbetrag in das Feld PlannedSheetCount im Headersatz. Ein Beispiel ist in der Header-Musterregeldatei PB.icf.InputFile.header.dsc.

RICOH ProcessDirector -Merkmale für Headerregeldateien führt einige der Merkmale auf, die Sie in den Headersatz einer Kuvertiereinheiten-Steuerdatei aufnehmen können. Zur Angabe der Merkmale werden die Datenbankmerkmalnamen benutzt.

RICOH ProcessDirector-Merkmale für Headerregeldateien
Merkmal (Feldname) Merkmal (Datenbankname) Beschreibung Typ Länge (Zeichen)
Jobname der Kuvertiereinheit Job.Inserter.JobID Der Jobname, den die Kuvertiereinheit für den Job benutzt. Der Standardwert ist das Merkmal Jobnummer (Job.ID). zeichen 255
Jobname Job.Name Der Jobname. zeichen 128
Kommentar zum Ladeplan Job.Insert.LoadPlan.Comment Die Namen der Materialien (Beilagen), die der Bediener in die einzelnen Kuvertiereinheitenfächer laden muss. zeichen 128

Format
Kommentarzeilen beginnen mit einem Nummernzeichen (#).

Jede Zeile in der Regeldatei definiert ein Feld in dem Headersatz. Die einzelnen Zeilen haben das folgende Format:

Feldname,Datentyp,Länge,[expr=Content_Language_Expression]
Feldname
Gibt einen beschreibenden Namen für das Feld im Headersatz an. Der Name darf keine Leerzeichen enthalten.
Datentyp
Gibt den Typ der Daten in dem Feld an. Zulässige Werte: character, varchar, integer, bigint, smallint, timestamp, time, date, double, float, real.
Länge
Gibt die Länge (in Zeichen) des Feldes an. Dieses Feld ist für Kuvertiereinheiten-Steuerdateien mit Sätzen fester Länge erforderlich. Es ist für Steuerdateien mit durch Kommas getrennten Feldern und für Dateien in XML-Format optional.
[expr=Content_Language_Expression]
Gibt einen Ausdruck in der RICOH ProcessDirector Content Expression Language (CEL) an. RICOH ProcessDirector wertet den CEL-Ausdruck aus, um festzustellen, welcher Wert in das Feld eingefügt werden soll. In dem Ausdruck können Sie einen festen Wert (beispielsweise Leerzeichen oder Nullen) oder den Wert eines RICOH ProcessDirector-Merkmals vorgeben. Sie können auch CEL-Funktionen verwenden. Informationen zu der CEL-Sprache und den CEL-Funktionen entnehmen Sie dem entsprechenden Referenzthema.

Dieser Parameter ist optional. Wird er weggelassen, enthält das Feld in der Steuerdatei je nach Datentyp des Feldes Nullen oder Leerzeichen.

Beispiel
In dem folgenden Beispiel werden die ersten beiden Felder des Headersatzes in der Kuvertiereinheiten-Steuerdatei definiert:
JobID,character,8,[expr=Job.Inserter.JobID]RunID,character,15,[expr="           TEST"]
Angenommen, der Wert des Merkmals Job.Inserter.JobID ist 10000034. Wenn die Kuvertiereinheiten-Steuerdatei Sätze mit fester Länge enthält, sieht der Headersatz wie folgt aus:
10000034           TEST

1.3.12.26.9.3 Syntaxanalyse-Regeldateien für Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien

Das Merkmal Syntaxanalyse-Regeldatei definiert die Felder in den einzelnen Sätzen der Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien.
Zweck

RICOH ProcessDirector benutzt die Syntaxanalyse-Regeldatei zum Parsen (Analysieren) der Kuvertiereinheiten-Ergebnisdatei. RICOH ProcessDirector benutzt die Syntaxanalyse-Regeldatei zusammen mit der Dokumentmerkmal-Regeldatei und den Jobverarbeitungs-Regeldateien zum Festlegen der -Dokument- und -Jobmerkmale, nachdem die Kuvertierung für einen Job abgeschlossen ist.

RICOH ProcessDirector stellt die folgenden MusterSyntaxanalyse-Regeldateien im Verzeichnis /installation_path/extensions/fbi-basic/samples/icf_results bereit:

Hersteller der Kuvertiereinheit Syntaxanalyse-Regeldatei
Bowe BOWE.icf_results.mslFile.dsc
Bowe Bell & Howell BBH.icf_results.idFile.dsc
Bowe Bell & Howell mit JetVision-Kamerasystemen JET.icf_results.flatFile.dsc
Gunther GUN.icf_results.logFile.dsc
Kuvertiereinheiten mit Ironsides-Kamerasystem IRON.icf_results.dsc
Kern KERN.icf_results.outputFile.dsc
Pitney Bowes PB.icf_results.outputFile.dsc
Quadient quadient.jrf_results.outputfile.dsc

Format
Kommentarzeilen beginnen mit einem Nummernzeichen (#).

Jede Zeile in der Regeldatei definiert ein Feld in einem Satz der Ergebnisdatei. Die einzelnen Zeilen haben das folgende Format:

field_name,field_type,field_length
Feldname
Gibt einen beschreibenden Namen für das Feld an, auf das die Jobmerkmal- und Dokumentmerkmal-Regeldatei verweisen kann. Der Name darf keine Leerzeichen enthalten. Bei dem Namen muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. Die Dokumentmerkmal- und Jobmerkmal-Regeldateien müssen dieses Feld angeben, um den Wert in dem Feld einem Dokument- oder Jobmerkmal zuzuordnen.
Feldtyp
Gibt den Typ der Daten in dem Feld an. Zulässige Werte: character, varchar, integer, bigint, smallint, timestamp, time, date, double, float, real.
Feldlänge
Gibt die Länge (in Zeichen) des Feldes an. Dieses Feld ist für Ergebnisdateien mit Sätzen fester Länge erforderlich. Es ist für Ergebnisdateien mit durch Kommas getrennten Feldern und für Dateien in XML-Format optional.

Beispiel
In dem folgenden Beispiel werden die ersten beiden Felder der einzelnen Sätze der Ergebnisdatei definiert:
JobID,character,8
PieceID,integer,6
...

1.3.12.26.9.4 Dokumentmerkmal-Regeldateien für Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien

Die Dokumentmerkmal-Regeldatei gibt an, wie Werte in der Kuvertiereinheiten-Ergebnisdatei RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmalwerten zugeordnet werden.
Zweck

RICOH ProcessDirector benutzt die Dokumentmerkmal-Regeldatei, um Werte der RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale festzulegen. Benutzt die Dokumentmerkmal-Regeldatei zusammen mit der Syntaxanalyse-Regeldatei, die die einzelnen Felder in der Ergebnisdatei definiert.

RICOH ProcessDirector stellt diese Dokumentmerkmal-Musterregeldateien im Verzeichnis inserter bereit:
  • /aiw/aiw1/samples/control_files/inserter unter Linux

  • C:\aiw\aiw1\samples\control_files\inserter unter Windows

Hersteller der Kuvertiereinheit Dokumentmerkmalregeln
Bowe BOWE.icf_results.process.doc.dsc
Bowe Bell & Howell BBH.icf_results.process.doc.dsc
Bowe Bell & Howell mit JetVision-Kamerasystemen JET.icf_results.process.doc.dsc
Gunther GUN.icf_results.process.doc.dsc
Kuvertiereinheiten mit Ironsides-Kamerasystem IRON.icf_results.process.doc.dsc
Kern KERN.icf_results.process.doc.dsc
Pitney Bowes PB.icf_results.process.doc.dsc
Quadient quadient.jrf_results.outputfile.dsc

In Regeldateien festgelegte RICOH ProcessDirector -Dokumentmerkmale führt einige der Dokumentmerkmale auf, die Sie in der Dokumentmerkmal-Regeldatei festlegen können. Die Regeldateien müssen den Wert von Dokumentmerkmalen festlegen, die mit Erforderlich markiert sind.

In Regeldateien festgelegte RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale
Merkmal (Feldname) Merkmal (Datenbankname) Erforderlich Beschreibung Typ Länge (Zeichen)
Kuvertierfolge Doc.Insert.Sequence Eines der folgenden Merkmale ist für jobspezifische Ergebnisdateien erforderlich:
  • Doc.Insert.Sequence
  • Doc.ID
Die numerische Position des Dokuments im Job. Der Wert muss mit dem Wert übereinstimmen, den RICOH ProcessDirector dem Dokument zugeordnet hat. ganzzahlig 8
Dokumentnummer Doc.ID Erforderlich, wenn die Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien nicht jobspezifisch sind (beispielsweise bei Gunther-Ergebnisdateien). Die Dokumentnummer. Der Wert muss mit dem Wert übereinstimmen, den RICOH ProcessDirector dem Dokument zugeordnet hat. bigint 16
Status Doc.Insert.Status Ja Der Kuvertierstatus des Dokuments. Zulässige Werte:
  • Eingriff
  • Beschädigt
  • OK
  • Extrahiert
Hinweis: Wenn die Regeldatei keinen Wert für dieses Merkmal festlegt, setzt RICOH ProcessDirector das Merkmal auf den Wert des Merkmals Standardkuvertierstatus des Kuvertiereinheiten-Controllers.
zeichen 16
Aktion Doc.Insert.Disposition Erforderlich, wenn die Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien nicht jobspezifisch sind (beispielsweise bei Gunther-Ergebnisdateien). Die Aktion, die RICOH ProcessDirector bei dem automatischen Abgleich durchführt, und die Standardaktion für den manuellen Abgleich. Zulässige Werte:
  • Nullwert
  • OK
  • Extrahieren
  • Erneut drucken
Hinweis: Ist die Kuvertiereinheiten-Ergebnisdatei jobspezifisch, legen Sie dieses Merkmal nicht fest, da es von RICOH ProcessDirector festgelegt wird.
zeichen 16
Statuscode Doc.Inserter.StatusCode Nein Der Statuscode für das Dokument. zeichen 16
Erweiterter Statuscode Doc.Inserter.StatusCodeExtended Nein Der erweiterte Statuscode für das Dokument. zeichen 128
Datum und Uhrzeit des Kuvertierens Doc.Insert.TimeStamp Nein Das Datum und die Uhrzeit der Verarbeitung des Dokuments durch die Kuvertiereinheit. zeichen 15
Name der Kuvertiereinheit Doc.Insert.InserterID Nein Der Name der Kuvertiereinheit, die das Dokument verarbeitet hat. zeichen 64
Fachergebnisse Doc.Insert.BinResults Nein Die Kuvertiereinheitenfächer, die Beilagen für dieses Dokument bereitgestellt haben. Y oder 1 in einer Fachposition bedeutet, dass das Fach eine Beilage bereitgestellt hat. N oder 0 kann bedeuten, dass das Fach keine Beilage bereitgestellt hat. zeichen 64
Bedienername Doc.Insert.OperatorID Nein Der Name oder die Benutzer-ID des Bedieners, der bei der Verarbeitung dieses Dokuments an der Kuvertiereinheit angemeldet war. zeichen 64
Format

Kommentarzeilen beginnen mit einem Nummernzeichen (#).

Die erste Zeile, die keine Kommentarzeile ist, ist optional. Sie identifiziert, welche Sätze in der Ergebnisdatei Informationen enthalten. Die erste Zeile hat das folgende Format:

[expr=Content_Language_Expression]

Wenn beispielsweise die erste Zeile der Ergebnisdatei ein Header ist, den Sie ignorieren wollen, verwenden Sie den folgenden Ausdruck:

[expr=recnum>1]

Wenn alle Berichte in den Ergebnisdateien Informationen enthalten, übergehen Sie diese Zeile.

Jede nachfolgende Zeile in der Regeldatei legt ein Dokumentmerkmal fest. Die einzelnen Zeilen haben das folgende Format:

Merkmalname,Merkmaltyp,Merkmallänge,[expr=content_language_expression]
Merkmalname
Gibt den Datenbanknamen des RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmals an.
Merkmaltyp
Gibt den Typ der Daten in dem Merkmalwert an. Zulässige Werte: character, varchar, integer, bigint.
Merkmallänge
Gibt die Anzahl der Zeichen an, die im Wert des Merkmals erlaubt sind.
[expr=Content_Language_Expression]
Gibt einen Ausdruck in der RICOH ProcessDirector Content Expression Language (CEL) an. Der Ausdruck wird ausgewertet und die Ergebnisse werden zu dem Wert des Dokumentmerkmals. In dem Ausdruck können Sie einen festen Wert oder den Wert eines Feldes in der Ergebnisdatei angeben. Die Syntaxanalyse-Regeldatei definiert die Felder in der Ergebnisdatei. Sie können auch CEL-Funktionen verwenden. Informationen zu der CEL-Sprache und den CEL-Funktionen entnehmen Sie dem entsprechenden Referenzthema.

Beispiele
In dem folgenden Beispiel wird angegeben, dass die Sätze in der Ergebnisdatei, die Dokumentinformationen enthalten, RecordType=5 und SubRecordType=0 besitzen. Die Felder RecordType und SubRecordType müssen in der Syntaxanalyse-Regeldatei definiert sein.
[expr=and(RecordType=="5",SubRecordType=="0")]
In diesem Beispiel wird der Wert des Merkmals Doc.Insert.Sequence auf den Wert des Feldes PieceID in der Ergebnisdatei gesetzt. Die Syntaxanalyse-Regeldatei muss das Feld PieceID definieren.
Doc.Insert.Sequence,integer,8,[expr=PieceID]
In diesem Beispiel wird der Wert des Merkmals Doc.Insert.Status basierend auf dem Wert des Felds Disposition in der Kuvertiereinheiten-Ergebnisdatei gesetzt. Die Syntaxanalyse-Regeldatei muss das Feld Disposition definieren.
  • Ist Disposition 0, 1 oder 6, ist Doc.Insert.Status null.
  • Ist Disposition 2, 3, 4 oder 7, ist Doc.InsertStatus Beschädigt.
  • Ist Disposistion 5 oder 8, ist Doc.Insert.Status OK.
  • Ist Disposition 9, ist Doc.InsertStatus Extrahiert.
  • Hat Disposition einen anderen Wert, ist Doc.Insert.Status Beschädigt.
Doc.Insert.Status,character,16,[expr=if(or(Disposition==0,Disposition==1,Disposition==6),"",if(or(Disposition==2,Disposition==3,Disposition==4,Disposition==7),"Damaged",if(or(Disposition==5,Disposition==8),"OK",if(Disposition==9,"Pulled","Damaged"))))]

1.3.12.26.9.5 Jobmerkmal-Regeldateien für Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien

Die Jobmerkmal-Regeldatei gibt an, wie Werte in der Kuvertiereinheiten-Ergebnisdatei RICOH ProcessDirector-Jobmerkmalwerten zugeordnet werden.
Zweck

RICOH ProcessDirector benutzt die Jobmerkmal-Regeldatei, um Werte der RICOH ProcessDirector-Jobmerkmale festzulegen. Benutzt die Jobmerkmal-Regeldatei zusammen mit der Syntaxanalyse-Regeldatei, die die Felder in der Ergebnisdatei definiert.

RICOH ProcessDirector stellt die folgenden Muster-Jobmerkmal-Regeldateien im Verzeichnis /installation_path/extensions/fbi-basic/samples/icf_results bereit:

Hersteller der Kuvertiereinheit Jobmerkmalregeln
Bowe BOWE.icf_results.process.job.dsc
Bowe mit JetVision-Kamerasystemen JET.icf_results.process.job.dsc
Bowe Bell & Howell Keine (nicht unterstützt)
Gunther GUN.icf_results.process.job.dsc
Kuvertiereinheiten mit Ironsides-Kamerasystem IRON.icf_results.process.job.dsc
Kern KERN.icf_results.process.job.dsc
Pitney Bowes PB.icf_results.process.job.dsc
Quadient quadient.jrf_results.outputfile.dsc

RICOH ProcessDirector -Jobmerkmale in Regeldatei führt die Jobmerkmale auf, die Sie in einer Regeldatei festlegen können.

    Hinweis:
  • Müssen Sie den Wert eines anderen Jobmerkmals festlegen, muss ein berechtigter Benutzer eine Zeile für das Jobmerkmal in der Datei /aiw/aiw1/config/fbi/icf_job_del_properties.cfg hinzufügen.

RICOH ProcessDirector-Jobmerkmale in Regeldatei
Merkmal (Feldname) Merkmal (Datenbankname) Erforderlich Beschreibung Typ Länge (Zeichen)
Name der Kuvertiereinheit Job.Inserter.ID Nein Der Name der Kuvertiereinheit, die den Job verarbeitet hat. varchar 255
Jobname Job.Name Nein Der Jobname. zeichen 128
Format

Kommentarzeilen beginnen mit einem Nummernzeichen (#).

Die erste Zeile, die keine Kommentarzeile ist, ist optional. Sie identifiziert, welche Sätze in der Ergebnisdatei Informationen enthalten. Die erste Zeile hat das folgende Format:

[expr=content_language_expression]

Wenn beispielsweise die erste Zeile der Ergebnisdatei ein Header ist, den Sie ignorieren wollen, verwenden Sie den folgenden Ausdruck:

[expr=recnum>1]

Wenn alle Berichte in den Ergebnisdateien Informationen enthalten, übergehen Sie diese Zeile.

Jede nachfolgende Zeile in der Regeldatei legt den Wert eines RICOH ProcessDirector-Jobmerkmals fest. Die einzelnen Zeilen haben das folgende Format:

property_name,property_type,property_length,[expr=content_language_expression]
Merkmalname
Gibt den Datenbanknamen des RICOH ProcessDirector-Jobmerkmals an.
Merkmaltyp
Gibt den Typ der Daten in dem Merkmalwert an. Zulässige Werte: character, varchar, integer, bigint.
Merkmallänge
Gibt die maximale Anzahl von Zeichen an, die in dem Merkmalwert zulässig sind.
[expr=Content_Language_Expression]
Gibt einen Ausdruck in der RICOH ProcessDirector Content Expression Language (CEL) an. Der Ausdruck wird ausgewertet und die Ergebnisse werden zu dem Wert des Jobmerkmals. In dem Ausdruck können Sie einen festen Wert oder den Wert eines Feldes in der Ergebnisdatei angeben. Die Syntaxanalyse-Regeldatei definiert die Felder in der Ergebnisdatei. Sie können auch CEL verwenden. Informationen zu der CEL-Sprache und den CEL-Funktionen entnehmen Sie dem entsprechenden Referenzthema.

Beispiele
In dem folgenden Beispiel wird der Wert des Merkmals Job.Inserter.ID auf den Wert des Feldes MachineID in der Ergebnisdatei gesetzt. Das Feld MachineID muss mit einem Feldnamen übereinstimmen, der in der Syntaxanalyse-Regeldatei definiert ist.
Job.Inserter.ID,varchar,255,[expr=MachineID]

1.3.12.26.10 Steuerdateien für das AFP-Support-Feature

Zusätzlich zu Steuerdateien für alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen verwendet das AFP-Support-Feature Steuerdateien zur Verarbeitung von AFP-Dokumenten.

1.3.12.26.10.1 Enhance-AFP-Steuerdatei

Schritte, die auf den Schrittvorlagen BuildAFPFromDocuments und CreateAFPJobsFromDocuments basieren, benutzen eine Enhance-AFP-Steuerdatei, um den Inhalt von AFP-Dateien zu ändern. Arbeiten Sie beim Erstellen von Steuerdateien, die Regeln für die Änderungen enthalten, mit dem Kundendienst zusammen.

Die Dokumentation und Beispiele für die Verwendung von Enhance-AFP befinden sich auf der Produkt-CD im Verzeichnis /samples. Nach der Installation finden Sie diese im Verzeichnis /path/extensions/doc/samples/. Unter Linux ist der Pfad/opt/infoprint/ippd. Unter Windows ist der PfadC:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector.

Nachfolgend sind Beispiele für Änderungen aufgeführt, die Sie mit der Enhance-AFP-Datei vornehmen können:

  • Neue Barcodes oder Text einfügen.
  • Veralteten Inhalt wie beispielsweise Barcodes, Text oder OMR-Markierungen entfernen.
  • Variablen Text oder Barcodeinhalt suchen, der als Basis zum Generieren von neuem Inhalt benutzt werden soll.
  • Indexkennzeichen einfügen, suchen und entfernen.

Nachrichten und einige der Anweisungen, die sich auf Enhance-AFP beziehen, verweisen auf die Funktion als adf_extract.

Wenn Sie Verbesserungen mithilfe des AFP Enhancer-Plugins vornehmen, werden diese in der Visual Workbench-Steuerdatei gespeichert.

Unter RICOH Software-Informationszentrum (https://help.ricohsoftware.com/swinfocenter/) finden Sie die aktuelle Version der Dokumentation.

1.3.12.26.10.2 Enhance-AFP-Steuerdatei erstellen

Sie können eine Enhance-AFP-Steuerdatei erstellen, um zu definieren, wo AFP-Daten auf einer Seite platziert werden sollen. Sie können beispielsweise Barcodes anwenden, Text durch verdeckte Bereiche (Abdeckblöcke) maskieren oder Text hinzufügen.

Die Schrittschablonen BuildAFPFromDocuments, CreateAFPJobsFromDocuments und BuildEnhanceAFPFile (nur erweiterte Advanced Document Pool-Funktion) können Erweiterungen an AFP-Dateien vornehmen. Wenn Sie Schritte aufbauen, die auf diesen Schrittschablonen basieren, geben Sie die Position der Enhance-AFP-Steuerdatei ein, die der Schritt zum Bearbeiten der AFP-Daten benutzt.

Nach der Installation finden Sie Beispiele zur Verwendung von Enhance-AFP in der Datei enhanceAfp.cfg im Verzeichnis /path/extensions/doc/samples/. Beispielsweise ist unter Linux der Pfad/opt/infoprint/ippd. Unter Windows ist der PfadC:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector.

  1. Melden Sie sich als RICOH ProcessDirector-Systembenutzer an (aiw1 ist der Standardwert).
  2. Erstellen Sie ein Verzeichnis zum Speichern der Enhance-AFP-Steuerdatei.
    Wir empfehlen das Verzeichnis /aiw/aiw1/control_files/enhanceafp, da Dateien in diesem Verzeichnis gesichert werden, wenn der Prozess aiwbackup ausgeführt wird. Dieses Verzeichnis sollte im Besitz des RICOH ProcessDirector-Systembenutzers oder eines Mitglieds der RICOH ProcessDirector-Gruppe (aiwgrp1 ist der Standardwert) sein und über dieselben Berechtigungen (775) wie das Verzeichnis control_files verfügen.
  3. Öffnen Sie RICOH Visual Workbench und legen den AFP Enhancer-Modus fest.
  4. Verwenden Sie AFP Enhancer, um eine Steuerdatei zu erstellen, die Konfigurationsattribute und Aktualisierungsanforderungen definiert.
  5. Speichern Sie die RICOH Visual Workbench-Steuerdatei.
  6. Wählen Sie EnhanceAFP-Steuerdatei exportieren, und speichern Sie die Datei in dem Verzeichnis, das Sie in Schritt 2 angelegt haben.

Geben Sie den Pfad zu dieser Datei im Merkmal Enhance-AFP-Steuerdatei des Schritts im Workflow ein, der die AFP-Datei erstellt.

1.3.12.26.10.3 AFP-Datenstandards und -Voraussetzungen

Der AFP-Datenstandard für AFP-Dokumentenverarbeitungsfunktionen definiert allgemeine Eigenschaften von AFP-Druckdaten.

  • Jedes Dokument in einer AFP-Datei muss von den strukturierten Feldern BNG (Begin Named Group = Anfang benannte Gruppe) und ENG (End Named Group = Ende benannte Gruppe) begrenzt werden.
  • Jedes Dokument in einer AFP-Datei muss mindestens ein strukturiertes TLE-Feld (Tagged Logical Element) verwenden, um das Dokument und seine Merkmale zu identifizieren. Diese werden häufig auch als Indexkennzeichen bezeichnet.
  • Die AFP-Datei muss bestimmten Formatierungsregeln entsprechen, damit Text, Barcode und Abdeckblock-Erweiterungen zu den Dokumenten hinzugefügt werden können.
  • AFP-Ressourcen, wie z. B. Fonts, Formdefs, Page-Segmente und Overlays, müssen als Inline-Ressourcengruppe oder als externe Dateien im Ressourcenpfad enthalten sein. Externe Ressourcengruppen werden nicht unterstützt.

1.3.12.26.10.3.1 AFP-Datenstromvorbereitung

Sie können den AFP-Datenstrom so konfigurieren, dass er dem Standard entspricht, bevor er RICOH ProcessDirector erreicht, oder die Daten direkt in RICOH ProcessDirector vorbereiten. Wenn keine Verarbeitung auf Dokumentenebene erforderlich ist, müssen Sie die Daten nicht vorbereiten. Um die Daten in RICOH ProcessDirector vorzubereiten, verwenden Sie das AFP-Indexierprogramm und andere Dienstprogramme.

Der Umfang der Vorbereitung vor der Übermittlung der AFP-Datei als Job an RICOH ProcessDirector bestimmt, wie viele Verarbeitungsschritte RICOH ProcessDirector durchführen muss. Fügen Sie Ihren Workflows nach Bedarf verschiedene Verarbeitungsschritte für RICOH ProcessDirector hinzu.

1.3.12.26.10.3.2 Voraussetzungen für standardisierte AFP

Für die Überwachung und Manipulation von Dokumenten müssen die Eingabedaten als standardisierte AFP-Daten vorliegen. In diesem Thema werden Anforderungen für Dokumentbeschreibung, Dokumentindexierung und Dokumentmanipulation beschrieben.

Dokumentbeschreibung

Jedes Dokument in der AFP-Datei ist von den strukturierten Feldern BNG (Begin Named Group = Anfang benannte Gruppe) und ENG (End Named Group = Ende benannte Gruppe) umgeben.

Jede von den Dokumentbegrenzern umgebene Seite ist enthalten. Daher sollten Banner oder Trennblätter, die nicht in einem Briefumschlag enthalten sein sollen, nicht der Gruppe hinzugefügt werden. Seiten, die sich außerhalb der Gruppen befinden, z. B. am Anfang oder Ende der Datei oder zwischen zwei Gruppen, werden vor der Druckausgabe verworfen, da jedes Dokument in eine separate Einheit umgewandelt wird, die nicht mehr mit den anderen Dokumenten in der Druckdatei enthalten sein muss.

Dieser Standard betrifft jedes Dokument, und zwar unabhängig davon, ob es physisch gedruckt bzw. versendet wird oder nicht.

Dokumentindexierung

Jedes Dokument enthält mindestens ein strukturiertes TLE-Feld (Tagged Logical Element), anhand dessen es von einem Operator identifiziert werden kann. Sie können weitere Dokumentmerkmale festlegen, die Werte aus den Indexkennzeichen in den Daten enthalten.

Für Dokumente, die sortiert oder gruppiert werden sollen, sind TLEs erforderlich, die die Gruppierungs- und Sortierungskriterien definieren. Einige Kriterien können in den Jobmerkmalen definiert werden über TLEs einzelner Dokumente.

Beispiel für eine AFP-Standardstruktur:

BDT (Begin Document)
		BPG (Begin Page – Header page (s)
		EPG (End Page)
	BNG (Begin Named Group – Document)
		IMM
		TLE (Tagged Logical Element) – CustomerAcctNo
		TLE (Tagged Logical Element) – CustomerAddr<1-6>
		TLE (Tagged Logical Element) – MailRecipient
		TLE (Tagged Logical Element) – CustomerZIP
		TLE (Tagged Logical Element) - CustomerInsertBins
		BPG (Begin Page)
			Page data
		EPG (End Page)
		BPG (Begin Page)
			Page data
		EPG (End Page)
	ENG (End Named Group)
EDT (End Document)

Dokumentmanipulation

Die AFP-Datei muss den hier aufgeführten Formatierungsregeln entsprechen, damit Text, Barcode und Abdeckblöcke hinzugefügt werden können. Das Hinzufügen dieser Elemente kann mithilfe der Enhance-AFP-Steuerdatei geschehen, die in den Schrittvorlagen CreateAFPJobsFromDocuments und BuildAFPFromDocuments definiert ist. Diese Regeln ergänzen die Dokumentindexierungsregeln und definieren einen einheitlichen Satz von Dokumenten in der gesamten Datei.

Voraussetzungen und Beispiele
Gültiges AFP Die AFP-Daten müssen der Data Stream and Object Architecture: MO:DCA Reference entsprechen.
BDT/EDT Die AFP-Daten können mehr als ein Strukturfelderpaar für Beginn und Ende des Dokuments (BDT und EDT) enthalten, allerdings dürfen diese nicht verschachtelt sein.
Example:
BDT
 ...
EDT
BDT
 ...
EDT
Benannte Gruppen – BNG/ENG Benannte Seitengruppen für Dokumentgrenzen müssen vorhanden sein. Wenn verschachtelte Seitengruppen vorhanden sind, werden nur die äußeren Paare verwendet, um Dokumentgrenzen zu definieren.
Example: 2 mailpieces
BNG (1st mailpiece)
BNG/../ENG (nesting allowed)
BNG/../ENG\
ENG
BNG (2nd mailpiece)
ENG
Seiten – BPG/EPG Seiten, die sich außerhalb benannter Gruppen befinden, werden ignoriert. Diese Seiten werden weder indexiert noch gedruckt.
Example: 2 banner pages
BDT
	BPG/EPG (discarded)
	BPG/EPG (discarded)
	BNG
	BPG/EPG (1st document)
	ENG
EDT
Indexkennzeichen – TLE Indexkennzeichen dürfen nicht außerhalb der Grenzen vorhandener benannter Seitengruppen auftreten. Eine Instanz jedes erforderlichen Indexkennzeichens befindet sich innerhalb der Begrenzungen der benannten Gruppe. Diese Indexkennzeichen können sich in verschachtelten benannten Gruppen oder Seiten befinden.

Für jedes einzelne erforderliche Indexkennzeichen gibt es nur einen einzigen Wert, unabhängig davon, wie viele TLEs mit gleichem Namen bereitgestellt wurden. Daher werden mehrere identische Indexkennzeichen, wie z. B. CustomerName in einer Gruppe, nicht unterstützt.

Example: valid TLEs
BDT
	BNG
		TLE 1
		BPG
			TLE 2
		EPG
		TLE 3
	ENG
Invoke Medium Map – IMM Ein strukturiertes Feld IMM (Invoke Medium Map) muss zwischen dem strukturierten Feld BNG für den Dokumentanfang und dem ersten strukturierten Feld BPG für den ersten Seitenanfang des Dokuments vorhanden sein.
Example:
BDT
	BNG/IMM/../ENG
	BNG/IMM/../ENG
	BNG/IMM/../ENG
	...
EDT
Einheiten Maßeinheiten in beliebigen strukturierten Feldern PTD (Presentation Text Descriptor) des Dokuments müssen mit den Einheiten im strukturierten Feld PGD (Page Descriptor) übereinstimmen.
Erweitertes N-Up Die für die AFP-Daten verwendete Formdef kann die Funktion für erweitertes N-Up verwenden, jedoch nicht die Paginierung zwischen Partitionen festlegen.
Konstante Seiten Wenn die Funktion für konstante Seiten der Formdef verwendet wird, darf sie nur konstante Seiten festlegen, die einem einheitlichen Muster entsprechen, z. B. alle Rückseiten, alle Vorderseiten, erste Rückseite jedes Dokuments usw.
Gemischtes Plex Die für die AFP-Daten verwendete Formdef darf nicht zwischen Simplex und Duplex wechseln.
Formdef-Funktionen Die Formdefinition darf die folgenden strukturierten Felder nicht enthalten: PFC (Presentation Finishing Control), MSU (Map Suppression) und MFC (Medium Finishing Control).

1.3.12.26.10.3.3 Voraussetzungen für indexierbare AFP

Die Grundvoraussetzung für indexierbare AFP besteht darin, dass das AFP-Indexierprogramm zum Festlegen von Dokumentgrenzen verwendet werden kann sowie zum Hinzufügen von Indexkennzeichen, um standardisierte AFP-Daten zu bilden. Beachten Sie, dass das AFP-Indexierprogramm nur Dokumentbeschreibung und -indexierung durchführt. Es ändert keine AFP-Daten, um diese mit den Dokumentbearbeitungsanforderungen von standardisiertem AFP konform zu machen, wie z. B. das Hinzufügen einer Inline-Medienzuordnung zu jedem Dokument.

In den AFP-Eingangsdaten bereits enthaltene strukturierte Felder BNG (Begin Named Group = Anfang benannte Gruppe) und ENG (End Named Group = Ende benannte Gruppe) können mit dem AFP-Indexierprogramm entweder erkannt und beibehalten oder entfernt und ersetzt werden, um einen neuen Dokumentauslöser zu definieren.

Wenn vorhandene Seitengruppen beibehalten werden, können Sie die zu erhaltenden Verschachtelungsebenen während der Konfiguration auswählen. Das System bestimmt Dokumente anhand der äußersten benannten Seitengruppen.

Wenn benannte Seitengruppen beibehalten werden, können auch vorhandene Indexkennzeichen (TLEs) beibehalten werden.

In diesem Abschnitt werden die Voraussetzungen für die Eingabe der AFP-Daten in das AFP-Indexierprogramm beschrieben.

Voraussetzungen und Beispiele
Gültiges AFP Die AFP-Daten müssen der Data Stream and Object Architecture: MO:DCA Reference entsprechen.
BDT/EDT Die AFP-Daten können mehr als ein Strukturfelderpaar für Beginn und Ende des Dokuments (BDT und EDT) enthalten, allerdings dürfen diese nicht verschachtelt sein.
Example:
BDT
...
EDT
BDT
...
EDT
Seiten – BPG/EPG Seiten, die sich vor dem Beginn benannter Gruppen befinden, werden nicht indexiert.
Example: 2 banner pages discarded
BDT
	BPG/EPG
	BPG/EPG 
	BNG
	BPG/EPG (1st document)
	ENG
	...
EDT
Vorhandene benannte Seitengruppen – BNG/ENG Es können benannte Seitengruppen für Dokumentgrenzen vorhanden sein. Die Verschachtelungsebene wird angegeben, wenn Sie festlegen, dass die vorhandenen benannten Seitengruppen beibehalten werden sollen.

Sie können durch die Einrichtung eines neuen Dokumentauslösers benannte Seitengruppen entfernen und Grenzen neu definieren.

Vorhandene TLEs werden entfernt, wenn der Dokumentauslöser neu definiert wird.

Example: 2 documents
BNG (1st document)
	BNG/../ENG (nesting allowed)
	BNG/../ENG\
ENG
BNG (2nd document)
ENG
Vorhandene Indizes – TLE(s) Vorhandene Indexkennzeichen können beibehalten werden, wenn benannte Seitengruppen beibehalten werden. Indexkennzeichen dürfen nicht außerhalb der Grenzen vorhandener benannter Seitengruppen auftreten.
Dokumentauslöser Um benannte Seitengruppen für die Dokumentbeschreibung hinzufügen zu können, müssen Sie einen Dokumentauslöser definieren.

Das AFP-Textfeld muss sich an einer konstanten physischen Position befinden. Bei mehreren Feldern an dieser Position muss die Reihenfolge beibehalten werden.

Wenn eine Analyse erforderlich ist, müssen die Analyseregeln auf den Dokumentauslöser für jedes Dokument in der Datei einheitlich angewendet werden.

Nur PTOCA (Presentation Text Object Content Architecture) innerhalb einer AFP-Seite wird unterstützt. AFP-Bild, Draw Rules, BCOCA-Objekte (Bar Code Object Content Architecture) und PTOCA in Seitensegmenten oder Overlays werden als Dokumentauslöser nicht unterstützt.

Sample document trigger: 
BPG
	PTX
		TRN (full trigger text)
EPG
Indexkennzeichen Indexkennzeichen können entweder aus AFP-Text oder NOP-Sätzen (No Operation) in den AFP-Daten erzeugt werden.

Ein NOP-Satz führt dazu, dass eine Anwendung zur nächsten Verarbeitungsanweisung übergeht, ohne eine andere Aktion auszuführen. Seitengruppen-NOPs befinden sich außerhalb der logischen AFP-Seiten; sie sind in strukturierten Feldern enthalten, die sich in der Seitengruppe, aber nicht auf der aktuellen Seite befinden. NOP-Sätze in der AFP-Datei können weder angezeigt noch gedruckt werden, aber Sie können mit RICOH Visual Workbench Indextags aus den darin enthaltenen Daten erstellen.

Um ein Indexkennzeichen aus einem AFP-Text zu erzeugen, muss sich der AFP-Text an einer konstanten physischen Position befinden. Bei mehreren Textblöcken an dieser Position muss die Reihenfolge beibehalten werden. Wenn eine Analyse erforderlich ist, müssen die Analyseregeln auf die Indexdaten für jedes Dokument in der Datei einheitlich angewendet werden.

Nur Presentation Text-Daten innerhalb einer AFP-Seite können als Indexkennzeichen verwendet werden. AFP-Bilder, Zeichenregeln, BCOCA-Objekte und PTOCA in Seitensegmenten oder Overlays werden als Indexkennzeichendaten nicht unterstützt.

Beispiel für Indexkennzeichen:

BPG
	PTX
		TRN (index text here)
BPG

1.3.12.26.10.4 Konfigurationsdateien

Mit RICOH Visual Workbench-Konfigurationsdateien können Sie das Font-Mapping anpassen und die Start-Seriennummer für Intelligent Mail-Barcodes (IMBs) angeben.

1.3.12.26.10.4.1 Font-Zuordnungsdateien

Mit RICOH Visual Workbench können Sie Font-Zuordnungsdateien der Installation anpassen, um angepasste AFP-Fonts Java-Fonts zuzuordnen. In den Font-Zuordnungsdateien können Sie auch den Standard-Java-Font angeben, der benutzt wird, wenn ein AFP-Font nicht mit einem Java-Font übereinstimmt.

RICOH Visual Workbench stellt Muster-Schriftartzuordnungsdateien für die Installation bereit, die Sie in das Verzeichnis /aiw/aiw1/lib/AVE/resources (Linux) oder C:\aiw\aiw1\lib\AVE\resources (Windows) kopieren und dort bearbeiten können.

1.3.12.26.10.4.1.1 Datei CharacterSets.properties

Die Datei CharacterSets.properties ordnet einen AFP-Zeichensatz den entsprechenden Font-Attributen oder eine globale AFP Font-ID einem entsprechenden Java-Font-Namen und -Stil zu. Sie können dieser Datei angepasste AFP-Zeichensätze hinzufügen.

Die Musterdatei, die Sie bearbeiten können, ist /aiw/aiw1/lib/AVE/resources/CharacterSets.properties (Linux) oder C:\aiw\aiw1\lib\AVE\resources\CharacterSets.properties (Windows).

Zweck
Mit der Datei CharacterSets.properties können Sie angeben, welches Schriftart-Attribut für angepasste AFP-Font-Zeichensätze oder welche globalen Schriftart-IDs für Java-Schriftarten verwendet werden sollen.
Format

Die Zeilen in der Datei haben eines der folgenden Formate:

  • characterset=fgid,height,width,strikeover,underline
    Beispiel:
    C?H200A0=2304,110,73,0,0
  • fgid=name,style
    Beispiel:
    2304=Lucinda Sans Regular,PLAIN
characterset
Die achtstellige ID für den AFP-Zeichensatz. Das zweite Zeichen in Standardnamen von AFP-Zeichensätzen gibt die Zeichendrehung an. Sie können ein Fragezeichen (?) als Platzhalterzeichen für das zweite Zeichen des Zeichensatznamens verwenden. Das ? bedeutet, dass die ID für alle Drehungen gilt.
Hinweis: Wollen Sie den Java-Font ändern, der benutzt wird, wenn ein AFP-Zeichensatz keinem Java-Font zugeordnet ist, geben Sie DEFAULT für die ID des AFP-Zeichensatzes an. Wenn DEFAULT für mehr als einen Eintrag in der Datei angegeben ist, wird der letzte Eintrag verwendet.
fgid
Ein eindeutiger Wert im Bereich von 3840 bis 4095 oder 65260 bis 65534 für die globale AFP-Font-ID, der die Schriftartfamilie, das Schriftbild und manchmal die Punktgröße des Zeichensatzes angibt.
height
Die vertikale Größe des Zeichens, ausgedrückt in Zehntel Punkten. Ein 9-Punkt-Font hat beispielsweise die Höhe 90. Gültige Werte sind ganze Zahlen von 1 bis 990.
name
Der Name des entsprechenden Java-Fonts, z. B.: Lucida Bright, Lucida Sans Regular oder Lucida Sans Typewriter.
durchstreichung
Eine Schriftart, bei der sich in der Zeichenmitte aller Zeichen eine parallel zu der Zeichengrundlinie verlaufende Linie befindet. Die Werte sind 0=Nein und 1=Ja.
Darstellung
Der Stil des Java-Fonts. Gültige Werte sind: FETT, FETT|KURSIV, KURSIV und NORMAL.
Unterstreichung
Eine Schriftart, bei der sich unter allen Zeichen eine parallel zu der Zeichengrundlinie verlaufende Linie befindet. Die Werte sind 0=Nein und 1=Ja.
Breite
Die durchschnittliche horizontale Größe des Zeichens in 1/1440 Zoll. Die gültigen Werte sind ganze Zahlen von 1 bis 99. Der Wert wird jedoch derzeit ignoriert.

Syntaxregeln
  • Beginnen Sie jede Zeile in Spalte 1.
  • Ein Nummernzeichen (#) in der ersten Spalte bedeutet, dass die Zeile eine Kommentarzeile ist.
  • Bei allen Werten muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden.
  • Alle Parameter sind positionsgebunden.
  • Leerzeichen sind nur dann zulässig, wenn der Font-Name ein Leerzeichen enthält (beispielsweise Lucida Bright).

1.3.12.26.10.4.1.2 Datei CodedFonts.properties

Die Datei CodedFonts.properties ordnet einen codierten AFP-Font seinem AFP-Zeichensatz und seiner AFP-Codepage zu.

Wenn Sie eine Codepage oder einen Zeichensatz erstellt oder geändert und diese in einem codierten Font verknüpft haben oder ein getrenntes Codepage- und Zeichensatzpaar haben, das in einem codierten Font verknüpft ist, können Sie diese Datei ändern. Die Musterdatei, die Sie kopieren und bearbeiten können, ist entweder /aiw/aiw1/lib/AVE/resources/CodedFonts.properties (Linux) oder C:\aiw\aiw1\lib\AVE\resources\CodedFonts.properties (Windows).

Zweck
Mit der Datei CodedFonts.properties können Sie den codierten AFP-Font für angepasste AFP-Codepages und -Zeichensätze angeben.
Format
Die Zeilen in der Datei haben das folgende Format:
codedfont=characterset,codepage
Zum Beispiel:
X?H210AC=C?H200A0,T1V10500
codedfont
Die ID des codierten AFP-Fonts, die den Zeichensatz und die Codepage verknüpft. Das zweite Zeichen in Standardnamen von codierten AFP-Fonts gibt die Zeichendrehung an. Sie können ein Fragezeichen (?) als Platzhalterzeichen für das zweite Zeichen des Namens des codierten Fonts verwenden. Das ? bedeutet, dass die ID für alle Drehungen gilt.
Hinweis: Wollen Sie ändern, welcher AFP-Zeichensatz und welche -Codepage benutzt wird, wenn ein codierter AFP-Font keinem AFP-Zeichensatz und keiner -Codepage zugeordnet ist, geben Sie DEFAULT für die ID des codierten AFP-Fonts an. Wenn DEFAULT für mehr als einen Eintrag in der Datei angegeben ist, wird der letzte Eintrag verwendet.
characterset
Die achtstellige ID für den AFP-Zeichensatz. Das zweite Zeichen in Standardnamen von AFP-Zeichensätzen gibt die Zeichendrehung an. Sie können ein Fragezeichen (?) als Platzhalterzeichen für das zweite Zeichen des Zeichensatznamens verwenden. Das ? bedeutet, dass die ID für alle Drehungen gilt.
codepage
Der Name der AFP-Codepage.
Syntaxregeln
  • Beginnen Sie jede Zeile in Spalte 1.
  • Ein Nummernzeichen (#) in der ersten Spalte bedeutet, dass die Zeile eine Kommentarzeile ist.
  • Bei allen Werten muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden.
  • Alle Parameter sind positionsgebunden.
  • Leerzeichen sind nicht zulässig.

1.3.12.26.10.4.1.3 Datei CodePages.properties

Die Datei CodePages.properties ordnet eine AFP-Codepage oder eine Java-Zeichensatzcodierung einer globalen AFP-Codepage-ID zu. Sie können dieser Datei angepasste Codepages hinzufügen. Die von Ihnen bearbeitbare Musterdatei ist die Datei /aiw/aiw1/lib/AVE/resources/CodePages.properties (Linux) bzw. die Datei C:\aiw\aiw1\lib\AVE\resources\CodePages.properties (Windows).
Zweck
Mit der Datei CodePages.properties können Sie angeben, welche globale AFP-Codepage-ID für angepasste AFP-Codepages oder Java-Zeichensätze verwendet werden soll.
Format
Die Zeilen in der Datei haben das folgende Format:
name=cpgid,[DBCS|SBCS]
Zum Beispiel:
T1000259=259,SBCS
oder
IBM500=259,DBCS
cpgid
Die globale Codepage-ID für die AFP-Codepage oder den Java-Zeichensatz.
DBCS|SBCS
Optionaler Indikator für DBCS- oder SBCE-Zeichensätze. Der Standardwert ist SBCS.
name
Der Name der AFP-Codepage oder des Java-Zeichensatzes.
Syntaxregeln
  • Beginnen Sie jede Zeile in Spalte 1.
  • Ein Nummernzeichen (#) in der ersten Spalte bedeutet, dass die Zeile eine Kommentarzeile ist.
  • Bei allen Werten muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden.
  • Alle Parameter sind positionsgebunden.
  • Leerzeichen sind nicht zulässig.

1.3.12.26.10.4.1.4 Datei SampleCodePointMap.cp

Die Datei SampleCodePointMap.cp ordnet Codepunkte in einer angepassten AFP-Codepage Unicode-Codepunkten zu. Sie können mit dieser Datei eine Codepunktzuordnung für jede AFP-Codepage erstellen, die keine Standard-Unicode-Codepunkte verwendet.

Der Name der Datei muss den Namen der Codepage enthalten. Bei dem Codepagenamen T1000259 lautet der Name dieser Datei beispielsweise T1000259.cp. Die Musterdatei, die Sie kopieren und bearbeiten können, ist /aiw/aiw1/lib/AVE/resources/SampleCodePointMap.cp (Linux) oder C:\aiw\aiw1\lib\AVE\resources\SampleCodePointMap.cp (Windows).

Zweck
Mit der Datei SampleCodePointMap.cp können Sie Codepunkte in einer angepassten AFP-Codepage Unicode-Codepunkten zuordnen, damit RICOH Visual Workbench den Text korrekt anzeigen kann. Der Unicode-Codepunkt für a (Kleinbuchstabe) ist beispielsweise der hexadezimale Codepunkt 0020. Wenn die AFP-Codepage einen anderen Codepunkt für das Leerzeichen benutzt (beispielsweise den hexadezimalen Codepunkt 0040), ordnen Sie den Codepunkt 0040 dem Codepunkt 0020 zu.

Tabellen mit den Unicode-Codepunkten enthält die Website http://unicode.org/charts/.

Format
Die Zeilen in der Datei haben das folgende Format:
AFPcodepoint=Unicodecodepoint
Zum Beispiel:
 0040 0020
AFPcodepoint
Der hexadezimale Codepunkt in dem angepassten AFP-Font.
Unicodecodepoint
Der entsprechende hexadezimale Unicode-Codepunkt.
Syntaxregeln
  • Beginnen Sie jede Zeile in Spalte 1.
  • Ein Nummernzeichen (#) in der ersten Spalte bedeutet, dass die Zeile eine Kommentarzeile ist.
  • Leerzeichen sind zulässig.

1.3.12.26.10.4.2 IMB-Seriennummerndatei

Die IMB-Seriennummerndatei enthält die Seriennummer, die AFP Editor in der ersten in einer AFP-Datei erstellten IMB codieren soll.

Unter Linux müssen die Berechtigungen für diese Datei so festgelegt sein, dass der RICOH ProcessDirector-Systembenutzer (aiw1 ist der Standardwert) und alle Benutzer in der RICOH ProcessDirector-Gruppe (aiwgrp1 ist der Standardwert) die Datei lesen und aktualisieren können.

Zweck
Mit der IMB-Seriennummerndatei können Sie Barcodes erstellen, die fortlaufende Seriennummern enthalten.
Format
Die Datei enthält die folgenden Zeilen:
digits=6|9
serial number
Zum Beispiel:
digits=9
000000001
digits=6|9
Die Anzahl der Ziffern in der Seriennummer. Gültige Werte sind:
6
Die Seriennummer enthält 6 Ziffern. Wenn die Seriennummer 999999 erreicht, erfolgt ein Umbruch in 000001. Dies ist die Standardeinstellung, wenn digits nicht angegeben wurde.
9
Die Seriennummer enthält 9 Ziffern. Wenn die Seriennummer 999999999 erreicht, erfolgt ein Umbruch in 000000001.
serial_number
Die in dem ersten Intelligent Mail-Barcode (IMB) in einer AFP-Datei zu codierende Seriennummer.
Syntaxregeln
  • Beginnen Sie jede Zeile in Spalte 1.
  • Die Datei darf nur zwei Zeilen enthalten. Die Zeilen können in einer beliebigen Reihenfolge sein.
  • Es sind keine Kommentare zulässig.

1.3.12.26.10.4.3 Dokument-Indexdatei

Die Dokument-Indexdatei enthält die Indexkennzeichen, die sich in einer AFP-Datei befinden. RICOH Visual Workbench kann diese Datei erstellen, wenn es eine AFP-Produktionsdatei verarbeitet.
Zweck
Mit einer Dokument-Indexdatei können Sie Archivierungs- und Abrufanwendungen verwenden, um eine Seitengruppe innerhalb der AFP-Datei basierend auf ihren Indexwerten abzurufen.
Format
Das Format dieser Datei ist dem der Dokument-Indexdatei ähnlich, die das Programm AFP Conversion and Indexing Facility (ACIF) erstellt. Die Ressourcengruppendatei, die RICOH Visual Workbench erstellt, enthält jedoch nur strukturierte TLE-Felder auf Gruppenebene, keine IELs auf Seitenebene. Das Format lautet:
BDI
IEL
TLE
EDI
BDI
Strukturiertes BDI-Feld
IEL
Strukturiertes IEL-Feld. Das strukturierte IEL-Feld verknüpft die Indexkennzeichen mit einer Seitengruppe in der ausgegebenen AFP-Datei.
Indexkennzeichen
Strukturiertes TLE-Feld. Strukturierte TLE-Felder in der Dokument-Indexdatei sind mit denen in der AFP-Datei identisch.
EDI
Strukturiertes EDI-Feld

1.3.12.26.10.4.4 Ressourcengruppendatei

Die Ressourcengruppendatei enthält alle AFP-Dateireferenzen, die RICOH Visual Workbench inline oder in einem AFP-Ressourcenverzeichnis gefunden hat. RICOH Visual Workbench kann diese Datei erstellen, wenn es eine AFP-Produktionsdatei verarbeitet.
Zweck
Mit der Ressourcengruppendatei können Sie eine Datei auf einem System drucken, das die AFP-Ressourcen nicht enthält, indem Sie die AFP-Datei und seine Ressourcengruppendatei miteinander verknüpfen.
Format
Das Format dieser Datei ist dem der Ressourcengruppendatei ähnlich, die das Programm AFP Conversion and Indexing Facility (ACIF) erstellt. Die von RICOH Visual Workbench erstellte Ressourcengruppendatei enthält jedoch nicht den Namen der AFP-Datei. Das Format lautet:
BRG
BRS
AFP resource
ERS
ERG
BRG
Strukturiertes BRG-Feld
BRS
Strukturiertes BRS-Feld
AFP-Ressource
Die AFP-Ressource
ERS
Strukturiertes ERS-Feld
ERG
Strukturiertes ERG-Feld

1.3.12.26.11 Steuerdateien für Dokumentenverarbeitungsfunktionen

Dokumentenverarbeitungsfunktionen verwenden eine Vielzahl von Steuerdateien und Merkmaldateien zur Verwaltung der Dokumentverarbeitung.

1.3.12.26.11.1 Datei docCustomDefinitions.xml

Die Dokumentmerkmalkonfigurationsdatei (docCustomDefinitions.xml) definiert die Merkmale, die zum Verwalten von Dokumenten benutzt werden. Der Installationsprozess speichert eine Musterdatei in /aiw/aiw1/samples/config unter UNIX-basierten Betriebssystemen und in C:\aiw\aiw1\samples\config unter Windows.

    Hinweis:
  • Falls Sie die Datei docCustomDefinitions.xml nach der Installation von Advanced Document Pool, AFP-Unterstützung oder PDF-Dokument-Unterstützung ändern:
    • Führen Sie das Dienstprogramm docCustom aus, und installieren oder aktualisieren Sie das Feature Custom Document Properties.
    • Für das PDF-Dokument-Unterstützung-Feature laden Sie die Dokumentmerkmale in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat.
    • Für das AFP-Unterstützung-Feature greifen Sie auf RICOH Visual Workbench über die RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle zu. Neue Dokumentmerkmale werden in RICOH Visual Workbench geladen, wenn es auf Ihrer Workstation geöffnet wird.

Datenbankmerkmale und eingeschränkte Merkmale

Sie können zwei Arten von Dokumentmerkmalen definieren:

  • Datenbankmerkmale
  • Eingeschränkte Merkmale

Sie können beide Arten von Merkmalen in einer Dokumentmerkmaldatei speichern und bearbeiten, aber in der Datenbank werden nur Datenbankmerkmale gespeichert.

Sie können mit beiden Arten von Merkmalen wie folgt arbeiten:

  • Sie können die Merkmale mit Schritten in einem Workflow verwenden, um Dokumente zu gruppieren oder zu sortieren (z. B. mit der Schrittvorlage SortDocuments).
  • Sie können sie mit der RICOH Visual Workbench-Funktion Document Property Designer mit AFP-Indexkennzeichen verknüpfen.
  • Sie können ihnen mit RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat Dokumentdaten in PDF-Jobs zuordnen.
  • Falls Sie das Archiv-Feature haben, können Sie sie in einem Repository speichern. Nach dem Speichern können Sie sie verwenden, um das Repository zu durchsuchen und Jobs, Dokumente und Verlaufsdaten abzurufen. Die Werte der Merkmale werden in der Registerkarte "Merkmale" angezeigt, wenn Sie in der Ergebnistabelle auf Details anzeigen klicken.
  • Falls Sie das Einstellungsverwaltung-Feature haben, können Sie eine externe Einstellungsdatei verwenden, um die Werte der Merkmale festzulegen.

Auf diese Art können Sie mit Datenbankmerkmalen, aber nicht mit eingeschränkten Merkmalen arbeiten:

  • Sie können sie verwenden, um im Portlet "Dokumente" auf der Seite Hauptseite der Benutzeroberfläche nach Dokumenten zu suchen.
  • Wenn Sie im Portlet "Dokumente" ein Dokument auswählen, werden die Werte von Datenbankmerkmalen angezeigt.
  • Sie können sie verwenden, um nach Dokumenten zu suchen, die in der Anzeigefunktion angezeigt werden sollen.
  • Sie können ihre Werte in einem Job ermitteln, ihre Werte in einem anderen Job aktualisieren und die aktualisierten Werte im Originaljob verwenden.
  • Falls Sie das Automatische Überprüfung- oder das Inserter-Feature haben, können Sie Datenbankmerkmale verwenden, um nach Dokumenten zum Abgleichen oder zum erneuten Drucken zu suchen.
  • Wenn Sie die Erweiterungsfunktion Advanced Document Pool haben, können Sie Selektoren verwenden, um Dokumente anhand ihrer Merkmalwerte zu bearbeiten.

Eingeschränkte Merkmale bieten die folgenden Vorteile:

  • Sie können die Merkmale verwenden, um die Anzeige von vertraulichen Merkmalwerten, z. B. Sozialversicherungsnummern oder Scheckbeträge, in der Benutzeroberfläche zu verhindern.
  • Sie maximieren die Systemleistung. Die Manipulation von Datenbankmerkmalen kann die Leistung herabsetzen, wenn Sie eine große Anzahl von Dokumenten verarbeiten.

Ermitteln Sie in Zusammenarbeit mit Ihrem Kundendienst Ihre spezifischen Anforderungen in Bezug auf Datenbankmerkmale und eingeschränkte Dokumentmerkmale.

Abschnitte der Musterdatei

Die Musterdatei docCustomDefinitions.xml enthält verschiedene Abschnitte. Diese Abschnitte werden in der folgenden Tabelle zusammengefasst.

Abschnitte in der Datei "docCustomDefinitions.xml"
Abschnitt Zweck
Schema Im Abschnitt Schema werden das Schema und die eindeutige Zeichenfolge für die angepassten Dokumentmerkmale identifiziert. Dieser Abschnitt sollte nur vom Kundendienst bearbeitet werden.
Datenbankmerkmale In diesem Abschnitt werden Datenbankdokumentmerkmale definiert:
Eingeschränkte Merkmale In diesem Abschnitt werden eingeschränkte Dokumentmerkmale definiert:
Benutzerautorisierungsmerkmale Dieser Abschnitt ist optional. Über Benutzerautorisierungsmerkmale werden angepasste Berechtigungsgruppen für den Zugriff auf Datenbankmerkmale festgelegt.

Abschnitt "Schema"

Der Abschnitt Schema enthält ein Element docCustomDefinitions und ein Element schema. Dieser Abschnitt sollte nur vom Kundendienst bearbeitet werden.

Abschnitt "Datenbankmerkmale"

Der Abschnitt Datenbankmerkmale enthält das Element docProperty.

    Hinweis:
  • Definieren Sie nie ein Merkmal sowohl als Datenbankmerkmal als auch als eingeschränktes Merkmal. Dies kann zu einem nicht erwarteten Verhalten führen.
  • Definieren Sie kein Dokumentmerkmal mit demselben Namen wie ein Merkmal, das von RICOH ProcessDirector automatisch definiert wird. Eine Liste finden Sie unter Automatisch definierte Dokumentmerkmale.
<docProperty>
Definiert Dokumentmerkmale in der Datenbank.
Attribute für das Element "docProperty"
Attribut für docProperty Erforderlich? Anmerkungen
name Ja Der Datenbankname (interner Name) des Merkmals. Dieser Name wird von Programmen verwendet, die Merkmale lesen oder schreiben. Wir empfehlen, eine konsistente Namenskonvention für die angepassten Merkmalnamen zu verwenden, damit die Merkmalnamen im gesamten System eindeutig sind. Die Musterdatei "docCustomDefinitions.xml" benutzt beispielsweise das Präfix "Doc.Custom", damit die Merkmale in dieser Datei sich von den Merkmalen des Basisprodukts unterscheiden.

Verwenden Sie im Merkmalnamen keine Sonderzeichen (wie @, #, $, % oder - (Bindestrich)) und keine Leerzeichen. Sie können Punkte und Unterstriche verwenden.

Verwenden Sie im Datenbanknamen des Merkmals keine Zahl direkt nach dem Punkt (.) Beispiel: Das Merkmal Doc.3rdLineAddress ist nicht gültig.

access Nein Die Benutzerzugriffsebene für das Merkmal. Sie können eine bereits im Produkt definierte Zugriffsebene verwenden oder eine angepasste Zugriffsebene erstellen, wenn die vorhandenen Ihren Anforderungen nicht gerecht werden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Zugriff.
datatype Ja Der für das Merkmal zu benutzende Datentyp. Siehe die nächste Tabelle.
dbType Nein Ein Datenbankparameter, mit dem der Datentyp angegeben wird.
    Hinweis:
  • Die Eigenschaft dbType wurde als veraltet angesehen und wird nicht mehr verwendet. Verwenden Sie stattdessen die Eigenschaft Datentyp.
caption Ja Der Benutzerschnittstellenname (Standardbeschriftung) für das Merkmal. Wenn Sie Beschriftungen in nur einer Sprache einrichten, definieren Sie sie in dieser Datei. Wenn Sie Benutzerschnittstellennamen in mehreren Sprachen einrichten, erstellen Sie zusätzliche Dokumentmerkmalnamensdateien (docCustomDefinitions_Sprache.properties) für die anderen Sprachen.
shortCaption Ja Die für dieses Merkmal bei Bedarf (z. B. in Spaltenüberschriften von Tabellen) angezeigte Standardkurzbeschriftung. Wenn Sie Kurzbeschriftungen in nur einer Sprache einrichten, definieren Sie sie in dieser Datei. Wenn Sie Kurzbeschriftungen in mehreren Sprachen einrichten, erstellen Sie zusätzliche Dokumentmerkmaldateien (docCustomDefinitions_Sprache.properties) für die anderen Sprachen.
Beschreibung Ja Die Standardbeschreibung des Dokumentmerkmals, die in der Benutzeroberfläche als Hilfetext angezeigt wird. Wenn Sie Beschreibungen in nur einer Sprache einrichten, definieren Sie sie in dieser Datei. Wenn Sie Beschreibungen in mehreren Sprachen einrichten, erstellen Sie zusätzliche Dokumentmerkmaldateien (docCustomDefinitions_Sprache.properties) für die anderen Sprachen.

Sie können die folgenden Datentypen und Datenbanktypen bei der Definition von Merkmalen zu verwenden: Beachten Sie, dass die speicherbaren Werte neben den in dieser Tabelle aufgelisteten Überprüfungsregeln auch durch die Datenbankdefinition einschränkt werden. Beispiel: Ein Typ SMALLINT kann Ganzzahlen von 0 bis 32.767 speichern. Bei Datenbanktypwerten muss die Groß-/Kleinschreibung nicht beachtet werden.

Für docProperty-Definitionen empfohlene Datentypen und Datenbanktypen
Datentyp Datenbanktyp (in SQL benutzt) Gültigkeitsprüfung für Datentyp
Zeichenfolge VARCHAR(128) VARCHAR: Variable Länge, 1 bis 128 Zeichen
IntegerNonNeg SMALLINTBIGINTINTEGER SMALLINT: 2&nbsp;ByteBIGINT: 4&nbsp;ByteINTEGER: 8&nbsp;ByteMinimum=0
Zeitmarke TIMESTAMP TIMESTAMP: Muss Werte für Tag (D), Monat (M) und Jahr (Y) enthalten.Diese Komponenten können in einem der folgenden Formate auftreten:MM TT JJJJTT MM JJJJJJJJ MM TTTag und Monat müssen durch eine zweistellige Zahl angegeben werden.Sie können eine Tageszeit in folgendem Format hinzufügen:hh:mm:ss
XdkString10 VARCHAR(10) VARCHAR: Variable Länge, 1 bis 10 Zeichen

    Hinweis:
  • Diese Werte sind Variationen des Datentyps "String", die anstelle von Zeichenfolgen vom Typ "String" verwendet werden können, um den in der Datenbank reservierten Speicherplatz für Eigenschaftswerte zu verringern.

XdkString20 VARCHAR(20) VARCHAR: Variable Länge, 1 bis 20 Zeichen

    Hinweis:
  • Diese Werte sind Variationen des Datentyps "String", die anstelle von Zeichenfolgen vom Typ "String" verwendet werden können, um den in der Datenbank reservierten Speicherplatz für Eigenschaftswerte zu verringern.

XdkString30 VARCHAR(30) VARCHAR: Variable Länge, 1 bis 30 Zeichen

    Hinweis:
  • Diese Werte sind Variationen des Datentyps "String", die anstelle von Zeichenfolgen vom Typ "String" verwendet werden können, um den in der Datenbank reservierten Speicherplatz für Eigenschaftswerte zu verringern.

XdkString40 VARCHAR(40) VARCHAR: Variable Länge, 1 bis 40 Zeichen

    Hinweis:
  • Diese Werte sind Variationen des Datentyps "String", die anstelle von Zeichenfolgen vom Typ "String" verwendet werden können, um den in der Datenbank reservierten Speicherplatz für Eigenschaftswerte zu verringern.

XdkString50 VARCHAR(50) VARCHAR: Variable Länge, 1 bis 50 Zeichen

    Hinweis:
  • Diese Werte sind Variationen des Datentyps "String", die anstelle von Zeichenfolgen vom Typ "String" verwendet werden können, um den in der Datenbank reservierten Speicherplatz für Eigenschaftswerte zu verringern.

XdkString128 VARCHAR(128) VARCHAR: Variable Länge, 1 bis 128 Zeichen

    Hinweis:
  • Diese Werte sind Variationen des Datentyps "String", die anstelle von Zeichenfolgen vom Typ "String" verwendet werden können, um den in der Datenbank reservierten Speicherplatz für Eigenschaftswerte zu verringern.

Abschnitt "Eingeschränkte Merkmale"

Der Abschnitt Eingeschränkte Merkmale enthält ein oder mehrere docProperty-Elemente.

    Hinweis:
  • Definieren Sie nie ein Merkmal sowohl als Datenbankmerkmal als auch als eingeschränktes Merkmal. Dies kann zu einem nicht erwarteten Verhalten führen.
  • Definieren Sie kein Dokumentmerkmal mit demselben Namen wie ein Merkmal, das von RICOH ProcessDirector automatisch definiert wird. Eine Liste finden Sie unter Automatisch definierte Dokumentmerkmale.
<docProperty>
Identifiziert Dokumentmerkmale, die nur in der Dokumentmerkmaldatei, aber nicht in der Datenbank manipuliert werden.
Attribute für das Element "docProperty"
Attribut für docProperty Erforderlich? Anmerkungen
name Ja Wir empfehlen, eine konsistente Namenskonvention für die angepassten Merkmalnamen zu verwenden, sodass die Merkmalnamen im gesamten System eindeutig sind. Die Musterdatei "docCustomDefinitions.xml" benutzt beispielsweise das Präfix "Doc.Custom", damit die Merkmale in dieser Datei sich von den Merkmalen des Basisprodukts unterscheiden.

Verwenden Sie im Merkmalnamen keine Sonderzeichen (wie @, #, $, % oder - (Bindestrich)) und keine Leerzeichen. Sie können Punkte und Unterstriche verwenden.

Verwenden Sie im Datenbanknamen des Merkmals keine Zahl direkt nach dem Punkt (.) Beispiel: Das Merkmal Doc.3rdLineAddress ist nicht gültig.

datatype Nein Siehe die nächste Tabelle.
caption Nein Die in der Benutzeroberfläche in Listen angezeigte Beschriftung für dieses Merkmal. Wenn Sie Beschriftungen in nur einer Sprache einrichten, definieren Sie sie in dieser Datei. Wenn Sie Beschriftungen in mehreren Sprachen einrichten, erstellen Sie eine Dokumentmerkmaldatei (docCustomDefinitions_Sprache.properties) für die anderen Sprachen. Ausführliche Informationen finden Sie im entsprechenden Thema im Information Center.

Sie können diese Datentypen in docProperty-Definitionen verwenden:

Datentypen für das Element "docProperty"
Datentyp Gültigkeitsprüfung für Datentyp
Zeichenfolge
Nein
IntegerNonNeg
Ganze Zahl zwischen 0 und 2147483647
Zeitmarke TIMESTAMP: Muss Werte für Tag (D), Monat (M) und Jahr (Y) enthalten.Diese Komponenten können in einem der folgenden Formate auftreten:MM TT JJJJTT MM JJJJJJJJ MM TTTag und Monat müssen durch eine zweistellige Zahl angegeben werden.Sie können eine Tageszeit in folgendem Format hinzufügen:hh:mm:ss

Abschnitt "Benutzerautorisierungsmerkmale"

Der Abschnitt Benutzerautorisierungsmerkmale ist optional. Über Benutzerautorisierungsmerkmale werden angepasste Berechtigungsgruppen für den Zugriff auf Datenbankmerkmale festgelegt. Dieser Abschnitt enthält ein oder mehrere access-Elemente.

<access>
Wird benutzt, um die Fähigkeit zum Lesen oder Bearbeiten von angepassten Merkmalen zu definieren. Sie verwenden die Zugriffsebenen in dem Element docProperty. Sie können eine der von RICOH ProcessDirector bereitgestellten Standardsicherheitsgruppen oder aber eigene Sicherheitsgruppen verwenden. Es gibt folgende Attribute:
Attribute für das Element "access"
Attribute für "access" Anmerkungen
name Name der Zugriffsebene.
groupAttributeAccess Die Fähigkeit einer Benutzergruppe zum Lesen oder Bearbeiten des Attributs.
RICOH ProcessDirector stellt folgende Standardzugriffsebenen und -berechtigungen bereit:
Standardzugriffsebenen und -berechtigungen
Zugriffsname Gruppenname Zugriffsebene
generische AnyAuthenticated Attributzugriff: lesen
Bediener Attributzugriff: lesen
Aufsichtsperson Attributzugriff: lesen
Administrator Attributzugriff: schreiben
attrWriteAdmin Bediener Attributzugriff: lesen
Aufsichtsperson Attributzugriff: lesen
Administrator Attributzugriff: schreiben
Everyone Attributzugriff: lesen
Überwachungsbeauftragter Attributzugriff: lesen
attrWriteAdminSuper Bediener Attributzugriff: lesen
Aufsichtsperson Attributzugriff: schreiben
Administrator Attributzugriff: schreiben
Everyone Attributzugriff: lesen
Überwachungsbeauftragter Attributzugriff: lesen
attrWriteAdminSuperOper Bediener Attributzugriff: schreiben
Aufsichtsperson Attributzugriff: schreiben
Administrator Attributzugriff: schreiben
Everyone Attributzugriff: lesen
Überwachungsbeauftragter Attributzugriff: lesen
actionAdmin Bediener Aktionszugriff: falsch
Aufsichtsperson Aktionszugriff: falsch
Administrator Aktionszugriff: richtig
Everyone Aktionszugriff: falsch
Überwachungsbeauftragter Aktionszugriff: falsch
actionAdminSuper Bediener Aktionszugriff: falsch
Aufsichtsperson Aktionszugriff: richtig
Administrator Aktionszugriff: richtig
Everyone Aktionszugriff: falsch
Überwachungsbeauftragter Aktionszugriff: falsch
actionAdminSuperOper Bediener Aktionszugriff: richtig
Aufsichtsperson Aktionszugriff: richtig
Administrator Aktionszugriff: richtig
Everyone Aktionszugriff: falsch
Überwachungsbeauftragter Aktionszugriff: falsch
Automatisch definierte Dokumentmerkmale

In dieser Tabelle werden Dokumentmerkmale aufgelistet, die RICOH ProcessDirector automatisch während der Installation definiert. Definieren Sie diese Merkmale nicht in der Datei docCustomDefinitions.xml.

Automatisch definierte Dokumentmerkmale
Merkmal Datenbankname Verpackt mit ... Anmerkungen
Doc.Address.1 Postal-Enablement Gibt die erste Zeile des Adressblocks im Dokument an.
Doc.Address.Company Postal-Enablement Gibt den Namen des Unternehmens im Dokument an.
Doc.Address.PostalCode Postal-Enablement Gibt die Postleitzahl im Dokument an.
Doc.Address.ZipCode Postal-Enablement Gibt die Postleitzahl im Dokument an.
Doc.AV.ScanCount Automatische Überprüfung Zeigt an, wie oft der Barcode auf einem Dokument gescannt wurde.
Doc.ChildJobID Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Eine Gruppierungs-ID für untergeordnete Jobs. Obwohl der Wert anfangs unter IdentifyDocuments oder IdentifyPDFDocuments definiert wird, kann er durch jeden Schritt, mit dem die Dokumentmerkmale-Datei geändert wird, aktualisiert werden, beispielsweise SplitDocuments oder CreateJobsFromDocuments.
Doc.CurrentFirstPage Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Die Seitenzahl der ersten Seite des Dokuments in der aktuellen Druckdatei.
Doc.CurrentJobID Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Die verknüpfte Jobnummer.
Doc.CurrentPages Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Die Anzahl der Seiten für das Dokument im aktuellen Job.
Doc.CurrentSequence Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Die Reihenfolge der Dokumente im aktuellen Job.
Doc.CurrentSheets Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Die Anzahl der Blätter für das Dokument im aktuellen Job.
Doc.Custom.MemberLevel Electronic Presentment Die Mitgliedsebene des Kunden zu dem Zeitpunkt, als die Erklärung erstellt wurde.
Doc.Custom.PURL Electronic Presentment Eine personalisierte URL, die zu dem Speicherort verlinkt, von dem der Kunde die Erklärung abrufen kann.
Doc.Custom.StatementDate Electronic Presentment Das Datum, an dem die Erklärung erstmals ausgestellt wurde.
Doc.DataLen Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Die Länge des Dokuments in Byte in der Druckdatei.
Doc.DataOffset Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Der Byte-Offset des Dokuments in der Druckdatei des Originaljobs. Dieser Wert wird von BuildAFPFromDocuments und CreateAFPJobsFromDocuments verwendet, um die vom Originaljob zu extrahierende AFP zu suchen.
Doc.DocSize.PieceThickness Postal-Enablement Gibt die Dicke eines Poststücks an, wenn die Poststücke in einem Job verschieden dick sind.
Doc.DocSize.PieceWeight Postal-Enablement Gibt das Gewicht eines Poststücks an, wenn die Poststücke in einem Job verschieden schwer sind.
Doc.Email.Sent Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Gibt an, ob eine E-Mail mit einem angehängten Dokument erstellt und durch den Schritt EmailDocuments in einem Workflow an den SMTP-Server übermittelt wurde.
Doc.EmailAddress Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Die mit dem Dokument verknüpfte E-Mail-Adresse.
Doc.ID Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Eine eindeutige Kennung für das Dokument.
Doc.Insert.BinTriggers Papier-Inserter Die Kuvertiereinheitenfächer, die Beilagen für dieses Dokument bereitstellen sollen.
Doc.Insert.DivertBin Papier-Inserter Die Nummer des Ausgabefachs der Kuvertiereinheit, an das das Dokument nach dem Kuvertieren umgeleitet wird.
Doc.Insert.OriginalBarCode Papier-Inserter Die Daten in dem Barcode, der die Kuvertierung des Dokuments steuert.
Doc.Insert.RecipientName Papier-Inserter Der Name der Person, an die dieses Dokument gesendet wird.
Doc.Insert.ReprintJobId Papier-Inserter Die ID des übergeordneten Jobs für einen erneuten Druck der Kuvertiereinheit.
Doc.Member.Number Archiv Gibt die Mitgliedsnummer im Dokument an. Dieses Merkmal wird von dem bereitgestellten Workflow RepositorySample verwendet.
Doc.OriginalFirstPage Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Die Seitennummer der ersten Seite des Dokuments.
Doc.OriginalJobID Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Die Job-ID des Originaljobs.
Doc.OriginalPages Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Die Anzahl der Seiten im Dokument.
Doc.OriginalSequence Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Die Reihenfolge der Dokumente im Originaljob. Das System weist dem ersten Dokument den Wert 1 zu, das nächste Dokument erhält den Wert 2 und so weiter.
Doc.OriginalSheets Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Die Anzahl der Blätter, die zum Drucken des Dokuments erforderlich ist.
Doc.Postal.AddressProcessingRC Postal-Enablement Ein von der Post-Software zurückgegebener Wert, der anzeigt, ob für das Dokument eine Adressänderung verfügbar ist.
Doc.Postal.Category Postal-Enablement Gibt die Palettenbruchmarkierung für das Dokument an.
Doc.Postal.ChangeAddressRC Postal-Enablement Gibt die Palettennummer für das Dokument an.
Doc.Postal.ContainerBreakMark Postal-Enablement Gibt die Containerbruchmarkierung für das Dokument an.
Doc.Postal.ContainerNumber Postal-Enablement Gibt die Containernummer für das Dokument an.
Doc.Postal.HandlingUnitBreakMark Postal-Enablement Gibt die Paketbruchmarkierung für das Dokument an.
Doc.Postal.HandlingUnitNumber Postal-Enablement Gibt die Paketnummer für das Dokument an.
Doc.Postal.PackageBreakMark Postal-Enablement Gibt den Portosatz für das Dokument an.
Doc.Postal.PackageNumber Postal-Enablement Gibt den Portosatzcode für das Dokument an.
Doc.Postal.PostageRate Postal-Enablement Gibt die Vorsortierungs-Sequenznummer für das Dokument an.
Doc.Postal.PostageRateCode Postal-Enablement Ein von der Postsortier-Software zurückgegebener Wert, der das Ergebnis der Verarbeitung anzeigt.
Doc.Postal.SequenceNumber Postal-Enablement Die Reihenfolge der Dokumente im untergeordneten Job.
Doc.Postal.SequencingProcessingRC Postal-Enablement Der Status des Dokuments.
Doc.Pref.Member Einstellungsverwaltung Kann mit einem Merkmalzuordnungsobjekt verwendet werden, um die Dokumente in einem Job zu identifizieren. Das bereitgestellte Eigenschaftzuordnungsobjekt DocumentDelimitedSample und der bereitgestellte Workflow PreferencesSample verwenden diese Eigenschaft.
Doc.Pref.Output Einstellungsverwaltung Kann mit einem Merkmalzuordnungsobjekt verwendet werden, um den Ausgabetyp (z. B. E-Mail, Druck oder Unterdrückung) für ein Dokument anzugeben. Das bereitgestellte Eigenschaftzuordnungsobjekt DocumentDelimitedSample und der bereitgestellte Workflow PreferencesSample verwenden diese Eigenschaft.
Doc.Pull Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Kann mit der Schrittvorlage SetDocPropsFromList verwendet werden, um anzugeben, dass ein Dokument aus einem Job entfernt werden muss. Dieses Merkmal wird von den bereitgestellten Workflows PullPDFSample und PullAFPSample verwendet.
Doc.PullProp Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Kann mit der Schrittvorlage SetDocPropsFromList verwendet werden, um anzugeben, welches Dokumentmerkmal die Dokumente bestimmt, die aus einem Job entfernt werden sollen. Dieses Merkmal wird von den bereitgestellten Workflows PullPDFSample und PullAFPSample verwendet.
Doc.SequenceInChild Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Die Reihenfolge der Dokumente in einem untergeordneten Job. Obwohl der Wert anfangs unter IdentifyDocuments definiert ist, kann er durch jeden Schritt, mit dem die Dokumentmerkmale-Datei geändert wird, aktualisiert werden, beispielsweise SortDocuments oder CreateJobsFromDocuments.
Doc.SourceFileName Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Der Name der Eingabedatei, in der das Dokument enthalten war.
Doc.State Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Der aktuelle Status des Dokuments.
Doc.TT.BarcodeStatus1 Automatische Überprüfung Zeigt an, ob der Barcode auf einem Dokument von der Kamera oder dem Barcodescanner im Schritt "ReadBarcodeData" richtig gelesen wurde.
Doc.TT.BarcodeStatus2 Automatische Überprüfung Zeigt an, ob der Barcode auf einem Dokument von der Kamera oder dem Barcodescanner im Schritt "ReadBarcodeData" richtig gelesen wurde.
Doc.TT.BarcodeStatus3 Automatische Überprüfung Zeigt an, ob der Barcode auf einem Dokument von der Kamera oder dem Barcodescanner im Schritt "ReadBarcodeData" richtig gelesen wurde.
Doc.TT.BarcodeStatus4 Automatische Überprüfung Zeigt an, ob der Barcode auf einem Dokument von der Kamera oder dem Barcodescanner im Schritt "ReadBarcodeData" richtig gelesen wurde.
Doc.TT.BarcodeStatus5 Automatische Überprüfung Zeigt an, ob der Barcode auf einem Dokument von der Kamera oder dem Barcodescanner im Schritt "ReadBarcodeData" richtig gelesen wurde.
Doc.Verification.Recipient Automatische Überprüfung Stellt Informationen wie z. B. den Kontonamen bereit, die Ihnen beim Identifizieren eines Dokuments helfen.

1.3.12.26.11.2 Datei docCustomDefinitions.properties

Die Dokumentmerkmalnamensdatei (docCustomDefinitions.properties) definiert Benutzerschnittstelleninformationen für angepasste Dokumentmerkmale. Die Einträge in der Datei docCustomDefinitions.properties entsprechen den docProperty-Elementen in der Datei docCustomDefinitions.xml.
    Hinweis:
  • Falls Sie nach dem Installieren des Features die Datei docCustomDefinitions.properties oder eine der docCustomDefinitions_Sprache.properties-Dateien ändern:
    • Führen Sie das Dienstprogramm docCustom aus, und installieren oder aktualisieren Sie das Feature Custom Document Properties.
    • Für PDF-Dokumentenverarbeitungsfunktionen laden Sie die Dokumentmerkmale in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat. Weitere Informationen finden Sie unter RICOH ProcessDirector: Installieren von Dokumentenverarbeitungsfunktionen.
    • Für AFP-Dokumentenverarbeitungsfunktionen greifen Sie auf RICOH Visual Workbench über die RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle zu. Neue Dokumentmerkmale werden in RICOH Visual Workbench geladen, wenn es auf Ihrer Workstation geöffnet wird.

Die Einträge in der Datei docCustomDefinitions.properties werden in der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle benutzt, wenn Sie angepasste Dokumentenmerkmale in Listen auswählen oder die Feldhilfe für ein angepasstes Dokumentenmerkmal anzeigen. Eine Musterdatei befindet sich auf der Feature-CD im Verzeichnis /samples, und der Installationsprozess speichert eine Musterdatei in /aiw/aiw1/samples/config unter Linux und in C:\aiw\aiw1\samples\config unter Windows.

Erstellen Sie eine separate Datei docCustomDefinitions_Sprache.properties für jede zusätzliche Sprache, die Sie unterstützen möchten. Verwenden Sie dabei eine Sprachenkennung in jedem Dateinamen. Beispiel:

  • docCustomDefinitions_de.properties (Deutsch)
  • docCustomDefinitions_en.properties (Englisch)
  • docCustomDefinitions_es.properties (Spanisch)
  • docCustomDefinitions_fr.properties (Französisch)
  • docCustomDefinitions_it.properties (Italienisch)
  • docCustomDefinitions_ja.properties (Japanisch)
  • docCustomDefinitions_pt.properties (Portugiesisch (Brasilien))

Sie erstellen für jedes Dokumentmerkmal eine Zeilengruppe mit Werten für Beschriftung und Beschreibung.

[property]
Der vollständige Merkmalname.
[Merkmal].Description
Eine Beschreibung des Merkmals. Benutzen Sie HTML-Tags, wenn Sie den Text formatieren wollen. Dieser Inhalt erscheint in der Feldhilfe, wenn der Benutzer auf die Schaltfläche ? klickt.

Beispiel:

Doc.Custom.Zip=ZIP code
Doc.Custom.Zip.Description=The ZIP code of an address

    Hinweis:
  • Benennen Sie die Standarddatei docCustomDefinitions.properties nicht um. Eine Datei mit diesem Namen muss in Ihrem Konfigurationsverzeichnis (/aiw/aiw1/config) vorhanden sein. Erstellen Sie bei Bedarf eine Kopie der Datei mit der entsprechenden Sprachenkennung im Namen.
  • Die Datei docCustomDefinitions.properties und alle docCustomDefinitions_Sprache.properties-Dateien müssen die Zeichenkodierung ISO-8859-1 (Codepage) verwenden. Wenn Sie die docCustomDefinitions.properties-Dateien in einem anderen Format erstellen (beispielweise Shift JIS oder UTF-8), müssen Sie die Datei in ISO-8859-1 konvertieren, bevor Sie sie im Verzeichnis /aiw/aiw1/config ablegen.

1.3.12.26.11.3 Dokumentmerkmalschablonendatei

Die Dokumentmerkmalschablonendatei legt fest, falls sie existiert, welche Merkmale in die Dokumentmerkmaldatei für einen Job gestellt werden. Über die Schablonendatei können Sie die Anzahl der zu verwendenden Dokumentmerkmale und die Reihenfolge der Spalten in der Dokumentmerkmaldatei steuern. Wenn Sie die Leistung auf Ihrem System maximieren müssen, indem Sie nur einen Bereich der Dokumentmerkmale zuordnen, stellen Sie sicher, dass alle Merkmale, die von Ihren Workflow-Schritten benötigt werden, in der Dokumentmerkmalschablonendatei aufgelistet sind.

Eine Musterdatei mit Dokumentmerkmalschablonen befindet sich auf der Produkt-CD im Verzeichnis /samples. Nach der Installation finden Sie sie im Verzeichnis /path/extensions/doc/samples/. Beispielsweise ist unter Linux der Pfad/opt/infoprint/ippd. Unter Windows ist der PfadC:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector.

Die Dokumentmerkmalschablonendatei listet die Datenbanknamen der Dokumentmerkmale auf. Sie können alle Einträge mit einem Leerzeichen oder Tabulatorzeichen zwischen den einzelnen Merkmalen auf einer einzigen Zeile einfügen oder jeden Eintrag auf eine separate Zeile setzen. Wenn ein Schritt, der auf der Schrittschablone ReadDocumentsFromDatabase basiert, die Dokumentmerkmaldatei erstellt, kopiert er die erste Zeile aus der Schablonendatei. Dann erstellt der Schritt eine separate Zeile für jedes dem Job zugeordnete Dokument. Jede Dokumentbeschreibungszeile listet die Merkmalwerte getrennt durch Tabulatoren oder Leerzeichen in der Reihenfolge auf, in der sie in der ersten Zeile erscheinen. Bei einem Wert Nicht festgelegt erscheint eine leere Zeichenfolge ('') in der Datei.

Die Verwendung einer Dokumentmerkmalschablonendatei ist optional, wird aber empfohlen, wenn Sie die Leistung maximieren müssen. Wird sie nicht benutzt, werden alle Dokumentmerkmale in die generierte Dokumentmerkmaldatei aufgenommen.

Die Dokumentmerkmalschablonendatei muss alle Merkmale enthalten, die von Schritten, die die Dokumentmerkmaldatei verarbeiten, benötigt werden. Zudem muss die Dokumentmerkmalschablonendatei je nach dem, welcher Schritt die Schablonendatei verwendet, bestimmte Merkmale enthalten. Die folgenden Merkmale werden von BuildPDFFromDocuments, CreateAFPJobsFromDocuments und BuildAFPFromDocuments benötigt.

  • Doc.ChildJobID (*)
  • Doc.OriginalJobID (*)
  • Doc.OriginalSequence (*)
  • Doc.SequenceInChild (*)
  • Doc.OriginalSheets
  • Doc.DataOffset (für AFP-Jobs)
  • Doc.DataLen (für AFP-Jobs)

Die mit einem Sternchen (*) gekennzeichneten Dokumentmerkmale sowie das Merkmal Doc.ID werden unabhängig davon, ob sie in der Schablone definiert sind, automatisch in die Dokumentmerkmaldatei aufgenommen.

1.3.12.26.11.4 Dokumentmerkmaldatei

RICOH ProcessDirector verwendet Informationen aus der Dokumentmerkmaldatei in den folgenden Prozessen:

  • Schritte, die Dokumente sortieren, gruppieren und teilen. Wollen Sie beispielsweise einen Schritt verwenden, der Dokumente nach Postleitzahlen sortiert, muss ein Merkmal wie beispielsweise Doc.Custom.ZipCode in der Dokumentmerkmaldatei vorhanden sein.
  • Externe Programme, die Dokumentmerkmale verarbeiten.
  • Schritte, die Dokumentmerkmaldateien zur Verwendung mit Postsoftware verarbeiten. Die Postal-Enablement-Funktion bietet folgende Schritte: BuildExternalDocPropsFle, MapExternalResultsFileToDocProps und UpdateDocPropsFromExtResultsFile. Die Merkmale Doc.ID oder Doc.SequenceInChild müssen in die Dokumentmerkmaldatei aufgenommen werden, damit diese Schritte erfolgreich ausgeführt werden können.
  • Schritte, die Dokumentmerkmaldateien zur Verwendung mit Werten aus externen Dateien verarbeiten. Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen stellen die Schritte SetDocPropsFromList und EmailDocuments bereit. Das Einstellungsverwaltung-Feature stellt den Schritt ApplyPreferences bereit.
  • Schritte, die AFP-Dokumente verarbeiten, beispielsweise Schritte, die auf den Schrittvorlagen CreateAFPJobsFromDocuments und BuildAFPFromDocuments basieren. Die folgenden Merkmale müssen in die Dokumentmerkmaldatei aufgenommen werden, damit der Schritt CreateAFPJobsFromDocuments oder BuildAFPFromDocuments erfolgreich ausgeführt werden kann:
    • Doc.OriginalJobID
    • Doc.ChildJobId
    • Doc.SequenceInChild
    • Doc.OriginalSequence
    • Doc.OriginalSheets
    • Doc.DataOffset
    • Doc.DataLen
  • Schritte, die PDF-Dokumente verarbeiten, beispielsweise Schritte, die auf der Schrittvorlage BuildAFPFromDocuments basieren. Die folgenden Merkmale müssen in die Dokumentmerkmaldatei aufgenommen werden, damit der Schritt BuildPDFFromDocuments erfolgreich ausgeführt werden kann:
    • Doc.OriginalJobID
    • Doc.ChildJobId
    • Doc.SequenceInChild
    • Doc.OriginalSequence
    • Doc.OriginalSheets

Die erste Zeile in der Dokumentmerkmaldatei enthält die Informationen aus der Dokumentmerkmalschablonendatei. Jede zusätzliche Zeile enthält Werte für jedes der Merkmale aus einem einzigen Dokument.

Die folgenden Schritte erstellen automatisch die Dokumentmerkmaldatei:

  • Ein Schritt, der auf der Schrittvorlage IdentifyDocuments basiert, erstellt die Dokumentmerkmaldatei unter Verwendung der Visual Workbench – Steuerdatei als Anleitung.
  • Ein Schritt, der auf der Schrittvorlage IdentifyPDFDocuments basiert, erstellt die Dokumentmerkmaldatei unter Verwendung der RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Steuerdatei als Anleitung.
  • Ein Schritt, der auf der Schrittvorlage ReadDocumentsFromDatabase basiert, erstellt die Dokumentmerkmaldatei unter Verwendung einer Dokumentmerkmalschablonendatei als Anleitung.
  • Ein Schritt, der auf der Schrittvorlage CreateJobsFromDocuments oder CreatePDFJobsFromDocuments basiert, erstellt die Dokumentmerkmaldatei für untergeordnete Jobs unter Verwendung der Dokumentmerkmaldatei des übergeordneten (aktuellen) Jobs als Anleitung.

Diese Schritte können die Dokumentmerkmaldatei verändern:

  • GroupDocuments
  • SortDocuments
  • SplitDocuments
  • SetDocPropsFromList
  • ApplyPreferences (nur Einstellungsverwaltung)
  • UpdateDocPropsFromExtResultsFile (nur Postal-Enablement)
Die Dokumentmerkmaldatei kann auch von einem externen Programm oder von einem angepassten Schritt verwendet werden, die Sie erstellen.

Eine Dokumentmerkmaldatei enthält immer die Merkmale Doc.ChildJobId und Doc.SequenceInChild. Wird ein Schritt (beispielsweise GroupDocuments) ausgeführt, der Dokumentgruppen erstellt, enthält die Dokumentmerkmaldatei mehrere Werte für Doc.ChildJobID.

RICOH ProcessDirector stellt Methoden bereit (beispielsweise getFileName und getAbsoluteFileName), durch die Sie auf externe Programme zugreifen können, um Spooldateien im Spoolverzeichnis für den Job zu lesen und zu schreiben. Weitere Informationen enthält das Thema RICOH ProcessDirector-Methoden wie beispielsweise getFileName verwenden.

Die Dokumentmerkmaldatei wird im Spoolverzeichnis für den Job gespeichert. Wenn der Schritt IdentifyDocuments oder IdentifyPDFDocuments die Datei erstellt, hat der Dateiname das folgende Format: jobid.original.dpf (zum Beispiel 10000009.original.dpf). Wenn der Schritt WriteDocumentsToDatabase ausgeführt wird, kopiert er die Datei und fügt zusätzliche Merkmale einschließlich Doc.ID hinzu. Die neue Datei wird mit einem Dateinamen in diesem Format gespeichert: jobid.document.dpf (z. B. 10000009.document.dpf). Die Werte haben UTF-8-Format und sind durch Tabulatoren getrennt.

Einige Informationen in der Dokumentmerkmaldatei werden nicht in der Datenbank gespeichert, sondern nur während der Verarbeitung von Schritten verwendet. Beispielsweise befinden sich die folgenden Informationen in der Dokumentmerkmaldatei, aber nicht in der Datenbank:

Doc.DataOffset
Die relative Position der Druckdaten für das Dokument in der AFP-Druckdatei des Originaljobs.
Doc.DataLen
Die Länge der Druckdaten für das Dokument in der AFP-Druckdatei des Originaljobs.

1.3.12.26.11.5 Merkmalbedingungsdatei

Auf der Schrittvorlage SetDocPropsFromConditions basierende Schritte legen auf der Basis einer Merkmalbedingungsdatei Dokumentmerkmale oder Jobmerkmale in dem aktuellen Job fest. Die Bedingungen werden in einer CSV-Datei (Datei mit durch Kommas getrennten Werten) definiert. Eine Muster-Dokumentmerkmalbedingungsdatei ist unter /aiw/aiw1/samples/doc/DocPropConditions.csv gespeichert. Wenn Sie über das Postal-Enablement-Feature verfügen, finden Sie weitere Musterdateien unter /aiw/aiw1/samples/control_files/postal.
    Wichtig:
  • Wenn Sie die Merkmalbedingungsdatei bearbeiten, öffnen Sie sie in einem Texteditor. Bearbeiten Sie die Datei nicht in Microsoft Excel.

Sie können die Merkmalbedingungsdatei verwenden, um Werte für Merkmale mit oder ohne Bedingungen festzulegen. Sie können auch eine getrennte Include-Datei verwenden, um Merkmale im Format Merkmal = Wert zu definieren.

Werte mit Bedingungen festlegen

Die erste Zeile in der Merkmalbedingungsdatei ist eine Kopfzeile (header) in der die Datenbanknamen von Dokument- oder Jobmerkmalen durch Kommas getrennt aufgelistet sind. Normalerweise sind ganz links in der Kopfzeile die Merkmale angegeben, die auf eine oder mehrere Bedingungen geprüft werden sollen. Diese Reihenfolge ist jedoch nicht zwingend.

Auf die Kopfzeile folgen eine oder mehrere Bedingungszeilen, in denen die Bedingungen definiert werden sowie die Merkmalwerte, die festgelegt werden sollen, wenn alle Bedingungen in dieser Zeile zutreffen. Im Grunde stellt jede Bedingungszeile eine If-Then-Anweisung (wenn-dann) dar. Alle in einer Zeile angegebenen Bedingungen müssen zutreffen. Wenn nur eine der Bedingungen in einer Zeile unwahr ist, wird keiner der Werte in der Zeile festgelegt. Die Werte in den Bedingungszeilen werden durch Kommas voneinander getrennt.

Dieses Beispiel zeigt die Inhalte einer Merkmalbedingungsdatei, die Merkmalwerte anhand von Bedingungen festlegt:

Doc.Custom.MailCategory,Job.Name,Doc.Run.PAVE
=USPS,,Yes
=USPS,~XYZ*,No
=NonUSPS,,No
=Exception,,No

Die erste Bedingung if-then legt einen Standardwert fest, und RICOH ProcessDirector setzt bei einer Poststückkategorie USPS das Merkmal Doc.Run.PAVE auf Yes (Ja). Die zweite Zeile setzt den Wert von Doc.Run.PAVE auf Nein, wenn der Jobname mit XYZ beginnt.

Es wird empfohlen, alle Merkmale, die Teil von Bedingungen sind, links von den Merkmalen zu stellen, die Werte erhalten.

Merkmale, die Teil von Bedingungen sind, verwenden Bedingungszeichen aus dieser Gruppe:

Bedingungszeichen in der Bedingungsdatei
Bedingungszeichen Bedingung Beispiel/Hinweise
=[Wert] Gleich =Fir
<>[Wert] Ungleich <>Fir
<[Wert] Kleiner als <4900000
>[Wert] Größer als >61000
<=[Wert] Kleiner-gleich <=61207
>=[Wert] Größer-gleich >=61207
~[Wert] Ähnlich wie ~INSURE*.PDF
!~[Wert] Nicht ähnlich wie !~*.PDF
"([Wert1],[Wert2],...)" In (muss mit runden Klammern beginnen und enden, die von Anführungszeichen umgeben sind). "(PRTA, PRTB)"
"!([Wert1],[Wert2],...)" Nicht in (muss mit runden Klammern beginnen und enden, die von Anführungszeichen umgeben sind). !"(PRTA, PRTB)"
(Leer) Platzhalterzeichen (*) Wenn eine Bedingung leer ist, wird sie immer als wahr angesehen.

    Hinweis:
  • Sie können das Rautenzeichen (#) verwenden, um Kommentare einzufügen. Nur vollständige Zeilen können Kommentare darstellen. Das Zeichen # muss sich an der ersten Position der Zeile befinden.
  • Schlüsselwortzeichen können durch Leerzeichen von Bedingungswerten getrennt werden.
  • Beim Festlegen von Positionsmerkmalen können Sie eines dieser beiden Formate wählen: property-name[process-name][phase-name][step-name] oder [phase-name][step-name]. Mit Positionsmerkmalen können keine anderen Merkmale festgelegt werden.
  • Mit den Bedingungen Ähnlich wie und Nicht ähnlich wie werden die Zeichen ? und * als Platzhalterzeichen benutzt. Das Fragezeichen entspricht einer Übereinstimmung eines einzelnen Zeichens, während der Stern einer Übereinstimmung einer beliebigen Anzahl von Zeichen entspricht.
  • Sie können die RICOH ProcessDirector-Symbolschreibweise in der Bedingungsdatei verwenden, um Bedingungen auf der Grundlage des aktuellen Wertes eines bestimmten Dokument- oder Jobmerkmals festzulegen oder Werte zuzuweisen. Eine Beschreibung der Syntax der Symbolschreibweise finden Sie unter dem Thema RICOH ProcessDirectorSymbolschreibweise im Informationszentrum. Sie können die Symbolschreibweise auch mit Literalzeichenfolgen verwenden (weitere Informationen siehe unten).
  • Befindet sich in einem Bedingungsfeld ein Gleichheitszeichen (=) ohne einen Wert, ist die Bedingung wahr, wenn der Merkmalwert des Jobs leer ist. Enthält ein Feld einen leeren Wert, wird das Merkmal für diese Zeile ignoriert. Es ist nicht Teil einer Bedingung, und der Wert wird nicht geändert. Aufgrund dieser Regel kann der Schritt ein Jobmerkmal nicht auf einen leeren Wert setzen. Um ein Merkmal manuell auf einen leeren Wert zu setzen, verwenden Sie den Ausdruck ${null}.
  • Jede Zeile wird unabhängig ausgewertet.
  • Alle Zeilen mit Bedingungen, die mit den Merkmalen eines Jobs oder Dokuments übereinstimmen, werden angewendet. Die Zeilen werden in der Reihenfolge angewendet, in der sie in der Bedingungsdatei auftreten. Innerhalb einer Zeile werden Merkmalwerte von links nach rechts angewendet.
  • Führende und abschließende Leerzeichen werden aus Feldwerten entfernt, bevor eine Vergleichsoperation oder eine Festlegungsoperation erfolgt. Leerzeichen innerhalb eines Werts (Leerzeichen, die kein führendes oder abschließendes Leerzeichen sind) werden beibehalten.
Ein Segment eines Merkmalwerts mit Symbolschreibweise und Unterzeichenfolge-Angabe verwenden

Wenn Sie nur einen Teil des Merkmals in einer Bedingung verwenden möchten (z. B. nur die ersten 5 Zeichen eines Merkmalwerts), können Sie die Unterzeichenfolge-Angabe verwenden, um den zu benutzenden Teil des Merkmals anzugeben.

Die Syntax lautet:

  • ${property_name;substr;start;length}
Dabei gilt Folgendes:
  • property_name ist der Name des Merkmals, wie z. B. Job.Name.
  • start ist die Position in der Zeichenfolge, ab der Sie beginnen möchten.
  • length ist die Anzahl der Zeichen, die in der Bedingung benutzt werden sollen. Wenn Sie eine Länge angeben, die länger als die Anzahl der Zeichen im Merkmal ist, wird der Rest des Merkmals benutzt.

    Hinweis:
  • Die Zeichenfolge wird nullbasiert indiziert. Beispielsweise befinden sich das erste Zeichen an der Position 0 und das fünfte Zeichen an der Position 4.

Die folgende Tabelle zeigt einige Beispiele:

Beispiele für Unterzeichenfolgenwerte:
Merkmalbedingungsdatei enthält ... Merkmalwert Ergebnis
${Job.Name;substr;0;4} Job.Name = USPS-FullService USPS
${Job.Name;substr;5;8} Job.Name = USPS-OversizeFlat Oversize

Aufeinander folgende Werte mit Symbolschreibweise erstellen

Zusätzlich zum Festlegen von Bedingungen oder Zuweisen von Werten basierend auf dem aktuellen Wert eines bestimmten Merkmals können Sie die Symbolschreibweise auch benutzen, um Symbole zu kombinieren und einen aufeinander folgenden einzelnen Wert zu erstellen oder sie mit Literalzeichenfolgen benutzen.

Die folgende Tabelle zeigt einige Beispiele:

Beispiele für aufeinander folgende Merkmalwerte
Merkmalbedingungsdatei enthält ... Tatsächliche Merkmalwerte Ergebnis
Job.Custom.A,Job.Custom.Z

${Job.Custom.D}${Job.Custom.E},4

Job.Custom.D=5 und Job.Custom.E=9 Job.Custom.A=59

Job.Custom.Z=4

Doc.Custom.MailCategory,Job.Name,Doc.Run.PAVE

=USPS,${Job.Custom.D} Flat,No

Doc.Custom.MailCategory=USPS und Job.Custom.D=Oversize

Job.Name=Oversize Flat

Doc.Run.PAVE=No

Werte festlegen, ohne Bedingungen zu definieren

Das Format der Bedingungsdatei ist identisch: eine Kopfzeile, die Merkmaldatenbanknamen enthält, und eine zweite Zeile, in der Merkmalwerte aufgelistet werden. Allerdings enthält die Bedingungsdatei nur zwei Zeilen. Wenn Sie mehr als eine Zeile mit Merkmalwerten angeben, werden nur die Werte in der letzten Zeile gespeichert.

Dieses Beispiel zeigt die Inhalte einer Merkmalbedingungsdatei, die Merkmalwerte ohne Bedingungen festlegt:

Doc.Custom.MailCategory,Job.Name,Doc.Run.PAVE
USPS,PostalDiscount,Yes

Werte mit separater Include-Datei festlegen

Wenn Sie mit einer Sammlung von Merkmalen arbeiten, die für verschiedene Workflows identisch sind, können Sie diese Merkmale in einer separaten Include-Datei definieren und in der Merkmalbedingungsdatei auf diese verweisen.

Um auf eine separate Include-Datei zu verweisen, tragen Sie in die Kopfzeile der Merkmalbedingungsdatei @include ein, und geben Sie in der zweiten Zeile der Datei den relativen oder absoluten Pfad der Include-Datei an.

    Wichtig:
  • Mithilfe des Linux Begrenzungszeichens (/) können Sie den absoluten Verzeichnispfad zur Include-Datei auf einem Windows-System angeben. Beispiel: Wenn sich die Include-Datei auf einem Windows-System in C:\Projects\data.txt befindet, geben Sie /Projects/data.txt an.

Dieses Beispiel zeigt die Inhalte einer Merkmalbedingungsdatei, die @include und den Pfad einer separaten Include-Datei enthält:

Doc.Custom.MailCategory,Job.Name,@include
USPS,Priority,../prop-assignments/usps-properties.txt

In diesem Beispiel wird dem Merkmal MailCategory der Wert "USPS" zugewiesen, der Jobname wird auf "Priority" gesetzt, und der relative Pfad der Include-Datei usps-properties.txt wird angegeben.

In der Include-Datei werden Merkmalwerte im Format Merkmalname = Wert definiert. Das folgende Beispiel zeigt das Format der Include-Datei:

Doc.Insert.RecipientName=George Rogers
Job.CustomerName=CerbCo

Die Bedingungsdatei wird von links nach rechts und von oben nach unten verarbeitet. Die Beispiele in der folgenden Tabelle machen deutlich, wie die Merkmalbedingungsdatei und die Include-Datei zuvor festgelegte Merkmale außer Kraft setzen können. (Diese Beispiele dienen nur zur Illustration und sind nicht zur tatsächlichen Verwendung als Bedingungsdatei bestimmt.)

Beispiele für die Verarbeitungsreihenfolge von Bedingungsdatei und Include-Datei:
Merkmalbedingungsdatei enthält ... Include-Datei enthält ... Ergebnis
Job.Name,@include

=,../prop-assignments/usps-properties.txt

Job.Name=FlatFold Wenn der Jobname nicht bereits definiert ist, wird er durch die Include-Datei als "FlatFold" definiert.
Doc.Custom.Zip, Doc.Custom.Location, Doc.Custom.Location, @include

<50000, EAST, NEW HAMPSHIRE, /Projects/data.txt

Job.CityPopulation = 42400 Wenn "Zip" kleiner als 50000 ist, setzt die Bedingungsdatei das Merkmal "Location" auf EAST, anschließend setzt die Bedingungsdatei das Merkmal "Location" auf NEW HAMPSHIRE, und schließlich setzt die Include-Datei /Projects/data.txt das Merkmal "CityPopulation" auf 42400.

Doc.Custom.Location = NEW HAMPSHIRE

Job.CityPopulation = 42400

Doc.Custom.Zip, Doc.Custom.Location, @include, Doc.Custom.Location

<50000, EAST, /Projects/data.txt, NEW HAMPSHIRE

Doc.Custom.Location = CONCORD

Job.CityPopulation = 42400

Wenn "Zip" kleiner als 50000 ist, setzt die Bedingungsdatei das Merkmal "Location" auf EAST, anschließend setzt die Include-Datei /Projects/data.txt das Merkmal "Location" auf CONCORD und das Merkmal "CityPopulation" auf 42400, und schließlich setzt die Bedingungsdatei das Merkmal "Location" auf NEW HAMPSHIRE.

Doc.Custom.Location = NEW HAMPSHIRE

Job.CityPopulation = 42400

Doc.Custom.Zip, Doc.Custom.Location, @include, @include

<50000, EAST, /Projects/data.txt, /Projects/data2.txt

/Projects/data.txt

Doc.Custom.Location = CONCORD

Job.CityPopulation = 42400

/Projects/data2.txt

Doc.Custom.Location = US ROUTE 202

Job.CityPopulation = 52400

Wenn Zip kleiner als 50000 ist, setzt die Bedingungsdatei das Merkmal "Location" auf EAST, anschließend setzt die Include-Datei /Projects/data.txt das Merkmal "Location" auf CONCORD und das Merkmal "Population" auf 42400, und schließlich setzt die Include-Datei /Projects/data2.txt das Merkmal "Location" auf US ROUTE 202 und das Merkmal "CityPopulation" auf 52400.

Doc.Custom.Location = US ROUTE 202

Job.CityPopulation = 52400

    Hinweis:
  • Sie können die RICOH ProcessDirector-Symbolschreibweise für Teile des Include-Dateinamens verwenden. Wenn Sie beispielsweise als Dateiname ${Job.RequestedPrinter}.equipmentprops.txt verwenden, wählt das System automatisch die Datei mit den für den angeforderten Drucker geeigneten Merkmalen aus (für jeden Wert von Job.RequestedPrinter). Eine Beschreibung der Syntax der Symbolschreibweise finden Sie im entsprechenden Referenzthema.

1.3.12.26.12 Dateisystem-Zuordnungsdatei für Job-Tickets

Die Musterdatei system_map.cfg in C:\aiw\aiw1\samples\config\ setzt die Dateipfade in JDF-Job-Tickets in die Dateipfade eines angehängten Dateisystems um. Sie können diese Datei je nach Bedarf in das Verzeichnis C:\aiw\aiw1\control_files\config\ kopieren und bearbeiten.

Die einzelnen Zeilen der Dateisystem-Zuordnungsdatei haben das folgende Format:

client_file_path;host_file_path
Client-Dateipfad
Der Client-Dateipfad ist der Dateipfad, wie er im Job-Ticket erscheint. Er muss mindestens einen umgekehrten Schrägstrich (\) oder Schrägstrich (/) enthalten. Er kann einen Stern (*) als Platzhalterzeichen für den Laufwerkbuchstaben enthalten.
Host-Dateipfad
Der Host-Dateipfad ist der Dateipfad, auf dem der RICOH ProcessDirector-Server Eingabedateien suchen kann. Er muss mindestens einen umgekehrten Schrägstrich (\) oder Schrägstrich (/) enthalten. Er darf keine Platzhalterzeichen enthalten.

Beispiel

Angenommen, die Dateisystem-Zuordnungsdatei enthält die folgenden drei Zeilen:

C:\production\siteA;D:/BankFiles/prod
*:\production\siteA\test;D:/BankFiles/test

Das Job-Ticket verweist auf die Datei C:\production\siteA\test\justAtest.pdf. RICOH ProcessDirector sucht in den folgenden Verzeichnissen nach justAtest.pdf :

  1. D:/BankFiles/prod/test/
  2. D:/BankFiles/test
  3. Der Bereitstellungsposition der Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck"

1.3.12.27 Bereitgestellte Dienstprogramme

Einige Funktionen stellen Dienstprogramme bereit, die Sie beim Konfigurieren von RICOH ProcessDirector oder bei der Behebung von Fehlern in Jobs unterstützen.

Von Funktionen bereitgestellte Dienstprogramme sind hier aufgeführt.

1.3.12.27.1 cmt, Beschwerdetool im System: Erstellt Quellen- und Objektdateien für Farbzuordnungstabellen

Das Dienstprogramm für Farbzuordnungstabellen (cmt) erstellt Quellen- und Objektdateien. Wenn die Eingabedatei eine Objekt-Farbzuordnungstabelle ist, erstellt cmt eine Quellendatei. Wenn die Eingabedatei eine Quellendatei ist, erstellt, cmt eine Objektdatei. Farbzuordnungstabellen werden benutzt, um OCA-Farben (Object Content Architecture) und Füllungen zu druckerspezifischen Farben hinzuzufügen.
Syntax
cmt
-iEingabedatei
-oAusgabedatei
-ninterner CMT-Name
-t
cmt -i Eingabedatei [-o Ausgabedatei] [-n interner CMT-Name] [-t]
Optionen

Das cmt-Dienstprogramm benutzt folgende Parameter:

-iEingabedatei
Gibt den Namen der Eingabedatei an. Die Eingabedatei kann eine Quellen- oder Objektdatei sein. Wenn Sie das cmt-Dienstprogramm verwenden, müssen Sie diesen Parameter angeben.
-oAusgabedatei
Gibt den Namen der Ausgabedatei an. Ist dieser Parameter nicht festgelegt, wird die Standardausgabe (stdout) benutzt. Dies ist ein optionaler Parameter.
-ninterner CMT-Name
Der Name, der auf dem strukturierten MO:DCA-BOC-Feld (Begin Object Container) angezeigt wird. Dies ist ein optionaler Parameter.
-t
Benutzen Sie diesen Parameter, um Trace zu aktivieren. Dies ist ein optionaler Parameter.
Quellendatei der Farbzuordnungstabelle

Die Quellendatei beschreibt den Inhalt der Objektdatei für die Farbzuordnungstabelle.

Jede Zuordnungsdefinition einer Quellenfarbe oder -füllung zu einer Zielfarbe wird von den Schlüsselwörtern BeginMappingDef: und EndMappingDef: eingeklammert. Das cmt-Dienstprogramm erfordert nur eine Zuordnungsdefinition für jede Quellen-Ziel-Zuordnung.

Jede Quellendefinition in einer Zuordnungsdefinition wird von den Schlüsselwörtern BeginSourceDef: und EndSourceDef: eingeklammert. Das cmt-Dienstprogramm erfordert nur eine Quellendefinition für jede Zuordnungsdefinition. Gültige Schlüsselwörter und Werte für eine Quellendefinition sind:

ColorSpace
Geben Sie OCA, Hervorhebung oder GOCA an.
ColorValue
Geben Sie einen Wert an, der vom Wert ColorSpace abhängt:
  • Wenn ColorSpace=OCA ist, hat ColorValue eine Komponente, nämlich einen der Werte aus der Liste, z. B. ColorValue: Rot:
    • Schwarz
    • Blau
    • Braun
    • Zyan
    • Dunkelblau
    • Dunkelgrün
    • Dunkeltürkis
    • Standard
    • Grau
    • Grün
    • Magenta
    • Mittel
    • Senffarben
    • Orange
    • Rosa
    • Purpurrot
    • Rot
    • Türkis
    • Weiß
    • Gelb
      Hinweis:
    • Das cmt-Dienstprogramm unterstützt die binäre Anzeige für alle OCA-Farben.
    • Bei der Angabe von Farben, die aus zwei Wörtern bestehen, verbinden Sie die Wörter mit einem Unterstrich (z. B. Dark_Blue).
  • Wenn ColorSpace=Hervorhebung ist, hat der ColorValue eine Komponente, nämlich eine Ganzzahl zwischen 0 und 3, beispielsweise: ColorValue: 2.
  • Wenn ColorSpace=GOCA ist, hat der ColorValue eine Komponente, nämlich eine Ganzzahl zwischen 0 und 16 oder 0 und 64, beispielsweise: ColorValue: 13.

Jede Zieldefinition in einer Zuordnungsdefinition wird von den Schlüsselwörtern BeginTargetDef: und EndTargetDef: eingeklammert. Das cmt-Dienstprogramm erfordert nur eine Zieldefinition für jede Zuordnungsdefinition. Gültige Schlüsselwörter und Werte für eine Zieldefinition sind:

ColorSpace
Geben Sie RGB, CMYK, Highlight oder CIELAB an.
ColorValue
Geben Sie einen Wert an, der vom Wert ColorSpace abhängt:
  • Wenn ColorSpace=RGB ist, hat ColorValue drei Komponenten. Jede Komponente ist eine ganze Zahl zwischen 0 und 255, z. B. ColorValue: 33 167 247.
  • Wenn ColorSpace=CMYK ist, hat ColorValue vier Komponenten. Jede Komponente ist eine ganze Zahl zwischen 0 und 255, z. B. ColorValue: 135 26 37 255.
  • Wenn ColorSpace=CIELAB ist, hat ColorValue drei Komponenten. Die erste Komponente ist eine Ganzzahl zwischen 0 und 100. Die zweite und dritte Komponente ist eine Ganzzahl zwischen -127 und 127, z. B. ColorValue: 65 -120 111.
PercentShading
Gültige Werte sind ganze Zahlen von 0 bis 100. Dieser Wert ist optional. Der Standardwert ist 100.
PercentCoverage
Gültige Werte sind ganze Zahlen von 0 bis 100. Dieser Wert ist optional. Der Standardwert ist 100.

1.3.12.27.2 itm_driver command syntax

itm_driver ist eine Befehlszeilenanwendung, mit der Sie Aufträge mit ihren Eigenschaften an einen Ricoh-Transformserver senden können.
Syntax
itm_driver-Sserver_address-Pport_number-F-itm_in_filesfilename1 [,filename2,...]-itm_out_filesfilename3 [,filename4,...]-stransform_ID [-tfilename] [-rnumber] [-Llocale] [-Eencoding] [-Cfilename]
Optionen

-S server_address
Die IP-Adresse oder der Hostname des Ricoh-Transformationsservers.
-P port_number
Die Anschlussnummer des Ricoh-Transformservers.
-F “-itm_in_files filename -itm_out_files filename
Eine Eingabe- und Ausgabedatei für die Umwandlung. Schließen Sie den vollständigen Pfad der Datei ein. Schließen Sie den Wert nach dem Parameter in doppelte Anführungszeichen ein. Sie können weitere Optionen in die Anführungszeichen einfügen. Diese Optionen variieren je nach der Umwandlung, die Sie verwenden.
-s [transform_ID]
Die ID der zu verwendenden Umwandlung, basierend auf dem Typ von übergebener Eingabeeinheit. Gültige Werte sind:
8000
Konvertiert JPEG, GIF und TIFF-Bilddateien in AFP.
8009
Konvertiert DSC-kompatibles PostScript in AFP.
8010
Wandelt im Format eingebundenes PostScript in AFP um.
8011
Wandelt PostScript in AFP um.
8012
Konvertiert PDF mithilfe von CPSI-Umwandlung in AFP.
8013
Konvertiert PDF mithilfe von Monza-Umwandlung in AFP.
8033
Konvertiert PCL in AFP.
8040
Konvertiert AFP in PDF.
8050
Konvertiert SAP Ausgabe in AFP.
9000
Das Transform Feature erkennt den Eingabetyp und wählt automatisch die richtige Umwandlung.
-t filename
Ermöglicht das Tracing für den Ricoh Transformationstreiber. Der Wert des Dateinamens ist der Pfad zu einer Protokolldatei, in die der Treiber Nachverfolgungs-Informationen schreibt. Der Pfad kann absolut oder relativ sein. Dieser Parameter ist optional.
-r n
Teilt Ricoh Transform mit, den Status zu melden, nachdem die angegebene Anzahl von Seiten umgewandelt wurde. Der Wert von n ist die Anzahl der umgewandelten Seiten. Nachdem die angegebene Anzahl von Seiten umgewandelt wurde, wird eine Nachricht an stdout gesendet. Dieser Parameter ist optional.
-L locale
Die Sprache für Meldungen aus dem Transform Feature. Dieser Parameter ist optional. Gültige Werte für locale sind:
de_DE
Deutsch
en_US
Englisch
es_ES
Spanisch
fr_FR
Französisch
it_IT
Italienisch
ja_JP
Japanisch
pt_BR
Portugiesisch (Brasilien)
-E encoding
Die Codierung für Meldungen aus dem Transform Feature. Dieser Parameter ist optional. Der einzige gültige Wert für encoding ist utf8.
-C filename
Der Pfad auf eine Steuerdatei, die Optionen für diesen Befehl angibt. Die Steuerung kann anstelle der Befehls-Parameter verwendet werden. Wenn Sie eine Steuerdatei angegeben, werden die Werte in der Steuerdatei die entsprechenden Werte in der Befehlszeile überschreiben. Dieser Parameter ist optional.

Beispiel

Dieser Befehl sendet einen Job an den lokalen Transformserver s (localhost) an Port&nbsp;6986. D:\afp\chateau.afp ist die Eingabedatei und D:\out.pdf die Ausgabedatei. Die Umwandlungs-ID 9000 bestimmt, dass das Transformprogramm die ordnungsgemäße Umwandlung basierend auf der Art der Eingabedatei wählt.

itm_driver-S localhost-P 6986-F "-itm_in_files D:\afp\chateau.afp -itm_out_files D:\out.pdf" -s 9000

Steuerdateisyntax

Wenn Sie die Option Umwandlung in einer Steuerdatei speichern und den Parameter -C wählen, verwenden Sie diese Attribute/Wert-Paare in der Steuerdatei.

Geben Sie jedes Element in eine getrennte Zeile ein.

server = server_address
Die IP-Adresse oder der Hostname des Ricoh-Transformationsservers. Entspricht dem Parameter -S.
port = port_number
Portnummer des Ricoh Transformserverports. Entspricht dem Parameter -P.
trans_flags
Die Liste der Eingabe- und Ausgabedateien. Entspricht dem Parameter -F. Der Wert muss in diesem Format geschrieben werden:
trans_flags = {
	-itm_in_files = filename1
	-itm_out_files = filename2
	...
}
transform_id = transform_ID
Die Transformations-ID. Entspricht dem Parameter -s. Informationen finden Sie in der vorhergehenden Liste für gültige Werte.
trace = filename
Ermöglicht das Tracing für das Ricoh Transformationsprogramm. Entspricht dem Parameter –t. Dieses Element ist optional.
page_report = n
Teilt Ricoh Transform mit, den Status zu melden, nachdem die angegebene Anzahl von Seiten umgewandelt wurde. Der Wert von n ist die Anzahl der umgewandelten Seiten. Nachdem die angegebene Anzahl von Seiten umgewandelt wurde, wird eine Nachricht an stdout gesendet. Dieser Parameter ist optional.
cat_dir = path
Gibt den Pfad für den Nachrichtenkatalog an. Dieses Element ist optional.
Beispiel

Dieser Befehl verwendet eine Steuerdatei zum Abschluss dieser Aktion wie in dem vorherigen Beispiel gezeigt. Der Befehl benutzt eine Steuerdatei zum Senden eines Jobs an den lokalen Transformserver (localhost) auf Anschluss 6986. D:\afp\chateau.afp ist die Eingabedatei und D:\out.pdf die Ausgabedatei. Die Umwandlungs-ID 9000 bestimmt, dass das Transformtreiberprogramm die ordnungsgemäße Umwandlung basierend auf der Art der Eingabedatei wählt.

itm_driver -C D:\cfile.ctl

Der Inhalt von cfile.ctl ist:

server = localhost
port = 6986
transform_id = 9000
trans_flags = {
-itm_in_files = D:\afp\chateau.afp
-itm_out_files = D:\out.pdf
}

1.3.12.28 Beispiele für das Verarbeiten von Aufträgen in einer XML-Datei

Dieses Thema enthält Beispiele für XML-Eingabedateien, XPath-Ausdrücke, XSLT-Stylesheets und von den XSLT-Stylesheets produzierte RICOH ProcessDirector-Überschreibungsdateien. Diese Beispiele arbeiten mit dem Einsatzszenario für das Verarbeiten von Aufträgen in einer XML-Datei.
XML-Eingabedatei

<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<seller id="000364">
  <order number="00060310">
      <customername>Metropolis Real Estate</customername>
      <shipto>
           <address1>100 Main St</address1>
           <address2>></address2>
           <city>Metropolis</city>
           <state>OH</state>
           <zip_code>45416</zip_code>
      </shipto>
      &lt;item number="001">
            <printfile>http://www.metropolishomeexperts.com/brochures/br096.pdf</printfile>
            <quantity>10</quantity>
      &lt;/item>
      &lt;item number="002">
            <printfile>http://www.metropolishomeexperts.com/posters/po014.pdf</printfile>
            <quantity>5</quantity>
      &lt;/item>
      &lt;item number="003">
            <stock number="mug036"></stock>
            <quantity>5</quantity>
      &lt;/item>
  </order>
  <order number="00060311">
      <customername>Town Point Realty</customername>
      <shipto>
           <address1>450 Broadway</address1>
           <address2>Suite 12</address2>
           <city>Parkview</city>
           <state>IL</state>
           <zip_code>60404</zip_code>
      </shipto>
      &lt;item number="001">
           <printfile>http://http://www.townpointrealty.com/print/0196.pdf</printfile>
           <quantity>20</quantity>
      &lt;/item>
      &lt;item number="002">
            <stock number="cap0342"></stock>
            <quantity>10</quantity>
      &lt;/item>
  </order>
</seller>

Hinweis: Um zu verhindern, dass die Beispiel-XML-Eingabedatei im DownloadFile-Schritt Fehler verursacht, ersetzen Sie die URLs zu Druckdateien auf Ihrer Website durch die URLs im Beispiel.

Erster Xpath-Ausdruck

/seller/order

Für Jobs erstellte XML-Dateien
Auftragsnummer 00060310
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<order number="00060310">
      <customername>Metropolis Real Estate</customername>
      <shipto>
           <address1>100 Main St</address1>
           <address2>></address2>
           <city>Metropolis</city>
           <state>OH</state>
           <zip_code>45416</zip_code>
      </shipto>
      &lt;item number="001">
            <printfile>http://www.metropolishomeexperts.com/brochures/br096.pdf</printfile>
            <quantity>10</quantity>
      &lt;/item>
      &lt;item number="002">
            <printfile>http://www.metropolishomeexperts.com/posters/po014.pdf</printfile>
            <quantity>5</quantity>
      &lt;/item>
      &lt;item number="003">
            <stock number="mug036"/>
            <quantity>5</quantity>
      &lt;/item>
  </order>
Auftragsnummer 00060311
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<order number="00060311">
      <customername>Town Point Realty</customername>
      <shipto>
           <address1>450 Broadway</address1>
           <address2>Suite 12</address2>
           <city>Parkview</city>
           <state>IL</state>
           <zip_code>60404</zip_code>
      </shipto>
      &lt;item number="001">
           <printfile>http://www.impactonthenet.com/buildsales.pdf</printfile>
           <quantity>20</quantity>
      &lt;/item>
      &lt;item number="002">
            <stock number="cap0342"/>
            <quantity>10</quantity>
      &lt;/item>
  </order>
XSLT-Stylesheet für den ersten ApplyXSLTransform-Schritt

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<xsl:stylesheet version="1.0">
    <xsl:output method="text" encoding="UTF-8"/>
    <xsl:template match="/">
        <xsl:variable name="var1_initial" select="."/>
        <xsl:for-each select="order">
            <xsl:variable name="var2_current" select="."/>
            <xsl:value-of select="concat('Job.Info.Attr1=', @number, '
', 'Job.CustomerName=', customername)"/>
        </xsl:for-each>
    </xsl:template>
</xsl:stylesheet>

Vom ersten ApplyXSLTransform-Schritt erstellte Überschreibungsdateien

Auftragsnummer 00060310
Job.Info.Attr1=00060310Job.CustomerName=Metropolis Real Estate
Auftragsnummer 00060311
Job.Info.Attr1=00060311Job.CustomerName=Town Point Realty

Zweiter Xpath-Ausdruck

/order/item/printfile/ancestor::item

Für Druckelement-Jobs erstellte XML-Dateien

Wenn die XML-Eingabedatei die Auftragsnummer 00060310 enthält, erstellt RICOH ProcessDirector diese XML-Dateien.

Element 001
<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
&lt;item number="001">
     <printfile>http://www.metropolishomeexperts.com/brochures/br096.pdf</printfile>
     <quantity>10</quantity>
&lt;/item>
Element 002
<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
&lt;item number="002">
     <printfile>http://www.metropolishomeexperts.com/posters/po014.pdf</printfile>
     <quantity>5</quantity>
&lt;/item>

Dritter Xpath-Ausdruck

/order/item/stock/ancestor::item

Für Werbeelement-Jobs erstellte XML-Datei

Wenn die XML-Eingabedatei die Auftragsnummer 00060310 enthält, erstellt RICOH ProcessDirector diese XML-Datei.

<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
&lt;item number="003">
     <stock number="mug036"/>
     <quantity>5</quantity>
&lt;/item>

XSLT-Stylesheet für den zweiten ApplyXSLTransform-Schritt (Druckelemente)

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<xsl:stylesheet version="1.0">
    <xsl:output method="text" encoding="UTF-8"/>
    <xsl:template match="/">
        <xsl:variable name="var1_initial" select="."/>
        <xsl:for-each select="item">
            <xsl:variable name="var2_current" select="."/>
            <xsl:value-of select="concat('Job.DownloadFile=', printfile, '
', 'Job.Copies=', quantity)"/>
        </xsl:for-each>
    </xsl:template>
</xsl:stylesheet>

Vom zweiten ApplyXSLTransform-Schritt erstellte Überschreibungsdateien

Element 001
Job.DownloadFile=http://www.metropolishomeexperts.com/brochures/br096.pdfJob.Copies=10
Element 002
Job.DownloadFile=http://www.metropolishomeexperts.com/posters/po014.pdfJob.Copies=5

XSLT-Stylesheet für den dritten ApplyXSLTransform-Schritt (Werbeelemente)

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<xsl:stylesheet version="1.0">
    <xsl:output method="text" encoding="UTF-8"/>
    <xsl:template match="/">
        <xsl:variable name="var1_initial" select="."/>
        <xsl:for-each select="item">
            <xsl:variable name="var2_current" select="."/>
            <xsl:value-of select="concat('Job.Info.Attr2=', stock/@number, '
', 'Job.Copies=', quantity)"/>
        </xsl:for-each>
    </xsl:template>
</xsl:stylesheet>

Vom dritten ApplyXSLTransform-Schritt erstellte Überschreibungsdatei

Job.Info.Attr2=mug036Job.Copies=5

1.3.12.29 Standardtabellen in der Berichtsdatenbank

Standardmäßig wird eine Datenbank, die diese Datenbanktabellen enthält, von den Datensammlern definiert, die mit der Funktion Berichte bereitgestellt werden.
Datenbanktabelle Zweck Standardmerkmale
job_history Enthält die Werte der Job-Eigenschaften, die im Sammler Job-Schritt-Fortschritt angegeben sind. Die Werte werden zu Beginn und am Ende der Verarbeitung in jedem Schritt eines Workflows gespeichert.
  • Job.Instance
  • Job.TotalSheets
  • Job.TotalPages
  • Job.SubmitTime
  • Job.JobType
  • Job.PersistenceID
  • Job.InputDatastream
  • Job.InputFile
  • Job.CustomerName
  • Job.RetainDuration
  • Job.Promote
  • Job.PromoteTime
  • Job.ParentJob
  • Job.FileReceiptTime
  • Job.SourceInputDeviceName
  • Job.JobSize
  • Job.RequestedPrinter
  • Job.Destination
  • Job.Form
  • Job.Class
  • Job.Duplex
  • Job.Copies
  • Job.Name
  • Job.PreviousPrinter
  • Job.ReprintCount
  • Job.Info.Attr1
  • Job.Info.Attr2
  • Job.Info.Attr3
  • Job.Info.Attr4
  • Job.Info.Attr5
job_printing Enthält die Werte der Job- und Drucker-Eigenschaften, die im Sammler Job-Druck-Fortschritt angegeben sind. Die Werte werden gespeichert, wenn der Druck eines Jobs beginnt und wenn der Druck erfolgreich beendet wird.
  • Job.ID
  • Job.PersistenceID
  • Job.Phase
  • Job.Process
  • Job.Step
  • Job.State
  • Job.Instance
  • Job.JobType
  • Job.TotalSheets
  • Job.TotalPages
  • Job.Priority
  • Job.InputDatastream
  • Job.CustomerName
  • Job.Locations
  • Job.SystemName
  • Job.JobSize
  • Job.Media
  • Job.Staple
  • Job.Punch
  • Job.OutputBin
  • Job.RealPageRange
  • Job.Print.EndPrintTime
  • Job.Info.Attr1
  • Job.Info.Attr2
  • Job.OutputFormat
  • Job.Ink.Cyan
  • Job.Ink.Magenta
  • Job.Ink.Yellow
  • Job.Ink.Black
  • Job.SheetsStacked
  • Job.PagesStacked
  • Job.CopiesStacked
  • Job.CurrentPrinter
  • Job.Destination
  • Job.Form
  • Job.Class
  • Job.Duplex
  • Job.Copies
  • Job.Name
  • Job.Print.AssignPrintTime
  • Job.ReprintCount
  • Job.PreviousPrinter
  • Printer.ID
  • Printer.CustomerName
  • Printer.Description
  • Printer.Destination
  • Printer.DeviceModelSNMP
  • Printer.Instance
  • Printer.Locations
  • Printer.Model
  • Printer.Model.Specific
  • Printer.OutputFormat
  • Printer.SerialNumber
  • Printer.SystemName
  • Printer.Version
job_step_durations Enthält die Werte der Jobeigenschaften, die im Sammler Job-Schritt-Dauer angegeben sind. Die Eigenschaftenwerte werden zu Beginn und am Ende jedes Schrittes im Workflow gespeichert.
  • Job.Class
  • Job.Copies
  • Job.CustomerName
  • Job.Destination
  • Job.Duplex
  • Job.FileReceiptTime
  • Job.Form
  • Job.JobSize
  • Job.JobType
  • Job.Info.Attr1
  • Job.Info.Attr2
  • Job.Info.Attr3
  • Job.Info.Attr4
  • Job.Info.Attr5
  • Job.InputDatastream
  • Job.InputFile
  • Job.Insert.ReconcileUser.ID
  • Job.Instance
  • Job.Locations
  • Job.Name
  • Job.ParentJob
  • Job.PersistenceID
  • Job.PreviousPrinter
  • Job.Priority
  • Job.Promote
  • Job.PromoteTime
  • Job.RequestedPrinter
  • Job.ReprintCount
  • Job.RetainDuration
  • Job.ScheduleUserId
  • Job.SourceInputDeviceName
  • Job.SubmitTime
  • Job.TotalPages
  • Job.TotalSheets
order_status Enthält die Werte der Auftragseigenschaften, die im Collector Auftragsstatus angegeben sind. Die Werte werden jedes Mal gespeichert, wenn die Bestellung erstellt wird, ihren Status ändert oder gelöscht wird.
    Hinweis:
  • Diese Tabelle wird nur erstellt, wenn die Funktion Auftragsverwaltung installiert ist.
  • Order.Reference
  • Order.Name
  • Order.Customer
  • Order.Location
  • Order.State
  • Order.DueDate
printer_status Enthält die Werte der Drucker-Eigenschaften, die im Sammler Druckerstatus-Collector angegebenen sind. Die Werte werden jedes Mal gespeichert, wenn sich der Aktivierungsstatus oder Druckerstatus ändert.
  • Printer.Status
  • Printer.ID
  • Printer.CustomerName
  • Printer.Description
  • Printer.Destination
  • Printer.DeviceModelSNMP
  • Printer.Instance
  • Printer.Locations
  • Printer.Model
  • Printer.Model.Specific
  • Printer.OutputFormat
  • Printer.SerialNumber
  • Printer.SystemName
  • Printer.Version
barcode_reader_actions Enthält die Werte der Barcodeleser- und Benutzer-Eigenschaften, die im Sammler Benutzeraktionen auf Barcodelesern angegeben sind.
  • BarcodeReader.ID
  • BarcodeReader.Description
  • BarcodeReader.Location
  • User.ID
  • User.Description
  • User.Groups
  • User.Location
input_device_actions Enthält die Werte der Eingabeeinheit- und Benutzer-Eigenschaften, die im Sammler Benutzeraktionen auf Eingabegeräten angegeben sind.
  • InputDevice.ID
  • InputDevice.Type
  • InputDevice.Locations
  • InputDevice.Description
  • User.ID
  • User.Description
  • User.Groups
  • User.Location
inserter_actions Enthält die Werte des Kuvertiereinheiten-Controller- und Benutzer-Eigenschaften, die im Sammler Benutzeraktionen auf Kuvertiereinheiten angegeben sind.
  • InserterController.ID
  • InserterSystem.Location
  • InserterSystem.Description
  • User.ID
  • User.Description
  • User.Groups
  • User.Location
job_actions Enthält die Werte der Job- und Benutzer-Eigenschaften, die im Sammler Benutzeraktionen auf Jobs angegeben sind.
  • Job.ID
  • Job.Name
  • Job.JobType
  • Job.ParentJob
  • Job.Info.Attr1
  • Job.Info.Attr2
  • Job.Info.Attr3
  • Job.Info.Attr4
  • Job.Info.Attr5
  • User.ID
  • User.Description
  • User.Groups
  • User.Location
printer_actions Enthält die Werte der Drucker- und Benutzer-Eigenschaften, die im Sammler Benutzeraktionen auf Druckern angegeben sind.
  • Printer.ID
  • Printer.TCPIP.Address
  • Printer.Type
  • Printer.Description
  • Printer.Destination
  • Printer.DeviceModelSNMP
  • Printer.Instance
  • Printer.Locations
  • Printer.Model
  • Printer.Model.Specific
  • Printer.SerialNumber
  • Printer.Version
  • User.ID
  • User.Description
  • User.Groups
  • User.Location
user_actions Enthält die Werte der Benutzer- und Zielbenutzer-Eigenschaften, die im Sammler Benutzeraktionen auf Benutzern angegeben sind.
  • User.ID
  • User.Description
  • User.Groups
  • User.Location
Zusätzliche Datenbanktabellen
Der Schritt WritePropsToReportsDatabase speichert auch Merkmalwerte in Datenbanktabellen. Der Schritt speichert diese Jobmerkmaltabelle immer in den Datenbanktabellen, die Sie für die Merkmale Jobmerkmaltabelle und Dokumentmerkmaltabelle angegeben haben:
  • Job.ID
  • Job.Phase
  • Job.Process
  • Job.Reports.EventType
  • Job.State
  • Job.Step
Sie wählen die Namen für diese Tabellen, wenn Sie den Schritt zu einem Workflow hinzufügen. Die Standardtabellennamen sind:
  • job_workflow_props

    Zusätzlich zu den oben aufgeführten Merkmalen speichert der Schritt Merkmalwerte für die Jobmerkmale, die Sie im Feld Zu schreibende Jobmerkmale auswählen.

  • doc_workflow_props

    Zusätzlich zu den oben aufgeführten Merkmalen speichert der Schritt Dokumentmerkmalwerte für die Dokumentmerkmale, die Sie im Feld Zu schreibende Dokumentmerkmale auswählen.

Merkmalwerte werden jedes Mal gespeichert, wenn der Schritt ausgeführt wird.

    Hinweis:
  • Einige Merkmale haben keine Werte, bis der Job einen bestimmten Punkt in einem Workflow durchläuft. Wenn der Schritt WritePropsToReportsDatabase ausgeführt wird, bevor ein Wert für ein Merkmal festgelegt wird, wird der Merkmalname als Spalte in die Datenbanktabelle aufgenommen, aber kein Wert aufgezeichnet.

1.3.12.30 Datenbanknamen der Merkmale

RICOH ProcessDirectorIn -Nachrichten wird auf Merkmale möglicherweise mit den Datenbanknamen und nicht mit den Feldnamen verwiesen, die in den Notizbüchern der Merkmale vorkommen. Die meisten Datenbanknamen der Merkmale ähneln den Namen in den den Notizbüchern der Merkmale, werden jedoch in einem anderen Format geschreiben.

Wenn Sie RICOH ProcessDirector-Features installieren, fügen Sie zusätzliche Datenbankmerkmale hinzu. Listen dieser Datenbankmerkmal-Namen finden Sie im Information Center für RICOH ProcessDirector.

1.3.12.30.1 Datenbanknamen der Merkmale für Barcodeformate

In Nachrichten zu Barcodeformaten wird möglicherweise auf Merkmale mit den Datenbanknamen verwiesen. Sie können die Datenbankmerkmalnamen in Symbolformeln und Steuerdateien verwenden.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nicht ändern kann.

Barcodeformatmerkmale
Datenbankname Name der Registerkarte: Feldname Kurzbeschreibung Bearbeitbar
BarcodeFormat.ID Allgemein: Barcodeformatname Gibt den Namen des Barcodeformats an. Ja
BarcodeFormat.Description Allgemein: Barcodeformatbeschreibung Beschreibt das Barcodeformat. Ja

1.3.12.30.2 Datenbankmerkmalnamen für Gruppen

In Nachrichten zu Sicherheitsgruppen wird auf Merkmale möglicherweise mit den Datenbanknamen verwiesen, die mit Gruppe beginnen.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein Benutzer den Wert nach dem Erstellen der Gruppe ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein Benutzer den Wert nicht ändern kann.

Gruppenmerkmale
Datenbankname Feldname Kurzbeschreibung Bearbeitbar
Group.Actions Zulässige Aktionen Führt die Aktionen auf, zu deren Ausführung die Benutzer in dieser Gruppe berechtigt sind. Ja
Group.Attributes Zulässige Attribute Führt die Objektmerkmale auf, zu deren Bearbeitung die Benutzer in dieser Gruppe berechtigt sind. Ja
Group.Description Gruppenbeschreibung Enthält Text, mit dem die Gruppe beschrieben wird. Ja
Group.ID Wird in der Seitenüberschrift angezeigt. Enthält den Namen der Gruppe. Nein
Group.SourceID Gruppen-Quellen-ID Enthält den Namen der Gruppe, aus der diese Gruppe kopiert wurde. Nein

1.3.12.30.3 Datenbanknamen der Eingabeeinheitenmerkmale

In Nachrichten zu Eingabeeinheiten wird auf Merkmale möglicherweise mit den Datenbanknamen verwiesen. Einige Merkmale beziehen sich speziell auf Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck". Die Datenbanknamen dieser Merkmale beginnen mit HotFolder. Andere Merkmale beziehen sich speziell auf Eingabeeinheiten des Typs "Download". Die Datenbanknamen dieser Merkmale beginnen mit zOSDownload. Merkmale, deren Namen mit InputDevice beginnen, beziehen sich auf alle Typen von Eingabeeinheiten.

Einige Werte, die Sie in Dropdown-Listen der Benutzerschnittstelle sehen, entsprechen nicht den Werten, die RICOH ProcessDirector intern nutzt. Für Anfragen mit Webdiensten oder zum Festlegen von Werten mit einer Überschreibungsdatei müssen Sie den internen Wert verwenden. Die Spalte Interne Werte enthält die internen Werte für diese Merkmale.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nach dem Erstellen der Eingabeeinheit ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nicht ändern kann.

Eingabeeinheitenmerkmale
Datenbankname Notizbuchregisterkarte: Feldname Kurzbeschreibung Interne Werte Bearbeitbar
HotFolder.CodePage Allgemein: Einheiten-Codepage Die Codepage, die die Eingabeeinheit benutzt, um den Inhalt von Dateien zu lesen, die mit Druckdateien übergeben werden (beispielsweise von Auslöserdateien und Listendateien).
  • euc_jp
  • iso8859_1
  • iso8859_15
  • utf8
Ja
HotFolder.SetPattern Stapel: Übereinstimmendes Muster für Sets Gibt das Dateinamenmuster an, das eine Eingabeeinheit benutzt, wenn sie Sets erstellt. Dieses Muster ist ein regulärer Ausdruck, der anzeigt, inwieweit die Namen der Eingabedateien innerhalb eines Sets übereinstimmen müssen. Die Eingabedateien, aus denen sich ein Set zusammensetzt, werden bestimmt über die Werte der Merkmale Datenmuster, JDF-Muster, Überschreibungsmuster und Dateimuster.   Ja
InputDevice.BatchingMethod Stapel: Stapelmethode Gibt an, wie die Eingabeeinheit mehrere Eingabedateien bzw. -dateisets gruppiert und sie als einzelnen Job bzw. als über- und untergeordnete Jobs übergibt. Sie können diesen Wert für Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck", aber nicht für Eingabeeinheiten des Typs "Download" oder "LPD" ändern.
  • AutoBatch
  • JDF
  • ListFile
  • MVSOutGrp
  • Nein
  • PatternBased
  • NumberOfFiles
  • NumberOfPages
  • NumberOfSets
  • PagesInSets
  • SetsByTime
  • Uhrzeit
Ja (HotFolder) Nein (Download, LPD)
InputDevice.Child.InitJobTypeStep Allgemein: Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow Gibt den Namen des Schritts an, den die Eingabeeinheit benutzt, um den Workflow einzelner Jobs oder untergeordneter Jobs zu initialisieren, eine optionale Überschreibungsdatei, die zusammen mit einem Job übergeben wird, in eine Textdatei mit dem Format Merkmalname=Wert zur Festlegung der Jobmerkmale zu konvertieren, oder beides.   Ja
InputDevice.Child.JobType Allgemein: Child workflow (Untergeordneter Workflow) Gibt den Namen des Workflows an, den die Eingabeeinheit dem Job zuweist. Dieser Workflow enthält nur eine einzelne Datei oder Jobs, bei denen es sich um untergeordnete Jobs eines übergeordneten Jobs handelt.   Ja
InputDevice.Child. JobType ParsingRules Erweitert: Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow Enthält den Pfad und Dateinamen einer Steuerdatei.   Ja
InputDevice.Child. JobTypeFilename Pattern Erweitert: Muster für untergeordneten Workflow Enthält eine Suchmusterzeichenfolge, die anzeigt, welcher Teil des Dateinamens für den Workflow für einzelne und untergeordnete Jobs verwendet werden soll.   Ja
InputDevice. ConvertOverrides Erweitert: Überschreibungen konvertieren Gibt an, ob eine Steuerdatei erforderlich ist, um die mit einem Job übergebene Überschreibungsdatei in eine Jobeigenschaftendatei im Format RICOH ProcessDirectorEigenschaftenname=Wert zu konvertieren.
  • Nein
  • Ja
Ja (HotFolder) Nein (Download, LPD)
InputDevice.CreateZip Stapel: ZIP-Datei erstellen Gibt an, ob die Eingabeeinheit Datendateien als einzelne Jobs übergibt oder diese in einer ZIP-Datei sammelt und als einen Job übergibt.
  • Nein
  • Ja
Ja
InputDevice.Description Allgemein: Beschreibung der Eingabeeinheit Enthält Text, mit dem die Eingabeeinheit beschrieben wird.   Ja
InputDevice.Enabled Status: Status "Aktiviert" Gibt an, ob diese Eingabeeinheit Eingabedateien übergeben kann, die sie zum Erstellen der entsprechenden RICOH ProcessDirector-Jobs empfängt.
  • Nein
  • Ja
Nein
InputDevice.FileCompletion Erweitert: Abschlussmethode Gibt an, wie die Eingabeeinheit feststellt, dass die Dateiübertragung für eine Eingabedatei abgeschlossen ist.
  • CheckOpen
  • CheckSize
  • Nein
  • Auslöser
Ja (HotFolder) Nein (Download, LPD)
InputDevice.FileDataPatterns Stapel: Datenmuster Enthält Suchmusterzeichenfolgen, die RICOH ProcessDirector verwendet, um die Eingabedateien zu identifizieren, die die Eingabeeinheit zur Verarbeitung als einzelne Jobs akzeptieren muss.   Ja (HotFolder) Nein (Download, LPD)
InputDevice.FileJDFPatterns Stapel: JDF-Muster Enthält Suchmusterzeichenfolgen, die RICOH ProcessDirector zum Identifizieren von Job-Tickets im JDF-Format (Job Definition Format) nutzt.   Ja (HotFolder) Nein (Download, LPD)
InputDevice.FileListPatterns Stapel: Listenmuster Enthält Suchmusterzeichenfolgen, die RICOH ProcessDirector nutzt, um Listendateien zu identifizieren.   Ja (HotFolder) Nein (Download, LPD)
InputDevice.FileOtherPatterns Stapel: Überschreibungsmuster Enthält Suchmusterzeichenfolgen, die RICOH ProcessDirector nutzt, um Dateien zu identifizieren, die mit einer Listendatei und den in der Listendatei angegebenen Eingabedateien oder mit einer anderen einzelnen Eingabedatei verarbeitet werden müssen.   Ja (HotFolder) Nein (Download, LPD)
InputDevice. FileTrigger Patterns Erweitert: Auslösermuster Enthält benutzerdefinierte Suchmusterzeichenfolgen, die RICOH ProcessDirector nutzt, um Auslöserdateien zu identifizieren.   Ja (HotFolder) Nein (Download, LPD)
InputDevice.FolderLocation Allgemein: Ordnerposition Enthält den Namen des Verzeichnisses, das die Eingabeeinheit auf ankommende Jobs überwacht.   Ja
InputDevice.Frequency Stapel: Stapelintervall Gibt das Zeitintervall für die Übergabe eines Eingabedateistapels an.   Ja
InputDevice.ID Wird im Titel des Notizbuchs der Merkmale angezeigt Enthält den Namen der Eingabeeinheit.   Nein
InputDevice.InitJobTypeStep Allgemein: Initialisierungsschritt für Workflow Gibt den Namen des Schritts an, den die Eingabeeinheit benutzt, um den Workflow übergeordneter Jobs für die Eingabedateien zu initialisieren, die die Eingabeeinheit empfängt, eine optionale Überschreibungsdatei, die zusammen mit einem Job übergeben wird, in eine Textdatei mit dem Format RICOH ProcessDirector-Merkmalname=Wert zur Festlegung der Jobmerkmale zu konvertieren, oder beides.   Ja
InputDevice.Instance Allgemein: Übergeordneter Server Gibt den Namen des RICOH ProcessDirector-Servers an, der Nachrichten für diese Eingabeeinheit empfängt und aufzeichnet.   Ja
InputDevice.JobType Allgemein: Workflow Gibt den Namen des Workflows an, den die Eingabeeinheit dem Job zuweist.   Ja
InputDevice. JobTypeFilename Pattern Erweitert: Muster für übergeordneten Workflow Enthält eine Suchmusterzeichenfolge, die anzeigt, welcher Teil des Dateinamens für den Workflow für den übergeordneten Job verwendet werden soll.   Ja
InputDevice. JobTypeParsing Rules Erweitert: Syntaxanalyseregeln für übergeordneten Workflow Enthält einen Pfad und Dateinamen einer Steuerdatei.   Ja
InputDevice.LastModified Allgemein: Letzte Änderung Das Datum und die Uhrzeit, zu der die Eingabeeinheit zuletzt geändert wurde.   Nein
InputDevice.Locations Allgemein: Position der Eingabeeinheit Enthält den der Eingabeeinheit zugeordneten Standort.   Ja
InputDevice.MaxErrors Allgemein: Maximale Anzahl Fehler Enthält die Anzahl von Kommunikationsfehlern, die an der Eingabeeinheit auftreten dürfen, bevor RICOH ProcessDirector die Eingabeeinheit inaktiviert.   Ja
InputDevice.ModifiedBy Allgemein: Geändert von Benutzer Gibt den Benutzernamen des Benutzers an, der die letzte Änderung an dieser Eingabeeinheit vorgenommen hat.   Nein
InputDevice.NumberOfFiles Stapel: Anzahl zu stapelnder Dateien Gibt die Anzahl der Dateien an, die gemeinsam eingereicht werden, wenn auf der Registerkarte Allgemein die Stapelmethode Zahl ausgewählt wird.   Ja
InputDevice.NumberOfPages Stapel: Anzahl zu stapelnder Seiten Gibt die maximale Anzahl der PDF-Seiten an, die gemeinsam eingereicht werden, wenn auf der Registerkarte Allgemein die Stapelmethode Seiten ausgewählt wird.   Ja
InputDevice.PageThreshold Stapel: Zu stapelnde Seiten überschreiten Gibt an, ob der Ordner für Sofortdruck bei der Übergabe mehrere PDF-Dateien die Datei übergeben soll, mit der der für das Merkmal Zu stapelnde Seiten angegebene Wert überschritten wird.   Ja
InputDevice.PollInterval Allgemein: Abfrageintervall (Einheit) Gibt das Zeitintervall an, in dem RICOH ProcessDirector in dem Verzeichnis nach Dateien sucht, das im Merkmal Ordnerposition der Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" angegeben ist.   Ja
InputDevice.ScheduleDaily Stapel: Häufigkeit (Tage) Gibt an, wie oft die Eingabeeinheit einen Eingabedateistapel übergibt.   Ja
InputDevice.ScheduleHourly Stapel: Häufigkeit (Stunden) Gibt an, wie oft die Eingabeeinheit einen Eingabedateistapel übergibt.   Ja
InputDevice.ScheduleMinute Stapel: Häufigkeit (Minuten) Gibt an, wie oft die Eingabeeinheit einen Eingabedateistapel übergibt.   Ja
InputDevice.ScheduleMonthly Stapel: Häufigkeit (Monate) Gibt an, wie oft die Eingabeeinheit einen Eingabedateistapel übergibt.   Ja
InputDevice.ScheduleWeekly Stapel: Häufigkeit (Wochen) Gibt an, wie oft die Eingabeeinheit einen Eingabedateistapel übergibt.   Ja
InputDevice.StagingLocation Allgemein: Bereitstellungsposition Enthält den Namen des Verzeichnisses, in das die Eingabeeinheit die Eingabedatei vor dem Übergeben der Eingabedatei als Job versetzt.   Ja
InputDevice.StartDate Stapel: Startdatum Stapeln Gibt das Datum an, zu dem die Stapelmethode Uhrzeit für die Eingabeeinheit aktiviert wird.   Ja
InputDevice.StartDateAndTime Stapel: Datum und Uhrzeit für die Aktivierung der Stapelmethode Gibt das Datum und die Uhrzeit an, zu der die Stapelmethode Uhrzeit oder Sets nach Zeit für die Eingabeeinheit aktiviert wird.   Ja
InputDevice.Status Status: Verbindungsstatus Liste der aktuellen Status für die Eingabeeinheit: verbunden, getrennt oder Verbindung nicht möglich.
  • Verbunden
  • Getrennt
  • UnableToConnect
Nein
InputDevice.SubmitStep Allgemein: Übergabeschritt Enthält den Namen des Übergabeschritts, an den die Eingabeeinheit die Eingabedatei für die Jobverarbeitung sendet.   Ja
InputDevice.WaitingFileCount Status: Wartende Eingabedateien Enthält die Anzahl von Eingabedateien, die die Eingabeeinheit bereits empfangen, jedoch noch nicht zum Erstellen der entsprechenden RICOH ProcessDirector-Jobs übergeben hat.   Nein
InputFilePattern.FilePattern Stapel: Dateimuster Gibt eine oder mehrere Suchmusterzeichenfolgen an.   Ja
InputFilePattern.Required Stapel: Erforderliches Dateimuster Gibt an, ob vor Übergabe des Jobs eine mit der Suchmusterzeichenfolge übereinstimmende Datei im Ordner für Sofortdruck vorhanden sein muss.
  • Nein
  • Ja
Ja
InputFilePattern.Sequence Stapel: Dateimusterfolge Gibt die Priorität des Dateimusters an. Die Musterprüfung erfolgt in dieser Reihenfolge.   Ja
InputFilePattern.SpoolFileType Stapel: Spooldateityp Beschreibt den Inhalt oder den Datenstromtyp der Datei.   Ja
InputFilePattern.SpoolFileUsage Stapel: Spooldateiverwendung Beschreibt den Zweck oder die Rolle der Datei innerhalb des Jobs.   Ja
LPD.Codepage Allgemein: Einheiten-Codepage Gibt die Codepage an, die die LPD-Eingabeeinheit benutzt, um den Inhalt von Dateien zu lesen, die mit Druckdateien übergeben werden (beispielsweise Steuerdateien und Listendateien).
  • euc_jp
  • iso8859_1
  • iso8859_15
  • utf8
Ja

1.3.12.30.3.1 Datenbank-Merkmalsnamen für Web-Service-Eingabeeinheiten

Einige Teile des Systems und Nachrichten über Web-Service-Eingabeeinheiten beziehen sich auf Merkmale nach ihren Datenbanknamen. Wenn ein Merkmal für REST-Web-Service-Eingabeeinheiten spezifisch ist, beginnt der Datenbankname des Merkmals mit REST. Merkmale, deren Namen mit WebService beginnen, gelten sowohl für REST- als auch für SOAP-Web-Service-Eingabeeinheiten.

Einige Werte, die Sie in Dropdown-Listen der Benutzerschnittstelle sehen, entsprechen nicht den Werten, die RICOH ProcessDirector intern nutzt. Wenn Sie den Wert eines Merkmals in einer Überschreibungsdatei oder einem externen Programm einstellen, verwenden Sie den internen Wert. Die Spalte Interne Werte enthält die internen Werte für diese Merkmale.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass Sie den Wert nach dem Erstellen der Eingabeeinheit ändern können.
  • Nein bedeutet, dass Sie den Wert nicht ändern können.

Merkmale von Web-Service-Eingabeeinheiten
Datenbankname Notizbuchregisterkarte: Feldname Kurzbeschreibung Interne Werte Bearbeitbar
RESTWebService.AuthRequestHeader Authentifizierung: Authentifizierungsanforderung Header Legt das Feld "HTTP-Header" fest, das die Web-Service-Eingabeeinheit zur Authentifizierung bei einer anderen Anwendung verwendet.   Ja
RESTWebService.AuthRequestParams Authentifizierung: Authentifizierungsanforderung Parameter Legt die Parameter fest, welche die Web-Service-Eingabeeinheit an eine externe Anwendung sendet und die Authentifizierung zurück erhält. Beispiele für diese Parameter sind die Benutzer-ID und das Kennwort.   Ja
RESTWebService.AuthResponseContentType Authentifizierung: Authentifizierungsantwort-Inhaltstyp Legt das Antwortformat fest, das die Web-Service-Eingabeeinheit für die Authentifizierung empfängt.
  • JSON
  • XML
Ja
RESTWebService.RequestHeader Anforderung: Anforderungsheader Legt das Feld "HTTP-Header", das die Web-Service-Eingabeeinheit verwendet, um Daten für eine andere Anwendung anzufordern.   Ja
RESTWebService.RequestParams Anforderung: Anforderungsparameter Legt die Parameter fest, welche die Web-Service-Eingabeeinheit an eine externe Anwendung sendet.   Ja
RESTWebService.ResponseContentType Anforderung: Antwort-Inhaltstyp Legt das Antwortformat fest, in dem die Web-Service-Eingabeeinheit Daten empfängt.
  • JSON
  • XML
Ja
WebService.AuthRequestMethod Authentifizierung: Authentifizierungsanforderung Methode Legt den Typ der Methode fest,welche die Web-Service-Eingabeeinheit für die Authentifizierung aufruft.
  • DELETE
  • GET
  • PATCH
  • POST
  • PUT
Ja
WebService.AuthRequestPayload Authentifizierung: Authentifizierungsanforderung Nutzdaten Gibt die Nutzdaten an, die an den angegebenen Web-Service übergeben werden.   Ja
WebService.AuthRequestPwd Authentifizierung: Authentifizierungsanforderung Kennwort Ein Kennwort, das verwendet wird, um eine einzelne Anmeldeinformationen für eine Sitzung zu erhalten. Sie referenzieren das Kennwort im Merkmal Authentifizierungsanforderung Nutzdaten als Symbol. Die Website gibt ein Token zurück, wenn die Authentifizierung erfolgreich ist.   Ja
WebService.AuthRequestURL Authentifizierung: URL der Authentifizierungsanforderung Gibt die URL an, die RICOH ProcessDirector für die Authentifizierung bei einer Website oder Anwendung verwendet.   Ja
WebService.AuthResponseAttribute Authentifizierung: Authentifizierungsantwort Attribut Legt den XPath oder JSONPath zu dem Element in der Antwort auf die Authentifizierungsanforderung fest, das die Anmeldeinformation für die Sitzung enthält. Dieser Wert wird als statische Anmeldeinformation für die Sitzung gespeichert.   Ja
WebService.LastSuccessRequestTime Status: Zeit der letzten erfolgreichen Anforderung Zeigt das Datum und die Uhrzeit, wann die Web-Service-Eingabeeinheit zuletzt eine Antwort von einem Web-Service für eine externe Anwendung erfolgreich angefordert hatte.   Nein
WebService.RequestMethod Anforderung: Anforderungsmethode Lebt den Typ der Methode fest, welche die Web-Service-Eingabeeinheit für die Verarbeitung aufruft.
  • DELETE
  • GET
  • PATCH
  • POST
  • PUT
Ja
WebService.RequestPayload Anforderung: Nutzlast anfordern Gibt die Nutzdaten an, die der Web-Service an die externe Anwendung übergibt.   Ja
WebService.RequestURL Anforderung: URL anfordern Legt die URL des Web-Service fest, mit dem die Web-Service-Eingabeeinheit kommuniziert.   Ja
WebService.StaticCredential Authentifizierung: Statischer Anmeldeparameter Der Autorisierungscode, den RICOH ProcessDirector verwendet, um eine Verbindung zu einer externen Anwendung herzustellen, die eine Authentifizierung zur Mehrfachnutzung erfordert.   Ja
WebService.UseProxy Anforderung: Proxyserver verwenden Legt fest, ob die Web-Service-Eingabeeinheit über einen Proxyserver kommuniziert.
  • Ja
  • Nein
Ja

1.3.12.30.3.1.1 Datenbankmerkmalnamen für Web-Service-Eingabeeinheiten, die nicht in der Benutzerschnittstelle angezeigt werden

Einige Merkmale für für Web-Service-Eingabeeinheiten erscheinen nicht in der Benutzeroberfläche. Diese Merkmale können in RICOH ProcessDirector-Symbolen oder zum Schreiben externer Programme verwendet werden.

In der Spalte Interne Werte sind Einschränkungen für Merkmale beschrieben. Wenn ein Merkmal über spezifische interne Werte verfügt, verwenden Sie eine von diesen, wenn Sie den Merkmalwert in einer Überschreibungsdatei oder einem externen Programm einstellen.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass Sie den Wert ändern können.
  • Nein bedeutet, dass Sie den Wert nicht ändern können.

Eigenschaften für Web-Service-Eingabeeinheiten, die nicht in der Benutzeroberfläche erscheinen
Datenbankname Kurzbeschreibung Interne Werte Bearbeitbar
WebService.Credential Die statische Anmeldeinformation oder das Token, welche die Web-Service-Eingabeeinheit mit dem Aufruf des Web-Service überträgt, der Daten mit RICOH ProcessDirector austauscht.

Zur Festlegung der Anmeldeinformation oder des Tokens im Merkmal Nutzlast anfordern verwenden Sie ein Symbol für das Merkmal WebService.Credential. In diesem Beispiel wird eine XML verwendet:

<Token>${WebService.Credential}</Token>

  Nein
WebService.CurrentRequestTime Das Datum und die Uhrzeit, wann die Web-Service-Eingabeeinheit zuletzt eine Antwort von einem Web-Service für eine externe Anwendung angefordert hat.

RICOH ProcessDirector legt den Wert dieses Merkmals auf den Start des Intervalls, das durch das Merkmal Abfrageintervall festgelegt ist.

  Nein

1.3.12.30.4 Datenbanknamen der Eingabedateimerkmale

In Nachrichten zu Eingabedateien wird auf Merkmale möglicherweise mit den Datenbanknamen verwiesen, die mit InputFile. beginnen.

Einige Werte, die Sie in Dropdown-Listen der Benutzerschnittstelle sehen, entsprechen nicht den Werten, die RICOH ProcessDirector intern nutzt. Für Anfragen mit Webdiensten oder zum Festlegen von Werten mit einer Überschreibungsdatei müssen Sie den internen Wert verwenden. Die Spalte Interne Werte enthält die internen Werte für diese Merkmale.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nach dem Erstellen der Eingabedatei ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nicht ändern kann.

Eingabedateimerkmale
Datenbankname Spaltenüberschrift: Wartende Eingabedateien Kurzbeschreibung Interne Werte Bearbeitbar
InputFile.JobType Workflow Enthält den Namen des Workflows, den die Eingabeeinheit der Eingabedatei bei der Übergabe der Datei für die Jobverarbeitung zuordnet.   Nein
InputFile.Location Eingabedatei Gibt den Pfad und Namen der Eingabedatei an.   Nein
InputFile.Status Status Enthält den aktuellen Status der Eingabedatei.
  • Fehler
  • Processing
  • In Warteschlange
  • Wartestatus
Nein
InputFile.SubmitGroup Gruppe Identifiziert ein Mitglied einer Gruppe von Eingabedateien, die über eine Listendatei als Gruppe übergeben wurden.   Nein
InputFile.SubmitType Übergabetyp Enthält den Übergabetyp für die Eingabedatei.
  • AIWList
  • Daten
  • Liste
  • Andere
  • Auslöser
 
InputFile.Timestamp Empfangen Enthält Datum und Uhrzeit des Eingangs der Eingabedatei an der Eingabeeinheit. Datumsangaben und Uhrzeiten werden als koordinierte Weltzeit (UTC) -Werte in diesem Zeitstempelformat gespeichert: yyyy-mm-dd hh:mm:ss.fffffffff
  • yyyy ist die 4-stellige Jahreszahl.
  • mm ist die 2-stellige nummerische Abkürzung für den Monat.
  • dd ist die 2-stellige Tagesangabe.
  • hh ist die 2-stellige Stundenangabe.
  • mm ist die 2-stellige Minutenangabe.
  • ss ist die 2-stellige Sekundenangabe.
  • fffffffff ist der Bruchteil einer Sekunde, auf 9 Dezimalstellen genau und optional.
Nein

1.3.12.30.5 Datenbanknamen der Jobmerkmale

In einigen Benachrichtigungen zu Druckjobs wird auf Jobmerkmale anhand ihrer Datenbanknamen verwiesen. Diese Namen beginnen mit Job. Sie können die Datenbanknamen der Jobmerkmale in Symbolformeln verwenden, die Sie für externe RICOH ProcessDirector-Programme angeben. Sie können zudem Symbolformeln für Jobmerkmale in RICOH ProcessDirector-Steuerdateien angeben.

Einige Werte, die Sie in Listen der Benutzerschnittstelle sehen, entsprechen nicht den Werten, die RICOH ProcessDirector intern nutzt. Für Anfragen mit Webdiensten oder zum Festlegen von Werten mit einer Überschreibungsdatei müssen Sie den internen Wert verwenden. Die Spalte Interne Werte enthält die internen Werte für diese Merkmale.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass Sie den Wert ändern können, nachdem Sie den Job übermittelt haben.
  • Nein bedeutet, dass Sie den Wert nicht ändern können.

In der Spalte Job-Ticket gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass das Merkmal über Werte im Job-Ticket festgelegt werden kann, das zum Übergeben des Jobs benutzt wird.
  • Nein bedeutet, dass das Merkmal nicht über Werte im Job-Ticket festgelegt werden kann.

Jobmerkmale
Datenbankname Notizbuchregisterkarte: Feldname Kurzbeschreibung Interne Werte Bearbeitbar Job-Ticket
Job.Add.BlankPage Leere Seite hinzufügen Fügt eine leere Seite am Ende jeder PDF-Datei mit ungerader Seitenanzahl ein, wenn in einer ZIP-Datei enthaltene PDF-Dateien kombiniert werden.
  • Nein
  • Ja
Ja Nein
Job.Collate Drucken: Sortierung Gibt die Art der Sortierung an, die der Drucker beim Drucken mehrerer Jobkopien benutzt.
  • Nicht festgelegt
  • Aus
  • Sortieren
Ja Nein
Job.Binding Bindung Legen Sie die Einstellungen für die Bindung für den Druckjob fest.
  • Nein
  • Klebebindung
  • Ring
  • Ring und Lochung
Ja Ja
Job.Cjfx.FailOnMissingXpath XML: Stopp, wenn keine übereinstimmenden Elemente Legt fest, ob ein auf der Schrittvorlage CreateJobsFromXML basierender Schritt einen Job in den Fehlerstatus versetzt, wenn keine Elemente dem XPath-Ausdruck entsprechen.
  • Nein
  • Ja
Ja Nein
Job.Cjfx.FileToSplit XML: XML-Eingabedatei Gibt den Namen der XML-Datei an, die ein auf der Schrittvorlage CreateJobsFromXML basierender Schritt als Eingabe zur Joberstellung verwendet.   Ja Nein
Job.Cjfx.TypeOfJob XML: Als untergeordneten Job erstellen Legt fest, ob ein auf der Schrittvorlage CreateJobsFromXML basierender Schritt dem ursprünglichen Job untergeordnete oder von diesem unabhängige Jobs erstellt.
  • Nein
  • Ja
Ja Nein
Job.Cjfx.Workflow XML: Workflow für neue Jobs Legt den Workflow fest, dem ein auf der Schrittvorlage CreateJobsFromXML basierender Schritt neue XML-Jobs übergibt.   Ja Nein
Job.Cjfx.Xpath XML: XPath-Ausdruck zum Erstellen von Jobs Gibt einen XPath-Ausdruck an, der ein Element identifiziert. Immer, wenn ein auf der Schrittvorlage CreateJobsFromXML basierender Schritt ein übereinstimmendes Element in der XML-Eingabedatei findet, erstellt er eine XML-Datei und übergibt diese als Job.   Ja Nein
Job.CompressAllFiles Registerkarte Jobstandardwerte der Schrittvorlage Merkmalnotizbuch RetainCompletedJobs: Alle Dateien komprimieren Gibt an, ob alle Spool- und Prüfpunktdateien für den Job komprimiert werden sollen, wenn der Job aufbewahrt wird.   Ja Nein
Job.CompressFilePatterns Registerkarte Jobstandardwerte der Schrittvorlage Merkmalnotizbuch CompressFiles: Dateimuster komprimieren Gibt den Namen der Jobdateien an, die der Schritt komprimiert.   Ja Nein
Job.Copies Allgemein und Status: Angeforderte Jobkopien Enthält die angeforderte Anzahl von Jobkopien.   Ja Ja
Job.CopiesStacked Status: Abgelegte Jobkopien Enthält die aktuelle Anzahl von Jobkopien, die gedruckt wurden und das Ablagefach der Druckereinheit erreicht haben.   Nein Nein
Job.CreateJobFromFiles.JobType Job erstellen: Workflow Gibt den Workflow an, der für den untergeordneten Job verwendet wird.   Ja Nein
Job.CreateJobFromFiles.JobName Job erstellen: Jobname Gibt den Namen des untergeordneten Jobs an.   Ja Nein
Job.CreateJobFromFiles.DestUsage Job erstellen: Gruppen-ID Gibt die Rolle der Zieldatei an.   Ja Nein
Job.CreateJobFromFiles.DestType Job erstellen: Gruppengröße Gibt den Zieldateityp an.   Ja Nein
Job.CreateJobFromFiles.Source1 Job erstellen: Erste Quelldatei Gibt den vollständigen Pfad und Namen der Eingabedatei zum Erstellen des Auftrags an.   Ja Nein
Job.CreateJobFromFiles.Source2 Job erstellen: Zweite Quelldatei Gibt den vollständigen Pfad und Namen der Eingabedatei zum Erstellen des Auftrags an.   Ja Nein
Job.CreateJobFromFiles.Source3 Job erstellen: Dritte Quelldatei Gibt den vollständigen Pfad und Namen der Eingabedatei zum Erstellen des Auftrags an.   Ja Nein
Job.CreateJobFromFiles.Source4 Job erstellen: Vierte Quelldatei Gibt den vollständigen Pfad und Namen der Eingabedatei zum Erstellen des Auftrags an.   Ja Nein
Job.CreateJobFromFiles.Source5 Job erstellen: Fünfte Quelldatei Gibt den vollständigen Pfad und Namen der Eingabedatei zum Erstellen des Auftrags an.   Ja Nein
Job.CreateJobFromFiles.Source6 Job erstellen: Sechste Quelldatei Gibt den vollständigen Pfad und Namen der Eingabedatei zum Erstellen des Auftrags an.   Ja Nein
Job.CreateJobFromFiles.Source7 Job erstellen: Siebende Quelldatei Gibt den vollständigen Pfad und Namen der Eingabedatei zum Erstellen des Auftrags an.   Ja Nein
Job.CreateJobFromFiles.Source8 Job erstellen: Achte Quelldatei Gibt den vollständigen Pfad und Namen der Eingabedatei zum Erstellen des Auftrags an.   Ja Nein
Job.CurrentPrinter Status: Zugeordneter Drucker Enthält den Namen des Druckers, den RICOH ProcessDirector zum Drucken dieses Jobs zugeordnet hat.   Nein Nein
Job.CustomerName Planung: Kundenname Identifiziert den Kunden, der diesem Job zugeordnet ist.   Ja Ja
Job.Description Allgemein: Jobbeschreibung Enthält Text, mit dem der Job beschrieben wird.   Ja Ja
Job.DownloadFile URL der herunterzuladenden Datei Gibt die URL der herunterzuladenden Datei an.   Ja Nein
Job.DownloadFileToCreate Pfad zur heruntergeladenen Datei Legt den Dateinamen und das Verzeichnis fest, unter dem RICOH ProcessDirector die Datei speichert.   Ja Nein
Job.Duplex Allgemein: Duplex Gibt an, ob Duplexdruck für den Job aktiv ist. Ist dies der Fall, wird zudem angegeben, welcher Typ von Duplexdruck aktiv ist.
  • Nein
  • Kopf-an-Fuß-Duplex
  • Ja
Ja Ja
Job.EJB.SMTPserver SMTP-Servertyp Gibt an, ob dieser Schritt den System-Standardserver oder einen alternativen E-Mail-Server verwenden soll.
  • System
  • Alternativ
Ja Nein
Job.EmailAddressBCC Adresse für Blindkopie Eine oder mehrere E-Mail-Adresse(n), an die eine Blindkopie der E-Mail gesendet wird.   Ja Nein
Job.EmailAddressCC Adresse für Kopie Eine oder mehrere E-Mail-Adresse(n), an die eine Kopie der E-Mail gesendet wird.   Ja Nein
Job.EmailAddressTo Empfängeradresse Eine oder mehrere E-Mail-Adresse(n), an die der Job gesendet wird.   Ja Nein
Job.EmailMessage Nachricht Gibt einen Text an, der in den Hauptteil der E-Mail aufgenommen wird.   Ja Nein
Job.Email.PageRange Zu sendender Seitenbereich Gibt eine numerische Zeichenfolge an, mit der beschrieben wird, welche Seiten in der Druckdatei extrahiert, in eine separate Datei umgewandelt und an die E-Mail angehängt werden.   Ja Nein
Job.Email.RangeData Stream Datenstrom des Seitenbereichs Gibt den Datenstrom der Druckdatei an, der verwendet wird, um die Datei mit dem Seitenbereich zu erstellen, der im Merkmal Zu sendender Seitenbereich angegeben ist.
  • Aktuellen verwenden
  • AFP
  • PDF
Ja Nein
Job.Email.Secure Connection Sichere Verbindung Gibt an, ob SSL- oder TLS-Sicherheitseinstellungen für die Verbindung mit dem Mailserver verwendet werden sollen.
  • Nein
  • SSL
  • TLS
Ja Nein
Job.EmailSendFrom Adresse des Absenders Die im Feld Von: der E-Mail verwendete E-Mail-Adresse.   Ja Nein
Job.EmailSubject Betreffzeile Gibt einen Text an, der in die Betreffzeile der E-Mail aufgenommen wird.   Ja Nein
Job.External.CodePage Extern: Codepage für externes Programm Gibt die Codepage an, die benutzt werden muss, um den Inhalt der Dateien zu schreiben, die zur Verarbeitung an den externen Befehl gesendet werden (beispielsweise die Steuerdateischablone). Diese Codepage wird auch benutzt, um Nachrichten, die der externe Befehl in stderr und stdout schreibt, sowie andere Dateien zu lesen, die der externe Befehl möglicherweise erstellt.
  • UTF-8
  • ISO8859_1
  • ISO8859_15
  • EUC_JPEUC_JP
Ja Nein
Job.External.Command Extern: Externer Befehl Gibt eine Befehlszeichenfolge an, die ein Schritt während der Verarbeitung ausführen kann.   Ja Nein
Job.External.ControlFileTemplate Extern: Externe Steuerdateischablone Gibt den Pfad und Namen der Steuerdateischablone an, die der externe Befehl verwendet.   Ja Nein
Job.External.Language Extern: Sprache für externes Programm Gibt an, welche Sprache der externe Befehl benutzen soll, wenn er Nachrichten an RICOH ProcessDirector zurückgibt.
  • de_DE
  • de_DE
  • es_ES
  • fr_FR
  • it_IT
  • ja_JP
Ja Nein
Job.External.ValidRCs Extern: Gültige Rückkehrcodes Listet Rückkehrcodewerte auf, die der externe Befehl ausgeben kann und mit denen angegeben wird, dass der Befehl erfolgreich ausgeführt wurde. Sie können mehrere Rückkehrcodewerte angeben, die durch Kommas getrennt werden müssen. Beispiel: 0,4.   Ja Nein
Job.FileToEmail Anlagen Gibt die vollständigen Pfade zu einer oder mehreren Datei(en) an, die an die E-Mail angehängt und an die Empfänger gesendet werden soll(en)   Ja Nein
Job.FoldOptions Falzoptionen Gibt an, wie der Job oder große Blätter im Job gefalzt werden sollen, z. B. ob alle Blätter zusammen gefalzt werden sollen (überlappt oder sortiert) und ob die Vorderseite des Blatts sich außen oder innen in der Falz befinden soll.
  • Nein
  • Z-Falz
  • Z-Falz für großes Papier
  • Doppelparallelfalz
  • Fensterfalz
  • Brieffalz innen
  • Brieffalz außen
  • Sattel
  • Sattel unten
Ja Ja
Job.HeaderConfig Konfigurationsdatei für Startseite Gibt den Pfad und den Namen der Konfigurationsdatei an, die RICOH ProcessDirector benutzt, um den Inhalt und das Format der Startseite zu erstellen, die vor jeder in der ZIP-Datei enthaltenen Datei positioniert wird. Berechtigte Benutzer können eine der Konfigurationsdateien für Startseiten, die RICOH ProcessDirector bereitstellt, oder eine angepasste Konfigurationsdatei angeben.   Ja Nein
Job.HotFolder.ApplicationLogFile Ordner für Sofortdruck: Protokolldatei Anwendung Das Verzeichnis, in dem das externe Programm seine Protokolldateien speichert. Sie können dieses Merkmal angeben.   Ja Nein
Job.HotFolder.FileToSend Ordner für Sofortdruck: Zu sendende Datei Benennt die Datei, die RICOH ProcessDirector in den sendenden Ordner stellt, um sie an das externe Programm zu übergeben. Sie können dieses Merkmal bearbeiten.   Ja Nein
Job.HotFolder.FileVerificationCount Ordner für Sofortdruck: Dateigrößenprüfzähler Gibt an, wie oft RICOH ProcessDirector den Abrufordner abfragt und feststellt, dass die Größe der abgerufenen Datei sich nicht geändert hat, bevor es entscheidet, dass die abgerufene Datei vollständig ist.   Ja Nein
Job.HotFolder.PollInterval Ordner für Sofortdruck: Abfrageintervall Die Zeit zwischen 2 aufeinander folgenden Abfragen des Abrufordners. Die Zeiteinheit des Werts kann Sekunden, Minuten oder Stunden sein.   Ja Nein
Job.HotFolder.RetrievalFolder Ordner für Sofortdruck: Abrufordner Namen des Ausgabeordners für Sofortdruck für das externe Programm. RICOH ProcessDirector sucht mithilfe des Abrufmusters im Abrufordner nach der abgerufenen Datei. Sie können dieses Merkmal bearbeiten.   Ja Nein
Job.HotFolder.RetrievalPattern Ordner für Sofortdruck: Abrufmuster Die Suchmusterzeichenfolge, die von RICOH ProcessDirector zum Erkennen eines zurückgegebenen Jobs im Abrufordner verwendet wird.   Ja Nein
Job.HotFolder.RetrievedFile Ordner für Sofortdruck: Abgerufene Datei Der Name, der zum Umbenennen der abgerufenen Datei benutzt wird.   Ja Nein
Job.HotFolder.SendingFolder Ordner für Sofortdruck: Sendender Ordner Benennt den Ordner für Sofortdruck, in den RICOH ProcessDirector die Jobdatei stellt, die an das externe Programm gesendet werden soll.   Ja Nein
Job.HotFolder.TimeOutInterval Ordner für Sofortdruck: Zeitüberschreitungsintervall Die Zeit in Minuten, nachdem ein Job in einen Fehlerstatus gesetzt wird, wenn die abgerufene Datei nicht gefunden wird oder nicht abgeschlossen ist.   Ja Nein
Job.ID Wird in dem Titel des Notizbuchs der Merkmale angezeigt. Enthält eine eindeutige Nummer zur Identifizierung des Jobs auf dem System.   Nein Nein
Job.Info.Attr1 Information: Benutzerdefiniert 1 Enthält Informationen zum Job, die nicht in anderen Merkmalen enthalten sind, da sie unternehmens- oder prozesspezifisch sind.   Ja Nein
Job.Info.Attr2 Information: Benutzerdefiniert 2 Enthält Informationen zum Job, die nicht in anderen Merkmalen enthalten sind, da sie unternehmens- oder prozesspezifisch sind.   Ja Nein
Job.Info.Attr3 Information: Benutzerdefiniert 3 Enthält Informationen zum Job, die nicht in anderen Merkmalen enthalten sind, da sie unternehmens- oder prozesspezifisch sind.   Ja Nein
Job.Info.Attr4 Information: Benutzerdefiniert 4 Enthält Informationen zum Job, die nicht in anderen Merkmalen enthalten sind, da sie unternehmens- oder prozesspezifisch sind.   Ja Nein
Job.Info.Attr5 Information: Benutzerdefiniert 5 Enthält Informationen zum Job, die nicht in anderen Merkmalen enthalten sind, da sie unternehmens- oder prozesspezifisch sind.   Ja Nein
Job.Info.Attr6 Information: Benutzerdefiniert 6 Enthält Informationen zum Job, die nicht in anderen Merkmalen enthalten sind, da sie unternehmens- oder prozesspezifisch sind.   Ja Nein
Job.Info.Attr7 Information: Benutzerdefiniert 7 Enthält Informationen zum Job, die nicht in anderen Merkmalen enthalten sind, da sie unternehmens- oder prozesspezifisch sind.   Ja Nein
Job.Info.Attr8 Information: Benutzerdefiniert 8 Enthält Informationen zum Job, die nicht in anderen Merkmalen enthalten sind, da sie unternehmens- oder prozesspezifisch sind.   Ja Nein
Job.Info.Attr9 Information: Benutzerdefiniert 9 Enthält Informationen zum Job, die nicht in anderen Merkmalen enthalten sind, da sie unternehmens- oder prozesspezifisch sind.   Ja Nein
Job.Info.Attr10 Information: Benutzerdefiniert 10 Enthält Informationen zum Job, die nicht in anderen Merkmalen enthalten sind, da sie unternehmens- oder prozesspezifisch sind.   Ja Nein
Job.InputDatastream Allgemein: Eingabedatenstrom Gibt das Format von Daten an, die die Eingabedatei für diesen Job enthält.
  • afp
  • gif
  • jdf
  • jpeg
  • json
  • lcds
  • linedata
  • metacode
  • pcl
  • pdf
  • ps
  • text
  • tiff
  • Unbekannt
  • xml
Nein Ja
Job.InputFile Allgemein: Eingabedateiname Enthält den Namen der Original-Eingabedatei, aus der RICOH ProcessDirector den Job erstellt hat.   Nein Ja
Job.InputFile.Size Allgemein: Eingabedateigröße (Byte) Gibt die Größe (in Byte) der Original-Eingabedatei an, die RICOH ProcessDirector zum Erstellen des Jobs verwendet hat.   Nein Nein
Job.Instance Allgemein: Übergeordneter Server Enthält den Namen des RICOH ProcessDirector-Servers, der Eigner des Übergabeschritts für die Eingabedatei ist.   Nein Nein
Job.JDF.JobID Allgemein: JDF-Job-ID Zeigt den Wert der Job-ID in dem vom RICOH ProcessDirector mit dem Job empfangenen JDF-Jobticket an.   Nein Ja
Job.JDF.JobPartID Allgemein: JDF-Teile-ID Zeigt den Wert der Teil-ID für den Job in dem vom RICOH ProcessDirector mit dem Job empfangenen JDF-Jobticket an.   Nein Ja
Job.JobSize Status: Jobgröße (Blätter) Enthält einen errechneten Wert, den RICOH ProcessDirector bei der Planung von Jobs für Drucker verwendet. Benutzt den Wert dieses Merkmals auch, wenn ein Workflow den Schritt VerifyPrintedSheetCount verwendet, um die tatsächliche Anzahl von Blättern zu prüfen, die für einen Job gedruckt werden.   Nein Nein
Job.JobType Allgemein: Workflow Enthält den Namen des Workflows, mit dem die Verarbeitungsphasen und -schritte für den Job definiert werden.   Nein Nein
Job.JobType.History Status: Workflow-Verlauf Enthält eine Liste der Workflows, mit denen Phasen und Schritte definiert werden, die der Job durchlaufen hat und an denen der Job erneut gestartet werden kann.   Nein Nein
Job.Locations Planung: Angeforderter Standort Legt den Standort fest, an dem der Job gedruckt werden soll.   Ja Nein
Job.Media Planung: Medien (Bereite | Unterstützte | Alle) Gibt das für den Job zu benutzende Medium an.   Ja Ja
Job.MediaRequired Medien benötigt Zeigt die Namen der für den gesamten Job oder die Seitenausnahme angegebenen Medienobjekte an. Sie können den Wert dieses Merkmals nicht ändern.   Nein Ja
Job.Name Allgemein: Jobname Enthält den Namen des Jobs.   Ja Ja
Job.OutputBin Planung: Ausgabefach (Angefordertes | Verfügbares | Alle) Gibt das für den Job zu benutzende Ausgabefach an.   Ja Ja
Job.OutputFormat Planung: Ausgabeformat Wird verwendet, um anzugeben, ob die erste bzw. die letzte Seite eines Jobs zuerst gedruckt werden soll. Der Wert kann auch angeben, ob der Job vor dem Drucken in einen anderen Datenstrom umgewandelt werden soll.
  • AtoZforAFP
  • AtoZforPDF
  • ZtoAforAFP
  • ZtoAforPDF
  • Umwandlung
Nein Nein
Job.PageLength Umwandlung: Seitenlänge für Umwandlung (Einheit) Gibt die Länge (in Zoll oder Millimetern) des Bildes an, das das Umwandlungsprogramm generiert.   Ja Nein
Job.PageRange Druck: Seiten zum erneuten Drucken Gibt an, welche Seiten des aktuellen Jobs erneut gedruckt werden.   Nein Nein
Job.PageWidth Umwandlung: Seitenbreite für Umwandlung (Einheit) Gibt die Breite (in Zoll oder Millimetern) des Bildes an, das das Umwandlungsprogramm generiert.   Ja Nein
Job.PagesStacked Status: Abgelegte Seiten Enthält die Anzahl logischer Seiten, die gedruckt und im Ablagefach der Druckereinheit abgelegt wurden.   Nein Nein
Job.PDF.ActionList Enhance PDF: Aktionsliste Gibt einen oder mehrere Aktionen an, die ein auf der Schrittvorlage EnhancePDF basierender Schritt zur Bearbeitung oder Auswertung einer PDF-Datei verwendet.   Ja Nein
Job.PDFCheckResult Enhance PDF: Überprüfung PDF-Ergebnisse Zeigt an, ob der Inhalt einer PDF-Datei den PDF-Spezifikationen entspricht. Zur Überprüfung des Inhalts müssen Sie zum Workflow einen Schritt auf Basis der Schrittvorlage ArchiveDocumentData hinzufügen. Geben Sie im Schritt die Aktion CheckPDF an, und setzen Sie -RPDproperty auf Job.PDFCheckResult.   Nein Nein
Job.PDF.FinisherOrderConfiguration PDF: Finisher-Reihenfolge Gibt bei 2-Up-Drucken an, ob der Inhalt erst auf der linken und dann auf der rechten oder erst auf der rechten und dann auf der linken Seite platziert werden soll.
  • LeftToRight
  • RightToLeft
Ja Nein
Job.PDF.NUpConfiguration PDF: N-Up Gibt an, wie viele Seiten nebeneinander auf dem gleichen Blatt gedruckt werden sollen.
  • 1
  • 2
Ja Nein
Job.PDF.Orientation PDF-Orientierung Gibt die Ausrichtung an, die für den Druck des Jobs verwendet werden soll.
  • Nicht festgelegt (Standardwert)
  • Hochformat
  • Querformat
Nein Nein
Job.PDF.PageRotationFromOriginal PDF: Zusätzliche Seitendrehung Gibt an, ob die Druckrichtung der Seiten innerhalb des Jobs über eine mithilfe des Merkmals Führungskante in Finisher angegebene Drehung hinaus geändert werden soll.
  • 0
  • 90
  • 180
  • 270
Ja Nein
Job.PDF.RollConfiguration PDF: Führungskante in Finisher Gibt an, welche Kante des Druckjobs zuerst in den Finisher geführt wird.
  • JobEndEdgeIntoFinisher
  • JobStartEdgeIntoFinisher
Ja Nein
Job.Phase Status: Aktuelle Phase Enthält den Namen der RICOH ProcessDirector-Phase, die den Job gerade verarbeitet.
  • Abschluss
  • Vorbereitung
  • Druck
  • Empfang
Nein Nein
Job.PhaseProgress Status: Fortschritt in aktueller Phase Enthält den Verarbeitungsfortschritt für den Job innerhalb der im Merkmal Jobphase identifizierten Phase.
  • Fehler
  • Manuell
  • Zwischenspeicherung
  • Arbeitet
Nein Nein
Job.Preview.AcceptedBy Vorschaudruck: Akzeptiert von Zeigt die Benutzer-ID des Benutzers an, der den Job akzeptiert hat.   Nein Nein
Job.Preview.AutoAccept Vorschaudruck: Vorschaudruck automatisch akzeptieren Gibt an, ob RICOH ProcessDirector den Vorschaudruck automatisch akzeptiert und den Job in den nächsten Schritt im Workflow versetzt.
  • Nein
  • Ja
Ja Nein
Job.Preview.PageRange Vorschaudruck: Seitenbereich für Vorschaudruck Gibt eine numerische Zeichenfolge an, mit der beschrieben wird, welche Seiten des Jobs im Schritt PreviewPrint als Muster gedruckt werden sollen.   Ja Nein
Job.Preview.Requested Printer Vorschaudruck: Für Vorschaudruck angeforderter Drucker Gibt den Namen des Druckers an, an den der Schritt PreviewPrint den Vorschaudruckjob sendet.   Ja Nein
Job.Print.AssignPrintTime Status: Zugeordnet an Drucker Gibt an, wann der Drucker den Job empfangen hat. Datumsangaben und Uhrzeiten werden als Universal Time Code (UTC)-Werte in diesem Zeitstempelformat gespeichert: yyyy-mm-dd hh:mm:ss.fffffffff
  • yyyy ist die 4-stellige Jahreszahl.
  • mm ist die 2-stellige nummerische Abkürzung für den Monat.
  • dd ist die 2-stellige Tagesangabe.
  • hh ist die 2-stellige Stundenangabe.
  • mm ist die 2-stellige Minutenangabe.
  • ss ist die 2-stellige Sekundenangabe.
  • fffffffff ist der Bruchteil einer Sekunde, auf 9 Dezimalstellen genau und optional.
Nein Nein
Job.Print.CumulativePagesStacked Status: Kumulierte abgelegte Seiten Enthält die Gesamtzahl logischer Seiten (einschließlich aller erneut gedruckten Seiten), die gedruckt wurden und das Ablagefach des Druckers erreicht haben.   Nein Nein
Job.Print.CumulativeSheetsStacked Status: Kumulierte abgelegte Blätter Enthält die Gesamtzahl physischer Blätter, die während der Aufbewahrung des Jobs auf dem RICOH ProcessDirector-System gedruckt und im Ablagefach des Druckers abgelegt wurden.   Nein Nein
Job.Print.EndPrintTime Status: Endzeit für das Drucken Zeigt das Datum und die Uhrzeit an, zu der der Drucker den Druck des Jobs erfolgreich abgeschlossen hat. Datumsangaben und Uhrzeiten werden als Universal Time Code (UTC)-Werte in diesem Zeitstempelformat gespeichert: yyyy-mm-dd hh:mm:ss.fffffffff
  • yyyy ist die 4-stellige Jahreszahl.
  • mm ist die 2-stellige nummerische Abkürzung für den Monat.
  • dd ist die 2-stellige Tagesangabe.
  • hh ist die 2-stellige Stundenangabe.
  • mm ist die 2-stellige Minutenangabe.
  • ss ist die 2-stellige Sekundenangabe.
  • fffffffff ist der Bruchteil einer Sekunde, auf 9 Dezimalstellen genau und optional.
Nein Nein
Job.Print.HeaderConfig Bannerseiten: Konfigurationsdatei für Startseite Gibt den Pfad und den Namen der Konfigurationsdatei an, die RICOH ProcessDirector benutzt, um den Inhalt und das Format der Startseite für den Job zu erstellen.   Ja Nein
Job.Print.HeaderCopies Bannerseiten: Kopien Startseite Enthält die Anzahl von Kopien der Jobstartseite, die RICOH ProcessDirector drucken soll, bevor ProcessDirector mit dem Drucken des Jobs selbst beginnt.   Ja Nein
Job.Print.SpoolID Allgemein: Spool-ID Identifiziert die Spool-ID, die RICOH ProcessDirector für den Job generiert, bevor der Job an dessen Druckertreiberkomponente gesendet wird.   Nein Nein
Job.Print.TrailerConfig Bannerseiten: Konfigurationsdatei für Abschluss-Seite Gibt den Pfad und den Namen der Konfigurationsdatei an, die RICOH ProcessDirector benutzt, um den Inhalt und das Format der Abschluss-Seite für den Job zu erstellen.   Ja Nein
Job.Print.TrailerCopies Bannerseiten: Kopien Abschluss-Seite Enthält die Anzahl von Kopien der Jobabschluss-Seite, die RICOH ProcessDirector nach dem Drucken des Jobs drucken soll.   Ja Nein
Job.Priority Planung: Jobpriorität Enthält die Druckpriorität des Jobs.   Ja Ja
Job.ProcessGroupId Allgemein: Prozessgruppen-ID Gibt die Nummer der Prozessgruppe (falls vorhanden) an, zu der der Job gehört.   Nein Nein
Job.ProcessGroupOrder Allgemein: Prozessgruppenfolge Gibt die Position des Jobs in einer Jobgruppe (falls vorhanden) an.   Nein Nein
Job.Punch Planung: Lochen Gibt die Anzahl und die Position der Löcher an, die in die Ausgabe gestanzt werden sollen.
  • 2_at_bottom
  • 2_at_left
  • 2_at_right
  • 2_at_top
  • 3_at_bottom
  • 3_at_left
  • 3_at_right
  • 3_at_top
  • 4_at_bottom
  • 4_at_left
  • 4_at_right
  • 4_at_top
  • Multiple_at_bottom
  • Multiple_at_left
  • Multiple_at_left
  • Multiple_at_top
Ja Ja
Job.ReprintCount Status: Zähler für erneutes Drucken Zeigt an, wie oft ein Job zum Drucken erneut verarbeitet wurde.   Nein Nein
Job.RequestedPrinter Planung: Angeforderter Drucker Enthält den Namen des Druckers, der für den Job angefordert wurde.   Ja Ja
Job.Resolution Umwandlung: Auflösung für Umwandlung (DPI) Gibt für die erweiterte Umwandlungsfunktion die Auflösung der gesamten Seite des Ausgabebildes an, die von dem Datenumwandlungsprogramm generiert wird. Geben Sie einen Wert an, der für das Druckermodell geeignet ist, auf dem der Job gedruckt wird.   Ja Nein
Job.RestartSteps Wird als Liste der Phasen und Schritte auf der Seite Job erneut verarbeiten angezeigt. Zeigt die Phasen und zugeordneten Schritte an, die berechtigte Benutzer auswählen können, um die erneute Verarbeitung des Jobs zu starten.   Nein Nein
Job.RetainDuration Allgemein: Aufbewahrungszeitraum (Einheit) Steuert, wie lange (in Minuten, Stunden oder Tagen) RICOH ProcessDirector einen Job aufbewahrt, nachdem er den Schritt RetainCompletedJobs der Phase Abschluss erreicht hat.   Ja Ja
Job.RetainStartTime Allgemein: Startzeit für Aufbewahrung Gibt an, wann der Aufbewahrungszeitraum für einen Job in der Phase Abschluss begonnen hat. Datumsangaben und Uhrzeiten werden als Universal Time Code (UTC)-Werte in diesem Zeitstempelformat gespeichert: yyyy-mm-dd hh:mm:ss.fffffffff
  • yyyy ist die 4-stellige Jahreszahl.
  • mm ist die 2-stellige nummerische Abkürzung für den Monat.
  • dd ist die 2-stellige Tagesangabe.
  • hh ist die 2-stellige Stundenangabe.
  • mm ist die 2-stellige Minutenangabe.
  • ss ist die 2-stellige Sekundenangabe.
  • fffffffff ist der Bruchteil einer Sekunde, auf 9 Dezimalstellen genau und optional.
Nein Nein
Job.SavedSearches Gespeicherte Filter Ermöglicht Ihnen die Auswahl von zuvor für die Tabelle "Jobs" gespeicherten Filtern.   Nein Nein
Job.SetJobOverrides Jobwertedatei Gibt den vollständigen Pfad und Dateinamen einer Konfigurationsdatei an, die für das Einrichten von Merkmalwerten verwendet wird.   Ja Nein
Job.SetJobOverrides Jobwertedatei Gibt den vollständigen Pfad und Dateinamen einer Konfigurationsdatei an, die für das Einrichten von Merkmalwerten verwendet wird.   Ja Nein
Job.SheetsStacked Status: Abgelegte Blätter Enthält die Anzahl physischer Blätter, die gedruckt und im Ablagefach der Druckereinheit abgelegt wurden.   Nein Nein
Job.SnapshotJobFile.FileToBeCopied Zu kopierender Dateityp Gibt den Verwendungstyp und Datentyp der Datei an, die dieser Schritt im Spoolverzeichnis finden und zur späteren Verwendung kopieren soll.   Ja Nein
Job.SnapshotJobFile.NewFileDescriptor Momentaufnahmen-Dateikennung Gibt den Text an, den dieser Schritt zwischen der Job-ID und dem Datentyp in den Dateinamen einfügt, wenn die Momentaufnahme der Jobdatei gespeichert wird.   Ja Nein
Job.SourceInputDeviceName Allgemein: Eingabeeinheit als Quelle Zeigt den Namen der Eingabeeinheit des Jobs auf dem System an, aus dem der Job stammt.   Nein Nein
Job.SpoolFileStem Allgemein: Stammdateipfad Gibt die Verzeichnisposition für alle diesem Job zugeordnete Dateien an.   Nein Nein
Job.Staple Planung: Heften Gibt die Anzahl und die Position der in der Ausgabe zu verwendenden Heftklammern an.
  • 2_at_bottom
  • 2_at_center
  • 2_at_left
  • 2_at_right
  • 2_at_top
  • Bottom_left
  • Bottom_right
  • Top_left
  • Top_left_diagonal
  • Top_left_horizontal
  • Top_left_vertical
  • Top_right
  • Top_right_diagonal
  • Top_right_horizontal
  • Top_right_vertical
Ja Ja
Job.StapleRequired Heften benötigt Zeigt an, ob dieser Job oder eine seiner Seitenausnahmen geheftet werden muss. Sie können den Wert dieses Merkmals nicht ändern.   Nein Ja
Job.State Status: Aktueller Jobstatus Enthält den aktuellen Verarbeitungsstatus des Jobs.
  • Zugeordnet
  • Abschluss
  • Erstellung läuft
  • Fehler
  • ManualWaiting
  • ManualWorking
  • Druckt
  • Processing
  • In Warteschlange
  • Release
  • Aufbewahrt
  • Spoolt
  • Gestoppt
  • Nicht zugeordnet
  • Wartestatus
Nein Nein
Job.Step Status: Aktueller Schritt Enthält den Namen des Schritts, der den Job verarbeitet.   Nein Nein
Job.StopAtPhase Status: Beim Eintreten in Phase stoppen Gibt an, ob RICOH ProcessDirector einen Job stoppt, wenn er in den ersten Schritt einer bestimmten Phase eintritt.
  • Abschluss
  • Vorbereitung
  • Druck
  • Empfang
Ja Nein
Job.SubmitTime Planung: Zeitpunkt der Übergabe Gibt (als Datum und Uhrzeit) an, wann die Eingabeeinheit die Eingabedatei übergeben und den entsprechenden RICOH ProcessDirector-Job erstellt hat. Datumsangaben und Uhrzeiten werden als Universal Time Code (UTC)-Werte in diesem Zeitstempelformat gespeichert: yyyy-mm-dd hh:mm:ss.fffffffff
  • yyyy ist die 4-stellige Jahreszahl.
  • mm ist die 2-stellige nummerische Abkürzung für den Monat.
  • dd ist die 2-stellige Tagesangabe.
  • hh ist die 2-stellige Stundenangabe.
  • mm ist die 2-stellige Minutenangabe.
  • ss ist die 2-stellige Sekundenangabe.
  • fffffffff ist der Bruchteil einer Sekunde, auf 9 Dezimalstellen genau und optional.
Nein Nein
Job.TestJob Allgemein: Testjob Gibt an, ob der Job ein Testjob oder ein Produktionsjob ist.
  • Nein
  • Ja
Ja Nein
Job.TotalPages Status: Gesamtzahl Seiten Enthält die Gesamtzahl logischer Seiten im Job.   Nein Nein
Job.TotalSheets Status: Gesamtzahl Blätter Enthält die Gesamtzahl physischer Blätter im Job.   Nein Nein
Job.TrailerConfig Konfigurationsdatei für Abschluss-Seite Gibt den Pfad und den Namen der Konfigurationsdatei an, die RICOH ProcessDirector benutzt, um den Inhalt und das Format der Abschluss-Seite zu erstellen, die hinter jeder in der ZIP-Datei enthaltenen Datei positioniert wird. Berechtigte Benutzer können eine der Konfigurationsdateien für Abschlussseiten angeben, die RICOH ProcessDirector bereitstellt, oder sie können eine angepasste Konfigurationsdatei angeben.   Ja Nein
Job.UseProxy Proxy-Server verwenden Legt fest, ob der Schritt DownloadFile einen Proxyserver zum Auflösen der URL der herunterzuladenden Datei verwendet.
  • Nein
  • Ja
Ja Nein
Job.Validate.FileTo Dateistruktur prüfen: Zu prüfende Datei Gibt den vollständigen Pfad und Namen der JSON- oder XML-Datei an, die ein Schritt, der auf dem Schritt checkfilestructure basiert, durch Überprüfen der Datei-Syntax prüft.   Ja Nein
Job.Validate.FileType Dateistruktur prüfen: Dateiformat Gibt das Format der Datei an, die ein Schritt basierend auf der Schrittvorlage CheckFileStructure überprüft.
  • XML
  • JSON
Ja Nein
Job.Wait.Amount Warten: Warten um Gibt die Dauer an, die der Job wartet, bevor er mit dem nächsten Schritt fortfahren kann.   Ja Nein
Job.Wait.TimeOfDay Warten: Warten bis Gibt die genaue Zeit an, wann der Job mit dem nächsten Schritt fortsetzt.   Ja Nein
Job.Wait.TimeZone Warten: Zeitzone Gibt die Zeitzone an, die für das Merkmal Warten bis gilt.   Ja Nein
Job.Wait.WaitUntil Warten: Warteschritt endet Zeigt das Datum und die Uhrzeit an, wann die Wartezeit endet und der Job mit dem nächsten Schritt fortsetzt.   Ja Nein
Job.Wait.WhenToMove Warten: Schritt abschließen nach Wenn Werte sowohl für das Merkmal Warten bis als auch Warten auf festgelegt sind, gibt dieses Merkmal an, ob der Warten-Schritt abgeschlossen ist, wenn der frühere oder spätere der beiden Schritte erreicht wurde.
  • Eintritt von erstem
  • Eintritt von letztem
Ja Nein
Job.WaitReason Status: Ursache für Wartestatus Identifiziert die Bedingung, die die weitere Verarbeitung des Jobs durch RICOH ProcessDirector verhindert.
  • DeviceUnavailable
  • NoMatchingDevice
  • ServerUnavailable
  • StepTemplateDisabled
Nein Nein
Job.XML.JSONInputFile XML: JSON-Eingabedatei Gibt die in das XML-Format zu konvertierende JSON-Datei an.   Ja Nein
Job.XML.XMLOutputFile XML: XML-Ausgabedatei Gibt das Verzeichnis und den Namen der vom Schritt erstellten XML-Datei an.   Ja Nein
Job.ZipFIle.FilesToZip ZIP-Dateien: Zu packende Dateien Gibt eine durch Kommas getrennte Liste mit Dateien an, die ein Schritt, der auf der Schrittvorlage ZIPFiles basiert, kopiert, um eine ZIP-Datei zu erstellen.   Ja Nein
Job.ZipFIle.ZipToSave ZIP-Dateien: Ausgabedatei Gibt den vollständigen Pfad und den Namen der Ausgabedatei an, die von einem auf der Schrittvorlage ZIPFiles basierenden Schritt erstellt wurde.   Ja Nein
Job.ZipFilesToEmail E-Mail: ZIP-Datei anhängen Gibt an, ob die Datei oder Dateien als ZIP-Datei gepackt werden soll(en), bevor sie an die E-Mail angehängt wird/werden.
  • Nein
  • Ja
Ja Nein

1.3.12.30.5.1 Datenbankmerkmalname für Jobs, die nicht in der Benutzerschnittstelle angezeigt werden

Einige Jobmerkmale werden nicht in der Benutzerschnittstelle angezeigt. Diese Merkmale können zum Schreiben von externen Programmen hilfreich sein.

In der Spalte Interne Werte werden Einschränkungen von Werten für Merkmale beschrieben. Manche Eigenschaften haben bestimmte interne Werte. Daher müssen Sie einen dieser Werte verwenden, wenn Sie die Eigenschaften in Web-Services verwenden oder mit einer Überschreibungsdatei festlegen möchten.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nach der Übergabe des Jobs ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nicht ändern kann.

In der Spalte Job-Ticket gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass das Merkmal über Werte im Job-Ticket festgelegt werden kann, das zum Übergeben des Jobs benutzt wird.
  • Nein bedeutet, dass das Merkmal nicht über Werte im Job-Ticket festgelegt werden kann.

Jobeigenschaften, die nicht in der Benutzerschnittstelle angezeigt werden
Datenbankname Kurzbeschreibung Interne Werte Bearbeitbar Job-Ticket
Job.ContinueState Gibt an, in welchen Status ein unterbrochener Job bei Fortsetzung gesetzt werden soll.   Nein Nein
Job.ConvertOverrides Gibt an, ob die zusammen mit einem Job übergebene Überschreibungsdatei in eine Jobeigenschaftendatei im Format RICOH ProcessDirectorEigenschaftenname=Wert konvertiert wird.
  • Nein (Standardwert)
  • Ja
Der Standardwert für Eingabeeinheiten des Typs LPD ist Ja.
Nein Nein
Job.External.ControlFile Gibt eine Formel an, die in den Namen der vom externen Programm genutzten temporären Steuerdatei aufgelöst wird. 1 bis 255 Zeichen Nein Nein
Job.FileReceiptTime Gibt das Datum und die Uhrzeit des Eingangs der letzten Eingabedatei für den Job im System an.   Nein Nein
Job.HoldPending Gibt an, ob RICOH ProcessDirector den Job anhält, nachdem die vom aktuellen Schritt ausgeführte Verarbeitung abgeschlossen ist.
  • Nein (Standardwert)
  • Ja
Ja Nein
Job.InitJob.TypePattern Gibt eine Suchmusterzeichenfolge an, die aus einem regulären Ausdruck besteht und (JOB_TYPE) enthalten kann, um anzugeben, welcher Teil des Dateinamens für den Workflow verwendet werden soll. Das Merkmal Initialisierungsschritt für Workflow oder Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow der Eingabeeinheit muss SetJobTypeFromFileName sein. 1 bis 255 Zeichen (Groß- und Kleinschreibung beachten) Nein Nein
Job.NextChildJobID Gibt die Job-ID an, die dem nächsten untergeordneten Job, der für diesen Job erstellt wird, zugewiesen wird.   Nein Nein
Job.PreviousPrinter Zeigt den Drucker an, der dem Job vorher zugeordnet wurde oder der vorher den Job gedruckt hat.   Nein Nein
Job.PrintCommand Zeigt den Druckbefehl an, der zum Senden des Jobs verwendet wurde.   Nein Nein
Job.Print.CurrentPage Zeigt die Seitenzahl der Seite an, die gerade auf dem zugeordneten Drucker gedruckt wird.   Nein Nein
Job.Print.CurrentTotalPages Zeigt die Gesamtzahl von Seiten im Job an.   Nein Nein
Job.Print.CurrentTotalSheets Zeigt die Gesamtzahl physischer Blätter im Job an.   Nein Nein
Job.Print.FormLength Gibt die Formularlänge in Millimetern an.   Nein Nein
Job.PSFINSeglist Führt die Segmentdateien auf, in die ein AFP-Job zur Verarbeitung unterteilt wird.   Nein Nein
Job.Print.PSFINSegmentSize Gibt die Größe der Segmentdateien (in Kilobyte) an, in die RICOH ProcessDirector AFP-Jobs für die Verarbeitung unterteilt.   Ja Nein
Job.Process Gibt den Prozess innerhalb der aktuellen Phase an, der den Job gerade verarbeitet.   Nein Nein
Job.Promote Gibt an, ob ein dazu berechtigter Benutzer den Job hochgestuft hat.
  • Nein
  • Ja
Nein Nein
Job.PromoteTime Gibt die Zeit an, wann ein berechtigter Benutzer den Job hochgestuft hat.   Nein Nein
Job.ReleaseState Gibt an, in welchen Status ein gestoppter Job bei der Freigabe gesetzt werden soll.   Nein Nein
Job.ResumeKey Gibt einen Schlüssel an, den die Druckertreiberkomponente zurückgibt, wenn ein Bediener einen Job unterbricht. Wenn der Bediener den Job fortsetzt, benutzt der Druckertreiber diesen Schlüssel, um die Seitenzahl zu ermitteln, bei der der Job wieder aufgenommen werden soll.   Nein Nein
Job.StateType Zeigt den Statustyp für den Job an.
  • In Warteschlange
  • Processing
  • Abgeschlossen
  • Fehler
  • Manuell
Nein Nein
Job.StopIssued Gibt an, ob ein berechtigter Benutzer den Job gestoppt hat.   Nein Nein

1.3.12.30.5.2 Datenbankeigenschaftsnamen für Jobs mit Quadient Inspire Connect

Meldungen zu Druckjobs, die entsprechend der ComposeAFP-Schrittschablone oder der ComposePDF-Schrittschablonen einen Schritt durchlaufen, beziehen sich möglicherweise über ihre Datenbanknamen auf Eigenschaften, die mit Job.GMC beginnen. Die Quadient Inspire Connect-Funktion bietet Schritte zum Ausführen des Quadient Inspire Designer-Programms.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nach dem Erstellen des Workflows ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nicht ändern kann.

Merkmale
Datenbankname Feldname in Notizbuch Kurzbeschreibung Bearbeitbar
Job.GMC.WFDFileLocation WFD-Datei Eine Formatierungsdatei, die generiert wird, wenn Sie mit Quadient Inspire Designer ein Drucklayout gestalten. Diese Datei enthält das Anwendungslayout und die Ausgabedaten, die Quadient Inspire Designer zur Generierung eines Druckauftrags verwendet. Ja
Job.GMC.DataFilesLocation Datendateien Die Datei bzw. Dateien, in denen die variablen Daten enthalten sind, die an Quadient Inspire Designer gesendet werden, um in einen neuen Druckauftrag aufgenommen zu werden. Ja
Job.GMC.DataFilesModule Datenmodule Listet den Namen des oder der Datenmodule in Quadient Inspire Designer auf, von denen die variablen Datendateien verarbeitet werden. Ja
Job.GMC.FixedDataFilesLocation Feste Datendateien Eine Datei, die Daten enthält, die für alle mit diesem Schritt verarbeiteten Jobs gleich sind. Die Datei wird an Quadient Inspire Designer gesendet, um in einen neuen AFP-Druckauftrag aufgenommen zu werden. Ja
Job.GMC.FixedDataFilesModule Feste Datenmodule Führt den Namen des Datenmoduls in Quadient Inspire Designer auf, von dem eine feste Datendatei verarbeitet wird. Ja
Job.GMC.JobFile Quadient JOB-Datei Die von Quadient Inspire Designer generierte Produktionskonfigurationsdatei. Die Datei enthält Konfigurationsdaten für den Drucker, damit Jobs ordnungsgemäß gedruckt werden. Ja
Job.GMC.SetupFiles Nicht im Eigenschaftsnotizbuch vorhanden Verknüpft die Werte der Datendateien, Datenmodule, festen Datendateien und festen Datenmoduleigenschaften in der korrekten Reihenfolge. Sie können diese Eigenschaft in Befehlen und Symbolformeln verwenden, für die mehrere dieser Werte erforderlich sind. Nein

1.3.12.30.5.3 Datenbankeigenschaftsnamen für Jobs mit RICOH Visual Workbench

In Nachrichten zu Jobs kann auf Jobmerkmale verwiesen werden, die sich auf RICOH Visual Workbench beziehen. Die Datenbanknamen aller Jobmerkmale beginnen mit Job. Administratoren können die Datenbanknamen der Jobmerkmale in Symbolformeln verwenden, die sie für externe RICOH ProcessDirector-Programme angeben. Administratoren können zudem Symbolformeln für Jobmerkmale in RICOH ProcessDirector-Steuerdateien angeben.
Jobmerkmale für RICOH Visual Workbench
Datenbankname Notizbuchregisterkarte: Feldname Kurzbeschreibung
Job.EditFirst Zuerst bearbeiten Gibt an, ob RICOH ProcessDirector einen Job mit der Funktion AFP Editor bearbeiten soll, bevor ein Leerraum erstellt wird.
Job.IndexerControlFile Visual Workbench – Steuerdatei Gibt den Pfad und den Dateinamen der Visual Workbench – Steuerdatei-Steuerdatei an.
Job.IndexerFirst Index zuerst Gibt an, ob RICOH ProcessDirector einen Job mit AFP Indexer indexieren soll, bevor weitere Erweiterungen daran vorgenommen werden.

1.3.12.30.5.4 Datenbankmerkmalnamen für Web-Service-Jobs

Einige Teile des Systems und Meldungen über Web-Service-Jobs referenzieren Merkmale über Datenbanknamen.

Einige Werte, die Sie in Dropdown-Listen der Benutzerschnittstelle sehen, entsprechen nicht den Werten, die RICOH ProcessDirector intern nutzt. Wenn Sie den Wert eines Merkmals in einer Überschreibungsdatei oder einem externen Programm einstellen, verwenden Sie den internen Wert. Die Spalte Interne Werte enthält die internen Werte für diese Merkmale.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass Sie den Wert ändern können, nachdem Sie die Benachrichtigung erstellt haben.
  • Nein bedeutet, dass Sie den Wert nicht ändern können.

Merkmale von Web-Service-Jobs
Datenbankname Notizbuchregisterkarte: Feldname Kurzbeschreibung Interne Werte Bearbeitbar
Job.WebService.Header Web-Services aufrufen: Anforderungsheader Gibt den HTTP-Headerbereich an, den der Schritt in einer webbasierten Service-Anfrage an eine Anwendung verwendet.   Ja
Job.WebService.Parameter Web-Services aufrufen: Parameter anfordern Gibt die Parameter an, die der Schritt bei einer Web-Services-Anfrage an eine externe Anwendung einbezieht.   Ja
Job.WebService.Payload Web-Services aufrufen: Nutzlast anfordern Gibt den Textbereich der Web-Services-Anfrage an, welche der Schritt an eine Anwendung übermittelt.   Ja
Job.WebService.PayloadType Web-Services aufrufen: Nutzlasttyp anfordern Gibt an, ob der Wert im Merkmal Nutzlast anfordern ein Pfad zu einer Datei oder eine Zeichenfolge ist.
  • Datei
  • Text
Ja
Job.WebService.PosPassword Web-Services aufrufen: Kennwort Gibt das Kennwort an, dass der Schritt zum Authentifizieren mit einem Web-Service nutzt.   Ja
Job.WebService.Proxy Web-Services aufrufen: Proxyserver verwenden Gibt an, ob der Schritt über einen Proxyserver kommuniziert und, wenn ja, über welchen.
  • Proxyserver 1
  • Proxyserver 2
Ja
Job.WebService.RequestMethod Web-Services aufrufen: Methode anfordern Gibt die Methode an, die der Schritt zum Senden der Anfrage an die Anwendung nutzt.
  • DELETE
  • GET
  • PATCH
  • POST
  • PUT
Ja
Job.WebService.RequestURL Web-Services aufrufen: URL anfordern Gibt die URL an, die der Schritt verwendet, um die Anfrage an eine Anwendung zu übermitteln.   Ja
Job.WebService.ResponseFile Web-Services aufrufen: Antwortdatei Gibt den vollständigen Pfad und Namen an, welche RICOH ProcessDirector verwendet, um die Antwort von der Anwendung zu speichern.   Ja

1.3.12.30.5.4.1 Datenbankmerkmalnamen für Web-Service-Jobs, die nicht in der Benutzeroberfläche angezeigt werden

Einige Merkmale für Web-Service-Jobs, die in der Benutzeroberfläche nicht angezeigt werden, Diese Merkmale können in RICOH ProcessDirector-Symbolen oder zum Schreiben externer Programme verwendet werden.

In der Spalte Interne Werte sind Einschränkungen für Merkmale beschrieben. Wenn ein Merkmal über spezifische interne Werte verfügt, verwenden Sie eine von diesen, wenn Sie den Merkmalwert in einer Überschreibungsdatei oder einem externen Programm einstellen.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass Sie den Wert ändern können.
  • Nein bedeutet, dass Sie den Wert nicht ändern können.

Merkmale für Web-Service-Jobs, die in der Benutzeroberfläche nicht angezeigt werden
Datenbankname Kurzbeschreibung Interne Werte Bearbeitbar
Job.WebService.Password Ermöglicht RICOH ProcessDirector das Ersetzen des Symbols für dieses Merkmal mit dem Wert im Merkmal Kennwort für einen Schritt, der auf der Schrittschablone CallRESTService oder CallSOAPService basiert.
Wichtig:
Verwenden Sie dieses Merkmal nicht für einen anderen Zweck. Tun Sie dies dennoch, funktioniert das Ersetzen des Merkmals für das Kennwort in einem Schritt des Typs CallRESTService oder CallSOAPService nicht.
  Nein

1.3.12.30.6 Datenbankmerkmalnamen für Standorte

In Nachrichten zu Standorten wird auf Merkmale möglicherweise mit den Datenbanknamen verwiesen, die mit Standort beginnen.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nach dem Erstellen des Standortes ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nicht ändern kann.

Standortmerkmale
Datenbankname Feldname Kurzbeschreibung Bearbeitbar
Location.Description Standortbeschreibung Beschreibt den Standort. In der Beschreibung kann beispielsweise angegeben werden, in welcher Stadt oder in welchem Gebäude und Stockwerk sich die Drucker befinden. Ja
Location.ID Standortname Gibt den Namen des Standorts an. Nein
Location.LastModified Letzte Änderung Das Datum und die Uhrzeit, zu der der Standort zuletzt geändert wurde. Nein
Location.Modified Geändert von Benutzer Gibt den Benutzernamen des Benutzers an, der die letzte Änderung an diesem Standort vorgenommen hat. Nein

1.3.12.30.7 Datenbanknamen der Merkmale von Medien

In Nachrichten zu Medien wird auf Merkmale möglicherweise mit den Datenbanknamen verwiesen, die mit Media beginnen.

Einige Werte, die Sie in Dropdown-Listen der Benutzerschnittstelle sehen, entsprechen nicht den Werten, die RICOH ProcessDirector intern nutzt. Für Anfragen mit Webdiensten oder zum Festlegen von Werten mit einer Überschreibungsdatei müssen Sie den internen Wert verwenden. Die Spalte Interne Werte enthält die internen Werte für diese Merkmale.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nach dem Erstellen des Mediums ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nicht ändern kann.

In der Spalte Job-Ticket gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass das Merkmal mit Werten in dem Job-Ticket verglichen wird, das zum Übergeben des Jobs benutzt wird, um das Merkmal Medien für den Job festzulegen.
  • Nein bedeutet, dass das Merkmal nicht mit Werten im Job-Ticket verglichen wird.

Medienmerkmale
Datenbankname Feldname Kurzbeschreibung Interne Werte Bearbeitbar Job-Ticket
Media.Description Medienbeschreibung Enthält benutzerdefinierten Text, mit dem das Medium beschrieben wird.   Ja Nein
Media.ID Wird im Titel des Notizbuchs der Merkmale angezeigt: Medienname Enthält den Namen des Mediums.   Nein Ja
Media.LastModified Letzte Änderung Das Datum und die Uhrzeit, zu der die Medien zuletzt geändert wurden.   Nein Nein
Media.MappedMedia Zugeordnete Systemmedien Gibt die Systemmedien an, die Sie diesen Druckermedien zuordnen möchten.   Ja Ja
Media.MappedMedia.PrinterFilter Drucker Gibt an, für welche Drucker die Medienzuordnungen in der Tabelle angezeigt werden sollen.
  • Alle
Ja Ja
Media.ModifiedBy Geändert von Benutzer Gibt den Benutzernamen des Benutzers an, der die letzte Änderung an diesen Medien vorgenommen hat.   Nein Nein
Media.Printer Drucker Gibt den Namen des Druckers an, dem diese Druckermedien zugeordnet sind.   Nein Ja
Media.ProductId Produkt-ID Gibt die Produkt-ID des Mediums an. Diese Eigenschaft wird nur mit Jobs verwendet, die mit einem Wert Zu sendender Datenstrom von JDF/PDF an Ricoh PDF-Drucker gesendet werden.   Ja Ja
Media.SendName Mediennamen in Jobticket senden Gibt an, ob der Medienname an den Ricoh PDF-Drucker im JDF-Job-Ticket geschickt wurde.   Ja Nein
MediaSize.Height Medienhöhe Gibt die Höhe des Mediums an.   Ja Ja
MediaSize.Units Medieneinheiten Gibt die Maßeinheit für die Medienhöhe und die Medienbreite an.
  • Zoll
  • Millimeter
  • Punkte
Ja Nein
Hinweis: Die Medienmaße in dem Job-Ticket werden immer in Punkten angegeben.
MediaSize.Width Medienbreite Gibt die Breite des Mediums an.   Ja Ja
MediaType.Color Medienfarbe Gibt die Farbe des Mediums an.
  • Blau
  • Gelbbraun
  • Goldgelb
  • Grau
  • Grün
  • Elfenbeinfarben
  • Nein
  • Orange
  • Rosa
  • Purpurrot
  • Rot
  • Benutzer
  • Weiß
  • Gelb
Ja Ja
MediaType.Details Mediendetails Gibt die allgemeine Kategorie an, zu der das Medium gehört, beispielsweise Briefpapier oder Folie.
  • Feinpostpapier
  • Karton
  • Briefumschlag
  • Etiketten
  • Briefpapier
  • Papier
  • Spezialpapier
  • Registerblätter
  • Transparentpapier
  • Transparent
Ja Ja
MediaType.Preprinted Medien sind vorgedruckt Gibt an, ob die Medien vorgedruckt sind.
  • Nein
  • Ja
Ja Ja
MediaType.Punched Medien sind vorgelocht Gibt an, ob die Medien vorgelocht sind.
  • Nein
  • Ja
Ja Ja
MediaType.Recycled Medien sind recycelt Gibt an, ob die Medien recycelt sind.
  • Nein
  • Ja
Ja Ja
MediaType.Weight Medium (Gramm pro Quadratmeter) Gibt das Gewicht des Mediums in Gramm pro Quadratmeter an.   Ja Ja

1.3.12.30.8 Datenbanknamen der Merkmale für Benachrichtigungsobjekte

In Meldungen wird möglicherweise auf Benachrichtigung-Merkmale verwiesen.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nicht ändern kann.

Workflowmerkmale
Datenbankname Feldname in Notizbuch Kurzbeschreibung Bearbeitbar
User.EmailAddress E-Mail-Adresse Gibt die E-Mail-Adresse des Empfängers. Ja
Notification.AnyAllCustom Wenden Sie eine oder alle der folgenden Bedingungen an Gibt an, wie die Bedingungen für ein Benachrichtigungsobjekt kombiniert sind. Ja
Notification.BCC Adresse für Blindkopie Eine oder mehrere E-Mail-Adresse(n), an die eine Blindkopie der Benachrichtigungs-E-Mail gesendet wird. Dieser Wert wird im Feld BCC: der E-Mail verwendet. Ja
Notification.CC Adresse für Kopie Eine oder mehrere E-Mail-Adresse(n), an die eine Kopie der Benachrichtigungs-E-Mail gesendet wird. Dieser Wert wird im Feld CC: der E-Mail verwendet. Ja
Notification.Condition Bedingungen Damit können Sie eine oder mehrere Bedingungen für ein Benachrichtigungsobjekt definieren. Bedingungen grenzen die Benachrichtigungen ein, die für das angegebene Ereignis versendet werden. Jede Bedingung besteht aus einem Objektmerkmal, einem Vergleich und einem Wert. Ja
Notification.Condition.NotifyWhen Benachrichtigen, wenn Gibt an, wie die Bedingungen für ein Benachrichtigungsobjekt kombiniert sind. Ja
Notification.Description Beschreibung der Benachrichtigung Die Beschreibung kann anzeigen, wenn eine Benachrichtigung gesendet wurde. Die Beschreibung kann beispielsweise folgendermaßen lauten: "E-Mail an Bediener der zweiten Schicht, wenn ein Drucker nach Mitternacht deaktiviert wurde." Ja
Notification.EmailMessage Nachricht Gibt die Nachricht an, die in den Textbereich der Benachrichtigungs-E-Mail eingefügt werden soll. Nachrichten können aus einfachem Text, HTML und eingebetteten Bildern bestehen. Ja
Notification.EmailSubject Betreffzeile Gibt den Text an, der in die Betreffzeile der Benachrichtigungs-E-Mail aufgenommen wird. Ja
Notification.Enabled.Description Aktiviert (Ja/Nein) Gibt an, ob dieses Benachrichtigungsobjekt eine Benachrichtigung senden kann. Nein
Notification.Event Ereignis Damit können Sie ein oder mehrere Merkmale zur Beobachtung für ein Benachrichtigungsobjekt definieren. Jedes Ereignis besteht aus einem Objektmerkmal, einer Aktion und optional aus einem Wert. Der Objekttyp, dessen Merkmale angezeigt sind, wird im Merkmal Ereignistyp auf der Registerkarte Allgemein des Notizbuches des Benachrichtigungsmerkmals festgelegt. Ja
Notification.EventType Ereignistyp Geben Sie den Objekttyp an, der zur Benachrichtigung beobachtet werden soll. Sie können nur einen Typ aus Ereignistyp für jedes Benachrichtigungsobjekt verwenden. Ja
Notification.ID Benachrichtigungsname Gibt den Namen des Benachrichtigungsobjekts an. Nein
Notification.JsonCondition Bedingungen Damit können Sie eine oder mehrere Bedingungen für ein Benachrichtigungsobjekt definieren. Bedingungen grenzen die Benachrichtigungen ein, die für das angegebene Ereignis generiert werden. Nein
Notification.SecureConnection Sichere Verbindung Gibt an, ob SSL- oder TLS-Sicherheitseinstellungen für die Verbindung mit dem Mailserver zum Senden von Benachrichtigungs-E-Mails verwendet werden sollen. Der SMTP-Server muss SSL- oder TLS-Verbindungen unterstützen, damit dieses Merkmal funktioniert. Ja
Notification.SendLog Protokoll anhängen Gibt an, ob das Eingabeeinheits-, Job- oder Druckerprotokoll an die Benachrichtigungs-E-Mail angehängt wird, wenn ein bestimmtes Eingabeeinheits-, Job- oder Druckerereignis eintritt, um dem E-Mail-Empfänger mehr Informationen zukommen zu lassen. Ja
Notification.Threshold Benachrichtigungsbegrenzung Ermöglicht Ihnen das Festlegen, wie viele Benachrichtigungen innerhalb eines Zeitraums versendet werden können. Beispiel: Wenn Sie 10 Nachrichten innerhalb von 2 Stunden festlegen, startet der Zeitgeber, nachdem die erste Benachrichtigung gesendet wurde. Wenn neun weitere Benachrichtigungen in den nächsten 30 Minuten gesendet werden, werden keine weiteren Benachrichtigungen gesendet, bis der Zeitgeber die 2-Stunden-Grenze erreicht hat. Ja
Notification.To Empfängeradresse Eine oder mehrere E-Mail-Adresse(n), an die die Benachrichtigung gesendet wird. Dieser Wert wird im Feld An: der E-Mail verwendet. Ja
Notification.Type Benachrichtigungsmethode Gibt an, wie Benachrichtigungen übermittelt werden. Ja
WorkflowSystem.EmailFrom E-Mail-Adresse des Absenders Die im Feld Von: verwendete E-Mail-Adresse für alle Benachrichtigungs-E-Mails. Ja

1.3.12.30.8.1 Namen von Datenbankmerkmalen für Web-Service-Benachrichtigungen

Einige Teile des Systems und Nachrichten über Web-Service-Benachrichtigungen stellen einen Bezug zu Merkmalen nach ihren Datenbanknamen her.

Einige Werte, die Sie in Dropdown-Listen der Benutzerschnittstelle sehen, entsprechen nicht den Werten, die RICOH ProcessDirector intern nutzt. Wenn Sie den Wert eines Merkmals in einer Überschreibungsdatei oder einem externen Programm einstellen, verwenden Sie den internen Wert. Die Spalte Interne Werte enthält die internen Werte für diese Merkmale.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass Sie den Wert ändern können, nachdem Sie die Benachrichtigung erstellt haben.
  • Nein bedeutet, dass Sie den Wert nicht ändern können.

Merkmale für Web-Service-Benachrichtigungen
Datenbankname Notizbuchregisterkarte: Feldname Kurzbeschreibung Interne Werte Bearbeitbar
WSNotification.WebService.AuthContentType Authentifizierung: Authentifizierungsantwort Inhaltstyp Gibt das Format der Antwort an, welche die Web-Service-Benachrichtigung für die Authentifizierung erhält.
  • JSON
  • XML
Ja
WSNotification.WebService.AuthRequestHeader Authentifizierung: Authentifizierungsanforderung Header Gibt das Feld für den HTTP-Header an, das die Web-Service-Benachrichtigung zur Authentifizierung be einer anderen Anwendung verwendet.   Ja
WSNotification.WebService.AuthRequestMethod Authentifizierung: Authentifizierungsanforderung Methode Gibt den Typ der Methode an, welche die Web-Service-Benachrichtigung für die Authentifizierung aufruft.
  • DELETE
  • GET
  • PATCH
  • POST
  • PUT
Ja
WSNotification.WebService.AuthRequestParams Authentifizierung: Authentifizierungsanforderung Parameter Gibt die Parameter an, welche die Web-Service-Benachrichtigung an eine externe Anwendung sendet. Beispiele für diese Parameter sind die Benutzer-ID und das Kennwort.   Ja
WSNotification.WebService.AuthRequestPayload Authentifizierung: Nutzdaten der Authentifizierungsanfrage Gibt die Nutzdaten an, die an den angegebenen Web-Service übergeben werden.   Ja
WSNotification.WebService.AuthRequestPwd Authentifizierung: Kennwort für Authentifizierungsanforderung Ein Kennwort, das verwendet wird, um eine einzelne Anmeldeinformationen für eine Sitzung zu erhalten. Sie referenzieren das Kennwort im Merkmal Authentifizierungsanforderung Nutzdaten als Symbol. Die Website gibt ein Token zurück, wenn die Authentifizierung erfolgreich ist.   Ja
WSNotification.WebService.AuthRequestURL Authentifizierung: URL der Authentifizierungsanforderung Gibt die URL an, die RICOH ProcessDirector für die Authentifizierung bei einer Website oder Anwendung verwendet.   Ja
WSNotification.WebService.AuthResponseAttribute Authentifizierung: Authentifizierungsantwortattribut Legt den XPath oder JSONPath zu dem Element in der Antwort auf die Authentifizierungsanforderung fest, das die Anmeldeinformation für die Sitzung enthält. Dieser Wert wird als statische Anmeldeinformation für die Sitzung gespeichert.   Ja
WSNotification.WebService.Proxy Anforderung: Proxyserver verwenden Gibt an, ob die Web-Service-Benachrichtigung über einen Proxyserver kommuniziert.
  • Ja
  • Nein
Ja
WSNotification.WebService.RequestHeader Anforderung: Anforderungsheader Gibt das Feld HTTP-Titel an, welche die Web-Service-Benachrichtigung zum Anfordern von Daten verwendet.   Ja
WSNotification.WebService.RequestMethod Anforderung: Methode anfordern Gibt den Typ der Methode an, welche die Web-Service-Benachrichtigung für die Verarbeitung aufruft.
  • DELETE
  • GET
  • PATCH
  • POST
  • PUT
Ja
WSNotification.WebService.RequestParams Anforderung: Parameter anfordern Gibt die Parameter an, welche die Web-Service-Benachrichtigung an eine externe Anwendung sendet.   Ja
WSNotification.WebService.RequestPayload Anforderung: Anfrage-Nutzdaten Gibt die Nutzdaten an, die der Web-Service an die externe Anwendung übergibt.   Ja
WSNotification.WebService.RequestURL Anforderung: Anfrage-URL Gibt die URL des Web-Service an, mit der die Web-Service-Benachrichtigung kommuniziert.   Ja
WSNotification.WebService.StaticCredential Authentifizierung: Statischer Anmeldeparameter Der Autorisierungscode, den RICOH ProcessDirector verwendet, um eine Verbindung zu einer externen Anwendung herzustellen, die eine Authentifizierung zur Mehrfachnutzung erfordert.   Ja
WSNotification.WebService.Username Authentifizierung: HTTP-Authentifizierung über den Benutzernamen Gibt den Benutzernamen an, der von RICOH ProcessDirector verwendet wird, um eine Verbindung zu einer externen Anwendung herzustellen.   Ja

1.3.12.30.8.1.1 Datenbankmerkmalname für Web-Service-Benachrichtigungen, die nicht in der Benuzterschnittstelle angezeigt werden

Einige Eigenschaften für Web-Service-Benachrichtigungen werden nicht in der Benutzeroberfläche angezeigt. Diese Merkmale können in RICOH ProcessDirector-Symbolen oder zum Schreiben externer Programme verwendet werden.

In der Spalte Interne Werte sind Einschränkungen für Merkmale beschrieben. Wenn ein Merkmal über spezifische interne Werte verfügt, verwenden Sie eine von diesen, wenn Sie den Merkmalwert in einer Überschreibungsdatei oder einem externen Programm einstellen.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass Sie den Wert ändern können.
  • Nein bedeutet, dass Sie den Wert nicht ändern können.

Merkmale für Web-Service-Benachrichtigungen, die nicht in der Benutzerschnittstelle angezeigt werden
Datenbankname Kurzbeschreibung Interne Werte Bearbeitbar
WSNotification.WebService.Anmeldedaten Die statische Anmeldeinformation oder das Token, welche die Web-Service-Benachrichtigung mit dem Aufruf bei demm Web-Service überträgt, der Daten mit RICOH ProcessDirector austauscht.

Zur Festlegung der Anmeldeinformation oder des Tokens im Merkmal Anforderung Nutzdaten verwenden Sie ein Symbol für das Merkmal WSNotification.WebService.Credential. In diesem Beispiel wird eine XML verwendet:

<Token>${WSNotification.WebService.Credential}</Token>

  Nein

1.3.12.30.9 Datenbanknamen der Druckermerkmale

In Nachrichten zu Druckern wird auf Merkmale möglicherweise mit den Datenbanknamen verwiesen. Nicht alle Merkmale gelten für alle Druckertypen.

Einige Werte, die Sie in Dropdown-Listen der Benutzerschnittstelle sehen, entsprechen nicht den Werten, die RICOH ProcessDirector intern nutzt. Für Anfragen mit Webdiensten oder zum Festlegen von Werten mit einer Überschreibungsdatei müssen Sie den internen Wert verwenden. Die Spalte Interne Werte enthält die internen Werte für diese Merkmale.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nach dem Erstellen des Druckers ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nicht ändern kann.

Druckermerkmale
Datenbankname Notizbuchregisterkarte: Feldname Kurzbeschreibung Interne Werte Bearbeitbar
CustomPDFPrinter.ImportPrinter Allgemein: Benutzerdefinierter PDF-Druckerserver Wählen Sie den Druckerserver aus, auf dem Sie ein benutzerdefiniertes PDF-Druckergerät definieren möchten.   Nein
CustomPDFPrinter.PrinterType Allgemein: Benutzerdefinierter Druckertyp Gibt den Druckertyp an, der als ein benutzerdefiniertes PDF-Druckerobjekt festgelegt werden soll.   Ja
JdfDirectPrinter.VPName Allgemein: Name des virtuellen Druckers Gibt den Namen des virtuellen Druckers an, so wie dieser auf dem Ricoh TotalFlow-Drucker-Objekt definiert ist.   Ja
JdfOutputPrinter.PrinterType Allgemein: Art von Drucker Gibt den Druckertyp an. Die Liste mit allen Druckern, die als Ricoh PDF-Drucker verbunden werden können. Ja
JdfOutputPrinter.BannerPage.Tray Bannerseiten: Eingabefach Bannerseite Legt das Druckereingabefach fest, in welchem das Papier für Start- und Abschlussseiten eingelegt ist.   Ja
JdfOutputPrinter.JobStatusPolling Allgemein: Abfrageintervall für den Jobstatus Definiert, wie oft der Ricoh PDF-Drucker bzw. der benutzerdefinierte PDF-Drucker Aktualisierungen zum Status eines Jobs anfordert.   Ja
JdfOutputPrinter.MergeBanner Bannerseiten: Bannerseiten in PDF-Druckdatei zusammenführen Gibt an, ob Start- und Abschlussbannerseiten in die PDF-Druckdatei zusammengeführt oder als separate Dateien an den Drucker gesendet werden.
  • Nein
  • Ja
Ja
JdfOutputPrinter.Port Allgemein: Druckeranschluss Gibt den DFV-Port für den Drucker an.   Ja
JdfOutputPrinter.URL Allgemein: Drucker-URL Gibt den Hostnamen oder die TCP-/IP-Adresse an, die zur Kommunikation mit dem Drucker verwendet wird.   Ja
PassThroughPrinter.CodePage Allgemein: Codepage Gibt die Codepage an, die der Drucker zum Interpretieren des Druckerbefehls benutzt.   Ja
PassThroughPrinter.Command Allgemein: Druckerbefehl Der Befehl, der zum Übergeben von Jobs an den Drucker benutzt wird.   Ja
PassThroughPrinter. ControlFileTemplate Allgemein: Steuerdateischablone Gibt den vollständigen Pfadnamen der Steuerdateischablone an, die Jobmerkmale zu den Parametern des Druckerbefehls zuordnet.   Ja
PassThroughPrinter.MergeBanner Bannerseiten: Bannerseiten in PDF-Druckdatei zusammenführen Gibt an, ob Start- und Abschlussbannerseiten in die PDF-Druckdatei zusammengeführt oder als separate Dateien an den Drucker gesendet werden.
  • Nein
  • Ja
Ja
PassThroughPrinter.ValidRCs Allgemein: Gültige Rückkehrcodes Enthält eine Liste von Rückkehrcodewerten, die der Druckerbefehl ausgeben kann, um anzugeben, ob der Job erfolgreich gedruckt wurde.   Ja
Printer.CommunityName SNMP: Benutzergemeinschaftsname Gibt den Namen der SNMP-Community (SNMP = Simple Network Management Protocol) an, zu der der Drucker gehört.   Ja
Printer.CurrentJobID Status: Aktuelle Jobnummer Gibt die Jobnummer des Jobs an, der dem Drucker derzeit zugeordnet ist.   Nein
Printer.CurrentJobName Status: Aktueller Jobname Gibt den Namen des Jobs an, der dem Drucker derzeit zugeordnet ist.   Nein
Printer.CurrentJobPagesStacked Status: Aktuell gedruckte Jobseiten Zeigt die Anzahl der gedruckten Seiten des Jobs an, der dem Drucker derzeit zugeordnet ist.   Nein
Printer.CurrentJobProgress Status: % gedruckt Zeigt die aktuell gedruckte Seite des Jobs, der dem Drucker derzeit zugeordnet ist, als Prozentsatz der Gesamtzahl der Seiten im Job an.   Nein
Printer.CurrentJobTotalPages Status: Gesamtzahl Seiten im aktuellen Job Zeigt die Gesamtzahl der Seiten des Jobs an, der dem Drucker derzeit zugeordnet ist.   Nein
Printer.CurrentStatus Status: Letzte Statusmeldung Enthält bei dem Druckerstatus Getrennt oder Eingriff erforderlich die neuste empfangene Fehlernachricht oder Warnung zu dem Drucker. Enthält andernfalls die neueste empfangene Informationsnachricht zu dem Drucker.   Nein
Printer.CustomerName Planung: Kundenname Gibt den Kundennamen an, der dem Drucker zugeordnet ist.   Ja
Printer.Description Allgemein: Druckerbeschreibung Enthält Text, mit dem das Druckerobjekt beschrieben wird.   Ja
Printer.Enabled Status: Status "Aktiviert" Gibt an, ob RICOH ProcessDirector Jobs für den Drucker planen kann.   Nein
Printer.EnhancePDFFilter Allgemein: Aktionsliste Gibt eine oder mehrere Aktionen an, die auf eine PDF- und JDF-Datei angewendet werden können, bevor sie an den Ricoh PDF- oder Ricoh TotalFlow-Drucker gesendet werden.   Ja
Printer.FirstSegmentSize Allgemein: Erste PDF-Segmentgröße Gibt die Größe des ersten PDF-Jobsegments, das an den Drucker gesendet wurde, in Seitenanzahl an.   Nein
Printer.FoldCapable Planung: Falzfähig Gibt an, ob der Drucker Seiten auf mehrere Weisen falzen kann, abhängig von dem zugewiesenen Job.   Ja
Printer.HeaderExit Bannerseiten: Startseiten aktivieren Steuert, ob der Drucker eine Startseite am Anfang der einzelnen Jobs druckt.
  • Nein
  • Ja
Ja
Printer.ID Wird im Titel des Notizbuchs der Merkmale angezeigt: Printer name Enthält den Namen des Druckers.   Nein
Printer.Instance Allgemein: Druckerserver Gibt den Namen des RICOH ProcessDirector-Servers an, der Jobs an diesen Drucker sendet.   Ja
Printer.JobSize Planung: Unterstützte Jobgröße Gibt die Größe der Jobs in Blättern an, die RICOH ProcessDirector für den Drucker planen kann.   Ja
Printer.Language Allgemein: Druckersprache Gibt an, welche Sprache die Druckertreiberkomponente benutzen muss, wenn sie Nachrichten an RICOH ProcessDirector zurückgibt.   Ja
Printer.LastModified Allgemein: Letzte Änderung Das Datum und die Uhrzeit, zu der der Drucker zuletzt geändert wurde.   Nein
Printer.Locations Planung: Druckerposition Gibt den Standort des Druckers an.   Ja
Printer.MaxConcurrentJobs Allgemein: Maximale Anzahl gleichzeitiger Jobs Gibt die maximale Anzahl von Jobs an, die die RICOH ProcessDirector-Druckertreiberkomponente gleichzeitig steuern kann.   Ja
Printer.Media Planung: Unterstützte Medien Gibt die vom Drucker unterstützten Medien an.   Ja
Printer.MediaCatalog Medien: Zu verwendende Medien Gibt an, ob es sich bei den an den Drucker für einen Job gesendeten Medieninformationen um System- oder um Druckermedien handelt.
  • Drucker
  • System
Ja
Printer.Model Allgemein: Papiertyp des Druckers Enthält den Typ des Druckers, z. B, Endlos- oder Einzelblattpapierdrucker.   Ja
Printer.Model.Specific Allgemein: Druckermodell Enthält die Modellnummer des Druckers.   Ja
Printer.ModifiedBy Allgemein: Geändert von Benutzer Gibt den Benutzernamen des Benutzers an, der die letzte Änderung an diesem Drucker vorgenommen hat.   Nein
Printer.OutputBin Planung: Verfügbare Ausgabefächer Listet die Ausgabefächer auf, die auf dem Drucker installiert werden können.   Ja
Printer.OutputFormat Planung: Ausgabeformat Gibt an, ob der Drucker zuerst die erste oder die letzte Seite druckt. Dies hängt in der Regel von den Anforderungen an die Endbearbeitung oder anderen Anforderungen der Nachbearbeitung ab. Der Wert kann auch angeben, dass der Job in einen anderen Datenstrom umgewandelt werden muss, bevor er gedruckt werden kann.
  • AtoZforAFP
  • AtoZforPDF
  • ZtoAforAFP
  • ZtoAforPDF
  • Umwandlung
Ja
Printer.PerfectBindingCapable Planung: Klebebindungsfähig Gibt an, ob der Drucker einen Umschlag auf die Bindekante des Papiers kleben kann.   Ja
Printer.PunchCapable Planung: Lochfähig Gibt an, ob ein an den Drucker angeschlosser Finisher Löcher in die Ausgabe stanzen kann.   Ja
Printer.Retry Verbindung: Wiederholungszähler für Druckerverbindung Gibt an, wie viele Male RICOH ProcessDirector versucht, die Verbindung zum Drucker herzustellen, wenn ein früherer Versuch gescheitert ist.   Ja
Printer.RetryInterval Verbindung: Wiederholungsintervall Gibt an, wie oft RICOH ProcessDirector versucht, die Verbindung zum Drucker herzustellen, wenn ein früherer Versuch gescheitert ist.   Ja
Printer.RingBindingCapable Planung: Ringbindungsfähig Gibt an, ob der Drucker entlang der Bindekante des Papiers Ringe einfügen kann.   Ja
Printer.S2VBarcode AFP Leere Seiten nach dem Job senden Gibt die Anzahl der leeren Seiten an, die nach Abschluss des letzten Jobs in der Warteschlange an den Drucker gesendet werden.   Ja
Printer.SegmentSize Allgemein: PDF-Segmentgröße Gibt die Größe in Seiten der PDF-Jobsegmente an, die an den Drucker gesendet werden.   Ja
Printer.SerialNumber Status: Seriennummer Enthält die Seriennummer des Druckers.   Nein
Printer.SNMPStatus Status: SNMP-Status Gibt an, ob SNMP verbunden, getrennt oder inaktiviert ist.   Nein
Printer.StapleCapable Planung: Heftfähig Gibt an, ob ein an den Drucker angeschlosser Finisher die Ausgabe heften kann.   Ja
Printer.Status Status: Druckerstatus Enthält den aktuellen Status des Druckers.   Nein
Printer.TCPIP.Address Allgemein: TCP/IP-Adresse oder Hostname des Druckers Gibt die TCP/IP-Netzadresse oder den vollständig qualifizierten Hostnamen der Druckerhardware an.   Ja
Printer.TrailerExit Bannerseiten: Abschluss-Seiten aktivieren Gibt an, ob der Drucker eine Abschluss-Seite am Ende der einzelnen Jobs druckt.
  • Nein
  • Ja
Ja
Printer.UseSNMP SNMP: SNMP verwenden Gibt an, ob RICOH ProcessDirector SNMP zum Überwachen des Druckers nutzt.   Ja
Printer.UseSnmpUpdateMedia SNMP: Fachinformationen vom Drucker abrufen Gibt an, ob RICOH ProcessDirector SNMP (Simple Network Management Protocol) verwendet, um Medien zu aktualisieren.
  • Nein
  • Ja
Ja
Printer.Version Status: Version Enthält die von SNMP zurückgegebene Druckerversion.   Nein

1.3.12.30.9.1 Datenbankmerkmalname für Drucker, die nicht in der Benuterzschnittstelle angezeigt werden

Einige Druckermerkmale werden nicht in der Benutzerschnittstelle. Diese Merkmale können zum Schreiben von externen Programmen hilfreich sein.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nach der Übergabe des Jobs ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nicht ändern kann.

Druckereigenschaften, die nicht in der Benuterzschnittstelle angezeigt werden
Datenbankname Kurzbeschreibung Werte Bearbeitbar
Printer.InputTray Gibt das Eingabefach des Druckers an.   Nein
Printer.MediaReady Legt die Medien fest, die in den Drucker eingelegt sind.   Nein
Printer.Type Gibt den Datenstrom an, den der Drucker akzeptiert. IPDS Nein

1.3.12.30.10 Datenbanknamen der Servermerkmale

In Nachrichten zu Servern wird auf Merkmale möglicherweise mit den Datenbanknamen verwiesen, die mit Instanz beginnen.

Einige Werte, die Sie in Dropdown-Listen der Benutzerschnittstelle sehen, entsprechen nicht den Werten, die RICOH ProcessDirector intern nutzt. Für Anfragen mit Webdiensten oder zum Festlegen von Werten mit einer Überschreibungsdatei müssen Sie den internen Wert verwenden. Die Spalte Interne Werte enthält die internen Werte für diese Merkmale.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nach dem Erstellen des Servers ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nicht ändern kann.

Servermerkmale
Datenbankname Feldname in Notizbuch Kurzbeschreibung Interne Werte Bearbeitbar
Instance.Description Serverbeschreibung Enthält benutzerdefinierten Text, mit dem der RICOH ProcessDirector-Server beschrieben wird.   Ja
Instance.Enabled Aktiviert (Ja/Nein) Gibt an, ob der Server Aufgaben ausführen kann.
  • Nein
  • Ja
Nein
Instance.ID Wird im Titel des Notizbuchs der Merkmale angezeigt: Servername Enthält den Namen des Servers.   Nein
Instance.IPAddress IP-Adresse oder Hostname des Servers Gibt die IP-Netzadresse oder den vollständig qualifizierten Hostnamen des Computers an, auf dem der Server läuft.   Ja
Instance.InGeneralServerPool In Pool der Server für allgemeine Verwendung Gibt an, ob der Server ein Server für allgemeine Verwendung oder ein Server für eingeschränkte Verwendung ist.
  • Nein
  • Ja
Ja
Instance.LastModified Letzte Änderung Das Datum und die Uhrzeit, zu der der Server zuletzt geändert wurde.   Nein
Instance.MaxHighUsageSteps Zähler für maximale Anzahl ressourcenintensiver Schritte Steuert, wie viele ressourcenintensive Schritte gleichzeitig auf dem Server ausgeführt werden können.   Ja
Instance.MaxLowUsageSteps Zähler für maximale Anzahl anderer Schritte Steuert, wie viele nicht ressourcenintensive Schritte gleichzeitig auf dem Server ausgeführt werden können.   Ja
Instance.ModifiedBy Geändert von Benutzer Gibt den Benutzernamen des Benutzers an, der die letzte Änderung an diesem Server vorgenommen hat.   Nein
Instance.Status Verbindungsstatus Zeigt den aktuellen Status des Servers an.
  • Verbunden
  • Getrennt
Nein

1.3.12.30.11 Datenbanknamen der Schrittschablonenmerkmale

In Nachrichten zu Schrittschablonen wird auf Merkmale möglicherweise mit den Datenbanknamen verwiesen, die mit StepTemplate beginnen.

Einige Werte, die Sie in Dropdown-Listen der Benutzerschnittstelle sehen, entsprechen nicht den Werten, die RICOH ProcessDirector intern nutzt. Für Anfragen mit Webdiensten oder zum Festlegen von Werten mit einer Überschreibungsdatei müssen Sie den internen Wert verwenden. Die Spalte Interne Werte enthält die internen Werte für diese Merkmale.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nach dem Erstellen der Schrittschablone ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nicht ändern kann.

Schrittschablonenmerkmale
Datenbankname Notizbuchregisterkarte: Feldname Kurzbeschreibung Interne Werte Bearbeitbar
Step.Color Schrittfarbe Legt die Farbe des Schritts fest, wie er im Workflow-Editor angezeigt wird.
  • Rot
  • Orange
  • Grau
  • Blau
  • Purpurrot
  • Nicht festgelegt
Ja
Step.Description Schrittbeschreibung Beschreibt das Ziel des Schritts. Es kann beispielsweise beschrieben werden, wie der Schritt einen Job verarbeitet.   Ja
Step.DisplayName Allgemein: Schrittname Name, der einem Schritt beim Hinzufügen zu einem Workflow gegebenen wird.   Ja
Step.ID Allgemein: Schritt-ID Gibt den internen Namen für diesen Schritt an. Dieser Wert leitet sich aus dem Schrittnamen ab.   Nein
Step.Template.CreatedBy Allgemein: Schablone erstellt von Gibt den Namen des Features oder der Erweiterung an, das/die die Schrittschablone erstellt hat.   Nein
StepTemplate.Color Schrittfarbe Gibt die Farbe des Schritts an, wie er in dem Workflow Builder erscheint.
  • Rot
  • Orange
  • Grau
  • Blau
  • Purpurrot
  • Nicht festgelegt
Ja
StepTemplate.Description Allgemein: Schablonenbeschreibung Enthält Text, mit dem die Funktion der Schrittschablone beschrieben wird.   Ja
StepTemplate.Enabled Allgemein: Aktiviert (Ja/Nein) Gibt an, ob die Schrittschablone aktiviert ist.
  • Nein
  • Ja
Nein
StepTemplate.HighResourceUsage Seite "Merkmale zur Optimierung": Grenzwert für gleichzeitige Schritte Gibt an, wo die Grenzwerte für die Anzahl der Schritte festgelegt sind, die aus der Schrittschablone erstellt werden, die gleichzeitig ausgeführt werden kann.
  • Hier festgelegte Grenzwerte verwenden
  • Auf dem Server festgelegte Grenzwerte verwenden
Hier festgelegte Grenzwerte verwenden
StepTemplate.ID Wird im Titel des Notizbuchs der Merkmale angezeigt: Schrittschablonenname Enthält den Namen der Schrittschablone.   Nein
StepTemplate.LastModified Letzte Änderung Das Datum und die Uhrzeit, zu der der Schritt zuletzt geändert wurde.   Nein
StepTemplate.MaximumActiveCount Seite "Merkmale zur Optimierung": Optionsfeld Anzahl gleichzeitig aktiver Schritte in System begrenzen auf Gibt an, wie oft die Schrittschablone und alle aus dieser Schrittschablone erstellten Schritte gleichzeitig auf einem bestimmten Typ von RICOH ProcessDirector-Objekt ausgeführt werden können.   Ja
StepTemplate.MaximumActiveUnit Seite "Merkmale zur Optimierung": Dropdown-Liste pro Gibt den Typ von RICOH ProcessDirector-Objekt an, auf den sich der Wert des Merkmals Zähler für maximal aktive Anzahl für die Schrittschablone bezieht.
  • PerInputDevice
  • PerPrinter
  • PerServer
  • PerSystem
Ja
StepTemplate.ModifiedBy Geändert von Benutzer Gibt den Benutzernamen des Benutzers an, der die letzte Änderung an diesem Schritt vorgenommen hat.   Nein
StepTemplate.ModuleType Allgemein: Modultyp Identifiziert den von der Schrittschablone bereitgestellten Funktionstyp.
  • Cleanup
  • InitJobType
  • Java
  • Manuell
  • Druck
  • Übergabe
  • SubmitChild
Nein
StepTemplate.Servers Seite "Merkmale zur Optimierung": Optionsfeld Nur auf den ausgewählten Servern ausführen Listet alle Server für eingeschränkte Verwendung und Server für allgemeine Verwendung auf, auf denen die Schritte ausgeführt werden können, die aus der Schrittschablone erstellt wurden.   Ja
StepTemplate.SourceID Allgemein: Schrittschablonen-Quellen-ID Gibt den Namen der Schrittschablone an, die zum Erstellen dieser Schrittschablone benutzt wurde.   Nein
StepTemplate.UseGeneralServerPool Seite "Merkmale zur Optimierung": Zu verwendende Server Gibt an, welche Computer die von der Schrittschablone erstellten Schritte ausführen können.
  • Auf bestimmten Servern ausführen
  • Auf Servern im allgemeinen Server-Pool ausführen
Auf Servern im allgemeinen Server-Pool ausführen

1.3.12.30.12 Datenbanknamen der Systemmerkmale

In Nachrichten zu dem RICOH ProcessDirector-System wird auf Merkmale möglicherweise mit den Datenbanknamen verwiesen, die mit WorkflowSystem beginnen.

Einige Werte, die Sie in Dropdown-Listen der Benutzerschnittstelle sehen, entsprechen nicht den Werten, die RICOH ProcessDirector intern nutzt. Für Anfragen mit Webdiensten oder zum Festlegen von Werten mit einer Überschreibungsdatei müssen Sie den internen Wert verwenden. Die Spalte Interne Werte enthält die internen Werte für diese Merkmale.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass Sie den Wert ändern können.
  • Nein bedeutet, dass Sie den Wert nicht ändern können.

Systemmerkmale
Datenbankname Feldname Kurzbeschreibung Interne Werte Bearbeitbar
WorkflowSystem.AdLdap.TestUserName LDAP-Testbenutzername Gibt den LDAP-Benutzernamen an, der zum Testen der LDAP-Einstellungen verwendet wird.   Ja
WorkflowSystem.AltSMTPAddress Alternativer SMTP-Server Gibt die IP-Netzadresse oder den vollständig qualifizierten Hostnamen des SMTP-Servers an, die/der von RICOH ProcessDirector zum Senden von E-Mails verwendet wird, wenn das Merkmal SMTP-Servertyp in einem Job-Schritt auf Alternativ gesetzt ist.   Ja
WorkflowSystem.AltSMTPPassword Alternatives SMTP-Kennwort Gibt das Kennwort an, das der primäre Server zur Anmeldung am alternativen SMTP-Server verwendet.   Ja
WorkflowSystem.AltSMTPPort Alternativer SMTP-Port Gibt den TCP/IP-Port an, den der alternative SMTP-Server verwendet.   Ja
WorkflowSystem.AltSMTPSSLPort Alternativer SMTP-SSL-Port Wenn der alternative SMTP-Server SSL-Sicherheit verwendet, wird hier der TCP/IP-Port angegeben, der für die SSL-Verbindung verwendet wird.   Ja
WorkflowSystem.AltSMTPTLSPort Alternativer SMTP-TLS-Port Wenn der alternative Mailserver TLS-Sicherheit verwendet, wird hier der TCP/IP-Port angegeben, der für die TLS-Verbindung verwendet wird.   Ja
WorkflowSystem.AltSMTPUserName Alternativer SMTP-Benutzername Gibt den Benutzernamen an, den der RICOH ProcessDirector zur Anmeldung am alternativen SMTP-Server verwendet.   Ja
WorkflowSystem.CaptureFileName Erfassungsdatei Gibt den Namen der Erfassungsdatei an, die erstellt wird, wenn Sie Systemdaten erfassen.   Ja
WorkflowSystem.CaptureLevel Zu erfassende Daten Zeigt die Menge der Informationen an, die in der Erfassungsdatei enthalten sind.   Ja
WorkflowSystem.CaptureServer Server, von denen Daten erfasst werden Zeigt den oder die Server an, deren Informationen bei der Erstellung der Erfassungsdatei erfasst werden.   Ja
WorkflowSystem.Child.MaxJobID Höchste Nummer für untergeordnete Jobs Gibt die höchste Jobnummer an, die RICOH ProcessDirector einem untergeordneten Job zuordnen kann.   Ja
WorkflowSystem.Child.MinJobID Niedrigste Nummer für untergeordnete Jobs Gibt die niedrigste Jobnummer an, die RICOH ProcessDirector einem untergeordneten Job zuordnen kann.   Ja
WorkflowSystem.CopyTracesToTemp Dateien vor der Erfassung sichern Zeigt an, ob Trace-Dateien vor dem Hinzufügen zur Erfassungsdatei in ein temporäres Verzeichnis kopiert werden.   Ja
WorkflowSystem.CredentialExpiration Anmelde-Inaktivitätszeitgeber (Minuten) Gibt die Anzahl von Minuten vor dem automatischen Abmelden eines inaktiven Benutzers an.   Ja
WorkflowSystem.Email.SSLPort E-Mail-SSL-Port Der für die SSL-Verbindung verwendete TCP/IP-Port, wenn vom Mailserver die SSL-Sicherheitseinstellung verwendet wird.   Ja
WorkflowSystem.Email.TLSPort E-Mail-TLS-Port Der für die TLS-Verbindung verwendete TCP/IP-Port, wenn vom Mailserver die TLS-Sicherheitseinstellung verwendet wird.   Ja
WorkflowSystem.FileSystemMapping Dateisystem-Zuordnungsdatei Gibt den Namen einer Datei an, die Dateipfade Mountpunkten auf dem RICOH ProcessDirector-Server zuordnet.   Ja
WorkflowSystem.GUILoggingLevel Protokollebene des Webservers Wenn die Option Angepasst für das Merkmal Trace-Ebene festgelegt ist, wird die aktive Trace-Ebene für das System angezeigt.   Ja
WorkflowSystem.JobDisplayTag Zu verwendende Job-ID Gibt an, ob das Portlet "Drucker", die Druckerkonsole und das PSF-Jobabschlussprotokoll den Jobnamen oder die Jobnummer anzeigen.
  • Job.ID
  • Job.Name
Ja
WorkflowSystem.LastCaptureFilename Dateiname für die letzte Erfassung Gibt den Namen der letzten Erfassungsdatei an, die erstellt wurde, als die Systemdaten zuletzt erfasst wurden.   Nein
WorkflowSystem.LastCaptureTimestamp Letzte Erfassung abgeschlossen Das Datum und die Uhrzeit des Abschlusses der letzten Erfassung. RICOH ProcessDirector aktualisiert den Wert, sobald die Erfassung abgeschlossen ist.   Nein
WorkflowSystem.LPDHostnames Hosts, die LPD-Jobs übergeben dürfen Gibt die Hostnamen oder IP-Adressen der Systeme an, die Jobs mit dem LPD-Protokoll an RICOH ProcessDirector übergeben dürfen.   Ja
WorkflowSystem.MaxJobID Höchste Jobnummer Gibt die höchste Jobnummer an, die RICOH ProcessDirector einem Job zuordnen kann.   Ja
WorkflowSystem.MediaTolerance.RecyclingPercentage Altpapiertoleranz Gibt die akzeptable Abweichung des Altpapieranteils für ein Medienobjekt an.   Ja
WorkflowSystem.MediaTolerance.Size Größentoleranz Gibt die akzeptable Abweichung der Größe für ein Medienobjekt an.   Ja
WorkflowSystem.MediaTolerance.Weight Gewichtstoleranz Gibt die akzeptable Abweichung des Gewichts für ein Medienobjekt an.    
WorkflowSystem.PrinterProgress Druckfortschrittsbalken Gibt an, ob der Druckfortschrittsbalken im Portlet "Drucker" angezeigt wird.
  • Nein
  • Ja
Ja
WorkflowSystem.MaxPasswordAge Maximale Gültigkeitsdauer des Kennworts Gibt an, wie viele Tage Kennwörter benutzt werden können, bevor sie ablaufen.   Ja
WorkflowSystem.MinJobID Niedrigste Jobnummer Gibt die niedrigste Jobnummer an, die RICOH ProcessDirector einem Job zuordnen kann.   Ja
WorkflowSystem.Primary.MaxLowUsageSteps Zähler für maximale Anzahl anderer Schritte Steuert, wie viele nicht ressourcenintensive Schritte gleichzeitig auf dem primären RICOH ProcessDirector-Server ausgeführt werden können.   Ja
WorkflowSystem.Primary.MaxHighUsageSteps Zähler für maximale Anzahl ressourcenintensiver Schritte Steuert, wie viele ressourcenintensive Schritte gleichzeitig auf dem primären RICOH ProcessDirector-Server ausgeführt werden können.   Ja
WorkflowSystem.ProxyPassword Kennwort Proxyserver 1 Gibt das Kennwort an, das der primäre Server zur Anmeldung an Proxyserver 1 verwendet.   Ja
WorkflowSystem.ProxyPassword2 Kennwort Proxyserver 2 Gibt das Kennwort an, das der primäre Server zur Anmeldung an Proxyserver 2 verwendet.   Ja
WorkflowSystem.ProxyPort Port Proxyserver 1 Gibt den TCP/IP-Port an, über den RICOH ProcessDirector mit Proxyserver 1 kommuniziert.   Ja
WorkflowSystem.ProxyPort2 Port Proxyserver 2 Gibt den TCP/IP-Port an, über den RICOH ProcessDirector mit Proxyserver 2 kommuniziert.   Ja
WorkflowSystem.ProxyServer Proxyserver 1 Gibt die IP-Netzadresse oder den vollständig qualifizierten Hostnamen von Proxyserver 1 an. RICOH ProcessDirector nutzt einen Proxyserver dazu, Verbindungen zu externen Websites aufzubauen.   Ja
WorkflowSystem.ProxyServer2 Proxyserver 2 Gibt die IP-Netzwerkadresse oder den vollständig qualifizierten Hostnamen von Proxyserver 2 an. RICOH ProcessDirector nutzt einen Proxyserver dazu, Verbindungen zu externen Websites aufzubauen.   Ja
WorkflowSystem.ProxyUser Benutzer Proxyserver 1 Gibt den Benutzernamen an, den RICOH ProcessDirector verwendet, wenn Proxyserver 1 eine Verbindung zu einer externen Website aufbaut.   Ja
WorkflowSystem.ProxyUser2 Benutzer Proxyserver 2 Gibt den Benutzernamen an, den RICOH ProcessDirector verwendet, wenn Proxyserver 2 eine Verbindung zu einer externen Website aufbaut.   Ja
WorkflowSystem.RememberPrinterStatus Aktivierten Status von Druckern merken Gibt an, ob RICOH ProcessDirector den Status der aktivierten Drucker nach dem Herunterfahren eines Systems wiederherstellen soll.
  • Nein
  • Ja
Ja
WorkflowSystem.RetainPollInterval Abfrageintervall für aufbewahrte Jobs (Minuten) Steuert, wie oft RICOH ProcessDirector auf dem System aufbewahrte Jobs abfragt, um zu ermitteln, ob weitere Aktionen erforderlich sind.   Ja
WorkflowSystem.SMTPPassword SMTP-Kennwort Gibt das von RICOH ProcessDirector verwendete Kennwort für die Anmeldung beim SMTP-Server an.   Ja
WorkflowSystem.SMTPPort SMTP-Port Gibt den vom SMTP-Server verwendeten TCP/IP-Port an.   Ja
WorkflowSystem.SMTPServer SMTP-Server Gibt die IP-Netzadresse oder den vollständig qualifizierten Hostnamen des SMTP-Servers an, die/der von RICOH ProcessDirector zum Senden von E-Mails verwendet wird.   Ja
WorkflowSystem.SMTPUsername SMTP-Benutzername Gibt den Benutzernamen an, der von RICOH ProcessDirector verwendet wird, um eine Verbindung zum SMTP-Server herzustellen.   Ja
WorkflowSystem.SystemIdentifier System-ID Ein alternativer Name für das System, der in der Benutzerschnittstelle angezeigt wird.   Ja
WorkflowSystem.TraceCustomTraceLevel Angepasste Trace-Ebene Wenn die Option Angepasst für das Merkmal Trace-Ebene festgelegt ist, wird die aktive Trace-Ebene für das System angezeigt.   Ja
WorkflowSystem.TraceFileCount Maximale Anzahl Trace-Dateien Zeigt die maximale Anzahl von Trace-Dateien an, die im System erstellt werden können.   Ja
WorkflowSystem.TraceFileSize Maximale Dateigröße für Trace-Dateien Zeigt den oberen Grenzwert in Kilobyte (KB) für die vom System erstellen Trace-Dateien an.   Ja
WorkflowSystem.TraceLevel Trace-Ebene Zeigt die aktive Trace-Ebene im System an.   Ja

1.3.12.30.13 Datenbank-Merkmalnamen für Benutzer

In Nachrichten zu Benutzern und Benutzerkennwörtern wird auf Merkmale möglicherweise mit den Datenbanknamen verwiesen, die mit User beginnen.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein Benutzer den Wert nach dem Erstellen des Benutzers ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein Benutzer den Wert nicht ändern kann.

Benutzermerkmale
Datenbankname Feldname Kurzbeschreibung Bearbeitbar
User.Description Benutzerbeschreibung Enthält Text, mit dem der Benutzername beschrieben wird. Ja
User.Groups Gruppenzugehörigkeit Enthält den Namen der Gruppe oder Gruppen, zu der oder denen der Benutzername gehört. Ja
User.ID Wird in der Seitenüberschrift angezeigt. Enthält den Benutzernamen für einen berechtigten RICOH ProcessDirector-Benutzer. Nein
User.LastModified Letzte Änderung Das Datum und die Uhrzeit, zu der der Benutzer zuletzt geändert wurde. RICOH ProcessDirector aktualisiert den Wert, sobald der Benutzer wechselt. Nein
User.Login.Status Angemeldet Gibt an, ob ein Benutzer bei RICOH ProcessDirector angemeldet ist. Nein
User.LocationFilterPreference Angezeigte Standorte Zeigt an, welche Standorte derzeit zum Filtern der Benutzerschnittstelle verwendet werden. Es werden nur Objekte an Standorten angezeigt, die in dieser Liste aktiviert sind. Ja
User.LocationSettings Zulässige Standorte Für diverse Objekte, wie Jobs, Drucker und Eingabeeinheiten, gibt es das Merkmal Standort. Über Zulässige Standorte können Sie angeben, auf welche Standorte ein Benutzer Zugriff erhält. Die Einstellung wirkt sich darauf aus, was dem Benutzer in der Benutzerschnittstelle angezeigt wird. Der Benutzer kann wählen, welcher Standort beim Filtern der Benutzerschnittstelle über das Merkmal Angezeigte Standorte verwendet wird. Ja
User.ModifiedBy Geändert von Benutzer Gibt den Benutzer an, der die letzte Änderung an dieser Eingabeeinheit vorgenommen hat. RICOH ProcessDirector verwaltet den Wert dieses Merkmals und aktualisiert ihn bei jeder Änderung der Eingabeeinheit. Nein
User.Password Benutzerkennwort Akzeptiert das Kennwort für den Benutzer. Ja
User.PasswordConfirm Neues Benutzerkennwort bestätigen Gibt das Kennwort für den neuen Benutzer an. Muss mit dem Wert für Neues Benutzerkennwort übereinstimmen. Ja
User.PasswordLastChanged Letzte Kennwortänderung Gibt den Zeitpunkt (Datum und Uhrzeit) der letzten Änderung des Kennworts an. Nein
User.PasswordNew Neues Benutzerkennwort Gibt das Kennwort für den neuen Benutzer an. Ja
User.StartPage Startseite Gibt an, welche Seite RICOH ProcessDirector anzeigt, nachdem Sie sich angemeldet haben. Beim Anlegen eines neuen Benutzers erst, nach Auswahl eines Werts Gruppenmitgliedschaft verfügbar. Ja

1.3.12.30.14 Datenbanknamen der Merkmale von Workflows

In Nachrichten zu Druckjobs wird auf Workflow-Merkmale möglicherweise mit den Datenbanknamen verwiesen, die mit Jobtyp beginnen.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nach dem Erstellen des Workflows ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nicht ändern kann.

Workflowmerkmale
Datenbankname Feldname in Notizbuch Kurzbeschreibung Bearbeitbar
Connector.AnyOrAllFieldHelp Wenden Sie eine oder alle der folgenden Bedingungen an Gibt an, ob ein Job alle Bedingungen, die von einer Regel angegeben wurden, erfüllen muss oder eine andere Bedingung. Ja
Connector.ConditionPredicate Zusammenfassung Das Feld Zusammenfassung zeigt Ihre Auswahl im Bereich Bedingungen in einem Datenbank-Abfrageformat an. Der Wert ändert sich, wenn die Bedingungen geändert werden. Ja
Connector.JsonRule Bedingungen Damit können Sie eine oder mehrere Bedingungen für eine Regel definieren. Jede Bedingung besteht aus einem Jobmerkmal, einem Vergleich und einem Wert. Ja
Connector.Order Reihenfolge der Ausführung Wenn mehrere Anschlüsse den Schritt verlassen, muss RICOH ProcessDirector bestimmen, welchem Anschluss der Job in den nächsten Schritt folgen soll. Dieser Wert gibt an, welchen Anschluss RICOH ProcessDirector als Erstes, als Zweites, als Drittes etc. evaluieren soll, wenn der Anschluss ausgewählt werden muss, den der Job verwenden soll. Ja
Job.CurrentDay Aktueller Tag Bestimmt den aktuellen Tag der Woche des Servers, auf dem RICOH ProcessDirector ausgeführt wird, wenn eine Bedingung eine Evaluierung anfordert. Ja
Job.CurrentTime Aktuelle Uhrzeit Bestimmt die aktuelle Zeit des Servers, auf dem RICOH ProcessDirector ausgeführt wird, wenn eine Bedingung eine Evaluierung anfordert. Ja
JobType.ChangeId Alternative ID Gibt eine alternative ID für den Workflow an. Ja
JobType.CreatedBy Erstellt von Gibt die ID der Erweiterung an, die der Workflow erstellt hat. Nein
JobType.Description Beschreibung Enthält Text, mit dem der Workflow beschrieben wird. Ja
JobType.GroupName Gruppenname Gibt den Namen der Gruppe an, zu der der Workflow gehört. Ja
JobType.LastModified Letzte Änderung Das Datum und die Uhrzeit, zu der der Workshop zuletzt geändert wurde. Nein
JobType.Location Workflow-Position Gibt die dem Workflow zugeordnete Position an. Ja
JobType.ModifiedBy Geändert von Benutzer Gibt den Benutzernamen des Benutzers an, der die letzte Änderung an diesem Workflow vorgenommen hat. Nein
JobType.Owner Eigentümer Gibt den Eigentümer des Workflows an. Ja
JobType.SourceID Quellen-ID Gibt die ID des Workflows an. Nein
StepChain.Color Farbe Gibt die Farbe der Schrittkette an, wie sie im Workflow erscheint. Ja
StepChain.Description Beschreibung der Schrittkette Beschreibt die Funktion der Schrittkette. Ja
StepChain.ID Name der Schrittkette Gibt den Namen der Schrittkette an. Nein
StepChain.LastModified Letzte Änderung Das Datum und die Uhrzeit, zu der die Schrittkette zuletzt geändert wurde. Nein
StepChain.ModifiedBy Geändert von Benutzer Gibt den Namen des Benutzers an, der die letzte Änderung an dieser Schrittkette vorgenommen hat. Nein
StepChain.Owner Eigentümer Gibt den Eigentümer der Schrittkette an. Ja
StepChain.Usage Verwendung der Schrittkette Gibt an, wofür die Gruppe der Schritte in der Schrittkette verwendet wird. Ja

1.3.12.30.15 Datenbank-Eigenschaftsnamen für AFP-Unterstützung

In Nachrichten wird möglicherweise auf verschiedene AFP-Merkmale verwiesen.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nicht ändern kann.

AFP-Merkmale
Datenbankname Feldname in Notizbuch Kurzbeschreibung Interne Werte Bearbeitbar
AFP2PCL.Command Druckerbefehl Gibt den Befehl an, der zum Übertragen des Jobs an den Drucker benutzt wird.   Ja
AFP2PCL.OutputDataStream Drucker-Ausgabedatenstrom Gibt den Datenstrom an, in den der AFP-Eingabedatenstrom umgewandelt wird, bevor er an den Drucker gesendet wird.
  • PCL4
  • PCL5
  • PCL5C
Ja
AFPPrinter.AccountingExit Abrechnungs-Exit aktivieren Gibt an, ob RICOH ProcessDirector ein Abrechnungs-Exit-Programm aufruft, um für die Job-Abrechnung verwendete Daten zu sammeln.
  • Ja
  • Nein
Ja
AFPPrinter.AccountingExitName Abrechnungs-Exit-Programm Gibt den Namen des Abrechnungs-Exit-Programms an, um für die Job-Abrechnung verwendete Daten zu sammeln.   Ja
AFPPrinter.BannerPageType Typ der Bannerseite Gibt den Typ von Start-, Abschluss- und Trennseiten an, die für Jobs gedruckt werden.
  • Mechanisch
  • Schmal
  • Breit
Ja
AFPPrinter.CSESheetEject Bei Ablage neues CSE-Blatt einfügen Gibt an, ob RICOH ProcessDirector bei der versetzten Ablage ein leeres Blatt zwischen den Kopien oder Kopiegruppen einfügen soll.
  • Ja
  • Nein
Ja
AFPPrinter.CSESheetEjectEOJ Neues CSE-Blatt am Ende eines Jobs einfügen Gibt an, ob RICOH ProcessDirector das letzte Blatt am Ende der einzelnen Jobs ausgeben soll, wobei der Job durch die Papierzuführung gesendet wird, nachdem das letzte Blatt gedruckt wurde.
  • Ja
  • Nein
Ja
AFPPrinter.Duplex Duplex Gibt den Typ des Duplexdrucks an, den der Drucker ausführt, wenn keine anderen Duplexinformationen für den Job empfangen werden.
  • Ja
  • Nein
  • Kopf-an-Fuß-Duplex
Ja
AFPPrinter.FontFidelity Font-Genauigkeit Gibt an, ob der Drucker das Drucken des Jobs fortsetzt, wenn er einen Font, den der Job benötigt, nicht finden kann.
  • Weitermachen
  • Stoppen
Ja
AFPPrinter.FontResolution Schriftartauflösung Gibt die Auflösung der AFP-Fonts an, die der Drucker benutzt.
  • 240
  • 300
  • Outline
Ja
AFPPrinter.ForceMicrFontPrint MICR-Einstellung überschreiben Gibt an, ob Jobs, die MICR-Fonts anfordern, an einen Drucker gesendet werden sollen, der MICR-Druck nicht unterstützt.
  • Nein
  • Ja
Ja
AFPPrinter.HeaderExitFormdef Formdef für Startseite Gibt den Namen der AFP-Formdef an, die der Drucker benutzt, wenn er die Startseite für den Job druckt.   Ja
AFPPrinter.HeaderExitName Exit-Programm für Startseite Gibt den Pfad und Namen des Exit-Programms an, das die Startseite für den Job generiert. 1 bis 255 Zeichen (Groß- und Kleinschreibung beachten) Ja
AFPPrinter.IMPFormdef Formdef für Unterbrechungsnachrichtenseite Identifiziert die Formdef, die beim Formatieren der Unterbrechungsnachrichtenseiten benutzt werden soll.   Ja
AFPPrinter.InactivityTimer Inaktivitätszeitgeber (Sekunden) Gibt an, wie lange die RICOH ProcessDirector-Druckertreiberkomponente die Verbindung zu einem im Leerlauf befindlichen Drucker aufrecht hält.   Ja
AFPPrinter.IndataExit Eingabedaten-Exit aktivieren Gibt an, ob RICOH ProcessDirector vor dem Drucken des Jobs ein Eingabedaten-Exit-Programm aufruft.
  • Nein
  • Ja
Ja
AFPPrinter.IndataExitName Eingabedaten-Exit-Programm Gibt den Pfad und Namen des Eingabedaten-Exit-Programms an.   Ja
AFPPrinter.InterruptMessagePage Unterbrechungsnachrichtenseite Gibt an, ob eine Unterbrechungsnachrichtenseite gedruckt wird, wenn der Drucker eine Unterbrechungsanforderung für den Job empfängt.
  • Nein
  • Ja
Ja
AFPPrinter.JobCompletionExit Jobabschluss-Exit aktivieren Gibt an, ob RICOH ProcessDirector nach dem Drucken des Jobs ein Jobabschluss-Exit-Programm aufruft.
  • Nein
  • Ja
Ja
AFPPrinter.JobCompletionExitName Jobabschluss-Exit-Programm Gibt den Pfad und Namen des Jobabschluss-Exit-Programms an.   Ja
AFPPrinter.JobMessageLog Nachrichten in der Protokolldatei speichern Gibt an, ob RICOH ProcessDirector Nachrichten, z. B. Datenstromfehler, in einem Protokoll speichert oder diese mit dem Job ausdruckt.
  • Nein
  • Ja
Ja
AFPPrinter.MaxContainers Maximale Anzahl Darstellungsobjekte Gibt an, wie viele AFP-Darstellungsobjektbehälter der Drucker zwischen Jobs maximal im Speicher aufbewahren soll.   Ja
AFPPrinter.MaxFonts Maximale Anzahl Fonts Gibt an, wie viele AFP-Fonts der Drucker zwischen Jobs maximal im Speicher aufbewahren soll.   Ja
AFPPrinter.MaxOverlays Maximale Anzahl Overlays Gibt an, wie viele AFP-Overlays der Drucker zwischen Jobs maximal im Speicher aufbewahren soll.   Ja
AFPPrinter.MaxSegments Maximale Anzahl Page-Segmente Gibt an, wie viele AFP-Page-Segmente der Drucker zwischen Jobs maximal im Speicher aufbewahren soll.   Ja
AFPPrinter.MessageFontType Schriftart für Nachrichtenseite Gibt den Font an, den der Drucker zum Drucken von Nachrichtenseiten für Jobs benutzt.
  • Komprimiert
  • Normal
Ja
AFPPrinter.MessageFormdef Formdef für Nachrichtenseite Gibt die Formdef an, den der Drucker zum Drucken von Nachrichtenseiten für Jobs benutzt.   Ja
AFPPrinter.MIDReleaseTimer Verbindungszeitgeber IPDS-Drucker (Sekunden) Gibt an, wie lange die RICOH ProcessDirector-Druckertreiberkomponente die Steuerung eines inaktiven physischen Druckers aufrecht hält.   Ja
APFPrinter.MIDSupportEnabled Druckerverbindung gemeinsam nutzen Gibt an, ob der Druckertreiber die Steuerung des physischen Druckers freigeben kann, damit der Drucker auch Jobs von einer anderen Eingabequelle wie einem Ordner für Sofortdruck empfangen kann.
  • Nein
  • Ja
Ja
AFPPrinter.OutDataExit Ausgabedaten-Exit aktivieren Gibt an, ob RICOH ProcessDirector ein Ausgabedaten-Exit-Programm aufruft, das die Daten überwacht, die vom Server an den AFP-Drucker gesendet werden.
  • Nein
  • Ja
Ja
AFPPrinter.OutDataExitName Ausgabedaten-Exit-Programm Gibt den Namen eines Programms an, das die Ausgabedaten überwacht, die vom Server an den AFP-Drucker gesendet werden.   Ja
AFPPrinter.Overlay Standard-Overlay Gibt ein AFP-Overlay an, das dem Drucker zugeordnet ist.   Ja
AFPPrinter.PresentationCheck Stopp bei Darstellungsfehlertyp Gibt den Darstellungsfehlertyp an, der bewirkt, dass der Drucker das Drucken des Jobs stoppt.
  • Alle
  • Barcode
  • Bild
  • Nein
Ja
AFPPrinter.PSFTraceCustomizedTraceGroup Angepasste Trace-Gruppe Wenn die Option Angepasst für das Merkmal PSF-Trace-Gruppe festgelegt ist, wird die aktive PSF-Trace-Gruppe für das System angezeigt.   Ja
AFPPrinter.PSFTraceGroup PSF-Trace-Gruppe Zeigt die aktive PSF-Trace-Ebene im System an.   Ja
AFPPrinter.PSFTraceTraceFileSize Maximale Dateigröße für PSF-Trace-Dateien Zeigt den oberen Grenzwert in Kilobyte (KB) für die PSF-Trace-Datei an.   Ja
AFPPrinter.PSFTraceWrapping PSF-Trace-Datei überschreiben Zeigt, wie RICOH ProcessDirector die vom PSFAPI-Trace erhaltenen Informationen aufzeichnet.   Ja
AFPPrinter.ResourcePath AFP-Ressourcenpfad Gibt Verzeichnisse an, in denen RICOH ProcessDirector nach den AFP-Ressourcen sucht, die für den Job erforderlich sind.   Ja
AFPPrinter.SeparatorExitFormdef Formdef für Trennseite Gibt den Namen der AFP-Formdef an, die der Drucker benutzt, wenn er Trennseiten zwischen den Kopien eines aus mehreren Kopien bestehenden Jobs druckt.   Ja
AFPPrinter.SeparatorExitName Exit-Programm für Trennseite Gibt den Pfad und Namen des Exit-Programms an, das die Trennseite für den Job generiert. 1 bis 255 Zeichen (Groß- und Kleinschreibung beachten) Ja
AFPPrinter.TrailerExitFormdef Formdef für Abschluss-Seite Gibt den Namen der AFP-Formdef an, die der Drucker benutzt, wenn er die Abschluss-Seite für den Job druckt.   Ja
AFPPrinter.TrailerExitName Exit-Programm für Abschlussseite Gibt den Pfad und Namen des Exit-Programms an, das die Abschlussseite für den Job generiert. 1 bis 255 Zeichen (Groß- und Kleinschreibung beachten) Ja
Printer.Class Druckerklasse Gibt die Ausgabeklassen für den Drucker an.   Ja
Printer.Destination Druckerziel Gibt einen Zielnamen für den Drucker an.   Ja
Printer.Form Druckerformular Gibt den Formularnamen an, der dem Drucker zugeordnet ist.   Ja
Printer.SeparatorExit Trennseiten aktivieren Gibt an, ob der Drucker eine Trennseite nach der letzten Seite der einzelnen Kopien eines Jobs druckt.
  • Nein
  • Ja
Ja
PSFPrinter.AccountingMark Kantenmarkierungen für Abrechnungsseite Gibt an, ob der Drucker Seitenkantenmarkierungen (so genannte Papiermarkierungen) auf die Abrechnungsseite für den Job druckt.
  • Nein
  • Ja
Ja
PSFPrinter.AckInterval Bestätigungsintervall (Seiten) Gibt an, wie oft RICOH ProcessDirector Anforderungen zum Bestätigen der abgelegten Seiten an den Drucker sendet.   Ja
PSFPrinter.AuditMark Kantenmarkierungen für Prüfseite Gibt an, ob der Drucker Seitenkantenmarkierungen (so genannte Papiermarkierungen) auf die Prüflistenseite für den Job druckt.
  • Nein
  • Ja
Ja
PSFPrinter.CMT Farbzuordnungstabelle Gibt die Farbzuordnungstabelle (Color Mapping Table, CMT) an, die zum Drucken von Jobs benutzt werden soll, wenn das Jobmerkmal Farbzuordnungstabelle keinen Wert hat.   Ja
PSFPrinter.ConnectionTimeout Verbindungszeitgeber (Sekunden) Gibt an, wie viele Sekunden RICOH ProcessDirector wartet, bevor es den Versuch aufgibt, mit dem Drucker zu kommunizieren, wenn keine Verbindung hergestellt werden kann.   Ja
PSFPrinter.CSE Einzelblattemulation Gibt an, ob der Drucker mit Einzelblattemulation druckt.
  • Nein
  • Ja
Ja
PSFPrinter.EdgeMarks Kantenmarkierungen für Job Gibt an, ob der Drucker Kantenmarkierungen (auch als Kopienmarkierungen bezeichnet) auf die einzelnen Blätter des Jobs druckt.
  • Nein
  • Ja
Ja
PSFPrinter.HeaderMark Kantenmarkierungen für Startseite Gibt an, ob der Drucker Kantenmarkierungen (auch als Papiermarkierung bezeichnet) auf der Startseite für den Job druckt.
  • Nein
  • Ja
Ja
PSFPrinter.IMPMark Kantenmarkierungen für Unterbrechungsnachrichtenseite Legt fest, ob der Drucker Seitenkantenmarkierungen (so genannte Papiermarkierungen) auf die Unterbrechungsnachrichtenseite für den Job druckt.
  • Nein
  • Ja
Ja
PSFPrinter.NPROTimer Zeitgeber für Papierauslauf (Sekunden) Gibt an, wie viele Sekunden ein Endlospapierdrucker auf das Ankommen des nächsten Jobs wartet, nachdem die letzte Seite des aktuellen Druckjobs gedruckt wurde.   Ja
PSFPrinter.SeparatorMark Kantenmarkierungen für Trennseite Gibt an, ob der Drucker Seitenkantenmarkierungen (so genannte Papiermarkierungen) auf die Trennseite für den Job druckt.
  • Nein
  • Ja
Ja
PSFPrinter.TCPIP.Port TCP/IP-Anschlussnummer des Druckers Gibt den DFV-Port für den Drucker an.   Ja
PSFPrinter.TrailerMark Kantenmarkierungen für Abschluss-Seite Gibt an, ob der Drucker Seitenkantenmarkierungen (so genannte Papiermarkierungen) auf die Abschluss-Seite für den Job druckt.
  • Nein
  • Ja
Ja
WorkflowSystem.ITMCapture Umwandlungsdaten erfassen Zeigt an, ob Informationen zu RICOH Transform Features (ohne Advanced Transform) in der Erfassungsdatei enthalten sein sollen.
  • Nein
  • Ja
Ja
WorkflowSystem.PSFAPI PSFAPI-Trace Zeigt an, ob Tracing für die Druckertreiberkomponente aktiviert ist.
  • Aus
  • Ein
Ja
WorkflowSystem.PSFAPI.Wrap PSFAPI-Trace-Umwicklung Zeigt an, ob Umwicklung für die Verfolgung der Druckertreiberkomponente aktiviert ist.
  • Aus
  • Ein
Ja
WorkflowSystem.PSFAPI.Wrap PSFAPI-Trace-Umwicklungsgröße Zeigt die Obergrenze für die Dateigröße in Megabyte (MB) für die vom System erstellte Datei psfapi.log.   Ja
WorkflowSystem.PSFCapture PSF-Daten erfassen Zeigt an, ob Informationen zur Druckertreiberkomponente in der Erfassungsdatei enthalten sein sollen.
  • Nein
  • Ja
Ja
WorkflowSystem.PSFIN PSFIN-Trace Zeigt an, ob zusätzliches internes Tracing für die Druckertreiberkomponente aktiviert ist.
  • Nein
  • Ja
Ja
WorkflowSystem.SaveSegmentFiles Segmentdateien speichern Zeigt an, ob vom Drucker erstellte Segmentdateien in der Erfassungsdatei enthalten sein sollen.
  • Nein
  • Ja
Ja
WorkflowSystem.Transform.ServerAddress IP-Adresse oder Hostname des Umwandlungsservers Gibt entweder die IP-Netzadresse oder den Hostnamen des RICOH ProcessDirector Transform Feature-Servers oder des InfoPrint Umwandlungsmanager-Servers an.   Ja
WorkflowSystem.Transform.ServerPort Anschlussnummer des Umwandlungsservers Gibt den Übertragungs-Port an, über den RICOH ProcessDirector mit dem Datenumwandlungsprogramm kommuniziert.   Ja
zOSDownload.EParm Fehler berichten Gibt an, ob die Eingabeeinheit interne Verarbeitungsfehler als Hilfe bei der Fehlerbestimmung an AFP Download Plus berichtet.
  • Nein
  • Ja
Ja
zOSDownload.HostCodePage Host-Codepage Gibt die Codepage an, die die Eingabeeinheit benutzt, um den Inhalt von Dateien zu lesen, die mit Druckdateien übergeben werden (beispielsweise JCL-Dateien und Listendateien).   Ja
zOSDownload.Language Einheitensprache Gibt die Sprache an, die das Programm, das mit der Eingabeeinheit interagiert, bei der Rückgabe von Nachrichten verwenden muss.
  • de_DE
  • de_DE
  • es_ES
  • fr_FR
  • it_IT
  • ja_JP
Ja
zOSDownload.MDFile Ziel-Steuerdatei Gibt den vollständigen Pfad und den Namen einer Datei an, die von der Eingabeeinheit vom Typ "Download" gelesen wird, um den AFP-Ressourcenpfad festzulegen, der für die Suche nach Ressourcen für die einzelnen Datensätze verwendet wird.   Ja
zOSDownload.MergeDataset Datensatzzusammenführung Gibt an, ob das System einen aus mehreren Datensätzen bestehenden Job von Download for z/OS oder AFP Download Plus in einen einzelnen Job zusammenführt.
  • Nein
  • Ja
Ja
zOSDownload.PortNumber Anschlussnummer Gibt den Port an, über den eine Eingabeeinheit des Typs Download für neue Eingabedateien empfangsbereit ist.   Ja
zOSDownload.WParm Rückkehrcode an Host senden Gibt einige Regeln der Kommunikation zwischen RICOH ProcessDirector und dem Hostsystem an, das Jobs über AFP Download Plus an diese Eingabeeinheit übergibt.
  • Nein
  • Ja
Ja

1.3.12.30.16 Datenbanknamen der Jobmerkmale

In Nachrichten wird möglicherweise auf verschiedene AFP-Jobmerkmale verwiesen.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nicht ändern kann.

AFP-Merkmale
Datenbankname Feldname in Notizbuch Kurzbeschreibung Interne Werte Bearbeitbar Job-Ticket
Job.AfpZip.ExternalCommand Externer Befehl Gibt eine Befehlszeichenfolge an, die einen Befehl für jede einzelne Datei in der ZIP-Datei startet. Der Befehl wird für jede AFP-Datei in der ZIP-Datei ausgeführt, bevor sie in eine einzelne AFP-Datei kombiniert werden.   Ja Nein
Job.BannerFormDef Formdef für Bannerseite Gibt den Namen der AFP-Formdef an, die der Schritt BuildAFPFromZip benutzt, wenn er eine Start- oder Abschluss-Abschluss-Seite zu dem Job hinzufügt, den er erstellt. Die Formdef steuert die Position der Daten auf den Bannerseiten. Zudem definiert sie weitere Formatierungsinformationen wie eine Fachnummer für die Druckereinheit. Bei Druckern mit Einzelblatteinzug kann die Startseite beispielsweise auf Papier gedruckt werden, das eine andere Farbe als das Papier hat, auf dem der Job gedruckt wird.   Ja Nein
Job.Class Jobklasse Enthält die Ausgabeklasse für den Job   Ja Nein
Job.CMR.ColorMode Farbmodus Gibt an, ob der Schritt eine farbige oder monochrome CMR in den Job einfügen soll.
  • Farbe
  • Monochrom
Ja Nein
Job.CMR.InkType Tintentyp Gibt an, ob der Drucker Pigment- oder Dye-Tinte verwendet, sodass der Schritt den richtigen CMR-Typ einfügen kann.
  • Pigment
  • Dye
Ja Nein
Job.CMR.InputCMYKProf Farb-CMR zur Prüfung Gibt die CMR zur Prüfung an, die dieser Schritt für Farbdruckjobs einfügt. Der Drucker verwendet diese CMR zur Konvertierung von Jobs in den einheitenunabhängigen Farbraum. Sie sollte dem Farbprofil oder der CMR entsprechen, die zur Erstellung der Farbelemente des Jobs wie Logos oder Bilder verwendet wurden.   Ja Nein
Job.CMR.InputGrayProf Graustufen-CMR zur Prüfung Gibt die CMR zur Prüfung an, die dieser Schritt für Graustufen-Druckjobs einfügt. Der Drucker verwendet diese CMR zur Konvertierung von Jobs in den einheitenunabhängigen Farbraum. Sie sollte dem Farbprofil oder der CMR entsprechen, die zur Erstellung der Graustufenelemente des Jobs wie Logos oder Bilder verwendet wurden.   Ja Nein
Job.CMR.Mode Verarbeitungsmodus Gibt an, ob der Schritt eine CMR zur Prüfung oder für Anweisungen in den Job einfügen soll.
  • Prüfung
  • Anweisung
Ja Nein
Job.CMR.OutputCMYKProf Farb-CMR für Anweisungen Gibt die CMR für Anweisungen an, die dieser Schritt für Farbdruckjobs einfügt. Der Drucker verwendet diese CMR, um Jobs in einen einheitenabhängigen Farbraum für den Drucker zu konvertieren.   Ja Nein
Job.CMR.OutputGrayProf Graustufen-CMR für Anweisungen Gibt die CMR für Anweisungen an, die dieser Schritt für Graustufen-Druckjobs einfügt. Der Drucker verwendet diese CMR, um Jobs in einen einheitenabhängigen Farbraum für den Drucker zu konvertieren.   Ja Nein
Job.CMR.PrinterType Druckertyp Gibt den Typ des Druckers an, der den Job druckt.
  • InfoPrint 5000 - 32/64 m/min
  • InfoPrint 5000 - 128 m/min
Ja Nein
Job.CMR.RenderingIntent Wiedergabeabsicht Gibt die Wiedergabeabsicht an, die dieser Schritt dem Job zuordnen soll. Wiedergabeziele informieren den Drucker, welche Maßnahme ergriffen werden soll, wenn ein Druckjob Farben enthält, die außerhalb des Farbbereichs des Druckers liegen.
  • Sinngemäß
  • Relativ farbmetrisch
  • Sättigung
  • ICC-Absolut farbmetrisch
Ja Nein
Job.Destination Jobziel Gibt den Namen des Jobziels an. RICOH ProcessDirector benutzt diesen Wert, um den Job für einen Drucker zu planen, dessen Merkmal Druckerziel denselben Wert für das Ziel aufweist.   Ja Nein
Job.EnableHeader Startseiten einschließen Gibt an, ob der Schritt BuildAFPFromZip vor jeder Datei, die er zum Job hinzufügt, Startseiten hinzufügt.
  • Ja
  • Nein
Ja Nein
Job.EnableTrailer Abschluss-Seiten einschließen Gibt an, ob der Schritt BuildAFPFromZip vor jeder Datei, die er zum Job hinzufügt, Abschluss-Seiten hinzufügt.
  • Ja
  • Nein
Ja Nein
Job.Form Jobformular Gibt den Namen des Formulars an, das für den Job erforderlich ist. RICOH ProcessDirector benutzt den Wert für das Formular, um den Job für einen Drucker zu planen, dessen Merkmal Druckerformular denselben Wert für das Formular aufweist.   Ja Nein
Job.Host.Device Hosteinheit Gibt den Einheitennamen an, der mit der Eingabedatei von z/OS übergeben wurde. RICOH ProcessDirector legt den Wert dieses Merkmals beim Lesen der JCL-Datei für den Datensatz fest, der von der Eingabeeinheit des Typs Download empfangen wurde.   Ja Nein
Job.Host.GroupName Hostgruppenname Gibt den Gruppennamen an. RICOH ProcessDirector legt den Wert dieses Merkmals beim Lesen der JCL-Datei für den Datensatz fest, der von der Eingabeeinheit des Typs Download empfangen wurde.   Ja Nein
Job.Host.JesID JES-Job-ID Gibt die JES-Job-ID an, die dem Datensatz auf z/OS zugeordnet wurde.   Ja Nein
Job.Host.UserID Hostbenutzer-ID Gibt den Namen des z/OS-Benutzers an, der den Datensatz auf dem z/OS-System übergeben hat.   Ja Nein
Job.Host.Writer Name des Hostausgabeprogramms Gibt den Namen des externen z/OS-Ausgabeprogramms an. RICOH ProcessDirector legt den Wert dieses Merkmals beim Lesen der JCL-Datei für den Datensatz fest, der von einer Eingabeeinheit des Typs Download empfangen wurde.   Ja Nein
Job.Info.Address1 Adresszeile 1 Gibt die erste Zeile mit Adressinformationen für den Job an. RICOH ProcessDirector legt den Wert dieses Merkmals beim Lesen der JCL-Datei für den Datensatz fest, der von einer Eingabeeinheit des Typs Download empfangen wurde.   Ja Nein
Job.Info.Address2 Adresszeile 2 Gibt die zweite Zeile mit Adressinformationen für den Job an. RICOH ProcessDirector legt den Wert dieses Merkmals beim Lesen der JCL-Datei für den Datensatz fest, der von einer Eingabeeinheit des Typs Download empfangen wurde.   Ja Nein
Job.Info.Address3 Adresszeile 3 Gibt die dritte Zeile mit Adressinformationen für den Job an. RICOH ProcessDirector legt den Wert dieses Merkmals beim Lesen der JCL-Datei für den Datensatz fest, der von einer Eingabeeinheit des Typs Download empfangen wurde.   Ja Nein
Job.Info.Address4 Adresszeile 4 Gibt die vierte Zeile mit Adressinformationen für den Job an. RICOH ProcessDirector legt den Wert dieses Merkmals beim Lesen der JCL-Datei für den Datensatz fest, der von einer Eingabeeinheit des Typs Download empfangen wurde.   Ja Nein
Job.Info.Building Gebäudeinformationen Gibt die Gebäudeinformationen für den Job an. RICOH ProcessDirector legt den Wert dieses Merkmals beim Lesen der JCL-Datei für den Datensatz fest, der von einer Eingabeeinheit des Typs Download empfangen wurde.   Ja Nein
Job.Info.Department Abteilungsinformationen Gibt die Abteilungsinformationen für den Job an. RICOH ProcessDirector legt den Wert dieses Merkmals beim Lesen der JCL-Datei für den Datensatz fest, der von einer Eingabeeinheit des Typs Download empfangen wurde.   Ja Ja
Job.Info.DownloadFileType Heruntergeladener Dateityp Gibt den Jobdateityp an. RICOH ProcessDirector legt den Wert dieses Merkmals aus dem Parameter "-ofiletype" in der JCL-Datei für einen Datensatz fest, der von AFP Download Plus empfangen wurde.
  • dshdr
  • jobhdr
  • jobtrl
  • message
  • userdata
Nein Nein
Job.Info.NodeID Knoten-ID Gibt den Namen des z/OS-Systems an, das den Datensatz über AFP Download Plus oder Download for z/OS an RICOH ProcessDirector übergeben hat.   Ja Nein
Job.Info.Programmer Programmiererinformationen Gibt den Programmierernamen an, der mit dem Datensatz übergeben wurde, als er von einer Eingabeeinheit des Typs Download empfangen wurde.   Ja Nein
Job.Info.RecdTotalPages Empfangene Seiten Zeigt die Anzahl von Seiten an, die AFP Download Plus für diesen Job erstellt hat.   Nein Nein
Job.Info.RecdTotalSheets Empfangene Blätter Zeigt die Anzahl von Blättern an, die AFP Download Plus für diesen Job erstellt hat.   Nein Nein
Job.Info.Room Rauminformationen Gibt die Rauminformationen für den Job an.   Ja Nein
Job.Info.Title Titelinformationen Gibt die Titelinformationen für den Job an.   Ja Nein
Job.Line2AFP.CC Vorschubsteuerungen vorhanden Gibt an, ob Vorschubsteuerungen in dem Job vorhanden sind.
  • Nein
  • Ja
Ja Nein
Job.Line2AFP.CC_TYPE Vorschubsteuerungstyp Gibt den Typ von Vorschubsteuerungen an, die in dem Job vorhanden sind.
  • A
  • M
  • Z
Ja Ja
Job.Line2AFP.CHARS CHARS Gibt die Dateinamen von bis zu vier codierten AFP-Fonts an.   Ja Nein
Job.Line2AFP.CPGID Globale Codepage-ID Gibt eine drei- oder vierstellige ID für eine bei IBM registrierte Codepage an.   Ja Nein
Job.Line2AFP.EXTENSIONS Erweiterte Optionen Gibt die erweiterten Optionen an, die die Datenstrom-Umwandlungskomponente line2afp von RICOH ProcessDirector beim Umwandeln des Jobs in das AFP-Format benutzt.
  • ALL
  • BOX
  • CELLED
  • FRACLINE
  • PASSOID
  • PRCOLOR
  • RESORDER
  • SPCMPRS
  • PASSPF

Es können mehrere Werte mithilfe einer durch Kommas getrennten Liste gesendet werden.

Ja Nein
Job.Line2AFP.FILEFORMAT Zeilendatendateiformat Gibt an, ob die Daten in dem Job satz- oder datenstromorientiert sind.   Ja Nein
Job.Line2AFP.FORMDEF Formdef Gibt die Formdef an, die mit dem Job benutzt werden soll.   Ja Ja
Job.Line2AFP.IMAGEOUT Bildausgabeformat Gibt an, wie die Datenstrom-Umwandlungskomponente line2afp von RICOH ProcessDirector Bilder im Format IM1 in Eingabedateien, Overlays und Page-Segmenten umsetzt.
  • ASIS
  • IOCA
Ja Nein
Job.Line2AFP.MCF2REF MCF-2-Methode Gibt an, wie strukturierte Felder MCF-2 (Map Coded Font Format 2) aufgebaut werden.   Ja Nein
Job.Line2AFP.PAGEDEF Page definition Gibt die AFP-Pagedef an, die mit dem Job benutzt werden soll.   Ja Ja
Job.Line2AFP.PRMODE Verarbeitungsmodus Gibt den Datentyp der Eingabedatei an. Zudem wird hier angegeben, ob die -Datenstrom-Umwandlungskomponente RICOH ProcessDirectorline2afp eine optionale Verarbeitung der Daten ausführen muss.   Ja Nein
Job.Line2AFP.RESTYPE Ressourcentyp Gibt den Typ oder die Typen von AFP-Ressourcen an, die RICOH ProcessDirector aus den AFP-Ressourcenverzeichnissen für den Job abrufen muss.
  • ALL
  • BCOCA
  • CMRALL
  • CMRGEN
  • FDEF
  • FONT
  • GOCA
  • INLINE
  • INLONLY
  • IOCA
  • OBJCON
  • OVLY
  • PSEG

Es können mehrere Werte mithilfe einer durch Kommas getrennten Liste gesendet werden.

Ja Nein
Job.Line2AFP.TRC Tabellenverweiszeichen (TRC) Gibt an, ob Tabellenverweiszeichen im Job vorhanden sind.
  • Nein
  • Ja
Ja Ja
Job.Line2AFP.ValidRCs Gültige Rückkehrcodes Listet Rückkehrcodewerte auf, die das Programm line2afp ausgeben kann und mit denen angegeben wird, dass das Programm erfolgreich ausgeführt wurde.   Ja Nein
Job.Print.CMT Farbzuordnungstabelle Gibt die Farbzuordnungstabelle (Color Mapping Table, CMT) an, die zum Drucken des Jobs benutzt werden soll.   Ja Nein
Job.Print.DataCheck Datenprüfungsfehler Gibt an, ob der AFP-Drucker bestimmte Fehlertypen blockiert.
  • BlkChar
  • BlkPos
  • Block
  • Unblock
Ja Nein
Job.Print.FontFidelity Font-Genauigkeit Gibt an, ob der AFP-Drucker das Drucken des Jobs fortsetzt, wenn er einen Font, den der Job benötigt, nicht finden kann.
  • Weitermachen
  • Stoppen
Ja Nein
Job.Print.FontMessages Nachrichten für Font-Substitution Gibt an, ob das AFP-Druckertreiberprogramm Nachrichten ausgibt, wenn Font-Substitutionen auftreten.
  • Nein
  • Ja
Ja Nein
Job.Print.FontResolution Schriftartauflösung Gibt die Auflösung an, die der AFP-Drucker für den Job benutzt.
  • 240
  • 300
  • Outline
Ja Nein
Job.Print.JogCopies Kopien versetzt ablegen Gibt an, ob der AFP-Drucker die für den Job ausgegebenen Kopien versetzt ablegt oder nicht.
  • Nein
  • Ja
Ja Ja
Job.Print.MessageCount Anzahl zu druckender Nachrichten Gibt an, wie viele Nachrichten der AFP-Drucker für den Job druckt.   Ja Nein
Job.Print.Overlay Overlay Gibt den Namen eines Overlays an, das auf alle Seiten des Jobs gedruckt wird.   Ja Nein
Job.Print.PSFINSegmentSize AFP-Segmentgröße (Kilobyte) Gibt die Größe der Segmentdateien in Kilobyte an, in die RICOH ProcessDirector AFP-Jobs für das Drucken unterteilt.   Ja Nein
Job.Print.ResourcePath AFP-Ressourcenpfad Gibt Verzeichnisse an, in denen RICOH ProcessDirector nach AFP-Ressourcen sucht, die der Job benötigt.   Ja Nein
Job.Print.SeparatorConfig Konfigurationsdatei für Trennseite Gibt den Pfad und den Namen der Konfigurationsdatei an, die RICOH ProcessDirector benutzt, um den Inhalt und das Format der Trennseite zu erstellen, die zwischen den Kopien eines aus mehreren Kopien bestehenden AFP-Jobs gedruckt wird.   Ja Nein
Job.Print.SeparatorCopies Kopien Trennseite Gibt die Anzahl von Trennseiten an, die RICOH ProcessDirector bei einem aus mehreren Kopien bestehenden AFP-Job zwischen den Kopien drucken soll.   Ja Nein
Job.Print.TerminateMessageCount Anzahl Nachrichten vor Stoppen des Jobs Gibt an, wie viele Fehlernachrichten beim Drucken eines Jobs auf einem AFP-Drucker ausgegeben werden können, bevor RICOH ProcessDirector den Job beendet.   Ja Nein
Job.Print.Xoffset X-Verschiebung Gibt die Verschiebung des Ursprungspunkts der logischen Seite in Bezug auf den Ursprungspunkt des Druckmediums in der X-Richtung (horizontalen Richtung) an.   Ja Ja
Job.Print.Yoffset Y-Verschiebung Gibt die Verschiebung des Ursprungspunkts der logischen Seite in Bezug auf den Ursprungspunkt des Druckmediums in der Y-Richtung (vertikalen Richtung) an.   Ja Ja
Job.Transform.Datastream Ausgabedatenstrom für Umwandlung Gibt das Format des Druckjobs an, den InfoPrint Umwandlungsmanager an RICOH ProcessDirector zurückgibt.
  • afp
  • pcl
  • pdf
  • ps
Nein Nein
Job.Transform.GenerateIS3 IS/3-konformes AFP erstellen Gibt an, ob das von der Schrittschablone TransformJobIntoAFP erstellte AFP den Anforderungen des IS/3-Interchange-Sets der AFP-Architektur entspricht.
  • Ja
  • Nein
Ja Nein
Job.Transform.Halftone Umwandlungsraster Gibt das Raster an, das bei der Umwandlungsverarbeitung für den Job angewendet wird.
  • ibm106lpiRot90_accutone
  • ibm106lpiRot90_dark
  • ibm106lpiRot90_dark2
  • ibm106lpiRot90_ highlight_midtones
  • ibm106lpiRot90_standard
  • ibm106lpi_accutone
  • ibm106lpi_dark
  • ibm106lpi_dark2
  • ibm106lpi_dark_enhtoner
  • ibm106lpi_highlight _midtones
  • ibm106lpi_highlight _midtones _enhtoner
  • ibm106lpi_standard
  • ibm106lpi_standard _enhtoner
  • ibm121lpiRot90_accutone
  • ibm121lpiRot90_dark
  • ibm121lpiRot90_dark2
  • ibm121lpiRot90_ highlight_midtones
  • ibm121lpiRot90_standard
  • ibm121lpi_accutone
  • ibm121lpi_dark
  • ibm121lpi_dark2
  • ibm121lpi_highlight _midtones
  • ibm121lpi_standard
  • ibm141lpiRot90_accutone
  • ibm141lpiRot90_dark
  • ibm141lpiRot90_dark2
  • ibm141lpiRot90_ highlight_midtones
  • ibm141lpiRot90_standard
  • ibm141lpi_accutone
  • ibm141lpi_dark
  • ibm141lpi_dark2
  • ibm141lpi_dark_enhtoner
  • ibm141lpi_highlight _midtones
  • ibm141lpi_highlight_ midtones_enhtoner
  • ibm141lpi_standard
  • ibm141lpi_standard _enhtoner
  • ibm150lpi_dark
  • ibm150lpi_highlight _midtones
  • ibm150lpi_standard
  • ibm200lpi_dark
  • ibm200lpi_highlight _midtones
  • ibm200lpi_standard
  • ibm71lpiRot90_accutone
  • ibm71lpiRot90_dark
  • ibm71lpiRot90_dark2
  • ibm71lpiRot90_ highlight_midtones
  • ibm71lpiRot90_standard
  • ibm71lpi_accutone
  • ibm71lpi_dark
  • ibm71lpi_dark2
  • ibm71lpi_dark_enhtoner
  • ibm71lpi_highlight_ midtones
  • ibm71lpi_highlight_ midtones_enhtoner
  • ibm71lpi_standard
  • ibm71lpi_standard_enhtoner
  • ibm85lpiRot90_accutone
  • ibm85lpiRot90_dark
  • ibm85lpiRot90_dark2
  • ibm85lpiRot90_highlight_ midtones
  • ibm85lpiRot90_standard
  • ibm85lpi_accutone
  • ibm85lpi_dark
  • ibm85lpi_dark2
  • ibm85lpi_dark_enhtoner
  • ibm85lpi_highlight_ midtones
  • ibm85lpi_highlight_ midtones_enhtoner
  • ibm85lpi_standard
  • ibm85lpi_standard_enhtoner
  • ibm85lpiRot90_accutone
  • ibm85lpiRot90_dark
  • ibm85lpiRot90_dark2
  • ibm85lpiRot90_ highlight_midtones
  • ibm85lpiRot90_standard
  • ibm85lpi_accutone
  • ibm85lpi_dark
  • ibm85lpi_dark2
  • ibm85lpi_dark_enhtoner
  • ibm85lpi_highlight_ midtones
  • ibm85lpi_highlight_ midtones_enhtoner
  • ibm85lpi_standard
  • ibm85lpi_standard_enhtoner
Ja Nein
Job.Transform.ImageOut Bildausgabeformat für Umwandlung Gibt den Typ des AFP-Bildes an, das das Datenumwandlungsprogramm generiert.
  • FS45
  • IM1
  • IO1
  • IO1_G4
  • IO1_MMR
Ja Nein
Job.Transform.RipFor Umwandlungs-RIP für Drucker Gibt das Druckermodell an, für das der Job umgewandelt wird. Berechtigte Benutzer können dieses Merkmal festlegen.
  • IBM_Infoprint1120
  • IBM_Infoprint1125
  • IBM_Infoprint1130
  • IBM_Infoprint1140
  • IBM_Infoprint1145
  • IBM_Infoprint1226
  • IBM_Infoprint1332
  • IBM_Infoprint1352
  • IBM_Infoprint1372
  • IBM_Infoprint20
  • IBM_Infoprint2000
  • IBM_Infoprint2000AFP
  • IBM_Infoprint2060ES
  • IBM_Infoprint2075ES
  • IBM_Infoprint2085
  • IBM_Infoprint2090ES
  • IBM_Infoprint21
  • IBM_Infoprint2105
  • IBM_Infoprint2105ES
  • IBM_Infoprint2190
  • IBM_Infoprint2210
  • IBM_Infoprint2235
  • IBM_Infoprint3000
  • IBM_Infoprint32
  • IBM_Infoprint40
  • IBM_Infoprint4000
  • IBM_Infoprint4000_708
  • IBM_Infoprint4000_ID5_ID6
  • IBM_Infoprint4000_IR3_IR4
  • IBM_Infoprint4100_ HD1_HD2
  • IBM_Infoprint4100_ HD3_HD4
  • IBM_Infoprint4100_ HD5_HD6
  • IBM_Infoprint4100_HS1
  • IBM_Infoprint4100_HS2
  • IBM_Infoprint4100_HS3
  • IBM_Infoprint4100_ MD1_MD2
  • IBM_Infoprint4100_MS1
  • IBM_Infoprint4100_PD1_PD2
  • IBM_Infoprint4100_PD3_PD4
  • IBM_Infoprint4100_PS1
  • IBM_Infoprint4100_PS2
  • IBM_Infoprint45
  • IBM_Infoprint60
  • IBM_Infoprint70
  • IBM_InfoprintColor100AFP
  • IBM_InfoprintColor130Plus
  • InfoPrint5000_AD1_AD2
  • InfoPrint5000_AS1
  • RequestedPrinter
Ja Nein

1.3.12.30.17 Datenbanknamen der Merkmale für die erweiterte Umwandlungsfunktion

In Nachrichten wird auf Advanced Transform-Merkmale möglicherweise mit den Datenbanknamen verwiesen. Administratoren können die Datenbanknamen der Merkmale in Symbolformeln verwenden, die sie für externe Programme angeben. Administratoren können zudem Symbolformeln für Merkmale in Steuerdateien angeben.

Einige Werte, die Sie in Dropdown-Listen der Benutzerschnittstelle sehen, entsprechen nicht den Werten, die RICOH ProcessDirector intern nutzt. Für Anfragen mit Webdiensten oder zum Festlegen von Werten mit einer Überschreibungsdatei müssen Sie den internen Wert verwenden. Die Spalte Interne Werte enthält die internen Werte für diese Merkmale. Wenn ein interner Wert als Zeitstempel aufgelistet wird, wird er als koordinierte Weltzeit (UTC) gespeichert. UTC-Werte werden in folgendem Format gespeichert: yyyy-mm-dd hh:mm:ss.fffffffff

  • yyyy ist die 4-stellige Jahreszahl
  • mm ist die 2-stellige nummerische Abkürzung für den Monat
  • dd ist die 2-stellige Tagesangabe
  • hh ist die 2-stellige Stundenangabe
  • mm ist die 2-stellige Minutenangabe
  • ss ist die 2-stellige Sekundenangabe
  • fffffffff ist der Bruchteil einer Sekunde, auf 9 Dezimalstellen genau und optional

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nicht ändern kann.

In der Spalte Job-Ticket gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass das Merkmal über einen oder mehrere Werte im Job-Ticket festgelegt werden kann.
  • Nein bedeutet, dass das Merkmal nicht über Werte im Job-Ticket festgelegt werden kann.

Advanced Transform Feature-Merkmale
Datenbankname Notizbuchregisterkarte: Feldname Kurzbeschreibung Interne Werte Bearbeitbar Job-Ticket
Job.Transform.AutoFormdef Umwandlung: Inline-Formdef erstellen Gibt an, ob die Umwandlung eine Formdef für AFP-Dateien generiert.
  • Nein
  • Ja
Ja, für zutreffenden Datenstrom Nein
Job.Transform.ColorOutput Umwandlung: Farbe in Ausgabe beibehalten Gibt an, ob die Farbinformationen in der erstellten Ausgabe beibehalten werden.
  • Nein
  • Ja
Ja, für zutreffenden Datenstrom Nein
Job.Transform.DefaultPaperSize Umwandlung: Standard-Papierformat für PostScript Gibt das zu verwendende Papierformat an, wenn die Eingabedatei keine Papierformat-Informationen enthält.
  • A3
  • A4
  • A4Tab
  • ledger
  • legal
  • letter
  • letterTab
  • manuell
  • legalTab
Ja, für zutreffenden Datenstrom Nein
Job.Transform.Duplex Umwandlung: Duplex Gibt an, ob die Umwandlung eine Duplex- oder Simplexausgabe generiert.
  • Nein
  • Ja
Ja Nein
Job.Transform.EmbedFonts Umwandlung: Fonts in die Ausgabe einschließen Gibt an, ob die Umwandlung Fonts in die PDF-Ausgabedatei einbettet.
  • Nein
  • Ja
Ja, für zutreffenden Datenstrom Nein
Job.Transform.FontFidelity Umwandlung: Font-Genauigkeit Gibt an, ob die Umwandlung Fonts in der AFP-Ausgabe ersetzen kann, wenn die angeforderten Fonts nicht gefunden werden können.
  • Nicht festgelegt
  • Flexibel
  • Genau
Ja Nein
Job.Transform.GeneratePDFTOC Umwandlung: PDF-Inhaltsverzeichnis generieren Gibt an, ob die Umwandlung ein PDF-Inhaltsverzeichnis basierend auf den in der Eingabedatei enthaltenen AFP-Indexkennzeichen generiert.
  • Nein
  • Ja
Ja, für zutreffenden Datenstrom Nein
Job.Transform.ICCProfile Umwandlung: Pfad zum ICC-Profil Gibt den vollständig qualifizierten Pfad zum ICC-Profil an, den die Umwandlung verwenden soll, wenn sie die Ausgabedatei generiert.   Ja Nein
Job.Transform.ImageResolution Umwandlung: Auflösung für IOCA-Umwandlung (DPI) Die AFP-Ausgabe des Advanced Transform Feature gibt die Auflösung der erzeugten IOCA-Bilder an. Die Auflösung der Raster-Fonts wird über das Merkmal Auflösung für Umwandlung festgelegt.   Ja Nein
Job.Transform.InputStream Umwandlung: Eingabestrom für die Umwandlung Gibt das Dateiformat der Eingabe für die Umwandlung an. Diese Liste enthält die Eingabedateiformate, die mit den installierten erweiterten Umwandlungseingaben übereinstimmen.
  • afp
  • bmp
  • gif
  • jpeg
  • pcl
  • pdf
  • png
  • ps
  • tiff
Ja Nein
Hinweis: Wenn der Wert für dieses Merkmal auf Aktuellen verwenden festgelegt ist, verwendet RICOH ProcessDirector den Wert des Merkmals Eingabedatenstrom als Eingabedatenstrom für die Umwandlung. Eingabedatenstrom kann über das Job-Ticket festgelegt werden, und die Umwandlung kann diesen Wert verwenden.
Job.Transform.OutlineFonts Umwandlung: Outline-Fonts verwenden Gibt an, ob die Umwandlung Outline-Fonts für die AFP-Ausgabedatei generiert.
  • Nein
  • Ja
Ja, für zutreffenden Datenstrom Nein
Job.Transform.OutputStream Umwandlung: Ausgabestrom für die Umwandlung Gibt das Ausgabeformat an, das von der Umwandlung generiert wird. Diese Liste enthält die Ausgabedateiformate, die mit den installierten erweiterten Umwandlungsausgaben übereinstimmen.
  • afp
  • pcl
  • pdf
  • ps
Ja Nein
Job.Transform.PageRange Umwandlung: Umzuwandelnder Seitenbereich Gibt die Seite oder den Seitenbereich an, den die Umwandlung extrahieren und in den Ausgabe-Datenstrom konvertieren soll.   Ja Nein
Job.Transform.PCLFullPrintableArea Umwandlung: Gesamten bedruckbaren Bereich für PCL-Ausgabe verwenden Gibt an, ob die PCL-Ausgabe den gesamten bedruckbaren Bereich der Seite statt des PCL-Standardbereichs verwenden soll.
  • Nein
  • Ja
Ja, für zutreffenden Datenstrom Nein
Job.Transform.PDFPageScalingFactor Umwandlung: Skalierungsfaktor für PDF-Seite Gibt den Multiplikator an, den die Umwandlung verwendet, um die logische Seite der Ausgabedatei zu skalieren.   Ja, für zutreffenden Datenstrom Nein
Job.Transform.ProfilePath Umwandlung: Pfad zu benutzerdefinierten Profilen Der Name des Pfads, unter dem Umwandlungsprofildateien für den Job gespeichert sind.   Ja Nein
Job.Transform.Render Umwandlung: Ausgabe wiedergeben als Bestimmt das Format der durch die Umwandlung produzierten AFP-Ausgabe.
  • Nicht festgelegt
  • Alles als Bild
  • Text
  • Text als Bild
Ja Nein
Job.Transform.SelfContained Umwandlung: Ressourcen inline integrieren Gibt an, ob die von der Umwandlung generierte AFP-Datei die Ressourcen für Formdef, Medienzuordnung, Overlay, Codepage und Zeichensatz enthalten soll, die sie inline mit diesem Job verwendet.
  • Nein
  • Ja
Ja, für zutreffenden Datenstrom Nein
Job.Transform.SystemFontPath Umwandlung: Pfad zu den System-Fonts Gibt den vollständig qualifizierten Pfad zum System-Font-Verzeichnis an.   Ja Nein
Job.Transform.TrueTypePath Umwandlung: Pfad zu den TrueType-Fonts Gibt den vollständig qualifizierten Pfad zum TrueType-Font-Verzeichnis an.   Ja Nein

1.3.12.30.17.1 Datenbank-Eigenschaftsnamen für den Schritt GetTransformPageExceptions

Nachrichten, Konfigurationsdateien und Funktionen auf der Benutzerschnittstelle können sich durch ihre Datenbanknamen auf Merkmale beziehen.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass Sie den Wert in der Benutzerschnittstelle ändern können. Der Wert wird mit Lese- und Schreibzugriff gespeichert.
  • Nein bedeutet, dass Sie den Wert in der Benutzerschnittstelle nicht ändern können. Der Wert wird nur mit Lesezugriff gespeichert.

Merkmale für die Umwandlungsoptionen OutputPDF und OutputPS
Datenbankname Notizbuchregisterkarte: Feldname Kurzbeschreibung Bearbeitbar
Job.PER.OutputJDFFile Umwandlung: JDF-Ausgabedatei Gibt den Namen der JDF-Datei an, die die durch den Schritt auf Grundlage der Schrittschablone GetTransformPageExceptions erstellten Seitenausnahmen enthält. Ja
Job.PER.TransformStepName Umwandlung: Schrittnameumwandeln Geben Sie den Namen eines Schritts auf Basis der Schrittschablone TransformWithAdvancedFeature an. Im Workflow liefert dieser Schritt die AFP-Eingabe für den Schritt auf Basis der Schrittschablone GetTransformPageExceptions. Ja

1.3.12.30.17.2 Datenbank-Eigenschaftsnamen für den Schritt TransformToPDFWithMediaInfo

Konfigurationsdateien, Funktionen und Meldungen über die OutputPDF-Umwandlungsoption in der Benutzerschnittstelle können mit den Datenbanknamen auf Merkmale verweisen.

Einige der Merkmalswerte, die Sie in der Benutzerschnittstelle sehen, entsprechen nicht den Werten, die RICOH ProcessDirector intern nutzt. Wenn Sie den Wert eines Merkmals in einer Überschreibungsdatei oder einem externen Programm einstellen, verwenden Sie den internen Wert. Die Spalte Interne Werte enthält die internen Werte für diese Merkmale.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass Sie den Wert in der Benutzerschnittstelle ändern können.
  • Nein bedeutet, dass Sie den Wert nicht ändern können.

Merkmale für OutputPDF-Umwandlungsoption
Datenbankname Notizbuchregisterkarte oder -abschnitt: Feldname Kurzbeschreibung Interne Werte Bearbeitbar
Job.Transform.MapOfJDFToRPDMedia Umwandlung: Pfad zur Medien-Zuordnungsdatei Gibt den vollständigen Pfad und den Namen einer Datei an, die Mediennamen in der JDF-Datei, die im Schritt TransformToPDFWithMediaInfo erstellt wurden, den Mediennamen RICOH ProcessDirector zuordnet.   Ja
Job.XIF.Command Umwandlung: Befehl Medieninformationen Gibt den Befehl an, der Medieninformationen von dem AFP- oder Post Script-Datenstrom abruft, die in einem Schritt, basierend auf der Schrittschablone TransformToPDFWithMediaInfo einem Schritt eingegeben werden.   Ja

1.3.12.30.18 Datenbank-Merkmalnamen für Archiv

In Meldungen wird möglicherweise auf Archiv-Merkmale verwiesen.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nicht ändern kann.

Archiv-Merkmale
Datenbankname Feldname in Notizbuch Kurzbeschreibung Bearbeitbar
Doc.Member.Number Benutzerschnittstellenname: Mitgliedsnummer (wird nicht als Feld im Merkmalnotizbuch angezeigt) Gibt die Mitgliedsnummer im Dokument an. Dieses Merkmal wird von dem bereitgestellten Workflow RepositorySample verwendet. Nein
Job.Exportrep.ExportInput Suchkriterien Gibt die Merkmale und Werte an, die der Schritt ExportFromRepository dazu verwendet, das Repository nach zu exportierenden Daten zu durchsuchen. Ja
Job.Exportrep.ExportInputType Kriterientyp Gibt an, ob der Wert im Merkmal Suchkriterien eine Datei oder eine Zeichenfolge ist. Ja
Job.Exportrep.ExportOutputFile Export-Ergebnisdatei Gibt den vollständigen Pfad oder den symbolischen Namen der CSV-Datei (Datei mit durch Kommas getrennten Werte) an, in die der Schritt die exportierten Daten schreibt. Ja
Job.Exportrep.HeaderFile Ergebnisdateikennung Gibt den Pfad und Dateinamen der Datei an, die auflistet, welche Merkmalwerte der Schritt ExportFromRepository aus dem Repository abrufen und in die Exportergebnisdatei aufnehmen soll. Ja
Job.Exportrep.Repository Repository Gibt das Repository an, das nach zu exportierenden Daten durchsucht werden soll. Ja
Job.Repository.DocPropToArchive Zu speichernde Dokumentmerkmale Dokumentmerkmale, die zusammen mit der Datei gespeichert werden können. Ja
Job.Repository.EntryType Archiveintragstyp Fügt eine benutzerdefinierte Beschriftung für die Daten hinzu, die von diesem Schritt im Repository gespeichert werden, wie zum Beispiel Originaljobdatei, Preflight, Druckdaten oder Nur Verlauf. Ja
Job.Repository.FileToArchive Zu speichernde Datei Gibt die Datei an, die Sie im Repository speichern möchten. Ja
Job.Repository.JobPropToArchive Zu speichernde Jobmerkmale Jobmerkmale, die für ein späteres Abrufen der Datei oder der Verlaufsdaten gespeichert werden. Ja
Job.Repository.LastNumOfRecordsExported Letzte Anzahl exportierter Sätze Gibt die Anzahl der Sätze an, die bei der letzten Ausführung des Schritts ExportFromRepository exportiert wurden. Nein
Job.Repository.Overrides Pfad zur Merkmalüberschreibungsdatei Gibt den Pfad und Namen einer Textdatei an, die eine Liste von Jobmerkmalen enthält, deren Werte Sie beibehalten und verwenden möchten, wenn der Job oder seine Dokumente erneut an einen Workflow übermittelt werden. Ja
Job.Repository.RefAttributes Datei verknüpfter Merkmale Gibt den vollständigen Pfad oder den symbolischen Namen der Datei an, die der Schritt StoreInRepository dazu verwenden kann, ein oder mehrere Merkmale zu speichern, die mit dem Job verknüpft, aber Merkmale anderer Objekte sind. Ja
Job.Repository.Repository Repository Gibt das Repository an, in dem die Datei gespeichert ist. Ja
Job.Repository.ResubmitFileName Repository Gibt den Namen der erneut zu übermittelnden Datei an. Ja
Job.Repository.StoreHistory Verlaufssätze speichern Gibt an, ob der Schritt die von einem oder mehreren Verlaufssatzbenachrichtigungsobjekten gesammelten Verlaufsdaten speichert. Ja
Job.Repository.DocFileToArchive Dokumentmerkmaldatei Gibt den Namen einer durch Tabstopps getrennten Datei an, in der im Repository zu speichernde Merkmalwerte enthalten sind. Die Datei kann Werte für Dokumentmerkmale, nicht als RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale definierte Felder oder eine Kombination aus beidem enthalten. Ja
Repository.Description Beschreibung Beschreibt das Repository Es kann beispielsweise die Art der Daten beschrieben werden, die hier deponiert sind. Ja
Repository.DiskSpace Belegter Festplattenspeicherplatz (GB) Zeigt an, wie viel Festplattenspeicherplatz von den Dateien im Repository belegt wird. Nein
Repository.FileLocation Ordnerposition Gibt das Verzeichnis an, in dem das Repository die Daten speichert. Das Merkmal kann mit der Aktion Ordnerposition ändern geändert werden. Nein
Repository.FilesStored Gespeicherte Dateien Zeigt die Gesamtzahl der Archiveinträge an, die im Repository gespeicherte Job- oder Dokumentdaten enthalten. Archiveinträge, die nur Verlaufsdaten oder Merkmale enthalten, werden nicht mitgezählt. Nein
Repository.ID Name Gibt den Namen des Repository an. Nein
Repository.LastModified Letzte Änderung Das Datum und die Uhrzeit der letzten Änderung des Repository. Nein
Repository.Location Position Gibt die dem Repository zugeordnete Position an. Ja
Repository.NextDelete Nächste Löschung abgelaufener Dateien Zeigt das Datum und den Zeitpunkt an, zu dem die nächste Datei mit abgelaufener Aufbewahrungsfrist gelöscht wird. Ja
Repository.RetainDuration Aufbewahrungszeitraum Gibt den Zeitraum an, für den ein Archiveintrag in diesem Repository gespeichert wird. Als Zeiteinheit für den Wert sind Tage, Wochen, Monate oder Jahre möglich. Das Merkmal kann mit der Aktion Aufbewahrungsfrist ändern geändert werden. Nein

1.3.12.30.19 Datenbank-Merkmalnamen für Automatische Überprüfung

Einige Nachrichten verweisen auf Automatische Überprüfung-Eigenschaften.

Einige Werte, die Sie in Dropdown-Listen der Benutzerschnittstelle sehen, entsprechen nicht den Werten, die RICOH ProcessDirector intern nutzt. Für Anfragen mit Webdiensten oder zum Festlegen von Werten mit einer Überschreibungsdatei müssen Sie den internen Wert verwenden. Die Spalte Interne Werte enthält die internen Werte für diese Merkmale.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass Sie den Wert ändern können.
  • Nein bedeutet, dass Sie den Wert nicht ändern können.

Automatische Überprüfung-Merkmale
Datenbankname Feldname Kurzbeschreibung Interne Werte Bearbeitbar
BarcodeReader.BarcodeFormat Barcodeformat Gibt das Barcodeformat an, das verwendet wird, um zu bestimmen, wo die Merkmale Jobnummer und Folge in Originaljob in dem von der Kamera bzw. dem Barcodescanner zurückgegebenen Datensatz enthalten sind.   Ja
BarcodeReader.Description Beschreibung Beschreibt ein Barcodeleserobjekt. Die Beschreibung kann beispielsweise Informationen darüber enthalten, wo sich die Kamera oder der Barcodescanner befindet, z. B. am Kuvertier-Exit oder im Druckerausgabefach.   Ja
BarcodeReader.ID Name Der Name des Barcodelesers.   Ja
BarcodeReader.IpAddress IP-Adresse Bestimmt die IP-Adresse oder den Hostnamen, die/der von RICOH ProcessDirector verwendet wird, um eine Verbindung zur gewünschten Kamera bzw. zum Barcodescanner aufzubauen, die/der mit diesem Barcodeleserobjekt verwendet werden soll.   Ja
BarcodeReader.LastModified Letzte Änderung Das Datum und die Uhrzeit der letzten Änderung des Barcode-Readers.   Nein
BarcodeReader.Location Barcodeleserposition Bestimmt die dem Barcodeleser zugeordnete Position.   Ja
BarcodeReader.Port Anschluss Bestimmt den Anschluss, der von RICOH ProcessDirector verwendet wird, um eine Verbindung zur gewünschten Kamera bzw. zum Barcodescanner aufzubauen, die/der mit diesem Barcodeleserobjekt verwendet werden soll.   Ja
BarcodeReader.State Barcoderleserstatus Gibt an, ob der Barcodeleser ungültige Daten erkannt hat.
  • OK
  • Eingriff
Nein
BarcodeReader.Status Verbindungsstatus Bestimmt den aktuellen Status des Barcodelesers.
  • Verbunden
  • Getrennt
Nein
Doc.AV.ScanCount Scananzahl Zeigt an, wie oft der Barcode auf einem Dokument gescannt wurde.   Nein
Doc.ChildJobID Wird nicht im Notizbuch der Merkmale angezeigt Die Job-ID des Jobs, der das Dokument hinzugefügt hat   Nein
Doc.CurrentFirstPage Wird nicht im Notizbuch der Merkmale angezeigt Die Seitenzahl der ersten Seite des Dokuments in der aktuellen Druckdatei.   Nein
Doc.CurrentPages Wird nicht im Notizbuch der Merkmale angezeigt Die Anzahl der Seiten für das Dokument im aktuellen Job.   Nein
Doc.CurrentSheets Aktuelle Blätter Die Anzahl der Blätter für das Dokument im aktuellen Job.   Nein
Doc.DataLen Wird nicht im Notizbuch der Merkmale angezeigt Die Länge des Dokuments in Byte in der Originaldatei.   Nein
Doc.DataOffset Wird nicht im Notizbuch der Merkmale angezeigt Der Offset des Dokuments in Byte vom Anfang der Originaldatei.   Nein
Doc.ID Dokumentnummer Eine eindeutige Kennung für ein Dokument in der Dokumentdatenbank; wird bei der Ausführung von WriteDocumentsToDatabase automatisch definiert.   Nein
Doc.Insert.Sequence Kuvertierfolge Zeigt die Position des Dokuments im Job an.   Nein
Doc.OriginalFirstPage Original erste Seite Die Seitenzahl der ersten Seite des Dokuments in dem Originaljob.   Nein
Doc.OriginalJobID Originaljobnummer Die Nummer des Jobs, der das Dokument im System empfangen hat.   Nein
Doc.OriginalPages Originalseiten Die Anzahl der Seiten in dem Dokument im Originaljob.   Nein
Doc.OriginalSequence Folge in Originaljob Die relative Position dieses Dokuments in dem Originaljob. Beispielsweise zeigt das erste Dokument im Job den Wert 1, das zweite Dokument im Job den Wert 2 an.   Nein
Doc.OriginalSheets Blätter Die Anzahl der Blätter für das Dokument im Originaljob.   Nein
Doc.SequenceInChild Wird nicht im Notizbuch der Merkmale angezeigt Die Reihenfolge der Dokumente im untergeordneten Job.   Nein
Doc.State Status Der Status des Dokuments.   Nein
Doc.TT.BarcodeScanTime1 Dokument gescannt 1 Zeigt das Datum und die Uhrzeit an, zu der eine Kamera oder ein Barcodescanner, die mit dem Schritt "ReadBarcodeData" verbunden sind, den Barcode auf einem Dokument lesen.   Nein
Doc.TT.BarcodeScanTime2 Dokument gescannt 2 Zeigt das Datum und die Uhrzeit an, zu der eine Kamera oder ein Barcodescanner, die mit dem Schritt "ReadBarcodeData" verbunden sind, den Barcode auf einem Dokument lesen.   Nein
Doc.TT.BarcodeScanTime3 Dokument gescannt 3 Zeigt das Datum und die Uhrzeit an, zu der eine Kamera oder ein Barcodescanner, die mit dem Schritt "ReadBarcodeData" verbunden sind, den Barcode auf einem Dokument lesen.   Nein
Doc.TT.BarcodeScanTime4 Dokument gescannt 4 Zeigt das Datum und die Uhrzeit an, zu der eine Kamera oder ein Barcodescanner, die mit dem Schritt "ReadBarcodeData" verbunden sind, den Barcode auf einem Dokument lesen.   Nein
Doc.TT.BarcodeScanTime5 Dokument gescannt 5 Zeigt das Datum und die Uhrzeit an, zu der eine Kamera oder ein Barcodescanner, die mit dem Schritt "ReadBarcodeData" verbunden sind, den Barcode auf einem Dokument lesen.   Nein
Doc.TT.BarcodeStatus1 Dokumentstatus 1 Zeigt an, ob der Barcode auf einem Dokument von der Kamera oder dem Barcodescanner im Schritt "ReadBarcodeData" richtig gelesen wurde.
  • OK
  • Eingriff
  • Doppelt
Nein
Doc.TT.BarcodeStatus2 Dokumentstatus 2 Zeigt an, ob der Barcode auf einem Dokument von der Kamera oder dem Barcodescanner im Schritt "ReadBarcodeData" richtig gelesen wurde.
  • OK
  • Eingriff
  • Doppelt
Nein
Doc.TT.BarcodeStatus3 Dokumentstatus 3 Zeigt an, ob der Barcode auf einem Dokument von der Kamera oder dem Barcodescanner im Schritt "ReadBarcodeData" richtig gelesen wurde.
  • OK
  • Eingriff
  • Doppelt
Nein
Doc.TT.BarcodeStatus4 Dokumentstatus 4 Zeigt an, ob der Barcode auf einem Dokument von der Kamera oder dem Barcodescanner im Schritt "ReadBarcodeData" richtig gelesen wurde.
  • OK
  • Eingriff
  • Doppelt
Nein
Doc.TT.BarcodeStatus5 Dokumentstatus 5 Zeigt an, ob der Barcode auf einem Dokument von der Kamera oder dem Barcodescanner im Schritt "ReadBarcodeData" richtig gelesen wurde.
  • OK
  • Eingriff
  • Doppelt
Nein
Doc.Verification.Recipient Prüfempfänger Stellt Informationen wie z. B. den Kontonamen bereit, die Ihnen beim Identifizieren eines Dokuments helfen.   Nein
Job.Conditions.ChangeJobType New Workflow (Neuer Workflow) Gibt den neuen Workflow an, an den dieser Job übertragen wird.   Ja
Job.Doc.ChildJobType Untergeordneter Workflow Gibt den Workflow für die erstellten untergeordneten Jobs an.   Ja
Job.Doc.CreatedDocumentCount Zähler für erstellte Dokumente Gibt die Anzahl der erstellten Dokumente in dem ersten Schritt "WriteDocumentsToDatabase" an, in dem ein Job verarbeitet wird. Dieser Wert stellt die Anzahl der Dokumente dar, die im Originaljob enthalten waren. Während der Job den Workflow durchläuft, wird dieser nicht geändert, selbst wenn Dokumente erneut gedruckt werden.   Nein
Job.Doc.DocumentCount Dokumentzähler Gibt die Gesamtzahl von Dokumenten in einem Job an. Der Wert dieses Merkmals wird erst nach Ausführung eines auf WriteDocumentsToDatabase oder UpdateDocumentsInDatabase basierenden Schritts angezeigt.   Nein
Job.Doc.DocumentPropertyTemplate Dokumentmerkmalschablone Gibt den Pfad und Namen einer Schablonendatei an, die die Dokumentmerkmale enthält.   Ja
Job.Doc.EnhanceAFPControlFile Enhance-AFP-Steuerdatei Gibt eine Steuerdatei an, in der zusätzliche Verarbeitung für Dokumente im Job definiert ist.   Ja
Job.Doc.PropertyCSV Merkmalbedingungsdatei Gibt die CSV-Datei an, die Jobdokumentmerkmalbedingungen oder Merkmalwerte enthält, um festzulegen, wann diese Bedingungen wahr sind.   Ja
Job.TrackAndTrace.AutoComplete Nach Lesen aller Barcodes den Schritt abschließen Legt fest, ob RICOH ProcessDirector den Job in den nächsten Schritt versetzt, nachdem alle Dokumente für den Job erkannt wurden.
  • Ja
  • Nein
Ja
Job.TrackAndTrace.BarCodeReader Barcodeleser Bestimmt einen oder mehrere Barcodeleser, die zur Erfassung gelesener Barcodes für diesen Schritt verwendet werden.   Ja
Job.TrackAndTrace.Status Dokumentstatusmerkmal Bestimmt, welches Dokumentstatusmerkmal auf den Status OK aktualisiert werden soll, wenn der Barcode auf einem Dokument von einer Kamera oder einem Barcodescanner im Schritt "ReadBarcodeData" eines Workflows gelesen wird.
  • DocTTStatus1
  • DocTTStatus2
  • DocTTStatus3
  • DocTTStatus4
  • DocTTStatus5
  • DocTTStatusInsertJobs
Ja
Job.TT.WaitTime Ergebnisdatei-Inaktivitätszeitgeber Gibt an, wie lange RICOH ProcessDirector wartet, nachdem ein Barcode für den Job in der Ergebnisdatei aufgezeichnet wurde, bevor der Job in den nächsten Schritt versetzt wird.   Ja
Job.TT.DocScanned Dokumentscan-Zeitmerkmal Gibt an, welches Merkmal Dokument gescannt für die Aktualisierung von Datum und Uhrzeit verwendet wird, wenn eine Kamera oder ein Barcodescanner den Barcode auf einem Dokument lesen. Der Schritt ReadBarcodeData in einem Workflow legt Werte für die Kamera und den Barcodescanner und das Merkmal Dokument gescannt fest.
  • DocTTTime1
  • DocTTTime2
  • DocTTTime3
  • DocTTTime4
  • DocTTTime5
Ja

1.3.12.30.20 Datenbank-Merkmalnamen für Avanti Slingshot Connect

Nachrichten können auf Avanti Slingshot Connect-Merkmale verweisen.

Einige Werte, die Sie in Listen der Benutzerschnittstelle sehen, entsprechen nicht den Werten, die RICOH ProcessDirector intern nutzt. Für Anfragen mit Webdiensten oder zum Festlegen von Werten mit einer Überschreibungsdatei müssen Sie den internen Wert verwenden. Die Spalte Interne Werte enthält die internen Werte für diese Merkmale.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass Sie den Wert ändern können.
  • Nein bedeutet, dass Sie den Wert nicht ändern können.

Avanti Slingshot Connect-Merkmale
Datenbankname Notizbuchregisterkarte oder -abschnitt: Feldname Kurzbeschreibung Interne Werte Bearbeitbar
Job.Avanti.JobId Allgemein: Avanti Jobnummer Zeigt die ID des Jobs, wie sie auf dem Avanti Slingshot-System definiert ist.   Nein
Job.Pages.Black Allgemein: Schwarze Seiten Die Anzahl der schwarzen Seiten, die RICOH ProcessDirector an Slingshot für den letzten Druckdurchgang eines Jobs meldet.   Nein
Job.Pages.Color Allgemein: Farbige Seiten Die Anzahl der Farbseiten, die RICOH ProcessDirector an Slingshot für den letzten Druckdurchgang eines Jobs meldet.   Nein
Job.Pages.CumulativeBlank Allgemein: Kumulative schwarze Seiten Die Gesamtzahl der schwarzen Seiten, die RICOH ProcessDirector für alle Druckdurchgänge eines Jobs an Slingshot meldet.   Nein
Job.Pages.CumulativeColor Allgemein: Kumulative farbige Seiten Die Anzahl der Farbseiten, die RICOH ProcessDirector an Slingshot für den letzten Druckdurchgang eines Jobs meldet.   Nein
Printer.Avanti.StackedValueToReport Avanti Slingshot: Einheit in Bericht drucken Gibt an, ob RICOH ProcessDirector das Druckvolumen an Avanti Slingshot in Seiten oder Blättern berichtet.
  • Seiten
  • Blätter
Ja
Printer.AvantiCostCenter Avanti Slingshot: Slingshot-Kostenstelle Legt die einem Drucker zugeordnete Avanti Slingshot-Kostenstelle fest.   Ja
Printer.JobColorType Avanti Slingshot: Jobfarbe für Bericht Gibt an, ob RICOH ProcessDirector einen Bericht an Avanti Slingshot darüber sendet, ob ein Job in Farbe oder nur in Schwarz gedruckt wurde.
  • Schwarz
  • Farbe
  • Vom Job
Ja
Step.AvantiCostCenter Allgemein: Slingshot-Kostenstelle Zeigt die dem Schritt zugeordnete Avanti Slingshot-Kostenstelle.   Ja
Step.AvantiType Allgemein: Slingshot-Meilensteinstatus Legt fest, welche Informationen Avanti Slingshot bereitgestellt werden, wenn dieser Schritt einen Job verarbeitet. Der Status ist mit der im Merkmal Slingshot-Kostenstelle festgelegten Kostenstelle verbunden.
  • AvantiType.InProgress
  • AvantiType.Complete
Ja
StepTemplate.AvantiCostCenter Allgemein: Slingshot-Kostenstelle Zeigt die dem Schritt zugeordnete Avanti Slingshot-Kostenstelle.   Ja
StepTemplate.AvantiType Allgemein: Slingshot-Meilensteinstatus Legt fest, welche Informationen Avanti Slingshot bereitgestellt werden, wenn dieser Schritt einen Job verarbeitet. Der Status ist mit der im Merkmal Slingshot-Kostenstelle festgelegten Kostenstelle verbunden.
  • AvantiType.InProgress
  • AvantiType.Complete
Ja
WorkflowSystem.AvantiCostCenters Avanti Slingshot-Einstellungsseite: Liste der Kostenstellen Zeigt die Liste der Avanti Slingshot Connect-Kostenstellen, die in der Avanti Slingshot Connect-Konfigurationsdatei definiert wurden.   Nein
WorkflowSystem.AvantiURL Avanti Slingshot-Einstellungsseite: Avanti-URL Legt die URL für den Avanti Slingshot Connect-Server fest, mit dem RICOH ProcessDirector kommuniziert.   Ja

1.3.12.30.21 Datenbanknamen der Merkmale für den Terminhelfer

Meldungen beziehen sich möglicherweise auf Terminhelfermerkmale.

Einige Werte, die Sie in Listen der Benutzerschnittstelle sehen, entsprechen nicht den Werten, die RICOH ProcessDirector intern nutzt. Für Anfragen mit Webdiensten oder zum Festlegen von Werten mit einer Überschreibungsdatei müssen Sie den internen Wert verwenden. Die Spalte Interne Werte enthält die internen Werte für diese Merkmale.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass Sie den Wert ändern können.
  • Nein bedeutet, dass Sie den Wert nicht ändern können.

In der Spalte Notizbuchregisterkarte: Feldname:

  • Termin bedeutet, dass sich das Merkmal auf der Terminregisterkarte des Notizbuchs der Jobmerkmale befindet.
  • Jobstandardwerte (SetDeadline) bedeutet, dass sich das Merkmal auf der Registerkarte "Jobstandardwerte" der Schrittvorlage "SetDeadline" befindet.
  • Allgemein (alle Schrittvorlagen) bedeutet, dass sich das Merkmal auf der Registerkarte "Allgemein" aller Schrittvorlagen befindet.

Terminhelfermerkmale
Datenbankname Notizbuchregisterkarte: Feldname Kurzbeschreibung Interne Werte Bearbeitbar
ExpectedWork.ID Name des erwarteten Auftrags Gibt den Namen des Objekts für erwartete Aufträge an.   Nein
ExpectedWork.SLA.Description Beschreibung Beschreibt das Objekt für erwartete Aufträge.   Ja
ExpectedWork.SLA.FilePatterns Dateimuster Gibt eine oder mehrere Suchmusterzeichenfolgen an, die zur Identifizierung von Jobs basierend auf ihren Dateinamen verwendet werden können.   Ja
ExpectedWork.SLA.Frequency Intervall für erwartete Aufträge Gibt das Intervall an, in dem der Drucker auf Aufträge überwachen soll, die im System erwartet werden.
  • Stunde
  • Tag
  • Woche
  • Monat
  • Jahr
  • Kalenderdatum
Ja
ExpectedWork.SLA.NumberofJobsExpected Anzahl der erwarteten Jobs Gibt die Anzahl der Jobs an, deren Verarbeitung innerhalb des festgelegten Zeitraums erwartet wird.   Ja
ExpectedWork.SLA.ScheduleCalendarData Enddatum Gibt das Datum an, zu dem das Intervall für erwartete Aufträge endet.   Ja
ExpectedWork.SLA.ScheduleDaily Häufigkeit (Tage) Gibt an, wie oft das Objekt für erwartete Aufträge den Status der erwarteten Aufträge berichtet.   Ja
ExpectedWork.SLA.ScheduleHourly Häufigkeit (Stunde) Gibt an, wie oft das Objekt für erwartete Aufträge den Status der erwarteten Aufträge berichtet.   Ja
ExpectedWork.SLA.ScheduleMonthly Häufigkeit (Monat) Gibt an, wie oft das Objekt für erwartete Aufträge den Status der erwarteten Aufträge berichtet.   Ja
ExpectedWork.SLA.ScheduleWeekly Häufigkeit (Wöchentlich) Gibt an, wie oft das Objekt für erwartete Aufträge den Status der erwarteten Aufträge berichtet.   Ja
ExpectedWork.SLA.ScheduleYearly Häufigkeit (Jährlich) Gibt an, wie oft das Objekt für erwartete Aufträge den Status der erwarteten Aufträge berichtet.   Ja
ExpectedWork.SLA.StartDateAndTime Startdatum und -uhrzeit Gibt das Datum und die Uhrzeit an, zu der erwartete Aufträge beginnen. Der Status der erwarteten Aufträge wird basierend auf diesem Datum und dieser Zeit berichtet.   Ja
InputDevice.SLA.ExpectedWork Allgemein: Zugeordnete erwartete Aufträge Gibt den Namen des Objekts für erwartete Aufträge an, die dieser Eingabeeinheit zugeordnet sind.   Ja
InputDevice.SLA.LateWork Status: Status für erwartete Aufträge Zeigt an, ob alle erwarteten Aufträge für die Eingabeeinheit rechtzeitig eingetroffen sind.
  • OK
  • Verspätet
Nein
Job.DT.CurrentDeadlineStep Termin: Schritt "Aktueller Termin" Gibt den Namen des Schritts an, den ein Job abschließen muss, um seinen aktuellen Termin zu erfüllen.   Nein
Job.DT.DayOfMonth Jobstandardwerte (SetDeadline): Tag des Monats Gibt den Tag des Monats für das Termindatum an.   Ja
Job.DT.DayOfWeek Jobstandardwerte (SetDeadline): Wochentag Gibt den Wochentag für das Termindatum an.   Ja
Job.DT.DeadlineStep Jobstandardwerte (SetDeadline): Terminschritt Gibt den Namen des Schritts an, den ein Job abschließen muss, um seinen Termin zu erfüllen.   Ja
Job.DT.DeadlineTime Termin: Termin Zeigt das Datum und die Uhrzeit, zu dem/der der Job den Terminschritt abgeschlossen haben muss. Schließt der Job den Terminschritt nicht vor der für dieses Merkmal angezeigten Uhrzeit ab, wird das Terminergebnis für diesen Job auf Nicht erfüllt gesetzt.   Nein
Job.DT.InheritDeadline Jobstandardwerte (SetDeadline): Termin von übergeordnetem Job übernehmen Gibt an, ob ein untergeordneter Job den Termin seines übergeordneten Jobs übernehmen soll.   Ja
Job.DT.JobTimestampAttr Jobstandardwerte (SetDeadline): Merkmal Gibt das Jobmerkmal an, das zur Berechnung des Termins verwendet wird, wenn das Merkmal Termindatum auf Relativ zum Merkmalwert festgelegt ist.   Ja
Job.DT.OutcomeStatus Termin: Terminergebnis Zeigt an, ob der Termin eines Jobs eingehalten wurde oder nicht.   Nein
Job.DT.OverrideDeadline Jobstandardwerte (SetDeadline): Vorhandenen Termin überschreiben Gibt an, ob der für den Schritt "SetDeadline" angegebene Termin einen vorhandenen Termin des Jobs überschreibt.   Ja
Job.DT.PercentComplete Termin: Prozent abgeschlossen Gibt an, wie viel Prozent der geschätzten Dauer, die von den Schritten des voraussichtlichen Workflows für den Job festgelegt wurden, abgeschlossen wurden.   Nein
Job.DT.Period Jobstandardwerte (SetDeadline): Termindatum Gibt die Einstellungen an, die zum Festlegen des Datums für den Termin verwendet werden.   Ja
Job.DT.PlusMinus Jobstandardwerte (SetDeadline): Plus oder minus Gibt die Anzahl der Minuten, Stunden oder Tage an, die zum Datum bzw. der Uhrzeit addiert oder von diesen Werten subtrahiert werden muss, die der Benutzer für die Merkmale Terminzeit und Termindatum festgelegt hat.   Ja
Job.DT.PredictedCompletion Termin: Voraussichtliche Endzeit Gibt das Datum und die Uhrzeit an, das/die RICOH ProcessDirector für den Abschluss des Jobs voraussagt. Dies ist der Zeitpunkt, an dem der letzte Schritt des Workflows, der in der geschätzten Dauer enthalten ist, abgeschlossen ist.   Nein
Job.DT.PredictedOutcome Termin: Voraussichtliches Ergebnis Verwendet den voraussichtlichen Pfad des Jobs in seinem Workflow sowie die geschätzte Dauer der restlichen Schritte im voraussichtlichen Pfad durch den Terminschritt, um zu ermitteln, ob genügend Zeit zur Ausführung der restlichen Schritte vor der Terminzeit vorhanden ist.   Nein
Job.DT.PredictedStatus Termin: Verfolgungsstatus Zeigt an, ob der Fortschritt eines Jobs durch einen Workflow vor oder hinter der geschätzten Endzeit liegt, um den aktuellen Schritt und alle Schritte, die von diesem Zeitpunkt an durchlaufen werden, abzuschließen.   Nein
Job.DT.Time Jobstandardwerte (SetDeadline): Terminzeit Gibt die Uhrzeit des Termins an.   Ja
Job.DTSLA.DeadlineSlaStatus Spalte auf Jobtabelle: Planungsrisiko

Die Überschrift der Spalte ist leer. Bewegen Sie die Maus über den Bereich der Kopfzeile, um den Namen anzuzeigen.

Zeigt Jobs an, bei denen die Gefahr besteht, dass sie in Verzug geraten, die Termine bereits verpasst bzw. das Service Level Agreement (SLA) nicht erfüllt haben.
  • SLA_MISSED
  • DEADLINE_MISSED
  • PREDICTED_MAY_MISS
  • TRACKING_BEHIND
  • CHECKPOINT_LATE
  • OK
Nein
Job.FileReceiptTime Prüfpunkte: Jobeingangszeit Enthält das aktuelle Datum und die Uhrzeit des Eingangs der letzten Eingabedatei für den Job im System.

Zeitmarke

Nein
Job.SLA.ActualOutcome Prüfpunkte: SLA-Zielschrittzeit Enthält das Datum und die Uhrzeit, zu der der Job den SLA-Zielschritt abgeschlossen hat. Zeitmarke Nein
Job.SLA.ActualTime Prüfpunkte: Aktuell [Phase] Enthält das Datum und die Uhrzeit des Abschlusses dieser Verarbeitungsphase durch den Job.

Zeitmarke

Nein
Job.SLA.AnchorStartTime Prüfpunkte: Prüfpunktstartzeit Enthält den Zeitpunkt (Datum und Uhrzeit), den RICOH ProcessDirector als Startzeit zur Berechnung der geplanten Prüfpunkte für den Job benutzt.

Zeitmarke

Nein
Job.SLA.Outcome Prüfpunkte: SLA-Ergebnis Zeigt an, ob ein Job den SLA-Zielschritt vor dem SLA-Termin abgeschlossen hat.
  • Erfüllt
  • Nicht erfüllt
Nein
Job.SLA.PlannedCompletionTime Prüfpunkte: Geplanter Abschluss Enthält das Datum und die Uhrzeit des erwarteten Abschlusses der letzten Prüfpunkt-Verarbeitungsphase durch den Job. Zeitmarke Nein
Job.SLA.PlannedOutcome Prüfpunkte: SLA-Termin Enthält das Datum und die Uhrzeit, zu der der Job den SLA-Zielschritt abgeschlossen haben muss. Zeitmarke Nein
Job.SLA.PlannedTime Prüfpunkte: Geplant [Phase] Enthält das Datum und die Uhrzeit des erwarteten Abschlusses dieser Phase durch den Job.

Zeitmarke

Nein
Job.SLA.Policy Prüfpunkte: Servicerichtlinie Gibt den Namen der Servicerichtlinie an, die dem Job zugeordnet ist.   Ja
Job.SLA.PrintDuration Status: Geschätzte Druckdauer Zeigt die geschätzte Zeit an, die der aktuell angeforderte Drucker benötigt, um den Job zu drucken. Sie können die Zeit in Sekunden, Minuten, Stunden oder Tagen anzeigen.   Nein
Job.SLA.ResetOnReprocess Prüfpunkte: Neufestlegung bei erneuter Verarbeitung Gibt an, ob RICOH ProcessDirector neue aktuelle Prüfpunktzeiten aufzeichnet, wenn Sie die Aktion Erneut drucken oder Erneut verarbeiten auswählen.
  • Nein
  • Ja
Ja
Job.SLA.StartTime Prüfpunkte: Angepasste Eingangszeit Enthält das Datum und die Uhrzeit (standardmäßig die Jobankunftszeit), die RICOH ProcessDirector zur Berechnung der Prüfpunktstartzeit benutzt. Zeitmarke Ja
Job.SLA.Status Prüfpunkte: Prüfpunktstatus Gibt an, ob der Job bei der Erfüllung der geplanten Prüfpunkte verspätet ist.
  • Verspätet
  • OK
Nein
JobType.SLA.Measurement SLA-Zielschritt Gibt den Namen des Schritts an, der das eigentliche Ziel des SLAs repräsentiert.
  • Erfüllt
  • Nicht erfüllt
Nein
JobType.SLA.Policy Servicerichtlinie Gibt den Namen der Servicerichtlinie an, die dem Workflow zugeordnet ist.   Ja
NonProduction.ID Erscheint im Titel des Merkmalnotizbuchs Gibt den Namen des servicefreien Zeitraums an.   Nein
NonProduction.SLA.Description Beschreibung des servicefreien Zeitraums Beschreibt den servicefreien Zeitraum.   Ja
NonProduction.SLA.EndTime Endzeit (HH:MM) Gibt an, wann der servicefreie Zeitraum endet. Diese Zeit wird als Uhrzeit mit 2 Stellen für die Stunden (00-23), 2 Stellen für die Minuten (00-59) und 2 Stellen für die Sekunden (00) dargestellt, wobei die Einheiten durch einen Doppelpunkt (:) getrennt werden. Ja
NonProduction.SLA.LastModified Letzte Änderung Das Datum und die Uhrzeit, zu dem/der der servicefreie Zeitraum zuletzt geändert wurde.   Nein
NonProduction.SLA.SlaDay Tag Gibt den Tag des servicefreien Zeitraums an.
  • Eine Zahl von 1 bis 31
  • Montag
  • Dienstag
  • Mittwoch
  • Donnerstag
  • Freitag
  • Samstag
  • Sonntag
  • Alle
Ja
NonProduction.SLA.SlaMonth Monat Gibt den Monat des servicefreien Zeitraums an.
  • Januar
  • Februar
  • März
  • April
  • Mai
  • Juni
  • Juli
  • September
  • Oktober
  • November
  • Dezember
Ja
NonProduction.SLA.SlaYear Jahr Gibt das Jahr des servicefreien Zeitraums an. Dieser Wert gibt das Jahr mit 4 Stellen an, von 2000 bis 9999. Ja
NonProduction.SLA.StartTime Startzeit (HH:MM) Gibt an, wann der servicefreie Zeitraum beginnt. Diese Zeit wird als Uhrzeit mit 2 Stellen für die Stunden (00-23), 2 Stellen für die Minuten (00-59) und 2 Stellen für die Sekunden (00) dargestellt, wobei die Einheiten durch einen Doppelpunkt (:) getrennt werden. Ja
Policy.ID Erscheint im Titel des Merkmalnotizbuchs Gibt den Namen der Servicerichtlinie an.   Nein
Policy.SLA.AdjMethod Allgemein: Korrekturmethode Gibt die Methode an, die RICOH ProcessDirector zum Korrigieren der Prüfpunktstartzeit verwendet.
  • Grenze
  • Nein
  • Starten
Ja
Policy.SLA.AdjNonProd Allgemein: Korrektur für servicefreie Zeiträume Gibt an, ob RICOH ProcessDirector die Prüfpunktstartzeit und die geplanten Prüfpunktzeiten korrigiert, um servicefreie Zeiträume wie beispielsweise Feiertage zu überspringen.
  • Nein
  • Ja
Ja
Policy.SLA.Description Allgemein: Beschreibung der Servicerichtlinie Beschreibt die Servicerichtlinie.   Ja
Policy.SLA.Interval Prüfpunkte: Intervall [Phase] (Einheit) Gibt das Zeitintervall zwischen der Prüfpunktstartzeit und dem erwarteten Abschluss dieser Phase durch einen Job an. Die Prüfpunktstartzeit ist für alle Intervalle gleich. Daher muss das Zeitintervall für eine Phase die Zeitintervalle für alle vorherigen Phasen enthalten. Das Intervall wird in der Datenbank in Minuten gespeichert. Ja
Policy.SLA.LastModified Letzte Änderung Das Datum und die Uhrzeit, zu dem/der die Servicerichtlinie zuletzt geändert wurde.   Nein
Policy.SLA.Measurement Allgemein: SLA-Dauer Wenn die Methode zur Terminberechnung Verstrichene Zeit lautet, gibt dieses Merkmal die zulässige Zeit zwischen dem Prüfpunkt für die Startzeit und dem SLA-Termin eines Jobs an.   Ja
Policy.SLA.MeasurementDays Allgemein: Anzahl Tage Wenn die Methode zur Terminberechnung Bestimmte Zeit lautet, gibt dieses Merkmal die Anzahl der Tage ab dem Prüfpunkt für die Startzeit bis zum SLA-Termin eines Jobs an.   Nein
Policy.SLA.MeasurementMethod Allgemein: Methode zur Terminberechnung Gibt die Methode an, mit der RICOH ProcessDirector den SLA-Termin für Aufträge berechnet, die diese Servicerichtlinie verwenden.
  • Verstrichene Zeit
  • Bestimmte Zeit
Ja
Policy.SLA.MeasurementTime Allgemein: SLA-Zielzeit Wenn die Methode zur Terminberechnung Bestimmte Zeit lautet, gibt dieses Merkmal die Uhrzeit des SLA-Termins an.   Ja
Policy.SLA.ResetOnReprocess Allgemein: Neufestlegung bei erneuter Verarbeitung Gibt an, ob RICOH ProcessDirector neue aktuelle Prüfpunktzeiten aufzeichnet, wenn Sie die Aktion Erneut drucken oder Erneut verarbeiten auswählen.
  • Nein
  • Ja
Ja
Policy.SLA.StartTime Allgemein: Startzeit (HH:MM) Gibt die Prüfpunktstartzeit an, wenn Korrekturmethode auf Grenze oder Start steht. Diese Zeit wird als Uhrzeit mit 2 Stellen für die Stunden (00-23), 2 Stellen für die Minuten (00-59) und 2 Stellen für die Sekunden (00) dargestellt, wobei die Einheiten durch einen Doppelpunkt (:) getrennt werden. Ja
Policy.SLA.TimeZone Allgemein: Zeitzone Gibt die Zeitzone des Standorts an, an dem Jobs gedruckt werden. Diese internen Werte werden von den in der Java Runtime Environment definierten Zeitzonen abgeleitet. Um den internen Wert zu ermitteln, suchen Sie die Zeitzone in der Liste dieses Merkmals, und entfernen Sie die GMT-Referenzzeiten von Anfang und Ende des Werts. Falls der Wert in der Liste z. B. (GMT-05:00) America/New_York DST(GMT-04:00) lautet, ist der interne Wert America/New_York. Ja
Printer.SLA.PPM Allgemein: Seiten pro Minute Zeigt die Anzahl der Seiten an, die der Drucker in einer Minute drucken kann.   Ja
StepTemplate.DT.IncludeStepTime Allgemein (alle Schrittvorlagen): In die geschätzte Dauer einbinden Gibt an, ob die Geschätzte Dauer des Schritts und die tatsächliche Verarbeitungszeit für die Berechnung des Verfolgungsstatus eines Jobs verwendet werden.   Ja
StepTemplate.DT.Weight Allgemein (alle Schrittvorlagen): Geschätzte Dauer Gibt an, wie viel Zeit ein Schritt voraussichtlich für die vollständige Verarbeitung eines Jobs benötigt.   Ja

1.3.12.30.22 Datenbankmerkmalnamen für Dokumentenverarbeitungsfunktionen

Mit Dokumentenverarbeitungsfunktionen werden mehrere verschiedene Arten von Merkmalen bereitgestellt.

1.3.12.30.22.1 Datenbankmerkmalnamen für mit Dokumentenverarbeitungsfunktionen bereitgestellte Dokumentmerkmale

In einigen Benachrichtigungen zu Dokumenten wird anhand von Datenbanknamen auf Dokumentmerkmale verwiesen. Diese Namen beginnen mit Doc.
Dokumentmerkmale
Datenbankname Benutzerschnittstellenname Beschreibung
Doc.Associated Verknüpft Die Job-ID, die dem Job derzeit seinen Status verleiht.
Doc.ChildJobID ID des untergeordneten Jobs Die Job-ID des Jobs, der das Dokument hinzugefügt hat.
Doc.CurrentFirstPage Aktuelle erste Seite Die Seitenzahl der ersten Seite des Dokuments in der aktuellen Druckdatei.
Doc.CurrentJobID Zugeordnete Jobnummer Die verknüpfte Jobnummer.
Doc.CurrentPages Aktuelle Seiten Die Anzahl der Seiten für das Dokument im aktuellen Job.
Doc.CurrentSequence Folge in Job Die Reihenfolge der Dokumente im aktuellen Job.
Doc.CurrentSheets Aktuelle Blätter Die Anzahl der Blätter für das Dokument im aktuellen Job.
Doc.Custom.MemberLevel Mitgliedsebene Die Mitgliedsebene des Kunden zu dem Zeitpunkt, als die Erklärung erstellt wurde.
Doc.Custom.PURL PURL Eine personalisierte URL, die zu dem Speicherort verlinkt, von dem der Kunde die Erklärung abrufen kann.
Doc.Custom.StatementDate Datum der Erklärung Das Datum, an dem die Erklärung erstmals ausgestellt wurde.
Doc.DataLen Datenlänge Die Länge des Dokuments in Byte in der Originaldatei.
Doc.DataOffset Relative Datenadresse Der Offset des Dokuments in Byte vom Anfang der Originaldatei.
Doc.Email.Sent Dieses Merkmal wird nicht in der Benutzerschnittstelle angezeigt. Gibt an, ob eine E-Mail mit einem angehängten Dokument erstellt und durch den Schritt EmailDocuments in einem Workflow an den SMTP-Server übermittelt wurde. Die möglichen Werte sind Ja oder Nein. Ja gibt an, dass das Dokument an den SMTP-Server übermittelt wurde. Nein gibt an, dass das Dokument nicht übermittelt wurde. Falls der Schritt EmailDocuments zwei Mal für dasselbe Dokument ausgeführt wird, ist der Wert dieses Merkmals auf das Ergebnis des zuletzt ausgeführten Schritts eingestellt.
Doc.EmailAddress E-Mail-Adresse Die mit dem Dokument verknüpfte E-Mail-Adresse.
Doc.FinderSavedSearches Gespeicherte Suchen Damit können Sie unter den zuvor von Ihnen gespeicherten Suchen auswählen, um eine neue Suche zu starten.
Doc.ID Dokumentnummer Eine eindeutige Kennung für ein Dokument in der Dokumentdatenbank; wird bei der Ausführung von WriteDocumentsToDatabase automatisch definiert.
Doc.Insert.Disposition Aktion Zeigt die Aktion an, die das System ausführt, wenn es dieses Dokument nach dem Abgleich verarbeitet.
Doc.Insert.PendingDisposition Angeforderte Aktion Zeigt die Aktion an, die der Bediener während des Abgleichs angefordert hat.
Doc.Insert.Sequence Kuvertierfolge Zeigt die Position des Dokuments im Job an.
Doc.OriginalFirstPage Original erste Seite Die Seitenzahl der ersten Seite des Dokuments in dem Originaljob.
Doc.OriginalJobID Originaljobnummer Die Nummer des Jobs, der das Dokument im System empfangen hat.
Doc.OriginalPages Originalseiten Die Anzahl der Seiten in dem Dokument im Originaljob.
Doc.OriginalSequence Folge in Originaljob Die relative Position dieses Dokuments in dem Originaljob. Beispielsweise zeigt das erste Dokument im Job den Wert 1 und das zweite Dokument im Job den Wert 2 an.
Doc.OriginalSheets Blätter Die Anzahl der Blätter für das Dokument im Originaljob.
Doc.Pull Dokument extrahieren Kann mit der Schrittschablone SetDocPropsFromList verwendet werden, um anzugeben, dass ein Dokument aus einem Job entfernt werden muss. Dieses Merkmal wird von den bereitgestellten Workflows PullPDFSample und PullAFPSample verwendet.
Doc.PullProp Merkmal extrahieren Kann mit der Schrittschablone SetDocPropsFromList verwendet werden, um anzugeben, welches Dokumentmerkmal die Dokumente bestimmt, die aus einem Job entfernt werden sollen. Dieses Merkmal wird von den bereitgestellten Workflows PullPDFSample und PullAFPSample verwendet.
Doc.SequenceInChild Folge in untergeordnetem Job Die Reihenfolge der Dokumente im untergeordneten Job.
Doc.SourceFileName Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Der Name der Eingabedatei, in der das Dokument enthalten war.
Doc.State Status Der Status des Dokuments.

1.3.12.30.22.2 Datenbankmerkmalnamen für mit Dokumentenverarbeitungsfunktionen bereitgestellte Jobmerkmale

Einige Nachrichten zu Dokumenten oder Jobs beziehen sich auf durch Datenbankmerkmalnamen für die Merkmale mit Dokumentenverarbeitungsfunktionen bereitgestellte Jobmerkmale. Die Namen dieser Merkmale beginnen mit Job.
Jobmerkmale
Datenbankname Notizbuchseite: Feldname (falls zutreffend) Beschreibung
Job.BuildPDFControlFile1 Build-PDF-Steuerdatei 1 Gibt den Pfad und den Dateinamen der Steuerdatei an, die das System für den Schritt BuildPDFFromDocuments verwendet. Diese Eigenschaft ist nur mit PDF-Dokument-Unterstützung verfügbar.
Job.BuildPDFControlFile2 Build-PDF-Steuerdatei 2 Gibt den Pfad und den Dateinamen der Steuerdatei an, die das System für den Schritt BuildPDFFromDocuments verwendet. Diese Eigenschaft ist nur mit PDF-Dokument-Unterstützung verfügbar.
Job.BuildPDFControlFile3 Build-PDF-Steuerdatei 3 Gibt den Pfad und den Dateinamen der Steuerdatei an, die das System für den Schritt BuildPDFFromDocuments verwendet. Diese Eigenschaft ist nur mit PDF-Dokument-Unterstützung verfügbar.
Job.BuildPDFControlFile4 Build-PDF-Steuerdatei 4 Gibt den Pfad und den Dateinamen der Steuerdatei an, die das System für den Schritt BuildPDFFromDocuments verwendet. Diese Eigenschaft ist nur mit PDF-Dokument-Unterstützung verfügbar.
Job.BuildPDFControlFile5 Build-PDF-Steuerdatei 5 Gibt den Pfad und den Dateinamen der Steuerdatei an, die das System für den Schritt BuildPDFFromDocuments verwendet. Diese Eigenschaft ist nur mit PDF-Dokument-Unterstützung verfügbar.
Job.Conditions.ChangeJobType Neuer Jobtyp Gibt den neuen Workflow an, an den dieser Job übertragen wird.
Job.Doc.AssociateDocsToChildren Dokumente mit untergeordneten Jobs verknüpfen Gibt an (Ja/Nein), ob Dokumente mit untergeordneten Jobs verknüpft werden sollen.
Job.Doc.ChildJobType Jobtyp untergeordneter Jobs Gibt den Workflow für die erstellten untergeordneten Jobs an.
Job.Doc.CreatedDocumentCount Dokumente: Anzahl erstellter Dokumente Gibt die Anzahl von Dokumenten an, die von einem auf der Schrittschablone WriteDocumentsToDatabase basierenden Schritt erstellt wurden.
Job.Doc.DocumentCount Dokumente: Dokumentanzahl Gibt die Gesamtzahl von Dokumenten in einem Job an. Der Wert dieses Merkmals wird erst nach Ausführung eines auf WriteDocumentsToDatabase oder UpdateDocumentsInDatabase basierenden Schritts angezeigt.
Job.Doc.DocumentPropertyTemplate Dokumentmerkmalschablone Gibt den Pfad und Namen einer Schablonendatei an, die die Dokumentmerkmale enthält.
Job.Doc.EnhanceAFPControlFile Enhance-AFP-Steuerdatei Gibt eine Steuerdatei an, in der zusätzliche Verarbeitung für Dokumente im Job definiert ist. Diese Eigenschaft ist nur mit AFP-Unterstützung verfügbar.
Job.Doc.FailWhenNoDocsFound Anhalten, wenn keine Dokumente gefunden werden Legt fest, ob der Schritt IdentifyDocuments den Job in einen Fehlerstatus versetzt, wenn keine Dokumente gefunden werden. Diese Eigenschaft ist nur mit AFP-Unterstützung verfügbar.
Job.Doc.GroupFirst Teilung: Als erstes gruppieren Gibt das primäre Gruppierungskriterium für Dokumente an. Das System erstellt für jede eindeutige Kombination von Werten der sechs Gruppierungsmerkmale einen untergeordneten Job.
Job.Doc.GroupSecond Teilung: Als zweites gruppieren Gibt das zweite Gruppierungskriterium für Dokumente an. Das System erstellt für jede eindeutige Kombination von Werten der sechs Gruppierungsmerkmale einen untergeordneten Job.
Job.Doc.GroupThird Teilung: Als drittes gruppieren Gibt das dritte Gruppierungskriterium für Dokumente an. Das System erstellt für jede eindeutige Kombination von Werten der sechs Gruppierungsmerkmale einen untergeordneten Job.
Job.Doc.GroupFourth Teilung: Als viertes gruppieren Gibt das vierte Gruppierungskriterium für Dokumente an. Das System erstellt für jede eindeutige Kombination von Werten der sechs Gruppierungsmerkmale einen untergeordneten Job.
Job.Doc.GroupFifth Teilung: Als fünftes gruppieren Gibt das fünfte Gruppierungskriterium für Dokumente an. Das System erstellt für jede eindeutige Kombination von Werten der sechs Gruppierungsmerkmale einen untergeordneten Job.
Job.Doc.GroupSixth Teilung: Als sechstes gruppieren Gibt das sechste Gruppierungskriterium für Dokumente an. Das System erstellt für jede eindeutige Kombination von Werten der sechs Gruppierungsmerkmale einen untergeordneten Job.
Job.Doc.HonorGroups Teilung: Gruppen bei Sortierung berücksichtigen GroupDocuments kann vorhandene Gruppen vor der Anwendung von Gruppierungskriterien zusammenführen.
Job.Doc.MaxDocsPerChildJob Maximum Dokumente pro untergeordneter Job Gibt die maximale Anzahl von Dokumenten in einem untergeordneten Job an, der von einem auf der Schrittschablone SplitDocuments basierenden Schritt erstellt wurde.
Job.Doc.MaxSheetsPerChildJob Maximum Blätter pro untergeordneter Job Gibt die maximale Anzahl von physischen Blättern in einem untergeordneten Job an, der von einem auf der Schrittschablone SplitDocuments basierenden Schritt erstellt wurde.
Job.Doc.OriginalDocumentCount Ursprüngliche Dokumentanzahl Gibt die Originalanzahl an Dokumenten an, die mit dem Job verknüpft sind.
Job.Doc.OriginalFormdef Original-Formdef Gibt die Formulardefinition an, die bei der Ausführung des Schritts IdentifyDocuments in Kraft ist. Diese Eigenschaft ist nur mit AFP-Unterstützung verfügbar.
Job.Doc.PropertyCSV Merkmalbedingungsdatei Gibt die CSV-Datei an, die Jobdokumentmerkmalbedingungen oder Merkmalwerte enthält, um festzulegen, wann diese Bedingungen wahr sind.
Job.Doc.SortDirectionFirst Sortierung: Erste Sortierrichtung Gibt die Sortierrichtung für die primäre Sortierung an.
Job.Doc.SortDirectionSecond Sortierung: Zweite Sortierrichtung Gibt die Sortierrichtung für die zweite Sortierung an.
Job.Doc.SortDirectionThird Sortierung: Dritte Sortierrichtung Gibt die dritte Sortierrichtung an.
Job.Doc.SortDirectionFourth Sortierung: Vierte Sortierrichtung Gibt die vierte Sortierrichtung an.
Job.Doc.SortDirectionFifth Sortierung: Fünfte Sortierrichtung Gibt die fünfte Sortierrichtung an.
Job.Doc.SortDirectionSixth Sortierung: Sechste Sortierrichtung Gibt die sechste Sortierrichtung an.
Job.Doc.SortFirst Sortierung: Als erstes sortieren Gibt das erste Sortierungskriterium an.
Job.Doc.SortSecond Sortierung: Als zweites sortieren Gibt das zweite Sortierungskriterium an.
Job.Doc.SortThird Sortierung: Als drittes sortieren Gibt das dritte Sortierungskriterium an.
Job.Doc.SortFourth Sortierung: Als viertes sortieren Gibt das vierte Sortierungskriterium an.
Job.Doc.SortFifth Sortierung: Als fünftes sortieren Gibt das fünfte Sortierungskriterium an.
Job.Doc.SortSixth Sortierung: Als sechstes sortieren Gibt das sechste Sortierungskriterium an.
Job.Doc.SplitBalance Teilung: Teilungsausgleich Gibt die Art des durchzuführenden Jobgrößenausgleichs an. Auch wenn das Ziel eines Teilungsausgleichs die Erstellung von Jobs gleicher Größe ist, ist das Ergebnis von der Anzahl der Dokumente im Ausgangsjob, der Anzahl der Blätter in den einzelnen Dokumenten und dem Wert des Merkmals "Teilungsgrenze" abhängig.
Job.Doc.SplitBoundaryProperty Teilung: Teilungsgrenze Gibt den Namen des Dokumentmerkmals an, das als Teilungsgrenze des untergeordneten Jobs benutzt werden soll.
Job.Doc.SplitBoundaryExceedMax Teilung: Maximale Teilung zum Erreichen der Grenze überschreiten Sie können mit dem Merkmal Teilungsgrenze und Maximale Teilung zum Erreichen der Grenze überschreiten den Punkt ändern, an dem ein Job geteilt wird.
Job.DocDelimiter Dokumente: Begrenzer Gibt den Begrenzer an, der in der Listendaten verwendet wird, um die Werte in jeder Zeile der Listendatei zu trennen, die im Schritt SetDocPropsFromList verarbeitet wird.
Job.DocPathToPullList Dokumente: Listendateiverzeichnis Gibt den vollständigen Pfadnamen zu dem Verzeichnis an, das eine oder mehrere Listendateien enthält, die für den Schritt SetDocPropsFromList verwendet werden. Wenn der Schritt ausgeführt wird, verarbeitet RICOH ProcessDirector alle Dateien in diesem Verzeichnis.
Job.DocPropToSet Dokumente: Einzustellendes Dokumentmerkmal Gibt an, welches einzelne Dokumentmerkmal hinzugefügt oder für jedes Dokument in dem Job festgelegt wird, wenn der Schritt SetDocPropsFromList den Job verarbeitet.
Job.DocPropToSetDefValue Dokumente: Wert für andere Dokumente Gibt an, welcher Wert auf das Merkmal angewendet wird, das unter Einzustellendes Dokumentmerkmal durch den Schritt SetDocPropsFromList angegeben ist. Alle Dokumente in der Dokumentmerkmale-Datei, die nicht mit den Merkmalen Spalten in Listendatei in der Listendatei übereinstimmen, werden auf diesen Wert festgelegt.
Job.DocPropToSetValue Dokumente: Wert für übereinstimmende Dokumente Gibt an, welcher Wert auf das Merkmal angewendet wird, das unter Einzustellendes Dokumentmerkmal durch den Schritt SetDocPropsFromList angegeben ist. Alle Dokumente in der Dokumentmerkmale-Datei, die mit den Merkmalen Spalten in Listendatei in der Listendatei übereinstimmen, werden auf diesen Wert festgelegt.
Job.DocPropToSet.DocMatch Dokumente: Übereinstimmende Dokumente gefunden Zeigt, ob mindestens ein Dokument im Job mit einem Eintrag in einer der verarbeiteten Listendateien übereinstimmt. Diese Listendateien werden von auf der Schrittschablone SetDocPropsFromList basierenden Schritten im Workflow verarbeitet.
Job.DocPropToSet.FilesRead Dokumente: Listendateien verarbeitet Zeigt die Namen der Dateien an, die im Listendateiverzeichnis gefunden wurden, das im Schritt SetDocPropsFromList verarbeitet wurde. Die Dateinamen sind durch ein Semikolon (;) getrennt.
Job.DocPropToSet.OptFail Dokumente: Stopp bei überschüssigen Spalten Gibt an, ob ein Schritt auf Basis der Schrittschablone SetDocPropsFromList fehlschlägt, wenn die Anzahl der Spalten in der Listendatei größer ist als die Anzahl der Merkmale, die unter Ausgewählte Spalte des Merkmals Spalten in Listendatei angegeben ist.
Job.DocPullIdentifier Dokumente: Spalten in Listendatei Gibt ein oder mehrere Dokumentmerkmale an, die den Spalten in der Listendatei entsprechen.
Job.Document.AttachDocToEmail Dokument anhängen Legt fest, ob ein Dokument aus der in dem Merkmal Quelldatei für Anhang angegebenen Datei extrahiert und an jede E-Mail angehängt wird, die von dem Schritt EmailDocuments gesendet wird.
Job.Document.AttachmentName Name des Anhangs Gibt den Dateinamen für die Anhänge an, die erstellt und über den Schritt EmailDocuments zum SMTP-Server geschickt werden. Verwenden Sie diesen Wert, um den Namen des Anhangs für den E-Mail-Empfänger eindeutiger zu machen.
Job.Document.EmailAttachment Quellendatei für Anhang Legt den vollständigen Pfadnamen oder den symbolischen Namen der PDF-Datei fest, aus der Dokumente extrahiert werden sollen. Die Dokumente werden an jede E-Mail angehängt, die von dem Schritt EmailDocuments gesendet wird.
Job.Document.EmailBCC Adresse für Blindkopie Eine oder mehrere E-Mail-Adresse(n), an die eine Blindkopie der des Dokuments gesendet wird. Dieser Wert wird im Feld BCC: der E-Mail verwendet.
Job.Document.EmailCC Adresse für Kopie Eine oder mehrere E-Mail-Adresse(n), an die eine Kopie des Dokuments gesendet wird. Dieser Wert wird im Feld CC: der E-Mail verwendet.
Job.Document.EmailMessage Nachricht Legt die Nachricht fest, die in den Textbereich der E-Mail eingefügt werden soll. Nachrichten können aus einfachem Text, HTML und eingebetteten Bildern bestehen.
Job.Document.EmailSubject Betreffzeile Gibt einen Text an, der in die Betreffzeile der E-Mail aufgenommen wird.
Job.Document.EmailTo Empfängeradresse Eine oder mehrere E-Mail-Adresse(n), an die das Dokument gesendet wird. Dieser Wert wird im Feld An: der E-Mail verwendet.
Job.IdentifyPDFControlFile Identify-PDF-Steuerdateien Gibt den Pfad und den Dateinamen der Steuerdatei an, die das System für den Schritt IdentifyPDFDocuments verwendet. Diese Eigenschaft ist nur mit PDF-Dokument-Unterstützung verfügbar.
Job.Insert.AutomaticReconcile Automatischer Abgleich Zeigt an, ob RICOH ProcessDirector Dokumente automatisch abgleicht und erneut druckt (ohne Bedienereingriff), die bei der Kuvertierung oder dem Schritt ReadBarcodeData zum erneuten Drucken markiert werden.
Job.Insert.AutoReconcileThreshhold Maximum erneut zu druckender Dokumente Gibt den maximalen Prozentsatz von Dokumenten in einem Job an, den das System während des automatischen Abgleichs für den erneuten Druck planen kann. Wenn der Prozentsatz den maximalen Wert überschreitet, platziert das System den Job in den Status Warten auf Abgleich, der einen manuellen Abgleich erfordert.
Job.Insert.ReconcileUser.ID Benutzer, der Abgleich durchführt Zeigt den Benutzernamen des Benutzers an, der den Job derzeit abgleicht.
Job.Insert.ReprintPrinter Angeforderter Drucker zum erneuten Drucken Gibt den Namen des Druckers für das erneute Drucken von Dokumenten an, die beim Kuvertieren, im Schritt ReadBarcodeData oder beim manuellen Abgleich für erneutes Drucken markiert wurden.
Job.PDF.BuildPDFMergeDocValue Maximale Anzahl Dokumente im Speicher Gibt die maximale Anzahl von Dokumenten an, die sich im Speicher befinden, wenn der Schritt BuildPDFFromDocuments Dokumente der PDF-Datei hinzufügt. Diese Eigenschaft ist nur mit PDF-Dokument-Unterstützung verfügbar.
Job.PDFW.PickPlex Seitenausnahmen für Seitenflächen Gibt an, wie Seitenausnahmen für Seitenflächen verarbeitet werden, die in der JDF-Datei für einen Job enthalten sind.
Job.ScanBarcodeFormat Zu verwendendes Barcodeformat Gibt das Barcodeformat an, welches das Layout der Merkmale im Barcode beschreibt, das von Ihnen auf den Dokumenten gescannt wird.

1.3.12.30.22.3 Datenbankmerkmalnamen für mit Dokumentenverarbeitungsfunktionen bereitgestellte Systemmerkmale

Nachrichten zu Dokumenten können sich auf durch Datenbankmerkmalnamen für die Merkmale mit Dokumentenverarbeitungsfunktionen bereitgestellte Systemmerkmale beziehen. Die Namen dieser Merkmale beginnen mit WorkflowSystem.
Systemmerkmale
Datenbankname Notizbuchseite: Feldname (falls zutreffend) Beschreibung
WorkflowSystem.Docsearch.MaxDocuments Systemeinstellungen: Max. anzuzeigende Dokumente Gibt die maximale Anzahl von Dokumenten an, die bei einer Suche in der Dokumenttabelle angezeigt werden.

1.3.12.30.23 Datenbank-Merkmalnamen für FusionPro Connect

Nachrichten können auf FusionPro Connect-Merkmale verweisen.

Einige Werte, die Sie in Listen der Benutzerschnittstelle sehen, entsprechen nicht den Werten, die RICOH ProcessDirector intern nutzt. Für Anfragen mit Webdiensten oder zum Festlegen von Werten mit einer Überschreibungsdatei müssen Sie den internen Wert verwenden. Die Spalte Interne Werte enthält die internen Werte für diese Merkmale.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass Sie den Wert ändern können.
  • Nein bedeutet, dass Sie den Wert nicht ändern können.

FusionPro Connect-Merkmale
Datenbankname Notizbuchregisterkarte oder -abschnitt: Feldname Kurzbeschreibung Interne Werte Bearbeitbar
Job.FusionPro.InputFile Eingabedatendatei Gibt den Pfad, Namen und das Format der Eingabedatei an.   Ja
Job.FusionPro.Records Datensätze Gibt an, ob alle oder einige der Datensätze aus der Eingabedatei in die Ausgabedatei aufgenommen werden sollen.
  • Alle
  • Bereich
Ja
Job.FusionPro.RecordsRange Datensatzbereich Gibt einen numerischen Bereich für die Datensätze an.   Ja
Job.FusionPro.OutputFileName Ausgabedateiname Gibt den vollständigen Pfad und Dateinamen der Ausgabedatei an.   Ja
Job.FusionPro.OutputFormat Ausgabeformat Gibt das Format der Ausgabedatei an.
  • PDF
  • VPDF
  • PDF_VT
  • POST_SCRIPT
  • VDX
  • DIGIMASTER_PS
  • PPML
  • HP_PPML
  • JLYT
  • MULTI_FILE_VPS
  • SINGLE_FILE_VPS
  • VIPP
Ja
Job.FusionPro.ImpositionTemplate Ausschießvorlage Gibt den vollständigen Pfad und Dateinamen für die Ausschießvorlage an.   Ja
WorkflowSystem.FusionPro.Server FusionPro-System Zeigt die Liste der Systeme an, auf denen FusionPro Server installiert ist.   Ja
WorkflowSystem.FusionPro.Templates Verfügbare FusionPro-Vorlagen Zeigt die Liste der verfügbaren Vorlagen an, die von FusionPro Server abgerufen wurden.   Nein

                              

1.3.12.30.24 Datenbankmerkmalnamen für Kuvertiereinheiten

In Nachrichten zu Druckjobs, Dokumenten und Kuvertiereinheiten-Controllern wird auf Merkmale möglicherweise mit dem Datenbanknamen verwiesen. Sie können die Datenbankmerkmalnamen in Symbolformeln und Steuerdateien verwenden.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein Benutzer den Wert nach der Übergabe des Jobs ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein Benutzer den Wert nicht ändern kann.

Kuvertiereinheitenmerkmale
Datenbankname Notizbuchregisterkarte: Feldname Kurzbeschreibung Bearbeitbar
Doc.Insert.BinResults Kuvertierung: Fachergebnisse Zeigt an, welche Kuvertiereinheitenfächer Beilagen für dieses Dokument bereitgestellt haben. Nein
Doc.Insert.BinTriggers Kuvertierung: Fachauslöser Gibt an, welche Kuvertiereinheitenfächer Beilagen für dieses Dokument bereitstellen sollen. Nein
Doc.Insert.Disposition Kuvertierung: Aktion Zeigt die Aktion an, die RICOH ProcessDirector ausführt, wenn er/sie/es dieses Dokument nach dem Abgleich verarbeitet. Nein
Doc.Insert.DivertBin Kuvertierung: Umleitungsanzeiger Gibt die Nummer des Ausgabefachs der Kuvertiereinheit an, an das dieses Dokument nach dem Kuvertieren umgeleitet wird. Nein
Doc.Insert.InserterID Kuvertierung: Kuvertiereinheitenname Zeigt den Namen der Kuvertiereinheit an, die dieses Dokument verarbeitet hat. Nein
Doc.Insert.Iteration Kuvertierung: Kuvertierungszähler Zeigt an, wie oft RICOH ProcessDirector das Dokument verarbeitet hat. Nein
Doc.Insert.OperatorID Kuvertierung: Bedienername Zeigt den Namen oder die Benutzer-ID des Bedieners an, der bei der Verarbeitung dieses Dokuments an der Kuvertiereinheit angemeldet war. Nein
Doc.Insert.OriginalBarCode Kuvertierung: Original-Barcodedaten Zeigt die Daten im Originalbarcode an, der die Kuvertierung steuert. Nein
Doc.Insert.PendingDisposition Kuvertierung: Angeforderte Aktion Zeigt die Aktion an, die der Bediener während des Abgleichs angefordert hat. Ja
Doc.Insert.RecipientName Kuvertierung: Postempfänger Zeigt den Namen der Person an, an die dieses Dokument gesendet wird. Nein
Doc.Insert.Sequence Kuvertierung: Kuvertierfolge Zeigt die Position des Dokuments im Job an. Nein
Doc.Insert.Status Kuvertierung: Status Zeigt den Status für dieses Dokument an. Nein
Doc.Insert.TimeStamp Kuvertierung: Datum und Uhrzeit des Kuvertierens Zeigt das Datum und die Uhrzeit des Kuvertierens dieses Dokuments an. Nein
Doc.Inserter.StatusCode Kuvertierung: Statuscode Zeigt den Statuscode an, den der Kuvertiereinheiten-Controller für dieses Dokument in der Ergebnisdatei berichtet hat. Nein
Doc.Inserter.StatusCodeExtended Kuvertierung: Erweiterter Statuscode Zeigt den erweiterten Statuscode an, den der Kuvertiereinheiten-Controller für dieses Dokument in der Ergebnisdatei berichtet hat. Nein
Doc.ReconcileSavedSearches Gespeicherte Suchen Damit können Sie unter den zuvor von Ihnen gespeicherten Suchen auswählen, um eine neue Suche zu starten. Nein
InserterSystem.ActiveJobCount Status: Aktive Jobs Zeigt die Anzahl von Jobs an, die diesem Kuvertiereinheiten-Controller zugeordnet und zum Kuvertieren bereit sind, gerade kuvertiert werden, auf den Abgleich warten oder gerade abgeglichen werden. Nein
InserterSystem.Completion.Format Ergebnisdatei: Format Gibt das Satzformat in der Kuvertiereinheiten-Ergebnisdatei an. Ja
InserterSystem.Completion.ProcessDocRules Ergebnisdatei: Dokumentmerkmale-Regeldatei Gibt den Pfad und Dateinamen der Regeldatei an, die RICOH ProcessDirector verwendet, um Dokumentmerkmalwerte aus Informationen in der Kuvertiereinheiten-Ergebnisdatei festzulegen. Ja
InserterSystem.Completion.ProcessJobRules Ergebnisdatei: Jobmerkmale-Regeldatei Gibt den Pfad und Dateinamen der Regeldatei an, die RICOH ProcessDirector dazu verwendet, Jobmerkmalwerte aus Informationen in der Kuvertiereinheiten-Ergebnisdatei festzulegen. Ja
InserterSystem.Completion.Rules Ergebnisdatei: Syntaxanalyse-Regeldatei Gibt den Pfad und Dateinamen der Regeldatei an, die RICOH ProcessDirector verwendet, um die Sätze in der Kuvertiereinheiten-Ergebnisdatei zu analysieren. Ja
InserterSystem.Completion.TransferCommand Ergebnisdatei: Empfangsbefehl Gibt den Befehl oder das Script an, den/das RICOH ProcessDirector zum Empfangen der Kuvertiereinheiten-Ergebnisdatei für einen vom Kuvertiereinheiten-Controller stammenden Job benutzt. Ja
InserterSystem.Control.Format Steuerdatei: Format Gibt das Satzformat in der Kuvertiereinheiten-Steuerdatei an. Ja
InserterSystem.Control.Header.Indicator Steuerdatei: Header Gibt an, ob die Kuvertiereinheiten-Steuerdatei einen Headersatz enthält. Ja
InserterSystem.Control.Header.Rules Steuerdatei: Header-Regeldatei Gibt den Pfad und Dateinamen der Regeldatei an, die RICOH ProcessDirector verwendet, um den Headersatz der Kuvertiereinheiten-Steuerdatei zu erstellen. Ja
InserterSystem.Control.Rules Steuerdatei: Regeldatei Gibt den Pfad und Dateinamen der Regeldatei an, die RICOH ProcessDirector verwendet, um die Kuvertiereinheiten-Steuerdatei zu erstellen, die RICOH ProcessDirector vor der Kuvertierung der einzelnen Jobs an den Kuvertiereinheiten-Controller sendet. Ja
InserterSystem.Control.TransferCommand Steuerdatei: Sendebefehl Gibt den Befehl oder das Script an, den/das RICOH ProcessDirector zum Senden der Kuvertiereinheiten-Steuerdatei an den Kuvertiereinheiten-Controller benutzt. Ja
InserterSystem.Control2.Format Zweite Steuerdatei: Format (2) Gibt das Satzformat in der zweiten Kuvertiereinheiten-Steuerdatei an. Ja
InserterSystem.Control2.Header.Indicator Zweite Steuerdatei: Header (2) Gibt an, ob die zweite Kuvertiereinheiten-Steuerdatei einen Headersatz enthält. Ja
InserterSystem.Control2.Header.Rules Zweite Steuerdatei: Header-Regeldatei (2) Gibt den Pfad und Dateinamen der Regeldatei an, die RICOH ProcessDirector verwendet, um den Headersatz der zweiten Kuvertiereinheiten-Steuerdatei zu erstellen. Ja
InserterSystem.Control2.Rules Zweite Steuerdatei: Regeldatei (2) Gibt den Pfad und Dateinamen der Regeldatei an, die RICOH ProcessDirector verwendet, um die zweite Kuvertiereinheiten-Steuerdatei für die einzelnen Jobs zu erstellen. Ja
InserterSystem.Control2.TransferCommand Zweite Steuerdatei: Sendebefehl (2) Gibt den Befehl oder das Script an, den/das RICOH ProcessDirector zum Senden der zweiten Kuvertiereinheiten-Steuerdatei an den Kuvertiereinheiten-Controller benutzt. Ja
InserterSystem.Default.Status Allgemein: Standardkuvertierstatus Gibt den Kuvertierstatus an, den RICOH ProcessDirector für ein Dokument festlegt, wenn der Kuvertiereinheiten-Controller keinen Status für das Dokument berichtet oder wenn der Kuvertiereinheiten-Controller keine Ergebnisdatei an RICOH ProcessDirector zurücksendet. Ja
InserterSystem.Delete.Interval Ergebnisdatei: Löschzeitraum (Tage) Gibt den Zeitraum ab dem erfolgreichen Abschluss in Tagen an, bevor die Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien und die Protokolldateien gelöscht werden. Ja
InserterSystem.Description Allgemein: Beschreibung des Kuvertiereinheiten-Controllers Beschreibt den Kuvertiereinheiten-Controller. Ja
InserterSystem.Enabled Status: Status "Aktiviert" Zeigt an, ob RICOH ProcessDirector mit diesem Kuvertiereinheiten-Controller kommunizieren kann. Nein
InserterSystem.ID Allgemein: Name des Kuvertiereinheiten-Controllers

Wird auch im Titel des Merkmalnotizbuchs angezeigt.

Gibt den Namen des Kuvertiereinheiten-Controller-Objekts an. Ja
InserterSystem.InsertCompletionMethod Allgemein: Abschlussmethode Gibt die Methode an, die RICOH ProcessDirector benutzt, um festzustellen, ob der Kuvertiereinheiten-Controller das Kuvertieren eines Jobs abgeschlossen hat. Ja
InserterSystem.LastModified Allgemein: Letzte Änderung Das Datum und die Uhrzeit der letzten Änderung des Kuvertiereinheiten-Controllers. RICOH ProcessDirector aktualisiert den Wert, sobald der Kuvertiereinheiten-Controller wechselt. Sie können den Wert dieses Merkmals nicht ändern. Nein
InserterSystem.Location Allgemein: Position Gibt die Position der Kuvertiereinheit an. Ja
InserterSystem.Polling.Interval Ergebnisdatei: Abfrageintervall Gibt an, wie häufig RICOH ProcessDirector prüft, ob vom Kuvertiereinheiten-Controller stammende Ergebnisdateien vorhanden sind. Ja
InserterSystem.Polling.TransferCommand Ergebnisdatei: Abfragebefehl Gibt den Befehl oder das Script an, den/das RICOH ProcessDirector zum Empfangen von Kuvertiereinheiten-Ergebnisdateien benutzt, die sich nicht speziell auf einen einzigen Job beziehen. Ja
InserterSystem.ReprintMethod Allgemein: Methode zum erneuten Drucken Gibt an, wie RICOH ProcessDirector Dokumente nach der Kuvertierung erneut druckt. Ja
Job.Conditions.ChangeJobType Dokumente: Neuer Workflow Gibt den neuen Workflow an, an den dieser Job übertragen wird. Ja
Job.Doc.DocumentCount Dokumente: Dokumentanzahl Gibt die Gesamtzahl von Dokumenten in einem Job an. Nein
Job.Doc.DocumentPropertyTemplate Dokumente: Dokumentmerkmalschablone Gibt den Pfad und Namen einer Schablonendatei an, welche die Dokumentmerkmale enthält, die RICOH ProcessDirector verwenden kann. Ja
Job.Insert.AutomaticReconcile Kuvertierung: Automatischer Abgleich Zeigt an, ob RICOH ProcessDirector Dokumente, die beim Kuvertieren oder im Schritt ReadBarcodeData für erneutes Drucken markiert wurden, automatisch (ohne Bedienereingriff) abgleicht und neu druckt. Ja
Job.Insert.AutoReconcileThreshhold Kuvertierung: Maximum erneut zu druckender Dokumente Gibt den maximalen Prozentsatz von Dokumenten in einem Job an, den das System während des automatischen Abgleichs für den erneuten Druck planen kann. Wenn der Prozentsatz den maximalen Wert überschreitet, platziert das System den Job in den Status Warten auf Abgleich, der einen manuellen Abgleich erfordert. Ja
Job.Insert.LoadPlan.Comment Kuvertierung: Kommentar zum Ladeplan Gibt die Anzahl der Kuvertiereinheitenfächer an, gefolgt von einem Komma und einer durch Kommas getrennten Liste der Materialien, die in die einzelnen Fächer der Kuvertiereinheit geladen worden sind. Ja
Job.Insert.LoadPlan.ID Kuvertierung: Ladeplan Gibt den Namen des Ladeplans an, den RICOH ProcessDirector dem Job zuordnet. Ja
Job.Insert.ReconcileAttentionAsDamaged Kuvertierung: Dokumente mit Status "Eingriff" erneut drucken Gibt an, ob RICOH ProcessDirector Dokumente erneut druckt, die bei dem automatischen Abgleich den Kuvertierstatus Eingriff haben. Ja
Job.Insert.ReconcileUser.ID Kuvertierung: Benutzer, der Abgleich durchführt Zeigt den Benutzernamen des Benutzers an, der den Job derzeit abgleicht. Ja
Job.Insert.ReprintJobID Kuvertierung: Job-ID für erneuten Druck Bei einem Job für erneuten Druck zeigt dieses Merkmal die ID des übergeordneten Jobs an, der den Job erstellt hat. Ja
Job.Insert.ReprintJobType Kuvertierung: Workflow für erneut Druck Der Workflow, der für die untergeordneten Jobs angegeben ist, welche für erneutes Drucken erstellt wurden. Ja
Job.Insert.ReprintPrinter Kuvertierung: Angeforderter Drucker für erneuten Druck Gibt den Namen des Druckers für das erneute Drucken von Dokumenten an, die beim Kuvertieren, im Schritt ReadBarcodeData oder beim manuellen Abgleich für erneutes Drucken markiert wurden. Ja
Job.Inserter.ID Kuvertierung: Kuvertiereinheitenname Gibt den Namen der Kuvertiereinheit an, in die der Job geladen werden soll, oder den Namen der Kuvertiereinheit, die den Job tatsächlich verarbeitet hat. Ja
Job.Inserter.JobID Kuvertierung: Jobname der Kuvertiereinheit Gibt den Jobnamen an, den der Kuvertiereinheiten-Controller zum Identifizieren dieses Jobs verwendet. Ja
Job.InserterSystem.ID Kuvertierung: Kuvertiereinheiten-Controller Gibt den Namen des Kuvertiereinheiten-Controller-Objekts an, das RICOH ProcessDirector dem Job zuordnet. Ja

1.3.12.30.25 Datenbanknamen der Merkmale für Kodak-PDF-Drucker

In Nachrichten wird möglicherweise auf Merkmale für Kodak-PDF-Drucker verwiesen.

Einige Werte, die Sie in Dropdown-Listen der Benutzerschnittstelle sehen, entsprechen nicht den Werten, die RICOH ProcessDirector intern nutzt. Für Anfragen mit Webdiensten oder zum Festlegen von Werten mit einer Überschreibungsdatei müssen Sie den internen Wert verwenden. Die Spalte Interne Werte enthält die internen Werte für diese Merkmale.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nicht ändern kann.

Kodak-PDF-Druckermerkmale
Datenbankname Notizbuchregisterkarte: Feldname Kurzbeschreibung Interne Werte Bearbeitbar
Kodak.PDFPrinter.BannerPage.Tray Eingabefach Bannerseite Gibt das Druckereingabefach an, in welchem das Papier eingelegt ist, das für Start- und Abschlussseiten verwendet werden sollte.   Ja
Kodak.PDFPrinter.MergeBanner Bannerseiten in PDF-Druckdatei zusammenführen Gibt an, ob Start- und Abschlussbannerseiten in die PDF-Druckdatei zusammengeführt oder als separate Dateien an den Drucker gesendet werden.
  • Nein
  • Ja
Ja
Kodak.PrinterQueue Kodak-Druckerwarteschlange Gibt den Namen der LPR-Druckwarteschlange an, die für denKodak-Drucker verwendet wurde.   Ja

1.3.12.30.26 Datenbank-Merkmalnamen für MarcomCentral Connect

Nachrichten können auf MarcomCentral Connect-Merkmale verweisen.

Einige Werte, die Sie in Dropdown-Listen der Benutzerschnittstelle sehen, entsprechen nicht den Werten, die RICOH ProcessDirector intern nutzt. Für Anfragen mit Webdiensten oder zum Festlegen von Werten mit einer Überschreibungsdatei müssen Sie den internen Wert verwenden. Die Spalte Interne Werte enthält die internen Werte für diese Merkmale.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass Sie den Wert ändern können.
  • Nein bedeutet, dass Sie den Wert nicht ändern können.

MarcomCentral Connect-Merkmale
Datenbankname Notizbuchregisterkarte: Feldname Kurzbeschreibung Interne Werte Bearbeitbar
Job.Marcom.JobTicketId MarcomCentral: MarcomCentral-Job-Ticket Gibt die ID eines Job-Tickets in einem Auftrag an, der von einem Store auf der MarcomCentral-Website abgerufen wurde.   Ja
Job.Marcom.OrderID MarcomCentral: MarcomCentral-Auftrags-ID Gibt die ID eines Auftrags an, der von einem Store auf der MarcomCentral-Website abgerufen wurde.   Ja
Job.Marcom.OrderNumber MarcomCentral: MarcomCentral-Auftragsnummer Gibt die Nummer eines Auftrags an, der von einem Store auf der MarcomCentral-Website abgerufen wurde.   Ja
Job.Marcom.ProductType MarcomCentral: MarcomCentral-Produkttyp Gibt den Produkttyp eines Job-Tickets in einem Auftrag an, der von einem Store auf der MarcomCentral-Website abgerufen wurde.   Ja

1.3.12.30.27 Datenbanknamen der Merkmale für PitStop Connect

In Nachrichten wird auf Merkmale, die sich speziell auf PitStop Connect beziehen, möglicherweise mit dem Datenbanknamen verwiesen. Administratoren können die Datenbanknamen der Merkmale in Symbolformeln verwenden, die sie für externe Programme angeben, einschließlich Befehle, die an PitStop Server gesendet werden. Administratoren können zudem Symbolformeln für Merkmale in Steuerdateien angeben.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nicht ändern kann.

In der Spalte Job-Ticket gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass das Merkmal über einen oder mehrere Werte im Job-Ticket festgelegt werden kann.
  • Nein bedeutet, dass das Merkmal nicht über Werte im Job-Ticket festgelegt werden kann.

Feature-Merkmale von PitStop Connect
Datenbankname Notizbuchregisterkarte: Feldname Kurzbeschreibung Bearbeitbar Job-Ticket
Job.Pitstop.ActionListOrProfile PitStop-Aktionsliste oder PDF-Profil Gibt den vollständigen Pfad und Dateinamen zur PitStop-Aktionsliste (.eal) oder PDF-Profil (.ppp)-Datei an, die RICOH ProcessDirector an PitStop Server sendet. Ja Nein

1.3.12.30.28 Datenbanknamen der Merkmale für Postal-Enablement

In Nachrichten wird möglicherweise auf verschiedene Merkmale verwiesen.

Einige Werte, die Sie in Dropdown-Listen der Benutzerschnittstelle sehen, entsprechen nicht den Werten, die RICOH ProcessDirector intern nutzt. Für Anfragen mit Webdiensten oder zum Festlegen von Werten mit einer Überschreibungsdatei müssen Sie den internen Wert verwenden. Die Spalte Interne Werte enthält die internen Werte für diese Merkmale.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nicht ändern kann.

Postal-Enablement
Datenbankname Feldname Kurzbeschreibung Interne Werte Bearbeitbar
Doc.Address.1 Adressblockzeile 1 Gibt die erste Zeile des Adressblocks im Dokument an.   Nein
Doc.Address.Company Postalischer Name des Unternehmens Gibt den Namen des Unternehmens im Dokument an.   Nein
Doc.Address.PostalCode Postleitzahl Gibt die Postleitzahl im Dokument an.   Nein
Doc.Address.ZipCode Postleitzahl Gibt die Postleitzahl im Dokument an.   Nein
Doc.ChildJobID Wird nicht im Notizbuch der Merkmale angezeigt Die Job-ID des Jobs, der das Dokument enthält.   Nein
Doc.CurrentFirstPage Wird nicht im Notizbuch der Merkmale angezeigt Die Seitenzahl der ersten Seite des Dokuments in der aktuellen Druckdatei.   Nein
Doc.CurrentPages Wird nicht im Notizbuch der Merkmale angezeigt Die Anzahl der Seiten für das Dokument im aktuellen Job.   Nein
Doc.CurrentSheets Aktuelle Blätter Die Anzahl der Blätter für das Dokument im aktuellen Job.   Nein
Doc.DataLen Wird nicht im Notizbuch der Merkmale angezeigt Die Länge des Dokuments in Byte in der Originaldatei. (Nur AFP-Jobs).   Nein
Doc.DataOffset Wird nicht im Notizbuch der Merkmale angezeigt Der Offset des Dokuments in Byte vom Anfang der Originaldatei. (Nur AFP-Jobs).   Nein
Doc.DocSize.PieceThickness Variable Dicke des Poststücks Gibt die Dicke eines Poststücks an, wenn die Poststücke in einem Job verschieden dick sind.   Nein
Doc.DocSize.PieceWeight Variables Gewicht des Poststücks Gibt das Gewicht eines Poststücks an, wenn die Poststücke in einem Job verschieden schwer sind.   Nein
Doc.ID Dokumentnummer Eine eindeutige Kennung für ein Dokument in der Dokumentdatenbank; wird bei der Ausführung von WriteDocumentsToDatabase automatisch definiert.   Nein
Doc.OriginalFirstPage Original erste Seite Die Seitenzahl der ersten Seite des Dokuments in dem Originaljob.   Nein
Doc.OriginalJobID Originaljobnummer Die Nummer des Jobs, der das Dokument im System empfangen hat.   Nein
Doc.OriginalPages Originalseiten Die Anzahl der Seiten in dem Dokument im Originaljob.   Nein
Doc.OriginalSequence Folge in Originaljob Die relative Position dieses Dokuments in dem Originaljob. Beispielsweise zeigt das erste Dokument im Job den Wert 1, das zweite Dokument im Job den Wert 2 usw. an.   Nein
Doc.OriginalSheets Blätter Die Anzahl der Blätter für das Dokument im Originaljob.   Nein
Doc.Postal.AddressProcessingRC Verarbeitungsrückkehrcode für Adresse Ein von der Postsoftware zurückgegebener Wert, der das Ergebnis der Adresskorrekturverarbeitung anzeigt.   Nein
Doc.Postal.Category Verarbeitungskategorie Gibt die Postverarbeitungskategorie an, die von der Postsoftware für das Dokument bestimmt wird.   Nein
Doc.Postal.ChangeAddressRC Änderung des Adressrückkehrcodes Ein von der Post-Software zurückgegebener Wert, der anzeigt, ob für das Dokument eine Adressänderung verfügbar ist.   Nein
Doc.Postal.ContainerBreakMark Palettenbruchmarkierung Gibt die Palettenbruchmarkierung für das Dokument an.   Nein
Doc.Postal.ContainerNumber Palettennummer Gibt die Palettennummer für das Dokument an.   Nein
Doc.Postal.HandlingUnitBreakMark Containerbruchmarkierung Gibt die Containerbruchmarkierung für das Dokument an.   Nein
Doc.Postal.HandlingUnitNumber Containernummer Gibt die Containernummer für das Dokument an.   Nein
Doc.Postal.PackageBreakMark Paketbruchmarkierung Gibt die Paketbruchmarkierung für das Dokument an.   Nein
Doc.Postal.PackageNumber Paketnummer Gibt die Paketnummer für das Dokument an.   Nein
Doc.Postal.PostageRate Portosatz Gibt den Portosatz für das Dokument an.   Nein
Doc.Postal.PostageRateCode Portosatzcode Gibt den Portosatzcode für das Dokument an.   Nein
Doc.Postal.SequenceNumber Vorsortierungs-Sequenznummer Gibt die Vorsortierungs-Sequenznummer für das Dokument an.   Nein
Doc.Postal.SequencingProcessingRC Verarbeitungsrückkehrcode vorsortieren Ein von der Postsortier-Software zurückgegebener Wert, der das Ergebnis der Verarbeitung anzeigt.   Nein
Doc.SequenceInChild Wird nicht im Notizbuch der Merkmale angezeigt Die Reihenfolge der Dokumente im untergeordneten Job.   Nein
Doc.State Status Der Status des Dokuments.   Nein
Job.Conditions.ChangeJobType New Workflow (Neuer Workflow) Gibt den neuen Workflow an, an den dieser Job übertragen wird.   Ja
Job.Doc.ChildJobType Untergeordneter Workflow Gibt den Workflow für die erstellten untergeordneten Jobs an.   Ja
Job.Doc.ColumnsToKeep Beizubehaltende Spalten Gibt eine durch Kommas getrennte Liste der Namen der Spaltenüberschriften in der externen Ergebnisdatei an.   Ja
Job.Doc.ContainsHeader Externe Ergebnisse enthalten Spaltenüberschriften Gibt an, ob die vom externen Programm zurückgegebene externe Ergebnisdatei Überschriften für Dokumentmerkmalspalten enthält.
  • Ja
  • Nein
Ja
Job.Doc.CreatedDocumentCount Zähler für erstellte Dokumente Gibt die Anzahl der erstellten Dokumente in dem ersten Schritt WriteDocumentsToDatabase an, in dem ein Job verarbeitet wird. Dieser Wert stellt die Anzahl der Dokumente dar, die im Originaljob enthalten waren. Während der Job den Workflow durchläuft, wird dieser nicht geändert, selbst wenn Dokumente erneut gedruckt werden.   Nein
Job.Doc.DocumentCount Dokumentzähler Gibt die Gesamtzahl von Dokumenten in einem Job an. Der Wert dieses Merkmals wird erst nach Ausführung eines auf WriteDocumentsToDatabase oder UpdateDocumentsInDatabase basierenden Schritts angezeigt.   Nein
Job.Doc.DocumentPropertyTemplate Dokumentmerkmalschablone Gibt den Pfad und Namen einer Schablonendatei an, die die Dokumentmerkmale enthält.   Ja
Job.Doc.EnhanceAFPControlFile Enhance-AFP-Steuerdatei Gibt eine Steuerdatei an, in der zusätzliche Verarbeitung für Dokumente im Job definiert ist. (Nur AFP-Jobs).   Ja
Job.Doc.PropertyCSV Merkmalbedingungsdatei Gibt eine durch Kommas getrennte Datei an, die verwendet wird, um Dokumentmerkmale auf Basis vorhandener Merkmaleinstellungen zu aktualisieren.   Ja
Job.Doc.DocPropForHeading Dokumentmerkmale Gibt Dokumentmerkmale in der Reihenfolge an, in der diese als Spaltenüberschriften in der geänderten Ergebnisdatei hinzugefügt werden sollen, welche von einem Schritt auf Basis der MapExternalResultsFiletoDocProps-Schrittvorlage erzeugt wird.   Ja
Job.Doc.DocPropToOutput Dokumentmerkmale Gibt die Dokumentmerkmale an, die in die externe Dokumentmerkmaldatei geschrieben werden, die von einem Schritt auf Basis der Schrittvorlage BuildExternalDocPropsFile erstellt wird.   Ja
Job.Doc.ExternalHeadings Spaltenüberschriften Gibt die Spaltenüberschriften an, die in der externen Dokumentmerkmaldatei verwendet werden, die von einem Schritt auf Basis der Schrittvorlage BuildExternalDocPropsFile erstellt wird.   Ja
Job.Doc.InputFileName Externe Ergebnisdatei Gibt den Namen der durch Komma getrennten oder durch Tabstopps getrennten Datei an, welche die Dokumentmerkmale und weitere vom externen Programm zurückgegebene Informationen enthält. Diese Datei stellt die Eingabe für einen Schritt auf Basis der MapExternalResultsFiletoDocProps-Schrittvorlage dar.   Ja
Job.Doc.InputFileType Dateityp Gibt den Typ der externen Ergebnisdatei an, welche die Eingabe für einen Schritt auf Basis der MapExternalResultsFiletoDocProps-Schrittvorlage darstellt.   Ja
Job.Doc.OutputFileDPFName Geänderte Ergebnisdatei Gibt den Namen der durch Tabstopps getrennten Datei an, welche die Dokumentmerkmale enthält, die Sie aus den Dokumentmerkmalen in der externen Ergebnisdatei ausgewählt haben. Ein Schritt auf Basis der MapExternalResultsFiletoDocProps-Schrittvorlage erstellt diese Datei als Ausgabe.   Ja
Job.Doc.OutputFileName Externe Dokumentmerkmaldatei Gibt den vollständig qualifizierten Ausgabedateinamen für die externe Dokumentmerkmaldatei an, die von einem Schritt auf Basis der Schrittvorlage BuildExternalDocPropsFile erstellt wird.   Ja
Job.Doc.OutputFileType Dateityp Gibt den Ausgabedateityp für die externe Dokumentmerkmaldatei an.   Ja
Job.DocSize.DefaultPieceHeight Poststückhöhe Gibt die Höhe des Poststücks an.   Ja
Job.DocSize.DefaultPieceLength Poststücklänge Gibt die Länge des Poststücks an.   Ja
Job.DocSize.DefaultPieceThickness Gleiche Dicke des Poststücks Gibt die Dicke eines Poststücks an, wenn alle Poststücke in einem Job die gleiche Dicke haben.   Ja
Job.DocSize.DefaultPieceWeight Gleiches Poststückgewicht Gibt das Gewicht eines Poststücks an, wenn alle Poststücke in einem Job das gleiche Gewicht haben.   Ja
Job.DocSize.VaryingWeightAndThickness Variable Maßangaben verwenden Gibt an, ob die Poststücke im Job dasselbe Gewicht und dieselbe Dicke oder verschiedene Gewichte und Stärken aufweisen.
  • Ja
  • Nein
Ja
Job.DPF.MergeFile Geänderte Ergebnisdatei Der Name der durch Tabstopps getrennten Datei, welche die Merkmale enthält, die Sie aus der externen Ergebnisdatei ausgewählt wurden. Diese Datei wird von einem Schritt auf Basis der MapExternalResultsFiletoDocProps-Schrittvorlage erstellt.   Ja
Job.Postal.Category Verarbeitungskategorie Gibt eine Postverarbeitungskategorie an, die von der Postsoftware bestimmt werden kann.   Ja
Job.Postal.Class Postklasse Gibt die Postklasse für den Job an. Die Postklasse für den United States Postal Service könnte beispielsweise Erste Klasse, Standard oder Päckchen lauten.   Ja
Job.Postal.ContainerMaxWeight Maximales Palettengewicht Gibt das maximal zulässige Gewicht einer Palette für den Postversand an. Wenn das Gewicht der einzelnen Dokumente bekannt ist, kann dieses Merkmal verwendet werden, um die Dokumente in Jobs zu gruppieren, sodass das Maximalgewicht nicht überschritten wird.   Ja
Job.Postal.ContainerMinWeight Minimales Palettengewicht Gibt das minimal zulässige Gewicht einer Palette für den Postversand an.   Ja
Job.Postal.ContainerSize Palettengröße Zeigt die Größe einer einzelnen Palette an.   Ja
Job.Postal.HandlingUnit Containergröße Gibt die Größe des Containers an.   Ja
Job.Postal.HandlingUnitMaxWeight Maximales Containergewicht Gibt das Maximalgewicht an, das Ihr Postdienst für einen Container akzeptiert.   Ja
Job.Postal.HandlingUnitMinWeight Minimales Containergewicht Gibt das Minimalgewicht an, das Ihr Postdienst für einen Container akzeptiert.   Ja
Job.Postal.MailerID Mailer-ID Gibt die Identifikationsnummer des Unternehmens an, das die Post versendet.   Ja
Job.Postal.MailStream Vorsortierungsverfahren Gibt auf der Grundlage der von Ihrem Postdienst festgelegten Anforderungen die Art der Sortierung an, für die der Job in Frage kommt.   Ja
Job.Postal.PieceType Postart Gibt die Form der Poststücke im Job an.   Ja
Job.Postal.PostageStatementDate Datum der Portoentrichtung Gibt das Datum an, an dem der Job an den Postdienst übermittelt wird, sowie das Datum, an dem der Postdienst die Bezahlung für den Job erhält.   Ja
Job.Postal.Type Posttariftyp Gibt den Posttariftyp für den Job an.   Ja

1.3.12.30.29 Datenbank-Merkmalnamen für Einstellungsverwaltung

In Meldungen wird möglicherweise auf Einstellungsverwaltung-Merkmale verwiesen.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass Sie den Wert in der Benutzerschnittstelle ändern können. Der Wert wird mit Lese- und Schreibzugriff gespeichert.
  • Nein bedeutet, dass Sie den Wert in der Benutzerschnittstelle nicht ändern können. Der Wert wird nur mit Lesezugriff gespeichert.
  • Die Werte der Dokumentmerkmale werden nur in den Workflow-Schritten festgelegt und geändert.

Einstellungsverwaltung-Merkmale
Datenbankname Notizbuchregisterkarte: Feldname Kurzbeschreibung Bearbeitbar
CsvTabMapping.FileType Merkmalzuordnungsobjekt: Allgemein: Dateityp Gibt den Dateityp der Einstellungsdatei an, die in einem Schritt auf Basis der Schrittvorlage ApplyPreferences mithilfe dieses Merkmalzuordnungsobjekts verarbeitet wird. Ja
CsvTabMapping.PropertyMapping Merkmalzuordnungsobjekt: Merkmalzuordnung Damit können Sie Kopfzeilen in einer Einstellungsdatei zu Dokumentmerkmalen im System zuordnen. Nein
Doc.Pref.Member Benutzerschnittstellenname: Mitglied (nicht als Feld im Merkmal-Notizbuch angezeigt) Kann mit einem Merkmalzuordnungsobjekt verwendet werden, um die Dokumente in einem Job zu identifizieren. Das bereitgestellte Eigenschaftzuordnungsobjekt DocumentDelimitedSample und der bereitgestellte Workflow PreferencesSample verwenden diese Eigenschaft. Abhängig vom Workflow
Doc.Pref.Output Benutzerschnittstellenname: Ausgabetyp (nicht als Feld im Merkmal-Notizbuch angezeigt) Kann mit einem Merkmalzuordnungsobjekt verwendet werden, um den Ausgabetyp (z. B. E-Mail, Druck oder Unterdrückung) für ein Dokument anzugeben. Das bereitgestellte Eigenschaftzuordnungsobjekt DocumentDelimitedSample und der bereitgestellte Workflow PreferencesSample verwenden diese Eigenschaft. Abhängig vom Workflow
Job.Pref.ExternalFile Job: Dokument: Einstellungsdatei Gibt den vollständigen Pfad oder Symbolnamen der Einstellungsdatei an, die der Schritt ApplyPreferences verwendet, um Merkmalswerte in der Dokumentmerkmale-Datei (DPF) für jedes Dokument in dem Job hinzuzufügen oder zu ändern. Dieser Schritt verwendet ein Merkmalzuordnungsobjekt, um die Inhalte der Einstellungsdatei zu interpretieren. Ja
Job.Pref.PropMapping Job: Dokument: Merkmalzuordnung Gibt das Merkmalzuordnungsobjekt an, das der Schritt ApplyPreferences verwendet, um die Einstellungsdateien zu interpretieren, die im Merkmal Einstellungsdatei angegeben sind. Ja
PropertyMapping.Description Merkmalzuordnungsobjekt: Allgemein: Merkmalzuordnungsbeschreibung Die Beschreibung kann dazu Informationen enthalten, welche Werte aus der Datei auf die Job- oder Dokumentmerkmale angewendet werden. Ja
PropertyMapping.ID Merkmalzuordnungsobjekt: Allgemein: Merkmalzuordnungsname Gibt den Namen des Merkmalzuordnungsobjekts an. Nein
PropertyMapping.LastModified Merkmalzuordnungsobjekt: Letzte Änderung Das Datum und die Uhrzeit der letzten Änderung der Merkmalzuordnung. RICOH ProcessDirector aktualisiert den Wert, sobald sich die Merkmalzuordnung ändert. Ja

1.3.12.30.30 Datenbank-Merkmalnamen für Vorgedruckte Formulare austauschen

Einige Teile des Systems und Nachrichten über Vorgedruckte Formulare austauschen stellen einen Bezug zu Merkmalen nach ihren Datenbanknamen her.

Einige der Merkmalswerte, die Sie in der Benutzerschnittstelle sehen, entsprechen nicht den Werten, die RICOH ProcessDirector intern nutzt. Wenn Sie den Wert eines Merkmals in einer Überschreibungsdatei oder einem externen Programm einstellen, verwenden Sie den internen Wert. Die Spalte Interne Werte enthält die internen Werte für diese Merkmale.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass Sie den Wert nach dem Erstellen des Medienobjekts ändern können.
  • Nein bedeutet, dass Sie den Wert nicht ändern können.

Vorgedruckte Formulare austauschen-Merkmale für Medienobjekte
Datenbankname Notizbuchregisterkarte oder -abschnitt: Feldname Kurzbeschreibung Interne Werte Bearbeitbar
Media.ElectronicFormMedia Medien Elektronisches Formular: Medienname für den Druck Gibt den Namen des Mediums an, das von RICOH ProcessDirector für den Druck der Jobs verwendet wird, die dieses Medium erfordern, nachdem der Schritt CombinePDFWithForm oder CombineAFPWithForm die Jobs verarbeitet habt.
  • CURRENT_MEDIA
  • REMOVE_MEDIA
  • SELECTED
Ja
Media.TemplateBack Medien Elektronisches Formular: Rückseite des Formulars Gibt das elektronische Formular an, das der Schritt CombinePDFWithForm oder CombineAFPWithForm für die Rückseite der Medien verwendet.   Ja
Media.TemplateBackPage Medien Elektronisches Formular: Seite verwenden Gibt die Seite in der ausgewählten Datei an, die verwendet werden soll, um die Rückseite des Formulars zu erstellen.   Ja
Media.TemplateFront Medien Elektronisches Formular: Vorderseite des Formulars Gibt das elektronische Formular an, das der Schritt CombinePDFWithForm oder CombineAFPWithForm für die Vorderseite der Medien verwendet.   Ja
Media.TemplateFrontPage Medien Elektronisches Formular: Seite verwenden Gibt die Seite in der ausgewählten Datei an, die verwendet werden soll, um die Vorderseite des Formulars zu erstellen.   Ja
Job.AFPPreForm.OutputAFP Jobs AFP: Kombinierte AFP-Datei Gibt den vollständigen Pfad und den Namen der AFP-Ausgabedatei an, die von einem auf der Schrittschablone CombineAFPWithForm basierenden Schritt erstellt wurde.   Ja
Job.AFPPreForm.TrayToMedia Jobs AFP: Datei zur Fachzuordnung Gibt den kompletten Pfad und den Namen einer Datei an, die Fächer in der AFP-Medienzuordnung den RICOH ProcessDirector-Mediennamen zuordnet. Medienzuordnungen werden in den AFP-Formdefs angegeben.   Ja
Job.PDFLayer.MixPlex Jobs PDF: Simplexbogenbearbeitung Gibt an, wie der Prozess Jobs verarbeitet, bei denen einige Bögen, die für den Simplexdruck eingerichtet wurden, jetzt ein Medium verwenden, das auf einigen Rückseiten ein elektronisches Formular vorgibt.
  • Leere Rückseiten einfügen
  • Seitenausnahmen zu JDF hinzufügen
Ja
Job.PDFLayer.OutputJDFFile Jobs PDF: JDF-Ausgabedatei Gibt den vollständigen Pfad und den Namen der JDF-Ausgabedatei an, die von einem auf der Schrittschablone CombinePDFWithForm basierenden Schritt erstellt wurde.   Ja
Job.PDFLayer.OutputPDFFile Jobs PDF: Kombinierte PDF-Datei Gibt den vollständigen Pfad und den Namen der PDF-Ausgabedatei an, die von einem auf der Schrittschablone CombinePDFWithForm basierenden Schritt erstellt wurde.   Ja

1.3.12.30.31 Datenbanknamen der Merkmale für Berichte

Meldungen über Datensammler und Druckjobs können sich anhand ihrer Datenbanknamen auf Eigenschaften beziehen, die durch die Funktion Berichte hinzugefügt wurden.

Einige Werte, die Sie in Dropdown-Listen der Benutzerschnittstelle sehen, entsprechen nicht den Werten, die RICOH ProcessDirector intern nutzt. Für Anfragen mit Webdiensten oder zum Festlegen von Werten mit einer Überschreibungsdatei müssen Sie den internen Wert verwenden. Die Spalte Interne Werte enthält die internen Werte für diese Merkmale.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nicht ändern kann.

In der Spalte Job-Ticket gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass das Merkmal über Werte im Job-Ticket festgelegt werden kann, das zum Übergeben des Jobs benutzt wird.
  • Nein bedeutet, dass das Merkmal nicht über Werte im Job-Ticket festgelegt werden kann.

Datenbankname Feldname oder Spaltenüberschrift Kurzbeschreibung Interne Werte Bearbeitbar Job-Ticket
BarcodeReaderActionsCollector.UserProps Zu erfassende Benutzereigenschaften Gibt die Eigenschaften an, die dieser Datensammler über den Benutzer erfasst, der eine Aktion an einem Barcodelesegerät ausführt.   Ja  
BarcodeReaderActionsCollector.BarcodeReaderProps Zu erfassende Barcodelesegerät-Eigenschaften Gibt Eigenschaften an, die dieser Datensammler über einen Barcodeleser erfasst, wenn ein Benutzer eine Aktion darauf ausführt.   Ja  
Collector.Cleanup Abgelaufene Einträge entfernen Gibt an, ob der Datensammler Datenbankeinträge nach einer bestimmten Aufbewahrungszeit entfernt.
  • Ein
  • Aus
Ja  
Collector.Description Beschreibung Beschreibt die Art der vom Datensammler gesammelten Daten.   Nein  
Collector.Enabled Aktiviert (Ja/Nein) Gibt an, ob der Datensammler Daten in seine PostgreSQL-Datenbanktabelle schreibt.
  • Ja
  • Nein
Ja  
Collector.FailureDirectory Fehlerprotokollverzeichnis Gibt den vollständigen Pfad und Namen des Verzeichnisses an, in das RICOH ProcessDirector eine Datei schreibt, wenn es die Merkmalwerte nicht in der Datenbank-Tabelle ablegen kann.   Ja  
Collector.ID Name Gibt den Namen des Datensammlers an.   Nein  
Collector.LastModified Letzte Änderung Gibt das Datum und die Uhrzeit an, zu denen der Datensammler zuletzt geändert wurde.   Nein  
Collector.ModifiedBy Geändert von Gibt den Namen der Person an, die den Datensammler zuletzt geändert hat.   Nein  
Collector.Retention Aufbewahrungszeitraum Gibt an, wie lange Einträge in der von einem Datensammler verwendeten Datenbanktabelle aufbewahrt werden sollen.   Ja  
Collector.Table Datenbanktabellen-Name Gibt den Namen der Datenbanktabelle an, in die der Datensammler seine Informationen schreibt.   Ja  
InputDeviceActionsCollector.UserProps Zu erfassende Benutzereigenschaften Gibt die Eigenschaften an, die dieser Datensammler über den Benutzer erfasst, der eine Aktion an einer Eingabeeinheit ausführt.   Ja  
InputDeviceActionsCollector.InputDeviceProps Zu erfassende Eingabegeräteigenschaften Gibt die Eigenschaften an, die dieser Datensammler über eine Eingabeeinheit erfasst, wenn ein Benutzer eine Aktion darauf ausführt.   Ja  
InserterActionsCollector.UserProps Zu erfassende Benutzereigenschaften Gibt die Eigenschaften an, die dieser Datensammler über den Benutzer erfasst, der eine Aktion an einem Kuvertiereinheiten-Controller ausführt.   Ja  
InserterActionsCollector.InserterProps Zu erfassende Kuvertiereinheiteigenschaften Gibt die Eigenschaften an, die dieser Datensammler über einen Kuvertiereinheiten-Controller erfasst, wenn ein Benutzer eine Aktion darauf ausführt.   Ja  
JobActionsCollector.UserProps Zu erfassende Benutzereigenschaften Gibt die Eigenschaften an, die dieser Datensammler über den Benutzer erfasst, der eine Aktion an einem Job ausführt.   Ja  
JobActionsCollector.JobProps Zu erfassende Jobeigenschaften Gibt die Eigenschaften an, die dieser Datensammler über einen Job erfasst, wenn ein Benutzer eine Aktion darauf ausführt.   Ja  
JobPrintCollector.JobProps Zu erfassende Jobeigenschaften Gibt die Jobeigenschaften an, die der Job-Druck-Fortschritt-Datensammler erfasst, wenn ein Job den Druck beginnt und wenn ein Job den Druck stoppt.   Ja  
JobPrintCollector.PrinterProps Zu erfassende Druckereigenschaften Gibt die Druckereigenschaften an, die der Job-Druck-Fortschritt-Datensammler erfasst, wenn ein Job den Druck beginnt und wenn ein Job den Druck stoppt.   Ja  
Job.Reports.DocFileToStore Dokumentmerkmaldatei Gibt den Namen einer Datei an, in der in die Datenbank zu schreibende Merkmalwerte enthalten sind, mit Tabulator als Trennzeichen.   Ja Nein
Job.Reports.DocPropToStore Zu schreibende Dokumentmerkmale Gibt die Dokumentmerkmale an, die in die Datenbank geschrieben werden sollen.   Ja Nein
Job.Reports.DocumentTableName Dokumentmerkmaltabelle Gibt den Namen der Tabelle an, in der die ausgewählten Dokumentmerkmale in der Datenbank gespeichert sind.   Ja Nein
Job.Reports.EventType Ereignistyp Fügt ein benutzerdefiniertes Label mit Informationen hinzu, die vom Schritt in die Datenbank gespeichert werden.   Ja Nein
Job.Reports.JobPropToStore Zu schreibende Jobmerkmale Gibt die Jobmerkmale an, die in die Datenbank geschrieben werden sollen.   Ja Nein
Job.Reports.JobTableName Jobmerkmaltabelle Gibt den Namen der Tabelle an, in der die ausgewählten Jobmerkmale in der Datenbank gespeichert sind.   Ja Nein
JobStepCollector.ContinueOnFailure Bei Fehler fortfahren Gibt an, ob Jobs in ihren Workflows weiter verarbeitet werden, wenn der Job-Schritt-Fortschritt-Datensammler keine Informationen erfasst.
  • Ja
  • Nein
Ja  
JobStepCollector.JobProps Zu erfassende Jobeigenschaften Gibt die Jobeigenschaften an, die derJob-Schritt-Fortschritt-Datensammler am Anfang und Ende jedes Workflow-Schrittes erfasst.   Ja  
PrinterActionsCollector.UserProps Zu erfassende Benutzereigenschaften Gibt die Eigenschaften an, die dieser Datensammler über den Benutzer erfasst, der eine Aktion an einem Drucker ausführt.   Ja  
PrinterActionsCollector.PrinterProps Zu erfassende Druckereigenschaften Gibt die Eigenschaften an, die dieser Datensammler über einen Drucker erfasst, wenn ein Benutzer eine Aktion darauf ausführt.   Ja  
PrinterStatusCollector.PrinterProps Zu erfassende Druckereigenschaften Gibt die Druckereigenschaften an, die der Druckerstatus-Datensammler erfasst, wenn sich der Aktivierungsstatus oder die Druckerstatus-Eigenschaft des Druckers ändert.   Ja  
StepCollector.DatabaseTables Betroffene Datenbanktabellen Legt die Namen der Datenbanktabellen fest, in die Schritte, die auf der Schrittvorlage WritePropsToReportsDatabase basieren, Daten schreiben. Eine Liste mit allen Tabellen, die für einen WritePropsToReportsDatabase-Schritt definiert sind und in der Berichte-Datenbank vorhanden sind, egal ob diese Tabellen Daten enthalten oder nicht. Nein  
StepDurationCollector.JobProps Zu erfassende Jobeigenschaften Gibt die Jobeigenschaften an, die der Datensammler Job-Schritt-Dauer in jedem Workflow-Schritt erfasst.   Ja  
UserActionsCollector.UserProps Zu erfassende Benutzereigenschaften Gibt die Eigenschaften an, die dieser Datensammler über den Benutzer erfasst, der eine Aktion an einem Zielbenutzer ausführt.   Ja  
UserActionsCollector.TargetUserProps Zu erfassende Zielbenutzereigenschaften Gibt die Eigenschaften an, die dieser Datensammler über einen Zielbenutzer erfasst, wenn ein Benutzer eine Aktion darauf ausführt.   Ja  
WorkflowSystem.Capture.Database Datenbank Gibt den Namen der PostgreSQL-Datenbank an, in der die für die Berichterstattung gesammelten Informationen gespeichert werden sollen.   Ja  
WorkflowSystem.Capture.Hostname IP-Adresse oder Hostname des PostgreSQL-Servers Gibt entweder die Netzwerk-IP-Adresse oder den Hostnamen des Computers an, auf dem die PostgreSQL-Datenbank, die Jobs- und Druckerdaten speichert, gespeichert ist.   Ja  
WorkflowSystem.Capture.Password Kennwort Gibt das Passwort an, das RICOH ProcessDirector für die Anmeldung bei der PostgreSQL-Berichtsdatenbank verwenden soll.   Ja  
WorkflowSystem.Capture.Port PostgreSQL-Server-Port Gibt die Portnummer an, die für die Kommunikation mit der PostgreSQL-Berichtsdatenbank verwendet werden soll.   Ja  
WorkflowSystem.Capture.Username Benutzername Gibt den Benutzernamen an, den RICOH ProcessDirector für die Anmeldung bei der PostgreSQL-Berichtsdatenbank verwenden soll.   Ja  

1.3.12.30.32 Datenbanknamen der Merkmale für Sicherheit

In Nachrichten wird möglicherweise auf Sicherheitsmerkmale verwiesen.

Einige Werte, die Sie in Dropdown-Listen der Benutzerschnittstelle sehen, entsprechen nicht den Werten, die RICOH ProcessDirector intern nutzt. Für Anfragen mit Webdiensten oder zum Festlegen von Werten mit einer Überschreibungsdatei müssen Sie den internen Wert verwenden. Die Spalte Interne Werte enthält die internen Werte für diese Merkmale.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nicht ändern kann.

Sicherheitsmerkmale
Datenbankname Notizbuchregisterkarte: Feldname Kurzbeschreibung Interne Werte Bearbeitbar
User.AccountStatus Sicherheit Benutzer: Kontostatus Zeigt den aktuellen Status des Benutzerkontos an.
  • Aktiv
  • Gesperrt-Inaktiv
  • Gesperrt-Falsches Kennwort
Ja
User.LastLogin Sicherheit Benutzer: Letzte Anmeldung Gibt den Zeitpunkt (Datum und Uhrzeit) an, wann sich der Benutzer das letzte Mal angemeldet hat.   Nein
WorkflowSystem.AdLdap.EmailAddress Einstellungen LDAP: E-Mail-Attribut Gibt das LDAP-Attribut an, über das RICOH ProcessDirector die E-Mail-Adressen der Benutzer erhält.   Ja
WorkflowSystem.AdLdap.GroupMap Einstellungen LDAP: LDAP-Gruppe Gibt die Zuordnung von RICOH ProcessDirector-Gruppen zu LDAP-Gruppen an.   Ja
WorkflowSystem.AdLdap.GroupSearchBase Einstellungen LDAP: Gruppensuchbasis Gibt die Abzweigung des externen LDAP-Verzeichnisbaums an, den RICOH ProcessDirector durchsucht, um die Organisationseinheit (OU) zu finden, die die LDAP-Gruppen enthält.   Ja
WorkflowSystem.AdLdap.GroupSearchFilter Einstellungen LDAP: Gruppensuchfilter Gibt die Filter an, die RICOH ProcessDirector verwendet, um zu bestimmen, ob eine Gruppe mit dem angegebenen Namen innerhalb der LDAP-Gruppensuchbasis existiert.   Ja
WorkflowSystem.AdLdap.GroupSearchMember Einstellungen LDAP: Gruppensuchmitglied Gibt das LDAP-Attribut an, das RICOH ProcessDirector verwendet, um die eindeutigen Namen der LDAP-Gruppenmitglieder zu erhalten.   Ja
WorkflowSystem.AdLdap.ManagerDN Einstellungen LDAP: Eindeutiger Managername Gibt den vollständigen eindeutigen Namen (DN, distinguished name) des Benutzers an, der an den LDAP-Server für Suchvorgänge nach Benutzern gebunden ist.   Ja
WorkflowSystem.AdLdap.ManagerPassword Einstellungen LDAP: Manager-Kennwort Gibt das Kennwort für den Benutzer an, der im Merkmal Eindeutiger Managername aufgeführt ist.   Ja
WorkflowSystem.AdLdap.rootDN Einstellungen LDAP: Eindeutiger Rootname Gibt den eindeutigen Namen (DN, distinguished name) an, der nicht durch administrative Einschränkungen oder Zugriffssteuerungsbeschränkungen für die Datenbanken eingeschränkt ist.   Ja
WorkflowSystem.AdLdap.Server Einstellungen LDAP: LDAP-Server Gibt entweder die Netzwerk-IP-Adresse oder den vollständig qualifizierten Hostnamen des einen oder der mehreren LDAP-Server sowie die Ports an, die das System zur Authentifizierung verwendet.   Ja
WorkflowSystem.AdLdap.SyncLdapGrp Einstellungen LDAP: Synchronisieren mit LDAP-Gruppen Gibt an, ob RICOH ProcessDirector die Produktsicherheitsgruppen für einen Benutzer auf Basis der Werte für das Merkmal Zuordnung eines Produkts zur LDAP-Gruppe jedes Mal aktualisiert, wenn sich der Benutzer anmeldet.
  • Ja
  • Nein
Ja
WorkflowSystem.AdLdap.UserSearchBase Einstellungen LDAP: Benutzersuchbasis Teilt dem Server mit, welcher Teil des externen Verzeichnisbaums in Bezug auf den eindeutigen Namen (DN) der Basis in der LDAP-URL durchsucht werden soll.   Ja
WorkflowSystem.AdLdap.UserSearchFilter Einstellungen LDAP: Benutzersuchfilter Gibt den Filter an, den RICOH ProcessDirector verwendet, um zu bestimmen, ob ein eindeutiger Name (DN) des Benutzers in LDAP existiert.   Ja
WorkflowSystem.AdLdap.YesNo Einstellungen LDAP: Authentifizierung mit LDAP Gibt an, ob sich die Benutzer bei RICOH ProcessDirector mit einer Benutzer-ID anmelden können, die auf dem vorhandenen Lightweight Directory Access Protocol (LDAP)-Server definiert ist.
  • Ja
  • Nein
Ja
WorkflowSystem.ComplexRules Einstellungen Sicherheit: Regeln der Kennwortkomplexität durchsetzen Gibt an, ob alle Benutzer sichere Kennwörter verwenden müssen.
  • Ja
  • Nein
Ja
WorkflowSystem.InactiveLength Einstellungen Sicherheit: Inaktivitätszeitraum des Kontos Gibt an, wie viele Tage RICOH ProcessDirector zulässt, dass ein Benutzerkonto inaktiv ist, bevor der Benutzer für das System gesperrt wird.   Ja
WorkflowSystem.LockOutLength Einstellungen Sicherheit: Sperrdauer Gibt den Zeitraum an, ab dem RICOH ProcessDirector einen Benutzer für das System sperrt, nachdem der Benutzer den Schwellenwert für die Kontoanmeldung überschritten hat. Als Zeiteinheit für den Wert sind Minuten, Stunden oder Tage möglich. Benutzen Sie die Umschaltsteuerung rechts von dem Merkmalnamen, um die Zeiteinheit für den Wert auszuwählen.   Ja
WorkflowSystem.MaxLoginAttempts Einstellungen Sicherheit: Schwellenwert für Kontosperrung Gibt die Anzahl der erfolglosen Anmelde- oder Kennwortänderungsversuche an, die zulässig sind, bevor der Benutzer gesperrt wird.   Ja
WorkflowSystem.MinPasswordLength Einstellungen Sicherheit: Mindestlänge des Kennworts Gibt die minimale Anzahl an Zeichen an, die für ein Kennwort erforderlich sind.   Ja
WorkflowSystem.PasswordReuseCount Einstellungen Sicherheit: Zählung für Wiederverwendung des Kennworts Gibt an, wie oft ein Benutzer ein eindeutiges Kennwort eingeben muss, bevor er ein altes Kennwort wiederverwenden kann.   Ja

1.3.12.30.33 Datenbanknamen der Eigenschaft für Ultimate Impostrip® Connect

In Nachrichten kann auf Eigenschaften verwiesen werden, die sich speziell auf Ultimate Impostrip® Connect beziehen. Sie können die Datenbanknamen der Eigenschaft in Symbolformeln verwenden, die sie für externe Programme oder für Eigenschaften in Steuerdateien angeben.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nicht ändern kann.

In der Spalte Job-Ticket gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass das Merkmal über einen oder mehrere Werte im Job-Ticket festgelegt werden kann.
  • Nein bedeutet, dass das Merkmal nicht über Werte im Job-Ticket festgelegt werden kann.

Feature-Eigenschaften von Ultimate Impostrip® Connect
Datenbankname Notizbuchregisterkarte: Feldname Kurzbeschreibung Bearbeitbar Job-Ticket
Job.ULT.ImpostripQueue Ultimate Impostrip®: Ultimate Impostrip®-Eingabeordner für den Sofortdruck Gibt den Namen für den Ultimate Impostrip®-Ordner für den Sofortdruck an, der konfiguriert ist, um den Job richtig auszuschießen. Ja Nein
Job.ULT.JobName Ultimate Impostrip®: Ultimate Impostrip®-Jobname Gibt den Namen an, den RICOH ProcessDirector einem Job zuweist, wenn ein Job an den Ultimate Impostrip®-Server gesendet wird. Ja Nein
WorkflowSystem.ULT.ConfigSource Ultimate Impostrip®-Einstellungen: Ultimate Impostrip®-Konfiguration Gibt die Methode an, die RICOH ProcessDirector verwendet, um die Liste der Ultimate Impostrip®-Ordner für den Sofortdruck abzurufen, die Druckjobs erhalten können. Ja Nein
WorkflowSystem.ULT.INIFileLocation Ultimate Impostrip®-Einstellungen: Ultimate Impostrip®-Konfiguration, Option .ini-Datei verwenden Gibt den vollständigen Pfad zu der Initialisierungsdatei an, die RICOH ProcessDirector verwendet, um die Liste der Ultimate Impostrip®-Ordner für den Sofortdruck abzurufen, die Druckjobs erhalten können. Ja Nein
WorkflowSystem.ULT.Remote Ultimate Impostrip® Einstellungen: Ultimate Impostrip®-Hostsystem Gibt an, ob Ultimate Impostrip® auf einem Windows-Computer installiert ist, auf dem auch ein RICOH ProcessDirector-Server ausgeführt wird. Ja Nein
WorkflowSystem.ULT.RpdSpoolMount Ultimate Impostrip®-Einstellungen: Ultimate Impostrip® Zuordnung: Druck-Spool-Verzeichnis Bindet den RICOH ProcessDirector-Druckspool in ein Verzeichnis auf dem Ultimate Impostrip®-Server ein. Ja Nein
WorkflowSystem.ULT.URL Ultimate Impostrip®-Einstellungen: Ultimate Impostrip®-Konfiguration, Option URL verwenden Gibt die URL des Ultimate Impostrip®-Servers an, der RICOH ProcessDirectorkontaktiert, um die Liste der Ultimate Impostrip®-Ordner für den Sofortdruck abzurufen, die Druckjobs erhalten können. Ja Nein
WorkflowSystem.ULT.XmlRedirectMount Ultimate Impostrip®-Einstellungen: Ultimate Impostrip® Zuordnung: XML-Ticket-Eingabeordner Bindet das in Ultimate Impostrip® als XML-Ticket-Eingabeordner angegebene Verzeichnis an ein Verzeichnis auf dem RICOH ProcessDirector-Primärserver ein. Ja Nein

1.3.12.30.34 Datenbanknamen der Merkmale für WPM Connect

In Nachrichten wird möglicherweise auf verschiedene WPM-Merkmale verwiesen. Administratoren können die Datenbanknamen der Merkmale in Symbolformeln verwenden, die sie für externe RICOH ProcessDirector-Programme angeben. Administratoren können zudem Symbolformeln für Merkmale in RICOH ProcessDirector-Steuerdateien angeben.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nicht ändern kann.

In der Spalte Job-Ticket gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass das Merkmal über einen oder mehrere Werte im Job-Ticket festgelegt werden kann.
  • Nein bedeutet, dass das Merkmal nicht über Werte im Job-Ticket festgelegt werden kann.

WPM-Feature-Merkmale
Datenbankname Notizbuchregisterkarte: Feldname Kurzbeschreibung Bearbeitbar Job-Ticket
Job.WPM.AcrisId ACRISID Die ACRIS-Taste und der Zielcode für das e-Form-Dokument Ja Nein
Job.WPM.CellDefFile CELL_DEF_FILE Gibt den Namen der Zelldefinitionsdatei an. Ja Nein
Job.WPM.DbcsFontheightRatio DBCS_FONTHEIGHT_RATIO Gibt das Höhenverhältnis des DBCS-Fonts an, ausgedrückt in Prozent. Ja Nein
Job.WPM.DelDate DELDATE Das Ablaufdatum des e-Form-Dokuments. Ja Nein
Job.WPM.DoubleByteCodedFont Benutzerinformationsseite DBCS-codierter Font Der codierte Zwei-Bit-Font zur Erstellung von WPM UIP. Ja Nein
Job.WPM.FormDate FORMDATE Gibt das mit dem Dokument verknüpfte Datum im Format JJJJMMTT an. Normalerweise das Datum, an dem das Dokument erzeugt wurde. Nein Nein
Job.WPM.FormId FORMID Die ID der Form, die WPM für den Job verwendet. Ja Nein
Job.WPM.FormName FORMNAME Der Name der Form, die WPM für den Job verwendet. Ja Nein
Job.WPM.FormNo FORMNO Die Nummer der Form, die WPM für den Job verwendet. Ja Nein
Job.WPM.FormSize FORMSIZE Gibt den Namen der zu verwendenden Formulargröße an. Ja Nein
Job.WPM.FormType FORMTYPE Der Typ der Form, die WPM für den Job verwendet. Ja Nein
Job.WPM.MoveDate MOVE_DATE Das Datum, an dem das e-Form-Dokument an eine andere Speicherposition verschoben wurde. Ja Nein
Job.WPM.MoveDir MOVE_DIR Gibt das Verzeichnis an, in das das e-Form-Dokument verschoben wird. Ja Nein
Job.WPM.OutputDir OUTPUT_DIR Gibt das Verzeichnis an, in dem WPM das e-Form-Dokument erstellt und speichert. Ja Nein
Job.WPM.SbcsFontheightRatio SBCS_FONTHEIGHT_RATIO Gibt das Höhenverhältnis des SBCS-Fonts an, ausgedrückt in Prozent. Ja Nein
Job.WPM.SecClass SECCLASS Die Sicherheitsklasse, die zur Zugriffskontrolle auf das e-Form-Dokument verwendet wird. Ja Nein
Job.WPM.SendDate SENDDATE Das Datum, an dem das e-Form-Dokument an WPM gesendet wurde. Nein Nein
Job.WPM.ShiftCharsRatio SHIFT_CHARS_RATIO Gibt das Positionsverhältnis der Textzeichen an, ausgedrückt in Prozent der Zeichenbreite. Ja Nein
Job.WPM.SingleByteCodedFont Benutzerinformationsseite SBCS-codierter Font Der codierte Ein-Bit-Font zur Erstellung von WPM UIP. Ja Nein
Job.WPM.SystemFlag SYSTEM_FLAG Gibt den Parameter an, der das Systemverhalten von WPM steuert. Ja Nein
Job.WPM.Title TITEL Gibt den Titel des E-Formdokuments an. Ja Nein
Printer.WPM.SendToWPM Benutzerinformationsseite erstellen Gibt an, ob dieses Druckerobjekt eine Benutzerinformationsseite (UIP) für diesen Job erstellen und sie zusammen mit dem Job an den Drucker senden soll. Ja Nein

1.3.12.30.35 Datenbanknamen der Merkmale für Xerox-PDF-Drucker

In Nachrichten wird möglicherweise auf Merkmale für Xerox-PDF-Drucker verwiesen.

Einige Werte, die Sie in Dropdown-Listen der Benutzerschnittstelle sehen, entsprechen nicht den Werten, die RICOH ProcessDirector intern nutzt. Für Anfragen mit Webdiensten oder zum Festlegen von Werten mit einer Überschreibungsdatei müssen Sie den internen Wert verwenden. Die Spalte Interne Werte enthält die internen Werte für diese Merkmale.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nicht ändern kann.

Merkmale für Xerox-PDF-Drucker
Datenbankname Notizbuchregisterkarte: Feldname Kurzbeschreibung Interne Werte Bearbeitbar
Xerox.PDFPrinter.BannerPage.Tray Bannerseiten: Eingabefach Bannerseite Gibt das Druckereingabefach an, in welchem das Papier eingelegt ist, das für Start- und Abschlussseiten verwendet werden sollte.   Ja
XeroxPDFPrinter.MergeBanner Bannerseiten: Bannerseiten in PDF-Druckdatei zusammenführen Gibt an, ob Start- und Abschlussbannerseiten in die PDF-Druckdatei zusammengeführt oder als separate Dateien an den Drucker gesendet werden.
  • Nein
  • Ja
Ja
XeroxPDFPrinter.PrinterDriver Allgemein: Xerox-Druckertreiber Gibt die verfügbaren Xerox-Druckertreiber und die Version an, die Sie verwenden können, um einen Xerox-PDF-Drucker zu erstellen.   Ja
XeroxPDFPrinter.PrinterType Allgemein: Xerox-Druckertyp Gibt die verfügbaren Xerox-Druckertypen an, die Sie verwenden können, um einen Xerox-PDF-Drucker zu erstellen.   Ja
XeroxPrinter.PrinterQueue Allgemein: Xerox-Druckerwarteschlange Gibt den Namen der LPR-Druckwarteschlange an, die für den Xerox-Drucker verwendet wurde.   Ja

1.3.12.31 Jobmerkmale, die aus dem Job-Ticket festgelegt werden können

Wenn Sie einen Job mit einem Job-Ticket übergeben, legt RICOH ProcessDirector einige Jobmerkmale anhand von Werten im Job-Ticket fest.

Jobmerkmale werden Attributen im Job-Ticket zugeordnet. In den meisten Fällen setzt RICOH ProcessDirector das Jobmerkmal auf einen Wert, der dem Wert des Attributs in der Spalte Job-Ticket-Attribut entspricht. (Die Werte sind nicht immer identisch.) In der Spalte Anmerkungen werden Abweichungen von diesem Prozess erklärt.

Wenn ein Job-Ticket auf mehrere Druckdateien verweist, erstellt RICOH ProcessDirector für jede Datei einen untergeordneten Job. In der Spalte Pro Job oder pro Ticket gilt Folgendes:

  • Job bedeutet, dass das Merkmal einem Attribut in dem Job-Ticket zugeordnet wird, das sich auf einzelne Druckdateien bezieht, damit es für jeden untergeordneten Job einen anderen Wert haben kann.
  • Ticket bedeutet, dass das Merkmal einem Attribut zugeordnet wird, das sich auf das gesamte Job-Ticket bezieht, daher muss es für alle für das Job-Ticket erstellten Jobs denselben Wert haben.
  • Job oder Ticket bedeutet, dass das Merkmal beiden Typen von Attributen zugeordnet wird, daher kann es je nach Attributen im Job-Ticket denselben oder unterschiedliche Werte haben.

Jobmerkmale, die aus dem Job-Ticket festgelegt werden können
Datenbankname Notizbuchregisterkarte: Feldname Kurzbeschreibung Pro Job oder pro Ticket JDF-Attributname Anmerkungen
Job.Binding Bindung Legen Sie die Einstellungen für die Bindung für den Druckjob fest. Job oder Ticket job-binding  
Job.Copies Allgemein und Status: Angeforderte Jobkopien Enthält die angeforderte Anzahl von Jobkopien. Job oder Ticket job-copies  
Job.CustomerName Planung: Kundenname Identifiziert den Kunden, der diesem Job zugeordnet ist. Job oder Ticket job-contact-info  
Job.Description Allgemein: Jobbeschreibung Enthält Text, mit dem der Job beschrieben wird. Job oder Ticket jt-comment  
Job.Duplex Allgemein: Duplex Gibt an, ob Duplexdruck für den Job aktiv ist. Ist dies der Fall, wird zudem angegeben, welcher Typ von Duplexdruck aktiv ist. Job oder Ticket job-sides  
Job.FoldOptions Falzoptionen Gibt an, wie der Job oder große Blätter im Job gefalzt werden sollen. Z. B. ob alle Blätter zusammen gefalzt werden sollen (überlappt oder sortiert) und ob die Vorderseite des Blatts sich außen oder innen in der Falz befinden soll. Job oder Ticket job-folding  
Job.Info.Department Information: Abteilungsinformationen Enthält eine Abteilungsbeschreibung für den Job. Job oder Ticket job-contact-info  
Job.InputDatastream Allgemein: Eingabedatenstrom Gibt das Format von Daten an, die die Eingabedatei für diesen Job enthält. Job document-format  
Job.Line- 2AFP. CC_TYPE AFP Vorschubsteuerungstyp Gibt den Typ von Vorschubsteuerungen an, die in dem Job vorhanden sind. Ticket job-carriage-control-characters Dieses Merkmal gilt nur, wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert ist.
Job.Line-2AFP. FORMDEF AFP und Druck: Formdef Identifiziert die Formdef, die mit dem Job benutzt werden soll. Ticket job-form-definition Dieses Merkmal gilt nur, wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert ist.
Job.Line-2AFP. PAGEDEF AFP Page definition Benennt die AFP-Seitendefinition, die mit dem Job genutzt werden soll. Ticket job-page-definition Dieses Merkmal gilt nur, wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert ist.
Job.Line-2AFP.TRC AFP Tabellenverweiszeichen (TRC) Gibt an, ob Tabellenverweiszeichen im Job vorhanden sind. Ticket job-table-reference-characters Dieses Merkmal gilt nur, wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert ist.
Job.Media Planung: Medien (Bereite | Unterstützte | Alle) Gibt das für den Job zu benutzende Medium an. Job oder Ticket Der Datenbankname der Jobmedien ist verschiedenen Jobmedien und Dokumentmedienattributen in JDF zugeordnet. RICOH ProcessDirector verwendet die Medienerkennungseinstellung, um zu bestimmen, wie dieser Wert festgelegt wird.

Wenn ein Job-Ticket Medienwerte für Seitenebene und Jobebene enthält, werden mehrere Werte für dieses Merkmal angegeben. Bei Aktualisierung des Merkmals Medien kann der Wert jedoch nicht an das Job-Ticket zurückgeschrieben werden, da der Seitenbereich, für den das Medium verwendet werden soll, nicht angegeben werden kann. Die Medienwerte des Job-Tickets bleiben unverändert.

Job.Name Allgemein: Jobname Enthält den Namen des Jobs. Job oder Ticket job-name  
Job.OutputBin Planung: Ausgabefach (Angefordertes | Verfügbares | Alle) Gibt das für den Job zu benutzende Ausgabefach an. Job oder Ticket document-output-bin-name, job-output-bin-name  
Job.Print.JogCopies Druck: Kopien versetzt ablegen Steuert, ob der Drucker die für den Job ausgegebenen Kopien versetzt ablegt oder nicht. Ticket job-jog-offset  
Job.Print.Xoffset Druck: X-Verschiebung (Einheit) Identifiziert die Verschiebung (in Zoll oder Millimetern) des Ursprungspunkts der logischen Seite in Bezug auf den Ursprungspunkt des Druckmediums in der x-Richtung (horizontalen Richtung). Job oder Ticket image-shift-front-x Dieser Wert gilt für die Vorder- und Rückseite der Seite.

Dieses Merkmal gilt nur, wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert ist.

Job.Print.Yoffset Druck: Y-Verschiebung (Einheit) Identifiziert die Verschiebung (in Zoll oder Millimetern) des Ursprungspunkts der logischen Seite in Bezug auf den Ursprungspunkt des Druckmediums in der Y-Richtung (vertikalen Richtung). Job oder Ticket image-shift-front-y Dieser Wert gilt für die Vorder- und Rückseite der Seite.

Dieses Merkmal gilt nur, wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert ist.

Job.Priority Planung: Jobpriorität Enthält die Druckpriorität des Jobs. Job oder Ticket job-priority  
Job.Punch Planung: Lochen Gibt die Anzahl und die Position der Löcher an, die in die Ausgabe gestanzt werden sollen. Job oder Ticket document-hole-making, job-hole-making  
Job.RequestedPrinter Planung: Angeforderter Drucker Enthält den Namen des Druckers, der für den Job angefordert wurde. Job oder Ticket job-logical-destination-name  
Job.RetainDuration Allgemein: Aufbewahrungszeitraum (Einheit) Steuert, wie lange (in Minuten, Stunden oder Tagen) RICOH ProcessDirector einen Job aufbewahrt, nachdem der Job den Schritt RetainCompletedJobs erreicht hat. Job oder Ticket job-retain  
Job.Staple Planung: Heften Gibt die Anzahl und die Position der in der Ausgabe zu verwendenden Heftklammern an. Job oder Ticket job-stitching, document-stitching  

1.3.12.32 Unterstützte Kodak-Drucker

Kodak-Druckereinheiten unterstützen die folgenden Drucker:
Digimaster EX 110
Digimaster EX 125
Digimaster EX 138
Digimaster EX 150
Digimaster EX 300

1.3.12.33 Unterstützte RICOH-Drucker

Diese Drucker können in RICOH ProcessDirector als Ricoh PDF-Drucker definiert werden. Suchen Sie im Folgenden Ihren Drucker und Controller/DFE, um festzulegen, welche Datenstrom- und Portwerte Sie bei der Definition des Druckers verwenden müssen.
    Hinweis:
  • Einige Drucker unterstützen mehr als einen Controller. Daher kann es vorkommen, dass Druckermodelle in mehr als einer Tabelle aufgeführt sind.
Drucker mit dem internen Standard-Controller von Ricoh

Auf diesen Druckern muss die PostScript-Option installiert sein. Stellen Sie für diese Drucker den Wert für Zu sendender Datenstrom auf PostScript und den Wert für Druckeranschluss auf 9100.

  • Gestetner DSm7110
  • Gestetner DSm7135
  • Gestetner DSm790
  • Gestetner P7675
  • IM C6500
  • IM C8000
  • Infoprint 2190
  • Infoprint 2210
  • Infoprint 2235
  • Lanier LD1100
  • Lanier LD1135
  • Lanier LD190
  • Lanier LD260c
  • Lanier LD275c
  • Lanier LD365C
  • Lanier LD375C
  • Lanier LP275
  • Lanier SP 9100
  • MP 1100
  • MP 1350
  • MP 9000
  • MP C6000
  • MP C6501SP
  • MP C7500
  • MP C7501SP
  • Pro 1106EX
  • Pro 1107
  • Pro 1107EX
  • Pro 1107EXP
  • Pro 1356EX
  • Pro 1357
  • Pro 1357EX
  • Pro 1357EXP
  • Pro C5100S
  • Pro C7100SX
  • Pro C5110S
  • Pro C5200S
  • Pro C5210S
  • Pro C5300S
  • Pro C5300SL
  • Pro C5310S
  • Pro C5400SL
  • Pro 6100
  • Pro 6100HE
  • Pro 6100HT
  • Pro C7100
  • Pro C7100S
  • Pro C7100X
  • Pro C7110
  • Pro C7110S
  • Pro C7110SX
  • Pro C7110X
  • Pro C7200
  • Pro C7200e
  • Pro C7200S
  • Pro C7200SL
  • Pro C7200SX
  • Pro C7200X
  • Pro C7210
  • Pro C7210S
  • Pro C7210SX
  • Pro C7210X
  • Pro 8100EX
  • Pro 8100S
  • Pro 8100Se
  • Pro 8110
  • Pro 8110e
  • Pro 8110S
  • Pro 8110Se
  • Pro 8120e
  • Pro 8120S
  • Pro 8120Se
  • Pro 8200S
  • Pro 8210
  • Pro 8210S
  • Pro 8220
  • Pro 8220S
  • Pro 8300S
  • Pro 8310
  • Pro 8310S
  • Pro 8320
  • Pro 8320S
  • Pro 906EX
  • Pro 907
  • Pro 907EX
  • Pro 907EXP
  • Savin C6055
  • Savin C7570
  • SAVIN 8090
  • SAVIN 8110
  • SAVIN 8135
  • Savin C9065
  • Savin C9075
  • Savin MLP175n
  • SP 9100DN
Drucker mit dem RICOH TotalFlow-Druckserver

Setzen Sie für diese Drucker den Wert Zu sendender Datenstrom auf JDF/PDF. Verwenden Sie den Standardwert für die Einstellung Druckeranschluss.

  • Pro C7100
  • Pro C7100S
  • Pro C7100SX
  • Pro C7100X
  • Pro C7110
  • Pro C7110S
  • Pro C7110SX
  • Pro C7110X
  • Pro C7200
  • Pro C7200e
  • Pro C7200S
  • Pro C7200SX
  • Pro C7200X
  • Pro C7210
  • Pro C7210S
  • Pro C7210SX
  • Pro C7210X
  • Pro C9100
  • Pro C9110
  • Pro C9200
  • Pro C9210
Drucker mit EFI Fiery-Controllern der N-Serie

Setzen Sie für diese Drucker den Wert Zu sendender Datenstrom auf "Ricoh API for Fiery". Verwenden Sie den Standardwert für die Einstellung Druckeranschluss.

  • Pro C7500
  • Pro C7500H
  • Pro C7500HT (nur Japan)
  • Pro C9500
  • Pro C9500H
  • Pro Z75
  • Pro Z75 (japanische Version)
Drucker mit EFI Fiery-Controllern der Serie E und EB

Setzen Sie für diese Drucker den Wert Zu sendender Datenstrom auf JDF/PDF. Verwenden Sie den Standardwert für die Einstellung Druckeranschluss.

    Hinweis:
  • RICOH ProcessDirector unterstützt nur diese Drucker mit den aufgeführten Controllern. Wenn Ihr Drucker einen anderen Controller verwendet, kann er nicht als Ricoh PDF-Drucker definiert werden.

Druckermodell Controller   Druckermodell Controller
  • Gestetner DSm7110
  • Gestetner DSm7135
  • Gestetner DSm790
  • EB-135
 
  • Pro C550EX
  • Pro C700EX
  • E-8100
  • Lanier LD1100
  • Lanier LD1135
  • Lanier LD190
  • EB-135
 
  • Pro C5300SL
  • E-27B
  • Lanier LD260c
  • Lanier LD275c
  • E-7100 mit Fiery V1.1 und höher
 
  • Pro C5400S
  • Pro C5410S
  • E-48B
  • Lanier LD365C
  • Lanier LD375C
  • E-7200
 
  • Savin C6055
  • Savin C7570
  • E-7100 mit Fiery V1.1 und höher
  • MP 1100
  • MP 1350
  • MP 9000
  • EB-135
 
  • Pro C651EX
  • Pro C751
  • Pro C751EX
  • E-41A
  • MP C6000
  • MP C7500
  • E-7100 mit Fiery V1.1 und höher
  • E-8100 mit Fiery V1.1 und höher
 
  • Pro C7100
  • Pro C7100S
  • Pro C7100SX
  • Pro C7100X
  • Pro C7110
  • Pro C7110S
  • Pro C7110SX
  • Pro C7110X
  • E-43A/E-83
  • MP C6501SP
  • MP C7501SP
  • E-7200
 
  • Pro C720
  • Pro C720S
  • E-40
  • Pro 1106EX
  • Pro 1356EX
  • Pro 906EX
  • EB-135
 
  • Pro C7200
  • Pro C7200e
  • Pro C7200S
  • Pro C7200SX
  • Pro C7200X
  • Pro C7210
  • Pro C7210S
  • Pro C7210SX
  • Pro C7210X
  • E-45A/E-85A
  • E-46A/E-86A
  • Pro 1107EX
  • Pro 1357EX
  • Pro 907EX
  • EB-1357 mit Fiery V1.1 und höher
 
  • Pro C7200SL
  • E-35A
  • E-36A
  • Pro 8100EX
  • Pro 8100S
  • Pro 8100Se
  • Pro 8110
  • Pro 8110e
  • Pro 8110S
  • Pro 8110Se
  • Pro 8120
  • Pro 8120e
  • Pro 8120S
  • Pro 8120Se
  • EB-32
 
  • Pro C900
  • Pro C900S
  • E-40/E-80 mit Fiery V4.0 und höher
  • Pro 8200S
  • Pro 8210
  • Pro 8210S
  • Pro 8220
  • Pro 8220S
  • EB-34
 
  • Pro C901
  • Pro C901S
  • E-41/E-81
  • E-42/E82
  • Pro 8300S
  • Pro 8310
  • Pro 8310S
  • Pro 8320
  • Pro 8320S
  • EB-35
 
  • Pro C9100
  • Pro C9110
  • E-43/E-83
  • Pro 8400S
  • Pro 8410
  • Pro 8410S
  • Pro 8420
  • Pro 8420S
  • Pro 8420Y (nur Japan)
  • EB-36
 
  • Pro C9200
  • Pro C9210
  • E-45/E-85
  • E-46/E-86
  • Pro C5100S
  • Pro C5110S
  • E-22B/E-42B
 
  • SAVIN 8135
  • SAVIN 8110
  • SAVIN 8090
  • EB-135
  • Pro C5200S
  • Pro C5210S
  • E-24B/E-44B
 
  • Savin C9065
  • Savin C9075
  • E-7200
  • Pro C5300S
  • Pro C5310S
  • E-27B/E-47B
     

1.3.12.34 Unterstützte Ricoh-Xerox-Drucker

Xerox-Druckereinheiten unterstützen die folgenden Drucker mit den Treibern DocuSP V1.0, V3.8, V4.2 oder V5.0:
DocuTech 6100
DocuTech 6115
DocuTech 6135
DocuTech 6155
DocuTech 6180
DocuTech 75
DocuTech 90
DocuTech 350
DocuTech 425
DocuTech 500
DocuTech 700
DocuTech 850
DocuTech 1000
DocuTech 128HLV
DocuTech 155HLC
DocuTech 180HLC
DocuPrint 100EPS
DocuPrint 115EPS
DocuPrint 135EPS
DocuPrint 155EPS
DocuPrint 180EPS
DocuColor 250
DocuColor 2045
DocuColor 2060
DocuColor 6060
DocuColor 7000
DocuColor 8000
DocuColor 250
iGen3
Nuvera 100DCP
Nuvera 120DCP
Nuvera 100DPS
Nuvera 120DPS
XDP 4110
XDP 4590

                           

1.3.12.35 Behindertengerechte Bedienung

Ziel von Ricoh ist es, jeder Person – unabhängig vom Alter oder von einer eventuellen Behinderung – den Zugriff auf Produkte zu ermöglichen.

Weitere Informationen in Bezug auf die Verpflichtung zur barrierefreien Bedienung finden Sie auf der Seite "Barrierefreie Bedienung" auf der Ricoh Website.

Funktionen zur behindertengerechten Bedienung

Funktionen zur behindertengerechten Bedienung helfen Personen mit Behinderungen, wie beispielsweise Bewegungseinschränkungen oder Sehschwächen, bei der erfolgreichen Nutzung von Produkten der Informationstechnologie.

Mit den wichtigsten Eingabehilfen dieses Produkts haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • Verwenden Sie Bildschirmvorhänge, Bildschirmlupen und andere Hilfstechnologien.
  • Verwenden Sie eine Tastatur statt einer Maus.
  • Ändern Sie Attribute, wie Lautstärke, Farbe, Kontrast und Font-Größe.

Darüber hinaus liegen das Information Center und die Veröffentlichungen für das Produkt in einem behindertengerechten Format vor.

Navigation mit der Tastatur

Dieses Produkt benutzt die Microsoft Windows-Standardnavigationstasten.

    Wichtig:
  • Sie können daher die Registerkarte "Workflow", den AFP Indexer-Modus von RICOH Visual Workbench (der Teil der AFP-Unterstützung-Funktion ist), das Feature AFP Editor oder die Whitespace Manager-Funktion nicht nur über die Tastatur verwenden. Für sie ist eine Maus erforderlich.
RICOH ProcessDirector-Tasten für Direktaufrufe der Benutzerschnittstelle

Wenn die Jobtabelle auf der Seite Hauptseite oder eine Tabelle auf der Seite "Verwaltung" den Fokus hat, können Sie die folgenden Tasten für Direktaufrufe verwenden:

Tasten für Direktaufrufe der Benutzerschnittstelle
Beschreibung Strg + Taste
Wählt alle Objekte in der Tabelle aus. a
Öffnet die Feldhilfe für die aktuell ausgewählte Eigenschaft. F1

Bei der Anzeige eines Jobs in einem Workflow können Sie die folgenden Tasten für Direktaufrufe nutzen:

Anzeigen von Jobs im Worflow mit Tasten für Direktaufrufe
Beschreibung Strg + Taste
Vergrößern. +
Verkleinern. -
Zum Standard-Zoomfaktor zurückkehren. 0
RICOH ProcessDirector-Tasten für Direktaufrufe des Workflows

Im Workflow-Editor können Sie diese Tastenkombinationen verwenden:

Tasten für Direktaufrufe des Workflows
Beschreibung Strg + Taste
Speichern Sie den Workflow. Strg + S
Rückgängig machen einer vorherigen Aktion, einschließlich Änderungen an einem Schritt oder einem Notizbuch für Anschlussmerkmale. Strg + z
Wiederherstellen einer rückgängig gemachten vorherigen Aktion, einschließlich Änderungen an einem Schritt oder einem Notizbuch für Anschlussmerkmale. Strg + Y oder Strg + Umschalt + Z
Blenden Sie die Seitenleiste ein oder aus. Strg + E
Die Zuordnung ein- bzw. ausblenden. Strg + M
Vergrößern. Strg + +
Verkleinern. Strg + -
Setzt den Zoom auf den Standardwert zurück. Strg + 0
Setzt die Standardgröße und -position des Zuordnungsfensters zurück. Strg + D
Kopieren Sie einen oder mehrere Schritte. Die Schritte müssen zuerst ausgewählt werden. Strg + C
Löschen Sie einen oder mehrere Schritte. Die Schritte müssen zuerst ausgewählt werden. Löschen

1.3.12.36 Marken

RICOH ProcessDirector, RICOH Predictive Insight und RICOH InfoPrint Manager sind Marken der Ricoh Company, Ltd. in den Vereinigten Staaten, anderen Ländern oder beidem.

Adobe®, Reader® und PostScript® sind eingetragene Marken oder Marken von Adobe Systems Inc. in den USA und/oder anderen Ländern.

Amazon®, Amazon Web Services®, AWS® und Amazon Bedrock® sind eingetragene Marken von Amazon.com, Inc. oder seinen Tochtergesellschaften in den Vereinigten Staaten und/oder anderen Ländern.

EFI®, Fiery® und die Fiery-Logo sind eingetragene Marken oder Marken von Electronics for Imaging, Inc. in den USA und/oder bestimmten anderen Ländern.

Firefox® ist eine eingetragene Marke der Mozilla Foundation.

Google Chrome™ ist eine Marke der Google, Inc.

IBM®, AIX, DB2®, MVS, POWER und z/OS® sind entweder eingetragene Marken oder Marken der International Business Machines Corporation in den USA und/oder anderen Ländern.

Impostrip® ist eine eingetragene Marke von Ultimate TechnoGraphics Inc.

Kodak® ist eine eingetragene Marke der Eastman Kodak Company.

Linux® ist eine eingetragene Marke von Linus Torvalds.

MarcomCentral® und FusionPro® sind eingetragene Marken von MarcomCentral, einem Unternehmen von Ricoh.

Microsoft, Windows, Windows Server und Microsoft Edge sind eingetragene Marken oder Marken von Microsoft Corporation in den USA und/oder anderen Ländern.

Oracle®, Java® und OpenJDK™ sind Marken oder eingetragene Marken von Oracle und/oder seinen Tochterfirmen.

PostgreSQL® ist eine eingetragene Marke von PostgreSQL Community Association of Canada.

Quadient® ist eine eingetragene Marke der Quadient Group AG.

Red Hat™, Red Hat® Enterprise Linux®, Red Hat®Ansible® Automation Platform und Ansible® sind Marken von Red Hat, LLC, eingetragen in den Vereinigten Staaten und anderen Ländern.

Sentinel® ist eine eingetragene Marke von Thales DIS CPL USA, Inc.

SUSE® und SUSE® Linux Enterprise Server sind Marken oder eingetragene Marken der SUSE LLC oder ihrer Tochtergesellschaften oder verbundenen Unternehmen in den Vereinigten Staaten, anderen Ländern oder beidem.

Tableau Software® und Tableau® sind eingetragene Marken von Tableau Software.

TASKalfa® ist eine eingetragene Marke der Kyocera Corporation.

UNIX® ist eine eingetragene Marke von The Open Group.

VMware® ist eine eingetragene Marke von Vmware, Inc.

Xerox® ist eine eingetragene Marke der Xerox Corporation.

Die richtigen Namen der Betriebssysteme von Windows lauten folgendermaßen:

  • Windows 10:
    • Microsoft Windows 10 Pro
    • Microsoft Windows 10 Enterprise
  • Windows 11:
    • Microsoft Windows 11 Pro
  • Windows Server 2019:
    • Microsoft Windows Server&nbsp;2019 Standard
  • Windows Server 2022:
    • Microsoft Windows Server 2022 Standard
  • Windows Server 2025:
    • Microsoft Windows Server 2025 Standard

Andere hier aufgeführte Produktnamen dienen nur Identifikationszwecken und können Marken ihrer jeweiligen Firmen sein. Wir verzichten auf alle Rechte an diesen Marken.

1.3.13 Referenzliteratur

Wenn Sie weitere Informationen zu RICOH ProcessDirector suchen, verwenden Sie die Referenzliteratur für die jeweiligen Technologien.

1.3.13.1 Referenzliteratur und Informationszentren

RICOH ProcessDirector benutzt eine Vielzahl von Technologien. Fortgeschrittene Benutzer können Veröffentlichungen und Informationszentren aufrufen, die sich speziell auf diese Technologien beziehen. Die hier aufgeführten Veröffentlichungen stellen nicht die gesamte Bibliothek mit Veröffentlichungen für ein bestimmtes Produkt dar.

Neben diesem Informationszentrum sind auch die folgenden Veröffentlichungen hilfreich:

  • RICOH ProcessDirector: Integration mit anderen Anwendungen, S550-1069
  • RICOH ProcessDirector für Windows: Planung und Installation, G550-1365
  • InfoPrint ManagerPSF- und Server-Meldungen und Transformmeldungen, G550-1053
  • Advanced Function Presentation: Programming Guide and Line Data Reference, S544-3884
  • AFP Conversion and Indexing Facility User's Guide, G550-1342
  • Data Stream & Object Architectures: MO:DCA Reference, SC31-6802
  • IBM Print Services Facility für z/OS: AFP Download Plus, S550-0433
  • IBM Print Services Facility für z/OS: Customization, S550-0427
  • IBM Print Services Facility für z/OS: Download for z/OS, S550-0429
  • IBM Print Services Facility für z/OS: User's Guide, S550-0435

Sie können diese Publikationen vom RICOH Software-Informationszentrum (https://help.ricohsoftware.com/swinfocenter/) herunterladen.

1.4 Integration mit anderen Anwendungen

1.4.1 Einführung

1.4.1.1 Wichtig:

Gemäß maximal zulässigen Umfang durch geltendes Recht, haftet der Hersteller in keinem Fall für irgendwelche Schäden, die aus den Fehlern dieses Geräts, den Verlusten von Dokumenten oder Daten oder der Verwendung oder der Nichtverwendung dieses Produkts und Bedienungsanleitungen entstehen.

Stellen Sie sicher, dass Sie wichtige Dokumente oder Daten immer kopieren oder über Sicherungskopien davon verfügen. Dokumente oder Daten können aufgrund Ihrer Bedienfehler oder von Fehlfunktionen der Software gelöscht werden. Sie sind auch verantwortlich dafür, Maßnahmen zum Schutz gegen Viren, Würmer und andere schädliche Software zu ergreifen.

Unter keinen Umständen sind die Hersteller haftbar für Dokumente, die von Ihnen unter Verwenden dieses Produkts oder der Ergebnisse der Daten, die von Ihnen ausgeführt wurden, erstellt wurden.

1.4.1.2 Vorsichtshinweise zu diesem Handbuch

  • Einige Abbildungen oder Erklärungen, die in diesem Benutzerhandbuch beschrieben werden, können aufgrund von Verbesserung oder Änderungen an Ihrem Produkt abweichen.
  • Die Inhalte dieses Dokuments können ohne vorherige Ankündigung geändert werden.
  • Kein Teil dieses Dokuments darf in irgendeiner Form ohne zuvor vom Hersteller erteilte Genehmigung vervielfältigt, repliziert, kopiert, geändert oder zitiert werden.
  • In der gesamten Veröffentlichung geben die Verweise auf Verzeichnispfade nur die Standardpfade an. Wenn Sie RICOH ProcessDirector oder einzelne Komponenten davon an einem anderen Speicherort, einschließlich eines anderen Laufwerks, installieren, müssen Sie die Pfade entsprechend anpassen.

    Wenn Sie beispielsweise RICOH ProcessDirector in Laufwerk D: des Computers installieren, auf dem ein Betriebssystem von Windows ausgeführt wird, ersetzen Sie in den Verzeichnispfaden C: mit D:.

1.4.1.3 Veröffentlichungen für dieses Produkt

Die RICOH ProcessDirector-Veröffentlichungs-CD enthält die RICOH ProcessDirector-Veröffentlichungen.
Bedienungsanleitungen

Diese Bedienungsanleitungen sind im Lieferumfang inbegriffen:

  • RICOH ProcessDirector: Integration mit anderen Anwendungen (diese Publikation)

    In diesem Handbuch werden technische Informationen über Methoden zur Konfiguration von RICOH ProcessDirector bereitgestellt, sodass ein Austausch von Daten mit anderen Anwendungen möglich ist.

  • RICOH ProcessDirector für Linux oder Windows: Planung und Installation

    In diesem Handbuch werden Planungs- und Installationsverfahren für RICOH ProcessDirector auf Ihrem Betriebssystem beschrieben. Die Veröffentlichungs-CD enthält die Version dieses Handbuchs für Ihr Betriebssystem: Linux oder Windows.

  • RICOH ProcessDirector: Installieren von Dokumentverarbeitungsfunktionen

    In diesem Handbuch wird erläutert, wie RICOH ProcessDirector-Funktionen, die beide Jobs steuern und verfolgen und die einzelnen Dokumente in Jobs installiert werden.

  • RICOH ProcessDirector: Verwenden von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat

    Dieses Handbuch erläutert, wie Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat verwenden. Sie können mit dem Adobe Acrobat Plug-in Barcodes, Bilder und andere Erweiterungen in einer PDF-Datei definieren. Nachdem Sie Ihre Verbesserungen in einer Steuerdatei gespeichert haben, können RICOH ProcessDirector-Workflows die Steuerdatei verwenden, um ähnliche Verbesserungen an PDF-Dateien vorzunehmen.

  • Schriftart-Zusammenfassung

    Im Handbuch werden Font-Konzepte erklärt und die verschiedenen Arten von Fonts in der InfoPrint Font Collection. Die Zusammenfassung Font Summary ist nur auf Englisch verfügbar.

  • White Paper: Verwenden der Enhance-AFP-Funktion

    In diesem Handbuch wird erklärt, wie Enhance-AFP-Steuerdateien konfiguriert und verwendet werden. Dieses Handbuch ist nur auf Englisch verfügbar.

  • Die Liesmich-Datei von RICOH ProcessDirector (readme.html)

    In dieser Datei erfahren Sie, wie Sie auf andere Veröffentlichungen zugreifen. Die Readme-Datei ist nur auf Englisch verfügbar.

  • Die RICOH ProcessDirector-Veröffentlichungshinweise

    In diesen Versionshinweisen erhalten Sie Informationen über die RICOH ProcessDirector-Veröffentlichung, einschließlich neuer Funktionen und Updates; bekannte Beschränkungen, Probleme und Umgehungen; und Code-Änderungsanfragen. Die Versionshinweise sind nur auf Englisch verfügbar.

Sie können auch Publikationen von der Website RICOH Software-Informationszentrum (https://help.ricohsoftware.com/swinfocenter/) herunterladen.

RICOH ProcessDirector-Informationszentrum

Das Informationszentrum enthält Themen, die Administratoren, Aufsichtspersonen und Bediener benutzen können, um sich mit RICOH ProcessDirector und der Verwendung vertraut zu machen. Das Informationszentrum ist über die Benutzerschnittstelle verfügbar und bietet Funktionen zur schnellen Navigation und Suche.

Hilfe

Feldhilfe finden Sie auf vielen Bildschirmen mit den Informationen für bestimmte Aufgaben und Einstellungen.

1.4.1.4 So lesen Sie die Dokumentation

1.4.1.4.1 Vor der Verwendung von RICOH ProcessDirector

Dieses Handbuch enthält Anweisungen und Warnungen für die Konfiguration von RICOH ProcessDirector für den Datenaustausch mit anderen Anwendungen. Lesen Sie dieses Handbuch vor der Verwendung von RICOH ProcessDirector für den Datenaustausch mit anderen Anwendungen sorgfältig und vollständig durch. Bewahren Sie dieses Handbuch für zukünftige Verwendungen auf.

1.4.1.4.2 Verwenden der Handbücher

Verwenden Sie die Handbücher je nach Bedarf.
So erfahren Sie, wie Sie RICOH ProcessDirector planen, installieren und starten:
Siehe RICOH ProcessDirector für Linux oder Windows: Planung und Installation. Die Veröffentlichungs-CD enthält die Version dieses Handbuchs für Ihr Betriebssystem: Linux oder Windows.
So erfahren Sie mehr über die Funktionen und den Betrieb von RICOH ProcessDirector und die installierten Funktionen:
Siehe RICOH ProcessDirector Informationszentrum.
So erfahren Sie, wie Merkmalwerte in der Benutzeroberfläche eingestellt werden:
Siehe Feldhilfe.
So erfahren Sie, wie Sie RICOH ProcessDirector für den Datenaustausch mit anderen Anwendungen konfigurieren:
Siehe RICOH ProcessDirector: Integration mit anderen Anwendungen.
So erfahren Sie, wie Sie eine Dokumentverarbeitungsfunktion installieren:
Siehe RICOH ProcessDirector: Installieren von Dokumentenverarbeitungsfunktionen.
So erfahren Sie, wie Sie die Funktionen und den Betrieb von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat verwenden
Siehe RICOH ProcessDirector: Verwenden von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat.
Anzeigen der Veröffentlichungen

Die RICOH ProcessDirector-Publikationen sind auf der Dokumentations-CD verfügbar, sodass Sie Zugriff darauf haben, bevor Sie die Anwendung installieren.

    Hinweis:
  • Ein PDF-Anzeigetool wie Adobe Acrobat Reader ist für die Anzeige der Veröffentlichungen erforderlich.

Wenn Sie auf die Veröffentlichungs-CD für RICOH ProcessDirector auf Windows zugreifen möchten:

  1. Legen Sie die CD in das CD-Laufwerk ein.

    Falls die Autostart-Funktion für CDs im Windows-System konfiguriert wurde, öffnet sich der Windows Explorer automatisch und zeigt den Inhalt der CD an.

  2. Wenn der Windows Explorer nicht automatisch geöffnet wird, öffnen Sie ihn, und rufen Sie den Inhalt des CD-Laufwerks auf.
  3. Wenn Sie die readme.html-Datei öffnen, erhalten Sie Informationen zum Inhalt der CD.

Einige dieser Publikationen sind auch über die RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle verfügbar.

    Hinweis:
  • Sie müssen sich auf der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle anmelden, um die Publikationen anzuzeigen.

Klicken Sie im Banner der Benutzerschnittstelle von RICOH ProcessDirector auf die Schaltfläche Informationen und wählen Sie eine der folgenden Publikationen zum Herunterladen aus:

  • RICOH ProcessDirector: Integration mit anderen Anwendungen
  • RICOH ProcessDirector: Installieren von Dokumentverarbeitungsfunktionen
  • RICOH ProcessDirector: Verwendung des RICOH ProcessDirector-Plugins für Adobe Acrobat
  • RICOH ProcessDirector: Veröffentlichungshinweise

Anzeigen des Informationszentrums

Das RICOH ProcessDirector-Informationszentrum ist über die Bildschirmnutzerschnittstelle verfügbar.

So rufen Sie das Informationszentrum auf:

  • Klicken Sie im Banner der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle auf die Schaltfläche Informationen und wählen Sie Hilfe.

Zusätzlich können Sie die Position des Informationszentrums in Ihrem Browser mit einem Lesezeichen versehen und es jederzeit außerhalb von RICOH ProcessDirector öffnen.

Informationen zum Verwenden der Funktionen und zu deren Betrieb sind nur verfügbar, wenn sie im System installiert sind.

1.4.1.5 Weitere Informationen

Informationen zu unseren Produkten enthalten die folgenden Websites:

Informationen zu verwandten Produkten finden Sie hier:

  • InfoPrint Manager für AIX: Erste Schritte, G550-1061
  • InfoPrint Manager für AIX: Planungsleitfaden, G550-1060
  • InfoPrint Manager für Linux: Erste Schritte, G550-20263
  • InfoPrint Manager für Linux: Planungshandbuch, G550-20262
  • InfoPrint Manager für Windows: Erste Schritte, G550-1072
  • InfoPrint Manager für Windows: Planungshandbuch, G550-1071
  • InfoPrint Manager: PSF- und Servernachrichten, G550-1053
  • RICOH InfoPrint XT für Linux: Installations- und Benutzerhandbuch, G550-20375
  • RICOH InfoPrint XT für Windows: Installations- und Benutzerhandbuch, GLD0-0025
  • AFP Conversion and Indexing Facility User's Guide, G550-1342
  • IBM Print Services Facility für z/OS: AFP Download Plus, S550-0433
  • IBM Print Services Facility für z/OS: Download for z/OS, S550-0429

1.4.1.6 Symbole

Die folgenden Symbole in diesem Handbuch helfen Ihnen, Inhalte schnell zu identifizieren.

    Wichtig:
  • Dieses Symbol zeigt Punkte, auf die Sie bei der Verwendung des Produkts achten müssen. Diese Erläuterungen sollten Sie unbedingt lesen.

    Hinweis:
  • Dieses Symbol zeigt hilfreiche zusätzliche Informationen an, die nicht unbedingt erforderlich sind, um eine Aufgabe auszuführen.

Bold
Fettdruck zeigt die Namen der Dialogfelder, Menüs, Menüoptionen, Einstellungen, Feldbezeichnungen, Schaltflächen und Tasten an.
Kursiv
Kursivdruck weist auf den Titel der Anleitungen und Variablen hin, die Sie mit Ihren eigenen Informationen ersetzen müssen.
Monospace
Monospace type weist auf Computer-Eingabe und -Ausgabe hin.

1.4.1.7 Abkürzungen

AFP
Advanced Function Presentation
API
Anwendungsprogrammierschnittstelle
CSV
Durch Kommas getrennte Werte
DNS
Domain Name System
HTTP
Hyper Text Transfer Protocol
IP
Internet Protocol
JDF
JDF-Format (Job Definition Format)
LPD
Zeilendruckerdämon
PDF
Portable Document Format
PSF
Print Services Facility
REST
Representational State Transfer (REST)
SMIT
System Management Interface Tool
SOAP
Simple Object Access Protocol (SOAP)
SSL
Secure Sockets Layer
YaST
Yet another Setup Tool

1.4.1.8 Marken

RICOH ProcessDirector und RICOH InfoPrint Manager sind Marken der Ricoh Company, Ltd. in den Vereinigten Staaten und/oder anderen Ländern.

Adobe, Reader und PostScript sind Marken von Adobe Systems Inc. in den USA und/oder anderen Ländern.

IBM, AIX, MVS, Print Services Facility und z/OS sind entweder eingetragene Marken oder Marken der International Business Machines Corporation in den USA und/oder anderen Ländern.

Impostrip® ist eine eingetragene Marke von Ultimate TechnoGraphics Inc.

Kodak ist eine eingetragene Marke der Eastman Kodak Company.

Linux ist eine eingetragene Marke von Linus Torvalds.

MarcomCentral und FusionPro sind eingetragene Marken von MarcomCentral, einem Unternehmen von Ricoh.

Microsoft, Windows, Windows Server und Internet Explorer sind Marken von Microsoft Corporation in den USA und/oder anderen Ländern.

Oracle und Java sind eingetragene Warenzeichen von Oracle und/oder deren Tochtergesellschaften.

TASKalfa® ist eine eingetragene Marke der Kyocera Corporation.

UNIX ist eine eingetragene Marke von The Open Group.

Xerox ist eine eingetragene Marke der Xerox Corporation.

Sentinel® ist eine eingetragene Marke von Thales DIS CPL USA, Inc.

Die richtigen Namen der Betriebssysteme von Windows lauten folgendermaßen:

  • Windows 10:
    • Microsoft Windows 10 Pro
    • Microsoft Windows 10 Enterprise
  • Der Produktname von Windows 11 lautet:
    • Microsoft Windows 11 Pro
  • Unter Windows-Server 2012 R2:
    • Microsoft Windows Server 2012 R2 Standard
    • Microsoft Windows Server 2012 R2 Enterprise
  • Windows-Server 2016:
    • Microsoft Windows Server 2016 Standard
    • Microsoft Windows Server 2016 Datacenter
  • Windows Server 2019:
    • Microsoft Windows Server&nbsp;2019 Standard
  • Der Produktname von Windows Server 2022 lautet:
    • Microsoft Windows Server 2022 Standard

  • Windows Server 2025:
    • Microsoft Windows Server 2025 Standard

Andere hier aufgeführte Produktnamen dienen nur Identifikationszwecken und können Marken ihrer jeweiligen Firmen sein. Wir verzichten auf alle Rechte an diesen Marken.

1.4.2 Übersicht

RICOH ProcessDirector stellt verschiedene Mechanismen zur Interaktion mit anderen Anwendungen bereit. Der von Ihnen verwendete Mechanismus hängt von Ihrem Ziel und den Fähigkeiten der Anwendung ab.

Zu den allgemeinen Zielen, die Sie womöglich erreichen möchten, wenn Sie RICOH ProcessDirector mit einer anderen Anwendung verwenden, gehören:

  1. Senden eines Jobs zur Verarbeitung und zum Druck.

    Ihre Anwendung kann Druckdateien in Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" kopieren. Diese Eingabeeinheiten sind Verzeichnisse, die von RICOH ProcessDirector in konfigurierbaren Zeitintervallen überwacht werden. RICOH ProcessDirector nimmt Druckdateien an und wandelt sie in Druckjobs um.

    Sie können Jobs mit Hilfe einer Reihe von Methoden an die Ordner für Sofortdruck senden. Wenn Sie ein JDF-Jobticket (Job Definition Format, JDF) mit Ihren Druckdateien senden, kann die Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" das Jobticket zur Festlegung von Jobmerkmalen verwenden. Das JDF-Jobticket verbleibt während der Verarbeitung mit dem Job. Die meisten Jobmerkmale und die Werte im Jobticket werden bei jeder Anforderung des Job-Tickets synchronisiert. Sie können Jobs auch mit der JDF-Stapelmethode, mit den PDF-, JDF- und JMF-Informationen in einem einzelnen komprimierten Paket, zu einem Ordner für Sofortdruck senden. Das JMF muss den Namen des Ordners für Sofortdruck als DeviceID angeben.

    Wenn Ihre Anwendung die LPR-Funktion (Line Print, LPR) zur Übertragung von Dateien verwendet, kann sie diese an eine LPD-Eingabeeinheit (Line Printer Daemon, LPD) senden. LPD-Eingabeeinheiten sind den Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" ähnlich, können aber nur Dateien empfangen, die mit LPR gesendet wurden.

  2. Fügen Sie Ihren Druck-Workflows Verarbeitungsfunktionen hinzu, die nicht in RICOH ProcessDirector verfügbar sind.

    Wenn Ihre Anwendung einen Verarbeitungsprozess bereitstellt, der in andere Druck-Workflows integriert werden kann (z. B. Adressbereinigung, Datenstromumwandlung oder Ausschießen), können Sie Schritte erstellen, die den Druckjob von RICOH ProcessDirector an Ihre Anwendung senden und auf einen gültigen Rückkehrcode warten, um anschließend mit der Verarbeitung in RICOH ProcessDirector fortzufahren.

    Wenn Ihre Anwendung Ordner für den Sofortdruck überwacht, können die Schritte, die Sie erstellen, Druckjobs in und aus diesen Ordner für den Sofortdruck kopieren. Verfügt Ihre Anwendung über eine Befehlszeile, kann der Schritt den entsprechenden Befehl ausführen und warten, bis die resultierende Datei zurückgegeben wird.

    Wenn Sie Jobs mit JDF-Jobtickets senden, kann die Anwendung Werte im Jobticket verwenden, selbst wenn diese nicht von RICOH ProcessDirector unterstützt werden. Aktualisiert die Anwendung die Werte im Job-Ticket, können die neuen Werte in RICOH ProcessDirector übernommen werden.

    RICOH ProcessDirector enthält Funktionen, die die Integration in andere Programme in Workflows erleichtern.

    RICOH ProcessDirector-Feature zugeordnetes Programm
    Avanti Slingshot Connect Avanti Slingshot
    Quadient Inspire Connect Quadient Inspire Designer
    Marcom Central Connect Marcom Central
    PitStop Connect Enfocus PitStop Server 10 oder höher
    Ultimate Impostrip® Verbinden Ultimate Impostrip®

    RICOH ProcessDirector stellt auch das Postal-Enablement-Feature bereit. Über das Postal-Enablement-Feature können Sie eine Verbindung mit einer externen Postsoftware Ihrer Wahl herstellen. Beispiele für Postsoftware sind TEC Mailing Solutions MailPreparer oder der Bell and Howell BCC Mail Manager

  3. Greifen Sie mithilfe einer REST-API auf RICOH ProcessDirector zu.

    Sie können die mit RICOH ProcessDirector bereitgestellten REST-APIs verwenden, um die Web-Services für Ihre Anwendung zu integrieren. Mit diesen REST-APIs können Sie mithilfe von Web-Services Anforderungen durchführen und Befehle ausgeben.

    Anforderungen über Web-Services umfassen unter anderem die Abfrage des Status von Objekten im System, Eigenschaftswerte und Protokolldateien. Wenn Sie beispielsweise dieselben Informationen zu verschiedenen Jobs im System sammeln möchten, um diese für einen Bericht oder auf einer anderen Benutzerschnittstelle zu verwenden, können Sie eine Web-Services-Anforderung erstellen, um die Daten abzurufen.

    Die Ausgabe von Befehlen mithilfe von Web-Services umfasst das Verbinden und Trennen von Eingabeeinheiten, Aktivieren und Deaktivieren von Objekten und Festlegen von Eigenschaften für Objekte. Wenn Sie beispielsweise eine Eingabeeinheit aktivieren und verbinden möchten, können Sie eine Web-Service-Anforderung erstellen, die die richtigen Befehle ausgibt.

In den folgenden Kapitel werden Informationen über die einzelnen Ziele und wie diese erreicht werden können bereitgestellt. Bevor Sie diese Kapitel lesen, stellen Sie sicher, dass Sie die Basisinformationen über RICOH ProcessDirector verstehen, die in diesem Kapitel erläutert werden.

1.4.2.1 Systemobjekte

Das RICOH ProcessDirector-System enthält Objekte, die Hardware, Software, Dateien, Papier und Prozesse umfassen. Sie können die Merkmale der Objekte Ihren Anforderungen entsprechend anpassen.

Das Basisprodukt bietet viele verschiedene Systemobjekte, z. B.:

  • Primärer Server

    Das System, auf dem RICOH ProcessDirector installiert ist. Dieses System enthält die meisten Produktkomponenten, unter anderem die interne Datenbank, den Webserver, den Druckertreiber, das Hilfesystem und die Nachrichtenprotokolle.

  • Sekundäre Server

    Andere Linux-Systeme, die mit dem primären Server verbunden werden können. Sekundäre Server können verwendet werden, um ressourcenintensive Verarbeitungsschritte abzustoßen und die Verarbeitungsgeschwindigkeit zu verbessern.

    Sekundäre Server können auch dazu verwendet werden, auf Anwendungen zuzugreifen, die auf verschiedenen Computern ausgeführt werden.

    Sekundäre Server können nur mit RICOH ProcessDirector für Linux verwendet werden.

  • Anwendungsserver

    Sie teilen sich die Datenbank mit dem primären Server und arbeiten mit diesem zusammen, um Jobs effektiv zu verarbeiten. Anwendungsserver sind auf Windows-Computern installiert. Sie können Schritte ausführen, die Anwendungen unter Windows benötigen und als übergeordnete Server für Eingabeeinheiten, Ricoh-PDF-Drucker, benutzerdefinierte PDF-Drucker und Durchgriffsdrucker verwendet werden. Sie können keine anderen Schritte ausführen (wie z. B. PrintJobs) oder als übergeordneter Server für andere Druckerarten verwendet werden.

    Anwendungsserver können nur mit RICOH ProcessDirector für Linux verwendet werden.

  • Schrittvorlagen

    Schrittvorlagen sind der Grundbaustein für die Verarbeitung auf dem RICOH ProcessDirector-System. Jede Schrittvorlage enthält Code, der eine bestimmte Aktion ausführt, z. B. das Festlegen von Jobmerkmalen, das Umwandeln von einem Datenstrom in einen anderen oder das Zurückhalten eines Jobs für einen gegebenen Zeitraum.

    Eine Schrittvorlage wird als Schritt instanziiert, wenn sie einem Workflow hinzugefügt wird.

  • Workflows

    Ein Workflow ist ein Satz von Schritten, die angeordnet und konfiguriert wurden, um den Anforderungen der Drucklieferanten zu entsprechen. Ein Druckjob durchläuft schrittweise einen Workflow, bis der Workflow vollständig und ohne Fehler durchlaufen bzw. das Ende des Verarbeitungspfads erreicht wurde. In einigen Fällen kann ein Job mit mehr als einem Workflow verarbeitet werden. Workflows können linear oder bedingt sein. In einem linearen Workflow kann jeder Schritt Jobs aus einem Schritt erhalten und Jobs an einen Schritt senden. In einem bedingten Workflow kann jeder Schritt Jobs aus einem Schritt oder mehreren Schritten erhalten und Jobs an einen oder mehrere Schritte senden. Sendet ein Schritt Jobs an verschiedene Schritte, werden von den Anschlüssen zwischen den Jobs die Bedingungen bestimmt, die steuern, zu welchem Schritt die einzelnen Jobs gesendet werden.

      Wichtig:
    • Wenn Sie einen in einer älteren Version von RICOH ProcessDirector erstellten Jobtyp mithilfe des Workflow Editor bearbeiten, wird aus dem Jobtyp ein Workflow. Er kann nicht mehr durch Klicken auf Workflow Jobtypen auf der Seite Verwaltung geöffnet werden.
  • Eingabeeinheiten

    Eingabeeinheiten empfangen Eingabedateien, erstellen von diesen Dateien Druckjobs, weisen den Workflows die Druckjobs zu und senden die Jobs zur Verarbeitung. Es gibt verschiedene Arten von Eingabeeinheiten. Sie entscheiden je nachdem, wie die Jobs übermittelt werden, welche Eingabeeinheit verwendet werden soll.

  • Drucker

    Die Drucker repräsentieren die Druckerhardware, die mit dem System verbunden ist und Jobs von RICOH ProcessDirector empfangen kann.

Optionale Funktionen und erweiterte Funktionen können dem System weitere Arten von Objekten hinzufügen.

Wenn RICOH ProcessDirector mit anderen Anwendungen interagiert, stellen sekundäre Server, Anwendungsserver, Eingabeeinheiten und Schrittvorlagen die Schlüsselobjekte dar.

Wenn Sie eine Liste der verfügbaren Systemobjekte benötigen, können Sie die objecttypes-API im Dienstprogramm-Abschnitt der RICOH ProcessDirector REST-API-Dokumentation verwenden. Weitere Informationen finden Sie unter Verwendung von RICOH ProcessDirector -REST-API-Dokumentation.

1.4.2.1.1 Sekundäre Server

Mit Sekundärservern können Sie die Verarbeitung verteilen, so dass Ihr RICOH ProcessDirector-System effizienter läuft.

Die Sekundärserver können benutzt werden, um einige der verarbeitungsintensiveren Schritte in den verschiedenen Workflows auszuführen und um zu verhindern, dass der Primärserver überlastet wird. Der primäre Server arbeitet mit den sekundären Servern zusammen, um das Verschieben aller Jobs im System zu koordinieren. Die sekundären Server haben keine integrierten Datenbanken zum Speichern von Systeminformationen. Alle Server arbeiten mit der Datenbank, die auf dem primären Computer installiert ist.

Sekundäre Server können alle Typen von RICOH ProcessDirector-Objekten verwalten, beispielsweise Eingabeeinheiten, Schritte und Drucker. Sie können auch externe Programme ausführen, auf die RICOH ProcessDirector über externe Schritte zugreift. Externe Programme können eine zusätzliche Verarbeitung oder spezielle Verarbeitungstypen ausführen.

Bei Installationen mit vielen Druckern und vielen Jobs kann sich der Jobdurchsatz erhöhen, wenn dem System sekundäre Server hinzugefügt werden. Der Durchsatz erhöht sich, da jeder Server weniger Drucker und Jobs überwachen und steuern muss.

1.4.2.1.2 Anwendungsserver

Ein Anwendungsserver ist ein Windows-System, das für die Kommunikation mit RICOH ProcessDirector konfiguriert ist. Wenn Ihre Workflows die Verarbeitung durch Anwendungen unter Windows erfordern, können Sie auf diese Anwendungen zugreifen, indem Sie einen RICOH ProcessDirector-Anwendungsservercode auf einem Windows-Computer installieren.

Anwendungsserver funktionieren mit primären Computern unter Linux. Sie funktionieren nicht mit primären Computern unter Windows.

Sie teilen sich die Datenbank mit dem primären Server und arbeiten mit diesem zusammen, um Jobs effektiv zu verarbeiten. Da Anwendungsserver jedoch nur unter Windows installiert werden können, können sie nur Schritte ausführen, die Anwendungen unter Windows erfordern. Andere Schritte, wie PrintJobs, können nicht ausgeführt werden.

Anwendungsserver können übergeordnete Server für Ricoh PDF-Drucker, benutzerdefinierte PDF-Drucker und Durchgriffsdrucker sein. Sie können keine übergeordneten Server für andere Arten von Druckern sein.

Sie können Anwendungsserver auf diesen Betriebssystemen installieren:

  • Windows 11 Pro
  • Windows Server 2022 64 Bit
  • Windows Server 2025 64 Bit

1.4.2.1.3 Eingabeeinheiten

Eingabeeinheiten empfangen Eingabedateien, erstellen Jobs und weisen sie zur Verarbeitung Workflows zu.

RICOH ProcessDirector bietet folgende Typen von Eingabeeinheiten:

  • Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" sind Verzeichnisse, die das System überwacht. Wenn ein Druckjob in einen Ordner für Sofortdruck kopiert oder an einen Ordner für Sofortdruck gesendet wird, bemerkt das System dies und beginnt mit der Verarbeitung des Druckjobs.
  • Eingabeeinheiten des Typs "LPD" (LPD = Line Printer Daemon, Zeilendruckerdämon) empfangen Jobs, die mit dem LPD-Protokoll übergeben werden. LPD-Eingabeeinheiten legen eine Steuerdatei, receive_lpd_jobtype.cfg oder receive_lpd_pdf_jobtype.cfg fest, um LPD-Steuerdateiparameter für den Job in eine textbasierte Jobmerkmaldatei umzuwandeln.
  • REST-Webservice-Eingabeeinheiten rufen einen REST-Web-Service (REST = Representational State Transfer) auf, um XML- oder JSON-Dateien aus einer Anwendung eines Drittherstellers abzurufen. Die Eingabeeinheit kann einen Job mit der gesamten XML- oder JSON-Datei erstellen oder die Datei mit einem XPath- oder JSONPath-Ausdruck untersuchen. Wenn die Eingabeeinheit im Ausdruck angegebene XML-Elemente oder JSON-Objekte findet, kann sie ebenfalls einen Job mit der gesamten Datei erstellen. Alternativ kann sie einen oder mehrere Jobs erstellen, die jeweils einen Teil der Datei enthalten. Dieser Gerätetyp ist nur verfügbar, wenn die Funktion "Web Services Enablement" installiert ist.
  • SOAP-Webservice-Eingabeeinheiten rufen einen SOAP-Web-Service (SOAP = Simple Object Access Protocol) auf, um XML-Dateien aus einer Anwendung eines Drittherstellers abzurufen. Die Eingabeeinheit kann einen Job mit der gesamten XML-Datei erstellen oder die Datei mit einem XPath-Ausdruck untersuchen. Wenn die Eingabeeinheit im Ausdruck angegebene XML-Elemente findet, kann sie ebenfalls einen Job mit der gesamten Datei erstellen. Alternativ kann sie einen oder mehrere Jobs erstellen, die jeweils einen Teil der Datei enthalten. Dieser Gerätetyp ist nur verfügbar, wenn die Funktion "Web Services Enablement" installiert ist.

Das AFP-Unterstützung-Feature stellt Eingabeeinheiten des Typs "Download" bereit. Diese Eingabeeinheiten empfangen Datensätze von Download für z/OS oder AFP Download Plus. Weitere Informationen zum Übergeben von Jobs an Eingabeeinheiten des Typs "Download" finden Sie unter Print Services Facility für z/OS: Download für z/OS (S550-0429) oder Print Services Facility für z/OS: AFP Download Plus (S550-0433).

1.4.2.1.3.1 Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck"

Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" sind Verzeichnisse auf einem primären oder sekundären Server, die das System auf Eingabedateien überwacht.

Um Eingabedateien in Ordner für Sofortdruck zu verschieben, können Sie einen Kopierbefehl, File Transfer Protocol (FTP), Secure Copy Protocol (SCP) oder eine beliebige andere Methode verwenden, mit der Sie Dateien an einen bestimmten Ort transferieren können.

RICOH ProcessDirector stellt mehrere vordefinierte Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" bereit, die Sie gemäß Ihrer Umgebung kopieren und ändern können.

1.4.2.1.3.2 Eingabeeinheiten des Typs "LPD"

Eingabeeinheiten des Typs "LPD" erhalten Jobs, die über einen LPR-Befehl übermittelt werden. LPD-Eingabeeinheiten legen eine Steuerdatei, receive_lpd_jobtype.cfg oder receive_lpd_pdf_jobtype.cfg fest, um LPD-Steuerdateiparameter für den Job in eine textbasierte Jobmerkmaldatei umzuwandeln.

RICOH ProcessDirector stellt mehrere vordefinierte Eingabeeinheiten des Typs "LPD" bereit, die Sie verwenden können.

1.4.2.1.3.3 Eingabeeinheiten des Typs "Download"

Eingabeeinheiten des Typs "Download" empfangen Jobs von Download für z/OS® oder AFP Download Plus. Eingabeeinheiten des Typs "Download" legen eine Steuerdatei fest, um die JCL-Parameter eines Jobs in eine vom Workflow verwendete Jobeigenschaftendatei im RICOH ProcessDirector-Eigenschaftenformat Eigenschaftenname=Wert zu ändern.

AFP-Unterstützung stellt mehrere vordefinierte Eingabeeinheiten des Typs "Download" bereit, die Sie verwenden können.

1.4.2.1.4 Schrittschablonen

Schrittschablonen sind separate Einheiten von Verarbeitungscodes. Sie können in Workflows zusammengesetzt werden, je nachdem, welche Pläne Sie mit der Eingabedatei haben.

RICOH ProcessDirector stellt viele Schrittschablonen bereit, die in die Workflows integriert werden können. Optionale Funktionen können sogar weitere hinzufügen. Sie können diese Schrittschablonen so verwenden, wie sie vorliegen, oder Sie können diese kopieren und ändern, so dass sie für Ihre Umgebung geeignet sind.

Hinweis: Einige Schrittschablonen können nicht kopiert werden. Sie können jedoch ihre Merkmale ändern.
Sie können nicht Ihre eigenen Schrittschablonen schreiben und in die Workflows einfügen. Wenn Sie jedoch ein Skript oder ein anderes Programm schreiben, das über die Befehlszeile aufgerufen werden kann, können Sie darauf mit der Schrittschablone RunExternalProgram zugreifen.

Einige Schrittschablonen sind besonders wichtig für die Interaktion mit anderen Anwendungen:

  • Schrittschablonen SetJobType

    Die Eingabeeinheiten verwenden die SetJobType-Schritte, um zu bestimmen, welcher Workflow zur Verarbeitung eines Jobs zu verwenden ist. Schrittschablonen "The SetJobType":

    • SetJobTypeFromFileName

      Benutzt eine Suchmusterzeichenfolge, um den Workflow aus einem Teil des Eingabedateinamens festzulegen. Beispielsweise können alle Jobs mit der Dateiendung .AFP an den Workflow AFP bzw. alle Jobs mit der Endung .pdf an den Workflow pdf gesendet werden. Der Schritt kann auch eine optionale, mit einem Job übergebene Überschreibungsdatei in eine textbasierte Datei, jobID.overrides.text, konvertieren, die der Schritt SetJobPropsFromTextFile zum Festlegen der Jobmerkmale verwendet.

    • SetJobTypeFromRules

      Benutzt eine Steuerdatei, um den Workflow aus dem Wert eines Parameters in einer Überschreibungsdatei auszuwählen, die mit der Eingabedatei übergeben werden. Der Schritt kann auch eine optionale, mit einem Job übergebene textbasierte Datei, die von dem Schritt SetJobPropsFromTextFile zum Festlegen der Jobmerkmale verwendet wird.

    Druckeradministratoren werden womöglich versuchen, die Ausgabe von Druckauftragsanwendungen mit den Werten in diesen Schritten zu koordinieren.

  • Schrittschablone SubmitInputFiles

    Die Eingabeeinheiten verwenden den Schritt SubmitInputFiles, um Druckjobs an den ersten Schritt in ihrem Workflow zu senden. Dieser übergibt eine Gruppe Eingabedateien als einen übergeordneten Job und untergeordnete Jobs gemäß der angegebenen Stapelmethode. Er übergibt eine einzelne Eingabedatei als einen Einzeljob vom untergeordneten Workflow, ohne übergeordneten Job.

  • Schrittschablone SetJobPropsFromTextFile

    Der Schritt SetJobPropsFromTextFile ist gewöhnlich der erste Schritt in einem Workflow. Zur Festlegung von Jobmerkmalen verwendet er eine Textdatei, die in der Eingabedatei enthalten ist. In der Textdatei ist angegeben, welche Merkmale festzulegen sind. Die Werte in der Textdatei überschreiben alle zuvor festgelegten Werte. Nach der Verarbeitung einer optionalen Datei jobID.overrides.text sucht der Schritt eine optionale Job-Ticket-Datei im Job Definition Format (JDF), jobID.overrides.jdf, und verwendet diese, um weitere Merkmale des Jobs festzulegen.

  • Externe Schritte

    Die externen Schritte senden Druckjobs zur Verarbeitung an Anwendungen außerhalb des RICOH ProcessDirector, z. B. Datenstromumwandlungen, Adressbereinigung und Ausschießen). Zu den externen Schrittschablonen gehören:

    • RunExternalProgram

      Sendet den Druckjob mit Hilfe einer Befehlszeile an ein externes Programm.

    • RunHotFolderApplication

      Legt den Druckjob in einen Ordner für Sofortdruck, der von einer anderen Anwendung überwacht wird. Diese Anwendung holt sich den Druckjob, verarbeitet diesen gemäß ihrer Konfigurationseinstellungen und legt ihn in einem Ausgabeordner ab. RICOH ProcessDirector überwacht diesen Ausgabeordner und ruft den Job ab, sobald dieser bereit ist.

1.4.2.2 Web-Services in RICOH ProcessDirector

RICOH ProcessDirector stellt Web-Services bereit, die Prinzipien der REST-Softwarearchitektur (REST = Representational State Transfer) verwenden, damit von anderen Anwendungen auf die Funktionen zugegriffen werden kann.

RESTful Web-Services senden Anforderungen und empfangen Ergebnisse über HTTP (Hypertext Transfer Protocol). Jedem Web-Service ist ein URI (Universal Resource Indicator) zugeordnet. Beim Erstellen von Anforderungen ändern Sie den URI so, dass er spezielle Informationen zu dem Objekt, an dem Sie interessiert sind, oder zu der Aktion enthält, die Sie ausführen wollen. Diese Änderungen können einfach sein, beispielsweise das Einfügen des Namens eines Druckerobjekts in den URI, sie können aber auch hochkomplex sein, beispielsweise die Verwendung von XML (Extensible Markup Language) zum Beschreiben der Kriterien, die bei der Suche nach Objekten benutzt werden sollen, und der Art der Sortierung bei der Rückgabe der Objekte. Wenn Sie XML-Elemente codieren, die in die Anforderungen integriert werden sollen, müssen die XML-Elemente URL-codiert (URL = Universal Resource Locator) werden, bevor Sie dem URI hinzugefügt werden.

Mit RICOH ProcessDirector können Sie Web-Services verwenden, um Informationen zu Druckjobs und anderen Objekten im System anzufordern. Sie können Web-Services zudem verwenden, um Merkmale festzulegen und Aktionen wie das Aktivieren und Deaktivieren von Objekten, das Ändern von Merkmalen und das Starten und Stoppen von Druckern auszuführen.

1.4.2.2.1 Hinweise zur Verwendung

Die mit RICOH ProcessDirector bereitgestellten Web-Services folgen bestimmten Konventionen. Wenn Sie Web-Services in Ihre Anwendung integrieren, benutzen Sie diese Hinweise zur Verwendung, um sicherzustellen, dass Ihre Implementierung ordnungsgemäß funktioniert.

  • Sie müssen den Webdienst POST /users/login/ verwenden, um eine Verbindung aufzubauen und ein Identitätsnachweis-Token von dem RICOH ProcessDirector-Server zu erhalten, bevor Sie andere Webdienste verwenden können. Für alle anderen Web-Services müssen Sie ein Identitätsnachweis-Token in den Anforderungsheader des URI (Universal Resource Indicator) aufnehmen. Ist dies nicht der Fall, erhalten Sie sofort den HTTP-Fehler "401 Nicht berechtigt".
  • Sie können Aktionen und URIs (Universal Resource Indicators) nicht in andere Sprachen übersetzen, da es sich um feste Zeichenfolgen handelt. "token:" bleibt beispielsweise für alle Sprachen gleich.
  • Abgerufene Satzgruppen können sich zwischen den Aufrufen von Services ändern, insbesondere dann, wenn Sie die Sortier- oder Filterfunktionen verwenden. Daher führen aufeinander folgende identische Anforderungen möglicherweise nicht zu denselben Sätzen.
  • Wenn Sie SSL(Secure Sockets Layer)- bzw. TLS(Transport Layer Security)-Unterstützung aktivieren, benutzt RICOH ProcessDirector das SSL-Protokoll für die gesamte HTTP-Kommunikation einschließlich Web-Services. Ist SSL- bzw. TLS-Unterstützung aktiv, müssen Sie einen Web-Service-Client verwenden, der SSL bzw. TLS unterstützt, um Web-Services aufzurufen.
  • RICOH ProcessDirector-Web-Services geben nur JSON-Daten (JavaScript Object Notation) zurück. XML wird nicht unterstützt.

1.4.3 Jobs von anderen Anwendungen senden

Wenn es sich bei Ihrer Anwendung um ein Tool zur Dokumenterstellung oder Jobübergabe handelt, können Sie Eingabeeinheiten vom Typ "Ordner für Sofortdruck" oder "LPD" verwenden, um Druckjobs in RICOH ProcessDirector verarbeiten und drucken zu lassen.

Wenn Ihre Anwendung das REST-Web-Service-Dienstprogramm verwenden kann, können Sie das Dienstprogramm submitFile zur Übergabe einer Datei an einen Workflow-Order oder einen Ordner für Sofortdruck verwenden. Weitere Informationen zu dieser Implementierung enthält Übergabe von Jobs mithilfe von Web-Services vorbereiten.

Die Hauptfunktionen von Eingabeeinheiten sind:

  • Empfangen von Jobs im System.
  • Zuweisen von Jobs zu Workflows.
  • Senden von Jobs an den ersten Schritt im Workflow, um die Verarbeitung zu starten.

Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" können eine Reihe von Druckjobs empfangen, darunter auch mit JDF-Job-Tickets übergebene. LPD-Eingabeeinheiten des Typs "LPD" können mithilfe eines Zeilendruckerbefehl (LPR) übergebene Druckjobs empfangen.

Hinweis: Keiner der beiden Eingabeeinheittypen gibt Informationen zur übergebenden Anwendung zurück, wenn Durckjobs empfangen werden. Wenn Sie beispielsweise einen Druckjob an eine Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" senden, sendet der Ordner für Sofortdruck die Jobnummer nicht an die übergebende Anwendung zurück, damit sie den Fortschritt des Jobs überwachen kann.

1.4.3.1 Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck"

Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" können Druckaufträge empfangen, die eine einzelne Datei enthalten, Jobs, die mehrere Dateien enthalten und Jobs, die über JDF-Job-Tickets verfügen.

Wenn Sie einen Ordner für Sofortdruck konfigurieren, legen Sie fest, welche Jobtypen gehandhabt werden sollen. Dann, stellen Sie sicher, dass Jobs an den richtigen Ordner für Sofortdruck übermittelt werden, sodass sie ordnungsgemäß verarbeitet werden. Andernfalls können bei Druckjobs Fehler schon auftreten, bevor sie über einen Workflow gestartet werden.

Eingabedateien können einzeln oder als Gruppen verarbeitet werden. Um sie als Gruppen zu verarbeiten, können Sie einen Stapel erstellen. Einige Stapelmethoden erfordern zusätzliche unterstützende Dateien, die mit den Eingabedateien übergeben werden müssen.

Die Abbildung Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" - Verarbeitung zeigt, wie eine Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" Jobs verarbeitet. Die Eingabeeinheit agiert bei Jobs auf der Basis des Werts in der Stapelmethode und übergibt den Job an den Übergabeschritt.

Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" - Verarbeitung
Diese Abbildung zeigt, wie eine Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" Jobs verarbeitet. Die Eingabeeinheit agiert bei Jobs auf der Basis des Werts in der Stapelmethode, wie im Text beschrieben.
Berechtigungen

Alle Benutzer, die Jobs an einen Ordner für Sofortdruck übergeben (einschließlich der Benutzer-IDs, unter denen Anwendungen zur Auftragsübermittlung ausgeführt werden) müssen über die entsprechenden Berechtigungen für den Ordner verfügen. Die einfachste Möglichkeit ist, sicherzustellen, dass die Benutzer die korrekten Berechtigungen haben, alle übergebenden Benutzer der RICOH ProcessDirector-Gruppe (aiwgrp1 zu ist der Standardwert) hinzuzufügen. Diese wird erstellt, wenn RICOH ProcessDirector installiert ist.

1.4.3.1.1 Stapelmethoden

Die Methode für die Übergabe von Jobs durch Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" und SFTP wird durch die Eigenschaft Stapelmethode der Eingabeeinheit bestimmt.

Standardmäßig führt die Verwendung aller Stapelmethoden außer Keine dazu, dass die Eingabeeinheit Jobs als Gruppen mit übergeordneter/untergeordneter Struktur erstellt. Ein übergeordneter Job enthält keine Daten. Dieser Job ist ein Container, der die Beziehung zwischen anderen Jobs festlegt. Diese Jobs sind untergeordnete Jobs. Jede von einer Stapelmethode einer Gruppe hinzugefügte Eingabedatei wird zu einem untergeordneten Job.

Bei allen Stapelmethoden außer Keine, JDF und Liste verarbeitet RICOH ProcessDirector für Windows untergeordnete Jobs in der Reihenfolge, in der die Dateien zuletzt geändert wurden. Der Windows-Wert Datum der letzten Änderung wird als Wert für das Jobmerkmal Zeitpunkt der Übergabe verwendet. Da sich der Wert von Datum der letzten Änderung bei Empfang der Datei durch die Eingabeeinheit nicht ändert, wird für eine 2010 erstellte und 2011 übergebene Datei als Zeitpunkt der Übergabe 2010 angezeigt.

    Hinweis:
  • Bei Setzen des Merkmals ZIP-Datei erstellen einer Eingabeeinheit auf Ja erstellt die Eingabeeinheit keine Jobgruppen mit unter- und übergeordneter Struktur. Stattdessen sammelt die Eingabeeinheit alle Eingabedateien in der Gruppe und erstellt eine ZIP-Datei, um diese zu speichern. Die ZIP-Datei wird als einzelner Job übergeben. Der Workflow muss einen Schritt zum Entpacken der Datei enthalten, außer die weiteren Schritte können eine Datei im ZIP-Format verarbeiten.
  • Sie können alle in einer Eingabeeinheit enthaltenen Eingabedateien anhand der Aktion Alle stapeln an der Eingabeeinheit übermitteln, es sei denn, die Stapelmethode lautet JDF oder Muster. Die Aktion Alle stapeln wartet nicht darauf, dass das Abfrageintervall erreicht wird, bevor die Aufträge erstellt werden.

1.4.3.1.1.1 Stapel

Wenn die Stapelmethode Stapel ist, übergibt die Eingabeeinheit eine oder mehrere Dateien als Gruppe, basierend auf den vom Bediener ausgewählten Dateien.

Die Stapelmethode Stapel hindert die Eingabeeinheit an der unverzüglichen Übergabe von Jobs. Die Eingabeeinheit erhält Dateien, führt jedoch erst eine Aktion aus, wenn der Bediener eine oder mehrere Datendateien auswählt und auf Stapel erstellen klickt. Die Eingabeeinheit erstellt eine Listendatei mit den Namen aller Datendateien und übergibt den Job.

Wenn Sie die Stapelmethode Stapel verwenden, stellen Sie diese Merkmale der Eingabeeinheit wie folgt ein:

  • Workflow: ParentNoPrint
  • Untergeordneter Workflow: der für die Datendateien des Jobs geeignete Workflow.
  • Übergabeschritt: SubmitInputFiles
  • ZIP-Datei erstellen: Ist dieses Merkmal auf Ja gestellt, werden alle Eingabedateien, die dem im Merkmal Datenmuster angegebenen Wert entsprechen, in einer ZIP-Datei zusammengefasst und als einzelner Job übergeben. Ist dieser Wert auf Nein gestellt, werden alle Eingabedateien als untergeordnete Jobs übergeben.
  • Datenmuster: ein Muster, das mit einem Teil des Dateinamens Ihrer Druckdateien übereinstimmt. Bei Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" und SFTP ist der Standardwert der reguläre Ausdruck: .*$. Das Muster, das allen Dateinamen entspricht.

1.4.3.1.1.2 JDF

Wenn die Stapelmethode JDF lautet, übergibt die Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" eine oder mehrere Dateien als Gruppe, basierend auf dem Inhalt des Job-Tickets.

Die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" sucht nach einem Job-Ticket, das eine Liste aller Dateien des Jobs enthält. Wenn die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" ein Job-Ticket findet, wird dieses gelesen, und die Suche nach allen Dateien beginnt. Sobald alle Dateien gefunden wurden, werden diese als ein einzelner Job übergeben. Die Dateien werden in der im Job-Ticket angegebenen Reihenfolge gedruckt.

Der Dateiname des Job-Tickets muss dem im Merkmal JDF-Muster angegebenen Muster entsprechen. Das Standardmuster entspricht Dateien mit der Erweiterung .jdf.

Die Liste der Dateien im Job-Ticket kann beispielsweise wie folgt aussehen:

myfile1.pdf
myfile2.pdf
myfile3.pdf
another.pdf

Das Job-Ticket kann auch Informationen enthalten, die für das Einrichten der Jobmerkmale verwendet werden.

Wenn Sie die Stapelmethode JDF verwenden, stellen Sie diese Merkmale der Eingabeeinheit wie folgt ein:

  • Workflow: ParentNoPrint
  • Untergeordneter Workflow: der für die Druckdateien des Jobs geeignete Workflow.
  • Übergabeschritt: SubmitInputFiles
  • ZIP-Datei erstellen: Ist dieses Merkmal auf Ja gestellt, werden alle Eingabedateien, die dem im Merkmal Datenmuster angegebenen Wert entsprechen, in einer ZIP-Datei zusammengefasst und als einzelner Job übergeben. Ist dieser Wert auf Nein gestellt, werden alle Eingabedateien als untergeordnete Jobs übergeben. Gibt das Job-Ticket unterschiedliche Einstellungen für verschiedene Eingabedateien an und das Merkmal ZIP-Datei erstellen ist auf Ja gestellt, werden die Einstellungen des ersten Eingabedateinamens im Job-Ticket für alle Eingabedateien verwendet.
  • JDF-Muster: ein Muster, das mit einem Teil des Dateinamens Ihrer Job-Tickets übereinstimmt.

    Bei allen Eingabeeinheiten außer HotFolderJDF ist der Standardwert Null. Bei "HotFolderJDF" ist dieser Wert der reguläre Ausdruck .*\jdf$.

  • Datenmuster: ein Muster, das mit einem Teil des Dateinamens Ihrer Druckdateien übereinstimmt. Bei Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" ist der Standardwert der reguläre Ausdruck: .*$. Das Muster, das allen Dateinamen entspricht.

1.4.3.1.1.3 Liste

Wenn die Stapelmethode Liste lautet, übergibt die Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" eine oder mehrere Dateien als Gruppe, basierend auf dem Inhalt einer von der Eingabeeinheit empfangenen Listendatei.

Die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" sucht nach einer textbasierten Listendatei mit einer Liste aller Dateien des Jobs. Wenn die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" eine Listendatei findet, wird diese Liste gelesen, und die Suche nach allen Dateien beginnt. Sobald alle Dateien gefunden wurden, werden diese als ein einzelner Job übergeben. Die Dateien werden in der in der Listendatei angegebenen Reihenfolge gedruckt.

Die Listendatei muss folgende Kriterien erfüllen:

  • Der Dateiname muss dem im Merkmal Listenmuster angegebenen Muster entsprechen. Das Standardmuster entspricht Dateien mit der Erweiterung .lst.
  • Jede Datei des Druckjobs muss in der Listendatei in einer eigenen Zeile stehen.
  • Die in der Listendatei aufgeführten Dateinamen dürfen nur Dateinamen enthalten, keine Pfadinformationen. Alle Dateien müssen im gleichen Verzeichnis gespeichert werden.
Der Inhalt der Listendatei kann wie folgt aussehen:
afpinput1.afp
afpinput2.afp
afpinput3.afp
inputfile.afp

Wenn Sie die Stapelmethode Liste verwenden, stellen Sie diese Merkmale der Eingabeeinheit wie folgt ein:

  • Workflow: ParentNoPrint
  • Untergeordneter Workflow: der für die Druckdateien des Jobs geeignete Workflow.
  • Übergabeschritt: SubmitInputFiles
  • ZIP-Datei erstellen: Ist dieses Merkmal auf Ja gestellt, werden alle Eingabedateien, die dem im Merkmal Datenmuster angegebenen Wert entsprechen, in einer ZIP-Datei zusammengefasst und als einzelner Job übergeben. Ist dieser Wert auf Nein gestellt, werden alle Eingabedateien als untergeordnete Jobs übergeben.
  • Listenmuster: ein Muster, das mit einem Teil des Dateinamens Ihrer Listendateien übereinstimmt.

    Standardmäßig ist dies der reguläre Ausdruck .*lst$.

  • Datenmuster: ein Muster, das mit einem Teil des Dateinamens Ihrer Druckdateien übereinstimmt. Bei Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" ist der Standardwert der reguläre Ausdruck: .*$. Das Muster, das allen Dateinamen entspricht.

    Ist eine Druckdatei in der Listendatei aufgelistet, der Dateiname entspricht jedoch nicht dem Wert Datenmuster, erkennt die Eingabeeinheit die Datei nicht als Druckdatei. Da anscheinend eine aufgelistete Druckdatei fehlt, wartet die Eingabeeinheit auf diese und erstellt den Job nicht.

  • Überschreibungsmuster: Wenn Sie Überschreibungsdateien verwenden, ein Muster, das mit einem Teil des Dateinamens Ihrer Überschreibungsdateien übereinstimmt.

1.4.3.1.1.4 Nein

Wenn die Stapelmethode Keine lautet, übergibt die Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" jede Datei als separaten Druckjob.

1.4.3.1.1.5 Zahl

Wenn die Stapelmethode Zahl ist, übergibt die Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" eine bestimmte Anzahl Dateien als Gruppe. Nur Dateien, die dem Merkmal Datenmuster der Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" entsprechen, werden gezählt und übergeben.

Die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" analysiert den Dateinamen und stellt fest, ob dieser mit dem Wert des Merkmals Datenmuster übereinstimmt. Stimmt der Name mit dem Muster überein, zählt die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" die Datei. Wenn die Anzahl der Dateien den Wert des Merkmals Anzahl zu stapelnder Dateien erreicht, übergibt die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" die Dateien als eine einzelne Gruppe.

    Hinweis:
  • RICOH ProcessDirector für Windows verarbeitet untergeordnete Jobs in der Reihenfolge der letzten Änderung. Der Windows-Wert Datum der letzten Änderung wird als Wert für das Jobmerkmal Zeitpunkt der Übergabe verwendet. Da sich der Wert von Datum der letzten Änderung bei Platzierung der Datei in die Eingabeeinheit nicht ändert, wird für eine 2010 erstellte und 2011 übergebene Datei als Zeitpunkt der Übergabe 2010 angezeigt.

Bei Verwendung der Stapelmethode Zahl müssen diese Merkmale der Eingabeeinheit wie folgt eingestellt werden:

  • Workflow: ParentNoPrint
  • Untergeordneter Workflow: der für die Druckdateien des Jobs geeignete Workflow.
  • Übergabeschritt: SubmitInputFiles
  • ZIP-Datei erstellen: Ist dieses Merkmal auf Ja gestellt, werden alle Eingabedateien, die dem im Merkmal Datenmuster angegebenen Wert entsprechen, in einer ZIP-Datei zusammengefasst und als einzelner Job übergeben. Ist dieser Wert auf Nein gestellt, werden alle Eingabedateien als untergeordnete Jobs übergeben.
  • Anzahl zu stapelnder Dateien: Anzahl der Dateien, die die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" abwartet, bevor sie die Dateien als eine einzelne Gruppe übergibt.
  • Datenmuster: ein Muster, das mit einem Teil des Dateinamens Ihrer Druckdateien übereinstimmt. Bei Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" ist der Standardwert der reguläre Ausdruck: .*$. Das Muster, das allen Dateinamen entspricht.

1.4.3.1.1.6 Anzahl der Sets

Ist die Stapelmethode Anzahl der Sets, übergibt die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" einen oder mehrere Jobs, nachdem eine bestimmte Anzahl von Dateiensets empfangen wurde. Nur komplette Dateiensets werden gezählt und übergeben.

Damit ein Set vollständig ist, müssen alle nachstehenden Bedingungen erfüllt sein:

  • Es muss eine Datei vorliegen, die mit dem Merkmal Datenmuster übereinstimmt.
  • Wurde für die Merkmale Überschreibungsmuster oder JDF-Muster ein Wert eingegeben, muss eine Datei vorliegen, die einen oder beide dieser Werte erfüllt.
  • Gibt es Einträge für Dateimuster, ist eine Datei vorhanden, die jeden der Werte erfüllt.

Wenn die Anzahl der vollständigen Sets den Wert des Merkmals Anzahl zu stapelnder Dateien erreicht, übergibt die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" die Sets als eine Gruppe, mit einem einzigen Set in jedem untergeordneten Job. Ist das Merkmal ZIP-Datei erstellen auf Ja gesetzt, wird ein einziger Job mit allen Dateien aller Sets im ZIP-Format übergeben.

Bei Verwendung der Stapelmethode Anzahl der Sets müssen diese Merkmale der Eingabeeinheit wie folgt eingestellt werden:

  • Workflow: ParentNoPrint
  • Untergeordneter Workflow: der für die Druckdateien des Jobs geeignete Workflow.
  • Übergabeschritt: SubmitInputFiles
  • ZIP-Datei erstellen: Ist dieses Merkmal auf Ja gestellt, werden alle Dateien in einer ZIP-Datei zusammengefasst und als einzelner Job übergeben. Ist dieser Wert auf Nein gestellt, wird jedes Set als untergeordneter Job übergeben.
  • Anzahl zu stapelnder Sets: Anzahl der Sets, die die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" abwartet, bevor sie die Sets als eine einzelne Gruppe übergibt.
  • Datenmuster: ein Muster, das mit einem Teil des Dateinamens Ihrer Druckdateien übereinstimmt. Bei Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" ist der Standardwert der reguläre Ausdruck: .*$. Das Muster, das allen Dateinamen entspricht.
  • Dateimuster: eine Sammlung von Mustern, die Dateien definieren können, die in ein Set aufgenommen werden müssen.
  • JDF-Muster: eine oder mehrere Suchmusterzeichenfolgen, die verwendet werden, um Job-Tickets im JDF-Format zu erkennen. Ist für dieses Merkmal ein Wert vorgegeben, ist ein JDF-Job-Ticket erforderlich, damit das Set vollständig ist.
  • Überschreibungsmuster: eine oder mehrere Suchmusterzeichenfolgen, mit denen Dateien erkannt werden, die Werte für Jobmerkmale enthalten.

1.4.3.1.1.7 Seiten

Wenn die Stapelmethode Seiten lautet, übergibt die Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" eine oder mehrere Dateien als eine Gruppe, basierend auf der Anzahl der Seiten in den von der Eingabeeinheit empfangenen Dateien. Diese Methode gilt nur für PDF-Dateien.

Die Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" untersucht PDF-Dateien bei ihrem Eintreffen und ermittelt, wie viele Seiten diese enthalten. Die Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" zählt die aktuell in der Eingabeeinheit gespeicherten PDF-Seiten. Wenn die Anzahl der Seiten den Wert des Merkmals Anzahl zu stapelnder Seiten erreicht oder überschreitet, übergibt die Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" eine Gruppe mit Dateien.

    Hinweis:
  • RICOH ProcessDirector für Windows verarbeitet untergeordnete Jobs in der Reihenfolge der letzten Änderung. Der Windows-Wert Datum der letzten Änderung wird als Wert für das Jobmerkmal Zeitpunkt der Übergabe verwendet. Da sich der Wert von Datum der letzten Änderung bei Platzierung der Datei in die Eingabeeinheit nicht ändert, wird für eine 2010 erstellte und 2011 übergebene Datei als Zeitpunkt der Übergabe 2010 angezeigt.

Die PDF-Datei, bei der der Wert des Merkmals Anzahl zu stapelnder Seiten erreicht wird, wird nur in die Gruppe aufgenommen, wenn das Merkmal Zu stapelnde Seiten überschreiten auf Ja gestellt ist. Ist das Merkmal Zu stapelnde Seiten überschreiten auf Nein gesetzt, verbleibt diese PDF-Datei in der Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" als erste Datei für den nächsten Stapel.

Enthält eine einzelne Datei mehr Seiten als der Wert des Merkmals Anzahl zu stapelnder Seiten und das Merkmal Zu stapelnde Seiten überschreiten ist auf Ja gestellt, wird die Datei zum Drucken übergeben, entweder im Stapel mit weiteren zu druckenden PDF-Dateien oder als Stapel mit nur einer Datei. Ist das Merkmal Zu stapelnde Seiten überschreiten jedoch auf Nein gestellt, kann die Datei nicht übergeben werden. Die Verarbeitung für die Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" wird unterbrochen, bis diese Eingabedatei gelöscht, der Wert des Merkmals Anzahl zu stapelnder Seiten auf mindestens die Seitenzahl in der Datei erhöht oder das Merkmal Zu stapelnde Seiten überschreiten auf Ja geändert wird, sodass die Datei übergeben werden kann.

    Hinweis:
  • Von der Stapelmethode Seiten werden keine verschlüsselten oder kennwortgeschützten PDF-Dateien unterstützt. Wenn eine verschlüsselte oder kennwortgeschützte PDF-Datei an eine Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" übergeben wird, für die die Stapelmethode Seiten verwendet wird, gibt RICOH ProcessDirector eine Fehlermeldung aus, da die Datei nicht zum Zählen der Seitenanzahl geöffnet werden kann.

Bei Verwendung der Stapelmethode Seiten müssen diese Merkmale der Eingabeeinheit wie folgt eingestellt werden:

  • Workflow: ParentNoPrint
  • Untergeordneter Workflow: der für die Druckdateien des Jobs geeignete Workflow.
  • Übergabeschritt: SubmitInputFiles
  • ZIP-Datei erstellen: Ist dieses Merkmal auf Ja gestellt, werden alle Eingabedateien, die dem im Merkmal Datenmuster angegebenen Wert entsprechen, in einer ZIP-Datei zusammengefasst und als einzelner Job übergeben. Ist dieser Wert auf Nein gestellt, werden alle Eingabedateien als untergeordnete Jobs übergeben.
  • Anzahl zu stapelnder Seiten: Anzahl der Seiten, die die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" abwartet, bevor sie die Dateien als eine einzelne Gruppe übergibt.
  • Zu stapelnde Seiten überschreiten: Ist dieses Merkmal auf Ja eingestellt, wird eine PDF-Datei mit einer Seitenzahl, die in der Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" zum Überschreiten der durch das Merkmal Anzahl zu stapelnder Seiten vorgegebenen Gesamtzahl der Seiten mit dem Rest der Dateien übergeben. Ist dieses Merkmal auf Nein eingestellt, verbleibt die Datei als erste Datei des nächsten Stapels in der Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP".
  • Datenmuster: Ein Muster, das dem PDF-Dateinamen entspricht, beispielsweise .*pdf$ oder .*PDF$.

1.4.3.1.1.8 Seiten in Sets

Ist die Stapelmethode Seiten in Sets, übergibt die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" einen oder mehrere Jobs, nachdem ein Set von PDF-Dateien mit einer bestimmten Seitenzahl in der Eingabeeinheit eingetroffen ist. Diese Methode gilt nur für PDF-Dateien.

Damit ein Set vollständig ist, müssen alle nachstehenden Bedingungen erfüllt sein:

  • Es muss eine Datei vorliegen, die mit dem Merkmal Datenmuster übereinstimmt.
  • Wurde für die Merkmale Überschreibungsmuster oder JDF-Muster ein Wert eingegeben, muss eine Datei vorliegen, die einen oder beide dieser Werte erfüllt.
  • Gibt es Einträge für Dateimuster, ist eine Datei vorhanden, die jeden der Werte erfüllt.

Die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" untersucht die PDF-Dateien bei deren Eintreffen und ermittelt, wie viele Seiten diese umfassen. Die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" zählt die aktuell in der Eingabeeinheit in vollständigen Sets gespeicherten PDF-Seiten. Wenn die Anzahl der PDF-Seiten in vollständigen Sets den Wert des Merkmals Anzahl zu stapelnder Seiten erreicht oder überschreitet, übergibt die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" die vollständigen Sets als Gruppe, mit einem einzelnen Set in jedem untergeordneten Job. Ist das Merkmal ZIP-Datei erstellen auf Ja gesetzt, wird ein einziger Job mit allen Dateien aller Sets im ZIP-Format übergeben.

Das Set mit einer PDF-Datei, bei dem der Wert des Merkmals Anzahl zu stapelnder Seiten erreicht wird, wird nur in die Gruppe aufgenommen, wenn das Merkmal Zu stapelnde Seiten überschreiten auf Ja gestellt ist. Ist das Merkmal Zu stapelnde Seiten überschreiten auf Nein gesetzt, verbleibt dieses Set in der Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" als erstes Set für den nächsten Stapel.

Enthält ein einzelnes Set mehr Seiten als der Wert des Merkmals Anzahl zu stapelnder Seiten und das Merkmal Zu stapelnde Seiten überschreiten ist auf Ja gestellt, wird das Set zum Drucken übergeben, entweder im Stapel mit weiteren zu druckenden Sets oder als Stapel mit nur einer Datendatei. Ist das Merkmal Zu stapelnde Seiten überschreiten jedoch auf Nein gestellt, kann das Set nicht übergeben werden. Die Verarbeitung für die Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" wird unterbrochen, bis diese Eingabedatei gelöscht, der Wert des Merkmals Anzahl zu stapelnder Seiten auf mindestens die Seitenzahl im Set erhöht oder das Merkmal Zu stapelnde Seiten überschreiten auf Ja geändert wird, sodass das Set übergeben werden kann.

    Hinweis:
  • Von der Stapelmethode Seiten in Sets werden keine Sets mit verschlüsselten oder kennwortgeschützten PDF-Dateien unterstützt. Wenn ein Set mit einer verschlüsselten oder kennwortgeschützten PDF-Datei an eine Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" übergeben wird, für die die Stapelmethode Seiten in Sets verwendet wird, gibt RICOH ProcessDirector eine Fehlermeldung aus, da die Datei nicht zum Zählen der Seitenanzahl geöffnet werden kann.

Bei Verwendung der Stapelmethode Seiten in Sets müssen diese Merkmale der Eingabeeinheit wie folgt eingestellt werden:

  • Workflow: ParentNoPrint
  • Untergeordneter Workflow: der für die Druckdateien des Jobs geeignete Workflow.
  • Übergabeschritt: SubmitInputFiles
  • ZIP-Datei erstellen: Ist dieses Merkmal auf Ja gestellt, werden alle Dateien in einer ZIP-Datei zusammengefasst und als einzelner Job übergeben. Ist dieser Wert auf Nein gestellt, wird jedes Set als untergeordneter Job übergeben.
  • Anzahl zu stapelnder Seiten: Anzahl der Seiten, die die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" abwartet, bevor sie die Dateien als eine einzelne Gruppe übergibt.
  • Zu stapelnde Seiten überschreiten: Ist dieses Merkmal auf Ja eingestellt, wird eine PDF-Datei mit einer Seitenzahl, die in der Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" zum Überschreiten der durch das Merkmal Anzahl zu stapelnder Seiten vorgegebenen Gesamtzahl der Seiten mit dem Rest der Dateien übergeben. Ist dieses Merkmal auf Nein eingestellt, verbleibt die Datei als erste Datei des nächsten Stapels in der Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP".
  • Datenmuster: ein Muster, das den PDF-Dateinamen entspricht, beispielsweise .*pdf$ oder .*PDF$.
  • Dateimuster: eine Sammlung von Mustern, die Dateien definieren können, die in ein Set aufgenommen werden müssen.
  • JDF-Muster: eine oder mehrere Suchmusterzeichenfolgen, die verwendet werden, um Job-Tickets im JDF-Format zu erkennen. Ist für dieses Merkmal ein Wert vorgegeben, ist ein JDF-Job-Ticket erforderlich, damit das Set vollständig ist.
  • Überschreibungsmuster: eine oder mehrere Suchmusterzeichenfolgen, mit denen Dateien erkannt werden, die Werte für Jobmerkmale enthalten.

1.4.3.1.1.9 Muster

Wenn die Stapelmethode Muster ist, kopiert die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" eine einzelne Druckdatei und ihre zugehörigen Dateien in das Spooldateiverzeichnis für den Job, sobald alle erforderlichen Dateien verfügbar sind. Alle Dateien müssen den Werten des Merkmals Datenmuster und den Merkmalen auf der Registerkarte " Stapeln" des Notizbuchs der Merkmale für die Eingabeeinheit entsprechen.

Bei Verwendung der Stapelmethode Muster müssen diese Merkmale der Eingabeeinheit wie folgt eingestellt werden:

  • Workflow: ParentNoPrint
  • Untergeordneter Workflow: der für die Druckdateien des Jobs geeignete Workflow.
  • Übergabeschritt: SubmitInputFiles
  • ZIP-Datei erstellen: Nein

Sie können beispielsweise eine JDF-Job-Ticket-Datei zusammen mit einer Überschreibungsdatei und einer Datendatei für den Job senden. Hat eine Job-Ticket-Datei die Endung .jdf und die Spool-Dateiverwendung "overrides" sowie den Spool-Dateityp "jdf", können Sie diese drei Muster zusammen angeben. Durch Verwendung der Syntax regulärer Ausdrücke von RICOH ProcessDirector können Sie eine Reihe von Mustern für Eingabedateinamen festlegen, die eine Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" erkennt und dem neu erstellten Job hinzufügt. Diese Tabelle zeigt ein einfaches Beispiel für Dateien, die durch Mustererkennung zusammen verarbeitet werden können.

Datenmuster Dateimuster Dateiverwendung Dateityp Spooldateityp Beispiel für übereinstimmenden Dateinamen Beispiel für Spooldateinamen Anmerkungen
.*$ .*jdf$ overrides Andere jdf abc000317.jdf /aiw/aiw1/spool/default/10000143/10000143.overrides.jdf JDF-Job-Ticket
.*$ .*oth$ overrides Andere txt abc00317.oth /aiw/aiw1/spool/default/10000143/10000143.overrides.txt Überschreibungsdatei
.*$ .*pdf$ drucken Daten pdf abc00317.pdf /aiw/aiw1/spool/default/10000143/1000143.print.pdf PDF-Datei

Sie können mit den Merkmalen Datenmuster und Dateimuster präzise Übereinstimmungen für Dateinamen und Dateityp erstellen. Wenn Sie Teile des Felds Datenmuster als Teil eines Dateimusters verwenden möchten, schließen Sie diesen Teil des Ausdrucks für Datenmuster in Klammern ein und erstellen so eine Referenz, auf die im Feld Dateimuster mit einem umgekehrten Schrägstrich und einer Zahl verwiesen wird. Diese Tabelle zeigt die Ergebnisse einer Suchmusterzeichenfolge unter Verwendung einer Referenz:

Tabulatortaste Feld Wert Beschreibung
Stapeln Datenmuster (.*)\.pdf Der Ausdruck (.*) definiert eine Referenz auf den Datendateinamen ohne Erweiterung. Wenn ein Datendateiname mit diesem Muster übereinstimmt, werden alle Zeichen, die mit (.*) übereinstimmen, der Referenz \1 zugewiesen.
Stapeln Dateimuster \1\.jdf Sucht nach dem Datendateinamen und ändert die Erweiterung in .jdf. Job1.pdf und Job1.jdf gelten als Übereinstimmung und werden in den Job aufgenommen, Job2.jdf ist keine Übereinstimmung.

Hier ein komplexeres Beispiel:

Tabulatortaste Feld Wert Beschreibung
Stapeln Datenmuster (abc)(def)\.pdf,.*-(12)-.*\.pdf

Die Datendatei muss einem dieser beiden mit Komma getrennten Muster entsprechen.

Datenmuster 1: \1 = abc and \2 = def

Die Ausdrücke (abc) und (def) definieren Rückverweise auf den Datendateinamen. Die Erweiterung muss .pdf lauten.

Eine Datendatei, die Muster 1 entspricht, ist abcdef.pdf.

Datenmuster 2: \1 = 12

Der Ausdruck (12) definiert einen Rückverweis, der festlegt, dass die Datendatei aus dem Monat Dezember ist (angenommen, das Datumsformat der Datendatei ist Jahr-Monat-Tag. Die Erweiterung muss .pdf lauten.

Eine Datendatei, die Muster 2 entspricht, ist 2011-12-02.pdf.

Stapeln Überschreibungsmuster \1\.oth

Die Überschreibungsdatei muss den Namen abc.oth haben, um mit Datenmuster 1 übereinzustimmen.

Stapeln Dateimuster 2011-(\1)\.jdf

Die Datei 2011-12.jdf stimmt mit Datenmuster 2 überein.

Dateiverwendung overrides
Dateityp jdf
Erforderlich Ja
Folge 1
Stapeln Dateimuster \2\1\.jdf

Die Datei defabc.jdf stimmt mit Datenmuster 1 überein.

Dateiverwendung overrides
Dateityp jdf
Erforderlich Ja
Folge 2
Stapeln Dateimuster \1\.txt

Die Datei 12.txt stimmt mit Datenmuster 2 überein.

Dateiverwendung file
Dateityp txt
Erforderlich Nein
Folge 3

Zur Bearbeitung der Registerkarte "Stapeln":

  • Geben Sie Werte in die Felder auf der Registerkarte Stapeln ein, und klicken Sie auf Hinzufügen, um ein Dateimuster hinzuzufügen. Geben Sie Werte in die Felder ein, und klicken Sie auf Speichern.
  • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen für das Dateimuster, und klicken Sie auf Entfernen, um ein Dateimuster zu entfernen.
  • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen für das Dateimuster, und klicken Sie auf Bearbeiten, um ein Dateimuster zu bearbeiten. Die Werte werden in den Eingabefeldern für das Dateimuster angezeigt. Ändern Sie diese nach Bedarf, und klicken Sie auf Speichern.
  • Wenn Sie zwei identische Dateimuster erstellen oder Dateityp und Verwendung eines Musters mit Dateityp und Verwendung eines anderen Musters übereinstimmen, wird eine Warnmeldung angezeigt. Sie können das Muster dennoch hinzufügen. Das erste angetroffene Dateimuster wird verarbeitet, abhängig vom Wert des Merkmals Folge.
  • Klicken Sie zum Abbrechen einer Änderung auf Abbrechen. Das System bricht die letzte ungespeicherte Änderung ab.

Denken Sie beim Einrichten der Muster auf der Registerkarte "Stapeln" an diese Tipps:

  • Wir empfehlen die sorgfältige Definition der Muster, insbesondere für erforderliche Dateien, so dass nur eine Datei einem bestimmten Muster entspricht. Es ist nicht möglich anzugeben, dass mehr als eine Datei einem Muster entspricht. Sobald eine erforderliche Datei mit dem Muster übereinstimmt, gilt die Anforderung für das System als erfüllt und die Verarbeitung des Jobs beginnt, sobald mindestens eine einzige übereinstimmende erforderliche Datei für jedes definierte Muster in der Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" vorhanden ist.
  • Denken Sie daran, auf OK zu klicken, um Ihre Änderungen vor Verlassen der Seite zu speichern. Wenn Sie die Seite ohne Speichern der Änderungen verlassen, werden die Änderungen verworfen.
  • Die von Ihnen in der Tabelle angegebenen Regeln werden der Reihe nach verarbeitet (von oben nach unten). Bei Konflikten zwischen einzelnen Zeilen Ihrer Tabelle wird das oberste Muster verwendet.
  • Bei Verwendung der Stapelmethode Muster gelten diese Richtlinien für die Felder auf der Registerkarte Erweitert.
    • Verwenden Sie das Feld Überschreibungsmuster auf der Registerkarte "Erweitert", nicht auf der Registerkarte "Stapeln".
    • Verwenden Sie nicht das Feld JDF-Muster auf der Registerkarte "Erweitert", sondern definieren Sie diese Muster auf der Registerkarte "Stapeln".

1.4.3.1.1.10 Sets nach Zeit

Wenn die Stapelmethode Sets nach Zeit ist, übergibt die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" einen oder mehrere Jobs mit vollständigen Sets von Dateien, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums ankommen. Der Zeitraum ist abhängig von den eingestellten Werten für die Eigenschaften Startdatum Stapeln, Startzeit Stapeln, Stapelintervall und Stapeldatum oder Häufigkeit.

Damit ein Set vollständig ist, müssen alle nachstehenden Bedingungen erfüllt sein:

  • Es muss eine Datei vorliegen, die mit dem Merkmal Datenmuster übereinstimmt.
  • Wurde für die Merkmale Überschreibungsmuster oder JDF-Muster ein Wert eingegeben, muss eine Datei vorliegen, die einen oder beide dieser Werte erfüllt.
  • Gibt es Einträge für Dateimuster, ist eine Datei vorhanden, die jeden der Werte erfüllt.

Die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" wartet bis zum in den Merkmalen Startdatum Stapeln und Startzeit Stapeln angegebenen Zeitpunkt und übergibt dann ein oder mehrere vollständige Sets mit Eingabedateien zu einer bestimmten Uhrzeit oder in einem bestimmten Zeitintervall, das von den Werten der Merkmale Stapelintervall und Stapeldatum oder Frequenz bestimmt wird. Die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" sendet die Sets als Gruppe, mit einem einzelnen Set in jedem untergeordneten Job. Ist das Merkmal ZIP-Datei erstellen auf Ja gesetzt, wird ein einziger Job mit allen Dateien aller Sets im ZIP-Format übergeben. Die Dateien werden in der im Zeitstempel Letzte Änderung angegebenen Reihenfolge gedruckt.

    Hinweis:
  • Sind in der Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" vollständige Sets von Dateien mit Datum vor dem in den Merkmalen Startdatum Stapeln und Startzeit Stapeln angegebenen Zeitpunkt vorhanden, werden diese Sets dem ersten von der Eingabeeinheit übergebenen Stapel hinzugefügt.
  • Für das Merkmal Startzeit Stapeln die Zeitzone Ihres Browsers verwenden. Der Wert wird auf Grundlage der Zeitzone des Computers angezeigt, der für das Öffnen der Benutzerschnittstelle verwendet wird, wird jedoch in einem generischen Format gespeichert. Die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" interpretiert das generische Zeitformat basierend auf der Zeitzone des übergeordneten Servers und erstellt zur angegebenen Uhrzeit Stapel.

Bei Verwendung der Stapelmethode Sets nach Zeit müssen diese Merkmale der Eingabeeinheit wie folgt eingestellt werden:

  • Workflow: ParentNoPrint
  • Untergeordneter Workflow: der für die Druckdateien des Jobs geeignete Workflow.
  • Übergabeschritt: SubmitInputFiles
  • ZIP-Datei erstellen: Ist dieses Merkmal auf Ja gestellt, werden alle Dateien in einer ZIP-Datei zusammengefasst und als einzelner Job übergeben. Ist dieser Wert auf Nein gestellt, wird jedes Set als untergeordneter Job übergeben.
  • Startdatum Stapeln: Datum, an dem die Eingabeeinheit mit der Verwendung der Stapelmethode Sets nach Zeit beginnt.
  • Startzeit Stapeln: Uhrzeit, zu der die Eingabeeinheit mit der Verwendung der Stapelmethode Sets nach Zeit beginnt.
  • Stapelintervall: Zeitintervall für die Bestimmung, wann oder wie oft eine Gruppe mit Dateien übergeben wird.
  • Datum Stapeln oder Frequenz: Dieses in Kombination mit dem Merkmal Stapelintervall verwendete Merkmal gibt einen exakten Wert für den Zeitpunkt oder die Häufigkeit des Übergebens einer Gruppe mit Dateien an.
  • Datenmuster: ein Muster, das mit einem Teil des Dateinamens Ihrer Druckdateien übereinstimmt. Bei Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" ist der Standardwert der reguläre Ausdruck: .*$. Das Muster, das allen Dateinamen entspricht.
  • Dateimuster: eine Sammlung von Mustern, die Dateien definieren können, die in ein Set aufgenommen werden müssen.
  • JDF-Muster: eine oder mehrere Suchmusterzeichenfolgen, die verwendet werden, um Job-Tickets im JDF-Format zu erkennen. Ist für dieses Merkmal ein Wert vorgegeben, ist ein JDF-Job-Ticket erforderlich, damit das Set vollständig ist.
  • Überschreibungsmuster: eine oder mehrere Suchmusterzeichenfolgen, mit denen Dateien erkannt werden, die Werte für Jobmerkmale enthalten.

1.4.3.1.1.11 Uhrzeit

Wenn die Stapelmethode Uhrzeit ist, übergibt die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" eine oder mehrere Dateien als Gruppe. Nur Dateien, die mit dem Merkmal Datenmuster übereinstimmen und die innerhalb des von den Werten der Merkmale Startdatum Stapeln, Startzeit Stapeln, Stapelintervall und Stapeldatum oder Frequenz festgelegten Zeitraums eintreffen, werden übergeben.

Die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" wartet bis zum in den Merkmalen Startdatum Stapeln und Startzeit Stapeln angegebenen Zeitpunkt und übergibt dann eine oder mehrere Gruppen mit Eingabedateien zu einer bestimmten Zeit oder in einem bestimmten Zeitintervall, das von den Werten der Merkmale Stapelintervall und Stapeldatum oder Frequenz bestimmt wird. Die Dateien werden in der im Zeitstempel Letzte Änderung angegebenen Reihenfolge gedruckt.

    Hinweis:
  • RICOH ProcessDirector für Windows verarbeitet untergeordnete Jobs in der Reihenfolge der letzten Änderung. Der Windows-Wert Datum der letzten Änderung wird als Wert für das Jobmerkmal Zeitpunkt der Übergabe verwendet. Da sich der Wert von Datum der letzten Änderung bei Platzierung der Datei in die Eingabeeinheit nicht ändert, wird für eine 2010 erstellte und 2011 übergebene Datei als Zeitpunkt der Übergabe 2010 angezeigt.

    Hinweis:
  • Sind in der Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" Dateien mit Datum vor dem in den Merkmalen Startdatum Stapeln und Startzeit Stapeln angegebenen Zeitpunkt vorhanden, werden diese Dateien dem ersten von der Eingabeeinheit übergebenen Stapel hinzugefügt.
  • Für das Merkmal Startzeit Stapeln die Zeitzone Ihres Browsers verwenden. Der Wert wird auf Grundlage der Zeitzone des Computers angezeigt, der für das Öffnen der Benutzerschnittstelle verwendet wird, wird jedoch in einem generischen Format gespeichert. Die Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" interpretiert das generische Zeitformat basierend auf der Zeitzone des übergeordneten Servers und erstellt zur angegebenen Uhrzeit Stapel.

Bei Verwendung der Stapelmethode Zeit müssen diese Merkmale der Eingabeeinheit wie folgt eingestellt werden:

  • Workflow: ParentNoPrint
  • Untergeordneter Workflow: der für die Druckdateien des Jobs geeignete Workflow.
  • Übergabeschritt: SubmitInputFiles
  • ZIP-Datei erstellen: Ist dieses Merkmal auf Ja gestellt, werden alle Eingabedateien, die dem im Merkmal Datenmuster angegebenen Wert entsprechen, in einer ZIP-Datei zusammengefasst und als einzelner Job übergeben. Ist dieser Wert auf Nein gestellt, werden alle Eingabedateien als untergeordnete Jobs übergeben.
  • Startdatum Stapeln: Datum, an dem die Eingabeeinheit mit der Verwendung der Stapelmethode Zeit beginnt.
  • Startzeit Stapeln: Uhrzeit, zu der die Eingabeeinheit mit der Verwendung der Stapelmethode Zeit beginnt.
  • Stapelintervall: Zeitintervall für die Bestimmung, wann oder wie oft eine Gruppe mit Dateien übergeben wird.
  • Datum Stapeln oder Frequenz: Dieses in Kombination mit dem Merkmal Stapelintervall verwendete Merkmal gibt einen exakten Wert für den Zeitpunkt oder die Häufigkeit des Übergebens einer Gruppe mit Dateien an.
  • Datenmuster: ein Muster, das mit einem Teil des Dateinamens Ihrer Druckdateien übereinstimmt. Bei Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" ist der Standardwert der reguläre Ausdruck: .*$. Das Muster, das allen Dateinamen entspricht.

1.4.3.1.2 Dateien für Stapeljobs

Eingabeeinheiten des Typs Ordner für Sofortdruck können jede erhaltene Datei als eigenen Druckjob übergeben oder sie können die Dateien gruppieren und größere, als Stapeljobs bezeichnete, Jobs erstellen. Einfache Stapeljobs erhalten nur Druckdateien. Komplexere Stapeljobs enthalten auch Dateien, in denen die Druckdateien und Dateien für das Festlegen der Jobmerkmale vorgegeben sind.

1.4.3.1.2.1 Überschreibungsdateien

Wenn Sie einen Workflow erstellen, können Sie für viele Jobmerkmale Standardwerte angeben. Diese Standardwerte sind unter Umständen jedoch nicht für alle Jobs geeignet. Wenn Sie andere Werte mit einem Druckjob senden möchten, können Sie Überschreibungsdateien verwenden.

Eine Überschreibungsdatei ist eine Textdatei, die Merkmal- und Wertpaare für Jobmerkmale enthält. Sie kann mit einer Druckdatei übergeben werden. Wenn der Job an einen Workflow gesendet wird, kann der Schritt SetJobPropsFromTextFile die Informationen in der Überschreibungsdatei verwenden und die Standardwerte ersetzen.

Die Überschreibungsdatei muss folgende Kriterien erfüllen:

  • Die Überschreibungsdatei muss nach der Druckdatei in der Eingabeeinheit "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" ankommen.
  • Sie müssen für jede Druckdatei des Jobs eine eigene Überschreibungsdatei erstellen.
  • Der Dateiname muss dem im Merkmal Überschreibungsmuster angegebenen Muster entsprechen. Das Standardmuster entspricht Dateien mit der Erweiterung .oth.
  • Jedes Merkmal und der zugehörige Wert müssen in einer separaten Zeile stehen.
  • Bei Eingabeeinheiten "Ordner für Sofortdruck" oder "SFTP" muss jedes Paar in der Form: Datenbankmerkmalname=Wert angegeben werden, ohne Leerzeichen vor und nach dem Gleichheitszeichen (=).
    Hinweis: Überschreibungsdateien, die mit Eingabeeinheiten des Typs "Download" verwendet werden, haben ein anderes Format. Dafür muss die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert sein.

Sie können diese Formate für Überschreibungsdateien verwenden:

  • Benutzen Sie die RICOH ProcessDirector-Datenbanknamen für die Merkmale, und führen Sie die einzelnen Merkmale und Werte jeweils auf einer separaten Zeile auf. Beispiel:
    Job.Duplex=Yes
    Job.CustomerName=BankName
    Job.Location=Boulder
  • Wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert ist und die Überschreibungen im JCL-Format von einer Eingabeeinheit des Typs "Download" eingehen, wird die Datei receive_jcl_jobtype.cfg zum Interpretieren des JCL-Formats konfiguriert. Das Mainframe-Programm erstellt die Überschreibungsdatei im JCL-Format.

Für die Übergabe einer oder mehrerer Druckdateien und deren Überschreibungsdateien im gleichen Job müssen Sie die Stapelmethode Liste verwenden und eine Listendatei mit dem Job übergeben. Die Listendatei enthält die Namen aller Druck- und Überschreibungsdateien. Eine Druckdatei muss vor der zugehörigen Überschreibungsdatei aufgelistet sein. Die Listendatei kann wie folgt aussehen:

input1.pdf
values.oth
input2.pdf
morevalues.oth
input3.pdf
values3.oth
inputfile.pdf
inputfile.oth

Benutzen Sie die RICOH ProcessDirector-Datenbanknamen für die Merkmale, und führen Sie die einzelnen Merkmale und Werte jeweils auf einer separaten Zeile auf. Beispiel:

Job.Duplex=Yes
Job.CustomerName=BankName

1.4.3.1.2.2 JDF-Job-Tickets

Wenn Sie einen Job mit einem JDF-Jobticket senden, liest die Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" das Jobticket und verwendet den Inhalt, um die Druckdateien zu finden und die Eigenschaften für den Job festzulegen. Der Job wird erstellt, nachdem alle Druckdateien gefunden wurden.

Die Abbildung Verarbeitung der Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" mit JDF-Jobtickets zeigt, wie Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" Jobs verarbeiten, die mit JDF-Jobtickets eingereicht werden. Die Eingabeeinheit akzeptiert Job-Dateien, verarbeitet sie basierend auf ihren Stapelmethoden und sendet sie an den Schritt SubmitInputFiles zurück.

Verarbeitung der Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" mit JDF-Jobtickets
Dieses Bild zeigt, wie Jobs mit Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" verarbeitet werden, die mit JDF-Jobtickets gesendet werden. Das Eingabegerät akzeptiert Job-Dateien, einschließlich Jobtickets, die es als Überschreibungsdateien behandelt und wie im Text beschrieben verarbeitet.

1.4.3.1.2.2.1 Jobmerkmale aus dem JDF-Job-Ticket festlegen

RICOH ProcessDirector kann die Werte verwenden, die im JDF-Job-Ticket zur Einstellung der Jobmerkmale unterstützt werden.

RICOH ProcessDirector unterstützt Funktionen, die in der vom System benötigten JDF-Spezifikation definiert wurden, einschließlich einer Untergruppe der JDF Integrated Digital Printing Interoperability and Conformance Specification (IDP ICS) und des zugehörigen Anwendungshinweises. Die IDP ICS basiert auf dem JDF-basierten digitalen Druckprozess für integrierte Digitaldrucker.

RICOH ProcessDirector unterstützt nicht alle möglichen Werte des JDF-Job-Tickets. Wenn RICOH ProcessDirector keinen Wert verwenden kann, um ein Jobmerkmal festzulegen, werden nicht unterstützte Werte aus dem Jobticket entfernt.

    Hinweis:
  • Der Schritt IdentifyPDFDocuments kann mehrere Sets von PDF-Dateien und Job-Tickets empfangen. Der Schritt verbindet sie in einer einzigen PDF-Datei bzw. in einem einzigen Job-Ticket. Beim Erstellen des kombinierten Job-Tickets werden nur Werte aufgenommen, die RICOH ProcessDirector unterstützt. Nicht unterstützte Werte werden nicht in das kombinierte Job-Ticket aufgenommen. Der Schritt IdentifyPDFDocuments ist in der Funktion "PDF-Dokument-Unterstützung" enthalten.

Für eine Liste der Jobmerkmale, die mit Werten eines JDF-Job-Tickets aktualisiert werden können, siehe Jobmerkmale, die aus dem Job-Ticket festgelegt werden können.

Nach Einstellung der Werte für die Merkmale speichert RICOH ProcessDirector das Job-Ticket mit den Jobdateien. Wird das Job-Ticket von einem Schritt angefordert, aktualisiert RICOH ProcessDirector das Job-Ticket mit den aktuellen Werten für die Jobmerkmale in seiner Datenbank und sendet das Job-Ticket an die in dem Schritt angegebene Anwendung. Wenn die Anwendung das JDF-Job-Ticket zurückgibt, aktualisiert RICOH ProcessDirector alle unterstützten Jobmerkmale, die sich geändert haben, und trägt diese im Notizbuch für Jobmerkmale in RICOH ProcessDirector ein.

Der Wert des Merkmals Medien ist ein Sonderfall, da er von den Einstellungen des Medienabgleichs abhängt:

  • Wenn Medienabgleich auf Medienprodukt-ID oder Medienname verwenden festgelegt ist, verwendet RICOH ProcessDirector einen dieser Mediennamen als Wert des Merkmals Medien für einen Job:
    • Der Name des Medienobjekts mit der entsprechenden im Jobticket angegeben Produkt-ID.
    • Der Name der im Job-Ticket angegebenen Medien.

    RICOH ProcessDirector überprüft zuerst, ob das Job-Ticket eine Medien Produkt-ID angibt. Wenn dies der Fall ist, sucht RICOH ProcessDirector nach einem Systemmedienobjekt mit derselben Produkt-ID. Wenn RICOH ProcessDirector eine Übereinstimmung findet, wird der Name des entsprechenden Medienobjekts in das Medien-Merkmal für den Job gesetzt. Wenn RICOH ProcessDirector keine Übereinstimmung findet, wird nach einem Medienobjekt mit dem im JDF-Job-Ticket angegeben Mediennamen gesucht. Wenn RICOH ProcessDirector eine Übereinstimmung findet, wird der Name des entsprechenden Medienobjekts in das Medien-Merkmal für den Job gesetzt.

  • Wenn Medienabgleich auf Ausgewählte Merkmale verwenden festgelegt ist, verwendet RICOH ProcessDirector die im Jobticket aufgeführten Medienmerkmale (z. B. Größe), um die vorhandenen Systemmedienobjekte zu durchsuchen und eines zu finden, das übereinstimmt. Wird ein entsprechendes Medienobjekt gefunden, wird der Name des Objekts als Wert des Merkmals Medien für den Job festgelegt.

    Sie können die Merkmale für den Medienabgleich basierend auf den Anforderungen Ihrer Installation auswählen.

    Wird beim Abgleich mehr als ein Medienobjekt gefunden, versucht RICOH ProcessDirector die höchste Übereinstimmung basierend auf den übrigen Medienmerkmalen in dem Job-Ticket zu bestimmen, einschließlich des Mediennamens. Kann das System nicht die höchste Übereinstimmung bestimmen oder werden beim Abgleich keine Medienobjekte gefunden, wechselt der Job in einen Fehlerstatus. Sie können die Aktion Medien korrigieren für den Job verwenden, um die Medien auszuwählen und den Job aus dem Fehlerstatus zu verschieben.

Gibt ein Job-Ticket Werte für Medien und Heften an, können Sie diese im Notizbuch der Jobmerkmale anzeigen und bearbeiten. Auf der Registerkarte Planung führt das Merkmal Medien benötigt die Medienwerte für den Job und alle Seitenausnahmen auf. Das Merkmal Heften benötigt zeigt an, ob Heften benötigt wird. Sie können die Jobwerte in den Merkmalen Medien und Heften auf der Registerkarte Planung einrichten. Sie können die Seitenwerte auf der Registerkarte Seitenausnahme über die Aktion Seitenausnahmen ändern.

Wenn ein Jobticket Werte für Seitenausnahmen angibt, können Sie diese über die Aktion Seitenausnahmen für den Job anzeigen lassen. Sie können die Seitenausnahmen nicht ändern.

Die verfügbaren Loch- und Heftoptionen variieren von Drucker zu Drucker. Sie können RICOH ProcessDirector-Drucker so konfigurieren, dass sie lochen oder heften können. Sie können jedoch nicht ihre Endbearbeitungsmuster für Lochen oder Heften konfigurieren. Daher plant RICOH ProcessDirector möglicherweise einen Job für einen Drucker, der die angeforderte Endbearbeitung nicht ausführen kann. In diesem Fall benutzt der Drucker sein bestes Äquivalent für das Loch- oder Heftmuster.

1.4.3.1.2.2.2 JDF-Job-Ticket anzeigen

Einige Werte des JDF-Job-Tickets werden nicht auf der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle angezeigt, der Workflow ruft unter Umständen jedoch eine Anwendung auf, die diese Werte verwendet. Deshalb müssen Sie das JDF-Job-Ticket anzeigen.

Gehen Sie wie folgt vor, um das JDF-Job-Ticket anzuzeigen:

  1. Suchen Sie das JDF-Job-Ticket im Spooldateiverzeichnis des Jobs.
    Der Name des Spooldateiverzeichnisses ist /aiw/aiw1/spool/default/JobNumber (Linux) oder C:\aiw\aiw1\spool\default\JobNumber (Windows). Der Name des JDF-Job-Tickets ist JobNumber.filename.jdf.

    Wenn das JDF-Job-Ticket von einer Überschreibungsdatei oder einer Anwendung geändert wurde, finden Sie unter Umständen mehr als ein JDF-Job-Ticket mit unterschiedlichen Dateinamen. Das Datum der letzten Änderung zeigt an, welches JDF-Job-Ticket das aktuellste ist.

  2. Verwenden Sie einen Texteditor oder einen Webbrowser, um das JDF-Job-Ticket anzuzeigen.
    Das JDF-Job-Ticket ist im XML-Format.
    Hinweis: RICOH ProcessDirector synchronisiert Benutzerschnittstelle und JDF-Job-Ticket nicht ständig, sonder aktualisiert nur die Werte des Job-Tickets, wenn eine Anfrage für ein Job-Ticket eintrifft. Wenn Sie das Job-Ticket anzeigen, stimmen einige der aufgeführten Werte unter Umständen nicht mit den Werten der RICOH ProcessDirector-Jobmerkmale überein.

1.4.3.1.2.2.3 Suchen nach Dateien

Anwendungen, die Jobs mit JDF-Job-Tickets übergeben, können die Dateien entweder mit dem Job-Ticket senden oder die Dateien an einer anderen Stelle im Netzwerk speichern. Das Job-Ticket ist nicht erforderlich, um die Dateien aufzulisten, die der Job enthält. Wenn das Job-Ticket die Dateien jedoch auflistet, können relative oder absolute Pfadnamen verwendet werden.

Unabhängig davon, wie RICOH ProcessDirector die Dateien sucht, werden diese an die in der Eigenschaft Ordnerposition des Ordners für Sofortdruck angegebene Stelle kopiert (sofern sie nicht bereits dort gespeichert sind), und die Verarbeitung des Jobs wird gestartet. RICOH ProcessDirector löscht nicht automatisch alle Dateien, die in mit JDF-Job-Tickets übergebenen Jobs verwendet werden. Es werden nur die Dateien an der Ordnerposition gelöscht. Dateien in Unterordnern der Ordnerposition oder in anderen Dateisystemen werden nicht gelöscht. Sie müssen das Löschen von Dateien an diesen Stellen als Teil der Systemwartung planen.

Keine Dateien in JDF aufgelistet

Wenn das Job-Ticket die Dateien nicht auflistet, erwartet RICOH ProcessDirector, das Job-Ticket und alle Dateien an der in der Eigenschaft Ordnerposition der Eingabeeinheit des Typs Ordner für Sofortdruck angegebenen Stelle zu empfangen. Wenn Dateien fehlen, wartet RICOH ProcessDirector weiter auf diese.

In diesem Fall müssen Sie die Stapelmethode Liste verwenden und eine Listendatei mit dem Job übergeben.

Dateien mit relativen Pfadnamen auflisten

Wenn das Job-Ticket die Dateien anhand relativer Pfadnamen auflistet, erwartet RICOH ProcessDirector, alle Dateien in Unterordnern des Ordnerspeicherorts zu finden. Die Dateien dürfen nicht in parallelen Ordnern oder in einem anderen Dateisystem gespeichert sein. Wenn das Job-Ticket beispielsweise den Dateipfad printfiles/test.pdf enthält, erwartet der Ordner für Sofortdruck die Datei in: [Ordnerspeicherort]/printfiles/test.pdf.

  • Sie können diese Formate für einen relativen Pfadnamen verwenden:
    Verzeichnis/Dateiname
    Dateiname
  • Die folgenden Formate werden unterstützt, aber nicht empfohlen:
    file://Verzeichnis/Dateiname
    file://Verzeichnis\Dateiname
    Verzeichnis\Dateiname
    file://./Verzeichnis/Dateiname
    file://.\Verzeichnis\Dateiname
    ./Verzeichnis/Dateiname
    .\Verzeichnis\Dateiname

Dateien mit absoluten Pfadnamen auflisten

Wenn das Job-Ticket die Dateien mit absoluten Pfadnamen auflistet, können die Dateien an einer beliebigen Stelle im Netzwerk gespeichert sein, die über den primären RICOH ProcessDirector-Server zugänglich ist. RICOH ProcessDirector verwendet die absoluten Pfadanweisungen in Verbindung mit einer Zuordnungsdatei zum Auffinden der Dateien. Eine Zuordnungsdatei ist eine Datei, die Dateipfade im Job-Ticket den Dateipfaden der verbundenen Dateisysteme zuordnet. Die Zuordnungsdatei wird auf dem primären Server gespeichert. Für den primären Server ist nur eine Zuordnungsdatei erforderlich. Diese kann beliebig viele Dateipfade enthalten.

Wenn RICOH ProcessDirector nach im Job-Ticket mit absoluten Pfaden aufgeführten Dateien sucht, werden alle in der Zuordnungsdatei aufgeführten Stellen durchsucht, bis die Dateien gefunden wurden. Wird das Ende der Zuordnungsdatei erreicht und werden die Dateien nicht gefunden, wird an der Ordnerposition nach Dateien gesucht. Werden die Dateien auch dort nicht gefunden, wartet das System und prüft beim nächsten Abfrageintervall erneut.

  • Sie können diese Formate für einen absoluten Pfadnamen verwenden:

    Unter Linux:

    file://Hostname/Laufwerk:/Verzeichnis/Dateiname

    Unter Windows:

    file:///Laufwerk:/Verzeichnis/Dateiname
    Lassen Sie Laufwerk: bei Dateien auf Systemen weg, die keine Laufwerkbuchstaben verwenden.
  • Die folgenden Formate werden unterstützt, aber nicht empfohlen:
    file:///Laufwerk:\Verzeichnis\Dateiname
    file://Laufwerk:/Verzeichnis/Dateiname
    file://Laufwerk:\Verzeichnis\Dateiname
    Laufwerk:\Verzeichnis\Dateiname
    Laufwerk:/Verzeichnis/Dateiname

  • Diese Formate werden nicht unterstützt:
    file://IP-Adresse/Laufwerk:/Verzeichnis/Dateiname
    file://localhost/Laufwerk:/Verzeichnis/Dateiname
    
    Hinweis:
  • Sie benötigen eine Dateisystem-Zuordnungsdatei, wenn die Dateipfade identische Verzeichnisnamen, aber unterschiedliche Formate haben. Wird in dem Job-Ticket beispielsweise file:\\\C:\myfiles\testfiles\test1.pdf angegeben und ist der tatsächliche Dateipfad /myfiles/testfiles/test1.pdf, müssen Sie eine Dateisystem-Zuordnungsdatei erstellen, um den Dateipfad aus dem Windows-Format in das Linux-Format zu konvertieren.
  • Sie benötigen eine Dateisystem-Zuordnungsdatei, wenn die Dateipfade identische Verzeichnisnamen, aber unterschiedliche Laufwerke haben. Wird in dem Job-Ticket beispielsweise file:\\\D:\myfiles\testfiles\test1.pdf angegeben, und ist der tatsächliche Dateipfad file:\\\C:\myfiles\testfiles\test1.pdf, müssen Sie eine Dateisystem-Zuordnungsdatei erstellen, um den Dateipfad aus dem Laufwerk D in Laufwerk C zu konvertieren. Die Zuweisung sieht wie folgt aus:
    D:\;C:\

1.4.3.1.2.2.4 Zuordnungsdatei zum Suchen von Eingabedateien verwenden

Wenn Sie ein JDF-Job-Ticket (JDF = Job Definition Format, Jobdefinitionsformat) zum Übergeben von Jobs an einen Ordner für Sofortdruck verwenden, müssen Sie nicht alle Eingabedateien in den Ordner für Sofortdruck kopieren. Wird ein Job-Ticket in den Ordner für Sofortdruck gestellt, liest RICOH ProcessDirector das Job-Ticket und sucht nach den Eingabedateien, die im Job-Ticket aufgeführt sind.

Stimmen die Dateipfade in dem Job-Ticket nicht mit den Verzeichnisnamen auf einem angehängten Dateisystem überein, benutzt RICOH ProcessDirector eine Dateisystem-Zuordnungsdatei zum Suchen der Eingabedateien.

RICOH ProcessDirector stellt eine Muster-Dateisystem-Zuordnungsdatei system_map.cfg in /aiw/aiw1/samples/config/ (Linux) oder C:\aiw\aiw1\samples\config\ (Windows) bereit. Sie können diese Datei je nach Bedarf kopieren und bearbeiten. Kopieren Sie die Datei in das Verzeichnis /aiw/aiw1/control_files/config/ (Linux) oder C:\aiw\aiw1\control_files\config\ (Windows), bevor Sie sie anpassen. In Kommentaren in der Musterdatei wird das Dateiformat erklärt.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Dateisystem-Zuordnungsdatei anzugeben:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einstellungen System.
  3. Geben Sie im Feld Dateisystem-Zuordnungsdatei den Dateipfad der Zuordnungsdatei an.
  4. Klicken Sie auf SPEICHERN.

Das System muss nicht erneut gestartet werden.

1.4.3.1.2.3 Listendateien

Sie können Listendateien für die Verarbeitung mehrerer Dateien mit oder ohne JDF-Job-Ticket oder für die Verarbeitung von Überschreibungsdateien mit Dateien verwenden.

Einschränkungen bei der Verwendung einer Listendatei mit einem Job-Ticket sind unter anderem:

  • Die Dateien müssen zusammen mit dem Job-Ticket übergeben werden. Sie können nicht auf einem anderen System für den Zugriff über eine Zuordnungsdatei gespeichert sein.
  • Alle Dateien müssen direkt an die Ordnerposition übergeben werden, nicht an einen Unterordner.

Wenn Sie eine Listendatei verwenden, müssen Sie die Stapelmethode Liste verwenden.

Sie können Listendateien auf die folgenden Arten verwenden:

  • Wenn das Job-Ticket nicht die Namen aller Eingabedateien enthält, kann die Listendatei diese zusammen mit dem Namen der Job-Ticket-Datei angeben. Wenn alle Dateien vorhanden sind, wird der Job übergeben.
  • Sie können ein generisches Job-Ticket erstellen, das Platzhalter anstatt echter Dateinamen enthält, so dass Sie das Ticket mit verschiedenen Jobs wiederverwenden können. Die Listendatei enthält die Namen der einzelnen Dateien, die für den Job verwendet werden. Die Reihenfolge der Dateinamen in der Listendatei muss mit den Platzhaltern im Job-Ticket übereinstimmen. Die erste in der Listendatei aufgelistete Datei muss dem ersten Platzhalter im Job-Ticket entsprechen.

    Druckt Ihre Anwendung beispielsweise verschiedene Broschüren, die alle vier Dateien umfassen (vorderes Deckblatt, fliegendes Blatt, Hauptteil der Broschüre und hinteres Deckblatt), können Sie ein Job-Ticket mit vier Dateien in der zu druckenden Reihenfolge erstellen:

    frontcover.pdf
    flyleaf.pdf
    bookletbody.pdf
    backcover.pdf
    Hinweis: In diesem Fall muss das Jobticket nur die Dateinamen und keine Pfadinformationen enthalten.

    Sie können anschließend für jede Broschüre eine Listendatei erstellen, die die einzelnen Dateien in derselben Reihenfolge auflistet:

    • Listendatei Broschüre 1 enthält:
      booklet1fc.pdf
      booklet1fl.pdf
      booklet1body.pdf
      booklet1bc.pdf
    • Listendatei Broschüre 2 enthält:
      booklet2fc.pdf
      booklet2fl.pdf
      booklet2body.pdf
      booklet2bc.pdf

  • Sie können eine Listendatei erstellen, die die Namen der Eingabedatei(en) sowie der Überschreibungsdateien enthält, die diesen zugeordnet sind. Der Name der Überschreibungsdatei muss in der Liste unmittelbar hinter der Eingabedatei stehen, der sie in der Liste zugeordnet ist. Bei den Namen der Eingabedateien und der Überschreibungsdateien muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden, und jeder Dateiname muss auf einer separaten Zeile stehen. Nehmen Sie keine Verzeichnisinformationen in den Dateinamen auf. Die Listendatei kann beispielsweise die folgenden Informationen enthalten:
    input1.pdf
    prop1.oth
    input2.pdf
    prop.oth
    input3.pdf
    duplex.oth
    input4.pdf
    inputfiles.oth

1.4.3.1.3 Zuweisen von Workflows

Tritt eine Eingabedatei in das RICOH ProcessDirector-System ein, besteht eine der ersten Aktionen der Eingabeeinheit darin, der Eingabedatei einen Workflow zuzuordnen. Hat die Eingabeeinheit den Workflow zugeordnet, kann der Job mit dem Durchlaufen der Verarbeitungsschritte beginnen. Es gibt mehrere Methoden, über die die Eingabeeinheit den Workflow zuordnen kann. Sie können die Methode konfigurieren, die den Anforderungen der Installation entspricht.

Benutzen Sie eine der folgenden Methoden, um den Workflow zuzuordnen:

  • Der einfachste Weg, einem Job einen Workflow zuzuordnen, ist die Benutzung des Merkmals Untergeordneter Workflow auf der Eingabeeinheit. Wird der untergeordnete Workflow auf einer Eingabeeinheit festgelegt, ordnet die Einheit diesen Workflow allen Jobs zu, die sie verarbeitet. Alle von RICOH ProcessDirector bereitstellten Eingabeeinheiten verwenden diese Methode, um den Workflow für die Datensätze oder Eingabedateien, die sie empfangen, zuzuordnen.
      Hinweis:
    • Jobs, die aus mehreren Eingabedateien bestehen, werden als untergeordnete Jobs des übergeordneten Jobs verarbeitet, in dem sie gruppiert sind. Der übergeordnete Job übernimmt den Workflow, der auf der Eingabeeinheit durch das Merkmal Workflow festgelegt wurde, während die untergeordneten Jobs den Workflow annehmen, der durch das Merkmal Untergeordneter Workflow auf der Eingabeeinheit festgelegt ist.
  • Sie können den Workflow für einen Job mithilfe eines Initialisierungsschritts für untergeordneten Workflow auf der Eingabeeinheit festlegen. Wenn Sie diese Methode auswählen, durchlaufen alle auf der Eingabeeinheit ankommenden Jobs den angegebenen Initialisierungsschritt, und der Initialisierungsschritt ordnet den Workflow zu. Enthalten Ihre Jobs mehrere Eingabedateien, legen Sie auch das Merkmal Initialisierungsschritt für Workflow fest. Übergeordnete Jobs durchlaufen diesen Initialisierungsschritt, damit ihnen der Workflow zugeordnet wird. RICOH ProcessDirector stellt die folgenden Schrittschablonen bereit, die zum Erstellen eines Initialisierungsschritts für einen Workflow benutzt werden können:
    • Die Schrittschablone SetJobTypeFromRules verweist auf eine Steuerdatei, die die Eingabeeinheit verwenden kann, um den Workflow zu ermitteln. In der Steuerdatei sind Jobparameter, die bei der Jobübergabe ebenfalls übergeben werden, beispielsweise LPD-Steuerdateiparameter und ihre entsprechenden RICOH ProcessDirector-Merkmale, aufgelistet. Sie können beispielsweise die Steuerdatei so bearbeiten, dass der Wert des LPR-Parameters dem Wert des Merkmals Untergeordneter Workflow zugeordnet wird. Sie können im Merkmal Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow der Eingabeeinheit angeben, welche Steuerdatei die Eingabeeinheit verwenden soll.
    • Die Schrittschablone SetJobTypeFromFileName analysiert den Dateinamen der Eingabedatei, um zu ermitteln, welcher Workflow zugeordnet werden muss. Zur Verwendung dieses Schritts geben Sie Text an, der immer im Namen eines bestimmten Typs von Eingabedatei erscheint, und ordnen diesen Text einem Workflow zu. Benutzen Sie das Merkmal Muster für untergeordneten Workflow, um die Zeichenfolge zu definieren, die für den Workflow benutzt werden soll.

      Überprüfen Sie, ob Sie Workflows mit Namen erstellt und aktiviert haben, die den angegebenen Zeichenfolgen entsprechen. Bei diesen Zeichenfolgen muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden.

  • Sie können sowohl das Merkmal Untergeordneter Workflow als auch das Merkmal Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow für eine Eingabeeinheit festlegen. Wurde das Merkmal Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow festgelegt, versucht der Schritt, den Workflow mit dieser Methode festzulegen. Kann der Schritt den Workflow nicht festlegen, wird der Workflow zugewiesen, der durch das Merkmal Untergeordneter Workflow festgelegt ist. Hat dieses Merkmal keinen Wert, gibt RICOH ProcessDirector eine Fehlernachricht aus. Sie können auch die Merkmale Workflow und Initialisierungsschritt für Workflow für eine Eingabeeinheit festlegen, um den Workflow für übergeordnete Jobs zuzuweisen. RICOH ProcessDirector benutzt dieselbe Zuordnungshierarchie.

1.4.3.1.3.1 Definieren eines Workflows zum Kopieren einer Datei in einen Ordner für Sofortdruck

Sie können einen Workflow definieren, der einen Druckjob in einem Format wie beispielsweise PDF oder PostScript oder ein JDF-Job-Ticket akzeptiert und ihn in einen Ordner für Sofortdruck kopiert, der einem Drucker zugeordnet ist.
So definieren Sie einen Workflow zum Kopieren einer Datei zu einem Druckerordner für Sofortdruck:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Workflow PDF, und wählen Sie Kopieren aus.
  3. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie nach Bedarf andere Werte ein oder bearbeiten Sie Werte entsprechend, und klicken Sie anschließend auf Weiter.
  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt PrintJobs, und wählen Sie Löschen aus.
  5. Wenn Sie vorhaben, PostScript-Jobs in diesen Workflow zu senden, löschen Sie die Schritte CountPages und CreatePageRanges.
  6. Fügen Sie den Schritt CopyToFolder zur Phase Drucken hinzu.
  7. Verbinden Sie den Schritt CopyToFolder mit dem Schritt RetainCompletedJobs.
    1. Bewegen Sie den Mauszeiger über den Rand des Schritts CopyToFolder. Klicken Sie auf einen markierten Abschnitt (), und halten Sie die Maustaste gedrückt, damit der Anschluss dargestellt wird.
    2. Ziehen Sie den Konnektor auf den Schritt RetainCompletedJobs.
  8. Verbinden Sie den Schritt CopyToFolder mit dem Schritt auf der linken Seite ( CreatePageRanges für PDF-Workflows oder RunExternalProgram für PostScript).
  9. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt CopyToFolder, und wählen Sie Merkmale aus.
  10. Klicken Sie auf Extern.
  11. Löschen Sie den Inhalt des Merkmals Externer Befehl, und ersetzen Sie ihn durch einen dieser Befehle.

    So kopieren Sie eine Druckdatei:

    • Linux: cp ${getCurrentFile(${Job.InputDatastream})} destinationHotFolder/${Job.ID}
    • Windows: copy ${getCurrentFile(${Job.InputDatastream})} destinationHotFolder\${Job.ID}

    So kopieren Sie ein JDF-Jobticket:

    • Linux: cp ${getFileName(overrides,jdf,read)} destinationHotFolder/${Job.ID}
    • Windows: copy ${getFileName(overrides,jdf,read)} destinationHotFolder\${Job.ID}

    Ersetzen Sie in diesem Text Zielordner_für_Sofortdruck durch den Namen des Verzeichnisses, das der Drucker als Ordner für Sofortdruck verwendet.
  12. Klicken Sie auf OK.
  13. Speichern Sie den Workflow.
Wenn Sie auch eine AFP-Druckereinheit definieren, um denselben physischen Drucker darzustellen, legen Sie die folgenden Merkmale für die AFP-Druckereinheit fest:
  • Setzen Sie das Merkmal Druckerverbindung gemeinsam nutzen auf Ja.
  • Setzen Sie das Merkmal Verbindungszeitgeber IPDS-Drucker auf einen kleineren Wert als das Merkmal Inaktivitätszeitgeber. Ist das Merkmal Verbindungszeitgeber IPDS-Drucker größer als das Merkmal Inaktivitätszeitgeber, gibt RICOH ProcessDirector die Verbindung zum Drucker frei, bevor der Drucker mit dem Ordner für Sofortdruck gemeinsam genutzt werden kann.

1.4.3.1.3.2 Definieren von Workflows zum Drucken auf Durchgriffsdruckern

Sie können einen Workflow definieren, der einen Druckjob im PDF- oder PostScript-Format akzeptiert und ihn an einen Durchgriffsdrucker sendet.
Gehen Sie wie folgt vor, um einen Workflow zum Drucken auf einem Durchgriffsdrucker zu definieren:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Workflow PDF, und wählen Sie Kopieren aus.
  3. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie nach Bedarf andere Werte ein oder bearbeiten Sie Werte entsprechend, und klicken Sie anschließend auf Weiter.
  4. Wenn der neue Workflow keine PDF-Jobs verarbeitet, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt CreatePageRanges, und wählen Sie Löschen aus.
    Löschen Sie diesen Schritt nicht, wenn der neue Workflow PDF-Jobs verarbeitet. Er ist für den erneuten Druck einer Reihe von Seiten in PDF-Jobs erforderlich.
  5. Verbinden Sie den Schritt RunExternalProgram mit dem Schritt PrintJobs.
  6. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt PrintJobs, und wählen Sie Merkmale.
  7. Ändern Sie auf der Registerkarte Planung die Werte der Merkmale Binden und Faltoptionen, Angeforderter Standort, Medien, Ausgabefach, Lochen und Heften so, dass sie mit den Planungsmerkmalen des Durchgriffsdruckers übereinstimmen, auf dem Sie drucken möchten. Wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert ist, ändern Sie die Werte der Merkmale Jobklasse, Jobformular und Jobziel ebenso. In einer Konfigurationsdatei können weitere Planungsmerkmale definiert werden.
  8. Wenn der Workflow PDF-Dateien verarbeitet und der Wert des Merkmals ZIP-Datei erstellen für den Ordner für Sofortdruck, der diesem Workflow Jobs zuweist, auf Ja gestellt ist, fügen Sie dem Workflow einen auf der Schrittvorlage BuildPDFFromZIP basierenden Schritt vor dem Schritt hinzu, der eine PDF-Eingabe erwartet (z. B. CreatePageRanges oder PrintJobs).
  9. Klicken Sie auf OK.
  10. Speichern Sie den Workflow.

1.4.3.1.4 Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" zur Verarbeitung von Stapeljobs konfigurieren

Um eine Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" zur Verarbeitung von Stapeljobs zu konfigurieren, müssen Sie diese für die Verwendung der korrekten Stapelmethode und für das Erkennen der Eingabedateien konfigurieren.
    Hinweis:
  • Bei allen Stapelmethoden werden Eingabedateien gesendet, wenn einige Kriterien erfüllt sind, z. B. es werden mehrere Dateien empfangen, eine Tageszeit wird erreicht oder eine Liste der erwarteten Dateien trifft im Ordner für Sofortdruck ein. Gelegentlich möchten Sie die Eingabedateien vor dem Erreichen dieser Kriterien und vor Ablauf des aktuellen Abfrageintervalls senden.

    Beispielsweise ist es noch eine Stunde bis zum Ende Ihrer Schicht, und es warten 3.857 Eingabedateien in einem Ordner für Sofortdruck. Das Eingabegerät verwendet die Stapelmethode Anzahl und leitet Jobs weiter, wenn 5.000 Eingabedateien warten. Sie können die Aktion Alle stapeln für das Eingabegerät verwenden, um diese 3.857 Dateien sofort weiterzuleiten, anstatt auf weitere Dateien zu warten.

    Sie können die Aktion Alle stapeln nicht mit der Stapelmethode JDF oder Muster verwenden.

Geben Sie wie folgt vor, um eine Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" für die Verarbeitung von Stapeljobs zu konfigurieren:

  1. Erstellen und speichern Sie alle Dateien, die zur Bearbeitung benötigt werden, wie JDF-Job-Tickets, Listendateien oder Überschreibungsdateien, oder stellen Sie sicher, dass Ihr Prozess diese Dateien bei Bedarf generiert.
  2. Melden Sie sich an RICOH ProcessDirector an.
  3. Suchen Sie im Portlet Eingabeeinheiten die Eingabeeinheit, die Sie zum Verarbeiten von Stapeljobs verwenden möchten.
  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Eingabeeinheit, und wählen Sie Merkmale aus.
  5. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Alle Registerkarten anzeigen, um das Notizbuch vollständig zu erweitern.
  6. Bei allen Stapelmethoden diese Merkmale der Eingabeeinheit wie folgt einstellen:
    Workflow
    ParentNoPrint.
    Untergeordneter Workflow
    Der für die Druckdateien des Jobs geeignete Workflow.
      Hinweis:
    • Bei Verwendung der Stapelmethode Liste sicherstellen, dass die Jobs in der korrekten Reihenfolge gedruckt werden. Hierfür einen Workflow auswählen, der vor dem Schritt PrintJobs einen Schritt enthält, der auf der Schrittvorlage WaitForGroup basiert.
    • Bei Verwendung von Überschreibungsdateien einen Workflow auswählen, der einen auf der Schrittvorlage SetJobPropsFromTextFile basierenden Schritt enthält.
    Datenmuster
    Eine oder mehrere Suchzeichenfolgen, die festlegen, welche Zeichen in der Datendatei mit den anderen unter Umständen im Ordner für Sofortdruck gespeicherten Dateinamen übereinstimmen müssen. Wenn Sie mehr als ein Datenmuster angeben, gilt die Datei als Übereinstimmung, wenn sie einem dieser Muster entspricht. Das Datenmuster ist ein regulärer Ausdruck.
    Übergabeschritt
    SubmitInputFiles
  7. Stellen Sie diese Merkmale der Eingabeeinheit abhängig von der verwendeten Stapelmethode ein:
    JDF
    JDF-Muster
    Ein Muster, das mit einem Teil des Namens Ihrer Job-Tickets übereinstimmt. Der Standardwert für alle Eingabeeinheiten außer HotFolderJDF ist Null. Bei HotFolderJDF ist der Wert der reguläre Ausdruck .*\jdf$.
    Liste
    Listenmuster
    Ein Muster, das mit einem Teil des Dateinamens Ihrer Listendateien übereinstimmt. Standardmäßig ist dies der reguläre Ausdruck .*lst$.
    Überschreibungsmuster (optional)
    Ein Muster, das mit einem Teil des Dateinamens Ihrer Überschreibungsdateien übereinstimmt.
    ZIP-Datei erstellen
    Ist dieses Merkmal auf Ja gestellt, werden alle Eingabedateien, die dem im Merkmal Datenmuster angegebenen Wert entsprechen und in einer ZIP-Datei zusammengefasst sind, als einzelner Job übergeben. Ist dieses Merkmal auf Nein gestellt, werden alle Eingabedateien als untergeordnete Jobs übergeben.
    Anzahl und Anzahl der Sets
    Anzahl zu stapelnder Dateien
    Anzahl der Dateien oder kompletten Sets, die der Ordner für Sofortdruck abwarten soll, bevor sie als eine Gruppe übergeben werden.
    ZIP-Datei erstellen
    Ist dieses Merkmal auf Ja gestellt, werden alle Eingabedateien, die dem im Merkmal Datenmuster angegebenen Wert entsprechen, in einer ZIP-Datei zusammengefasst und als einzelner Job übergeben. Ist dieses Merkmal auf Nein gestellt, werden alle Eingabedateien als untergeordnete Jobs übergeben. Dieses Merkmal ist nicht verfügbar für die Stapelmethode Anzahl der Sätze.
    Seiten und Seiten in Sets
    Zu stapelnde Seiten überschreiten
    • Ja: Eine PDF-Datei oder ein komplettes PDF-Dateienset mit einer ausreichenden Seitenzahl, damit die Gesamtzahl der Seiten im Ordner für Sofortdruck den Wert des Merkmals Anzahl zu stapelnder Seiten überschreitet, wird mit den restlichen Dateien übergeben.
    • Nein: Diese Datei bzw. dieses Set verbleibt als erstes Seitenset des nächsten Stapels im Ordner für Sofortdruck.
    Anzahl zu stapelnder Seiten
    Anzahl der Seiten, die der Ordner für Sofortdruck abwarten soll, bevor die Dateien bzw. kompletten Sets als eine Gruppe übergeben werden.
    ZIP-Datei erstellen
    Ist dieses Merkmal auf Ja gestellt, werden alle Eingabedateien, die dem im Merkmal Datenmuster angegebenen Wert entsprechen, in einer ZIP-Datei zusammengefasst und als einzelner Job übergeben. Ist dieses Merkmal auf Nein gestellt, werden alle Eingabedateien als untergeordnete Jobs übergeben. Dieses Merkmal ist nicht verfügbar für die Stapelmethode Seiten in Sets.
    Uhrzeit und Sets nach Zeit
    Startdatum Stapeln
    Datum, an dem die Eingabeeinheit mit der Verwendung dieser Stapelmethode beginnen soll.
    Startzeit Stapeln
    Uhrzeit, zu der die Eingabeeinheit mit der Verwendung dieser Stapelmethode beginnen soll.
    Stapelintervall
    Zeitintervall, das die Eingabeeinheit für die Bestimmung verwenden soll, wann oder wie oft ein Job übergeben wird.
    Stapeldatum oder Häufigkeit
    Wird mit dem Merkmal Stapelintervall verwendet und gibt einen exakten Wert für den Zeitpunkt oder die Häufigkeit des Übergebens eines Jobs an.
    ZIP-Datei erstellen
    Ist dieses Merkmal auf Ja gestellt, werden alle Eingabedateien, die dem im Merkmal Datenmuster angegebenen Wert entsprechen, in einer ZIP-Datei zusammengefasst und als einzelner Job übergeben. Ist dieses Merkmal auf Nein gestellt, werden alle Eingabedateien als untergeordnete Jobs übergeben. Dieses Merkmal ist nicht verfügbar für die Stapelmethode Sets nach Zeit.
    Muster
    Datenmuster
    Eine oder mehrere Suchzeichenfolgen, die festlegen, welche Zeichen in der Datendatei mit den anderen unter Umständen im Ordner für Sofortdruck gespeicherten Dateinamen übereinstimmen müssen. Wenn Sie mehr als ein Datenmuster angeben, gilt die Datei als Übereinstimmung, wenn sie einem dieser Muster entspricht. Das Datenmuster ist ein regulärer Ausdruck.
    Dateimuster (ein Wert für jeden Eingabedateityp)
    Eine Suchzeichenfolge, die einen bestimmten Eingangsdateityp definiert, beispielsweise .*jdf$ für ein Job-Ticket
    Spooldateiverwendung (ein Wert für jeden Eingabedateityp)
    Ein Wert, der die Verwendung der Eingabedatei bestimmt, beispielsweise Ticket für ein Job-Ticket oder Drucken für eine Druckdatei.
    Spooldateityp (ein Wert für jeden Eingabedateityp)
    Die Dateierweiterung der Eingabedatei.
    Erforderliches Dateimuster (ein Wert für jeden Eingabedateityp)
    Ob der Job diesen Eingabedateityp enthalten muss oder nicht.

    Die Verarbeitung des Jobs beginnt, wenn alle erforderlichen Dateien vorhanden sind. Stellen Sie sicher, dass alle optionalen Dateien bereits vor den erforderlichen Dateien im Ordner für Sofortdruck sind, andernfalls werden diese dem Job nicht hinzugefügt.

    Dateimusterreihenfolge (ein Wert für jeden Eingabedateityp)
    Reihenfolge, in der die Werte angewendet werden, wenn zwei oder mehr Werte für Dateimuster identisch sind oder zwei oder mehr Merkmale Dateimuster derselben Spooldateiverwendung und demselben Spooldateityp zugewiesen sind.
  8. Klicken Sie auf OK.
    Ist die Eingabeeinheit aktiviert und verbunden, erscheint ein Bestätigungsfenster, in dem Sie gefragt werden, ob Sie die Eingabeeinheit inaktivieren und trennen möchten. Um Ihre Änderungen zu speichern, muss die Eingabeeinheit inaktiviert und getrennt sein.
  9. Wollen Sie die Eingabeeinheit verwenden, wählen Sie sie aus, und klicken Sie auf Aktivieren und Verbinden.
Nachdem Sie eine Eingabeeinheit für die Verwendung einer Stapelmethode konfiguriert haben, müssen Sie sicherstellen, dass die zu übergebenden Eingabedateien für die ausgewählte Stapelmethode geeignet sind. Nicht identifizierte Eingabedateien bleiben auf dem Status Wartet in der Bereitstellungsposition für die Eingabeeinheit.

1.4.3.1.5 Für die Verwendung von JDF-Job-Tickets konfigurieren

Bevor Jobs mit JDF-Tickets übergeben werden können, müssen Sie die Eingabeeinheiten konfigurieren, die diese Jobs empfangen. Außerdem müssen Sie die Workflows konfigurieren, denen die Jobs zugewiesen werden. Drucker, die als Ricoh PDF- oder TASKalfa-Drucker definiert sind, können PDF-Jobs mit JDF-Tickets besser verwalten als Drucker, die als Passthrough- oder benutzerdefinierte PDF-Drucker definiert sind.

Wenn Sie über Kodak-Drucker verfügen, die PDF-Formate annehmen, können Sie bestimmte JDF-Daten in dem vom Hersteller empfohlenen KDK-Datenstrom an den Drucker senden. Die Cut Sheet Support for Kodak-Funktion ist erforderlich.

Wenn Sie über Xerox-Drucker verfügen, die PDF-Formate annehmen, können Sie bestimmte JDF-Daten in den vom Hersteller empfohlenen XPIF oder XRX-Datenströmen senden. Die Cut Sheet Support for Xerox-Funktion ist erforderlich.

Bevor Sie mit dieser Prozedur beginnen, sehen Sie sich die bereitgestellten Workflows an, um zu überprüfen, ob in einem der Workflows einige oder alle erforderlichen Schritte enthalten sind. Wenn Sie einen geeigneten Workflow finden, können Sie ihn kopieren und an Ihre Anforderungen anpassen. Der Workflow muss einen Schritt enthalten, der auf der Schrittvorlage SetJobPropsFromTextFile basiert.

    Hinweis:
  • Diese Schrittvorlage kann eine optionale Datei jobID.overrides.jdf verwenden, um weitere Merkmale für den Job festzulegen.

Stellen Sie zudem fest, ob Sie eine von RICOH ProcessDirector bereitgestellte Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" verwenden können oder ob für die Installation eine angepasste Eingabeeinheit erforderlich ist. RICOH ProcessDirector stellt mehrere Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" bereit, die Sie mit nur geringfügigen Änderungen verwenden oder kopieren können, um eine angepasste Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" zu erstellen.

Legen Sie abschließend die zu verwendende Stapelmethode fest. Die Stapelmethoden JDF, Liste und Muster sind alle für die Verwendung mit Jobs mit JDF-Job-Tickets geeignet.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Verwendung von JDF-Job-Tickets zu konfigurieren:
  1. Kopieren und ändern Sie einen Workflow, der die Verarbeitungsschritte enthält, die mit JDF-Job-Tickets übergebene Jobs durchlaufen müssen:
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
    2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Workflow, den Sie kopieren möchten, und wählen Sie Kopieren aus.
    3. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie nach Bedarf andere Werte ein oder bearbeiten Sie Werte entsprechend, und klicken Sie anschließend auf Weiter.
    4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die einzelnen Schritte, und wählen Sie Merkmale. Ändern Sie die Merkmale je nach Bedarf.
    5. Speichern und aktivieren Sie den Workflow, indem Sie den Schalter "Speichern und Aktivieren/Deaktivieren" in die Position EIN ändern.
    6. Wiederholen Sie diese Schritte, wenn Sie weitere Workflows erstellen wollen.
  2. Konfigurieren Sie auf dem RICOH ProcessDirector-System eine Eingabeeinheit so, dass sie für JDF-Job-Tickets den korrekten Workflow zuordnet. Wir empfehlen, die bereitgestellte Eingabeeinheit des Typs "HotFolderJDF" zu kopieren und umzubenennen und dann die in den folgenden Schritten beschriebenen Einstellungen zu überprüfen oder zu aktualisieren.
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
    2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einheiten Eingabeeinheiten.
    3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Eingabeeinheit des Typs "HotFolderJDF", und wählen Sie Kopieren aus.
    4. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Alle anzeigen, um alle Merkmale für diese Eingabeeinheit anzuzeigen.
    5. Überprüfen oder aktualisieren Sie die Werte für die folgenden Merkmale:
      Workflow
      ParentNoPrint
      Untergeordneter Workflow
      Der für die Datendateien des Jobs geeignete Workflow.
        Hinweis:
      • Bei Verwendung der Stapelmethode Liste wählen Sie einen Workflow aus, der vor dem Schritt PrintJobs einen Schritt enthält, der auf der Schrittvorlage WaitForGroup basiert. Mit diesen Schritten wird sichergestellt, dass die Jobs in der richtigen Reihenfolge gedruckt werden.
      • Bei Verwendung von Überschreibungsdateien einen Workflow auswählen, der einen auf der Schrittvorlage SetJobPropsFromTextFile basierenden Schritt enthält.
      Datenmuster
      Eine oder mehrere Suchmusterzeichenfolgen. Mit diesen Zeichenfolgen wird festgelegt, welche Zeichen im Namen der Datendatei mit den Namen anderer Dateien übereinstimmen müssen, die im Ordner für Sofortdruck gespeichert werden. Wenn Sie mehr als ein Datenmuster angeben, gilt die Datei als Übereinstimmung, wenn sie einem dieser Muster entspricht. Das Datenmuster ist ein regulärer Ausdruck.

      Ist der Wert des Merkmals ZIP-Datei erstellen Ja, werden nur Dateien in die ZIP-Datei aufgenommen, die dem Datenmuster entsprechen.

      Übergabeschritt
      SubmitInputFiles
    6. Prüfen oder aktualisieren Sie die Werte dieser Eigenschaften abhängig von der Stapelmethode, die Sie verwenden möchten:
      Merkmal Wert bei der Stapelmethode JDF Wert bei der Stapelmethode Liste Wert bei der Stapelmethode Muster
      JDF-Muster Ein Muster, das mit einem Teil des Namens Ihrer Job-Tickets übereinstimmt. Bei HotFolderJDF ist der Standardwert der reguläre Ausdruck .*\jdf$.    
      Listenmuster   Ein Muster, das mit einem Teil des Dateinamens Ihrer Listendateien übereinstimmt. Standardmäßig ist dies der reguläre Ausdruck .*lst$.  
      Überschreibungsmuster Ein Muster, das mit einem Teil des Dateinamens Ihrer Überschreibungsdateien übereinstimmt. Bei einigen bereitgestellten Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" ist dieser Wert der reguläre Ausdruck .*oth$. Ein Muster, das mit einem Teil des Dateinamens Ihrer Überschreibungsdateien übereinstimmt. Bei einigen bereitgestellten Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck" ist dieser Wert der reguläre Ausdruck .*oth$.  
      ZIP-Datei erstellen
      • Ja: Alle Eingabedateien, die dem im Merkmal Datenmuster angegebenen Wert entsprechen, werden in einer ZIP-Datei zusammengefasst und als einzelner Job übergeben. Gibt das Job-Ticket unterschiedliche Einstellungen für verschiedene Eingabedateien an und das Merkmal ZIP-Datei erstellen ist auf Ja gestellt, werden die Einstellungen des ersten Eingabedateinamens im Job-Ticket für alle Eingabedateien verwendet.
      • Nein: Alle Eingabedateien werden als untergeordnete Jobs übergeben.
      • Ja: Alle Eingabedateien, die dem im Merkmal Datenmuster angegebenen Wert entsprechen, werden in einer ZIP-Datei zusammengefasst und als einzelner Job übergeben. Gibt das Job-Ticket unterschiedliche Einstellungen für verschiedene Eingabedateien an und das Merkmal ZIP-Datei erstellen ist auf Ja gestellt, werden die Einstellungen des ersten Eingabedateinamens im Job-Ticket für alle Eingabedateien verwendet.
      • Nein: Alle Eingabedateien werden als untergeordnete Jobs übergeben.
      Nein
      Dateimuster (1 Wert für jeden Eingabedateityp)     Eine Suchzeichenfolge, die einen bestimmten Eingangsdateityp definiert, beispielsweise .*jdf$ für ein Job-Ticket oder .*pdf$ für eine Druckdatei.
      Spooldateiverwendung (1 Wert für jeden Eingabedateityp)     Ein Wert, der die Verwendung der Eingabedatei bestimmt, beispielsweise Ticket für ein Job-Ticket oder Drucken für eine Druckdatei.
      Spooldateityp (1 Wert für jeden Eingabedateityp)     Die Dateierweiterung der Eingabedatei.
      Erforderliches Dateimuster (1 Wert für jeden Eingabedateityp)     Ob der Job diesen Eingabedateityp enthalten muss oder nicht.
      Dateimusterreihenfolge (1 Wert für jeden Eingabedateityp)     Reihenfolge, in der die Werte angewendet werden, wenn zwei oder mehr Werte für Dateimuster identisch sind oder zwei oder mehr Merkmale Dateimuster derselben Spooldateiverwendung und demselben Spooldateityp zugewiesen sind.
  3. Achten Sie darauf, dass die neue Eingabeeinheit verbunden und aktiviert ist.
  4. Übergeben Sie Jobs an die neue Eingabeeinheit. Treten Fehler auf, korrigieren Sie die Fehler, die in Nachrichten von RICOH ProcessDirector oder von aufgerufenen Anwendungen identifiziert werden.

1.4.3.2 Eingabeeinheiten des Typs "LPD"

Falls Ihre Anwendung Jobs mit dem LPR-Client oder einen anderen Befehl, der das LPD-Protokoll verwendet, übergibt, müssen die Jobs an eine Eingabeeinheit des Typs "LPD" gesendet werden. Verwenden Sie den Namen der Eingabeeinheit mit dem Namen des Zieldruckers in der Befehlszeile.
Hinweis: Da einige lpr-Befehle Druckernamen kürzen, wird empfohlen, dass die Namen der Eingabeeinheiten des Typs "LPD" auf 8 Zeichen begrenzt werden.

Im Allgemeinen bietet das LPD-Protokoll mehr eingeschränkte Funktionen als andere Jobübergabemethoden. Allerdings haben einige LPR-Clients mehr Optionen als andere; stellen Sie sicher, dass Sie die Funktionen des LPR-Client kennen, bevor Sie mit der Konfiguration der Eingabeeinheiten beginnen.

Eingabeeinheit des Typs "LPD" - Verarbeiten zeigt den LP-Daemon und eine Eingabeeinheit des Typs "LPD" bei der Verarbeitung von Druckaufträgen. Eingabedateien werden mit dem LPD-Protokoll übergeben. Der LP-Daemon empfängt die Dateien und erstellt eine Überschreibungsdatei, eine Listendatei und eine Auslöserdatei. Der Dämon sendet alle Dateien an die Eingabeeinheit des Typs "LPD", die daraufhin die Dateien an den Übergabeschritt übermittelt.

Eingabeeinheit des Typs "LPD" - Verarbeiten
Dieses Bild zeigt den LP-Daemon und eine Eingabeeinheit des Typs "LPD" bei der Verarbeitung von Druckaufträgen. Eingabedateien werden mit dem LPD-Protokoll übergeben. Der LP-Daemon empfängt die Dateien und erstellt eine Überschreibungsdatei, eine Listendatei und eine Auslöserdatei. Er sendet alle Dateien an die Eingabeeinheit des Typs "LPD", die daraufhin die Dateien an den Übergabeschritt übermittelt und dann an den ersten Schritt des Workflows.
Hinweis: Auf primären und sekundären Linux-Servern installiert und verwendet RICOH ProcessDirector seinen eigenen LPD.

Deshalb müssen Sie alle anderen LPDs, die installiert sind, herunterfahren; nur der RICOH ProcessDirector LPD darf als einziger ausgeführt werden. Der RICOH ProcessDirector LPD verwendet Port 515, sodass er Aufträge empfangen kann. Kein anderer Prozess kann diesen Port verwenden.

Berechtigungen

Sie können die Systeme, die über die Berechtigung zum Übergeben von Jobs an Eingabeeinheiten des Typs "LPD" nach Hostnamen oder IP-Adresse beschränken. Wenn Ihr RICOH ProcessDirector-System mit primären oder sekundären Linux-Servern ausgestattet ist, können Sie die Liste durch Anmeldung an RICOH ProcessDirector als berechtigter Benutzer festlegen und das Systemmerkmal Hosts dürfen die LPD-Jobs übergeben aktualisieren.

LPD-Optionen

Im Allgemeinen haben LPR-Clients eine begrenzte Anzahl von Parametern, die Sie angeben können. Wenn jedoch die Clients, die Sie verwenden, die Option -o akzeptieren, können Sie Werte übermitteln, die RICOH ProcessDirector-Merkmalen zugeordnet werden können.

Eingabeeinheiten des Typs "LPD" auf Linux lesen die Hinweise, die mit der Option -o übermittelt werden und kopieren sie direkt in eine Überschreibungsdatei. Zu einem späteren Zeitpunkt im Workflow interpretiert ein Schritt die Überschreibungsdatei basierend auf den Zuweisungen in einer Steuerdatei. RICOH ProcessDirector Bietet eine Muster-Steuerdatei receive_lpd_overrides.cfg, in /aiw/aiw1/samples/rules/ (Linux) oder C:\aiw\aiw1\samples\rules\ (Windows). Sie können die Datei kopieren und aktualisieren, um ggf. Werte anders zuzuweisen. Um diese Datei zu verändern, kopieren Sie die Datei auf /aiw/aiw1/control_files/rules/ (Linux) oder C:\aiw\aiw1\control_files\rules\ (Windows) und nehmen Ihre Änderungen in diesem Verzeichnis vor.

    Hinweis:
  • Updates können Dateien im Verzeichnis /aiw/aiw1/samples/ (Linux) oder C:\aiw\aiw1\samples\ (Windows) überschreiben, aber sie überschreiben keine Dateien im Verzeichnis /aiw/aiw1/control_files (Linux) oder C:\aiw\aiw1\control_files (Windows). Wir empfehlen, die Beispieldateien in das Verzeichnis /aiw/aiw1/control_files (Linux) oder C:\aiw\aiw1\control_files (Windows) zu kopieren und alle Änderungen in der kopierten Datei vorzunehmen.

Wenn Sie beispielsweise einen Job an eine Eingabeeinheit des Typs "LPD" auf einem Linux-Server übermitteln müssen, verwenden Sie folgenden Befehl:

lpr -S morris -P LPDPDF -O outbin=3 /aiw/aiw1/testfiles/Demo.pdf
Die Eingabeeinheit des Typs "LPD" erstellt eine Überschreibungsdatei, die folgendermaßen aussieht, mit einigen der erforderlichen Werte, die in der Befehlszeile ausgefüllt wurden und andere, die mit Standardwerten ausgefüllt wurden:
orighost=prtroom2.ricoh.com 
origuser=root 
bannername=/aiw/aiw1/testfiles/Demo.pdf 
bannerclass=9.17.160.63 
printbanner=Yes 
origname=/aiw/aiw1/testfiles/Demo.pdf 
outbin=3
Wenn der Job an eine Eingabeeinheit übergeben wird, die die Standardsteuerdatei verwendet (receive_lpd_pdf_jobtype.cfg), werden die Werte diesen Merkmalen zugeordnet:
  • Job.Info.NodeID=prtroom2.ricoh.com
  • Job.Host.UserID=root
  • Job.Name=/aiw/aiw1/testfiles/Demo.pdf
  • Job.OutputBin=3
Die Werte für bannerclass und printbanner bleiben nicht zugeordnet, da sie nicht in der Standardsteuerdatei erscheinen.

Verarbeitungsablauf

Eingabeeinheiten des Typs "LPD" haben immer diese Einstellungen; Sie können sie nicht ändern:

  • Stapelmethode: Liste
  • Abschlussmethode: Auslöser
  • Datenmuster: .*\.prt$

    Der lp daemon fügt das Suffix .prt allen Druckdateien hinzu, die er erhält. Daher passt dieses Muster immer. Die Namen der Druckdateien müssen diese Zeichen nicht enthalten.

  • Listenmuster: .*list\.lst$
  • Überschreibungsmuster: .*other\.oth$
  • Auslösermuster: .*\.trg$

Wird ein Job einer Eingabeeinheit des Typs "LPD" übergeben, empfängt der LPD die Druckdatei und andere Optionen (Flags), die in der Befehlszeile festgelegt wurden. Die LPD erstellt eine Überschreibungsdatei für den Job und schreibt die Optionen in einem Format hinein, das von einem späteren Schritt interpretiert werden kann. Wenn der lpr-Befehl die Option -o unterstützt für zusätzliche Jobmerkmale, werden diese Merkmale auch in die Überschreibungsdatei geschrieben. Die Datei wird mit der Erweiterung .oth gespeichert.

Die LPD erstellt auch eine Listendatei für den Job. Die Listendatei enthält die Namen der Druckdatei (oder von Druckdateien, wenn mehrere Dateien übergeben werden) und der Überschreibungsdatei und hat die Erweiterung .lst. Die Namen der Druckdateien werden der Listendatei in der Reihenfolge hinzugefügt, in der sie empfangen werden. Obwohl einige lpr-Clients Dateien in der Reihenfolge senden, in der sie in der Befehlszeile aufgelistet sind, tun dies nicht alle. Dateien können unter Umständen in einer zufälligen Reihenfolge ankommen.

Wenn der LPD aufhört, die Überschreibungs- und Listendaten zu erstellen, erstellt er eine Auslöserdatei. Eine Auslöserdatei enthält keine Daten; ihre Präsenz zeigt der Eingabeeinheit, dass die Eingabedatei verarbeitet werden kann. Wenn die Abschlussmethode einer Eingabeeinheit auf Auslöser gesetzt ist, wartet die Eingabeeinheit bis sie eine Datei erkennt, die zu einem der Auslösermuster auf dem Gerät passt.

Hat die Eingabeeinheit die Auslöserdatei gefunden, übergibt sie den Job an den ersten Schritt des Workflows für die Verarbeitung. Dieser Schritt sollte auf der Schrittvorlage SetJobPropsFromTextFile basieren. Der Schritt benutzt die Steuerdatei, die die Eingabeeinheit im Merkmal der Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow als spezifiziert spezifiziert, um die Überschreibungsdatei zu interpretieren und Werte Jobmerkmalen zuzuweisen. Die Standard-Steuerdatei ist receive_lpd_jobtype.cfg oder receive_lpd_pdf_jobtype.cfg.

1.4.3.2.1 Verwendung des LPD-Protokolls konfigurieren

Bevor ein Benutzer das LPD-Protokoll (LPD = Line Printer Daemon, Zeilendruckerdämon) verwenden kann, um Jobs an das RICOH ProcessDirector-System zu übergeben, muss ein Administrator Konfigurationsaufgaben auf dem RICOH ProcessDirector-System ausführen, um die Eingabeeinheiten, die die Jobs empfangen, und die Workflows, denen die Jobs zugeordnet sind, zu konfigurieren und die Hosts zu definieren, die das LPD-Protokoll zum Übergeben von Jobs an RICOH ProcessDirector verwenden. Der Administrator muss möglicherweise auch Konfigurationsaufgaben auf diesen Hosts ausführen.
Bevor Sie mit dieser Prozedur beginnen, sehen Sie sich die bereitgestellten Workflows an. Wenn Sie einen Workflow finden, in dem einige oder alle Schritte enthalten sind, die der Workflow enthalten soll, können Sie den Workflow kopieren und an Ihre Anforderungen anpassen.

Stellen Sie zudem fest, ob Sie eine der von RICOH ProcessDirector bereitgestellten Eingabeeinheiten des Typs "LPD" verwenden können oder ob für die Installation eine angepasste Eingabeeinheit erforderlich ist. RICOH ProcessDirector stellt Eingabeeinheiten des Typs "LPD" bereit, die Sie mit nur geringfügigen Änderungen verwenden oder aber kopieren können, um eine angepasste Eingabeeinheit des Typs "LPD" zu erstellen.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Verwendung des LPD-Protokolls zu konfigurieren:
  1. Wenn LPD-Dämonen oder Prozesse, die nicht zu RICOH ProcessDirector gehören (beispielsweise der CUPS-LPD-Dämon (CUPS = Common UNIX Printing System)), auf demselben System wie der übergeordnete Server für die Eingabeeinheit aktiv sind, stoppen Sie die LPD-Dämonen.
      Wichtig:
    • Deinstallieren Sie nicht CUPS.
  2. Aktualisieren Sie die Systemeinstellungen, um die Hosts anzugeben, die Jobs über das LPD-Protokoll übergeben können.
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
    2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einstellungen System.
    3. Geben Sie in dem Feld Hosts, die LPD-Jobs übergeben dürfen die Namen oder IP-Adressen der Hosts ein, die LPD-Jobs übergeben dürfen.
      Trennen Sie die Hostnamen und IP-Adressen durch Semikolons.
        Hinweis:
      • Sie können Platzhalterzeichen in Hostnamen und IP-Adressen verwenden (beispielsweise *.acmeproducts.com oder 192.*). Der Wert * bedeutet, dass alle Hosts Jobs übergeben dürfen. Werte, die nur Zahlen, Punkte und Platzhalterzeichen enthalten, werden mit IP-Adressen verglichen. Werte, die nur Platzhalterzeichen und mindestens einen Buchstaben enthalten, werden mit Hostnamen verglichen. Ein leerer Wert bedeutet, dass keine Hosts Jobs übergeben dürfen.
      • Der Standardwert ist: *.
      • Wenn das Basisprodukt unter Linux installiert ist, können Sie vom primären Computer aus keine Jobs an Eingabeeinheiten des Typs "LPD" übergeben.
      • Wenn lange Wartezeiten oder fehlende Jobs auftreten, legen Sie für die LPD-Hosteinträge IP-Adressen oder vollständig qualifizierte Hostnamen fest (wie beispielsweise hostserver.co.acmeproducts.com statt *.acmeproducts.com).
    4. Klicken Sie auf SPEICHERN.
  3. Ermitteln Sie auf allen Systemen, die Sie zum Übergeben von LPD-Jobs berechtigt haben, ob der Druckbefehl das Angeben eines Servernamens zulässt. Ist dies nicht der Fall, führen Sie einen der folgenden Schritte zur Erstellung einer Druckwarteschlange auf dem System durch, um Jobs an die LPD-Eingabeeinheit zu senden.
      Hinweis:
    • Im mit dem Basis-Betriebssystem in einigen Versionen von Windows bereitgestellten LPR-Client, der in anderen Versionen als optionales Feature enthalten ist, können Sie einen Servernamen eingeben. Wenn Sie diesen oder einen entsprechenden LPR-Client verwenden, müssen Sie unter Windows keine Druckerwarteschlange erstellen.
  4. So erstellen Sie eine Druckwarteschlange auf SLES 15.0 und SLES 16.0:
    1. Melden Sie sich als Root an.
    2. Starten Sie YaST.
    3. Überprüfen Sie, ob das YaST-Druckermodul installiert ist. Falls nicht, führen Sie aus: zypper install yast2-printer
    4. Klicken Sie auf Hardware Printer. Wenn die Druckerkonfigurationen hervorgehoben sind, klicken Sie auf Hinzufügen. Klicken Sie auf Connection Wizard, und wählen Sie dann Line Printer Daemon (LPD) Protocol aus.
    5. Geben Sie in das Feld IP Address or Host Name den Hostnamen oder die IP-Adresse des Systems ein, auf dem die Eingabeeinheit des Typs LPD definiert ist.
    6. Geben Sie im Feld Queue Name den Namen der Eingabeeinheit des Typs LDP ein, und klicken Sie dann auf OK.
    7. Geben Sie in das Feld Set Arbitrary Name den Namen der Eingabeeinheit des Typs LPD ein. Dieser Name muss auf diesem Linux-System eindeutig sein. Obwohl bei den Namen von LPD-Eingabegeräten zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird, gestattet Linux Ihnen nicht, mehrere LPD-Eingabegerätenamen zu definieren, die sich allein durch ihre Groß-/Kleinschreibung unterscheiden. Sie können beispielsweise nicht ein LDAP-Eingabegerät namens HotFolderLPD und ein weiteres namens hotfolderlpd definieren.
    8. Klicken Sie auf OK.
  5. So erstellen Sie eine Druckwarteschlagen auf einem von Red Hat abgeleiteten Betriebssystem:
      Hinweis:
    • Vergewissern Sie sich, dass Sie diese Voraussetzungen erfüllen:
      • Sie haben CUPS konfiguriert.
      • Sie haben in CUPS die Berechtigung, Drucker zu verwalten.
    1. Melden Sie sich als Root an.
    2. Verwenden Sie einen Browser und rufen Sie https://Hostname:631/admin/ auf, wobei Hostname der Hostname oder die IP-Adresse ist.
    3. Klicken Sie auf Drucker hinzufügen.
    4. Klicken Sie auf Andere Netzwerkdrucker, und wählen Sie LPD/LPR-Host oder -Drucker aus.
    5. Geben Sie in das Feld "Verbindung" den Hostnamen oder die IP-Adresse des Systems ein, auf dem die Eingabeeinheit Typ LPD definiert ist. Beispiel:
      lpd://hostname/queue

      wobei Hostname der Hostname oder die IP-Adresse und Warteschlange der Name der Warteschlange ist.

    6. Klicken Sie auf Weiter.
    7. Geben Sie im Dialogfeld Drucker hinzufügen den Namen, die Beschreibung und den Standort des Druckers ein.
    8. Klicken Sie auf Weiter, um die Druckermarke und das Modell auszuwählen.
    9. Klicken Sie auf Drucker hinzufügen.
    10. Legen Sie im nächsten Dialogfeld die Standardoptionen fest und klicken Sie auf Standardoptionen festlegen.
  6. Kopieren und ändern Sie auf dem RICOH ProcessDirector-System einen Workflow, der die Verarbeitungsschritte enthält, die von den mit dem LPD-Protokoll übergebenen Jobs zu durchlaufen sind.

    Gehen Sie wie folgt vor, um Workflows zu kopieren und zu ändern:

    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
    2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Workflow, den Sie kopieren möchten, und klicken Sie auf Kopieren.
    3. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie nach Bedarf andere Werte ein oder bearbeiten Sie Werte entsprechend, und klicken Sie anschließend auf Weiter.
    4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die einzelnen Schritte, und wählen Sie Merkmale. Ändern Sie die Merkmale je nach Bedarf.
      Entfernen Sie ${Job.InputFile} aus dem Merkmal Jobname im Schritt SetJobPropsFromTextFile.
    5. Ist die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert und werden die AFP-Ressourcen (beispielsweise Fonts, Overlays und Page-Segmente), die für die durch diesen Workflow verarbeiteten Jobs erforderlich sind, nicht inline mit der Eingabedatei gesendet, müssen Sie darauf achten, dass diese Ressourcen für das RICOH ProcessDirector-System verfügbar sind. Wir empfehlen, diese Ressourcen in das Verzeichnis /aiw/aiw1/resources (Linux) oder C:\aiw\aiw1\resources (Windows) oder /usr/lpp/psf/reslib (Linux) oder C:\Program Files (x86)\Ricoh\PSF\reslib (Windows) zu verschieben, damit sie für alle RICOH ProcessDirector-Komponenten verfügbar sind. Können Sie diese Verzeichnisse nicht verwenden, können Sie das Merkmal AFP-Ressourcenpfad für einen der Schritte in dem Workflow so ändern, dass auf die Verzeichnisse verwiesen wird, in denen sich die Ressourcen befinden.
        Hinweis:
      • Das Merkmal AFP-Ressourcenpfad kann als Standard-Jobmerkmal für verschiedene Schrittvorlagen wie beispielsweise EnableRepositioning, PrintJobs und ConvertLineDataJobIntoAFP festgelegt werden. Sie müssen diesen Wert nur für einen einzigen der Schritte festlegen, weil der Wert von den anderen Schritten übernommen wird.
    6. Um den Workflow zu verwenden, speichern und aktivieren Sie den Workflow, indem Sie den Schalter "Speichern und Aktivieren/Deaktivieren" in die Position EIN ändern.
    7. Wiederholen Sie diese Schritte, wenn Sie zusätzliche Workflows erstellen wollen.
  7. Konfigurieren Sie auf dem RICOH ProcessDirector-System eine Eingabeeinheit so, dass die Eingabeeinheit die korrekten Workflows für die empfangenen Eingabedateien zuordnet. Wir empfehlen, eine der bereitgestellten LPD-Eingabeeinheiten zu kopieren und umzubenennen und dann die unten beschriebenen Einstellungen zu überprüfen oder zu aktualisieren.
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
    2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einheiten Eingabeeinheiten.
    3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Eingabeeinheit, die Sie kopieren möchten, und wählen Sie Kopieren aus.
        Hinweis:
      • Die neue Eingabeeinheit hat denselben Typ wie die kopierte Eingabeeinheit. Sie können zum Beispiel keine neue Eingabeeinheit des Typs "LPD" durch das Kopieren einer Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" erstellen.
    4. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Alle Registerkarten anzeigen, um alle Merkmale für diese Eingabeeinheit anzuzeigen.
    5. Überprüfen oder aktualisieren Sie die Werte für die folgenden Merkmale:
      Name der Eingabeeinheit
      Stellen Sie sicher, dass der Name der Eingabeeinheit keine Leerzeichen enthält. Der LPR-Client kann Namen mit Leerzeichen nicht verarbeiten.

      Der Name der Eingabeeinheit sollte auf acht Zeichen begrenzt werden. Je nach verwendetem Druckbefehl müssen Sie auf dem sendenden System möglicherweise eine Druckwarteschlange erstellen, die denselben Namen wie die Eingabeeinheit hat. Einige Systeme schneiden die Namen von Druckwarteschlangen auf acht Zeichen ab.

      Ordnerposition
      Das Verzeichnis auf dem primären Computer, das Jobs von berechtigten Hosts empfängt. Das Dateisystem muss so konfiguriert sein, dass das hier aufgeführte Verzeichnis groß genug ist, um die vom LPR-Client gesendete Datenmenge zu verarbeiten, damit kein Problem durch nicht ausreichenden Speicherplatz auftritt.
      Bereitstellungsposition
      Das Verzeichnis, in das RICOH ProcessDirector Eingabedateien versetzt, bevor sie als Jobs übergeben werden. Das Dateisystem muss so konfiguriert sein, dass das hier aufgeführte Verzeichnis groß genug ist, um die vom LPR-Client gesendete Datenmenge zu verarbeiten, damit kein Problem durch nicht ausreichenden Speicherplatz auftritt. Beachten Sie, dass sich zwei Kopien einer Eingabedatei gleichzeitig im System befinden können, eine im Verzeichnis Ordnerposition und eine im Verzeichnis Bereitstellungsposition.
      Übergeordneter Server
      Der RICOH ProcessDirector-Server, auf dem die Dateien empfangen werden. Ein übergebender Benutzer würde beispielsweise diesen Servernamen im Befehl lpr oder lprafp angeben. Der hier angegebene Server muss so konfiguriert sein, dass er Jobs über das LPD-Protokoll akzeptiert.
    6. Gehen Sie wie folgt vor, um Jobs mit einzelnen oder mehreren Eingabedateien Workflows zuzuordnen:
        Hinweis:
      • Eingabeeinheiten mit einem übergeordneten Linux-Server können keinen übergeordneten Job mit mehreren untergeordneten Jobs erstellen. Stattdessen wird für jede Eingabedatei je ein übergeordneter Job und ein untergeordneter Job erstellt.
      1. Setzen Sie das Merkmal Übergabeschritt auf SubmitInputFiles und das Merkmal Workflow auf ParentNoPrint.
      2. Legen Sie fest, wie die Eingabeeinheit den Workflow für einzelne Jobs oder untergeordnete Jobs zuordnen soll. Sie können eine der folgenden Optionen auswählen:
        • Setzen Sie das Merkmal Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow auf SetJobTypeFromRules, und benutzen Sie das Merkmal Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow, um den Namen der Steuerdatei anzugeben, die den Workflow aus dem Wert einer Option des Druckbefehls festlegen kann.

          RICOH ProcessDirector stellt zwei Muster-Steuerdateien zur Verfügung, die zum Festlegen des Workflows benutzt werden. Die Muster-Steuerdateien receive_lpd_jobtype.cfg und receive_lpd_pdf_jobtype.cfg werden im Verzeichnis /aiw/aiw1/samples/rules/ (Linux) oder C:\aiw\aiw1\samples\rules\ (Windows) installiert. Sie können eine dieser Dateien in das Verzeichnis /aiw/aiw1/control_files/rules/ (Linux) oder C:\aiw\aiw1\control_files\rules\ (Windows) kopieren und an die eigenen Anforderungen anpassen und dann den Wert des Merkmals Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow so aktualisieren, dass auf Ihre Datei verwiesen wird.

        • Setzen Sie das Merkmal Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow auf SetJobTypeFromFileName, und benutzen Sie das Merkmal Muster des untergeordneten Workflows, um die Zeichenfolge anzugeben, nach der RICOH ProcessDirector im Eingabedateinamen suchen soll und die als Workflowname benutzt werden soll. Wenn Sie diese Methode verwenden, müssen Sie überprüfen, ob ein Workflow mit dem entsprechenden Namen vorhanden ist.
  8. Wenn mit der im vorherigen Schritt erstellten Steuerdatei Jobplanungsmerkmale wie Medien oder Jobgröße auf der Basis der Werte von Optionen des Druckbefehls festgelegt werden, stellen Sie sicher, dass die entsprechenden Planungsmerkmale auf den Zieldruckern in RICOH ProcessDirector festgelegt sind. Wenn die Planungsmerkmale nicht übereinstimmen, werden die Jobs nicht automatisch für diese Drucker geplant.
  9. Achten Sie darauf, dass die Eingabeeinheiten des Typs "LPD" verbunden und aktiviert sind.
      Hinweis:
    • Die Eingabeeinheit des Typs "LPD" gibt keine Statusinformationen als Antwort auf den Befehl lpq zurück.
  10. Übergeben Sie einige Testjobs von einem Hostsystem, das Sie berechtigt haben. Treten Fehler auf, korrigieren Sie die Fehler, die in Nachrichten des Hostsystems oder von RICOH ProcessDirector benannt sind.

1.4.3.2.2 Mit LPD-Protokoll benutzte Druckbefehle

Das LPD-Protokoll definiert den Druckbefehl lpr. Sie können den Befehl lpr oder mehrere andere Befehle, die das LPD-Protokoll benutzt, zum Übergeben von Jobs an LPD-Eingabeeinheiten verwenden.

Die Syntax und die verfügbaren Optionen variieren von Druckbefehl zu Druckbefehl und lpr-Version zu lpr-Version. Möglicherweise müssen Sie Beispiele für Druckbefehle für Ihr eigenes System anpassen.

Sie müssen möglicherweise auch das sendende System konfigurieren, um Optionen zu kompensieren, die Ihr Druckbefehl nicht bereitstellt. Wenn der Druckbefehl beispielsweise keine Option zur Angabe eines Druckservers hat, müssen Sie eine ferne Druckwarteschlange auf dem sendenden System erstellen, die denselben Namen hat wie die Eingabeeinheit des Typs "LPD".

Nachfolgend sind einige allgemeine LPD-Druckbefehle aufgeführt. Weitere Informationen zu diesen Befehlen enthält die Betriebssystem- oder Produktdokumentation.

Linux-Druckbefehle
Befehlsname Bereitstellung des Befehls Druckeroption Serveroption Option für Jobmerkmale
lpr Nativ -P Nein Variiert.
Hinweis: Manche LPR-Clients ermöglichen das Senden von Joboptionen mit dem Befehl -o. Die Dokumentation zu Ihrem LPR-Client enthält Informationen dazu, ob Sie dieses durchführen können.
lprafp Download von der Ricoh Production Print-Website (Downloads für InfoPrint Manager für Windows). -p -s -o
Hinweis: Wenn Sie Jobs mit Hilfe des Befehls lprafp senden und -o Befehlszeilenparameter einbinden, dürfen Sie nur Einzelbyte-Zeichen in den Optionen verwenden. Wenn Sie in den Optionen Doppelbyte-Zeichen verwenden, können diese nicht von RICOH ProcessDirector gelesen werden, und die Anforderung lprafp wird abgelehnt.
AIX-Druckbefehle
Befehlsname Bereitstellung des Befehls Druckeroption Serveroption Option für Jobmerkmale
lpr Nativ -P Nein Nein
enq Nativ -P Nein -o
lp Nativ -d Nein -o
lprafp InfoPrint Manager für AIX; laden Sie die neueste Version von der Ricoh Production Print-Website herunter (Downloads für InfoPrint Manager für Windows) -p -s -o
Hinweis: Wenn Sie Jobs mit Hilfe des Befehls lprafp senden und -o Befehlszeilenparameter einbinden, dürfen Sie nur Einzelbyte-Zeichen in den Optionen verwenden. Wenn Sie in den Optionen Doppelbyte-Zeichen verwenden, können diese nicht von RICOH ProcessDirector gelesen werden, und die Anforderung lprafp wird abgelehnt.
qprt Nativ -P Nein Nein
qprt InfoPrint Manager für AIX -P Nein -o
Windows-Druckbefehle
Befehlsname Bereitstellung des Befehls Druckeroption Serveroption Option für Jobmerkmale
lpr Nativ -P -S Nein
Hinweis: Der Befehl Windows lpr verfügt über eine -o Option, diese zeigt jedoch den Dateityp und nicht die Jobmerkmale an.
lprafp Download von der Ricoh Production Print-Website (Downloads für InfoPrint Manager für Windows). -p -s -o
Hinweis: Wenn Sie Jobs mit Hilfe des Befehls lprafp senden und -o Befehlszeilenparameter einbinden, dürfen Sie nur Einzelbyte-Zeichen in den Optionen verwenden. Wenn Sie in den Optionen Doppelbyte-Zeichen verwenden, können diese nicht von RICOH ProcessDirector gelesen werden, und die Anforderung lprafp wird abgelehnt.
Beispiele

Der folgende Befehl übergibt die Datei report.afp von einem Windows-System an eine Eingabeeinheit des Typs "LPD" namens LPDPDF, die auf dem Server morris definiert ist und zwei Kopien anfordert:

lpr -S morris -P LPDPDF -# 2 report.pdf

Die folgenden Befehle übergeben die Datei report.afp von einem AIX-System an eine Eingabeeinheit des Typs "LPD" namens LPDAFP, die auf dem Server "morris" definiert ist. Für die Verwendung des AIX-Befehls lpr müssen Sie erst eine ferne Druckwarteschlange für LPDAFP auf dem AIX-System erstellen, von dem aus Sie den Job senden.

lpr -P LPDAFP -C A report.afp
lprafp -smorris -pLPDAFP -oclass=A report.afp

1.4.3.2.3 Benutzung des LPD-Protokolls zum Übergeben von Jobs einschränken

Sie können die Hosts einschränken, die das LPD-Protokoll zum Übergeben von Jobs an alle Eingabeeinheiten mit demselben übergeordneten Server verwenden dürfen. Standardmäßig sind Eingaben von allen Systemen zulässig.
So beschränken Sie die Benutzung des LPD-Protokolls:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Einstellungen System.
  3. Geben Sie in dem Feld Hosts, die LPD-Jobs übergeben dürfen eine Liste der berechtigten Hostnamen oder IP-Adressen (getrennt durch Semikolons) ein.

    Sie können einen Stern (*) zur Darstellung von 0 oder mehr Zeichen verwenden. Werte, die nur Ziffern (0 bis 9), Punkte (.) und Sterne (*) enthalten, werden mit der IP-Adresse der eingehenden Verbindungsanforderung verglichen. Werte, die nur Buchstaben (A bis Z, a bis z) enthalten, werden mit den Hostnamen ankommender Verbindungsanforderungen verglichen.

    Der Listenwert * bedeutet, dass alle Hosts Jobs übergeben dürfen. Ein leerer Listenwert bedeutet, dass keine Hosts Jobs übergeben dürfen.

  4. Klicken Sie auf SPEICHERN.

1.4.4 Funktionen zu Workflows hinzufügen

RICOH ProcessDirector-Workflows können so konfiguriert werden, dass sie Druckjobs an andere Anwendungen zur weiteren Verarbeitung senden und diese dann im System wieder empfangen. Die anderen Anwendungen können auf demselben Server ausgeführt werden, der den primären Server betreibt, auf einem sekundären Server oder auf einem Anwendungsserver.

Wenn Ihre Anwendung einen Verarbeitungsprozess bereitstellt, der in andere Druck-Workflows integriert werden kann (z. B. Adressbereinigung oder Ausschießen), können Sie Schritte erstellen, die den Druckjob von RICOH ProcessDirector an Ihre Anwendung senden, und warten, bis die Anwendung den Prozess durchgeführt hat, um anschließend mit der Verarbeitung in RICOH ProcessDirector fortzufahren. Die Dokumentation des RICOH ProcessDirector bezeichnet diese Schritte als externe Schritte.

In einem bedingten Workflow können externe Schritte von mehreren Schritten einen Input empfangen und je nach Input verschiedene Programme ausführen. In dem Beispiel-Workflow PDFProduction erhält der externe Schritt basierend auf der Seitenanzahl eines Jobs verschiedene Merkmale. Externe Schritte können Ergebnisse in verschiedene Verzeichnisse schreiben und die Ausgabe an mehrere Schritte senden. Beispielsweise kann ein externer Schritt Jobs basierend auf einem Wert, der von einem externen Programm berechnet wurde, an drei verschiedene Schritte senden. Ein externer Schritt kann eine Abzweigung eines bedingten Workflows beenden.

Diese Schrittschablonen für externe Schritte sind in RICOH ProcessDirector enthalten:

  • RunExternalProgram

    Sendet den Druckjob mit Hilfe einer Befehlszeile an ein externes Programm.

  • RunHotFolderApplication

    Legt den Druckjob in einen Ordner für Sofortdruck, der von einer anderen Anwendung überwacht wird. Diese Anwendung holt sich den Druckjob, verarbeitet diesen gemäß ihrer Konfigurationseinstellungen und legt ihn in einem Ausgabeordner ab. RICOH ProcessDirector überwacht diesen Ausgabeordner und ruft den Job ab, sobald dieser bereit ist.

Die Auswahl der Schrittschablone hängt vorwiegend davon ab, inwieweit die externe Anwendung Jobs annehmen kann. Verfügt die Anwendung über eine Befehlszeilenschnittstelle, kann der Workflow den Schritt RunExternalProgram enthalten. Überprüft die Anwendung den Ordner für Sofortdruck auf Eingaben, kann der Workflow den Schritt RunHotFolderApplication enthalten. Verfügt die Anwendung über beide Schnittstellen, können Sie entscheiden, welcher Schritt verwendet werden soll.

RICOH ProcessDirector bietet optionale Merkmale, die in externe Programme integriert werden können. Diese Funktionen umfassen zusätzliche Schrittschablonen, die Sie verwenden können:

  • Quadient Inspire Connect

    • ComposePDF

      Verwendet Quadient Inspire Designer, um aus einer WFD-Datei und einer oder mehreren Rohdatendateien eine neue PDF-Datei zu erstellen. Der Schritt wartet, bis die neue Datei zurückgeleitet wird.

    • ComposeAFP

      Verwendet Quadient Inspire Designer, um aus einer WFD-Datei und einer oder mehreren Rohdatendateien eine neue AFP-Datei zu erstellen. Der Schritt wartet, bis die neue Datei zurückgeleitet wird. ComposeAFP ist nur verfügbar, wenn die Features Quadient Inspire Connect und AFP Support installiert sind.

  • MarcomCentral Connect

    • ApplyXSLTransform

      Konvertiert Informationen in MarcomCentral Format in RICOH ProcessDirector-Jobmerkmale.

    • CallSOAPService

      Ruft den MarcomCentral Web-Service für Job-Tickets auf und ruft die Job Tickets für jeden Auftrag ab.

    • CreateJobsFromXML

      Nutzt die vom MarcomCentral Web-Service zurückgegebenen Informationen, um einen Job für jedes Job-Ticket zu erstellen. Der Schritt übermittelt die Jobs an den Workflow MarcomProcessJobTicket.

  • FusionPro Connect
    • RunFusionPro

      Stellt eine Druckdatei basierend auf einer Eingabedatei auf dem FusionPro Server zusammen. Der Schritt wartet, bis die neue Datei zurückgeleitet wird.

  • PitStop Connect
    • RunPitStopOnJob

      Übergibt einen PDF-Druckjob zusammen mit einer Aktionsliste oder einem PDF-Profil an PitStop Server. Ricoh ProcessDirector wartet, dass PitStop Server den Job verarbeitet und zurücksendet, sodass er im nächsten Schritt im Workflow versetzt werden kann.

  • Postal-Enablement

    • SetPostalJobProps

      Ermöglicht Ihnen, Jobmerkmale einzustellen, die von der Postsoftware benötigt werden, um zu bestimmen, wie die in der externen Dokumentmerkmaldatei enthaltenen Poststückinformationen verarbeitet werden sollen.

    • BuildExternalDocPropsFile

      Ermöglicht Ihnen, Dokumentdaten aus der Dokumentmerkmaldatei zu extrahieren und eine Datei mit den Dokumentdaten und -köpfen zu erstellen, die Sie für die Übermittlung an ein externes Programm benötigen. Die von Ihnen erstellte Datei wird externe Dokumentmerkmaldatei genannt.

    • MapExternalResultsFiletoDocProps

      Ordnet Dokumentmerkmale, die Sie aus einer externen Ergebnisdatei ausgewählt haben, den Dokumentmerkmalen zu, die in einer geänderten Ergebnisdatei enthalten sind. Die externe Ergebnisdatei wird von einem externen Programm erzeugt.

    • UpdateDocPropsFromExternalResultsFile

      Verknüpft die Merkmale in der geänderten Ergebnisdatei mit der Dokumentmerkmaldatei für den Job.

  • Ultimate Impostrip® Verbinden
    • RunImpostripOnJob

      Übergibt einen PDF-Druckjob an den Ultimate Impostrip®-Eingabeordner für den Sofortdruck, der eingerichtet ist, um die entsprechenden Funktionen für das Ausschießen für den Job auszuführen. RICOH ProcessDirector wartet, dass der Ultimate Impostrip®-Server den aktualisierten Job zurücksendet, und fährt dann mit dem nächsten Schritt fort.

Ziehen Sie diese Punkte in Erwägung, wenn Sie sich für einen Schritt entscheiden:

  • RunExternalProgram
    • Setzt die Eingabe eines Befehls und die Festlegung aller notwendigen Optionen voraus. Wenn Sie nicht mit der Eingabe von Befehlen vertraut sind oder die Syntax des Befehls zur Ausführung der Anwendung nicht kennen, kann sich die Konfiguration dieses Schrittes als schwieriger erweisen.
      Hinweis: Alle Ausgaben, die von externen Programmen in stdout und stderror geschrieben werden, werden im Jobprotokoll RICOH ProcessDirector angezeigt. Wenn Ihr Befehl ein Programm oder einen Systembefehl ausführt, dass alle seine Ausgaben in stdout schreibt, empfehlen wir Ihnen, ein Skript zum Aufrufen des externen Programms zu verwenden, damit Sie die Ausgabe an einen anderen Ort weiterleiten können.
    • Ermöglicht Ihnen das Festlegen der Codepage und der Sprache, die an eine andere Anwendung gesendet werden soll.
    • Ermöglicht Ihnen das Festlegen des Rückkehrcodes, den das Programm bereitstellen kann, ohne den Druckjob in einen Fehlerstatus zu versetzen.
    • Ermöglicht Ihnen die Verwendung einer Steuerdatei, die Verarbeitungsparameter enthält und die von der externen Anwendung verwendet werden kann, sofern das Programm diese akzeptiert.
  • RunHotFolderApplication
    • Ermöglicht Ihnen das Senden einer oder mehrerer Dateien zu einer anderen Anwendung.
    • Erfordert, dass Sie die Ordner zum Senden und Abrufen korrekt konfigurieren. Bei dem Sendenden Ordner und dem Abrufenden Ordner kann es sich um denselben Ordner handeln, sofern der Dateiname der zu sendenden Datei nicht dem Abrufmuster entspricht. Das Abrufmuster ist eine Suchmusterzeichenfolge, die verwendet wird, um einen zurückgegebenen Job zu identifizieren.

      Wenn die externe Anwendung beispielsweise Dateien von PostScript in PDF konvertiert, kann das Abrufmuster nach einer Datei mit der Endung .PDF suchen. Der Schritt kann die printfile.ps in das Verzeichnis kopieren, ohne die konvertierte Datei zu verwechseln, da nach der printfile.PDF gesucht wird.

      Wenn Sie jedoch den Ordner für Sofortdruck verwenden, um eine PDF-Datei an eine Preflight-Anwendung zu senden, sendet die Anwendung eine andere PDF-Datei, höchstwahrscheinlich mit demselben Namen, zurück. In diesem Fall müssen sich die Ordner zum Senden und Abrufen in unterschiedlichen Verzeichnissen befinden.

    • Bietet nicht die Option, gültige Rückkehrcodes festzulegen.

      Gibt die externe Anwendung die erwartete Datei zurück, wird die Datei von dem Schritt aufgerufen und der Prozess zum nächsten Schritt weitergegeben, ohne dass eine Fehlerüberprüfung durchgeführt wird. Deshalb sollte die andere Anwendung so konfiguriert werden, dass sie keine Datei mit Fehlern in das Ausgabeverzeichnis kopiert. Verfügt der Ordner für Sofortdruck über ein Zeitlimit, wird der Job letztendlich in einen Fehlerzustand versetzt und das Problem kann behoben werden. Wurde der Ordner für Sofortdruck ohne Zeitlimit konfiguriert, wartet der Job solange, bis ein Bediener eingreift.

In manchen Umgebungen können die Schritte so konfiguriert werden, dass diese zusammenarbeiten. Wenn Sie beispielsweise die Eingabedatei mit FTP oder SCP an das andere Programm übergeben möchten, können Sie zum Senden der Dateien einen Schritt erstellen, der auf der Schrittschablone RunExternalProgram basiert. Anschließend können Sie einen Schritt basierend auf der Schrittschablone RunHotFolderApplication erstellen, wobei das Merkmal Sendender Ordner leer gelassen wird. Der Schritt sendet keine Dateien an den ausgehenden Ordner für Sofortdruck, jedoch wird der Abrufordner nach der resultierende Datei abgefragt.

Verarbeitungsablauf RunExternalProgram

Die Schritte, die auf der Schrittschablone RunExternalProgram basieren, können für einen Job auf die Dateien im Spoolverzeichnis zugreifen. Wenn eine Eingabeeinheit einen Job aus einer Eingabedatei erstellt, wird auch ein Spoolverzeichnis für den Job erstellt. Das Spoolverzeichnis enthält eine Kopie der Eingabedatei und weiterer Dateien, die Informationen zu dem Job bereitstellen. Externe Schritte können Programme aufrufen, die im Spoolverzeichnis vorhandene Dateien aktualisieren und neue Dateien in das Spoolverzeichnis schreiben.

Wenn Sie einen Schritt basierend auf der Schrittschablone RunExternalProgram erstellen, können Sie für diese Merkmale Werte angeben:

  • Externer Befehl
  • Externe Steuerdateischablone
  • Codepage für externes Programm
  • Sprache für externes Programm
  • Gültige Rückkehrcodes

Die nachstehende Abbildung zeigt, wie der Schritt RunExternalProgramStep einen Job verarbeitet. Der Schritt interpretiert Methoden und Symbole des Befehls, erstellt bei Bedarf eine Steuerdatei, führt den Befehl aus, empfängt einen Rückkehrcode, wenn das andere Programm die Verarbeitung beendet hat, und aktualisiert die Jobmerkmale, wenn das Programm eine Überschreibungsdatei zurücksendet. Anschließend wird der Job in den nächsten Schritt versetzt.

Verarbeitung der Schrittschablone RunExternalStep
Die Abbildung zeigt, wie der Schritt RunExternalProgramStep einen Job verarbeitet. Der Schritt interpretiert Methoden und Symbole des Befehls, erstellt bei Bedarf eine Steuerdatei, führt den Befehl aus, empfängt einen Rückkehrcode, wenn das andere Programm die Verarbeitung beendet hat, und aktualisiert die Jobmerkmale, wenn das Programm eine Überschreibungsdatei zurücksendet. Anschließend wird der Job in den nächsten Schritt versetzt.

Wenn ein Job in den Schritt RunExternalProgram eintritt, versucht der Schritt, den im Merkmal External command bereitgestellten Befehl auszuführen. Wurde ein Teil des Befehls in RICOH ProcessDirector-Symbolschreibweise geschrieben, werden alle Referenzen in dem Schritt interpretiert, bevor der Befehl ausgeführt wird:

  • Der Befehl muss zwei Dateinamen enthalten: den Eingabedateinamen (die Datei, die von dem anderen Programm abgerufen wird) und den Ausgabedateinamen (die Datei, die von dem anderen Programm an RICOH ProcessDirector zurückgegeben wird). Der Schritt muss diese Namen mit der RICOH ProcessDirector-Methode getFileName() erstellen. Anstatt tatsächliche Dateinamen im Befehl zu verwenden, wird die Methode als Symbol für die Dateinamen verwendet.

    Beispielsweise kann der Eingabedateiname durch das folgende Symbol dargestellt werden: ${getFileName(print,pdf,read)} und der Ausgabedateiname kann durch das folgende Symbol dargestellt werden: ${getFileName(print,pdf,write)}. Durch die Verwendung dieser Methode wird sichergestellt, dass die Anwendung die Dateien finden und korrekt zurückgeben kann.

  • Der Befehl kann Symbole für RICOH ProcessDirector-Merkmale enthalten. In diesem Fall werden diese Merkmalwerte im Befehl aufgenommen.

    Ist es beispielsweise erforderlich, dass die andere Anwendung den Jobnamen kennt, können Sie das folgende Symbol einfügen: ${Job.Name}. Der Schritt sucht nach dem Wert des Merkmals Jobname und fügt diesen in den Befehl ein.

  • Die Anwendung nimmt ggf. Merkmalwerte in einem Parameter oder einer Steuerdatei an.

    Ist dies der Fall, sollte der Befehl die Methode getControlFileName() enthalten, um einen Namen für die Steuerdatei erstellen zu können. Der Schritt verwendet die Steuerdateischablone, die im Merkmal Externe Steuerdateischablone gelistet ist, um die Inhalte der Steuerdatei zu erstellen, und fügt anschließend den Dateinamen in den Befehl ein.

  • Die Anwendung kann unter Umständen Werte in einem JDF-Jobticket annehmen.

    Ist dies der Fall, sollte der Befehl die Methode getFileName() enthalten, um den Namen für das JDF-Jobtickets erstellen zu können. Ein Beispiel für diese Syntax ist ${getFileName(overrides,jdf,read)}.

Nachdem all diese Symbole interpretiert wurden, wird der Befehl ausgeführt.

Die externe Anwendung führt ihre Verarbeitung durch, kopiert ihre Ausgangsdateien in die richtigen Verzeichnisse und gibt einen Rückkehrcode zurück. Die Ausgabedateien können Folgendes enthalten:

  • Die geänderte Druckdatei, deren Name auf dem Wert des getFileName()-Symbols basiert, der im Befehl eingefügt wurde.
  • Eine Datei, die dazu verwendet wird, Merkmalwerte an RICOH ProcessDirector zurückzugeben.

    RICOH ProcessDirector, das auf folgende Weise Merkmalwerte von externen Programmen annehmen kann:

    • In einer Datei mit dem Namen jobid.overrides.txt oder .text, die eine Liste von RICOH ProcessDirector-Attribut/Wertpaaren enthält
    • In einer leeren Datei mit einem Dateinamen, der die Attribut-/Wertpaare enthält, die im Spooldateiverzeichnis erstellt werden, wenn die Datei Merkmalwertpaare auf den Ausgabeparametern des Befehls enthält.

Der Schritt vergleicht den Rückkehrcode mit den Werten, die für den Schritt im Merkmal Gültige Rückkehrcodes gelistet sind. Entspricht dieser einem der Codes, wird mit der Verarbeitung fortgefahren. Entspricht er keinem der Codes, wird der Job in einen Fehlerzustand gesetzt.

Der Schritt sucht nach der Datei mit den Merkmalwerten. Findet er eine Datei, wird diese (bzw. der Dateiname) gelesen und die Merkmalwerte werden aktualisiert. Anschließend wird die Verarbeitung von dem Schritt vollständig ausgeführt. Unter Umständen übergibt der Schritt den Job an einen anderen Schritt oder beendet eine Abzweigung des Workflows.

Verarbeitungsablauf: RunHotFolderApplication

Wenn Sie diesen Schritt erstellen, können Sie für diese Merkmale Werte eingeben:

  • Dateigrößenprüfzähler
  • Zu sendende Datei
  • Abfrageintervall
  • Abrufordner
  • Abrufmuster
  • Abgerufene Datei
  • Sendender Ordner
  • Zeitlimitintervall

Die nachstehende Abbildung zeigt, wie der Schritt RunHotFolderApplication einen Job verarbeitet. In dem Schritt wird die Methode und das Symbol des Namens der zu sendenden Datei interpretiert und die Datei wird in das sendende Verzeichnis kopiert. Anschließend wird gewartet, bis das externe Programm die Datei verarbeitet. Der Schritt überwacht das abrufende Verzeichnis für die Datei und ruft diese ab, sobald sie vollständig in das Verzeichnis kopiert wurde. Anschließend wird der Job in den nächsten Schritt versetzt.

Der Schritt kann Jobs verarbeiten, die über eine oder mehrere Dateien verfügen.

Verarbeitung der Schrittschablone RunHotFolderApplication
Die Abbildung zeigt, wie der Schritt RunHotFolderApplication einen Job verarbeitet. In dem Schritt wird die Methode und das Symbol des Namens der zu sendenden Datei interpretiert und die Datei wird in das sendende Verzeichnis kopiert. Anschließend wird gewartet, bis das externe Programm die Datei verarbeitet. Der Schritt überwacht das abrufende Verzeichnis für die Datei und ruft diese ab, sobald sie vollständig in das Verzeichnis kopiert wurde. Anschließend wird der Job in den nächsten Schritt versetzt.

Wenn ein Job in einen Schritt eintritt, liest der Schritt den Wert des Merkmals Zu sendende Datei und sucht nach der Datei im Spoolverzeichnis. Der Schritt kopiert die Druckdatei in das Verzeichnis, das in dem Merkmal Sendender Ordner festgelegt wurde. Der Schritt wartet darauf, dass die andere Anwendung die Datei aus dem Verzeichnis abruft.

Nachdem die Datei kopiert wurde, beginnt der Schritt mit der Überwachung des Verzeichnisses, das in dem Merkmal Abzurufender Ordner angegeben ist. Der Schritt sucht in dem Ordner nach einer Datei, deren Name den im Verzeichnis Abrufmuster festgelegten Muster entspricht. Ist keine Datei vorhanden, die die Kriterien erfüllt, wartet der Schritt, bis die in dem Merkmal Abfrageintervall festgelegte Zeit abgelaufen ist und überprüft den Ordner ein weiteres Mal.

In diesem Schritt wird für einen festgelegten Zeitraum nach der Datei gesucht. Der Zeitraum wird von dem Wert in dem Merkmal Zeitlimitintervall bestimmt. Das Zeitlimitintervall beginnt ab dem Zeitpunkt, an dem die Druckdatei in den Sendenden Ordner kopiert wird. Erscheint die geänderte Datei nicht in dem Abrufenden Ordner, bevor das Zeitlimitintervall abläuft, geht der Job in einen Fehlerzustand über.

Wenn der Schritt die erwartete Datei das erste Mal in dem Verzeichnis findet, merkt sich dieser die Größe der Datei, führt jedoch keine weiteren Aktionen durch. In dem Schritt muss sichergestellt werden, dass die gesamte Datei von der anderen Anwendung übertragen wurde, bevor mit der Verarbeitung fortgefahren wird. Nachdem das Abfrageintervall abgelaufen ist, wird in dem Schritt eine erneute Überprüfung durchgeführt, die Datei wird gefunden und die Dateigröße wird mit der zuvor gemerkten Dateigröße verglichen.

  • Ist die Datei größer als die vorherige Größe, muss der Schritt weiterhin warten und die Größe erneut überprüfen, nachdem das Abfrageintervall abgelaufen ist.
  • Verfügt die Datei über dieselbe Größe wie bei der zuvor durchgeführten Überprüfung, wird in dem Schritt festgehalten, dass sich die Dateigröße nicht verändert hat. Die Größe hatte zwei Mal denselben Wert.

    Der Schritt prüft den Wert des Dateigrößenprüfzählers. Dieser Wert entspricht der Anzahl, wie oft die Dateigröße den gleichen Wert haben muss, bevor in dem Schritt angenommen werden kann, dass die Datei vollständig kopiert wurde. Entspricht der Dateigrößenprüfzähler der Anzahl, zu der die Dateigröße den gleichen Wert aufwies, wird die Datei von dem Schritt als vollständig betrachtet.

Ist die Datei vollständig, wird diese basierend auf dem Wert des Merkmals Abgerufene Datei von dem Schritt umbenannt und wird für den Job wieder in das Spoolverzeichnis kopiert. Anschließend wird die Verarbeitung von dem Schritt vollständig ausgeführt. Unter Umständen übergibt der Schritt den Job an einen anderen Schritt oder beendet eine Abzweigung des Workflows.

Hinweis: RICOH ProcessDirector stellt getrennt bewertete Funktionen bereit, die Schnittstellen mit bestimmten externen Programmen bieten. Dazu gehören Avanti Slingshot Connect, FusionPro Connect, Quadient Inspire Connect, PitStop Connect und Ultimate Impostrip® Connect. Das Postal-Enablement-Feature arbeitet mit mehr als einem externen Programm.
  • Avanti Slingshot Connect bietet eine Schnittstelle mit der Software Avanti Slingshot Management Information System.
  • FusionPro Connect bietet eine Schnittstelle zu FusionPro Server.
  • PitStop Connect bietet eine Schnittstelle mit Enfocus PitStop Server 10 oder höher.
  • Das Postal-Enablement-Feature bietet eine Schnittstelle mit Postbereinigungssoftware wie Bell and Howell BCC Mail Manager und TEC Mailing Solutions MailPreparer.
  • Quadient Inspire Connect bietet eine Schnittstelle mit Quadient Inspire Designer, Version 8 und höher.
  • Ultimate Impostrip® Connect bietet eine Schnittstelle mit Ultimate Impostrip® Automation oder Scalable unter Windows.

RICOH ProcessDirector stellt die externe Programmsoftware mit diesen Features nicht bereit.

1.4.4.1 Externe Programme konfigurieren

Bevor Sie mit den Konfigurationsschritten für einen externen Schritt beginnen, müssen Sie das externe Programm konfigurieren, das den externen Schritt aufruft.
Installieren Sie das externe Programm und ggf. die Software für den Anwendungsserver/sekundären Server, bevor Sie mit dieser Prozedur beginnen.

Wichtige Punkte, die es bei der Installation des Basisprodukts oder Anwendungs-/sekundären Servern und der anderen Anwendung zu beachten gilt:

  • Wenn Sie die RICOH ProcessDirector-Software auf einem Linux-System installieren, erstellt das Installationsprogramm den RICOH ProcessDirector-Systembenutzer (aiw1 ist der Standardwert). Wenn Sie die Funktion eines externen Programms überprüfen, das auf einem Linux-System ausgeführt wird, benutzen Sie für den Funktionstest den RICOH ProcessDirector-Systembenutzer.
  • RICOH ProcessDirector erstellt das Systembenutzerkonto für RICOH ProcessDirector auf einem Windows-Anwendungsserver nicht automatisch. Das Installationsprogramm fordert den Namen des Benutzerkontos an, das als RICOH ProcessDirector-Benutzer verwendet werden soll. Überprüfen Sie die Funktion des externen Programms über das Benutzerkonto für den RICOH ProcessDirector-Benutzer auf dem Windows-Anwendungsserver.
  • Wenn der RICOH ProcessDirector primäre Computer ein Linux-System ist, stellen Sie sicher, dass der RICOH ProcessDirector-Systembenutzer und der Benutzer, den die andere Anwendung nutzt, die entsprechenden Berechtigungen für die von ihnen benutzten Verzeichnisse und Dateisysteme haben.
  • Wenn der RICOH ProcessDirector primäre Computer ein Windows-System ist und die andere Anwendung sich auf einem zugeordneten Netzlaufwerk befindet, bearbeiten Sie die Datei mountDrives.bat, um das Netzlaufwerk zuzuordnen, sobald RICOH ProcessDirector startet. Die Datei befindet sich im Verzeichnis c:\aiw\aiw1\bin\.
  • Stellen Sie sicher, dass der RICOH ProcessDirector-Systembenutzer auf einem primären Linux-Computer oder RICOH ProcessDirector auf einem primären Windows-Computer die andere Anwendung finden und ausführen kann. Gehen Sie nach einer dieser Methoden vor:
    • Nehmen Sie den vollständigen Pfad zur Anwendung in den Befehl auf, den Sie erstellen.
    • Fügen Sie die Anwendung der PATH-Umgebungsvariablen dem primären Windows-Computer oder dem RICOH ProcessDirector-Systembenutzer auf einem primären Linux-Computer hinzu.

      Diese Option funktioniert am besten, wenn die andere Anwendung auf demselben System wie der primäre Server ausgeführt wird. Wenn die Anwendung auf einem Anwendungs-/sekundären Server ausgeführt wird, funktioniert diese Option nur, wenn Sie das Verzeichnis anhängen, in dem die andere Anwendung installiert ist.

    • Erstellen Sie auf einem primären Linux-Computer eine symbolische Verknüpfung zu der anderen Anwendung, und speichern Sie die Verknüpfung in /aiw/aiw1/bin.

      Das Speichern einer symbolischen Verbindung in diesem Verzeichnis bietet einige wesentliche Vorteile. RICOH ProcessDirector fügt dieses Verzeichnis zur PATH-Umgebungsvariable hinzu, wenn der RICOH ProcessDirector-Systembenutzer angelegt wird, damit die Anwendung ohne separate Bearbeitung von PATH erkannt werden kann. Das Verzeichnis wird nicht gelöscht, wenn Sie den Dienst anwenden, obgleich einige der darin enthaltenen Dateien möglicherweise aktualisiert werden. Die Verknüpfungsdatei sollte davon nicht betroffen sein.

      Darüber hinaus können Anwendungsserver und sekundäre Server auf dieses Verzeichnis zugreifen. Infolgedessen können auch sie die symbolische Verbindung zur Lokalisierung der externen Anwendung in dem /aiw-Dateisystem nutzen. Die externe Anwendung kann nicht gleichzeitig auf einem primären Linux-Computer und einem Windows-Anwendungsserver ausgeführt werden.

Gehen Sie wie folgt vor, um ein externes Programm zu konfigurieren:

  1. Verifizieren Sie anhand der Dokumentation für das externe Programm, dass es fehlerfrei als Standalone-Programm ausgeführt wird.
  2. Wenn Sie vorhaben, RunExternalProgram zu nutzen:
    1. Wenn die Anwendung auf einem Linux-Computer ausgeführt wird, melden Sie sich als RICOH ProcessDirector-Systembenutzer an. Wenn die Anwendung auf dem primären Windows-Computer ausgeführt wird, melden Sie sich bitte als Administrator an.
    2. Stellen Sie den Befehl zusammen, den Sie zum Aufrufen des Programms von der Befehlszeile verwenden können, und nutzen Sie ihn, um eine Eingabedatei an das Programm zu übergeben.
      Dokumentieren Sie, dass der Befehl korrekt funktioniert, sodass Sie ihn bei der Konfiguration Ihrer Schrittvorlage als Modell verwenden können.
    3. Erstellen Sie eine Steuerdateivorlage für den anzuwendenden Schritt.

      Wenn das externe Programm die Merkmalwerte, die es benötigt, aus einer der Druckdatei begefügten Parameterdatei ausliest, kann der Schritt RunExternalProgram diese Datei generieren. Zum Generieren der Datei nutzt der Schritt eine Steuedateischablone. Gehen Sie wie folgt vor, um die Steuerdateischablone zu erstellen:

      1. Erstellen Sie eine Kopie einer Parameterdatei, die die Anwendung verwenden kann.
      2. Ersetzen Sie alle Merkmalwerte in der Datei durch die RICOH ProcessDirector-Symbolschreibweisendarstellung des Merkmals. Wenn es sich bei einem Wert um den Dateinamen für eine Datei im Job handelt, ersetzen Sie diesen Wert durch den geeigneten RICOH ProcessDirector-Methodenaufruf zur Ermittlung des Dateinamens.

        Während der Verarbeitung nutzt der Schritt die Schablone für die Generierung der Parameterdatei, wobei er alle Referenzen auflöst und die Werte für den aktuellen Job eingibt.

      3. Kopieren Sie die Steuerdateischablone in ein Verzeichnis im freigegebenen RICOH ProcessDirector-Dateisystem (/aiw/aiw1/ (Linux) oder C:\aiw\aiw1\ (Windows).)

        Muster-Steuerdateischablonen für externe Programme sind in /aiw/aiw1/samples/external_programs/ (Linux) oder C:\aiw\aiw1\samples\external_programs\ (Windows) installiert. Sie können diese Dateien in das Verzeichnis /aiw/aiw1/control_files/external_programs/ (Linux) oder C:\aiw\aiw1\control_files\external_programs\ (Windows) kopieren und anpassen oder sie Ihren eigenen Steuerdateien im Verzeichnis /aiw/aiw1/control_files/external_programs/ (Linux) oder C:\aiw\aiw1\control_files\external_programs\ (Windows) hinzufügen. Schreiben Sie sich die Verzeichnisposition Ihrer Steuerdateischablone auf.

      4. Stellen Sie auf einem Linux-System sicher, dass die Dateiberechtigungen für die Steuerdateivorlage Zugriff auf die andere Klasse von Systembenutzern gewährt. Setzen Sie beispielsweise die Berechtigungen für die Steuerdateischablone auf 666.
      5. Stellen Sie sicher, dass ein externer Befehl die Steuerdatei in dem Parameter übergibt, der erwartet wird (die Option -o, um beispielsweise zusätzliche Jobmerkmale hinzuzufügen).

    4. Erstellen Sie auf einem Linux-System eine symbolische Verknüpfung zu der Anwendung auf dem primären Computer:
      1. Melden Sie sich bei dem System, auf dem das RICOH ProcessDirector-Basisprodukt ausgeführt wird, als RICOH ProcessDirector-Systembenutzer an.
      2. Stoppen Sie mit dem Befehl stopaiw den primären Server.
      3. Verwenden Sie diesen Befehl zur Estellung der symbolischen Verbindung:
        ln -s application_file /aiw/aiw1/bin/link_file
        Ersetzen Sie application_file durch den vollständigen Pfad zur ausführbaren Datei der Anwendung, und ersetzen Sie link_file durch den Namen der symbolischen Verbindungsdatei, die Sie erstellen wollen. Die ausführbare Datei muss sich in dem /aiw -Dateisystem befinden.
      4. Benutzen Sie den Befehl startaiw zum Starten des primären Servers.
  3. Wenn Sie vorhaben, RunHotFolderApplication zu nutzen:
    1. Melden Sie sich am primären Computer an. Melden Sie sich bei Linux-Systemen als RICOH ProcessDirector-Systembenutzer an.
    2. Kopieren oder transferieren Sie eine Musterdruckdatei in den Eingangsordner für die Anwendung.
    3. Überprüfen Sie die andere Anwendung, um sicherzustellen, dass sie mit der Verarbeitung der Datei beginnt.
    4. Überwachen Sie den Ausgabeordner für die resultierende Datei. Wenn sie ausgegeben wird, kopieren oder transferieren Sie sie in ein anderes Verzeichnis. Stellen Sie dann sicher, dass sie korrekt ist.
    5. Navigieren Sie zu dem Verzeichnis, in dem die Protokolldatei für die andere Anwendung gespeichert ist, und stellen Sie sicher, dass Sie die Protokolldateien öffnen und sehen können.

1.4.4.2 Externe Schritte

1.4.4.2.1 Externe Befehle

Wenn Sie sich dafür entscheiden, die Schrittvorlage RunExternalProgram zu verwenden, entscheiden Sie sich zunächst, welchen Befehl Sie verwenden möchten, bevor Sie damit beginnen, Ihre Schrittvorlage zu erstellen. Hier sind einige Beispiele von Befehlen, die eine RICOH ProcessDirector-Symbolschreibweise verwenden.

Kopieren einer neueren Druckdatei in ein Verzeichnis

In dem folgenden Beispiel kopiert der Linux-Befehl cp nur dann die Datei Jobnummer.print.pdf aus dem Spoolverzeichnis für den Job, wenn die Quellendatei jünger als die Zieldatei ist:
cp -u ${getAbsoluteFileName(print, pdf, read)} /tmp/jobarchives

${getAbsoluteFileName(print, pdf, read)} ist die RICOH ProcessDirector-Symbolformel, die den Namen der PDF-Druckdatei in dem Spoolverzeichnis zurückgibt. Ist die PDF-Druckdatei bei der Ausführung des externen Programms im Spoolverzeichnis nicht vorhanden, tritt ein Fehler auf.

Aktualisieren einer Druckdatei und anschließendes Schreiben der Datei in das Spoolverzeichnis

In dem folgenden Beispiel liest das externe Programm Mein_Programm die Datei Jobnummer.print.pdf aus dem Spoolverzeichnis und schreibt eine aktualisierte Version der Datei unter Verwendung der Umleitung in das Spoolverzeichnis:
myprogram -i ${getFileName(print, pdf, read)} > 
${getFileName(print, pdf, write)}

${getFileName(print, pdf, read)} ist die RICOH ProcessDirector-Symbolformel, die den Namen der PDF-Druckdatei in dem Spoolverzeichnis zurückgibt. Ist die PDF-Druckdatei bei der Ausführung des externen Programms in dem Spoolverzeichnis nicht vorhanden, gibt RICOH ProcessDirector den Namen der Eingabedatei für den Job (Jobnummer.print.unknown) zurück. Ist diese Datei in dem Spoolverzeichnis nicht vorhanden, tritt ein Fehler auf.

Lesen der Überschreibungsdatei für einen Druckjob und Schreiben einer Statistikdatei in das Spoolverzeichnis

In dem folgenden Beispiel liest das externe Programm auditstatistics die Datei Jobnummer.overrides.text aus dem Spoolverzeichnis und schreibt die neue Statistikdatei Jobnummer.statistics.text in das Spoolverzeichnis:
auditstatistics inputfile=${getFileName(overrides, text, read)} 
outputfile=${getFileName(statistics, text, write)}

Verwendung einer separaten Datei zur Übergabe von Merkmalwerten an ein externes Programm mit Hilfe der Druckdatei

In dem folgenden Beispiel erstellt der Linux cp-Befehl eine CSV-Datei, für die eine entsprechende RICOH ProcessDirector-Steuerdatei vorhanden ist. Die Steuerdatei verfügt über eine Symbolliste für neun RICOH ProcessDirector-Jobmerkmale:
cp ${getControlFileName()} /aiw/aiw1/samples/${Job.ID}.info.csv

${getControlFileName()} ist die RICOH ProcessDirector-Symbolformel, die den Namen der aufgelösten Steuerdatei zurückgibt. RICOH ProcessDirector generiert die Steuerdatei aus der angegebenen Steuerdateischablone.

Die Steuerdatei kann die Methode getChildFileName verwenden, um den Namen einer untergeordneten Datei zurückzugeben, damit das externe Programm eine Datei in das Unterverzeichnis children des Spoolverzeichnisses schreiben kann. Das externe Programm muss die Dateinamen von Dateien untergeordneter Jobs in dem folgenden Format schreiben:

JobNumber.UsageType.DataType.n,Job.JobType=JobTypeName
JobTypeName ist der Name des Workflows, den der untergeordnete Job benötigt. Der Workflow muss vorhanden und aktiviert sein.

Wenn Sie einem Workflow mit Hilfe des Merkmalnotizbuchs Jobtypen einen Schritt hinzufügen, der auf der Schrittvorlage RunExternalProgram basiert, ändern sich die Merkmale, für die in den Jobstandardwerten die Phase [Empfang] angegeben ist, in die Phase, der der Schritt hinzugefügt wird.

Ausführung eines Befehls unter Verwendung eines vollständigen Pfadnamens

In diesem Beispiel wird ein vollständiger Pfadname verwendet, um das vom Benutzer bereitgestellte externe Programm mytransform aufzurufen und eine Datei in ein PDF-Format umzuwandeln. mytransform liest die Namen der Eingabe- und Ausgabedateien aus einer Steuerdatei:
/opt/myprograms/bin/mytransform -c ${getControlFileName()}

Archivieren einer Druckdatei in einem Windows-System

In dem folgenden Beispiel benutzt der externe Schritt den Windows-Befehl copy, um eine Kopie der Datei Jobnummer.print.pdf aus dem Spoolverzeichnis in ein Archivverzeichnis auf dem Windows-System zu kopieren:
copy ${getAbsoluteFileName(print,pdf,read)} d:\archive\pdf
    Hinweis:
  • Auf dem Windows-Systemverzeichnis muss RICOH ProcessDirector installiert sein und der Windows-Anwendungsserver muss mit dem primären Server verbunden sein.
  • Geben Sie das Windows-Verzeichnis in dem Windows-spezifischen Format als Verzeichnisnamen an.
  • Benutzen Sie native Windows-Befehle und keine SFU-Befehle (Windows Services for UNIX, SUF), wo dies geeignet ist. Benutzen Sie beispielsweise den Befehl copy und nicht den Befehl cp. Nicht alle SFU-Befehle sind auf Windows-Systemen verfügbar.
  • Je nach Befehl muss nicht zwingend ein Verzeichnis auf dem Windows-System vorhanden sein. Der Befehl kann das Verzeichnis auf dem Windows-System erstellen.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie die Schrittvorlage so optimieren, dass die Ausführung nur auf einem Windows-Anwendungsserver erfolgt. Da die Verzeichnisnamen auf einem Linux-System ein anderes Format haben als auf einem Windows-System, scheitert ein auf dieser Schrittvorlage basierender Befehl, wenn RICOH ProcessDirector versucht, den Schritt auf einem Nicht-Windows-System auszuführen.

1.4.4.2.2 RICOH ProcessDirector-Methoden verwenden

Wenn RICOH ProcessDirector einen Job erstellt, wird auch ein Spoolverzeichnis erstellt. Das Spoolverzeichnis enthält eine Kopie der Eingabedatei und weiterer Dateien, die Informationen zu dem Job bereitstellen. Schritte und Befehle können auf die verschiedenen Dateien im Spoolverzeichnis zugreifen und sie während der Verarbeitung verwenden. Sie können vorhandene Spooldateien auch aktualisieren und neue Dateien in das Verzeichnis schreiben.

RICOH ProcessDirector stellt die folgenden Methoden bereit, um Dateien im Spoolverzeichnis für einen Job zu lesen und zu schreiben:

  • getFileName
  • getAbsoluteFileName
  • getCurrentFile
  • getCurrentAFPFile
  • getControlFileName
  • getChildFileName
  • getChildFileStem

1.4.4.2.2.1 Spoolverzeichnisnamen

Das Standard-Spoolverzeichnis, das RICOH ProcessDirector für einen Job erstellt, ist /aiw/aiw1/spool/default/JobNumber (Linux) oder C:\aiw\aiw1\spool\default\JobNumber (Windows).

Beispiel:

  • /aiw/aiw1/spool/default/10000006 (Linux)
  • C:\aiw\aiw1\spool\default\10000006 (Windows)

Das Standard-Spoolverzeichnis, das es für einen Job erstellt, ist /aiw/aiw1/spool/default/JobNumber.Number (Linux) oder C:\aiw\aiw1\spool\default\JobNumber.Number (Windows). Beispiel:

  • /aiw/aiw1/spool/default/10000006.4 (Linux)
  • C:\aiw\aiw1\spool\default\10000006.4 (Windows)

In RICOH ProcessDirector-Nachrichten und im Notizbuch der Merkmale für einen Job wird das Spoolverzeichnis als Stammdateipfad bezeichnet.

RICOH ProcessDirector benutzt diese Namenskonventionen immer für die Namen von Standard-Spoolverzeichnissen. Berechtigte Benutzer können die Standard-Namenskonventionen nicht ändern.

Sie können zusätzliche Spoolverzeichnisse erstellen. Die Namen zusätzlicher Spoolverzeichnisse haben das folgende Format: /aiw/aiw1/spool/SpoolName/JobNumber (Linux) oder C:\aiw\aiw1\spool\SpoolName\JobNumber (Windows) und /aiw/aiw1/spool/SpoolName/JobNumber.Number (Linux) oder C:\aiw\aiw1\spool\SpoolName\JobNumber.Number (Windows). Spoolname ist der Unterverzeichnisname, den der berechtigte Benutzer zugeordnet hat.

1.4.4.2.2.2 Spooldateinamen

Bei der Verarbeitung eines Jobs generiert RICOH ProcessDirector Spooldateien für den Job. Es gibt folgende Formate für RICOH ProcessDirector-Spooldateinamen:

Syntax 1, übergeordneter oder eigenständiger Job:

JobNumber.Usagetype.Datatype

Syntax 2, untergeordneter Job:

JobNumber.Usagetype.Datatype.ChildGroupID

Dabei gilt Folgendes:

Verwendungstyp
Beschreibt den Zweck oder die Rolle der Spooldatei innerhalb des Jobs. Bei Verwendungstypschlüsselwörtern muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. Zwar hat RICOH ProcessDirector andere als die unten aufgeführten Verwendungstypschlüsselwörter, aber die hier aufgeführten Verwendungstypschlüsselwörter sind diejenigen für Spooldateien, die externe Programme möglicherweise lesen oder in die externe Programme möglicherweise schreiben:
aiwlist
Enthält einen Eintrag für jede Eingabedatei im Job sowie den Übergabetyp für die Eingabedatei. Je nach Job hat RICOH ProcessDirector möglicherweise Eingabedateien generiert, oder es wurden Eingabedateien mit der Eingabedatei übergeben, die die Anfangsjobdaten enthält. Die Datei aiwlist kann bei der Fehlerbestimmung nützlich sein.

In dem folgenden Beispiel wird dargestellt, wie der Dateiinhalt aussehen kann, wenn RICOH ProcessDirector Eingabedateien generiert. Die Information in der ersten Spalte ist der Übergabetyp.

Linux:

Data;/aiw/aiw1/System/hf/PDF/Staged/
sample.PRD.AIW_TS.2006-04-27-08.57.31.476
Other;/aiw/aiw1/System/hf/PDF/Staged/
sample.JCL.AIW_TS.2006-04-27-08.57.31.593
List;/aiw/aiw1/System/hf/PDF/Staged/
sample.lst.AIW_TS.2006-04-27-08.57.31.534
AIWList;/aiw/aiw1/System/hf/PDF/Staged/
AIWList.AIW_TS.2006-04-27-08.57.31.794

Windows:

Data;C:\aiw\aiw1\System\hf\PDF\Staged\
sample.PRD.AIW_TS.2006-04-27-08.57.31.476
Other;C:\aiw\aiw1\System\hf\PDF\Staged\
sample.JCL.AIW_TS.2006-04-27-08.57.31.593
List;C:\aiw\aiw1\System\hf\PDF\Staged\
sample.lst.AIW_TS.2006-04-27-08.57.31.534
AIWList;C:\aiw\aiw1\System\hf\PDF\Staged\
AIWList.AIW_TS.2006-04-27-08.57.31.794
Steuerelement
Eine spezielle, von RICOH ProcessDirector generierte Steuerdatei. Sie enthält Verarbeitungsparameter, die in einer Steuerdateischablone angegeben wurden, die mit der Eingabedatei für den Job übergeben wurde. RICOH ProcessDirector generiert die Steuerdatei aus der Datei, die für den Job im Merkmal Externe Steuerdateischablone angegeben ist. Beim Erstellen der Steuerdatei löst alle RICOH ProcessDirector-spezifischen Einträge aus der Steuerdateischablone auf. Der PDF-Workflow beispielsweise führt einen Schritt RunExternalProgram während der Vorbereitungsphase aus. Der Schritt RunExternalProgram legt dieses Merkmal Externer Befehl fest:

/aiw/aiw1/bin/copy_files.pl ${getControlFileName()} /aiw/aiw1/samples/${Job.ID}.info.csv

Der Schritt RunExternalProgram legt dieses Merkmal Externe Steuerdateischablone fest:

/aiw/aiw1/control_files/external_programs/job_info.cfg (Linux)

C:\aiw\aiw1\control_files\external_programs\job_info.cfg (Windows)

Die Steuerdateischablone job_info.cfg enthält die folgenden Informationen:

Job.ID,Job.Name,Job.JobType,Job.SubmitTime,Job.RequestedPrinter,
Job.InputFile.Size,Job.JobSize,Job.TotalPages,Job.TotalSheets

${Job.ID},${Job.Name},${Job.JobType},${Job.SubmitTime},
${Job.RequestedPrinter},${Job.InputFile.Size},${Job.JobSize},
${Job.TotalPages},${Job.TotalSheets}

Wenn RICOH ProcessDirector eine Steuerdatei aus dieser Vorlage erstellt, löst es die Werte der Symbole ${Job.ID}, ${Job.Name}, ${Job.JobType}, ${Job.SubmitTime}, ${Job.RequestedPrinter}, ${Job.InputFile.Size}, ${Job.JobSize}, ${Job.TotalPages} und ${Job.TotalSheets} in die tatsächlichen RICOH ProcessDirector-Jobmerkmale auf. Beispiel:
${Job.ID}=10000001
${Job.Name}=Demo.pdf
${Job.JobType}=PDF
${Job.SubmitTime}=10:02.35
${Job.RequestedPrinter}=Sample
${Job.InputFile.Size}=2608549
${Job.JobSize}=26
${Job.TotalPages}=26
${Job.TotalSheets}=26
    Hinweis:
  • Nicht für alle von RICOH ProcessDirector erstellten Jobs gibt es zugeordnete Steuerdateien in den Spoolverzeichnissen der Jobs.
overrides
Enthält eine Kopie der jobspezifischen Parameter, die mit der Eingabedatei für den Job übergeben werden. RICOH ProcessDirector kann diese Parameter zusammen mit einer Steuerdatei verwenden, um Jobmerkmale für den Job festzulegen.

Beispielsweise enthalten Jobs, die RICOH ProcessDirector über Download für z/OS oder AFP Download Plus empfängt, wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert ist, Datensatzname.JCL-Dateien, die der Download-Dämon generiert. Diese Dateien enthalten Informationen, die die für JCL-Parameter angegebenen Werte darstellen. In dem folgenden Beispiel wird der Inhalt einer Überschreibungsdatei gezeigt, die JCL-Werte für Parameter enthält:

"-odatat=line -ofileformat=record -occ=yes -occtype=a -ochars=GF10 
-opagedef=P1A 06462 -of=F1A10110 -ocop=001 -odatac=block -ojobn=PAYROLL 
-ous=ADMIN1 -ono=BLD PDEVL -opr=KÿSMITH -opa=forms=STD,class=C,
destination=CHI3,jobid=JOB 02357,OUTGRP=NEXT"

Eine Steuerungsdatei wie receive_jcl_jobtype.cfg in /aiw/aiw1/samples/rules/ (Linux) oder C:\aiw\aiw1\samples\rules\ (Windows), die RICOH ProcessDirector bereitstellt, kann die Überschreibungsdatei bearbeiten.

    Hinweis:
  • Nicht für alle von RICOH ProcessDirector erstellten Jobs gibt es zugeordnete Überschreibungsdateien in den Spoolverzeichnissen der Jobs.
drucken
Eine Druckdatei, die die Daten für den Job enthält. Die Daten können mit dem Format der von RICOH ProcessDirector empfangenen Eingabedatei übereinstimmen, oder sie können ein anderes Format haben. Das Format hängt von der Verarbeitung ab, die für den Job durchgeführt wurde. Beispielsweise kann eine Eingabedatei während der Verarbeitung in PostScript umgewandelt werden.

Neben den von RICOH ProcessDirector benutzten Verwendungstypschlüsselwörtern können berechtigte Benutzer ihre eigenen Verwendungstypschlüsselwörter angeben, wenn sie RICOH ProcessDirector-Methoden zum Bearbeiten von Dateien im Spoolverzeichnis verwenden. Benutzerdefinierte Schlüsselwörter dürfen jedoch keine Varianten der RICOH ProcessDirector-Schlüsselwörter sein, wenn RICOH ProcessDirector eine Datei weiterverarbeitet, die ein externes Programm in das Spoolverzeichnis schreibt. Benutzen Sie beispielsweise nicht den Verwendungstyp PRINT oder Print, da RICOH ProcessDirector nur print erkennt.

Datentyp
Beschreibt den Inhalt oder den Datenstromtyp der Spooldatei. Ob das Spoolverzeichnis für einen bestimmten Job eine Spooldatei mit einem bestimmten Datentyp enthält, hängt von der Verarbeitung ab, die für den Job durchgeführt wurde. Bei Datentypschlüsselwörtern muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. RICOH ProcessDirector stellt die folgenden Schlüsselwörter bereit:
afp
AFP-Format (AFP = Advanced Function Presentation). Die Spooldatei enthält Jobdruckdaten.
gif
Graphic Interchange Format (GIF). Die Spooldatei enthält Bilddaten.
jdf
JDF-Format (Job Definition Format). Die Spooldatei enthält jobspezifische Parameter vom Job-Ticket.
jpeg
JPEG-Format (JPEG = Joint Photographic Experts Group). Die Spooldatei enthält Bilddaten.
json
JSON-Format (JSON = JavaScript Object Notation).
linedata
Zeilendatenformat oder gemischtes Datenformat. Die Spooldatei enthält Jobeingabedaten.
mjm
Multipurpose Internet Mail Extensions (MIME)-Paket mit Daten im Format Portable Document Format (PDF), Job Definition Format (JDF) und Job Messaging Format (JMF). Die Spooldatei enthält Jobeingabedaten und jobspezifische Parameter vom Job-Ticket.
pcl
PCL-Format (PCL = Printer Control Language). Die Spooldatei enthält Jobeingabedaten.
pdf
Portable Document Format (PDF). Die Spooldatei enthält Jobeingabedaten.
ps
PostScript-Format. Die Spooldatei enthält Jobeingabedaten.
text
Der Datenstrom ist eine einfache Textdatei. Die Spooldatei kann nicht zu dem Job gehörende Daten wie beispielsweise Verarbeitungsparameter oder von einem externen Programm erstellte Informationen enthalten.
tiff
Tagged Image File Format (TIFF). Die Spooldatei enthält Bilddaten.
xml
XML-Format (XML = Extended Markup Language). Die Spooldatei enthält wohlstrukturierte XML-Daten.
zip sein
Datenkomprimierungs- und Archivierungsformat für eine oder mehrere Dateien. Die Spooldatei kann abhängig vom Format der Dateien in der ZIP-Datei Jobeingabedaten, Bilddaten oder nicht zu dem Job gehörende Daten enthalten.
Unbekannt
Der Datenstrom hat ein unbekanntes Format. RICOH ProcessDirector legt dieses Datentypschlüsselwort anfänglich für die Spooldatei fest, die eine Kopie der Original-Eingabedatei für den Job ist. Ausführliche Informationen enthält die Beschreibung des Jobmerkmals Eingabedatenstrom. Dateien mit dem Datentypschlüsselwort unknown befinden sich möglicherweise nur für sehr kurze Zeit nach der Joberstellung durch RICOH ProcessDirector in dem Spoolverzeichnis.

Neben den von RICOH ProcessDirector benutzten Datentypschlüsselwörtern können berechtigte Benutzer ihre eigenen Datentypschlüsselwörter angeben, wenn sie RICOH ProcessDirector-Methoden verwenden, damit externe Programme Dateien in das Spoolverzeichnis schreiben können. Benutzerdefinierte Schlüsselwörter für den Datentyp dürfen jedoch keine Varianten der RICOH ProcessDirector-Schlüsselwörter sein, wenn RICOH ProcessDirector eine Datei weiterverarbeitet, die ein externes Programm in das Spoolverzeichnis schreibt. Benutzen Sie beispielsweise nicht den Datentyp PDF oder Pdf, da RICOH ProcessDirector nur pdf erkennt.

Gruppen-ID_untergeordneter_Job
Ein eindeutiger numerischer Wert, den RICOH ProcessDirector benutzt, um alle Dateien zu identifizieren und zu gruppieren, die sich auf einen von einem externen Programm erstellten untergeordneten Job beziehen. Das Schlüsselwort für die Gruppen-ID des untergeordneten Jobs ist zusätzlich zu dem Datentypschlüsselwort vorhanden. Übergeordnete Jobs oder einzelne Jobs enthalten kein Schlüsselwort für die Gruppen-ID des untergeordneten Jobs.

1.4.4.2.2.3 Syntax der Methoden getFileName und getAbsoluteFileName

Sie können die Methoden getFileName und getAbsoluteFileName verwenden, um den Namen einer bestimmten Datei im Spoolverzeichnis zurückzugeben. Dies ist nützlich, da RICOH ProcessDirector jedem Job eine eindeutige Jobnummer zuordnet und die Jobnummer in Dateinamen aufnimmt. Der Hauptunterschied zwischen den beiden Methoden liegt darin, dass die Methode getAbsoluteFileName scheitert, wenn die speziell angeforderte Datei nicht vorhanden ist. Die Methode getFileName kann den Namen einer alternativen Spooldatei zurückgeben.

Wollen Sie die RICOH ProcessDirector-Methode getFileName oder getAbsoluteFileName verwenden, benutzen Sie die Symbolschreibweise, um auf diese Methoden als RICOH ProcessDirector-Symbolformeln zu verweisen. Benutzen Sie eine der folgenden Syntaxen:

Syntax 1, einzelne Suche:

${getFileName(UsageKeyword, DatatypeKeyword, FileaccessKeyword)}

${getAbsoluteFileName(UsageKeyword, DatatypeKeyword, FileaccessKeyword)}

Syntax 2, iterative Suche:

${getFileName(UsageKeyword, (DatatypeKeyword1, DatatypeKeyword2...), 
FileaccessKeyword)}

${getAbsoluteFileName(UsageKeyword, (DatatypeKeyword1, 
DatatypeKeyword2...), FileaccessKeyword)}

Dabei gilt Folgendes:

Verwendungsschlüsselwort
Ein Schlüsselwort, bei dem die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden muss und das den Verwendungstyp der Spooldatei identifiziert. Die Werte, die berechtigte Benutzer angeben können, sind die Werte, die der Teil des Spooldateinamens mit dem Verwendungstyp enthalten kann. Beispielsweise können Sie die folgenden von RICOH ProcessDirector bereitgestellten Schlüsselwörter angeben: aiwlist, control, overrides oder print. Zudem können Sie Ihre eigenen benutzerdefinierten Schlüsselwörter angeben.
Datentypschlüsselwort oder (Datentypschlüsselwort1, Datentypschlüsselwort2...)
Ein Schlüsselwort, bei dem die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden muss und das den Datentyp der Spooldatei angibt. Die Werte, die berechtigte Benutzer angeben können, sind die Werte, die der Teil des Spooldateinamens mit dem Datentyp enthalten kann. Sie können beispielsweise die von RICOH ProcessDirectorbereitgestellten Schlüsselwörter, wie jdf, pdf oder gif angeben. Zudem können Sie Ihre eigenen benutzerdefinierten Schlüsselwörter angeben.

Soll RICOH ProcessDirector nach einer anderen Spooldatei suchen, falls keine Spooldatei mit dem Anfangstyp findet, können Sie mehrere Datentypschlüsselwörter angeben. Die Datentypschlüsselwörter müssen durch Kommas getrennt und in runde Klammern eingeschlossen werden. Beispiel:

${getFileName(UsageKeyword, (print, pdf), FileaccessKeyword)}

In diesem Beispiel sucht die Methode getFileName zuerst nach einer Spooldatei mit dem Datentyp print. Findet sie keinen übereinstimmenden Spooldateinamen, sucht sie nach einer Spooldatei mit dem Datentyp pdf. Findet keinen übereinstimmenden Spooldateinamen, sucht nach einer Spooldatei mit dem Datentyp unknown. Ist diese Spooldatei nicht vorhanden, gibt RICOH ProcessDirector eine Fehlernachricht aus.

Hinweis: Ob die Methode die Datei findet, hängt von dem Verarbeitungspunkt ab, an dem RICOH ProcessDirector versucht, den Namen der Datei aufzulösen. Enthält der Workflow den Schritt SetJobPropsFromTextFile, verwenden Sie die Methode getAbsoluteFileName anstatt der Methode getFileName. Der Schritt SetJobPropsFromTextFile versucht direkt nach dem Erstellen des Jobs durch die Eingabeeinheit, den durch die Methode getFileName dargestellten Dateinamen aufzulösen, aber an diesem Punkt der Verarbeitung sind noch nicht alle Spooldateien verfügbar. RICOH ProcessDirector versucht zu diesem Zeitpunkt nicht, den Dateinamen aufzulösen, den die Methode getAbsoluteFileName unmittelbar nach der Erstellung des Jobs darstellt.

Sie können auch mehrere Datentypwerte in der Methode getAbsoluteFileName angeben, beispielsweise:

${getAbsoluteFileName(UsageKeyword, (pdf, postscript, text), 
FileaccessKeyword)}

Die Methode getAbsoluteFileName sucht in derselben Art und Weise nach Spooldateien wie die Methode getFileName, nur gibt es eine einzige Ausnahme. Sind keine Spooldateien mit einem der angegebenen Datentypen vorhanden, sucht die Methode getAbsoluteFileName standardmäßig nicht nach einer Spooldatei mit dem Datentyp unknown.

Dateizugriffsschlüsselwort
Das Dateizugriffsschlüsselwort (entweder read oder write) gibt an, ob das externe Programm die Datei aus dem Spoolverzeichnis liest oder die Datei in das Spoolverzeichnis schreibt. RICOH ProcessDirector erstellt Dateien in Unterverzeichnissen des Spoolverzeichnisses in Abhängigkeit davon, ob das externe Programm eine Datei liest oder schreibt:
Unterverzeichnis checkpoints
Wenn das externe Programm mit einer Schreiboperation Änderungen an der Datei vornimmt, versetzt RICOH ProcessDirector die Originalversion der Datei in dieses Unterverzeichnis. Wenn ein berechtigter Benutzer anschließend eine erneute Verarbeitung anfordert, kann RICOH ProcessDirector die Original-Spooldatei aus dem Unterverzeichnis checkpoints wiederherstellen. Dadurch ist sichergestellt, dass für das externe Programm dieselbe Eingabe für seine Schreiboperation wie beim ersten Verarbeiten der Datei verfügbar ist.
Unterverzeichnis tmp
Wenn das externe Programm eine neue Datei erstellt, speichert RICOH ProcessDirector die neue Datei in diesem Unterverzeichnis, bis der externe Schritt, der das externe Programm aufruft, abgeschlossen ist. Ist der Schritt abgeschlossen, versetzt RICOH ProcessDirector die neue Datei in das Spoolverzeichnis.
Hinweis: Externe Programme, die untergeordnete Jobs erstellen, müssen die untergeordneten Jobs in das Unterverzeichnis children des Spoolverzeichnisses für den Job stellen. Der von dem externen Programm erstellte Dateiname des untergeordneten Jobs muss das folgende Format haben:
JobNumber.Usagetype.Datatype,ChildGroupID,Job.JobType=JobType
Die ChildGroupID muss für alle Dateien gleich sein, die einem einzelnen untergeordneten Job zugeordnet sind. Wenn das externe Programm mehrere untergeordnete Jobs generiert, muss es die Gruppen-ID_untergeordneter_Job für jede Gruppe von Dateien erhöhen, die einem neuen untergeordneten Job zugeordnet sind.

Das externe Programm hängt ,Job.JobType= an den Dateinamen an. Dies ist der Datenbankname für das Workflowmerkmal. Der Wert JobType ist der Name des Workflows, den der untergeordnete Job benötigt. Dieser Workflow muss vorhanden und aktiviert sein.

Beispiele für getFileName und getAbsoluteFileName mit Leseoperation

Alle diese Beispiele verwenden das Spool-Verzeichnis:

  • /aiw/aiw1/spool/default/10000006 (Linux)
  • C:\aiw\aiw1\spool\default\10000006 (Windows)

Das Spool-Verzeichnis enthält diese Spooldateien:

10000006.banner_attributes.text
10000006.control.text
10000006.overrides.text
10000006.print.pdf
10000006.print.unknown
10000006.resources.pdf
10000006.resources.log
10000006.resources.outlines

In diesen Beispielen wurde der Wert des Jobmerkmals Eingabedatenstrom über keine Methode (beispielsweise über einen Jobstandardwert im Workflow oder über einen Erkennungsschritt) festgelegt. Daher ist in dem Spoolverzeichnis eine Spooldatei mit dem Datentyp unknown vorhanden:

  • Es soll der Pfad und Name der Steuerdatei für den Job /aiw/aiw1/spool/default/10000006/10000006.control.text (Linux) oder C:\aiw\aiw1\spool\default\10000006\10000006.control.text (Windows) zurückgegeben werden, damit das externe Programm eine Leseoperation für die Datei ausführen kann:
    ${getFileName(control, text, read)}
    
    ${getAbsoluteFileName(control, text, read)}
  • Es soll der Pfad und Name der Eingabedatei für den Job /aiw/aiw1/spool/10000006/10000006.print.unknown (Linux) oder C:\aiw\aiw1\spool\10000006\10000006.print.unknown (Windows) zurückgegeben werden, damit das externe Programm eine Leseoperation für die Datei ausführen kann:
    ${getFileName(print, unknown, read)}
    
    ${getAbsoluteFileName(print, unknown, read)}

Diese Beispiele verwenden das Spool-Verzeichnis:

  • /aiw/aiw1/spool/default/10000009 (Linux)
  • C:\aiw\aiw1\spool\default\10000009 (Windows)

Das Spool-Verzeichnis enthält diese Spooldateien:

10000009.banner_attributes.text
10000009.control.text
10000009.overrides.text
10000009.print.ps
10000009.resources.pdf
10000009.resources.log
10000009.resources.outlines

In diesem Beispiel wurde der Typ des Eingabedatenstroms erkannt, und 10000009.print.ps ist die Kopie der Original-Eingabedatei. Benutzen Sie Folgendes, um nach einer Eingabedatei in einem der unterstützten PostScript-Formate zu suchen:

${getFileName(print, (pdf, ps), read)}

${getAbsoluteFileName(print, (pdf, ps), read)}

Beide Methoden suchen zuerst nach einer Spooldatei mit dem Namen 10000009.print.pdf. Da diese Spooldatei nicht vorhanden ist, setzen die Methoden die Suche nach einer Spooldatei mit dem Namen 10000009.print.ps fort.

Beispiele für getFileName und getAbsoluteFileName mit Schreiboperation

Alle diese Beispiele verwenden das Spool-Verzeichnis:

  • /aiw/aiw1/spool/default/10000006 (Linux)
  • C:\aiw\aiw1\spool\default\10000006 (Windows)
  • Es soll eine Schreiboperation durch ein externes Programm konfiguriert werden, bei der eine neue Statistikdatensatzdatei in das Spoolverzeichnis geschrieben wird:
    ${getFileName(statistics, record, write)}
    
    ${getAbsoluteFileName(statistics, record, write)}

    RICOH ProcessDirector stellt das externe Programm mit dem Pfad und Dateinamen /aiw/aiw1/spool/default/10000006/10000006.statistics.record unter Linux und C:\aiw\aiw1\spool\default\10000006\10000006.statistics.record unter Windows bereit.

  • Es soll eine Schreiboperation durch ein externes Programm konfiguriert werden, bei der die PDF-Druckdatei im Spoolverzeichnis aktualisiert wird:
    ${getFileName(print, pdf, write)}
    
    ${getAbsoluteFileName(print, pdf, write)}

    RICOH ProcessDirector versetzt eine Datei namens 10000006.print.pdf, falls diese existiert, in das Unterverzeichnis checkpoints des Spoolverzeichnisses für den Job.

    RICOH ProcessDirector stellt außerdem das externe Programm mit dem Pfad und Dateinamen /aiw/aiw1/spool/default/10000006/tmp/10000006.print.pdf unter Linux und C:\aiw\aiw1\spool\default\10000006\tmp\10000006.print.pdf unter Windows bereit.

    • Wenn das Programm scheitert, wird das Spoolverzeichnis für den Job nicht geändert, da das externe Programm in eine Datei geschrieben hat, die RICOH ProcessDirector in das Unterverzeichnis tmp versetzt hat. RICOH ProcessDirector versetzt die Datei nur dann in das Spoolverzeichnis, wenn der externe Schritt, der das externe Programm aufruft, erfolgreich ausgeführt wird.
    • Ist das Programm erfolgreich, versetzt RICOH ProcessDirector die Datei aus dem Unterverzeichnis tmp in das Spoolverzeichnis. Ist bereits eine Datei mit diesem Namen im Spoolverzeichnis vorhanden, versetzt RICOH ProcessDirector diese Datei in das Unterverzeichnis tmp und dann die neu erstellte Datei aus /tmp in das Spoolverzeichnis für den Job.

1.4.4.2.2.4 Syntax der Methode getCurrentFile

Die Methode getCurrentFile gibt den Namen einer Druckdatei im Spoolverzeichnis für den Job aus. Wenn eine Datei, die einen aus der Original-Druckdatei ausgewählten Seitenbereich enthält, vorhanden ist, wird der Name dieser Datei ausgegeben. Wenn nicht, wird der Name der Original-Druckdatei ausgegeben. Dies ist hilfreich, um mit demselben Befehl den gesamten Job sowie eine Untergruppe des Jobs bearbeiten zu können, wie es häufig bei Nachdrucken der Fall ist.

Berechtigte Benutzer können das folgende Format für die Methode verwenden:

${getCurrentFile(datatype)}

Dabei gilt Folgendes:

datatype
Der Datenstrom der Druckdatei. AFP kann angegeben werden, so dass diese Methode identisch mit der Methode getCurrentAFPFile ist. Sie können die Symbolschreibweise wie ${Job.InputDataStream} für diesen Parameter verwenden.

Beispiel für getCurrentFile

Um einen Job mit lpr auf einem UNIX-basierten System an einen Durchgriffsdrucker zu übergeben, können Sie diesen Befehl für den Wert des Merkmals Druckerbefehl verwenden:

lpr -Pmyprinter ${getCurrentFile(${Job.InputDataStream})}

Wenn der Job zum ersten Mal an den Drucker übergeben wird, wird der gesamte Job gedruckt. Wenn der Job erneut verarbeitet wird, um nur eine Untergruppe von Seiten zu drucken, wird nur die Untergruppe gedruckt.

1.4.4.2.2.5 Syntax der Methode getCurrentAFPFile

Die Methode getCurrentAFPFile gibt den Namen einer AFP-Druckdatei im Spool-Verzeichnis für den Job aus. Wenn eine Datei, die einen aus der Original-Druckdatei ausgewählten Seitenbereich enthält, vorhanden ist, wird der Name dieser Datei ausgegeben. Wenn nicht, wird der Name der Original-Druckdatei ausgegeben. Dies ist hilfreich für die Arbeit mit erneut gedruckten Jobs, die eine Untergruppe des Original-Jobs enthalten können.

Die Methode benutzt keine Parameter. Berechtigte Benutzer müssen immer das folgende Format für die Methode verwenden:

${getCurrentAFPFile()}
Beispiel für getCurrentAFPFile

Ein Workflow enthält einen externen Schritt in der Druckphase vor dem Schritt PrintJobs, der dieses Merkmal wie auch den Wert festlegt:

Externer Befehl [Print][RunExternalProgram]
Wert: itm_driver -C ${getControlFileName()} -F"-itm_in_files ${getCurrentAFPFile()} -itm_out_files ${getFileName(print,pdf,write)}"

Wenn ein Job dieses Typs zum ersten Mal gedruckt wird, kopiert RICOH ProcessDirector die Druckdatei als 10000004.print.afp in das Unterverzeichnis tmp. Der externe Befehl konvertiert die AFP-Datei zum Drucken in eine PDF.

Beim erneuten Drucken des Jobs wählt der Bediener einen Seitenbereich aus der Original-Druckdatei aus. RICOH ProcessDirector kopiert nur die ausgewählten Seiten als 10000004.print_range.afp in das Unterverzeichnis tmp. Der externe Befehl konvertiert 10000004.print_range.afp in das PDF-Format.

1.4.4.2.2.6 Syntax der Methode getControlFileName

Die Methode getControlFileName gibt den Namen der aufgelösten Steuerdatei für den Job zurück.

Die Methode benutzt keine Parameter. Verwenden Sie für die Methode immer dieses Format:

${getControlFileName()}
Beispiel für getControlFileName

In diesem Beispiel wird dieses Spool-Verzeichnis verwendet:

  • /aiw/aiw1/spool/default/10000003(Linux)
  • C:\aiw\aiw1\spool\default\10000003(Windows)
Es beschreibt, wie RICOH ProcessDirector Dateien erstellt und Werte generiert, wenn Sie die Methode getControlFileName verwenden.

Ein Workflow enthält einen externen Schritt in der Phase Vorbereitung, in dem die folgenden Merkmale und Werte angegeben werden:

Externe Steuerdateischablone [Vorbereitung][RunExternalProgram]
Wert:
  • /aiw/aiw1/control_files/external_programs/job_info.cfg(Linux)
  • C:\aiw\aiw1\control_files\external_programs\job_info.cfg(Windows)
Externer Befehl [Vorbereitung][RunExternalProgram]
Wert:
  • cp ${getControlFileName()} /aiw/aiw1/samples/${Job.ID}.info.csv(Linux)
  • copy ${getControlFileName()} C:\aiw\aiw1\samples\${Job.ID}.info.csv(Windows)

Direkt vor der Ausführung des externen Schritts kopiert RICOH ProcessDirector die externe Steuerdateischablone in das Unterverzeichnis tmp des Spoolverzeichnisses und löst alle Symbole auf, die die Steuerdateischablone enthält. Dies ist die Prozedur, die RICOH ProcessDirector zum Erstellen der daraus resultierenden Steuerdatei verwendet wird. Beispielsweise wird die folgende Datei generiert: Beispielsweise wird die folgende Datei unter Linux generiert:

/aiw/aiw1/spool/default/10000003/tmp/job_info.control.text
Und folgende Datei unter Windows:
C:\aiw\aiw1\spool\default\10000003\tmp\job_info.control.text

Wenn RICOH ProcessDirector den Job erstellt, der diesen Workflow benutzt, und die Anfangsmerkmalwerte festlegt, benutzt es den Wert, der von der Methode getControlFileName zurückgegeben wurde, um den externen Befehl aufzulösen. Der Befehl lautet:

cp /aiw/aiw1/spool/default/10000003/tmp/job_info.control.text /aiw/aiw1/samples/10000003.info.csv

Oder unter Windows in Folgendes:

C:\aiw\aiw1\spool\default\10000003\tmp\job_info.control.text C:\aiw\aiw1\samples\10000003.info.csv

1.4.4.2.2.7 Syntax der Methode getChildFileName

Sie können die Methode getChildFileName verwenden, wenn ein externes Programm nur einen einzigen untergeordneten Job und die zugehörigen Dateien erstellt. Diese Methode gibt einen Dateinamen für einen untergeordneten Job zurück. Wenn das externe Programm mit dem Schreiben der Daten für den untergeordneten Job beginnt, schreibt das externe Programm die Daten in eine Datei mit dem Namen, den die Methode getChildFileName zurückgibt.

Wollen Sie die RICOH ProcessDirector-Methode getChildFileName verwenden, benutzen Sie die Symbolschreibweise, um als RICOH ProcessDirector-Symbolformel auf die Methode zu verweisen. Benutzen Sie die folgende Syntax:

${getChildFileName(Verwendungsschlüsselwort, Datentypschlüsselwort, Gruppen-ID_untergeordneter_Job)}

Dabei gilt Folgendes:

Verwendungsschlüsselwort
Ein Schlüsselwort, bei dem die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden muss und das den Verwendungstyp der Spooldatei identifiziert. Die Benutzung von Verwendungsschlüsselwort mit der Methode getChildFileName entspricht der früheren Beschreibung in diesem Thema für Spooldateien und die Methoden getFileName und getAbsoluteFileName.
Datentypschlüsselwort
Ein Schlüsselwort, bei dem die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden muss und das den Datentyp der Spooldatei identifiziert. Die Benutzung von Datentypschlüsselwort mit der Methode getChildFileName entspricht der früheren Beschreibung in diesem Thema für Spooldateien und die Methoden getFileName und getAbsoluteFileName.
Gruppen-ID_untergeordneter_Job
Ein eindeutiger numerischer Wert, den RICOH ProcessDirector benutzt, um die Dateien zu identifizieren, die zu demselben untergeordneten Job gehören. Normalerweise wird der Wert auf 1 gesetzt, wenn das externe Programm einen einzelnen untergeordneten Job generiert.

1.4.4.2.2.8 Syntax der Methode getChildFileStem

Sie können die Methode getChildFileStem verwenden, wenn das externe Programm mehrere untergeordnete Jobs erstellt oder wenn Sie nicht wissen, wie viele untergeordnete Jobs das externe Programm generieren wird. Bei dieser Methode wird ein Stammdateiname eines untergeordneten Jobs generiert, den ein externes Programm verwenden kann, um so viele Dateinamen untergeordneter Jobs zu generieren wie benötigt werden.

Wollen Sie die RICOH ProcessDirector-Methode getChildFileStem verwenden, benutzen Sie die Symbolschreibweise, um als RICOH ProcessDirector-Symbolformel auf die Methode zu verweisen. Benutzen Sie die folgende Syntax:

${getChildFileStem(Verwendungsschlüsselwort, Datentypschlüsselwort)}

Dabei gilt Folgendes:

Verwendungsschlüsselwort
Ein Schlüsselwort, bei dem die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden muss und das den Verwendungstyp der Spooldatei identifiziert. Die Benutzung von Verwendungsschlüsselwort mit der Methode getChildFileStem entspricht der früheren Beschreibung in diesem Thema für Spooldateien und die Methoden getFileName und getAbsoluteFileName.
Datentypschlüsselwort
Ein Schlüsselwort, bei dem die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden muss und das den Datentyp der Spooldatei identifiziert. Die Benutzung von Datentypschlüsselwort mit der Methode getChildFileStem entspricht der früheren Beschreibung in diesem Thema für Spooldateien und die Methoden getFileName und getAbsoluteFileName.

1.4.4.3 Schrittvorlagen für externe Schritte konfigurieren

Erstellen Sie eine Schrittvorlage, die den Befehl enthält, mit dem das externe Programm aufgerufen wird. Optimieren Sie die Schrittvorlage dann so, dass sie auf dem Linux- oder Windows-System ausgeführt wird, auf dem das externe Programm installiert ist.

1.4.4.3.1 Schrittschablonen für externe Schritte konfigurieren, die die Befehlszeile oder Steuerdateien verwenden

Richten Sie mit diesem Prozess eine Schrittschablone für externe Schritte ein, in denen die Parameter zwischen RICOH ProcessDirector und dem externen Programm anhand einer Befehlszeile oder einer Steuerdatei übergeben werden.
    Hinweis:
  • Wenn jeder Job andere Anforderungen an externe Programme stellt, brauchen Sie keine Schrittschablone zu erstellen. Fügen Sie mit der Schrittschablone RunExternalProgram einen Schritt zu einem Workflow hinzu, und aktualisieren sie anschließend die Merkmale Externer Befehl, Gültige Rückkehrcodes und Sprache für externes Programm für den Schritt, wie unten beschrieben.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine Schrittschablone für einen externen Schritt zu konfigurieren:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Schrittschablonen.
  3. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben der Schrittschablone RunExternalProgram.
  4. Klicken Sie auf Kopieren.
  5. Geben Sie einen Namen und eine Beschreibung für die neue Schrittschablone an.
  6. Klicken Sie auf den Reiter Extern.
  7. Aktualisieren Sie das Merkmal Externer Befehl.
    Dieser Wert ist der aktuelle Befehl und alle Befehlszeilenparameter, die RICOH ProcessDirector zur Ausführung des externen Programms ausgibt. Die Befehlszeichenfolge kann RICOH ProcessDirector-Symbolschreibweise aufweisen.
  8. Haben Sie eine Steuerdateischablone für die Verwendung mit dem externen Programm erstellt, aktualisieren Sie das Merkmal Externe Steuerdateischablone. Legen Sie als Wert die Verzeichnisposition und den Namen der Steuerdateischablone fest. Wenn das externe Programm seine Parameter nur als Befehlszeilenparameter empfängt, löschen Sie alle Werte für dieses Merkmal.
  9. Aktualisieren Sie das Merkmal Gültige Rückkehrcodes.
    In diesem Kontext ist ein gültiger Rückkehrcode ein beliebiger Rückkehrcode, den das externe Programm zurückgibt und bei dem keine Benutzeraktion erforderlich ist. Trennen Sie mehrere Rückgabecode-Nummern durch Kommata. RICOH ProcessDirector verschiebt den Job in den Fehlerstatus, wenn das externe Programm Werte zurückgibt, die nicht in diesem Wert enthalten sind. gibt zudem eine Nachricht in dem Protokoll für den Job aus, um Sie auf ein Problem aufmerksam zu machen, das von dem externen Programm berichtet wurde.

    Lautet der Wert für das Merkmal "Gültige Rückkehrcodes" beispielsweise 0,4 und wird das externe Programm mit dem Rückkehrcode 16 abgeschlossen, gibt RICOH ProcessDirector eine Nachricht aus, die ähnlich wie die folgende Nachricht aussieht:

    AIWI6073E Externer Schritt cp /aiw/aiw1/spool/default/10000016/10000016.print.unknown /archive/directory wurde mit einem Rückkehrcode von 16 abgeschlossen, der einen Fehler darstellt.

  10. Gelten für die Installation bestimmte Sprachenvoraussetzungen, können Sie das externe Programm anweisen, Nachrichten in einer unterstützten Sprache zurückzugeben. In der Dropdown-Liste für das Merkmal Sprache für externes Programm sind die von RICOH ProcessDirector unterstützten Sprachen aufgeführt.
  11. Klicken Sie auf OK.
  12. Wählen Sie die neue Schrittschablone aus, und klicken Sie auf Aktivieren.

1.4.4.3.2 Schrittvorlagen für externe Schritte konfigurieren, die Ordner für Sofortdruck verwenden

Benutzen Sie diesen Prozess, um eine Schrittvorlage für externe Schritte zu konfigurieren, die Ordner für Sofortdruck zum Weiterleiten der Ein- und Ausgabe zwischen RICOH ProcessDirector und dem externen Programm verwendet.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine Schrittvorlage für einen externen Schritt zu konfigurieren:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Schrittvorlagen.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Schrittvorlage RunHotFolderApplication, und wählen Sie Kopieren aus.
  4. Geben Sie einen Namen und eine Beschreibung für die neue Schrittvorlage an.
  5. Klicken Sie auf Ordner für Sofortdruck.
  6. Aktualisieren Sie das Merkmal Sendender Ordner.
    Der Wert dieses Merkmals ist der Name des Eingabeordners für Sofortdruck für das externe Programm. RICOH ProcessDirector stellt den Job in diesen Ordner, um ihn an das externe Programm zu übergeben.
      Hinweis:
    • Der Wert muss der Name eines vorhandenen Ordners sein. RICOH ProcessDirector erstellt den Ordner nicht.
    • Sowohl RICOH ProcessDirector als auch das externe Programm müssen auf den Ordner zugreifen können. Der Ordner kann sich an den folgenden Positionen befinden:
      • In dem gemeinsam genutzten RICOH ProcessDirector-Dateisystem /aiw/aiw1/ (Linux) oder C:\aiw\aiw1\ (Windows) auf dem Computer, auf dem der primäre Server installiert ist.
      • In einem Dateisystem, das mit Software zum gemeinsamem Dateizugriff wie beispielsweise Samba gemeinsam genutzt wird.
    • Auch wenn sich der Ordner auf einem Windows-System befindet, geben Sie den Pfad im Linux-Format an. Geben Sie bei dem Ordner C:\Senden beispielsweise /Senden ein.
    • Ist dieser Wert leer, wird keine Datei kopiert, und der Schritt wartet.
  7. Aktualisieren Sie das Merkmal Zu sendende Datei.
    Der Wert dieses Merkmals ist eine Symbolformel, die in den Namen der Datei aufgelöst wird, die RICOH ProcessDirector an das externe Programm sendet.
      Hinweis:
    • Der Standardwert ist getAbsoluteFileName(print, pdf, read), wodurch der Name der PDF-Druckdatei im Spoolverzeichnis zurückgegeben wird. Ist die PDF-Druckdatei bei der Ausführung des externen Programms im Spoolverzeichnis nicht vorhanden, tritt ein Fehler auf.
  8. Aktualisieren Sie das Merkmal Abrufordner.
    Der Wert dieses Merkmals ist der Name des Ausgabeordners für Sofortdruck für das externe Programm. RICOH ProcessDirector ruft den Job aus diesem Ordner ab, nachdem er von dem externen Programm verarbeitet wurde.
      Hinweis:
    • Der Wert muss der Name eines bereits vorhandenen Ordners sein. RICOH ProcessDirector erstellt den Ordner nicht.
    • Sowohl RICOH ProcessDirector als auch das externe Programm müssen auf den Ordner zugreifen können. Der Ordner kann sich an den folgenden Positionen befinden:
      • In dem gemeinsam genutzten RICOH ProcessDirector-Dateisystem /aiw/aiw1/ (Linux) oder C:\aiw\aiw1\ (Windows) auf dem Computer, auf dem der primäre Server installiert ist.
      • In einem Dateisystem, das mit Software zum gemeinsamem Dateizugriff wie beispielsweise Samba gemeinsam genutzt wird.
    • Auch wenn sich der Ordner auf einem Windows-System befindet, geben Sie den Pfad im Linux-Format an. Geben Sie bei dem Ordner C:\Abrufen beispielsweise /Abrufen ein.
    • Wenn Sie das Merkmal Abrufordner zum Bereinigen auf Nein gestellt haben, kann sich die Datei, die der Schritt abruft, im Abrufordner befinden, wenn ein Job am Schritt ankommt. Der Schritt ruft die Datei ab und bringt dann die Datei, die unter dem Merkmal Zu sendende Datei benannt ist, in den sendenden Ordner. Der Schritt sendet den Job und dann die abgerufene Datei an den nächsten Schritt im Workflow. Der Schritt wartet nicht, bis eine neue Datei im Abrufordner abgelegt wird.
  9. Aktualisieren Sie das Merkmal Abrufmuster.

    Der Wert dieses Merkmals ist die Suchmusterzeichenfolge, die RICOH ProcessDirector benutzt, um die aus dem Ausgabeordner für Sofortdruck eines externen Programms abzurufenden Ausgabedateien zu identifizieren.

    Beispielsweise stimmt der Wert ${Job.ID}.* mit einer beliebigen Datei überein, deren Dateiname unabhängig von der Dateierweiterung mit der Job-ID identisch ist.

  10. Aktualisieren Sie das Merkmal Abgerufene Datei.
    Der Wert dieses Merkmals ist eine Symbolformel, die in den Namen aufgelöst wird, den RICOH ProcessDirector zum Umbenennen der abgerufenen Datei verwendet.
  11. Aktualisieren Sie das Merkmal Abrufordner bereinigen.

    Wenn ein Job in diesen Schritt eintritt, teilt dieser Wert RICOH ProcessDirector mit, ob eine beliebige Datei im Abrufordner entfernt wird, deren Dateiname dem des Abrufmusters entspricht.

  12. Aktualisieren Sie das Merkmal Anwendungsprotokolldatei.
    Der Wert dieses Merkmals ist der Ordner, in den das externe Programm Protokolldateien schreibt. Dieser Wert kann leer sein.
  13. Aktualisieren Sie das Merkmal Abfrageintervall.
    Der Wert dieses Merkmals ist das Intervall in Sekunden, zu dem RICOH ProcessDirector den Ausgabeordner für Sofortdruck auf abgeschlossene Jobs überprüft.
  14. Aktualisieren Sie das Merkmal Dateigrößenprüfzähler.
    Der Wert dieses Merkmals gibt an, wie oft RICOH ProcessDirector den Ausgabeordner für Sofortdruck abfragt und feststellt, dass die Größe einer Datei sich nicht geändert hat. RICOH ProcessDirector entscheidet dann, dass die Datei abgeschlossen ist.
  15. Aktualisieren Sie das Merkmal Zeitlimitintervall.
    Der Wert dieses Merkmals ist das Zeitlimit in Minuten zum Abrufen eines Jobs aus dem Ausgabeordner für Sofortdruck eines externen Programms. Wenn der Job bei Erreichen des Zeitlimits noch nicht empfangen oder abgeschlossen wurde, ist der Job fehlerhaft.
      Hinweis:
    • Das Zeitlimit-Intervall muss größer als das Abfrageintervall x Dateigrößenprüfzähler sein.
    • Ist das Zeitlimitintervall 0, wartet RICOH ProcessDirector ohne zeitliche Begrenzung.
  16. Klicken Sie auf OK.
  17. Aktualisieren Sie alle Einstellungen auf der Registerkarte Optimierung, um den Schritt auf den Computern auszuführen, auf denen das externe Programm installiert ist.
    Entsprechende Anweisungen enthält Schrittvorlagen optimieren.
  18. Wählen Sie die neue Schrittvorlage aus, und klicken Sie auf Aktivieren.

1.4.4.3.3 Schrittvorlagen optimieren

Durch die Optimierung einer Schrittvorlage können Sie angeben, wie viele Systemressourcen der Schritt für die Verarbeitung benötigt. Sie können zusätzlich angeben, welche Computer die aus der Schrittvorlage erstellten Schritte ausführen können.

Schrittvorlagen, mit denen RICOH ProcessDirector auf Anwendungen auf anderen Computern zugreifen kann, müssen für die Ausführung auf dem Server optimiert werden, auf dem diese Anwendungen installiert sind.

Die Schrittvorlagen RunExternalProgram und RunHotFolderApplication (und deren Kopien) können auf dem primären Server, einem Anwendungsserver oder einem sekundären Server optimiert werden.

Wenn der primäre RICOH ProcessDirector-Computer ein Linux-System ist, müssen von einigen Features installierte Schrittvorlagen für die Ausführung auf Anwendungsservern optimiert werden. Folgende Schrittvorlagen (und deren Kopien) müssen für die Ausführung auf Anwendungsservern optimiert werden:

  • RunPitStopOnJob
  • RunFusionPro
  • RunImpostripOnJob

Einige Schrittvorlagen, die von Funktionen installiert wurden (einschließlich Dokumentverarbeitungsfunktionen), können nur auf dem primären Server ausgeführt werden. Wenn in Ihrer Umgebung RICOH ProcessDirector-Anwendungsserver oder sekundäre Server vorhanden sind, müssen Sie diese Schrittvorlagen so optimieren, dass sie nur auf dem primären Server ausgeführt werden:

  • CreateInserterReprints
  • CreateJobsFromDocuments
  • CreateOrdersFromFile
  • CreateReprints
  • GroupDocuments
  • InsertJobs
  • ReadBarcodeData
  • ReadDocumentsFromDatabase
  • ReadDocumentsFromParent
  • SendInserterControlFile
  • SetDocPropsFromConditions
  • SetInsertProperties
  • SetJobPropsFromOriginal
  • StoreInRepository
  • UpdateDocumentsInDatabase
  • WaitForDocumentCompletion
  • WriteDocumentsToDatabase
  • WriteInserterControlFile
  • WritePropsToReportsDatabase

Der Schritt BuildPDFFormDocuments hat einzigartige Tuning-Eigenschaften. Wenn Sie diesen Schritt verwenden, lesen Sie unter BuildPDFFromDocuments-Schritte optimieren nach, wie Sie ihn optimieren können.

Gehen Sie wie folgt vor, um eine Schrittvorlage zu optimieren:

  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Schrittvorlagen.
  3. Klicken Sie auf den Namen der Schrittvorlage, die Sie optimieren möchten.
  4. Klicken Sie auf die Registerkarte Optimieren.
  5. Geben Sie im Bereich Grenzwert für gleichzeitige Schritte an, wo die Grenzwerte für die Anzahl der Schritte festgelegt sind, die aus der Schrittvorlage erstellt werden, die gleichzeitig ausgeführt werden kann.
  6. Klicken Sie auf OK.

1.4.4.4 Workflows für externe Schritte konfigurieren

Nach der Erstellung einer Schrittschablone zum Aufruf eines externen Programms und zum Optimieren der Schrittschablone zur Ausführung auf dem Server, auf dem das externe Programm installiert ist, fügen Sie einen Schritt, der auf einer Schrittschablone basiert, zu einem Workflow hinzu. Ordnen Sie dem Workflow dann eine Eingabeeinheit zu, oder verwenden Sie eine andere Methode, um den Workflow bestimmten Jobs zuzuordnen.
Gehen Sie wie folgt vor, um einen Workflow für einen externen Schritt zu konfigurieren:
  1. Klicken Sie auf die Registerkarte Workflow.
  2. Ermitteln Sie, ob Sie eine Kopie eines vorhandenen Workflows verwenden können oder einen neuen Workflow erstellen müssen. Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor:
    • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen der Workflows, und wählen Sie Kopieren aus. Benennen Sie die Kopie des Workflows, geben Sie nach Bedarf andere Werte ein oder bearbeiten Sie Werte entsprechend, und klicken Sie anschließend auf Weiter.
    • Klicken Sie auf Hinzufügen, und geben Sie einen Namen und eine Beschreibung für den neuen Workflow an.
  3. Gehen Sie wie folgt vor, um den externen Schritt hinzuzufügen:
    1. Klicken Sie im Workflow-Editor in der rechten oberen Ecke des Fensters auf den Seitenbereich.
    2. Gehen Sie zu Schritte und verwenden Sie das Schnellsuchfeld, um nach dem externen Schritt zu suchen.
    3. Klicken Sie auf den externen Schritt, und ziehen Sie diesen in den Workflow-Editor. Platzieren Sie den Schritt an der gewünschten Stelle.
    4. Wenn Sie den Schritt umbenennen möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Schritt. Wählen Sie Eigenschaften, und klicken Sie dann auf Allgemein. Geben Sie für das Merkmal Schrittname einen Namen für den neuen Schritt ein, und klicken Sie auf OK.
  4. Bearbeiten Sie die Merkmale für das Verarbeitungsverhalten nach Bedarf.
  5. Verbinden Sie den Schritt mit anderen Schritten.
    Der externe Schritt kann eine bedingte Verarbeitung verwenden, um einen Job aus mehreren Schritten zu empfangen und an mehrere Schritte zu senden. Sie können Regeln mit Bedingungen an die Anschlüsse anhängen, und Sie können Jobmerkmale für unterschiedliche Zweige des Workflows einrichten, indem Sie Schritte basierend auf der Schrittschablone AssignJobValues hinzufügen.
  6. Fügen Sie die anderen Schritte im Workflow nach Bedarf hinzu, oder aktualisieren Sie sie. Ein Workflow kann mehrere Schritte enthalten, die ein externes Programm aufrufen.
  7. Speichern und aktivieren Sie den Workflow.
  8. Testen Sie das externe Programm.

1.4.5 Web-Services verwenden

Wenn Ihre Anwendung über eine andere Schnittstelle zur Anzeige von Informationen zum RICOH ProcessDirector-System verfügt oder für zusätzliche Verarbeitungsvorgänge Informationen aus RICOH ProcessDirector extrahieren muss, können Sie Web-Services verwenden, um verschiedene Arten von Informationen anzufordern und Systemobjekte zu verwalten.
RICOH ProcessDirector auf den Erhalt von Web-Service-Anforderungen vorbereiten

Bevor Sie Web-Service-Anforderungen übermitteln können, müssen Sie einen RICOH ProcessDirector-Benutzer und ein Kennwort für die zu verwendenden Web-Services erstellen. Achten Sie darauf, dass die Benutzer-ID in RICOH ProcessDirector über die erforderliche Berechtigungsstufe verfügt, um die gewünschten Aktionen im Web-Service auszuführen. Für die Beispiele in diesem Kapitel ist die Berechtigung Bediener ausreichend. Wenn Sie das Lightweight Directory Access Protocol (LDAP) zur Authentifizierung verwenden, erstellen Sie in LDAP einen Benutzer zur Verwendung mit den Web-Services. Der LDAP-Benutzer muss zu einer Gruppe gehören, die über die entsprechenden Berechtigungen in RICOH ProcessDirector verfügt.

Alle Benutzer müssen ihr Kennwort bei der ersten Anmeldung ändern. Melden Sie sich also mit der soeben erstellten Benutzer-ID bei der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle an, und ändern Sie das Kennwort. Wenn Kennwörter so konfiguriert sind, dass sie nach einem bestimmten Zeitraum ablaufen, müssen Sie sich dementsprechend anmelden und dieses Kennwort ändern.

Web-Service-Anforderungen vorbereiten

Beachten Sie beim Erstellen von Anforderungen, die folgenden Punkte:

  • Der Web-Service-Benutzer muss sich anmelden, bevor Aktionen möglich sind.

    Um Web-Service-Anforderungen zu übermitteln, müssen Sie zunächst den Web-Service GET /users/login verwenden, um sich bei RICOH ProcessDirector als Web-Service-Benutzer anzumelden und ein Identitätsnachweis-Token zu erhalten. Das Token muss im Header aller Web-Service-Anforderungen enthalten sein, die Sie übermitteln, bis Sie den Web-Service POST /users/logout/{name} verwenden.

  • Merkmalnamen müssen im Datenbankformat verwendet werden, nicht im Format der Benutzerschnittstelle.

    Soll ein Merkmalname in eine Anforderung aufgenommen werden, muss also der Datenbankname des Merkmals verwendet werden. Wenn Sie beispielsweise GET /objects/{objectType} verwenden möchten, um den Wert Klasse eines Jobs abzurufen, fügen Sie Job.Class als attribute-Wert in die Anforderung ein. Die Datenbanknamen von Merkmalen sind in der Feldhilfe für jedes Merkmal, im Hilfesystem des Produkts, in von den Web-Services erhaltenen Ergebnissen und unter Datenbanknamen der Merkmale zu finden.

  • Merkmalwerte müssen im Datenbankformat verwendet werden, nicht im Format der Benutzerschnittstelle.

    Achten Sie beim Einschließen eines Wertes in eine Abfrage darauf, dass es sich um einen gültigen Wert handelt. Normalerweise sind für numerische Felder numerische Werte und für Textfelder Textwerte erforderlich. Einige Merkmale verfügen jedoch über eine beschränkte Werteliste.

    Alle Merkmale mit einer Dropdown-Liste akzeptieren nur bestimmte Werte. Zusätzlich sind die Werte in diesen Listen nicht immer mit den in der Datenbank gespeicherten Werten identisch. Beispielsweise lauten die Werte für das Merkmal Lochen in der Benutzerschnittstelle wie folgt:

    • 2 links
    • 2 rechts
    • Links oben
    • Links oben vertikal
    • Links unten
    Die Datenbankwerte lauten jedoch wie folgt:
    • 2_at_left
    • 2_at_right
    • Top_left
    • Top_left_vertical
    • Bottom_left

    In Web-Service-Anforderungen ist der Datenbankwert zu verwenden. Die Datenbankwerte von Merkmalen sind im Hilfesystem des Produkts und unter Datenbanknamen der Merkmale zu finden.

  • Positionsgebundene Jobmerkmale müssen Phase, Schritt, und Workflow-Namen, in dieser Reihenfolge, nach dem Merkmalnamen haben. Schließen Sie die einzelnen der drei Namen in Klammern ein.

    In diesem Beispiel gibt die JSON-Zeichenfolge eine Steuerdatei auf einem Linux -System als Wert des Jobmerkmals Identifizieren der PDF-Steuerdatei (Datenbankname Job.identifypdfcontrolfile) an:

    "Job.IdentifyPDFControlFile[Prepare][IdentifyPDFDocuments][PullPDFSample]":"/aiw/aiw1/testfiles/PullPDF.ctl"

    Das Jobmerkmal ist auf dem Schritt IdentifyPDFDocuments in der Phase Vorbereitung des PullPDFSample-Workflow.

1.4.5.1 Verwendung von RICOH ProcessDirector-REST-API-Dokumentation

RICOH ProcessDirector bietet REST-APIs für die Web-Service-Integration. Die interaktive Dokumentation, die mit diesen APIs bereitgestellt wird, bietet Live-Tests und Informationen für jede verfügbare API.

Die REST-API-Dokumentation umfasst viele APIs, die eine Anwendung für die Integration in RICOH ProcessDirector verwenden kann. Sie können die REST-API-Dokumentations- und Testschnittstelle zum Testen Ihre Parametereinstellungen verwenden. Wenn Sie die Schnittstelle zum Testen von Web-Services nutzen, greifen Sie auf den primären RICOH ProcessDirector-Server zu. Aktionen wie beispielsweise das Erstellen, Löschen und Aktivieren von Objekten werden auf dem primären Server ausgeführt und in der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle angezeigt. Daher empfehlen wir das Erstellen von Objekten speziell zu Testzwecken.

Diese Schritte erläutern, wie Sie die Protokolldateien für ein Objekt mithilfe von REST-APIs anfordern. Diese Schritte melden Sie bei RICOH ProcessDirector an, fordern die Protokolldateien für den Musterdrucker an und melden Sie ab.

  1. Öffnen Sie einen Webbrowser, und geben Sie Ihren RICOH ProcessDirector-Hostnamen oder die IP-Adresse in die Adressleiste ein. Fügen Sie /restapi/ am Ende Ihres Hostnamens oder Ihrer IP-Adresse hinzu, um auf die REST-API-Dokumentation zuzugreifen. Zum Beispiel: http://Hostname:15080/restapi/
  2. Suchen Sie im Abschnitt Benutzer POST /users/login.
  3. Klicken Sie auf Probieren Sie es aus.
  4. Melden Sie sich bei RICOH ProcessDirector an, indem Sie Ihre RICOH ProcessDirector-Anmeldedaten eingeben:
    • Geben Sie für den Parameter Name Ihren RICOH ProcessDirector-Benutzernamen ein.
    • Geben Sie für den Parameter Kennwort das zu Ihrem RICOH ProcessDirector-Benutzernamen gehörige Kennwort ein.
  5. Klicken Sie auf Ausführen.
    Die REST-API-Dokumentation verwendet die Werte, die Sie eingeben, um einen cURL-Befehl und eine Anforderungs-URL zu erstellen. Dann übergibt sie die Anforderung an die Anforderungs-URL und meldet Sie an.

    RICOH ProcessDirector sendet eine Antwort, die angibt, ob Sie erfolgreich angemeldet wurden. Die Antwort enthält zusätzliche Informationen, einschließlich des Tokens und der Aktionen, zu denen diese Benutzer-ID berechtigt ist.

  6. Suchen Sie den Token-Wert im Feld Antwortteil, und kopieren Sie ihn.

  7. Scrollen Sie im Abschnitt objects nach unten bis zu POST /objects/log/{objectType}/{name}.
  8. Klicken Sie auf Probieren Sie es aus.
  9. Rufen Sie die Protokollnachrichten für den Musterdrucker ab, indem Sie diese Parameter eingeben:
    1. Fügen Sie für den Parameter Token das Token ein, das Sie oben kopiert haben.
    2. Geben Sie für den Parameter objectTypePrinter ein.
      Bei den Werten für "objectType" muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. Sie können den Webdienst POST /util/objecttypes verwenden, um eine Liste der auf Ihrem System verfügbaren Objekttypen zu erhalten. Den Webdienst POST /util/objecttypes finden Sie im Abschnitt util.
    3. Geben Sie für den Parameter NameSample ein.
  10. Klicken Sie auf Ausführen.
    Die Protokolleinträge für den Musterdrucker werden im Antwortteil-Feld zurückgegeben.

    Die cURL- und Anforderungs-URL-Werte werden ebenfalls zurückgegeben.

  11. Suchen Sie im Abschnitt Benutzer POST /users/logout/{name}.
  12. Klicken Sie auf Probieren Sie es aus.
  13. Melden Sie sich bei RICOH ProcessDirector ab:
    • Fügen Sie für den Parameter Token das Token ein, das Sie oben kopiert haben.
    • Geben Sie für den Parameter Name Ihren RICOH ProcessDirector-Benutzernamen ein.
  14. Klicken Sie auf Ausführen.
    Sie sind aus RICOH ProcessDirector abgemeldet.
  15. Beispielwerte sind im Lieferumfang bestimmter APIs enthalten. Mit Beispielwerten können Sie den Beispielcode aktualisieren und zu Testzwecken ändern.

    Diese Schritte demonstrieren, wie man mit einer REST-API einen Ordner für Sofortdruck mit einem Beispielwert verbindet. Diese Schritte melden Sie bei RICOH ProcessDirector an, richten die Eingabeeinheit, ein, um Dateien von HotFolderPDF anzunehmen, und melden Sie ab.

  16. Öffnen Sie die REST-API-Schnittstelle wie oben beschrieben.
  17. Suchen Sie im Abschnitt Benutzer POST /users/login.
  18. Klicken Sie auf Probieren Sie es aus.
  19. Melden Sie sich bei RICOH ProcessDirector an, indem Sie Ihre RICOH ProcessDirector-Anmeldedaten eingeben:
    • Geben Sie für den Parameter user Ihren Benutzernamen ein.
    • Geben Sie für den Parameter pwd das zu Ihrem Benutzernamen gehörige Kennwort ein.
  20. Klicken Sie auf Ausführen.
  21. Suchen Sie den Token-Wert im Feld Antwortteil, und kopieren Sie ihn.
  22. Scrollen Sie im Abschnitt objects bis zu POST /objects/{objectType}/connect.
  23. Klicken Sie auf Probieren Sie es aus.
  24. Verbinden Sie HotFolderPDF durch die Eingabe dieser Parameter:
    1. Fügen Sie für den Parameter Token das Token ein, das Sie oben kopiert haben.
    2. Geben Sie für den Parameter objectTypeInputDevice ein.
      Bei den Werten für "objectType" muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. Sie können den Webdienst POST /util/objecttypes verwenden, um eine Liste der auf Ihrem System verfügbaren Objekttypen zu erhalten. Den Webdienst POST /util/objecttypes finden Sie im Abschnitt util.
    3. Für den Nachrichtentext-Parameter klicken Sie auf Wert bearbeiten. Der Beispieltext wird in einem Codefeld angezeigt. Ersetzen Sie das Wort “string” durch “HotFolderPDF”. Stellen Sie sicher, dass der Name des Objekts in doppelten Anführungszeichen steht.
  25. Klicken Sie auf Ausführen.
    Die Merkmale und Einstellungen für HotFolderPDF werden im Antwortteil-Feld zurückgegeben. Der Antwortcode und die Antwortkopfzeilen werden auch zurückgegeben.
  26. Suchen Sie im Abschnitt Benutzer POST /users/logout/{name}.
  27. Klicken Sie auf Probieren Sie es aus.
  28. Melden Sie sich bei RICOH ProcessDirector ab:
    • Fügen Sie für den Parameter Token das Token ein, das Sie oben kopiert haben.
    • Geben Sie für den Parameter Name Ihren RICOH ProcessDirector-Benutzernamen ein.
  29. Klicken Sie auf Ausführen.
    Sie sind aus RICOH ProcessDirector abgemeldet.

1.4.5.2 Übergabe von Jobs mithilfe von Web-Services vorbereiten

RICOH ProcessDirector bietet ein REST-Web-Service-Dienstprogramm, das zur Übergabe von Jobs verwendet werden kann. Wenn Sie Ihre Anwendung so konfigurieren können, dass diese das REST-Web-Service-Dienstprogramm nutzt, können Sie das Dienstprogramm submitFile zur Übergabe einer Datei an einen Workflow-Ordner oder einen Ordner für Sofortdruck verwenden.
Je nach den Anforderungen Ihrer Web-Service-Anwendung benötigen Sie entweder einen cURL-Befehl oder eine Anfrage-URL zum Aufrufen eines Web-Service. Verwenden Sie die RICOH ProcessDirector-REST-API-Dokumentation zur Ermittlung der korrekten Syntax.

Zur Vorbereitung der Übergabe eines Jobs mithilfe eines Web-Service:

  1. Legen Sie fest, wie RICOH ProcessDirector Dateien zur Verarbeitung empfangen soll.
    Sie können eine Datei mithilfe einer Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" an RICOH ProcessDirector übergeben oder direkt an einen Workflow übergeben.
    • Übergeben Sie Dateien direkt an einen Workflow, wenn pro Job nur eine Eingabedatei vorhanden ist oder Sie die in RICOH ProcessDirector verfügbaren Stapelfunktionen nicht benötigen.
    • Senden Sie Dateien an Ordner für den Sofortdruck, wenn Sie die in RICOH ProcessDirector verfügbaren Stapelfunktionen verwenden möchten. Mit dem Web-Service können Sie jeweils nur einen Job übergeben. Wenn mehrere Eingabedateien, einschließlich Job-Tickets, Listendateien oder andere Ressourcen, für einen Job vorhanden sind, müssen Sie den Web-Service für jede Datei einzeln aufrufen.

      Notieren Sie den Namen des Workflows oder des Ordners für Sofortdruck.

  2. Ermitteln Sie Ihre Web-Service-Anwendung und finden Sie heraus, welche Informationen die Anwendung zur Übergabe einer Datei an RICOH ProcessDirector benötigt.
    Die RICOH ProcessDirector-REST-API-Dokumentation enthält sowohl einen cURL-Befehl als auch eine Anfrage-URL. Je nach den Anforderungen Ihrer Web-Service-Anwendung können beide verwendet werden.
  3. Verwenden Sie die RICOH ProcessDirector-REST-API-Dokumentation, damit das Dienstprogramm submitFile in der Lage ist, die Web-Service-Aufrufe zu erstellen, die zur Übergabe Ihrer Datei erforderlich sind.
    Öffnen Sie einen Webbrowser, und geben Sie Ihren RICOH ProcessDirector-Hostnamen oder die IP-Adresse in die Adressleiste ein. Fügen Sie /restapi/ am Ende Ihres Hostnamens oder Ihrer IP-Adresse hinzu, um auf die REST-API-Dokumentation zuzugreifen. Beispiel: http://hostname:15080/restapi/.

    Öffnen Sie den Abschnitt util und suchen Sie POST/util/submitFile/{objectType}/{name}.

  4. Aktualisieren Sie die Web-Service-Anwendung mit dem Befehl oder der URL, der/die im vorherigen Schritt entwickelt wurde. Verwenden Sie die Anwendung zur Übergabe einer oder mehrerer Dateien an RICOH ProcessDirector.
  5. Stellen Sie sicher, dass die Webdienst-Anwendung korrekt zur Übergabe einer Datei an RICOH ProcessDirector konfiguriert ist.
    • Wenn Sie die Übergabe für einen Ordner für Sofortdruck durchführen, vergewissern Sie sich, dass sich die Datei im entsprechenden Ordnerspeicherort im Ordner für Sofortdruck befindet. Verbinden und deaktivieren Sie den Ordner für Sofortdruck, wenn Sie prüfen möchten, ob alle Dateien im korrekten Verzeichnis empfangen werden, ohne den Job dabei tatsächlich zu übergeben. Wenn Sie möchten, dass der Job von der Eingabeeinheit übergeben wird, vergewissern Sie sich, dass beide aktiviert und verbunden sind, wenn die Datei von Ihrer Anwendung übergeben wird.
    • Wenn Sie einen Workflow übergeben, stellen Sie sicher, dass ein Job für die übergebene Datei erstellt wird. Stellen Sie sicher, dass der Workflow aktiviert ist, wenn Sie die Datei übergeben.

1.4.6 RICOH ProcessDirector-Symbolschreibweise

Sie können die RICOH ProcessDirector-Symbolschreibweise in Formeln verwenden, um die Informationsquelle zu beschreiben, die RICOH ProcessDirector auswertet, um den Wert eines Jobmerkmals festzulegen.
Symbolsyntax

In RICOH ProcessDirector sieht die Basissyntax eines Symbols, das Sie in Symbolformeln verwenden können, wie folgt aus:

${Name}

Name ist ein Datenbankmerkmal in RICOH ProcessDirector oder ein mit dem Job übergebener Parameter. RICOH ProcessDirector wertet Parameter, die mit einem Job übergeben werden, über eine Steuerdatei (beispielsweise über eine Regeldatei, die JCL-Parameter und -Werte analysiert) aus. Name kann auch eine Methode in RICOH ProcessDirector wie beispielsweise getFileName, getAbsoluteFileName, getControlFileName oder getChildFileName sein. Bei dem Wert für Name muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden.

Beispiele
${Get*Method}
Dieses Symbol weist RICOH ProcessDirector an, eine interne Methode aufzurufen und einen ausgewerteten Wert zurückzugeben. Wollen Sie wissen, wie RICOH ProcessDirector diesen Symboltyp verwenden kann, sehen Sie sich den Schritt RunExternalProgram in der Phase Vorbereitung des PDF-Workflows an. Der Schritt RunExternalProgram legt dieses Merkmal Externer Befehl fest:
  • Linux: cp ${getControlFileName()} /aiw/aiw1/samples/${Job.ID}.info.csv
  • Windows: copy ${getControlFileName()} C:\aiw\aiw1\samples\${Job.ID}.info.csv

Das Symbol ${getControlFileName()} weist RICOH ProcessDirector an, die externe Steuerdateivorlage in das Unterverzeichnis tmp des Verzeichnisses spool zu kopieren und alle in der Steuerdatei enthaltenen Symbole aufzulösen.

Der Schritt RunExternalProgram in der Phase Vorbereitung des PDF-Workflows legt dieses Merkmal Externe Steuerdateischablone fest:

  • Linux: /aiw/aiw1/control_files/external_programs/job_info.cfg
  • Windows: C:\aiw\aiw1\control_files\external_programs\job_info.cfg

Wenn RICOH ProcessDirector den Job erstellt, der diesen Workflow benutzt, und die Anfangsmerkmalwerte festlegt, benutzt es den Wert, der von der Methode getControlFileName zurückgegeben wurde, um den externen Befehl in Folgendes aufzulösen:

  • Linux: cp /aiw/aiw1/spool/default/10000003/tmp/job_info.control.text /aiw/aiw1/samples/10000003.info.csv
  • Windows: copy C:\aiw\aiw1\spool\default\10000003\tmp\job_info.control.text C:\aiw\aiw1\samples\10000003.info.csv

${Job.Merkmalname}
Dieses Symbol weist RICOH ProcessDirector an, in der Datenbank den Wert eines bestimmten RICOH ProcessDirector-Jobmerkmals abzufragen.

Wollen Sie wissen, wie RICOH ProcessDirector diesen Symboltyp verwenden kann, sehen Sie sich den Inhalt der Steuerdateivorlage job_info.cfg an. Diese Steuerdateivorlage befindet sich in /aiw/aiw1/control_files/external_programs unter Linux bzw. in C:\aiw\aiw1\control_files\external_programs unter Windows.

Wenn RICOH ProcessDirector eine Steuerdatei aus dieser Vorlage erstellt, löst es die Werte der Symbole ${Job.ID}, ${Job.Name}, ${Job.JobType}, ${Job.SubmitTime}, ${Job.RequestedPrinter}, ${Job.InputFile.Size}, ${Job.JobSize}, ${Job.TotalPages} und ${Job.TotalSheets} in die tatsächlichen RICOH ProcessDirector-Jobmerkmale auf. Beispiel:

${Job.ID}=10000001
${Job.Name}=Demo.pdf
${Job.JobType}=PDF
${Job.SubmitTime}=10:02.35
${Job.RequestedPrinter}=Sample
${Job.InputFile.Size}=2608549
${Job.JobSize}=26
${Job.TotalPages}=26
${Job.TotalSheets}=26

    Hinweis:
  • Sie können auch jede der benutzerdefinierten Job-Eigenschaften in einer Symbolformel verwenden, die RICOH ProcessDirector auswertet. Zum Beispiel: ${Job.Info.Attr1} oder ${Job.Custom.Test}.
  • Sie können zudem ein beliebiges Systemmerkmal in einer Symbolformel verwenden, die RICOH ProcessDirector auswertet. Zum Beispiel, ${WorkflowSystem.Transform.Server.Address}.
${Order(Order.Merkmalname)}
Dieses Symbol veranlasst RICOH ProcessDirector, seine Datenbank nach dem Wert einer bestimmten Eigenschaft von RICOH ProcessDirector order abzufragen.

Sie können ein Symbol verwenden, um den Wert einer Auftragseigenschaft auf eine Eigenschaft des Auftrags zu setzen, zu dem sie gehört. Wenn Sie den Job speichern, wird das Symbol in den entsprechenden Auftragswert aufgelöst. Zum Beispiel könnten die Symbole auf der linken Seite in die Werte auf der rechten Seite für den Beispieljob aufgelöst werden, der mit der Funktion Auftragsverwaltung bereitgestellt wird:

${Order(Order.ID)}= O-10000
${Order(Order.Name)}= OrderDemo
${Order(Order.Received)}= 4/11/2025 9:40:33 AM
${Order(Order.Reference)}= W1101
${Order(Order.Description)}= OrderSample
${Order(Order.Priority)}= 3
${Order(Order.Customer)}= RicohSample
${Order(Order.Location)}= Not set
${Order(Order.State)}= Sent
${Order(Order.DueDate)}= 4/20/2025 5:00:00 PM

Wenn ein mit einer Bestellung verbundener Job einen Workflow durchläuft und eine Schrittvorlage durchläuft, die eine mit dem Symbol ${Order(Order.Merkmalname)} festgelegte Eigenschaft enthält, verwendet der Job den vom Symbol zurückgegebenen Wert, um die Eigenschaftswerte festzulegen. Die Schrittvorlagen AssignJobValues und SetJobPropsFromTextFile unterstützen die Verwendung der Ordnungssymbol-Notation, um Job-Eigenschaften zu setzen oder Job-Werte zu aktualisieren.
    Hinweis:
  • Sie können auch jede der benutzerdefinierten Auftragseigenschaften in einer Symbolformel verwenden, die RICOH ProcessDirector auswertet. Zum Beispiel: ${Order(Order.Custom.Test1)}.
${Math}
Dieses Symbol veranlasst RICOH ProcessDirector dazu, den Modulus zweier Werte zu addieren, zu subtrahieren, zu multiplizieren oder zu berechnen, wobei es sich um Job-Eigenschaften, Auftragseigenschaften oder Zahlen handeln kann. Auch eine Zufallszahl innerhalb eines vorgegebenen Intervalls kann generiert werden.
Dieses Symbol weist die folgende Syntax auf:

${Math(value1,operator,value2)}

  • value1 und value2 sind Job-Eigenschaften in symbolischer Notation (wie ${Job.CurrentTime} oder ${Order(Order.DueDate)}) oder Zahlen. Nummern können Bruchzahlen enthalten (wie z. B. 2,45), wenn das Merkmal, das die Symbolformel verwendet, Werte mit Gleitkommazahlen unterstützt.
  • operator ist +, –, * oder mod, also entsprechend Addition, Subtraktion, Multiplikation und Betrag.

Beispiel: Um 5 Minuten zur aktuellen Zeit hinzuzufügen und das Ergebnis im Merkmal Job.Info.Attr2, zu speichern, schreiben Sie ${Math(${Job.CurrentTime}, +, 5)}.

In den Feldern Wert können in dieser Formel nur ganzzahlige, nummerische oder Zeitstempel-Werte verwendet werden. In dieser Formel können ausschließlich Merkmale festgelegt werden, die Werte in Symbolschreibweise unterstützen.
Wenn einer der Werte ein Zeitstempel-Wert ist, werden nur die Operatoren "+" und "-" unterstützt. Der verbleibende Wert muss ein ganzzahliger Wert sein. Ganzzahlige Werte werden in der Einheit "Minuten" angegeben.
Einige Merkmale scheinen über Zeitstempel-Werte zu verfügen (wie z. B. Job.TimeSubmitted), sind aber als Zeichenfolgen definiert und können daher nicht als Werte in mathematischen Symbolen verwendet werden. Das mathematische Symbol kann in Feldern auf Schrittvorlagen im Workflow-Ersteller, einschließlich der Schrittvorlage AssignJobValues, sowie in Feldern in Jobmerkmal-Notizbüchern eingegeben werden.
Für "mod" muss value1 eine Ganzzahl größer oder gleich 0 sein, und value2 muss eine Ganzzahl von 1 oder größer sein.
Für die Zufallszahlengenerierung lautet die Syntax dieses Symbols:
  • ${Math(rand, value1, value2)}
Beispiel: Zum Generieren einer Zufallszahl zwischen 1 und 10 schreiben Sie ${Math(rand, 1, 10)}.
    Hinweis:
  • value1 und value2 sind Job- oder Auftragseigenschaften in symbolischer Notation (wie ${Job.Copies} oder ${Order(Order.Priority)}) oder Zahlen.
  • value1 und value2 müssen Ganzzahlen größer oder gleich null sein.
  • Das zurückgegebene Ergebnis ist eine Ganzzahl zwischen value1 und value2 inklusive.
  • Die generierten Zufallszahlen sind keine kryptografisch sicheren Zufallszahlen.
${Regeldateiparameter}
Dieses Symbol weist RICOH ProcessDirector an, eine mit einer Eingabedatei übergebene Parameterdatei abzufragen. fragt einen Parameterwert ab, der für ein anderes Programm oder Produkt spezifisch ist.

Wenn die Eingabeeinheit namens LPDPDF eine Eingabedatei erhält, verwendet sie die Steuerdatei receive_lpd_pdf_jobtype.cfg, zur Analyse der Parameter, die mit der Eingabedatei für den Job übergeben werden.

Die Steuerdatei receive_lpd_pdf_jobtype.cfg befindet sich in diesem Verzeichnis:

  • Linux: /aiw/aiw1/control_files/rules
  • Windows: C:\aiw\aiw1\control_files\rules

(Linux)

(Windows)

Eine Steuerdatei receive_lpd_pdf_jobtype.cfg kann die folgenden Informationen enthalten:

orighost=mywindowshost
origuser=annsmith
origname=TestPDF.pdf

Die Symbole für diese Parameterwerte sind:

${ORIGHOST}
${ORIGUSER}
${ORIGNAME}

Wollen Sie wissen, wie RICOH ProcessDirector diesen Symboltyp verwenden kann, sehen Sie sich die Datei receive_lpd_pdf_jobtype.cfg in diesem Verzeichnis an.

  • Linux: /aiw/aiw1/samples/rules
  • Windows: C:\AIW\AIW1\samples\rules

Hinweise zur Verwendung von Symbolformeln

Für die Verwendung von RICOH ProcessDirector-Symbolformeln gelten die folgenden Nutzungseinschränkungen:

Unterstützte Objekte
RICOH ProcessDirector unterstützt die Verwendung von Symbolformeln nur zum Festlegen der Werte von Jobmerkmalen. Sie können Symbolformeln nicht verwenden, um Merkmalwerte für andere Objekttypen wie beispielsweise eine Eingabeeinheit oder einen Drucker festzulegen. Die Symbolformel, die RICOH ProcessDirector zum Festlegen des Werts auswertet, kann ein anderes Jobmerkmal, ein Merkmal des primären Servers oder ein Methodenaufruf sein, beispielsweise: ${Job.InputFile}, ${Printer.Model} und ${getControlFileName()}. Eine bestimmte Symbolformel kann jedoch nicht gleichzeitig ein Jobmerkmal und ein Systemmerkmal oder einen Methodenaufruf enthalten.
    Hinweis:
  • Eine Änderung des Werts eines Systemmerkmals kann sich auf viele Symbolformeln für Jobmerkmale auswirken. Da RICOH ProcessDirector alle Symbolformeln gleichzeitig aktualisiert, kann die Operation längere Zeit dauern.
Ausgeschlossene Merkmale
RICOH ProcessDirector unterstützt das Festlegen des Werts für das Merkmal Job.Class mit einer Symbolformel nicht.
Darstellung in der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle
Sie können Symbolformeln in Workflows und Schrittvorlagen über die Seite Verwaltung der RICOH ProcessDirector-Schnittstelle angeben.

Beim Anzeigen der Notizbücher der Merkmale für diese Objekte werden Symbolformeln immer in ihrem Symbolformelformat angezeigt, beispielsweise mit ${Job.InputFile} als Wert für das Merkmal Jobname. In dem Notizbuch der Merkmale für einen Job, der einen Workflow mit Schritten benutzt, in denen Symbolformeln angegeben sind, werden die betreffenden Jobmerkmale mit ihren ausgewerteten Werten der Formeln angezeigt. Beispielsweise wird als Wert des Merkmals Jobname der tatsächliche Name der Eingabedatei angezeigt (z. B. reports.pdf).

Mehrere Formelebenen
Die Auswertung von Formeln kann sich auf eine Gruppe zusammengehöriger Formeln erstrecken. Beispiel:
  • Job.Name=${Job.Description}
  • Job.Description=${Job.CustomerName}
  • Job.CustomerName=${Job.Locations}
In diesem Fall, wenn das Jobmerkmal Job.Locations einen Wert hat, legt RICOH ProcessDirector den Wert des Merkmals Job.CustomerName fest. Dies wiederum ermöglicht RICOH ProcessDirector, den Wert des Merkmals Job.Description und dann den Wert des Merkmals Job.Name festzulegen.
Rückwirkende Formeln
Eine rückwirkende Formel ist eine Formel, bei der ein Merkmal einen Wert von einer Symbolformel erhält und dann benutzt wird, um einen Wert für ein anderes zugehöriges Merkmal bereitzustellen. Beispiel:
  • Job.Name=${Job.Description}
  • Job.Description=${Job.CustomerName}
  • Job.CustomerName=${Job.Name}

RICOH ProcessDirector unterstützt diese Verwendung nicht und gibt eine Fehlermeldung aus.

Maximale Tiefe für mehrere Formelebenen
Im Beispiel für mehrere Formelebenen ist die Formeltiefe drei. RICOH ProcessDirector unterstützt eine Tiefe von bis zu 99 zusammengehörigen Formeln. gibt eine Fehlernachricht aus, wenn eine Formeltiefe feststellt, die größer als 99 ist.
Benutzung positionsgebundener Merkmale in Symbolformeln zum Festlegen von Werten für nicht positionsgebundene Jobmerkmale
Positionsgebundene Merkmale sind Merkmale, die in mehreren Phasen und Schritten vorkommen und an jeder Stelle einen anderen Wert haben können. Ein Administrator kann einen Workflow beispielsweise so konfigurieren, dass das Jobmerkmal Gültige Rückkehrcodes des Schritts RunExternalProgram in mehreren Phasen und Schritten im Workflow zu sehen ist und jedes Mal einen anderen Wert hat. Die Namen der Phasen und Schritte werden als Namen der Abschnitte des Notizbuchs der Jobmerkmale mit den einzelnen Merkmalnamen und -Werten für jede Instanz, die in ihrem eigenen Abschnitt angezeigt wird, angegeben. RICOH ProcessDirector erlaubt die Verwendung von positionsgebundenen Merkmalen in Symbolformeln nicht, mit denen Werte für nicht positionsgebundene Merkmale festgelegt werden, da es keinen Mechanismus gibt, mit dem angegeben werden kann, welches Vorkommen des positionsgebundenen Merkmals zu verwenden ist.
Benutzung positionsgebundener Merkmale in Symbolformeln zum Festlegen von Werten für andere positionsgebundene Jobmerkmale
Positionsgebundene Merkmale können Symbolformeln verwenden, in denen andere positionsgebundene Merkmale angegeben sind. RICOH ProcessDirector sucht den Wert des positionsgebundenen Merkmals, das in der Symbolformel ausgewertet ist, in der Phase und in dem Schritt, in der/dem das anfordernde positionsgebundene Merkmal angegeben ist.
Vorrangstellung von Merkmalwerten, die mit Symbolformeln festgelegt wurden
Sind mehrere Methoden zur Angabe eines Werts für dasselbe Merkmal vorhanden, benutzt RICOH ProcessDirector immer den in der Symbolformel angegebenen Wert. Wenn eine Symbolformel für einen Merkmalwert vorhanden ist, geht RICOH ProcessDirector wie folgt vor:
  • Löscht alle in einer Steuerdatei angegebenen Werte.

    Nehmen wir beispielsweise an, dass der Workflow ${Job.InputFile} als Wert des Merkmals Jobname angibt, und eine Steuerdatei wie /aiw/aiw1/control_files/rules/ (Linux) oder C:\aiw\aiw1\control_files\rules\ (Windows)receive_lpd_pdf_jobtype.cfg Folgendes angibt: DEFINE ${Job.Name} AS "${ORIGHOST}".

    RICOH ProcessDirector setzt den Wert des Merkmals Jobname auf den Namen der Eingabedatei für den Job und nicht auf den im Parameter ORIGHOST für den Job angegebenen Wert.

  • Löscht alle explizit angegebenen Werte in dem Notizbuch der Merkmale für ein Jobmerkmal, dessen Wert der Workflow standardmäßig über eine Symbolformel festlegt. Soll ein explizit angegebener Wert verwendet werden, muss die Symbolformel aus dem Workflow gelöscht und der Job erneut verarbeitet werden.
Auswertung von Symbolformeln
RICOH ProcessDirector wertet die Syntax und den Inhalt der Symbolformel aus und gibt Nachrichten für Fehlerbedingungen aus. Beispielsweise würde sowohl Beispielsweise würde sowohl Job.Description=${Job.CustomerName als auch Job.Description=${Job.XYZ} zu Fehlern führen, weil im ersten Beispiel ein Syntaxfehler durch eine fehlende rechte geschweifte Klammer aufgetreten und im zweiten Beispiel der Name des Jobmerkmals nicht bekannt ist.

1.4.7 Dateisystem-Zuordnungsdatei für Job-Tickets

Die Musterdatei system_map.cfg in /aiw/aiw1/samples/config/ (Linux) oder C:\aiw\aiw1\samples\config\ (Windows) setzt die Dateipfade in JDF-Job-Tickets in die Dateipfade eines angehängten Dateisystems um. Sie können diese Datei je nach Bedarf in das Verzeichnis /aiw/aiw1/control_files/config/ (Linux) oder C:\aiw\aiw1\control_files\config\ (Windows) kopieren und bearbeiten.

Die einzelnen Zeilen der Dateisystem-Zuordnungsdatei haben das folgende Format:

client_file_path;host_file_path
Client-Dateipfad
Der Client-Dateipfad ist der Dateipfad, wie er im Job-Ticket erscheint. Er muss mindestens einen umgekehrten Schrägstrich (\) oder Schrägstrich (/) enthalten. Er kann einen Stern (*) als Platzhalterzeichen für den Laufwerkbuchstaben enthalten.
Host-Dateipfad
Der Host-Dateipfad ist der Dateipfad, auf dem der RICOH ProcessDirector-Server Eingabedateien suchen kann. Er muss mindestens einen umgekehrten Schrägstrich (\) oder Schrägstrich (/) enthalten. Er darf keine Platzhalterzeichen enthalten.

Bei Linux wandelt die folgende Zeile einen beliebigen Windows-Dateipfad in einen Linux-Dateipfad um:

*:\;/

Beispiel

Angenommen, die Dateisystem-Zuordnungsdatei enthält die folgenden drei Zeilen:

C:\production\siteA;/BankFiles/prod
*:\production\siteA\test;/BankFiles/test

Das Job-Ticket verweist auf die Datei C:\production\siteA\test\justAtest.pdf. RICOH ProcessDirector sucht in den folgenden Verzeichnissen nach justAtest.pdf(unter Linux):

  1. /BankFiles/prod/test/
  2. /BankFiles/test/
  3. /production/siteA/test/
  4. Der Bereitstellungsposition der Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck"

Und in den folgenden Verzeichnissen (unter Windows):

  1. D:\BankFiles\prod\test\
  2. D:\BankFiles\test
  3. Der Bereitstellungsposition der Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck"

1.4.8 Syntax für RICOH ProcessDirector-Steuerdateien

Verschiedene Teile von RICOH ProcessDirector verwenden die Informationen in den Steuerdateien oder Steuerdateivorlagen zum Festlegen und Übergeben von Werten für verschiedene Eigenschaften. Sie können Kopien der von RICOH ProcessDirector bereitgestellten Steuerdateien und Steuerdateivorlagen erstellen und die Kopien ändern, um die Steuerdateien und Steuerdateivorlagen an die Anforderungen der Installation anzupassen.

1.4.8.1 Muster-Steuerdateien für Regeln

RICOH ProcessDirector stellt Muster-Steuerdateien für Regeln bereit, die JCL-Parameter, LPD-Steuerdateiparameter oder JDF-Werte analysieren, um Workflows und Werte für Jobmerkmale festzulegen.

Die Muster-Steuerdateien (receive_jcl_jobtype.cfg, receive_lpd_jobtype.cfg, receive_lpd_pdf_jobtype.cfg und receive_text_jobtype.cfg) für Regeln werden im Verzeichnis /aiw/aiw1/samples/rules/ (Linux) oder C:\aiw\aiw1\samples\rules\ (Windows) installiert.

Möchten Sie eine eigene Steuerdatei erstellen, können Sie eine der Musterdateien in das Verzeichnis /aiw/aiw1/control_files/rules/ (Linux) oder C:\aiw\aiw1\control_files\rules\ (Windows) kopieren und umbenennen und dann gemäß Ihren Anforderungen bearbeiten.

    Hinweis:
  • Updates können Dateien im Verzeichnis /aiw/aiw1/samples/ (Linux) oder C:\aiw\aiw1\samples\ (Windows) überschreiben, aber sie überschreiben keine Dateien im Verzeichnis /aiw/aiw1/control_files (Linux) oder C:\aiw\aiw1\control_files (Windows). Wir empfehlen, die Beispieldateien in das Verzeichnis /aiw/aiw1/control_files (Linux) oder C:\aiw\aiw1\control_files (Windows) zu kopieren und alle Änderungen in der kopierten Datei vorzunehmen.

1.4.8.1.1 receive_jcl_jobtype.cfg

Die Musterdatei receive_jcl_jobtype.cfg legt den Workflow und die Jobmerkmale für Jobs fest, die von Download for z/OS und AFP Download Plus empfangen wurden.

Das AFP-Unterstützung-Feature stellt die Datei receive_jcl_jobtype.cfg bereit.

RICOH ProcessDirector kann diese Steuerdatei verwenden, um eine JCL-Datei zu interpretieren, die mit einem PRD-Datensatz übergeben wurde, den RICOH ProcessDirector von einer Eingabeeinheit des Typs "Download" empfängt. Die JCL-Datei kann beispielsweise die folgenden Informationen enthalten:

"-odatat=af -oburst=no -occ=yes -occtype=m -ocop=1 -odatac=unblock 
-ofileformat=stream -of=F1HPSTP1 -ojobn=HPUNCH05 -ono=BLDPDEV9 
-opr=HPUNCH -ous=WAITE 
-opa=class=B,dest=LOCAL,forms=STD,jobid=JOB00105"

Um eine Steuerdatei zu verwenden, setzen Sie den Wert des Merkmals Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow für die Eingabeeinheit auf SetJobTypeFromRules oder SetJobTypeFromFileName, und legen Sie dann den Wert des Merkmals Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow auf den Pfad und den Dateinamen der Steuerdatei fest. Der Schritt SetJobTypeFromRules verwendet die Steuerdatei, um den Workflow für den Job festzulegen, eine optionale, mit dem Job übergebene Überschreibungsdatei in eine Datei im Format RICOH ProcessDirectorMerkmalname=Wert für das Festlegen von Jobmerkmalen zu konvertieren oder beides. Der Schritt SetJobTypeFromFileName verwendet die Steuerdatei, um Jobmerkmale festzulegen. Bei allen Informationen in der Steuerdatei muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden.

Hinweis: Sie können keine Steuerdatei verwenden, um Jobmerkmale festzulegen, die im Notizbuch der Jobmerkmale schreibgeschützt sind.

Die Steuerdatei enthält die folgenden Abschnitte:

Abschnitt CONFIGURATION
Dies ist ein Abschnitt für globale Einstellungen, der aus Schlüsselwörtern besteht, mit denen definiert wird, wie RICOH ProcessDirector die JCL-Datei interpretiert.
FILE_MODE
Dieses Schlüsselwort steuert, wie RICOH ProcessDirector die JCL-Datei verarbeitet. Bei dem Wert "FILE" wird RICOH ProcessDirector angewiesen, alle Informationen in der Datei als einen einzigen Satz zu behandeln. In diesem Modus kann RICOH ProcessDirector Aktionen zum Suchen und Ersetzen ausführen. Benutzen Sie den Wert "FILE" immer für Steuerdateien, die JCL-Dateien verarbeiten. Die doppelten Anführungszeichen in dem Wert sind erforderlich.
ATTRIBUTE_PATTERN
Dieses Schlüsselwort gibt einen regulären Ausdruck an, mit dem definiert wird, wie RICOH ProcessDirector die Namen von Merkmalen erkennt. RICOH ProcessDirector stellt den Wert "\$\{Job.*\}" bereit. Die doppelten Anführungszeichen begrenzen den Ausdruck, und die umgekehrten Schrägstriche sind Escapezeichen, die den Sonderzeichen im Ausdruck vorangestellt sind.

Der Wert "\$\{Job.*\}" weist RICOH ProcessDirector an, Merkmalnamen als Zeichenfolgen zu erkennen, die mit Job. beginnen und denen weitere Zeichen folgen können, aber nicht müssen. RICOH ProcessDirector-Namen von Jobmerkmalen stimmen mit dieser Konvention überein, beispielsweise Job.Duplex und Job.Print.CumulativeSheetsStacked.

KEYWORD_CASE
Mit diesem Schlüsselwort wird die Groß-/Kleinschreibung der Zeichen in den Parameternamen der JCL-Datei definiert. Je nach den Einstellungen auf dem sendenden System können Parameter ausschließlich in Großbuchstaben oder ausschließlich in Kleinbuchstaben übergeben werden. Benutzen Sie je nach Anforderungen der Installation den Wert "UPPER" oder "LOWER".
NORMALIZER_PROGRAM
Mit diesem Schlüsselwort wird der Name eines Programms angegeben, das die JCL-Datei so ändert, dass alle in der Datei definierten Merkmale das Format "Schlüsselwort=Wert" haben. RICOH ProcessDirector stellt das Programm normalize_jcl.pl bereit, um die verschiedenen Arten von JCL-Parametern in das Format "Schlüsselwort=Wert" zu ändern.

Beachten Sie zum Beispiel diese JCL-Zeichenfolge:

"-odatat=af -oburst=no -opa=class=B,dest=LOCAL,forms=STD,jobid=JOB00105"
Wenn RICOH ProcessDirector das in der Steuerdatei angegebene Programm normalize_jcl.pl nutzt, ersetzt das Programm die JCL-Zeichenfolge durch den folgenden Wert:
datat=af,burst=no,class=B,dest=LOCAL,forms=STD,jobid=JOB00105,
.

Begrenzen Sie den Anfang und das Ende des Abschnitts CONFIGURATION mit CONFIGURATION und ENDCONFIGURATION.

Abschnitt REPLACE
Dieser Abschnitt benutzt Befehle sed zum Ersetzen von Zeichenfolgen in der JCL-Datei. Er ist in der Musterdatei auf Kommentar gesetzt, da das von dem Schlüsselwort NORMALIZER_PROGRAM definierte Programm die JCL-Datei konvertiert.

Die folgende Anweisung ersetzt beispielsweise alle Vorkommen von -opa= (auf das Leerzeichen am Anfang achten) durch Kommas:

#s! -opa=!,!

Begrenzen Sie den Anfang und das Ende des Abschnitts REPLACE mit REPLACE und ENDREPLACE.

Abschnitt PATTERN KEY_VALUE
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie RICOH ProcessDirector Schlüsselwörter und Werte findet und unter Verwendung von Gruppen mit regulären Ausdrücken in Token konvertiert. Der von RICOH ProcessDirector bereitgestellte Abschnitt sieht wie folgt aus:
PATTERN KEY_VALUE
"(.*?)=(.*?),"
ENDPATTERN
Das Muster ist durch doppelte Anführungszeichen begrenzt und das Muster links von dem Gleichheitszeichen stellt das Schlüsselwort dar. Das Muster rechts stellt den Wert dar. Dieses Muster erstellt eine durch Kommas begrenzte Liste von Paaren aus Schlüsselwort und Wert.
Abschnitt mit der Anweisung DEFINE
Dieser Abschnitt benutzt Symbolformeln zum Festlegen des RICOH ProcessDirector-Workflows und der Jobmerkmale aus den Werten für Parameter, die mit dem Job in der JCL-Datei übergeben werden. Nachfolgend sind Beispiele von Typen der Anweisungen DEFINE aufgeführt, die der Abschnitt enthalten kann:
DEFINE ${Job.JobType} AS "BILLS" WHEN (${DEST} == "LOCAL")
DEFINE ${Job.Class} AS "${CLASS}"
DEFINE ${Job.InputDatastream} AS "AFP" WHEN (${DATAT} == "af")
DEFINE ${Job.Destination} AS "${DEST}"
DEFINE ${Job.RequestedPrinter} AS "${DEST}"
DEFINE ${Job.Customer} AS "XYZ" WHEN (${CLASS} == "Z") FINALLY QUIT

Die erste Anweisung DEFINE ist eine bedingte Anweisung. Im Beispiel setzt RICOH ProcessDirector den Wert des Merkmals Job.JobType auf BILLS, wenn der Wert des Parameters DEST der JCL-Datei LOCAL lautet. Wenn der Parameter DEST einen anderen Wert besitzt, legt RICOH ProcessDirector den Workflow nicht mit der Steuerdatei fest. Beim Festlegen wird eine andere Methode verwendet, beispielsweise wird der Workflow verwenden, der der Eingabeeinheit des Typs "Download" zugeordnet ist.

Die zweite Anweisung DEFINIEREN ist eine nicht bedingte Anweisung. In diesem Beispiel setzt RICOH ProcessDirector den Wert des Jobmerkmals Job.Class auf den Wert des Parameters CLASS, der mit dem Job übergeben wird. Wenn die von RICOH ProcessDirector empfangene JCL-Zeichenfolge -opa=class=B enthält, setzt RICOH ProcessDirector den Wert des Merkmals Job.Class daher auf B.

Die dritte Anweisung DEFINE ist eine bedingte Anweisung. Im Beispiel setzt RICOH ProcessDirector den Wert des Jobmerkmals Job.InputDataStream auf AFP, wenn der Wert des Parameters DATAT der JCL-Datei af lautet. Wenn der Parameter DATAT einen beliebigen anderen Wert besitzt, legt RICOH ProcessDirector den Wert des Merkmals Job.InputDataStream nicht fest.

Die vierten und fünften Anweisungen DEFINE sind nicht bedingte Anweisungen, die die Werte von zwei unterschiedlichen Jobmerkmalen auf den Wert desselben Parameters setzen.

Die letzte Anweisung DEFINE ist eine bedingte Anweisung, die möglicherweise bewirkt, dass RICOH ProcessDirector keine weiteren Anweisungen DEFINE in der Steuerdatei mehr liest. Wenn die in der Anweisung definierte Bedingung wahr ist, stoppt RICOH ProcessDirector das Lesen der Steuerdatei. Ist die Bedingung falsch, setzt RICOH ProcessDirector die Auswertung von anderen DEFINE-Anweisungen fort, die auf die FINALLY QUIT-Anweisung folgen.

1.4.8.1.2 receive_lpd_jobtype.cfg

Die Musterdatei receive_lpd_jobtype.cfg legt den Workflow und die Jobmerkmale für AFP-Jobs fest, die über das LPD-Protokoll empfangen wurden.

Das AFP-Unterstützung-Feature stellt die Datei receive_lpd_jobtype.cfg bereit.

RICOH ProcessDirector kann diese Steuerdatei verwenden, um eine LPD-Steuerdatei zu interpretieren, die einen über das LPD-Druckprotokoll empfangenen AFP-Druckjob begleitet. Das Format der LPD-Steuerdatei hängt von dem Betriebssystem des sendenden Hosts ab. Eine von Windows empfangene LPD-Steuerdatei kann beispielsweise die folgenden Informationen enthalten:

orighost=mywindowshost
origuser=annsmith
origname=TestPDF.pdf

Um eine Steuerdatei zu verwenden, setzen Sie den Wert des Merkmals Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow für die Eingabeeinheit auf SetJobTypeFromRules oder SetJobTypeFromFileName, und legen Sie dann den Wert des Merkmals Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow auf den Pfad und den Dateinamen der Steuerdatei fest. Der Schritt SetJobTypeFromRules verwendet die Steuerdatei, um den Workflow für den Job festzulegen, eine optionale, mit dem Job übergebene Überschreibungsdatei in eine Datei im Format RICOH ProcessDirectorMerkmalname=Wert für das Festlegen von Jobmerkmalen zu konvertieren oder beides. Der Schritt SetJobTypeFromFileName verwendet die Steuerdatei, um Jobmerkmale festzulegen. Bei allen Informationen in der Steuerdatei muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden.

Hinweis: Sie können keine Steuerdatei verwenden, um Jobmerkmale festzulegen, die im Notizbuch der Jobmerkmale schreibgeschützt sind.

Die Steuerdatei enthält die folgenden Abschnitte:

Abschnitt CONFIGURATION
Dies ist ein Abschnitt für globale Einstellungen, der aus Schlüsselwörtern besteht, mit denen definiert wird, wie RICOH ProcessDirector die LPD-Steuerdateiparameter interpretiert.
FILE_MODE
Dieses Schlüsselwort steuert, wie RICOH ProcessDirector die LPD-Steuerdatei verarbeitet. Bei dem Wert "FILE" wird RICOH ProcessDirector angewiesen, alle Informationen in der Datei als einen einzigen Satz zu behandeln. In diesem Modus kann RICOH ProcessDirector Aktionen zum Suchen und Ersetzen ausführen. Die doppelten Anführungszeichen in dem Wert sind erforderlich.

Der Wert "RECORD" für den Dateimodus veranlasst RICOH ProcessDirector, die Informationen in der Datei auf Satzbasis zu lesen. Die doppelten Anführungszeichen in dem Wert sind erforderlich.

ATTRIBUTE_PATTERN
Dieses Schlüsselwort gibt einen regulären Ausdruck an, mit dem definiert wird, wie RICOH ProcessDirector die Namen von Merkmalen erkennt. RICOH ProcessDirector stellt den Wert "\$\{Job.*\}" bereit. Die doppelten Anführungszeichen begrenzen den Ausdruck, und die umgekehrten Schrägstriche sind Escapezeichen, die den Sonderzeichen im Ausdruck vorangestellt sind.

Der Wert "\$\{Job.*\}" weist RICOH ProcessDirector an, Merkmalnamen als Zeichenfolgen zu erkennen, die mit Job. beginnen und denen weitere Zeichen folgen können, aber nicht müssen. RICOH ProcessDirector-Namen von Jobmerkmalen stimmen mit dieser Konvention überein, beispielsweise Job.Duplex und Job.Print.CumulativeSheetsStacked.

KEYWORD_CASE
Mit diesem Schlüsselwort wird die Groß-/Kleinschreibung der Zeichen in den Parameternamen der LPD-Steuerdatei definiert. Je nach den Einstellungen auf dem sendenden System können Parameter ausschließlich in Großbuchstaben oder ausschließlich in Kleinbuchstaben übergeben werden. Benutzen Sie je nach Anforderungen der Installation den Wert "UPPER" oder "LOWER".

Begrenzen Sie den Anfang und das Ende des Abschnitts CONFIGURATION mit CONFIGURATION und ENDCONFIGURATION.

Abschnitt REPLACE
Dieser Abschnitt benutzt Befehle sed zum Ersetzen von Zeichenfolgen in der LPD-Steuerdatei. Er ist in der Musterdatei auf Kommentar gesetzt. Er wird wahrscheinlich nicht benötigt.

Begrenzen Sie den Anfang und das Ende des Abschnitts REPLACE mit REPLACE und ENDREPLACE.

Abschnitt PATTERN KEY_VALUE
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie RICOH ProcessDirector Schlüsselwörter und Werte findet und unter Verwendung von Gruppen mit regulären Ausdrücken in Token konvertiert. Der von RICOH ProcessDirector bereitgestellte Abschnitt sieht wie folgt aus:
PATTERN KEY_VALUE
"(.*?)=(.*?),"
ENDPATTERN
Das Muster ist durch doppelte Anführungszeichen begrenzt und das Muster links von dem Gleichheitszeichen stellt das Schlüsselwort dar. Das Muster rechts stellt den Wert dar. Dieses Muster erstellt eine durch Kommas begrenzte Liste von Paaren aus Schlüsselwort und Wert.
Abschnitt mit der Anweisung DEFINE
Dieser Abschnitt benutzt Symbolformeln zum Festlegen des RICOH ProcessDirector-Workflows und der Jobmerkmale aus Werten in der LPD-Steuerdatei, die mit dem Job übergeben wurde. Nachfolgend sind Beispiele von Typen der Anweisungen DEFINE aufgeführt, die der Abschnitt enthalten kann:

Beispiel für Linux:

DEFINE ${Job.JobType} AS "PDF" WHEN (${ORIGHOST} == "mywindowshost")
DEFINE ${Job.Name} AS "${ORIGNAME}"
DEFINE ${Job.Host.UserID} AS "${ORIGUSER}"
DEFINE ${Job.InputDatastream} AS "PDF" WHEN 
(${ORIGHOST} == "mywindowshost")
DEFINE ${Job.Customer} AS "XYZ" WHEN 
(${ORIGUSER} == "xyzadmin") FINALLY QUIT

Die Anweisung DEFINE ${Job.JobType} ist eine bedingte Anweisung. Im Beispiel setzt RICOH ProcessDirector den Wert des Merkmals Job.JobType auf PDF, wenn der Wert des Parameters ORIGHOST der LPD Steuerdatei mywindowshost lautet. Wenn der Parameter ORIGHOST einen anderen Wert besitzt, legt RICOH ProcessDirector den Workflow nicht mit der Steuerdatei fest. Beim Festlegen wird eine andere Methode verwendet, beispielsweise wird der Workflow verwenden, der der Eingabeeinheit des Typs "LPD" zugeordnet ist.

Die Anweisung DEFINE ${Job.Name} legt den Wert des Merkmals Job.Name auf den Namen der Original-Eingabedatei fest.

Die Anweisung DEFINE ${Job.Host.UserID} ist eine nicht bedingte Anweisung. In diesem Beispiel setzt RICOH ProcessDirector den Wert des Jobmerkmals Job.Host.UserID auf den Wert des Parameters ORIGUSER in der LPD-Steuerdatei. Wenn die von RICOH ProcessDirector empfangene Original-LPD-Steuerdatei origuser=annsmith enthält, setzt RICOH ProcessDirector den Wert des Merkmals Job.Host.UserID daher auf annsmith.

Die Anweisung DEFINE ${Job.InputDatastream} ist eine bedingte Anweisung. Im Beispiel setzt RICOH ProcessDirector den Wert des Jobmerkmals Job.InputDataStream auf PDF, wenn der Wert des Parameters ORIGHOST der LPD Steuerdatei mywindowshost lautet. Wenn der Parameter ORIGHOST einen beliebigen anderen Wert besitzt, legt RICOH ProcessDirector den Wert des Merkmals Job.InputDataStream nicht fest.

Die Anweisung DEFINE ${Job.Customer} ist eine bedingte Anweisung, die möglicherweise bewirkt, dass RICOH ProcessDirector keine weiteren Anweisungen DEFINE in der Steuerdatei mehr liest. Wenn die in der Anweisung definierte Bedingung wahr ist, stoppt RICOH ProcessDirector das Lesen der Steuerdatei. Ist die Bedingung falsch, setzt RICOH ProcessDirector die Auswertung von anderen DEFINE-Anweisungen fort, die auf die FINALLY QUIT-Anweisung folgen.

1.4.8.1.3 receive_lpd_pdf_jobtype.cfg

Die Musterdatei receive_lpd_pdf_jobtype.cfg legt den Workflow und die Jobmerkmale für PDF-Jobs fest, die über das LPD-Protokoll empfangen wurden.

RICOH ProcessDirector kann diese Steuerdatei verwenden, um eine LPD-Steuerdatei zu interpretieren, die einen über das LPD-Druckprotokoll empfangenen PDF-Druckjob begleitet. Das Format der LPD-Steuerdatei hängt von dem Betriebssystem des sendenden Hosts ab. Eine von Windows empfangene LPD-Steuerdatei kann beispielsweise die folgenden Informationen enthalten:

orighost=mywindowshost
origuser=annsmith
origname=TestPDF.pdf

Um eine Steuerdatei zu verwenden, setzen Sie den Wert des Merkmals Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow für die Eingabeeinheit auf SetJobTypeFromRules oder SetJobTypeFromFileName, und legen Sie dann den Wert des Merkmals Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow auf den Pfad und den Dateinamen der Steuerdatei fest. Der Schritt SetJobTypeFromRules verwendet die Steuerdatei, um den Workflow für den Job festzulegen, eine optionale, mit dem Job übergebene Überschreibungsdatei in eine Datei im Format RICOH ProcessDirectorMerkmalname=Wert für das Festlegen von Jobmerkmalen zu konvertieren oder beides. Der Schritt SetJobTypeFromFileName verwendet die Steuerdatei, um Jobmerkmale festzulegen. Bei allen Informationen in der Steuerdatei muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden.

    Hinweis:
  • Sie können keine Steuerdatei verwenden, um Jobmerkmale festzulegen, die im Notizbuch der Jobmerkmale schreibgeschützt sind.

Die Steuerdatei enthält die folgenden Abschnitte:

Abschnitt CONFIGURATION
Dies ist ein Abschnitt für globale Einstellungen, der aus Schlüsselwörtern besteht, mit denen definiert wird, wie RICOH ProcessDirector die LPD-Steuerdateiparameter interpretiert.
FILE_MODE
Dieses Schlüsselwort steuert, wie RICOH ProcessDirector die LPD-Steuerdatei verarbeitet. Bei dem Wert "FILE" wird RICOH ProcessDirector angewiesen, alle Informationen in der Datei als einen einzigen Satz zu behandeln. In diesem Modus kann RICOH ProcessDirector Aktionen zum Suchen und Ersetzen ausführen. Die doppelten Anführungszeichen in dem Wert sind erforderlich.

Der Wert "RECORD" für den Dateimodus veranlasst RICOH ProcessDirector, die Informationen in der Datei auf Satzbasis zu lesen. Die doppelten Anführungszeichen in dem Wert sind erforderlich.

ATTRIBUTE_PATTERN
Dieses Schlüsselwort gibt einen regulären Ausdruck an, mit dem definiert wird, wie RICOH ProcessDirector die Namen von Merkmalen erkennt. RICOH ProcessDirector stellt den Wert "\$\{Job.*\}" bereit. Die doppelten Anführungszeichen begrenzen den Ausdruck, und die umgekehrten Schrägstriche sind Escapezeichen, die den Sonderzeichen im Ausdruck vorangestellt sind.

Der Wert "\$\{Job.*\}" weist RICOH ProcessDirector an, Merkmalnamen als Zeichenfolgen zu erkennen, die mit Job. beginnen und denen weitere Zeichen folgen können, aber nicht müssen. RICOH ProcessDirector-Namen von Jobmerkmalen stimmen mit dieser Konvention überein, beispielsweise Job.Duplex und Job.Print.CumulativeSheetsStacked.

KEYWORD_CASE
Mit diesem Schlüsselwort wird die Groß-/Kleinschreibung der Zeichen in den Parameternamen der LPD-Steuerdatei definiert. Je nach den Einstellungen auf dem sendenden System können Parameter ausschließlich in Großbuchstaben oder ausschließlich in Kleinbuchstaben übergeben werden. Benutzen Sie je nach Anforderungen der Installation den Wert "UPPER" oder "LOWER".

Begrenzen Sie den Anfang und das Ende des Abschnitts CONFIGURATION mit CONFIGURATION und ENDCONFIGURATION.

Abschnitt REPLACE
Dieser Abschnitt benutzt Befehle sed zum Ersetzen von Zeichenfolgen in der LPD-Steuerdatei. Er ist in der Musterdatei auf Kommentar gesetzt. Er wird wahrscheinlich nicht benötigt.

Begrenzen Sie den Anfang und das Ende des Abschnitts REPLACE mit REPLACE und ENDREPLACE.

Abschnitt PATTERN KEY_VALUE
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie RICOH ProcessDirector Schlüsselwörter und Werte findet und unter Verwendung von Gruppen mit regulären Ausdrücken in Token konvertiert. Der von RICOH ProcessDirector bereitgestellte Abschnitt sieht wie folgt aus:
PATTERN KEY_VALUE
"(.*?)=(.*?),"
ENDPATTERN
Das Muster ist durch doppelte Anführungszeichen begrenzt und das Muster links von dem Gleichheitszeichen stellt das Schlüsselwort dar. Das Muster rechts stellt den Wert dar. Dieses Muster erstellt eine durch Kommas begrenzte Liste von Paaren aus Schlüsselwort und Wert.
Abschnitt mit der Anweisung DEFINE
Dieser Abschnitt benutzt Symbolformeln zum Festlegen des RICOH ProcessDirector-Workflows und der Jobmerkmale aus Werten in der LPD-Steuerdatei, die mit dem Job übergeben wurde. Nachfolgend sind Beispiele von Typen der Anweisungen DEFINE aufgeführt, die der Abschnitt enthalten kann:
DEFINE ${Job.JobType} AS "PDF" WHEN (${ORIGHOST} == "mywindowshost")
DEFINE ${Job.Name} AS "${ORIGNAME}"
DEFINE ${Job.Host.UserID} AS "${ORIGUSER}"
DEFINE ${Job.InputDatastream} AS "PDF" WHEN 
(${ORIGHOST} == "mywindowshost")
DEFINE ${Job.Customer} AS "XYZ" WHEN 
(${ORIGUSER} == "xyzadmin") FINALLY QUIT

Die Anweisung DEFINE ${Job.JobType} ist eine bedingte Anweisung. Im Beispiel setzt RICOH ProcessDirector den Wert des Merkmals Job.JobType auf PDF, wenn der Wert des Parameters ORIGHOST der LPD Steuerdatei mywindowshost lautet. Wenn der Parameter ORIGHOST einen anderen Wert besitzt, legt RICOH ProcessDirector den Workflow nicht mit der Steuerdatei fest. Beim Festlegen wird eine andere Methode verwendet, beispielsweise wird der Workflow verwenden, der der Eingabeeinheit des Typs "LPD" zugeordnet ist.

Die Anweisung DEFINE ${Job.Name} legt den Wert des Merkmals Job.Name auf den Namen der Original-Eingabedatei fest.

Die Anweisung DEFINE ${Job.Host.UserID} ist eine nicht bedingte Anweisung. In diesem Beispiel setzt RICOH ProcessDirector den Wert des Jobmerkmals Job.Host.UserID auf den Wert des Parameters ORIGUSER in der LPD-Steuerdatei. Wenn die von RICOH ProcessDirector empfangene Original-LPD-Steuerdatei origuser=annsmith enthält, setzt RICOH ProcessDirector den Wert des Merkmals Job.Host.UserID daher auf annsmith.

Die Anweisung DEFINE ${Job.InputDatastream} ist eine bedingte Anweisung. Im Beispiel setzt RICOH ProcessDirector den Wert des Jobmerkmals Job.InputDataStream auf PDF, wenn der Wert des Parameters ORIGHOST der LPD Steuerdatei mywindowshost lautet. Wenn der Parameter ORIGHOST einen beliebigen anderen Wert besitzt, legt RICOH ProcessDirector den Wert des Merkmals Job.InputDataStream nicht fest.

Die Anweisung DEFINE ${Job.Customer} ist eine bedingte Anweisung, die möglicherweise bewirkt, dass RICOH ProcessDirector keine weiteren Anweisungen DEFINE in der Steuerdatei mehr liest. Wenn die in der Anweisung definierte Bedingung wahr ist, stoppt RICOH ProcessDirector das Lesen der Steuerdatei. Ist die Bedingung falsch, setzt RICOH ProcessDirector die Auswertung von anderen DEFINE-Anweisungen fort, die auf die FINALLY QUIT-Anweisung folgen.

1.4.8.1.4 receive_text_jobtype.cfg

Die Musterdatei receive_text_jobtype.cfg legt den Workflow aus einer Textüberschreibungsdatei fest.

Der von RICOH ProcessDirector bereitgestellte Schritt SetJobTypeFromRules kann die Steuerdatei receive_text_jobtype.cfg verwenden, um den Workflow von der Datei jobID.overrides.text festzulegen. Der Schritt kann diese Steuerdatei auch verwenden, um eine optionale Job-Ticket-Datei im Job Definition Format (JDF), jobID.overrides.jdf, in eine temporäre textbasiere Überschreibungsdatei zu konvertieren, die mit der Datei jobID.overrides.text benutzt werden kann, um den Workflow festzulegen.

Bei allen Informationen in der Steuerdatei muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden.

Die Steuerdatei enthält die folgenden Abschnitte:

Abschnitt CONFIGURATION
Dies ist ein Abschnitt für globale Einstellungen, der aus Schlüsselwörtern besteht, mit denen definiert wird, wie RICOH ProcessDirector die Job-Ticket-Parameter interpretiert.
FILE_MODE
Dieses Schlüsselwort steuert, wie RICOH ProcessDirector das Job-Ticket verarbeitet. Bei dem Wert "FILE" wird RICOH ProcessDirector angewiesen, alle Informationen in der Datei als einen einzigen Satz zu behandeln. In diesem Modus kann RICOH ProcessDirector Aktionen zum Suchen und Ersetzen ausführen. Die doppelten Anführungszeichen in dem Wert sind erforderlich.

Der Wert "RECORD" für den Dateimodus veranlasst RICOH ProcessDirector, die Informationen in der Datei auf Satzbasis zu lesen. Die doppelten Anführungszeichen in dem Wert sind erforderlich.

ATTRIBUTE_PATTERN
Dieses Schlüsselwort gibt einen regulären Ausdruck an, mit dem definiert wird, wie RICOH ProcessDirector die Namen von Merkmalen erkennt. RICOH ProcessDirector stellt den Wert "\$\{Job.*\}" bereit. Die doppelten Anführungszeichen begrenzen den Ausdruck, und die umgekehrten Schrägstriche sind Escapezeichen, die den Sonderzeichen im Ausdruck vorangestellt sind.

Der Wert "\$\{Job.*\}" weist RICOH ProcessDirector an, Merkmalnamen als Zeichenfolgen zu erkennen, die mit Job. beginnen und denen weitere Zeichen folgen können, aber nicht müssen. RICOH ProcessDirector-Namen von Jobmerkmalen stimmen mit dieser Konvention überein, beispielsweise Job.Duplex und Job.Print.CumulativeSheetsStacked.

KEYWORD_CASE
Mit diesem Schlüsselwort wird die Groß-/Kleinschreibung der Zeichen in den Parameternamen des Job-Tickets definiert. Je nach den Einstellungen auf dem sendenden System können Parameter ausschließlich in Großbuchstaben oder ausschließlich in Kleinbuchstaben übergeben werden. Benutzen Sie je nach Anforderungen der Installation den Wert "UPPER" oder "LOWER".

Begrenzen Sie den Anfang und das Ende des Abschnitts CONFIGURATION mit CONFIGURATION und ENDCONFIGURATION.

Abschnitt REPLACE
Dieser Abschnitt benutzt Befehle sed zum Ersetzen von Zeichenfolgen im Job-Ticket. Er ist in der Musterdatei auf Kommentar gesetzt. Er wird wahrscheinlich nicht benötigt.

Begrenzen Sie den Anfang und das Ende des Abschnitts REPLACE mit REPLACE und ENDREPLACE.

Abschnitt PATTERN KEY_VALUE
In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie RICOH ProcessDirector Schlüsselwörter und Werte findet und unter Verwendung von Gruppen mit regulären Ausdrücken in Token konvertiert. Der von RICOH ProcessDirector bereitgestellte Abschnitt sieht wie folgt aus:
PATTERN KEY_VALUE
"(.*?)=(.*?),"
ENDPATTERN
Das Muster ist durch doppelte Anführungszeichen begrenzt und das Muster links von dem Gleichheitszeichen stellt das Schlüsselwort dar. Das Muster rechts stellt den Wert dar. Dieses Muster erstellt eine durch Kommas begrenzte Liste von Paaren aus Schlüsselwort und Wert.
Abschnitt mit der Anweisung DEFINE
Dieser Abschnitt benutzt Symbolformeln zum Festlegen des RICOH ProcessDirector-Workflows aus einem Wert in dem Job-Ticket, das mit dem Job übergeben wurde. RICOH ProcessDirector benutzt normalerweise den folgenden Typ der Anweisung DEFINE, um den Workflow festzulegen:
DEFINE ${Job.JobType} AS "Transform"
DEFINE ${Job.JobType} AS "PDF" WHEN (${Job.InputDatastream} == "pdf")

Die erste Anweisung DEFINE legt den Standardworkflow fest. Die zweite Anweisung DEFINE ist eine bedingte Anweisung. In diesem Beispiel setzt RICOH ProcessDirector den Wert des Merkmals Job.JobType auf PDF, wenn der Wert des Parameters Job.InputDatastream in der Textüberschreibungsdatei pdf ist. Hat der Parameter Job.InputDatastream einen anderen Wert, verwendet RICOH ProcessDirector den Standardworkflow.

1.4.8.1.5 Verwenden des Parameters -ooutbin in JCL- und LPD-Jobtypdateien

Die Steuerdateien receive_jcl_jobtype.cfg, receive_lpd_jobtype.cfg und receive_lpd_jobtype.cfg, die RICOH ProcessDirector bereitstellt, weisen den Wert des -ooutbin-Parameters dem Merkmal Job.OutputBin zu.

Verwenden des Parameters -ooutbin in JCL- und LPD-Jobtypdateien:

  1. Geben Sie die Daten aus Ihrer Anwendung, den Druckern und Fächern in diese Tabelle ein. Jede Zeile enthält Informationen zu einem Fach.
    Spalte 1: Im Parameter -ooutbin verwendete Werte (Merkmalwert) Spalte 2: Name des Fachs im Merkmalnotizbuch (Objektname, outputBin-Name) Spalte 3: Druckermodell (printerModel name) Spalte 4: Druckerfachnummer (binNumber)
    Beispiel: 9 Beispiel: Stacker9 Beispiel: InfoPrint 2085 Beispiel: 9
           
           
           
  2. Kopieren Sie diesen Text in eine leere Textdatei:
    <IPPD_UpdateData version="1.0" xmlns"xsi="http://www.w3.org/2001/
    XMLSchema-instance">
         <object name="Stacker9" type="OutputBin">
              <property name="OutputBin.BinNumber" value="9"/>
         </object>
         <printerModel name="InfoPrint 2085">
              <outputBin name="Stacker9" binNumber="9"/>
         </printerModel>
    </IPPD_UpdateData>
  3. Bearbeiten Sie die Textdatei mit den Werten, die Sie in die Tabelle eingegeben haben:
    1. Kopieren Sie die Kennzeichensätze <object> und <printerModel>, sodass Sie einen Satz für jede Reihe in der Tabelle haben.
    2. Verwenden Sie die Werte aus Spalte 1 für das value-Attribut und das property-Kennzeichen.
    3. Verwenden Sie die Werte aus Spalte 2 für das name-Attribut sowohl des Kennzeichens object als auch outputBin.
    4. Verwenden Sie die Werte aus Spalte 3 für das name-Attribut des Kennzeichens printerModel.
    5. Verwenden Sie die Werte aus Spalte 4 für das binNumber-Attribut des outputBin-Kennzeichens.
  4. Speichern Sie die Datei.
  5. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  6. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Utilities Objekte importieren.
  7. Klicken Sie auf und wechseln Sie zu der gerade erstellten XML-Datei. Klicken Sie auf Öffnen.
  8. Klicken Sie auf Importieren.

1.4.8.2 Muster-Steuerdateischablonen für Durchgriffsdrucker

RICOH ProcessDirector stellt eine Muster-Steuerdateischablone für Durchgriffsdrucker bereit. Diese Schablone wird als passthru.cfg bezeichnet und ist in folgendem Verzeichnis installiert: /aiw/aiw1/samples/passthru/ (Linux) oder C:\aiw\aiw1\samples\passthru\ (Windows).

Wenn der von Ihnen angegebene Druckerbefehl für einen Durchgriffsdrucker eine Steuerdatei benutzt, werden in der von RICOH ProcessDirector aus der Steuerdateischablone generierten Steuerdatei Optionen für den Druckerbefehl angegeben. Berechtigte Benutzer können die von RICOH ProcessDirector bereitgestellte Muster-Steuerdateischablone kopieren und ändern. Sie stellen die angepasste Steuerdateischablone dann in ein beliebiges Verzeichnis, auf das RICOH ProcessDirector zugreifen kann. Benutzen Sie das Druckermerkmal Steuerdateischablone, um den Namen und die Position der Steuerdateischablone anzugeben.

    Hinweis:
  • Updates können Dateien im Verzeichnis /aiw/aiw1/samples/ (Linux) oder C:\aiw\aiw1\samples\ (Windows) überschreiben, aber sie überschreiben keine Dateien im Verzeichnis /aiw/aiw1/control_files (Linux) oder C:\aiw\aiw1\control_files (Windows). Wir empfehlen, die Beispieldateien in das Verzeichnis /aiw/aiw1/control_files (Linux) oder C:\aiw\aiw1\control_files (Windows) zu kopieren und alle Änderungen in der kopierten Datei vorzunehmen.

Die Steuerdateischablone passthru.cfg benutzt RICOH ProcessDirector-Symbolformeln, um Parameterwerte für den Druckerbefehl festzulegen. Im Folgenden sehen Sie Beispiele von Einträgen in der Steuerdateivorlage:

JobID=${Job.ID}

JobCopies=${Job.Copies}

PrinterId=${Printer.ID}

CustomerName=${Printer.CustomerName}
Die Schlüsselwörter auf der linken Seite neben dem Gleichzeichen sind Musterparameter.

Hinweis: Nicht alle Druckerbefehle können Steuerdateien verwenden. Können Ihre Druckerbefehle Steuerdateien verwenden, benutzen die Druckerbefehle möglicherweise unterschiedliche Parameternamen.

Die Werte rechts sind Symbolformeln für RICOH ProcessDirector-Jobmerkmale. In dem Beispiel JobCopies=${Job.Copies} setzt RICOH ProcessDirector den Wert des Parameters JobCopies auf den Wert des Jobmerkmals Job.Copies. Wenn Sie beispielsweise den ursprünglichen Eingabedateinamen beibehalten wollen, wenn der Job an den Drucker gesendet wird, können Sie ${Job.ID} durch ${Job.Inputfile} in dem Eintrag der Steuerdateischablone für den Parameter JobID ersetzen.

1.4.8.3 Steuerdateien für die Archivfunktion

Die RICOH ProcessDirector Archivfunktion kann eine zugehörige Merkmaldatei und eine Dokumentmerkmaldatei als Eingabe für den Schritt "StoreInRepository" verwenden. Die zugehörige Merkmaldatei definiert Merkmale, die Sie im Repository speichern möchten, die mit einem Job verknüpft, jedoch Merkmale anderer Objekte sind. Die Dokumentmerkmaldatei ist eine Datei, in der die im Repository zu speichernden Merkmalwerte aufgeführt sind, mit Tabulator als Trennzeichen. Für die Archivverarbeitung ist keine der Dateien erforderlich; die Dateien können jedoch nützlich sein, um Daten zu erfassen, die Ihr Unternehmen über die Produktionshistorie eines Auftrags in seinem Workflow wünscht.
Die Archivfunktion kann auch eine Datei erstellen, die die Merkmale enthält, die über einen Job oder ein Dokument gespeichert sind, wenn es in das Repository geschrieben wurde. Diese Datei wird von der Schrittvorlage ExportFromRepository erstellt und als Export-Ergebnisdatei bezeichnet.

1.4.8.3.1 Eine Datei verknüpfter Merkmale erstellen

Sie können eine Datei verknüpfter Merkmale erstellen, um ein oder mehrere Merkmale festzulegen, die mit einem Job verknüpft, aber Merkmale anderer Objekte sind. Wenn ein auf der Schrittvorlage StoreInRepository basierender Schritt ausgeführt wird, werden diese Merkmale und ihre Werte zusammen mit Job- und Dokumentdaten in einem Repository gespeichert. Sie können beispielsweise das Modell des für einen Job angeforderten Druckers oder die Farbe der zum Drucken eines Jobs festgelegten Medien speichern.

    Hinweis:
  • Sie können in einer Datei verknüpfter Merkmale auch positionsgebundene Jobmerkmale festlegen und ihre Werte in einem Repository speichern. Sie können ein positionsgebundenes Jobmerkmal nicht als Wert für das Merkmal Zu speichernde Jobmerkmale im Schritt StoreInRepository auswählen. In einem Workflow können die Werte positionsgebundener Merkmale für verschiedene Schritte, die auf derselben Schrittvorlage basieren, unterschiedlich sein.

Positionsgebundene Jobmerkmale

Um Werte für ein positionsgebundenes Jobmerkmal zu speichern, legen Sie das Merkmal, die Phase, in der sich der Schritt befindet, den internen Namen des Schritts mit dem Merkmal und eine Merkmalbeschriftung fest. Die Syntax lautet:

Jobmerkmal[Phase][Schritt-ID]:Merkmalbeschriftung

Hierzu ein Beispiel: Sie haben das Automatische Überprüfung-Feature und möchten den Namen des Barcodelesers speichern, den der Schritt ReadBarcodeData in der Phase "Kuvertierung" verwendet, um die Dokumente in einem Job durch eine Kuvertierung zu verfolgen.

Wenn Sie die Datei verknüpfter Merkmale erstellen, geben Sie die folgende Zeile in einen Texteditor ein:

Job.TrackAndTrace.BarcodeReader[Insert][ReadBarcodeData]:Merkmalbeschriftung

Die Merkmalbeschriftung könnte Job.BarcodeReader lauten.

Wenn der Schritt StoreInRepository ausgeführt wird, macht RICOH ProcessDirector Folgendes:

  1. Ruft den Wert des Jobmerkmals Barcodeleser (Datenbankname Job.TrackAndTrace.BarcodeReader) für den Schritt ReadBarcodeData in der Phase Kuvertierung ab.

    Dieser Wert könnte BarcodeReader1 sein.

  2. Speichert den Wert des Merkmals Barcodeleser zusammen mit anderen Informationen für den Job und seine Dokumente im Repository.

Zum Erkennen, ob ein Merkmal in einer Schrittvorlage positionsgebunden ist, klicken Sie auf das Symbol "?", und überprüfen Sie die Verwendungshinweise in der Hilfe.

Mit einem Job verknüpfte Merkmale

Um den Wert für ein Merkmal eines anderen Objekts zu speichern, müssen Sie eine Kette von Beziehungen zu diesem Merkmal erstellen können. Die Kette muss mit einem Jobmerkmal beginnen, das ein Objekt als Wert angibt. Das nächste Merkmal in der Kette muss ein Merkmal des von dem Jobmerkmal angegebenen Objekts sein. Die Kette muss mit dem Merkmal enden, dessen Werte Sie speichern möchten.

Obwohl Sie die Kette mit jedem beliebigen Jobmerkmal beginnen können, das ein Objekt als Wert angibt, erfüllen diese Jobmerkmale die meisten Anforderungen.

Objekt Benutzerschnittstellenname des Jobmerkmals Datenbankname des Jobmerkmals Basisprodukt oder -feature
Barcodeleser Barcodeleser Job.TrackAndTrace.BarcodeReader Automatische Überprüfung
Eingabeeinheit Nein Job.SourceInputDeviceName Basisprodukt
Papier-Inserter Kuvertiereinheiten-Controller Job.InserterSystem.ID Papier-Inserter
Medien Medien Job.Media Basisprodukt
Drucker Angeforderter Drucker Job.RequestedPrinter Basisprodukt

Die folgende Zeile zeigt eine einfache Version der Syntax zum Angeben verknüpfter Merkmale:

Zu speicherndes Merkmal@Jobmerkmal:Merkmalbeschriftung
    Hinweis:
  • Falls Sie Beliebiger Drucker im Schritt PrintJobs wählen, können Sie den Datenbanknamen Job.RequestedPrinter nicht verwenden. Ersetzen Sie diesen Namen mit Job.PreviousPrinter.

Das System beginnt am Doppelpunkt und liest die Merkmale von rechts nach links. Die Anzahl der Merkmale in der Kette kann variieren. Die Merkmale werden durch ein @-Symbol voneinander getrennt. Rechts neben dem Doppelpunkt befindet sich eine Merkmalbeschriftung. Die Merkmalbeschriftung ist erforderlich.

In diesen Beispielen werden die Benutzerschnittstellennamen von Merkmalen mit den Datenbanknamen in Klammern angegeben. Verwenden Sie die Datenbanknamen, wenn Sie die Datei verknüpfter Merkmale erstellen.

  • Sie möchten Werte für das Druckermerkmal Druckermodell (Datenbankname Printer.Model.Specific) speichern. Sie können das Jobmerkmal Angeforderter Drucker (Datenbankname Job.RequestedPrinter) direkt mit dem Druckermerkmal verketten.

    Wenn Sie die Datei verknüpfter Merkmale erstellen, geben Sie die folgende Zeile in einen Texteditor ein:

    Printer.Model.Specific@Job.RequestedPrinter:Merkmalbeschriftung

    Die Merkmalbeschriftung könnte Job.PrinterModel lauten.

    Wenn der Schritt StoreInRepository ausgeführt wird, macht RICOH ProcessDirector Folgendes:

    1. Ruft den Wert des Merkmals Angeforderter Drucker ab.

      Dieser Wert könnte Printer4 sein.

    2. Verwendet den Teil Printer. des Merkmals Printer.Model.Specific dazu, das nächste Objekt in der Kette anzugeben: ein Druckerobjekt.
    3. Ruft den Wert des Merkmals Druckermodell für Printer4 ab.

      Dieser Wert könnte Ricoh Pro C901 sein.

    4. Speichert den Wert des Merkmals Druckermodell zusammen mit anderen Informationen für den Job und seine Dokumente im Repository.
        Wichtig:
      • Die Verknüpfung zwischen dem Jobmerkmal und dem Objektteil des nächsten Merkmals ist entscheidend. Sie müssen das Jobmerkmal Angeforderter Drucker mit einem Druckermerkmal verknüpfen. Der Datenbankname eines Druckermerkmals beginnt mit Printer. Ein Beispiel am Ende dieses Themas zeigt, wie ein Jobmerkmal durch ein Zwischenmerkmal mit einem anderen Merkmal verknüpft wird.

  • Sie haben das Automatische Überprüfung-Feature und möchten Werte für das Merkmal Barcodeformat (Datenbankname BarcodeReader.BarcodeFormat) speichern. Sie können das Jobmerkmal Barcodeleser (Datenbankname Job.TrackAndTrace.BarcodeReader) direkt mit dem Merkmal Barcodeformat verketten. Da das Merkmal Barcodeleser positionsgebunden ist, müssen Sie die Phase und die Schritt-ID angeben.

    Sie haben zwei verschiedene Schritte, die Barcodes lesen, und die Barcodeleser in den zwei Schritten verwenden unterschiedliche Barcodeformate. Sie möchten den Barcodeleser haben, den der Schritt ReadBarcodeData in der Phase "Kuvertierung" verwendet.

    Wenn Sie die Datei verknüpfter Merkmale erstellen, geben Sie die folgende Zeile in einen Texteditor ein:

    BarcodeReader.BarcodeFormat@Job.TrackAndTrace.BarcodeReader[Insert][ReadBarcodeData]:Merkmalbeschriftung

    Die Merkmalbeschriftung könnte Job.BarcodeFormat lauten.

    Wenn der Schritt StoreInRepository ausgeführt wird, macht RICOH ProcessDirector Folgendes:

    1. Ruft den Wert des Merkmals Barcodeleser für den Schritt ReadBarcodeData in der Phase Kuvertierung ab.

      Dieser Wert könnte BarcodeReader2 sein.

    2. Verwendet den Teil BarcodeReader. des Merkmals BarcodeReader.BarcodeFormat, um das nächste Objekt in der Kette zu identifizieren: ein Barcodeleserobjekt.
    3. Ruft den Wert des Merkmals Barcodeformat für BarcodeReader2 ab.

      Dieser Wert könnte BarcodeFormat2 sein.

    4. Speichert den Wert des Merkmals Barcodeformat zusammen mit anderen Informationen für den Job und seine Dokumente im Repository.

So erstellen Sie eine Datei verknüpfter Merkmale:
  1. Erstellen Sie mit einem Texteditor eine neue Datei.
  2. Geben Sie eine Zeile für das erste Merkmal ein, dessen Werte Sie speichern möchten.

    Benutzen Sie die folgende Syntax:

    Zu speicherndes Merkmal@Zwischenmerkmal@Jobmerkmal[Phase][Schritt-ID]:Merkmalbeschriftung

    Dabei gilt Folgendes:

    • Zu speicherndes Merkmal ist der Datenbankname des Merkmals, das Sie speichern möchten.
    • Zwischenmerkmal ist der Datenbankname eines Zwischenmerkmals (falls erforderlich), das das Jobmerkmal mit dem Merkmal verknüpft, das Sie speichern möchten, indem es ein Zwischenobjekt wie zum Beispiel "Medien" identifiziert. Falls Sie zwei Zwischenmerkmale angeben müssen, dann trennen Sie diese durch ein @-Symbol voneinander.

      Sie können viele Jobmerkmale ohne ein Zwischenmerkmal direkt mit Merkmalen verknüpfen, die Sie speichern möchten.

    • Jobmerkmal[Phase][Schritt-ID] besteht aus folgenden Teilen:
      • Jobmerkmal ist der Datenbankname des Jobmerkmals, das ein Objekt wie beispielsweise einen Drucker identifiziert.

        Falls Sie ein positionsgebundenes Jobmerkmal speichern, das Sie nicht als Wert für das Merkmal Zu speichernde Jobmerkmale im Schritt StoreInRepository auswählen können, dann ist Jobmerkmal der Datenbankname des positionsgebundenen Jobmerkmals. Zusätzliche Merkmale müssen Sie nicht angeben.

      • Falls das Merkmal positionsgebunden ist, dann ist Phase der Name der Phase, in der sich der Schritt befindet, und Schritt-ID der interne Name des Schritts mit dem Merkmal.

        Falls das Merkmal nicht positionsgebunden ist, dann geben Sie keine [Phase] und keine [Schritt-ID] ein.

    • Eigenschaftenbeschriftung ist der Name, der auf der Registerkarte "Eigenschaften" angezeigt wird, wenn Sie in der Ergebnistabelle der Registerkarte "Archiv" auf Details anzeigen klicken. Wir empfehlen das Format Job.MeinMerkmal. Die Merkmalbeschriftung für jedes Merkmal in der Datei verknüpfter Merkmale muss eindeutig sein.

    Sie könnten beispielsweise Folgendes eingeben:

    Job.TrackAndTrace.BarcodeReader[Insert][ReadBarcodeData]:Job.BarcodeReader

  3. Falls Sie Werte für ein zweites Merkmal speichern möchten, dann geben Sie einen Zeilenumbruch ein und wiederholen Sie danach den vorherigen Schritt für das zweite Merkmal.

    Sie könnten beispielsweise Folgendes eingeben:

    Printer.Model.Specific@Job.RequestedPrinter:Job.PrinterModel

  4. Speichern Sie die Textdatei.
    Sie können der Datei beispielsweise den Namen verknüpftemerkmale.txt geben.
  5. Senden Sie die zugehörige Eigenschaftendatei an ein Verzeichnis des RICOH ProcessDirector-Servers, auf das der RICOH ProcessDirector-Systembenutzer zugreifen kann.

Jetzt kann die Datei als Wert des Merkmals Datei verknüpfter Merkmale für einen Schritt StoreInRepository in einem Workflow verwendet werden.

Wenn der Schritt StoreInRepository ausgeführt wird, speichert RICOH ProcessDirector (mit jedem Dokument und jedem Job) den Wert jedes in der Datei verknüpfter Merkmale angegebenen Merkmals.

  • Falls ein gespeichertes Merkmal in einer Zeile der Datei verknüpfter Merkmale den Wert Null hat, speichert RICOH ProcessDirector für das Merkmal einen Nullwert.
  • Falls ein Merkmal mehrfache Auswahlen erlaubt, speichert RICOH ProcessDirector die mehrfachen Auswahlen durch eine vertikale Linie (|) voneinander getrennt. Der Wert eines gespeicherten Merkmals könnte beispielsweise BarcodeReader1|BarcodeReader2 sein.
  • Falls für ein Jobmerkmal und das verknüpfte Objektmerkmal mehrere Werte ausgewählt sind, fügt RICOH ProcessDirector einen Unterstrich und den Namen des Jobmerkmalwerts zur Merkmalbeschriftung hinzu. RICOH ProcessDirector speichert jeden Jobmerkmalwert separat. Beispiel:
    Job.BarcodeFormat_BarcodeReader1    Job.BarcodeFormat_BarcodeReader2
    BarcodeFormat1|BarcodeFormat2          BarcodeFormat3

Benutzer können ein Repository nicht nach diesen Merkmalen durchsuchen. Nach einer Suche nach Job- oder Dokumenteigenschaften auf der Registerkarte "Archiv" zeigt RICOH ProcessDirector die Werte verknüpfter Eigenschaften auf der Registerkarte "Eigenschaften" an, wenn Sie in der Ergebnistabelle auf Details anzeigen klicken.

Beispiele

Das Modell des zum Drucken eines Jobs angeforderten Druckers speichern
  • Dateiinhalte:
    Printer.Model.Specific@Job.RequestedPrinter:Job.PrinterModel
  • Wert des Merkmals Druckermodell:
    Ricoh Pro C901
  • Für einen bestimmten Job und jedes im Job enthaltene Dokument im Repository gespeicherte Informationen:
    Job.PrinterModelRicoh Pro C901
  • Im Merkmalnotizbuch für die Ergebnisse einer Suche angezeigte Informationen:

    Job.PrinterModel: Ricoh Pro C901

      Hinweis:
    • Beim Verarbeiten einer Datei verknüpfter Merkmale speichert RICOH ProcessDirector den Wert des Merkmals Job_property_identifying_object oder eines beliebigen Merkmals Property_identifying_intermediate_object nicht und zeigt ihn auch nicht an.
    • Falls Sie Beliebiger Drucker im Schritt PrintJobs wählen, können Sie den Datenbanknamen Job.RequestedPrinter nicht verwenden. Ersetzen Sie diesen Namen mit Job.PreviousPrinter.

Das von einem Barcodeleser verwendete Barcodeformat speichern
  • Dateiinhalte:
    BarcodeReader.BarcodeFormat@Job.TrackAndTrace.BarcodeReader[Insert] [ReadBarcodeData]:Job.BarcodeFormat
  • Im Schritt ReadBarcodeData ausgewählte Barcodeleser:
    • BarcodeReader1
    • BarcodeReader2
  • Für BarcodeReader1 ausgewählte Barcodeformate:
    • BarcodeFormat1
    • BarcodeFormat2
  • Für BarcodeReader2 ausgewähltes Barcodeformat: BarcodeFormat3.
  • Für einen bestimmten Job und jedes im Job enthaltene Dokument im Repository gespeicherte Informationen:
    Job.BarcodeFormat_BarcodeReader1    Job.BarcodeFormat_BarcodeReader2
    BarcodeFormat1|BarcodeFormat2          BarcodeFormat3
  • Im Merkmalnotizbuch für die Ergebnisse einer Suche angezeigte Informationen:

    Job.BarcodeFormat_BarcodeReader1: BarcodeFormat1|BarcodeFormat2

    Job.BarcodeFormat_BarcodeReader2: BarcodeFormat3

Die von einer Kuvertiereinheit verwendete Methode zum erneuten Drucken speichern
  • Dateiinhalte:
    InserterSystem.ReprintMethod@Job.InserterSystem.ID:Job.InserterReprintMethod
  • Wert des Merkmals Methode zum erneuten Drucken (Datenbankname InserterSystem.ReprintMethod):
    Open loop
  • Für einen bestimmten Job und jedes im Job enthaltene Dokument im Repository gespeicherte Informationen:
    Job.InserterReprintMethod
    Open loop
  • Im Merkmalnotizbuch für die Ergebnisse einer Suche angezeigte Informationen:

    Job.InserterReprintMethod: Offene Schleife

Die Ordnerposition der Eingabeeinheit speichern, die einen Job empfangen hat
  • Dateiinhalte:
    InputDevice.FolderLocation@Job.SourceInputDeviceName:Job.InputDeviceFolder
  • Wert des Merkmals Ordnerposition (Datenbankname InputDevice.FolderLocation):
    /aiw/aiw1/System/hf/defaultPDF
  • Für einen bestimmten Job und jedes im Job enthaltene Dokument im Repository gespeicherte Informationen:
    Job.InputDeviceFolder
    /aiw/aiw1/System/hf/defaultPDF
  • Im Merkmalnotizbuch für die Ergebnisse einer Suche angezeigte Informationen:

    Job.InputDeviceFolder: /aiw/aiw1/System/hf/defaultPDF

Die Farbe der zum Drucken eines Jobs angeforderten Medien speichern
  • Dateiinhalte:
    MediaType.Color@Media.MediaTypeID@Job.Media:Job.MediaColor
  • Wert des Merkmals Medienfarbe (Datenbankname MediaType.Color):
    Ricoh Pro C901
  • Für einen bestimmten Job und jedes im Job enthaltene Dokument im Repository gespeicherte Informationen:
    Job.MediaColor
    Blue
  • Im Merkmalnotizbuch für die Ergebnisse einer Suche angezeigte Informationen:

    Job.MediaColor: Blau

    Hinweis:
  • Sie können das Merkmal Medienfarbe durch andere Medientypmerkmale wie beispielsweise Mediengewicht (Datenbankname MediaType.Weight) und Mediendetails (Datenbankname MediaType.Details) ersetzen.

    Verwenden Sie zum Speichern der Werte eines Mediengrößenmerkmals wie zum Beispiel Medienhöhe (Datenbankname MediaSize.Height) die folgende Zeile:MediaSize.Height@Media.MediaSizeID@Job.Media:Job.MediaHeight

1.4.8.3.2 Dokumentmerkmaldatei

Die Dokumentmerkmaldatei enthält Werte für Dokumentmerkmale sowie Merkmale, die in RICOH ProcessDirector nicht in einem Repository gespeichert werden. Die Datei kann entweder eine der oder beide Arten von Merkmalen enthalten, die Sie im Repository als Teil Ihres Workflows speichern möchten. Wenn das Merkmal nicht als ein RICOH ProcessDirector-Merkmal definiert ist, können Sie es nicht zum Abrufen eines Jobs oder Dokuments aus dem Archiv verwenden, aber Sie können den Wert sehen, den der Job oder das Dokument bei der Speicherung hatte.

Wenn alle Merkmalwerte, die gespeichert werden sollen, aus der Liste Zu speichernde Dokumentmerkmale ausgewählt werden, wird die reguläre Dokumentmerkmaldatei verwendet. Wenn zusätzliche Felder verwendet werden, die RICOH ProcessDirector nicht kennt, müssen Sie eine eindeutige Dokumentmerkmaldatei erstellen. Diese eindeutige Dokumentmerkmaldatei muss in dem Merkmal Dokumentmerkmaldatei des Schritts StoreInRepository angegeben werden. Außerdem müssen Sie in der Liste Dokumentmerkmaldatei die Option ALLE auswählen, um sicherzustellen, dass die Werte für die zusätzlichen Felder in der Dokumentmerkmaldatei gespeichert werden.

Die Datei erfordert eine Kopfzeile, gefolgt von Wertzeilen in einem tabulatorgetrennten Format, wie die reguläre Dokumentmerkmaldatei. Die Daten in der Datei sehen möglicherweise ähnlich wie diese aus: (die Abstände zwischen den Einträgen wurden aus Gründen der Übersichtlichkeit angepasst)

Doc.Email.Address   Doc.Custom1.AwardLevel   Member since   Anvrsry date
John_Doe@mail.com   Gold                     3_1999         03_15
Jane_Doe@mail.com   Silver                   7_2009         07_23
Bob_Smith@mail.com  Tin                      9_2013         09_14

1.4.8.3.3 Export-Ergebnisdatei

Die Exportergebnisdatei enthält Werte für Dokumentmerkmale, die Sie zum Exportieren aus dem Repository als kommagetrennte Werte (CSV) ausgewählt haben. Die Datei wird durch den Schritt "ExportFromRepository" erstellt.

Die zu exportierenden Eigenschaften werden durch eine Abfrage ausgewählt, die auf dem Merkmalnotizbuch ExportFromRepository angegeben ist. Die Abfrage kann entweder aus einer Datei oder aus einer direkten Eingabe in das Merkmal Suchkriterien gezogen werden. Sie müssen entweder Datei oder Text in dem Merkmal Kriterientyp auswählen, um die Quelle der Abfrage anzugeben. Die Abfrage muss im selben Format wie die Suchkriterien im Portlet Ergebnisse auf der Registerkarte "Archiv" angezeigt werden.

Wenn mehrere Schritte ExportFromRepository in einem Workflow verwendet werden, überschreiben die zusätzlichen Ergebnisse die Ergebnisse aus vorherigen Schritten ExportFromRepository, es sei denn, Sie geben verschiedene Ergebnisdateien im Merkmal Exportergebnisdatei der nachfolgenden Schritte ExportFromRepository an.

Die Exportergebnisdatei enthält eine Kopfzeile, gefolgt von Wertzeilen in einem kommagetrennten Format. Die Kopfzeilen und die Werte sind in doppelten Anführungszeichen eingeschlossen. Nullwerte werden durch einen Bindestrich in doppelten Anführungszeichen ("-") angezeigt. Die Daten in der Datei könnten wie folgt aussehen:

"Doc.OriginalSequence","Doc.OriginalFirstPage","Job.TotalPages"
"1","1","4186"
"2","5","4186"
"4","13","4186"

1.4.9 Datenbanknamen der Merkmale

RICOH ProcessDirectorIn -Nachrichten wird auf Merkmale möglicherweise mit den Datenbanknamen und nicht mit den Feldnamen verwiesen, die in den Notizbüchern der Merkmale vorkommen. Die meisten Datenbanknamen der Merkmale ähneln den Namen in den den Notizbüchern der Merkmale, werden jedoch in einem anderen Format geschreiben.

Wenn Sie RICOH ProcessDirector-Features installieren, fügen Sie zusätzliche Datenbankmerkmale hinzu. Listen dieser Datenbankmerkmal-Namen finden Sie im Information Center für RICOH ProcessDirector.

1.4.9.1 Datenbanknamen der Jobmerkmale

In einigen Benachrichtigungen zu Druckjobs wird auf Jobmerkmale anhand ihrer Datenbanknamen verwiesen. Diese Namen beginnen mit Job. Sie können die Datenbanknamen der Jobmerkmale in Symbolformeln verwenden, die Sie für externe RICOH ProcessDirector-Programme angeben. Sie können zudem Symbolformeln für Jobmerkmale in RICOH ProcessDirector-Steuerdateien angeben.

Einige Werte, die Sie in Listen der Benutzerschnittstelle sehen, entsprechen nicht den Werten, die RICOH ProcessDirector intern nutzt. Für Anfragen mit Webdiensten oder zum Festlegen von Werten mit einer Überschreibungsdatei müssen Sie den internen Wert verwenden. Die Spalte Interne Werte enthält die internen Werte für diese Merkmale.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass Sie den Wert ändern können, nachdem Sie den Job übermittelt haben.
  • Nein bedeutet, dass Sie den Wert nicht ändern können.

In der Spalte Job-Ticket gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass das Merkmal über Werte im Job-Ticket festgelegt werden kann, das zum Übergeben des Jobs benutzt wird.
  • Nein bedeutet, dass das Merkmal nicht über Werte im Job-Ticket festgelegt werden kann.

Jobmerkmale
Datenbankname Notizbuchregisterkarte: Feldname Kurzbeschreibung Interne Werte Bearbeitbar Job-Ticket
Job.Add.BlankPage Leere Seite hinzufügen Fügt eine leere Seite am Ende jeder PDF-Datei mit ungerader Seitenanzahl ein, wenn in einer ZIP-Datei enthaltene PDF-Dateien kombiniert werden.
  • Nein
  • Ja
Ja Nein
Job.Collate Drucken: Sortierung Gibt die Art der Sortierung an, die der Drucker beim Drucken mehrerer Jobkopien benutzt.
  • Nicht festgelegt
  • Aus
  • Sortieren
Ja Nein
Job.Binding Bindung Legen Sie die Einstellungen für die Bindung für den Druckjob fest.
  • Nein
  • Klebebindung
  • Ring
  • Ring und Lochung
Ja Ja
Job.Cjfx.FailOnMissingXpath XML: Stopp, wenn keine übereinstimmenden Elemente Legt fest, ob ein auf der Schrittvorlage CreateJobsFromXML basierender Schritt einen Job in den Fehlerstatus versetzt, wenn keine Elemente dem XPath-Ausdruck entsprechen.
  • Nein
  • Ja
Ja Nein
Job.Cjfx.FileToSplit XML: XML-Eingabedatei Gibt den Namen der XML-Datei an, die ein auf der Schrittvorlage CreateJobsFromXML basierender Schritt als Eingabe zur Joberstellung verwendet.   Ja Nein
Job.Cjfx.TypeOfJob XML: Als untergeordneten Job erstellen Legt fest, ob ein auf der Schrittvorlage CreateJobsFromXML basierender Schritt dem ursprünglichen Job untergeordnete oder von diesem unabhängige Jobs erstellt.
  • Nein
  • Ja
Ja Nein
Job.Cjfx.Workflow XML: Workflow für neue Jobs Legt den Workflow fest, dem ein auf der Schrittvorlage CreateJobsFromXML basierender Schritt neue XML-Jobs übergibt.   Ja Nein
Job.Cjfx.Xpath XML: XPath-Ausdruck zum Erstellen von Jobs Gibt einen XPath-Ausdruck an, der ein Element identifiziert. Immer, wenn ein auf der Schrittvorlage CreateJobsFromXML basierender Schritt ein übereinstimmendes Element in der XML-Eingabedatei findet, erstellt er eine XML-Datei und übergibt diese als Job.   Ja Nein
Job.CompressAllFiles Registerkarte Jobstandardwerte der Schrittvorlage Merkmalnotizbuch RetainCompletedJobs: Alle Dateien komprimieren Gibt an, ob alle Spool- und Prüfpunktdateien für den Job komprimiert werden sollen, wenn der Job aufbewahrt wird.   Ja Nein
Job.CompressFilePatterns Registerkarte Jobstandardwerte der Schrittvorlage Merkmalnotizbuch CompressFiles: Dateimuster komprimieren Gibt den Namen der Jobdateien an, die der Schritt komprimiert.   Ja Nein
Job.Copies Allgemein und Status: Angeforderte Jobkopien Enthält die angeforderte Anzahl von Jobkopien.   Ja Ja
Job.CopiesStacked Status: Abgelegte Jobkopien Enthält die aktuelle Anzahl von Jobkopien, die gedruckt wurden und das Ablagefach der Druckereinheit erreicht haben.   Nein Nein
Job.CreateJobFromFiles.JobType Job erstellen: Workflow Gibt den Workflow an, der für den untergeordneten Job verwendet wird.   Ja Nein
Job.CreateJobFromFiles.JobName Job erstellen: Jobname Gibt den Namen des untergeordneten Jobs an.   Ja Nein
Job.CreateJobFromFiles.DestUsage Job erstellen: Gruppen-ID Gibt die Rolle der Zieldatei an.   Ja Nein
Job.CreateJobFromFiles.DestType Job erstellen: Gruppengröße Gibt den Zieldateityp an.   Ja Nein
Job.CreateJobFromFiles.Source1 Job erstellen: Erste Quelldatei Gibt den vollständigen Pfad und Namen der Eingabedatei zum Erstellen des Auftrags an.   Ja Nein
Job.CreateJobFromFiles.Source2 Job erstellen: Zweite Quelldatei Gibt den vollständigen Pfad und Namen der Eingabedatei zum Erstellen des Auftrags an.   Ja Nein
Job.CreateJobFromFiles.Source3 Job erstellen: Dritte Quelldatei Gibt den vollständigen Pfad und Namen der Eingabedatei zum Erstellen des Auftrags an.   Ja Nein
Job.CreateJobFromFiles.Source4 Job erstellen: Vierte Quelldatei Gibt den vollständigen Pfad und Namen der Eingabedatei zum Erstellen des Auftrags an.   Ja Nein
Job.CreateJobFromFiles.Source5 Job erstellen: Fünfte Quelldatei Gibt den vollständigen Pfad und Namen der Eingabedatei zum Erstellen des Auftrags an.   Ja Nein
Job.CreateJobFromFiles.Source6 Job erstellen: Sechste Quelldatei Gibt den vollständigen Pfad und Namen der Eingabedatei zum Erstellen des Auftrags an.   Ja Nein
Job.CreateJobFromFiles.Source7 Job erstellen: Siebende Quelldatei Gibt den vollständigen Pfad und Namen der Eingabedatei zum Erstellen des Auftrags an.   Ja Nein
Job.CreateJobFromFiles.Source8 Job erstellen: Achte Quelldatei Gibt den vollständigen Pfad und Namen der Eingabedatei zum Erstellen des Auftrags an.   Ja Nein
Job.CurrentPrinter Status: Zugeordneter Drucker Enthält den Namen des Druckers, den RICOH ProcessDirector zum Drucken dieses Jobs zugeordnet hat.   Nein Nein
Job.CustomerName Planung: Kundenname Identifiziert den Kunden, der diesem Job zugeordnet ist.   Ja Ja
Job.Description Allgemein: Jobbeschreibung Enthält Text, mit dem der Job beschrieben wird.   Ja Ja
Job.DownloadFile URL der herunterzuladenden Datei Gibt die URL der herunterzuladenden Datei an.   Ja Nein
Job.DownloadFileToCreate Pfad zur heruntergeladenen Datei Legt den Dateinamen und das Verzeichnis fest, unter dem RICOH ProcessDirector die Datei speichert.   Ja Nein
Job.Duplex Allgemein: Duplex Gibt an, ob Duplexdruck für den Job aktiv ist. Ist dies der Fall, wird zudem angegeben, welcher Typ von Duplexdruck aktiv ist.
  • Nein
  • Kopf-an-Fuß-Duplex
  • Ja
Ja Ja
Job.EJB.SMTPserver SMTP-Servertyp Gibt an, ob dieser Schritt den System-Standardserver oder einen alternativen E-Mail-Server verwenden soll.
  • System
  • Alternativ
Ja Nein
Job.EmailAddressBCC Adresse für Blindkopie Eine oder mehrere E-Mail-Adresse(n), an die eine Blindkopie der E-Mail gesendet wird.   Ja Nein
Job.EmailAddressCC Adresse für Kopie Eine oder mehrere E-Mail-Adresse(n), an die eine Kopie der E-Mail gesendet wird.   Ja Nein
Job.EmailAddressTo Empfängeradresse Eine oder mehrere E-Mail-Adresse(n), an die der Job gesendet wird.   Ja Nein
Job.EmailMessage Nachricht Gibt einen Text an, der in den Hauptteil der E-Mail aufgenommen wird.   Ja Nein
Job.Email.PageRange Zu sendender Seitenbereich Gibt eine numerische Zeichenfolge an, mit der beschrieben wird, welche Seiten in der Druckdatei extrahiert, in eine separate Datei umgewandelt und an die E-Mail angehängt werden.   Ja Nein
Job.Email.RangeData Stream Datenstrom des Seitenbereichs Gibt den Datenstrom der Druckdatei an, der verwendet wird, um die Datei mit dem Seitenbereich zu erstellen, der im Merkmal Zu sendender Seitenbereich angegeben ist.
  • Aktuellen verwenden
  • AFP
  • PDF
Ja Nein
Job.Email.Secure Connection Sichere Verbindung Gibt an, ob SSL- oder TLS-Sicherheitseinstellungen für die Verbindung mit dem Mailserver verwendet werden sollen.
  • Nein
  • SSL
  • TLS
Ja Nein
Job.EmailSendFrom Adresse des Absenders Die im Feld Von: der E-Mail verwendete E-Mail-Adresse.   Ja Nein
Job.EmailSubject Betreffzeile Gibt einen Text an, der in die Betreffzeile der E-Mail aufgenommen wird.   Ja Nein
Job.External.CodePage Extern: Codepage für externes Programm Gibt die Codepage an, die benutzt werden muss, um den Inhalt der Dateien zu schreiben, die zur Verarbeitung an den externen Befehl gesendet werden (beispielsweise die Steuerdateischablone). Diese Codepage wird auch benutzt, um Nachrichten, die der externe Befehl in stderr und stdout schreibt, sowie andere Dateien zu lesen, die der externe Befehl möglicherweise erstellt.
  • UTF-8
  • ISO8859_1
  • ISO8859_15
  • EUC_JPEUC_JP
Ja Nein
Job.External.Command Extern: Externer Befehl Gibt eine Befehlszeichenfolge an, die ein Schritt während der Verarbeitung ausführen kann.   Ja Nein
Job.External.ControlFileTemplate Extern: Externe Steuerdateischablone Gibt den Pfad und Namen der Steuerdateischablone an, die der externe Befehl verwendet.   Ja Nein
Job.External.Language Extern: Sprache für externes Programm Gibt an, welche Sprache der externe Befehl benutzen soll, wenn er Nachrichten an RICOH ProcessDirector zurückgibt.
  • de_DE
  • de_DE
  • es_ES
  • fr_FR
  • it_IT
  • ja_JP
Ja Nein
Job.External.ValidRCs Extern: Gültige Rückkehrcodes Listet Rückkehrcodewerte auf, die der externe Befehl ausgeben kann und mit denen angegeben wird, dass der Befehl erfolgreich ausgeführt wurde. Sie können mehrere Rückkehrcodewerte angeben, die durch Kommas getrennt werden müssen. Beispiel: 0,4.   Ja Nein
Job.FileToEmail Anlagen Gibt die vollständigen Pfade zu einer oder mehreren Datei(en) an, die an die E-Mail angehängt und an die Empfänger gesendet werden soll(en)   Ja Nein
Job.FoldOptions Falzoptionen Gibt an, wie der Job oder große Blätter im Job gefalzt werden sollen, z. B. ob alle Blätter zusammen gefalzt werden sollen (überlappt oder sortiert) und ob die Vorderseite des Blatts sich außen oder innen in der Falz befinden soll.
  • Nein
  • Z-Falz
  • Z-Falz für großes Papier
  • Doppelparallelfalz
  • Fensterfalz
  • Brieffalz innen
  • Brieffalz außen
  • Sattel
  • Sattel unten
Ja Ja
Job.HeaderConfig Konfigurationsdatei für Startseite Gibt den Pfad und den Namen der Konfigurationsdatei an, die RICOH ProcessDirector benutzt, um den Inhalt und das Format der Startseite zu erstellen, die vor jeder in der ZIP-Datei enthaltenen Datei positioniert wird. Berechtigte Benutzer können eine der Konfigurationsdateien für Startseiten, die RICOH ProcessDirector bereitstellt, oder eine angepasste Konfigurationsdatei angeben.   Ja Nein
Job.HotFolder.ApplicationLogFile Ordner für Sofortdruck: Protokolldatei Anwendung Das Verzeichnis, in dem das externe Programm seine Protokolldateien speichert. Sie können dieses Merkmal angeben.   Ja Nein
Job.HotFolder.FileToSend Ordner für Sofortdruck: Zu sendende Datei Benennt die Datei, die RICOH ProcessDirector in den sendenden Ordner stellt, um sie an das externe Programm zu übergeben. Sie können dieses Merkmal bearbeiten.   Ja Nein
Job.HotFolder.FileVerificationCount Ordner für Sofortdruck: Dateigrößenprüfzähler Gibt an, wie oft RICOH ProcessDirector den Abrufordner abfragt und feststellt, dass die Größe der abgerufenen Datei sich nicht geändert hat, bevor es entscheidet, dass die abgerufene Datei vollständig ist.   Ja Nein
Job.HotFolder.PollInterval Ordner für Sofortdruck: Abfrageintervall Die Zeit zwischen 2 aufeinander folgenden Abfragen des Abrufordners. Die Zeiteinheit des Werts kann Sekunden, Minuten oder Stunden sein.   Ja Nein
Job.HotFolder.RetrievalFolder Ordner für Sofortdruck: Abrufordner Namen des Ausgabeordners für Sofortdruck für das externe Programm. RICOH ProcessDirector sucht mithilfe des Abrufmusters im Abrufordner nach der abgerufenen Datei. Sie können dieses Merkmal bearbeiten.   Ja Nein
Job.HotFolder.RetrievalPattern Ordner für Sofortdruck: Abrufmuster Die Suchmusterzeichenfolge, die von RICOH ProcessDirector zum Erkennen eines zurückgegebenen Jobs im Abrufordner verwendet wird.   Ja Nein
Job.HotFolder.RetrievedFile Ordner für Sofortdruck: Abgerufene Datei Der Name, der zum Umbenennen der abgerufenen Datei benutzt wird.   Ja Nein
Job.HotFolder.SendingFolder Ordner für Sofortdruck: Sendender Ordner Benennt den Ordner für Sofortdruck, in den RICOH ProcessDirector die Jobdatei stellt, die an das externe Programm gesendet werden soll.   Ja Nein
Job.HotFolder.TimeOutInterval Ordner für Sofortdruck: Zeitüberschreitungsintervall Die Zeit in Minuten, nachdem ein Job in einen Fehlerstatus gesetzt wird, wenn die abgerufene Datei nicht gefunden wird oder nicht abgeschlossen ist.   Ja Nein
Job.ID Wird in dem Titel des Notizbuchs der Merkmale angezeigt. Enthält eine eindeutige Nummer zur Identifizierung des Jobs auf dem System.   Nein Nein
Job.Info.Attr1 Information: Benutzerdefiniert 1 Enthält Informationen zum Job, die nicht in anderen Merkmalen enthalten sind, da sie unternehmens- oder prozesspezifisch sind.   Ja Nein
Job.Info.Attr2 Information: Benutzerdefiniert 2 Enthält Informationen zum Job, die nicht in anderen Merkmalen enthalten sind, da sie unternehmens- oder prozesspezifisch sind.   Ja Nein
Job.Info.Attr3 Information: Benutzerdefiniert 3 Enthält Informationen zum Job, die nicht in anderen Merkmalen enthalten sind, da sie unternehmens- oder prozesspezifisch sind.   Ja Nein
Job.Info.Attr4 Information: Benutzerdefiniert 4 Enthält Informationen zum Job, die nicht in anderen Merkmalen enthalten sind, da sie unternehmens- oder prozesspezifisch sind.   Ja Nein
Job.Info.Attr5 Information: Benutzerdefiniert 5 Enthält Informationen zum Job, die nicht in anderen Merkmalen enthalten sind, da sie unternehmens- oder prozesspezifisch sind.   Ja Nein
Job.Info.Attr6 Information: Benutzerdefiniert 6 Enthält Informationen zum Job, die nicht in anderen Merkmalen enthalten sind, da sie unternehmens- oder prozesspezifisch sind.   Ja Nein
Job.Info.Attr7 Information: Benutzerdefiniert 7 Enthält Informationen zum Job, die nicht in anderen Merkmalen enthalten sind, da sie unternehmens- oder prozesspezifisch sind.   Ja Nein
Job.Info.Attr8 Information: Benutzerdefiniert 8 Enthält Informationen zum Job, die nicht in anderen Merkmalen enthalten sind, da sie unternehmens- oder prozesspezifisch sind.   Ja Nein
Job.Info.Attr9 Information: Benutzerdefiniert 9 Enthält Informationen zum Job, die nicht in anderen Merkmalen enthalten sind, da sie unternehmens- oder prozesspezifisch sind.   Ja Nein
Job.Info.Attr10 Information: Benutzerdefiniert 10 Enthält Informationen zum Job, die nicht in anderen Merkmalen enthalten sind, da sie unternehmens- oder prozesspezifisch sind.   Ja Nein
Job.InputDatastream Allgemein: Eingabedatenstrom Gibt das Format von Daten an, die die Eingabedatei für diesen Job enthält.
  • afp
  • gif
  • jdf
  • jpeg
  • json
  • lcds
  • linedata
  • metacode
  • pcl
  • pdf
  • ps
  • text
  • tiff
  • Unbekannt
  • xml
Nein Ja
Job.InputFile Allgemein: Eingabedateiname Enthält den Namen der Original-Eingabedatei, aus der RICOH ProcessDirector den Job erstellt hat.   Nein Ja
Job.InputFile.Size Allgemein: Eingabedateigröße (Byte) Gibt die Größe (in Byte) der Original-Eingabedatei an, die RICOH ProcessDirector zum Erstellen des Jobs verwendet hat.   Nein Nein
Job.Instance Allgemein: Übergeordneter Server Enthält den Namen des RICOH ProcessDirector-Servers, der Eigner des Übergabeschritts für die Eingabedatei ist.   Nein Nein
Job.JDF.JobID Allgemein: JDF-Job-ID Zeigt den Wert der Job-ID in dem vom RICOH ProcessDirector mit dem Job empfangenen JDF-Jobticket an.   Nein Ja
Job.JDF.JobPartID Allgemein: JDF-Teile-ID Zeigt den Wert der Teil-ID für den Job in dem vom RICOH ProcessDirector mit dem Job empfangenen JDF-Jobticket an.   Nein Ja
Job.JobSize Status: Jobgröße (Blätter) Enthält einen errechneten Wert, den RICOH ProcessDirector bei der Planung von Jobs für Drucker verwendet. Benutzt den Wert dieses Merkmals auch, wenn ein Workflow den Schritt VerifyPrintedSheetCount verwendet, um die tatsächliche Anzahl von Blättern zu prüfen, die für einen Job gedruckt werden.   Nein Nein
Job.JobType Allgemein: Workflow Enthält den Namen des Workflows, mit dem die Verarbeitungsphasen und -schritte für den Job definiert werden.   Nein Nein
Job.JobType.History Status: Workflow-Verlauf Enthält eine Liste der Workflows, mit denen Phasen und Schritte definiert werden, die der Job durchlaufen hat und an denen der Job erneut gestartet werden kann.   Nein Nein
Job.Locations Planung: Angeforderter Standort Legt den Standort fest, an dem der Job gedruckt werden soll.   Ja Nein
Job.Media Planung: Medien (Bereite | Unterstützte | Alle) Gibt das für den Job zu benutzende Medium an.   Ja Ja
Job.MediaRequired Medien benötigt Zeigt die Namen der für den gesamten Job oder die Seitenausnahme angegebenen Medienobjekte an. Sie können den Wert dieses Merkmals nicht ändern.   Nein Ja
Job.Name Allgemein: Jobname Enthält den Namen des Jobs.   Ja Ja
Job.OutputBin Planung: Ausgabefach (Angefordertes | Verfügbares | Alle) Gibt das für den Job zu benutzende Ausgabefach an.   Ja Ja
Job.OutputFormat Planung: Ausgabeformat Wird verwendet, um anzugeben, ob die erste bzw. die letzte Seite eines Jobs zuerst gedruckt werden soll. Der Wert kann auch angeben, ob der Job vor dem Drucken in einen anderen Datenstrom umgewandelt werden soll.
  • AtoZforAFP
  • AtoZforPDF
  • ZtoAforAFP
  • ZtoAforPDF
  • Umwandlung
Nein Nein
Job.PageLength Umwandlung: Seitenlänge für Umwandlung (Einheit) Gibt die Länge (in Zoll oder Millimetern) des Bildes an, das das Umwandlungsprogramm generiert.   Ja Nein
Job.PageRange Druck: Seiten zum erneuten Drucken Gibt an, welche Seiten des aktuellen Jobs erneut gedruckt werden.   Nein Nein
Job.PageWidth Umwandlung: Seitenbreite für Umwandlung (Einheit) Gibt die Breite (in Zoll oder Millimetern) des Bildes an, das das Umwandlungsprogramm generiert.   Ja Nein
Job.PagesStacked Status: Abgelegte Seiten Enthält die Anzahl logischer Seiten, die gedruckt und im Ablagefach der Druckereinheit abgelegt wurden.   Nein Nein
Job.PDF.ActionList Enhance PDF: Aktionsliste Gibt einen oder mehrere Aktionen an, die ein auf der Schrittvorlage EnhancePDF basierender Schritt zur Bearbeitung oder Auswertung einer PDF-Datei verwendet.   Ja Nein
Job.PDFCheckResult Enhance PDF: Überprüfung PDF-Ergebnisse Zeigt an, ob der Inhalt einer PDF-Datei den PDF-Spezifikationen entspricht. Zur Überprüfung des Inhalts müssen Sie zum Workflow einen Schritt auf Basis der Schrittvorlage ArchiveDocumentData hinzufügen. Geben Sie im Schritt die Aktion CheckPDF an, und setzen Sie -RPDproperty auf Job.PDFCheckResult.   Nein Nein
Job.PDF.FinisherOrderConfiguration PDF: Finisher-Reihenfolge Gibt bei 2-Up-Drucken an, ob der Inhalt erst auf der linken und dann auf der rechten oder erst auf der rechten und dann auf der linken Seite platziert werden soll.
  • LeftToRight
  • RightToLeft
Ja Nein
Job.PDF.NUpConfiguration PDF: N-Up Gibt an, wie viele Seiten nebeneinander auf dem gleichen Blatt gedruckt werden sollen.
  • 1
  • 2
Ja Nein
Job.PDF.Orientation PDF-Orientierung Gibt die Ausrichtung an, die für den Druck des Jobs verwendet werden soll.
  • Nicht festgelegt (Standardwert)
  • Hochformat
  • Querformat
Nein Nein
Job.PDF.PageRotationFromOriginal PDF: Zusätzliche Seitendrehung Gibt an, ob die Druckrichtung der Seiten innerhalb des Jobs über eine mithilfe des Merkmals Führungskante in Finisher angegebene Drehung hinaus geändert werden soll.
  • 0
  • 90
  • 180
  • 270
Ja Nein
Job.PDF.RollConfiguration PDF: Führungskante in Finisher Gibt an, welche Kante des Druckjobs zuerst in den Finisher geführt wird.
  • JobEndEdgeIntoFinisher
  • JobStartEdgeIntoFinisher
Ja Nein
Job.Phase Status: Aktuelle Phase Enthält den Namen der RICOH ProcessDirector-Phase, die den Job gerade verarbeitet.
  • Abschluss
  • Vorbereitung
  • Druck
  • Empfang
Nein Nein
Job.PhaseProgress Status: Fortschritt in aktueller Phase Enthält den Verarbeitungsfortschritt für den Job innerhalb der im Merkmal Jobphase identifizierten Phase.
  • Fehler
  • Manuell
  • Zwischenspeicherung
  • Arbeitet
Nein Nein
Job.Preview.AcceptedBy Vorschaudruck: Akzeptiert von Zeigt die Benutzer-ID des Benutzers an, der den Job akzeptiert hat.   Nein Nein
Job.Preview.AutoAccept Vorschaudruck: Vorschaudruck automatisch akzeptieren Gibt an, ob RICOH ProcessDirector den Vorschaudruck automatisch akzeptiert und den Job in den nächsten Schritt im Workflow versetzt.
  • Nein
  • Ja
Ja Nein
Job.Preview.PageRange Vorschaudruck: Seitenbereich für Vorschaudruck Gibt eine numerische Zeichenfolge an, mit der beschrieben wird, welche Seiten des Jobs im Schritt PreviewPrint als Muster gedruckt werden sollen.   Ja Nein
Job.Preview.Requested Printer Vorschaudruck: Für Vorschaudruck angeforderter Drucker Gibt den Namen des Druckers an, an den der Schritt PreviewPrint den Vorschaudruckjob sendet.   Ja Nein
Job.Print.AssignPrintTime Status: Zugeordnet an Drucker Gibt an, wann der Drucker den Job empfangen hat. Datumsangaben und Uhrzeiten werden als Universal Time Code (UTC)-Werte in diesem Zeitstempelformat gespeichert: yyyy-mm-dd hh:mm:ss.fffffffff
  • yyyy ist die 4-stellige Jahreszahl.
  • mm ist die 2-stellige nummerische Abkürzung für den Monat.
  • dd ist die 2-stellige Tagesangabe.
  • hh ist die 2-stellige Stundenangabe.
  • mm ist die 2-stellige Minutenangabe.
  • ss ist die 2-stellige Sekundenangabe.
  • fffffffff ist der Bruchteil einer Sekunde, auf 9 Dezimalstellen genau und optional.
Nein Nein
Job.Print.CumulativePagesStacked Status: Kumulierte abgelegte Seiten Enthält die Gesamtzahl logischer Seiten (einschließlich aller erneut gedruckten Seiten), die gedruckt wurden und das Ablagefach des Druckers erreicht haben.   Nein Nein
Job.Print.CumulativeSheetsStacked Status: Kumulierte abgelegte Blätter Enthält die Gesamtzahl physischer Blätter, die während der Aufbewahrung des Jobs auf dem RICOH ProcessDirector-System gedruckt und im Ablagefach des Druckers abgelegt wurden.   Nein Nein
Job.Print.EndPrintTime Status: Endzeit für das Drucken Zeigt das Datum und die Uhrzeit an, zu der der Drucker den Druck des Jobs erfolgreich abgeschlossen hat. Datumsangaben und Uhrzeiten werden als Universal Time Code (UTC)-Werte in diesem Zeitstempelformat gespeichert: yyyy-mm-dd hh:mm:ss.fffffffff
  • yyyy ist die 4-stellige Jahreszahl.
  • mm ist die 2-stellige nummerische Abkürzung für den Monat.
  • dd ist die 2-stellige Tagesangabe.
  • hh ist die 2-stellige Stundenangabe.
  • mm ist die 2-stellige Minutenangabe.
  • ss ist die 2-stellige Sekundenangabe.
  • fffffffff ist der Bruchteil einer Sekunde, auf 9 Dezimalstellen genau und optional.
Nein Nein
Job.Print.HeaderConfig Bannerseiten: Konfigurationsdatei für Startseite Gibt den Pfad und den Namen der Konfigurationsdatei an, die RICOH ProcessDirector benutzt, um den Inhalt und das Format der Startseite für den Job zu erstellen.   Ja Nein
Job.Print.HeaderCopies Bannerseiten: Kopien Startseite Enthält die Anzahl von Kopien der Jobstartseite, die RICOH ProcessDirector drucken soll, bevor ProcessDirector mit dem Drucken des Jobs selbst beginnt.   Ja Nein
Job.Print.SpoolID Allgemein: Spool-ID Identifiziert die Spool-ID, die RICOH ProcessDirector für den Job generiert, bevor der Job an dessen Druckertreiberkomponente gesendet wird.   Nein Nein
Job.Print.TrailerConfig Bannerseiten: Konfigurationsdatei für Abschluss-Seite Gibt den Pfad und den Namen der Konfigurationsdatei an, die RICOH ProcessDirector benutzt, um den Inhalt und das Format der Abschluss-Seite für den Job zu erstellen.   Ja Nein
Job.Print.TrailerCopies Bannerseiten: Kopien Abschluss-Seite Enthält die Anzahl von Kopien der Jobabschluss-Seite, die RICOH ProcessDirector nach dem Drucken des Jobs drucken soll.   Ja Nein
Job.Priority Planung: Jobpriorität Enthält die Druckpriorität des Jobs.   Ja Ja
Job.ProcessGroupId Allgemein: Prozessgruppen-ID Gibt die Nummer der Prozessgruppe (falls vorhanden) an, zu der der Job gehört.   Nein Nein
Job.ProcessGroupOrder Allgemein: Prozessgruppenfolge Gibt die Position des Jobs in einer Jobgruppe (falls vorhanden) an.   Nein Nein
Job.Punch Planung: Lochen Gibt die Anzahl und die Position der Löcher an, die in die Ausgabe gestanzt werden sollen.
  • 2_at_bottom
  • 2_at_left
  • 2_at_right
  • 2_at_top
  • 3_at_bottom
  • 3_at_left
  • 3_at_right
  • 3_at_top
  • 4_at_bottom
  • 4_at_left
  • 4_at_right
  • 4_at_top
  • Multiple_at_bottom
  • Multiple_at_left
  • Multiple_at_left
  • Multiple_at_top
Ja Ja
Job.ReprintCount Status: Zähler für erneutes Drucken Zeigt an, wie oft ein Job zum Drucken erneut verarbeitet wurde.   Nein Nein
Job.RequestedPrinter Planung: Angeforderter Drucker Enthält den Namen des Druckers, der für den Job angefordert wurde.   Ja Ja
Job.Resolution Umwandlung: Auflösung für Umwandlung (DPI) Gibt für die erweiterte Umwandlungsfunktion die Auflösung der gesamten Seite des Ausgabebildes an, die von dem Datenumwandlungsprogramm generiert wird. Geben Sie einen Wert an, der für das Druckermodell geeignet ist, auf dem der Job gedruckt wird.   Ja Nein
Job.RestartSteps Wird als Liste der Phasen und Schritte auf der Seite Job erneut verarbeiten angezeigt. Zeigt die Phasen und zugeordneten Schritte an, die berechtigte Benutzer auswählen können, um die erneute Verarbeitung des Jobs zu starten.   Nein Nein
Job.RetainDuration Allgemein: Aufbewahrungszeitraum (Einheit) Steuert, wie lange (in Minuten, Stunden oder Tagen) RICOH ProcessDirector einen Job aufbewahrt, nachdem er den Schritt RetainCompletedJobs der Phase Abschluss erreicht hat.   Ja Ja
Job.RetainStartTime Allgemein: Startzeit für Aufbewahrung Gibt an, wann der Aufbewahrungszeitraum für einen Job in der Phase Abschluss begonnen hat. Datumsangaben und Uhrzeiten werden als Universal Time Code (UTC)-Werte in diesem Zeitstempelformat gespeichert: yyyy-mm-dd hh:mm:ss.fffffffff
  • yyyy ist die 4-stellige Jahreszahl.
  • mm ist die 2-stellige nummerische Abkürzung für den Monat.
  • dd ist die 2-stellige Tagesangabe.
  • hh ist die 2-stellige Stundenangabe.
  • mm ist die 2-stellige Minutenangabe.
  • ss ist die 2-stellige Sekundenangabe.
  • fffffffff ist der Bruchteil einer Sekunde, auf 9 Dezimalstellen genau und optional.
Nein Nein
Job.SavedSearches Gespeicherte Filter Ermöglicht Ihnen die Auswahl von zuvor für die Tabelle "Jobs" gespeicherten Filtern.   Nein Nein
Job.SetJobOverrides Jobwertedatei Gibt den vollständigen Pfad und Dateinamen einer Konfigurationsdatei an, die für das Einrichten von Merkmalwerten verwendet wird.   Ja Nein
Job.SetJobOverrides Jobwertedatei Gibt den vollständigen Pfad und Dateinamen einer Konfigurationsdatei an, die für das Einrichten von Merkmalwerten verwendet wird.   Ja Nein
Job.SheetsStacked Status: Abgelegte Blätter Enthält die Anzahl physischer Blätter, die gedruckt und im Ablagefach der Druckereinheit abgelegt wurden.   Nein Nein
Job.SnapshotJobFile.FileToBeCopied Zu kopierender Dateityp Gibt den Verwendungstyp und Datentyp der Datei an, die dieser Schritt im Spoolverzeichnis finden und zur späteren Verwendung kopieren soll.   Ja Nein
Job.SnapshotJobFile.NewFileDescriptor Momentaufnahmen-Dateikennung Gibt den Text an, den dieser Schritt zwischen der Job-ID und dem Datentyp in den Dateinamen einfügt, wenn die Momentaufnahme der Jobdatei gespeichert wird.   Ja Nein
Job.SourceInputDeviceName Allgemein: Eingabeeinheit als Quelle Zeigt den Namen der Eingabeeinheit des Jobs auf dem System an, aus dem der Job stammt.   Nein Nein
Job.SpoolFileStem Allgemein: Stammdateipfad Gibt die Verzeichnisposition für alle diesem Job zugeordnete Dateien an.   Nein Nein
Job.Staple Planung: Heften Gibt die Anzahl und die Position der in der Ausgabe zu verwendenden Heftklammern an.
  • 2_at_bottom
  • 2_at_center
  • 2_at_left
  • 2_at_right
  • 2_at_top
  • Bottom_left
  • Bottom_right
  • Top_left
  • Top_left_diagonal
  • Top_left_horizontal
  • Top_left_vertical
  • Top_right
  • Top_right_diagonal
  • Top_right_horizontal
  • Top_right_vertical
Ja Ja
Job.StapleRequired Heften benötigt Zeigt an, ob dieser Job oder eine seiner Seitenausnahmen geheftet werden muss. Sie können den Wert dieses Merkmals nicht ändern.   Nein Ja
Job.State Status: Aktueller Jobstatus Enthält den aktuellen Verarbeitungsstatus des Jobs.
  • Zugeordnet
  • Abschluss
  • Erstellung läuft
  • Fehler
  • ManualWaiting
  • ManualWorking
  • Druckt
  • Processing
  • In Warteschlange
  • Release
  • Aufbewahrt
  • Spoolt
  • Gestoppt
  • Nicht zugeordnet
  • Wartestatus
Nein Nein
Job.Step Status: Aktueller Schritt Enthält den Namen des Schritts, der den Job verarbeitet.   Nein Nein
Job.StopAtPhase Status: Beim Eintreten in Phase stoppen Gibt an, ob RICOH ProcessDirector einen Job stoppt, wenn er in den ersten Schritt einer bestimmten Phase eintritt.
  • Abschluss
  • Vorbereitung
  • Druck
  • Empfang
Ja Nein
Job.SubmitTime Planung: Zeitpunkt der Übergabe Gibt (als Datum und Uhrzeit) an, wann die Eingabeeinheit die Eingabedatei übergeben und den entsprechenden RICOH ProcessDirector-Job erstellt hat. Datumsangaben und Uhrzeiten werden als Universal Time Code (UTC)-Werte in diesem Zeitstempelformat gespeichert: yyyy-mm-dd hh:mm:ss.fffffffff
  • yyyy ist die 4-stellige Jahreszahl.
  • mm ist die 2-stellige nummerische Abkürzung für den Monat.
  • dd ist die 2-stellige Tagesangabe.
  • hh ist die 2-stellige Stundenangabe.
  • mm ist die 2-stellige Minutenangabe.
  • ss ist die 2-stellige Sekundenangabe.
  • fffffffff ist der Bruchteil einer Sekunde, auf 9 Dezimalstellen genau und optional.
Nein Nein
Job.TestJob Allgemein: Testjob Gibt an, ob der Job ein Testjob oder ein Produktionsjob ist.
  • Nein
  • Ja
Ja Nein
Job.TotalPages Status: Gesamtzahl Seiten Enthält die Gesamtzahl logischer Seiten im Job.   Nein Nein
Job.TotalSheets Status: Gesamtzahl Blätter Enthält die Gesamtzahl physischer Blätter im Job.   Nein Nein
Job.TrailerConfig Konfigurationsdatei für Abschluss-Seite Gibt den Pfad und den Namen der Konfigurationsdatei an, die RICOH ProcessDirector benutzt, um den Inhalt und das Format der Abschluss-Seite zu erstellen, die hinter jeder in der ZIP-Datei enthaltenen Datei positioniert wird. Berechtigte Benutzer können eine der Konfigurationsdateien für Abschlussseiten angeben, die RICOH ProcessDirector bereitstellt, oder sie können eine angepasste Konfigurationsdatei angeben.   Ja Nein
Job.UseProxy Proxy-Server verwenden Legt fest, ob der Schritt DownloadFile einen Proxyserver zum Auflösen der URL der herunterzuladenden Datei verwendet.
  • Nein
  • Ja
Ja Nein
Job.Validate.FileTo Dateistruktur prüfen: Zu prüfende Datei Gibt den vollständigen Pfad und Namen der JSON- oder XML-Datei an, die ein Schritt, der auf dem Schritt checkfilestructure basiert, durch Überprüfen der Datei-Syntax prüft.   Ja Nein
Job.Validate.FileType Dateistruktur prüfen: Dateiformat Gibt das Format der Datei an, die ein Schritt basierend auf der Schrittvorlage CheckFileStructure überprüft.
  • XML
  • JSON
Ja Nein
Job.Wait.Amount Warten: Warten um Gibt die Dauer an, die der Job wartet, bevor er mit dem nächsten Schritt fortfahren kann.   Ja Nein
Job.Wait.TimeOfDay Warten: Warten bis Gibt die genaue Zeit an, wann der Job mit dem nächsten Schritt fortsetzt.   Ja Nein
Job.Wait.TimeZone Warten: Zeitzone Gibt die Zeitzone an, die für das Merkmal Warten bis gilt.   Ja Nein
Job.Wait.WaitUntil Warten: Warteschritt endet Zeigt das Datum und die Uhrzeit an, wann die Wartezeit endet und der Job mit dem nächsten Schritt fortsetzt.   Ja Nein
Job.Wait.WhenToMove Warten: Schritt abschließen nach Wenn Werte sowohl für das Merkmal Warten bis als auch Warten auf festgelegt sind, gibt dieses Merkmal an, ob der Warten-Schritt abgeschlossen ist, wenn der frühere oder spätere der beiden Schritte erreicht wurde.
  • Eintritt von erstem
  • Eintritt von letztem
Ja Nein
Job.WaitReason Status: Ursache für Wartestatus Identifiziert die Bedingung, die die weitere Verarbeitung des Jobs durch RICOH ProcessDirector verhindert.
  • DeviceUnavailable
  • NoMatchingDevice
  • ServerUnavailable
  • StepTemplateDisabled
Nein Nein
Job.XML.JSONInputFile XML: JSON-Eingabedatei Gibt die in das XML-Format zu konvertierende JSON-Datei an.   Ja Nein
Job.XML.XMLOutputFile XML: XML-Ausgabedatei Gibt das Verzeichnis und den Namen der vom Schritt erstellten XML-Datei an.   Ja Nein
Job.ZipFIle.FilesToZip ZIP-Dateien: Zu packende Dateien Gibt eine durch Kommas getrennte Liste mit Dateien an, die ein Schritt, der auf der Schrittvorlage ZIPFiles basiert, kopiert, um eine ZIP-Datei zu erstellen.   Ja Nein
Job.ZipFIle.ZipToSave ZIP-Dateien: Ausgabedatei Gibt den vollständigen Pfad und den Namen der Ausgabedatei an, die von einem auf der Schrittvorlage ZIPFiles basierenden Schritt erstellt wurde.   Ja Nein
Job.ZipFilesToEmail E-Mail: ZIP-Datei anhängen Gibt an, ob die Datei oder Dateien als ZIP-Datei gepackt werden soll(en), bevor sie an die E-Mail angehängt wird/werden.
  • Nein
  • Ja
Ja Nein

1.4.9.2 Datenbanknamen der Merkmale von Workflows

In Nachrichten zu Druckjobs wird auf Workflow-Merkmale möglicherweise mit den Datenbanknamen verwiesen, die mit Jobtyp beginnen.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nach dem Erstellen des Workflows ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nicht ändern kann.

Workflowmerkmale
Datenbankname Feldname in Notizbuch Kurzbeschreibung Bearbeitbar
Connector.AnyOrAllFieldHelp Wenden Sie eine oder alle der folgenden Bedingungen an Gibt an, ob ein Job alle Bedingungen, die von einer Regel angegeben wurden, erfüllen muss oder eine andere Bedingung. Ja
Connector.ConditionPredicate Zusammenfassung Das Feld Zusammenfassung zeigt Ihre Auswahl im Bereich Bedingungen in einem Datenbank-Abfrageformat an. Der Wert ändert sich, wenn die Bedingungen geändert werden. Ja
Connector.JsonRule Bedingungen Damit können Sie eine oder mehrere Bedingungen für eine Regel definieren. Jede Bedingung besteht aus einem Jobmerkmal, einem Vergleich und einem Wert. Ja
Connector.Order Reihenfolge der Ausführung Wenn mehrere Anschlüsse den Schritt verlassen, muss RICOH ProcessDirector bestimmen, welchem Anschluss der Job in den nächsten Schritt folgen soll. Dieser Wert gibt an, welchen Anschluss RICOH ProcessDirector als Erstes, als Zweites, als Drittes etc. evaluieren soll, wenn der Anschluss ausgewählt werden muss, den der Job verwenden soll. Ja
Job.CurrentDay Aktueller Tag Bestimmt den aktuellen Tag der Woche des Servers, auf dem RICOH ProcessDirector ausgeführt wird, wenn eine Bedingung eine Evaluierung anfordert. Ja
Job.CurrentTime Aktuelle Uhrzeit Bestimmt die aktuelle Zeit des Servers, auf dem RICOH ProcessDirector ausgeführt wird, wenn eine Bedingung eine Evaluierung anfordert. Ja
JobType.ChangeId Alternative ID Gibt eine alternative ID für den Workflow an. Ja
JobType.CreatedBy Erstellt von Gibt die ID der Erweiterung an, die der Workflow erstellt hat. Nein
JobType.Description Beschreibung Enthält Text, mit dem der Workflow beschrieben wird. Ja
JobType.GroupName Gruppenname Gibt den Namen der Gruppe an, zu der der Workflow gehört. Ja
JobType.LastModified Letzte Änderung Das Datum und die Uhrzeit, zu der der Workshop zuletzt geändert wurde. Nein
JobType.Location Workflow-Position Gibt die dem Workflow zugeordnete Position an. Ja
JobType.ModifiedBy Geändert von Benutzer Gibt den Benutzernamen des Benutzers an, der die letzte Änderung an diesem Workflow vorgenommen hat. Nein
JobType.Owner Eigentümer Gibt den Eigentümer des Workflows an. Ja
JobType.SourceID Quellen-ID Gibt die ID des Workflows an. Nein
StepChain.Color Farbe Gibt die Farbe der Schrittkette an, wie sie im Workflow erscheint. Ja
StepChain.Description Beschreibung der Schrittkette Beschreibt die Funktion der Schrittkette. Ja
StepChain.ID Name der Schrittkette Gibt den Namen der Schrittkette an. Nein
StepChain.LastModified Letzte Änderung Das Datum und die Uhrzeit, zu der die Schrittkette zuletzt geändert wurde. Nein
StepChain.ModifiedBy Geändert von Benutzer Gibt den Namen des Benutzers an, der die letzte Änderung an dieser Schrittkette vorgenommen hat. Nein
StepChain.Owner Eigentümer Gibt den Eigentümer der Schrittkette an. Ja
StepChain.Usage Verwendung der Schrittkette Gibt an, wofür die Gruppe der Schritte in der Schrittkette verwendet wird. Ja

1.4.9.3 Datenbanknamen der Druckermerkmale

In Nachrichten zu Druckern wird auf Merkmale möglicherweise mit den Datenbanknamen verwiesen. Nicht alle Merkmale gelten für alle Druckertypen.

Einige Werte, die Sie in Dropdown-Listen der Benutzerschnittstelle sehen, entsprechen nicht den Werten, die RICOH ProcessDirector intern nutzt. Für Anfragen mit Webdiensten oder zum Festlegen von Werten mit einer Überschreibungsdatei müssen Sie den internen Wert verwenden. Die Spalte Interne Werte enthält die internen Werte für diese Merkmale.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nach dem Erstellen des Druckers ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nicht ändern kann.

Druckermerkmale
Datenbankname Notizbuchregisterkarte: Feldname Kurzbeschreibung Interne Werte Bearbeitbar
CustomPDFPrinter.ImportPrinter Allgemein: Benutzerdefinierter PDF-Druckerserver Wählen Sie den Druckerserver aus, auf dem Sie ein benutzerdefiniertes PDF-Druckergerät definieren möchten.   Nein
CustomPDFPrinter.PrinterType Allgemein: Benutzerdefinierter Druckertyp Gibt den Druckertyp an, der als ein benutzerdefiniertes PDF-Druckerobjekt festgelegt werden soll.   Ja
JdfDirectPrinter.VPName Allgemein: Name des virtuellen Druckers Gibt den Namen des virtuellen Druckers an, so wie dieser auf dem Ricoh TotalFlow-Drucker-Objekt definiert ist.   Ja
JdfOutputPrinter.PrinterType Allgemein: Art von Drucker Gibt den Druckertyp an. Die Liste mit allen Druckern, die als Ricoh PDF-Drucker verbunden werden können. Ja
JdfOutputPrinter.BannerPage.Tray Bannerseiten: Eingabefach Bannerseite Legt das Druckereingabefach fest, in welchem das Papier für Start- und Abschlussseiten eingelegt ist.   Ja
JdfOutputPrinter.JobStatusPolling Allgemein: Abfrageintervall für den Jobstatus Definiert, wie oft der Ricoh PDF-Drucker bzw. der benutzerdefinierte PDF-Drucker Aktualisierungen zum Status eines Jobs anfordert.   Ja
JdfOutputPrinter.MergeBanner Bannerseiten: Bannerseiten in PDF-Druckdatei zusammenführen Gibt an, ob Start- und Abschlussbannerseiten in die PDF-Druckdatei zusammengeführt oder als separate Dateien an den Drucker gesendet werden.
  • Nein
  • Ja
Ja
JdfOutputPrinter.Port Allgemein: Druckeranschluss Gibt den DFV-Port für den Drucker an.   Ja
JdfOutputPrinter.URL Allgemein: Drucker-URL Gibt den Hostnamen oder die TCP-/IP-Adresse an, die zur Kommunikation mit dem Drucker verwendet wird.   Ja
PassThroughPrinter.CodePage Allgemein: Codepage Gibt die Codepage an, die der Drucker zum Interpretieren des Druckerbefehls benutzt.   Ja
PassThroughPrinter.Command Allgemein: Druckerbefehl Der Befehl, der zum Übergeben von Jobs an den Drucker benutzt wird.   Ja
PassThroughPrinter. ControlFileTemplate Allgemein: Steuerdateischablone Gibt den vollständigen Pfadnamen der Steuerdateischablone an, die Jobmerkmale zu den Parametern des Druckerbefehls zuordnet.   Ja
PassThroughPrinter.MergeBanner Bannerseiten: Bannerseiten in PDF-Druckdatei zusammenführen Gibt an, ob Start- und Abschlussbannerseiten in die PDF-Druckdatei zusammengeführt oder als separate Dateien an den Drucker gesendet werden.
  • Nein
  • Ja
Ja
PassThroughPrinter.ValidRCs Allgemein: Gültige Rückkehrcodes Enthält eine Liste von Rückkehrcodewerten, die der Druckerbefehl ausgeben kann, um anzugeben, ob der Job erfolgreich gedruckt wurde.   Ja
Printer.CommunityName SNMP: Benutzergemeinschaftsname Gibt den Namen der SNMP-Community (SNMP = Simple Network Management Protocol) an, zu der der Drucker gehört.   Ja
Printer.CurrentJobID Status: Aktuelle Jobnummer Gibt die Jobnummer des Jobs an, der dem Drucker derzeit zugeordnet ist.   Nein
Printer.CurrentJobName Status: Aktueller Jobname Gibt den Namen des Jobs an, der dem Drucker derzeit zugeordnet ist.   Nein
Printer.CurrentJobPagesStacked Status: Aktuell gedruckte Jobseiten Zeigt die Anzahl der gedruckten Seiten des Jobs an, der dem Drucker derzeit zugeordnet ist.   Nein
Printer.CurrentJobProgress Status: % gedruckt Zeigt die aktuell gedruckte Seite des Jobs, der dem Drucker derzeit zugeordnet ist, als Prozentsatz der Gesamtzahl der Seiten im Job an.   Nein
Printer.CurrentJobTotalPages Status: Gesamtzahl Seiten im aktuellen Job Zeigt die Gesamtzahl der Seiten des Jobs an, der dem Drucker derzeit zugeordnet ist.   Nein
Printer.CurrentStatus Status: Letzte Statusmeldung Enthält bei dem Druckerstatus Getrennt oder Eingriff erforderlich die neuste empfangene Fehlernachricht oder Warnung zu dem Drucker. Enthält andernfalls die neueste empfangene Informationsnachricht zu dem Drucker.   Nein
Printer.CustomerName Planung: Kundenname Gibt den Kundennamen an, der dem Drucker zugeordnet ist.   Ja
Printer.Description Allgemein: Druckerbeschreibung Enthält Text, mit dem das Druckerobjekt beschrieben wird.   Ja
Printer.Enabled Status: Status "Aktiviert" Gibt an, ob RICOH ProcessDirector Jobs für den Drucker planen kann.   Nein
Printer.EnhancePDFFilter Allgemein: Aktionsliste Gibt eine oder mehrere Aktionen an, die auf eine PDF- und JDF-Datei angewendet werden können, bevor sie an den Ricoh PDF- oder Ricoh TotalFlow-Drucker gesendet werden.   Ja
Printer.FirstSegmentSize Allgemein: Erste PDF-Segmentgröße Gibt die Größe des ersten PDF-Jobsegments, das an den Drucker gesendet wurde, in Seitenanzahl an.   Nein
Printer.FoldCapable Planung: Falzfähig Gibt an, ob der Drucker Seiten auf mehrere Weisen falzen kann, abhängig von dem zugewiesenen Job.   Ja
Printer.HeaderExit Bannerseiten: Startseiten aktivieren Steuert, ob der Drucker eine Startseite am Anfang der einzelnen Jobs druckt.
  • Nein
  • Ja
Ja
Printer.ID Wird im Titel des Notizbuchs der Merkmale angezeigt: Printer name Enthält den Namen des Druckers.   Nein
Printer.Instance Allgemein: Druckerserver Gibt den Namen des RICOH ProcessDirector-Servers an, der Jobs an diesen Drucker sendet.   Ja
Printer.JobSize Planung: Unterstützte Jobgröße Gibt die Größe der Jobs in Blättern an, die RICOH ProcessDirector für den Drucker planen kann.   Ja
Printer.Language Allgemein: Druckersprache Gibt an, welche Sprache die Druckertreiberkomponente benutzen muss, wenn sie Nachrichten an RICOH ProcessDirector zurückgibt.   Ja
Printer.LastModified Allgemein: Letzte Änderung Das Datum und die Uhrzeit, zu der der Drucker zuletzt geändert wurde.   Nein
Printer.Locations Planung: Druckerposition Gibt den Standort des Druckers an.   Ja
Printer.MaxConcurrentJobs Allgemein: Maximale Anzahl gleichzeitiger Jobs Gibt die maximale Anzahl von Jobs an, die die RICOH ProcessDirector-Druckertreiberkomponente gleichzeitig steuern kann.   Ja
Printer.Media Planung: Unterstützte Medien Gibt die vom Drucker unterstützten Medien an.   Ja
Printer.MediaCatalog Medien: Zu verwendende Medien Gibt an, ob es sich bei den an den Drucker für einen Job gesendeten Medieninformationen um System- oder um Druckermedien handelt.
  • Drucker
  • System
Ja
Printer.Model Allgemein: Papiertyp des Druckers Enthält den Typ des Druckers, z. B, Endlos- oder Einzelblattpapierdrucker.   Ja
Printer.Model.Specific Allgemein: Druckermodell Enthält die Modellnummer des Druckers.   Ja
Printer.ModifiedBy Allgemein: Geändert von Benutzer Gibt den Benutzernamen des Benutzers an, der die letzte Änderung an diesem Drucker vorgenommen hat.   Nein
Printer.OutputBin Planung: Verfügbare Ausgabefächer Listet die Ausgabefächer auf, die auf dem Drucker installiert werden können.   Ja
Printer.OutputFormat Planung: Ausgabeformat Gibt an, ob der Drucker zuerst die erste oder die letzte Seite druckt. Dies hängt in der Regel von den Anforderungen an die Endbearbeitung oder anderen Anforderungen der Nachbearbeitung ab. Der Wert kann auch angeben, dass der Job in einen anderen Datenstrom umgewandelt werden muss, bevor er gedruckt werden kann.
  • AtoZforAFP
  • AtoZforPDF
  • ZtoAforAFP
  • ZtoAforPDF
  • Umwandlung
Ja
Printer.PerfectBindingCapable Planung: Klebebindungsfähig Gibt an, ob der Drucker einen Umschlag auf die Bindekante des Papiers kleben kann.   Ja
Printer.PunchCapable Planung: Lochfähig Gibt an, ob ein an den Drucker angeschlosser Finisher Löcher in die Ausgabe stanzen kann.   Ja
Printer.Retry Verbindung: Wiederholungszähler für Druckerverbindung Gibt an, wie viele Male RICOH ProcessDirector versucht, die Verbindung zum Drucker herzustellen, wenn ein früherer Versuch gescheitert ist.   Ja
Printer.RetryInterval Verbindung: Wiederholungsintervall Gibt an, wie oft RICOH ProcessDirector versucht, die Verbindung zum Drucker herzustellen, wenn ein früherer Versuch gescheitert ist.   Ja
Printer.RingBindingCapable Planung: Ringbindungsfähig Gibt an, ob der Drucker entlang der Bindekante des Papiers Ringe einfügen kann.   Ja
Printer.S2VBarcode AFP Leere Seiten nach dem Job senden Gibt die Anzahl der leeren Seiten an, die nach Abschluss des letzten Jobs in der Warteschlange an den Drucker gesendet werden.   Ja
Printer.SegmentSize Allgemein: PDF-Segmentgröße Gibt die Größe in Seiten der PDF-Jobsegmente an, die an den Drucker gesendet werden.   Ja
Printer.SerialNumber Status: Seriennummer Enthält die Seriennummer des Druckers.   Nein
Printer.SNMPStatus Status: SNMP-Status Gibt an, ob SNMP verbunden, getrennt oder inaktiviert ist.   Nein
Printer.StapleCapable Planung: Heftfähig Gibt an, ob ein an den Drucker angeschlosser Finisher die Ausgabe heften kann.   Ja
Printer.Status Status: Druckerstatus Enthält den aktuellen Status des Druckers.   Nein
Printer.TCPIP.Address Allgemein: TCP/IP-Adresse oder Hostname des Druckers Gibt die TCP/IP-Netzadresse oder den vollständig qualifizierten Hostnamen der Druckerhardware an.   Ja
Printer.TrailerExit Bannerseiten: Abschluss-Seiten aktivieren Gibt an, ob der Drucker eine Abschluss-Seite am Ende der einzelnen Jobs druckt.
  • Nein
  • Ja
Ja
Printer.UseSNMP SNMP: SNMP verwenden Gibt an, ob RICOH ProcessDirector SNMP zum Überwachen des Druckers nutzt.   Ja
Printer.UseSnmpUpdateMedia SNMP: Fachinformationen vom Drucker abrufen Gibt an, ob RICOH ProcessDirector SNMP (Simple Network Management Protocol) verwendet, um Medien zu aktualisieren.
  • Nein
  • Ja
Ja
Printer.Version Status: Version Enthält die von SNMP zurückgegebene Druckerversion.   Nein

1.4.9.4 Datenbanknamen der Merkmale von Medien

In Nachrichten zu Medien wird auf Merkmale möglicherweise mit den Datenbanknamen verwiesen, die mit Media beginnen.

Einige Werte, die Sie in Dropdown-Listen der Benutzerschnittstelle sehen, entsprechen nicht den Werten, die RICOH ProcessDirector intern nutzt. Für Anfragen mit Webdiensten oder zum Festlegen von Werten mit einer Überschreibungsdatei müssen Sie den internen Wert verwenden. Die Spalte Interne Werte enthält die internen Werte für diese Merkmale.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nach dem Erstellen des Mediums ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nicht ändern kann.

In der Spalte Job-Ticket gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass das Merkmal mit Werten in dem Job-Ticket verglichen wird, das zum Übergeben des Jobs benutzt wird, um das Merkmal Medien für den Job festzulegen.
  • Nein bedeutet, dass das Merkmal nicht mit Werten im Job-Ticket verglichen wird.

Medienmerkmale
Datenbankname Feldname Kurzbeschreibung Interne Werte Bearbeitbar Job-Ticket
Media.Description Medienbeschreibung Enthält benutzerdefinierten Text, mit dem das Medium beschrieben wird.   Ja Nein
Media.ID Wird im Titel des Notizbuchs der Merkmale angezeigt: Medienname Enthält den Namen des Mediums.   Nein Ja
Media.LastModified Letzte Änderung Das Datum und die Uhrzeit, zu der die Medien zuletzt geändert wurden.   Nein Nein
Media.MappedMedia Zugeordnete Systemmedien Gibt die Systemmedien an, die Sie diesen Druckermedien zuordnen möchten.   Ja Ja
Media.MappedMedia.PrinterFilter Drucker Gibt an, für welche Drucker die Medienzuordnungen in der Tabelle angezeigt werden sollen.
  • Alle
Ja Ja
Media.ModifiedBy Geändert von Benutzer Gibt den Benutzernamen des Benutzers an, der die letzte Änderung an diesen Medien vorgenommen hat.   Nein Nein
Media.Printer Drucker Gibt den Namen des Druckers an, dem diese Druckermedien zugeordnet sind.   Nein Ja
Media.ProductId Produkt-ID Gibt die Produkt-ID des Mediums an. Diese Eigenschaft wird nur mit Jobs verwendet, die mit einem Wert Zu sendender Datenstrom von JDF/PDF an Ricoh PDF-Drucker gesendet werden.   Ja Ja
Media.SendName Mediennamen in Jobticket senden Gibt an, ob der Medienname an den Ricoh PDF-Drucker im JDF-Job-Ticket geschickt wurde.   Ja Nein
MediaSize.Height Medienhöhe Gibt die Höhe des Mediums an.   Ja Ja
MediaSize.Units Medieneinheiten Gibt die Maßeinheit für die Medienhöhe und die Medienbreite an.
  • Zoll
  • Millimeter
  • Punkte
Ja Nein
Hinweis: Die Medienmaße in dem Job-Ticket werden immer in Punkten angegeben.
MediaSize.Width Medienbreite Gibt die Breite des Mediums an.   Ja Ja
MediaType.Color Medienfarbe Gibt die Farbe des Mediums an.
  • Blau
  • Gelbbraun
  • Goldgelb
  • Grau
  • Grün
  • Elfenbeinfarben
  • Nein
  • Orange
  • Rosa
  • Purpurrot
  • Rot
  • Benutzer
  • Weiß
  • Gelb
Ja Ja
MediaType.Details Mediendetails Gibt die allgemeine Kategorie an, zu der das Medium gehört, beispielsweise Briefpapier oder Folie.
  • Feinpostpapier
  • Karton
  • Briefumschlag
  • Etiketten
  • Briefpapier
  • Papier
  • Spezialpapier
  • Registerblätter
  • Transparentpapier
  • Transparent
Ja Ja
MediaType.Preprinted Medien sind vorgedruckt Gibt an, ob die Medien vorgedruckt sind.
  • Nein
  • Ja
Ja Ja
MediaType.Punched Medien sind vorgelocht Gibt an, ob die Medien vorgelocht sind.
  • Nein
  • Ja
Ja Ja
MediaType.Recycled Medien sind recycelt Gibt an, ob die Medien recycelt sind.
  • Nein
  • Ja
Ja Ja
MediaType.Weight Medium (Gramm pro Quadratmeter) Gibt das Gewicht des Mediums in Gramm pro Quadratmeter an.   Ja Ja

1.4.9.5 Datenbanknamen der Eingabeeinheitenmerkmale

In Nachrichten zu Eingabeeinheiten wird auf Merkmale möglicherweise mit den Datenbanknamen verwiesen. Einige Merkmale beziehen sich speziell auf Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck". Die Datenbanknamen dieser Merkmale beginnen mit HotFolder. Andere Merkmale beziehen sich speziell auf Eingabeeinheiten des Typs "Download". Die Datenbanknamen dieser Merkmale beginnen mit zOSDownload. Merkmale, deren Namen mit InputDevice beginnen, beziehen sich auf alle Typen von Eingabeeinheiten.

Einige Werte, die Sie in Dropdown-Listen der Benutzerschnittstelle sehen, entsprechen nicht den Werten, die RICOH ProcessDirector intern nutzt. Für Anfragen mit Webdiensten oder zum Festlegen von Werten mit einer Überschreibungsdatei müssen Sie den internen Wert verwenden. Die Spalte Interne Werte enthält die internen Werte für diese Merkmale.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nach dem Erstellen der Eingabeeinheit ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nicht ändern kann.

Eingabeeinheitenmerkmale
Datenbankname Notizbuchregisterkarte: Feldname Kurzbeschreibung Interne Werte Bearbeitbar
HotFolder.CodePage Allgemein: Einheiten-Codepage Die Codepage, die die Eingabeeinheit benutzt, um den Inhalt von Dateien zu lesen, die mit Druckdateien übergeben werden (beispielsweise von Auslöserdateien und Listendateien).
  • euc_jp
  • iso8859_1
  • iso8859_15
  • utf8
Ja
HotFolder.SetPattern Stapel: Übereinstimmendes Muster für Sets Gibt das Dateinamenmuster an, das eine Eingabeeinheit benutzt, wenn sie Sets erstellt. Dieses Muster ist ein regulärer Ausdruck, der anzeigt, inwieweit die Namen der Eingabedateien innerhalb eines Sets übereinstimmen müssen. Die Eingabedateien, aus denen sich ein Set zusammensetzt, werden bestimmt über die Werte der Merkmale Datenmuster, JDF-Muster, Überschreibungsmuster und Dateimuster.   Ja
InputDevice.BatchingMethod Stapel: Stapelmethode Gibt an, wie die Eingabeeinheit mehrere Eingabedateien bzw. -dateisets gruppiert und sie als einzelnen Job bzw. als über- und untergeordnete Jobs übergibt. Sie können diesen Wert für Eingabeeinheiten des Typs "Ordner für Sofortdruck", aber nicht für Eingabeeinheiten des Typs "Download" oder "LPD" ändern.
  • AutoBatch
  • JDF
  • ListFile
  • MVSOutGrp
  • Nein
  • PatternBased
  • NumberOfFiles
  • NumberOfPages
  • NumberOfSets
  • PagesInSets
  • SetsByTime
  • Uhrzeit
Ja (HotFolder) Nein (Download, LPD)
InputDevice.Child.InitJobTypeStep Allgemein: Initialisierungsschritt für untergeordneten Workflow Gibt den Namen des Schritts an, den die Eingabeeinheit benutzt, um den Workflow einzelner Jobs oder untergeordneter Jobs zu initialisieren, eine optionale Überschreibungsdatei, die zusammen mit einem Job übergeben wird, in eine Textdatei mit dem Format Merkmalname=Wert zur Festlegung der Jobmerkmale zu konvertieren, oder beides.   Ja
InputDevice.Child.JobType Allgemein: Child workflow (Untergeordneter Workflow) Gibt den Namen des Workflows an, den die Eingabeeinheit dem Job zuweist. Dieser Workflow enthält nur eine einzelne Datei oder Jobs, bei denen es sich um untergeordnete Jobs eines übergeordneten Jobs handelt.   Ja
InputDevice.Child. JobType ParsingRules Erweitert: Syntaxanalyseregeln für untergeordneten Workflow Enthält den Pfad und Dateinamen einer Steuerdatei.   Ja
InputDevice.Child. JobTypeFilename Pattern Erweitert: Muster für untergeordneten Workflow Enthält eine Suchmusterzeichenfolge, die anzeigt, welcher Teil des Dateinamens für den Workflow für einzelne und untergeordnete Jobs verwendet werden soll.   Ja
InputDevice. ConvertOverrides Erweitert: Überschreibungen konvertieren Gibt an, ob eine Steuerdatei erforderlich ist, um die mit einem Job übergebene Überschreibungsdatei in eine Jobeigenschaftendatei im Format RICOH ProcessDirectorEigenschaftenname=Wert zu konvertieren.
  • Nein
  • Ja
Ja (HotFolder) Nein (Download, LPD)
InputDevice.CreateZip Stapel: ZIP-Datei erstellen Gibt an, ob die Eingabeeinheit Datendateien als einzelne Jobs übergibt oder diese in einer ZIP-Datei sammelt und als einen Job übergibt.
  • Nein
  • Ja
Ja
InputDevice.Description Allgemein: Beschreibung der Eingabeeinheit Enthält Text, mit dem die Eingabeeinheit beschrieben wird.   Ja
InputDevice.Enabled Status: Status "Aktiviert" Gibt an, ob diese Eingabeeinheit Eingabedateien übergeben kann, die sie zum Erstellen der entsprechenden RICOH ProcessDirector-Jobs empfängt.
  • Nein
  • Ja
Nein
InputDevice.FileCompletion Erweitert: Abschlussmethode Gibt an, wie die Eingabeeinheit feststellt, dass die Dateiübertragung für eine Eingabedatei abgeschlossen ist.
  • CheckOpen
  • CheckSize
  • Nein
  • Auslöser
Ja (HotFolder) Nein (Download, LPD)
InputDevice.FileDataPatterns Stapel: Datenmuster Enthält Suchmusterzeichenfolgen, die RICOH ProcessDirector verwendet, um die Eingabedateien zu identifizieren, die die Eingabeeinheit zur Verarbeitung als einzelne Jobs akzeptieren muss.   Ja (HotFolder) Nein (Download, LPD)
InputDevice.FileJDFPatterns Stapel: JDF-Muster Enthält Suchmusterzeichenfolgen, die RICOH ProcessDirector zum Identifizieren von Job-Tickets im JDF-Format (Job Definition Format) nutzt.   Ja (HotFolder) Nein (Download, LPD)
InputDevice.FileListPatterns Stapel: Listenmuster Enthält Suchmusterzeichenfolgen, die RICOH ProcessDirector nutzt, um Listendateien zu identifizieren.   Ja (HotFolder) Nein (Download, LPD)
InputDevice.FileOtherPatterns Stapel: Überschreibungsmuster Enthält Suchmusterzeichenfolgen, die RICOH ProcessDirector nutzt, um Dateien zu identifizieren, die mit einer Listendatei und den in der Listendatei angegebenen Eingabedateien oder mit einer anderen einzelnen Eingabedatei verarbeitet werden müssen.   Ja (HotFolder) Nein (Download, LPD)
InputDevice. FileTrigger Patterns Erweitert: Auslösermuster Enthält benutzerdefinierte Suchmusterzeichenfolgen, die RICOH ProcessDirector nutzt, um Auslöserdateien zu identifizieren.   Ja (HotFolder) Nein (Download, LPD)
InputDevice.FolderLocation Allgemein: Ordnerposition Enthält den Namen des Verzeichnisses, das die Eingabeeinheit auf ankommende Jobs überwacht.   Ja
InputDevice.Frequency Stapel: Stapelintervall Gibt das Zeitintervall für die Übergabe eines Eingabedateistapels an.   Ja
InputDevice.ID Wird im Titel des Notizbuchs der Merkmale angezeigt Enthält den Namen der Eingabeeinheit.   Nein
InputDevice.InitJobTypeStep Allgemein: Initialisierungsschritt für Workflow Gibt den Namen des Schritts an, den die Eingabeeinheit benutzt, um den Workflow übergeordneter Jobs für die Eingabedateien zu initialisieren, die die Eingabeeinheit empfängt, eine optionale Überschreibungsdatei, die zusammen mit einem Job übergeben wird, in eine Textdatei mit dem Format RICOH ProcessDirector-Merkmalname=Wert zur Festlegung der Jobmerkmale zu konvertieren, oder beides.   Ja
InputDevice.Instance Allgemein: Übergeordneter Server Gibt den Namen des RICOH ProcessDirector-Servers an, der Nachrichten für diese Eingabeeinheit empfängt und aufzeichnet.   Ja
InputDevice.JobType Allgemein: Workflow Gibt den Namen des Workflows an, den die Eingabeeinheit dem Job zuweist.   Ja
InputDevice. JobTypeFilename Pattern Erweitert: Muster für übergeordneten Workflow Enthält eine Suchmusterzeichenfolge, die anzeigt, welcher Teil des Dateinamens für den Workflow für den übergeordneten Job verwendet werden soll.   Ja
InputDevice. JobTypeParsing Rules Erweitert: Syntaxanalyseregeln für übergeordneten Workflow Enthält einen Pfad und Dateinamen einer Steuerdatei.   Ja
InputDevice.LastModified Allgemein: Letzte Änderung Das Datum und die Uhrzeit, zu der die Eingabeeinheit zuletzt geändert wurde.   Nein
InputDevice.Locations Allgemein: Position der Eingabeeinheit Enthält den der Eingabeeinheit zugeordneten Standort.   Ja
InputDevice.MaxErrors Allgemein: Maximale Anzahl Fehler Enthält die Anzahl von Kommunikationsfehlern, die an der Eingabeeinheit auftreten dürfen, bevor RICOH ProcessDirector die Eingabeeinheit inaktiviert.   Ja
InputDevice.ModifiedBy Allgemein: Geändert von Benutzer Gibt den Benutzernamen des Benutzers an, der die letzte Änderung an dieser Eingabeeinheit vorgenommen hat.   Nein
InputDevice.NumberOfFiles Stapel: Anzahl zu stapelnder Dateien Gibt die Anzahl der Dateien an, die gemeinsam eingereicht werden, wenn auf der Registerkarte Allgemein die Stapelmethode Zahl ausgewählt wird.   Ja
InputDevice.NumberOfPages Stapel: Anzahl zu stapelnder Seiten Gibt die maximale Anzahl der PDF-Seiten an, die gemeinsam eingereicht werden, wenn auf der Registerkarte Allgemein die Stapelmethode Seiten ausgewählt wird.   Ja
InputDevice.PageThreshold Stapel: Zu stapelnde Seiten überschreiten Gibt an, ob der Ordner für Sofortdruck bei der Übergabe mehrere PDF-Dateien die Datei übergeben soll, mit der der für das Merkmal Zu stapelnde Seiten angegebene Wert überschritten wird.   Ja
InputDevice.PollInterval Allgemein: Abfrageintervall (Einheit) Gibt das Zeitintervall an, in dem RICOH ProcessDirector in dem Verzeichnis nach Dateien sucht, das im Merkmal Ordnerposition der Eingabeeinheit des Typs "Ordner für Sofortdruck" angegeben ist.   Ja
InputDevice.ScheduleDaily Stapel: Häufigkeit (Tage) Gibt an, wie oft die Eingabeeinheit einen Eingabedateistapel übergibt.   Ja
InputDevice.ScheduleHourly Stapel: Häufigkeit (Stunden) Gibt an, wie oft die Eingabeeinheit einen Eingabedateistapel übergibt.   Ja
InputDevice.ScheduleMinute Stapel: Häufigkeit (Minuten) Gibt an, wie oft die Eingabeeinheit einen Eingabedateistapel übergibt.   Ja
InputDevice.ScheduleMonthly Stapel: Häufigkeit (Monate) Gibt an, wie oft die Eingabeeinheit einen Eingabedateistapel übergibt.   Ja
InputDevice.ScheduleWeekly Stapel: Häufigkeit (Wochen) Gibt an, wie oft die Eingabeeinheit einen Eingabedateistapel übergibt.   Ja
InputDevice.StagingLocation Allgemein: Bereitstellungsposition Enthält den Namen des Verzeichnisses, in das die Eingabeeinheit die Eingabedatei vor dem Übergeben der Eingabedatei als Job versetzt.   Ja
InputDevice.StartDate Stapel: Startdatum Stapeln Gibt das Datum an, zu dem die Stapelmethode Uhrzeit für die Eingabeeinheit aktiviert wird.   Ja
InputDevice.StartDateAndTime Stapel: Datum und Uhrzeit für die Aktivierung der Stapelmethode Gibt das Datum und die Uhrzeit an, zu der die Stapelmethode Uhrzeit oder Sets nach Zeit für die Eingabeeinheit aktiviert wird.   Ja
InputDevice.Status Status: Verbindungsstatus Liste der aktuellen Status für die Eingabeeinheit: verbunden, getrennt oder Verbindung nicht möglich.
  • Verbunden
  • Getrennt
  • UnableToConnect
Nein
InputDevice.SubmitStep Allgemein: Übergabeschritt Enthält den Namen des Übergabeschritts, an den die Eingabeeinheit die Eingabedatei für die Jobverarbeitung sendet.   Ja
InputDevice.WaitingFileCount Status: Wartende Eingabedateien Enthält die Anzahl von Eingabedateien, die die Eingabeeinheit bereits empfangen, jedoch noch nicht zum Erstellen der entsprechenden RICOH ProcessDirector-Jobs übergeben hat.   Nein
InputFilePattern.FilePattern Stapel: Dateimuster Gibt eine oder mehrere Suchmusterzeichenfolgen an.   Ja
InputFilePattern.Required Stapel: Erforderliches Dateimuster Gibt an, ob vor Übergabe des Jobs eine mit der Suchmusterzeichenfolge übereinstimmende Datei im Ordner für Sofortdruck vorhanden sein muss.
  • Nein
  • Ja
Ja
InputFilePattern.Sequence Stapel: Dateimusterfolge Gibt die Priorität des Dateimusters an. Die Musterprüfung erfolgt in dieser Reihenfolge.   Ja
InputFilePattern.SpoolFileType Stapel: Spooldateityp Beschreibt den Inhalt oder den Datenstromtyp der Datei.   Ja
InputFilePattern.SpoolFileUsage Stapel: Spooldateiverwendung Beschreibt den Zweck oder die Rolle der Datei innerhalb des Jobs.   Ja
LPD.Codepage Allgemein: Einheiten-Codepage Gibt die Codepage an, die die LPD-Eingabeeinheit benutzt, um den Inhalt von Dateien zu lesen, die mit Druckdateien übergeben werden (beispielsweise Steuerdateien und Listendateien).
  • euc_jp
  • iso8859_1
  • iso8859_15
  • utf8
Ja

1.4.9.6 Datenbanknamen der Eingabedateimerkmale

In Nachrichten zu Eingabedateien wird auf Merkmale möglicherweise mit den Datenbanknamen verwiesen, die mit InputFile. beginnen.

Einige Werte, die Sie in Dropdown-Listen der Benutzerschnittstelle sehen, entsprechen nicht den Werten, die RICOH ProcessDirector intern nutzt. Für Anfragen mit Webdiensten oder zum Festlegen von Werten mit einer Überschreibungsdatei müssen Sie den internen Wert verwenden. Die Spalte Interne Werte enthält die internen Werte für diese Merkmale.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nach dem Erstellen der Eingabedatei ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nicht ändern kann.

Eingabedateimerkmale
Datenbankname Spaltenüberschrift: Wartende Eingabedateien Kurzbeschreibung Interne Werte Bearbeitbar
InputFile.JobType Workflow Enthält den Namen des Workflows, den die Eingabeeinheit der Eingabedatei bei der Übergabe der Datei für die Jobverarbeitung zuordnet.   Nein
InputFile.Location Eingabedatei Gibt den Pfad und Namen der Eingabedatei an.   Nein
InputFile.Status Status Enthält den aktuellen Status der Eingabedatei.
  • Fehler
  • Processing
  • In Warteschlange
  • Wartestatus
Nein
InputFile.SubmitGroup Gruppe Identifiziert ein Mitglied einer Gruppe von Eingabedateien, die über eine Listendatei als Gruppe übergeben wurden.   Nein
InputFile.SubmitType Übergabetyp Enthält den Übergabetyp für die Eingabedatei.
  • AIWList
  • Daten
  • Liste
  • Andere
  • Auslöser
 
InputFile.Timestamp Empfangen Enthält Datum und Uhrzeit des Eingangs der Eingabedatei an der Eingabeeinheit. Datumsangaben und Uhrzeiten werden als koordinierte Weltzeit (UTC) -Werte in diesem Zeitstempelformat gespeichert: yyyy-mm-dd hh:mm:ss.fffffffff
  • yyyy ist die 4-stellige Jahreszahl.
  • mm ist die 2-stellige nummerische Abkürzung für den Monat.
  • dd ist die 2-stellige Tagesangabe.
  • hh ist die 2-stellige Stundenangabe.
  • mm ist die 2-stellige Minutenangabe.
  • ss ist die 2-stellige Sekundenangabe.
  • fffffffff ist der Bruchteil einer Sekunde, auf 9 Dezimalstellen genau und optional.
Nein

1.4.9.7 Datenbanknamen der Merkmale für Benachrichtigungsobjekte

In Meldungen wird möglicherweise auf Benachrichtigung-Merkmale verwiesen.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nicht ändern kann.

Workflowmerkmale
Datenbankname Feldname in Notizbuch Kurzbeschreibung Bearbeitbar
User.EmailAddress E-Mail-Adresse Gibt die E-Mail-Adresse des Empfängers. Ja
Notification.AnyAllCustom Wenden Sie eine oder alle der folgenden Bedingungen an Gibt an, wie die Bedingungen für ein Benachrichtigungsobjekt kombiniert sind. Ja
Notification.BCC Adresse für Blindkopie Eine oder mehrere E-Mail-Adresse(n), an die eine Blindkopie der Benachrichtigungs-E-Mail gesendet wird. Dieser Wert wird im Feld BCC: der E-Mail verwendet. Ja
Notification.CC Adresse für Kopie Eine oder mehrere E-Mail-Adresse(n), an die eine Kopie der Benachrichtigungs-E-Mail gesendet wird. Dieser Wert wird im Feld CC: der E-Mail verwendet. Ja
Notification.Condition Bedingungen Damit können Sie eine oder mehrere Bedingungen für ein Benachrichtigungsobjekt definieren. Bedingungen grenzen die Benachrichtigungen ein, die für das angegebene Ereignis versendet werden. Jede Bedingung besteht aus einem Objektmerkmal, einem Vergleich und einem Wert. Ja
Notification.Condition.NotifyWhen Benachrichtigen, wenn Gibt an, wie die Bedingungen für ein Benachrichtigungsobjekt kombiniert sind. Ja
Notification.Description Beschreibung der Benachrichtigung Die Beschreibung kann anzeigen, wenn eine Benachrichtigung gesendet wurde. Die Beschreibung kann beispielsweise folgendermaßen lauten: "E-Mail an Bediener der zweiten Schicht, wenn ein Drucker nach Mitternacht deaktiviert wurde." Ja
Notification.EmailMessage Nachricht Gibt die Nachricht an, die in den Textbereich der Benachrichtigungs-E-Mail eingefügt werden soll. Nachrichten können aus einfachem Text, HTML und eingebetteten Bildern bestehen. Ja
Notification.EmailSubject Betreffzeile Gibt den Text an, der in die Betreffzeile der Benachrichtigungs-E-Mail aufgenommen wird. Ja
Notification.Enabled.Description Aktiviert (Ja/Nein) Gibt an, ob dieses Benachrichtigungsobjekt eine Benachrichtigung senden kann. Nein
Notification.Event Ereignis Damit können Sie ein oder mehrere Merkmale zur Beobachtung für ein Benachrichtigungsobjekt definieren. Jedes Ereignis besteht aus einem Objektmerkmal, einer Aktion und optional aus einem Wert. Der Objekttyp, dessen Merkmale angezeigt sind, wird im Merkmal Ereignistyp auf der Registerkarte Allgemein des Notizbuches des Benachrichtigungsmerkmals festgelegt. Ja
Notification.EventType Ereignistyp Geben Sie den Objekttyp an, der zur Benachrichtigung beobachtet werden soll. Sie können nur einen Typ aus Ereignistyp für jedes Benachrichtigungsobjekt verwenden. Ja
Notification.ID Benachrichtigungsname Gibt den Namen des Benachrichtigungsobjekts an. Nein
Notification.JsonCondition Bedingungen Damit können Sie eine oder mehrere Bedingungen für ein Benachrichtigungsobjekt definieren. Bedingungen grenzen die Benachrichtigungen ein, die für das angegebene Ereignis generiert werden. Nein
Notification.SecureConnection Sichere Verbindung Gibt an, ob SSL- oder TLS-Sicherheitseinstellungen für die Verbindung mit dem Mailserver zum Senden von Benachrichtigungs-E-Mails verwendet werden sollen. Der SMTP-Server muss SSL- oder TLS-Verbindungen unterstützen, damit dieses Merkmal funktioniert. Ja
Notification.SendLog Protokoll anhängen Gibt an, ob das Eingabeeinheits-, Job- oder Druckerprotokoll an die Benachrichtigungs-E-Mail angehängt wird, wenn ein bestimmtes Eingabeeinheits-, Job- oder Druckerereignis eintritt, um dem E-Mail-Empfänger mehr Informationen zukommen zu lassen. Ja
Notification.Threshold Benachrichtigungsbegrenzung Ermöglicht Ihnen das Festlegen, wie viele Benachrichtigungen innerhalb eines Zeitraums versendet werden können. Beispiel: Wenn Sie 10 Nachrichten innerhalb von 2 Stunden festlegen, startet der Zeitgeber, nachdem die erste Benachrichtigung gesendet wurde. Wenn neun weitere Benachrichtigungen in den nächsten 30 Minuten gesendet werden, werden keine weiteren Benachrichtigungen gesendet, bis der Zeitgeber die 2-Stunden-Grenze erreicht hat. Ja
Notification.To Empfängeradresse Eine oder mehrere E-Mail-Adresse(n), an die die Benachrichtigung gesendet wird. Dieser Wert wird im Feld An: der E-Mail verwendet. Ja
Notification.Type Benachrichtigungsmethode Gibt an, wie Benachrichtigungen übermittelt werden. Ja
WorkflowSystem.EmailFrom E-Mail-Adresse des Absenders Die im Feld Von: verwendete E-Mail-Adresse für alle Benachrichtigungs-E-Mails. Ja

1.4.9.8 Datenbanknamen der Servermerkmale

In Nachrichten zu Servern wird auf Merkmale möglicherweise mit den Datenbanknamen verwiesen, die mit Instanz beginnen.

Einige Werte, die Sie in Dropdown-Listen der Benutzerschnittstelle sehen, entsprechen nicht den Werten, die RICOH ProcessDirector intern nutzt. Für Anfragen mit Webdiensten oder zum Festlegen von Werten mit einer Überschreibungsdatei müssen Sie den internen Wert verwenden. Die Spalte Interne Werte enthält die internen Werte für diese Merkmale.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nach dem Erstellen des Servers ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nicht ändern kann.

Servermerkmale
Datenbankname Feldname in Notizbuch Kurzbeschreibung Interne Werte Bearbeitbar
Instance.Description Serverbeschreibung Enthält benutzerdefinierten Text, mit dem der RICOH ProcessDirector-Server beschrieben wird.   Ja
Instance.Enabled Aktiviert (Ja/Nein) Gibt an, ob der Server Aufgaben ausführen kann.
  • Nein
  • Ja
Nein
Instance.ID Wird im Titel des Notizbuchs der Merkmale angezeigt: Servername Enthält den Namen des Servers.   Nein
Instance.IPAddress IP-Adresse oder Hostname des Servers Gibt die IP-Netzadresse oder den vollständig qualifizierten Hostnamen des Computers an, auf dem der Server läuft.   Ja
Instance.InGeneralServerPool In Pool der Server für allgemeine Verwendung Gibt an, ob der Server ein Server für allgemeine Verwendung oder ein Server für eingeschränkte Verwendung ist.
  • Nein
  • Ja
Ja
Instance.LastModified Letzte Änderung Das Datum und die Uhrzeit, zu der der Server zuletzt geändert wurde.   Nein
Instance.MaxHighUsageSteps Zähler für maximale Anzahl ressourcenintensiver Schritte Steuert, wie viele ressourcenintensive Schritte gleichzeitig auf dem Server ausgeführt werden können.   Ja
Instance.MaxLowUsageSteps Zähler für maximale Anzahl anderer Schritte Steuert, wie viele nicht ressourcenintensive Schritte gleichzeitig auf dem Server ausgeführt werden können.   Ja
Instance.ModifiedBy Geändert von Benutzer Gibt den Benutzernamen des Benutzers an, der die letzte Änderung an diesem Server vorgenommen hat.   Nein
Instance.Status Verbindungsstatus Zeigt den aktuellen Status des Servers an.
  • Verbunden
  • Getrennt
Nein

1.4.9.9 Datenbanknamen der Schrittschablonenmerkmale

In Nachrichten zu Schrittschablonen wird auf Merkmale möglicherweise mit den Datenbanknamen verwiesen, die mit StepTemplate beginnen.

Einige Werte, die Sie in Dropdown-Listen der Benutzerschnittstelle sehen, entsprechen nicht den Werten, die RICOH ProcessDirector intern nutzt. Für Anfragen mit Webdiensten oder zum Festlegen von Werten mit einer Überschreibungsdatei müssen Sie den internen Wert verwenden. Die Spalte Interne Werte enthält die internen Werte für diese Merkmale.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nach dem Erstellen der Schrittschablone ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nicht ändern kann.

Schrittschablonenmerkmale
Datenbankname Notizbuchregisterkarte: Feldname Kurzbeschreibung Interne Werte Bearbeitbar
Step.Color Schrittfarbe Legt die Farbe des Schritts fest, wie er im Workflow-Editor angezeigt wird.
  • Rot
  • Orange
  • Grau
  • Blau
  • Purpurrot
  • Nicht festgelegt
Ja
Step.Description Schrittbeschreibung Beschreibt das Ziel des Schritts. Es kann beispielsweise beschrieben werden, wie der Schritt einen Job verarbeitet.   Ja
Step.DisplayName Allgemein: Schrittname Name, der einem Schritt beim Hinzufügen zu einem Workflow gegebenen wird.   Ja
Step.ID Allgemein: Schritt-ID Gibt den internen Namen für diesen Schritt an. Dieser Wert leitet sich aus dem Schrittnamen ab.   Nein
Step.Template.CreatedBy Allgemein: Schablone erstellt von Gibt den Namen des Features oder der Erweiterung an, das/die die Schrittschablone erstellt hat.   Nein
StepTemplate.Color Schrittfarbe Gibt die Farbe des Schritts an, wie er in dem Workflow Builder erscheint.
  • Rot
  • Orange
  • Grau
  • Blau
  • Purpurrot
  • Nicht festgelegt
Ja
StepTemplate.Description Allgemein: Schablonenbeschreibung Enthält Text, mit dem die Funktion der Schrittschablone beschrieben wird.   Ja
StepTemplate.Enabled Allgemein: Aktiviert (Ja/Nein) Gibt an, ob die Schrittschablone aktiviert ist.
  • Nein
  • Ja
Nein
StepTemplate.HighResourceUsage Seite "Merkmale zur Optimierung": Grenzwert für gleichzeitige Schritte Gibt an, wo die Grenzwerte für die Anzahl der Schritte festgelegt sind, die aus der Schrittschablone erstellt werden, die gleichzeitig ausgeführt werden kann.
  • Hier festgelegte Grenzwerte verwenden
  • Auf dem Server festgelegte Grenzwerte verwenden
Hier festgelegte Grenzwerte verwenden
StepTemplate.ID Wird im Titel des Notizbuchs der Merkmale angezeigt: Schrittschablonenname Enthält den Namen der Schrittschablone.   Nein
StepTemplate.LastModified Letzte Änderung Das Datum und die Uhrzeit, zu der der Schritt zuletzt geändert wurde.   Nein
StepTemplate.MaximumActiveCount Seite "Merkmale zur Optimierung": Optionsfeld Anzahl gleichzeitig aktiver Schritte in System begrenzen auf Gibt an, wie oft die Schrittschablone und alle aus dieser Schrittschablone erstellten Schritte gleichzeitig auf einem bestimmten Typ von RICOH ProcessDirector-Objekt ausgeführt werden können.   Ja
StepTemplate.MaximumActiveUnit Seite "Merkmale zur Optimierung": Dropdown-Liste pro Gibt den Typ von RICOH ProcessDirector-Objekt an, auf den sich der Wert des Merkmals Zähler für maximal aktive Anzahl für die Schrittschablone bezieht.
  • PerInputDevice
  • PerPrinter
  • PerServer
  • PerSystem
Ja
StepTemplate.ModifiedBy Geändert von Benutzer Gibt den Benutzernamen des Benutzers an, der die letzte Änderung an diesem Schritt vorgenommen hat.   Nein
StepTemplate.ModuleType Allgemein: Modultyp Identifiziert den von der Schrittschablone bereitgestellten Funktionstyp.
  • Cleanup
  • InitJobType
  • Java
  • Manuell
  • Druck
  • Übergabe
  • SubmitChild
Nein
StepTemplate.Servers Seite "Merkmale zur Optimierung": Optionsfeld Nur auf den ausgewählten Servern ausführen Listet alle Server für eingeschränkte Verwendung und Server für allgemeine Verwendung auf, auf denen die Schritte ausgeführt werden können, die aus der Schrittschablone erstellt wurden.   Ja
StepTemplate.SourceID Allgemein: Schrittschablonen-Quellen-ID Gibt den Namen der Schrittschablone an, die zum Erstellen dieser Schrittschablone benutzt wurde.   Nein
StepTemplate.UseGeneralServerPool Seite "Merkmale zur Optimierung": Zu verwendende Server Gibt an, welche Computer die von der Schrittschablone erstellten Schritte ausführen können.
  • Auf bestimmten Servern ausführen
  • Auf Servern im allgemeinen Server-Pool ausführen
Auf Servern im allgemeinen Server-Pool ausführen

1.4.9.10 Datenbanknamen der Systemmerkmale

In Nachrichten zu dem RICOH ProcessDirector-System wird auf Merkmale möglicherweise mit den Datenbanknamen verwiesen, die mit WorkflowSystem beginnen.

Einige Werte, die Sie in Dropdown-Listen der Benutzerschnittstelle sehen, entsprechen nicht den Werten, die RICOH ProcessDirector intern nutzt. Für Anfragen mit Webdiensten oder zum Festlegen von Werten mit einer Überschreibungsdatei müssen Sie den internen Wert verwenden. Die Spalte Interne Werte enthält die internen Werte für diese Merkmale.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass Sie den Wert ändern können.
  • Nein bedeutet, dass Sie den Wert nicht ändern können.

Systemmerkmale
Datenbankname Feldname Kurzbeschreibung Interne Werte Bearbeitbar
WorkflowSystem.AdLdap.TestUserName LDAP-Testbenutzername Gibt den LDAP-Benutzernamen an, der zum Testen der LDAP-Einstellungen verwendet wird.   Ja
WorkflowSystem.AltSMTPAddress Alternativer SMTP-Server Gibt die IP-Netzadresse oder den vollständig qualifizierten Hostnamen des SMTP-Servers an, die/der von RICOH ProcessDirector zum Senden von E-Mails verwendet wird, wenn das Merkmal SMTP-Servertyp in einem Job-Schritt auf Alternativ gesetzt ist.   Ja
WorkflowSystem.AltSMTPPassword Alternatives SMTP-Kennwort Gibt das Kennwort an, das der primäre Server zur Anmeldung am alternativen SMTP-Server verwendet.   Ja
WorkflowSystem.AltSMTPPort Alternativer SMTP-Port Gibt den TCP/IP-Port an, den der alternative SMTP-Server verwendet.   Ja
WorkflowSystem.AltSMTPSSLPort Alternativer SMTP-SSL-Port Wenn der alternative SMTP-Server SSL-Sicherheit verwendet, wird hier der TCP/IP-Port angegeben, der für die SSL-Verbindung verwendet wird.   Ja
WorkflowSystem.AltSMTPTLSPort Alternativer SMTP-TLS-Port Wenn der alternative Mailserver TLS-Sicherheit verwendet, wird hier der TCP/IP-Port angegeben, der für die TLS-Verbindung verwendet wird.   Ja
WorkflowSystem.AltSMTPUserName Alternativer SMTP-Benutzername Gibt den Benutzernamen an, den der RICOH ProcessDirector zur Anmeldung am alternativen SMTP-Server verwendet.   Ja
WorkflowSystem.CaptureFileName Erfassungsdatei Gibt den Namen der Erfassungsdatei an, die erstellt wird, wenn Sie Systemdaten erfassen.   Ja
WorkflowSystem.CaptureLevel Zu erfassende Daten Zeigt die Menge der Informationen an, die in der Erfassungsdatei enthalten sind.   Ja
WorkflowSystem.CaptureServer Server, von denen Daten erfasst werden Zeigt den oder die Server an, deren Informationen bei der Erstellung der Erfassungsdatei erfasst werden.   Ja
WorkflowSystem.Child.MaxJobID Höchste Nummer für untergeordnete Jobs Gibt die höchste Jobnummer an, die RICOH ProcessDirector einem untergeordneten Job zuordnen kann.   Ja
WorkflowSystem.Child.MinJobID Niedrigste Nummer für untergeordnete Jobs Gibt die niedrigste Jobnummer an, die RICOH ProcessDirector einem untergeordneten Job zuordnen kann.   Ja
WorkflowSystem.CopyTracesToTemp Dateien vor der Erfassung sichern Zeigt an, ob Trace-Dateien vor dem Hinzufügen zur Erfassungsdatei in ein temporäres Verzeichnis kopiert werden.   Ja
WorkflowSystem.CredentialExpiration Anmelde-Inaktivitätszeitgeber (Minuten) Gibt die Anzahl von Minuten vor dem automatischen Abmelden eines inaktiven Benutzers an.   Ja
WorkflowSystem.Email.SSLPort E-Mail-SSL-Port Der für die SSL-Verbindung verwendete TCP/IP-Port, wenn vom Mailserver die SSL-Sicherheitseinstellung verwendet wird.   Ja
WorkflowSystem.Email.TLSPort E-Mail-TLS-Port Der für die TLS-Verbindung verwendete TCP/IP-Port, wenn vom Mailserver die TLS-Sicherheitseinstellung verwendet wird.   Ja
WorkflowSystem.FileSystemMapping Dateisystem-Zuordnungsdatei Gibt den Namen einer Datei an, die Dateipfade Mountpunkten auf dem RICOH ProcessDirector-Server zuordnet.   Ja
WorkflowSystem.GUILoggingLevel Protokollebene des Webservers Wenn die Option Angepasst für das Merkmal Trace-Ebene festgelegt ist, wird die aktive Trace-Ebene für das System angezeigt.   Ja
WorkflowSystem.JobDisplayTag Zu verwendende Job-ID Gibt an, ob das Portlet "Drucker", die Druckerkonsole und das PSF-Jobabschlussprotokoll den Jobnamen oder die Jobnummer anzeigen.
  • Job.ID
  • Job.Name
Ja
WorkflowSystem.LastCaptureFilename Dateiname für die letzte Erfassung Gibt den Namen der letzten Erfassungsdatei an, die erstellt wurde, als die Systemdaten zuletzt erfasst wurden.   Nein
WorkflowSystem.LastCaptureTimestamp Letzte Erfassung abgeschlossen Das Datum und die Uhrzeit des Abschlusses der letzten Erfassung. RICOH ProcessDirector aktualisiert den Wert, sobald die Erfassung abgeschlossen ist.   Nein
WorkflowSystem.LPDHostnames Hosts, die LPD-Jobs übergeben dürfen Gibt die Hostnamen oder IP-Adressen der Systeme an, die Jobs mit dem LPD-Protokoll an RICOH ProcessDirector übergeben dürfen.   Ja
WorkflowSystem.MaxJobID Höchste Jobnummer Gibt die höchste Jobnummer an, die RICOH ProcessDirector einem Job zuordnen kann.   Ja
WorkflowSystem.MediaTolerance.RecyclingPercentage Altpapiertoleranz Gibt die akzeptable Abweichung des Altpapieranteils für ein Medienobjekt an.   Ja
WorkflowSystem.MediaTolerance.Size Größentoleranz Gibt die akzeptable Abweichung der Größe für ein Medienobjekt an.   Ja
WorkflowSystem.MediaTolerance.Weight Gewichtstoleranz Gibt die akzeptable Abweichung des Gewichts für ein Medienobjekt an.    
WorkflowSystem.PrinterProgress Druckfortschrittsbalken Gibt an, ob der Druckfortschrittsbalken im Portlet "Drucker" angezeigt wird.
  • Nein
  • Ja
Ja
WorkflowSystem.MaxPasswordAge Maximale Gültigkeitsdauer des Kennworts Gibt an, wie viele Tage Kennwörter benutzt werden können, bevor sie ablaufen.   Ja
WorkflowSystem.MinJobID Niedrigste Jobnummer Gibt die niedrigste Jobnummer an, die RICOH ProcessDirector einem Job zuordnen kann.   Ja
WorkflowSystem.Primary.MaxLowUsageSteps Zähler für maximale Anzahl anderer Schritte Steuert, wie viele nicht ressourcenintensive Schritte gleichzeitig auf dem primären RICOH ProcessDirector-Server ausgeführt werden können.   Ja
WorkflowSystem.Primary.MaxHighUsageSteps Zähler für maximale Anzahl ressourcenintensiver Schritte Steuert, wie viele ressourcenintensive Schritte gleichzeitig auf dem primären RICOH ProcessDirector-Server ausgeführt werden können.   Ja
WorkflowSystem.ProxyPassword Kennwort Proxyserver 1 Gibt das Kennwort an, das der primäre Server zur Anmeldung an Proxyserver 1 verwendet.   Ja
WorkflowSystem.ProxyPassword2 Kennwort Proxyserver 2 Gibt das Kennwort an, das der primäre Server zur Anmeldung an Proxyserver 2 verwendet.   Ja
WorkflowSystem.ProxyPort Port Proxyserver 1 Gibt den TCP/IP-Port an, über den RICOH ProcessDirector mit Proxyserver 1 kommuniziert.   Ja
WorkflowSystem.ProxyPort2 Port Proxyserver 2 Gibt den TCP/IP-Port an, über den RICOH ProcessDirector mit Proxyserver 2 kommuniziert.   Ja
WorkflowSystem.ProxyServer Proxyserver 1 Gibt die IP-Netzadresse oder den vollständig qualifizierten Hostnamen von Proxyserver 1 an. RICOH ProcessDirector nutzt einen Proxyserver dazu, Verbindungen zu externen Websites aufzubauen.   Ja
WorkflowSystem.ProxyServer2 Proxyserver 2 Gibt die IP-Netzwerkadresse oder den vollständig qualifizierten Hostnamen von Proxyserver 2 an. RICOH ProcessDirector nutzt einen Proxyserver dazu, Verbindungen zu externen Websites aufzubauen.   Ja
WorkflowSystem.ProxyUser Benutzer Proxyserver 1 Gibt den Benutzernamen an, den RICOH ProcessDirector verwendet, wenn Proxyserver 1 eine Verbindung zu einer externen Website aufbaut.   Ja
WorkflowSystem.ProxyUser2 Benutzer Proxyserver 2 Gibt den Benutzernamen an, den RICOH ProcessDirector verwendet, wenn Proxyserver 2 eine Verbindung zu einer externen Website aufbaut.   Ja
WorkflowSystem.RememberPrinterStatus Aktivierten Status von Druckern merken Gibt an, ob RICOH ProcessDirector den Status der aktivierten Drucker nach dem Herunterfahren eines Systems wiederherstellen soll.
  • Nein
  • Ja
Ja
WorkflowSystem.RetainPollInterval Abfrageintervall für aufbewahrte Jobs (Minuten) Steuert, wie oft RICOH ProcessDirector auf dem System aufbewahrte Jobs abfragt, um zu ermitteln, ob weitere Aktionen erforderlich sind.   Ja
WorkflowSystem.SMTPPassword SMTP-Kennwort Gibt das von RICOH ProcessDirector verwendete Kennwort für die Anmeldung beim SMTP-Server an.   Ja
WorkflowSystem.SMTPPort SMTP-Port Gibt den vom SMTP-Server verwendeten TCP/IP-Port an.   Ja
WorkflowSystem.SMTPServer SMTP-Server Gibt die IP-Netzadresse oder den vollständig qualifizierten Hostnamen des SMTP-Servers an, die/der von RICOH ProcessDirector zum Senden von E-Mails verwendet wird.   Ja
WorkflowSystem.SMTPUsername SMTP-Benutzername Gibt den Benutzernamen an, der von RICOH ProcessDirector verwendet wird, um eine Verbindung zum SMTP-Server herzustellen.   Ja
WorkflowSystem.SystemIdentifier System-ID Ein alternativer Name für das System, der in der Benutzerschnittstelle angezeigt wird.   Ja
WorkflowSystem.TraceCustomTraceLevel Angepasste Trace-Ebene Wenn die Option Angepasst für das Merkmal Trace-Ebene festgelegt ist, wird die aktive Trace-Ebene für das System angezeigt.   Ja
WorkflowSystem.TraceFileCount Maximale Anzahl Trace-Dateien Zeigt die maximale Anzahl von Trace-Dateien an, die im System erstellt werden können.   Ja
WorkflowSystem.TraceFileSize Maximale Dateigröße für Trace-Dateien Zeigt den oberen Grenzwert in Kilobyte (KB) für die vom System erstellen Trace-Dateien an.   Ja
WorkflowSystem.TraceLevel Trace-Ebene Zeigt die aktive Trace-Ebene im System an.   Ja

1.4.9.11 Datenbank-Merkmalnamen für Benutzer

In Nachrichten zu Benutzern und Benutzerkennwörtern wird auf Merkmale möglicherweise mit den Datenbanknamen verwiesen, die mit User beginnen.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein Benutzer den Wert nach dem Erstellen des Benutzers ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein Benutzer den Wert nicht ändern kann.

Benutzermerkmale
Datenbankname Feldname Kurzbeschreibung Bearbeitbar
User.Description Benutzerbeschreibung Enthält Text, mit dem der Benutzername beschrieben wird. Ja
User.Groups Gruppenzugehörigkeit Enthält den Namen der Gruppe oder Gruppen, zu der oder denen der Benutzername gehört. Ja
User.ID Wird in der Seitenüberschrift angezeigt. Enthält den Benutzernamen für einen berechtigten RICOH ProcessDirector-Benutzer. Nein
User.LastModified Letzte Änderung Das Datum und die Uhrzeit, zu der der Benutzer zuletzt geändert wurde. RICOH ProcessDirector aktualisiert den Wert, sobald der Benutzer wechselt. Nein
User.Login.Status Angemeldet Gibt an, ob ein Benutzer bei RICOH ProcessDirector angemeldet ist. Nein
User.LocationFilterPreference Angezeigte Standorte Zeigt an, welche Standorte derzeit zum Filtern der Benutzerschnittstelle verwendet werden. Es werden nur Objekte an Standorten angezeigt, die in dieser Liste aktiviert sind. Ja
User.LocationSettings Zulässige Standorte Für diverse Objekte, wie Jobs, Drucker und Eingabeeinheiten, gibt es das Merkmal Standort. Über Zulässige Standorte können Sie angeben, auf welche Standorte ein Benutzer Zugriff erhält. Die Einstellung wirkt sich darauf aus, was dem Benutzer in der Benutzerschnittstelle angezeigt wird. Der Benutzer kann wählen, welcher Standort beim Filtern der Benutzerschnittstelle über das Merkmal Angezeigte Standorte verwendet wird. Ja
User.ModifiedBy Geändert von Benutzer Gibt den Benutzer an, der die letzte Änderung an dieser Eingabeeinheit vorgenommen hat. RICOH ProcessDirector verwaltet den Wert dieses Merkmals und aktualisiert ihn bei jeder Änderung der Eingabeeinheit. Nein
User.Password Benutzerkennwort Akzeptiert das Kennwort für den Benutzer. Ja
User.PasswordConfirm Neues Benutzerkennwort bestätigen Gibt das Kennwort für den neuen Benutzer an. Muss mit dem Wert für Neues Benutzerkennwort übereinstimmen. Ja
User.PasswordLastChanged Letzte Kennwortänderung Gibt den Zeitpunkt (Datum und Uhrzeit) der letzten Änderung des Kennworts an. Nein
User.PasswordNew Neues Benutzerkennwort Gibt das Kennwort für den neuen Benutzer an. Ja
User.StartPage Startseite Gibt an, welche Seite RICOH ProcessDirector anzeigt, nachdem Sie sich angemeldet haben. Beim Anlegen eines neuen Benutzers erst, nach Auswahl eines Werts Gruppenmitgliedschaft verfügbar. Ja

1.4.9.12 Datenbankmerkmalnamen für Gruppen

In Nachrichten zu Sicherheitsgruppen wird auf Merkmale möglicherweise mit den Datenbanknamen verwiesen, die mit Gruppe beginnen.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein Benutzer den Wert nach dem Erstellen der Gruppe ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein Benutzer den Wert nicht ändern kann.

Gruppenmerkmale
Datenbankname Feldname Kurzbeschreibung Bearbeitbar
Group.Actions Zulässige Aktionen Führt die Aktionen auf, zu deren Ausführung die Benutzer in dieser Gruppe berechtigt sind. Ja
Group.Attributes Zulässige Attribute Führt die Objektmerkmale auf, zu deren Bearbeitung die Benutzer in dieser Gruppe berechtigt sind. Ja
Group.Description Gruppenbeschreibung Enthält Text, mit dem die Gruppe beschrieben wird. Ja
Group.ID Wird in der Seitenüberschrift angezeigt. Enthält den Namen der Gruppe. Nein
Group.SourceID Gruppen-Quellen-ID Enthält den Namen der Gruppe, aus der diese Gruppe kopiert wurde. Nein

1.4.9.13 Datenbankmerkmalnamen für Standorte

In Nachrichten zu Standorten wird auf Merkmale möglicherweise mit den Datenbanknamen verwiesen, die mit Standort beginnen.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nach dem Erstellen des Standortes ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nicht ändern kann.

Standortmerkmale
Datenbankname Feldname Kurzbeschreibung Bearbeitbar
Location.Description Standortbeschreibung Beschreibt den Standort. In der Beschreibung kann beispielsweise angegeben werden, in welcher Stadt oder in welchem Gebäude und Stockwerk sich die Drucker befinden. Ja
Location.ID Standortname Gibt den Namen des Standorts an. Nein
Location.LastModified Letzte Änderung Das Datum und die Uhrzeit, zu der der Standort zuletzt geändert wurde. Nein
Location.Modified Geändert von Benutzer Gibt den Benutzernamen des Benutzers an, der die letzte Änderung an diesem Standort vorgenommen hat. Nein

1.4.9.14 Datenbanknamen der Merkmale für Sicherheit

In Nachrichten wird möglicherweise auf Sicherheitsmerkmale verwiesen.

Einige Werte, die Sie in Dropdown-Listen der Benutzerschnittstelle sehen, entsprechen nicht den Werten, die RICOH ProcessDirector intern nutzt. Für Anfragen mit Webdiensten oder zum Festlegen von Werten mit einer Überschreibungsdatei müssen Sie den internen Wert verwenden. Die Spalte Interne Werte enthält die internen Werte für diese Merkmale.

In der Spalte Bearbeitbar gilt Folgendes:

  • Ja bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert ändern kann.
  • Nein bedeutet, dass ein berechtigter Benutzer den Wert nicht ändern kann.

Sicherheitsmerkmale
Datenbankname Notizbuchregisterkarte: Feldname Kurzbeschreibung Interne Werte Bearbeitbar
User.AccountStatus Sicherheit Benutzer: Kontostatus Zeigt den aktuellen Status des Benutzerkontos an.
  • Aktiv
  • Gesperrt-Inaktiv
  • Gesperrt-Falsches Kennwort
Ja
User.LastLogin Sicherheit Benutzer: Letzte Anmeldung Gibt den Zeitpunkt (Datum und Uhrzeit) an, wann sich der Benutzer das letzte Mal angemeldet hat.   Nein
WorkflowSystem.AdLdap.EmailAddress Einstellungen LDAP: E-Mail-Attribut Gibt das LDAP-Attribut an, über das RICOH ProcessDirector die E-Mail-Adressen der Benutzer erhält.   Ja
WorkflowSystem.AdLdap.GroupMap Einstellungen LDAP: LDAP-Gruppe Gibt die Zuordnung von RICOH ProcessDirector-Gruppen zu LDAP-Gruppen an.   Ja
WorkflowSystem.AdLdap.GroupSearchBase Einstellungen LDAP: Gruppensuchbasis Gibt die Abzweigung des externen LDAP-Verzeichnisbaums an, den RICOH ProcessDirector durchsucht, um die Organisationseinheit (OU) zu finden, die die LDAP-Gruppen enthält.   Ja
WorkflowSystem.AdLdap.GroupSearchFilter Einstellungen LDAP: Gruppensuchfilter Gibt die Filter an, die RICOH ProcessDirector verwendet, um zu bestimmen, ob eine Gruppe mit dem angegebenen Namen innerhalb der LDAP-Gruppensuchbasis existiert.   Ja
WorkflowSystem.AdLdap.GroupSearchMember Einstellungen LDAP: Gruppensuchmitglied Gibt das LDAP-Attribut an, das RICOH ProcessDirector verwendet, um die eindeutigen Namen der LDAP-Gruppenmitglieder zu erhalten.   Ja
WorkflowSystem.AdLdap.ManagerDN Einstellungen LDAP: Eindeutiger Managername Gibt den vollständigen eindeutigen Namen (DN, distinguished name) des Benutzers an, der an den LDAP-Server für Suchvorgänge nach Benutzern gebunden ist.   Ja
WorkflowSystem.AdLdap.ManagerPassword Einstellungen LDAP: Manager-Kennwort Gibt das Kennwort für den Benutzer an, der im Merkmal Eindeutiger Managername aufgeführt ist.   Ja
WorkflowSystem.AdLdap.rootDN Einstellungen LDAP: Eindeutiger Rootname Gibt den eindeutigen Namen (DN, distinguished name) an, der nicht durch administrative Einschränkungen oder Zugriffssteuerungsbeschränkungen für die Datenbanken eingeschränkt ist.   Ja
WorkflowSystem.AdLdap.Server Einstellungen LDAP: LDAP-Server Gibt entweder die Netzwerk-IP-Adresse oder den vollständig qualifizierten Hostnamen des einen oder der mehreren LDAP-Server sowie die Ports an, die das System zur Authentifizierung verwendet.   Ja
WorkflowSystem.AdLdap.SyncLdapGrp Einstellungen LDAP: Synchronisieren mit LDAP-Gruppen Gibt an, ob RICOH ProcessDirector die Produktsicherheitsgruppen für einen Benutzer auf Basis der Werte für das Merkmal Zuordnung eines Produkts zur LDAP-Gruppe jedes Mal aktualisiert, wenn sich der Benutzer anmeldet.
  • Ja
  • Nein
Ja
WorkflowSystem.AdLdap.UserSearchBase Einstellungen LDAP: Benutzersuchbasis Teilt dem Server mit, welcher Teil des externen Verzeichnisbaums in Bezug auf den eindeutigen Namen (DN) der Basis in der LDAP-URL durchsucht werden soll.   Ja
WorkflowSystem.AdLdap.UserSearchFilter Einstellungen LDAP: Benutzersuchfilter Gibt den Filter an, den RICOH ProcessDirector verwendet, um zu bestimmen, ob ein eindeutiger Name (DN) des Benutzers in LDAP existiert.   Ja
WorkflowSystem.AdLdap.YesNo Einstellungen LDAP: Authentifizierung mit LDAP Gibt an, ob sich die Benutzer bei RICOH ProcessDirector mit einer Benutzer-ID anmelden können, die auf dem vorhandenen Lightweight Directory Access Protocol (LDAP)-Server definiert ist.
  • Ja
  • Nein
Ja
WorkflowSystem.ComplexRules Einstellungen Sicherheit: Regeln der Kennwortkomplexität durchsetzen Gibt an, ob alle Benutzer sichere Kennwörter verwenden müssen.
  • Ja
  • Nein
Ja
WorkflowSystem.InactiveLength Einstellungen Sicherheit: Inaktivitätszeitraum des Kontos Gibt an, wie viele Tage RICOH ProcessDirector zulässt, dass ein Benutzerkonto inaktiv ist, bevor der Benutzer für das System gesperrt wird.   Ja
WorkflowSystem.LockOutLength Einstellungen Sicherheit: Sperrdauer Gibt den Zeitraum an, ab dem RICOH ProcessDirector einen Benutzer für das System sperrt, nachdem der Benutzer den Schwellenwert für die Kontoanmeldung überschritten hat. Als Zeiteinheit für den Wert sind Minuten, Stunden oder Tage möglich. Benutzen Sie die Umschaltsteuerung rechts von dem Merkmalnamen, um die Zeiteinheit für den Wert auszuwählen.   Ja
WorkflowSystem.MaxLoginAttempts Einstellungen Sicherheit: Schwellenwert für Kontosperrung Gibt die Anzahl der erfolglosen Anmelde- oder Kennwortänderungsversuche an, die zulässig sind, bevor der Benutzer gesperrt wird.   Ja
WorkflowSystem.MinPasswordLength Einstellungen Sicherheit: Mindestlänge des Kennworts Gibt die minimale Anzahl an Zeichen an, die für ein Kennwort erforderlich sind.   Ja
WorkflowSystem.PasswordReuseCount Einstellungen Sicherheit: Zählung für Wiederverwendung des Kennworts Gibt an, wie oft ein Benutzer ein eindeutiges Kennwort eingeben muss, bevor er ein altes Kennwort wiederverwenden kann.   Ja

1.4.10 Jobmerkmale, die aus dem Job-Ticket festgelegt werden können

Wenn Sie einen Job mit einem Job-Ticket übergeben, legt RICOH ProcessDirector einige Jobmerkmale anhand von Werten im Job-Ticket fest.

Jobmerkmale werden Attributen im Job-Ticket zugeordnet. In den meisten Fällen setzt RICOH ProcessDirector das Jobmerkmal auf einen Wert, der dem Wert des Attributs in der Spalte Job-Ticket-Attribut entspricht. (Die Werte sind nicht immer identisch.) In der Spalte Anmerkungen werden Abweichungen von diesem Prozess erklärt.

Wenn ein Job-Ticket auf mehrere Druckdateien verweist, erstellt RICOH ProcessDirector für jede Datei einen untergeordneten Job. In der Spalte Pro Job oder pro Ticket gilt Folgendes:

  • Job bedeutet, dass das Merkmal einem Attribut in dem Job-Ticket zugeordnet wird, das sich auf einzelne Druckdateien bezieht, damit es für jeden untergeordneten Job einen anderen Wert haben kann.
  • Ticket bedeutet, dass das Merkmal einem Attribut zugeordnet wird, das sich auf das gesamte Job-Ticket bezieht, daher muss es für alle für das Job-Ticket erstellten Jobs denselben Wert haben.
  • Job oder Ticket bedeutet, dass das Merkmal beiden Typen von Attributen zugeordnet wird, daher kann es je nach Attributen im Job-Ticket denselben oder unterschiedliche Werte haben.

Jobmerkmale, die aus dem Job-Ticket festgelegt werden können
Datenbankname Notizbuchregisterkarte: Feldname Kurzbeschreibung Pro Job oder pro Ticket JDF-Attributname Anmerkungen
Job.Binding Bindung Legen Sie die Einstellungen für die Bindung für den Druckjob fest. Job oder Ticket job-binding  
Job.Copies Allgemein und Status: Angeforderte Jobkopien Enthält die angeforderte Anzahl von Jobkopien. Job oder Ticket job-copies  
Job.CustomerName Planung: Kundenname Identifiziert den Kunden, der diesem Job zugeordnet ist. Job oder Ticket job-contact-info  
Job.Description Allgemein: Jobbeschreibung Enthält Text, mit dem der Job beschrieben wird. Job oder Ticket jt-comment  
Job.Duplex Allgemein: Duplex Gibt an, ob Duplexdruck für den Job aktiv ist. Ist dies der Fall, wird zudem angegeben, welcher Typ von Duplexdruck aktiv ist. Job oder Ticket job-sides  
Job.FoldOptions Falzoptionen Gibt an, wie der Job oder große Blätter im Job gefalzt werden sollen. Z. B. ob alle Blätter zusammen gefalzt werden sollen (überlappt oder sortiert) und ob die Vorderseite des Blatts sich außen oder innen in der Falz befinden soll. Job oder Ticket job-folding  
Job.Info.Department Information: Abteilungsinformationen Enthält eine Abteilungsbeschreibung für den Job. Job oder Ticket job-contact-info  
Job.InputDatastream Allgemein: Eingabedatenstrom Gibt das Format von Daten an, die die Eingabedatei für diesen Job enthält. Job document-format  
Job.Line- 2AFP. CC_TYPE AFP Vorschubsteuerungstyp Gibt den Typ von Vorschubsteuerungen an, die in dem Job vorhanden sind. Ticket job-carriage-control-characters Dieses Merkmal gilt nur, wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert ist.
Job.Line-2AFP. FORMDEF AFP und Druck: Formdef Identifiziert die Formdef, die mit dem Job benutzt werden soll. Ticket job-form-definition Dieses Merkmal gilt nur, wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert ist.
Job.Line-2AFP. PAGEDEF AFP Page definition Benennt die AFP-Seitendefinition, die mit dem Job genutzt werden soll. Ticket job-page-definition Dieses Merkmal gilt nur, wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert ist.
Job.Line-2AFP.TRC AFP Tabellenverweiszeichen (TRC) Gibt an, ob Tabellenverweiszeichen im Job vorhanden sind. Ticket job-table-reference-characters Dieses Merkmal gilt nur, wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert ist.
Job.Media Planung: Medien (Bereite | Unterstützte | Alle) Gibt das für den Job zu benutzende Medium an. Job oder Ticket Der Datenbankname der Jobmedien ist verschiedenen Jobmedien und Dokumentmedienattributen in JDF zugeordnet. RICOH ProcessDirector verwendet die Medienerkennungseinstellung, um zu bestimmen, wie dieser Wert festgelegt wird.

Wenn ein Job-Ticket Medienwerte für Seitenebene und Jobebene enthält, werden mehrere Werte für dieses Merkmal angegeben. Bei Aktualisierung des Merkmals Medien kann der Wert jedoch nicht an das Job-Ticket zurückgeschrieben werden, da der Seitenbereich, für den das Medium verwendet werden soll, nicht angegeben werden kann. Die Medienwerte des Job-Tickets bleiben unverändert.

Job.Name Allgemein: Jobname Enthält den Namen des Jobs. Job oder Ticket job-name  
Job.OutputBin Planung: Ausgabefach (Angefordertes | Verfügbares | Alle) Gibt das für den Job zu benutzende Ausgabefach an. Job oder Ticket document-output-bin-name, job-output-bin-name  
Job.Print.JogCopies Druck: Kopien versetzt ablegen Steuert, ob der Drucker die für den Job ausgegebenen Kopien versetzt ablegt oder nicht. Ticket job-jog-offset  
Job.Print.Xoffset Druck: X-Verschiebung (Einheit) Identifiziert die Verschiebung (in Zoll oder Millimetern) des Ursprungspunkts der logischen Seite in Bezug auf den Ursprungspunkt des Druckmediums in der x-Richtung (horizontalen Richtung). Job oder Ticket image-shift-front-x Dieser Wert gilt für die Vorder- und Rückseite der Seite.

Dieses Merkmal gilt nur, wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert ist.

Job.Print.Yoffset Druck: Y-Verschiebung (Einheit) Identifiziert die Verschiebung (in Zoll oder Millimetern) des Ursprungspunkts der logischen Seite in Bezug auf den Ursprungspunkt des Druckmediums in der Y-Richtung (vertikalen Richtung). Job oder Ticket image-shift-front-y Dieser Wert gilt für die Vorder- und Rückseite der Seite.

Dieses Merkmal gilt nur, wenn die Funktion "AFP-Unterstützung" installiert ist.

Job.Priority Planung: Jobpriorität Enthält die Druckpriorität des Jobs. Job oder Ticket job-priority  
Job.Punch Planung: Lochen Gibt die Anzahl und die Position der Löcher an, die in die Ausgabe gestanzt werden sollen. Job oder Ticket document-hole-making, job-hole-making  
Job.RequestedPrinter Planung: Angeforderter Drucker Enthält den Namen des Druckers, der für den Job angefordert wurde. Job oder Ticket job-logical-destination-name  
Job.RetainDuration Allgemein: Aufbewahrungszeitraum (Einheit) Steuert, wie lange (in Minuten, Stunden oder Tagen) RICOH ProcessDirector einen Job aufbewahrt, nachdem der Job den Schritt RetainCompletedJobs erreicht hat. Job oder Ticket job-retain  
Job.Staple Planung: Heften Gibt die Anzahl und die Position der in der Ausgabe zu verwendenden Heftklammern an. Job oder Ticket job-stitching, document-stitching  

1.5 Installieren von Dokumentverarbeitungsfunktionen

1.5.1 Einführung

1.5.1.1 Wichtig:

Gemäß maximal zulässigen Umfang durch geltendes Recht, haftet der Hersteller in keinem Fall für irgendwelche Schäden, die aus den Fehlern dieses Geräts, den Verlusten von Dokumenten oder Daten oder der Verwendung oder der Nichtverwendung dieses Produkts und Bedienungsanleitungen entstehen.

Stellen Sie sicher, dass Sie wichtige Dokumente oder Daten immer kopieren oder über Sicherungskopien davon verfügen. Dokumente oder Daten können aufgrund Ihrer Bedienfehler oder von Fehlfunktionen der Software gelöscht werden. Sie sind auch verantwortlich dafür, Maßnahmen zum Schutz gegen Viren, Würmer und andere schädliche Software zu ergreifen.

Unter keinen Umständen sind die Hersteller haftbar für Dokumente, die von Ihnen unter Verwenden dieses Produkts oder der Ergebnisse der Daten, die von Ihnen ausgeführt wurden, erstellt wurden.

1.5.1.2 Vorsichtshinweise zu diesem Handbuch

  • Einige Abbildungen oder Erklärungen in diesem Handbuch können aufgrund von Verbesserungen oder Änderungen des Produkts von Ihrem Produkt abweichen.
  • Die Inhalte dieses Dokuments können ohne vorherige Ankündigung geändert werden.
  • Kein Teil dieses Dokuments darf in irgendeiner Form ohne zuvor vom Hersteller erteilte Genehmigung vervielfältigt, repliziert, kopiert, geändert oder zitiert werden.
  • In der gesamten Veröffentlichung geben die Verweise auf Verzeichnispfade nur die Standardpfade an. Wenn Sie RICOH ProcessDirector oder RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat an einem anderen Speicherort, einschließlich eines anderen Laufwerks, installieren, müssen Sie die Pfade entsprechend anpassen.

    Wenn Sie beispielsweise RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat in Laufwerk D: des Computers installieren, auf dem ein Betriebssystem von Windows ausgeführt wird, ersetzen Sie in den Verzeichnispfaden C: mit D:.

1.5.1.3 Veröffentlichungen für dieses Produkt

Die folgenden Veröffentlichungen sind für die Features zur Dokumentverarbeitung von RICOH ProcessDirector verfügbar.
Bedienungsanleitungen

Diese Bedienungsanleitungen sind im Lieferumfang inbegriffen:

  • RICOH ProcessDirector: Integration mit anderen Anwendungen

    In diesem Handbuch werden technische Informationen über Methoden zur Konfiguration von RICOH ProcessDirector bereitgestellt, sodass ein Austausch von Daten mit anderen Anwendungen möglich ist.

  • RICOH ProcessDirector für Linux oder Windows: Planung und Installation

    In diesem Handbuch werden Planungs- und Installationsverfahren für RICOH ProcessDirector auf Ihrem Betriebssystem beschrieben. Die Veröffentlichungs-CD enthält die Version dieses Handbuchs für Ihr Betriebssystem: Linux oder Windows.

  • RICOH ProcessDirector: Installieren von Dokumentverarbeitungsfunktionen (diese Publikation)

    In diesem Handbuch wird erläutert, wie RICOH ProcessDirector-Funktionen, die beide Jobs steuern und verfolgen und die einzelnen Dokumente in Jobs installiert werden.

  • RICOH ProcessDirector: Verwenden von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat

    Dieses Handbuch erläutert, wie Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat verwenden. Sie können mit dem Adobe Acrobat Plug-in Barcodes, Bilder und andere Erweiterungen in einer PDF-Datei definieren. Nachdem Sie Ihre Verbesserungen in einer Steuerdatei gespeichert haben, können RICOH ProcessDirector-Workflows die Steuerdatei verwenden, um ähnliche Verbesserungen an PDF-Dateien vorzunehmen.

  • Schriftart-Zusammenfassung

    Im Handbuch werden Font-Konzepte erklärt und die verschiedenen Arten von Fonts in der InfoPrint Font Collection. Die Zusammenfassung Font Summary ist nur auf Englisch verfügbar.

  • White Paper: Verwenden der Enhance-AFP-Funktion

    In diesem Handbuch wird erklärt, wie Enhance-AFP-Steuerdateien konfiguriert und verwendet werden. Dieses Handbuch ist nur auf Englisch verfügbar.

  • Die Liesmich-Datei von RICOH ProcessDirector (readme.html)

    In dieser Datei erfahren Sie, wie Sie auf andere Veröffentlichungen zugreifen. Die Readme-Datei ist nur auf Englisch verfügbar.

  • Die RICOH ProcessDirector-Veröffentlichungshinweise

    In diesen Versionshinweisen erhalten Sie Informationen über die RICOH ProcessDirector-Veröffentlichung, einschließlich neuer Funktionen und Updates; bekannte Beschränkungen, Probleme und Umgehungen; und Code-Änderungsanfragen. Die Versionshinweise sind nur auf Englisch verfügbar.

Sie können englische Publikationen im PDF-Format vom RICOH Software-Informationszentrum (https://help.ricohsoftware.com/swinfocenter/) herunterladen.

RICOH ProcessDirector-Informationszentrum

Dieses RICOH ProcessDirector-Informationszentrum enthält Themen, die Administratoren, Aufsichtspersonen und Bediener verwenden können, um sich mit den Dokument-Features von RICOH ProcessDirector vertraut zu machen. Das Informationszentrum steht über die Benutzeroberfläche von RICOH ProcessDirector zur Verfügung und bietet eine schnelle Navigationsmöglichkeit und Suchfunktionen.

RICOH ProcessDirector-Hilfe

Das Feld "Hilfe" steht auf vielen Bildschirmen der Dokumentverarbeitungs-Features von RICOH ProcessDirector zur Verfügung, um Informationen zu bestimmten Aufgaben und Einstellungen bereitzuhalten.

1.5.1.4 So lesen Sie die Dokumentation

1.5.1.4.1 Vor der Installation eines Features zur Dokumentverarbeitung

Dieses Handbuch enthält Anweisungen und Vorsichtshinweise für die richtige Installation der Features zur Dokumentverarbeitung. Lesen Sie vor der Installation eines Features zur Dokumentverarbeitung dieses Handbuch sorgfältig und vollständig. Bewahren Sie dieses Handbuch für zukünftige Verwendungen auf.

1.5.1.4.2 Verwenden der Handbücher

Verwenden Sie die Handbücher je nach Bedarf.
So erfahren Sie, wie Sie eine Dokumentverarbeitungsfunktion installieren:
Siehe RICOH ProcessDirector: Installieren von Dokumentenverarbeitungsfunktionen.
Erfahren Sie, wie Sie die Funktionen und Vorgänge eines Features zur Dokumentverarbeitung nutzen:
Siehe RICOH ProcessDirector Informationszentrum.
Erfahren Sie, wie Sie die Funktionen und Vorgänge von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat nutzen:
Siehe RICOH ProcessDirector: Verwenden von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat. Diese Informationen sind auch im Acrobat Plug-in-Hilfesystem und im RICOH ProcessDirector-Informationszentrum zu finden.
Anzeigen der Veröffentlichungen

RICOH ProcessDirector: Installation von Features zur Dokumentverarbeitung und weitere Veröffentlichungen stehen auf der RICOH ProcessDirector-Veröffentlichungs-CD bereit, sodass Sie diese vor Installation der Anwendung bereits verwenden können.

    Hinweis:
  • Ein PDF-Anzeigetool wie Adobe Acrobat Reader ist für die Anzeige der Veröffentlichungen erforderlich.

Wenn Sie auf die Veröffentlichungs-CD für RICOH ProcessDirector auf Windows zugreifen möchten:

  1. Legen Sie die CD in das CD-Laufwerk ein.

    Falls die Autostart-Funktion für CDs im Windows-System konfiguriert wurde, öffnet sich der Windows Explorer automatisch und zeigt den Inhalt der CD an.

  2. Wenn der Windows Explorer nicht automatisch geöffnet wird, öffnen Sie ihn, und rufen Sie den Inhalt des CD-Laufwerks auf.
  3. Öffnen Sie readme.txt, um Informationen über den Inhalt dieser CD anzeigen zu lassen, einschließlich der Anweisungen für den Aufruf des RICOH ProcessDirector-Informationszentrums von der CD.

Einige dieser Publikationen sind auch über die RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle verfügbar.

    Hinweis:
  • Sie müssen sich auf der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle anmelden, um die Publikationen anzuzeigen.

Klicken Sie in der oberen Menüleiste der Benutzerschnittstelle von RICOH ProcessDirector auf die Schaltfläche Informationen und wählen Sie eine der folgenden Publikationen zum Herunterladen aus:

  • RICOH ProcessDirector: Integration mit anderen Anwendungen
  • RICOH ProcessDirector: Installieren von Dokumentverarbeitungsfunktionen
  • RICOH ProcessDirector: Verwendung des RICOH ProcessDirector-Plugins für Adobe Acrobat
  • RICOH ProcessDirector: Veröffentlichungshinweise

Anzeige des RICOH ProcessDirector-Informationszentrums

Das RICOH ProcessDirector-Informationszentrum steht über die Benutzeroberfläche von RICOH ProcessDirector bereit.

  • So rufen Sie das Informationszentrum auf:
    • Klicken Sie auf der oberen Menüleiste der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle auf die Informations- Taste und wählen Sie Hilfe.
    • Wenn Sie nicht bei RICOH ProcessDirector angemeldet sind, geben Sie die folgende URL in die Adressleiste Ihres Browsers ein:
      • http://hostname:15080/pdhelp/index.jsp

      In der URL ist hostname der Hostname oder die IP-Adresse des Computers, auf dem bzw. der RICOH ProcessDirector installiert ist.

Zusätzlich können Sie die Position des Informationszentrums in Ihrem Browser mit einem Lesezeichen versehen und es jederzeit außerhalb von RICOH ProcessDirector öffnen.

Informationen zum Verwenden der Funktionen und zu deren Betrieb sind nur verfügbar, wenn sie im System installiert sind.

1.5.1.5 Weitere Informationen

Informationen zu unseren Produkten enthalten die folgenden Websites:

1.5.1.6 Symbole

Die folgenden Symbole in diesem Handbuch helfen Ihnen, Inhalte schnell zu identifizieren.

    Wichtig:
  • Dieses Symbol zeigt Punkte, auf die Sie bei der Verwendung des Produkts achten müssen. Diese Erläuterungen sollten Sie unbedingt lesen.

    Hinweis:
  • Dieses Symbol zeigt hilfreiche zusätzliche Informationen an, die nicht unbedingt erforderlich sind, um eine Aufgabe auszuführen.

Bold
Fettdruck zeigt die Namen der Dialogfelder, Menüs, Menüoptionen, Einstellungen, Feldbezeichnungen, Schaltflächen und Tasten an.
Kursiv
Kursivdruck weist auf den Titel der Anleitungen und Variablen hin, die Sie mit Ihren eigenen Informationen ersetzen müssen.
Monospace
Monospace type weist auf Computer-Eingabe und -Ausgabe hin.

1.5.1.7 Abkürzungen

AFP
Advanced Function Presentation
CSV
Durch Kommas getrennte Werte
HTTP
Hyper Text Transfer Protocol
IP
Internet Protocol
PDF
Portable Document Format

1.5.1.8 Marken

RICOH ProcessDirector ist eine Marke der Ricoh Company, Ltd. in den Vereinigten Staaten und/oder anderen Ländern.

Adobe, Reader und PostScript sind Marken von Adobe Systems Inc. in den USA und/oder anderen Ländern.

IBM und AIX sind Marken von International Business Machines Corporation in den USA und/oder anderen Ländern.

Microsoft, Windows, Windows Server und Internet Explorer sind Marken von Microsoft Corporation in den USA und/oder anderen Ländern.

Oracle und Java sind eingetragene Marken von Oracle und/oder seinen Tochterfirmen.

UNIX ist eine eingetragene Marke von The Open Group.

Sentinel® ist eine eingetragene Marke von Thales DIS CPL USA, Inc.

Die richtigen Namen der Betriebssysteme von Windows lauten folgendermaßen:

  • Die Produktnamen von Windows 7 lauten folgendermaßen:
    • Microsoft Windows 7 Professional
    • Microsoft Windows 7 Ultimate
    • Microsoft Windows 7 Enterprise
  • Die Produktnamen von Windows 10 lauten folgendermaßen:
    • Microsoft Windows 10 Pro
    • Microsoft Windows 10 Enterprise
  • Der Produktname von Windows 11 lautet:
    • Microsoft Windows 11 Pro
  • Die Produktnamen von Windows Server 2016 lauten folgendermaßen:
    • Microsoft Windows Server 2016 Standard
  • Windows Server 2019:
    • Microsoft Windows Server&nbsp;2019 Standard
  • Der Produktname von Windows Server 2022 lautet:
    • Microsoft Windows Server 2022 Standard
  • Windows Server 2025:
    • Microsoft Windows Server 2025 Standard

Andere hier aufgeführte Produktnamen dienen nur Identifikationszwecken und können Marken ihrer jeweiligen Firmen sein. Wir verzichten auf alle Rechte an diesen Marken.

1.5.2 Übersicht

Dokumentverarbeitungsfunktionen erweitern das Konzept eines Druck-Workflows bis hin zur Steuerung und Überwachung einzelner Dokumente in einem Druckjob. Es sind weitere Schritte zur Installation dieser Features notwendig.

Zwei Features fügen grundlegende Funktionen und Objekte für die Verarbeitung von Dokumenten hinzu. Die Installation eines dieser Features ist eine Voraussetzung für die Installation der anderen Dokumentverarbeitungsfunktionen:

  • PDF-Dokument-Unterstützung fügt Funktionen und Objekte für die Verarbeitung von Dokumenten in PDF-Jobs hinzu. Dieses kostenlose Feature wird mit dem Basisprodukt bereitgestellt. Es ist jedoh nicht standardmäßig installiert.

  • AFP-Unterstützung fügt Funktionen und Objekte für die Verarbeitung von Dokumenten in AFP-Jobs hinzu.

Die anderen Dokumentverarbeitungsfunktionen fügen Funktionen und Objekte für spezielle Anforderungen hinzu, z. B. die Archivierung von Dokumentinformationen in einem Repository oder das Kuvertieren von Dokumenten. Vor der Installation dieser Features installieren Sie PDF-Dokument-Unterstützung, AFP-Unterstützung oder beide. Wenn Sie PDF-Dokument-Unterstützung installieren, arbeiten die anderen Dokumentverarbeitungsfunktionen mit PDF-Dateien. Wenn Sie AFP-Unterstützung installieren, funktionieren sie mit AFP-Dateien. Wenn Sie beide installieren, funktionieren sie mit beiden Dateitypen. Beispiele für diese Dokumentenverarbeitungsfunktionen sind:

  • Archiv
  • Automatische Überprüfung
  • Electronic Presentment

  • Papier-Inserter
  • Postal-Enablement
  • Einstellungsverwaltung

Das Installieren von Dokumentverarbeitungsfunktionen erfordert:

  • Installation planen
  • Feature installieren
  • Benutzerdefinierte Dokumentmerkmale definieren
  • Angepasste Dokumentmerkmale aktualisieren

Das Installieren des PDF-Dokument-Unterstützung-Features umfasst auch:

  • RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat zur PDF-Dokumentverarbeitung installieren
  • RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale laden
  • RICOH ProcessDirector-Medienobjekte zur PDF-Dokumentverarbeitung laden

Wichtig: Beispiele, Listen von Schrittschablonen und Listen von Merkmalen beziehen sich gelegentlich auf Objekte in bestimmten Dokumentverarbeitungsfunktionen. Wenn diese Features nicht installiert sind, existieren die Objekte in Ihrem System nicht.

1.5.2.1 Dokumente

Ein Dokument ist die kleinste Einheit in einem Job, die von einem Workflow überwacht werden kann. Ein Dokument kann beispielsweise eine Gruppe von Seiten sein, die eine einzige Rechnung, einen einzigen Kontoauszug oder ein einziges Poststück ergeben.

Eine Druckdatei kann Tausende von Dokumenten enthalten. Wenn die Druckdatei das AFP-Format hat, wird jedes Dokument von den strukturierten AFP-Feldern "Begin Page Group" und "End Page Group" begrenzt.

1.5.2.2 Dokumentmerkmaldatei

Die Dokumentmerkmaldatei (DPF) kann Merkmale von Dokumenten in einem Job enthalten. Die Datei wird im Spoolverzeichnis des Jobs gespeichert.

Die Dokumentmerkmaldatei wird von den Schrittschablonen IdentifyPDFDocuments, IdentifyDocuments, ReadDocumentsFromDatabase, CreateJobsFromDocuments, and CreateAFPJobsFromDocuments automatisch erstellt. Die Datei ist wie eine Tabelle strukturiert. In der ersten Zeile werden die Merkmale identifiziert, die sich in der Datei befinden. Jede weitere Zeile enthält die Merkmalwerte für die einzelnen Dokumente. RICOH ProcessDirector benutzt die Informationen in der Dokumentmerkmaldatei, um die den einzelnen Jobs zugeordneten Dokumente zu überwachen.

1.5.2.3 Dokumentdatenbank

Die Dokumentdatenbank ist eine intern verwaltete Datenbank, in der die Merkmale einzelner Dokumente im System gespeichert und verwaltet werden. Aktionen werden nicht direkt für die Dokumentdatenbank, sondern für die in der Dokumentdatenbank enthaltenen Dokumente ausgeführt.

Während der Konfiguration entscheiden Sie gemeinsam mit dem Kundendienst von Ricoh, ob Dokumentmerkmale als Datenbankmerkmale oder als eingeschränkte Merkmale definiert werden.

1.5.3 Installation planen

Wenn Sie RICOH ProcessDirector-Dokumentverarbeitungs-Features installieren, installieren Sie die RICOH ProcessDirector-Komponenten auf dem primären Server. Wenn Sie die Funktion PDF-Dokument-Unterstützung installieren, installieren Sie auch RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat auf einem Computer mit einem Windows-Betriebssystem und Adobe Acrobat Professional.

1.5.3.1 Installation der Dokumentverarbeitungsfunktionen planen

Alle Dokumentverarbeitungsfunktionen enthalten RICOH ProcessDirector-Komponenten, die Sie auf einem vorhandenen RICOH ProcessDirector-Server installieren können. Vor der Installation eines Features sollten Sie sich vergewissern, ob Ihr System den folgenden Anforderungen entspricht.

1.5.3.1.1 Softwarevoraussetzungen

Achten Sie darauf, dass Ihr System über die erforderliche Software verfügt, bevor Sie Dokumentverarbeitungsfunktionen installieren. Zusätzlich zur in diesem Abschnitt beschriebenen Software empfehlen wir, einen XML-Editor zur Bearbeitung der erforderlichen XML-Konfigurationsdateien zu verwenden. Das Installationsprogramm führt eine schablonenbasierte Überprüfung der XML-Dateien durch, überprüft jedoch nicht die gesamte Syntax.

1.5.3.1.2 Dokumentvoraussetzungen zusammenstellen

Ermitteln Sie, welche Dokumentmerkmale für die Workflows, die Sie erstellen wollen, relevant sind.
Überlegen Sie, welche Eigenschaften Sie verwenden möchten, um Dokumente in einem Job zu sortieren oder zu gruppieren.

So stellen Sie Ihre Dokumentvoraussetzungen zusammen:

  1. Stellen Sie sich beispielsweise die folgenden Fragen:
    • Welche Dokumentmerkmale werden zum Unterscheiden der Dokumente benutzt? (Wodurch unterscheiden sich Dokumente?)
    • Welche Dokumentmerkmale müssen identifiziert werden, um die Daten zu nutzen, die in den Dokumentmerkmalen in der PDF-Datei definiert sind?
    • Welche Dokumentmerkmale müssen identifiziert werden, um in den Indexkennzeichen (auch Tagged Logical Elements (TLEs) genannt) definierte Daten in der AFP-Datei (Advanced Function Presentation) zu verwenden?
    • Welche Merkmale sollen als Kriterien zum Überwachen von Dokumenten benutzt werden? Sie können beispielsweise das Merkmal Kontonummer so definieren, dass Sie Dokumente anhand einer Kontonummer verfolgen können.
    • Wenn Sie mit einem Feature arbeiten, welche Informationen würden Sie in Inserter-Barcodes oder in Inserter-Steuerdateien einfügen? Um z. B. die Postleitzahl des Dokuments in die Inserter-Steuerdatei einzufügen, können Sie ein Dokumentmerkmal mit der Bezeichnung PLZ erstellen.
    • Wenn Sie mit einem Feature für Postverarbeitung arbeiten, welche Informationen benötigt Ihre Software über jedes Dokument?
    • Wenn Sie mit einem Feature zum Hinzufügen von Barcodes arbeiten, welche Dokumentmerkmale benötigen Sie in den Barcodedaten?
    • Wenn Sie das Archiv-Feature haben, welche Dokumentmerkmale wollen Sie zum Abrufen der Dokumente aus dem Repository, in dem sie gespeichert sind, verwenden?
    • Falls Sie das Einstellungsverwaltung-Feature haben, welche Dokumentmerkmale müssen Sie dann zum Handhaben von Einstellungsinformationen in RICOH ProcessDirector definieren?
  2. Legen Sie anhand der Antworten fest, welche Merkmale definiert werden sollen. Sie können beispielsweise die folgenden Merkmale definieren:
    • Kontonummer
    • Adresszeile
    • Postalische Schlüsselzeilen
    • Daten, die in einen Barcode eingefügt werden sollen, der für jedes Dokument eindeutig ist
    • Postleitzahl
    • Versandart, beispielsweise Express oder normale Post
    • Kuvertiertyp, beispielsweise flach oder gefalzt

1.5.3.1.3 Leistungs- und Kapazitätshinweise zu Dokumentverarbeitungsfunktionen

Berücksichtigen Sie diese Überlegungen zur Leistung und Systemkapazität bei der Konfiguration und Nutzung von Dokumentverarbeitungsfunktionen, wie z. B. Archiv, Postal Enablement, Kuvertiereinheit-Unterstützung und der erweiterten Advanced Document Pool-Funktion.

1.5.3.1.3.1 Dokumentmerkmale und Dokumentverwaltung

Diese Tipps zur Dokumentverwaltung sollen Sie bei der Optimierung der Systemperformance unterstützen.

Überdenken Sie Ihren Bedarf bezüglich der Dokumentverwaltung sorgfältig, bevor Sie Dokumentmerkmale definieren. Sie müssen nicht nur die Anzahl der Merkmale kontrollieren, sondern auch ihre Größe berücksichtigen. Ein Merkmal, das aus 1024 Zeichen besteht, benötigt mehr Speicherplatz als ein Merkmal aus 32 Zeichen.

Eingeschränkte Dokumentmerkmale benötigen keinen Speicherplatz in Datenbanktabellen, belegen jedoch für jedes Dokument Speicherplatz in jeder Dokumentmerkmaldatei, in der dieses Merkmal enthalten ist.

Bei Verwendung von Datenbank-Dokumentmerkmalen können Sie Dokumentinformationen in der Benutzerschnittstelle anzeigen und Dokumente global verarbeiten (ohne zu wissen, welcher Job das einzelne Dokument enthält). Das Ablegen von Dokumentinformationen in die Datenbank geht jedoch zu Lasten der Leistung. Dokumentmerkmale in der Datenbank belegen Platz in den Datenbanktabellen. Aktualisierungen von Merkmalen erhöhen den Protokollierungsaufwand und erzeugen möglicherweise Datenbankkonflikte. Die Datenbank speichert Informationen im Hauptspeicher zwischen. Bei weniger und kleineren Merkmalen kann die Datenbank mehr Datensätze im Hauptspeicher ablegen, wodurch sich eine bessere Systemleistung ergibt.

Verschiedene Schritte und Aktionen verarbeiten Dokumente in der Datenbank. Das Datenbanksystem sperrt Zeilen in der Datenbank während ihrer Verarbeitung. Je mehr Dokumente verarbeitet werden, desto größer ist die Beeinträchtigung der Systemressourcen. Sie können eine Optimierung Ihrer Schrittschablonen vornehmen, um die Anzahl gleichzeitiger Schritte zu reduzieren, von denen Dokumente in der Datenbank verarbeitet werden.

Diese Schritte und Aktionen führen zu Aktualisierungen der Datenbank:

  • WriteDocumentsToDatabase fügt für jedes Dokument Einträge in die Datenbank ein und weist jedem dieser Einträge eine Dokumentkennung zu.
  • ReadDocumentsFromDatabase ruft Dokumentinformationen aus der Datenbank ab und speichert diese in eine Dokumentmerkmaldatei. Die Datenbank wird nicht aktualisiert.
  • CompleteDocuments ändert den Status aller Dokumente im Job zu "Abschluss".
  • CreateJobsFromDocuments und CreateAFPJobsFromDocuments erzeugen eine neue Zuordnung zwischen Dokumenten und den erstellten untergeordneten Jobs.
  • RemoveJobs benachrichtigt RICOH ProcessDirector, wenn Jobs gelöscht werden. Wenn RICOH ProcessDirector einen Job löscht, der Dokumente in der Datenbank hat, löscht es die Dokumente aus der Datenbank.
  • UpdateDocumentsInDatabase aktualisiert die Dokumentmerkmale in der Datenbank unter Verwendung von Werten aus der Dokumentmerkmaldatei.
  • Die Aktion Erneut verarbeiten erfordert die Genehmigung durch Dokumentverarbeitungsfunktionen. Dokumentenverarbeitungsfunktionen lassen nicht zu, dass RICOH ProcessDirector erneut einen Originaljob verarbeitet, wenn die Dokumente für diesen Job auch noch anderen Jobs zugeordnet sind.
  • Durch das Öffnen des Notizbuchs mit den Dokumentmerkmalen aus dem Dokumentenportlet werden Werte zu den Dokumentmerkmalen aus der Datenbank abgerufen. Nur in der Datenbank gespeicherte Merkmale werden im Merkmalnotizbuch angezeigt.

Diese Liste zeigt Schritte und Aktionen in der Reihenfolge der von ihnen verwendeten Datenbankressourcen an. Ganz oben sind die ressourcenintensivsten Einträge aufgelistet.

  1. RemoveJobs
  2. CompleteDocuments
  3. WriteDocumentsToDatabase
  4. CreateJobsFromDocuments oder CreateAFPJobsFromDocuments
  5. Anzeigen der Dokumenttabelle in der Benutzerschnittstelle
  6. ReadDocumentsFromDatabase
  7. Erneut verarbeiten
  8. Öffnen des Notizbuchs mit den Dokumenteigenschaften aus der Dokumenttabelle

1.5.3.1.3.2 Speicherbelegung

Beachten Sie diese Hinweise zur Speicherbelegung beim Konfigurieren und Verwenden von Dokumentenverarbeitungsfunktionen.
    Hinweis:
  • Ihre Installation enthält möglicherweise nicht alle in diesem Abschnitt besprochenen Schrittvorlagen.

Einige Schritte benötigen möglicherweise eine große Menge an Hauptspeicher für das Verarbeiten eines Jobs.

So lesen z. B. Schritte, die auf den Schrittschablonen CreateJobsFromDocuments, CreateAFPJobsFromDocuments, BuildPDFFromDocuments, BuildAFPFromDocuments, IdentifyPDFDocuments und IdentifyDocuments basieren, Informationen in den Hauptspeicher, um sie zu verarbeiten. Das System pflegt einen Datensatz für jedes Dokument im Hauptspeicher.

Schritte, die auf den Schrittschablonen GroupDocuments, SortDocuments und SplitDocuments basieren, lesen ebenfalls Informationen in den Hauptspeicher, um sie zu verarbeiten. Das System pflegt einen Datensatz für jedes Dokument im Hauptspeicher. Der von GroupDocuments und SortDocuments benötigte Umfang an Hauptspeicher ist davon abhängig, welche Merkmale Sie für das Gruppieren und Sortieren verwenden. Je umfangreicher die Daten zu diesen Merkmalen sind, desto mehr Hauptspeicher verwendet das System.

    Hinweis:
  • Wenn Sie Jobs unter Verwendung einer dieser Schrittschablonen verarbeiten, erhöhen Sie den Speicherplatz, den Java Virtual Machine (JVM) für RICOH ProcessDirector-Schritte verwenden kann, auf mindestens 8&nbsp;GB:
    • BuildAFPFromDocuments
    • BuildPDFFromDocuments
    • BuildPDFFromZip
    • CreateAFPJobsFromDocuments
    • CreateJobsFromDocuments
    • GroupDocuments
    • IdentifyDocuments
    • IdentifyPDFDocuments
    • SortDocuments
    • SplitDocuments
    • ReadDocumentsFromDatabase
    • RemoveDocumentsFromDatabase
    • UpdateDocumentsInDatabase
    • WriteDocumentsToDatabase

    Weitere Informationen finden Sie unter Optimierung der Java-Speicherzuweisung.

In den Standardeinstellungen sind die Schritte so ausgelegt, dass sie auf dem primären Computer ausgeführt werden, wobei für die Ausführung bis zu 2000 MB Hauptspeicher belegt werden. Der primäre Computer nutzt den Speicher für die Systemverwaltung, die Benutzerschnittstelle und Anforderungen vom Web-Service, die Druckerverwaltung, die Verwaltung von Eingabeeinheiten und die Ausführung von Schritten. Jobs mit vielen Dokumenten, die anhand vieler Merkmale sortieren und gruppieren, können einen signifikanten Umfang an Hauptspeicher belegen.

Sie können die Schrittabstimmung optimieren, um die Speichernutzung zu verbessern:

  1. Definieren Sie einen oder mehrere RICOH ProcessDirector-Sekundärserver auf dem Hauptserver. Die sekundären Server sollten sich nicht im Serverpool für allgemeine Verwendung befinden. Diese Server sollten immer nur die Ausführung eines Schritts gleichzeitig zulassen.
  2. Passen Sie die Einstellungen dieser Schrittschablonen so an, dass diese Schablonen ausschließlich auf den sekundären Servern ausgeführt werden.
    • BuildAFPFromDocuments
    • BuildPDFFromDocuments
    • CreateAFPJobsFromDocuments
    • CreateJobsFromDocuments
    • GroupDocuments
    • IdentifyDocuments
    • IdentifyPDFDocuments
    • SortDocuments
    • SplitDocuments
  3. Ziehen Sie in Erwägung, Ihre BuildPDFFromDocuments-Schritte anders zu konfigurieren. Wenn Sie über ausreichende Hardware (Serverkerne und RAM) verfügen, können Sie einen zweiten Server definieren und ihn für den Schritt BuildPDFFromDocuments verwenden. Dann können Sie den Schritt aktualisieren, um Jobs in mehreren Threads zu verarbeiten.

1.5.3.1.3.3 Maximale Anzahl geöffneter Dateien festlegen (optional)

Dieser Abschnitt gilt nicht für Windows. Die Systemeinstellung für die maximale Anzahl geöffneter Dateien verhindert, dass ein unkontrollierter Prozess das System übernimmt, aber bei der Verarbeitung von Jobs mit vielen Dateien ist möglicherweise eine höherer Grenzwert als der Standardwert erforderlich. Wird die Einstellung für die maximale Anzahl geöffneter Dateien geändert, kann Ihre Dokumentenverarbeitungsfunktion mehr Systemressourcen verwenden. Diese Aufgabe ist optional, wenn aber während der Jobverarbeitung häufig Fehler durch nicht gefundene Dateien im Jobprotokoll auftreten, sollten Sie diese Aufgabe ausführen.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Einstellung für die maximale Anzahl geöffneter Dateien festzulegen:

  1. Melden Sie sich als Root-Benutzer beim System an, oder machen Sie sich mit dem Befehl sudo oder su zum Root-Benutzer.
  2. Unter Linux: Öffnen Sie die Datei /etc/security/limits.conf.
  3. Suchen Sie die Zeile in der Datei, in der die maximale Anzahl geöffneter Dateien festgelegt wird. Auf einem Linux-System kann dies wie folgt aussehen: aiw1 - nofile 4096.
    Ist die Zeile nicht vorhanden, fügen Sie sie im nächsten Schritt hinzu.
  4. Bearbeiten Sie die Zeile, oder fügen Sie bei Bedarf eine neue Zeile hinzu, um einen höheren Grenzwert für den RICOH ProcessDirector-Systembenutzer einzustellen (aiw1 ist der Standardwert).

    Dieses Beispiel setzt das Limit auf 32.768 unter Linux: aiw1 - nofile 32768

    Erkundigen Sie sich bei Ihrem Systemadministrator nach einer angemessenen Obergrenze für die Anzahl geöffneter Dateien.

  5. Melden Sie sich als Root-Benutzer ab, und melden Sie sich wieder an, damit die Änderung in Kraft tritt.

1.5.3.1.3.4 Optimierung der Java-Speicherzuweisung

Die Zuweisung von mehr Speicher für Java verbessert oft die Leistung von RICOH ProcessDirector. Bevor Sie diese Konfiguration ändern, müssen Sie jedoch unbedingt mehrere Faktoren berücksichtigen.
Arbeiten Sie eine Zeit lang mit den Standardeinstellung, bevor Sie eine Änderung der Java-Speicherzuweisung in Erwägung ziehen. Wenn Sie wiederholt Java-Fehler wegen Speichermangels feststellen, sollten Sie die Zuweisung erhöhen.
    Wichtig:
  • Wir empfehlen, nicht mehr als 50 % des verfügbaren Systemspeichers auf Ihrem System für RICOH ProcessDirector-Java-Prozesse zu reservieren. Diese Empfehlung berücksichtigt den Speicherbedarf anderer Teile von RICOH ProcessDirector, wie z. B. der Datenbank, Transformationen, benutzerdefiniertem Code und anderen Komponenten. Die Empfehlung stellt auch sicher, dass das Betriebssystem und andere Tools und Dienstprogramme über die für ihren Betrieb erforderlichen Ressourcen verfügen.
  • Wenn Sie beabsichtigen, lokale sekundäre Server für ressourcenintensive Schritte zu definieren, müssen Sie diese Anforderungen ebenfalls in Betracht ziehen. Der allen RICOH ProcessDirector Servern auf dem primären Computer zugewiesene Arbeitsspeicher sollte insgesamt 50% des verfügbaren Systemspeichers nicht überschreiten.

So optimieren Sie die Java-Speicherzuweisung:

  1. Überprüfen Sie die Größe des in Ihrem System installierten RAM. Teilen Sie diese Zahl durch 2 und schreiben Sie sie auf.
  2. Prüfen Sie, wie viel Speicher anderen Anwendungen, die auf diesem System laufen, zugewiesen ist.
    Reduzieren Sie die Zahl, die Sie aufgeschrieben haben, um die Menge an Speicher, die jede Anwendung benötigt. Der resultierende Wert ist die Gesamtmenge an Heap-Speicher, den Sie Java für alle laufenden Primär- und Sekundärprozesse von RICOH ProcessDirector zuweisen können.
      Hinweis:
    • Wenn Ihre RICOH ProcessDirector-Lösung mehr Speicher als die in diesem Schritt ermittelte Menge benötigt, empfehlen wir, den Systemspeicher aufzurüsten, um die angegebenen Richtlinien zu erfüllen. Die Zuweisung von mehr als 50 % des verfügbaren Speichers für den RICOH ProcessDirector-Java-Heap wirkt sich negativ auf die Leistung aus.
  3. Suchen Sie die Zeile, die wie folgt aussieht:
    primary=-Xmx2048m -Djava.net.preferIPv4Stack=true -Djava.awt.headless=true

    Der Wert nach primary=-Xmx ist die maximale Menge Heap-Speicher, die die RICOH ProcessDirector-Java-Laufzeitumgebung für den primären RICOH ProcessDirector-Prozess verwenden darf. In diesem Beispiel kann der Primärserver 2048 MB (2 GB) RAM für seinen Heap verwenden.

  4. Aktualisieren Sie den Wert -Xmx auf die in Schritt 2 ermittelte Zahl.
    Wenn Sie beispielsweise dem Primärserver 8 GB Heap-Speicherplatz zur Verfügung stellen möchten, können Sie -Xmx8192m oder -Xmx8g angeben.
  5. Wenn Sie sekundäre Server definiert haben, fügen Sie eine Zeile für jeden sekundären Server hinzu, um ihm eine bestimmte Menge an Speicher zuzuweisen.
    1. Kopieren Sie die Zeile, die mit primary beginnt, und fügen Sie sie in eine neue Zeile am Ende der Datei ein.
    2. Aktualisieren Sie die Zeile, die Sie kopiert haben, um primary in den Wert der Eigenschaft Servername für den sekundären Server zu ändern.
    3. Aktualisieren Sie den Wert nach Name_sekundären_Servers=-Xmx auf die Menge an Speicher, die Sie dafür zur Verfügung haben.
  6. Speichern und schließen Sie die Datei.
    Hinweis:
  • Sie ändern die RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-JVM-Speicherzuordnung, indem Sie in der Adobe Acrobat-Menüleiste auf Ricoh Einstellungen klicken.

1.5.3.1.3.5 BuildPDFFromDocuments-Schritte optimieren

Der Schritt BuildPDFFromDocuments ist ein ressourcenintensiver Schritt, der einen PDF-Job aus Dokumenten zusammenstellt, die von RICOH ProcessDirector identifiziert wurden. Wenn es sich um eine große Anzahl von Dokumenten handelt oder Sie komplexe Regeln in Ihrer Datei verwenden, wird die Bearbeitungsdauer für diesen Schritt in Stunden und nicht in Minuten gemessen. Für sehr große oder sehr komplexe Jobs stehen erweiterte Konfigurationsoptionen zur Verfügung, um die Verarbeitungszeit in diesem Schritt zu verkürzen.
    Wichtig:
  • Diese Konfiguration ist sehr fortschrittlich. Sie wird nicht für alle RICOH ProcessDirector Implementierungen empfohlen.

Ihr System ist ein guter Kandidat für diese Konfiguration, wenn alle diese Punkte zutreffen:

  • Die schnellere Verarbeitung eines einzelnen PDF-Jobs ist wichtiger als der Gesamtdurchsatz.
  • Ihre PDF Jobs enthalten viele Dokumente oder verwenden komplexe Regeln, so dass die Verarbeitung sehr lange dauert.
  • Sie verfügen über angemessene Hardwareressourcen für das System, das der Schritt verwendet (oder können diese erwerben). Das System muss über viele CPU-Kerne verfügen, da jeder für die Verarbeitung verwendete Thread drei oder vier Hintergrund-Threads zur Verwaltung der Speichernutzung und anderer Aktivitäten benötigt. Das System muss außerdem mindestens 16 GB RAM für diese Verarbeitung auf Ihrem primären Computer oder zusätzlichen Servern, die als sekundäre Server eingerichtet werden, zur Verfügung haben.
  • Die Mitglieder Ihres Teams verfügen über die notwendigen Fähigkeiten und Werkzeuge, um die Systemleistung zu überwachen. Um das System richtig einzustellen, müssen Sie in der Lage sein, es zu überwachen:
    • Von Java-Prozessen genutzter Speicher
    • Java-Speicherbereinigung
    • Nutzung des Systemspeichers
    • CPU-Auslastung
    • Tausch von Ressourcen
    • System E/A

Bei dieser Konfiguration richten Sie Ihr System so ein, dass der Schritt BuildPDFFromDocuments über mehrere Threads ausgeführt wird. Die Konfiguration erfordert, dass der Schritt in einer separaten Java Virtual Machine (JVM) ausgeführt wird. Um den Schritt in einer eigenen JVM auszuführen, erstellen Sie einen zweiten Server und stellen den Schritt BuildPDFFromDocuments so ein, dass er auf diesem Server ausgeführt wird. Es sollten keine weiteren Schritte für die Ausführung auf diesem Server konfiguriert werden.

So optimieren Sie die BuildPDFFromDocuments-Schritte:

  1. Stellen Sie fest, ob Ihr primärer Computer über genügend Speicher verfügt, um einen lokalen sekundären Computer zu unterstützen.

    Lesen Sie das Thema Optimierung der Java-Speicherzuweisung. Wir empfehlen, dem lokalen Sekundärserver mindestens 16 GB RAM zuzuweisen. Wenn Ihre Berechnungen aus diesem Thema ergeben, dass Sie 16 GB RAM zur Verfügung haben oder zusätzlichen Speicher auf dem System installieren können, können Sie einen lokalen sekundären Server verwenden. Fahren Sie mit Schritt 2 fort.

    RICOH ProcessDirector nur für Linux: Wenn Sie stattdessen einen remote sekundären Server verwenden müssen, stellen Sie sicher, dass auf dem vorgesehenen System 16 GB RAM verfügbar sind, und fahren Sie dann mit dem nächsten Schritt fort.

  2. RICOH ProcessDirector nur für Linux: Zum Einrichten eines remote sekundären Servers führen Sie die Verfahren im Abschnitt Installieren sekundärer Remote-Server im RICOH Software Information Center aus.
      Hinweis:
    • Sie müssen das Dateisystem /aiw exportieren, damit Sie vom sekundären Server aus darauf zugreifen können. Diese Verfahren enthalten Anweisungen zur Konfiguration von NFS und zur Durchführung des Exports. Wenn Sie es vorziehen, eine andere Methode zu verwenden, folgen Sie Ihren internen Verfahren zur Konfiguration des Exports.

    Wenn Sie den sekundären Server in RICOH ProcessDirector definieren, setzen Sie die Eigenschaft Im allgemeinen Server-Pool auf Nein und lassen Sie Zähler für maximale Anzahl ressourcenintensiver Schritte auf 1 gesetzt.

  3. Erstellen Sie einen lokalen sekundären Server, indem Sie das entsprechende Verfahren im RICOH Software Information Center verwenden: Definieren der Sekundärserver auf dem primären Computer (Linux) oder Definieren der Sekundärserver auf dem primären Computer (Windows).
    Setzen Sie die Eigenschaft Im allgemeinen Server-Pool auf Nein und lassen Sie Zähler für maximale Anzahl ressourcenintensiver Schritte auf 1 gesetzt.
      Hinweis:
    • Stoppen Sie, nachdem Sie den sekundären Server erstellt haben. Stellen Sie die Schrittvorlage BuildPDFFromDocuments noch nicht ein.
  4. Aktualisieren Sie die JVM-Einstellungen für diesen sekundären Server.
    1. Unter Linux: Öffnen Sie $AIWDATA/config/jvmsettings.cfg in einem Texteditor.
      Standardmäßig lautet $AIWDATA/aiw/aiw1.
    2. Unter Windows: Öffnen Sie %AIWDATA%\config\jvmsettings.cfg in einem Texteditor.
      Standardmäßig lautet %AIWDATA%/aiw/aiw1.
    3. Kopieren Sie die Zeile für den Primärserver, die wie folgt aussieht:
      primary=-Xmx2048m -Djava.net.preferIPv4Stack=true -Djava.awt.headless=true

      Fügen Sie sie in eine neue Zeile in der Datei ein.

      Der Wert nach primary=-Xmx ist die maximale Menge Heap-Speicher, die die RICOH ProcessDirector-Java-Laufzeitumgebung für den primären RICOH ProcessDirector-Prozess verwenden darf. In diesem Beispiel kann der Primärserver 2048 MB (2 GB) RAM für seinen Heap verwenden.

    4. Aktualisieren Sie die Zeile, die Sie kopiert haben, um primary in den Wert der Eigenschaft Servername für den sekundären Server zu ändern.
    5. Aktualisieren Sie den Wert nach Name_sekundären_Servers=-Xmx auf die Menge an Speicher, die Sie für diesen Prozess zur Verfügung haben. Der Wert sollte mindestens 16 g betragen.
    6. Speichern und schließen Sie die Datei.
  5. Starten Sie RICOH ProcessDirector oder den Dienst RICOH ProcessDirector neu, um die neue Einstellung zu übernehmen.
  6. Aktivieren Sie den sekundären Server in der Schnittstelle RICOH ProcessDirector.
  7. Stimmen Sie die Schrittvorlage BuildPDFFromDocuments ab.
    Wir empfehlen, eine Kopie der Schrittvorlage zu erstellen, um sie in der Multithreading-Konfiguration zu verwenden.
    1. Öffnen Sie Workflow Schrittschablonen.
    2. Suchen Sie die Schrittvorlage BuildPDFFromDocuments, klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie Kopieren.
    3. Geben Sie auf der Registerkarte Allgemein einen Wert für die Eigenschaft Name ein.

      Wählen Sie einen Namen, der deutlich macht, dass es sich um die Multithreading-Version des Schritts handelt.

    4. Auf dem Register Optimierung:
      • Stellen Sie Erweiterte Einstellung auf Multithreading für diesen Schritt ein.
      • Stellen Sie Zu verwendende Server auf Auf bestimmten Servern ausführen ein und wählen Sie dann nur den von Ihnen erstellten Sekundärserver aus.
    5. Auf der Registerkarte PDF sehen Sie sich alle Eigenschaften der Build-PDF-Steuerdatei an.
      • Wenn Ihr Schritt eine oder mehrere Kontrolldateien verwendet, stellen Sie sicher, dass die Option Bibliothek aufbauen auf Standard- oder Steuerungsdatei verwenden eingestellt ist.
      • Wenn Ihr Schritt keine Steuerdateien verwendet, setzen Sie die Option Bibliothek aufbauen auf PDF Java Toolkit.
        Hinweis:
      • Die Werte auf der Registerkarte PDF können für jeden Workflow unterschiedlich sein. Aktualisieren Sie diese Werte nach Bedarf, nachdem Sie diese Schrittvorlage zu einem Workflow hinzugefügt haben.
    6. Aktualisieren Sie alle anderen Einstellungen, die für Ihre Installation erforderlich sind.
    7. Klicken Sie auf OK.
  8. Aktivieren Sie die Schrittvorlage.
  9. Legen Sie die maximale Anzahl von Threads fest, die die Schrittvorlage verwenden darf.
    • Beginnen Sie mit einer Anzahl von Threads, die etwa 25% der Kerne des Rechners entspricht. Jeder Thread, der von diesem Schritt verwendet wird, benötigt andere Threads, um ihn zu unterstützen, so dass Sie nicht alle Threads für den Schritt verwenden können. Wenn Sie zum Beispiel einen Server mit 16 Kernen haben, weisen Sie diesem Schritt 4 Threads zu.
    • Möglicherweise müssen Sie experimentieren, um die optimale Anzahl von Fäden für Ihre Installation zu ermitteln.
    1. Öffnen Sie in einem Texteditor.
    2. Fügen Sie diese Zeile am Ende der Datei hinzu und ersetzen Sie Anzahl_der_Threads durch die Anzahl der Threads, die Sie verwenden möchten:
      useBuildPdfMT_MaxThreads=number_of_threads
        Hinweis:
      • Wir empfehlen, mit 4 Threads zu beginnen.
    3. Speichern und schließen Sie die Datei.
  10. Starten Sie RICOH ProcessDirector oder den Dienst RICOH ProcessDirector neu, um die neue Einstellung zu übernehmen.
  11. Testen Sie einen Workflow mit dem neuen Schritt.
    Wir empfehlen, den Workflow, dessen Leistung Sie verbessern möchten, zu kopieren und dann den aktuellen Schritt BuildPDFFromDocuments durch die Multithreading-Version zu ersetzen. Führen Sie einen repräsentativen Job durch den Workflow.

    Überwachen Sie während Ihrer Tests Folgendes:

    • Java-Prozess-Speicherverbrauch

      Wenn der Prozess das konfigurierte Maximum an Java-Speicher erreicht hat und die Leistung immer noch inakzeptabel ist, sollten Sie die Speicherzuweisung erhöhen. Halten Sie sich an die Richtlinien, die unter Optimierung der Java-Speicherzuweisung aufgeführt sind. Starten Sie den sekundären Server jedes Mal neu, wenn Sie die Datei jvmsettings.cfg aktualisieren.

    • Nutzung des Systemspeichers
    • CPU-Last
    • Tausch von Ressourcen
    • Java-Speicherbereinigung

      Wenn Sie viele Speicherbereinigungs-Threads sehen, aktivieren Sie die Protokollierung für die Speicherbereinigung. Aktualisieren Sie jvmsettings.cfg, um diese Zeile hinzuzufügen:

      -Xlog:gc*:file=/aiw/aiw1/trace/gc_secondary.log:time,uptime,level,tags:filecount=10,filesize=8m

      Sie müssen RICOH ProcessDirector oder den Dienst RICOH ProcessDirector jedes Mal neu starten, wenn Sie jvmsettings.cfg aktualisieren.

      Überprüfen Sie die Protokolle, um die Häufigkeit und Dauer der vollständigen Speicherbereinigung zu ermitteln. Wenn der Vorgang mehr als fünf bis zehn Sekunden dauert, kann dies die Leistung beeinträchtigen.
    • E/A-Verwendung

  12. Passen Sie nach jedem Test die Einstellungen an, um die Verarbeitung zu optimieren. Wenn Sie die Anpassung des Schritts abgeschlossen haben, aktualisieren Sie Ihre Produktions-Workflows, um ihn anstelle des aktuellen Schritts BuildPDFFromDocuments zu verwenden.

1.5.3.2 Hard- und Softwareanforderungen für RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat

In diesem Abschnitt werden die Hardware- und Software-Anforderungen für den Computer beschrieben, auf dem Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat installieren. Das Plugin ist im Feature PDF-Dokument-Unterstützung enthalten.
Hardwarevoraussetzungen

Für den Computer, auf dem Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat installieren, gelten folgende Anforderungen an die Systemhardware:

  • Monitorauflösung 1024 x 768 Pixel oder mehr
  • Mindestens 2 GB RAM

Je nach Anzahl der zu verarbeitenden Dokumente sind unter Umständen zusätzlicher freier Speicherplatz und Arbeitsspeicher erforderlich.

Betriebssystem und Softwareanforderungen

Für RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat ist eines der folgenden Betriebssysteme erforderlich:

  • Windows 11 Pro
  • Windows Server 2022
  • Windows Server 2025

RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat benötigt die folgende Software:

  • Java Runtime Environment (JRE) 1.8 (Java Version 8)
    • Sie müssen die JRE installieren, nicht das Java Development Kit (JDK).
    • Es wird dringend empfohlen, die 64-Bit-Version der von Ihnen gewählten JRE zu verwenden.
    • RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat unterstützt in Version 8 sowohl die Oracle Java- als auch die OpenJDK (Hotspot)-JREs.
      Hinweis: Weder RICOH ProcessDirector noch das Plug-in installieren Java auf Ihrem System. Sie müssen eine unterstützte Java-Version installieren, damit das Plug-in verwendet werden kann.

      Wenn Sie die OpenJDK JRE (Hotspot) installieren, müssen Sie die Option für die Installation mit einer benutzerdefinierten Einrichtung zu installieren, nicht mit der Standardeinrichtung. Suchen Sie in der Liste der zu installierenden Funktionen die JavaSoft (Oracle)-Registrierungsschlüssel und wählen Sie die Option zur Installation dieser Funktion auf der lokalen Festplatte.

  • Adobe Acrobat Pro 2020 oder Pro DC
      Hinweis:
    • Acrobat kann nicht in Verzeichnissen installiert werden, die nicht-englische Unicode-Zeichen verwenden.

1.5.3.3 Migration von Adobe Acrobat Professional Version X oder Version XI zu DC

Wenn Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat in Adobe Acrobat X oder XI Professional installiert haben, können Sie mit dem folgenden Verfahren RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat in Adobe Acrobat DC Professional installieren.
Gehen Sie wie folgt vor, um zu Adobe Acrobat DC Professional zu migrieren:
  1. Deinstallieren Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat aus Adobe Acrobat X Professional.
  2. Installieren Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat in Adobe Acrobat XI Professional.
    Ihre Plugin-Einstellungen für Adobe Acrobat Professional Version X oder XI werden in Version DC beibehalten.

1.5.4 Features installieren

Um Features zur Dokumentverarbeitung zu installieren, installieren Sie RICOH ProcessDirector-Komponenten, einschließlich Workflows und Schrittschablonen. Wenn Sie das Feature PDF-Dokument-Unterstützung installiert haben, installieren Sie auch RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat.

1.5.4.1 Feature auf dem RICOH ProcessDirector primären Computer installieren

Sie installieren die Dokumentverarbeitungsfunktion auf einem Server, auf dem bereits das RICOH ProcessDirector-Basisprodukt installiert ist.

1.5.4.1.1 Installation der Dokumentverarbeitungsfunktion mithilfe des Feature Managers

Gehen Sie wie folgt bei der Installation der Dokumentverarbeitungsfunktion mithilfe des RICOH ProcessDirector Feature Managers vor.
    Hinweis:
  • Features werden im Testmodus installiert. Nachdem die Funktionen im Testmodus installiert wurden, können Sie die Lizenzschlüssel für diese Funktionen herunterladen und installieren, indem Sie die Anweisungen im RICOH ProcessDirector: Planungs- und Installationshandbuch befolgen.
  • Um festzustellen, ob eine Funktion im Testmodus läuft, wählen Sie Verwaltung Lizenzen und sehen Sie sich die Spalte Lizenzstatus an. Um festzustellen, wie viele Tage für das Feature im Testmodus verbleiben, wählen Sie Protokoll anzeigen im Portlet RICOH ProcessDirector "Systemübersicht", wodurch das Systemprotokoll geöffnet wird.

Gehen Sie zur Installation eines oder mehrerer Features für die Dokumentverarbeitung folgendermaßen vor:

  1. Wenn Sie RICOH ProcessDirector für Linux verwenden und einen oder mehrere Sekundärserver definiert und gestartet haben, stoppen Sie alle Sekundärserver.
  2. Melden Sie sich als autorisierter Benutzer bei RICOH ProcessDirector an, um Feature Manager zu verwenden.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  4. Wählen Sie im linken Teilfenster Utilities Funktionen.
    Wenn Sie eine Fehlermeldung erhalten, müssen Sie den Feature Manager manuell starten:
    1. Melden Sie sich am primären Computer an. Melden Sie sich unter Linux als der RICOH ProcessDirector-Systembenutzer an (aiw1 ist die Standardeinstellung). Melden Sie sich unter Windows als Administrator an.
    2. Öffnen Sie unter Linux eine Eingabeaufforderung und geben Sie Folgendes ein: startaiw -f.
    3. Klicken Sie unter Windows auf die Windows-Start-Schaltfläche, geben Sie Dienste ein, um nach der Dienste-App zu suchen, und klicken Sie auf die Dienste-App. Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf den Feature Manager-Dienst und wählen Sie Neustart.
    4. Laden Sie die Webseite "Feature Manager" neu.
  5. Wenn das gewünschte Feature nicht aufgeführt ist, müssen Sie es importieren. Einzelheiten zum Importieren des Funktionspakets finden Sie unter Hinzufügen oder Aktualisieren einer Funktion mit dem Importpaket im RICOH ProcessDirector Informationszentrum.
  6. Wenn das Feature, das Sie installieren wollen, in der Liste ist, aktivieren Sie das Kontrollkästchen daneben.
  7. Wählen Sie in der Spalte Verfügbare Versionen für jede Funktion die Version der zu installierenden Funktionen aus.
  8. Klicken Sie auf Installieren.
  9. Überprüfen Sie die Informationen im Bestätigungsfenster, und klicken Sie auf OK, um fortzufahren.
    Die Features sind installiert; anschließend wird RICOH ProcessDirector neu gestartet, um das Installationsverfahren abzuschließen.
  10. Klicken Sie auf VERWERFEN, um die Registerkarte "Feature Manager" im Browser zu schließen.
  11. Um den Vorgang abzuschließen, löschen Sie den Cache Ihres Browsers.
    Durch die im Browser-Cache gespeicherten Informationen kann es zu Fehlern kommen, wenn Sie die neue Stufe verwenden möchten. Durch das Leeren des Cache können diese Fehler vermieden werden.
  12. Melden Sie sich erneut an.
  13. Starten Sie alle sekundären Server neu, die Sie in Schritt 1 gestoppt haben.
Die Features sind installiert. Anschließend wird RICOH ProcessDirector neu gestartet, um das Installationsverfahren abzuschließen.
    Hinweis:
  • Erscheinen Fehlernachrichten bei dem Installationsprozess, können Sie die Protokolle überprüfen. Die Protokolle befinden sich in /path/extensions/doc1 (Linux) oder \path\extensions\doc1 (Windows). Beispielsweise ist unter Linux der Pfad/opt/infoprint/ippd. Unter Windows ist der PfadC:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector.

1.5.4.1.2 Benutzerdefinierte Dokumentmerkmale definieren

Sie verwenden angepasste Dokumentmerkmale, um Daten aus jedem Dokument eines Jobs zu extrahieren. Zunächst definieren Sie die angepassten Dokumentmerkmale in RICOH ProcessDirector und ordnen dann Daten in den Dokumenten den Dokumentmerkmalen zu. Wenn der Job den Workflow durchläuft, extrahiert der Schritt IdentifyPDFDocuments (PDF-Dateien) oder IdentifyDocuments (AFP-Dateien) die Daten.

Identifizieren Sie Daten, die Sie aus Dokumenten extrahieren möchten. Wenn RICOH ProcessDirector ein geeignetes Dokumentmerkmal liefert, verwenden Sie dieses, anstatt ein angepasstes Dokumentmerkmal zu definieren.

Sie möchten beispielsweise Kontonummer, Kundenname, E-Mail-Adresse und Datum der Erklärung aus jedem Dokument in einem Job extrahieren. RICOH ProcessDirector liefert ein Dokumentmerkmal, E-Mail-Adresse, zum Extrahieren von E-Mail-Adressen. Sie definieren angepasste Dokumentmerkmale für Kontonummer, Kundenname und Datum der Erklärung.

    Hinweis:
  • Wenn Sie ab Version 3.11.2 benutzerdefinierte Dokumenteigenschaften verwenden, können Sie diese auf der Registerkarte Verwaltung unter Objekte Benutzerdefinierte Eigenschaften erstellen.

    Sie können den Datenbanknamen und die Bezeichnung, die in Eigenschaftsnotizbüchern und Spaltenüberschriften angezeigt wird, auswählen. Sie können auch auswählen, welche Art von Daten in der Eigenschaft gespeichert wird, sowie den Standardzugriff, den die verschiedenen Benutzergruppen auf die Eigenschaft haben, ohne dass Sie sie zur Datei docCustomDefinitions.xml hinzufügen müssen.

    Weitere Informationen finden Sie unter den Themen Benutzerdefinierte Eigenschaften und Erstellen und Aktivieren von benutzerdefinierten Eigenschaften.

  • Wenn Sie bereits benutzerdefinierte Dokumenteigenschaften in einer docCustomDefinitions.xml-Datei definiert haben, können Sie diese weiterhin verwenden. Erstellen Sie sie nicht über die Registerkarte Verwaltung neu. Verwenden Sie diese Registerkarte nur zum Erstellen neuer Job- oder Dokumenteigenschaften.
  • Wenn Sie die neue Funktion verwenden möchten, die in Version 3.11.2 in RICOH ProcessDirector verfügbar ist, um eine benutzerdefinierte Eigenschaft zu erstellen:
So definieren Sie angepasste Dokumentmerkmale:
  1. Wählen Sie den Typ des angepassten Dokumentmerkmals aus:
    • Datenbankmerkmal
    • Eingeschränktes Merkmal

    Weitere Informationen zur Datei docCustomDefinitions.xml finden Sie unter Datei docCustomDefinitions.xml.

  2. Wählen Sie einen (internen) Datenbanknamen für das angepasste Datenbankmerkmal.

    Definieren Sie beispielsweise ein angepasstes Dokumentmerkmal mit dem Datenbanknamen Doc.Custom.AccountNumber.

      Hinweis:
    • Wir empfehlen, dass die Datenbanknamen Ihrer eigenen Dokumentmerkmale mit Doc.Custom beginnen. Falls Sie diese Namenskonvention nicht verwenden, dann vergewissern Sie sich, dass keins Ihrer angepassten Dokumentmerkmale denselben Datenbanknamen wie ein Dokumentmerkmal hat, das mit RICOH ProcessDirector geliefert wird.

    • Verwenden Sie im Datenbanknamen keine Zahl direkt nach dem Punkt (.) Beispiel: Der Datenbankname Doc.3rdLineAddress ist nicht gültig.
    • Löschen Sie keine angepassten Dokumentmerkmale, nachdem Sie sie zur Datei docCustomDefinitions.xml hinzugefügt haben.

    • Ändern Sie nicht den name (Datenbankname), dataType oder dbType eines angepassten Dokumentmerkmals. Das System erlaubt die Änderung von caption (Name der Benutzeroberfläche), shortCaption, description und access.

  3. Wählen Sie einen Benutzeroberflächennamen (caption) für das angepasste Datenbankmerkmal.

    Definieren Sie beispielsweise ein angepasstes Dokumentmerkmal mit dem Benutzeroberflächennamen Kontonummer.

      Hinweis:
    • Wir empfehlen, dass Sie ein angepasstes Dokumentmerkmal nicht mit demselben Benutzerschnittstellennamen definieren, den bereits ein Dokumentmerkmal hat, das von RICOH ProcessDirector bereitgestellt wird.
  4. Wählen Sie einen Datentyp (dataType) für das angepasste Datenbankmerkmal.

    Beispiele sind String, Integer, IntegerNonNeg und Timestamp.

  5. Für Datenbankmerkmale:
    1. Wählen Sie einen Datenbanktyp (dbType) aus.

      Für den Datentyp String sind die Datenbanktypen char, varchar undlong varchar.

      Für den Datentyp Integer sind die Datenbanktypen smallint, bigint und integer.

      Für den Datentyp Timestamp ist der Datenbanktyp Timestamp.

    2. Wählen Sie die Zugriffsebene, die Benutzer für das angepasste Dokumentmerkmal haben:

      • attrWriteAdmin

        Mitglieder der Administrator-Sicherheitsgruppe haben Schreibzugriff. Mitglieder der Sicherheitsgruppen Überwachung, Bediener und Supervisor haben Lesezugriff.

      • attrWriteAdminSuper

        Supervisoren und Administratoren haben Schreibzugriff. Überwachung und Bediener haben Lesezugriff.

      • attrWriteAdminSuperOper

        Bediener, Supervisoren und Administratoren haben Schreibzugriff. Überwachung hat Lesezugriff.

      Wenn Sie keine Zugriffsebene festlegen, haben Administratoren Schreibzugriff. Überwachung, Bediener und Supervisoren haben Lesezugriff.

        Hinweis:
      • Wenn Sie Ihre eigenen Sicherheitsgruppen erstellt haben, erhalten diese denselben Zugriff auf angepasste Dokumentmerkmale wie die RICOH ProcessDirector-Sicherheitsgruppen, die Sie zum Erstellen Ihrer Gruppen kopiert haben.

    3. Wählen Sie eine Kurzbeschriftung.

      Die Kurzbeschriftung wird in den Spaltenüberschriften der Tabelle angezeigt.

      Definieren Sie beispielsweise ein angepasstes Dokumentmerkmal mit der Kurzbeschriftung Kontonr.

    4. Wählen Sie eine Beschreibung.

      Die Benutzeroberfläche zeigt die Beschreibung als Hilfe für das angepasste Dokumentmerkmal an.

      Definieren Sie beispielsweise ein angepasstes Dokumentmerkmal mit der Beschreibung Kontonummer des Kunden.

  6. Bearbeiten Sie die Dokumentmerkmalkonfigurationsdatei:
    • Wenn Sie ein angepasstes Dokumentmerkmal zum ersten Mal definieren, erstellen Sie eine Kopie der mitgelieferten Beispieldatei. Gehen Sie in folgendes Verzeichnis:
      • /aiw/aiw1/samples/config unter Linux

      • C:\aiw\aiw1\samples\config unter Windows

    • Wenn Sie weitere Dokumentmerkmale definieren, erstellen Sie eine Kopie der aktiven Datei. Gehen Sie in folgendes Verzeichnis:
      • /aiw/aiw1/config unter Linux

      • C:\aiw\aiw1\config unter Windows

  7. Kopieren Sie die Datei docCustomDefinitions.xml in ein Arbeitsverzeichnis und bearbeiten Sie die Datei.

    Bewahren Sie eine Sicherungskopie der bearbeiteten Datei zu Wiederherstellungszwecken auf.

    Diese Zeilen fügen beispielsweise zwei Datenbankdokumentmerkmale mit dem Datenbanknamen Doc.Custom.AccountNumber und Doc.Custom.StatementDate zu folgender Datei hinzu:

    <docProperty name="Doc.Custom.AccountNumber"
       datatype="String"
       dbType="varchar (32)"
       access="attrWriteAdmin"
       shortCaption="Acount number"
       caption="Account number"
       description="Customer account number"/>
    
    <docProperty name="Doc.Custom.StatementDate"
       datatype="Timestamp"
       dbType="Timestamp"
       access="attrWriteAdmin"
       shortCaption="Statement date"
       caption="Statement date"
       description="The date the statement was created"/>
      Hinweis:
    • Die Zeile name legt den Datenbanknamen fest. Die Zeile caption legt den Benutzerschnittstellennamen fest.

    Diese Zeilen fügen zwei eingeschränkte Dokumentmerkmale mit den internen Namen Doc.Custom.SSNumber und Doc.Custom.CheckAmt zu folgender Datei hinzu:

    <limitedProperties>
    
       <docProperty name="Doc.Custom.SSNumber"
          datatype="String"
          caption="Social Security number"/>
    
       <docProperty name="Doc.Custom.CheckAmt"
          datatype="String"
          caption="Check total"/>
    
    </limitedProperties>
  8. Verwenden Sie einen XML-Editor zum Überprüfen der Syntax.
  9. Kopieren Sie die bearbeitete Datei in folgendes Verzeichnis:
    • /aiw/aiw1/config/docCustomDefinitions.xml (Linux)
    • C:\aiw\aiw1\config\docCustomDefinitions.xml (Windows)
  10. Stellen Sie RICOH ProcessDirector die definierten angepassten Dokumentmerkmale zur Verfügung:
    1. Führen Sie das Dienstprogramm docCustom aus.
      Wenn Sie das Dienstprogramm docCustom das erste Mal ausführen, erstellt es das Feature Custom Document Properties und fügt es dem Feature Manager hinzu. Wenn Sie das Dienstprogramm erneut ausführen, wird ein aktualisiertes Feature Custom Document Properties zum Feature Manager hinzugefügt.
    2. Verwenden Sie den Feature Manager, um das Feature Custom Document Properties zu installieren oder zu aktualisieren.
  11. Laden Sie die aktualisierten RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale in das Tool, das Sie zum Konfigurieren von Dokumentmerkmalen verwenden:
    • Wenn Sie über das PDF-Dokument-Unterstützung-Feature verfügen, dann laden Sie RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat.

      Weitere Informationen finden Sie im entsprechenden Thema im Information Center.

    • Wenn Sie über das AFP-Unterstützung-Feature verfügen, verwenden Sie eine der folgenden Methoden, um RICOH Visual Workbench zu starten:
      • Starten Sie RICOH Visual Workbench über denRICOH ProcessDirector-Server.

      • Ersetzen Sie die RICOH Visual Workbench-Anwendung auf Ihrem Desktop:

        • Löschen Sie die Datei VisualWorkbench.zip und alle nicht extrahierten Dateien.

        • Laden Sie die Datei VisualWorkbench.zip von der RICOH ProcessDirector-Benutzeroberfläche herunter.

        • Entpacken Sie die Datei und starten Sie die neue RICOH Visual Workbench-Desktopanwendung.

      Die Dokumentmerkmale werden automatisch geladen.

1.5.4.1.3 Angepasste Dokumentmerkmale aktualisieren

Wenn Sie neue angepasste Dokumentmerkmale definieren oder angepasste Dokumentmerkmale in mehr als einer Sprache benennen, aktualisieren Sie angepasste Dokumentmerkmale, um RICOH ProcessDirector die Änderungen zur Verfügung zu stellen.
    Hinweis:
  • Verwenden Sie dieses Verfahren nur für benutzerdefinierte Dokumenteigenschaften, die in der Datei docCustomDefinitions.xml definiert sind. Wenn Sie benutzerdefinierte Eigenschaften über die Registerkarte "Verwaltung" erstellt haben, ist dieses Verfahren nicht erforderlich.
Überprüfen Sie vor der Ausführung dieser Aufgabe, ob die Syntax in der Datei docCustomDefinitions.xml korrekt ist.
So aktualisieren Sie angepasste Dokumentmerkmale:
  1. Melden Sie sich beim primären Server als RICOH ProcessDirector-Systembenutzer an.
    • Unter Linux ist aiw1 der Standardwert.
    • Unter Windows melden Sie sich als Administrator an.
  2. Öffnen Sie eine Befehlszeile.
  3. Verzeichnisse wechseln.
    • Unter Linux verwenden Sie cd /aiw/aiw1/bin.
    • Unter Windows verwenden Sie cd C:\aiw\aiw1\bin.
  4. Geben Sie diesen Befehl ein, um das Dienstprogramm auszuführen:
    docCustom
    Die EPK-Datei mit den benutzerdefinierten Dokumentmerkmalen ist erstellt und im "Feature Manager" verfügbar.
  5. Schließen Sie die Befehlszeile.
  6. Melden Sie sich an RICOH ProcessDirector an.
  7. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
  8. Klicken Sie im linken Teilfenster auf Utilities Funktionen.
  9. Wählen Sie das Markierungsfeld für das Feature Custom Document Properties aus.
  10. Wählen Sie in der Spalte Verfügbare Versionen für jede Funktion die Version der zu installierenden Funktionen aus.
  11. Klicken Sie auf Installieren.
  12. Überprüfen Sie die Informationen im Bestätigungsfenster, und klicken Sie auf OK, um fortzufahren.
    Die Features sind installiert; anschließend wird RICOH ProcessDirector neu gestartet, um das Installationsverfahren abzuschließen.
  13. Klicken Sie auf VERWERFEN, um die Registerkarte "Feature Manager" im Browser zu schließen.
  14. Überprüfen Sie, ob Ihre neuen Dokumentmerkmale im System definiert sind:
    1. Melden Sie sich an RICOH ProcessDirector an.
    2. Klicken Sie im Portlet "Dokumente" auf der Seite Hauptseite auf Nach Merkmal.
    3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Bearbeiten ().
    4. Blättern Sie durch die Liste Merkmal, und überprüfen Sie, ob die neuen Merkmale in der Liste aufgeführt sind.

Wenn Sie über das PDF-Dokument-Unterstützung-Feature verfügen und Dokumentmerkmalnamen in RICOH ProcessDirector ändern, dann laden Sie eine neue Dokumentmerkmalliste in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat. Weitere Informationen finden Sie unter RICOH ProcessDirector -Dokumentmerkmale laden.

Wenn das AFP-Unterstützung-Feature installiert ist und Sie Dokumentmerkmalnamen in RICOH ProcessDirector ändern, dann greifen Sie auf RICOH Visual Workbench über die RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle zu. Neue Dokumentmerkmale werden in RICOH Visual Workbench geladen, wenn es auf Ihrer Workstation geöffnet wird.

1.5.4.2 RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat installieren

Dieser Abschnitt beschreibt die Installation und Deinstallation von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat. Das Plugin ist im Feature PDF-Dokument-Unterstützung enthalten.

Vergewissern Sie sich, dass das System, auf dem RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat installiert wird, die Hardware- und Softwareanforderungen erfüllt. Weitere Informationen finden Sie unter Installation planen. Wenn bereits eine frühere Version von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat auf dem System installiert ist, deinstallieren Sie diese.

1.5.4.2.1 Installationsprogramm ausführen

Befolgen Sie diese Schritte, um RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat mithilfe der Plugin-Installationsdatei zu installieren, die bei der Installation des PDF-Dokument-Unterstützung-Features auf den primären Computer kopiert wird.

Die im PDF-Dokument-Unterstützung-Feature enthaltene Installationsdatei wird hier abgelegt:

  • Unter Windows: C:\aiw\aiw1\share\Ricoh-ProcessDirector-Plug-in-for-AdobeAcrobat-Setup.exe
  • Unter Linux: /aiw/aiw1/share/Ricoh-ProcessDirector-Plug-in-for-AdobeAcrobat-Setup.exe.

So führen Sie das Installationsprogramm aus:

  1. Laden Sie die Installationsdatei über die RICOH ProcessDirector-Benutzeroberfläche vom primären Computer auf den Windows-Computer herunter, auf dem Adobe Acrobat installiert ist.
    1. Melden Sie sich auf dem Client-Windows-Computer als Administrator an.
    1. Melden Sie sich bei RICOH ProcessDirector als Mitglied der Administrator-Gruppe an.
    2. Klicken Sie auf die Registerkarte Verwaltung.
    3. Wählen Sie im linken Teilfenster Utilities Plug-in für Adobe Acrobat.
    4. Klicken Sie auf RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat.
      Für die Übertragung der Datei wird der standardmäßige Datei-Downloadprozess des Browsers verwendet. Möglicherweise müssen Sie wählen, wo die Datei gespeichert werden soll.
    5. Melden Sie sich von RICOH ProcessDirector ab.
  2. Schließen Sie alle geöffneten Programme, die Adobe Acrobat, Distiller oder Reader verwenden. Viele Web-Browser verwenden Adobe Acrobat Reader. Stellen Sie also sicher, dass alle Web-Browser geschlossen sind.
  3. Suchen Sie das Verzeichnis, in das Sie die Installationsdatei heruntergeladen haben, und doppelklicken Sie auf die Datei.
    Das Installationsprogramm wird gestartet.
  4. Optional: Setupinformationen, einschließlich der Hardware- und Softwareanforderungen, erhalten Sie, wenn Sie auf Setup Guide klicken.
    Adobe Acrobat muss während des Installationsvorgangs geschlossen sein. Drucken Sie diese Anweisungen aus, falls Sie sie während der Installation ansehen möchten.
  5. Befolgen Sie die Anweisungen, um die Installation abzuschließen.
  6. Abhängig von Ihrer Konfiguration werden Sie möglicherweise vom Installationsprogramm gebeten, einige Microsoft-Bibliotheken zu aktualisieren.
  7. Überprüfen Sie die Installation, indem Sie eine PDF-Datei mit Adobe Acrobat öffnen.
    • Sehen Sie sich in der traditionellen Ansicht von Adobe Acrobat die Menüleiste an. Sie sollten das Ricoh-Menü sehen.
    • Wählen Sie im neuen Adobe Acrobat-Erlebnis (eingeführt im Mai 2023) Menü Plug-ins. Sie sollten ein Untermenü für Ricoh sehen.
  8. Wenn das Ricoh-Menü oder -Untermenü nicht angezeigt wird, überprüfen Sie die Standardwerte für diese Adobe-Einstellungen:
    1. Öffnen Sie das Dialogfeld Einstellungen:
      • Klicken Sie in der traditionellen Ansicht auf Bearbeiten Einstellungen.
      • Wählen Sie im neuen Adobe Acrobat-Erlebnis Menü Einstellungen.
    2. Wählen Sie die Kategorie Allgemein.
    3. Vergewissern Sie sich, dass im Abschnitt Anwendungsstart nicht die Option Nur zertifizierte Zusatzmodule verwenden ausgewählt ist.
    4. Wählen Sie die Kategorie Sicherheit (Erweitert).
    5. Im Abschnitt Sandbox-Schutz sehen Sie möglicherweise eine Option mit der Bezeichnung Geschützten Modus beim Start aktivieren. Stellen Sie sicher, dass diese Option nicht ausgewählt ist.

Bevor Sie das Plugin zum ersten Mal verwenden, um PDF-Dateien zu erweitern, starten Sie Adobe Acrobat, und sehen Sie sich die Hilfe zu RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat an. So öffnen Sie die Hilfe:

  • Klicken Sie in der traditionellen Ansicht auf Ricoh Hilfe.
  • Wählen Sie im neuen Adobe Acrobat-Erlebnis Menü Plug-ins Ricoh Hilfe.

Informieren Sie sich über Voreinstellungen, das Laden von Dokumenteigenschaften und das Hinzufügen des Plugin-Symbols zur Acrobat-Schnellstartleiste. In diesen Hilfethemen erfahren Sie, wie Sie das Plugin an Ihre Umgebung anpassen können.

    Hinweis:
  • Bei der Installation werden Mustersätze von Dokumenteigenschaften und Medien geladen. Wenn Sie neue Dokumentverarbeitungsfunktionen installieren oder Medien in RICOH ProcessDirector definieren, laden Sie die Dokumenteigenschaften oder Medien neu.

1.5.4.2.2 RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale laden

Wenn Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat verwenden möchten, um Text in einer PDF-Datei als RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmal zu definieren, müssen Sie die Liste der RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale importieren.

Sie müssen diesen Vorgang ausführen:

  • Nachdem Änderungen an den Merkmaldefinitionsdateien vorgenommen worden sind, haben Sie das Dienstprogramm docCustom ausgeführt und das Feature Custom Document Properties installiert oder aktualisiert.
  • Nachdem Sie in RICOH ProcessDirector neue Dokumentmerkmale definiert haben.

    Hinweis:
  • Bei der Installation wird ein Beispielsatz von Dokumentmerkmalen geladen. Wenn Sie RICOH ProcessDirector Funktionen zur Dokumentenverarbeitung installieren, führen Sie diesen Vorgang aus, um die vollständige Liste der von Ihrem System unterstützten Dokumentmerkmale zu laden.

So laden Sie Dokumentmerkmale:

  1. Schließen Sie Adobe Acrobat Professional.
  2. Rufen Sie die Datei definitions.zip aus diesem Verzeichnis auf dem RICOH ProcessDirector-Server ab, der Ihre PDF-Dateien verarbeitet:
    • Linux: /aiw/aiw1/share
    • Windows: C:\aiw\aiw1\share
    Diese Datei wird erstellt, wenn Sie eine der Funktionen zur Dokumentverarbeitung installieren, und wird aktualisiert, wenn Sie ein benutzerdefiniertes Dokumentmerkmal erstellen, das Dienstprogramm docCustom ausführen und die Funktion Benutzerdefinierte Dokumentmerkmale installieren oder aktualisieren.
    Die Datei definitions.zip wird heruntergeladen, wenn Sie das Plugin-Installationsprogramm von der Registerkarte Verwaltung herunterladen, wird aber nicht automatisch geladen. Nachdem Sie Änderungen an Ihren benutzerdefinierten Dokumentmerkmalen vorgenommen haben, müssen Sie die Datei definitions.zip manuell herunterladen.
  3. Legen Sie im System, in dem Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat installiert haben, die Datei definitions.zip im Verzeichnis <user_home_directory\AppData>\Roaming\InfoPrint\InfoPrintPlugin\ ab.

    Ersetzen Sie bei <user_home_directory\AppData> den Namen des Ausgangsverzeichnisses für Anwendungsdaten durch den aktuellen Benutzer.

      Hinweis:
    • Sie können das Anwendungsdatenverzeichnis für den aktuellen Benutzer anzeigen, indem Sie in Windows auf Ausführen klicken, in der Befehlszeile %appdata% eingeben und auf OK klicken.

  4. Starten Sie Adobe Acrobat Professional neu und klicken Sie auf Ricoh Auswählen, um RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat zu aktivieren. Die Liste der RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale in der Datei definitions.zip wird automatisch in die Bereiche des Plugin importiert, die Dokumentmerkmale verwenden.
Die Datei definitions.zip enthält Dokumentmerkmale und eingeschränkte Dokumentmerkmale. Begrenzte Dokumentmerkmale werden nicht in einer Datenbank gespeichert, sondern in den Dokumentmerkmaldateien, die die Eigenschaft enthalten. Weitere Informationen zu beiden Merkmaltypen finden Sie in den Kapiteln zu Dokumentmerkmalen im Informationszentrum. Siehe beispielsweise das Thema zum Bearbeiten der Vorlage für die Dokumentmerkmale des Beispieldokuments.

1.5.4.2.3 Medienobjekte laden

Laden Sie nach der Installation von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die Medienobjekte von RICOH ProcessDirector. Nachdem Sie diese geladen haben, können Sie sie dazu verwenden, Medien- und Endbearbeitungsoptionen für bestimmte Seiten in einer PDF-Datei zu definieren.

Nach allen Änderungen an RICOH ProcessDirector-Medienobjekten führen Sie diese Aufgabe aus, um sie in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat zu laden.

    Hinweis:
  • Bei der Installation wird eine Beispiel-Medienliste geladen. Wenn Sie neue Medien in RICOH ProcessDirector erstellen, gehen Sie wie folgt vor, um die vollständige Liste der Medien zu laden.

So laden Sie Medienobjekte:

  1. Schließen Sie Adobe Acrobat Professional.
  2. Gehen Sie auf dem primären RICOH ProcessDirector-Server in dieses Verzeichnis:

    • Linux: /aiw/aiw1/share
    • Windows: C:\aiw\aiw1\share

  3. Kopieren Sie die Datei media.zip in das Verzeichnis <user_home_directory\AppData>\Roaming\InfoPrint\InfoPrintPlugin\ auf dem System, in dem Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat installiert haben.

    Ersetzen Sie bei <user_home_directory\AppData> den Namen des Ausgangsverzeichnisses für Anwendungsdaten durch den aktuellen Benutzer.

      Hinweis:
    • Sie können das Anwendungsdatenverzeichnis für den aktuellen Benutzer anzeigen, indem Sie in Windows auf Ausführen klicken, in der Befehlszeile %appdata% eingeben und auf OK klicken.
    • Wenn das Verzeichnis sowohl die Datei media.xml als auch die Datei media.zip enthält, verwendet RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die Datei media.zip zum Laden der Medienobjekte.
    • Die Mediendateien werden nicht heruntergeladen, wenn Sie das Plug-in-Installationsprogramm über die Registerkarte Administration herunterladen.

  4. Starten Sie Adobe Acrobat Professional neu, und klicken Sie auf Ricoh Auswählen.

Die Medienobjekte stehen nun in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat für die Festlegung der Medien- und Endbearbeitungsoptionen bereit.

Wenn Ihr RICOH ProcessDirector-System das Vorgedruckte Formulare austauschen-Feature beinhaltet, stehen auch die elektronischen Formulare für die Festlegung der Medienobjekte bereit.

1.5.4.2.4 RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat deinstallieren

Wenn Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat deinstallieren möchten, verwenden Sie hierzu Ihre systemeigene Methode zum Entfernen von Programmen.
So deinstallieren Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat:
  1. Schließen Sie alle Instanzen von Adobe Acrobat.
  2. Melden Sie sich bei Windows mit Administrator-Berechtigung an.
  3. Suchen Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat in der Liste Ihrer installierten Programme.
  4. Wählen Sie das Programm aus, und entfernen Sie es.

1.5.5 Reference

Dieser Abschnitt enthält Formatinformationen und Beispiele für Konfigurationsdateien.

1.5.5.1 Prüfliste für Installation und Konfiguration

Diese Prüfliste kann bei der Planung der Installation und Konfiguration hilfreich sein.
  Task Anmerkungen
  Festlegen, welche Dokumentmerkmale für alle verarbeiteten Anwendungen benutzt werden sollen.
 
 
 
  Angepasste Dokumentmerkmale in der Dokumentmerkmalkonfigurationsdatei (docCustomDefinitions.xml) definieren.
 
 
 
  Optional: Um benutzerdefinierte Dokumentmerkmale in mehreren Sprachen zu benennen, bearbeiten Sie die zugeordnete Datei docCustomDefinitions.properties.
 
 
 
  Optional: Muster-Dokumentmerkmalschablonendatei bearbeiten.
 
 
 
  Führen Sie das Dienstprogramm docCustom aus und installieren oder aktualisieren Sie das Feature angepasste Dokumentmerkmale.
 
 
 
  Wenn Sie über das PDF-Dokument-Unterstützung-Feature verfügen, dann laden Sie RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat.
 
 
 
  Wenn Sie über das PDF-Dokument-Unterstützung-Feature verfügen, dann verwenden Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat, um die Dokumentmerkmale zu definieren und sie Dokumentdaten zuzuordnen.

Wenn Sie über das AFP-Unterstützung-Feature verfügen, dann verwenden Sie den AFP Indexer-Modus von RICOH Visual Workbench, um Indexkennzeichen in AFP-Dateien zu erstellen. Verwenden Sie den Document Property Designer-Modus, um benutzerdefinierte Dokumentmerkmale mit den Indexkennzeichen zu verknüpfen.

 
 
 
  Schrittvorlagen und Workflows je nach Bedarf erstellen oder bearbeiten.
 
 
 
  Optional: Wenn Sie über das AFP-Unterstützung-Feature verfügen, erstellen Sie die Enhance-AFP-Steuerdatei.
 
 
 

1.5.5.2 Datei docCustomDefinitions.xml

Die Dokumentmerkmalkonfigurationsdatei (docCustomDefinitions.xml) definiert die Merkmale, die zum Verwalten von Dokumenten benutzt werden. Der Installationsprozess speichert eine Musterdatei in /aiw/aiw1/samples/config unter UNIX-basierten Betriebssystemen und in C:\aiw\aiw1\samples\config unter Windows.

    Hinweis:
  • Falls Sie die Datei docCustomDefinitions.xml nach der Installation von Advanced Document Pool, AFP-Unterstützung oder PDF-Dokument-Unterstützung ändern:
    • Führen Sie das Dienstprogramm docCustom aus, und installieren oder aktualisieren Sie das Feature Custom Document Properties.
    • Für das PDF-Dokument-Unterstützung-Feature laden Sie die Dokumentmerkmale in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat.
    • Für das AFP-Unterstützung-Feature greifen Sie auf RICOH Visual Workbench über die RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle zu. Neue Dokumentmerkmale werden in RICOH Visual Workbench geladen, wenn es auf Ihrer Workstation geöffnet wird.

Datenbankmerkmale und eingeschränkte Merkmale

Sie können zwei Arten von Dokumentmerkmalen definieren:

  • Datenbankmerkmale
  • Eingeschränkte Merkmale

Sie können beide Arten von Merkmalen in einer Dokumentmerkmaldatei speichern und bearbeiten, aber in der Datenbank werden nur Datenbankmerkmale gespeichert.

Sie können mit beiden Arten von Merkmalen wie folgt arbeiten:

  • Sie können die Merkmale mit Schritten in einem Workflow verwenden, um Dokumente zu gruppieren oder zu sortieren (z. B. mit der Schrittvorlage SortDocuments).
  • Sie können sie mit der RICOH Visual Workbench-Funktion Document Property Designer mit AFP-Indexkennzeichen verknüpfen.
  • Sie können ihnen mit RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat Dokumentdaten in PDF-Jobs zuordnen.
  • Falls Sie das Archiv-Feature haben, können Sie sie in einem Repository speichern. Nach dem Speichern können Sie sie verwenden, um das Repository zu durchsuchen und Jobs, Dokumente und Verlaufsdaten abzurufen. Die Werte der Merkmale werden in der Registerkarte "Merkmale" angezeigt, wenn Sie in der Ergebnistabelle auf Details anzeigen klicken.
  • Falls Sie das Einstellungsverwaltung-Feature haben, können Sie eine externe Einstellungsdatei verwenden, um die Werte der Merkmale festzulegen.

Auf diese Art können Sie mit Datenbankmerkmalen, aber nicht mit eingeschränkten Merkmalen arbeiten:

  • Sie können sie verwenden, um im Portlet "Dokumente" auf der Seite Hauptseite der Benutzeroberfläche nach Dokumenten zu suchen.
  • Wenn Sie im Portlet "Dokumente" ein Dokument auswählen, werden die Werte von Datenbankmerkmalen angezeigt.
  • Sie können sie verwenden, um nach Dokumenten zu suchen, die in der Anzeigefunktion angezeigt werden sollen.
  • Sie können ihre Werte in einem Job ermitteln, ihre Werte in einem anderen Job aktualisieren und die aktualisierten Werte im Originaljob verwenden.
  • Falls Sie das Automatische Überprüfung- oder das Inserter-Feature haben, können Sie Datenbankmerkmale verwenden, um nach Dokumenten zum Abgleichen oder zum erneuten Drucken zu suchen.
  • Wenn Sie die Erweiterungsfunktion Advanced Document Pool haben, können Sie Selektoren verwenden, um Dokumente anhand ihrer Merkmalwerte zu bearbeiten.

Eingeschränkte Merkmale bieten die folgenden Vorteile:

  • Sie können die Merkmale verwenden, um die Anzeige von vertraulichen Merkmalwerten, z. B. Sozialversicherungsnummern oder Scheckbeträge, in der Benutzeroberfläche zu verhindern.
  • Sie maximieren die Systemleistung. Die Manipulation von Datenbankmerkmalen kann die Leistung herabsetzen, wenn Sie eine große Anzahl von Dokumenten verarbeiten.

Ermitteln Sie in Zusammenarbeit mit Ihrem Kundendienst Ihre spezifischen Anforderungen in Bezug auf Datenbankmerkmale und eingeschränkte Dokumentmerkmale.

Abschnitte der Musterdatei

Die Musterdatei docCustomDefinitions.xml enthält verschiedene Abschnitte. Diese Abschnitte werden in der folgenden Tabelle zusammengefasst.

Abschnitte in der Datei "docCustomDefinitions.xml"
Abschnitt Zweck
Schema Im Abschnitt Schema werden das Schema und die eindeutige Zeichenfolge für die angepassten Dokumentmerkmale identifiziert. Dieser Abschnitt sollte nur vom Kundendienst bearbeitet werden.
Datenbankmerkmale In diesem Abschnitt werden Datenbankdokumentmerkmale definiert:
Eingeschränkte Merkmale In diesem Abschnitt werden eingeschränkte Dokumentmerkmale definiert:
Benutzerautorisierungsmerkmale Dieser Abschnitt ist optional. Über Benutzerautorisierungsmerkmale werden angepasste Berechtigungsgruppen für den Zugriff auf Datenbankmerkmale festgelegt.

Abschnitt "Schema"

Der Abschnitt Schema enthält ein Element docCustomDefinitions und ein Element schema. Dieser Abschnitt sollte nur vom Kundendienst bearbeitet werden.

Abschnitt "Datenbankmerkmale"

Der Abschnitt Datenbankmerkmale enthält das Element docProperty.

    Hinweis:
  • Definieren Sie nie ein Merkmal sowohl als Datenbankmerkmal als auch als eingeschränktes Merkmal. Dies kann zu einem nicht erwarteten Verhalten führen.
  • Definieren Sie kein Dokumentmerkmal mit demselben Namen wie ein Merkmal, das von RICOH ProcessDirector automatisch definiert wird. Eine Liste finden Sie unter Automatisch definierte Dokumentmerkmale.
<docProperty>
Definiert Dokumentmerkmale in der Datenbank.
Attribute für das Element "docProperty"
Attribut für docProperty Erforderlich? Anmerkungen
name Ja Der Datenbankname (interner Name) des Merkmals. Dieser Name wird von Programmen verwendet, die Merkmale lesen oder schreiben. Wir empfehlen, eine konsistente Namenskonvention für die angepassten Merkmalnamen zu verwenden, damit die Merkmalnamen im gesamten System eindeutig sind. Die Musterdatei "docCustomDefinitions.xml" benutzt beispielsweise das Präfix "Doc.Custom", damit die Merkmale in dieser Datei sich von den Merkmalen des Basisprodukts unterscheiden.

Verwenden Sie im Merkmalnamen keine Sonderzeichen (wie @, #, $, % oder - (Bindestrich)) und keine Leerzeichen. Sie können Punkte und Unterstriche verwenden.

Verwenden Sie im Datenbanknamen des Merkmals keine Zahl direkt nach dem Punkt (.) Beispiel: Das Merkmal Doc.3rdLineAddress ist nicht gültig.

access Nein Die Benutzerzugriffsebene für das Merkmal. Sie können eine bereits im Produkt definierte Zugriffsebene verwenden oder eine angepasste Zugriffsebene erstellen, wenn die vorhandenen Ihren Anforderungen nicht gerecht werden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Zugriff.
datatype Ja Der für das Merkmal zu benutzende Datentyp. Siehe die nächste Tabelle.
dbType Nein Ein Datenbankparameter, mit dem der Datentyp angegeben wird.
    Hinweis:
  • Die Eigenschaft dbType wurde als veraltet angesehen und wird nicht mehr verwendet. Verwenden Sie stattdessen die Eigenschaft Datentyp.
caption Ja Der Benutzerschnittstellenname (Standardbeschriftung) für das Merkmal. Wenn Sie Beschriftungen in nur einer Sprache einrichten, definieren Sie sie in dieser Datei. Wenn Sie Benutzerschnittstellennamen in mehreren Sprachen einrichten, erstellen Sie zusätzliche Dokumentmerkmalnamensdateien (docCustomDefinitions_Sprache.properties) für die anderen Sprachen. Weitere Informationen finden Sie unter Datei docCustomDefinitions.properties.
shortCaption Ja Die für dieses Merkmal bei Bedarf (z. B. in Spaltenüberschriften von Tabellen) angezeigte Standardkurzbeschriftung. Wenn Sie Kurzbeschriftungen in nur einer Sprache einrichten, definieren Sie sie in dieser Datei. Wenn Sie Kurzbeschriftungen in mehreren Sprachen einrichten, erstellen Sie zusätzliche Dokumentmerkmaldateien (docCustomDefinitions_Sprache.properties) für die anderen Sprachen. Weitere Informationen finden Sie unter Datei docCustomDefinitions.properties.
Beschreibung Ja Die Standardbeschreibung des Dokumentmerkmals, die in der Benutzeroberfläche als Hilfetext angezeigt wird. Wenn Sie Beschreibungen in nur einer Sprache einrichten, definieren Sie sie in dieser Datei. Wenn Sie Beschreibungen in mehreren Sprachen einrichten, erstellen Sie zusätzliche Dokumentmerkmaldateien (docCustomDefinitions_Sprache.properties) für die anderen Sprachen. Weitere Informationen finden Sie unter Datei docCustomDefinitions.properties.

Sie können die folgenden Datentypen und Datenbanktypen bei der Definition von Merkmalen zu verwenden: Beachten Sie, dass die speicherbaren Werte neben den in dieser Tabelle aufgelisteten Überprüfungsregeln auch durch die Datenbankdefinition einschränkt werden. Beispiel: Ein Typ SMALLINT kann Ganzzahlen von 0 bis 32.767 speichern. Bei Datenbanktypwerten muss die Groß-/Kleinschreibung nicht beachtet werden.

Für docProperty-Definitionen empfohlene Datentypen und Datenbanktypen
Datentyp Datenbanktyp (in SQL benutzt) Gültigkeitsprüfung für Datentyp
Zeichenfolge VARCHAR(128) VARCHAR: Variable Länge, 1 bis 128 Zeichen
IntegerNonNeg SMALLINTBIGINTINTEGER SMALLINT: 2&nbsp;ByteBIGINT: 4&nbsp;ByteINTEGER: 8&nbsp;ByteMinimum=0
Zeitmarke TIMESTAMP TIMESTAMP: Muss Werte für Tag (D), Monat (M) und Jahr (Y) enthalten.Diese Komponenten können in einem der folgenden Formate auftreten:MM TT JJJJTT MM JJJJJJJJ MM TTTag und Monat müssen durch eine zweistellige Zahl angegeben werden.Sie können eine Tageszeit in folgendem Format hinzufügen:hh:mm:ss
XdkString10 VARCHAR(10) VARCHAR: Variable Länge, 1 bis 10 Zeichen

    Hinweis:
  • Diese Werte sind Variationen des Datentyps "String", die anstelle von Zeichenfolgen vom Typ "String" verwendet werden können, um den in der Datenbank reservierten Speicherplatz für Eigenschaftswerte zu verringern.

XdkString20 VARCHAR(20) VARCHAR: Variable Länge, 1 bis 20 Zeichen

    Hinweis:
  • Diese Werte sind Variationen des Datentyps "String", die anstelle von Zeichenfolgen vom Typ "String" verwendet werden können, um den in der Datenbank reservierten Speicherplatz für Eigenschaftswerte zu verringern.

XdkString30 VARCHAR(30) VARCHAR: Variable Länge, 1 bis 30 Zeichen

    Hinweis:
  • Diese Werte sind Variationen des Datentyps "String", die anstelle von Zeichenfolgen vom Typ "String" verwendet werden können, um den in der Datenbank reservierten Speicherplatz für Eigenschaftswerte zu verringern.

XdkString40 VARCHAR(40) VARCHAR: Variable Länge, 1 bis 40 Zeichen

    Hinweis:
  • Diese Werte sind Variationen des Datentyps "String", die anstelle von Zeichenfolgen vom Typ "String" verwendet werden können, um den in der Datenbank reservierten Speicherplatz für Eigenschaftswerte zu verringern.

XdkString50 VARCHAR(50) VARCHAR: Variable Länge, 1 bis 50 Zeichen

    Hinweis:
  • Diese Werte sind Variationen des Datentyps "String", die anstelle von Zeichenfolgen vom Typ "String" verwendet werden können, um den in der Datenbank reservierten Speicherplatz für Eigenschaftswerte zu verringern.

XdkString128 VARCHAR(128) VARCHAR: Variable Länge, 1 bis 128 Zeichen

    Hinweis:
  • Diese Werte sind Variationen des Datentyps "String", die anstelle von Zeichenfolgen vom Typ "String" verwendet werden können, um den in der Datenbank reservierten Speicherplatz für Eigenschaftswerte zu verringern.

Abschnitt "Eingeschränkte Merkmale"

Der Abschnitt Eingeschränkte Merkmale enthält ein oder mehrere docProperty-Elemente.

    Hinweis:
  • Definieren Sie nie ein Merkmal sowohl als Datenbankmerkmal als auch als eingeschränktes Merkmal. Dies kann zu einem nicht erwarteten Verhalten führen.
  • Definieren Sie kein Dokumentmerkmal mit demselben Namen wie ein Merkmal, das von RICOH ProcessDirector automatisch definiert wird. Eine Liste finden Sie unter Automatisch definierte Dokumentmerkmale.
<docProperty>
Identifiziert Dokumentmerkmale, die nur in der Dokumentmerkmaldatei, aber nicht in der Datenbank manipuliert werden.
Attribute für das Element "docProperty"
Attribut für docProperty Erforderlich? Anmerkungen
name Ja Wir empfehlen, eine konsistente Namenskonvention für die angepassten Merkmalnamen zu verwenden, sodass die Merkmalnamen im gesamten System eindeutig sind. Die Musterdatei "docCustomDefinitions.xml" benutzt beispielsweise das Präfix "Doc.Custom", damit die Merkmale in dieser Datei sich von den Merkmalen des Basisprodukts unterscheiden.

Verwenden Sie im Merkmalnamen keine Sonderzeichen (wie @, #, $, % oder - (Bindestrich)) und keine Leerzeichen. Sie können Punkte und Unterstriche verwenden.

Verwenden Sie im Datenbanknamen des Merkmals keine Zahl direkt nach dem Punkt (.) Beispiel: Das Merkmal Doc.3rdLineAddress ist nicht gültig.

datatype Nein Siehe die nächste Tabelle.
caption Nein Die in der Benutzeroberfläche in Listen angezeigte Beschriftung für dieses Merkmal. Wenn Sie Beschriftungen in nur einer Sprache einrichten, definieren Sie sie in dieser Datei. Wenn Sie Beschriftungen in mehreren Sprachen einrichten, erstellen Sie eine Dokumentmerkmaldatei (docCustomDefinitions_Sprache.properties) für die anderen Sprachen. Ausführliche Informationen finden Sie im entsprechenden Thema im Information Center.

Sie können diese Datentypen in docProperty-Definitionen verwenden:

Datentypen für das Element "docProperty"
Datentyp Gültigkeitsprüfung für Datentyp
Zeichenfolge
Nein
IntegerNonNeg
Ganze Zahl zwischen 0 und 2147483647
Zeitmarke TIMESTAMP: Muss Werte für Tag (D), Monat (M) und Jahr (Y) enthalten.Diese Komponenten können in einem der folgenden Formate auftreten:MM TT JJJJTT MM JJJJJJJJ MM TTTag und Monat müssen durch eine zweistellige Zahl angegeben werden.Sie können eine Tageszeit in folgendem Format hinzufügen:hh:mm:ss

Abschnitt "Benutzerautorisierungsmerkmale"

Der Abschnitt Benutzerautorisierungsmerkmale ist optional. Über Benutzerautorisierungsmerkmale werden angepasste Berechtigungsgruppen für den Zugriff auf Datenbankmerkmale festgelegt. Dieser Abschnitt enthält ein oder mehrere access-Elemente.

<access>
Wird benutzt, um die Fähigkeit zum Lesen oder Bearbeiten von angepassten Merkmalen zu definieren. Sie verwenden die Zugriffsebenen in dem Element docProperty. Sie können eine der von RICOH ProcessDirector bereitgestellten Standardsicherheitsgruppen oder aber eigene Sicherheitsgruppen verwenden. Es gibt folgende Attribute:
Attribute für das Element "access"
Attribute für "access" Anmerkungen
name Name der Zugriffsebene.
groupAttributeAccess Die Fähigkeit einer Benutzergruppe zum Lesen oder Bearbeiten des Attributs.
RICOH ProcessDirector stellt folgende Standardzugriffsebenen und -berechtigungen bereit:
Standardzugriffsebenen und -berechtigungen
Zugriffsname Gruppenname Zugriffsebene
generische AnyAuthenticated Attributzugriff: lesen
Bediener Attributzugriff: lesen
Aufsichtsperson Attributzugriff: lesen
Administrator Attributzugriff: schreiben
attrWriteAdmin Bediener Attributzugriff: lesen
Aufsichtsperson Attributzugriff: lesen
Administrator Attributzugriff: schreiben
Everyone Attributzugriff: lesen
Überwachungsbeauftragter Attributzugriff: lesen
attrWriteAdminSuper Bediener Attributzugriff: lesen
Aufsichtsperson Attributzugriff: schreiben
Administrator Attributzugriff: schreiben
Everyone Attributzugriff: lesen
Überwachungsbeauftragter Attributzugriff: lesen
attrWriteAdminSuperOper Bediener Attributzugriff: schreiben
Aufsichtsperson Attributzugriff: schreiben
Administrator Attributzugriff: schreiben
Everyone Attributzugriff: lesen
Überwachungsbeauftragter Attributzugriff: lesen
actionAdmin Bediener Aktionszugriff: falsch
Aufsichtsperson Aktionszugriff: falsch
Administrator Aktionszugriff: richtig
Everyone Aktionszugriff: falsch
Überwachungsbeauftragter Aktionszugriff: falsch
actionAdminSuper Bediener Aktionszugriff: falsch
Aufsichtsperson Aktionszugriff: richtig
Administrator Aktionszugriff: richtig
Everyone Aktionszugriff: falsch
Überwachungsbeauftragter Aktionszugriff: falsch
actionAdminSuperOper Bediener Aktionszugriff: richtig
Aufsichtsperson Aktionszugriff: richtig
Administrator Aktionszugriff: richtig
Everyone Aktionszugriff: falsch
Überwachungsbeauftragter Aktionszugriff: falsch
Automatisch definierte Dokumentmerkmale

In dieser Tabelle werden Dokumentmerkmale aufgelistet, die RICOH ProcessDirector automatisch während der Installation definiert. Definieren Sie diese Merkmale nicht in der Datei docCustomDefinitions.xml.

Automatisch definierte Dokumentmerkmale
Merkmal Datenbankname Verpackt mit ... Anmerkungen
Doc.Address.1 Postal-Enablement Gibt die erste Zeile des Adressblocks im Dokument an.
Doc.Address.Company Postal-Enablement Gibt den Namen des Unternehmens im Dokument an.
Doc.Address.PostalCode Postal-Enablement Gibt die Postleitzahl im Dokument an.
Doc.Address.ZipCode Postal-Enablement Gibt die Postleitzahl im Dokument an.
Doc.AV.ScanCount Automatische Überprüfung Zeigt an, wie oft der Barcode auf einem Dokument gescannt wurde.
Doc.ChildJobID Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Eine Gruppierungs-ID für untergeordnete Jobs. Obwohl der Wert anfangs unter IdentifyDocuments oder IdentifyPDFDocuments definiert wird, kann er durch jeden Schritt, mit dem die Dokumentmerkmale-Datei geändert wird, aktualisiert werden, beispielsweise SplitDocuments oder CreateJobsFromDocuments.
Doc.CurrentFirstPage Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Die Seitenzahl der ersten Seite des Dokuments in der aktuellen Druckdatei.
Doc.CurrentJobID Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Die verknüpfte Jobnummer.
Doc.CurrentPages Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Die Anzahl der Seiten für das Dokument im aktuellen Job.
Doc.CurrentSequence Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Die Reihenfolge der Dokumente im aktuellen Job.
Doc.CurrentSheets Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Die Anzahl der Blätter für das Dokument im aktuellen Job.
Doc.Custom.MemberLevel Electronic Presentment Die Mitgliedsebene des Kunden zu dem Zeitpunkt, als die Erklärung erstellt wurde.
Doc.Custom.PURL Electronic Presentment Eine personalisierte URL, die zu dem Speicherort verlinkt, von dem der Kunde die Erklärung abrufen kann.
Doc.Custom.StatementDate Electronic Presentment Das Datum, an dem die Erklärung erstmals ausgestellt wurde.
Doc.DataLen Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Die Länge des Dokuments in Byte in der Druckdatei.
Doc.DataOffset Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Der Byte-Offset des Dokuments in der Druckdatei des Originaljobs. Dieser Wert wird von BuildAFPFromDocuments und CreateAFPJobsFromDocuments verwendet, um die vom Originaljob zu extrahierende AFP zu suchen.
Doc.DocSize.PieceThickness Postal-Enablement Gibt die Dicke eines Poststücks an, wenn die Poststücke in einem Job verschieden dick sind.
Doc.DocSize.PieceWeight Postal-Enablement Gibt das Gewicht eines Poststücks an, wenn die Poststücke in einem Job verschieden schwer sind.
Doc.Email.Sent Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Gibt an, ob eine E-Mail mit einem angehängten Dokument erstellt und durch den Schritt EmailDocuments in einem Workflow an den SMTP-Server übermittelt wurde.
Doc.EmailAddress Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Die mit dem Dokument verknüpfte E-Mail-Adresse.
Doc.ID Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Eine eindeutige Kennung für das Dokument.
Doc.Insert.BinTriggers Papier-Inserter Die Kuvertiereinheitenfächer, die Beilagen für dieses Dokument bereitstellen sollen.
Doc.Insert.DivertBin Papier-Inserter Die Nummer des Ausgabefachs der Kuvertiereinheit, an das das Dokument nach dem Kuvertieren umgeleitet wird.
Doc.Insert.OriginalBarCode Papier-Inserter Die Daten in dem Barcode, der die Kuvertierung des Dokuments steuert.
Doc.Insert.RecipientName Papier-Inserter Der Name der Person, an die dieses Dokument gesendet wird.
Doc.Insert.ReprintJobId Papier-Inserter Die ID des übergeordneten Jobs für einen erneuten Druck der Kuvertiereinheit.
Doc.Member.Number Archiv Gibt die Mitgliedsnummer im Dokument an. Dieses Merkmal wird von dem bereitgestellten Workflow RepositorySample verwendet.
Doc.OriginalFirstPage Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Die Seitennummer der ersten Seite des Dokuments.
Doc.OriginalJobID Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Die Job-ID des Originaljobs.
Doc.OriginalPages Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Die Anzahl der Seiten im Dokument.
Doc.OriginalSequence Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Die Reihenfolge der Dokumente im Originaljob. Das System weist dem ersten Dokument den Wert 1 zu, das nächste Dokument erhält den Wert 2 und so weiter.
Doc.OriginalSheets Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Die Anzahl der Blätter, die zum Drucken des Dokuments erforderlich ist.
Doc.Postal.AddressProcessingRC Postal-Enablement Ein von der Post-Software zurückgegebener Wert, der anzeigt, ob für das Dokument eine Adressänderung verfügbar ist.
Doc.Postal.Category Postal-Enablement Gibt die Palettenbruchmarkierung für das Dokument an.
Doc.Postal.ChangeAddressRC Postal-Enablement Gibt die Palettennummer für das Dokument an.
Doc.Postal.ContainerBreakMark Postal-Enablement Gibt die Containerbruchmarkierung für das Dokument an.
Doc.Postal.ContainerNumber Postal-Enablement Gibt die Containernummer für das Dokument an.
Doc.Postal.HandlingUnitBreakMark Postal-Enablement Gibt die Paketbruchmarkierung für das Dokument an.
Doc.Postal.HandlingUnitNumber Postal-Enablement Gibt die Paketnummer für das Dokument an.
Doc.Postal.PackageBreakMark Postal-Enablement Gibt den Portosatz für das Dokument an.
Doc.Postal.PackageNumber Postal-Enablement Gibt den Portosatzcode für das Dokument an.
Doc.Postal.PostageRate Postal-Enablement Gibt die Vorsortierungs-Sequenznummer für das Dokument an.
Doc.Postal.PostageRateCode Postal-Enablement Ein von der Postsortier-Software zurückgegebener Wert, der das Ergebnis der Verarbeitung anzeigt.
Doc.Postal.SequenceNumber Postal-Enablement Die Reihenfolge der Dokumente im untergeordneten Job.
Doc.Postal.SequencingProcessingRC Postal-Enablement Der Status des Dokuments.
Doc.Pref.Member Einstellungsverwaltung Kann mit einem Merkmalzuordnungsobjekt verwendet werden, um die Dokumente in einem Job zu identifizieren. Das bereitgestellte Eigenschaftzuordnungsobjekt DocumentDelimitedSample und der bereitgestellte Workflow PreferencesSample verwenden diese Eigenschaft.
Doc.Pref.Output Einstellungsverwaltung Kann mit einem Merkmalzuordnungsobjekt verwendet werden, um den Ausgabetyp (z. B. E-Mail, Druck oder Unterdrückung) für ein Dokument anzugeben. Das bereitgestellte Eigenschaftzuordnungsobjekt DocumentDelimitedSample und der bereitgestellte Workflow PreferencesSample verwenden diese Eigenschaft.
Doc.Pull Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Kann mit der Schrittvorlage SetDocPropsFromList verwendet werden, um anzugeben, dass ein Dokument aus einem Job entfernt werden muss. Dieses Merkmal wird von den bereitgestellten Workflows PullPDFSample und PullAFPSample verwendet.
Doc.PullProp Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Kann mit der Schrittvorlage SetDocPropsFromList verwendet werden, um anzugeben, welches Dokumentmerkmal die Dokumente bestimmt, die aus einem Job entfernt werden sollen. Dieses Merkmal wird von den bereitgestellten Workflows PullPDFSample und PullAFPSample verwendet.
Doc.SequenceInChild Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Die Reihenfolge der Dokumente in einem untergeordneten Job. Obwohl der Wert anfangs unter IdentifyDocuments definiert ist, kann er durch jeden Schritt, mit dem die Dokumentmerkmale-Datei geändert wird, aktualisiert werden, beispielsweise SortDocuments oder CreateJobsFromDocuments.
Doc.SourceFileName Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Der Name der Eingabedatei, in der das Dokument enthalten war.
Doc.State Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen Der aktuelle Status des Dokuments.
Doc.TT.BarcodeStatus1 Automatische Überprüfung Zeigt an, ob der Barcode auf einem Dokument von der Kamera oder dem Barcodescanner im Schritt "ReadBarcodeData" richtig gelesen wurde.
Doc.TT.BarcodeStatus2 Automatische Überprüfung Zeigt an, ob der Barcode auf einem Dokument von der Kamera oder dem Barcodescanner im Schritt "ReadBarcodeData" richtig gelesen wurde.
Doc.TT.BarcodeStatus3 Automatische Überprüfung Zeigt an, ob der Barcode auf einem Dokument von der Kamera oder dem Barcodescanner im Schritt "ReadBarcodeData" richtig gelesen wurde.
Doc.TT.BarcodeStatus4 Automatische Überprüfung Zeigt an, ob der Barcode auf einem Dokument von der Kamera oder dem Barcodescanner im Schritt "ReadBarcodeData" richtig gelesen wurde.
Doc.TT.BarcodeStatus5 Automatische Überprüfung Zeigt an, ob der Barcode auf einem Dokument von der Kamera oder dem Barcodescanner im Schritt "ReadBarcodeData" richtig gelesen wurde.
Doc.Verification.Recipient Automatische Überprüfung Stellt Informationen wie z. B. den Kontonamen bereit, die Ihnen beim Identifizieren eines Dokuments helfen.

1.5.5.3 Datei docCustomDefinitions.properties

Die Dokumentmerkmalnamensdatei (docCustomDefinitions.properties) definiert Benutzerschnittstelleninformationen für angepasste Dokumentmerkmale. Die Einträge in der Datei docCustomDefinitions.properties entsprechen den docProperty-Elementen in der Datei docCustomDefinitions.xml.
    Hinweis:
  • Falls Sie nach dem Installieren des Features die Datei docCustomDefinitions.properties oder eine der docCustomDefinitions_Sprache.properties-Dateien ändern:
    • Führen Sie das Dienstprogramm docCustom aus, und installieren oder aktualisieren Sie das Feature Custom Document Properties.
    • Für PDF-Dokumentenverarbeitungsfunktionen laden Sie die Dokumentmerkmale in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat. Weitere Informationen finden Sie unter RICOH ProcessDirector: Installieren von Dokumentenverarbeitungsfunktionen.
    • Für AFP-Dokumentenverarbeitungsfunktionen greifen Sie auf RICOH Visual Workbench über die RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle zu. Neue Dokumentmerkmale werden in RICOH Visual Workbench geladen, wenn es auf Ihrer Workstation geöffnet wird.

Die Einträge in der Datei docCustomDefinitions.properties werden in der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle benutzt, wenn Sie angepasste Dokumentenmerkmale in Listen auswählen oder die Feldhilfe für ein angepasstes Dokumentenmerkmal anzeigen. Eine Musterdatei befindet sich auf der Feature-CD im Verzeichnis /samples, und der Installationsprozess speichert eine Musterdatei in /aiw/aiw1/samples/config unter Linux und in C:\aiw\aiw1\samples\config unter Windows.

Erstellen Sie eine separate Datei docCustomDefinitions_Sprache.properties für jede zusätzliche Sprache, die Sie unterstützen möchten. Verwenden Sie dabei eine Sprachenkennung in jedem Dateinamen. Beispiel:

  • docCustomDefinitions_de.properties (Deutsch)
  • docCustomDefinitions_en.properties (Englisch)
  • docCustomDefinitions_es.properties (Spanisch)
  • docCustomDefinitions_fr.properties (Französisch)
  • docCustomDefinitions_it.properties (Italienisch)
  • docCustomDefinitions_ja.properties (Japanisch)
  • docCustomDefinitions_pt.properties (Portugiesisch (Brasilien))

Sie erstellen für jedes Dokumentmerkmal eine Zeilengruppe mit Werten für Beschriftung und Beschreibung.

[property]
Der vollständige Merkmalname.
[Merkmal].Description
Eine Beschreibung des Merkmals. Benutzen Sie HTML-Tags, wenn Sie den Text formatieren wollen. Dieser Inhalt erscheint in der Feldhilfe, wenn der Benutzer auf die Schaltfläche ? klickt.

Beispiel:

Doc.Custom.Zip=ZIP code
Doc.Custom.Zip.Description=The ZIP code of an address

    Hinweis:
  • Benennen Sie die Standarddatei docCustomDefinitions.properties nicht um. Eine Datei mit diesem Namen muss in Ihrem Konfigurationsverzeichnis (/aiw/aiw1/config) vorhanden sein. Erstellen Sie bei Bedarf eine Kopie der Datei mit der entsprechenden Sprachenkennung im Namen.
  • Die Datei docCustomDefinitions.properties und alle docCustomDefinitions_Sprache.properties-Dateien müssen die Zeichenkodierung ISO-8859-1 (Codepage) verwenden. Wenn Sie die docCustomDefinitions.properties-Dateien in einem anderen Format erstellen (beispielweise Shift JIS oder UTF-8), müssen Sie die Datei in ISO-8859-1 konvertieren, bevor Sie sie im Verzeichnis /aiw/aiw1/config ablegen.

1.5.5.4 Dokumentmerkmalschablonendatei

Die Dokumentmerkmalschablonendatei legt fest, falls sie existiert, welche Merkmale in die Dokumentmerkmaldatei für einen Job gestellt werden. Über die Schablonendatei können Sie die Anzahl der zu verwendenden Dokumentmerkmale und die Reihenfolge der Spalten in der Dokumentmerkmaldatei steuern. Wenn Sie die Leistung auf Ihrem System maximieren müssen, indem Sie nur einen Bereich der Dokumentmerkmale zuordnen, stellen Sie sicher, dass alle Merkmale, die von Ihren Workflow-Schritten benötigt werden, in der Dokumentmerkmalschablonendatei aufgelistet sind.

Eine Musterdatei mit Dokumentmerkmalschablonen befindet sich auf der Produkt-CD im Verzeichnis /samples. Nach der Installation finden Sie sie im Verzeichnis /path/extensions/doc/samples/. Beispielsweise ist unter Linux der Pfad/opt/infoprint/ippd. Unter Windows ist der PfadC:\Program Files\Ricoh\ProcessDirector.

Die Dokumentmerkmalschablonendatei listet die Datenbanknamen der Dokumentmerkmale auf. Sie können alle Einträge mit einem Leerzeichen oder Tabulatorzeichen zwischen den einzelnen Merkmalen auf einer einzigen Zeile einfügen oder jeden Eintrag auf eine separate Zeile setzen. Wenn ein Schritt, der auf der Schrittschablone ReadDocumentsFromDatabase basiert, die Dokumentmerkmaldatei erstellt, kopiert er die erste Zeile aus der Schablonendatei. Dann erstellt der Schritt eine separate Zeile für jedes dem Job zugeordnete Dokument. Jede Dokumentbeschreibungszeile listet die Merkmalwerte getrennt durch Tabulatoren oder Leerzeichen in der Reihenfolge auf, in der sie in der ersten Zeile erscheinen. Bei einem Wert Nicht festgelegt erscheint eine leere Zeichenfolge ('') in der Datei.

Die Verwendung einer Dokumentmerkmalschablonendatei ist optional, wird aber empfohlen, wenn Sie die Leistung maximieren müssen. Wird sie nicht benutzt, werden alle Dokumentmerkmale in die generierte Dokumentmerkmaldatei aufgenommen.

Die Dokumentmerkmalschablonendatei muss alle Merkmale enthalten, die von Schritten, die die Dokumentmerkmaldatei verarbeiten, benötigt werden. Zudem muss die Dokumentmerkmalschablonendatei je nach dem, welcher Schritt die Schablonendatei verwendet, bestimmte Merkmale enthalten. Die folgenden Merkmale werden von BuildPDFFromDocuments, CreateAFPJobsFromDocuments und BuildAFPFromDocuments benötigt.

  • Doc.ChildJobID (*)
  • Doc.OriginalJobID (*)
  • Doc.OriginalSequence (*)
  • Doc.SequenceInChild (*)
  • Doc.OriginalSheets
  • Doc.DataOffset (für AFP-Jobs)
  • Doc.DataLen (für AFP-Jobs)

Die mit einem Sternchen (*) gekennzeichneten Dokumentmerkmale sowie das Merkmal Doc.ID werden unabhängig davon, ob sie in der Schablone definiert sind, automatisch in die Dokumentmerkmaldatei aufgenommen.

1.5.5.5 Dokumentmerkmaldatei

RICOH ProcessDirector verwendet Informationen aus der Dokumentmerkmaldatei in den folgenden Prozessen:

  • Schritte, die Dokumente sortieren, gruppieren und teilen. Wollen Sie beispielsweise einen Schritt verwenden, der Dokumente nach Postleitzahlen sortiert, muss ein Merkmal wie beispielsweise Doc.Custom.ZipCode in der Dokumentmerkmaldatei vorhanden sein.
  • Externe Programme, die Dokumentmerkmale verarbeiten.
  • Schritte, die Dokumentmerkmaldateien zur Verwendung mit Postsoftware verarbeiten. Die Postal-Enablement-Funktion bietet folgende Schritte: BuildExternalDocPropsFle, MapExternalResultsFileToDocProps und UpdateDocPropsFromExtResultsFile. Die Merkmale Doc.ID oder Doc.SequenceInChild müssen in die Dokumentmerkmaldatei aufgenommen werden, damit diese Schritte erfolgreich ausgeführt werden können.
  • Schritte, die Dokumentmerkmaldateien zur Verwendung mit Werten aus externen Dateien verarbeiten. Alle Dokumentenverarbeitungsfunktionen stellen die Schritte SetDocPropsFromList und EmailDocuments bereit. Das Einstellungsverwaltung-Feature stellt den Schritt ApplyPreferences bereit.
  • Schritte, die AFP-Dokumente verarbeiten, beispielsweise Schritte, die auf den Schrittvorlagen CreateAFPJobsFromDocuments und BuildAFPFromDocuments basieren. Die folgenden Merkmale müssen in die Dokumentmerkmaldatei aufgenommen werden, damit der Schritt CreateAFPJobsFromDocuments oder BuildAFPFromDocuments erfolgreich ausgeführt werden kann:
    • Doc.OriginalJobID
    • Doc.ChildJobId
    • Doc.SequenceInChild
    • Doc.OriginalSequence
    • Doc.OriginalSheets
    • Doc.DataOffset
    • Doc.DataLen
  • Schritte, die PDF-Dokumente verarbeiten, beispielsweise Schritte, die auf der Schrittvorlage BuildAFPFromDocuments basieren. Die folgenden Merkmale müssen in die Dokumentmerkmaldatei aufgenommen werden, damit der Schritt BuildPDFFromDocuments erfolgreich ausgeführt werden kann:
    • Doc.OriginalJobID
    • Doc.ChildJobId
    • Doc.SequenceInChild
    • Doc.OriginalSequence
    • Doc.OriginalSheets

Die erste Zeile in der Dokumentmerkmaldatei enthält die Informationen aus der Dokumentmerkmalschablonendatei. Jede zusätzliche Zeile enthält Werte für jedes der Merkmale aus einem einzigen Dokument.

Die folgenden Schritte erstellen automatisch die Dokumentmerkmaldatei:

  • Ein Schritt, der auf der Schrittvorlage IdentifyDocuments basiert, erstellt die Dokumentmerkmaldatei unter Verwendung der Visual Workbench – Steuerdatei als Anleitung.
  • Ein Schritt, der auf der Schrittvorlage IdentifyPDFDocuments basiert, erstellt die Dokumentmerkmaldatei unter Verwendung der RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Steuerdatei als Anleitung.
  • Ein Schritt, der auf der Schrittvorlage ReadDocumentsFromDatabase basiert, erstellt die Dokumentmerkmaldatei unter Verwendung einer Dokumentmerkmalschablonendatei als Anleitung.
  • Ein Schritt, der auf der Schrittvorlage CreateJobsFromDocuments oder CreatePDFJobsFromDocuments basiert, erstellt die Dokumentmerkmaldatei für untergeordnete Jobs unter Verwendung der Dokumentmerkmaldatei des übergeordneten (aktuellen) Jobs als Anleitung.

Diese Schritte können die Dokumentmerkmaldatei verändern:

  • GroupDocuments
  • SortDocuments
  • SplitDocuments
  • SetDocPropsFromList
  • ApplyPreferences (nur Einstellungsverwaltung)
  • UpdateDocPropsFromExtResultsFile (nur Postal-Enablement)
Die Dokumentmerkmaldatei kann auch von einem externen Programm oder von einem angepassten Schritt verwendet werden, die Sie erstellen.

Eine Dokumentmerkmaldatei enthält immer die Merkmale Doc.ChildJobId und Doc.SequenceInChild. Wird ein Schritt (beispielsweise GroupDocuments) ausgeführt, der Dokumentgruppen erstellt, enthält die Dokumentmerkmaldatei mehrere Werte für Doc.ChildJobID.

RICOH ProcessDirector stellt Methoden bereit (beispielsweise getFileName und getAbsoluteFileName), durch die Sie auf externe Programme zugreifen können, um Spooldateien im Spoolverzeichnis für den Job zu lesen und zu schreiben. Weitere Informationen enthält das Thema RICOH ProcessDirector-Methoden wie beispielsweise getFileName verwenden.

Die Dokumentmerkmaldatei wird im Spoolverzeichnis für den Job gespeichert. Wenn der Schritt IdentifyDocuments oder IdentifyPDFDocuments die Datei erstellt, hat der Dateiname das folgende Format: jobid.original.dpf (zum Beispiel 10000009.original.dpf). Wenn der Schritt WriteDocumentsToDatabase ausgeführt wird, kopiert er die Datei und fügt zusätzliche Merkmale einschließlich Doc.ID hinzu. Die neue Datei wird mit einem Dateinamen in diesem Format gespeichert: jobid.document.dpf (z. B. 10000009.document.dpf). Die Werte haben UTF-8-Format und sind durch Tabulatoren getrennt.

Einige Informationen in der Dokumentmerkmaldatei werden nicht in der Datenbank gespeichert, sondern nur während der Verarbeitung von Schritten verwendet. Beispielsweise befinden sich die folgenden Informationen in der Dokumentmerkmaldatei, aber nicht in der Datenbank:

Doc.DataOffset
Die relative Position der Druckdaten für das Dokument in der AFP-Druckdatei des Originaljobs.
Doc.DataLen
Die Länge der Druckdaten für das Dokument in der AFP-Druckdatei des Originaljobs.

1.5.5.6 Merkmalbedingungsdatei

Auf der Schrittvorlage SetDocPropsFromConditions basierende Schritte legen auf der Basis einer Merkmalbedingungsdatei Dokumentmerkmale oder Jobmerkmale in dem aktuellen Job fest. Die Bedingungen werden in einer CSV-Datei (Datei mit durch Kommas getrennten Werten) definiert. Eine Muster-Dokumentmerkmalbedingungsdatei ist unter /aiw/aiw1/samples/doc/DocPropConditions.csv gespeichert. Wenn Sie über das Postal-Enablement-Feature verfügen, finden Sie weitere Musterdateien unter /aiw/aiw1/samples/control_files/postal.
    Wichtig:
  • Wenn Sie die Merkmalbedingungsdatei bearbeiten, öffnen Sie sie in einem Texteditor. Bearbeiten Sie die Datei nicht in Microsoft Excel.

Sie können die Merkmalbedingungsdatei verwenden, um Werte für Merkmale mit oder ohne Bedingungen festzulegen. Sie können auch eine getrennte Include-Datei verwenden, um Merkmale im Format Merkmal = Wert zu definieren.

Werte mit Bedingungen festlegen

Die erste Zeile in der Merkmalbedingungsdatei ist eine Kopfzeile (header) in der die Datenbanknamen von Dokument- oder Jobmerkmalen durch Kommas getrennt aufgelistet sind. Normalerweise sind ganz links in der Kopfzeile die Merkmale angegeben, die auf eine oder mehrere Bedingungen geprüft werden sollen. Diese Reihenfolge ist jedoch nicht zwingend.

Auf die Kopfzeile folgen eine oder mehrere Bedingungszeilen, in denen die Bedingungen definiert werden sowie die Merkmalwerte, die festgelegt werden sollen, wenn alle Bedingungen in dieser Zeile zutreffen. Im Grunde stellt jede Bedingungszeile eine If-Then-Anweisung (wenn-dann) dar. Alle in einer Zeile angegebenen Bedingungen müssen zutreffen. Wenn nur eine der Bedingungen in einer Zeile unwahr ist, wird keiner der Werte in der Zeile festgelegt. Die Werte in den Bedingungszeilen werden durch Kommas voneinander getrennt.

Dieses Beispiel zeigt die Inhalte einer Merkmalbedingungsdatei, die Merkmalwerte anhand von Bedingungen festlegt:

Doc.Custom.MailCategory,Job.Name,Doc.Run.PAVE
=USPS,,Yes
=USPS,~XYZ*,No
=NonUSPS,,No
=Exception,,No

Die erste Bedingung if-then legt einen Standardwert fest, und RICOH ProcessDirector setzt bei einer Poststückkategorie USPS das Merkmal Doc.Run.PAVE auf Yes (Ja). Die zweite Zeile setzt den Wert von Doc.Run.PAVE auf Nein, wenn der Jobname mit XYZ beginnt.

Es wird empfohlen, alle Merkmale, die Teil von Bedingungen sind, links von den Merkmalen zu stellen, die Werte erhalten.

Merkmale, die Teil von Bedingungen sind, verwenden Bedingungszeichen aus dieser Gruppe:

Bedingungszeichen in der Bedingungsdatei
Bedingungszeichen Bedingung Beispiel/Hinweise
=[Wert] Gleich =Fir
<>[Wert] Ungleich <>Fir
<[Wert] Kleiner als <4900000
>[Wert] Größer als >61000
<=[Wert] Kleiner-gleich <=61207
>=[Wert] Größer-gleich >=61207
~[Wert] Ähnlich wie ~INSURE*.PDF
!~[Wert] Nicht ähnlich wie !~*.PDF
"([Wert1],[Wert2],...)" In (muss mit runden Klammern beginnen und enden, die von Anführungszeichen umgeben sind). "(PRTA, PRTB)"
"!([Wert1],[Wert2],...)" Nicht in (muss mit runden Klammern beginnen und enden, die von Anführungszeichen umgeben sind). !"(PRTA, PRTB)"
(Leer) Platzhalterzeichen (*) Wenn eine Bedingung leer ist, wird sie immer als wahr angesehen.

    Hinweis:
  • Sie können das Rautenzeichen (#) verwenden, um Kommentare einzufügen. Nur vollständige Zeilen können Kommentare darstellen. Das Zeichen # muss sich an der ersten Position der Zeile befinden.
  • Schlüsselwortzeichen können durch Leerzeichen von Bedingungswerten getrennt werden.
  • Beim Festlegen von Positionsmerkmalen können Sie eines dieser beiden Formate wählen: property-name[process-name][phase-name][step-name] oder [phase-name][step-name]. Mit Positionsmerkmalen können keine anderen Merkmale festgelegt werden.
  • Mit den Bedingungen Ähnlich wie und Nicht ähnlich wie werden die Zeichen ? und * als Platzhalterzeichen benutzt. Das Fragezeichen entspricht einer Übereinstimmung eines einzelnen Zeichens, während der Stern einer Übereinstimmung einer beliebigen Anzahl von Zeichen entspricht.
  • Sie können die RICOH ProcessDirector-Symbolschreibweise in der Bedingungsdatei verwenden, um Bedingungen auf der Grundlage des aktuellen Wertes eines bestimmten Dokument- oder Jobmerkmals festzulegen oder Werte zuzuweisen. Eine Beschreibung der Syntax der Symbolschreibweise finden Sie unter dem Thema RICOH ProcessDirectorSymbolschreibweise im Informationszentrum. Sie können die Symbolschreibweise auch mit Literalzeichenfolgen verwenden (weitere Informationen siehe unten).
  • Befindet sich in einem Bedingungsfeld ein Gleichheitszeichen (=) ohne einen Wert, ist die Bedingung wahr, wenn der Merkmalwert des Jobs leer ist. Enthält ein Feld einen leeren Wert, wird das Merkmal für diese Zeile ignoriert. Es ist nicht Teil einer Bedingung, und der Wert wird nicht geändert. Aufgrund dieser Regel kann der Schritt ein Jobmerkmal nicht auf einen leeren Wert setzen. Um ein Merkmal manuell auf einen leeren Wert zu setzen, verwenden Sie den Ausdruck ${null}.
  • Jede Zeile wird unabhängig ausgewertet.
  • Alle Zeilen mit Bedingungen, die mit den Merkmalen eines Jobs oder Dokuments übereinstimmen, werden angewendet. Die Zeilen werden in der Reihenfolge angewendet, in der sie in der Bedingungsdatei auftreten. Innerhalb einer Zeile werden Merkmalwerte von links nach rechts angewendet.
  • Führende und abschließende Leerzeichen werden aus Feldwerten entfernt, bevor eine Vergleichsoperation oder eine Festlegungsoperation erfolgt. Leerzeichen innerhalb eines Werts (Leerzeichen, die kein führendes oder abschließendes Leerzeichen sind) werden beibehalten.
Ein Segment eines Merkmalwerts mit Symbolschreibweise und Unterzeichenfolge-Angabe verwenden

Wenn Sie nur einen Teil des Merkmals in einer Bedingung verwenden möchten (z. B. nur die ersten 5 Zeichen eines Merkmalwerts), können Sie die Unterzeichenfolge-Angabe verwenden, um den zu benutzenden Teil des Merkmals anzugeben.

Die Syntax lautet:

  • ${property_name;substr;start;length}
Dabei gilt Folgendes:
  • property_name ist der Name des Merkmals, wie z. B. Job.Name.
  • start ist die Position in der Zeichenfolge, ab der Sie beginnen möchten.
  • length ist die Anzahl der Zeichen, die in der Bedingung benutzt werden sollen. Wenn Sie eine Länge angeben, die länger als die Anzahl der Zeichen im Merkmal ist, wird der Rest des Merkmals benutzt.

    Hinweis:
  • Die Zeichenfolge wird nullbasiert indiziert. Beispielsweise befinden sich das erste Zeichen an der Position 0 und das fünfte Zeichen an der Position 4.

Die folgende Tabelle zeigt einige Beispiele:

Beispiele für Unterzeichenfolgenwerte:
Merkmalbedingungsdatei enthält ... Merkmalwert Ergebnis
${Job.Name;substr;0;4} Job.Name = USPS-FullService USPS
${Job.Name;substr;5;8} Job.Name = USPS-OversizeFlat Oversize

Aufeinander folgende Werte mit Symbolschreibweise erstellen

Zusätzlich zum Festlegen von Bedingungen oder Zuweisen von Werten basierend auf dem aktuellen Wert eines bestimmten Merkmals können Sie die Symbolschreibweise auch benutzen, um Symbole zu kombinieren und einen aufeinander folgenden einzelnen Wert zu erstellen oder sie mit Literalzeichenfolgen benutzen.

Die folgende Tabelle zeigt einige Beispiele:

Beispiele für aufeinander folgende Merkmalwerte
Merkmalbedingungsdatei enthält ... Tatsächliche Merkmalwerte Ergebnis
Job.Custom.A,Job.Custom.Z

${Job.Custom.D}${Job.Custom.E},4

Job.Custom.D=5 und Job.Custom.E=9 Job.Custom.A=59

Job.Custom.Z=4

Doc.Custom.MailCategory,Job.Name,Doc.Run.PAVE

=USPS,${Job.Custom.D} Flat,No

Doc.Custom.MailCategory=USPS und Job.Custom.D=Oversize

Job.Name=Oversize Flat

Doc.Run.PAVE=No

Werte festlegen, ohne Bedingungen zu definieren

Das Format der Bedingungsdatei ist identisch: eine Kopfzeile, die Merkmaldatenbanknamen enthält, und eine zweite Zeile, in der Merkmalwerte aufgelistet werden. Allerdings enthält die Bedingungsdatei nur zwei Zeilen. Wenn Sie mehr als eine Zeile mit Merkmalwerten angeben, werden nur die Werte in der letzten Zeile gespeichert.

Dieses Beispiel zeigt die Inhalte einer Merkmalbedingungsdatei, die Merkmalwerte ohne Bedingungen festlegt:

Doc.Custom.MailCategory,Job.Name,Doc.Run.PAVE
USPS,PostalDiscount,Yes

Werte mit separater Include-Datei festlegen

Wenn Sie mit einer Sammlung von Merkmalen arbeiten, die für verschiedene Workflows identisch sind, können Sie diese Merkmale in einer separaten Include-Datei definieren und in der Merkmalbedingungsdatei auf diese verweisen.

Um auf eine separate Include-Datei zu verweisen, tragen Sie in die Kopfzeile der Merkmalbedingungsdatei @include ein, und geben Sie in der zweiten Zeile der Datei den relativen oder absoluten Pfad der Include-Datei an.

    Wichtig:
  • Mithilfe des Linux Begrenzungszeichens (/) können Sie den absoluten Verzeichnispfad zur Include-Datei auf einem Windows-System angeben. Beispiel: Wenn sich die Include-Datei auf einem Windows-System in C:\Projects\data.txt befindet, geben Sie /Projects/data.txt an.

Dieses Beispiel zeigt die Inhalte einer Merkmalbedingungsdatei, die @include und den Pfad einer separaten Include-Datei enthält:

Doc.Custom.MailCategory,Job.Name,@include
USPS,Priority,../prop-assignments/usps-properties.txt

In diesem Beispiel wird dem Merkmal MailCategory der Wert "USPS" zugewiesen, der Jobname wird auf "Priority" gesetzt, und der relative Pfad der Include-Datei usps-properties.txt wird angegeben.

In der Include-Datei werden Merkmalwerte im Format Merkmalname = Wert definiert. Das folgende Beispiel zeigt das Format der Include-Datei:

Doc.Insert.RecipientName=George Rogers
Job.CustomerName=CerbCo

Die Bedingungsdatei wird von links nach rechts und von oben nach unten verarbeitet. Die Beispiele in der folgenden Tabelle machen deutlich, wie die Merkmalbedingungsdatei und die Include-Datei zuvor festgelegte Merkmale außer Kraft setzen können. (Diese Beispiele dienen nur zur Illustration und sind nicht zur tatsächlichen Verwendung als Bedingungsdatei bestimmt.)

Beispiele für die Verarbeitungsreihenfolge von Bedingungsdatei und Include-Datei:
Merkmalbedingungsdatei enthält ... Include-Datei enthält ... Ergebnis
Job.Name,@include

=,../prop-assignments/usps-properties.txt

Job.Name=FlatFold Wenn der Jobname nicht bereits definiert ist, wird er durch die Include-Datei als "FlatFold" definiert.
Doc.Custom.Zip, Doc.Custom.Location, Doc.Custom.Location, @include

<50000, EAST, NEW HAMPSHIRE, /Projects/data.txt

Job.CityPopulation = 42400 Wenn "Zip" kleiner als 50000 ist, setzt die Bedingungsdatei das Merkmal "Location" auf EAST, anschließend setzt die Bedingungsdatei das Merkmal "Location" auf NEW HAMPSHIRE, und schließlich setzt die Include-Datei /Projects/data.txt das Merkmal "CityPopulation" auf 42400.

Doc.Custom.Location = NEW HAMPSHIRE

Job.CityPopulation = 42400

Doc.Custom.Zip, Doc.Custom.Location, @include, Doc.Custom.Location

<50000, EAST, /Projects/data.txt, NEW HAMPSHIRE

Doc.Custom.Location = CONCORD

Job.CityPopulation = 42400

Wenn "Zip" kleiner als 50000 ist, setzt die Bedingungsdatei das Merkmal "Location" auf EAST, anschließend setzt die Include-Datei /Projects/data.txt das Merkmal "Location" auf CONCORD und das Merkmal "CityPopulation" auf 42400, und schließlich setzt die Bedingungsdatei das Merkmal "Location" auf NEW HAMPSHIRE.

Doc.Custom.Location = NEW HAMPSHIRE

Job.CityPopulation = 42400

Doc.Custom.Zip, Doc.Custom.Location, @include, @include

<50000, EAST, /Projects/data.txt, /Projects/data2.txt

/Projects/data.txt

Doc.Custom.Location = CONCORD

Job.CityPopulation = 42400

/Projects/data2.txt

Doc.Custom.Location = US ROUTE 202

Job.CityPopulation = 52400

Wenn Zip kleiner als 50000 ist, setzt die Bedingungsdatei das Merkmal "Location" auf EAST, anschließend setzt die Include-Datei /Projects/data.txt das Merkmal "Location" auf CONCORD und das Merkmal "Population" auf 42400, und schließlich setzt die Include-Datei /Projects/data2.txt das Merkmal "Location" auf US ROUTE 202 und das Merkmal "CityPopulation" auf 52400.

Doc.Custom.Location = US ROUTE 202

Job.CityPopulation = 52400

    Hinweis:
  • Sie können die RICOH ProcessDirector-Symbolschreibweise für Teile des Include-Dateinamens verwenden. Wenn Sie beispielsweise als Dateiname ${Job.RequestedPrinter}.equipmentprops.txt verwenden, wählt das System automatisch die Datei mit den für den angeforderten Drucker geeigneten Merkmalen aus (für jeden Wert von Job.RequestedPrinter). Eine Beschreibung der Syntax der Symbolschreibweise finden Sie im entsprechenden Referenzthema.

1.5.6 Behindertengerechte Bedienung

Ziel von Ricoh ist es, jeder Person – unabhängig vom Alter oder von einer eventuellen Behinderung – den Zugriff auf Produkte zu ermöglichen.

Weitere Informationen in Bezug auf die Verpflichtung zur barrierefreien Bedienung finden Sie auf der Seite "Barrierefreie Bedienung" auf der Ricoh Website.

Funktionen zur behindertengerechten Bedienung

Funktionen zur behindertengerechten Bedienung helfen Personen mit Behinderungen, wie beispielsweise Bewegungseinschränkungen oder Sehschwächen, bei der erfolgreichen Nutzung von Produkten der Informationstechnologie.

Mit den wichtigsten Eingabehilfen dieses Produkts haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • Verwenden Sie Bildschirmvorhänge, Bildschirmlupen und andere Hilfstechnologien.
  • Verwenden Sie eine Tastatur statt einer Maus.
  • Ändern Sie Attribute, wie Lautstärke, Farbe, Kontrast und Font-Größe.
  • Unterscheiden Sie zwischen den Tasten durch leichte Berührung, ohne die Tasten tatsächlich zu drücken.
  • Schließen Sie alternative Eingabe- und Ausgabegeräte wie z. B. spezielle Zeigegeräte und Braille-Displays an.

Darüber hinaus liegen das Information Center und die Veröffentlichungen für das Produkt in einem behindertengerechten Format vor.

RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat Markup-Navigator, Tasten für Direktaufrufe

Wenn ein von Ihnen definiertes Markup-Objekt im Markup-Navigator den Fokus hat, können Sie diese Tasten für Direktaufrufe verwenden:

Markup-Navigator, Tasten für Direktaufrufe
Beschreibung Taste
Öffnet das Dialogfeld Bearbeiten Geben Sie Folgendes ein:
Löscht ein Markup-Objekt Löschen
Navigation mit der Tastatur

Dieses Produkt benutzt die Microsoft Windows-Standardnavigationstasten.

1.6 RICOH ProcessDirector Plug-in für Adobe Acrobat verwenden

1.6.1 Einführung

1.6.1.1 Wichtig:

Gemäß maximal zulässigen Umfang durch geltendes Recht, haftet der Hersteller in keinem Fall für irgendwelche Schäden, die aus den Fehlern dieses Geräts, den Verlusten von Dokumenten oder Daten oder der Verwendung oder der Nichtverwendung dieses Produkts und Bedienungsanleitungen entstehen.

Stellen Sie sicher, dass Sie wichtige Dokumente oder Daten immer kopieren oder über Sicherungskopien davon verfügen. Dokumente oder Daten können aufgrund Ihrer Bedienfehler oder von Fehlfunktionen der Software gelöscht werden. Sie sind auch verantwortlich dafür, Maßnahmen zum Schutz gegen Viren, Würmer und andere schädliche Software zu ergreifen.

Unter keinen Umständen sind die Hersteller haftbar für Dokumente, die von Ihnen unter Verwenden dieses Produkts oder der Ergebnisse der Daten, die von Ihnen ausgeführt wurden, erstellt wurden.

1.6.1.2 Vorsichtshinweise zu diesem Handbuch

  • Einige Abbildungen oder Erklärungen in diesem Handbuch können aufgrund von Verbesserungen oder Änderungen des Produkts von Ihrem Produkt abweichen.
  • Die Inhalte dieses Dokuments können ohne vorherige Ankündigung geändert werden.
  • Kein Teil dieses Dokuments darf in irgendeiner Form ohne zuvor vom Hersteller erteilte Genehmigung vervielfältigt, repliziert, kopiert, geändert oder zitiert werden.
  • In der gesamten Veröffentlichung geben die Verweise auf Verzeichnispfade nur die Standardpfade an. Wenn Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat an einem anderen Speicherort, einschließlich eines anderen Laufwerks, installieren, müssen Sie die Pfade entsprechend anpassen.

    Wenn Sie beispielsweise RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat in Laufwerk D: des Computers installieren, auf dem ein Betriebssystem von Windows ausgeführt wird, ersetzen Sie in den Verzeichnispfaden C: mit D:.

1.6.1.3 Veröffentlichungen für dieses Produkt

Die folgenden Dokumente sind für RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat verfügbar.
Bedienungsanleitungen

Diese Bedienungsanleitungen sind im Lieferumfang inbegriffen:

  • RICOH ProcessDirector: Integration mit anderen Anwendungen

    In diesem Handbuch werden technische Informationen über Methoden zur Konfiguration von RICOH ProcessDirector bereitgestellt, sodass ein Austausch von Daten mit anderen Anwendungen möglich ist.

  • RICOH ProcessDirector für Linux oder Windows: Planung und Installation

    In diesem Handbuch werden Planungs- und Installationsverfahren für RICOH ProcessDirector auf Ihrem Betriebssystem beschrieben. Die Veröffentlichungs-CD enthält die Version dieses Handbuchs für Ihr Betriebssystem: Linux oder Windows.

  • RICOH ProcessDirector: Installieren von Dokumentverarbeitungsfunktionen

    In diesem Handbuch wird erläutert, wie RICOH ProcessDirector-Funktionen, die beide Jobs steuern und verfolgen und die einzelnen Dokumente in Jobs installiert werden.

  • RICOH ProcessDirector: Verwenden von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat (diese Veröffentlichung)

    In diesem Handbuch wird erläutert, wie Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat verwenden. Sie können mit dem Adobe Acrobat Plug-in Barcodes, Bilder und andere Erweiterungen in einer PDF-Datei definieren. Nachdem Sie Ihre Verbesserungen in einer Steuerdatei gespeichert haben, können RICOH ProcessDirector-Workflows die Steuerdatei verwenden, um ähnliche Verbesserungen an PDF-Dateien vorzunehmen.

  • Schriftart-Zusammenfassung

    Im Handbuch werden Font-Konzepte erklärt und die verschiedenen Arten von Fonts in der InfoPrint Font Collection. Die Zusammenfassung Font Summary ist nur auf Englisch verfügbar.

  • White Paper: Verwenden der Enhance-AFP-Funktion

    In diesem Handbuch wird erklärt, wie Enhance-AFP-Steuerdateien konfiguriert und verwendet werden. Dieses Handbuch ist nur auf Englisch verfügbar.

  • Die Liesmich-Datei von RICOH ProcessDirector (readme.html)

    In dieser Datei erfahren Sie, wie Sie auf andere Veröffentlichungen zugreifen. Die Readme-Datei ist nur auf Englisch verfügbar.

  • Die RICOH ProcessDirector-Veröffentlichungshinweise

    In diesen Versionshinweisen erhalten Sie Informationen über die RICOH ProcessDirector-Veröffentlichung, einschließlich neuer Funktionen und Updates; bekannte Beschränkungen, Probleme und Umgehungen; und Code-Änderungsanfragen. Die Versionshinweise sind nur auf Englisch verfügbar.

Sie können englische Publikationen im PDF-Format vom RICOH Software-Informationszentrum (https://help.ricohsoftware.com/swinfocenter/) herunterladen.

RICOH ProcessDirector-Informationszentrum

Dieses RICOH ProcessDirector-Informationszentrum enthält Themen, die Administratoren, Aufsichtspersonen und Bediener verwenden können, um sich mit den Dokument-Features von RICOH ProcessDirector vertraut zu machen. Das Informationszentrum steht über die Benutzeroberfläche von RICOH ProcessDirector zur Verfügung und bietet eine schnelle Navigationsmöglichkeit und Suchfunktionen.

RICOH ProcessDirector-Hilfe

Das Feld "Hilfe" steht auf vielen Bildschirmen der Dokumentverarbeitungs-Features von RICOH ProcessDirector zur Verfügung, um Informationen zu bestimmten Aufgaben und Einstellungen bereitzuhalten.

1.6.1.4 So lesen Sie die Dokumentation

1.6.1.4.1 Vor der Verwendung von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat

Dieses Handbuch enthält Anweisungen und Warnungen in Bezug auf die korrekte Verwendung von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat. Lesen Sie vor Verwendung von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat dieses Handbuch sorgfältig und vollständig. Bewahren Sie dieses Handbuch für zukünftige Verwendungen auf.

1.6.1.4.2 Verwenden der Handbücher

Verwenden Sie die Handbücher je nach Bedarf.
So erfahren Sie mehr über die Installation von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat:
Siehe RICOH ProcessDirector: Installieren von Dokumentenverarbeitungsfunktionen.
Erfahren Sie, wie Sie die Funktionen und Vorgänge von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat nutzen:
Siehe RICOH ProcessDirector: Verwenden von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat. Diese Informationen sind auch im Plug-in-Hilfesystem und im RICOH ProcessDirector-Informationszentrum zu finden.
Anzeigen der Veröffentlichungen
RICOH ProcessDirector: Installation von Features zur Dokumentverarbeitung steht Ihnen zur Verfügung, wenn Sie das Installationsprogramm ausführen. Dadurch erhalten Sie Zugriff auf die Veröffentlichung, während die Anwendung installiert wird.

RICOH ProcessDirector: Installation von Dokumentverarbeitungsfunktionen und RICOH ProcessDirector: Verwendung von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat sind auch über die Benutzerschnittstelle von RICOH ProcessDirector verfügbar.

Klicken Sie in der oberen Menüleiste der Benutzerschnittstelle von RICOH ProcessDirector auf die Schaltfläche Informationen, und wählen Sie eine der Publikationen zum Herunterladen aus.

    Hinweis:
  • Ein PDF-Anzeigetool wie Adobe Acrobat Reader ist für die Anzeige der Veröffentlichungen erforderlich.
  • Sie müssen sich auf der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle anmelden, um die Publikationen anzuzeigen.
Anzeigen des Hilfesystems

Das RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Hilfesystem kann über die Anwendung aufgerufen werden. Klicken Sie auf dem Dialogfeld auf Hilfe.

1.6.1.5 Weitere Informationen

Informationen zu unseren Produkten enthalten die folgenden Websites:

1.6.1.6 Symbole

Die folgenden Symbole in diesem Handbuch helfen Ihnen, Inhalte schnell zu identifizieren.

    Wichtig:
  • Dieses Symbol zeigt Punkte, auf die Sie bei der Verwendung des Produkts achten müssen. Diese Erläuterungen sollten Sie unbedingt lesen.

    Hinweis:
  • Dieses Symbol zeigt hilfreiche zusätzliche Informationen an, die nicht unbedingt erforderlich sind, um eine Aufgabe auszuführen.

Bold
Fettdruck zeigt die Namen der Dialogfelder, Menüs, Menüoptionen, Einstellungen, Feldbezeichnungen, Schaltflächen und Tasten an.
Kursiv
Kursivdruck weist auf den Titel der Anleitungen und Variablen hin, die Sie mit Ihren eigenen Informationen ersetzen müssen.
Monospace
Monospace type weist auf Computer-Eingabe und -Ausgabe hin.

1.6.1.7 Abkürzungen

In dieser Veröffentlichung verwendete Abkürzungen.
HTTP
Hyper Text Transfer Protocol
IP
Internet Protocol
OMR
Optical Mark Recognition
PDF
Portable Document Format

1.6.1.8 Marken

RICOH ProcessDirector ist eine Marke der Ricoh Company, Ltd. in den Vereinigten Staaten und/oder anderen Ländern.

Adobe, Reader und PostScript sind Marken von Adobe Systems Inc. in den USA und/oder anderen Ländern.

Microsoft, Windows, Windows Server und Internet Explorer sind Marken von Microsoft Corporation in den USA und/oder anderen Ländern.

Oracle und Java sind eingetragene Marken von Oracle und/oder seinen Tochterfirmen.

UNIX ist eine eingetragene Marke von The Open Group.

Sentinel® ist eine eingetragene Marke von Thales DIS CPL USA, Inc.

Die richtigen Namen der Betriebssysteme von Windows lauten folgendermaßen:

  • Die Produktnamen von Windows 7 lauten folgendermaßen:
    • Microsoft Windows 7 Professional
    • Microsoft Windows 7 Ultimate
    • Microsoft Windows 7 Enterprise
  • Die Produktnamen von Windows 10 lauten folgendermaßen:
    • Microsoft Windows 10 Pro
    • Microsoft Windows 10 Enterprise
  • Der Produktname von Windows 11 lautet:
    • Microsoft Windows 11 Pro
  • Die Produktnamen von Windows Server 2016 lauten folgendermaßen:
    • Microsoft Windows Server 2016 Standard
  • Der Produktname von Windows Server 2019 lautet:
    • Microsoft Windows Server&nbsp;2019 Standard
  • Der Produktname von Windows Server 2022 lautet:
    • Microsoft Windows Server 2022 Standard
  • Windows Server 2025:
    • Microsoft Windows Server 2025 Standard

Andere hier aufgeführte Produktnamen dienen nur Identifikationszwecken und können Marken ihrer jeweiligen Firmen sein. Wir verzichten auf alle Rechte an diesen Marken.

1.6.2 Übersicht

1.6.2.1 RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat

RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat ist ein Adobe Acrobat Professional-Plugin, mit dem Sie Erweiterungen in einer PDF-Datei definieren und anzeigen können, die repräsentativ für PDF-Dateien ist, die von den Schritten in Ihren Workflows verarbeitet werden.

Zu Erweiterungen gehören Barcodes, OMR-Markierungen, Bilder, verdeckte Bereiche und Text. Die Erweiterungen, die Sie in der PDF-Datei definieren, werden nicht in der PDF-Datei sondern in Steuerdateien gespeichert, die Sie für den Server bereitstellen, der von RICOH ProcessDirector verwendet wird. RICOH ProcessDirector verwendet die Steuerdateien, um die gleichen Erweiterungen auf Produktions-PDF-Dateien anzuwenden, wenn es diese für den Druck verarbeitet.

Um die Markup-Funktionen zu erweitern, bietet RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat Seitengruppen, Dokumentmerkmale und bedingte Verarbeitung.

1.6.2.2 Beispiel-PDF-Dateien

Bei der Arbeit mit RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat besteht das Ziel darin, eine PDF-Datei zu markieren, die Ihren Produktions-PDF-Dateien entspricht, aber kleiner ist als Ihre Produktionsdateien, insbesondere wenn Ihre Produktions-PDF-Dateien umfangreich sind (z. B. über 1000 Seiten). Mit einer kleineren Datei können Sie beim Hinzufügen von Markierungen und bei der Verwendung der Vorschau und der Anzeige extrahierter Dokumenteigenschaften schneller arbeiten.

Sie müssen Markups nur in einer Beispiel-PDF-Datei definieren, alle Änderungen in Steuerdateien speichern und dann mit RICOH ProcessDirector diese Änderungen auf alle Produktions-PDF-Dateien anwenden, die der Beispiel-PDF-Datei entsprechen. Wenn Sie RICOH ProcessDirector verwenden, um PDF-Dateien zu verarbeiten, die unterschiedliche Formate oder unterschiedliche Dokumenteigenschaften haben, müssen Sie für jeden Dateityp, den Sie mit RICOH ProcessDirector drucken, eine Beispiel-PDF-Datei markieren.

Sowohl Ihre Muster- als auch Ihre Produktions-PDF-Dateien müssen alle Schriftarten und Bilder in der PDF-Datei selbst enthalten. Wenn Sie PDF-Dateien mit unterschiedlichen Seitengrößen haben, werden Markierungen möglicherweise nicht so angezeigt, wie Sie es erwarten. Als Positionsreferenz für alle Markups, Dokumentmerkmale und Seitengruppendefinitionen dient die obere linke Ecke einer Seite.

1.6.2.3 Seitengruppen

Eine Seitengruppe ist eine Reihe von Seiten, die ein einziges Dokument bilden, wie beispielsweise ein Poststück oder ein Kundenkontoauszug, innerhalb einer PDF-Datei. In RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat ist ein Dokument eine Seitengruppe. Eine einzelne PDF-Datei kann viele Dokumente enthalten. Wird eine komplette PDF-Datei als eine einzige Seitengruppe behandelt, stellt die PDF-Datei ein Dokument dar.

Bevor Sie ein Markup hinzufügen, sollten Sie eine Seitengruppe definieren. Nachdem Sie eine Seitengruppe definiert haben, können Sie Markups auf bestimmte Seiten in jedem Dokument anwenden. Sie können zum Beispiel der ersten Seite eines jeden Dokuments einen Barcode hinzufügen, allen Vorderseiten eines Dokuments ein Bild hinzufügen oder der ersten Rückseite eines jeden Dokuments Text hinzufügen.

Sie können Seitengruppen auf folgende Weise definieren:

  • Als komplette PDF-Datei.

  • Als eine feste Anzahl von Seiten.

  • Auf Basis des von Ihnen ausgewählten Textes, der sich auf der ersten Seite jeder Seitengruppe an derselben Stelle befindet.

    RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat verwendet den wiederholten Text, um die erste Seite einer jeden Seitengruppe zu bestimmen. Sie haben zum Beispiel 100.000 Kundenkontoauszüge in einer PDF-Datei. Jeder Auszug verfügt über mindestens drei Seiten. Um eine Seitengruppe zu definieren, wählen Sie Seite 1 von, da dieser Text sich auf der ersten Seite jedes Auszugs an derselben Stelle befindet.

    Hinweis: Wenn Sie für die Definition von Seitengruppen eine Beispiel-PDF-Datei verwenden, stellen Sie sicher, dass Inhalt und Position des ausgewählten Texts innerhalb der Produktions-PDF-Dateien konsistent sind.

  • Auf Basis eines bestimmten Schlüsselworts oder -satzes, das bzw. der auf der ersten Seite eines Dokuments in einem Textbereich angezeigt wird. Der daneben stehende Text kann sich ändern, aber das Schlüsselwort oder der Schlüsselsatz bleibt gleich.

  • Auf Basis des von Ihnen angegebenen Textes, der sich auf der ersten Seite jeder Seitengruppe befindet. Wenn Sie den Text eingeben, können Sie Platzhalterzeichen einfügen. RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat interpretiert Platzhalterzeichen als beliebige Zeichen.

  • Auf Basis von regulären Java-Ausdrücken, die Sie definieren, um Text auf der ersten Seite jeder Seitengruppe anzugeben.

    Sie definieren beispielsweise einen regulären Java-Ausdruck, sodass RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat jedes Mal eine neue Seitengruppe beginnt, wenn der englische Text Page 1 of oder der spanische Text Página 1 de gefunden wird.

  • Wenn sich der Text in einem ausgewählten Bereich ändert.

    Sie ziehen beispielsweise einen Rahmen um den Kontonamen auf einem Auszug in einer PDF-Datei. Jedes Mal wenn sich der Text im Rahmen ändert, wird diese Seite zur ersten Seite einer neuen Seitengruppe. Die Position des Rahmens auf jeder Seite darf nur den zu bewertenden Text oder Leerräume (keinen Text) umschließen.

Verwenden Sie den Seitengruppen-Navigator, um eine Liste der Seiten in jeder Seitengruppe anzuzeigen. Sobald Sie überprüft haben, ob alle Seitengruppen korrekt sind, speichern Sie Ihre Steuerdatei, die Ihre neue Seitengruppendefinition enthält. Wenn Sie Dokumentmerkmale definieren, speichern Sie diese in derselben Steuerdatei. Dann fügen Sie den Namen und das Verzeichnis der Steuerdatei einem auf der Schrittschablone IdentifyPDFDocuments basierenden RICOH ProcessDirector-Schritt hinzu.

1.6.2.4 Dokumentmerkmale

Dokumentenmerkmale sind Daten, wie ein Kundenname oder eine Postleitzahl, die aus einer bestimmten Position auf einer Seite oder in einem Dokument extrahiert wurden. Mit Dokumentmerkmalen können Sie Markups hinzufügen, die auf variablen Informationen basieren. Sie können beispielsweise ein unterschiedliches Bild zu Dokumenten hinzufügen, die in verschiedene Staaten oder Regionen gesendet werden.

RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat verfügt über ein leistungsstarkes Parsing-Tool für Adressblöcke, mit dem Sie Stadt, Bundesland oder Region, Postleitzahl und andere Dokumentmerkmale aus komplexen Adressen mit variabler Zeilenzahl extrahieren können. Wenn Sie Dokumente in einem Job nachdrucken müssen, können Sie über RICOH ProcessDirector nach den Werten der Dokumenteigenschaften suchen, um die spezifischen Dokumente zu finden, die Sie nachdrucken müssen.

Sie können Ihre eigene Dokumenteigenschaft definieren oder eine RICOH ProcessDirector Dokumenteigenschaft aus einer Liste auswählen. Sie können die RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale mit Funktionen verwenden, die von RICOH ProcessDirector-Dokumentenverarbeitungsfunktionen bereitgestellt werden.

    Hinweis:
  • Wenn Sie mit RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat Dokumentmerkmale definieren, wählen Sie diese aus einer Liste Ihrer RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale aus.
  • Sie müssen Ihre RICOH ProcessDirector Dokumenteigenschaften in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat laden, um sie verwenden zu können. Während des Installationsvorgangs wird ein Beispielsatz von Dokumenteigenschaften in das Plug-in geladen. Nach der Installation des Plug-Ins oder jedes Mal, wenn Sie RICOH ProcessDirector Dokumenteigenschaften ändern, laden Sie die Dokumenteigenschaften erneut in das Plug-In. Weitere Informationen finden Sie unter RICOH ProcessDirector -Dokumentmerkmale laden.

Klicken Sie auf Ricoh Dokumentmerkmalwerte anzeigen, um sicherzustellen, dass die Dokumentmerkmalwerte korrekt extrahiert wurden.

Wenn Sie Dokumentmerkmalwerte mit einem externen Programm verwenden möchten, können Sie die Werte in einer durch Tabstopps getrennten Textdatei speichern.

1.6.2.5 Markup

RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat unterstützt fünf Arten von Markups: Barcodes, OMR-Markierungen, Bilder, Text und verdeckte Bereiche.

Für jeden Markup-Typ weisen Sie einen Namen zu, der die Markup-Inhalte identifiziert. Anschließend weisen Sie Werte für Ort, Positionierung und andere Merkmale zu. Sie können Dokumentmerkmale und eine bedingte Verarbeitung für die Markups festlegen und dabei je nach Dokument in der PDF-Datei unterschiedliche Daten verwenden.

Wenn RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat eine PDF-Datei anzeigt, erscheint Ihr Markup als eine Reihe von Kästchen mit Namen. Die PDF-Datei wird nicht verändert. Im Markup-Navigator können Sie Markups finden und bearbeiten, die von anderen Markups verdeckt werden.

Um den Inhalt und die Positionierung Ihres Markups auf bestimmten Seiten anzuzeigen und zu überprüfen, zeigen Sie die Vorschau der PDF-Datei an. Weitere Informationen finden Sie unter Vorschau für Markups.

1.6.2.6 Bedingte Verarbeitung

Wenn Sie mit RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat Markup zu einer PDF-Datei hinzufügen, können Sie Regeln für die bedingte Verarbeitung erstellen, um das Markup auf bestimmten Seiten zu platzieren. Sie können auch Regeln für die bedingte Verarbeitung verwenden, um Medien- und Finishing-Optionen anzuwenden und um die Seiten anzugeben, aus denen RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat und RICOH ProcessDirector Dokumenteigenschaftswerte extrahieren.

Regeln können auf der Grundlage von Seiten in Dokumenten Bedingungen festlegen, wie beispielsweise "Alle Vorderseiten", sowie auf der Grundlage von Jobmerkmalen, Dokumentmerkmalen, Statistiken und bedingten Auslösern (Text, der bestimmt, ob eine Bedingung erfüllt ist).

Zum Beispiel soll das Wort Rechnung am oberen Rand der ersten Seite eines Kontoauszugs als Auslöser dienen, um einen Barcode zu platzieren. Wählen Sie zunächst das Wort Rechnung aus, und legen Sie es als bedingten Auslöser fest. Definieren Sie dann eine Regel, die den bedingten Auslöser angibt. Wenn Sie einer PDF-Datei einen Barcode hinzufügen, können Sie diese Regel angeben, um die Positionierung des Barcodes zu steuern. Der Barcode wird nur auf Seiten gedruckt, auf denen sich das Wort Rechnung an der durch den bedingten Auslöser angegebenen Stelle befindet.

Ihre RICOH ProcessDirector-Workflows können Schritte umfassen, die die Jobmerkmalwerte bei der RICOH ProcessDirector-Verarbeitung bestimmen. Wenn Sie mit RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat eine Regel mit einem Jobmerkmal definieren, können Sie dynamisch bestimmen, wie die Regel angewendet wird, indem Sie den Jobmerkmalwert in RICOH ProcessDirector einstellen. Sie verwenden beispielsweise das Jobmerkmal Job.CustomerName, um einen Barcode nur dann zu drucken, wenn der Wert dieses Merkmals BANK lautet. RICOH ProcessDirector beachtet auch Jobverarbeitungsstatistiken, beispielsweise die aktuelle Seite in einem Dokument. Wenn Sie einen Barcode auf Seite Drei jedes Dokuments in einem PDF-Job anwenden möchten, können Sie Stat.CurrentPageInDocument = 3 als Bedingung für die Anwendung einer Regel verwenden.

1.6.2.7 Steuerdateien

Eine Steuerdatei speichert Ihre Seitengruppendefinition, Dokumentmerkmale, bedingte Auslöser und Markups unabhängig von einer PDF-Quelldatei. Steuerdateien sind Vorlagen, die RICOH ProcessDirector verwendet, um bei zu bearbeitenden PDF-Dateien dieselben Markup-Regeln anzuwenden.
    Hinweis:
  • Das Speichern Ihrer PDF-Quelldatei durch Klicken auf Datei Speichern oder Datei Speichern unter speichert nicht Ihre RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Seitengruppen, Dokumentmerkmale oder Markups.

Um den RICOH ProcessDirector-Schritt IdentifyPDFDocuments in einem PDF-Workflow zu verwenden, müssen Sie die RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Steuerdatei hinzufügen, in der die Seitengruppen oder die Dokumentmerkmale für diesen Schritt definiert wurden. Alle Markup-Definitionen müssen in einer oder mehreren Steuerdateien gespeichert werden, die im RICOH ProcessDirector-Schritt BuildPDFFromDocuments verwendet werden.

Sie müssen keine separaten Steuerdateien für die Seitengruppe, die Dokumentmerkmale und die Markup-Definitionen erstellen: Alle Definitionen können in einer Steuerdatei gespeichert werden, wenn diese Steuerdatei sowohl dem Schritt IdentifyPDFDocuments als auch dem Schritt BuildPDFFromDocuments hinzugefügt wird. Allerdings können Sie mehrere Steuerdateien erstellen, wenn Sie eine oder mehrere Steuerdateien auf unterschiedliche PDF-Workflows anwenden möchten. Beispiel: Jeder Workflow benötigt eigene Dokumentmerkmale, aber für einige Workflows muss derselbe Bereich für OMR-Markierungen verdeckt werden. Hier speichern Sie für jeden Workflow eine eigene Steuerdatei für die Dokumentmerkmale. Sie verwenden aber nur eine Steuerdatei zum Verdecken der OMR-Markierungen. In jedem Workflow wählen Sie dann die Workflow-spezifische Steuerdatei für die Dokumentmerkmale. Aber in dem auf der Schrittschablone BuildPDFFromDocuments basierenden Schritt verwenden Sie für jeden Workflow dieselbe Steuerdatei für die Definition des verdeckten Bereichs.

    Hinweis:
  • Der Schritt IdentifyPDFDocuments verwendet eine Steuerdatei zum Erstellen von Seitengruppen und zum Extrahieren der Dokumentmerkmale. Der Schritt BuildPDFFromDocuments verwendet eine oder mehrere Steuerdateien, um Markups anzuwenden und eine PDF-Datei zu strukturieren. (Für BuildPDFFromDocuments ist keine Steuerdatei erforderlich.) Um eine Vorschau der Markups anzuzeigen, müssen Sie eine Seitengruppe definieren und die Dokumentmerkmaldefinitionen festlegen, deren Werte als Inhalt für die Markups dienen. Wenn Sie eine Seitengruppe oder ein Dokumentmerkmal in einer Steuerdatei speichern, die Sie dem Schritt BuildPDFFromDocuments hinzufügen möchten, ignoriert RICOH ProcessDirector diese Definitionen. Der Schritt BuildPDFFromDocuments erhält die Seitengruppierungs- und Dokumentmerkmaldefinitionen aus einem Workflow, der den Schritt IdentifyPDFDocuments umfasst.

Unter Mit Steuerdateien arbeiten und Vorschau für Markups erhalten Sie Tipps zum Verwenden mehrerer Steuerdateien und zur Überprüfung von Markups.

1.6.2.8 Benutzerschnittstelle

Die Plugin-Benutzerschnittstelle besteht aus dem Ricoh-Menü, das in Adobe Acrobat eingefügt wird, einem mit rechtem Mausklick erreichbaren Popup-Menü, einem mit der linken Maustaste erreichbaren Popup-Menü und Fenstern, über die Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Funktionen ausführen können.
Ricoh-Menü und Rechtsklick-Popup-Menü

Die Tabelle Ricoh -Optionen und Optionen des Rechtsklick-Menüs beschreibt die Optionen des Ricoh-Menüs, das in der Menüleiste von Adobe Acrobat Pro angezeigt wird und das Sie auch öffnen können, wenn Sie mit der rechten Maustaste in eine PDF-Datei klicken.

Ricoh-Optionen und Optionen des Rechtsklick-Menüs
Menüoption Beschreibung
Auswählen Macht RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat zum aktiven Adobe Acrobat-Tool. Nach Aktivieren des Plugins können Sie um den Bereich der PDF-Datei, in dem Sie Text auswählen oder Markups hinzufügen möchten, mit der linken Maustaste einen Rahmen ziehen.
Markup hinzufügen Zeigt die Optionen des Linksklick-Menüs an.
Markup Navigator anzeigen Zeigt eine Liste der Markup-, Dokumentmerkmal- und Seitengruppendefinitionen an, die der aktiven PDF-Datei hinzugefügt worden sind. Mit dieser Anzeige können Sie Markups bearbeiten und Markups ermitteln, die von anderen Markups überlagert werden. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben dem aufgelisteten Namen, um das Feld für dieses Markup anzuzeigen. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen, um das Markup-Feld auszublenden. Wenn Sie das Kontrollkästchen neben einem Markup-Typ deaktivieren, werden die Felder aller Markups dieses Typs ausgeblendet.
Seitengruppen-Navigator anzeigen Zeigt die Seiten an, die zu den einzelnen Seitengruppen gehören. Klicken Sie auf +, um die Seitengruppen zu erweitern bzw. auf , um sie zu auszublenden. In dieser Ansicht können Sie auch zu bestimmten Seiten in einer PDF-Datei navigieren. Klicken Sie in einer Seitengruppe auf die gewünschte Seite, um sie in Adobe Acrobat anzuzeigen.

Wenn die Seitengruppen, die Sie aufgrund der Definition Ihrer Seitengruppe erwartet haben, nicht angezeigt werden, müssen Sie die Definition bearbeiten, um die korrekten Seitengruppen zu erhalten. Wenn die korrekten Seitengruppen in dieser Ansicht nicht angezeigt werden, erhalten Sie keine korrekten Druckergebnisse in RICOH ProcessDirector.

Vorschau Stellt sicher, dass Dateien wie gewünscht gedruckt werden, wenn das Markup, die Medien und die Endbearbeitung auf einen Druckjob angewendet werden. Wenn Sie die Vorschau der PDF-Datei überprüft haben, können Sie im Vorschaufenster oben rechts auf X klicken, um die Vorschau zu schließen und zur ursprünglichen PDF-Datei zurückzukehren.
Vorschau-Einstellungen Legt Vorschau-Einstellungen fest oder ändert sie. Sie können Folgendes definieren: die maximale Anzahl der zu verarbeitenden Seiten, die Wiedergabeabsicht und andere Einstellungen.
Dokumentmerkmalwerte anzeigen Zeigt die Werte von Dokumentmerkmalen an, die in der geladenen Steuerdatei definiert wurden. Die Werte werden in einer durch Tabstopps getrennten Textdatei gespeichert.
Regeln verwalten Zeigt die bedingten Verarbeitungsregeln an. Sie können neue Regeln definieren und vorhandene Regeln bearbeiten oder löschen.
Beilagen verwalten Fügen Sie Seiten aus anderen PDF-Dokumenten vor jedem Dokument ein, das übereinstimmende Platzierungsbedingungen aufweist, nach jedem Dokument, das übereinstimmende Platzierungsbedingungen aufweist, oder beides. Die eingefügten Seiten führen dazu, dass sich die Seitenzahlen in jedem Dokument erhöhen, und Sie können Markups auf die Seitenzahlen anwenden.
Medien und Endbearbeitung Definiert Medien- und Endbearbeitungsoptionen für eine Reihe von Seiten oder für die Dokumente in der PDF-Datei.
Steuerdatei laden Lädt eine bestehende Steuerdatei. RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat speichert alle Seitengruppen-, Dokumentmerkmal- und Markupdefinitionen in einer oder mehreren Steuerdateien. Wenn Sie eine Steuerdatei laden, laden Sie auch alle Definitionen in dieser Steuerdatei. Es kann immer nur eine Steuerdatei geladen werden.
Steuerdatei speichern Speichert Markup-, Dokumentmerkmal- und Seitengruppendefinitionen in einer Steuerdatei. Im Fenster "Steuerdatei speichern" wird der Name und der Speicherort der Steuerdatei aufgeführt, die Sie speichern möchten. Sie können einen neuen Namen für die Steuerdatei angeben oder den bestehenden Namen beibehalten, um die zuvor geladene oder gespeicherte Steuerdatei zu überschreiben. Wenn Sie eine Steuerdatei speichern, die von RICOH ProcessDirector verwendet wird, müssen Sie die Steuerdatei in das Verzeichnis kopieren, das Sie im RICOH ProcessDirector-Schritt BuildPDFFromDocuments oder IdentifyPDFDocuments in den Steuerdateimerkmalen definiert haben.
Markup löschen Entfernt alle Markup-, Dokumentmerkmal- und Seitengruppendefinitionen aus der aktiven PDF-Datei. Diese Option ist hilfreich, wenn Sie nochmal beginnen möchten oder wenn Sie eine neue Steuerdatei erstellen möchten, die keine Markups aus der vorangegangenen Steuerdatei enthält. Wenn Sie diese Option verwenden und anschließend Markups oder andere Definitionen zur PDF-Datei hinzufügen, speichern Sie die Definitionen mit der Option Steuerdatei speichern unter einem neuen Steuerdateinamen.
Einstellungen Legt Einstellungen fest oder ändert sie, wie beispielsweise die Standardschriftart, die für die Beschriftung der Markups verwendet werden soll, die der PDF-Datei hinzugefügt werden; die maximale Anzahl der zu verarbeitenden Seiten; das Rendering-Verfahren; Protokolloptionen, sowie die für RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat maximal zu reservierende Speicherkapazität (Heap Space).
Hilfe Öffnet die Publikation RICOH ProcessDirector: Verwendung von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat.
Produktinformation Zeigt die Versionsangaben Ihrer RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Installation an.
Linksklick-Menü

Die Tabelle RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat -Linksklick-Menü beschreibt die Optionen des RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Menüs, das geöffnet wird, wenn Sie mit der linken Maustaste einen Rahmen in der PDF-Datei ziehen. Um die linke Maustaste nutzen zu können, müssen Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat zunächst in Adobe Acrobat aktivieren. Hierzu klicken Sie entweder auf das Plugin-Symbol oder wählen Ricoh Auswählen. Wenn Sie Text auswählen oder einen Bereich zum Einfügen eines Markups definieren möchten, ziehen Sie in der PDF-Datei um den entsprechenden Bereich einen Rahmen. Halten Sie hierzu die linke Maustaste gedrückt und ziehen Sie den Cursor nach unten und rechts, bis der gewünschte Text markiert oder ein Feld mit der gewünschten Größe entstanden ist. Wenn Sie die Maustaste loslassen, wird ein Menü mit den folgenden Optionen angezeigt:

RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Linksklick-Menü
Menüoption Beschreibung
Seitengruppen definieren Definiert eine Seitengruppe, um eine PDF-Datei in Poststücke zu unterteilen, beispielsweise Kontoauszüge oder Rechnungen. Sie müssen die Seitengruppe definieren, bevor Sie Markups hinzufügen oder Dokumentmerkmale definieren können.
Bedingte Auslöser definieren Definiert einen bedingten Auslöser aus Text in der PDF-Datei. Bedingte Auslöser werden in einer bedingten Positionierungsregel verwendet, die die Seiten definiert, auf der Markups gedruckt oder Dokumentmerkmale extrahiert werden. Beispiel: Sie möchten einen QR-Barcode nur auf der Seite einfügen, auf der das Wort Rechnung oben links auf der ersten oder zweiten Seite eines Kontoauszugs erscheint. Hierzu definieren Sie zunächst das Wort Rechnung als bedingten Auslöser. Wenn Sie anschließend den QR-Barcode definieren, verwenden Sie diesen Auslöser als bedingte Positionierungsregel für den QR-Barcode, damit dieser nur auf Seiten gedruckt wird, auf denen das Wort Rechnung an der angegebenen Position erscheint.
Dokumentmerkmale definieren Definiert bestehende Daten in Ihrer Beispiel-PDF-Datei als Dokumentmerkmal, damit RICOH ProcessDirector diese Daten in verschiedenen Schritten (z. B. Hinzufügen von Barcodes) verwenden kann. Nachdem Sie Dokumentmerkmale definiert haben, können Sie diese später in der RICOH ProcessDirector-Anzeigefunktion für einen erneuten Druck oder andere Aktionen suchen.

Sie können auch ein Dokumentmerkmal für jeden Text oder DataMatrix-Barcode definieren, den Sie aus der PDF-Datei extrahieren möchten. In diesem Fall wählen Sie kein standardmäßiges RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmal, sondern geben Ihren eigenen Namen für das Merkmal an.

Mehrere Merkmale definieren Definiert Dokumentmerkmale aus einem Textblock oder einem mehrzeiligen Textabschnitt.
Adressblock definieren Definiert Dokumentmerkmale für einen Adressblock.
Bereich verdecken Erstellt einen Abdeckblock, um Inhalte in einer PDF-Datei zu verdecken. Abgedeckter Inhalte werden nicht gedruckt und in der RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Vorschau bzw. der PDF-Anzeigefunktion in RICOH ProcessDirector nicht angezeigt. Sie können einen Bereich verdecken und dann ein anderes Markup über den verdeckten Bereich legen.
Barcode hinzufügen Fügt einen Barcode hinzu und konfiguriert diesen. Wählen Sie zunächst den Bereich aus, in dem der Barcode platziert werden soll. Anschließend wählen Sie einen Barcodetyp aus und fügen Inhalt hinzu. Wenn Sie einen Barcode für die Weiterverarbeitung von Poststücken hinzufügen, müssen Sie genau wissen, welche optischen Markierungen von Ihren Geräten verwendet werden. Außerdem benötigen Sie die Konfigurationsangaben des Herstellers.
OMR hinzufügen Fügt optische Markierungen hinzu und konfiguriert diese, um die Weiterverarbeitung von Poststücken in der PDF-Datei zu verwalten. Wenn Sie ein OMF hinzufügen, müssen Sie genau wissen, welche optischen Markierungen von Ihren Geräten verwendet werden. Außerdem benötigen Sie die Konfigurationsangaben des Herstellers.
Bild hinzufügen Fügt RGB- und JPEG-Bilder hinzu, um neuen Inhalt zu erstellen oder bestehenden Inhalt zu verdecken.
Text hinzufügen Fügt Text an einer beliebigen Stelle in einer PDF-Datei hinzu. Bestimmen Sie den Bereich, in dem der Text gedruckt werden soll, und wählen Sie den Inhalt mithilfe verschiedener Optionen, darunter auch das Eingeben von Text.

1.6.2.8.1 Felder in den RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Kürzungswerten

Monitore mit einer sehr hohen Auflösung und bestimmten Anzeigeeinstellungen können Probleme bei der Darstellung von Informationen verursachen.
Um die Art und Weise zu ändern, wie Eingabefelder in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat angezeigt werden:
  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Desktop und wählen Sie Anzeigeeinstellungen.
  2. Ändern Sie unter Skalierung und Layout den Wert Ändern der Größe von Text, Anwendungen und anderen Elementen auf 100%.
  3. Starten Sie den Computer neu, damit die Änderung wirksam wird.
      Hinweis:
    • Wenn diese Änderung dazu führt, dass die Felder zu klein sind, um verwendet zu werden, versuchen Sie, den Auflösungswert zu ändern.

1.6.3 Konfiguration

Zu den Konfigurationsaufgaben für RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat gehören das Festlegen der Einstellungen, der Maßeinheiten sowie weitergehende Aufgaben.

1.6.3.1 Das Plugin-Symbol zur Acrobat-Schnellstartleiste hinzufügen

Bevor Sie Markups zu einer PDF-Datei hinzufügen können, müssen Sie das Plugin in Adobe Acrobat als aktives Tool auswählen. Statt in der Menüleiste auf Ricoh Auswählen zu klicken, können Sie auf das Plugin-Symbol klicken. Sie können das Symbol RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat permanent zur Adobe Acrobat-Schnellstartleiste hinzufügen.
Befolgen Sie diese Schritte:
  1. Öffnen Sie Adobe Acrobat Professional.
  2. Klicken Sie ganz rechts auf das Menü Extras.
  3. Klicken Sie auf Erweiterte Bearbeitung.
  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Symbol (Plugin-Symbol) und wählen Sie Zu Schnellwerkzeugen hinzufügen. Das Symbol RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat wird dauerhaft in die Schnellstartleiste unterhalb des Acrobat-Hauptmenüs aufgenommen.
Wenn das Plugin als aktives Tool gewählt ist, wird dieses Symbol hervorgehoben.

1.6.3.2 Einstellungen

Sie können Einstellungen für RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat festlegen, um sie so anzupassen, wie Sie PDF-Dateien verarbeiten.
Klicken Sie zum Ändern Ihrer Einstellungen auf Ricoh Einstellungen.
Registerkarte Fonts
Verwenden Sie die Registerkarte Fonts, um Schriftart und -größe auszuwählen. Diese Schrift wird dann für die Beschriftung der Markup-Felder verwendet, die Sie in einer PDF-Datei erstellen. Mit dieser Option ändern Sie die Schriftart der Zeichen Ihrer eingestellten Sprache.
    Hinweis:
  • Die Einstellungen für Stil, Effekte, Farbe und Script-Typ werden nicht auf den Namen der Markup-Kästchen angewendet.
Registerkarte Vorschau

Verwenden Sie die Registerkarte Vorschau, um die Werte für die folgenden Merkmale festzulegen:

Zu verarbeitende Seiten
Dieser Wert legt die maximale Anzahl von zu verarbeitenden Seiten fest, wenn Sie Markups in der Vorschau anzeigen, Dokumentmerkmale exportieren und anzeigen und den Seitengruppen-Navigator verwenden. Je mehr Seiten Sie angeben, desto länger benötigt RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat, um Markups und Dokumentmerkmale anzuzeigen.
Produktionsabsicht
Dieser Wert legt fest, wie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat PDF-Dateien interpretiert. Wenn für Produktionsabsicht beispielweise der Wert Simplex angegeben ist, wird das Markup bei der Seitenposition Nur zweite Vorderseite auf die zweite Seite jeder Seitengruppe platziert. Wenn für Produktionsabsicht der Wert Duplex angegeben ist, wird das Markup bei der Seitenposition Nur zweite Vorderseite auf die dritte Seite jeder Seitengruppe platziert.
Elektronische Formulare anzeigen
Dieser Wert legt fest, ob die Vorschau anzeigt, wie Musterdateien aussehen, wenn die Daten mit elektronischen Formularen kombiniert werden, die für die von den Dateien verwendeten Medien definiert sind.

Registerkarte Adresse

Verwenden Sie die Registerkarte Adresse, um einen Wert für die Eigenschaft Standard-Adressblockformat einzustellen. Der Standardwert wird angezeigt, wenn Sie die Funktion Adressblock definieren verwenden.

Registerkarte Protokollierung
RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat enthält eine Protokolldatei im Textformat, die Sie anpassen können, sodass sie unterschiedliche Ebenen von Verlaufsinformationen enthält. Verwendet die Registerkarte Protokollierung, um die folgenden Merkmale festzulegen:
Protokollierungsebene
Die Nachrichtentypen, die in der Protokolldatei gespeichert werden. Trace speichert alle sechs Typen. Info speichert vier Typen: Informations-, Warn-, Fehler- und schwerwiegende Fehlermeldungen. Fatal speichert nur schwerwiegende Fehlermeldungen. Aus deaktiviert die Protokollierung.
Ordner für Protokollausgaben
Der Verzeichnispfad für die vom System erstellten Protokolldateien des Plug-ins und für Java. Der Verzeichnispfad muss bereits vorhanden sein, wenn das System die erste Protokolldatei erstellt. Wenn noch keine Datei vorhanden ist, wird sie vom System erstellt.
Protokolldatei des Plugins
Der Name der vom System erstellten Protokolldatei des Plugins.
Java-Protokolldatei
Der Name der vom System erstellten Java-Protokolldatei.
Maximale Dateigröße
Der obere Grenzwert für die Größe des Protokolls. Die Mindestdateigröße beträgt 1 MB, die maximale Dateigröße beträgt 10 GB. Wenn die Datei die obere Grenze erreicht, schließt das System die Datei und benennt sie um, sodass am Ende des Namens eine Zahl steht. Das System speichert die Datei, bis der Wert für das Merkmal Anzahl der aufzubewahrenden Protokolldateien erreicht ist. Der Name der Protokolldatei lautet beispielsweise Log.txt. Der Name der umbenannten Datei lautet Log.n.txt, wobei n eine Zahl von 1 bis zu dem in dem Merkmal Anzahl der aufzubewahrenden Protokolldateien angegebenen Wert ist. Die neueste Protokolldatei behält den Namen Log.txt.
Anzahl der aufzubewahrenden Protokolldateien
Die Anzahl der Protokolldateien, die das System zusätzlich zur aktuellen Protokolldatei aufbewahrt. Wenn dieser Grenzwert erreicht wurde, löscht das System die älteste Protokolldatei, nachdem eine Protokolldatei erstellt wurde. Sie wählen zum Beispiel den Wert 3. Das System bewahrt die aktuelle Protokolldatei auf plus die drei neuesten Protokolldateien.
Registerkarte Erweitert
Verwenden Sie die Registerkarte Erweitert, um die Werte für die folgenden Merkmale festzulegen:
Anschluss
Die interne Anschlussnummer für die Kommunikation zwischen RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat und dem Java-Hintergrundprozess. Starten Sie Adobe Acrobat neu, damit dieser Wert übernommen wird. Bearbeiten Sie dieses Feld, wenn Sie über Software verfügen, die den Standardanschluss verwendet.
Speichergröße (MB)
Gewünschte Mindestspeichergröße (in MB) für den Java Virtual Machine-Zuordnungspool. Starten Sie Adobe Acrobat neu, damit dieser Wert übernommen wird. Probieren Sie verschiedene Werte aus, um die für die Größe und Komplexität Ihrer PDF-Markups passende Speichergröße zu ermitteln. Wenn es bei der Vorschau, der Auswahl von Text, der Verwendung des Seitengruppen-Navigators oder beim Extrahieren und Exportieren von Dokumentmerkmalen zu Verzögerungen kommt, sollten Sie diesen Wert erhöhen, um die Leistung bei diesen Vorgängen zu verbessern. Wenn der Wert für die Speichergröße die Größe des verfügbaren Speichers überschreitet, können Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat möglicherweise nicht verwenden. In diesem Fall wählen Sie einen kleineren Wert, starten Sie Adobe Acrobat neu, und reaktivieren Sie das Plugin.
Andere JVM-Optionen
Sie können neben der Mindestspeichergröße auch andere JVM-Speichereinstellungen anpassen. Dieses Feld sollten Sie nur nach Rücksprache mit Ihrem Kundendienst bearbeiten.

1.6.3.3 Maßeinheiten

RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat verwendet die Maßeinheiten aus den Seiten- und Linealeinheiten, die Sie in den Adobe Acrobat-Einstellungen festgelegt haben.

Klicken Sie auf Bearbeiten Einstellungen Einheiten und Hilfslinien, um die Einstellung anzuzeigen oder zu ändern.

Hinweis: Beim Definieren der Markups legen Sie bestimmte Maßeinheiten fest, z. B. für die OMR-Markierungen.

1.6.4 Mit Markups arbeiten

In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie Sie einer PDF-Datei Markups hinzufügen und wie Sie eine Vorschau anzeigen und alle Markups in einer PDF-Datei ändern können.

1.6.4.1 Markups zu einer PDF-Datei hinzufügen

Mit RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat können Sie Markups zu einer PDF-Datei hinzufügen, die Ihren Produktions-PDF-Dateien entspricht. Sie fügen Markups zu PDF-Dateien hinzu, in dem Sie einen Rahmen um bestehenden Inhalt ziehen oder ein neues Markup in einem Rahmen erstellen. Sie können beim Hinzufügen von Markups eine Vorschau der PDF-Datei anzeigen, um Inhalt und Position auf den Seiten zu überprüfen. Wenn Sie das Erweitern der Beispiel-PDF-Datei abgeschlossen haben, werden die Änderungen in einer oder mehreren Steuerdateien gespeichert und über einen RICOH ProcessDirector-Server verfügbar gemacht, damit die Steuerdateien auf die Produktions-PDF-Dateien angewendet werden können.

Bevor Sie Markups zu einer PDF-Datei hinzufügen können, müssen Sie die Seitengruppierung für die Dokumente in der PDF-Datei festlegen. Weitere Informationen finden Sie unter Seitengruppen definieren. Bei der Vorschau der Seitenplatzierung von Markup können Sie möglicherweise nicht die Platzierung oder den Inhalt sehen, den RICOH ProcessDirector bei der Verarbeitung Ihrer RICOH ProcessDirector-Workflows auf das Markup anwendet. RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat hat möglicherweise keinen Zugriff auf alle Eigenschaften, die Sie zur Definition sowohl der Seitenplatzierungsregeln als auch des Markup-Inhalts (z. B. in Text und Barcodes) verwenden. Weitere Informationen finden Sie unter Vorschau für Markups.

Wenn RICOH ProcessDirector Markups auf die Steuerdateien anwendet, die Sie im Schritt BuildPDFFromDocuments angegeben haben, wendet RICOH ProcessDirector die Markups in dieser Reihenfolge an:

  • Verdeckte Bereiche
  • Bilder
  • Text
  • OMR-Markierungen
  • Barcodes

1.6.4.1.1 Einen Barcode zu einer PDF-Datei hinzufügen

Sie können einen Barcode zu einer PDF-Datei hinzufügen, indem Sie den Bereich wählen, in dem der Barcode platziert werden soll, einen Barcode-Typ angeben und Inhalt hinzufügen. Sie können die Positionierung eines Barcodes durch die Angabe einer Regel oder durch Eingabe von Seitenzahlen auf bestimmte Seiten in den einzelnen Seitengruppen einschränken.

RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat unterstützt folgende Barcodetypen:

  • 2of5 (Interleaved 2-of-5)
  • Code128
  • Code39
  • Datamatrix
  • IMB (Intelligent Mail-Barcodes)
  • QR-Code (Quick Response-Code)
  • RM4SCC (Royal-Mail-4-State-Customer-Code)
  • RMM (Royal Mail Mailmark)
    Hinweis:
  • Wenn Sie untergeordnete Jobs erstellen, stellen Sie sicher, dass der Barcode-Typ Punkte unterstützt. Untergeordnete Jobs haben einen Punkt in der Jobnummer (zum Beispiel: 10000001.1). Automatische Überprüfung-Workflows erstellen untergeordnete Jobs für Nachdrucke in offenen Schleifen. Der Postal-Enablement- GroupDocsForPostalProcess-Workflow erstellt einen untergeordneten Job, wenn die Dokumente im Job für zusätzliche Postverarbeitung geeignet sind.

Sie können Barcodes auf der Grundlage von Inhalten in der PDF-Datei erstellen. Beispiel: Sie möchten, dass bei der Verarbeitung die Kundenkontonummer für jedes zu druckende Poststück extrahiert wird. In diesem Fall können Sie einen Barcode auf Grundlage der Kontonummer erstellen. Zunächst erstellen Sie dabei ein Dokumentmerkmal für die Kontonummer. Dieses Dokumentenmerkmal können Sie dann bei der Definition des Barcode-Inhalts auswählen.

Wenn Sie Text aus der PDF-Datei verwenden möchten, um einen Barcode auf einer bestimmten Seite in einer Seitengruppe einzufügen, müssen Sie zunächst einen bedingten Auslöser auf Grundlage dieses Texts erstellen und eine Regel mit dem Auslöser als Bedingung definieren. Diese Regel können Sie dann bei der Definition des Barcodes auswählen.

So fügen Sie einen Barcode hinzu:

  1. Öffnen Sie in Adobe Acrobat Professional eine PDF-Datei, und laden Sie entweder die Steuerdatei, die die Seitengruppendefinition enthält, oder erstellen Sie eine Seitengruppe.
  2. Ziehen Sie mit der linken Maustaste einen Rahmen um den Bereich, in dem der Barcode gedruckt werden soll. Sie müssen den Rahmen nicht auf die exakte Größe des Barcodes ziehen.
    Der Barcode wird nicht so angepasst, dass er mit dem Rahmen übereinstimmt. Wenn Sie einen Rahmen mit der ungefähren Größe des Barcode ziehen, können Sie seine Position in Beziehung zu allen Markups sehen, die Sie der PDF-Datei hinzufügen.
  3. Klicken Sie auf Barcode hinzufügen.
  4. Geben Sie einen Namen für den Barcode ein. Verwenden Sie in dem Namen keine Leerzeichen oder Sonderzeichen (wie z. B. @, #, $ oder %). Sie können Punkte und Unterstriche verwenden.
  5. Optional: Im Bereich "Position" des Definitionsfensters können Sie die Position des Barcodes ändern, indem Sie neue horizontale und vertikale Koordinaten eingeben. Diese Koordinaten geben den Abstand zwischen der linken oberen Ecke der Seite und der linken oberen Ecke des Barcodes vor einer Drehung an. Wenn Ihr Gerät bestimmte Vorgaben für die Positionierung von Barcodes macht, verwenden Sie diese Koordinaten, um die genaue Position festzulegen.
      Hinweis:
    • Breite und Höhe ändern die Größe des Markup-Kästchens, wirken sich aber nicht auf die Position und Größe des Barcodes aus.
  6. Wählen Sie die Rotation (Grad) in Uhrzeigerrichtung. Der Referenzpunkt für die Drehung eines Barcodes ist die obere linke Ecke.
  7. Im Bereich "Bedingte Positionierung" können Sie die Seiten angeben, auf denen der Barcode platziert werden soll. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
    • Wählen Sie die Option Auf Regel basierende Seiten aus, und wählen Sie anschließend in der Liste eine Regel aus. Die Standardregel lautet Alle Seiten. Alternativ können Sie wie folgt vorgehen:
      • Klicken Sie auf Symbol Inhalt hinzufügen Symbol zum Definieren einer neuen Regel. Weitere Informationen finden Sie unter Regeln definieren.
      • Klicken Sie auf Symbol Regelmanager Symbol für den Aufruf des Regelmanagers.
    • Wählen Sie die Option Seiten angeben aus, und geben Sie die gewünschten Seiten aller Seitengruppen ein. Sie können Folgendes:
      • Benutzen Sie einen Bindestrich, um die erste und letzte Seite in einem Seitenbereich zu trennen.
      • Trennen Sie einzelne Seitenauswahlen mit einem Komma.
      • Geben Sie ein n ein, um die letzte Seite anzugeben.

        Beispiel: Eine PDF-Datei verfügt über zwei Seitengruppen. Die erste Seitengruppe umfasst vier Seiten, die zweite sieben Seiten. Die Angabe der Seiten 3–n platziert das Markup auf die Seiten 3–4 in der ersten Seitengruppe und auf die Seiten 3–7 in der zweiten Seitengruppe.

  8. Im Bereich "Barcode-Konfiguration" können Sie die mechanischen Attribute und den Typ des Barcodes festlegen.
    1. Aus der Liste Barcode-Typ können Sie folgende Barcodes auswählen: 2of5, Code128, Code39, Datamatrix, IMB, QR-Code, RM4SCC oder RMM.
    2. Klicken Sie auf die Schaltfläche Einstellungen, um die mechanischen Attribute für den Barcode einzustellen.
      Die Tabelle Mechanische Attribute für Barcodes beschreibt die Einstellungen für jeden Barcode-Typ.
      Mechanische Attribute für Barcodes
      Barcodetyp Attribute und Beschreibung
      2of5 und Code39 Die Maßeinheit für numerische Attribute für diese Barcode-Typen ist Millimeter.
      barHeight Dieses Attribut legt die vertikale Höhe der Balken fest.
      checksumMode Dieses Attribut bestimmt das Verhalten von Prüfsummen.
      • Geben Sie Folgendes ein, um die Prüfsumme der Meldung hinzuzufügen: hinzufügen
      • Zur Überprüfung der Prüfsumme geben Sie beim Wiedergeben des Barcodes Folgendes ein: check
      • Zur Deaktivierung der Prüfsummenverarbeitung geben Sie Folgendes ein: ignore
      • Geben Sie zur Aktivierung des standardmäßigen Barcode-Verhaltens Folgendes ein: Auto
      moduleWidth Dieses Attribut bestimmt die Breite des schmalen Elements.
      widthFactor Dieses Attribut ist der Multiplikator für das breite Element, also wieviel breiter es ist als das schmale Element.
      Code128 Die Maßeinheit für numerische Attribute für diesen Barcode-Typ ist Millimeter.
      barHeight Dieses Attribut legt die vertikale Höhe der Balken fest.
      checksumMode Dieses Attribut bestimmt das Verhalten von Prüfsummen.
      • Geben Sie Folgendes ein, um die Prüfsumme der Meldung hinzuzufügen: hinzufügen
      • Zur Überprüfung der Prüfsumme geben Sie beim Wiedergeben des Barcodes Folgendes ein: check
      • Zur Deaktivierung der Prüfsummenverarbeitung geben Sie Folgendes ein: ignore
      • Geben Sie zur Aktivierung des standardmäßigen Barcode-Verhaltens Folgendes ein: Auto
      moduleWidth Dieses Attribut bestimmt die Breite des schmalen Elements.
      Datamatrix Die Maßeinheit für numerische Attribute für diesen Barcode-Typ ist Millimeter.
      maxSize Dieses Attribut bestimmt die maximale Anzahl der Module in X- und Y-Richtung.
      minSize Dieses Attribut bestimmt die minimale Anzahl der Module in X- und Y-Richtung.
      moduleWidth Dieses Attribut bestimmt die Größe der einzelnen Pixelelemente.
      shape Der Wert FORCE_SQUARE erzwingt die Verwendung von eckigen Symbolen. Es werden keine anderen Werte unterstützt.
      IMB und RM4SCC Die Maßeinheit für numerische Attribute für diese Barcode-Typen ist Millimeter.
      ascenderHeight Dieses Attribut bestimmt die Höhe des Über- und des Unterhangs von langen Strichen.
      intercharGapWidth Dieses Attribut bestimmt die Breite der Lücken. Der eingegebene Wert muss zwischen 0,38 und 0,63 liegen und muss dem Wert von moduleWidth entsprechen.
      moduleWidth Dieses Attribut bestimmt die Breite der einzelnen Striche und muss zwischen 0,38 und 0,63 liegen.
      trackHeight Dieses Attribut bestimmt die Höhe der Spuren oder Mittelstriche und muss zwischen 1,02 und 1,52 liegen.
      QR Code Die Maßeinheit für numerische Attribute für diesen Barcode-Typ (moduleWidth) ist Millimeter.
      encoding Dieses Attribut bestimmt den Verschlüsselungstyp des QR-Barcodes.
      • Für die Festlegung der UTF-8-Verschlüsselung geben Sie Folgendes ein: Auto
      • Um festzulegen, dass Unicode-Daten in diesem Format ausgegeben werden, geben Sie Folgendes ein: Shift_JIS oder andere unterstützte Shift JIS-Codepunkte, beispielsweise sjis oder x-sjis.
        Hinweis:
      • Als Eingabedaten für den Barcode sind ausschließlich Unicode-Zeichen möglich. Verwenden Sie nicht Shift_JIS oder andere nicht auf Unicode basierende Eingabedaten.
      errorcorrection Dieses Attribut bestimmt die Fähigkeit, Daten aus einem beschädigten QR-Barcode wiederherzustellen.
      • Geben Sie Folgendes ein, um 7 % des Codes wiederherzustellen: L
      • Geben Sie Folgendes ein, um 15% des Codes wiederherzustellen: M
      • Geben Sie Folgendes ein, um 25% des Codes wiederherzustellen: Q
      • Geben Sie Folgendes ein, um 30% des Codes wiederherzustellen: H
      moduleWidth Dieses Attribut bestimmt die Größe der einzelnen Pixelelemente.
      version Dieses Attribut darf nicht geändert werden. Es ist für zukünftige Verwendungszwecke reserviert.
      RMM shape Dieses Attribut bestimmt den Typ des Barcodes.
      • Zur Angabe eines 2D-Typ 9-Barcodes geben Sie Folgendes ein: square
      • Zur Angabe eines 2D-Typ 29-Barcodes geben Sie Folgendes ein: rectangle.

      Bei den Werten für das Attribut muss die Groß-/Kleinschreibung nicht beachtet werden.

  9. Wählen Sie einen der folgenden Einträge aus der Liste Inhaltstyp.
      Hinweis:
    • Da RICOH ProcessDirector Barcode-Inhalt bei der Vorbereitung einer PDF-Datei für den Ausdruck generiert, kann RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat nicht immer gültigen Inhalt für einen Barcode festlegen. So akzeptieren einige Barcodes beispielsweise keinen Text oder keine Zeilenumbrüche. Wenn Sie ungültige Barcodeinhalte einfügen, schlägt der PDF-Datei-Job möglicherweise im RICOH ProcessDirector-Schritt BuildPDFFromDocuments fehl.
    Jobmerkmal Wählen Sie ein Jobmerkmal, dessen Wert Sie im Barcode verwenden möchten.
    Dokumentmerkmal Wählen Sie ein Dokumentmerkmal, dessen Wert Sie im Barcode verwenden möchten.
    Statistik Wählen Sie eine Statistik, deren Wert Sie im Barcode verwenden möchten.
    Text Wählen Sie einen Text, dessen Wert Sie im Barcode verwenden möchten.
    Zeilenumbruch Wählen Sie diesen Inhaltstyp, wenn Sie Zeilenumbrüche erzwingen möchten. Der Umbruch wird nach dem letzten Zeichen des vorangegangenen Barcode-Inhalts eingefügt.
    Script Wählen Sie diese Option nur nach Rücksprache mit Ihrem Software-Kundendienst.
    1. Wenn Sie als Inhaltstyp ein Dokumentmerkmal, ein Jobmerkmal oder eine Statistik ausgewählt haben, können Sie die Text-Modifikator-Regeln auf den Wert des Merkmals oder der Statistik anwenden. Klicken Sie auf Bearbeiten-Symbol, um das Fenster "Text bearbeiten" zu öffnen, in dem Sie ein oder mehrere Modifikator-Extraktionsregeln definieren können, um den benötigten Wert zu extrahieren.
    2. Geben Sie im Feld Zu ändernder Text Text ein. RICOH ProcessDirector generiert oder extrahiert Statistiken und Merkmale, während die einzelnen Seitengruppen der Produktions-PDF-Dateien verarbeitet werden. Da diese Werte für RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat nicht verfügbar sind, müssen Sie einen Textwert eingeben, der repräsentativ für die Werte ist, die von RICOH ProcessDirector verarbeitet werden. Die Modifikatorregel ist eine Schablone, die auf alle Werte des gewählten Inhaltstyps angewendet wird. Beispiel: Sie möchten nur die letzten acht Ziffern der Kundenkontonummer drucken und haben die gesamte Nummer in einem Dokumentmerkmal gespeichert. Sie wählen Dokumentmerkmal als Inhaltstyp und legen das Dokumentmerkmal "Konto" als Inhaltswert fest. Sie definieren zwei Zeichen entfernen-Text-Modifikator-Regeln, um Bindestriche und Leerzeichen aus der Zahl zu entfernen Dann definieren Sie die Regel Unterzeichenfolge nach Position, um nur die letzten acht Ziffern zu erhalten. Sie müssen nicht die einzelnen Werte eines Dokumentmerkmals kennen, um Modifikator-Regeln zu erstellen. Sie müssen nur die Formate kennen, die in Ihren PDF-Dateien auftreten können.
    3. Wählen Sie einen der folgenden Modifikatoren aus:

      Inhaltsänderungswerte
      Geändert von Aktion
      Zeichen entfernen Geben Sie ein einziges Zeichen oder ein Leerzeichen ein (verwenden Sie die Leertaste zum Eingeben eines Leerzeichens), das Sie aus dem Wert entfernen wollen. Bei dem Zeichen muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. Wählen Sie dann eine der folgenden Schaltflächen aus:
      • Alle Vorkommen dieses Zeichens entfernen

        Das angegebene Zeichen wird an allen Positionen im Wert entfernt.

        Beispiel: Eine Kontonummer lautet 324-1443255-11. Sie können einen Bindestrich (-) eingeben, um alle Bindestriche aus dem Wert zu entfernen und die Kontonummer 324144325511 zu erstellen.

      • Führende Zeichen entfernen

        Das angegebene Zeichen wird am Anfang des Werts entfernt. Wenn Sie beispielsweise ein Leerzeichen eingeben, werden alle Leerzeichen am Anfang des Werts entfernt.

      • Abschließende Zeichen entfernen

        Das angegebene Zeichen wird am Ende des Werts entfernt. Wenn Sie beispielsweise ein Leerzeichen eingeben, werden alle Leerzeichen am Ende des Werts entfernt.

      • Führende und abschließende Zeichen entfernen

        Das angegebene Zeichen wird am Anfang und Ende des Werts entfernt. Wenn Sie beispielsweise ein Leerzeichen eingeben, werden alle Leerzeichen am Anfang und Ende des Werts entfernt.

      Unterzeichenfolge nach Position Wählen Sie Anfang der Zeile oder Ende der Zeile aus der Liste Beginnen ab. Wählen Sie für Erste Position eine Zahl, um die Position des ersten Zeichens im Textwert anzugeben. Wählen Sie für Beizubehaltende Anzahl eine Zahl, um anzugeben, wie viele Zeichen beibehalten werden sollen.
      Unterzeichenfolge nach Begrenzer Geben Sie in das Feld Begrenzer ein Zeichen oder ein Leerzeichen ein, um anzugeben, wo der Textwert in getrennte Zeichenfolgensegmente unterteilt werden soll. Das Zeichen und die Textzeichenfolge unterscheiden in Groß- und Kleinschreibung.

      Wählen Sie Anfang der Zeile oder Ende der Zeile aus der Dropdown-Liste Beginnen ab.

      Wählen Sie für Erste Position eine Zahl, um die Position des Begrenzers in der Textzeichenfolge anzugeben.

      Wählen Sie für Beizubehaltende Anzahl eine Zahl, um die Anzahl der beizubehaltenden Zeichenfolgensegmente festzulegen.

      Diese Beispiele zeigen, wie Segmente von Textzeichenfolgen durch die Angabe eines Begrenzers ausgewählt werden:

      • Für die Kontonummer 324-1443255-11 können Sie den Bindestrich als Begrenzer verwenden, um den Wert in diese drei Textzeichenfolgen aufzuteilen: 324, 1443255 und 11. Wählen Sie die Option Anfang der Zeile aus. Um die zweite und dritte Zeichenfolge (1443255 und 11) zu wählen, wählen Sie 2 für Erste Position und Beizubehaltende Anzahl.

      • Für die Postadresse Eldorado Springs CO 80025 können Sie ein Leerzeichen als Begrenzer verwenden, um den Wert in diese vier Textzeichenfolgen aufzuteilen: Eldorado, Springs, CO und 80025. Wählen Sie die Option Ende der Zeile aus.

        • Um die Postleitzahl auszuwählen, wählen Sie 1 für Erste Position und Beizubehaltende Anzahl.

        • Um den Staat auszuwählen, wählen Sie 2 für Erste Position und 1 für Beizubehaltende Anzahl.

        • Um die Stadt auszuwählen, wählen Sie 3 für Erste Position und 10 für Beizubehaltende Anzahl. Indem Sie 10 für Beizubehaltende Anzahl angeben, können Sie Städtenamen mit bis zu zehn Wörtern auswählen.

      Füllzeichen Wählen Sie Anfang der Zeile oder Ende der Zeile aus der Liste Position Füllzeichen. Geben Sie im Feld Füllzeichen ein Zeichen oder ein Leerzeichen als Füllzeichen ein.

      Geben Sie im Feld Minimale Fülltextlänge die minimale Länge der Textzeichenfolge ein. Wenn die Anzahl der Zeichen in der Textzeichenfolge kürzer als die Mindestlänge ist, werden Füllzeichen hinzugefügt, bis die Textzeichenfolge die Mindestlänge erreicht.

  10. Klicken Sie zum Hinzufügen einer neuen Inhaltsdefinitionszeile auf das Symbol Symbol Inhalt hinzufügen Symbol. Nachdem Sie alle Inhaltstypen und Modifikator-Regeln zum Barcode hinzugefügt haben, können Sie das Kontrollkästchen neben einem Inhaltstyp aktivieren und die Reihenfolge mithilfe der Pfeile verändern. Verwenden Sie das Mülleimersymbol, um ausgewählte Inhalte zu löschen.
  11. Wenn Sie mehrere Textzeilen definiert haben und möchten, dass RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat Zeilen entfernt, die nur Leerraum enthalten, klicken Sie auf das Kontrollkästchen Leerzeilen entfernen, um es auszuwählen.
  12. Klicken Sie zur Erstellung Ihrer Barcode-Konfiguration auf OK.
  13. Klicken Sie auf Ricoh Vorschau, um zu verifizieren, dass der Barcode über den von Ihnen gewünschten Inhalt und die Seitenplatzierung verfügt.
  14. Optional: Sie können die Barcode-Definition bearbeiten, indem Sie doppelt auf das Barcode-Feld klicken oder mit der rechten Maustaste auf das Feld klicken und dann auf die Option Bearbeiten klicken.
  15. Wenn Sie fertig sind, um alle Erweiterungen einschließlich der neuen Barcode-Definition in die PDF-Datei zu speichern, klicken Sie auf Ricoh Steuerdatei speichern.
  16. Geben Sie imRICOH ProcessDirector-Schritt BuildPDFFromDocuments den Namen und den Speicherort der Steuerdatei an, die die Barcode-Definition enthält.

1.6.4.1.2 OMR-Markierungen zu einer PDF-Datei hinzufügen

Sie können unterschiedliche OMR-Markierungen hinzufügen, die sich durch Höhe, Breite und Abstand voneinander unterscheiden. Sie können die Positionierung von OMR-Markierungen durch die Angabe einer Regel oder durch die Eingabe von Seitenzahlen auf bestimmte Seiten der einzelnen Seitengruppen einschränken.
    Hinweis:
  • Wenn Ihre Kuvertiereinheit oder andere Geräte bestimmte OMR-Markierungen benötigen, beachten Sie die Angaben des Herstellers.
Gehen Sie wie folgt vor, um OMR-Markierungen hinzuzufügen:
  1. Öffnen Sie in Adobe Acrobat Professional eine PDF-Datei, und laden Sie entweder die Steuerdatei, die die Seitengruppendefinition enthält, oder erstellen Sie eine Seitengruppe.
  2. Ziehen Sie mit der linken Maustaste einen Rahmen um den Bereich, in dem die OMR-Markierungen gedruckt werden sollen. Sie müssen den Rahmen nicht auf die exakte Größe der OMR-Markierungen ziehen.
    Die OMR-Markierungen werden nicht so angepasst, dass sie mit dem Rahmen übereinstimmen. Wenn Sie einen Rahmen mit der ungefähren Größe der OMR-Markierungen ziehen, können Sie ihre Position in Beziehung zu allen Markups sehen, die Sie der PDF-Datei hinzufügen.
  3. Wählen Sie OMR hinzufügen.
  4. Geben Sie einen Namen für die OMR-Markierungen ein. Verwenden Sie keine Leerzeichen oder Sonderzeichen (wie z. B. @, #, $ oder %). Sie können Punkte und Unterstriche verwenden.
  5. Optional: Im Bereich "Position" des Definitionsfensters können Sie die Position der OMR-Markierungen ändern, indem Sie neue horizontale und vertikale Koordinaten eingeben. Diese Koordinaten geben den Abstand zwischen der linken oberen Ecke der Seite und der linken oberen Ecke der OMR-Markierungen an. Wenn Ihr Gerät bestimmte Vorgaben für die Positionierung der OMR-Markierungen macht, verwenden Sie diese Einstellungen, um die genaue Position festzulegen.
    Hinweis: Breite und Höhe ändern die Größe des Markup-Kästchens, wirken sich aber nicht auf die Position und Größe der OMR-Markierung aus.
  6. Im Bereich "Bedingte Positionierung" können Sie die Seiten angeben, auf denen die OMR-Markierung platziert werden soll. Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor:
    • Wählen Sie die Option Auf Regel basierende Seiten aus, und wählen Sie anschließend in der Dropdown-Liste eine Regel aus. Die Standardregel lautet Alle Seiten. Alternativ können Sie wie folgt vorgehen:
      • Klicken Sie auf Symbol Inhalt hinzufügen Symbol zum Definieren einer neuen Regel. Weitere Informationen finden Sie unter Regeln definieren.
      • Klicken Sie auf Symbol Regelmanager Symbol für den Aufruf des Regelmanagers.
    • Wählen Sie die Option Seiten angeben aus, und geben Sie die gewünschten Seiten aller Seitengruppen ein. Sie können Folgendes:
      • Benutzen Sie einen Bindestrich, um die erste und letzte Seite in einem Seitenbereich zu trennen.
      • Trennen Sie einzelne Seitenauswahlen mit einem Komma.
      • Geben Sie ein n ein, um die letzte Seite anzugeben.

        Beispiel: Eine PDF-Datei verfügt über zwei Seitengruppen. Die erste Seitengruppe umfasst vier Seiten, die zweite sieben Seiten. Die Angabe der Seiten 3–n platziert das Markup auf die Seiten 3–4 in der ersten Seitengruppe und auf die Seiten 3–7 in der zweiten Seitengruppe.

  7. Im Bereich "Physische Konfiguration" können Sie Inhalt und Form der OMR-Markierungen festlegen. Wenn die Dropdown-Liste OMR-Inhalt den Namen der benötigten Konfiguration enthält, wählen Sie diesen aus. OMR-Konfigurationsdateien verwenden die Endung .omr und werden standardmäßig im RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Anwendungsdatenverzeichnis gespeichert. Wenn Sie die ausgewählte Konfiguration ändern müssen, klicken Sie auf die Schaltfläche Inhalt verwalten.
    Tipp: Tipp:
    • Sie können das Anwendungsdatenverzeichnis für den aktuellen Benutzer anzeigen, indem Sie in Windows auf Ausführen klicken, in der Befehlszeile %appdata% eingeben und auf OK klicken.
    1. Wenn Sie die ausgewählte OMR-Konfigurationsdatei nicht ändern möchten, klicken Sie auf Neu oder Kopieren.
    2. Mit den Schaltflächen Hinzufügen und Entfernen können Sie den OMR-Inhalt im Feld Ausgewählte Markierungen verwalten. Mit den Schaltflächen Nach oben, Nach unten und Umkehren können Sie die Reihenfolge bestimmen, in der die Markierungen gedruckt werden sollen.
      In der Tabelle Verfügbare OMR-Markierungen sind die Markierungen, die Sie Ihrer OMR-Definition hinzufügen können, beschrieben.
      Verfügbare OMR-Markierungen
      Name OMR-Markierung Beschreibung
      Leer Fügt ein Leerzeichen ein, das dem OMR-Abstandswert plus dem OMR-Höhenwert entspricht.
      Sortieren Legt fest, dass die aktuelle Seitengruppe kuvertiert werden soll. Diese Markierung erscheint normalerweise nur auf der ersten oder letzten Seite einer Seitengruppe.
      Einzug Legt die Position einer Markierung für eine Einzugsstation fest. Diese Markierung kann mehrmals erscheinen.
      Gate Wird manchmal verwendet, um den Beginn eines OMR-Satzes zu kennzeichnen. Diese Markierung ist, falls gefordert, immer vorhanden.
      Parität Bringt die Gesamtzahl der Striche auf die geforderte Parität, entweder gerade oder ungerade.
      Sicherheit Wird manchmal verwendet, um das Ende eines OMR-Satzes zu kennzeichnen. Diese Markierung ist, falls gefordert, immer vorhanden.
      Sequenz Zeigt eine Folge von eins bis drei oder von eins bis vier Strichen an.
      Lücke Fügt ein Leerzeichen ein, das dem OMR-Abstandswert entspricht.
    3. Wählen Sie im Abschnitt "OMR-Konfiguration" des Fensters "OMR hinzufügen" zunächst die gewünschte Maßeinheit. Geben Sie in den Feldern Höhe und Länge die Höhe und Länge der einzelnen OMR-Markierungen an. Geben Sie im Feld Abstand einen numerischen Wert ein, um den Abstand zwischen den einzelnen OMR-Markierungen festzulegen.
    4. Geben Sie im Bereich "Parität" an, ob die Kuvertiereinheit die Parität Ungerade oder Gerade verwendet.
    5. Wählen Sie als Sortierung Erste Seite oder Letzte Seite.
    6. Wenn Sie den Strichtyp "Folge" wählen, legen Sie im Bereich "Folge" die Option 1 bis 7 für drei Striche oder 1 bis 15 für vier Striche fest.
    7. Wenn Sie den Strichtyp "Folge" wählen, legen Sie im Bereich "Folge" die Bit-Reihenfolge der Striche an. Wählen Sie Nach oben, um die Striche in der Reihenfolge 1, 2, 4 (drei Striche) oder in der Reihenfolge 1, 2, 4, 8 (vier Striche) zu drucken. Wählen Sie Nach unten, um die Striche in der Reihenfolge 4, 2, 1 (drei Striche) oder in der Reihenfolge 8, 4, 2, 1 (vier Striche) zu drucken.
      Wenn die Folge Nach oben ausgerichtet ist, stellt ein Strich an der ersten Position die 1 dar, ein Strich in der zweiten Position die 2, Striche in der ersten und zweiten Position die drei, ein Strich in der vierten Position die 4, Striche in der ersten Position und vierten Position die 5 und so weiter.
    8. Nachdem Sie den OMR-Inhalt und die Struktur festgelegt haben, klicken Sie auf Speichern und anschließend auf Abbrechen, um zum OMR-Hauptkonfigurationsfenster zurückzukehren.
  8. Wählen Sie im Feld Beilagen einen festgelegten Satz an Beilagen für den gesamten Job. Geben Sie 0 oder 1 an, um der Kuvertiereinheit mitzuteilen, welche Beilagen für die einzelnen Dokumente in einem Job verwendet werden sollen. Beispiel: Für eine Kuvertiereinheit mit sechs Stationen mit der Nummerierung 1 bis 6 möchten Sie festlegen, dass die Beilagen aus Station 2 und 4 gezogen werden sollen. Geben Sie in diesem Fall 010100 in das Feld Beilagen ein.
  9. Klicken Sie auf Ricoh Vorschau, um zu überprüfen, ob Struktur und Seitenplatzierung der OMR-Markierungen Ihren Vorstellungen entsprechen.
  10. Optional: Sie können die OMR-Definition bearbeiten, indem Sie doppelt auf das entsprechende Feld klicken oder mit der rechten Maustaste das Kontextmenü öffnen und die Option Bearbeiten wählen.
  11. Wenn Sie bereit sind, alle Erweiterungen einschließlich der neuen Definition der neuen OMR-Markierungen in der PDF-Datei zu speichern, klicken Sie auf Ricoh Steuerdatei speichern.
    Tipp: Tipp:
    • Wenn Sie eine OMR-Konfiguration speichern, wird sie in einer OMR-Konfigurationsdatei im InfoPrint-Verzeichnis Ihres Anwendungsdatenverzeichnisses gespeichert. Wenn Sie Markups für eine PDF-Datei erstellen, OMR-Markierungen hinzufügen und Steuerdateien speichern, wird die OMR-Konfiguration ebenfalls in der Steuerdatei gespeichert. Sie geben diese Steuerdatei im Schritt BuildPDFFromDocuments an. Sie müssen die OMR-Konfigurationsdatei nicht in ein Verzeichnis verschieben, auf das RICOH ProcessDirector zugreifen kann, aber Sie können sie auf einen anderen Computer verschieben, der von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat verwendet wird, wenn Sie die Konfiguration für andere Benutzer bereitstellen möchten.
  12. Geben Sie im RICOH ProcessDirector-Schritt "BuildPDFFromDocuments" den Dateinamen und den Speicherort für die Steuerdatei an, die die Definition der OMR-Markierungen enthält.

1.6.4.1.3 Bilder zu einer PDF-Datei hinzufügen

Sie können JPEG-Bilder, z. B. Logos oder bildbasierte Anzeigen, zu einer PDF-Datei hinzufügen. Sie können die Positionierung eines Bildes durch die Angabe einer Regel oder durch Eingabe von Seitenzahlen auf bestimmte Seiten in den einzelnen Seitengruppen beschränken. RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat kann nur JPEG-Dateien im RGB-Format verarbeiten. Das CMYK-Format wird nicht unterstützt.

Gehen Sie wie folgt vor, um ein Bild hinzuzufügen:

  1. Open a PDF file in Adobe Acrobat Professional and either load a control file that contains a page group or define a page group.
  2. Ziehen Sie mit der linken Maustaste einen Rahmen um den Bereich, in dem das Bild gedruckt werden soll. Sie können ein Bild auch über ein Markup für verdeckte Bereiche legen.
    Hinweis: Das Bild wird nicht an die Größe des Rahmens angepasst. Wenn Sie einen Rahmen mit der ungefähren Größe des Bilds ziehen, können Sie seine Position in Beziehung zu allen Markups sehen, die Sie der PDF-Datei hinzufügen.
  3. Klicken Sie auf Bild hinzufügen.
  4. Im Bereich "Position" des Definitionsfensters können Sie die Position des Bilds ändern, indem Sie neue horizontale und vertikale Koordinaten eingeben. Diese Koordinaten geben den Abstand zwischen der linken oberen Ecke der Seite und der linken oberen Ecke des Bilds an.
    Hinweis: Breite und Höhe ändern die Größe des Markup-Kästchens, wirken sich aber nicht auf die Position und Größe des Bilds aus.
  5. Geben Sie einen Namen für das Bild ein. Verwenden Sie keine Leerzeichen oder Sonderzeichen (wie z. B. @, #, $ oder %). Sie können Punkte und Unterstriche verwenden.
  6. Im Bereich "Bedingte Positionierung" können Sie die Seiten angeben, auf denen das Bild platziert werden soll. Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor:
    • Wählen Sie die Option Auf Regel basierende Seiten aus, und wählen Sie anschließend in der Dropdown-Liste eine Regel aus. Die Standardregel lautet Alle Seiten. Alternativ können Sie wie folgt vorgehen:
      • Klicken Sie auf Symbol Inhalt hinzufügen Symbol zum Definieren einer neuen Regel. Weitere Informationen finden Sie unter Regeln definieren.
      • Klicken Sie auf Symbol Regelmanager Symbol für den Aufruf des Regelmanagers.
    • Wählen Sie die Option Seiten angeben aus, und geben Sie die gewünschten Seiten aller Seitengruppen ein. Sie können Folgendes:
      • Benutzen Sie einen Bindestrich, um die erste und letzte Seite in einem Seitenbereich zu trennen.
      • Trennen Sie einzelne Seitenauswahlen mit einem Komma.
      • Geben Sie ein n ein, um die letzte Seite anzugeben.

        Beispiel: Eine PDF-Datei verfügt über zwei Seitengruppen. Die erste Seitengruppe umfasst vier Seiten, die zweite sieben Seiten. Die Angabe der Seiten 3–n platziert das Markup auf die Seiten 3–4 in der ersten Seitengruppe und auf die Seiten 3–7 in der zweiten Seitengruppe.

  7. Wenn das von Ihnen festgelegte Bild in einem Verzeichnis liegt, auf das Sie Zugriff haben, wählen Sie Durchsuchen, klicken Sie auf die JPEG-Bilddatei, die Sie zur PDF-Datei hinzufügen möchten, und klicken Sie dann auf Öffnen. Wenn Sie diese Bilddefinition in einer Steuerdatei speichern, wird die Bilddatei in die Steuerdatei eingebettet. Sie müssen das Bild nicht in ein Verzeichnis kopieren, auf das der RICOH ProcessDirector-Server zugreifen kann.

    Alternativ zum Einbetten der Bilddatei in eine Steuerdatei können Sie auch den Namen und das für RICOH ProcessDirector zugängliche Verzeichnis einer Bilddatei eingeben, wenn die PDF-Dateien im Schritt BuildPDFFromDocuments verarbeitet werden. Wenn Sie den Namen und das Verzeichnis einer Bilddatei angeben, den bzw. das RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat nicht findet, wird eine Meldung angezeigt, dass das Bild nicht gefunden werden konnte. Wenn Sie den Namen und das Verzeichnis der Bilddatei für den RICOH ProcessDirector-Server verwenden möchten, wählen Sie Ja. Andernfalls wählen Sie Nein.

    Wenn Sie ein Verzeichnis angeben, auf das RICOH ProcessDirector zugreifen kann, geben Sie den vollständigen Pfad und Dateinamen ein (z. B. /aiw/aiw1/images/myimage.jpg). Wenn RICOH ProcessDirector die Bilddatei beim Verarbeiten der PDF-Datei nicht finden kann, schlägt der Job im Schritt BuildPDFFromDocuments fehl.

  8. Klicken Sie auf OK, um die Bildkonfiguration zu erstellen.
  9. Optional: Klicken Sie auf Ricoh Vorschau, um sicherzustellen, dass das Bild an der gewünschten Position erscheint.
  10. Optional: Sie können die Bilddefinition bearbeiten, indem Sie doppelt auf das entsprechende Feld klicken oder mit der rechten Maustaste das Kontextmenü öffnen und die Option Bearbeiten wählen.
  11. Wenn Sie bereit sind, um alle Erweiterungen einschließlich der neuen Bilddefinition in der PDF-Datei zu speichern, klicken Sie auf Ricoh Steuerdatei speichern.
  12. Geben Sie im RICOH ProcessDirector-Schritt BuildPDFFromDocuments den Namen und den Speicherort der Steuerdatei an, die die Bilddefinition enthält.

1.6.4.1.4 Bereiche in einer PDF-Datei verdecken

Sie können einen Bereich in einer PDF-Datei verdecken, indem Sie einen Abdeckblock erstellen, mit dem verhindert wird, dass ein Seitenbereich angezeigt oder gedruckt wird, wenn Sie eine Produktions-PDF-Datei in RICOH ProcessDirector verarbeiten. Sie können die Positionierung eines verdeckten Bereichs durch die Angabe einer Regel oder durch die Eingabe von Seitenzahlen auf bestimmte Seiten der einzelnen Seitengruppen einschränken.
Normalerweise verdecken Sie in einer PDF-Datei Bilder, Text, Barcodes oder andere Typen optischer Markierungen, die nicht mehr benötigt werden. Wenn Sie beispielsweise eine bestehende optische Markierung durch einen kleineren Datamatrix-Barcode ersetzen möchten, ziehen Sie einen Rahmen über den Bereich, der die alten Markierungen enthält, um diese zu verdecken. Dann fügen Sie auf diesem verdeckten Bereich einen neuen Datamatrix-Barcode hinzu. Wenn RICOH ProcessDirector eine PDF-Datei mit einem verdeckten Bereich verarbeitet, wird in diesem Bereich keine Tinte aufgebracht. Dieser Bereich hat also dieselbe Farbe wie das Druckmedium. Wenn RICOH ProcessDirector Markups in einer PDF-Datei anwendet, werden im Schritt BuildPDFFromDocuments zunächst alle verdeckten Bereiche angewendet, bevor andere Markups angewendet werden.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen Bereich zu verdecken:

  1. Open a PDF file in Adobe Acrobat Professional and either load a control file that contains a page group or define a page group.
  2. Ziehen Sie mit der linken Maustaste einen Rahmen um den Bereich der PDF-Datei, den Sie verdecken möchten.
  3. Klicken Sie auf Bereich verdecken.
  4. Optional: Im Bereich "Position" des Definitionsfensters können Sie die Position und Größe des verdeckten Bereichs ändern. Die Koordinaten Horizontal und Vertikal geben den Abstand zwischen der linken oberen Ecke der Seite und der linken oberen Ecke des verdeckten Bereichs an. Die Angaben Breite und Höhe geben die Größe des verdeckten Bereichs an.
  5. Geben Sie einen Namen für den verdeckten Bereich ein. Verwenden Sie keine Leerzeichen oder Sonderzeichen (wie z. B. @, #, $ oder %). Sie können Punkte und Unterstriche verwenden.
  6. Im Bereich "Bedingte Positionierung" können Sie die Seiten angeben, auf denen der verdeckte Bereich platziert werden soll. Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor:
    • Wählen Sie die Option Auf Regel basierende Seiten aus, und wählen Sie anschließend in der Dropdown-Liste eine Regel aus. Die Standardregel lautet Alle Seiten. Alternativ können Sie wie folgt vorgehen:
      • Klicken Sie auf Symbol Inhalt hinzufügen Symbol zum Definieren einer neuen Regel. Weitere Informationen finden Sie unter Regeln definieren.
      • Klicken Sie auf Symbol Regelmanager Symbol für den Aufruf des Regelmanagers.
    • Wählen Sie die Option Seiten angeben aus, und geben Sie die gewünschten Seiten aller Seitengruppen ein. Sie können Folgendes:
      • Benutzen Sie einen Bindestrich, um die erste und letzte Seite in einem Seitenbereich zu trennen.
      • Trennen Sie einzelne Seitenauswahlen mit einem Komma.
      • Geben Sie ein n ein, um die letzte Seite anzugeben.

        Beispiel: Eine PDF-Datei verfügt über zwei Seitengruppen. Die erste Seitengruppe umfasst vier Seiten, die zweite sieben Seiten. Die Angabe der Seiten 3–n platziert das Markup auf die Seiten 3–4 in der ersten Seitengruppe und auf die Seiten 3–7 in der zweiten Seitengruppe.

  7. Klicken Sie auf OK, um die Definition des verdeckten Bereichs zu erstellen.
  8. Klicken Sie auf Ricoh Vorschau, um zu überprüfen, ob der richtige Bereich verdeckt wird.
  9. Optional: Sie können die Definition von verdeckten Bereichen bearbeiten, indem Sie doppelt auf das Feld des verdeckten Bereichs klicken oder mit der rechten Maustaste das Kontextmenü öffnen und die Option Bearbeiten wählen.
  10. Wenn Sie fertig sind, um alle Erweiterungen einschließlich der neuen Definition des verdeckten Bereichs in der PDF-Datei zu speichern, klicken Sie auf Ricoh Steuerdatei speichern.
  11. Geben Sie im RICOH ProcessDirector-Schritt BuildPDFFromDocuments den Dateinamen und den Speicherort für die Steuerdatei an, die die Definition des verdeckten Bereichs enthält.

1.6.4.1.5 Text zu einer PDF-Datei hinzufügen

Sie können festen Text oder variablen Text zu einer PDF-Datei hinzufügen. Sie können in einem Textrahmen auch festen und variablen Text kombinieren. Fester Text ist Text, den Sie eingeben. Variabler Text sind Daten von Dokumentmerkmalen, Jobmerkmalen oder Statistiken.
Gehen Sie wie folgt vor, um Text hinzuzufügen:
  1. Open a PDF file in Adobe Acrobat Professional and either load a control file that contains a page group or define a page group.
  2. Ziehen Sie mit der linken Maustaste einen Rahmen um den Bereich, in dem Text hinzugefügt werden soll.
    RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat verwendet die obere linke Ecke des Textrahmens, um den Text zu positionieren. Der gesamte angegebene Text wird in der von Ihnen angegebenen Größe gedruckt, auch wenn der Text nicht in den Rahmen passt.
  3. Klicken Sie auf Text hinzufügen.
  4. Optional: Im Bereich "Position" des Definitionsfensters können Sie die Position des Texts ändern, indem Sie neue horizontale und vertikale Koordinaten eingeben. Diese Koordinaten geben den Abstand zwischen der linken oberen Ecke der Seite und der linken oberen Ecke des Textrahmens an.
    Hinweis: Breite und Höhe ändern die Größe des Markup-Kästchens, wirken sich aber nicht auf die Position und Größe des Texts aus.
  5. Geben Sie einen Namen für den Textrahmen ein. Verwenden Sie in dem Namen keine Leerzeichen oder Sonderzeichen (wie z. B. @, #, $ oder %). Sie können Punkte und Unterstriche verwenden.
  6. Wählen Sie einen Wert aus der Dropdown-Liste An eingeschlossenem Text ausrichten:
    • Wenn Sie den Text, den Sie hinzufügen, am ersten Auftreten von vorhandenem Text ausrichten möchten, der in dem von Ihnen gezeichneten Textrahmen eingeschlossen ist, wählen Sie Erstes Auftreten. RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat behält diese Position jedes Mal bei, wenn der Text hinzugefügt wird.
    • Wenn Sie den Text, den Sie hinzufügen, an jedem Auftreten von bestehendem Text ausrichten möchten, der in dem von Ihnen gezeichneten Textrahmen eingeschlossen ist, wählen Sie Jedes Auftreten.
    • Wenn Sie den Text nicht ausrichten möchten, verwenden Sie den Standardwert Inaktiviert.
    Neuen Text an eingeschlossenem Text auszurichten ist die präziseste Möglichkeit, bestehenden Text zu ersetzen.
      Hinweis:
    • Die Funktion An eingeschlossenem Text ausrichten funktioniert am besten, wenn der neue Text und der bestehende Text im selben Font sind. Wenn die Fonts verschieden sind, richtet RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die Baselines der Fonts aus.

    • RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat richtet immer die erste Zeile des neuen Texts an der ersten Zeile des vorhandenen Texts aus.

    • Wenn der eingeschlossene Text nicht linksbündig ist, richtet RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat den neuen Text an der am weitesten links stehenden Zeile des vorhandenen Texts aus.

  7. Wählen Sie die Rotation (Grad) in Uhrzeigerrichtung. Der Referenzpunkt für die Drehung eines Textrahmens ist die obere linke Ecke.
  8. Im Bereich "Bedingte Positionierung" können Sie die Seiten angeben, auf denen der Text platziert werden soll. Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor:
    • Wählen Sie die Option Auf Regel basierende Seiten aus, und wählen Sie anschließend in der Dropdown-Liste eine Regel aus. Die Standardregel lautet Alle Seiten. Alternativ können Sie wie folgt vorgehen:
      • Klicken Sie auf Symbol Inhalt hinzufügen Symbol zum Definieren einer neuen Regel. Weitere Informationen finden Sie unter Regeln definieren.
      • Klicken Sie auf Symbol Regelmanager Symbol für den Aufruf des Regelmanagers.
    • Wählen Sie die Option Seiten angeben aus, und geben Sie die gewünschten Seiten aller Seitengruppen ein. Sie können Folgendes:
      • Benutzen Sie einen Bindestrich, um die erste und letzte Seite in einem Seitenbereich zu trennen.
      • Trennen Sie einzelne Seitenauswahlen mit einem Komma.
      • Geben Sie ein n ein, um die letzte Seite anzugeben.

        Beispiel: Eine PDF-Datei verfügt über zwei Seitengruppen. Die erste Seitengruppe umfasst vier Seiten, die zweite sieben Seiten. Die Angabe der Seiten 3–n platziert das Markup auf die Seiten 3–4 in der ersten Seitengruppe und auf die Seiten 3–7 in der zweiten Seitengruppe.

  9. Im Abschnitt "Font" können Sie Schriftart, -größe und -farbe auswählen.
    Die Dropdown-Liste mit Schriftarten enthält alle Schriftarten, die für Adobe Acrobat zur Verfügung stehen, ausgenommen Schriftarten, die nicht in PDF-Dateien eingebettet werden können.
      Hinweis:
    • Um eine Schriftart für RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat zur Verfügung zu stellen, installieren Sie sie im Ordner Fonts von Windows.
    • RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat unterstützt keine alternativen Buchstabenformen, einschließlich Ligaturen, Zierbuchstaben und Buchstabenformen, die je nach Stellung in einem Wort variieren. Sprachen mit Rechts-nach-links Schreibrichtung wie Hebräisch und Arabisch werden nicht korrekt wiedergegeben. In der Dropdown-Liste der Schriftarten werden allerdings alle Schriftarten im Windows-Ordner Fonts angezeigt, einschließlich der Schriftarten von Sprachen mit Rechts-nach-links Schreibrichtung und Schriftarten mit nicht unterstützten alternativen Buchstabenformen.
    • Wenn einer Steuerdatei eine Schriftart hinzugefügt wird, ist der Benutzer dafür verantwortlich, sicherzustellen, dass die Schriftart für alle Geräte lizenziert ist, die diese Steuerdatei zum Verarbeiten von PDF-Dokumenten verwenden.
  10. Legen Sie den Textinhalt fest, den Sie hinzufügen möchten:
    1. Wählen Sie den ersten Inhaltstyp in der Dropdown-Liste. Sie können so viele der folgenden Typen auswählen, wie erforderlich sind, um den Textinhalt zu definieren:
      Inhaltstypen für Text-Markups
      Inhaltstyp Beschreibung
      Text Geben Sie den Text ein, der gedruckt werden soll.
      Dokumentmerkmal Wählen Sie ein Dokumentmerkmal, dessen Wert Sie drucken möchten.
      Jobmerkmal Wählen Sie ein Jobmerkmal, dessen Wert Sie drucken möchten.
      Zeilenumbruch Wählen Sie diesen Inhaltstyp, um Zeilenumbrüche zu erzwingen. Der Umbruch wird nach dem letzten Zeichen eines vorangegangenen Texts eingefügt.
      Statistik Wählen Sie ein Statistikmerkmal, dessen Wert Sie drucken möchten.
      Script Wählen Sie diese Option nur nach Rücksprache mit Ihrem Software-Kundendienst.
    2. Wählen Sie den Inhaltswert. In der Dropdown-Liste finden sich die verfügbaren Werte für den ausgewählten Inhaltstyp.
    3. Optional: Sie können Text-Modifikator-Regeln auf den Wert eines Dokumentmerkmals, einer Jobeigenschaft oder einer Jobstatistik als Inhaltstyp anwenden. Klicken Sie auf Bearbeiten-Symbol, um eine oder mehrere Text-Modifikator-Regeln zu definieren, um den benötigten Wert zu extrahieren.
    4. Geben Sie im Feld Zu ändernder Text einen Text ein. RICOH ProcessDirector generiert oder extrahiert Statistiken und Merkmale, während die einzelnen Seitengruppen der Produktions-PDF-Dateien verarbeitet werden. Da diese Werte für RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat nicht verfügbar sind, müssen Sie einen Textwert eingeben, der repräsentativ für die Werte ist, die von RICOH ProcessDirectorverarbeitet werden. Die Modifikatorregel ist eine Schablone, die auf alle Werte des gewählten Inhaltstyps angewendet wird. Beispiel: Sie möchten nur die letzten vier Ziffern einer Kreditkartennummer drucken und haben die gesamte Nummer in einem Dokumentmerkmal gespeichert. Sie wählen Dokumentmerkmal als Inhaltstyp und legen das Dokumentmerkmal "Kreditkarte" als Inhaltswert fest. Sie definieren zwei Zeichen entfernen-Text-Modifikator-Regeln, um Bindestriche und Leerzeichen aus der Zahl zu entfernen und für alle das gleiche Format zu erzielen. Dann definieren Sie die Regel Unterzeichenfolge nach Position, um nur die letzten vier Ziffern zu erhalten. Sie müssen nicht die einzelnen Werte eines Dokumentmerkmals kennen, um Modifikator-Regeln zu erstellen. Sie müssen nur die Formate kennen, die in Ihren PDF-Dateien auftreten können.
    5. Wählen Sie einen der folgenden Modifikatoren:

      Inhaltsänderungswerte
      Geändert von Aktion
      Zeichen entfernen Geben Sie ein einziges Zeichen oder ein Leerzeichen ein (verwenden Sie die Leertaste zum Eingeben eines Leerzeichens), das Sie aus dem Wert entfernen wollen. Bei dem Zeichen muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. Wählen Sie dann eine der folgenden Schaltflächen aus:
      • Alle Vorkommen dieses Zeichens entfernen

        Das angegebene Zeichen wird an allen Positionen im Wert entfernt.

        Beispiel: Eine Kontonummer lautet 324-1443255-11. Sie können einen Bindestrich (-) eingeben, um alle Bindestriche aus dem Wert zu entfernen und die Kontonummer 324144325511 zu erstellen.

      • Führende Zeichen entfernen

        Das angegebene Zeichen wird am Anfang des Werts entfernt. Wenn Sie beispielsweise ein Leerzeichen eingeben, werden alle Leerzeichen am Anfang des Werts entfernt.

      • Abschließende Zeichen entfernen

        Das angegebene Zeichen wird am Ende des Werts entfernt. Wenn Sie beispielsweise ein Leerzeichen eingeben, werden alle Leerzeichen am Ende des Werts entfernt.

      • Führende und abschließende Zeichen entfernen

        Das angegebene Zeichen wird am Anfang und Ende des Werts entfernt. Wenn Sie beispielsweise ein Leerzeichen eingeben, werden alle Leerzeichen am Anfang und Ende des Werts entfernt.

      Unterzeichenfolge nach Position Wählen Sie Anfang der Zeile oder Ende der Zeile aus der Liste Beginnen ab. Wählen Sie für Erste Position eine Zahl, um die Position des ersten Zeichens im Textwert anzugeben. Wählen Sie für Beizubehaltende Anzahl eine Zahl, um anzugeben, wie viele Zeichen beibehalten werden sollen.
      Unterzeichenfolge nach Begrenzer Geben Sie in das Feld Begrenzer ein Zeichen oder ein Leerzeichen ein, um anzugeben, wo der Textwert in getrennte Zeichenfolgensegmente unterteilt werden soll. Das Zeichen und die Textzeichenfolge unterscheiden in Groß- und Kleinschreibung.

      Wählen Sie Anfang der Zeile oder Ende der Zeile aus der Dropdown-Liste Beginnen ab.

      Wählen Sie für Erste Position eine Zahl, um die Position des Begrenzers in der Textzeichenfolge anzugeben.

      Wählen Sie für Beizubehaltende Anzahl eine Zahl, um die Anzahl der beizubehaltenden Zeichenfolgensegmente festzulegen.

      Diese Beispiele zeigen, wie Segmente von Textzeichenfolgen durch die Angabe eines Begrenzers ausgewählt werden:

      • Für die Kontonummer 324-1443255-11 können Sie den Bindestrich als Begrenzer verwenden, um den Wert in diese drei Textzeichenfolgen aufzuteilen: 324, 1443255 und 11. Wählen Sie die Option Anfang der Zeile aus. Um die zweite und dritte Zeichenfolge (1443255 und 11) zu wählen, wählen Sie 2 für Erste Position und Beizubehaltende Anzahl.

      • Für die Postadresse Eldorado Springs CO 80025 können Sie ein Leerzeichen als Begrenzer verwenden, um den Wert in diese vier Textzeichenfolgen aufzuteilen: Eldorado, Springs, CO und 80025. Wählen Sie die Option Ende der Zeile aus.

        • Um die Postleitzahl auszuwählen, wählen Sie 1 für Erste Position und Beizubehaltende Anzahl.

        • Um den Staat auszuwählen, wählen Sie 2 für Erste Position und 1 für Beizubehaltende Anzahl.

        • Um die Stadt auszuwählen, wählen Sie 3 für Erste Position und 10 für Beizubehaltende Anzahl. Indem Sie 10 für Beizubehaltende Anzahl angeben, können Sie Städtenamen mit bis zu zehn Wörtern auswählen.

      Füllzeichen Wählen Sie Anfang der Zeile oder Ende der Zeile aus der Liste Position Füllzeichen. Geben Sie im Feld Füllzeichen ein Zeichen oder ein Leerzeichen als Füllzeichen ein.

      Geben Sie im Feld Minimale Fülltextlänge die minimale Länge der Textzeichenfolge ein. Wenn die Anzahl der Zeichen in der Textzeichenfolge kürzer als die Mindestlänge ist, werden Füllzeichen hinzugefügt, bis die Textzeichenfolge die Mindestlänge erreicht.

  11. Klicken Sie auf Symbol zum Hinzufügen von Dokumentmerkmalen, um eine neue Inhaltsdefinitionszeile hinzuzufügen. Nachdem Sie alle Inhaltstypen und Modifikator-Regeln zum Text hinzugefügt haben, der zur PDF-Datei hinzugefügt werden soll, können Sie das Kontrollkästchen neben einem Inhaltstyp aktivieren und die Reihenfolge mithilfe der Pfeile verändern. Verwenden Sie das Mülleimersymbol, um ausgewählte Inhalte zu löschen.
  12. Wenn Sie mehrere Textzeilen definiert haben und möchten, dass RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat Zeilen entfernt, die nur Leerraum enthalten, klicken Sie auf das Kontrollkästchen Leerzeilen entfernen, um es auszuwählen.
  13. Klicken Sie auf OK, um die Textkonfiguration zu speichern.
  14. Klicken Sie auf Ricoh Vorschau, um zu überprüfen, ob der Text die gewünschten Inhalte und Seitenpositionen besitzt.
  15. Optional: Sie können die Textdefinition bearbeiten, indem Sie doppelt auf das entsprechende Feld klicken oder mit der rechten Maustaste das Kontextmenü öffnen und die Option Bearbeiten wählen.
  16. Wenn Sie bereit sind, um alle Erweiterungen einschließlich der neuen Textdefinition in der PDF-Datei zu speichern, klicken Sie auf Ricoh Steuerdatei speichern.
  17. Verschieben Sie die Steuerdatei in ein Verzeichnis, auf das RICOH ProcessDirector zugreifen kann.
  18. Geben Sie im RICOH ProcessDirector-Schritt BuildPDFFromDocuments den Namen und den Speicherort der Steuerdatei an, die die Textdefinition enthält.

1.6.4.2 Vorschau für Markups

Nachdem Sie Markups einer Beispiel-PDF-Datei hinzugefügt haben, können Sie die Position der Markups in einer Vorschau anzeigen. Mit der Vorschau können Sie sicherstellen, dass die PDF-Dateien wie gewünscht gedruckt werden, wenn RICOH ProcessDirector die in den Steuerdateien gespeicherten Markups anwendet. Durch die Vorschau können Sie außerdem sicherstellen, dass die Medien und Endbearbeitungsoptionen an den vorgesehenen Seiten angewendet werden.

Vorschau mit mehreren Steuerdateien

Wenn Sie mehrere Steuerdateien für die Definitionen von Markups und Medien- und Endbearbeitungsoptionen speichern, werden in der Vorschau nur die in der geladenen Steuerdatei enthaltenen Definitionen wiedergegeben. Beispiel: Sie speichern eine Barcodedefinition in einer Steuerdatei mit dem Namen barcodes.ctl und eine Bilddefinition in der Datei images.ctl. Sie können entweder barcodes.ctl oder images.ctl in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat laden. Wenn Sie barcodes.ctl geladen haben, können Sie Position und Inhalt des Barcodes überprüfen, nicht jedoch die Bilder, da die Datei images.ctl nicht geladen ist.

Sie können allerdings in jeder Steuerdatei Seitengruppen- und Dokumentmerkmaldefinitionen einfügen. Wenn Sie eine Seitengruppe in einer Steuerdatei definiert haben, die nicht geladen ist, können Sie in der Vorschau keine Markups oder Medien- und Endbearbeitungsoptionen mit bedingten Positionsregeln anzeigen, die auf Seitengruppen basieren. Wenn Dokumentmerkmale in einer Steuerdatei definiert sind, die nicht geladen ist, können Sie diese Dokumentmerkmale nicht für Markups auswählen. Wenn Sie in der Vorschau so viele Markups wie möglich anzeigen und dabei mehrere Steuerdateien verwenden möchten, speichern Sie zuerst die Seitengruppen und Dokumentmerkmale in einer Steuerdatei, beispielsweise mit dem Namen pagegrouping.ctl. Wenn Sie bereit sind, um Markups zu definieren, laden Sie pagegrouping.ctl, fügen das Markup hinzu und speichern das Ergebnis in einer neuen Steuerdatei (z. B. barcodes.ctl). Um mehr Markups zu definieren und in einer getrennten Steuerdatei zu speichern, laden Sie zunächst die Datei pagegrouping.ctl. Fügen Sie das Markup hinzu (beispielsweise Bilder), und speichern Sie das Ergebnis in einer neuen Steuerdatei (z. B. images.ctl). Wenn Sie damit beginnen, Ihre Markupdefinitionen aus einer Steuerdatei zu erstellen, die Seitengruppen und Dokumentmerkmale enthält, können Sie in der Vorschau das Markup sowie Medien- und Endbearbeitungsoptionen mit bedingten Positionsregeln anzeigen.

Wenn Sie alle Erweiterungen in einer Steuerdatei speichern, können Sie in der Vorschau Markup und Medien- und Endbearbeitungsoptionen gleichzeitig anzeigen.

    Hinweis:
  • Vorschaudateien können nicht bearbeitet, gedruckt oder gespeichert werden.
  • Sie müssen zuerst eine Seitengruppe definieren, bevor Sie in der Vorschau Markups anzeigen können. Weitere Informationen finden Sie unter Seitengruppen definieren.
  • Die Einstellung Zu verarbeitende Seiten gibt die maximale Anzahl Seiten an, die in der Vorschau verarbeitet werden. Je größer der Wert für Zu verarbeitende Seiten ist, desto länger dauert es, bis RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die einer PDF-Datei hinzugefügten Markups in der Vorschau anzeigt. Weitere Informationen finden Sie unter Einstellungen.
  • Die Einstellung Produktionsabsicht legt fest, wie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat PDF-Dateien interpretiert. Weitere Informationen finden Sie unter Einstellungen.
  • Die Einstellung Elektronische Formulare anzeigen legt fest, ob die Vorschau anzeigt, wie Musterdateien aussehen, wenn die Daten mit elektronischen Formularen kombiniert werden, die für die von den Dateien verwendeten Medien definiert werden.
  • Wenn Sie Markups zu einer PDF-Datei hinzufügen, können Sie die Werte von Job- und Dokumentmerkmalen als Inhalt für Markups und in bedingten Positionsregeln verwenden. Die Vorschau verwendet aus der PDF-Datei extrahierte Werte. Wenn Sie über Markups verfügen, die Job- oder Dokumentmerkmale verwenden, die nicht in der Datei definiert sind, verwendet RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat einen eindeutigen statischen numerischen Wert für jedes Job- bzw. Dokumentmerkmal. Wenn bedingte Positionsregeln Merkmale verwenden, die nicht in der Datei definiert sind, wendet die Vorschau gewöhnlich immer oder nie die auf diesen Regeln basierenden Markups an.
  • Wenn Ihr Markup ein Bild verwendet, das vom Plugin nicht gefunden wird (z. B. ein Bild, das sich nicht auf Ihrem lokalen Rechner befindet), wird dieses Bild in der Vorschau nicht angezeigt. Stattdessen wird in der Vorschau eine Warnmeldung angezeigt, in der der Name des fehlenden Bilds an dem für das Bild angegebenen Speicherort angegeben wird.
  • Sie können keine Markup-Vorschau mit einer RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Regel erstellen, die Stat.CurrentMedia auswertet.
Gehen Sie wie folgt vor, um Markups in der Vorschau anzuzeigen:
  1. Klicken Sie auf Ricoh Vorschau.

    RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat generiert eine neue, temporäre PDF-Datei und zeigt diese an. Ihre Beispiel-PDF-Datei bleibt geöffnet.

    Es wird die erste Seite der temporären PDF-Datei angezeigt, egal, welche Seite Sie in der Beispiel-PDF-Datei gerade bearbeiten.

  2. Wenn eine Seite über Medien- und Endbearbeitungsoptionen verfügt, wird in der oberen rechten Ecke die Anmerkung Druckoperationen angezeigt. Um den Mediennamen und die Endbearbeitungsoption anzuzeigen, platzieren Sie den Mauszeiger über Druckvorgänge.

    Als Alternative klicken Sie auf der Adobe Acrobat-Funktionsleiste auf Kommentar. Im Fenster Kommentar wird für jede Seite mit Medien- und Endbearbeitungsoptionen ein Kommentar angezeigt.

  3. Wenn elektronische Formulare für Medien, die von Musterdateien verwendet werden, definiert sind, können Sie sehen, wie die Dateien aussehen, wenn die Daten mit den Formularen kombiniert werden.

    So zeigen Sie die elektronischen Formulare an:

    • Stellen Sie sicher, dass Sie die Datei RICOH ProcessDirectormedia.zip exportiert und in das richtige Verzeichnis auf dem System, in dem Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat installiert haben, geladen haben. Weitere Informationen zum Laden von Medienobjekten in das Plug-in finden Sie im Hilfesystem oder unter Ricoh ProcessDirector: Installieren von Dokumentenverarbeitungsfunktionen.
    • Für Seiten in Ihrer Muster-PDF-Datei wählen Sie Medien, die elektronische Formulare definieren. Als Alternative laden Sie eine Steuerdatei, die Sie gespeichert haben, nachdem Sie Medien ausgewählt haben, die elektronische Formulare definieren.
    • Überprüfen Sie, ob die Einstellung Elektronische Formulare anzeigen auf Ja gesetzt ist.

      Obwohl Sie mit der Vorschau sehen können, wie Dateien aussehen, wenn sie mit den Formularen kombiniert werden, bleiben die Daten und Formulare getrennt. RICOH ProcessDirector kombiniert die Formulare mit den Daten in Produktions-PDF-Dateien, wenn der Schritt CombinePDFWithForm die Dateien verarbeitet.

  4. Wenn Sie die Anzeige der PDF-Datei in der Vorschau beendet haben, können Sie diese temporäre PDF-Datei schließen oder offen lassen.
    Sie können die temporäre PDF-Datei durch Klicken auf Ricoh Vorschau aktualisieren.

1.6.4.3 Ändern von Markup-Definitionen

Nachdem Sie ein Markup einer PDF-Datei hinzugefügt haben, möchten Sie das Markup möglicherweise löschen, an einen anderen Ort ziehen oder seine Merkmale ändern. RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat bietet verschiedene Möglichkeiten zum Bearbeiten und Löschen von Markups, Dokumentmerkmalen und Seitengruppendefinitionen.

Die gängigste Methode zum Bearbeiten von Markups besteht darin, auf das gezeichnete Kästchen doppelzuklicken, um das Markup-Definitionsfenster aufzurufen, oder auf ein Kästchen zu klicken und es an einen anderen Ort zu ziehen. Möglicherweise existieren jedoch überlagerte Markups unter weiteren Markups, z. B. wenn es mehrere Barcodes im selben Bereich gibt, weil Sie mithilfe der bedingten Verarbeitung durch RICOH ProcessDirector nur einen Barcode drucken möchten. Sie können auch einen verdeckten Bereich über einem Bild und ein kleineres Bild über dem verdeckten Bereich platzieren. Wenn Sie überlagerte Markups bearbeiten möchten, können Sie diese Markups mithilfe des Markup-Navigators auswählen.

Tipp: Tipp: Denken Sie daran, dass Änderungen von Markups in einer aktiven PDF-Datei in der Steuerdatei gespeichert werden müssen, in der bereits die Markup-Definition gespeichert ist. Wenn Sie z. B. einen Barcode zu einer PDF-Datei hinzugefügt und diese Definition in einer Steuerdatei gespeichert haben und nun den Barcode aus der aktiven PDF-Datei entfernen, müssen Sie diese Änderung in der vorhandenen Steuerdatei speichern. Nachdem Sie Markup-Änderungen in einer Steuerdatei gespeichert haben, müssen Sie die neue Version der Steuerdatei für einen RICOH ProcessDirector-Server zugänglich machen, damit diese Änderungen auf Ihre Produktions-PDF-Dateien angewendet werden können.

Sie können eine der folgenden Methoden anwenden, um Markups zu ändern.

Methoden zum Ändern von Markups
Methode Beschreibung
Doppelklicken Sie auf ein Markup-Kästchen Das Merkmaldefinitionsfenster für das Markup-Kästchen wird angezeigt.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein Markup-Kästchen Ein Popup-Menü mit Optionen zum Bearbeiten der Definition des Markup-Kästchens oder zum Löschen des Kästchens wird angezeigt.
Klicken Sie, und ziehen Sie, um die Größe eines Kästchens zu verändern oder es zu verschieben Klicken Sie auf ein beliebiges Kästchen, um die Definition eines Markup, eines Dokuments oder einer Seitengruppe anzuzeigen. An den Ecken des Kästchens erscheinen Symbole für die Größenänderung. Klicken Sie, und ziehen Sie eine Ecke, um die Größe des Kästchens zu verändern.

Klicken Sie, und ziehen Sie in der Mitte eines Kästchens, um es an einen anderen Ort zu verschieben.

    Hinweis:
  • Wenn sich das Markup unter einem anderen Markup befindet, klicken Sie auf Ricoh Markup-Navigator anzeigen, um das zu ändernde Markup zu isolieren. Entfernen Sie das Häkchen von den Kästchen vor dem Markup, das dem zu bearbeitenden Markup im Weg ist.
  • Sie können auch die im Markup-Definitionsfenster enthaltenen horizontalen und vertikalen Koordinateneinstellungen, sowie die Angaben zu Höhe und Breite verwenden, um Ort und Größe des Markup-Kästchens zu ändern.
  • Wenn Sie auf Seitengruppendefinitionen oder bedingte Auslöser klicken, ihre Größe verändern oder sie verschieben, stellen Sie sicher, dass sich diese auf der Seite befinden, die die gewünschten Daten enthält. Mit diesen drei Aktionen werden die Daten für eine Seitengruppendefinition oder einen bedingten Auslöser neu berechnet. Wenn eine der Aktionen auf der falschen Seite ausgeführt wird, fragt RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat, ob die Änderungen akzeptiert werden sollen. Wenn Sie auf OK klicken, werden die Daten mit falschen Werten geändert.
Klicken Sie mit der linken Maustaste in den Markup-Navigator Gehen Sie wie folgt vor, um ein Markup-Kästchen zu markieren:
  1. Klicken Sie auf Ricoh Markup-Navigator anzeigen.
  2. Klicken Sie auf das Markup, das Sie markieren möchten.
Tipp: Tipp: Bei Hinzufügen, Ändern und Löschen von Markups kann das Markup-Navigatorfenster geöffnet bleiben. Es wird automatisch mit ihren Änderungen aktualisiert.
Doppelklicken Sie in den Markup-Navigator Gehen Sie wie folgt vor, um Markups, Dokumentmerkmale oder eine Seitengruppendefinition zu bearbeiten:
  1. Klicken Sie auf Ricoh Markup-Navigator anzeigen.
  2. Doppelklicken Sie auf das Markup, das Sie bearbeiten möchten.
Verdecken Sie das Markup mithilfe des Markup-Navigators Gehen Sie wie folgt vor, um Markups, Dokumentmerkmale oder eine Seitengruppendefinition zu verdecken und Zugriff auf andere Markups zu erhalten:
  1. Klicken Sie auf Ricoh Markup-Navigator anzeigen.
  2. Aktivieren/Deaktivieren Sie das Markierungsfeld, um folgende Elemente anzuzeigen bzw. zu verdecken:
    • Kästchen, die Sie für Markups, Dokumentmerkmale oder die Seitengruppendefinition gezeichnet haben.
    • Eine Gruppe von Markups. Entfernen Sie z. B. das Häkchen aus dem Markierungsfeld Bild, um alle Bild-Markup-Kästchen zu verdecken.
Hinweis: Wenn Sie die Markups mithilfe des Markup-Navigators verdecken, werden die Markups nur von der Ansicht der aktiven PDF-Datei verdeckt. Wenn Sie eine Steuerdatei haben, die verdeckte Markups enthält, und Sie diese Steuerdatei speichern, wird das verdeckte Markup in der Steuerdatei gespeichert, und alle darin enthaltenen Definitionen werden von RICOH ProcessDirector verarbeitet.

1.6.5 Mit Steuerdateien arbeiten

Wenn Sie mit RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat eine PDF-Datei auszeichnen, anstatt die Auszeichnung in der eigentlichen PDF-Datei zu speichern, speichern Sie die Auszeichnung in mindestens einer Steuerdatei. RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat verwendet eine Steuerdatei, um Daten zu extrahieren, und RICOH ProcessDirector verwendet Steuerdateien in den verschiedenen Phasen der Vorbereitung einer PDF-Datei für den Druck.

Sie verwenden von Ricoh die Menüoptionen Steuerdatei laden und Steuerdatei speichern, um Steuerdateien zu verwalten. Es kann immer nur eine Steuerdatei geladen werden. Nach dem Erstellen von Markups für eine PDF-Datei speichern Sie die Steuerdatei in einem Verzeichnis, auf das RICOH ProcessDirector zugreifen kann. Sie konfigurieren RICOH ProcessDirector-Workflows mit einer oder mehreren Schrittvorlagen, die RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Steuerdateien verwenden.

    Wichtig:
  • RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Steuerdateien sollten nur nach Rücksprache mit dem Ricoh-Kundendienstmitarbeiter manuell bearbeitet werden.
  • RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat Version 3.6 enthält eine verbesserte Bibliothek zur PDF-Verarbeitung. Für die meisten PDF-Dateien verbessert die neue Bibliothek die Leistung, senkt die Verarbeitungszeit und verbraucht weniger Speicher.

    Wenn Sie eine Steuerdatei öffnen möchten, die in einer vorherigen Version erstellt wurde, fragt Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat Folgendes: Möchten Sie Ihre Steuerdatei aktualisieren, um eine verbesserte PDF-Verarbeitungsbibliothek zu verwenden?

    Wenn Sie auf Nein klicken, wird die Meldung beim nächsten Öffnen der Steuerdatei wieder angezeigt.

    Wenn Sie auf Ja klicken, aktualisiert RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die Steuerdatei, und die Meldung wird nicht mehr angezeigt.

    Wenn Sie eine Steuerdatei aktualisieren, stellen Sie sicher, dass diese dieselben Ergebnisse ausgibt. Geringfügige Unterschiede zwischen Bibliotheken können zu einer geringfügig abweichenden Darstellung der Textauswahlfelder führen. Ein kleineres Feld kann Text ausschließen, den Sie auswählen möchten, und ein größeres Feld kann Text einschließen, den Sie nicht haben möchten. Die Verwendung der verbesserten Bibliothek kann außerdem die Position des Markups geringfügig ändern.

    Es sind keine weiteren Änderungen am RICOH ProcessDirector-Server für die Verwendung der verbesserten PDF-Bibliothek notwendig.

  • Zur Verwendung einer Steuerdatei für eine PDF 1.7-Datei mit einer PDF 2.0-Datei müssen Sie die Steuerdatei aktualisieren, um die neue Bibliothek zu verwenden.

Seitengruppendefinitionen und Dokumentmerkmale werden in einer einzelnen Steuerdatei gespeichert. Sie können Definitionen für Markups, Medien und Endbearbeitung zu dieser einzelnen Steuerdatei hinzufügen oder Sie in verschiedenen Steuerdateien speichern. Sie können die Steuerdatei, die Seitengruppen und Dokumentmerkmale definiert, in einem Schritt angeben, der auf der Schrittvorlage IdentifyPDFDocuments basiert. Die Steuerdateien, die Definitionen für Markups, Medien und Endbearbeitung enthalten, müssen in einem Schritt angegeben werden, der auf dem Schritt BuildPDFFromDocuments basiert. Bei der Frage, ob Sie eine oder mehrere Steuerdateien erstellen, sollten Sie Ihre Druckumgebung berücksichtigen: die Komplexität Ihrer Änderungen, wie Markups differenziert werden sollen und welche Erweiterungen einer PDF-Datei sich am häufigsten verändern.

In einer Druckumgebung, in der der PDF-Workflow sich nicht oft ändert, ist eine Steuerdatei oft ausreichend. Wenn Sie eine Vorschau einer PDF-Datei anzeigen, um zu überprüfen, dass alle Markups gedruckt werden und welche Seiten Optionen für Medien und Endbearbeitung enthalten, können Sie alle Markups, Medien und die Endbearbeitung in einer einzigen Ansicht anzeigen. Sie verschieben die einzelne Steuerdatei in ein Verzeichnis, auf das RICOH ProcessDirector zugreifen kann. Sie geben sowohl im Schritt IdentifyPDFDocuments als auch im Schritt BuildPDFFromDocuments einen Namen und einen Speicherort für die Steuerdatei an.

Auch wenn Sie eine Vorschau der PDF-Datei anzeigen möchten, um sicherzustellen, dass alle Markups, Medien und die Endbearbeitung korrekt angewendet wurden, ist eine Steuerdatei ausreichend. Bei der Vorschau einer Datei gibt RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die in der aktiven PDF-Datei definierten Markups wieder und wendet die dort definierten Medien- und Endbearbeitungsoptionen an. Sie können Definitionen von Markups, Medien und Endbearbeitung, die in einer nicht geladenen Steuerdatei definiert wurden, in der Vorschau nicht überprüfen.

In Umgebungen, in denen es häufig oder unerwartet zu Veränderungen kommen kann, ist die Verwendung mehrerer Steuerdateien sinnvoll. Durch das Verwenden von unterschiedlichen Steuerdateien kann das Risiko von Änderungen umgangen, oder die Anpassung an Änderungen beschleunigt werden. Beispiel:

  • Die Seitengruppendefinition in Ihrer PDF-Datei wird nicht so oft geändert wie andere Definitionen in Ihren PDF-Dateien. Sie können die Seitengruppe und Dokumentmerkmaldefinitionen in die Steuerdatei einfügen, die Sie zum Schritt IdentifyPDFDocuments hinzufügen.
  • Sie haben das Inserter-Feature installiert und wechseln zwischen Kuvertiereinheiten. Sie müssen Ihren Workflow nicht bei jedem Wechsel bearbeiten. Sie speichern stattdessen die Barcode-Markups jeder Kuvertiereinheit in einer getrennten Steuerdatei mit einem Namen, der die Kuvertiereinheit festlegt. Im Schritt BuildPDFFromDocuments geben Sie den Namen und den Speicherort einer einzelnen Steuerdatei an. Hierfür verwenden Sie die Symbolschreibweise, die dem Wert eines Jobmerkmals entspricht. Bei der Druckverarbeitung geben Sie als Wert für dieses Jobmerkmal den Namen der Steuerdatei an, die der Kuvertiereinheit entspricht, die Sie für den Job verwenden möchten.

Mit der Symbolschreibweise können Sie auch ein und denselben Workflow für Eingabedateien verwenden, die unterschiedliche RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Steuerdateien benötigen. Sie haben beispielsweise zwei Eingabedateien, Datei1.pdf und Datei2.pdf, mit den entsprechenden Steuerdateien Datei1.ctl und Datei2.ctl. Sie möchten für beide Dateien denselben Workflow verwenden. Sie können ${Job.InputFile}.ctl als Steuerdateinamen verwenden, den Sie im Schritt BuildPDFFromDocuments angeben. ${Job.InputFile}.ctl veranlasst RICOH ProcessDirector, den Wert der Steuerdateieigenschaft RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat auf den Namen der Eingabedatei plus die Erweiterung .ctl zu setzen.

1.6.5.1 Seitengruppen definieren

Eine Seitengruppe definiert die Seitenbereiche eines Dokuments in Ihrer PDF-Datei. Definitionen für Seitengruppen werden in der Steuerdatei gespeichert, die Sie im RICOH ProcessDirector-Schritt IdentifyPDFDocuments festgelegt haben. Wir empfehlen vor dem Hinzufügen von Markups die Definition einer Seitengruppe.
Hinweis: Sie können pro PDF-Datei mehrere Steuerdateien definieren. Allerdings werden Seitengruppen nur von der Steuerdatei erstellt, die im Merkmal Identify-PDF-Steuerdateien des auf der Schrittschablone IdentifyPDFDocuments basierenden Schritts angegeben ist. Wenn Sie den RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Vorschaumodus verwenden möchten, um die korrekte Position anderer Markups zu überprüfen, müssen Sie eine Seitengruppe in den Steuerdateien erstellen, mit denen Sie diese Markups generieren. Sie können beispielweise dem Schritt BuildPDFFromDocuments eine Steuerdatei mit Seitengruppendefinitionen hinzufügen. Da BuildPDFFromDocuments jedoch Seitengruppeninformationen aus dem vorangegangenen Schritt IdentifyPDFDocuments erhält, ignoriert BuildPDFFromDocuments Seitengruppendefinitionen aus eigenen Steuerdateien. Weitere Informationen und Tipps finden Sie unter Vorschau für Markups.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine Seitengruppe zu definieren:
  1. Öffnen Sie in Adobe Acrobat Professional eine PDF-Datei, und klicken Sie auf Ricoh Auswählen, um das Plugin zu aktivieren.
  2. Um eine textbasierte Seitengruppe zu definieren, ziehen Sie einen Rahmen um den Zieltext. Andernfalls ziehen Sie einen Rahmen an einer beliebigen Stelle auf der Seite.
  3. Klicken Sie dann auf Seitengruppen definieren.
  4. Übernehmen Sie den angegebenen Namen für die Seitengruppe, oder geben Sie einen neuen an. Wir empfehlen, den Standardnamen zu verwenden, damit alle Benutzer, die die PDF-Datei verwenden, sofort erkennen können, wo die Grenzen für eine Seitengruppe liegen. Wenn Sie den Namen ändern, verwenden Sie keine Leerzeichen oder Sonderzeichen (wie z. B. @, #, $, und %). Sie können Punkte und Unterstriche verwenden.
  5. Bei textbasierten Seitengruppen können Sie Position und Größe des umgebenden Kästchens ändern, indem Sie Werte für die Koordinaten Horizontal und Vertikal sowie für Breite und Höhe angeben. Position und Größe des Kästchens werden nach Klicken auf OK geändert.
  6. Wählen Sie aus der Liste Seitengruppen eine der folgenden Optionen aus:
    • Gesamte PDF als eine Seitengruppe behandeln: Erstellt eine einzige Seitengruppe, die alle verarbeiteten Seiten enthält.
    • Seitengruppen mit fester Länge erstellen: Erstellt Seitengruppen mit bestimmten Längen basierend auf dem Wert des Merkmals Länge der Seitengruppe. Die Erstellung von Seitengruppen beginnt auf Seite 1 der PDF-Datei.

      Wählen Sie beispielsweise den Wert 5, um Seitengruppen für die Seiten 1–5, 6–10, 11–15 und 16–18 in einer 18–seitigen PDF-Datei zu erstellen.

    • Seitengruppe beginnt, wenn der ausgewählte Text gefunden wird: Erstellt Seitengruppen auf der Grundlage des von Ihnen ausgewählten Textes. Jede Seite, auf der der ausgewählte Text innerhalb des Rahmens erscheint, den Sie gezogen haben, wird zur ersten Seite einer neuen Seitengruppe.

      Wählen Sie beispielsweise Seite 1 von aus, um jedes Mal eine neue Seitengruppe zu erstellen, wenn RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat den Text Seite 1 von innerhalb des von Ihnen gezogenen Rahmens entdeckt.

      Hinweis: Vor und hinter Zeichen in einer PDF-Datei existieren Leerräume. Vergewissern Sie sich, dass der Ausgewählte Text nicht versehentlich unerwünschte Zeichen enthält, wie beispielsweise Leerzeichen. Ist dies doch der Fall, brechen Sie die Seitengruppendefinition ab, und zeichnen Sie das Kästchen um den Text neu.

    • Seitengruppe beginnt, wenn der angegebene Text gefunden wird: Erstellt Seitengruppen auf der Grundlage des von Ihnen angegebenen Textes. Jede Seite, auf der der angegebene Text innerhalb des Rahmens erscheint, den Sie gezogen haben, wird zur ersten Seite einer neuen Seitengruppe. Der Text muss sich nicht auf derselben Seite befinden, wie der von Ihnen gezogene Rahmen.

      Wählen Sie aus der Liste Entsprechungsmethode eine der folgenden Optionen aus:

      • Genaue Textentsprechung: Sucht nach einer genauen Textentsprechung des von Ihnen angegebenen Texts.

      • Inhaltliche Textentsprechung: Prüft, ob der von Ihnen angegebene Text teilweise dem Text innerhalb des Rahmens entspricht, den Sie gezogen haben. Der von Ihnen angegebene Text, muss sich nicht am selben Ort auf jeder Seite befinden.

        Verwenden Sie beispielsweise diese Option, um jedes Mal eine neue Seitengruppe zu erstellen, wenn RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat den Text Seite 1 von irgendwo innerhalb des von Ihnen gezogenen Rahmens entdeckt. Der Rahmen kann weiteren Text enthalten. Die innerhalb des Rahmens gefundenen Texte Seite 1 von 4 und Dies ist Seite 1 von 4 entsprechen beide dem angegebenen Text Seite 1 von.

      • Textentsprechung mit Platzhalterzeichen [* oder ?]: Sucht nach einer Textentsprechung des von Ihnen angegebenen Texts mit Platzhalterzeichen, wobei die Platzhalterzeichen als beliebige Zeichen interpretiert werden. Der Stern (*) entspricht keinem oder mehreren Zeichen. Ein Fragezeichen (?) entspricht einem einzelnen Zeichen.

        Die erste Seite eines jeden Poststücks hat beispielsweise eine Kontonummer, die mit A beginnt, gefolgt von sieben Ziffern. Die Position der Kontonummer variiert auf jedem Auszug. Sie ziehen einen Rahmen, der groß genug ist, um die Kontonummer auf allen Auszügen zu enthalten, und geben A??????? als Wert des Merkmals Textentsprechung angeben ein. RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat beginnt eine neue Seitengruppe auf jeder Seite mit einer Kontonummer wie A1265581 oder A6428229.

        Hinweis: Wenn Sie a?????? * als Wert des Merkmals Textentsprechung angeben eingegeben haben, beginnt RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat eine neue Seitengruppe, wenn es Kontonummern mit sechs oder mehr Ziffern findet.

      • Textentsprechung mit einem regulären Java-Ausdruck: Sucht nach einer Entsprechung des von Ihnen angegebenen regulären Java-Ausdrucks.

        Jedes Poststück ist beispielsweise in einer dieser beiden Sprachen verfasst: Englisch oder Spanisch. Sie geben (Page 1 of).*|(Página 1 de).* als Wert des Merkmals Textentsprechung angeben ein. RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat beginnt eine neue Seitengruppe, wenn der Text Page 1 of, gefolgt von beliebig vielen Zeichen, oder Página 1 de, gefolgt von beliebig vielen Zeichen gefunden wird. Beispiele: Page 1 of, Page 1 of 6, Página 1 de 2, oder Página 1 de 10.

        Hinweis: Weitere Informationen finden Sie in der Java-Dokumentation für die java.util.regex.Pattern-Klasse.

    • Seitengruppe beginnen, wenn sich der Text im ausgewählten Bereich ändert: Erstellt Seitengruppen, wenn sich der Text innerhalb des von Ihnen gezogenen Rahmens ändert. Die Seite mit dem geänderten Text wird zur ersten Seite einer neuen Seitengruppe.

      Sie ziehen beispielsweise einen Rahmen um einen Kontonamen. RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat erstellt jedes Mal eine Seitengruppe, wenn ein neuer Kontoname in dem von Ihnen gezogenen Rahmen angezeigt wird.

      Wichtig: Wenn Sie den Rahmen für diese Art von Seitengruppe ziehen, vergewissern Sie sich, dass der Ort des Rahmens auf jeder Seite nur den zu bewertenden Text oder Leerräume (keinen Text) umschließt. Wird innerhalb des Rahmens weiterer Text angezeigt, werden unerwünschte Seitengruppen identifiziert. Seiten, die an dem für den Rahmen vorgesehen Ort Leerräume enthalten, führen nicht zum Beginn einer neuen Seitengruppe.

    • Seitengruppe beginnt, wenn Text oder gezeichnete Objekte gelöscht wurden: Erstellt Seitengruppen, wenn entweder ein Grafikobjekt oder ein Text dem gezeichneten Kästchen hinzugefügt wird. Wenn das von dir gezeichnete Kästchen keinen Text oder keine komplette Grafik enthält, ist die Seite nicht der Beginn einer neuen Seitengruppe.
      Hinweis: Nicht alle Markierungen sind Grafiken. Einige Markierungen sind Bilddaten.
  7. Klicken Sie auf OK.
  8. Klicken Sie auf Ricoh Seitengruppen-Navigator anzeigen und überprüfen Sie, ob die Seitengruppen auf den richtigen Seiten beginnen.
    Wenn textbasierte Seitengruppen nicht auf den richtigen Seiten beginnen, hat der von Ihnen gezogene Rahmen möglicherweise nicht die richtige Größe für den von Ihnen ausgewählten bzw. angegebenen Text. Überprüfen Sie die Seitengruppen, um dem Problem nachzugehen. Ziehen Sie dann einen neuen Rahmen, ändern Sie den Text oder tun Sie beides.
  9. Bearbeiten Sie die Seitengruppendefinition, indem Sie doppelt auf das Kästchen klicken, das die Seitengruppe darstellt, oder durch Klicken auf Ricoh Seitengruppen-Navigator anzeigen und anschließendes Doppelklicken auf den Namen der Seitengruppe.
  10. Wenn Sie fertig sind, um alle Erweiterungen einschließlich der neuen Seitengruppendefinition in der PDF-Datei zu speichern, klicken Sie auf Ricoh Steuerdatei speichern.

1.6.6 Mit Dokumentmerkmalen arbeiten

Sie können Dokumentmerkmale aus Daten in Ihrer PDF-Datei erstellen, den Sie für die spätere Druckverarbeitung verwenden möchten. Wenn RICOH ProcessDirector PDF-Dateien mit Dokumentmerkmaldefinitionen verarbeitet, werden Werte aus allen Seitengruppen einer PDF-Datei extrahiert. Beispiel: Um Daten zu extrahieren, erstellen Sie Dokumentmerkmale in jeder Seitengruppe einer PDF-Datei und legen fest, dass die Daten als Inhalt für einen Barcode dienen sollen, der auf einer Seite in derselben Seitengruppe gedruckt werden soll.

Wenn Sie ein Dokumentmerkmal definieren, geben Sie Daten in der PDF-Datei an. Sie können bedingte Verarbeitungsregeln anwenden, um RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat und RICOH ProcessDirector mitzuteilen, woraus und wann die Daten extrahiert werden sollen. Zum Beispiel möchten Sie bedingte Verarbeitungsregeln anwenden, die eine Kontonummer von der ersten Seite jeder Seitengruppe extrahieren, wenn ein Konto überfällig ist. Erstellen Sie zunächst einen bedingten Auslöser auf Grundlage des Texts, der darauf hinweist, dass ein Konto überfällig ist. Anschließend definieren Sie eine Regel mit zwei Bedingungen. Eine Bedingung gibt an, dass der Text "Überfällig" vorhanden ist. Die andere Bedingung gibt die vordefinierte Regel Nur erste Vorderseite an. Sie bestimmen, dass die neue Regel angewendet wird, wenn alle ihre Bedingungen erfüllt sind. Zuletzt definieren Sie die Kontonummer als Dokumentmerkmal und wählen die neue Regel im Bereich "Bedingte Positionierung". RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat und RICOH ProcessDirector extrahieren die Kontonummer von der ersten Vorderseite jeder Seitengruppe, wenn der Text "Überfällig" vorhanden ist.

Beim Definieren von Dokumentmerkmalen in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat wählen Sie in einer Dropdown-Liste ein RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmal aus, oder definieren Sie Ihren eigenen Dokumentmerkmalnamen. Wenn Sie Ihren eigenen Dokumentmerkmalnamen definieren anstatt ein RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmal auszuwählen, kann dieses Dokumentmerkmal nicht in RICOH ProcessDirector-Funktionen integriert werden, von denen die Merkmale in die Datenbank gespeichert werden. Sie können dieses Dokumentmerkmal nicht für Funktionen in RICOH ProcessDirector-Dokumentverarbeitungsfunktionen oder für Markup-Inhalte in Barcodes oder Text verwenden. Sie sollten nur dann selbstdefinierte Dokumentmerkmale in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat erstellen, wenn Sie Ihre Dokumentmerkmale in eine Datei extrahieren oder wenn Sie wissen, dass das Dokumentmerkmal während der Verarbeitung Ihrer PDF-Dateien in RICOH ProcessDirector vorhanden ist. Wenn Sie ein Dokumentmerkmal mit RICOH ProcessDirector verwenden müssen, erstellen Sie das Merkmal in RICOH ProcessDirector, und wählen Sie dann das Dokumentmerkmal aus der Liste in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat aus.

    Hinweis:
  • Die Datenbank- und Systemnamen der Dokumentmerkmale sehen Sie in den Listen in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat sowie in der Dokumentmerkmalliste in der RICOH ProcessDirector-Anzeigefunktion. Angepasste oder übersetzte Dokumentmerkmalnamen werden in diesen Listen nicht angezeigt.

Dokumentmerkmalwerte anzeigen

Nachdem Sie ein oder mehrere Dokumentmerkmale erstellt haben, klicken Sie auf Ricoh Dokumentmerkmalwerte anzeigen, um die Werte der Dokumentmerkmalwerte in der aktiven PDF-Datei anzuzeigen. Sie können überprüfen, ob die bedingten Verarbeitungsregeln und der für das jeweilige Dokumentmerkmal ausgewählte Text korrekt sind. Mit der Dokumentmerkmalanzeige können Sie prüfen, ob keiner der Dokumentmerkmalwerte länger als das Textauswahlfeld ist, das Sie gezeichnet haben. RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat schneidet jeden Text ab, der länger als das Textauswahlfeld ist.

    Hinweis:
  • Sie sollten das Fenster "Dokumentmerkmal" geöffnet lassen, wenn Sie Dokumentmerkmale definieren. Klicken Sie nach dem Erstellen des ersten Dokumentmerkmals und der Anzeige seiner Werte im Fenster "Dokumentmerkmal" auf die Schaltfläche Tabelle aktualisieren, um die Tabelle mit den Änderungen an den Dokumentmerkmalen zu aktualisieren.

Dokumentmerkmalwerte speichern

Wenn Sie Dokumentmerkmalwerte außerhalb des Produkts verwenden müssen, klicken Sie während der Anzeige von Dokumentmerkmalwerten auf Speichern. RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat speichert die Werte in eine Textdatei, mit Tabulator als Trennzeichen.

Dokumentmerkmale in RICOH ProcessDirector verwenden

Sie legen fest, wie Dokumentmerkmale in verschiedenen RICOH ProcessDirector-Druckverarbeitungsschritten verwendet werden. Beispiel: Sie legen fest, wie RICOH ProcessDirector Dokumentmerkmale in der Funktion zur Barcode-Erstellung verwendet. Sie können Dokumentmerkmale auch verwenden, um in einem PDF-Druckjob nach einem bestimmten Kundenkonto zu suchen, wenn Sie für diesen Kunden ein bestimmtes Poststück neu drucken müssen.

Neue Dokumentmerkmale in RICOH ProcessDirector erstellen

Nach Installation Ihrer Dokumentenverarbeitungsfunktion definieren Sie in der Datei docCustomDefinitions.xml alle benötigten benutzerdefinierten Dokumentmerkmale. Wenn Sie das Dienstprogramm docCustom ausführen, um Konfigurationsdateien zu aktualisieren, werden diese Merkmale zur Datenbank hinzugefügt. Wenn Sie weitere benutzerdefinierte Dokumentmerkmale erstellen müssen, bearbeiten Sie die Datei docCustomDefinitions.xml und führen Sie das Dienstprogramm docCustom neu aus.

    Hinweis:
  • Wenn Sie ab Version 3.11.2 benutzerdefinierte Dokumenteigenschaften verwenden, können Sie diese auf der Registerkarte Verwaltung unter Objekte Benutzerdefinierte Eigenschaften erstellen.

    Sie können den Datenbanknamen und die Bezeichnung, die in Eigenschaftsnotizbüchern und Spaltenüberschriften angezeigt wird, auswählen. Sie können auch auswählen, welche Art von Daten in der Eigenschaft gespeichert wird, sowie den Standardzugriff, den die verschiedenen Benutzergruppen auf die Eigenschaft haben, ohne dass Sie sie zur Datei docCustomDefinitions.xml hinzufügen müssen.

  • Wenn Sie bereits benutzerdefinierte Dokumenteigenschaften in einer docCustomDefinitions.xml-Datei definiert haben, können Sie diese weiterhin verwenden. Erstellen Sie sie nicht über die Registerkarte Verwaltung neu. Verwenden Sie diese Registerkarte nur zum Erstellen neuer Job- oder Dokumenteigenschaften.

Nachdem Sie die neuen Dokumentmerkmalwerte geladen haben, stehen sie über das Plugin zur Verfügung, wenn Sie Dokumentmerkmale definieren. Weitere Informationen zur Bearbeitung der Datei docCustomDefinitions.xml und zum Ausführen des Dienstprogramms docCustom finden Sie unter RICOH ProcessDirector: Installieren von Dokumentenverarbeitungsfunktionen.

    Hinweis:
  • Beim Definieren von Dokumentmerkmalen können Sie ein Dokumentmerkmal als eingeschränktes Dokumentmerkmal festlegen. Eingeschränkte Dokumentmerkmale benötigen keinen Speicherplatz in Datenbanktabellen, belegen jedoch für jedes Dokument Speicherplatz in jeder Dokumentmerkmaldatei, in der dieses Merkmal enthalten ist.

1.6.6.1 RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale laden

Wenn Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat verwenden möchten, um Text in einer PDF-Datei als RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmal zu definieren, müssen Sie die Liste der RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale importieren.

Sie müssen diesen Vorgang ausführen:

  • Nachdem Änderungen an den Merkmaldefinitionsdateien vorgenommen worden sind, haben Sie das Dienstprogramm docCustom ausgeführt und das Feature Custom Document Properties installiert oder aktualisiert.
  • Nachdem Sie in RICOH ProcessDirector neue Dokumentmerkmale definiert haben.

    Hinweis:
  • Bei der Installation wird ein Beispielsatz von Dokumentmerkmalen geladen. Wenn Sie RICOH ProcessDirector Funktionen zur Dokumentenverarbeitung installieren, führen Sie diesen Vorgang aus, um die vollständige Liste der von Ihrem System unterstützten Dokumentmerkmale zu laden.

So laden Sie Dokumentmerkmale:

  1. Schließen Sie Adobe Acrobat Professional.
  2. Rufen Sie die Datei definitions.zip aus diesem Verzeichnis auf dem RICOH ProcessDirector-Server ab, der Ihre PDF-Dateien verarbeitet:
    • Linux: /aiw/aiw1/share
    • Windows: C:\aiw\aiw1\share
    Diese Datei wird erstellt, wenn Sie eine der Funktionen zur Dokumentverarbeitung installieren, und wird aktualisiert, wenn Sie ein benutzerdefiniertes Dokumentmerkmal erstellen, das Dienstprogramm docCustom ausführen und die Funktion Benutzerdefinierte Dokumentmerkmale installieren oder aktualisieren.
    Die Datei definitions.zip wird heruntergeladen, wenn Sie das Plugin-Installationsprogramm von der Registerkarte Verwaltung herunterladen, wird aber nicht automatisch geladen. Nachdem Sie Änderungen an Ihren benutzerdefinierten Dokumentmerkmalen vorgenommen haben, müssen Sie die Datei definitions.zip manuell herunterladen.
  3. Legen Sie im System, in dem Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat installiert haben, die Datei definitions.zip im Verzeichnis <user_home_directory\AppData>\Roaming\InfoPrint\InfoPrintPlugin\ ab.

    Ersetzen Sie bei <user_home_directory\AppData> den Namen des Ausgangsverzeichnisses für Anwendungsdaten durch den aktuellen Benutzer.

      Hinweis:
    • Sie können das Anwendungsdatenverzeichnis für den aktuellen Benutzer anzeigen, indem Sie in Windows auf Ausführen klicken, in der Befehlszeile %appdata% eingeben und auf OK klicken.

  4. Starten Sie Adobe Acrobat Professional neu und klicken Sie auf Ricoh Auswählen, um RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat zu aktivieren. Die Liste der RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale in der Datei definitions.zip wird automatisch in die Bereiche des Plugin importiert, die Dokumentmerkmale verwenden.
Die Datei definitions.zip enthält Dokumentmerkmale und eingeschränkte Dokumentmerkmale. Begrenzte Dokumentmerkmale werden nicht in einer Datenbank gespeichert, sondern in den Dokumentmerkmaldateien, die die Eigenschaft enthalten. Weitere Informationen zu beiden Merkmaltypen finden Sie in den Kapiteln zu Dokumentmerkmalen im Informationszentrum. Siehe beispielsweise das Thema zum Bearbeiten der Vorlage für die Dokumentmerkmale des Beispieldokuments.

1.6.6.2 Dokumentmerkmale definieren

Dokumentverarbeitungsfunktionen können die Werte von Dokumenteigenschaften in der Datenbank RICOH ProcessDirector speichern. Die Funktionen basieren auf Dokumentmerkmalen für die spätere Weiterverarbeitung im PDF-Format in RICOH ProcessDirector.
    Hinweis:
  • Lesen Sie den Abschnitt Überblick über die Dokumenteneigenschaften, um sicherzustellen, dass Sie verstehen, wie die Dokumenteneigenschaften in RICOH ProcessDirector verwendet werden, damit Sie die Vorteile der Funktionen zur Dokumentenverarbeitung voll ausschöpfen können.
  • Bevor Sie mit diesem Vorgang beginnen, vergewissern Sie sich, dass die aktuellste Datei RICOH ProcessDirectordefinitions.zip geladen ist. Entsprechende Anweisungen enthält RICOH ProcessDirector -Dokumentmerkmale laden.
Gehen Sie wie folgt vor, um ein Dokumentmerkmal zu definieren:
  1. Öffnen Sie in Adobe Acrobat Professional eine PDF-Datei, und laden Sie entweder die Steuerdatei, die die Seitengruppendefinition enthält, oder erstellen Sie eine Seitengruppe.
  2. Klicken Sie mit der linken Maustaste in die linke obere Ecke der Daten, die Sie erfassen möchten. Ziehen Sie die Maus, um einen Rahmen um die Daten zu ziehen.
    Sie können die extrahierten Werte später anzeigen lassen, um die Auswahl zu überprüfen.
      Hinweis:
    • Die zu erfassenden Daten können Text- oder DataMatrix-Barcodes sein, die als Bilder kodiert werden.
    • Stellen Sie sicher, dass der Rahmen groß genug ist, um auch die größte Datenversion in der PDF-Datei zu erfassen. Einige Zeichen in einer PDF-Datei haben einen größeren Leerraum-Puffer als andere Zeichen. Zum Beispiel kann der linke Rand eines großen Großbuchstabens bis zu einem Zehntelzoll Leerraum haben, den Sie auswählen müssen, um diesen Buchstaben zu erfassen.
  3. Wählen Sie aus dem Menü die Option Dokumentmerkmal definieren.
  4. Wählen Sie ein RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmal aus der Liste aus oder geben Sie in das Feld einen Dokumentmerkmalnamen ein. Verwenden Sie keine Sonderzeichen (wie @, #, $, % oder - (Bindestrich)) oder Leerzeichen, da der Schritt RICOH ProcessDirector IdentifyPDFDocuments fehlschlagen könnte. Sie können Punkte und Unterstriche verwenden.
      Hinweis:
    • Wenn Sie das gewünschte Dokumentmerkmal RICOH ProcessDirector nicht sehen, laden Sie die Datei definitions.zip erneut.
    • Sie können ein Dokumentmerkmal mehrmals definieren.

      Wenn der Text in Ihrer PDF-Datei beispielsweise variabel ist, müssen Sie möglicherweise die Postleitzahl an verschiedenen Stellen extrahieren. Sie können Ihr Postleitzahl-Dokumentmerkmal zweimal definieren, solange Sie unterschiedliche bedingte Platzierungsregeln definieren, die die Seiten angeben, aus denen das Dokumentmerkmal extrahiert wird.

      Wenn Sie das gleiche Dokumentmerkmal auf zwei verschiedene Arten im Dokument definieren und jede der Bedingungen erfüllt ist, wird der zuletzt extrahierte Wert verwendet.

  5. Definieren Sie, aus welcher Art von Daten Werte extrahiert werden sollen.
    • Wenn Sie einen Bereich nur mit Text ausgewählt haben, wählen Sie unter Wählen aus Text aus.
    • Wenn Sie einen Bereich nur mit Barcodes ausgewählt haben, wählen Sie unter Wählen aus Barcode-Bild aus.
    • Wenn Sie einen Bereich mit Text und Barcodes ausgewählt haben, wählen Sie Text und Barcode-Bild aus.

      Die Textdaten werden vor den Barcode-Daten in der extrahierten Zeichenkette platziert, ohne einen Hinweis darauf, wo die Textdaten enden und die Barcode-Daten beginnen.

        Hinweis:
      • Wir empfehlen schwarze Barcodes. Die Verwendung andersfarbiger Barcodes kann zu unvorhersehbaren Ergebnissen führen.

  6. Geben Sie die Seite in jedem Dokument an, von der ab Dokumentmerkmaldaten extrahiert werden. Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor:
    • Wählen Sie die Option Auf Regel basierende Seiten aus, und wählen Sie anschließend in der Dropdown-Liste eine Regel aus. Die Standardregel ist Nur erste Vorderseite. Alternativ können Sie wie folgt vorgehen:
      • Klicken Sie auf Symbol Inhalt hinzufügen Symbol zum Definieren einer neuen Regel. Weitere Informationen finden Sie unter Regeln definieren.
      • Klicken Sie auf Symbol Regelmanager Symbol für den Aufruf des Regelmanagers.
        Wichtig:
      • Die Regeln Letzte Rückseite, Letzte Vorderseite und Letzte Seite funktionieren nicht mit der Extrahierung von Dokumentmerkmaldaten.
    • Wählen Sie Bestimmte Seiten und geben Sie die Seite in jedem Dokument ein, die Sie möchten.

      Wenn Sie mehrere Seiten angeben, extrahiert RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die Dokumentmerkmaldaten von der letzten bestimmten Seite in jedem Dokument. Beispiele:

      • Sie geben die Seiten 2–4 an. Wenn ein Dokument vier oder mehr Seiten hat, werden die Dokumentmerkmaldaten von Seite 4 extrahiert. Wenn ein Dokument drei Seiten hat, werden die Dokumentmerkmaldaten von Seite 3 extrahiert. Wenn ein Dokument zwei Seiten hat, werden die Dokumentmerkmaldaten von Seite 2 extrahiert.
      • Sie geben die Seiten 2,4 an. Wenn ein Dokument vier oder mehr Seiten hat, werden die Dokumentmerkmaldaten von Seite 4 extrahiert. Wenn ein Dokument 2-3 Seiten hat, werden die Dokumentmerkmaldaten von Seite 2 extrahiert.
      • Sie geben die Seiten 2–n an. Weil n die letzte Seite repräsentiert, werden die Dokumentmerkmaldaten von der letzten Seite extrahiert, wenn das Dokument zwei oder mehr Seiten hat.
          Wichtig:
        • Wenn Sie nur Seite n angeben, extrahiert RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die Dokumentmerkmaldaten von keiner Seite eines Dokuments.

  7. Optional: Klicken Sie auf das Symbol Bearbeiten (Symbol Zeile bearbeiten), um das Fenster "Text bearbeiten" zu öffnen, in dem Sie ein oder mehrere Modifikatorextrahierungsregeln definieren können, um genau das von Ihnen benötigte Dokumentmerkmal zu extrahieren.
    1. Wählen Sie einen der folgenden Modifikatoren:

      Inhaltsänderungswerte
      Geändert von Aktion
      Zeichen entfernen Geben Sie ein einziges Zeichen oder ein Leerzeichen ein (verwenden Sie die Leertaste zum Eingeben eines Leerzeichens), das Sie aus dem Wert entfernen wollen. Bei dem Zeichen muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. Wählen Sie dann eine der folgenden Schaltflächen aus:
      • Alle Vorkommen dieses Zeichens entfernen

        Das angegebene Zeichen wird an allen Positionen im Wert entfernt.

        Beispiel: Eine Kontonummer lautet 324-1443255-11. Sie können einen Bindestrich (-) eingeben, um alle Bindestriche aus dem Wert zu entfernen und die Kontonummer 324144325511 zu erstellen.

      • Führende Zeichen entfernen

        Das angegebene Zeichen wird am Anfang des Werts entfernt. Wenn Sie beispielsweise ein Leerzeichen eingeben, werden alle Leerzeichen am Anfang des Werts entfernt.

      • Abschließende Zeichen entfernen

        Das angegebene Zeichen wird am Ende des Werts entfernt. Wenn Sie beispielsweise ein Leerzeichen eingeben, werden alle Leerzeichen am Ende des Werts entfernt.

      • Führende und abschließende Zeichen entfernen

        Das angegebene Zeichen wird am Anfang und Ende des Werts entfernt. Wenn Sie beispielsweise ein Leerzeichen eingeben, werden alle Leerzeichen am Anfang und Ende des Werts entfernt.

      Unterzeichenfolge nach Position Wählen Sie Anfang der Zeile oder Ende der Zeile aus der Liste Beginnen ab. Wählen Sie für Erste Position eine Zahl, um die Position des ersten Zeichens im Textwert anzugeben. Wählen Sie für Beizubehaltende Anzahl eine Zahl, um anzugeben, wie viele Zeichen beibehalten werden sollen.
      Unterzeichenfolge nach Begrenzer Geben Sie in das Feld Begrenzer ein Zeichen oder ein Leerzeichen ein, um anzugeben, wo der Textwert in getrennte Zeichenfolgensegmente unterteilt werden soll. Das Zeichen und die Textzeichenfolge unterscheiden in Groß- und Kleinschreibung.

      Wählen Sie Anfang der Zeile oder Ende der Zeile aus der Dropdown-Liste Beginnen ab.

      Wählen Sie für Erste Position eine Zahl, um die Position des Begrenzers in der Textzeichenfolge anzugeben.

      Wählen Sie für Beizubehaltende Anzahl eine Zahl, um die Anzahl der beizubehaltenden Zeichenfolgensegmente festzulegen.

      Diese Beispiele zeigen, wie Segmente von Textzeichenfolgen durch die Angabe eines Begrenzers ausgewählt werden:

      • Für die Kontonummer 324-1443255-11 können Sie den Bindestrich als Begrenzer verwenden, um den Wert in diese drei Textzeichenfolgen aufzuteilen: 324, 1443255 und 11. Wählen Sie die Option Anfang der Zeile aus. Um die zweite und dritte Zeichenfolge (1443255 und 11) zu wählen, wählen Sie 2 für Erste Position und Beizubehaltende Anzahl.

      • Für die Postadresse Eldorado Springs CO 80025 können Sie ein Leerzeichen als Begrenzer verwenden, um den Wert in diese vier Textzeichenfolgen aufzuteilen: Eldorado, Springs, CO und 80025. Wählen Sie die Option Ende der Zeile aus.

        • Um die Postleitzahl auszuwählen, wählen Sie 1 für Erste Position und Beizubehaltende Anzahl.

        • Um den Staat auszuwählen, wählen Sie 2 für Erste Position und 1 für Beizubehaltende Anzahl.

        • Um die Stadt auszuwählen, wählen Sie 3 für Erste Position und 10 für Beizubehaltende Anzahl. Indem Sie 10 für Beizubehaltende Anzahl angeben, können Sie Städtenamen mit bis zu zehn Wörtern auswählen.

      Füllzeichen Wählen Sie Anfang der Zeile oder Ende der Zeile aus der Liste Position Füllzeichen. Geben Sie im Feld Füllzeichen ein Zeichen oder ein Leerzeichen als Füllzeichen ein.

      Geben Sie im Feld Minimale Fülltextlänge die minimale Länge der Textzeichenfolge ein. Wenn die Anzahl der Zeichen in der Textzeichenfolge kürzer als die Mindestlänge ist, werden Füllzeichen hinzugefügt, bis die Textzeichenfolge die Mindestlänge erreicht.

      Wenn Sie eine Textextrahierungsregel mit einem Modifikator definieren, enthält das Feld Zu ändernder Text die ausgewählte Zeile mit allen Veränderungen, die Sie an der Zeile vorgenommen haben. Das Feld Geänderter Wert rechts von einem Modifikator zeigt an, wie der Text aussieht, wenn der Modifikator auf den Text angewendet wird, der über den Modifikator oder das Feld Zu ändernder Text eingegangen ist (wenn Sie den ersten Modifikator festlegen).

    2. Wenden Sie weitere Modifikatoren an, bis Sie den gewünschten Wert aus der ausgewählten Zeile extrahiert haben. Klicken Sie auf Hinzufügen-Symbol, um einen neuen Modifikator hinzuzufügen. Das Feld Endgültiger Text unterhalb der Liste der Modifikatoren enthält den endgültigen, geänderten Wert, nachdem alle Modifikator-Extrahierungsregeln angewendet wurden.
      Für den ausgewählten Modifikator zeigt das Feld Modifikator Anfangstext unten im Fenster den ursprünglichen Wert vor der Änderung an. Das Feld Geänderter Text zeigt den Wert nach Anwendung des Modifikators an.
    3. Mit den Symbolen zur Verwaltung von Modifikatoren oben im Fenster können Sie die Modifikatorextrahierungsregeln löschen und neu anordnen. Verwenden Sie das Mülleimersymbol, um die ausgewählten Modifikatorextrahierungsregeln zu löschen. Mit den Pfeiltasten können Sie die Regeln neu anordnen. Die Regeln werden von oben nach unten auf die Zeile angewendet.
    4. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK, um die Zeilenextrahierungsregel zu speichern.
  8. Klicken Sie auf OK, um das Dokumentmerkmal zu erstellen.
  9. Klicken Sie auf Ricoh Dokumentmerkmalwerte anzeigen, und durchsuchen Sie mehrere Dokumente in Ihrer PDF-Datei, um sicherzustellen, dass RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die richtigen Dokumentmerkmalwerte für jedes Dokument extrahiert.
  10. Wenn Sie bereit sind, alle Erweiterungen einschließlich der neuen Dokumentmerkmaldefinition in der PDF-Datei zu speichern, klicken Sie auf Ricoh Steuerdatei speichern.
  11. Geben Sie im RICOH ProcessDirector-Schritt IdentifyPDFDocuments den Dateinamen und den Speicherort für die Steuerdatei an, die die Dokumentmerkmaldefinition enthält.

1.6.6.3 Mehrere Dokumentmerkmale definieren

Sie können mehrere Dokumentmerkmale in einem Datenblock in einer POF-Datei definieren. Ein Datenblock kann Text, DataMatrix-Barcodes, die als Bilder kodiert sind, oder beides sein.
    Hinweis:
  • Lesen Sie den Überblick über Dokumentmerkmale, um sich genau darüber zu informieren, wie Dokumentmerkmale in RICOH ProcessDirector verwendet werden, damit Sie Ihr RICOH ProcessDirector-Feature umfassend nutzen können.
  • Bevor Sie mit diesem Vorgang beginnen, vergewissern Sie sich, dass die aktuellste Datei RICOH ProcessDirectordefinitions.zip geladen ist. Entsprechende Anweisungen enthält RICOH ProcessDirector -Dokumentmerkmale laden.
Gehen Sie wie folgt vor, um mehrere Dokumentmerkmale zu definieren:
  1. Öffnen Sie in Adobe Acrobat Professional eine PDF-Datei, und laden Sie entweder die Steuerdatei, die die Seitengruppendefinition enthält, oder erstellen Sie eine Seitengruppe.
  2. Klicken Sie mit der linken Maustaste in die linke obere Ecke des Datenblocks, den Sie erfassen möchten. Ziehen Sie die Maus, um einen Rahmen um den Datenblock zu ziehen. Sie können die extrahierten Werte später anzeigen lassen, um die Auswahl zu überprüfen.
      Hinweis:
    • Vergewissern Sie sich, dass der Rahmen groß genug ist, um auch die längste Zeile mit Daten in der PDF-Datei zu erfassen. Einige Zeichen in einer PDF-Datei haben einen größeren Leerraum-Puffer als andere Zeichen. So kann die linke Kante eines Großbuchstabens einen Leerraum-Puffer von bis zu 0,01 cm benötigen, den Sie beim Erfassen dieses Buchstabens oder dieser Zeile berücksichtigen müssen.
  3. Wählen Sie aus dem Popup-Menü die Option Mehrere Dokumentmerkmale definieren.
  4. Geben Sie einen Namen für den Block mehrerer Datenmerkmale ein. Verwenden Sie in dem Namen keine Leerzeichen oder Sonderzeichen (wie z. B. @, #, $, % oder -). Sie können Punkte und Unterstriche verwenden.
  5. Definieren Sie, aus welcher Art von Daten Werte extrahiert werden sollen.
    • Wenn Sie einen Bereich nur mit Text ausgewählt haben, wählen Sie unter Wählen aus Text aus.
    • Wenn Sie einen Bereich nur mit Barcodes ausgewählt haben, wählen Sie unter Wählen aus Barcode-Bild aus.
    • Wenn Sie einen Bereich mit Text und Barcodes ausgewählt haben, wählen Sie Text und Barcode-Bild aus.

      Die Textdaten werden vor den Barcode-Daten in der extrahierten Zeichenkette platziert, ohne einen Hinweis darauf, wo die Textdaten enden und die Barcode-Daten beginnen.

  6. Geben Sie die Seite in jedem Dokument an, von der ab Dokumentmerkmaldaten extrahiert werden. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
    • Wählen Sie die Option Auf Regel basierende Seiten aus, und wählen Sie anschließend in der Liste eine Regel aus. Die Standardregel ist Nur erste Vorderseite. Alternativ können Sie wie folgt vorgehen:
      • Klicken Sie auf Symbol Inhalt hinzufügen Symbol zum Definieren einer neuen Regel. Weitere Informationen finden Sie unter Regeln definieren.
      • Klicken Sie auf Symbol Regelmanager Symbol für den Aufruf des Regelmanagers.
        Wichtig:
      • Die Regeln Letzte Rückseite, Letzte Vorderseite und Letzte Seite funktionieren nicht mit der Extrahierung von Dokumentmerkmaldaten.
    • Wählen Sie Bestimmte Seiten und geben Sie die Seite in jedem Dokument ein, die Sie möchten.

      Wenn Sie mehrere Seiten angeben, extrahiert RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die Dokumentmerkmaldaten von der letzten bestimmten Seite in jedem Dokument. Beispiele:

      • Sie geben die Seiten 2–4 an. Wenn ein Dokument vier oder mehr Seiten hat, werden die Dokumentmerkmaldaten von Seite 4 extrahiert. Wenn ein Dokument drei Seiten hat, werden die Dokumentmerkmaldaten von Seite 3 extrahiert. Wenn ein Dokument zwei Seiten hat, werden die Dokumentmerkmaldaten von Seite 2 extrahiert.
      • Sie geben die Seiten 2,4 an. Wenn ein Dokument vier oder mehr Seiten hat, werden die Dokumentmerkmaldaten von Seite 4 extrahiert. Wenn ein Dokument 2-3 Seiten hat, werden die Dokumentmerkmaldaten von Seite 2 extrahiert.
      • Sie geben die Seiten 2–n an. Weil n die letzte Seite repräsentiert, werden die Dokumentmerkmaldaten von der letzten Seite extrahiert, wenn das Dokument zwei oder mehr Seiten hat.
          Wichtig:
        • Wenn Sie nur Seite n angeben, extrahiert RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die Dokumentmerkmaldaten von keiner Seite eines Dokuments.

  7. Im Bereich "Dokumentmerkmale" des Definitionsfensters können Sie ein Dokumentmerkmal wählen und die Merkmalextrahierungsregel definieren. Dieser Bereich umfasst den vollständigen Text der ersten Zeile der gewählten Textdaten. Wenn Sie einen existierenden Textblock bearbeiten möchten, werden in diesem Bereich alle Dokumentmerkmale aufgeführt, die Sie für den Textblock definiert haben. Gehen Sie wie beschrieben vor, um ein neues Dokumentmerkmal sowie die entsprechende Modifikatorextrahierungsregel zu erstellen.
    1. Klicken Sie auf das Symbol Hinzufügen (Symbol zum Hinzufügen von Dokumentmerkmalen), um eine neue Zeile für Dokumentmerkmaldefinitionen hinzuzufügen.
    2. Wählen Sie ein RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmal in der Liste Merkmal. Sie können eigene Dokumentmerkmale erstellen, indem Sie einen Dokumentmerkmalnamen eingeben. Allerdings kann dieses Merkmal nicht in verwendet werden RICOH ProcessDirector. Sie sollten eigene Dokumentmerkmale nur definieren, wenn Sie ausschließlich RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat verwenden, um Dokumenteigenschaftswerte in eine Textdatei zu exportieren.
        Hinweis:
      • Wenn Sie das gewünschte Dokumentmerkmal RICOH ProcessDirector nicht sehen, laden Sie die Datei definitions.zip erneut.
    3. Wählen Sie die Zeile im Textblock, aus der Sie das ausgewählte Dokumentmerkmal extrahieren möchten. Sie können die Zeile mit einer Oben-Unten- oder einer Unten-Oben-Referenz wählen. Um eine Zeile mit der Referenz Oben-Unten zu wählen, verwenden Sie 1 bis n (wobei n eine positive Ganzzahl ist). Für eine Unten-Oben-Referenz wählen Sie Letzte oder Letzte - x (wobei x für die Anzahl der Reihen ab der letzten Reihe steht). Sie können den Zeilenwert nicht nur aus der Liste wählen, sondern die Zeilenzahl auch direkt im Feld Zeile eingeben.
    4. Klicken Sie auf das Symbol Bearbeiten (Symbol "Zeile bearbeiten"), um das Fenster "Text bearbeiten" zu öffnen. Dort können Sie eine oder mehrere Modifikatorextrahierungsregeln definieren, um genau das von Ihnen benötigte Dokumentmerkmal zu extrahieren.
    5. Wählen Sie einen der folgenden Modifikatoren:

      Inhaltsänderungswerte
      Geändert von Aktion
      Zeichen entfernen Geben Sie ein einziges Zeichen oder ein Leerzeichen ein (verwenden Sie die Leertaste zum Eingeben eines Leerzeichens), das Sie aus dem Wert entfernen wollen. Bei dem Zeichen muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden. Wählen Sie dann eine der folgenden Schaltflächen aus:
      • Alle Vorkommen dieses Zeichens entfernen

        Das angegebene Zeichen wird an allen Positionen im Wert entfernt.

        Beispiel: Eine Kontonummer lautet 324-1443255-11. Sie können einen Bindestrich (-) eingeben, um alle Bindestriche aus dem Wert zu entfernen und die Kontonummer 324144325511 zu erstellen.

      • Führende Zeichen entfernen

        Das angegebene Zeichen wird am Anfang des Werts entfernt. Wenn Sie beispielsweise ein Leerzeichen eingeben, werden alle Leerzeichen am Anfang des Werts entfernt.

      • Abschließende Zeichen entfernen

        Das angegebene Zeichen wird am Ende des Werts entfernt. Wenn Sie beispielsweise ein Leerzeichen eingeben, werden alle Leerzeichen am Ende des Werts entfernt.

      • Führende und abschließende Zeichen entfernen

        Das angegebene Zeichen wird am Anfang und Ende des Werts entfernt. Wenn Sie beispielsweise ein Leerzeichen eingeben, werden alle Leerzeichen am Anfang und Ende des Werts entfernt.

      Unterzeichenfolge nach Position Wählen Sie Anfang der Zeile oder Ende der Zeile aus der Liste Beginnen ab. Wählen Sie für Erste Position eine Zahl, um die Position des ersten Zeichens im Textwert anzugeben. Wählen Sie für Beizubehaltende Anzahl eine Zahl, um anzugeben, wie viele Zeichen beibehalten werden sollen.
      Unterzeichenfolge nach Begrenzer Geben Sie in das Feld Begrenzer ein Zeichen oder ein Leerzeichen ein, um anzugeben, wo der Textwert in getrennte Zeichenfolgensegmente unterteilt werden soll. Das Zeichen und die Textzeichenfolge unterscheiden in Groß- und Kleinschreibung.

      Wählen Sie Anfang der Zeile oder Ende der Zeile aus der Dropdown-Liste Beginnen ab.

      Wählen Sie für Erste Position eine Zahl, um die Position des Begrenzers in der Textzeichenfolge anzugeben.

      Wählen Sie für Beizubehaltende Anzahl eine Zahl, um die Anzahl der beizubehaltenden Zeichenfolgensegmente festzulegen.

      Diese Beispiele zeigen, wie Segmente von Textzeichenfolgen durch die Angabe eines Begrenzers ausgewählt werden:

      • Für die Kontonummer 324-1443255-11 können Sie den Bindestrich als Begrenzer verwenden, um den Wert in diese drei Textzeichenfolgen aufzuteilen: 324, 1443255 und 11. Wählen Sie die Option Anfang der Zeile aus. Um die zweite und dritte Zeichenfolge (1443255 und 11) zu wählen, wählen Sie 2 für Erste Position und Beizubehaltende Anzahl.

      • Für die Postadresse Eldorado Springs CO 80025 können Sie ein Leerzeichen als Begrenzer verwenden, um den Wert in diese vier Textzeichenfolgen aufzuteilen: Eldorado, Springs, CO und 80025. Wählen Sie die Option Ende der Zeile aus.

        • Um die Postleitzahl auszuwählen, wählen Sie 1 für Erste Position und Beizubehaltende Anzahl.

        • Um den Staat auszuwählen, wählen Sie 2 für Erste Position und 1 für Beizubehaltende Anzahl.

        • Um die Stadt auszuwählen, wählen Sie 3 für Erste Position und 10 für Beizubehaltende Anzahl. Indem Sie 10 für Beizubehaltende Anzahl angeben, können Sie Städtenamen mit bis zu zehn Wörtern auswählen.

      Füllzeichen Wählen Sie Anfang der Zeile oder Ende der Zeile aus der Liste Position Füllzeichen. Geben Sie im Feld Füllzeichen ein Zeichen oder ein Leerzeichen als Füllzeichen ein.

      Geben Sie im Feld Minimale Fülltextlänge die minimale Länge der Textzeichenfolge ein. Wenn die Anzahl der Zeichen in der Textzeichenfolge kürzer als die Mindestlänge ist, werden Füllzeichen hinzugefügt, bis die Textzeichenfolge die Mindestlänge erreicht.

      Wenn Sie eine Textextrahierungsregel mit einem Modifikator definieren, enthält das Feld Zu ändernder Text die ausgewählte Zeile mit allen Veränderungen, die Sie an der Zeile vorgenommen haben. Das Feld Geänderter Wert rechts von einem Modifikator zeigt an, wie der Text aussieht, wenn der Modifikator auf den Text angewendet wird, der über den Modifikator oder das Feld Zu ändernder Text eingegangen ist (wenn Sie den ersten Modifikator festlegen).

    6. Wenden Sie weitere Modifikatoren an, bis Sie den gewünschten Wert aus der ausgewählten Zeile extrahiert haben. Klicken Sie auf Hinzufügen-Symbol, um einen neuen Modifikator hinzuzufügen. Das Feld Endgültiger Text unterhalb der Liste der Modifikatoren enthält den endgültigen, geänderten Wert, nachdem alle Modifikator-Extrahierungsregeln angewendet wurden.
      Für den ausgewählten Modifikator zeigt das Feld Modifikator Anfangstext unten im Fenster den ursprünglichen Wert vor der Änderung an. Das Feld Geänderter Text zeigt den Wert nach Anwendung des Modifikators an.
    7. Mit den Symbolen zur Verwaltung von Modifikatoren oben im Fenster können Sie die Modifikatorextrahierungsregeln löschen und neu anordnen. Verwenden Sie das Mülleimersymbol, um die ausgewählten Modifikatorextrahierungsregeln zu löschen. Mit den Pfeiltasten können Sie die Regeln neu anordnen. Die Regeln werden von oben nach unten auf die Zeile angewendet.
    8. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK, um die Zeilenextrahierungsregel zu speichern.
  8. Legen Sie weitere Dokumentmerkmale fest, die Sie aus einer Zeile im Block extrahieren möchten. Sie können dieselbe Zeile auswählen, die Sie für andere Dokumentmerkmale verwendet haben. Wenn Sie ein Dokumentmerkmal löschen oder die Reihenfolge verändern möchten, aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben dem Dokumentmerkmal und klicken Sie auf Mülleimersymbol und die Pfeiltasten.
  9. Wenn Sie alle Dokumentmerkmale definiert haben, klicken Sie auf OK.
  10. Klicken Sie auf Ricoh Dokumentmerkmalwerte anzeigen, um zu überprüfen, ob die Merkmale den gewünschten Inhalt besitzen.
  11. Optional: Sie können die Textblockdefinition bearbeiten, indem Sie doppelt auf das entsprechende Feld klicken oder mit der rechten Maustaste auf das Feld klicken und Bearbeiten auswählen.
  12. Wenn Sie bereit sind, alle Erweiterungen einschließlich der neuen Definition der Dokumentmerkmale in der PDF-Datei zu speichern, klicken Sie auf Ricoh Steuerdatei speichern.
  13. Verschieben Sie die Steuerdatei in ein Verzeichnis, das vom RICOH ProcessDirector-Server verwendet wird, und fügen Sie den Namen und das Verzeichnis in den RICOH ProcessDirector-Schritt IdentifyPDFDocuments ein. Diese Steuerdatei muss auch die Seitengruppendefinition enthalten, die die Dokumente der PDF-Dateien definiert, die von diesem Schritt verarbeitet werden.

1.6.6.4 Adressblöcke definieren

Sie können Dokumentmerkmale in einem Adressblock in jedem Dokument in einer PDF-Datei definieren. Nachdem Sie die Dokumentmerkmale definiert haben, können Sie sie extrahieren und anzeigen oder in einer Textdatei speichern.

Hinweis: Verwenden Sie die Funktion Mehrere Merkmale definieren, um Dokumentmerkmale für Adressen zu definieren, wenn:
  • Die Adresskomponenten nicht in Blockform sind.

  • Sie den Dokumentmerkmalen Ihre eigenen Namen geben möchten.

  • Die Funktion Adressblock definieren eine oder mehr Komponenten des Adresstexts dem falschen Dokumentmerkmal zuordnet.

Gehen Sie wie folgt vor, um einen Adressblock zu definieren:

  1. Öffnen Sie in Adobe Acrobat Professional eine PDF-Datei, und laden Sie entweder die Steuerdatei, die die Seitengruppendefinition enthält, oder erstellen Sie eine Seitengruppe.
    Tipp: Tipp:
    • Bevor Sie einen Adressblock auswählen, suchen Sie nach den kompliziertesten und längsten Beispieladressen in den PDF-Dateien, die Sie verarbeiten wollen. Fügen Sie mindestens eine komplizierte Adresse in Ihre Beispieldatei ein.

      Zum Beispiel enthält das erste Dokument in Ihrer PDF-Datei eine Adresse mit drei Zeilen und das fünfundzwanzigste Dokument eine Adresse mit fünf Zeilen. Zeichnen Sie den Rahmen um die fünfzeilige Adresse, damit Sie mit der kompliziertesten Adresse arbeiten können. Wenn Sie Dokumentmerkmalwerte anzeigen, können Sie überprüfen, dass jedes Dokumentmerkmal in kürzeren Adressblöcken den richtigen Wert hat.

  2. Klicken Sie mit der linken Maustaste in die linke obere Ecke eines Adressbereichs, und ziehen Sie dann die Maus, um alle Adresszeilen zu erfassen.
  3. Wählen Sie aus dem Popup-Menü die Option Adressblock definieren.
  4. Überprüfen Sie den Bereich Ausgewählte Adresse im Fenster "Adressblock definieren". Wenn Sie nicht alle Zeilen im Adressblock erfasst haben, klicken Sie auf Abbrechen, und ziehen Sie den Rahmen um die Adresse erneut. Wiederholen Sie diesen Schritt, bis die gewünschte Adresse korrekt in der Tabelle Ausgewählte Adresse angezeigt wird.
  5. Geben Sie einen Namen für den Adressblock ein.
  6. Verwenden Sie den Abschnitt Extrahierungsbedingungen, um die Seite in jedem Dokument anzugeben, von der ab Adressblockdaten extrahiert werden. Gehen Sie auf eine der folgenden Arten vor:
    • Wählen Sie die Option Auf Regel basierende Seiten aus, und wählen Sie anschließend in der Dropdown-Liste eine Regel aus. Die Standardregel ist Nur erste Vorderseite. Alternativ können Sie wie folgt vorgehen:
      • Klicken Sie auf Symbol Inhalt hinzufügen Symbol zum Definieren einer neuen Regel. Weitere Informationen finden Sie unter Regeln definieren.
      • Klicken Sie auf Symbol Regelmanager Symbol für den Aufruf des Regelmanagers.
      Wichtig: Die Regeln Letzte Rückseite, Letzte Vorderseite und Letzte Seite funktionieren nicht mit Adressblockextrahierung.
    • Wählen Sie Bestimmte Seiten und geben Sie die Seite in jedem Dokument ein, die Sie möchten.

      Wenn Sie mehrere Seiten angeben, extrahiert RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat den Adressblock von der letzten angegebenen Seite in jedem Dokument. Beispiele:

      • Sie geben die Seiten 2–4 an. Wenn ein Dokument vier oder mehr Seiten hat, wird der Adressblock von Seite 4 extrahiert. Wenn ein Dokument drei Seiten hat, wird der Adressblock von Seite 3 extrahiert. Wenn ein Dokument zwei Seiten hat, wird der Adressblock von Seite 2 extrahiert.
      • Sie geben die Seiten 2,4 an. Wenn ein Dokument vier oder mehr Seiten hat, wird der Adressblock von Seite 4 extrahiert. Wenn ein Dokument 2-3 Seiten hat, wird der Adressblock von Seite 2 extrahiert.
      • Sie geben die Seiten 2–n an. Weil n die letzte Seite repräsentiert, wird der Adressblock von der letzten Seite extrahiert, wenn das Dokument zwei oder mehr Seiten hat.
        Wichtig: Wenn Sie nur Seite n angeben, wird RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat den Adressblock von keiner Seite in einem Dokument extrahieren.

  7. Wählen Sie einen Adresstyp:
    • Adresszeilen 1-7

      Diese Option definiert sieben Dokumentmerkmale (Doc.Address.1 bis Doc.Address.7), basierend auf den ersten sieben Zeilen im Adressblock. Nachfolgende Seiten werden ignoriert.

    • US-Adressen

      Diese Option definiert acht Dokumentmerkmale:

      • Doc.Address.FullName

      • Doc.Address.Primary

      • Doc.Address.Secondary

      • Doc.Address.Other

      • Doc.Address.City

      • Doc.Address.State

      • Doc.Address.ZipCode

      • Doc.Address.CityStateZip

    Jede Komponente des Adressentexts in Ausgewählte Adresse wird ein Wert für ein Dokumentmerkmal im Bereich Address Document Properties.
  8. Stellen Sie sicher, dass jedes Dokumentmerkmal den richtigen Wert hat.
  9. Klicken Sie auf OK, um die Dokumentmerkmale für den Adressblock zu erstellen.
  10. Klicken Sie auf Ricoh Dokumentmerkmalwerte anzeigen, um zu überprüfen, ob die Merkmale den gewünschten Inhalt besitzen.
  11. Optional: Sie können die Adressblockdefinition bearbeiten, indem Sie doppelt auf das entsprechende Feld klicken oder mit der rechten Maustaste das Kontextmenü öffnen und die Option Bearbeiten wählen.
  12. Wenn Sie bereit sind, alle Erweiterungen, einschließlich der neuen Dokumentmerkmale für den Adressblock, in der PDF-Datei zu speichern, klicken Sie auf Ricoh Steuerdatei speichern.
  13. Machen Sie die Steuerdatei über Ihren RICOH ProcessDirector-Server verfügbar und fügen Sie den Namen und das Verzeichnis in den Schritt IdentifyPDFDocuments ein. Diese Steuerdatei muss auch die Seitengruppendefinition enthalten, die die Dokumente der PDF-Dateien definiert, die von diesem Schritt verarbeitet werden.

1.6.6.5 Dokumentmerkmalwerte anzeigen

Nachdem Sie ein Dokumentmerkmal in einer Beispiel-PDF-Datei erstellt haben, können Sie die Datenwerte für dieses Merkmal anzeigen. Sie können die Dokumentmerkmalwerte anzeigen, um zu überprüfen, ob Sie die richtige Position und die korrekten bedingten Extrahierungsregeln festgelegt haben. Sie können auch auf einen Dokumentmerkmalwert klicken, um zur ersten Seite der Seitengruppe zu wechseln, die den Wert enthält.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Tabelle mit den extrahierten Dokumentmerkmalwerten anzuzeigen.
  1. Öffnen Sie in Adobe Acrobat Professional eine PDF-Datei, und laden Sie die Steuerdatei, die die Dokumentmerkmalwerte enthält, die Sie anzeigen möchten.
  2. Klicken Sie auf Ricoh Dokumentmerkmalwerte anzeigen.
    Im Fenster "Dokumentmerkmal-Ansicht" werden die Dokumentmerkmalwerte für die Seitenanzahl angezeigt, die Sie unter Zu verarbeitende Seiten festgelegt haben.
  3. Um weniger oder mehr Dokumentmerkmalwerte anzuzeigen, ändern Sie die Anzahl der zu verarbeitenden Seiten, und klicken Sie auf Tabelle aktualisieren.
    Je mehr Seiten Sie angeben, desto länger dauert es, bis RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die Dokumentmerkmalwerte anzeigt.
  4. Optional: Klicken Sie auf eine beliebige Zeile in der Tabelle der Dokumentmerkmale, um zur ersten Seite der Seitengruppe zu wechseln, die den Dokumentmerkmalwert enthält.
    Tipp: Tipp: Lassen Sie dieses Fenster beim Festlegen von Dokumentmerkmalen geöffnet, um die Werte in der Tabelle zu aktualisieren und sicherzustellen, dass Sie das korrekte Merkmal gewählt haben.

1.6.6.6 Dokumentmerkmalwerte speichern

Nachdem Sie Dokumentmerkmale in einer Beispiel-PDF-Datei erstellt haben, können Sie die Datenwerte für diese Merkmale speichern. So können Sie zum Beispiel die Kontonummern in einer PDF-Datei speichern, die Sie für eine Überprüfung drucken möchten oder in der Vergangenheit zur Überprüfung gedruckt haben.
Gehen Sie wie folgt vor, um Dokumentmerkmalwerte zu speichern:
  1. Klicken Sie während der Anzeige von Dokumentmerkmalwerten auf Speichern.
  2. Wählen Sie einen Speicherort für die Datei aus, und geben Sie einen Namen ein, oder verwenden Sie den Namen und Speicherort der PDF-Datei mit der Endung .txt.
  3. Klicken Sie auf Speichern.
    RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat generiert eine durch Tabstopps getrennte Textdatei, die die Werte enthält.

1.6.7 Mit Regeln arbeiten

Eine Regel besteht aus einer oder mehreren Bedingungen. Sie können die in einer Regel festgelegten Bedingungen anwenden, um Markups zu platzieren, Daten zu extrahieren oder Medien- und Endbearbeitungsoptionen anzugeben. Sie können eine Regel auch als Bedingung in eine andere Regel aufnehmen.

Sie können eine Regel zum Beispiel zu folgenden Zwecken einsetzen:

  • Platzieren eines Barcodes auf den ersten Seiten aller Dokumente in der PDF-Datei
  • Extrahieren eines Kundennamens, wenn die in der Adresse angegebene Stadt New York ist
  • Gold-Medien für die erste Seite aller Dokumente für Gold Club-Mitglieder angeben

Jede Bedingung in einer Regel vergleicht zwei Werte. Der erste Wert kann eine Vordefinierte Regel sein (eine von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat definierte Regel, die bestimmte Seiten in den Dokumenten angibt), eine benutzerdefinierte Regel (eine Regel, die Sie selbst definiert haben), ein bedingter Auslöser, eine Jobeigenschaft, ein Dokumentmerkmal oder eine Statistik. Die Wahl des zweiten Werts hängt von dem ersten Wert ab.

Wenn Sie eine Regel mit mehreren Bedingungen erstellen, können Sie angeben, ob die Regel erfordert, dass alle Bedingungen oder nur bestimmte Bedingungen erfüllt werden müssen.

Regeln können statische und dynamische Werte auswerten. Eine Regel kann beispielsweise auswerten, ob die Gesamtzahl der Dokumente in einem Job größer als 10 ist. Eine Regel kann außerdem auswerten, ob das Dokumentmerkmal Doc.Begin.Balance mit dem Dokumentmerkmal Doc.End.Balance übereinstimmt.

Die Abbildung unten zeigt eine Regel mit fünf verschiedenen Bedingungstypen.

Regel mit mehreren Bedingungen
Dialogfeld zum Erstellen von Regeln, das eine Regel mit mehreren Bedingungen darstellt

1.6.7.1 Vordefinierte Regeln

RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat verfügt über 11 vordefinierte Regeln, die bei jedem Dokument in einer PDF-Datei Markups anwenden, Medien- und Endbearbeitungsoptionen festlegen oder Daten aus bestimmten Seiten extrahieren. Zum Beispiel können Sie eine vordefinierte Regel verwenden, um ein Bild auf allen Vorderseiten in allen Dokumenten zu platzieren.

Die Tabelle unten beschreibt die einzelnen vordefinierten Regeln.

Vordefinierte Regeln
Regel Definition
Alle Vorderseiten Alle Vorderseiten in den einzelnen Seitengruppen. Wenn die Regel verwendet wird, um ein Dokumentmerkmal festzulegen, wird der Wert von der letzten Vorderseite in einer Seitengruppe extrahiert.
Alle Rückseiten Alle Rückseiten in den einzelnen Seitengruppen. Diese Regel gilt nicht für Simplex-Jobs. Wenn die Regel verwendet wird, um ein Dokumentmerkmal in einem Duplexjob festzulegen, wird der Wert von der letzten Rückseite in einer Seitengruppe extrahiert.
Alle Seiten Das Markup wird auf allen Seiten in allen Seitengruppen gedruckt. Werte für Dokumentmerkmale werden von der letzten Seite (Vorder- oder Rückseite) in einer Seitengruppe extrahiert. Wenn eine Regel keine Bedingung mit einer vordefinierten Regel aufweist, wendet RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die Regel auf alle Seiten an.
Nur erste Vorderseite Vorderseite in jeder Seitengruppe.
Nur erste Rückseite Erste Rückseite in jeder Seitengruppe. Diese Regel gilt nicht für Simplex-Jobs.
Nur zweite Vorderseite Zweite Vorderseite in jeder Seitengruppe.
Nur zweite Rückseite Zweite Rückseite in jeder Seitengruppe. Diese Regel gilt nicht für Simplex-Jobs oder für Jobs, die keine zweite Rückseite besitzen.
Nur letzte Vorderseite Letzte Vorderseite in jeder Seitengruppe.
Nur letzte Rückseite Letzte Rückseite in jeder Seitengruppe. Diese Regel gilt nicht für Simplex-Jobs.
Nur letzte Seite Letzte Seite in jeder Seitengruppe (gleichgültig, ob Vorder- oder Rückseite).
Keine Seiten Keine Seiten. Soll eine Regel nicht angewendet werden, können Sie eine Bedingung mit folgendem Befehl hinzufügen Keine Seiten = True.

1.6.7.2 Bedingte Auslöser

Ein bedingter Auslöser ist Text, der bestimmt, ob eine Bedingung erfüllt ist.

Wenn Sie einen Barcode auf jeder Seite platzieren möchten, an deren oberem Rand das Wort Rechnung erscheint, können Sie einen bedingten Auslöser für das Wort Rechnung und eine Regel mit diesem Auslöser als Bedingung definieren und dann die Regel verwenden, um den Barcode anzubringen.

Wenn Sie besondere Medien verwenden möchten, wenn das Wort Überfällig am Seitenende erscheint, können Sie einen bedingten Auslöser für das Wort Überfällig definieren, anschließend eine Regel mit dem Auslöser als Bedingung definieren, und diese Regel dann zum Festlegen der Medien verwenden.

Wenn Sie den Wert eines Dokumentmerkmals extrahieren möchten, sobald die Wörter Zusammenfassung Konto rechts auf der Seite angezeigt werden, können Sie einen bedingten Auslöser für die Wörter Zusammenfassung Konto festlegen, eine Regel mit dem Auslöser als Bedingung festlegen, und die Regel verwenden, wenn Sie das Dokumentmerkmal festlegen.

Tipp: Tipp: Wenn Sie wissen, dass das Wort, das Sie als einen bedingten Auslöser festlegen möchten, auf einer bestimmten Seite in jeder Seitengruppe auftritt, können Sie die Statistik Stat.CurrentPageInDocument anstelle eines bedingten Auslösers verwenden.

1.6.7.3 Jobmerkmale oder Dokumentmerkmale in Regeln verwenden

Sie können ein Jobmerkmal oder Dokumentmerkmal mit einem statischen Wert, wie beispielsweise einer Zahl oder einem Wort vergleichen, oder mit einem dynamischen Wert, wie zum Beispiel einem Jobmerkmal, einem Dokumentmerkmal oder einer Statistik.

Sie verfügen beispielsweise über zwei Kuvertiereinheiten und möchten nun die Kuvertiereinheiten für die verschiedenen Jobs auswählen. Sie können den Schritt SetDocPropsFromConditions in Ihrem Workflow verwenden, um einen Wert eines bestimmten Jobmerkmals festzulegen, wie zum Beispiel Doc.Insert.InserterID. In RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat können Sie die Jobeigenschaft Doc.Insert.InserterID in einer Regel verwenden. RICOH ProcessDirector kann einen bestimmten Barcode oder ein Bild basierend auf der Steuerdatei (die die von Ihnen in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat definierten Regeln enthält) anwenden, die Sie einem BuildPDFFromDocuments-Schritt hinzufügen.

Hinweis: Wenn Sie einen Wert für eine Dokument- oder Jobeigenschaft in einer Regel verwenden, definieren Sie den Wert so, dass er mit dem Wert der Eigenschaft übereinstimmt, wenn RICOH ProcessDirector die Seitengruppen in der PDF-Datei verarbeitet. Die Werte für die Jobeigenschaft Doc.Insert.InserterID in RICOH ProcessDirector lauten zum Beispiel 01 und 02. Verwenden Sie diese Werte, wenn Sie eine Regel mit dem Jobmerkmal Doc.Insert.InserterID als Bedingung definieren. Verwenden Sie nicht die Werte Eins und Zwei.

1.6.7.4 Statistiken in Regeln verwenden

Sie können eine Statistik mit einem statischen Wert, wie beispielsweise einer Zahl oder einem Wort vergleichen, oder mit einem dynamischen Wert, wie zum Beispiel einem Jobmerkmal, einem Dokumentmerkmal oder einer Statistik.

Sie möchten z. B. auf der dritten Seite jedes Dokuments einen Barcode erstellen. Sie wählen die Statistik Stat.CurrentPageInDocument aus, legen = als Operator fest und geben die Zahl 3 in das Feld Text ein. Die fünfte Bedingung in der Abbildung Regel mit mehreren Bedingungen legt eine Statistik fest.

Die Tabelle unten beschreibt die verfügbaren Statistiken.

Statistikoptionen für Regeln
Schlüsselwort Ebene Definition
Stat.TotalDocumentsInJob Druckjob Die Gesamtzahl von Dokumenten im aktuellen Druckjob.
Stat.TotalSheetsInJob Druckjob Die Gesamtzahl von Blättern im aktuellen Druckjob.
Stat.TotalPagesInDocument Dokument Die Gesamtzahl von Seiten im aktuellen Dokument.
Stat.TotalSheetsInDocument Dokument Die Gesamtzahl von Blättern im aktuellen Dokument.
Stat.CurrentDocumentInJob Dokument Die Nummer des aktuellen Dokuments in dessen Druckjob, beginnend bei 1. Beispielsweise beträgt der Wert von Stat.CurrentDocumentInJob für das dritte Dokument 3.
Stat.CurrentPageInDocument Seite Die Nummer der aktuellen Seite in ihrem Dokument, beginnend bei 1. Beispielsweise beträgt der Wert von Stat.CurrentPageInDocument für die zweite Seite in einem Dokument 2.
Stat.CurrentSheetInDocument Seite Die Nummer des aktuellen Blatts in dessen Dokument, beginnend bei 1.
Stat.CurrentPageInJob Seite Die Nummer der aktuellen Seite in ihrer Druckdatei, immer beginnend bei 1 von der Startseite des Jobs. Der Wert von Stat.CurrentPageInJob für die zehnte Seite ist zum Beispiel 10.
Stat.CurrentSheetInJob Seite Die Nummer des aktuellen Blatts in dessen Druckdatei, immer beginnend bei 1 von der Startseite des Jobs.
Stat.CurrentMedia Seite Die für die aktuelle Seite angegebenen Medien für die aktuelle Seite in einem Druckjob, als der Schritt IdentifyPDFDocuments ausgeführt wurde. Wenn keine Medien für die Seite angegeben werden, stellt Stat.CurrentMedia die für den Job angegebenen Medien bereit. Wenn keine Medien für die Seite oder den Job angegeben wurden, stellt Stat.CurrentMedia keinen Wert bereit. Beispiel: Der Wert für die erste Seite eines Dokuments wird von Stat.CurrentMedia als Briefpapier angegeben.
    Hinweis:
  • Stat_CurrentMedia stellt keine mit RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat angegebenen Medien bereit.
  • Sie können keine Markup-Vorschau mit einer RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Regel erstellen, die Stat.CurrentMedia auswertet.
Hinweis: Einige Statistiken beschreiben Werte für die Jobebene. RICOH ProcessDirector wertet jedoch jede einzelne Seite in einem Dokument aus, wenn bestimmt wird, ob ein Markup angewendet werden soll oder ob der Wert einer Dokumenteigenschaft extrahiert werden soll.

1.6.7.5 Regeln definieren

Sie können Regeln definieren, in denen die Bedingungen für Markups festgelegt sind. Außerdem können Sie Regeln für die Festlegung von Medien- und Endbearbeitungsoptionen oder für das Extrahieren von Daten definieren.
Bevor Sie eine Regel definieren, stellen Sie sicher, dass Sie alle benutzerdefinierten Regeln, Dokumentmerkmale und bedingte Auslöser definiert haben, die Sie in der Regel als Bedingungen verwenden möchten.
Gehen Sie wie folgt vor, um eine Regel zu definieren:
  1. Klicken Sie auf Ricoh Regeln verwalten.
  2. Klicken Sie auf die Symbol Inhalt hinzufügen Symbol.
    Die Regeln werden in alphabetischer Reihenfolge der Namen angezeigt.
    Tipp: Tipp: In einem Markup-Dialogfenster definieren Sie eine Regel durch Klicken auf Symbol Inhalt hinzufügen und bearbeiten eine Regel durch Klicken auf Symbol Regelmanager.
  3. Geben Sie einen Namen für die Regel ein. Sie können alphanumerische Zeichen, Punkte, Unterstriche, Leerzeichen und Sonderzeichen verwenden (wie z. B. @, #, $ oder %).
  4. Optional: Geben Sie eine Beschreibung ein.
  5. Geben Sie an, ob RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die Regel anwenden soll, wenn alle oder nur einige ihrer Bedingungen erfüllt sind.
  6. Geben Sie die erste Bedingung an.
    1. Klicken Sie auf den Abwärtspfeil, um die Dropdown-Liste Nicht festgelegt anzuzeigen.
    2. Klicken Sie auf das +-Symbol neben Vordefinierte Regel, benutzerdefinierte Regel, Auslöser, Jobeigenschaft, Dokumentmerkmal oder Statistik, und wählen Sie den Eintrag, den Sie als ersten Teil der Bedingung festlegen möchten.

      Wenn in einer Option (z. B. benutzerdefinierte Regeln, bedingte Auslöser oder Dokumentmerkmale) keine Elemente vorhanden sind, ist die Option grau abgeblendet.

      Hinweis: Um alle Elemente mit einem Wort im Namen anzuzeigen, geben Sie das Wort ein, und drücken Sie die Abwärtspfeiltaste auf Ihrer Tastatur. Sie können auch das Wort eingeben und dann auf den Abwärtspfeil klicken, um die Dropdown-Liste anzuzeigen.
    3. Wählen Sie ein mathematisches Symbol, wie zum Beispiel = (Gleichheitszeichen) oder (Ungleichheitszeichen), um die beiden Teile der Bedingung zu vergleichen.
    4. Geben Sie den zweiten Teil der Bedingung an:
      • Wählen Sie bei einer Regel True oder False aus.
      • Überprüfen Sie bei bedingten Auslösern, ob die Bedingung den gewünschten Wert besitzt. Wählen Sie andernfalls einen neuen bedingten Auslöser.
      • Geben Sie bei einem Jobmerkmal, einem Dokumentmerkmal oder einer Statistik einen Wert ein. Sie können auch ein beliebiges Jobmerkmal, ein beliebiges Dokumentmerkmal oder eine beliebige Statistik auswählen.
  7. Bei einer Regel mit mehreren Bedingungen, klicken Sie auf Symbol Inhalt hinzufügen und geben Sie die nächste Bedingung an.
    Wiederholen Sie diesen Schritt, bis Sie alle Bedingungen in der Regel definiert haben.
  8. Klicken Sie auf OK, um die Regel zu erstellen, und fügen Sie sie dem Regelmanager hinzu.
Beispiele
Regel mit einer Bedingung: eine vordefinierte Regel
Um Markups auf der ersten Vorderseite aller Dokumente zu platzieren, definieren Sie eine Regel mit einer vordefinierten Regel als einzige Bedingung: Nur erste Vorderseite = True
Drei Regeln, die jeweils über eine Bedingung verfügen: ein Dokumentmerkmal
Ein Job enthält Vertriebsanweisungen für Mitglieder auf drei unterschiedlichen Ebenen, basierend auf der Vertriebsleistung: Bronze, Silber und Gold. Sie möchten die einzelnen Mitgliedsebenen identifizieren.
  • Definieren Sie in RICOH ProcessDirector eine Dokumenteigenschaft: doc.member.level.
  • In RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat definieren Sie drei Regeln:
    • Gold-Ebene

      doc.member.level = GOLD

    • Silber-Ebene

      doc.member.level = SILBER

    • Bronze-Ebene

      doc.member.level = BRONZE

Regel mit mehreren Bedingungen
Ein Job enthält Vertriebsanweisungen für Mitglieder auf drei unterschiedlichen Ebenen, basierend auf der Vertriebsleistung: Bronze, Silber und Gold. Sie möchten auf die erste Seite der Anweisungen für die Gold- und Silber-Mitglieder einen Preisgutschein drucken. In diesem Beispiel werden drei Regeln verwendet, die in den Beispielen weiter oben definiert wurden:
  • Nur erste Vorderseite
  • Gold-Ebene
  • Silber-Ebene

Definieren Sie zunächst eine Regel Top-Vertrieb mit zwei Bedingungen, die angewendet wird, wenn eine der Bedingungen erfüllt ist:

  • Gold-Ebene = True
  • Silber-Ebene = True

Definieren Sie nun eine Regel Top-Vertrieb — Erste Vorderseite mit zwei Bedingungen, die angewendet wird, wenn alle Bedingungen erfüllt sind.

  • Nur erste Vorderseite = True
  • Top-Vertrieb = True

Wählen Sie schließlich die Option Bild hinzufügen. Wenden Sie die Einstellungen an, indem Sie auf den Eintrag Seiten/Dokumente basierend auf Bedingungen klicken und die Regel Top-Vertrieb — Erste Vorderseite auswählen. Geben Sie den Verzeichnispfad für das Bild an.

Regel mit einer Bedingung: ein Jobmerkmal
Für den Druck von LEER: NICHT VERSENDEN auf jeder Seite eines Testjobs:
  • Definieren Sie eine Regel Testjob mit einem Jobmerkmal als einzige Bedingung: Job.TestJob = Yes
  • Wählen Sie die Option Text hinzufügen. Wenden Sie die Einstellungen an, indem Sie auf den Eintrag Seiten/Dokumente basierend auf Bedingungen klicken und die Regel Testjob auswählen. Wählen Sie Text als Inhaltstyp, und geben Sie LEER: NICHT VERSENDEN als Wert ein.
Regel mit einer Bedingung, die dynamische Daten verwendet
Wenn ein Auszug unterschiedliche Adressen für die Rechnungsadresse und die Lieferadresse enthält, soll auf den Auszug Auftrag an Lieferadresse gesendet gedruckt werden:
  • Definieren Sie zwei Dokumentmerkmale: doc.shipping.address und doc.billing.address.
  • Definieren Sie eine Regel An Lieferadresse gesendet mit dieser Bedingung: doc.shipping.address ≠ doc.billing.address
  • Wählen Sie die Option Text hinzufügen. Wenden Sie die Einstellungen an, indem Sie auf den Eintrag Seiten/Dokumente basierend auf Bedingungen klicken und die Regel An Lieferadresse gesendet auswählen. Wählen Sie Text als Inhaltstyp, und geben Sie Auftrag an Lieferadresse gesendet als Wert ein.

1.6.7.6 Bedingte Auslöser definieren

Sie können Text in einer PDF-Datei als Auslöser definieren, um zu steuern, ob ein Markup auf eine Seite angewendet werden soll, wenn RICOH ProcessDirector eine PDF-Datei verarbeitet. Der Text kann außerdem steuern, ob Medien- und Endbearbeitungsoptionen auf eine Seite angewendet werden und ob Dokumenteigenschaften von einer Seite extrahiert werden.
Hinweis: Wenn Sie sich nicht sicher sind, welchen Text Sie als bedingten Auslöser verwenden möchten, brauchen Sie die Definition nicht in einer Steuerdatei zu speichern bevor Sie den Vorschaumodus nutzen. Für den Vorschaumodus generiert RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat eine temporäre Steuerdatei.
Gehen Sie wie folgt vor, um einen bedingten Auslöser zu definieren:
  1. Öffnen Sie in Adobe Acrobat X Professional eine PDF-Datei, und laden Sie eine Steuerdatei, die die Definition der Seitengruppe enthält.
  2. Klicken Sie mit der linken Maustaste etwas oberhalb und links des Textes, den Sie als bedingten Auslöser verwenden möchten. Ziehen Sie die Maus, um einen Rahmen um den Text zu ziehen.
      Hinweis:
    • Wenn Sie einen Rahmen um einen Bereich ziehen, der keinen Text enthält, legt der bedingte Auslöser fest, dass seine Bedingung erfüllt ist, sooft sich in dem Bereich kein Text befindet. Die Bedingung ist auch erfüllt, wenn sich in dem Bereich ein Bild oder andere Markups, aber kein Text befindet.
  3. Wählen Sie Bedingten Auslöser definieren.
  4. Stellen Sie sicher, dass im Feld Auslöser der gewünschte Text angezeigt wird. Ist dies nicht der Fall, klicken Sie auf Abbrechen, und wählen Sie den Text erneut aus.
  5. Geben Sie einen Namen für den Auslöser ein. Verwenden Sie in dem Namen keine Leerzeichen oder Sonderzeichen (wie z. B. @, #, $ oder %). Sie können Punkte und Unterstriche verwenden.
  6. Klicken Sie auf OK, um den Auslöser zu erstellen.
    Der bedingte Auslöser ist nun in der Dropdown-Liste verfügbar, um bei der Definition von Regeln Bedingungen anzugeben.
Beispiel

Sie möchten eine Kundenkontonummer für jede Seitengruppe extrahieren. Jede Rechnung in der PDF-Datei enthält das Wort Konto im linken oberen Bereich der ersten oder zweiten Seite jedes Dokuments. Jede Kundenkontonummer ist rechts neben diesem Wort abgedruckt. Die längeren Rechnungen enthalten die Kundenkontonummer außerdem auf der dritten Seite. Zeichnen Sie ein Kästchen um das erste Auftreten des Worts Konto in der zu optimierenden PDF-Datei, und nennen Sie den Auslöser acct_trg.

Im nächsten Schritt erstellen Sie eine Regel mit einer Bedingung, die den Auslöser angibt: acct_trg = Konto.

Definieren Sie abschließend ein Dokumentmerkmal, das die Regel anwendet.

1.6.7.7 Regeln verwalten

Das Dialogfeld Regelmanager zeigt Informationen zu Ihren Regeln an. Sie können neue Regeln definieren und vorhandene Regeln bearbeiten oder löschen.

Zu jeder Regel zeigt das Dialogfeld Regelname und -beschreibung an. Die Regeln werden in der Liste in der alphabetischen Reihenfolge ihrer Namen angezeigt.

Um eine neue Regel zu definieren, klicken Sie auf Hinzufügen-Symbol Symbol.

Um mit einer Regel zu arbeiten, wählen Sie sie aus. Klicken Sie auf Symbol Bearbeiten, um die Regel zu ändern oder auf Mülleimersymbol, um sie zu löschen.

1.6.8 Mit Seiteneinfügungen arbeiten

Im Dialogfeld Einfügemanager werden Informationen zu Seiteneinfügungen aus anderen PDF-Dateien angezeigt. Sie können Seiteneinfügungen hinzufügen, bearbeiten und löschen. Sie können auch die Reihenfolge festlegen, in der RICOH ProcessDirector die Einfügungen in Dokumente in einem Job hinzufügt, wenn der Schritt BuildPDFFromDocuments ausgeführt wird.

Im Dialogfeld Einfügemanager werden Informationen zu jeder Seiteneinfügung angezeigt:

  • In der Spalte PDF-Datei wird der Verzeichnispfad zu der PDF-Datei auf dem RICOH ProcessDirector-Primärserver angezeigt.

  • In der Spalte Einfügeposition wird angezeigt, ob die Seiten vor oder nach den Seiten in den Dokumenten eingefügt werden.

  • In der Spalte Seiten wird angezeigt, welche Seiten in jede PDF-Datei eingefügt werden.

  • In der Spalte Regel wird der Name der Regel angezeigt, die RICOH ProcessDirector für die Festlegung verwendet, welche Dokumente in einem Job die Einfügungen beim Ausführen des Schritts BuildPDFFromDocuments erhalten.

  • Die Spalte Seiten zeigt an, ob die Einfügung einseitig, beidseitig oder Kopf-an-Fuß-Duplex ist oder dass die Einstellung vom Job übernommen wird.

Um eine Seiteneinfügung hinzuzufügen, klicken Sie auf das Hinzufügen-Symbol Symbol.

Um mit einer Seiteneinfügung zu arbeiten, wählen Sie diese aus. Klicken Sie auf die Symbol Bearbeiten-Symbol zum Bearbeiten der Seiteneinfügung oder das Mülleimersymbol, um sie zu löschen.

RICOH ProcessDirector fügt die Einlagen in Dokumente in einem Job der geöffneten PDF-Datei in der Reihenfolge hinzu, in der sie in der Liste Einlagen-Manager aufgeführt sind, von oben nach unten.

Um die Reihenfolge zu ändern, in der Einfügungen den Dokumenten hinzugefügt werden, klicken Sie auf eine Einfügung. Klicken Sie auf das Symbol Pfeil nach oben-Symbol oder das Symbol Pfeil nach unten-Symbol, um die Kuvertierung in der Liste nach oben oder unten zu verschieben.

1.6.8.1 Seiten aus anderen PDF-Dateien einfügen

In einer PDF-Datei können Sie Seiten aus einer anderen PDF-Datei wie folgt einfügen: vor jedem Dokument, das übereinstimmende Platzierungsbedingungen aufweist, nach jedem Dokument, das übereinstimmende Platzierungsbedingungen aufweist, oder beides. Die eingefügten Seiten führen dazu, dass sich die Seitenzahlen in jedem Dokument erhöhen, und Sie können Markups auf die Seitenzahlen anwenden.

So fügen Sie Seiten aus einer anderen PDF-Datei ein:

  1. Öffnen Sie in Adobe Acrobat Professional eine PDF-Datei, und laden Sie entweder die Steuerdatei, die die Seitengruppe enthält, oder erstellen Sie eine Seitengruppe.
  2. Klicken Sie auf Ricoh Beilagen verwalten.
  3. Klicken Sie auf die Symbol Inhalt hinzufügen Symbol.
  4. Geben Sie die erste PDF-Datei mit Seiten zum Einfügen an:
    • Wenn Sie auf die Datei zugreifen können, klicken Sie im Bereich Datei zum Einfügen auf Durchsuchen. Navigieren Sie zu der Datei. Wählen Sie die Datei aus, und klicken Sie auf Öffnen.
    • Wenn Sie keinen Zugriff auf die Datei haben, geben Sie den vollständigen Verzeichnispfad für die Datei auf dem primären RICOH ProcessDirector-Server an.

      Geben Sie beispielsweise /aiw/aiw1/insertpages/insert1.pdf bei einem auf UNIX basierenden System oder C:\aiw\aiw1\insertpages\insert1.pdf unter Windows ein.

      Stellen Sie sicher, dass RICOH ProcessDirector auf die Datei zugreifen kann, wenn der Schritt BuildPDFFromDocuments ausgeführt wird.

  5. Um alle Seiten in der Datei einzufügen, klicken Sie auf das Optionsfeld Alle Seiten.

    Um die Seiten zum Einfügen anzugeben, klicken Sie auf das Optionsfeld Bestimmte Seiten, und geben Sie die Seitenauswahl an.

    • Benutzen Sie einen Bindestrich, um die erste und letzte Seite in einem Seitenbereich zu trennen.
    • Trennen Sie einzelne Seitenauswahlen mit einem Komma.
    • Geben Sie ein n ein, um die letzte Seite anzugeben.

      Geben Sie beispielsweise 8-n,5,2 ein, um die Seiten ab Seite 8 bis zum Ende der einzufügenden Datei, gefolgt von den Seiten 5 und 2 einzufügen.

  6. Wählen Sie im Bereich Einfügeposition, ob die Seiten vor oder nach den Seiten der Dokumente eingefügt werden sollen, die übereinstimmende Platzierungsbedingungen aufweisen.
  7. Geben Sie im Bereich Bedingte Positionierung die Dokumente an, in die Seiten eingefügt werden sollen:
    • Um Seiten vor oder nach jedem Dokument in der geöffneten PDF-Datei einzufügen, klicken Sie auf das Optionsfeld Alle Dokumente.
    • Um Seiten vor oder nach bestimmten Dokumenten einzufügen, klicken Sie auf das Optionsfeld Auf Regel basierende Dokumente.

      Wählen Sie aus der Liste die Regel, die die Platzierungsbedingungen definiert.

      Sie können auch folgende Aktionen durchführen:

      • Um eine neue Regel zu definieren, klicken Sie auf das Symbol Inhalt hinzufügen Symbol. Weitere Informationen finden Sie unter Regeln definieren.

      • Um zum Regelmanager zu gelangen, klicken Sie auf das Symbol Regelmanager Symbol.

      Wichtig:

      • Benutzerdefinierte Regeln zum Einfügen von Seiten können Bedingungen enthalten, die auf Werten von Jobmerkmalen, Dokumentmerkmalen und Dokumentstatistiken basieren (wie z. B. Stat.TotalPagesInDocument und Stat.TotalSheetsInDocument).

      • Bedingungen, die auf Werten von bedingten Auslösern oder Seitenstatistiken basieren (z. B. Stat.CurrentPageInJob und Stat.CurrentSheetInJob), funktionieren nicht mit benutzerdefinierten Regeln zum Einfügen von Seiten. RICOH ProcessDirector beurteilt, ob eine Regel zum Einfügen von Seiten für ein Dokument Anwendung findet, bevor die Informationen für die einzelnen Seiten in einem Dokument ausgewertet werden.

      • Vordefinierte Regeln wie Alle Vorderseiten oder Nur letzte Rückseite fügen Seiten in alle Dokumente oder in kein Dokument ein. Da diese Regeln das Einfügen von Seiten nicht auf bestimmte Dokumente begrenzen, verwenden Sie diese nicht zum Einfügen von Seiten.

  8. Legen Sie im Bereich Seiten fest, ob die Beilage einseitig oder beidseitig bedruckt werden soll.
    Simplex
    Die Beilage wird nur auf eine der beiden Seiten des Papiers gedruckt.
    Duplex
    Die Beilage wird auf beide Seiten des Papiers gedruckt, wobei die lange Kante des Papiers die Bindekante ist.
    Kopf-an-Fuß-Duplex
    Die Beilage wird auf beide Seiten des Papiers gedruckt, wobei die kurze Kante des Papiers die Bindekante ist. Das Ende der Vorderseite des Blatts ist der Anfang der Rückseite des Blatts.
    Aus Druckjob
    Die Beilage wird auf die Seiten gedruckt, die im Druckauftrag angegeben sind.
  9. Klicken Sie auf OK.
  10. Um eine andere PDF-Datei auszuwählen und anzugeben, wie Seiten eingefügt werden sollen, klicken Sie auf das Symbol Inhalt hinzufügen Symbol. Wiederholen Sie die Schritte für die erste PDF-Datei.

    RICOH ProcessDirector fügt die Seiten aus der PDF-Datei in der Reihenfolge ein, in der sie in der Liste Einfügemanager aufgeführt werden, von oben nach unten.

    Eine Einfügemanager-Liste hat beispielsweise 4 Zeilen. Für die PDF-Dateien können die folgenden Einfügungen vorgenommen werden:

    • Seite 1 in der ersten PDF-Datei wird vor jedem Dokument in der geöffneten PDF-Datei eingefügt.

    • Die Seiten 4-6 in der zweiten PDF-Datei werden vor jedem Dokument eingefügt.

    • Die Seiten 2-4 in der dritten PDF-Datei werden nach jedem Dokument eingefügt.

    • Die Seite 3 in der vierten PDF-Datei wird nach jedem Dokument eingefügt.

    Das erste Dokument in der geöffneten PDF-Datei verfügt über 6 Seiten. Nachdem RICOH ProcessDirector die Einfügungen vorgenommen hat, verfügt das erste Dokument über 14 Seiten in der folgenden Reihenfolge:
    • Seite 1 aus der ersten PDF-Datei

    • Seiten 4-6 aus der zweiten PDF-Datei

    • Seiten 1-6 aus dem Originaldokument

    • Seiten 2-4 aus der dritten PDF-Datei

    • Seite 3 aus der vierten PDF-Datei

  11. Um die Reihenfolge zu ändern, in der RICOH ProcessDirector Seiten in Dokumente einfügt, wählen Sie eine Zeile aus der Liste Einfügemanager. Um die Zeile in der Liste nach oben oder unten zu verschieben, klicken Sie auf das Pfeil-nach-oben-Symbol-Symbol oder das Pfeil-nach-unten-Symbol Symbol.
  12. Wenn Sie mit dem Hinzufügen von PDF-Dateien zur Liste fertig sind, klicken Sie auf OK.
  13. Optional: Um zu überprüfen, ob die Seiten wie gewünscht eingefügt wurden, klicken Sie auf Ricoh Vorschau.

    Wenn Sie eine Vorschau einer PDF mit Einfügungen anzeigen, überprüft RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat ob sich die PDF-Dateien unter den in der Liste Einfügemanager angegebenen Verzeichnispfaden befinden.

    • Falls dem so ist, werden die Seiten aus der PDF-Datei unter dem angegebenen Verzeichnispfad eingefügt.

    • Wenn dies nicht der Fall ist, werden die Seiten aus den PDF-Dateien eingefügt, die in die Steuerdatei eingebunden ist.

    Falls RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat keine eingebettete PDF-Datei finden kann, wird in der Vorschaufunktion eine Warnmeldung angezeigt und ohne das Einfügen der Seiten fortgefahren.

  14. Wenn Sie bereit sind, alle Erweiterungen einschließlich der neuen Seiteneinfügungen in der geöffneten PDF-Datei zu speichern, klicken Sie auf Ricoh Steuerdatei speichern.

    RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat bettet in der Steuerdatei die PDF-Dateien ein, auf die Zugriff besteht.

    Wenn die PDF-Dateien eingebettet sind, müssen Sie diese nicht in ein Verzeichnis kopieren, auf das ein RICOH ProcessDirector-Server zugreifen kann.

    Bei jedem Speichern der Steuerdatei versucht RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat, jede eingebettete PDF-Datei mit einer Datei im Verzeichnispfad zu ersetzen, der in der Liste Einfügemanager angezeigt wird.

  15. Geben Sie im Schritt RICOH ProcessDirector BuildPDFFromDocuments den Dateinamen und den Speicherort für die Steuerdatei an, in der die einzufügenden Seiten enthalten sind.

    Wenn ein Job mit Einfügungen aus einer anderen PDF-Datei in den Schritt BuildPDFFromDocuments übergeht, überprüft RICOH ProcessDirector, ob sich die PDF-Dateien unter den angegebenen Verzeichnispfaden befinden.

    • Falls dem so ist, werden die Seiten aus der PDF-Datei unter dem angegebenen Verzeichnispfad eingefügt.

    • Wenn dies nicht der Fall ist, werden die Seiten aus den PDF-Dateien eingefügt, die in die Steuerdatei eingebunden ist.

    Falls RICOH ProcessDirector keine eingebundene PDF-Datei finden kann, wird der Job in einen Fehlerstatus versetzt. Der Job kann den Schritt BuildPDFFromDocuments nicht abschließen, bis RICOH ProcessDirector auf alle PDF-Dateien zugreifen kann, aus denen Einfügungen vorgenommen werden sollen, oder bis die Seiteneinfügungsanweisungen aus der Steuerdatei entfernt wurden.

Beispiel

Jedes Dokument in einer PDF-Datei hat bis zu 3 Seiten. Sie möchten die Seite A am Ende von Dokumenten mit 2 Seiten hinzufügen. Sie möchten die Seiten A und B am Ende von Dokumenten mit 1 Seite hinzufügen.

  1. Definieren Sie eine Regel mit dem Namen TotalPagesLessThan3 mit einer Bedingung:

    Stat.TotalPagesInDocument < 3

  2. Definieren Sie eine Seiteneinfügung für die Seite A und eine andere Seiteneinfügung für die Seite B.

  3. Folgendes gilt für jede Seiteneinfügung:

    • Klicken Sie auf das Optionsfeld Nach Dokumenten.

    • Klicken Sie auf das Optionsfeld Auf Regel basierende Dokumente, und wählen Sie TotalPagesLessThan3.

  4. Stellen Sie sicher, dass sich die Einfügung für Seite A in der Liste Einfügemanager über der Einfügung für Seite B befindet.

Wenn ein Dokument über 1 oder 2 Seiten verfügt, fügt RICOH ProcessDirector Seite A hinzu. Wenn das Dokument nun über 2 Seiten verfügt, fügt RICOH ProcessDirector Seite B nach der Seite A hinzu.

1.6.9 Medien und Endbearbeitung

Sie können Medien- und Endbearbeitungsoptionen für Ihre PDF-Datei angeben und sie als Seitenausnahmen zu den Medien- und Endbearbeitungsoptionen für die Jobebene anwenden, die in RICOH ProcessDirector-Jobs angegeben wurden.

Sie können Medien- und Endbearbeitungsoptionen auf einen Seitenbereich oder auf Dokumente (Seitengruppen) in einer PDF-Datei anwenden. Bei der Anwendung der Medien- und Endbearbeitungsoptionen auf Dokumente können Sie vordefinierte Regeln und benutzerdefinierte Regeln verwenden. Sie können beispielsweise eine vordefinierte Regel verwenden, bei der die erste Seite von jedem Dokument auf blauem Papier gedruckt wird. Sie können eine benutzerdefinierte Regel definieren, so dass jede Seite mit den Wörtern Premier-Mitglied in der oberen rechten Ecke auf goldenes Papier gedruckt wird.

Medien- und Endbearbeitungsoptionen, die Sie mit RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat angeben, überschreiben Optionen, die RICOH ProcessDirector für die Jobs angibt.

    Hinweis:
  • RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat unterstützt RICOH ProcessDirector-Medien mit elektronischen Formularen. Die Einstellung Elektronische Formulare anzeigen legt fest, ob die Vorschau anzeigt, wie Musterdateien aussehen, wenn die Daten mit elektronischen Formularen kombiniert werden, die für die von den Dateien verwendeten Medien definiert werden.

Sie können die PDF-Datei nach dem Hinzufügen der Medien- und Endbearbeitungsoptionen in der Druckvorschau anzeigen, um zu überprüfen, ob sie auf die gewünschten Seiten angewendet werden.

Ihre Medien- und Endbearbeitungsdefinitionen werden in der RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Steuerdatei gespeichert. RICOH ProcessDirector verwendet die Steuerdatei, um die Definitionen zum automatischen Drucken von Jobs anzuwenden.

1.6.9.1 Medienobjekte laden

Laden Sie nach der Installation von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die Medienobjekte von RICOH ProcessDirector. Nachdem Sie diese geladen haben, können Sie sie dazu verwenden, Medien- und Endbearbeitungsoptionen für bestimmte Seiten in einer PDF-Datei zu definieren.

Nach allen Änderungen an RICOH ProcessDirector-Medienobjekten führen Sie diese Aufgabe aus, um sie in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat zu laden.

    Hinweis:
  • Bei der Installation wird eine Beispiel-Medienliste geladen. Wenn Sie neue Medien in RICOH ProcessDirector erstellen, gehen Sie wie folgt vor, um die vollständige Liste der Medien zu laden.

So laden Sie Medienobjekte:

  1. Schließen Sie Adobe Acrobat Professional.
  2. Gehen Sie auf dem primären RICOH ProcessDirector-Server in dieses Verzeichnis:

    • Linux: /aiw/aiw1/share
    • Windows: C:\aiw\aiw1\share

  3. Kopieren Sie die Datei media.zip in das Verzeichnis <user_home_directory\AppData>\Roaming\InfoPrint\InfoPrintPlugin\ auf dem System, in dem Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat installiert haben.

    Ersetzen Sie bei <user_home_directory\AppData> den Namen des Ausgangsverzeichnisses für Anwendungsdaten durch den aktuellen Benutzer.

      Hinweis:
    • Sie können das Anwendungsdatenverzeichnis für den aktuellen Benutzer anzeigen, indem Sie in Windows auf Ausführen klicken, in der Befehlszeile %appdata% eingeben und auf OK klicken.
    • Wenn das Verzeichnis sowohl die Datei media.xml als auch die Datei media.zip enthält, verwendet RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die Datei media.zip zum Laden der Medienobjekte.
    • Die Mediendateien werden nicht heruntergeladen, wenn Sie das Plug-in-Installationsprogramm über die Registerkarte Administration herunterladen.

  4. Starten Sie Adobe Acrobat Professional neu, und klicken Sie auf Ricoh Auswählen.

Die Medienobjekte stehen nun in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat für die Festlegung der Medien- und Endbearbeitungsoptionen bereit.

Wenn Ihr RICOH ProcessDirector-System das Vorgedruckte Formulare austauschen-Feature beinhaltet, stehen auch die elektronischen Formulare für die Festlegung der Medienobjekte bereit.

1.6.9.2 Optionen für Medien und Endbearbeitung verwalten

Im Dialogfeld Medien und Endbearbeitung werden Informationen zu Ihren Medien- und Endbearbeitungsoptionen für eine PDF-Datei angezeigt. Sie können die Optionen bearbeiten und löschen, neue Medien- und Endbearbeitungsoptionen auswählen und die Reihenfolge festlegen, in der RICOH ProcessDirector die Optionen auf eine PDF-Datei anwendet.

Für jede Medien- oder Endbearbeitungsoption auf Seitenebene wird in der Spalte Bereich die Seitenauswahl oder der Name der Regel angezeigt, die RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat verwendet, um Optionen auf Dokumente in der PDF-Datei anzuwenden. Die Spalte Papier-Substitution zeigt Medienoptionen, und die Spalte Untergruppe Endbearbeitung die Endbearbeitungsoptionen an.

Um eine neue Medien- oder Endbearbeitungsoption auf Seitenebene hinzuzufügen, klicken Sie auf Hinzufügen-Symbol Symbol.

Wählen Sie eine Medien- oder Endbearbeitungsoption auf Seitenebene aus, um damit zu arbeiten. Klicken Sie auf Symbol Bearbeiten, um die Option zu ändern oder auf Mülleimersymbol, um sie zu löschen.

Um die Reihenfolge zu bearbeiten, in der die Medien- und Endbearbeitungsoptionen auf Seitenebene auf die PDF-Datei angewendet werden, wählen Sie eine Option aus. Klicken Sie anschließend auf den Aufwärts- oder Abwärtspfeil, um sie zu verschieben.

RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat wendet die Optionen auf Seitenebene auf die PDF-Datei in der Reihenfolge an, in der sie in der Liste von oben nach unten angezeigt werden. Wenn zwei Optionen auf Seitenebene widersprüchliche Optionen für dieselbe Seite angeben (beispielsweise zwei unterschiedliche Medientypen), wendet RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die Option an, die weiter unten in der Liste steht.

Die erste Option gibt beispielsweise Letter Blue-Medien für die erste Seite aller Dokumente in der PDF-Datei an. Die zweite Option gibt Letter Gold-Medien für die erste Seite aller Dokumente für Gold Club-Mitglieder an. Wenn die PDF-Datei gedruckt wird, wird die erste Seite aller Dokumente für ein Gold Club-Mitglied auf Letter Gold-Medien gedruckt. Die erste Seite aller anderen Dokumente wird auf Letter Blue-Medien gedruckt. Wenn die Option für Letter Blue-Medien unter der Option für Letter Gold-Medien steht, wird die erste Seite aller Dokumente auf Letter Blue-Medien gedruckt. Ersten Seiten werden nicht auf Letter Gold-Medien gedruckt.

Hinweis: Die Reihenfolge der Medienoptionen wirkt sich nicht darauf aus, wie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die Optionen für Endbearbeitung anwendet und umgekehrt.

1.6.9.3 Optionen für Medien und Endbearbeitung auswählen

Sie können Medien- und Endbearbeitungsoptionen für bestimmte Seiten der einzelnen Seitengruppen durch die Angabe einer Regel oder die Eingabe von Seitenzahlen definieren. Sie können beispielsweise angeben, dass die Seiten 1–4 jeder einzelnen Seitengruppe geheftet werden. Sie können auch angeben, dass die erste Seite jeder Seitengruppe auf goldenem Papier gedruckt wird.
Gehen Sie wie folgt vor, um Medien- und Endbearbeitungoptionen auszuwählen:
  1. Klicken Sie auf Ricoh Medien und Endbearbeitung, und klicken Sie dann auf Hinzufügen-Symbol Symbol.
  2. Wählen Sie eine Medienoption in der Liste Papier-Substitution oder eine Heftoption in der Liste Untergruppe Endbearbeitung aus.
      Hinweis:
    • Die Medienoptionen sind die Namen der RICOH ProcessDirector-Medienobjekte, die in der Datei media.zip (oder der Datei media.xml von einer älteren Version von RICOH ProcessDirector) angegeben sind.
    • Wenn Sie nicht alle Medien sehen, die in RICOH ProcessDirector definiert sind, laden Sie eine aktualisierte media.zip-Datei. Weitere Informationen finden Sie unter Medienobjekte laden.
  3. Verwenden Sie den Abschnitt Platzierungsbedingungen, um die Seiten für das Medium oder die Endverarbeitungsoption anzugeben. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
    • Wählen Sie die Option Auf Regel basierende Seiten aus, und wählen Sie anschließend in der Liste eine Regel aus. Die Standardregel lautet Alle Seiten. Alternativ können Sie wie folgt vorgehen:
      • Definieren Sie eine neue Regel, indem Sie auf das Symbol Inhalt hinzufügen-Symbol klicken. Weitere Informationen finden Sie unter Regeln definieren.
      • Gehen Sie zum Regelmanager, indem Sie auf das Symbol Regelmanager-Symbol klicken.
    • Wählen Sie die Option Seiten angeben aus, und geben Sie die gewünschten Seiten ein. Die Medien- und Endbearbeitungsoptionen werden in sämtlichen Seitengruppen auf diese Seiten angewendet. Sie können Folgendes:
      • Benutzen Sie einen Bindestrich, um die erste und letzte Seite in einem Seitenbereich zu trennen.
      • Trennen Sie einzelne Seitenauswahlen mit einem Komma.
      • Geben Sie n ein, um die letzte Seite in jeder einzelnen Seitengruppe anzugeben.

        Eine PDF-Datei verfügt z. B. über zwei Seitengruppen. Die erste Seitengruppe umfasst vier Seiten, die zweite sieben Seiten. Die Angabe der Seiten 3–n platziert das Markup auf die Seiten 3–4 in der ersten Seitengruppe und auf die Seiten 3–7 in der zweiten Seitengruppe.

  4. Klicken Sie auf OK.
    Die von Ihnen angegebene Option wird in der Medien- und Endbearbeitungsliste angezeigt.
  5. Wenn Sie mehrere Optionen für die Papier-Substitution oder Subset-Endbearbeitung haben, wählen Sie die neue Option. Verwenden Sie den Auf- bzw. den Abwärtspfeil, um sie in die richtige Position in der Liste der Optionen zu bringen.

    RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat wendet die Optionen auf Seitenebene auf die PDF-Datei in der Reihenfolge an, in der sie in der Liste von oben nach unten angezeigt werden. Wenn zwei Optionen auf Seitenebene widersprüchliche Optionen für dieselbe Seite angeben (beispielsweise zwei unterschiedliche Medientypen), wendet RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die Option an, die weiter unten in der Liste steht.

  6. Gehen Sie wie folgt vor, um sicherzustellen, dass RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat die Medien- und Endbearbeitungsoptionen auf die gewünschten Seiten angewendet hat:
    1. Klicken Sie auf Ricoh Vorschau.
      Wenn eine Seite über Medien- und Finishing-Optionen verfügt, sehen Sie einen Vermerk mit der Bezeichnung Druckvorgänge in der oberen rechten Ecke.
    2. Um den Mediennamen und die Endbearbeitungsoption anzuzeigen, platzieren Sie den Mauszeiger über Druckvorgänge.

      Beispiel:

      Media = Blue LetterStapling = Top left (#1)

      (#1) gibt die Folge der Seite in der Endbearbeitungsoption an. Wenn Sie für die Seiten 5–8 die Option "Heften" angeben, ist Seite 5 die Seite #1 und Seite 8 die Seite #4.

      Als Alternative klicken Sie auf der Adobe Acrobat-Funktionsleiste auf Kommentar. Im Fenster Kommentar wird für jede Seite mit Medien- und Endbearbeitungsoptionen ein Kommentar angezeigt.
        Hinweis:
      • Die Einstellung Elektronische Formulare anzeigen legt fest, ob die Vorschau anzeigt, wie Musterdateien aussehen, wenn die Daten mit elektronischen Formularen kombiniert werden, die für die von den Dateien verwendeten Medien definiert werden. Setzen Sie die Einstellung auf Ja, um die Daten in Kombination mit den Formularen anzuzeigen.
  7. Wenn Sie fertig sind, um alle Erweiterungen einschließlich der neuen Medien- und Endbearbeitungsoptionen in der PDF-Datei zu speichern, klicken Sie auf Ricoh Steuerdatei speichern.
  8. Geben Sie im RICOH ProcessDirector-Schritt BuildPDFFromDocuments den Namen und den Speicherort für die Steuerdatei an, die die Medien- und Endbearbeitungsdefinitionen enthält.

1.6.10 Fehlerbehebung

Treten beim Arbeiten mit RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat Fehler auf, können die folgenden Themen möglicherweise bei der Fehlerbehebung hilfreich sein.

1.6.10.1 Die Plugin-Version ermitteln

Produktinformation enthält die Versionsnummer von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat, die Sie installiert haben.
Gehen Sie wie folgt vor, um die Version zu ermitteln:
  1. Öffnen Sie Adobe Acrobat Professional, und klicken Sie auf Ricoh Produktinformationen.
  2. Klicken Sie nach dem Anzeigen der Informationen auf Schließen.

1.6.10.2 Seitengruppen werden nicht korrekt angezeigt

Wenn Seitengruppen, die auf wiederholtem Text basieren, nicht wie erwartet im Seitengruppen-Navigator angezeigt werden, haben Sie den Text für die Seitengruppe nicht korrekt ausgewählt.

Möglicherweise müssen Sie die Breite des gezeichneten Kästchens anpassen oder den angegebenen Text ändern.

Wenn Sie die Option Seitengruppe beginnt, wenn der ausgewählte Text gefunden wird ausgewählt haben, weisen einige Zeichen in der PDF-Datei möglicherweise Leerräume auf, die Sie im gezeichneten Kästchen mit einschließen müssen.

1.6.10.3 Markups werden in der Vorschau nicht auf den korrekten Seiten angezeigt

In der Vorschau werden Markups basierend auf dem Merkmalwert Produktionsabsicht in den Vorschau-Einstellungen angezeigt.
Wenn der Merkmalwert Produktionsabsicht beispielsweise Simplex lautet, und die Seitenposition Nur zweite Vorderseite ist, werden die Markups in der Vorschau auf der zweiten Seite jeder Seitengruppe angezeigt. Wenn der Merkmalwert Produktionsabsicht Duplex lautet, und die Seitenposition Nur zweite Vorderseite ist, werden die Markups in der Vorschau auf der dritten Seite jeder Seitengruppe angezeigt.
Wenn Markups in der Vorschau nicht auf den korrekten Seiten angezeigt werden:
  1. Klicken Sie auf Ricoh Vorschau-Einstellungen.
  2. Überprüfen Sie die Einstellung des Merkmalwerts Produktionsabsicht.

1.6.10.4 Textauswahlen zeigen kleine Kästchen statt Text an

Wenn Sie Text in einer PDF-Datei auswählen, z. B. Text für eine Seitengruppe oder ein Dokumentmerkmal, und dieser Text durch kleine Kästchen dargestellt wird, ist die PDF-Datei möglicherweise beschädigt. Eine beschädigte PDF-Datei kann nicht mithilfe von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat optimiert werden.

Es gibt zwei Möglichkeiten, um festzustellen, ob Ihre PDF-Datei beschädigt ist:

  • Suchen Sie mit dem Acrobat-Suchtool den Text, der in der PDF-Datei angezeigt wird, z. B. das Wort "Kontonummer" auf der ersten Seite der PDF-Datei. Geben Sie dieses Wort in das Acrobat-Suchtool ein, und starten Sie die Suche. Wenn Acrobat das Wort nicht findet, ist die PDF-Datei möglicherweise beschädigt.
  • Kopieren Sie den Text aus der PDF-Datei und fügen Sie ihn in das Acrobat-Suchfeld ein. Wenn der eingefügte Text nicht mit dem kopierten Text identisch ist, ist die PDF-Datei möglicherweise beschädigt.

1.6.10.5 Schriftarten, Bilder und andere Ressourcen fehlen

Ihre PDF-Dateien, sowohl für RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat als auch für RICOH ProcessDirector, müssen alle ihre Ressourcen, einschließlich Schriftarten und Bilder, einbetten.

1.6.10.6 Felder in den RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Kürzungswerten

Monitore mit einer sehr hohen Auflösung und bestimmten Anzeigeeinstellungen können Probleme bei der Darstellung von Informationen verursachen.
Um die Art und Weise zu ändern, wie Eingabefelder in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat angezeigt werden:
  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Desktop und wählen Sie Anzeigeeinstellungen.
  2. Ändern Sie unter Skalierung und Layout den Wert Ändern der Größe von Text, Anwendungen und anderen Elementen auf 100%.
  3. Starten Sie den Computer neu, damit die Änderung wirksam wird.
      Hinweis:
    • Wenn diese Änderung dazu führt, dass die Felder zu klein sind, um verwendet zu werden, versuchen Sie, den Auflösungswert zu ändern.

1.6.10.7 Dokumentmerkmale fehlen

Wenn Sie die Option Dokumentmerkmal nicht in der Gehe zu-Liste in der RICOH ProcessDirector-Anzeige sehen, stellen Sie sicher, dass Ihr Workflow einen Schritt aus der IdentifyPDFDocuments-Schrittschablone enthält. Dieser Schritt extrahiert mithilfe der Steuerdatei, die Sie aus RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat erstellt haben, Dokumentmerkmale aus einer PDF-Datei.

Wenn ein bestimmtes Dokumentmerkmal nicht angezeigt wird, verwenden Sie RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat, laden Sie die Steuerdatei, die Sie für den IdentifyPDFDocuments-Schritt festgelegt haben, und prüfen Sie, ob das gewünschte Dokumentmerkmal definiert wurde. Möglicherweise haben Sie die aktuellen RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmale nicht geladen.

Wenn die Dropdown-Listen der Dokumentmerkmale in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat gar keine Dokumentmerkmale enthalten, müssen Sie diese laden. Führen Sie die Schritte des Hilfethemas zum Laden der RICOH ProcessDirector-Dokumentmerkmalliste durch.

Weitere Informationen finden Sie unter RICOH ProcessDirector: Installieren von Dokumentenverarbeitungsfunktionen.

1.6.10.8 Medienoptionen fehlen

Werden beim Definieren von Medienoptionen keine RICOH ProcessDirector-Medienobjekte in der Liste Papier-Substitution angezeigt, verfügt RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat derzeit nicht über eine Liste von RICOH ProcessDirector-Medienobjekten.

RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat erhält Medienobjekte von einer media.zip-Datei (oder einer media.xml-Datei, die durch eine ältere Version von RICOH ProcessDirector erzeugt wird). Bei der Installation von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat und jedes Mal, wenn Sie Medienobjekte in RICOH ProcessDirector aktualisieren, laden Sie die Medienobjekte in RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat. Weitere Informationen enthalten Sie unter RICOH ProcessDirector: Installieren von Features für die Dokumentverarbeitung

1.6.10.9 Beim Hinzufügen von Text zu einer PDF-Datei fehlt in der Liste eine Schriftart

Beim Hinzufügen von Text zu einer PDF-Datei sollte die Liste mit Schriftarten alle für Adobe Acrobat verfügbaren Schriftarten enthalten, ausgenommen Schriftarten, die nicht in PDF-Dateien eingebettet werden können.
Wenn die Liste für Schriftarten eine Schriftart, die verfügbar sein sollte, nicht enthält:
  1. Stellen Sie sicher, dass die Schriftart im Windows-Ordner Fonts oder im Ordner Resource\Font Ihrer Adobe-Installation installiert ist.
  2. Wenn die Schriftart installiert ist, legen Sie als Protokollierungsebene Warnmeldungen fest:
    1. Klicken Sie auf Ricoh Einstellungen.
    2. Klicken Sie auf der Registerkarte Protokollierung auf die Option Warnen im Bereich Protokollierungsebene.
    Wenn beim Hinzufügen von Text zu einer PDF-Datei bestimmte installierte Schriftarten nicht in der Liste der Schriftarten enthalten sind, gibt RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat eine Warnmeldung und die zugehörige Ursache aus. Die Meldung wird in der Protokolldatei gespeichert.

1.6.10.10 Schriftarten mit alternativen Buchstabenformen werden nicht korrekt angezeigt

Diese Version von RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat unterstützt keine alternativen Buchstabenformen, einschließlich Ligaturen, Zierbuchstaben, und Buchstabenformen, die je nach Stellung in einem Wort variieren. Sprachen mit Rechts-nach-links Schreibrichtung wie Hebräisch und Arabisch werden nicht korrekt wiedergegeben.

Wenn Sie Text zu einer PDF-Datei hinzufügen, werden in der Dropdown-Liste der Schriftarten alle Schriftarten im Windows-Ordner Schriftart angezeigt. Die Liste kann möglicherweise Schriftarten von Sprachen mit Rechts-nach-links Schreibrichtung und Schriftarten mit nicht unterstützten alternativen Buchstabenformen enthalten.

1.6.10.11 QR-Barcode druckt keine japanischen Daten

Wenn die Daten im QR-Barcode in Shift JIS (SJIS) codiert werden sollen:
  1. Klicken Sie doppelt auf das gezeichnete Kästchen, das den QR-Barcode definiert.
  2. Klicken Sie auf Einstellungen und geben Sie in das Feld Codierung Shift_JIS ein.
    Das Eingabedatenformat ist immer Unicode. Diese Einstellung wandelt die Unicode-Zeichen für den Inhalt des QR-Barcodes jedoch in die "Shift JIS"-Codierung um.
Wenn Sie das Codierungsfeld auf Shift_JIS oder SJIS setzen, wird UTF-8 erzeugt, die in Shift JIS verschlüsselt ist. Diese Verschlüsselung wird auf DoCoMo Imode-Telefonen (häufig in Japan verwendet) nicht korrekt interpretiert. DoCoMo Imode-Telefone sind mit folgenden Verschlüsselungseinstellungen kompatibel: sjis, x-sjis, windows-31J, MS_Kanji, csShiftJIS, csWindows31J, windows-932, cp943c, ibm-943. Diese Verschlüsselungen erzeugen möglicherweise andere QR-Barcodes, da Konflikte zwischen den Code-Punkten auftreten.

1.6.10.12 In der Fehlernachricht werden Sie aufgefordert, die Speichereinstellungen zu überprüfen

Wenn Sie mit einer großen PDF-Quelldatei arbeiten und in einer Fehlernachricht aufgefordert werden, die Speichereinstellungen zu überprüfen, müssen Sie möglicherweise die RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat-Speicherzuordnung erhöhen.
Gehen Sie wie folgt vor, um die Speicherzuordnung zu erhöhen:
  1. Klicken Sie auf Ricoh Einstellungen Erweitert.
  2. Erhöhen Sie den Wert für Speichergröße (MB).
  3. Starten Sie Adobe Acrobat erneut.

1.6.11 Behindertengerechte Bedienung

Ziel von Ricoh ist es, jeder Person – unabhängig vom Alter oder von einer eventuellen Behinderung – den Zugriff auf Produkte zu ermöglichen.

Weitere Informationen in Bezug auf die Verpflichtung zur barrierefreien Bedienung finden Sie auf der Seite "Barrierefreie Bedienung" auf der Ricoh Website.

Funktionen zur behindertengerechten Bedienung

Funktionen zur behindertengerechten Bedienung helfen Personen mit Behinderungen, wie beispielsweise Bewegungseinschränkungen oder Sehschwächen, bei der erfolgreichen Nutzung von Produkten der Informationstechnologie.

Mit den wichtigsten Eingabehilfen dieses Produkts haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • Verwenden Sie Bildschirmvorhänge, Bildschirmlupen und andere Hilfstechnologien.
  • Verwenden Sie eine Tastatur statt einer Maus.
  • Ändern Sie Attribute, wie Lautstärke, Farbe, Kontrast und Font-Größe.
  • Unterscheiden Sie zwischen den Tasten durch leichte Berührung, ohne die Tasten tatsächlich zu drücken.
  • Schließen Sie alternative Eingabe- und Ausgabegeräte wie z. B. spezielle Zeigegeräte und Braille-Displays an.

Darüber hinaus liegen das Information Center und die Veröffentlichungen für das Produkt in einem behindertengerechten Format vor.

RICOH ProcessDirector-Plugin für Adobe Acrobat Markup-Navigator, Tasten für Direktaufrufe

Wenn ein von Ihnen definiertes Markup-Objekt im Markup-Navigator den Fokus hat, können Sie diese Tasten für Direktaufrufe verwenden:

Markup-Navigator, Tasten für Direktaufrufe
Beschreibung Taste
Öffnet das Dialogfeld Bearbeiten Geben Sie Folgendes ein:
Löscht ein Markup-Objekt Löschen
Navigation mit der Tastatur

Dieses Produkt benutzt die Microsoft Windows-Standardnavigationstasten.