Aktualisieren von Anwendungsservern
- Melden Sie sich bei dem Windows-System als der Benutzer an, unter dem RICOH ProcessDirector läuft.
- Deaktivieren Sie alle auf dem System laufenden Antivirenprogramme.
Während des Installationsvorgangs werden verschiedene Archivdateien (ZIP-, JAR- und EPK-Dateien) auf Ihren Server kopiert. Anschließend werden die Inhalte extrahiert und in die richtigen Verzeichnisse auf Ihrem System verschoben. Antivirenprogramme sperren und scannen normalerweise Dateien, die aus Archiven extrahiert wurden.
Während der Sperr- und Scanvorgang im Allgemeinen schnell ist, läuft das Installationsprogramm schneller. Wenn das Installationsprogramm versucht, Dateien zu entpacken und zu verschieben, bevor der Scanvorgang abgeschlossen ist, kommt es zu Installationsfehlern, die schwer zu beheben sind. Deaktivieren Sie Ihre Antiviren-Software während des Installationsvorgangs, um diese Art von Fehlern zu vermeiden.
- Hinweis:
- Microsoft Defender Firewall und Microsoft Defender Antivirus sind separate Programme. Sie müssen Microsoft Defender Antivirus deaktivieren. Das Deaktivieren der Microsoft Defender Firewall verhindert die beschriebenen Installationsprobleme nicht.
- Microsoft Defender Antivirus muss deaktiviert werden; der passive Modus reicht nicht aus, um Installationsfehler zu vermeiden.
- Richten Sie Ausnahmen in Ihrer Antiviren-Software ein.
Wenn Sie Ihre Antiviren-Software nicht vollständig deaktivieren können, können Sie einige Verzeichnisse von den Scans ausschließen, um die Wahrscheinlichkeit von Installationsfehlern zu verringern. Darüber hinaus beeinträchtigen die meisten Antivirenprogramme die Funktion von Datenbanken. Die Software stellt manchmal Dateien unter Quarantäne, die von Datenbanken verwendet werden, und verursacht dadurch Betriebsfehler. Das Einrichten dieser Ausnahmen verhindert nun diese Fehler nach der Installation von RICOH ProcessDirector.
Richten Sie für diese Pfade Ausnahmen ein:
C:\aiw\aiw1C:\Programme\Ricoh\ProcessDirector- Der Laufwerksbuchstabe, den Sie zum Einhängen des Dateisystems
/aiwvom Primärserver aus verwendet haben
- Stoppen Sie den Anwendungsserver-Dienst.
- Wenn Sie den Anwendungsserver als Dienst ausführen: Öffnen Sie die Systemsteuerung von Windows Services und suchen Sie den Dienst Ricoh Process Director Application Server. Klicken Sie mit der rechten Maustaste und wählen Sie Stopp.
- Wenn Sie den Anwendungsserver nicht als Dienst ausführen: Verwenden Sie den Link Anwendungsserver anhalten im Ordner RICOH ProcessDirector des Startmenüs.
- Binden Sie die ISO-Datei des Basisprodukts ein oder legen Sie die DVD in das Laufwerk ein.
- Verwenden Sie den Windows Explorer, um den Inhalt des Mediums anzuzeigen und suchen
Sie
appserver\setupIPPDs.exe. - Doppelklicken Sie auf
setupIPPDs.exe, um das Installationsprogramm zu starten. - Gehen Sie im Installationsprogramm wie folgt vor:
- Wählen Sie die entsprechende Sprache aus, und klicken Sie auf OK. Eine Eingangsanzeige für das Installationsprogramm erscheint.
- Überprüfen Sie die Informationen in jedem Fenster, und klicken Sie auf Weiter, bis Sie zum Fenster Installationsordner auswählen gelangen. Wählen Sie das Verzeichnis, in dem der Anwendungsserver zuvor installiert war, und klicken Sie auf Weiter.
- Geben Sie den Laufwerkbuchstaben ein, den Sie zum Anhängen des
/aiwDateisystems von dem primären Server benutzt haben.Geben Sie für eine Verbindung mit dem Laufwerk J z. B. J: ein. - Klicken Sie auf Weiter.
- Prüfen Sie die Informationen im Fenster Zusammenfassung zur Vorinstallation, und klicken Sie auf Installieren.
- Starten Sie den Computer neu, um die Installation abzuschließen.
- Wenn das System neu startet, melden Sie sich mit der Benutzer-ID an, unter der der Dienst RICOH ProcessDirector läuft.
- Starten Sie den Anwendungsserver. Verwenden Sie den Link Anwendungsserver starten im Startmenü-Ordner RICOH ProcessDirector.
- Um sicherzustellen, dass der Anwendungsserver mit dem primären Server verbunden ist, melden Sie sich an der RICOH ProcessDirector-Benutzerschnittstelle an, klicken Sie auf , und überprüfen Sie, ob die Spalte Verbindungsstatus den Wert Verbunden enthält.